Springe zum Inhalt

Dossier

Berufswahl

Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Geographischer Bezug"
  • Literaturhinweis

    Studienanfänger im Wintersemester 2009/10: Wege zum Studium, Studien- und Hochschulwahl, Situation bei Studienbeginn (2011)

    Willich, Julia; Buck, Daniel; Heine, Chistoph; Sommer, Dieter;

    Zitatform

    Willich, Julia, Daniel Buck, Chistoph Heine & Dieter Sommer (2011): Studienanfänger im Wintersemester 2009/10. Wege zum Studium, Studien- und Hochschulwahl, Situation bei Studienbeginn. (Forum Hochschule 2011,06), 364 S.

    Abstract

    Der Bericht enthält zentrale Befunde der Befragung deutscher Studienanfängerinnen und Studienanfänger an Fachhochschulen und Universitäten im Wintersemester 2009/10. Gefragt wurde nach Motiven und Begleitumständen der Studien- und Hochschulwahl, der Verwirklichung der Studienabsichten und der mit der Studienaufnahme verknüpften Ziele und Erwartungen. Unter anderem werden folgende Ergebnisse festgehalten: Mehr als ein Viertel der Studienanfängerinnen und Studienanfänger verfügt bei Studienbeginn bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung. Die Mehrheit hat ihr Studium in dem gewünschten Studiengang aufgenommen. Für die Studienfachwahl sind Aspekte beruflicher Sicherheit wie künftige Verdienstmöglichkeiten und die Nachfragesituation am Arbeitsmarkt wichtiger geworden. Mehr als zwei Drittel schätzen die künftigen Beschäftigungsmöglichkeiten in dem Berufsfeld, zu dem ihr Studiengang führt, günstig ein. Knapp drei Viertel der Befragten geben an, für ein anschließendes Master-Studium die jetzige Hochschule in Betracht zu ziehen. Nahezu drei Viertel sind an der von ihnen gewünschten Hochschule immatrikuliert. Die Bereitschaft zur Auslandmobilität ist sehr groß. Die große Mehrheit der Studienanfängerinnen und Studienanfänger würde sich - erneut vor die Wahl gestellt - auf jeden Fall wieder für ein Studium entscheiden. Für die Mehrheit der Befragten haben sich die Erwartungen an das Studium erfüllt; Defizite werden vor allem in der mangelnden Orientierungshilfe und Betreuung gesehen. Gut drei Viertel der Studienanfängerinnen und Studienanfänger, die Studienbeiträge zahlen, erwarten, dass sich die Studienbedingungen im Gegenzug merklich verbessern werden. Als zentrale Intentionen für die Studienwahl werden ein guter Verdienst genannt sowie das Ziel, eine anerkannte Fachkraft zu werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Career guidance: understanding the behaviour of individuals (2011)

    Abstract

    "Understanding how and why individuals make career decisions can help improve the delivery of careers guidance. This report explores individuals' beliefs, values and motivations in making career decisions and proposes areas for further consideration as new approaches to delivering careers guidance are developed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bildungsaspirationen von Migranten: Determinanten und Umsetzung in Bildungsergebnisse (2010)

    Becker, Birgit ;

    Zitatform

    Becker, Birgit (2010): Bildungsaspirationen von Migranten. Determinanten und Umsetzung in Bildungsergebnisse. (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung. Arbeitspapiere 137), Mannheim, 37 S.

    Abstract

    "Viele Studien zeigen, dass die Bildungsaspirationen von Kindern und ihren Eltern einen starken Einfluss auf ihre Schulleistungen und Bildungsentscheidungen ausüben. Bildungsaspirationen werden daher als eine wesentliche Determinante von Bildungsergebnissen angesehen. Dabei hat sich gezeigt, dass Migrantenkinder (und deren Eltern) im Durchschnitt höhere Bildungsaspirationen haben als Einheimische, auch bei oftmals schlechteren Schulleistungen. Aus diesem 'paradoxen' Befund ergeben sich zwei Fragestellungen: 1.) Warum haben Migranten im Vergleich zu Einheimischen und in Relation zu ihrer Schulleistung häufig überdurchschnittlich hohe Bildungsaspirationen? 2.) Warum können sie diese hohen Aspirationen nicht in entsprechenden Schulerfolg umsetzen? In diesem Beitrag soll der Forschungsstand zum Thema Bildungsaspirationen von Migranten dargestellt werden, wobei eine Orientierung an diesen beiden Fragestellungen erfolgt. Es wird auch näher auf den theoretischen Hintergrund des Konzepts der Bildungsaspirationen eingegangen und auf dieser Grundlage ein Modell zu Determinanten und Umsetzung von Bildungsaspirationen entwickelt, in das die Konzepte aus der Literatur integriert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Studienfachwahl als Spezialfall der Ausbildungsentscheidung und Berufswahl (2010)

    Becker, Rolf ; Haunberger, Sigrid ; Schubert, Frank ;

    Zitatform

    Becker, Rolf, Sigrid Haunberger & Frank Schubert (2010): Studienfachwahl als Spezialfall der Ausbildungsentscheidung und Berufswahl. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 4, S. 292-310. DOI:10.1007/s12651-009-0020-z

    Abstract

    "Vorliegende Studien belegen eine persistente horizontale Ungleichheit von Studienfachwahlen nach sozialer Herkunft. In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, warum ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Studienfachwahl besteht. Auf der Datenbasis der sächsischen Abiturientenbefragung seit 2000 kann die Entscheidungsfindung der Abiturientinnen und Abiturienten zu ihren nachschulischen Bildungs- und Berufswegen etwa drei Monate vor dem Abitur modelliert werden. Durch die empirischen Analysen kann nachgewiesen werden, dass die Studienfachwahl in Abhängigkeit von der Schichtzugehörigkeit das Ergebnis von Entscheidungen ist, die durch das Motiv des Statuserhalts, den erwarteten Kosten für bestimmte Ausbildungen, den individuellen Leistungspotenzialen, dem erwarteten Studienerfolg und der soziokulturellen Distanz zur tertiären Bildung strukturiert werden. Anhand dieser Determinanten der Studienfachwahl kann der Effekt sozialer Herkunft und damit - im Aggregat gesehen - die persistente soziale Ungleichheit von Studienfachwahlen nach sozialer Herkunft erklärt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Abitur and what next? Reasons for gaining double qualifications in Germany (2010)

    Bellmann, Lutz ; Janik, Florian;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Florian Janik (2010): Abitur and what next? Reasons for gaining double qualifications in Germany. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 130, H. 1, S. 1-18.

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich mit den Gründen nach dem Abitur zunächst eine duale Ausbildung aufzunehmen und dann ein Studium anzuschließen, anstatt direkt ein Studium zu beginnen. Die Studie erfolgt mit den Daten der BiBB/BAUA-Erwerbstätigenbefragung 2006, die nicht nur den Vorteil einer komplexen Abfrage von Bildungswegen hat, sondern auch die Abiturnote der befragten Abiturienten enthält. Unser zentrales Ergebnis ist der positive und hochsignifikante Einfluss der Abiturnote auf die Wahrscheinlichkeit einer Doppelqualifikation. Damit wird die Hypothese von Büchel/Helberger (1995) bestätigt, dass Abiturienten sich vor ihrem Studium für die Aufnahme einer betrieblichen Berufsausbildung entscheiden, um sich damit gegen das Risiko eines Scheiterns während des Studiums abzusichern. Daneben finden sich Hinweise darauf, dass sich die individuellen Bildungsentscheidungen auch an den Arbeitsmarktchancen nach der Ausbildung orientieren und dass Doppelqualifikationen vor allem in den Bereichen gewählt werden, in denen es 'verwandte' Berufe auf der Ebene der dualen Ausbildung gibt. Weiterhin haben wir keine signifikanten Ergebnisse für die Teilstichproben der westdeutschen Abiturenten und Fachabiturenten ermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Social contacts and occupational choice (2010)

    Bentolila, Samuel ; Michelacci, Claudio; Suarez, Javier;

    Zitatform

    Bentolila, Samuel, Claudio Michelacci & Javier Suarez (2010): Social contacts and occupational choice. In: Economica, Jg. 77, H. 305, S. 20-45. DOI:10.1111/j.1468-0335.2008.00717.x

    Abstract

    "Social contacts help to find jobs, but not necessarily in the occupations where workers are most productive. Hence social contacts can generate mismatch between workers' occupational choices and their productive advantage. Accordingly, social networks can lead to low labour force quality, low returns to firms' investment and depressed aggregate productivity. We analyse surveys from both the US and Europe including information on job finding through contacts. Consistent with our predictions, contacts reduce unemployment duration by 1 - 3 months on average, but they are associated with wage discounts of at least 2.5%. We also find some evidence of negative externalities on aggregate productivity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Educational attainment and the changing U.S wage structure: dynamic implications on young individuals' choices (2010)

    Buchinsky, Moshe ; Leslie, Phillip;

    Zitatform

    Buchinsky, Moshe & Phillip Leslie (2010): Educational attainment and the changing U.S wage structure: dynamic implications on young individuals' choices. In: Journal of labor economics, Jg. 28, H. 3, S. 541-594.

    Abstract

    "We present a dynamic model of individuals' educational investments that allows us to explore alternative modeling strategies for forecasting future wage distributions. The key innovation we propose is an approach to forecasting that relies only on the information that would be available at the actual time decisions are made and which incorporates the role of parameter uncertainty into the decision-making process. We compare the performance of our method with alternative models of forecasting behavior, based on CPS data over the period 1964 - 2004." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    You get what you pay for: Incentives and selection in the education system (2010)

    Dohmen, Thomas ; Falk, Armin ;

    Zitatform

    Dohmen, Thomas & Armin Falk (2010): You get what you pay for: Incentives and selection in the education system. In: The economic journal, Jg. 120, H. 546, S. F256-F271. DOI:10.1111/j.1468-0297.2010.02376.x

    Abstract

    "We analyse worker self-selection, with a special focus on teachers, to explore whether worker composition is generally endogenous. We analyse laboratory experimental data to provide causal evidence on particular sorting patterns. Our field data analysis focuses specifically on selection patterns of teachers. We find that teachers are more risk averse than employees in other professions, indicating that relatively risk averse individuals sort into teaching occupations under the current system. Using survey measures on trust and reciprocity we find that teachers trust more and are less negatively reciprocal than other employees, and establish differences in personality based on the Big Five concept." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Informationsverhalten und Entscheidungensfindung bei der Studien- und Berufswahl: Studienberechtigte 2008 ein halbes Jahr vor dem Erwerb der Hochschulreife (2010)

    Heine, Christoph; Schneider, Heidrun; Willich, Julia;

    Zitatform

    Heine, Christoph, Julia Willich & Heidrun Schneider (2010): Informationsverhalten und Entscheidungensfindung bei der Studien- und Berufswahl. Studienberechtigte 2008 ein halbes Jahr vor dem Erwerb der Hochschulreife. (Forum Hochschule 2010,01), 68 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht thematisiert das Informationsverhalten und die Entscheidungsfindung bei der Studien- und Ausbildungsplanung von Schülerinnen und Schülern ein halbes Jahr vor Erwerb der Hochschulreife. Die Ergebnisse basieren auf der ersten Befragung der Studienberechtigten 2008. Befragt wurde Ende 2007/Anfang 2008 eine auf Bundes- und Landesebene sowie nach Geschlecht, Schulart und Art der Hochschulreife repräsentative Stichprobe von Personen, die im Schuljahr 2007/08 an allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen die Hochschulzugangsberechtigung erwerben wollten bzw. inzwischen erworben haben. HIS veröffentlicht mit dem vorliegenden Bericht nach den Publikationen zu den Studienberechtigtenjahrgängen 2005 und 2006 zum dritten Mal Daten und Befunde zu diesen Fragen und liefert damit einen umfassenden Überblick über diese für den gesamten Bildungs- und Lebensweg wichtige, gleichzeitig sensible Übergangsphase. Dort, wo es möglich ist, werden die Zeitreihen der vorherigen Befragungsjahrgänge fortgesetzt. Studienberechtigte verfügen im Vergleich zu Absolventinnen und Absolventen anderer schulischer Abschlussniveaus über die formal besten Voraussetzungen für eine optimale Planung und Umsetzung individueller Qualifikations- und Berufsabsichten. Mit Erwerb der Hochschulreife stellt sich ihnen ein breites Spektrum an fachlichen und beruflichen Optionen dar, die für Real- und Hauptschüler/innen nicht oder nicht in gleichem Maße zugänglich sind. Neben der Möglichkeit, ein Hochschulstudium zu absolvieren, erhöht die Hochschulreife, im Zuge des Trends zur allgemeinen Höherqualifizierung, in vielen Bereichen auch die Chancen auf einen nicht-akademischen Ausbildungsplatz in einem anspruchsvollen Berufsfeld. Trotzdem gilt für die Studienberechtigten, wie für alle anderen Schulabsolventinnen und -absolventen auch, dass Entscheidungen vor dem Hintergrund oft schwer überschaubarer Rahmenbedingungen und zum Teil unberechenbarer Entwicklungen getroffen werden müssen. So birgt die Alternativenvielfalt unter Umständen in besonderer Weise das Risiko von Fehlentscheidungen, welche wiederum Korrekturen notwendig machen und damit Brüche in der Bildungsbiographie mit sich bringen. Vor diesem Hintergrund ist wichtig, zu wissen, wann und wie die Entscheidungsfindung künftiger Studienberechtigter verläuft und welche Schwierigkeiten und Probleme im Orientierungsprozess auftreten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Studienberechtigte 2008 ein halbes Jahr nach Schulabschluss: Übergang in Studium, Beruf und Ausbildung (2010)

    Heine, Christoph; Beuße, Mareike; Quast, Heiko ;

    Zitatform

    Heine, Christoph, Heiko Quast & Mareike Beuße (2010): Studienberechtigte 2008 ein halbes Jahr nach Schulabschluss. Übergang in Studium, Beruf und Ausbildung. (Forum Hochschule 2010,03), 144 S.

    Abstract

    "Zwischen 2002 und 2006 sank der Anteil der studienberechtigten Schulabgänger/innen, die sich für ein Hochschulstudium entschieden haben, kontinuierlich von 73 % auf zuletzt 68 %. Wie die jüngste HIS-Befragung der Studienberechtigten 2008 ergeben hat, ist nun erstmals ein Wiederanstieg der Übergangsquoten zur Hochschule zu verzeichnen.
    Ein halbes Jahr nach Erwerb der Hochschulreife hat die überwiegende Mehrheit der Studienberechtigten (62 %) einen weiteren Qualifikationsschritt bereits begonnen und sich an einer Hochschule immatrikuliert (44 %) oder eine Berufsausbildung begonnen (18 %). Die aktuelle Brutto-Studierquote 2008 liegt bei 72 %. Es haben sich die ohnehin bestehenden geschlechtspezifischen Disparitäten zugunsten der Männer weiter vergrößert, die herkömmlich großen herkunftsspezifischen Disparitäten beim Hochschulzugang haben sich jedoch verringert. Eine Analyse des Studienverzichts bei den 22 % der Studienberechtigten, die gänzlich auf ein Hochschulstudium verzichten (wollen), zeigt, dass finanziellen Aspekten vergleichsweise häufig eine hohe Bedeutung zukommt. Gute Schulleistungen erhöhen wiederum die Studierwahrscheinlichkeit deutlich. Diplom- und Magisterabschlüsse spielen kaum noch eine Rolle unter den angestrebten Hochschulabschlüssen und die Wirtschaftswissenschaften sind erneut die beliebteste Studienrichtung. Eine betriebliche Ausbildung im dualen System ist weiterhin die gängigste Art der Berufsausbildung: Die Brutto-Berufsausbildungsquote für den Studienberechtigtenjahrgang 2008 beträgt 25 %. Als 'Königsweg' in den Beruf gilt weiterhin die akademische Qualifikation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Why do women leave science and engineering? (2010)

    Hunt, Jennifer;

    Zitatform

    Hunt, Jennifer (2010): Why do women leave science and engineering? (NBER working paper 15853), Cambridge, Mass., 43 S. DOI:10.3386/w15853

    Abstract

    "I use the 1993 and 2003 National Surveys of College Graduates to examine the higher exit rate of women compared to men from science and engineering relative to other fields. I find that the higher relative exit rate is driven by engineering rather than science, and show that 60% of the gap can be explained by the relatively greater exit rate from engineering of women dissatisfied with pay and promotion opportunities. Contrary to the existing literature, I find that family - related constraints and dissatisfaction with working conditions are only secondary factors. My results differ due to my use of non - science and engineering fields as a comparison group. The relative exit rate by gender from engineering does not differ from that of other fields once women's relatively high exit rates from male fields generally is taken into account." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Technikkultur im Wandel: Ergebnisse der Geschlechterforschung in Technischen Universitäten (2010)

    Ihsen, Susanne;

    Zitatform

    Ihsen, Susanne (2010): Technikkultur im Wandel. Ergebnisse der Geschlechterforschung in Technischen Universitäten. In: Beiträge zur Hochschulforschung, Jg. 32, H. 1, S. 80-97.

    Abstract

    "Die Zahl qualifizierter und interessierter junger Frauen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften stieg zwar in den letzten zehn Jahren stetig an, doch obwohl junge Frauen häufig eine bessere schulische Qualifikation als junge Männer vorweisen können, bewerben sie sich nicht in ausreichendem Maß für ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium an den Technischen Universitäten. Eine mögliche Ursache ist ein traditionell geprägtes, 'männliches' Anforderungsprofil, kommuniziert in Bildungseinrichtungen und Unternehmen. Die Integration der Geschlechterforschung in diese Kulturen führt zu einer neuen Perspektive für diese Institutionen. Dieser Beitrag zeigt zunächst die Beharrungstendenzen der Technikkultur gegenüber Veränderungsansätzen auf und begründet sie. Daran schließt sich eine Einordung der Geschlechterforschung in die Technikkultur und ihre Potenziale zur Veränderung an. Abschließend werden Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt über die Studieneingangsphase von ca. 4000 Studierenden an neun Technischen Universitäten als eine Zwischenbilanz eingeleiteter Veränderungen vorgestellt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ingenieurwissenschaften: Attraktive Studiengänge und Berufe auch für Menschen mit Migrationshintergrund?: Studie im Auftrag der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING) durchgeführt vom Fachgebiet Gender Studies in Ingenieurwissenschaften Technische Universität München (2010)

    Ihsen, Susanne; Baldin, Dominik; Wienefoet, Verena; Hackl-Herrwerth, Andrea; Hantschel, Victoria;

    Zitatform

    Ihsen, Susanne, Victoria Hantschel, Andrea Hackl-Herrwerth, Verena Wienefoet & Dominik Baldin (2010): Ingenieurwissenschaften: Attraktive Studiengänge und Berufe auch für Menschen mit Migrationshintergrund? Studie im Auftrag der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING) durchgeführt vom Fachgebiet Gender Studies in Ingenieurwissenschaften Technische Universität München. München, 20 S.

    Abstract

    "Ziel der vorliegenden Studie ist eine umfassende Potenzialanalyse von Menschen mit Migrationshintergrund für die Ingenieurwissenschaften und Informatik. Vor dem Hintergrund des trotz Wirtschaftskrise vorhandenen Fachkräftemangels in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik wird der bisherige Blick auf bereits erreichte Zielgruppen auf zusätzlich vorhandenes Potenzial erweitert: Die Motivation von Frauen in technisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen, die Rückgewinnung von Personen, die ihren technischen Beruf verlassen hatten oder im Ausland Karriere machen, die Unterstützung älterer Ingenieur / innen zum längeren Verbleib im Beruf und die Rekrutierung von Studierenden aus dem Ausland stehen im Mittelpunkt verschiedener Konzepte und Strategien. Doch obwohl Deutschland ein beliebtes Einwanderungsland ist und einen hohen und weiter steigenden Anteil an Personen mit Migrationshintergrund vorweisen kann, wird diese Personengruppe bislang kaum bei der Frage berücksichtigt, ob nicht auch sie größere Potenziale als bislang für die Ingenieurberufe zu bieten hätte. Dabei sind die Ingenieurwissenschaften traditionell eine Fächergruppe, deren Absolvent / innen häufiger als in anderen Studiengängen die ersten ihrer Familie sind, die einen akademischen Abschluss erwerben. Dieser Effekt des 'sozialen Aufstiegs' könnte für die Erschließung von Potenzialen aus Familien mit Migrationshintergrund ebenfalls greifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Risky business - the role of individual risk attitudes in occupational choice (2010)

    Isphording, Ingo E.;

    Zitatform

    Isphording, Ingo E. (2010): Risky business - the role of individual risk attitudes in occupational choice. (Ruhr economic papers 187), Essen, 27 S.

    Abstract

    "Diese Studie analysiert den Zusammenhang von individueller Risikoeinstellung und Berufswahl anhand des Lohnrisikos einzelner Berufe. Auf Basis des deutschen Mikrozensus und des Sozio-Ökonomischen Panels Deutschland wird gezeigt, inwieweit Panelregressionen helfen können, potenzielle Verzerrungen durch unbeobachtbare Heterogenität und Messfehler zu vermeiden. Die Ergebnisse unterscheiden sich stark von bisherigen Arbeiten auf Basis von Querschnittsregressionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Studien- und Berufserwartungen von Studienanfängern Sozialer Arbeit: Ergebnisse einer quantitativen Befragung von Studierenden Sozialer Arbeit zu ihren Merkmalen und Erfahrungen, Gründen der Studien- und Hochschulwahl sowie berufsbezogenen Interessen, Einstellungen und Zielen zu Beginn ihres Studiums (2010)

    Mühlmann, Thomas;

    Zitatform

    Mühlmann, Thomas (2010): Studien- und Berufserwartungen von Studienanfängern Sozialer Arbeit. Ergebnisse einer quantitativen Befragung von Studierenden Sozialer Arbeit zu ihren Merkmalen und Erfahrungen, Gründen der Studien- und Hochschulwahl sowie berufsbezogenen Interessen, Einstellungen und Zielen zu Beginn ihres Studiums. (Schriften und Werkstattpapiere aus dem Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik 2010,1), Norderstedt: Books on Demand, 88 S.

    Abstract

    "Mit welchen Studien- und Berufserwartungen wird ein Studium Sozialer Arbeit aufgenommen? Mehr als fünfhundert Studienanfänger eines neu strukturierten universitären Bachelorstudiengangs wurden in den Jahren 2007 bis 2009 befragt, um diese Frage zu beantworten. Die aktuellen Ergebnisse werden auf der Grundlage älterer Studien zu Studierenden Sozialer Arbeit interpretiert und so mit dem bisherigen Forschungsstand verknüpft. Anlass der Untersuchung sind bedeutende Veränderungen, die Studium und Lehre Sozialer Arbeit durchlaufen und die sich auch auf die Studierenden auswirken. Es ist daher fraglich, ob vorhandene Erkenntnisse bezüglich der typischen Merkmale, Erfahrungen, Gründe der Studien- und Hochschulwahl sowie der berufsbezogenen Interessen, Einstellungen und Ziele von Studierenden Sozialer Arbeit noch Bestand haben. Im Zusammenhang mit dem Wandel des gesellschaftlichen und staatlichen Gefüges wird an Fachhochschulen und Universitäten darüber diskutiert, wie Studiengänge curricular weiterentwickelt, umstrukturiert und neu positioniert werden können. Zu dieser Diskussion soll die Ausarbeitung einen hilfreichen Beitrag leisten. Auch könnten einige der Ergebnisse dazu dienen, Lehrenden im Bereich Sozialer Arbeit Hinweise auf mögliche Erwartungen, Interessen und gegebenenfalls auch Widerstände von Studierenden gegenüber bestimmten Inhalten oder Lehr-/Lernformen zu geben. Studierende und Berufstätige im Bereich Sozialer Arbeit könnten die Ergebnisse für die Reflexion eigener Motive, Erwartungen und Ziele nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Parental and school effects on students' occupational exploration: A longitudinal and multilevel analysis (2010)

    Noack, Peter ; Dietrich, Julia ; Gniewosz, Burkhard ; Kracke, Bärbel;

    Zitatform

    Noack, Peter, Bärbel Kracke, Burkhard Gniewosz & Julia Dietrich (2010): Parental and school effects on students' occupational exploration: A longitudinal and multilevel analysis. In: Journal of vocational behavior, Jg. 77, H. 1, S. 50-57. DOI:10.1016/j.jvb.2010.02.006

    Abstract

    "The study examines school and parental influences on adolescents' occupational exploration. Analyses of data from 859 6th, 8th, and 10th graders attending high- and lower-track high schools in the German federal state of Thuringia suggested more extensive exploration among students closer to the school-to-work transition. Besides cross-sectional effects of parenting and achievement orientation at school, acceptance and openness students experienced in class predicted increases of their exploratory behaviors. Multilevel analyses showed, however, that school effects operated on the level of subjective perceptions (individual level), but not on the level of intersubjective reality (classroom level). Implications for attempts to foster and facilitate exploration are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Einfluss des lokalen Hochschulangebots auf die Studienwahl (2010)

    Rothland, Martin ;

    Zitatform

    Rothland, Martin (2010): Der Einfluss des lokalen Hochschulangebots auf die Studienwahl. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 13, H. 4, S. 683-706.

    Abstract

    "'Den Funktionszuweisungen und Wirkungserwartungen, die sich in der Verschiedene Studien belegen, dass das lokale Hochschulangebot bzw. die Distanz zur nächstgelegenen Universität das Studienverhalten beeinflusst: Die Wahrscheinlichkeit, ein Studium zu ergreifen, steigt mit der geographischen Nähe zu einer Hochschule. In der vorliegenden Studie wird die Frage auf die Wahl des Studienfachs sowie der Hochschulinstitution ausgedehnt und in einem humankapitaltheoretischen Ansatz am Beispiel der ETH Zürich, der Universität Luzern sowie der pädagogischen Hochschulen analysiert. Auf der Basis einer repräsentativen Maturandenbefragung in der deutschsprachigen Schweiz (n?=?1454) kann regressionsanalytisch gezeigt werden, dass die Distanz zur nächstgelegenen Hochschule auch einen Einfluss auf die Fächer- und die Institutionenwahl hat. Die Befunde sind hochschulpolitisch von Bedeutung, weil sie Hinweise auf eine angebotsinduzierte Studiennachfrage liefern. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass bei Studierenden mit höherem sozioökonomischen Status das Studienverhalten durch die Distanz nicht beeinflusst wird, was als Indiz dafür gewertet werden kann, dass die Bedeutung der Entfernung einer Hochschule in Wirklichkeit auf Unterschieden in den Kosten eines Studiums gründet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Einfluss der Körpergröße auf Lohnhöhe und Berufswahl: aktueller Forschungsstand und neue Ergebnisse auf Basis des Mikrozensus (2010)

    Spanhel, Fabian;

    Zitatform

    Spanhel, Fabian (2010): Der Einfluss der Körpergröße auf Lohnhöhe und Berufswahl. Aktueller Forschungsstand und neue Ergebnisse auf Basis des Mikrozensus. In: Wirtschaft und Statistik H. 2, S. 170-178.

    Abstract

    Im ersten Teil der Arbeit erfolgt zunächst eine ausführliche Darstellung und Diskussion der vorliegenden Literatur über den Zusammenhang von Körpergröße und Arbeitslohn bzw. Berufswahl und den vermuteten Wirkungsmechanismen, um das Fundament für die folgende ökonometrische Untersuchung zu legen. Für die eigene Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Körpergröße und beruflichem Erfolg wird die "Scientific Use File" des Mikrozensus 2005 benutzt. Die empirische Studie widmet sich zunächst der Quantifizierung des Effekts der Körpergröße auf die Lohnhöhe, mit besonderem Augenmerk darauf, in wie fern sich der Effekt durch die Aufnahme von Kontrollvariablen erklären lässt. Zudem wird der funktionale Zusammenhang erstmals in Abhängigkeit des Alters untersucht. Anschließend richtet sich der Fokus auf den Zusammenhang zwischen Körpergröße und Berufswahl. Die ökonomische Signifikanz des Zusammenhangs zwischen Körpergröße und Arbeitseinkommen kann auf Basis des Mikrozensus für Deutschland nachgewiesen werden. Im Folgenden widmet sich die Arbeit der empirischen Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Körpergröße und der Berufswahl. Es werden Indizien dargelegt, dass der Wirkungskanal des Effekts der Körpergröße auf die Berufswahl berufsspezifisch zu sein scheint. Während bei wissensintensiven Berufen kognitive Fähigkeiten als Wirkungskanal plausibel sind, scheinen bei leitenden Tätigkeiten oder Dienstleistungsberufen beispielsweise Diskriminierung bzgl. der Körpergröße eine wesentliche Rolle zu spielen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wie erfolgreich sind Gymnasiasten ohne Gymnasialempfehlung? Die Kluft zwischen Schullaufbahnempfehlung und Schulformwahl der Eltern (2010)

    Tiedemann, Joachim; Billmann-Mahecha, Elfriede;

    Zitatform

    Tiedemann, Joachim & Elfriede Billmann-Mahecha (2010): Wie erfolgreich sind Gymnasiasten ohne Gymnasialempfehlung? Die Kluft zwischen Schullaufbahnempfehlung und Schulformwahl der Eltern. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 13, H. 4, S. 649-660.

    Abstract

    "Die vorliegende Analyse hat das Ziel, den Schulerfolg von Schülerinnen und Schülern zu ermitteln, die auf Wunsch ihrer Eltern eine leistungsstärkere Schule besuchen als nach der Schullaufbahnempfehlung vorgesehen. Auf Basis der Längsschnittdaten eines kompletten Übertrittsjahrgangs von 81.811 Schülerinnen und Schülern aus Niedersachsen wird der Zusammenhang zwischen Schullaufbahnempfehlungen am Ende der vierten Klasse, den Schullaufbahnentscheidungen der Eltern und dem Schulerfolg ermittelt. Kriterium des Schulerfolgs ist der Verbleib auf der weiterführenden Schule und die Versetzung in den 7. Jahrgang ohne Klassenwiederholung. 15 % der Eltern wählten eine leistungsstärkere Schulform als von der Grundschule empfohlen. Sämtliche Gruppen von Schülerinnen und Schülern mit empfehlungswidrigem Besuch leistungsstärkerer Schulformen - ob am Gymnasium oder der Realschule - waren mehrheitlich erfolgreich, selbst die Subgruppe, die mit einer Hauptschulempfehlung ein Gymnasium besuchte. Insgesamt sind 12 % der Gesamtstichprobe auf einer höheren als der empfohlenen Schulform erfolgreich. Den Ergebnissen zufolge werden Bildungsressourcen nur begrenzt ausgeschöpft und somit Bildungschancen vorenthalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Relation of interest and self-efficacy occupational congruence and career choice certainty (2010)

    Tracey, Terence J. G. ;

    Zitatform

    Tracey, Terence J. G. (2010): Relation of interest and self-efficacy occupational congruence and career choice certainty. In: Journal of vocational behavior, Jg. 76, H. 3, S. 441-447. DOI:10.1016/j.jvb.2009.10.013

    Abstract

    "A sample of 2145 adults completed the Personal Globe Inventory (PGI) as well as indicating their occupational choice and the certainty of this choice. The PGI yielded interest and self-efficacy scores and these were used with the occupational choice to calculate a congruence score for interests and one for efficacy. The prediction of career certainty by each congruence measure and their interaction was examined using hierarchical regression. The results indicated that while both interest and efficacy congruence were related to career certainty, efficacy congruence did not add to prediction above that obtained using interests congruence alone, however there was a substantial interaction. The agreement of interest congruence and efficacy congruence was related to a strong positive relation between congruence and certainty; whereas low agreement between interest and efficacy congruence was related to a non-significant relation between congruence and certainty. The results demonstrate the need to focus on both interest and efficacy and their agreement in our assessments and interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Career decidedness as a predictor of subjective well-being (2010)

    Uthayakumar, Ramya; Rogers, James R.; Hartung, Paull J.; Schimmack, Ulrich ;

    Zitatform

    Uthayakumar, Ramya, Ulrich Schimmack, Paull J. Hartung & James R. Rogers (2010): Career decidedness as a predictor of subjective well-being. In: Journal of vocational behavior, Jg. 77, H. 2, S. 196-204. DOI:10.1016/j.jvb.2010.07.002

    Abstract

    "Forming, pursing, and achieving life tasks constitute important determinants of subjective well-being (SWB). A principal life task for emerging adults involves deciding about career goals. Prior research indicates that depression predicts SWB and may be linked to lower levels of career decidedness. We tested whether or not career decidedness predicts SWB above and beyond the influence of depression and other personality traits. We also examined whether or not career decidedness partially mediates depression's influence on SWB when controlled for personality effects. Undergraduate students (N = 181; 65% female, 52% Asian) responded to measures of career decidedness, SWB, and personality. Results largely confirmed predictions. A partial mediator model indicated a direct relationship between decidedness and SWB not moderated by grade level, and an inverse relationship between the depression facet of neuroticism and both career decidedness and SWB. Findings further support career interventions to increase decidedness during the first year of college." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Career progression and comparative advantage (2010)

    Yamaguchi, Shintaro ;

    Zitatform

    Yamaguchi, Shintaro (2010): Career progression and comparative advantage. In: Labour economics, Jg. 17, H. 4, S. 679-689. DOI:10.1016/j.labeco.2010.01.006

    Abstract

    "This paper constructs and estimates a structural dynamic model of occupational choice in which all occupations are characterized in a skill requirement space using data from the Dictionary of Occupational Titles and the NLSY79. This skill requirement space approach has its merit in computational simplicity as well as ease of interpretation: it allows the model to include hundreds of occupations at the three-digit census classification level without a large number of parameters. Parameter estimates indicate that wages grow with the skill requirements of an occupation and that educated and experienced individuals are better rewarded in a cognitive and interpersonal skill demanding occupation. They also suggest that ignoring self-selection into occupations and individual heterogeneity may result in counter-intuitive and biased estimates of the returns to skill requirements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Challenging boundaries to 'employability': women apprentices in a non-traditional occupation (2009)

    Andrew, Alison ;

    Zitatform

    Andrew, Alison (2009): Challenging boundaries to 'employability'. Women apprentices in a non-traditional occupation. In: Social policy and society, Jg. 8, H. 3, S. 347-359. DOI:10.1017/S1474746409004898

    Abstract

    "This article is based on a case study of women apprentices and workers in a 'non-traditional' occupation for women, engineering construction. The article argues that the concept of 'employability' is not gender neutral, and that gendered assumptions about who is and is not 'employable' for particular work can disadvantage women seeking training and work in non-traditional industries or dissuade them from applying to do so. Approaches to employability which emphasise individual attributes underplay the significance of gender inequalities and wider discourses of gender." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ost-West-Unterschiede bei der Studien- und Hochschulwahl: Ergebnisse der Studienanfängerbefragung an der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg im Wintersemester 2008/09 (2009)

    Bartl, Walter ; Korb, Christoph ;

    Zitatform

    Bartl, Walter (2009): Ost-West-Unterschiede bei der Studien- und Hochschulwahl. Ergebnisse der Studienanfängerbefragung an der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg im Wintersemester 2008/09. (Der Hallesche Graureiher 2009-01), Halle, 54 S.

    Abstract

    An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde im Januar und Februar 2009 eine Onlinebefragung von Studierenden durchgeführt, um die Gründe der Studien- und Hochschulwahl sowie die Bedeutung einzelner studienbezogener Informationsquellen in Erfahrung zu bringen. Darüber hinaus sollten Erkenntnisse über die Bewertung der Studienbedingungen in Halle gewonnen werden. Von besonderem Interesse war dabei, ob die Gruppen der ostdeutschen und westdeutschen Studienanfänger durch bedeutsame Unterschiede gekennzeichnet sind. Die Publikation stellt die Ergebnisse dieser Befragung vor und zieht einige Schlussfolgerungen für die strategische Positionierung der Martin-Luther-Universität bzw. Halles als Hochschulstandort. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gründung in der ethnischen Ökonomie: was bewegt Personen mit Migrationshintergrund zur unternehmerischen Selbstständigkeit? Eine Analyse der Existenzgründungsantriebe von Studierenden mit Migrationshintergrund (2009)

    Baysan, Burak;

    Zitatform

    Baysan, Burak (2009): Gründung in der ethnischen Ökonomie. Was bewegt Personen mit Migrationshintergrund zur unternehmerischen Selbstständigkeit? Eine Analyse der Existenzgründungsantriebe von Studierenden mit Migrationshintergrund. (Innovation und moderne Arbeit 05), Tönning u.a.: Der Andere Verlag, 88 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Band dokumentiert eine explorative empirische Erhebung, die im Jahr 2008 zum Thema 'Gründungsneigung von Studierenden mit Migrationshintergrund' durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass sich deutliche Unterschiede der Gründungsneigung zwischen Personen mit und ohne Migrationshintergrund, aber auch zwischen Frauen und Männern feststellen lassen. Migranten und Frauen stellen danach ein noch unausgeschöpftes Potenzial für erfolgreiche Unternehmensgründungen in Deutschland dar." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Why are working-class children diverted from universities? An empirical assessment of the diversion thesis (2009)

    Becker, Rolf ; Hecken, Anna E.;

    Zitatform

    Becker, Rolf & Anna E. Hecken (2009): Why are working-class children diverted from universities? An empirical assessment of the diversion thesis. In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 2, S. 233-250. DOI:10.1093/esr/jcn039

    Abstract

    "In spite of educational expansion, the decline of inequality of educational opportunity in schools and the institutional reforms in vocational training and university education, access to university education still remains remarkably unequal across social classes. According to the 'diversion thesis' suggested by Müller and Pollak, which was extended by Hillmert and Jacob, working-class children are distracted from the direct path to university by non-academic educational institutions which affect individuals' educational choices and provide attractive of education and training alternatives in non-academic areas. To investigate why such a diversion occurs, the mechanisms of socially selective educational choices have to be analyzed from the perspective of rational action theory. In order to test this theoretical approach, data of school leavers that have attained the 'Abitur' (high school degree) were collected in East Germany's federal state of Saxony. The main mechanisms responsible for the fact that working-class children are very likely to favour vocational training over education at university are the subjective evaluation of prior educational performance, the probability of success at university, and the subjectively expected costs. In particular, working-class children's educational choices are most influenced by negative estimates of prospective success in university education, which causes them to refrain from university education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufswahl wichtig für Karrierechancen von Frauen und Männern (2009)

    Busch, Anne; Holst, Elke;

    Zitatform

    Busch, Anne & Elke Holst (2009): Berufswahl wichtig für Karrierechancen von Frauen und Männern. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 76, H. 23, S. 376-384.

    Abstract

    "Der Anteil von Frauen in Führungspositionen der Privatwirtschaft war auch im Jahr 2007 mit 27 Prozent unterdurchschnittlich. Er erreichte nach Angaben des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) wieder das Niveau von vor fünf Jahren. Während weibliche Führungskräfte in hoch qualifizierten Fachpositionen und im unteren Management noch vergleichsweise häufig vertreten sind, dominieren männliche Führungskräfte das Mittel- und Topmanagement. Hinzu kommt, dass in Führungspositionen Frauen nicht nur seltener als Männer anderen Personen vorgesetzt sind, sondern ihnen sind im Schnitt auch weit weniger Personen unterstellt. Dabei mangelt es Frauen nicht an Qualifikationen - diesbezüglich weisen die Geschlechter kaum Unterschiede auf. Entscheidend ist vor allem die Beschäftigung in geschlechtstypischen Berufen, die die unterschiedlichen Aufstiegschancen von Frauen und Männern bestimmt: Berufszweige, die mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden, bieten generell geringere Aufstiegsmöglichkeiten - für Frauen sogar in noch stärkerem Umfang als für Männer. Hinzu kommt, dass familiäre Verpflichtungen Frauen zeitlich weit mehr beanspruchen als Männer. Damit werden ihre Karrierechancen weiter beeinträchtigt. Vor allem jene, die bei der Familie zurückstecken, schaffen den beruflichen Aufstieg: 2007 waren mehr als die Hälfte der weiblichen Führungskräfte unverheiratet, fast zwei Drittel lebten ohne Kinder im Haushalt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Frauen in MINT-Berufen in Bayern (2009)

    Böhme, Stefan; Unte, Pia; Werner, Daniel;

    Zitatform

    Böhme, Stefan, Pia Unte & Daniel Werner (2009): Frauen in MINT-Berufen in Bayern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2009), Nürnberg, 42 S.

    Abstract

    "Berufe mit Qualifikationsanforderungen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) gelten gemeinhin als 'Männerberufe'. Eine Strategie der zunehmenden Arbeitskräftenachfrage in MINT-Berufen zu begegnen, besteht daher darin, verstärkt Frauen für diese Berufe zu gewinnen. Die Studie untersucht die Situation von Frauen in MINT-Berufen am bayerischen Arbeitsmarkt in den Jahren 1999 bis 2008. Bei der Berufswahl zeigen sich geschlechtsspezifische Unterschiede. Nur 40 Prozent der Frauen in MINT-Berufen arbeiten in einem Ingenieur- oder Technikerberuf. Bei den Männern sind es über 70 Prozent. Der höchste Beschäftigtenanteil der Frauen entfällt auf die Berufsgruppe der technischen Sonderfachkräfte. Die meisten MINT-Berufe boten in den vergangenen Jahren günstige Beschäftigungschancen. Die Beschäftigungsentwicklung verlief bei den Frauen sogar etwas besser als bei den Männern. Das Arbeitslosigkeitsrisiko war meistens vergleichsweise gering. Der Anteil der Arbeitslosen aus dem MINT-Bereich fällt unter den Frauen jedoch höher aus als bei den Männern. Obwohl in den vergangenen Jahren die Anzahl der Frauen in MINT-Berufen zugenommen hat, ist keine Verschiebung der Beschäftigtenstruktur hin zu den Frauen zu beobachten. Der Frauenanteil lag in den vergangenen Jahren relativ stabil bei knapp 16 Prozent. MINT-Berufe sind weiterhin eine Domäne der Männer und werden es auf absehbare Zeit auch bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The relationship between career adaptability, person and situation variables, and career concerns in young adults (2009)

    Creed, Peter A. ; Hood, Michelle ; Fallon, Tracy;

    Zitatform

    Creed, Peter A., Tracy Fallon & Michelle Hood (2009): The relationship between career adaptability, person and situation variables, and career concerns in young adults. In: Journal of vocational behavior, Jg. 74, H. 2, S. 219-229. DOI:10.1016/j.jvb.2008.12.004

    Abstract

    "We surveyed 245 first-year university students using measures of career concerns, career adaptability (career planning, career exploration, self-exploration, decision-making, self-regulation), goal-orientation (learning, performance-prove, performance-avoid) and social support (family, friends, significant others), and tested: (a) whether the career adaptability variables could be represented by a second-order factor of career adaptability; (b) whether career adaptability, goal-orientation and social support were associated with fewer career concerns; and (c) whether career adaptability mediated the relationship between goal-orientation and social support and career concerns. The study demonstrated that the career adaptability variables were inter-related and could be represented by a higher-order factor. Decision-making and self-exploration were negatively associated with career concerns, and decision-making mediated the relationship between goal-orientation and career concerns. Having more of a learning orientation was associated with more decision-making and fewer career concerns, whereas holding a performance-prove orientation was associated with poorer decision-making and more career concerns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Career decision-making, career barriers and occupational aspirations in Chinese adolescents (2009)

    Creed, Peter A. ; Hood, Michelle ; Wong, Oi Yin;

    Zitatform

    Creed, Peter A., Oi Yin Wong & Michelle Hood (2009): Career decision-making, career barriers and occupational aspirations in Chinese adolescents. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 9, H. 3, S. 189-203. DOI:10.1007/s10775-009-9165-0

    Abstract

    "Diese Studie untersuchte bei 498 chinesischen Oberschülern die Beziehungen zwischen beschäftigungsbezogenen Zielen einerseits und Erwartungen (bezogen auf Typus und Status) andererseits, sowie daneben Entscheidungsschwierigkeiten, Entscheidungseffizienz und Karrierehemmnisse. Männliche Jugendliche strebten die Berufstypen Forschung sowie Wirtschaft an, rechneten aber eher mit realistischen Berufstypen und dem Berufstyp Wirtschaft; weibliche Jugendliche strebten den Berufstyp Wirtschaft sowie konventionelle Berufstypen an. SchülerInnen, bei denen sich die erhofften Ziele und die erwarteten Möglichkeiten unterschieden, waren mit erhöhter Wahrscheinlichkeit weibliche Jugendliche mit guten Leistungen; diejenigen, bei denen sich der erhoffte und der erwartete Status unterschieden, hatten eher schwächere Leistungen, weniger Selbstvertrauen, und rechneten mit mehr Karrierehemmnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geschlechterreflektierende pädagogische Förderstrategien zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen: Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Pilotprojekts "Neue Wege für Jungs" (2009)

    Cremers, Michael; Budde, Jürgen ;

    Zitatform

    Cremers, Michael & Jürgen Budde (2009): Geschlechterreflektierende pädagogische Förderstrategien zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen. Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Pilotprojekts "Neue Wege für Jungs". In: Deutsche Jugend, Jg. 57, H. 3, S. 107-116.

    Abstract

    Der Beitrag diskutiert auf der Basis der wissenschaftlichen Begleitung des seit 2005 vom Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend initiierten Pilotprojekts 'Neue Wege für Jungs', das eine angemessene Förderung von Jungen der Klassen fünf bis zehn zur Zielsetzung hat, geschlechterreflektierende pädagogische Förderstrategien zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen. Im Anschluss an eine allgemeine Präsentation des Projekts und der wichtigsten Ergebnisse der Begleitforschung wird die Situation von Jungen und Mädchen beim Übergang in Ausbildung und Beruf aus geschlechtsbezogener Perspektive analysiert. Es folgt eine Präsentation von Jungenarbeit als Baustein geschlechtsbezogener Pädagogik. Abschließend werden inhaltlich-methodische Vorschläge für pädagogische Fachkräfte beschrieben, mit denen in der zweijährigen Pilotphase von 'Neue Wege für Jungs' gute Erfahrungen gemacht wurden. Fazit: eine 'Politik, die die geschlechtsbezogene Berufs- und Lebensplanung für Jungen und Mädchen als selbstverständlichen Baustein in Jugendarbeit und Schule verankern will und einen diesbezüglichen Bewusstseinswandel anstrebt, ist auf weitere langfristige und institutionell abgesicherte Maßnahmen angewiesen, um mehr Männer und Jungen für bisher eher weibliche Tätigkeitsfelder (wie Betreuung, Erziehung und Pflege) zu gewinnen'. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Jugendliche ausländischer Herkunft beim Übergang in die Berufsausbildung: vom Wollen, Können und Dürfen (2009)

    Diehl, Claudia ; Hall, Anja ; Friedrich, Michael ;

    Zitatform

    Diehl, Claudia, Michael Friedrich & Anja Hall (2009): Jugendliche ausländischer Herkunft beim Übergang in die Berufsausbildung. Vom Wollen, Können und Dürfen. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 38, H. 1, S. 48-67. DOI:10.1515/zfsoz-2009-0103

    Abstract

    "Anhand gepoolter Datensätze dreier Schulabgängerbefragungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) wird der Frage nach dem Grad und den Ursachen der Benachteiligung Jugendlicher ausländischer Herkunft beim Zugang zu Ausbildungsplätzen nachgegangen. Es wird untersucht, welche Rolle folgende Unterschiede zwischen Ausbildungsplatzsuchenden deutscher und ausländischer Herkunft spielen: ihre Präferenzen für eine bestimmte berufliche Ausbildung, ihre Ausstattung mit arbeitsmarktrelevanten Ressourcen sowie ihnen offen stehende Opportunitäten auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Dabei zeigt sich erstens, dass vor allem männliche Jugendliche ausländischer Herkunft deutlich geringere Chancen haben, einen Ausbildungsplatz zu finden, als Jugendliche deutscher Herkunft. Dies gilt weitgehend unabhängig davon, welchen Wunschberuf sie verfolgen, welchen Schulabschluss sie besitzen und welche Erstsprache sie gelernt haben. Auch Unterschiede in ihren Suchstrategien nach einem Ausbildungsplatz scheinen wenig zur Erklärung dieses Phänomens beizutragen, zumal diese bei den Gruppen kaum differieren. Die Analysen belegen zweitens, dass selbst diejenigen Jugendlichen ausländischer Herkunft, die einen Ausbildungsplatz gefunden haben, nur halb so oft in ihrem 'Wunschberuf' ausgebildet werden wie deutsche Jugendliche. Nicht zuletzt der starke Unterschied zwischen Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund spricht dafür, dass Diskriminierungsprozesse seitens der Arbeitgeber bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen möglicherweise eine größere Rolle spielen als bei anderen Dimensionen der Arbeitsmarktintegration. Dies steht vermutlich im Zusammenhang mit Spezifika des Ausbildungsstellenmarktes, der durch eine vergleichsweise geringe Produktivität der Ausbildungsplatzsuchenden und eine Knappheit an Ausbildungsplätzen gekennzeichnet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Career-specific parental behaviors in adolescents' development (2009)

    Dietrich, Julia ; Kracke, Bärbel;

    Zitatform

    Dietrich, Julia & Bärbel Kracke (2009): Career-specific parental behaviors in adolescents' development. In: Journal of vocational behavior, Jg. 75, H. 2, S. 109-119. DOI:10.1016/j.jvb.2009.03.005

    Abstract

    "This study examined the role of supportive relationships (i.e., family, teacher). Parents are major partners in helping adolescents prepare for a career choice. Although several studies have examined links between general aspects of the parent - adolescent relationship and adolescents' career development, little research has addressed the mechanisms involved. This study aimed to validate a three-dimensional instrument for the assessment of parental career-related behaviors and to examine their associations with career exploration and decision-making difficulties. After testing the dimensional structure of the instrument, we examined the relationship between parents' behaviors and adolescents' career development by using data from 359 German adolescents who reported the amount of perceived parental career-related behaviors and their career exploration and decision-making difficulties. The results of structural equation modeling confirmed the hypothesized dimensional structure (support, interference, lack of engagement). While parental support associated positively with career exploration, interference and lack of engagement associated with decision-making difficulties. Furthermore, interference and lack of engagement moderated the relationship between support and exploration. Support moderated the association between interference and decision-making difficulties." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Image als Berufswahlkriterium: Bedeutung für Berufe mit Nachwuchsmangel (2009)

    Eberhard, Verena; Scholz, Selina; Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Eberhard, Verena, Selina Scholz & Joachim Gerd Ulrich (2009): Image als Berufswahlkriterium. Bedeutung für Berufe mit Nachwuchsmangel. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 38, H. 3, S. 9-13.

    Abstract

    "Zwei gegenläufige Entwicklungen bestimmen in Zukunft die Verhältnisse auf dem Ausbildungsmarkt: Die Zahl der Jugendlichen wird sinken, und die der Erwerbstätigen, die aus Altersgründen ausscheiden, wird wachsen. Die daraus resultierende Schere wird für die Betriebe zum Problem: Sie werden immer stärker um ausbildungsinteressierte Jugendliche konkurrieren müssen. Doch droht dies ein ungleicher Kampf zu werden. Denn für Berufe mit einem schlechten Image wird es in Zukunft besonders schwierig, Ausbildungsinteressierte zu finden. Der folgende Beitrag erforscht die Gründe und sucht nach Lösungen, um bislang unbeliebte Berufe attraktiver zu machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Identity and entrepreneurship (2009)

    Falck, Oliver ; Heblich, Stephan ;

    Zitatform

    Falck, Oliver & Stephan Heblich (2009): Identity and entrepreneurship. (CESifo working paper 2661), München, 41 S.

    Abstract

    "We incorporate the concept of social identity into a stylized model of occupational choice and analyze whether an individual's identity affects his or her decision to become an entrepreneur. We argue that an entrepreneurial identity results from an individual's socialization. This could be parental influence but, as argued in this paper, also peer influence. To test this empirically, we apply instrumental variable approaches to PISA data. Our findings suggest that having an entrepreneurial peer group has a positive effect on an individual's entrepreneurial intentions. Regarding entrepreneurial parents, we find a positive effect that cannot only be explained by ownership succession of the family business." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Expected future earnings, taxation, and university enrollment: a microeconometric model with uncertainty (2009)

    Fossen, Frank M. ; Glocker, Daniela;

    Zitatform

    Fossen, Frank M. & Daniela Glocker (2009): Expected future earnings, taxation, and university enrollment. A microeconometric model with uncertainty. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 241), Berlin, 45 S.

    Abstract

    "Taxation changes the expectations of prospective university students about their future level and uncertainty of after-tax income. To estimate the impact of taxes on university enrollment, we estimate a structural microeconometric model, in which a high-school graduate decides to enter university studies if expected lifetime utility from this choice is greater than that anticipated from starting to work right away. We estimate the ex-ante future paths of the expectation and variance of after-tax income for German high-school graduates, accounting for nonrandom selection. The enrollment model takes into account university dropout and unemployment risks. Consistently with expectations, the estimation results indicate that higher expected returns to an academic education increase the probability of university enrollment, whereas higher uncertainty among academics decreases enrollment rates. A simulation based on the estimated model indicates that a revenue-neutral, flat-rate tax reform with an unchanged basic tax allowance would increase enrollment rates for men in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gender differences in entrepreneurial choice and risk aversion: a decomposition based on a microeconometric model (2009)

    Fossen, Frank M. ;

    Zitatform

    Fossen, Frank M. (2009): Gender differences in entrepreneurial choice and risk aversion. A decomposition based on a microeconometric model. (DIW-Diskussionspapiere 936), Berlin, 43 S.

    Abstract

    "Why are female entrepreneurs so rare? Women have both to a lower entry rate into selfemployment and a higher exit rate in Germany. To explain the gender gap, a structural microeconometric model of the transition rates is estimated, which includes a standard risk aversion parameter. As inputs into the model, the expected value and variance of earnings from self-employment and dependent employment are estimated separately by gender, accounting for non-random selection into the employment states. The gender differential in the transition rates is decomposed using a novel extension of the Blinder-Oaxaca technique for nonlinear models. Women's higher estimated risk aversion is found to explain the largest part of their higher exit rate, but only a small part of their lower entry rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufliche Pläne und realisierte Bildungs- und Berufswege nach Verlassen der Schule: Ergebnisse der BIBB-Schulabgängerbefragungen 2004 bis 2006 (2009)

    Friedrich, Michael ;

    Zitatform

    Friedrich, Michael (2009): Berufliche Pläne und realisierte Bildungs- und Berufswege nach Verlassen der Schule. Ergebnisse der BIBB-Schulabgängerbefragungen 2004 bis 2006. (Berichte zur beruflichen Bildung 23), Bielefeld: Bertelsmann, 118 S.

    Abstract

    "Erstmals legt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eine Gesamtdokumentation der BIBB-Schulabgängerbefragungen der Jahre 2004 bis 2006 vor. Jugendliche wurden zu ihren beruflichen Wünschen und Orientierungen sowie zu ihrem tatsächlichen (beruflichen) Verbleib nach Beendigung der Schule befragt: - Interessieren sich Jugendliche für eine betriebliche Berufsausbildung? - Haben Jungen und Mädchen unterschiedliche berufliche Interessen? - Welche Chancen haben Jugendliche mit Hauptschulabschluss oder Migrationshintergrund? Allen in der Bildungsforschung Tätigen gibt die Studie umfangreiche Daten an die Hand, um Prognosen für die Zahl der benötigten Ausbildungsplätze zu erstellen oder Maßnahmen anzustoßen, um Benachteiligten den Zugang zu einer Berufsausbildung zu erleichtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Warum gibt es kaum Ingenieurinnen?: Gründe für eine geschlechts(un)spezifische Berufswahl. Deutschland und Schweden im Vergleich (2009)

    Gorlov, Viktoria;

    Zitatform

    Gorlov, Viktoria (2009): Warum gibt es kaum Ingenieurinnen? Gründe für eine geschlechts(un)spezifische Berufswahl. Deutschland und Schweden im Vergleich. (Bamberger Beiträge zur Soziologie 04), Bamberg: University of Bamberg Press, 193 S.

    Abstract

    "Diese Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten der Umgestaltung des Geschlechterverhältnisses, das sich in der Beziehung der Frauen und Männer zur Technik widerspiegelt. Die Frage, warum Frauen keine Ingenieurberufe wählen, wird aus soziologischer Sicht beleuchtet. Geschlechtsspezifische Sozialisation und strukturelle Rahmenbedingungen der Gesellschaft sind nicht die primären Gründe dafür. Die Geschlechter, als soziale Kategorie, stehen in einem Herrschaftsverhältnis zueinander. Diese soziale Ordnung ist im geschlechtsspezifischen Habitus verankert und korrespondiert mit dem beruflichen Habitus. So steht der naturwissenschaftlich-technische Habitus im Widerspruch zum weiblichen Habitus, was zum Ausschluss der Frauen aus dem technischen Feld führt. Eine symbolische Revolution sollte nach Bourdieu die herrschenden Strukturen in Frage stellen. Der Zusammenhang zwischen den Geschlechterleitbildern und dem Zugang der Frauen zu technischen Berufen wird im Vergleich von Deutschland und Schweden deutlich. Dieser zeigt, welche Maßnahmen in Schweden zur Umgestaltung traditioneller Rollenmuster beigetragen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Frau Dr. Ing.: Wege ebnen für Frauen in technische Studiengänge (2009)

    Gräßle, Kathrin;

    Zitatform

    Gräßle, Kathrin (2009): Frau Dr. Ing. Wege ebnen für Frauen in technische Studiengänge. (Frauen- und Genderforschung in der Erziehungswissenschaft 09), Opladen: Budrich, 199 S.

    Abstract

    "Nach wie vor studieren in Deutschland weit weniger Frauen technische Fächer als Männer. Was hält junge Frauen davon ab? Worauf müssen Hochschulen achten, wenn sie mathematisch interessierte Schülerinnen für ein Ingenieurstudium gewinnen möchten? Die qualitative Längsschnittstudie vermittelt die Gründe, die junge Frauen vom Technikstudium abhalten: Die Emotion 'Unsicherheit' angesichts ihrer Zukunftsentscheidung, unvereinbare Bilder vom eigenen Frausein und ihre Vorstellungen vom technisch orientierten Studium. Das bedeutet für die Didaktik der Hochschulorientierungsangebote: Rückhalt bieten, Raum für Reflexion der Studienwahlsituation schaffen und persönliche Netzwerke bilden - kurz: Emotion und Bilder fassbar machen und damit das Studienwahlspektrum der jungen Frauen öffnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The role of gender stereotypes in perceptions of entrepreneurs and intentions to become an entrepreneur (2009)

    Gupta, Vishal K. ; Sikdar, Arijit ; Wasti, S. Arzu ; Turban, Daniel B.;

    Zitatform

    Gupta, Vishal K., Daniel B. Turban, S. Arzu Wasti & Arijit Sikdar (2009): The role of gender stereotypes in perceptions of entrepreneurs and intentions to become an entrepreneur. In: Entrepreneurship Theory and Practice, Jg. 33, H. 2, S. 397-417. DOI:10.1111/j.1540-6520.2009.00296.x

    Abstract

    "In this study we examine the role of socially constructed gender stereotypes in entrepreneurship and their influence on men and women's entrepreneurial intentions. Data on characteristics of males, females, and entrepreneurs were collected from young adults in three countries. As hypothesized, entrepreneurs were perceived to have predominantly masculine characteristics. Additional results revealed that although both men and women perceive entrepreneurs to have characteristics similar to those of males (masculine gender-role stereotype), only women also perceived entrepreneurs and females as having similar characteristics (feminine gender-role stereotype). Further, though men and women did not differ in their entrepreneurial intentions, those who perceived themselves as more similar to males (high on male gender identification) had higher entrepreneurial intentions than those who saw themselves as less similar to males (low male gender identification). No such difference was found for people who saw themselves as more or less similar to females (female gender identification). The results were consistent across the three countries. Practical implications and directions for future research are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Occupational choice: personality matters (2009)

    Ham, Roger; Junankar, Pramod N.; Wells, Robert;

    Zitatform

    Ham, Roger, Pramod N. Junankar & Robert Wells (2009): Occupational choice. Personality matters. (IZA discussion paper 4105), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "In modern societies, people are often classified as 'White Collar' or 'Blue Collar' workers: that classification not only informs social scientists about the kind of work that they do, but also about their social standing, their social interests, their family ties, and their approach to life in general. This analysis will examine the effect of an individual's psychometrically derived personality traits and status of their parents on the probability of attaining a white collar occupation over the baseline category of a blue collar occupation; controlling for human capital and other factors. The paper uses data from the Household Income and Labour Dynamics in Australia (HILDA) survey to estimate a random effects probit model to capture the effects on the probability of being in a white collar occupation. The results are then examined using the average marginal effects of the different conditioning variables over the whole sample. The analysis confirms the previous findings of human capital theory, but finds that personality and parental status also have significant effects on occupational outcomes. The results suggest that the magnitude of the average marginal effect of parental status is small and the effect of the personality trait 'conscientiousness' is large and rivals that of education. Finally, estimates of separate models for males and females indicate that effects differ between the genders for key variables, with personality traits in females having a relatively larger effect on their occupational outcomes due to the diminished effects of education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Destination manual worker or clerk?: ethnic differences in the transition from school to work (2009)

    Hartung, Anne ; Neels, Karel ;

    Zitatform

    Hartung, Anne & Karel Neels (2009): Destination manual worker or clerk? Ethnic differences in the transition from school to work. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 129, H. 2, S. 343-356. DOI:10.3790/schm.129.2.343

    Abstract

    "Investigating the transition from education to employment among school leavers from different ethnic backgrounds, this paper focuses on the structural integration of ethnic minorities through the labour market. Distinguishing blue collar and white collar employment as destination states, proportional hazards models for competing risks are estimated on the basis of the German Socio-Economic Panel (GSOEP). The results reveal that the factors influencing the transition to employment differ considerably depending on the type of employment. The study argues that a sole indicator of unemployment is insufficient to draw conclusions on the integration of ethnic minorities in the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Studierneigung und Berufsausbildungspläne: Studienberechtigte 2008 ein halbes Jahr vor Schulabgang (2009)

    Heine, Christoph; Quast, Heiko ;

    Zitatform

    Heine, Christoph & Heiko Quast (2009): Studierneigung und Berufsausbildungspläne. Studienberechtigte 2008 ein halbes Jahr vor Schulabgang. (Forum Hochschule 2009,04), 141 S.

    Abstract

    "Wie bereits bei den zuvor untersuchten Jahrgängen 2005 und 2006, ist auch bei den angehenden studienberechtigten Schulabgänger/inne/n 2008 das Bestreben, einen Schulabschluss zu erlangen, der alle nachschulischen Optionen offen lässt, der mit Abstand am häufigsten genannte Grund für den Erwerb der Hochschulreife (77 %). Daneben steht die pragmatische 'Verwertbarkeit' der Hochschulreife im Vordergrund: 57 % betrachten das Hochschulreifezeugnis als unerlässliche Voraussetzung für ein Studium, 37 % als unverzichtbare Voraussetzung für jede Art von anspruchsvoller Berufsausbildung. Zu den wichtigen Ergebnissen, die auf Bundesebene und differenziert nach Bundesländern vorliegen, sind außerdem die Befunde zu den individuellen Schwierigkeiten bei der Planung des nachschulischen Werdegangs zu zählen. Insbesondere die unvorhersehbare Entwicklung des Arbeitsmarktes bereitet den Schüler/inne/n vergleichsweise häufig erhebliche persönliche Schwierigkeiten (38 %). Erstaunen mag vor dem Hintergrund des oben mehrheitlich genannten 'Offenhaltens aller Optionen', dass für ein gutes Drittel die nur schwer überschaubare Zahl der Möglichkeiten nach dem Schulabschluss ein großes Problem darstellt (37 %). Die Neigung der angehenden Studienberechtigten 2008, ein Hochschulstudium aufzunehmen, bewegt sich ein halbes Jahr vor Schulabgang in einem großen Korridor von minimal 51 % und maximal 72 %. Neben dem starken Einfluss unterschiedlicher schulischer Leistungsniveaus ist auch der familiäre Bildungshintergrund nach wie vor von Bedeutung für die Überlegungen, ein Studium aufzunehmen oder darauf zu verzichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zwischen Bleiben und Werden: Erhebung 2007 zu Studienmotivation und Binnenunternehmertum der Studierenden und Auszubildenden an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege (2009)

    Heinrichs, Michael;

    Zitatform

    Heinrichs, Michael (2009): Zwischen Bleiben und Werden. Erhebung 2007 zu Studienmotivation und Binnenunternehmertum der Studierenden und Auszubildenden an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege. (Schriftenreihe der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege 02), Bremen: Europäischer Hochschulverlag, 353 S.

    Abstract

    "Bleiben und Werden stellt die Fragen, was erstens die Studierenden motiviert, ein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege aufzunehmen, und zweitens, wie es tendenziell um das Selbständigmachen bestellt ist. Wenngleich nur die Studierenden und Auszubildenden in Güstrow befragt wurden, so weisen doch die gewonnenen Erkenntnisse über den Tellerrand hinaus und eröffnen einen Blick auf das Personaltableau einer öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Hierarchie, Angepasstsein und Unterordnung sind genauso Zentralbegriffe wie Sicherheit und Rundumversorgnung, also denkbar unzureichende Charakteristika für eine auf Innovation ausgerichtete öffentliche Verwaltung, die mehr als eben nur verwalten möchte. Neben dem Bürokratieabbau kommt es bereits während des Studiums darauf an, den Studierenden keinen einseitigen, sondern einen vielfältigen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, um die Zukunft angehen zu können. In diesem Sinne sind die gewonnenen Ergebnisse übertragbar und transzendierend zugleich. Sie stellen nicht die Studierenden in Frage, sondern provozieren das System, dessen Rekrutierungsgebahren und die Führungskräfte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Studienwahl Ost: Befragung von westdeutschen Studierenden an ostdeutschen Hochschulen (2009)

    Herrmann, Viola; Winter, Martin ;

    Zitatform

    Herrmann, Viola & Martin Winter (2009): Studienwahl Ost. Befragung von westdeutschen Studierenden an ostdeutschen Hochschulen. (HoF-Arbeitsberichte 2009/02), S. 1-44.

    Abstract

    "Die Abiturientenzahlen in Ostdeutschland werden in den nächsten Jahren stark sinken. Angesichts steigender Abiturientenzahlen in Westdeutschland ist es ein erklärtes politisches Ziel, Studierwillige aus Westdeutschland für ein Studium in den neuen Ländern zu gewinnen. Diese Gruppe von West-Ost-Wanderern ist eine Minderheit unter den Studierenden an ostdeutschen Hochschulen. Um deren Motive zur Studienwahl und den Verlauf ihres Entscheidungsprozesses zu erkunden, wurden sieben leitfadengestützte Interviews zum individuellen Studienwahlverhalten mit Studienanfängern an ostdeutschen Hochschulen geführt, die ihr Abitur in Westdeutschland gemacht hatten. Die Studie zeigt, dass bei allen Interviewpartnern die Fachwahl vor der Hochschulwahl rangiert. Erst nach ihrer abgeschlossenen Studienfachwahl haben sie nach Hochschulen recherchiert, die das von ihnen gewählte Fach anbieten. Dabei verlief der Entscheidungsprozess bei den Befragten durchaus unterschiedlich: Die einen haben explizit nach einer Studiermöglichkeit an einer ostdeutschen Hochschule gesucht, die anderen sind an eine ostdeutsche Hochschulen gegangen, weil nur dort ihr Wunschfach angeboten wird und die dritten sind nach Ostdeutschland gezogen, weil sie in ihrem Wunschfach an einer westdeutschen Hochschule nicht zugelassen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Adaptation of career goals to self and opportunities in early adolescence (2009)

    Hirsch, Andreas; Vondracek, Fred W.;

    Zitatform

    Hirsch, Andreas & Fred W. Vondracek (2009): Adaptation of career goals to self and opportunities in early adolescence. In: Journal of vocational behavior, Jg. 75, H. 2, S. 120-128. DOI:10.1016/j.jvb.2009.05.005

    Abstract

    "Development of career goals that are adapted to self and opportunities is a central component of adolescent career preparation. The present longitudinal study (conducted throughout the eighth grade with three assessment points) investigated how 330 Swiss adolescents simultaneously adapt career goals to interests, scholastic achievement and environmental opportunities. Results demonstrated that students increasingly adapt their goals to the environment. Mean adaptation to environment related positively to degree of adaption to interests and achievement. Increased adaptation to environment over time related to increased adaptation to achievement but to decreased adaptation to interests. Gender, attended school type and nationality moderated adaptation processes. Structurally disadvantaged students (girls, lower requirements school track, immigrant students) reported more conflict in aligning adaptation to environment with adaptation to interests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Career adaptability development in adolescence: multiple predictors and effect on sense of power and life satisfaction (2009)

    Hirschi, Andreas ;

    Zitatform

    Hirschi, Andreas (2009): Career adaptability development in adolescence. Multiple predictors and effect on sense of power and life satisfaction. In: Journal of vocational behavior, Jg. 74, H. 2, S. 145-155. DOI:10.1016/j.jvb.2009.01.002

    Abstract

    "This longitudinal panel study investigated predictors of career adaptability development and its effect on development of sense of power and experience of life satisfaction among 330 Swiss eighth graders. A multivariate measure of career adaptability consisting of career choice readiness, planning, exploration, and confidence was applied. Based on Motivational Systems Theory four groups of predictors were assessed: positive emotional disposition, goal decidedness, capability beliefs and social context beliefs. Influence of gender, age, immigration background, parental educational level, and college-bound or vocational education plans were also assessed. Perceived social support and positive emotional disposition, non-immigration background, and continuing to vocational education were single significant predictors of more career adaptability development over the school year. Supporting the connection of career adaptability and positive youth development, increase in career adaptability over time predicted increase in sense of power and experience of life satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ausbildung und Beschäftigung von Frauen in MINT-Berufen in Baden-Württemberg (2009)

    Hohberg, Maike ; Hamann, Silke ;

    Zitatform

    Hohberg, Maike & Silke Hamann (2009): Ausbildung und Beschäftigung von Frauen in MINT-Berufen in Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2009), Nürnberg, 35 S.

    Abstract

    "Im Mittelpunkt dieser Studie steht die Frage, inwieweit Frauen in der Ausbildung, im Studium und am Arbeitsmarkt in Berufsfeldern beteiligt sind, die Qualifikationen in der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erfordern. Schon jetzt ist der Bedarf an Fachkräften aus diesen Bereichen hoch. Mögliche Engpässe können verhindert oder abgemildert werden, wenn zukünftig in größerem Maße das Arbeitskräftepotential von Frauen in MINT-Berufsfeldern genutzt wird. Dazu ist es nötig, den Frauenanteil in der Ausbildung und im Studium der traditionell männerdominierten Fachrichtungen zu erhöhen. Für weibliche Auszubildende oder Beschäftigte zahlt sich eine stärkere Orientierung in Richtung technischer Berufe aus, wenn sich dadurch ihre Arbeitsmarktchancen verbessern.
    Die Situation von Frauen in MINT-Berufen wird anhand von drei Aspekten näher betrachtet: die Ausbildungssituation, die Entwicklung der Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger und die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Grundlage bilden die Daten der Bundesagentur für Arbeit, des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und die Statistik für Hochschulbildung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg. Analysiert werden jeweils sowohl die aktuelle Situation als auch langfristige Entwicklungen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede gelegt. Im Jahr 2006 befanden sich 201.906 Männer und Frauen in einer dualen Ausbildung, darunter 34 % in einem MINT-Beruf. Der MINT-Anteil an allen Ausbildungen unterscheidet sich jedoch je nach Geschlecht sehr stark. Nur 8 % der Frauen absolvierten eine MINT-Ausbildung im Vergleich zu 50 % aller Männer. Dieser Unterschied in den Ausbildungspräferenzen spiegelt sich auch in der Wahl der einzelnen Ausbildungsberufe der Frauen wider: Kein einziger Beruf aus dem MINT-Bereich zählt zu ihren beliebtesten Ausbildungsberufen. Auch bei der Studienfachwahl zeigen sich teilweise Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Zwar wählen immerhin 26 % der Frauen in Baden-Württemberg ein MINT- Studienfach, aber bei den Männern sind es mit 62 % erheblich mehr. Und auch zwischen den Studiengängen gibt es gravierende Differenzen. Während Mathematik und Biologie mittlerweile einen Frauenanteil von 60 bzw. 69 % aufweisen, kommt die Elektrotechnik kaum über 10 % hinaus. Insgesamt ist die Fächerliste der Männer stärker naturwissenschaftlich- technisch geprägt als die ihrer Kommilitoninnen. Denn Männer wählen zu ihren zehn beliebtesten Studienfächern sieben Fächer aus dem MINT-Bereich, Frauen dagegen nur drei. Die Arbeitsmarktaussichten für Personen mit MINT-Berufen sind ausgesprochen gut und zeichneten sich bis einschließlich 2008 durch wachsende Beschäftigungszahlen und günstige Arbeitslosenquoten aus, die nur etwa halb so hoch wie im Durchschnitt aller Berufe sind. Besonders niedrig ist die Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg unter den Ingenieuren und Technikern, während sie bei den Naturwissenschaftlern etwas höher liegt. Vergleichsweise schlechter stellt sich Lage für die Frauen dar, denn sie sind nach wie vor häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen als ihre männlichen Kollegen im selben MINT-Beruf. Allerdings ist ihre Situation damit immer noch mehrheitlich besser als für Frauen in anderen Berufsfeldern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hamann, Silke ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The relation of cultural context and social relationships to career development in middle school (2009)

    Howard, Kimberly A.S.; Ferrari, Lea ; Nota, Laura ; Solberg, V. Scott H.; Soresi, Salvatore;

    Zitatform

    Howard, Kimberly A.S., Lea Ferrari, Laura Nota, V. Scott H. Solberg & Salvatore Soresi (2009): The relation of cultural context and social relationships to career development in middle school. In: Journal of vocational behavior, Jg. 75, H. 2, S. 100-108. DOI:10.1016/j.jvb.2009.06.013

    Abstract

    "This study examined the role of supportive relationships (i.e., family, teacher, and peer) and agency (i.e., self-efficacy, motivation, and goal-setting orientation) on three outcomes: academic grades, distress, and career decidedness. Data from 588 middle school youth from Northern (N = 322) and Southern (N = 266) Italy were analyzed using path modeling. Results indicated that across gender and region, agency was consistently related to academic grades and career decidedness. However, the role of supportive relationships was found to differ across gender and region. For both boys from Northern Italy and girls from Southern Italy, the impact of family support on academic grades and career decidedness was mediated by agency. For girls from Northern Italy, family support related directly to academic grades and career decidedness. Implications for practice were described." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen