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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Siedlungsstruktur"
  • Literaturhinweis

    Together apart? Stocktaking of the process of labour market integration in the border region between Germany, Poland and the Czech Republic (2006)

    Schwab, Oliver; Toepel, Kathleen;

    Zitatform

    Schwab, Oliver & Kathleen Toepel (2006): Together apart? Stocktaking of the process of labour market integration in the border region between Germany, Poland and the Czech Republic. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 1, S. 77-93.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht den Prozess der Arbeitsmarktintegration im Grenzgebiet von Sachsen, Polen und der Tschechischen Republik. Das zugrunde liegende Verständnis von Integration verbindet institutionelle Faktoren und das Verhalten der Marktteilnehmer. Die Quellen dieses konzeptionellen Rahmens entstammen einerseits der politischen Wissenschaft und andererseits der Wirtschaftswissenschaft. Der Beitrag verfolgt zwei Ziele: zum einen wird die wahrscheinliche Entwicklung der Arbeitsmärkte in der betroffenen Region bestimmt, und zum zweiten, werden Informationen über das Zusammenwirken der genannten verschiedenen Faktoren gesammelt. Der Beitrag basiert auf einer Anzahl von empirischen Studien mit drei Hauptquellen: erstens offizielle statistische Daten, zweitens Umfragen, und schließlich Ergebnisse von Evaluationsstudien. Im Hinblick auf die Aussichten der Integration der regionalen Arbeitsmärkte kommt er zu dem Schluss, dass der Integrationsprozess eine gewisse Zeit dauern wird. Institutionelle Hemmnisse bestehen nicht nur in Form von Übergangsregelungen, sondern auch in Form von fehlender Abstimmung zwischen den verschiedenen staatlichen Systemen (z. B. im Bereich der beruflichen Bildung). In jedem Fall ist davon auszugehen, dass die gesamte Region von gemeinsamen Entwicklungstendenzen betroffen sein wird, wie z.B. dem Bevölkerungsrückgang bedingt durch die Abwanderung vorwiegend junger Menschen. Nach Auffassung der Teilnehmer ist bislang ein beiderseitiges Verständnis der Probleme nicht erreicht worden. Während die polnischen und tschechischen Teilnehmer die Chancen betonen, die sich durch die Integration ergeben, sind die deutschen Teilnehmer zurückhaltend. Einige ihrer Befürchtungen scheinen jedoch übertrieben: Die Migration wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auf die Grenzgebiete abzielen sondern auf die Zentren, lediglich der Transitverkehr könnte eine zu klärende Thematik sein. Bemühungen, aktiv die Integration der Arbeitsmärkte zu fördern, haben bislang nur sehr begrenzte Ergebnisse erzielt. Alles in allem werden die Integrationsprozesse Zeit benötigen. Es müssen nicht nur die fehlenden Abstimmungen auf institutioneller Ebene überwunden werden (oder zumindest müssen Schnittstellen definiert werden), sondern auch die Auffassungen und Einstellungen (zumindest auf der deutschen Seite der Grenze) müssen sich ändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Integration als Zukunftsaufgabe: Visionen für die Stadt. Bericht zur Arbeitsmarkt- und Sozialintegration der Migrantenbevölkerung in Bielefeld (2006)

    Sever, Yasin;

    Zitatform

    Sever, Yasin (2006): Integration als Zukunftsaufgabe. Visionen für die Stadt. Bericht zur Arbeitsmarkt- und Sozialintegration der Migrantenbevölkerung in Bielefeld. Bielefeld: Rege mbH, 126 S.

    Abstract

    "In der Region Ostwestfalen-Lippe und besonders in Bielefeld erleben wir eine zunehmende Verschärfung der Bildungs- und Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Migrationshintergrund. Die Arbeit bietet anhand aktueller Daten einen Überblick über die Situation der in Bielefeld lebenden Migranten. Den Schwerpunkt bilden die Bereiche Arbeitsmarkt und Bildung. Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahme zur Arbeitsmarkt- und Sozialintegration fand ein intensiver Austauschprozess mit lokalen Akteuren und Experten statt. Darüber hinaus wurden Befragungen in der Bevölkerung durchgeführt, die im Text in Form von exemplarischen Zitaten berücksichtigt wurden. Es resultierten daraus konkrete Handlungsempfehlungen, die unterstreichen, dass Integration als eine gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe zu betrachten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit im Kernstadt-Umland-Gefüge: Verflechtungsmuster in den Stadtregionen Hamburg und Berlin/ Potsdam: Beziehungen zwischen Wohn- und Arbeitsort. Ausgewählte Ergebnisse (2006)

    Soyka, Andrea;

    Zitatform

    Soyka, Andrea (2006): Arbeit im Kernstadt-Umland-Gefüge. Verflechtungsmuster in den Stadtregionen Hamburg und Berlin/ Potsdam: Beziehungen zwischen Wohn- und Arbeitsort. Ausgewählte Ergebnisse. Hamburg, 9 S.

    Abstract

    Im Rahmen eines DFG-Verbundprojektes zur 'Suburbanisierung im 21. Jahrhundert. Stadtregionale Entwicklungsdynamiken des Wohnens und Wirtschaftens' wurde eine mehrschichtige Analyse der regionalen Pendlerverflechtungen durchgeführt. Der Beitrag stellt ausgewählte Ergebnisse des Projektes vor, die auf Daten der Pendlerstatistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SvB) basieren. Im Mittelpunkt stehen die Untersuchungsräume Hamburg und Berlin-Potsdam. Die Pendelintensität hat sowohl in der Stadtregion Hamburg als auch in Berlin-Potsdam zwischen 1997 und 2002 insgesamt zugenommen. Beide Städte stellen nach wie vor die wichtigsten Einpendlerzentren der jeweiligen Region dar. In Hamburg stellt die Elbe eine Barriere für Pendlerbeziehungen zwischen dem nördlichen und südlichen Umland dar, so dass es zu engeren Verflechtungsknoten jeweils nur auf einer Seite der Elbe kommt. Pendleranalysen in den Gemeinden Ahrensburg (nördlich von Hamburg) und Winsen a. d. Luhe (südlich von Hamburg) zeigten, dass die Verflechtung mit dem nördlichen Umland ausgeprägter sind als mit dem südlichen Umland. In Berlin existiert eine deutliche Grenze zwischen dem ehemaligen West- und Ostberlin mit entsprechenden Verflechtungen des östlichen und westlichen Umlandes. Differenzierter betrachtet werden die Pendlerbeziehungen mit den Gemeinden Neuenhagen (östlich von Berlin) und Teltow (südwestlich von Berlin). 'Insgesamt lässt die quantitative Analyse der Wohn-Arbeitsort-Beziehungen eine gleichsam tortenstückförmige Teilraumlogik innerhalb beider Stadtregionen in den Vordergrund treten, für deren jeweilige Ausprägung die dominanten Verkehrswege eine tragende Rolle einnehmen.' Zudem zeigt sich, dass sich das Pendelverhalten von Männern und Frauen deutlich voneinander unterscheidet. Männer pendeln nicht nur häufiger, sondern nehmen auch höhere Pendeldistanzen in Kauf. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ältere im Betrieb: die Beschäftigungssituation von älteren Menschen in der Stadt und im Landkreis Göttingen (2006)

    Stobbe, Holk; Hiege, Karsten;

    Zitatform

    Stobbe, Holk (2006): Ältere im Betrieb. Die Beschäftigungssituation von älteren Menschen in der Stadt und im Landkreis Göttingen. Göttingen, 102 S.

    Abstract

    "Die Betriebsstudie analysiert die praktizierte Personalpolitik und die Situation von älteren Beschäftigten in den Betrieben des Landkreises Göttingen. Zusammen mit den drei anderen wissenschaftlichen Studien liefert sie am Ende der ersten Hälfte der Laufzeit von '50plus - Erfahrung zählt!' Grundlagendaten und Handlungsempfehlungen für die Teilprojekte und die Projektleitung, aber auch nützliche Informationen für Betriebe aus der Region und für Beschäftigungspakte in anderen Landkreisen. Mit einer Regionalanalyse sollen die lokalen Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Wirtschaftsstrukturen dargestellt werden. Die Potenzialanalyse dient dazu, die in der Region vorhandenen Potenziale für eine Stärkung der Seniorenwirtschaft zu erfassen und die dadurch entstehenden Beschäftigungsmöglichkeiten für Ältere zu untersuchen. In der vierten Studie werden Beispiele von beschäftigungsfördernden Maßnahmen für Menschen über 50 Jahre aus anderen europäischen Ländern vorgestellt. Für diese Studie wurden zwischen Januar und September 2006 die betriebliche Altersstruktur und die personalpolitischen Strategien analysiert, mit denen Betriebe auf den demografischen Wandel reagieren. Wie werden die Erfahrungen und Potenziale von älteren Beschäftigten genutzt, wie begegnen Unternehmen ihren Bedürfnissen bei der Arbeitsplatz- und Arbeitszeitgestaltung? Welche Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Beschäftigten gibt es, welche betrieblichen Qualifizierungsmöglichkeiten haben Ältere? Diesen Fragen wurde in einer schriftlichen Befragung sowie in Interviews mit Personalverantwortlichen, Betriebsräten und Beschäftigten nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stobbe, Holk;
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  • Literaturhinweis

    Human capital externalities and growth of high- and low-skilled jobs (2006)

    Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Suedekum, Jens (2006): Human capital externalities and growth of high- and low-skilled jobs. (IZA discussion paper 1969), Bonn, 28 S.

    Abstract

    Die Auswirkungen des Humankapitals auf die lokale Beschäftigungsentwicklung in Westdeutschland (1977-2002) werden in dem Beitrag analysiert. Dabei zeigt sich ein schnelleres Wachstum in qualifizierte Städten verglichen mit unqualifizierten Städten. Der Autor bezweifelt, das dies auf standortspezifische externe Effekte des regionalen Humankapitals zurückgeführt werden kann. Ein hoher Anfangsanteil an hoch qualifzierten Arbeitskräften reduziert signifikant das nachfolgende Wachstum der Arbeitsplätze für Hochqualifizierte. Der beobachtete positive Einfluss auf das Gesamtbeschäftigungswachstum wird demnach auf die Tatsache zurückgeführt, dass in den ursprünglich qualifizierten Städten der Arbeitsmarkt für Geringqualifizierte schneller wächst als der Arbeitsmarkt für Hochqualifizierte schrumpft. Diese Erkenntnisse ensprechen der Komplementarität zwischen Qualifikationsgruppen als vermittelnder Instanz zwischen Humankapital und Beschäftigungswachstum. Theorien der selbstverstärkenden lokalen Konzentration hoch qualifizierter Arbeitskräfte infolge regionaler Spillover werden hierdurch in Frage gestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Verzögerter Strukturwandel und Benachteiligung im föderalen Finanzausgleich: ist der Stadtstaat Bremen noch zeitgemäß? (2006)

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe; Brück-Klingberg, Andrea;

    Zitatform

    Wrobel, Martin, Andrea Brück-Klingberg & Uwe Harten (2006): Verzögerter Strukturwandel und Benachteiligung im föderalen Finanzausgleich. Ist der Stadtstaat Bremen noch zeitgemäß? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 298-301.

    Abstract

    "Das Bundesland Bremen, durch eine altindustrielle Wirtschaftsstruktur und den Status eines Stadtstaates geprägt, steht, konfrontiert mit den Herausforderungen des allgemeinen Strukturwandels und der Globalisierung, vor großen Aufgaben. Gefangen zwischen Handlungsdruck durch hohe Arbeitslosigkeit und notwendiger Besonnenheit aufgrund knapper fiskalischer Mittel können die verantwortlichen politischen Akteure in ihren Planungen freilich auf klare Bremer Stärken wie eine hervorragende Humankapitalausstattung, ein vergleichsweise niedriges Lohnniveau und eine tragfähige, sich in den letzten Jahren deutlich positiv entwickelnde Branchenstruktur setzen. Die Aufhebung der bestehenden Benachteiligung von Stadtstaaten im Länderfinanzausgleich vorausgesetzt, kann das Land Bremen seine in vielen Bereichen positive Entwicklung fortsetzen und auch zukünftig ein wertvoller Partner im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Dänisch-Deutsche Arbeitsgruppe zur Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität. Abschlussbericht (2006)

    Abstract

    "In dem Bericht werden die häufigsten Probleme benannt, auf die Grenzpendler zwischen Deutschland und Dänemark stoßen. Es wurden Lösungen und Lösungsempfehlungen erarbeitet, die die grenzüberschreitende Mobilität erleichtern. Im Rahmen der Beratungen zur Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Dänemark und Deutschland konnten Hindernisse im steuerlichen Bereich sowie Lösungen hierzu in den Bericht aufgenommen werden. An die Beschreibung der Hindernisse schließen sich jeweils eine kurze Darstellung der Rechtslage auf dänischer und deutscher Seite sowie ggf. die entsprechen den Regelungen des Europäischen Rechts an. Der Bericht gliedert sich nach den Bereichen der Sozialversicherung, der Arbeitslosenversicherung, der Familienleistungen, der Berufsabschlüsse und der Steuern. Beraten wurden auch Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation, also der Beratung und Information der Pendler." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmärkte in großstädtischen Agglomerationen: Auswirkungen der Deregulierung und Flexibilisierung am Beispiel der Regionen Stuttgart und Lyon (2005)

    Albrecht, Susanne;

    Zitatform

    Albrecht, Susanne (2005): Arbeitsmärkte in großstädtischen Agglomerationen. Auswirkungen der Deregulierung und Flexibilisierung am Beispiel der Regionen Stuttgart und Lyon. (Wirtschaftsgeographie 29), Münster u.a.: LIT, 278 S.

    Abstract

    "Am Beispiel zweier wirtschaftlich dynamischer europäischer Agglomerationen wird untersucht, welche Umstrukturierungen die regionalen Arbeitsmärkte durch die wachsende Bedeutung flexibler Beschäftigungsformen erfahren. Die methodisch-konzeptionelle Vorgehensweise umfasst eine Mehrebenen-Analyse, bei der sowohl die nationalen Rahmenbedingungen als auch die regionalen Arbeitsmarktentwicklungen und die akteursbedingten Konstellationen (Flexibilisierungsstrategien von Arbeitgebern und Arbeitnehmern am Beispiel des Metallbereichs und des Kreditgewerbes) berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der deutsche Arbeitsmarkt - Entwicklung und Perspektiven (2005)

    Allmendinger, Jutta; Spitznagel, Eugen; Gaggermeier, Christian; Kettner, Anja; Bach, Hans-Uwe; Klinger, Sabine ; Ebner, Christian ; Koch, Susanne ; Feil, Michael; Ludsteck, Johannes ; Walwei, Ulrich ; Rothe, Thomas ; Eichhorst, Werner; Schnur, Peter; Blien, Uwe ; Zika, Gerd ; Fuchs, Johann ; Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta, Hans-Uwe Bach, Uwe Blien, Christian Ebner, Werner Eichhorst, Michael Feil, Johann Fuchs, Christian Gaggermeier, Anja Kettner, Sabine Klinger, Susanne Koch, Johannes Ludsteck, Thomas Rothe, Peter Schnur, Eugen Spitznagel, Ulrich Walwei, Susanne Wanger & Gerd Zika (2005): Der deutsche Arbeitsmarkt - Entwicklung und Perspektiven. In: J. Allmendinger, W. Eichhorst & U. Walwei (Hrsg.) (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 01), S. 13-66.

    Abstract

    "Das Kapitel enthält eine Darstellung des bundesdeutschen Arbeitsmarktes seit der Wiedervereinigung, eine Analyse der Determinanten regionaler Disparitäten in den alten und neuen Bundesländern sowie zwischen den beiden Landesteilen, einen Vergleich der hiesigen Situation und Entwicklung mit der anderer OECD-Länder, Projektionen der kurz- und längerfristigen Arbeitsmarktentwicklung sowie eine Erörterung der Voraussetzungen für eine weiterhin erforderliche wachstumsfördernde Beschäftigungspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmärkte in Ostdeutschland: Was hat das eine, was das andere Land nicht hat? (2005)

    Amend, Elke; Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Amend, Elke & Dieter Bogai (2005): Regionale Arbeitsmärkte in Ostdeutschland: Was hat das eine, was das andere Land nicht hat? (IAB-Kurzbericht 25/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Mit dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) untersucht das IAB die Beschäftigungsentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern. Dabei zeigen sich erhebliche Unterschiede: In den Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze werden weniger Arbeitsplätze abgebaut als in den Kernstädten und den Grenzregionen zu den neuen EU-Mitgliedsländern. Insgesamt führt die negative Konjunkturentwicklung im Osten weiterhin zu massiven Beschäftigungsverlusten. Vor allem Standortbedingungen bestimmen die regionsspezifischen Entwicklungstrends. Strukturelle Merkmale wie Branchenzusammensetzung, Betriebsgröße und Qualifikation sowie das Lohnniveau erklären ebenfalls einen erheblichen Teil der regionalen Unterschiede. So zeigt sich, dass ein hoher Akademikeranteil unter den Beschäftigten und mittelgroße Unternehmen einen positiven Einfluss auf die Beschäftigungsentwicklung in einer Region haben. Die Arbeitsmarkt- und Standortpolitik in Ostdeutschland steht vor einem besonderen Dilemma: Während die Abwanderung zu einer erwünschten Entlastung des angespannten Arbeitsmarktes führt, ist der Fortzug qualifizierter Arbeitskräfte aus standortpolitischer Sicht negativ zu beurteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Entwicklung und der Frankfurter Flughafen (2005)

    Baum, Herbert; Esser, Klaus; Kurte, Judith; Schneider, Jutta;

    Zitatform

    Baum, Herbert, Klaus Esser, Judith Kurte & Jutta Schneider (2005): Regionale Entwicklung und der Frankfurter Flughafen. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 133), Düsseldorf, 168 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht auf der Basis vorhandener quantitativer Forschungsergebnisse zum Ausbau des Frankfurter Flughafens (Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte) die qualitativen Auswirkungen der Infrastrukturinvestition auf den Arbeitsmarkt in Hessen sowie die regionale Wirtschaftsstruktur. Es wird getestet, ob und wie sich solche qualitativen Auswirkungen von Investitionen in Verkehrsinfrastruktur tatsächlich erfassen lassen. Für den Beispielfall des Frankfurter Flughafens werden anschließend Tendenz- und Trendaussagen zu Wirkungsrichtung und -ausmaß von qualitativen Auswirkungen des Flughafenausbaus getroffen und deren Einfluss auf die regionale Wirtschaftsstruktur in Hessen ermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung des Fachkräftebedarfs in ausgewählten Branchen und regionalen Clustern in der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau (2005)

    Behr, Michael; Geissler, Ulrich;

    Zitatform

    Behr, Michael & Ulrich Geissler (2005): Entwicklung des Fachkräftebedarfs in ausgewählten Branchen und regionalen Clustern in der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 12, H. 6, S. 15-24.

    Abstract

    "Mit dem Rückgang und der Alterung der Bevölkerung in Sachsen stellen sich gravierende und neue Problemlagen, die die Zukunftsfähigkeit und die wirtschaftliche Entwicklungsfähigkeit des Freistaates Sachsen nicht unerheblich beeinträchtigen können. Die Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau verfügt aufgrund ihrer Wirtschaftsstruktur über einen Hebel, das demographische Abstiegsszenario zu konterkarieren. Vom Beschäftigungsaufbau im industriellen Sektor und den unternehmensnahen Dienstleistungen könnte eine positive Dynamik auch auf die anderen Wirtschaftssektoren ausgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale demographische Entwicklung abseits der Verdichtungsräume: was bedeutet das für Unternehmen in Niedersachsen? (2005)

    Behrendt, Dieter;

    Zitatform

    Behrendt, Dieter (2005): Regionale demographische Entwicklung abseits der Verdichtungsräume. Was bedeutet das für Unternehmen in Niedersachsen? (Regionale Trends 17/2005), Göttingen, 68 S.

    Abstract

    "Die Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland weist drei Hauptmerkmale auf: Sie schrumpft langfristig, sie altert und sie wird internationaler. Diese Trends finden sich aktuell und zukünftig in den Regionen in sehr unterschiedlichem Maße wieder. Während die eine Region schon heute schrumpft, wächst die andere. Langfristig sind jedoch nahezu alle Regionen, ob peripher oder städtisch, ob Normalregion oder Boomregion, von den Wirkungen des demographischen Wandels betroffen. Zu den quantitativen Entwicklungen existieren kleinräumig Prognosen, nicht jedoch zu den Wirkungen auf die Qualifikationsstruktur und die Zusammensetzung des zukünftigen Erwerbspersonenpotentials: Hier besteht noch Forschungsbedarf, speziell in den ländlichen Regionen abseits der Agglomerationen und besonders für die Handlungsmöglichkeiten von Unternehmen. Die Unternehmen werden je nach Regionsentwicklung absehbar zur Frage kommen, woher sie in Zukunft die benötigten Fachkräfte bekommen. Personal wird noch stärker als heute zum zentralen Erfolgsfaktor. Die Personalabteilungen sind aufgerufen, strategisch an die Rekrutierung sowie die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter heranzugehen und zukünftige Entwicklungen für ihr Unternehmen einzuschätzen. Diese Ausgabe der 'regionale trends' beurteilt die Bevölkerungsentwicklungen in den Regionen abseits der wirtschaftlichen Zentren hinsichtlich der Wirkungen auf die ansässigen Unternehmen und gibt eine Übersicht über den aktuellen Forschungsstand zur demographischen Entwicklung und die Rolle der Unternehmen. Zentrale Schlussfolgerung ist, dass die Unternehmen und die Akteure in den Heimatregionen letztlich nur über die Erhöhung der 'Haftkraft', kreative Rekrutierungsmethoden und eine Verbesserung des Unternehmensimages sowie des Images der Region die Lösung der demographischen Probleme bezüglich Fachkräften angehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Local employment growth in West Germany: a dynamic panel approach (2005)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja; Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Jens Suedekum & Katja Wolf (2005): Local employment growth in West Germany. A dynamic panel approach. (IZA discussion paper 1723), Bonn, 20 S.

    Abstract

    Die Arbeit untersucht die Dynamik des lokalen Beschäftigungswachstums in Westdeutschland von 1980 bis 2001. Mit Hilfe der dynamischen Panel-Methode wird der zeitliche Verlauf der Auswirkungen von Vielfalt und Spezialisierung und der Humankapitalstruktur lokaler Industrien analysiert. Vielfalt hat für den Beschäftigungszuwachs einen positiven Kurzzeiteffekt, der sich im Produktionssektor stärker auswirkt als im Dienstleistungsbereich. Was die Spezialisierung angeht, so finden sich Hinweise auf Mean-Reversion-Effekte, was der Vorstellung, Wachstum reproduziere sich immer wieder selbst, zuwiderläuft. In diesem Prozess gibt es jedoch ein erhebliches Trägheitsmoment. Bildung hat nur im Produktionssektor einen positiven Beschäftigungseffekt. Darüber hinaus wird auch die Bedeutung von Unternehmensgröße und regionaler Lohnentwicklung für das lokale Beschäftigungswachstum untersucht. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004 (2005)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2005): Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 02/2005), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Die Arbeitskräfte werden in der Region Berlin-Brandenburg trotz rückläufiger Beschäftigung regional immer mobiler. Dabei wachsen die Mobilitätsströme in beide Richtungen: sowohl von Brandenburg in die Metropolregion Berlin als auch von Berlin in das Umland. In dem Bericht wird anhand regionaler Beschäftigtenanalysen die Arbeitskräftemobilität untersucht. Die Pendlerströme werden sowohl zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg in aktueller und mittelfristiger Entwicklung als auch zwischen der Region Berlin-Brandenburg und anderen Bundesländern dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den ländlichen Räumen Brandenburgs (2005)

    Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Bogai, Dieter (2005): Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den ländlichen Räumen Brandenburgs. In: U. Kühnert (Bearb.) (2005): Ländlich in die Zukunft : Rahmenbedingungen für ländliche Entwicklung an der Schwelle zur neuen EU-Strukturfondsperiode (LASA-Dokumentation, 20), S. 11-20.

    Abstract

    Ziel der vergleichenden Analyse der Länderarbeitsmärkte ist es, die allgemeinen Beschäftigungsfaktoren wie die Branchenstruktur, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und die Betriebsgröße von standortspezifischen Einflüssen zu unterscheiden. Für Brandenburg werden hierbei die Kreise um Berlin, ländliche Räume sowie Regionen mit verstädterten Räumen vor allem im Südosten Brandenburgs unterschieden, wobei für die an Berlin angrenzenden Landkreise die Beschäftigungsentwicklung am wenigsten negativ ausfällt. Betrachtet man die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, so ist neben der Bauwirtschaft in der Land- und Forstwirtschaft die Beschäftigung mit minus 25 Prozent deutlich gefallen. Eine positive Entwicklung hingegen wird für den Bereich unternehmensnahe Dienstleistungen und für das Gesundheits- und Sozialwesen erwartet. Erwartungsgemäß erzielen die an Berlin angrenzenden Landkreise Standortvorteile, während die von Berlin weit entfernten Landkreise negative Standorteffekte aufweisen. Dies gilt auch für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, wobei die berlinnahen Kreise unter anderem durch die Möglichkeit des Pendelns entlastet werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Strukturbericht Region Stuttgart 2005: Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Innovation (2005)

    Caspar, Sigried; Krumm, Raimund; Seibold, Bettina; Dispan, Jürgen;

    Zitatform

    Caspar, Sigried, Jürgen Dispan, Raimund Krumm & Bettina Seibold (2005): Strukturbericht Region Stuttgart 2005. Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Innovation. Stuttgart u.a., 232 S.

    Abstract

    Der Bericht beschreibt eine Phase der Entwicklung der Region Stuttgart, die durch fehlende wirtschaftliche Dynamik gekennzeichnet ist. Dies symbolisiert nicht zuletzt die Entwicklung im Dienstleistungssektor der Region, dessen Beschäftigtenzahl nach Jahren des Aufschwungs beim Übergang von 2002 auf 2003 praktisch stagnierte und im Folgezeitraum 2003/04 sogar leicht rückläufig war. Der Dienstleistungssektor hat damit zumindest vorübergehend seine Fähigkeit eingebüßt, den in den letzten Jahren im produzierenden Gewerbe tendenziell zu beobachtenden Stellenabbau zumindest etwas auszugleichen. Dies wiegt um so schwerer, als im produzierenden Gewerbe der Region in der Zeit von 2002 bis 2004 nicht weniger als sechs Prozent der Arbeitsplätze verloren gingen. Der Bericht enthält Aussagen zur wirtschaftlichen Entwicklung allgemein, zur Beschäftigungsentwicklung, zur Situation im produzierenden Gewerbe (Fahrzeugbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, IuK-Technologien, Baugewerbe) im Dienstleistungssektor (Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungsgewerbe, unternehmensbezogene und personenbezogene Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung) sowie hinsichtlich Schlüsseltechnologien, Leitinnovationen und regionaler Cluster (Automobil-Cluster, Produktionstechnik-Cluster, Maschienbau). In Form von Handlungsempfehlungen werden Hinweise für die Regional- und Wirtschaftspolitik gegeben, die das Ziel verfolgen, die hohe Innovationsfähigkeit der Region Stuttgart in allen wichtigen Technikfeldern zu erhalten, die technologischen Kernkompetenzen und Innovationsnetzwerke zu stärken und die Innovationspotenziale der öffentlichen Forschungseinrichtungen besser zu nutzen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neue Beschäftigtenzentren in deutschen Stadtregionen: Lage, Spezialisierung, Erreichbarkeit (2005)

    Einig, Klaus; Guth, Dennis;

    Zitatform

    Einig, Klaus & Dennis Guth (2005): Neue Beschäftigtenzentren in deutschen Stadtregionen. Lage, Spezialisierung, Erreichbarkeit. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 63, H. 6, S. 444-458.

    Abstract

    Der Bericht stellt die Ergebnisse einer empirischen Analyse der Entstehung polyzentrischer Beschäftigungsstrukturen und die Etablierung neuer Arbeitsplatzzentren für Deutschland im Zeitraum 1997 bis 2002 vor. Untersucht wird vor allem das Ausmaß der Bildung neuer polyzentraler Wachstumspole und Beschäftigtenzentren in Stadtregionen. Mit Hilfe der Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf Gemeindeebene konnte die Lage, Spezialisierung und Erreichbarkeit von Beschäftigtenzentren in west- und ostdeutschen Stadtregionen bestimmt werden. Insgesamt ließen sich 117 neue Beschäftigtenzentren identifizieren. Dabei zeigte sich, dass die Zentren typischerweise eine hohe Branchenspezialisierung und eine überdurchschnittliche Verkehrsgunst aufweisen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Analyse der Beschäftigungsmöglichkeiten im Agrarsektor Deutschlands und Beschäftigungseffekte agrarpolitischer Maßnahmen (2005)

    Fasterding, Ferdinand; Rixen, Daniela;

    Zitatform

    Fasterding, Ferdinand & Daniela Rixen (2005): Analyse der Beschäftigungsmöglichkeiten im Agrarsektor Deutschlands und Beschäftigungseffekte agrarpolitischer Maßnahmen. (Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft. Arbeitsberichte des Bereichs Agrarökonomie 05/2005), Braunschweig, 320 S.

    Abstract

    In der Arbeit werden das Arbeitskräfteangebot und die Arbeitskräftenachfrage im Agrarsektor analysiert, und es wird gefragt, inwieweit es durch agrarpolitische Maßnahmen gelingen kann, zusätzliche Arbeitsplätze im Agrarsektor zu schaffen und damit einen Beitrag zur Entwicklung ländlicher Räume zu leisten. Zunächst wird auf die Einordnung der Landwirtschaft in die Gesamtwirtschaft eingegangen und dabei besonders die Entwicklung der Erwerbstätigkeit betrachtet, um dann Bestimmungsgründe für den Agrarstrukturwandel zu diskutieren. Es folgt die Darstellung der strukturellen Entwicklungen in der Landwirtschaft in West- und Ostdeutschland und eine Analyse des Arbeitseinsatzes verschiedener Arbeitskräftekategorien, arunter auch von Saisonarbeitskräften. Neben der ausführlichen Darstellung struktureller Entwicklungen wird auf den Fachkräftemangel eingegangen. In den grünen Berufen können trotz einer teilweise erheblichen Zahl von Arbeitslosen bereits heute Dauerstellen für Fachkräfte nicht immer problemlos mit geeigneten Bewerbern besetzt werden. Projektionen der Zahl von Arbeitskräften verschiedener Kategorien mit Hilfe demografischer Analysen und des Arbeitseinsatzes dieser Arbeitskräfte werden vorgestellt. Anhand von Modellrechnungen mit veränderten Raten der Einführung technischer Fortschritte sowie niedrigeren Lohnsteigerungen wird simuliert, wie groß die Spielräume für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze im Agrarsektor sind. Außer dem allgemeinen Gleichgewichtsmodell GTAP wurde das nicht lineare konsistente Agrarsektormodell FARMIS eingesetzt, um agrarpolitische Varianten einzubeziehen. Die Ausbildung für landwirtschaftliche Berufe ist mit veränderten Qualifikationsanforderungen konfrontiert, die eine Reform der Berufsausbildung erfordern. Durch Umschulungen und die Ausbildung von Nachwuchskräften kann einem möglichen Mangel an geeigneten Arbeitskräften im Agrarsektor entgegengewirkt werden. Ein wesentliches Ziel politischer Maßnahmen ist die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe. Beschäftigungswirkungen ausgewählter politischer Maßnahmen werden diskutiert. Aus der Analyse ergibt sich, dass ländliche Räume von der Förderung im Rahmen der regionalen Wirtschaftspolitik erheblich profitieren. Die folgenden Schlussfolgerungen lassen sich aus der Untersuchung ziehen: Insgesamt muss damit gerechnet werden, dass sich der Arbeitseinsatz in der deutschen Landwirtschaft weiter vermindern wird, dass sich durch die im Jahr 2005 beginnende Umsetzung der Reform der Agrarpolitik der Beschäftigungsabbau verstärken wird, dass sich jedoch trotzdem ein gewisser Mangel an Fachkräften abzeichnet. Aus diesen Befunden werden Konsequenzen für die Unternehmen, potenzielle Arbeitskräfte und die Politik abgeleitet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Spezialisierung und Branchenkonzentration in Deutschland: Regionalanalyse (2005)

    Haas, Anette; Südekum, Jens;

    Zitatform

    Haas, Anette & Jens Südekum (2005): Spezialisierung und Branchenkonzentration in Deutschland. Regionalanalyse. (IAB-Kurzbericht 01/2005), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    "Bei der Entstehung von Ballungsräumen geht die Theorie von einem Kreisprozess aus, der zur Konzentration von Bevölkerung und wirtschaftlicher Aktivität im Raum führt, die sich wiederum weiterverstärkt. Theoretischen Erwartungen entgegen haben nach der Wiedervereinigung regionale Konzentration und Spezialisierung in Deutschland nicht zu- sondern abgenommen. Auch für das Beschäftigungswachstum ist die Bedeutung von Kernstädten eher zurückgegangen. Die größten Beschäftigungsgewinne sind im Umland von Ballungsgebieten und sogar in peripheren Regionen zu verzeichnen. Dieser Befund ist insbesondere für die Beschäftigungspolitik von höchstem Interesse: Es gibt offenbar kein einfaches Erfolgsrezept, das durch die Förderung der industriellen Konzentration positive Beschäftigungseffekte in einer Region garantiert. Die Fokussierung der Förderung auf regionale Spezialisierung und Konzentration greift daher zu kurz. Bei der Verteilung knapper Mittel ist eine nach Branchen und Regionen differenzierte Förderpolitik gefragt, die auch Beschäftigungserfolge verspricht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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