Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Arbeitserprobung und Arbeitstraining: eine Evaluation. Endbericht (2011)
Tamler, Petra; Dornmayr, Helmut; Lachmayr, Norbert;Zitatform
Tamler, Petra, Norbert Lachmayr & Helmut Dornmayr (2011): Arbeitserprobung und Arbeitstraining. Eine Evaluation. Endbericht. Wien, 155 S.
Abstract
"Die aktuelle Regelung der Arbeitserprobung (AE) und des Arbeitstrainings (AT) ist zeitlich befristet, der Eintritt in diese arbeitsmarktpolitischen Instrumente ist vorerst bis 31. Mai 2011 möglich. Eine Entscheidungshilfe über eine Fortführung stellt diese Evaluierung dar.
Die Endergebnisse zeigen ein deutlich positives Gesamtbild bei ehemaligen TeilnehmerInnen, Betrieben mit Förderfällen und betroffenen RGSen auf, und deuten gleichzeitig auch entsprechende Optimierungsmöglichkeiten an. Zudem zeigen die Befragungsergebnisse bei 104 Betrieben ohne (bisherige) Förderfälle, dass das Potenzial für den betrieblichen Einsatz der Instrumente AE und AT keineswegs ausgeschöpft ist und die betriebliche Implementierung von AE/AT noch weiter forciert werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt XII: "Ich wollte die Chance zur Ausbildung nutzen, um nicht ein Leben lang Hilfsarbeit zu machen": Befragung von FEM-Implacement-Teilnehmerinnen in Oberösterreich (2010)
Zitatform
Bergmann, Nadja, Claudia Sorger & Petra Wetzel (2010): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt XII: "Ich wollte die Chance zur Ausbildung nutzen, um nicht ein Leben lang Hilfsarbeit zu machen". Befragung von FEM-Implacement-Teilnehmerinnen in Oberösterreich. (AMS report 74), Wien: Communicatio - Kommunikations- und PublikationsgmbH, 59 S.
Abstract
"Das Programm 'Frauen in Handwerk und Technik (FiT)' ist ein wichtiger Schwerpunkt des arbeitsmarktpolitischen Frauenprogrammes 2006-2010 des AMS. Im Rahmen dieses Programmes sollen Ausbildungen von Frauen in handwerklich-technischen Berufsfeldern gefördert werden. Das besondere Merkmal an diesem Programm ist u. a., dass mittels vorbereitender Module eine spezifische Unterstützung interessierter Frauen angeboten wird und dass längerfristige Ausbildungen - Lehre, HTL, FH, Kollegs - finanziert werden. In Oberösterreich wurde zur Umsetzung des Programmes ein starker Fokus auf die Qualifizierung von Frauen im Rahmen von Implacement-Stiftungen - hier FEM-Implacement genannt - gesetzt. Zielsetzung von FEM-Implacement ist es, Frauen mit Interesse an einem technisch-handwerklichen Beruf die Möglichkeit zu geben, einen Lehrabschluss im nicht-traditionellen Bereich über Implacement zu erlangen. Dabei sollen das Berufsspektrum der Frauen erweitert und ihnen Zugänge zu qualifizierten Stellen in jenen Branchen ermöglicht werden, in denen sie deutlich unterrepräsentiert sind. Im Rahmen der Evaluierung wurden im Jahr 2009 im Auftrag des AMS Oberösterreich 50 ehemalige Teilnehmerinnen von FEM-Implacement zu ihren Erfahrungen befragt und ihr Werdegang nach der Teilnahme nachgezeichnet. Die Evaluierung wurde von L&R Sozialforschung durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Active labor market policy evaluations: a meta-analysis (2010)
Zitatform
Card, David, Jochen Kluve & Andrea Weber (2010): Active labor market policy evaluations. A meta-analysis. (NBER working paper 16173), Cambridge, Mass., 48 S. DOI:10.3386/w16173
Abstract
"This paper presents a meta-analysis of recent microeconometric evaluations of active labor market policies. Our sample contains 199 separate 'program estimates' - estimates of the impact of a particular program on a specific subgroup of participants - drawn from 97 studies conducted between 1995 and 2007. For about one-half of the sample we have both a short-term program estimate (for a one-year post-program horizon) and a medium- or long-term estimate (for 2 or 3 year horizons). We categorize the estimated post-program impacts as significantly positive, insignificant, or significantly negative. By this criterion we find that job search assistance programs are more likely to yield positive impacts, whereas public sector employment programs are less likely. Classroom and on-the-job training programs yield relatively positive impacts in the medium term, although in the short-term these programs often have insignificant or negative impacts. We also find that the outcome variable used to measure program impact matters. In particular, studies based on registered unemployment are more likely to yield positive program impacts than those based on other outcomes (like employment or earnings). On the other hand, neither the publication status of a study nor the use of a randomized design is related to the sign or significance of the corresponding program estimate. Finally, we use a subset of studies that focus on post-program employment to compare meta-analytic models for the 'effect size' of a program estimate with models for the sign and significance of the estimated program effect. We find that the two approaches lead to very similar conclusions about the determinants of program impact." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Austria (2010)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Reinhard Hujer & Katja Wolf (2010): Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Austria. (IZA discussion paper 5217), Bonn, 42 S.
Abstract
In dem Beitrag wird eine makroökonomische Analyse der aktiven Arbeitsmarktpolitik vorgenommen. Untersucht werden die regionalen Auswirkungen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen sowohl auf den Matchingprozess als auch auf die Quote der Arbeitssuchenden. Hierzu wird ein einzigartiger neuer Datensatz über alle österreichischen Arbeitssuchenden zwischen 2001 und 2007 ausgewertet. Um die etwaige Endogenität von aktiver Arbeitsmarktpolitik und räumliche Beziehungen zwischen regionalen Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice Österreich zu berücksichtigen, werden GMM- und Quasi-ML-Schätzverfahren angewandt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Arbeitsbeschaffung in gemeinnützigen Betrieben sowie sozialökonomischen Betrieben, die Eingliederungsbeihilfe sowie die Lehrstellenförderung besonders positiv auf die regionale Matchingfunktion sowie auf die Quote der Arbeitssuchenden auswirken.
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Literaturhinweis
The effectiveness of European active labor market programs (2010)
Kluve, Jochen;Zitatform
Kluve, Jochen (2010): The effectiveness of European active labor market programs. In: Labour economics, Jg. 17, H. 6, S. 904-918. DOI:10.1016/j.labeco.2010.02.004
Abstract
"Active Labor Market Programs are widely used in European countries, but despite many econometric evaluation studies analyzing particular programs no conclusive cross-country evidence exists regarding 'what program works for what target group under what (economic and institutional) circumstances?'. This paper aims at answering this question using a meta-analysis based on a data set that comprises 137 program evaluations from 19 countries. The empirical results of the meta-analysis are surprisingly clear-cut: Rather than contextual factors such as labor market institutions or the business cycle, it is almost exclusively the program type that seems to matter for program effectiveness. While direct employment programs in the public sector frequently appear detrimental, wage subsidies and 'Services and Sanctions' can be effective in increasing participants' employment probability. Training programs - the most commonly used type of active policy - show modestly positive effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluierung des steirischen Programms "Integration arbeitsmarktferner Personen": ESF-Schwerpunkt 3b 2008-2009 (2010)
Paierl, Silvia; Stoppacher, Peter;Zitatform
Paierl, Silvia & Peter Stoppacher (2010): Evaluierung des steirischen Programms "Integration arbeitsmarktferner Personen". ESF-Schwerpunkt 3b 2008-2009. (AMS-Info 156), S. 1-4.
Abstract
"Im Rahmen des steirischen Schwerpunktprogramms ESF 3b mit den strategisch, operativ und budgetär leitenden Institutionen AMS Steiermark, Land Steiermark und Stadt Graz wurden in den drei Regionen Graz, Hartberg, Bruck an der Mur Projekte erprobt, die das Ziel hatten, arbeitsmarktferne Personen (Langzeitbeschäftigungslose, SozialhilfebezieherInnen, Arbeitslose ohne Arbeitslosenversicherungs- oder Sozialhilfebezug) an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Vor dem Hintergrund der Einführung der bundesweiten Mindestsicherung war es zudem ein wichtiges Programmziel, mit der Umsetzung der Modellprojekte die bestehenden Kooperationen zwischen zentralen arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Akteuren - AMS, Land Steiermark, Sozialhilfebehörden, Kommunen und unterschiedliche Trägervereine - weiter zu verstärken. Ziel der begleitenden Evaluierung dieses Programmes war es, vertiefende Kenntnisse über arbeitsmarktferne Personen zu gewinnen sowie die Prozesse und die Wirksamkeit der gewählten Maßnahmenansätze zu analysieren." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Makroökonomische Effekte der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2001-2007: eine regionalökonometrische Evaluierung (2009)
Aumayr, Christine; Dauth, Wolfgang ; Hujer, Reinhard; Janisch, Dominik; Kirschner, Eric; Blien, Uwe ; Koboltschnig, Rose-Gerd; Kernitzkyi, Michael; Wolf, Katja; Woitech, Birgit;Zitatform
Aumayr, Christine, Uwe Blien, Wolfgang Dauth, Reinhard Hujer, Dominik Janisch, Michael Kernitzkyi, Eric Kirschner, Rose-Gerd Koboltschnig, Birgit Woitech & Katja Wolf (2009): Makroökonomische Effekte der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Österreich 2001-2007. Eine regionalökonometrische Evaluierung. (Schriftenreihe des Institutes für Technologie- und Regionalpolitik der Joanneum Research), Graz, 151 S.
Abstract
"Das Ziel der Studie ist es, die Effekte aktiver Arbeitsmarktpolitik in Österreich auf makroökonomische Größen zu untersuchen. Im Vergleich zu Evaluationsstudien auf Mikroebene steht also nicht die Wirkung einer Maßnahme auf die TeilnehmerInnen im Vordergrund, sondern auf die Gesamtheit der Arbeitssuchenden bzw. Erwerbspersonen. Effekte aktiver Arbeitsmarktpolitik auf Ebene der TeilnehmerInnen müssen allerdings als Voraussetzung für Effekte auf der Makroebene betrachtet werden. Wie theoretisch von Calmfors (1994) dargestellt, gibt es eine Vielzahl von Wirkungskanälen von aktiver Arbeitsmarktpolitik auf unterschiedliche gesamtwirtschaftliche Größen. In der vorliegenden Studie wurden drei ökonomische Ergebnisgrößen analysiert: Übergänge von Arbeitssuche in ungeförderte unselbstständige Beschäftigung, Arbeitssuchendenquote und Partizipationsquote. Zusätzlich wurden die zeitlichen Zusammenhänge des Arbeitsmarktes in Bezug auf arbeitsmarktpolitische Maßnahmen analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Active labor market policy evaluations: a meta-analysis (2009)
Zitatform
Card, David, Jochen Kluve & Andrea Weber (2009): Active labor market policy evaluations. A meta-analysis. (IZA discussion paper 4002), Bonn, 51 S.
Abstract
"In dieser Meta-Analyse aktueller mikroökonometrischer Evaluationen aktiver Arbeitsmarktpolitik werden 97 Studien aus dem Zeitraum 1995 bis 2007 ausgewertet. Im Vergleich der Programmtypen haben demnach subventionierte Beschäftigungsprogramme des öffentlichen Sektors den geringsten Effekt. Programme, die Unterstützung bei der Jobsuche bieten, haben kurzzeitig einen relativ positiven Effekt, während Gruppen- und On-the-job-Trainingsprogramme mittelfristig besser abschneiden als kurzfristig. Kontrolliert man für die Ergebnisgröße sowie den Programm- und Teilnehmertyp, haben experimentelle und nicht-experimentelle Studien ähnliche Anteile signifikant negativer und positiver Einflussschätzungen. Dies deutet darauf hin, dass die Forschungsdesigns aktueller nicht-experimenteller Evaluationen nicht zu verzerrten Ergebnissen führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluierung von AMS-Kursen und deren Effekte auf einschlägige Beschäftigung und Einkommen. Endbericht (2009)
Riesenfelder, Andreas; Wetzel, Petra;Zitatform
Riesenfelder, Andreas & Petra Wetzel (2009): Evaluierung von AMS-Kursen und deren Effekte auf einschlägige Beschäftigung und Einkommen. Endbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 124 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht AMS-Kurse der Jahre 2007/2008 aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln und verbindet die Ergebnisse durch eine Gesamtschau. Auf der einen Seite wurde ein Fokus auf die subjektive Sichtweise von KursteilnehmerInnen gelegt. Hier wurde die Teilnahme an einem Kurs aus der Innensicht bewertet und etwa hinsichtlich der Kursauswahl, des berufseinschlägigen Zusammenhangs zwischen dem Kurs und der nachfolgenden Beschäftigung, der beruflichen Verwertbarkeit des Kurses, der Zufriedenheit mit der nachfolgenden Beschäftigung und der Auswirkung der Kursteilnahme auf das Einkommen eingeschätzt. Auf der anderen Seite wurden die Erwerbskarrieren der TeilnehmerInnen im Rahmen einer Längsschnittanalyse klassifiziert und im Hinblick auf die Arbeitsmarktintegration der Personen beurteilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Job search assistance programs in Europe: evaluation methods and recent empirical findings (2009)
Zitatform
Thomsen, Stephan L. (2009): Job search assistance programs in Europe. Evaluation methods and recent empirical findings. (Universität Magdeburg, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Working paper 2009/18), Magdeburg, 42 S.
Abstract
"Job search assistance programs are part of active labor market policy in many countries. The main characteristics of these activities are an intensified counseling and a job search monitoring; in addition, several countries integrate courses teaching further skills into the programs. Job search assistance programs should help to increase the employment chances and to reduce the unemployment duration of the job seekers. In this paper, recent empirical findings from evaluation studies for 9 European countries are reviewed and implications with regard to the effectiveness of the activities are derived. To make the findings of various studies evaluating the different programs comparable, the methodological issues of the empirical approaches applied to estimate the causal effects of the programs are discussed in detail. In addition, relevant characteristics of the unemployment insurance systems, the assignment process, and the content of programs are presented to derive meaningful implications. The comparison of the programs takes account of individual effects and, if available, cost benefit considerations. The results show that job search assistance programs tend to provide an effective means to reduce individual unemployment, particularly if provided as combinations of intensive counseling and short-term training courses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluierung von AMS-Qualifikationsmaßnahmen - Personen, die keine Beschäftigung aufnehmen konnten: Einfluss von AMS-Förderungen auf die Erwerbskarriere (2009)
Zajic, Barbara;Zitatform
Zajic, Barbara (2009): Evaluierung von AMS-Qualifikationsmaßnahmen - Personen, die keine Beschäftigung aufnehmen konnten. Einfluss von AMS-Förderungen auf die Erwerbskarriere. (AMS-Arbeitsmarktkurzberichte), Wien, 6 S.
Abstract
Im Jahre 2007 wurden in Österreich 697.361 Geschäftsfälle nach einer durchschnittlichen Geschäftsfalldauer von 152 Tagen beendet. Da bei etwa 20% dieser Geschäftsfälle auch eine Förderung durch das AMS vorhanden war, stellt sich die Frage, ob diese einen positiven Einfluss auf die weitere Erwerbskarriere der Personen hatte. Die Autorin stellt in ihrem Kurzbericht hierzu einige Daten vor, welche u. a. zeigen, dass ein deutlich positiver Zusammenhang mit der Förderintensität während des Geschäftsfalls besteht, wenn man die Beschäftigungszeitanteile vor Beginn und nach Ende der Geschäftsfälle vergleicht. Betrachtet man die Daten z. B. differenziert nach Ausbildung, so erkennt man bei Personen mit einem Pflichtschulabschluss eine leichte Zunahme des Anteils der Beschäftigungstage von 55% auf 60% bei jenen Geschäftsfällen ohne Förderung. Eine markante Steigerung des Beschäftigungszeitanteils von 30% auf 61% ist hingegen bei Geschäftsfällen mit besonders hohem Förderanteil zu beobachten. (IAB)
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Literaturhinweis
Die "Aufsuchende Vermittlungsunterstützung" und ihre Ausdifferenzierungen: Bericht der begleitenden Evaluierung (2008)
Hausegger, Trude; Hager, Isabella; Buzek, Andreas; Reiter, Andrea;Zitatform
Hausegger, Trude, Andreas Buzek, Isabella Hager & Andrea Reiter (2008): Die "Aufsuchende Vermittlungsunterstützung" und ihre Ausdifferenzierungen. Bericht der begleitenden Evaluierung. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 66 S.
Abstract
"Der Bericht bespricht die Ergebnisse der Evaluierung der sogenannten 'Aufsuchenden Vermittlungsunterstützung'. Diese Beratungsleistung wird seit 1.3.2006 für die Zielgruppe 'langzeitbeschäftigungsloser' und die Zielgruppe 'langzeitbeschäftigungsloser' und 'REHA' codierter KundInnen des AMS Wien angeboten. Die 'Aufsuchende Vermittlungsunterstützung' wurde 1997 von der Gesellschaft für Aus- und Weiterbildung entwickelt und wird mittlerweile in unterschiedlichen Bundesländern für verschiedene Zielgruppen und von einem mittlerweile recht breiten Spektrum an Trägerorganisationen realisiert. Laut Konzept soll die Aufsuchende Vermittlungsunterstützung bei jenen Personengruppen Einsatz finden, bei denen andere arbeitsmarktpolitische Interventionen (wie Beratung, Coaching, Aktivierung, Motivation und schließl. Qualifizierung) nicht die erwarteten Integrationserfolge nach sich zogen. Mit der Umsetzung der Aufsuchenden Vermittlungsstützung waren fünf Organisationen beauftragt. Für diesen Bericht wurden aufgrund der detailreichen Auswertungen der Vorgangsweisen und Ergebnisse die untersuchten Beratungsorganisationen anonymisiert. Vier der fünf Organisationen (im Folgenden die Organisationen Alpha, Beta, Gamma und Epsilon) hatten als Zielgruppe langzeitbeschäftigungslose KundInnen des AMS Wien zu betreuen. Delta war als einzige hier untersuchte Organisation für die Vermittlungsunterstützung von langzeitbeschäftigungslosen und REHA codierten KundInnen zuständig." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluierung der Förderung betrieblicher Weiterbildung: Zielgruppenorientierung von "Qualifizierungsförderung für Beschäftigte" und "Qualifizierungsberatung für Betriebe" des AMS (2008)
Mahringer, Helmut;Zitatform
Mahringer, Helmut (2008): Evaluierung der Förderung betrieblicher Weiterbildung. Zielgruppenorientierung von "Qualifizierungsförderung für Beschäftigte" und "Qualifizierungsberatung für Betriebe" des AMS. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 81, H. 1, S. 43-61.
Abstract
"Die Weiterbildungsbeteiligung in Österreich sinkt mit dem Alter und steigt mit dem Bildungsgrad, ähnlich wie auch in anderen EU-Ländern. Zudem ist Österreich gerade im Bereich der betrieblichen Weiterbildung weit von der EU-Spitze entfernt. Das Arbeitsmarktservice bietet für weiterbildungsferne Zielgruppen - kofinanziert durch den Europäischen Sozialfonds - Förderungen für betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen und Qualifizierungsberatung für Betriebe an, die vom WIFO evaluiert wurden. Dabei zeigen sich einerseits positive Effekte eines den Österreichischen Problemlagen adäquaten Förderungssystems. Andererseits wurden auch Spielräume zur weiteren Fokussierung und Ergänzung der Maßnahmen identifiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The spike at benefit exhaustion: leaving the unemployment system or starting a new job? (2007)
Zitatform
Card, David, Raj Chetty & Andrea Weber (2007): The spike at benefit exhaustion. Leaving the unemployment system or starting a new job? (IZA discussion paper 2590), Bonn, 33 S.
Abstract
"In this paper, we review the literature on the 'spike' in unemployment exit rates around benefit exhaustion, and present new evidence based on administrative data for a large sample of job losers in Austria. We find that the way unemployment spells are measured has a large effect on the magnitude of the spike at exhaustion, both in existing studies and in our Austrian data. Spikes are typically much smaller when spell length is defined by the time to next job than when it is defined by the time spent on the unemployment system. In Austria, the exit rate from registered unemployment rises by over 200% at the expiration of benefits, while the hazard rate of re-employment rises by only 20%. The difference between the two measures arises because many individuals leave the unemployment register immediately after their benefits expire without returning to work. The modest spike in re-employment rates implies that most job seekers do not wait until their UI benefits are exhausted to return to work: fewer than 1% of jobless spells have an ending date that is manipulated to coincide with the expiration of UI benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt X: Evaluierung der Wiener JASG-Lehrgänge (2007)
Dörflinger, Celine; Heckl, Eva; Dorr, Andrea;Zitatform
Dörflinger, Celine, Andrea Dorr & Eva Heckl (2007): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt X. Evaluierung der Wiener JASG-Lehrgänge. (AMS report 55), Wien: Communicatio Kommunikations- und PublikationsgmbH, 93 S.
Abstract
"Die Lehrausbildung genießt einen hohen Stellenwert in Österreich, rund 40 Prozent aller SchülerInnen eines Altersjahrganges entscheiden sich nach der Pflichtschule für eine Lehre. In den letzten Jahren ist allerdings der Lehrstellenmarkt zunehmend durch eine Lehrstellenlücke gekennzeichnet, d.h., die Zahl der Lehrstellensuchenden übersteigt regelmäßig das Lehrstellenangebot der Betriebe. Das Jugendausbildungssicherungsgesetz (JASG) versucht durch die Bereitstellung von Lehrstellen in Ausbildungseinrichtungen dem Mangel an betrieblichen Lehrstellen entgegenzuwirken. Aufgrund der besonderen Situation auf dem Wiener Lehrstellenmarkt, der durch die höchste Lehrstellenandrangsziffer im Bundesländervergleich gekennzeichnet ist, sowie auf dem Wiener Arbeitsmarkt, auf dem der Anteil der PflichtschulabsolventInnen an der Gesamtarbeitslosigkeit mehr als die Hälfte beträgt und damit noch höher ist als in Gesamtösterreich, sind die JASG-Lehrgänge von besonderer Relevanz. Zielgruppe der JASG-Lehrgänge sind Lehrstellensuchende mit positivem Abschluß der 8. oder 9. Schulstufe, behinderte Jugendliche mit abgeschlossener Schulpflicht, Jugendliche mit besonderen Vermittlungshemmnissen oder TeilnehmerInnen früherer JASG-Lehrgänge, die keine zumutbare Lehrstelle gefunden haben. Die vom AMS Wien beauftragte Evaluierung analysiert die JASG-Lehrgänge V bis VIIa, die im Zeitraum Oktober 2002 bis Februar 2005 begonnen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesicherte Arbeitsmarktintegration durch Maßnahmenteilnahme?: AMS-Maßnahmen in einer Mehrjahresperspektive 2001-2004 (2007)
Gregoritsch, Petra;Zitatform
Gregoritsch, Petra (2007): Gesicherte Arbeitsmarktintegration durch Maßnahmenteilnahme? AMS-Maßnahmen in einer Mehrjahresperspektive 2001-2004. (AMS-Arbeitsmarktkurzberichte), Wien, 14 S.
Abstract
"Rund ein Drittel aller vom Arbeitsmarktservice (AMS) betreuten Personen werden in weiterführende Maßnahmen eingebunden. Im Vierjahreszeitraum 2001 bis 2004 waren es insgesamt 508.450 Personen, die an Maßnahmen teilgenommen haben. Die Publikation diskutiert den Aspekt der Arbeitsmarktintegration dieses Personenkreises, so z.B. anhand der erzielten Beschäftigungstage nach Ende der Maßnahmenteilnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does the order and timing of active labor market programs matter? (2007)
Zitatform
Lechner, Michael & Stephan Wiehler (2007): Does the order and timing of active labor market programs matter? (IZA discussion paper 3092), Bonn, 35 S.
Abstract
"This paper extends the traditional focus of active labor market policy evaluation from a static comparison of participation in a program versus nonparticipation (or participation in another program) to the evaluation of the effects of program sequences, i.e. multiple participation or timing of such programs. We use a dynamic evaluation framework that explicitly allows for dynamic selection into different stages of such sequences based on past intermediate outcomes to analyze multiple programs, the timing of programs, and the order of programs. The analysis is based on exceptionally comprehensive data on the Austrian labor force. Our findings suggest that (i) active job search programs are more effective after a qualification program compared to the reverse order, that (ii) multiple participations in qualification measures dominates single participation, and that (iii) the effectiveness of specific labor market programs deteriorates the later they start during an unemployment spell." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wirkt die Arbeitsmarktförderung in Österreich?: Überblick über Ergebnisse einer Evaluierung der Instrumente der Arbeitsmarktförderung in Österreich (2007)
Lutz, Hedwig; Mahringer, Helmut;Zitatform
Lutz, Hedwig & Helmut Mahringer (2007): Wirkt die Arbeitsmarktförderung in Österreich? Überblick über Ergebnisse einer Evaluierung der Instrumente der Arbeitsmarktförderung in Österreich. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 80, H. 3, S. 199-218.
Abstract
"Das WIFO hat wichtige Instrumente der Arbeitsmarktförderung mit mikroökonometrischen Methoden auf ihre Wirkung auf die weitere Erwerbslaufbahn der Geförderten untersucht. Alle analysierten Maßnahmen wirken sich demnach positiv auf die Erwerbsbeteiligung aus. Nicht immer wird aber auch die Integration ins Beschäftigungssystem positiv beeinflusst: Während die Teilnahme an Maßnahmen zur Vermittlungsunterstützung und an Qualifizierungsmaßnahmen die nachfolgenden Beschäftigungszeiten von Frauen zwischen 25 und 44 Jahren durchwegs erhöht, sind für Frauen im höheren Erwerbsalter und für Männer kaum signifikant positive Effekte festzustellen. Beschäftigungsmaßnahmen haben hingegen einen positiven Einfluss auf die (ungeförderte) Beschäftigung älterer Arbeitsloser." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitslose wollen mehr Zeit für intensivere Beratung (2006)
Andree, Dagmar; Moser, Rudolf;Zitatform
Andree, Dagmar & Rudolf Moser (2006): Arbeitslose wollen mehr Zeit für intensivere Beratung. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 29, H. 1, S. 53-62.
Abstract
"Im Juni 2005 hat die Arbeiterkammer Oberösterreich Menschen, die zu diesem Zeitpunkt seit mindestens zehn Monaten beschäftigungslos waren und eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung erhielten, nach ihren Erfahrungen mit dem Arbeitsmarktservice befragt. Der Beitrag gibt die Erkenntnisse aus dieser Umfrage wieder und hebt besondere Problemstellungen hervor. Mögliche Lösungsansätze und die Herausforderungen für die Zukunft, auch für das Arbeitsmarktservice, werden abschließend formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluierung der Maßnahmen der GründerInnenförderung des AMS: empirische Studie. Endbericht (2006)
Dornmayr, Helmut; Lenger, Birgit;Zitatform
Dornmayr, Helmut & Birgit Lenger (2006): Evaluierung der Maßnahmen der GründerInnenförderung des AMS. Empirische Studie. Endbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 312 S.
Abstract
"Die Ergebnisse der Evaluation des Unternehmensgründungsprogrammes (UGP) des AMS zeugen über weite Strecken von einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte. Neben der Analyse von internationalen Beispielen der Förderung von Unternehmensgründungen aus Arbeitslosigkeit, der Analyse verschiedenster sekundärstatistischer Daten und der Durchführung von Einzelfallstudien mit GründerInnen wurden hierbei auch mehr als 1.000 GründerInnen der Gründungsjahrgänge 1999-2005 hinsichtlich Verlauf und Erfolg ihrer Unternehmensgründung sowie bezüglich der Zufriedenheit mit AMS und Gründungsberatung befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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