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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte"
  • Literaturhinweis

    Individualisierung durch neue Lernortkonzeptionen: Qualitätsstandards für die berufliche Rehabilitation heute (2011)

    Staab, Evi; Frodien, Claudia; Seyd, Wolfgang; Kunert, Jochen;

    Zitatform

    Kunert, Jochen & Wolfgang Seyd (2011): Individualisierung durch neue Lernortkonzeptionen. Qualitätsstandards für die berufliche Rehabilitation heute. Nürnberg: Berufsförderungswerk Nürnberg, 221 S.

    Abstract

    "Der Bericht dokumentiert die Ergebnisse einer vierjährigen Entwicklungsarbeit der Berufsförderungswerke Nürnberg und München für eine innovative und anpassungsfähige berufliche Rehabilitation. Angefangen von der Beratung noch vor Leistungsbeginn, fortgesetzt mit dem RehaAssessmant, übergehend zur Qualifizierung und Integration inklusive aller weiteren besonderen Hilfen bis hin zur Nachbetreuung nach Leistungsende - jeder noch so kleine Baustein der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben wurde überprüft, mit den Reha-Trägern in Bayern abgestimmt und schließlich unter den Eckpunkten Individualisierung und Integrationsorientierung umgestaltet und angepasst. In der Summe ergibt sich ein vollständig individualisiertes Leistungskonzept. Die 'Wunsch - und Wahlrechte' der betroffenen behinderten Menschen wurden dabei konsequent berücksichtigt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Workers' perspectives on vocational rehabilitation services (2011)

    Wagner, Shannon L. ; Wessel, Julie M.; Harder, Henry G.;

    Zitatform

    Wagner, Shannon L., Julie M. Wessel & Henry G. Harder (2011): Workers' perspectives on vocational rehabilitation services. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 55, H. 1, S. 46-61. DOI:10.1177/0034355211418250

    Abstract

    "The purpose of the present study was to consider the vocational rehabilitation (VR) process from the perspective of VR consumers. To better understand the experiences of workers who were injured on the job and participated in VR rehabilitation services, 27 semistructured interviews were completed; 24 were completed face-to-face and 3 were completed over the phone. The present data suggested five primary themes, including expectations, communication, human factors, psychological factors, and reemployment considerations as the most important areas from the workers' perspectives. Using these themes, recommendations for VR consultant (VRC) practice may be developed. These recommendations include the demonstration of sincere empathy for the consumer and clear communication that allows the client to feel a part of their VR plan/process. It is also recommended that VRCs evaluate and monitor client expectations, openly address barriers, and provide mental health support whenever requested or required. Finally, additional support during the job development process is recommended. In particular, clients desired ample support and communication during the processes of job assessment, job search, and job placement. Finally, clients desired and valued the use of accommodated employment in situations where accommodations would improve their employment outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzorientierte Rehabilitation und Wiedereingliederung (2011)

    Weiler, Stephan W.; Mann, Horst; Stork, Joachim; Föh, Kay-Peter;

    Zitatform

    Weiler, Stephan W., Kay-Peter Föh, Joachim Stork & Horst Mann (2011): Arbeitsplatzorientierte Rehabilitation und Wiedereingliederung. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 65, H. 4, S. 297-303.

    Abstract

    "Wenn eine Erkrankung die Leistungsfähigkeit von Beschäftigten einschränkt, ist oft die betriebliche Wiedereingliederung erschwert. Die Situation kann durch eine berufsorientierte Rehabilitation und durch intensivierte, strukturierte Kommunikation zwischen Betrieb und Therapeut deutlich verbessert werden, wobei wir verschiedene an die betriebliche Realität angepasste Strategien vorschlagen.
    In Deutschland sind 10% der Erkrankungsfälle sind für mehr als die Hälfte aller Arbeitsunfähigkeitszeiten verantwortlich. Besonders für länger dauernde Fälle sind Maßnahmen zur betrieblichen Wiedereingliederung nicht nur rechtlich vorgeschrieben (SGB IX), sondern auch für den Arbeitgeber zunehmend interessant. Wir zeigen Beispiele mit einer günstigen Kosten-Nutzen-Relation auf, wie Eingliederungserfolge wahrscheinlicher werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reha-Bericht 2010: die medizinische und berufliche Rehabilitation der Rentenversicherung im Licht der Statistik (2010)

    Baumgarten, Eckehard; Brüggemann, Silke; Lindow, Bertold; Zollmann, Pia; Rohwetter, Manfred; Beckmann, Ulrike; Widera, Teresia; Erbstößer, Sabine; Zander, Janett; Klosterhuis, Here;

    Zitatform

    Baumgarten, Eckehard, Ulrike Beckmann, Silke Brüggemann, Sabine Erbstößer, Here Klosterhuis, Bertold Lindow, Manfred Rohwetter, Teresia Widera, Janett Zander & Pia Zollmann (2010): Reha-Bericht 2010. Die medizinische und berufliche Rehabilitation der Rentenversicherung im Licht der Statistik. (Reha-Bericht), Berlin, 96 S.

    Abstract

    "Die Publikation ist die erste umfassende Gesamtschau von Statistiken und Schwerpunkt-Themen aus dem Bereich der Leistungen zur Teilhabe. Sie will aktuelle und übersichtliche Informationen liefern, Zahlen verständlich vermitteln und zugleich die Bedeutung sowie die Erfolge der medizinischen und beruflichen Rehabilitation aufzeigen. Im ersten Teil finden sich aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Reha-Recht, Reha-Qualitätssicherung, Sozialmedizin und Reha-Forschung. Den Kern des Berichts bildet die statistische Berichterstattung zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung. Grundlage bilden die routinemäßig erhobenen Statistikdaten sowie Daten aus der Reha-Qualitätssicherung. Im Unterschied zu den Statistikbänden der Rentenversicherung werden hier erstmals wichtige Daten nicht nur tabellarisch, sondern mit Texten erläutert und im Zusammenhang dargestellt. Auf zwei Themen geht der aktuelle Reha-Bericht zudem detaillierter ein: So widmet sich ein Abschnitt den Unterschieden zwischen ambulanter und stationärer Rehabilitation; in einem weiteren Abschnitt wird der Frage nachgegangen, wie sich das Erwerbsleben von Rehabilitanden in den beiden Jahren nach ihrer medizinischen Rehabilitation entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment and earnings growth among transition-age supplemental security income program participants (2010)

    Berry, Hugh G.; Caplan, Leslie J.;

    Zitatform

    Berry, Hugh G. & Leslie J. Caplan (2010): Employment and earnings growth among transition-age supplemental security income program participants. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 21, H. 3, S. 152-159. DOI:10.1177/1044207310379096

    Abstract

    "This article examines factors that influence employment and earnings growth for Supplemental Security Income (SSI) beneficiaries who have participated in the Vocational Rehabilitation (VR) program. Using hierarchical linear and nonlinear modeling (HLM), the authors examined the employment status of these individuals 2 years after exiting the VR program by using state-level economic and VR agency factors, as well as such individual-level factors as demographics, disabilities, and service types. HLM also was used to examine earnings growth among SSI beneficiaries who sustained employment for 5 years after exiting VR. Findings showed that SSI participants with mental retardation exhibited the highest odds of employment among other disability groups 2 years after exiting the VR program. College or university training and job placement services decreased the odds of employment, whereas supported employment demonstrated increased odds. For SSI participants with sustained employment, African American VR consumers showed higher earnings when compared to other race groups. Among selected VR services, only college or university training was positively associated with earnings growth over time. The authors discuss these and other state-level findings in the context of prior and future research, practice, and policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Entwicklungen in der beruflichen Rehabilitation: Aufgabe des deutschen Sonderwegs? (2010)

    Biermann, Horst;

    Zitatform

    Biermann, Horst (2010): Aktuelle Entwicklungen in der beruflichen Rehabilitation. Aufgabe des deutschen Sonderwegs? In: Berufsbildung, Jg. 64, H. 126, S. 15-19.

    Abstract

    "Die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen fordert Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, u.a. ein inklusives allgemeines Schulwesen und gleichberechtigten Zugang zu Ausbildung und Arbeit. Bis März 2011 soll ein Aktionsplan die Forderungen der Konvention konkretisieren. Neue Konzepte wie RehaFutur wollen durch Flexibilisierung und Umstellung von institutioneller Förderung auf personenbezogene Leistungen die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Equal rights and equal duties?: activating labour market policy and the participation of long-term unemployed people with disabilities after the reform of the German welfare state (2010)

    Dornette, Johanna; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Dornette, Johanna & Angela Rauch (2010): Equal rights and equal duties? Activating labour market policy and the participation of long-term unemployed people with disabilities after the reform of the German welfare state. In: Journal of social policy, Jg. 39, H. 1, S. 53-70. DOI:10.1017/S0047279409990419

    Abstract

    Die jüngste Reform des Sozialstaats und die Einführung des SGB II hat eine komplexe Situation für die Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen mit Behinderungen geschaffen. Es muss nun eine ganze Bandbreite sozialer Gesetze, denen unterschiedliche Prinzipien zugrunde liegen, zur Anwendung kommen. Der Beitrag untersucht die Auswirkungen der Implementierung dieses Sozialgesetzbuches auf Langzeitarbeitslose mit Behinderungen. Es zeigt sich, dass sich deren Integrationsmuster gewandelt haben. Das ist die Konsequenz des Aufbaus neuer Institutionen, die für die Arbeitsmarktintegration verantwortlich sind, mit der Folge einer zeitweiligen Destabilisierung der Arbeitsroutinen auf der Praxisebene. Hinzu kommen längerfristige Konsequenzen auf Grund der durch die Widersprüchlichkeit der einschlägigen Gesetze geschaffenen Konfliktzone, die das Risiko der Marginalisierung von Menschen mit Behinderungen im Hinblick auf die Arbeitsmarktintegration ansteigen lässt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Building the case for delivering health promotion services within the vocational rehabilitation system (2010)

    Ipsen, Catherine ; Seekins, Tom; Ravesloot, Craig ;

    Zitatform

    Ipsen, Catherine, Tom Seekins & Craig Ravesloot (2010): Building the case for delivering health promotion services within the vocational rehabilitation system. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 53, H. 2, S. 67-77. DOI:10.1177/0034355209348238

    Abstract

    "Research studies report a negative relationship between employment and secondary conditions. Access to health promotion programs to manage secondary conditions, however, is limited for people with disabilities due to employment, financial, and insurance barriers. Vocational rehabilitation (VR) is one possible delivery point to overcome these barriers and improve access. To build the case for VR delivery, this article compares VR clients to Living Well health promotion program participants, who successfully reduced their secondary conditions. At baseline, VR (n = 162) and Living Well (n = 188) participants reported similar health promoting lifestyle behavior ratings and similar severity ratings across many secondary conditions. In addition, the VR group experienced similar rates of limitation from secondary conditions over time, indicating that their health was not improving in the absence of a health promotion intervention. Because health promotion programs can reduce secondary conditions, this research supports continued exploration of health promotion delivery within the VR system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Professionelle im Strukturwandel der beruflichen Rehabilitation (2010)

    Johannsen, Christian;

    Zitatform

    Johannsen, Christian (2010): Professionelle im Strukturwandel der beruflichen Rehabilitation. Siegen, 382 S.

    Abstract

    "Der Anlass für diese Arbeit ergab sich aus einem Phänomen: Die Kosten- und Leistungsträger von Bildungsmaßnahmen in der beruflichen Rehabilitation hatten bis zur Jahrtausendwende ausschließlich Berufsförderungswerke mit Bildungsteilnehmern 'belegt', die diesem Personenkreis zuzuordnen waren. Wo es nach diesem Zeitpunkt an einer eindeutigen Zuordnung mangelte, bevorzugten die Kosten- und Leistungsträger sogenannte freie Bildungsträger. Als Folge ergab sich ein Rückgang der Anmeldungen bei den Berufsförderungswerken in Deutschland. Die rückläufige Anzahl der Bildungsteilnehmer in allen Berufsförderungswerken in Deutschland spitzte sich im Verlauf der Jahre 2003 und 2005 dramatisch zu bis hin zur existenziellen Gefährdung einzelner Bildungsträger. Die Neuausrichtung des strategischen Geschäftsmodells der Bundesagentur für Arbeit (BA) führte in Zusammenhang mit der Einführung des SGB II im Jahr 2005 zu strukturellen Veränderungen in der Zusammenarbeit mit den zuständigen Institutionen und regulierte auch die Zugangsprozesse in die berufliche Rehabilitation neu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Is the ability to ambulate associated with better employment outcomes in participants with traumatic spinal cord injury? (2010)

    Krause, James S.;

    Zitatform

    Krause, James S. (2010): Is the ability to ambulate associated with better employment outcomes in participants with traumatic spinal cord injury? In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 53, H. 2, S. 117-119. DOI:10.1177/0034355208329442

    Abstract

    "The author compares current employment status after spinal cord injury between participants who were independent in ambulation (required no assistance from others) and those who were dependent in ambulation (required assistance from at least one other person to ambulate). Those who were independent of assistance from others in ambulation were significantly more likely to be employed. Rehabilitation counselors should consider the special needs and circumstances of those who ambulate with assistance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Race-ethnicity, education, and employment after spinal cord injury (2010)

    Krause, James S.; Saunders, Lee; Staten, David;

    Zitatform

    Krause, James S., Lee Saunders & David Staten (2010): Race-ethnicity, education, and employment after spinal cord injury. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 53, H. 2, S. 78-86. DOI:10.1177/0034355209345161

    Abstract

    "The objective of this article was to identify the relationship between race-ethnicity and employment after spinal cord injury (SCI), while evaluating interrelationships with gender, injury severity, and education. The authors used a cohort design using the most current status from a post-injury interview from the National SCI Statistical Center. Participants included 14,454 adults ages 18 to 64, at least 1 year post-injury, not currently students or homemakers, and with residual impairment. Primary outcome was self-reported gainful employment. A total of 26.8% were working, and Caucasians were most likely to work followed by Hispanics and African Americans. Education and injury severity were strong predictors of working but did not attenuate the relationship between race and working. African American women were more likely to work than African American men, but this relationship was not significant for other race groups. Further research is needed to identify modifiable risk factors that can decrease the gap in post-injury employment between African Americans and other races." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Null Bock gibt's nicht!" - Zur Motivation junger Menschen in der beruflichen Rehabilitation (2010)

    Krug, Walter;

    Zitatform

    Krug, Walter (2010): "Null Bock gibt's nicht!" - Zur Motivation junger Menschen in der beruflichen Rehabilitation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 24, H. 4, S. 292-306.

    Abstract

    "Eine Ausbildung in der Beruflichen Rehabilitation zu absolvieren, erfordert von Jugendlichen Energie Durchhaltevermögen und Lebenszeit. Neben den Fähigkeiten für eine derartige Ausbildung muss der einzelne Jugendliche eine entsprechende Bereitschaft für die Ausbildung mitbringen. Gerade für Jugendliche, die misserfolgsorientiert sind, die ihre Impulse nur schwer kontrollieren können oder die auf eine schnelle Bedürfnisbefriedigung angewiesen sind, ist das mehrjährige Absolvieren einer Ausbildung eine gewaltige Herausforderung. Sie brauchen die permanente und intensive Unterstützung durch die Fachkräfte der Rehabilitation, um an ihr Ziel zu gelangen. Stand früher das Nicht-Können im Vordergrund, stellt heute oft das Nicht-Wollen der jungen Menschen die Einrichtungen vor große Probleme. Immer häufiger haben es die Fachleute mit Rehabilitanden zu tun, die nicht 'wollen-können'. Motivation muss aufgebaut, stabilisiert und gepflegt werden. Präventives Handeln ist oft wichtiger und Erfolg versprechender als das Nacharbeiten nach dem Verlust der Motivation. Wie Motivation bei herausfordernden jungen Menschen geweckt, entwickelt, gestützt und aufrechterhalten werden kann, soll zentrales Thema dieses Beitrags sein. Außerdem werden die Gesetzmäßigkeiten individueller Motivation und die Einbettung in andere Persönlichkeits- und Umfeldfaktoren dargestellt, da es für die bewusste Gestaltung von Motivation wichtig ist, über hinreichendes theoretisches Wissen sowie über praktische Handlungsansätze zu verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen oder funktionalen Beeinträchtigungen: eine gesamtwirtschaftliche Analyse. Endbericht (2010)

    Neumann, Michael ; Hekman, Björn; Lenske, Werner; Werner, Dirk;

    Zitatform

    Neumann, Michael, Werner Lenske, Dirk Werner & Björn Hekman (2010): Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen oder funktionalen Beeinträchtigungen. Eine gesamtwirtschaftliche Analyse. Endbericht. Köln, 254 S.

    Abstract

    "Gegenstand der vorliegenden Studie ist eine Kosten-Nutzen-Analyse der beruflichen Rehabilitation in den deutschen Berufsbildungswerken (BBW). Hier werden Jugendliche mit Behinderungen zu einem anerkannten Berufsabschluss geführt. Die Kosten hierfür trägt zum großen Teil die Bundesagentur für Arbeit. Deshalb besteht ein berechtigtes Interesse an einer belastbaren Empirie, mit welchen Erträgen eine berufliche Rehabilitation verbunden ist. Damit hat die vorliegende Studie gleichzeitig den Charakter einer Evaluation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lohnt sich die berufliche Rehabilitation in Berufsbildungswerken?: eine gesamtwirtschaftliche Analyse (2010)

    Neumann, Michael ; Lenke, Werner; Werner, Dirk;

    Zitatform

    Neumann, Michael, Werner Lenke & Dirk Werner (2010): Lohnt sich die berufliche Rehabilitation in Berufsbildungswerken? Eine gesamtwirtschaftliche Analyse. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 24, H. 3, S. 166-180.

    Abstract

    "Dieser Beitrag berichtet über die Hauptergebnisse einer Kosten-Nutzen-Analyse durch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Ziel der Studie war die Klärung der Frage, ob die berufliche Rehabilitation junger Menschen mit Behinderung durch die deutschen Berufsbildungswerke eine profitable Investition ist oder nicht. Berufsbildungswerke sind Institutionen, die junge Menschen mit körperlichen, psychischen oder Lernbehinderungen ausbilden und in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützen. Mehr als 1.500 Teilnehmende an Ausbildungen in Berufsbildungswerken wurden interviewt: 68 Prozent der erfolgreichen Absolventen sind gegenwärtig beschäftigt und verdienen monatlich ca. 1.672 Euro. Diese Beschäftigungsquote und dieses Einkommen sind höher als bei behinderten Menschen ohne Berufsausbildung. Die Analyse zeigt, dass sich die zusätzliche Investition, die für eine angemessene Förderung behinderter junger Menschen nötig ist, in durchschnittlich zehn Jahren nach Verlassen des Berufsbildungswerks amortisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rückkehr ins Erwerbsleben nach beruflicher Rehabilitation: Erste Befunde zu einem wenig beackerten Forschungsfeld (2010)

    Rauch, Angela ; Wuppinger, Johanna;

    Zitatform

    Rauch, Angela & Johanna Wuppinger (2010): Rückkehr ins Erwerbsleben nach beruflicher Rehabilitation: Erste Befunde zu einem wenig beackerten Forschungsfeld. In: IAB-Forum H. 1, S. 40-45. DOI:10.3278/IFO1001W040

    Abstract

    "Die berufliche Rehabilitation soll Menschen mit Behinderungen eine Brücke in das Erwerbsleben bauen. Ob es sich um ein probates Instrumentarium handelt, ist eine offene Frage. Denn die berufliche Rehabilitation ist wenig erforscht. Eine aktuelle IAB-Studie wirft einen ersten Blick auf die Situation der Rehabilitanden und ihre Integration in den Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Die Auswirkungen des EU-Wettbewerbsrechts auf die berufliche Rehabilitation in Deutschland (2010)

    Robinson, Katja;

    Zitatform

    Robinson, Katja (2010): Die Auswirkungen des EU-Wettbewerbsrechts auf die berufliche Rehabilitation in Deutschland. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 24, H. 2, S. 127-132.

    Abstract

    "Der Artikel kümmert sich um das Pro und Contra des Vergaberechts in Anwendung auf soziale Dienste und plädiert für einen sicheren Rechtsrahmen mit Anerkennung der besonderen Werte sozialwirtschaftlicher Unternehmen. Eine Reihe von Bedingungen sine aua non werden expliziert und sind zu erfüllen, wenn dabei den individuellen Leistungsansprüchen im Sinne des SGB IX Rechnung getragen werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rehabilitation zwischen Tradition und Innovation: Bericht über den Jubiläumskongress - 100 Jahre DVfR - der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e.V., Berlin, 23. bis 24. April 2009 (2010)

    Schliehe, Ferdinand; Schmidt-Ohlemann, Matthias;

    Zitatform

    Schliehe, Ferdinand (2010): Rehabilitation zwischen Tradition und Innovation. Bericht über den Jubiläumskongress - 100 Jahre DVfR - der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e.V., Berlin, 23. bis 24. April 2009. (Interdisziplinäre Schriften zur Rehabilitation 17), Stuttgart: Gentner, 548 S.

    Abstract

    "Der Spannungsbogen des Kongresses zum 100. Gründungstag der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation DVfR reichte von den Anfängen der Rehabilitation in Deutschland bis zu neuesten innovativen Projekten und Forschungsergebnissen. Die zahlreichen Fachleute sowie Vertreter aus der Behindertenselbsthilfe zeigten in ihren Beiträgen den Stand und Entwicklungsperspektiven in den verschiedenen Reha-Bereichen auf. Im Mittelpunkt standen viele Themenfelder der Rehabilitation wie u. a. Mobile Rehabilitation, Berufliche Rehabilitation, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Eingliederungshilfe, Sport, Barrierefreiheit, Geriatrie, Pflege, ICF, Früherkennung, Hilfsmittelversorgung, Persönliches Budget, Forschung, Sozialarbeit, Reformbedarf im Rehabilitationsrecht sowie Bildung und schulische Inklusion. Der Jubiläumskongress bot Gelegenheit, neben dem gegenwärtigen Entwicklungsstand in der Rehabilitation auch die nationalen und internationalen Herausforderungen sowie neue Lösungsansätze bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention eingehend zu erörtern. Die DVfR setzte damit das gemeinsame Ringen aller Beteiligten und Betroffenen um ein zukunftsorientiertes Rehabilitationssystem fort, dessen Kernanliegen selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der sozialen Gemeinschaft ist." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verbleib der Teilnehmenden an Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) in Berufsbildungswerken 2009 (2010)

    Seyd, Wolfgang; Schulz, Katrin;

    Zitatform

    Seyd, Wolfgang & Katrin Schulz (2010): Verbleib der Teilnehmenden an Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) in Berufsbildungswerken 2009. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 24, H. 3, S. 231-235.

    Abstract

    "Ausgewertet wurden 3256 Fragebögen aus 48 Berufsbildungswerken.
    Drei Viertel der BvB-Teilnehmenden haben zum Erhebungszeitpunkt die BvB-Maßnahme regulär abschließen können. Mehr als 80 % münden in eine betriebliche oder überbetriebliche Ausbildung (zumeist am BBW) ein. Diese Übergangsquote spricht dafür, dass sich das BvB-Konzept an Berufsbildungswerken bewährt hat, wenn es darum geht, eine berufsqualifizierende Anschlussperspektive zu sichern. Parallel dazu konnte der Anteil der Jugendlichen weiter gesenkt werden, der in eine Werkstatt für behinderte Menschen eintritt oder ohne Ausbildung oder Arbeit bleibt.Vorzeitige Beendigungen der BvB-Maßnahme sind gegenüber 2008 sogar um insgesamt 5 Prozentpunkte zurückgegangen. Für diese Gruppe hat sich aber das Risiko weiter erhöht, nach der BvB ohne Arbeit oder Ausbildung zu bleiben. Es handelt sich dabei vor allem um Teilnehmende ohne eine schulische Abschlussqualifikation, mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen, Lernbehinderungen und/oder Teilleistungsstörungen, die oftmals mit komplexen Funktionsbeeinträchtigungen einhergehen. Eine verlängerte Förderungsdauer kann zielführend für eine anschließende Ausbildung sein. Darauf deuten die Anschlusswege hin, die Teilnehmern mit einer BvB von mehr als elf Monaten in Aussicht gestellt werden. Jeder Dritte kann nun auch mit einer Ausbildung am BBW rechnen. Der Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis ist hingegen stark rückläufig. Dem kann seitens der Berufsbildungswerke nur mit einer stärkeren betrieblichen Vernetzung begegnet werden, um für diesen Personenkreis den Übergang von BvB in Ausbildung oder Beschäftigung auch zukünftig zu sichern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prognosemodelle zur beruflichen Wiedereingliederung von Rehabilitanden nach beruflichen Bildungsmaßnahmen (2010)

    Slesina, Wolfgang; Patzelt, C.; Rennert, D.;

    Zitatform

    Slesina, Wolfgang, D. Rennert & C. Patzelt (2010): Prognosemodelle zur beruflichen Wiedereingliederung von Rehabilitanden nach beruflichen Bildungsmaßnahmen. In: Die Rehabilitation, Jg. 42, H. 4, S. 237-247. DOI:10.1055/s-0030-1261903

    Abstract

    "Berufliche Rehabilitationsmaßnahmen bezwecken die Integration der Rehabilitanden in das Erwerbsleben. Für drei Formen beruflicher Bildungsmaßnahmen - außerbetriebliche Umschulung in Berufsförderungswerken, innerbetriebliche Umschulung nach dem dualen System, berufliche Anpassungsqualifizierungen - wurde die berufliche Wiedereingliederung der Rehabilitanden nach Abschluss der Bildungsmaßnahme untersucht.
    Die Rehabilitanden wurden bei Beginn und ein Jahr nach Abschluss ihrer Bildungsmaßnahme schriftlich befragt. An der Schlussbefragung beteiligten sich in den drei Bildungsmaßnahmen 61-64% der Absolventen. Mit den Daten der Rehabilitandenbefragung bei Maßnahmebeginn wurde für jede Bildungsmaßnahme ein Prognosemodell über die spätere berufliche Wiedereingliederung der Rehabilitanden berechnet.
    Bedingt durch die sozialrechtlichen Zuweisungskriterien unterschieden sich die Teilnehmer der drei Bildungsmaßnahmen in soziodemografischen und gesundheitlichen Merkmalen. Jeweils 55% der Teilnehmer der außerbetrieblichen und innerbetrieblichen Umschulungen waren ein Jahr nach Maßnahmeende in den ersten Arbeitsmarkt (ohne Minijobs) wieder eingegliedert, bei den beruflichen Anpassungsqualifizierungen waren es 31%. Wesentliche Prädiktoren der erfolgreichen beruflichen Wiedereingliederung waren bei den drei Bildungsmaßnahmen übereinstimmend: die Arbeitsmarktsituation am Wohnort der Rehabilitanden, gesundheitliche Beschwerden (Schmerz oder Schlafstörungen), soziale Unterstützung. Weitere signifikante Prädiktoren waren psychologische, soziologische und erwerbsbiografische Merkmale." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die medizinische Rehabilitation Erwerbstätiger: Sicherung von Produktivität und Wachstum (2010)

    Steiner, Michael ; Schüssler, Reinhard; Zwingmann, Christian; Riedel, Wolfgang; Zweers, Ute;

    Zitatform

    Steiner, Michael, Christian Zwingmann, Wolfgang Riedel, Reinhard Schüssler & Ute Zweers (2010): Die medizinische Rehabilitation Erwerbstätiger. Sicherung von Produktivität und Wachstum. Basel, 88 S. DOI:10.4126/38m-003931540

    Abstract

    "In der vorliegenden Studie werden stationäre und ambulante Rehabilitationsmaßnahmen (inkl. AHB/AR) von fünf Indikationsbereichen berücksichtigt, die 365.000 Rehabilitanden oder 45% aller medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahr 2005 umfassen. Bis zum Jahre 2025 wird sich ihre Zahl aufgrund des demografischen Wandels auf knapp 400.000 erhöhen. Um den volkswirtschaftlichen Beitrag der Rehabilitation zu ermitteln, werden drei Szenarien hinsichtlich der künftigen Wirksamkeit und Inanspruchnahme von medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen vorgestellt. Für die Einschätzung der Inanspruchnahme wurden Interviews mit Fachexperten geführt. Als Ausgangspunkt für die Wirksamkeitsschätzungen wurden Meta-Analysen, Reviews und prominente Einzelstudien gesichtet. Die entsprechenden Variablen werden in ein für diese Zwecke entwickeltes 'Reha-Nutzen-Modell' eingebettet, welches vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Szenarien mögliche Entwicklungen aufzeigt. Das mittlere Szenario, auch 'realistisches Szenario' genannt, unterstellt einen maßvollen Bedeutungszuwachs der medizinischen Rehabilitation, der auf steigende Inanspruchnahme und auf weitere Wirksamkeitsverbesserungen der Rehabilitation zurückgeführt wird. Die Studie zeigt auf, welche gesamtwirtschaftlichen Effekte von der medizinischen Rehabilitation auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und die Haushalte der Sozialversicherung ausgehen können. Als Basis der Berechnungen dienen die gesparten Arbeitsunfähigkeitstage sowie die gewonnenen Berufstätigkeitsjahre innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Rehabilitation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Disability and the performance paradox: can social capital bridge the divide? (2010)

    Williams-Whitt, Kelly; Taras, Daphne;

    Zitatform

    Williams-Whitt, Kelly & Daphne Taras (2010): Disability and the performance paradox. Can social capital bridge the divide? In: British Journal of Industrial Relations, Jg. 48, H. 3, S. 534-559. DOI:10.1111/j.1467-8543.2009.00738.x

    Abstract

    "This research captures the physical and social experience of disability by analysing the practical performance problems that arise when an ill or injured employee returns to work, and documenting how those problems are interpreted. The grounded theory approach suggests an alternative to the traditional biomedical or social perspectives on disability. Field research reveals four themes: attendance, disciplinary history, peer interaction and task function. Managerial and co-worker perceptions were significantly affected by interactions that occurred before any disability was known to exist. Historic patterns of social exchange strongly suggest that social capital theory explains problematic work performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt im Rahmen beruflicher Rehabilitation: Maßnahmeteilnahme, Beschäftigungschancen und Arbeitslosigkeitsrisiko (2010)

    Wuppinger, Johanna; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Wuppinger, Johanna & Angela Rauch (2010): Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt im Rahmen beruflicher Rehabilitation. Maßnahmeteilnahme, Beschäftigungschancen und Arbeitslosigkeitsrisiko. (IAB-Forschungsbericht 01/2010), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "Erwerbsarbeit ist einer der wichtigsten Aspekte gesellschaftlicher Teilhabe. Berufliche Rehabilitation dient dazu, diese Teilhabe (wieder-) herzustellen und auf Dauer zu sichern. Über die arbeitsmarktintegrative Wirkung dieser Teilhabeleistungen ist allerdings wenig bekannt. Im Gegensatz zum Bereich der medizinischen Rehabilitation ist das Feld der beruflichen Rehabilitation weniger intensiv beforscht. So liegen bisher kaum Erkenntnisse zu Maßnahmeteilnahmen von Rehabilitanden, deren Bewertung durch die Teilnehmer sowie zu Verbleibsmustern nach Ende der Maßnahme vor. In diese Lücke zielt der Bericht.
    Datengrundlage ist eine IAB-Befragung von Rehabilitanden, die im Jahr 2006 eine Maßnahme bei der Bundesagentur für Arbeit abgeschlossen haben. Der Fokus dieses Forschungsberichtes liegt auf den drei wichtigsten Hauptmaßnahmegruppen, die die Befragten durchlaufen haben: Orientierungs- und Trainingsmaßnahmen, Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen und Beschäftigung schaffende Maßnahmen.
    Die Wahrscheinlichkeit an einer dieser Maßnahmegruppen teil zu nehmen, wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. Vor allem das Alter, die schulischen und beruflichen Bildungsabschlüsse, die kumulierte Arbeitslosigkeitserfahrung, aber auch die Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt beeinflussen den Zugang zu einzelnen Maßnahmegruppen. Die kumulierte Dauer der Krankheitszeiten aber auch das Alter, in dem die Behinderung eingetreten ist, spielen interessanterweise keine Rolle.
    Die Teilnehmer an den drei wichtigsten Maßnahmegruppen schätzen ihren individuellen Nutzen für ihre berufliche Leistungsfähigkeit oder das Coping mit der Erkrankung sehr unterschiedlich ein. Weiterbildungsmaßnahmen schneiden dabei am positivsten ab, Orientierungs- und Trainingsmaßnahmen werden insgesamt etwas zurückhaltender bewertet, deutlich schlechtere Einschätzungen finden sich bei Beschäftigung schaffenden Maßnahmen.
    Sechs Monate nach Ende der Maßnahme zeigt sich, dass das Risiko arbeitslos zu sein für Personen steigt, die keinen Schulabschluss oder aber einen Förderschulabschluss erworben haben. Gleiches gilt für längere kumulierte Arbeitslosigkeitserfahrung oder bei Rehabilitanden, die in ländlichen Regionen wohnen.
    Die Erwerbschancen werden u.a. vom Zeitpunkt des Auftretens der Behinderung beeinflusst: Rehabilitanden, deren Behinderung im jungen Erwachsenenalter aufgetreten ist, haben bessere Erwerbschancen als diejenigen mit angeborenen Behinderungen. Auch mindestens eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vor der Rehabilitation sowie das Wohnen in städtisch geprägten Regionen steigern die Erwerbschancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Materialien - Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 3. Mai 2010 zum Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe (Drucksache 16/13829) (2010)

    Zitatform

    (2010): Materialien - Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 3. Mai 2010 zum Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe (Drucksache 16/13829). (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 17(11)128 v. 27.04.2010), 43 S.

    Abstract

    Die Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 3. Mai 2010 zum Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe enthalten (1) eine Mitteilung über die Tagesordnung, (2) eine Liste der eingeladenen Sachverständigen sowie (3) die Stellungnahmen folgender Verbände und Einzelsachverständiger: Bundesagentur für Arbeit (BA), Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Deutsches Studentenwerk, Deutscher Caritasverband, Sozialverband Deutschland (SoVD), Bundesvereinigung der Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstatträte e.V., Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Aktion Psychisch Kranke, Weibernetz e.V., Dr. Richard Auernheimer, Badenheim. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zwischenbericht des Arbeitsmarktprogrammes "Job4000" zum 31.03.2010 (2010)

    Abstract

    "Die Gesamtbetreuung des Programms Job4000 legt den Zwischenbericht zum 31.3.2010 vor. Das Programm Job4000 wurde von den beteiligten Integrationsämtern und der Regionaldirektion der Bundesagentur in Hessen im Jahr 2007 auf Basis der bundes- und länderspezifischen Richtlinien gestartet und erreichte Ende 2009 einen Umsetzungsstand von durchschnittlich 134 % (182,5 % in der Säule 1 Beschäftigung, 93,6 % in der Säule 2 Ausbildung und 119,4 % in der Säule 3 Betreuung durch IFDs). Das Bundesprogramm wird von einer Gesamtbetreuung begleitet und ausgewertet. Drei Schwerpunkte kennzeichneten die Tätigkeiten der Gesamtbetreuung in den zurückliegenden drei Jahren:
    - die Organisation von Säulenkonferenzen und Regionalveranstaltungen zur Bekanntmachung des Programms (es wurden mehr als 1400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht)
    - Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit (Internet, Flyer)
    - die Auswertung der von den Integrationsämtern überlassenen Informationen zu denjenigen Menschen mit Behinderung, die durch das Programm Job4000 ihren Weg ins Arbeitsleben fanden oder finden wollen.
    Schwerpunkt für 2010 und die folgenden Jahre wird die qualitative Auswertung der Daten für den Endbericht 2013 und die Verfassung von Materialien zur Dokumentation guter Praxis sein. Die Arbeit der Netzwerke wird fortgeführt und bei Bedarf intensiviert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungen gemeinsam gestalten: Dokumentation Auftakt. Workshop RehaFutur (2010)

    Abstract

    "Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation und die Deutsche Akademie für Rehabilitation luden am 21. und 22. Januar 2010 zum Workshop 'RehaFutur - Entwicklungen gemeinsam gestalten!' im BBW Potsdam ein. Auf der Grundlage der Arbeitsergebnisse der wissenschaftlichen Fachgruppe RehFutur zur Weiterentwicklung des Systems der beruflichen Rehabilitation erwachsener behinderter Menschen, die mit dem Abschlussbericht RehaFutur im Sommer 2009 vorgelegt wurden, sollte mit dieser Veranstaltung eine breite Einbindung aller relevanten Akteursgruppen in die Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation in Deutschland unterstützt (und eingefordert) werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sickness, disability and work: breaking the barriers: a synthesis of findings across OECD countries (2010)

    Abstract

    "Too many workers leave the labour market permanently due to health problems or disability, and too few people with reduced work capacity manage to remain in employment. This is a social and economic tragedy that is common to virtually all OECD countries. Economic and labour market changes are increasingly proving an obstacle for people with health problems to return to work or stay in their job. In fact, until the recent recession struck the labour market in 2008, disability was much more prevalent than unemployment across the OECD countries, and spending on disability benefits was typically twice as high as spending on unemployment benefits, and even 5-10 times higher in some cases, especially in the Nordic and English-speaking countries. These facts seem counterintuitive when one considers that the health status of the working-age population has been improving over time, as shown by several health indicators.
    The deep economic downturn and the associated jobs crisis have shifted the policy focus to tackling rising unemployment. However, past experience suggests that downturns tend to hit disadvantaged people more than the general population and, with a time lag of a few months or even years, increase the disability beneficiary caseload, which then typically stays on a higher structural level in the subsequent recovery. Therefore, the current jobs crisis should not be an excuse for delaying urgently needed sickness and disability reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Medizinisch-berufliche Rehabilitation (2010)

    Abstract

    "Die Broschüre stellt die Einrichtungen der medizinisch-beruflichen Rehabilitation vor. Aufgabe der Einrichtungen ist es, die Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung zu verbessern, um so Behinderung abzuwenden, zu mindern, zu beseitigen oder auszugleichen. Die dafür notwendige medizinisch-berufliche Rehabilitation hat in Deutschland einen hohen Standard erreicht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen beweisen Tag für Tag, welche positiven Entwicklungen durch eine gezielte Therapie möglich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualität in der Rehabilitation - Management, Praxis, Forschung: 19. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 8. bis 10. März 2010 in Leipzig. Tagungsband (2010)

    Abstract

    "Mit dem Rahmenthema 'Qualität in der Rehabilitation - Management, Praxis, Forschung' liegt der inhaltliche Schwerpunkt des 19. Kolloquiums auf der Optimierung und Weiterentwicklung der Rehabilitationsprozesse durch systematische Qualitätsverbesserung. Was macht die Qualität der Rehabilitation aus und wie kommt sie zustande? Instrumente und Verfahren der Qualitätssicherung erlauben eine differenzierte Betrachtung der Reha-Einrichtungen, so dass Stärken oder Schwachstellen frühzeitig erkennbar werden. Zertifizierung, Reha-Therapiestandards und Einrichtungsvergleiche bilden die Grundlage für einen qualitätsorientierten Wettbewerb. Neu in das Programm wurden die sogenannten DGRW-Updates aufgenommen. Mit diesem Angebot soll der aktuelle wissenschaftliche Stand in verschiedenen Indikationsbereichen durch namhafte Fachvertreter aufgearbeitet werden. In diesem Jahr geht es um Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen, um Bewegungstherapie, Herz-Kreislauferkrankungen und psychische Störungen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Predicting employment outcomes of consumers of state-operated comprehensive rehabilitation centers (2009)

    Beach, David Thomas;

    Zitatform

    Beach, David Thomas (2009): Predicting employment outcomes of consumers of state-operated comprehensive rehabilitation centers. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 52, H. 3, S. 147-155. DOI:10.1177/0034355207311312

    Abstract

    "This study used records from a state-operated comprehensive rehabilitation center to investigate possible predictive factors related to completing comprehensive rehabilitation center programs and successful vocational rehabilitation (VR) case closure. An analysis of demographic data of randomly selected comprehensive rehabilitation center participants served between fiscal year (FY) 1998-1999 and FY 2003-2004 indicated that participants were by and large younger than participants in the general VR program, with many center participants having psychological or cognitive primary disabilities. A binary logistic regression identified completing a comprehensive rehabilitation center program as a predictor of successful VR case closure, whereas receiving psychological services, being from a rural area, and receiving public assistance were negative predictors of successful VR case closure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of Pathways to Work on work, earnings and self-reported health in the April 2006 expansion areas (2009)

    Bewley, Helen; Dorsett, Richard ; Salis, Sergio;

    Zitatform

    Bewley, Helen, Richard Dorsett & Sergio Salis (2009): The impact of Pathways to Work on work, earnings and self-reported health in the April 2006 expansion areas. (Great Britain, Department of Work and Pensions. Research report 601), London, 68 S.

    Abstract

    Zwischen 1979 und 2002 stieg die Zahl der Menschen, die aus Krankheitsgründen Anträge auf Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit stellten, in Großbritannien von 2 auf 2.7 Millionen. Das Programm 'Pathways to Work' verfolgt die Zielsetzung, die beruflichen Wiedereinstiegschancen aus der Berufsunfähigkeit heraus zu erhöhen und Empfänger von Leistungen aufgrund von Arbeitsunfähigkeit bei der Arbeitssuche zu unterstützen. Die Studie untersucht die Auswirkungen des Programms auf Beschäftigung, Einkommen und Selbstauskunft über Gesundheit. Dabei zeigt sich, dass das Programm die Zahl derjenigen, die 19 Monate nach Antragstellung auf Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit sich wieder in bezahlter Arbeit befanden, erhöhte. Gleichzeitig verringerte sich auch die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von gesundheitlichen Problemen, die den Alltag beeinträchtigten, wobei dieser Effekt mehr bei Frauen als bei Männern zu beobachten war. Auch die über 50jährigen hatten 16 Monate nach Beginn der Qualifizierungsmaßnahmen nach eigenen Angaben weniger gesundheitliche Beschwerden als die unter 50jährigen. Die Untersuchung ergab keine Unterschiede zwischen Menschen mit psychischen oder physischen Erkrankungen oder solchen mit oder ohne minderjährige Kinder. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    An analysis of vocational rehabilitation services for consumers with hearing impairments who received college or university training (2009)

    Boutin, Daniel L.; Wilson, Keith;

    Zitatform

    Boutin, Daniel L. & Keith Wilson (2009): An analysis of vocational rehabilitation services for consumers with hearing impairments who received college or university training. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 52, H. 3, S. 156-166. DOI:10.1177/0034355208320074

    Abstract

    "The purpose of this study was to determine the predictive ability of vocational rehabilitation services for deaf and hard of hearing consumers who received college and university training. The RSA-911 database for fiscal year 2004 was analyzed to evaluate the effectiveness of 21 services in leading to competitive employment. A model predicting competitive employment included job search assistance, job placement, maintenance, rehabilitation technology, transportation, information and referral services, and other services. Results from the logistic regression analysis are discussed in relation to the implications to practitioners and educators." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Stellungnahme der wissenschaftlichen Fachgruppe RehaFutur zur Zukunft der beruflichen Rehabilitation in Deutschland (2009)

    Ellger-Rüttgardt, Sieglind; Wittwer, Ulrich; Riedel, Hans-Peter; Karbe, Hans; Schian, Hans-Martin; Niehaus, Mathilde ; Schröder, Helmut ; Rauch, Angela ; Schmidt, Christof; Spijkers, Wilhelmus; Schott, Thomas;

    Zitatform

    Ellger-Rüttgardt, Sieglind, Hans Karbe, Mathilde Niehaus, Angela Rauch, Hans-Peter Riedel, Hans-Martin Schian, Christof Schmidt, Thomas Schott, Helmut Schröder, Wilhelmus Spijkers & Ulrich Wittwer (2009): Stellungnahme der wissenschaftlichen Fachgruppe RehaFutur zur Zukunft der beruflichen Rehabilitation in Deutschland. (Forschungsbericht Sozialforschung / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 393), Bonn, 231 S.

    Abstract

    Die Deutsche Akademie für Rehabilitation und die wissenschaftliche Fachgruppe RehaFutur haben vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im September 2007 den Auftrag erhalten, Vorschläge für die mittel- und langfristige Entwicklung der beruflichen Rehabilitation erwachsener Menschen mit Behinderungen zu erarbeiten, um auf dieser Basis die zukünftige Rolle der Leistungsberechtigten, Leistungserbringer und Leistungsträger der beruflichen Rehabilitation zu beschreiben. Ein Leitbild für die Entwicklung der beruflichen Rehabilitation erwachsener behinderter Menschen wird skizziert: 'Eine zukunftsfähige berufliche Rehabilitation zeichnet sich inhaltlich dadurch aus, dass sie die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung der Menschen mit Behinderung gezielt fördert und deren eigenständige Lebensgestaltung stärkt, die gesellschaftliche Teilhabe durch inklusive Strukturen gewährleistet und die Teilhabe am Arbeitsleben durch nachhaltige Bildung mit ganzheitlicher Entwicklung der fachlichen und personalen Kompetenz, ausgerichtet auf die individuellen Ressourcen und Potenziale, ermöglicht und durch systematische Vernetzungen mit Unternehmen absichert.' Vor diesem Hintergrund werden acht Handlungsfelder für eine zukunftsfähige berufliche Rehabilitation herausgearbeitet: 1. die Förderung von Selbstbestimmung und Selbstverantwortung der Leistungsberechtigten; 2. die Verbesserung des Bekanntheitsgrades, die Stärkung der Akzeptanz und die Erleichterung des Zugangs; 3. die Etablierung und flächendeckende Einführung unabhängiger Berufs-, Bildungs- und Lebensberatung; 4. die Orientierung am System der beruflichen Bildung; 5. die Realisierung systematischer Vernetzungen mit der Arbeitswelt; 6. die Individualisierung und Flexibilisierung beruflicher Rehabilitation; 7. die Steuerung von Gesamtprozessen; 8. Qualitätssicherung und Stärkung der Entwicklungsfähigkeit. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Integration von chronisch psychisch kranken Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt: eine Studie zu prädiktiven Faktoren am Beispiel eines Integrationsprojektes in Deutschland (2009)

    Hundsdörfer, Tanja;

    Zitatform

    Hundsdörfer, Tanja (2009): Integration von chronisch psychisch kranken Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine Studie zu prädiktiven Faktoren am Beispiel eines Integrationsprojektes in Deutschland. Tübingen, 167 S.

    Abstract

    "Für die ca. 500.000 Menschen im erwerbsfähigen Alter, die mit einer chronischen psychischen Erkrankung leben müssen sollten Möglichkeiten geschaffen werden wieder am Arbeitsleben teilzuhaben. Dies geschieht in den USA, Europa und auf anderen Kontinenten mit Integrationsprojekten die den Ansatz des so genannten supported employment verfolgen. Die Forschung ist vor allem im deutschsprachigen Raum noch nicht weit fort geschritten. In der vorliegenden Studie wurde eine Stichprobe von 89 Personen untersucht. Diese Personen besuchten entweder die reguläre Maßnahme der untersuchten Werkstatt für behinderte Menschen oder das dort ins Leben gerufene Integrationsprojekt das sich an den Ansätzen des supported employment orientierte. Die Personen wurden zu Beginn der Maßnahme, nach einem halben Jahr und nach einem Jahr mit Hilfe 13 standardisierten Fragebogen und einer Fremdbeurteilungsskala untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass in den einzelnen Fragebogen Skalen gefunden werden können die die oben genannten Gruppen voneinander unterscheiden und den Erfolg einer Maßnahme vorhersagen können. Vor allem die Skalen des AVEM, des FKK und des d2 scheinen einen Beitrag zur Vorhersage von Integration leisten zu können. Daneben konnte gezeigt werden, dass die Dauer der Studie zu kurz für einige der gemessenen Konstrukte war und dies in Folgestudien verbessert werden müsste." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die Dissertation
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  • Literaturhinweis

    Obtaining employment after spinal cord injury: relationship with pre- and postinjury education (2009)

    Krause, James S.; Reed, Karla S.;

    Zitatform

    Krause, James S. & Karla S. Reed (2009): Obtaining employment after spinal cord injury. Relationship with pre- and postinjury education. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 53, H. 1, S. 27-33. DOI:10.1177/0034355208329443

    Abstract

    "The authors identify the association of educational milestones obtained before and after spinal cord injury (SCI) with post injury employment (PIE). Survey data were collected from 1,362 adults younger than 65, with traumatic SCI of at least 1 year duration who were not currently attending school. The sole outcome was obtaining PIE - whether the individual had worked at any time since SCI onset. Approximately 54% of eligible participants worked post-SCI. Logistic regression was used to identify the odds of employment as a function of the educational milestones while controlling for other characteristics. With the exception of a high school certificate, completing educational milestones after injury was associated with substantially higher odds of employment than when they were completed prior to injury. The results underscore the need for post injury education, even among individuals who have extensive training and education at the time of injury." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Building employment training partnerships between vocational rehabilitation and community colleges (2009)

    Lindstrom, Lauren E.; Benz, Michael R.; Olszewski, Brandon; Flannery, K. Brigid ; Slovic, Roz;

    Zitatform

    Lindstrom, Lauren E., K. Brigid Flannery, Michael R. Benz, Brandon Olszewski & Roz Slovic (2009): Building employment training partnerships between vocational rehabilitation and community colleges. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 52, H. 3, S. 189-201. DOI:10.1177/0034355208323946

    Abstract

    "This article examined the implementation of an occupational skills training partnership developed between the Oregon Office of Vocational Rehabilitation Services and four local community colleges. Case study methods were used to describe the pattern of services provided to rehabilitation consumers and document the resulting changes in the community college and rehabilitation systems. Data were collected through individual and group interviews, document review, and written surveys. All consumers served in the case study sites received (a) orientation to the community college; (b) career exploration and planning; (c) individualized curriculum and customized training plans; (d) access to additional college services; (e) ongoing progress monitoring, support, and advocacy; and (f) exit planning and job placement services. Partnership services resulted in improved access to the community college and increased the ability of consumers with disabilities to successfully navigate the community college system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Temporary and partial disability programs in nine countries: what can the United States learn from other countries? (2009)

    Mitra, Sophie ;

    Zitatform

    Mitra, Sophie (2009): Temporary and partial disability programs in nine countries. What can the United States learn from other countries? In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 20, H. 1, S. 14-27. DOI:10.1177/1044207308315283

    Abstract

    "This article reviews and compares disability benefit systems in nine countries -Australia, Germany, Great Britain, Japan, the Netherlands, Norway, South Africa, Sweden, and the United States. It focuses on temporary and partial disability benefit programs and on how such programs may help return persons with disabilities to work. An analysis of the general advantages and disadvantages of temporary and partial disability programs is presented. Specific concerns if such programs were to be implemented in the United States are addressed. Time-limited programs seem to have the potential to improve return to work among persons with disabilities and reduce program costs. Caution is needed in adopting such a program, as implementation would be complex and the employment outcomes of recently adopted time-limited programs overseas are yet to be evaluated. In contrast, the study found that partial disability benefit programs are complex to administer and appear to offer little potential to encourage return to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Betriebliches Eingliederungsmanagement: Studie zur Umsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements nach § 84 Abs. 2 SGB IX (2009)

    Niehaus, Mathilde ; Werkstetter, Eveline; Vater, Gudrun E.; Magin, Johannes; Marfels, Britta;

    Zitatform

    Niehaus, Mathilde, Britta Marfels, Gudrun E. Vater, Johannes Magin & Eveline Werkstetter (2009): Betriebliches Eingliederungsmanagement. Studie zur Umsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements nach § 84 Abs. 2 SGB IX. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 374), Köln, 130 S.

    Abstract

    "'Mit dieser Forschungsarbeit konnte gezeigt werden, dass die Aufnahme des 84 Abs. 2 in das SGB IX deutliche Wirkungen erzielt hat. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement, das dort mit seinen wesentlichen Bestimmungsstücken beschrieben ist, wird in den Betrieben und Dienststellen mittlerweile breit thematisiert, es wird durchgeführt und es konnten auch erfolgreiche Wiedereingliederungen erreicht werden. Erwartungsgemäß ist das BEM in kleinen Betrieben noch geringer verbreitet als in großen oder mittelgroßen Unternehmen. Die Beachtung der vom Gesetzgeber genannten Aspekte der Beteiligung der betroffenen Beschäftigten fördert deren Zustimmungsbereitschaft sowie ihre Mitwirkung und trägt damit zum Erreichen der Ziele des Gesetzes bei. Der Professionalisierungsgrad des Betrieblichen Eingliederungsmanagements ist noch sehr unterschiedlich, offensichtlich ist jedoch, dass Betriebe, die bereits fortgeschrittene Erfahrungen mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement haben, standardisiert und strukturiert vorgehen. Dort, wo Disability-Manager aktiv sind, weisen die BEM-Prozesse eine hohe Beteiligung der betroffenen Beschäftigten auf, weswegen dieser Funktion eine besondere Bedeutung im BEM zugesprochen werden kann. Die Studie weist auch darauf hin, dass es für eine umfassende und valide Bewertung der Auswirkungen des BEM noch zu früh ist: Wie sich der Ertrag eines Euro, der in BEM investiert wird, tatsächlich rechnet, kann noch nicht dargestellt werden, ebenso wenig ein allgemeingültiges Modell einer ökonomischen Evaluation des BEM, das für Betriebe aller Größen und Branchen Anwendung finden könnte. Die Ergebnisse können als eine deutliche Bestätigung des vom Gesetzgeber eingeschlagenen Weges gewertet werden. Für eine weitere Stärkung der betrieblichen Präventionsinstrumente wird die Zusammenarbeit mit externen Stellen wie z.B. den gemeinsamen Servicestellen, die Einbettung (u.a. durch Integrationsvereinbarungen) des Betrieblichen Eingliederungsmanagements in eine betriebliche Präventionskultur sowie die Professionalisierung und Standardisierung des BEM förderlich sein." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Ein System für alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen? Das SGB II und seine Schnittstellen zu anderen Sozialgesetzbüchern (2009)

    Oschmiansky, Frank; Kaps, Petra;

    Zitatform

    Oschmiansky, Frank & Petra Kaps (2009): Ein System für alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen? Das SGB II und seine Schnittstellen zu anderen Sozialgesetzbüchern. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 62, H. 8, S. 439-445. DOI:10.5771/0342-300X-2009-8-439

    Abstract

    "Mit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zur neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende sollte ein einheitliches System für alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen geschaffen werden. Aufgrund politischer Kontroversen wird die neue Leistung allerdings in drei verschiedenen institutionellen Modellen umgesetzt. Eine Evaluation sollte zeigen, welches Modell sich am besten eignet. Im Rahmen dieser Evaluation wurde u. a. untersucht, inwieweit mit der Einführung der Grundsicherung neue Schnittstellen zu anderen Sozialleistungssystemen entstanden sind, wie diese die Übergänge von arbeitsuchenden Menschen in Beschäftigung beeinflussen und wie sich diese Schnittstellen zwischen den drei Modellen der Umsetzung unterscheiden. Der Beitrag präsentiert Ergebnisse der Evaluation. Es zeigte sich, dass es vor allem bei drei Gruppen zu einer verwaltungsaufwendigen und bürgerunfreundlichen Doppelbetreuung kommt: bei jugendlichen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, bei Rehabilitanden im Rechtskreis SGB II sowie bei Aufstockern (Beziehern von Arbeitslosengeld I und ergänzendem Arbeitslosengeld II). Dies gilt generell für alle drei Modelle der Aufgabenwahrnehmung, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Individual health services and the limits to service provision in insurance registered german medical practices: patient experiences (2009)

    Richter, S.; Raspe, Heiner ; Rehder, H.;

    Zitatform

    Richter, S., H. Rehder & Heiner Raspe (2009): Individual health services and the limits to service provision in insurance registered german medical practices. Patient experiences. In: Deutsches Ärzteblatt International, Jg. 106, H. 26, S. 433-439. DOI:10.3238/arztebl.2009.0433

    Abstract

    "Background: Persons with statutory health insurance (SHI) in Germany increasingly report being denied medical services and being asked to purchase individual health services (IHS). We performed a population-based survey to study the prevalence of this practice, patients' attitudes toward it, and any potential regional differences. Methods: Systematic samples were drawn from the population registries of Lübeck and Freiburg. First, a postal screening survey explored the one-year and lifetime prevalence of IHS and medical service denial among 2448 persons in Lübeck and 2450 in Freiburg. In a second postal survey, the 915 SHI respondents reporting IHS and/or service denial in the past year were asked for further details of their experiences. Results: The response rates were 53.2 % (screening survey) and 75.4 % (detailed questionnaire); more persons responded in Lübeck than in Freiburg, and women and older persons responded more commonly than men and younger persons. There was no regional difference in prevalence. Among the 1899 members of SHI that had consulted a physician in the past year, 41.7 % said they had been offered IHS, and 20.5% reported being denied medical services. In this group, 43.3% later had the denied service offered to them as an IHS. Conclusions: These population-based data on IHS and the denial of medical services in German medical practices confirm and extend the findings of earlier studies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Zukunft der beruflichen Rehabilitation Erwachsener gestalten: acht Handlungsfelder als Ausgangspunkt für einen akteursübergreifenden Innovationsprozess (2009)

    Riedel, Hans-Peter; Rauch, Angela ; Ellger-Rüttgardt, Sieglind; Wittwer, Ulrich; Schian, Hans-Martin; Schmidt, Christof; Spijkers, Wilhelmus; Karbe, Hans; Schröder, Helmut ; Niehaus, Mathilde ; Schott, Thomas;

    Zitatform

    Riedel, Hans-Peter, Sieglind Ellger-Rüttgardt, Hans Karbe, Mathilde Niehaus, Angela Rauch, Hans-Martin Schian, Christof Schmidt, Thomas Schott, Helmut Schröder, Wilhelmus Spijkers & Ulrich Wittwer (2009): Die Zukunft der beruflichen Rehabilitation Erwachsener gestalten. Acht Handlungsfelder als Ausgangspunkt für einen akteursübergreifenden Innovationsprozess. In: Die Rehabilitation, Jg. 48, H. 6, S. 375-382. DOI:10.1055/s-0029-1241829

    Abstract

    "Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Oktober 2007 eingesetzte wissenschaftliche Fachgruppe RehaFutur hatte den Auftrag, Eckpunkte für die mittel- und langfristige Entwicklung der beruflichen Rehabilitation erwachsener behinderter Menschen (Wiedereingliederung) zu erarbeiten. Ausgangsfragen waren u. a.: Welche Funktion soll berufliche Rehabilitation in einer dienstleistungs- und wissensorientierten Arbeitswelt haben, die zunehmend stärker durch demografischen Wandel geprägt ist? Wie kann das grundrechtlich und gesetzlich verbriefte Recht behinderter Menschen zur Teilhabe am Arbeitsleben mittels beruflicher Rehabilitation auch zukünftig bedarfsgerecht eingelöst werden? Die Untersuchung sozialrechtlicher, sozial- und bildungspolitischer sowie europäischer Einflussfaktoren auf die berufliche Rehabilitation und die Bewertung der Arbeitsmarkt- und demografischen Entwicklungen bildeten die Grundlage für die Ableitung zukünftig relevanter Handlungsfelder. In den Handlungsfeldern werden die Aspekte Chancengerechtigkeit im Zugang, Entwicklungs- und Bedarfsorientierung, Nähe zur realen Berufs- und Arbeitswelt sowie die Rolle von Selbstbestimmung und Selbstverantwortung thematisiert. Die Handlungsfelder sind als Rahmenkonzept für die Gestaltung eines akteurübergreifenden Innovationsprozesses zu verstehen. Eine zukunftsfähige berufliche Rehabilitation zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung der Menschen mit Behinderung gezielt fördert und im Prozess aktiv nutzt sowie die eigenständige Lebensgestaltung stärkt, die gesellschaftliche Teilhabe durch inklusive Strukturen gewährleistet und die Teilhabe am Arbeitsleben durch nachhaltige Bildung mit ganzheitlicher Entwicklung der fachlichen und personalen Kompetenz, ausgerichtet auf die individuellen Ressourcen und Potenziale, ermöglicht und durch systematische Vernetzungen mit Unternehmen absichert. Die vorliegende Konzeption beinhaltet für die berufliche Rehabilitation erwachsener behinderter Menschen einen Paradigmenwechsel, der nur gemeinsam von Leistungsträgern und Leistungserbringern unter Einbeziehung der Leistungsberechtigten zu bewältigen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Vorstudie zur Evaluation von Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe behinderter und schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben: Endbericht (2009)

    Schröder, Helmut ; Knerr, Petra; Wagner, Mika;

    Zitatform

    Schröder, Helmut, Petra Knerr & Mika Wagner (2009): Vorstudie zur Evaluation von Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe behinderter und schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben. Endbericht. (Forschungsbericht Sozialforschung / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 392), Berlin, 192 S.

    Abstract

    "Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft mit einer Vorstudie für eine Evaluation von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) beauftragt. Das Gutachten sollte zunächst anhand einer Literaturanalyse und der Einbeziehung laufender Forschungsvorhaben den Stand über Wirkungsanalysen zu LTA und den Forschungsbedarf klären und darauf fußend ein Evaluationskonzept vorschlagen. Der Bericht beschreibt die Befunde der Recherchearbeiten und umreißt vier Bereiche, für die besonderer Forschungsbedarf gesehen wird. Es wird ein erhebliches Defizit hinsichtlich empirisch gesicherter Ergebnisse über den Verlauf von Reha-Prozessen und die Kombination von eingesetzten Maßnahmen in Förderketten konstatiert. Besonderer Forschungsbedarf besteht auch hinsichtlich der Wirkung von qualifizierenden Maßnahmen (Berufsvorbereitung, berufliche Ausbildung, berufliche Weiterbildung), der Wirkung von vermittlungsunterstützenden Eingliederungszuschüssen und der Beaufragung von Integrationsfachdiensten. Darauf fußend werden die Anforderungen und Grundlagen für Wirkungsanalysen bezüglich der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben diskutiert und Lösungsansätze für methodische, technische und datenschutzrechtliche Anforderungen skizziert. Schließlich wird in einem dritten Schwerpunkt des Berichts das Konzept für eine Basisstudie und darauf aufbauende instrumentenspezifische Wirkungsanalysen entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Vocational rehabilitation for subjects with severe mental illnesses in Germany: A controlled study (2009)

    Watzke, Stefan ; Galvao, Anja; Brieger, Peter;

    Zitatform

    Watzke, Stefan, Anja Galvao & Peter Brieger (2009): Vocational rehabilitation for subjects with severe mental illnesses in Germany. A controlled study. In: Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology, Jg. 44, H. 7, S. 523-531. DOI:10.1007/s00127-008-0466-2

    Abstract

    "To assess the longitudinal effectiveness of a comprehensive vocational rehabilitation program in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, sonstige Leistungen zur Teilhabe und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahre 2008 (2009)

    Zitatform

    (2009): Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, sonstige Leistungen zur Teilhabe und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahre 2008. (Statistik der Deutschen Rentenversicherung 174), Berlin, 283 S.

    Abstract

    "Mit dieser Veröffentlichung wird eine umfassende Auswertung der Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für das Berichtsjahr 2008 in der Bundesrepublik Deutschland vorgelegt. Die zugrunde liegenden Daten beinhalten neben den wichtigsten demographischen Merkmalen auch Daten aus den ärztlichen Entlassungsberichten. Unter Rehabilitation versteht man alle medizinischen, berufsfördernden und ergänzenden Maßnahmen und Leistungen, die die Rentenversicherung zur Besserung und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit erbringt. Der Begriff 'Teilhabe' hat in Anlehnung an den internationalen Sprachgebrauch seit In-Kraft-Treten des SGB IX am 1. Juli 2001 überwiegend den Begriff 'Rehabilitation' abgelöst. Mit der neuen Bezeichnung ist die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft - hierzu zählt auch das Arbeitsleben - gemeint. Zu den Teilhabeleistungen gehören hauptsächlich die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (hier bleibt die alte Bezeichnung erhalten) und zur Teilhabe am Arbeitsleben (früher berufsfördernde Leistungen). Bei jedem Antrag auf Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit wird geprüft, ob Leistungen zur Teilhabe voraussichtlich erfolgreich sind. Das entspricht dem Prinzip 'Rehabilitation vor Rente'. Es wurde bisher darauf verzichtet den Statistikband in Teilhabe umzubenennen, denn der vorliegende Band setzt die in der Veröffentlichungsreihe 'Statistik der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung' seit 1954 regelmäßig publizierten Auswertungen über Rehabilitationsleistungen fort." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2009)

    Zitatform

    (2009): Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/13829 (17.07.2009)), 68 S.

    Abstract

    "Der Bericht der Bundesregierung über die Lage von Menschen mit Behinderungen zieht Bilanz über die Behindertenpolitik der Bundesregierung in der 16. Legislaturperiode. Er stellt die Lage von Menschen mit Behinderungen und die Entwicklung ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft umfassend dar. Der Bericht gliedert sich in fünf Bereiche (Gleichbehandlung, Bildung, Beschäftigung, Leistungen und Barrierefreiheit) und zeigt dabei die Erfolge und die zukünftigen Herausforderungen in der Politik für behinderte Menschen auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    RehaFutur: das System den Menschen anpassen - und nicht umgekehrt! (2009)

    Zitatform

    (2009): RehaFutur. Das System den Menschen anpassen - und nicht umgekehrt! In: Gute Arbeit, Jg. 21, H. 11, S. 24-26.

    Abstract

    "Es knirscht im Gebälk des Systems der beruflichen Rehabilitation für Menschen mit Behinderungen. Die Angebote passen nicht mehr zu den Bedürfnissen der Betroffenen, zu den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen. Im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums wurden Eckpunkte zur Sicherung und Weiterentwicklung des Systems erarbeitet. Wissenschaftler/innen unterschiedlicher Disziplinen der Fachgruppe RehaFutur legten eine Vielzahl konkreter Vorschläge für die mittel- und langfristige Entwicklung vor; nach deren Einschätzung sind vor allem drei Faktoren für die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen entscheidend: Stärkung der Selbstbestimmung des Einzelnen, die dazu notwendige Individualisierung von Hilfen und die frühzeitige Orientierung auf Integration in den Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zusammenhang von psychosozialen Belastungen und Einschränkungen der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben: Ergebnisse aus dem Sozialmedizinischen Panel für Erwerbspersonen (2008)

    Bethge, Matthias ; Müller-Fahrnow, Werner; Radoschewski, Friedrich Michael;

    Zitatform

    Bethge, Matthias, Werner Müller-Fahrnow & Friedrich Michael Radoschewski (2008): Zusammenhang von psychosozialen Belastungen und Einschränkungen der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben. Ergebnisse aus dem Sozialmedizinischen Panel für Erwerbspersonen. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 63, H. 3, S. 313-326.

    Abstract

    "Wiederherstellung, Verbesserung und Erhalt der Erwerbsfähigkeit kommen im System der sozialen Sicherung, insbesondere im Verantwortungsbereich der Deutschen Rentenversicherung, herausragende Bedeutung zu. Die empirische Datenbasis und die Erkenntnisse über die Zusammenhänge von beruflichen Beanspruchungen, Erwerbsfähigkeit und damit einhergehendem Präventions- und Rehabilitationsverhalten sind allerdings nach wie vor gering. Mit der im Rahmen des Förderschwerpunktes Rehabilitationswissenschaften durch die Deutsche Rentenversicherung Bund geförderten Pilotphase des Sozialmedizinischen Panels für Erwerbspersonen (SPE) ist deshalb der Aufbau einer empirischen Datenbasis beabsichtigt, die Längsschnittanalysen zu gesundheits- und erwerbsbezogenen Verläufen auf Ebene der Versicherten der Gesetzlichen Rentenversicherung ermöglicht. In der sozialepidemiologischen Forschung hat dabei in den vergangenen Jahren insbesondere die Frage nach den gesundheitlichen Risiken psychosozialer Belastungen an Aufmerksamkeit gewonnen. Die Kenntnis zu den Auswirkungen psychosozialer Belastungen auf die berufliche Teilhabe gesundheitlich beeinträchtigter Personen ist jedoch nach wie vor begrenzt. Ziel des Beitrags ist deshalb die Überprüfung des Zusammenhangs von psychosozialen Belastungen und Einschränkungen der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben für eine Stichprobe gesetzlich Versicherter. Die Datenbasis für die Untersuchung bilden Erhebungsdaten der Ersterhebung des SPE. Einschränkungen der Leistungsfähigkeit wurden mit dem Work-Ability-Index operationalisiert, psychosoziale Belastungen über das Anforderungs-Kontroll-Modell von Karasek [1, 2] und das Modell beruflicher Gratifikationskrisen von Siegrist [3, 4]. Die Bruttostichprobe umfasste 6059 Personen. Der Rücklauf betrug 32, 7 % (n = 2092). Für die hier untersuchte Fragestellung wurden erwerbstätige Personen mit gültigen Werten für den Work-Ability-Index berücksichtigt (n = 1635). Um den Zusammenhang zwischen beiden Modellen und Einschränkung der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben zu analysieren, wurden multivariate logistische Regressionen gerechnet. Knapp ein Drittel (31,4 %) der befragten erwerbstätigen Personen berichtet Einschränkungen der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben, die auf einen Bedarf an betrieblicher Gesundheitsförderung oder Rehabilitation hinweisen. Diese Einschränkungen stehen in engem Zusammenhang mit psychosozialen Belastungen. Berufliche Gratifikationskrisen (OR = 2,69, 95 % KI: 1,84 bis 3,94) und eine hohe Beanspruchung im Sinne des Anforderungs-Kontroll-Modells (OR = 5,25; 95 % KI: 3,24 bis 8,49) erweisen sich als Faktoren, die unabhängig voneinander einen Erklärungswert für Einschränkungen der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben besitzen. Mit den Daten des SPE können berufsgruppenübergreifend Risiken eingeschränkter Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben identifiziert werden. Die vorliegende Untersuchung konnte dabei einen Zusammenhang von psychosozialen Belastungen und eingeschränkter Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben für eine repräsentative Stichprobe von Versicherten der beteiligten Versicherungsträger belegen. Die Daten der Ersterhebung lassen jedoch wegen des Querschnittdesigns noch keine kausalen Aussagen über einen Ursache-Wirkungs-Mechanismus zu. Das Studiendesign sieht deshalb eine erneute Befragung 2008 vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pädagogik der beruflichen Rehabilitation: eine Einführung (2008)

    Biermann, Horst;

    Zitatform

    Biermann, Horst (2008): Pädagogik der beruflichen Rehabilitation. Eine Einführung. Stuttgart: Kohlhammer, 239 S.

    Abstract

    "Die berufliche Rehabilitation, die Teilhabe am Arbeitsleben auch bei Behinderung ermöglichen soll, befindet sich in einem gravierenden Wandel. Sie steht vor neuen Aufgaben hinsichtlich der Zielgruppen, Konzeptionen der pädagogischen Arbeit, der Qualitätsanforderungen, aber auch im Hinblick auf die Sozial- und Arbeitsmarktreformen, die Arbeitsplatzanforderungen und die neuen Formen der Arbeitsorganisation. Diese Einführung stellt zunächst das bestehende Berufsbildungs- und Reha-Netz in seinen Grundstrukturen dar. Beschrieben werden dann die verschiedenen berufspädagogischen Handlungsfelder von der vorberuflichen Bildung über die traditionellen beruflichen Rehabilitationseinrichtungen bis hin zu neuen Formen und Instrumenten der beruflichen Rehabilitation. Nach den Handlungsfeldern liegt der Schwerpunkt der Darstellung dann auf den Handlungsformen: von der Diagnostik und Beratung über die Initiierung von Lehr- und Lernprozessen bis hin zur Netzwerkarbeit." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Einführung des Sozialgesetzbuches II auf erwerbsfähige hilfebedürftige Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen (2008)

    Dornette, Johanna; Rauch, Angela ; Zimmermann, Markus ; Höhne, Anke; Behrens, Johann; Schubert, Michael ;

    Zitatform

    Dornette, Johanna, Angela Rauch, Michael Schubert, Johann Behrens, Anke Höhne & Markus Zimmermann (2008): Auswirkungen der Einführung des Sozialgesetzbuches II auf erwerbsfähige hilfebedürftige Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 54, H. 1, S. 79-96. DOI:10.1515/zsr-2008-0106

    Abstract

    "Der Beitrag diskutiert Auswirkungen der Einführung des Sozialgesetzbuches II auf gesundheitlich beeinträchtigte Leistungsbezieher und die Inanspruchnahme von beruflichen Rehabilitationsleistungen. Es zeigt sich, dass einerseits die Ziele des SGB Il mit Zielen des SGB IX in Teilen schwer vereinbar sind. Aufbauprozesse der neuen SGB II-Träger, vor allem im Jahr 2005, führten andererseits zu Aufgabenhierarchisierung und zur Konzentration auf finanzielle Leistungsgewährung. Das Ziel einer schnellen Vermittlung in Arbeit beeinflusst zudem Zugangsprozesse und trägt, neben anderen Faktoren, im Ergebnis zu einem deutlichen Rückgang der Eintritte in Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation bei. So lassen sich in unterschiedlich starkem Maße Anzeichen einer Praxis herausarbeiten, die eine Inkongruenz zur gesetzgeberischen Intention deutlich machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die Deutsche Rentenversicherung: ein Überblick (2008)

    Erbstößer, Sabine; Verhorst, Heiner; Klosterhuis, Here; Lindow, Berthold;

    Zitatform

    Erbstößer, Sabine, Heiner Verhorst, Berthold Lindow & Here Klosterhuis (2008): Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die Deutsche Rentenversicherung. Ein Überblick. In: RV aktuell. Amtliches Mitteilungsblatt der Deutschen Rentenversicherung, Jg. 55, H. 11, S. 343-350.

    Abstract

    "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) (auch: berufliche Rehabilitation) durch die deutsche Rentenversicherung (RV) sind ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit und der tatsächlichen Berufstätigkeit der Versicherten der RV. Die Zahl der beruflichen Rehabilitationsleistungen in der Verantwortung der RV ist in den letzten Jahren gestiegen. Im Laufe der Zeit kristallisieren sich Verschiebungen zwischen den einzelnen Leistungsarten heraus. Konzeptionelle Weiterentwicklungen zielen auf eine höhere Eingliederungsquote bei den Absolventen, Individualisierung und Modularisierung der LTA stehen im Vordergrund. Das Leistungsangebot der Reha-Einrichtungen muss sich diesen Konzepten anpassen. Diesen Prozess mitzugestalten, ist auch Aufgabe der RV. Die im Aufbau befindliche Reha-Qualitätssicherung der RV für diesen Teilbereich der Rehabilitation bietet dafür wichtige Hilfestellungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lässt sich die Teilhabe am Arbeitsleben durch eine berufsorientierte kardiologische Rehabilitation verbessern?: Ergebnisse einer randomisierten Kontrollgruppenstudie (2008)

    Kittel, Jörg; Karoff, Marthin;

    Zitatform

    Kittel, Jörg & Marthin Karoff (2008): Lässt sich die Teilhabe am Arbeitsleben durch eine berufsorientierte kardiologische Rehabilitation verbessern? Ergebnisse einer randomisierten Kontrollgruppenstudie. In: Die Rehabilitation, Jg. 47, H. 1, S. 14-22. DOI:10.1055/s-2007-1004606

    Abstract

    "Trotz einer deutlichen Verbesserung in der Akutversorgung kardiologischer Patienten haben sich in den letzten Jahrzehnten die Integration und die berufliche Prognose nach Herzinfarkt und/oder Herzoperation nicht wesentlich verbessert. Ziel der Studie ist die Evaluation eines Programms zur Verbesserung der beruflichen Reintegration kardiologischer Rehabilitanden. Dieses Programm findet in Ergänzung zur konventionellen Rehabilitation statt und umfasst neben berufsbezogenen Einzelinterventionen im Sozialdienst und psychologischen Dienst auch die standardisierte Durchführung der Evaluation der funktionalen Leistungsfähigkeit (EFL). Mit Hilfe einer prospektiven, randomisierten Kontrollgruppenstudie sollen die Effekte des Interventionsprogramms auf die berufliche Reintegration evaluiert werden. 150 Patienten, die das berufsbezogene Programm erhielten (Interventionsgruppe), werden mit 150 Patienten, die mit den herkömmlichen Interventionen rehabilitiert wurden (Kontrollgruppe), verglichen. Die Studie umfasst kardiologische Patienten der Arbeiterrentenversicherung unter 56 Jahren, die arbeitsunfähig in der Klinik aufgenommen wurden und bei denen Probleme bei der beruflichen Reintegration antizipiert wurden. Ausschlusskriterien waren der Zustand nach einer weniger als drei Monate zurückliegenden Herzoperation, eine kardiale Belastbarkeit unter 75 Watt und eine eingeschränkte linksventrikuläre Funktion. Die katamnestische Erhebung erfolgte zwölf Monate nach der Rehabilitation mittels postalischer Befragung. Ein Vergleich zwischen den Gruppen zeigt bei Rehabilitationsbeginn keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der biopsychosozialen Untersuchungsvariablen. Zur 12-Monatskatamnese liegen Daten von 212 Probanden (70,6 % der Probanden) vor. Bis zu diesem Zeitpunkt nahmen 79,1 % der Patienten aus der Interventionsgruppe wieder die Erwerbstätigkeit auf, in der Kontrollgruppe waren es nur 62,9 %. Die Ergebnisse der 12-Monatskatamnese bestätigen die positiven Effekte einer berufsorientierten Rehabilitation hinsichtlich der beruflichen Prognose." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Besondere Anforderungen an die Ausbildung junger Menschen mit psychischen Störungen (2008)

    Krug, Walter;

    Zitatform

    Krug, Walter (2008): Besondere Anforderungen an die Ausbildung junger Menschen mit psychischen Störungen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 22, H. 3, S. 129-145.

    Abstract

    "Psychische Störungen sind vielgestaltige Zustandsbilder, die besonders bei jungen Menschen eine hohe Dynamik aufweisen. Sie variieren von starkem Rückzug über sonderliche und schwer erschließbare Verhaltensweisen bis hin zu stark impulsiven Handlungen. Für die berufliche Rehabilitation und besonders für die Erstausbildung junger Menschen stellen sie aufgrund ihrer Inhomogenität, ihrer Dynamik und der damit verbundenen Instabilität der Klienten eine besondere Herausforderung dar. Damit die Ausbildung junger Rehabilitanden mit einer psychischen Störung, gelingen kann, muss sich sowohl die Einrichtung wie auch der einzelne Mitarbeiter auf diese Gruppe besonders einstellen. Die Wahrnehmung für die psychische Problematik muss geschärft, das Regelwerk der Einrichtung angepasst und besondere Unterstützungsmethoden, ausgerichtet an der jeweiligen psychischen Störung, müssen in den Ausbildungs- und Betreuungsalltag integriert werden. Psychische Störungen stellen ausgesprochen hohe Anforderungen an die Fachkompetenz und Belastbarkeit der Mitarbeiterinnen in Ausbildung, Schule und Wohnform. Anhand der beiden Störungsbilder 'Autismus' und 'Psychosen und Neurosen' werden im vorliegenden Artikel die besonderen Anforderungen an die berufliche Rehabilitation konkretisiert und notwendige Interventionsformen beschrieben. Abschließend werden einige Grundprinzipien aus dem B.B.W. St. Franziskus Abensberg beschrieben, die sich in der Ausbildung von Rehabilitanden mit einer psychischen Störung bewährt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Trends in outcomes of the vocational rehabilitation program for adults with developmental disabilities: 1995-2005 (2008)

    Migliore, Alberto ; Butterworth, John ;

    Zitatform

    Migliore, Alberto & John Butterworth (2008): Trends in outcomes of the vocational rehabilitation program for adults with developmental disabilities: 1995-2005. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 52, H. 1, S. 35-44. DOI:10.1177/0034355208320075

    Abstract

    "This article describes national trends in outcomes of the vocational rehabilitation (VR) program, with a focus on adults with developmental disabilities during the period of 1995 to 2005. Findings show that the VR program has made substantial progress in excluding extended employment from the array of possible employment closures. Efforts are needed, however, to increase the number of people placed in integrated employment and the earnings at closure while reducing the time frame from application to closure. The study suggests that to achieve these results, practices that lead to above-average outcomes should be identified and disseminated to agencies that show below-average outcomes; the Rehabilitation Act should be rigorously interpreted to prioritize self-sufficiency of VR recipients; and data management should be enhanced through better performance measurement and rapid reporting to state VR agencies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    (Re-)Integration von Arbeitnehmern: stufenweise Wiedereingliederung und Betriebliches Eingliederungsmanagement - ein neues Kooperationsverhältnis (2008)

    Nebe, Katja;

    Zitatform

    Nebe, Katja (2008): (Re-)Integration von Arbeitnehmern. Stufenweise Wiedereingliederung und Betriebliches Eingliederungsmanagement - ein neues Kooperationsverhältnis. In: Der Betrieb, Jg. 61, H. 33, S. 1801-1805.

    Abstract

    "Anknüpfend an die aktuelle Diskussion zur Sicherung von Beschäftigungsmöglichkeiten zugunsten älterer oder erkrankter Arbeitnehmer stellt die Autorin das Verfahren der Stufenweisen Wiedereingliederung (StW - §§ 28 SGB IX, 74 SGB V) als eine Möglichkeit erfolgreicher betrieblicher (Re-)Integration arbeitsunfähig erkrankter Arbeitnehmer mit seinen arbeitsrechtlichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen vor. Der Beitrag zeigt darüber hinaus, wie für Kommunikations- und Organisationsfragen einer StW im Weg eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements nachhaltige Lösungen gefunden werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Integrationsvereinbarung als Instrument zur Beschäftigungsförderung (schwer)behinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Begleitforschung zur Implementierung am Beispiel der Deutschen Automobilindustrie (2008)

    Niehaus, Mathilde ; Dörte Bernhard, Dörte; Schmal, Andreas; Kamrad, Klaudia; Kriesel-Knobloch, Mirjam;

    Zitatform

    Dörte Bernhard, Dörte, Mirjam Kriesel-Knobloch & Klaudia Kamrad (2008): Betriebliche Integrationsvereinbarung als Instrument zur Beschäftigungsförderung (schwer)behinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Begleitforschung zur Implementierung am Beispiel der Deutschen Automobilindustrie. Köln u.a., 125 S.

    Abstract

    "Mit der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes bzw. dem Inkrafttreten des SGB IX im Jahr 2001 wurde auch das Instrument der Integrationsvereinbarung (§ 83 SGB IX) neu geschaffen, um die betriebliche Integration (schwer)behinderter Menschen zu optimieren. Die Studie befasst sich mit der Frage nach der Aufnahme und Akzeptanz diese Instruments, den Prozessen der Erarbeitung von Integrationsvereinbarungen und der Analyse von abgeschlossenen Integrationsvereinbarungen in der deutschen Automobilindustrie. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das Instrument der Integrationsvereinbarung in der deutschen Automobilindustrie inzwischen angekommen ist; in der großen Mehrzahl der an der Untersuchung beteiligten Unternehmen sind Integrationsvereinbarungen abgeschlossen worden. Weiter zeigt sich die Bedeutung der Unternehmenskultur bei der Erarbeitung einer Integrationsvereinbarung und die zentrale Rolle, die der Schwerbehindertenvertretung in diesem Prozess zukommt. Schließlich wird in Bezug auf den Regelungsinhalt deutlich, dass vorwiegend allgemeine Leitlinien formuliert und selten konkrete Maßnahmeziele, Zuständigkeiten und Verfahrensabläufe festgelegt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment behaviour of marginal workers: the roles of preferences and opportunities (2008)

    Nordberg, Morten;

    Zitatform

    Nordberg, Morten (2008): Employment behaviour of marginal workers. The roles of preferences and opportunities. In: Labour, Jg. 22, H. 3, S. 411-445. DOI:10.1111/j.1467-9914.2008.00420.x

    Abstract

    "We use structural estimation techniques to analyse labour supply effects of changes in economic incentives for individuals who have just finished vocational rehabilitation in Norway. The complicated and sometimes non-convex budget sets for this group of marginal workers are accounted for. We also focus on the limitation in the choice sets this group faces. Parametric bootstrap and simulation techniques are applied to construct confidence intervals for the predicted impacts of changes in the economic environment. The results show that there is a small to moderate effect of changes in economic incentives on the chance of vocational rehabilitation bringing individuals back to employment. We also find that individual health status and local labour market conditions are the most important factors affecting the transition from rehabilitation to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktintegration: Berufliche Rehabilitation in Zeiten des SGB II (2008)

    Rauch, Angela ; Dornette, Johanna; Behrens, Johann; Schubert, Michael ;

    Zitatform

    Rauch, Angela, Johanna Dornette, Michael Schubert & Johann Behrens (2008): Arbeitsmarktintegration: Berufliche Rehabilitation in Zeiten des SGB II. (IAB-Kurzbericht 25/2008), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Zahl der anerkannten Rehabilitanden geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Damit werden auch immer weniger Teilnehmer in rehabilitationsspezifischen Maßnahmen gefördert. Woran liegt das? Die Ergebnisse einer Studie des IAB in Zusammenarbeit mit der Universität Halle-Wittenberg weisen auf einen Zusammenhang dieses Rückganges mit der Einführung des SGB II hin. Denn mit dem Gesetz wurden neue Schnittstellen im Bewilligungsverfahren eingeführt. Nun sind verschiedene Ansprechpartner in unterschiedlichen Institutionen für einzelne Aspekte zuständig. Dies kompliziert den Prozess zusätzlich. Zudem steht die berufliche Rehabilitation jetzt im Spannungsfeld zweier Sozialgesetzbücher mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Effizienz und beschleunigte Vermittlung im SGB II versus leidensgerechte, dauerhafte Integration im SGB IX. Wie die Arbeitsmarktintegration von behinderten Menschen künftig gestaltet wird, ist eine Frage, die auf politischer Ebene entschieden werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Soziale Unterstützung - ein Erfolgsfaktor für den beruflichen Wiedereinstieg nach einer beruflichen Rehabilitation? (2008)

    Reithmayr, Karin;

    Zitatform

    Reithmayr, Karin (2008): Soziale Unterstützung - ein Erfolgsfaktor für den beruflichen Wiedereinstieg nach einer beruflichen Rehabilitation? Köln, 268 S.

    Abstract

    "Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung bzw. Behinderung ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können, sollen durch berufliche Rehabilitationsmaßnahmen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden. Beim Erhalt einer Arbeitsstelle sind berufliche RehabilitandInnen jedoch aufgrund ihres 'Behindertseins' benachteiligt. Es gilt demnach Faktoren zu identifizieren, die den beruflichen Wiedereinstieg fördern. Sozialen Netzwerken bzw. sozialer Unterstützung wird in der soziologischen bzw. psychologischen Forschung eine positive Wirkung in Bezug auf die Bewältigung von belastenden Situationen bzw. beim Erhalt einer Arbeitsstelle konstatiert. Diese Arbeit untersuchte deshalb die Bedeutung sozialer Unterstützung im Arbeitsplatzsuchprozess für den beruflichen Wiedereinstieg von beruflichen RehabilitandInnen. An der standardisierten schriftlichen Befragung von AbsolventInnen einer beruflichen Rehabilitationsmaßnahme des Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrums (BBRZ) in Österreich beteiligten sich 168 berufliche RehabilitandInnen. Die Studie legt erste empirische Befunde zur erhaltenen sozialen Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche von beruflichen RehabilitandInnen vor und bringt Erkenntnisse zum Einfluss sozialer Unterstützung auf den beruflichen Wiedereinstieg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    ZOBRA - Zielorientierte Beratung zur Rückkehr zur Arbeit: Projekt, Abschlussbericht (2008)

    Schott, Thomas; Zamkange-Zeeb, Florence; Altenhöner, Thomas; Brause, Michaela; Orde, Anja vom; Bergner, Elisabeth;

    Zitatform

    (2008): ZOBRA - Zielorientierte Beratung zur Rückkehr zur Arbeit. Projekt, Abschlussbericht. Münster, 185 S.

    Abstract

    Trotz unbestrittener Fortschritte in der Behandlung und Sekundärprävention koronarer Herzerkrankungen zählen diese nach wie vor zu den häufigsten, persönlich bedrohlichsten und volkswirtschaftlich teuersten chronischen Erkrankungen sowohl in Deutschland als auch in anderen Industrieländern. Untersuchungen über die Rückkehr zur Arbeit in Deutschland haben gezeigt, dass ein erheblicher Teil der Rehabilitanden nach kardiologischer Rehabilitation nicht in das Erwerbsleben zurückkehrt. Zentrales Anliegen des Forschungsprojektes ZOBRA war es, zu einer Optimierung der beruflichen Reintegration nach einer schweren Herzerkrankung beizutragen. Mit Hilfe eines Screeninginstruments sollten Personen, die aus medizinischer Sicht wieder arbeiten können, jedoch aus anderen Gründen eine Problemgruppe darstellen, zu Beginn der Rehabilitation erfasst und in der Folge - basierend auf einem Assessmentverfahren - strukturiert beraten bzw. unterstützt werden. Dabei werden folgende Hypothesen überprüft: 1. Der Personenkreis mit erhöhtem Frühberentungsrisiko ist mit einem Screening einfach zu identifizieren. 2. Die individuellen Problemlagen können über ein Assessmentverfahren präzisiert werden. 3. Durch eine ziel- und problemorientierte Betreuung und Beratung während der Rehabilitation können Rückkehrraten signifikant erhöht werden. 4. Effektivität und Effizienz können mit einem kontrollierten Design und einer Inkrementalanalyse überprüft werden. Ziel ist die Implementierung eines diagnostischen und therapeutischen Leistungspakets in die Regelversorgung der kardiologischen Rehabilitation. Der Schlussbericht gliedert sich in drei Teile. Zunächst wird ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung der kardiologischen Rehabilitation gegeben. Teil II erläutert das methodische Vorgehen. In Teil III des Berichts werden die Ergebnisse der Studie dargestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Coaching als Leistung der beruflichen Rehabilitation (2008)

    Wieck, Joachim;

    Zitatform

    Wieck, Joachim (2008): Coaching als Leistung der beruflichen Rehabilitation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 22, H. 1, S. 19-41.

    Abstract

    "Die berufliche Rehabilitation befindet sich im Umbruch. Um den sich verändernden Anforderungen gewachsen zu sein, muss das Angebotsspektrum ausgeweitet und diversifiziert werden. Ein wesentliches Erfolgskriterium für die Leistungen der beruflichen Rehabilitation besteht in der Vermittlungsquote. Es wird gezeigt, dass Coaching ein Beratungsangebot ist, dass für die berufliche Rehabilitation nutzbar gemacht werden kann. Dazu ist jedoch eine Adaption des Verfahrens erforderlich, das ursprünglich vor allem für Berufstätige mit Managementfunktionen entwickelt worden ist. Die inhaltlichen Schwerpunkte, mit denen sich Coaching als Leistung der beruflichen Rehabilitation beschäftigen muss, werden ebenso aufgezeigt wie die Qualifikationsanforderungen, die ein Coach in diesem Aufgabenfeld erfüllen muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Evidenzbasierte Rehabilitation - zwischen Standardisierung und Individualisierung: 17. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 3. bis 5. März 2008 in Bremen. Tagungsband (2008)

    Abstract

    "Tagungsband zum 17. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium mit dem Motto 'Evidenzbasierte Rehabilitation - zwischen Standardisierung und Individualisierung'. Die Tagung soll einerseits die existierende wissenschaftliche Evidenz für die rehabilitative Versorgung aufzeigen und andererseits zur Diskussion der Umsetzung in eine evidenzbasierte Reha-Praxis anregen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment effects of educational measures for work-injured people (2007)

    Bach, Henning; Hogelund, Jan; Datta Gupta, Nabanita ; Gupta, Nabanita Datta ;

    Zitatform

    Bach, Henning, Nabanita Datta Gupta & Jan Hogelund (2007): Employment effects of educational measures for work-injured people. (IZA discussion paper 2657), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "Vocational rehabilitation in the form of education is the cornerstone of governmental rehabilitation programs for the work-disabled in many countries. Merging a 2004 Danish survey to register information from the Danish National Board of Industrial Injuries, we assess the employment effects of educational measures for the work-injured, by simultaneously estimating the hazard rate to education and the return to work, controlling for unobserved heterogeneity and the endogeneity of education. In addition, we allow for any enhanced employment effects of a unique wage subsidy program in Denmark, giving employers a partial wage subsidy for disabled workers' wages, by distinguishing between education effects of a return to wage-subsidized work versus a return to ordinary work. Unlike previous studies, we find a positive impact of educational measures on the probability of returning to work for the work injured and a stronger effect for a return to wage-subsidized employment compared to a return to ordinary employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Fehlzeiten-Report 2006: chronische Krankheiten. Betriebliche Strategien zur Gesundheitsförderung, Prävention und Wiedereingliederung. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2007)

    Badura, Bernhard; Vetter, Christian; Schellschmidt, Henner;

    Zitatform

    Badura, Bernhard, Henner Schellschmidt & Christian Vetter (Hrsg.) (2007): Fehlzeiten-Report 2006. Chronische Krankheiten. Betriebliche Strategien zur Gesundheitsförderung, Prävention und Wiedereingliederung. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [8]), Berlin u.a.: Springer London, 455 S.

    Abstract

    "Der Fehlzeiten-Report liefert jedes Jahr umfassende Daten und Analysen zu den krankheitsbedingten Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft. Das diesjährige Schwerpunktthema befasst sich mit den Chronischen Erkrankungen. Aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen und betriebliche Strategien zu Prävention, Rehabilitation und Wiedereingliederung werden vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Improved work ability and return to work following vocational multidisciplinary rehabilitation of subjects on long-term sick leave (2007)

    Braathen, Tore Norendal ; Veiersted, Kaj Bo ; Heggenes, Jan ;

    Zitatform

    Braathen, Tore Norendal, Kaj Bo Veiersted & Jan Heggenes (2007): Improved work ability and return to work following vocational multidisciplinary rehabilitation of subjects on long-term sick leave. In: Journal of Rehabilitation Medicine, Jg. 39, H. 6, S. 493-499. DOI:10.2340/16501977-0081

    Abstract

    "To evaluate a vocational multidisciplinary rehabilitation programme for patients on long-term sick leave with respect to their work ability and return to work. A multidisciplinary rehabilitation programme was administered to an intervention group of 183 patients on long-term sick leave (mean 12.2 months). Effects of the treatment were compared with a control group (n = 96) recruited from the national sickness insurance record of patients on sick leave of 6-12 months duration (mean 11.5 months). Perceived work ability, return to work, background factors and psychosocial aspects of work were assessed on the basis of questionnaires at baseline and after 4 months. Results: Perceived work ability of the intervention group improved significantly after 4 months compared with the control group. In the intervention group, 80% had returned to work compared with 66 % in the control group. Return to work after 4 months was predicted by good work ability at baseline, improved work motivation, improved work ability at follow-up and increased rumours of change in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz und die Möglichkeiten von Unterstützungssystemen zur Sicherung der Teilhabe am Arbeitsleben (2007)

    Bungart, Jörg;

    Zitatform

    Bungart, Jörg (2007): Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz und die Möglichkeiten von Unterstützungssystemen zur Sicherung der Teilhabe am Arbeitsleben. Hamburg, 22 S.

    Abstract

    Psychische Belastungen am Arbeitsplatz stellen für viele Beschäftigte ein erhebliches Problem dar. Belastungen, die als solche nicht erkannt bzw. "bearbeitet" werden, führen immer häufiger zur Ausgliederung aus dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Belegt wird diese Entwicklung auch durch die Zunahme von Personen mit psychischen Erkrankungen in Werkstätten für behinderte Menschen. In Unternehmen stellen Fehlzeiten aus betriebswirtschaftlicher Sicht einen bedeutenden Kostenfaktor dar. Menschen mit psychischen Erkrankungen begegnen Vorurteilen und oftmals fällt allen Beteiligten ein offener Umgang mit den Problemen schwer. Verständnis. Aufeinander abgestimmte Angebote - auch zwischen den Kostenträgern - wie betriebliches Gesundheits- und Eingliederungsmanagement, professionelle Unterstützung durch externe Fachdienste (Stichworte: Information, Coaching und Passung) sowie Maßnahmen zur Gesundung und Stabilisierung im privaten Umfeld können gezielt dazu beitragen, die Teilhabe am Arbeitsleben wieder herzustellen und zu sichern. Überarbeitete Fassung eines in der Zeitschrift Impulse Nr. 36/2005 und Nr. 37/2006 erschienenen Artikels. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    State dependence, accommodations, and the postinjury employment of disabled workers (2007)

    Campolieti, Michele ;

    Zitatform

    Campolieti, Michele (2007): State dependence, accommodations, and the postinjury employment of disabled workers. In: Industrial relations, Jg. 46, H. 3, S. 636-642. DOI:10.1111/j.1468-232X.2007.00483.x

    Abstract

    "This paper examines the postinjury employment patterns of disabled workers from Ontario, Canada by estimating a dynamic probit model with unobserved effects. The estimates indicate that there is some state dependence in the conditional probability of leaving employment for health reasons and that an employer accommodation can reduce the conditional probability of leaving employment for health reasons by 33 percent. Moreover, a supplementary cross-sectional analysis confirms that accommodations can reduce the probability of leaving employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Index zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe (IMET): erste Ergebnisse eines ICF-orientierten Assessmentinstruments (2007)

    Deck, Ruth; Raspe, Heiner ; Muche-Borowski, Cathleen; Hüppe, Angelika ; Mittag, Oskar;

    Zitatform

    Deck, Ruth, Oskar Mittag, Angelika Hüppe, Cathleen Muche-Borowski & Heiner Raspe (2007): Index zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe (IMET). Erste Ergebnisse eines ICF-orientierten Assessmentinstruments. In: Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation H. 76, S. 113-120.

    Abstract

    "Die Praxis der Rehabilitation wird zunehmend durch das ganzheitliche Denkmodell der ICF geprägt, die in Ergänzung zur Beschreibung der Erkrankung auf Symptomebene den gesamten Lebenshintergrund von gesundheitlich beeinträchtigten Personen berücksichtigt. Für einen Einsatz in rehawissenschaftlichen Studien ist die Anwendung der ICF aufgrund ihrer Komplexität jedoch weniger geeignet (Linden & Baron, 2005; Körner, 2005). Die Umsetzung der ICF erfordert eigene Assessmentinstrumente, die im rehabilitativen Setting Aktivitäten und Teilhabe in ökonomischer Weise erfassen können (Schuntermann, 2003). Auf der Basis des Pain Disability Index (PDI, Chibnall et al., 1994; Dillmann et al., 1994) wurde ein Instrument zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe, IMET, entwickelt. Der Abgleich mit den Domänen der ICF ergab ein Instrument mit neun Bereichen alltäglicher Aktivitäten und Teilhabe, die durch chronische Krankheit beeinträchtigt werden können. Der Fragebogen wurde in mehreren Stichproben von Rehabilitationspatienten unterschiedlicher Indikation eingesetzt und erprobt. Vorliegende Daten zeigen eine hohe Praktikabilität und Reliabilität des Instruments. Die zur Konstrukt- und Kriteriumsvalidierung verwendeten Fragebögen zeigten eine signifikante Korrelation mit dem IMET. Das Ausmaß der Veränderungssensitivität des IMET ist eng an die jeweiligen Indikationen gebunden. Das IMET erlaubt als kurzes, standardisiertes Instrumentarium ein ICF-orientiertes Assessment in Klinik und Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unterstützte Beschäftigung: berufliche Integration auf lange Sicht: Theorie, Methodik und Nachhaltigkeit der Unterstützung von Menschen mit Lernschwierigkeiten durch Integrationsfachdienste und Werkstätten für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine Verbleibs- und Verlaufsstudie (2007)

    Doose, Stefan;

    Zitatform

    Doose, Stefan (2007): Unterstützte Beschäftigung: berufliche Integration auf lange Sicht. Theorie, Methodik und Nachhaltigkeit der Unterstützung von Menschen mit Lernschwierigkeiten durch Integrationsfachdienste und Werkstätten für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine Verbleibs- und Verlaufsstudie. Marburg: Lebenshilfe-Verlag, 398 S.

    Abstract

    "Zum einen soll das Konzept der Unterstützten Beschäftigung in den Kontext der gesellschaftlichen Arbeitssituation und des Systems der beruflichen Rehabilitation sowie des Paradigmenwechsels in der Behindertenpolitik gesetzt werden. Das Konzept der Unterstützten Beschäftigung und die methodische Vorgehensweise soll auf dem aktuellen Stand der Entwicklung zusammengefasst und die mittlerweile über zwanzigjährige Geschichte der Entwicklung von Unterstützter Beschäftigung nachgezeichnet werden. Es fehlte bislang eine aktuelle und umfassende Darstellung des Konzepts der Unterstützten Beschäftigung, seiner Methoden und Entwicklung in Deutschland. Zum anderen enthält die Dissertation eine umfangreiche Verbleibs- und Verlaufsstudie, die die langfristige Entwicklung der Arbeits- und Lebenssituation der Menschen mit Lernschwierigkeiten untersucht, die vor über fünf Jahren von Integrationsfachdiensten oder speziellen Fachkräften für berufliche Integration (FbI) der Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt wurden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation im Kontext des SGB II (2007)

    Dornette, Johanna; Schneider, Edina; Hobler, Dietmar; Rauch, Angela ; Zimmermann, Markus ; Behrens, Johann; Schubert, Michael ; Hauger, Marlies; Höhne, Anke; Hippmann, Cornelia;

    Zitatform

    (2007): Berufliche Rehabilitation im Kontext des SGB II. (IAB-Bibliothek 309), Nürnberg, 94 S.

    Abstract

    "Die explorative Implementationsstudie hat eine Untersuchung der Konsequenzen des Inkrafttretens des SGB II mit den daraus folgenden Auswirkungen auf die Förderpraxis im Rahmen der beruflichen Rehabilitation zum Ziel. Ausgangspunkt ist ein, vor allem im Jahr 2005 aufgetretener Rückgang von Eintritten in Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation. In fokussierten, leitfadengestützten Experteninterviews in Arbeitsgemeinschaften (ARGEn), Optierenden Kommunen sowie Arbeitsagenturen wurden inner- und interbehördliche prozedurale Abläufe in den Informations-, Entscheidungs- und Kommunikationsprozessen untersucht. Dem Rückgang von Maßnahmeeintritten liegt ein mehrdimensionales Ursachengeflecht zugrunde: Vor allem im Jahr 2005 war die Arbeit der neuen SGB II-Träger geprägt von organisatorischen und institutionellen Aufbauprozessen. Aufgrund der Vielzahl der Herausforderungen war eine Aufgabenhierarchisierung notwendig, wobei die finanzielle Leistungsgewährung im Vordergrund stand. Dem erhöhten Betreuungsbedarf von Personen mit spezifischen Problemlagen, zu denen auch gesundheitliche Beeinträchtigungen zählen, konnte nicht hinreichend Rechnung getragen werden. Zudem ergaben sich durch die Bildung der neuen Institutionen große personelle Umstrukturierungen. Neben einem Personalwechsel von den Agenturen und Sozialämtern in die ARGEn und Optierenden Kommunen wurde der erhöhte Personalbedarf durch die Gewinnung externer Mitarbeiter gedeckt. Dies führte zu einem überaus heterogenen Wissenshintergrund im Bereich der Arbeitsberatung und -vermittlung. Viele der (neuen) Mitarbeiter hatten Schwierigkeiten beim Erkennen und Bewerten von Rehabilitationsbedarfen, oftmals war kein rehabilitationsspezifisches Fachwissen vorhanden. Zudem ist die Handlungsmaxime der schnellstmöglichen Arbeitsintegration, wie sie in den SGB II-Institutionen verfolgt wird, nicht notwendigerweise kongruent dem Grundgedanken der beruflichen Rehabilitation. Damit würden oft die durch eine Teilnahme an Rehabilitationsmaßnahmen erhöhten Chancen einer dauerhaften Eingliederung in den Arbeitsmarkt aus dem Blick gelassen. Die zusätzliche intensive Prüfung jedes individuellen Maßnahmebedarfs nach Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten trägt ebenfalls zum Rückgang bei. Damit bekommen (in der Regel) nur diejenigen SGB II-Leistungsbezieher eine Rehabilitation, bei denen die Erfolgswahrscheinlichkeit hinreichend hoch ist. Aber auch potenzielle Rehabilitanden selbst zögern, Rehabilitationsmaßnahmen in Betracht zu ziehen. So führt die Festschreibung des finanziellen Status auf Grundsicherungsniveau über die gesamte Maßnahmedauer, welche bis zu zwei Jahre beträgt, häufig zum Verzicht der Betroffenen auf diese spezifischen Teilhabeleistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Evaluation von nachhaltigen Erfolgen bei wohnortnaher betrieblicher Erstausbildung und Reha-spezifischer Förderung durch einen Bildungsträger: Sicherung von Ergebnissen des BAR-Modellprojekts "REGIonale NEtzwerke zur beruflichen Rehabilitation (lern-) behinderter Jugendlicher (REGINE)" (2007)

    Faßmann, Hendrik; Schneider, Andreas H.; Haag, Sabine; Naidenova, Mila; Grüninger, Marco;

    Zitatform

    Faßmann, Hendrik (2007): Evaluation von nachhaltigen Erfolgen bei wohnortnaher betrieblicher Erstausbildung und Reha-spezifischer Förderung durch einen Bildungsträger. Sicherung von Ergebnissen des BAR-Modellprojekts "REGIonale NEtzwerke zur beruflichen Rehabilitation (lern-) behinderter Jugendlicher (REGINE)". (Materialien aus dem Institut für Empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg 2007/03), Nürnberg, 59 S.

    Abstract

    "Mit dem Forschungsbericht wird das Modellprojekt 'REGIonale NEtzwerke zur beruflichen Rehabilitation (lern-)behinderter Jugendlicher (REGINE)', das auf eine Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation zurückgeht, durch eine Untersuchung der Nachhaltigkeit von Ausbildungserfolgen der Teilnehmer/-innen abgeschlossen. Die Resultate belegen die Effektivität der Teilhabeleistung 'Betriebliche Berufsausbildung und rehaspezifische Förderung durch einen Bildungsträger': 62,7 % von 118 ehemaligen REGINE-Teilnehmer(inne)n gaben ein Jahr nach Prüfungsabschluss an, regulär beschäftigt zu sein, 17,8 % standen dem Arbeitsmarkt wegen Wehr-/Ersatzdienst, Elternzeit, Schule, Ausbildung oder Teilnahme an Berufsförderungsmaßnahmen nicht zur Verfügung, 11,8 % waren arbeitsuchend und 8,5 % saisonbeschäftigt oder zeitweise in Arbeit. Von den berufstätigen Rehabilitand(inn)en waren 71,3 % ausbildungsadäquat beschäftigt. Mehr als zwei Drittel der REGINE-Teilnehmer/-innen würden ihren Ausbildungsberuf auch im Nachhinein wieder wählen und mehr als 90 % - unabhängig davon, ob beschäftigt oder nicht - würden auch anderen (lern-)behinderten Jugendlichen zu dieser Teilhabeleistung raten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beiträge des Diversity und Disability Managements zur Professionalisierung der betrieblichen Rehabilitation (2007)

    Greve, Eva; Niehaus, Mathilde ;

    Zitatform

    Greve, Eva & Mathilde Niehaus (2007): Beiträge des Diversity und Disability Managements zur Professionalisierung der betrieblichen Rehabilitation. In: P. Kaune, J. Rützel & G. Spöttl (Hrsg.) (2007): Berufliche Bildung - Innovation - Soziale Integration : internationale Wettbewerbsfähigkeit, Entwicklung und Karriere, Mitgestaltung von Arbeit und Technik. 14. Hochschultage Berufliche Bildung 2006, S. 288-300.

    Abstract

    In dem Beitrag zu den 14. Hochschultagen Berufliche Bildung steht die Professionalisierung der betrieblichen Rehabilitation im Mittelpunkt. Ausgangspunkt sind die demografischen, arbeitsweltlichen und sozialrechtlichen Problemlagen der betrieblichen Rehabilitation. Zur Lösung dieser gesellschafltichen Probleme werden Professionalisierung und Managementsysteme vorgeschlagen. Die Konzepte des Diversity-Managements und des Disability-Managements werden erläutert, und am Beispiel des Ford-Konzerns wird illustriert, wie Disability-Management zur beruflichen Reintegration von Mitarbeitern nach Krankheit und behinderungsbedingen Fehlzeiten eingesetzt wird. Der Stand der Professionalisierung von Disability-Management wird anhand unterschiedlicher Kriterien (Zentralwertbezogenheit, Berufsverband, Sozialprestige, Autonomie, Expertenschaft, Berufsethos, Biografizität) eingeschätzt. Die Professionalisierung von Disability-Management ist in Deutschland weiter fortgeschritten als bei Diversity-Management. Vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften wird eine Aus- und Weiterbildung zum Disability-Manager angeboten, die sich an die kanadische Konzeption des Disability-Managements anlehnt. Diversity-Management wird eher als übergeordneter Ansatz verstanden, der eine Unternehmenskultur der betrieblichen Rehabilitation fördert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Challenges in disability management of long-term sick workers (2007)

    Hedlund, Marianne ; Landstad, Bodil J. ; Wendelborg, Christian ;

    Zitatform

    Hedlund, Marianne, Bodil J. Landstad & Christian Wendelborg (2007): Challenges in disability management of long-term sick workers. In: International Journal of Disability Management Research, Jg. 2, H. 2, S. 47-56. DOI:10.1375/jdmr.2.2.47

    Abstract

    "In Norway various welfare state authorities assist in disability management (DM) of long-term sick workers. This study provides empirical-based knowledge about the Norwegian DM process. The data are based on focus-group interviews with health care providers and case-workers in welfare state authorities. A key issue outlined in this article is that long-term sick workers can easily become 'stuck' in the rehabilitation system. The focus is on topics that can explain difficulties of re-employing long-term sick workers. Furthermore, we look at what challenges are typical for DM of these workers in Norway, with respect to re-employment issues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zur Eingliederung von Rehabilitanden in das Erwerbsleben nach Umschulung in Berufsförderungswerken: ein Prognosemodell (2007)

    Köster, Torsten; Fehr, M.; Slesina, Wolfgang;

    Zitatform

    Köster, Torsten, M. Fehr & Wolfgang Slesina (2007): Zur Eingliederung von Rehabilitanden in das Erwerbsleben nach Umschulung in Berufsförderungswerken. Ein Prognosemodell. In: Die Rehabilitation, Jg. 46, H. 5, S. 258-265. DOI:10.1055/s-2007-991140

    Abstract

    "Berufliche Rehabilitationsmaßnahmen bezwecken die Integration der Teilnehmer in das Erwerbsleben. In diesem Beitrag werden zentrale Ergebnisse einer Evaluationsstudie über berufliche Umschulungsmaßnahmen für Rehabilitanden vorgestellt. Ein wesentliches Untersuchungsziel bestand in der Identifizierung von prognostischen Faktoren der erfolgreichen beruflichen Eingliederung nach der Maßnahme. Drei Berufsförderungswerke beteiligten sich an dieser Kohortenstudie mit fünf Erhebungszeitpunkten. Indikatoren der Prozess- und Ergebnisqualität der zweijährigen Ausbildungsmaßnahmen wurden durch schriftliche Befragungen der Rehabilitanden gewonnen. Ausgehend von ihren Angaben bei Beginn der Maßnahme wurde ein Prognosemodell über die berufliche Integration der Teilnehmer ein Jahr nach Ausbildungsende erstellt. Ein Jahr nach Ausbildungsende waren 55% der Teilnehmer wieder erwerbstätig (abhängig beschäftigt oder selbständig). Das logistische Regressionsmodell zur Prognose der Rückkehr in das Erwerbsleben ergab sechs relevante Merkmale; damit konnten 77% der Integration bzw. Nichtrückkehr in Erwerbsarbeit für den Zeitpunkt 12 Monate nach Maßnahmeende korrekt vorausgesagt werden. Als wichtigster Prognosefaktor erwies sich die Arbeitsmarktsituation am Wohnort der Rehabilitanden. Weitere signifikante Merkmale waren Kontrollüberzeugung, Schulabschluss, Beeinträchtigung durch Schmerz, wahrgenommene soziale Unterstützung, Art des Umschulungsberufs. Weder das Merkmal Familienstand noch der Grad der Behinderung (GdB) trugen signifikant zur Prädiktion der beruflichen Eingliederung bei. Alter und Geschlecht waren nur in der univariaten Analyse bedeutsam. Es wurden mehrere Merkmale identifiziert, die wesentlich zur Prognose der beruflichen Integration nach zweijähriger beruflicher Umschulung beitragen. Manche dieser Merkmale wie Kontrollüberzeugung oder wahrgenommene soziale Unterstützung könnten Ansatzpunkte für spezifische unterstützende Maßnahmen bilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wiedereingliederungstherapie in das Erwerbsleben für depressiv/psychosomatisch kranke Erwerbstätige mit initial stabiler Erwerbsbiografie (2007)

    Poersch, Marius;

    Zitatform

    Poersch, Marius (2007): Wiedereingliederungstherapie in das Erwerbsleben für depressiv/psychosomatisch kranke Erwerbstätige mit initial stabiler Erwerbsbiografie. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 42, H. 4, S. 228-235.

    Abstract

    "Eine Wiedereingliederungstherapie ins Erwerbsleben (WE-Therapie) für depressiv erkrankte Erwerbstätige ist eine pragmatische Grundhaltung aller Beteiligten im Case Management (KM) mit dem zuständigen Versicherer. Sie ist sektorenübergreifend und immer eine individuelle Mischung aus (a) kurativer- und Rehamedizin verschiedener Fachrichtungen, (b) integrativer Psychotherapie, 'verschiedener Schulen', (c) modernem CM, und (d) coachenden Elementen. Die WE-Therapie hat einen Leitsatz und klare Schnittstellen zu Vorbehandlern, Betriebsärzten, Gesellschaftsärzten, MDK und Gutachtern der einzelnen Versicherungsträgern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation in Deutschland im Spannungsfeld der Sozialgesetzbücher II, III und IX (2007)

    Rauch, Angela ; Dornette, Johanna;

    Zitatform

    Rauch, Angela & Johanna Dornette (2007): Berufliche Rehabilitation in Deutschland im Spannungsfeld der Sozialgesetzbücher II, III und IX. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2007): Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitation : 16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin (DRV-Schriften, 72), S. 281-282.

    Abstract

    Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse einer im Auftrag des IAB von der Universität Halle-Wittenberg durchgeführten qualitativen Implementationsstudie. Im Rahmen dieser Studie erfolgte mittels Experteninterviews eine detaillierte Untersuchung der Konsequenzen des Inkrafttretens des SGB II und den daraus folgenden Auswirkungen auf die Förderpraxis im Rahmen der beruflichen Rehabilitation. In den Interviews wurden besonders die alltäglichen Arbeitsroutinen hinsichtlich der Identifizierung von und des Umgangs mit potentiellen Rehabilitanden bzw. die Regelmäßigkeiten hinter den Entscheidungsprozessen für oder gegen berufliche Rehabilitation thematisiert. Ein weiteres Anliegen der Studie war die Wahrnehmung der Sozialstaatsreform durch die Vermittler und ihre Bewertung der Auswirkungen dieser Reform für die berufliche Rehabilitation. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Umstrukturierung des Hilfesystems zu großen Schwierigkeiten, v. a. im Bereich der beruflichen Rehabilitation geführt hat. Dies gilt vor allem für die Kommunikation zwischen den 'alten' und 'neuen' Vermittlungsinstitutionen. Außerdem limitieren finanzielle Einschränkungen die Wahlmöglichkeiten von Vermittlern. Dazu kommt eine Implementierung von Controllingsystemen, die durch die Konzentration auf die Effizienz von Maßnahmen eine zunehmende Selektivität in der Allokation von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik bewirkt. In Konsequenz dessen war und ist das System der beruflichen Rehabilitation weitreichenden Veränderungen ausgesetzt. Dabei stellen diese offenbar kein vorübergehendes Symptom der Implementierungsphase des SGB II dar, sondern ein sich verfestigendes strukturelles Phänomen, das weiterhin Auswirkungen auf die berufliche Rehabilitation und in Folge auf die weitere Arbeitsmarktintegration haben wird. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Wirkungsorientierte Evaluation in der beruflichen Rehabilitation (2007)

    Schmidt, Christof;

    Zitatform

    Schmidt, Christof (2007): Wirkungsorientierte Evaluation in der beruflichen Rehabilitation. (IQPR Forschungsbericht 05/2007), Köln, 115 S.

    Abstract

    Der Verfasser behandelt zunächst den sozialpolitischen Kontext der wirkungsorientierten Evaluation und die aktuellen Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation in Deutschland. Er stellt dann ein Wirkungsmodell der beruflichen Rehabilitation vor, dessen Kernstück vier Wirkungscluster innerhalb des Versorgungssystems und drei unterschiedliche Effekttiefen zur Differenzierung der Wirkungen sind. Das Modell liefert einen Beitrag zur Wissensintegration wirkungsorientierter Evaluationsforschung. Ein kurzer Überblick über den Stand der Evaluationsforschung in der beruflichen Rehabilitation macht Stärken und Schwächen der bestehenden Forschungslandschaft deutlich. Im Folgenden steht mit dem Thema Wiedereingliederung eine zentrale intendierte Wirkung beruflicher Rehabilitation im Mittelpunkt. Im Rahmen einer Längsschnittstudie werden personale Einflussfaktoren der Wiedereingliederung in Arbeit herausgearbeitet. Unterschiede zwischen erwerbstätigen und arbeitslosen Rehabilitanden auf der Einstellungs- und Verhaltensebene werden sichtbar gemacht. Die Arbeit verweist abschließend auf Ansatzpunkte zur Förderung beruflicher Wiedereingliederung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Struktur- und Prozessänderungen in der beruflichen Rehabilitation nach der Einführung des SGB II: eine qualitative Implementationsstudie (2007)

    Schubert, Michael ; Behrens, Johann; Zimmermann, Markus ; Hippmann, Cornelia; Hauger, Marlies; Hobler, Dietmar; Schneider, Edina; Höhne, Anke;

    Zitatform

    Schubert, Michael, Johann Behrens, Marlies Hauger, Cornelia Hippmann, Dietmar Hobler, Anke Höhne, Edina Schneider & Markus Zimmermann (2007): Struktur- und Prozessänderungen in der beruflichen Rehabilitation nach der Einführung des SGB II. Eine qualitative Implementationsstudie. In: J. Dornette & A. Rauch (Hrsg.) (2007): Berufliche Rehabilitation im Kontext des SGB II (IAB-Bibliothek, 309), S. 7-83.

    Abstract

    "Die explorative Implementationsstudie hat eine Untersuchung der Konsequenzen des Inkrafttretens des SGB II mit den daraus folgenden Auswirkungen auf die Förderpraxis im Rahmen der beruflichen Rehabilitation zum Ziel. Ausgangspunkt ist ein, vor allem im Jahr 2005 aufgetretener Rückgang von Eintritten in Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation. In fokussierten, leitfadengestützten Experteninterviews in Arbeitsgemeinschaften (ARGEn), Optierenden Kommunen sowie Arbeitsagenturen wurden inner- und interbehördliche prozedurale Abläufe in den Informations-, Entscheidungs- und Kommunikationsprozessen untersucht. Dem Rückgang von Maßnahmeeintritten liegt ein mehrdimensionales Ursachengeflecht zugrunde: Vor allem im Jahr 2005 war die Arbeit der neuen SGB II-Träger geprägt von organisatorischen und institutionellen Aufbauprozessen. Aufgrund der Vielzahl der Herausforderungen war eine Aufgabenhierarchisierung notwendig, wobei die finanzielle Leistungsgewährung im Vordergrund stand. Dem erhöhten Betreuungsbedarf von Personen mit spezifischen Problemlagen, zu denen auch gesundheitliche Beeinträchtigungen zählen, konnte nicht hinreichend Rechnung getragen werden. Zudem ergaben sich durch die Bildung der neuen Institutionen große personelle Umstrukturierungen. Neben einem Personalwechsel von den Agenturen und Sozialämtern in die ARGEn und Optierenden Kommunen wurde der erhöhte Personalbedarf durch die Gewinnung externer Mitarbeiter gedeckt. Dies führte zu einem überaus heterogenen Wissenshintergrund im Bereich der Arbeitsberatung und -vermittlung. Viele der (neuen) Mitarbeiter hatten Schwierigkeiten beim Erkennen und Bewerten von Rehabilitationsbedarfen, oftmals war kein rehabilitationsspezifisches Fachwissen vorhanden. Zudem ist die Handlungsmaxime der schnellstmöglichen Arbeitsintegration, wie sie in den SGB II-Institutionen verfolgt wird, nicht notwendigerweise kongruent dem Grundgedanken der beruflichen Rehabilitation. Damit würden oft die durch eine Teilnahme an Rehabilitationsmaßnahmen erhöhten Chancen einer dauerhaften Eingliederung in den Arbeitsmarkt aus dem Blick gelassen. Die zusätzliche intensive Prüfung jedes individuellen Maßnahmebedarfs nach Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten trägt ebenfalls zum Rückgang bei. Damit bekommen (in der Regel) nur diejenigen SGB II-Leistungsbezieher eine Rehabilitation, bei denen die Erfolgswahrscheinlichkeit hinreichend hoch ist. Aber auch potenzielle Rehabilitanden selbst zögern, Rehabilitationsmaßnahmen in Betracht zu ziehen. So führt die Festschreibung des finanziellen Status auf Grundsicherungsniveau über die gesamte Maßnahmedauer, welche bis zu zwei Jahre beträgt, häufig zum Verzicht der Betroffenen auf diese spezifischen Teilhabeleistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unemployment duration and disability: evidence from Portugal (2007)

    Sciulli, Dario ; Vieira, José Cabral; Menezes, Antonio Gomes de;

    Zitatform

    Sciulli, Dario, Antonio Gomes de Menezes & José Cabral Vieira (2007): Unemployment duration and disability. Evidence from Portugal. (IZA discussion paper 3028), Bonn, 22 S.

    Abstract

    "In this paper we use Portuguese data on individual (multiple) unemployment spells and apply semi-parametric duration models to investigate the effects of different types of disabilities on (re)employment probabilities. We find that disabled persons with muscular, skeletal, geriatric and sensorial problems experience the longest unemployment spells. Organic (blind, deaf or linguistic) disabilities also significantly reduce the probability of finding a job, while intellectual or psychological disabilities do not. We also find that having previous employment experience and vocational training raise the probability of leaving unemployment into employment. Negative duration dependence and unobserved heterogeneity are also found in the data. Policies that seek to promote job accessibility should take into account the heterogeneous nature of the effects of different disabilities on reemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Verzahnte Ausbildung: Erkenntnisse und Perspektiven für die berufliche Rehabilitation (2007)

    Seyd, Wolfgang; Seyd, Wolfgang; Noppenberger, Stefan; Stieper, Olaf; Schulz, Katrin; Glenz, Volker; Schlottau, Walter; Vollmers, Burkhard; Vollmers, Burkhard; Bachmeier, Otto; Aretz, Henry; Bleck, Christian; Sturm, Hartmut; Schulz, Katrin; Fink, Armin; Conrad, Oliver;

    Zitatform

    Seyd, Wolfgang, Burkhard Vollmers & Katrin Schulz (Hrsg.) (2007): Verzahnte Ausbildung. Erkenntnisse und Perspektiven für die berufliche Rehabilitation. (Studien zur Berufspädagogik 25), Hamburg: Kovac, 148 S.

    Abstract

    "Früher war das klar getrennt: Betriebliche Ausbildung war Ausbildung im Betrieb, außerbetriebliche Ausbildung war Ausbildung in einer besonderen Bildungsstätte. Das hat sich grundlegend geändert. Bildungsstätten suchen die Kooperation mit Betrieben. So auch die Berufsbildungswerke als Spezialeinrichtungen für die Ausbildung behinderter Jugendlicher. Seit drei Jahren gibt es dazu den Modellversuch 'Verzahnte Ausbildung METRO Group mit Berufsbildungswerken' (VAMB). Zum 1.1.2005 wurde der Modellversuch in den Kreis der vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung im Rahmen der Initiative 'job - Jobs ohne Barrieren' unterstützten Projekte aufgenommen. Die vom Bundesministerium geförderte wissenschaftliche Begleitung wurde der Universität Hamburg übertragen. Das Projekt gestaltete sich so erfolgreich, dass ein deutlich erweitertes Nachfolgeprojekt bewilligt wurde. An die Nahtstelle zwischen neuem und altem Projekt, am 29.3.2007, wurde eine Fachtagung mit Doppelcharakter platziert: Ergebnisse und Erkenntnisse aus der ersten Modellversuchsphase, Konzept und Ausblick auf die zweite. Die Fachbeiträge und Workshops rankten sich um die Kernfragen des Modellversuchs: Wie ist 'verzahnte Ausbildung' zu gestalten, damit Jugendliche erfolgreich in Arbeit integriert werden? Welche Kompetenzen müssen sie erwerben, und wie misst man diese? Wie können Unternehmen und Bildungsträger kooperative Ausbildungen im Behindertenbereich erfolgreich initiieren und durchführen? Der Tagungsband bietet neben Konzeptklärung und Diskussion von Forschungsergebnissen viele praktische Hinweise für Ausbilder, Pädagogen und Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktivität und Teilhabe: Wirksamkeit berufsbezogener Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung (2007)

    Streibelt, Marco ;

    Zitatform

    Streibelt, Marco (2007): Aktivität und Teilhabe. Wirksamkeit berufsbezogener Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung. (Forschung, Innovation und Effizienz im Gesundheitswesen 1), Lengerich: Pabst Science Publishers, 182 S.

    Abstract

    "Der vorliegende erste Band der wissenschaftlichen Reihe 'Forschung, Innovation und Effizienz im Gesundheitswesen' beschäftigt sich mit der Evaluation einer beruflich orientierten medizinischen Rehabilitation bei Patienten mit Muskel-Skelett-Erkrankungen. Im ersten Teil des Buches wird zunächst eine Einordnung der medizinisch beruflich orientierten Rehabilitation (MBO-R) in das bio-psycho-soziale Krankheitsfolgenmodell der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgenommen. Aufbauend auf diese theoriegestützte Charakteristik von MBO-R erfolgt eine Darstellung des auf nationaler und internationaler Ebene erreichten Entwicklungsstandes berufsbezogener Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation. Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Darstellung und Beschreibung des untersuchten MBO-Modells, welches in der Klinik Niedersachsen in Bad Nenndorf angeboten wird, dem Studiendesign der empirischen Untersuchung sowie der Analyse der mit diesem spezifischen MBO-Modell erreichten Ergebnisse. Die Überprüfung der Überlegenheit des MBO-Modells gegenüber der herkömmlichen medizinischen Rehabilitation erfolgt mit einem randomisierten Kontrollgruppendesign (RCT). Damit wird zum momentanen Zeitpunkt erstmalig der Erfolg einer berufsbezogenen Maßnahme in der orthopädischen Rehabilitation in Deutschland durch ein experimentelles Design nachgewiesen, ein methodischer Anspruch, dem sich zukünftige Evaluationsstudien in der Reha-Forschung nicht entziehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Tendenzen des Arbeitsmarktes und das Bedingungsgefüge der beruflichen Teilhabe (2007)

    Stöpel, Frank;

    Zitatform

    Stöpel, Frank (2007): Aktuelle Tendenzen des Arbeitsmarktes und das Bedingungsgefüge der beruflichen Teilhabe. In: Sonderpädagogik, Jg. 37, H. 2/3, S. 89-97.

    Abstract

    "Es wird ein Modell vorgestellt, das die berufliche Teilhabe als Produkt der individuellen Disposition, der Bedingungen des Arbeitsmarktes und den Erwartungen der Arbeitsgeber beschreibt. Anhand exemplarischer Belege werden die Zusammenhänge erläutert. Abschließend werden beispielhafte Entwicklungs-Möglichkeiten für die berufliche Rehabilitation aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation im Wandel von Arbeitswelt und Gesellschaft (2007)

    Zelfel, Rudolf C.;

    Zitatform

    Zelfel, Rudolf C. (2007): Berufliche Rehabilitation im Wandel von Arbeitswelt und Gesellschaft. Bamberg, 223 S.

    Abstract

    "Die Rehabilitation in Deutschland wurde im Jahr 2001 zwei wesentlichen Änderungen unterworfen, die oft als Paradigmenwechsel bezeichnet werden. Das neue SGB IX setzt 'Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft' als Ziel für alle Leistungen des Sozialstaates für Menschen mit Behinderungen. Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO legt ein bio-psycho-soziales Menschenbild zu Grunde und klassifiziert die Teilhabe unter Berücksichtigung von gesellschaftlichen und persönlichen Kontextfaktoren. Berufliche Rehabilitation hat das Ziel, Menschen mit Behinderungen durch ein eigenes Einkommen ein möglichst selbstbestimmtes Leben ohne Abhängigkeit von sozialen oder mildtätigen Leistungen zu ermöglichen. Diese Zielsetzung wird historisch in drei Bewegungen identifiziert: der Hilfsschulbewegung, der Krüppelfürsorge und im Aufbau beruflicher Rehabilitation in der Bundesrepublik. Derzeit werden etwa 9,4 Mrd. Euro für berufliche Rehabilitation aufgewendet. Eine sekundäranalytische Datenauswertung bis zu 15 Jahren ergibt: Eine einheitliche Bewilligungspraxis lässt sich nicht feststellen. Bis zum Jahre 2004 sind kontinuierliche Steigerungen bei den Maßnahme-, Teilnehmerzahlen und den Aufwendungen zu verzeichnen. Die weitaus meisten Leistungen werden in Rehabilitationseinrichtungen erbracht. Betriebliche Lernorte haben nur marginale Bedeutung. Der Paradigmenwechsel des SGB IX hat weder zu einer Veränderung in der Leistungsauswahl noch zur Entstehung neuer Leistungsformen geführt. Im IQPR-Konzept wird ein Konzept zur Qualitätssicherung bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben entwickelt, das das Ziel der Selbstbestimmung und gleichberechtigten Teilhabe zugrunde legt. Die Teilhabeleistung wird in sechs Kernprozessen mit den Elementen ICF orientierte Beschreibung, Assessment, Dialogorientierung, Teilhabeplan/Dokumentation und Orientierung an betrieblicher Eingliederung abgebildet. Hiermit können alle Leistungen trägerübergreifend beschrieben werden. Es bietet einen Ansatz zur Beurteilung von Ergebnisqualität und eine trägerübergreifende Grundlage für Leistungsauswahl, Steuerung. und einheitliche Praxis unter Beteiligung der Betroffenen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Rehabilitationsträgerübergreifende Messung der Ergebnisqualität von beruflichen Bildungsmaßnahmen (2006)

    Bestmann, A.; Erbstößer, S.; Zollmann, P.; Rauch, Angela ; Rothe, G.;

    Zitatform

    Bestmann, A., S. Erbstößer, G. Rothe, P. Zollmann & Angela Rauch (2006): Rehabilitationsträgerübergreifende Messung der Ergebnisqualität von beruflichen Bildungsmaßnahmen. In: Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin (Hrsg.) (2006): Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien : 15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth. Tagungsband, S. 90-92.

    Abstract

    Die Rehabilitationsträger, Unfallversicherung, Bundesagentur für Arbeit und Gesetzliche Rentenversicherung (Deutsche Rentenversicherung), leisten nach SGB IX berufliche Bildungsmaßnahmen, um eine dauerhafte (Wieder-) Eingliederung der Rehabilitand/innen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erreichen. Unter dieser Zielsetzung erarbeiteten die Rehabilitationsträger in Zusammenarbeit mit den Vertretern von Berufsförderungs- und -bildungswerken ein trägerübergreifendes Konzept zur Messung des Erfolgs von beruflichen Bildungsmaßnahmen. Zentrale Inhalte des Konzepts sind u. a. Datenauswertungen mit Einrichtungsvergleichen (Einrichtungstypen, einzelne Einrichtungen) und Rückmeldungen der eigenen Ergebnisse an die Rentenversicherungsträger und beruflichen Bildungseinrichtungen. Der Beitrag präsentiert, basierend auf dem gemeinsamen Auswertungskonzept, erste empirische, rehabilitationsträgerübergreifende Ergebnisse. Die Datengrundlage der dargestellten Auswertungen bilden prozessproduzierte Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung (VDR, 2001) und der Unfallversicherung in der gewerblichen Wirtschaft von Rehabilitand/innen, die ihre berufliche Bildungsmaßnahme (Teilausbildung, Vollausbildung) 2000 beendeten (Vollerhebung aller Teilnehmer/innen). Als beruflich integriert werden alle Rehabilitand/innen definiert, die mindestens einmal für einen Monat versicherungspflichtig beschäftigt waren. Die Auswertungsergebnisse zeigen, dass von den Versicherten der Rentenversicherung nach 12 Monaten 70 Prozent zumindest einmal beruflich eingegliedert waren, bei der Unfallversicherung waren es zu diesem Zeitpunkt 81 Prozent. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft (2006)

    Brand, Willi; Lüdtke, Jürgen; Maaßen, Joachim; Laumann, Karl Josef; Sand, Werner van de; Aretz, Henry; Schulz, Rainer; Eggerer, Reiner; Niehaus, Mathilde ; Fiedler, Georg; Otte, Werner; Kipp, Martin; Reetz, Lothar; Brand, Willi; Riedel, Hans-Peter; Fink, Armin; Schulze, Hartmut; Ellger-Rüttgardt, Sieglind; Thrun, Manfred; Seyd, Wolfgang; Tramm, Tade;

    Zitatform

    (2006): Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft. (Arbeit - Bildung - Gesellschaft 14), Hamburg: Feldhaus Verlag, 199 S.

    Abstract

    "Das Spannungsfeld beruflicher Rehabilitation in Politik, Praxis und Wissenschaft kennzeichnet einerseits die Ebenen auf denen sich die berufliche Rehabilitation Jugendlicher und Erwachsener seit dem Aktionsprogramm der sozial-liberalen Koalition von 1969 entwickeln und behaupten musste; andererseits beschreibt es die Bereiche in denen Wolfgang Seyd in nunmehr mehr als 30 Jahren große Verdienste um die berufliche Rehabilitation und das Wohl behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen erworben hat.
    Mit Blick auf die Inhalte seiner jahrzehntelangen Arbeit in Wissenschaft und Praxis entstand der Titel dieser Festschrift für Wolfgang Seyd. Die Spanne der Beiträge reicht von der sozialpolitischen Perspektive der Eingliederung von Menschen mit Behinderung über Aspekte der Organisationsentwicklung in Einrichtungen beruflicher Rehabilitation bis hin zu Fragen der Kompetenzentwicklung behinderter Jugendlicher im Spannungsfeld von Bildungsvoraussetzungen und Arbeitsmarktanforderungen. Insofern gibt dieses Buch Einblicke in die aktuelle Diskussion der beruflichen Rehabilitation in Deutschland und zeigt Perspektiven ihrer zukünftigen Ausgestaltung auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wie wirkt berufliche Rehabilitation und Integration psychisch kranker Menschen?: Ergebnisse einer kontrollierten Studie (2006)

    Brieger, Peter; Hühne, Michael; Gawlik, Bertold; Galvao, Anja; Watzke, Stefan ;

    Zitatform

    Brieger, Peter, Stefan Watzke, Anja Galvao, Michael Hühne & Bertold Gawlik (2006): Wie wirkt berufliche Rehabilitation und Integration psychisch kranker Menschen? Ergebnisse einer kontrollierten Studie. (Forschung für die Praxis - Hochschulschriften), Bonn: Psychiatrie-Verlag, 142 S.

    Abstract

    "'Jeder Mensch will nötig sein' - dieser oft zitierte Satz beschreibt die hohe Bedeutung sinnvoller Tätigkeit für die soziale und psychische Befindlichkeit eines jeden Menschen. Dennoch sind es gerade die besonders empfindlichen, verletzbaren Menschen mit psychischen Erkrankungen, die die geringsten Chancen zur beruflichen Verwirklichung haben. Die Gründe liegen nicht nur in der gegenwärtigen Wirtschaftslage und der hohen Arbeitslosigkeit, sondern auch in der nach wie vor nicht gegebenen Gleichstellung somatisch und psychisch Erkrankter. Vor diesem Hintergrund hat sich die Diskussion um die verschiedenen Formen der Rehabilitation in den letzten Jahren immer mehr verstärkt und differenziert. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Wirkung beruflicher Rehabilitation unter folgender Fragestellung:
    Kann berufliche Rehabilitation auch heute noch die Chancen psychisch Kranker auf Beschäftigung erhöhen?
    Welche positiven und negativen Wirkfaktoren für den Rehabilitationserfolg gibt es?
    Was geschieht während des Reha-Prozesses an förderlichen und Hemmenden Aspekten?
    Welche Rolle spielt die berufliche Reha im Gesamtrahmen psychiatrischer Versorgung?
    Im Ergebnis können die Autoren differenziert die Wirksamkeit rehabilitativer Maßnahmen auf Funktionsniveau und berufliche Situation der betroffenen Menschen nachweisen. Daraus entwickeln sie die Forderung, Rehabilitation zum integrativen und verbindlich planbaren Bestandteil gemeindepsychiatrischer Versorgung im Rahmen einer personenzentrierten, integrierten Behandlungs- und Rehabilitationsplanung zu machen. Ein weiteres Ergebnis besteht in der Forderung, medizinische Leistungen als Teil der beruflichen Rehabilitation zu betrachten, da Veränderungen auf der Ebene der Krankheitssymptome direkten Einfluss auf den Rehabilitationsverlauf haben bis hin zum Abbruch der Maßnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation in Nordeuropa und Deutschland (2006)

    Deck, Ruth; Müller-Fahrnow, Werner; Perk, Joep; Glaser-Möller, Nathalie; Prins, Rienk; Buschmann-Steinhage, Rolf; Raetzell, Hans-Egon; Landau, Kurt; Schmeling-Kludas, Christoph; Wikström, Juhani; Slesina, Wolfgang; Irmscher, Jochen; Streibelt, Marco ; Bürger, Wolfgang ; Thiele, Bernd; Lewerenz, Mario; Tofte, Jan;

    Zitatform

    Deck, Ruth & Nathalie Glaser-Möller (Hrsg.) (2006): Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation in Nordeuropa und Deutschland. Lage: Jacobs, 151 S.

    Abstract

    "Deutschland verfügt über ein gutes System der medizinischen Rehabilitation und kann auf umfangreiche Interventionsmöglichkeiten bei verminderter oder bedrohter Erwerbsfähigkeit zurückgreifen. Dennoch sind deren Wirkungen auf die Wiedereingliederung von chronisch kranken Patienten mit langer Arbeitsunfähigkeit in das Erwerbsleben begrenzt. Diese Erfahrungen teilen andere europäische Länder. Zu erfolgversprechenden Interventionen gehören der frühzeitige Zugang zur Reha sowie eine bessere Verzahnung der Rehabilitation mit dem Gesundheits- und Wiedereingliederungsmanagement im Betrieb. In Deutschland werden in der letzten Zeit im Rahmen von Forschungsprojekten mit Erfolg neue, stärker auf den Arbeitsplatz orientierte Konzepte der medizinischen Rehabilitation erprobt. Das Buch bietet die Gelegenheit, über vorliegende Erfahrungen und neue Wege in der beruflichen Orientierung der medizinischen Rehabilitation in den nordeuropäischen Ländern und in Deutschland nachzudenken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhaltsverzeichnisse: Einführung Vorwort (7);
    Ruth Deck, Nathalie Glaser-Möller: Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Einführung in den Band (9-13);
    Hans-Egon Raetzell: Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation - Einführung in das Thema (15-16);
    Bernd Thiele. Nathalie Glaser-Möller: Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation aus der Sicht der Deutschen Rentenversicherung Nord (17-21);
    Rolf Buschmann-Steinhage: Die beruflich orientierte Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung - ein Überblick (23-33);
    Mario Lewerenz: Vergleich der Rehabilitationssysteme in Deutschland und in den nordeuropäischen Ländern (35-53);
    Systeme und Wege zur Wiedereingliederung chronisch kranker Patienten
    Rienk Prins: Wiedereingliederung chronisch kranker Patienten in den Niederlanden -Entwicklungen und Erfahrungen (55-63);
    Joep Perk: Rückkehr zur Arbeit bei Patienten mit einer Herzerkrankung - die schwedische Erfahrung (65-71);
    Juhani Wikström: Management von Frühberentung - Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz und berufliche Rehabilitation (73-82);
    Wolfgang Slesina: Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation, um die Rückkehr zur Arbeit zu unterstützen (83-100);
    Praktische berufliche Orientierung in der Reha-Einrichtung
    Kurt Landau: Aufbau einer beruflich orientierten Rehabilitation - Erfahrungen aus einem Projekt mit der Bavaria-Klinik (101-111);
    Jochen Innscher, Marco Streibelt, Werner Müller-Fahrnow: MBO - Ablauf in der Reha-Klinik Niedersachsen und Ergebnisse der externen Evaluation (113-126);
    Jan Tofte: Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation nach einer Krebserkrankung in Dänemark (127-134);
    Christoph Schneling-Kludas, Wolfgang Bürger: Beruflich orientierte Rehabilitation bei sozialmedizinischen Problempatienten in der Psychosomatik (135-143);
    Zusammenfassung und Ausblick
    Nathalie Glaser-Möller, Ruth Deck: Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation - Zusammenfassende und abschließende Bemerkungen (145-148).

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  • Literaturhinweis

    Damit fertig werden, das Beste herausholen und es irgendwie schaffen: Beiträge zur Fachtagung "Physisch und psychisch beeinträchtigte Personen am Arbeitsmarkt" vom 15. März 2005 in Wien (2006)

    Egger-Subotitsch, Andrea; Steiner, Karin; Sturm, René; Reiterer, Barbara; Kreiml, Thomas; Weber, Maria E.; Meng, Karin;

    Zitatform

    Egger-Subotitsch, Andrea & René Sturm (Hrsg.) (2006): Damit fertig werden, das Beste herausholen und es irgendwie schaffen. Beiträge zur Fachtagung "Physisch und psychisch beeinträchtigte Personen am Arbeitsmarkt" vom 15. März 2005 in Wien. (AMS report 49), Wien: Communicatio Kommunikations- und PublikationsgmbH, 75 S.

    Abstract

    "Der AMS report 49 beinhaltet Beiträge anläßlich einer von der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich gemeinsam mit der Caritas Österreich veranstalteten Fachtagung. Den Veranstaltern war es ein Anliegen, durch die Tagung einen kritischen Austausch von VertreterInnen aus REHA-Forschung und REHA-Praxis über die Situation von RehabilitandInnen am Arbeitsmarkt zu fördern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stand der Qualitätssicherung in der Rehabilitation der gesetzlichen Rentenversicherung (2006)

    Egner, Uwe; Gerwinn, Hans; Buschmann-Steinhage, Rolf;

    Zitatform

    Egner, Uwe, Hans Gerwinn & Rolf Buschmann-Steinhage (2006): Stand der Qualitätssicherung in der Rehabilitation der gesetzlichen Rentenversicherung. In: Die Rehabilitation, Jg. 45, H. 4, S. 221-231.

    Abstract

    "Zehn Jahre nach Einführung des Qualitätssicherungsprogramms der Rentenversicherung ist Qualitätssicherung fester Bestandteil des Rehabilitationssystems in Deutschland. Rehabilitationseinrichtungen und Leistungsträger erhalten eine regelmäßige, aussagekräftige Berichterstattung zur Qualitätssicherung, die zur Steigerung der Qualität der Rehabilitation geführt hat. Seit 2001 bestehen gesetzliche Regelungen zur Qualitätssicherung nach § 20 Abs. 1 Sozialgesetzbuch IX. Das Programm für die stationäre medizinische Rehabilitation wird ständig weiterentwickelt, aktuell durch eine Optimierung der Patientenbefragung und die Einbeziehung von Prozessleitlinien. Neu- und Weiterentwicklungen etwa in der ambulanten medizinischen Rehabilitation und der stationären medizinischen Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen werden zwischen den Rehabilitationsträgern aus Renten- und Krankenversicherung abgestimmt. Im Bereich Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben wurde mit dem Aufbau der Qualitätssicherung begonnen. Nach der Erstellung eines Rahmenkonzepts befassen sich erste Aktivitäten unter Berücksichtigung der Vielfalt der Leistungsarten mit einer Rehabilitandenbefragung, der Evaluation des Integrations- und Förderplans und Analysen zum Eingliederungserfolg als wichtigstem Parameter der Ergebnisqualität. Externe Qualitätssicherung dient auch der Intensivierung des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements. Künftig ist vorgesehen, dass die Einrichtungen nachweisen, dass ihr internes Qualitätsmanagement bereitgestellte Informationen entsprechend nutzt. Welchen Weg eine Rehabilitationseinrichtung wählt, um ihre Leistungsfähigkeit insgesamt zu verbessern, verbleibt ihre eigene Entscheidung. Einrichtungsbezogene Ergebnisse des Qualitätssicherungsprogramms sollen mittelfristig allen Interessierten und insbesondere den Versicherten zugänglich gemacht werden. Ziel ist es, aus den Ergebnissen der Qualitätssicherungsprogramme perspektivisch deutlichere Konsequenzen für die Belegung und Vergütung von Rehabilitationseinrichtungen zu ziehen. Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement werden auch künftig wichtige Argumente in der sozialpolitischen Diskussion um die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corporate integration agreements and their function in disability management (2006)

    Niehaus, Mathilde ; Bernhard, Dörte;

    Zitatform

    Niehaus, Mathilde & Dörte Bernhard (2006): Corporate integration agreements and their function in disability management. In: International Journal of Disability Management, Jg. 1, H. 1, S. 42-51. DOI:10.1375/jdmr.1.1.42

    Abstract

    "The idea of corporate integration of people with disabilities, who often have become impaired in the course of their working career, has been reinforced by the German Social Code Book IX. With the implementation of the Section 83 and 84.2, preventive approaches such as integration agreements have put the emphasis on the role of social partners in the disability management process, that is, on to the employers' representative, the representative body of the disabled employees and the Works Council. A sectoral case study of the automotive industry, funded by the German government, was conducted to evaluate the integration agreement, using both quantitative and qualitative data. This article explores the goal-setting function of the integration agreement and its role in the management process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation in Bewegung: Herausforderungen und Perspektiven (2006)

    Schmidt, Christoph; Froböse, I.; Schian, Hans-Martin;

    Zitatform

    Schmidt, Christoph, I. Froböse & Hans-Martin Schian (2006): Berufliche Rehabilitation in Bewegung. Herausforderungen und Perspektiven. In: Die Rehabilitation, Jg. 45, H. 4, S. 194-202.

    Abstract

    "Es werden die Herausforderungen für die berufliche Rehabilitation aufgrund der Erosion der finanziellen Basis des Sozialsystems, der Veränderungen in der Arbeitswelt und der Reformprozesse in der Gesundheits-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik dargestellt und fünf Perspektiven für ihre Weiterentwicklung diskutiert, und zwar: 1. Intensivierung der Kooperation zwischen den Gesundheits- und Personalverantwortlichen im Unternehmen und den Präventions-, Arbeitsschutz- sowie Rehabilitationsexperten im Sozialsystem, 2. konzeptionelle und organisatorische Verlinkung von Ausgliederungsverhinderung und Wiedereingliederung über regionale Kompetenzzentren zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben, 3. Weiterentwicklung der Teilhabeleistungen durch individualisierte Zuweisung von Ressourcen und Organisation fließender Übergänge in Beschäftigung, 4. Förderung und Absicherung der Struktur- und Prozessinnovationen mit Unterstützung anwendungsorientierter Rehabilitationsforschung, 5. Formulierung eines neuen Konsenses zwischen den verantwortlichen Akteuren über die Ziele und Aufgaben der beruflichen Rehabilitation als Basis für die Strukturqualität der Zukunft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen - dringlicher denn je! (2006)

    Schröder, Helmut ; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Schröder, Helmut & Angela Rauch (2006): Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen - dringlicher denn je! In: Behindertenrecht, Jg. 45, H. 1, S. 1-7.

    Abstract

    Im Jahre 2000 wurde die Kampagne '50 000 Jobs für Schwerbehinderte' gestartet, deren Ziel es war, den Bestand an schwerbehinderten Arbeitslosen innerhalb von zwei Jahren um 25 Prozent zu senken. Im Zusammenspiel aller Akteure gelang es tatsächlich, die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen bis 2002 um diesen Prozentsatz zu vermindern. Der Beitrag untersucht, ob dieser Impuls eine nachhaltige Wirkung hatte und welche Faktoren mehr im Fokus der Aufmerksamkeit stehen sollten. Aus der Tatsache, dass nach Ende der Kampagne die Zahl schwerbehinderter Arbeitsloser wieder rasant anstieg, wird geschlossen, dass solche Anstrengungen schnell verpuffen können, wenn der Fokus nicht mehr konstant auf diese Gruppe gerichtet ist. Kritisiert wird, dass die Reform der Arbeitsmarktpolitik der letzten drei Jahre an den Kriterien Effektivität und Effizienz orientiert war, und dass dabei die sozialpolitischen Belange von benachteiligten Zielgruppen am Arbeitsmarkt an Gewicht verloren haben. Die Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik und die Intentionen des SGB IX driften auseinander. Ohne das Gebot der Angemessenheit und Effektivität von Eingliederungsaktivitäten und -maßnahmen in Frage zu stellen, wird dafür plädiert, die besonderen Bedingungen des Förderns von gesundheitlich eingeschränkten, behinderten und schwerbehinderten Menschen im Auge zu behalten. Aus Sicht der Autoren ist es "dringend geboten, die Neuausrichtung von SGB III und SGB II mit den Intentionen des SGB IX in Einklang zu bringen". (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliches Eingliederungsmanagement (2006)

    Seel, Helga; Schimanski, Werner; Schian, Marcus; Gagel, Alexander; Zorn, Gerhard; Magin, Johannes; Dalitz, Sabine;

    Zitatform

    Seel, Helga, Johannes Magin, Alexander Gagel, Sabine Dalitz, Gerhard Zorn, Marcus Schian & Werner Schimanski (2006): Betriebliches Eingliederungsmanagement. In: Behindertenrecht, Jg. 45, H. 2, S. 29-56.

    Abstract

    "Angesichts älter werdender Belegschaften in Deutschland - verwundert es nicht, dass das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) zu einem wichtigen Thema bei Arbeitgebern, Arbeitnehmern - dort insbesondere bei (schwertbehinderten Beschäftigten - und ihren Interessenvertretungen geworden ist. Die Zahl der Veröffentlichungen zu Fragen des BEM steigt, allerdings überwiegt derzeit die rein arbeitsrechtliche Befassung mit der Auslegung und Anwendung des § 84 SGB IX. DasThemenheft will neben den unbestreitbar wichtigen juristischen Fragen auch den Blick lenken auf Sinn und Zweck des BEM und damit für einen positiven Umgang mit diesem wichtigen sozial- und gesundheitspolitischen Thema werben. Der Beitrag von Dr. Helga Seel führt umfassend in die Thematik ein und beleuchtet Für und Wider dieser neuen Verpflichtung, die die Arbeitgeber, aber im Rahmen der Mitwirkungspflichten auch Arbeitnehmer/innen betrifft. Johannes Magin lenkt mit seiner Kosten-Nutzen-Analyse aus der Praxis den Blick auf die betriebswirtschaftliche Seite des BEM. Dr. Alexander Gagel und Sabine Dalitz gehen der Frage nach, ob die betriebs- bzw. dienststellenbezogenen Regelungen zum BEM zweckmäßiger in einer Betriebs-/Dienstvereinbarung oder in einer schwerbehindertenrechtlichen Integrationsvereinbarung getroffen werden sollten. Gerhard Zorn stellt die wichtigsten rechtlichen Aspekte rund ums BEM dar und zeigt interessengerechte ausgewogene Lösungen für die vielfach schwierigen juristischen Fragestellungen auf. Dr. Alexander Gagel und Marcus Schian befassen sich sodann vertieft mit dem rechtlichen Problem, die 6-Wochen-Frist für die Arbeitsunfähigkeit in § 84 Abs. 2 SGB IX zu ermitteln. Ein wesentliches Instrument zur gesundheitsgerechten Wiederaufnahme der Arbeit nach zumeist längerer Arbeitsunfähigkeit ist die stufenweise Wiedereingliederung im Betrieb bzw. in der Dienststelle gemäß den §§ 74 SGB V und 28 SGB IX. Werner Schimanski beschäftigt sich in seinem ausführlichen Aufsatz primär mit den sozialversicherungsrechtlichen Aspekten und Abgrenzungsfragen bei der stufenweisen Wiedereingliederung. Gagel/Schian hingegen befassen sich in ihrer Ausarbeitung vor allem mit dem besonderen Rechtsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten bei dieser speziellen Form der Arbeitsaufnahme nach Krankheit sowie der Verpflichtung des Arbeitgebers, der/dem Arbeitnehmer/in eine stufenweise Wiedereingliederung zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Economic incentives for return to work in Sweden: in theory and in practice (2006)

    Selander, John ;

    Zitatform

    Selander, John (2006): Economic incentives for return to work in Sweden. In theory and in practice. In: International Journal of Disability Management, Jg. 1, H. 1, S. 107-113. DOI:10.1375/jdmr.1.1.107

    Abstract

    "A significant problem in Sweden is the large number of people on longterm sickness absence and disability pension. To prevent long-term absenteeism, increased focus has been put on employers and disability management (DM). Effective DM, however, also requires a motivated employee. One way to motivate employees to return to work (RTW), is to provide economic incentives. The aim of the current study was to investigate the occurrence of economic incentives for people in Sweden to RTW after long-term sickness absence. The study is based on three fictitious cases. The results show that only marginal economic incentives presently exist in the Swedish RTW system. The necessity for economic incentives in the RTW process can, of course, be usefully debated. Research suggests, however, that such incentives play a part in the RTW process. With stronger economic incentives for the employee, the effectiveness of DM and prospects of job return would, arguably, be enhanced." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Assessment, training and quality: evaluation of some vocational rehabilitation programmes (2006)

    Spijkers, Will; Arling, Viktoria;

    Zitatform

    Spijkers, Will & Viktoria Arling (2006): Assessment, training and quality. Evaluation of some vocational rehabilitation programmes. In: Journal of Public Health, Jg. 14, H. 6, S. 365-369. DOI:10.1007/s10389-006-0068-y

    Abstract

    "Aim of this contribution is to illustrate some topics of recent research in the vocational rehabilitation domain. First, three evaluation studies of new vocational rehabilitation programmes in vocational rehabilitation centers are described. These studies concern individually tailored educational programmes and tele-tutoring. This is followed by the presentation of a study concerned with the development and validation of an instrument for diagnosing planning competence. Thirdly, the development of an objective, standardized tool for monitoring the quality of rehabilitation processes during vocational training will be presented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Individuelle Lebenslagen von RehabilitandInnen: Erfolgsaspekte der sozialen und beruflichen Rehabilitation (2006)

    Steiner, Karin; Egger-Subotitsch, Andrea; Weber, Maria;

    Zitatform

    Steiner, Karin, Andrea Egger-Subotitsch & Maria Weber (2006): Individuelle Lebenslagen von RehabilitandInnen. Erfolgsaspekte der sozialen und beruflichen Rehabilitation. (AMS-Arbeitsmarktstrukturberichte), Wien, 98 S.

    Abstract

    "Rehabilitation, in ihrer Bedeutung für die Berufswelt und somit für den Arbeitsmarkt, befasst sich längst nicht mehr nur mit Maßnahmen für Personengruppen im Kontext der 'Arbeitsinvalidität'. Es scheint viel eher so zu sein, dass die Zahl der 'klassischen' Arbeitsunfälle ständig abnimmt, die Zahl der Unfälle in der Freizeit und darüber hinaus die Zahl der Menschen mit chronisch-degenerativen Erkrankungen jedoch ständig zunimmt. Diese Veränderungen bewirken, dass in der zweiten Hälfte des 20. Jhd. Maßnahmen der Rehabilitation in einem breiteren Ausmaß an Bedeutung gewinnen. In dem Bericht werden Erfolgsaspekte der sozialen und beruflichen Rehabilitation diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Effekte berufsbezogener Behandlungselemente in der orthopädischen Rehabilitation der Rentenversicherung (2006)

    Streibelt, M.; Hansmeier, T.; Müller-Fahrnom, Werner;

    Zitatform

    Streibelt, M., T. Hansmeier & Werner Müller-Fahrnom (2006): Effekte berufsbezogener Behandlungselemente in der orthopädischen Rehabilitation der Rentenversicherung. In: Die Rehabilitation, Jg. 45, H. 3, S. 161-171.

    Abstract

    "In der medizinischen Rehabilitation werden zunehmend Behandlungskonzepte mit stärkerer Ausrichtung auf die gesundheitsbedingten beruflichen Problemlagen des Patienten entwickelt und eingesetzt. Das hier betrachtete Modell 'Medizinisch berufliche Orientierung' (MBO) der Klinik Niedersachsen in Bad Nenndorf stellt die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) ins Zentrum der Diagnostik und richtet die Behandlungsplanung und -durchführung, insbesondere die gezielte funktionelle Einzeltherapie, darauf aus. Die Studie untersucht Effekte dieser MBO-Behandlung auf die Aktivitäten und berufliche Teilhabe von Patienten mit muskuloskeletaler Erkrankung (MSK) mit besonderen beruflichen Problemlagen sowie das Schnittstellenmanagement zwischen medizinischer Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Es werden Ergebnisse einer randomisierten Follow-up-Studie vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation schizophren Erkrankter: Erfolgsvorhersage durch Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit (2006)

    Watzke, Stefan ;

    Zitatform

    Watzke, Stefan (2006): Berufliche Rehabilitation schizophren Erkrankter. Erfolgsvorhersage durch Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit. (Studien zur Schizophrenieforschung 10), Hamburg: Korvac, 333 S.

    Abstract

    "Personen mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formkreis benötigen besondere Rehabilitationsleistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, um einer Ausgliederung aus der Gesellschaft entgegenzuwirken. Welche Patienten eine Rehabilitation aber erfolgreich abschließen und welchen Patienten dies nicht gelingt, konnte bislang nur in eingeschränktem Umfang vorhergesagt werden. Neuere Ansätze versuchen, eine verbesserte Erfolgsprognose durch die Einbeziehung kognitiver Beeinträchtigungen der Erkrankten zu erzielen. Das Buch liefert einen umfangreichen Überblick über die Studienlage zur Vorhersage von Rehabilitationserfolg unter Verwendung soziodemographischer und krankheitsbezogener Prädiktorvariablen einerseits und dem Ausmaß kognitiver Leistungen andererseits. Ein neuer, innovativer Testansatz - die Dynamische Testdiagnostik - verspricht, über die basale kognitive Performanz hinausgehende Informationen über die maximale kognitive Leistungsfähigkeit der Probanden, ihre kognitive Modifizierbarkeit zu liefern. Mit dem Ziel einer weiteren Verbesserung der Erfolgsvorhersage wurden in einer längsschnittlichen Studie an einer Stichprobe schizophren erkrankter Rehabilitanden erstmals diese Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit zur Prognose des individuellen Rehabilitationserfolges eingesetzt. Durch die Anwendung dynamisch kognitiver Testverfahren konnten Personengruppen mit differentiellem kognitivem Lernpotenzial identifiziert werden, die sich deutlich in Ausprägung und Entwicklung ihrer arbeitsbezogenen Lernfähigkeit während der Rehabilitation, in ihrer Entwicklung des Funktionsniveaus über die Rehabilitation hinaus sowie im Ausmaß der beruflichen Wiedereingliederung unterschieden. Diese richtungsweisenden Befunde über eine longitudinale prognostische Validität der individuellen kognitiven Modifizierbarkeit werden hinsichtlich ihrer Relevanz für eine zukünftige Gestaltung beruflicher Rehabilitation diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzorientierte Rehabilitation von Bauarbeitern: Ergebnisse der Pilotstudie "RehaBau" (2006)

    Weiler, Stephan W.; Kessel, R.; Josenhans, J.; Hanse, J.; Hartmann, B.; Hauck, A.; Mark, A. van; Bodmann, J. von;

    Zitatform

    Weiler, Stephan W., B. Hartmann, J. Josenhans, J. Hanse, A. Hauck, J. von Bodmann, A. van Mark & R. Kessel (2006): Arbeitsplatzorientierte Rehabilitation von Bauarbeitern. Ergebnisse der Pilotstudie "RehaBau". In: Die Rehabilitation, Jg. 45, H. 5, S. 309-313.

    Abstract

    "In einer deskriptiven Studie wurden 122 Baubeschäftigte mit schmerzbedingten Tätigkeitseinschränkungen speziell arbeitsplatzbezogen stationär rehabilitiert. Mit schriftlichen Befragungen zum Reha-Beginn sowie drei Monate und ein Jahr nach Reha-Ende wurden tätigkeitsbezogene Belastungen und Beschwerden erfasst. Zum Einsatz kamen die Fragebogensysteme FBS, FFbH-R, SF-36 und ein zur Erfassung projektspezifischer Items entwickeltes Inventar. Neben einer hohen Reha-Zufriedenheit waren Verbesserungen der Beschwerden und der Lebensqualität nachzuweisen, welche über ein Jahr signifikant blieben und somit für einen nachhaltigen Rehabilitationserfolg sprechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment guidance services for people with disabilities (2006)

    Wynne, Richard; O'Kelly, Caroline; MacAnaney, Donal; Fleming, Padraic;

    Zitatform

    Wynne, Richard, Donal MacAnaney, Caroline O'Kelly & Padraic Fleming (2006): Employment guidance services for people with disabilities. Dublin, 64 S.

    Abstract

    "The number of people on long-term disability benefits in Europe is rising and this group is particularly at risk of social exclusion. Although many of those away from work for a long period due to illness or injury would like to rejoin the workforce, very few actually do so in practice. This situation means that potential workers are absent from the labour market and there is pressure on social security systems. One of the key strategies for reversing this trend and helping long-term benefit claimants to return to work is a system of effective employment guidance and counselling services. By looking at case studies in 10 Member States, this report identifies examples of good practice in employment services for people who have become disability claimants in the course of their working lives. It concludes that there is overall a lack of awareness of the specific needs of people on longterm disability benefits and a need for a wider range of initiatives specially targeted at this group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien: 15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth. Tagungsband (2006)

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Beiträge des 15. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquiums, das unter dem Motto 'Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien' gemeinsam von der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Deutschen Rentenversicherung Ober- und Mittelfranken sowie mit der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften ausgerichtet wurde und an dem über 800 Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen und Therapeuten sowie Gesundheitsmanager, Verwaltungsfachleute und Politiker teilnahmen. Die berufliche Integration chronisch kranker und behinderter Versicherter ist das primäre Ziel der Rehabilitation der Rentenversicherung. Für die Rehabilitanden sichert eine erfolgreiche Rehabilitation ihre Teilhabe am Erwerbsleben und ihr Einkommen. Darüber hinaus erfordert eine Berufstätigkeit weit über das 60. Lebensjahr hinaus, wie sie von der Bundesregierung angestrebt wird, für viele Arbeitnehmer eine gezielte Unterstützung durch rehabilitative Leistungen. Vor diesem Hintergrund behandeln die Beiträge des Kolloquiums folgende Themenbereiche: Rehabilitation und Arbeitswelt, Theorie und Methodik, Allgemeine Rehabilitationswissenschaften sowie Indikationsbereiche der Rehabilitation. Inhaltsübersicht: Plenarvorträge; Rehabilitation und Arbeitswelt; Berufliche Orientierung 1; Berufliche Orientierung 2; Berufliche Orientierung 3; Berufliche Orientierung 4; Berufliche Orientierung (Poster 1 - 5) Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben 1; Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben 2; Theorie und Methodik; Methodik der Reha-Forschung; Methodik der Reha-Forschung (Poster 6); Outcome-Messung; Assessmentinstrumente 1; Assessmentinstrumente 2; Assessmentinstrumente 3; Assessmentinstrumente (Poster 7 - 19); ICF; Allgemeine Rehabilitationswissenschaften; Reviews und Evidenzbasierung; Reha-Leitlinien; Qualitätsmanagement 1; Qualitätsmanagement 2; Qualitätsmanagement 3; Qualitätsmanagement (Poster 20 - 23); Gesundheitsbildung und Patientenschulung; Aus- und Fortbildung (Poster 24 - 26); Rehabilitation im Gesundheitssystem (Poster 27 - 29); Sozialmedizin und Begutachtung; Sozialmedizin und Begutachtung (Poster 30 - 31); Rehabilitationspsychologie; Rehabilitationspsychologie (Poster 32 - 33); Reha-Ökonomie; Gesundheitsökonomie/Reha-Ökonomie (Poster 34 - 35); Rehabilitationsrecht; Rehabilitationsrecht (Poster 36); Indikationsbereiche der Rehabilitation; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 1; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 2; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 3; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation 4; Orthopädische/rheumatologische Rehabilitation (Poster 37 - 42); Neurologische Rehabilitation; Neurologische Rehabilitation (Poster 43 - 47); Kardiologische Rehabilitation 1; Kardiologische Rehabilitation 2; Onkologische Rehabilitation 1; Onkologische Rehabilitation 2; Onkologische Rehabilitation (Poster 48 - 52); Gastroenterologische Rehabilitation; Pneumologische Rehabilitation; Pneumologische Rehabilitation (Poster 53); Rehabilitation bei psychischen Störungen 1; Rehabilitation bei psychischen Störungen 2; Rehabilitation bei psychischen Störungen 3; Suchtrehabilitation; Rehabilitation bei psychischen Störungen (Poster 54 - 57); Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen 1; Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen 2; Andere Indikationen (Poster 58 - 59). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Behinderte und gesundheitlich eingeschränkte Menschen: Qualifikationsstrukturen und Integrationschancen auf dem Arbeitsmarkt heute und morgen (2005)

    Allmendinger, Jutta; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta & Angela Rauch (2005): Behinderte und gesundheitlich eingeschränkte Menschen. Qualifikationsstrukturen und Integrationschancen auf dem Arbeitsmarkt heute und morgen. In: Konturen. Fachzeitschrift zu Sucht und sozialen Fragen, Jg. 26, H. 1, S. 20-23.

    Abstract

    "Die Teilhabe am Arbeitsleben ist gerade für Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen eine wichtige Voraussetzung dafür, in einem gleichberechtigten Miteinander in der Gesellschaft leben zu können. Entsprechend setzt das SGB IX hier einen Schwerpunkt. Ziel ist es, die Erwerbsfähigkeit Behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen (wieder) herzustellen, soweit ihre Leistungsfähigkeit das zulässt. Dabei soll ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer gesichert werden. Dazu gehört auch eine gute Qualifikation, die es ermöglicht, auf dem heutigen und zukünftigen Arbeitsmarkt zu bestehen. In dem Beitrag skizzieren wir die wenigen vorhandenen Rahmendaten zu Qualifikationsstrukturen behinderter Menschen und vergleichen deren Lage mit der Situation formal Nichtbehinderter. Vertiefend, und notgedrungen auf eine andere Datengrundlage zurückgreifend, betrachten wir dann die Arbeitslosigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, also einem Personenkreis, der nicht deckungsgleich mit den Behinderten ist. Wir schließen mit einer Skizze der Erwerbsarbeit von morgen und fragen, welche Zukunft die Behinderten haben und welche Voraussetzungen dafür zu schaffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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