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Dossier

Kurzarbeit

Während der Wirtschaftskrise nach 2009 und der Covid-19-Pandemie ab 2020 erlebte Kurzarbeit als Instrument der Anpassung an konjunkturell bedingte Arbeitsausfälle eine deutliche Aufwertung. Das "German job miracle" nach der Finanzkrise wurde in der internationalen Diskussion im Wesentlichen auf den massiven Einsatz von Kurzarbeit zurückgeführt. Konnte und kann Kurzarbeit die Arbeitslosigkeit in Krisenzeiten tatsächlich eindämmen und zur längerfristigen Stabilisierung der Beschäftigung beitragen? Dieses Themendossier bietet einen Überblick zum Forschungsstand.

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  • Literaturhinweis

    Zwischen "Beschäftigungswunder" und "Lohndumping"?: Tarifpolitik in und nach der Krise (2011)

    Bispinck, Reinhard; Rothe, Karsten; Schroth, Heidi; Feltrini, Bärbel; Schulten, Thorsten; Horn, Gustav A. ; Weinkopf, Claudia ; Ohl, Kay; Worthmann, Georg; Hartmann, Wilfried; Zeitler, Guido; Bosch, Gerhard; Jungvogel, Christian;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard (Hrsg.) (2011): Zwischen "Beschäftigungswunder" und "Lohndumping"? Tarifpolitik in und nach der Krise. Hamburg: VSA-Verlag, 149 S.

    Abstract

    "Mit Bravour aus der Krise - oder auf dem Leiharbeitspfad noch tiefer in den Niedriglohnsektor hinein? In diesem Buch werden Instrumente der Beschäftigungs- und Existenzsicherung aufgezeigt. Während die offiziell ausgewiesene Arbeitslosigkeit in Spanien auf über 20% angestiegen ist, konnten hierzulande Massenentlassungen im Krisenverlauf verhindert werden. Vom 'deutschen Beschäftigungswunder' ist die Rede - gar von der 'Perspektive Vollbeschäftigung'. Meist steht 'Kurzarbeit' als Überschrift über dem 'Erfolgsmodell'. In diesem Buch wird gezeigt, wie Beschäftigungssicherung in zentralen Krisenbranchen tarifpolitisch organisiert worden ist und was daraus für die Zukunft gelernt werden kann. Die andere Seite hinter der Erfolgsstory zeigt: 6,55 Millionen Beschäftigte bekommen in Deutschland nicht mehr als einen Niedriglohn. Bei gut der Hälfte liegt er unter sechs Euro. 'Lohndumping' lautet der Vorwurf der europäischen Nachbarn. Was ist da dran? Was ist dagegen zu tun? Gewerkschaftliche Tarifexperten und Wissenschaftler geben Antwort." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Short-time work benefits revisited: some lessons from the Great Recession (2011)

    Boeri, Tito ; Brücker, Herbert ;

    Zitatform

    Boeri, Tito & Herbert Brücker (2011): Short-time work benefits revisited. Some lessons from the Great Recession. In: Economic policy, Jg. 26, H. 68, S. 697-765., 2011-07-04. DOI:10.1111/j.1468-0327.2011.271.x

    Abstract

    Die weltweite Rezession führte zu einer Wiederbelebung des Instruments der Kurzarbeit in der OECD. In vielen Ländern wurden Kurzarbeits-Programme aufgelegt oder ausgeweitet. In einigen Ländern wie Italien, Japan oder Deutschland waren im Laufe der Rezession 2,5 bis 5 Prozent der Beschäftigten von Kurzarbeit betroffen. In dem Beitrag werden die Gründe für Kurzarbeit und ihre Arbeitsmarkteffekte aus Querschnitts- und Längsschnittsperspektive untersucht. Es zeigt sich, dass Kurzarbeit während der Rezession dazu beigetragen hat, Arbeitsplatzabbau zu verringern. Allerdings ist die Anzahl der Arbeitsplätze, die erhalten wurden, geringer als die Vollzeitäquivalente, was auf beträchtliche Wohlfahrtsverluste hinweist. Andere Institutionen wie Betriebsvereinbarungen über Arbeitszeiten, Lohn- und Beschäftigtenniveaus können effektiver als Kurzarbeit bei vorübergehenden Schocks die Anpassung an die intensive Grenze fördern. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass es nicht möglich ist, das Instrument der Kurzarbeit auf andere Länder zu übertragen, deren Institutionen ganz anders gestaltet sind, da der Einsatz von Kurzarbeit von Institutionen wie Kündigungs- und Tarifrecht beeinflusst wird. Die Analyse betrieblicher Daten für Deutschland auf der Mikroebene liefert ermutigende Ergebnisse bezüglich der Effizienz von Kurzarbeit und weist auf eher moderate Wohlfahrtsverluste hin. Dies wird durch die spezielle Ausgestaltung der Kurzarbeit in Deutschland erklärt, die das Moral-Hazard-Problem von Kurzarbeit effizient regelt: Das deutsche Modell der Kurzarbeit bietet keinen Anreiz zu einer hundertprozentigen Reduktion der Stundenzahl und folgt dem Prinzip des Experience-Rating. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert ;
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  • Literaturhinweis

    What explains the German labor market miracle in the Great Recession? (2011)

    Burda, Michael C. ; Hunt, Jennifer;

    Zitatform

    Burda, Michael C. & Jennifer Hunt (2011): What explains the German labor market miracle in the Great Recession? In: Brookings Papers on Economic Activity H. Spring, S. 273-319.

    Abstract

    "Germany experienced an even deeper fall in GDP in the Great Recession than the United States, with little employment loss. Employers' reticence to hire in the preceding expansion, associated in part with a lack of confidence it would last, contributed to an employment shortfall equivalent to 40 percent of the missing employment decline in the recession. Another 20 percent may be explained by wage moderation. A third important element was the widespread adoption of working time accounts, which permit employers to avoid overtime pay if hours per worker average to standard hours over a window of time. We find that this provided disincentives for employers to lay off workers in the downturn. Although the overall cuts in hours per worker were consistent with the severity of the Great Recession, reduction of working time account balances substituted for traditional government-sponsored short-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Is short-time work a good method to keep unemployment down? (2011)

    Cahuc, Pierre ; Carcillo, Stéphane ;

    Zitatform

    Cahuc, Pierre & Stéphane Carcillo (2011): Is short-time work a good method to keep unemployment down? (IZA discussion paper 5430), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "Short-time work compensation aims at reducing lay-offs by allowing employers to temporarily reduce hours worked while compensating workers for the induced loss of income. These programs are now widespread in the OECD countries, notably following the 2008-2009 crisis. This paper discusses the efficiency of this type of policy and investigates its impact on unemployment and employment. There is some evidence that short-time compensation programs stabilize permanent employment and reduce unemployment during downturns. All in all, it seems that short-time work programs used in the recent downturn had significant beneficial effects. This suggests that countries which do not have short-time compensation programs could benefit from their introduction. But short-time compensation programs can also induce inefficient reductions in working hours and reduce the prospects of outsiders if used too intensively. Thus, the design of short-time compensation programs should include an experience-rating component." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung in Kurzarbeit (2011)

    Heidemann, Winfried;

    Zitatform

    Heidemann, Winfried (2011): Qualifizierung in Kurzarbeit. Düsseldorf, 12 S.

    Abstract

    "Qualifizierung während Kurzarbeit wird in der Wirtschaftskrise 2009/2010 als ein Mittel für eine produktive Überbrückung des Konjunktureinbruchs angesehen. Dieses Papier stellt die verschiedenen Formen der Kurzarbeit und die Neuregelungen durch das Konjunkturpaket II der Bundesregierung dar und nennt vorliegende Erfahrungen mit Qualifizierung in Kurzarbeit. Während Kurzarbeit als solche durch gemeinsames Wirken von Unternehmensleitungen und Betriebsräten breit genutzt wurde und nach weithin übereinstimmender Auffassung ganz maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Arbeitslosigkeit in der Krise geringer gestiegen ist als in anderen Ländern und Deutschland die Krise schneller überwunden hat, wurde die Kombination mit Qualifizierung nur selten genutzt. Voraussetzung für ein Gelingen der Verbindung von Kurzarbeit mit Qualifizierung ist eine vorhandene betriebliche Weiterbildungsstrategie und eine betriebliche Kultur der Weiterbildung, in der Motivation der Beschäftigten zur Teilnahme wachsen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The role of short-time work schemes during the 2008-09 recession (2011)

    Hijzen, Alexander; Venn, Danielle;

    Zitatform

    Hijzen, Alexander & Danielle Venn (2011): The role of short-time work schemes during the 2008-09 recession. (OECD social, employment and migration working papers 115), Paris, 46 S. DOI:10.1787/5kgkd0bbwvxp-en

    Abstract

    "The present paper provides the most comprehensive assessment to date of the impact of short-time work (STW) schemes during the 2008-09 crisis. The analysis covers 19 OECD countries, 11 of which operated a short-time work scheme before the crisis, five countries introduced a new scheme during the crisis period and three countries never had a short-time work scheme. In order to identify the causal effects of short-time work, a difference-in-differences approach is adopted that exploits the variation in labour-adjustment patterns and the intensity with which STW schemes are used across countries and time. The estimates support the conclusion that STW schemes had an economically important impact on preserving jobs during the economic downturn, with the largest impacts of STW on employment in Germany and Japan among the 16 countries considered. However, the positive impact of STW was limited to workers with permanent contracts, thereby further increasing labour market segmentation between workers in regular jobs and workers in temporary and part-time jobs. The estimated jobs impact is smaller than the potential number of jobs saved as implied by the full-time equivalent number of participants in short-time work, suggesting that STW schemes end up supporting some jobs that would have been maintained in the absence of the subsidy. However, the estimated deadweight is less than that usually estimated for other job subsidy measures. As the OECD area is only just starting to emerge from the crisis, it is still too early to assess the impact of STW schemes in the longer term. Indeed, the main concerns about STW schemes relate to their potentially adverse impacts on the vigour of employment growth during the recovery and economic restructuring in the longer run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Short-time work in German firms (2011)

    Hoffmann, Marina; Schneck, Stefan ;

    Zitatform

    Hoffmann, Marina & Stefan Schneck (2011): Short-time work in German firms. In: Applied economics quarterly, Jg. 57, H. 4, S. 233-254.

    Abstract

    "The aim of this paper is twofold. First, we describe determinants for the use of short-time work during the economic recession 2008/2009. Second, post-crisis changes in turnover and employment are analyzed with focus on the use of short-time work. The analysis is restricted to firms in the manufacturing sector in Germany. We present evidence that small firms are less likely to utilize short-time work. With respect to the post-crisis economic development, multivariate analysis suggests that short-time work is significantly negatively correlated with employment growth even after accounting for changes in turnover. This might indicate a period of jobless growth after utilization of short-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit in Deutschland und Österreich: Endbericht (2011)

    Hofstätter, Maria; Marterbauer, Markus; Mahringer, Helmut; Haas, Silvia; Rückert, Eva; Bock-Schappelwein, Julia; Fuchs, St.; Putz, Sabine; Gabriel, Doris;

    Zitatform

    Hofstätter, Maria, Sabine Putz, Julia Bock-Schappelwein, Helmut Mahringer & Eva Rückert (2011): Kurzarbeit in Deutschland und Österreich. Endbericht. (WIFO-Monographien 02/2011), Wien, 53 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der internationalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 wurden die Regelungen für die konjunkturbedingte Kurzarbeit in Deutschland und Österreich angepasst, der Zugang zur Förderung wurde erleichtert und die Förderung finanziell attraktiver gestaltet. Im 1. Halbjahr 2009 war in beiden Ländern ein massiver Anstieg der Zahl der Personen in Kurzarbeit zu verzeichnen, der in Deutschland stärker ausfiel als in Österreich. Die in beiden Ländern implementierten Anreizmechanismen, welche die Weiterbildung während der Kurzarbeit forcieren sollten, wurden aber in beiden Ländern wenig in Anspruch genommen. Der Bericht diskutiert mögliche Gründe für die unterschiedliche Inanspruchnahme von Kurzarbeit und Qualifizierungsangeboten während der Kurzarbeit mit besonderem Fokus auf den formalen und finanziellen Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Did recruitment problems account for the German job miracle? (2011)

    Klinger, Sabine ; Rebien, Martina; Szameitat, Jörg; Heckmann, Markus ;

    Zitatform

    Klinger, Sabine, Martina Rebien, Markus Heckmann & Jörg Szameitat (2011): Did recruitment problems account for the German job miracle? In: International review of business research papers, Jg. 7, H. 1, S. 265-281., 2011-01-10.

    Abstract

    Als Grund für die robuste Reaktion des deutschen Arbeitsmarkts während der Wirtschaftskrise wird mitunter genannt, dass die Krise vor allem jene Betriebe betraf, die im Aufschwung zuvor über Besetzungsschwierigkeiten geklagt hatten. Folglich hätten sie einen Anreiz gehabt, Personal zu halten und so das Risiko der Wiedereinstellung zu hohen Kosten zu senken. Dieses Papier untersucht die Personalmangel-Personalhortungs-Hypothese empirisch. Wir nutzen dafür einzigartige Befragungsdaten über deutsche Betriebe und wenden Propensity Score Matching an, um statistische Zwillinge zu identifizieren, die sich ausschließlich durch ihre Erfahrung mit Rekrutierungsschwierigkeiten im Jahr 2008 unterscheiden. Wir vergleichen dann diese Betriebe mit ihrer Kontrollgruppe hinsichtlich der Nutzung von Kurzarbeit und anderen Maßnahmen zur Reduzierung der Arbeitszeit und der Arbeitskosten. Allerdings gibt es nach dem Matching keine signifikanten Unterschiede. Wir finden keine Bestätigung der These, dass in Deutschland Personal vor allem deshalb gehalten wurde, weil die Betriebe zuvor Fachkräftemangel erlebt hatten.

    Beteiligte aus dem IAB

    Heckmann, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeitsbeihilfe in Österreich (2011)

    Mandl, Irene;

    Zitatform

    Mandl, Irene (2011): Kurzarbeitsbeihilfe in Österreich. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 37, H. 2, S. 293-313.

    Abstract

    "Während der globalen Wirtschaftskrise stellte die Reduktion der Arbeitszeit eine bedeutende Maßnahme der Arbeitgeber dar, auf das niedrigere Produktionsniveau zu reagieren, ohne unmittelbar Arbeitskräfte freizusetzen. Viele Mitgliedstaaten unterstützten diese Strategie durch öffentliche Kurzarbeitsunterstützung. Die österreichische Kurzarbeitsbeihilfe, die bereits vor der Rezession eine langjährige Tradition hatte, wurde an die geänderten Rahmenbedingungen angepasst und konnte dadurch eine wesentliche Brückenfunktion erfüllen. Als bedeutende Erfolgsfaktoren der Maßnahme wurden insbesondere die schnelle Verfügbarkeit/Anwendbarkeit und der gute Sozialdialog identifiziert, sowie die generelle Ausgestaltung des Instruments, die Mitnahmeeffekte reduziert. Die grundsätzlich begrüßenswerte Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierungsmaßnahmen zeigte sich jedoch in der Praxis als schwierig und würde bei einer Fortführung Verbesserungspotenzial aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Potenziale der Kurzarbeit (2011)

    Mandl, Irene; Mascherini, Massimiliano ;

    Zitatform

    Mandl, Irene & Massimiliano Mascherini (2011): Potenziale der Kurzarbeit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 64, H. 7, S. 363-368. DOI:10.5771/0342-300X-2011-7-363

    Abstract

    "Zwischen 2008 und 2009 hat sich die Zahl der europäischen Kurzarbeiter und Kurzarbeiterinnen aus wirtschaftlichen Gründen verdreifacht. Betroffen waren dabei insbesondere männliche Arbeitnehmer mittleren Alters mit niedrigem Qualifikationsniveau, die in der Sachgüterproduktion tätig sind. In zahlreichen europäischen Ländern wurden während der Rezession öffentliche Instrumente zur Unterstützung der Kurzarbeit eingeführt oder adaptiert, wobei insbesondere der rasche Konsens zwischen Regierung, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung über den Einsatz der Kurzarbeit zum Erfolg der Maßnahmen wesentlich beitrug. Obwohl die Instrumente europaweit die gleiche Zielsetzung - den Erhalt von Arbeitsplätzen in einer vorübergehenden Krise - verfolgen, unterscheidet sich ihre konkrete Ausgestaltung von Land zu Land deutlich. Wenngleich diese Unterschiede mit den variierenden Charakteristika der jeweiligen Arbeitsmärkte, gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen erklärbar sind, versucht der Beitrag, über solche strukturellen Differenzen hinweg 'Good Practice Elemente' für die Ausgestaltung von Kurzarbeitsunterstützung zu identifizieren, die, so das Plädoyer, auch bei individueller Unternehmensrestrukturierung zum Einsatz kommen sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The economic crisis as a trigger of convergence? Short-time work in Italy, Germany and Austria (2011)

    Sacchi, Stefano ; Pancaldi, Federico; Arisi, Claudia;

    Zitatform

    Sacchi, Stefano, Federico Pancaldi & Claudia Arisi (2011): The economic crisis as a trigger of convergence? Short-time work in Italy, Germany and Austria. In: Social policy and administration, Jg. 45, H. 4, S. 465-487. DOI:10.1111/j.1467-9515.2011.00785.x

    Abstract

    "In all European countries, emergency policy measures have been introduced in order to counteract the employment consequences of the economic crisis. In the context of variously composed anti-crisis packages, many European countries have used Short-Time Work (STW) schemes, that is measures to subsidize a temporary reduction in working time intended to maintain an employment relationship. This article focuses on the issue of whether the economic crisis has spurred any convergence in the use of STW in three social-insurance countries - Austria, Germany and Italy - or whether policy change has rather occurred in a path-dependent fashion. In order to do so, the article also adopts a systemic approach, focusing on relationships of complementarity or functional substitution and equivalence among the various schemes comprising income maintenance systems to tackle the risks of partial or total unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labor market policy in the Great Recession: some lessons from Denmark and Germany (2011)

    Schmitt, John;

    Zitatform

    Schmitt, John (2011): Labor market policy in the Great Recession. Some lessons from Denmark and Germany. (CEPR reports 2011-05), Washington, D.C., 25 S.

    Abstract

    "This paper reviews the recent labor-market performance of 21 rich countries, with a focus on Denmark and Germany. Denmark, which was widely seen as one of the world's most successful labor markets before the downturn, has struggled in recent years. Germany, however, has outperformed the rest of the world's rich countries since 2007, despite earlier labor-market difficulties. Labor-market institutions seem to explain the different developments in the two economies. Danish institutions - which include extensive opportunities for education, training, and placement of unemployed workers - appear to perform well when the economy is at or near full employment, but have not been effective during the downturn. German labor-market institutions, which emphasize job security by keeping workers connected to their current employers, may have drawbacks when the economy is operating at or near full employment, but have performed well in the Great Recession. The paper also discusses lessons for U.S. labor-market policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit in Nürnberg: Beruflicher Zwischenstopp oder Abstellgleis? (2011)

    Scholz, Theresa; Sprenger, Christian; Bender, Stefan;

    Zitatform

    Scholz, Theresa, Christian Sprenger & Stefan Bender (2011): Kurzarbeit in Nürnberg: Beruflicher Zwischenstopp oder Abstellgleis? (IAB-Kurzbericht 15/2011), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Als 'German Jobwunder' bezeichnet man mittlerweile die überraschend stabile Arbeitsmarktsituation in Deutschland während und nach der globalen Rezession in Folge der Finanzmarktkrise der Jahre 2008 und 2009. Im internationalen Vergleich ging die Krise in Deutschland nur mit einem geringen Anstieg der Arbeitslosigkeit einher. Die starke Nutzung von Kurzarbeit leistete dazu einen wichtigen Beitrag. Am Beispiel der kurzarbeitenden Betriebe in Nürnberg wird untersucht, wer die Kurzarbeiter sind und in welchem Ausmaß sie von Kurzarbeit betroffen waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Germany: A job-centred approach (2011)

    Tobin, Steven; Dietz, Martin; Escudero, Verónica ; Stops, Michael ; Ha, Byunghin; Walwei, Ulrich ; Khatiwada, Sameer;

    Zitatform

    Tobin, Steven, Martin Dietz, Verónica Escudero, Michael Stops, Byunghin Ha, Ulrich Walwei & Sameer Khatiwada (sonst. bet. Pers.) (2011): Germany: A job-centred approach. (Studies on growth with equity), Geneva, 116 S.

    Abstract

    "Deutschland erlebte in der Folge der Krise des Jahres 2008 einen der stärksten Produktionseinbrüche und trotzdem ging die Zahl der Beschäftigten nur marginal zurück. Dieses bemerkenswerte beschäftigungspolitische Ergebnis ist erstens auf Anpassungen in Form von kürzeren Arbeitszeiten statt Entlassungen zurück zu führen, zweitens auf die Förderung der Kurzarbeit durch die Regierung, drittens auf verstärkte Unterstützung der größten Risikogruppen, viertens auf breit angelegte makroökonomische Unterstützungsmaßnahmen und schließlich spielte der soziale Dialog eine große Rolle. Mit Blick in die Zukunft muss erstens sichergestellt werden, dass die Arbeitsuchenden Leistungen erhalten und gut ausgestaltete Arbeitsvermittlungsdienste in Anspruch nehmen können, zweitens, dass sich die Chancen von Risikogruppen verbessern, da ein Schrumpfen der Erwerbsbevölkerung zu erwarten ist, drittens, dass die Löhne in dem Maße steigen wie die Produktivität und Unternehmen, insbesondere KMU, brauchen einen besseren Zugang zu finanziellen Mitteln für ihre Investitionsvorhaben. Soziale Integrationsmaßnahmen waren von entscheidender Bedeutung für den deutschen Erfolg bei der Bewältigung der Krise und sollten als Grundlage für zukünftige Maßnahmen dienen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    deutsche Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Germany's Short Time Compensation Program: macroeconom(etr)ic insight (2011)

    Will, Henner;

    Zitatform

    Will, Henner (2011): Germany's Short Time Compensation Program. Macroeconom(etr)ic insight. (IMK working paper 2011,01), Düsseldorf, 19 S.

    Abstract

    "Short Time Compensation (STC) was a key program in Germany to fight the crisis. However, STC is quite an old tool: in the past 100 years it has been used quite often and is very multifunctional. It stabilized employment in every kind of macroeconomic shock. After a brief look into the institutional and quantitative development of STC in Germany, this paper tries to answer the question whether STC prevents Schumpeterian creative destruction and structural change in economic downturns. With the help of a VAR-Model we can analyze interdependencies between the business cycle, STC and unemployment, finding evidence for a bridging function of STC. A closer look at the pro-cyclical average stoppage supports the thesis that most of the enterprises using STC are fundamentally economically healthy, that is, STC does not prevent structural change in downturns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Short time working arrangements as response to cyclical fluctuations (2010)

    Arpaia, A.; Curci, N.; Peschner, J.; Meyermans, E.; Pierini, F.;

    Zitatform

    Arpaia, A., N. Curci, E. Meyermans, J. Peschner & F. Pierini (2010): Short time working arrangements as response to cyclical fluctuations. (European economy. Occasional papers 64), Brüssel, 95 S. DOI:10.2765/53330

    Abstract

    "The European Commission has published a study that assesses the short-term working arrangements (STWA) that have been introduced in different EU countries and looks at how these have been used in the context of the economic crisis.
    In a number of Member States, publicly sponsored short-time schemes are an integral part of the unemployment insurance system. These schemes provide firms with a buffer to avoid mass lay-offs during temporary downturns, while sharing the burden of the adjustment among workers and between workers, government and employers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Executive Summary
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  • Literaturhinweis

    20 Jahre Deutsche Einheit - Ein Vergleich der west- und ostdeutschen Betriebslandschaft im Krisenjahr 2009: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2009 (2010)

    Bechmann, Sebastian; Frei, Marek; Leber, Ute; Dahms, Vera; Fischer, Agnes;

    Zitatform

    Bechmann, Sebastian, Vera Dahms, Agnes Fischer, Marek Frei & Ute Leber (2010): 20 Jahre Deutsche Einheit - Ein Vergleich der west- und ostdeutschen Betriebslandschaft im Krisenjahr 2009. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2009. (IAB-Forschungsbericht 06/2010), Nürnberg, 123 S.

    Abstract

    "20 Jahre nach der Deutschen Einheit haben sich die Lebensverhältnisse und die wirtschaftliche Grundlage Ostdeutschlands in vielen Bereichen denen Westdeutschlands angenähert. Angesichts dieses Jahrestages und vor dem Hintergrund der sich im Herbst 2008 verschärfenden globalen Finanzkrise analysiert der Forschungsbericht mit den Daten des IAB-Betriebspanels den deutschen Arbeitsmarkt aus betrieblicher Perspektive in einem Ost-West-Vergleich. Wie ist der Stand des innerdeutschen Angleichungsprozesses zu bewerten? Wie hat sich die globale Finanzkrise auf die deutsche Wirtschaft ausgewirkt?
    Das IAB-Betriebspanel zeigt, dass zwischen West- und Ostdeutschland strukturelle Unterschiede bestehen, die sich negativ auf die Produktivität Ostdeutschlands auswirken (z. B. relativ kleiner industrieller Sektor, wenige Großbetriebe, weniger wissensintensive Unternehmensdienstleistungen, geringere Exportorientierung, weniger Beschäftigte in hochproduktiven Betrieben).
    Beschäftigung wurde in Ostdeutschland erstmals seit der Deutschen Einheit in den Jahren seit 2005 aufgebaut. Im Krisenjahr 2009 ist der Umfang der Gesamtbeschäftigung gestiegen (in Westdeutschland konstant geblieben) und der der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung konstant geblieben (in Westdeutschland gesunken). Die geringere Anbindung Ostdeutschlands an Exportmärkte und die bislang als unvorteilhaft bewertete Branchen- und Betriebsgrößenklassenstrukturen haben sich in der Phase des konjunkturellen Einbruchs 2009 offenkundig als Wettbewerbsvorteil erwiesen.
    Atypische Beschäftigung wie Teilzeitarbeit, geringfügige oder befristete Beschäftigung und Leiharbeit nahm in den letzten Jahren an Bedeutung zu. Vor allem der Bedeutungszuwachs von befristeten Beschäftigungsverhältnissen ist auffallend. Der Anteil der befristeten Beschäftigungsverhältnisse an den Gesamtbeschäftigten etwa hat sich seit 1996 fast verdoppelt. Betriebe begründen die Nutzung dieser Beschäftigungsform vor allem mit dem zeitlich begrenzten Bedarf sowie mit den Flexibilitätsargumenten wie verlängerte Probezeit oder unsichere wirtschaftliche Entwicklung.
    Im Krisenjahr 2009 wurde Kurzarbeit deutlich häufiger in Anspruch genommen als im wirtschaftlich vergleichbaren Jahr 2003. Vor allem Großbetriebe und Betriebe aus dem Verarbeitenden Gewerbe gehörten zu dieser Gruppe. Anteilig waren 2009 auch viermal so viele Beschäftigte von Kurzarbeit betroffen wie sechs Jahre zuvor. Die Qualifizierung von Kurzarbeitern wurde relativ selten durchgeführt.
    Die Anzahl ausbildungsberechtigter und tatsächlich ausbildender Betriebe ist in Ostdeutschland geringer als in Westdeutschland. Die Ausbildungsquote (Anzahl Auszubildender im Verhältnis zur Anzahl der Beschäftigten) ist in beiden Regionen Deutschlands aber nahezu identisch; allerdings wird in Ostdeutschland ein erheblicher Teil von außerbetrieblichen Einrichtungen getragen. Das führt dazu, dass die Übernahme- und Beschäftigungschancen von Ausbildungsabsolventen in Ostdeutschland geringer sind als in Westdeutschland. Umgekehrt weist Ostdeutschland eine höhere Weiterbildungsquote auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik aus der "Mottenkiste"? Kurzarbeitergeld im Lichte politischer Interessen (2010)

    Bogedan, Claudia;

    Zitatform

    Bogedan, Claudia (2010): Arbeitsmarktpolitik aus der "Mottenkiste"? Kurzarbeitergeld im Lichte politischer Interessen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 63, H. 11, S. 577-583. DOI:10.5771/0342-300X-2010-11-577

    Abstract

    "Bereits während der Rezession infolge der Ölkrise in den 1970er Jahren hatten Politik, Arbeitgeber und Arbeitnehmer intensiv vom Kurzarbeitergeld (KUG) Gebrauch gemacht, um eine Brücke über das jeweilige Konjunkturtal zu bauen. Im aktuellen Abschwung wurde es erneut intensiv genutzt, obwohl viele das Instrument für überkommen hielten, da es in der vorangegangenen Krise praktisch keine Rolle gespielt hatte. Wie ist dieser Rückgriff in die 'Mottenkiste' der Arbeitsmarktpolitik zu erklären? Zur Beantwortung dieser Frage untersucht der Beitrag unterschiedliche Abschwungphasen auf die Nutzung des KUG und die politischen Reaktionsmuster. In drei von fünf Fällen wurde dabei KUG intensiv genutzt, um Beschäftigung im Abschwung zu sichern - immer dann, wenn die Politik es entsprechend generös ausgestaltete. Den Einsatz von Kurzarbeit treibt also nicht allein die konjunkturelle Entwicklung an, sondern auch die Politik, die immer wieder steuernd die KUG-Regulierungen derart modifiziert hat, dass sein Einsatz für Arbeitgeber und Arbeitnehmer attraktiv(er) wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit: Wichtige Stütze des Arbeitsmarktes in der Krise, aber keine Dauerlösung (2010)

    Brautzsch, Ulrich; Will, Karl Henner;

    Zitatform

    Brautzsch, Ulrich & Karl Henner Will (2010): Kurzarbeit: Wichtige Stütze des Arbeitsmarktes in der Krise, aber keine Dauerlösung. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 16, H. 8, S. 376-383.

    Abstract

    "Kurzarbeit hat sich als ein wichtiges arbeitsmarktpolitisches Instrument bei der Bewältigung der Folgen der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit erwiesen. Dazu haben in erster Linie zeitlich befristete Neuregelungen zum Kurzarbeitergeld beigetragen, die diesen 'Klassiker' unter den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten für die Unternehmen wieder deutlich attraktiver gemacht haben. Die Zahl der Kurzarbeiter erreichte im Mai des Jahres 2009 mit über 1,5 Millionen Personen einen Stand, der seit dem Jahr 1991 nicht mehr erreicht worden war. Bezogen auf 100 Arbeitslose standen 45 Arbeitnehmer in Kurzarbeit. Nur Mitte der 1970er Jahre und im Jahr 1991 wurde eine - bezogen auf die registrierten Arbeitslosen - höhere Entlastung durch Kurzarbeit erreicht. Die Zahl der Kurzarbeiter geht derzeit sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland zurück. Bemerkenswert ist die Zunahme der Dauer von Kurzarbeit. Mittlerweile werden schon 43% der Konjunkturkurzarbeiter seit über einem Jahr durch dieses Instrument gestützt. Die Gefahr einer Verstetigung von 'Langzeitkurzarbeit' nimmt zu, wenn die maximale Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld - wie zuletzt im November 2009 - weiter verlängert wird. Dadurch wird die Intention, mit Kurzarbeit einem temporären Arbeitsausfall zu begegnen, konterkariert. Generell ist zu bedenken, dass auch bei Kurzarbeit die Gefahr von Mitnahmeeffekten besteht. Vor dem Hintergrund einer deutlichen Aufhellung der Lage auf dem Arbeitsmarkt sollten nunmehr die großzügigen Regelungen für die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld schrittweise zurückgenommen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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