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Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

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im Aspekt "Niederlande"
  • Literaturhinweis

    Early retirement behaviour in the Netherlands: evidence from a policy reform (2006)

    Euwals, Rob ; Vuuren, Daniël J. van ; Wolthoff, Ronald;

    Zitatform

    Euwals, Rob, Daniël J. van Vuuren & Ronald Wolthoff (2006): Early retirement behaviour in the Netherlands. Evidence from a policy reform. (IZA discussion paper 1992), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "In the early 1990s, the Dutch social partners agreed upon transforming the generous and actuarially unfair PAYG early retirement schemes into less generous and actuarially fair capital funded schemes. The starting dates of the transitional arrangements varied by industry sector. In this study, we exploit the variation in starting dates to estimate the causal impact of the policy reform on early retirement behaviour. We use a large administrative dataset, the Dutch Income Panel 1989-2000, to estimate hazard rate models for early retirement. We conclude that the policy reform induced workers to postpone early retirement. In particular, both the price effect (reducing implicit taxes) and the wealth effect (reducing early retirement wealth) are shown to have a positive impact on the early retirement age. Yet, we show that model specifications including the most commonly used financial incentive measures are open to further improvements, given that these are outperformed by! a simple specification with dummy variables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Internationaler Vergleich: Bei der Beschäftigung Älterer liegen andere Länder vorn (2006)

    Kraatz, Susanne; Rhein, Thomas; Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Kraatz, Susanne, Thomas Rhein & Cornelia Sproß (2006): Internationaler Vergleich: Bei der Beschäftigung Älterer liegen andere Länder vorn. (IAB-Kurzbericht 05/2006), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "In Dänemark, Finnland und den Niederlanden zeigt der Beschäftigungstrend für Ältere seit den 90er Jahren klar nach oben. Dies lag allerdings weniger an einer rigorosen Einschränkung der Frühverrentung. Viele andere Faktoren wie die demographische Entwicklung oder eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen unterstützten die Trendwende. Ein entscheidender Erfolgsfaktor war zudem der wirtschaftliche Aufschwung in diesen Ländern. Er ging der Trendwende bei der Beschäftigung von Älteren voraus (Dänemark, Niederlande) oder begleitete sie zumindest (Finnland). Finnland machte zu Beginn der 90er Jahre eine tiefe Krise durch. Deshalb wurden dort mit Erfolg intensive Anstrengungen unternommen, die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu steigern. Auch in Deutschland könnte sich die Beschäftigungssituation Älterer verbessern. Dafür sprechen die demographische Entwicklung in den nächsten Jahren, die gestiegene Frauenerwerbstätigkeit und die Wirkungen bereits beschlossener Reformen. Nachholbedarf besteht allerdings bei der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung Älterer: Warum sind andere Länder bisher erfolgreicher? (2006)

    Kraatz, Susanne; Rhein, Thomas; Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Kraatz, Susanne, Thomas Rhein & Cornelia Sproß (2006): Beschäftigung Älterer: Warum sind andere Länder bisher erfolgreicher? In: Bundesarbeitsblatt H. 6, S. 21-29.

    Abstract

    "Trotz der zukünftigen demographischen Herausforderung und der finanziellen Belastungen der sozialen Sicherungssysteme ist es fraglich, wie viele Ältere eine realistische Aussicht haben, bis zum geplanten Renteneinstiegsalter von 67 Jahren beschäftigt zu bleiben. Zum einen ist ihre Arbeitslosenquote relativ hoch, zum anderen aber scheiden nach wie vor viele Ältere über Vorruhestands- und Frühverrentungsprogramme wie z.B. die Altersteilzeit vorzeitig aus dem Arbeitsmarkt aus. Demgegenüber weisen andere europäische Länder seit Mitte der 90er Jahre beeindruckende Zuwächse bei der Beschäftigung Älterer auf. Ein Blick über die deutschen Grenzen ist daher lohnenswert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Legal conceptualization of activation within Dutch "Employment Promotion Law" (2006)

    Sichert, Markus;

    Zitatform

    Sichert, Markus (2006): Legal conceptualization of activation within Dutch "Employment Promotion Law". In: Zeitschrift für ausländisches und internationales Arbeits- und Sozialrecht, Jg. 20, H. 4, S. 341-383.

    Abstract

    Hauptzielsetzung der Arbeitsmarktpolitik in den Niederlanden ist die Reintegration Arbeitsloser in den Arbeitsprozess. In der Gesetzgebung zur Arbeitsförderung nimmt dabei der Begriff der 'Aktivierung' eine Schlüsselrolle ein. Aktivierung zielt auf die Verhinderung von Exklusion einerseits und die Förderung von (Re-)Integration in bezahlte Arbeit andererseits, wobei dieses Ziel durch die Unterstützung von denjenigen mit einer schwachen Position am Arbeitsmarkt (Behinderte, Langzeitarbeitslose, neu in den Arbeitsmarkt eintretende Frauen, jüngere und ältere Arbeitssuchende, Migranten) erreicht werden soll. Der Beitrag beschreibt die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die verfassungsmäßige Basis für eine aktivierende Arbeitsmarktpolitik in den Niederlanden, ihre zielgruppenorientierte Umsetzung im Gesetzgebungsprozess und die damit einhergehende Politik des 'Förderns' und 'Forderns.' Der Autor kommt zu dem Schluss, dass dem niederländischen Arbeitsförderungsgesetz zwar noch kein schlüssiges gesetzgeberisches Gesamtkonzept unterlegt ist, sich in ihm aber Kernelemente eines solchen Konzepts abzeichnen. Wichtigstes Kernelement ist das der Verantwortung, womit die gegenseitige Anerkennung von Verpflichtungen des Staates auf der einen und des Individuums auf der anderen Seite bei der gemeinsamen Entwicklung von Aktivierungsstrategien gemeint ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer - Beispiele und Strategien anderer Länder (Teil 2) (2006)

    Sproß, Cornelia; Kraatz, Susanne;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia & Susanne Kraatz (2006): Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer - Beispiele und Strategien anderer Länder (Teil 2). In: Arbeit und Beruf, Jg. 57, H. 1, S. 1-5.

    Abstract

    "Die Beschäftigungsförderung Älterer gewinnt angesichts der demografischen Entwicklung zunehmend an Brisanz. Die Regierungen einzelner Länder entwickelten neue Regelungen, Programme und Initiativen, um die Beschäftigungsfähigkeit (Employability) von Arbeitnehmern und Arbeitslosen zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Im folgenden Artikel wird untersucht, welche Bedeutung dem Konzept der Beschäftigungsfähigkeit in internationalen und nationalen Strategien zukommt. Nach dem Blick auf Finnland und Großbritannien (Sproß, 2005) werden nun Dänemark und die Niederlande als Beispiele für die vielfältigen Möglichkeiten herangezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Active aging in economy and society: Carl Bertelsmann Prize 2006 (2006)

    Abstract

    "Germany currently finds itself amidst profound demographic change. The tasks of the future workplace will fall on the shoulders of a smaller and older potential workforce. The 2006 Carl Bertelsmann Prize for Active Aging in Economy and Society is founded on the belief that combining growth and innovation with a high employment rate while preserving social cohesion can only succeed if we foster and utilize the employment potential of every individual. In view of demographic changes, we need to preserve the value-generating potential, skills and experience of older people in particular for our economy and society, and promote their (re)integration into the workplace. In light of high unemployment levels among seniors - and not just in Germany - keeping older people in the workforce longer will demand integrated efforts in various social sectors and on various social levels. This publication presents and discusses challenges, perspectives and strategies that could be very significant as elements of a comprehensive strategy for active aging in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 3: Niederlande. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in den Niederlanden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Employment policy from different angles (2005)

    Bredgaard, Thomas ; Finn, Dan; Lindkvist, Anja; Barbier, Jean-Claude; Ludvall, Bengt-Ake; Bredgaard, Thomas ; Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang; Larsen, Flemming ; Madsen, Per Kongshoj; Jellema, F.; Mailand, Mikkel ; Jørgensen, Henning ; Moller, Lars Rune; Kamphuis, P.; Nedergaard, Peter; Larsen, Flemming ; Nielsen, Peter ; Lassnigg, Lorenz; Sol, El; Bergström, Ola ; Sorensen, John Houman; Ibsen, Felmming; Struyven, Ludo ; Jorgensen, V.; Tros, Frank; Lassen, Morten; Velzen, Martijn van; Considine, Mark; Watt, Andrew; Kerckhofs, Peter; Wilthagen, Ton ; Jespen, Maria; Lieshout, H. van;

    Zitatform

    Bredgaard, Thomas & Flemming Larsen (Hrsg.) (2005): Employment policy from different angles. Copenhagen: DJOF Publ., 525 S.

    Abstract

    "Employment policy has become high politics. Expectations are high. So are the dilemmas in reaching balanced and robust solutions. The main theme of this book is whether employment policy can deliver and live up to the high expectations. Can more and better jobs for all be created without increasing levels of inequality? Can more flexible labour markets be created while maintaining - or even enhancing - the job and employment security of workers? Can private providers deliver 'better and cheaper' services than the former public employment service, and what are the implications of these new 'quasi-markets' for employment services? Is life-long learning and the knowledge economy the solution in an age of globalisation and outsourcing of low-skilled and low-wage jobs? Will national governments - and not least the European Union - deliver on its promises? We approach these questions from an inter-disciplinary and comparative perspective by focusing on four main themes:
    1. The European employment strategy and activation policies
    2. Contracting out of public employment services
    3. Employment policy from a flexicurity perspective
    4. Life-long learning." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labour force participation of the elderly in Europe: the importance of being healthy (2005)

    Kalwij, Adriaan ; Vermeulen, Frederic;

    Zitatform

    Kalwij, Adriaan & Frederic Vermeulen (2005): Labour force participation of the elderly in Europe. The importance of being healthy. (IZA discussion paper 1887), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "In this paper we study labour force participation behaviour of individuals aged 50-64 in 11 European countries. The data are drawn from the new Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE). The empirical analysis shows that health is multi-dimensional, in the sense that different health indicators have their own significant impact on individuals' participation decisions. Health effects differ markedly between countries. A counterfactual exercise shows that improved health conditions may yield over 10 percentage points higher participation rates for men in countries like Austria, Germany and Spain, and for females in the Netherlands and Sweden. Moreover, we show that the declining health condition with age accounts considerably for the decline in participation rates with age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dutch older workers and their labour market participation: changing the social norm of early retirement (2005)

    Putman, Lisa;

    Zitatform

    Putman, Lisa (2005): Dutch older workers and their labour market participation. Changing the social norm of early retirement. (TLM.NET working paper 2005-25), Amsterdam, 20 S.

    Abstract

    "The goals set by the European Council in regards to raising the participation rate of older workers are ambitious. If the targets laid out by the council are achieved, by 2010 half of the EU population aged 55-64 will be employed and the average age at which people withdraw from the labour force will have been increased by five years. One wonders, however, whether these objectives are feasible. This article sketches the case for the Dutch, outlines how successful the Netherlands have been in achieving these goals, and gives a brief scientific treatment of the reasons why people (want to) retire early. Some suggestions for changing the social norm of early retirement are given and special attention is paid to the concept of transitional labour markets i.e. facilitating transitions from one phase to another. In addition, a new policy provision, the life course arrangement, recently introduced in the Netherlands will also be discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flexicurity and HR-strategies for the older workers: a comparative appraisal of four European countries (2005)

    Tros, Frank;

    Zitatform

    Tros, Frank (2005): Flexicurity and HR-strategies for the older workers. A comparative appraisal of four European countries. (TLM.NET working paper 2005-13), Amsterdam, 22 S.

    Abstract

    "This paper argues that a synergy exists between flexibility and security regarding the older workers in the labour market. There are several options to combine some forms of flexibility and some forms of security. It is worthwhile to analyse these options in the implementation of the European strategy to encourage the labour market activity of the workers aged 55+. A more or less deliberate strategy to enhance both flexibility and security is called 'flexicurity'. From the flexicurity point of view, this paper analyses the policies regarding the older workers in Belgium, Denmark, Germany and The Netherlands. The early exit arrangements, creating income security and external flexibility for companies, are under reform in almost all EU-countries. In this context, it is interesting to find out whether new combinations of flexibility and security, which are focussing more on employment participation, are being created. In the policy discourses there seem to appear new interconnections between internal flexibility and job and work security. Nevertheless, this article shows differences in the degree in which policies interfere. It also deals with continuing traditions in the balance and types of flexibility and security in the four countries. In the Danish labour market, the specific interconnection of (external numerical) flexibility and (employment and income) security is beneficial for the employment participation of the older workers. Nevertheless, this is not the result of a deliberate policy. The Dutch arrangements in collective agreements and - to a lesser extent the Belgian facilities on the national level - seem to be most integrative in combining flexibility in work organisations with employment and security for the older workers. In Germany, the early retirement practice appears to be more difficult to change into new forms of flexibility and security. Further, this paper presents a follow-up research project on the policies for older workers on the firm level. The background question is whether and how HRM are influenced by the policyshifts on the more central levels. The firm has its own autonomous dynamics and the well-rooted practises of 'early exit' and the rather passive attitude towards the senior employees seems hard to change. Furthermore, this project has to fill in the lack of knowledge about the extent in which companies create more autonomous strategies to combine forms of flexibility and security among the older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Netherlands (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Netherlands. (Ageing and employment policies), Paris, 144 S. DOI:10.1787/9789264012097-en

    Abstract

    "In the Netherlands, the proportion of persons aged 65 and over to the working-age population will rise to 40% by 2050. Without policy changes, this could lead to higher public expenditures, labour force shortages, and slower economic growth. This report surveys of the main barriers to employment for older workers, assesses of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and presents a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners. It examines the balances between income support and work incentives, methods for encouraging employers to hire and retain workers, and policies for ensuring the employability of older workers. The chapters are about
    - The Challenge Ahead
    - Older Workers in the Dutch Labour Market
    - Income Support and Work Initiatives: Striking the Right Balance
    - Encouraging Employers to Hire and Retain Older Workers
    - Ensuring the Employability of Older Workers
    - Ensuring that Policies are Comprehensive and Conherent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mehr Beschäftigung für Ältere: Lehren aus dem Ausland (2004)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2004): Mehr Beschäftigung für Ältere. Lehren aus dem Ausland. (IW-Positionen 08), Köln, S. 1-64.

    Abstract

    "Von 100 Einwohnern im Alter von 55 bis 64 Jahren waren in Deutschland im Jahr 2002 nur noch 38,4 Prozent beschäftigt. Das sind deutlich weniger als vor dreißig Jahren, als noch fast 50 Prozent erwerbstätig waren. Die Entwicklung in einer Reihe von Ländern zeigt, dass es möglich ist, höhere Erwerbstätigenquoten Älterer zu erreichen. Ausgehend von einem teilweise ähnlich geringen Niveau wie in Deutschland steigerten sie in wenigen Jahren die Erwerbstätigkeit Älterer erheblich. Hieraus lassen sich wesentliche Bedingungen für mehr Beschäftigung Älterer ableiten: Erstens könnten die Rentensysteme so gestaltet werden, dass ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben weniger leicht und finanziell unattraktiv für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist. Zweitens verhilft ein geringer Regelungsgrad bei den Arbeitsverhältnissen zu einer hohen Erwerbstätigkeit aller und vor allem auch Älterer. Drittens würden höhere Investitionen in das vorhandene Humankapital auch über das 45. Lebensjahr hinaus erheblich dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment opportunities for older wokers: a comparison of selected OECD countries (2004)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2004): Employment opportunities for older wokers. A comparison of selected OECD countries. In: CESifo DICE report, Jg. 2, H. 2, S. 22-33.

    Abstract

    Es werden die Anteile der Beschäftigten im Alter zwischen 55 und 64 Jahren für verschiedenen Länder gegenübergestellt und für den Zeitraum 1970 bis 2002 verglichen. Erfolgreiche Länder mir einem Anteil über 50 Prozent sind Schweden, Schweiz, USA, Dänemark und Großbritannien, während Irland, Finnland und die Niederlande zwar darunter liegen, aber in den letzten Jahren stark aufgeholt haben. Deutschland liegt mit nur 38,4 Prozent Beschäftigung Älterer für 2002 nach wie vor an letzter Stelle. Als Einflussfaktoren für höhere Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer werden diskutiert: Möglichst weitgehende Deregulierung des Arbeitsmarktes; Anhebung des Ruhestandsalters durch Verringerung entsprechender finanzieller Anreize; Höhere Investitionen in Humankapital; Umstellungen der Arbeitszeitregelungen und Arbeitsorganisation. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating the effect of tax deductions on training (2004)

    Leuven, Edwin; Oosterbeek, Hessel ;

    Zitatform

    Leuven, Edwin & Hessel Oosterbeek (2004): Evaluating the effect of tax deductions on training. In: Journal of labor economics, Jg. 22, H. 2, S. 461-488.

    Abstract

    "Dutch employers can claim an extra tax deduction when they train employees older than age 40. This discontinuity in a firm's training cost is exploited to identify the tax deduction's effects on training participation and of training participation on wages. The results show that the training rate of workers just above age 40 is 15%20% higher than that of workers just below age 40. This difference mainly results from the postponement of training and is not a stimulating effect of the measure. The two-stage least squares estimate of the wage effect of training is not statistically different from zero." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ageing and the transition to retirement: a comparative analysis of European welfare states (2004)

    Maltby, Tony; Vroom, Bert de; Mirabile, Maria Luisa; Øverbye, Einar ;

    Zitatform

    (2004): Ageing and the transition to retirement. A comparative analysis of European welfare states. (New perspectives on ageing and later life), Aldershot u.a.: Asgate, 295 S.

    Abstract

    "There are two conflicting trends in Europe: a demographic shift towards population ageing, and a massive decrease in the labour force participation of older workers (aged 50 years and over). This book offers a refined and authoritative understanding of these trends and the two socio-economic concerns of most European welfare states that have been re-enforced as a consequence. These are: the increasing costs for welfare states to finance 'pathways' from employment to official retirement, and the threat of labour market shortages in the near future as a result of both the ageing process and the early exit of older workers. A variety of new policy initiatives can be observed emerging from these changes in many European countries - this book examines the different welfare state arrangements in nine EU countries plus Hungary, Slovenia and Norway. It considers ways of integrating older workers in the labour market along with differing perspectives on the relation between ageing and work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    What happened to wage and non-employment structures during the "Dutch employment miracle"? (2004)

    Puhani, Patrick A. ;

    Zitatform

    Puhani, Patrick A. (2004): What happened to wage and non-employment structures during the "Dutch employment miracle"? In: Applied economics quarterly, Jg. 50, H. 2, S. 209-230.

    Abstract

    Im Mittelpunkt des Papiers steht das niederländische Beschäftigungswunder. Untersucht wird Entwicklung von Beschäftigung, Lohn und Nichterwerbstätigkeit zwischen 1988 und 1998, einem Zeitraum, in dem sowohl Arbeitslosigkeits- und Nichterwerbstätigkeitsquoten deutlich gesunken sind. Überraschenderweise hat sich die Lohnstruktur trotz einer allgemeinen Lohndämpfung in diesem Zeitraum nicht signifikant geändert. Auch die Arbeitslosigkeitstrukturen haben sich nicht wesentlich gewandelt. Die Nichterwerbstätigkeit von Männern ist gestiegen, und die Nichterwerbstätigkeit älterer Arbeitnehmern ist infolge von Anreizen zum Berufsausstieg gewachsen. Während die Veränderung der Altersstruktur durch Vorruhestandregelungen erklärt werden kann, bleibt die Entwickung der Erträge, die aus Bildungsinvestitionen resultieren müssten, ein Rätsel. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Politik und Maßnahmen für die Beschäftigung Älterer: Erfahrungen in den einzelnen EU-Ländern (2004)

    Vogt, Marion;

    Zitatform

    Vogt, Marion (2004): Politik und Maßnahmen für die Beschäftigung Älterer. Erfahrungen in den einzelnen EU-Ländern. (FORBA-Forschungsbericht 2003,09), Wien, 136 S.

    Abstract

    Der Forschungsbericht gibt eine Übersicht über Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Beschäftigungsquote von älteren Arbeitnehmern, die in ausgewählten Ländern der EU umgesetzt wurden. Unter Berücksichtigung der Entwicklungen des Arbeitsmarktes (allgemein und in Bezug auf die Älteren) werden Problemdiagnosen aus den einzelnen Ländern sowie die gesetzten Maßnahmen beschrieben, um diese dann hinsichtlich ihrer 'Erfolgskriterien' zu beurteilen. Im Mittelpunkt des Berichtes stehen Maßnahmen und Programme zur Beschäftigung Älterer in Finnland, den Niederlanden und Schweden. Die Wirkung von einzelnen Einflussfaktoren, die zur Erhöhung der Beschäftigungsquoten führen, können nicht extrahiert und exakt angegeben werden. Der Erhalt der Arbeitsfähigkeit - individuelle Ressourcen wie Kompetenzen und Fähigkeiten ebenso wie Gesundheit und Arbeitsbedingungen bis ins hohe Alter - ist die notwendige Voraussetzung für die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer/innen. Damit stellt die Ebene der Unternehmen den zentralen Ansatzpunkt dar. Age Management, betriebliche Gesundheitsförderung und altersgerechte Arbeitsbedingungen können als Eckpfeiler einer solchen Strategie gelten. Fazit: Insgesamt mahnen die Daten und Einschätzungen zur Vorsicht bei Aussagen über die Auswirkungen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auf die Beschäftigung von Älteren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Finnland, die Niederlande, Schweden und ihre Älterenpolitik (2004)

    Vogt, Marion;

    Zitatform

    Vogt, Marion (2004): Finnland, die Niederlande, Schweden und ihre Älterenpolitik. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 27, H. 1, S. 125-142.

    Abstract

    "Aufgrund der demografischen Prognosen wird es zu einer Alterung der Bevölkerung kommen. Für den Arbeitsmarkt bedeutet dies, dass sich die Erwerbsbevölkerung aus vielen Älteren und wenigen jungen Menschen zusammensetzen wird. Diese Vorhersage erfordert von den europäischen Regierungen einen neuen Umgang mit Älteren im Erwerbsleben. Einige der europäischen Länder haben bereits ihre Politik in Bezug auf ältere Arbeitnehmerlnnen verändert. Am Beispiel von Finnland, den Niederlanden und Schweden werden einige Maßnahmen dieser neuen Politik beschrieben. Im Vordergrund stehen dabei die Pensionsreformen, die Anpassung der Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse älterer Beschäftigter und die Reintegration von arbeitslosen Älteren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ageing and work in Europe: strategies at company level and public policies in selected European countries (2003)

    Buck, Hartmut; Dworschak, Bernd;

    Zitatform

    Buck, Hartmut & Bernd Dworschak (Hrsg.) (2003): Ageing and work in Europe. Strategies at company level and public policies in selected European countries. (Demographie und Erwerbsarbeit), Stuttgart, 117 S.

    Abstract

    Berichtet wird über einen internationalen Workshop zum Thema "Alter und Arbeit in Europa, der im September 2002 in Bonn stattfand. Ziel des Workshops war, Lösungen für Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation derart zu gestalten, dass ältere Arbeitnehmer über eine lange Zeit Beschäftigung finden und im Arbeitsprozess integriert sind. Es werden praktische Lösungen auf der Unternehmensebene entwickelt. In einer Bestandsaufnahme werden die unterschiedlichen Problemlagen und Strategien bezüglich älterer Arbeitnehmer in Ländern der EU - Deutschland, Finnland, Niederlande, Portugal, Großbritannien und Österreich - dargelegt. Der demographische Wandel erfasst alle europäischen Länder. Es gibt jedoch Unterschiede in verschiedenen Regionen und Arbeitsfeldern. So ist z.B. schon heute deutlich, dass in Deutschland das Problem des demographischen Wandels in Ostdeutschland früher und fühlbarer auftreten wird als in Westdeutschland. Auf europäischer Ebene erfordert das Problem eine gesamteuropäische Lösung. (IAB)

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