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Dossier

Female breadwinner – Erwerbsentscheidungen von Frauen im Haushaltskontext

Nach wie vor ist die ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Familienarbeit zwischen den Partnern der Regelfall. Traditionelle familiäre Arrangements werden dabei durch institutionelle Rahmenbedingungen bevorzugt. Die Folge ist, dass Frauen immer noch beruflich zurückstecken - auch wenn sie den Hauptteil des Haushaltseinkommens erarbeiten und damit die Rolle der Familienernährerin übernehmen.
Dieses Themendossier widmet sich den Bedingungen und Auswirkungen der Erwerbsentscheidung von Frauen sowie empirischen Studien, die sich mit der Arbeitsteilung der Partner im Haushaltskontext befassen.
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im Aspekt "Erwerbsmuster in Paarhaushalten"
  • Literaturhinweis

    A semiparametric analysis of the rising breadwinner role of women in the UK (2011)

    Soobedar, Zeenat;

    Zitatform

    Soobedar, Zeenat (2011): A semiparametric analysis of the rising breadwinner role of women in the UK. In: Review of Economics of the Household, Jg. 9, H. 3, S. 415-428.

    Abstract

    "This paper describes the changes in the relative position of women in the family - as measured by their share of household labour income - in the UK between 1994 and 2004. Using a methodology that borrows from DiNardo et al., it assesses the contribution of changes in men's and women's characteristics, the market returns to these characteristics and the role of assortative mating. The main factor which accounts for the increase in the relative female earnings share is the rising female labour force participation across the whole distribution of the female breadwinner index. Changes in assortative mating have a modest positive impact on the index at the mean, 25th and 75th percentiles of the distribution. This is explained by increasing positive assortative mating between 1994 and 2004." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Doing better for families (2011)

    Thévenon, Oliver; Gordine, Tatiana; Fron, Pauline; Ali, Nabil; Salvi Del Pero, Angelica; Bilotta, Marta; Huerta, Maria; Richardson, Dominic; Chapple, Simon ; Zapata, Juliana; Bytchkova, Alexandra; Richardson, Linda;

    Abstract

    "Der Bericht bietet eine Zusammenschau verschiedenster familienpolitischer Aspekte im Vergleich der 34 OECD-Mitgliedsländer. Das Spektrum reicht von veränderten Familienstrukturen, über Geburtentrends und Beschäftigungsanreizen für Eltern bis hin zu unterschiedlichen Ansätzen der Familienförderung in OECD-Ländern.
    Alle OECD-Länder sind bestrebt, Eltern mehr Wahlmöglichkeiten bei ihren Entscheidungen in Bezug auf Familie und Beruf zu bieten. In dieser Publikation werden die verschiedenen Methoden erörtert, die in der staatlichen Familienförderung eingesetzt werden. Ziel ist dabei die Beantwortung einer Reihe von Fragen, wie z.B.: Steigen die Ausgaben für Familienleistungen und inwieweit variieren sie je nach Alter des Kindes? Hatte die Krise Auswirkungen auf die staatlichen Hilfen für Familien? Wie kann Menschen am besten dabei geholfen werden, ihre Vorstellungen in Bezug auf die Zahl ihrer Kinder zu realisieren? Welche Effekte haben Elternurlaubsregelungen auf die Erwerbsbeteiligung der Frauen und das Wohlergehen der Kinder? Sind die Kinderbetreuungskosten ein Hindernis für die Erwerbstätigkeit der Eltern, und können flexible Arbeitszeitregelungen hier Abhilfe schaffen? Was ist für Mütter der beste Zeitpunkt, um nach der Geburt ihres Kindes wieder ins Erwerbsleben zurückzukehren? Und welche Maßnahmen sind am besten geeignet, die Armut unter Alleinerziehenden zu mindern?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsverläufe und Alterseinkünfte im Paar- und Haushaltskontext (2011)

    Trischler, Falko; Kistler, Ernst;

    Zitatform

    Trischler, Falko & Ernst Kistler (2011): Erwerbsverläufe und Alterseinkünfte im Paar- und Haushaltskontext. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 429), Berlin, 74 S.

    Abstract

    "Die Analyse von Erwerbsverläufen im Paarkontext zeigt, dass das traditionelle Ernährermodell in Westdeutschland zwar zunehmend an Bedeutung verloren hat, ein Wechsel zum Doppelverdienermodell jedoch nur eingeschränkt vollzogen wurde. Der Anteil an Zeiten in denen beide Partner erwerbstätig waren hat demnach zwar deutlich zugenommen, allerdings bedeutet dies nur selten, dass beide Partner Vollzeit erwerbstätig waren. Vielmehr hat das modernisierte Ernährermodell, d. h. die Kombination aus Vollzeit und Teilzeitbeschäftigung, in Westdeutschland zunehmende Verbreitung gefunden (vgl. Klammer, Klenner 2004).
    Insbesondere für Westdeutschland zeigt sich, dass bis zu den 1950 bis 1954 Geborenen das traditionelle Ernährermodell vor allem in der frühen Erwerbsphase noch weite Verbreitung fand. Darüber hinaus ist bei den jüngeren Kohorten schon vor dem 50. Lebensjahr ein zunehmender Anteil an Paaren zu beobachten, bei denen ein Partner arbeitslos oder bereits im Ruhestand ist. Für Ostdeutschland zeigt sich im Paarkontext für die vergangenen Jahre eine deutlich höhere Erwerbsbeteiligung beider Partner. Ostdeutsche Paar-Erwerbsverläufe zeichnen sich demnach durch den hohen Anteil an Zeiten, in denen beide Partner Vollzeit erwerbstätig waren, aus. In den jüngeren Kohorten sind demgegenüber die Auswirkungen der verschlechterten Arbeitsmarktsituation zu beobachten: Fast 40 Prozent aller 1950 bis 1954 geborenen ostdeutschen Paare sind demnach zumindest zeitweise von Arbeitslosigkeit betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A panel data analysis of racial/ethnic differences in married women's labor supply (2011)

    Troske, Kenneth R.; Voicu, Alexandru;

    Zitatform

    Troske, Kenneth R. & Alexandru Voicu (2011): A panel data analysis of racial/ethnic differences in married women's labor supply. (IZA discussion paper 5729), Bonn, 31 S., Anhang.

    Abstract

    "We study differences in life-cycle labor supply among white, black, and Hispanic women, focusing on the interaction between race/ethnicity, education, and fertility. We use panel data that capture women's labor market and fertility histories and an econometric model that accounts for the endogeneity of labor market and fertility decisions, the heterogeneity of the effects of children and their correlation with the fertility decisions, and the correlation of sequential labor market decisions. Our results show an intricate connection between race/ethnicity, education, and fertility as determinants of women's life-cycle labor supply. For all levels of education, white women have fewer children, have the first birth later in life, and space subsequent births more closely together. The level of labor market involvement before the first birth is highest for white women and lowest for Hispanic women, but children reverse the relationship between race/ethnicity and level of labor market involvement. The negative effects of children are largest for white women and smallest for Hispanic women, and as a result, among women with two children, black and Hispanic women work more than white women. Racial/ethnic differences in fertility decisions, pre-natal labor supply, and labor supply responsiveness to children decline with the level education. Educational differences contribute to the racial/ethnic differentials in labor supply. White women have the highest levels of education and Hispanic women have the lowest levels of education. Other things equal, women with higher education have fewer children, have the first birth later in life, space subsequent births more closely together, work more before the birth of the first child, but face larger negative effects of children on their level of labor market involvement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neue Wege - gleiche Chancen: Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf: Gutachten der Sachverständigenkommission an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2011)

    Abstract

    "Die Sachverständigenkommission liefert mit ihrem Gutachten zum ersten Mal eine umfassende Bestandsaufnahme der Gleichstellung in Deutschland. Die Analyse umfasst die Schwerpunkte Lebensverläufe, rechtlich verankerte Rollenbilder, Bildung, Erwerbsarbeit, Zeitverwendung und soziale Sicherung von Frauen und Männern im Alter. Die Kommission gibt darüber hinaus zahlreiche konkrete Empfehlungen für eine zukunftsweisende Gleichstellungspolitik.
    Das Bundesministerium hatte 2008 die interdisziplinär zusammengesetzte Kommission beauftragt, Gleichstellung in Deutschland zu analysieren, Zukunftsfelder für eine innovative Gleichstellungspolitik zu identifizieren und Handlungsempfehlungen zu formulieren. Das nun vorgelegte Gutachten bildet die Grundlage für den ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, der im Frühjahr/Sommer 2011 verabschiedet werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gender cultures and the division of labour in contemporary Europe: a cross-national perspective (2010)

    Aboim, Sofia ;

    Zitatform

    Aboim, Sofia (2010): Gender cultures and the division of labour in contemporary Europe. A cross-national perspective. In: The sociological review, Jg. 58, H. 2, S. 171-196. DOI:10.1111/j.1467-954X.2010.01899.x

    Abstract

    "Drawing on the vast literature concerned with the cultural aspects of gender, this article explores the ways in which individuals living in different national contexts value the ideal of a dual earner/dual carer couple at the expense of the male breadwinner model. Via a comparison of fifteen European countries included in the Family and Gender Roles module of the 2002 International Social Survey Programme (ISSP), three attitudinal patterns were identified: the unequal sharing that portrays a male breadwinner norm, the familistic unequal that also endorses a gender-segregated arrangement though with a greater wish for men's involvement in housework and childcare, and the dual earner/dual carer model, which, despite covering nearly 40 per cent of respondents, is very unequally distributed across countries. It is proposed that societal gender cultures are of major importance to an understanding of cross-national variations in attitudes and their relationship with the real forms of gender division of labour. The connection between couples' attitudes and practices is thus examined in order to assess the extent to which support for the dual earner/dual carer model encourages couples to engage in more equal sharing of paid and unpaid work. Findings reveal the importance of the normative dimension insofar as the impact of attitudes on practices seems to depend on the historical pathways of gender cultures and the ways in which they underpin welfare policies and female employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Verschenkte Potenziale?: Lebensverläufe nichterwerbstätiger Frauen (2010)

    Allmendinger, Jutta; Hennig, Marina ; Ebach, Mareike; Stuth, Stefan ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta (2010): Verschenkte Potenziale? Lebensverläufe nichterwerbstätiger Frauen. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 198 S.

    Abstract

    "Beruf und Familie, das geht in Deutschland offenbar noch immer nicht zusammen. Denn 5,6 Millionen Frauen unter 60 Jahren sind nicht erwerbstätig - das sind 28 Prozent. Damit bleibt ein riesiges Potenzial an Wissen und Erfahrung für den Arbeitsmarkt ungenutzt. Den Ursachen dafür gehen die Autorinnen auf den Grund und präsentiert dabei eine Vielzahl überraschender Fakten und Einsichten. So führt sie vor Augen, wie stark nach wie vor das Bild vom Mann als Ernährer der Familie in den Köpfen verankert ist. In persönlichen Porträts von Frauen veranschaulicht sie außerdem die Vielfalt an Wünschen, Lebenswegen, und Problemen, die zur Nichterwerbstätigkeit führen. Ihr Plädoyer ist eindeutig: Der Staat täte gut daran, typische Hindernisse für den Wiedereinstieg zu beseitigen und den Frauen aktive Hilfe anzubieten. Denn sie werden als qualifizierte Arbeitskräfte gebraucht und haben das Recht auf Teilhabe." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Self-employment matching: an analysis of dual-earner couples in Sweden (2010)

    Andersson, Lina; Hammarstedt, Mats ;

    Zitatform

    Andersson, Lina & Mats Hammarstedt (2010): Self-employment matching. An analysis of dual-earner couples in Sweden. In: Economics Bulletin, Jg. 30, H. 3, S. 2197-2209.

    Abstract

    "This paper presents an analysis of self-employment matching among dual-earner couples in Sweden. The results show that self-employment propensities are positively correlated across partners. Self-employment propensities are significantly higher for both males and females whose spouses are self-employed. The existence of 'positive assortative mating' and the fact that self-employment knowledge and abilities are transferred across partners are presented as explanations for the results. One policy conclusion that can be drawn from the results is that if governments and policymakers want to increase the rate of female self-employment, stimulating overall self-employment might be effective, since an important determinant of female self-employment is having a self-employed spouse." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effects of remarriage on women's labor supply (2010)

    Aughinbaugh, Alison;

    Zitatform

    Aughinbaugh, Alison (2010): The effects of remarriage on women's labor supply. In: Journal of population economics, Jg. 23, H. 4, S. 1151-1176. DOI:10.1007/s00148-009-0256-5

    Abstract

    "Many studies have found that women decrease their labor supply upon marriage and increase their labor supply upon divorce. This paper examines whether that pattern varies depending on whether the marriage is a first or higher-order one using data from the Panel Study of Income Dynamics for the years 1979 through 2001. The combination of a greater expected probability that a remarriage will end and the failure of household production to bring returns upon the end of a previous marriage may make women less likely to reduce their labor supply in second or higher marriages as compared to a first marriage. The results differ for the intensive and extensive margins of labor supply. With one exception, after controlling for background characteristics, the estimates imply that the probability of working is related to marriage in a similar manner regardless of whether the marriage is a first or a remarriage. In contrast, the estimates provide support for the possibility that decreases in hours of work upon marriage are smaller in second and higher marriages as compared to first marriages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirkungen eines Betreuungsgeldes bei bedarfsgerechtem Ausbau frühkindlicher Kindertagesbetreuung: eine Mikrosimulationsstudie (2010)

    Beninger, Denis; Horstschräer, Julia; Bonin, Holger ; Mühler, Grit;

    Zitatform

    Beninger, Denis, Holger Bonin, Julia Horstschräer & Grit Mühler (2010): Wirkungen eines Betreuungsgeldes bei bedarfsgerechtem Ausbau frühkindlicher Kindertagesbetreuung. Eine Mikrosimulationsstudie. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 316), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "Der Beitrag evaluiert die Wirkungen eines Betreuungsgeldes bei gleichzeitigem Ausbau der öffentlich geförderten Tagesbetreuung für Kinder im Alter von 13 bis 36 Monaten. Wir schätzen mit SOEP-Daten und unter Berücksichtigung partiell beobachtbarer Rationierungen im Betreuungsbereich ein strukturelles Modell, in dem Eltern simultan über den Umfang des Arbeitsangebots, den Umfang externer Betreuung und die Intensität der Kinderbetreuung in der Familie entscheiden. Simulationen auf Grundlage der geschätzten Modellparameter ergeben, dass ein Betreuungsgeld das Arbeitsangebot und die Nachfrage nach externen Betreuungsangeboten spürbar verringert. Für sich betrachtet wirkt der Ausbau der Kindertagesbetreuung bei beiden Zielgrößen in die umgekehrte Richtung. Im Gesamteffekt beider Maßnahmen fallen sowohl das Arbeitsangebot als auch die Inanspruchnahme von Betreuung außerhalb der Familie. Zwar verbessert sich die Einkommensposition bildungsferner Familien, ein Betreuungsgeld behindert bei dieser Gruppe aber die Nutzung externer frühkindlicher Bildungsangebote." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of internal migration on married couples' earnings in Britain (2010)

    Blackburn, McKinley L. ;

    Zitatform

    Blackburn, McKinley L. (2010): The impact of internal migration on married couples' earnings in Britain. In: Economica, Jg. 77, H. 307, S. 584-603. DOI:10.1111/j.1468-0335.2008.00772.x

    Abstract

    "Previous studies have often suggested that wives experience a decline in labour market fortunes after an internal migration of a married couple. This evidence is consistent with wives being 'tied movers' on average. I use the British Household Panel Survey to consider the extent to which wives' annual earnings change systematically in the year following an internal migration event for married couples within Britain. The earnings of working husbands appear to be little impacted by migration. Wives' earnings do fall, though this affect is short-lived and concentrated in a decline in the weeks of work for the wife." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    An empirical model of collective household labour supply with non-participation (2010)

    Bloemen, Hans G. ;

    Zitatform

    Bloemen, Hans G. (2010): An empirical model of collective household labour supply with non-participation. In: The economic journal, Jg. 120, H. 543, S. 183-214. DOI:10.1111/j.1468-0297.2009.02292.x

    Abstract

    "I present a structural empirical model of collective household labour supply that includes the non-participation decision. I specify a simultaneous model for hours, participation and wages of husband and wife. I discuss the problems of identification and statistical coherency that arise in the application of the collective household labour supply model. The model includes random effects and it is estimated using a panel data set of Dutch couples. The estimates allow me to check the underlying regularity conditions on individual preferences and to obtain estimates of the sharing rule that governs the division of household income between husband and wife." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The intra-household division of labor: an empirical analysis of spousal influences on individual time allocation (2010)

    Bredtmann, Julia ;

    Zitatform

    Bredtmann, Julia (2010): The intra-household division of labor. An empirical analysis of spousal influences on individual time allocation. (Ruhr economic papers 200), Essen, 35 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht die Arbeitsteilung von Paaren innerhalb eines Haushalts. Unter Verwendung von Zeitbudgeterhebungsdaten der Jahre 1991/92 und 2001/02 wird der Einfluss der Zeiteinteilung zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit des einen Partners auf die Zeitallokation des anderen Partners untersucht. Die Zeitallokationsentscheidungen der Partner werden dabei unter Verwendung eines interdependenten Modells geschätzt, das die Simultanität und Endogenität der Entscheidungen berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede hinsichtlich des Einflusses der Zeitverwendung des Partners zwischen Männern und Frauen. Während das Arbeitsangebot von Männern unabhängig von der Zeitallokation der Partnerin ist, passen Frauen ihr Arbeitsangebot an das ihres Partners an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wenn Frauen das Geld verdienen: eine empirische Annäherung an das Phänomen der "Familienernährerin" (2010)

    Brehmer, Wolfram; Klammer, Ute; Klenner, Christina;

    Zitatform

    Brehmer, Wolfram, Christina Klenner & Ute Klammer (2010): Wenn Frauen das Geld verdienen. Eine empirische Annäherung an das Phänomen der "Familienernährerin". (WSI-Diskussionspapier 170), Düsseldorf, 58 S.

    Abstract

    "In diesem Papier soll die Frage beantwortet werden, wie groß die Gruppe der Familienernährerinnen in Deutschland aktuell ist, wie sich die Gruppe zusammensetzt und unter welchen Bedingungen Frauen diesen Status innehaben. Da in der vorliegenden Studie in erster Linie interessiert, ob Männer oder Frauen ihren Lebensunterhalt selbst erwerben, ob sie von ihren Partnern mit versorgt werden oder ob sie selbst für andere aufkommen, wird hier unter 'Familienernährerin' eine Frau verstanden, die für sich und andere Familienmitglieder die finanzielle Lebensgrundlage überwiegend erwirbt. Die von ihrem Einkommen mitversorgten Personen können Partner und/oder Kinder sein. Dies bedeutet, dass wir nicht von einem Familienbegriff ausgehen, der das Zusammenleben von mindestens zwei Generationen im Haushalt beinhaltet, sondern als 'breadwinner' (deutsch: Familienernährer) auch Personen verstehen, die (ausschließlich) ihren erwachsenen Partner bzw. ihre Partnerin finanziell mit versorgen.
    Die vorliegende Studie fragt nach der Verbreitung von Familienernährerinnen-Haushalten in Deutschland sowie nach den Ursachen und Faktoren des Auftretens entsprechender Konstellationen. Bezüglich der möglicherweise relevanten Einflussfaktoren fragen wir: Welche Bedeutung haben für die Familienernährerinnen-Konstellation erstens veränderte Familien- und Lebensformen, zweitens zunehmende Erwerbsintegration von Frauen, teilweise auch in höheren beruflichen Positionen sowie drittens Umbrüche in der Erwerbssphäre, die zu einer neuen Unsicherheit der Arbeit (auch) für Männer führen? Die Untersuchung analysiert daher Erwerbskonstellationen und Einkommenserwirtschaftung auf der Haushaltsebene." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reinforcing separate spheres: the effect of spousal overwork on men's and women's employment in dual-earner households (2010)

    Cha, Youngjoo ;

    Zitatform

    Cha, Youngjoo (2010): Reinforcing separate spheres. The effect of spousal overwork on men's and women's employment in dual-earner households. In: American Sociological Review, Jg. 75, H. 2, S. 303-329. DOI:10.1177/0003122410365307

    Abstract

    "This study examines whether long work hours exacerbate gender inequality. As working long hours becomes increasingly common, a normative conception of gender that prioritizes men's careers over women's careers in dual-earner households may pressure women to quit their jobs. I apply multilevel models to longitudinal data from the Survey of Income and Program Participation to show that having a husband who works long hours significantly increases a woman's likelihood of quitting, whereas having a wife who works long hours does not appear to increase a man's likelihood of quitting. This gendered pattern is more prominent among workers in professional and managerial occupations, where the norm of overwork and the culture of intensive parenting are strong. Furthermore, the effect is stronger among workers who have children. Findings suggest that overwork can reintroduce the separate spheres arrangement, consisting of breadwinning men and homemaking women, to many formerly dual-earner households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Decisions concerning job-related spatial mobility and their impact on family careers in France and Germany (2010)

    Collet, Beate; Bonnet, Estelle;

    Zitatform

    Collet, Beate & Estelle Bonnet (2010): Decisions concerning job-related spatial mobility and their impact on family careers in France and Germany. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 22, H. 2, S. 196-215.

    Abstract

    "Beruflich bedingte räumliche Mobilität stellt die Frage nach der Erwerbsarbeit von Männern und Frauen. Es geht dabei aber nicht nur um die Entscheidung für einen bestimmten Beruf oder für einen Karriereschritt. Mobilität kann auch eine Folge von Doppelerwerbstätigkeit eines Paares sein. Wir gehen der Frage nach, wie die Entscheidung bei bi-aktiven Paaren im Verhältnis zu mono-aktiven Paaren getroffen wird und inwieweit andere soziodemographische Faktoren, besonders die Anwesenheit von Kindern in der Familie, Mobilitätsentscheidungen beeinflussen. Wir vergleichen deutsche und französische Daten, die in einer europäischen in sechs Ländern durchgeführten Studie Job Mobilities and Family Lives (2007) erhoben wurden. Die Erwerbstätigkeit von Frauen und die Familienpolitik sind in beiden Ländern relativ unterschiedlich. Während Frankreich schon seit Jahren Mütter mit konkreten Maßnahmen unterstützt, die es ermöglichen einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, ist die Familienpolitik in Deutschland erst kürzlich von dem mutterzentrierten Modell abgekommen, dass Frauen darin unterstützte zuhause zu bleiben und die Kinder zu erziehen. Die statistische Auswertung wird vervollständigt durch Ergebnisse aus zwei qualitativen Studien. Die eine wurde 2006 in Frankreich durchgeführt. Die Ergebnisse der zweiten 2001 in Deutschland durchgeführten Studie werden berichtet. Beide Studien interessieren sich für Mobilitätsformen, die mehrere Tage Abwesenheit von zuhause verlangen. Eine Typologie unterschiedlicher 'Familienkarrieren', die im Rahmen der französischen Studie ausgearbeitet worden ist, wird hier zur Analyse des deutschen und französischen Materials herangezogen. Die Paare unterscheiden sich in Bezug auf den Entscheidungsprozess bezüglich der Mobilität und dieser wiederum hat unterschiedliche Partnerschaftskonzepte als Grundlage." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Family job search, wage bargaining, and optimal unemployment insurance (2010)

    Ek, Susanne; Holmlund, Bertil;

    Zitatform

    Ek, Susanne & Bertil Holmlund (2010): Family job search, wage bargaining, and optimal unemployment insurance. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 10, H. 1, S. 3-25. DOI:10.2202/1935-1682.2501

    Abstract

    "The paper develops an equilibrium search and matching model where two-person families as well as singles participate in the labor market. We show that equilibrium entails wage dispersion among equally productive risk-averse workers. Marital status as well as spousal labor market status matter for wage outcomes. In general, employed members of two-person families receive higher wages than employed singles. The model is applied to a welfare analysis of alternative unemployment insurance systems, recognizing the role of spousal employment as a partial substitute for public insurance. The optimal system involves benefit differentiation based on marital status as well as spousal labor market status. Optimal differentiation yields small welfare gains but gives rise to large wage differentials." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Employment regimes and the quality of work (2010)

    Gallie, Duncan ; Scherer, Stefanie; Steiber, Nadia ; Jungblut, Jean-Marie; Tåhlin, Michael ; Paugam, Serge; Zhou, Ying ; O'Connel, Phlip J.; Dieckhoff, Martina;

    Zitatform

    (2010): Employment regimes and the quality of work. Oxford: Oxford University Press, 277 S.

    Abstract

    "The book makes a major new contribution to the sociology of employment by comparing the quality of working life in European societies with very different institutional systems - France, Germany, Great Britain, Spain, and Sweden. It focuses in particular on skills and skill development, opportunities for training, the scope for initiative in work, the difficulty of combining work and family life, and the security of employment. Drawing on a range of nationally representative surveys, it reveals striking differences in the quality of work in different European countries. It also provides for the first time rigorous comparative evidence on the experiences of different types of employee and an assessment of whether there has been a trend over time to greater polarization between a core workforce of relatively privileged employees and a peripheral workforce suffering from cumulative disadvantage. It explores the relevance of three influential theoretical perspectives, focussing respectively on the common dynamics of capitalist societies, differences in production regimes between capitalist societies, and differences in the institutional systems of employment regulation. It argues that it is the third of these - an 'employment regime' perspective - that provides the most convincing account of the factors that affect the quality of work in capitalist societies. The findings underline the importance of differences in national policies for people's experiences of work and point to the need for a renewal at European level of initiatives for improving the quality of work." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Familie und Partnerschaft in Ost- und Westdeutschland: Ergebnisse im Rahmen des Projektes "Demographic Differences in Life Course Dynamics in Eastern and Western Germany" (2010)

    Goldstein, Joshua ; Kreyenfeld, Michaela ; Trappe, Heike ; Huinink, Johannes ; Konietzka, Dirk ;

    Zitatform

    Goldstein, Joshua, Michaela Kreyenfeld, Johannes Huinink, Dirk Konietzka & Heike Trappe (2010): Familie und Partnerschaft in Ost- und Westdeutschland. Ergebnisse im Rahmen des Projektes "Demographic Differences in Life Course Dynamics in Eastern and Western Germany". Rostock, 40 S.

    Abstract

    "Zwei Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer sollten Ost-West-Unterschiede in Einstellungen, Lebensbedingungen und Verhaltensweisen geringer werden oder sich ganz auflösen. Während dies auf viele Lebensbereiche zutrifft, gilt es nur eingeschränkt für den Bereich der Familie. Insbesondere das Heiratsverhalten, die Familienformen und das Erwerbsverhalten von Müttern unterscheiden sich weiterhin zwischen beiden Landesteilen. In welcher Hinsicht gibt es Angleichungen, haben sich Unterschiede verfestigt? Welche Gründe sind für anhaltende Differenzen in den Lebens- und Familienformen in Ost und West verantwortlich? Werden sich die Familienformen im Osten zukünftig stärker dem westdeutschen Muster annähern oder wird die Entwicklung eher in die umgekehrte Richtung verlaufen?
    Ziel des Projektes 'Demographic Differences in Life Course Dynamics in Eastern and Western Germany' (DemoDiff) ist es, diese und weitergehende Fragen genauer zu erforschen. Im Fokus stehen insbesondere die jungen Frauen und Männer, die in ihrem Verhalten das Bild der Familien heute maßgeblich prägen und auch in der näheren Zukunft weiter prägen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Alles auf einmal" oder "Alles zu seiner Zeit"? Individualisierungsprozesse und Transformation von Zeit und Zeitlichkeit in Paarbeziehungen in der reflexiven Moderne (2010)

    Hirseland, Andreas; Ruiner, Caroline ;

    Zitatform

    Hirseland, Andreas & Caroline Ruiner (2010): "Alles auf einmal" oder "Alles zu seiner Zeit"? Individualisierungsprozesse und Transformation von Zeit und Zeitlichkeit in Paarbeziehungen in der reflexiven Moderne. In: H.- G. Soeffner (Hrsg.) (2010): Unsichere Zeiten: Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen : Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008, S. 1-11.

    Abstract

    Die Autoren prüfen den Einfluss eines geteilten Zeitbewusstseins auf das Gelingen oder Scheitern von Partnerschaften. Zur Untersuchung des Verlaufs von Paarbeziehungen wurden über einen Zeitraum von neun Jahren zu drei Zeitpunkten (1999-2001, 2002-2004, 2006-2008) Paare mittels biografisch-narrativer Interviews und in der Schlussphase leitfadengestützten themenbezogenen Nachfrageteilen sowohl gemeinsam als auch die Partner einzeln getrennt voneinander befragt. Die Auswertung der Fallverläufe erfolgte differenziert nach Verlaufs-, Erlebens- und Aktualisierungsebene, wobei die relevanten individual- und paarspezifischen Sinnsetzungen, Deutungen, Kommunikations- und Interaktionsmuster anhand ausgewählter Schlüsselstellen wissenssoziologisch-hermeneutisch und sequenzanalytisch rekonstruiert wurden. Anhand einer Fallstudie werden spezifische, durch Individualisierungsprozesse bedingte, biografische Synchronisationsprobleme bei Doppelverdienerpaaren veranschaulicht. (IAB)

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