Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Das IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Fixed-term contracts : short-term blessings or long-term scars ? empirical findings from the Netherlands 1980 - 2000 (2015)
Zitatform
Mooi-Reci, Irma & Ronald Dekker (2015): Fixed-term contracts : short-term blessings or long-term scars ? empirical findings from the Netherlands 1980 - 2000. In: BJIR, Jg. 53, H. 1, S. 112-135. DOI:10.1111/bjir.12024
Abstract
"Using a comprehensive longitudinal dataset of prime-age Dutch workers over the period 1980 - 2000, we examine how a previously held job with a fixed-term contract influences both the likelihood and the duration of a future spell of unemployment. Analyses show that Dutch workers with fixed-term contracts experience higher risks of future unemployment and have no shorter spells of unemployment compared to workers with regular contracts. Results also reveal that swifter employment re-entries among men with fixed-term contracts can be explained by their job search efforts before unemployment. Our study (partly) invalidates theoretical positions that claim that fixed-term contracts foster employment security by shortening unemployment durations; suggesting that fixed-term contracts are a short-term blessing that could end, for some workers, in a recurrent unemployment trap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Atypische Beschäftigung" wird normal, aber haben die Rentensysteme bereits reagiert?: ein Vergleich von sechs europäischen Ländern (2015)
Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2015): "Atypische Beschäftigung" wird normal, aber haben die Rentensysteme bereits reagiert? Ein Vergleich von sechs europäischen Ländern. (Friedrich-Ebert-Stiftung. Perspektive), Berlin, 9 S.
Abstract
"- Mehr als ein Drittel der europäischen Erwerbstätigen arbeiten inzwischen in 'atypischen ' Beschäftigungsformen, Tendenz steigend. Insofern bereits 'normal' geworden sind beispielsweise in den Niederlanden die Teilzeitbeschäftigung, in Italien die Solo-Selbstständigkeit und in Polen die befristete Beschäftigung sowie Werkverträge.
- Die Einkommen von atypisch Beschäftigten liegen in der Regel unter dem Durchschnitt. Atypisch beschäftigt sind vor allem Frauen. Nur im Bereich der Solo-Selbstständigkeit sind die Männer in der Mehrzahl, Frauen holen jedoch auch hier auf.
- Atypische Beschäftigungen sind mit einer hohen Dynamik, das heißt einer Vielzahl von Übergängen von einer Beschäftigungsform zu einer anderen, einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko und entsprechend diskontinuierlichem Einkommen verbunden. Dies hat besondere Implikationen für die soziale Sicherung, vor allem für die Alterssicherung.
- Vor diesem Hintergrund erscheinen Alterssicherungssysteme überlegen, die unabhängig von der Erwerbsbiografie eine (armutsvermeidende ) Grundsicherung gewährleisten (gute Beispiele Niederlande und Dänemark, schlechtes Beispiel Großbritannien). Zunehmend problematisch werden staatliche Alterssicherungssysteme, die sich stark am Äquivalenzprinzip orientieren, beitragsbezogen und versicherungsbasiert sind (Polen, Italien und Deutschland).
- Gewerkschaftliche Vertretungsrechte für 'atypisch Beschäftigte' sind oftmals rechtlich eingeschränkt, nicht nur in Programmländern der Troika wurden sie in den letzten Jahren noch weiter reduziert. In jüngerer Zeit lassen sich jedoch eine Anzahl von erfolgversprechenden gewerkschaftlichen Strategien im Umgang mit atypischer und oftmals prekärer Beschäftigung identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
English version -
Literaturhinweis
Unsichere Beschäftigung und sozialer Zusammenhalt in Europa (2015)
Valdés Cifuentes, Isabel; Böhnke, Petra;Zitatform
Valdés Cifuentes, Isabel & Petra Böhnke (2015): Unsichere Beschäftigung und sozialer Zusammenhalt in Europa. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2015): Routinen der Krise - Krise der Routinen : Verhandlungen des 37. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Trier 2014 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Bd. 37), S. 683-693.
Abstract
"Zunehmende Deregulierung und Flexibilisierung auf Europas Arbeitsmärkten führen zu einem Anstieg atypischer Beschäftigungsverhältnisse wie Teilzeit, Befristung, Leiharbeit und geringfügige Beschäftigung. Diese Art der Arbeitsmarktanbindung geht häufig mit einem Planungs-, Anerkennungs- und Sicherheitsverlust einher, der sich auf andere Lebensbereiche wie soziale Beziehungen und die Qualität des sozialen Lebens auswirken kann. Der Beitrag untersucht, inwiefern prekäre Beschäftigung mit der subjektiven Wahrnehmung sozialer Integration in Europa in Verbindung steht und fragt dabei insbesondere nach der Rolle institutioneller Kontexte wie wohlfahrtsstaatliche Maßnahmen und die Ausgestaltung der Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Die Dynamik der Unverbindlichkeit. Was wir von der Erwerbsarbeit erwarten können (2015)
Vogel, Berthold;Zitatform
Vogel, Berthold (2015): Die Dynamik der Unverbindlichkeit. Was wir von der Erwerbsarbeit erwarten können. In: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, Jg. 12, H. 1, S. 121-132.
Abstract
"Arbeit und Beruf sind wichtige Grundlagen, um das Selbstverständnis und das Selbstbewusstsein einer Bürgerin oder eines Bürgers zu entwickeln. Die Stellung in der Arbeit hat Folgen für soziale und politische Teilhabemöglichkeiten. Daran gilt es immer wieder von neuem zu erinnern: Es gibt einen positiven Zusammenhang von Demokratie und Erwerbsarbeit. Doch dieser Zusammenhang liegt heutzutage mehr und mehr im Schatten einer prekären, vulnerablen und alle vereinnahmenden Arbeitswelt, in der die Schattenzonen des Niedriglohns, der illegalen Beschäftigung und der Ausbeutung durch Leiharbeit und Werkverträge zunehmend breiter werden. Das mit dem Erwerbsleben verknüpfte demokratische und emanzipative Versprechen ist eine verdeckte Möglichkeit der Arbeitsgesellschaft. Dieser Perspektive widmet sich der folgende Beitrag." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
From deregulation to re-regulation: trend reversal in German labour market institutions and its possible implications (2015)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2015): From deregulation to re-regulation. Trend reversal in German labour market institutions and its possible implications. (IAB-Discussion Paper 10/2015), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Der Zeitraum von Mitte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts bis zum Ende der ersten Dekade des neuen Jahrtausends war durch eine fortwährende Deregulierung des Arbeitsrechts gekennzeichnet. Die aktuelle, wie auch die vorhergehende Bundesregierung leiteten zuletzt eine Re-Regulierung ein, die auf eine Stärkung von Arbeitnehmerrechten zielt. Dies geschah vor dem Hintergrund einer sich in der letzten Dekade deutlich verbessernden Arbeitsmarktlage. Gleichzeitig gewannen aber auch sogenannte 'atypische Erwerbsformen' und Niedriglohnbeschäftigung an Bedeutung. Damit stellen sich zwei Fragen, die eng zusammenhängen: Welche Rolle spielte die Deregulierung des Arbeitsrechts mit Blick auf die Verbesserung der Arbeitsmarktlage und die veränderte Struktur der Beschäftigung? Wie könnte sich die gerade vollziehende Re-Regulierung in den beiden genannten Dimensionen auswirken? Das Papier liefert Hinweise, dass Deregulierung ein wichtiger, aber sicher nicht der einzige Treiber für Verbesserungen am Arbeitsmarkt und Umschichtungen in der Beschäftigung war. Das Ergebnis legt damit nahe, dass weder die mit einer Re-Regulierung verbundene Befürchtung von Jobverlusten noch die damit im Zusammenhang stehenden Hoffnungen in Richtung einer höheren Qualität der Beschäftigung überschätzt werden dürfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was ist heute normal an Arbeit? (2015)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2015): Was ist heute normal an Arbeit? In: R. Hoffmann & C. Bogedan (Hrsg.) (2015): Arbeit der Zukunft : Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen, S. 224-244.
Abstract
"Der normative Kern des Normalarbeitsverhältnisses besteht demnach in weitreichenden Schutzfunktionen für die abhängig Beschäftigten. Dahinter steht zweierlei: Zum einen waren 'Normalarbeitsverhältnisse' lange Zeit die alles überragende Beschäftigungsform. Zum anderen prägen sie nach wie vor das Arbeits- und Tarifrecht sowie weite Teile des Sozialrechts. Die öffentliche Diskussion um Veränderungen der Beschäftigung, wie die zunehmenden atypischen Erwerbsformen, legt nahe, dass der seinerzeitige Referenzpunkt auch aus heutiger Sicht noch das trifft, was als 'normal' im Sinne von wünschenswert empfunden wird. Der vorliegende Beitrag will nicht diskutieren, ob eine einmal so definierte Normalität auch heute noch als angemessen gelten darf. Es soll hier auch nicht versucht werden, einen neuen Begriff der Normalität zu entwickeln. Vielmehr soll es ausgehend von spezifischen Merkmalen der Beschäftigung (wie Arbeitszeit, Entlohnung und Beschäftigungssicherheit) um die Beobachtung und Interpretation des Gegebenen gehen. Dabei wird deutlich werden, dass Strukturveränderungen nicht pauschal beurteilt werden dürfen. Denn zu beachten sind dabei jeweils individuelle Präferenzen, die damit eventuell einhergehenden Risiken und die sich möglicherweise ergebenden Chancen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4383) (2015)
Zitatform
(2015): Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4383). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4638 (16.04.2015)), 88 S.
Abstract
Die Zunahme atypischer Beschäftigung und damit auch der häufig prekären Form der Beschäftigung bildet den Hintergrund für die Kleine Anfrage zur Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in Deutschland. Die Antwort der Bundesregierung geht zunächst auf begriffliche Fragen des Normalarbeitsverhältnisses als der hierzulande in den 80er Jahren am weitesten verbreiteten Form der Erwerbstätigkeit ein, um danach statistische Angaben zu den Beschäftigten im Normalarbeitsverhältnis und derjenigen in atypischer Beschäftigung im Verlauf der letzten 20 Jahre wie nach Bundesländern aufgeschlüsselt zu liefern. Die Ergebnisse weiterer Unterscheidungen nach Leiharbeitsverhältnissen, Werkvertragsarbeitnehmer, geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte, oder der Beschäftigung im Niedriglohnbereich werden ebenso differenziert dargestellt wie die Angaben zum Arbeitsvolumen und ergeben ein umfängliches Zahlenwerk. (IAB)
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Literaturhinweis
Ein neues Normalarbeitsverhältnis (2014)
Fuchs, Tatjana; Fuchs, Tatjana; Nahles, Andrea; Weinkopf, Claudia ; Fahimi, Yasmin; Weinkopf, Claudia ; Smolenski, Tanja;Zitatform
Fuchs, Tatjana & Claudia Weinkopf (2014): Ein neues Normalarbeitsverhältnis. (Denkwerk Demokratie. Werkbericht 05), Berlin, 51 S.
Abstract
"Der vorliegende Werkbericht ist im Rahmen eines Projektes des Denkwerk Demokratie entstanden, das sich mit der Entwicklung eines neuen Normalarbeitsverhältnis beschäftigt. Es wurde die leitende Fragestellung formuliert: 'Auf welches Leitbild der gesellschaftlichen Arbeitsteilung und eines modernen Normalarbeitsverhältnis können wir uns verständigen?' Diese Fragestellung wurde in zwei Workshops mit Expert/innen aus Politik, Wissenschaft und Gewerkschaften diskutiert. Der nächste Schritt war die Erstellung einer Expertise, die Tatjana Fuchs und Claudia Weinkopf erarbeitet haben und die mit diesem Werkbericht vorgelegt wird." (Textauszug, IAB-Doku)
Inhalt:
Teil A: Yasmin Fahimi, Andrea Nahles und Tanja Smolenski: Einführung: Politik für ein neues Normalarbeitsverhältnis (4-7).
Teil B: Tatjana Fuchs und Claudia Weinkopf: Eckpfeiler und Leitbild eines neuen Normalarbeitsverhältnisses (8-50). -
Literaturhinweis
Times of change: what drives the growth of work arrangements in Germany? (2014)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2014): Times of change: what drives the growth of work arrangements in Germany? In: Journal for labour market research, Jg. 47, H. 3, S. 183-204., 2013-06-18. DOI:10.1007/s12651-013-0136-z
Abstract
"Seit Anfang der 1990er Jahre hat sich die Zusammensetzung der Erwerbsformen grundlegend verändert. Während atypische Formen der Erwerbstätigkeit, wie Teilzeitarbeit oder befristete Beschäftigung, an Bedeutung gewannen, verlor das sog. 'Normalarbeitsverhältnis' dagegen an Boden. Jedoch legen Daten des Mikrozensus nahe, dass sich das Tempo des Wandels in der jüngeren Vergangenheit nicht wesentlich beschleunigt hat. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Entwicklungen auch von einem längerfristigen Trend getragen werden. Shift-Share-Analysen deuten allerdings daraufhin, dass die veränderte Zusammensetzung der Erwerbstätigkeit nach Sektoren und soziodemographischen Merkmalen den Wandel der Erwerbsformen nur unwesentlich getrieben haben. Das bedeutet, dass Verhaltensänderungen der Wirtschaftssubjekte eine entscheidende Rolle für die Entwicklung gespielt haben. In diesem Zusammenhang ist wichtig, dass die Regulierungen in Deutschland spezifische Anreize zu Gunsten atypischer Beschäftigung setzen. Relevant sind hier relativ hohe Sozialversicherungsbeiträge, ein ausgeprägter Kündigungsschutz, eine zuletzt verstärkte Aktivierung von Arbeitslosen und eine noch immer bestehende Vorherrschaft des sog. 'Ernährermodells'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Why has the fraction of nonstandard workers increased?: a case study of Japan (2013)
Zitatform
Asano, Hirokatsu, Takahiro Ito & Daiji Kawaguchi (2013): Why has the fraction of nonstandard workers increased? A case study of Japan. In: Scottish Journal of Political Economy, Jg. 60, H. 4, S. 360-389.
Abstract
"This paper explains the secular increase of nonstandard workers in Japan, whose share of employment increased from 17 to 34% between 1986 and 2008. Changes in labor force and industrial compositions account for one quarter of the increase of nonstandard workers. Product-demand fluctuation and the introduction of information and communication technologies increased firms' usage of nonstandard workers, but its quantitative effects are limited. The increase of nonstandard workers was concentrated among new entrants to the labor market, male workers of younger cohorts, and female workers of all cohorts, suggesting that the declining importance of the long-term employment relationship is a major cause for the increase of nonstandard workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A study of the extent and potential causes of alternative employment arrangements (2013)
Cappelli, Peter H.; Keller, J. R.;Zitatform
Cappelli, Peter H. & J. R. Keller (2013): A study of the extent and potential causes of alternative employment arrangements. In: ILR review, Jg. 66, H. 4, S. 874-901. DOI:10.1177/001979391306600406
Abstract
"The notion of regular, full-time employment as one of the defining features of the U.S. economy has been called into question in recent years by the apparent growth of alternative or 'nonstandard' work arrangements - part-time hours, temporary help, independent contracting, and other configurations. Identifying the extent of these arrangements, whether they are increasing and where they occur, is the first step to understanding their implications for the economy and the society. But such steps have been difficult to take because of the lack of appropriate data. Based on a national probability sample of U.S. establishments, the authors present estimates of the extent of these practices, evidence on changes in their use over time, and analyses that contribute to understanding why alternatives have come into play." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wandel der Erwerbsformen: welche Rolle spielen strukturelle Änderungen am Arbeitsmarkt? (2013)
Zitatform
Dietz, Martin, Carina Himsel & Ulrich Walwei (2013): Wandel der Erwerbsformen. Welche Rolle spielen strukturelle Änderungen am Arbeitsmarkt? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 22, H. 2, S. 85-104., 2013-06-15. DOI:10.1515/arbeit-2013-0203
Abstract
"Seit Anfang der 90er Jahre hat sich die Zusammensetzung der Erwerbsformen stark verändert. Vollzeitnahe, unbefristete Beschäftigungsverhältnisse ohne Zwischenschaltung einer Zeitarbeitsagentur haben in den letzten beiden Dekaden absolut und relativ an Bedeutung verloren. Atypische Erwerbsformen wie Teilzeitbeschäftigung, befristete Beschäftigung, Leiharbeit oder auch Ein-Personen-Selbstständige legten dagegen kräftig zu. Atypische Erwerbsformen treten bei Frauen besonders häufig auf und sind im tertiären Sektor stark verbreitet. Den Veränderungen liegt auch ein längerfristiger Trend zugrunde, der bereits deutlich vor den Hartz-Reformen einsetzte. Shift-Share-Analysen zeigen, dass der Wandel weniger aus strukturellen Veränderungen der Erwerbsarbeit wie der wachsenden Beschäftigung von Frauen oder auch den Arbeitsplatzzuwächsen im Dienstleistungssektor resultiert. Vielmehr gibt es Hinweise auf Verhaltensänderungen, für die institutionelle Faktoren, Marktmacht sowie veränderte Präferenzen und Bedürfnisse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern verantwortlich sein dürften. Angesichts der schwierigen Gemengelage verbietet sich jedoch eine pauschale Beurteilung des Wandels, zumal sich auch hinter einzelnen Erwerbsformen ein hohes Maß an Heterogenität verbirgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Has atypical work become typical in Germany?: country case study on labour market segmentation (2013)
Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena;Zitatform
Eichhorst, Werner & Verena Tobsch (2013): Has atypical work become typical in Germany? Country case study on labour market segmentation. (Employment working paper 145), Geneva, 51 S.
Abstract
"Der vorliegende Text aus einer Serie von Länderstudien enthält einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über vertragsmäßige Segmentierung des Arbeitsmarktes. Er ermöglicht einen Überblick über den institutionellen Aufbau und bietet empirische Grundlagen über das Ausmaß der Segmentierung und deren Auswirkungen auf die verschiedenen Aspekte der Arbeitsplatzqualität. Das Papier beschreibt auch eine Politikperspektive, um die negativen Konsequenzen der Segmentierung zu mindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Has atypical work become typical in Germany? (2013)
Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena;Zitatform
Eichhorst, Werner & Verena Tobsch (2013): Has atypical work become typical in Germany? (IZA discussion paper 7609), Bonn, 46 S.
Abstract
"This paper gives an overview of the transformation of the German labor market since the mid-1990s with a special focus on the changing patterns of labor market segmentation or 'dualization' of employment in Germany. While labor market duality in Germany can partially be attributed to labor market reforms promoting in particular non-standard forms of employment and allowing for an expansion of low pay, structural changes in the economy as well as strategic choices by employers and social partners also play a prominent role." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Ausweitung der Zwischenzone. Erwerbsarbeit im Zeichen der neuen Arbeitsmarktpolitik (2013)
Grimm, Natalie; Vogel, Berthold; Hirseland, Andreas;Zitatform
Grimm, Natalie, Andreas Hirseland & Berthold Vogel (2013): Die Ausweitung der Zwischenzone. Erwerbsarbeit im Zeichen der neuen Arbeitsmarktpolitik. In: Soziale Welt, Jg. 64, H. 3, S. 249-268., 2013-03-04.
Abstract
"Die Arbeitswelt ist in den vergangenen Jahren in Bewegung geraten. Im Jahrzehnt nach den 'Hartz-Reformen' kann mit Blick auf die Erwerbsarbeit von Stagnation oder Immobilität keine Rede mehr sein. Mit der bemerkenswerten Dynamik der Arbeitsmärkte und der neuen Vielfalt der Beschäftigungsformen etabliert sich eine politische Ordnung der Arbeit, die der Beschleunigung und Fragmentierung des Arbeitslebens höchste Priorität einräumt. Die Ungleichheit zwischen den Beschäftigtengruppen wächst und Erwerbsbiografien werden brüchiger. Am Beispiel einer explorativen qualitativen Panelstudie, die zwischen 2007 und 2011 insbesondere die Erwerbspersonen in den Blick nahm, die sich im Spannungsfeld zwischen Zugang zu und Ausschluss von Arbeit bewegen, lassen sich diese Prozesse nachzeichnen. In struktureller Hinsicht verweisen unsere Befunde auf eine Zwischenzone am Arbeitsmarkt, in der die Grenzziehung zwischen einem 'Innen' und einem 'Außen' der Arbeitswelt verschwimmt. Die Lebens- und Arbeitssituation der Befragten ist durch häufige Wechsel von Beschäftigungsmöglichkeiten und betrieblichen Statuspositionen gekennzeichnet und damit auch durch wachsende erwerbsbiografische Kontingenz. Diese 'Stabilität des Instabilen' formt neue Mentalitäten. Alle diese Entwicklungen sind Ausdruck einer veränderten politischen Ökonomie des Arbeitsmarktes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung in deutschen Betrieben: Neue und traditionelle Formen prägen das Bild (2013)
Zitatform
Hohendanner, Christian (2013): Atypische Beschäftigung in deutschen Betrieben: Neue und traditionelle Formen prägen das Bild. In: IAB-Forum H. 1, S. 30-37., 2012-11-13. DOI:10.3278/IFO1301W030
Abstract
"Eine unbefristete Vollzeitstelle mit Sozialversicherungsschutz gilt in Deutschland traditionell als normal. Das deutsche Arbeitsmarktsystem weist inzwischen allerdings viele neue Facetten auf: von der Teilzeitbeschäftigung über befristete Arbeitsverhältnisse bis hin zur Leiharbeit. Oft verschwimmen die Grenzen zwischen normaler und atypischer Beschäftigung. Betriebe nutzen die neuen Erwerbsformen je nach Größe und Branche unterschiedlich. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die wirtschaftliche Stabilität und die demografische Entwicklung entscheiden darüber, inwieweit die neuen Beschäftigungsformen künftig das Bild des deutschen Arbeitsmarktes bestimmen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Non-standard employment in Europe: paradigms, prevalence and policy responses (2013)
Koch, Max ; Ibanez Rojo, Rafel; Holst, Hajo; Horemans, Jeroen; Fritz, Martin ; Rodríguez, Carlos J. Fernández; Barbier, Jean-Claude; Koch, Max ; Dörre, Klaus; Kretsos, Lefteris ; Furäker, Bengt; Lancker Van, Wim; Alonso, Luis Enrique; Martinez Lucio, Miguel; Fritz, Martin ; Marx, Ive ; Buchner-Jeziorska, Anna; Matkovic, Teo; Sola, Jorge; O'Connor, Julia S.;Zitatform
Koch, Max & Martin Fritz (Hrsg.) (2013): Non-standard employment in Europe. Paradigms, prevalence and policy responses. (Work and welfare in Europe), Basingstoke: Palgrave Macmillan, 246 S.
Abstract
"'Non-standard' employment is becoming more common. Fewer people are working full-time and/or have permanent employment contracts; more are working part-time, have fixed-term contracts or are self-employed. Many scholars have pointed to the negative consequences of this development, including 'precarious' forms of employment and in-work poverty. This volume provides a thorough theoretical and empirical analysis of these processes by understanding the 'destandardization' of employment in Europe and the associated modifications in socio-economic regulation both at national and EU level. The book provides country studies of the UK, Spain, Germany, Poland, Croatia, and the Nordic countries and offers comparative European analyses of part-time and fixed-term employment in relation to in-work poverty, exclusion and anomie. Emphasis is on 'best practice' in the governance of non-standard employment. Is there evidence for a new and socially inclusive European employment standard?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das Verhältnis von Stabilität und Flexibilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Schließungs- und Flexibilisierungsprozesse betrieblicher Beschäftigungsstrukturen (2013)
Zitatform
Krause, Ina (2013): Das Verhältnis von Stabilität und Flexibilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Schließungs- und Flexibilisierungsprozesse betrieblicher Beschäftigungsstrukturen. Wiesbaden: Springer VS, XVI, 318 S. : 12 schw.-w. Ill., 43 schw.-w. Tab. DOI:10.1007/978-3-531-19602-2
Abstract
"In dieser Studie wird der Frage nachgegangen, inwiefern der beobachtbare Prozess des wirtschaftsstrukturellen Wandel der Industrienation Deutschland hin zur postindustriellen Gesellschaft einen eigenen Erklärungsbeitrag zur sozialwissenschaftlichen Debatte um die Destabilisierung betrieblicher Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt leistet. Anhand der Befunde der Studie wird deutlich, dass am deutschen Arbeitsmarkt Entwicklungen in beide Richtungen (Destabilisierung und Zunahme der Stabilität) denkbar und beobachtbar sind. Von zunehmender Bedeutung ist aber die soziale Absicherung und gesellschaftliche Integration der Beschäftigten in sogenannten Randbelegschaften." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
The ins and outs of unemployment in a two-tier labor market (2013)
Zitatform
Silva, Jose I. & Javier Vázquez-Grenno (2013): The ins and outs of unemployment in a two-tier labor market. In: Labour economics, Jg. 24, H. October, S. 161-169. DOI:10.1016/j.labeco.2013.08.009
Abstract
"This paper aims to shed some light on the dynamics of the Spanish labor market, using data from the Spanish Labor Force Survey for the period 1987 to 2010. We examine transition rates in a three-state model and compare our results with those reported for the UK and the US. Explicitly, introducing the employment duality present in the Spanish labor market, we study labor market dynamics in a four-state model set-up and we compute the contribution of the different transitions rates to unemployment fluctuations. Our main findings are as follows: i) around 85% the employment - unemployment gross flows involve temporary contracts; ii) the transition rates involving temporary employment account for around 60% of the fluctuations in the unemployment rate; iii) almost 80% of the unemployment rate volatility - explained by movements between unemployment and employment - involves the transition rates to/from temporary jobs. Our overall conclusion points out that the employment duality is the key to understanding the unemployment volatility and the functioning of the Spanish labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mehr Jobs oder nur mehr schlechte Jobs?: die Entwicklung atypischer Beschäftigung in Europa (2012)
Zitatform
Allmendinger, Jutta, Johannes Giesecke, Lena Hipp, Kathrin Leuze & Stefan Stuth (2012): Mehr Jobs oder nur mehr schlechte Jobs? Die Entwicklung atypischer Beschäftigung in Europa. (WZBrief Arbeit 13), Berlin, 7 S.
Abstract
"- Die Zunahme atypischer Beschäftigung in Europa geht nicht überall auf Kosten von Vollzeitjobs.
- Atypische Beschäftigung variiert stark zwischen den Ländern und Bevölkerungsgruppen.
- In Deutschland arbeiten vor allem junge und geringqualifizierte Menschen in atypischen Beschäftigungsverhältnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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