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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Typologie der Maßnahmen"
  • IAB-Projekt

    Evaluation der SGB-II-Instrumente auf regionaler Ebene (01.01.2009 - 30.06.2012)

    Moritz, Michael; Wolff, Joachim;

    Projektbeschreibung

    Die Forschungsarbeiten zur Wirkung von Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik für erwerbsfähige Hilfebedürftige haben sich bisher auf Nettoeffekte für die Teilnehmer beschränkt. Neben derartigen Wirkungen sind aber viele weitere Effekte möglich. Finden beispielsweise Maßnahmeteilnehmer schneller als vergleichbare Nicht-Maßnahmeteilnehmer eine Stelle, ist damit noch nicht gesichert, dass die Anzahl der arbeitsuchenden erwerbsfähigen Hilfebedürftigen sinkt, z.B. wegen eines eventuell negativen Substitutionseffekts (Maßnahmeteilnehmer werden anstelle von Nicht-Maßnahmeteilnehmern eingestellt). Ferner können Maßnahmen wie Zusatzjobs, die im Vergleich zu regulären Jobs wenig attraktiv sind, dazu beitragen, dass sich erwerbsfähige Hilfebedürftige auch ohne Teilnahme verstärkt um Arbeit bemühen. Bisher war es aufgrund des noch kurzen Zeitraums seit Einführung des SGB II nicht möglich mit Hilfe von Regionaldaten die Nettoeffekte verschiedener Maßnahmen auf die Arbeitsuchendenquote erwerbsfähiger Hilfebedürftiger zu quantifizieren. Hierfür ist ein ausreichender Stützzeitraum notwendig. Ab 2009 können die Effekte nun erstmalig für den Rechtskreis des SGB II untersucht werden. Dies geschieht in einer bereichsübergreifenden Projektgruppe (Forschungsbereich Grundsicherung und Aktivierung, Forschungsbereich Regionale Arbeitsmärkte und IAB Bayern). Dabei wird die Wirkung der Förderintensität u.a. von Zusatzjobs, betrieblichen und nicht-betrieblichen Trainingsmaßnahmen und Beauftragungen Dritter mit der gesamten Vermittlung auf die Arbeitsuchendenquote im Rechtskreis des SGB II analysiert.

    Beteiligte aus dem IAB

    Moritz, Michael; Wolff, Joachim; Wolf, Katja;
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  • IAB-Projekt

    Implementationsstudie zu § 16e SGB II individueller Beschäftigungszuschuss (JobPerspektive) in NRW (01.08.2008 - 31.12.2011)

    Bauer, Frank;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt untersucht die Chancen und Risiken der Einführung des Beschäftigungszuschusses nach §16e SGB II in ausgewählten Optionskommunen und ARGEn des Bundeslandes NRW. Im Fokus steht hierbei die Analyse der Handlungsprobleme der verschiedenen Akteursgruppen in den SGB-II-Trägern, den Betrieben und auch unter den Geförderten.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank; Carl, Birgit;
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  • IAB-Projekt

    Evaluation der Leistungen zur Beschäftigungsförderung nach § 16a Abs. 10 SGB II (01.08.2008 - 31.08.2011)

    Koch, Susanne; Wolff, Joachim;

    Projektbeschreibung

    Zum 01. Oktober 2007 hat der Gesetzgeber ein neues Instrument im SGB II geschaffen, das für Langzeitarbeitslose mit mehreren Vermittlungshemmnissen zusätzliche Leistungen in Form von Zuschüssen an den Arbeitgeber vorsieht (§ 16a SGB II). Das BMAS hat den Zuschlag für die umfassende Evaluation dieses Instruments an ein Konsortium aus ISG, RWI und IAB vergeben. Das Projekt beinhaltet drei Ebenen der Untersuchung. Gefragt wird nach den Auswirkungen des Instruments hinsichtlich seiner Wirkungen auf die Zielgruppe, nach den Wirkungen am Arbeitsmarkt und nach den Effekten auf die öffentlichen Haushalte.

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  • IAB-Projekt

    Evaluation des Modellversuchs zur Beauftragung Dritter mit der Arbeitsvermittlung (421i) (01.07.2008 - 31.12.2011)

    Hirseland, Andreas; Promberger, Markus;

    Projektbeschreibung

    Qualitative Begleitstudie zu dem Modellprojekt der Bundesagentur für Arbeit „Private Arbeitsmarktdienstleister wirksamer einbinden“ (§ 421i SGB III). Gegenstand dieser Studie ist, wie die Vermittler in Agenturen und bei den Privaten ihre Tätigkeit organisieren, wie sie den Kundenkontakt im Sinne einer erfolgreichen Beratungsbeziehung gestalten (Arbeitsbündnis) und wie die Kunden dies bewerten. Sie zielt auf die Identifikation erfolgreicher Praktiken der bewerberorientierten Arbeitsvermittlung und ihrer jeweiligen organisationalen Bedingungen – und zwar bei beauftragten privaten Arbeitsvermittlern und bei Vermittlern der Arbeitsagenturen. Daraus sollen Empfehlungen für „gute Praxis“ im Bereich der Vermittlung von Arbeitsuchenden abgeleitet werden, die den BA-Kundengruppen ‚Beratungskunden Aktivieren’, ‚Beratungskunden Fördern’ bzw. ‚Betreuungskunden’ zugeordnet werden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus;
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  • IAB-Projekt

    Dienstleistungsprozesse am Arbeitsmarkt (01.06.2008 - 31.10.2013)

    Koch, Susanne; Kupka, Peter;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt Dienstleistungsprozesse am Arbeitsmarkt soll rechtskreisübergreifend die Fallbearbeitung und die konkreten Interaktionen zwischen Kundinnen und Kunden auf der einen und sowie Fachkräften der Grundsicherungsträger bzw. Arbeitsagenturen auf der anderen Seite untersuchen. Im Zentrum steht dabei die Fragestellung, inwieweit der Anspruch der Arbeitsmarktreformen, Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt anzubieten, tatsächlich umgesetzt ist.

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  • IAB-Projekt

    Effekte von Vermittlerhandeln und Vermittlerstrategien im SGB II und SGB III (Pilotstudie) (01.05.2008 - 30.06.2012)

    Stops, Michael; Koch, Susanne;

    Projektbeschreibung

    Diese Pilotstudie soll auf der inhaltlichen Ebene erste Erkenntnisse darüber liefern, inwieweit unterschiedliche Vermittlerstrategien und einstellungen Auswirkungen auf die Wiederbeschäftigungschancen der betreuten Arbeitslosen haben. Auf der methodischen Ebene soll untersucht werden, inwieweit es gelingen kann, die benötigten Vermittlercharakteristika mithilfe einer standardisierten Befragung zu erheben, mit den Prozessdaten der Arbeitslosen zusammenzuspielen und so zusätzliche Informationen über die Determinanten der Wiedereingliederungschancen Arbeitsloser zu gewinnen.

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  • IAB-Projekt

    Evaluation von Trainingsmaßnahmen für erwerbsfähige Hilfebedürftige unter besonderer Berücksichtigung der Maßnahmeheterogenität (15.02.2008 - 31.12.2013)

    Kopf, Eva;

    Projektbeschreibung

    Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen waren zahlenmäßig von 2001 bis 2008 ein sehr bedeutendes Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Sie gingen im Rahmen der Neuordnung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente seit 2009 in den Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung auf. Ziel der Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen ist den teilnehmenden Arbeitsuchenden durch Bewerbungstraining und Qualifizierung die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die Teilnahmen dauern häufig nur wenige Wochen und können als schulische Maßnahmen durchgeführt werden oder aber in Betrieben stattfinden. In diesem Projekt werden die Wirkungen der Teilnahme an Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen für geförderte erwerbsfähige Hilfebedürftige (Arbeitslosengeld II-Bezieher) im Jahr 2005 untersucht. Die zentrale Frage des Projekts ist, ob diese kurze Förderung für geförderte Arbeitslosengeld II-Bezieher, insbesondere für Gruppen von benachteiligten Arbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen, zu einer Verbesserung ihrer Eingliederungschancen beiträgt und es ihnen dadurch auch häufiger gelingt, nicht weiter auf die Unterstützung durch Arbeitslosengeld II-Leistungen angewiesen zu sein. Die quantitativen Analysen des Projekts untersuchen sehr detailliert, wie sich die Förderung auf unterschiedliche Teilnehmergruppen auswirkt und was unterschiedliche Varianten der Förderung bewirken.

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim;
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  • IAB-Projekt

    Eingliederungszuschüsse: Entlohnung und Stabilität geförderter Beschäftigung (01.01.2008 - 31.03.2014)

    Stephan, Gesine;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt untersucht, ob sich erstens die Entlohnung und zweitens die Betriebszugehörigkeit von Personen, die mit Eingliederungszuschüssen gefördert wurden, von der vergleichbarer ungefördert eingestellter Personen unterscheiden. Entsprechende Ergebnisse liegen für Deutschland bisher noch nicht vor. In diesem Kontext ist auch der Frage nachzugehen, ob sich die Stabilität geförderter Beschäftigung im Zuge des Neuzuschnitts der Förderbedingungen im Jahr 2004 verändert hat. Für die Analysen werden Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit genutzt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine;
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  • IAB-Projekt

    Praxis des Vermittlungsprozesses: Qualitative Evaluation des Modellprojekts "Erhöhte Arbeitsvermittlerkapazität in ausgewählten Regionaltypen (1:70)" (01.09.2007 - 31.12.2012)

    Promberger, Markus;

    Projektbeschreibung

    Das seit September 2007 laufende IAB-Forschungsprojekt untersucht die Auswirkungen eines verbesserten Betreuungsschlüssels auf die Vermittlungspraxis von Arbeitsvermittlern. Derzeit werden 14 Modelldienststellen von der BA mit einem reduzierten Betreuungsschlüssel ausgestattet, der nun 70 Arbeitslose pro Vermittler vorsieht. Dahinter steht die Annahme, dass intensiv betreuende Vermittlerinnen und Vermittler zu einer rascheren und nachhaltigeren Eingliederung von Klienten in den Arbeitsmarkt beitragen können. Mittels leitfadenbasierten Experteninterviews mit Führungs- und Fachkräften aus allen beteiligten Modelldienststellen werden Aussagen über die Veränderungen der Vermittlungspraxis durch das Modellprojekt gewonnen. Insbesondere steht die Identifikation der für den Vermittlungsprozess hemmende und fördernde Praxisbestandteile und Handlungselemente im Mittelpunkt des Interesses.

    Beteiligte aus dem IAB

    Theuer, Stefan; Promberger, Markus;
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  • IAB-Projekt

    Selektivitäten beim Zugang in arbeitsmarktpolitische Massnahmen: Deutschland vor und nach Inkrafttreten des SGB II (01.07.2007 - 01.03.2008)

    Stephan, Gesine;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt untersucht, ob sich die Zugänge in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im SGB III seit Einführung des SGB II und des Aussteuerungsbetrages verändert haben. Dabei soll einerseits geprüft werden, ob bestimmte Maßnahmearten zugunsten von anderen verdrängt wurden und ob sich die durchschnittliche Maßnahmendauer verändert hat. Andererseits soll untersucht werden, ob bestimmte Personen nun mehr oder weniger als früher gefördert werden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine;
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  • IAB-Projekt

    Evaluation des Modellprojekts "Erhöhte Vermittlerkapazität" (eVe) (01.02.2007 - 31.12.2013)

    Wolf, Katja; Hofmann, Barbara; Krug, Gerhard;

    Projektbeschreibung

    Im Rahmen des BA-Modellprojekts "Erhöhte Vermittlerkapazität" (eVe) wurden in 14 ausgewählten Dienststellen die Anzahl der Arbeitsvermittler deutlich erhöht. Inwieweit es gelingt mittels dieses verbesserten Betreuungsschlüssels die Eingliederschancen eines Kunden im Vergleich zur herkömmlichen Betreuung zu verbessern, ist die zentrale Forschungsfrage unseres Projekts. Wir verfolgen ein zweistufiges Konzept. Im ersten Schritt werden zu jeder Modelldienststelle vergleichbare Dienststellen identifiziert. Im zweiten Schritt werden dann zu Kunden aus den Modelldienststellen statistische Zwillinge aus den vergleichbaren Dienststellen gesucht.

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja; Krug, Gerhard;
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  • IAB-Projekt

    Implementationsanalyse zu Struktur- und Prozessänderungen in der beruflichen Rehabilitation im Rahmen der Einführung des SGB II (01.12.2005 - 31.12.2008)

    Rauch, Angela;

    Projektbeschreibung

    Im Rahmen eines qualitativen Forschungsprojektes (wird durch externen Auftragnehmer durchgeführt) sollen die Konsequenzen des Inkrafttretens des SGB II und den daraus folgenden Auswirkungen auf die Förderpraxis im Rahmen der beruflichen Rehabilitation untersucht werden. In dem Rehabilitationsprozess kann es an verschiedenen Stellen zu Brüchen kommen. Diese sollen auf praxisrelevanten und miteinander verschränkten Ebenen untersucht werden. So interessieren die innerbehördlichen formellen Entscheidungswege und expliziten Handlungsvorschriften sowie handlungsrelevante implizite Weisungen auf der informellen Ebene. Aber auch die interbehördlichen Abläufe stellen einen wesentlichen Gesichtspunkt dar, da im Zuge des Inkrafttretens des SGB II eine neue und essentielle Schnittstelle für den Ablauf des Rehabilitations-Prozesses und für sein Gelingen geschaffen wurde. Betrachtet werden sollen auch die Auswirkungen, die sich innerhalb der SBG III Förderung ergeben.

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela;
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  • IAB-Projekt

    Arbeitsgelegenheiten und ABM: Teilnehmerstrukturen und Determinanten der individuellen Teilnahmewahrscheinlichkeit und Wirkungsanalysen (01.12.2005 - 31.12.2015)

    Hohmeyer, Katrin;

    Projektbeschreibung

    Arbeitsgelegenheiten, insbesondere in der Mehraufwandsvariante (Ein-Euro-Jobs oder auch Zusatzjobs), werden sehr häufig zur Aktivierung von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen eingesetzt und sollen besonders benachteiligte Arbeitslosengeld II-Bezieher wieder an den Arbeitsmarkt heranführen. Das Projekt untersucht die Teilnehmerstrukturen von Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwands- und Entgeltvariante aber auch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Alle drei Maßnahmen bezuschussen befristete Tätigkeiten, die zusätzlich sein sollen und die im öffentlichen Interesse liegen sollen. Ein zentraler Untersuchungsgegenstand des Projektes sind die Wirkungen der Teilnahme an den Maßnahmen auf die Chancen der Teilnehmenden auf eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt ebenso wie auf ihre Erwerbseinkommen und Abhängigkeit von Arbeitslosengeld II-Leistungen. Dabei werden auch die Wirkungen der verschiedenen Maßnahmen verglichen. Viele Analysen konzentrieren sich auf die besonders wichtigen Zusatzjobs. Für sie sind detaillierte Wirkungsanalysen nach unterschiedlichen Teilnehmergruppen und Ausgestaltungsformen der Förderung möglich. Datengrundlage sind administrative Individualdaten. Die Wirkungsanalysen wenden Matching-Methoden an.

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohmeyer, Katrin; Wolff, Joachim;
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  • IAB-Projekt

    Evaluation beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen im Rahmen der Ersteingliederung (01.11.2005 - 31.12.2016)

    Rauch, Angela; Dornette, Johanna;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt soll Strukturinformationen zu beruflicher Rehabilitation im Rahmen der Ersteingliederung liefern.

    Es beschäftigt sich mit Maßnahmezuweisung, Maßnahmeverlauf sowie dem Erwerbsverlauf nach Ende der Rehabilitation. Dabei werden Wirkungen auf der individuellen Ebene sowie Förderstrukturen und erfolge analysiert. Dabei werden die Maßnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene sowohl für SGB II, als auch SGB III Empfänger gemeinsam evaluiert. Basis dieser quantitativen Analysen sind die prozessproduzierten Daten der Bundesagentur für Arbeit. Ergänzt werden diese durch eine Befragung von Rehabilitanden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela; Reims, Nancy; Theuer, Stefan;
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  • IAB-Projekt

    Evaluation beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen im Rahmen der Wiedereingliederung (01.11.2005 - 31.12.2016)

    Rauch, Angela;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt soll Strukturinformationen zu beruflicher Rehabilitation im Rahmen der Wiedereingliederung liefern. Es beschäftigt sich mit Maßnahmezuweisung, Maßnahmeverlauf sowie dem Erwerbsverlauf nach Ende der Rehabilitation. Dabei werden Wirkungen auf der individuellen Ebene wie auch Förderstrukturen und -erfolge analysiert. Dabei werden die Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation sowohl für SGB II, als auch SGB III Empfänger gemeinsam evaluiert. Dabei wird durchgängig nach der Zuordnung der Rehabilitanden zu den Regelkreisen differenziert, um mögliche Veränderungen im Bereich der beruflichen Rehabilitation, die mit der Einführung des SGB II aufgetreten sind, transparent zu machen. Basis dieser quantitativen Analysen sind die prozessproduzierten Daten der Bundesagentur für Arbeit. Ergänzt werden diese durch eine Befragung von Rehabilitanden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela; Reims, Nancy;
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  • IAB-Projekt

    Jugendliche und junge Erwachsene als besondere Zielgruppe im Rechtskreis SGB II (01.10.2005 - 31.12.2012)

    Achatz, Juliane;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt erarbeitet grundlegende Befunde über die soziale Lage von jungen Hilfebedürftigen und deren Integrationsprozess in Ausbildung und Erwerbstätigkeit. Die Analysen kon-zentrieren sich auf die folgenden Themenbereiche:
    • die Lebensumstände der Jugendlichen und jungen Erwachsenen und deren subjektive Bewertung;
    • die Beteiligung an zielgruppenspezifischen administrativen Verfahren und Maßnahmeangeboten der Grundsicherungsträger;
    • die Verweildauer in Hilfebedürftigkeit, ihre Bestimmungsgründe und die Ausstiegswege aus dem Leistungsbezug sowie
    • die Wirkung von Arbeitsgelegenheiten und Trainingsmaßnahmen auf den Übergang in Ausbildung, Beschäftigung und die Beendigung des Bezugs von Arbeitslosengeld II.
    Die differenzierte Beschreibung der individuellen und haushaltsstrukturellen Merkmale der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Bezug von Arbeitslosengeld II und ihrer Bildungs- und Erwerbsverläufe gibt einen ersten Aufschluss über mögliche Ursachen oder Auslöser von Hilfebedürftigkeit. Insbesondere ist von Interesse, welche Einflussfaktoren und Le-bensumstände den Arbeitsmarkteinstieg erschweren. In diesem Zusammenhang wird auch untersucht, in welchem Umfang und bei welchen Teilgruppen Unterversorgungslagen aus unterschiedlichen Lebensbereichen kumulieren.
    Junge Erwachsene bis zum 25. Lebensjahr sind eine besondere Zielgruppe für Aktivierungsmaßnahmen der Grundsicherungsträger. Deshalb wird auch untersucht, wie umfassend die jungen Hilfebezieher beraten werden, welche Förderarrangements von den Trägern der Grundsicherung angeboten werden und wie die Betroffenen ihrerseits die institutionellen Hilfen und Verpflichtungen einschätzen. In diesem Zusammenhang ist auch von Interesse, inwieweit die zielgruppenspezifischen Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration und zum Ausstieg aus dem Leistungsbezug beitragen und somit die vom Gesetzgeber beabsichtigte Wirkung entfalten.
    Ferner befasst sich das Projekt mit der Verweildauer im Hilfebezug. Von hervorgehobener Bedeutung ist hier die Frage, welche Lebensumstände und individuellen Merkmale einen längerfristigen oder wiederkehrenden Bezug begünstigen.
     

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  • IAB-Projekt

    Aktivierungsstrategien für erwerbsfähige Hilfebezieher im internationalen Vergleich (01.09.2005 - 30.12.2007)

    Konle-Seidl, Regina; Fromm, Sabine;

    Projektbeschreibung

    Durch einen  internationalen Vergleich ähnlich gelagerter Aktivierungsreformen soll ein Beitrag zur Klärung der zentralen Frage geleistet werden, unter welchen institutionellen und konjunkturellen Kontextbedingungen Strategien der Aktivierung für erwerbsfähige Hilfebezieher erfolgreich sind.  Ziel des Projektes ist ein systematischer internationaler Vergleich der Ausprägung, Funktionsweise und Wirkung aktivierender Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik für erwerbsfähige Hilfebezieher  in ausgewählten Ländern, um Aussagen über die Implementation und Wirkung einer effektiven Aktivierungsstrategie für erwerbsfähige Hilfebezieher in Deutschland treffen zu können.

    Folgende zentrale Forschungsfragen stehen im Mittelpunkt des Projektes:

    • Welche Ausgestaltungen von Fordern und Fördern findet man abhängig vom jeweiligen Arbeitsmarkt- und Wohlfahrtsregime - im internationalen Vergleich?
    • Welche unmittelbare Wirkungsziele (Eingliederung, Beschäftigungsfähigkeit, Stabilisierung) wurden in den verschiedenen Ländern definiert?
    • Welche Wirkung zeigen Aktivierungsstrategien auf die  individuellen Wiederbeschäftigungschancen von erwerbsfähigen Hilfebeziehern im internationalen Vergleich?
    • Wie wirken sich Aktivierungsstrategien auf die Dauer von Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Übergänge in verschiedene Formen der Erwerbstätigkeit oder Nichterwerbstätigkeit im spezifischen nationalen Kontext aus?
    • Wie muss eine Politik der ökonomischen Anreize und Sanktionen zur Aufnahme einer Arbeit ausgestaltet sein (Anreizkompatibilität des Transfersystems), damit sie sich als wirksam erweist?
    • Konnte in den vergleichsländern der Zielkonflikt zwischen materieller Existenzsicherung und negativen Erwerbsanreizen von Sozialleistungen gelöst werden?
    • Konnte durch Integration in Erwerbsarbeit Hilfebedürftigkeit überwunden werden?
    • Gibt es im Ländervergleich Personengruppen, die trotz "Fördern und Fordern" nicht integriert werden können?

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina;
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  • IAB-Projekt

    Untersuchung der betrieblichen Auswirkungen von Ein-EURO-Jobs sowie der betrieblichen Einschätzungen der Hartz-IV-Reformen (01.08.2005 - 31.12.2015)

    Rebien, Martina;

    Projektbeschreibung

    Im Rahmen der Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots wird in den Jahren 2005 -2012 untersucht, in welchen Betrieben und Verwaltungen 1-EURO-Jobs eingesetzt werden, welche Auswirkungen sie auf den Betrieb und die reguläre Belegschaft haben und wie die Betriebe die Integrierbarkeit der Personen in eine reguläre Beschäftigung einschätzen.

    Die Betriebe werden danach befragt, ob die jüngsten Arbeitsmarktreformen Auswirkungen auf den Verlauf von Stellenbesetzungsprozessen haben und ob sich Änderungen in den Bewerberprofilen und im Bewerberverhalten zeigen, die mit den Arbeitsmarktreformen in Zusammenhang gebracht werden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Moczall, Andreas; Müller, Anne; Warning, Anja;
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  • IAB-Projekt

    Auswirkungen der Einrichtung von Arbeitsgelegenheiten nach SGB II auf Betriebe und Branchen (01.05.2005 - 31.12.2012)

    Bellmann, Lutz; Promberger, Markus;

    Projektbeschreibung

    Das Arbeitspaket 5b der SGBII-Forschung des IAB befasst sich mit den Auswirkungen der Einrichtung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (Ein-Euro-Jobs) auf direkt und mittelbar betroffene Einrichtungen, Betriebe und Branchen, sowohl im öffentlichen, im Non Profit- als auch im privaten Sektor. Es soll die intendierten und nichtintendierten Effekte dieser geförderten Arbeitsform auf der organisationalen Ebene erfassen und analysieren. Wird reguläre Arbeit verdrängt? Geraten privatwirtschaftliche Mitbewerber unter Druck? Lassen sich die gesetzlichen Grundsätze der Handhabung in der Praxis durchhalten? Verändern Ein-Euro-Jobs die Strukturen des geförderten Arbeitsmarkts? Wenn ja, wie? Das Projekt stützt sich dabei auf zwei komplementäre Forschungsansätze: Zum einen geht es um die Identifikation der empirisch vorfindlichen Ausprägungen des Zustandekommens, des Einsatzes und der Kontexte von Zusatzjobs sowie des Formenspektrums ihrer intendierten und nichtintendierten Auswirkungen in beteiligten und mittelbar betroffenen Wirtschaftseinheiten mittels qualitativer Organisations- und Betriebsfallstudien, zum anderen darauf aufbauend um die repräsentative Erfassung von Verbreitung, Kontexten und Effekten der Zusatzjobs mittels des IAB-Betriebspanels.

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  • IAB-Projekt

    Aufbau eines Mikrosimulationsmodells (01.05.2005 - 30.06.2007)

    Feil, Michael;

    Projektbeschreibung

    Das SGB II regelt zum einen die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes (Grundsicherung) und zum anderen die Maßnahmen zur Eingliederung von Langzeitarbeitslosen. In der Terminologie der Arbeitsmarktforschung handelt es sich um aktive und passive Leistungen an Arbeitslose. Von beiden Leistungsarten gehen Einflüsse auf das Verhalten ihrer Bezieher aus. Dabei ist davon auszugehen, dass die Höhe der Grundsicherung und die Anrechnung von eigenem Einkommen aus Erwerbstätigkeit (§30) das Erwerbsverhalten (Arbeitsangebot) unmittelbar beeinflussen. Aufgrund der großen Anzahl von Personen, welche die Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug von Leistungen nach SGB II erfüllen (Das IAB schätzt die Zahl der potentiell zu aktivierenden Menschen auf 3,44 Mio., KB 11/2004.), ist neben den individuellen (mikroökonomischen) Effekten auch mit gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen von Hartz IV zu rechnen.
    Bei den aktiven Leistungen hängt die gesamtwirtschaftliche Bedeutung analog zur bisherigen Arbeitsmarktpolitik (SGB III) vom Umfang der Maßnahmen ab. Für 2005 sind für aktive Leistungen nach dem SGB II 6,35 Milliarden Euro vorgesehen. Der Eingliederungstitel für Maßnahmen innerhalb des SGB III hat ein geplantes Volumen von 4,4 Mrd. EUR. In 2004 wurden ca. 10,3 Mrd. EUR für aktive Arbeitsmarktpolitik ausgegeben. Die Gesamtsumme ist damit praktisch konstant geblieben. Sie verteilt sich aber nun auf zwei verschiedene Rechtskreise.
    Die Regelungen des SGB II hinsichtlich der Eingliederungsleistungen legen es einerseits nahe, das gesamte SGB II als ein soziales (politisches) Programm im Sinne der Evaluationsliteratur aufzufassen. Dieses Programm verursacht bestimmte Resultate (outcomes), die man in Form von Ergebnisvariablen messen möchte. Andererseits hat die Neuordnung der passiven Leistungen den Charakter einer Steuerreform. Die Untersuchung von allgemein gültigen Veränderungen des Steuer- oder Transferrechts wird üblicherweise nicht als Evaluationsforschung im engeren Sinne betrachtet. Hierbei handelt es sich vielmehr um finanzwissenschaftliche Analysen zu den Allokations- und Verteilungseffekten von existierenden Steuersystemen bzw. deren Veränderung.
    Die Unterschiede zwischen beiden Forschungsrichtungen liegen vor allem in den verwendeten Methoden. Während die arbeitsmarktökonomische Forschung zu den Effekten von Maßnahmen der AAMP zumeist danach trachtet, über den Vergleich zwischen Maßnahmeteilnehmern und einer adäquaten Kontrollgruppe den kausalen Effekt einer Maßnahme zu identifizieren, beruhen Analysen zu den Effekten von Steuern und Transfers überwiegend auf einem Längs- und/oder Querschnittsvergleich einer Stichprobe der betroffenen Gesamtpopulation. Da Veränderungen im Steuer- bzw. Sozialrecht in den meisten Fällen allgemeine Gültigkeit haben (universal treatment), ist die Konstruktion einer (kontemporären) Vergleichsgruppe unmöglich. Hinzu kommt, dass es sich in der Regel um (marginale) Veränderungen bestehender Vorschriften handelt, so dass ein intertemporaler Vergleich nur die relativen Unterschiede in der Behandlung nutzen kann.
    Die Untersuchung der personellen Einkommensverteilung erfordert die Verfügbarkeit eines möglichst großen Individualdatensatzes. In Deutschland kommen nur das Sozioökonomische Panel (SOEP) und die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) in Frage. Letztere wird jedoch nur alle fünf Jahre erhoben. Die letzte Erhebung wurde 2003 durchgeführt, die nächste ist für 2008 geplant. Die EVS ist damit für die SGB II Forschung am IAB nicht direkt einsetzbar. Das SOEP wird jährlich erhoben. Die Daten stehen in der Regel ein knappes Jahr nach Ende des Berichtsjahres zur Verfügung. Das bedeutet, dass mit Daten für 2005 frühestens Ende 2006 gerechnet werden kann. Der Vergleich von tatsächlichen Einkommensverteilungen, etwa ein Vergleich der Jahre 2004 und 2005 kann somit erst im Frühjahr 2007 geleistet werden.
    Das empirische Arbeitsangebotsmodell muss in der Lage sein, die komplexen Regeln des Steuer- und Transferrechts berücksichtigen zu können. Dies ist wohl nur mit Hilfe eines diskreten Arbeitsangebotsmodells mit vertretbarem Aufwand möglich. In diesem Fall werden nur für bestimmte Arbeitszeiten (Stundenzahl) die potentiellen Nettoeinkommen bestimmt. Daher ist zur Beantwortung der zuvor aufgeworfenen Forschungsfragen der Aufbau bzw. Ausbau folgender Modelle/Instrumente vorgesehen:
    1)Aufbau bzw. Weiterentwicklung eines Steuer-Transfer-Modells
    2)Aufbau bzw. Weiterentwicklung eines empirischen Arbeitsangebotsmodells
    Beide Modelle sollen sich zu einem dynamischen Mikrosimulationsmodell ergänzen. Ein solches Modell ist ein geeignetes Instrument, um die Wirkungen der neuen Grundsicherung für Arbeitssuchende auf die personelle Einkommensverteilung und das Arbeitsangebotsverhalten von Arbeitslosen zu untersuchen. Der Vorteil eines Mikrosimulationsmodells liegt darin, bereits relativ zeitnah zur Durchführung der Reform über deren Wirkungen Aussagen treffen zu können. Im Unterschied zu einer Ex-Post-Evaluation benötigt ein Simulationsmodell keine Daten, die erst nach Inkrafttreten des SGB II verfügbar sind.

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd; Wiemers, Jürgen;
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