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Dossier

Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt im Rahmen beruflicher Rehabilitation

Für Personen, die durch Krankheit oder Behinderung mit Arbeitslosigkeit konfrontiert sind, ist berufliche Rehabilitation ein Weg, selbstbestimmt und unterstützt zu nachhaltiger beruflicher Reintegration und gesellschaftlicher Teilhabe zu finden. Zur Arbeitsmarktsituation von Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach einer Rehabilitationsmaßnahme bietet diese Infoplattform einen Überblick zum Forschungsstand und weiterführende Links zu Projekten und Institutionen.

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Einführung des Sozialgesetzbuches II auf erwerbsfähige hilfebedürftige Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen (2008)

    Dornette, Johanna; Rauch, Angela ; Zimmermann, Markus ; Höhne, Anke; Behrens, Johann; Schubert, Michael ;

    Zitatform

    Dornette, Johanna, Angela Rauch, Michael Schubert, Johann Behrens, Anke Höhne & Markus Zimmermann (2008): Auswirkungen der Einführung des Sozialgesetzbuches II auf erwerbsfähige hilfebedürftige Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 54, H. 1, S. 79-96. DOI:10.1515/zsr-2008-0106

    Abstract

    "Der Beitrag diskutiert Auswirkungen der Einführung des Sozialgesetzbuches II auf gesundheitlich beeinträchtigte Leistungsbezieher und die Inanspruchnahme von beruflichen Rehabilitationsleistungen. Es zeigt sich, dass einerseits die Ziele des SGB Il mit Zielen des SGB IX in Teilen schwer vereinbar sind. Aufbauprozesse der neuen SGB II-Träger, vor allem im Jahr 2005, führten andererseits zu Aufgabenhierarchisierung und zur Konzentration auf finanzielle Leistungsgewährung. Das Ziel einer schnellen Vermittlung in Arbeit beeinflusst zudem Zugangsprozesse und trägt, neben anderen Faktoren, im Ergebnis zu einem deutlichen Rückgang der Eintritte in Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation bei. So lassen sich in unterschiedlich starkem Maße Anzeichen einer Praxis herausarbeiten, die eine Inkongruenz zur gesetzgeberischen Intention deutlich machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die Deutsche Rentenversicherung: ein Überblick (2008)

    Erbstößer, Sabine; Verhorst, Heiner; Klosterhuis, Here; Lindow, Berthold;

    Zitatform

    Erbstößer, Sabine, Heiner Verhorst, Berthold Lindow & Here Klosterhuis (2008): Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die Deutsche Rentenversicherung. Ein Überblick. In: RV aktuell. Amtliches Mitteilungsblatt der Deutschen Rentenversicherung, Jg. 55, H. 11, S. 343-350.

    Abstract

    "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) (auch: berufliche Rehabilitation) durch die deutsche Rentenversicherung (RV) sind ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit und der tatsächlichen Berufstätigkeit der Versicherten der RV. Die Zahl der beruflichen Rehabilitationsleistungen in der Verantwortung der RV ist in den letzten Jahren gestiegen. Im Laufe der Zeit kristallisieren sich Verschiebungen zwischen den einzelnen Leistungsarten heraus. Konzeptionelle Weiterentwicklungen zielen auf eine höhere Eingliederungsquote bei den Absolventen, Individualisierung und Modularisierung der LTA stehen im Vordergrund. Das Leistungsangebot der Reha-Einrichtungen muss sich diesen Konzepten anpassen. Diesen Prozess mitzugestalten, ist auch Aufgabe der RV. Die im Aufbau befindliche Reha-Qualitätssicherung der RV für diesen Teilbereich der Rehabilitation bietet dafür wichtige Hilfestellungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lässt sich die Teilhabe am Arbeitsleben durch eine berufsorientierte kardiologische Rehabilitation verbessern?: Ergebnisse einer randomisierten Kontrollgruppenstudie (2008)

    Kittel, Jörg; Karoff, Marthin;

    Zitatform

    Kittel, Jörg & Marthin Karoff (2008): Lässt sich die Teilhabe am Arbeitsleben durch eine berufsorientierte kardiologische Rehabilitation verbessern? Ergebnisse einer randomisierten Kontrollgruppenstudie. In: Die Rehabilitation, Jg. 47, H. 1, S. 14-22. DOI:10.1055/s-2007-1004606

    Abstract

    "Trotz einer deutlichen Verbesserung in der Akutversorgung kardiologischer Patienten haben sich in den letzten Jahrzehnten die Integration und die berufliche Prognose nach Herzinfarkt und/oder Herzoperation nicht wesentlich verbessert. Ziel der Studie ist die Evaluation eines Programms zur Verbesserung der beruflichen Reintegration kardiologischer Rehabilitanden. Dieses Programm findet in Ergänzung zur konventionellen Rehabilitation statt und umfasst neben berufsbezogenen Einzelinterventionen im Sozialdienst und psychologischen Dienst auch die standardisierte Durchführung der Evaluation der funktionalen Leistungsfähigkeit (EFL). Mit Hilfe einer prospektiven, randomisierten Kontrollgruppenstudie sollen die Effekte des Interventionsprogramms auf die berufliche Reintegration evaluiert werden. 150 Patienten, die das berufsbezogene Programm erhielten (Interventionsgruppe), werden mit 150 Patienten, die mit den herkömmlichen Interventionen rehabilitiert wurden (Kontrollgruppe), verglichen. Die Studie umfasst kardiologische Patienten der Arbeiterrentenversicherung unter 56 Jahren, die arbeitsunfähig in der Klinik aufgenommen wurden und bei denen Probleme bei der beruflichen Reintegration antizipiert wurden. Ausschlusskriterien waren der Zustand nach einer weniger als drei Monate zurückliegenden Herzoperation, eine kardiale Belastbarkeit unter 75 Watt und eine eingeschränkte linksventrikuläre Funktion. Die katamnestische Erhebung erfolgte zwölf Monate nach der Rehabilitation mittels postalischer Befragung. Ein Vergleich zwischen den Gruppen zeigt bei Rehabilitationsbeginn keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der biopsychosozialen Untersuchungsvariablen. Zur 12-Monatskatamnese liegen Daten von 212 Probanden (70,6 % der Probanden) vor. Bis zu diesem Zeitpunkt nahmen 79,1 % der Patienten aus der Interventionsgruppe wieder die Erwerbstätigkeit auf, in der Kontrollgruppe waren es nur 62,9 %. Die Ergebnisse der 12-Monatskatamnese bestätigen die positiven Effekte einer berufsorientierten Rehabilitation hinsichtlich der beruflichen Prognose." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Besondere Anforderungen an die Ausbildung junger Menschen mit psychischen Störungen (2008)

    Krug, Walter;

    Zitatform

    Krug, Walter (2008): Besondere Anforderungen an die Ausbildung junger Menschen mit psychischen Störungen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 22, H. 3, S. 129-145.

    Abstract

    "Psychische Störungen sind vielgestaltige Zustandsbilder, die besonders bei jungen Menschen eine hohe Dynamik aufweisen. Sie variieren von starkem Rückzug über sonderliche und schwer erschließbare Verhaltensweisen bis hin zu stark impulsiven Handlungen. Für die berufliche Rehabilitation und besonders für die Erstausbildung junger Menschen stellen sie aufgrund ihrer Inhomogenität, ihrer Dynamik und der damit verbundenen Instabilität der Klienten eine besondere Herausforderung dar. Damit die Ausbildung junger Rehabilitanden mit einer psychischen Störung, gelingen kann, muss sich sowohl die Einrichtung wie auch der einzelne Mitarbeiter auf diese Gruppe besonders einstellen. Die Wahrnehmung für die psychische Problematik muss geschärft, das Regelwerk der Einrichtung angepasst und besondere Unterstützungsmethoden, ausgerichtet an der jeweiligen psychischen Störung, müssen in den Ausbildungs- und Betreuungsalltag integriert werden. Psychische Störungen stellen ausgesprochen hohe Anforderungen an die Fachkompetenz und Belastbarkeit der Mitarbeiterinnen in Ausbildung, Schule und Wohnform. Anhand der beiden Störungsbilder 'Autismus' und 'Psychosen und Neurosen' werden im vorliegenden Artikel die besonderen Anforderungen an die berufliche Rehabilitation konkretisiert und notwendige Interventionsformen beschrieben. Abschließend werden einige Grundprinzipien aus dem B.B.W. St. Franziskus Abensberg beschrieben, die sich in der Ausbildung von Rehabilitanden mit einer psychischen Störung bewährt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Trends in outcomes of the vocational rehabilitation program for adults with developmental disabilities: 1995-2005 (2008)

    Migliore, Alberto ; Butterworth, John ;

    Zitatform

    Migliore, Alberto & John Butterworth (2008): Trends in outcomes of the vocational rehabilitation program for adults with developmental disabilities: 1995-2005. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 52, H. 1, S. 35-44. DOI:10.1177/0034355208320075

    Abstract

    "This article describes national trends in outcomes of the vocational rehabilitation (VR) program, with a focus on adults with developmental disabilities during the period of 1995 to 2005. Findings show that the VR program has made substantial progress in excluding extended employment from the array of possible employment closures. Efforts are needed, however, to increase the number of people placed in integrated employment and the earnings at closure while reducing the time frame from application to closure. The study suggests that to achieve these results, practices that lead to above-average outcomes should be identified and disseminated to agencies that show below-average outcomes; the Rehabilitation Act should be rigorously interpreted to prioritize self-sufficiency of VR recipients; and data management should be enhanced through better performance measurement and rapid reporting to state VR agencies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    (Re-)Integration von Arbeitnehmern: stufenweise Wiedereingliederung und Betriebliches Eingliederungsmanagement - ein neues Kooperationsverhältnis (2008)

    Nebe, Katja;

    Zitatform

    Nebe, Katja (2008): (Re-)Integration von Arbeitnehmern. Stufenweise Wiedereingliederung und Betriebliches Eingliederungsmanagement - ein neues Kooperationsverhältnis. In: Der Betrieb, Jg. 61, H. 33, S. 1801-1805.

    Abstract

    "Anknüpfend an die aktuelle Diskussion zur Sicherung von Beschäftigungsmöglichkeiten zugunsten älterer oder erkrankter Arbeitnehmer stellt die Autorin das Verfahren der Stufenweisen Wiedereingliederung (StW - §§ 28 SGB IX, 74 SGB V) als eine Möglichkeit erfolgreicher betrieblicher (Re-)Integration arbeitsunfähig erkrankter Arbeitnehmer mit seinen arbeitsrechtlichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen vor. Der Beitrag zeigt darüber hinaus, wie für Kommunikations- und Organisationsfragen einer StW im Weg eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements nachhaltige Lösungen gefunden werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Integrationsvereinbarung als Instrument zur Beschäftigungsförderung (schwer)behinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Begleitforschung zur Implementierung am Beispiel der Deutschen Automobilindustrie (2008)

    Niehaus, Mathilde ; Dörte Bernhard, Dörte; Schmal, Andreas; Kamrad, Klaudia; Kriesel-Knobloch, Mirjam;

    Zitatform

    Dörte Bernhard, Dörte, Mirjam Kriesel-Knobloch & Klaudia Kamrad (2008): Betriebliche Integrationsvereinbarung als Instrument zur Beschäftigungsförderung (schwer)behinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Begleitforschung zur Implementierung am Beispiel der Deutschen Automobilindustrie. Köln u.a., 125 S.

    Abstract

    "Mit der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes bzw. dem Inkrafttreten des SGB IX im Jahr 2001 wurde auch das Instrument der Integrationsvereinbarung (§ 83 SGB IX) neu geschaffen, um die betriebliche Integration (schwer)behinderter Menschen zu optimieren. Die Studie befasst sich mit der Frage nach der Aufnahme und Akzeptanz diese Instruments, den Prozessen der Erarbeitung von Integrationsvereinbarungen und der Analyse von abgeschlossenen Integrationsvereinbarungen in der deutschen Automobilindustrie. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das Instrument der Integrationsvereinbarung in der deutschen Automobilindustrie inzwischen angekommen ist; in der großen Mehrzahl der an der Untersuchung beteiligten Unternehmen sind Integrationsvereinbarungen abgeschlossen worden. Weiter zeigt sich die Bedeutung der Unternehmenskultur bei der Erarbeitung einer Integrationsvereinbarung und die zentrale Rolle, die der Schwerbehindertenvertretung in diesem Prozess zukommt. Schließlich wird in Bezug auf den Regelungsinhalt deutlich, dass vorwiegend allgemeine Leitlinien formuliert und selten konkrete Maßnahmeziele, Zuständigkeiten und Verfahrensabläufe festgelegt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment behaviour of marginal workers: the roles of preferences and opportunities (2008)

    Nordberg, Morten;

    Zitatform

    Nordberg, Morten (2008): Employment behaviour of marginal workers. The roles of preferences and opportunities. In: Labour, Jg. 22, H. 3, S. 411-445. DOI:10.1111/j.1467-9914.2008.00420.x

    Abstract

    "We use structural estimation techniques to analyse labour supply effects of changes in economic incentives for individuals who have just finished vocational rehabilitation in Norway. The complicated and sometimes non-convex budget sets for this group of marginal workers are accounted for. We also focus on the limitation in the choice sets this group faces. Parametric bootstrap and simulation techniques are applied to construct confidence intervals for the predicted impacts of changes in the economic environment. The results show that there is a small to moderate effect of changes in economic incentives on the chance of vocational rehabilitation bringing individuals back to employment. We also find that individual health status and local labour market conditions are the most important factors affecting the transition from rehabilitation to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration: Berufliche Rehabilitation in Zeiten des SGB II (2008)

    Rauch, Angela ; Dornette, Johanna; Behrens, Johann; Schubert, Michael ;

    Zitatform

    Rauch, Angela, Johanna Dornette, Michael Schubert & Johann Behrens (2008): Arbeitsmarktintegration: Berufliche Rehabilitation in Zeiten des SGB II. (IAB-Kurzbericht 25/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Zahl der anerkannten Rehabilitanden geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Damit werden auch immer weniger Teilnehmer in rehabilitationsspezifischen Maßnahmen gefördert. Woran liegt das? Die Ergebnisse einer Studie des IAB in Zusammenarbeit mit der Universität Halle-Wittenberg weisen auf einen Zusammenhang dieses Rückganges mit der Einführung des SGB II hin. Denn mit dem Gesetz wurden neue Schnittstellen im Bewilligungsverfahren eingeführt. Nun sind verschiedene Ansprechpartner in unterschiedlichen Institutionen für einzelne Aspekte zuständig. Dies kompliziert den Prozess zusätzlich. Zudem steht die berufliche Rehabilitation jetzt im Spannungsfeld zweier Sozialgesetzbücher mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Effizienz und beschleunigte Vermittlung im SGB II versus leidensgerechte, dauerhafte Integration im SGB IX. Wie die Arbeitsmarktintegration von behinderten Menschen künftig gestaltet wird, ist eine Frage, die auf politischer Ebene entschieden werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Soziale Unterstützung - ein Erfolgsfaktor für den beruflichen Wiedereinstieg nach einer beruflichen Rehabilitation? (2008)

    Reithmayr, Karin;

    Zitatform

    Reithmayr, Karin (2008): Soziale Unterstützung - ein Erfolgsfaktor für den beruflichen Wiedereinstieg nach einer beruflichen Rehabilitation? Köln, 268 S.

    Abstract

    "Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung bzw. Behinderung ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können, sollen durch berufliche Rehabilitationsmaßnahmen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden. Beim Erhalt einer Arbeitsstelle sind berufliche RehabilitandInnen jedoch aufgrund ihres 'Behindertseins' benachteiligt. Es gilt demnach Faktoren zu identifizieren, die den beruflichen Wiedereinstieg fördern. Sozialen Netzwerken bzw. sozialer Unterstützung wird in der soziologischen bzw. psychologischen Forschung eine positive Wirkung in Bezug auf die Bewältigung von belastenden Situationen bzw. beim Erhalt einer Arbeitsstelle konstatiert. Diese Arbeit untersuchte deshalb die Bedeutung sozialer Unterstützung im Arbeitsplatzsuchprozess für den beruflichen Wiedereinstieg von beruflichen RehabilitandInnen. An der standardisierten schriftlichen Befragung von AbsolventInnen einer beruflichen Rehabilitationsmaßnahme des Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrums (BBRZ) in Österreich beteiligten sich 168 berufliche RehabilitandInnen. Die Studie legt erste empirische Befunde zur erhaltenen sozialen Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche von beruflichen RehabilitandInnen vor und bringt Erkenntnisse zum Einfluss sozialer Unterstützung auf den beruflichen Wiedereinstieg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    ZOBRA - Zielorientierte Beratung zur Rückkehr zur Arbeit: Projekt, Abschlussbericht (2008)

    Schott, Thomas; Zamkange-Zeeb, Florence; Altenhöner, Thomas; Brause, Michaela; Orde, Anja vom; Bergner, Elisabeth;

    Zitatform

    (2008): ZOBRA - Zielorientierte Beratung zur Rückkehr zur Arbeit. Projekt, Abschlussbericht. Münster, 185 S.

    Abstract

    Trotz unbestrittener Fortschritte in der Behandlung und Sekundärprävention koronarer Herzerkrankungen zählen diese nach wie vor zu den häufigsten, persönlich bedrohlichsten und volkswirtschaftlich teuersten chronischen Erkrankungen sowohl in Deutschland als auch in anderen Industrieländern. Untersuchungen über die Rückkehr zur Arbeit in Deutschland haben gezeigt, dass ein erheblicher Teil der Rehabilitanden nach kardiologischer Rehabilitation nicht in das Erwerbsleben zurückkehrt. Zentrales Anliegen des Forschungsprojektes ZOBRA war es, zu einer Optimierung der beruflichen Reintegration nach einer schweren Herzerkrankung beizutragen. Mit Hilfe eines Screeninginstruments sollten Personen, die aus medizinischer Sicht wieder arbeiten können, jedoch aus anderen Gründen eine Problemgruppe darstellen, zu Beginn der Rehabilitation erfasst und in der Folge - basierend auf einem Assessmentverfahren - strukturiert beraten bzw. unterstützt werden. Dabei werden folgende Hypothesen überprüft: 1. Der Personenkreis mit erhöhtem Frühberentungsrisiko ist mit einem Screening einfach zu identifizieren. 2. Die individuellen Problemlagen können über ein Assessmentverfahren präzisiert werden. 3. Durch eine ziel- und problemorientierte Betreuung und Beratung während der Rehabilitation können Rückkehrraten signifikant erhöht werden. 4. Effektivität und Effizienz können mit einem kontrollierten Design und einer Inkrementalanalyse überprüft werden. Ziel ist die Implementierung eines diagnostischen und therapeutischen Leistungspakets in die Regelversorgung der kardiologischen Rehabilitation. Der Schlussbericht gliedert sich in drei Teile. Zunächst wird ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung der kardiologischen Rehabilitation gegeben. Teil II erläutert das methodische Vorgehen. In Teil III des Berichts werden die Ergebnisse der Studie dargestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Coaching als Leistung der beruflichen Rehabilitation (2008)

    Wieck, Joachim;

    Zitatform

    Wieck, Joachim (2008): Coaching als Leistung der beruflichen Rehabilitation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 22, H. 1, S. 19-41.

    Abstract

    "Die berufliche Rehabilitation befindet sich im Umbruch. Um den sich verändernden Anforderungen gewachsen zu sein, muss das Angebotsspektrum ausgeweitet und diversifiziert werden. Ein wesentliches Erfolgskriterium für die Leistungen der beruflichen Rehabilitation besteht in der Vermittlungsquote. Es wird gezeigt, dass Coaching ein Beratungsangebot ist, dass für die berufliche Rehabilitation nutzbar gemacht werden kann. Dazu ist jedoch eine Adaption des Verfahrens erforderlich, das ursprünglich vor allem für Berufstätige mit Managementfunktionen entwickelt worden ist. Die inhaltlichen Schwerpunkte, mit denen sich Coaching als Leistung der beruflichen Rehabilitation beschäftigen muss, werden ebenso aufgezeigt wie die Qualifikationsanforderungen, die ein Coach in diesem Aufgabenfeld erfüllen muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evidenzbasierte Rehabilitation - zwischen Standardisierung und Individualisierung: 17. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 3. bis 5. März 2008 in Bremen. Tagungsband (2008)

    Abstract

    "Tagungsband zum 17. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium mit dem Motto 'Evidenzbasierte Rehabilitation - zwischen Standardisierung und Individualisierung'. Die Tagung soll einerseits die existierende wissenschaftliche Evidenz für die rehabilitative Versorgung aufzeigen und andererseits zur Diskussion der Umsetzung in eine evidenzbasierte Reha-Praxis anregen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment effects of educational measures for work-injured people (2007)

    Bach, Henning; Hogelund, Jan; Datta Gupta, Nabanita ; Gupta, Nabanita Datta ;

    Zitatform

    Bach, Henning, Nabanita Datta Gupta & Jan Hogelund (2007): Employment effects of educational measures for work-injured people. (IZA discussion paper 2657), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "Vocational rehabilitation in the form of education is the cornerstone of governmental rehabilitation programs for the work-disabled in many countries. Merging a 2004 Danish survey to register information from the Danish National Board of Industrial Injuries, we assess the employment effects of educational measures for the work-injured, by simultaneously estimating the hazard rate to education and the return to work, controlling for unobserved heterogeneity and the endogeneity of education. In addition, we allow for any enhanced employment effects of a unique wage subsidy program in Denmark, giving employers a partial wage subsidy for disabled workers' wages, by distinguishing between education effects of a return to wage-subsidized work versus a return to ordinary work. Unlike previous studies, we find a positive impact of educational measures on the probability of returning to work for the work injured and a stronger effect for a return to wage-subsidized employment compared to a return to ordinary employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fehlzeiten-Report 2006: chronische Krankheiten. Betriebliche Strategien zur Gesundheitsförderung, Prävention und Wiedereingliederung. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2007)

    Badura, Bernhard; Vetter, Christian; Schellschmidt, Henner;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Henner Schellschmidt & Christian Vetter (Hrsg.) (2007): Fehlzeiten-Report 2006. Chronische Krankheiten. Betriebliche Strategien zur Gesundheitsförderung, Prävention und Wiedereingliederung. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [8]), Berlin u.a.: Springer London, 455 S.

    Abstract

    "Der Fehlzeiten-Report liefert jedes Jahr umfassende Daten und Analysen zu den krankheitsbedingten Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft. Das diesjährige Schwerpunktthema befasst sich mit den Chronischen Erkrankungen. Aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen und betriebliche Strategien zu Prävention, Rehabilitation und Wiedereingliederung werden vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Improved work ability and return to work following vocational multidisciplinary rehabilitation of subjects on long-term sick leave (2007)

    Braathen, Tore Norendal ; Veiersted, Kaj Bo ; Heggenes, Jan ;

    Zitatform

    Braathen, Tore Norendal, Kaj Bo Veiersted & Jan Heggenes (2007): Improved work ability and return to work following vocational multidisciplinary rehabilitation of subjects on long-term sick leave. In: Journal of Rehabilitation Medicine, Jg. 39, H. 6, S. 493-499. DOI:10.2340/16501977-0081

    Abstract

    "To evaluate a vocational multidisciplinary rehabilitation programme for patients on long-term sick leave with respect to their work ability and return to work. A multidisciplinary rehabilitation programme was administered to an intervention group of 183 patients on long-term sick leave (mean 12.2 months). Effects of the treatment were compared with a control group (n = 96) recruited from the national sickness insurance record of patients on sick leave of 6-12 months duration (mean 11.5 months). Perceived work ability, return to work, background factors and psychosocial aspects of work were assessed on the basis of questionnaires at baseline and after 4 months. Results: Perceived work ability of the intervention group improved significantly after 4 months compared with the control group. In the intervention group, 80% had returned to work compared with 66 % in the control group. Return to work after 4 months was predicted by good work ability at baseline, improved work motivation, improved work ability at follow-up and increased rumours of change in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz und die Möglichkeiten von Unterstützungssystemen zur Sicherung der Teilhabe am Arbeitsleben (2007)

    Bungart, Jörg;

    Zitatform

    Bungart, Jörg (2007): Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz und die Möglichkeiten von Unterstützungssystemen zur Sicherung der Teilhabe am Arbeitsleben. Hamburg, 22 S.

    Abstract

    Psychische Belastungen am Arbeitsplatz stellen für viele Beschäftigte ein erhebliches Problem dar. Belastungen, die als solche nicht erkannt bzw. "bearbeitet" werden, führen immer häufiger zur Ausgliederung aus dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Belegt wird diese Entwicklung auch durch die Zunahme von Personen mit psychischen Erkrankungen in Werkstätten für behinderte Menschen. In Unternehmen stellen Fehlzeiten aus betriebswirtschaftlicher Sicht einen bedeutenden Kostenfaktor dar. Menschen mit psychischen Erkrankungen begegnen Vorurteilen und oftmals fällt allen Beteiligten ein offener Umgang mit den Problemen schwer. Verständnis. Aufeinander abgestimmte Angebote - auch zwischen den Kostenträgern - wie betriebliches Gesundheits- und Eingliederungsmanagement, professionelle Unterstützung durch externe Fachdienste (Stichworte: Information, Coaching und Passung) sowie Maßnahmen zur Gesundung und Stabilisierung im privaten Umfeld können gezielt dazu beitragen, die Teilhabe am Arbeitsleben wieder herzustellen und zu sichern. Überarbeitete Fassung eines in der Zeitschrift Impulse Nr. 36/2005 und Nr. 37/2006 erschienenen Artikels. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    State dependence, accommodations, and the postinjury employment of disabled workers (2007)

    Campolieti, Michele ;

    Zitatform

    Campolieti, Michele (2007): State dependence, accommodations, and the postinjury employment of disabled workers. In: Industrial relations, Jg. 46, H. 3, S. 636-642. DOI:10.1111/j.1468-232X.2007.00483.x

    Abstract

    "This paper examines the postinjury employment patterns of disabled workers from Ontario, Canada by estimating a dynamic probit model with unobserved effects. The estimates indicate that there is some state dependence in the conditional probability of leaving employment for health reasons and that an employer accommodation can reduce the conditional probability of leaving employment for health reasons by 33 percent. Moreover, a supplementary cross-sectional analysis confirms that accommodations can reduce the probability of leaving employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Index zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe (IMET): erste Ergebnisse eines ICF-orientierten Assessmentinstruments (2007)

    Deck, Ruth; Raspe, Heiner ; Muche-Borowski, Cathleen; Hüppe, Angelika ; Mittag, Oskar;

    Zitatform

    Deck, Ruth, Oskar Mittag, Angelika Hüppe, Cathleen Muche-Borowski & Heiner Raspe (2007): Index zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe (IMET). Erste Ergebnisse eines ICF-orientierten Assessmentinstruments. In: Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation H. 76, S. 113-120.

    Abstract

    "Die Praxis der Rehabilitation wird zunehmend durch das ganzheitliche Denkmodell der ICF geprägt, die in Ergänzung zur Beschreibung der Erkrankung auf Symptomebene den gesamten Lebenshintergrund von gesundheitlich beeinträchtigten Personen berücksichtigt. Für einen Einsatz in rehawissenschaftlichen Studien ist die Anwendung der ICF aufgrund ihrer Komplexität jedoch weniger geeignet (Linden & Baron, 2005; Körner, 2005). Die Umsetzung der ICF erfordert eigene Assessmentinstrumente, die im rehabilitativen Setting Aktivitäten und Teilhabe in ökonomischer Weise erfassen können (Schuntermann, 2003). Auf der Basis des Pain Disability Index (PDI, Chibnall et al., 1994; Dillmann et al., 1994) wurde ein Instrument zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe, IMET, entwickelt. Der Abgleich mit den Domänen der ICF ergab ein Instrument mit neun Bereichen alltäglicher Aktivitäten und Teilhabe, die durch chronische Krankheit beeinträchtigt werden können. Der Fragebogen wurde in mehreren Stichproben von Rehabilitationspatienten unterschiedlicher Indikation eingesetzt und erprobt. Vorliegende Daten zeigen eine hohe Praktikabilität und Reliabilität des Instruments. Die zur Konstrukt- und Kriteriumsvalidierung verwendeten Fragebögen zeigten eine signifikante Korrelation mit dem IMET. Das Ausmaß der Veränderungssensitivität des IMET ist eng an die jeweiligen Indikationen gebunden. Das IMET erlaubt als kurzes, standardisiertes Instrumentarium ein ICF-orientiertes Assessment in Klinik und Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unterstützte Beschäftigung: berufliche Integration auf lange Sicht: Theorie, Methodik und Nachhaltigkeit der Unterstützung von Menschen mit Lernschwierigkeiten durch Integrationsfachdienste und Werkstätten für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine Verbleibs- und Verlaufsstudie (2007)

    Doose, Stefan;

    Zitatform

    Doose, Stefan (2007): Unterstützte Beschäftigung: berufliche Integration auf lange Sicht. Theorie, Methodik und Nachhaltigkeit der Unterstützung von Menschen mit Lernschwierigkeiten durch Integrationsfachdienste und Werkstätten für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine Verbleibs- und Verlaufsstudie. Marburg: Lebenshilfe-Verlag, 398 S.

    Abstract

    "Zum einen soll das Konzept der Unterstützten Beschäftigung in den Kontext der gesellschaftlichen Arbeitssituation und des Systems der beruflichen Rehabilitation sowie des Paradigmenwechsels in der Behindertenpolitik gesetzt werden. Das Konzept der Unterstützten Beschäftigung und die methodische Vorgehensweise soll auf dem aktuellen Stand der Entwicklung zusammengefasst und die mittlerweile über zwanzigjährige Geschichte der Entwicklung von Unterstützter Beschäftigung nachgezeichnet werden. Es fehlte bislang eine aktuelle und umfassende Darstellung des Konzepts der Unterstützten Beschäftigung, seiner Methoden und Entwicklung in Deutschland. Zum anderen enthält die Dissertation eine umfangreiche Verbleibs- und Verlaufsstudie, die die langfristige Entwicklung der Arbeits- und Lebenssituation der Menschen mit Lernschwierigkeiten untersucht, die vor über fünf Jahren von Integrationsfachdiensten oder speziellen Fachkräften für berufliche Integration (FbI) der Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt wurden." (Textauszug, IAB-Doku)

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