Springe zum Inhalt

Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Frauen"
  • Literaturhinweis

    Berufsrückkehrerinnen: Erwerbs- und Familienverläufe nach Qualifizierungsmaßnahmen aus biographischer Perspektive (2005)

    Feider, Cornelia;

    Zitatform

    Feider, Cornelia (2005): Berufsrückkehrerinnen. Erwerbs- und Familienverläufe nach Qualifizierungsmaßnahmen aus biographischer Perspektive. (Weiterbildung und Biographie 05), Bielefeld: Bertelsmann, 225 S.

    Abstract

    "Wie wirksam ist öffentlich geförderte Weiterbildung? Der Erfolg von Qualifizierungsmaßnahmen gewinnt angesichts des steigenden Kosten-Nutzen-Drucks zunehmend an Bedeutung. Die Autorin beschäftigt sich in dem Band mit dem Stellenwert von Angeboten für Frauen, die nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung wieder in das Berufsleben einsteigen wollen. Das Fazit: Diese Maßnahmen leisten einen bedeutenden Beitrag zur Re-Integration von Berufsrückkehrerinnen. Auf der Basis von narrativen Interviews mit ehemaligen Lehrgangsteilnehmerinnen wird eine Typologie generiert, die zwischen sechs Erwerbsverlaufsmustern und damit einhergehenden Haltungen zu Beruf und Familie differenziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employment effects of the provision of specific professional skills and techniques in Germany (2005)

    Fitzenberger, Bernd ; Speckesser, Stefan ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Stefan Speckesser (2005): Employment effects of the provision of specific professional skills and techniques in Germany. (IAB-Discussion Paper 21/2005), Nürnberg, 75 S.

    Abstract

    Auf der Basis einzigartiger prozessproduzierter Daten, die erst seit kurzem zur Verfügung stehen, werden die Beschäftigungseffekte öffentlich geförderter Qualifizierungsmaßnahmen zur beruflichen Weiterbildung geschätzt. Die empirische Analyse benutzt die Zugangsdaten zur Arbeitslosigkeit für 1993 und unterzieht sie einem lokalen linearen Propensity Score Matching. Hierdurch werden die durchschnittlichen Effekte für die Teilnehmer an Maßnahmen geschätzt, die nach einer Arbeitslosigkeitsdauer von einem bis sechs, sieben bis zwölf oder dreizehn bis vierundzwanzig Monaten starteten. Die empirischen Ergebnisse zeigen einen negativen Lock-In-Effekt für den Zeitraum direkt nach Programmbeginn und signifikant positive Effekte in Hinblick auf die Beschäftigungsquote in Höhe von etwa 10 Prozentpunkten ein Jahr nach Programmbeginn. Das generelle Muster der geschätzten Effekte ist für alle drei Zeitintervalle der Arbeitslosigkeitsdauer ähnlich. Die positiven Effekte tendieren dazu, nahezu vollständig bis zum Ende des Evaluierungszeitraums anzudauern. Sie sind in Westdeutschland stärker als in Ostdeutschland. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The curse and blessing of training the unemployed in a changing economy: the case of East Germany after unification (2005)

    Lechner, Michael ; Miquel, Ruth; Wunsch, Conny ;

    Zitatform

    Lechner, Michael, Ruth Miquel & Conny Wunsch (2005): The curse and blessing of training the unemployed in a changing economy. The case of East Germany after unification. (IAB-Discussion Paper 14/2005), Nürnberg, 59 S.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund der Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung wird die Wirksamkeit staatlich geförderter Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen für Arbeitslose analysiert. Hierzu werden prozessproduzierte Daten aus drei Quellen herangezogen, um durch Matching-Verfahren die Fehler durch Selektionsbias zu vermindern, eine Disaggregation nach Maßnahmetypen vorzunehmen und Beschäftigungseffekte für die Teilnehmer zu identifizieren. Die Voraussetzungen der Maßnahmen und ihre Wirksamkeit werden beurteilt. Insgesamt zeigt sich, dass sich bei den Teilnehmern aller untersuchter Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen langfristig die Beschäftigungs- und Verdienstaussichten verbessern. Eine bedeutsame Ausnahme bilden jedoch Maßnahmen mit längerer Laufzeit, die in der Regel für männliche Teilnehmer wenig nützlich waren. Das wird zumindest teilweise darauf zurückgeführt, dass sich die Förderung der Weiterbildung arbeitsloser Männer in Richtung Bauwesen aufgrund der nachfolgenden Rezession in der Bauwirtschaft als Fehlentscheidung erwiesen hat. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Daten zu den Eingliederungsbilanzen 2003 (2005)

    Zitatform

    (2005): Daten zu den Eingliederungsbilanzen 2003. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 52, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-170.

    Abstract

    Nach § 11 SGB III hat jedes Arbeitsamt über seine Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsmarktförderung nach Abschluss eines Haushaltsjahres eine Eingliederungsbilanz zu erstellen. In dem Heft werden zunächst die Ausgangslage, die wichtigsten Ergebnisse, die Rahmenbedingungen, das finanzielle Fördervolumen und die arbeitsmarktliche Schwerpunktbildung skizziert. Dann wird über die Entwicklung der durchschnittlichen Kosten je gefördertem Arbeitnehmer, den Umfang der Förderung, die Vermittlungs- und Eingliederungsqquote, die Frauenförderung, die Arbeitsmarktsituaion von Personen mit Migrationshintergrund und die Beauftragung Dritter mit der Vermittlung berichtet. Anschließend folgen Diagramme, Grafiken, Übersichten und Tabellen mit den Daten zu den Eingliederungsbilanzen 2003. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland (2004)

    Caliendo, Marco ; Hujer, Reinhard; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2004): Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland. (ZEW discussion paper 2004-46), Mannheim, 35 S.

    Abstract

    "In der Studie werden die Wirkungen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Deutschland auf die individuellen Eingliederungswahrscheinlichkeiten der Teilnehmer in reguläre Beschäftigung evaluiert. Für die Untersuchung wird ein umfangreicher und informativer Datensatz aus den Datenquellen der Bundesagentur für Arbeit (BA) verwendet, der es ermöglicht, die Wirkungen der Programme differenziert nach individuellen Unterschieden der Teilnehmer und mit Berücksichtigung der heterogenen Arbeitsmarktstruktur zu untersuchen. Der Datensatz enthält Informationen zu allen Teilnehmern in ABM, die ihre Maßnahmen im Februar 2000 begonnen haben, und zu einer Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern, die im Januar 2000 arbeitslos waren und im Februar 2000 nicht in die Programme eingetreten sind. Mit Hilfe der Informationen der Beschäftigtenstatistik ist es hierbei erstmals möglich, den Abgang in reguläre Beschäftigung auf Grundlage administrativer Daten zu untersuchen. Der vorliegende Verbleibszeitraum reicht bis Dezember 2002. Unter Verwendung von Matching-Methoden auf dem Ansatz potenzieller Ergebnisse werden die Effekte von ABM mit regionaler Unterscheidung und für besondere Problem- und Zielgruppen des Arbeitsmarktes geschätzt. Die Ergebnisse zeigen zwar deutliche Unterschiede in den Effekten für Subgruppen, insgesamt weisen die empirischen Befunde jedoch darauf hin, dass das Ziel der Eingliederung in reguläre ungeförderte Beschäftigung durch ABM weitgehend nicht realisiert werden konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The consequences of 'in-work' benefit reform in Britain: new evidence from panel data (2004)

    Francesconi, Marco ; Klaauw, Wilbert van der;

    Zitatform

    Francesconi, Marco & Wilbert van der Klaauw (2004): The consequences of 'in-work' benefit reform in Britain. New evidence from panel data. (IZA discussion paper 1248), Bonn, 74 S.

    Abstract

    "In October 1999, the British government enacted the Working Families' Tax Credit, a generous tax credit aimed at encouraging work among low-income families with children. This paper uses longitudinal data collected between 1991 and 2001 to evaluate the effect of this reform on single mothers. We identify this impact by comparing changes in behavior of lone mothers to changes for single women without children. Our results show that the financial incentives of the reform had powerful effects on a wide range of lone mothers' decisions. The reform led to a substantial increase in employment rates of about 7 percentage points, which was driven by both higher rates at which lone mothers remained in the labor force and higher rates at which they entered it. Women's responses were highly heterogeneous, with larger effects for mothers with one pre-school aged child, and virtually no effect for mothers with multiple older children. The reform also led to significant reductions in single mothers' subsequent fertility and in the rate at which they married. Our findings suggest that the generous childcare tax credit component of the reform played a key role in explaining the estimated employment responses. Finally, we find relatively large behavioral effects in anticipation of the actual reform, which emphasizes the importance of allowing for such effects in future evaluation research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Using administrative data for workforce development program evaluation (2004)

    Hollenbeck, Kevin;

    Zitatform

    Hollenbeck, Kevin (2004): Using administrative data for workforce development program evaluation. (Upjohn Institute staff working paper 2004-103), Kalamazoo, 63 S.

    Abstract

    "This paper addresses the question of whether administrative data that are collected for performance monitoring purposes can be used for program evaluation. It argues that under certain circumstances, such data can be used. In particular, data from the state of Washington are used to examine the effectiveness of services provided to adults under the Workforce Investment Act (WIA). The general theme of an emerging literature on techniques for nonexperimental evaluations of social programs is that many different techniques have appropriate asymptotic properties. A contribution of this paper is to examine the sensitivity of net impact estimators to various estimation techniques. Virtually all of the techniques yielded estimates of positive labor market impacts for both men and women. Men had earnings gains on the order of 10 percent that resulted mainly from increased employment rates. Women had larger estimated earnings gains-on the order of 20 to 25 percent-that emanated from increased employment and increased wages or hours. A second purpose of the paper was to provide principles that policymakers and program administrators should apply when considering evaluation results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zielgruppenerreichung bei der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms (2004)

    Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas (2004): Zielgruppenerreichung bei der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 151-206.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. In dem Beitrag wird für die erste Projektphase untersucht, inwieweit die angestrebten Zielgruppen tatsächlich erreicht wurden. Insbesondere bei der Gruppe der Nichtleistungsbezieher/innen wird die Förderung als erfolgreich eingeschätzt. Im einzelnen werden für die verschiedenen Zielgruppen (differenziert nach Ost- und Westdeutschland) die folgenden Werte dargestellt: Anteil der sich in einem ungeförderten Beschäftigungsverhältnis Befindenden jeweils 30 bzw. 182 Tage nach dem Austritt aus der ESF-BA-Förderung; Anteil der arbeitslos oder arbeitssuchend Gemeldeten nach 30 Tagen bzw. sechs Monaten; Anteil der aus der Förderung Ausgetretenen, die eine weitere Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik in Anspruch nehmen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geschlechtsspezifische Analyse von Zugang und Verbleib: der Beitrag des ESF-BA-Programms zum Querschnittsziel "Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen" (2004)

    Kurtz, Beate; Müller, Petra;

    Zitatform

    Kurtz, Beate & Petra Müller (2004): Geschlechtsspezifische Analyse von Zugang und Verbleib. Der Beitrag des ESF-BA-Programms zum Querschnittsziel "Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen". In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 293-334.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit Frauen als Zielgruppe der Förderungsmaßnahmen. Es wird festgestellt, dass Frauen in hohem Maße von den Maßnahmen erreicht werden, wobei der Schwerpunkt bei den ergänzenden Leistungen zur Qualifizierung liegt, und dort insbesondere bei den Leistungen, die sich an Nichtleistungsbezieherinnen wenden. Handlungsbedarf besteht dagegen bei den Existenzgründerinnen, die unterrepräsentiert waren. Inwieweit Frauen im Hinblick auf die dauerhafte Rückkehr in ein ungefördertes Beschäftigungsverhältnis oder in eine selbständige Tätigkeit von der Teilnahme an den Maßnahmen profitieren, lässt sich derzeit noch nicht beurteilen. Dieser Frage wird mit Hilfe von Befragungen weiter nachgegangen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III (2004)

    Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Kurtz, Beate (2004): Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 207-264.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit den bisher weniger bekannten Trainingsmaßnahmen, bei denen es sich um ein Instrument handelt, das mit einer relativ kurzen Maßnahmedauer und vergleichsweise geringen Kosten arbeitet. Seit 1999 wird ein deutlicher Anstieg bei diesen Maßnahmen beobachtet, wobei die Verbleibsquoten bei betrieblichen Trainingsmaßnahmen mit 68 Prozent deutlich höher als bei Maßnahmen der Träger ausfallen. Da die Abbrecherquote bei dieser Art der Förderung vergleichsweise niedrig ist, wird vorgeschlagen, Teile der beruflichen Weiterbildung durch Trainingsmaßnahmen in Form von modulartigen Qualifizierungsbausteinen zu ersetzen. Insbesondere wäre dies bei berufsbezogenen, berufsübergreifenden oder berufspraktischen Weiterbildungen oder bei Übungseinrichtungen zu empfehlen, weniger bei Abschlüssen für einen anerkannten Ausbildungsberuf. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gender Mainstreaming als 'roter Faden' der aktiven Arbeitsförderung der Bundesagentur für Arbeit? (2004)

    Müller, Petra; Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Müller, Petra & Beate Kurtz (2004): Gender Mainstreaming als 'roter Faden' der aktiven Arbeitsförderung der Bundesagentur für Arbeit? In: Zeitschrift für Evaluation H. 2, S. 265-295.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, mit welchen Ergebnissen und unter welchen organisatorischen Voraussetzungen die Bundesagentur für Arbeit (BA) Gender Mainstreaming in der aktiven Arbeitsförderung umsetzt. Die Analyse basiert auf einer geschlechtsspezifischen Auswertung von Prozessdaten der BA sowie auf explorativen Recherchen und einer Onlinebefragung in der BA. Die Untersuchung zeigt, dass Gender Mainstreaming bislang noch nicht als roter Faden der aktiven Arbeitsförderung erkennbar ist. Es existiert vielmehr ein Knäuel von vor allem dezentralen Einzelinitiativen. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass es eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten zur besseren Verankerung von Gender Mainstreaming gibt, wie z.B. eine stärkere Integration in das Steuerungs- und Monitoringsystem der BA, der Ausbau der organisationsinternen Unterstützungs- und Fortbildungsstrukturen oder eine verstärkte Kooperation mit Maßnahmeträgern und Arbeitgebern/-innen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die berufliche Wiedereingliederung von Frauen in das Beschäftigungswesen: berufspädagogische Evaluation einer Förderungsmaßnahme im kaufmännischen Bereich (2004)

    Spallek, Cornelia;

    Zitatform

    Spallek, Cornelia (2004): Die berufliche Wiedereingliederung von Frauen in das Beschäftigungswesen. Berufspädagogische Evaluation einer Förderungsmaßnahme im kaufmännischen Bereich. (Studien zur Berufspädagogik 13), Hamburg: Kovac, 242 S.

    Abstract

    "Frauen unterliegen einem überdurchschnittlichen Beschäftigungsrisiko und ihr Berufsverlauf ist häufig von der Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf geprägt. In den vergangenen Jahrzehnten wurde eine Vielzahl von Fördermaßnahmen entwickelt, um Frauen wieder in das Berufsleben einzugliedern. Im Zusammenhang mit der Reform der Arbeitsverwaltung wird jedoch seit längerem beklagt, dass Wiedereingliederungsmaßnahmen in das Beschäftigungswesen nicht ausreichend evaluiert werden. Ein erfolgreicher beruflicher Verbleib wird in der Forschung häufig daran gemessen, ob die Teilnehmer einer Bildungsmaßnahme im Anschluss einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder erwerbslos sind. Für die Berufspädagogik ist dieses Kriterium als alleiniger Faktor für einen erfolgreichen Verbleib unzureichend. Der berufspädagogische Erkenntnisaspekt richtet sich auf das Problem der Eingliederung von Individuen in das Beschäftigungswesen unter dem Vorzeichen der Persönlichkeitsentwicklung. Auf der Basis einer berufspädagogischen Verbleibstheorie, die einen erfolgreichen Verbleib zum einen an der erreichten Erwerbstätigkeit, zum anderen jedoch auch an persönlichkeitsförderlichen Faktoren wie Autonomie, Kompetenz und soziale Einbindung definiert, erfolgt die vorliegende empirische Evaluation einer Fördermaßnahme, die sich als Muster im Kanon der Wiedereingliederungsmaßnahmen für Frauen im kaufmännischen Bereich, einem wichtigen und typischen Beschäftigungsfeld, verorten lässt. Der empirische Teil der Untersuchung zeigt, dass die Ziele der Maßnahme insgesamt erreicht werden und die externe und interne Funktionalität aus systemtheoretischer Sicht gegeben sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    A meta-analysis of government-sponsored training programs (2003)

    Greenberg, David H. ; Robins, Philip K.; Michalopoulos, Charles;

    Zitatform

    Greenberg, David H., Charles Michalopoulos & Philip K. Robins (2003): A meta-analysis of government-sponsored training programs. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 57, H. 1, S. 31-53.

    Abstract

    "This study uses meta-analysis to synthesize findings from 31 evaluations of 15 voluntary government-funded training programs for the disadvantaged that operated between 1964 and 1998. On average, the earnings effects of the evaluated programs seem to have been largest for women, quite modest for men, and negligible for youths. For men and women, the earnings effects of training appear to have persisted for at least several years after the training was complete. Classroom skills training was apparently effective in increasing earnings, but basic education was not. There is no evidence that more expensive training programs performed better than less expensive ones. Although the United States has more than three decades of experience in running training programs, the programs do not appear to have become more effective over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Income effects from labor market training programs in Sweden during the 80's and 90's (2002)

    Andrén, Thomas ; Gustafsson, Björn ;

    Zitatform

    Andrén, Thomas & Björn Gustafsson (2002): Income effects from labor market training programs in Sweden during the 80's and 90's. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,15), Uppsala, 50 S.

    Abstract

    "Swedish labor market programs appear large from an international perspective, yet their consequences are not fully investigated and understood. In this paper we estimate a switching regression model with training effect modeled as a random coefficient, partitioned in an observed and unobserved component. We investigate labor market training for three cohorts during the 80s and the beginning of the 90s on its effect on earnings. We separate the analysis between Swedish-born and foreign-born individuals to identify differences in their responses to training. The results indicate that there is positive sorting into training. We find that the proportion of trainees having positive rewards from training was not very different from the proportion having negative rewards. This means that the results do not support the view that from efficiency considerations, too few persons were enrolled in labor market training during this period. Differences in results across cohorts can be interpreted as being caused by rapid changes in the labor market. Further, consistent with results from several previous studies we find that being young often means no positive pay-off from training, and the same is found for persons with only primary education. In conflict with what earlier studies have shown, we found that males have a better pay-off from training than females. Rewards from training were higher for foreign-born than for natives and rewards among the former vary by place of birth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV: Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz (2002)

    Holst, Elke; Parsch-Haertel, Ingrid; Peters, Anke; Mirtschin, Ilona; Knapp, Ulla; Wenner, Ulrike; Tischer, Ute; Minks, Karl-Heinz;

    Zitatform

    Holst, Elke, Ulla Knapp, Karl-Heinz Minks, Anke Peters, Ulrike Wenner, Ute Tischer, Ingrid Parsch-Haertel & Ilona Mirtschin (2002): Wege zur Chancengleichheit - weiter geht's mit Job-AQTIV. Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsplatz. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 13, S. 1103-1230.

    Abstract

    Das Sonderheft der ibv über "Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt" enthält Dokumente und kürzere und längere Beiträge zu den Themen Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Arbeitsförderung, Beschäftigungspolitik unter dem Gesichtspunkt der Situation von Frauen und der Gleichstellung der Geschlechter. Aus dem Inhalt:
    -Beschäftigungspolitische Leitlinien der Europäischen Union 2002. Beschluss des Rates vom 18. Februar 2002.
    -Beschäftigungspolitik in Deutschland - Chance zur Verbesserung. Auszug aus den Empfehlungen des Rates der EU zur Durchführung der Beschäftigungspolitik der Mitgliedstaaten vom 18. Februar 2002.
    -"Frauenförderung in den Wechseljahren - vom kreativen Lippenbekenntnis zum klaren Leistungsnachweis im Sinne des Gender Mainstreaming" (Ulrike Wenner)
    -Ziel: Gleichstellung von Frauen und Männern am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Aktuelle gesetzliche und geschäftspolitische Vorgaben und deren Bedeutung für die Umsetzung in den Arbeitsämtern (Ute Tischer)
    -Auswirkungen der neuen Förderquote Frauen. Auswertung des Job-AQTIV-Gesetzes in Bezug auf die Änderung des § 8 Abs. 2 SGB III (Ingrid Parsch-Haertel)
    -Frauen - Arbeitslosigkeit und aktive Arbeitsförderung im Jahr 2001. Ein erster Kurzbericht (Ilona Mirtschin, Ute Tischler)
    -Junge Frauen auf dem Ausbildungsmarkt. Situation - Maßnahmen - Forderungen
    -"Auf dem Weg zur Geschlechterdemokratie" - Stand und Perspektiven (Elke Holst)
    -Arbeitslosigkeit und (Frauen-)Erwerbsangebot - Eine andere Sicht des Beschäftigungsproblems (Ulla Knapp)
    -Auf der Suche nach zusätzlicher Beschäftigung. Institut Arbeit und Technik rät zur Förderung von Pools und Agenturen im Bereich haushaltsbezogener Dienstleistungen
    -Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen - neue Chancen zwischen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft. Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung zur beruflichen Integration von Frauen aus technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen (Karl-Heinz Minks)
    -Frauenerwerbstätigkeit. Auszüge aus der IAB-Literaturdatenbank (Anke Peters). (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lohnkostenzuschuss und individuelle Qualifizierung: eine vergleichende Evaluation zweier Modelle (2002)

    Rebenstorf, Jan;

    Zitatform

    Rebenstorf, Jan (2002): Lohnkostenzuschuss und individuelle Qualifizierung. Eine vergleichende Evaluation zweier Modelle. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 133-171.

    Abstract

    "Seit Mitte 1998 werden im Arbeitsamt einer Großstadt in der Bundesrepublik Deutschland, zwei Lohnkostenzuschussprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten umgesetzt. Gemeinsam ist beiden die Möglichkeit, zusätzlich zu den Lohnkosten auch individuell auf den geförderten Arbeitsplatz zugeschnittene Qualifizierungen fördern zu lassen. Ein Programm fördert dabei ausschließlich Frauen. Die Vorlage eines Qualifizierungskonzeptes durch den Arbeitgeber und die Inanspruchnahme einer Beratung zur Umsetzung der Qualifizierungsförderung ist verpflichtend. Die Arbeitsverhältnisse werden in vielen Fällen durch das Arbeitsamt oder einen kooperierenden Bildungsträger vermittelt. Das andere Programm sieht die Ausgabe von Eingliederungsschecks vor, mit denen sich Arbeitslose selbst bei Firmen eigener Wahl bewerben. Die Inanspruchnahme der Qualifizierungsförderung und die Durchführung von Qualifizierungen ist freiwillig. Beide Programme haben hohe Brutto-Eingliederungsquoten erzielt (zwischen 60 und 70 %), sind aber auch kostspielig. Das Programm mit dem Scheck-System ist dennoch fiskalisch effizient, das Frauenförderprogramm birgt das Potenzial für eine Refinanzierung, wenn Änderungen in der Förderstruktur (Bemessungsgrenze und Förderzeiträume) umgesetzt werden. Die Möglichkeit der Förderung individuell zugeschnittener Qualifizierung scheint für die hohen Eingliederungserfolge zu einem hohen Grade verantwortlich zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Begleitende Evaluierung der ESF-Interventionen im Rahmen des operationellen Ziel 3-Programms der Phase 1994-1999 in Nordrhein-Westfalen: Abschlußbericht und Materialband zum Abschlußbericht (2001)

    Büttner, Renate; Schweer, Oliver; Schumann, Diana; Knuth, Matthias ; Muth, Josef; Beer, Doris ;

    Zitatform

    Büttner, Renate, Matthias Knuth, Josef Muth, Doris Beer & Diana Schumann (2001): Begleitende Evaluierung der ESF-Interventionen im Rahmen des operationellen Ziel 3-Programms der Phase 1994-1999 in Nordrhein-Westfalen. Abschlußbericht und Materialband zum Abschlußbericht. Gelsenkirchen, 231 S.; 110 S.

    Abstract

    Im Rahmen des Operationellen Programms für das Ziel 3 der europäischen Sozialfonds (ESF) führte das Land Nordrhein-Westfalen in der Förderperiode 1994 bis 1999 drei arbeitsmarktpolitische Programme - "Arbeit und Qualifizierung", "Zielgruppenorientierte Qualifizierung" und "Wiedereingliederungsprogramm für Berufrückkehrerinnen" - durch, die mit Beteiligung des ESF finanziert wurden. Der Abschlussbericht der Begleitforschung umfasst zehn Kapitel, die zur Bewertung der Programmumsetzung und des Regionalisierungsansatzes in der nordrhein-westfälischen Arbeitsmarktpolitik eine Analyse des materiellen Programmvollzugs, der Kontext- und Problemsituation, der Programmziele und der regionalisierten Implementations- und Umsetzungsstrukturen sowie quantitative und qualitative Analysen auf der Ebene von Maßnahmen, Trägern und TeilnehmerInnen beinhalten. Der Materialband ergänzt den Abschlussbericht um zehn Träger- und Maßnahmefallstudien. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Benefit levels, tax progression and employment (2001)

    Hutton, John P.; Ruocco, Anna;

    Zitatform

    Hutton, John P. & Anna Ruocco (2001): Benefit levels, tax progression and employment. In: Finanzarchiv, Jg. 58, H. 2, S. 121-139.

    Abstract

    "This paper shows that increases in direct tax progression tend to reduce wages and increase welfare and employment, even in a model allowing for labour supply effects. The employment effect is reversed when benefit levels are low, however. The model shows the different impacts on full- and part-time workers, and on men and women. An a.g.e. (applied general equlibrium) model for the UK is also simulated, with an efficiency wage sector with training costs generating unemployment effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Synopse der Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen": Bewertungen der Teilnehmerinnen, Reha-Berater, Berufsschulen, Bildungstäger, Betriebe. Wissenschaftliche Begleitforschung des Modellprojektes "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen" (2001)

    Niehaus, Mathilde ; Kurth-Laatsch, Sylvia;

    Zitatform

    Niehaus, Mathilde & Sylvia Kurth-Laatsch (2001): Synopse der Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen". Bewertungen der Teilnehmerinnen, Reha-Berater, Berufsschulen, Bildungstäger, Betriebe. Wissenschaftliche Begleitforschung des Modellprojektes "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen". Frankfurt am Main, 47 S.

    Abstract

    Das Heft berichtet über ein zwischen 1996 und 1999 durchgeführtes Modellvorhaben, dessen Ziel es war, der Unterrepräsentation von behinderten Frauen an beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen entgegen zu wirken. Die Konzeption sieht vor, dass die Umschulung örtlich nicht mehr an ein Berufsförderungswerk gebunden und somit keine internatsmäßige Unterbringung nötig ist. Die berufspraktische Umschulung findet in wohnortnahen Betrieben und die berufstheoretische Ausbildung in den regionalen Berufsschulen statt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der einzelnen Umsetzungsschritte der Modellmaßnahme wurde im Sinne einer Prozessevaluation die Sicht der beteiligten Akteure über Experteninterviews und schriftliche Befragungen nachgezeichnet. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen abgeleitet. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hamburger Arbeitsplatz Initiative (HAPI) und Frauentransferprogramm: Schlussbericht. Evaluierung von Modellprojekten nach §10 SGB III (2001)

    Rebenstorf, Jan;

    Zitatform

    Rebenstorf, Jan (2001): Hamburger Arbeitsplatz Initiative (HAPI) und Frauentransferprogramm. Schlussbericht. Evaluierung von Modellprojekten nach §10 SGB III. Nürnberg, 130 S.

    Abstract

    Seit Mitte 1998 werden im Arbeitsamtsbezirk Hamburg zwei Programme zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen, Arbeitslosen mit mehreren vermittlungshemmenden Merkmalen und Sozialhilfeempfängern umgesetzt. Beide Programme sehen Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber vor, die Personen aus den genannten Zielgruppen einstellen, und werden im Rahmen der Freien Förderung nach dem SGB III finanziert. Um herauszufinden, ob und wie effektiv das Ziel der beruflichen Reintegration von Problemgruppen des Arbeitsmarkts erreicht wird, wurden seit März 1999 Fragebogenaktionen, Interviews sowie Daten- und Aktenauswertungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die individuellen, auf einen konkreten Arbeitsplatz bezogenen Qualifizierungsmöglichkeiten beider Programme die Schaffung dauerhafter Beschäftigungsverhältnisse im Anschluss an die Förderung wahrscheinlicher und die Beschäftigungsverhältnisse selbst nachhaltiger und sicherer wurden. Nicht nur das auf Frauen beschränkte Frauentransferprogramm, sondern auch HAPI hat sich als eine Instrument zur wirksamen Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt erwiesen. Bei beiden Programmen zeigten sich die Arbeitgeber mit der Einfachheit des Antragsverfahrens und der unbürokratischen Abwicklung zufrieden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen:

Aspekt zurücksetzen