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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Werkvertrag, Projektarbeit"
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    Werkvertrag (15.10.2007)

    Arbeiterkammer Wien

    Beschreibung

    Informationsseite der Arbeiterkammer Wien zum Werkvertrag.

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    Engineering-Dienstleistungen in der Automobilindustrie: Verbreitung, Kooperationsformen und arbeitspolitische Konsequenzen (01.02.2006)

    Universität Dortmund, Lehrstuhl Wirtschafts- und Industriesoziologie
    Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Angesichts sich ausdifferenzierender Unternehmens- und Industriestrukturen ging das Projekt am Beispiel von Entwicklungsdienstleistungen in der Automobilindustrie der Fragestellung nach, inwieweit die traditionellen Institutionen und Verfahren der industriellen Beziehungen in Deutschland auch in Zukunft noch in der Lage sein werden, die Interessen der Arbeitnehmer wirkungsvoll zu vertreten.>> Dem Projekttitel entsprechend wurden drei Fragezusammenhänge verfolgt: Erstens wurde die Verbreitung und Bedeutung von Engineering-Dienstleistungen genauer betrachtet. Zweitens wurde der Frage nachgegangen, wie sich die Kooperationsbeziehung zwischen Automobilunternehmen und Entwicklungsdienstleistern gestaltet. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag drittens auf der Frage nach den arbeitspolitischen Konsequenzen des zunehmenden Engineering-Outsourcing. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem die Mitbestimmungssituation in Automobil- und Engineering-Unternehmen betrachtet sowie die Situation der Gewerkschaft im Engineering-Bereich.>> Darstellung der Ergebnisse:>> - Die zunehmende Verbreitung von Engineering-Outsourcing wird in engem Zusammenhang mit der Shareholder Value-Orientierung gesehen.>> - Bezüglich der Kooperation zwischen Automobil- und Engineering-Unternehmen kristallisierte sich die vertragliche Gestaltung der Beziehung (Werkvertrag oder Arbeitnehmerüberlassung) als zentraler Aspekt heraus.>> - In den vielen kleinen Engineering-Unternehmen existiert in der Regel kein Betriebsrat. Der Gedanke an einen Betriebsrat kommt erst dann ins Spiel, wenn sich als Folge des Unternehmenswachstums ein gewisser "Problemstau" aufbaut.>> - Die Betriebsratsarbeit in den Automobilunternehmen wird v.a. durch den zunehmenden Einsatz von Arbeitnehmerüberlassung unübersichtlicher und komplexer: Konstellationen innerhalb der Belegschaft ändern sich, Verhandlungsgegenstände werden dynamisiert.>> - Die Situation der Gewerkschaft ist geprägt von ihrem sehr niedrigen Organi

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    Niedriglohnstrategien im Hochlohnsektor - Auswirkungen der Europäisierung des Arbeitsmarktes in der deutschen Metall- und Elektroindustrie (01.01.2005)

    InterCase Berlin
    Lippert, Inge, Dr.
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Im Zusammenhang mit der EU-Osterweiterung und der Öffnung der Arbeitsmärkte nach Mittel- und Osteuropa setzt sich in den letzten Jahren eine neue Form der Arbeitsmigration durch: die Entsendung von Arbeitnehmern aus MOE-Ländern, die auf Basis von Werkverträgen Dienstleistungen in Deutschland erbringen. Die Studie untersucht diese Prozesse für die Metall- und Elektroindustrie.>> Kontext / Problemlage: Vorreiter der neuen Arbeitskräftepolitik war in der Vergangenheit die Baubranche. Hier wurde aufgrund der hohen Ortsgebundenheit der Produktion bereits früh der Weg beschritten, Arbeitnehmer aus Niedriglohnländern an den "Ort der Produktion" zu bringen. Seit den 1980er Jahren gingen vor allem größere Unternehmen dazu über, Subunternehmer einzusetzen, um Effizienzvorteile aus dem Einsatz von Arbeitskräften aus Mittel- und Osteuropa zu erzielen. Die Folge war, wie allgemein bekannt, ein dramatischer Anstieg der Arbeitslosigkeit verbunden mit massiven Verschlechterungen in den Beschäftigungsbedingungen und einer Flut von Insolvenzen unter deutschen Bauunternehmen. Die Metall- und Elektroindustrie gehörte bislang nicht zu den Vorreitern der Nutzung von MOE-Arbeitskräften. Mit der Einführung der Dienstleistungsfreiheit nehmen die Tendenzen der Fremdpersonalnutzung jedoch auch hier rasch an Bedeutung zu.>> Fragestellung: Die Studie geht der Frage nach, wie sich der Wegfall von Zugangsbeschränkungen zum deutschen Metall- und Elektroarbeitsmarkt und der Abbau von Rechtsvorschriften auf die Beschäftigung von MOE-Werkvertragsarbeitnehmern in der Metall- und Elektroindustrie auswirken, welche Größenordnung diese Beschäftigung bereits erreicht hat, welche Motive die Unternehmen in dieser Hinsicht verfolgen und welche Auswirkungen sich für die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Branche ergeben. Die folgenden Fragestellungen wurden in diesem Zusammenhang genauer untersucht:>> 1. Welche Entwicklungen der Arbeitsmigration aus mittel- und osteuropäischen Ländern la

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    Grenzenloser Arbeitsmarkt Europa? Eine empirische Analyse europaweiter Arbeitskräftestrategien in der Baubranche (01.04.2001)

    Universität Duisburg-Essen Campus Essen, Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalwirtschaft
    Nienhüser, Werner, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der Uni Duisburg-Essen

    Beschreibung

    Der Prozess der europäischen Integration hat in den letzten Jahren zu einschneidenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt geführt. Für deutsche Unternehmen bedeutet dies einerseits eine Verstärkung des Wettbewerbs: Es drängen vermehrt ausländische Unternehmen auf deutsche Märkte und sorgen so für mehr Konkurrenz und einen erhöhten Kostendruck. Andererseits bietet der entstandene europäische Markt aber auch neue Möglichkeiten für Unternehmen durch den Einsatz entsprechender Arbeitskräftestrategien auf diesen Druck zu reagieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit (zumindest kurzfristig) zu verbessern: Durch atypische Beschäftigungsverhältnisse können die zwischen den Ländern bestehenden Lohnkostendifferenzen genutzt und der Arbeitskräftebedarf flexibel an die Nachfrage angepasst werden. Die Bauwirtschaft bietet ein besonders markantes Beispiel für diese Entwicklung: Deutsche (General-)Unternehmen schließen mit Subunternehmen aus so genannten Niedriglohnländern Werkverträge ab, die Subunternehmen erstellen dann das Werk mit ihren Arbeitskräften auf deutschen Baustellen. Allerdings gibt es innerhalb der Baubranche auch viele Unternehmen, die nach wie vor überwiegend mit eigenem, vergleichsweise hoch qualifiziertem Personal arbeiten. Die Analyse dieser Unterschiede in den betrieblichen Arbeitskräftestrategien ist Ziel des Dissertationsprojektes. Methoden: Zur Beantwortung der Forschungsfragen wird ein theoretisches Erklärungsmodell entwickelt, aus welchem Hypothesen abgeleitet und anschließend empirisch überprüft werden. Die empirische Basis bilden leitfadenorientierte Experteninterviews, eine schriftliche Befragung in Form eines vollstrukturierten Fragebogens und die Analyse von betrieblichen Dokumenten und Hintergrundmaterialien (v.a. Homepage und Firmenzeitschriften). Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Dokumentenanalyse (Geschäftsberichte, Presseveröffentlichungen, Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit, des Statistischen Bundesamtes, des Hauptverbandes de

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    Die Beschäftigung von Werkvertragsarbeitnehmern in der Bundesrepublik Deutschland. Rechtliche Regulierung und politische Konflikte (01.03.1995)

    Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik
    Faist, Thomas, Dr.
    Quelle: Projektinformation des ZeS

    Beschreibung

    Mittel- und osteuropäsche Werkvertragsarbeitnehmer (MOE) sind Arbeitnehmer, die auf der Basis von Werkverträgen zwischen deutschen und mittel- und osteuropäschen Unternehmen nach Deutschland entsendet werden, um hier bestimmte Arbeitsleistungen zu erbringen, ohne dass dabei direkte Arbeitsverhältnisse zwischen dem deutschen Vertragspartner und dem ausländischen Arbeitnehmer entstehen. Die Beschäftigung von mittel- und osteuropäschen Werkvertrags-Arbeitnehmern beruht auf zuwanderungs-, arbeits- und sozialrechtlichen Sonderregelungen.>> Im Rahmen dieses Forschungsprojekts soll nun untersucht werden, welche Form, welchen Inhalt und welche Folgen die getroffenen rechtlichen Regelungen haben.>> Im juristischen Teil des Projekts geht es dabei um die Analyse der rechtlichen Regulierungen der Werkvertragsbeschäftigung, insbesondere um die zuwanderungs-, sozial- und arbeitsrechtlichen Sonderregelungen, die mit der Werkvertragsbeschäftigung verbunden sind. Veröffentlichungen: Faist, T.: Transnationale Arbeitsmärkte und soziale Rechte in Europa. In: Zeitschrift für Sozialreform, 34, 1995, 1, S. 36-47 (Teil 1) und 34, 1995, 2, S. 108-122 (Teil 2) ; Faist, T.: Boundaries of welfare states. Immigrants and social rights. In: Miles, Robert ; Tränhardt, Dietrich (eds.): Inclusion and exclusion. Migration and the uniting of Europe. London: Pinter 1995, pp. 177-195 ; Faist, T.: Immigration, integration, and the ethnicization of politics. A review of German literature. In: European Journal of Political Research, 25, 1994, pp. 439-459 ; Faist, T.: How to define a foreigner? The symbolics politics of immigration in German partisan discourse, 1978-1993. In: West European Politics, 17, 1994,2, pp. 50-71 ; Sandbrink, Stefan, 1996: "Die Beschäftigung von osteuropäischen Werkvertrags-Arbeitnehmern. Vorstellung des Forschungsprojekts". In: Faist, Thomas ; Hillmann, Felicitas ; Zühlke-Robinet (Hrsg.), Neue Migrationsprozesse: politisch-institutionelle Regulierung und Wechselbeziehungen zu

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    Arbeitnehmerüberlassung, Werkvertrag und freier Dienstvertrag

    Universität Frankfurt, Lehrstuhl für Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht
    Waas, Bernd, Prof. Dr.
    Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-Stiftung

    Beschreibung

    Das Gutachten behandelt Fragestellungen, wie Werkvertrag und Arbeitsvertrag (bzw. Arbeitnehmerüberlassungsvertrag) voneinander abzugrenzen sind und unter welchen Voraussetzungen ein (vermeintlicher) Werkvertrag als Arbeitsvertrag (bzw. Arbeitnehmerüberlassungsvertrag) zu qualifizieren ist.>> Kontext / Problemlage: Schon seit geraumer Zeit hat die Frage nach der Abgrenzung von Werkvertrag und Arbeitsvertrag (bzw. Arbeitnehmerüberlassungsvertrag) große praktische Bedeutung. Die Bedeutung dieser Frage scheint - offenbar nicht zuletzt angesichts strengerer Regelungen zur Arbeitnehmerüberlassung - zuletzt sogar noch deutlich zugenommen zu haben. Dementsprechend stellt sich mehr denn je die Frage, ob und inwieweit (vermeintliche) Werkunternehmer als Arbeitnehmer zu qualifizieren bzw. ob und in welchem Umfang für diese Personengruppe Arbeitnehmerrechte verfügbar sind.>> Fragestellung: Mit Blick auf die Qualifizierung eines Rechtsverhältnisses als Werkvertrag oder Dienstvertrag (bzw. Arbeitsvertrag) ist zwischen der Abgrenzungsfrage und der Identifikationsfrage zu unterscheiden. Bei der erstgenannten Frage handelt es sich um das Problem, die Voraussetzungen des jeweiligen Vertragstyps möglichst trennscharf voneinander zu unterscheiden. Bei der letztgenannten Frage handelt es sich einerseits um das Problem, die Zuordnung zu einem bestimmten Vertragstyp nicht zuletzt nach Maßgabe der tatsächlichen Durchführung des Vertrags vorzunehmen, und andererseits darum, eine fehlerhafte Vertragstypenzuordnung durch die Parteien evtl. nachträglich zu korrigieren.>> Ergebnisse:>> - Zwischen Werkvertrag und Dienstvertrag (bzw. Arbeitsvertrag) besteht ein weiter Überschneidungsbereich.>> - Insbesondere erweist sich die verbreitete Unterscheidung von Erfolg (Werkvertrag) und Tätigkeit (Dienstvertrag) für die Abgrenzung als nicht tragfähig, da zum einen auch das Wirken erfolgsbezogen und zum anderen auch dem Werkvertrag eine Tätigkeitspflicht eigen ist.>> - Ein (scheinbarer)

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