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Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildungsbeteiligung und Weiterbildungshürden bei Arbeitsuchenden und Erwerbstätigen (2025)

    Helbig, Laura; Leber, Ute; Trahms, Annette; Vicari, Basha ; Hesener, Carlotta;

    Zitatform

    Helbig, Laura, Carlotta Hesener, Ute Leber, Annette Trahms & Basha Vicari (2025): Weiterbildungsbeteiligung und Weiterbildungshürden bei Arbeitsuchenden und Erwerbstätigen. (IAB-Forschungsbericht 26/2025), Nürnberg, 44 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2526

    Abstract

    "Trotz der hohen Bedeutung, die der Weiterbildung in der modernen Arbeitswelt zukommt, nehmen nicht alle Personengruppen gleichermaßen an Weiterbildung teil. Unser Beitrag gibt einen Einblick in die Strukturen der Weiterbildungsbeteiligung und versucht, mögliche Hürden zu identifizieren, die die Weiterbildungsteilnahme erschweren oder verhindern. Dazu präsentieren wir Ergebnisse aus der Erwachsenenstudie des Nationalen Bildungspanels (NEPS-SC6) und betrachten neben der non-formalen, kursförmig organisierten Weiterbildung auch informelle Lernaktivitäten, wie z.B. das Lesen von Fachliteratur. In unseren Auswertungen differenzieren wir zwischen Erwerbstätigen und Arbeitsuchenden. Unsere Analysen zeigen zunächst, dass die Weiterbildungsbeteiligung eng mit der Qualifikation und dem Alter zusammenhängt. So nehmen (erwerbstätige und arbeitsuchende) Höherqualifizierte und mittlere Altersgruppen häufiger an non-formaler Weiterbildung teil als geringqualifizierte sowie jüngere und ältere Personen. Bezüglich der Teilhabe an informeller Weiterbildung finden wir dagegen einen Zusammenhang nur für die Qualifikation, nicht aber für das Alter. Unterschiede zwischen non-formaler und informeller Weiterbildung sind zudem auch beim Geschlecht zu beobachten: Arbeitsuchende und erwerbstätige Frauen nehmen häufiger an non-formaler Weiterbildung teil, Männer dagegen häufiger an informellen Lernaktivitäten. Auch zeigen unsere Analysen für die Gruppe der Erwerbstätigen, dass Personen mit höheren Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) häufiger an non-formaler und an informeller Weiterbildung partizipieren als Personen mit geringeren Kompetenzen in diesem Bereich. Für die Gruppe der Arbeitsuchenden ergibt sich ein solches Muster lediglich für die informelle, nicht aber für die non-formale Weiterbildung. Neben Faktoren wie der Qualifikation, dem Alter, dem Geschlecht und der Kompetenzausstattung betrachten wir auch weitere Merkmale, die Hürden für die Weiterbildungsbeteiligung darstellen können. Hier ist zu erkennen, dass die Weiterbildungsbeteiligung in einem engen Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand steht. Dabei scheint ein schlechter Gesundheitszustand vor allem in der Gruppe der Arbeitsuchenden ein Hemmnis der Weiterbildungsteilnahme zu sein. Darüber hinaus beeinflussen die individuellen Erwartungen an den Nutzen und die Kosten einer Weiterbildung die Teilnahmewahrscheinlichkeit. Wenig überraschend gilt, dass die Weiterbildungsbeteiligung höher ist, wenn damit relativ große Nutzen- und relativ geringe Kostenerwartungen verbunden sind. Eine bedeutende Rolle spielt unseren Analysen zufolge auch die Information über Weiterbildungsangebote. Vor allem Arbeitsuchende fühlen sich häufig nur schlecht über Weiterbildungsmöglichkeiten informiert. Hier zeigt sich: Je weniger Information vorliegen, desto geringer ist die Weiterbildungsbeteiligung – und zwar sowohl bei den Erwerbstätigen als auch bei den Arbeitsuchenden. Schließlich ist auch die Weiterbildungsmotivation für eine Teilnahme von Bedeutung; allerdings kann nicht jeder, der eine Weiterbildung plant, diese auch tatsächlich umsetzen. Insgesamt deuten unsere Analysen darauf hin, dass die Weiterbildungsbeteiligung mit einer Vielzahl an Faktoren zusammenhängt, die Ansatzpunkte bieten, die Weiterbildungsteilnahme künftig zu verbessern. Mögliche Maßnahmen, um die Weiterbildungsbeteiligung zu erhöhen, betreffen etwa den Ausbau von Beratungs- und Informationsaktivitäten oder ein besseres Angebot an digitalen Lernformen, die den besonderen Bedürfnissen bestimmter Personengruppen eher gerecht werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung (2025)

    Hellwagner, Timon ; Söhnlein, Doris ; Yilmaz, Yasemin ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hellwagner, Timon, Doris Söhnlein, Enzo Weber & Yasemin Yilmaz (2025): Obwohl Fachkräfte fehlen, haben immer mehr junge Menschen keine Ausbildung. In: IAB-Forum H. 24.04.2025, 2025-04-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250424.01

    Abstract

    "Arbeitskräfte sind in Deutschland seit Jahren immer knapper geworden, in vielen Branchen sind insbesondere Engpässe bei den Fachkräften spürbar. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten des IAB, dass immer mehr junge Erwerbspersonen über keine Berufsausbildung verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Phasing out payroll tax subsidies (2025)

    Herget, Anna; Riphahn, Regina T. ;

    Zitatform

    Herget, Anna & Regina T. Riphahn (2025): Phasing out payroll tax subsidies. In: International Tax and Public Finance, Jg. 32, H. 5, S. 1501-1531. DOI:10.1007/s10797-024-09879-0

    Abstract

    "Many countries subsidize low-income employments or small jobs. These subsidies and their phasing out can generate labor market frictions and distort incentives. The German Minijob program subsidizes low-income jobs. It generates a ‘Minijob trap’ with substantial bunching along the earnings distribution. Since 2003, the newly introduced Midijob subsidy aims to reduce the Minijob-induced notch in the net earnings distribution. Midijobs reduce payroll taxes for employments above the Minijob earnings ceiling. We investigate whether introducing Midijobs reduced the Minijob trap. We apply a regression discontinuity design using administrative data and a difference-in-differences estimation using survey data. While in both cases our results show a small positive overall effect of Midijobs on transitions out of Minijobs, they are effective only for a narrow treatment group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Pflege: Hohe Arbeitsbelastung, aber zumindest in der kurzen Frist kein Pflexit (2025)

    Heusler, Anna ; Senghaas, Monika ; Stephan, Gesine ; Kunaschk, Max; Struck, Olaf ; Wolff, Richard ; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Heusler, Anna, Max Kunaschk, Christopher Osiander, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Olaf Struck & Richard Wolff (2025): Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in der Pflege: Hohe Arbeitsbelastung, aber zumindest in der kurzen Frist kein Pflexit. In: IAB-Forum H. 23.04.2025, 2025-04-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250423.01

    Abstract

    "Die Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegesektor sind auch nach der Covid-19-Pandemie groß. Wie kann in Zukunft ein hochwertiges Angebot von Pflege- und Gesundheitsdienstleistungen gesichert werden – insbesondere angesichts des Arbeitskräftemangels, der sich im Zuge des demografischen Wandels weiter verschärften dürfte? In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des IAB und der Universität Bamberg wurden die Beschäftigung und die Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeberufen untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The employment statistics of severely disabled people: description and research potential (2025)

    Hiesinger, Karolin ; Pohlan, Laura ; Vetter, Franka ;

    Zitatform

    Hiesinger, Karolin, Laura Pohlan & Franka Vetter (2025): The employment statistics of severely disabled people: description and research potential. In: Journal for labour market research, Jg. 59, 2025-02-20. DOI:10.1186/s12651-025-00395-0

    Abstract

    "This article presents a description of the employment statistics of severely disabled people (BsbM) a unique administrative firm database of the German Federal Employment Agency. The data is collected as part of the process of administrating firm compliance with the disabled worker quota. This article examines the development of firms’ compliance with the disability quota over time and identifies factors associated with a higher likelihood of compliance. It also highlights the research opportunities offered by the dataset and its potential for further refinement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung : Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2024 (2025)

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Susanne Kohaut (2025): Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung : Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2024. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 78, H. 4, S. 297-303. DOI:10.5771/0342-300X-2025-4-297

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden aktuelle Ergebnisse zur Tarifbindung und der Existenz betrieblicher Interessenvertretungen in Deutschland präsentiert. Die Befunde basieren auf den jüngst erhobenen Daten des IAB -Betriebspanels, das vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB ) als alljährliche Befragung durchgeführt wird und als einzige repräsentative Datenquelle entsprechende Auskünfte in einer langen Zeitreihe für die Gesamtwirtschaft liefert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    Schwieriger Weg raus aus der Stütze: Nicht alle Betriebe bieten gute Chancen auf eine stabile Beschäftigung (2025)

    Hohendanner, Christian ; Bernhard, Sarah ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Sarah Bernhard (2025): Schwieriger Weg raus aus der Stütze: Nicht alle Betriebe bieten gute Chancen auf eine stabile Beschäftigung. In: IAB-Forum H. 09.07.2025, 2025-07-07. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250709.01

    Abstract

    "Wie stabil Beschäftigungsverhältnisse von Personen sind, die zuvor Grundsicherungsleistungen bezogen haben, hängt von vielen Faktoren ab. Dabei spielen neben individuellen Merkmalen wie Qualifikation und Berufserfahrung auch betriebliche und branchenspezifische Faktoren eine wichtige Rolle. Auch wenn Leistungsbeziehende eine Beschäftigung finden, ist diese häufig nicht stabil. Entscheidend für längerfristigen Erfolg sind Merkmale wie die wirtschaftliche Perspektive des Betriebs, Größe, Tarifbindung oder Weiterbildungsangebote." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Bernhard, Sarah ;
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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel am Arbeitsmarkt durch die ökologische Transformation - Folgen für Geschlechterverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt: Expertise für den Vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2025)

    Hohendanner, Christian ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian, Markus Janser & Florian Lehmer (2025): Strukturwandel am Arbeitsmarkt durch die ökologische Transformation - Folgen für Geschlechterverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt. Expertise für den Vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Berlin, 94 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Expertise untersucht erstmals quantitativ die strukturellen Veränderungen des Arbeitsmarktes in Deutschland im Hinblick auf geschlechtsbezogene Aspekte, die im Zuge der ökologischen Transformation entstehen. Wir verwenden hierfür einen Tasks-basierten Ansatz zur Identifikation der betroffenen Akteur*innen auf dem Arbeitsmarkt. Dazu werden der Greenness-of-Jobs Index (GOJI) (Janser 2019, 2024), das IAB-Berufepanel (Version 2012-2022, inkl. GOJI) sowie deskriptive Statistiken auf Basis des IAB-Betriebspanels herangezogen. Das IAB-Berufepanel wie die Auswertungen des IAB-Betriebspanels sind auf der Homepage des IAB öffentlich zugänglich und können für weitere Analysen genutzt werden. Zusätzlich werden Maßnahmen diskutiert, die helfen könnten, mögliche Ungleichheiten in der ökologischen Transformation abzufedern und zu überwinden. Ziel der Expertise ist es, den Sachverständigen für den Vierten Gleichstellungsbericht eine fundierte empirische Grundlage zu den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und deren potenziellen Folgen für Geschlechterverhältnisse durch die ökologische Transformation zu liefern. Die Expertise zeigt auf, inwiefern Frauen und Männer gleichermaßen oder unterschiedlich von den Entwicklungen des Arbeitsmarktes profitieren bzw. betroffen sind. Es wird dargestellt, in welchen Branchen und Berufen sich Tätigkeitsfelder verändert haben und neue Beschäftigungsverhältnisse entstanden bzw. weggefallen sind – jeweils mit besonderem Fokus auf die Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Vor dem Hintergrund aller zusammengetragenen Erkenntnisse wird abschließend diskutiert, inwiefern die bisherigen Ergebnisse darauf hindeuten, dass sich geschlechtsbezogene Unterschiede bzw. Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt in der ökologischen Transformation eher angleichen oder weiter auseinanderentwickeln." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2024: Mehr als acht von zehn Betrieben erwarten Personalprobleme (2025)

    Hohendanner, Christian ; Leber, Ute; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian, Ute Leber & Michael Oberfichtner (2025): Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2024: Mehr als acht von zehn Betrieben erwarten Personalprobleme. (IAB-Kurzbericht 07/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2507

    Abstract

    "Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel stellen die Betriebe vor große Herausforderungen. Das zeigt sich auch in ihrer Einschätzung der Personalprobleme: Aktuell erwarten mehr als 80 Prozent der Betriebe solche Probleme, während dies im Jahr 2010 auf weniger als jeden zweiten Betrieb zutraf. Neueste Auswertungen des IAB-Betriebspanels liefern einen Überblick über die Bedeutung verschiedener Personalprobleme und zeigen, welche Unterschiede dabei zwischen einzelnen Segmenten des Arbeitsmarkts bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Firms in the green transition (2025)

    Hohendanner, Christian ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian, Markus Janser & Florian Lehmer (2025): Firms in the green transition. In: IAB-Forum H. 30.06.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250630.01

    Abstract

    "Efforts to mitigate climate change and promote environmental sustainability have far-reaching implications for businesses and their employees. These efforts require firms to adapt their business models and processes to meet the demands of a greener economy. At the same time, it has become particularly challenging for firms to find employees with the necessary skills. This study shows that in Germany, firms with green skills are growing in importance, and may be somewhat better positioned to compete for labour." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fixed-term employment contracts: No negative wage effects in the transition to temporary employment (2025)

    Hohendanner, Christian ; Latner, Jonathan P. ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Jonathan P. Latner (2025): Fixed-term employment contracts: No negative wage effects in the transition to temporary employment. (IAB-Kurzbericht 13/2025 (en)), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2513.en

    Abstract

    "Befristete Arbeitsverträge gelten im Vergleich zu unbefristeten Verträgen als weniger attraktiv. Eine aktuelle IAB-Studie zeigt jedoch, dass sich befristete Verträge nicht unbedingt nachteilig auswirken müssen, wenngleich unbefristete Verträge aus Sicht der Beschäftigten vorzuziehen sind. Entscheidend sind vor allem die weitere Laufbahn und berufliche Entwicklung – weniger der Vertragstyp. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten lohnt ein differenzierter Blick auf die unterschiedlichen Beschäftigungsformen. Sowohl der Wechsel von befristeter in unbefristete Beschäftigung als auch umgekehrt führt nicht zu Lohnabschlägen. Zudem bieten beide Vertragsformen für Arbeitslose ähnliche Eingliederungschancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Befristete Arbeitsverträge: Keine negativen Lohneffekte beim Übergang in befristete Beschäftigung (2025)

    Hohendanner, Christian ; Latner, Jonathan P. ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Jonathan P. Latner (2025): Befristete Arbeitsverträge: Keine negativen Lohneffekte beim Übergang in befristete Beschäftigung. (IAB-Kurzbericht 13/2025 (de)), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2513

    Abstract

    "Befristete Arbeitsverträge gelten im Vergleich zu unbefristeten Verträgen als weniger attraktiv. Eine aktuelle IAB-Studie zeigt jedoch, dass sich befristete Verträge nicht unbedingt nachteilig auswirken müssen, wenngleich unbefristete Verträge aus Sicht der Beschäftigten vorzuziehen sind. Entscheidend sind vor allem die weitere Laufbahn und berufliche Entwicklung – weniger der Vertragstyp. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten lohnt ein differenzierter Blick auf die unterschiedlichen Beschäftigungsformen. Sowohl der Wechsel von befristeter in unbefristete Beschäftigung als auch umgekehrt führt nicht zu Lohnabschlägen. Zudem bieten beide Vertragsformen für Arbeitslose ähnliche Eingliederungschancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Ähnliche Treffer

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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung und betriebliche Mitbestimmung: keine Trendwende in Sicht (2025)

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Susanne Kohaut (2025): Tarifbindung und betriebliche Mitbestimmung: keine Trendwende in Sicht. In: IAB-Forum H. 30.05.2025, 2025-05-28. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250530.01

    Abstract

    "Die Koalition aus CDU/CSU und SPD plant, die Tarifbindung zu stärken, die Mitbestimmung weiterzuentwickeln und die Mitgliedschaft in Gewerkschaften steuerlich attraktiver zu gestalten. Dies nicht ohne Grund. Sowohl die Tarifbindung als auch die betriebliche Mitbestimmung in Deutschland verlieren weiter an Bedeutung. Mittlerweile arbeiten lediglich 41 Prozent aller Beschäftigten in Betrieben mit Branchentarifvertrag, weitere 8 Prozent in Betrieben mit Haustarifvertrag. Und in privatwirtschaftlichen Betrieben ab fünf Beschäftigten werden nur rund 37 Prozent der Beschäftigten durch Betriebsräte vertreten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    The contribution of employer changes to aggregate wage mobility (2025)

    Hollandt, Nils Torben; Müller, Steffen ;

    Zitatform

    Hollandt, Nils Torben & Steffen Müller (2025): The contribution of employer changes to aggregate wage mobility. In: Oxford economic papers, Jg. 77, H. 2, S. 490-515. DOI:10.1093/oep/gpae038

    Abstract

    "Wage mobility reduces the persistence of wage inequality. We develop a framework to quantify the contribution of employer-to-employer movers to aggregate wage mobility. Using three decades of German social security data, we find that inequality increased while aggregate wage mobility decreased. Employer-to-employer movers exhibit higher wage mobility, mainly due to changes in employer wage premia at job change. The massive structural changes following German unification temporarily led to a high number of movers, which in turn boosted aggregate wage mobility. Wage mobility is much lower at the bottom of the wage distribution, and the decline in aggregate wage mobility since the 1980s is concentrated there. The overall decline can be mostly attributed to a reduction in wage mobility per mover, which is due to a compositional shift toward lower-wage movers." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Parental Leave, Worker Substitutability, and Firms' Employment (2025)

    Huebener, Mathias ; Kühnle, Daniel ; Jessen, Jonas ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Huebener, Mathias, Jonas Jessen, Daniel Kühnle & Michael Oberfichtner (2025): Parental Leave, Worker Substitutability, and Firms' Employment. In: The Economic Journal, Jg. 135, H. 669, S. 1467-1495., 2024-12-06. DOI:10.1093/ej/ueae114

    Abstract

    "Motherhood and parental leave are frequent causes of worker absences and employment interruptions, yet little is known about their effects on firms. Based on linked employer-employee data from Germany, we examine how parental leave absences affect small-and medium-sized firms. We show that they anticipate the absence with replacement hirings in the six months before childbirth. A 2007 parental leave reform extending leave absences reduces firm-level employment and total wages up to three years after childbirth, driven by firms with few internal substitutes for the absent mother. However, we do not find longer-term effects on firms’ employment, wage bill, or likelihood to shut down. The reform led to an increase in replacement hirings, but firms did not respond to longer expected absences of mothers by subsequently hiring fewer young women. Overall, our findings show that anticipated, extended parental leave does not have a lasting impact on firms." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jessen, Jonas ; Oberfichtner, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt - Einflüsse und Entwicklungen: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9.7.2025 (2025)

    Hummel, Markus; Zika, Gerd ; Kunaschk, Max; Weber, Enzo ; Popp, Martin ; Kovalenko, Tim ; Schmidtke, Julia ; Kohaut, Susanne; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Hummel, Markus, Susanne Kohaut, Tim Kovalenko, Max Kunaschk, Martin Popp, Julia Schmidtke, Barbara Schwengler, Enzo Weber & Gerd Zika (2025): Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt - Einflüsse und Entwicklungen. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9.7.2025. (IAB-Stellungnahme 02/2025), Nürnberg, 18 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2502

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2025/2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung der folgenden Themen gebeten: - Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts - Auswirkungen der Handelspolitik, des Sondervermögens Infrastruktur und der erhöhten Verteidigungsausgaben auf den Arbeitsmarkt - Entwicklung der Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe - Auswirkungen der informellen Pflege auf den Arbeitsmarkt. Die Erkenntnisse, die das IAB bereits Juli 2025 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Konjunktur und Transformation: die kritische Gemengelage am Arbeitsmarkt (2025)

    Hutter, Christian ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Hutter, Christian & Enzo Weber (2025): Konjunktur und Transformation: die kritische Gemengelage am Arbeitsmarkt. In: IAB-Forum H. 23.01.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250123.01

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Schwächephase und einer tiefgreifenden Transformation zugleich. Diese Gemengelage von konjunkturellen und strukturellen Faktoren bestimmt auch das Arbeitsmarktgeschehen. Eine Befragung der Arbeitsagenturen zeigt, dass der Einfluss struktureller Faktoren auf die Entwicklung der Arbeitslosigkeit seit Ende 2022 stark zugenommen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hutter, Christian ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Befristete Beschäftigung in der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) (2025)

    Jaenichen, Ursula;

    Zitatform

    Jaenichen, Ursula (2025): Befristete Beschäftigung in der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB). (IAB-Forschungsbericht 11/2025), Nürnberg, 48 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2511

    Abstract

    "Seit dem Jahr 2011 erfolgen Beschäftigungsmeldungen zur Sozialversicherung mit einem neuen Tätigkeitsschlüssel, der das binäre Merkmal „befristete Beschäftigung“ enthält. Damit können in den administrativen Daten des IAB befristete und unbefristete Beschäftigungsverhältnisse unterschieden werden. Im vorliegenden Bericht wird mit der Stichprobe der Integrierten Arbeitsmarktbiografien (SIAB) – ergänzt durch die Daten des Betriebshistorikpanels – für die Jahre 2012 bis 2021 eine überwiegend deskriptive Analyse befristeter Beschäftigung vorgenommen. In der Literatur zu befristeter Beschäftigung steht oft die Frage im Mittelpunkt, inwieweit befristeten Arbeitsverträgen eine Brückenfunktion zukommt, durch die befristet Beschäftigte nach einer gewissen Zeit eine unbefristete Beschäftigung finden. Dabei ist von Bedeutung, ob sich befristete und unbefristete Beschäftigte in ihren sozio-ökonomischen Merkmalen und ihrer bisherigen Erwerbsbiografie voneinander unterscheiden. Auch die Qualität der Beschäftigung, die sich an eine Befristung anschließt, wird untersucht. Auf betrieblicher Seite werden unterschiedliche Strategien des Einsatzes befristeter Beschäftigung identifiziert. Dies sind die Flexibilisierung des Arbeitskräfteeinsatzes, aber auch eine verbesserte Bewerber*innenauswahl (Screening) während der befristeten Beschäftigung. Ein erster empirischer Schwerpunkt des vorliegenden Berichts ist die Beschreibung der Erzeugung und die Untersuchung der Qualität der Datenbasis. Dabei werden die einzelnen Meldungen zunächst zu betrieblichen Beschäftigungsepisoden verarbeitet. Die anhand der so aufbereiteten Daten ablesbare Entwicklung der Zugänge in befristete Beschäftigung deckt sich im Großen und Ganzen mit den Angaben aus anderen Datenquellen. Für die Untersuchung von Übergängen und Beschäftigungsdauern werden dann noch Beschäftigungsepisoden zu Beschäftigungsketten zusammengefasst und die Zeiten dazwischen als Nichtbeschäftigungsepisoden definiert. Ein zweiter empirischer Schwerpunkt besteht in der Untersuchung des Verlaufs und der Bestimmungsfaktoren von Übergängen aus Nichtbeschäftigung in befristete und unbefristete Beschäftigung. Die graphische Analyse von Nichtbeschäftigungsdauern deutet auf einen gewissen Anpassungsprozess hin, bei dem Personen mit zunehmender Häufigkeit von Nichtbeschäftigungsepisoden in der Erwerbsbiografie eher bereit sind, eine befristete Beschäftigung aufzunehmen. Die Dynamik im Übergang in befristete und unbefristete Beschäftigung zeigt sich bei Schätzung von Verweildauermodellen darin, dass nach etwa drei Monaten Nichtbeschäftigung die Chancen für die Aufnahme einer Beschäftigung geringer werden. Vor allem für Frauen ist nach einem Jahr wieder eine Zunahme der Übergangsraten in Beschäftigung zu beobachten, eventuell machen sich hier die Effekte von Elternzeiten bemerkbar. Hinsichtlich des Zusammenhangs des Übergangs in befristete und unbefristete Beschäftigung mit der vorangehenden Erwerbsbiografie ergibt sich ein „sowohl als auch“: Deutliche Statusabhängigkeit zeigt sich darin, dass frühere befristete Beschäftigung mit einer erhöhten Abgangsrate in erneute befristete Beschäftigung und oft auch mit einer geringeren Übergangsrate in unbefristete Beschäftigung einhergeht. Dies birgt die Gefahr der Verfestigung der mit Befristungen verbundenen Nachteile. Die Brückenfunktion befristeter Beschäftigung äußert sich darin, dass befristete Berufserfahrung auch beim Übergang in unbefristete Beschäftigung positiv gewertet wird. Dafür, dass eine unstete Erwerbsbiografie sich nicht zwangsläufig verfestigt, spricht auch, dass mehrfache Betriebswechsel mit höheren Übergangsraten in befristete und unbefristete Beschäftigung einhergehen. Auf Seite der Betriebe ist es zunächst die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen, die mit ungleichen Übergangsrisiken in befristete Beschäftigung einhergeht. Die Wirtschaftszweige dürften dabei unterschiedliche Personalbedarfe der Betriebe repräsentieren, etwa als Ergebnis einer schwankenden Produktnachfrage. Die Übergangsraten in befristete Beschäftigung sind für Betriebe mit unter 10 Beschäftigten deutlich niedriger. Dieser Befund wird hier dahingehend interpretiert, dass diese Betriebe vom Kündigungsschutz ausgenommen sind und befristete Beschäftigung daher wenig genutzt wird. Ein sehr deutlicher und positiver Zusammenhang ist zwischen der Übergangsrate in befristete Beschäftigung und dem Anteil befristet Beschäftigter im einstellenden Betrieb zu verzeichnen. Das zeigt, dass befristete Beschäftigung in einigen Betrieben routinemäßig genutzt wird. Für die Beschäftigten birgt dies das Risiko dauerhafter Instabilität. Ein dritter empirischer Schwerpunkt besteht in der Untersuchung der Dauer von befristet beginnender Beschäftigung. Zunächst wird für betriebliche Beschäftigungsepisoden gezeigt, dass befristet beginnende Episoden deutlich kürzer sind als unbefristete. Bei der Betrachtung von Beschäftigungsketten zeigt sich, dass nur aus befristeten Episoden bestehende Ketten weit kürzer sind als durchgängig unbefristete Beschäftigungsketten. Für befristet beginnende und in unbefristete Beschäftigung übergehende Beschäftigungsketten sind die Beschäftigungsdauern sogar länger als für durchgängig unbefristete Ketten. Werden befristet und unbefristet beginnende Beschäftigungsketten verglichen, zeigen sich für einige Merkmale deutliche Unterschiede. Auffällig ist hier erneut der bei befristeten Einstellungen hohe Anteil befristet Beschäftigter im einstellenden Betrieb. Im Ergebnis tragen unterschiedliche (beobachtete) Merkmale von befristet und unbefristet Beschäftigten und der sie einstellenden Betriebe zu den Unterschieden in den Beschäftigungsdauern bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaenichen, Ursula;
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  • Literaturhinweis

    Wie lässt sich die Nachfrage nach KI- und anderen Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt besser messen? (2025)

    Janssen, Simon; Wiederhold, Simon ; Langer, Christina; Stops, Michael ; Rounding, Nicholas; Nagler, Markus ;

    Zitatform

    Janssen, Simon, Christina Langer, Markus Nagler, Nicholas Rounding, Michael Stops & Simon Wiederhold (2025): Wie lässt sich die Nachfrage nach KI- und anderen Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt besser messen? (ROA external reports / Researchcentrum voor Onderwijs en Arbeidsmarkt (Maastricht) 2025,10 ai:conomics policybrief), Maastricht, 6 S.

    Abstract

    "Eine umfangreiche Forschungsliteratur zeigt, dass der technologische Wandel erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte hat, da moderne digitale Technologien die Nachfrage nach bestimmten Kompetenzen verändern. Zum einen können neue Technologien einige menschliche Tätigkeiten ersetzen. Zum anderen Seite können sie neue Tätigkeiten schaffen oder ergänzen (Acemoglu et al., 2015; Acemoglu & Restrepo, 2018, 2019, 2020). Mit der starken Verbreitung Künstlicher Intelligenz in den letzten Jahren gewinnen bestimmte Fragen in der öffentlichen Diskussion und der Forschung zunehmend an Bedeutung: Wächst die Arbeitsnachfrage nach KI-Kompetenzen auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt? Führt die steigende Nachfrage nach KI-Kompetenzen dazu, dass andere Kompetenzen – bei niedrig-, mittel- und hochqualifizierten Arbeitskräften – weniger gefragt sind? Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, eine belastbare Datengrundlage zu schaffen, um solche Fragen in Zukunft fundierter beantworten zu können. Die Entwicklungen bei generativer Künstlicher Intelligenz, insbesondere von Tools wie ChatGPT, hat die Diskussion über die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt sowohl in der Wissenschaft als auch in der öffentlichen Debatte und in der Politik deutlich verstärkt. Während Computer und Software die Arbeitswelt durch die präzisere und effizientere Ausführung routinemäßiger Aufgaben verändert haben, können moderne KI-Systeme nun komplexe, nichtroutinemäßige Aufgaben übernehmen, ohne auf detaillierte Anweisungen oder wiederholende Regeln angewiesen zu sein (Brynjolfsson et al., 2025). Infolgedessen sehen viele das produktive Potenzial dieser neuen Technologie optimistisch. Andere hingegen befürchten, dass KI die Arbeitsmärkte disruptiv verändern könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon; Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    How can we better measure the demand for AI and other skills on the labour market? (2025)

    Janssen, Simon; Wiederhold, Simon ; Nagler, Markus ; Langer, Christina; Stops, Michael ; Rounding, Nicholas;

    Zitatform

    Janssen, Simon, Christina Langer, Markus Nagler, Nicholas Rounding, Michael Stops & Simon Wiederhold (2025): How can we better measure the demand for AI and other skills on the labour market? (ROA external reports / Researchcentrum voor Onderwijs en Arbeidsmarkt (Maastricht) 2025,10 ai:conomics policybrief), Maastricht, 5 S.

    Abstract

    "A large body of research literature shows that technological change has a significant impact on labour markets, as modern digital technologies are changing the demand for certain skills. On the one hand, new technologies can replace some human activities. On the other hand, they can create or complement new activities (Acemoglu et al., 2015; Acemoglu & Restrepo, 2018, 2019, 2020). With the proliferation of artificial intelligence (AI) in recent years, certain questions are becoming increasingly important in public debate and research: Is the demand for AI skills also growing on the German labour market? Does the increasing demand for AI skills mean that other skills - among low, medium and highly qualified workers - are less in demand? The aim of this research project is to create a reliable data basis in order to be able to answer such questions in a more informed way in the future. Developments in generative AI, particularly tools such as ChatGPT, have significantly intensified the discussion about the impact of AI on the labour market, both in academia and in public debate and policy. While computers and software have transformed the world of work by performing routine tasks more precisely and efficiently, modern AI systems can now take on complex, non-routine tasks without relying on detailed instructions or repetitive rules (Brynjolfsson et al., 2025). As a result, many are optimistic about the productive potential of this new technology. Others, however, fear that AI could disrupt labour markets. In the course of the intensive scientific and public debate on AI, there is a growing body of literature that deals with the effects of AI on labour markets. These initially focus on specific occupations such as call centre workers (Brynjolfsson et al., 2025, Dijksman et al., 2024), consultants (Dell’ et al., 2023), writers or developers (Peng et al., 2023). However, a major challenge is to measure how the demand for and supply of skills has changed in the wake of the emergence of AI." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Janssen, Simon; Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Immigrants’ recruitment chances in the German labor market: Evidence from large-scale survey experiments (2025)

    Jaschke, Philipp ; Sprengholz, Maximilian ; Auer, Daniel ; Salikutluk, Zerrin ; Hunkler, Christian ; Kubis, Alexander; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Jaschke, Philipp, Yuliya Kosyakova, Daniel Auer, Christian Hunkler, Zerrin Salikutluk, Maximilian Sprengholz & Alexander Kubis (2025): Immigrants’ recruitment chances in the German labor market: Evidence from large-scale survey experiments. (IAB-Forschungsbericht 06/2025), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2506

    Abstract

    "Minderheiten werden in verschiedenen Gesellschaftsbereichen benachteiligt, etwa auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt und im Gesundheitssystem. Von Diskriminierung spricht man, wenn Menschen lediglich aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit (z. B. aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder ihrer Religionszugehörigkeit) benachteiligt werden, obwohl sie mit Blick auf objektive (auf dem Arbeitsmarkt produktivitätsrelevante) Kriterien, z. B. hinsichtlich der Qualifikationen, gleich sind. In diesem Forschungsbericht analysieren wir die Einstellungschancen von im Ausland geborenen Bewerberinnen und Bewerbern sowie von Angehörigen religiöser Minderheiten anhand eines sogenannten Vignettenexperiments. Zu diesem Zweck haben wir rund 10.000 Firmen, die bereits anderthalb Jahre zuvor an der groß angelegten und repräsentativen IAB-Stellenerhebung teilgenommen haben, erneut kontaktiert. Die Folgebefragung im Rahmen unserer Studie war sehr kurz und erforderte nur wenig Aufwand für die Firmen, da bereits umfangreiche Informationen zu einer Vielzahl relevanter Merkmale aus der vorherigen Teilnahme vorlagen. Dies könnte die hohe Rücklaufquote von fast 50 Prozent bei unserem Experiment erklären. Die Analysen in diesem Bericht basieren auf den Antworten von 4.883 Firmen. Vignettenexperimente sind für die kausale Untersuchung von Determinanten der Einstellungsentscheidungen von Arbeitgebern besonders geeignet, da sie bei Vorliegen ausreichend vieler Vignetten (mit randomisierten, also im Zufallsmodus variierenden, Bewerbermerkmale) einen kontrollierten Rahmen bieten, um alle relevanten Bewerbermerkmale zu berücksichtigen. 1 Obwohl sie fiktive Situationen beschreiben, weisen die Ergebnisse von Vignettenexperimenten nachweislich eine hohe Übereinstimmung mit realen Entscheidungen auf. Wir haben den Firmen zufällig ausgewählte fiktive Bewerberinnen und Bewerber vorgestellt, die sich neben anderen Merkmalen (wie Berufserfahrung oder Sprachkenntnisse) durch ihr Geburtsland (Syrien, Türkei, Ukraine, Russland mit „ist Deutsche/Deutscher“ als Vergleichskategorie) und ihre Religionszugehörigkeit (christlich und muslimisch im Vergleich zu Bewerberinnen und Bewerbern, die keine Religionszugehörigkeit signalisierten) unterscheiden. Bei gleichen Qualifikationen stellen wir im Durchschnitt keine geringere Einstellungswahrscheinlichkeit für im Ausland geborene Bewerbende im Vergleich zu „deutschen Bewerbenden“ fest. Unsere Ergebnisse liefern jedoch starke Belege für antimuslimische Diskriminierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Dieser Effekt kommt aufgrund der Bewerberinnen und Bewerber aus überwiegend muslimisch geprägten Ländern (in unserem Fall Syrien und die Türkei) zustande und bestätigt damit frühere Forschungsergebnisse, wonach Diskriminierung gegenüber Musliminnen und Muslimen aus Ländern, die allgemein als autoritärer und geschlechterungleicher wahrgenommen werden, stärker ist. Dies ist besorgniserregend, da – anders als in unserem Vignettenexperiment – im Ausland geborene Menschen in Deutschland viel häufiger muslimisch sind als in Deutschland Geborene (fast ein Viertel im Vergleich zu weniger als 2 Prozent). Bei der Betrachtung weiterer Merkmale von Bewerberinnen und Bewerbern finden wir starke Belege für die sogenannte „Motherhood Penalty“, wonach Frauen seltener eingestellt werden als Männer, wenn sie Kinder haben. Darüber hinaus kann Humankapital die Nachteile ausländischer Bewerberinnen und Bewerber bei Einstellungsentscheidungen zumindest teilweise ausgleichen: Im Ausland geborene Bewerberinnen und Bewerber profitieren von guten Deutschkenntnissen und von vorhandener Berufserfahrung – insbesondere, wenn diese Kenntnisse in Deutschland erworben wurden. Im Hinblick auf Firmenmerkmale diskriminieren kleine Firmen, Firmen im Primär- und Sekundärsektor und Firmen ohne Vorerfahrungen mit internationaler Personalrekrutierung stärker. Hoch relevant für die aktuelle öffentliche und politische Debatte um den Arbeitskräftemangel ist der Befund, dass traditionell bevorteilte Gruppen – Deutsche und männliche Bewerber – auch nach der hier vorliegenden Analyse einen klaren Einstellungsvorteil haben. Denn nur sie haben in Firmen mit Arbeitskräftemangel bessere Chancen, eingestellt zu werden. Hingegen besteht zwischen Firmen mit und ohne Arbeitskräftemangel im Durchschnitt kein Unterschied in den Einstellungswahrscheinlichkeiten von traditionell benachteiligten Gruppen (im Ausland Geborene und Frauen). Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Firmen in Deutschland das Arbeitsangebot von traditionell auf dem Arbeitsmarkt benachteiligten Gruppen – trotz gleicher Qualifikation – nicht als ein mögliches Potenzial sehen, um dem von vielen Firmen beklagten Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Ein mit denselben Firmen durchgeführtes List-Experiment bestätigt, dass ein erheblicher Teil der Unternehmen in Deutschland Geflüchtete und muslimische Bewerberinnen und Bewerber diskriminiert. Hieraus leiten sich eine Reihe von politischen Schlussfolgerungen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Seeing Your Religion: Diskriminierung und Rassismus gegenüber Muslim*innen auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2025)

    Jaschke, Philipp ; Salikutluk, Zerrin ; Auer, Daniel ; Kosyakova, Yuliya ; Hunkler, Christian ; Sprengholz, Maximilian ;

    Zitatform

    Jaschke, Philipp, Maximilian Sprengholz, Daniel Auer, Christian Hunkler, Yuliya Kosyakova & Zerrin Salikutluk (2025): Seeing Your Religion: Diskriminierung und Rassismus gegenüber Muslim*innen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. (BIM working paper / Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung 08), Berlin, 13 S. DOI:10.18452/33069

    Abstract

    "Key Points: - Mit knapp 5.000 Betrieben durchgeführte Umfrage-Experimente liefern Belege für antimuslimische Diskriminierung in den Einstellungsentscheidungen von Arbeitgeber*innen in Deutschland - Die Befunde legen nahe, dass dem Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland auch durch den Abbau von Diskriminierung in den Einstellungsentscheidungen von Arbeitgeber*innen begegnet werden könnte - Wir empfehlen Aufklärungskampagnen zum Ausmaß der Arbeitsmarktdiskriminierung gegenüber Muslim*innen, sowie zu den ökonomischen Nachteilen, die Betrieben dadurch entstehen - Empfehlenswert sind zudem flächendeckende und institutionalisierte Antidiskriminierungstrainings, insbesondere für kleinere Betriebe etwa im Rahmen von Meisterlehrgängen" (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaschke, Philipp ; Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 18/2024 (Haupterhebung) (2025)

    Jesske, Birgit; Schulz, Sabine; Torregroza, Sabrina;

    Zitatform

    Jesske, Birgit, Sabine Schulz & Sabrina Torregroza (2025): Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS-Erhebungswelle 18/2024 (Haupterhebung). (FDZ-Methodenreport 08/2025), Nürnberg, 123 S., Anhang. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2508.de.v1

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der besonderen Zusammensetzung der Personen mit SGB-II-Bezug werden im PASS alle Nationalitäten berücksichtigt und auch fremdsprachige Befragungen durchgeführt. Zu Beginn waren die Erhebungssprachen auf Russisch und Türkisch begrenzt. Seit Welle 10 wurde auf die gesonderte Bereitstellung eines türkischsprachigen Erhebungsinstruments verzichtet, da die Befragungen in türkischer Sprache in den Haushalten nur noch in sehr wenigen Fällen notwendig waren. Dafür wurden aufgrund der verstärkten Flüchtlingszuwanderung seit 2014 aus Syrien und dem Irak, die Haushalte seit Welle 10 auch auf Arabisch befragt. Ab der Welle 17 wurde aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Grundgesamtheit der SGB-II-Haushalte Ukrainisch als weitere Erhebungssprache hinzugenommen. In Welle 18 wurde die Bearbeitung der Stichprobe aus dem Einwohnermelderegister (Bestandsauffrischung) weitergeführt. Dafür wurden alle Adressen der Einwohnermeldestichprobe, die in Welle 17 nicht erreicht oder nicht ausreichend bearbeitet werden konnten, erneut zur Bearbeitung ins Feld gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS Websurvey 2024 (Haupterhebung) (2025)

    Jesske, Birgit; Schulz, Sabine; Torregroza, Sabrina;

    Zitatform

    Jesske, Birgit, Sabine Schulz & Sabrina Torregroza (2025): Panel Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung PASS Websurvey 2024 (Haupterhebung). (FDZ-Methodenreport 09/2025), Nürnberg, 33 S., Anhang. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2509.de.v1

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat 2006 eine Studie im Niedrigeinkommensbereich (IAB-Haushaltspanel) aufgesetzt, die eine neue Datengrundlage für die Funktionsweise und Folgen des neuen Sozialsystems SGB II in privaten Haushalten in Deutschland schaffen soll. Die als Panel angelegte Studie erfasst über einen längeren Zeitraum hinweg Lebens- und Problemlagen von sowohl Leistungsbeziehenden als auch einer Kontrollgruppe. Befragt werden alle Personen ab 15 Jahren in ausgewählten Haushalten. In der 16. Erhebungswelle wurde erstmalig der Einstieg in die selbstadministrierte Erhebung im Webmodus getestet. Mit diesem Modus ergibt sich für PASS einerseits die Option zusätzliche Module zu erheben, die zur Kürzung des Fragebogenprogramms der jährlichen Panelerhebung beitragen könnten. Andererseits sollen die optimalen Abläufe bei der Durchführung von Webbefragungen in der PASS-Zielgruppe sowie die Erreichbarkeit und Akzeptanz der Panelteilnehmerinnen und -teilnehmer erprobt werden. Im Anschluss an die Welle 18 erfolgte nun die Durchführung des zweiten Websurveys im PASS. Die Zielgruppe des Websurveys bilden dabei alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Welle 18. Diese erhielten postalisch und flankierend per E-Mail einen persönlichen Zugangslink zu dem kurzen Online-Fragebogen. Die Durchführung des Websurveys erfolgte zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember 2024. Mit dem vorliegenden Bericht werden alle Schritte der Haupterhebung des Websurveys und die daraus resultierenden Feldergebnisse beschrieben. Die angebotenen Daten für Nutzerinnen und Nutzer und deren Aufbereitung werden in einem eigenen Datenreport dokumentiert. Der Haupterhebung des Websurveys wurde ein Pretest vorgeschaltet, für den die Preteststichprobe der Panelerhebung aus Welle 18 zum Einsatz kam." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeits- und Gesundheitssituation von Erwerbstätigen in der Einfacharbeit (2025)

    Kaboth, Arthur ; Vegner, Vanessa; Lück, Marcel; Hünefeld, Lena ;

    Zitatform

    Kaboth, Arthur, Marcel Lück, Lena Hünefeld & Vanessa Vegner (2025): Arbeits- und Gesundheitssituation von Erwerbstätigen in der Einfacharbeit. (baua: Bericht), Dortmund, 41 S. DOI:10.21934/baua:bericht20250331

    Abstract

    "Einfacharbeit umfasst Tätigkeiten, die keine formale Qualifikation voraussetzen. Diese Tätigkeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen belastenden Arbeitsanforderungen und hoher gesellschaftlicher Relevanz. Bislang ist der Forschungsstand lückenhaft, und es fehlt an spezifischen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Gesundheitssituation dieser Erwerbstätigengruppe. Im vorliegenden Bericht wird anhand verschiedener Datensätze beleuchtet, wer in Einfacharbeit tätig ist, welche Arbeitsanforderungen und -ressourcen vorzufinden sind, wie die Erwerbsverläufe bis hin zur Regelaltersgrenze der Beschäftigten aussehen und welche gesundheitlichen Konsequenzen mit Einfacharbeit einhergehen können. Der Bericht dient dazu, einen Status Quo über die hier aufgezählten Inhalte zu liefern, Forschungslücken zu identifizieren und zu schließen sowie Handlungsempfehlungen für die Arbeits- und Gesundheitssituation dieser Erwerbsgruppe darzulegen. Die Ergebnisse zeigen, dass Beschäftigte in der Einfacharbeit sowohl von körperlichen als auch psychischen Arbeitsanforderungen betroffen sind und zugleich wenige Arbeitsplatzressourcen zur Verfügung stehen. Außerdem sind im Vergleich zu anderen Erwerbgruppen die Erwerbsverläufe der Beschäftigten in der Einfacharbeit häufiger von Erwerbsunterbrechungen sowie von vorzeitigen Eintritten in die Altersrente geprägt. In verschiedenen Bereichen der Einfacharbeit kann eine Vielzahl arbeitsbezogener Anforderungen identifiziert werden, die gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Die Ergebnisse verdeutlichen eine durchschnittlich schlechtere sowie über den Erwerbsverlauf abnehmende subjektive Gesundheit. Aus Perspektive des Arbeitsschutzes müssen zunächst die Problemlagen der Beschäftigten in der Einfacharbeit identifiziert und dementsprechend passgenaue Maßnahmen ergriffen werden. Zum einen geht es dabei um die Identifizierung und Reduzierung von Belastungen am Arbeitsplatz sowie der Bereitstellung von spezifischen Ressourcen, um die Gesundheit der Beschäftigten bis ins hohe Alter zu fördern und zu erhalten. Zum anderen können (Teil-)Qualifizierungen dazu beitragen, die Motivation aber auch die Beschäftigungsstabilität sowie Arbeitsmarktchancen zu erhöhen, sodass das Risiko von Erwerbsunterbrechungen minimiert wird. Diese sollten vor dem Hintergrund des drohenden Arbeits- bzw. Fachkräftemangels lebenslauforientiert und alter(n)sgerecht gestaltet werden. Der vorliegende Bericht zeigt allerdings auch, dass noch weitere Forschung nötig ist, um die Arbeits- und Gesundheitssituation der Beschäftigten in der Einfacharbeit zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2025 (2025)

    Kerst, Christian; Meier, Dennis H.;

    Zitatform

    Kerst, Christian & Dennis H. Meier (2025): Bildung und Qualifikation als Grundlage der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2025. (Studien zum deutschen Innovationssystem 2025-01), Berlin: Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) - Commission of Experts for Research and Innovation, Berlin, 49 S.

    Abstract

    "Im Zentrum der Studie stehen Indikatoren zur Qualifikationsstruktur der Erwerbstätigen im internationalen Vergleich, zur Studiennachfrage und zum Output der Hochschulen an Absolventinnen und Absolventen nach Fachrichtungen und Abschlüssen sowie die individuelle und betriebliche Beteiligung an beruflicher Weiterbildung. Die Darstellung in langen Zeitreihen bzw. im Zehnjahresvergleich ermöglicht es, Entwicklungen und Trends sichtbar zu machen. So kann untersucht werden, ob und wie schnell sich der international seit langem zu beobachtende Trend zur Höherqualifizierung auch für Deutschland zeigt, wobei die Besonderheiten des deutschen Ausbildungssystems zu berücksichtigen sind (Kapitel 2). Die Hochschulen leisten mit der Ausbildung von hochqualifizierten Fach- und Führungskräften für den außerakademischen Bereich sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses für Forschung und Lehre einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Innovativität und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen. Nach Jahren der Hochschulexpansion zeichnet sich nun eine Stagnation oder sogar leichter Rückgang ab, der im Kapitel 3 beschrieben wird. Gegen diesen Trend wächst die Beteiligung internationaler Studierender an der Hochschulbildung in Deutschland weiter an. Diesem Trend wird mit Blick auf die von internationalen Studierenden erworbenen Abschlüsse nach Art des Abschlusses, Fachrichtungen und regionaler Herkunft im Kapitel 3 genauer nachgegangen. Hier zeichnet sich ein erhebliches Potenzial an akademisch qualifizierten Fachkräften ab, gerade auch in den MINTFächern. Im Zuge des lebenslangen Lernens schließlich kommt der Beteiligung an Weiterbildung eine zentrale Bedeutung zu. Indikatoren der individuellen und betrieblichen Beteiligung an Weiterbildung versammelt Kapitel 4. Die Covid-19-Pandemie ist zur Einordnung verschiedener Entwicklungen nach wie vor relevant, wie es sich beispielsweise in der Entwicklung der betrieblichen Weiterbildungsbeteiligung oder den Neueinschreibungen an den Hochschulen in den Jahren 2020 und 2021 deutlich zeigt (Kapitel 4.2). Insgesamt kann auf die möglichen Auswirkungen der Pandemie für das Bildungswesen in Deutschland im Rahmen dieser Studie jedoch nicht umfänglich eingegangen werden. Für die Studie werden überwiegend Daten der nationalen und internationalen Bildungsstatistik genutzt, insbesondere der Mikrozensus, der Labour Force Survey (LFS) sowie die Hochschulstatistik des Statistischen Bundesamts. In den Abschnitten zur Qualifikationsstruktur der Bevölkerung (Kapitel 2) und zum Anteil der MINT-Absolventinnen und -Absolventen im internationalen Vergleich (Kapitel 3.3.1) sind, soweit möglich, internationale Vergleiche für die 23 von der EFI festgelegten Vergleichsländer enthalten. Basis dafür ist die internationale Bildungsklassifikation (ISCED 2011), wie sie von der OECD, EUROSTAT und der UNESCO verwendet wird. Sowohl national wie international können teilweise längere Zeitreihen berichtet und Zeitvergleiche vorgenommen werden. Einige der zentralen Indikatoren sind nicht nur in dieser Studie enthalten, sondern werden für das F&I-Dashboard der Expertenkommission Forschung und Innovation genutzt. Mit der jährlich vorgelegten Studie können die auf dem Dashboard dargestellten Indikatoren aktualisiert und in der Zeitreihe verlängert werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How reception centers affect the integration of asylum seekers and recognized refugees (2025)

    Khalil, Samir; Tjaden, Jasper ;

    Zitatform

    Khalil, Samir & Jasper Tjaden (2025): How reception centers affect the integration of asylum seekers and recognized refugees. In: European Societies, Jg. 27, H. 4, S. 617-643. DOI:10.1162/euso_a_00018

    Abstract

    "After arrival, asylum seekers are often housed in reception centers. The type, quality and duration of stay in such centers varies considerably across or within countries. In the context of the so-called “EU refugee crisis” in 2014-2016, reports emerged that some asylum seekers and refugees remained in reception centers for several years due to limited capacity of municipalities, lengthy asylum procedures and tight housing markets. It is often argued that reception centers have a detrimental effect on integration processes of asylum seekers and refugees, yet empirical, inferential evidence is still lacking. This paper estimates the medium-run effect of duration of residence in reception centers on language skills, contacts to the host population, and employment status. We use high-quality panel data on asylum seekers and refugees living in Germany and apply inverse-probability-weighting (IPW). The results suggest that a comparatively quick transition from reception centers into private housing modestly increases interactions with the host population and their language proficiency. We find no effects on labor market participation. Furthermore, we find that moving into private housing is often associated with a shift to more precarious neighborhoods, potentially hindering a stronger realization of the benefits linked to independent living in general." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Demise of Works Councils in Germany (2025)

    Kohaut, Susanne; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne & Claus Schnabel (2025): The Demise of Works Councils in Germany. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 32, H. 2, S. 5-28., 2025-04-28. DOI:10.5771/0943-2779-2025-2-5

    Abstract

    "Diese Studie dokumentiert und analysiert den Niedergang von Be triebsräten in Deutschland im Zeitraum von 2007 bis 2022. Mit repräsentativen Panelda ten zeigen wir, dass der Anteil der Betriebe mit einem Betriebsrat im privaten (nicht aber im öffentlichen) Sektor deutlich zurückgegangen ist. Fast zwei Drittel der Beschäftigten im privaten Sektor werden nicht mehr von der betrieblichen Mitbestimmung erfasst. Wir präsentieren erstmals empirische Evidenz, dass Firmendynamiken (d.h. Ein- und Austritte von Firmen) zum Rückgang der Verbreitung von Betriebsräten beizutragen scheinen. Multivariate Analysen deuten darauf hin, dass drei Variablen eine wichtige Rolle bei der Erklärung der (Nicht-)Existenz und Auflösung von Betriebsräten spielen. Diese sind die abnehmende Tarifbindung der Betriebe, die zunehmende Bedeutung von alternativen, nicht gesetzlich festgelegten Formen der Beschäftigtenpartizipation sowie ei gentümergeführte Betriebe. Da unsere Ergebnisse ein düsteres Bild der künftigen betrieb lichen Mitbestimmung in Deutschland zeichnen, diskutieren wir kritisch verschiedene Politikmaßnahmen zur Stabilisierung der Verbreitung von Betriebsräten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    Gender-Leadership-Gap in Deutschland: Frauen besetzen weniger als ein Drittel der obersten Führungspositionen (2025)

    Kohaut, Susanne; Möller, Iris ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne, Iris Möller & Michael Oberfichtner (2025): Gender-Leadership-Gap in Deutschland: Frauen besetzen weniger als ein Drittel der obersten Führungspositionen. (IAB-Kurzbericht 24/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2524

    Abstract

    "Der Bericht untersucht die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen - den sogenannten Gender Leadership Gap - in privatwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland und bringt diese in Zusammenhang mit den Bemühungen von Betrieben, familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Germany as a stopover? Insights into return and International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa) (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Wagner, Simon ; Gallegos Torres, Katia ; Hammer, Luisa ; Koch, Theresa; Olbrich, Lukas ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Lukas Olbrich, Katia Gallegos Torres, Luisa Hammer, Theresa Koch & Simon Wagner (2025): Germany as a stopover? Insights into return and International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa). (IAB-Forschungsbericht 15/2025 (en)), Nürnberg, 92 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2515en

    Abstract

    "Temporary migration of people who have immigrated to Germany is a frequently observed phenomenon, and the trend is rising. Between 2014 and 2023, the average emigration rate among foreign nationals ranged from 6 to 11 percent, depending on the data source. At the same time, Germany requires a net annual immigration of around 400,000 people to stabilize its labor force potential. The high mobility propensity among immigrants can challenge this goal - with far-reaching consequences for securing skilled labor, integration, and the long-term viability of the welfare state. To gain robust insights into the causes, patterns, and effects of mobility, the International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa) has been established as a new longitudinal online survey. It includes first-time surveys every two years, complemented by annual follow-up surveys over a four-year period. In the first wave (December 2024 to April 2025), around 50,000 immigrants participated. The first follow-up survey is scheduled for the second half of 2025. Using statistical weighting procedures, the data allow for representative statements about individuals in Germany who immigrated by April 2, 2024, are registered in the data of the Federal Employment Agency (e.g. via employment, benefit receipt, or participation in labor market programs), and are in working age (18 to 65 years). Key findings from the first wave indicate: A narrow majority of immigrants (57 percent, roughly 5.7 million people) plan to stay in Germany permanently. Around 1.2 million (12 percent) aim for a temporary stay, and roughly 3 million (30 percent) remain uncertain. About 2.6 million people (26 percent) reported having considered leaving Germany in the last 12 months; approximately 300,000 (3 percent) already have concrete emigration plans - split roughly equally between return migration and onward migration. Given Germany's structural need for skilled labor, the political priority in migration policy is shifting: not only immigration, but also the long-term retention of immigrants is becoming a key challenge. The data reveal that emigration intentions vary widely. Those intending to return primarily target European countries such as Poland or Romania but also Turkey, while onward migrants tend to prefer Switzerland, the United States, or Spain. Motivations also differ: family reasons dominate returns to the country of origin, while economic opportunities play a key role in onward migration. Main reasons for emigration considerations include political dissatisfaction, personal preferences, tax burdens, and bureaucracy. These motives are present among labor migrants, education- and family-based migrants alike; refugees also frequently cite discrimination as a major reason. Overall, the findings suggest that state measures such as reducing bureaucracy, simplifying administrative procedures, and offering tax incentives could help lower emigration intentions. Regarding sociodemographic and migration-specific factors, the IMPa results highlight their central role in shaping emigration intentions. Men report higher rates of temporary stay intentions, emigration considerations, and concrete migration plans than women. Region of origin and reason for migration significantly influence mobility patterns: refugees and individuals with family reunification backgrounds express considerably lower emigration tendencies, while migrants from EU countries and those who came for work or education show higher mobility. Furthermore, immigrants with permanent residence status or EU/German citizenship are more likely to consider leaving - probably due to broader legal mobility options. The IMPa results highlight that labor market factors and economic integration also play a critical but nuanced role in shaping emigration intentions. Education emerges as a key predictor: highly educated individuals more frequently express thoughts of leaving or make concrete plans than those with lower educational levels. Qualifications obtained in Germany or third countries - as well as foreign qualifications recognized in Germany - are more strongly associated with emigration considerations, likely due to their higher international transferability. Employed individuals are more likely to report temporary stay intentions than those who are not employed or are in training. Sectors where the outmigration risk among immigrants is particularly high-such as IT and technical services-are also those facing significant skilled labor shortages. Furthermore, it is notable that in other sectors vulnerable to labor shortages-such as healthcare, construction, public administration, or retail-, emigration tendencies are not above average, but they are still relevant. Higher incomes are also associated with stronger emigration considerations and plans, which indicates that migrants who are particularly well integrated into the labor market want to leave Germany again. Another important factor is job satisfaction: the less satisfied individuals are with their work, the more frequently they express temporary intentions to stay, thoughts of emigration, and concrete emigration plans. Job satisfaction thus acts as a stabilizing factor. Language skills show differentiated effects: while descriptive findings suggest that individuals with poor German skills have lower intentions to stay permanently and higher mobility plans, multivariate analyses indicate that good German skills are associated with increased mobility. Good English skills also tend to increase emigration intentions, likely due to better international labor market options. Social integration and societal participation are also crucial: family ties in Germany and regular contact with German nationals have a stabilizing effect. A strong emotional attachment to Germany stabilizes the intention to stay, whereas a strong connection to the country of origin increases the likelihood of emigration. A strong subjective sense of welcome and low perceptions of discrimination significantly reduce the probability of emigration considerations and plans. Conversely, perceptions of discrimination - especially in interactions with authorities, police, and at the workplace - greatly increases emigration tendencies. Political dissatisfaction also significantly raises the likelihood of emigration-related thoughts and plans. In summary, emigration intentions do not arise randomly but are the result of a complex interplay of individual characteristics, social integration, economic anchoring, and perceived societal acceptance. One of the central findings of the IMPa survey is that those who came to Germany for work or education, better educated, more economically successful, and more linguistically integrated are the ones most likely to consider leaving or already have concrete plans to do so. In other words: those most urgently needed to secure Germany's future labor supply are also those most inclined to leave. This selective mobility endangers the country's long-term ability to retain skilled labor. It is therefore essential to offer this group a meaningful perspective and to position Germany not only as a place of immigration but as a country in which people want to stay and build their future. This includes faster and more transparent recognition of qualifications, a determined reduction of bureaucratic hurdles, family-friendly integration policies, and targeted measures against everyday and workplace discrimination. Only when immigrants feel like fully included members of society - with real opportunities for participation and professional advancement - are they likely to choose Germany as their long-term home and pursue both personal and professional goals here. So far, only about one fifth of those with emigration plans have taken concrete steps towards leaving. At the same time, roughly one fifth express a long-term wish to return to Germany, one third rule it out, and about half remain undecided. This means that around two thirds of those considering emigration are potentially open to returning in the future. Activating and supporting this return potential could become a valuable component of Germany's strategic labor policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The causal effect of liberalizing legal requirements on naturalization intentions (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Damelang, Andreas ;

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    Kosyakova, Yuliya & Andreas Damelang (2025): The causal effect of liberalizing legal requirements on naturalization intentions. In: Social forces, Jg. 104, H. 1, S. 67-89., 2024-11-02. DOI:10.1093/sf/soae170

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die vielfältigen Faktoren, die die Einbürgerungsabsichten von Geflüchteten beeinflussen, wobei der Schwerpunkt auf den rechtlichen Anforderungen und der Umsetzung von Einbürgerungsgesetzen liegt. Es wird zwischen verschiedenen Einwanderergruppen unterschieden, insbesondere Geflüchteten, Bürgern der Europäischen Union (EU) und Nicht-EU-Bürgern. Mit Hilfe eines Vignettenexperiments unter Eingewanderten in einer umfangreichen repräsentativen Studie in Deutschland werden die Auswirkungen der Liberalisierung der rechtlichen Anforderungen und einem inklusiveren Einbürgerungsprozess auf die Absichten, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben, empirisch analysiert. Dieser Vergleich, sowohl zwischen aktuellen und liberalisierten Anforderungen als auch zwischen weniger und mehr inklusiven Einbürgerungsverfahren, bietet ein realistisches Szenario, wie Liberalisierung und Inklusivität die Einbürgerungsabsichten beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Liberalisierung der rechtlichen Anforderungen, insbesondere die Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft und eine verkürzte Wartezeit, einen positiven Effekt auf die Einbürgerungsabsichten hat. Gleichzeitig unterscheiden sich diese Effekte zwischen den drei Einwanderergruppen, insbesondere aufgrund von Unterschieden in den empfundenen Vorteilen der Einbürgerung. Im Gegensatz dazu hat ein inklusiverer Einbürgerungsprozess keinen Einfluss auf die Einbürgerungsabsichten der Eingewanderten. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Staatsbürgerschaftspolitik für die Einbürgerungsabsichten von Eingewanderten. Allerdings zeigen die Ergebnisse auch differenzierte Reaktionen auf liberalisierte Anforderungen und betonen die Bedeutung von gruppenspezifischen Kosten-Nutzen-Überlegungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Bartig, Susanne; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Rother, Nina ; Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Zinn, Sabine ; Cardozo Silva, Adriana; Rother, Nina ; Eckhard, Jan ; Tanis, Kerstin ; Zinn, Sabine ; Süttmann, Felix; Cumming, Philippa; Sommer, Elena; Büsche, Matteo Jacques; Siegert, Manuel ; Marchitto, Andrea; Schwanhäuser, Silvia ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung. (Forschungsbericht / Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 51), Nürnberg, 106 S. DOI:10.48570/bamf.fz.fb.51.d.2025.ukrgefl.1.0

    Abstract

    "Der gemeinsame Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin gibt einen Überblick über die Lebenssituation und Teilhabe von ukrainischen Geflüchteten in Deutschland. Im Fokus der Studie stehen die familiäre Situation der Geflüchteten, ihre Wohnsituation, ihre Bleibeabsichten, die Entwicklung ihrer Sprachkenntnisse und ihre Arbeitsmarktintegration. Die Analysen basieren auf den Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten in der zweiten Hälfte des Jahres 2023, an der auch rund 3.400 ukrainische Geflüchtete, teilgenommen haben. Im Bericht wird zwischen zwei Zuzugskohorten differenziert: Die erste Kohorte bilden ukrainische Geflüchtete, die kurz nach Kriegsbeginn bis Ende Mai 2022 nach Deutschland eingereist sind, die zweite jene, die ab Juni 2022 angekommen sind. Damit ermöglicht der Bericht eine vergleichende Analyse der Lebensrealitäten derjenigen, die vor, und derjenigen die nach dem Rechtskreiswechsel der ukrainischen Geflüchteten in das SGB II und SGB XII nach Deutschland eingereist sind. Durch Gewichtung liefert die Studie repräsentative Erkenntnisse für alle ukrainischen Geflüchteten in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Determinants of Refugees’ Identification with Country of Origin and Host Country and Their Naturalization Intentions: Evidence from Germany (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Kanas, Agnieszka ; Tubergen, Frank van ;

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    Kosyakova, Yuliya, Frank van Tubergen & Agnieszka Kanas (2025): Determinants of Refugees’ Identification with Country of Origin and Host Country and Their Naturalization Intentions: Evidence from Germany. In: Journal of Immigrant and Refugee Studies, S. 1-19. DOI:10.1080/15562948.2025.2542775

    Abstract

    "Despite extensive research on immigrants’ identification and its integration implications, a substantial gap remains in understanding the factors and mechanisms underlying refugees’ identification processes. This study addresses this gap by adopting a comprehensive perspective, simultaneously examining their origin-country and host-country identification alongside naturalization intentions among recently arrived refugees in Germany. Drawing on a nationally representative, longitudinal survey of refugees, our findings reveal the importance of refugee-specific and immigrant-generic factors shaping identification processes and citizenship intentions. Factors such as health risks, traumatic experiences, barriers to return, and residency obligations are significantly related to origin-country and host-country identifications and citizenship intentions, highlighting the unique challenges faced by refugees. Refugee identification and citizenship intentions are also influenced by immigrant-generic factors, including welcoming societal context upon arrival, destination language proficiency, contacts with natives, and ties with family and friends in their country of origin. Theoretical insights from our study underscore the presence of distinct mechanisms driving origin-country identification versus host-country identification and citizenship intentions." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Gatskova, Kseniia ; Siegert, Manuel ; Sommer, Elena; Rother, Nina ; Bartig, Susanne; Koch, Theresa; Büsche, Matteo Jacques; Kosyakova, Yuliya ; Cumming, Philippa; Marchitto, Andrea; Zinn, Sabine ; Zinn, Sabine ; Cardozo Silva, Adriana; Rother, Nina ; Schwanhäuser, Silvia ; Tanis, Kerstin ; Eckhard, Jan ; Süttmann, Felix;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Lebenssituation und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in Deutschland: Ergebnisse der IAB-BAMF-SOEP-Befragung. (IAB-Forschungsbericht 05/2025 (de)), Nürnberg, 127 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2505

    Abstract

    "Hintergrund der Studie und Datengrundlage: - Die russische Invasion der Ukraine hat seit dem 24. Februar 2022 eine massive Fluchtbewegung ausgelöst, bei der überwiegend Frauen und Kinder in europäische Länder, einschließlich Deutschland, geflüchtet sind. Rund eine Million Menschen aus der Ukraine leben inzwischen in Deutschland. - Um die Lebenssituation dieser Menschen differenziert und fundiert erfassen zu können, ist eine robuste Datenbasis unerlässlich. Hochwertige, belastbare Daten, die auf einem sorgfältig entwickelten Erhebungsdesign beruhen, sind entscheidend, um die Herausforderungen und Bedarfe der geflüchteten Menschen adäquat zu analysieren und evidenzbasierte Maßnahmen ableiten zu können. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung erfüllt diese hohen Anforderungen. Als jährliche Panel-Haushaltsbefragung umfasst sie seit 2023 auch ukrainische Geflüchtete und schafft damit die Grundlage für eine empirisch fundierte Analyse ihrer Lebensrealitäten. Die Betrachtung zweier Zuzugskohorten (Zuzug von Februar bis Ende Mai 2022 und Zuzug ab Juni 2022) erlaubt zudem die Analyse von Veränderungen in der Zusammensetzung der Gruppe ukrainischer Geflüchteter. - Die Befragung, die zwischen Juli 2023 und Anfang Januar 2024 stattfand, erfolgte primär durch persönlich-mündliche Interviews (77,2 Prozent der Interviews), ergänzt durch rechnergestützte Selbstinterviews (computer assisted self interview, 15,4 Prozent) und Online-Befragungen (computer assisted web interview, 7,4 Prozent). Insgesamt wurden 3.403 Personen aus 2.219 Haushalten befragt. - Die Daten umfassen sowohl die Haushalts- als auch Personenebene mit Inhalten zu Lebenssituation, Sprache, Erwerbssituation, Integration und Bleibeabsichten. Erstbefragte beantworteten zusätzlich einen Lebenslauffragebogen. - Stichproben- und Gewichtungsverfahren auf der Grundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) stellen die Repräsentativität der Daten für ukrainische Geflüchtete im Erhebungszeitraum sicher. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Deutschland als Zwischenstation? Rückkehr- und Weiterwanderungsabsichten von Eingewanderten im Lichte neuer Daten des International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa) (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Gallegos Torres, Katia ; Olbrich, Lukas ; Wagner, Simon ; Koch, Theresa; Hammer, Luisa ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Lukas Olbrich, Katia Gallegos Torres, Luisa Hammer, Theresa Koch & Simon Wagner (2025): Deutschland als Zwischenstation? Rückkehr- und Weiterwanderungsabsichten von Eingewanderten im Lichte neuer Daten des International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa). (IAB-Forschungsbericht 15/2025 (de)), Nürnberg, 95 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2515

    Abstract

    "Temporäre Migration von Menschen, die nach Deutschland eingewandert sind, ist ein häufig wahrgenommenes Phänomen, Tendenz steigend. Zwischen 2014 und 2023 lag die durchschnittliche jährliche Fortzugsrate ausländischer Personen je nach Datenquelle bei 6 bis 11 Prozent. Gleichzeitig ist Deutschland zur Stabilisierung seines Arbeitskräftepotenzials auf eine jährliche Nettozuwanderung von rund 400.000 Personen angewiesen. Eine hohe Mobilitätsneigung unter Eingewanderten kann das Erreichen dieses Ziels gefährden – mit weitreichenden negativen Konsequenzen für Fachkräftesicherung, Integration und die langfristige Tragfähigkeit des Sozialstaats. Um belastbare Erkenntnisse zu Ursachen, Mustern und Auswirkungen von Mobilität zu gewinnen, wurde mit dem International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa) eine neue längsschnittliche Online-Befragung etabliert. Dabei sollen alle zwei Jahre neue Erstbefragungen stattfinden, ergänzt durch eine jährliche Wiederholungsbefragung über einen Zeitraum von insgesamt vier Jahren. In der ersten Welle (Dezember 2024 bis April 2025) haben rund 50.000 Migranten und Migrantinnen teilgenommen, die erste Wiederholungsbefragung startet in der zweiten Jahreshälfte 2025. Mithilfe statistischer Hochrechnungsverfahren lassen sich repräsentative Aussagen über Personen in Deutschland treffen, die bis zum 2. April 2024 nach Deutschland eingewandert sind, in den Daten der BA erfasst wurden (durch Beschäftigung, Leistungsbezug oder Maßnahmenteilnahme) und im erwerbsfähigen Alter (18 bis 65 Jahre) sind. Zentrale Ergebnisse der ersten Welle zeigen: Eine knappe Mehrheit der Eingewanderten (57 Prozent, rund 5,7 Millionen Personen) plant, dauerhaft in Deutschland zu bleiben. Rund 1,2 Millionen (12 Prozent) streben dagegen nur einen vorübergehenden Aufenthalt an („temporäre Bleibeabsichten“), etwa 3 Millionen (30 Prozent) sind unentschlossen. 2,6 Millionen Personen (26 Prozent) gaben an, im vergangenen Jahr über eine Ausreise nachgedacht zu haben; rund 300.000 (3 Prozent) hegen bereits konkrete Abwanderungspläne – jeweils etwa zur Hälfte in Richtung Herkunftsland oder in ein Drittland. Angesichts des wachsenden strukturellen Fachkräftebedarfs wird also nicht nur der Zuzug, sondern auch die dauerhafte Bindung Zugewanderter wird zur zentralen Herausforderung. Die Befunde zeigen, dass sich die konkreten Wanderungsabsichten stark von Gruppe zu Gruppe unterscheiden. Rückkehrwillige steuern vor allem europäische Länder wie Polen oder Rumänien an, während Weiterwandernde insbesondere die Schweiz, die USA oder Spanien bevorzugen. Die Motive variieren ebenfalls: Bei der Rückkehr ins Herkunftsland spielen vor allem familiäre Gründe eine Rolle, während verbesserte ökonomische Chancen ein zentrales Motiv für die Weiterwanderung sind. Als Hauptgründe für Auswanderungsüberlegungen werden politische Unzufriedenheit, persönliche Vorlieben sowie hohe steuerliche Belastungen und Bürokratie in Deutschland genannt. Diese Motive zeigen sich sowohl bei Arbeitsmigrantinnen und -migranten als auch bei Bildungs- und Familieneinwandernden; Geflüchtete nennen zusätzlich Diskriminierungserfahrungen als wichtigen Grund. Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass staatliche Maßnahmen wie Bürokratieabbau, Verfahrensvereinfachungen oder Steuererleichterungen die Abwanderungsneigung verringern könnten. Hinsichtlich der soziodemografischen und migrationsspezifischen Faktoren zeigen die Umfrageergebnisse, dass diese eine zentrale Rolle für die Abwanderungsabsichten spielen. Männer äußern häufiger temporäre Bleibeabsichten, Auswanderungsüberlegungen und konkrete Auswanderungspläne als Frauen. Herkunftsregion und Zuzugsgrund beeinflussen die Abwanderungsneigung ebenfalls erheblich: Geflüchtete und Personen, die im Rahmen des Familiennachzugs kamen, zeigen deutlich geringere Abwanderungstendenzen, während Migrantinnen und Migranten aus EU-Staaten sowie aus arbeits- und bildungsbezogenen Migrationskontexten eine höhere Mobilität aufweisen. Zudem ist die Abwanderungsneigung unter Personen mit unbefristetem Aufenthaltsstatus oder EU-/deutscher Staatsangehörigkeit größer – vermutlich aufgrund erweiterter Mobilitätsoptionen. Zudem haben Arbeitsmarktfaktoren und ökonomische Verankerung einen wichtigen, aber differenzierten Einfluss auf die Abwanderungsabsichten von Eingewanderten. Bildung ist ein zentraler Prädiktor: Höherqualifizierte äußern deutlich häufiger Auswanderungsüberlegungen und konkrete Auswanderungspläne als Personen mit niedrigerem Bildungsniveau. Auch Personen mit in Deutschland oder in Drittstaaten erworbenen Abschlüssen sowie in Deutschland anerkannten ausländischen Qualifikationen überlegen häufiger, ins Ausland zu gehen – vermutlich aufgrund der höheren internationalen Übertragbarkeit ihrer Qualifikationen. Erwerbstätige wollen nach eigenen Angaben häufiger nur vorübergehend in Deutschland bleiben als Nichterwerbstätige oder Auszubildende. Jene Branchen, in denen das Abwanderungsrisiko unter Eingewanderten besonders hoch ist – wie IT und technische Dienstleistungen – zählen zugleich zu den Sektoren mit erheblichem Fachkräftemangel. Zudem fällt auf, dass in anderen besonders engpassgefährdeten Bereichen – etwa im Gesundheitswesen, der Bauwirtschaft, der öffentlichen Verwaltung oder im Einzelhandel – zwar keine überdurchschnittlich hohen, aber dennoch relevante Auswanderungstendenzen bestehen. Auch höhere Verdienste sind mit stärkeren Auswanderungsüberlegungen und -plänen verbunden, was darauf hinweist, dass besonders die gut in den Arbeitsmarkt Integrierten, Deutschland wieder verlassen wollen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Arbeitszufriedenheit: Je unzufriedener die Beschäftigten mit ihrer Tätigkeit sind, eher neigen sie dazu, Deutschland den Rücken zu kehren. Arbeitszufriedenheit erweist sich damit als wichtiger Stabilitätsfaktor. Auch Sprachkenntnisse machen einen Unterschied: Während deskriptive Befunde darauf hindeuten, dass Personen mit schlechten Deutschkenntnissen eher seltener die Absicht haben, dauerhaft in Deutschland zu bleiben, zeigen multivariate Analysen, dass gerade gute Deutschkenntnisse mit einer erhöhten Mobilitätsneigung verbunden sind. Auch gute Englischkenntnisse erhöhen tendenziell die Abwanderungsneigung, was auf bessere internationale Arbeitsmarktoptionen hindeuten könnte. Auch soziale Integration und gesellschaftliche Teilhabe haben einen entscheidenden Einfluss auf die Abwanderungsabsichten von Eingewanderten. Familiäre Bindungen in Deutschland sowie soziale Kontakte zu Deutschen wirken stabilisierend. Auch eine starke emotionale Verbundenheit mit Deutschland festigt den Wunsch, sich dauerhaft hierzulande niederzulassen, während eine enge Bindung an das Herkunftsland die Abwanderungsneigung erhöht. Auch ein starkes subjektives Willkommensgefühl und geringe Diskriminierungswahrnehmungen senken deutlich die Wahrscheinlichkeit von Auswanderungsüberlegungen und -plänen. Umgekehrt verstärkt die Wahrnehmung von Diskriminierung – insbesondere im Kontakt mit Behörden, Polizei und am Arbeitsplatz – die Abwanderungstendenzen erheblich. Politische Unzufriedenheit erhöht ebenfalls signifikant die Wahrscheinlichkeit von Abwanderungsgedanken und -plänen. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass Abwanderungsabsichten nicht zufällig entstehen, sondern das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels individueller Merkmale, sozialer Integration, wirtschaftlicher Verankerung und wahrgenommener gesellschaftlicher Akzeptanz sind. Ein zentrales Ergebnis der Befragung ist, dass gerade die für Erwerbs- oder Bildungszwecke zugezogenen, besser gebildeten, wirtschaftlich erfolgreicheren sowie sprachlich besser integrierten Migrantinnen und Migranten – also genau jene, die Deutschland dringend für die Fachkräftesicherung benötigt – überdurchschnittlich häufig über eine Ausreise nachdenken oder konkrete Abwanderungspläne äußern. Diese selektive Mobilitätsneigung gefährdet die langfristige Fachkräftesicherung in Deutschland. Umso wichtiger ist es, diesen zentralen Gruppen eine echte Perspektive zu bieten und Deutschland nicht nur als Einwanderungs-, sondern als dauerhaft attraktives Lebens- und Arbeitsland zu positionieren. Dazu gehören schnellere und transparentere Verfahren bei der Anerkennung von Qualifikationen, ein entschlossener Abbau bürokratischer Hürden, eine familienfreundliche Integrationspolitik sowie gezielte Maßnahmen gegen Diskriminierung im Alltag und am Arbeitsplatz. Nur wenn Zugewanderte sich als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft erleben – mit realen Chancen auf Teilhabe und beruflichen Aufstieg –, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie Deutschland auch langfristig als Lebensmittelpunkt wählen und ihre beruflichen wie privaten Zukunftspläne hier verwirklichen möchten. Bislang hat nur etwa ein Fünftel derjenigen, die Auswanderungspläne äußern, bereits konkrete Schritte zu deren Umsetzung unternommen. Gleichzeitig wünscht sich rund ein Fünftel dieser Gruppe eine langfristige Rückkehr nach Deutschland, während ein Drittel eine Rückkehr ausschließt und etwa die Hälfte unentschlossen ist. Daraus ergibt sich ein erhebliches Rückkehrpotenzial: Zwei Drittel der Auswanderungswilligen schließen eine spätere Rückkehr nicht aus. Dieses Potenzial gezielt zu aktivieren und unterstützend zu begleiten, könnte ein wirkungsvoller Baustein in einer strategischen Fachkräftesicherungspolitik sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Living Conditions and Participation of Ukrainian Refugees in Germany: Findings from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees (2025)

    Kosyakova, Yuliya ; Rother, Nina ; Gatskova, Kseniia ; Koch, Theresa; Zinn, Sabine ; Kosyakova, Yuliya ; Biddle, Louise ; Marchitto, Andrea; Cardozo Silva, Adriana; Schwanhäuser, Silvia ; Eckhard, Jan ; Siegert, Manuel ; Bartig, Susanne; Sommer, Elena; Cumming, Philippa; Süttmann, Felix; Büsche, Matteo Jacques; Tanis, Kerstin ; Rother, Nina ; Zinn, Sabine ;

    Zitatform

    Kosyakova, Yuliya, Nina Rother & Sabine Zinn (Hrsg.); Bartig, Susanne, Louise Biddle, Matteo Jacques Büsche, Adriana Cardozo Silva, Philippa Cumming, Jan Eckhard, Kseniia Gatskova, Theresa Koch, Yuliya Kosyakova, Andrea Marchitto, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert, Elena Sommer, Felix Süttmann, Kerstin Tanis, Nina Rother & Sabine Zinn (2025): Living Conditions and Participation of Ukrainian Refugees in Germany: Findings from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees. (IAB-Forschungsbericht 05/2025 (en)), Nürnberg, 119 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2505en

    Abstract

    "Hintergrund der Studie und Datengrundlage: - Die russische Invasion der Ukraine hat seit dem 24. Februar 2022 eine massive Fluchtbewegung ausgelöst, bei der überwiegend Frauen und Kinder in europäische Länder, einschließlich Deutschland, geflüchtet sind. Rund eine Million Menschen aus der Ukraine leben inzwischen in Deutschland. - Um die Lebenssituation dieser Menschen differenziert und fundiert erfassen zu können, ist eine robuste Datenbasis unerlässlich. Hochwertige, belastbare Daten, die auf einem sorgfältig entwickelten Erhebungsdesign beruhen, sind entscheidend, um die Herausforderungen und Bedarfe der geflüchteten Menschen adäquat zu analysieren und evidenzbasierte Maßnahmen ableiten zu können. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung erfüllt diese hohen Anforderungen. Als jährliche Panel-Haushaltsbefragung umfasst sie seit 2023 auch ukrainische Geflüchtete und schafft damit die Grundlage für eine empirisch fundierte Analyse ihrer Lebensrealitäten. Die Betrachtung zweier Zuzugskohorten (Zuzug von Februar bis Ende Mai 2022 und Zuzug ab Juni 2022) erlaubt zudem die Analyse von Veränderungen in der Zusammensetzung der Gruppe ukrainischer Geflüchteter. - Die Befragung, die zwischen Juli 2023 und Anfang Januar 2024 stattfand, erfolgte primär durch persönlich-mündliche Interviews (77,2 Prozent der Interviews), ergänzt durch rechnergestützte Selbstinterviews (computer assisted self interview, 15,4 Prozent) und Online-Befragungen (computer assisted web interview, 7,4 Prozent). Insgesamt wurden 3.403 Personen aus 2.219 Haushalten befragt. - Die Daten umfassen sowohl die Haushalts- als auch Personenebene mit Inhalten zu Lebenssituation, Sprache, Erwerbssituation, Integration und Bleibeabsichten. Erstbefragte beantworteten zusätzlich einen Lebenslauffragebogen. - Stichproben- und Gewichtungsverfahren auf der Grundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) stellen die Repräsentativität der Daten für ukrainische Geflüchtete im Erhebungszeitraum sicher. - Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am DIW Berlin." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt seit der Covid-19-Pandemie: Mehr Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen den Branchen (2025)

    Kovalenko, Tim ;

    Zitatform

    Kovalenko, Tim (2025): Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt seit der Covid-19-Pandemie: Mehr Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen den Branchen. (IAB-Kurzbericht 16/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2516

    Abstract

    "In den Jahren 2020 bis 2023 gab es vergleichsweise große Schwankungen im Aufbau und Abbau von Arbeitsplätzen. Dieses Phänomen untersucht der Autor auf gesamtwirtschaftlicher und branchenspezifischer Ebene, um zu zeigen, wie sich die Dynamik am Arbeitsmarkt im Lichte der jüngsten Schocks seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie entwickelt hat. Dabei haben nicht alle Branchen gleichermaßen auf die Schocks reagiert. Wurde beispielsweise im Verarbeitenden Gewerbe Beschäftigung tendenziell abgebaut, haben die Branchen „Information und Kommunikation“, „Öffentliche Verwaltung“, „Erziehung und Unterricht“ sowie „Gesundheits- und Sozialwesen“ Beschäftigung aufgebaut. Im Vergleich zum vorangegangenen Jahrzehnt haben diese Entwicklungen zu mehr Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen den Branchen geführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kovalenko, Tim ;
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  • Literaturhinweis

    Working from Home and Job Satisfaction: A Mediating Effect of Organisational Culture (2025)

    Kowalik, Zuzanna ;

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    Kowalik, Zuzanna (2025): Working from Home and Job Satisfaction: A Mediating Effect of Organisational Culture. (IBS working paper / Instytut Badan Strukturalnych 2025,04), Warszawa, 30 S.

    Abstract

    "The widespread shift to remote work during the COVID-19 pandemic accelerated a debate on its impact on employee satisfaction. Despite assumptions that greater flexibility and autonomy would inherently boost job satisfaction, research findings have been inconsistent. A key mechanism that might help explain these mixed outcomes is organizational culture. This study, based on unique linked employer-employee panel data, examines how various dimensions of corporate culture are associated with job satisfaction among remote and on-site workers. The findings reveal that working from home (WFH) enhances job satisfaction, particularly within companies characterized by weaker organizational cultures in the area of communication, leadership and supervision. Importantly, this effect varies significantly by gender: men predominantly benefit from WFH in weaker cultural contexts, while women experience increased satisfaction primarily in organizations with strong supportive cultures. Personality traits, including extraversion and agreeableness, further moderate these relationships. These results highlight the importance of aligning remote work policies with organisational culture to effectively address gender differences and ensure broad-based improvements in employee satisfaction and workplace well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Deutschlands Arbeitsmarkt: Zunehmend dienstleistungsorientiert und hochqualifiziert (2025)

    Kroeger, Thilo ;

    Zitatform

    Kroeger, Thilo (2025): Deutschlands Arbeitsmarkt: Zunehmend dienstleistungsorientiert und hochqualifiziert. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 92, H. 43, S. 679-687. DOI:10.18723/diw_wb:2025-43-1

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich über die letzten Jahrzehnte tiefgreifend verändert. Lange war die Debatte über den Strukturwandel auf die Verschiebungen vom Verarbeitenden Gewerbe zu Dienstleistungen fokussiert. Der Wochenbericht hebt hervor, dass die Veränderungen am Arbeitsmarkt auf drei unterschiedliche Entwicklungen zurückgehen: Neben dem eigentlichen sektoralen Strukturwandel sind auch die Verlagerung auf Berufsebene hin zu dienstleistungsnahen Tätigkeiten (die sogenannte Tertiärisierung) und die zunehmende Nachfrage nach höherqualifizierten Arbeitskräften (der sogenannte qualifikationsbedingte Wandel) zentrale Treiber. Auf Basis administrativer Daten für die Jahre 1975 bis 2017 kann gezeigt werden, dass sich nur etwa zwei Drittel des Beschäftigungsrückgangs in der Industrie auf den klassischen Strukturwandel zurückführen lassen. Ein erheblicher Teil entfällt auf Tertiärisierung und qualifikationsbedingte Veränderungen. Die sektorale Betrachtung allein reicht somit nicht mehr aus, um Veränderungen am Arbeitsmarkt zu erfassen. Entscheidend sind konkrete Aufgabenprofile und Kompetenzen, insbesondere analytische und interaktive Fähigkeiten. Arbeitsmarkt- und Weiterbildungspolitik sollten sich daher stärker an Aufgabenprofilen und regionalen Gegebenheiten ausrichten, um Transformation sozial verträglich zu begleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    When are you coming back? Effect of state-subsidized and employer-sponsored childcare on mothers’ return to work (2025)

    Kronberg, Anne-Kathrin ; Gerlach, Anna;

    Zitatform

    Kronberg, Anne-Kathrin & Anna Gerlach (2025): When are you coming back? Effect of state-subsidized and employer-sponsored childcare on mothers’ return to work. In: European Sociological Review, S. 1-18. DOI:10.1093/esr/jcaf044

    Abstract

    "After giving birth, higher-educated mothers return to work faster and stay with their pre-birth employer more often than mothers with less education. To facilitate more equitable return patterns, public policy and organizational scholars point to state-subsidized and employer-sponsored childcare as potential solutions. We ask how these two childcare approaches affect mothers’ education-specific return timing and destination (pre-birth employer or new employer). Our paper combines representative German linked employer-employee data (LIAB) with county-level childcare information from 2007 to 2019 to address this question. We demonstrate that better state-subsidized childcare reduces education-specific differences in how quickly mothers return to their pre-birth employer. However, equalizing effects decline at the very bottom of the educational spectrum. The equalizing effect also partially extends to employer-sponsored childcare assistance, especially when state-subsidized care is scarce. Nevertheless, employer assistance cannot fully compensate for a lack of state-subsidized infrastructure or prevent mothers’ turnover to a new company. Thus, state-subsidized childcare plays a central role in understanding mothers’ returns to work. We discuss policy implications and how our findings extend beyond the German context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 2/2025: Die meisten Neueinstellungen gehen nach wie vor auf Jobwechsel zurück (2025)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2025): IAB-Stellenerhebung 2/2025: Die meisten Neueinstellungen gehen nach wie vor auf Jobwechsel zurück. In: IAB-Forum H. 04.09.2025 Nürnberg, 2025-09-03. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250904.01

    Abstract

    "Im zweiten Quartal 2025 gab es bundesweit 1,06 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal ging diese Zahl nochmals um 119.300 oder rund 10 Prozent zurück. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2024 liegt die Zahl der offenen Stellen um 279.500 oder rund 21 Prozent niedriger. Trotz der Flaute am Arbeitsmarkt war im vergangenen Jahr die große Mehrheit der Neueinstellungen mit einem Job-to-Job-Wechsel verbunden. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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    IAB-Stellenerhebung 1/2025: Zahl der offenen Stellen sinkt auf 1,18 Millionen (2025)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2025): IAB-Stellenerhebung 1/2025: Zahl der offenen Stellen sinkt auf 1,18 Millionen. In: IAB-Forum H. 05.06.2025 Nürnberg, 2025-06-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250605.01

    Abstract

    "Im ersten Quartal 2025 gab es bundesweit 1,18 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal liegt ihre Zahl um 226.200 oder rund 16 Prozent niedriger. Im Vergleich zum ersten Quartal 2024 fiel der Rückgang mit einem Minus von 390.000 oder rund 25 Prozent noch stärker aus. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit von Personalengpässen am Arbeitsmarkt. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 3/2025: Akademikerstellen haben mehrheitlich eine Homeoffice-Option (2025)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2025): IAB-Stellenerhebung 3/2025: Akademikerstellen haben mehrheitlich eine Homeoffice-Option. In: IAB-Forum H. 04.12.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251204.01

    Abstract

    "Im dritten Quartal 2025 gab es bundesweit 1,03 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal ist dies ein Rückgang um 24.700 oder rund 2 Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal 2024 liegt die Zahl der offenen Stellen um 246.100 oder rund 19 Prozent niedriger. Zugleich wurde bei 26 Prozent der im letzten Jahr erfolgreich besetzten offenen Stellen die Option zur Arbeit im Homeoffice angeboten. Bei Spezialisten- oder Expertenstellen waren es 57 Prozent. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Stellenerhebung 4/2024: Zahl der offenen Stellen steigt saisonbedingt auf 1,4 Millionen (2025)

    Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Kubis, Alexander (2025): IAB-Stellenerhebung 4/2024: Zahl der offenen Stellen steigt saisonbedingt auf 1,4 Millionen. In: IAB-Forum H. 06.03.2025 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250306.01

    Abstract

    "Im vierten Quartal 2024 gab es bundesweit 1,4 Millionen offene Stellen – das markiert den ersten Anstieg seit dem vierten Quartal 2022. Er entspricht dem saisonalen Muster. Gegenüber dem Vorquartal lag die Zahl der offenen Stellen um 124.100 oder rund 10 Prozent höher. Im Vergleich zum vierten Quartal 2023 waren 321.300 oder rund 19 Prozent weniger Stellen zu verzeichnen. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    The role of physical leisure activities in refugees’ structural integration (2025)

    Kuhlemann, Jana ; Kosyakova, Yuliya ;

    Zitatform

    Kuhlemann, Jana & Yuliya Kosyakova (2025): The role of physical leisure activities in refugees’ structural integration. (IAB-Discussion Paper 15/2025), Nürnberg, 63 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2515

    Abstract

    "Diese Studie untersucht die Rolle von Sport als Freizeitaktivität für die strukturelle Integration von Geflüchteten durch die Erhöhung ihres Sozialkapitals, und der Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse der Aufnahmegesellschaft und ihrer Gesundheit. Die durch solche Aktivitäten erworbene körperliche Fitness kann auch für das Arbeiten in körperlich anstrengenden Jobs entscheidend sein. Da Arbeitsmarktbeteiligung die soziale Integration von Geflüchteten erheblich beeinflusst, untersucht diese Forschung speziell die Auswirkungen der Intensität und Regelmäßigkeit sportlicher Betätigung auf den Arbeitsmarkterfolg von Geflüchteten aus der Flüchtingswelle von 2015/16 nach Deutschland. Anhand von Längsschnittdaten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten zeigen die Ergebnisse, dass eine regelmäßige und intensivere sportliche Betätigung die Chancen von Geflüchteten erhöht, im Folgejahr einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und in körperlich anstrengenden Jobs zu arbeiten. Sportliche Betätigung korreliert jedoch nicht mit höherem Berufsprestige, was Geflüchtete möglicherweise an Jobs mit niedrigerem Status bindet. Darüber hinaus zeigt sich für Zeitnutzung in anderen (nicht sportlichen) Freizeitaktivitäten eine leicht negative Assoziation mit Arbeitsmarkterfolg. Dies unterstreicht die einzigartigen Vorteile von Sport für Geflüchtete. Insgesamt weisen die Ergebnisse einerseits darauf hin, dass Sport für Geflüchtete zwar hilfreich beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt sein kann, andererseits aber ihren beruflichen Aufstieg einschränken kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya ;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräftereport März 2025: Fachkräftemangel kann Investitionsschwung bremsen (2025)

    Kunath, Gero; Tiedemann, Jurek;

    Zitatform

    Kunath, Gero & Jurek Tiedemann (2025): Fachkräftereport März 2025: Fachkräftemangel kann Investitionsschwung bremsen. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,04), Köln, 5 S.

    Abstract

    "Die anhaltend schwunglose Wirtschaft verstärkt die negative Entwicklung am Arbeitsmarkt. Im März 2025 gab es erstmals seit dem Ende der Corona-Pandemie wieder mehr qualifizierte Arbeitslose als offene Stellen: 1,24 Millionen qualifizierte Arbeitslose standen lediglich 1,15 Millionen offenen Stellen gegenüber. Während die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,1 Prozent zurückging, stieg die Zahl qualifizierter Arbeitsloser um 10,2 Prozent. Im März 2025 konnten jedoch weiterhin über 387.000 offene Stellen für qualifizierte Arbeitskräfte rechnerisch nicht besetzt werden. Grund für die weitere Verschlechterung am Arbeitsmarkt sind die vielen Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal 2025. Dazu zählen die konjunkturelle Schwäche und der strukturelle Wandel des Industriestandorts Deutschland, Unsicherheiten durch den Regierungswechsel sowie die Ankündigung weitreichender US-Zölle, die den internationalen Handel und die exportorientierte deutsche Wirtschaft schwächen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Process of Labor Market Integration of Male Syrian Nationals: Evidence From German Administrative Data (2025)

    Köhler, Eva;

    Zitatform

    Köhler, Eva (2025): The Process of Labor Market Integration of Male Syrian Nationals. Evidence From German Administrative Data. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 54, H. 4, S. 436-453. DOI:10.1515/zfsoz-2025-2028

    Abstract

    "This paper addresses the question of how the typical labor market careers of male refugees holding a Syrian nationality status look and how these are associated with individual and contextual characteristics. Referring to information from the administrative dataset Sample of Integrated Welfare Benefit Biographies , refugees’ monthly labor market activities are tracked for around three years after having joined Germany’s basic provision scheme Grundsicherung für Arbeitssuchende . Using clustering techniques, the resulting individual career sequences are grouped into a typology of four: ‘Alternating (in)activities in welfare’, ‘job seeking to full labor market entry’, ‘job seeking to partial labor market entry’, and ‘residual’. The results of multinomial regressions indicate associations between the likelihood of taking a more or less advantageous career and certain characteristics, such as the county’s unemployment rate or whether a person holds a degree." (Author'sabstract, IAB-Doku, © De Gruyter Brill) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Skill shortages and industrial clusters–empirical evidence from German establishment data (2025)

    König, Tobias ; Brenner, Thomas ;

    Zitatform

    König, Tobias & Thomas Brenner (2025): Skill shortages and industrial clusters–empirical evidence from German establishment data. In: The Annals of Regional Science, Jg. 74, H. 4. DOI:10.1007/s00168-025-01422-1

    Abstract

    "Regional and sectoral skill shortages have attracted considerable attention in recent research on regional economics and economic geography. These shortages are a reality for many firms and organizations, with adverse consequences for individuals, firms, and the economy as a whole. Yet, it remains unclear whether skill shortages are more severe in industrial clusters due to intensified competition and labor poaching, or whether they are less severe because of labor pooling. This study examines the relationship between skill shortages and industrial clustering in Germany. Using generalized linear mixed regression models, the analysis draws on the IAB Establishment Panel dataset to assess the extent of shortages among clustered firms. The findings indicate that firms located in industrial clusters face a significantly lower probability of skill shortages, measured in terms of unfilled vacancies for skilled jobs. At the same time, however, clustered firms experiencing shortages encounter greater difficulties in filling these vacancies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Impact of Mail, Web, and Mixed-Mode Data Collection on Participation in Establishment Surveys (2025)

    Küfner, Benjamin ; Globisch, Claudia; Zins, Stefan ; Sakshaug, Joseph ;

    Zitatform

    Küfner, Benjamin, Joseph Sakshaug, Stefan Zins & Claudia Globisch (2025): The Impact of Mail, Web, and Mixed-Mode Data Collection on Participation in Establishment Surveys. In: Journal of survey statistics and methodology, Jg. 13, H. 1, S. 66-99., 2024-06-20. DOI:10.1093/jssam/smae033

    Abstract

    "Over the past 30 years, self-administered establishment surveys have increasingly transitioned away from using mail to more online and mixed-mode data collection. To examine the potential impact of this transition on survey participation, we evaluate several mail and web single- and mixed-mode designs implemented experimentally in a large-scale job vacancy survey. We find that neither response rates nor nonresponse bias significantly differed between the alternative designs. Subgroup analyses revealed that establishments of all size classes showed a preference for the mail mode in the concurrent mixed-mode design, but larger establishments were more likely to participate via web than mail in the single-mode designs. Potential cost savings (over 50 percent per respondent) were evident when utilizing the web mode in either a single- or sequential mixed-mode design. Qualitative follow-up interviews indicated a general preference for the web mode due to easier handling, smoother collaboration between colleagues, avoidance of a cumbersome mail return, and being seen as a modern sustainable solution." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

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    Effects of Replacing Telephone with Web, Mail, and Mixed-Mode Data Collection in an Establishment Follow-Up Survey (2025)

    Küfner, Benjamin ; Sakshaug, Joseph ; Globisch, Claudia; Zins, Stefan ;

    Zitatform

    Küfner, Benjamin, Joseph Sakshaug, Stefan Zins & Claudia Globisch (2025): Effects of Replacing Telephone with Web, Mail, and Mixed-Mode Data Collection in an Establishment Follow-Up Survey. In: Survey research methods, Jg. 19, H. 4, S. 431-452., 2025-07-11. DOI:10.18148/srm/2025.v19i4.8553

    Abstract

    "Due to rising data collection costs, there is growing pressure to move away from traditional interviewer-administered mode designs in favor of fully self-administered mode designs in on-going panel surveys, including large-scale establishment panels. However, the consequences of moving to a fully self-administered mode design on follow-up and cumulative participation in ongoing establishment panel surveys are largely unknown. To address this research gap, we report the results of a follow-up mode design experiment conducted in the second wave of the 2020 IAB-Job Vacancy Survey, an ongoing panel study in Germany. The experiment builds on a previously reported mode design experiment conducted in the first wave survey, where establishments were randomized to four self-administered mode designs (concurrent mail-web mixed-mode, sequential web-to-mail mixed-mode, single-mode web, and single-mode mail). In the second wave (i.e., follow-up) survey, reported here, respondents from the first wave were further randomly allocated to 1) a continuation of the same self-administered mode design from the first wave, or 2) a single-mode telephone design. The results show that the continuation of self-administration leads to higher response rates (both follow-up and cumulative) for the single-mode mail and concurrent mail-web mixed mode designs and comparable response rates for the single-mode web and sequential web-to-mail mixed-mode designs, compared to the telephone follow-up design. Using extensive administrative data, we do not find evidence that forgoing telephone follow-ups adversely affects nonresponse bias or subgroup participation compared to continuing with self-administration in the follow-up wave. Potential cost savings (of up to 67%) were evidenced when replacing the telephone mode with a self-administered follow-up mode design. In-depth qualitative interviews revealed that establishments prefer a constant mode design across waves due to the familiarity and routine of the response process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Aus- und Weiterbildung als Strategien der Fachkräftesicherung (2025)

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Leber, Ute & Barbara Schwengler (2025): Betriebliche Aus- und Weiterbildung als Strategien der Fachkräftesicherung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 54, H. 1, S. 8-12., 2025-01-14.

    Abstract

    "Zur Begegnung von Fachkräfteengpässen wird ein Bündel an Maßnahmen diskutiert. Welche Bedeutung Betriebe einzelnen Strategien zur Sicherung des Fachkräftebedarfs beimessen, untersucht der Beitrag auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Aus- und Weiterbildung gerichtet und der Frage nachgegangen, welche Betriebe von diesen Möglichkeiten der Fachkräftesicherung besonders häufig Gebrauch machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Nach wie vor blicken viele Betriebe pessimistisch in die Zukunft (2025)

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Leber, Ute, Michael Oberfichtner & Barbara Schwengler (2025): Nach wie vor blicken viele Betriebe pessimistisch in die Zukunft. In: IAB-Forum H. 23.06.2025 Nürnberg, 2025-06-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250623.01

    Abstract

    "Die anhaltend schwache Konjunktur stellt die Betriebe vor große Herausforderungen. Dies spiegelt sich auch in ihren Einschätzungen zur Geschäftslage wider. Nach den Ergebnissen des IAB-Betriebspanels 2024 haben sich die Geschäftserwartungen der Betriebe im Vergleich zum Vorjahr zwar nur unwesentlich verändert. Im längerfristigen Vergleich ist jedoch eine deutliche Eintrübung festzustellen. Dabei unterscheidet sich die Situation zwischen Betrieben verschiedener Branchen teils erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Nur wenige Betriebe kennen die „Assistierte Ausbildung flexibel“ (2025)

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Leber, Ute & Barbara Schwengler (2025): Nur wenige Betriebe kennen die „Assistierte Ausbildung flexibel“. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 15.01.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250115.01

    Abstract

    "Mit der „Assistierten Ausbildung flexibel“ (AsA flex) bieten die Arbeitsagenturen sowohl Betrieben als auch Jugendlichen Unterstützung bei der Ausbildung an – beginnend bei der Suche nach Stellen bzw. Bewerber*innen, über die Begleitung während der Ausbildung selbst, bis hin zum erfolgreichen Berufsabschluss der Auszubildenden. AsA flex fungiert dabei als Brücke zwischen jungen Menschen und ihren Ausbildungsbetrieben, vor allem, wenn die Anforderungen der Betriebe nicht optimal zum Potenzial passen, das der junge Mensch mitbringt. Allerdings wird AsA flex bislang vergleichsweise selten genutzt. Dies hat möglicherweise damit zu tun, dass das Unterstützungsinstrument nur wenigen Betrieben bekannt ist." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute; Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Welche Betriebe nehmen die Weiterbildungsförderung der BA in Anspruch? (2025)

    Leber, Ute;

    Zitatform

    Leber, Ute (2025): Welche Betriebe nehmen die Weiterbildungsförderung der BA in Anspruch? In: Denk-doch-Mal.de H. 1, 2025-01-15.

    Abstract

    "Der beruflichen Weiterbildung kommt in der modernen Arbeitswelt eine hohe Bedeutung zu. Dies gilt für Beschäftigte, für die Weiterbildung ein wichtiges Mittel zur Sicherung ihrer Arbeitsmarktchancen ist, ebenso wie für Betriebe, die auf diesem Wege ihren Qualifikationsbedarf decken und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen können. Wie vorliegende Studien zeigen, ist die Weiterbildungsbeteiligung jedoch ungleich verteilt. So nehmen insbesondere Geringqualifizierte, aber auch Ältere sowie Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen nur vergleichsweise wenig an Weiterbildung teil (vgl. zum Beispiel Bundesministerium für Bildung und Forschung 2024). Fragt man nach den Gründen für die unterdurchschnittliche Weiterbildungsbeteiligung mancher Personengruppen, so deuten empirische Untersuchungen auf die Bedeutung einer Vielzahl an Faktoren hin. Neben mangelnden Informationen über die Bedeutung von Weiterbildung und Weiterbildungsangebote spielen dabei auch finanzielle und zeitliche Restriktionen eine Rolle. Mit der Weiterbildungsförderung für Beschäftigte der Bundesagentur für Arbeit (BA) steht ein Instrument zur Verfügung, das Betriebe beziehungsweise Beschäftigte bei einer Weiterbildungsteilnahme finanziell unterstützt. Zentrale Ansprechpartner für die Weiterbildungsförderung sind dabei die Betriebe; die Agenturen für Arbeit erstatten diesen die Kosten für Lehrgänge und leisten Zuschüsse zum Arbeitsentgelt der Beschäftigten. War die Weiterbildungsförderung bei ihrer Einführung im Jahr 2006 noch auf bestimmte Beschäftigtengruppen beziehungsweise Betriebe beschränkt, steht sie mittlerweile allen offen. Nach einem Ausbau der Fördermöglichkeiten in den Jahren 2019 und 2020 wurde die Weiterbildungsförderung zuletzt im Rahmen des Aus- und Weiterbildungsgesetzes im Jahr 2024 reformiert mit dem Ziel, die Transparenz der Förderung zu erhöhen und den Zugang zu Weiterbildungsangeboten zu erleichtern." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Pandemic-Ready Data: Linking the Socio-Economic Panel with Administrative Health Records (2025)

    Lepe, Alexander; Kolodziej, Ingo; Zinn, Sabine ;

    Zitatform

    Lepe, Alexander, Ingo Kolodziej & Sabine Zinn (2025): Pandemic-Ready Data: Linking the Socio-Economic Panel with Administrative Health Records. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1232), Berlin, 15 S.

    Abstract

    "The COVID-19 pandemic exposed significant weaknesses in Germany’s ability to generate timely, equity-sensitive evidence at the household level. While national surveillance systems produced daily counts of confirmed cases, hospitalisations, and deaths, they offered little insight into the social and economic conditions shaping the spread and impact of the virus. Non-pharmaceutical interventions (NPIs), such as school closures and quarantines, reduced transmission but imposed substantial and uneven burdens on households. Without representative, real-time data on these impacts, early policy decisions were made with limited contextual information. Germany possesses rich but fragmented health and social data resources. The Robert Koch Institute’s surveillance data, hospital and insurance records, and surveys such as the Socio-Economic Panel (SOEP) exist in separate silos. Legal and technical barriers, including the absence of a common unique identifier, have prevented rapid linkage. As a result, official statistics failed to capture undetected infections, socioeconomic inequalities, and the full burden of NPIs on households. Evidence from the RKI-SOEP study, which linked SOEP survey data with serological testing, demonstrated that disadvantaged groups faced higher risk of (undetected) infection, lower vaccination rates, and greater psychosocial strain. Linking the SOEP with administrative health data, particularly statutory health insurance claims, could address these gaps. The SOEP is Germany’s largest and longest-running household panel, providing four decades of detailed socioeconomic and demographic information. Integrating this with comprehensive health records would enable the monitoring of infections, health outcomes, and their unequal distribution across social groups. Such a system could support earlier identification of vulnerable groups, help inform targeted interventions, and improve the evaluation of public health measures. The RKI-SOEP study illustrates the feasibility and value of integrating infectious disease data into a household panel. However, its ad hoc design meant findings were not initially available. Establishing a permanent SOEP–administrative health data linkage, with appropriate consent and privacy safeguards, would shorten reporting delays and strengthen Germany’s pandemic preparedness. This approach aligns with the World Health Organization’s Pandemic Agreement, which calls for multisectoral, equity-sensitive surveillance systems. While no single system can eliminate all data blind spots, integrating household and health records would represent a major step toward more timely and equitable public health responses. Beyond pandemic preparedness, the same infrastructure could inform strategies to reduce health inequalities and support a more resilient health system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Unpacking Wage Inequality: Minimum Wage Effects on Within- and Between-Firm Disparities (2025)

    Liang, Ying ;

    Zitatform

    Liang, Ying (2025): Unpacking Wage Inequality: Minimum Wage Effects on Within- and Between-Firm Disparities. In: Verein für Socialpolitik (Hrsg.) (2025): Revival of Industrial Policy. Beiträge zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2025.

    Abstract

    "This paper investigates how minimum wage policies can reduce wage inequality by influencing within and between firm inequality. Using rich administrative employer-employee linked data from Germany, I exploit the introduction of the national minimum wage in 2015 to analyze changes in the overall variance of daily wages and decompose these changes into within-firm and between-firm components. The Difference-in-Differences estimations reveal that the minimum wage lowers the overall variance of log daily wages by 8% to 12.6%. Crucially, most of this reduction stems from declines in between-firm variance, driven by decreases in workerfirm assortativeness, worker segregation, and the dispersion of firm-specific wage premia. My findings suggest that minimum wage policy can be an effective instrument for mitigating firmdriven wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Medicalisation of Unemployment: An Analysis of Sick Leave for the Unemployed in Germany Using a Three-Level Model (2025)

    Linden, Philipp ; Reibling, Nadine ;

    Zitatform

    Linden, Philipp & Nadine Reibling (2025): Medicalisation of Unemployment: An Analysis of Sick Leave for the Unemployed in Germany Using a Three-Level Model. In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 1, S. 139-162. DOI:10.1177/09500170241244688

    Abstract

    "The study investigates whether sick leave for the unemployed is used to address problems of labor market integration – a process that can theoretically be conceptualized as the medicalisation of unemployment. Estimating a multilevel logistic regression model on a sample of N = 20,196 individuals from the German panel study Labor Market and Social Security (PASS) reveals that, on average, 18% of the unemployed are on sick leave due to poor health. However, given a comparable state of health, the probability increases for men, older individuals and those with lower educational levels. These findings are crucial as they reveal a dual role of sick leave in a context with limited access to disability pensions: as a protective measure for sick, unemployed individuals and as medicalisation of unemployment by excluding those who face non-medical barriers to labor market integration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Immigrant labor market dynamics in Germany by family status (2025)

    Liu, Chia ; Kulu, Hill ;

    Zitatform

    Liu, Chia & Hill Kulu (2025): Immigrant labor market dynamics in Germany by family status. In: Demographic Research, Jg. 53, S. 1063-1100. DOI:10.4054/demres.2025.53.33

    Abstract

    "Background: The labor market activities of immigrants are diverse and highly gendered. Few studies have examined these disparities by legal entry pathway in a multi-state framework that accounts for multiple entries to and exits from the market. Objective: We analyze immigrants’ timing and level of participation in training and labor market activities by gender, parity, and legal entry pathway. Methods: Using data from the German Socio-Economic Panel (GSOEP), we employ competing-risks event history models, treating labor market attachment as a multi-state process. Results: Immigrants from Europe, ex-Yugoslavia, and the former Soviet Union exhibit higher levels of labor market attachment than immigrants from Turkey, Africa, and West Asia. However, we find that the presence of children is more negatively linked to women’s labor force participation for Europeans than non-Europeans. Turkish, West Asian, and African immigrant women are less likely to return to the labor market once they exit. Conclusions: The greater impact of motherhood on the labor market participation of European immigrant women than that of non-European immigrant women is due to their higher participation when childless. However, overall, non-European immigrant women show markedly lower attachment to the labor market regardless of motherhood status. Contribution: This research sheds light on how gender, origin, and entry pathway intersect with family processes, particularly among women, contributing to a deeper understanding of immigrant labor dynamics." (Author's abstract, IAB-Doku, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

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  • Literaturhinweis

    AKM effects for German labour market data 1985-2023 (2025)

    Lochner, Benjamin ; Wolter, Stefanie ;

    Zitatform

    Lochner, Benjamin & Stefanie Wolter (2025): AKM effects for German labour market data 1985-2023. (FDZ-Methodenreport 03/2025), Nürnberg, 12 S. DOI:10.5164/IAB.FDZM.2503.en.v1

    Abstract

    "Dieser FDZ-Methodenreport beschreibt die Schätzung und Aufbereitung der personen- und betriebsspezifischen Lohneffekte (AKM_8523_v1) und wie diese zu einigen der über das Forschungsdatenzentrum (FDZ) der Bundesagentur für Arbeit im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) verfügbaren Datensätze zugespielt werden können. Der Report aktualisiert den Bericht von Lochner et al. 2023." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lochner, Benjamin ; Wolter, Stefanie ;
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    Bad Times, Bad Jobs? How Recessions Affect Early Career Trajectories (2025)

    Mahajan, Parag; Patki, Dhiren; Stüber, Heiko ;

    Zitatform

    Mahajan, Parag, Dhiren Patki & Heiko Stüber (2025): Bad Times, Bad Jobs? How Recessions Affect Early Career Trajectories. In: Journal of labor economics, S. 1-38. DOI:10.1086/739199

    Abstract

    "Workers who enter the labor market during recessions experience lasting earnings losses, butthe role of non-pay amenities in exacerbating or counteracting these losses remains unknown.Using population-scale data from Germany, we find that labor market entry during recessionsgenerates a 5 percent reduction in earnings cumulated over the first decade of experience. 32 percent of recession-induced earnings losses are explained by losses in employer-specific pay.Implementing a revealed-preference estimator of employer quality that aggregates informationfrom the universe of worker moves across employers, we find that 14 percent of recession-inducedearnings losses are compensated by non-pay amenities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Factors Determining Employee Loyalty During the COVID-19 Pandemic (2025)

    Maksim, Monika ; Śliwicki, Dominik ;

    Zitatform

    Maksim, Monika & Dominik Śliwicki (2025): Factors Determining Employee Loyalty During the COVID-19 Pandemic. In: Sustainability, Jg. 17, H. 1. DOI:10.3390/su17010303

    Abstract

    "Building employee loyalty is a prerequisite for a company to achieve a competitive advantage, high organizational performance, and sustainability. The lack of voluntary leaves does not result in recruitment costs or reduced efficiency during the adaptation period of a new employee. It helps retain knowledge and experience within the organization. The article aims to explore employees’ loyalty in terms of voluntary employment continuity during the pandemic slowdown of COVID-19, when employee loyalty was put to an exceptional test, and identify the factors that have had the most significant impact. This empirical study was carried out for Germany, mainly due to the strength and position of the German economy in Europe and the availability of a large, detailed micro dataset necessary for in-depth econometric analyses. The dataset used in the survey is the fifth wave of the German Linked Personnel Panel—LPP in 2020/21 (N = 7397). A multinomial logit model was used as a research tool. Loyalty appears as an explained variable in four ordered logit models that differ in the set of explanatory variables. The explanatory variables include demographics, job title, working conditions, compensation and rewards, job content, training and career development, teamwork, and relationships with colleagues and superiors. The results confirm the influence of extra-organizational factors, such as age and living in a four- or five-person household, on employee loyalty. However, age seems to be a factor of decreasing importance. Too much complexity of work, manifested by great task variety, working in multiple teams, and the requirement to perform work remotely, harmed employee loyalty during the pandemic. Findings justify building loyalty based on sustainable human resource policies to increase income satisfaction, reasonable workload, competence development, and greater autonomy at work. It is also clear that leadership issues (fairness in contact with superiors and recognition for work) mattered during this challenging time and have a high potential to improve employee loyalty in the future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Fachkräftemangel in Handwerksberufen: Frauen sind ein wichtiger Teil der Lösung (2025)

    Malin, Lydia ; Hickmann, Helen ;

    Zitatform

    Malin, Lydia & Helen Hickmann (2025): Fachkräftemangel in Handwerksberufen: Frauen sind ein wichtiger Teil der Lösung. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,03), Köln, 6 S.

    Abstract

    "Trotz der aktuellen Konjunkturschwäche ist die Zahl der offenen Stellen in Handwerksberufen im Jahr 2024 leicht gestiegen und die Fachkräftelücke blieb mit 107.729 fehlenden Fachkräften groß. Zwischen Juli 2023 und Juni 2024 arbeiteten knapp 2,6 Millionen Beschäftigte in Handwerksberufen, 2,7 Prozent weniger als im Jahr 2013. Dabei ist die Zahl der Gesell:innen zurückgegangen und die der Meister:innen gestiegen. Der Beschäftigungszuwachs bei Meister:innen wurde dabei ausschließlich durch Frauen getragen, auch wenn die Zahl der in Handwerksberufen beschäftigten Frauen insgesamt leicht gesunken ist. So stieg der Frauenanteil unter Meister:innen von 13,3 Prozent im Jahr 2013 auf 17,1 Prozent zwischen Juli 2023 und Juni 2024. Dabei stieg die Zahl der Handwerkerinnen insbesondere in Engpassberufen wie der Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik und sank im Friseurgewerbe und im Lebensmittelverkauf. Der größte prozentuale Zuwachs an Meisterinnen ist in männertypischen Handwerksberufen, wie dem Hoch- und Tiefbau, zu beobachten. Hier hat sich die Zahl der Meisterinnen zwischen 2013 und 2023/2024 mit einem Plus von 126 bzw. 241 Frauen mehr als verdoppelte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bestandsaufnahme quantitativer Studien zum Ausmaß der Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2025)

    Matta, Vanita; Engels, Dietrich;

    Zitatform

    Matta, Vanita & Dietrich Engels (2025): Bestandsaufnahme quantitativer Studien zum Ausmaß der Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 668), Berlin, 38 S.

    Abstract

    "In der Kurzexpertise wird eine Bestandsaufnahme von quantitativen Studien zum Ausmaß der Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen („verdeckte Armut“) in Deutschland vorgenommen, die mit Daten nach den Sozialreformen des Jahres 2005 arbeiten. Der Fokus liegt dabei auf Ansprüchen der Mindestsicherung. Es werden insgesamt zwölf Studien identifiziert, die originäre Ergebnisse dazu veröffentlichen. Die Autoren geben einen Überblick über die Studienergebnisse und erläutern die gängige methodische Herangehensweise. Ein Anhang enthält ausführlichere Steckbriefe zu allen Studien." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    A hidden source of innovation? Revisiting the impact of initial vocational training on technological innovation (2025)

    Matthies, Eike; Thomä, Jörg ; Bizer, Kilian ;

    Zitatform

    Matthies, Eike, Jörg Thomä & Kilian Bizer (2025): A hidden source of innovation? Revisiting the impact of initial vocational training on technological innovation. In: Journal of vocational education and training, Jg. 77, H. 2, S. 276-296. DOI:10.1080/13636820.2023.2201602

    Abstract

    "While an increasing number of studies postulate that vocational education and training (VET) activities have a positive impact on the innovative capacity of training companies, empirical evidence on the topic remains contradictory. This study exploits establishment data from a representative survey of German companies to estimate the relationship between firms’ participation in initial VET and their innovation outcomes. Our results show that the direct effects of initial VET on technological innovation in small and medium-sized enterprises (SMEs) are on average quite weak. If at all, a training firm’s initial VET activities are associated with product innovation activities and not with process innovation. Larger effects can only be observed in case of microenterprises with fewer than ten employees. In these firms, initial VET is associated with a higher probability of (local) new-to-market product innovation if it is accompanied by changes in organisational processes that support individual learning and knowledge creation. We conclude from this finding that the knowledge diffusion function of the VET system primarily holds relevance for the smallest of the training companies and that initial VET is only positively related to technological innovation when it goes along with organisational learning in the training company." (Author's abstract, IAB-Doku, © Taylor & Francis) ((en))

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    Employer Screening and Optimal Unemployment Insurance (2025)

    Meier, Mario; Obermeier, Tim;

    Zitatform

    Meier, Mario & Tim Obermeier (2025): Employer Screening and Optimal Unemployment Insurance. In: The Economic Journal, Jg. 135, H. 667, S. 671-711. DOI:10.1093/ej/ueae095

    Abstract

    "Field experiments show that employers are less likely to consider long-term unemployed job-seekers for interviews. We study the implications for optimal unemployment insurance (UI). Based on a structural model of job search and recruitment, estimated with German data, we analyze the optimal two-tier unemployment system. We find that screening makes the optimal initial benefit level four percentage points higher and the potential benefit duration seven months longer. Using an extended Baily-Chetty formula, we study the mechanisms through which screening affects the consumption smoothing gain and moral hazard cost of providing UI and highlight the role of the externality from endogenous firm behavior." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Child Penalty Estimation and Mothers Age at First Birth (2025)

    Melentyeva, Valentina; Riedel, Lukas;

    Zitatform

    Melentyeva, Valentina & Lukas Riedel (2025): Child Penalty Estimation and Mothers Age at First Birth. (RF Berlin - CReAM Discussion Paper Series 2025,19), Berlin, 45 S.

    Abstract

    "We show that the widespread approach to estimate the career costs of motherhood – so called “child penalties” – is prone to produce biased results, as it pools first-time mothers of all ages without accounting for their differences in characteristics and outcomes. We propose a novel method building on the recent advances in the difference-in-differences literature to address this issue. Applied to German administrative data, our method yields 30 percent larger post-birth earnings losses than the conventional approach. We document meaningful effect heterogeneity by maternal age in both magnitude and interpretation, highlighting its key role in understanding the impact of motherhood." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Integrating young refugees into VET: do German active labor market programs make a difference? (2025)

    Meyer, Franziska ;

    Zitatform

    Meyer, Franziska (2025): Integrating young refugees into VET: do German active labor market programs make a difference? In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 28, H. 3, S. 639-662. DOI:10.1007/s11618-025-01293-4

    Abstract

    "Für die jungen Geflüchteten in Deutschland kann der Seiteneinstieg in das Berufsbildungssystem als höchst vielversprechende Perspektive hinsichtlich ihrer sozioökonomischen Integration erachtet werden. In diesem Kontext wurden in den letzten Jahren mehrere sogenannte aktive Arbeitsmarktprogramme (ALMPs) für Geflüchtete initiiert und ausgebaut, allen voran das ESF-BAMF-Programm sowie verschiedene Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit. Auf Basis der Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten (2016–2021) (Brücker et al. 2016) wird in diesem Beitrag mithilfe einer diskreten Ereignisdatenanalyse (N = 6.004) untersucht, ob die Teilnahme an einer dieser ALMPs mit einer erhöhten Übergangschance von Geflüchteten zwischen 18 und 30 Jahren in eine Berufsausbildung assoziiert ist. Aus den multivariaten Analysen geht hervor, dass die Teilnahme an beiden ALMPs mit einer signifikanten Erhöhung der Übergangschancen der 25–30-jährigen Geflüchteten assoziiert ist, nicht jedoch mit jenen der 18–24-Jährigen. Angesichts der vergleichsweise nachteiligen Chancen älterer Geflüchteter auf dem deutschen Ausbildungsmarkt, kann dieses Ergebnis als klarer Erfolg beider ALMPs gewertet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Refugee Women’s Transition to VET in Germany: Examining the Role of Gender Norms and Human Capital Endowments (2025)

    Meyer, Franziska ;

    Zitatform

    Meyer, Franziska (2025): Refugee Women’s Transition to VET in Germany: Examining the Role of Gender Norms and Human Capital Endowments. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.9559

    Abstract

    "The article examines the extent to which gender roles as well as the human capital resources acquired in the country of origin are associated with refugee women’s chances of taking up vocational education and training (VET) in Germany. It follows the assumption that traditional gender roles, which assign women to the domestic sphere, can affect refugee women’s behavior either directly or through social contacts who impose these roles upon them. Additionally, it argues that the human capital that refugee women acquired in their country of origin can affect the trainers’ decision to hire them as trainees. The focus of the investigation is women between the ages of 18 and 30 who applied for asylum in Germany between 2015 and 2019 and mainly originate from Syria, Afghanistan, Iraq, and Iran (N = 945). By applying a piecewise constant exponential model to monthly data from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees, the analysis shows that neither the women’s endowment with human capital acquired in their country of origin (i.e., level of education and work experience) nor their own gender role attitudes, having children, or the frequency of contact with persons from the same country of origin are significantly associated with their chances of transitioning to VET. Having a partner is, however, associated with almost 60% lower chances of refugee women entering VET." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Origin, Generation, and Destination Country Context: Employment Changes and Childbearing Among Female Immigrants and Their Descendants in the UK, France, and Germany (2025)

    Mikolai, Júlia ; Liu, Chia ; Delaporte, Isaure ; Kulu, Hill ;

    Zitatform

    Mikolai, Júlia, Hill Kulu, Isaure Delaporte & Chia Liu (2025): Origin, Generation, and Destination Country Context: Employment Changes and Childbearing Among Female Immigrants and Their Descendants in the UK, France, and Germany. In: European Journal of Population, Jg. 41. DOI:10.1007/s10680-025-09750-w

    Abstract

    "This study investigates the link between childbearing and employment changes of female immigrants and their descendants in three European countries: the UK, France, and Germany. Although childbearing significantly influences female labour force participation, the interrelationship between fertility and employment changes among migrant populations is poorly understood. We use event history models to study employment entry and exit by migration background and parity. Mothers are less likely to enter and more likely to exit employment than childless women among native women, immigrants, and their descendants. The largest differences in employment entry and exit are observed between migrant origin groups and generations, and between destination countries. European and Western immigrants are more likely to (re-)enter and less likely to exit employment than those from non-European countries. The descendants of immigrants have higher employment levels than immigrants and the differences compared to natives are smaller, but they persist, particularly among those of non-European descent. We also observe some differences across countries: mothers are the most likely to exit employment in Germany and the least likely in France. Our study highlights the importance of work–family reconciliation and immigration policies for reducing labour market disadvantage among mothers overall and particularly among immigrants and their descendants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Long-Run Career Outcomes of Multiple Job Holding (2025)

    Muffert, Johanna; Riphahn, Regina T. ;

    Zitatform

    Muffert, Johanna & Regina T. Riphahn (2025): Long-Run Career Outcomes of Multiple Job Holding. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17605), Bonn, 57 S.

    Abstract

    "Multiple job holding (MJH) is increasingly frequent in industrialized countries. Individuals holding a secondary job add to their experience, skills, and networks. We study the long-run labor market outcomes after MJH and investigate whether career effects can be validated. We employ high-quality administrative data from Germany. Our doubly robust estimation method combines entropy balancing with fixed effects difference-in-differences regressions. We find that income from primary employment declines after MJH spells and overall annual earnings from all jobs increase briefly. Job mobility increases after MJH spells. Interestingly, the beneficial long-term effects of MJH are largest for disadvantaged groups in the labor market such as females, those with low earnings, and low education. Overall, we find only limited benefits of MJH." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Occupational reallocation within and across firms: Implications for labor market polarization (2025)

    Mukoyama, Toshihiko; Takayama, Naoki ; Tanaka, Satoshi ;

    Zitatform

    Mukoyama, Toshihiko, Naoki Takayama & Satoshi Tanaka (2025): Occupational reallocation within and across firms: Implications for labor market polarization. In: Journal of monetary economics, Jg. 150. DOI:10.1016/j.jmoneco.2024.103701

    Abstract

    "This study analyzes how labor market frictions interact with firms’ decisions to reallocate workers across different occupations during labor market polarization. We compare the patterns of occupational reallocation within and across firms in the US and Germany in recent years. We find within-firm reallocation contributes significantly to the decline in employment in routine occupations in Germany, but much less so in the US. We construct a general equilibrium model of firm dynamics and find the model with different firing taxes can replicate the difference in firm-level adjustment patterns across these countries. We conduct two counterfactual experiments for each country, highlighting the different roles played by the within-firm cost of reorganizing the occupational mix and across-firm frictions created by firing taxes. The results suggest the latter plays a more significant role in labor market polarization. Higher firing costs would lead to greater and faster polarization in the US." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier B.V. All rights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Weiterbildungsungleichheit und technologischer Wandel: Nach IT-Investitionen steigt vor allem die Weiterbildungsquote der Höherqualifizierten (2025)

    Müller, Christoph ;

    Zitatform

    Müller, Christoph (2025): Weiterbildungsungleichheit und technologischer Wandel: Nach IT-Investitionen steigt vor allem die Weiterbildungsquote der Höherqualifizierten. (IAB-Kurzbericht 06/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2506

    Abstract

    "Betriebliche Weiterbildung soll dazu beitragen, die Fähigkeiten der Beschäftigten an neue Anforderungen anzupassen. Gerade im Zuge der digitalen Transformation der Arbeitswelt sind solche Anpassungen dringend erforderlich. Die vorliegende Analyse des Zusammenhangs zwischen Investitionen in digitale Technologien und innerbetrieblicher Weiterbildung zeigt: In Betrieben mit IT-Investitionen steigen die Weiterbildungsquoten der Beschäftigten mit qualifizierten Tätigkeiten; bei denjenigen mit einfachen Tätigkeiten ist dies im Mittel hingegen nicht der Fall." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Müller, Christoph ;
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  • Literaturhinweis

    Wie Roboter die betriebliche Beschäftigungsstruktur verändern (2025)

    Müller, Steffen ; Plümpe, Verena;

    Zitatform

    Müller, Steffen & Verena Plümpe (2025): Wie Roboter die betriebliche Beschäftigungsstruktur verändern. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 31, H. 1, S. 10-13. DOI:10.18717/wwfyns-ep75

    Abstract

    "Der Einsatz von Robotern verändert die Arbeitswelt grundlegend – doch welche spezifischen Effekte hat dies auf die Beschäftigungsstruktur? Unsere Analyse untersucht die Folgen des Robotereinsatzes anhand neuartiger Mikrodaten aus deutschen Industriebetrieben. Diese Daten verknüpfen Informationen zum Robotereinsatz mit Sozialversicherungsdaten und detaillierten Angaben zu Arbeitsaufgaben. Auf Basis eines theoretischen Modells leiten wir insbesondere positive Beschäftigungseffekte für Berufe mit wenig repetitiven, programmierbaren Aufgaben ab, sowie für jüngere Arbeitskräfte, weil diese sich besser an technologische Veränderungen anpassen können. Die empirische, mikroökonomische Analyse des Robotereinsatzes auf Betriebsebene bestätigt diese Vorhersagen: Die Beschäftigung steigt für Techniker, Ingenieure und Manager und junge Beschäftigte, während sie bei geringqualifizierten Routineberufen sowie bei Älteren stagniert. Zudem steigt die Fluktuation bei geringqualifizierten Arbeitskräften signifikant an. Unsere Ergebnisse verdeutlichen, dass der Verdrängungseffekt von Robotern berufsabhängig ist, während junge Arbeitskräfte neue Tätigkeiten übernehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    High-Pressure, High-Paying Jobs? (2025)

    Nagler, Markus ; Rincke, Johannes ; Winkler, Erwin;

    Zitatform

    Nagler, Markus, Johannes Rincke & Erwin Winkler (2025): High-Pressure, High-Paying Jobs? In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 107, H. 6, S. 1471-1484. DOI:10.1162/rest_a_01362

    Abstract

    "Work-related stress has reportedly increased over time. Using worker-level survey and experimental data, we investigate the labor market consequences of work pressure. We build a measure of pressure strongly associated with adverse health outcomes and show that pressure comes with a sizable earnings premium, reflecting workers' willingness-to-pay to avoid pressure. As expected, we do not find a premium among civil servants who face strong labor market frictions. Our experimental evidence is consistent with workers sorting into high-pressure jobs and with a sizable market-level compensating differential. Differences in the prevalence and valuation of work pressure explain substantial shares of wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku, © MIT Press Journals) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job Loss and Retirement (2025)

    Nassal, Lea;

    Zitatform

    Nassal, Lea (2025): Job Loss and Retirement. (Warwick economic research papers 1565), Coventry, 61 S.

    Abstract

    "This paper provides the first evidence of the long-term effects of job loss on age at retirement, pension benefits and lifetime income. Exploiting plant closures and using German administrative data, I compare displaced workers with similar non-displaced workers. I show that displaced workers delay their retirement in response to the shock and ineligibility for early pension claims is the main driver of this response. Despite adjustments in retirement behavior, displaced workers face significant losses in pension benefits and lifetime income. Compared to similar non-displaced workers, displaced workers experience losses in the present discounted value of their lifetime income of 25%." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Regional Cultural Diversity and Firm Innovation: Important Effects of Heterogeneity or Merely Sorting? (2025)

    Niebuhr, Annekatrin ; Peters, Jan Cornelius ;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin & Jan Cornelius Peters (2025): Regional Cultural Diversity and Firm Innovation: Important Effects of Heterogeneity or Merely Sorting? In: M. Andersson, C. Karlsson & S. Wixe (Eds.) (2025): The Oxford Handbook of Spatial Diversity and Business Economics, S. 317-343, 2025-07-22. DOI:10.1093/oxfordhb/9780198866190.013.0013

    Abstract

    "There is extensive literature on the relationship between regional diversity and the economic performance of workers, firms, and regions. This paper considers the effects of regional cultural diversity on firm level innovation. The identification of corresponding effects involves important econometric issues. Two econometric problems arise in particular with regard to the impact of cultural diversity: the potential endogeneity of population diversity and composition effects, i.e., the sorting of specific firms into culturally diverse locations. Against this background, we critically review the previous evidence on effects of regional diversity on the economic outcomes of firms, with a focus on innovation. We complement the literature survey with an empirical analysis on the importance of composition effects for the correlation between cultural diversity of German regions, specifically regional R&D employment, and firm innovation. We make use of a multilevel panel data set that provides detailed information on German establishments for the period 1999 to 2010. A comparison of models with different sets of control variables and fixed effects enables us to evaluate the significance of sorting effects, i.e., whether the correlation between the cultural diversity of regions and firm innovation is due primarily to innovative firms that choose to locate in culturally diverse regions. Our results suggest that, in fact, sorting of innovation-prone firms into specific locations seems to be more important to explain spatial disparities in innovation output than effects of regional diversity on firm innovation." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Means-Tested Welfare Benefits and Subjective Well-Being Through Time: Does Clients' Life Satisfaction Recover? (2025)

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton & Markus Promberger (2025): Means-Tested Welfare Benefits and Subjective Well-Being Through Time: Does Clients' Life Satisfaction Recover? In: Social Policy and Administration, Jg. 59, H. 5, S. 705-716., 2024-07-23. DOI:10.1111/spol.13078

    Abstract

    "We study the process of subjective well-being adaptation to receiving welfare benefits. Using 15 waves of the German Panel Study Labour Market and Social Security and fixed-effects regression models, we find that welfare benefit receipt decreases life satisfaction. Furthermore, on average, the results speak against the hypothesis of adaptation to receiving the benefit; the subjective well-being of welfare benefit receipt starts poor and stays poor. On average, the life satisfaction of women with small children does not decrease upon receipt of welfare benefits." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Der Bezug von Grundsicherungsleistungen geht auch längerfristig mit einer geringeren Lebenszufriedenheit einher (Serie „Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2021 bis 2024“) (2025)

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Nivorozhkin, Anton & Markus Promberger (2025): Der Bezug von Grundsicherungsleistungen geht auch längerfristig mit einer geringeren Lebenszufriedenheit einher (Serie „Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2021 bis 2024“). In: IAB-Forum H. 16.07.2025, 2025-07-14. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250716.01

    Abstract

    "Für viele Menschen sind Grundsicherungsleistungen eine unverzichtbare finanzielle Hilfe. Doch wie verhält es sich mit dem subjektiven Wohlergehen der Betroffenen? Befunde aus der IAB-Forschung, die auf Daten vor der Bürgergeld-Reform basieren, zeigen: Obwohl Grundsicherungsleistungen die materielle Situation von Menschen absichern, geht der Bezug als solcher im Schnitt auch langfristig mit einer geringeren Lebenszufriedenheit einher. Bei Männern verstärkt sich dieser Effekt im Zeitverlauf sogar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Nivorozhkin, Anton ; Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Polarised upgrading: the changing occupational structure of large cities in Germany and the UK, 1991–2021 (2025)

    Oesch, Daniel ; Morris, Katy ; Westenberger, Gina-Julia ;

    Zitatform

    Oesch, Daniel, Katy Morris & Gina-Julia Westenberger (2025): Polarised upgrading: the changing occupational structure of large cities in Germany and the UK, 1991–2021. In: Journal for labour market research, Jg. 59. DOI:10.1186/s12651-025-00420-2

    Abstract

    "An influential thesis predicted in the 1990s that large cities would become polarised as both high-wage professional and low-wage service jobs expanded at the expense of middle-wage workers. We revisit this thesis by analysing change in the occupational class structure of the ten largest cities in Germany and the UK, 1991–2021. Using UK census and German social security data (SIAB), we find for all cities strong job growth at the top – among professionals and managers –, moderate growth at the bottom – among service and sales workers – and a sharp decline in the middle – among office clerks and production workers. The result is occupational class upgrading with a polarised twist. Polarised upgrading was particularly strong in London, but also evident in Birmingham, Liverpool, Manchester or Newcastle. German cities experienced similar levels of occupational upgrading, but less polarisation. Notably in Berlin, Munich and Stuttgart, job growth was heavily concentrated among professionals and managers. While second-tier cities such as Dortmund, Essen or Leipzig also created many professional jobs, they experienced almost as much growth in low-end jobs. We find no evidence that job polarisation is specific to the largest cities or that strong job growth among professionals is limited to a few winner-take-all cities such as London and Berlin." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Essays on deliberate errors in surveys (2025)

    Olbrich, Lukas ;

    Zitatform

    Olbrich, Lukas (2025): Essays on deliberate errors in surveys. München, 259 S. DOI:10.5282/edoc.34655

    Abstract

    "Surveys sind anfällig für absichtliche Fehler der beteiligten Akteure (zum Beispiel der Interviewenden oder der Befragten), die zu verzerrten Schätzungen und fehlerhaften Inferenzen führen und das generelle Vertrauen in Survey-Daten verringern können. Diese Dissertation behandelt Strategien und Methoden zur Prävention und Identifikation solcher Fehler. Die ersten vier Artikel befassen sich mit absichtlichen Fehlern von Face-to-Face-Interviewenden. Der fünfte Artikel beschäftigt sich mit Befragten in Web-Surveys, wobei insbesondere “Inattentive Responding” behandelt wird. Der erste Artikel untersucht den Effekt von Interviewmitschnitten auf das Interviewendenverhalten in Face-to-Face-Befragungen. Hierbei werden mit dem Einverständnis der Befragten – unter anderem zur späteren Kontrolle der Interviewenden – Tonspuren der Interviews aufgezeichnet. Ohne diese Mitschnitte ist das Verhalten der Interviewenden während des Interviews nicht beobachtbar. Anhand detaillierter Zeitstempeldaten und unterschiedlicher Analyseansätze zeigen wir, dass Interviewmitschnitte (vermutlich absichtliche) Interviewendenfehler erheblich reduzieren. Der zweite Artikel veranschaulicht, wie Multilevel-Modelle zur Identifikation von Interviewendenfälschungen genutzt werden können. Das Modell konzentriert sich auf das Verhalten der fälschenden Interviewenden über den Feldverlauf hinweg. Wir testen die Methode mit Survey-Daten mit verifizierte Fälschungen, die wir identifizieren können, und finden in einem weiteren Datensatz mehrere verdächtige Interviewende. Im dritten Artikel wird ein weiterer Ansatz zur Identifikation fehleranfälliger Interviewender entwickelt. Unter der Annahme, dass sich die Körpergröße von Erwachsenen in kurzen Zeitabständen nicht verändern sollte, klassifizieren wir Interviewende als fehleranfällig, wenn 1) die angegebene Größe ihrer Befragten häufig und erheblich von der gemessenen Größe abweicht oder 2) sich die angegebene Größe ihrer Befragten häufig und erheblich zwischen Panelwellen verändert. Wir verwenden dafür Multilevel-Modelle und identifizieren mehrere fehleranfällige Interviewende in vier Datensätzen. Im vierten Artikel wird ein multivariater Ansatz zur Analyse von Interviewendenfehlern entwickelt. Wir verwenden Daten aus zehn Jahren einer jährlichen Querschnittsbefragung, die in zehn Ländern durchgeführt wurde (insgesamt 100 Länder-Jahre), und wenden mehrere Indikatoren für Interviewendenfehler auf Interviewenden- und Länder-Jahr-Ebene an. Um auffällige Länder-Jahre und Interviewende zu identifizieren, verwenden wir Isolation Forests und zeigen, dass mehrere Länder in bestimmten Jahren besonders auffällige Indikatorwerte aufweisen. Die Ergebnisse führten zum Ausschluss mehrerer Länder-Jahre aus den veröffentlichten Daten und veranschaulichen die Bedeutung des Erhebunsinstituts für die Analyse von Interviewendenfehlern. Der fünfte Artikel befasst sich mit der Prävention und Identifikation von Inattentive Responding (Befragte, die ohne Rücksicht auf den Inhalt der Frage antworten) in Web-Surveys. Als Präventionsansatz untersuchen wir den Effekt von “Commitment Pledges”, bei denen sich die Befragten zu Beginn des Interviews verpflichten, bestmögliche Antworten zu geben. Wir finden keinen Effekt der Präventionsmaßnahme auf mehrere Indikatoren für Inattentive Responding. Zur Identifikation führen wir ein Experiment zu “Attention Checks” durch und zeigen, dass ein großer Anteil der Befragten solche Checks wahrscheinlich zufällig besteht. Als Alternative entwickeln und testen wir einen zeitstempelbasierten Clustering-Ansatz, mit dem Cluster, die zu großen Teilen aus Inattentive Respondents bestehen, identifiziert werden können. Die Artikel über Maßnahmen zur Prävention von absichtlichen Fehlern können bei der Entwicklung von Strategien zur Qualitätssicherung von Surveys unterstützen. Die entwickelten und getesteten Identifikationsmethoden können in der Praxis und angewandten Forschung zur Bewertung der Qualität von Survey-Daten angewandt werden. Insgesamt trägt diese Dissertation dazu bei, die Häufigkeit und die nachteiligen Folgen von absichtlichen Fehlern in Surveys zu verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Olbrich, Lukas ;
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  • Literaturhinweis

    Robotization and Workforce Dynamics: Analysing Employment and Wage Effects within Manufacturing Establishments (2025)

    Otto, Michael ; Abraham, Martin ;

    Zitatform

    Otto, Michael & Martin Abraham (2025): Robotization and Workforce Dynamics: Analysing Employment and Wage Effects within Manufacturing Establishments. In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 6, S. 1486-1512. DOI:10.1177/09500170251351260

    Abstract

    "This article explores the effects of increasing robot adoption on workforce composition, wages and wage inequality in the manufacturing sector. Using longitudinal data from the German Institute for Employment Research (IAB), industrial robot sales data and survey data from the IAB Establishment Panel, we examine the impact of robots on total employment and wage structures at the establishment level from 2008 to 2017. We find that while robotization contributes to overall employment and wage growth, its effects vary across worker groups. High- and middle-skilled workers benefit more from employment and wage increases, whereas low-skilled and routine-intensive workers experience fewer gains. In contrast to skill-biased and task-biased technological change theories (SBTC and TBTC), robots do not significantly increase wage inequality within establishments. Instead, firms mitigate inequality, suggesting that organizational policies play a key role in shaping distributional outcomes. Works councils also influence wage dynamics, benefiting middle-skilled more than low-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Mental health in Germany before, during and after the COVID-19 pandemic (2025)

    Patzina, Alexander ; Collischon, Matthias ; Obrizan, Maksym; Hoffmann, Rasmus ;

    Zitatform

    Patzina, Alexander, Matthias Collischon, Rasmus Hoffmann & Maksym Obrizan (2025): Mental health in Germany before, during and after the COVID-19 pandemic. In: PLoS ONE, Jg. 20, 2024-10-25. DOI:10.1371/journal.pone.0313689

    Abstract

    "Based on nationally representative panel data (N person-years = 40,020; N persons = 18,704; Panel Labour Market and Social Security; PASS) from 2018 to 2022, we investigate how mental health changed during and after the COVID-19 pandemic. We employ time-distributed fixed effects regressions to show that mental health (Mental Health Component Summary Score of the SF-12) decreased from the first COVID-19 wave in 2020 onward, leading to the most pronounced mental health decreases during the Delta wave, which began in August 2021. In the summer of 2022, mental health had not returned to baseline levels. An analysis of the subdomains of the mental health measure indicates that long-term negative mental health changes are mainly driven by declines in psychological well-being and calmness. Furthermore, our results indicate no clear patterns of heterogeneity between age groups, sex, income, education, migrant status, childcare responsibilities or pre-COVID-19 health status. Thus, the COVID-19 pandemic appears to have had a uniform effect on mental health in the German adult population and did not lead to a widening of health inequalities in the long run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Patzina, Alexander ; Collischon, Matthias ;
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    The gendered effects of COVID-19 on well-being: a household perspective (2025)

    Patzina, Alexander ; Kroh, Jacqueline ; Collischon, Matthias ;

    Zitatform

    Patzina, Alexander, Matthias Collischon & Jacqueline Kroh (2025): The gendered effects of COVID-19 on well-being: a household perspective. In: European Sociological Review, Jg. 41, H. 6, S. 951-963., 2025-04-15. DOI:10.1093/esr/jcaf022

    Abstract

    "We investigate the causal effect of COVID-19 incidence rates on changes in subjective well-being, with a special focus on gender differences. Specifically, we employ a household-level perspective and hypothesize that household composition (i.e. single and multiperson households), childcare duties or caregiving obligations for older adults, and household wealth (i.e. housing quality and financial resources) moderate the effect of COVID-19 incidence rates on men and women differently. Employing longitudinal household data from the Panel Labour Market and Social Security (PASS) and a difference-in-differences (DiD) approach, we find an overall negative effect. This effect is stronger for individuals with caregiving responsibilities. In contrast to our theoretical expectations, our results indicate stronger negative effects of COVID-19 incidence on well-being among individuals from households with high living standards and high financial resources. Strikingly, our findings indicate that the relevant changes in negative subjective well-being are concentrated among women with childcare duties and informal caregiving responsibilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Patzina, Alexander ; Collischon, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Stellensuchverhalten bei Menschen mit Behinderung während der COVID-19-Pandemie in Deutschland (2025)

    Paul, Karsten ; Hollederer, Alfons ;

    Zitatform

    Paul, Karsten & Alfons Hollederer (2025): Arbeitslosigkeit und Stellensuchverhalten bei Menschen mit Behinderung während der COVID-19-Pandemie in Deutschland. Kassel: Kassel University Press, 73 S. DOI:10.17170/kobra-2025081111367

    Abstract

    "Es ist wenig darüber bekannt, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die Arbeitsmarkterfahrungen von Menschen mit Behinderung ausgewirkt hat. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Personen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt grundsätzlich eine benachteiligte Gruppe darstellen, gilt es zu untersuchen, ob sich ihre Situation in den herausfordernden Zeiten der COVID-19-Pandemie weiter verschlechtert hat und wie ihr Arbeitssuchverhalten durch die Pandemie beeinflusst wurde." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Diverging Paths? The Impact of the COVID-19 Pandemic on Subjective Well-Being of the Solo Self-Employed and Employees in Germany (2019–2023) (2025)

    Peters, Eileen ; Pohlmeyer, Merle; Buschoff, Karin Schulze;

    Zitatform

    Peters, Eileen, Merle Pohlmeyer & Karin Schulze Buschoff (2025): Diverging Paths? The Impact of the COVID-19 Pandemic on Subjective Well-Being of the Solo Self-Employed and Employees in Germany (2019–2023). In: Social indicators research, Jg. 180, H. 1, S. 183-204. DOI:10.1007/s11205-025-03640-8

    Abstract

    "Previous research indicates that the self-employed have higher subjective well-being (SWB) than employees. However, during the COVID-19 pandemic, many self-employed individuals experienced exceptionally high levels of economic stress due to limited government and social security support. This is especially true of the solo self-employed (i.e., self-employed without employees). Drawing on nationally representative panel data spanning the years 2019–2023—and thus the onset, peak, and fading out of the pandemic—we used fixed-effects regression models to analyze the SWB trajectories of the solo self-employed and employees in Germany in terms of life satisfaction and job satisfaction. Our results show that SWB was only moderately affected in 2020 but declined steeply in 2021. Although life satisfaction recovered moderately in 2022 and 2023, it remained substantially lower than pre-pandemic levels. The life satisfaction of the solo self-employed decreased more strongly than that of employees in 2020 and 2021. Job satisfaction also saw a steep decline in 2021, with solo self-employed individuals experiencing a greater drop than employees. However, the job satisfaction of the solo self-employed returned to pre-pandemic levels in 2022, whereas that of employees continued to decline in 2022 and 2023. These insights shed light on how the SWB of different employment groups was affected during this unprecedented crisis and provide valuable information for more effective interventions in future crises." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    Performance evaluations and employee turnover intentions: Empirical evidence from linked employer-employee data (2025)

    Pohlan, Laura ; Steffes, Susanne;

    Zitatform

    Pohlan, Laura & Susanne Steffes (2025): Performance evaluations and employee turnover intentions: Empirical evidence from linked employer-employee data. In: Industrial Relations, Jg. 64, H. 3, S. 395-433., 2024-09-03. DOI:10.1111/irel.12379

    Abstract

    "In this article, we study whether performance evaluations can serve as an instrument for firms to increase employee retention. Feedback on one's own performance may affect individual turnover intentions differently depending on the relative wage rank of workers among their peers. In line with these considerations, empirical evidence based on panel employer–employee data shows that relatively low-paid employees decrease their turnover intentions after the implementation of a performance evaluation system at the establishment level. We find no effect for relatively high-paid employees." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    Reciprocity and job mobility: The effect of effort-reward imbalance in the employer-employee relationship on turnover intentions and actual job changes (2025)

    Prechsl, Sebastian ;

    Zitatform

    Prechsl, Sebastian (2025): Reciprocity and job mobility: The effect of effort-reward imbalance in the employer-employee relationship on turnover intentions and actual job changes. In: Social science research, Jg. 127, 2024-12-13. DOI:10.1016/j.ssresearch.2024.103133

    Abstract

    "Numerous studies illustrate that a lack of reciprocity between effort and reward in the employer-employee relationship produces negative effects on employees' health and well-being. This might motivate employees to change jobs as a consequence. Based on German panel data with 16,243 observations from 4,641 employees, I analyze the effect of effort-reward imbalance (ERI) on turnover intentions and actual job changes and whether health-threatening ERI exposure affects the realization of job changes. The results indicate more frequent doctor visits, lower job satisfaction, higher turnover intentions, and higher job change probabilities when employees’ efforts in relation to rewards increase. The ERI effects on turnover intentions and job changes are both mediated through job satisfaction. Finally, I find no evidence that ERI exposure moderates the relationship between turnover intentions and actual job changes." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 The Author. Published by Elsevier Inc.) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Prechsl, Sebastian ;
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  • Literaturhinweis

    Insbesondere Arbeitslose sind mit Partner*in zufriedener als ohne (2025)

    Prechsl, Sebastian ;

    Zitatform

    Prechsl, Sebastian (2025): Insbesondere Arbeitslose sind mit Partner*in zufriedener als ohne. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 24.06.2025 Nürnberg, 2025-06-19. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250624.01

    Abstract

    "Die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben ist bei Beschäftigten höher als bei Arbeitslosen. Hierbei zeigen sich allerdings Unterschiede in Abhängigkeit vom Partnerschaftsstatus. Bei Beschäftigten, aber insbesondere bei Arbeitslosen, die in einer Partnerschaft leben, fällt die Lebenszufriedenheit deutlich höher aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Prechsl, Sebastian ;
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  • Literaturhinweis

    Anstrengung ohne angemessene Gegenleistung verdoppelt die Wahrscheinlichkeit eines Jobwechsels (2025)

    Prechsl, Sebastian ;

    Zitatform

    Prechsl, Sebastian (2025): Anstrengung ohne angemessene Gegenleistung verdoppelt die Wahrscheinlichkeit eines Jobwechsels. In: IAB-Forum H. 22.07.2025, 2025-07-22. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250722.01

    Abstract

    "„Ich rackere mich hier ab, ohne dass es mir gedankt wird“ – so oder ähnlich empfindet es derzeit nahezu die Hälfte der Beschäftigten. Dass dies handfeste Folgen für die Betriebe haben kann, zeigt eine IAB-Studie auf Basis des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“. Denn die Wahrscheinlichkeit für einen Jobwechsel verdoppelt sich, wenn Arbeitgeber die Anstrengungen ihrer Beschäftigten aus deren Sicht nur unzureichend honorieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Prechsl, Sebastian ;
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    Pay Clauses in Public Procurement: The Wage Impact of Collective Bargaining Compliance Laws in Germany (2025)

    Pyka, Vinzenz;

    Zitatform

    Pyka, Vinzenz (2025): Pay Clauses in Public Procurement: The Wage Impact of Collective Bargaining Compliance Laws in Germany. (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 132), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "Ich nutze administrative Daten aus Deutschland und liefere erstmals empirische Evidenz zu den Lohneffekten von Tariftreuegesetzen. Diese Gesetze verpflichten Unternehmen, die öffentliche Aufträge erhalten, ihre Beschäftigten nach einem repräsentativen Tarifvertrag zu entlohnen — auch wenn sie selbst nicht tarifgebunden sind. Auf Grundlage der Gesetzeseinführungen in den Bundesländern analysiere ich mithilfe von Event-Study-Modellen die Lohnentwicklung von Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr. Dieser Sektor eignet sich besonders gut zur Evaluation, da er bundesweit einheitlich reguliert ist und die Nachfrage ausschließlich durch den Staat bestimmt wird. Die Ergebnisse zeigen, dass in Bundesländern mit einem Tariftreuegesetz die Löhne ceteris paribus im Durchschnitt innerhalb von fünf Jahren nach der Einführung um 2,9 bis 4,6 Prozent stärker gestiegen sind als in Bundesländern ohne Tariftreuegesetz — allerdings nur in Ostdeutschland. Dies legt nahe, dass ein Bundestariftreuegesetz beitragen könnte, Tariflöhne angesichts einer sinkenden Tarifbindung zu sichern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zur Datenlage zu Menschen mit Behinderungen am Übergang Schule-Beruf: Relevante Datensätze und ihr Potenzial für die Forschung (2025)

    Reims, Nancy ; Weller, Sabrina Inez ;

    Zitatform

    Reims, Nancy & Sabrina Inez Weller (2025): Zur Datenlage zu Menschen mit Behinderungen am Übergang Schule-Beruf. Relevante Datensätze und ihr Potenzial für die Forschung. In: Die Deutsche Schule, Jg. 117, H. 4, S. 313-319., 2025-11-18. DOI:10.31244/dds.2025.04.07

    Abstract

    "Der Bericht thematisiert die unzureichende Datenlage zu jungen Menschen mit Behinderungen beim Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt. Er stellt relevante Datenquellen vor, diskutiert deren Potenzial für die Übergangsforschung und unterbreitet schließlich Vorschläge für eine bessere Erfassung der Zielgruppe in künftigen BA/BIBB/IAB-Bewerberbefragungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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    Beyond Collective Agreements: The Rise of the Wage Cushion in Germany (2025)

    Rieder, André; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Rieder, André & Claus Schnabel (2025): Beyond Collective Agreements: The Rise of the Wage Cushion in Germany. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 18153), Bonn, 41 S.

    Abstract

    "Representative establishment data reveal that over 60 percent of German plants covered by collective agreements pay wages above the level stipulated in the agreements, creating a wage cushion between actual and contractual wages. While collective bargaining coverage has fallen over time, the prevalence of wage cushions has increased, particularly in eastern Germany. Cross-sectional and fixed-effects analyses for 2008-2023 indicate that in western Germany the presence of a wage cushion is mainly related to plant profitability, unemployment, vacancies, and the business cycle. Plants which apply collective agreements at the firm rather than the sectoral level are less likely to have wage cushions since firm-level agreements make it easier to explicitly take firm-specific conditions into account. In eastern Germany, however, the explanatory power of these variables is considerably lower. Against the backdrop of falling bargaining coverage, the increasing prevalence of wage cushions suggests that the traditionally rigid German system of wage determination has become more flexible and differentiated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte (2025)

    Rinne, Ulf ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rossen, Anja ; Kugler, Philipp ; Bredtmann, Julia ; Müller, Max; Demir, Gökay ; Rammert, Timo; Boockmann, Bernhard; Wapler, Rüdiger; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Rinne, Ulf, Bernhard Boockmann, Julia Bredtmann, Gökay Demir, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Max Müller, Timo Rammert, Anja Rossen, Rüdiger Wapler & Katja Wolf (2025): Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 659), 156 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die langfristigen Effekte von fünf zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Geflüchtete präsentiert. Diese Analysen wiederholen die in einem früheren Bericht (Bonin et al. 2021) durchgeführten quantitativen Analysen auf Basis eines um zwei Jahre verlängerten Beobachtungszeitraums. Mit den nun bis zum Jahresende 2022 zur Verfügung stehenden administrativen Daten können die kausalanalytisch angelegten Wirkungsanalysen und die darauf basierenden Wirtschaftlichkeitsanalysen auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren nach Eintritt in fünf hier betrachteten Maßnahmentypen ausgedehnt werden. Aus diesen neuen empirischen Erkenntnissen werden erneut Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Organisation, Prozesse und Rahmenbedingungen der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete weiter zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte (2025)

    Rinne, Ulf ; Demir, Gökay ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rammert, Timo; Kugler, Philipp ; Bredtmann, Julia ; Wolf, Katja; Boockmann, Bernhard; Wapler, Rüdiger; Müller, Max; Rossen, Anja ;

    Zitatform

    Rinne, Ulf, Bernhard Boockmann, Julia Bredtmann, Gökay Demir, Annabelle Krause-Pilatus, Philipp Kugler, Max Müller, Timo Rammert, Anja Rossen, Rüdiger Wapler & Katja Wolf (2025): Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Langfristige Effekte. (IZA research report 150), Bonn, 156 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht werden wissenschaftliche Erkenntnisse über die langfristigen Effekte von fünf zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Geflüchtete präsentiert. Diese Analysen wiederholen die in einem früheren Bericht (Bonin et al. 2021) durchgeführten quantitativen Analysen auf Basis eines um zwei Jahre verlängerten Beobachtungszeitraums. Mit den nun bis zum Jahresende 2022 zur Verfügung stehenden administrativen Daten können die kausalanalytisch angelegten Wirkungsanalysen und die darauf basierenden Wirtschaftlichkeitsanalysen auf einen Zeitraum von etwa fünf Jahren nach Eintritt in fünf hier betrachteten Maßnahmentypen ausgedehnt werden. Aus diesen neuen empirischen Erkenntnissen werden erneut Handlungsempfehlungen abgeleitet, um die Organisation, Prozesse und Rahmenbedingungen der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete weiter zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Heterogeneous Productivity, Monopsony Power, and Spillovers: Unpacking the Local Effects of Industry Shocks (2025)

    Rosa, Jan Ksawery; Ghosh, Sudipta; Guan, Xiaojun;

    Zitatform

    Rosa, Jan Ksawery, Sudipta Ghosh & Xiaojun Guan (2025): Heterogeneous Productivity, Monopsony Power, and Spillovers: Unpacking the Local Effects of Industry Shocks. In: J. K. Rosa (2025): Essays in labor economics and deep learning, S. 79-113.

    Abstract

    "Using German administrative data, we estimate the model using national industry wage premiums and their employment-weighted local averages as proxies for Industry-specific and aggregate local productivity shocks. Our analysis reveals strong outside option effects and limited variation in local monopsony power. Our parameter estimates indicate that a 1% increase in an industry’s productivity raises wages in that industry by approximately 0.47% while a 1% increase in average local labor market productivity raises all local wages by about 0.53% while 1% increase in productivity above the local labor market average increases employment share by 1.04%. A simulation of a 10% subsidy to the machinery sector demonstrates substantial wage spillovers varying from 0.01% to 1.2% and significant labor reallocation." (text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Essays in labor economics and deep learning (2025)

    Rosa, Jan Ksawery;

    Zitatform

    Rosa, Jan Ksawery (2025): Essays in labor economics and deep learning. Vancouver, 158 S. DOI:10.14288/1.0449634

    Abstract

    "This dissertation comprises three self-contained chapters. Chapters 1 and 3 share a common theme: how firms interact within the same local labor market. Chapter 2 addresses the properties of neural network solutions of dynamic economic models. Chapter 1 examines how the expansion of large, multi-establishment (national) employers influences the wage and hiring policies of smaller, local firms. Using administrative data from Brazil covering firms’ and establishments’ data across different locations and occupations, I conduct a matched event study to assess how local employers respond to national employers’ large, idiosyncratic labor demand shifts. The findings reveal that during the expansion period, national employers increase wages in large cities by 8 percent, and they simultaneously raise wages by 5 percent and expand employment in other locations. This expansion pressures local employers in smaller locations to increase wages by 2 percent, resulting in a 1.5 percent wage growth for incumbent workers. Despite local employers reducing employment, workers are not adversely affected because they reallocate to national employers. In Chapter 2, we analyze the properties of deep learning approximations to dynamic structural models. We show that, due to their inherent inductive bias toward finding flat solutions to functional equations, such approximations can automatically satisfy long-run boundary conditions. This highlights the potential of deep learning to simplify the verification of an equilibrium’s long-term behavior in structural models. Additionally, the inductive bias provides a foundation for modeling forward-looking behavioral agents with self-consistent expectations. Chapter 3 develops a unified theoretical framework to quantify how heterogeneous firms in local labor markets respond to industry-level productivity shocks. We extend the standard monopsony model of Card et al. (2018) to a general-equilibrium setting, incorporating cross-employer spillovers that allow firms to adjust endogenously to shifts in workers’ outside options arising from productivity changes in other local industries. Using German administrative data, we estimate the model by employing national industry wage premiums as proxies for industry-specific productivity shocks. Our analysis reveals strong outside-option effects, a high degree of monopsony power, and relatively limited variation in that power level across commuting zones." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The Gender Pay Gap in German Manufacturing: How Exporters Drive Wage Equality Trends (2025)

    Rosenball, Riccarda;

    Zitatform

    Rosenball, Riccarda (2025): The Gender Pay Gap in German Manufacturing: How Exporters Drive Wage Equality Trends. (Graz Economics Papers 2025-08), Graz, 56 S.

    Abstract

    "This study examines the gender pay gap in West Germany's manufacturing sector using linked employer-employee data. The gender pay gap has nearly halved for exporting firms since 1993 - a decline that is much smaller for non-exporting firms. Long-term exporters employ a large share of the workforce and drive trends across the entire sector. Some of the largest exporting industries, such as vehicle manufacturing, show the lowest gender pay gaps. I show that the decline in the gender pay gap of exporters is driven by the increasing representation of women in high-paying positions. Tracking the gender pay gap over the first 10 to 15 years of employees' careers reveals that this decline is largely due to a growing share of highly educated women in the workforce, along with stronger opportunities for career advancement for women. Providing women with early career advancement opportunities is key to breaking the glass ceiling and reducing persistent gender pay disparities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    LPP - Linked Personnel Panel 1224: Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg: Längsschnittstudie in deutschen Betrieben (Datendokumentation der sechsten Welle) (2025)

    Ruf, Kevin ; Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ; Berger, Viktoria ;

    Zitatform

    Ruf, Kevin, Viktoria Berger, Stefanie Wolter & Philipp Grunau (2025): LPP - Linked Personnel Panel 1224. Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg: Längsschnittstudie in deutschen Betrieben (Datendokumentation der sechsten Welle). (FDZ-Datenreport 07/2025 (de)), 213 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2507.de.v1

    Abstract

    "Dieser Datenreport beschreibt die sechste Welle des Linked Personnel Panels (LPP 1224). Das LPP – ein Linked-Employer-Employee Datensatz – entsteht im Projekt „Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg“ und erfasst Informationen zu Themen wie Personalarbeit, Unternehmenskultur und Managementinstrumenten bei in Deutschland ansässigen Betrieben. Die bisherigen Befragungswellen enthalten Informationen von 1.219 Betrieben und 7.508 Beschäftigten (Welle 1), 771 Betrieben und 7.282 Beschäftigten (Welle 2), 846 Betrieben und 6.779 Beschäftigten (Welle 3), 769 Betrieben und 6.494 Beschäftigten (Welle 4), 770 Betriebe und 7.397 Beschäftigte (Welle 5), sowie 763 Betriebe und 6.611 Beschäftigte (Welle 6). Auf der Betriebsebene ist das LPP repräsentativ für privatwirtschaftliche Betriebe in Deutschland mit mindestens 50 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. In Welle 6 wurden erstmals auch 556 kleinere Betriebe mit unter 50 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten befragt, allerdings ohne die dazugehörigen Beschäftigten. Durch die Verknüpfung mit dem IAB-Betriebspanel entsteht ein Datenprodukt, das Längsschnittanalysen zu Personalstrategie und Arbeitsqualität in Deutschland ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    LPP - Linked Personnel Panel 1224: Quality of work and economic success: longitudinal study in German establishments (data documentation on the sixth wave) (2025)

    Ruf, Kevin ; Grunau, Philipp ; Wolter, Stefanie ; Berger, Viktoria ;

    Zitatform

    Ruf, Kevin, Viktoria Berger, Stefanie Wolter & Philipp Grunau (2025): LPP - Linked Personnel Panel 1224. Quality of work and economic success: longitudinal study in German establishments (data documentation on the sixth wave). (FDZ-Datenreport 07/2025 (en)), 199 S. DOI:10.5164/IAB.FDZD.2507.en.v1

    Abstract

    "Dieser Datenreport beschreibt die sechste Welle des Linked Personnel Panels (LPP 1224). Das LPP – ein Linked-Employer-Employee Datensatz – entsteht im Projekt „Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg“ und erfasst Informationen zu Themen wie Personalarbeit, Unternehmenskultur und Managementinstrumenten bei in Deutschland ansässigen Betrieben. Die bisherigen Befragungswellen enthalten Informationen von 1.219 Betrieben und 7.508 Beschäftigten (Welle 1), 771 Betrieben und 7.282 Beschäftigten (Welle 2), 846 Betrieben und 6.779 Beschäftigten (Welle 3), 769 Betrieben und 6.494 Beschäftigten (Welle 4), 770 Betriebe und 7.397 Beschäftigte (Welle 5), sowie 763 Betriebe und 6.611 Beschäftigte (Welle 6). Auf der Betriebsebene ist das LPP repräsentativ für privatwirtschaftliche Betriebe in Deutschland mit mindestens 50 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. In Welle 6 wurden erstmals auch 556 kleinere Betriebe mit unter 50 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten befragt, allerdings ohne die dazugehörigen Beschäftigten. Durch die Verknüpfung mit dem IAB-Betriebspanel entsteht ein Datenprodukt, das Längsschnittanalysen zu Personalstrategie und Arbeitsqualität in Deutschland ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Das Ausbildungs- und Weiterbildungsengagement rheinland-pfälzischer Betriebe als Beitrag gegen Fachkräfteengpässe (2025)

    Scheile, York W.; Bennewitz, Emanuel;

    Zitatform

    Scheile, York W. & Emanuel Bennewitz (2025): Das Ausbildungs- und Weiterbildungsengagement rheinland-pfälzischer Betriebe als Beitrag gegen Fachkräfteengpässe. (Steckbriefe des IAB-Betriebspanels), Mainz, 9 S.

    Abstract

    "Viele rheinland-pfälzische Betriebe haben Schwierigkeiten ihren Fachkräftebedarf zu decken. Dies ist das Kernergebnis der bisherigen Steckbriefe zur Befragungswelle 2024 des IAB-Betriebspanels. Die eigene betriebliche Ausbildung und die Weiterbildung der Beschäftigten leisten dabei einen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. Wie stark die rheinland-pfälzischen Betriebe in diesen beiden Bereichen engagiert sind, wird in diesem Steckbrief betrachtet. Ein Drittel aller bzw. gut die Hälfte der ausbildungsberechtigten Betriebe in Rheinland-Pfalz sind als aktive Ausbildungsbetriebe einzustufen. Die häufigsten Gründe für den Verzicht auf die eigene Ausbildung sind fehlende personelle Kapazitäten und der Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern. Aber auch die ausbildungsengagierten Betriebe stehen vor der Herausforderung Bewerberinnen und Bewerber zu finden. Dies belegt die Tatsache, dass ein Drittel aller angebotenen Ausbildungsplätze unbesetzt blieb. Und dies obwohl fast die Hälfte der Betriebe unter bestimmten Voraussetzungen bereit ist, auch Bewerberinnen und Bewerbern ohne Schulabschluss eine Ausbildungschance zu gewähren. Etwa die Hälfte aller rheinland-pfälzischen Betriebe investierte in die Weiterbildung der eigenen Beschäftigten. Diese Betriebe entwickelten dabei die beruflichen Fertigkeiten beinahe jedes dritten Beschäftigten in Rheinland-Pfalz weiter. Dafür wurde bevorzugt auf externe Kurse, Lehrgänge oder Seminare sowie auf Weiterbildungsformate am Arbeitsplatz zurückgegriffen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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