Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Schlecht bezahlte Minijobs: Sackgasse für Millionen (23.01.2012)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 01/2012: Minijob-Beschäftigte werden vielfach systematisch geringer bezahlt als andere Beschäftigte - obwohl das verboten ist. Offenbar nutzen Unternehmen Minijobs gezielt, um Personalkosten zu drücken. Eine Brücke in stabile Beschäftigung bilden sie nur selten.
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Schooling and regional factors as determinants of employees' participation in further education (01.01.2012)
Rheinisch-Westfälisches Institut für WirtschaftsforschungTamm, Marcus, Dr.Quelle: Projektinformation beim RWIBeschreibung
Es wird das Weiterbildungsverhalten hoch- und geringqualifizierter Beschäftigter betrachtet und untersucht, ob der Zusammenhang zwischen Schulbildung und Weiterbildung kausaler Natur ist. Des Weiteren wird eine Reihe von regionalen Faktoren und deren Einfluss auf die Weiterbildungsteilnahme untersucht. Schließlich werden die Erträge von Weiterbildung sowie potentielle Heterogenitäten in den Erträgen nach Bildungshintergrund ermittelt.
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US-Mindestlöhne: Keine Blaupause für Deutschland (21.12.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 51 vom 21.12.2011: Die Verfechter eines einheitlichen Mindestlohns sehen in den USA ein nachahmenswertes Vorbild. Doch im Vergleich zu den in Deutschland geforderten 8,50 Euro je Stunde fallen selbst die höchsten US-Mindestlöhne eher moderat aus.
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Niedriglöhne: Stetiges Wachstum am unteren Rand (15.12.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 20/2011: 22,8 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland bekamen 2010 einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 1.802 Euro.
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Weniger Geringqualifizierte arbeitslos mit Mindestlohn (07.12.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls Ausgabe 19/2009: Fast alle Länder der OECD haben einen gesetzlichen Mindestlohn oder ähnlich wirkende Regelungen. In allen diesen Staaten ist die Arbeitslosigkeit bei Geringqualifizierten niedriger als in Deutschland.
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Geringqualifizierte in der Globalisierung (07.12.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
IW-Dossier: Geringqualifizierte fühlen sich oft als die Verlierer der Globalisierung, weil sie arbeitslos werden oder sich mit Minilöhnen bescheiden müssen. Das muss aber nicht zwangsläufig so sein. Auch andere Staaten haben unter der asiatischen Billiglohnkonkurrenz zu leiden, trotzdem sind dort die Unqualifizierten längst nicht so häufig arbeitslos wie in Deutschland.
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Mindestlohn: Großbritannien - Löhne und Jobs stabilisiert (06.12.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 19/2011: Der flächendeckende britische Mindestlohn hat seit seiner Einführung vor über zehn Jahren nirgendwo im Land Jobs vernichtet. Von 2004 bis 2006 sorgte er sogar für Beschäftigungszuwächse.
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Niedriglohnsektor: Längst kein Massenphänomen (06.12.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 36 vom 8. September 2011: Weil immer mehr Menschen in Deutschland für kleines Geld arbeiten, fordern die Gewerkschaften einen gesetzlichen Mindestlohn. Den Betroffenen würde damit aber ein Bärendienst erwiesen. Denn bei höheren Löhnen rechnen sich viele Arbeiten nicht mehr.
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Europe gradually raising education levels, but still a quarter of all adults left school with a low qualification (29.11.2011)
Beschreibung
Cedefop: In the EU, around 74 million adults have a low qualification, 27% of the population aged 25-64.
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Der Mindestlohn – Zwischen Teufelszeug und Heilsbringer (23.11.2011)
Konrad-Adenauer-StiftungBeschreibung
Beitrag in Analysen und Argumente Ausgabe 94 von Eva Rindfleisch, Koordinatorin Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Konrad-Adenauer-Stiftung.
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Arbeitsmarkt: Robuster Aufwärtstrend (13.10.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 41 vom 13.10.2011: Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt weiterhin dynamisch. Der jüngste Aufschwung hat auch neue Jobs für Geringqualifizierte hervorgebracht, die zuvor lange Zeit zu den Verlierern zählten.
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Löhne: Geteiltes Land (11.10.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 15/2011: In Ostdeutschland müssen Beschäftigte häufiger für einen niedrigen Stundenlohn arbeiten als im Westen. Doch auch in Westdeutschland könnten Millionen Arbeitnehmer von der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns profitieren.
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Sichere Jobs bei schlechter Entlohnung? Mindestlohnwirkungen auf die Fachkräfte des Dachdeckerhandwerks (01.10.2011)
Zentrum für Europäische WirtschaftsforschungArntz, MelanieQuelle: Projektinformation des ZEWBeschreibung
Im Zentrum der politischen Debatte um die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns stehen zumeist die möglichen, nicht intendierten negativen Beschäftigungsfolgen für die unmittelbar durch einen Mindestlohn betroffenen Beschäftigten. Weitere Auswirkungen auf die Beschäftigten- und Lohnstruktur, die auch indirekte Wirkungen auf die qualifizierten Beschäftigten entfalten, deren Entlohnung oberhalb des Mindestlohns liegt, werden bei dieser Debatte vielfach vernachlässigt.>> Am Beispiel der Dachdeckerbranche, die seit 1997 einem allgemeinverbindlichen Mindestlohn unterliegt, möchte das Projektvorhaben diese Lücke in der empirischen Forschung der Mindestlohnwirkungen schließen helfen. Ziel des Projektvorhabens ist es, die Veränderung der Beschäftigtenstruktur sowie der Lohnstruktur zu untersuchen und die kausale Wirkung des Mindestlohns auch für die nicht direkt vom Mindestlohn betroffenen qualifizierten Beschäftigten der Branche zu identifizieren. Für die Analysen stehen einzigartige Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Daten als Datenbasis zur Verfügung.
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Mindestlohn: Jobs in Gefahr (29.09.2011)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 39 vom 29.09.2011: Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat berechnet, dass die von den Gewerkschaften geforderte Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro bei Fiskus und Sozialversicherungen zu Mindereinnahmen von jährlich bis zu 7 Milliarden Euro führt.
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Atypische Beschäftigung: Unsichere Dienstleistungsarbeit (22.09.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 14/2011: Unsichere Arbeitsverhältnisse haben sich gerade im Dienstleistungssektor ausgebreitet. Dass Dienstleistungs-Jobs oft prekär sind, liegt aber nicht in der Natur der Sache, sondern an fehlender Regulierung.
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Niedriglohnsektor: Deutschland europaweit Spitzenreiter (30.08.2011)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
DGB-Artikel vom 30.08.2011: Der Niedriglohnsektor in Deutschland hat deutlich zugenommen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern ist hier die Aufstiegsmobilität ungewöhnlich niedrig. Das heißt, viele Beschäftigte haben keine Chance dem Niedriglohnsektor zu entkommen. Der wird so zu einer Falle und nicht zum Sprungbrett.
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Böckler-Themen: Geringfügige Beschäftigung ("Minijob") (28.07.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Zusammenstellung von Forschungsberichten, Veranstaltungen, Artikeln, Pressemitteilungen und Grafiken zum Thema.
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400-Euro-Mini-Jobs / Geringfügige Beschäftigung (19.07.2011)
Bundesministerium für Arbeit und SozialesBeschreibung
Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu den Neuregelungen seit 2003 und ab Juli 2006.
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Mindestlohn: Löhne am Bau auf stabilem Fundament (15.06.2011)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 10/2011: Mindestlöhne nützen nichts, wenn sie nur auf dem Papier stehen. Es muss auch sichergestellt sein, dass sich Arbeitgeber daran halten. Eine Untersuchung in der Baubranche zeigt: Unterschreitungen sind selten.
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Wege aus der Ungelerntentätigkeit in die Ausbildung (01.06.2011)
Deutsches Jugendinstitut, Außenstelle HalleMögling, TatjanaQuelle: Projekthomepage beim DJIBeschreibung
In einer bundesweiten quantitativen Längsschnittuntersuchung - dem DJI-Übergangspanel - ist das Deutsche Jugendinstitut den Bildungs- und Ausbildungswegen von Jugendlichen nachgegangen. Die Befunde des Übergangspanels zeigen, fast jede/r zehnte Jugendliche beginnt nach einer längeren Phase ungelernter Arbeit - häufig unterbrochen durch Zeiträume der Arbeitslosigkeit - und zu einem sehr späten Zeitpunkt des Übergangsverlaufs - eine Berufsausbildung. Diesen Personen gelingt der Einstieg in eine Ausbildung erst nach vier, fünf oder sechs Jahren nachdem die Pflichtschulzeit beendet wurde. Im Rahmen des Projekts soll untersucht werden, unter welchen Umständen die Jugendlichen verspätet doch noch zur Aufnahme einer beruflichen Ausbildung finden. Besonders berücksichtigt wird dabei der Einfluss von Episoden in ungelernten Tätigkeiten sowie die Bedeutung so genannter "weicher Faktoren" in der Berufsbildungsbiographie.>> Auf der Basis des vorhandenen Datensatzes des DJI-Übergangspanels wird erforscht, welche Merkmale, Übergangsverläufe und soziale Ressourcen junge Erwachsene besitzen, denen erst zu einem späten Zeitpunkt der Einstieg in Ausbildung gelingt. Diese Personen haben ihre Ausbildung erst in einem Alter begonnen, in dem diese normalerweise abgeschlossen und der Übergang in die Erwerbsarbeit bewältigt ist. Wie unterscheiden sich diese "Nachqualifizierer/innen" von jungen Erwachsenen, die keine Ausbildung beginnen? Unsere Annahme ist, dass für die Aufnahme einer Ausbildung nach einer längeren Phase ungelernter Arbeit die Art und Qualität der vorangegangenen Tätigkeiten eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus sind in den quantitativ abbildbaren Übergangsverläufen oft keine klaren Muster zu erkennen, so dass an dieser Stelle qualitative Daten zum Verständnis des Bedingungsgefüges später Nachqualifikation hinzugezogen werden. Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: In einem ersten Schritt werden anhand der vorliegenden quantitativen Daten Teilgruppen von
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