Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Regionale Arbeitsmarktprognose: Methodik und Anwendung (1994)
Eltges, Markus; Wigger, Richard;Zitatform
(1994): Regionale Arbeitsmarktprognose. Methodik und Anwendung. (Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung. Arbeitspapiere 04/1994), Bonn, 42 S., Anhang.
Abstract
"Die Ausführungen gliedern sich in drei Teilbereiche. Der erste Abschnitt enthält Ausführungen über den Sinn und die Notwendigkeit von Arbeitsmarktprognosen. Anschließend werden einige Überlegungen zur Methodik von Arbeitsmarktprognose der Bundesregierung vorgestellt. Der zweite Teil beinhaltet ein regionales Fallbeispiel. Dieses Beispiel einer Arbeitsmarktprognose belegt, daß aufwendige Analyse- und Prognosearbeiten auch innerhalb einer Kommunalverwaltung vorgenommen werden können, wenn entsprechende Personal-, Ausbildungs- und EDV-Kapazitäten vorhanden sind. Die Arbeiten an dieser Prognose erstreckten sich über ein Jahr. Die Nettoarbeitszeit betrug rund 3 Monate. Zwei Mitarbeiter der Kreisverwaltung Borken/Westfalen waren damit beschäftigt. Nicht zuletzt die stetige Einbindung aller Akteure der regionalen Arbeitsmarktpolitik hat dazu geführt, daß die ermittelten Ergebnisse nachvollziehbar und plausibel sind und vor allem eine breite Akzeptanz erfahren haben. Diese Akzeptanz ist Bedingung für die Umsetzung von Handlungsstrategien. Der dritte Teil umfaßt empirische Eckdaten der regionalen Arbeitsmärkte auf der Ebene der Bundesraumordnungsregionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Räumliche Auswirkungen des demographischen Wandels (2003/04)
Gans, Paul;Zitatform
Gans, Paul (2003/04): Räumliche Auswirkungen des demographischen Wandels. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 54/55, H. 3/4, S. 389-403.
Abstract
"Der Autor präsentiert eine empirisch fundierte Prognose der räumlichen Auswirkungen des demographischen Wandels in Deutschland. Auf dieser Basis vertritt er die These, dass sich der Wettbewerb der Regionen um junge, gut ausgebildete Menschen nicht nur in Deutschland, sondern in Europa insgesamt intensivieren wird. Bei internationalen Migrationen sowie Binnenwanderungen dürften dabei strukturstarke Regionen mit günstigen Beschäftigungschancen bevorzugt werden. Daraus folgt, dass sich der demographische Wandel keineswegs deutschlandweit auf die gleiche Weise vollziehen wird. Vielmehr ist mit einer ausgeprägten räumlichen Differenzierung zu rechnen. Bereits heute gibt es Gewinner- und Verliererregionen. Der Autor identifiziert auf der Basis der vorliegenden Daten fünf verschiedene Regionstypen des demographischen Wandels. Da jeder dieser Typen eigene Herausforderungen und Probleme birgt, denen man wohl nur mit einer regional differenzierten Politik angemessen begegnen kann. Der Autor skizziert auf der Basis seiner Typologie solche spezifischen Strategien zur Regionsentwicklung und liefert konkrete Handlungsempfehlungen. Einen besonderen Schwerpunkt legt er hierbei auf ländliche Regionen, in denen bereits jetzt stark rückläufige Einwohnerzahlen und eine beschleunigte Alterung der Bevölkerung zu verzeichnen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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