Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
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- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
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Literaturhinweis
"Corona Class of 2020": A Lost Generation? (2021)
Albrecht, Clara; Stitteneder, Tanja; Kinne, Lavinia; Freundl, Vera;Zitatform
Albrecht, Clara, Vera Freundl, Lavinia Kinne & Tanja Stitteneder (2021): "Corona Class of 2020": A Lost Generation? In: CESifo forum, Jg. 22, H. 4, S. 53-58.
Abstract
"The coronavirus crisis has caused severe economic, social and health disruptions worldwide. Children and young adults were among those who suffered most from the effects of the pandemic. Schoolchildren and students faced learning losses, and time spent on school activities dropped by about one-half. Likewise, apprentices and young adults in vocational training experienced learning losses due to school closures and reduced in-person training time. With declining enrollment rates in high school and college, the pandemic caused a major and unprecedented disruption in (higher) education. In many OECD countries, youth unemployment increased sharply, especially at the beginning of the pandemic. In addition to all that, mental health deteriorated within the younger population. This shows us how important it is to learn from these negative consequences for a large part of the population and to ensure in the future that no one is left behind in times of crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das Leben von jungen Menschen in der Corona-Pandemie: Erfahrungen, Sorgen, Bedarfe (2021)
Andresen, Sabine ; Wilmes, Johanna; Heyer, Lea; Thomas, Severine; Rusack, Tanja; Lips, Anna; Schröer, Wolfgang;Zitatform
Andresen, Sabine, Lea Heyer, Anna Lips, Tanja Rusack, Wolfgang Schröer, Severine Thomas & Johanna Wilmes (2021): Das Leben von jungen Menschen in der Corona-Pandemie. Erfahrungen, Sorgen, Bedarfe. Gütersloh, 46 S. DOI:10.11586/2021021
Abstract
"Wie sieht das Leben von jungen Menschen in der Corona-Pandemie aus? Wie geht es ihnen und was macht ihnen Sorgen? Diesen Fragen gehen Jugendforscher:innen der Universitäten Hildesheim und Frankfurt am Main mit den beiden „Online-Befragungen zu Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen“ (JuCo I und II) auf den Grund. Im April/Mai und im November 2020 haben sie junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren befragt. Mit der vorliegenden Publikation legen sie eine vertiefende und vergleichende Auswertung der Ergebnisse vor. Dabei skizzieren die Autor:innen den Entstehungskontext der Befragungen sowie ihre methodischen Zugänge und Grundlagen. Zentrale Themen der Auswertungen von JuCo I und II sind die mangelnde Beteiligung von jungen Menschen, die in den Befragungen zum Ausdruck kommt, aber auch Veränderungen im Freizeitverhalten, Belastungen, die die Jugendlichen und jungen Erwachsenen schildern sowie Sorgen, z. B. um die finanzielle Situation und ihre Zukunft. Ein eigenes Kapitel widmet sich den 2.000 Freitextantworten, die die Jugendlichen den Jugendforscher:innen in den Online-Befragungen gegeben haben. Abschließend werden Überlegungen angestellt, die sich an die Zivilgesellschaft und die Politik richten, um eine bessere soziale Teilhabe junger Menschen – auch in Krisenzeiten – zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildung: Verschärfung der Ungleichheit durch Schulschließungen vermeiden (2021)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel;Zitatform
Anger, Christina & Axel Plünnecke (2021): Bildung: Verschärfung der Ungleichheit durch Schulschließungen vermeiden. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,19), Köln, 3 S.
Abstract
"Die coronabedingten Schulschließungen führen bei vielen Schülerinnen und Schülern zu Lernverlusten. Um diese adäquat beheben zu können, sollten bei Wiederaufnahme des Schulunterrichts zügig Lernstandserhebungen durchgeführt werden. Auf dieser Basis könnten zielgerichtete Fördermaßnahmen konzipiert werden. Dafür sind rund 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Distanzunterricht in der Covid-19-Pandemie: Wer häufig Kontakt zu seiner Lehrkraft hat, lernt mehr für die Schule (2021)
Anger, Silke ; Peter, Frauke ; Margaryan, Shushanik ; Schubert, Andreas; Leschnig, Lisa; Siedler, Thomas ; Hörl, Tobias; Sandner, Malte ; Christoph, Bernhard ;Zitatform
Anger, Silke, Bernhard Christoph, Tobias Hörl, Lisa Leschnig, Shushanik Margaryan, Frauke Peter, Malte Sandner, Andreas Schubert & Thomas Siedler (2021): Distanzunterricht in der Covid-19-Pandemie: Wer häufig Kontakt zu seiner Lehrkraft hat, lernt mehr für die Schule. In: IAB-Forum H. 08.12.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-12-07.
Abstract
"Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie hat sich der Schulalltag für viele Kinder und Jugendliche stark verändert. Durch die Schulschließungen zur Eindämmung der Pandemie wurde Distanzlernen im Frühjahr 2020 und auch im Schuljahr 2020/2021 zu einer neuen Normalität. Im Rahmen der Studie „Corona und Du“ hat das IAB für Kinder und Jugendliche erhoben, wie der Distanzunterricht umgesetzt wurde und wie sich dieser auf die Kontakthäufigkeit zu den Lehrkräften und auf die Lernzeit der Schülerinnen und Schüler ausgewirkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Abiturjahrgang 2021 in Zeiten von Corona: Zukunftssorgen und psychische Belastungen nehmen zu (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Anger, Silke ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Toussaint, Carina; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Sandner, Malte ;Zitatform
Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner & Carina Toussaint (2021): Der Abiturjahrgang 2021 in Zeiten von Corona: Zukunftssorgen und psychische Belastungen nehmen zu (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 18.03.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-03-17.
Abstract
"Seit dem Frühjahr 2020 hat sich der Schulalltag für viele junge Menschen stark verändert: Distanzlernen, Wechselunterricht und Hygienekonzepte in der Schule sind ebenso wie die Einschränkung sozialer Kontakte zu einer veränderten Normalität geworden. Im Rahmen der Studie „Berufliche Orientierung: Berufs- und Studienwahl“ (BerO) hat das IAB für den Abiturjahrgang 2021 erhoben, welche Auswirkungen diese Veränderungen aus Sicht der Betroffenen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Toussaint, Carina; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Sandner, Malte ; -
Literaturhinweis
Abiturjahrgang 2020: Ohne Abiball zum Studium - allein am Bildschirm bricht die Lebenszufriedenheit ein (2021)
Anger, Silke ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Toussaint, Carina;Zitatform
Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner & Carina Toussaint (2021): Abiturjahrgang 2020: Ohne Abiball zum Studium - allein am Bildschirm bricht die Lebenszufriedenheit ein. (IAB-Kurzbericht 19/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Abiturjahrgang 2020 war aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie von Schulschließungen kurz vor und während der Abiturprüfungen betroffen. Die letzten Prüfungsvorbereitungen fanden nicht im geplanten Umfang in der Schule, sondern im häuslichen Umfeld statt. Prüfungstermine wurden kurzfristig ausgesetzt und teils verschoben. Auf Basis der IAB-Studie „Berufliche Orientierung: Berufs- und Studienwahl“ (BerO) werden die Lebenszufriedenheit, die Bildungspläne sowie der Start in Hochschul- und Ausbildungsgänge des Abiturjahrgangs 2020 untersucht. Die Lebenszufriedenheit der Befragten ist auf einer Skala von 0 bis 10 um 0,5 gesunken. Ein solcher Einbruch ist untypisch für junge Menschen in diesem Lebensabschnitt. Er entspricht zum Beispiel dem drastischen Rückgang der Lebenszufriedenheit in Kriegsgebieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Toussaint, Carina;Weiterführende Informationen
- Wunsch nach Präsenzunterricht
- Bildungspläne der Abschlussklassen am Anfang ihres letzten Schuljahres für die Zeit nach dem Abitur 2020 und deren Umsetzung Ende 2020
- Betroffenheit des Abiturjahrgangs 2020 von Einschränkungen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie im (Dualen) Studium und in der Ausbildung im Herbst/Winter 2020
- Durchschnittliche Lebenszufriedenheit des Abiturjahrgangs 2020, Ende 2020
- Einfluss der Covid-19-Pandemie auf die Entscheidung zum Bildungsweg nach dem Abitur 2020 in der ex-post Selbsteinschätzung Ende 2020
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Literaturhinweis
Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr: Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2021 (2021)
Barlovic, Ingo; Ullrich, Denise; Wieland, Clemens;Zitatform
Barlovic, Ingo, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2021): Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr. Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2021. Gütersloh, 32 S. DOI:10.11586/2021043
Abstract
"Attraktivität von Ausbildung: 41% aller Schüler:innen streben eine Ausbildung an, weitere 36% sind noch unentschieden. Damit ist für 77% eine Ausbildung mindestens eine Option. Ausbildungschancen: Über 70% aller Befragten haben den Eindruck, dass sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Vergleich zu der Zeit vor Corona verschlechtert haben. Diese Einschätzung teilten im vergangenen Sommer nur 61%. Bei den Chancen auf einen Studienplatz nehmen nur 24% eine Verschlechterung wahr. Ausbildungsangebot: Über die Hälfte der Ausbildungsplatzsuchenden (54%) schätzt die Zahl der vorhandenen Ausbildungsplätze als zu gering ein. Diese Einschätzung teilt insgesamt knapp ein Drittel der befragten Jugendlichen (32%). Engagement der Politik: Gut die Hälfte aller Jugendlichen (53%) bescheinigt der Politik zu wenig Engagement für Ausbildungsplatzsuchende. Weitere 20% sind der Ansicht, dass zwar viel, aber noch nicht genug getan werde. Berufsorientierung: Die Mehrheit (79%) der Jugendlichen in Deutschland hält zwar das Informationsangebot zur Berufswahl insgesamt für ausreichend, allerdings klagt mehr als die Hälfte aller Jugendlichen über Schwierigkeiten, sich darin zurechtzufinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jeder zehnte ausbildungsberechtigte Betrieb könnte im kommenden Ausbildungsjahr krisenbedingt weniger Lehrstellen besetzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Leber, Ute; Aminian, Armin; Gleiser, Patrick ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Schierholz, Malte ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Pohlan, Laura ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): Jeder zehnte ausbildungsberechtigte Betrieb könnte im kommenden Ausbildungsjahr krisenbedingt weniger Lehrstellen besetzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 22.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-19.
Abstract
"Auch wenn die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im letzten Ausbildungsjahr 2019/2020 gesunken ist, hat sich die betriebliche Ausbildung robuster als erwartet erwiesen. Angesichts der weiter anhaltenden Krise steht jedoch zu befürchten, dass sich die Situation im kommenden Ausbildungsjahr verschlechtern wird. Aktuelle Befunde einer Betriebsbefragung zeigen, dass insbesondere kleine Betriebe und Betriebe, die von der Krise besonders stark betroffen sind, ihr Angebot an Ausbildungsplätzen zurückfahren wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Leber, Ute; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Pohlan, Laura ; -
Literaturhinweis
Der Mangel an Bewerbungen bremst die Erholung am Ausbildungsmarkt (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Ebbinghaus, Margit; Umkehrer, Matthias; Gleiser, Patrick ; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute; Schierholz, Malte ; Hensgen, Sophie ; Roth, Duncan ; Gerhards, Christian ; Moritz, Michael ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Margit Ebbinghaus, Bernd Fitzenberger, Christian Gerhards, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Der Mangel an Bewerbungen bremst die Erholung am Ausbildungsmarkt (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 18.11.2021 Nürnberg, 2021-11-15.
Abstract
"Für das kürzlich begonnene Ausbildungsjahr 2021/2022 haben 17 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe weniger, aber nur 10 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen als vor der Krise. Aus Sicht der Betriebe hat dies nur zum kleineren Teil damit zu tun, dass sie ihr Ausbildungsangebot pandemiebedingt eingeschränkt haben. Vielmehr führt oftmals ein Mangel an (geeigneten) Bewerbungen dazu, dass Lehrstellen unbesetzt bleiben. Dabei tun sich insbesondere kleinere Betriebe schwer, ihre Lehrstellen zu besetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Umkehrer, Matthias; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute; Hensgen, Sophie ; Roth, Duncan ; Moritz, Michael ; -
Literaturhinweis
Weiterbildung und Ausbildungsmarkt Entwicklungen im Zug der Corona-Krise und Umsetzung von Programmen der Bundesregierung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021 (2021)
Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Roth, Duncan ; Lang, Julia ; Dietrich, Hans ; Umkehrer, Matthias; Kruppe, Thomas ; Fitzenberger, Bernd ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Thomas Kruppe, Julia Lang, Ute Leber, Duncan Roth & Matthias Umkehrer (2021): Weiterbildung und Ausbildungsmarkt Entwicklungen im Zug der Corona-Krise und Umsetzung von Programmen der Bundesregierung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021. (IAB-Stellungnahme 09/2021), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2021/2022 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung von Weiterbildung gering Qualifizierter, von Weiterbildung bei Kurzarbeit (in Zusammenhang mit der Corona-Krise) und der Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) der Bundesregierung sowie der Situation am Ausbildungsmarkt (Matching-Probleme) und des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2021 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Roth, Duncan ; Lang, Julia ; Dietrich, Hans ; Umkehrer, Matthias; Fitzenberger, Bernd ; -
Literaturhinweis
Grundschulunterricht in Zeiten von Corona: Auswertungen einer Elternbefragung in NRW (2021)
Breidenbach, Philipp; Schweitzer, Michael; Höckel, Lisa Sofie; Hertweck, Friederike ; Schaffner, Sandra ; Hörnig, Lukas ;Zitatform
Breidenbach, Philipp, Friederike Hertweck, Lisa Sofie Höckel, Lukas Hörnig, Sandra Schaffner & Michael Schweitzer (2021): Grundschulunterricht in Zeiten von Corona: Auswertungen einer Elternbefragung in NRW. (RWI-Projektbericht), Essen, 46 S.
Abstract
"Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation die neuartige Covid-19-Erkrankung zur globalen Pandemie. In Ermangelung medizinischer Behandlungs- und Schutzmöglichkeiten wurden auf der ganzen Welt seitdem nicht-pharmazeutische Maßnahmen gegen eine ungebremste Verbreitung des Virus ergriffen. Hierzu zählen insbesondere Abstands- und Hygieneregeln sowie die Vermeidung von Kontakten. Eine wesentliche Maßnahme der Kontaktbeschränkung zur Eindämmung des Infektionsgeschehens in Deutschland in der Frühphase der Pandemie war die Schließung sämtlicher Bildungseinrichtungen im März und April 2020. Binnen weniger Tage musste von einem über Jahrzehnte etablierten Präsenzunterricht auf einen Distanzunterricht gewechselt werden, ohne dass Eltern, Lehrpersonen und Kinder dies vorher erprobt, geübt oder anderweitig vorbereiten konnten. Die pandemische Situation beruhigte sich in Deutschland über den Sommer 2020. Doch mit der stark ansteigenden Anzahl der Neuinfektionen im letzten Jahresviertel 2020 wurde mit den Weihnachtsferien eine weitere, flächendeckende Schulschließung beschlossen. Diese wurden in Nordrhein-Westfalen (NRW) ab dem 21. Februar 2021 in ein System mit Wechseln zwischen Präsenz- und Distanzunterricht an Grundschulen überführt, welches bis zum Mai 2021 andauerte.1 Während die ersten flächendeckenden Schulschließungen noch überraschend kamen, standen sowohl Eltern als auch Lehrpersonen der zweiten Phase der Schulschließungen ab Januar 2021 nicht ganz unvorbereitet gegenüber. Dennoch wurde auch die zweite Phase der Schulschließungen kontrovers diskutiert. Um zu erfahren, wie sich Eltern und Kinder während der zweiten flächendeckenden Schulschließungen gefühlt haben und welchen Herausforderungen sie begegnet sind, hat das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) im Juni und Juli 2021 eine Online-Befragung von Eltern von Grundschulkindern in NRW durchgeführt. Ziel der Studie ist es, einen Einblick in die Durchführung des Unterrichts und in die Herausforderungen des Schulalltags im Distanz- und Wechselunterricht von Grundschulkindern und deren Familien zu bekommen. Die Eltern wurden konkret zu den Einschätzungen und Entwicklung in der zweiten Welle der Pandemie (seit Januar 2021) befragt. Dieser Projektbericht fasst die Ergebnisse der Elternbefragung zusammen und bietet so eine erste, deskriptive Bestandsaufnahme der Herausforderungen der Kinder und ihrer Eltern während der zweiten Phase der Schulschließungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Polarisierungsprozesse in der "Generation Corona": Wie die Pandemie soziale Ungleichheit verstärkt (2021)
Butterwegge, Carolin; Butterwegge, Christoph;Zitatform
Butterwegge, Carolin & Christoph Butterwegge (2021): Polarisierungsprozesse in der "Generation Corona". Wie die Pandemie soziale Ungleichheit verstärkt. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 75, H. 4/5, S. 99-106. DOI:10.5771/1611-5821-2021-4-5-99
Abstract
"Als die Covid-19-Pandemie die Bundesrepublik erreichte, deckte sie einerseits viele schon länger bestehende Missstände, soziale Ungleichheiten und politische Versäumnisse auf. Andererseits haben die "Jahrhundertpandemie", das von ihren ökonomischen Auswirkungen sowie den staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen ausgelöste Krisendesaster, aber auch die stark auf Wirtschaftsunternehmen bzw. ihre sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zugeschnittenen Finanzhilfen, "Rettungsschirme" und Fördermittel des Staates die Ungleichheit in Deutschland weiter verschärft. Dass die Pandemie sozial extrem polarisierend gewirkt hat, gilt besonders für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Ausbildungsstellensuche in Zeiten der Corona-Pandemie. Belastungen, Einschränkungen und Mehraufwand im Bewerbungsprozess?: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020 (2021)
Zitatform
Christ, Alexander, Verena Eberhard, Marcel Heinecke, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuß (2021): Ausbildungsstellensuche in Zeiten der Corona-Pandemie. Belastungen, Einschränkungen und Mehraufwand im Bewerbungsprozess? Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020. (BIBB-Preprint), Bonn, 18 S.
Abstract
"Aufgrund der zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffenen Maßnahmen, standen Jugendliche, die 2020 auf der Suche nach einer betrieblichen Ausbildungsstelle waren, vor besonderen Herausforderungen. Die in diesem Beitrag vorgestellten Ergebnisse der BA/BIBB Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, zeigen, dass die Corona-Pandemie viele Bewerber/-innen emotional belastet hat. Rund die Hälfte der Bewerber/-innen empfand die Ausbildungsstellensuche als Stress oder große Anstrengung und hatte Angst, keine passende Ausbildungsstelle zu finden. Besonders belastet zeigte sich die Gruppe der Bewerber/-innen mit Migrations- oder Fluchthintergrund sowie ältere Bewerber/-innen gegenüber jüngeren Bewerber/-innen und Bewerberinnen gegenüber Bewerbern als auch die Gruppe der Bewerber/-innen mit Studienberechtigung. Darüber hinaus berichteten 27 % der Bewerber/-innen, dass sie im Zuge der Corona-Pandemie ihre Berufswünsche angepasst haben. Es zeigt sich, dass mehr als ein Drittel der Bewerber/-innen mit angepassten Berufswünschen ihre zum Befragungszeitpunkt ausgeübte Tätigkeit vorzeitig beenden möchten. Um herauszufinden, ob die Bewerber/-innen im Corona-Jahr 2020 bei der Ausbildungsstellensuche ihre Bewerbungsaktivitäten intensiviert haben, wurden die Befragungsdaten mit den Daten der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018 und der BA/BIBB-Fluchtmigrationsstudie 2018 verglichen. Beim Vergleich der Bewerbungsaktivitäten vor und während der Corona-Pandemie zeigen die Ergebnisse insgesamt nur marginale Unterschiede. Lediglich beim Vergleich der in Form von betrieblichen Praktika oder Probearbeiten gesammelten Erfahrungen, liegen die Werte niedriger als 2018, was mit den Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie zusammenhängen könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gebremst oder gefordert? Berufliche Zukunftsgestaltung auf Widerruf für junge Erwachsene während der COVID-19-Pandemie (2021)
Zitatform
Corsten, Michael, Sascha Oswald & Tobias Wittchen (2021): Gebremst oder gefordert? Berufliche Zukunftsgestaltung auf Widerruf für junge Erwachsene während der COVID-19-Pandemie. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 50, H. 2, S. 42-45.
Abstract
"Die COVID-19-Pandemie wird als historischer Einschnitt und starke Verunsicherung wahrgenommen, insbesondere auch wegen der Folgewirkungen auf die Wirtschaftsdynamik und damit verbunden auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Dadurch verändert sich die Wahrnehmung des Zukunftshorizonts der Gesellschaft. Wie ist die biografische Perspektive davon betroffen? Wie verändern sich speziell die Zukunftsvorstellungen junger Menschen am Anfang des Berufslebens?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Impacts of the COVID-19 Control Measures on Widening Educational Inequalities (2021)
Zitatform
Darmody, Merike, Emer Smyth & Helen Russell (2021): Impacts of the COVID-19 Control Measures on Widening Educational Inequalities. In: Young, Jg. 29, H. 4, S. 366-380. DOI:10.1177/11033088211027412
Abstract
"COVID-19 has resulted in a global public health crisis. Measures adopted by governments across the world to reduce transmission have resulted in the closure of educational institutions and workplaces and reduced social interaction. The aim of the article is to reflect on the consequences of the COVID-19 global pandemic for the lives of young people from different social groups, with a special focus on education. It is a desk-based review of empirical research that has emerged in the wake of COVID-19 that has explored the impact of the control measures adopted, resulting in ‘learning loss’ and the widening of the ‘learning gap’ among students. The review shows that rather than utilizing the current situation to tackle pre-existing social inequalities in education, current debates often narrowly focus on immediate rather than long-term measures. The article calls for a broader research agenda on the short- and long-term compensatory measures needed to re-engage students, especially those from more disadvantaged backgrounds." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Social inequality in the homeschooling efforts of German high school students during a school closing period (2021)
Zitatform
Dietrich, Hans, Alexander Patzina & Adrian Lerche (2021): Social inequality in the homeschooling efforts of German high school students during a school closing period. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S348-S369., 2020-09-17. DOI:10.1080/14616696.2020.1826556
Abstract
"School closings have been a key policy measure worldwide for reducing the spread of corona-virus disease (COVID-19). In Germany, federal states closed schools in mid-March and started to reopen them in late April. This policy potentially increased parental obligations for supervision and support during homeschooling and, thus, might reinforce social inequality in educational opportunities. Therefore, this research note investigates social inequality in students’ homeschooling efforts. Moreover, it asks whether social disparities in home learning environments, social support, teacher support, and cost-benefit-related considerations account for the social differences in homeschooling efforts during the school closing period in Germany. To that end, we use data from an ongoing research project on high school students in their final years that were collected during the school closing period. Our results show pronounced differences in home schooling efforts by social background. Thus far, the mechanisms under study can explain only a moderate part of the social origin effect. In summary, the results show that school closings have the potential to exacerbate social inequality in educational opportunities. Therefore, future research should scrutinise the extent to which school closings reinforce inequality in educational opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Short-Run Effects of the Covid-19 Pandemic on Vocational Education in Germany (2021)
Zitatform
Dummert, Sandra & Matthias Umkehrer (2021): The Short-Run Effects of the Covid-19 Pandemic on Vocational Education in Germany. (IAB-Discussion Paper 22/2021), Nürnberg, 32 S.
Abstract
"In diesem Artikel untersuchen wir die Kurzfrist-Effekte der Covid-19 Pandemie auf die betriebliche Ausbildung nach dem ersten Lockdown im Jahr 2020 in Deutschland. Wir nutzen detaillierte Daten einer Betriebsbefragung, um die kausalen Effekte der Pandemie mittels eines Differenz-von-Differenzen Ansatzes zu schätzen, der die Entwicklung von Ergebnisgrößen zwischen mehr und weniger von der Pandemie betroffenen Betrieben vergleicht. Wir finden, dass Betriebe aufgrund der Pandemie nicht nur weniger ausgebildet, sondern auch einen kleineren Teil ihrer aktuellen Ausbildungsabsolventinnen und Absolventen übernommen haben. Diese Ergebnisse stützen Befürchtungen, dass die Pandemie in Zukunft den Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt verschärft und die Karriereperspektiven junger Menschen trübt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Betriebe und Ausbildung: Ergebnisse einer zwischen September und Oktober 2020 durchgeführten Betriebsbefragung mit dem Referenz-Betriebs-System (2021)
Ebbinghaus, Margit;Zitatform
Ebbinghaus, Margit (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Betriebe und Ausbildung. Ergebnisse einer zwischen September und Oktober 2020 durchgeführten Betriebsbefragung mit dem Referenz-Betriebs-System. Bonn, 26 S.
Abstract
"In den zeitnah zum Frühjahrs‐Lockdown aufgelegten Unternehmensbefragungen (u. a. ZDH, DIHK, IAB) fanden die Auswirkungen der Corona‐Maßnahmen auf die betriebliche Ausbildung eher weniger Berücksichtigung. Ziel der Befragung der im Referenz‐Betriebs‐System (RBS) zusammengeschlossenen Betriebe ist daher, vorliegende Umfrageergebnisse zu den Auswirkungen der Corona‐Pandemie auf die betriebliche Ausbildung zu ergänzen. Die Befragung wurde zwischen Anfang September und Ende Oktober 2020 durchgeführt. Das Zeitfenster wurde bewusst gewählt, um neben Rückblicken auf die bisherigen Auswirkungen der Corona‐Pandemie auf Betriebe und Ausbildungsverhältnisse auch Blicke auf die Folgen für die betriebliche Ausbildung im gerade begonnenen Ausbildungsjahr 2020/2021 sowie einen Ausblick auf das Ausbildungsjahr 2021/2022 vornehmen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auf Ausbildungsstellensuche während der Corona-Pandemie: Wie haben Jugendliche ihre Bewerbungsphase im Jahr 2020 erlebt? (2021)
Zitatform
Eberhard, Verena, Marcel Heinecke, Alexander Christ, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuß (2021): Auf Ausbildungsstellensuche während der Corona-Pandemie. Wie haben Jugendliche ihre Bewerbungsphase im Jahr 2020 erlebt? (BIBB-Preprint), Bonn, 22 S.
Abstract
"Aufgrund der Corona-Pandemie und der Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie standen Jugendliche, die im Jahr 2020 auf der Suche nach einer betrieblichen Ausbildungsstelle waren, vor besonderen Herausforderungen. Auf Grundlage der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, untersuchen wir, welche Erfahrungen Ausbildungsstellenbewerber/-innen des Jahres 2020 bei der Berufsvorbereitung und Ausbildungsstellengesuche gemacht haben. Die Analysen zeigen, dass rund ein Drittel der befragten Bewerber/-innen über negative Bewerbungserfahrungen berichten (z. B. Absage von Praktika aufgrund der Corona-Pandemie). Solche negativen Erfahrungen erhöhen das Risiko, dass die Jugendlichen von emotionalem Stress im Zuge der Ausbildungsstellensuche berichten. Als Puffer erweist sich hier jedoch eine gute schulische Vorbereitung auf die Zeit der Ausbildungsstellensuche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beeinflusst die Corona-Pandemie die Bildungs- und Berufsaspirationen von Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerbern? (2021)
Zitatform
Eberhard, Verena, Marcel Heinecke, Alexander Christ, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuß (2021): Beeinflusst die Corona-Pandemie die Bildungs- und Berufsaspirationen von Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerbern? (BIBB-Preprint), Bonn, 32 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat die Jugendlichen stark verunsichert und zu berufsbezogenen Zukunftssorgen geführt. Inwieweit Bewerber/-innen für betriebliche Ausbildungsstellen aufgrund der Corona-Pandemie über ein verändertes Interesse an einer betrieblichen Ausbildung berichten, wird im Rahmen des vorliegenden Kurzberichts auf Grundlage der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, untersucht. Ergänzend befassen wir uns damit, welche Aspekte mit der Anpassung von Berufswünschen in Zusammenhang stehen könnten und ob eine Anpassung von Berufswünschen mit der beruflichen Zufriedenheit der Bewerber/-innen in Zusammenhang steht. Die Ergebnisse zeigen, dass die wenigsten Bewerber/-innen über ein gesunkenes Interesse an einer betrieblichen Berufsausbildung berichten. Gleichwohl lässt sich ein gesunkenes Interesse überdurchschnittlich häufig bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Fluchthintergrund sowie bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund aber ohne Fluchthintergrund feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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