Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
- Grundsätzliches zur Transformation
- Wirtschaft
- Bevölkerung
- Arbeitsmarkt/Beruf
- Bildung/Qualifikation
- Gesellschaft/Soziales
- Personengruppen
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Multiplikatorenausbildung in den neuen Bundesländern (1992)
Haenschke, Barbara;Zitatform
Haenschke, Barbara (1992): Multiplikatorenausbildung in den neuen Bundesländern. (Schriften zur beruflich-betrieblichen Weiterbildung in den neuen Ländern 05), Schwerin, 49 S.
Abstract
Zur Weiterentwicklung neuer Konzepte in der Weiterbildung in Ostdeutschland werden die bisher durchgeführten Multiplikatiorenprojekte analysiert, wobei unter Multiplikatoren Dozenten, Weiterbildner (Theorievermittler), Ausbilder/Meister (Praxisvermittler), Trainer, sozialpsychologische Betreuer verstanden werden. Die Untersuchung zielt ab auf die Erfassung und Analyse bisher realisierter Multiplikatorenprojekte in den neuen Bundesländern, auf die Erarbeitung von Empfehlungen zur Optimierung von Multiplikatorenweiterbildung sowie auf Schlußfolgerungen für Evaluierung und Erfolgskontrolle. Dazu wurden Gruppen- und Einzelinterviews mit 30 Bildungsträgern, 100 Umschülern und 60 Teilnehmern aus Mulitplikatorenausbildungen geführt. Dabei wurden allgemeine Aussagen zur gegenwärtigen Befindlichkeit (Defizite und Stärken) erhoben und ein Polaritätenschema zur Erfassung von Persönlichkeitseigenschaften angewandt. (IAB)
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Literaturhinweis
Defizite in der Berufsausbildung der Lehrlinge in den neuen Bundesländern (1992)
Jeschek, Wolfgang;Zitatform
Jeschek, Wolfgang (1992): Defizite in der Berufsausbildung der Lehrlinge in den neuen Bundesländern. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 59, H. 31/32, S. 390-396.
Abstract
In dem Beitrag wird zunächst gezeigt, daß das Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen 1991 in Ostdeutschland nicht ausreichte, so daß viele Jugendliche eine außerbetriebliche Ausbildung beginnen mußten. Dann werden berufliche, geschlechtsspezifische und regionale Ungleichgewichte bei der Verteilung der Ausbildungsplätze angesprochen und schließlich Maßnahmen zur Förderung der Ausbildung beschrieben. (IAB)
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Literaturhinweis
Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung und Beschäftigung im geeinten Deutschland (1992)
Kaiser, Manfred; Otto, Manfred; Spitzky, Norbert; Riebe, Karl; Timmermann, Dieter; Görlitz, Herbert; Hartung, Uwe; Kau, Wienand; Friebel, Harry; Palamidis, Helene; Kabisch, Sigrun ; Näke, Joachim; Kasek, Leonhard; Müller, Karin; Weißhuhn, Gernot; Müller, Gisela; Bertram, Barbara; Meininger, Klaus-Dieter; Großer, Heinz; Meier, Uta; Helling, Vera; Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang; Hahn, Toni; Kupka, Peter ; Göpfarth, Gunter; Kuklinksi, Peter;Zitatform
Kaiser, Manfred, Norbert Spitzky, Karl Riebe, Dieter Timmermann, Uwe Hartung, Wienand Kau, Harry Friebel, Helene Palamidis, Sigrun Kabisch, Joachim Näke, Leonhard Kasek, Karin Müller, Gernot Weißhuhn, Gisela Müller, Barbara Bertram, Klaus-Dieter Meininger, Heinz Großer, Uta Meier, Vera Helling, Wolfgang Ludwig-Mayerhofer, Toni Hahn, Peter Kupka, Gunter Göpfarth & Peter Kuklinksi (1992): Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung und Beschäftigung im geeinten Deutschland. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 153.2), Nürnberg, 258 S.
Abstract
Der Band bildet den zweiten Teil einer Ergebnisdokumentation von vier Seminaren, die vom IAB von Dezember 1990 bis Februar 1991 veranstaltet wurden. Thema der Veranstaltungen war der Zustand des Bildungswesens und des Beschäftigungssystems im Alt-Bundesgebiet und den neuen Bundesländern unmittelbar nach der staatlichen Einigung. (IAB)
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Literaturhinweis
Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung, in Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland (1992)
Kaiser, Manfred;Zitatform
(1992): Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die berufliche Bildung, in Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 153.1), Nürnberg, 107 S.
Abstract
Der Bericht resultiert aus je zwei Forschungsseminaren zu den Themen "Entwicklungsperspektiven der beruflichen Bildung im vereinten Deutschland" und "Entwicklungsperspektiven des Hochschulwesens im vereinten Deutschland", die zwischen Dezember 1990 und Februar 1991 in Nürnberg gemeinsam vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit, dem damaligen Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig, der Universität Leipzig, dem ehemaligen Zentralen Forschungsinstitut für Arbeit in Dresden und der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung e.V., München durchgeführt wurden. Eingeladen waren namhafte Forscher aus Ost- und Westdeutschland auf den Gebieten der empirischen Arbeitsmarkt- und Qualifikationsforschung, der Berufsbildungsforschung, der Berufsverlaufs-, Verbleibs- und Hochschulabsolventenforschung sowie der Jugendforschung. Die Seminare waren so aufgebaut, daß zu beiden Bereichen (Berufsbildung und Hochschulbildung) im jeweils ersten Seminar alles zusammengetragen wurde, was an einschlägigen oder thematisch relevanten empirischen Ergebnissen von den Teilnehmern eingebracht werden konnte. Diese Beiträge wurden gesondert veröffentlicht in BeitrAB Nr.153.2. und 153.3. Im jeweils zweiten Seminar wurde dann versucht, aus all den Daten, ergänzt durch aktuelle Befunde und Primäreindrücke, ein genaueres Bild der in den neuen Bundesländern entstandenen Probleme der Berufsausbildung bzw. des Hochschulwesens zu zeichnen und erste Lösungsperspektiven zu diskutieren. Vor allem auf die Verhandlungen dieser zweiten Seminare stützt sich die Berichterstattung in diesem Band, die also in keiner Weise beanspruchen kann, ein vollständiges Bild der Problematik zu entwickeln, sondern die lediglich in zusammengefaßter Form wiedergibt, was von den Experten, die an den Treffen teilnahmen, herausgearbeitet wurde. Den Teilnehmern wurde vor Beginn der Veranstaltungen ein Seminarexpose mit einem Katalog von Forschungsfragen, das den Rahmen der Seminardiskussionen abstecken sollte, zugeschickt. Dieses Expose wird einleitend widergegeben. (IAB2)
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung: Vorgeschichte und Fragestellungen der Seminarfolge (9-26);
Grundlegende Entwicklungstendenzen, politisch-rechtliche Ausgangssituation
Rahmenbedingungen (27-30);
Individualisierung und Marktwirtschaft (31-32);
Die ökonomischen Rahmenbedingungen (33-34);
Entwicklungsszenarien für den zukünftigen Qualifikationsbedarf in den neuen Bundesländern (35-37);
Annahmen zum künftigen Qualifikationsbedarf in den neuen Ländern (38-45);
Probleme und Entwicklungsperspektiven der beruflichen Bildung in den neuen Bundesländern
Verluste an Ausbildungskapazitäten - Ausgangslage (46-51);
Lösungen und Lösungsperspektiven (52-57);
Zur inhaltlichen Neuorientierung der beruflichen Bildung in den neuen Bundesländern - Die Situation der Ausbildung nach der Vereinigung (58-63);
Praktische Empfehlungen und Forschungsbedarf (64-65);
Probleme der Berufswahl und der Berufsorientierung - Problemlage (65-69);
Praktische Empfehlungen und Forschungsbedarf (70-73);
Zur Entwicklung des Weiterbildungsbedarfs - Arbeitsmarkt- und Weiterbildungsprobleme in den neuen Ländern (73-77);
Vorschläge für Maßnahmen und Forschungsbedarf (77-79);
Probleme und Entwicklungsperspektiven der Hochschulbildung in den neuen Bundesländern
Zur Situation der Hochschulen und der Hochschulabsolventen in den neuen Bundesländern - Das Hochschulwesen in der ehemaligen DDR bis zur Vereinigung (80-85);
Probleme des Hochschulwesens in den neuen Bundesländern nach der Vereinigung (85-92);
Perspektiven für die Weiterentwicklung der Hochschulen und der Situation der Hochschulabsolventen in den neuen Bundesländern (93-99);
Vorschläge zur Verbesserung der Lage der Studierenden und der Absolventen (100-107). -
Literaturhinweis
Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland (1992)
Kaiser, Manfred; Buttgereit, Michael; Schüller, Joachim; Schomburg, Harald; Görlitz, Herbert; Schmidt, Catherina; Epskamp, Heinrich; Schindler, Götz; Gerhard, Rolf; Schaefer, Reinhard; Wingens, Matthias; Schacher, Martin; Wahse, Jürgen; Sandberger, Johann-Ulrich; Teichler, Ulrich; Rochlitz, Manfred; Kaiser, Manfred; Müller, Gisela; Gabriel, Birgit; Müller, Elke; Weymann, Ansgar; Meulemann, Heiner ; Starke, Uta; Lischka, Irene; Winkler, Helmut; Lewin, Karl; Enders, Jürgen; Kellermann, Paul; Tessaring, Manfred; Kasek, Leonhard;Zitatform
Kaiser, Manfred, Michael Buttgereit, Joachim Schüller, Harald Schomburg, Catherina Schmidt, Heinrich Epskamp, Götz Schindler, Rolf Gerhard, Reinhard Schaefer, Matthias Wingens, Martin Schacher, Jürgen Wahse, Johann-Ulrich Sandberger, Ulrich Teichler, Manfred Rochlitz, Manfred Kaiser, Gisela Müller, Birgit Gabriel, Elke Müller, Ansgar Weymann, Heiner Meulemann, Uta Starke, Irene Lischka, Helmut Winkler, Karl Lewin, Jürgen Enders, Paul Kellermann, Manfred Tessaring & Leonhard Kasek (1992): Bildung und Beruf im Umbruch: Zur Diskussion der Übergänge in die Hochschule und Beschäftigung im geeinten Deutschland. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 153.3), Nürnberg, 304 S.
Abstract
Der Band bildet den dritten Teil einer Ergebnisdokumentation von vier Seminaren, die vom IAB von Dezember 1990 bis Februar 1991 veranstaltet wurden. Thema der Veranstaltungen war der Zustand des Bildungswesens und des Beschäftigungssystems im Alt-Bundesgebiet und den neuen Bundesländern unmittelbar nach der staatlichen Einigung. (IAB)
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Literaturhinweis
Neue Bundesländer: Junge Erwachsene ohne anerkannte Berufsausbildung (1992)
Kloas, Peter-Werner;Zitatform
Kloas, Peter-Werner (1992): Neue Bundesländer: Junge Erwachsene ohne anerkannte Berufsausbildung. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 43, H. 4, S. 221-225.
Abstract
Der Artikel interpretiert Ergebnisse einer 1991/92 vom BIBB in Zusammenarbeit mit Infratest durchgeführten Erhebung bei 5.000 jungen Erwachsenen (20-24 Jahre) in den neuen Bundesländern; sie wurden zu ihrem Qualifikationsstatus, ihrer beruflichen Situation, ihren ausbildungs- und berufsbezogenen Orientierungen und Erwartungen befragt. "Jeder elfte dieser Altersgruppe (9 %) hat weder einen anerkannten Ausbildungsabschluß noch befindet er sich in einer entsprechenden Ausbildung oder besucht eine weiterführende Schule bzw. studiert." Eine Besonderheit bildet die Teilfacharbeiterausbildung, zu DDR-Zeiten eine anerkannte Berufsausbildung; nach dem jetzt geltenden Berufsbildungsgesetz ist sie es nicht. (IAB2)
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Literaturhinweis
Strukturwandel Ost: Personalentwicklung - Qualifizierung - Rahmenbedingungen wirtschaftlicher Entwicklung: Ergebnisse einer Umfrage bei ostdeutschen Unternehmen (1992)
Lenske, Werner;Zitatform
Lenske, Werner (1992): Strukturwandel Ost: Personalentwicklung - Qualifizierung - Rahmenbedingungen wirtschaftlicher Entwicklung. Ergebnisse einer Umfrage bei ostdeutschen Unternehmen. (Kölner Texte und Thesen 03), Köln: Deutscher Instituts-Verlag, 88 S.
Abstract
"Weiterbildung ist für die marktwirtschaftliche Umstrukturierung in den neuen Bundesländern von großer Bedeutung. In der Studie, an der sich 693 ostdeutsche Unternehmen beteiligten, wird aufgezeigt, welche Qualifikationsdefizite und Schulungsnotwendigkeiten die Unternehmen sehen. Darüber hinaus wird auf die Beschäftigungsentwicklung in einzelnen Wirtschaftszweigen eingegangen und dargestellt, wie die Unternehmen ihre Wirtschaftsaussichten einschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reflexionen des wirtschaftlich-sozialen Wandels in den Bildungsabsichten von Gymnasialschülern der neuen Bundesländer (1992)
Lischka, Irene;Zitatform
Lischka, Irene (1992): Reflexionen des wirtschaftlich-sozialen Wandels in den Bildungsabsichten von Gymnasialschülern der neuen Bundesländer. In: Zeitschrift für Sozialisationsforschung und Erziehungssoziologie, Jg. 12, H. 3, S. 233-249.
Abstract
In dem Beitrag wird dargestellt, "in welcher Weise die Bildungsabsichten von Schülern der gymnasialen Oberstufe in den neuen Bundesländern den wirtschaftlichen und sozialen Wandel widerspiegeln. Dabei zeigen sich teilweise widersprüchliche Tendenzen. Einerseits haben diese Jugendlichen die veränderten Bedingungen sehr schnell verinnerlicht. Andererseits sind sie noch, vermittelt über die Elterngeneration, in spezifischer Weise sozialisiert. Diese Tatsachen, einschließlich der materiellen Lebensumstände sowie der Verunsicherungen aus der gegenwärtig erfolgenden Umstrukturierung des Hochschulbereichs, prägen insbesondere die Studienabsichten der künftigen Abiturienten." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Potentielle Studienberechtigte in den neuen Bundesländern: Reflektionen des wirtschaftlich-sozialen Wandels in den Bildungsabsichten von Schülern der gymnasialen Oberstufe (1992)
Lischka, Irene;Zitatform
Lischka, Irene (1992): Potentielle Studienberechtigte in den neuen Bundesländern. Reflektionen des wirtschaftlich-sozialen Wandels in den Bildungsabsichten von Schülern der gymnasialen Oberstufe. (Projektgruppe Hochschulforschung. Projektberichte 02/1992), Berlin, 53 S., Anhang.
Abstract
"Ziel der Auswertung einer Befragung von Schülern der gymnasialen Oberstufe in den neuen Bundesländern war es, Hinweise auf die Entwicklung des Bildungsverhaltens künftiger Studienberechtigter unter den Bedingungen des politisch - wirtschaftlichen - sozialen Umbruchs zu erhalten. Dazu erfolgte ein Vergleich der künftigen Abiturjahrgänge 1992 und 1994/95 sowie der Geschlechter. Die Ergebnisse spiegeln die Bildungsabsichten zum Zeitpunkt des Abschlusses der 9. sowie 11. Klasse wider (Juni 1991), die sich mithin noch deutlich verändern können. Das relativiert ihre Relevanz für langfristige Bildungsplanungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Integration und Weiterbildung von jungen Akademikern aus den neuen Ländern (1992)
Minks, Karl-Heinz; Bathke, Gustav-Wilhelm;Zitatform
Minks, Karl-Heinz & Gustav-Wilhelm Bathke (1992): Berufliche Integration und Weiterbildung von jungen Akademikern aus den neuen Ländern. (Hochschulplanung 96), Hannover, 105 S., Anhang.
Abstract
"Das Projekt zielt auf eine Analyse der beruflichen Integration, der Nachfrage, Nutzung und Nützlichkeit von Aus-, Um- und Weiterbildungsangeboten und der aktuellen Befindlichkeit von jungen Akademikern verschiedener Ausbildungsgänge, die in den 80er Jahren an den Hochschulen der DDR ausgebildet wurden. Befragt wurden 1261 ca. 30jährige Hochschulabsolventen, die im Jahr 1982 ihr Studium begonnen und ihre Hochschulausbildung überwiegend 1987, also vor der Wende, abgeschlossen hatten und fast alle auch noch unter den Bedingungen der DDR-Gesellschaft in den Beruf starteten. In der Befragungspopulation sind neun Studienfachrichtungen vertreten, die in ihrer geschlechtsspezifischen und der Fächerzusammenstellung weitgehend die Absolventenstruktur des damaligen Jahrgangs repräsentieren." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Neue Bundesländer: Immer mehr Personen nehmen an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen teil: Ergebnisse aus dem Arbeitsmarkt-Monitor (1992)
Plicht, Hannelore;Zitatform
Plicht, Hannelore (1992): Neue Bundesländer: Immer mehr Personen nehmen an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen teil. Ergebnisse aus dem Arbeitsmarkt-Monitor. (IAB-Kurzbericht 22/1992), Nürnberg, 4 S.
Abstract
"Seit der Wende im November 1989 hat fast die Hälfte aller Personen im erwerbsfähigen Alter an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen. Der Anteil der Nichterwerbstätigen an den Weiterbildungsteilnehmern ist zwischen November 1990 und November 1991 von 11% auf 38% gewachsen. Hauptursache dafür ist die mit steigendem Ausmaß und längerer Dauer der Arbeitslosigkeit verbundene stärkere Nutzung von Weiterbildungsmaßnahmen. Im November 1990 förderte die Arbeitsämter nur 30% der Maßnahmen für Nichterwerbstätige durch Zahlung von Unterhaltsgeld, dagegen ein Jahr später bereits mehr als doppelt so viel (62%). Auch der Anteil der Umschulungen an den Weiterbildungsmaßnahmen verdoppelte sich: von 12% im November 1990 auf 24% im November 1991. Ähnlich wie in den alten Bundesländern war im November 1990 die Quote der Weiterbildungsteilnehmer umso größer, je höher die schulische und berufliche Vorbildung war. Im Jahr darauf ist allerdings die Weiterbildungsbeteiligung der Personen ohne Berufsabschluß überdurchschnittlich stark angestiegen." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Betriebliche Anpassungsfortbildung im Einzelhandel für Mitarbeiter aus den neuen Bundesländern (1992)
Pogodda, Gerhard; Trostmann, Heinz; Hartwig, Jana;Zitatform
Pogodda, Gerhard, Jana Hartwig & Heinz Trostmann (1992): Betriebliche Anpassungsfortbildung im Einzelhandel für Mitarbeiter aus den neuen Bundesländern. (Schriften zur beruflich-betrieblichen Weiterbildung in den neuen Ländern 03), Schwerin, 39 S., Anhang.
Abstract
"Die Untersuchung hat das Ziel, in ausgewählten Unternehmen des Einzelhandels, die in den neuen Bundesländern und Ostberlin tätig geworden sind, die ... notwendige betriebliche Anpassungsfortbildung zu analysieren, um erste Erkenntnisse über Inhalt und Konzepte, Ergebnisse und Probleme zu gewinnen." Die Untersuchung basiert auf einer in Form eines Interviews durchgeführten Befragung von sieben Personalleitern und 22 Marktleitern, die sich in einer Weiterbildung befanden. "Für die Untersuchung wurde ein branchenspezifischer anforderungsanalytischer Ansatz gewählt. Als Ausgangsgrößen für betriebliche Anpassungsfortbildung wurden Anforderungsveränderungen gesucht, die bei den Fachkräften zu Qualifikationsdefiziten führen. Im Zusammenhang damit wurden inhaltliche Schwerpunkte der betrieblichen Anpassungsfortbildung erfragt und Beziehungen zwischen Anforderungen, Persönlichkeitsqualitäten sowie Bildungsschwerpunkten gesucht." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Weiterbildung und Innovationstransfer: Erfahrungen aus den neuen Bundesländern für eine Neuorientierung der Weiterbildung (1992)
Schmidt, Hermann;Zitatform
Schmidt, Hermann (1992): Weiterbildung und Innovationstransfer. Erfahrungen aus den neuen Bundesländern für eine Neuorientierung der Weiterbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 21, H. 5, S. 13-16.
Abstract
"Der West-Ost-Innovationstransfer im Bereich Weiterbildung zeigt offensichtliche Mängel. Durch die quantitativen Herausforderungen in den neuen Ländern werden typische Defizite der westdeutschen Weiterbildung deutlicher und wirken sich z.T. innovationshemmend aus. Die neuen Aufgaben bieten jedoch auch die Chance, neue Instrumente und Rahmenbedingungen zu entwickeln, die über einen Ost-West-Innovationstransfer zu einer Neuorientierung der gesamten Weiterbildung beitragen." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Lehrstellensuche '92 in den neuen Bundesländern: eine Zwischenbilanz (1992)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1992): Lehrstellensuche '92 in den neuen Bundesländern. Eine Zwischenbilanz. (IAB-Werkstattbericht 09/1992), Nürnberg, 36 S.
Abstract
In dem Beitrag werden die Bildungs- und Ausbildungswünsche ostdeutscher Jugendlicher auf der Grundlage von Daten des Arbeitsmarkt-Monitors von Mai und Nov. 1991 und einer qualitativen Studie zum regionalen Ausbildungsstellenangebot beschrieben. Ergebnisse: Den voraussichtlich 150.000 lehrstellensuchenden Jugendlichen standen bis Juni 1992 lediglich knapp 70.000 dem Arbeitsamt gemeldete betriebliche Ausbildungstellen gegenüber. Besonders gravierend wirkt sich der Ausbildungsstellenmangel für Mädchen aus, da gerade in den von ihnen bevorzugten Dienstleistungsberufen die Stellenangebote besonders rar sind. Das betriebliche Stellenangebot liegt noch überwiegend im gewerblichen Bereich (Fertigungsberufe 58%, Dienstleistungsberufe 38%) und entspricht damit weder den Bewerberwünschen (Fertigungsberufe 42%, Dienstleistungsberufe 52%) noch dem in den neuen Bundesländern erforderlichen wirtschaftlichen Strukturwandel. Jugendliche tendieren in dieser Zeit unsicherer Ausbildungs- und Arbeitsplatzperspektiven vielfach dahin, die Ausbildungsentscheidung noch aufzuschieben und einen höheren allgemeinbildenden Schulabschluß zu erwerben. (IAB2)
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Literaturhinweis
Ausbildung Ost: Bilanz 1991 und Vorausschau 1992: erste Ergebnisse aus der Wiederholungsbefragung zum "Arbeitsmarkt-Monitor" (Zusatzerhebung Ausbildung) vom November 1991 (1992)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1992): Ausbildung Ost: Bilanz 1991 und Vorausschau 1992. Erste Ergebnisse aus der Wiederholungsbefragung zum "Arbeitsmarkt-Monitor" (Zusatzerhebung Ausbildung) vom November 1991. (IAB-Kurzbericht 05/1992), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Die Nachfrage nach Lehrstellen wird 1992 in den neuen Bundesländern voraussichtlich um 25 Prozent steigen - vor allem aus demografischen Gründen. Gleichwohl tendieren die Ausbildungsabsichten der ostdeutschen Schüler stärker in Richtung Abitur als zur betrieblichen Ausbildung. Die Lehrstellennachfrage wird sich auch 192 nicht nur aus Schulabgängern, sondern in erheblichem Umfang aus anderen, z.T. älteren Personengruppen (Arbeitslose, Wehrpflichtige, Auszubildende, Berufstätige) zusammensetzen. Die Zahl der Jugendlichen, deren Lehrverträge aus betriebsbedingten Gründen vorzeitig gelöst werden ('Konkurslehrlinge'), wird 1992 voraussichtlich geringer ausfallen als 1991." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Ausbildungsbereitschaft und Ausbildungshemmnisse: erste Ergebnisse aus dem IAB-Projekt "Struktur und Entwicklung des Ausbildungsstellenangebots in ausgewählten Regionen der neuen Bundesländer" (1992)
Schober, Karen; Wolfinger, Claudia;Zitatform
Schober, Karen & Claudia Wolfinger (1992): Ausbildungsbereitschaft und Ausbildungshemmnisse. Erste Ergebnisse aus dem IAB-Projekt "Struktur und Entwicklung des Ausbildungsstellenangebots in ausgewählten Regionen der neuen Bundesländer". (IAB-Werkstattbericht 15/1992), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"Das IAB hat in sieben ausgewählten Arbeitsamtsbezirken der neuen Bundesländer Fallstudien durchgeführt, um die Ausbildungsbereitschaft von Betrieben und mögliche Ausbildungshemmnisse zu untersuchen. In den Monaten April bis Juli 1992 wurden rund 140 Interviews mit Experten aus Betrieben, Kammern, Arbeitsämtern, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Gewerkschaften und Schulen über die lokale Ausbildungssituation durchgeführt. Der Bericht gibt erste Einschätzungen und Trends aus diesen Fallstudien wieder. Die Gespräche mit den lokalen Akteuren der Berufsbildung verdeutlichen, wie stark die Ausbildungsbereitschaft von der Größe und wirtschaftlichen Situation der Betriebe sowie dem Stand der Privatisierung beeinflußt wird." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Neue Bundesländer: Betriebliche Ausbildungskapazitäten noch unzureichend: berufliche Erstausbildung nähert sich westdeutschen Strukturen an (1992)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (1992): Neue Bundesländer: Betriebliche Ausbildungskapazitäten noch unzureichend. Berufliche Erstausbildung nähert sich westdeutschen Strukturen an. (IAB-Kurzbericht 20/1992), Nürnberg, 4 S., Tabelle.
Abstract
In dem Beitrag werden aus dem Arbeitsmarkt-Monitor für Ostdeutschland, Zusatzerhebung Ausbildung vom Nov. 1991, Strukturanpassungen in der betrieblichen Berufsausbildung angezeigt: "Die Gesamtzahl der besetzten Ausbildungsplätze schrumpfte von 344000 im Jahre 1989 auf rd. 265000 im Ausbildungsjahr 1991/92. Wegen des globalen Defizits an Ausbildungsplätzen erhält gegenwärtig rd. ein Fünftel der Auszubildenden eine Berufsausbildung in überbetrieblichen Einrichtungen. Der Anteil der Ausbildung in Kleinbetrieben (weniger als 20 Beschäftigte) stieg von 9% 1989 auf 19% 1991; bei den Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr sogar auf 29%. Die Ausbildung expandierte vor allem in der Bauwirtschaft, dem Kredit- und Versicherungsgewerbe sowie anderen Dienstleistungsgewerben. Neugegründete Unternehmen bilden noch in geringem Umfang, aber mit steigender Tendenz aus." (IAB2)
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Literaturhinweis
Neue Länder - neue Berufsausbildung?: Prozeß, Probleme und Perspektiven des Übergangs der Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. Ein Reader mit Beiträgen aus Forschung, Wissenschaft und Praxis (1992)
Seyfried, Brigitte; Wordelmann, Peter;Zitatform
Seyfried, Brigitte & Peter Wordelmann (Hrsg.) (1992): Neue Länder - neue Berufsausbildung? Prozeß, Probleme und Perspektiven des Übergangs der Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. Ein Reader mit Beiträgen aus Forschung, Wissenschaft und Praxis. (Berichte zur beruflichen Bildung 153), Berlin u.a., 525 S.
Abstract
Der Reader zielt darauf ab, fragmentarisch den bisherigen Übergangsprozeß und den Stand des Übergangs der Berufsausbildung in Ostdeutschland zu dokumentieren. Die einzelnen Beiträge gruppieren sich um folgende Themen: Ausgangslage und Prozeß der Umstellung der Berufsausbildung in den neuen Bundesländern, gegenwärtige Problemstellungen im Berufsausbildungssystem der neuen Bundesländer, Entwicklung der Berufsausbildung in den neuen Bundesländern. Dabei werden auch einzelne konkrete Beispiele im regionalen Kontext dargestellt und bestimmte Personengruppen (junge Frauen, benachteiligte Jugendliche) sowie Organisations- und Rechtsfragen behandelt. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufsbildung und Qualifikationsbedarf im neuen Bundesgebiet (1992)
Zedler, Reinhard;Zitatform
Zedler, Reinhard (1992): Berufsbildung und Qualifikationsbedarf im neuen Bundesgebiet. In: Beiträge zur Gesellschafts- und Bildungspolitik H. 172, S. 1-40.
Abstract
Es wird der Versuch unternommen, Qualifikationsbedarf und berufliche Bildungsziele in den neuen Bundesländern näher zu bestimmen. Die Grundlage bildet eine Befragung von Bildungsleitern westdeutscher Betriebe und Verbände. Mit ihrer Hilfe werden ausgehend vom Qualifikationsstand der Erwerbstätigen und dem Berufsbildungssystem der ehemaligen DDR Tendenzen abgeleitet und Leitsätze für die berufliche Qualifizierung im neuen Bundesgebiet formuliert. (IAB)
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Literaturhinweis
Kurzberichte 1991 (1992)
Zitatform
(1992): Kurzberichte 1991. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 42.13), Nürnberg, 247 S.
Abstract
Der Band enthält die 1991 vom IAB herausgegebenen Kurzberichte. Diese Berichte sollen zu aktuellen Fragen des Arbeitsmarktes rasch und knapp aus dem wissenschaftlichem Raum Auskünfte geben. Die Auskünfte fallen entweder als spezifische Recherche aus gegebenem Anlaß oder frühes Teilresultat aus laufenden Forschungsprojekten an. Die Kurzberichte 1991 behandeln größtenteils Entwicklungen in den neuen Bundesländern, z.B. den Beschäftigungsabbau in Problembranchen, die Entwicklung der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit, den Ausbildungsstellenmarkt und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. (IAB2)
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