Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
Junge Menschen mit (Lern-)Behinderungen beim Übergang von der Schule in das Arbeitsleben: Chancen auf Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft oder wie können Ziele des SGB IX für junge Menschen mit (Lern-)Behinderungen Realität werden? (2003)
Kruse, Georg; Fink, Armin;Zitatform
Kruse, Georg & Armin Fink (2003): Junge Menschen mit (Lern-)Behinderungen beim Übergang von der Schule in das Arbeitsleben. Chancen auf Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft oder wie können Ziele des SGB IX für junge Menschen mit (Lern-)Behinderungen Realität werden? In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 17, H. 6, S. 292-300.
Abstract
"Am Ubergang von der Schule in das Arbeitsleben (1. Schwelle) sind insbesondere junge Menschen mit (Lern-)Behinderungen von vielfachen und differenzierten Einschränkungen betroffen. Ihrem individuellen Förderbedarf wird oftmals mit einer Vielzahl von nicht koordinierten und vernetzten Hilfs- und Maßnahmeangeboten verschiedener Leistungsanbieter begegnet. Zur Vermeidung von ungünstigen Ausbildungswegen und Misserfolgen wird ein Konzept für eine bedarfsgerecht, koordinierende Serviceleistung an der Schnittstelle 'Schule - Beruf' vorgestellt. Es wird beschrieben, wo die Risiken aber auch die Chancen für das Erreichen der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft während des Übergangs von der Schule in das Arbeitsleben liegen. Im Interesse junger Menschen mit (Lern-)Behinderungen wird für ein System der beruflichen Rehabilitation plädiert, welches die Vielfalt vorhandener Angebote im Sinne eines qualitätsverbesserten Netzwerkes nutzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugendliche in Ausbildung bringen (2003)
Zitatform
(2003): Jugendliche in Ausbildung bringen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 32, H. Sonderausgabe "Jugendliche in Ausbildung bringen", S. 1-56.
Abstract
In dem Heft werden das neue Programm des Bundesiministeriums für Bildung und Forschung zur Strukturverbesserung der Ausbildung in Regionen mit besonderem Förderbedarf (STARRegio-Programm) vorgestellt, über weitere Ausbildungsinitiativen berichtet, Forschungsergebnisse des Bundesinstituts für Berufsbildung zu zentralen Problem der gegenwärtigen Ausbildungskrise präsentiert und mögliche Lösungswege aufgezeigt. (IAB2)
Inhalt des ersten Teils: Helmut Pütz: Jugendliche in Ausbildung bringen. Kommentar (3-4); Edelgard Bulmann: Sicherung der Zukunftsfähigkeit der dualen Berufsausbildung (5-8); Bettina Ehrental, Joachim Gerd Ulrich: Zur Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt (9-12); Elisabeth M. Krekel, Klaus Troltsch, Joachim Gerd Ulrich: Betriebliche Ausbildungsbeteiligung bei schwieriger Wirtschaftslage. BIBB startet neues Forschungsprojekt (13-16); Thorsten Brand, Werner Markert: Strukturverbesserung der Ausbildung in ausgewählten Regionen (STAR) - neue Initiative zur betriebsbezogenen Ausbildung in Problemregionen (17-20); Brigitte Seyfried: Berufsausbildungsvorbereitung und Qualifizierungsbausteine (21-23); Ursula Beicht, Klaus Berger: Schaffung von Ausbildungsplätzen durch Vereinbarungen der Tarifparteien (24-27); Walter Schlottau: Verbundförderung: Anschubfinanzierung für betriebliche Ausbildungsplätze. Ergebnisse einer Befragung von Verbundbetrieben und -koordinatoren (28-30).
Im zweiten Teil werden Beiträge aus den Jahren 2002 und 2003 der BWP nachgedruckt. -
Literaturhinweis
Evaluierung der Bund-Länder-Programme zur Ausbildungsförderung in den neuen Bundesländern 1996-1999: Bestandsaufnahme, Schlussfolgerungen und Empfehlungen (2002)
Zitatform
Berger, Klaus & Günter Walden (2002): Evaluierung der Bund-Länder-Programme zur Ausbildungsförderung in den neuen Bundesländern 1996-1999. Bestandsaufnahme, Schlussfolgerungen und Empfehlungen. (Berichte zur beruflichen Bildung 255), Bielefeld: Bertelsmann, 191 S.
Abstract
Zum Ausgleich des betrieblichen Ausbildungsplatzdefizits in Ostdeutschland wurden während der neunziger Jahre in erheblichem Umfang zusätzliche Ausbildungsplätze bei außerbetrieblichen Bildungsträgern mit öffentlichen Finanzmitteln gefördert. Der Band bietet eine Bestandsaufnahme der Bund-Länder-Ausbildungsplatzprogramme im Zeitraum von 1996 bis 1999. Der Überblick konzentriert sich auf die Programmausgestaltung, Förderprogramme im Kontext der Nachfrage-Angebots-Situation am Ausbildungsmarkt, geförderte Ausbildungsstruktur nach Förderkomponenten und Ausbildungsberufen, Hinweise auf Erfolge des Förderprogramms und die finanzielle Förderstruktur. Es werden Schlussfolgerungen aus der Analyse des bisherigen Fördergeschehens gezogen und hieraus Empfehlungen für die künftige Bund-Länder-Förderung abgeleitet. (IAB2)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration und Migrantenjugendliche: Ergebnisse einer empirischen Erhebung in Köln (2002)
Bärsch, Jürgen; Wiedemeyer, Michael;Zitatform
Bärsch, Jürgen & Michael Wiedemeyer (2002): Arbeitsmarktintegration und Migrantenjugendliche. Ergebnisse einer empirischen Erhebung in Köln. In: Migration und Soziale Arbeit H. 1, S. 46-49.
Abstract
"Mit den dokumentierten Ergebnissen liegt erstmals (für Köln) eine empirische Untersuchung zum Profil von Maßnahmen mit dem Ziel der Arbeitsmarktintegration von Jugendlichen mit einem Migrationshintergrund vor. Aus den Ergebnissen der Erhebung lassen sich zumindest drei zentrale Problemkreise ableiten:
- Das Angebot an langfristig orientierten, ausbildungs- und berufsbegleitenden Maßnahmen der Arbeitsmarktintegration scheint noch zu wenig verbreitet zu sein.
- Konzepte und Angebote von Migrantenselbstorganisationen sind häufig wenig professionalisiert und zudem unzureichend in die kommunale Trägerlandschaft integriert.
- Maßnahmen, die primär die (oft latenten) Stärken von Migrantenjugendlichen fördern, bleiben bislang eher die Ausnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Qualifizierungsbausteine in der Berufsvorbereitung (2002)
Seyfried, Brigitte;Zitatform
Seyfried, Brigitte (2002): Qualifizierungsbausteine in der Berufsvorbereitung. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 19, S. 1545-1553.
Abstract
"1999 beschloss die Arbeitsgruppe Aus- und Weiterbildung im Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit 'Leitlinien zur Weiterentwicklung der Konzepte zur Förderung benachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener'. Im Blick stand hierbei auch die qualitative Weiterentwicklung der Berufsvorbereitung. Hinter dem Konzept, berufsvorbereitende Maßnahmen organisatorisch und inhaltlich besser mit anschließender Berufsausbildung zu verknüpfen, steht die Erwartung, dass sich die Ausbildungschancen junger Menschen ohne Schulabschluss und mit oft erheblichen Verhaltens- und Lernproblemen verbessern und 'Warteschleifen' bzw. 'Maßnahmekarrieren' zum großen Teil verhindert werden. Berufsvorbereitung wird - so die Vermutung - effizienter, wenn sie die Anforderungen einer sich anschließenden Berufsausbildung praxisnäher vermittelt. Durch ausbildungsbezogene Qualifizierungsbausteine soll eine Strukturierung in Lerneinheiten geschaffen werden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielt den Auftrag, eine beispielhafte Auswahl vorhandener, geeigneter Qualifizierungsbausteine und Lehrgangsmodelle zusammenzustellen, welche Inhalte anerkannter Ausbildungsberufe in die Berufsvorbereitung einbeziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung: Schule, Wirtschaft und Politik in gemeinsamer Verantwortung: Zwischenbericht für das Programm "Schule - Wirtschaft/Arbeitsleben" (2002)
Zitatform
(2002): Berufsorientierung: Schule, Wirtschaft und Politik in gemeinsamer Verantwortung. Zwischenbericht für das Programm "Schule - Wirtschaft/Arbeitsleben". In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 1, S. 1-70.
Abstract
Das Programm "Schule - Wirtschaft/Arbeitsleben" (SWA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zielt auf die Förderung innovativer Konzepte zur Verbesserung des Übergangs von der Schule in die Berufsbildung. Durch Projekte in den Bundesländern sowie bei den Tarifparteien sollen nachhaltige Impulse zur Stärkung der Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen an der so genannten ersten Schwelle am Arbeitsmarkt vermittelt werden. Das Programm ist auf vier Jahre angelegt (1999 bis 2003). Der Zwischenbericht gibt einen Überblick über die Vielfalt der derzeit 34 beteiligten Projekte, informiert über das mit den Ländern gemeinsam erarbeitete Rahmenkonzept des Programms sowie über die Mitglieder des von Bund und Ländern eingerichteten Lenkungsausschusses und die weiteren Beteiligten und Aktivitäten in den Projekten. (IAB2)
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Literaturhinweis
Chancengleichheit von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Beruflichen Ausbildung verwirklichen (2001)
Zitatform
Alt, Christel & Mona Granato (2001): Chancengleichheit von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Beruflichen Ausbildung verwirklichen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 41, S. 3167-3178.
Abstract
"Der Beitrag analysiert den Zugang und die Partizipationsmöglichkeiten von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der beruflichen Bildung und stellt in einem zweiten Teil Maßnahmen zur Förderung ihrer Chancen in der beruflichen Bildung dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugend in Arbeit: neue Wege des Übergangs Jugendlicher in die Arbeitswelt (2001)
Braun, Frank; Lex, Tilly; Rademacker, Hermann;Zitatform
Braun, Frank, Tilly Lex & Hermann Rademacker (Hrsg.) (2001): Jugend in Arbeit. Neue Wege des Übergangs Jugendlicher in die Arbeitswelt. Opladen: Leske und Budrich, 221 S.
Abstract
Der Band dokumentiert 23 Praxisbeispiele in den Bereichen Vorberufliche Bildung, Berufsvorbereitung und berufliche Erstausbildung, qualifizierende Beschäftigung und abschlussbezogene Nachqualifizierung für junge Ungelernte, Hilfen für junge Fachkräfte an der zweiten Schwelle, Kooperation, Vernetzung und Steuerung bei der beruflichen Integration von Jugendlichen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Die Wiedergewinnung des Betriebes als Ausbildungsort für Benachteiligte: Strategien und Leistungen der Jugendberufshilfe. Forschungsbericht (2001)
Gericke, Thomas;Zitatform
Gericke, Thomas (2001): Die Wiedergewinnung des Betriebes als Ausbildungsort für Benachteiligte. Strategien und Leistungen der Jugendberufshilfe. Forschungsbericht. (Deutsches Jugendinstitut, Regionale Arbeitsstelle Leipzig. Arbeitspapier 2001,03), Leipzig, 76 S.
Abstract
"Die Chancen benachteiligter Jugendlicher auf soziale und berufliche Integration wachsen mit einer Berufsausbildung, besonders dann, wenn die Ausbildung unter betrieblichen Bedingungen erfolgte. Aber wie gelingt es, Betriebe (wieder) als Ausbildungsort für Benachteiligte zu gewinnen? Das Arbeitspapier greift die Ansätze und Erfahrungen von Modellprojekten aus dem Modellprogramm 'Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit' auf. Anhand von vier Fallbeispielen wird gezeigt, wie benachteiligte Jugendliche unter sehr unterschiedlichen betrieblichen Bedingungen und durch die professionelle 'Dienstleistung' von Trägern der Jugendberufshilfe eine Berufsausbildung erfolgreich absolvieren können, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen und wie die Begleit- und Hilfeangebote entwickelt und umgesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fördern und Fordern: Jugendliche in Modellprojekten der Jugendsozialarbeit: Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung und dem Monitoring des Modellprogramms "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 1998-2001" (2001)
Gericke, Thomas; Schaub, Günther; Braun, Frank; Miersch, Paloma; Lex, Tilly; Schröpfer, Haike; Schreiber-Kittl, Maria; Brandtner, Hans;Zitatform
Gericke, Thomas, Tilly Lex, Maria Schreiber-Kittl & Haike Schröpfer (2001): Fördern und Fordern: Jugendliche in Modellprojekten der Jugendsozialarbeit. Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung und dem Monitoring des Modellprogramms "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 1998-2001". Leipzig, 121 S.
Abstract
"Das Prinzip des Förderns und Forderns ist zu einer zentralen Kategorie der aktuellen arbeitsmarktpolitischen Diskussion geworden. Es wird häufig verengt auf die Frage, ob - und gegebenenfalls wie - Jugendliche mit Sanktionen konfrontiert werden sollen, wenn sie die Teilnahme an Qualifizierungs- und Beschäftigungsangeboten verweigern. Die Ergebnisse des Modellprogramms 'Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit' zeigen demgegenüber, dass die Förderung von Jugendlichen dann erfolgreich ist, wenn die 'Forderung' nicht in der Androhung von Sanktionen sondern in Herausforderungen mit Ernstcharakter liegt." (Autorenreferat)
Der Bericht fasst die Ergebnisse aus dem Modellprogramm "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 1998-2001" zusammen. Neben drei Reportagen über lokale Projekte sind folgende Aufsätze enthalten:
Fördern und fordern: Wege zu einer verbesserten Förderung von Jugendlichen in Projekten der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (Frank Braun);
Ziele und Rahmenbedingungen des Modellprogramms - Ergebnisse aus dem Monitoring (Hans Brandtner, Paloma Miersch);
Schulverweigerern Zugänge zu systematischem Lernen eröffnen - Das Handlungsfeld "Integration in Schule und Berufsschule" Maria Schreiber-Kittl, Haike Schröpfer);
Förderung benachteiligter Jugendlicher realitätsnah gestalten - Das Handlungsfeld "Jugendhilfebetrieb" (Tilly Lex);
Betriebe als Ausbildungsorte für benachteiligte Jugendliche wiedergewinnen - Das Handlungsfeld "Lernort Betrieb" (Thomas Gericke) (IAB2)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Förderung von benachteiligten Mädchen und Frauen durch Berufsausbildung in innovativen Berufsfeldern: aktueller Stand der Diskussion und Ansätze zur Weiterentwicklung des Handlungsfeldes (2001)
Kollatz, Heidemarie;Zitatform
Kollatz, Heidemarie (2001): Förderung von benachteiligten Mädchen und Frauen durch Berufsausbildung in innovativen Berufsfeldern. Aktueller Stand der Diskussion und Ansätze zur Weiterentwicklung des Handlungsfeldes. Bonn, 34 S.
Abstract
"Ziel der Expertise ist die Aufarbeitung des Themenfeldes Berufliche Bildung für Mädchen und junge Frauen mit Benachteiligungen. Der aktuelle Stand der Diskussion soll dargestellt und praktische Ansätze zur Weiterentwicklung des Handlungsfeldes vorgestellt werden, welche versuchen, neue Wege in der beruflichen Ausbildung von benachteiligten Mädchen und jungen Frauen zu gehen. Dazu gehört die Erweiterung des bislang engen Spektrums von Berufen für diese Zielgruppen vor dem Hintergrund von Beschäftigungsaussichten und Arbeitsmarktbedarf, aber auch die Unterstützung und Förderung der Motivation der Teilnehmerinnen für 'ungewöhnliche' berufliche Ausbildungswege durch die Gestaltung adäquater Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Benachteiligte Jugendliche im Jugendhilfebetrieb: Arbeitskräfte oder Adressaten von Förderung?: Fallstudien zur Herausbildung produktiver Belegschaften im Jugendhilfebetrieb. Forschungsbericht (2001)
Lex, Tilly;Zitatform
Lex, Tilly (2001): Benachteiligte Jugendliche im Jugendhilfebetrieb: Arbeitskräfte oder Adressaten von Förderung? Fallstudien zur Herausbildung produktiver Belegschaften im Jugendhilfebetrieb. Forschungsbericht. (Deutsches Jugendinstitut, Regionale Arbeitsstelle Leipzig. Arbeitspapier 2001,02), Leipzig, 142 S.
Abstract
"In Jugendhilfebetrieben, die Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote betriebsförmig oder betriebsähnlich gestalten, sollen Jugendliche lernen, sich mit den Anforderungen der Arbeitswelt auseinander zu setzen. Statt in pädagogischen Schonräumen entwickeln Jugendliche unter möglichst realen Arbeitsbedingungen berufliche Qualifikationen und Arbeitstugenden - und dies in einer Lebensphase, in der sie in der Regel mit ernsten Anforderungen konfrontiert werden wollen. Damit steigt die Lernmotivation und die Aussicht, den Übergang in Ausbildung und Arbeit bewältigen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit: zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen (2001)
Schierholz, Henning;Zitatform
Schierholz, Henning (2001): Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit. Zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen. Hannover: Edition.jab, 322 S.
Abstract
"Bis zu 20% eines jeden Schulabgängerjahrgangs verlassen die allgemeinbildende Sekundarschule nach zehn Schuljahren ohne qualifizierten 'mittleren' Schulabschluß. Ein großer Teil von ihnen erhält dabei von Sonderschulen oder Hauptschulen keinen Abschluß bzw. ein Zeugnis, das potentiellen Ausbildungs- oder Beschäftigungsgebern als nicht ausreichend erscheint. In besonderer Weise von diesen Entwicklungen betroffen, ja häufig ausgegrenzt, werden lernschwache, benachteiligte und behinderte Jugendliche, vor allem auch junge Menschen ausländischer Herkunft. Mit ihrer Ausbildungs- und Beschäftigungsintegration beschäftigt sich der Band. Ihre Lebens-, Ausbildungs- und Beschäftigungssituation wird quantitativ und qualitativ umfassend dargestellt, pädagogische Integrationskonzepte und bildungspolitische Alternativen werden diskutiert und aufgezeigt. Im Bereich der Jugendberufshilfe (einschließlich der Bemühungen von Schulen, Betrieben und freien Trägern) sind in den letzten Jahren zahlreiche Angebote entwickelt worden, um Jugendlichen durch qualifizierte Ausbildung und/oder Berufsvorbereitung eine Beschäftigungsintegration zu ermöglichen. Doch ist dieses 'Maßnahmespektrum' auch passgenau - und zwar sowohl im Interesse der Jugendlichen als auch im Interesse der Gesellschaft an zukunftsorientierten und krisenfesten Qualifikationen? Ein Schwerpunkt der Darstellung liegt darin, das hier entstandene Bündel an Angeboten außerhalb der Betriebe (das etliche BeobachterInnen als 'Maßnahmedschungel' bezeichnen) ausführlich quantitativ und qualitativ (auch auf seinen möglichen 'Warteschleifen-Charakter') zu beleuchten. Von arbeitsmarktpolitischen über jugendtheoretische, sozial- und sonderpädagogischen bis hin zu pädagogisch-konzeptionellen Überlegungen reicht das Spektrum der Analyse, die als eine Gesamtdarstellung Erkenntnisse der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ebenso aufgreift wie solche der Sozial- und Sonderpädagogik; berufspädagogische und bildungspolitische Argumentationslinien werden miteinander verknüpft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erprobung einer neuen Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf (2001)
Thiel, Jürgen;Zitatform
Thiel, Jürgen (2001): Erprobung einer neuen Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 26, S. 2241-2257.
Abstract
Im Anschluss an die Modellprojekte INKA I und INKA II soll ab September 2001 die neue Modellversuchsreihe "Entwicklungsinitiative: Neue Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf" erprobt werden. Die Initiative ist Kernelement eines neuen Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das die Beschlüsse des Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit zur Weiterentwicklung der Benachteiligtenförderung umsetzen soll. Der Beitrag erläutert die Konzeption der Inititative. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung Benachteiligter: Problemskizze und Bibliographie (2000)
Gericke, Thomas;Zitatform
Gericke, Thomas (2000): Berufsausbildung Benachteiligter. Problemskizze und Bibliographie. (Deutsches Jugendinstitut, Regionale Arbeitsstelle Leipzig. Arbeitspapier 2000,03), München u.a., 109 S.
Abstract
In dem Band werden zunächst Rahmenbedingungen, Perspektiven und Handlungsansätze der Berufsausbildung Benachteiligter skizziert. In der dann folgenden Bibliografie werden 521 Bücher und Aufsätze nachgewiesen. Sie sind nach Schwerpunkten (Grundlagen der Berufsausbildung, Jugendberufshilfe allgemein, Übergang Schule - Ausbildung, betriebliche Berufsausbildung, ausbildungsbegleitende Hilfen, Zielgruppen, Kosten der Berufsausbildung, Qualitätssicherung, Nachqualifizierung, Kooperation, Modularisierung, Praxisberichte) gegliedert und werden durch ein Autorenregister erschlossen. (IAB)
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Literaturhinweis
Kooperation zur Förderung benachteiligter Jugendlicher: Zusammenwirken von Jugend- und Bildungs-/Berufsbildungspolitik zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher. Gutachten der BBJ Servis gGmbH für Jugendhilfe (2000)
Kretschmer, Susanne; Münder, Johannes; Spitzl, Martina;Zitatform
Kretschmer, Susanne, Johannes Münder & Martina Spitzl (2000): Kooperation zur Förderung benachteiligter Jugendlicher. Zusammenwirken von Jugend- und Bildungs-/Berufsbildungspolitik zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher. Gutachten der BBJ Servis gGmbH für Jugendhilfe. (Materialien zur Bildungsplanung und zur Forschungsförderung 86), Bonn, 177 S.
Abstract
"Der Auftrag des Gutachtens besteht darin, das Zusammenwirken von Jugend- und Bildungs-/Berufsbildungspolitik zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für den Gesetzgeber zu entwickeln. Es handelt sich um eine praxisorientierte Untersuchung, insbesondere im Hinblick auf förderliche oder hinderliche Faktoren bei der Umsetzung von regionalen Kooperationen sowie den Einfluss rechtlicher Regelungen auf die Umsetzung von Kooperation. Der Stand der Literatur zum Thema Kooperation wird bezogen auf den Verbreitungsgrad von Kooperationen untersucht und die Ergebnisse der Umfrage zu Maßnahmen der kooperativen Förderung der Bund-Länder-Kommission hierbei einbezogen. Daneben werden die gesetzlichen Grundlagen, insbesondere im SGB III und SGB VIII sowie den Schulgesetzen aufgezeigt, in denen der Gesetzgeber die Aufforderung zum Zusammenwirken verankert hat. Des weiteren zeigt die Untersuchung Modelle regionaler Kooperationen in anderen Politikfeldern im nationalen und internationalen Bereich und deren Übertragbarkeit auf den Bereich der Jugendberufshilfe auf. Bei der sich anschließenden Befragung von ausgewählten Kooperationsakteuren liegt die Zielsetzung in der Herausarbeitung des Spezifischen von Kooperation und den Voraussetzungen, die benötigt werden, damit Kooperation effektiv arbeiten kann. Die Ergebnisse der BLK-Umfrage, der Literaturanalyse, der Befragung von ausgewählten Kooperationen sowie die Ergebnisse des nationalen und internationalen Exkurses gehen ein in die Empfehlungen. In ihnen werden idealtypische Strukturmodelle für Kooperation aufgezeigt sowie Vorschläge für innovative Organisationsformen von Kooperation unterbreitet. Des weiteren wird dargestellt, wie sich in diesem Zusammenhang bei einer Umsetzung der innovativen Organisationsformen juristische Regelungen gestalten müssten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Expertise und Tagungsdokumentation zum Thema "Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung durch lokale und sektorale Kooperation" für das "Good Practice Center - Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung" im Bundesinstitut für Berufsbildung (2000)
Kretschmer, Susanne; Spitzl, Martina;Zitatform
Kretschmer, Susanne & Martina Spitzl (2000): Expertise und Tagungsdokumentation zum Thema "Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung durch lokale und sektorale Kooperation" für das "Good Practice Center - Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung" im Bundesinstitut für Berufsbildung. Bonn.
Abstract
Kooperation ist ein Schlagwort, das als Synonym für gemeinsames Tun oder als Forderung für längst überfälliges Handeln benutzt wird. Kooperation wird oft als Allheilmittel der beruflichen Förderung von Benachteiligten herausgestellt. Die Einrichtung von Kooperationsstrukturen geschieht zur Abstimmung sozialpolitischer Maßnahmen und soll einen effizienteren Einsatz der vorhandenen Ressourcen ermöglichen. Im Dezember 2000 waren in Berlin über 50 Experten aus der Benachteiligtenförderung eingeladen, um den Themenkomplex 'Kooperation' zu diskutieren. Die Publikation soll Anregungen geben, wie kooperative Modelle in die eigene Arbeit adaptiert werden können und es werden politische Argumente für die Implementierung von (neuen) Formen von Kooperation aufgezeigt. In einer von BBJ servis gGmbH erarbeiteten Expertise werden idealtypische Kooperationsmodelle dargestellt. Eine Liste von Ansprechpartnern aus unterschiedlichen Institutionen zum Thema Kooperation und Vernetzung und eine Literaturübersicht zum Thema Kooperation wird dokumentiert. Kooperationsvereinbarungen werden systematisch gegenübergestellt, verschiedene werden Regelungen vorgestellt und daraus wird eine idealtypische 'Mustergliederung' mit Hinweisen entworfen. Außerdem werden praxisorientierte Beiträge wiedergegeben. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
Literaturhinweis
Sackgassen - Umleitungen - Überholspuren? Ausgrenzungsrisiken und neue Perspektiven im Übergang in die Arbeit (2000)
Pohl, Axel; Stauber, Barbara; Kunz, Norbert; Köberlein, Luzia; Walther, Andreas ; Jacobsen, Johannes; Silvestri, Giampaolo; Schneider, Sabine; Hukal, Katrin; Ruderisch, Peter; Hennige, Ute; Pohl, Axel; Giest-Warsewa, Rudolf; Römmich, Margot; Below, Christina; Latacz-Blume, Anke; Maas, Beate; Steinhilber, Beate; Flitner, Andreas; Alter, Martin; Daublebsky, Benita; Schneider, Sabine; Crewe, Jimmy; Becker, Manfred; Braun, Frank;Zitatform
(2000): Sackgassen - Umleitungen - Überholspuren? Ausgrenzungsrisiken und neue Perspektiven im Übergang in die Arbeit. (Regionale und Internationale Sozialforschung 03), Tübingen: Neuling Verlag, 208 S.
Abstract
Immer öfter erweisen sich Wege von der Schule in den Arbeitsmarkt für junge Menschen als "Sackgasse". Dies spiegelt sich in Lehrstellenmangel, anhaltender Jugendarbeitslosigkeit und - als Folge davon - in sozialen Ausgrenzungsrisiken. Welche strukturellen Bedingungen führen dazu, dass institutionalisierte Bildungs- und Unterstützungsangebote im Übergang in die Arbeitswelt zu Sackgassen werden, und wie könnten Alternativen dazu aussehen? Dieser Band dokumentiert die Beiträge und Diskussionen der Tagung "Sackgassen-Umleitungen-Überholspuren? Ausgrenzungsrisiken und neue Perspektiven im Übergang in die Arbeit", die vom 18. bis 20. Oktober 1999 in Pforzheim-Hohenwart stattfand. Ziel der Veranstaltung war es, einen Beitrag zur Debatte aus der Perspektive sozialpädagogischer Praxis und Übergangsforschung zu leisten. Zum einen werden die Potenziale bestehender Übergangswege von der Schule in die Arbeitswelt daraufhin überprüft, inwiefern sie die soziale Integration junger Erwachsener nachhaltig fördern können. Zum anderen werden konkrete Beispiele innovativer Praxisansätze vorgestellt, die als Anregung dienen, die veränderten Bedingungen des Übergangs in der Arbeit mit Jugendlichen in offensiver Weise aufzugreifen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Jugendarbeitslosigkeit: Ausbildungs- und Beschäftigungsprogramme in Europa (2000)
Richter, Ingo; Sardei-Biermann, Sabine;Zitatform
Richter, Ingo & Sabine Sardei-Biermann (Hrsg.) (2000): Jugendarbeitslosigkeit: Ausbildungs- und Beschäftigungsprogramme in Europa. Opladen: Leske und Budrich, 245 S.
Abstract
Ausgehend vom Beschluss des EU-Beschäftigungsgipfels 1997 zur Beseitigung der Jugendarbeitslosigkeit wurden in den EU-Mitgliedsstaaten Programme und Maßnahmen für Jugendliche initiiert. Autoren aus Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Dänemark, Finnland, der Schweiz und Österreich schildern und bewerten Programme zur Überwindung der Jugendausbildungslosigkeit und Jugendarbeitslosigkeit in ihren Ländern. Außerdem werden "Programme gegen Jugendarbeitslosigkeit" in der länderübergreifenden Perspektive der EU dargestellt und miteinander verglichen, um daraus Hinweise für die Verbesserung der Integration Jugendlicher in die Arbeitswelt in Deutschland zu gewinnen." (IAB2)
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Literaturhinweis
Berufliche und soziale Integration junger Migrantinnen und Migranten: Praxismodelle. Band 2 (2000)
Schaub, Günther;Zitatform
(2000): Berufliche und soziale Integration junger Migrantinnen und Migranten. Praxismodelle. Band 2. (Materialien aus dem Forschungsschwerpunkt Übergänge in Arbeit), Leipzig, 292 S.
Abstract
"Im Mai 1999 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden einen Wettbewerb "Fit für Leben und Arbeit - neue Praxismodelle zur sozialen und beruflichen Integration von Jugendlichen" ausgeschrieben. (...) Einige Wettbewerbsbeiträge werden in diesem Buch mit ihren wichtigsten Daten und mit einer Projektbeschreibung vorgestellt. Es handelt sich um Praxismodelle, die sich auf verschiedene Weise in sieben Handlungsfeldern um die soziale und berufliche Integration von Jugendlichen nichtdeutscher Herkunft kümmern. Es geht dabei um
-Schulprojekte;
-Beratung/Vermittlung für Bildung, Ausbildung und Arbeit;
-Berufsvorbereitung/Berufsausbildung;
-Beschäftigung;
-Mädchen- und Frauenprojekte;
-außerschulische Sprachförderung;
-kulturelle Jugendbildung, Sport, Freizeitpädagogik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
