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Dossier

PASS-Literatur

Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) ist eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung. Mit dem PASS baut das IAB einen Datensatz für die Arbeitsmarkt-, Sozialstaats- und Armutsforschung in Deutschland auf. Durch seine Fallzahlen und die jährliche Periodizität ist PASS eine zentrale Quelle für die Untersuchung des Arbeitsmarkts, der Armut und der Situation von SGB-II-Leistungsempfängern in Deutschland.
In diesem Themendossier finden Sie die mit PASS-Daten erstellte Forschungsliteratur, Daten- und Methodendokumentationen des PASS sowie Veröffentlichungen der methodischen Begleitforschung.
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  • Literaturhinweis

    Life satisfaction and labor market status (2013)

    Sieger, Philip;

    Zitatform

    Sieger, Philip (2013): Life satisfaction and labor market status. Frankfurt am Main, 75 S.

    Abstract

    "In this paper I analyze the relationship between unemployment and life satisfaction. Using a panel data set covering the years 2007 to 2011, I estimate the effect of different labor market statuses on self-reported life satisfaction. The survey design of the data set deliberately oversamples unemployed and low income households such that precise estimates for these groups are possible. The complex survey design is taken into consideration when computing descriptive statistics and calculating standard errors. I extensively control for potential confounders as age, marital status, health, education,, household income, number of children and social contact to mitigate the problem of omitted variables. I estimate the relationship by OLS, ordered logit and first differences controlling for individual heterogeneity. The results of the different estimation techniques coincide for the most relevant variables, especially unemployment, which is associated with a 0.7 point drop in life satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inklusive Gesellschaft - Teilhabe in Deutschland: soziale Teilhabe von Menschen in prekären Lebenslagen (2013)

    Sthamer, Evelyn; Brülle, Jan ; Opitz, Lena;

    Zitatform

    Sthamer, Evelyn, Jan Brülle & Lena Opitz (2013): Inklusive Gesellschaft - Teilhabe in Deutschland. Soziale Teilhabe von Menschen in prekären Lebenslagen. (ISS-aktuell 19/2013), Frankfurt am Main, 88 S.

    Abstract

    "Folgende Fragen werden im Rahmen der vorliegenden Forschungsarbeit untersucht: Inwieweit haben Menschen im SGB-II-Bezug und in prekären Lebenslagen noch das Gefühl, dazuzugehören? Wie wirkt sich die Zugehörigkeit zum SGB-II-Rechtskreis auf ihre Teilhabe- und Beteiligungschancen aus? Welche Faktoren verbessern das soziale Teilhabeempfinden von Menschen im SGB-II-Bezug?
    Der Bericht gliedert sich wie folgt: Zunächst wird diese Studie in den Gesamtkontext des Projektes eingeordnet, um dann auf die theoretischen und empirischen Grundlagen zu den Einflüssen von SGB-II-Bezug, Einkommensarmut und Arbeitslosigkeit auf die soziale Teilhabe einzugehen (Kapitel 2). Danach wird die Situation in Deutschland beschrieben und aufgezeigt, welche Unterschiede zwischen den beiden Konzepten 'Einkommensarmut' und 'SGBII-Bezug' bestehen (Kapitel 3). Den zweiten Teil des Berichtes bildet die empirisch quantitative Untersuchung über soziale Teilhabe in prekären Lebenslagen. Dabei werden einleitend die zugrunde liegenden Daten, das Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) und die Operationalisierung der Daten beschrieben, um anschließend auf die Stichprobenbeschreibung einzugehen (Kapitel 4). Es folgt die Darstellung der empirischen Datenauswertung im Quer- und Längsschnitt. Die Analyse beginnt dabei mit Beschreibungen von Zusammenhängen und Verläufen (Kapitel 5). Schließlich folgt eine Sequenzanalyse, um verschiedene Verlaufstypen in prekären Lebenslagen zu identifizieren und zu beschreiben (Kapitel 6). Den bivariaten Analysen im Quer- und Längsschnitt (Kapitel 7) schließen sich komplexe multivariate Analysen an (Kapitel 8). In Kapitel 9 wird die Gruppe der SGB-II-Leistungsbezieher/innen näher in den Blick genommen und die Frage untersucht, welche Faktoren sich auf ihr subjektives Teilhabeempfinden auswirken. Abschließend werden zentrale Ergebnisse der Untersuchung zusammenfassend erläutert sowie Handlungsempfehlungen für Sozialpolitik und für die Praxis abgeleitet (Kapitel 10)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The PASS panel survey after six waves (2013)

    Trappmann, Mark ; Bethmann, Arne ; Müller, Gerrit; Beste, Jonas ;

    Zitatform

    Trappmann, Mark, Jonas Beste, Arne Bethmann & Gerrit Müller (2013): The PASS panel survey after six waves. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 4, S. 275-281., 2013-09-23. DOI:10.1007/s12651-013-0150-1

    Abstract

    "Ziel des Haushaltspanels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS) ist es, eine Datenbasis für die Analyse des Bezugs von wohlfahrtsstaatlichen Leistungen nach der Einführung des Arbeitslosengeld II in Deutschland im Jahr 2005 zur Verfügung zu stellen. Dies umfasst die Aufnahme und die Beendigung des Leistungsbezugs, sowie die soziale Lage von Haushalten und Individuen im Bezug, ihre Wege mit der Situation umzugehen und den Kontakt zu Trägern der Grundsicherung. PASS ist eine Haushaltspanelbefragung, in deren Rahmen in jeder Welle ca. 10.000 Haushalte befragt werden. Zusätzlich zu Haushaltsinterviews mit den Haushaltsvorständen werden ungefähr 15.000 Interviews mit Haushaltsmitgliedern ab 15 Jahren durchgeführt. Dieser Aufsatz gibt einen Überblick über die ersten sechs Wellen von PASS. Beschrieben werden Ziele, Erhebungsinhalte, Studien- und insbesondere Stichprobendesign, Fallzahlen, Datenzugang und methodische Begleitforschung. Der Aufsatz schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Anhang B3: Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS) (2013)

    Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Trappmann, Mark (2013): Anhang B3: Das Panel "Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" (PASS). In: M. Dietz, P. Kupka & P. Ramos Lobato (2013): Acht Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende : Strukturen - Prozesse - Wirkungen (IAB-Bibliothek, 347), S. 359-365. DOI:10.3278/300829w

    Abstract

    "Ziel von PASS ist es, Forscherinnen und Forschern am IAB ebenso wie externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Datenbasis zur Verfügung zu stellen, mit der sich zentrale Fragestellungen der SGB-II-Forschung beantworten lassen. Die forschungsleitenden Fragen sind (vgl. Achatz et al. 2007):
    1. Welche Wege führen aus dem Bezug von Arbeitslosengeld II?
    2. Wie verändert sich die soziale Lage betroffener Haushalte im Leistungsbezug?
    3. Wie verändern sich Einstellungen (z. B. Konzessionsbereitschaft) und Handlungsweisen
    (z. B. Suchintensität und Suchstrategien) betroffener Personen?
    4. Wie häufig finden Interaktionen zwischen Grundsicherungsempfängern und Trägern der Grundsicherung statt, wie gestalten sich diese und welche Auswirkungen haben sie auf die Abgangschancen?
    5. Welche Erwerbsverlaufsmuster oder Haushaltsdynamiken führen in den Bezug von Arbeitslosengeld II?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trappmann, Mark ;
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  • Literaturhinweis

    Weights (2013)

    Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Trappmann, Mark (2013): Weights. In: A. Bethmann, B. Fuchs & A. Wurdack (Hrsg.) (2013): User Guide "Panel Study Labour Market and Social Security" (PASS) : Wave 6 (FDZ-Datenreport, 07/2013 (en)), S. 81-99.

    Abstract

    "All of the weights in PASS are so-called probability weights: the weight of a household or a person is equivalent to the reciprocal value of its/his/her inclusion probability (adjusted by non-response modelling and calibration). In Stata, starting with version 9, probability weights have to be set using the surveyset command (see Stata Corp 2007). However, surveyset not only has the purpose of defining the weights to be used, but also of defining the aspects of the survey design that have an impact on the standard errors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Trappmann, Mark ;

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  • Literaturhinweis

    PASS background (2013)

    Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Trappmann, Mark (2013): PASS background. In: A. Bethmann, B. Fuchs & A. Wurdack (Hrsg.) (2013): User Guide "Panel Study Labour Market and Social Security" (PASS) : Wave 6 (FDZ-Datenreport, 07/2013 (en)), S. 11-12.

    Abstract

    The author describes objectives and research questions of the panel study "Labour Market and Social Security" PASS and how does PASS fit in the German microdata landscape. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trappmann, Mark ;

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  • Literaturhinweis

    Design of the study (2013)

    Trappmann, Mark ; Müller, Gerrit; Bethmann, Arne ;

    Zitatform

    Trappmann, Mark, Gerrit Müller & Arne Bethmann (2013): Design of the study. In: A. Bethmann, B. Fuchs & A. Wurdack (Hrsg.) (2013): User Guide "Panel Study Labour Market and Social Security" (PASS) : Wave 6 (FDZ-Datenreport, 07/2013 (en)), S. 13-22.

    Abstract

    "After a short introduction, in section 3.2 the reader will find information on the sampling design, while section 3.3 contains other design aspects like mode, interview languages, interviewer trainings etc.." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Trappmann, Mark ; Müller, Gerrit;

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Weighting (2013)

    Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Trappmann, Mark (2013): Weighting. In: A. Bethmann, B. Fuchs & A. Wurdack (Hrsg.) (2013): User Guide "Panel Study Labour Market and Social Security" (PASS) : Wave 6 (FDZ-Datenreport, 07/2013 (en)), S. 56-66.

    Abstract

    This chapter contains information on the concept and process of constructing and calculating the weights. Information on how to use the weights can be found in section 12. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trappmann, Mark ;

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  • Literaturhinweis

    "Interviewer" effects in face-to-face surveys: a function of sampling, measurement error or nonreponse? (2013)

    West, Brady T. ; Kreuter, Frauke ; Jaenichen, Ursula;

    Zitatform

    West, Brady T., Frauke Kreuter & Ursula Jaenichen (2013): "Interviewer" effects in face-to-face surveys. A function of sampling, measurement error or nonreponse? In: Journal of official statistics, Jg. 29, H. 2, S. 277-297., 2013-01-31. DOI:10.2478/jos-2013-0023

    Abstract

    "Recent research has attempted to examine the proportion of interviewer variance that is due to interviewers systematically varying in their success in obtaining cooperation from respondents with varying characteristics (i.e., nonresponse error variance), rather than variance among interviewers in systematic measurement difficulties (i.e., measurement error variance) - that is, whether correlated responses within interviewers arise due to variance among interviewers in the pools of respondents recruited, or variance in interviewer-specific mean response biases. Unfortunately, work to date has only considered data from a CATI survey, and thus suffers from two limitations: Interviewer effects are commonly much smaller in CATI surveys, and, more importantly, sample units are often contacted by several CATI interviewers before a final outcome (response or final refusal) is achieved. The latter introduces difficulties in assigning nonrespondents to interviewers, and thus interviewer variance components are only estimable under strong assumptions. This study aims to replicate this initial work, analyzing data from a national CAPI survey in Germany where CAPI interviewers were responsible for working a fixed subset of cases." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaenichen, Ursula;
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  • Literaturhinweis

    Private Altersvorsorge im Niedrigeinkommensbereich (2013)

    Wübbeke, Christina;

    Zitatform

    Wübbeke, Christina (2013): Private Altersvorsorge im Niedrigeinkommensbereich. In: Deutscher Sozialgerichtstag e.V. (Hrsg.) (2013): Sozialrecht - Tradition und Zukunft: 4. Deutscher Sozialgerichtstag, 15. und 16. November 2012 in Potsdam, S. 211-220.

    Abstract

    "Es hat sich gezeigt, dass die Teilhabe an der 'dritten Säule' der Alterssicherung, zumindest in den untersuchten Varianten, sozial stark selektiv ist:
    - Jeder Zweite in Deutschland, der selbst oder dessen Partner mindestens 40 Jahre alt ist, zahlt laut unseren Daten in einen Altersvorsorgevertrag ein (gefördert oder ungefördert).
    - Unter den Niedrigeinkommensbeziehern ohne Arbeitslosengeld II ist es jeder Dritte.
    - Unter den Arbeitslosengeld-II-Beziehern ist es nur jeder Sechste.
    Administrative Effekte des SGB II spielen dabei nur eine geringe Rolle: Denn die allermeisten Bezieher von Arbeitslosengeld II mussten nicht 'entsparen', sondern haben niemals Altersrücklagen gebildet.
    - Warum Arbeitslosengeld-II-Bezieher seltener privat vorsorgen als Niedrigeinkommensbezieher außerhalb des Hilfebezuges, konnten wir auf Basis unserer Daten nicht vollständig klären.
    - Und: Private Altersvorsorge betreiben, wenn überhaupt, eher jüngere, ostdeutsche, nicht zugewanderte, gebildetere, über lange Zeit erwerbstätige, Wohneigentum besitzende oder mit Kindern im Haushalt lebende Arbeitslosengeld-II-Bezieher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Panel conditioning: Change in true value versus change in self-report (2013)

    Yan, Ting ; Eckman, Stephanie ;

    Zitatform

    Yan, Ting & Stephanie Eckman (2013): Panel conditioning: Change in true value versus change in self-report. In: American Statistical Association (Hrsg.) (2013): Proceedings of the Survey Research Methods Section, American Statistical Association (2012) (Proceedings of the Survey Research Methods Section, American Statistical Association, 2012), S. 4726-4736.

    Abstract

    "Panel conditioning is an important source of measurement error unique to panel surveys. It refers to changes in survey responses due to respondents' participation in a panel study in which they are interviewed multiple times over several waves. Previous research on panel conditioning has shown a relationship between the number of times respondents were interviewed and their responses. However, a major weakness of (and challenge to) the existing research is its inability to distinguish between changes in respondent' true behaviors and changes in their reports of these behaviors. Thus, the existing studies are heavily reliant on assumptions and models when examining changes over time. This paper studies panel conditioning effects using data from four waves of the PASS survey, a large German panel survey on labor market outcomes. Because administrative data on employment and unemployment are available for nearly all respondents, we can tease apart panel conditioning caused by changes to true values and panel conditioning due to changes in self-report without depending on assumptions. Our results are, as a result, more robust than those provided in earlier studies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung (2012)

    Achatz, Juliane; Buch, Tanja; Trappmann, Mark ; Bruckmeier, Kerstin ; Schels, Brigitte ; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ; Dietz, Martin; Matthes, Britta ; Ziegler, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Walwei, Ulrich ; Koller, Lena ; Dietrich, Hans ; Kleinert, Corinna ; Wapler, Rüdiger; Jahn, Elke ; Garloff, Alfred ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Hell, Stefan;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Kerstin Bruckmeier, Tanja Buch, Carola Burkert, Hans Dietrich, Martin Dietz, Alfred Garloff, Stefanie Gundert, Stefan Hell, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Corinna Kleinert, Lena Koller, Florian Lehmer, Britta Matthes, Annekatrin Niebuhr, Brigitte Schels, Mark Trappmann, Ulrich Walwei, Rüdiger Wapler & Kerstin Ziegler (2012): Übergänge am Arbeitsmarkt und Qualität von Beschäftigung. In: H. Brücker, S. Klinger, J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2012): Handbuch Arbeitsmarkt 2013 : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 334), S. 141-203, 2012-07-16. DOI:10.3278/300776W141

    Abstract

    "Mit der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt haben Politik und Öffentlichkeit ihren Blick von der lange vorherrschenden Debatte um die Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit zusehends auf die Qualität der Arbeit gerichtet. Denn parallel zur günstigeren Arbeitsmarktentwicklung hat sich die Polarisierung des deutschen Arbeitsmarktes verschärft: Die Spreizung des Lohngefüges hat sich deutlich verstärkt, 'atypische' Beschäftigungsverhältnisse wie Leiharbeit, befristete Beschäftigung, Teilzeit- und Mini-Jobs haben stark an Bedeutung gewonnen. Auch wenn diese Beschäftigungsformen nicht unerheblich zum Abbau der Arbeitslosigkeit beigetragen haben, entsprechen sie in puncto Bezahlung, Arbeitszeit, Kündigungsschutz und Sozialversicherungspflicht nur bedingt den üblichen Standards einer unbefristeten Vollzeitbeschäftigung. Die Autorinnen und Autoren dieses Kapitels analysieren die Entwicklung atypischer Beschäftigungsverhältnisse in den vergangenen Jahren und gehen der Frage nach, inwieweit diese Erwerbsformen eine Brücke in stabile und existenzsichernde Beschäftigung bilden.
    Um Arbeitslosigkeit frühzeitig und möglichst nachhaltig zu vermeiden, so ein zentrales Ergebnis dieses Kapitels, ist die Qualität der Beschäftigung zu Beginn der Erwerbskarriere von entscheidender Bedeutung. Denn der Einstieg in den Arbeitsmarkt bestimmt maßgeblich die Chancen und Risiken im weiteren Erwerbsverlauf. Generell scheint, dass ein Ausbildungsabschluss immer mehr zur Mindestvoraussetzung für ein Normalarbeitsverhältnis wird. Beim Vergleich atypischer Erwerbsformen zeigt sich, dass die Aussichten, in reguläre Beschäftigung einzumünden, für befristete Arbeitnehmer deutlich besser stehen als für Leiharbeitnehmer. Gerade für Personen, die ALG II beziehen oder bezogen haben, so ein weiterer Befund aus diesem Kapitel, kann atypische Beschäftigung zur sozialen Integration und zum Erhalt beruflicher Kompetenzen beitragen. Sie führt allerdings nicht notwendigerweise dazu, dass Betroffene auch ihren gesamten Lebensunterhalt dauerhaft aus Erwerbsarbeit bestreiten können. Vielmehr prägen heterogene Erwerbsformen und häufige Statuswechsel die Erwerbsverläufe dieser Teilgruppe." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lebensstandard und Deprivation im Alter in Deutschland: Stand und Entwicklungsperspektiven (2012)

    Andreß, Hans-Jürgen ; Hörstermann, Katharina;

    Zitatform

    Andreß, Hans-Jürgen & Katharina Hörstermann (2012): Lebensstandard und Deprivation im Alter in Deutschland. Stand und Entwicklungsperspektiven. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 58, H. 2, S. 209-234. DOI:10.1515/zsr-2012-0206

    Abstract

    "Der Beitrag resümiert bisherige Forschungsergebnisse über Einkommen, Rentenansprache und Armutsrisiken der jetzigen Seniorengeneration, um daraus Hypothesen über den Lebensstandard der Älteren abzuleiten. Durch einen Vergleich dreier Seniorengenerationen mit der erwerbsfähigen Bevölkerung wird untersucht, ob sich Ältere und Jüngere in ihren Einschätzungen des notwendigen Lebensstandards unterscheiden und welchen Lebensstandard sich die ältere Bevölkerung leisten kann. Ferner ist von Interesse, ob es Gruppen von Seniorinnen und Senioren gibt, die nur über einen unzureichenden Lebensstandard verfügen, und schließlich, ob bei jüngeren Seniorengenerationen angesichts der Veränderungen in den sozial- und arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen eine Absenkung des Lebensstandards zu beobachten ist. Dabei zeigt sich, dass die ältere Bevölkerung gegenwärtig insgesamt eher über einen überdurchschnittlichen Lebensstandard verfügt. In der Zukunft wird aber auch unter den Älteren der Anteil derjenigen zunehmen, die sich eine Mehrzahl von Dingen des notwendigen Lebensstandards nicht leisten können. Das gilt im besonderen Maße für alleinstehende Personen im unteren Einkommensbereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Codebook and documentation of the panel study 'Labour Market and Social Security' (PASS): Datenreport wave 5 (2012)

    Berg, Marco; Wurdack, Anja; Fuchs, Benjamin ; Kleudgen, Martin; Bethmann, Arne ; Gilberg, Reiner; Dickmann, Christian; Jesske, Birgit; Cramer, Ralph; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Arne Bethmann, Benjamin Fuchs, Mark Trappmann & Anja Wurdack (2012): Codebook and documentation of the panel study 'Labour Market and Social Security' (PASS). Datenreport wave 5. (FDZ-Datenreport 06/2012 (en)), Nürnberg, 204 S.

    Abstract

    "FDZ-Datenreporte (FDZ data reports) describe FDZ data in detail. As a result, this series of reports has a dual function: on the one hand, users of the reports can ascertain whether the data offered is suitable for their research task, on the other hand, the data can be used to prepare evaluations. This data report documents the data preparation of the fifth PASS wave and is based upon the fourth wave's data report.
    The present wave-specific Datenreport4 of wave 5 documents the wave-related aspects of the study. Following a short overview of the innovations and characteristics of wave 5 (Chapter 1.3), the Datenreport reports the key figures on samples and response rates of wave 5 (Chapter 2). Moreover, the steps of data preparation and the decisions made as part of this process are described (Chapter 5) and an overview of the variables generated is presented (Chapter 4). Additionally, the weighting procedure is presented (Chapter 6). The separate table reports list the frequencies of all variables included in the scientific use file that were recorded in wave 5, divided into their respective datasets (Volume II to Volume V)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Trappmann, Mark ;
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  • Literaturhinweis

    Codebuch und Dokumentation des 'Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS): Datenreport Welle 5 (2012)

    Berg, Marco; Fuchs, Benjamin ; Cramer, Ralph; Trappmann, Mark ; Wurdack, Anja; Gilberg, Reiner; Dickmann, Christian; Jesske, Birgit; Kleudgen, Martin; Bethmann, Arne ;

    Zitatform

    Berg, Marco, Ralph Cramer, Christian Dickmann, Reiner Gilberg, Birgit Jesske, Martin Kleudgen, Arne Bethmann, Benjamin Fuchs, Mark Trappmann & Anja Wurdack (2012): Codebuch und Dokumentation des 'Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Datenreport Welle 5. (FDZ-Datenreport 06/2012 (de)), Nürnberg, 192 S.

    Abstract

    "Dieser Datenreport gibt einen Überblick über die fünfte Befragungswelle, für die zwischen Februar 2011 und September 2011 15.607 Personen in 10.235 Haushalten befragt wurden. Darunter befanden sich 9.693 Personen und 6.547 Haushalte, mit denen bereits zum wiederholten Mal ein Interview im Rahmen von PASS geführt wurde.
    Der vorliegende Datenreport der Welle 5 dokumentiert die wellenbezogenen Aspekte der Studie. Nach einem Kurzüberblick zu den Neuerungen und Besonderheiten der Welle 5 (Kapitel 1.3) werden die zentralen Kennzahlen zu Stichprobe und Ausschöpfungsquoten der Welle 5 berichtet (Kapitel 2). Weiterhin werden die Schritte der Datenaufbereitung und die dabei getroffenen Entscheidungen erläutert (Kapitel 5) sowie ein Überblick über die generierten Variablen gegeben (Kapitel 4). Zusätzlich wird das Gewichtungsverfahren vorgestellt (Kapitel 6). In den gesonderten Tabellenbänden werden die Häufigkeiten aller im Scientific Use File enthaltenen Variablen, unterteilt nach den jeweiligen Datensätzen, aufgelistet, die in Welle 5 erhoben wurden (Band II bis Band V)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Trappmann, Mark ;
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  • Literaturhinweis

    Entscheidungsverhalten von Paaren in materiell prekären Lagen über größere Anschaffungen und die Freizeitgestaltung (2012)

    Berngruber, Anne ; Bethmann, Arne ;

    Zitatform

    Berngruber, Anne & Arne Bethmann (2012): Entscheidungsverhalten von Paaren in materiell prekären Lagen über größere Anschaffungen und die Freizeitgestaltung. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 24, H. 3, S. 319-343., 2012-07-18.

    Abstract

    "Der Artikel analysiert die Aussagen von Paaren zur Verteilung der Entscheidungsmacht innerhalb der Partnerschaft. Mit den Daten der zweiten Welle der Panelbefragung 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' wird insbesondere die Machtverteilung bei Paaren in materiell prekären Lagen untersucht, die wir über den Arbeitslosengeld-II-Bezug (ALG II, ugs. 'Hartz IV') definieren. Über größere Anschaffungen entscheidet in prekären Lagen eher die Frau alleine. Die Freizeitgestaltung wird dagegen bei diesen Paaren seltener alleine von der Frau bestimmt. In multinomialen, logistischen Regressionsmodellen zeigt sich, dass für die Verteilung der Entscheidungsmacht bei den ALG-II-Paaren z.T. andere Einflussfaktoren maßgeblich sind als bei Paaren ohne Bezug. Die ökonomischen Ressourcen, die die beiden Partner in die Partnerschaft einbringen, haben im Wesentlichen nur für Paare ohne ALG-II-Bezug Bedeutung. Eine modernere Geschlechterrolleinstellung ist unseren Analysen nach in beiden Gruppen häufiger mit einem egalitären Entscheidungsverhalten bzgl. größerer Anschaffungen verknüpft. Bei Entscheidungen über die Freizeitgestaltung ist dieser Einfluss wiederum nur bei den Nicht-Beziehern zu finden. Daneben zeigen sich weitere Faktoren, die die Verteilung der Entscheidungsmacht beeinflussen. Auffällig ist z.B. das egalitärere Entscheidungsverhalten von Personen mit niedriger Bildung im ALG-II-Bezug." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grundsicherung und Arbeitsmotivation: Single-Mutter sucht passenden Job (2012)

    Beste, Jonas ; Lietzmann, Torsten ;

    Zitatform

    Beste, Jonas & Torsten Lietzmann (2012): Grundsicherung und Arbeitsmotivation: Single-Mutter sucht passenden Job. In: IAB-Forum H. 1, S. 46-51., 2012-06-20. DOI:10.3278/IFO1201W046

    Abstract

    "40 Prozent aller Alleinerziehenden beziehen Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Der Grund hierfür liegt keineswegs in einer fehlenden Arbeitsmarktorientierung. Denn alleinerziehende Mütter im Leistungsbezug sind häufiger als Mütter mit Partner erwerbstätig. Sie suchen häufiger als diese aktiv nach Arbeit und sind mehrheitlich zu Abstrichen bei der Aufnahme einer neuen Beschäftigung bereit, sofern diese nicht zu Lasten ihrer Kinder gehen. Der Sprung aus der Grundsicherung scheitert weniger an ihrer Arbeitsmotivation, als vielmehr daran, dass sie alleine Kinderbetreuung und Haushalt organisieren und finanzieren müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Beste, Jonas ; Lietzmann, Torsten ;
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  • Literaturhinweis

    Do reservation wages react to regional unemployment? (2012)

    Blien, Uwe ; Messmann, Susanne; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Susanne Messmann & Mark Trappmann (2012): Do reservation wages react to regional unemployment? (IAB-Discussion Paper 22/2012), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Reservationslöhne bezeichnen die Schwelle, ab der Erwerbstätige bereit sind, ihre Arbeitskraft anzubieten. In einigen theoretischen Ansätzen wird angenommen, dass diese Schwelle von der Arbeitslosenquote abhängt. Wenn diese Annahme stimmt, kann die Variation von Reservationslöhnen ein wesentlicher Mechanismus für das Entstehen der Lohnkurve sein, die bereits in vielen empirischen Studien nachgewiesen wurde. Aufgrund der mangelnden Datenbasis konnte der Zusammenhang zwischen regionaler Arbeitslosigkeit und Reservationslöhnen bisher nicht geprüft werden. Mit dem 'Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS), einer neuen großen Panelstudie in Deutschland, sind nun Informationen zu regionalen Reservationslöhnen verfügbar. Die empirische Analyse dieser Daten eröffnet nunmehr den Blick in die 'Black Box' des Lohnentstehungsprozesses und ermöglicht Einsichten in dessen Determinanten. Der Artikel verwendet die Job-Matching- und die Effizienzlohntheorie, um erwartete Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und Reservationslöhnen abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Blien, Uwe ; Trappmann, Mark ;
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  • Literaturhinweis

    Ein-Euro-Jobs aus Sicht der Betroffenen: zur Binnenwahrnehmung eines kontroversen Instruments (2012)

    Christoph, Bernhard ; Hohmeyer, Katrin ;

    Zitatform

    Christoph, Bernhard & Katrin Hohmeyer (2012): Ein-Euro-Jobs aus Sicht der Betroffenen. Zur Binnenwahrnehmung eines kontroversen Instruments. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 61, H. 6, S. 118-126., 2011-11-05. DOI:10.3790/sfo.61.6.118

    Abstract

    "Ein-Euro-Jobs gehören trotz der zuletzt zurückgehenden Teilnehmerzahlen zu den am häufigsten eingesetzten Maßnahmen zur Aktivierung von Arbeitslosengeld-II-Empfängern. Sie sollen als ultima ratio eingesetzt werden, um die Beschäftigungschancen von arbeitsmarktfernen Teilnehmern zu erhöhen. Der aktuelle Forschungsstand legt allerdings nahe, dass ihr Erfolg hinsichtlich der Reintegration von Leistungsempfängern in den ersten Arbeitsmarkt vergleichsweise gering ist. Dies rechtfertigt unseres Erachtens, auch einmal die anderen Zielsetzungen dieser Maßnahme in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen. In diesem Beitrag wird insbesondere die Verbesserung der sozialen Integration der Maßnahmeteilnehmer im Vordergrund stehen, die wir anhand repräsentativer Umfragedaten zur subjektiven Beurteilung von Ein-Euro-Jobs untersuchen. Dabei hat sich gezeigt, dass es tatsächlich gerade die durch die Maßnahme ermöglichte Verbesserung der sozialen Integration ist, die von den Betroffenen besonders positiv beurteilt wird. Allerdings hat sich auch gezeigt, dass andere Zielsetzungen, wie insbesondere der Einsatz zur Überprüfung der Arbeitsbereitschaft, diese positiven Effekte der Ein-Euro-Jobs konterkarieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Christoph, Bernhard ; Hohmeyer, Katrin ;
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  • Literaturhinweis

    Governance des Einkommensmix: Geringfügige Beschäftigung im ALG-II-Bezug (2012)

    Dingeldey, Irene ; Wagner, Alexandra; Sopp, Peter;

    Zitatform

    Dingeldey, Irene, Peter Sopp & Alexandra Wagner (2012): Governance des Einkommensmix: Geringfügige Beschäftigung im ALG-II-Bezug. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 65, H. 1, S. 32-40. DOI:10.5771/0342-300X-2012-1-32

    Abstract

    "Ein wachsender Anteil der ALG-II-Beziehenden übt einen Minijob aus. Der Beitrag liefert eine Analyse der Erwerbs- und Lebenssituation dieser Personengruppe mit Daten des Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' (PASS). Es wird gezeigt, dass Minijobber im SGB II im Vergleich zu geringfügig Beschäftigten ohne aufstockenden ALG-II-Bezug niedrigere Verdienste (monatlich wie auch pro Stunde) sowie längere Arbeitszeiten haben und damit einer spezifischen Lohndiskriminierung unterliegen. Die Daten legen nahe, dass Minijobs nur für einen relativ kleinen Teil der Betroffenen eine 'Brückenfunktion' hin zu Existenz sichernden Beschäftigungsverhältnissen haben und letztlich aus dem Transferbezug herausführen. Minijobs scheinen längerfristig eher von ALG-II-Beziehenden mit geringen (subjektiven) Ausstiegschancen aus dem Transferbezug ausgeübt zu werden, um die finanzielle Situation der Bedarfsgemeinschaft zu verbessern. Die Betroffenen fühlen sich stark depriviert und von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen. Reformvorschläge sollten daher weniger auf die 'Anreizfunktion' der Freibetragsgrenzen zielen als vielmehr auf eine Verbesserung von Qualifikation, um den Übergang in reguläre Beschäftigung zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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