Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt im Rahmen beruflicher Rehabilitation
Für Personen, die durch Krankheit oder Behinderung mit Arbeitslosigkeit konfrontiert sind, ist berufliche Rehabilitation ein Weg, selbstbestimmt und unterstützt zu nachhaltiger beruflicher Reintegration und gesellschaftlicher Teilhabe zu finden. Zur Arbeitsmarktsituation von Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach einer Rehabilitationsmaßnahme bietet diese Infoplattform einen Überblick zum Forschungsstand und weiterführende Links zu Projekten und Institutionen.
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Literaturhinweis
Betriebliches Eingliederungsmanagement (2006)
Seel, Helga; Schimanski, Werner; Schian, Marcus; Gagel, Alexander; Zorn, Gerhard; Magin, Johannes; Dalitz, Sabine;Zitatform
Seel, Helga, Johannes Magin, Alexander Gagel, Sabine Dalitz, Gerhard Zorn, Marcus Schian & Werner Schimanski (2006): Betriebliches Eingliederungsmanagement. In: Behindertenrecht, Jg. 45, H. 2, S. 29-56.
Abstract
"Angesichts älter werdender Belegschaften in Deutschland - verwundert es nicht, dass das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) zu einem wichtigen Thema bei Arbeitgebern, Arbeitnehmern - dort insbesondere bei (schwertbehinderten Beschäftigten - und ihren Interessenvertretungen geworden ist. Die Zahl der Veröffentlichungen zu Fragen des BEM steigt, allerdings überwiegt derzeit die rein arbeitsrechtliche Befassung mit der Auslegung und Anwendung des § 84 SGB IX. DasThemenheft will neben den unbestreitbar wichtigen juristischen Fragen auch den Blick lenken auf Sinn und Zweck des BEM und damit für einen positiven Umgang mit diesem wichtigen sozial- und gesundheitspolitischen Thema werben. Der Beitrag von Dr. Helga Seel führt umfassend in die Thematik ein und beleuchtet Für und Wider dieser neuen Verpflichtung, die die Arbeitgeber, aber im Rahmen der Mitwirkungspflichten auch Arbeitnehmer/innen betrifft. Johannes Magin lenkt mit seiner Kosten-Nutzen-Analyse aus der Praxis den Blick auf die betriebswirtschaftliche Seite des BEM. Dr. Alexander Gagel und Sabine Dalitz gehen der Frage nach, ob die betriebs- bzw. dienststellenbezogenen Regelungen zum BEM zweckmäßiger in einer Betriebs-/Dienstvereinbarung oder in einer schwerbehindertenrechtlichen Integrationsvereinbarung getroffen werden sollten. Gerhard Zorn stellt die wichtigsten rechtlichen Aspekte rund ums BEM dar und zeigt interessengerechte ausgewogene Lösungen für die vielfach schwierigen juristischen Fragestellungen auf. Dr. Alexander Gagel und Marcus Schian befassen sich sodann vertieft mit dem rechtlichen Problem, die 6-Wochen-Frist für die Arbeitsunfähigkeit in § 84 Abs. 2 SGB IX zu ermitteln. Ein wesentliches Instrument zur gesundheitsgerechten Wiederaufnahme der Arbeit nach zumeist längerer Arbeitsunfähigkeit ist die stufenweise Wiedereingliederung im Betrieb bzw. in der Dienststelle gemäß den §§ 74 SGB V und 28 SGB IX. Werner Schimanski beschäftigt sich in seinem ausführlichen Aufsatz primär mit den sozialversicherungsrechtlichen Aspekten und Abgrenzungsfragen bei der stufenweisen Wiedereingliederung. Gagel/Schian hingegen befassen sich in ihrer Ausarbeitung vor allem mit dem besonderen Rechtsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten bei dieser speziellen Form der Arbeitsaufnahme nach Krankheit sowie der Verpflichtung des Arbeitgebers, der/dem Arbeitnehmer/in eine stufenweise Wiedereingliederung zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Economic incentives for return to work in Sweden: in theory and in practice (2006)
Zitatform
Selander, John (2006): Economic incentives for return to work in Sweden. In theory and in practice. In: International Journal of Disability Management, Jg. 1, H. 1, S. 107-113. DOI:10.1375/jdmr.1.1.107
Abstract
"A significant problem in Sweden is the large number of people on longterm sickness absence and disability pension. To prevent long-term absenteeism, increased focus has been put on employers and disability management (DM). Effective DM, however, also requires a motivated employee. One way to motivate employees to return to work (RTW), is to provide economic incentives. The aim of the current study was to investigate the occurrence of economic incentives for people in Sweden to RTW after long-term sickness absence. The study is based on three fictitious cases. The results show that only marginal economic incentives presently exist in the Swedish RTW system. The necessity for economic incentives in the RTW process can, of course, be usefully debated. Research suggests, however, that such incentives play a part in the RTW process. With stronger economic incentives for the employee, the effectiveness of DM and prospects of job return would, arguably, be enhanced." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Assessment, training and quality: evaluation of some vocational rehabilitation programmes (2006)
Spijkers, Will; Arling, Viktoria;Zitatform
Spijkers, Will & Viktoria Arling (2006): Assessment, training and quality. Evaluation of some vocational rehabilitation programmes. In: Journal of Public Health, Jg. 14, H. 6, S. 365-369. DOI:10.1007/s10389-006-0068-y
Abstract
"Aim of this contribution is to illustrate some topics of recent research in the vocational rehabilitation domain. First, three evaluation studies of new vocational rehabilitation programmes in vocational rehabilitation centers are described. These studies concern individually tailored educational programmes and tele-tutoring. This is followed by the presentation of a study concerned with the development and validation of an instrument for diagnosing planning competence. Thirdly, the development of an objective, standardized tool for monitoring the quality of rehabilitation processes during vocational training will be presented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Individuelle Lebenslagen von RehabilitandInnen: Erfolgsaspekte der sozialen und beruflichen Rehabilitation (2006)
Steiner, Karin; Egger-Subotitsch, Andrea; Weber, Maria;Zitatform
Steiner, Karin, Andrea Egger-Subotitsch & Maria Weber (2006): Individuelle Lebenslagen von RehabilitandInnen. Erfolgsaspekte der sozialen und beruflichen Rehabilitation. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 98 S.
Abstract
"Rehabilitation, in ihrer Bedeutung für die Berufswelt und somit für den Arbeitsmarkt, befasst sich längst nicht mehr nur mit Maßnahmen für Personengruppen im Kontext der 'Arbeitsinvalidität'. Es scheint viel eher so zu sein, dass die Zahl der 'klassischen' Arbeitsunfälle ständig abnimmt, die Zahl der Unfälle in der Freizeit und darüber hinaus die Zahl der Menschen mit chronisch-degenerativen Erkrankungen jedoch ständig zunimmt. Diese Veränderungen bewirken, dass in der zweiten Hälfte des 20. Jhd. Maßnahmen der Rehabilitation in einem breiteren Ausmaß an Bedeutung gewinnen. In dem Bericht werden Erfolgsaspekte der sozialen und beruflichen Rehabilitation diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Effekte berufsbezogener Behandlungselemente in der orthopädischen Rehabilitation der Rentenversicherung (2006)
Streibelt, M.; Hansmeier, T.; Müller-Fahrnom, Werner;Zitatform
Streibelt, M., T. Hansmeier & Werner Müller-Fahrnom (2006): Effekte berufsbezogener Behandlungselemente in der orthopädischen Rehabilitation der Rentenversicherung. In: Die Rehabilitation, Jg. 45, H. 3, S. 161-171.
Abstract
"In der medizinischen Rehabilitation werden zunehmend Behandlungskonzepte mit stärkerer Ausrichtung auf die gesundheitsbedingten beruflichen Problemlagen des Patienten entwickelt und eingesetzt. Das hier betrachtete Modell 'Medizinisch berufliche Orientierung' (MBO) der Klinik Niedersachsen in Bad Nenndorf stellt die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) ins Zentrum der Diagnostik und richtet die Behandlungsplanung und -durchführung, insbesondere die gezielte funktionelle Einzeltherapie, darauf aus. Die Studie untersucht Effekte dieser MBO-Behandlung auf die Aktivitäten und berufliche Teilhabe von Patienten mit muskuloskeletaler Erkrankung (MSK) mit besonderen beruflichen Problemlagen sowie das Schnittstellenmanagement zwischen medizinischer Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Es werden Ergebnisse einer randomisierten Follow-up-Studie vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufliche Rehabilitation schizophren Erkrankter: Erfolgsvorhersage durch Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit (2006)
Zitatform
Watzke, Stefan (2006): Berufliche Rehabilitation schizophren Erkrankter. Erfolgsvorhersage durch Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit. (Studien zur Schizophrenieforschung 10), Hamburg: Korvac, 333 S.
Abstract
"Personen mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formkreis benötigen besondere Rehabilitationsleistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, um einer Ausgliederung aus der Gesellschaft entgegenzuwirken. Welche Patienten eine Rehabilitation aber erfolgreich abschließen und welchen Patienten dies nicht gelingt, konnte bislang nur in eingeschränktem Umfang vorhergesagt werden. Neuere Ansätze versuchen, eine verbesserte Erfolgsprognose durch die Einbeziehung kognitiver Beeinträchtigungen der Erkrankten zu erzielen. Das Buch liefert einen umfangreichen Überblick über die Studienlage zur Vorhersage von Rehabilitationserfolg unter Verwendung soziodemographischer und krankheitsbezogener Prädiktorvariablen einerseits und dem Ausmaß kognitiver Leistungen andererseits. Ein neuer, innovativer Testansatz - die Dynamische Testdiagnostik - verspricht, über die basale kognitive Performanz hinausgehende Informationen über die maximale kognitive Leistungsfähigkeit der Probanden, ihre kognitive Modifizierbarkeit zu liefern. Mit dem Ziel einer weiteren Verbesserung der Erfolgsvorhersage wurden in einer längsschnittlichen Studie an einer Stichprobe schizophren erkrankter Rehabilitanden erstmals diese Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit zur Prognose des individuellen Rehabilitationserfolges eingesetzt. Durch die Anwendung dynamisch kognitiver Testverfahren konnten Personengruppen mit differentiellem kognitivem Lernpotenzial identifiziert werden, die sich deutlich in Ausprägung und Entwicklung ihrer arbeitsbezogenen Lernfähigkeit während der Rehabilitation, in ihrer Entwicklung des Funktionsniveaus über die Rehabilitation hinaus sowie im Ausmaß der beruflichen Wiedereingliederung unterschieden. Diese richtungsweisenden Befunde über eine longitudinale prognostische Validität der individuellen kognitiven Modifizierbarkeit werden hinsichtlich ihrer Relevanz für eine zukünftige Gestaltung beruflicher Rehabilitation diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsplatzorientierte Rehabilitation von Bauarbeitern: Ergebnisse der Pilotstudie "RehaBau" (2006)
Weiler, Stephan W.; Kessel, R.; Josenhans, J.; Hanse, J.; Hartmann, B.; Hauck, A.; Mark, A. van; Bodmann, J. von;Zitatform
Weiler, Stephan W., B. Hartmann, J. Josenhans, J. Hanse, A. Hauck, J. von Bodmann, A. van Mark & R. Kessel (2006): Arbeitsplatzorientierte Rehabilitation von Bauarbeitern. Ergebnisse der Pilotstudie "RehaBau". In: Die Rehabilitation, Jg. 45, H. 5, S. 309-313.
Abstract
"In einer deskriptiven Studie wurden 122 Baubeschäftigte mit schmerzbedingten Tätigkeitseinschränkungen speziell arbeitsplatzbezogen stationär rehabilitiert. Mit schriftlichen Befragungen zum Reha-Beginn sowie drei Monate und ein Jahr nach Reha-Ende wurden tätigkeitsbezogene Belastungen und Beschwerden erfasst. Zum Einsatz kamen die Fragebogensysteme FBS, FFbH-R, SF-36 und ein zur Erfassung projektspezifischer Items entwickeltes Inventar. Neben einer hohen Reha-Zufriedenheit waren Verbesserungen der Beschwerden und der Lebensqualität nachzuweisen, welche über ein Jahr signifikant blieben und somit für einen nachhaltigen Rehabilitationserfolg sprechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Employment guidance services for people with disabilities (2006)
Wynne, Richard; O'Kelly, Caroline; MacAnaney, Donal; Fleming, Padraic;Zitatform
Wynne, Richard, Donal MacAnaney, Caroline O'Kelly & Padraic Fleming (2006): Employment guidance services for people with disabilities. Dublin, 64 S.
Abstract
"The number of people on long-term disability benefits in Europe is rising and this group is particularly at risk of social exclusion. Although many of those away from work for a long period due to illness or injury would like to rejoin the workforce, very few actually do so in practice. This situation means that potential workers are absent from the labour market and there is pressure on social security systems. One of the key strategies for reversing this trend and helping long-term benefit claimants to return to work is a system of effective employment guidance and counselling services. By looking at case studies in 10 Member States, this report identifies examples of good practice in employment services for people who have become disability claimants in the course of their working lives. It concludes that there is overall a lack of awareness of the specific needs of people on longterm disability benefits and a need for a wider range of initiatives specially targeted at this group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien: 15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth. Tagungsband (2006)
Abstract
Der Band dokumentiert die Beiträge des 15. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquiums, das unter dem Motto 'Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien' gemeinsam von der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Deutschen Rentenversicherung Ober- und Mittelfranken sowie mit der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften ausgerichtet wurde und an dem über 800 Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen und Therapeuten sowie Gesundheitsmanager, Verwaltungsfachleute und Politiker teilnahmen. Die berufliche Integration chronisch kranker und behinderter Versicherter ist das primäre Ziel der Rehabilitation der Rentenversicherung. Für die Rehabilitanden sichert eine erfolgreiche Rehabilitation ihre Teilhabe am Erwerbsleben und ihr Einkommen. Darüber hinaus erfordert eine Berufstätigkeit weit über das 60. Lebensjahr hinaus, wie sie von der Bundesregierung angestrebt wird, für viele Arbeitnehmer eine gezielte Unterstützung durch rehabilitative Leistungen. Vor diesem Hintergrund behandeln die Beiträge des Kolloquiums folgende Themenbereiche: Rehabilitation und Arbeitswelt, Theorie und Methodik, Allgemeine Rehabilitationswissenschaften sowie Indikationsbereiche der Rehabilitation. Inhaltsübersicht: Plenarvorträge; Rehabilitation und Arbeitswelt; Berufliche Orientierung 1; Berufliche Orientierung 2; Berufliche Orientierung 3; Berufliche Orientierung 4; Berufliche Orientierung (Poster 1 - 5) Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben 1; Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben 2; Theorie und Methodik; Methodik der Reha-Forschung; Methodik der Reha-Forschung (Poster 6); Outcome-Messung; Assessmentinstrumente 1; Assessmentinstrumente 2; Assessmentinstrumente 3; Assessmentinstrumente (Poster 7 - 19); ICF; Allgemeine Rehabilitationswissenschaften; Reviews und Evidenzbasierung; Reha-Leitlinien; Qualitätsmanagement 1; Qualitätsmanagement 2; Qualitätsmanagement 3; Qualitätsmanagement (Poster 20 - 23); Gesundheitsbildung und Patientenschulung; Aus- und Fortbildung (Poster 24 - 26); Rehabilitation im Gesundheitssystem (Poster 27 - 29); Sozialmedizin und Begutachtung; Sozialmedizin und Begutachtung (Poster 30 - 31); Rehabilitationspsychologie; Rehabilitationspsychologie (Poster 32 - 33); Reha-Ökonomie; Gesundheitsökonomie/Reha-Ökonomie (Poster 34 - 35); Rehabilitationsrecht; Rehabilitationsrecht (Poster 36); Indikationsbereiche der Rehabilitation; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 1; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 2; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 3; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 4; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation (Poster 37 - 42); Neurologische Rehabilitation; Neurologische Rehabilitation (Poster 43 - 47); Kardiologische Rehabilitation 1; Kardiologische Rehabilitation 2; Onkologische Rehabilitation 1; Onkologische Rehabilitation 2; Onkologische Rehabilitation (Poster 48 - 52); Gastroenterologische Rehabilitation; Pneumologische Rehabilitation; Pneumologische Rehabilitation (Poster 53); Rehabilitation bei psychischen Störungen 1; Rehabilitation bei psychischen Störungen 2; Rehabilitation bei psychischen Störungen 3; Suchtrehabilitation; Rehabilitation bei psychischen Störungen (Poster 54 - 57); Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen 1; Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen 2; Andere Indikationen (Poster 58 - 59). (IAB)
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Behinderte und gesundheitlich eingeschränkte Menschen: Qualifikationsstrukturen und Integrationschancen auf dem Arbeitsmarkt heute und morgen (2005)
Zitatform
Allmendinger, Jutta & Angela Rauch (2005): Behinderte und gesundheitlich eingeschränkte Menschen. Qualifikationsstrukturen und Integrationschancen auf dem Arbeitsmarkt heute und morgen. In: Konturen. Fachzeitschrift zu Sucht und sozialen Fragen, Jg. 26, H. 1, S. 20-23.
Abstract
"Die Teilhabe am Arbeitsleben ist gerade für Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen eine wichtige Voraussetzung dafür, in einem gleichberechtigten Miteinander in der Gesellschaft leben zu können. Entsprechend setzt das SGB IX hier einen Schwerpunkt. Ziel ist es, die Erwerbsfähigkeit Behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen (wieder) herzustellen, soweit ihre Leistungsfähigkeit das zulässt. Dabei soll ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer gesichert werden. Dazu gehört auch eine gute Qualifikation, die es ermöglicht, auf dem heutigen und zukünftigen Arbeitsmarkt zu bestehen. In dem Beitrag skizzieren wir die wenigen vorhandenen Rahmendaten zu Qualifikationsstrukturen behinderter Menschen und vergleichen deren Lage mit der Situation formal Nichtbehinderter. Vertiefend, und notgedrungen auf eine andere Datengrundlage zurückgreifend, betrachten wir dann die Arbeitslosigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, also einem Personenkreis, der nicht deckungsgleich mit den Behinderten ist. Wir schließen mit einer Skizze der Erwerbsarbeit von morgen und fragen, welche Zukunft die Behinderten haben und welche Voraussetzungen dafür zu schaffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilhabe am Arbeitsleben: Wege der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung (2005)
Bieker, Rudolf; Bieker, Rudolf; Rauch, Angela ; Schäfers, Markus ; Blesinger, Berit; Schartmann, Dieter; Dings, Wolfgang; Schier, Friedel; Frehe, Horst; Schmal, Andreas; Haerlin, Christiane; Schüller, Simone ; Hinz, Andreas; Schwendy, Arnd; Lelgemann, Reinhard; Senner, Anton; Biermann, Horst; Theunissen, Georg; Faßmann, Hendrik; Wansing, Gudrun; Haines, Hartmut; Weiand, Elisabeth-Charlotte; Niehaus, Mathilde ; Wendt, Sabine; Frühauf, Theo; Ziegler, Mechthild; Boban, Ines; Krohn, Jochen;Zitatform
Bieker, Rudolf (Hrsg.) (2005): Teilhabe am Arbeitsleben. Wege der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung. Stuttgart: Kohlhammer, 367 S.
Abstract
"Die Teilhabe am Arbeitsleben ist für Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen ein zentraler Baustein für persönliche Autonomie und soziale Integration. Das Buch behandelt die vielfältigen Möglichkeiten, Instrumentarien und Handlungsansätze, mit denen das sozialpolitische Ziel der gleichberechtigten Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben verwirklicht werden soll. Eng am Prozess der beruflichen Integration orientiert und unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen in Gesetzgebung und Praxis wird das schwer überschaubare Feld der beruflichen Förderung für Studierende und Fachkräfte transparent gemacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Vorhersage einer Verbesserung des beruflichen Status chronisch psychisch Kranker nach rehabilitativen bzw. integrativen Maßnahmen (2005)
Galvao, Anja; Brieger, P.; Watzke, S.; Hühne, M.; Gawlik, B.;Zitatform
Galvao, Anja, S. Watzke, B. Gawlik, M. Hühne & P. Brieger (2005): Vorhersage einer Verbesserung des beruflichen Status chronisch psychisch Kranker nach rehabilitativen bzw. integrativen Maßnahmen. In: Die Rehabilitation, Jg. 44, H. 4, S. 208-214.
Abstract
"Psychisch kranke Personen bedürfen nach krankheitsbedingtem Ausfall häufig besonderer Rehabilitationsleistungen, um ihnen den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Bezüglich geeigneter Prädiktoren eines erfolgreichen oder problematischen Rehabilitationsverlaufes liegen bisher wenige Erkenntnisse vor. Die Studie verfolgt das Ziel, den Zusammenhang zwischen Rehabilitationserfolg im Sinne eines relativen Fortschritts im Beschäftigungsniveau mit zu Beginn der Maßnahme erhobenen personenbezogenen Parametern zu untersuchen. Grundlage der Auswertung bilden die Daten von 101 Personen, die eine entsprechende Maßnahme absolviert hatten. Es wurden soziodemografische, intellektuelle, psychopathologische und Maße der Lebensqualität erhoben. Die Teilnehmer wurden entsprechend ihrer unmittelbar im Anschluss an die Maßnahme objektiv erwarteten Beschäftigungssituation in zwei Gruppen unterteilt (Fortschritt vs. Stagnation), Maße mit signifikant differierenden Gruppenausprägungen wurden einer regressionsanalytischen Auswertung zur Vorhersage des Wiedereingliederungserfolges unterzogen. Als für den Fortschritt auf der Beschäftigungsachse prädiktiv erwiesen sich ein höheres Funktionsniveau, eine geringe Gesamtdauer der vorangegangenen Arbeitslosigkeit, eine gute arbeitsbezogene Anpassung und geringes Alter zu Beginn der Maßnahme. Objektive Parameter haben ein stärkeres Vorhersagepotenzial als subjektive Befindlichkeitskriterien in Bezug auf die Wiedereingliederung chronisch psychisch Kranker. Die Diagnose gemäß DSM-IV steht in der vorliegenden Studie in keinem klaren Zusammenhang zu einer späteren Wiedereingliederung, die initiale Ausprägung des Funktionsniveaus hat dagegen prädiktiven Wert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Schutz der Gesundheit und Teilhabe am Arbeitsleben behinderter, chronisch kranker und älterer Menschen (2005)
Igl, Gerhard; Köhler, Stephan; Kohte, Wolfhard; Welti, Felix ; Letsch, Bernd; Deinert, Olaf; Mühlenbruch, Sonja; Igl, Gerhard; Niehaus, Mathilde ; Bieritz-Harder, Renate; Oppolzer, Alfred; Winkler, Björn; Welti, Felix ; Heine, Wolfgang; Wichner, Klaus;Zitatform
Köhler, Stephan, Wolfhard Kohte, Bernd Letsch, Olaf Deinert, Sonja Mühlenbruch, Gerhard Igl, Mathilde Niehaus, Renate Bieritz-Harder, Alfred Oppolzer, Björn Winkler, Felix Welti, Wolfgang Heine & Klaus Wichner (sonst. bet. Pers.) (2005): Der Schutz der Gesundheit und Teilhabe am Arbeitsleben behinderter, chronisch kranker und älterer Menschen. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 51, H. Sonderheft, S. 1-174.
Abstract
Der Band dokumentiert die Beiträge zur Tagung, die im Dezember 2004 in Timmendorfer Strand stattgefunden hat. Neben sozial- und arbeitsrechtlichen Fragen sowie gesundheits- und behindertenpolitischen Aspekten der Teilhabe behinderter, chronisch kranker und älterer Menschen am Arbeitsleben werden zwei Blickwinkel verfolgt, zum einen Teilhabe als betriebliche Aufgabe, zum anderen die Verwaltungsperspektive der Rehabilitationsträger. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Volltexte der Einzelbeiträge. -
Literaturhinweis
Zurück ins Berufsleben: neue Aufgabe für die Prävention (2005)
Mehrhoff, Friedrich;Zitatform
Mehrhoff, Friedrich (2005): Zurück ins Berufsleben. Neue Aufgabe für die Prävention. In: Bundesarbeitsblatt H. 8/9, S. 19-21.
Abstract
Der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit nach schweren Krankheiten und Unfällen ist Gegenstand des im Mai 2004 verabschiedeten Paragraphen 84 Absatz 2 des Sozialgesetzbuches IX (Rehabilitationsrecht). Hiermit soll Arbeitslosigkeit und Schwerbehinderung vorgebeugt und die Zahl der Frühverrentungen reduziert werden. Das nunmehr gesetzlich vorgeschriebene betriebliche Eingliederungsmanagement geht über den Gesundheits- und Arbeitsschutz und die betriebliche Gesundheitsförderung hinaus. Es kommt zu einem Paradigmenwechsel in der sozialen Sicherung. Zusätzlich zur Leistungsverantwortung der sozialen Versicherer übernehmen die Arbeitgeber und Betriebe Verantwortung für die Gesundheit kranker Beschäftigter. 'Das bedarf innovativer Modelle und integrativer Angebote in der sozialen Sicherung, die das Potential der Arbeitgeber einerseits nutzen und anderseits vorhandene Erfahrungen und Ressourcen in Betrieben nutzbar machen. Die neue Rechtspflicht der Arbeitgeber sollte als Chance genutzt werden, um gleichermaßen wirtschaftlich und sozial zu handeln. Denn unabhängig von der gesetzlichen Pflicht profitieren Arbeitgeber davon, Fehlzeiten zu reduzieren, Entgeltfortzahlungen zu sparen, Beiträge für Sozialversicherungen zu senken und das Image eines gesunden Unternehmens zu erhöhen.' (IAB)
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Literaturhinweis
Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (2005)
Müller-Fahrnow, Werner; Hansmeier, T.; Gerwinn, Hans; Greitemann, B.; Radoschewski, F. M.;Zitatform
Müller-Fahrnow, Werner, B. Greitemann, F. M. Radoschewski, Hans Gerwinn & T. Hansmeier (2005): Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. In: Die Rehabilitation, Jg. 44, H. 5, S. 287-296.
Abstract
"Rückkehr in das Erwerbsleben und Gewährleistung der Teilhabe am Arbeitsleben sind erklärtes Ziel der Rehabilitation durch die gesetzliche Rentenversicherung. Voraussetzung für optimale Ergebnisse beim Erhalt der Erwerbsfähigkeit und der Reintegration in das Erwerbsleben ist ein durchgängiges Partizipationsmanagement in der rehabilitativen Versorgung. Dazu bedarf es einer stärkeren beruflichen Orientierung der medizinischen Rehabilitation, einer am individuellen Bedarf ausgerichteten, teilnehmerorientierten beruflichen Rehabilitation und der engeren Verknüpfung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation. Im Rahmen des Förderschwerpunkts 'Rehabilitationswissenschaften' und darüber hinaus war eine Reihe von Forschungsprojekten und wissenschaftlicher Arbeiten ausgerichtet auf die Entwicklung, Erprobung und Bewertung: - neuer Screeninginstrumente und diagnostischer Verfahren zum Erkennen individueller berufsbezogener Problemlagen und Rehabilitationsbedarfe in der medizinischen und beruflichen Rehabilitation, - spezifischer, unmittelbar auf die individuelle berufsbezogene Einschränkung und Belastbarkeit ausgerichteter Therapien und Behandlungsmodelle sowie - Modelle der Organisation und der Formen der Zusammenarbeit zwischen medizinischer und beruflicher Rehabilitation. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Projekte und Entwicklungsarbeiten in diesen Forschungsfeldern und ordnet sie in die Erfordernisse für eine verstärkte und durchgängige berufliche Orientierung in der rehabilitativen Versorgung ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eingliedern statt ausmustern: Möglichkeiten und Strategien zur Sicherung der Erwerbsarbeit älterer Arbeitnehmer (2005)
Schott, Thomas;Zitatform
Schott, Thomas (Hrsg.) (2005): Eingliedern statt ausmustern. Möglichkeiten und Strategien zur Sicherung der Erwerbsarbeit älterer Arbeitnehmer. (Gesundheitsforschung), Weinheim u.a.: Juventa-Verl., 224 S.
Abstract
"Bis in die jüngste Vergangenheit war in Deutschland ein Trend zur vorzeitigen Berentung zu verzeichnen. Das mittlere Rentenzugangsalter sank kontinuierlich und mittlerweile ist die Erwerbsquote der über 55jährigen weltweit eine der geringsten im Vergleich zu anderen westlichen Industrienationen. Unternehmen investierten bislang wenig in das Humankapital 'ältere Arbeitnehmer'. Es steht jedoch nicht nur die Finanzierung des Sozialstaates auf dem Spiel. Für die nahe Zukunft kann auch ein Mangel an jüngeren Arbeitskräften prognostiziert werden. Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit sollten deshalb Unternehmen und Gesellschaft verstärkt in die Einbindung älterer Arbeitnehmer investieren und sowohl deren Qualifikation als auch Gesundheit im Rahmen einer aktiven betrieblichen Personal- und staatlichen Sozialpolitik fördern.
Die Beiträge gliedern sich wie folgt
- Demographische, sozialpolitische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen
- Arbeit, Krankheit und der Trend zur Frühberentung
- Die Notwendigkeit der Integration von Prävention, Betrieblichem Gesundheitsmanagement und Rehabilitation
- Personalpolitik und Betriebliches Gesundheitsmanagement für ältere Arbeitnehmer
- Wiedereingliederung nach einer schweren Erkrankung
- Flankierende Maßnahmen zur Sicherung der Nachhaltigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zukunft der Berufsförderwerke in Deutschland nach der Hartz IV-Umsetzung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP - Drucksache 15/5157 (2005)
Zitatform
(2005): Zukunft der Berufsförderwerke in Deutschland nach der Hartz IV-Umsetzung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der FDP - Drucksache 15/5157. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/5204 (05.04.2005)), 6 S.
Abstract
Berufsförderungswerke bieten eine Aus- und Fortbildung für Menschen an, die aus gesundheitlichen Gründen in ihrem ursprünglichen Beruf nicht mehr arbeiten können oder nach einem Unfall rehabilitiert und in den Arbeitsmarkt wieder eingegliedert werden möchten. Das Berufsförderungswerk Weser-Ems in Ganderkesee/Niedersachsen, ein wichtiger Arbeitgeber der Region, kämpft nach der Hartz IV-Umsetzung mit erheblichen Schwierigkeiten: zum einen haben sich die Anmeldezahlen um mehr als 25 Prozent verringert und zum anderen wurden die Leistungsbewilligungen der BA für solche Maßnahmen stark eingeschränkt. Letztlich wird auch die Vermittlung der durch das Berufsförderungswerk ausgebildeten Rehabilitanden in den Arbeitsmarkt erschwert. Vor diesem Hintergrund befasst sich die kleine Anfrage der Fraktion der FDP mit der Frage nach der Zukunft der Berufsförderungswerke in Deutschland nach der Hartz IV-Umsetzung. Die Antwort der Bundesregierung lautet dahingehend, dass für die Förderung der beruflichen Teilhabe behinderter Menschen weiterhin die bereitgestellten Mittel von Bund und BA durch die bei den Grundsicherungsträgern aus dem Eingliederungsbudget nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch zu erbringenden Teilhabeleistungen ergänzt werden. Ein Zusammenhang zwischen der Umsetzung von Hartz IV und der sinkenden Anmeldezahl bei den Berufsförderungswerken wird zurückgewiesen, da sich die Entwicklung bereits im Jahr 2004 abgezeichnet hat. Demnach sind Vermutungen unbegründet, dass viele Menschen mit Behinderungen nicht mehr die ihnen zustehenden Leistungen erhalten. Die BA und die übrigen Rehabilitationsträger lösen nach wie vor die Rechtsansprüche auf Förderung der Teilhabe ein. (IAB)
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Literaturhinweis
Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation: zur volkswirtschaftlichen Wirksamkeit von Qualifizierungsmaßnahmen im BBRZ (Österreich) (2004)
Blumberger, Walter;Zitatform
Blumberger, Walter (2004): Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation. Zur volkswirtschaftlichen Wirksamkeit von Qualifizierungsmaßnahmen im BBRZ (Österreich). In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 18, H. 5, S. 205-223.
Abstract
"Fragen nach dem Verhältnis von Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation werden seit den 1960er Jahren immer wieder aufgeworfen, und mit unterschiedlichen Methoden wurde versucht, deren volkswirtschaftlichen Nutzen nachzuweisen. Seit den späten 1980er Jahren gerieten auch die Träger der beruflichen Rehabilitation in Österreich unter einen zunehmenden ökonomischen Legitimationsdruck 1995 wurde eine diesbezügliche erste volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen Analyse für die Rehabilitationsmaß-nahmen im Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrum (BBRZ) durchgeführt. Es wurde untersucht, ob die gesellschaftlich aufgebrachten finanziellen Investitionen in die Rehabilitation dazu führen, dass das Brutto-Erwerbseinkommen der Rehabilitierten ausreicht, durch Steuern etc. die Kosten zu kompensieren. In einer zweiten Studie (2004) wurden zwei Gruppen mit vergleichbaren Erwerbseinschränkungen (eine Gruppe mit, die zweite Gruppe ohne Rehabilitationsmaßnahmen) hinsichtlich ihrer beruflichen Integration untersucht. Im vorliegenden Artikel werden die Ergebnisse vorgestellt und erläutert, dass sich berufliche Rehabilitationsmaßnahmen offensichtlich auch aus volkswirtschaftlicher Sicht lohnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit: eine Analyse präventiver, begleitender, akuter und nachsorgender Strategien und Interventionen zur Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit von ArbeitnehmerInnen in Österreich. Endbericht (2004)
Blumberger, Walter; Keppelmüller, Peter; Paireder, Karin; Niederberger, Karl;Zitatform
Blumberger, Walter, Peter Keppelmüller, Karl Niederberger & Karin Paireder (2004): Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit. Eine Analyse präventiver, begleitender, akuter und nachsorgender Strategien und Interventionen zur Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit von ArbeitnehmerInnen in Österreich. Endbericht. Linz, 305 S.
Abstract
"Die Studie liefert Ergebnisse und Aufschlüsse, welche Maßnahmen und Strategien geeignet wären, um das faktische Pensionsantrittsalter in Österreich an das gesetzliche Pensionsantrittsalter durch Erhaltung und Förderung der Arbeitsfähigkeit heranzuführen. Invaliditäts- bzw. BerufsunfähigkeitspensionistInnen stehen im Mittelpunkt der Studie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Case Management zur Erhaltung von Beschäftigungsverhältnissen behinderter Menschen (CMB): Abschlußbericht der wissenschaftlichen Begleitung einer Modellinitiative der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (2004)
Brader, Doris; Faßmann, Hendrik; Lewerenz, Julia; Steger, Renate; Wübbeke, Christina;Zitatform
Brader, Doris, Hendrik Faßmann, Julia Lewerenz, Renate Steger & Christina Wübbeke (2004): Case Management zur Erhaltung von Beschäftigungsverhältnissen behinderter Menschen (CMB). Abschlußbericht der wissenschaftlichen Begleitung einer Modellinitiative der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation. (Forschungsbericht des Instituts für Empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg), Nürnberg, 288 S.
Abstract
Ziel des Modellprojektes 'Case Management zur Erhaltung von Beschäftigungsverhältnissen behinderter Menschen (CMB)' war es, ein Ausgliederungsverhinderungsmanagement unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen zu erproben und auf seine Wirksamkeit hin zu überprüfen sowie zu einer möglichst allgemeinverbindlichen Präzisierung des Dienstleistungskonzepts zu gelangen. Im Rahmen des bundesweit angelegten Entwicklungsprojekts wurden Informationen über Erfahrungen und Betreuungsaktivitäten für mehr als 1.000 Klient(inn)en der CMB-Stellen aus 13 Standorten dokumentiert und ausgewertet. Die von der Begleitforschung vorgelegten Ergebnisse zeigen, dass Case Management zur Erhaltung von Beschäftigungsverhältnissen behinderter Menschen (CMB) ein sinnvolles und effektives präventives Vorgehen darstellt. Bei fast der Hälfte der Klienten und Klientinnen der einbezogenen Stellen konnten Beschäftigungsverhältnisse durch CMB erhalten oder berufliche Qualifizierungsmaßnahmen (großenteils mit Weiterbeschäftigungsoption) eingeleitet werden. Modellrechnungen belegen, dass die Einsparungen auf Seite der Reha-Träger erheblich größer sind als die für das Eingliederungsmanagement aufzubringenden Kosten. Zu erwarten ist, dass die Nachfrage nach CMB-Leistungen vor allem im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen in dem Maße zunimmt, in dem die neuen Rechtsnormen des § 84 Abs. 2 SGB IX in der Praxis greifen. Es gilt, dem durch eine zügige Bereitstellung einer Infrastruktur zu entsprechen, die den hohen Erwartungen an ein auf diesen Bereich abgestimmtes qualifiziertes Eingliederungsmanagement gerecht wird. (IAB)
