Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
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Vermittlung und Beratung
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- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Ein anreizkompatibles Kontrollinstrument der regionalen Arbeitsvermittlung: das Modell Schweiz und dessen Potenzial für die Bundesrepublik (2004)
Hilbert, Christoph;Zitatform
Hilbert, Christoph (2004): Ein anreizkompatibles Kontrollinstrument der regionalen Arbeitsvermittlung. Das Modell Schweiz und dessen Potenzial für die Bundesrepublik. In: G. Schmid, M. Gangl & P. Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel : empirische Analysen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 286), S. 133-152.
Abstract
"In der Arbeit wird ein Konzept zur Messung der Effizienz regionaler Arbeitsmarktpolitik vorgestellt. Ausgangspunkt ist das Schweizer Modell für eine anreizkompatible Arbeitsvermittlung, in dem die strategischen Ziele der Arbeitsmarktpolitik auf nationaler Ebene vorgegeben werden und die operative Durchführung in der Eigenverantwortung der Kantone und der Regionalen Arbeitsvermittlungen (RAV) liegt. Theoretisch basiert der Ansatz auf der Principal-Agent-Theorie, insbesondere dem Konzept 'Yardstick-Competition'. Die Effektivität der Leistungserbringung der Agenten wird anhand definierter Ziele in Form von Wirkungsindikatoren verglichen und an ein Vergütungssystem gekoppelt. Anhand einer Beispielrechnung mit bundesdeutschen Daten werden Möglichkeiten und Restriktionen des Modellansatzes diskutiert. Es wird deutlich, dass ein solches Modell sehr hohe Anforderungen sowohl an die Datenqualität als auch an die inhaltliche Umsetzung wie beispielsweise die Definition der Wirkungsziele und deren Operationalisierung stellt, die derzeit noch nicht gegeben sind. Dennoch kann der Ansatz als ein substantieller Beitrag zu mehr Transparenz in der Arbeitsvermittlung gesehen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Performanzmessung und Anreize in der regionalen Arbeitsvermittlung: der Schweizer Ansatz und eine Modellrechnung für Deutschland (2004)
Hilbert, Christoph;Zitatform
Hilbert, Christoph (2004): Performanzmessung und Anreize in der regionalen Arbeitsvermittlung. Der Schweizer Ansatz und eine Modellrechnung für Deutschland. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2004-109), Berlin, 35 S.
Abstract
"In der Arbeit wird ein Konzept zur Messung der Effizienz regionaler Arbeitsmarktpolitik vorgestellt. Ausgangspunkt ist der Schweizer Ansatz einer anreizkompatiblen Arbeitsvermittlung, in dem die strategischen Ziele der Arbeitsmarktpolitik auf nationaler Ebene vorgegeben werden und die operative Durchführung in der Eigenverantwortung der Kantone und der Regionalen Arbeitsvermittlungen (RAV) liegt. Theoretisch basiert der Ansatz auf dem Konzept des 'Yardstick-Competition'. Die Effektivität der Leistungserbringung der Agenten wird anhand definierter Ziele und exogener Rahmenbedingungen in Form von Wirkungsindikatoren verglichen und an ein Vergütungssystem gekoppelt. Anhand einer Beispielrechnung mit bundesdeutschen Daten werden Möglichkeiten und Restriktionen des Modellansatzes diskutiert. Es wird deutlich, dass ein solches Modell sehr hohe Anforderungen sowohl an die Datenqualität als auch an die inhaltliche Umsetzung wie beispielsweise die Definition der Wirkungsziele und deren Operationalisierung stellt, die derzeit noch nicht gegeben sind. Dennoch kann der Ansatz im Kontext einer modernen Verwaltung als ein Instrument zu mehr Transparenz und Effektivität in der Arbeitsvermittlung gesehen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sequential matching estimation of dynamic causal models (2004)
Zitatform
Lechner, Michael (2004): Sequential matching estimation of dynamic causal models. (IZA discussion paper 1042), Bonn, 51 S.
Abstract
"This paper proposes sequential matching and inverse selection probability weighting to estimate dynamic causal effects. The sequential matching estimators extend simple, matching estimators based on propensity scores for static causal analysis that have been frequently applied in the evaluation literature. A Monte Carlo study shows that the suggested estimators perform well in small and medium size samples. Based on the application of the sequential matching estimators to an empirical problem - an evaluation study of the Swiss active labour market policies - some implementational issues are discussed and results are provided." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel: empirische Analysen (2004)
Zitatform
Schmid, Günther, Markus Gangl & Peter Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel. Empirische Analysen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 286), Nürnberg, 280 S.
Abstract
Der Band dokumentiert die Vorträge, die im November 2003 auf dem gemeinsamen Kontaktseminar "Arbeitsmarktpolitik, Erwerbsverläufe und Strukturwandel" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und der Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gehalten wurden. Ausgangspunkt des Tagungsprogramms war die Überzeugung, dass sich die Strukturen des Arbeitsmarktes in den letzten Jahrzehnten nachhaltig verändert haben, dass Strukturumbrüche bereits an vielen Orten und in vielfältiger Weise erfolgreich bewältigt wurden, aber dass die Arbeitsmärkte der international vernetzten Dienstleistungsgesellschaft den Arbeitnehmern auch in Zukunft ein hohes Maß an Flexibilität und Eigenverantwortung abverlangen werden. In den Beiträgen wird dementsprechend untersucht, an welchen Stellen, in welche Richtung und in welchem Ausmaß bewährte Institutionen des Arbeitsmarkts angepasst werden müssen, um Erwerbsverläufe in einem neu und anders konturierten Dienstleistungsarbeitsmarkt abzusichern und zu stützen. Grundlage und Bezugsrahmen der Überlegungen ist das Konzept der Übergangsarbeitsmärkte - verstanden als institutionelle Scharniere zur individuellen und kollektiven Bewältigung von Friktionen, Anpassungsprozessen und des Strukturwandels im Arbeitsmarkt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Steigerung von Effizienz und Reputation in der Arbeitsvermittlung (2003)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina (2003): Steigerung von Effizienz und Reputation in der Arbeitsvermittlung. In: Bundesarbeitsblatt H. 1, S. 10-15.
Abstract
"Die Reputation der gesamten Arbeitsvermittlung eines Landes ist von zwei Faktoren abhängig: der Steigerung ihrer Effizienz und einem Angebot an qualitativ hochwertigen Dienstleistungen. Das sind wichtige Erkenntnisse aus Krisen der Arbeitsverwaltung anderer Länder. Auch die deutsche Arbeitsverwaltung kann anhand der Reformen anderer Länder lernen ihre Effizienz zu steigern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The efficiency of public employment services: a nonparametric matching function analysis for Switzerland (2003)
Sheldon, George M.;Zitatform
Sheldon, George M. (2003): The efficiency of public employment services. A nonparametric matching function analysis for Switzerland. In: Journal of Productivity Analysis, Jg. 20, H. 1, S. 49-70. DOI:10.1023/A:1024870108435
Abstract
"This study develops a methodology for assessing the efficiency of job placement services based on the matching function. Unlike most previous estimates of the matching function, based on aggregate time-series regressions and parametric functional forms, this study employs micro cross-sectional data and uses nonparametric frontier estimation techniques (DEA). The methodology is applied to 126 regional placement offices operating in Switzerland in the period 1997-98. In contrast to time-series regressions, our results point to sizable increasing returns-to-scale. Our findings also suggest that counseling is more effective than other active labor market measures or disciplining actions in increasing matching efficiency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland (2002)
Zitatform
Gerfin, Michael & Michael Lechner (2002): A microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland. In: The economic journal, Jg. 112, H. 482, S. 854-893.
Abstract
"In the late 1990s, Switzerland introduced an ambitious active labour market policy (ALMP) encompassing several programmes. We evaluate their effects on the individual employment probability using unusually informative data from administrative records. Using a matching estimator for multiple programmes, we find positive effects for one particular programme unique to the Swiss ALMP. It consists of a wage subsidy for temporary jobs in the regular labour market that would otherwise not be taken up by the unemployed. We also find negative effects for traditional employment programmes operated in sheltered labour markets. For training courses, the results are mixed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Does subsidised temporary employment get the unemployed back to work?: an econometric analysis of two different schemes (2002)
Zitatform
Gerfin, Michael, Michael Lechner & Heidi Steiger (2002): Does subsidised temporary employment get the unemployed back to work? An econometric analysis of two different schemes. (IZA discussion paper 606), Bonn, 48 S.
Abstract
"Subsidised employment is an important tool of active labour market policies to improve the chances of the unemployed to find permanent employment. Using informative individual administrative data we investigate the effects of two different schemes of subsidised temporary employment implemented in Switzerland. One scheme operates as a non-profit employment programme (EP), whereas the other one is a subsidy for temporary jobs (TEMP) in firms operating in competitive markets. Using econometric matching methods we find that TEMP is considerably more successful in getting the unemployed back into work than EP. We also find that compared to nonparticipation both programmes are ineffective for unemployed who find job easily anyway as well as for those with short unemployment duration. For unemployed with potentially long unemployment duration and for actual long term unemployed, both programmes may have positive effects, but the effect of TEMP is much larger." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Eine wirkungsorientierte aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und der Schweiz: eine Vision - zwei Realitäten (2002)
Zitatform
Lechner, Michael (2002): Eine wirkungsorientierte aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und der Schweiz. Eine Vision - zwei Realitäten. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 3, H. 2, S. 159-174.
Abstract
"Heutzutage betreiben viele europäische Länder neben einer passiven Einkommensabsicherung der Arbeitslosen auch eine substantielle aktive Arbeitsmarktpolitik (Fortbildungskurse, Beschäftigungsprogramme, etc.), um deren Wiederbeschäftigung zu beschleunigen. Dieses Papier entwickelt in groben Zügen die Vision einer gezielten wirkungsorientierten aktiven Arbeitsmarktpolitik, wie sie in entwickelten Volkswirtschaften durchgeführt werden könnte. Es wird argumentiert, dass diese Vision sowohl wünschenswert als auch umsetzbar ist, auch wenn die gegenwärtige Situation in der Schweiz und in Deutschland noch weit davon entfernt ist. Es zeigt sich ausserdem, dass zwischen Deutschland und der Schweiz erhebliche Unterschiede bestehen, wobei die Schweiz auf dem Weg zu einer wirkungsorientierten aktiven Arbeitsmarktpolitik schon wesentlich weiter vorangeschritten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Chomage pluriel: une decennie d'enregistrements de donnees et l'ouverture de nouvelles perspectives d'analyses (2001)
Fontaine, Pierre; Zürder, Boris;Zitatform
Fontaine, Pierre & Boris Zürder (2001): Chomage pluriel: une decennie d'enregistrements de donnees et l'ouverture de nouvelles perspectives d'analyses. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 137, H. 3, S. 363-382.
Abstract
"Die sprunghafte Zunahme der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren registrierten Stellensuchenden zu Beginn der neunziger Jahre hat den Gesetzgeber veranlasst, verschiedene arbeitsmarktliche Massnahmen einzuführen, welche die Wiedereingliederung dieser Stellensuchenden erleichtern sollten. In dem Aufsatz wird die Dynamik der einzelnen Zustände innerhalb der Arbeitslosigkeit durch eine absorbierende Markov-Kette modelliert. Aufgrund der Eigenschaften der Übergangsmatrizen können Indikatoren zur mittleren Dauer der Massnahmen, der Teilnahmewahrscheinlichkeit sowie der Rückfallwahrscheinlichkeiten in den Zustand der Arbeitslosigkeit nach Absolvieren einer Massnahme geschätzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland (2000)
Zitatform
Gerfin, Michael & Michael Lechner (2000): Microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland. (ZEW discussion paper 2000-24), Mannheim, 75 S.
Abstract
"In the second part of the 1990's Switzerland conducted an ambitious active labour market policy (ALMP) encornpassing a wide variety of programmes. We evaluate the effects of most of these programmes on the individual employment probability of potential participants. Our microeconometric analysis uses unusually informative and data originating from federal administrative unemployment and social security records. This large data allows us to take detailed account of many labour market related characteristics of the unemployed who are eligible to participate in these programme. Indeed we argue that the data is so rich, that there is no other information left that systematically influences labour market outcomes as well as the participation process into the programmes. Hence we are able to circumvent the problem of spurious effects that are due to different compositions of the programmes (selection bias) by controlling for observable characteristics in our estimation procedure. In such a situation using a matching estimator that compares groups of participants with artificial control groups that have the same distribution of observable characteristics is an attractive procedure. The particular version of that estimator we use is adapted to the case of multiple programmes. We find substantial positive effects for one particular programme that is a unique feature of the Swiss ALMP. It consists of a wage subsidy for temporary jobs in the regular labour market that would otherwise not be taken up by the unemployed because they pay not enough without the subsidy. We also find large negative effects for traditional employment programmes operated in sheltered labour markets. For training courses the results are mixed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland (2000)
Zitatform
Gerfin, Michael & Michael Lechner (2000): Microeconometric evaluation of the active labour market policy in Switzerland. (IZA discussion paper 154), Bonn, 75 S.
Abstract
Der Beitrag bietet eine Evaluation wesentlicher Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in der Schweiz. (IAB)
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Literaturhinweis
The impact of active labor market programs and benefit entitlement rules on the duration of unemployment (2000)
Zitatform
Lalive, Rafael, Jan C. van Ours & Josef Zweimüller (2000): The impact of active labor market programs and benefit entitlement rules on the duration of unemployment. (IZA discussion paper 149), Bonn, 25 S., Anhang.
Abstract
"Swiss policy makers created a unique link between unemployment benefits and Active Labor Market Programs (ALMPs) by making benefit payments conditional on program attendance after 7 months of unemployment duration. The authors evaluate the effect of Active Labor Market Programs and benefit entitlement on the duration of unemployment in Switzerland. In the evaluation they allow for selectivity affecting the inflow into programs. The results indicate that: (i) After ALMP-participation the tranistion rate to jobs increases for Swiss women but not for Swiss men. However, the job hazard rate is strongly reduced during participation. Taken together, this leads to the conclusion that programs prolong unemployment duration for men, but tend to shorten durations for women. (ii) Once the unemployment spell aproaches the expiration of unconditional benefit entitlement the job-hazard rate increases strongly, both for women and for men. (iii) There are important selectivity effects for Swiss females, but not for Swiss males." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wirkung der aktiven Arbeitsmarktpolitik der Schweiz auf die individuellen Beschäftigungschancen von Arbeitslosen (2000)
Zitatform
Lechner, Michael & Michael Gerfin (2000): Wirkung der aktiven Arbeitsmarktpolitik der Schweiz auf die individuellen Beschäftigungschancen von Arbeitslosen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 3, S. 396-404.
Abstract
"Das Ziel dieser mikroökonometrischen Studie ist eine Abschätzung der Wirkungen der arbeitsmarktlichen Maßnahmen der Schweiz (AMM) auf die individuellen Erwerbswahrscheinlichkeiten potenzieller Teilnehmer auf Basis administrativer Daten der Arbeitslosenversicherung und der Rentenversicherung. Es wird ein sehr großer Teil der AMM gesamthaft unter Berücksichtigung ihrer heterogenen Programmstruktur betrachtet. Aus diesem Grund wurden die Maßnahmen in acht unterschiedliche Gruppen mit jeweils ähnlichen Programmtypen aufgeteilt. Als weitere Vergleichsgruppe wurden die Personen herangezogen, die an keiner Maßnahme teilnahmen. Die Ergebnisse zeichnen ein recht differenziertes Bild der Wirksamkeit der einzelnen Programme, das sich zusammengefasst auf folgenden Nenner bringen lässt: Die sogenannten Zwischenverdienste haben als einziges Programm einen klar positiven Effekt auf die Wiederbeschäftigungschancen, während die Programme zur vorübergehenden Beschäftigung zumindest kurzfristig, wahrscheinlich aber auch mittelfristig negativ wirken. Für die übrigen Bestandteile der AMM lassen sich keine so eindeutigen Ergebnisse finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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