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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Leistungsbezieher (Arbeitslosenunterstützung, Sozialhilfe)"
  • Literaturhinweis

    Ein-Euro-Jobs - sinnvolle Eingliederungsmaßnahme oder billiges Allzweckmttel in der Arbeitsmarktpolitik? (2010)

    Koppenfels-Spies, Katharina von;

    Zitatform

    Koppenfels-Spies, Katharina von (2010): Ein-Euro-Jobs - sinnvolle Eingliederungsmaßnahme oder billiges Allzweckmttel in der Arbeitsmarktpolitik? In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 19, H. 1, S. 2-7.

    Abstract

    Der Ein-Euro-Job ist seit seiner Einführung im Jahr 2005 das quantitativ bedeutendste Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik im SGB II. Die Verfasserin gibt einen Überblick über die in der Theorie bestehenden Zielsetzungen von und die rechtlichen Anforderungen an Ein-Euro-Jobs und kontrastiert diese mit der Rechtswirklichkeit. Ein-Euro-Jobs sollen vor allem der Integration in den ersten Arbeitsmarkt dienen. Sie setzen eine im öffentlichen Interesse liegende Tätigkeit und die Zusätzlichkeit dieser Tätigkeit voraus. In Hinblick auf die Ausgestaltung von Ein-Euro-Jobs macht das Gesetz keine Vorgaben. Es kann eine Mehraufwandsentschädigung gezahlt werden, die jedoch dem Lohnabstandsgebot unterliegt. Die ausgeübten Tätigkeiten entsprechen in der Praxis selten den gesetzlichen Anforderungen. Für die Hilfsbedürftigen bleiben die Ein-Euro-Jobs weitgehend wirkungslos. Hier muss die Effizienz dieser Maßnahme gesteigert werden. Außerdem müssen zu beobachtende Verdrängungseffekte ausgeschaltet werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Reform der Hinzuverdienstregeln in der Grundsicherung: kein Entkommen aus der Transferfalle (2010)

    Peichl, Andreas ; Siegloch, Sebastian ; Schneider, Hilmar;

    Zitatform

    Peichl, Andreas, Hilmar Schneider & Sebastian Siegloch (2010): Reform der Hinzuverdienstregeln in der Grundsicherung. Kein Entkommen aus der Transferfalle. (IZA Standpunkte 26), Bonn, 14 S.

    Abstract

    "Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Höhe der Regelsätze in der Grundsicherung hat in Deutschland eine breite öffentliche Diskussion über Arbeitsanreize im Niedriglohnbereich ausgelöst. Der BDA und das IW haben in diesem Zusammenhang einen Vorschlag in die Diskussion eingebracht, der zum Ziel hat, die bisherige Förderung von Kleinstjobs zu überwinden. Die FDP hat diesen Vorschlag aufgegriffen und propagiert nun ihrerseits zwei mögliche Varianten. Wir untersuchen die potenziellen Beschäftigungseffekte dieser Vorschläge und ergänzen sie in einem zweiten Schritt jeweils um eine Arbeitszeitbedingung. Diese soll etwaige Mitnahmeeffekte verhindern, die durch die großzügigere Ausgestaltung der Hinzuverdienstregeln insbesondere für Zweitverdiener entstehen könnten. Unsere Simulationsergebnisse zeigen die bekannten Probleme von Kombilohnreformen: Ohne Arbeitszeitbedingung führen die vorgeschlagenen Änderungen der Hinzuverdienstregelung zwar tendenziell dazu, dass es für Aufstocker mäßig attraktiver wird, ihre Arbeitszeit auszuweiten, so dass insgesamt mehr gearbeitet wird als im Status Quo. Doch je attraktiver die Anrechnungsregeln ausgestaltet werden, desto stärker wird der Staatshaushalt belastet. Zum einen wächst die Bedeutung von Mitnahmeeffekten, zum anderen schränken bei großzügigeren Hinzuverdienstmöglichkeiten tendenziell vor allem Zweitverdiener ihre Arbeitszeit ein, um von den Anrechnungsregeln zu profitieren. Die Transferabhängigkeit wird nicht überwunden, sondern sogar noch verstärkt. Mit einer Stundenrestriktion ließen sich solche Effekte einschränken, so dass wesentlich günstigere Arbeitsmarktwirkungen und damit zusätzlich deutlich geringere fiskalische Kosten erzielbar wären. Die praktische Umsetzung dürfte dennoch schwierig sein, da Arbeitszeitbedingungen in der Praxis leicht unterlaufen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Supporting lone parents' journey off benefits and into work: a qualitative evaluation of the role of In Work Credit (2010)

    Sims, Lorraine; Casebourne, Jo; Bell, Laurie; Davies, Malen;

    Zitatform

    Sims, Lorraine, Jo Casebourne, Laurie Bell & Malen Davies (2010): Supporting lone parents' journey off benefits and into work. A qualitative evaluation of the role of In Work Credit. (Great Britain, Department of Work and Pensions. Research report 712), London, 91 S.

    Abstract

    "In Work Credit (IWC) is a non-taxable weekly payment of £40 (£60 in London districts). It is paid for a maximum of 52 weeks to lone parents moving into paid employment of 16 hours per week or more, who have had a period of 12 months or more on out-of-work benefits. The policy intent of IWC is to increase lone parent employment rates by encouraging more lone parents to look for work and to move from benefits into work, as well as to contribute to the Government's target of reducing child poverty. Since it was rolled out nationally in April 2008, 118,100 individuals have received IWC (April 2008 to the end of March 2010. Source: Department for Work and Pensions (DWP)).
    The Centre for Economic and Social Inclusion was commissioned by the DWP to carry out a qualitative evaluation of the delivery of IWC since national roll-out, investigate the effect on retention after the end of IWC and examine differences between those who completed their claim and those who did not. In addition, the research examined the wider impact of being in work on lone parents and their children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Eingliederungsorientierte Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2010)

    Zielkowski, Frank;

    Zitatform

    Zielkowski, Frank (2010): Eingliederungsorientierte Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Nürnberg, 292 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland ist seit Jahren vorrangig auf die schnelle Wiedereingliederung von Arbeitslosen unter besonderer Berücksichtigung sog. Problemgruppen ausgerichtet. Dabei stellt sich die Frage, welche Maßnahmen wie gut geeignet sind, dieses Ziel mikro- und makroökonomisch zu erreichen. Vor diesem Hintergrund werden zunächst empirische Daten beschrieben, die auf eine sehr ungleiche Verteilung von Arbeitslosigkeit über verschiedene Personengruppen hinweg hindeuten, wenngleich sich diese Verteilung nicht schlüssig mit Hilfe der gängigen theoretischen Erklärungsansätze begründen lässt. Anschließend werden die wichtigsten Ziele und Instrumente der deutschen Arbeitsmarktpolitik vorgestellt. Den Hauptteil dieser Arbeit bildet die Analyse bestehender mikroökonomischer Evaluationsstudien, die im Wesentlichen zu folgenden Ergebnissen führt: (1) Diejenigen arbeitsmarktpolitischen Instrumente, die auf eine direkte Erwerbstätigkeit am ersten Arbeitsmarkt abzielen, stellen eine aussichtsreichere Strategie für die Geförderten dar als jene Instrumente, die zunächst den 'Umweg' über einen staatlich bezuschussten zweiten Arbeitsmarkt beschreiten. (2) Die vorgestellten Studien weisen bei der Teilnehmerauswahl eine eindeutige Tendenz zur Positivselektion aus dem Kreis der potenziellen Teilnehmer auf. (3) Die untersuchten Instrumente erweisen sich in aller Regel selbst dann nicht als kosteneffizient, wenn die Eingliederungswirkungen positiv sind. Abschließend werden die gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungseffekte arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen sowohl mit Hilfe eines theoretischen Analyserahmens als auch anhand einer Evaluationsstudie vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Alleinerziehende im SGB II (2010)

    Abstract

    "Für alleinerziehende Eltern stellt es eine große Herausforderung dar, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, die den Bedarf für die ganze Familie deckt. Die Grundsicherung übernimmt daher für 645.000 Ein-Eltern-Bedarfsgemeinschaften eine wichtige Funktion in der Sicherung des Lebensunterhalts. Die Broschüre der Bundesagentur für Arbeit - Arbeitsmarktberichterstattung bietet weiterführende Informationen.
    Auf einen Blick:
    - 41 Prozent aller Alleinerziehenden-Haushalte in Deutschland waren im Jahr 2009 auf Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen.
    - Im Jahr 2009 lebten 53 Prozent der Kinder, die Leistungen nach dem SGB II erhielten, in Alleinerziehenden-Bedarfsgemeinschaften.
    - Rund 60 Prozent der alleinerziehenden Frauen waren 2009 erwerbstätig, 42 Prozent davon in Vollzeit.
    Im Jahr 2009 wurden 88 Prozent der arbeitslosen Alleinerziehenden im Rechtskreis SGB II und lediglich 12 Prozent im SGB III betreut.
    - Fast ein Drittel der erwerbsfähigen hilfebedürftigen Alleinerziehenden ging einer Erwerbsarbeit nach.
    - 6 Prozent der hilfebedürftigen Alleinerziehenden arbeiteten in Vollzeit. Das war ein Prozentpunkt weniger als unter den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen insgesamt.
    - Erwerbsfähige alleinerziehende Hilfebedürftige waren doppelt so häufig in Teilzeit beschäftigt, wie die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen insgesamt.
    - Der Arbeitgeberservice der BA unterstützt die Akquise 'familienfreundlicher' Arbeitsplätze und wirbt bei den Personalverantwortlichen für die Einstellung von Alleinerziehenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rechtliche Grundstrukturen der "Aktivierung" arbeitsloser Sozialhilfeempfänger: ein Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich (2009)

    Bieback, Karl-Jürgen;

    Zitatform

    Bieback, Karl-Jürgen (2009): Rechtliche Grundstrukturen der "Aktivierung" arbeitsloser Sozialhilfeempfänger. Ein Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich. In: ZFSH/SGB. Sozialrecht in Deutschland und Europa, Jg. 48, H. 5, S. 259-269.

    Abstract

    Ausgehend von einer Definition der Elemente 'Workfare' und 'Aktivierung' im Unterschied zu traditionellen Systemen der Sozialhilfe, wird ein Vergleich der rechtlichen Grundstrukturen von 'Workfare / Aktivierung' in Deutschland, Frankreich und Großbritannien vorgenommen. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass 'Workfare' und 'Aktivierung' als internationale Konzepte in allen drei Ländern sehr ähnliche Strukturen, aber sehr unterschiedliche rechtliche Ausformungen haben. Während Deutschland die wichtigsten Elemente des Systems von Großbritannien übernommen hat (Orientierung auf den ersten Arbeitsmarkt, Ausbau der Arbeitsvermittlung, durchgängiger Einsatz von Zwang), wobei es noch an einem eigenständigen und relevanten System der Subventionierung von Niedrigverdienern außerhalb der Sozialhilfe fehlt, hat Frankreich in seinen Rechtsstrukturen nach Meinung des Autors einen Kompromiss zwischen dem 'alten' Sozialstaat und der neuen 'Workfare / Aktivierung' gefunden. Deren Merkmale sind in allen drei Ländern ausgebildet, wobei alle drei Länder den Einsatz von Zwang und die Gewährung von Statusschutz in der Sozialhilfe für Erwerbslose gruppieren und hierarchisieren. Kooperative Strukturen bleiben 'Fremdkörper im Sozialverwaltungsrecht aller drei Staaten'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Einstellungsgutscheine: Effektivität und Umsetzung (2009)

    Boss, Alfred; Brown, Alessio J. G. ; Snower, Dennis J.; Merkl, Christian ;

    Zitatform

    Boss, Alfred, Alessio J. G. Brown, Christian Merkl & Dennis J. Snower (2009): Einstellungsgutscheine: Effektivität und Umsetzung. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 3, S. 252-266. DOI:10.1007/s12651-009-0019-5

    Abstract

    "Dieses Papier erläutert die praktische Umsetzung von Einstellungsgutscheinen. Nach diesem Konzept werden den Arbeitgebern bei der Einstellung von Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten Einstellungsgutscheine ausgehändigt, wodurch die Lohnkosten befristet während der ersten Zeit der Beschäftigung sinken. Die Höhe der befristeten Zuschüsse soll von der Dauer der Arbeitslosigkeit und der Qualifikation abhängen und mit der anschließenden Beschäftigungsdauer abnehmen. Für selbstfinanzierende Gutscheine wird exemplarisch eine Formel für den Wert des Gutscheines für verschiedene Dauern der Langzeitarbeitslosigkeit und für verschiedene Qualifikationen berechnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The dynamic effects of an earnings subsidy for long-term welfare recipients: evidence from the Self Sufficiency Project Applicant Experiment (2009)

    Card, David ; Hyslop, Dean R.;

    Zitatform

    Card, David & Dean R. Hyslop (2009): The dynamic effects of an earnings subsidy for long-term welfare recipients. Evidence from the Self Sufficiency Project Applicant Experiment. In: Journal of econometrics, Jg. 153, H. 1, S. 1-20. DOI:10.1016/j.jeconom.2009.03.013

    Abstract

    "In the Self Sufficiency Project Applicant Experiment, new welfare entrants were informed that if they remained on public assistance for a year they would become eligible to receive a generous earnings subsidy offer. Those who satisfied the waiting period, and then left welfare and began working full time within the following year, were entitled to receive payments for up to 36 months whenever they were off welfare and working full time. A simple optimizing model suggests that the program rules created an unusual sequence of incentives: (1) to prolong the initial spell on welfare for at least 12 months to become eligible for the subsidy offer; (2) to lock in subsidy entitlement by finding full time work and leaving welfare in the 12 - 24 month period after initial entry; and (3) to choose work over welfare during the three years that subsidies were available. Consistent with these implications, comparisons between the experimental treatment group and a randomly assigned control group show that the program increased welfare participation in the first year after initial entry and lowered it over the following 5 years. We develop an econometric model of welfare participation and program eligibility status that allows us to separately identify the behavioral effects associated with the program rules. We find important responses to all three incentives, and that the program impact persisted after subsidy payments ended, although the effect decayed over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    On mandatory activation of welfare receivers (2009)

    Dahlberg, Matz ; Mörk, Eva ; Johansson, Kajsa;

    Zitatform

    Dahlberg, Matz, Kajsa Johansson & Eva Mörk (2009): On mandatory activation of welfare receivers. (IZA discussion paper 3947), Bonn, 39 S.

    Abstract

    "This paper investigates whether mandatory activation programs for welfare receivers have effects on welfare participation, employment and disposable income. In contrast to earlier studies we are able to capture both entry and exit effects. The empirical analysis makes use of a Swedish welfare reform in which the city districts in Stockholm gradually implemented mandatory activation programs for individuals on welfare. The reform is well suited for investigating effects of such programs for several reasons. First, the reform was not combined with any other policy instruments, like time limits or tax credits, making sure that we will capture effects of mandatory activation policies and nothing else. Second, the reform was initiated at different points of time in different city districts, which ease identification. Third, using data from city districts within a single local labor market we can control for confounding macro economic shocks. Overall, we find that mandatory activation of welfare receivers reduce overall welfare participation and increases employment. We also find that mandatory activation programs appear to work best for young people and for people born in non-Western countries. For disposable income, we do not find a statistically significant effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung im Erwerbsverlauf: Eine Chance in der Wirtschaftskrise? (2009)

    Dietrich, Hans ; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Thomas Kruppe (2009): Qualifizierung im Erwerbsverlauf: Eine Chance in der Wirtschaftskrise? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 58, H. 11, S. 257-264. DOI:10.3790/sfo.58.11.257

    Abstract

    "Konjunkturelle Schwächen im Allgemeinen und insbesondere die aktuelle Wirtschaftskrise verstärken die Frage nach öffentlich finanzierter Aus- und Weiterbildung, um Arbeitnehmer vor Arbeitslosigkeit zu schützen bzw. dabei zu helfen, den Weg in Beschäftigung zu finden. Im diesem Beitrag werden zum einen die Bedeutung von Allgemeinbildung und beruflicher Ausbildung zu Beginn der Erwerbskarriere und zum anderen die Rolle und Wirkung von Weiterbildung betrachtet. Besondere Berücksichtigung finden dabei Übergänge von der Schule in Ausbildung bzw. Beschäftigung und die geförderte berufliche Weiterbildung Arbeitsloser und Beschäftigter. Dabei spielt die Wirtschaftskrise eher eine der allgemeinen Problematik untergeordnete Rolle. Aufgrund der zentralen Bedeutung von Bildung und Bildungszertifikaten für den Arbeitsmarkterfolg wird deutlich, dass auch die Krise nicht optimal genutzt wird, um insbesondere schwächer qualifizierte Erwerbspersonen zu einem höheren Qualifikationsniveau zu führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung gering qualifizierter Arbeitsloser (2009)

    Donges, Juergen B.; Möschel, Wernhard; Eekhoff, Johann; Neumann, Manfred J. M.; Feld, Lars P. ;

    Zitatform

    Donges, Juergen B., Johann Eekhoff, Lars P. Feld, Wernhard Möschel & Manfred J. M. Neumann (2009): Beschäftigung gering qualifizierter Arbeitsloser. (Stiftung Marktwirtschaft - Frankfurter Institut. Kronberger Kreis. Schriftenreihe 50), Berlin, 32 S.

    Abstract

    "Die Arbeitslosigkeit von Geringqualifizierten ist außergewöhnlich hoch. ... Dabei ist es volkswirtschaftlich sinnvoll, das gesamte Arbeitskräftepotential eines Landes zu nutzen und niemanden vom Arbeitsmarkt fernzuhalten. Deswegen plädiert der Kronberger Kreis für die Förderung der produktiven Beschäftigung von gering qualifizierten ALG II-Beziehern. Der in dieser Studie vorgestellte Programmentwurf sieht vor, dass die gezahlten Entgelte vollständig im Wettbewerb auf dem Markt bestimmt werden. Die Teilnehmer erhalten eine pauschale Aufwandsentschädigung, der Rest des Entgelts wird für erforderliche Versicherungen, die Organisation des Programms und zur Entlastung der Solidargemeinschaft verwendet. Dieses Modell hat zwei positive Effekte: Zum einen erhöht die Arbeit der Geringqualifizierten ihre Zufriedenheit und Integration in die Gesellschaft wie auch in die Arbeitswelt. Zum anderen ergeben sich durch die Mehrbeschäftigung Wohlstandsgewinne für das ganze Land." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung: eine Analyse potenzieller Substitutionseffekte mit Daten des IAB-Betriebspanels (2009)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2009): Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung. Eine Analyse potenzieller Substitutionseffekte mit Daten des IAB-Betriebspanels. (IAB-Discussion Paper 24/2009), Nürnberg, 49 S.

    Abstract

    "Das Ziel von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung ('Ein-Euro-Jobs') ist es, schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose wieder an eine Erwerbstätigkeit heranzuführen. Dabei besteht ein gewisses Risiko, dass Betriebe ihre ungeförderten Beschäftigungsverhältnisse durch Arbeitsgelegenheiten ersetzen ('Substitution') oder dass aufgrund von Wettbewerbsnachteilen und Auftragseinbußen Beschäftigungsverluste bei Betrieben ohne Arbeitsgelegenheiten zu verzeichnen sind ('Verdrängung'). Ziel der Studie ist es, potenzielle Substitutionseffekte bei Einrichtungen zu identifizieren, die Arbeitsgelegenheiten einsetzen. Dazu werden zunächst deskriptive Befunde der Sondererhebung des IAB-Betriebspanels 'Erfahrungen mit Ein-Euro-Jobs' präsentiert. Im Anschluss wird eine ökonometrische Analyse von potenziellen Substitutionseffekten auf Basis des IAB-Betriebspanels 2004 bis 2007 durchgeführt. Selektionsprobleme werden mit Hilfe eines bedingten Differenz-von-Differenzen-Ansatzes berücksichtigt. Dabei wird mittels Propensity Score Matching eine passende Vergleichsgruppe für den Differenzenvergleich gebildet. Im Ergebnis lassen sich weder in Ost- noch in Westdeutschland Substitutionseffekte sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in den Betrieben mit Arbeitsgelegenheiten nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Who is targeted by One-Euro-Jobs?: a selectivity analysis (2009)

    Hohmeyer, Katrin ; Kopf, Eva;

    Zitatform

    Hohmeyer, Katrin & Eva Kopf (2009): Who is targeted by One-Euro-Jobs? A selectivity analysis. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 129, H. 4, S. 597-636. DOI:10.3790/schm.129.4.597

    Abstract

    Ein-Euro-Jobs stehen seit Einführung des SGB II im Jahre 2005 als ein Instrument zur Verfügung, mit dem Arbeitslosengeld II-Bezieher aktiviert werden sollen. Sie wurden in großem Umfang eingeführt, bereits im ersten Jahr gab es mehr als 600.000 Zugänge. Dieses Papier untersucht die Selektion in Ein-Euro-Jobs für eine Stichprobe von arbeitslos gemeldeten Arbeitslosengeld II-Empfängern im Frühjahr 2005 mit der Hilfe von binären Probit-Modellen. Um die Unterschiede in den Teilnahmewahrscheinlichkeiten von ost- und westdeutschen Frauen zu analysieren, wird eine Blinder-Oaxaca-Zerlegung angewendet. Während Frauen eine geringere Teilnahmewahrscheinlichkeit haben, wenn sie ein Kind unter drei Jahren haben, macht dies für Männer keinen Unterschied. Arbeitslose unter 25 Jahren sind eine Hauptzielgruppe von Ein-Euro-Jobs und weisen eine höhere Teilnahmewahrscheinlichkeit auf als andere Altersgruppen. Andere potentielle Zielgruppen von Ein-Euro-Jobs wie Personen mit Migrationshintergrund werden hingegen nicht verstärkt gefördert. Es zeigt sich, dass die unterschiedliche Teilnahmewahrscheinlichkeit von Frauen in Ost- und Westdeutschland zum Teil durch Unterschiede in den Eigenschaften - wie Qualifikation und Erwerbshistorie - der Frauen in beiden Regionen erklärt werden kann, zum Teil aber auch durch Unterschiede in der Verfügbarkeit von Kindertagesstättenplätzen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohmeyer, Katrin ;
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  • Literaturhinweis

    Effectiveness of One-Euro-Jobs: Do programme characteristics matter? (2009)

    Hohmeyer, Katrin ;

    Zitatform

    Hohmeyer, Katrin (2009): Effectiveness of One-Euro-Jobs: Do programme characteristics matter? (IAB-Discussion Paper 20/2009), Nürnberg, 60 S.

    Abstract

    "Nach ihrer Einführung im Jahre 2005 haben Ein-Euro-Jobs sich zu dem meist verwendeten Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik für Arbeitslosengeld II-Bezieher entwickelt. In ihrer Gestaltung besteht Spielraum für lokale Akteure, um auf regionale und individuelle Besonderheiten der Arbeitslosen einzugehen. Dieses Papier untersucht mit Hilfe von administrativen Daten zum einen die mittelfristigen Wirkungen von Ein-Euro-Jobs auf die Beschäftigungschancen von Teilnehmern, die im Frühjahr 2005 einen Ein-Euro-Job begonnen haben, und zum anderen, wie das Programmdesign die Effektivität beeinflusst. Erstens werden für verschiedene Typen von Ein-Euro-Jobs nach geplanter Dauer und Wochenstundenzahl die Effekte im Vergleich zu einer Nicht-Teilnahme ('waiting') geschätzt. Anschließend werden die verschiedenen Typen paarweise verglichen, um Programm- und Selektionseffekte trennen zu können.
    Längere Programme weisen - wie erwartet - höhere Einsperreffekte auf, während dies für zeitintensivere Programme nicht der Fall ist. Die mittelfristigen Effekte hängen von der jeweiligen betrachteten Gruppe ab: Männern in Ostdeutschland hilft eine Teilnahme nicht, und längere und intensivere Programme reduzieren sogar ihre Beschäftigungschancen. Für westdeutsche Männer und Frauen haben Ein-Euro-Jobs leicht positive Effekte und längere Programme haben mittelfristig sogar etwas höhere Beschäftigungseffekte. Die Vorteile kürzerer Teilnahmen verlieren mittelfristig an Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohmeyer, Katrin ;
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  • Literaturhinweis

    Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe: vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende (2009)

    Koch, Susanne ; Kupka, Peter ; Steinke, Joß;

    Zitatform

    Koch, Susanne, Peter Kupka & Joß Steinke (2009): Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe. Vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende. (IAB-Bibliothek 315), Bielefeld: Bertelsmann, 354 S. DOI:10.3278/300656w

    Abstract

    "Dreieinhalb Jahre nach Einführung des SGB II und dem anschließenden Aufbau der SGB-II-Forschung am IAB werden mit diesem Buch erstmals die Befunde aus dieser Forschung zusammengefasst. Der gesetzliche Auftrag an das IAB ist umfassend angelegt: Es sollte untersucht werden, ob durch eine 'positive' Aktivierung der Betroffenen deren Teilhabe am Erwerbsleben und damit auch deren gesellschaftliche Teilhabe gefördert wird. Damit wurde die Evaluation im Verhältnis zur früheren Wirkungsforschung um wesentliche Dimensionen erweitert.
    Die Darstellung folgt einer Prozessperspektive: Was geschieht mit Leistungsbeziehern im System der Grundsicherung? Wie kommt man ins System (und wer kommt hinein), wie werden die materiellen Leistungsfragen geklärt, was bedeutet Aktivierung, wie wirken die unterschiedlichen Instrumente, wer verlässt schließlich das System und wer bleibt dauerhaft im Leistungsbezug? Aus dieser Perspektive interessiert zunächst, welche Veränderungen gegenüber dem alten System aus Arbeitslosen- und Sozialhilfe in der 'Stunde Null' zu beobachten waren: Wer sind die Verlierer, wer die Gewinner der Reform? Die Entwicklung der materiellen Lage der Betroffenen wird mithilfe unterschiedlicher Ansätze und Konzepte untersucht. Daran knüpft sich die Frage, ob Aktivierung und Betreuung den Ausstieg aus dem SGB II - insbesondere hin zu eigenständiger Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit - befördern. Dabei geht es nicht nur um Aktivierungsdefizite der Betroffenen, sondern auch um die Probleme des Aktivierungsprozesses selbst. Die anschließende Analyse der individuellen Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Interventionen im SGB II bestätigt bekannte Tendenzen: Betriebsnahe Instrumente schneiden besonders gut ab, öffentlich geförderte Beschäftigung hat ihre Tücken. Einige Erkenntnisse sind jedoch neu, etwa die Tatsache, dass die Instrumente aus dem SGB III auch im SGB II zu wirken scheinen. Die Analysen zu Jugendlichen, zur beruflichen Rehabilitation und zu Älteren im SGB II durchbrechen die Prozesslogik und sind in einem eigenen Kapitel zusammengefasst. Sie werden ergänzt durch Befunde zu Migranten und Frauen, zu denen das IAB aber nicht schwerpunktmäßig geforscht hat. Hier gibt es andere Studien, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben hatte. Abschließend werden Befunde zu den Wirkungen des SGB II auf den Arbeitmarkt insgesamt und zum Anteil der Reform am Rückgang der Arbeitslosigkeit präsentiert.
    Insgesamt zeigt sich bei der Antwort auf die Frage, ob das SGB II durch Aktivierung gesellschaftliche Teilhabe fördert, ein gemischtes Bild. Die Grundtendenz scheint jedoch - alles in allem - positiv." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Paradoxe Wirkung von Niedriglohnzuschüssen: zum Einfluss der Reziprozitätsnorm auf die Stabilität finanziell geförderter Beschäftigung (2009)

    Krug, Gerhard ;

    Zitatform

    Krug, Gerhard (2009): Paradoxe Wirkung von Niedriglohnzuschüssen. Zum Einfluss der Reziprozitätsnorm auf die Stabilität finanziell geförderter Beschäftigung. (IAB-Bibliothek 319), Bielefeld: Bertelsmann, 223 S. DOI:10.3278/300674w

    Abstract

    "Die Forschungsarbeit setzt sich mit der Frage nach der Stabilität finanziell geförderter Beschäftigungsverhältnisse (Kombilöhne) auf drei Ebenen auseinander. Inhaltlicher Schwerpunkt ist zunächst die Evaluation der arbeitsmarktpolitischen Maßnahme Kombilohn. Ausgangspunkt ist die bisher wenig thematisierte empirische Beobachtung, dass finanziell bezuschusste Beschäftigungsverhältnisse oft nur von kurzer Dauer sind. Da mehr Einkommen scheinbar zu geringerer Neigung zum Verbleib in Beschäftigung führt, wird dies im Anschluss an Boudon als eine Rationalitäts-Paradoxie aufgefasst. Es wird untersucht, welche Faktoren einer dauerhaften Integration in Beschäftigungsverhältnisse durch finanzielle Kombilohnzuschüsse entgegenstehen könnten. Dies führt auf der Ebene der Handlungstheorie dazu, das Konzept der Rationalität als finanzielle Nutzenmaximierung zu hinterfragen, wie es in Bezug auf die erhoffte Wirkung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen wie dem Kombilohn oft unterstellt wird. Als Alternative wird der Begriff der Reziprozität von Arbeitslohn und Arbeitsleistung als handlungsleitende Norm aus der aktuellen soziologischen, ökonomischen und sozialpsychologischen Forschung herausgearbeitet. In methodologischer Hinsicht diskutiert die Arbeit, inwiefern das in der Arbeitsmarktforschung verbreitete Ideal des Zufallsexperimentes und das daran orientierte Kausalmodell von Donald B. Rubin sowie seine Umsetzung im Propensity Score Matching für die Analyse von sozialen Handlungen überhaupt angemessen ist. Es wird herausgearbeitet, dass Rubins Kausalmodell entgegen kritischer Stimmen aus der Soziologie einen geeigneten Analyserahmen für die soziologische Forschung liefert. Aus den handlungstheoretischen Überlegungen wird die Hypothese abgeleitet, dass die subjektiv-normative Orientierung der Geförderten am Reziprozitätsprinzip für das frühzeitige Ende ihrer Beschäftigungen verantwortlich ist. Auf Basis einer Befragung aus den Jahren 2002/2003 zur Kombilohnmaßnahme 'Mainzer Modell' und unter Verwendung des Propensity Score Matchings wird diese Hypothese überprüft und im Wesentlichen bestätigt. Zusätzlich werden umfassende Sensitivitätsanalysen und Robustheitschecks durchgeführt, welche die Validität der erlangten Ergebnisse stützen. Aus der Analyse wird der Schluss gezogen, dass sowohl die Konzeption als auch die nachträgliche Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen davon profitieren könnte, neben dem Motiv der Nutzenmaximierung auch subjektive und normative Gründe des Handelns zu berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Krug, Gerhard ;

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    In-work benefits for low-wage jobs: can additional income reduce employment stability? (2009)

    Krug, Gerhard ;

    Zitatform

    Krug, Gerhard (2009): In-work benefits for low-wage jobs. Can additional income reduce employment stability? In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 4, S. 459-474. DOI:10.1093/esr/jcn062

    Abstract

    "In-work benefits, which provide financial supplements to employees in low-wage jobs, are an instrument of active labour market policy used to encourage the labour market integration of low-skilled workers and the long-term unemployed. This paper argues that although government subsidies increase overall wages, employees interpret them as a signal that employers are unwilling to behave according to the norm of reciprocity. This leads to negative side-effects on employment stability, counteracting the positive effects of additional income on employment stability. The article tests these hypotheses using a survey of in-work benefit recipients, with non-recipients as a comparison group. The method of propensity score matching is applied to eliminate all compositional differences between benefit recipients and non-recipients except for the source of their income. It is shown that in-work benefits lead to perceived violations of reciprocity. However, whether this explains why in-work benefits are not successful in promoting employment stability remains an open question." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Krug, Gerhard ;
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  • Literaturhinweis

    The effect of receiving supplementary UI benefits on unemployment duration (2009)

    Kyyrä, Tomi; Rosholm, Michael ; Parrotta, Pierpaolo ;

    Zitatform

    Kyyrä, Tomi, Pierpaolo Parrotta & Michael Rosholm (2009): The effect of receiving supplementary UI benefits on unemployment duration. (IZA discussion paper 3920), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "We consider the consequences of working part-time on supplementary unemployment insurance benefits in the Danish labour market. Following the 'timing-of-events' approach we estimate causal effects of subsidized part-time work on the hazard rate out of unemployment insurance benefit receipt. We find evidence of a negative lock-in effect and a positive post-treatment effect, both of which vary across individuals. The resulting net effect on the expected unemployment duration is positive for some groups (e.g. married women) and negative for others (e.g. young workers)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ein-Euro-Jobs zwischen Anspruch und Realität aus Sicht der Maßnahmeteilnehmer und -teilnehmerinnen: Arbeitsgelegenheiten und die Umsetzung der Arbeitsmarktreformen (2009)

    Schröder, Esther;

    Zitatform

    Schröder, Esther (2009): Ein-Euro-Jobs zwischen Anspruch und Realität aus Sicht der Maßnahmeteilnehmer und -teilnehmerinnen. Arbeitsgelegenheiten und die Umsetzung der Arbeitsmarktreformen. (WISO Diskurs), Bonn, 52 S.

    Abstract

    "Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung - umgangssprachlich auch Ein-Euro-Jobs genannt - sind quantitativ das bedeutendste Instrument der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. ... Nach dem Willen des Gesetzgebers sollen Arbeitsgelegenheiten dazu beitragen, Langzeitarbeitslose wieder an das Arbeitsleben, an einen strukturierten Tagesablauf und an die Erwartungen der Arbeitgeber heranzuführen. Die Tätigkeiten müssen zusätzlich sein und dürfen keine reguläre Arbeit verdrängen. Die Praxis sieht jedoch oftmals anders aus: Studien belegen, dass ein Großteil der Ein-Euro-Jobber die gleiche Arbeit verrichtet wie festangestellte KollegInnen. In einem Prüfbericht stellt der Bundesrechnungshof fest, dass Arbeitsgelegenheiten für viele Hilfsbedürftige wirkungslos bleiben und keinen messbaren Integrationsfortschritt erkennen lassen. Die vorliegende Studie wählt einen anderen Zugang. Sie setzt sich zunächst kritisch mit dem Anspruch und der Wirklichkeit dieses Instruments auseinander und zeichnet nach, wie sich seine Bedeutung im Zeitverlauf gewandelt hat. Neben einer Bilanz der bisherigen Entwicklung stellt die Studie jedoch die Sicht der Betroffenen in den Mittelpunkt und beleuchtet die Maßnahmewirklichkeit aus ihrer Perspektive." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Poverty, deprivation and social exclusion: The unemployed and the working poor (2009)

    Sirovátka, Tomáš ; Mares, Petr;

    Zitatform

    Sirovátka, Tomáš & Petr Mares (2009): Poverty, deprivation and social exclusion: The unemployed and the working poor. In: M. C. Fournier & C. S. Mercier (Hrsg.) (2009): Economics of employment and unemployment, S. 1-32.

    Abstract

    "The purpose of the study is to explore the relationship between the forms of labour market marginalization - understood here in terms of labour market status and job quality - on the one hand, and income disadvantage, material deprivation and social exclusion on the other. Public policies that aim to improve the labour market status and levels of income of those disadvantaged on the labour market are also discussed. We use data gathered in a survey on social exclusion in which 2,500 respondents were interviewed, they were either welfare benefit recipients or considered their situation similar to their. We demonstrate that marginalization on the labour market is evident not only in relation to unemployment (often repeated and long-term) but at the same time in temporary, low paid and poor quality jobs. The incomes of those employed in the lowest segment of the labour market and of the unemployed are very similar while deprivation of the unemployed is greater in many respects, e.g. in opportunities to influence the course of their lives and the life opportunities of their own as well as of their families in particular. We identify under-use of welfare benefits and measures that might improve the standard of living and human capital of those who are disadvantaged. A portion of the disadvantaged remain active on the labour market and identify employment incentives, yet we also identify poverty traps which emerge in the case of those who become discouraged and welfare dependent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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