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Dossier

Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt im Rahmen beruflicher Rehabilitation

Für Personen, die durch Krankheit oder Behinderung mit Arbeitslosigkeit konfrontiert sind, ist berufliche Rehabilitation ein Weg, selbstbestimmt und unterstützt zu nachhaltiger beruflicher Reintegration und gesellschaftlicher Teilhabe zu finden. Zur Arbeitsmarktsituation von Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach einer Rehabilitationsmaßnahme bietet diese Infoplattform einen Überblick zum Forschungsstand und weiterführende Links zu Projekten und Institutionen.

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  • Literaturhinweis

    Zur Eingliederung von Rehabilitanden in das Erwerbsleben nach Umschulung in Berufsförderungswerken: ein Prognosemodell (2007)

    Köster, Torsten; Fehr, M.; Slesina, Wolfgang;

    Zitatform

    Köster, Torsten, M. Fehr & Wolfgang Slesina (2007): Zur Eingliederung von Rehabilitanden in das Erwerbsleben nach Umschulung in Berufsförderungswerken. Ein Prognosemodell. In: Die Rehabilitation, Jg. 46, H. 5, S. 258-265. DOI:10.1055/s-2007-991140

    Abstract

    "Berufliche Rehabilitationsmaßnahmen bezwecken die Integration der Teilnehmer in das Erwerbsleben. In diesem Beitrag werden zentrale Ergebnisse einer Evaluationsstudie über berufliche Umschulungsmaßnahmen für Rehabilitanden vorgestellt. Ein wesentliches Untersuchungsziel bestand in der Identifizierung von prognostischen Faktoren der erfolgreichen beruflichen Eingliederung nach der Maßnahme. Drei Berufsförderungswerke beteiligten sich an dieser Kohortenstudie mit fünf Erhebungszeitpunkten. Indikatoren der Prozess- und Ergebnisqualität der zweijährigen Ausbildungsmaßnahmen wurden durch schriftliche Befragungen der Rehabilitanden gewonnen. Ausgehend von ihren Angaben bei Beginn der Maßnahme wurde ein Prognosemodell über die berufliche Integration der Teilnehmer ein Jahr nach Ausbildungsende erstellt. Ein Jahr nach Ausbildungsende waren 55% der Teilnehmer wieder erwerbstätig (abhängig beschäftigt oder selbständig). Das logistische Regressionsmodell zur Prognose der Rückkehr in das Erwerbsleben ergab sechs relevante Merkmale; damit konnten 77% der Integration bzw. Nichtrückkehr in Erwerbsarbeit für den Zeitpunkt 12 Monate nach Maßnahmeende korrekt vorausgesagt werden. Als wichtigster Prognosefaktor erwies sich die Arbeitsmarktsituation am Wohnort der Rehabilitanden. Weitere signifikante Merkmale waren Kontrollüberzeugung, Schulabschluss, Beeinträchtigung durch Schmerz, wahrgenommene soziale Unterstützung, Art des Umschulungsberufs. Weder das Merkmal Familienstand noch der Grad der Behinderung (GdB) trugen signifikant zur Prädiktion der beruflichen Eingliederung bei. Alter und Geschlecht waren nur in der univariaten Analyse bedeutsam. Es wurden mehrere Merkmale identifiziert, die wesentlich zur Prognose der beruflichen Integration nach zweijähriger beruflicher Umschulung beitragen. Manche dieser Merkmale wie Kontrollüberzeugung oder wahrgenommene soziale Unterstützung könnten Ansatzpunkte für spezifische unterstützende Maßnahmen bilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wiedereingliederungstherapie in das Erwerbsleben für depressiv/psychosomatisch kranke Erwerbstätige mit initial stabiler Erwerbsbiografie (2007)

    Poersch, Marius;

    Zitatform

    Poersch, Marius (2007): Wiedereingliederungstherapie in das Erwerbsleben für depressiv/psychosomatisch kranke Erwerbstätige mit initial stabiler Erwerbsbiografie. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 42, H. 4, S. 228-235.

    Abstract

    "Eine Wiedereingliederungstherapie ins Erwerbsleben (WE-Therapie) für depressiv erkrankte Erwerbstätige ist eine pragmatische Grundhaltung aller Beteiligten im Case Management (KM) mit dem zuständigen Versicherer. Sie ist sektorenübergreifend und immer eine individuelle Mischung aus (a) kurativer- und Rehamedizin verschiedener Fachrichtungen, (b) integrativer Psychotherapie, 'verschiedener Schulen', (c) modernem CM, und (d) coachenden Elementen. Die WE-Therapie hat einen Leitsatz und klare Schnittstellen zu Vorbehandlern, Betriebsärzten, Gesellschaftsärzten, MDK und Gutachtern der einzelnen Versicherungsträgern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation in Deutschland im Spannungsfeld der Sozialgesetzbücher II, III und IX (2007)

    Rauch, Angela ; Dornette, Johanna;

    Zitatform

    Rauch, Angela & Johanna Dornette (2007): Berufliche Rehabilitation in Deutschland im Spannungsfeld der Sozialgesetzbücher II, III und IX. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2007): Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitation : 16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin (DRV-Schriften, 72), S. 281-282.

    Abstract

    Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse einer im Auftrag des IAB von der Universität Halle-Wittenberg durchgeführten qualitativen Implementationsstudie. Im Rahmen dieser Studie erfolgte mittels Experteninterviews eine detaillierte Untersuchung der Konsequenzen des Inkrafttretens des SGB II und den daraus folgenden Auswirkungen auf die Förderpraxis im Rahmen der beruflichen Rehabilitation. In den Interviews wurden besonders die alltäglichen Arbeitsroutinen hinsichtlich der Identifizierung von und des Umgangs mit potentiellen Rehabilitanden bzw. die Regelmäßigkeiten hinter den Entscheidungsprozessen für oder gegen berufliche Rehabilitation thematisiert. Ein weiteres Anliegen der Studie war die Wahrnehmung der Sozialstaatsreform durch die Vermittler und ihre Bewertung der Auswirkungen dieser Reform für die berufliche Rehabilitation. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Umstrukturierung des Hilfesystems zu großen Schwierigkeiten, v. a. im Bereich der beruflichen Rehabilitation geführt hat. Dies gilt vor allem für die Kommunikation zwischen den 'alten' und 'neuen' Vermittlungsinstitutionen. Außerdem limitieren finanzielle Einschränkungen die Wahlmöglichkeiten von Vermittlern. Dazu kommt eine Implementierung von Controllingsystemen, die durch die Konzentration auf die Effizienz von Maßnahmen eine zunehmende Selektivität in der Allokation von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik bewirkt. In Konsequenz dessen war und ist das System der beruflichen Rehabilitation weitreichenden Veränderungen ausgesetzt. Dabei stellen diese offenbar kein vorübergehendes Symptom der Implementierungsphase des SGB II dar, sondern ein sich verfestigendes strukturelles Phänomen, das weiterhin Auswirkungen auf die berufliche Rehabilitation und in Folge auf die weitere Arbeitsmarktintegration haben wird. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Wirkungsorientierte Evaluation in der beruflichen Rehabilitation (2007)

    Schmidt, Christof;

    Zitatform

    Schmidt, Christof (2007): Wirkungsorientierte Evaluation in der beruflichen Rehabilitation. (IQPR Forschungsbericht 05/2007), Köln, 115 S.

    Abstract

    Der Verfasser behandelt zunächst den sozialpolitischen Kontext der wirkungsorientierten Evaluation und die aktuellen Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation in Deutschland. Er stellt dann ein Wirkungsmodell der beruflichen Rehabilitation vor, dessen Kernstück vier Wirkungscluster innerhalb des Versorgungssystems und drei unterschiedliche Effekttiefen zur Differenzierung der Wirkungen sind. Das Modell liefert einen Beitrag zur Wissensintegration wirkungsorientierter Evaluationsforschung. Ein kurzer Überblick über den Stand der Evaluationsforschung in der beruflichen Rehabilitation macht Stärken und Schwächen der bestehenden Forschungslandschaft deutlich. Im Folgenden steht mit dem Thema Wiedereingliederung eine zentrale intendierte Wirkung beruflicher Rehabilitation im Mittelpunkt. Im Rahmen einer Längsschnittstudie werden personale Einflussfaktoren der Wiedereingliederung in Arbeit herausgearbeitet. Unterschiede zwischen erwerbstätigen und arbeitslosen Rehabilitanden auf der Einstellungs- und Verhaltensebene werden sichtbar gemacht. Die Arbeit verweist abschließend auf Ansatzpunkte zur Förderung beruflicher Wiedereingliederung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Struktur- und Prozessänderungen in der beruflichen Rehabilitation nach der Einführung des SGB II: eine qualitative Implementationsstudie (2007)

    Schubert, Michael ; Behrens, Johann; Zimmermann, Markus ; Hippmann, Cornelia; Hauger, Marlies; Hobler, Dietmar; Schneider, Edina; Höhne, Anke;

    Zitatform

    Schubert, Michael, Johann Behrens, Marlies Hauger, Cornelia Hippmann, Dietmar Hobler, Anke Höhne, Edina Schneider & Markus Zimmermann (2007): Struktur- und Prozessänderungen in der beruflichen Rehabilitation nach der Einführung des SGB II. Eine qualitative Implementationsstudie. In: J. Dornette & A. Rauch (Hrsg.) (2007): Berufliche Rehabilitation im Kontext des SGB II (IAB-Bibliothek, 309), S. 7-83.

    Abstract

    "Die explorative Implementationsstudie hat eine Untersuchung der Konsequenzen des Inkrafttretens des SGB II mit den daraus folgenden Auswirkungen auf die Förderpraxis im Rahmen der beruflichen Rehabilitation zum Ziel. Ausgangspunkt ist ein, vor allem im Jahr 2005 aufgetretener Rückgang von Eintritten in Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation. In fokussierten, leitfadengestützten Experteninterviews in Arbeitsgemeinschaften (ARGEn), Optierenden Kommunen sowie Arbeitsagenturen wurden inner- und interbehördliche prozedurale Abläufe in den Informations-, Entscheidungs- und Kommunikationsprozessen untersucht. Dem Rückgang von Maßnahmeeintritten liegt ein mehrdimensionales Ursachengeflecht zugrunde: Vor allem im Jahr 2005 war die Arbeit der neuen SGB II-Träger geprägt von organisatorischen und institutionellen Aufbauprozessen. Aufgrund der Vielzahl der Herausforderungen war eine Aufgabenhierarchisierung notwendig, wobei die finanzielle Leistungsgewährung im Vordergrund stand. Dem erhöhten Betreuungsbedarf von Personen mit spezifischen Problemlagen, zu denen auch gesundheitliche Beeinträchtigungen zählen, konnte nicht hinreichend Rechnung getragen werden. Zudem ergaben sich durch die Bildung der neuen Institutionen große personelle Umstrukturierungen. Neben einem Personalwechsel von den Agenturen und Sozialämtern in die ARGEn und Optierenden Kommunen wurde der erhöhte Personalbedarf durch die Gewinnung externer Mitarbeiter gedeckt. Dies führte zu einem überaus heterogenen Wissenshintergrund im Bereich der Arbeitsberatung und -vermittlung. Viele der (neuen) Mitarbeiter hatten Schwierigkeiten beim Erkennen und Bewerten von Rehabilitationsbedarfen, oftmals war kein rehabilitationsspezifisches Fachwissen vorhanden. Zudem ist die Handlungsmaxime der schnellstmöglichen Arbeitsintegration, wie sie in den SGB II-Institutionen verfolgt wird, nicht notwendigerweise kongruent dem Grundgedanken der beruflichen Rehabilitation. Damit würden oft die durch eine Teilnahme an Rehabilitationsmaßnahmen erhöhten Chancen einer dauerhaften Eingliederung in den Arbeitsmarkt aus dem Blick gelassen. Die zusätzliche intensive Prüfung jedes individuellen Maßnahmebedarfs nach Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten trägt ebenfalls zum Rückgang bei. Damit bekommen (in der Regel) nur diejenigen SGB II-Leistungsbezieher eine Rehabilitation, bei denen die Erfolgswahrscheinlichkeit hinreichend hoch ist. Aber auch potenzielle Rehabilitanden selbst zögern, Rehabilitationsmaßnahmen in Betracht zu ziehen. So führt die Festschreibung des finanziellen Status auf Grundsicherungsniveau über die gesamte Maßnahmedauer, welche bis zu zwei Jahre beträgt, häufig zum Verzicht der Betroffenen auf diese spezifischen Teilhabeleistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unemployment duration and disability: evidence from Portugal (2007)

    Sciulli, Dario ; Vieira, José Cabral; Menezes, Antonio Gomes de;

    Zitatform

    Sciulli, Dario, Antonio Gomes de Menezes & José Cabral Vieira (2007): Unemployment duration and disability. Evidence from Portugal. (IZA discussion paper 3028), Bonn, 22 S.

    Abstract

    "In this paper we use Portuguese data on individual (multiple) unemployment spells and apply semi-parametric duration models to investigate the effects of different types of disabilities on (re)employment probabilities. We find that disabled persons with muscular, skeletal, geriatric and sensorial problems experience the longest unemployment spells. Organic (blind, deaf or linguistic) disabilities also significantly reduce the probability of finding a job, while intellectual or psychological disabilities do not. We also find that having previous employment experience and vocational training raise the probability of leaving unemployment into employment. Negative duration dependence and unobserved heterogeneity are also found in the data. Policies that seek to promote job accessibility should take into account the heterogeneous nature of the effects of different disabilities on reemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Verzahnte Ausbildung: Erkenntnisse und Perspektiven für die berufliche Rehabilitation (2007)

    Seyd, Wolfgang; Seyd, Wolfgang; Noppenberger, Stefan; Stieper, Olaf; Schulz, Katrin; Glenz, Volker; Schlottau, Walter; Vollmers, Burkhard; Vollmers, Burkhard; Bachmeier, Otto; Aretz, Henry; Bleck, Christian; Sturm, Hartmut; Schulz, Katrin; Fink, Armin; Conrad, Oliver;

    Zitatform

    Seyd, Wolfgang, Burkhard Vollmers & Katrin Schulz (Hrsg.) (2007): Verzahnte Ausbildung. Erkenntnisse und Perspektiven für die berufliche Rehabilitation. (Studien zur Berufspädagogik 25), Hamburg: Kovac, 148 S.

    Abstract

    "Früher war das klar getrennt: Betriebliche Ausbildung war Ausbildung im Betrieb, außerbetriebliche Ausbildung war Ausbildung in einer besonderen Bildungsstätte. Das hat sich grundlegend geändert. Bildungsstätten suchen die Kooperation mit Betrieben. So auch die Berufsbildungswerke als Spezialeinrichtungen für die Ausbildung behinderter Jugendlicher. Seit drei Jahren gibt es dazu den Modellversuch 'Verzahnte Ausbildung METRO Group mit Berufsbildungswerken' (VAMB). Zum 1.1.2005 wurde der Modellversuch in den Kreis der vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung im Rahmen der Initiative 'job - Jobs ohne Barrieren' unterstützten Projekte aufgenommen. Die vom Bundesministerium geförderte wissenschaftliche Begleitung wurde der Universität Hamburg übertragen. Das Projekt gestaltete sich so erfolgreich, dass ein deutlich erweitertes Nachfolgeprojekt bewilligt wurde. An die Nahtstelle zwischen neuem und altem Projekt, am 29.3.2007, wurde eine Fachtagung mit Doppelcharakter platziert: Ergebnisse und Erkenntnisse aus der ersten Modellversuchsphase, Konzept und Ausblick auf die zweite. Die Fachbeiträge und Workshops rankten sich um die Kernfragen des Modellversuchs: Wie ist 'verzahnte Ausbildung' zu gestalten, damit Jugendliche erfolgreich in Arbeit integriert werden? Welche Kompetenzen müssen sie erwerben, und wie misst man diese? Wie können Unternehmen und Bildungsträger kooperative Ausbildungen im Behindertenbereich erfolgreich initiieren und durchführen? Der Tagungsband bietet neben Konzeptklärung und Diskussion von Forschungsergebnissen viele praktische Hinweise für Ausbilder, Pädagogen und Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktivität und Teilhabe: Wirksamkeit berufsbezogener Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung (2007)

    Streibelt, Marco ;

    Zitatform

    Streibelt, Marco (2007): Aktivität und Teilhabe. Wirksamkeit berufsbezogener Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung. (Forschung, Innovation und Effizienz im Gesundheitswesen 1), Lengerich: Pabst Science Publishers, 182 S.

    Abstract

    "Der vorliegende erste Band der wissenschaftlichen Reihe 'Forschung, Innovation und Effizienz im Gesundheitswesen' beschäftigt sich mit der Evaluation einer beruflich orientierten medizinischen Rehabilitation bei Patienten mit Muskel-Skelett-Erkrankungen. Im ersten Teil des Buches wird zunächst eine Einordnung der medizinisch beruflich orientierten Rehabilitation (MBO-R) in das bio-psycho-soziale Krankheitsfolgenmodell der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgenommen. Aufbauend auf diese theoriegestützte Charakteristik von MBO-R erfolgt eine Darstellung des auf nationaler und internationaler Ebene erreichten Entwicklungsstandes berufsbezogener Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation. Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Darstellung und Beschreibung des untersuchten MBO-Modells, welches in der Klinik Niedersachsen in Bad Nenndorf angeboten wird, dem Studiendesign der empirischen Untersuchung sowie der Analyse der mit diesem spezifischen MBO-Modell erreichten Ergebnisse. Die Überprüfung der Überlegenheit des MBO-Modells gegenüber der herkömmlichen medizinischen Rehabilitation erfolgt mit einem randomisierten Kontrollgruppendesign (RCT). Damit wird zum momentanen Zeitpunkt erstmalig der Erfolg einer berufsbezogenen Maßnahme in der orthopädischen Rehabilitation in Deutschland durch ein experimentelles Design nachgewiesen, ein methodischer Anspruch, dem sich zukünftige Evaluationsstudien in der Reha-Forschung nicht entziehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Tendenzen des Arbeitsmarktes und das Bedingungsgefüge der beruflichen Teilhabe (2007)

    Stöpel, Frank;

    Zitatform

    Stöpel, Frank (2007): Aktuelle Tendenzen des Arbeitsmarktes und das Bedingungsgefüge der beruflichen Teilhabe. In: Sonderpädagogik, Jg. 37, H. 2/3, S. 89-97.

    Abstract

    "Es wird ein Modell vorgestellt, das die berufliche Teilhabe als Produkt der individuellen Disposition, der Bedingungen des Arbeitsmarktes und den Erwartungen der Arbeitsgeber beschreibt. Anhand exemplarischer Belege werden die Zusammenhänge erläutert. Abschließend werden beispielhafte Entwicklungs-Möglichkeiten für die berufliche Rehabilitation aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation im Wandel von Arbeitswelt und Gesellschaft (2007)

    Zelfel, Rudolf C.;

    Zitatform

    Zelfel, Rudolf C. (2007): Berufliche Rehabilitation im Wandel von Arbeitswelt und Gesellschaft. Bamberg, 223 S.

    Abstract

    "Die Rehabilitation in Deutschland wurde im Jahr 2001 zwei wesentlichen Änderungen unterworfen, die oft als Paradigmenwechsel bezeichnet werden. Das neue SGB IX setzt 'Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft' als Ziel für alle Leistungen des Sozialstaates für Menschen mit Behinderungen. Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO legt ein bio-psycho-soziales Menschenbild zu Grunde und klassifiziert die Teilhabe unter Berücksichtigung von gesellschaftlichen und persönlichen Kontextfaktoren. Berufliche Rehabilitation hat das Ziel, Menschen mit Behinderungen durch ein eigenes Einkommen ein möglichst selbstbestimmtes Leben ohne Abhängigkeit von sozialen oder mildtätigen Leistungen zu ermöglichen. Diese Zielsetzung wird historisch in drei Bewegungen identifiziert: der Hilfsschulbewegung, der Krüppelfürsorge und im Aufbau beruflicher Rehabilitation in der Bundesrepublik. Derzeit werden etwa 9,4 Mrd. Euro für berufliche Rehabilitation aufgewendet. Eine sekundäranalytische Datenauswertung bis zu 15 Jahren ergibt: Eine einheitliche Bewilligungspraxis lässt sich nicht feststellen. Bis zum Jahre 2004 sind kontinuierliche Steigerungen bei den Maßnahme-, Teilnehmerzahlen und den Aufwendungen zu verzeichnen. Die weitaus meisten Leistungen werden in Rehabilitationseinrichtungen erbracht. Betriebliche Lernorte haben nur marginale Bedeutung. Der Paradigmenwechsel des SGB IX hat weder zu einer Veränderung in der Leistungsauswahl noch zur Entstehung neuer Leistungsformen geführt. Im IQPR-Konzept wird ein Konzept zur Qualitätssicherung bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben entwickelt, das das Ziel der Selbstbestimmung und gleichberechtigten Teilhabe zugrunde legt. Die Teilhabeleistung wird in sechs Kernprozessen mit den Elementen ICF orientierte Beschreibung, Assessment, Dialogorientierung, Teilhabeplan/Dokumentation und Orientierung an betrieblicher Eingliederung abgebildet. Hiermit können alle Leistungen trägerübergreifend beschrieben werden. Es bietet einen Ansatz zur Beurteilung von Ergebnisqualität und eine trägerübergreifende Grundlage für Leistungsauswahl, Steuerung. und einheitliche Praxis unter Beteiligung der Betroffenen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rehabilitationsträgerübergreifende Messung der Ergebnisqualität von beruflichen Bildungsmaßnahmen (2006)

    Bestmann, A.; Erbstößer, S.; Zollmann, P.; Rauch, Angela ; Rothe, G.;

    Zitatform

    Bestmann, A., S. Erbstößer, G. Rothe, P. Zollmann & Angela Rauch (2006): Rehabilitationsträgerübergreifende Messung der Ergebnisqualität von beruflichen Bildungsmaßnahmen. In: Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin (Hrsg.) (2006): Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien : 15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth. Tagungsband, S. 90-92.

    Abstract

    Die Rehabilitationsträger, Unfallversicherung, Bundesagentur für Arbeit und Gesetzliche Rentenversicherung (Deutsche Rentenversicherung), leisten nach SGB IX berufliche Bildungsmaßnahmen, um eine dauerhafte (Wieder-) Eingliederung der Rehabilitand/innen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erreichen. Unter dieser Zielsetzung erarbeiteten die Rehabilitationsträger in Zusammenarbeit mit den Vertretern von Berufsförderungs- und -bildungswerken ein trägerübergreifendes Konzept zur Messung des Erfolgs von beruflichen Bildungsmaßnahmen. Zentrale Inhalte des Konzepts sind u. a. Datenauswertungen mit Einrichtungsvergleichen (Einrichtungstypen, einzelne Einrichtungen) und Rückmeldungen der eigenen Ergebnisse an die Rentenversicherungsträger und beruflichen Bildungseinrichtungen. Der Beitrag präsentiert, basierend auf dem gemeinsamen Auswertungskonzept, erste empirische, rehabilitationsträgerübergreifende Ergebnisse. Die Datengrundlage der dargestellten Auswertungen bilden prozessproduzierte Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung (VDR, 2001) und der Unfallversicherung in der gewerblichen Wirtschaft von Rehabilitand/innen, die ihre berufliche Bildungsmaßnahme (Teilausbildung, Vollausbildung) 2000 beendeten (Vollerhebung aller Teilnehmer/innen). Als beruflich integriert werden alle Rehabilitand/innen definiert, die mindestens einmal für einen Monat versicherungspflichtig beschäftigt waren. Die Auswertungsergebnisse zeigen, dass von den Versicherten der Rentenversicherung nach 12 Monaten 70 Prozent zumindest einmal beruflich eingegliedert waren, bei der Unfallversicherung waren es zu diesem Zeitpunkt 81 Prozent. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft (2006)

    Brand, Willi; Lüdtke, Jürgen; Maaßen, Joachim; Laumann, Karl Josef; Sand, Werner van de; Aretz, Henry; Schulz, Rainer; Eggerer, Reiner; Niehaus, Mathilde ; Fiedler, Georg; Otte, Werner; Kipp, Martin; Reetz, Lothar; Brand, Willi; Riedel, Hans-Peter; Fink, Armin; Schulze, Hartmut; Ellger-Rüttgardt, Sieglind; Thrun, Manfred; Seyd, Wolfgang; Tramm, Tade;

    Zitatform

    (2006): Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft. (Arbeit - Bildung - Gesellschaft 14), Hamburg: Feldhaus Verlag, 199 S.

    Abstract

    "Das Spannungsfeld beruflicher Rehabilitation in Politik, Praxis und Wissenschaft kennzeichnet einerseits die Ebenen auf denen sich die berufliche Rehabilitation Jugendlicher und Erwachsener seit dem Aktionsprogramm der sozial-liberalen Koalition von 1969 entwickeln und behaupten musste; andererseits beschreibt es die Bereiche in denen Wolfgang Seyd in nunmehr mehr als 30 Jahren große Verdienste um die berufliche Rehabilitation und das Wohl behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen erworben hat.
    Mit Blick auf die Inhalte seiner jahrzehntelangen Arbeit in Wissenschaft und Praxis entstand der Titel dieser Festschrift für Wolfgang Seyd. Die Spanne der Beiträge reicht von der sozialpolitischen Perspektive der Eingliederung von Menschen mit Behinderung über Aspekte der Organisationsentwicklung in Einrichtungen beruflicher Rehabilitation bis hin zu Fragen der Kompetenzentwicklung behinderter Jugendlicher im Spannungsfeld von Bildungsvoraussetzungen und Arbeitsmarktanforderungen. Insofern gibt dieses Buch Einblicke in die aktuelle Diskussion der beruflichen Rehabilitation in Deutschland und zeigt Perspektiven ihrer zukünftigen Ausgestaltung auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie wirkt berufliche Rehabilitation und Integration psychisch kranker Menschen?: Ergebnisse einer kontrollierten Studie (2006)

    Brieger, Peter; Hühne, Michael; Gawlik, Bertold; Galvao, Anja; Watzke, Stefan ;

    Zitatform

    Brieger, Peter, Stefan Watzke, Anja Galvao, Michael Hühne & Bertold Gawlik (2006): Wie wirkt berufliche Rehabilitation und Integration psychisch kranker Menschen? Ergebnisse einer kontrollierten Studie. (Forschung für die Praxis - Hochschulschriften), Bonn: Psychiatrie-Verlag, 142 S.

    Abstract

    "'Jeder Mensch will nötig sein' - dieser oft zitierte Satz beschreibt die hohe Bedeutung sinnvoller Tätigkeit für die soziale und psychische Befindlichkeit eines jeden Menschen. Dennoch sind es gerade die besonders empfindlichen, verletzbaren Menschen mit psychischen Erkrankungen, die die geringsten Chancen zur beruflichen Verwirklichung haben. Die Gründe liegen nicht nur in der gegenwärtigen Wirtschaftslage und der hohen Arbeitslosigkeit, sondern auch in der nach wie vor nicht gegebenen Gleichstellung somatisch und psychisch Erkrankter. Vor diesem Hintergrund hat sich die Diskussion um die verschiedenen Formen der Rehabilitation in den letzten Jahren immer mehr verstärkt und differenziert. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Wirkung beruflicher Rehabilitation unter folgender Fragestellung:
    Kann berufliche Rehabilitation auch heute noch die Chancen psychisch Kranker auf Beschäftigung erhöhen?
    Welche positiven und negativen Wirkfaktoren für den Rehabilitationserfolg gibt es?
    Was geschieht während des Reha-Prozesses an förderlichen und Hemmenden Aspekten?
    Welche Rolle spielt die berufliche Reha im Gesamtrahmen psychiatrischer Versorgung?
    Im Ergebnis können die Autoren differenziert die Wirksamkeit rehabilitativer Maßnahmen auf Funktionsniveau und berufliche Situation der betroffenen Menschen nachweisen. Daraus entwickeln sie die Forderung, Rehabilitation zum integrativen und verbindlich planbaren Bestandteil gemeindepsychiatrischer Versorgung im Rahmen einer personenzentrierten, integrierten Behandlungs- und Rehabilitationsplanung zu machen. Ein weiteres Ergebnis besteht in der Forderung, medizinische Leistungen als Teil der beruflichen Rehabilitation zu betrachten, da Veränderungen auf der Ebene der Krankheitssymptome direkten Einfluss auf den Rehabilitationsverlauf haben bis hin zum Abbruch der Maßnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation in Nordeuropa und Deutschland (2006)

    Deck, Ruth; Müller-Fahrnow, Werner; Perk, Joep; Glaser-Möller, Nathalie; Prins, Rienk; Buschmann-Steinhage, Rolf; Raetzell, Hans-Egon; Landau, Kurt; Schmeling-Kludas, Christoph; Wikström, Juhani; Slesina, Wolfgang; Irmscher, Jochen; Streibelt, Marco ; Bürger, Wolfgang ; Thiele, Bernd; Lewerenz, Mario; Tofte, Jan;

    Zitatform

    Deck, Ruth & Nathalie Glaser-Möller (Hrsg.) (2006): Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation in Nordeuropa und Deutschland. Lage: Jacobs, 151 S.

    Abstract

    "Deutschland verfügt über ein gutes System der medizinischen Rehabilitation und kann auf umfangreiche Interventionsmöglichkeiten bei verminderter oder bedrohter Erwerbsfähigkeit zurückgreifen. Dennoch sind deren Wirkungen auf die Wiedereingliederung von chronisch kranken Patienten mit langer Arbeitsunfähigkeit in das Erwerbsleben begrenzt. Diese Erfahrungen teilen andere europäische Länder. Zu erfolgversprechenden Interventionen gehören der frühzeitige Zugang zur Reha sowie eine bessere Verzahnung der Rehabilitation mit dem Gesundheits- und Wiedereingliederungsmanagement im Betrieb. In Deutschland werden in der letzten Zeit im Rahmen von Forschungsprojekten mit Erfolg neue, stärker auf den Arbeitsplatz orientierte Konzepte der medizinischen Rehabilitation erprobt. Das Buch bietet die Gelegenheit, über vorliegende Erfahrungen und neue Wege in der beruflichen Orientierung der medizinischen Rehabilitation in den nordeuropäischen Ländern und in Deutschland nachzudenken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhaltsverzeichnisse: Einführung Vorwort (7);
    Ruth Deck, Nathalie Glaser-Möller: Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Einführung in den Band (9-13);
    Hans-Egon Raetzell: Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation - Einführung in das Thema (15-16);
    Bernd Thiele. Nathalie Glaser-Möller: Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation aus der Sicht der Deutschen Rentenversicherung Nord (17-21);
    Rolf Buschmann-Steinhage: Die beruflich orientierte Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung - ein Überblick (23-33);
    Mario Lewerenz: Vergleich der Rehabilitationssysteme in Deutschland und in den nordeuropäischen Ländern (35-53);
    Systeme und Wege zur Wiedereingliederung chronisch kranker Patienten
    Rienk Prins: Wiedereingliederung chronisch kranker Patienten in den Niederlanden -Entwicklungen und Erfahrungen (55-63);
    Joep Perk: Rückkehr zur Arbeit bei Patienten mit einer Herzerkrankung - die schwedische Erfahrung (65-71);
    Juhani Wikström: Management von Frühberentung - Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz und berufliche Rehabilitation (73-82);
    Wolfgang Slesina: Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation, um die Rückkehr zur Arbeit zu unterstützen (83-100);
    Praktische berufliche Orientierung in der Reha-Einrichtung
    Kurt Landau: Aufbau einer beruflich orientierten Rehabilitation - Erfahrungen aus einem Projekt mit der Bavaria-Klinik (101-111);
    Jochen Innscher, Marco Streibelt, Werner Müller-Fahrnow: MBO - Ablauf in der Reha-Klinik Niedersachsen und Ergebnisse der externen Evaluation (113-126);
    Jan Tofte: Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation nach einer Krebserkrankung in Dänemark (127-134);
    Christoph Schneling-Kludas, Wolfgang Bürger: Beruflich orientierte Rehabilitation bei sozialmedizinischen Problempatienten in der Psychosomatik (135-143);
    Zusammenfassung und Ausblick
    Nathalie Glaser-Möller, Ruth Deck: Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation - Zusammenfassende und abschließende Bemerkungen (145-148).

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  • Literaturhinweis

    Damit fertig werden, das Beste herausholen und es irgendwie schaffen: Beiträge zur Fachtagung "Physisch und psychisch beeinträchtigte Personen am Arbeitsmarkt" vom 15. März 2005 in Wien (2006)

    Egger-Subotitsch, Andrea; Steiner, Karin; Sturm, René; Reiterer, Barbara; Kreiml, Thomas; Weber, Maria E.; Meng, Karin;

    Zitatform

    Egger-Subotitsch, Andrea & René Sturm (Hrsg.) (2006): Damit fertig werden, das Beste herausholen und es irgendwie schaffen. Beiträge zur Fachtagung "Physisch und psychisch beeinträchtigte Personen am Arbeitsmarkt" vom 15. März 2005 in Wien. (AMS report 49), Wien: Communicatio Kommunikations- und PublikationsgmbH, 75 S.

    Abstract

    "Der AMS report 49 beinhaltet Beiträge anläßlich einer von der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich gemeinsam mit der Caritas Österreich veranstalteten Fachtagung. Den Veranstaltern war es ein Anliegen, durch die Tagung einen kritischen Austausch von VertreterInnen aus REHA-Forschung und REHA-Praxis über die Situation von RehabilitandInnen am Arbeitsmarkt zu fördern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corporate integration agreements and their function in disability management (2006)

    Niehaus, Mathilde ; Bernhard, Dörte;

    Zitatform

    Niehaus, Mathilde & Dörte Bernhard (2006): Corporate integration agreements and their function in disability management. In: International Journal of Disability Management, Jg. 1, H. 1, S. 42-51. DOI:10.1375/jdmr.1.1.42

    Abstract

    "The idea of corporate integration of people with disabilities, who often have become impaired in the course of their working career, has been reinforced by the German Social Code Book IX. With the implementation of the Section 83 and 84.2, preventive approaches such as integration agreements have put the emphasis on the role of social partners in the disability management process, that is, on to the employers' representative, the representative body of the disabled employees and the Works Council. A sectoral case study of the automotive industry, funded by the German government, was conducted to evaluate the integration agreement, using both quantitative and qualitative data. This article explores the goal-setting function of the integration agreement and its role in the management process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation in Bewegung: Herausforderungen und Perspektiven (2006)

    Schmidt, Christoph; Froböse, I.; Schian, Hans-Martin;

    Zitatform

    Schmidt, Christoph, I. Froböse & Hans-Martin Schian (2006): Berufliche Rehabilitation in Bewegung. Herausforderungen und Perspektiven. In: Die Rehabilitation, Jg. 45, H. 4, S. 194-202.

    Abstract

    "Es werden die Herausforderungen für die berufliche Rehabilitation aufgrund der Erosion der finanziellen Basis des Sozialsystems, der Veränderungen in der Arbeitswelt und der Reformprozesse in der Gesundheits-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik dargestellt und fünf Perspektiven für ihre Weiterentwicklung diskutiert, und zwar: 1. Intensivierung der Kooperation zwischen den Gesundheits- und Personalverantwortlichen im Unternehmen und den Präventions-, Arbeitsschutz- sowie Rehabilitationsexperten im Sozialsystem, 2. konzeptionelle und organisatorische Verlinkung von Ausgliederungsverhinderung und Wiedereingliederung über regionale Kompetenzzentren zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben, 3. Weiterentwicklung der Teilhabeleistungen durch individualisierte Zuweisung von Ressourcen und Organisation fließender Übergänge in Beschäftigung, 4. Förderung und Absicherung der Struktur- und Prozessinnovationen mit Unterstützung anwendungsorientierter Rehabilitationsforschung, 5. Formulierung eines neuen Konsenses zwischen den verantwortlichen Akteuren über die Ziele und Aufgaben der beruflichen Rehabilitation als Basis für die Strukturqualität der Zukunft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen - dringlicher denn je! (2006)

    Schröder, Helmut ; Rauch, Angela ;

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    Schröder, Helmut & Angela Rauch (2006): Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen - dringlicher denn je! In: Behindertenrecht, Jg. 45, H. 1, S. 1-7.

    Abstract

    Im Jahre 2000 wurde die Kampagne '50 000 Jobs für Schwerbehinderte' gestartet, deren Ziel es war, den Bestand an schwerbehinderten Arbeitslosen innerhalb von zwei Jahren um 25 Prozent zu senken. Im Zusammenspiel aller Akteure gelang es tatsächlich, die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen bis 2002 um diesen Prozentsatz zu vermindern. Der Beitrag untersucht, ob dieser Impuls eine nachhaltige Wirkung hatte und welche Faktoren mehr im Fokus der Aufmerksamkeit stehen sollten. Aus der Tatsache, dass nach Ende der Kampagne die Zahl schwerbehinderter Arbeitsloser wieder rasant anstieg, wird geschlossen, dass solche Anstrengungen schnell verpuffen können, wenn der Fokus nicht mehr konstant auf diese Gruppe gerichtet ist. Kritisiert wird, dass die Reform der Arbeitsmarktpolitik der letzten drei Jahre an den Kriterien Effektivität und Effizienz orientiert war, und dass dabei die sozialpolitischen Belange von benachteiligten Zielgruppen am Arbeitsmarkt an Gewicht verloren haben. Die Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik und die Intentionen des SGB IX driften auseinander. Ohne das Gebot der Angemessenheit und Effektivität von Eingliederungsaktivitäten und -maßnahmen in Frage zu stellen, wird dafür plädiert, die besonderen Bedingungen des Förderns von gesundheitlich eingeschränkten, behinderten und schwerbehinderten Menschen im Auge zu behalten. Aus Sicht der Autoren ist es "dringend geboten, die Neuausrichtung von SGB III und SGB II mit den Intentionen des SGB IX in Einklang zu bringen". (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliches Eingliederungsmanagement (2006)

    Seel, Helga; Schimanski, Werner; Schian, Marcus; Gagel, Alexander; Zorn, Gerhard; Magin, Johannes; Dalitz, Sabine;

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    Seel, Helga, Johannes Magin, Alexander Gagel, Sabine Dalitz, Gerhard Zorn, Marcus Schian & Werner Schimanski (2006): Betriebliches Eingliederungsmanagement. In: Behindertenrecht, Jg. 45, H. 2, S. 29-56.

    Abstract

    "Angesichts älter werdender Belegschaften in Deutschland - verwundert es nicht, dass das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) zu einem wichtigen Thema bei Arbeitgebern, Arbeitnehmern - dort insbesondere bei (schwertbehinderten Beschäftigten - und ihren Interessenvertretungen geworden ist. Die Zahl der Veröffentlichungen zu Fragen des BEM steigt, allerdings überwiegt derzeit die rein arbeitsrechtliche Befassung mit der Auslegung und Anwendung des § 84 SGB IX. DasThemenheft will neben den unbestreitbar wichtigen juristischen Fragen auch den Blick lenken auf Sinn und Zweck des BEM und damit für einen positiven Umgang mit diesem wichtigen sozial- und gesundheitspolitischen Thema werben. Der Beitrag von Dr. Helga Seel führt umfassend in die Thematik ein und beleuchtet Für und Wider dieser neuen Verpflichtung, die die Arbeitgeber, aber im Rahmen der Mitwirkungspflichten auch Arbeitnehmer/innen betrifft. Johannes Magin lenkt mit seiner Kosten-Nutzen-Analyse aus der Praxis den Blick auf die betriebswirtschaftliche Seite des BEM. Dr. Alexander Gagel und Sabine Dalitz gehen der Frage nach, ob die betriebs- bzw. dienststellenbezogenen Regelungen zum BEM zweckmäßiger in einer Betriebs-/Dienstvereinbarung oder in einer schwerbehindertenrechtlichen Integrationsvereinbarung getroffen werden sollten. Gerhard Zorn stellt die wichtigsten rechtlichen Aspekte rund ums BEM dar und zeigt interessengerechte ausgewogene Lösungen für die vielfach schwierigen juristischen Fragestellungen auf. Dr. Alexander Gagel und Marcus Schian befassen sich sodann vertieft mit dem rechtlichen Problem, die 6-Wochen-Frist für die Arbeitsunfähigkeit in § 84 Abs. 2 SGB IX zu ermitteln. Ein wesentliches Instrument zur gesundheitsgerechten Wiederaufnahme der Arbeit nach zumeist längerer Arbeitsunfähigkeit ist die stufenweise Wiedereingliederung im Betrieb bzw. in der Dienststelle gemäß den §§ 74 SGB V und 28 SGB IX. Werner Schimanski beschäftigt sich in seinem ausführlichen Aufsatz primär mit den sozialversicherungsrechtlichen Aspekten und Abgrenzungsfragen bei der stufenweisen Wiedereingliederung. Gagel/Schian hingegen befassen sich in ihrer Ausarbeitung vor allem mit dem besonderen Rechtsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten bei dieser speziellen Form der Arbeitsaufnahme nach Krankheit sowie der Verpflichtung des Arbeitgebers, der/dem Arbeitnehmer/in eine stufenweise Wiedereingliederung zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Economic incentives for return to work in Sweden: in theory and in practice (2006)

    Selander, John ;

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    Selander, John (2006): Economic incentives for return to work in Sweden. In theory and in practice. In: International Journal of Disability Management, Jg. 1, H. 1, S. 107-113. DOI:10.1375/jdmr.1.1.107

    Abstract

    "A significant problem in Sweden is the large number of people on longterm sickness absence and disability pension. To prevent long-term absenteeism, increased focus has been put on employers and disability management (DM). Effective DM, however, also requires a motivated employee. One way to motivate employees to return to work (RTW), is to provide economic incentives. The aim of the current study was to investigate the occurrence of economic incentives for people in Sweden to RTW after long-term sickness absence. The study is based on three fictitious cases. The results show that only marginal economic incentives presently exist in the Swedish RTW system. The necessity for economic incentives in the RTW process can, of course, be usefully debated. Research suggests, however, that such incentives play a part in the RTW process. With stronger economic incentives for the employee, the effectiveness of DM and prospects of job return would, arguably, be enhanced." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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