Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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61 % der befristet Beschäftigten wurden 2010 nach Tarif bezahlt (27.08.2013)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Fast zwei Drittel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem befristeten Arbeitsvertrag wurden 2010 nach Tarif vergütet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war die Tarifbindung damit höher als bei den Beschäftigten mit unbefristeten Arbeitsverträgen (54 %). Insgesamt wurden 2010 für gut die Hälfte aller Arbeitnehmer (55 %) in Deutschland die Verdienste und Arbeitsbedingungen durch Tarifverträge geregelt.
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Atypische Beschäftigung: Befristung macht unzufrieden (06.06.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 10/2013: Befristete Arbeitsverträge sind insbesondere unter jungen Beschäftigten weit verbreitet.
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Minijob: Sackgasse für viele Frauen (05.06.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 08/2013: Wer sich einmal für einen Minijob entscheidet, bleibt häufig dauerhaft im Niedriglohnsektor hängen. Oft werden geringfügig Beschäftigten ihr Urlaubsgeld und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall vorenthalten.
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Prekaritätspotentiale von Werkverträgen und Leiharbeit. Eine qualitative Studie zu flexiblen Beschäftigungsformen und betrieblicher Mitbestimmung (01.06.2013)
Institut Arbeit und Wirtschaft an der Universität BremenBarlen, VivienQuelle: Projektbeschreibung beim iawBeschreibung
Im Mittelpunkt dieses Forschungsprojektes steht der Vergleich der beiden flexiblen Beschäftigungsformen Leih- und Werkvertragsarbeit. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass die Beschäftigung über Leiharbeits- und Werkverträge prekäre Potentiale birgt, die u.a. durch innerbetriebliche Rahmenbedingungen konstituiert werden. Es wird daher untersucht, inwiefern LeiharbeitnehmerInnen und WerkvertragsarbeitnehmerInnen durch die Organe der betrieblichen Mitbestimmung vertreten werden bzw. inwiefern eine Integration der flexibel Beschäftigten in die Stammbelegschaft erfolgt. Grundlage für diese Untersuchung sind Betriebsrats- und Beschäftigteninterviews. Ziel ist es - neben einer Analyse der institutionellen Rahmenbedingungen - die veränderten Belegschaftsstrukturen und Partizipationsmöglichkeiten sowie damit verbundene mögliche Risiken für Beschäftigte und betriebliche Interessenvertretungen zu beleuchten.
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Kontrovers - Das aktuelle Thema: Prekäre Beschäftigung (25.04.2013)
Sozialpolitik aktuellBeschreibung
Zusammenstellung von Informationen im Internetportal "Sozialpolitik aktuell" zu Formen, Dimensionen und Entwicklungstrends von atypischer und prekärer Beschäftigung
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Arbeitsmarkt: Endstation Minijob (11.04.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 06/2013: Besonders Ehefrauen erscheinen Minijobs als attraktive Möglichkeit, um vorübergehend Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Doch die Rückkehr in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist schwierig.
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West-Müttern bleibt oft nur Teilzeit (20.03.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 03/2013: Fast die Hälfte aller erwerbstätigen Frauen arbeitet in Teilzeit, aber nur 8,1 Prozent der Männer. Die Betreuung von Kindern ist ein wichtiger Grund dafür - besonders in Westdeutschland.
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Diskussion über Werkverträge (14.03.2013)
Bundesministerium für Arbeit und SozialesBeschreibung
Informationen zum Symposium "Werkverträge", das am 11.03.2013 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin stattfand.
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Wenig Rechte. Wenig Lohn. Wie Unternehmen Werkverträge aus(nutzen) (13.03.2013)
Gewerkschaft Nahrung - Genuss - GaststättenBeschreibung
Mit der Broschüre zum Thema Missbrauch von Werkverträgen will die Gewerkschaft Nahrung - Genuss - Gaststätten NGG dieses Thema weiter in den öffentlichen Fokus bringen, den wachsenden Missbrauch von Werkverträgen an Beispielen aus Betrieben deutlich machen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.
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Mini- und Midi-Jobs 2013 (01.03.2013)
Sozialpolitik aktuellBeschreibung
Die Infografik des Internetportals "Sozialpolitik aktuell" zeigt die Neuregelungen der Mini- und Midijobs ab 2013.
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BDA: Werk- und Dienstverträge (22.02.2013)
Bundesvereinigung der Deutschen ArbeitgeberverbändeBeschreibung
Arbeitgeber aktuell 01/2013: Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände tritt den aktuell zunehmenden Angriffen auf Werk- und Dienstverträge entgegen. Der verantwortungsvolle Umgang mit solchen Vertragsformen dürfe gesetzlich nicht eingeschränkt werden.
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Freie Industriedienstleistung als Alternative zur regulierten Zeitarbeit (22.02.2013)
Zentrum für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht, MünchenBeschreibung
Aus dem Handout zur Tagung des Zentrums für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht München (ZAAR) am 09.09.2011: "Zeitarbeit erfährt durch die Neufassung des AÜG intensivere Regulierung. (…) Der Umstieg von der Arbeitnehmerüberlassung zur Industriedienstleistung ist durchaus möglich. (…) Die Industriedienstleistung hat bislang nur geringe arbeitsrechtliche Aufmerksamkeit erfahren. Die Tagung will den arbeitsrechtlichen Fragen nachgehen."
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Arbeiten im Herz der Wirtschaft: Werkverträge (22.02.2013)
Gesamtmetall - Die Arbeitgeberverbände der Metall- und ElektroindustrieBeschreibung
Die Position der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie - Gesamtmetall zu Werk- und Dienstverträgen.
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Arbeitsmarkt und Wohlstand stärken - Werk- und Dienstverträge erhalten (22.02.2013)
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.Beschreibung
Das Positionspapier der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft spricht sich gegen weitergehende Regulierung von Werk- und Dienstverträgen aus. Die bestehende Sanktionierung von Missbrauch durch Scheinwerkverträge sei ausreichend. (Stand 12/2012)
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Interview: "Ein deftiges Risiko" (22.02.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Arbeitsrechtler Peter Schüren über die Abgrenzung zwischen Leiharbeit und Werkverträgen - und woran sich Missbrauch erkennen lässt. (Magazin Mitbestimmung 12/2012)
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Missbrauch von Werkverträgen stoppen (22.02.2013)
Sozialdemokratische Partei DeutschlandsBeschreibung
In ihrem Antrag fordert die SPD-Bundestagsfraktion die Bundesregierung auf, einen Gesetzesentwurf vorzulegen, der klare Kriterien zur Abgrenzung zwischen Leiharbeit und Werkverträgen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) beinhaltet, die Mitbestimmung der Betriebs- und Personalräte für Fremdpersonal in den Unternehmen ausweitet und Sanktionen bei Missbrauch festschreibt.
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vbm Gutachten: Stärkere Regulierung von Werkverträgen weder möglich noch sinnvoll (22.02.2013)
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.Beschreibung
Werkverträge sind in Deutschland klar geregelt. Der Rechtsrahmen deckt das Thema angemessen und umfassend ab. Weitergehende Regelungen stoßen rechtlich an sehr enge Grenzen. Das ist das Ergebnis eines Rechtsgutachtens des vbm – Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. zum Thema Werkverträge, das von Prof. Dr. Martin Franzen von der LMU München erstellt wurde.
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27 % der geringfügig Beschäftigten suchten umfangreichere Tätigkeit (07.02.2013)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Pressemitteilung Nr. 048 des Statistischen Bundesamtes vom 07.02.2013: Rund 5 Millionen Personen waren im Jahr 2010 ausschließlich geringfügig beschäftigt. Davon waren insgesamt 27 % auf der Suche nach einer umfangreicheren Tätigkeit, haben aber keine passende finden können.
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Minijobs: Verdrängungseffekte in kleinen Firmen (07.02.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 02/2013: Eine aktuelle Studie ergibt Hinweise, dass Minijobs reguläre Beschäftigung verdrängen. Das gilt insbesondere in Kleinbetrieben.
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Jeder für sich: Wie Werkverträge und Leiharbeit die Mitbestimmung aushöhlen (28.01.2013)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Magazin Mitbestimmung 12/2012: Unternehmen lagern fleißig Kernaufgaben aus. Nachdem die Gewerkschaften den Missbrauch der Leiharbeit zunehmend eindämmen, droht jetzt die Verlagerung in Werkverträge. Betriebsräte verlieren so immer mehr Rechte: Eine Gefahr für die Mitbestimmung.
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