FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Alter beim Austritt aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung ist gestiegen (2015)
Zitatform
Brussig, Martin (2015): Alter beim Austritt aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung ist gestiegen. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2015-01), Duisburg, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/45448
Abstract
"- Das mittlere Austrittsalter aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung lag für ältere Beschäftigte des Geburtsjahrgangs 1945 bei 60,5 Jahren, für die 1948 Geborenen bei 61,7 Jahren. Gegenüber älteren Beschäftigten des Jahrgangs 1940 ist es um 0,7 bzw. 1,9 Jahre gestiegen. Trotz dieses markanten Anstiegs blieb das durchschnittliche Austrittsalter aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung deutlich unterhalb der für diese Kohorten gültigen Regelaltersgrenze von 65 Jahren.
- Zum überwiegenden Teil wurde der Anstieg des Austrittsalters aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung durch die Inanspruchnahme von Altersteilzeitarbeit ermöglicht.
- Das Ende einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bedeutet oft nicht das Ende jeglicher Erwerbsaktivität. Infolgedessen liegt das mittlere Alter für den vollständigen Arbeitsmarktaustritt deutlich oberhalb des mittleren Austrittsalters aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.
- Das Alter der letzten Arbeitsmarktaktivität (insbesondere geringfügige Beschäftigung und Arbeitslosigkeit) ist zwischen den Kohorten der 1940 und 1945 Geborenen etwas stärker gestiegen als das Austrittsalter aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, nämlich von 60,8 auf 62,3 Jahre. Die Phase zwischen dem Ende der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und dem Arbeitsmarktaustritt hat sich im Durchschnitt von 365 auf 639 Tage verlängert.
- Die Ergebnisse zeigen, dass altersgerechte Arbeitsbedingungen, reduzierte Arbeitsbelastungen, Arbeits- und Gesundheitsschutz und letztlich auch soziale Sicherheit für ältere Beschäftigte mit gesundheitlichen Einschränkungen erforderlich sind, um die steigenden Altersgrenzen in der Rentenversicherung zu flankieren. Dies gilt umso mehr, als der Zugang zu Altersteilzeitarbeit für die nachrückenden Kohorten deutlich restriktiver gestaltet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Matching skills of individuals and firms along the career path (2015)
Zitatform
Bublitz, Elisabeth (2015): Matching skills of individuals and firms along the career path. (HWWI research paper 165), Hamburg, 38 S.
Abstract
"Research since Gary Becker equated specific human capital with firm-specific human capital. This paper divides firm human capital into a specific and a general component to investigate the relationships between firm- and occupation-specific human capital and job switches. Applying the task-based approach, the results show that the degree to which firm knowledge is portable depends on tasks similarities between the firms. In the case of switches, less experienced workers travel longer tasks distances between firms than more experienced workers. Firm- and occupation-specific knowledge are negatively related to wages in a new job but achieving a good occupational, instead of firm, match is most important for employees. The amount of specific knowledge on the firm level, called occupational intensity, decreases with experience and leads to higher wages for higher qualification levels. In addition, the positive effect of occupational intensity on wages can outweigh the negative consequences of covering long tasks distances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Regional specialization and labor mobility: an empirical analysis of German microdata for 2000-2010 (2015)
Cordes, Alexander;Zitatform
Cordes, Alexander (2015): Regional specialization and labor mobility. An empirical analysis of German microdata for 2000-2010. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2015-11), Berlin, 38 S.
Abstract
Gegenstand der Untersuchung ist die aktuelle wirtschaftliche Spezialisierung deutscher Regionen und deren Einfluss auf die Beschäftigungsentwicklung in anderen Wirtschaftszweigen derselben Regionen. Insbesondere geht es um sogenannte intelligente Spezialisierungsstrategien, die auf dem Innovationspotenzial bestehender Unternehmen aufbauen, wobei die Anziehung von Fachkräften von großer Bedeutung ist. Hierzu wurden Daten aus dem Betriebs-Historik-Panel und der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien ausgewertet. Fazit: Eine geringere Spezialisierung erhöht die Zuwanderung von Arbeitnehmern aus anderen Regionen vor allem in der nicht-wissensintensiven Produktion. Eine hohe Wissensintensität der Produktion führt hingegen zur Anziehung von Hochqualifizierten, auch aus anderen Ländern. (IAB)
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Literaturhinweis
Institutionelle Eigenschaften von Berufen und ihr Einfluss auf berufliche Mobilität in Deutschland (2015)
Zitatform
Damelang, Andreas, Florian Schulz & Basha Vicari (2015): Institutionelle Eigenschaften von Berufen und ihr Einfluss auf berufliche Mobilität in Deutschland. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 135, H. 3, S. 307-333., 2015-08-12. DOI:10.3790/schm.135.3.307
Abstract
"Das Ziel des Beitrages ist, berufliche Eigenschaften und Mechanismen zu identifizieren und deren Einfluss auf die berufliche Mobilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt empirisch zu überprüfen. Auf Basis der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (SIAB) wird gezeigt, dass Akteure in Berufen mit einer standardisierten Berufsausbildung eine deutlich geringere Mobilitätsneigung und gleichzeitig eine längere Verweildauer in ihren Erstberufen haben. Berufliche Schließung und ein ausgeprägtes berufsspezifisches Humankapital reduzieren ebenfalls die Mobilitätsneigung der Akteure. Die Analysen deuten darauf hin, dass Berufe nach wie vor einen bedeutsamen Einfluss auf die Allokationsprozesse auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wandel der Beschäftigung: Polarisierungstendenzen auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2015)
Zitatform
Arni, Patrick, Florian Buhlmann, Ingo Isphording & Verena Tobsch (2015): Wandel der Beschäftigung. Polarisierungstendenzen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gütersloh, 82 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht die Entwicklung der Erwerbstätigkeit, des Arbeitsvolumens, der Löhne und der atypischen Beschäftigung in Deutschland nach Berufsgruppen seit Mitte der 1990er Jahre. Dazu wurden vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung Daten des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes und Stichproben der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) und der Europäischen Arbeitskräfteerhebung ausgewertet. Außerdem wurden mithilfe der Daten der BIBB-Erwerbstätigenbefragung Veränderungen in der Nachfrage und Entlohnung verschiedener Tätigkeitsprofile im Zeitverlauf analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA research report , 68 -
Literaturhinweis
"Entwertung von Frauenberufen oder Entwertung von Frauen im Beruf?": eine Längsschnittanalyse zum Zusammenhang von beruflicher Geschlechtersegregation (2015)
Zitatform
Hausmann, Ann-Christin, Corinna Kleinert & Kathrin Leuze (2015): "Entwertung von Frauenberufen oder Entwertung von Frauen im Beruf?". Eine Längsschnittanalyse zum Zusammenhang von beruflicher Geschlechtersegregation. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 67, H. 2, S. 217-242., 2014-11-20. DOI:10.1007/s11577-015-0304-y
Abstract
"Auf dem westdeutschen Arbeitsmarkt zeigt sich eine stabile berufliche Geschlechtersegregation, die auf Individualebene häufig als Erklärung für die niedrigeren Löhne von Frauen herangezogen wird. Die kausale Richtung dieses Zusammenhangs auf Berufsebene ist allerdings für Westdeutschland bislang nicht untersucht worden. In diesem Beitrag analysieren wir daher, ob ein steigender Frauenanteil in einem Beruf zu sinkenden Löhnen führt, was auf eine Abwertung weiblicher Tätigkeiten hindeuten würde, oder ob sich heute kein solcher Effekt mehr finden lässt, weil nur ein historisch gewachsener Zusammenhang zwischen beruflichem Lohnniveau und Frauenanteil fortbesteht. Wir testen diese Annahmen anhand eines Berufspanels, das wir aus der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiographien (SIAB) für die Jahre 1976 bis 2010 generiert haben, unter Verwendung von Panelmodellen mit fixen Berufseffekten. Es zeigt sich, dass ein steigender Frauenanteil im Beruf tatsächlich zu einem Absinken des Lohnniveaus führt. Dies liegt jedoch nicht daran, dass die Löhne beider Geschlechter in diesem Beruf sinken, sondern daran, dass mehr Frauen mit konstant niedrigeren Verdiensten als Männer in diesem Beruf arbeiten. Dies spricht für eine gesellschaftliche Abwertung aller erwerbstätigen Frauen, unabhängig von der vorherrschenden Geschlechtertypik des Berufs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Führt die Bewältigung konjunktureller Krisen anhand von Recalls zu persönlichen Krisen? (2015)
Hense, Andrea; Schiek, Daniela;Zitatform
Hense, Andrea & Daniela Schiek (2015): Führt die Bewältigung konjunktureller Krisen anhand von Recalls zu persönlichen Krisen? In: S. Lessenich (Hrsg.) (2015): Routinen der Krise - Krise der Routinen : Verhandlungen des 37. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Trier 2014 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Bd. 37), S. 747-757.
Abstract
"Im Beitrag wird die Frage behandelt, inwiefern Betriebsaustritte mit späterer Wiederbeschäftigung (Recalls) auf der Seite der Betriebe als monetäre Strategie zur Bewältigung konjunktureller Krisen verstanden werden können, und ob diese Krisenbewältigung auf der Seite der Beschäftigten erwerbsbiografische Krisen auslöst. Hierzu werden die betrieblichen Ursachen von Recalls, ihre Auswirkungen auf das Einkommen der Arbeitnehmer/-innen und die Selbstwahrnehmung der Recall-Beschäftigten untersucht. Im Ergebnis zeigt sich, dass Recalls seitens der Betriebe zur Bewältigung konjunktureller Krisen genutzt werden und zur Verlagerung von Krisenkosten auf die Beschäftigten führen, jedoch bei den Beschäftigten keine persönlichen Krisen auslösen, sondern stattdessen Anerkennungskrisen lindern. Dabei ist noch weiter theoretisch wie empirisch zu klären, inwieweit es das Anerkennungsstreben von Arbeitnehmer/-innen ist, das Recalls als Flexibilisierungsstrategie überhaupt ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Is there monopsonistic discrimination against immigrants?: first evidence from linked employer-employee data (2015)
Zitatform
Hirsch, Boris & Elke Jahn (2015): Is there monopsonistic discrimination against immigrants? First evidence from linked employer-employee data. In: ILR Review, Jg. 68, H. 3, S. 501-528., 2014-04-30. DOI:10.1177/0019793915572124
Abstract
"The authors investigate immigrants' and natives' labor supply to the firm within an estimation approach based on a dynamic monopsony framework. Applying duration models that account for unobserved worker heterogeneity to a large administrative employer - employee data set for Germany, they find that immigrants supply labor less elastically to firms than do natives. Under monopsonistic wage setting, the estimated elasticity differential predicts a 7.7 log points wage penalty for immigrants thereby accounting for the entire unexplained native - immigrant wage differential of 5.8 to 8.2 log points. When further distinguishing immigrant groups differing in their time spent in the German labor market, their immigration cohort, and their age at entry, the authors find that the observed unexplained wage differential is larger for those groups that show a larger elasticity differential relative to natives. These findings not only suggest that search frictions are a likely cause of employers' more pronounced monopsony power over their immigrant workers but also imply that employers profit from discriminating against immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: LASER discussion papers , 59
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere , 79
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: IZA discussion paper, 6472
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Literaturhinweis
Ökonomisches Wachstum in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung: eine empirische Perspektive (2015)
Irrek, Maike;Zitatform
Irrek, Maike (2015): Ökonomisches Wachstum in Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung. Eine empirische Perspektive. Halle, S. 153.
Abstract
"Der schleppende Konvergenzprozess zwischen Ost- und Westdeutschland und der fortdauernde Produktivitätsrückstand der ostdeutschen Wirtschaft sind die Motivation einer Vielzahl an Studien und Analysen. Öffentliches Sachkapital und Humankapital spielen dabei eine wichtige Rolle. Es liegen jedoch keine passenden Zeitreihen vor, mit deren Hilfe die in der Literatur diskutierten Thesen in empirischen Untersuchungen überprüft werden könnten. Daher werden in der vorliegenden Dissertation das öffentliche und private Sachkapital sowie das Humankapital für Ost-und Westdeutschland geschätzt. Erst mit diesen Daten sind zudem genauere Schätzungen der Totalen Faktorproduktivität in beiden Regionen möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leiharbeit in Hessen: ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung? (2015)
Lepper, Timo;Zitatform
Lepper, Timo (2015): Leiharbeit in Hessen. Ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung? In: Wirtschaft und Statistik H. 2, S. 88-97.
Abstract
"Diese Untersuchung geht der Frage nach, inwieweit die Aufnahme von Leiharbeit den anschließenden Wechsel in ein Beschäftigungsverhältnis außerhalb dieser Branche ermöglicht. Dazu erfolgt mithilfe statistischer Verfahren ein Vergleich der Wahrscheinlichkeit von Personen, die ein Leiharbeitsverhältnis begonnen haben, künftig in einem regulären Beschäftigungsverhältnis angestellt zu sein, mit vergleichbaren Personen, die zunächst arbeitslos geblieben sind. Der Beitrag erörtert Erklärungsansätze für die Sprungbrettfunktion von Leiharbeit. Er beschreibt den genutzten Datensatz und die Stichprobenauswahl sowie die Methode und stellt die Ergebnisse der Untersuchung vor." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Skill prices, skill composition, and the structure of wages (2015)
Zitatform
Rinawi, Miriam & Uschi Backes-Gellner (2015): Skill prices, skill composition, and the structure of wages. (UZH Business Working Paper Series 112), Zürich, 42 S.
Abstract
"In the discussion on the impact of technology on wages, the impact of changes in skills remains under-investigated. Using RIF regression-based decompositions, we find that changes in the skill composition decrease wage inequality, whereas changing skill prices largely increase wage inequality. Both changes account for about one third of the changes of the wage distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Spatial simulation of job location mobility of highly qualified employees in Mainfranken (2015)
Seynstahl, Christian; Rauh, Jürgen;Zitatform
Seynstahl, Christian & Jürgen Rauh (2015): Spatial simulation of job location mobility of highly qualified employees in Mainfranken. In: Erdkunde. Archiv für wissenschaftliche Geographie, Jg. 69, H. 3, S. 217-232. DOI:10.3112/erdkunde.2015.03.02
Abstract
"Unter Einfluss sich wandelnder Rahmenbedingungen der Erwerbsarbeit steigt für Arbeitnehmer die Notwendigkeit der räumlichen Mobilität am Arbeitsmarkt. Für hochqualifizierte Arbeitskräfte gilt dies in besonderem Maße, denn trotz der zunehmenden Wissensintensivierung der Wirtschaft verläuft die Nachfrage nach hochqualifiziertem Humankapital räumlich selektiv. Dieser Beitrag widmet sich den räumlichen Arbeitsortwechseln (Arbeitsortmobilität) von akademisch und beruflich hochqualifizierten Personen, die zwischen 1999 und 2008 in Mainfranken beschäftigt waren. Zunächst soll das Mobilitätshandeln der Untersuchungsgruppen über eine Analyse von erwerbsbiographischen Daten näher spezifiziert werden. Befunde werden anschließend zur Erstellung eines Modellierungsansatzes auf Mikroebene verwendet, der in der Lage ist, die überregionale Arbeitsortmobilität von in Mainfranken beschäftigten Hochqualifizierten zu simulieren. In zwei Stufen ermittelt das Modell zunächst die Anzahl an Beschäftigtenabgängen eines Arbeitsortes innerhalb eines Jahres und stellt anschließend unter Verwendung der Nutzentheorie und einer Monte Carlo-Simulation den Allocations- und Matchingprozess nach. Simulationsergebnisse werden dabei am Beispiel von akademisch Hochqualifizierten präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Arbeitsortmobilität hochqualifizierter Beschäftigter am Beispiel Mainfranken: Werkstattbericht zum laufenden Dissertationsprojekt (2015)
Seynstahl, Christian;Zitatform
Seynstahl, Christian (2015): Die Arbeitsortmobilität hochqualifizierter Beschäftigter am Beispiel Mainfranken. Werkstattbericht zum laufenden Dissertationsprojekt. In: J. Scheiner & C. Holz-Rau (Hrsg.) (2015): Räumliche Mobilität und Lebenslauf : Studien zu Mobilitätsbiografien und Mobilitätssozialisation, S. 297-315. DOI:10.1007/978-3-658-07546-0_16
Abstract
"Der Beitrag stellt ein Promotionsprojekt an der Universität Würzburg (Institut für Geographie und Geologie) vor und nennt erste Ergebnisse. Das Vorhaben umfasst die Analyse räumlicher Arbeitsortwechsel (sog. Arbeitsortmobilität) von in Mainfranken (Nordwestbayern) zwischen 1999 und 2008 beschäftigten Hochqualifizierten im Kontext personen- und beschäftigungsspezifischer Merkmale sowie den raumstrukturellen Rahmenbedingungen. Arbeitsortmobilität ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Arbeitsmarktdynamik, sondern nimmt als Träger der Wissensdiffusion auch zunehmend Einfluss auf die ökonomische Entwicklung von Regionen. Die Ergebnisse werden zur Entwicklung eines simulationsfähigen Modells verwendet, das erstmals in der Lage ist, individuelle räumliche Mobilität am Arbeitsmarkt in hinreichend guter Qualität wiederzugeben. Die Datengrundlage ist das Regionalfile der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB-R 7508) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aus diesem lassen sich lückenlos alle räumlichen Stationen von Erwerbsbiografien einzelner Personen ableiten. Für den Untersuchungszeitraum liegen 1563 Erwerbsbiografien von in Mainfranken beschäftigten akademisch und beruflich Hochqualifizierten vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Arbeitsortmobilität hochqualifizierter Beschäftigter: eine arbeitsmarktgeographische Analyse und Modellierung am Beispiel Mainfranken (2015)
Seynstahl, Christian;Zitatform
Seynstahl, Christian (2015): Die Arbeitsortmobilität hochqualifizierter Beschäftigter. Eine arbeitsmarktgeographische Analyse und Modellierung am Beispiel Mainfranken. (Berichte des Zentrums für Regionalforschung 06), Mannheim: MetaGIS, 239 S.
Abstract
"Räumliche Mobilität am Arbeitsmarkt gilt als wichtiger Träger der Wissensdiffusion und Innovationsfähigkeit, der wirtschaftlichen Dynamik und regionalen Wettbewerbsfähigkeit. Als Teil der Arbeitsmarktdynamik trägt sie zur Deckung des Fachkräftebedarfs bei, indem sie Einfluss auf die Entwicklung der Beschäftigtenbestände bzw. -strukturen regionaler Arbeitsmärkte nimmt. Im Zuge der Globalisierung und der fortschreitenden Flexibilisierung der Erwerbsarbeit steigt für Arbeitnehmer die Notwendigkeit der räumlichen Mobilität. Dies gilt insbesondere für hochqualifizierte Arbeitskräfte, denn trotz einer zunehmenden Wissensintensivierung der Wirtschaft verläuft die Nachfrage nach hochqualifiziertem Humankapital räumlich selektiv.
Band sechs der Berichte des Zentrums für Regionalforschung widmet sich dem Phänomen der Arbeitsortmobilität hochqualifizierter Beschäftigter in Mainfranken aus einer arbeitsmarktgeographischen Perspektive. Die Analyse von erwerbsbiographischen Daten hinsichtlich räumlicher Muster, demographischer Merkmale sowie beschäftigungs- und raumspezifischer Rahmenbedingungen von Arbeitsortmobilität liefert ein gutes Bild zu Spezifika des Mobilitätshandelns. Erkenntnisse werden zur Erstellung eines Modellierungsansatzes verwendet, der in der Lage ist, die überregionale Arbeitsortmobilität von in Mainfranken beschäftigten Hochqualifizierten zu simulieren. Er ermöglicht die Übertragung von Befunden der analysierten Stichprobe auf den gesamten Teilarbeitsmarkt hochqualifizierter Erwerbstätiger und generiert über die Möglichkeit des Modelltransfers (vor allem in Form der Prognose) auch einen planerischen bzw. gesellschaftspolitischen Mehrwert." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Employment polarization and immigrant employment opportunities (2015)
Wielandt, Hanna;Zitatform
Wielandt, Hanna (2015): Employment polarization and immigrant employment opportunities. (Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper 2015-025), Berlin, 28 S. DOI:10.18452/4582
Abstract
"Building on the task-based approach of technological change, this paper discusses the interaction between occupational polarization (e.g. a gradual increase of native employment in the lowest and highest-paying jobs) and employment opportunities of immigrant workers. Using high quality administrative data for Germany, I first show that technological change is positively related to employment growth of natives in low-paying occupations that are also typically held by immigrant workers. In a second step, I show that labor markets in which native employment in those low-paying occupations grew more also experienced a larger decline in immigrant employment rates. The findings are consistent with the idea that the reallocation of natives towards low paying occupations induces stronger competition in the low-skill labor market, a segment in which foreign workers are typically employed. The results suggest that this relationship is more relevant for recent immigrants who have been in Germany for less than 5 years, and that approximately one third of the decline in employment rates could be associated with occupational polarization of native employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
What old stagers could teach us: Examining age complementarities in regional innovation systems (2014)
Zitatform
Arntz, Melanie & Terry Gregory (2014): What old stagers could teach us: Examining age complementarities in regional innovation systems. (ZEW discussion paper 14-050), Mannheim, 36 S.
Abstract
"Concerns have been raised that demographic ageing may weaken the competitiveness of knowledge-based economies and increase regional disparities. The age-creativity link is however far from clear at the aggregate level. Contributing to this debate, we estimate the causal effect of the workforce age structure on patenting activities for local labour markets in Germany using a flexible knowledge production function and accounting for potential endogeneity of the regional workforce structure. Overall, our results suggest that younger workers boost regional innovations, but this effect partly hinges on the presence of older workers as younger and older workers turn out to be complements in the production of knowledge. With demographic aging mainly increasing the older workforce and shrinking the younger one, our results imply that innovation levels in ageing societies may drop in the future. Moreover, differences in the regional age structure currently explain around a sixth of the innovation gap across German regions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitnehmerüberlassung in Hessen: Sprungbrett in reguläre Beschäftigung, Vermeidung von Arbeitslosigkeit oder gefangen in der Leiharbeitsfalle? (2014)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff & Timo Lepper (2014): Arbeitnehmerüberlassung in Hessen: Sprungbrett in reguläre Beschäftigung, Vermeidung von Arbeitslosigkeit oder gefangen in der Leiharbeitsfalle? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2014), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"In diesem IAB-Regional untersuchen wir, ob und inwieweit die Aufnahme eines Leiharbeitsverhältnisses in Hessen den anschließenden Wechsel in ein Beschäftigungsverhältnis außerhalb dieser Branche (reguläre Beschäftigung) ermöglicht. Zu diesem Zweck werden die Erwerbsverläufe von Personen, die sich im Zeitraum von 2000 bis 2004 in Hessen arbeitslos gemeldet haben, für einen maximalen Zeitraum von fünf Jahren untersucht. Mit Hilfe statistischer Verfahren vergleichen wir die Wahrscheinlichkeit von Personen, die ein Leiharbeitsverhältnis begonnen haben, zu einem späteren Zeitpunkt in einem regulären Beschäftigungsverhältnis beschäftigt zu sein, mit anderweitig vergleichbaren Personen, die zunächst arbeitslos geblieben sind.
Zentrale Ergebnisse sind, dass die Wahrscheinlichkeit, eine reguläre Beschäftigung zu haben, für Leiharbeitnehmer im Anschluss nicht signifikant höher ist; ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung ist Leiharbeit demzufolge nicht. Die Wahrscheinlichkeit, eine reguläre Beschäftigung zu finden, ist aber genauso wenig signifikant geringer. Also finden sich auch keine Hinweise, dass Leiharbeiter in ihrer Branche gefangen sind. Dennoch sind Personen, die aus Arbeitslosigkeit ein Leiharbeitsverhältnis begonnen haben, in ihrem weiteren Erwerbsverlauf häufiger in einem Leiharbeitsverhältnis beschäftigt, so dass sie auch insgesamt häufiger beschäftigt sind. Damit geht das Ergebnis einher, dass Leiharbeit die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Arbeitslosigkeit deutlich reduziert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wachsende Lohnungleichheit in Deutschland: welche Rolle spielt der internationale Handel? (2014)
Zitatform
Felbermayr, Gabriel, Daniel Baumgarten & Sybille Lehwald (2014): Wachsende Lohnungleichheit in Deutschland. Welche Rolle spielt der internationale Handel? Gütersloh, 59 S.
Abstract
"Die Verteilung der Löhne ist in Deutschland in den vergangenen Jahren zunehmend ungleicher geworden, besonders seit Mitte der 90er Jahre. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die nachlassende Tarifbindung. Der internationale Handel spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Increasing wage inequality in Germany: what role does global trade play? (2014)
Zitatform
Felbermayr, Gabriel, Daniel Baumgarten & Sybille Lehwald (2014): Increasing wage inequality in Germany. What role does global trade play? Gütersloh, 58 S.
Abstract
"The wage distribution in Germany has become increasingly unequal in recent years, especially since the mid-1990s. The decline in collective bargaining is a key driver for this development. By contrast, global trade merely plays a subordinate role." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Explaining job polarization: routine-biased technological change and offshoring (2014)
Zitatform
Goos, Maarten, Alan Manning & Anna Salomons (2014): Explaining job polarization: routine-biased technological change and offshoring. In: The American economic review, Jg. 104, H. 8, S. 2509-2526. DOI:10.1257/aer.104.8.2509
Abstract
"This paper documents the pervasiveness of job polarization in 16 Western European countries over the period 1993 - 2010. It then develops and estimates a framework to explain job polarization using routine-biased technological change and offshoring. This model can explain much of both total job polarization and the split into within- industry and between-industry components" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufliche Segregation auf dem Arbeitsmarkt: Männer- und Frauendomänen kaum verändert (2014)
Zitatform
Hausmann, Ann-Christin & Corinna Kleinert (2014): Berufliche Segregation auf dem Arbeitsmarkt: Männer- und Frauendomänen kaum verändert. (IAB-Kurzbericht 09/2014), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"In den letzten Jahrzehnten ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen deutlich gestiegen und gleichzeitig hat sich die Berufsstruktur stark verändert. Hat sich dieser Wandel auch auf die Berufsmuster von Frauen und Männern und damit auf ihre Trennung in unterschiedliche berufliche Tätigkeiten ausgewirkt? Um dieser Frage nachzugehen zeichnen die Autorinnen die Entwicklung der Geschlechtersegregation für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Westdeutschland über einen Zeitraum von 35 Jahren nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Die Verteilung von Frauen und Männern auf Frauen-, Männer- und Mischberufe
- Entwicklung des Frauenanteils und der Beschäftigtenanteile nach beruflichen Sektoren
- Frauenanteile in den 30 Berufen mit den meisten Beschäftigten
- Entwicklung des Frauenanteils und der Beschäftigtenanteile nach dem Qualifikationsniveau der Berufe
- Entwicklung der beruflichen Segregation und des Frauenanteils unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
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Literaturhinweis
Verknüpfung der LEEP-B3 Befragungsdaten mit administrativen IAB-Daten (2014)
Jacobebbinghaus, Peter; Andernach, Björn; Seth, Stefan; Abendroth, Anja; Reimann, Mareike ; Pausch, Stephanie; Diewald, Martin ; Melzer, Silvia Maja ; Schunck, Reinhard ;Zitatform
Jacobebbinghaus, Peter, Stefan Seth, Martin Diewald, Reinhard Schunck, Anja Abendroth, Silvia Maja Melzer, Stephanie Pausch, Mareike Reimann & Björn Andernach (2014): Verknüpfung der LEEP-B3 Befragungsdaten mit administrativen IAB-Daten. (SFB 882 Technical Report Series 14), Bielefeld, 26 S.
Abstract
"Der Methodenbericht gliedert sich wie folgt: Kapitel 2 gibt einen schematischen Überblick über die einzelnen Datenkomponenten und deren Verknüpfungsmöglichkeiten. Kapitel 3 beschreibt die einzelnen Datenkomponenten genauer und geht dabei insbesondere auf die Ziehungslogik und die Inhalte der administrativen Daten ein. Kapitel 4 skizziert das Vorgehen zum Record Linkage der Partnerbefragung. In Kapitel 5 wird anhand von Beispielen dargestellt, welche Analysepotenziale durch das Zusammenspiel der einzelnen Datenkomponenten entstehen, bevor Kapitel 6 den Methodenbericht mit einem Ausblick auf die geplanten weiteren Erhebungswellen abschließt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Revisiting the matching function (2014)
Zitatform
Kohlbrecher, Britta, Christian Merkl & Daniela Nordmeier (2014): Revisiting the matching function. (IAB-Discussion Paper 05/2014), Nürnberg, 31 S.
Abstract
"Das Papier zeigt, dass das Verhältnis zwischen neugeschaffenen Stellen auf der einen Seite und Arbeitslosigkeit und Vakanzen auf der anderen Seite ('Matching-Funktion') durch eine Kombination aus idiosynkratischen Produktivitätsschocks und freiem Markteintritt von Vakanzen getrieben werden kann. Die Analyse mit deutschen administrativen Arbeitsmarktdaten ergibt, dass ein großer Teil des Zusammenhangs von Einstellungsrate und Arbeitsmarktanspannung über idiosynkratische Schocks verursacht wird. Dies impliziert, dass Schätzungen der Matching-Funktion nur bedingt geeignet sind, um Arbeitsmarktmodelle zu kalibrieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Revisiting the matching function (2014)
Zitatform
Kohlbrecher, Britta, Christian Merkl & Daniela Nordmeier (2014): Revisiting the matching function. (IZA discussion paper 8515), Bonn, 41 S.
Abstract
"Das Papier zeigt, dass das Verhältnis zwischen neugeschaffenen Stellen auf der einen Seite und Arbeitslosigkeit und Vakanzen auf der anderen Seite ('Matching-Funktion') durch eine Kombination aus idiosynkratischen Produktivitätsschocks und freiem Markteintritt von Vakanzen getrieben werden kann. Die Analyse mit deutschen administrativen Arbeitsmarktdaten ergibt, dass ein großer Teil des Zusammenhangs von Einstellungsrate und Arbeitsmarktanspannung über idiosynkratische Schocks verursacht wird. Dies impliziert, dass Schätzungen der Matching-Funktion nur bedingt geeignet sind, um Arbeitsmarktmodelle zu kalibrieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
- spätere (möglw. abweichende) Version erschienen als: CESifo working paper , 5924
- auch erschienen als: IAB-Discussion Paper , 05/2014
- spätere (möglw. abweichende) Version erschienen in: Journal of Economic Dynamics and Control, Vol. 69, No. August (2016), S. 350-374
- auch erschienen als: Kieler Arbeitspapier , 1909
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Literaturhinweis
Revisiting the matching function (2014)
Zitatform
Kohlbrecher, Britta, Christian Merkl & Daniela Nordmeier (2014): Revisiting the matching function. (Kieler Arbeitspapier 1909), Kiel, 29 S.
Abstract
"Das Papier zeigt, dass das Verhältnis zwischen neugeschaffenen Stellen auf der einen Seite und Arbeitslosigkeit und Vakanzen auf der anderen Seite ('Matching-Funktion') durch eine Kombination aus idiosynkratischen Produktivitätsschocks und freiem Markteintritt von Vakanzen getrieben werden kann. Die Analyse mit deutschen administrativen Arbeitsmarktdaten ergibt, dass ein großer Teil des Zusammenhangs von Einstellungsrate und Arbeitsmarktanspannung über idiosynkratische Schocks verursacht wird. Dies impliziert, dass Schätzungen der Matching-Funktion nur bedingt geeignet sind, um Arbeitsmarktmodelle zu kalibrieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
From information to informed decision: five empirical essays on saving and old-age provision (2014)
Lamla, Bettina Margarethe; Bucher-Koenen, Tabea; Gasche, Martin; Coppola, Michela;Zitatform
Lamla, Bettina Margarethe (2014): From information to informed decision. Five empirical essays on saving and old-age provision. München, 161 S.
Abstract
"For many countries, population ageing represents one of the major social and economic challenges of this century. In order to cope with this demographic change, the welfare state of many countries underwent major reforms in the last years which radically changed pension systems, health care systems, and labour markets. Income and longevity risks were shifted from the state to the individuals who nowadays have to privately insure against future financial needs. This requires an adaptation of individual savings behaviour, especially in countries that are used to generous social security systems, such as Germany. About a decade ago, the German single-pillar pay-as-you-go system has been changed to a genuine multi-pillar system. Compared to a situation without reforms, the public pension level will be lower by 14.4% in 2030 (Börsch-Supan and Gasche, 2010). While public pension reforms were accompanied by efforts to strengthen second pillar (occupational) and third pillar (private) pensions, it is of great concern whether individuals have the necessary financial knowledge and skills to understand the relevant pension information in order to save adequately. For instance, many people do not respond to financial incentives in the form of state subsidies for so-called Riester pensions (e.g. Coppola and Reil-Held, 2009; Börsch-Supan et al., 2012; Börsch-Supan et al., 2008). ''In many cases [enrolment patterns] better fit the patterns predicted by the availability of information about the pension system'' (Börsch-Supan et al., 2008, p. 297). This dissertation focuses on how individuals gather and process pension information in order to make informed savings decisions. The topic is of particular importance when supplementary pensions are voluntary: while institutions can set the availability of information, individuals are free to decide if and how much to invest in supplementary old-age provision." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Unemployment compensation and unemployment duration before and after the German Hartz IV reform (2014)
Zitatform
Nagl, Wolfgang & Michael Weber (2014): Unemployment compensation and unemployment duration before and after the German Hartz IV reform. (Ifo working paper 186), München, 34 S.
Abstract
"In 2005, the unemployment benefits for long-term unemployed were reduced in Germany. We investigate the effect of this reform on the transition probability from unemployment to employment using a large German administrative spell data set (SIAB 1975 - 2010). We estimate that the daily transition probability of medium wage earners increased on average by 24% after the reform. The effect is lower for both, low and high wage earners. Men were less affected than women and West Germans were less affected than East Germans. For short-term unemployed the effect is increasing over unemployment duration while long-term unemployed apparently did not benefit from the reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungsdauer im Zeitvergleich: Bei Jüngeren ist die Stabilität der Beschäftigung gesunken (2014)
Zitatform
Rhein, Thomas & Heiko Stüber (2014): Beschäftigungsdauer im Zeitvergleich: Bei Jüngeren ist die Stabilität der Beschäftigung gesunken. (IAB-Kurzbericht 03/2014), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Der Einstieg von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in das Erwerbsleben wird zunehmend schwieriger, oder er verläuft zumindest nicht mehr so reibungslos wie in früheren Jahren - dieser Meinung begegnet man häufig. Bis die begehrte Dauerstelle mit guten Zukunftsperspektiven gefunden sei, müssten Jüngere häufiger den Arbeitsplatz wechseln und/oder Phasen der Arbeitslosigkeit in Kauf nehmen. Und für manche von ihnen dauere diese Durststrecke immer länger. Sind dies reale, oder doch nur gefühlte Probleme? Die Autoren untersuchen, wie sich die Dauer von Beschäftigungsverhältnissen bei jüngeren Personen (bis 30 Jahre) seit Mitte der 1970er Jahre bis 2009 entwickelt hat. Diese Dauer ist ein guter Indikator für die Stabilität der beruflichen Integration in der ersten Phase des Erwerbslebens. Um den längeren Zeitvergleich zu gewährleisten, beschränkt sich die Analyse auf Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Entwicklung der westdeutschen Arbeitslosenquote für 15- bis unter 25-Jährige
- Durchschnittliche durchgängige Beschäftigungsdauer (ggf. in mehreren Betrieben) von westdeutschen Personen bis zum 30. Lebensjahr – nach Qualifikation
- Durchschnittliche Beschäftigungsdauer (in einem Betrieb) von westdeutschen Personen bis zum 30. Lebensjahr – nach Qualifikation
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Lebensverdienste nach Qualifikation: Bildung lohnt sich ein Leben lang (2014)
Zitatform
Schmillen, Achim & Heiko Stüber (2014): Lebensverdienste nach Qualifikation: Bildung lohnt sich ein Leben lang. (IAB-Kurzbericht 01/2014), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"Bildung zahlt sich aus. Berechnungen des IAB zeigen, dass Hochschulabsolventen durchschnittlich bis zum 2,7-Fachen dessen verdienen, was Personen ohne beruflichen Abschluss erhalten. Aber auch eine Berufsausbildung ist ihr Geld wert. Über das ganze Erwerbsleben hinweg addieren sich die Bildungsprämien zu beachtlichen Summen - für alle Berufsabschlüsse, für Männer wie Frauen und in Ost wie West. Allerdings unterscheiden sich die Bildungsprämien zwischen den betrachteten Gruppen durchaus erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Durchschnittliche Lebensverdienste nach höchstem Bildungsabschluss
- Kumulierte durchschnittliche Brutto-Jahresentgelte im Verlauf des Erwerbslebens nach dem höchsten Bildungsabschluss
- Durchschnittliche Bildungsprämien unterschiedlicher Abschlüsse nach Geschlecht und Region
- Durchschnittliche Brutto-Jahresentgelte nach Lebensalter und höchstem Bildungsabschluss
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Literaturhinweis
Spatial wage inequality and technological change (2014)
Senftleben-König, Charlotte; Wielandt, Hanna;Zitatform
Senftleben-König, Charlotte & Hanna Wielandt (2014): Spatial wage inequality and technological change. (Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper 2014-038), Berlin, 27 S. DOI:10.18452/4525
Abstract
"During the last decades, wage inequality in Germany has considerably increased both within and across regions. Building on concepts of the task-based approach, this paper studies whether and to what extent these developments are driven by technological change. We present novel evidence that technological change is positively related to intra-regional wage inequality. This is driven by increases in the compensation for non-routine cognitive tasks that are prevalent at upper percentiles of the wage distribution combined with decreases in the compensation for non-routine manual tasks, which are located at lower percentiles. Because there exists substantial variation in the degree of technology exposure across German regions, technological change can also explain part of the rise in inter-regional wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ausmaß und Rahmenbedingungen der Arbeitsortmobilität von in Mainfranken beschäftigten Hochqualifizierten (2014)
Seynstahl, Christian;Zitatform
Seynstahl, Christian (2014): Ausmaß und Rahmenbedingungen der Arbeitsortmobilität von in Mainfranken beschäftigten Hochqualifizierten. In: Industrie und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt (Hrsg.) (2014): Facetten des Mainfränkischen Strukturwandels (Schriftenreihe der IHK Würzburg-Schweinfurt, 36/2014), S. 65-88.
Abstract
"Die Wissensintensivierung der Wirtschaft ist einer der strukturprägendsten Prozesse am mainfränkischen Arbeitsmarkt: Zwischen 2000 und 2013 stieg der Bestand an akademisch qualifizierten Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SvB) um 79 Prozent an - der der Nicht-Akademiker hingegen lediglich um 5 Prozent. Das Akademikersegment entwickelt sich dabei nicht nur hochdynamisch, es zeigt sich auch nahezu resistent gegenüber dem konjunkturellen Einfluss (Statistik der BA 2013). Wird die wachsende Nachfrage nach hochqualifiziertem Personal nicht hinreichend gedeckt, muss zukünftig jedoch mit negativen Folgen für die Leistungsfähigkeit, Innovativität und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsraumes Mainfranken gerechnet werden.
Vor diesem Hintergrund wird die Frage thematisiert, aus welchen Räumen Mainfranken seine mobilen hochqualifizierten Beschäftigten bezieht bzw. wohin die Region diese verliert. Neben diesem geographischen Aspekt sind zudem die persönlichen, aber auch raumstrukturellen Rahmenbedingungen unter denen hochqualifizierte Personen sich zum Arbeitsortwechsel entscheiden von Interesse. Die dargestellten Ergebnisse entstammen einem Dissertationsprojekt am Institut für Geographie und Geologie der Universität Würzburg (Sozialgeografie/ Zentrum für Regionalforschung). Sie basieren auf der Untersuchung von Arbeitsortwechseln von in Mainfranken zwischen 1999 und 2008 mindestens zeitweise beschäftigten Hochqualifizierten. Datengrundlage ist ein Scientific Use File (SUF) mit tagesgenauen Erwerbsbiografien aus dem Datenbestand des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Job matching across occupational labour markets (2014)
Zitatform
Stops, Michael (2014): Job matching across occupational labour markets. In: Oxford economic papers, Jg. 66, H. 4, S. 940-958., 2014-05-19. DOI:10.1093/oep/gpu018
Abstract
"The article refers to job matching processes in occupational labour markets in terms of jobs that share extensive commonalities in their required qualifications and tasks. To date, all studies in this field have been based on the assumption that matching processes only transpire within distinct occupational labour markets and that no occupational changes occur. I present theoretical and empirical arguments that undermine the validity of this assumption. I construct an 'occupational topology' based on information about the ways occupational groups may be seen as alternatives in searches for jobs or workers. I then use different empirical models that consider cross-sectional dependency to test the hypothesis that job search and matching occur across occupational labour markets. The results support my hypothesis. The findings suggest that an augmented empirical model should be used that considers job and worker searches across occupational labour markets in estimating job matching elasticities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gender differences in German wage mobility (2013)
Aretz, Bodo;Zitatform
Aretz, Bodo (2013): Gender differences in German wage mobility. (ZEW discussion paper 2013-003), Mannheim, 40 S.
Abstract
"Ziel dieser Arbeit ist es, eine Charakterisierung der gleichzeitigen Entwicklung von Lohnmobilität und Lohnungleichheit getrennt für Frauen und Männer sowie West- und Ostdeutschland vorzunehmen. Lohnmobilität ist dabei als Veränderung der individuellen relativen Position in der Lohnverteilung zwischen zwei Zeitpunkten zu verstehen. Als Datenbasis wurde die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografen (SIAB) der Bundesagentur für Arbeit herangezogen, welche eine 2%-Stichprobe aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten darstellt, die etwa 80% aller Erwerbstätigen in Deutschland abdeckt und die Jahre 1975 bis 2008 für West- und 1992 bis 2008 für Ostdeutschland umfasst. Die Ergebnisse zeigen ein Bild, welches bereits für Großbritannien und die USA beobachtet wurde: der Anstieg der Lohnungleichheit ging in beiden Landesteilen und für beide Geschlechter mit einer Abnahme der Lohnmobilität über die Zeit einher. War das Niveau der Lohnmobilität in den 1990er Jahren in Ostdeutschland noch höher als in Westdeutschland, lag es im Jahr 2008 auf einem ähnlichen (niedrigen) Niveau. Seit 2005 ist der Abwärtstrend der Lohnmobilität in beiden Landesteilen zum Erliegen gekommen. Die geschlechtsspezifischen Niveauunterschiede, die auf eine höhere Lohnmobilität bei Männern als bei Frauen hinweisen, haben sich über die Zeit vor allem in Westdeutschland deutlich verringert. Insgesamt hat die Lohnmobilität über die Zeit immer weniger zu einer Reduzierung der Lohnungleichheit beigetragen. Der lange Beobachtungszeitraum der Daten ermöglicht für Westdeutschland auch Aussagen über die Entwicklung der langfristigen Lohnmobilität und damit über die langfristigen Aufstiegschancen in der Lohnverteilung über einen Zeitraum von bis zu 24 Jahren. Es zeigt sich, dass Männer - ähnlich wie in der kurzen Frist - eine deutlich höhere Aufstiegsmobilität als Frauen aufweisen. Jedoch haben sich diese geschlechtsspezifischen Unterschiede über die Zeit verringert, da die Aufwärtsmobilität für Frauen in der langfristigen Sicht leicht zu- und für Männer leicht abgenommen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper, 7158 -
Literaturhinweis
Gender differences in German wage mobility (2013)
Aretz, Bodo;Zitatform
Aretz, Bodo (2013): Gender differences in German wage mobility. (IZA discussion paper 7158), Bonn, 40 S.
Abstract
"Ziel dieser Arbeit ist es, eine Charakterisierung der gleichzeitigen Entwicklung von Lohnmobilität und Lohnungleichheit getrennt für Frauen und Männer sowie West- und Ostdeutschland vorzunehmen. Lohnmobilität ist dabei als Veränderung der individuellen relativen Position in der Lohnverteilung zwischen zwei Zeitpunkten zu verstehen. Als Datenbasis wurde die Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografen (SIAB) der Bundesagentur für Arbeit herangezogen, welche eine 2%-Stichprobe aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten darstellt, die etwa 80% aller Erwerbstätigen in Deutschland abdeckt und die Jahre 1975 bis 2008 für West- und 1992 bis 2008 für Ostdeutschland umfasst. Die Ergebnisse zeigen ein Bild, welches bereits für Großbritannien und die USA beobachtet wurde: der Anstieg der Lohnungleichheit ging in beiden Landesteilen und für beide Geschlechter mit einer Abnahme der Lohnmobilität über die Zeit einher. War das Niveau der Lohnmobilität in den 1990er Jahren in Ostdeutschland noch höher als in Westdeutschland, lag es im Jahr 2008 auf einem ähnlichen (niedrigen) Niveau. Seit 2005 ist der Abwärtstrend der Lohnmobilität in beiden Landesteilen zum Erliegen gekommen. Die geschlechtsspezifischen Niveauunterschiede, die auf eine höhere Lohnmobilität bei Männern als bei Frauen hinweisen, haben sich über die Zeit vor allem in Westdeutschland deutlich verringert. Insgesamt hat die Lohnmobilität über die Zeit immer weniger zu einer Reduzierung der Lohnungleichheit beigetragen. Der lange Beobachtungszeitraum der Daten ermöglicht für Westdeutschland auch Aussagen über die Entwicklung der langfristigen Lohnmobilität und damit über die langfristigen Aufstiegschancen in der Lohnverteilung über einen Zeitraum von bis zu 24 Jahren. Es zeigt sich, dass Männer - ähnlich wie in der kurzen Frist - eine deutlich höhere Aufstiegsmobilität als Frauen aufweisen. Jedoch haben sich diese geschlechtsspezifischen Unterschiede über die Zeit verringert, da die Aufwärtsmobilität für Frauen in der langfristigen Sicht leicht zu- und für Männer leicht abgenommen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: ZEW discussion paper , 2013-003 -
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Gutachten zur Reform des Ehegattensplittings: Endbericht - Januar 2013 (2013)
Zitatform
Kambeck, Rainer, Sandra Schaffner & Ellen von den Driesch (2013): Gutachten zur Reform des Ehegattensplittings. Endbericht - Januar 2013. (RWI-Projektbericht), Essen, 93 S.
Abstract
"Zentrales Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Aufkommens- und Verteilungseffekte sowie die Beschäftigungseffekte (Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage) bei verschiedenen, vom Auftraggeber der Studie vorgegebenen Reformvarianten des Ehegattensplittings auf der Basis von Mikrodaten der Steuerveranlagung sowie Haushaltsbefragungen zu quantifizieren. Neben dem zusätzlichen Steueraufkommen verschiedener Reformoptionen sollen dabei die Splittingeffekte auch differenziert nach der Einkommenshöhe und nach Anzahl der Kinder der Steuerpflichtigen dargestellt werden. Referenz für die Quantifizierung der Aufkommens- und Verteilungseffekte bildet jeweils die Steuerbelastung, die sich auf Basis des geltenden Einkommensteuertarifs 2012 ergibt. Ausdrücklich nicht Gegenstand der vorliegenden Studie sind eine ausführliche Diskussion des Für und Wider des Ehegattensplittings sowie juristische Aspekte, die bei einer Umsetzung der Reformvarianten zu prüfen wären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Anlagenband -
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Struktur der Beschäftigung und Entgeltentwicklung in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen - 2004 bis 2008 (2013)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Philipp Grunau, Friederike Maier & Günter Thiele (2013): Struktur der Beschäftigung und Entgeltentwicklung in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen - 2004 bis 2008. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 62, H. 3, S. 77-87., 2013-10-08. DOI:10.3790/sfo.62.3.77
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Beschäftigungs- und Einkommensstruktur im Gesundheitswesen für den Zeitraum 2004 bis 2008. Dabei wird zwischen ausgewählten Einrichtungen und folgenden Berufen differenziert: Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger und Heimleiter/Sozialpädagogen ('gut' qualifizierte Berufsklassen) sowie Helfer in der Krankenpflege, Sozialarbeiter/Sozialpfleger und Hauswirtschaftliche Berufe ('gemischt' qualifizierte Berufsklassen)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Intensity-based premium evaluation for unemployment insurance products (2013)
Biagini, Francesca; Widenmann, Jan; Groll, Andreas;Zitatform
Biagini, Francesca, Andreas Groll & Jan Widenmann (2013): Intensity-based premium evaluation for unemployment insurance products. In: Insurance ; Mathematics and economics, Jg. 53, H. 1, S. 302-316.
Abstract
"We present a flexible premium determination method for insurance products, in particular, for unemployment insurance products. The price is determined with the real-world pricing formula and under the assumption that the employment - unemployment progress of an insured person follows an F-doubly stochastic Markov chain. The stochastic intensity processes are estimated for the German labor market, using Cox's proportional hazards model with time-dependent covariates on a sample of integrated labor market biographies. The estimation procedure is based on a counting process framework with stochastic compensators, which we show to be naturally connected to the class of F-doubly stochastic Markov chains. Based on the statistical analysis, the prices are computed using Monte Carlo simulations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Why to employ both migrants and natives? A study on task-specific substitutability (2013)
Zitatform
Haas, Anette, Michael Lucht & Norbert Schanne (2013): Why to employ both migrants and natives? A study on task-specific substitutability. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 3, S. 201-214., 2013-09-25. DOI:10.1007/s12651-013-0145-y
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht den Erfolg von Einwanderern auf dem deutschen Arbeitsmarkt in Abhängigkeit von deren beruflichen Tätigkeitsfeldern. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Migranten im Vergleich zu Einheimischen eventuell dadurch benachteiligt sind, dass sie andere Aufgaben am Arbeitsplatz ausführen. Unser theoretisches Modell berücksichtigt, dass das Arbeitsangebot und damit die Anteile der Migranten mit der beruflichen Qualifikation, dem Tätigkeitsbereich und der Berufserfahrung variieren. Demzufolge unterscheiden sich die Substitutionselastizitäten einer aggregierten Produktionsfunktion für einzelne Jobzellen. Ausgehend vom 'TASKS-Ansatz' schätzen wir für den Zeitraum 1993 bis 2008 die Substitutionselastizitäten für unterschiedlich stark aggregierte CES-Produktionsfunktionen. Die Resultate verweisen auf deutliche Unterschiede in der Substituierbarkeit von Migranten und Einheimischen je nach beruflicher Qualifikation und Tätigkeitsfeld. Insbesondere interaktive und kommunikative Aufgaben erweisen sich für Migranten als Hürde für den Arbeitsmarkterfolg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
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The cyclicality of worker flows: Evidence from Germany (2013)
Nordmeier, Daniela;Zitatform
Nordmeier, Daniela (2013): The cyclicality of worker flows: Evidence from Germany. (IAB-Bibliothek 346), Bielefeld: Bertelsmann, 130 S. DOI:10.3278/300826w
Abstract
"Die Entwicklung von Arbeitslosigkeit und Beschäftigung wird maßgeblich von den Übergängen auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst. Die Dissertation analysiert die Übergänge von Arbeitskräften, also Einstellungen und Entlassungen, im konjunkturellen Zusammenhang. Dabei werden prozessgenerierte Personendaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verwendet, welche einen umfassenden Einblick in die Dynamik am deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen.
Die erste Studie beschäftigt sich mit den Effekten der Zeitaggregation, die bei Stromgrößen von besonderer Bedeutung sind. Sind die Erwerbszustände von Personen nur über größere Zeitabstände beobachtbar, so werden möglicherweise Übergänge vernachlässigt, die zwischen zwei Beobachtungszeitpunkten wieder rückgängig gemacht werden. Die tagesgenaue Datenbasis für Deutschland ermöglicht eine Quantifizierung dieser Verzerrung, indem die Arbeitsmarktübergänge auf unterschiedlichen Frequenzen ausgewertet werden. Das zentrale Ergebnis ist, dass die Übergänge am deutschen Arbeitsmarkt durch eine monatliche Messung der Erwerbszustände um 10% unterschätzt werden. Ein theoretischer Korrekturansatz impliziert dagegen nur eine Unterschätzung von 3%. Weiterhin weist die Verzerrung in der Einstellungsrate ein prozyklisches Verhalten auf, während die Verzerrung in der Entlassungsrate nahezu unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung ist.
Die zweite Studie untersucht die Übergänge am deutschen Arbeitsmarkt in Abhängigkeit von strukturellen Schocks. Hierbei ergeben sich ganz unterschiedliche Muster, wie sich der Arbeitsmarkt zurück zum Gleichgewicht bewegt. Insbesondere variiert der Transmissionskanal mit den verschiedenen konjunkturellen Impulsen. So ist nach einem Technologieschock eine sukzessive Anpassung der Arbeitslosigkeit zu beobachten, die primär von Schwankungen in der Einstellungsrate bestimmt wird. Nach einem geldpolitischen Impuls zeigt sich eine buckelförmige Reaktion, die ebenfalls von der Einstellungsrate determiniert wird. Ein fiskalpolitischer Impuls bewirkt hingegen eine kurzfristige Veränderung in der Arbeitslosigkeit, wobei die Entlassungsrate eine größere Rolle spielt.
Die dritte Studie befasst sich mit der Modellierung von Einstellungen. Typischerweise werden Einstellungen mithilfe einer Matchingfunktion dargestellt, welche die Zahl der Einstellungen in Abhängigkeit der Bestände von Arbeitslosigkeit und offenen Stellen bestimmt. Es wird gezeigt, dass dieser Ansatz empirisch relevant ist - sowohl in der Standard-Form als auch in erweiterter Form. Die Schätzergebnisse werden anschließend durch Simulationen eines theoretischen Modells zum betrieblichen Such- und Einstellungsprozess repliziert. Dieses Modell geht mit einer alternativen Interpretation der Matchingfunktion einher, denn es wird angenommen, dass Stellenausschreibungen lediglich eine Signalfunktion für Bewerber aufweisen, während die Zahl der Einstellungen von der individuellen Produktivität der Bewerber abhängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Durchlässiger Arbeitsmarkt durch Zeitarbeit?: Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung (2012)
Zitatform
Baumgarten, Daniel, Michael Kvasnicka, Juliane Landmann & Eric Thode (2012): Durchlässiger Arbeitsmarkt durch Zeitarbeit? Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Gütersloh, 46 S.
Abstract
"Arbeitslose Arbeitnehmer haben eine größere Chance auf eine reguläre Vollzeiterwerbstätigkeit, wenn sie zunächst eine Zeitarbeit aufnehmen. Allerdings tritt dieser Effekt erst langfristig ein, und nur ein Teil der Arbeitslosen ist auf diesem Weg erfolgreich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des RWI im Auftrag der Bertelsmann Stiftung über die sogenannten 'Klebe- und Sprungbretteffekte' von Zeitarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirkungen der Mindestlohnregelungen in der Gebäudereinigung (2012)
Zitatform
Bosch, Gerhard, Thorsten Kalina & Claudia Weinkopf (2012): Wirkungen der Mindestlohnregelungen in der Gebäudereinigung. In: Journal for labour market research, Jg. 45, H. 3/4, S. 209-231., 2011-12-31. DOI:10.1007/s12651-012-0111-0
Abstract
"Die Gebäudereinigungsbranche ist mit einem hohen Anteil der Personalkosten und einer großen Vergleichbarkeit und Standardisierung der angebotenen Dienstleistungen äußerst wettbewerbsintensiv. Die statistischen Voraussetzungen für eine Evaluation der Mindestlohnregelungen waren nicht ideal, was vor allem mit einem sehr hohen Anteil von Teilzeitbeschäftigung und Minijobs zusammenhängt. Die Evaluation basiert auf einer repräsentativen Unternehmensbefragung, einer Betriebsrätebefragung, Fallstudien und mikroökonometrischen Berechnungen auf der Basis der SIAB. Es hat sich gezeigt, dass der untere Mindestlohn für die Unterhaltsreinigung die 'going rate' in der Branche ist, die ansonsten vermutlich deutlich absinken würde. Der Arbeitnehmerschutz hat sich durch eine stärkere Einhaltung der Mindestlöhne infolge der effektiven Kontrollen des Zolls, die auch als wichtiger Wettbewerbsfaktor angesehen werden, verbessert. Die Beschäftigung und das Arbeitsvolumen sind zwischen 2000 und 2008 gestiegen und die Gebäudereinigungsbranche hat ihren Marktanteil auf Kosten der Innenreinigung in anderen Branchen ausbauen können. Die mikroökonometrischen Schätzungen zu den Beschäftigungswirkungen zeigen in der Summe keine negativen Effekte und deuten darauf hin, dass die Aufnahme der Branche in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) vor allem zu Verschiebungen von geringfügiger hin zu sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung geführt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Europäische Metropolregionen in Deutschland im Vergleich: Löhne klaffen deutlich auseinander (2012)
Burghardt, Anja; König, Marion; Hochfellner, Daniela;Zitatform
Burghardt, Anja, Daniela Hochfellner & Marion König (2012): Europäische Metropolregionen in Deutschland im Vergleich: Löhne klaffen deutlich auseinander. In: IAB-Forum H. 2, S. 90-97., 2012-11-15. DOI:10.3278/IFO1202W090
Abstract
"Mit dem Konzept der 'Europäischen Metropolregion' sollen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Region gestärkt und wichtige Impulse für die Gesamtwirtschaft gesetzt werden. Betrachtet man das Lohnniveau als einen Indikator für die Wirtschaftskraft einer Region, zeigen sich starke Unterschiede zwischen den elf deutschen Metropolregionen und hierbei ein deutliches West-Ost-Gefälle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The rise of the East and the Far East: German labor markets and trade integration (2012)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Sebastian Findeisen & Jens Suedekum (2012): The rise of the East and the Far East. German labor markets and trade integration. (IZA discussion paper 6685), Bonn, 37 S.
Abstract
"Wir untersuchen die Auswirkungen des beispiellosen Anstiegs des internationalen Handels zwischen Deutschland und 'dem Osten' - China und Osteuropa - im Zeitraum 1988-2008 auf lokale Arbeitsmärkte in Deutschland. Anhand von administrativen Daten nutzen wir die regionale Variation der Industriestruktur und verwenden Handelsströme anderer Industriestaaten als Instrumente für die regionale Betroffenheit vom Außenhandel. Wir stellen fest, dass der Aufstieg 'des Ostens' in der Weltwirtschaft mit substantiellen Beschäftigungsverlusten in jenen Regionen einhergeht, welche auf Industriebranchen mit starker Konkurrenz durch Importe spezialisiert sind. Regionen, welche dagegen auf exportorientierte Branchen spezialisiert sind, erlebten jedoch stärkeren Beschäftigungszuwachs und eine Verringerung der Arbeitslosigkeit. Bundesweit ergibt sich ein rechnerischer Gesamteffekt von etwa 493.000 zusätzlichen Jobs, welcher dazu beigetragen haben könnte, den Industriesektor in Deutschland zu erhalten. Wir führen zusätzlich eine Untersuchung auf der Beschäftigtenebene durch und finden Belege dafür, dass Handel einen stabilisierenden Gesamteffekt auf individuelle Beschäftigungsverhältnisse hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The rise of the East and the Far East: German labor markets and trade integration (2012)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Sebastian Findeisen & Jens Suedekum (2012): The rise of the East and the Far East. German labor markets and trade integration. (IAB-Discussion Paper 16/2012), Nürnberg, 36 S.
Abstract
"Wir untersuchen die Auswirkungen des beispiellosen Anstiegs des internationalen Handels zwischen Deutschland und 'dem Osten' - China und Osteuropa - im Zeitraum 1988-2008 auf lokale Arbeitsmärkte in Deutschland. Anhand von administrativen Daten nutzen wir die regionale Variation der Industriestruktur und verwenden Handelsströme anderer Industriestaaten als Instrumente für die regionale Betroffenheit vom Außenhandel. Wir stellen fest, dass der Aufstieg 'des Ostens' in der Weltwirtschaft mit substantiellen Beschäftigungsverlusten in jenen Regionen einhergeht, welche auf Industriebranchen mit starker Konkurrenz durch Importe spezialisiert sind. Regionen, welche dagegen auf exportorientierte Branchen spezialisiert sind, erlebten jedoch stärkeren Beschäftigungszuwachs und eine Verringerung der Arbeitslosigkeit. Bundesweit ergibt sich ein rechnerischer Gesamteffekt von etwa 493.000 zusätzlichen Jobs, welcher dazu beigetragen haben könnte, den Industriesektor in Deutschland zu erhalten. Wir führen zusätzlich eine Untersuchung auf der Beschäftigtenebene durch und finden Belege dafür, dass Handel einen stabilisierenden Gesamteffekt auf individuelle Beschäftigungsverhältnisse hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Why to employ both migrants and natives? A study on task-specific substitutability (2012)
Zitatform
Haas, Anette, Michael Lucht & Norbert Schanne (2012): Why to employ both migrants and natives? A study on task-specific substitutability. (Norface migration discussion paper 2012-26), London, 28 S.
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht den Erfolg von Einwanderern auf dem deutschen Arbeitsmarkt in Abhängigkeit von deren beruflichen Tätigkeitsfeldern. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Migranten im Vergleich zu Einheimischen eventuell dadurch benachteiligt sind, dass sie andere Aufgaben am Arbeitsplatz ausführen. Unser theoretisches Modell berücksichtigt, dass das Arbeitsangebot und damit die Anteile der Migranten mit der beruflichen Qualifikation, dem Tätigkeitsbereich und der Berufserfahrung variieren. Demzufolge unterscheiden sich die Substitutionselastizitäten einer aggregierten Produktionsfunktion für einzelne Jobzellen. Ausgehend vom 'TASKS-Ansatz' schätzen wir für den Zeitraum 1993 bis 2008 die Substitutionselastizitäten für unterschiedlich stark aggregierte CES-Produktionsfunktionen. Die Resultate verweisen auf deutliche Unterschiede in der Substituierbarkeit von Migranten und Einheimischen je nach beruflicher Qualifikation und Tätigkeitsfeld. Insbesondere interaktive und kommunikative Aufgaben erweisen sich für Migranten als Hürde für den Arbeitsmarkterfolg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
Literaturhinweis
Geschlechtsspezifisches Arbeitsmarktverhalten, Verdienste und Wohlbefinden im Familienkontext (2012)
Zitatform
Heineck, Guido & Joachim Möller (2012): Geschlechtsspezifisches Arbeitsmarktverhalten, Verdienste und Wohlbefinden im Familienkontext. In: H. Bertram & M. Bujard (Hrsg.) (2012): Zeit, Geld, Infrastruktur - zur Zukunft der Familienpolitik (Soziale Welt. Sonderband, 19), S. 209-230, 2011-04-28.
Abstract
"Zunächst analysieren wir auf Grundlage eines großen Mikrodatensatzes, der Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiographien (SIAB), geschlechtsspezifische Unterschiede in Beschäftigungsformen, Arbeitszeiten und in Verdiensten im längerfristigen Vergleich. Danach wenden wir uns den ökonomischen Auswirkungen von familienbedingten Erwerbsunterbrechungen zu und führen hierzu eine Kohortenanalyse durch. Im Anschluss daran untersuchen wir auf Grundlage des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), inwieweit individuelle Arbeitszeitformen, -präferenzen sowie Flexibilitätsmaße mit Job- und Lebenszufriedenheit von (Ehe-)Partnern mit Kindern zusammenhängen." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Is there monopsonistic discrimination against immigrants?: first evidence from linked employer-employee data (2012)
Zitatform
Hirsch, Boris & Elke J. Jahn (2012): Is there monopsonistic discrimination against immigrants? First evidence from linked employer-employee data. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 79), Erlangen, 30 S.
Abstract
"Mithilfe eines semistrukturellen Schätzansatzes, der auf einem dynamischen Monopsonmodell beruht, untersuchen wir das Arbeitsangebot von Immigranten und Einheimischen auf Firmenebene. Unter Verwendung von Verweildauermodellen und eines großen administrativen Firmen-Beschäftigten-Datensatzes für Deutschland finden wir, dass Immigranten eine geringere Arbeitsangebotselastizität auf Firmenebene aufweisen als Einheimische, sofern für unbeobachtete Personenheterogenität kontrolliert wird. Wird monopsonistische Lohnsetzung unter-stellt, so folgt aus den gefundenen Elastizitätsunterschieden ein Lohnabschlag für Immigranten von 4.7 Logpunkten. Dies entspricht nahezu dem gesamten unerklärten Lohndifferential zwischen Immigranten und Einheimischen in Höhe von 2.9 - 5.9 Log-punkten. Unsere Ergebnisse implizieren, dass Arbeitgeber von Lohndiskriminierung gegen Immigranten profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Is there monopsonistic discrimination against immigrants?: first evidence from linked employer-employee data (2012)
Zitatform
Hirsch, Boris & Elke Jahn (2012): Is there monopsonistic discrimination against immigrants? First evidence from linked employer-employee data. (LASER discussion papers 59), Erlangen, 29 S.
Abstract
"Mithilfe eines semistrukturellen Schätzansatzes, der auf ei-nem dynamischen Monopsonmodell beruht, untersuchen wir das Arbeitsangebot von Immigranten und Einheimischen auf Firmenebene. Unter Verwendung von Verweil-dauermodellen und eines großen administrativen Firmen-Beschäftigten-Datensatzes für Deutschland finden wir, dass Immigranten eine geringere Arbeitsangebotselasti-zität auf Firmenebene aufweisen als Einheimische, sofern für unbeobachtete Personenheterogenität kontrolliert wird. Wird monopsonistische Lohnsetzung unter-stellt, so folgt aus den gefundenen Elastizitätsunterschieden ein Lohnabschlag für Immigranten von 4.7 Logpunkten. Dies entspricht nahezu dem gesamten unerklärten Lohndifferential zwischen Immigranten und Einheimischen in Höhe von 2.9 - 5.9 Log-punkten. Unsere Ergebnisse implizieren, dass Arbeitgeber von Lohndiskriminierung gegen Immigranten profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Is there monopsonistic discrimination against immigrants?: first evidence from linked employer-employee data (2012)
Zitatform
Hirsch, Boris & Elke Jahn (2012): Is there monopsonistic discrimination against immigrants? First evidence from linked employer-employee data. (IZA discussion paper 6472), Bonn, 29 S.
Abstract
"Mithilfe eines semistrukturellen Schätzansatzes, der auf ei-nem dynamischen Monopsonmodell beruht, untersuchen wir das Arbeitsangebot von Immigranten und Einheimischen auf Firmenebene. Unter Verwendung von Verweil-dauermodellen und eines großen administrativen Firmen-Beschäftigten-Datensatzes für Deutschland finden wir, dass Immigranten eine geringere Arbeitsangebotselasti-zität auf Firmenebene aufweisen als Einheimische, sofern für unbeobachtete Personenheterogenität kontrolliert wird. Wird monopsonistische Lohnsetzung unter-stellt, so folgt aus den gefundenen Elastizitätsunterschieden ein Lohnabschlag für Immigranten von 4.7 Logpunkten. Dies entspricht nahezu dem gesamten unerklärten Lohndifferential zwischen Immigranten und Einheimischen in Höhe von 2.9 - 5.9 Log-punkten. Unsere Ergebnisse implizieren, dass Arbeitgeber von Lohndiskriminierung gegen Immigranten profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Worker flows in Germany: Inspecting the time aggregation bias (2012)
Nordmeier, Daniela;Zitatform
Nordmeier, Daniela (2012): Worker flows in Germany: Inspecting the time aggregation bias. (IAB-Discussion Paper 12/2012), Nürnberg, 36 S.
Abstract
"In diesem Papier wird die Bedeutung der Zeitaggregation bei der Messung von Arbeitnehmerfluktuationen untersucht, wobei tagesgenaue Informationen eines administrativen Datensatzes aus Deutschland verwendet werden. Es zeigt sich, dass ein monatlicher Stichtagsvergleich von Erwerbszuständen die Übergänge am Arbeitsmarkt um etwa 10% unterschätzt. Entgegen der Behauptung von Shimer (2005, 2012) weist die Verzerrung in der Übergangsrate in Arbeitslosigkeit keine konjunkturelle Abhängigkeit auf, während sich die Verzerrung in der Übergangsrate in Beschäftigung prozyklisch verhält. Die relativen Beiträge der Übergangsraten zu den Schwankungen um die gleichgewichtige Arbeitslosigkeit werden jedoch kaum von der Zeitaggregation beeinflusst. Die Analyse der Arbeitsmarktübergänge zeigt, dass in Deutschland sowohl die Übergangsrate in Beschäftigung als auch die Übergangsrate in Arbeitslosigkeit wesentliche Determinanten der Schwankungen der Arbeitslosigkeit darstellen, wobei die Übergangsrate in Beschäftigung langfristig dominiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
