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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Bildung/Qualifikation"
  • Literaturhinweis

    Umfang und Strukturen betrieblicher Weiterbildung im Bundesland Brandenburg (1993)

    Wahse, Jürgen; Bernien, Maritta;

    Zitatform

    (1993): Umfang und Strukturen betrieblicher Weiterbildung im Bundesland Brandenburg. Potsdam, 51 S., Anhang.

    Abstract

    Die Studie untersucht, in welchem Umfang die Betriebe in Weiterbildung ihrer Beschäftigten investieren, welche Beschäftigungsgruppen durch betrieblich initiierte Weiterbildungsmaßnahmen vorwiegend erreicht werden oder in welchen Tätigkeitsfeldern oder Branchen sich betriebliche Weiterbildung konzentriert. Dazu wurde eine Sonderauswertung der Befragung von Treuhandunternehmen und privatisierten ehemaligen Treuhandbetrieben durchgeführt. "Die Studie zeigt u.a., daß betriebliche Weiterbildungsaktivitäten in den einzelnen Branchen oder Regionen des Landes Brandenburg sehr unterschiedlich sind. Ferner ist die Größe des Unternehmens ein wichtiger Faktor, der den Umfang betrieblicher Weiterbildung beeinflußt. Beschäftigte in kleineren und mittleren Unternehmen nehmen weitaus weniger an Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung teil als Beschäftigte in größeren Unternehmen, die weit weniger Probleme mit der Organisation von Weiterbildung haben und oftmals über eigene Bildungsstätten verfügen. Demgegenüber sind mittelständische Betriebe weit mehr auf externe Weiterbildungsträger angewiesen und müssen mehr Kosten für die Qualifizierung ihrer Beschäftigten aufwenden." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Weiterbildung im Kontext der Restrukturierung ostdeutscher Unternehmen (1993)

    Wahse, Jürgen; Bernien, Maritta; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Wahse, Jürgen, Maritta Bernien & Frank Schiemann (1993): Betriebliche Weiterbildung im Kontext der Restrukturierung ostdeutscher Unternehmen. (QUEM-report 11), Berlin, 64 S.

    Abstract

    "Zentrale Fragestellung der Studie ist es, durch mündliche Befragungen ausgewählter Unternehmen nach einem standardisierten Fragebogen die Weiterbildungsaktivitäten in Abhängigkeit vom Verlaufsmuster der Sanierungs- und Umstrukturierungsprozesse und dem Unternehmenstyp zu bestimmen. Dabei folgen die Autoren einem neuen qualitativen Ansatz, die unterschiedlichen betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten einzelnen Phasen des marktwirtschaftlichen Sanierungsprozesses zuzuordnen. In diesem Kontext sollen Schwerpunkte des zeitlichen Verlaufs betrieblicher Weiterbildung seit 1989 nachvollzogen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Innerbetriebliche Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur Qualifizierung der Mitarbeiter im ökonomischen Transformationsprozeß vom Plan zum Markt aus Unternehmenssicht (1993)

    Weiß, Reinhold; Beyer, Hans-Joachim; Richter, Andreas; Kösling, Fritjoff; Dichmann, Werner;

    Zitatform

    Weiß, Reinhold, Hans-Joachim Beyer, Werner Dichmann, Fritjoff Kösling & Andreas Richter (1993): Innerbetriebliche Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur Qualifizierung der Mitarbeiter im ökonomischen Transformationsprozeß vom Plan zum Markt aus Unternehmenssicht. (QUEM-report 07/1), Berlin, 175 S.

    Abstract

    Das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft vom Institut der deutschen Wirtschaft erstellte Gutachten nimmt zu den Notwendigkeiten und Möglichkeiten der betrieblichen Weiterbildung in den neuen Bundesländern Stellung. Dazu wurden Gespräche mit Verantwortlichen in ostdeutschen Betrieben geführt, in Zusammenarbeit mit Bildungswerken der Wirtschaft Workshops veranstaltet und Stellungnahmen von Experten eingeholt. Dabei erfolgt eine Abgrenzung zwischen sozialpolitisch motivierter Arbeitsmarktpolitik und betrieblicher Weiterbildung: "Alle mit der sogenannten Qualifizierungsoffensive oder der Qualifizierung in Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften zusammenhängenden Fragen sind kein Gegenstand des Gutachtens." Eine Ist-Analyse der betrieblichen Weiterbildung (Ergebnisse der Literaturanalyse) geht auf die Entwicklung ein, auf Transformationsaufgaben, Weiterbildungsbedarf, Ressourcen der betrieblichen Weiterbildung, Umfang und Strukturen, sektorale Analysen (Industrie, Baugewerbe, Handwerk, Handel, Kreditinstitute), auf Personalentwicklung und Organisationsentwicklung. Die finanzielle Förderung der betrieblichen Weiterbildung wird kurz dargestellt. Im Anschluß an eine Analyse der Workshop-Ergebnisse werden zehn Fallbeispiele aus verschiedenen Wirtschaftszweigen und Regionen beschrieben. Abschließend werden Konsequenzen für betriebliche und wissenschaftliche Handlungsfelder aufgezeigt und zehn Thesen aufgestellt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Der schwierige Weg ins duale System: Fallstudien zur Ausbildungsbereitschaft ostdeutscher Betriebe (1993)

    Wolfinger, Claudia;

    Zitatform

    Wolfinger, Claudia (1993): Der schwierige Weg ins duale System: Fallstudien zur Ausbildungsbereitschaft ostdeutscher Betriebe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 26, H. 2, S. 176-191.

    Abstract

    Ber Beitrag beschäftigt sich mit den Umorientierungs- und Umgestaltungsproblemen auf der Angebotsseite des Ausbildungsmarktes. Es wird untersucht, welche wirtschaftlichen, betrieblichen und institutionellen Faktoren hemmend bzw. fördernd auf die Bereitstellung eines ausreichenden betrieblichen Ausbildungsstellenangebots einwirken. Zunächst werden charakteristische Unterschiede der betrieblichen Ausbildung in der DDR und der Bundesrepublik dargestellt, auf deren Basis die Ursachen des gegenwärtigen Lehrstellenmangels in den neuen Ländern zu analysieren sind. Die Kontrastierung der Ausbildungssysteme beschränkt sich dabei auf solche Aspekte, die für die erforderlichen Umstrukturierungen in besonderem Maße hinderlich sind. Im Hauptteil werden Zielsetzung, Methode und Ergebnisse einer am IAB durchgeführten qualitativen Studie zur Ausbildungsbereitschaft und zu Ausbildungshemmnissen bei ostdeutschen Betrieben dargestellt. Dabei wurde auch der Stellenwert betriebsbezogener Förderprogramme erhoben. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Deutsche Vereinigung: Der Abwicklungsskandal an den ostdeutschen Universitäten und seine Folgen für Frauen (1993)

    Young, Brigitte;

    Zitatform

    Young, Brigitte (1993): Deutsche Vereinigung: Der Abwicklungsskandal an den ostdeutschen Universitäten und seine Folgen für Frauen. In: Feministische Studien, Jg. 11, H. 1, S. 8-20. DOI:10.1515/fs-1993-0103

    Abstract

    "Die Autorin, US-amerikanische Professorin der Politikwissenschaften, hat mit 'fremdem' Blick eine Bestandsaufnahme des Umstrukturierungsprozesses der ehemaligen DDR und ihrer Hochschulen vorgenommen. Frauenfeindliche Altlasten aus beiden deutschen Universitäts- und Gesellschaftssystemen verstärkten sich gegenseitig mit dem Effekt, daß Frauen an den Hochschulen der neuen Bundesländer ihren Anteil am wissenschaftlichen Personal, wie er in DDR-Zeiten bestanden hatte, bei weitem nicht erreichen werden. Schlimmer noch, sie werden hier noch weit weniger vertreten sein, als Frauen an den Universitäten der alten Bundesländer präsent sind. Es ist, neben dem grundsätzlich konservativen politischen Rahmen, in dem die Politik der Vereinigung und der 'Abwicklung' angesiedelt ist, vor allem die 'homosoziale Welt' der deutschen Hochschulen - gemeinhin auch als 'Männerbund' bezeichnet -, die nach Ansicht der Autorin zu diesem für die jahrzehntelang mit viel Energie von Frauen betriebene Gleichstellungs- und Frauenpolitik desaströsen Ergebnis führen konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ergebnisse und Schlußfolgerungen aus den von der Arbeitsgemeinschaft QUEM initiierten Branchenstudien zur beruflichen Weiterbildung in den neuen Bundesländern (1993)

    Abstract

    Das Gutachten bietet einen Überblick über Weiterbildungsprobleme in Ostdeutschland aus Branchensicht. Dabei werden elf Branchenberichte und andere Materialien ausgewertet, die zwischen 1991 und 1993 von der Arbeitsgemeinschaft QUEM erarbeitet wurden. Das Gutachten verfolgt folgende Zielstellungen:
    "-Darstellung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Weiterbildungsbedarfs in den verschiedenen Branchen und Charakterisierung übergreifender Entwicklungstendenzen,
    Herausarbeiten des Handlungsbedarfs zur Entwicklung weiterbildungsförderlicher Bedingungen und Voraussetzungen speziell in Klein- und Mittelunternehmen,
    Sichtbarmachen weiterer notwendiger Forschungsfelder zur betrieblichen und beruflichen Weiterbildung unter den auch fortan wirkenden spezifischen Bedingungen der neuen Bundesländer." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Bericht der Bundesregierung zur Stärkung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft in den neuen Ländern und im geeinten Deutschland (1993)

    Zitatform

    (1993): Bericht der Bundesregierung zur Stärkung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft in den neuen Ländern und im geeinten Deutschland. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 12/4629 (24.03.1993)), 26 S.

    Abstract

    Der Bericht stellt den Übergangsprozeß und die Neuordnung der Hochschul- und Forschungslandschaft nach der Vereinigung Deutschlands dar. "Grundlage ist der Beschluß des Deutschen Bundestages, die Bundesregierung möge einen Bericht vorlegen, in dem die Empfehlung des Wissenschaftsrates zu Hochschulen, Wissenschaft und Forschung in den neuen Ländern zusammengefaßt, das Verfahren und die zugrundeliegenden Annahmen und Wertungen des Wissenschaftsrates und seiner Arbeitsgruppen, der bisherige Stand der Umsetzung und die damit verbundenen Entscheidungen von Bund und Ländern sowie die durch Bund und Länder geplanten weiteren Maßnahmen zur Umsetzung dieser Empfehlungen unter Einschluß des Mittel- und Zeitbedarfs dargestellt werden." Der Bericht ist in zwei Teile gegliedert. Teil A beschreibt die Neustrukturierung des Hochschulwesens und Teil B die Neustrukturierung der außeruniversitären Forschung in den neuen Ländern. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der Berufsausbildung in den neuen Ländern (1993)

    Zitatform

    (1993): Entwicklung der Berufsausbildung in den neuen Ländern. (Materialien zur Bildungsplanung und zur Forschungsförderung 31), Bonn, 75 S.

    Abstract

    In dem Bericht "werden ausgewählte Probleme der Berufsausbildung in den neuen Ländern aufgegriffen und Ansätze zu ihrer Lösung aufgezeigt." Dabei geht es um die Koordinierung vordringlicher Maßnahmen zur Sicherung der Ausbildungsplätze in Betrieben, außerbetrieblichen Einrichtungen und beruflichen Schulen, um die Umsetzung der Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrpläne sowie die weitere Entwicklung der Berufsschulen um Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrer an beruflichen Schulen und Qualifizierung der betrieblichen Ausbilder, um die weitere Entwicklung der Fachschulen und um Kosten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ausgewählte Aufgabenschwerpunkte bei der Entwicklung eines pluralen beruflichen Weiterbildungsangebotes in den neuen Ländern (1993)

    Zitatform

    (1993): Ausgewählte Aufgabenschwerpunkte bei der Entwicklung eines pluralen beruflichen Weiterbildungsangebotes in den neuen Ländern. (Materialien zur Bildungsplanung und zur Forschungsförderung 32), Bonn, 22 S., Anhang.

    Abstract

    "Der Bericht befaßt sich mit punktuellen Problemen der beruflichen Weiterbildung in den neuen Ländern. Ausgehend von einer kurzen Darstellung einiger Aspekte der beruflichen Weiterbildung in der ehemaligen DDR verfolgt er das Ziel,
    - Probleme der Umbruchsituation und den daraus resultierenden Handlungsbedarf aufzuzeigen sowie
    - Maßnahmevorschläge für die Lösung der im Bereich der beruflichen Weiterbildung bestehenden Probleme in den neuen Ländern zu unterbreiten.
    Mit seinen Empfehlungen wendet sich der Bericht an die Verantwortungsträger in der beruflichen Weiterbildung." Als ausgewählte Aufgabenschwerpunkte werden angesehen: Auf- und Ausbau bedarfsgerechter beruflicher Weiterbildungsstrukturen; Qualifizierung des in der beruflichen Weiterbildung tätigen Personals; Weiterbildungsberatung; Weiterführung erhaltenswerter Einrichtungen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Hochschulzugang in Mecklenburg-Vorpommern (1992)

    Adler, Henri; Lischka, Irene;

    Zitatform

    Adler, Henri & Irene Lischka (1992): Hochschulzugang in Mecklenburg-Vorpommern. (Projektgruppe Hochschulforschung. Projektberichte 01/1992), Berlin, 48 S., Anhang.

    Abstract

    Ziel der Arbeit ist es, ausgehend von bestimmten beschriebenen Annahmen, "das Bildungspotential aus den einzelnen vier Regionen Mecklenburg-Vorpommerns zu kennzeichnen. Dabei wird das Aufkommen aus diesen Landesteilen ausgewiesen. Damit kann noch nicht die Anzahl der davon innerhalb Mecklenburg-Vorpommerns verbleibenden bzw. der aus anderen Bundesländern hinzukommenden Studienanfänger abgeschätzt werden. Für relativ zuverlässige diesbezügliche Vorausberechungen wäre das bisherige und das künftig zu erwartende Wanderungsverhalten der Studienanfänger an die Hochschulen unter Berücksichtigung deren inhaltlicher Umstrukturierung in Ansatz zu bringen. Das ist gegenwärtig noch nicht möglich.
    Jüngste bildungssoziologische Untersuchungen geben allerdings Anhaltspunkte zu den Bildungs- und Wanderungsabsichten der Abiturientenjahrgänge 1992 und 1994 (vgl. Lischka: Potentielle Studienberechtigte ... ). Auf dieser Basis erfolgt im vorliegenden Material eine erste Abschätzung der Studienanfänger an den Hochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Bisher werden in der Vorausschätzung noch keine Teilungen nach allgemeiner Hochschulreife und Fachhochschulreife vorgenommen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsverhalten der Schulabgänger in den fünf neuen Bundesländern: Ergebnisse von Schulabgängeruntersuchungen 1990 (1992)

    Bertram, Barbara; Thiele, Gisela; Spitzky, Norbert; Chrapa, Michael; Schulte, Barbara; Hartung, Uwe;

    Zitatform

    Bertram, Barbara, Gisela Thiele & Norbert Spitzky (1992): Bildungsverhalten der Schulabgänger in den fünf neuen Bundesländern. Ergebnisse von Schulabgängeruntersuchungen 1990. (Berichte zur beruflichen Bildung 152), Berlin u.a., 82 S.

    Abstract

    Der Bericht stützt sich auf eine im Oktober 1990 vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Jugendforschung, Leipzig, durchgeführte Befragung zum Bildungsverhalten der Schulabgänger in Ostdeutschland. "Der Band enthält eine Zusammenstellung von gekürzten und bearbeiteten Forschungsberichten, die für Untersuchungen zur 'Schulabgängerbefragung' in den neuen Bundesländern 1990 erarbeitet worden sind. Die in den Altbundesländern vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) turnusmäßig durchgeführte 'Schulabgängerbefragung' ist im Herbst 1990 erstmals mit angepaßter Erhebungsmethodik auf den Osten Deutschlands ausgedehnt worden. Die Untersuchungen umfaßten:
    a) eine repräsentative Fragebogenerhebung bei Schülern von 8. und 10. Klassen der allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen (POS), 12. Klassen der erweiterten Oberschulen (EOS), 8. Klassen der Hilfsschulen (Abteilung 1 - geringer Grad von Lernbeeinträchtigung) sowie Lehrlingen im Berufsgrundbildungsjahr (BGJ)
    Ergebnis: Pretestbericht und Abschlußbericht.
    b) Einschätzungen zur aktuellen Ausbildungsplatzsituation im Oktober 1990 durch die Direktoren bzw. Lehrer der Untersuchungsschulen
    Ergebnis: Forschungsbericht.
    c) Analysen über die Berufsbildung in der DDR - vor allem letzte Jahre - zur Festschreibung der Ausgangsbasis für die o.g. Studien sowie für Begleitforschungen zur Umstrukturierung der beruflichen Bildung in den neuen Bundesländern
    Ergebnis: Forschungsbericht.
    Ziel der Untersuchungen war es, Bildungsabsichten der Schulabgänger des Jahres 1991 zu ermitteln, speziell zur Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im dualen System." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zur Hochschulerneuerung in den neuen Bundesländern: Situationsbericht (1992)

    Buck-Bechler, Gertraude; Jahn, Heidrun;

    Zitatform

    (1992): Zur Hochschulerneuerung in den neuen Bundesländern. Situationsbericht. Berlin, 66 S.

    Abstract

    "Die Schrift versteht sich als Zeitdokumentation zum Stand der Hochschulerneuerung im Spätherbst 1991, dargestellt an ausgewählten Beispielen. Diese Dokumentation wurde möglich durch eine am 21. November 1991 an der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführte wissenschaftliche Tagung unter dem Thema Hochschulen in den neuen Bundesländern auf dem Wege zur Attraktivität." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung und Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten in den neuen Bundesländern (1992)

    Burkhardt, Dieter; Kielwein, Kurt;

    Zitatform

    Burkhardt, Dieter & Kurt Kielwein (1992): Entwicklung und Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten in den neuen Bundesländern. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 21, H. 2, S. 15-21.

    Abstract

    "Der Aufbau eines Netzes von überbetrieblichen Berufsbildungsstätten im östlichen Teil Deutschlands ist berufsbildungspolitisch eine sehr bedeutsame Aufgabe, die wesentlich höhere konzeptionelle Anforderungen stellt, als dies bei der Schaffung überbetrieblicher Ausbildungskapazitäten in den alten Bundesländern der Fall war. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, wird in dem Beitrag beschrieben, welche Probleme aus heutiger Sicht zu meistern sind, was bei der Förderung überbetrieblicher Bildungsstätten in den neuen Bundesländern zu bedenken ist und was gefördert werden kann." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung im Spannungsfeld betrieblicher und außerbetrieblicher Strukturen in den neuen Ländern: beschleunigte Segmentationstendenzen in den Beschäftigungschancen? (1992)

    Dobischat, Rolf; Husemann, Rudolf;

    Zitatform

    Dobischat, Rolf & Rudolf Husemann (1992): Berufliche Weiterbildung im Spannungsfeld betrieblicher und außerbetrieblicher Strukturen in den neuen Ländern. Beschleunigte Segmentationstendenzen in den Beschäftigungschancen? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 45, H. 6, S. 348-355.

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert Ansätze und Wirkungsweisen in der betrieblichen und außerbetrieblichen beruflichen Weiterbildung in den neuen Ländern im Hinblick auf die Folgen für die Teilnehmer an derartigen Maßnahmen. Basis hierfür sind die Analyse ausgewählter Daten der Bundesanstalt für Arbeit zur beruflichen Weiterbildungsförderung nach dem AFG und die Ergebnisse zur betrieblichen Qualifizierung ausgewählter Branchen (Bauwesen, Maschinenbau, Handel Finanzdienstleistungen). Dabei werden Struktur- und Entwicklungsmuster in den betrieblichen und außerbetrieblichen Formen beruflicher Weiterbildungsorganisation identifiziert. Bei der innerbetrieblichen Qualifizierungspolitik deuten sich Unterschiede für die Beschäftigungssituation und -perspektive der Belegschaften nach dem Stand der Privatisierungspolitik der Treuhandanstalt an. Bei der Beobachtung der außerbetrieblichen Qualifizierungsmaßnahmen wird deutlich, daß der institutionell-organisatorische Strukturwandel Segmentationstendenzen und Selektionsmuster am Arbeitsmarkt fördert." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungswahl der Abiturienten 91 aus den neuen Ländern (1992)

    Durrer, Franz;

    Zitatform

    Durrer, Franz (1992): Ausbildungswahl der Abiturienten 91 aus den neuen Ländern. (HIS-Kurzinformationen 1992/A09), S. 1-4.

    Abstract

    Dargestellt werden die im Rahmen von Längsschnitterhebungen gewonnenen Ergebnisse der Befragung von 1991. Es ergibt sich dabei folgendes Bild: " Das Ausbildungswahlverhalten der Abiturienten aus den neuen Ländern hat sich im Vergleich zu den 90ern erheblich verändert. Eine wesentliche Ursache dafür sind die Umstrukturierungen des Bildungssystems in den neuen Ländern, die noch nicht abgeschlossen sind. Im Trend zeigt sich insgesamt gesehen eine Annäherung an das Wahlverhalten der Abiturienten aus dem westlichen Bundesgebiet. Die Studierneigung der Abiturientinnen ist deutlich zurückgegangen und liegt mit 69% beim 91er Jahrgang um zehn Prozentpunkte unter der der männlichen Abiturienten (79%). Der Anteil der Abiturienten, die nach Schulabgang eine Berufsausbildung begonnen haben, ist von 16% deutlich auf 27% gestiegen. Erheblich verstärkt hat sich der Zugang zu der betrieblichen und der Beamtenausbildung, während der Anteil der Abiturienten, die sich für eine schulische Ausbildung entschieden haben, tendenziell rückläufig ist. Obwohl mit der Einrichtung von Fachhochschulen in den neuen Ländern erst zum Wintersemester 1991/92 begonnen wurde, stoßen die Fachhochschulstdudiengänge bei den Abiturienten 91 schon auf fast gleich große Resonanz wie bei den Abiturienten 90 aus den alten Ländern." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Schule zwischen Wende und Wandel: Wie weiter mit den Schulreformen in Deutschland-Ost? (1992)

    Döbert, Hans; Martini, Renate;

    Zitatform

    Döbert, Hans & Renate Martini (1992): Schule zwischen Wende und Wandel: Wie weiter mit den Schulreformen in Deutschland-Ost? In: Die Deutsche Schule, Jg. 84, H. 1, S. 94-110.

    Abstract

    Der Beitrag versucht, "über einige Aspekte der Schulentwicklung in den ostdeutschen Ländern ... zu informieren und sie vergleichend zu betrachten". Er geht ein auf die Situation der Schule nach der gesellschaftlichen Wende in der DDR, auf die institutionelle und inhaltliche Neuorientierung in den einzelnen neuen Bundesländern (Bildungsprogrammatik, strukturelle Gesichtspunkte, stufenspezifische Betrachtung, Durchlässigkeit der Bildungsgänge, Schulabschlüsse, inhaltliche und pädagogische Erneuerung, Umsetzung von Schulreformvorhaben). (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildung in den neuen Bundesländern: Ergebnisse der Zusatzerhebung zum Arbeitsmarkt-Monitor vom November 1991 (1992)

    Enderle, Jovita; Schober, Karen; Bielenski, Harald;

    Zitatform

    Enderle, Jovita, Harald Bielenski & Karen Schober (1992): Ausbildung in den neuen Bundesländern. Ergebnisse der Zusatzerhebung zum Arbeitsmarkt-Monitor vom November 1991. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 154.2), Nürnberg, 272 S.

    Abstract

    Um den voraussichtlichen Bedarf an Ausbildungsplätzen in Betrieben und Schulen der neuen Bundesländer besser einschätzen zu können hat das IAB sich entschlossen "im Rahmen des von Infratest im Auftrage der BA durchgeführten Arbeitsmarkt-Monitors (vgl. BeitrAB 148.1, 148.2 und 148.3) eine Zusatzstudie bei 16- bis unter 20jährigen Jugendlichen zu Fragen des Übergangs vom Bildungs- ins Beschäftigungssystem in den neuen Bundesländern durchführen zu lassen. Hauptfragestellungen dieser Studie, die wie der Arbeitsmarkt-Monitor in mehreren Befragungswellen durchgeführt wird, sind:
    -Ausbildungswünsche und Ausbildungsabsichten,
    -Versorgung mit betrieblichen und schulischen Ausbildungsplätzen,
    -Einmündung und Verbleib von Ausbildungssuchenden,
    -Ersatz-Einmündungen/ Qualifizierungen, sonstige Alternativen,
    -Strukturdaten zur betrieblichen/überbetrieblichen Berufsausbildung in der Umbruchphase nach der Vereinigung,
    -Umfang und strukturelle Aspekte von Lehrvertragslösungen,
    -Probleme an der "zweiten Swelle" nach Abschluß der Lehre,
    -Pendel- bzw. Abwanderungsneigungen in die alten Bundesländer,
    -Ausbildungs- und Beschäftigungssituationen besonderer Personengruppen (junge Frauen, Sonderschüler, Abgänge 8.Klasse, Ungelernte und Teilfacharbeiter). Die Studie wurde erstmals im Mai 1991 bei einer repräsentativen Auswahl von rd. 2000 Jugendlichen durchgeführt. Der Band enthält die Ergebnisse der Zusatzerhebung zum Arbeitsmarkt-Monitor vom November 1991. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zur Weiterbildungssituation in Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in Mecklenburg-Vorpommern (1992)

    Ernst, Helmut; Schierholz, Henning; Knuth, Matthias ; Jacobs, Eckard; Hofmann, Hans-Georg; Schröder, Jörg ; Golz, Lutz; Dietrich, Ralf;

    Zitatform

    Ernst, Helmut, Jörg Schröder, Lutz Golz, Ralf Dietrich, Matthias Knuth, Eckard Jacobs, Henning Schierholz & Hans-Georg Hofmann (1992): Zur Weiterbildungssituation in Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften in Mecklenburg-Vorpommern. (Schriften zur beruflich-betrieblichen Weiterbildung in den neuen Ländern 07), Schwerin, 44 S.

    Abstract

    Die Dokumentation enthält die Beiträge eines Workshops zur Weiterbildung in Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften (BQG). "Dabei geht es immer wieder um die Beantwortung der Frage, inwieweit es den BQG gelingen wird, ihre Beschäftigten entsprechend den arbeitsmarktlichen Anforderungen zu fördern und zu qualifizieren bzw. Existenzgründungen zu ermöglichen. Davon wird u.a. abhängen, ob, in welchem Umfang und in welcher Weise BQG funktionieren, sich halten bzw. ausdehnen können. Grenzen und Chancen für Weiterbildung in BQG aufzuzeigen, aber auch Erfahrungen zu vermitteln, wie es noch besser gelingen kann, Arbeit mit Weiterbilung zu verbinden und damit die Arbeitsmarktchancen der BQG-Beschäftigten erheblich zu verbessern, war ein wichtiges Ergebnis dieses Workshops." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Jugendberufshilfe im Osten: bundesjugendplangeförderte Modellprojekte der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (1992)

    Felber, Holm;

    Zitatform

    Felber, Holm (1992): Jugendberufshilfe im Osten. Bundesjugendplangeförderte Modellprojekte der arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit. (DJI-Information), München u.a., 56 S.

    Abstract

    Das Heft unterrichtet über die Begleitforschung des im Bundesjugendplan für die neuen Bundesländer bis 1994 geförderten Modellprogramms "Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit". In einem ersten Schritt wurden alle 34 in Ostdeutschland geförderten Projekte von Mai bis September 1992 durch die Programmbegleiter besucht und mit Projektverantwortlichen Interviews geführt. Die Gespräche thematisierten die bisherige Projektgeschichte und den Projektverlauf von der Gründung an, die in den Projekten durchgeführten Maßnahmen, die Projektklientel und ihre Entwicklung, die Finanzierung der Projekte, die Zusammensetzung und Entwicklung der Projektbelegschft sowie Fragen des Verbundes. Der Bericht entstand in Auswertung der Interviews und behandelt insbesondere die Entwicklung von Verbundansätzen in den bundesjugendplangeförderten Projekten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Das Bildungssystem der DDR: Entwicklung, Umbruch und Neugestaltung seit 1989 (1992)

    Fischer, Andreas ;

    Zitatform

    Fischer, Andreas (1992): Das Bildungssystem der DDR. Entwicklung, Umbruch und Neugestaltung seit 1989. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 176 S.

    Abstract

    "Die hier versuchte Skizze des Bildungssystems der Deutschen Demokratischen Republik entstand fast parallel zum Verschwinden ihres Gegenstandes von der Landkarte." Die Untersuchung geht auf geschichtliche und ideologische Voraussetzungen und Bedingungen der Entwicklung des Bildungswesens in der DDR ein, beschreibt Etappen der Entwicklung von 1945 bis 1989, skizziert das Bildungssystem der DDR im Oktober 1989, stellt Erziehungsziel, Lehrplan und Unterrichtsgestaltung dar, analysiert die sozialistische Bildungsgesellschaft und umreißt Neuansätze seit dem Herbst 1989 (politische Entwicklungen, bildungspolitische Entwürfe bis zum Sommer 1990, Entwicklungen in den neuen Bundesländern seit dem Einigungsvertrag). (IAB2)

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