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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Siedlungsstruktur"
  • Literaturhinweis

    Bevölkerungsentwicklung in einer prosperierenden Region: Zuwanderung und Alterung in der Region Stuttgart (2004)

    Plahuta, Simone;

    Zitatform

    Plahuta, Simone (2004): Bevölkerungsentwicklung in einer prosperierenden Region. Zuwanderung und Alterung in der Region Stuttgart. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 62, H. 2, S. 121-132.

    Abstract

    "Die prosperierende Region Stuttgart hatte aufgrund von Wanderungsgewinnen und eines bislang positiven natürlichen Saldos in der Vergangenheit eine vergleichsweise positive Bevölkerungsentwicklung zu verzeichnen. Die Zuwanderung junger deutscher und insbesondere ausländischer Bevölkerung führte einerseits zu Geburtenüberschüssen und, vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft, zu relativ günstigen demographischen Ausgangsbedingungen. Andererseits stieg infolge der Zuwanderung Nichtdeutscher der Anteil oft gering qualifizierter Ausländer auf fast 17 %. Der Beitrag beschreibt die spezifische Bevölkerungsentwicklung der Region Stuttgart in der Vergangenheit und die prognostizierte Entwicklung in der Zukunft unter den Gesichtspunkten der Zuwanderung, Alterung und sozialen Integration." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dienstleistungen für mehr Lebensqualität: Trends, Gestaltungsfelder, Beschäftigungsperspektiven (2003)

    Beyer, Lothar; Langer, Dirk; Brandel, Rolf; Micheel, Brigitte; Esch, Karin; Middendorf, Anja Sophia; Hilbert, Josef;

    Zitatform

    Beyer, Lothar, Rolf Brandel, Karin Esch, Josef Hilbert, Dirk Langer, Brigitte Micheel & Anja Sophia Middendorf (2003): Dienstleistungen für mehr Lebensqualität. Trends, Gestaltungsfelder, Beschäftigungsperspektiven. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2003-03), Gelsenkirchen, 96 S.

    Abstract

    "Bei der Suche nach aussichtsreichen Wirtschaftsbranchen werden insbesondere die Bereiche Soziales, Gesundheit, Sport, Freizeit und auch Kultur genannt. Diese Wirtschaftsfelder gehörten bereits in den letzten Jahren zu den wichtigsten Trägern des Strukturwandels. Eine Gemeinsamkeit der genannten Zukunftsbranchen ist, dass Produkte und Dienstleistungen produziert werden, die darauf zielen, die Lebensqualität der Menschen deutlich zu verbessern. Insbesondere der Wandel bei den soziodemographischen Rahmenbedingungen bietet gute Chancen dafür, dass dieser Wachstumstrend auch in Zukunft anhalten wird. Der Bericht basiert auf einer im Jahre 2000 durchgeführten Untersuchung im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Anhand verschiedener Praxisbeispiele und der Auswertung aktueller Strukturdaten werden die Zukunftsbranche Lebensqualität näher charakterisiert und mögliche Entwicklungsrichtungen und Gestaltungsperspektiven auf- gezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Standort München - Medienwirtschaft und Fahrzeugbau: regionale Netzwerke und regionaler Arbeitsmarkt als Erfolgsfaktoren (2003)

    Biehler, Hermann; Sargl, Manfred; Pousinis, Andreas; Weber, Nicole; Genosko, Joachim; Sträter, Detlev; Sedlmaier, Florian;

    Zitatform

    Biehler, Hermann, Joachim Genosko, Manfred Sargl & Detlev Sträter (2003): Standort München - Medienwirtschaft und Fahrzeugbau. Regionale Netzwerke und regionaler Arbeitsmarkt als Erfolgsfaktoren. (Standortdebatte), Marburg: Schüren, 228 S.

    Abstract

    "Für den Standort München wird die new economy-Branche Medienwirtschaft mit dem Fahrzeugbau aus der old economy verglichen. Basis des Vergleichs ist die Theorie der kumulativen Prozesse zirkulärer Verursachung, wie sie von Myrdal entwickelt worden ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie sich die Region München auf Grund ihrer Standortausstattung gegen nachteilige regionalwirtschaftliche Entwicklungen abschotten respektive ob und wie sie ihren Vorsprung gegenüber anderen Regionen sogar noch ausbauen kann. Die empirischen Ergebnisse, die einer DFG-Untersuchung entnommen sind, führen dabei zu interessanten Ergebnissen. Ganz allgemein ist festzustellen, dass die spezifische Ausstattung des Standortes München für die Medienwirtwirtschaft wichtiger zu sein scheint als für den Fahrzeugbau. Der Fahrzeugbau hat eher den Charakter einer footlose industry. Die Aussagen der traditionellen Regionaltheorie treffen eher auf die moderne Medienwirtschaft als auf den alten Fahrzeugbau zu. Allerdings werden die Aussagen für die Medienwirtschaft differenzierter, wenn man nach den Teilbereichen Buch, Musikproduktion, Filmproduktion, Multimedia unterscheidet. Im Fahrzeugbau werden tendenziell lohnkostenintensive Routinetätigkeiten aus der Region München verlagert. In der Medienwirtschaft werden zunehmend die Normalarbeitsverhältnisse durch Arbeitsverhältnisse für feste freie Mitarbeiter ersetzt, die nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch die für ihre Arbeit notwendige Kapitalausstattung mitbringen. Von den Betroffenen selbst wird die freie Mitarbeit nicht unbedingt als prekäres Arbeitsverhältnis angesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prägende Einflüsse der Regionalentwicklung in Ostdeutschland (2003)

    Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Blien, Uwe (2003): Prägende Einflüsse der Regionalentwicklung in Ostdeutschland. In: vhw-Forum Wohneigentum. Zeitschrift für Wohneigentum in der Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft, Jg. 4, H. 5, S. 247-251.

    Abstract

    In dem Beitrag wird über unterschiedliche Entwicklungspfade von Regionen an Hand von Ergebnissen des ENDOR-Projekts (Entwicklung der ostdeutschen Regionen) berichtet. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurden die Determinanten der Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern mit qualitativen und quantitativen Methoden untersucht. Es wird festgestellt, dass sich die regionalen Disparitäten innerhalb des Ostens vertiefen. Sie weisen eine relativ kleinräumige Struktur auf. Benachteiligt sind vor allem die ländlichen Gebiete weitab der Zentren. Auf der Ebene von Bundesländern findet hingegen eher eine Angleichung statt. Die regionale Entwicklung der Beschäftigung wird auch in Ostdeutschland durch Branchenstrukturen beeinflusst. Daneben spielen aber auch die regionalen Löhne und die Qualifikationsstruktur der Arbeitskräfte eine Rolle. Das Erbe der von Kombinaten geprägten Monostrukturen der späten DDR hat die regionale Beschäftigungsentwicklung negativ beeinflusst. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Blien, Uwe ;
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  • Literaturhinweis

    Strukturbericht Region Stuttgart 2003: Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Internationalität (2003)

    Caspar, Sigried; Rau, Matthias; Dispan, Jürgen; Krumm, Raimund; Stieler, Sylvia; Seibold, Bettina;

    Zitatform

    Caspar, Sigried, Jürgen Dispan, Raimund Krumm, Matthias Rau, Bettina Seibold & Sylvia Stieler (2003): Strukturbericht Region Stuttgart 2003. Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Internationalität. Stuttgart, 298 S.

    Abstract

    "Der Strukturbericht beschreibt für das Produzierende Gewerbe und den Dienstleistungssektor der Region Stuttgart einen Zeitraum mit zum Schluss fast auf Null geschrumpftem Wirtschaftswachstum. Zwar ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 2001 auf 2002 nochmals geringfügig um rund 3.600 auf 1.075.368 gestiegen (Stichtag jeweils 30.6.), dies jedoch ausschließlich durch ein leichtes Wachstum im Dienstleistungssektor. Im Verarbeitenden Gewerbe (rund -4.000) und in der Bauwirtschaft (rund -2.000) sanken dagegen die Zahl der Beschäftigten und der Umsatz. Bei Erscheinen dieses Berichts im Herbst 2003 stellt sich die Situation so dar, dass das Jahr 2003 in der Beurteilung der Mehrzahl der Unternehmen in der Region die Talsohle der konjunkturellen Entwicklung markiert. Dagegen sind die Erwartungen der Unternehmen für das Jahr 2004 vorsichtig optimistisch, so das Ergebnis der Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart im Herbst 2003. Grundsätzlich wirken sich in der Region Stuttgart konjunkturelle Schwankungen und strukturelle Veränderungen in der Produktion stärker auf Beschäftigung und Umsatz aus als in weniger produktionsorientierten Regionen. Dies liegt am hohen Anteil des Verarbeitenden Gewerbes und der Ausrichtung vieler Dienstleistungsunternehmen ebenfalls auf das Verarbeitende Gewerbe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Renaissance der großen Städte - und die Chancen Berlins (2003)

    Geppert, Kurt; Gornig, Martin ;

    Zitatform

    Geppert, Kurt & Martin Gornig (2003): Die Renaissance der großen Städte - und die Chancen Berlins. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 70, H. 26, S. 411-417.

    Abstract

    "Jahrzehntelang haben sich die großen Städte und Ballungsräume wirtschaftlich ungünstiger entwickelt als die übrigen Regionen Deutschlands. Gegen Mitte der 90er Jahre ist hier aber ein Trendwechsel eingetreten. Von 1998 bis 2002 expandierte die Beschäftigung in den Großstädten deutlich stärker als im Durchschnitt des Landes. Mit Zuwachsraten zwischen 8 % und 10 % wiesen München, Köln und Frankfurt am Main mit Abstand die höchste Dynamik auf, während in der größten deutschen Stadt, Berlin, die Beschäftigung um 2 1/2 % zurückging. Träger des städtischen Wachstums sind die überregionalen Dienstleistungen wie Finanz- und Beratungsdienste, Medien und Tourismus. Diese Branchen wachsen um ein Vielfaches schneller als die Wirtschaft insgesamt. Sie bevorzugen nach wie vor urbane Zentren als Standorte. Ihre Konzentration auf die großen Städte nimmt eher noch zu. Entgegen dem schlechten Abschneiden Berlins bei der Beschäftigungsentwicklung insgesamt zeigt die Stadt in den Bereichen Datenverarbeitung, Werbung, Medien und Tourismus auch im regionalen Vergleich eine besondere Dynamik. Wesentliche Grundlage dafür sind die in diesen Bereichen bestehenden Verbindungen zu den großen kulturellen und wissenschaftlichen Kapazitäten. Auch für die künftige Entwicklung der überregionalen Dienstleistungen in Berlin werden Vernetzungen von öffentlich geförderten und kommerziellen Aktivitäten eine zentrale Rolle spielen. Angesichts seiner prekären Finanzlage muss Berlin daher eine Strategie für Kultur und Wissenschaft erarbeiten, die bei insgesamt geringeren öffentlichen Ausgaben möglichst hohe Synergieeffekte und Wachstumsimpulse auf privatwirtschaftliche überregionale Dienstleistungen erzeugt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungsprobleme und -perspektiven der ehemaligen innerdeutschen Grenzregionen: Analysen - Handlungsnotwendigkeiten - Wirtschaftspolitische Konsequenzen. NIW-Workshop 2001 (2002)

    Krüsemann, Markus; Maier, Jörg; Kawka, Rupert; Tetsch, Friedemann; Jung, Hans-Ulrich; Jarosch, Detlef; Wolf, Katja; Rosenfeld, Martin T.W.;

    Abstract

    "Auch eine gute Dekade nach der deutschen Einigung ist die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung in den alten und den neuen Bundesländern offensichtlich, und sie ist Gegenstand sowohl volkswirtschaftlicher Analysen als auch Mittelpunkt wirtschaftspolitischer Kontroversen. In den Kreisen und Städten zu beiden Seiten der ehemaligen Grenze, die heute erfreulicher Weise nur noch Bundesländer trennt, scheint es allerdings auch gegenläufige Entwicklungen zu geben. So hört man aus den alten Bundesländern die Klage, dass nach Fortfall der ehemaligen Randsituation neue ökonomische Nachteile durch den Sogeffekt des Fördergefälles entstehen und dass die Belastung des Arbeitsmarktes durch Zuzüge und Einpendler wächst. Auf der anderen Seite wird von den aus Sicht der westdeutschen Nachbarschaft 'bevorzugten' Regionen in Ostdeutschland auf Entwicklungsrückstände gegenüber pros-perierenden Teilgebieten in den neuen Bundesländern verwiesen, die ihrerseits wiederum von gleichen Förderpräferenzen profitieren, obwohl sie dank ihrer Ausstattungsvorteile (Technologie, Infrastruktur) eine Eigendynamik entwickelt haben. Vor diesem Hintergrund war es Zielsetzung des Workshops, zunächst empirische Befunde zur tatsächlichen Entwicklung und ihrer Unterschiede vorzulegen sowie wirtschaftspolitische Implikationen zu diskutieren. Gleichzeitig bot es sich vor diesem Hintergrund an, die Philosophie der Regionalpolitik im Allgemeinen zu thematisieren: Sie sucht zwischen den Polen 'Ausgleichsorientierung' und selektive 'Wachstumsförderung' mit erhofften Nach-zieheffekten ihren Standort. Gerade vor der Perspektive einer Erweiterung der EU nach Osten sowie finanziell und sachlich eingeengter nationaler Handlungsspielräume dürften Regionen mit Entwicklungsnachteilen sowohl an (überregionaler) Wahrnehmung und zugleich an Fördermöglichkeiten einbüßen. Hierauf sollte man sich bereits jetzt einstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in den ostdeutschen Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze (2002)

    Wolf, Katja;

    Zitatform

    Wolf, Katja (2002): Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in den ostdeutschen Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. In: Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung (Hrsg.) (2002): Entwicklungsprobleme und -perspektiven der ehemaligen innerdeutschen Grenzregionen : Analysen - Handlungsnotwendigkeiten - Wirtschaftspolitische Konsequenzen. NIW-Workshop 2001, S. 29-48.

    Abstract

    Die Autorin berichtet über ein Projekt von IAB und IAW zur Erforschung der Einflussfaktoren für die erfolgreiche Entwicklung ostdeutscher Regionen. Aufbauend auf dieser Untersuchung werden insgesamt 16 ehemalige innerdeutsche Grenzregionen betrachtet, welche eine im Vergleich zu den restlichen Regionen Ostdeutschlands positive Beschäftigungsentwicklung aufweisen. "Mit Hilfe eines regressionsanalytischen Shift-Share-Ansatzes wird gezeigt, dass nur ein kleiner Teil dieser Entwicklung auf eine besonders gute Ausgangslage bei der Branchenstruktur zurückzuführen ist." Diese erwies sich aufgrund des vorherrschenden Verarbeitenden Gewerbes und der Landwirtschaft eher als nachteilig. Als Hauptgrund für die trotzdem positive Beschäftigungsentwicklung wird die Betriebsgrößenstruktur, die vor allem von Klein- und Mittelbetrieben geprägt ist, angesehen. Hinzu kam vor allem in Thüringen das hohe Qualifikationsniveau der Beschäftigten. Außerdem "waren die verausgabten Mittel an Investitionsförderung und Arbeitsmarktförderung überdurchschnittlich hoch." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Deutsch-belgische Grenzgänger - Praxis und Probleme: die Situation in der Euregio Maas-Rhein - ein Fallbeispiel für die Freizügigkeit und die berufliche Mobilität in der Europäischen Union (2002)

    Abstract

    Auf der Basis von Literaturrecherchen, der Analyse signifikanter Einzelfälle und Gesprächen mit Personen, die für die Probleme von Grenzgängern bzw. Grenzpendlern zuständig sind, wurde diese nicht repäsentative, qualitative Studie erarbeitet. Die Arbeit konzentriert sich auf das Gebiet der Euregio Maas-Rhein, wo sich in einem Korridor von 30 Kilometern beiderseits der Grenzlinie zwischen Deutschland und Belgien ein starkes Aufkommen von Grenzpendlern zeigt. Über die Hälfte der Pendler ist deutscher Staatsangehörigkeit, was darauf hindeutet, dass diese die günstigeren Wohnbedingungen in Belgien nutzen, gleichzeitig aber ihren Arbeitsplatz in Deutschland behalten. Für belgische Pendler liegt der Hauptgrund in den höheren Löhnen. Die Mobilitätshemmnisse zwischen den beiden Staaten werden zusammengestellt und Lösungswege zu deren Abbau diskutiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    From industry to advanced services: perspectives of European metropolitan regions (2002)

    Abstract

    Die CD-ROM versammelt 410 Abstracts und 320 Papiere als Volltexte, die auf der ERSA-Konferenz 2002 vorgestellt wurden. Die Papiere präsentieren neue Ergebnisse und Ansätze der Regionalwissenschaft und Regionalforschung sowie innovative Analysen, Methoden und Instrumente der Stadt- und Regionalentwicklung. Ein breites Spektrum von Themen wird behandelt: Regionale Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und neue Technologien, Wirtschaftsstrukturwandel und neue Märkte, Standortanalysen, Arbeitsmärkte, Migration und Demographie, Umwelt und Nachhaltigkeit, Transport, Städte und ländlicher Raum, Regional- und Stadtplanung, Regionalpolitik, Europäische Integration, sowie Methoden der räumlichen Analyse. Ein Schwerpunkt der Konferenz lag auf dem Erfahrungsaustausch von Nachwuchswissenschaftlern. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze: Methoden, Ergebnisse und Prognosen (2001)

    Alecke, Björn; Untiedt, Gerhard;

    Zitatform

    Alecke, Björn & Gerhard Untiedt (2001): Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze. Methoden, Ergebnisse und Prognosen. (Strukturpolitik und Raumplanung in den Regionen an der mitteleuropäischen EU-Aussengrenze zur Vorbereitung auf die EU-Osterweiterung. Untersuchung zu Deutschland. Teilprojekt D-7), Münster, 40 S.

    Abstract

    "Der Teilbericht gliedert sich wie folgt: Zunächst werden die gegenwärtigen rechtlichen Regelungen zu den sogenannten Grenzarbeitnehmern und die Größenordnung des bisherigen Pendleraufkommens aus Polen und Tschechien dargestellt. Anschließend wird die ost-westdeutsche Pendelwanderung seit der Wiedervereinigung beschrieben, die die Grundlage für das empirische Prognosemodell liefert. Im vierten Abschnitt werden einige methodische Überlegungen zum Gravitationsmodell vorgestellt, das als Ansatz zur Erklärung des grenzüberschreitenden Berufspendelns verwendet wird. Der fünfte Abschnitt enthält die regressionsanalytischen Ergebnisse für die Ost-West-Pendler. Eine Abschätzung des Pendlerpotentials in die deutschen Grenzregionen aus Polen und Tschechien wird im sechsten Abschnitt vorgenommen. Der letzte Abschnitt fasst die Ergebnisse zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze: was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? (2001)

    Barjak, Franz ;

    Zitatform

    Barjak, Franz (2001): Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze. Was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 4, S. 75-81.

    Abstract

    "Der Beitrag beschreibt ausgewählte Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten beiderseits der früheren innerdeutschen Grenze. Sie können als exemplarisch hinsichtlich der Konsequenzen einer Grenzöffnung für die regionalen Arbeitsmärkte entlang der derzeitigen EU-Ostgrenze angesehen werden. Es wird gezeigt, dass sich die ehemalige ostdeutsche Grenzregion günstiger, ihre Nachbarregion im Westen dagegen eher ungünstiger entwickelt hat, als die Bundesländer, denen die Regionen zugehören. Dies spiegeln sowohl die Arbeitslosigkeits- und Beschäftigungsdaten als auch die Lohn- und Gehaltsdaten in der Industrie wider. In der Folge dieser Entwicklung auf den Arbeitsmärkten haben auch die Pendlerbewegungen zwischen den ost- und den westdeutschen Grenzregionen weniger zugenommen als zwischen den Bundesländern. Eine mögliche Ursache für die eher ungünstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im westdeutschen Grenzraum könnten ungünstige Standortbedingungen sein, die dazu beigetragen haben, dass Unternehmen nach dem Wegfall der Zonenrandförderung den Raum als Investitionsstandort in geringerem Maße angenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Räumliche Auswirkungen des demographischen Wandels (2003/04)

    Gans, Paul;

    Zitatform

    Gans, Paul (2003/04): Räumliche Auswirkungen des demographischen Wandels. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 54/55, H. 3/4, S. 389-403.

    Abstract

    "Der Autor präsentiert eine empirisch fundierte Prognose der räumlichen Auswirkungen des demographischen Wandels in Deutschland. Auf dieser Basis vertritt er die These, dass sich der Wettbewerb der Regionen um junge, gut ausgebildete Menschen nicht nur in Deutschland, sondern in Europa insgesamt intensivieren wird. Bei internationalen Migrationen sowie Binnenwanderungen dürften dabei strukturstarke Regionen mit günstigen Beschäftigungschancen bevorzugt werden. Daraus folgt, dass sich der demographische Wandel keineswegs deutschlandweit auf die gleiche Weise vollziehen wird. Vielmehr ist mit einer ausgeprägten räumlichen Differenzierung zu rechnen. Bereits heute gibt es Gewinner- und Verliererregionen. Der Autor identifiziert auf der Basis der vorliegenden Daten fünf verschiedene Regionstypen des demographischen Wandels. Da jeder dieser Typen eigene Herausforderungen und Probleme birgt, denen man wohl nur mit einer regional differenzierten Politik angemessen begegnen kann. Der Autor skizziert auf der Basis seiner Typologie solche spezifischen Strategien zur Regionsentwicklung und liefert konkrete Handlungsempfehlungen. Einen besonderen Schwerpunkt legt er hierbei auf ländliche Regionen, in denen bereits jetzt stark rückläufige Einwohnerzahlen und eine beschleunigte Alterung der Bevölkerung zu verzeichnen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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