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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen"
  • Literaturhinweis

    Return to work after a stroke in working age persons: a six-year follow up (2017)

    Westerlind, Emma ; Persson, Hanna C.; Sunnerhagen, Katharina S. ;

    Zitatform

    Westerlind, Emma, Hanna C. Persson & Katharina S. Sunnerhagen (2017): Return to work after a stroke in working age persons. A six-year follow up. In: PLoS one, Jg. 12, H. 1, S. 1-14. DOI:10.1371/journal.pone.0169759

    Abstract

    "Objectives: Stroke is one of the most common and resource intensive diseases for society. Stroke in the working age population is increasing in different parts of the world. An incomplete return to work (RTW) after sick leave post stroke entails negative consequences for the affected person and an economical burden for society. The aim of this study was to explore the RTW rate and factors associated with RTW in a six-year follow up post stroke.
    Methods: Data from 174 persons 63 years or younger, with first ever stroke in 2009 - 2010 in Gothenburg were analyzed. Baseline characteristics were collected through medical records and the Swedish Health Insurance Office provided information on sick leave up to 6 years post stroke. Time-to-event was presented and cox regression as well as logistic regression were used to analyze risk factors for no-RTW.
    Results: The RTW rate was 74.7%, at the end of follow up. Participants continued to RTW until just over 3 years post stroke. Dependency at discharge (in the modified Rankin Scale) and sick leave prior to the stroke were significant risk factors for no-RTW after 1 year with odds ratio 4.595 and 3.585, respectively. The same factors were significant in time-to-event within six years post stroke with hazard ratio 2.651 and 1.929, respectively.
    Conclusions: RTW after a stroke is incomplete, however RTW is possible over a longer period of time than previously thought. More severe disability at discharge from hospital and sick leave prior to the stroke were shown to be risk factors for no-RTW. This knowledge can contribute to more individualized vocational rehabilitation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auszubildende mit Hörschädigung in der Berufsausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt (2017)

    Wild, Markus;

    Zitatform

    Wild, Markus (2017): Auszubildende mit Hörschädigung in der Berufsausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt. München: Universitätsbibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität, 433 S.

    Abstract

    "Mit der vorliegenden qualitativen Studie wurde das Ziel verfolgt, die Integrationssituation von Auszubildenden mit Hörschädigung in der Berufsausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt aus der Perspektive der Betroffenen zu erheben. Die problemzentrierten Interviews, die im Zuge der Studie mit zwanzig Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt und aus-gewertet werden konnten, liefern hierzu einen vertieften Einblick. Nachfolgend werden zunächst die wichtigsten Ergebnisse zu soziografischen Angaben, der Schullaufbahn und dem Prozess der beruflichen Orientierung der Studienteilnehmer zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Wiedereingliederung zahlt sich aus: Eine Studie zu Kosten und Nutzen der Rehabilitation (2017)

    Zimmermann, Wolfgang; Kemper, Gregor; Echarti, Nicolas ; Kohstall, Thomas; Treichel, Bernd; Upegui, Hector; Schüring, Esther ;

    Abstract

    "In diesem Bericht werden Bilanzen für Arbeitgeber, Systeme der sozialen Sicherheit und die Gesellschaft erstellt, um den gesamten Investitionsertrag von Maßnahmen der medizinischen und beruflichen Rehabilitation abzuschätzen, die zum Ziel haben, dass Beschäftigte mit Verletzungen oder gesundheitsbedingten Absenzen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können. Dieser Investitionsertrag wird aus Sicht der Arbeitgeber, der Systeme der sozialen Sicherheit und der Gesellschaft für drei vermutete Effektgrößen-Szenarien (klein, mittel, stark) berechnet. Trotz der restriktiven Annahmen zeigen die geschätzten Kosten-Nutzen-Verhältnisse, wie groß das ökonomische Potenzial einer Investition in Maßnahmen der beruflichen Wiedereingliederung ist. Sogar bei einer angenommenen kleinen Effektgröße der Maßnahmen ergeben die Ausgaben für Rehabilitation und berufliche Wiedereingliederung für alle Beteiligten einen positiven Investitionsertrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung in Werkstätten für behinderte Menschen und Übergangsmöglichkeiten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12466) (2017)

    Zitatform

    (2017): Qualifizierung in Werkstätten für behinderte Menschen und Übergangsmöglichkeiten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/12466). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/12680 (07.06.2017)), 12 S.

    Abstract

    Hauptkritikpunkte der Fragesteller sind fehlende Qualifizierungsmöglichkeiten in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie fehlende Übergangsmöglichkeiten für Werkstattbeschäftigte auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die 29 Einzelfragen decken folgende Schwerpunkte ab: Bildung und Qualifizierung; Qualität der Arbeit; Aufsicht und Qualitätssicherung; Fortbildung und Qualifizierung der Fachkräfte; Gewaltprävention und Gewaltschutz; Stärkung und politische Beteiligung der Werkstatträte; Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt; ausgelagerte Arbeitsplätze; Finanzierung von Werkstätten; Budget für Arbeit; Weiterentwicklung der Werkstätten; Weiterentwicklung des Arbeitsmarktes und Alternativen zur Werkstatt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Bedeutsamkeit von Persönlichkeitsfaktoren für den beruflichen Rehabilitationserfolg (2016)

    Arling, V.; Slavchova, V.; Knispel, J.; Spijkers, W.;

    Zitatform

    Arling, V., V. Slavchova, J. Knispel & W. Spijkers (2016): Die Bedeutsamkeit von Persönlichkeitsfaktoren für den beruflichen Rehabilitationserfolg. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 1, S. 6-11. DOI:10.1055/s-0041-109094

    Abstract

    "Hintergrund: Vorrangiges Ziel beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen ist die Reintegration von erwachsenen Betroffenen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, die aufgrund einer Behinderung bzw. drohenden Behinderung ihr Beschäftigungsverhältnis verloren haben bzw. dasselbe aufgeben mussten. Vor dem Hintergrund der nachgewiesenen Bedeutsamkeit von Persönlichkeitseigenschaften für Arbeitsleistung und Berufserfolg thematisiert der vorliegende Beitrag die Relevanz entsprechender Aspekte für eine erfolgreiche Reintegration von Teilnehmern in das Erwerbsleben nach einer 2-jährigen Umschulung in einem Berufsförderungswerk.
    Methode: An dieser Längsschnittuntersuchung mit 3 Erhebungszeitpunkten beteiligten sich 15 Berufsförderungswerke. Mittels Fragebogen (SVF, BSW, SPR, CSES) wurden die Selbsteinschätzungen der Rehabilitationsteilnehmer zu verschiedenen Persönlichkeitsaspekten zu Beginn (T1) und am Ende (T2) einer 2-jährigen Umschulungsmaßnahme erhoben. Insgesamt wurden mittels binär logistischer Regressionsanalysen 4 Modelle erstellt, aus denen der Einfluss einzelner Skalen und Items (erhoben zu T1 bzw. T2) auf die unmittelbare Reintegration zum Maßnahmeabschluss (T2) bzw. auf den Verbleib der Teilnehmer 6 Monate später (T3) hervorgeht.
    Ergebnisse: Erwartungsgemäß erwiesen sich unterschiedliche Aspekte für eine unmittelbare Reintegration nach Maßnahmeabschluss (T2) und eine Integration 6 Monate später (Verbleib; T3) als relevant. Analog dazu wurden zu T1 andere Variablen für eine Reintegration bedeutsam als zu T2. Bei Maßnahmeende (T2) waren ca. 24 % der Teilnehmer erwerbstätig. Anhand regressionsanalytischer Berechnungen konnten Aspekte der beruflichen Selbstwirksamkeit (R2 = 0,175) bzw. der Selbstbewertung (R2 = 0,383) als relevant für eine unmittelbare Reintegration identifiwurziert werden. 6 Monate später (T3) waren ca. 70 % der Teilnehmer in Arbeit. Verschiedene Stressverarbeitungsstrategien (R2 = 0,170) bzw. die Einschätzung der eigenen Wiedereingliederungschancen wie auch Aspekte der Bewertung des BFW-Kontexts (R2 = 0,280) erwiesen sich als bedeutsam." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prognose und Verhinderung von Abbrüchen bei Qualifizierungen in der beruflichen Rehabilitation (2016)

    Baumann, R.;

    Zitatform

    Baumann, R. (2016): Prognose und Verhinderung von Abbrüchen bei Qualifizierungen in der beruflichen Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 3, S. 157-166. DOI:10.1055/s-0042-103205

    Abstract

    "Hauptziel: Überprüfung der abbruchsverringernden Wirkung einer psychologischen Intervention bei hoch resignativen Rehabilitanden. Bei diesen wurden unter regulären Bedingungen die höchsten Abbrüche erwartet.
    Methode: Die Resignationstendenz wurde in 2 Berufsförderungswerken mit dem Fragebogen Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster erfasst, das eine Zuordnung zu 4 Mustern erlaubt: G: Gesund; S: Schonung; A: Überengagiert; B: Resignativ. Es wurde quasiexperimentell überprüft, ob eine ressourcenfördernde und selbstaktualisierende Intervention das Abbruchsrisiko bei B-Mustern verringert. Die Kontrollgruppe erhielt die üblichen Angebote der Berufsförderungswerke, während die Interventionsgruppe zusätzlich ein musterspezifisches Angebot erhielt.
    Ergebnis: B-Muster mit sehr hoher Resignationstendenz brachen unter der Interventionsbedingung seltener ab als unter der Kontrollbedingung. Bei anderen Personengruppen ergaben sich unter der Interventionsbedingung tendenziell höhere, aber nicht signifikante Abbrüche.
    Schlussfolgerung: Die Studie zeigt, dass ein ressourcenförderndes und selbstaktualisierendes Resilienztraining bei sehr hoch resignativen Personen das Abbruchsrisiko in der beruflichen Rehabilitation verringert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Implementierung medizinisch-beruflich orientierter Rehabilitation: ein Propensity Score gematchter Vergleich zweier Kohorten aus 2012 und 2014 (2016)

    Bethge, M.; Glaser-Möller, N.; Vogel, M.; von Bodman, J.; Specht, T.;

    Zitatform

    Bethge, M., M. Vogel, T. Specht, J. von Bodman & N. Glaser-Möller (2016): Implementierung medizinisch-beruflich orientierter Rehabilitation. Ein Propensity Score gematchter Vergleich zweier Kohorten aus 2012 und 2014. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 1, S. 48-53. DOI:10.1055/s-0041-111523

    Abstract

    "Überprüft wurde, inwiefern sich das berufsorientierte Therapiegeschehen in norddeutschen Rehabilitationszentren 2014 im Vergleich zu 2012 verändert hat, inwiefern sich das Leistungsgeschehen in herkömmlicher medizinischer Rehabilitation (MR) und medizinisch-beruflich orientierter Rehabilitation (MBOR) unterschied, und, inwiefern die im Anforderungsprofil zur Durchführung der MBOR empfohlenen Therapieumfänge 2014 umgesetzt wurden.
    Personen, die 2014 in der MBOR bzw. der herkömmlichen medizinischen Rehabilitation behandelt wurden, wurden mittels Propensity Scores mit vergleichbaren Personen aus 2012 gematcht.
    Die 2014 in der MBOR behandelten Personen erhielten mehr berufsorientierte Therapien als vergleichbare Personen aus 2012 (13,5 vs. 2,5?h) und mehr als die zeitgleich in der MR behandelten Personen (13,5 vs. 1,2?h). Eine 30-minütige Sozialberatung, 180-minütige berufsbezogene Gruppen und ein 360-minütiges Arbeitsplatztraining wurden für 93,8, 82 bzw. 41% der in 2014 in der MBOR behandelten Personen realisiert.
    Die in den norddeutschen Einrichtungen implementierten medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitationsprogramme bilden die Empfehlungen des Anforderungsprofils weitgehend ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen in nachhaltige Beschäftigung nach erfolgreichem Abschluss arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen (2016)

    Beyersdorf, Joanna;

    Zitatform

    Beyersdorf, Joanna (2016): Eingliederung junger Menschen mit Behinderungen in nachhaltige Beschäftigung nach erfolgreichem Abschluss arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2016): Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation : 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband (DRV-Schriften, 109), S. 262-263, 2015-12-31.

    Abstract

    "Als Rehabilitationsträger nach dem SGB IX verfolgt die Bundesagentur für Arbeit (BA) das Ziel, die Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt auszugleichen und ihre Beschäftigung mit Hilfe geeigneter Fördermaßnahmen langfristig zu sichern. Junge Menschen, die als Rehabilitand der BA an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnehmen, haben in der Regel noch keine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder gefestigte Berufspraxis. Sie werden als Rehabilitanden in Ersteingliederung bezeichnet. Nach den Erkenntnissen der soziologischen Gesundheits- und Lebenslaufforschung können Behinderungen und chronische Erkrankungen die Teilhabe junger Menschen am Arbeitsleben erheblich erschweren, insbesondere, wenn sie drohen, deren Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeit dauerhaft einzuschränken. Die Studie befasst sich deswegen mit dem Einfluss erfolgreich abgeschlossener arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf die Arbeitsmarktintegration dieser Gruppe und mit ihrer Bedeutung in der frühen Erwerbsbiographie." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Langzeitarbeitslosigkeit und wiederholte Arbeitslosigkeit bei jungen Rehabilitanden: Beschäftigungsrisiken sind ungleich verteilt (2016)

    Beyersdorf, Joanna;

    Zitatform

    Beyersdorf, Joanna (2016): Langzeitarbeitslosigkeit und wiederholte Arbeitslosigkeit bei jungen Rehabilitanden: Beschäftigungsrisiken sind ungleich verteilt. In: IAB-Forum H. 1, S. 78-85., 2016-07-26. DOI:10.3278/IFO1601W078

    Abstract

    Berufliche Rehabilitation umfasst ein vielfältiges Paket an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, um die Erwerbsintegration von Menschen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen zu fördern. Gleichwohl sind Rehabilitanden im Bereich der Ersteingliederung häufig von Arbeitslosigkeit und gerade auch von wiederholter Arbeitslosigkeit betroffen. Langzeitarbeitslosigkeit hingegen kommt in dieser Gruppe eher selten vor und ist zudem unterschiedlich verteilt. So sind vor allem die Art der Hauptbehinderung und der Zeitpunkt ihres Auftretens im Lebenslauf für das Risiko, langzeitarbeitslos zu werden, relevant. Für das Risiko, dass Arbeitslosigkeit wiederholt auftritt, ist zudem die regionale Arbeitsmarktlage von Bedeutung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vocational outcomes of people with alcohol abuse/dependence who received state vocational rehabilitation services (2016)

    Brickham, Dana; Kim, Jeong Han ; Gonzalez, Rene; Rosenthal, David;

    Zitatform

    Brickham, Dana, Jeong Han Kim, Rene Gonzalez & David Rosenthal (2016): Vocational outcomes of people with alcohol abuse/dependence who received state vocational rehabilitation services. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 45, H. 3, S. 267-279. DOI:10.3233/JVR-160828

    Abstract

    "Background: Vocational rehabilitation for people with alcohol abuse/dependence can help individuals access and maintain employment, and further enhance physical and psychological health and well-being.
    Objective: To examine demographic and rehabilitation service patterns affecting employment outcomes of consumers with alcohol abuse/dependence in state vocational rehabilitation agencies.
    Methods: The sample included 7,798 persons (74% men and 26% women) with alcohol abuse/dependence who were closed either as rehabilitated or not rehabilitated by their state-run vocational rehabilitation agencies in the fiscal year 2009. Mean age of participants was 40.1 years (SD?=?10.2). The dependent variable was employment outcome. The predictor variables include a set of demographic variables and vocational rehabilitation service variables.
    Results: The chi-squared automatic interaction detector (CHAID) analysis indicated that counseling and guidance services significantly enhanced competitive employment outcomes. The study also revealed the underutilization of job related services for assistance in finding employment, gaining employment, and retaining employment (e.g., job search assistance, job placement, and on-the-job supports). Also, an underutilization of training type services such as on-the-job training, miscellaneous training, occupational/vocational, and college or university training were revealed in serving consumers with alcohol abuse/dependence.
    Conclusions: The data mining approach (i.e., CHAID analysis) provided detailed information and insight about interactions among demographic variables, rehabilitation service patterns, and competitive employment rates ranging from a low of 41% to a high of 76%, and these differences can be explained by rehabilitation service patterns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Dimensionen von Beschäftigungsfähigkeit aus Sicht von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden (2016)

    Brötzmann, Nina; Tisch, Anita ; Schlenker, Kathrin Marie;

    Zitatform

    Brötzmann, Nina, Kathrin Marie Schlenker & Anita Tisch (2016): Dimensionen von Beschäftigungsfähigkeit aus Sicht von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2016): Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation : 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband (DRV-Schriften, 109), S. 256-258, 2015-12-21.

    Abstract

    "Das Evaluationsprojekt Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) untersucht die von der Bundesagentur für Arbeit (BA) angebotenen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Erwerbsintegration, Beschäftigungsfähigkeit und soziale Teilhabe. Der vorliegende Beitrag präsentiert die Ergebnisse der qualitativen Teilstudie des Projekts im Rahmen der Untersuchung der Dimensionen von Beschäftigungsfähigkeit." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inklusion als Chance und Gewinn für eine differenzierte Berufsausbildung (2016)

    Bylinski, Ursula; Rützel, Josef; Schroeder, Joachim ; Schreiner, Mario; Enggruber, Ruth; Rützel, Josef; Buchmann, Ulrike; Plaute, Wolfgang; Westphal, Manuela ; Oehme, Andreas; Wansing, Gudrun; Moura, Rogério Adolfo de; Thielen, Marc; Mack, Wolfgang; Anslinger, Eva; Kremer, H.-Hugo; Weiser, Manfred; Jochmaring, Jan; Brater, Michael; Heister, Michael; Ulrich, Joachim Gerd; Granato, Mona ; Boysen, Wibke; Ferdigg, Rosa Anna;

    Zitatform

    Bylinski, Ursula & Josef Rützel (Hrsg.) (2016): Inklusion als Chance und Gewinn für eine differenzierte Berufsausbildung. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 307 S.

    Abstract

    "Eine komplexe Aufgabe auf dem Weg zu einem inklusiven Berufsbildungssystem ist, Vielfalt und Unterschiedlichkeit als Ressource aufzugreifen sowie die individuellen (Lern-) Bedürfnisse zum Ausgangspunkt einer differenzierten Berufsbildung zu machen, um allen (jungen) Menschen gleiche Zugänge zur beruflichen Bildung zu ermöglichen.
    Nach einer Einführung in grundlegende Fragestellungen aus Sicht der Berufs-, Sozial- und Sonderpädagogik beleuchten die Beiträge bestehende Exklusionsrisiken und diskutieren Inklusionsstrategien, die die Strukturen im Sinne einer inklusiven Berufsbildung ausdifferenzieren. Herausgestellt wird, dass die Professionalität der pädagogischen Fachkräfte eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung einer inklusiven Berufsbildung einnimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhalt:
    Ursula Bylinski, Josef Rützel: Zur Einführung: Inklusion in der Berufsbildung: Perspektivwechsel und neue Gestaltungsaufgabe (9-23);
    I. Theoriebezüge und Zugänge zur Inklusion in der Berufsbildung aus der Perspektive von Berufs-, Sozial- und Sonderpädagogik
    Josef Rützel: Inklusion durch eine biografieorientierte Berufsbildung (27-41);
    Andreas Oehme: Der sozialpädagogische Blick auf (mehr) Inklusion in der beruflichen Bildung (43-56);
    Joachim Schroeder: Die Vielfalt der Behinderungen: Theoretische und empirische Beiträge der Sonderpädagogik zur beruflichen Bildung unter dem Anspruch von Inklusion (57-68);
    II. Bestehende Exklusionsrisiken sowie Chancen und Potenziale als Ausgangspunkt einer differenzierten Berufsbildung
    Gudrun Wansing, Manuela Westphal, Jan Jochmaring, Mario Schreiner: Herstellungsweisen und Wirkungen von Differenzkategorien im Zugang zu beruflicher (Aus-)Bildung (71-85);
    Mona Granato: Institutionelle und individuelle Inklusionschancen und Exklusionsrisiken in der beruflichen Ausbildung (87-100);
    Wibke Boysen: Risiko von Ausbildungsexklusion trotz (Fach-)Abitur? (101-112);
    Marc Thielen: Die Debatte um inklusive Berufsbildung im Spannungsfeld von Heterogenität und Standardisierung (113-123);
    III. Entwicklung von Inklusionsstrategien zum Aufbau einer differenzierten Berufsbildung
    Ruth Enggruber, Joachim Gerd Ulrich: Bildungspolitische Grundüberzeugungen und ihr Einfluss auf den wahrgenommenen Reformbedarf zur Realisierung eines inklusiven Berufsausbildungssystems - Ergebnisse einer Befragung von Berufsbildungsfachleuten (127-141);
    Wolfgang Mack: Produktionsschule: ein inklusives Konzept? (143-154);
    Eva Anslinger: Teilzeitberufsausbildung als Instrument zur inklusiven Gestaltung des Berufsbildungssystems (155-168);
    Michael Heister: Allen Schülerinnen und Schülern einen Zugang zu qualitativ hochwertiger Berufsorientierung ermöglichen! (169-181);
    H.-Hugo Kremer: Überlegungen zur Inklusion an Berufskollegs - Widerspruch, Anspruch und Herausforderung (183-197);
    Manfred Weiser: Professionalisierung durch die Kooperation von Berufs- und Sonderpädagogik - Erfahrungen und Anregungen (199-211);
    IV. Ausbildung und Professionalisierung des Bildungspersonals für eine inklusive Berufsbildung
    Ursula Bylinski: Begleitung individueller Wege in den Beruf: Professionalisierung für eine inklusive Berufsbildung (215-231);
    Ulrike Buchmann: Lehrerbildung für berufliche Schulen neu denken: Inklusion erfordert Professionalität! (233-244);
    Michael Brater: Qualifizierung und Professionalisierung der Ausbilder/-innen für inklusive Berufsbildung (245-257);
    Von anderen Ländern lernen: Impulse für den lnklusionsdiskurs und die Ausgestaltung inklusiver Berufsbildung
    Wolfgang Plaute: Universal Design als Gelingensfaktor für inklusives Handeln im Bildungssystem (261-275);
    Rosa Anna Ferdigg: Inklusive Merkmale und Ausrichtung einer beruflichen Bildung am Beispiel Südtirol/Italien (277-289);
    Rogério Adolfo de Moura: Brasilien und die Frage der Inklusion: Programme zur Berufsvorbereitung zum Abbau sozialer Ungleichheit? (291-300).

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  • Literaturhinweis

    Impacts of school structural factors and student factors on employment outcomes for youth with disabilities in transition: a secondary data analysis (2016)

    Dong, Shengli ; Luecking, Richard G.; Fabian, Ellen;

    Zitatform

    Dong, Shengli, Ellen Fabian & Richard G. Luecking (2016): Impacts of school structural factors and student factors on employment outcomes for youth with disabilities in transition. A secondary data analysis. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 59, H. 4, S. 224-234. DOI:10.1177/0034355215595515

    Abstract

    "This study aimed to examine school structural factors (i.e., free/reduced lunch percentage, proportion of minority student enrollment, and student - teacher ratio) that may contribute to employment outcomes for transitioning youth with disabilities beyond individual student factors through hierarchical linear modeling (HLM) analyses. The secondary data for 3,289 students were obtained from the Bridges From School to Work Program, and the school structural data for 121 schools were drawn from the Common Core of Data. The major types of disabilities for the student participants included learning disabilities (73.1%), emotional and behavioral disabilities (4.7%), sensory disabilities (2%), and others (20.2%). Around 41% of participants were female. The study found that employment outcomes (i.e., whether a participant secured a paid job and weekly job earnings) were primarily attributed to student individual factors rather than school structural factors, particularly prior paid work experience. The finding suggests the potential importance of effective transition interventions to improve employment outcomes for all youth with disabilities. Implications for rehabilitation professionals are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Versorgungslücken bei betrieblicher Wiedereingliederung psychisch Erkrankter (2016)

    Feldes, Werner;

    Zitatform

    Feldes, Werner (2016): Versorgungslücken bei betrieblicher Wiedereingliederung psychisch Erkrankter. In: Soziale Sicherheit, Jg. 65, H. 4, S. 155-157.

    Abstract

    "Rund 15 % aller Krankentage mit ärztlichem Attest gehen inzwischen auf psychische Erkrankungen zurück. Im Schnitt dauern Krankschreibungen in diesen Fällen 40 Tage. Psychische Erkrankungen nehmen - obwohl sie in der hausärztlichen Praxis noch oft unerkannt bleiben - in der Kranken- und Frühberentungsstatistik wie auch in den Statistiken zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) vordere Plätze ein. Dieser Befund grenzt hart an einen Totalschaden psychosozial wirksamer Präventionsmaßnahmen. Doch nicht nur bei der Prävention, auch bei der Wiedereingliederung in den Betrieb zum Ende psychischer Krisen von Beschäftigten gibt es große Probleme. Worin liegen die Ursachen dafür? Und: Was könnte hier besser gemacht werden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wiedereingliederung von Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit - Zeitpunkt, Nachhaltigkeit und Einflussfaktoren für den Wiedereinstieg (2016)

    Gruber, Stefan ; Reims, Nancy ; Rauch, Angela ;

    Zitatform

    Gruber, Stefan, Angela Rauch & Nancy Reims (2016): Wiedereingliederung von Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit - Zeitpunkt, Nachhaltigkeit und Einflussfaktoren für den Wiedereinstieg. In: A. Zoyke & K. Vollmer (Hrsg.) (2016): Inklusion in der Berufsbildung : Befunde - Konzepte - Diskussionen, S. 143-160, 2015-02-24.

    Abstract

    "Für Personen, die aufgrund einer Behinderung ihren Beruf nicht mehr oder nur eingeschränkt ausüben können, stehen im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zur Verfügung. Bis dato liegen nur wenige Studien zur Integration nach beruflicher Rehabilitation vor. Auf Basis einer Panelbefragung von Rehabilitanden des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird mithilfe von Ereignisanalysen die Wiedereingliederung und deren Nachhaltigkeit untersucht. Etwa zwei Drittel der Rehabilitanden münden teils sehr schnell in eine (meist) ungeförderte Erwerbsphase ein, die mehrere Jahre anhält. Ein gutes subjektives Gesundheitsempfinden ist dabei sowohl für die Integration in eine Beschäftigung, als auch für deren Nachhaltigkeit ein starker Einflussfaktor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ; Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Ein Konzept zur Integration stark bindungsgestörter junger Menschen in das Arbeitsleben (2016)

    Johnson, Helmut; Klaes, Winfried;

    Zitatform

    Johnson, Helmut & Winfried Klaes (2016): Ein Konzept zur Integration stark bindungsgestörter junger Menschen in das Arbeitsleben. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 4, S. 313-328.

    Abstract

    "Jugendliche und junge Erwachsene mit einer starken Bindungsstörung benötigen in Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation und Integration ein spezielles Betreuungskonzept und ein Setting, das an die Besonderheiten ihres deregulierten Stresssystems angepasst ist. Im Zentrum einer hierauf ausgerichteten mehrstufig gegliederten Herangehensweise steht das Bemühen mit den Betroffenen neue tragende Bindungserfahrungen zu etablieren. Das Gelingen der hieran geknüpften Prozesse zur langfristigen Reaktivierung des Beruhigungssystems stellt die zentrale Voraussetzung dafür dar, dass weitere fehlentwickelte Funktionssysteme wieder in einen lernbereiten Zustand versetzt werden. Erst hierauf basierend erscheinen weiterführende Ansätze zur beruflichen Qualifizierung und Erprobung zielführend. Auf diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob für diese Zielgruppe nicht ein neuer, ihrem Handicapbild angemessener Grundaufbau in den Konzepten zur Förderung eines gelingenden Einstiegs in die Arbeitswelt vonnöten ist." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung und Bewertung der beruflich-orientierten Intervention "Perspektive Job" für die onkologische Rehabilitation (2016)

    Kähnert, H.; Exner, A.-K.; Leibbrand, B.; Brand, S.;

    Zitatform

    Kähnert, H., A.-K. Exner, S. Brand & B. Leibbrand (2016): Entwicklung und Bewertung der beruflich-orientierten Intervention "Perspektive Job" für die onkologische Rehabilitation. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 3, S. 150-156. DOI:10.1055/s-0042-104451

    Abstract

    "Ziel der Studie: Für die Onkologie existieren bisher nur wenige Informationen zu Inhalten und Ausgestaltung einer Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR). Die Studie verfolgte das Ziel, ein multimodales MBOR-Modul (Perspektive Job) für die onkologische Rehabilitation zu konzipieren und den Entwicklungsprozess sowie das Modul formativ zu evaluieren. Methodik: Die Entwicklung von Perspektive Job erfolgte durch das Reha-Team einer Klinik. Für die Überprüfung des Entwicklungsprozesses und Moduls wurden mit Klinikmitarbeitern Experteninterviews und mit Rehabilitanden Gruppeninterviews geführt. Gruppeninterviews wurden sowohl vor als auch nach Einführung des Moduls geführt, um Veränderungen im Rehabilitationsgeschehen aus Sicht der Rehabilitanden aufzuzeigen. Ergebnisse: Das Modul Perspektive Job setzt sich aus berufsbezogenen Therapien sowie Arbeitsplatztrainings zusammen. Die Experteninterviews verdeutlichten, dass die Entwicklung von Perspektive Job im Reha-Team positiv und zielführend ist. Therapieinhalte wurden aufeinander abgestimmt und Synergieeffekte genutzt. Der Entwicklungsprozess trug zudem zur Teamentwicklung bei, indem die Kommunikation sowie Zusammenarbeit gefördert wurde. Wurde vor Einführung des Moduls die Rehabilitation als nicht beruflich-orientiert und die Therapien als berufsfern wahrgenommen, nahmen die Rehabilitanden nach Einführung des Moduls eine berufsorientierte Ausrichtung der Rehabilitation erst wahr. Die Therapien wurden als praxisnah und als hilfreich bewertet. Hervorgehoben wurden die aktive Ansprache berufsorientierter Themen sowie die Förderung des Erfahrungsaustausches mit anderen Rehabilitanden. Zudem fühlten sich die Teilnehmer gut auf die Rückkehr an den Arbeitsplatz vorbereitet. Schlussfolgerung: Die Entwicklung eines MBOR-Moduls durch das Reha-Team ist umsetzbar. Das gemeinsame Erarbeiten eines MBOR Konzepts wird von den Team-Mitgliedern positiv bewertet und fördert die multiprofessionelle Zusammenarbeit. Durch Perspektive Job rücken berufsbezogene Aspekte in den Fokus der Therapien aller beteiligten Professionen. Dies wird von den Rehabilitanden als zielführend beurteilt und sie fühlen sich gut auf die Wiedereingliederung in den Beruf vorbereitet. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Teamarbeit für die Erarbeitung und Umsetzung von MBOR-Modulen in der onkologischen Rehabilitation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Frauen mit Behinderung in Bildung und Arbeit - einen Steinwurf von der Gleichstellung entfernt?: eine Studie über die aktuelle Situation in der Deutschschweiz (2016)

    Manfredi, Olga; Zimmermann, Helen;

    Zitatform

    Manfredi, Olga & Helen Zimmermann (2016): Frauen mit Behinderung in Bildung und Arbeit - einen Steinwurf von der Gleichstellung entfernt? Eine Studie über die aktuelle Situation in der Deutschschweiz. Luzern: Verlag an der Reuss, 165 S.

    Abstract

    "Mehrfachdiskriminierung von Frauen mit Behinderung im Bildungs- und Erwerbsbereich ist bis heute in der Schweiz wenig erforscht. Die Autorinnen legen mit ihrem Forschungsbeitrag einen wichtigen Grundstein zum bisher kaum geführten Diskurs um die Gleichstellung von Frauen mit Behinderung in Bildung und Erwerb.
    Ihre empirische Untersuchung zeigt, dass alle befragten Frauen Diskriminierung erlebten. Zum Teil gingen die Diskriminierungen so weit, dass sie auch im juristischen Sinn als Verletzung von Gleichheitsansprüchen zu werten sind. Geschlecht, Behinderung und weitere Lebensmerkmale, die zu Mehrfachdiskriminierung führen können, sind gegeben und nicht aus der Welt zu schaffen. Die Erkenntnisse dieser Studie sollen dazu beitragen, dass die gestaltete Umwelt so konstruiert wird, dass eine effektive und umfassende Gleichstellung von Frauen mit Behinderung eines Tages Wirklichkeit wird. Dazu zeigen die Autorinnen Handlungsansätze auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Menschen mit Behinderung in der dualen Berufsausbildung: Potenziale zur Stärkung der Inklusion (2016)

    Metzler, Christoph; Placke, Beate; Seyda, Susanne; Pierenkemper, Sarah; Werner, Dirk;

    Zitatform

    Metzler, Christoph, Sarah Pierenkemper, Beate Placke, Susanne Seyda & Dirk Werner (2016): Menschen mit Behinderung in der dualen Berufsausbildung. Potenziale zur Stärkung der Inklusion. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2016,1), Köln, 37 S.

    Abstract

    "Ein knappes Viertel aller ausbildungsaktiven Unternehmen bildet aktuell aus oder hat in den letzten fünf Jahren Menschen mit Behinderung ausgebildet. Dabei bilden Unternehmen mehrheitlich in anerkannten Ausbildungsberufen aus, die eine drei- bis dreieinhalbjährige Ausbildungsdauer haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von 1.385 Unternehmen des KOFA im Rahmen des IW-Personalpanels, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Jahr 2015 durchgeführt hat.
    Die meisten KMU, die Menschen mit Behinderung ausbilden, bilden Jugendliche mit einer Lernbehinderung aus, die zugleich auch die größte Gruppe der jungen Menschen mit Behinderung stellen. Für die Ausbildungsentscheidung von Unternehmen ist der Kontakt zu Menschen mit Behinderung dabei entscheidender als die Unternehmensgröße. Wird bei den Auswertungen der Umfrage berücksichtigt, ob ein Unternehmen bereits Erfahrungen mit Praktikanten oder Mitarbeitern mit Behinderung hat, so verliert die Unternehmensgröße an Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Überkommene und innovative Ansätze in der Teilhabe am Arbeitsleben behinderter Menschen (2016)

    Mrozynski, Peter;

    Zitatform

    Mrozynski, Peter (2016): Überkommene und innovative Ansätze in der Teilhabe am Arbeitsleben behinderter Menschen. In: ZFSH/SGB. Zeitschrift für die sozialrechtliche Praxis, Jg. 55, H. 6, S. 299-306.

    Abstract

    Der Autor behandelt arbeits- und sozialrechtliche Aspekte der Teilhabe am Arbeitsleben von Behinderten. Er kritisiert zunächst die sozialrechtliche Unterscheidung von beruflicher Rehabilitation und behinderungsgerechter Arbeit. 'Beide dienen der Teilhabe am Arbeitsleben, aber beide sind bei der Rechtsanwendung strikt zu trennen.' Anschließend wird dies beispielhaft anhand der Werkstätten für behinderte Menschen und deren Weiterentwicklung, den Außenarbeitsgruppen, demonstriert. 'Gänzlich außerhalb eines spezifischen rechtlichen Rahmens der Teilhabe am Arbeitsleben haben sich die Zuverdienstprojekte entwickelt.' Hierfür beschreibt der Autor Finanzierungsformen und geht auf Einkommensanrechnung, Freibeträge und Mehrbedarf ein. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wirkung und Nutzen der beruflichen Rehabilitation (2016)

    Niederberger, Karl;

    Zitatform

    Niederberger, Karl (2016): Wirkung und Nutzen der beruflichen Rehabilitation. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 39, H. 1, S. 73-83.

    Abstract

    "In ganz Österreich wurden in den letzten Jahren die rechtlichen Weichen für die berufliche Rehabilitation neu gestellt. Damit gewinnt die berufliche Rehabilitation als Instrument der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt an Bedeutung. Die Ergebnisse dieser Kooperationsstudie des Instituts für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung (IBE) und Synthesis- Forschung zeigen, dass die durch die Reha-Ausbildungen gewonnenen individuellen Nutzendimensionen (persönliche Ressourcen, Qualifizierung, Gesundheit) die Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeitsmarktintegration darstellen. Bei der beruflichen Rehabilitation (Personen, die im Rahmen der Reha eine Ausbildung abschließen konnten) kann die öffentliche Hand davon ausgehen, dass die im Rehabilitationszeitraum anfallenden Ausgaben in höchstens vier Jahren durch zusätzliche Einnahmen und vermiedene Ausgaben ausgeglichen werden; dies zeigt eine Fiskalrechnung. Die Anstrengungen und Aufwendungen für berufliche Rehabilitation lohnen sich." (Autorenreferat, © ISW-Linz)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Unterstützung als Ressource für Arbeitsfähigkeit (2016)

    Peters, Elke ; Spanier, K.; Mohnberg, I.; Radoschewski, F. M.; Bethge, M.;

    Zitatform

    Peters, Elke, K. Spanier, I. Mohnberg, F. M. Radoschewski & M. Bethge (2016): Soziale Unterstützung als Ressource für Arbeitsfähigkeit. In: Die Rehabilitation, Jg. 55, H. 2, S. 102-107. DOI:10.1055/s-0042-101337

    Abstract

    "Ziele: Die Studie untersuchte den Zusammenhang von sozialer Unterstützung mit subjektiver Arbeitsfähigkeit, subjektiver Erwerbsprognose und allgemeiner Gesundheitswahrnehmung.
    Methoden: Die multiplen Regressionsanalysen berücksichtigten Querschnittsdaten von 2 983 Erwerbspersonen (40 - 54 Jahre), die in 2012 Krankengeld bezogen und im Mai 2013 erstmalig postalisch befragt wurden.
    Ergebnisse: Unter Kontrolle von soziodemografischen Merkmalen, erwerbsbezogenen Beanspruchungen und Persönlichkeitsfaktoren war geringe soziale Unterstützung deutlich assoziiert mit geringerer subjektiver Arbeitsfähigkeit (b = - 2,7; 95 %-KI: - 3,4 bis - 1,9), einer ungünstigen subjektiven Erwerbsprognose (OR = 2,0; 95 %-KI: 1,5 bis 2,6) und schlechterer allgemeiner Gesundheitswahrnehmung (b = - 8,0; 95 %-KI: - 10,1 bis - 5,9).
    Schlussfolgerungen: Geringe soziale Unterstützung ist ein möglicher von bekannten Risikofaktoren unabhängiger Prädiktor für geringere subjektive Arbeitsfähigkeit, Erwerbsprognose und allgemeine Gesundheitswahrnehmung. Zur Absicherung kausaler Zusammenhänge sind Längsschnittdaten erforderlich, die im Jahr 2015 und 2017 erfasst werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Supporting postsecondary education programs for individuals with an intellectual disability: role of the vocational rehabilitation counselor (2016)

    Plotner, Anthony J. ; Marshall, Kathleen J.;

    Zitatform

    Plotner, Anthony J. & Kathleen J. Marshall (2016): Supporting postsecondary education programs for individuals with an intellectual disability. Role of the vocational rehabilitation counselor. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 59, H. 4, S. 195-202. DOI:10.1177/0034355215583056

    Abstract

    "As postsecondary education (PSE) programs for individuals with an intellectual and developmental disability (IDD) emerge across the country, it is crucial that these programs involve adult agency partners to enhance planning and service delivery, thereby increasing the likelihood that the skills obtained during these experiences will lead to improved employment outcomes. The present study aims to extend the current knowledge base regarding PSE programs' and vocational rehabilitation (VR) agencies' collaborative roles and activities. The present study examines state VR involvement with PSE programs as perceived by PSE administrators, specifically, the extent to which PSE and VR are collaborating, and the roles and activities rehabilitation counselors perform during this collaboration. Findings indicate that PSE administrators report variability in both the levels of collaboration with state VR agencies and the understanding of VR roles. Furthermore, data show that the majority of respondents felt VR seldom or never provide services beyond financial assistance. Implications for research and practice are also discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Menschen mit Migrationshintergrund in der Rehabilitation: Zugänglichkeit und Ergebnisse (2016)

    Razum, Oliver ; Brzoska, Patrick ;

    Zitatform

    Razum, Oliver & Patrick Brzoska (2016): Menschen mit Migrationshintergrund in der Rehabilitation. Zugänglichkeit und Ergebnisse. (WISO direkt 2016,06), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "Menschen mit Migrationshintergrund nehmen Angebote medizinischer Rehabilitation seltener als Menschen ohne Migrationshintergrund in Anspruch. Sie weisen außerdem ungünstigere Versorgungsergebnisse auf. Diversitätssensible Versorgungstrukturen können einen Beitrag leisten, bestehende Barrieren in der Versorgung zu überwinden und eine nutzerorientiertere Versorgung für die gesamte Bevölkerung, einschließlich Menschen mit Migrationshintergrund, zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsstatus und subjektive Gesundheit bei Jugendlichen mit Behinderung in der beruflichen Ersteingliederung in den Arbeitsmarkt (2016)

    Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Reims, Nancy (2016): Erwerbsstatus und subjektive Gesundheit bei Jugendlichen mit Behinderung in der beruflichen Ersteingliederung in den Arbeitsmarkt. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 65, H. 6, S. 127-135., 2015-10-05. DOI:10.3790/sfo.65.6.127

    Abstract

    "Berufliche Rehabilitation gilt als ein sozialpolitisches Instrument, um Menschen mit Behinderung in ihrer sozialen Teilhabe zu fördern. Mithilfe arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen soll die Arbeitsmarktintegration erleichtert werden. In vorliegender Studie werden junge Menschen mit Behinderung betrachtet, die erstmals in den Arbeitsmarkt eintreten. Um Aussage darüber treffen zu können, welchen Einfluss die berufliche Rehabilitation auf die Geförderten hat, soll untersucht werden, wie ein Wechsel im Erwerbsstatus die subjektive Gesundheit von jungen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden beeinflusst. Auf Grundlage eines Panelsurveys zur beruflichen Rehabilitation und ihren Auswirkungen auf Geförderte wurden Panelregressionen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass physische, psychische und allgemeine subjektive Gesundheit weniger durch eine Erwerbsaufnahme positiv beeinflusst werden, als vielmehr durch das Vorliegen einer Tätigkeit, die trotz Behinderung ohne berufliche Einschränkungen ausgeführt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen: Einfluss auf Gesundheit und Erwerbsintegration (2016)

    Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Reims, Nancy (2016): Berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen. Einfluss auf Gesundheit und Erwerbsintegration. (IAB-Bibliothek 360), Bielefeld: Bertelsmann, 127 S. DOI:10.3278/300912w

    Abstract

    "Mit ihrer Analyse unter Verwendung einer repräsentativen Panelbefragung trägt die Autorin maßgeblich dazu bei, eine Forschungslücke zu schließen. Sie gibt einen systematischen Überblick zu dem komplexen Thema der beruflichen Erst- und Wiedereingliederung von Rehabilitanden und den Problemstellungen seiner Untersuchung. Darüber hinaus bietet sie empirische Ergebnisse zu den Auswirkungen von beruflicher Rehabilitation auf Erwerbseintritt, Verbleib im Arbeitsmarkt und die subjektive Gesundheit von Menschen mit Behinderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;

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  • Literaturhinweis

    Die Suche nach geeigneten Vergleichsgruppen in der Evaluation von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (2016)

    Reims, Nancy ; Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Reims, Nancy & Anita Tisch (2016): Die Suche nach geeigneten Vergleichsgruppen in der Evaluation von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2016): Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation : 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband (DRV-Schriften, 109), S. 290-291, 2015-12-07.

    Abstract

    "Für die Evaluation von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) ist es erstrebenswert, möglichst verallgemeinerbare Aussagen über die Wirkung der angebotenen Maßnahmen treffen zu können. Experimentelle Kontrollgruppendesigns mit randomisierter Zuweisung in Maßnahmen wären der statistisch erstrebenswerteste Ansatz für solche Wirkungsanalysen. Eine Randomisierung der Leistungsberechtigten im Bereich der beruflichen Rehabilitation ist jedoch ethisch nicht vertretbar und rechtlich nicht möglich. Deshalb ist es notwendig, auf quasi-experimentelle Vergleichsgruppendesigns zurückzugreifen. Mit Hilfe eines Ex-post-facto-Designs (Schnell et al., 1999) wird im vorliegenden Beitrag versucht, geeignete Vergleichsgruppen für die Evaluation von LTA, die durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) angeboten werden, zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Der Anerkennungsprozess bei Anträgen auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in der Bundesagentur für Arbeit (2016)

    Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Reims, Nancy (2016): Der Anerkennungsprozess bei Anträgen auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in der Bundesagentur für Arbeit. In: Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht 5 S., 2016-04-12.

    Abstract

    "Nancy Reims setzt sich in dem Beitrag mit Anerkennungsprozessen bei Anträgen auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) auseinander. Ihre Ausführungen beschränken sich auf den Zugang zu beruflicher Rehabilitation in der finanziellen Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) und auf Personen der beruflichen Wiedereingliederung. Der Beitrag basiert auf einer durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten Evaluation der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Die Autorin geht auf die Daten, die Methodik sowie zentrale Ergebnisse ein. Letztlich stellt sie heraus, dass der Zugang im Hinblick auf bestimmte Merkmale überaus selektiv ist. Gleichzeitig verweist Reims darauf, dass die vorliegenden Ergebnisse keine erschöpfende Untersuchung darstellen, sondern einen ersten Schritt, um eine Forschungslücke im Bereich beruflicher Rehabilitation zu schließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen mit Behinderung: Reha-Verfahren helfen beim Berufseinstieg (2016)

    Reims, Nancy ; Tisch, Anita ; Tophoven, Silke ;

    Zitatform

    Reims, Nancy, Anita Tisch & Silke Tophoven (2016): Junge Menschen mit Behinderung: Reha-Verfahren helfen beim Berufseinstieg. (IAB-Kurzbericht 07/2016), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "'Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben' sollen jungen Menschen mit Behinderung eine berufliche Ausbildung ermöglichen und den Erwerbseinstieg erleichtern. Die berufliche Ersteingliederung dieser Menschen wird in Deutschland fast ausschließlich von der Bundesagentur für Arbeit finanziert. Die geförderten Personen kommen oft direkt aus dem Schulsystem und viele von ihnen haben keinen Abschluss. Im Rahmen der beruflichen Ersteingliederung nehmen sie an berufsvorbereitenden Maßnahmen teil oder absolvieren eine Berufsausbildung. Die Art der Ausbildung kann sich je nach Behinderungsart unterscheiden und beeinflusst die Integrationschancen der Jugendlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Übergang junger Rehabilitanden von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt (2016)

    Reims, Nancy ; Gruber, Stefan ;

    Zitatform

    Reims, Nancy & Stefan Gruber (2016): Übergang junger Rehabilitanden von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 1, S. 10-23., 2016-03-01.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie zielt auf die Beantwortung der Frage, ob und inwiefern Ausbildungsabsolventen und Ausbildungsabsolventinnen der Ersteingliederung in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) am ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Von Interesse sind dabei vor allem der zeitliche Verlauf bis zur Ersteingliederung, determinierende Faktoren für den erfolgreichen Übergang in den Arbeitsmarkt sowie der Verbleib im ersten Beschäftigungsverhältnis. Der Arbeitsmarktübergang und die Beschäftigungsnachhaltigkeit wurden hierbei mithilfe von Ereignisanalysen beleuchtet. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Viertel der Absolventen und Absolventinnen direkt nach Beendigung der Ausbildung eine Beschäftigung aufnehmen. Insgesamt finden zwei Drittel von ihnen im gesamten Beobachtungszeitraum in Beschäftigung. Für den erfolgreichen Eintritt in Beschäftigung finden sich ähnliche Faktoren wie sie aus der Forschung zu nichtbehinderten Auszubildenden bekannt sind: ein hoher Bildungsabschluss, eine erfolgreich abgeschlossene (betriebliche) Berufsausbildung, hohe Mobilität und gute strukturelle Rahmenbedingungen. Im Hinblick auf die Beschäftigungsnachhaltigkeit sind Gruppenunterschiede in der Art der Behinderung und nach individueller Erwerbserfahrung zu beobachten. Menschen mit einer körperlichen Behinderung und Personen mit kurzer Arbeitslosigkeits- und Krankheitsdauer nach Ausbildungsende verbleiben länger in der ersten Erwerbsphase als Personen mit andersartiger Behinderung und längeren Zeiten in Arbeitslosigkeit oder Krankheit." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Psychiatrische Interventionen für Arbeitslose (2016)

    Reissner, V.; Mikoteit, T.; Kis, B.; Ehren, G.; Meiler, B.; Scherbaum, N.; Lieb, B.; Wiltfang, J.; Hebebrand, J.;

    Zitatform

    Reissner, V., N. Scherbaum, J. Wiltfang, B. Kis, B. Meiler, B. Lieb, T. Mikoteit, G. Ehren & J. Hebebrand (2016): Psychiatrische Interventionen für Arbeitslose. In: Der Nervenarzt, Jg. 87, H. 1, S. 74-81. DOI:10.1007/s00115-015-4299-4

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit geht mit einem erhöhten Risiko für psychischen Distress und psychiatrische Störungen einher, die individuelles Leid und gesellschaftliche Kosten verursachen. Diese selektive Übersicht stellt die Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und seelischem Befinden sowie psychiatrischen Störungen dar. Die wichtigsten Ansätze zur Verbesserung der psychischen Gesundheit Arbeitsloser werden skizziert:1.Interventionen für Arbeitslose zur Stärkung von Copingstrategien beugen vor allem der Entwicklung depressiver Symptome vor.2.Die SUPPORT-Liaison-Ambulanz stellt eine eng mit dem JobCenter vernetzte, niederschwellige psychiatrische Ambulanz dar, mit der Aufgabe, Arbeitslose auf psychiatrische Störungen zu untersuchen und sie, falls notwendig, zur Therapie zu motivieren.3.Ein Gruppentraining – basierend auf der kognitiven Verhaltenstherapie – ist ein geeignetes Instrument, um die seelische Gesundheit teilnehmender Arbeitsloser zu verbessern.4.Supported-Employment-Programme zeigen sich effektiv in der Platzierung von chronisch schwer kranken psychiatrischen Patienten in Arbeit, wobei eine umfangreiche unterstützende Begleitung angeboten wird." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Assistierte Ausbildung für junge Menschen mit Behinderung (2016)

    Schimank, Cindy;

    Zitatform

    Schimank, Cindy (2016): Assistierte Ausbildung für junge Menschen mit Behinderung. In: Impulse H. 78, S. 28-33.

    Abstract

    Der Beitrag gibt einen Überblick über den Stand der Umsetzung der Assistierten Ausbildung. Diese ist seit 2015 als befristete Leistung im SGB III geregelt und richtet sich an förderungsbedürftige junge Menschen sowie deren Ausbildungsbetriebe. Ziel ist es, den erfolgreichen Abschluss zu unterstützen. Zum förderungsberechtigten Personenkreis gehören lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche sowie junge Menschen mit Behinderung. Die Autorin geht weiterhin auf Aufbau und Ausgestaltung der Assistierten Ausbildung und das Zusammenwirken der beteiligten Akteure ein. Vor dem Hintergrund der bereits erprobten Modellprojekte kommt sie zu dem Schluss, dass es sich bei der Assistierten Ausbildung um ein erfolgversprechendes Unterstützungsinstrument handelt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt: Wiedereingliederung nach einer psychischen Krise. Ergebnisse einer qualitativen Studie (2016)

    Stegmann, R.; Schröder, U.B.;

    Zitatform

    Stegmann, R. & U.B. Schröder (2016): Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt. Wiedereingliederung nach einer psychischen Krise. Ergebnisse einer qualitativen Studie. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 51, H. 9, S. 660-667.

    Abstract

    "Einleitung: Psychische Erkrankungen führen zu hohen AU-Zeiten und erhöhen das Risiko, arbeitslos und frühberentet zu werden. Dies verlangt nach Return-to-Work-Ansätzen (RTW-Ansätze), die eine professionelle RTW-Koordination und Begleitung der Zurückkehrenden ermöglichen.
    Methode: Dazu wurden 20 RTW-Experten (u.a. Betriebsärzte, Psychologen) in qualitativen Interviews befragt. Überdies wurden zwei Gruppendiskussionen und Interviews mit Betroffenen und Vorgesetzten geführt. Die Tonaufnahmen wurden transkribiert, mit der dokumentarischen Methode nach Bohnsack ausgewertet und die Ergebnisse den RTW-Experten zur Diskussion gestellt. Die dokumentarische Methode ermöglicht einen Zugang zum Erfahrungswissen der Experten, das vornehmlich die Entwicklung von Handlungsfähigkeit konstituiert.
    Ergebnisse: Rekonstruiert wurden zuerst drei Handlungsorientierungen der RTW-Experten: eine Prozess-, Klienten- und systemische Orientierung, die deren Handeln leiten und zwei zentrale Dimensionen des RTW-Prozesses charakterisieren: die Einbettung des BEM in die betriebliche Ablauforganisation und die Ausgestaltung des Einzelfallmanagements. Überdies wurden vier Schlüsselkomponenten des RTW-Prozesses identifiziert: 1. das kommunikative Handeln der Experten durch eine empathische Perspektivenübernahme, 2. die Akzeptanz psychischer Erkrankungen auf der individuellen, zwischenmenschlichen und betrieblichen Ebene, 3. das Verstehen der Individualität psychischer Krisen als Ausgangspunkt und 4. Vertrauen als Basis der Rückkehr. Abschließend wurde über Fallvergleiche ein Vier-Phasen-Modell entwickelt, das RTW als systemischen Prozess beschreibt, der frühzeitig beginnt und nicht mit der (stufenweisen) Wiedereingliederung endet.
    Schlussfolgerungen: RTW ist soziale Interaktion. Erfolgreiche soziale Interaktion im Return-to-Work-Prozess zeichnet sich in erster Linie durch die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme aus. Im Mittelpunkt stehen dabei das Selbstmanagement der zurückkehrenden Beschäftigten und arbeitsbezogene Interventionen. Eine Schlüsselfunktion übernehmen die koordinierenden und begleitenden RTW-Experten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen mit psychischen Behinderungen in der beruflichen Rehabilitation der Bundesagentur für Arbeit (2016)

    Tophoven, Silke ; Schlenker, Kathrin Marie; Reims, Nancy ; Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Tophoven, Silke, Nancy Reims, Kathrin Marie Schlenker & Anita Tisch (2016): Junge Menschen mit psychischen Behinderungen in der beruflichen Rehabilitation der Bundesagentur für Arbeit. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2016): Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation : 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband (DRV-Schriften, 109), S. 273-275, 2015-12-21.

    Abstract

    "Die berufliche Rehabilitation soll als sozialpolitisches Instrument die Integration behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen in den Arbeitsmarkt fördern. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist eine der größten Trägerinnen beruflicher Rehabilitation. Im Bereich der beruflichen Ersteingliederung junger Menschen in den Arbeitsmarkt, ist die BA nahezu alleinige Trägerin. Bereits bekannt ist, dass junge Menschen in Ersteingliederung besonders häufig Lernbehinderungen aufweisen (Dony et al., 2012). Vor dem Hintergrund der allgemeinen Zunahme psychischer Erkrankungen bei Erwerbspersonen ist zu prüfen, inwiefern dies auch schon auf vergleichsweise junge Personen zutrifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Das "Budget für Arbeit": wesentlicher Baustein für die Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit einer Behinderung (2016)

    Wuschech, Simone; Bruère, Kerstin; Beyer, Christoph;

    Zitatform

    Wuschech, Simone, Kerstin Bruère & Christoph Beyer (2016): Das "Budget für Arbeit". Wesentlicher Baustein für die Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit einer Behinderung. In: Behindertenrecht, Jg. 55, H. 1, S. 10-14.

    Abstract

    Nach Ansicht des Verfassers kann das vom Gesetzgeber angekündigte 'Budget für Arbeit' ein wesentliches Instrument sein, um nachhaltige alternative Beschäftigungsmöglichkeiten für Behinderte auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen und deren selbstbestimmte Entscheidungsfindung hierüber zu fördern. Anhand von Beispielen aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zeigt er auf, dass bereits einige erfolgreiche Aktivitäten rund um die Übergänge aus der Förderschule bzw. aus der Behindertenwerkstätte auf den ersten Arbeitsmarkt vorhanden vorliegen. 'Ihnen allen haftet jedoch nach wie vor der Modellcharakter an.' Fazit: 'Ein bundesgesetzlich verankertes Budget für Arbeit kann einen wesentlichen Beitrag zur Inklusion in Deutschland leisten. Dafür müssen jedoch die Rahmenbedingungen sauber formuliert und Zuständigkeiten geklärt sein.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Inklusion in der Berufsbildung: Befunde - Konzepte - Diskussionen (2016)

    Zoyke, Andrea; Vollmer, Kirsten;

    Zitatform

    Zoyke, Andrea & Kirsten Vollmer (Hrsg.) (2016): Inklusion in der Berufsbildung. Befunde - Konzepte - Diskussionen. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 244 S.

    Abstract

    "Der Sammelband bündelt die Ergebnisse einer Expertenfachtagung der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN). Es gibt Beiträge zu vier thematischen Schwerpunkten: Begriffsverständnis Inklusion, Angebote und Lernorte inklusiver Berufsbildung, Kompetenzen und Potenziale von Menschen mit Behinderungen, Ausbildungsstandards und Professionalisierung des Personals. Die Autoren präsentieren Erkenntnisse und Erfahrungen und bieten konstruktiv-kritische Anregungen und Denkanstöße für Forschung, Politik und Praxis der beruflichen Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts: Gesetzentwurf der Bundesregierung (2016)

    Zitatform

    (2016): Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts. Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Bundesrates. Drucksachen 65/16 (05.02.2016)), 60 S.

    Abstract

    "Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) ist am 1. Mai 2002 in Kraft getreten. Ziel der Novellierung ist es, auch unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich von der Bundesrepublik Deutschland ratifizierten und seit dem 26. März 2009 innerstaatlich verbindlichen UN-BRK, Rechtsklarheit und Rechtssicherheit zu schaffen. Die Regelungen des BGG, insbesondere der Behinderungsbegriff und das Benachteiligungsverbot für Träger öffentlicher Gewalt, können zwar im Sinne der UN-BRK ausgelegt werden. In der Praxis ist die UN-BRK bei den Normadressaten des BGG aber nicht oder noch nicht hinreichend präsent. Die Novellierung zielt insbesondere darauf, bei der Herstellung von Barrierefreiheit sukzessive weiter voranzukommen. Dazu verpflichtet sich der Bund gesetzlich in weiteren Bereichen, für die er bei der Umsetzung selbst verantwortlich ist, zur Herstellung von Barrierefreiheit. Ein Ziel der Novellierung ist, Lücken im Recht bei der barrierefreien Kommunikation für Menschen mit geistigen Behinderungen zu schließen. Die Bedürfnisse des genannten Personenkreises im Hinblick auf eine barrierefreie Kommunikation werden vom BGG, dessen Anwendungsbereich grundsätzlich alle Gruppen von Menschen mit Behinderungen umfasst, noch nicht ausreichend berücksichtigt. Die Novellierung des BGG zielt auch darauf ab, ein Schlichtungsverfahren einzuführen, das künftig Verbandsklagen, die sich gegen Träger öffentlicher Gewalt nach § 1 Absatz 2 Satz 1 BGG richten, vorgeschaltet ist und daneben für Einzelpersonen zur Verfügung steht." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz - BTHG): Gesetzentwurf der Bundesregierung (2016)

    Zitatform

    (2016): Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz - BTHG). Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/9522 (05.09.2016)), 369 S.

    Abstract

    "Neudefinition des Behinderungsbegriffs im Sinne der UN-BRK, Einführung eines verbindlichen, partizipativen Teilhabeplanverfahrens für alle Rehabilitationsträger sowie einer ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung, Präzisierung und Erweiterung der Leistungskataloge zur medizinischen Rehabilitation, zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur sozialen Teilhabe, Einführung der Leistungsgruppe 'Leistungen zur Teilhabe an Bildung', Stärkung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR), Streichung der Regelungen zu den Gemeinsamen Servicestellen; Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht: Neuausrichtung von einer überwiegend einrichtungs- zu einer personenzentrierten Teilhabeleistung, Optimierung der Gesamtplanung, Neuregelung des Einkommens- und Vermögenseinsatzes, Neudefinition des leistungsberechtigten Personenkreises, Trennung von Fachleistungen der Eingliederungshilfe und von Leistungen zum Lebensunterhalt; Förderung von Modellvorhaben zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit von Menschen mit (drohender) Behinderung und zur Reduzierung der Übergänge in Eingliederungshilfe; Weiterentwicklung des Schwerbehindertenrechts: Stärkung der Schwerbehindertenvertretung, Verbesserung der Mitwirkungsmöglichkeiten in Werkstätten für behinderte Menschen, Regelungen zur Benutzung von Behindertenparkplätzen, Schaffung eines Merkzeichens für taubblinde Menschen im Schwerbehindertenausweis; Konstitutive Neufassung Neuntes Buch Sozialgesetzbuch unter dem Titel Sozialgesetzbuch Neuntes Buch - Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (Neuntes Buch Sozialgesetzbuch - SGB IX) als Art. 1 der Vorlage, Einfügung, Änderung und Aufhebung versch. §§ von 29 Gesetzen und 12 Rechtsverordnungen, Aufhebung SGB IX alte Fassung; Verordnungsermächtigung" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

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    Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation: 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband (2016)

    Zitatform

    (2016): Gesundheitssystem im Wandel - Perspektiven der Rehabilitation. 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 29. Februar bis 2. März 2016 in Aachen. Tagungsband. (DRV-Schriften 109), Berlin, 500 S.

    Abstract

    "Durch den demografischen Wandel und die Zunahme chronischer Erkrankungen entstehen zahlreiche Herausforderungen für die Gestaltung der medizinischen und rehabilitativen Versorgung. Die medizinische Rehabilitation ist Teil des Gesundheitssystems. Über ein Drittel der medizinischen Reha-Leistungen der Deutschen Rentenversicherung werden beispielsweise unmittelbar im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung durchgeführt. Veränderungen in der Inanspruchnahme und in den Behandlungsprozessen von Krankenhausleistungen wirken sich direkt auf die Anschlussrehabilitation aus.
    Kooperation und Vernetzung sind wichtige Trends in der Gesundheitsversorgung. Häufig zielen Innovationsansätze auf eine höhere Effektivität und Effizienz durch Prozessoptimierung und Integration von Leistungen. Die Rehabilitation muss darauf reagieren und mit den Akteuren der Krankenbehandlung eng zusammenarbeiten. Ihren eigenständigen Charakter und den spezifischen Auftrag einer Fokussierung auf die Arbeitswelt darf sie aber darüber nicht aus den Augen verlieren.
    Medizinische und berufliche Rehabilitation sind unverzichtbar, wenn es darum geht, die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen zu fördern. Mit dem 2015 verabschiedeten Präventionsgesetz stellen sich nicht nur für die Sozialversicherung neue Aufgaben und Tätigkeitsfelder. In den Tagungsbeiträgen geht es darum, wie das angesichts eines sich wandelnden Gesundheitssystems am besten zu erreichen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: Wie ist der Umsetzungsstand am deutschen Arbeitsmarkt? (2016)

    Zitatform

    (2016): 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention: Wie ist der Umsetzungsstand am deutschen Arbeitsmarkt? (Arbeitsmarkt aktuell 2016,08), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Am 13. Dezember 2006 haben die Vereinten Nationen die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet. Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention sieht ein gleiches Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderung vor. Deutschland hat die UN-BRK 2009 unterzeichnet und sich damit zur schrittweisen Umsetzung der Forderungen verpflichtet. Allerdings ist die Situation von Menschen mit Behinderung am deutschen Arbeitsmarkt am zehnten Geburtstag der Konvention immer noch durch eine starke Benachteiligung geprägt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 15. Februar 2016 zum Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen (BT-Drucksache 18/5227): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2016)

    Zitatform

    (2016): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 15. Februar 2016 zum Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Gute Arbeit für Menschen mit Behinderungen (BT-Drucksache 18/5227). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 18(11)533 v. 11.02.2016), 67 S.

    Abstract

    "Grundlage für die Öffentliche Anhörung ist ein Antrag (18/5227) der Fraktion Die Linke, in dem diese von der Bundesregierung unter anderem fordert, Gesetzentwürfe, Verordnungen und Regelungen auf den Weg zu bringen, die einen Politikwechsel gemäß der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen einleiten, um behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben durch eigene Berufstätigkeit zu ermöglichen. Außerdem solle ein beschäftigungspolitisches Rahmenprogramm aufgelegt werden, das schrittweise Bedingungen für eine inklusive Arbeitswelt für alle schafft.
    Liste der Sachverständigen
    Verbände und Institutionen:
    Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Bundesagentur für Arbeit; Deutscher Gewerkschaftsbund; Deutscher Caritasverband e.V.; Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen e.V.; Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.; Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V.; Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation e. V.; Wirtschaft inklusiv
    Einzelsachverständige:
    Dr. Hans-Günther Ritz, Bremen; Alfons Adam, Bremen; Barbara Vieweg, Jena; Jeannette Pella, Berlin" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Predictors of self-efficacy in women on long-term sick leave (2015)

    Andersén, Åsa ; Larsson, Kjerstin ; Lytsy, Per ; Anderzén, Ingrid ; Kristiansson, Per ;

    Zitatform

    Andersén, Åsa, Kjerstin Larsson, Per Lytsy, Per Kristiansson & Ingrid Anderzén (2015): Predictors of self-efficacy in women on long-term sick leave. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 38, H. 4, S. 320-326. DOI:10.1097/MRR.0000000000000129

    Abstract

    "Self-efficacy has been shown to be related to sick leave and to be a predictor of return to work after sickness absence. The aim of this study was to investigate whether factors related to sick leave predict self-efficacy in women on long-term sick leave because of pain and/or mental illness. This cross-sectional study uses baseline data from 337 Swedish women with pain and/or mental illness. All included women took part in vocational rehabilitation. Data were collected through a sick leave register and a baseline questionnaire. General self-efficacy, sociodemographics, self-rated health, anxiety, depression, view of the future, and social support were measured and analyzed by univariate and multivariate linear regression analyses. The full multivariate linear regression model, which included mental health factors together with all measured factors, showed that anxiety and depression were the only predictive factors of lower self-efficacy (adjusted R2=0.46, P<0.001) and explained 46% of the variance in self-efficacy. The mean scores of general self-efficacy were low, especially in women born abroad, those with low motivation, those with uncertainties about returning to work, and women reporting distrust. Anxiety and depression are important factors to consider when targeting self-efficacy in vocational rehabilitation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Beeinflussen soziodemografische Faktoren von Rehabilitanden den Erfolg einer beruflichen Umschulungsmaßnahme? (2015)

    Arling, Viktoria; Spijkers, Will;

    Zitatform

    Arling, Viktoria & Will Spijkers (2015): Beeinflussen soziodemografische Faktoren von Rehabilitanden den Erfolg einer beruflichen Umschulungsmaßnahme? In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 29, H. 2, S. 180-187.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund aktueller demographischer Entwicklungen gewinnt Berufliche Rehabilitation zunehmend an Bedeutung für den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Frage nach der Relevanz von soziodemografischen Einflussfaktoren sollte dabei nicht unberücksichtigt bleiben. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, unter systematischer Berücksichtigung verschiedener demografischer Aspekte zu prüfen, welche Faktoren für den Maßnahmeabschluss und die Vermittlung auf den Arbeitsmarkt von Bedeutung sind. Hierfür wurden über einen Zeitraum von fünf Jahren soziodemographische Daten von 256 Rehabilitanden auf ihrem Weg von der Umschulung bis auf die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt analysiert. Binär-logistische Regressionsanalysen bestätigte die Relevanz soziodemographischer Daten sowohl für den erfolgreichen Maßnahmeabschluss (12,0% Varianzaufklärung) als auch für die Rückkehr auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (30,5% Varianzaufklärung)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufsförderungswerke im Wandel: Perspektiven und Herausforderungen beruflicher Rehabilitation im Kontext von Teilhabe- und Fachkräftesicherung (2015)

    Bartel, Susanne; Reith, Nils; Peschkes, Ludger;

    Zitatform

    Bartel, Susanne, Nils Reith & Ludger Peschkes (2015): Berufsförderungswerke im Wandel. Perspektiven und Herausforderungen beruflicher Rehabilitation im Kontext von Teilhabe- und Fachkräftesicherung. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 29, H. 3, S. 235-246.

    Abstract

    "Die Auswirkungen des demografischen Wandels sowie zunehmende Fachkräfteengpässe führen zu grundlegenden Veränderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gleichzeitig stellt das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen die Forderungen auf die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu gewährleisten. Den Berufsförderungswerken (BFW) als ein Erbringer beruflicher Rehabilitationsleistungen kommt in diesem Kontext eine verstärkte Bedeutung zu. Eingebettet in diese z.T. neuen Anforderungsstrukturen stellen sich die BFW verstärkt und systematisch diesen Herausforderungen, z.B. durch strategische Vernetzungen mit Unternehmen, der Erweiterung des Leistungsspektrums sowie als Forschungspartner. BFW fungieren als zentrale Akteure für Betroffene, Sozialleistungsträger und Unternehmen und realisieren einen Brückenschlag zwischen Teilhabe- und Fachkräftesicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Deutschland noch weit von UN-Zielvorgaben entfernt: Analysen zur Arbeitsmarktsituation von behinderten Menschen in der Europäischen Union (2015)

    Berger, Catrin;

    Zitatform

    Berger, Catrin (2015): Deutschland noch weit von UN-Zielvorgaben entfernt. Analysen zur Arbeitsmarktsituation von behinderten Menschen in der Europäischen Union. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 53, S. 1-7.

    Abstract

    "Ein wichtiges Teilziel aktueller Behindertenpolitik ist die Inklusion behinderter Menschen in den regulären Arbeitsmarkt. Die Ausgangsbedingungen hierfür sind in den Ländern der Europäischen Union sehr unterschiedlich - einige Länder setzen schon lange auf Partizipation im Sinne von Inklusion, andere sahen ihre Hauptaufgabe bisher in der Kompensation von Einkommensausfällen der überwiegend nicht erwerbstätigen behinderten Bevölkerung oder setzten ihren Schwerpunkt v. a. auf die Wiedereingliederung und Rehabilitation von Arbeitnehmern. In diesem Beitrag wird nun die Beschäftigungssituation behinderter Menschen in den EU-Ländern unter Berücksichtigung der verschiedenen behindertenpolitischen Fundamente vergleichend untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Inklusion in der beruflichen Bildung am Beispiel von !nkA.: Ein Projekt zur gemeinsamen dualen Ausbildung von Menschen mit und ohne Behinderung (2015)

    Bergs, Lena; Grote, Annetraud; Niehaus, Mathilde ;

    Zitatform

    Bergs, Lena, Annetraud Grote & Mathilde Niehaus (2015): Inklusion in der beruflichen Bildung am Beispiel von !nkA. Ein Projekt zur gemeinsamen dualen Ausbildung von Menschen mit und ohne Behinderung. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 29, H. 3, S. 259-266.

    Abstract

    "Inklusion in der beruflichen Bildung ist ein Thema, das wachsendes Interesse erfährt. !nkA soll die Strukturen dafür nachhaltig verbessern. Vorrangiges Ziel dieses vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes des Unternehmensforums e.V. ist es, während der Laufzeit von 2013-2019 insgesamt 40 zusätzliche inklusive Ausbildungsplätze für Jugendliche mit einer Schwerbehinderung zu schaffen. Die vorhandenen Ausbildungsstrukturen der Projektpartner werden dazu bedarfsorientiert an die jeweiligen Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst: Barrieren werden in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk von Unternehmen identifiziert und abgebaut. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung wird evaluiert, inwiefern die Projektziele verwirklicht werden. Durch die systematische Analyse der Herausforderungen und Lösungen wird gleichzeitig an der Verbesserung der Strukturen für eine inklusive Berufsausbildung mitgewirkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Inklusion im Beruf (2015)

    Biermann, Horst; Huisinga, Richard; Klinkhammer, Dennis; Bühler, Christian; Niehaus, Mathilde ; Seyd, Wolfgang; Biermann, Horst;

    Zitatform

    Biermann, Horst (Hrsg.) (2015): Inklusion im Beruf. (Inklusion in Schule und Gesellschaft 03), Stuttgart: Kohlhammer, 216 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund des sozialrechtlichen Paradigmenwandels und den Forderungen der Behindertenrechtskonvention stellt sich heute die Frage nach dem Umgang mit Heterogenität in Berufsschulen und Betrieben völlig neu. Das Buch beschäftigt sich mit dem Anspruch und der Realität beruflicher Teilhabe, wobei die ökonomischen, technischen und politischen Kontextfaktoren einbezogen werden. Die thematischen Schwerpunkte liegen dabei auf den beruflichen Lehr-Lern-Prozessen, der Ausbildungsorganisation sowie den angebotenen Maßnahmen zur verbesserten Erwerbsbeteiligung und Arbeitsorganisation. Deutlich werden dabei auch die Grenzen der Inklusion in einem durch Marktmechanismen gesteuerten Bereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment opportunities for persons with different types of disability (2015)

    Boman, Tomas; Kjellberg, Anders ; Boman, Eva ; Danermark, Berth ;

    Zitatform

    Boman, Tomas, Anders Kjellberg, Berth Danermark & Eva Boman (2015): Employment opportunities for persons with different types of disability. In: ALTER. European Journal of Disability Research, Jg. 9, H. 2, S. 116-129. DOI:10.1016/j.alter.2014.11.003

    Abstract

    "The employment status of groups with different disabilities was analysed as were potentially important moderating factors (work ability, structural and individual factors). A secondary analysis was performed on 4359 respondents with disabilities from Statistics Sweden's Labour Market Investigation. The respondents were divided into six disability groups (communicative-hearing, communicative-speech-reading, communicative-vision, psychological disability, medical disability, physical disability). Logistic regression analyses showed that the probability of being employed was highest among respondents with hearing disabilities and respondents with psychological disabilities were least likely to be employed. Being a woman (very young or old) with only primary education and with partially or very impaired work ability, reduced employment opportunities. Higher education did not increase employment opportunities for respondents with impaired work ability. In summary, the type of disability is essential for employment opportunities, and differences between disability groups cannot be explained by differences in other variables. The moderating factors studied were found to be of equal importance in all groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Protecting working-age people with disabilities: experiences of four industrialized nations (2015)

    Burkhauser, Richard V. ; Daly, Mary C.; Ziebarth, Nicolas;

    Zitatform

    Burkhauser, Richard V., Mary C. Daly & Nicolas Ziebarth (2015): Protecting working-age people with disabilities. Experiences of four industrialized nations. (IZA discussion paper 9186), Bonn, 50 S.

    Abstract

    "Although industrialized nations have long provided public protection to working-age individuals with disabilities, the form has changed over time. The impetus for change has been multi-faceted: rapid growth in program costs; greater awareness that people with impairments are able and willing to work; and increased recognition that protecting the economic security of people with disabilities might best be done by keeping them in the labor market. Here we describe the evolution of disability programs in four countries: Germany, the Netherlands, Sweden, and the United States. We show how growth in the receipt of publically provided disability benefits has fluctuated over time and discuss how policy choices played a role. Based on our descriptive comparative analysis we summarize shared experiences that potentially benefit policymakers in all countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wege zur Inklusion in der beruflichen Bildung (2015)

    Bylinski, Ursula; Vollmer, Kirsten;

    Zitatform

    Bylinski, Ursula & Kirsten Vollmer (2015): Wege zur Inklusion in der beruflichen Bildung. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 162), Bonn, 47 S.

    Abstract

    "Das Wissenschaftliche Diskussionspapier gibt Antwort auf fünf aktuelle Fragen zur Inklusion in der Berufsbildung: Wie ist eine inklusive Aus- und Weiterbildung zu gestalten? Wie ist das Personal demzufolge zu qualifizieren? Welche Unterstützungsinstrumente und -strukturen gibt es bereits, welche weiteren sind erforderlich? Und last but not least: Was kann Deutschland von anderen Ländern lernen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wege zur inklusiven Berufsbildung (2015)

    Bylinski, Ursula;

    Zitatform

    Bylinski, Ursula (2015): Wege zur inklusiven Berufsbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 2, S. 10-14.

    Abstract

    "Mit der UN-Konvention über die 'Rechte von Menschen mit Behinderungen' - die Deutschland 2009 ratifiziert hat - ist das Thema Inklusion sowohl bildungspolitisch als auch fachwissenschaftlich in den Fokus gerückt. Inklusion zielt auf gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen unabhängig von ihren individuellen Dispositionen. Im Beitrag werden Hintergründe des Inklusionskonzepts sowie Implikationen für die Berufsbildung dargestellt. Ausgehend von Exklusionsrisiken werden Ansatzpunkte zur Entwicklung von Inklusionsstrategien auf unterschiedlichen Handlungsebenen skizziert." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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    Differential vocational rehabilitation service patterns related to the job retention and job placement needs of people with diabetes (2015)

    Chiu, Chung-Yi; Chan, Fong ; Pfaller, Joseph; Rumrill, Phillip; Sharp, Seneca; Cheing, Gladys; Sanchez, Jennifer;

    Zitatform

    Chiu, Chung-Yi, Seneca Sharp, Joseph Pfaller, Phillip Rumrill, Gladys Cheing, Jennifer Sanchez & Fong Chan (2015): Differential vocational rehabilitation service patterns related to the job retention and job placement needs of people with diabetes. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 2, S. 177-185. DOI:10.3233/JVR-150734

    Abstract

    "It is clear that the chronic progression of diabetes, as well as other socio-environmental factors, act as barriers to individuals seeking to maintain employment. Long-term employment outcomes of people with diabetes can be improved by providing customized interventions to help individuals retain their current employment. This investigation examined differential vocational rehabilitation (VR) service patterns between two groups of clients with diabetes, those who were employed at the time of application and those who were unemployed. Quantitative descriptive research design using multiple discriminant analysis (MDS). Participants included 5,427 individuals with diabetes whose VR cases were closed in Fiscal Year 2011.
    MDS revealed that the employed applicants group had higher propensities than the unemployed applicants group to receive assessment, diagnosis and treatment, counseling and guidance, rehabilitation technology, and on-the-job supports as part of the VR process. The unemployed applicants group had higher propensities to receive occupational/vocational training, job readiness, job placement, and other services. These differential service patterns suggest that the client's employment status at the inception of his or her VR program is taken into close consideration during the case planning and goal-setting phases of the VR process. Implications for future research and VR service delivery are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Longitudinal outcomes of Project SEARCH in upstate New York (2015)

    Christensen, JulieJ.; Riehle, Erin; Hetherington, Susan; Daston, Maryellen;

    Zitatform

    Christensen, JulieJ., Susan Hetherington, Maryellen Daston & Erin Riehle (2015): Longitudinal outcomes of Project SEARCH in upstate New York. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 3, S. 247-255. DOI:10.3233/JVR-150746

    Abstract

    "Background: Project SEARCH is a successful job readiness program for high school students with disabilities, ages 18 - 21, and is recognized for its innovative approach and collaborative efforts between business, education and vocational rehabilitative services. Project SEARCH employment outcomes far exceed the national average rate of employment for people with disabilities, with a 68% success rate in transitioning students from high school into competitive employment. However, little is known about the long term employment outcomes for the young people who have completed the training program.
    Objective: This study, that includes longitudinal data collected from three Project SEARCH sites in Upstate New York that have an impressive 83% success rate overall, provides the first longitudinal analysis of the impact of Project SEARCH.
    Conclusion: Data collected as part of this 5-year evaluation project indicate promising trends; and support the notion that the Project SEARCH model is successfully preparing young students with disabilities with the skills necessary to both obtain and retain employment in integrated work settings. While these findings are promising, further research is needed to substantiate the reported outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The effects of vocational rehabilitation for people with cognitive impairments (2015)

    Dean, David; Pepper, John; Stern, Steven ; Schmidt, Robert;

    Zitatform

    Dean, David, John Pepper, Robert Schmidt & Steven Stern (2015): The effects of vocational rehabilitation for people with cognitive impairments. In: International Economic Review, Jg. 56, H. 2, S. 399-426. DOI:10.1111/iere.12109

    Abstract

    "This article utilizes administrative data to examine both short- and long-term employment impacts for people with cognitive impairments who applied for vocational rehabilitation services in Virginia in 2000. These data provide long-term quarterly information on services and employment outcomes. We model behavior, allow for multiple service choices, use long-run labor market data, and use valid instruments. Results imply that services generally have positive long-run labor market outcome effects that appear to substantially exceed the cost of providing services." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    The role of co-workers in the return-to-work process (2015)

    Dunstana, Debra A.; Mortelmansa, Katrien; Tjulina, Åsa; MacEachena, Ellen;

    Zitatform

    Dunstana, Debra A., Katrien Mortelmansa, Åsa Tjulina & Ellen MacEachena (2015): The role of co-workers in the return-to-work process. In: International Journal of Disability Management, Jg. 10, S. 1-7. DOI:10.1017/idm.2015.2

    Abstract

    "There is a large body of research examining work disability management and the return to work (RTW) of sick or injured workers. However, although this research makes clear the roles of the returning worker and supervisor, that of the co-workers is less well understood. To increase understanding of this topic, we have identified, reviewed, and discussed three studies that emerged from our connection with a Canadian research-training program. The first study, conducted in Sweden by Tjulin, MacEachen, and Ekberg (2009), showed that co-workers can play a positive role in RTW, but this is often invisible to supervisors. The second study, undertaken by Dunstan and MacEachen (2013) in Canada, found that RTW could both positively and negatively impact co-workers. For instance, co-workers may benefit from learning new skills, but may also be burdened by the need to assume extra work to accommodate a returning worker. The third study, performed in Belgium by Mortelmans and Verjans (2012) and Mortelmans, Verjans, and Mairiaux (2012) reported the need to include the expectations and objections of co-workers in RTW plans and implemented a three-step RTW tool that involves co-workers. Taken together, these studies highlight the social context of work, the positive role played by co-workers in the RTW process, the impacts of workplace social relations on RTW outcomes, and the benefits to all of involving co-workers in RTW plans." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Inklusion in der beruflichen Ausbildung (2015)

    Erdsiek-Rave, Ute; Kvaic, Angelika; Labusch-Schönwandt, Gerhard; Arnade, Sigrid; Lösekrug-Möller, Gabriele; Bauer, Thomas K. ; John-Ohnesorg, Marei; Baethge, Martin; Grote, Annetraud; Bylinski, Ursula;

    Zitatform

    (2015): Inklusion in der beruflichen Ausbildung. (Schriftenreihe des Netzwerk Bildung), Berlin, 99 S.

    Abstract

    "Immer mehr Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen besuchen gemeinsam Kitas und Schulen. Mit steigendem Alter stehen den Lernenden mit Handicap jedoch immer weniger Angebote zur Verfügung. Was in der Kita recht gut gelingt, ist längst noch nicht Standard an allen Schulen, geschweige denn in der beruflichen Bildung oder an der Hochschule.
    Die vorliegende Publikation gibt auf Grundlage der Konferenz des Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 26. September 2014 in Berlin einen Überblick über die aktuelle Situation in der beruflichen Bildung, über rechtliche Fragen und mögliche nächste Schritte. Die Autorinnen der Beiträge fordern transparente Strukturen und zeigen Wege auf, wie Berufsorientierung, Berufsberatung und die Vermittlung von Ausbildungsstellen gelingen können - auch und gerade zum Abbau von Barrieren." (Textauszug, IAB-Doku);
    Inhalt:
    Gabriele Lösekrug-Möller: Menschen mit Behinderungen müssen die Chance erhalten, ihr Bestes zu geben (19-24); Ute Erdsiek-Rave: Von der UN-Konvention bis zur Kampagne "Inklusion gelingt" (27-34);
    Martin Baethge: Bildungsbericht 2014: Inklusion in der beruflichen Bildung (39-45);
    Ursula Bylinski: Inklusive Berufsbildung: Vielfalt aufgreifen - alle Potenziale nutzen! (47-58);
    Gerhard Labusch-Schönwandt: Die sozialrechtliche und sozialpolitische Perspektive: Nachhaltige Erwerbsperspektive durch Vernetzung der Akteure (61-67);
    Angelika Kvaic: Netzwerkpartnerschaften in der beruflichen Bildung (69-76);
    Sigrid Arnade: Perspektiven zum Abbau von Barrieren und Teilhabehemmnissen für Menschen mit Behinderungen (79-81);
    Thomas Bauer: Berufliche Bildung in der Werkstatt für behinderte Menschen (83-88);
    Annetraud Grote: !nkA - Gleichberechtigter Zugang zur dualen Berufsausbildung von Jugendlichen mit und ohne Behinderung (89-94).

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  • Literaturhinweis

    Handbook of vocational rehabilitation and disability evaluation: application and implementation of the ICF (2015)

    Escorpizo, Reuben ; Brage, Sören; Stucki, Gerold ; Homa, Debra;

    Zitatform

    Escorpizo, Reuben, Sören Brage, Debra Homa & Gerold Stucki (Hrsg.) (2015): Handbook of vocational rehabilitation and disability evaluation. Application and implementation of the ICF. (Handbooks in health, work, and disability), Cham: Springer London, 571 S.

    Abstract

    "This book presents the state of the art in the application and implementation of the WHO's International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) in the areas of vocational rehabilitation as a primary topic and disability evaluation as a secondary topic. Application of the ICF and implementation strategies toward a holistic and comprehensive approach to work disability and vocational rehabilitation programs are presented along with clinical cases and exercises. The ICF as a topic in health and disability has been gaining momentum since its approval by the World Health Assembly in 2001, and great progress has been made since then. However, the integration if the ICF in the realm of vocational rehabilitation has been lacking despite the fact that work and employment are a major area in people's lives, particularly those who have work disability. This book will advance the professional practice of vocational rehabilitation, rehabilitation counseling, occupational medicine, and allied health science." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    An exploratory investigation into family perspectives after the family employment awareness training (2015)

    Francis, Grace L.; Gross, Judith M. S.; Turnbull III, H. Rutherford; Turnbull, Ann P.;

    Zitatform

    Francis, Grace L., Judith M. S. Gross, Ann P. Turnbull & H. Rutherford Turnbull III (2015): An exploratory investigation into family perspectives after the family employment awareness training. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 38, H. 2, S. 68-77. DOI:10.1177/2165143414528241

    Abstract

    "Competitive employment (i.e., employment in community settings among people without disabilities for minimum wage or higher) improves quality of life for people with disabilities who have individualized support needs (ISN). However, attaining competitive employment can be challenging for people with ISN. This study used a mixed methods design to evaluate the perspectives of 68 families who attended the Family Employment Awareness Training (FEAT). Findings indicated that families who attended FEAT (a) accessed competitive employment resources following FEAT and (b) reported competitive employment outcomes for their family members with ISN following FEAT. We discuss implications of these findings and recommendations for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    A note on possible estimation bias when studying persons with work disability in active labour market programs (2015)

    Gerdes, Christer;

    Zitatform

    Gerdes, Christer (2015): A note on possible estimation bias when studying persons with work disability in active labour market programs. (IZA discussion paper 9264), Bonn, 31 S.

    Abstract

    "This study looks at the effects of participating in active labour market policy programs for persons with work disabilities. More in detail, it draws attention to the importance of taking into account the timing of when a work disability has been registered for persons attending ALMP programs. We argue that not controlling for time of events, i.e. the exact time a participant starts a program, as well as the time that person is being registered with a work disability, implies a risk of ending up with biased estimations with respect to the effectiveness of certain ALMP programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Berufliche Ausbildung junger Menschen mit Behinderung - Inklusion verwirklichen: Strategien, Instrumente, Erfahrungen (2015)

    Goth, Günter G.; Waterloo, Ottmar; Breitsameter, Michael; Galiläer, Lutz; Seyd, Wolfgang; Hagen, Björn; Baur, Margot; Kielhorn, Inka; Severing, Eckart; Krug, Walter; Ufholz, Bernhard; Lentz, Rainer;

    Zitatform

    Goth, Günter G. & Eckart Severing (Hrsg.) (2015): Berufliche Ausbildung junger Menschen mit Behinderung - Inklusion verwirklichen. Strategien, Instrumente, Erfahrungen. (Wirtschaft und Bildung 70), Bielefeld: Bertelsmann, 275 S.

    Abstract

    "Wie können Jugendliche mit Behinderungen den Weg in eine reguläre Ausbildung finden und gemeinsam mit Nichtbehinderten in Betrieben und Berufsschulen lernen? Das war die zentrale Frage des Projekts TrialNet, in dem neue Kompetenzfeststellungsverfahren und berufspädagogische Konzepte für die Ausbildung behinderter Jugendlicher entwickelt und erprobt wurden. 400 Jugendliche und 265 Betriebe haben sich bis 2015 an dem Projekt beteiligt. Der Sammelband informiert über den Status Quo der Inklusion in der beruflichen Bildung, über die Anforderungen an den Lernort Betrieb, präsentiert Projektberichte und stellt Grundlagen zur Implementierung modularer Ausbildungssteine vor. Weitere Beiträge erläutern, welche institutionellen und fachlich-pädagogischen Veränderungen für erfolgreiche Inklusion in der beruflichen Ausbildung notwendig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Arbeitssituation von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland (2015)

    Gühne, Uta ; Riedel-Heller, Steffi G.;

    Zitatform

    Gühne, Uta & Steffi G. Riedel-Heller (2015): Die Arbeitssituation von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland. Berlin, 69 S.

    Abstract

    Die Arbeit gibt zunächst eine konzeptionelle Übersicht zur Definition und Charakterisierung der hier betrachteten Personengruppe und eine Schätzung zur Häufigkeit von schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland. Im Folgenden werden Zusammenhänge zwischen Arbeit und (schwerer) psychischer Erkrankung aufgezeigt und dabei zu zwei Modellen - der Selektionshypothese und der Kausalitätshypothese - Bezug genommen. Der dritte Abschnitt befasst sich mit der wissenschaftlichen Evidenz arbeitsrehabilitativer Ansätze. Hier wird insbesondere die Wirksamkeit von Supported Employment und traditionellen Ansätzen beruflicher Rehabilitation (Pre-vocational Training) in den Fokus gerückt. Anschließend werden zentrale Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation in Deutschland skizziert und Informationen zu den Nutzern gegeben. Letztlich werden auf Basis der zusammengestellten Befunde relevante Handlungsoptionen aufgezeigt. (IAB)

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    Long term earnings and disability program participation outcomes of the Bridges transition program (2015)

    Hemmeter, Jeffrey; Donovan, Mark; Cobb, Joyanne; Asbury, Tad;

    Zitatform

    Hemmeter, Jeffrey, Mark Donovan, Joyanne Cobb & Tad Asbury (2015): Long term earnings and disability program participation outcomes of the Bridges transition program. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 1, S. 1-15. DOI:10.3233/JVR-140719

    Abstract

    "The Bridges from School to Work (Bridges) program provides job placement and supports for youth with disabilities. Operating in nine sites across the country, over 18,000 youth have received job placement services through Bridges. The paper presents long-term outcomes of youth who participate in the study to determine if previously documented short-term outcomes continue into adulthood. We examine the earnings of Bridges participants up to age 30. We present longitudinal statistics on the earnings and Supplemental Security Income (SSI) and Social Security Disability Insurance (DI) program participation of youth placed by Bridges into a job. A comparison with similarly aged youths receiving SSI who did not participate in Bridges is also made.
    At age 30, almost three quarters of youth placed by Bridges have earnings. We also find that SSI participation declines through age 30 and DI participation increases. Among placed youth who received SSI at the time of Bridges enrollment, half have earnings at age 30 and less than half received SSI payments; however, over one quarter receive DI benefits. Bridges participation potentially helps create a higher earnings capacity for participants; however, more research is necessary to establish a causal effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    What does it take to build an employment collaborative for people with disabilities? (2015)

    Henry, Alexis D.; Laszlo, Aniko; Nicholson, Joanne ;

    Zitatform

    Henry, Alexis D., Aniko Laszlo & Joanne Nicholson (2015): What does it take to build an employment collaborative for people with disabilities? In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 43, H. 1, S. 1-15. DOI:10.3233/JVR-150750

    Abstract

    "Background: Collaboration among employment service providers has been suggested as one strategy for enhancing outcomes for people with disabilities. Yet, little research exists on the process of collaboration building or factors that contribute to effective collaboration among employment providers.
    Objective: We engaged partners of five Regional Employment Collaboratives (RECs) in Massachusetts to identify the critical elements needed to build and sustain an employment collaborative.
    Methods: We used concept mapping, a mixed-method approach that included brainstorming sessions during which REC partners generated statements in response to the research question - what does it take to build and sustain an employment collaborative? Partners sorted statements thematically and rated statements in terms of importance and challenge. Sorting and rating data were analyzed using multidimensional scaling and hierarchical cluster analysis.
    Results: The analysis yielded six 'clusters' reflecting critical elements in building and sustaining a collaborative. Three elements, build trust and respect, do business differently and have effective structures and processes, are consistent with the literature on general collaborative building. The other three elements, address employer needs, engage job developers, and innovate strategically, reflect activities specific to an employment-focused collaborative.
    Conclusions: Collaboration is a complex and time-consuming undertaking, but holds promise as a way to enhance employment outcomes for people with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Schritte und Hindernisse auf dem Weg zu einem inklusiven Ausbildungssystem (2015)

    Hirschberg, Marianne;

    Zitatform

    Hirschberg, Marianne (2015): Schritte und Hindernisse auf dem Weg zu einem inklusiven Ausbildungssystem. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit, Jg. 46, H. 3, S. 60-71.

    Abstract

    "Die gemeinsame Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen wird seit Jahrzehnten von vielen Pädagog/innen in Deutschland als Mittel zur optimalen Förderung und zur Durchsetzung der sozialen Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderungen favorisiert' Aber was bringt ein inklusives Schulsystem, wenn der Übergang in Ausbildung und Beruf nicht inklusiv gestaltet ist?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    State differences in the vocational rehabilitation experiences of transition-age youth with disabilities (2015)

    Honeycutt, Todd ; Thompkins, Allison; Stern, Steven ; Bardos, Maura;

    Zitatform

    Honeycutt, Todd, Allison Thompkins, Maura Bardos & Steven Stern (2015): State differences in the vocational rehabilitation experiences of transition-age youth with disabilities. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 1, S. 17-30. DOI:10.3233/JVR-140721

    Abstract

    "State vocational rehabilitation (VR) agencies play a critical role in helping transition-age youth with disabilities attain their vocational goals, though there is insufficient knowledge about how agencies serve this population. The study examines the extent to which states' transition-age youth with disabilities apply for VR services, receive services, and are employed at case closure. The analysis included five ratios for each state VR agency reflecting their involvement with transition-age youth at distinct stages, using data from the RSA-911 Case Service Report and other sources to identify a cohort of individuals who applied between 2004 and 2006.
    The percentage of a state's transition-age youth population that applied for VR services ranged from 4 to 14 percent, the percentage of applicants who received VR services ranged from 31 to 82 percent, and the percentage of youth who received services and closed with an employment outcome ranged from 40 to 70 percent. Several agency- and state-level factors were correlated with these ratios.
    The wide variation in transition statistics suggests that policymakers could improve VR services for transition-age youth by developing specific standards and guidelines for VR agencies serving this population, though this study points out several limitations and challenges with such an approach." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Die Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen (2015)

    Hüser, Cornelia; Mackenrodt, Christian;

    Zitatform

    Hüser, Cornelia & Christian Mackenrodt (2015): Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Die Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen. Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    "- Schwerbehinderte Menschen sind meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen.
    - Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im öffentlichen Dienst tätig.
    - Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und hat stärker zugenommen als die Zahl der schwerbehinderten Menschen in der Bevölkerung.
    - Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst.
    - Schwerbehinderte Menschen profitieren von der aktuell guten Arbeitsmarktlage - wenn auch nicht im gleichen Umfang wie nicht-schwerbehinderte. Seit Mitte 2015 liegt die Zahl der arbeitslosen schwer-behinderten Personen deutlich unter dem Vorjahreswert.
    - Arbeitslose mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Fachkräfte als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen.
    - Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Be-schäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen - gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
    - Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist - auch in der mittleren Altersgruppe der 25- bis unter 55-Jährigen - bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
    - Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik hat sich kaum verändert. Allerdings haben sich die Schwerpunkte in der Förderung schwerbehinderter Personen verändert: Die Teilnahmezahlen in Beschäftigung schaffenden Maßnahmen und besondere Maßnahmen zur Teilhabe behinderter Menschen sind rückläufig, während die Förderung mit Aktivierungs- und Eingliederungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zugenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Bedeutung des Berufs für die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt bei Personen mit chronischer Krankheit. (2015)

    Klaus, Sebastian; Kardorff, Ernst von; Meschnig, Alexander;

    Zitatform

    Klaus, Sebastian, Ernst von Kardorff & Alexander Meschnig (2015): Die Bedeutung des Berufs für die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt bei Personen mit chronischer Krankheit. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 29, S. 1-22.

    Abstract

    "Der Beruf bzw. das Berufszertifikat gilt in Deutschland nach wie vor als wichtigste Voraussetzung für den individuellen Zugang zum Arbeitsmarkt. Exemplarisch zeigt sich dies bei der Beurteilung beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen durch RehabilitandInnen, die infolge einer bleibenden gesundheitlichen Beeinträchtigung/Behinderung einen zweiten Berufsabschluss mit dem Ziel einer Rückkehr in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis erwerben. Eine systematische und fallvergleichende Analyse der (doppelten) Qualifikation kanneinen neuen Blickwinkel auf die Bedeutung des Berufs in diskontinuierlichen Erwerbsverläufen eröffnen. Im Folgenden werden verschiedene Bedeutungshorizonte des Berufs beim Return-to-Work und bei der damit einhergehenden (beruf-)biographischen (Re-)Strukturierung an zwei kontrastierenden Fallbeispielen diskutiert. Insbesondere der krankheitsbedingte Verlust der früheren Berufstätigkeit, die Spannung zwischen altem und neuem Beruf sowie der Bedeutungswandel des Berufs im (erzwungenen) Umbruch verdeutlichen unterschiedliche Dimensionen des beruflichen Identitätsbezugs in der Lebensplanung und -gestaltung. Die Daten stammen aus einer Mixed-Method-Studie zu Return-to-Work-Prozessen von RehabilitandenInnen, die eine 2-jährige Umschulung in Berufsförderungswerken oder bei Freien Trägern absolviert haben. Der Beitrag konzentriert sich auf die Rekonstruktion der Verlaufsprofile bei der Rückkehr ins Beschäftigungssystem, die biographischen, umschulungsspezifischen und strukturellen Bedingungen, auf fördernde und hemmende Handlungsmuster und Rahmenbedingungen sowie die individuelle Bedeutung des Berufs im Spannungsfeld zwischen Krankheit, Arbeit und Familie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Inklusion als Ideologie (2015)

    Kluge, Sven; Weiß, Edgar; Liesner, Andrea;

    Zitatform

    (2015): Inklusion als Ideologie. (Jahrbuch für Pädagogik 2015), Frankfurt am Main: Peter Lang Edition, 351 S.

    Abstract

    "Inklusionspädagogik hat gegenwärtig Hochkonjunktur. Dabei reagieren die vorherrschenden Konzepte einer inklusiven Pädagogik auf die Herausforderungen der 'Neuen Sozialen Frage' oft nach einem bestimmten Muster: Sie wollen der exkludierenden Gesellschaft mit pädagogischen Mitteln begegnen, die die Situation der Benachteiligten verbessern sollen, die strukturellen gesellschaftlichen Bedingungen aber unangetastet lassen; sie wenden sich in idealistisch-appellativer Weise gegen exkludierende Praktiken einer vom Nutzenkalkül dominierten Gesellschaft, arbeiten dieser aber insofern zu, als sie die Möglichkeit einer Problemlösung im Rahmen der gegebenen Verhältnisse suggerieren. Vor diesem Hintergrund geht es dem Jahrbuch um einen ideologiekritischen Vorstoß, der gerade die viel umworbenen Inklusionsvorstellungen mit den faktischen sozialen Gegebenheiten konfrontiert und nach den mit der aktuellen Inklusionsrhetorik verbundenen Interessen fragt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Work-related rehabilitation aftercare for patients with musculoskeletal disorders: results of a randomized-controlled multicenter trial (2015)

    Knapp, Sebastian ; Briest, Juliane; Bethge, Matthias ;

    Zitatform

    Knapp, Sebastian, Juliane Briest & Matthias Bethge (2015): Work-related rehabilitation aftercare for patients with musculoskeletal disorders. Results of a randomized-controlled multicenter trial. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 38, H. 3, S. 226-232. DOI:10.1097/MRR.0000000000000117

    Abstract

    "There is evidence that rehabilitation with a multidisciplinary focus on work-related demands effectively improves work ability and quickens return to work in patients with musculoskeletal disorders. There could be benefits to the transfer of work-related components into rehabilitation aftercare. We examined the effectiveness of an intensified work-related rehabilitation aftercare program compared with standard intensified rehabilitation aftercare in Germany on work ability. We randomly assigned 307 patients with musculoskeletal disorders from 11 rehabilitation centers to an aftercare program with work-related functional capacity training, work-related psychosocial groups, social counseling, relaxation training and exercise therapy (intervention group), or the usual aftercare program consisting of only exercise therapy (control group). The 6-month follow-up questionnaire was completed by 78.5% of patients. There was no statistically relevant between-group difference in follow-up primary (work ability) and secondary outcomes (e.g. health-related quality of life, sick leave duration). Significant improvements were observed within both the intervention and the control groups. Severely disabled participants in the intervention group had better physical functioning and shorter sick leave duration after 6 months compared with severely disabled patients in the control group. A partial replacement of standard exercise therapy by a more work-related therapy does not seem to improve work ability superiorly. Improved aftercare treatment may require a focus on employer participation and involvement within the actual work environment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    New perspectives on health, disability, welfare and the labour market: special issue (2015)

    Lindsay, Colin ; Greve, Bent ; Cabras, Ignazio ; Ellison, Nick; Kellett, Steve;

    Zitatform

    (2015): New perspectives on health, disability, welfare and the labour market. Special issue. In: Social Policy and Administration, Jg. 49, H. 2, S. 139-298.

    Abstract

    "More than 2.4 million people of working age in the UK are out of work and claiming 'incapacity' or disability benefits (DBs). Reducing the high levels of benefit claiming among those with health limitations and disabilities has been a priority for successive governments (Lindsay and Houston 2013). Other countries of the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), ranging from Sweden, with its 'social democratic' welfare state (Hagelund and Bryngelson 2014), to the 'liberal' USA also report high rates of disability claiming, and have similarly prioritized measures to bring down welfare rolls (Milligan 2012). Given this context, policy debates have focused an both reforms to the administration of DBs and the content of targeted activation (Bannink 2014).

    There is a need for continuing interdisciplinary research an the nature of the 'disability benefits problem' and the efficacy of current policy solutions and public services. This Special Issue brings together researchers who seek to explore the distinctive, yet interrelated, elements of die problems faced by disability claimants, and evaluate related policies and services." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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    Starting behind: wage and employment differentials between young adults with and without disabilities (2015)

    Mann, David R. ; Wittenburg, David C.;

    Zitatform

    Mann, David R. & David C. Wittenburg (2015): Starting behind: wage and employment differentials between young adults with and without disabilities. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 26, H. 2, S. 89-99. DOI:10.1177/1044207315583898

    Abstract

    "We estimate the wage offers and employment of young adults with and without disabilities using National Longitudinal Survey of Youth 1997 data. We find evidence that wage offer and employment gaps between adults with and without disabilities emerge early and are largest for those with mental limitations or any type of severe limitation. The wage offer gaps we estimate between people with and without disabilities are almost always larger than the wage gaps between those groups. These employment and wage offer gaps that exist in early adulthood likely help explain some of the differences in human capital, employment, and earnings between older adults with and without disabilities. The results also highlight the need for interventions that improve the employability and wage offers of youth with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    "The right to make choices": how vocational rehabilitation can help young adults with disabilities increase self-determination and avoid guardianship (2015)

    Martinis, Jonathan G.;

    Zitatform

    Martinis, Jonathan G. (2015): "The right to make choices". How vocational rehabilitation can help young adults with disabilities increase self-determination and avoid guardianship. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 3, S. 221-227. DOI:10.3233/JVR-150742

    Abstract

    "Background: Research has consistently shown that self-determination, a person's authority and opportunity to make life choices, is a key element for a meaningful and independent life. Nevertheless, many young adults with disabilities are placed in overbroad or undue guardianships - guardianships imposed on people who have the capacity to make their own decisions or who can use less-restrictive alternatives to guardianship - denying them their right to make fundamental choices about where they live, what they do, and with whom they interact.
    Objective: This article gives an overview of the negative implications of overbroad or undue guardianship, the benefits of self-determination, and ways Vocational Rehabilitation (VR) supports and services can provide employment-based education and training to help young adults with disabilities develop and demonstrate self-determination, gain independent living skills, and overcome any perceived need for guardianship.
    Conclusion: People with disabilities who are encouraged and supported to make their own decisions are better employed at higher salaries and more independent. VR supports and services focused on employment-based" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    A comparative study of the job tasks, functions, and knowledge domains of rehabilitation professionals providing vocational rehabilitation services in Australia and Germany (2015)

    Matthews, Lynda R. ; Randall, Christine ; Buys, Nicholas ; Bauer, Jana F. ; Niehaus, Mathilde ; Marfels, Britta;

    Zitatform

    Matthews, Lynda R., Nicholas Buys, Christine Randall, Britta Marfels, Mathilde Niehaus & Jana F. Bauer (2015): A comparative study of the job tasks, functions, and knowledge domains of rehabilitation professionals providing vocational rehabilitation services in Australia and Germany. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 58, H. 2, S. 80-90. DOI:10.1177/0034355213504304

    Abstract

    "Vocational rehabilitation services have been implemented in a number of countries to facilitate the return to work of sick and injured workers, yet little research has been undertaken to document competencies required to provide services globally. This study compared the job tasks, functions, and knowledge domains deemed important by Australian and German rehabilitation professionals working in vocational rehabilitation settings to identify common practice domains. An online survey comprising items from the Rehabilitation Skills Inventory - Amended and the International Survey of Disability Management was completed by 149 Australian and 217 German rehabilitation professionals. Items from each measure were submitted to factor analysis, using principal axis factoring as the extraction technique. Three common domains were identified: (a) vocational counseling, (b) workplace disability case management, and (c) workplace intervention and program management. Differences in skill and knowledge domains centered on the levels of specialization in vocational rehabilitation practices in each country. Ongoing transnational research is required to ensure that a 'global curriculum' covers core competencies, while at the same time allowing for specialization at a local level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Menschen mit Behinderung in der dualen Ausbildung: begünstigende und hemmende Faktoren (2015)

    Metzler, Christoph; Pierenkemper, Sarah; Seyda, Susanne;

    Zitatform

    Metzler, Christoph, Sarah Pierenkemper & Susanne Seyda (2015): Menschen mit Behinderung in der dualen Ausbildung. Begünstigende und hemmende Faktoren. In: IW-Trends, Jg. 42, H. 4, S. 37-54.

    Abstract

    "Inklusion in der Berufsausbildung ist bereits heute in vielen Unternehmen Realität. Knapp ein Viertel aller ausbildungsaktiven Unternehmen hat in den letzten fünf Jahren Auszubildende mit Behinderung beschäftigt. Etwa 12 Prozent bilden aktuell Auszubildende mit Behinderung aus, die meisten Jugendliche mit einer Lernbehinderung. Der überwiegende Teil der Unternehmen bildet Jugendliche mit Behinderung in drei- bis dreieinhalbjährigen Berufen aus, ein Viertel auch in zweijährigen Berufen. Nur etwa ein Zehntel nutzt die theoriereduzierte Ausbildung für Menschen mit Behinderung im Rahmen einer Fachpraktikerausbildung. Erfahrungen mit der Zielgruppe sind wichtig: So bilden Unternehmen, die bereits einen Mitarbeiter mit Behinderung beschäftigten, mit einer um gut 40 Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit auch Jugendliche mit Behinderung aus als Unternehmen ohne Beschäftigte mit Behinderung. Doch selbst 80 Prozent der Unternehmen, die bereits Menschen mit Behinderung ausbilden, sehen in fehlenden Bewerbungen dieser Zielgruppe das größte Hemmnis für ein größeres Engagement. Zudem wünschen sich drei Viertel dieser Unternehmen mehr Unterstützungsangebote zum Beispiel durch sozialpädagogische Betreuung und feste externe Ansprechpartner, die bei allen Fragen rund um die Ausbildung von Menschen mit Behinderung weiterhelfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Coaching disadvantaged young people: evidence from firm level data (2015)

    Mohrenweiser, Jens ; Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Mohrenweiser, Jens & Friedhelm Pfeiffer (2015): Coaching disadvantaged young people. Evidence from firm level data. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 235, H. 4/5, S. 459-473. DOI:10.1515/jbnst-2015-4-508

    Abstract

    "In Germany, apprenticeship training firms currently face a shrinking number of qualified school leavers because of smaller birth cohorts and an increasing proportion of school leavers aiming for higher education. This paper investigates whether a programme that supports firms to train disadvantaged youth can reduce recruiting difficulties in apprentice training firms. Based on unique firm-level data from the metal and electronic industry in Baden-Württemberg from 2010 to 2013, we apply instrumental variable and difference-in-difference estimations and find no significant short-term causal impact of the programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Stand der ICF-Entwicklung und Nutzung im Bereich der Beruflichen Rehabilitation in Europa (2015)

    Morfeld, Matthias ; Stritter, Wiebke; Lentz, Rainer; Friedrichs, Anke; Robinson, Katja;

    Zitatform

    Morfeld, Matthias, Anke Friedrichs, Wiebke Stritter, Rainer Lentz & Katja Robinson (2015): Stand der ICF-Entwicklung und Nutzung im Bereich der Beruflichen Rehabilitation in Europa. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 29, H. 1, S. 11-19.

    Abstract

    "Die ICF stellt das von der WHO entwickelte Rahmenkonzept der funktionalen Gesundheit mit einer entsprechenden Klassifikation dar. Der Beitrag untersucht auf Basis von Recherchen und Literatur den Grad der Nutzung der ICF im Bereich der Beruflichen Rehabilitation in Europa. Dabei zeigt sich, dass die Verbreitung der ICF im Bereich der beruflichen Rehabilitation in Europa sehr unterschiedlich fortgeschritten ist. Als führende Nation auf dem Gebiet der ICF-Implementierung in der beruflichen Rehabilitation können nach Stand dieser Recherche (ausgenommen Deutschland) vor allem die Schweiz, Italien, die Niederlande, Schweden und Norwegen genannt werden. In diesen Ländern wird die ICF in Wissenschaft und Praxis weitestgehend selbstverständlich als zu Grunde liegendes Konzept für die berufliche Rehabilitation angesehen und verwendet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Budget für Arbeit: Forschungsprojekt im Auftrag des Intergrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland (2015)

    Nebe, Katja; Waldenburger, Natalie; Hengels, Simone; Beyer, Christoph;

    Zitatform

    Nebe, Katja & Natalie Waldenburger (2015): Budget für Arbeit. Forschungsprojekt im Auftrag des Intergrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland. Köln, 197 S.

    Abstract

    "Um mehr Menschen den Übergang von der Schule und von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt möglich zu machen, haben sich in den letzten Jahren in einer Reihe von Bundesländern Lösungsansätze entwickelt, die unter dem Stichwort 'Budget für Arbeit' zusammengefasst werden.
    Auch der LVR hat seine Leistungen der Eingliederungshilfe und des Integrationsamtes im Bereich Arbeit und Beschäftigung in einem 'LVR-Budget für Arbeit' gebündelt, mit dem er Übergänge fördert und die beteiligten Akteure besser untereinander vernetzt.
    Im Jahr 2013 hat das LVR-Integrationsamt die Universität Halle/Wittenberg mit der Durchführung eines Forschungsprojektes zum 'Budget für Arbeit' beauftragt.
    Die Ergebnisse wurden in einem Forschungsbericht zusammengefasst und am 28. November 2014 in Köln vorgestellt.
    Mit dem Forschungsbericht stellt das LVR-Integrationsamt einen Vergleich zwischen den verschiedenen Modellen in den Bundesländern an und beleuchtet die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Disability, training and job satisfaction (2015)

    Pagán-Rodríguez, Ricardo;

    Zitatform

    Pagán-Rodríguez, Ricardo (2015): Disability, training and job satisfaction. In: Social indicators research, Jg. 122, H. 3, S. 865-885. DOI:10.1007/s11205-014-0719-2

    Abstract

    "This study analyses the effects of participating in further training on the levels of job satisfaction reported by workers without and with disabilities in Germany. Using longitudinal data from the German Socio-Economic Panel which covers the period 1989 - 2008, we estimate a 'Probit Adapted OLS (POLS)' model which allows us to identify the determinants of job satisfaction for people without and with disabilities. The results show that the participation in further training increases the levels of job satisfaction reported by all workers, although this increase is significantly lower among workers with disabilities. In addition, no significant differences in terms of job satisfaction were found according to the number of courses attended by disability status. However, significant differences were found between participants without and with disabilities if the duration of training was more than 1 month. From a public policy perspective, these findings show the need to redesign and implement innovative training programs for people with disabilities which contribute to increasing their levels of job satisfaction within the German labour market." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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    Determinanten der Anerkennung als beruflicher Rehabilitand der Bundesagentur für Arbeit zum Zweck der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt (2015)

    Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Reims, Nancy (2015): Determinanten der Anerkennung als beruflicher Rehabilitand der Bundesagentur für Arbeit zum Zweck der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2015): Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation : 24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg. Tagungsband (DRV-Schriften, 107), S. 76-78, 2015-01-12.

    Abstract

    "Die berufliche Rehabilitation behinderter Menschen ist ein sozialpolitisches Instrument zur Förderung sozialer Teilhabe durch Integration in den Arbeitsmarkt. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist einer der größten Träger beruflicher Rehabilitation. Neben jungen Menschen ohne Erstausbildung, werden auch Personen gefördert, die zwar bereits Erwerbserfahrung aufweisen, aber weniger als 15 Jahre sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Letztere Personengruppe, die im vorliegenden Beitrag fokussiert wird, kann ihre bisherige Tätigkeit entweder gar nicht mehr oder nicht mehr in dergleichen Form ausüben und strebt deshalb Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) an. Um diese Leistungen zu erhalten, muss zunächst ein Antrag auf LTA gestellt werden. Hinsichtlich des Zugangs zu besonderen Leistungen der beruflichen Rehabilitation und den damit zusammenhängenden Selektionsprozessen bei der Anerkennung als beruflicher Rehabilitand liegen bis dato nur sehr wenige, meist qualitative Forschungsergebnisse vor (EKERT et al., 2012, SCHUBERT et al., 2007). Auf Basis einer umfassenden quantitativen Datengrundlage untersucht der vorliegende Beitrag nun erstmals die Anerkennungsprozesse bei der Beantragung von LTA für die Personengruppe der beruflichen Rehabilitand(inn)en in Wiedereingliederung in finanzieller Zuständigkeit der BA. Es soll analysiert werden, welche Personen eine Bewilligung als beruflicher Rehabilitand erhalten und von welchen Charakteristika und Bedingungen dies abhängig ist. Die Analyse der Anerkennungsprozesse findet im Rahmen des Projektes 'Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben' (LTA) statt, das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert ist. Das LTA-Projekt stellt das Anschlussprojekt zur Basisstudie 'Reha-Prozessdatenpanel' dar (DONY et al., 2012) und ist als Mischung zwischen qualitativer Befragung beruflicher Rehabilitanden und quantitativer Analysen eigens erschlossener Prozessdaten der BA konzipiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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    Labour market status and well-being in the context of return to work after vocational rehabilitation in Germany (2015)

    Reims, Nancy ; Bauer, Ulrike ;

    Zitatform

    Reims, Nancy & Ulrike Bauer (2015): Labour market status and well-being in the context of return to work after vocational rehabilitation in Germany. In: Journal of Occupational Rehabilitation, Jg. 25, H. 3, S. 543-556., 2014-11-26. DOI:10.1007/s10926-014-9561-2

    Abstract

    "Although there is much empirical evidence for a given relationship between health and labour market status (LMS), the following study focuses on a group for which little is known in the German context: people with disabilities in vocational rehabilitation for the purpose of reintegration into the labour market. In this specific context, the article analyses how a change in LMS affects physical, mental and general health. Using a panel survey, 857 people with disabilities in vocational rehabilitation and their subjective health condition were observed between 2008 and 2010. To reduce bias due to unobserved heterogeneity, fixed-effects panel regression is applied. Results show that a move from non-employment to employment positively affects - particularly general - subjective health. In addition to LMS, the level of occupational limitation due to disability appears to be of particular relevance in estimating health. Interacting both the level of occupational limitation and LMS reveals that non-employed people reporting serious occupational limitation due to their disability have the worst subjective health across all aspects. However, people in employment experiencing similarly serious limitations due to their disability do not differ much from this group. These may be regarded as having taken up disability - inappropriate employment. The results suggest that re-integration into employment particularly improves several health aspects if rehabilitants are integrated in an occupational environment where disability does not present an occupational limitation. Thus, placement in disability - appropriate employment needs to be particularly encouraged." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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    Teilhabe von Menschen mit wesentlichen Behinderungen am Arbeitsmarkt: Gutachten im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2015)

    Ritz, Hans-Günther;

    Zitatform

    Ritz, Hans-Günther (2015): Teilhabe von Menschen mit wesentlichen Behinderungen am Arbeitsmarkt. Gutachten im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 79 S.

    Abstract

    Die Studie stellt die aktuelle Beschäftigungssituation von Menschen mit wesentlichen Behinderungen dar und beleuchtet das Spektrum an Teilhabemöglichkeiten an Arbeit. Darüber hinaus werden Perspektiven und Alternativvorschläge für bessere Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit wesentlichen Behinderungen aufgezeigt. Die Expertise zeigt, dass heute Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) eine zentrale Bedeutung für die Teilhabe von Menschen mit schweren Behinderungen haben. Die Studie beleuchtet außerdem die sozialrechtlichen Bedingungen für die Teilhabe an Arbeit. Für das wichtigste Hemmnis hält der Autor die sozialhilferechtlichen Regelungen, die den Einsatz von Einkommen und Vermögen z.B. für behinderungsbedingt notwendige Leistungen im Wohnbereich verlangen. Dieser sozialhilferechtliche Rückgriff führt zu dauerhafter Armut wegen der Behinderung. Abschließend werden einige der in den vergangenen Jahren entwickelten Alternativen zu den WfbM vorstellt, wie z.B. Integrationsprojekte oder die Unterstützte Beschäftigung. (IAB)

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    Das Recht der Beschäftigten im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen auf Mindestlohn (2015)

    Scheibner, Ulrich;

    Zitatform

    Scheibner, Ulrich (2015): Das Recht der Beschäftigten im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen auf Mindestlohn. In: Behindertenrecht, Jg. 54, H. 6, S. 158-163.

    Abstract

    "Es ist sowohl gesellschaftlich, politisch wie ethisch unverantwortlich, dass der Gesetzgeber und die Regierungen auf Bundes- und Länderebene bis heute eine Gleichmacherei beim Rechtsstatus der Werkstattbeschäftigten widerspruchslos zulassen. Das Negativbeispiel des gesetzlichen Mindestlohnes, auf den jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch hat (§1 MiLoG), ist eine ernste Herausforderung: Es ist dringend überfällig, den Werkstattbeschäftigten den Rechtsstatus zuzugestehen, den sie aufgrund ihrer konkreten Tätigkeit haben - den Arbeitnehmerstatus für die einen, den werkstatttypischen arbeitnehmerähnlichen Status für die anderen. Es ist ebenso überfällig, dass der Gesetzgeber die jeweils werkstatttypischen Besonderheiten beider Rechtsverhältnisse genauer beschreibt." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Das Recht der Beschäftigten im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen auf den Mindestlohn (2015)

    Scheibner, Ulrich;

    Zitatform

    Scheibner, Ulrich (2015): Das Recht der Beschäftigten im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen auf den Mindestlohn. In: Behindertenrecht, Jg. 54, H. 7, S. 188-195.

    Abstract

    Teil 2: Arbeitnehmerähnliche Beschäftigte im Arbeitsbereich der Werkstätten

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    Stellenwert und Bedeutung der ICF bei der Ermittlung von Teilhabebedarf in der beruflichen Rehabilitation (2015)

    Schubert, Michael ; Robinson, Katja; Gleisberg, Dorit; Penstorf, Carola; Jonßon, Lioba; Bade, Svea; Lentz, Rainer; Seel, Helga; Morfeld, Matthias ;

    Zitatform

    Schubert, Michael, Svea Bade, Dorit Gleisberg, Lioba Jonßon, Rainer Lentz, Matthias Morfeld, Carola Penstorf, Katja Robinson & Helga Seel (2015): Stellenwert und Bedeutung der ICF bei der Ermittlung von Teilhabebedarf in der beruflichen Rehabilitation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 29, H. 1, S. 20-34.

    Abstract

    "Nutzungsansätze der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit (ICF) im Bereich der Leistungen zur teilhabe am Arbeitsleben (LTA) werden dabei weitere Potenziale reklamiert. Der vorliegende Beitrag stellt aufbauend auf einer umfassenden Befragung von Leistungsträgern und Leistungserbringern im Bereich LTA einerseits Befunde zur aktuellen Nutzung der ICF bei beiden Akteursgruppen bei der Ermittlung von Teilhabebedarf vor (Bekanntheit, Nutzungsgrad, Nutzungskontext, ICF-Projekte). Andererseits werden von den Akteuren formulierte Potenziale der ICF-Nutzung dargestellt. Abschließend werden Entwicklungsperspektiven der Bedarfsermittlung mittels ICF im Kontext von Rahmenbedingungen und Weiterentwicklungsnotwendigkeiten diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ziele, Prozesse und Strukturen beruflicher Rehabilitation: Situationsaufriss und Perspektivbetrachtung (2015)

    Seyd, Wolfgang;

    Zitatform

    Seyd, Wolfgang (2015): Ziele, Prozesse und Strukturen beruflicher Rehabilitation. Situationsaufriss und Perspektivbetrachtung. In: H. Biermann (Hrsg.) (2015): Inklusion im Beruf (Inklusion in Schule und Gesellschaft, 03), S. 139-179.

    Abstract

    Der Autor gibt zunächst eine Überblick über das System der beruflichen Rehabilitation. Hierzu zählen u.a. Berufsbildungswerke, Berufsförderungswerke, Werkstätten für behinderte Menschen und Kliniken zur medizinisch-beruflichen Rehabilitation. Es folgt eine Darstellung der Träger der beruflichen Rehabilitation, wie z.B. Bundesagentur für Arbeit und Deutsche Rentenversicherung. Weitere Themen sind Interessenverbände sowie das Rehabilitationsrecht. Abschließend wird die didaktische Situation in den Bildungseinrichtungen erörtert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wege zur inklusiven Berufsbildung: Zustand und Perspektiven (2015)

    Seyd, Wolfgang;

    Zitatform

    Seyd, Wolfgang (2015): Wege zur inklusiven Berufsbildung. Zustand und Perspektiven. Hamburg: Feldhaus, 338 S.

    Abstract

    "Mit der Behindertenrechts-Konvention der UN aus dem Jahr 2006 verpflichteten sich alle Beitrittsländer zur Überwindung von materiellen und mentalen Barrieren behinderter Menschen. Seither wird der Leitgedanke der Inklusion leidenschaftlich diskutiert, aber auch schrittweise in verschiedenen Bereichen unseres Bildungssystems umgesetzt. Zur beruflichen Bildung scheiden sich die Geister an der Inklusionsformel: Ist hier nur die Optimierung der pädagogischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen gemeint oder geht es um eine umfassende Reform des gesamten Bildungssystems? Sind die im Zuge der Umsetzung des Neunten Sozialgesetzbuches seit 2001 vorgenommenen Reformen nicht schon hinreichend im Sinne der Inklusionsforderung?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhalt:
    Das Inklusionsverständnis (17-36);
    Überblick über das System beruflicher Bildung (37-71);
    Die Gestaltung der beruflichen Bildung und Rehabilitation (73-92);
    Institutionen und Programme im Vorfeld und begleitend zur beruflichen Rehabilitation (93-110);
    Erhebungen zum Teilnehmekreis der Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke und zum Verbleib von BvB-Teilnehmer (111-134);
    Bildungseinrichtungen auf lnklusionskurs (135-159);
    Der Rollenwechsel vom Ausbilder zum Lernbegleiter und vom Berufsschullehrer zum Coach (161-176);
    Erkenntnisse aus Entwicklungsprojekten und Modellversuchen in Berufsbildungs- und Berufsförderungswerken ( 177-230);
    Anforderungen an die berufliche Rehabilitation unter dem Inklusionskriterium (231-269);
    Inklusion und Diversity Management in der beruflichen Bildung und Rehabilitation (271-310).

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    An evaluation of risk factors related to employment outcomes for youth with disabilities (2015)

    Sima, Adam P.; Wehman, Paul H.; Chan, Fong ; Leucking, Richard G.; West, Michael D. ;

    Zitatform

    Sima, Adam P., Paul H. Wehman, Fong Chan, Michael D. West & Richard G. Leucking (2015): An evaluation of risk factors related to employment outcomes for youth with disabilities. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 38, H. 2, S. 89-100. DOI:10.1177/2165143414534887

    Abstract

    "This study explores non-modifiable risk factors associated with poor post-school competitive employment outcomes for students with disabilities. A classification tree analysis was used with a sample of 2,900 students who were in the second National Longitudinal Transition Study - 2 (NLTS2) up to 6 years following school exit to identify groups of youth with poor employment outcomes based on characteristics that are unable to be modified through an intervention. Post-school employment was related to the disability characteristics of the student (disability type, ability to understand what is being said, general health status), family characteristics (yearly income, community setting), and youth characteristics (race).The classification tree analysis identified four groups of students who were at greatest risk for poor outcomes. Future research will be directed toward modifiable variables that mitigate risks for those groups that may potentially lead to school- and home-based interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Inklusive berufliche Bildung (IBB): ein bayerischer Modellversuch im berufsschulischen Bereich (2015)

    Stein, Roland ; Kranert, Hans-Walter; Wagner, Stephanie;

    Zitatform

    Stein, Roland, Stephanie Wagner & Hans-Walter Kranert (2015): Inklusive berufliche Bildung (IBB). Ein bayerischer Modellversuch im berufsschulischen Bereich. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 66, H. 5, S. 243-256.

    Abstract

    "Inklusion in der beruflichen Bildung stellt trotz gesetzlicher Vorgaben immer noch Neuland dar, indem es bundeslandspezifisch Einzellösungen mit Vorreiterrolle gibt. Im vierjährigen Modellversuch Inklusive berufliche Bildung in Bayern werden unter zweijähriger wissenschaftlicher Begleitung Kooperationsformen zwischen allgemeiner und Förderberufsschule hinsichtlich der inklusiven Beschulung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf an neun Standorten entwickelt und erprobt. Insbesondere im Hinblick auf die Förderschwerpunkte Lernen und Emotionale und Soziale Entwicklung ist kritisch zu hinterfragen, in welchen Ausbildungsberufen und unter welchen Kooperationsformen und -bedingungen/-voraussetzungen Inklusion gelingen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der Modellversuch inklusive berufliche Bildung (IBB) - erste Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung (2015)

    Stein, Roland ; Wagner, Stephanie; Kranert, Hans-Walter;

    Zitatform

    Stein, Roland, Stephanie Wagner & Hans-Walter Kranert (2015): Der Modellversuch inklusive berufliche Bildung (IBB) - erste Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitforschung. In: Die berufsbildende Schule, Jg. 67, H. 10, S. 328-333.

    Abstract

    Seit dem Schuljahr 2012/2013 führt die Stiftung Bildungpakt Bayern in Kooperation mit dem Bayerischen Kultusministerium den Modellversuch "Inklusive berufliche Bildung" (IBB) durch. Ziel ist die bisher in Bayern getrennt agierenden Förder- und allgemeinen Berufsschulen in ihrer Arbeit stärker zusammenzuführen, die Möglichkeiten der Kooperation zwischen beiden Schulformen und die Gelingensbedingungen inklusiver Bildung zu untersuchen. Förderschwerpunkte sind dabei sozial-emotionale Entwicklung und Lernen. Im Modellversuch werden nun erstmals auch Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die eine Ausbildung auf Fachpraktikerebene absolvieren, in den Kooperationsklassen an der allgemeinen Berufsschule gemeinsam mit Auszubildenden im Vollberuf unterrichtet. Damit verbunden sind große Herausforderungen hinsichtlich der Koordination des inklusiven Unterrichts, der Kooperation bzw. den teilweise räumlich weit entfernten Standorten der Schulen. Der Beitrag informiert über die Projektentwicklung des Modellversuches, der von der spezifischen Situation in Bayern ausgeht und Neuland betritt, indem das ausgebaute System der Förderberufsschulen als Ressource genutzt wird. Deutlich wird im Gesamtbild, so der Autor, dass es für einen Teil der Schüler Sinn macht, eine inklusive Beschulung an allgemeinen Berufsschulen zu realisieren, soweit parallel sonderpädagogische Beschulung verfügbar ist. Zugleich zeichnet sich ab, dass für eine andere Gruppe von Schülern das Vorhalten besonderer Beschulungsformen wichtig ist, um ihr Scheitern zu verhindern. (BIBB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Handbuch Arbeit: wie psychisch kranke Menschen in Arbeit kommen und bleiben (2015)

    Storck, Joachim; Plößl, Irmgard;

    Zitatform

    Storck, Joachim & Irmgard Plößl (Hrsg.) (2015): Handbuch Arbeit. Wie psychisch kranke Menschen in Arbeit kommen und bleiben. Köln: Psychiatrie Verlag, 437 S.

    Abstract

    "Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung stoßen auf vielfältige Barrieren bei der Teilhabe am Arbeitsleben. Dabei ist der Zugang zu bezahlter, sinnstiftender, stabilisierender Arbeit für sie von besonderer Bedeutung. Wie also können passende Arbeitsverhältnisse vorbereitet, geplant, gefunden und erhalten werden?
    Das 'Handbuch Arbeit' stellt umfassend die Möglichkeiten der beruflichen Rehabilitation und Integration psychiatrieerfahrener Menschen vor. Das vollständig überarbeitete und neu strukturierte Standardwerk führt sicher durch die unübersichtliche Rehabilitationslandschaft, und beschreibt praxisnah die Anforderungen an professionelle Unterstützende.
    Das Buch stellt aktuelle Studienergebnisse vor und gibt einen ausführlichen Überblick über Instrumente und Methoden zur Rehabilitation und Inklusion sowie der sozialrechtlichen Rahmenbedingungen. Sichtweisen und Möglichkeiten der Nutzer, Arbeitgeber, Leistungserbringer und Kostenträger werden umfangreich dargestellt. Bei der Teilhabeplanung helfen das Downloadmaterial und ein ausführliches Stichwortverzeichnis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Career development of young adult cancer survivors: a conceptual framework (2015)

    Strauser, David R. ; Jones, Ashleigh; Chan, Fong ; Chiu, Cung-Yi; Tansey, Tim;

    Zitatform

    Strauser, David R., Ashleigh Jones, Cung-Yi Chiu, Tim Tansey & Fong Chan (2015): Career development of young adult cancer survivors. A conceptual framework. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 2, S. 167-176. DOI:10.3233/JVR-150733

    Abstract

    "Research with young adult cancer survivors has found that they are often lacking appropriate career development skills. As a result, they are often disconnected with the labor market and deal low levels of career readiness, low career self-efficacy, and higher rates of under and unemployment. The purpose of this article is to describe a multi-domain model that provides a framework for conceptualizing the career development of young adult cancer survivors. This study utilized a comprehensive review of the literature to develop a theoretical based conceptual model.
    The model emphasizes the interaction of contextual and career development domains to improve participation in the areas of work, society, community, and home. A brief discussion of potential implications regarding research, service and policy are offered with the overall goal of conceptualizing career development as a public health intervention for young adult cancer survivors and other young adults with chronic health conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Fachkräfte in den Werkstätten für behinderte Menschen: Qualifikationsanforderungen im Zeichen von Teilhabe und Inklusion. Abschlussbericht (2015)

    Vollmer, Kirsten; Frohnenberg, Claudia;

    Zitatform

    Vollmer, Kirsten & Claudia Frohnenberg (Hrsg.) (2015): Fachkräfte in den Werkstätten für behinderte Menschen. Qualifikationsanforderungen im Zeichen von Teilhabe und Inklusion. Abschlussbericht. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 160), Bonn, 78 S.

    Abstract

    "Die Fachkräfte in den Werkstätten für behinderte Menschen bilden angesichts der großen Zahl behinderter Menschen an diesen Lern- und Beschäftigungsorten einen bedeutsamen Berufsbereich. Die an die Fachkräfte gestellten Qualifikationsanforderungen waren Gegenstand einer Untersuchung im Auftrag des BIBB, deren Ergebnisse in die Novellierung der Fortbildungsprüfungsordnung einmünden. Das BIBB rückt mit der Veröffentlichung des Abschlussberichts der Untersuchung ein Berufsfeld ins Blickfeld, das eher wenig im Fokus steht, im Zeichen von Inklusion und Teilhabe jedoch besondere Bedeutung besitzt" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Nachteilsausgleich für behinderte Menschen in der dualen Berufsausbildung (2015)

    Vollmer, Kirsten;

    Zitatform

    Vollmer, Kirsten (2015): Nachteilsausgleich für behinderte Menschen in der dualen Berufsausbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 44, H. 2, S. 36-37.

    Abstract

    "Die im BBiG und in der HwO enthaltene Verpflichtung zum 'Nachteilsausgleich' ermöglicht es behinderten Menschen u.a., einen staatlich anerkannten, regulären Ausbildungsberuf zu ergreifen und einen entsprechend qualifizierten Berufsabschluss zu erwerben. Die folgenden Ausführungen zeigen, was sich hinter dem Begriff 'Nachteilsausgleich' verbirgt und wie die Inklusion behinderter Menschen dadurch gelingen kann." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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    Nutzung der ICF aus Sicht des Ärztlichen Dienstes der Bundesagentur für Arbeit (2015)

    Wallrabenstein, Helmut;

    Zitatform

    Wallrabenstein, Helmut (2015): Nutzung der ICF aus Sicht des Ärztlichen Dienstes der Bundesagentur für Arbeit. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 29, H. 1, S. 95-100.

    Abstract

    "Die ganzheitliche und an funktionalen Kriterien ausgerichtete Betrachtungsweise der ICF stellt eine der wesentlichen Grundlagen für die Arbeit des Ärztlichen Dienstes der Bundesagentur für Arbeit (ÄD) dar. Dabei erfolgt eine Verwendung von ICF-Begrifflichkeiten auf der Ebene von Items/Kategorien nur sehr gezielt, da diese teilweise erklärungsbedürftig und nicht von vornherein mit den Erfordernissen der Auftragserfüllung des ÄD kompatibel sind. Insbesondere aus datenschutzrechtlichen Erwägungen wird für die gutachterlichen Produkte des ÄD eine selbstentwickelte "Systematik der integrationsrelevanten Funktionseinschränkungen" eingesetzt, die sich an die ICF anlehnt. Eine verstärkte Nutzung des ICF durch alle Sozialleistungsträger und ihre jeweiligen Organisationseinheiten als "gemeinsame Sprache" kann vor allem durch die politischen Bemühungen bezüglich der einheitlichen Feststellung des Reha-Bedarfs erreicht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Return to Work - Arbeit für alle: Grundlagen der beruflichen Reintegration (2015)

    Weber, Andreas ; Peschkes, Ludger; Boer, Wout de;

    Zitatform

    Weber, Andreas, Ludger Peschkes & Wout de Boer (Hrsg.) (2015): Return to Work - Arbeit für alle. Grundlagen der beruflichen Reintegration. Stuttgart: Gentner, 863 S.

    Abstract

    "Der demografische Wandel führt zu Fachkräftemangel, verlängerter Lebensarbeitszeit und veränderten sozialpolitischen Rahmenbedingungen. Politik und Wissenschaft begegnen dieser Entwicklung vor allem mit einem verstärkten Engagement in arbeitsweltbezogener Primärprävention (u.a. Betriebliche Gesundheitsförderung/ Betriebliches Gesundheitsmanagement) und Sekundärprävention (individuelle Früherkennung von Krankheiten, arbeitsmedizinische Vorsorge).
    Tertiärprävention im Sinne einer integrationsorientierten beruflichen Rehabilitation, international auch als Return to work bezeichnet, ist dagegen derzeit ein eher noch kleines Handlungsfeld, dem allerdings großes Zukunftspotential zukommt.
    Trotz Verstärkung primär- und sekundärpräventiver Aktivitäten wird es auch künftig nicht gelingen, alle Arbeitnehmer bis in den 'Ü60 Bereich' in voller Gesundheit im Erwerbsprozess zu halten. Die Primärprävention steht unverändert vor der Herausforderung der Erreichung von Zielgruppen.
    Wenn 'Arbeiten bis 67' nicht nur ein Rentenkürzungsprogramm bleiben soll, bedeutet dies, dass (chronisch) Kranke in der Arbeitswelt nicht diskriminiert oder ausgegliedert, sondern 'mitgenommen' werden müssen. Eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die das vorliegende Fachbuch systematisch analysiert, Instrumente beschreibt und Lösungen anbietet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reha-Bericht 2015: die medizinische und berufliche Rehabilitation der Rentenversicherung im Licht der Statistik (2015)

    Zitatform

    (2015): Reha-Bericht 2015. Die medizinische und berufliche Rehabilitation der Rentenversicherung im Licht der Statistik. (Reha-Bericht), Berlin, 100 S.

    Abstract

    "Der Reha-Bericht 2015 stellt wieder die wichtigsten aktuellen Daten und Fakten zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation der Rentenversicherung vor.
    Den Schwerpunkt des vorliegenden Berichts bilden wieder umfassende Informationen zur Rehabilitation, sowohl zu Umfang und Struktur der medizinischen und beruflichen Rehabilitation, als auch zu Prozess und Ergebnis der Reha-Leistungen. Grundlage bilden die routinemäßig erhobenen Statistikdaten im Wesentlichen aus dem Jahr 2014 sowie Ergebnisse aus der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung. Neben der aktuellen Entwicklung der Rehabilitation der Rentenversicherung in Zahlen lenkt der Reha-Bericht 2015 den Blick auch auf inhaltliche Weiterentwicklungen in den Bereichen Recht und Politik, Reha-Qualitätssicherung, Sozialmedizin und Reha-Forschung.
    Zwei Themen stehen im Reha-Bericht 2015 besonders im Fokus:
    - Orthopädische Rehabilitation: Unterschiede zwischen deutschen und ausländischen Versicherten
    - Medizinische Rehabilitation bei koronarer Herzkrankheit und Herzinfarkt" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Abschlussbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales über die Tätigkeit der Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz: 10. Juli 2014 - 14. April 2015. Teil A (2015)

    Abstract

    "Mit dem Koalitionsvertrag für die 18. Legislaturperiode haben sich die Koalitionsparteien CDU, CSU und SPD darauf verständigt, die Leistungen für Menschen, die aufgrund einer wesentlichen Behinderung nur eingeschränkte Möglichkeiten der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft haben, aus dem bisherigen 'Fürsorgesystem' herauszuführen und die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln. Diesen Auftrag beabsichtigt die Bundesregierung mit einem Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderungen umzusetzen. Die Erarbeitung des Bundesteilhabegesetzes erfolgt nach dem Grundsatz 'Nichts über uns ohne uns'. Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände werden, wie auch die weiteren betroffenen Akteure, von Anfang an und kontinuierlich beteiligt. Zu diesem Zweck hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die hochrangige Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz eingesetzt. Diese Arbeitsgruppe hat in neun Sitzungen zwischen dem 10. Juli 2014 und dem 14. April 2015 die möglichen Reformthemen und -ziele besprochen und die Kernpunkte der Reform erörtert und abgewogen. Mit dem vorliegenden Bericht wird die Tätigkeit der Arbeitsgruppe präsentiert. Der Bericht gliedert sich in zwei Teile: Teil A Kapitel I des Berichtes erläutert die Arbeitsweise der Arbeitsgruppe, stellt die Handlungsbedarfe zu den behandelten Fachthemen dar und liefert eine allgemeine Zusammenfassung der Ergebnisse der Beratungen in den Arbeitsgruppensitzungen. Ergänzt wird Teil A durch Kapitel II, in dem jede in der Arbeitsgruppe vertretene Institution zum Vorhaben Bundesteilhabegesetz allgemein Stellung nimmt, eine Prioritätensetzung besonders wichtiger Reformziele aufführt und eine Bewertung des gemeinsamen Arbeitsprozesses in der Arbeitsgruppe abgibt. Teil B des Berichtes ist eine umfassende Sitzungsdokumentation. Dort sind alle Arbeitspapiere, Sitzungsprotokolle und die zu den jeweiligen Sitzungen und Tagesordnungspunkten eingebrachten Stellungnahmen der Mitglieder der Arbeitsgruppe sowie die thematisch den Arbeitspapieren der Arbeitsgruppe zugeordneten 'Kurzpapiere' der Unterarbeitsgruppe Statistik und Quantifizierung, in denen deren Arbeitsergebnisse zusammengefasst werden, zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Teil B
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    Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation: 24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg. Tagungsband (2015)

    Zitatform

    (2015): Psychische Störungen - Herausforderungen für Prävention und Rehabilitation. 24. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 16. bis 18. März 2015 in Augsburg. Tagungsband. (DRV-Schriften 107), Berlin, 425 S. DOI:10.4126/38m-006093170

    Abstract

    "Das Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium ist als Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung das wichtigste Forum für praxisrelevante Ergebnisse zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation.
    Experten sehen in psychischen Störungen die wichtigste Herausforderung für die Gesundheitsversorgung des 21. Jahrhunderts. Die wachsende Bedeutung von psychischen Erkrankungen lässt sich sowohl an den Rehabilitations- und Berentungsstatistiken als auch an den Arbeitsunfähigkeitszeiten ablesen. Viele Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit somatischen Erkrankungen leiden auch unter psychischen Belastungen und Störungen. In Fachkreisen wird eine reale Zunahme psychischer Erkrankungen bezweifelt. Vielmehr wird auf eine Sensibilisierung in der Öffentlichkeit, verbesserte Diagnostik sowie zunehmende Entstigmatisierung und veränderte Anforderungen an die psychische Belastbarkeit in der Arbeitswelt verwiesen. Psychische Störungen sind für die betroffenen Menschen häufig mit einer erheblich eingeschränkten Lebensqualität verbunden. Oft ist ihre berufliche Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigt. Die psychosomatisch-psychotherapeutische Rehabilitation ist ein wichtiges Glied in der Behandlungskette. Nach den vorliegenden reha-wissenschaftlichen Ergebnissen hilft sie vielen Betroffenen wieder erwerbstätig zu sein und sichert so ihre weitere Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Immer drängender wird dennoch die Frage, wie psychische Erkrankungen vermieden oder zumindest früher erkannt und behandelt werden können, um eine Chronifizierung zu vermeiden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Besondere berufliche Problemlagen: spielen sie eine Rolle beim Zugang in die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation? (2014)

    Bethge, Matthias ; Löffler, Stefan; Schwarze, Monika; Neuderth, Silke ; Vogel, Heiner; Schwarz, Betje ;

    Zitatform

    Bethge, Matthias, Stefan Löffler, Betje Schwarz, Heiner Vogel, Monika Schwarze & Silke Neuderth (2014): Besondere berufliche Problemlagen. Spielen sie eine Rolle beim Zugang in die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation? In: Die Rehabilitation, Jg. 53, H. 1, S. 49-55. DOI:10.1055/s-0033-1341459

    Abstract

    "Die Studie untersuchte, ob der Rehabilitationsbedarf in der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) häufiger durch besondere berufliche Problemlagen gekennzeichnet ist als in der herkömmlichen medizinischen Rehabilitation (MR). Personen mit Rückenschmerz (M50, M51, M53, M54) wurden in 6 Rehabilitationseinrichtungen zu erwerbsbezogener Aktivität und Teilhabe befragt. Die unterschiedlich starken Einschränkungen der in der MBOR bzw. in der MR behandelten Personen bestätigten einen bedarfsbezogenen Zugang. Diese Unterschiede waren allerdings ausschließlich bei Patienten mit screeninggestütztem Zugang zu beobachten. Wurde der Zugang nicht durch ein Screening unterstützt, unterschieden sich die Gruppen kaum. Verfahren mit primärer Klinik- und Trägersteuerung führten zu einer vergleichbaren Unterscheidbarkeit beider Gruppen. Screeninggestützte Entscheidungen ermöglichen einen stärker bedarfsbezogenen Zugang in die MBOR. Da sich keine Unterschiede zwischen Klinik- und Trägersteuerung zeigten, können Zuweisungsentscheidungen bereits beim Rehabilitationsträger getroffen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Organisationsformen schulischer Integration und Inklusion: eine vergleichende Betrachtung der 16 Bundesländer (2014)

    Blanck, Jonna M. ;

    Zitatform

    Blanck, Jonna M. (2014): Organisationsformen schulischer Integration und Inklusion. Eine vergleichende Betrachtung der 16 Bundesländer. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2014-501), Berlin, 80 S.

    Abstract

    "Ziel dieses Beitrags ist es, die Organisationsformen schulischer Integration/Inklusion in den 16 deutschen Bundesländern vergleichend darzustellen. Dazu wird eine ungleichheitssoziologische Perspektive eingenommen, und Integrations-/Inklusionsformen werden mit Blick darauf verglichen, inwieweit die Faktoren, die Prozesse der sozialen Benachteiligung an Sonderschulen auslösen können, auch in diesen Settings vorgesehen sind. Anhand eines zunächst theoretisch hergeleiteten und dann am empirischen Material überprüften und angepassten Analyserasters wurden 80 auf Basis von Rechtsgrundlagen sowie Handreichungen, Berichten und Broschüren der Bundesländer identifizierte Integrationsformen entlang der Analysekategorien eingeordnet und darauf aufbauend fünf Typen von Organisationsformen schulischer Integration gebildet, die über die Länder hinweg verglichen werden können: Prävention, Kooperation, Sonderklassen, Integration in Regelklassen und Schwerpunktschulen. Der Beitrag ermöglicht damit erstmals einen systematischen Überblick über die vorhandenen Organisationsformen schulischer Integration in Deutschland sowie ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Die Ergebnisse haben entscheidende Implikationen für die Untersuchung der Wirkung schulischer Integration, denn je nachdem wie diese ausgestaltet ist, kann sie differenzielle Effekte auf die Entwicklung der in ihnen unterrichteten Schüler haben - sowohl auf die der Schüler mit als auch die ohne SPF. Dies muss bei einer (vergleichenden) Untersuchung von Schülern mit und ohne SPF in integrativen/inklusiven Settings berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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