FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- NEPS-SC8-ADIAB Schüler Klasse 5, Eltern, Lehrer und Schulleitung
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Ethnic wage inequality within German establishments: empirical evidence based on linked employer-employee data (2012)
Zitatform
Beblo, Miriam, Clemens Ohlert & Elke Wolf (2012): Ethnic wage inequality within German establishments. Empirical evidence based on linked employer-employee data. (Discussion papers des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin 19), Berlin, 29 S.
Abstract
"This paper investigates the wage differentials between employees of German and non-German nationality, using linked employer-employee data (LIAB) from 1996 to 2007. We estimate establishment-specific nationality wage gaps which allow us to consider the differences in wage setting processes across organisations. Our results show that the absolute pay gap within establishments (10.6 percent on average) is about 5 percentage points smaller than the pay gap in the labour market as a whole, which may indicate a sorting of non-German workers into low-paying establishments. The observed wage differentials are for the most part (8.6 percentage points) explained by differences in education and work experience. Furthermore, we can show that the remainder of the estimated wage gap differs by nationality group. The residual wage gap for immigrants from Eastern Europe and Asia is larger on average than it is for immigrants from South-European 'guest worker countries'. A regression analysis of selected characteristics on the residual intra-establishment pay gaps reveals that non- German employees face significantly lower wage discrepancies in organisations with a higher share of exports in sales, a higher share of non-German employees and in those covered by collective bargaining agreements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gender segregation and gender wage differences during the early labour market career (2012)
Bechara, Peggy;Zitatform
Bechara, Peggy (2012): Gender segregation and gender wage differences during the early labour market career. (Ruhr economic papers 352), Essen, 35 S. DOI:10.4419/86788406
Abstract
"Diese Studie untersucht auf Basis von Linked-Employer-Employee Daten die Entwicklung geschlechtsspezifischer Lohnunterschiede während der frühen Karrierejahre. Die Analyse zeigt, dass die Verteilung von Männern und Frauen auf unterschiedliche Branchen, Berufe und Betriebe einen erheblichen Beitrag zur Erklärung der Lohnnachteile von Frauen leistet. Zu Beginn der beruflichen Karriere existiert zwischen Männern und Frauen, die innerhalb des gleichen Betriebes den gleichen Beruf ausüben, nahezu kein Lohnunterschied. Mit zunehmender Arbeitsmarkterfahrung geht ein Wachstum des geschlechtsspezifischen Lohndifferentials einher, welches weder durch Segregation noch durch Unterschiede in der Arbeitsmarkthistorie erklärt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Specific measures for older employees and late career employment (2012)
Boockmann, Bernhard; Fries, Jan; Göbel, Christian;Zitatform
Boockmann, Bernhard, Jan Fries & Christian Göbel (2012): Specific measures for older employees and late career employment. (ZEW discussion paper 2012-059), Mannheim, 35 S.
Abstract
"In Zeiten demographischer Alterung und potentiellem Fachkräftemangel gewinnt die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zunehmend an Bedeutung. Da der Zufluss junger Arbeitsmarkteinsteiger nachlässt, richtet sich das Augenmerk der Unternehmen auf ihre bestehenden Belegschaften. Viele entwickeln Strategien um das Potential älterer Arbeitnehmer zu erhalten und versuchen, diese länger zu binden. Um die Vorzüge und Risiken der Beschäftigung Älterer wissend, setzen Unternehmen eine Vielzahl von Human Resources Maßnahmen (Personalmaßnahmen) ein, welche spezifisch auf diese Gruppe ausgerichtet sind. Ältere Arbeitnehmer weisen häufiger als ihre jüngeren Kollegen geringere physische und kognitive Fähigkeiten, niedrigere Flexibilität und Mobilität auf. Typische Maßnahmen bestehen in altersgerechter Ausstattung des Arbeitsplatzes, verringerter Arbeitszeit, verringerten Leistungsanforderungen, Altersteilzeitregelungen sowie Weiterbildungsmaßnahmen. Wir bezeichnen all diese Human Resources Maßnahmen als specific measures for older employees (SMOE). Die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf den Beschäftigungsabgang und den Übergang in die Altersrente sind bislang nicht erforscht. In dieser Studie hinterfragen wir, ob SMOE mit längerer individueller Beschäftigungsdauer im jeweiligen Job und Betrieb einhergehen. Für unsere Analysen schätzen wir altersspezifische Abgangsraten für Beschäftigte zwischen 40 und 65 Jahren. Wir verwenden einen verknüpften Betriebs-Beschäftigten-Datensatz für Deutschland. Diese Daten enthalten Informationen zur Anwendung von SMOE auf der Betriebsebene und arbeitnehmerbezogene Informationen zur Beschäftigungsdauer. 50 Prozent der Betriebe in unserem Datensatz, die ältere Arbeitnehmer beschäftigen, wenden mindestens eine SMOE an. Unsere Schätzergebnisse zeigen, dass Beschäftigungsperioden älterer Arbeitnehmer in Betrieben mit altersgemischten Arbeitsteams länger andauern. Beschäftigungsabgänge von Arbeitnehmern in diesen Betrieben sind im Alter von 52 bis 64 Jahren durchgehend verringert. Im Gegensatz dazu sind Beschäftigungsdauern in Betrieben die Altersteilzeitregelungen anbieten kürzer als in anderen Betrieben. Für andere SMOE finden wir keinen Einfluss auf die Beschäftigungsdauer älterer Arbeitnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAW-Diskussionspapiere , 89 -
Literaturhinweis
Specific measures for older employees and late career employment (2012)
Boockmann, Bernhard; Fries, Jan; Göbel, Christian;Zitatform
Boockmann, Bernhard, Jan Fries & Christian Göbel (2012): Specific measures for older employees and late career employment. (IAW-Diskussionspapiere 89), Tübingen, 35 S.
Abstract
"In Zeiten demographischer Alterung und potentiellem Fachkräftemangel gewinnt die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zunehmend an Bedeutung. Da der Zufluss junger Arbeitsmarkteinsteiger nachlässt, richtet sich das Augenmerk der Unternehmen auf ihre bestehenden Belegschaften. Viele entwickeln Strategien um das Potential älterer Arbeitnehmer zu erhalten und versuchen, diese länger zu binden. Um die Vorzüge und Risiken der Beschäftigung Älterer wissend, setzen Unternehmen eine Vielzahl von Human Resources Maßnahmen (Personalmaßnahmen) ein, welche spezifisch auf diese Gruppe ausgerichtet sind. Ältere Arbeitnehmer weisen häufiger als ihre jüngeren Kollegen geringere physische und kognitive Fähigkeiten, niedrigere Flexibilität und Mobilität auf. Typische Maßnahmen bestehen in altersgerechter Ausstattung des Arbeitsplatzes, verringerter Arbeitszeit, verringerten Leistungsanforderungen, Altersteilzeitregelungen sowie Weiterbildungsmaßnahmen. Wir bezeichnen all diese Human Resources Maßnahmen als specific measures for older employees (SMOE). Die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf den Beschäftigungsabgang und den Übergang in die Altersrente sind bislang nicht erforscht. In dieser Studie hinterfragen wir, ob SMOE mit längerer individueller Beschäftigungsdauer im jeweiligen Job und Betrieb einhergehen. Für unsere Analysen schätzen wir altersspezifische Abgangsraten für Beschäftigte zwischen 40 und 65 Jahren. Wir verwenden einen verknüpften Betriebs-Beschäftigten-Datensatz für Deutschland. Diese Daten enthalten Informationen zur Anwendung von SMOE auf der Betriebsebene und arbeitnehmerbezogene Informationen zur Beschäftigungsdauer. 50 Prozent der Betriebe in unserem Datensatz, die ältere Arbeitnehmer beschäftigen, wenden mindestens eine SMOE an. Unsere Schätzergebnisse zeigen, dass Beschäftigungsperioden älterer Arbeitnehmer in Betrieben mit altersgemischten Arbeitsteams länger andauern. Beschäftigungsabgänge von Arbeitnehmern in diesen Betrieben sind im Alter von 52 bis 64 Jahren durchgehend verringert. Im Gegensatz dazu sind Beschäftigungsdauern in Betrieben die Altersteilzeitregelungen anbieten kürzer als in anderen Betrieben. Für andere SMOE finden wir keinen Einfluss auf die Beschäftigungsdauer älterer Arbeitnehmer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: ZEW discussion paper , 12-059 -
Literaturhinweis
Generating useful test data for complex linked employer-employee datasets (2012)
Zitatform
Dorner, Matthias, Jörg Drechsler & Peter Jacobebbinghaus (2012): Generating useful test data for complex linked employer-employee datasets. In: J. Domingo-Ferrer & I. Tinnirello (Hrsg.) (2012): Privacy in statistical databases (Lecture notes in computer science, 7556), S. 165-178, 2012-06-29.
Abstract
"When data access for external researchers is difficult or time consuming it can be beneficial if test datasets that mimic the structure of the original data are disseminated in advance. With these test data researchers can develop their analysis code or can decide whether the data are suitable for their planned research before they go through the lengthly process of getting access at the research data center. The aim of these data is not to provide any meaningful results. Instead it is important to maintain the structure of the data as closely as possible including skip patterns, logical constraints between the variables, and longitudinal relationships so that any code that is developed using these test data will also run on the original data without further modifications. Achieving this goal can be challenging for complex datasets such as linked employer-employee datasets (LEED) where the links between the establishments and the employees also need to be maintained. Using the LEED of the Institute for Employment Research we illustrate how useful test data can be developed for such complex datasets. Our approach mainly relies on traditional statistical disclosure control (SDC) techniques such as data swapping and noise addition for data protection. Since statistical inferences need not be preserved, high swapping rates can be applied to sufficiently protect the data. At the same time it is straightforward to maintain the structure of the data by adding some constraints on the swapping procedure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
International trade and collective bargaining outcomes: evidence from German employer-employee data (2012)
Zitatform
Felbermayr, Gabriel, Andreas Hauptmann & Hans-Jörg Schmerer (2012): International trade and collective bargaining outcomes. Evidence from German employer-employee data. (IAB-Discussion Paper 07/2012), Nürnberg, 44 S.
Abstract
"In theoretischen Handelsmodellen mit variablen Aufschlägen auf die Grenzkosten, kann eine Ausweitung der Exporte den Exportlohnaufschlag verringern. Wir überprüfen diese Aussage anhand von verknüpften Arbeitnehmer-Arbeitgeber Daten für den Zeitraum 1996-2007. Um den Rent-Sharing Mechanismus vom Assortative-Matching Argument zu trennen, nutzen wir individuelle Arbeitnehmerinformationen um ein Profitabilitätsmaß zu generieren, welches frei von der Qualifikationsstruktur ist. Wir finden, dass Rent-Sharing in exportintensiven Betrieben oder offeneren Branchen weniger ausgeprägt ist. Der Exportlohnaufschlag ist in Betrieben mit niedrigerer Produktivität am stärksten. Entsprechend der Theorie betrifft dieses Ergebnis Betriebe, die unter Tarifvereinbarungen fallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: Ifo working paper , 130 -
Literaturhinweis
International trade and collective bargaining outcomes: evidence from German employer-employee data (2012)
Zitatform
Felbermayr, Gabriel, Andreas Hauptmann & Hans-Jörg Schmerer (2012): International trade and collective bargaining outcomes. Evidence from German employer-employee data. (Ifo working paper 130), München, 49 S.
Abstract
"In theoretischen Handelsmodellen mit variablen Aufschlägen auf die Grenzkosten, kann eine Ausweitung der Exporte den Exportlohnaufschlag verringern. Wir überprüfen diese Aussage anhand von verknüpften Arbeitnehmer-Arbeitgeber Daten für den Zeitraum 1996-2007. Um den Rent-Sharing Mechanismus vom Assortative-Matching Argument zu trennen, nutzen wir individuelle Arbeitnehmerinformationen um ein Profitabilitätsmaß zu generieren, welches frei von der Qualifikationsstruktur ist. Wir finden, dass Rent-Sharing in exportintensiven Betrieben oder offeneren Branchen weniger ausgeprägt ist. Der Exportlohnaufschlag ist in Betrieben mit niedrigerer Produktivität am stärksten. Entsprechend der Theorie betrifft dieses Ergebnis Betriebe, die unter Tarifvereinbarungen fallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB Discussion Paper , 07/2012 -
Literaturhinweis
Collective wage contracts, opt-out clauses, and firm wage differentials: evidence from linked employer-employee data (2012)
Zitatform
Garloff, Alfred & Nicole Gürtzgen (2012): Collective wage contracts, opt-out clauses, and firm wage differentials. Evidence from linked employer-employee data. In: Industrial relations, Jg. 51, H. 3, S. 731-748., 2011-12-01. DOI:10.1111/j.1468-232X.2012.00698.x
Abstract
"Using a large linked employer-employee data set, this article studies whether the existence and use of flexibility provisions within centralized collective wage agreements alter the structure of pay across employers. Using level regressions and first-difference methods, we find that - compared with contracts without any flexibility - wages under opt-out clauses are more responsive to local profitability conditions in below-average-performing establishments. In contrast, the sensitivity of wages to local profitability is smaller in high-performance establishments. Our results provide further evidence for a threat potential of the existence of opt-out clauses whose impact on flexibility is larger than the real application." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Age and productivity - sector differences? (2012)
Zitatform
Göbel, Christian & Thomas Zwick (2012): Age and productivity - sector differences? In: De Economist, Jg. 160, H. 1, S. 35-57. DOI:10.1007/s10645-011-9173-6
Abstract
"Im Laufe der letzten Jahre stieg das Durchschnittsalter der Beschäftigten in fast allen entwickelten Industrieländern stark an. Falls der Alterungsprozess die Produktivität der Beschäftigten in verschiedenen Wirtschaftssektoren unterschiedlich beeinflusst, hängen die zu erwartenden Folgen für die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaften auch von ihrer jeweiligen Industriestruktur ab. Vor diesem Hintergrund geht diese Studie der Frage nach, ob Änderungen in der Altersstruktur der Belegschaften in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen unterschiedliche Wirkungen auf die Produktivität haben. Dazu messen wir den Produktivitätsbeitrag der Beschäftigten in einzelnen Altersgruppen für den Dienstleistungssektor, das verarbeitende Gewerbe sowie die metallverarbeitende Industrie. Mit repräsentativen Paneldaten für Deutschland kann hierbei zusätzlich der Einfluss zahlreicher Charakteristika der Betriebe und ihres Personals auf die Produktivität über die Zeit hinweg berücksichtigt werden. Die berechneten Alters-Produktivitätsprofile sprechen dafür, dass zwischen den ausgewählten Sektoren keine signifikanten Unterschiede in der altersabhängigen Produktivität bestehen. Dies scheint zunächst erstaunlich, da beispielsweise die mit dem Alter abnehmende körperliche Leistungsfähigkeit je nach Sektor eine unterschiedlich starke Rolle spielen sollte. Einen möglichen Erklärungsansatz für dieses Ergebnis liefern die sektoralen Unterschiede bei der Anwendung spezifischer Personalmaßnahmen für ältere Beschäftige. Möglicherweise gelingt es den Betrieben, die unterschiedlichen Anforderungen an ihre älteren Beschäftigten durch gezielte Maßnahmen zu kompensieren. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse ist zu erwarten, dass der Einfluss von alternden Beschäftigten auf die gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit entwickelter Industrieländern kaum von deren spezifischen Industriestruktur abhängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: ZEW discussion paper , 11-058 -
Literaturhinweis
Estimating the wage premium of collective wage contracts: evidence from longitudinal linked employer-employee data (2012)
Zitatform
Gürtzgen, Nicole (2012): Estimating the wage premium of collective wage contracts. Evidence from longitudinal linked employer-employee data. (ZEW discussion paper 2012-073), Mannheim, 38 S.
Abstract
"Using a large-scale linked-employer-employee data set from western Germany, this paper presents new evidence on the wage premium of collective bargaining contracts. In contrast to previous studies, we seek to assess the extent to which differences in wages between workers in covered and uncovered firms arise from the non-random selection of workers and firms into collective bargaining coverage. By measuring the relative wage changes of workers employed in firms that change contract status, we obtain estimates that depart considerably from previous results relying on cross-sectional data. Results from analysing separate transitions show that leaving industry-level contracts is associated with subsequent wage losses. However, the results from a trend-adjusted difference-in-difference approach indicate that the particularly the transitions to no-coverage appear to be associated with negative shocks. Overall, our findings provide no evidence of a 'true' wage effect of leaving wage bargaining, once differences in pre-transition wage growth are accounted for." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Linked-Employer-Employee Data from the IAB : LIAB-Mover-Model 1993-2008 (LIAB MM 9308) (2012)
Heining, Jörg; Jacobebbinghaus, Peter; Seth, Stefan; Scholz, Theresa;Zitatform
Heining, Jörg, Peter Jacobebbinghaus, Theresa Scholz & Stefan Seth (2012): Linked-Employer-Employee Data from the IAB : LIAB-Mover-Model 1993-2008 (LIAB MM 9308). (FDZ-Datenreport 01/2012 (en)), Nürnberg, 76 S.
Abstract
"This data report describes the LIAB-Mover-Model 1993-2008 of the Linked-Employer-Employee-Data from the IAB (LIAB MM 9308).
The Linked-Employer-Employee-Data from the IAB (LIAB) contain both establishment data from the annual waves of the IAB Establishment Panel and information on individuals from the process-generated data of the BA. The LIAB data are generated by linking these two data sources. The LIAB-Mover-Model was constructed to provide as much information as possible on individuals moving between establishments of the IAB Establishment Panel in order to allow the modeling of unobserved heterogeneity on the establishment and individual level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Beteiligte aus dem IAB
Heining, Jörg;Weiterführende Informationen
German Version, further information about mover-model -
Literaturhinweis
Linked-Employer-Employee-Daten des IAB: LIAB-Mover-Modell 1993-2008 (LIAB MM 9308) (2012)
Heining, Jörg; Jacobebbinghaus, Peter; Seth, Stefan; Scholz, Theresa;Zitatform
Heining, Jörg, Peter Jacobebbinghaus, Theresa Scholz & Stefan Seth (2012): Linked-Employer-Employee-Daten des IAB: LIAB-Mover-Modell 1993-2008 (LIAB MM 9308). (FDZ-Datenreport 01/2012 (de)), Nürnberg, 76 S.
Abstract
"Dieser Datenreport beschreibt das LIAB-Mover-Modell 1993-2008 der Linked-Employer-Employee-Daten des IAB (LIAB MM 9308).
Die Linked-Employer-Employee-Daten im IAB (LIAB) bestehen aus den Betriebsdaten der jährlichen Erhebungswellen des IAB-Betriebspanels und Personendaten aus den Prozessdaten der BA. Durch die Verknüpfung beider Datenquellen entstehen die Linked-Employer-Employee-Daten. Ziel des LIAB-Mover-Modells ist es, möglichst viele Informationen zu Wechslern zwischen IAB-Betriebspanel-Betrieben bereitzustellen um damit unbeobachtete Heterogenität auf Betriebs- und Individualebene bestmöglich modellieren zu können. Daher wurden IAB-Betriebspanel-Betriebe ausgewählt, zwischen denen Beschäftigte gewechselt sind. Auf Personenebene sind die tagesgenauen Erwerbsbiographien von 1993 bis 2008 enthalten. Analog zu den LIAB-Längsschnittmodellen ist also auch beobachtbar, was eine Person vor Eintritt in bzw. nach Austritt aus einem IAB-Betriebspanel-Betrieb gemacht hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Heining, Jörg;Weiterführende Informationen
English version, Informationen zum Mover-Modell -
Literaturhinweis
Women move differently: job separations and gender (2012)
Zitatform
Hirsch, Boris & Claus Schnabel (2012): Women move differently. Job separations and gender. In: Journal of labor research, Jg. 33, H. 4, S. 417-442. DOI:10.1007/s12122-012-9141-1
Abstract
"Using a large German linked employer - employee data set and methods of competing risks analysis, this paper investigates gender differences in job separation rates to employment and nonemployment. In line with descriptive evidence, we find lower job-to-job and higher job-to-nonemployment transition probabilities for women than men when controlling for individual and workplace characteristics and unobserved plant heterogeneity. These differences vanish once we allow these characteristics to affect separations differently by gender. When additionally controlling for wages, we find that both separation rates are considerably lower and also significantly less wage-elastic for women than for men, suggesting an interplay of gender differences in transition behaviour and the gender pay gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere , 69
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: LASER discussion papers , 41
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: IZA discussion paper , 5154
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Literaturhinweis
Do women benefit from competitive markets?: product market competition and the gender pay gap in Germany (2012)
Zitatform
Hirsch, Boris, Michael Oberfichtner & Claus Schnabel (2012): Do women benefit from competitive markets? Product market competition and the gender pay gap in Germany. In: Economics Bulletin, Jg. 32, H. 2, S. 1618-1624., 2012-05-23.
Abstract
"Using a large linked employer-employee dataset for Germany with a direct plant-level measure of product market competition and controlling for job-cell fixed effects, we investigate whether relative wages of women benefit from strong competition. We find that the unexplained gender pay gap is about 2.4 log points lower in West German plants that face strong product market competition than in those experiencing weak competition, whereas no such link shows up for East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
New methods to estimate models with large sets of fixed effects with an application to matched employer-employee data from Germany (2012)
Zitatform
Mittag, Nikolas (2012): New methods to estimate models with large sets of fixed effects with an application to matched employer-employee data from Germany. (FDZ-Methodenreport 01/2012 (en)), Nürnberg, 63 S.
Abstract
"In Datensätzen mit einer hohen Anzahl von fixen Effekten sind Standardschätzmethoden nicht durchführbar. Das Papier stellt neue Methoden zum Schätzen von two-way fixed effects und match effects Modellen vor. Die Methoden sind für balanced und unbalanced Panel durchführbar und erhöhen zudem die Schätzgeschwindigkeit, ohne hohe Rechenleistung zu benötigen. Im vorliegenden Papier werden die Methoden auf den deutschen Linked Employer-Employee Datensatz (LIAB) angewandt. Die Analysen zeigen vor allem für die Effekte zu individuellen Charakteristika, dass das Auslassen von match effects zu verzerrten Inferenzen führt. Dies unterstreicht die Wichtigkeit präziser biografischer Daten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Program files -
Literaturhinweis
Accounting for labor demand effects in structural labor supply models (2012)
Zitatform
Peichl, Andreas & Sebastian Siegloch (2012): Accounting for labor demand effects in structural labor supply models. In: Labour economics, Jg. 19, H. 1, S. 129-138. DOI:10.1016/j.labeco.2011.09.007
Abstract
"When assessing the effects of policy reforms on the labor market, most studies only focus on labor supply. The interaction of supply and demand is not explicitly modeled, which might lead to biased estimates of potential labor market outcomes. This paper proposes a straightforward method to remedy this shortcoming. We use information on firms' labor demand behavior and feed them into a structural labor supply model, completing the partial analysis of the labor market on the microdata level. We show the performance and relevance of our extension by introducing a pure labor supply side reform, the workfare concept, in Germany and simulating the labor market outcome of the reform. We find that demand effects offset about 25% of the positive labor supply effect of the policy reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The impact of industrial relations and wage structures on repayment agreements for employer-financed training (2012)
Zitatform
Pfeifer, Christian (2012): The impact of industrial relations and wage structures on repayment agreements for employer-financed training. In: Economics Bulletin, Jg. 32, H. 4, S. 3287-3297.
Abstract
"Firms can use repayment agreements in order to protect their training investments in case a worker leaves the firm after training took place. In this empirical research note, I use linked employer-employee data to estimate the impact of industrial relations and wage structures on the probability that German firms make such repayment agreements with workers. Main findings are that firms with works councils are more likely to use repayment agreements, whereas union bargained collective contracts do not have significant effects. Moreover, firms with a larger intra-firm wage dispersion and higher mean wages are more likely to use repayment agreements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Relative wage positions and quit behavior: new evidence from linked employer-employee data (2012)
Zitatform
Pfeifer, Christian & Stefan Schneck (2012): Relative wage positions and quit behavior. New evidence from linked employer-employee data. In: ILR review, Jg. 65, H. 1, S. 126-147. DOI:10.1177/001979391206500107
Abstract
"We use a large linked employer-employee data set to analyze the importance of relative wage positions in the context of individual quit decisions as an inverse measure of job satisfaction. Our main findings are: (1) Workers with higher relative wage positions within their firms are on average more likely to quit their jobs than workers with lower relative wage positions; and (2) workers, who experience a loss in their relative wage positions, are also more likely to have a wage cut associated with their job-to-job transition. The overall results therefore suggest that the status effect is dominated by an opposing signal effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: Universität Lüneburg. Working paper series in economics , 163Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über den Verlag bzw. Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
Non-linear effects of comparison income in quit decisions: status versus signal! (2012)
Zitatform
Pfeifer, Christian & Stefan Schneck (2012): Non-linear effects of comparison income in quit decisions. Status versus signal! In: Labour, Jg. 26, H. 3, S. 356-368. DOI:10.1111/j.1467-9914.2012.00549.x
Abstract
"This research note utilizes German matched employer-employee data to investigate the relationship between mobility and relative wage positions within establishments for workers without university degrees. The main innovation involves the examination of non-linear effects, because previous literature mainly analyses mean linear effects. Our random-effects probit estimates of mobility suggest a non-linear U-shaped effect with respect to relative standing. This is plausible because workers in low relative wage positions might quit because of their low status and those in high relative wage positions because of their low career advancement opportunities. Consideration of non-linearities, thus, is a major improvement for the analysis of the effects of relative wage positions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Sind Geburten ansteckend?: Fertilität und soziale Interaktion am Arbeitsplatz (2012)
Zitatform
Pink, Sebastian, Thomas Leopold & Henriette Engelhardt (2012): Sind Geburten ansteckend? Fertilität und soziale Interaktion am Arbeitsplatz. (ifb-Materialien 2012/05), Bamberg, 23 S.
Abstract
"In dieser Studie untersuchen wir, ob Fertilität am Arbeitsplatz 'ansteckend' ist: Erhöht sich die Neigung, erstmalig schwanger zu werden, nachdem eine Kollegin ein Kind zur Welt gebracht hat? Zur dieser Frage unterscheiden wir auf Basis der Analytischen Soziologie unterschiedliche Mechanismen, die einen solchen Interaktionseffekt vermitteln können. Für die empirische Analyse verwenden wir 'Linked Employer-Employee' Daten (1993 - 2007) der Bundesagentur für Arbeit (N = 42.394 Frauen in 7.560 Betrieben). Diskrete Ratenmodelle zeigen einen deutlichen Ansteckungseffekt im Jahr nach einem Geburtsereignis einer Kollegin. In diesem Zeitraum ist die Neigung für eine Schwangerschaft nahezu doppelt so hoch. Unsere Ergebnisse sprechen dafür, dass die Ansteckung von Fertilität am Arbeitsplatz sowohl bedürfnis- als auch für überzeugungsvermittelt verläuft. Dabei stärkt die Interaktion mit schwangeren Kolleginnen und/oder ihren Neugeborenen sowohl den Kinderwunsch selbst als auch das Selbstvertrauen bei bestehendem Kinderwunsch." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Business fluctuations, job flows and trade unions: dynamics in the economy (2012)
Schirwitz, Beate;Zitatform
Schirwitz, Beate (2012): Business fluctuations, job flows and trade unions. Dynamics in the economy. Mainz, 155 S.
Abstract
"What consequences has the explicit inclusion of membership dynamics for the optimal behaviour of trade unions? The term 'dynamics' refers to the change of crucial underlying parameters over time due to exogenous or endogenous influences, which needs to be considered explicitly in order to conduct meaningful analyses and comprehension. Dynamics apply to many and quite different topics considered in economic research, like the determination of output subject to growth and business cycles, the setting of asset pricing, time relevant frictions and transaction costs in markets, intergenerational issues, and much more. Despite its importance, the understanding of characteristics, backgrounds and consequences of many dynamic aspects in economics is still fragmentary. Advances in methodologies and data availability, however, foster the theoretical and empirical work in these fields enormously. Like indicated above, this thesis in particular centres on several aspects of business fluctuations (Chapters 2-4) as well as the behaviour of trade unions subject to membership dynamics on the labour market (Chapter 5). Apart from this introduction and the concluding discussion, each chapter comprises a self-contained paper. Therefore, detailed discussions on the context, current state of research and own contributions are left to the respective introductory sections there. The remainder of the present chapter gives an overview and short summaries of the chapters to come. As one of it is based on joint-work with a co-author, additionally information is given on the authorship of the several parts of this work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Altert die Belegschaft mit dem Betrieb?: eine empirische Analyse mit 'Linked Employer-Employee-Daten' (2012)
Zitatform
Schmidt, Christopher, Anita Tisch & Henriette Engelhardt-Wölfler (2012): Altert die Belegschaft mit dem Betrieb? Eine empirische Analyse mit 'Linked Employer-Employee-Daten'. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 41, H. 2, S. 101-125. DOI:10.1515/zfsoz-2012-0204
Abstract
"Auf Basis der 'Linked Employer-Employee'(LIAB)-Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung analysieren wir den Anteil älterer Mitarbeiter (50+) in deutschen Betrieben über einen Zeitraum von insgesamt 13 Jahren (1996-2008). Ausgehend von einem organisationsdemografischen Ansatz werden die Anteilswerte durch die Prozesse der natürlichen Alterung und der Personalfluktuation sowie durch weitere betriebliche Merkmale erklärt. Die Schätzungen im Rahmen von Fixed-Effects-Panelmodellen legen nahe, dass betriebliche Altersstrukturen träge sind, Neueinstellungen und Freisetzungen jedoch altersspezifische Konsequenzen nach sich ziehen. Der Anteil älterer Mitarbeiter steigt insbesondere in Betrieben mit geringer Personalfluktuation, bei konstanter oder sinkender Betriebsgröße, in Betrieben mit steigendem Anteil Teilzeitbeschäftigter und bei einem Ausbau erfahrungsbasierter Tätigkeiten. Dagegen sinkt der Anteil älterer Mitarbeiter im Betrieb, wenn die Betriebsgröße zunimmt, die Personalfluktuation steigt, hochqualifizierte Tätigkeiten ausgebaut werden und die Entlohnung verstärkt an Seniorität gekoppelt wird. Auf der Basis dieser Befunde werden abschließend Möglichkeiten zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Erwerbspersonen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Downward nominal wage rigidity in a cross section: an analysis of linked employer-employee data for the years 1995 to 2007 (2012)
Zitatform
Stüber, Heiko (2012): Downward nominal wage rigidity in a cross section. An analysis of linked employer-employee data for the years 1995 to 2007. In: Economics Bulletin, Jg. 32, H. 2, S. 1797-1812., 2012-06-27.
Abstract
"Applying unconditional quantile regression to a linked employer-employee dataset from Germany, I show that downward nominal wage rigidity (DNWR) affects workers not only at the lower tail of the wage change distribution but over the entire distribution. The effect of the inflation rate on the workers' wage changes differs between and within the percentiles of the wage change distribution. The effect is conditional on the workers' individual characteristics and on the firm characteristics, and the conditional effects also differ over the wage change distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Five essays on the interaction between innovation and the labor market (2012)
Wachsen, Eva;Zitatform
Wachsen, Eva (2012): Five essays on the interaction between innovation and the labor market. Berlin, 141 S.
Abstract
"Diese Arbeit befasst sich mit den Wechselwirkungen von Innovationsaktivitäten und Aspekten des Arbeitsmarktes. Innovation gilt als treibende Kraft für Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum. Die Entstehung einer Innovation wird als komplexer Prozess verstanden, der von verschiedenen Akteuren in technischer und sozialer Hinsicht beeinflusst wird. Auf diese Weise wirkt sich das regionale, nationale und auch internationale Umfeld, einschließlich seiner politischen Rahmenbedingungen und spezifischen Wirtschaftsstruktur auf die Generierung von Innovationen aus. Dazu zählen ebenso auch die Versorgung mit Arbeitskräften und Wissen sowie der effiziente Einsatz vorliegender Humankapitalpotenziale. Zugleich führen der demografische Wandel, die Globalisierung und der damit verbundene zunehmende internationale Wettbewerb sowohl zu wirtschaftlichen als auch zu sozialen Veränderungen, die eine größere Anpassungsfähigkeit und Mobilität von Unternehmen und ihren Mitarbeitern erfordern. Aus diesen Gründen verlangen viele Ökonomen nach einer größeren Flexibilität auf den Arbeitsmärkten, insbesondere nach dem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit in Europa in den 1970er und 1980er Jahren. Angesichts der aktuellen Finanzkrise und deren wirtschaftliche Auswirkungen, gewinnt das Thema der Arbeitsmarktflexibilität erneut an Bedeutung. Die vorliegende Dissertation widmet sich dem Verständnis des Zusammenspiels beider Themengebiete. In insgesamt fünf Essays werden verschiedene Interaktionsaspekte sowohl auf europäischer als auch auf außereuropäischer Ebene beleuchtet. Die ersten beiden Essays widmen sich insbesondere der finanziellen Arbeitsmarktflexibilität, während im dritten Essay ein Ausbau auf weitere Aspekte der Arbeitsmarktflexibilität erfolgt. Im vierten Essay wird das Management der Humankapitalressourcen innerhalb von Unternehmen im Hinblick auf Innovationsaktivitäten betrachtet. Abschließend wird im fünften Essay eine umgekehrte Wirkungsrichtung in Form möglicher Rückwirkungen technologischer Veränderungen auf den Arbeitsmarkt analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
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Daten des IAB-Betriebspanels und Firmenpaneldaten aus Erhebungen der Amtlichen Statistik - substitutive oder komplementäre Inputs für die Empirische Wirtschaftsforschung? (2012)
Zitatform
Wagner, Joachim (2012): Daten des IAB-Betriebspanels und Firmenpaneldaten aus Erhebungen der Amtlichen Statistik - substitutive oder komplementäre Inputs für die Empirische Wirtschaftsforschung? (Universität Lüneburg. Working paper series in economics 252), Lüneburg, 18 S.
Abstract
"Repräsentative Längsschnittdaten für Firmen (Betriebe bzw. Unternehmen), die für wissenschaftliche Auswertungen genutzt werden können, stammen in Deutschland vor allem aus zwei Quellen, dem IAB-Betriebspanel und den AFiD-Panel, wobei das Akronym AFiD für Amtliche Firmendaten für Deutschland steht, die von den Statistischen Ämtern erhoben werden. In diesem Beitrag werden sechs Aspekte für einen Vergleich dieser beiden Datenquellen herangezogen. Es zeigt sich, dass es sich hierbei um komplementäre und nicht um substitutive Inputs für die Empirische Wirtschaftsforschung handelt. Beide haben jeweils spezifische Stärken und Schwächen, die sie zur Analyse von konkreten Fragestellungen mehr oder weniger gut geeignet oder auch völlig ungeeignet machen. Daraus folgt, dass der Werkzeugkasten für die empirischen Forschung mit Längsschnittdaten für Firmen in Deutschland sowohl das IAB-Betriebspanel als auch die AFiD-Panel enthalten muss, denn nur so ist sicher gestellt, dass ein möglichst breites Spektrum von Fragestellungen mit jeweils adäquaten Daten untersucht werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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How acid are lemons?: adverse selection and signalling for skilled labour market entrants (2012)
Zitatform
Wagner, Robert & Thomas Zwick (2012): How acid are lemons? Adverse selection and signalling for skilled labour market entrants. (ZEW discussion paper 2012-014), Mannheim, 33 S.
Abstract
"Ein wichtiger Anreizmechanismus für Humankapitalinvestitionen ist die Möglichkeit, die dabei erworbene Produktivitätserhöhung nicht nur bei dem eigenen Arbeitgeber sondern auch im externen Arbeitsmarkt zu signalisieren. Bisher gibt es allerdings nur wenige empirische Untersuchungen zur Wirkung von Signalen beruflicher Bildung sowie Weiterbildung. Der bedeutendste Grund für diese offensichtliche Literaturlücke ist, dass die Qualität der Humankapitalbildung sowie die individuelle Produktivität nicht leicht messbar sind. Konkret haben vorherige Betriebszugehörigkeit, unbeobachtete Fähigkeiten und der Wirtschaftszyklus üblicherweise einen unbeobachtbaren Effekt auf den Marktwert von Stellenbewerbern nach deren Humankapitalerwerb. In diesem Beitrag werden zum ersten Mal gezeigt, dass ausbildende Betriebe die besten Auszubildenden an sich binden und somit Betriebswechsler nach der dualen Ausbildung eine geringere durchschnittliche Produktivität aufweisen. Betriebswechsler können individuell ihre Produktivität aber mit Hilfe von Signalen vermitteln und damit ihren Einstiegslohn positiv beeinflussen. Das deutsche duale Berufsbildungssystem erlaubt es als Institution, den Wert von Signalen nach der Ausbildung zu messen. Lehrlinge haben keine vorherige Berufserfahrung und sie sind relativ homogen in Bezug auf ihren Schulhintergrund. Überdies besuchen sie ein standardisiertes Ausbildungsprogramm, das mit drei Zertifikaten abgeschlossen wird, die ihnen helfen, praktische, theoretische und soziale Fähigkeiten zu signalisieren. Außerdem beginnen und beenden die meisten Auszubildenden ihre Ausbildung im gleichen Zeitraum und somit sind zyklische Arbeitsnachfrage und - angebotseffekte zum Zeitpunkt der Wahl des Ausbildungsberufs und bei der Beendigung der Ausbildung gleich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Consequences of seniority wages on the employment structure (2012)
Zitatform
Zwick, Thomas (2012): Consequences of seniority wages on the employment structure. In: ILR review, Jg. 65, H. 1, S. 108-125. DOI:10.1177/001979391206500106
Abstract
"The author examines seniority wage profiles in German establishments to discern hiring patterns with respect to age and sex. Using the country's linked employer--employee dataset (LIAB) over the period 1997 - 2004 and calculating establishment seniority wage profiles directly from individual seniority wages, he finds that establishments with steeper seniority wage profiles than the average establishment in their sector can keep their employees longer but hire fewer older employees. In addition, these firms prefer to hire employees with little experience in other firms and young men instead of young women. These findings imply at least two things: first, that establishments with internal labor markets use deferred payment as an incentive and give positions requiring long tenure to internal candidates and second, that such establishments offer fewer opportunities for unemployed or establishment switchers as well as young females and those with long previous experience in other firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Distributional consequences of labor-demand shocks: the 2008-09 recession in Germany (2011)
Zitatform
Bargain, Olivier, Herwig Immervoll, Andreas Peichl & Sebastian Siegloch (2011): Distributional consequences of labor-demand shocks. The 2008-09 recession in Germany. (CESifo working paper 3403), München, 27 S.
Abstract
"The distributional consequences of the recent economic crisis are still broadly unknown. While it is possible to speculate which groups are likely to be hardest-hit, detailed distributional studies are still largely backward-looking due to a lack of real-time microdata. This paper studies the distributional and fiscal implications of output changes in Germany 2008-09, using data available prior to the economic downturn. We first estimate labor demand on 12 years of detailed, administrative matched employer-employee data. The distributional analysis is then conducted by transposing predicted employment effects of actual output shocks to household-level microdata. A scenario in which labor demand adjustments occur at the intensive margin (hour changes), close to the German experience, shows less severe effects on income distribution compared to a situation where adjustments take place through massive layoffs. Adjustments at the intensive margin are also preferable from a fiscal point of view. In this context we discuss the cushioning effect of the tax-benefit system and the conditions under which German-style work-sharing policies can be successful in other countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Logib-D und die Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen in deutschen Betrieben: eine Abschätzung des politischen Handlungsfeldes (2011)
Zitatform
Beblo, Miriam, Clemens Ohlert & Elke Wolf (2011): Logib-D und die Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen in deutschen Betrieben. Eine Abschätzung des politischen Handlungsfeldes. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 1/2, S. 43-52. DOI:10.1007/s12651-011-0075-5
Abstract
"Seit 2009 bietet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit dem Analyseinstrument Logib-D einen freiwilligen statistischen Selbsttest auf Entgeltgleichheit in Unternehmen an. Wir passen das im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1169 entwickelte Schätzmodell zur Bestimmung innerbetrieblicher Entgeltunterschiede zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten an den Lohnrechner Logib-D an und bestimmen auf Basis des repräsentativen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Datensatzes des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (LIAB) die geschlechtsspezifischen Entgeltlücken in deutschen Betrieben. Unsere Analyse bietet eine empirische Grundlage zur Einordnung der sich aus Logib-D ergebenden Einzelbefunde und zeigt, dass in der Mehrheit der deutschen Betriebe (81 Prozent im Westen und 64 Prozent im Osten) erhebliche Entgeltunterschiede zwischen den Geschlechtern bestehen, die sich nicht durch Bildungs- oder Erfahrungsunterschiede der Beschäftigten erklären lassen. Dass der innerbetriebliche Verdienstabstand zwischen Männern und Frauen stark variiert, scheint zum Teil auf systematische Unterschiede zwischen den Betrieben zurückzugehen. Daher charakterisieren wir diejenigen Betriebe, welche einen Verdienstabstand von 5 Prozent über- bzw. unterschreiten anhand ausgewählter Merkmale. Unsere Ergebnisse erlauben somit neue Einblicke in die Lohnstrukturen und Lohnbildungsprozesse von Betrieben und helfen, Ansatzpunkte für die Verringerung von Entgeltungleichheit aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Betriebliche Personalpolitik bei heterogenen Arbeitsmärkten (2011)
Zitatform
Beckmann, Michael, Grit Mühler & Bernd Schauenberg (2011): Betriebliche Personalpolitik bei heterogenen Arbeitsmärkten. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 1/2, S. 111-118. DOI:10.1007/s12651-011-0064-8
Abstract
"Der Beitrag zeigt auf, welche Flexibilisierungspotentiale sich heutzutage für Unternehmen ergeben, um auf die stetig ansteigenden Anforderungen an alle Arbeitsmarktakteure und die damit verbundene Heterogenisierung des Arbeitsmarkts reagieren zu können. Dabei wird die betriebliche Nachfrage nach zwei Personengruppen, nämlich weiblichen und älteren Arbeitskräften, besonders in den Blick genommen. Unsere Ausführungen fokussieren sich zudem auf zwei unternehmerische Handlungsfelder, die aus unserer Sicht die meisten Flexibilisierungspotentiale bieten: die Weiterqualifikation der Beschäftigten und die Nutzung flexibler Beschäftigungsverhältnisse in Form von Leiharbeit und befristeten Verträgen. Basierend auf Analysen umfangreicher Unternehmens- und Individualdatensätze können wir zeigen, dass die Veränderungen des technologischen und organisatorischen Wandels zum Vorteil von Frauen sowie jüngeren Arbeitnehmern, jedoch zum Nachteil der Männer und älterer Arbeitnehmer auszufallen scheinen. Der Einsatz von Weiterbildung, befristeten Verträgen und Leiharbeit zeigt positive Effekte, sowohl für die Unternehmen wie auch die Beschäftigten. Die vorgestellten Ergebnisse ermöglichen es Unternehmen, effektiver auf eventuelle demografische und arbeitsangebotsbedingte Engpässe reagieren zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Beschäftigungs- und Lohnwirkungen von betrieblichen Reorganisationsprozessen (2011)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2011): Beschäftigungs- und Lohnwirkungen von betrieblichen Reorganisationsprozessen. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 1/2, S. 65-72., 2011-01-25. DOI:10.1007/s12651-011-0053-y
Abstract
"Betriebliche Reorganisationsprozesse sind durch verschiedene Bündel geschäftspolitischer, arbeitsorganisatorischer und personalpolitischer Maßnahmen, wie z. B. dem Abbau von Hierarchieebenen, Gruppenarbeit, job-rotation, Weiterbildung, Anreizentlohnung und flexibler Arbeitszeiten, als Einzelmaßnahmen aber auch in ihrem Zusammenwirken auf die Beschäftigung und Entlohnung von Erwerbstätigen auf unterschiedlichen Qualifikationsstufen gekennzeichnet. Die Verlagerung von Kompetenzen, Gruppenarbeit oder ein engerer Kundenkontakt erfordern Kommunikationsfähigkeit, Sozialkompetenz, Urteilsvermögen, Initiative und neben Kreativität auch die Eigenschaft, mit anderen zusammenzuarbeiten. Werden diese Fertigkeiten eher besser qualifizierten Mitarbeitern zugeschrieben, ist ein Unternehmen, das organisatorische Änderungen durchführt, bestrebt, ein entsprechend hohes Qualifikationsniveau zu etablieren. Insofern erscheint die Hypothese gerechtfertigt, dass betriebliche Reorganisationsmaßnahmen adverse Beschäftigungseffekte für Un- und Angelernte zur Folge haben. Mit dem aus den Daten des IAB-Betriebspanels und der Sozialversicherungsdaten erstellten Linked-Employer-Employee-Datensatz konnten die erwarteten positiven Auswirkungen des organisatorischen Wandels auf die betriebliche Arbeitsnachfrage belegt werden. Hinsichtlich des 'skill bias' des organisatorischen Wandels konnten allerdings durch Nachfrageschätzungen für einzelne Qualifikationsgruppen keine Hinweise gefunden werden. Auch bei den verallgemeinerten Leontief-Kostenfunktionen abgeleiteten Nachfragefunktionen für vier Qualifikationsgruppen, die als 'seemingly unrelated regressions' (SUR) geschätzt werden, konnte der signifikante Einfluss der Variablen, die betriebliche Reorganisationsprozesse erfassen, nachgewiesen werden. Hinweise auf einen 'skill bias' des organisatorischen Wandels konnten wiederum nicht gefunden werden. Außerdem zeigen sich positive Lohneffekte und stabilisierende Beschäftigungseffekte häufiger für Beschäftigte mit mittlerem oder hohem Ausbildungsstand. Dieses Ergebnis spricht für die Hypothese des qualifikationsverzerrenden organisatorischen Wandels. Eindeutig ihre Beschäftigung destabilisierende Effekte lassen sich für Un- und Angelernte allerdings mit der vorliegenden Untersuchung trotz der Anwendung alternativer methodischer Ansätze nicht feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Heterogenität der Beschäftigungsdynamik und Segmentierungsphänomene auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2011)
Boockmann, Bernhard; Steffes, Susanne;Zitatform
Boockmann, Bernhard & Susanne Steffes (2011): Heterogenität der Beschäftigungsdynamik und Segmentierungsphänomene auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 1/2, S. 103-109. DOI:10.1007/s12651-011-0056-8
Abstract
"Der Artikel präsentiert empirische Ergebnisse und Schlussfolgerungen zur Frage der betriebliche Mobilität von Arbeitnehmern und ihrer Determinanten vor dem Hintergrund verschiedener ökonomischer Theorien und unter Berücksichtigung der Institutionen des deutschen Arbeitsmarktes. Ziel ist es insbesondere, diejenigen Teilbereiche des Arbeitsmarktes zu identifizieren, die besonders dynamisch oder die besonders inflexibel sind. Schlussfolgerungen betreffen einerseits die Personalpolitik der Betriebe, andererseits gezielte Förderungen zur Integration von Arbeitslosen in stabile Erwerbsverhältnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Effects of cultural diversity on individual establishments (2011)
Zitatform
Brunow, Stephan & Uwe Blien (2011): Effects of cultural diversity on individual establishments. (Norface migration discussion paper 2011-06), London, 19 S.
Abstract
Internationale Einwanderung beeinflusst den Grad der kulturellen Vielfalt in der Erwerbsbevölkerung. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Konsequenzen von Einwanderung bezüglich des Grades der kulturellen Vielfalt mittels Beschäftigungsfunktionen für einzelne Unternehmen. Die Theorie hinter der empirischen Analyse basiert auf einem turned-around New Economic Geography Modell. Datenbasis ist ein Linked-Employer-Employee-Datensatz aus einer Kombination des IAB-Betriebspanels mit der Beschäftigungsstatistik Deutschlands, der sehr detaillierte Informationen über einzelne Arbeitskräfte und Unternehmen bereithält. In der empirischen Analyse wird gezeigt, dass die Beschäftigung geringer ist, wenn der Grad der Vielfalt höher ist und der Ertrag eines individuellen Unternehmens als gegeben betrachtet wird. Aus diesem Ergebnis kann unter den Bedingungen eines monopolistischen Wettbewerbs (elastische Produktnachfrage implizierend) abgeleitet werden, dass das Unternehmen einen relativ großen Teil des Marktes besetzen kann. Schließlich impliziert dies eine relativ hohe Arbeitsnachfrage. (IAB)
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Unobserved individual and firm heterogeneity in wage and job-duration functions: evidence from German linked employer-employee data (2011)
Zitatform
Cornelissen, Thomas & Olaf Hübler (2011): Unobserved individual and firm heterogeneity in wage and job-duration functions. Evidence from German linked employer-employee data. In: German Economic Review, Jg. 12, H. 4, S. 469-489. DOI:10.1111/j.1468-0475.2010.00528.x
Abstract
"We analyse the correlations between individual and firm fixed effects, and wage and job-duration functions. Our results for large firms suggest that low-wage firms tend to be stable firms, suggesting that lower wages can buy job stability. Furthermore, high-wage workers sort into the stable low-wage firms. Our interpretation is that high-wage workers have a higher wage to insure against job loss and can afford more easily to forgo wages in favour of job stability. This may provide an explanation of the puzzle identified in previous literature that high-wage workers are matched to low-wage firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How do industries and firms respond to changes in local labor supply? (2011)
Zitatform
Dustmann, Christian & Albrecht Glitz (2011): How do industries and firms respond to changes in local labor supply? (IZA discussion paper 6257), Bonn, 42 S.
Abstract
"In this paper, we investigate how changes in the skill mix of local labor supply are absorbed by the economy. We distinguish between three adjustment mechanisms: through factor prices, through an expansion in the size of those production units that use the more abundant skill group more intensively, and through more intensive use of the more abundant skill group within production units. We investigate which of these channels is dominant. We contribute to the existing literature by analyzing these adjustments on the level of firms, rather than industries, and by assessing the role of new firms in the absorption process of labor supply shocks. Our analysis is based on administrative data, comprising the entirety of firms in Germany over a 10 years period. We find that, while factor price adjustments are important in the non-tradable sector, labor supply shocks do not induce factor price changes in the tradable sector. In this sector, most of the adjustment to changes in relative factor supplies takes place within firms by changing relative factor intensities. Given the non-response of factor prices, this finding points towards changes in production technology. Our results further show, that firms that enter and exit the market are an important additional channel of adjustment. Finally, we demonstrate that an industry level analysis is likely to over-emphasize technology-based adjustments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Qualifikation und Innovation (2011)
Frietsch, Rainer;Zitatform
Frietsch, Rainer (2011): Qualifikation und Innovation. (ISI-Schriftenreihe Innovationspotenziale), Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 168 S.
Abstract
"Die Humankapitaltheorie sieht Bildung als Kapital, das Individuen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Humankapital bildet einen wichtigen Input in den Innovationsprozess, wodurch Anreize für oder gegen die Investition in Humankapital ins Interesse der Innovationsforschung rücken. Es wird zunächst der theoretische Zusammenhang zwischen Innovation und Bildung erörtert, ehe dieser Zusammenhang überprüft und Bildungsrenditen als Anreiz für Investitionen empirisch untersucht werden. Die Ergebnisse belegen einen starken und stabilen Zusammenhang zwischen Bildung und Innovation. Allerdings scheinen FuE-Aufwendungen und Bildung der Beschäftigten alleine, Innovationen immer weniger erklären zu können. Des Weiteren sind die Bildungsrenditen in der gewerblichen Wirtschaft seit den 1980er Jahren zurückgegangen. Unterstellt man eine Signalwirkung dieser Renditen, dann sind auch die Anreize für eine Investition gesunken. Daneben lautet eine Schlussfolgerung, dass es nicht zu massiven Engpässen bei Hochqualifizierten gekommen ist, was häufig öffentlich diskutierten Unterstellungen widerspricht. Die eigenen Schätzungen der Bildungsrenditen belegen jedenfalls, dass gerade Ingenieure und Naturwissenschaftler zu den relativen Verlierern der Entwicklung der Bildungsrenditen gehören." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Separating wheat and chaff: age-specific staffing strategies and innovative performance at the firm level (2011)
Zitatform
Frosch, Katharina, Christian Göbel & Thomas Zwick (2011): Separating wheat and chaff: age-specific staffing strategies and innovative performance at the firm level. (ZEW discussion paper 2011-047), Mannheim, 25 S.
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht die altersbezogene Personalpolitik deutscher Betriebe und deren Einfluss auf die Innovationsfähigkeit. Zuerst wird dargestellt, wie Betriebe verhindern, dass ihre Belegschaften altern. Beispielsweise werden bevorzugt jüngere Beschäftigte eingestellt und ältere Beschäftigte verlassen den Betrieb. Anschließend wird geprüft, ob bestimmte Einstellungs- und Entlassungsstrategien stärker in bestimmten wirtschaftlichen Umständen erfolgen. In einem zweiten Schritt wird analysiert, ob die Innovationsleistung von Betrieben mit deren Personalpolitik zusammenhängt. Die Analyse von verknüpften Beschäftigten-Betriebsdaten zeigt, dass die Mehrheit der untersuchten Betriebe sich durch das Einstellen jüngerer Beschäftigte verjüngt. Die Hälfte dieser Betriebe entlassen zudem Beschäftigte, die älter als der Durchschnitt der Belegschaft sind. Wir finden zudem, dass sich die Altersheterogenität in wachsenden Betrieben erhöht. Schließlich finden wir keine Evidenz dafür, dass eine jugendzentrierte Personalpolitik die Innovationsfähigkeit der Betriebe verbessert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Separating wheat and chaff: age-specific staffing strategies and innovative performance at the firm level (2011)
Zitatform
Frosch, Katharina, Christian Göbel & Thomas Zwick (2011): Separating wheat and chaff: age-specific staffing strategies and innovative performance at the firm level. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 4, S. 321-338. DOI:10.1007/s12651-011-0091-5
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht die altersbezogene Personalpolitik deutscher Betriebe und deren Einfluss auf die Innovationsfähigkeit. Zuerst wird dargestellt, wie Betriebe verhindern, dass ihre Belegschaften altern. Beispielsweise werden bevorzugt jüngere Beschäftigte eingestellt und ältere Beschäftigte verlassen den Betrieb. Anschließend wird geprüft, ob bestimmte Einstellungs- und Entlassungsstrategien stärker in bestimmten wirtschaftlichen Umständen erfolgen. In einem zweiten Schritt wird analysiert, ob die Innovationsleistung von Betrieben mit deren Personalpolitik zusammenhängt. Die Analyse von verknüpften Beschäftigten-Betriebsdaten zeigt, dass die Mehrheit der untersuchten Betriebe sich durch das Einstellen jüngerer Beschäftigte verjüngt. Die Hälfte dieser Betriebe entlassen zudem Beschäftigte, die älter als der Durchschnitt der Belegschaft sind. Wir finden zudem, dass sich die Altersheterogenität in wachsenden Betrieben erhöht. Schließlich finden wir keine Evidenz dafür, dass eine jugendzentrierte Personalpolitik die Innovationsfähigkeit der Betriebe verbessert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Age and productivity - sector differences? (2011)
Zitatform
Göbel, Christian & Thomas Zwick (2011): Age and productivity - sector differences? (ZEW discussion paper 2011-058), Mannheim, 34 S.
Abstract
"Im Laufe der letzten Jahre stieg das Durchschnittsalter der Beschäftigten in fast allen entwickelten Industrieländern stark an. Falls der Alterungsprozess die Produktivität der Beschäftigten in verschiedenen Wirtschaftssektoren unterschiedlich beeinflusst, hängen die zu erwartenden Folgen für die Leistungsfähigkeit der Volkswirtschaften auch von ihrer jeweiligen Industriestruktur ab. Vor diesem Hintergrund geht diese Studie der Frage nach, ob Änderungen in der Altersstruktur der Belegschaften in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen unterschiedliche Wirkungen auf die Produktivität haben. Dazu messen wir den Produktivitätsbeitrag der Beschäftigten in einzelnen Altersgruppen für den Dienstleistungssektor, das verarbeitende Gewerbe sowie die metallverarbeitende Industrie. Mit repräsentativen Paneldaten für Deutschland kann hierbei zusätzlich der Einfluss zahlreicher Charakteristika der Betriebe und ihres Personals auf die Produktivität über die Zeit hinweg berücksichtigt werden. Die berechneten Alters-Produktivitätsprofile sprechen dafür, dass zwischen den ausgewählten Sektoren keine signifikanten Unterschiede in der altersabhängigen Produktivität bestehen. Dies scheint zunächst erstaunlich, da beispielsweise die mit dem Alter abnehmende körperliche Leistungsfähigkeit je nach Sektor eine unterschiedlich starke Rolle spielen sollte. Einen möglichen Erklärungsansatz für dieses Ergebnis liefern die sektoralen Unterschiede bei der Anwendung spezifischer Personalmaßnahmen für ältere Beschäftige. Möglicherweise gelingt es den Betrieben, die unterschiedlichen Anforderungen an ihre älteren Beschäftigten durch gezielte Maßnahmen zu kompensieren. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse ist zu erwarten, dass der Einfluss von alternden Beschäftigten auf die gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit entwickelter Industrieländernb kaum von deren spezifischen Industriestruktur abhängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: De Economist, online first (2011), 23 S. -
Literaturhinweis
Behindern Flächentarifverträge eine betriebliche Differenzierung der Entlohnung? (2011)
Zitatform
Gürtzgen, Nicole (2011): Behindern Flächentarifverträge eine betriebliche Differenzierung der Entlohnung? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 44, H. 1/2, S. 155-161. DOI:10.1007/s12651-011-0055-9
Abstract
"Der Beitrag beleuchtet die Rolle der Tarifbindung für die Anpassungsfähigkeit von Löhnen an firmenspezifische Erfordernisse. Die empirische Evidenz auf Basis deutscher Linked Employer-Employee Daten deutet daraufhin, dass unter Flächentarifverträgen die individuelle Entlohnung weitgehend von der betriebsspezifischen Ertragssituation entkoppelt ist. Eine differenziertere Betrachtung der Bedeutung der Frequenz von Ertragsveränderungen zeigt jedoch, dass die Inflexibilität von Löhnen vor allem durch die Insensitivität der Entlohnung gegenüber kurzfristigen Schocks determiniert wird. Im Hinblick auf die Reaktion auf langfristige Veränderungen der betrieblichen Ertragslage lässt sich zumindest für größere Betriebe eine Anpassungsfähigkeit der Entlohnung nachweisen. Zudem zeigt eine nähere Betrachtung der Bedeutung der Branchenheterogenität, dass die Wettbewerbsnachteile, die sich infolge der zentralisierten Lohnfindung für schwächere Unternehmen ergeben, in den Tarifverhandlungen in Form von niedrigeren Tarifabschlüssen in heterogeneren Branchen a-priori berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Firm leadership and the gender pay gap: do active owners discriminate more than hired managers? (2011)
Zitatform
Hirsch, Boris & Steffen Müller (2011): Firm leadership and the gender pay gap. Do active owners discriminate more than hired managers? (LASER discussion papers 46), Erlangen u.a., 20 S.
Abstract
"Auf Grundlage eines großen deutschen Firmen-Beschäftigten-Datensatzes untersuchen wir Unterschiede im unerklärten geschlechtsspezifischen Lohndifferential zwischen eigentümer- und managergeführten Betrieben. Wir stellen die Hypothese auf, dass eigentümergeführte Betriebe höhere Lohndifferentiale aufweisen sollten, da aktive Eigentümer im Vergleich zu angestellten Managern in der Auslebung ihrer kostspieligen diskriminatorischen Präferenzen weniger gehemmt sein dürften. Empirisch finden wir statistisch wie ökonomisch signifikant höhere Lohndifferentiale in eigentümergeführten Betrieben. Eine gründlichere Untersuchung dieser Ergebnisse durch Beschränkung der Stichproben auf hinreichend ähnliche eigentümer- und managergeführte Betriebe lässt diese markanten Lohndifferentiale jedoch verschwinden. Unsere Ergebnisse deuten daher nicht darauf hin, dass aktive Eigentümer tatsächlich per se mehr diskriminieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sensitivity of matching-based program evaluations to the availability of control variables (2011)
Zitatform
Lechner, Michael & Conny Wunsch (2011): Sensitivity of matching-based program evaluations to the availability of control variables. (Universität St. Gallen Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2011-05), Sankt Gallen, 76 S.
Abstract
"Based on new, exceptionally informative and large German linked employer-employee administrative data, we investigate the question whether the omission of important control variables in matching estimation leads to biased impact estimates of typical active labour market programs for the unemployed. Such biases would lead to false policy conclusions about the cost-effectiveness of these expensive policies. Using newly developed Empirical Monte Carlo Study methods, we find that besides standard personal characteristics, information on individual health and firm characteristics of the last employer are particularly important for selection correction. Moreover, it is important to account for past performance on the labour market in a very detailed and flexible way. Information on job search behaviour, timing of unemployment and program start, as well as detailed regional characteristics are also relevant." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Low-wage careers: Are there dead-end firms and dead-end jobs? (2011)
Zitatform
Mosthaf, Alexander, Claus Schnabel & Jens Stephani (2011): Low-wage careers: Are there dead-end firms and dead-end jobs? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 43, H. 3, S. 231-249., 2010-07-01. DOI:10.1007/s12651-010-0036-4
Abstract
"Mit repräsentativen, verbundenen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten der Bundesagentur für Arbeit verdeutlicht diese Studie, dass nur jeder siebte Vollzeitbeschäftigte, der 1998/99 einen Niedriglohn (von weniger als zwei Dritteln des Medianlohns) bezog, bis 2003 den Niedriglohnsektor verlassen konnte. Bivariate Probit-Schätzungen mit endogener Selektion deuten darauf hin, dass die Aufwärtsmobilität für jüngere und besser qualifizierte Geringverdiener höher ausfällt, wohingegen Frauen deutlich weniger erfolgreich sind. Wir zeigen, dass auch die Merkmale des Beschäftigungsbetriebes die Aufstiegswahrscheinlichkeit beeinflussen. Insbesondere kleinere Betriebe und solche mit einem hohen Anteil von Niedriglohnbeschäftigten scheinen häufig Sackgassen für Geringverdiener darzustellen. Die Wahrscheinlichkeit, den Niedriglohnsektor zu verlassen, ist ferner relativ gering, wenn man in bestimmten (meist weniger qualifizierten) Jobs verharrt. Die Abwanderung aus solchen Betrieben und Beschäftigungen, die Sackgassen darstellen, dürfte deshalb ein wichtiges Mittel sein, um höhere Löhne zu erzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere , 66
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: LASER discussion papers , 37
- frühere (möglw. abweichende) Version erschienen als: IZA discussion paper , 4696
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Literaturhinweis
The exporter wage premium reconsidered: destinations, distances and linked employer-employee data (2011)
Schmillen, Achim;Zitatform
Schmillen, Achim (2011): The exporter wage premium reconsidered. Destinations, distances and linked employer-employee data. (Osteuropa-Institut Regensburg. Working papers 305), Regensburg, 24 S.
Abstract
"This study uses detailed, reliable and up-to-date linked employer-employee data that take account of both the demand and the supply side of the labor market to challenge the conventional wisdom of a universal exporter wage premium. It investigates whether for German establishments an exporter wage premium can be found irrespective of export destination and the distance between export origin and destination. As expected, it finds that exporters generally pay higher wages than non-exporters. But it also shows that only exporting to certain countries is associated with a wage premium. Moreover, such a premium exists only for establishments that ship goods over a relatively long distance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Alterung und Arbeitsmarkt: eine Untersuchung zum Einfluss des Alters von Beschäftigten auf Produktivität, Innovation und Mobilität (2011)
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Schneider, Lutz (2011): Alterung und Arbeitsmarkt. Eine Untersuchung zum Einfluss des Alters von Beschäftigten auf Produktivität, Innovation und Mobilität. (IWH-Sonderheft 2011,03), Halle, 208 S.
Abstract
"Die Untersuchung hat die Folgen der Alterung von Beschäftigten auf den Arbeitsmarkt zum Gegenstand. Namentlich werden die Produktivitäts- und Lohn-, die Innovations- sowie die Mobilitätseffekte des Alters auf empirischem Weg analysiert. Der räumliche Fokus liegt dabei auch dem deutschen Arbeitsmarkt; als Datenbasis fungieren Personen- und Betriebsdaten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg (IAB). Mit Blick auf die Produktivitäts- und Lohnwirkung des Alters liefert die ökonometrische Analyse von Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Hinweise auf einen positiven Einfluss des Anteils der mittleren Jahrgänge auf die betriebliche Produktivität. Es bestätigt sich der umgekehrt u-förmige Verlauf des Alters-Produktivitätsprofils, der auch in anderen Ländern gefunden wurde. Die Analyse der Produktivitäts-Lohn-Relation im Altersverlauf erbringt ferner deutliche Belege für ein ungleiches Muster beider Profile. Insbesondere die Altersgruppe der 41-50-Jährigen scheint im Vergleich zur Referenzgruppe der über 50-Jährigen aber auch zur Gruppe der 15-30-Jährigen deutlich unter Produktivität entlohnt zu werden. Hinsichtlich des Einflusses der Altersstruktur auf das betriebliche Innovationsverhalten erbringt die mikroökonometrische Untersuchung ebenfalls Belege für einen umgekehrt u-förmigen Verlauf - die Gruppe der Beschäftigten im Alter von ca. 40 Jahren treibt demnach den betrieblichen Innovationsprozess am stärksten. Ein weiterer Befund der Analyse betrifft die Wirkung von Altersheterogenität. Der erwartet positive Innovationseinfluss einer altersgemischten Belegschaft konnte hier nicht belegt werden. Was die Mobilitätseffekte des Alters betrifft, so besagen die Ergebnisse der Arbeit, dass das ein höheres Alter von Erwerbstätigen die - betriebliche und berufliche - Job-Mobilität dämpft. Das geschätzte Mehrgleichungsmodell macht sichtbar, dass sich der Lohn Älterer durch einen Wechsel nur vergleichsweise wenig oder überhaupt nicht verbessern lässt, mithin für die meisten Älteren keine finanziellen Mobilitätsanreize gegeben sind. Die zweite Erkenntnis der Analyse besteht darin, dass das Alter auch nach Kontrolle dieses für Ältere fehlenden Lohnanreizes immer noch signifikant negativ auf die Wechselneigung wirkt. Neben dem Beitrag zur wirtschaftswissenschaftlichen Forschung haben die Untersuchungsergebnisse auch Bedeutung für betriebliches und staatliches Handeln. Allgemein gesprochen sind beide Ebenen aufgefordert, die Herausforderungen des demographischen Wandels für die Produktivitätsentwicklung zu bewältigen. Dies ist einerseits erforderlich, um die nötigen Ressourcen für eine Gesellschaft zu generieren, in der sich ein steigender Anteil im nicht-erwerbsfähigen Alter befindet. Andererseits ist dies unerlässlich, um den wachsenden Anteil der Älteren, die noch im erwerbsfähigen Alter sind, mit echten Beschäftigungschancen auszustatten und so Erwerbstätigkeit im Kontext einer alternden Gesellschaft zu unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Why training older employees is less effective (2011)
Zitatform
Zwick, Thomas (2011): Why training older employees is less effective. (ZEW discussion paper 2011-046), Mannheim, 29 S.
Abstract
"Die Alterung der Belegschaften erhöht den Stellenwert lebenslangen Lernens für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Die meisten Beiträge zur Weiterbildung Älterer beziehen sich bisher auf deren relativ niedrige Teilnahme. Dieses Papier konzentriert sich hingegen auf die Effektivität von Weiterbildung im Laufe des Berufslebens. Es zeigt sich, dass die Weiterbildung älterer Beschäftigter in deren Selbstwahrnehmung weniger effektiv ist. Die Effektivität wird in Bezug auf Schlüsseldimensionen wie Karriereentwicklung, Einkommenssteigerungen, Erwerb neuen Wissens, Flexibilität oder Arbeitsplatzsicherheit gemessen. Ältere Beschäftigte verbinden zudem weniger ambitionierte Ziele mit der Weiterbildungsteilnahme. Ein wichtiger Grund für diese Unterschiede ist, dass die Unternehmen nicht die 'richtigen' Weiterbildungsformen und Weiterbildungsinhalte anbieten. Gemäß theoretischen Überlegungen bevorzugen ältere Beschäftigte informelle Weiterbildung mit einem klaren Bezug zu praktischen und zeitnahen Problemen am Arbeitsplatz. Sie profitieren zudem eher von Weiterbildungsinhalten, die leichter mit kristallisierten Fähigkeiten bewältigt werden können, wie beispielsweise Kommunikations- und Managementtraining. Die Teilnahme älterer Beschäftigter an diesen effektiveren Weiterbildungsformen ist jedoch nicht höher. Andere Weiterbildungscharakteristiken wie beispielsweise Dauer, Finanzierung und die Marktseite von der die Initiative für die Weiterbildung ausgeht, sind überraschend ähnlich für alle Altersgruppen. Deshalb ist die falsche Allokation von Weiterbildungsinhalten und -formen ein wichtiger Grund für die geringere Effektivität bei älteren Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Seniority wages and establishment characteristics (2011)
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Zwick, Thomas (2011): Seniority wages and establishment characteristics. In: Labour economics, Jg. 18, H. 6, S. 853-861. DOI:10.1016/j.labeco.2011.06.003
Abstract
"A representative linked employer-employee panel and an innovative two-step estimation strategy are used to show that large and profitable establishments as well as establishments with a highly qualified workforce pay high seniority wages. Also collective bargaining coverage, works councils and reduced working time for older employees are positively correlated with seniority wages, the share of foreigners, females as well as initial wage levels for job entrants are negatively correlated. These results support an agency based motivation for seniority wages with older employees' wages set higher than their productivity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Rolle von Betriebsräten und Gewerkschaften bei Senioritätsentlohnung (2011)
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Zwick, Thomas (2011): Die Rolle von Betriebsräten und Gewerkschaften bei Senioritätsentlohnung. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 18, H. 1/2, S. 119-131.
Abstract
"Weshalb bezahlen Arbeitgeber Löhne, die mit der Betriebszugehörigkeit steigen? Die Prinzipal-Agent-Theorie betont, dass Arbeitgeber ihre Beschäftigten an sich binden und motivieren wollen, indem sie ihnen einen relativ niedrigen Einstiegslohn sowie im Laufe der Betriebszugehörigkeit stärker steigende Löhne bezahlen, als dies deren steigende Produktivität rechtfertigen würde. Dieser Beitrag versucht die empirische Relevanz der Prinzipal- Agent-Theorie zu testen und geht hierbei insbesondere auf die Rolle von Betriebsräten und Gewerkschaften ein. Er bestätigt die theoretischen Vorhersagen, die positive Einflussmöglichkeiten beider Institutionen nahe legen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Segregation (2010)
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Achatz, Juliane, Miriam Beblo & Elke Wolf (2010): Berufliche Segregation. In: Projektgruppe GiB (Hrsg.) (2010): Geschlechterungleichheiten im Betrieb : Arbeit, Entlohnung und Gleichstellung in der Privatwirtschaft, S. 89-139.
Abstract
"Wie auf dem gesamten Arbeitsmarkt gibt es auch innerhalb von Betrieben eine ausgeprägte Trennung von Frauen- und Männerarbeit mit jeweils unterschiedlichen Aufgaben, Berufsfeldern und hierarchischen Positionen. Die berufliche Segregation auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich am deutlichsten bei der Überrepräsentation von Männern in handwerklichen, gewerblich-technischen und Ingenieurberufen und der Überrepräsentation von Frauen in Büro-, Verkaufs- und Dienstleistungsberufen. Betriebe spielen bei der Verteilung von Frauen- und Männerarbeit eine zentrale Rolle, da sie über Einstellungen, Beförderungen und Entlassungen entscheiden sowie Anforderungs- und Aufgabenprofile für Stellenbesetzungen festlegen. In derartige Zuweisungsentscheidungen fließen stereotype Annahmen über Geschlechterunterschiede bei Wertvorstellungen, Neigungen, Fähigkeiten wie auch über die häusliche Rollenteilung ein. Innerhalb von Betrieben ist die berufliche Geschlechtertrennung zwischen 1996 und 2005 gesunken. Gleichstellungspolitische Maßnahmen sollten vor allem auf den Abbau der vertikalen Segregation und die damit in Zusammenhang stehende Lohnungleichheit gerichtet sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
German works councils and the anatomy of wages (2010)
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Addison, John T., Paulino Teixeira & Thomas Zwick (2010): German works councils and the anatomy of wages. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 63, H. 2, S. 247-270.
Abstract
"Using matched employer-employee data from the German LIAB for 2001, the authors found that German works councils are in general associated with higher earnings, even after accounting for establishment- and worker heterogeneity. Works council wage premia exceed those of collective bargaining and are higher, in fact, where both institutions are present in the workplace. The authors also found evidence indicating that works councils benefit women relative to men and appear to favor foreign, east-German, and service-sector workers as well. Separate evidence from quantile regressions suggests that the conjunction of works council presence and collective bargaining is important to the narrowing process. In smaller plants even the presence of a works council markup depends on the coexistence of the works council entity with the machinery of collective bargaining." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- NEPS-SC8-ADIAB Schüler Klasse 5, Eltern, Lehrer und Schulleitung
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
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- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
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- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
