Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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IAB-Infoplattform Mobiles Arbeiten
IAB-Infoplattform Kurzarbeit
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
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Literaturhinweis
Basic income support (BIS) recipients in Germany: Unemployment dynamics during the COVID-19 pandemic (2022)
Zitatform
Hohmeyer, Katrin, Katharina Dengler, Veronika Knize & Tamara Pongratz (2022): Basic income support (BIS) recipients in Germany: Unemployment dynamics during the COVID-19 pandemic. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 68, H. 1, S. 28-57., 2022-02-14. DOI:10.1515/zsr-2022-0003
Abstract
"The COVID-19 pandemic constitutes a challenge for social security systems such as the German basic income support (BIS) system of ‘Unemployment Benefit II'. The article analyses BIS entries and exits of unemployed people, differentiating by individual characteristics and economic sectors as well as BIS recipients’ participation in active labour market programmes during the first phase of the coronavirus crisis. Using aggregate administrative data, we find that lower exit rates from unemployment drive the coronavirus-related change in unemployment levels for BIS recipients more strongly than for the average unemployed. Those most strongly affected in their employment opportunities are BIS recipients without a vocational degree, thus underlining the importance of education. Furthermore, the sectors accommodation and food service activities and temporary agency employment, which normally provide employment opportunities for BIS recipients, are most affected by the Covid-19 crisis." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Covid-19, Ungleichheit und (Erwerbs-)Arbeit – zur Relevanz sozialer Klasse in der Pandemie (2022)
Holst, Hajo; Fessler, Agnes; Niehoff, Steffen;Zitatform
Holst, Hajo, Agnes Fessler & Steffen Niehoff (2022): Covid-19, Ungleichheit und (Erwerbs-)Arbeit – zur Relevanz sozialer Klasse in der Pandemie. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 1, S. 41-65. DOI:10.1515/zfsoz-2022-0004
Abstract
"Der Beitrag verbindet die Forschung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie mit der Debatte über die Relevanz sozialer Klasse. Mit einem klassenanalytischen Zugang (Oesch-16) und auf der Basis eines Mixed-Methods-Designs mit Erwerbstätigensurvey und qualitativen Interviews aus der Frühphase der Pandemie werden die Auswirkungen von Covid-19 auf die Arbeitswelt in fünf Themenfeldern untersucht: Infektionsrisiken am Arbeitsplatz, wirtschaftliche Lasten, mobiles Arbeiten, Arbeitsbedingungen sowie Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung. Dabei zeigen sich im Bereich der Erwerbsarbeit ausgeprägte vertikale und horizontale Klassenungleichheiten, die punktuell auch auf die Schnittstelle zur unbezahlten Sorgearbeit ausstrahlen und die zudem in den Alltagserfahrungen vieler Erwerbstätiger präsent sind. Die Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung der Klassenlage für das Arbeitserleben in der Pandemie, verweisen jedoch auch auf Grenzen der Erklärungskraft klassenanalytischer Perspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Recovery from COVID-19: The changing structure of employment in the EU (2022)
Zitatform
Hurley, John, Dragoș Adăscăliței & Elisa Staffa (2022): Recovery from COVID-19: The changing structure of employment in the EU. (Eurofound research report. Employment and labour markets / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 37 S. DOI:10.2806/321685
Abstract
"European labour markets have recovered strongly from COVID-19. By the end of 2021, little more than 18 months after the start of the pandemic, employment rates in the EU were almost at pre-crisis levels. This report summarises labour market developments in 2020 and 2021 using quarterly data from the EU Labour Force Survey. It does so from a structural perspective, with a focus on sector-level and occupation-level data, and key demographic variables: gender and age. Even if employment levels in EU Member States return to their pre-crisis levels, the composition of employment will have changed significantly. COVID-19 has accelerated some prior trends – occupational upgrading with increased employment in higher quality and higher paid jobs and the uptake of teleworking – in ways that are likely to leave a permanent mark on the structure of employment in the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktwirkung der Covid-19-Pandemie: Ähnlicher Arbeitszeitausfall, aber bei Müttern höhere zusätzliche Belastung durch Kinderbetreuung (2022)
Zitatform
Illing, Hannah, Michael Oberfichtner, Nico Pestel, Johannes Schmieder & Simon Trenkle (2022): Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktwirkung der Covid-19-Pandemie: Ähnlicher Arbeitszeitausfall, aber bei Müttern höhere zusätzliche Belastung durch Kinderbetreuung. (IAB-Kurzbericht 03/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2203
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat im Frühjahr 2020 eine Rezession ausgelöst, von der - anders als in früheren Rezessionen - Frauen ähnlich stark betroffen waren wie Männer. Die Kita- und Schulschließungen führten außerdem zu sehr starken zusätzlichen Belastungen für Eltern. Mütter haben dabei deutlich mehr zusätzliche Zeit für Kinderbetreuung übernommen als Väter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Veränderung des Arbeitsausfalls und der wöchentlichen Arbeitsstunden von Frauen und Männern
- Entwicklung des Arbeitsausfalls und der wöchentlichen Arbeitsstunden nach Branchen
- Veränderung der zeitlichen Gesamtbelastung und der Lebenszufriedenheit von Frauen und Männern im Vergleich zu Februar 2020
- Monatliches Ausmaß von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sowie Anteil von Frauen an den Beschäftigten in Kurzarbeit
- Der Kurzbericht wird zeitgleich in der Reihe IZA Standpunkte Nr. 102 publiziert.
- Veränderung der wöchentlichen Kinderbetreuungszeit von Frauen und Männern im Vergleich zu Februar 2020
- Zusammenhang von dem durchschnittlichen prozentualen Arbeitsausfall (von Februar bis Oktober 2020) und dem Frauenanteil (im Dezember 2019)
- Ein Interview mit den Autorinnen und Autoren finden sie im IAB-Forum.
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Literaturhinweis
Mindestlohnbeschäftigte in der Corona-Pandemie – Sonderauswertung zu den Folgen der Corona-Pandemie für Beschäftigte im Mindestlohnbereich (2022)
Jaenichen, Ursula;Zitatform
Jaenichen, Ursula (2022): Mindestlohnbeschäftigte in der Corona-Pandemie – Sonderauswertung zu den Folgen der Corona-Pandemie für Beschäftigte im Mindestlohnbereich. (IAB-Forschungsbericht 12/2022), Nürnberg, 56 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2212
Abstract
"In einem für die Mindestlohnkommission durchgeführten Forschungsprojekt wurde die potenziell stärkere Belastung von Mindestlohnbeschäftigten in der ersten Phase der Coronakrise untersucht. In dem vorliegenden Bericht werden die Ergebnisse vorgestellt. Datengrundlage ist die erste Welle des „Hochfrequenten Online Personen Panel“ (HOPP) vom Mai 2020 in Verbindung mit Informationen aus den „Integrierten Erwerbsbiographien“ (IEB) und den „Integrierten Coronabiographien“ (ICB) des IAB. Unter anderem zeigt sich, dass nach Beginn der Pandemie die Zahl der geleisteten Wochenstunden bei Mindestlohnbeschäftigen vergleichsweise stark zurückgegangen ist. Mindestlohnbeschäftigte wie auch Beschäftigte mit einem Stundenentgelt zwischen 10 und 15 Euro verzeichnen häufiger Rückgänge in den Haushaltseinkommen. Der Anteil Kurzarbeitender unter den Mindestlohnbeschäftigten entspricht in etwa dem Durchschnitt, jedoch sind Mindestlohnbeschäftigte in kleineren Betrieben überdurchschnittlich oft in Kurzarbeit. Zudem sind Mindestlohnbeschäftigte mit einem größeren Anteil ihrer Arbeitszeit in Kurzarbeit als andere Beschäftigte. Mindestlohnbeschäftigte arbeiten signifikant seltener im Homeoffice als andere Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Jaenichen, Ursula; -
Literaturhinweis
Sorgenkind Gastro? Berufswechsel in der Corona-Pandemie (2022)
Zitatform
Jansen, Anika & Paula Risius (2022): Sorgenkind Gastro? Berufswechsel in der Corona-Pandemie. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,60), Köln, 3 S.
Abstract
"Durch die Lockdowns der Wirtschaft im Zuge der Corona-Pandemie sind in einigen Branchen starke Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt entstanden. Der Bereich Tourismus, Hotel und Gaststätten ist davon besonders betroffen: knapp 216.000 Personen verließen dieses Berufsfeld im Jahr 2020. Viele fanden eine neue Beschäftigung im Verkauf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Social services in times of pandemic – Analysing the German welfare state's measures to safeguard its basic social infrastructure (2022)
Zitatform
Kaps, Petra, Renate Reiter, Frank Oschmiansky, Sandra Popp & Julia Berthold (2022): Social services in times of pandemic – Analysing the German welfare state's measures to safeguard its basic social infrastructure. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 68, H. 1, S. 58-84. DOI:10.1515/zsr-2022-0004
Abstract
"The article examines how the German welfare state has been responding to the challenges of the COVID-19 pandemic. On the basis of various fields of social services, it asks how non-governmental social service providers adapted their services to the situation to keep them accessible for citizens. Moreover, it analyses under which conditions they were able to access and use the support instruments provided by different levels of government during the pandemic. The article applies a theoretical framework from implementation and evaluation research. Using empirical findings from three forms of social services (individual counselling, services in the form of group measures and assisted living) it examines comparatively which factors filter service providers’ access to welfare state support instruments in the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Slack and Tightness: Making Sense of Post COVID-19 Labour Market Developments in the EU (2022)
Zitatform
Kiss, Áron, Maria Chiara Morandini, Alessandro Turrini & Anneleen Vandeplas (2022): Slack and Tightness: Making Sense of Post COVID-19 Labour Market Developments in the EU. (European economy. Discussion paper 178), Brüssel, 49 S. DOI:10.2765/166401
Abstract
"This paper attempts to shed light on post-COVID-19 labour market developments across the EU, notably on the simultaneous presence of elements of slack and indications of tightness over the course of 2021. It presents available data on labour market mismatch and discusses possible dynamics going forward. In light of the strong sectoral dimension of the COVID-19 shock, the paper explores differences in the impact of the COVID-19 crisis across countries, relevant sectoral aggregates, and workers' characteristics. The paper also conducts econometric estimations with a view to gauge whether Beveridge curves have shifted upward after the COVID-19 outbreak. The results indicate a modest upward shift in the EU Beveridge curves in 2020, partly reversed in the course of 2021. Despite the fact that skill mismatch somewhat worsened in the wake of the COVID-19 pandemic, this deterioration appears to have had a very minor impact on the efficiency of labour market matching. Overall, a number of considerations suggest the simultaneous presence of labour market slack and shortages is likely to have been a temporary phenomenon. Labour shortages appear to be driven mainly by the labour market recovery and not by hampered labour market reallocation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ist diese Krise anders? Wie sich die Corona-Krise auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Jugendlichen in Europa auswirkt (2022)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina (2022): Ist diese Krise anders? Wie sich die Corona-Krise auf die wirtschaftliche und soziale Situation von Jugendlichen in Europa auswirkt. In: IAB-Forum H. 20.01.2022 Nürnberg, 2022-01-18. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220120.01
Abstract
"Wirtschaftliche Einbrüche haben für junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt allgemein schwerwiegendere Folgen als für andere Altersgruppen. Wie wirkt sich die Covid-19-Krise diesbezüglich im Vergleich mit der globalen Finanzkrise vor einem Jahrzehnt aus? Ein genauer Blick auch auf andere europäische Länder liefert hier interessante Einblicke." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market") (2022)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2022): With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market"). In: IAB-Forum H. 06.04.2022 Nürnberg, 2022-04-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220406.02
Abstract
"The Covid-19 crisis has led to a dramatic increase in the demand for information both in politics and practice. This poses an enormous challenge to the research and counselling activities at the IAB. To meet this demand, the IAB has expanded the existing surveys and, at the same time, introduced new ones on an unprecedented scale and in record time. And it has been worth the effort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Can Algorithms Reliably Predict Long-Term Unemployment in Times of Crisis? – Evidence from the COVID-19 Pandemic (2022)
Zitatform
Kunaschk, Max & Julia Lang (2022): Can Algorithms Reliably Predict Long-Term Unemployment in Times of Crisis? – Evidence from the COVID-19 Pandemic. (IAB-Discussion Paper 08/2022), Nürnberg, 34 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2208
Abstract
"In diesem Beitrag vergleichen wir zwei gängige Machine Learning Methoden, Logistische Regression und Random Forest, im Hinblick darauf, wie geeignet sie sind um Arbeitssuchende nach ihrer Wahrscheinlichkeit, langzeitarbeitslos zu werden, zu klassifizieren. Wir untersuchen die Prognosegüte der beiden Methoden vor der COVID-19-Pandemie sowie die Auswirkungen der Pandemie und der damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen auf ihre Vorhersagekraft. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Random Forest Modelle Langzeitarbeitslosigkeit besser vorhersagen können als logistische Regressionsmodelle, sowohl vor als auch nach Beginn der Pandemie. Während des Lockdowns in der ersten Welle der Pandemie nimmt sowohl der Anteil der Personen, die sich arbeitslos melden, als auch der Anteil der Personen, die langzeitarbeitslos werden, stark zu. Gleichzeitig nimmt die Prognosegüte beider Methoden ab. Obwohl sich die Zusammensetzung der (Langzeit-)Arbeitslosen zu Beginn der COVID-19-Pandemie geändert hat, finden sich keine systematischen Unterschiede in der Prognosegüte zwischen arbeitsmarktnäheren und -ferneren Personen oder zwischen Personen, die in unterschiedlichen Branchen tätig waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Corona-Pandemie - die Folgen für die Arbeits- und die Alltagswelt (2022)
Raehlmann, Irene;Zitatform
Raehlmann, Irene (2022): Corona-Pandemie - die Folgen für die Arbeits- und die Alltagswelt. (Essentials), Wiesbaden: Springer VS, 47 S. DOI:10.1007/978-3-658-36816-6
Abstract
"Das essential thematisiert die Folgen der Corona-Pandemie für die Arbeits- und Alltagswelt. Im Kontext des aktuellen Leitbilds der Gestaltung von Arbeitsorganisationen werden folgende Bereiche der Lebenswelt behandelt: Das Homeoffice und das Homelearning sowie der Wandel der Öffentlichkeit. Das Fazit widmet sich den Folgen für das Wirtschaftssystem, den Problemen wissenschaftlicher Politikberatung, der Digitalisierung von Unterricht und Lehre sowie der Integration der Menschen, aber auch der Gesellschaft insgesamt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Coworking Spaces - Optionen für ortsflexibles Arbeiten (2022)
Zitatform
Seifert, Hartmut & Wenzel Matiaske (2022): Coworking Spaces - Optionen für ortsflexibles Arbeiten. In: L. Bellmann & W. Matiaske (Hrsg.) (2022): Sozio-Ökonomik der Corona-Krise, S. 267-282.
Abstract
"Die Corona-Krise hat sich zu einem unfreiwilligen Feld-Experiment mobiler Formen der Arbeit entwickelt und Stärken und Schwächen des Homeoffice vielfach bloßgelegt. Zwar möchten deutlich mehr Betriebe und Beschäftigte als vor der Krise die Möglichkeiten mobilen Arbeitens auch weiterhin nutzen. Jedoch erweist sich manches improvisierte Homeoffice weder in Sachen Arbeitsschutz oder Datensicherheit noch mit Blick auf die Vereinbarkeit von Arbeit, Freizeit und Familie als geeignet. Coworking Spaces (CWS) könnten als sogenannter dritter Arbeitsort die Vorteile des Homeoffice übernehmen und dessen Nachteile vermeiden. Die Kosten von Arbeitsplätzen in CWS werden möglicherweise die Kosten derjenigen im Homeoffice übersteigen. Noch liegen jedoch vergleichsweise wenige Erfahrungen und Daten zur Nutzung von CWS vor. Sicherlich wird sich aber ein marktliches Angebot von CWS im ländlichen Raum, wo die ökologischen und sozialen Vorteile aufgrund der Reduktion von Pendelfahrten besonders hoch sein könnten, kaum spontan entwickeln. Der Beitrag resümiert die Befunde der sozialwissenschaftlichen Forschung zu CWS und skizziert den weitergehenden Forschungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Große Rezession und Coronakrise: Wie der Arbeitsmarkt zwei sehr unterschiedliche Krisen bewältigt (2022)
Zitatform
Weber, Enzo, Christian Hutter & Hermann Gartner (2022): Große Rezession und Coronakrise: Wie der Arbeitsmarkt zwei sehr unterschiedliche Krisen bewältigt. In: Wirtschaftsforum der SPD e.V. (Hrsg.) (2022): Transfornomics: zur ökonomischen Zeitenwende, S. 416-422.
Abstract
"In den vergangenen 15 Jahren hat Deutschland zwei schwere Rezessionen erlebt: Zuerst die Große Rezession infolge der Finanzkrise 2008 und nun die Rezession infolge der COVID-19-Pandemie. Wie hat der deutsche Arbeitsmarkt die beiden Krisen bisher bewältigt?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
früher (möglw. abweichend) erschienen in: Blog Politische Ökonomie -
Literaturhinweis
Leistungsbezug im Saarland - Entwicklung, Struktur und Bewegungen im Leistungsbezug vor und während der Corona-Pandemie (2022)
Zitatform
Wydra-Somaggio, Gabriele (2022): Leistungsbezug im Saarland - Entwicklung, Struktur und Bewegungen im Leistungsbezug vor und während der Corona-Pandemie. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2022), Nürnberg, 35 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2202
Abstract
"Der vorliegende Bericht gibt einen Überblick über die lang- und kurzfristigen Entwicklungen der Zahl der Leistungsberechtigten im SGB II-Bereich. Hierfür werden zunächst die Entwicklungen zwischen 2007 und 2019 anhand verschiedener Personengruppen sowie die Merkmalsstruktur in der Grundsicherung aufgezeigt. Der zweite Teil beschreibt die kurzfristigen Folgen der Pandemie für die Zahl der SGB II-Leistungsberechtigten im Jahr 2020 und zeigt auf, ob die langfristigen Entwicklungen durch die Corona-Pandemie unterbrochen wurden. Da sich die Situation bedingt durch die Corona-Pandemie für die Personengruppen innerhalb des Leistungsbezugs recht unterschiedlich darstellt, wird nach verschiedenen Personenmerkmalen differenziert. Um eine Einschätzung über die Folgen der Pandemie zu bekommen, wird zuerst eine Trendberechnung durchgeführt. Dabei wird die Entwicklung, die sich für 2018 und 2019 eingestellt hat, für das Jahr 2020 fortgeschrieben und die Abweichung von der tatsächlich mit der Corona-Pandemie eingetretenen Situation ermittelt. Der Corona-Effekt für die Kreise stellt die Entwicklung im SGB II-Leistungsbezug im Jahr 2020 mit derjenigen des Vorjahres (2019) gegenüber, um konjunkturelle Effekte herauszurechnen. Die Differenzen der beiden Kennzahlen zeigen auf, wie stark der SGB II-Leistungsbezug insgesamt, aber auch Personengruppen und Regionen im Saarland von der Corona-Pandemie betroffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leistungsbezug in Rheinland-Pfalz Entwicklung, Struktur und Bewegungen im Leistungsbezug vor und während der Corona-Pandemie (2022)
Zitatform
Wydra-Somaggio, Gabriele (2022): Leistungsbezug in Rheinland-Pfalz Entwicklung, Struktur und Bewegungen im Leistungsbezug vor und während der Corona-Pandemie. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2022), Nürnberg, 34 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2201
Abstract
"Der vorliegende Bericht gibt einen Überblick über die lang- und kurzfristigen Entwicklungen der Zahl der Leistungsberechtigten im SGB II-Bereich. Hierfür werden zunächst die Entwicklungen zwischen 2007 und 2019 anhand verschiedener Personengruppen sowie die Merkmalsstruktur in der Grundsicherung aufgezeigt. Der zweite Teil beschreibt die kurzfristigen Folgen der Pandemie für die Zahl der SGB II-Leistungsberechtigten im Jahr 2020 und zeigt auf, ob die langfristigen Entwicklungen durch die Corona-Pandemie unterbrochen wurden. Da sich die Situation bedingt durch die Corona-Pandemie für die Personengruppen innerhalb des Leistungsbezugs recht unterschiedlich darstellt, wird nach verschiedenen Personenmerkmalen differenziert. Um eine Einschätzung über die Folgen der Pandemie zu bekommen, wird zuerst eine Trendberechnung durchgeführt. Dabei wird die Entwicklung, die sich für 2018 und 2019 eingestellt hat, für das Jahr 2020 fortgeschrieben und die Abweichung von der tatsächlich mit der Corona-Pandemie eingetretenen Situation ermittelt. Der Corona-Effekt für die Kreise stellt die Entwicklung im SGB II-Leistungsbezug im Jahr 2020 mit derjenigen des Vorjahres (2019) gegenüber, um konjunkturelle Effekte herauszurechnen. Die Differenzen der beiden Kennzahlen zeigen auf, wie stark der SGB II-Leistungsbezug insgesamt, aber auch Personengruppen und Regionen in Rheinland-Pfalz von der Corona-Pandemie betroffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Adjustments of Local Labour Markets to the COVID-19 Crisis: the Role of Digitalisation and Working-from-Home (2022)
Zitatform
Yahmed, Sarra Ben, Francesco Berlingieri & Eduard Brüll (2022): Adjustments of Local Labour Markets to the COVID-19 Crisis. The Role of Digitalisation and Working-from-Home. (ZEW discussion paper 22-031), Mannheim, 49 S.
Abstract
"Employment responses to the COVID-19 crisis differed widely across German local labour markets at the beginning of the pandemic, with differences in short-time work rates of up to 20 percentage points. We show that digital capital, and to a lesser extent working-from-home, were essential for the resilience of local labour markets. Using an empirical strategy that combines a difference-in-differences approach with propensity score weighting, we find that local exposure to digital capital reduced short-time work usage by up to 4 percentage points and the effect lasted for about 8 months. Working-from-home potential lowered short-time work rates, but only in local labour markets exposed to digital capital, and in the first four months of the pandemic when a strict lockdown was in place. Differences in unemployment rates across local labour markets were at most 2 percentage points and did not depend on digital capital or working-from-home potential." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeiten im Jahr 2021: Weitere Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt (2022)
Ziegler, Martina;Zitatform
Ziegler, Martina (2022): Arbeiten im Jahr 2021. Weitere Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. In: Lernen fördern, Jg. 42, H. 1, S. 4-11.
Abstract
"Das Jahr 2020 stand voll und ganz im Zeichen der Corona-Pandemie und ihrer weitreichenden und vielfältigen Auswirkungen und neuen Herausforderungen - auch auf dem Arbeitsmarkt. Wie ging es daraufhin im letzten Jahr weiter? Welche Chancen, welche Schwierigkeiten stellten sich (junge) Erwachsenen mit und ohne Behinderungen und Beeinträchtigungen im Jahr 2021? Wie gestaltete sich ihre Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt? Und welche Chancen haben junge Auszubildende derzeit?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 9. Mai 2022 zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Regelung eines Sofortzuschlages für Kinder und einer Einmalzahlung an erwachsene Leistungsberechtigte der sozialen Mindestsicherungssysteme aus Anlass der COVID-19-Pandemie (Sofortzuschlags- und Einmalzahlungsgesetz) (20/1411); b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Regelsatz ehrlich berechnen - Sonderzahlungen reichen nicht aus (20/1502) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Kinder-Sofortzuschlag armutsfest ausgestalten (20/1504): Materialzusammenstellung (2022)
Zitatform
(2022): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 9. Mai 2022 zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Regelung eines Sofortzuschlages für Kinder und einer Einmalzahlung an erwachsene Leistungsberechtigte der sozialen Mindestsicherungssysteme aus Anlass der COVID-19-Pandemie (Sofortzuschlags- und Einmalzahlungsgesetz) (20/1411); b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Regelsatz ehrlich berechnen - Sonderzahlungen reichen nicht aus (20/1502) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Kinder-Sofortzuschlag armutsfest ausgestalten (20/1504). Materialzusammenstellung. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 20(11)71 v. 06.05.2022), 10 S.
Abstract
Die Drucksache enthält die Stellungnahmen des Deutschen Gewerkschaftsbunds, der Bundesagentur für Arbeit, des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands, der Diakonie Deutschland, des Caritasverbands für die Diözese Osnabrück, des Sozialverbands VdK Deutschland, des Zukunftsforums Familie, des Familienbunds der Katholiken, der Bertelsmann Stiftung, des Deutschen Städtetags und des Deutschen Landkreistags. In der Anhörung wird von den Sachverständigen überwiegend eine breite Zustimmung formuliert und damit auch die Frage beantwortet, ob sich der Kindersofortzuschlag eignet, um bis zur Einführung der Kindergrundsicherung akute, auch krisenbedingte, Armutsrisiken abzufangen und welche Auswirkungen ein Unterlassen hätte. Der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände fehlt es an einer Begründung, warum Beziehende von Arbeitslosengeld I ebenfalls eine Sonderzahlung erhalten sollten. Besonders angesprochen werden Probleme des Rechtskreiswechsels vom Asylbewerberleistungsgesetz in das SGB II und SGB XII für Geflüchtete aus der Ukraine. (IAB)
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2020: Unterrichtung durch die Bundesregierung (Drucksache 20/370) (2022)
Zitatform
(2022): Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2020. Unterrichtung durch die Bundesregierung (Drucksache 20/370). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/370 (06.01.2022)), 226 S.
Abstract
"Eine Betrachtung der Entwicklungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz ist im Jahr 2020 nicht ohne Bezug zur SARS-CoV-2-Pandemie möglich. Der Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2020“ beschreibt auch in diesem Jahr Daten zur Erwerbstätigkeit, zum Arbeitsunfall- und Berufskrankheitengeschehen, zu Renten und Arbeitsunfähigkeit. Daneben werden auch die Aktivitäten der verschiedenen Arbeitsschutzakteurinnen und Arbeitsschutzakteure vorgestellt, die sich im Jahr 2020 vielfältig mit den besonderen Herausforderungen der Pandemie auseinandergesetzt haben. Einen kurzen Überblick über die Aktivitäten der Arbeitsschutzbehörden und der Unfallversicherungsträger zur Bewältigung der Pandemie gibt Kapitel 2. Daneben steht die Pandemie auch im Kapitel zu Arbeitszeit und Arbeitsort (Kapitel 3.8) im Fokus. Der diesjährige Abschnitt zum Projekt „Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg“ (Abschnitt 3.7.2) nimmt neben „Teamarbeit“ auch „Homeoffice“ in den Blick – ein 2020 stark im Mittelpunkt stehendes Thema. Der Schwerpunkt des Berichtes befasst sich in diesem Jahr mit „Basisarbeit und Mindestlohn“ (Kapitel 4), wobei das erstgenannte Thema durch Auswertungen zu Arbeitsbedingungen und Gesundheit in Abschnitt 3.7.1 untersetzt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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