Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Ergebnisse und Lehren aus Modellversuchen mit Kontrollgruppen: Einstiegsgeld in Baden-Württemberg und Hessischer Kombilohn (2003)
Spermann, Alexander;Zitatform
Spermann, Alexander (2003): Ergebnisse und Lehren aus Modellversuchen mit Kontrollgruppen. Einstiegsgeld in Baden-Württemberg und Hessischer Kombilohn. In: E. Jahn & E. Wiedemann (Hrsg.) (2003): Beschäftigungsförderung im Niedriglohnsektor (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 272), S. 91-99.
Abstract
Der Autor gibt zunächst einen kurzen Überblick über die 1992 begonnene Kombilohndiskussion und stellt dann die Kombilohnmodelle für Sozialhilfeempfänger in Hessen und Baden-Württemberg vor. Zur Prüfung der Beschäftigungseffekte wurde erstmals ein Evaluationsdesign mit Kontrollgruppenbildung angewandt. Wesentliche Ergebnisse der Wirkungsforschung werden kurz vorgestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Evaluating welfare reform in the United States (2002)
Blank, Rebecca M.;Zitatform
Blank, Rebecca M. (2002): Evaluating welfare reform in the United States. In: Journal of Economic Literature, Jg. 40, H. 4, S. 1105-1166.
Abstract
Der Artikel berichtet über sozialpolitische Reformen in den 90er Jahren in den USA. Insbesondere geht er auf Programme wie den "Earned Income Tax Credit" (EITC) und andere Initiativen im Rahmen des "Welfare-To-Work" ein, die darauf abzielen, Haushalte und allein Erziehende mit niedrigem Einkommen für den Arbeitsmarkt zu aktivieren. Es wird außerdem über die Ansätze und Ergebnisse von einschlägigen Evaluationsstudien berichtet. (IAB)
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Literaturhinweis
Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG in Nordrhein-Westfalen (2002)
Zitatform
Czommer, Lars & Claudia Weinkopf (2002): Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG in Nordrhein-Westfalen. In: S. Dann, A. Kirchmann, A. Spermann & J. Volkert (Hrsg.) (2002): Kombi-Einkommen : ein Weg aus der Sozialhilfe?, S. 87-105.
Abstract
"Im Mittelpunkt des Beitrags stehen erste Erfahrungen mit Modellprojekten zur Erprobung des § 18 Absatz 5 des Bundessozialhilfegesetzes (BSHG) in Nordrhein-Westfalen. Mit diesen zeitlich befristeten Einkommensbeihilfen, die Sozialämter an Sozialhilfebeziehende, die eine Arbeit aufnehmen, gewähren können, besteht schon seit einigen Jahren die Möglichkeit, eine spezielle Art von 'Kombilöhnen' umzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kombi-Einkommen: ein Weg aus der Sozialhilfe? (2002)
Dann, Sabine; Klös, Hans-Peter; Kaltenborn, Bruno; Weinkopf, Claudia ; Kirchmann, Andrea; Volkert, Jürgen ; Ochel, Wolfgang; Hollederer, Alfons ; Rudolph, Helmut; Czommer, Lars; Schelke, Waltraud; Spermann, Alexander; Schneider, Hilmar;Zitatform
Dann, Sabine, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann & Jürgen Volkert (Hrsg.) (2002): Kombi-Einkommen. Ein Weg aus der Sozialhilfe? Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 175 S.
Abstract
"Zur Überwindung von Sozialhilfefallen und Langzeitarbeitslosigkeit werden Kombi-Einkommen vorgeschlagen. Mit Kombilöhnen soll zum Ausbau des Niedriglohnsektors in Deutschland beigetragen werden. Doch welcher Beitrag ist von solchen Anreizinstrumenten für eine bessere Arbeitsmarktintegration tatsächlich zu erwarten? Der Band enthält die Beiträge einer Tagung, die vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen (IAW) im Herbst 2001 durchgeführt wurde. Für die Veranstaltung und den Tagungsband konnten Wissenschaftler gewonnen werden, die mit der Begleitforschung aller wesentlichen in Deutschland laufenden Modellversuche zu Kombi-Einkommen beauftragt sind. Im Einzelnen werden in den Beiträgen die Wirkungen des gesetzlichen Lohnabstandsgebotes, Berechnungen zu Beschäftigungs- und fiskalischen Effekten unterschiedlicher Kombi-Einkommen sowie die ersten Erfahrungen mit den verschiedenen deutschen Modellversuchen erörtert. Weitere Themenschwerpunkte sind die Aufstiegschancen aus subventionierten Beschäftigungsverhältnissen, die Bedeutung von Kombi-Einkommen für Alleinerziehende und die internationalen Erfahrungen mit vergleichbaren Ansätzen." Inhalt: Jürgen Volkert: Lohnabstandsgebot, Verpflichtung zur Arbeit und Sozialhilfefallen; Hilmar Schneider: Kombi-Einkommen. Arbeitsangebotseffekte mit und ohne Zielgruppenbegrenzung; Alfons Hollederer, Helmut Rudolph: Arbeitsanreize und Niedriglöhne. Konzeption und erste Erfahrungen des Mainzer Modells und des SGI-Modells; Sabine Dann, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann, Jürgen Volkert: Das Einstiegsgeld - eine zielgruppenorientierte negative Einkommenssteuer. Konzeption, Umsetzung und erste Zwischenbilanz nach 15 Monaten in Baden-Württemberg; Lars Czommer, Claudia Weinkopf: Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG; Waltraud Schelke: "Making Work Pay". Ziele und Wirkungen finanzieller Arbeitsanreize in den USA; Wolfgang Ochel: Finanzielle Arbeitsanreize - Konzeptionen und Ergebnisse in Großbritannien, Irland und Kanada; Bruno Kaltenborn, Hans-Peter Klös: Niedriglöhne und Kombi-Einkommen - Sackgasse oder Ausgangspunkt einer Karriere? Eine Mobilitätsuntersuchung für Westdeutschland 1984/96; Sabine Dann, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann: Kombi-Einkommen - ein Königsweg für allein Erziehende? (IAB2)
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Literaturhinweis
Targeting employment services (2002)
Zitatform
Eberts, Randall W., Christopher J. O'Leary & Stephen A. Wandner (Hrsg.) (2002): Targeting employment services. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 425 S.
Abstract
"Der Band enthält die Beiträge einer Konferenz, die sich mit der Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik in den Vereinigten Staaten befasst hat. Mit dem Workforce Investment Act von 1998 sollten die arbeitsmarktpolitischen Programme effektiver gestaltet werden. Als ein Mittel der Teilnehmerauswahl wird das "targeting" oder "profiling" eingesetzt. Damit sollen die Arbeitslosen identifiziert werden, bei denen der Erfolg einer Maßnahme am wahrscheinlichsten ist. Hierfür werden statistische Verfahren angewandt. Die Evaluation bezieht sich auf Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Selbständigkeit, ein Bonussystem bei der Wiederbeschäftigung und Welfare-to-Work-Programme für Sozialhilfeempfänger. Ergänzende Beiträge befassen sich mit ähnlichen Maßnahmen in Kanada." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vom arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST zur bundesweiten Erprobung des Mainzer Modells: 2. Zwischenbericht (2002)
Hollederer, Alfons ; Rudolph, Helmut; Vanselow, Achim; Hartmann, Josef; Kaltenborn, Bruno; Wiedemann, Eberhard; Weinkopf, Claudia ;Zitatform
Hollederer, Alfons, Bruno Kaltenborn, Helmut Rudolph, Achim Vanselow, Claudia Weinkopf & Eberhard Wiedemann (2002): Vom arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST zur bundesweiten Erprobung des Mainzer Modells. 2. Zwischenbericht. (Forschungsverbund CAST, 2. Zwischenbericht), Nürnberg, 201 S.
Abstract
"Das Mainzer Modell und das SGI-Modell sehen die Förderung neuer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse vor. Schwerpunkt des vorliegenden Berichts sind die Erfahrungen mit dem "Mainzer Modell" und dem "SGI-Modell" der Saar-Gemeinschaftsinitiative in den ursprünglichen Förderregionen. Über Inanspruchnahme und Förderstrukturen auch seit der bundesweiten Ausdehnung des Mainzer Modells wird anhand der CAST-Förderdatei berichtet. Ergänzend liegen inzwischen aus einer Aktenrecherche des IAB Angaben zu Förderbeträgen, Löhnen und Einkommen der Förderzugänge bis zum Jahresende 2001 vor. Darüber hinaus werden vertiefende Angaben zu den Förderstrukturen anhand erster Ergebnisse der Befragungen von Geförderten vorgestellt. Befragt wurde auch eine ungeförderte Vergleichsgruppe. Der Vergleich zwischen Geförderten und Vergleichsgruppe gibt Hinweise auf die Zielgruppenerreichung. Die begleitende Implementationsforschung gibt Aufschluss über die konkrete Umsetzung in den Förderregionen und insbesondere anhand von Erfahrungsberichten der regionalen Akteure auch über aufgetretene Probleme. Für das Verständnis der bisherigen Entwicklung sind neben der Ausgestaltung der Förderkonzepte auch die Ausgangslage auf den regionalen Arbeitsmärkten in den Förderregionen bedeutsam.
Teil I befasst sich mit dem Mainzer Modell, Teil II mit dem SGI-Modell, wobei die Berichtsstruktur jeweils ähnlich gegliedert ist. In Kapitel 1 wird jeweils das Förderkonzept vorgestellt, in Kapitel 2 wird auf die Arbeitsmarktlage in den ursprünglichen Förderregionen eingegangen. Kapitel 3 zeigt die Umsetzungsaktivitäten in den bisherigen Förderregionen auf. Das zentrale Kapitel 4 befasst sich mit der bisherigen Resonanz auf die Förderkonzepte in den ursprünglichen Förderregionen. Ergänzend gibt das Kapitel 5 beim Mainzer Modell einen Überblick über die bisherige bundesweite Resonanz. Geschlossen wird jeweils mit einer Zusammenfassung. Das abschließende Resümee geht wieder auf beide Förderkonzepte ein." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Bisher erreichte Zielgruppen in den CAST-Modellarbeitsämtern (2002)
Zitatform
Hollederer, Alfons & Helmut Rudolph (2002): Bisher erreichte Zielgruppen in den CAST-Modellarbeitsämtern. (Forschungsverbund CAST. Projektbrief 06), Bonn, 28 S.
Abstract
"Das Mainzer Modell steht nun nach dem regional begrenzten Einsatz in Teilen der Bundesländer Brandenburg und Rheinland-Pfalz im arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST (Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten) seit dem 1. März 2002 bundesweit zur Verfügung. Durch die Gewährung eines Zuschusses zu den Sozialversicherungsbeiträgen und/oder eines Kindergeldzuschlages an Arbeitnehmer/innen soll ein zusätzlicher finanzieller Anreiz zur Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung geschaffen werden. Mit dem Projektbericht wird über die erreichten Zielgruppen der beiden Modellprojekte informiert. Neben den Informationen aus der Förderstatistik werden erstmals Ergebnisse zur Verteilung der Höhe der monatlich bewilligten Zuschüsse aus einer Aktenrecherche vorgestellt (Kapitel 2 und 3). Ebenso liegen erstmalig auch Ergebnisse eines Datenvergleichs von Förderteilnehmer/innen mit ungeförderten Abgänger/innen aus Arbeitslosigkeit in den Modellarbeitsämtern vor (vgl. Kapitel 4). In Kapitel 5 wird abschließend ein kurzes Fazit gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bürgernah fördern und fordern: Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung. Beiträge zu einer gemeinsamen Tagung der Stiftung Marktwirtschaft und der Hessischen Landesregierung (2002)
Raddatz, Guido; Niebel, Dirk; Berthold, Norbert; Pipa, Erich; Feist, Holger; Rieble, Volker; Huber, Bernd; Spermann, Alexander; Kleinhenz, Gerhard; Wienand, Manfred; Lautenschläger, Silke; Wildgrube, Bernd; Eekhoff, Johann; Lichtblau, Karl; Berchem, Sascha von; Henneke, Hans-Günter; Koch, Roland; Klebeck, Ulf;Zitatform
Raddatz, Guido (Hrsg.) (2002): Bürgernah fördern und fordern. Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung. Beiträge zu einer gemeinsamen Tagung der Stiftung Marktwirtschaft und der Hessischen Landesregierung. Berlin, 168 S.
Abstract
"Wie könnte eine Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe konkret aussehen, um den Betroffenen optimale Wiedereingliederungschancen in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis zu ermöglichen? Wie lassen sich die finanziellen Lasten so aufteilen, daß die Effizienzgewinne allen föderalen Ebenen zugute kommen? Wer soll für die effiziente Vermittlung von Langzeitarbeitslosen verantwortlich sein? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung 'Bürgernah fördern und fordern - Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung', die von der Stiftung Marktwirtschaft (Frankfurter Institut) gemeinsam mit der Hessischen Landesregierung im Mai 2002 in Wiesbaden veranstaltet wurde. Die Beiträge aus Wissenschaft, Potitik und Praxis sind in dem Band zusammengefaßt."
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Literaturhinweis
Aktive Klienten - Aktive Politik?: (wie) läßt sich dauerhaft Unabhängigkeit von Sozialhilfe erreichen? Ein Literaturbericht (2002)
Schmid, Achim; Buhr, Petra;Zitatform
Schmid, Achim & Petra Buhr (2002): Aktive Klienten - Aktive Politik? (wie) läßt sich dauerhaft Unabhängigkeit von Sozialhilfe erreichen? Ein Literaturbericht. (ZeS-Arbeitspapier 2002/08), Bremen, 55 S.
Abstract
"Durch die steigende Zahl der Sozialhilfebeziehenden und die damit verbundene Belastung der kommunalen Haushalte ist die Frage in den Mittelpunkt gerückt, wie Sozialhilfebezug vermieden werden kann und Personen schneller wieder von Sozialhilfe unabhängig werden können. Neben der Frage der Arbeitsfähigkeit spielt dabei immer auch die Frage nach der Arbeitswilligkeit eine Rolle. Dabei wird auch befürchtet, dass die Ausgestaltung der Sozialhilfe (z.B. die Vorschriften über die Anrechnung von Einkommen) den Arbeitsanreiz untergrabe. In der kommunalen Praxis ist hiermit ein Perspektivenwandel von einer eher passiven, auf die Zahlung von Geldleistungen ausgerichteten, zu einer aktivierenden Sozialhilfepolitik verbunden. In diesem Rahmen sind in den letzten Jahren die kommunale Beschäftigungspolitik ausgebaut und Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen - z.B. im Rahmen der Hilfe zur Arbeit - verstärkt worden. Zugleich wurden neue Konzepte entwickelt und Modellprojekte initiiert. In diesem Arbeitspapier soll auf der Grundlage der vorliegenden Forschungsergebnisse der Frage nachgegangen werden, wie aktiv die Sozialhilfebeziehenden selbst, aber auch die Sozial- und Arbeitsverwaltung in Hinblick auf das Ziel sind, den Sozialhilfebezug zu überwinden. Dazu wird zunächst der bisherige Erkenntnisstand über die Dauer und Dynamik von Sozialhilfebezug zusammengefasst. Im Anschluss daran werden die vorliegenden Ergebnisse zur Wirksamkeit institutioneller Hilfemaßnahmen zum Ausstieg aus der Sozialhilfe dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung: ein zeitgemäßes Modell der bfz gGmbH zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben (2002)
Schropp, Jürgen; Ufholz, Bernhard;Zitatform
Schropp, Jürgen & Bernhard Ufholz (2002): Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung. Ein zeitgemäßes Modell der bfz gGmbH zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben. (Wirtschaft und Bildung 28), Bielefeld: Bertelsmann, 113 S.
Abstract
"Ziel der gemeinnützigen Arbeitnehmerüberlassung (gAü) ist die Wiedereingliederung von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern in feste Arbeitsverhältnisse. Der Band bilanziert die bisherigen Erfahrungen in einer wissenschaftlichen Begleitstudie. Zum Erfolg der gAü führt die Kombination aus Arbeitskräfteverleih und Qualifizierung. Arbeitssuchende erhalten einen befristeten Vertrag und werden an Betriebe verliehen. So lernen die Firmen einen potenziellen Mitarbeiter kennen und können die Möglichkeiten einer dauerhaften Anstellung prüfen. In verleihfreien Zeiten bilden sich die Teilnehmer weiter. Die gAü bietet auch Schwervermittelbaren gute Perspektiven: Häufige Vorurteile gegenüber Arbeitslosen kann am überzeugendsten widerlegen, wer die Gelegenheit erhält, seine Leistungsfähigkeit zu beweisen. Die Bilanz der gAü ist sehr gut: Rund 60 % aller Teilnehmer wurden dauerhaft angestellt. Die Integrationsquote von Langzeitarbeitslosen und Schwervermittelbaren lag bei über 50 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Experimente in der Arbeitsmarktpolitik?: über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design (2002)
Trube, Achim; Luschei, Frank;Zitatform
Trube, Achim & Frank Luschei (2002): Experimente in der Arbeitsmarktpolitik? Über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 21-57.
Abstract
"Im ersten Teil geht es um das Verhältnis von Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Die Überlegungen zu diesem Punkt, beziehen sich im Wesentlichen darauf, dass eindimensionale Evaluationsansätze, die sich allein auf die Ergebnisse von Eingliederungsaspekten stützen, sowohl wissenschaftlich als auch sozialpolitisch und vor allem erkenntnispraktisch problematisch sind. Der zweite Teil bezieht die Eingangsüberlegungen auf die Praxis. Hier wird ein Modellprojekt (gem. § 10 SGB HI) vorgestellt, mit dem Arbeits- und Sozialverwaltung für Dauerarbeitslose mit ergänzendem Sozialhilfebezug individuell passgenaue Wege zur Entwicklungs- und Vermittlungs-Assistenz (EVA) ausprobierten, um auch bei diesem Personenkreis neue Perspektiven zu eröffnen. Die Evaluationsergebnisse für das Modellprojekt, das unter Verwendung eines Experimental- und Kontrollgruppendesigns nach dem polyvalenten Ansatz ausgewertet wurde, zeigen: Die Teilnehmerauswahl gemäss des Konzeptes entsprach dem Benachteiligten-Ansatz. Die Kooperation zwischen den Partnern wurde als konstruktiv bewertet. Die psycho-sozialen Stabilisierungseffekte blieben hinter der Erwartungen zurück. Der Einsatz neu entwickelter Instrumentarien zur Umsetzung des Konzeptes war verbesserungswürdig. Die Arbeitsmarkteinmündungen in der Gruppe der Teilnehmer lag erst nach einem halben Jahr nach dem Maßnahmeende über der Einmündungsquote einer Vergleichsgruppe ohne Intervention. Die Sozialverwaltung konnte beträchtliche Einsparungen durch die Teilnahme am Modellprojekt erzielen. Ein wesentlicher Ertrag des Forschungsprojektes liegt darin, dass neue Erkenntnisse über polyvalente Evaluationen unter Verwendung eines Experimental-/Kontrollgruppen-Designs für die aktive Arbeitsmarktpolitik gewonnen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Misserfolg des Mainzer Modells (2002)
Ziegler, Frank;Zitatform
Ziegler, Frank (2002): Der Misserfolg des Mainzer Modells. In: ZFSH/SGB. Sozialrecht in Deutschland und Europa, Jg. 41, H. 9, S. 527-532.
Abstract
Der Autor untersucht die Ursachen des geringen Erfolgs, der sich beim 'Mainzer Modell' der finanziellen Förderung der Arbeitsaufnahme im Niedriglohnbereich abzeichnet. Am Misserfolg dieses Versuchs und anderer Bezuschussungsmodelle erweise sich die Fragwürdigkeit der zugrundeliegenden Prämissen: mangelnder Lohnabstand zwischen Transfereinkommen und Niedriglöhnen ('Sozialstaatsfalle'), hohes Arbeitsplatzpotenzial im Niedriglohnsektor, mangelnde Motivation von Arbeitslosen zur Arbeitsaufnahme. (IAB)
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Literaturhinweis
Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001) (2001)
Bröker, Andreas H.;Zitatform
Bröker, Andreas H. (2001): Kommunale Beschäftigungsförderung der Stadt Pforzheim (März 2000 - März 2001). Pforzheim, 57 S., Anhang.
Abstract
"Seit März 2000 ist die Stadt Pforzheim in die Kommunale Beschäftigungsförderung eingestiegen. Damit engagiert sich die Kommune über ihr erfolgreiches Projekt 'Arbeit statt Sozialhilfe' hinaus auch für die Förderung der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, die im vollen Bezug von Lohnersatzleistungen des Arbeitsamtes stehen. Im Rahmen einer regionalen 'Allianz für Beschäftigung' soll die Arbeitslosigkeit gemeinsam weiter abgebaut werden. Mit dem Konzept der Kommunalen Beschäftigungsförderung kann dafür auf der regional-dezentralen Ebene ein Brückenschlag zwischen Bundessozialhilfegesetz (BSHG) und Sozialgesetzbuch (SGB) III gelingen, wie er seit Jahren und nun wieder aktuell vom Gesetzgeber gefordert wird. Doppelstrukturen und Zugangsbarrieren sollen abgebaut, die Ausgrenzung von Teilnehmerkreisen und Adressatengruppen nach Durchführungsbestimmungen und Gesetzestexten soll damit aufgeweicht werden. Nach einem Jahr kommunaler Beschäftigungsförderung sind die notwendigen Basis-Strukturen im Hinblick auf Konzepte, Gremien und Informationsstränge gelegt. Hinzu kommen bereits einige Projekte und konkrete sichtbare Erfolge. Trotz der üblichen Anlauf- und Umstellungsprobleme ist die Umsetzung der Maßnahmeformen schon ansehnlich fortgeschritten, was z.B. durch den Rückgriff auf die vorhandenen Ressourcen der GBE mbH Pforzheim sicherlich erleichtert wurde. Etwa 65 neue Beschäftigungsmöglichkeiten wurden geschaffen: gut 30 für erwachsene Langzeitarbeitslose, etwa 25 für arbeitslose Jugendliche sowie etwa knapp 10 für SozialhilfeempfängerInnen über ein zweites gefördertes Beschäftigungsjahr hinaus. In jedem Einzelfall war und ist es wohl besser, gemeinsam Beschäftigung aktiv zu fördern als Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfebezug nur zu finanzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das arbeitsmarktpolitische Sonderprogramm CAST vor und nach der Richtlinienänderung (2001)
Zitatform
Hollederer, Alfons, Helmut Rudolph & Bruno Kaltenborn (2001): Das arbeitsmarktpolitische Sonderprogramm CAST vor und nach der Richtlinienänderung. (Forschungsverbund CAST. Projektbrief 04), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Das Sonderprogramm CAST wurde von dem Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit initiiert und wird seit dem 1. Juli 2000 auf Grundlage von Richtlinien des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung umgesetzt. Im Rahmen von CAST ('Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten') werden das 'Mainzer Modell für Beschäftigung und Familienförderung' im Norden von Rheinland-Pfalz und Teilen Brandenburgs und das von der Saar-Gemeinschaftsinitiative entwickelte SGI-Modell im Saarland und Teilen Sachsens erprobt; ab 1. Januar 2002 wird das Mainzer Modell in Rheinland-Pfalz landesweit ausgedehnt.
Mit dem Projektbrief Nr. 4 gibt der Forschungsverbund CAST erste Einschätzungen zu den Auswirkungen der geänderten Förderbedingungen mit Stand Ende November 2001. Zunächst wird in Kapitel 2 auf das Mainzer Modell und anschließend in Kapitel 3 auf das SGI-Modell eingegangen. Nach einer kurzen Darstellung der modellspezifischen Änderungen der Förderkriterien werden Inanspruchnahme, Förderstrukturen und Förderdauer vor und nach der Richtlinienänderung miteinander verglichen. Kapitel 4 schließt mit einem kurzen Resümee. Der Anhang stellt wichtige Merkmale der geförderten Personen nach Zugängen, Beständen und Abgängen in Tabellenform zusammen und gibt Hinweise auf weitere Informationsquellen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erste Ergebnisse zur Teilnehmerstruktur des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST (2001)
Zitatform
Hollederer, Alfons, Helmut Rudolph & Bruno Kaltenborn (2001): Erste Ergebnisse zur Teilnehmerstruktur des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST. (Forschungsverbund CAST. Projektbrief 03), Nürnberg, 19 S.
Abstract
"Dieser Projektbrief informiert über die Förderungen im Rahmen des Sonderprogramms CAST (Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten) seit dessen Start am 1.7.2000. Der vorliegende Projektbrief Nr. 3 hat die ersten Auswertungen der Förderstatistik mit Stand Ende Juli 2001 zum Inhalt. Die Kapitel 2 und 3 geben einen Überblick über die Teilnehmerstrukturen des CAST-Förderprogramms nach dem Mainzer Modell und dem Modell der Saar-Gemeinschaftsinitiative. Daran schließt sich Kapitel 4 mit einem kurzen Vergleich der beiden Modellansätze an. Der Anhang stellt wichtige Merkmale nach Zugängen, Beständen und Abgängen in Tabellenform zusammen und informiert über den Hintergrund der Förderstatistik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gut betreut in den Arbeitsmarkt?: eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (2001)
Zitatform
Jerger, Jürgen, Christian Pohnke & Alexander Spermann (2001): Gut betreut in den Arbeitsmarkt? Eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 567-576.
Abstract
"In dem Beitrag wird ein vom Bundesministerium für Arbeit bezuschusstes Modellprojekt - die Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (MAVA) - mit Hilfe von Matching-Methoden untersucht. In der MAVA arbeiten Mitarbeiter des Sozial- und Arbeitsamts eng bei der Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger zusammen. Wesentliches Kennzeichen ist ein relativ zum Sozial- bzw. Arbeitsamt günstigerer Personalschlüssel zwischen Sachbearbeitern und Hilfeempfängern. Der Vergleich der MAVA-Gruppe mit einer nachträglich gebildeten Kontrollgruppe, die mit einem ungünstigeren Personalschlüssel innerhalb des gleichen lokalen Arbeitsmarktes konfrontiert war, führt zu zwei Erkenntnissen: Erstens lässt sich zeigen, dass sich die Vermittlungswahrscheinlichkeit arbeitsfähiger Hilfeempfänger drastisch erhöht. Zweitens konnte eine deutlich größere Nachhaltigkeit eines einmal vermittelten Beschäftigungsverhältnisses nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gut betreut in den Arbeitsmarkt?: eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (2001)
Zitatform
Jerger, Jürgen, Christian Pohnke & Alexander Spermann (2001): Gut betreut in den Arbeitsmarkt? Eine mikroökonometrische Evaluation der Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur. (IZA discussion paper 285), Bonn, 27 S.
Abstract
"In dem Beitrag wird ein vom Bundesministerium für Arbeit bezuschusstes Modellprojekt - die Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur (MAVA) - mit Hilfe von Matching-Methoden untersucht. In der MAVA arbeiten Mitarbeiter des Sozial- und Arbeitsamts eng bei der Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger zusammen. Wesentliches Kennzeichen ist ein relativ zum Sozial- bzw. Arbeitsamt günstigerer Personalschlüssel zwischen Sachbearbeitern und Hilfeempfängern. Der Vergleich der MAVA-Gruppe mit einer nachträglich gebildeten Kontrollgruppe, die mit einem ungünstigeren Personalschlüssel innerhalb des gleichen lokalen Arbeitsmarktes konfrontiert war, führt zu zwei Erkenntnissen: Erstens lässt sich zeigen, dass sich die Vermittlungswahrscheinlichkeit arbeitsfähiger Hilfeempfänger drastisch erhöht. Zweitens konnte eine deutlich größere Nachhaltigkeit eines einmal vermittelten Beschäftigungsverhältnisses nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirkungs- und Kosten-Nutzen Analysen: eine Untersuchung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel kommunaler Beschäftigungsprogramme (2001)
Pohnke, Christian;Zitatform
Pohnke, Christian (2001): Wirkungs- und Kosten-Nutzen Analysen. Eine Untersuchung von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik am Beispiel kommunaler Beschäftigungsprogramme. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 2790), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 231 S.
Abstract
"Die Finanzlage zahlreicher deutscher Kommunen ist seit Jahren stark angespannt. Ein Weg der Entlastung stellt die Vermittlung arbeitsfähiger Sozialhilfeempfänger in Beschäftigung oder spezielle Maßnahmen der Beschäftigungsförderung dar. Die Nachhaltigkeit dieser Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik wird jedoch vielfach angezweifelt. Die Arbeit stellt die Methoden vor, mit welchen die Wirksamkeit dieser Vermittlungsbemühungen gemessen und bewertet werden kann. Eine theoretische Abhandlung der in diesem Bereich verwendeten Verfahren bildet den Einstieg in die Thematik. Anhand zweier Fallstudien wird der Erfolg von unterschiedlichen Konzepten der Arbeitsvermittlung dargestellt und untersucht.
Inhalt: Einführung - Allgemeines Umfeld kommunaler Sozialhilfe- und Beschäftigungspolitik: Entwicklung Sozialhilfequoten und -ausgaben, rechtliche Rahmenbedingungen, Kooperation Arbeitsamt und Sozialamt - Theoretische Grundlagen: mikroökonometrische Evaluationsstudien, monetäre Kosten-Nutzen Analysen - Fallstudien: Mannheimer Arbeitsvermittlungsagentur MAVA, Kommunale Leitstelle für Arbeit KOLA, Freiburg i. Br. - Zusammenfassung und Ausblick." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Hamburger Arbeitsplatz Initiative (HAPI) und Frauentransferprogramm: Schlussbericht. Evaluierung von Modellprojekten nach §10 SGB III (2001)
Rebenstorf, Jan;Zitatform
Rebenstorf, Jan (2001): Hamburger Arbeitsplatz Initiative (HAPI) und Frauentransferprogramm. Schlussbericht. Evaluierung von Modellprojekten nach §10 SGB III. Nürnberg, 130 S.
Abstract
Seit Mitte 1998 werden im Arbeitsamtsbezirk Hamburg zwei Programme zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen, Arbeitslosen mit mehreren vermittlungshemmenden Merkmalen und Sozialhilfeempfängern umgesetzt. Beide Programme sehen Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber vor, die Personen aus den genannten Zielgruppen einstellen, und werden im Rahmen der Freien Förderung nach dem SGB III finanziert. Um herauszufinden, ob und wie effektiv das Ziel der beruflichen Reintegration von Problemgruppen des Arbeitsmarkts erreicht wird, wurden seit März 1999 Fragebogenaktionen, Interviews sowie Daten- und Aktenauswertungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die individuellen, auf einen konkreten Arbeitsplatz bezogenen Qualifizierungsmöglichkeiten beider Programme die Schaffung dauerhafter Beschäftigungsverhältnisse im Anschluss an die Förderung wahrscheinlicher und die Beschäftigungsverhältnisse selbst nachhaltiger und sicherer wurden. Nicht nur das auf Frauen beschränkte Frauentransferprogramm, sondern auch HAPI hat sich als eine Instrument zur wirksamen Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt erwiesen. Bei beiden Programmen zeigten sich die Arbeitgeber mit der Einfachheit des Antragsverfahrens und der unbürokratischen Abwicklung zufrieden. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeit statt Sozialhilfe 1999: Ergebnisse einer Umfrage des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz bei den Städten und Kreisen des Landes (2001)
Zitatform
(2001): Arbeit statt Sozialhilfe 1999. Ergebnisse einer Umfrage des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz bei den Städten und Kreisen des Landes. (Berichte aus der Arbeitsmarktforschung 11), Mainz, 16 S.
Abstract
Ein Schwerpunkt der kommunalen Arbeitsmarktpolitik des Bundeslandes Rheinland-Pfalz ist die Offensive "Arbeit statt Sozialhilfe", die seit 1992 mit Mitteln des Landes und der Europäischen Sozialfonds unterstützt wird. Die geförderten Maßnahmen reichen dabei von Beratung und Qualifizierung über Orientierungsmaßnahmen bis zur Vermittlung in reguläre Beschäftigungsverhältnisse. Sie werden ergänzt durch begleitende Forschungen, zu denen auch Umfragen bei den Kommunen gehören. Der Bericht dokumentiert die Ergebnisse des Jahres 1999, teilweise im Vergleich mit den Vorjahren. (IAB)
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