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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Lohnpolitik, Mindestlohn"
  • Literaturhinweis

    Spikes and spill-overs: The impact of the National Minimum Wage on the wage distribution in a low-wage sector (2004)

    Dickens, Richard ; Manning, Alan ;

    Zitatform

    Dickens, Richard & Alan Manning (2004): Spikes and spill-overs: The impact of the National Minimum Wage on the wage distribution in a low-wage sector. In: The economic journal, Jg. 114, H. 494, S. C95-C101.

    Abstract

    "The UK National Minimum Wage (NMW) has had a minimal impact on UK wage inequality because it has been set at a modest level and because aggregate evidence suggests very small spill-over effects. But the small spill-over effects might be because of the small numbers of workers affected and widespread anticipation of the introduction of the NMW might make the impact effect appear very small. This paper investigates these issues using data collected from care homes where the NMW affected 40 % of workers. But we still find no evidence of large spill-over effects and very small amounts of anticipation of the NMW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of the introduction of the U.K. minimum wage on the employment probabilities of low-wage workers (2004)

    Stewart, Mark B.;

    Zitatform

    Stewart, Mark B. (2004): The impact of the introduction of the U.K. minimum wage on the employment probabilities of low-wage workers. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 2, H. 1, S. 67-97.

    Abstract

    "This paper uses longitudinal data from three contrasting data sets (matched Labor Force Surveys, the British Household Panel Survey, and matched New Earnings Surveys) to estimate the impact of the introduction of the U.K. minimum wage (in April 1999) on the probability of subsequent employment among those whose wages would have needed to be raised to comply with the minimum. A difference-in-differences estimator is used, based on position in the wage distribution. No significant adverse employment effects are found for any of the four demographic groups considered (adult and youth, men and women) or in any of the three data sets used." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of the National Minimum Wage in small firms (2003)

    Arrowsmith, James ; Gilman, Mark W. ; Ram, Monder ; Edwards, Paul ;

    Zitatform

    Arrowsmith, James, Mark W. Gilman, Paul Edwards & Monder Ram (2003): The impact of the National Minimum Wage in small firms. In: British Journal of Industrial Relations, Jg. 41, H. 3, S. 435-456. DOI:10.1111/1467-8543.00281

    Abstract

    "The introduction of the National Minimum Wage (NMW) had potentially significant implications for small firms. Orthodox economic theory predicts adverse consequences, though institutional analysis points to potential efficiency as well as fairness effects. Using longitudinal data on 55 firms, this paper examines the impact of the NMW in small firms in clothing manufacture and hotel and catering. Different patterns of adjustment were observed, explained by both size and sector characteristics. Overall, the impact of the NMW was mediated by the informality of employment relations in the small firm." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Allgemeinverbindlichkeit und Mindestlohnregelungen in Mitgliedsstaaten der EU: ein Überblick (2003)

    Burgess, Pete; Usher, Alastair;

    Zitatform

    Burgess, Pete & Alastair Usher (2003): Allgemeinverbindlichkeit und Mindestlohnregelungen in Mitgliedsstaaten der EU. Ein Überblick. Düsseldorf, 104 S.

    Abstract

    Von den 15 Mitgliedsstaaten der EU haben 12 Länder (alle außer Dänemark, Schweden und Großbritannien) Verfahren zur Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) von Tarifverträgen. In Italien wird die allgemeine Anwendung von Tarifverträgen durch eine Vielzahl von Mechanismen gewahrt, die einer AVE gleichkommen. In Spanien gelten Tarifverträge, die den geltenden Rechtsnormen entsprechen, für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer in ihrem Geltungsbereich. In den meisten Ländern ist die rechtliche Lage seit mehreren Jahren stabil, abgesehen von nötigen Anpassungen, um die Entsenderichtlinie umzusetzen. Länderspezifische Regelungen werden im einzelnen erläutert. Während in den meisten Ländern die AVE ein wichtiger und normaler Bestandteil des Tarifsystems ist, wird sie in anderen Ländern eher als ein Auffangmechanismus angewandt, weil schwache Gewerkschaftsorganisationen bzw. fehlende Tarifparteien dazu führen, dass den betroffenen Arbeitnehmern der Schutz eines Tarifvertrages nicht gewährleistet werden kann. Auch für den Mindestlohn gilt, dass eine Mehrheit von Staaten (neun von 15) über eine derartige Regelung verfügt. Die Minderheit bilden Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Österreich und Schweden. Von den Ländern ohne Mindestlohn haben Italien und Österreich Verfahren (z.B. gesetzliche Interessenvertretung, Rechtssprechung bzw. Verfassungsrecht), die einen sehr hohen Deckungsgrad von Tarifverträgen (über 90%) sicherstellen. Die länderspezifischen Bestimmungen und Verfahren zur Festsetzung der Mindestlöhne werden im einzelnen erläutert. Länderberichte zu Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich und Italien spezifizieren die unterschiedlichen Modelle von Regelungen zur Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen und zum gesetzlichen Mindestlohn im Detail. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Mindestlöhne und Beschäftigung: ein Überblick über die neuere empirische Literatur (2003)

    Ragacs, Christian;

    Zitatform

    Ragacs, Christian (2003): Mindestlöhne und Beschäftigung. Ein Überblick über die neuere empirische Literatur. (Wirtschaftsuniversität Wien. Working paper series Growth and Employment in Europe 25), Wien, 25 S.

    Abstract

    "In diesem Beitrag erfolgt ein Überblick über die neuere empirische Literatur zu Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen. Nach einer einleitenden Diskussion bestehender unterschiedlicher Mindestlohnsysteme und der in der Literatur verwendeten Schätzmethodik zeigt eine Aufstellung der Ergebnisse der neueren Literatur, dass im Gegensatz zu älteren Beiträgen nun grob widersprüchliche Ergebnisse erzielt werden. Neben negativen Beschäftigungswirkungen ist auch Evidenz für keine oder sogar für positive Beschäftigungswirkungen zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ist jede Arbeit besser als keine?: Niedriglohnstrategien im "aktivierenden Sozialstaat". Eine kritische Auseinandersetzung mit Niedriglohnkonzepten unter besonderer Berücksichtigung der Vorschläge der "Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen" und der "Zukunftskommission der Friedrich-Ebert-Stiftung" (2003)

    Siebert, David;

    Zitatform

    Siebert, David (2003): Ist jede Arbeit besser als keine? Niedriglohnstrategien im "aktivierenden Sozialstaat". Eine kritische Auseinandersetzung mit Niedriglohnkonzepten unter besonderer Berücksichtigung der Vorschläge der "Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen" und der "Zukunftskommission der Friedrich-Ebert-Stiftung". Freiburg, 138 S.

    Abstract

    "Ziel der Arbeit ist es, anhand einer Untersuchung der Strategiepapiere der CDU-nahen 'Bayrisch-Sächsischen Zukunftskommission' (1997)und der sozialdemokratischen 'Zukunftskommission der Friedrich-Ebert-Stiftung' (1998) den Trendwandel in der bundesdeutschen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu analysieren. Dabei zeigt sich, dass die beiden Studien zu überraschend ähnlichen Schlussfolgerungen kommen. So werden vermeintlich zu hohe Arbeitskosten zum Verursacher der hohen Arbeitslosigkeit erklärt. Zudem lässt sich eine Tendenz zur 'Individualisierung der Arbeitslosigkeit' ausmachen, die Arbeitslosigkeit über fehlende Produktivität und Leistungsbereitschaft und mangelnde Qualifikationen des einzelnen Arbeitslosen erklärt und damit sozioökonomische Ursachen ausblendet. Während die CDU einen offenen Niedriglohnsektor propagiert, wird in dem SPD-Papier die Schaffung eines Niedriglohnsektors gefordert, der über Subventionierungszahlungen sozialstaatlich abgefedert werden soll. Hauptthese der Arbeit ist, das beide Niedriglohnstrategien von zweifelhaften wissenschaftlichen Annahmen ausgehen und nicht in der Lage sind das Problem der Massenarbeitslosigkeit zu lösen. Stattdessen führen solchermaßen neoliberale 'Patentlösungen' zu einer Zunahme des Drucks auf die Lohnarbeit und verstärken die Prekarisierung und Deregulierung der Arbeit. Damit nähert sich die bundesdeutsche Sozialstaats- und Arbeitsmarktdiskussion US-amerikanischen Verhältnissen a la 'working poor' bedenklich an. Im ersten Teil der Arbeit werden die Hintergründe zu den Ursachen von Massenarbeitslosigkeit und Krise des Wohlfahrtsstaats untersucht (Globalisierung, nationaler Wettbewerbsstaat, Krise des Keynesianismus und Fordismus, Postfordismus, neue Unternehmensstrategien, Wandel des Sozialstaats, Neoliberalismus, Prekarisierung, Deregulierung und Flexibilisierung der Arbeit, Ende der Arbeitsgesellschaft? Arbeitslosigkeit durch Automatisierung, Hoffnungsträger Dienstleistungssektor?). Nach einer Darstellung der Vorschläge und Prämissen der 'Zukunftskommissionen' werden diese im dritten Teil der Arbeit kritisch hinterfragt. So wird die neoliberale Globalisierungsthese vom 'bedrohten Standort Deutschland' revidiert und auf die Lücken der sozialdemokratischen 'weichen' Globalisierungsthese hingewiesen. Darüber hinaus zeigt sich, dass sich die These von der 'Dienstleistungslücke' nicht halten lässt und angesichts eines bereits bestehenden Niedriglohnsektors in der BRD von einem Niedriglohn(Dienstleistungs)sektor kaum positive und sozialstaatlich verträgliche Arbeitsmarkteffekte zu erwarten sind. Im internationalen Vergleich wird deutlich, dass Lohnkosten nicht in einem direkten negativen Zusammenhang zur wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit stehen müssen und dass die Niedriglohnstrategien anderer Länder die arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Versprechungen des Neoliberalismus nicht einhalten können. Die SPD-Strategie, den Ausbau eines Niedriglohnsektors über sozialstaatliche Transfers 'abzufedern', erweist sich unter den gegeben wirtschaftspolitischen Vorzeichen als nicht finanzierbar und ist wegen zu erwartender Mitnahme-Effekte nicht vertretbar. Die Sozialstaatskritik der beiden Zukunftsstudien wird als unverhältnismäßig zurückgewiesen. Argumente die auf die 'Kostenexplosionen' des Sozialstaats, 'Sozialbetrug' und die vermeintlich negativen Arbeitsmarkteffekte sozialer Transferleistungen rekurrieren, halten einer kritischen Untersuchung nicht stand. Zudem zeigt ein Blick auf die 'Sorgenkinder' der sozialpolitischen Diskussion - niedrigqualifizierte Arbeitnehmer, die überproportional von Arbeitslosigkeit betroffen sind - , dass deren Situation weniger auf ihre vermeintlich fehlende Produktivität oder mangelnde Arbeitsbereitschaft zurückzuführen ist. Dieser Bevölkerungsteil ist durch den Verdrängungsdruck aufgrund der Massenarbeitslosigkeit vielmehr zum ersten Opfer einer allgemeinen Krise der Arbeitsgesellschaft geworden. Abschließend wird vor den gesellschaftspolitischen Folgewirkungen (u.a. Verstärkung des Trends zu unsicherer und prekärer Beschäftigung, Untergrabung sozialer und arbeitsrechtlicher Standards, Rückzug der Unternehmen aus der Ausbildung) einer neoliberalen Niedriglohnstrategie gewarnt. Im Abschluß wird betont, das alle Strategien zu einer Überwindung der Krise der Arbeitsgesellschaft und zu einer sozial gerechten Bekämpfung der Massenerwerbslosigkeit langfristig zwei Ziele berücksichtigen müssen: Erstens die Zurückdrängung des Neoliberalismus als vorherrschende Wirtschaftsdoktrin und die Reregulierung der Weltwirtschaft um staatliche Steuerungsspielräume zurückzugewinnen und zweitens eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung bei gleichzeitiger sozial gerechter Umverteilung der Einkommen, um die knapper werdende Ressource Arbeit gerecht zu verteilen und der zunehmend ungerechten Einkommens- und Vermögensverteilung zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Work-related training and the new national minimum wage in Britain (2002)

    Arulamalam, Wiji; Booth, Alison L. ; Bryn, Mark L.;

    Zitatform

    Arulamalam, Wiji, Alison L. Booth & Mark L. Bryn (2002): Work-related training and the new national minimum wage in Britain. (IZA discussion paper 595), Bonn, 43 S.

    Abstract

    "In this paper we use important new training and wage data from the British Household Panel Survey to estimate the impact of the national minimum wage (introduced in April 1999) on the work-related training of low-wage workers. We use two 'treatment groups' for estimating the impact of the new minimum wage - those workers who explicitly stated they were affected by the new minimum and those workers whose derived 1998 wages were below the minimum. Using difference-in-differences techniques for the period 1998 to 2000, we find no evidence that the introduction of the minimum wage reduced the training of affected workers, and some evidence that it increased it. In particular we find a significant positive effect of about 8 to 11% for affected workers. Consequently our findings can be interpreted as providing no evidence in support of the orthodox human capital model as it applies to work-related training, and some evidence in support of the new theories based on imperfectly competitive labour markets. Our estimates also suggest that two of the goals of the UK government - improving wages of the low paid and developing their skills - have been compatible, at least for the introductory rates of the national minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fighting poverty: The minimum wage: an underrated tool? (2002)

    Grumiau, Samuel;

    Zitatform

    Grumiau, Samuel (2002): Fighting poverty: The minimum wage. An underrated tool? In: Labour Education H. 128, S. 94-98.

    Abstract

    "European experience has shown that the mininmum wage is particulary useful to workers in countries where trade unions do not have major say in wage negotiations at national level. The problem lies in setting the right level: too high and it may hinder employment, too low and it could reinforce the 'unemployment trap'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Minimum wages and employment: the positive UK experience (2002)

    Kyloh, Damian;

    Zitatform

    Kyloh, Damian (2002): Minimum wages and employment. The positive UK experience. In: Labour Education H. 128, S. 80-89.

    Abstract

    "Prior to its introduction by the Labour Party in 1999, the minimum wage raised many eyebrows in the United Kingdom. Concervatives predicted that massive unemployment would result. It did not happen. The evidence suggests that the move has benefited the country in general and the poor in particular." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Minimum wages and on-the-job training (2001)

    Acemoglu, Daron ; Pischke, Jörn-Steffen;

    Zitatform

    Acemoglu, Daron & Jörn-Steffen Pischke (2001): Minimum wages and on-the-job training. (IZA discussion paper 384), Bonn, 45 S.

    Abstract

    "Becker's theory of human capital predicts that minimum wages should reduce training investments for affected workers because they prevent these workers from taking wage cuts necessary to finance training. In contrast, in noncompetitive labor markets, minimum wages tend to increase training of affected workers because they induce firms to train their unskilled employees. We provide new estimates on the impact of the state and federal increases in the minimum wage between 1987 and 1992 on the training of low wage workers. We find no evidence that minimum wages reduce training, and little evidence that they tend to increase training. We therefore develop a hybrid model where minimum wages reduce the training investments of workers who were taking wage cuts to finance their training, while increasing the training of other workers. Finally, we provide some evidence consistent with this hybrid model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The tail of two countries: Minimum wages and employment in France and the United States (2000)

    Abowd, John M. ; Philippon, Thomas ; Margolis, David N.; Kramarz, Francis;

    Zitatform

    Abowd, John M., Francis Kramarz, David N. Margolis & Thomas Philippon (2000): The tail of two countries: Minimum wages and employment in France and the United States. (IZA discussion paper 203), Bonn, 20 S., Anhang.

    Abstract

    "We use longitudinal individual wage and employment data in France and the United States to investigate the effect of changes in the real minimum wage rate on an individual┐s employment status. We focus on workers employed at wages close enough to the minimum in a reference year as to be illegal in an adjacent comparison year as a result of movements in the real minimum wage. We find that movements in the American real minimum wage are associated with no employment effects, whereas movements in the cost of French minimum wage workers are associated with very strong negative employment effects. Our analysis is based upon identifying the direct effect of the change in the real minimum wage rate on exits from (entry into) employment when the real minimum wage rate increases (respectively, decreases) and identifying the heterogeneity in the behavior of our treatment and control groups using a pseudo-experimental contrast. We relate the difference-in-difference estimator directly to demand and supply elasticities for the two groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Niedrigere Löhne - bessere Welten? (2000)

    Schäfer, Claus;

    Zitatform

    Schäfer, Claus (2000): Niedrigere Löhne - bessere Welten? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 8, S. 534-551.

    Abstract

    "Der Beitrag geht der Behauptung nach, durch niedrigere oder gespreiztere Löhne ließen sich mehr Beschäftigung und andere Vorteile erzielen. Sie wird jedoch durch die Empirie für Deutschland wie für die USA verneint. Am deutschen Beispiel wird u.a. gezeigt, dass kein 'Beschäftigungswunder' eingetreten ist, obwohl die Lohnspreizung in vielen Formen, auch in der Vollzeitarbeit, zugenommen hat. Und mittels des US-Beispiels kann schön belegt werden, dass stark gespreizte Löhne im Rahmen einer sehr ungleichen Einkommensverteilung auf Dauer sogar ökonomischen Schaden erzeugen - von sozialem ganz zu schweigen. Die Empirie legt deshalb die Vermutung nahe, dass ökonomische Effizienz im Gegenteil durch flache Einkommenshierarchien begünstigt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Policies for low wage employment and social exclusion (1998)

    Lucifora, Claudio ; Salverda, Wiemer ;

    Zitatform

    Lucifora, Claudio & Wiemer Salverda (Hrsg.) (1998): Policies for low wage employment and social exclusion. Mailand: Angeli, 169 S.

    Abstract

    "The last two decades have been a period of significant change in the functioning of European labour markets. Increasing earnings inequalities, as well as growing rates of unemployment have raised concern for those individuals placed at the margin of the labour market and at the bottom end of the earnings distribution, who appear to have been most strongly affected by the changing economic conditions. More flexible employment contracts and working time arrangements, less stringent controls on employers' hiring and firing practices and the associated reduction in the degree of job protection, growing decentralisation of the bargaining process, are some of the facets of the deregulation process that has affected labour markets throughout Europe. The patterns described above are of crucial importance in the process of European integration and are central to any discussion on policy designs aimed at supporting the increased flexibility and insecurity in working life. The contributions contained in this book address different issues, looking first at the implication for the welfare of the less skilled and the low paid and second trying to investigate to what extent these forms of social exclusion can be tackled by means of appropriate social welfare policies and active labour market intervention. In this context, it is suggested that minimum wage policies can prove an effective device to provide protection for vulnerable workers and, under certain conditions, may also help reducing poverty and discrimination on the labour market. Tax reductions and different forms of means tested benefits are also considered as an alternative way to alleviate the burden of low pay employment and enhance the living standards of low income working families. Education and training play an important role in the job opportunities people have, such that educational policies as well as re-training schemes can be effectively used as instruments to reduce low wage employment and help people out of low pay. Finally, it is argued that Government policies should aim at expanding demand in those service industries - such as retail trade or personal services - but also try to regulate pay and employment conditions therein.
    Content:
    Claudio Lucifora and Wiemer Salverda , Introduction
    Richard B. Freeman , Low-Wage Employment: Is More or Less Better?
    Minimum Wages: Causes and Consequences
    Mark Keese , Are Statutory Minimum Wages an Endagered Species?
    Stephen Bazen , Minimum Wages and Low-Wage Employment
    Coen Teulings , The Contribution of Minimum Wages to Increasing Wage Inequality
    Labour Market Institutions, Unemployment and the Role of Demand
    Stephen Nickell , Labour Market Institutions and Economic Performance
    Marco Buti, Lucio Pench and Paolo Sestino , European Unemployment: Contending Theories and Institutional Complexities. A Summary of the Policy Arguments
    Lex Borghans, Andres de Grip. Peter J. Sloane , Underutilisation of Skills, Bumping Down and Low-Wages
    Carlo Dell'Aringa and Claudio Lucifora , Labour Market Flexibility, Wage Dispersion and Unemployment: What Policies for Europe?
    Wiemer Salverda , The Significance of Product Demand for Low-Wage Employment
    Welfare Reforms, Gender Equity and Poverty
    Tito Boeri, Piero Tedeschi , Long Run Unemployment in a Dual Economy
    Brian Nolan , Low Pay, Poverty and Policy
    Heather Joski , Gender Equity and Low Pay: a Note Based on Britain
    Chris Giles, Julian McCrae , Reforms to In-work Transfer Payments in the U.K
    Abigail McKnight , Social Insurance, Low-Pay and Long-Term Disadvantage
    LoWER, Aims Activities and Membership of the Network" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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