Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
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- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Contracting out employment services to the third and private sectors: a critique (2008)
Davies, Steve;Zitatform
Davies, Steve (2008): Contracting out employment services to the third and private sectors. A critique. In: Critical social policy, Jg. 28, H. 2, S. 136-164. DOI:10.1177/0261018307087985
Abstract
"As part of its welfare reform strategy, the government has made increasing use of the private and third sector in the provision of employment-related services. Ministers claim that this results in better service for users and better value for money for the taxpayer. This article examines these claims for third and private sector superiority in service provision and, using the government's own evaluative reports, challenges this view. The article contends that there is little evidence to support the government's case for the wholesale embrace of contracting out employment services. Based on reviewing experience of previous projects, it argues that given the same flexibilities and financing routinely offered to contractors, in-house provision would match or surpass contractor performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Pathways to work: Qualitative study of in-work support (2008)
Dixon, Josie; Warrener, Martha;Zitatform
Dixon, Josie & Martha Warrener (2008): Pathways to work: Qualitative study of in-work support. (Department for Work and Pensions. Research report 478), London, 76 S.
Abstract
"In Work Support (IWS) is one part of the package of support and services offered by the Pathways to Work programme. The IWS service ranges from 'light touch' after-care contact from an IWS adviser to in-depth specialist support services covering occupational health, mentoring, job-coaching, counselling and debt advice. This study was based upon in-depth interviews conducted with customers and providers of in-work support. The study found that Pathways IWS was frequently viewed as an important part of a 'jigsaw' of support or at least provided reassurance that support would be available if and when needed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+: final report of the quantitative evaluation (2008)
Zitatform
Dorsett, Richard & Deborah Smeaton (2008): Mandating Intensive Activity Period for jobseekers aged 50+. Final report of the quantitative evaluation. (Department for Work and Pensions. Research report 500), London, 150 S.
Abstract
"This report contains findings from a quantitative evaluation of the effect of mandating the over-50s to participate in the Intensive Activity Period (IAP) phase of the New Deal 25 plus (ND25+). The results are based on a pilot study in 14 Jobcentre Plus districts. IAP provides focused assistance such as training opportunities and work placements to people entering ND25+. Prior to the pilot study, participation had been voluntary for customers aged 50+, in contrast to younger customers, for whom IAP participation had always been mandatory. Overall, customers experienced real gains from being mandated to participate in IAP. They were more likely to secure employment and this impact gradually increased over time. Mandated customers were also more likely to leave unemployment and while initially this was accompanied by a raised probability of transferring to other benefits such as Incapacity Benefit and Income Support, over the longer term this effect disappeared. Mandatory IAP was more effective for some groups than others. The impact was greatest for men, customers aged 50-55, those previously employed in manual jobs, the low qualified, customers without a partner and among those who had not previously contributed to a pension scheme. To some extent, therefore, the more disadvantaged customers gained the most from compulsory participation in the programme. As customers age, however, their ability, or willingness, to take advantage of the training or work experiences on offer declines." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Aktivierende Arbeitsmarktpolitik: Wie wirken Programme für erwerbsfähige Hilfeempfänger in anderen Ländern? (2008)
Fromm, Sabine; Sproß, Cornelia;Zitatform
Fromm, Sabine & Cornelia Sproß (2008): Aktivierende Arbeitsmarktpolitik: Wie wirken Programme für erwerbsfähige Hilfeempfänger in anderen Ländern? (IAB-Kurzbericht 04/2008), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"In den meisten modernen Wohlfahrtsstaaten wurden Aktivierungspolitiken eingeführt, die den 'Hartz-IV'-Reformen hierzulande vergleichbar sind. Die Wirkungen von Programmen für erwerbsfähige Hilfeempfänger werden hier an den Beispielen Großbritannien, Dänemark, Schweden und Niederlande untersucht. Die Gewährung von Leistungen an erwerbsfähige Hilfeempfänger wird systematisch an die Pflicht zur Arbeitsuche bzw. Teilnahme an Programmen geknüpft. Der Aktivierungsprozess und die Programmtypen weisen länderübergreifend große Ähnlichkeiten auf. Hauptsächliche Zielgruppen der Programme sind Jugendliche einerseits, Langzeitarbeitslose bzw. Sozialhilfeempfänger andererseits. Der Zugang zu den Maßnahmen ist selektiv: Arbeitsmarktferne Gruppen haben geringere Chancen auf Zugang zu arbeitsmarktnahen Programmen. Die Integrationseffekte der Programme sind insgesamt eher gering. Die stärksten Effekte haben ein professionelles Fallmanagement und Lohnsubventionierung. Zwischen der politischen Bedeutung der Aktivierung und dem Wissen über die Teilnahme an Programmen und deren Wirkungen besteht bisher eine erhebliche Diskrepanz. Bessere Evaluationsforschung könnte künftig bei der Gestaltung von Aktivierungspolitiken helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Aktivierung erwerbsfähiger Hilfeempfänger: Programme, Teilnehmer, Effekte im internationalen Vergleich (2008)
Fromm, Sabine; Sproß, Cornelia;Zitatform
Fromm, Sabine & Cornelia Sproß (2008): Die Aktivierung erwerbsfähiger Hilfeempfänger. Programme, Teilnehmer, Effekte im internationalen Vergleich. (IAB-Forschungsbericht 01/2008), Nürnberg, 153 S.
Abstract
"Die Einführung einer aktivierenden Sozialpolitik ist das zentrale Merkmal der Reform moderner Wohlfahrtsstaaten seit den 1990er Jahren. Ein wesentliches Element dieser Politik ist die Implementierung von Aktivierungsmaßnahmen für erwerbsfähige Hilfeempfänger, die heute in den meisten Ländern obligatorischen Charakter haben. Ziel dieser 'Aktivierenden Sozialpolitik' ist die Erwerbsintegration möglichst aller erwerbsfähigen Hilfeempfänger und ihre Unabhängigkeit von Sozialleistungen. Damit verschiebt sich im Spannungsfeld von De- und Rekommodifizierung der Arbeitskraft, durch das wohlfahrtsstaatliche Politiken stets gekennzeichnet sind, der Akzent hin zu einer verstärkten Rekommodifizierung. Darüber hinaus soll Aktivierung aber auch allgemein zur sozialen Inklusion insbesondere marginalisierter Gruppen beitragen. Bei allen weiterhin bestehenden Unterschieden ist dabei eine konvergente Entwicklung europäischer Wohlfahrtsstaaten zu beobachten. In deutlicher Diskrepanz zur politischen Bedeutung von Aktivierungsmaßnahmen steht das relativ geringe Wissen über ihre Wirkungen. Der Bericht will am Beispiel von Großbritannien, den Niederlanden, Dänemark und Schweden, die verschiedene wohlfahrtsstaatliche Typen repräsentieren, einerseits die Zielrichtung und institutionelle Ausgestaltung von Aktivierungsprogrammen für Sozialhilfeempfänger und Langzeitarbeitslose beleuchten, andererseits einen Beitrag dazu leisten, die Forschungslücke hinsichtlich der Teilnahme an Aktivierungsmaßnahmen und ihrer Effekte auf den Abgang aus Leistungsbezug und den Übergang in Beschäftigung oder anderes zu schließen. Als Datenbasis für die Bewertung der Programmeffekte dienen 256 Evaluationsstudien aus den betrachteten Ländern. Die Ergebnisse zeigen zunächst, dass bereits die Zugänge zu Aktivierungsprogrammen selektiv sind: Personen mit multiplen Vermittlungshemmnissen haben geringere Chancen auf die Teilnahme an arbeitsmarktnahen Programmen. Der Abgang aus Leistungsbezug und der Übergang in Beschäftigung werden durch die Programmteilnahme positiv beeinflusst, jedoch sind die Nettoeffekte überwiegend gering. Als besonders wichtig erweist sich ein professionelles und unterstützendes Fallmanagement mit intensiver Betreuung der Arbeitsuche. Die stärksten Wiedereingliederungseffekte haben alle Formen subventionierter Beschäftigung, vor allem im privaten Sektor. Hilfesuchende mit multiplen Vermittlungshemmnissen haben nicht nur geringere Chancen auf Zugang zu effektiven Programmen, für sie hat die Teilnahme in Hinblick auf Unabhängigkeit von Sozialleistungen bzw. Erwerbsintegration auch geringere Wirkungen als für arbeitsmarktnahe Hilfeempfänger. Untersuchungen der Bewertung von Aktivierungsmaßnahmen durch die Teilnehmer zeigen jedoch gerade für diese Gruppen überwiegend deutliche Zustimmung. Selbst wenn keine Erwerbsintegration erreicht wird, werden Effekte im Sinne von Erhöhung des Selbstvertrauens, Zunahme sozialer Kontakte, Überwindung von Isolation oder Erlernen neuer Fähigkeiten ausgewiesen. Aktivierungsmaßnahmen tragen somit dazu bei, soziale Exklusion zu verhindern bzw. zu beseitigen und können dabei Erwerbsfähigkeit herstellen oder erhöhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeit lohnend machen, Tax Credits erfolgreich machen: eine Untersuchung unter spezieller Berücksichtigung berufstätiger Alleinerziehender (2008)
Zitatform
Millar, Jane (2008): Arbeit lohnend machen, Tax Credits erfolgreich machen. Eine Untersuchung unter spezieller Berücksichtigung berufstätiger Alleinerziehender. In: Internationale Revue für soziale Sicherheit, Jg. 61, H. 2, S. 21-42. DOI:10.1111/j.1752-1726.2008.00308.x
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht Ursprünge, Ziele und Konzeption der britischen Tax Credits und geht der Frage nach, inwiefern Tax Credits einen neuen Ansatz in der sozialen Sicherheit darstellen. Daran anschließend geht es um die Rolle, die diese Transfers bei der Unterstützung berufstätiger allein erziehender Mütter spielen. Dazu wurden die Erfahrungen von Familien mit nur einem Elternteil herangezogen, um zu untersuchen, wie sich Tax Credits auf diese ausgewirkt haben. Anhand der Untersuchung werden die Spannungen deutlich, die infolge von Änderungen in Familie und Beschäftigung und den Tax-Credit-Vorschriften, die das Melden von Änderungen in den Lebensverhältnissen und beim Einkommen verlangen, entstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Qualitative research exploring the Pathways to Work sanctions regime (2008)
Mitchell, Martin; Woodfield, Kandy;Zitatform
Mitchell, Martin & Kandy Woodfield (2008): Qualitative research exploring the Pathways to Work sanctions regime. (Department of Work and Pensions. Research report 475), London, 110 S.
Abstract
"The Pathways to Work pilots were introduced in 2003 to help Incapacity Benefit (IB) recipients move towards and into paid work. Under the reforms, IB customers are liable to have a percentage of their benefit entitlement sanctioned if they fail to attend a Work Focused Interview (WFI) and are unable to account for this by showing good cause. This study sought to explore the role that sanctioning played in decisions about attendance at WFIs and subsequent engagement with the programme. This report is based on qualitative research conducted by the National Centre for Social Research, the Social Policy Research Unit at York University at the Policy Studies Institute in 2007. It is primarily based on 34 in-depth interviews with new and existing customers who had experience of the sanctioning process. The study also drew on secondary analysis of previous qualitative research conducted with Incapacity Benefit Personal Advisers (IBPAs) and IB customers as part of the wider evaluation of the Pathways to Work programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Pathways to Work from incapacity benefits: a study of experience and use of the Job Preparation Premium (2008)
Zitatform
Nice, Katharine, Annie Irvine & Roy Sainsbury (2008): Pathways to Work from incapacity benefits. A study of experience and use of the Job Preparation Premium. (Department of Work and Pensions. Research report 474), London, 134 S.
Abstract
"The Pathways to Work pilots were introduced in 2003 to help new Incapacity Benefit recipients to move towards and into paid work. The Job Preparation Premium (JPP) was introduced for existing recipients in 2005. JPP is a weekly payment of £ 20 for a maximum of 26 weeks for people who do some form of activity towards paid employment. This report is based on qualitative research conducted by the Social Policy Research Unit, the National Centre for Social Research and the Policy Studies Institute in 2007. It presents findings on JPP recipients, and Jobcentre Plus staff members, use and experiences of JPP." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Evaluation of the fair cities pilots 2006: second interim report (2007)
Atkinson, John; Dewson, Sara; Casebourne, Jo; Tackey, Nii Djan;Zitatform
Atkinson, John, Sara Dewson, Jo Casebourne & Nii Djan Tackey (2007): Evaluation of the fair cities pilots 2006. Second interim report. (Department of Work and Pensions. Research report 428), London, 158 S.
Abstract
"Fair Cities pilots have been established in Birmingham, Bradford and Brent to test an employer-led model for increasing the employment rates of ethnic minorities in disadvantaged wards and to meet employer demand for job-ready candidates. The report provides an update on progress in achieving Fair Cities targets and further insight into the experiences of the pilot teams in delivering an innovative labour market programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The relationship between perceived employability and subsequent health (2007)
Zitatform
Berntson, Erik & Staffan Marklund (2007): The relationship between perceived employability and subsequent health. In: Work and Stress, Jg. 31, H. 3, S. 279-292. DOI:10.1080/02678370701659215
Abstract
"Being capable of getting new employment may enable an employee to cope with turbulent situations or deteriorating job conditions. Individuals who have higher perceived employability are likely to appraise a situation at work more favourably, and consequently experience better health and well-being. The aim of the present study was to investigate the relationship between perceived employability and subsequent health, while controlling for baseline health, background factors, and work environment exposures. The study is based on 53 items in the National Working Life Cohort in Sweden from two data collections (2004 and 2005), comprising 1918 individuals. Forced entry hierarchical regression analysis showed that, after controlling for demographics, psychological demands, control, and ergonomic exposures, perceived employability was positively associated with global health and mental well-being, but unrelated to physical complaints. When baseline health status was added, perceived employability was still a significant predictor of two out of three outcome variables. Individuals with higher perceived employability had a tendency to report better health and well-being a year later. It is concluded that how an employee perceives his or her possibilities in regard to acquiring new employment is relevant for well-being at a later stage. Perceived employability, which has been little studied before, is therefore a useful concept in health promotion, both at the individual and at the organizational level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Jobcentre Plus annual employer (market view) survey 2006-07 (2007)
Bunt, Karen; Kuechel, Alistair; MacAndrew, Fiona;Zitatform
Bunt, Karen, Fiona MacAndrew & Alistair Kuechel (2007): Jobcentre Plus annual employer (market view) survey 2006-07. (Department of Work and Pensions. Research report 437), London, 164 S.
Abstract
"One of the key aims of Jobcentre Plus is to increase economic activity and encourage non-employed individuals of working age (back) into the workforce, particularly those at a disadvantage in the labour market. Engagement with employers is a key enabler of that process, and Jobcentre Plus developed a sales team including account and sector managers, and more specialist teams to work at both national and local levels in order to facilitate closer working with employers. A specific remit is to encourage greater involvement in the Department for Work and Pensions wider welfare-to-work objectives. IFF Research Ltd. was commissioned to undertake the third annual survey of employers in Great Britain to monitor changes in the recruitment market and the effectiveness of Jobcentre Plus' employer activities. This report covers this third study and makes comparisons with the 2004 and 2005 studies throughout the report. A total of 4,504 telephone interviews were conducted with establishments in the target market for Jobcentre Plus services, i.e. establishments that had recruited or tried to recruit externally in the last 12 months. The survey was conducted between 17 October 2006 and 30 November 2006." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Review of the DWP Cost Benefit Framework and how it has been applied (2007)
Zitatform
Greenberg, David & Genevieve Knight (2007): Review of the DWP Cost Benefit Framework and how it has been applied. (Department for Work and Pensions. Working paper 40), London, 74 S.
Abstract
"DWP developed the Cost Benefit Framework (CBF) guidance in an attempt to systematically assess the relative and actual cost-effectiveness of its policies and programmes in a consistent way. Following the experience of trying to apply the cost-benefit framework for the first time, this report critically reviews the CBF guidance and how it has been implemented. The report discusses a number of steps that might be taken to improve the CBF guidance and the underlying cost benefit analyses. The report summarises the main recommendations and indicates whether the authors consider them to be of higher or lower priority." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Privatisierung von Arbeitsvermittlungsdienstleistungen - Wundermittel zur Effizienzsteigerung?: eine Bestandsaufnahme deutscher und internationaler Erfahrungen (2007)
Zitatform
Kaps, Petra & Holger Schütz (2007): Privatisierung von Arbeitsvermittlungsdienstleistungen - Wundermittel zur Effizienzsteigerung? Eine Bestandsaufnahme deutscher und internationaler Erfahrungen. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-101), Berlin, 65 S.
Abstract
"Seit 1998 - und verstärkt im Zuge der so genannten Hartz-Reformen - werden Vermittlungsdienstleistungen privater Anbieter zunehmend öffentlich über Contracting Out und Gutscheinverfahren gefördert und als Alternative zur öffentlichen Arbeitsvermittlung diskutiert. Das Papier stellt aktuelle theoretische und empirische Befunde zu diesen Privatisierungsformen vor. Zunächst werden die Funktionsvoraussetzungen einer Steuerung der Leistungserbringung durch private Dienstleister (Agenten) im Auftrag der öffentlichen Hand (Prinzipal) an so genannten Quasi-Märkten erörtert. Sodann werden Ergebnisse der Evaluation der neuen Vermittlungsinstrumente Beauftragung Dritter nach § 37 SGB III, Eingliederungsmaßnahmen nach § 421i SGB III und dem Vermittlungsgutschein vorgelegt, gefolgt von Befunden zum Kontraktmanagement von Arbeitsvermittlungsdienstleistungen in Australien, Großbritannien (Employment Zones) und den Niederlanden. Aufgrund der deutschen und internationalen Ergebnisse kommen die Autoren zu dem Schluss, dass angesichts der komplexen Funktionsvoraussetzungen und des hohen Regulierungsbedarfs die Effizienzsteigerungspotentiale der Arbeitsvermittlung durch die Beauftragung privater Dritter beschränkt bleiben. Der Ausbau der dezentralen Handlungsspielräume der öffentlichen Arbeitsvermittlung stellt eine funktionale Alternative der Effizienzmobilisierung dar, deren Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Exploring the effects of integrated benefit systems and active labour market policies: evidence from Jobcentre Plus in the UK (2007)
Zitatform
Karagiannaki, Eleni (2007): Exploring the effects of integrated benefit systems and active labour market policies. Evidence from Jobcentre Plus in the UK. In: Journal of social policy, Jg. 36, H. 2, S. 177-195. DOI:10.1017/S0047279406000559
Abstract
"In April 2002 Jobcentre Plus started to operate in the UK, bringing together the service of the Benefits Agency and the Employment Service. Offering a fully integrated benefit-claiming and work placement/job-seeking service for people of working age, this new organisation aims to strengthen the link between welfare and work. Due to the magnitude of the associated organisational change, the national roll out of the new organisation is being implemented gradually over a transitional period ending in 2006. During this transitional period some local offices are fully integrated while others' functions remain split between pre-existing Benefits Agency and Employment Service offices. In this article we examine how changes in the level of integration within districts over time affected performance with respect to job entries, customer service and benefit service delivery. Our analysis suggests that Jobcentre Plus has a clear positive effect on job entry outcomes for all client groups, a negative effect on business delivery, while it has neither a positive nor a negative effect on customer service outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Exploring the effects of integrated benefit systems and active labour market policies: evidence from Jobcentre Plus in the UK (2007)
Zitatform
Karagiannaki, Eleni (2007): Exploring the effects of integrated benefit systems and active labour market policies. Evidence from Jobcentre Plus in the UK. In: Journal of social policy, Jg. 36, H. 2, S. 177-196. DOI:10.1017/S0047279406000559
Abstract
"In April 2002 Jobcentre Plus started to operate in the UK, bringing together the service of the Benefits Agency and the Employment Service. Offering a fully integrated benefit-claiming and work placement/job-seeking service for people of working age, this new organisation aims to strengthen the link between welfare and work. Due to the magnitude of the associated organisational change, the national roll out of the new organisation is being implemented gradually over a transitional period ending in 2006. During this transitional period some local offices are fully integrated while others' functions remain split between pre-existing Benefits Agency and Employment Service offices. In this article we examine how changes in the level of integration within districts over time affected performance with respect to job entries, customer service and benefit service delivery. Our analysis suggests that Jobcentre Plus has a clear positive effect on job entry outcomes for all client groups, a negative effect on business delivery, while it has neither a positive nor a negative effect on customer service outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Gender differences in unemployment insurance coverage: a comparative analysis (2007)
Zitatform
Leschke, Janine (2007): Gender differences in unemployment insurance coverage. A comparative analysis. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-106), Berlin, 57 S.
Abstract
"Da soziale Sicherungssysteme auf sogenannte Normalarbeitsverhältnisse (Vollzeit, unbefristet, abhängig) ausgerichtet sind und häufig von Bedarfsprüfungen Gebrauch machen, reproduzieren sie Geschlechterungleichheiten im Arbeitsmarkt, die auf Grund der ungleichen Verteilung von Haushalts- und Familienaufgaben zwischen Frauen und Männern zustande kommen. So sind Frauen beispielsweise weit häufiger in Teilzeit beschäftigt, sie wechseln häufiger zwischen Beschäftigung und Inaktivität und verdienen weiterhin durchschnittlich geringere Löhne als Männer. Das Papier vergleicht auf Basis der Daten des Europäischen Haushaltspanels den Deckungsgrad und die Höhe von Arbeitslosenversicherungsleistungen zwischen Frauen und Männern. Unterschiede im Zugang zu Arbeitslosenversicherungsleistungen werden unter anderem durch die folgenden Charakteristika von Arbeitslosenversicherungssystemen bestimmt: Einkommens- oder Stundenschwellenwerte, Mindestbeitragszeiten und Bedarfsprüfungen. Die Höhe der Leistungen hängt in vielen Systemen von der Höhe der vormaligen Arbeitseinkommen ab, wird aber bei Langzeitarbeitslosen häufig auch durch Bedarfsprüfungen bestimmt. Da die Arbeitslosenversicherungssysteme unterschiedlicher Länder in ihren Zielsetzungen und in ihrer Ausgestaltung variieren, werden hier vier verschiedene Systeme verglichen: das dänische, das deutsche, das spanische und das britische Arbeitslosenversicherungssystem. Es wird erwartet, dass die Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Zugang zu Arbeitslosenversicherungsleistungen in Ländern mit einem stark individualisierten Versicherungssystem (Dänemark) kleiner sind als in Ländern, die frühzeitigen und strikten Gebrauch von Bedarfsprüfungen (Vereinigtes Königreich) machen oder die auf starker Äquivalenz zwischen Beitragszeiten und vormaligem Einkommen und Leistungsempfang (Deutschland, Spanien) beruhen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Early quantitative evidence on the impact of the pathways to work pilots (2006)
Zitatform
Adam, Stuart, Carl Emmerson, Christine Frayne & Alissa Goodman (2006): Early quantitative evidence on the impact of the pathways to work pilots. (Department for Work and Pensions. Research report 354), London, 82 S.
Abstract
Seit Oktober 2003 führt das Department for Work and Pensions (DWP) Pilotprojekte zu Arbeitsmarktreformen in England, Schottand und Wales durch, die das Ziel haben, Antragsteller von Erwerbsunfähigkeitsunterstützung durch mehr Unterstützung (finanzielle und nicht-finanzielle), die dann auch mit mehr Pflichten verbunden sind, zu ermutigen, den Weg zurück in bezahlte Arbeitsverhältnisse zu beschreiten. Der Bericht legt erste quantitative Forschungsergebnisse der Evaluationsstudien zur Wirksamkeit dieser unter der Bezeichnung 'Pathways to work' durchgeführten Pilotprojekte vor. Diese umfassen drei Bündel zusätzlicher Hilfe für Neuantragsteller von Erwerbsunfähigkeitsunterstützung: zuerst eine Reihe von arbeitszentrierten Interviews (Work Focused Interviews - WFIs), die für viele Antragsteller obligatorisch sind, und mit finanziellen Konsequenzen bei Nichtteilnahme bestraft werden. Zum zweiten umfassen die Reformen eine Reihe von Programmen zur Förderung der Beschäftigungsaussichten der Antragsteller. Drittens gibt es zunehmende finanzielle Anreize dafür, eine bezahlte Arbeit anzunehmen. Die im Bericht vorgelegten Ergebnisse zeigen, dass die Reformen eine positive und statistisch signifikante Wirkung zeigen, insbesondere was die beschäftigungsfördernde Wirkung angeht. (IAB)
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Niemanden von vornherein abschreiben - die Reform der Incapacity Benefit in Großbritannien (2006)
Gasde, Susanne;Zitatform
Gasde, Susanne (2006): Niemanden von vornherein abschreiben - die Reform der Incapacity Benefit in Großbritannien. In: Bundesarbeitsblatt H. 12, S. 16-21.
Abstract
"Die britische Arbeitsmarktpolitik gilt international als erfolgreich. Jetzt will die Labour-Regierung mit der 'Welfare Reform' die nächste Etappe ihrer 'New Deal'-Politik auf den Weg bringen: Die Wiedereingliederung der zahlreichen inaktiven Menschen im Erwerbsalter. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst die Reform der Incapacity Benefit (IB), der Arbeitsunfähigkeitsrente. Die Zahl der Empfänger ist in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegen, nicht zuletzt deshalb, weil sich viele der Antragsteller keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt ausrechnen. Wie die Regierung versucht, diese schwierige Klientel zu reaktivieren, zeigt der Bericht über eines der Modellprojekte im britischen Colchester." (Textauszug, IAB-Doku) Der Beitrag wird ergänzt durch ein Interview mit Bill Wells, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Department for Work and Pensions, London.
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Literaturhinweis
Die SGB II-Reform im europäischen Kontext (2006)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina, Sabine Fromm & Kristina Lang (2006): Die SGB II-Reform im europäischen Kontext. In: Bundesagentur für Arbeit (Hrsg.) (2006): Jahresbericht 2005 : SGB II, Sozialgesetzbuch Zweites Buch, Grundsicherung für Arbeitsuchende. Zahlen, Daten, Fakten, S. 86-102.
Abstract
Durch einen Vergleich der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland mit der Politik in Dänemark, Frankreich, Großbritannien und den Niederlande wird gezeigt, dass viele Elemente der deutschen Arbeitsmarktreform sich auch in anderen europäischen Ländern finden. Vorbild für den in Deutschland im Jahr 2005 vollzogenen Wechsel von einer aktiven zu einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik des 'Fördern und Fordern' ist die britische 'Work first'-Politik und das 'Welfare-to-work'-Programm der britischen Labour-Regierung seit 1997. Während Großbritannien bereits von Beginn an stärker das Fordern betonte, wurde in Dänemark Mitte der neunziger Jahre mit der 'Aktivierungslinie' stärker auf das Fördern gesetzt; seit 2003 werden jedoch auch in Dänemark die Elemente des 'Forderns' stärker betont, wobei der Schwerpunkt der Aktivierung seitdem weniger auf arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen als vielmehr auf Arbeitssuche und Arbeitsvermittlung liegt. Eines der wenigen europäischen Länder, das nach wie vor stärker auf 'Aktivierung ohne Fordern' setzt, ist Frankreich. Stattdessen setzt Frankreich auf die Leitidee des Erhalts des sozialen Zusammenhalts der Gesellschaft, der 'cohesion sociale'. Die Niederlande gehören seit den achtziger Jahren zu den Ländern mit den höchsten Ausgaben für aktive Arbeitsmarktpolitik in Europa. Bis Mitte der 90er Jahre standen Qualifizierungsmaßnahmen im Vordergrund, mit der Änderung des Arbeitslosigkeitsgesetzes im Jahr 1995 traten 'fordernde' Elemente in der Arbeitsmarktpolitik stärker in den Vordergrund. Charakteristisch für die Niederlande ist ein Türwächtersystem für den Zugang zu allen Sozialleistungen. Im Gegensatz zu Großbritannien erfolgten in den Niederlanden und in Dänemark (bislang) keine vollständige Vereinheitlichung und auch keine Absenkung von Transferleistungen für erwerbsfähige Langzeitarbeitslose. Im Anhang werden die Informationen über die einzelnen Länder auch in Form einer Synopse präsentiert, wobei für jedes Land die Grundsätze, Zielgruppen, Reformschritte, Transferleistungen, die wichtigsten Förderinstrumente, die organisatorische Umsetzung, Erfolgskriterien und Besonderheiten angegeben werden. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den vollständigen Jahresbericht. -
Literaturhinweis
Tax and benefit reforms in a model of labour market transitions (2006)
Mych, Michal; Reed, Howard;Zitatform
Mych, Michal & Howard Reed (2006): Tax and benefit reforms in a model of labour market transitions. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 75, H. 3, S. 208-239.
Abstract
"In dem Beitrag stellen wir eine Methode vor, mit der die Wirkungen von finanziellen Anreizen des Steuer- und Transfersystems auf die Arbeitsmarktpartizipation anhand von Veränderungen im Beschäftigungsstatus geschätzt werden. Der Ansatz ist flexibel, wenige theoretische Annahmen erlauben es, die analysierte Population gegenüber Strukturmodellen auszuweiten. Dadurch können behinderte und nichtbehinderte Personen gemeinsam analysiert werden. Die finanziellen Anreize werden detailliert abgebildet. Mit dem Modell können Beschäftigungswirkungen von geringfügigen Änderungen der Grenzbelastungen als auch größere Reformen der britischen Arbeitsmarktpolitik - wie etwa die Einführung des Working Families' Tax Credit durch die Labour-Regierung - analysiert werden. Die Methode basiert auf Matching-Verfahren, mit denen Querschnitts-Erhebungen und Panel-Daten zusammengeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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