Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt
Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen.
Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im
Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland
- Literatur und Forschung aus dem IAB
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Zur Situation in Deutschland
- Positionen und Stellungnahmen
- zur Rechtslage
- Bildungstand und -förderung / Anerkennung von Qualifikation
- betriebliche Berufsausbildung/Berufsorientierung
- Studium
- Arbeitsmarktintegration, Maßnahmen und Programme
- Betriebe und Wirtschaftsbereiche
- Beschäftigungsformen
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit
- Geflüchtete im SGB II
- Löhne
- Arbeitsmarkteffekte der Flüchtlingszuwanderung
- Regionale Aspekte, Wohnsitzauflage
- Rückwanderung
- Daten und Statistik
- Quellen mit Unterscheidung nach Herkunftsregion
- Quellen mit Geschlechtsbezug
- Quellen mit Altersbezug
- Quellen mit regionalem Bezug
- Zur Situation in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Ein Vorschlag zur Verteilung von Geflüchteten aus der Ukraine (2022)
Brücker, Herbert ; Wolf, Katja ; Kosyakova, Yuliya ; Moritz, Michael ; Mense, Andreas ; Haas, Anette; Dauth, Wolfgang ; Phan thi Hong, Van; Jaschke, Philipp ;Zitatform
Brücker, Herbert, Wolfgang Dauth, Anette Haas, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova, Andreas Mense, Michael Moritz, Van Phan thi Hong & Katja Wolf (2022): Ein Vorschlag zur Verteilung von Geflüchteten aus der Ukraine. (IAB-Forschungsbericht 05/2022), Nürnberg, 31 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2205
Abstract
"Durch den Angriffskrieg Russlands wurden mehrere Millionen Menschen zur Flucht aus der Ukraine gezwungen. Auch nach Deutschland sind mehr als 260.000 Geflüchtete bis zum 28. März 2022 eingereist. Für jene Personen, die nicht privat in Familien oder bei Bekannten untergebracht und versorgt werden können, stellt sich die Frage, wie diese über das Bundesgebiet und auf die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt werden sollten. Die Verteilung über die Länder erfolgt gegenwärtig nach dem so genannten Königsteiner Schlüssel, d.h. nach Bevölkerung und Steueraufkommen. Die Verteilung innerhalb der Länder erfolgt häufig nach Bevölkerung und der Verfügbarkeit von Wohnraum. In der Vergangenheit wurden durch diese Verteilungsmechanismen die Geflüchteten überdurchschnittlich auf strukturschwache Regionen mit hohen Arbeitslosenquoten verteilt. Das hat die Integrationschancen in den Arbeitsmarkt nachhaltig beeinträchtigt. Empirische Studien zeigen, dass insbesondere die Situation am lokalen Arbeitsmarkt auch langfristig einen erheblichen Einfluss auf den Integrationserfolg hat. Insofern ist die Ausgangsverteilung über die Regionen für den Integrationserfolg zentral. Wir plädieren dafür, dass die Umverteilung von Geflüchteten auf jene Personen beschränkt wird, die auf die öffentliche Versorgung mit Wohnraum angewiesen ist. Zudem sollten Präferenzen der Geflüchteten nach Kriterien wie Familienbindungen und anderen Netzwerken berücksichtigt werden. Das Vorhandensein von derartigen Bindungen und Netzwerken hat einen nachweisbaren Einfluss auf den Integrationserfolg. Kommt es zu einer Umverteilung, sollten Integrationskriterien berücksichtigt werden. In diesem Beitrag erörtern wir verschiedene Aspekte, die für die Integration von Migrantinnen und Migranten relevant sind und hinsichtlich derer es starke Unterschiede zwischen den Regionen gibt: die Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes, die Aufnahmefähigkeit von Kinderbetreuungsangeboten und die Verfügbarkeit von Wohnraum. Als Indikator für die Verfügbarkeit von Wohnraum verwenden wir das Mietniveau, das die Knappheiten auf dem Wohnungsmarkt abbildet und somit auch ein guter Indikator für die Verfügbarkeit von Wohnraum sein sollte. Darauf aufbauend schlagen wir einen neuen Verteilungsschlüssel vor, der sich neben dem Bevölkerungsumfang nach der regionalen Arbeitsmarktlage, dem Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen und den Mietkosten richtet. Würden die Geflüchteten nach diesem Schlüssel umverteilt werden, wäre eine Steigerung der Beschäftigungswahrscheinlichkeit von 5 bis 10 Prozent gegenüber den gegenwärtig angewandten Verteilungsschlüsseln zu erwarten. Dem steht ein Anstieg der durchschnittlichen Wohnkosten in den Kreisen und kreisfreien Städten um 4 Prozent gegenüber. Diese höheren Kosten für die Unterkunft, die zu Beginn des Integrationsprozesses aufgewendet werden müssen, können sich aber langfristig auszahlen, da die Beschäftigungschancen im Vergleich zu einer Verteilung über der Königsteiner Schlüssel oder bei einer Gleichverteilung über die Bevölkerung deutlich ansteigen würden. Bei einer noch stärkeren regionalen Konzentration könnten die Beschäftigungschancen noch deutlich stärker gesteigert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Brücker, Herbert ; Wolf, Katja ; Kosyakova, Yuliya ; Moritz, Michael ; Mense, Andreas ; Haas, Anette; Dauth, Wolfgang ; Phan thi Hong, Van; Jaschke, Philipp ;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland: Flucht, Ankunft und Leben (2022)
Brücker, Herbert ; Grabka, Markus M. ; Cardozo, Adriana ; Maddox, Amrei ; Décieux, Jean Philippe ; Kosyakova, Yuliya ; Tanis, Kerstin ; Rother, Nina ; Siegert, Manuel ; Zinn, Sabine ; Schwanhäuser, Silvia ; Ette, Andreas ; Schmitz, Sophia ; Spieß, C. Katharina ; Sauer, Lenore ; Niehues, Wenke ; Naderi, Robert; Bujard, Martin ; Milewski, Nadja ;Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Ette, Markus M. Grabka, Yuliya Kosyakova, Wenke Niehues, Nina Rother, C. Katharina Spieß, Sabine Zinn, Martin Bujard, Adriana Cardozo, Jean Philippe Décieux, Amrei Maddox, Nadja Milewski, Robert Naderi, Lenore Sauer, Sophia Schmitz, Silvia Schwanhäuser, Manuel Siegert & Kerstin Tanis (2022): Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland. Flucht, Ankunft und Leben. Nürnberg, 15 S. DOI:10.12765/bro-2022-04
Abstract
"Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat die größte Fluchtbewegung in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs ausgelöst. Seit Kriegsbeginn sind mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine nach Deutschland gefohen. Erste repräsentative Erkenntnisse über deren Lebenssituation und Zukunftspläne ermöglicht die Studie „Gefüchtete aus der Ukraine in Deutschland (IAB-BiB/FReDABAMF-SOEP-Befragung)“, eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB), des Forschungszentrums des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) . Es wurden für diese Studie 11.225 gefüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in der Zeit zwischen August und Oktober 2022 befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zuwanderungsmonitor März (2022)
Zitatform
Brücker, Herbert, Andreas Hauptmann, Sekou Keita & Ehsan Vallizadeh (2022): Zuwanderungsmonitor März. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 5 S. DOI:10.48720/IAB.ZM.2203
Abstract
"In aller Kürze: - Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Februar 2022 gegenüber dem Vormonat um rund 27.000 Personen gewachsen. - Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Januar 2022 53,7 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozentpunkte gestiegen. - Die absolute Zahl der Arbeitslosen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit ist im März 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 137.000 Personen gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 16,0 Prozent. - Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Januar 2022 bei 13,1 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozentpunkte gesunken. - Die SGB-II-Hilfequote der ausländischen Bevölkerung lag im Dezember 2021 bei 17,9 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,6 Prozentpunkte gesunken. Der Krieg in der Ukraine wird das Migrationsgeschehen auch in Deutschland sehr wahrscheinlich nachhaltig beeinflussen. Wie viele Menschen aus der Ukraine das Land verlassen werden, kann nicht belastbar prognostiziert werden. Wir werden im Zuwanderungsmonitor diese Entwicklungen beobachten und die Ukraine in unseren Bericht aufnehmen, sobald erste Daten vorliegen. Für eine aktuelle Einschätzung zu den Integrationschancen von Geflüchteten aus der Ukraine siehe auch Brücker (2022)." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Sämtliche Ausgaben des Zuwanderungsmonitors im Grafik- und Datenportal des IAB -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von Personen mit Schutzstatus S: Unternehmensbefragung (2022)
Craviolini, Julie; Herman, Michael;Zitatform
Craviolini, Julie & Michael Herman (2022): Arbeitsmarktintegration von Personen mit Schutzstatus S. Unternehmensbefragung. Zürich, 19 S.
Abstract
"Im März dieses Jahres hat der Bundesrat entschieden, den Personen, die aufgrund des Krieges aus der Ukraine geflüchtet sind, den Schutzstatus S zu erteilen. Dieser ermöglicht es, ohne Wartefrist einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) begrüsst es, dass die Unternehmen einen Beitrag zur Arbeitsmarktintegration der Personen mit Schutzstatus S leisten. Um mehr über das Interesse aber auch über die Herausforderungen und Bedürfnisse der Schweizer Unternehmen in Bezug auf die Anstellung von Ukraine-Flüchtlingen zu erfahren, hat der SAV das Forschungsinstitut Sotomo mit einer Unternehmensbefragung beauftragt. Befragt wurden Verantwortungspersonen von 376 Schweizer Unternehmen aus der deutsch- und französischsprachigen Schweiz mit mindestens fünf Mitarbeitenden. Die Erhebung fand zwischen dem 18. und 25. Juli 2022 über das B2B-Panel von AmPuls statt. Die Befragung zeigt, dass 56 Prozent der Schweizer Unternehmen grundsätzlich Interesse an einer Anstellung von geflüchteten Personen aus der Ukraine haben. Fast jedes zehnte Unternehmen hat bereits entsprechende Personen angestellt und ist grossmehrheitlich zufrieden mit deren Leistung (85 %). Eine wichtige Motivation für die befragten Unternehmen ist es dabei, einen solidarischen Beitrag zu leisten. Als bedeutende Faktoren werden zudem die Qualität der Arbeitskräfte aus der Ukraine sowie deren hohe Motivation genannt. Zugleich bestehen jedoch auch Hürden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labor Market Integration of Refugees: RCT Evidence from an Early Intervention Program in Sweden (2022)
Zitatform
Dahlberg, Matz, Johan Egebark, Gulay Ozcan & Ulrika Vikman (2022): Labor Market Integration of Refugees. RCT Evidence from an Early Intervention Program in Sweden. (arXiv papers), 21 S.
Abstract
"This study uses a randomized control trial to evaluate a new program for increased labor market integration of refugees. The program introduces highly intensive assistance immediately after the residence permit is granted. The early intervention strategy contrasts previous integration policies, which typically constitute low-intensive help over long periods of time. We find positive effects on employment of the program. The magnitude of the effect is substantial, corresponding to around 15 percentage points. Our cost estimates suggest that the new policy is less expensive than comparable labor market programs used in the past." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unregistered work among refugees: Evidence from a list experiment in Germany (2022)
Zitatform
Doerr, Annabelle, Carina Hartmann & Christoph Sajons (2022): Unregistered work among refugees: Evidence from a list experiment in Germany. (WWZ discussion papers 2022,01), Basel, 42 S.
Abstract
"The integration of refugees in host countries' labor markets is complicated by structural barriers, missing formal qualification and language deficiencies. This leads to widespread concern that refugees may end up in informal and precarious employment relationships. Empirical evidence on the prevalence of unregistered work is missing, however, due to the sensitive and illegal nature of this phenomenon. In this paper, we conduct a list experiment to measure unregistered work among refugees in Germany. Our results indicate that 31% have had experience with an unregistered job since their arrival. Refugees who report that they do not have work permission show a significantly higher likelihood of experiencing unregistered work. Furthermore, the lack of post-secondary education and vocational degrees, and a low German proficiency predict the risk to work without registration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Integration Geflüchteter in Ausbildung und Beruf: Chancen für Geflüchtete und Herausforderungen für das Bildungssystem (2022)
Ertl, Hubert; Schmitz, Nadja; Christ, Alexander ; Schuss, Eric ; Eberhardt, Christiane; Helmrich, Robert; Rausch-Berhie, Friederike; Granato, Mona ; Benneker, Gerburg; Krekel, Elisabeth M.; Bushanska, Vira; Gerhards, Christian ; Studthoff, Alexander; Junggeburth, Christoph; Settelmeyer, Anke; Leu-Severynenko, Snizhana; Böse, Carolin; Maier, Tobias ;Zitatform
Ertl, Hubert, Mona Granato, Robert Helmrich & Elisabeth M. Krekel (Hrsg.); Benneker, Gerburg, Carolin Böse, Vira Bushanska, Alexander Christ, Christiane Eberhardt, Christian Gerhards, Christoph Junggeburth, Snizhana Leu-Severynenko, Tobias Maier, Friederike Rausch-Berhie, Nadja Schmitz, Eric Schuss, Anke Settelmeyer & Alexander Studthoff (2022): Integration Geflüchteter in Ausbildung und Beruf. Chancen für Geflüchtete und Herausforderungen für das Bildungssystem. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 119 S.
Abstract
"Mit dem Angriffskrieg der Russischen Föderation auf die Ukraine und der hieraus resultierenden Flucht von Menschen aus der Ukraine nach Deutschland sind eine Vielzahl von Herausforderungen und Chancen für die berufliche Bildung und die Integration von Geflüchteten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt verbunden. Ausgehend von den Forschungsarbeiten des BIBB zu Migration und Flucht fokussieren die Beiträge in diesem Band auf (junge) Geflüchtete, die 2015 und folgend nach Deutschland eingewandert sind. Im Zentrum stehen ihre Zugangschancen zu sprachlicher und beruflicher (Aus-)Bildung sowie in eine qualifikationsadäquate Beschäftigung und eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt. Näher betrachtet werden zudem, neben Voraussagen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes in Deutschland und den rechtlichen Rahmenbedingungen für Geflüchtete (aus der Ukraine), die Erfahrungen der letzten Jahre mit Verfahren zur Anerkennung der Gleichwertigkeit von ukrainischen Berufsqualifikationen in Deutschland. Ebenso werden für das Thema dieses Discussion Papers relevante Reformen des beruflichen Bildungssystems in der Ukraine skizziert. Fazit und Schlussfolgerungen beziehen sich explizit auf die Integration (junger) Geflüchteter der Jahre 2015 und folgende in sprachliche Bildung, berufliche Ausbildung sowie in qualifikationsadäquate Beschäftigung und in den Arbeitsmarkt. Daraus abgeleitet werden erste Anhaltspunkte und Schlussfolgerungen für die Förderung des Integrationsprozesses (junger) Geflüchteter aus der Ukraine, die ihren Zugang in berufliche Ausbildung und Beruf unterstützen können. Gefragt wird dabei auch, inwieweit die aufnehmenden Systeme in Deutschland heute besser auf die Zuwanderung Geflüchteter vorbereitet sind als 2015. Die Beiträge zur beruflichen Ausbildung fokussieren die duale Ausbildung nach BBiG/HwO und hier insbesondere den betrieblichen Teil." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New models of the “Good refugee” – bureaucratic expectations of Syrian refugees in Germany (2022)
Zitatform
Etzel, Morgan (2022): New models of the “Good refugee” – bureaucratic expectations of Syrian refugees in Germany. In: Ethnic and Racial Studies, Jg. 45, H. 6, S. 1115-1134. DOI:10.1080/01419870.2021.1954679
Abstract
"Since 2005, German immigration law required all refugees receiving social welfare benefits to undergo language and civic knowledge tests as a pathway to the labour markets. The German integration regime, which was grounded in social imaginaries, legislative initiatives and supranational agreements, produced bureaucratic and ideological challenges following the 'long summer of migration'. Syrian asylum seekers entering Germany navigated shifts in the social imaginary and legal changes that both narrowed the definitions of a 'good refugee' and expanded the benefits given to a select group of asylum seekers and refugees. I apply ethnographic fieldwork beginning on the Turkish border with Syria in 2015 and later fieldwork across Germany to analyse shifting social landscapes. The prerequisites of integration made long-term residency permits and citizenship contingent on 'good integration'. The public recognition of 'good' or 'deserving' refugees was thus conditional on the fulfilment of a universal criteria of achievement in social competences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Westbalkanregelung als Blaupause? Erwerbsmigration fair gestalten und langfristig denken (2022)
Zitatform
Falkenhain, Mariella & Miriam Raab (2022): Die Westbalkanregelung als Blaupause? Erwerbsmigration fair gestalten und langfristig denken. In: IAB-Forum H. 07.12.2022 Nürnberg, 2022-12-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20221207.01
Abstract
"Die Westbalkanregelung hat sich zahlenmäßig zu einem bedeutenden Kanal der Erwerbsmigration aus Drittstaaten entwickelt. Ihre Entfristung und ihre Ausweitung könnten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitskräften in Deutschland leisten. Dabei wäre es aber wichtig, die Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten ausländischer Beschäftigter mitzudenken – ganz im Sinne eines fairen und nachhaltigen Einwanderungssystems." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ungleichheit und Aufstieg in der Einwanderungsgesellschaft: Zur Stratifizierung geflüchteter Frauen und Männer im Kontext aktivierender Integrationspolitik (2022)
Zitatform
Fendel, Tanja & Franziska Schreyer (2022): Ungleichheit und Aufstieg in der Einwanderungsgesellschaft. Zur Stratifizierung geflüchteter Frauen und Männer im Kontext aktivierender Integrationspolitik. In: Soziale Welt, Jg. 73, H. 2, S. 266-308., 2021-08-02. DOI:10.5771/0038-6073-2022-2-266
Abstract
"Westliche Einwanderungsgesellschaften stratifizieren Geflüchtete ungleich entlang ihrer jeweiligen aufenthaltsrechtlichen Statusposition. Diese bestimmt den Zugang zu sozialen und politischen Rechten sowie zum Grad der Aufenthaltssicherheit. Um in der Hierarchie dieser civic stratification aufzusteigen, müssen verschiedene Gruppen von Geflüchteten zunehmend Integrationsleistungen nachweisen. Das bereits den Umbau des Wohlfahrtsstaates prägende Aktivierungsparadigma des 'Förderns und Forderns' wird so verstärkt auch in der Integrationspolitik implementiert. Der Beitrag diskutiert dies am Beispiel einer mit dem Integrationsgesetz 2016 einhergehenden Neuregelung in Deutschland. Seither wird Asylberechtigten und anerkannten Flüchtlingen die unbefristete Niederlassung nurmehr erlaubt, wenn sie, neben weiteren Voraussetzungen, über Sprachkompetenz in Deutsch verfügen und den Lebensunterhalt überwiegend eigenständig sichern. Bezogen auf die Zielgruppen der Rechtsänderung untersuchen wir, inwieweit Frauen größere Schwierigkeiten haben werden als Männer, die Voraussetzungen zu erfüllen. Analysen auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten 2016 bis 2018 zeigen: Frauen, vor allem Mütter, verfügen seltener als Männer über die geforderte Sprachkompetenz in Deutsch. Sie weisen zudem eine signifikant geringere Wahrscheinlichkeit der Erwerbspartizipation auf. Ehefrauen können Lebensunterhaltssicherung gegebenenfalls vermittelt über den Ehepartner nachweisen, was jedoch Abhängigkeitsverhältnisse stärkt. Frauen ohne Ehepartner sowie Mütter haben bislang geringere Chancen, in der civic stratification der Einwanderungsgesellschaft aufzusteigen. Insbesondere bei diesen Frauen besteht die Gefahrindirekter institutioneller Diskriminierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geflüchtete Frauen und ihre Erwerbsbeteiligung – ein Überblick über zentrale Befunde (2022)
Zitatform
Fendel, Tanja & Franziska Schreyer (2022): Geflüchtete Frauen und ihre Erwerbsbeteiligung – ein Überblick über zentrale Befunde. In: Werkstatt Parität & Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (Hrsg.) (2022): Arbeitsmarktliche Integration von Geflüchteten in Baden-Württemberg, S. 54-56.
Abstract
"Deutschland weist der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt hohe Bedeutung zu. Dies gilt auch für geflüchtete Frauen, die mit Erwerbsarbeit stärker am gesellschaftlichen Leben teilhaben und an Unabhängigkeit gewinnen können. Der Beitrag gibt einen Überblick über Eckdaten der Erwerbsbeteiligung von Frauen und verweist auf tiefergehende Literatur." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integrating Refugees by Addressing Labor Shortages? A Policy Evaluation (2022)
Zitatform
Foged, Mette, Janis Kreuder & Giovanni Peri (2022): Integrating Refugees by Addressing Labor Shortages? A Policy Evaluation. (NBER working paper 29781), Cambridge, Mass, 19 S. DOI:10.3386/w29781
Abstract
"We evaluate the effect on newly arrived refugees' employment of a policy, introduced in Denmark in 2013, that matched refugees to occupations with local labor shortages after basic training for those jobs. Leveraging the staggered roll-out across municipalities, we find that the policy increased employment by 5-6 percentage points one year after arrival and 10 percentage points two years after. The policy was especially effective for male refugees and refugees with some secondary education. The findings suggest that this type of policy could alleviate long-term labor shortages and integrate low-skilled immigrants, while having minimal competition effects on natives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Jobs, Crime and Votes: A Short-run Evaluation of the Refugee Crisis in Germany (2022)
Zitatform
Gehrsitz, Markus & Martin Ungerer (2022): Jobs, Crime and Votes. A Short-run Evaluation of the Refugee Crisis in Germany. In: Economica, Jg. 89, H. 355, S. 592-626. DOI:10.1111/ecca.12420
Abstract
"Millions of refugees made their way to Europe between 2014 and 2015, with over one million arriving in Germany alone. Yet little is known about the impact of this inflow on labour markets, crime and voting behaviour. This paper uses administrative data on asylum seeker allocation and provides an evaluation of the short-run consequences of the refugee inflow. Our identification strategy exploits the fact that a scramble for accommodation determined the assignment of asylum seekers to German counties, resulting in exogenous variation in the number of asylum seekers per county within and across states. Our estimates suggest that those migrants have not displaced native workers but have themselves struggled to find gainful employment. We find moderate increases in crime, and our analysis further indicates that while at the macro level increased migration was accompanied by increased support for anti-immigrant parties, exposure to asylum seekers at the micro level had a small negative effect." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Exposure to Past Immigration Waves and Attitudes toward Newcomers (2022)
Zitatform
Gihleb, Rania, Osea Giuntalla & Luca Stella (2022): Exposure to Past Immigration Waves and Attitudes toward Newcomers. (CESifo working paper 9941), München, 34 S.
Abstract
"How does previous exposure to massive immigrant inflows affect concerns about current immigration and the integration of refugees? To answer this question, we investigate attitudes toward newcomers among natives and previous immigrants. In areas that in the 1990s received higher inflows of immigrants of German origin—so-called ethnic Germans—native Germans are more likely to believe that refugees are a resource for the economy and the culture, viewing them as an opportunity rather than a risk. Refugees living in these areas report better health and feel less exposed to xenophobia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Refuge: How the State Shapes Human Potential (2022)
Gowayed, Heba;Zitatform
Gowayed, Heba (2022): Refuge: How the State Shapes Human Potential. Princeton: Princeton University Press, 195 S.
Abstract
"As the world confronts the largest refugee crisis since World War II, wealthy countries are being called upon to open their doors to the displaced, with the assumption that this will restore their prospects for a bright future. Refuge follows Syrians who fled a brutal war in their homeland as they attempt to rebuild in countries of resettlement and asylum. Their experiences reveal that these destination countries are not saviors; they can deny newcomers’ potential by failing to recognize their abilities and invest in the tools they need to prosper. Heba Gowayed spent three years documenting the strikingly divergent journeys of Syrian families from similar economic and social backgrounds during their crucial first years of resettlement in the United States and Canada and asylum in Germany. All three countries offer a legal solution to displacement, while simultaneously minoritizing newcomers through policies that fail to recognize their histories, aspirations, and personhood. The United States stands out for its emphasis on “self-sufficiency” that integrates refugees into American poverty, which, by design, is populated by people of color and marked by stagnation. Gowayed argues that refugee human capital is less an attribute of newcomers than a product of the same racist welfare systems that have long shaped the contours of national belonging. Centering the human experience of displacement, Refuge shines needed light on how countries structure the potential of people, new arrivals or otherwise, within their borders." (Author's abstract, IAB-Doku, © Princeton University Press) ((en))
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Literaturhinweis
Resilient or Vulnerable? Effects of the COVID-19 Crisis on the Mental Health of Refugees in Germany (2022)
Zitatform
Goßner, Laura, Yuliya Kosyakova & Marie-Christine Laible (2022): Resilient or Vulnerable? Effects of the COVID-19 Crisis on the Mental Health of Refugees in Germany. In: International journal of environmental research and public health, Jg. 19, H. 12, 2022-06-14. DOI:10.3390/ijerph19127409
Abstract
"Even though the COVID-19 pandemic had consequences for the whole society, like during most crises, some population groups tended to be disproportionally affected. We rely on the most recent data from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees to explore the resilience or vulnerability of refugees in the face of the pandemic. As the 2020 wave of the survey was in the field when the second nationwide lockdown started in December, we are able to apply a regression discontinuity design to analyze how refugees in Germany are coping with these measures. Our results reveal a negative effect of the lockdown on refugees’ life satisfaction. Male refugees and those with a weaker support system face stronger negative outcomes than their counterparts. Since mental health is an important prerequisite for all forms of integration, understanding the related psychological needs in times of crisis can be highly important for policymakers and other stakeholders." (Author's abstract, IAB-Doku, © MDPI) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigung von Geflüchteten in Deutschland: Betriebe mit ausländischen Beschäftigten stellen häufiger Geflüchtete ein (2022)
Zitatform
Hauptmann, Andreas & Sekou Keita (2022): Beschäftigung von Geflüchteten in Deutschland: Betriebe mit ausländischen Beschäftigten stellen häufiger Geflüchtete ein. (IAB-Kurzbericht 06/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2206
Abstract
"Wie gut sich geflüchtete Menschen in den Arbeitsmarkt integrieren, ist wesentlich für deren Teilhabe an der Gesellschaft. Betriebe spielen dabei eine zentrale Rolle. Ihr Einstellungsverhalten bestimmt maßgeblich, ob und wie schnell die Integration in Ausbildung und Beschäftigung gelingt. Die Autoren untersuchen, welche Betriebe besonders häufig Geflüchtete beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Mentoring as a grassroots effort for integrating refugees – evidence from a randomised field experiment (2022)
Jaschke, Philipp ; Jacobsen, Jannes ; Krieger, Magdalena ; Kroh, Martin ; Legewie, Nicolas ; Schacht, Diana ; Löbel, Lea-Maria ;Zitatform
Jaschke, Philipp, Lea-Maria Löbel, Magdalena Krieger, Nicolas Legewie, Martin Kroh, Jannes Jacobsen & Diana Schacht (2022): Mentoring as a grassroots effort for integrating refugees – evidence from a randomised field experiment. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 48, H. 17, S. 4085-4105., 2022-03-22. DOI:10.1080/1369183X.2022.2058918
Abstract
"About 80 million people were displaced worldwide at the end of 2020. To support this highly vulnerable group, in recent years, local bottom-up initiatives proliferated to support refugee integration in hosting communities. This study examines a network intervention for refugees in collaboration with a social start-up whose mission is to match refugees and local volunteers to form friendships. We apply an innovative randomised controlled trial approach with 446 participants integrated into a survey of almost 8000 randomly sampled refugees who moved to Germany between 2013 and 2016. Despite the field experimental study design, statistical imbalances between treatment and control groups arise in the process of enrolment and matching up to the re-interview approximately one year after recruitment, which we address using propensity score weighting. Out of 85 successfully matched individuals, for the 30 refugees with the highest intensity of the intervention we find positive treatment effects on social connectedness, housing satisfaction, and, although less robust, German language proficiency. Thus, a general-purpose mentoring program can promote subjective integration. Effects on objective indicators, such as employment, may only indirectly come about in the longer run." (Author's abstract, © 2022 Taylor & Francis) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungsaufnahme von Geflüchteten: Anspruchslöhne sinken mit längerer Aufenthaltsdauer (2022)
Zitatform
Jaschke, Philipp, Ehsan Vallizadeh, Herbert Brücker & Marc Altenburg (2022): Beschäftigungsaufnahme von Geflüchteten: Anspruchslöhne sinken mit längerer Aufenthaltsdauer. (IAB-Kurzbericht 20/2022), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2220
Abstract
"Krieg und Verfolgung führen oft dazu, dass Geflüchtete sich nicht ausreichend auf die Migration vorbereiten können. Daher fehlen ihnen häufig wichtige Informationen über berufliche Anforderungen und die Funktionsweise des Arbeitsmarktes in Deutschland. Das kann die Wahrnehmungen und die Einschätzungen von arbeitsuchenden Geflüchteten über Erwerbschancen und erzielbare Löhne verzerren. Dieser Bericht liefert erste Erkenntnisse über die Determinanten des Anspruchslohns der Geflüchteten sowie über den Zusammenhang zwischen diesem Lohn – auch als Reservationslohn bezeichnet – und der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Scared Straight? Threat and Assimilation of Refugees in Germany (2022)
Zitatform
Jaschke, Philipp, Sulin Sardoschau & Marco Tabellini (2022): Scared Straight? Threat and Assimilation of Refugees in Germany. (NBER working paper 30381), Cambridge, Mass, 53 S. DOI:10.3386/w30381
Abstract
"This paper studies the effects of threat on convergence to local culture and economic assimilation of refugees, exploiting plausibly exogenous variation in their allocation across German regions between 2013 and 2016. We combine novel survey data on cultural preferences and economic outcomes of refugees with corresponding information on locals, and construct a threat index that integrates contemporaneous and historical variables. On average, refugees assimilate both culturally and economically. However, while refugees assigned to more hostile regions converge to local culture more quickly, they do not exhibit faster economic assimilation. Our evidence suggests that refugees exert more assimilation effort in response to local threat, but do not integrate faster because of higher discrimination in more hostile regions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen (möglw. abweichend) als: CEPR discussion paperWeiterführende Informationen
Data appendix -
Literaturhinweis
Erwerbstätige Geflüchtete mit Berufsabschluss nehmen häufiger an berufsbegleitenden Sprachkursen teil (2022)
Zitatform
Jaschke, Philipp & Ehsan Vallizadeh (2022): Erwerbstätige Geflüchtete mit Berufsabschluss nehmen häufiger an berufsbegleitenden Sprachkursen teil. In: IAB-Forum H. 05.09.2022 Nürnberg, 2022-08-15. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220905.01
Abstract
"Die Teilnahme Geflüchteter an Integrations- und Sprachkursen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Rund 12 Prozent von ihnen gehen im Schnitt parallel dazu einer Erwerbstätigkeit nach. Das zeigt eine erste Auswertung auf Grundlage der repräsentativen IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten für die Jahre 2016 bis 2019. Vor allem Geflüchtete, die in personenbezogenen Dienstleistungsberufen tätig sind, besuchen häufiger neben der Arbeit einen Sprachkurs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Migration und Flucht: Wirtschaftliche Aspekte - regionale Hot Spots - Dynamiken - Lösungsansätze (2022)
Jäggi, Christian J.;Zitatform
Jäggi, Christian J. (2022): Migration und Flucht. Wirtschaftliche Aspekte - regionale Hot Spots - Dynamiken - Lösungsansätze. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 193 S.
Abstract
"Dieses Fachbuch ordnet die hochaktuelle Fluchtthematik in größere theoretische Zusammenhänge ein. Dabei werden die wichtigsten globalen Fluchtbewegungen und Migrationsrouten und regionale Hot Spots skizziert, und zwar aus europäischer und insbesondere aus schweizerischer Sicht. Für Migration und Flucht gibt es ökonomische Ursachen, aber auch Krieg, Gewalt und Naturkatastrophen führen dazu, dass eine wachsende Zahl von Menschen ihre Heimat verlässt. Neben Fragen des Überlebens sind oft auch der Wunsch nach einem besseren Leben die Motivation dazu. Im Gegensatz zu früheren Darstellungen der Migrationsforschung geht der Schweizer Autor Christian J. Jäggi nicht von linearen Migrationsverläufen, sondern von gleichzeitigen, bilokalen Lebensformen aus. Die ökonomischen Implikationen von Migration und Flucht sowohl für die Migranten als auch für die Herkunfts- und für die Einwanderungsländer werden dargestellt. Zudem werden internationale und globale Strategien und Lösungsansätze analysiert." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland: Einschätzungen zu Praxis und Herausforderungen in deutschen Betrieben: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)
Zitatform
Keita, Sekou & Regina Konle-Seidl (2022): Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland: Einschätzungen zu Praxis und Herausforderungen in deutschen Betrieben. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 12/2022), Nürnberg, 7 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2212
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise gebeten zur Einschätzung der Bedingungen bei der betrieblichen Rekrutierung von ausländischen Fachkräften in Deutschland. Ein zentraler Gesichtspunkt war die Frage, ob hierbei politischer Handlungsbedarf besteht. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Wir haben uns angefreundet, Deutschland und ich" (Porträt) (2022)
Zitatform
Keitel, Christiane; Yuliya Kosyakova (porträtierte Person) (2022): "Wir haben uns angefreundet, Deutschland und ich" (Porträt). In: IAB-Forum H. 06.04.2022 Nürnberg, 2022-03-28. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220406.01
Abstract
"Eigentlich sollte dies ein Porträt über eine erfolgreiche Wissenschaftlerin werden, die am IAB zu Migrationsfragen forscht und selbst einen Migrationshintergrund hat. Doch die Weltereignisse haben den Text überholt. Denn Yuliya Kosyakovas Heimatland Ukraine ist seit dem 24. Februar Opfer eines Angriffskriegs – und dies stellt ihr Leben und ihre Arbeit auf den Kopf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ungenutztes Know-how? Beschäftigung Geflüchteter in Deutschland (2022)
Knoll, Stefanie;Zitatform
Knoll, Stefanie (2022): Ungenutztes Know-how? Beschäftigung Geflüchteter in Deutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 29, H. 1, S. 10-14.
Abstract
"Ein paar Jahre nach dem großen Zustrom von Geflüchteten nach Deutschland haben knapp die Hälfe der zugezogenen Personen in Beschäftigung gefunden. Sie sind vorwiegend als Hilfsarbeitskräfte tätig, auch weil ausländische Bildungsabschlüsse in Deutschland nicht immer anerkannt wurden. Von den im Ausland ausgebildeten Geflüchteten sind 87% in Deutschland entweder nicht beschäftigt oder das für den heutigen Beruf benötigte Ausbildungsniveau liegt niedriger als die mitgebrachte Ausbildung. Der Beitrag betrachtet, bei welchen Personengruppen Know-how ungenutzt bleiben könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market") (2022)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Laura Pohlan (2022): With its numerous surveys the IAB will shed light on the coronavirus mystery (Series "Covid-19 crisis: consequences for the labour market"). In: IAB-Forum H. 06.04.2022 Nürnberg, 2022-04-05. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220406.02
Abstract
"The Covid-19 crisis has led to a dramatic increase in the demand for information both in politics and practice. This poses an enormous challenge to the research and counselling activities at the IAB. To meet this demand, the IAB has expanded the existing surveys and, at the same time, introduced new ones on an unprecedented scale and in record time. And it has been worth the effort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Labour market integration in Germany: refugee women take significantly longer than men (2022)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Lidwina Gundacker, Zerrin Salikutluk & Parvati Trübswetter (2022): Labour market integration in Germany: refugee women take significantly longer than men. In: IAB-Forum H. 15.07.2022 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220715.02
Abstract
"Refugees are increasingly succeeding in integrating into the German labour market. However, according to an analysis based on the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees, women benefit significantly less than men from these advances." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Labor market situation of refugees in Europe: The role of individual and contextual factors (2022)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Irena Kogan (2022): Labor market situation of refugees in Europe: The role of individual and contextual factors. In: Frontiers in Political Science, Jg. 4, 2022-09-06. DOI:10.3389/fpos.2022.977764
Abstract
"The paper sheds light on the patterns of labor market integration of refugees in Western countries, who arrived primarily during the 2015-2016 mass refugee migration. Its major focus lies on the role of individual and contextual factors responsible for refugees’ success in the labor market. At the host country level, the extent of permeability along the ethnic lines and the welcome of reception - both on the part of the majority population and the part of the established minorities - constitute further essential moderators of refugees’ labor market success. This comprehensive literature overview draws on the flourishing body of research in Europe and beyond and discusses commonalities and differences across refugee origins and destinations while paying particular attention to the time trends and meaningful heterogeneities along with refugees' socio-demographic characteristics. We conclude by identifying major avenues for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The dynamics of recent refugees’ language acquisition: how do their pathways compare to those of other new immigrants? (2022)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Cornelia Kristen & Christoph Spörlein (2022): The dynamics of recent refugees’ language acquisition: how do their pathways compare to those of other new immigrants? In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 48, H. 5, S. 989-1012., 2021-08-29. DOI:10.1080/1369183X.2021.1988845
Abstract
"Do the processes underlying destination-language acquisition differ between recently arrived refugees and other new immigrants? Based on a well-established model of language learning according to which language fluency is a function of efficiency, incentives, and exposure, this study addresses general processes of language learning as well as conditions specific to refugees. Longitudinal data on refugees (IAB-BAMF-SOEP Sample of Refugees in Germany) and other immigrants (IAB-SOEP Migration Sample) in Germany indicate that exposure to the destination language is the main driver of proficiency, followed by efficiency, whereas incentives matter less. Moreover, refugees profit substantially from structured learning in language courses, while other immigrants benefit more from informal exposure in their everyday environments. Overall, the findings suggest that language acquisition is a general process that is similar across different types of immigrants." (Author's abstract, © 2021 Taylor & Francis Group) ((en))
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Positive Learning or Deviant Interviewing? Mechanisms of Experience on Interviewer Behavior (2022)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya, Lukas Olbrich, Joseph Sakshaug & Silvia Schwanhäuser (2022): Positive Learning or Deviant Interviewing? Mechanisms of Experience on Interviewer Behavior. In: Journal of survey statistics and methodology, Jg. 10, H. 2, S. 249-275., 2021-01-04. DOI:10.1093/jssam/smab003
Abstract
"Interviewer (mis)behavior has been shown to change with interviewers’ professional experience (general experience) and experience gained during the field period (survey experience). We extend this study by using both types of experiences to analyze interviewer effects on a core quality indicator: interview duration. To understand whether the effect of interviewer experience on duration is driven by increased efficiency or deviant behavior - both mechanisms of shorter interview Durations - we additionally examine the triggering rate of filter questions to avoid burdensome follow-up questions and response differentiation over the field period. Using multilevel models and data from a large-scale survey on a special and difficult-to-interview population of refugees in Germany, we find that interview duration decreases with increasing survey experience, particularly among the generally inexperienced interviewers. However, this effect is not found for the triggering rate and response differentiation. The results are robust to different sample and model specifications. We conclude that the underlying mechanism driving interview duration is related to increasing efficiency, and not deviant behavior." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Kosyakova, Yuliya ; Olbrich, Lukas ; Sakshaug, Joseph ; Schwanhäuser, Silvia ; -
Literaturhinweis
Kinship, inter- and intraethnic social networks and refugees' division of housework (2022)
Zitatform
Kosyakova, Yuliya & Nevena Kulic (2022): Kinship, inter- and intraethnic social networks and refugees' division of housework. In: Journal of Family Research, Jg. 34, H. 2, S. 802-822., 2022-06-21. DOI:10.20377/jfr-783
Abstract
"Dieser Artikel untersucht die Rolle sozialer Kontakte – gemessen als die Nähe von Verwandten, das Vorhandensein von Freunden vor der Auswanderung sowie intra- und interethnische Kontakte im Aufnahmeland – bei der Aufteilung von Routine-Hausarbeit in Partnerschaften von Geflüchteten in Deutschland. Obwohl soziale Kontakte als einflussreicher Faktor für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Integration von Neuankömmlingen bekannt sind, ist die Rolle solcher Kontakte für die Aufteilung der Hausarbeit in Partnerschaften von Einwanderern weniger gut erforscht. Gepoolte OLS-und Fixed-Effects-Modelle wurden auf vier Wellen der IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten (2016-2019) angewendet, um Geflüchtetenpaare im erwerbsfähigen Alter zu untersuchen (1.045 Paare, 2.699 Paar-Jahre). Wir finden, dass soziale Kontakte für die geschlechtsspezifische Aufteilung der Routine-Hausarbeit in Partnerschaften von Geflüchteten wichtig sind. Insbesondere Netzwerke, die aus neuen inter- und intraethnischen Kontakten bestehen, sind einflussreicher als solche, die aus Verwandten und Freunden von vor der Migration bestehen. Darüber hinaus sind es vor allem die Verwandten und die neuen koethnischen Kontakte der Ehemänner, die negativ mit ihrer Beteiligung an den absoluten und zu ihren Ehefrauen relativen Stunden der Hausarbeit einher gehen. Die neuen Kontakte der Ehemänner zu Deutschen stehen in einem positiven Zusammenhang mit ihrer Beteiligung an der Routine-Hausarbeit. Die Kontakte der Ehefrauen zu Deutschen wiederum sind nicht mit einer egalitäreren Aufteilung der Hausarbeit verbunden. Soziale Netzwerke können das häusliche Verhalten von Zuwanderern beeinflussen, und sie sollten daher bei der Ausarbeitung neuer Integrationsmaßnahmen berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © University of Bamberg Press)
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Deutschkenntnisse entwickeln sich bei Geflüchteten und anderen Neuzugewanderten ähnlich - Sprachkurse spielen wichtige Rolle (2022)
Zitatform
Kristen, Cornelia, Yuliya Kosyakova & Christoph Spörlein (2022): Deutschkenntnisse entwickeln sich bei Geflüchteten und anderen Neuzugewanderten ähnlich - Sprachkurse spielen wichtige Rolle. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 5, S. 63-69. DOI:10.18723/diw_wb:2022-5-1
Abstract
"Das Erlernen der deutschen Sprache spielt eine Schlüsselrolle für die Integration von neu zugewanderten Menschen. In diesem Beitrag wird der Zweitspracherwerb von Personen, die im vergangenen Jahrzehnt in die Bundesrepublik gekommen sind, in den ersten Jahren nach dem Zuzug untersucht. Hierzu werden Geflüchtete mit anderen Neuzugewanderten verglichen. Die Auswertungen verweisen auf ähnliche Prozesse des Zweitspracherwerbs in beiden Gruppen. Wichtig für die Verbesserung der Deutschkenntnisse sind vor allem die Lerngelegenheiten, die sich einerseits im Alltagsleben über Kontakte zu anderen ergeben, andererseits in strukturierten Lernsituationen stattfinden, wie beim Besuch von Sprachkursen. Die Ergebnisse belegen, dass solche Kurse in recht kurzer Zeit zu deutlichen Zuwächsen bei den Deutschkenntnissen führen. Gerade bei Geflüchteten spielen Sprachkurse eine wichtige Rolle, während andere Zugewanderte auch stark von Alltagskontakten profitieren. Insbesondere Sprachkurse sind also ein effektives Instrument, mit der die Politik über entsprechende Angebote neu zugewanderte Personen beim Erwerb von Sprachkenntnissen gezielt unterstützen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Refugees' Transition from Welfare to Work: A Quasi-Experimental Approach of the Impact of the Neighbourhood Context (2022)
Zitatform
Kristiansen, Marcus H., Ineke Maas, Sanne Boschman & J. Cok Vrooman (2022): Refugees' Transition from Welfare to Work: A Quasi-Experimental Approach of the Impact of the Neighbourhood Context. In: European Sociological Review, Jg. 38, H. 2, S. 234-251. DOI:10.1093/esr/jcab044
Abstract
"This study analyses the impact of the neighbourhood context on the likelihood that refugees move from social assistance to paid employment. It makes use of Dutch policy that resulted in an exogenous placement of refugees in their first regular housing. This natural quasi-experiment allows us to estimate intent-to-treat effects of initial neighbourhood characteristics on the likelihood of transitioning from welfare to work. We consider the impact of the employment share and the median level of income among natives and co-ethnics, using Dutch longitudinal administrative data and discrete time event-history modelling. Our findings indicate that refugees are more likely to enter the labour market when the neighbourhood’s employment share among natives is higher. A similar effect for employment among co-ethnics is not found. There is also no evidence that the placement of refugees in an area with a higher median income among co-ethnics or natives facilitates the transition from welfare to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Unternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Integration Geflüchteter in Deutschland (2022)
Zitatform
Kritikos, Alexander S., Maximilian Priem & Anne-Christin Winkler (2022): Unternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Integration Geflüchteter in Deutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 20, S. 287-294. DOI:10.18723/diw_wb:2022-20-1
Abstract
"Nach der im Jahr 2015 verstärkt einsetzenden Zuwanderung Geflüchteter hat jüngsten Studien zufolge etwa jedes vierte Unternehmen in Deutschland Geflüchtete eingestellt. Laut einer Umfrage unter 100 Unternehmen mit Erfahrung in der Integration von Geflüchteten hat die Einstellung Geflüchteter verschiedene Effekte. Die Unternehmen berichten von einem Anstieg der Zufriedenheit in der Belegschaft, besserer Positionierung als attraktiver Arbeitgeber und von positiven unternehmerischen Entwicklungen. Gleichzeitig ist die Einstellung von Geflüchteten mit Herausforderungen verbunden, etwa mit Hürden im Einstellungsprozess, mit mangelnden Sprachkenntnissen sowie mit nicht anerkannten Qualifikationen. Diese Probleme lösen die Unternehmen, indem sie staatliche und private Unterstützungsangebote sowie firmeninterne Maßnahmen nutzen. Während mit diesen Maßnahmen die Integration Geflüchteter in die abhängige Beschäftigung gut gelingt, bleibt das Potenzial in Richtung Selbstständigkeit nahezu ungenutzt. Die Gründungsaktivitäten unter den Geflüchteten fallen in Deutschland weitaus geringer aus als in deren Herkunftsländern. Entsprechend sollten Förderungsmaßnahmen für Geflüchtete zur Aufnahme einer Selbstständigkeit stärker in den Blick genommen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The relationship between employment and health for people from refugee and asylum-seeking backgrounds: A systematic review of quantitative studies (2022)
Zitatform
Lai, Huyen, Clemence Due & Anna Ziersch (2022): The relationship between employment and health for people from refugee and asylum-seeking backgrounds: A systematic review of quantitative studies. In: SSM - population health, Jg. 18. DOI:10.1016/j.ssmph.2022.101075
Abstract
"Background For the general population, the positive effects of paid employment on health and wellbeing are well established. However, less is known for people from refugee and asylum-seeking backgrounds. This review aims to systematically summarise the quantitative literature on the relationship between employment and health and wellbeing for refugees and asylum seekers. Method A search strategy was conducted in online databases, including MEDLINE, PsychINFO, EMCARE, SCOPUS, CINHAL, ProQuest and Web of Science. Articles were screened against inclusion and exclusion criteria. Studies published in English between 2000 to October 2021 were included if they used quantitative methods to consider the relationship between employment and health for refugees and asylum seekers in resettlement countries. Study quality was assessed using The Joanna Briggs Institute's Critical Appraisal Tools. Findings were synthesised using a narrative approach. Results Seventy-two papers were identified. The majority of papers (N = 58, 81%) examined the association between employment and mental health outcomes. Overall, while there were inconsistencies in the findings, employment had a positive effect on mental health particularly in reducing levels of psychological distress and depression. Though more limited in number, the papers examining physical health suggest that people who are employed tend to have better physical health than unemployed persons. There was some evidence to support the bi-directional relationship between employment and health. Poor mental and physical health negatively impacted the odds of employment and occupational status of refugees. Conclusion Good quality employment is an essential component of refugee resettlement and this review found that in general employment is also beneficial for refugee health, particularly aspects of mental health. More research regarding the effects of employment on physical health is required. The effects of refugee-specific factors such as gender roles, torture, and trauma on the relationship between employment and health also require further investigation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labour market policies and refugees: the case of Denmark, Sweden, the Netherlands and Germany (2022)
Zitatform
Lind Ravn, Rasmus, Emma Ek Österberg & Trine Lund Thomsen (2022): Labour market policies and refugees: the case of Denmark, Sweden, the Netherlands and Germany. In: C. Larsen (Hrsg.) (2022): Migrants and Welfare States, S. 64-94. DOI:10.4337/9781803923734.00010
Abstract
"In this chapter, we describe and compare how Denmark, Sweden, the Netherlands and Germany have reformed their labour integration programmes and policies in the wake of the refugee crisis of the mid 2010s. We do this with the aim of analysing differences and similarities in the current national policy setup as well as discussing potential lessons to be learned between countries. We use a typology of labour market policy approaches for categorising and analysing the policies in each of the countries. Here, we classify the policies in terms of their focus on either the supply side, the demand side, or matching , and explore the policy content in each of the countries. We find that national policies in place are strikingly similar across countries, although with minor differences. The balance between supply-side, demand-side and matching policies differ between countries, but supply-side policies are most prominent in all of the countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Politik zwischen Innovation und Machbarkeit: Street-level-Experimente im Bereich der Bildungs- und Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen in Berlin (2022)
Maas, Felix;Zitatform
Maas, Felix (2022): Politik zwischen Innovation und Machbarkeit. Street-level-Experimente im Bereich der Bildungs- und Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen in Berlin. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, XVII, 246 S. DOI:10.1007/978-3-658-38335-0
Abstract
"In dem Band wird am Fall der Bildungs- und Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen in Berlin untersucht, wie auf lokaler Ebene in einem Kontext von Wandel und Ungewissheit mit neuen integrationspolitischen Ansätzen experimentiert wird. Dazu wird der Street-Level-Ansatz von Michael Lipsky um Aspekte der interpretativen Policy-Analyse und der Science and Technology Studies erweitert. Experimente auf dem Street-level können so als komplexe soziale Prozesse im Hinblick auf ihre Dynamik und Situiertheit untersucht werden. Der Autor Felix Maas ist Bildungsberater im Berliner Netzwerk Beratung zu Bildung und Beruf für Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte (Arbeit und Bildung e.V.)." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
Die Bedeutung des lokalen Kontexts für die soziale Teilhabe geflüchteter Frauen: Ländliche Räume als Potenzial? (2022)
Zitatform
Manahl, Caroline (2022): Die Bedeutung des lokalen Kontexts für die soziale Teilhabe geflüchteter Frauen. Ländliche Räume als Potenzial? In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 47, H. 2, S. 133-154. DOI:10.1007/s11614-022-00478-z
Abstract
"In rezenten Forschungsarbeiten zu Zuwanderung in ländlichen Räumen wird ruralen Gebieten ein hohes Potenzial für Eingliederungsprozesse zugeschrieben. Besonders der Aufbau sozialer Beziehungen soll Zugewanderten in solchen Gebieten leichter gelingen und wiederum für andere Bereiche von Integration förderlich sein (z. B. für die Suche nach Wohnraum bzw. nach einer Beschäftigung). Dieser Beitrag überprüft, ob sich solche positiven Effekte ländlicher Gebiete im Vergleich zu städtischen Räumen am Beispiel geflüchteter Frauen in Vorarlberg nachweisen lassen. Dazu wird eine bi- und multivariate Analyse von Befragungsdaten durchgeführt, die in der praktischen Integrationsarbeit in Vorarlberg erhoben wurden. Dabei zeigt sich, dass geflüchtete Frauen, die in ruralen Kontexten wohnen, seltener am Erwerbsleben und an sozialen Beziehungen in ihrem lokalen Umfeld teilhaben als geflüchtete Frauen im städtischen Raum. Zudem wird ersichtlich, dass Nachbarschaften, ehrenamtliche Helfer*innen und lokale Austausch- und Begegnungsangebote wichtige Gelegenheitsstrukturen für geflüchtete Frauen sind, um Kontakte aufzubauen. Nachbarschaften in städtischen Gebieten scheinen hierfür allerdings bessere Rahmenbedingungen zu bieten als Nachbarschaften im ländlichen Raum und auch der Zugang zu Begegnungsangeboten scheint geflüchteten Frauen in der Stadt eher zu gelingen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktaktivierung im Interesse geflüchteter Frauen? (2022)
Zitatform
Menke, Katrin (2022): Arbeitsmarktaktivierung im Interesse geflüchteter Frauen? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 75, H. 1, S. 66-71. DOI:10.5771/0342-300X-2022-1-66
Abstract
"Die Interessen geflüchteter Frauen gelten gemeinhin als schwach im Sozialstaat. Selten werden sie als eigenständige Akteure betrachtet, Lebensumstände wie ein befristeter Aufenthaltsstatus, Sorgeverpflichtungen und fehlende Erwerbsteilhabe erschweren die Organisation und Durchsetzung von Interessen. Über ihre frauen- und migrationsspezifischen Bedürfnisse ist zudem wenig bekannt. Der Beitrag präsentiert qualitative Forschung zur Arbeitsmarktteilhabe geflüchteter Frauen, die an den Erfahrungen der Frauen ansetzt. Er liefert einen Überblick über ihr Interesse an Arbeitsmarktteilhabe in Deutschland sowie ihrer Adressierung in den Jobcentern. Dabei zeigt sich: Während den Frauen das Durchsetzen ihrer eigenen Interessen etwa an qualifizierter Beschäftigung selten gelingt, ist das Handeln der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt als Akteuren advokatorischer Interessenvertretung an einem scheinbaren Wissen über geflüchtete Frauen als „Andere“ orientiert. Behördliche Strukturen, die u. a. Mehrfachdiskriminierung aufgrund von Religion und Gender ausblenden, erschweren offenbar eine angemessene Adressierung heterogener Zielgruppen in der Arbeitsverwaltung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Hamburger Programm „Work and Integration for Refugees (W.I.R)“: Eine Transformation des Integrationssystems in Arbeit? (2022)
Zitatform
Meyer, Frauke (2022): Das Hamburger Programm „Work and Integration for Refugees (W.I.R)“: Eine Transformation des Integrationssystems in Arbeit? In: M. Arouna, I. Breckner, H. Budak-Kim, U. Ibis, F. Meyer & J. Schroeder (2022): Transformationsprozesse am Fluchtort Stadt, S. 83-104. DOI:10.1007/978-3-658-37421-1_3
Abstract
"Die Hansestadt Hamburg hat das Programm „Work and Integration for Refugees“ (W.I.R) in den Jahren 2015/2016 unter dem Eindruck des Fachkräftemangels und der Fluchtzuwanderung entwickelt. Ziel des Programms war es, Geflüchtete mit sogenannten guten Bleibeperspektiven schnellstmöglich dem Arbeits- oder Ausbildungsmarkt zuzuführen. Recht bald wurde das W.I.R intern umstrukturiert, bis es schließlich Ende des Jahres 2020 in das auf die Beratung und Orientierung von zuwandernden Fachkräften spezialisierte Hamburger „Welcome Center“ integriert wurde. Der Beitrag zeichnet diese Prozesse vor dem Hintergrund der arbeits- und aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen nach und zeigt, wie Geflüchtete für den Arbeitsmarkt optimiert werden sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Literaturhinweis
The role of refugees in the underground economy of the European Union (2022)
Zitatform
Mutascu, Mihai & Scott W. Hegerty (2022): The role of refugees in the underground economy of the European Union. In: IZA journal of development and migration, Jg. 13. DOI:10.2478/izajodm-2022-0002
Abstract
"This paper explores the impact of refugees on the size of the underground economy in 28 European Union countries over the period from 1998 to 2017. It applies a nonlinear methodology by employing dynamic panel threshold estimations. The main findings uncover a nonlinear connection between refugees and the informal economy with an inverted V-shape and a different magnitude of effects depending on the share of the refugee population. The underground economy is stimulated at a low level of refugee inflows (where immigrants make up <0.572% of the total population). Large inflows compress the underground economy, which increases competition in the labor market based on lower labor costs. Economic growth and international trade play a crucial role in reducing the size of the informal economy. Equally importantly, coherent unemployment policy and adequate regulation of illegal immigrants support this process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Logistification and Hyper-Precarity at the Intersection of Migration and Pandemic Governance: Refugees in the Turkish Labour Market (2022)
Zitatform
Nimer, Maissam & Susan Beth Rottmann (2022): Logistification and Hyper-Precarity at the Intersection of Migration and Pandemic Governance: Refugees in the Turkish Labour Market. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 35, H. 1, S. 122-138. DOI:10.1093/jrs/feab076
Abstract
"This article analyses the governance of migration and the Covid-19 pandemic on precarious Syrian refugees in Istanbul. Drawing from a review of state policies and interviews with refugees before and after the pandemic, we argue that the intersecting governance of migration and the pandemic compounded inequalities. While refugees initially lost their employment without notice in lockdown periods, their partial lifting revealed unequal expectations towards their labour, as they were reincorporated within even more hyper-precarious labour relations. Unlike citizens who were somewhat protected by the state, refugees were under the limited care of international funders and subject to the whims of the market. Pandemic governance resulted in increased hyper-precarity and the need to rely on individual coping mechanisms for refugees. This research shows how shifting inclusion and exclusion shapes refugees' hyper-precarity related to Covid-19 governance, transforming Syrians into ‘market buffers’ to prevent or delay bankruptcies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Integrationsförderung geflüchteter Menschen im Jobcenter: Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis (2022)
Nixdorf, Christian Philipp;Zitatform
Nixdorf, Christian Philipp (2022): Integrationsförderung geflüchteter Menschen im Jobcenter. Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis. In: Soziale Sicherheit, Jg. 71, H. 5, S. 193-194.
Abstract
"Die Integration geflüchteter Menschen in Erwerbsarbeit ist volkswirtschaftlich und gesellschaftlich von hoher Bedeutung. Jobcentern kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Individuelle, rechtliche, und kulturelle Aspekte bewirken allerdings, dass die Arbeitsmarktintegration Geflüchteter nicht immer reibungslos verläuft." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How effective are integration policy reforms? The case of asylum-related migrants (2022)
Zitatform
Pecoraro, Marco, Anita Manatschal, Eva G. T. Green & Philippe Wanner (2022): How effective are integration policy reforms? The case of asylum-related migrants. In: International Migration, Jg. 60, H. 6, S. 95-110. DOI:10.1111/imig.12967
Abstract
"The marked increase of asylum seekers arriving in Western Europe after 2014 has renewed debates on policy measures that countries should put into place to support their integration. Although implemented by many countries in recent years, research has neglected the effect of integration policy reform packages combining economic and social policy measures on asylum-related immigrants’ adjustment processes. Exploiting a comprehensive integration policy reform in Switzerland, using survey data from the Health Monitoring of the Swiss Migrant Population, and registering data on the whole asylum-related population, our difference-in-differences analyses reveal that provisionally admitted individuals benefiting from the reform have higher employment probability, increased income levels, better language skills, and feel less lonely or without a homeland relative to comparable asylum seekers who did not benefit from the reform. Robustness checks assessing common pre-reform trends support our findings, which highlight the importance of evaluating entire reform packages when assessing integration policies’ effectiveness." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Integrationsperspektive duales System?: Gelingensbedingungen für die Eingliederung Geflüchteter in die betriebliche Ausbildung (2022)
Scheiermann, Gero;Zitatform
Scheiermann, Gero (2022): Integrationsperspektive duales System? Gelingensbedingungen für die Eingliederung Geflüchteter in die betriebliche Ausbildung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation. Dissertationen, Habilitationen 68), Bielefeld: wbv Publikation, 342 S. DOI:10.3278/9783763970919
Abstract
"Die duale Ausbildung ist ein zentraler Faktor für die Integration Geflüchteter. In seiner vorliegenden Dissertation untersucht Gero Scheiermann aus betrieblicher Perspektive, unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen die Ausbildung gelingen kann. Grundlage der Studie sind 29 problemzentrierte Interviews, die mit Betrieben in Nordrhein-Westfalen geführt wurden. Anhand der Analyse werden betriebliche Prozesse veranschaulicht und ausgewertet. Hierbei offenbaren sich die Bedingungen, unter denen die Ausbildung Geflüchteter gelingen kann. Auch die damit verbundenen Herausforderungen für die Betriebe werden offengelegt. Die Publikation enthält viele wertvolle Informationen aus der Praxis für Bildungsforschende, Betriebe und Ausbildende." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
„Yo, wir schaffen das“ – Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zur Integration Geflüchteter in die duale Ausbildung aus betrieblicher Perspektive (2022)
Scheiermann, Gero;Zitatform
Scheiermann, Gero (2022): „Yo, wir schaffen das“ – Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zur Integration Geflüchteter in die duale Ausbildung aus betrieblicher Perspektive. In: S. Bohlinger, G. Scheiermann & C. Schmidt (Hrsg.) (2022): Berufsbildung, Beruf und Arbeit im gesellschaftlichen Wandel, S. 57-71. DOI:10.1007/978-3-658-37897-4_5
Abstract
"In dem vorliegenden Artikel stand, frei nach der ehemaligen Bundeskanzlerin, die Frage im Raum, schaffen die in der Untersuchung befragten Betriebe es, die Geflüchteten in die duale Ausbildung zu integrieren. Der Integrationsprozess wird dabei von den befragten Personen größtenteils als erfolgreich und funktionsfähig angesehen. Es kann daher aus betrieblicher Sicht konstatiert werden: „Yo, wir schaffen das“. Entsprechend kann auch die Frage, wie die Betriebe es schaffen, beantwortet werden. In den durchgeführten Interviews sind hierfür vielfältige Voraussetzungen, Herausforderungen und Gelingensbedingungen benannt worden. Eine Auswahl dieser ist in diesem Artikel anhand exemplarischer Zitate aus 29 Interviews mit betrieblichen Akteur:innen veranschaulicht worden. Für die befragten Betriebe ist die Integration Geflüchteter eine langjährige und anspruchsvolle Aufgabe. Entsprechend benötigt es für den Gelingensprozess Zeit. Exemplarisch hat sich gezeigt, dass die berufliche Ausbildung von den Betrieben als für die Integration Geflüchteter funktionsfähig angesehen wird. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung knüpfen an den beschriebenen Forschungsstand an, ergänzen und erweitern diesen und führen hierzu konkrete betriebliche Beispiele an. Im Ergebnis der Untersuchung konnte eine Vielzahl an neuen und ergänzenden Erkenntnissen in Bezug auf den Prozess und das Gelingen der Ausbildung Geflüchteter herausgearbeitet werden" (Textauszug, IAB-Doku, © Springer)
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Literaturhinweis
Integrationsarbeit unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter: eine Ethnografie über Aufenthaltssicherungspraktiken (2022)
Schlachzig, Laura;Zitatform
Schlachzig, Laura (2022): Integrationsarbeit unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter. Eine Ethnografie über Aufenthaltssicherungspraktiken. (Pädagogische Professionalität und Migrationsdiskurse), Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 496 S.
Abstract
"Die Studie untersucht Aufenthaltssicherungspraktiken von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten. Nach einem abgelehnten Asylantrag dominiert das Leistungsprinzip, dass ein sicherer Aufenthalt mit Teilhabemöglichkeiten und einem Mehr an Freiheit über „Integration“ selbst zu erarbeiten ist. Es geht dabei vordergründig um die individuelle Einsatzbereitschaft, Kapitalien gewinnbringend auf dem deutschen Arbeitsmarkt einzusetzen, sich entlang eines Fähigkeitsregimes selbst zu optimieren und die Folgen von aufenthaltsrechtlichen Entscheidungen selbst zu verantworten. Institutionen der Jugendhilfe wirken im Prozess der Aufenthaltssicherung ermöglichend und begrenzend zugleich." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit (2022)
Schreyer, Franziska; Getu Lakew, Solomon; Bauer, Angela;Zitatform
Schreyer, Franziska, Angela Bauer & Solomon Getu Lakew (2022): Geduldete Menschen in Ausbildung: Betroffene und Betriebe haben bislang wenig Rechtssicherheit. In: IAB-Forum H. 09.03.2022 Nürnberg, 2022-03-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220309.01
Abstract
"Auszubildende, die in Deutschland nur geduldet sind, müssen zunächst ihre Ausbildung erfolgreich durchlaufen, wenn sie das Risiko einer Abschiebung reduzieren und sich langfristig ein Leben in Deutschland aufbauen möchten. Die neue Bundesregierung plant, ihnen bereits während der Ausbildung statt einer Duldung eine Aufenthaltserlaubnis zu gewähren. Zusammen mit weiteren Maßnahmen würde dies für Auszubildende wie Betriebe mehr Rechtssicherheit und bessere Perspektiven schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
Literaturhinweis
Wie aktivierende Integrationspolitik und Aufenthaltsrecht betriebliche Abhängigkeitsverhältnisse stärken – das Beispiel von Geflüchteten mit Duldungsstatus (2022)
Schreyer, Franziska; Getu Lakew, Solomon; Bauer, Angela;Zitatform
Schreyer, Franziska, Angela Bauer & Solomon Getu Lakew (2022): Wie aktivierende Integrationspolitik und Aufenthaltsrecht betriebliche Abhängigkeitsverhältnisse stärken – das Beispiel von Geflüchteten mit Duldungsstatus. In: Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Jg. 6, H. 1, S. 122-139., 2022-06-08. DOI:10.5771/2509-9485-2022-1-122
Abstract
"Gesellschaften stratifizieren Eingewanderte und so auch Geflüchtete hierarchisch. Je nach Aufenthaltsstatus werden Geflüchtete in dieser civic stratification ungleich verortet – mit ungleichem Zugang zu Rechten und Aufenthaltssicherheit. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts verknüpft Deutschland den Zugang von Geflüchteten zu einem Mehr an Rechten und Aufenthaltssicherheit zunehmend mit ihrem Erfolg im Erwerbssystem. Der Beitrag diskutiert diese aktivierende Integrationspolitik am Beispiel von Auszubildenden mit Duldung als prekärem aufenthaltsrechtlichen Status. Diese Menschen müssen eine Ausbildung erfolgreich durchlaufen, um das Risiko ihrer Abschiebung reduzieren und sich ein Leben in Deutschland aufbauen zu können. An aktivierender Integrationspolitik ausgerichtetes Aufenthaltsrecht schürt damit strukturell ihre Abhängigkeit vom Betrieb – so die zentrale Aussage dieses Beitrags, die nicht nur für Menschen mit Duldung, sondern modifiziert auch für andere Gruppen von Geflüchteten gilt. Dies stellt Forschung wie Praxis vor Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Nomos)
Beteiligte aus dem IAB
Schreyer, Franziska; -
Literaturhinweis
How to Catch a Falsifier: Comparison of Statistical Detection Methods for Interviewer Falsification (2022)
Zitatform
Schwanhäuser, Silvia, Joseph Sakshaug & Yuliya Kosyakova (2022): How to Catch a Falsifier: Comparison of Statistical Detection Methods for Interviewer Falsification. In: Public opinion quarterly, Jg. 86, H. 1, S. 51-81., 2021-06-16. DOI:10.1093/poq/nfab066
Abstract
"Deviant interviewer behavior is a potential hazard of interviewer-administered surveys, with interviewers fabricating entire interviews as the most severe form. Various statistical methods (e.g., cluster analysis) have been proposed to detect falsifiers. These methods often rely on falsification indicators aiming to measure differences between real and falsified data. However, due to a lack of real-world data, empirical evaluations and comparisons of different statistical methods and falsification indicators are scarce. Using a large-scale nationally representative refugee survey in Germany with known fraudulent interviews, this study tests, evaluates, and compares statistical methods for identifying falsified data. We investigate the use of new and existing falsification indicators as well as multivariate detection" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Haben wir es geschafft? Eine Zwischenbilanz über die Risiken und Chancen der Berufs- und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten (2022)
Schäfer, Andy; Dobischat, Rolf;Zitatform
Schäfer, Andy & Rolf Dobischat (2022): Haben wir es geschafft? Eine Zwischenbilanz über die Risiken und Chancen der Berufs- und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. In: S. Bohlinger, G. Scheiermann & C. Schmidt (Hrsg.) (2022): Berufsbildung, Beruf und Arbeit im gesellschaftlichen Wandel, S. 127-149. DOI:10.1007/978-3-658-37897-4_9
Abstract
"Die Integration von Kriegsflüchtlingen ist zweifellos eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die zwar in den einzelnen gesellschaftlichen Sphären wie Politik, Gesetzgebung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft etc. umgesetzt wird, aber nur in einem bestmöglichen Zusammenspiel der Gesellschaftsbereiche adäquat gelingen kann. Wie gut, oder aber wie schlecht die einzelnen Bereiche auch auf einen temporären Anstieg von Geflüchtetenzahlen vorbereitet sind und (re)agieren können, hängt unmittelbar davon ab, welche Strukturen, Strategien und Institutionen etabliert sind, mit denen solche Herausforderungen abgefedert bzw. bewältigt werden können. Die jahrzehntelange politische Verweigerungshaltung, Deutschland als ein Einwanderungsland anzuerkennen – obwohl Deutschland dies seit den 1950er-Jahren faktisch ist – kann als ein Grund dafür gesehen werden, dass Integrationsstrukturen und -strategien nicht nachhaltig aufgebaut und etabliert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)
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Literaturhinweis
Die Unfreiwillig-Freiwillen. Bürgerschaftliches Engagement als prekäres Arbeitsverhältnis im Kontext von Flucht und nicht-anerkannten Bildungsabschlüssen (2022)
Schührer, Anne-Katrin;Zitatform
Schührer, Anne-Katrin (2022): Die Unfreiwillig-Freiwillen. Bürgerschaftliches Engagement als prekäres Arbeitsverhältnis im Kontext von Flucht und nicht-anerkannten Bildungsabschlüssen. In: Der pädagogische Blick, Jg. 29, H. 3, S. 179-193.
Abstract
"Das monetarisierte Ehrenamt nimmt in Tätigkeitsfeldern wie der Schul- oder Kleinkindbetreuung zu. Damit besteht die Gefahr der Etablierung eines Niedriglohnsektors unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns. Im Beitrag wird die Lebenssituation von Frauen aus Nicht-EU-Ländern thematisiert, die mit Hilfe des monetarisierten Ehrenamts ihre prekäre Situation zu verbessern und zusätzlich Anschluss an ihren nichtanerkannten Beruf suchen. Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass dies eine Form der Lebensbewältigung darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
To work or not? Wages or subsidies?: Copula-based evidence of subsidized refugees' negative selection into employment (2022)
Zitatform
Shin, Seonho (2022): To work or not? Wages or subsidies?: Copula-based evidence of subsidized refugees' negative selection into employment. In: Empirical economics, Jg. 63, H. 4, S. 2209-2252. DOI:10.1007/s00181-022-02202-y
Abstract
"Despite increasing interest in topics related to refugees, economic literature has remained mostly silent on how refugees make labor supply decisions in their initial resettlement period, during which their host government provides various care and financial assistance. This paper fills that void by applying the copula-based selection model, which is free from the restrictive joint normality assumption, to a unique, high-dimensional data set of refugees who resettled in the US. Its selection parameter estimates suggest that subsidized refugees negatively select themselves into employment in terms of unobserved wage potential, which, according to the theoretical model, should be attributed primarily to the fact that (i) their reservation wages are rigid due to host-provided, non-labor income and (ii) host country employers discount refugees' unobserved human capital components substantially. As a result, employed refugees' wages, all observable factors held constant, are lower than the counterfactual wages of non-employed refugees, which contradicts what is usual in conventional labor markets. This devaluation-based skill paradox is more pronounced in regions unfriendly to refugees, and the negative pattern temporarily reversed immediately after the 9/11 attacks, which represented a huge adverse shock to non-natives in the US labor market, suggesting that subsidized refugees' labor supply decisions are influenced greatly by their expectations regarding future labor market outcomes. Possible explanations are discussed based on a simple theoretical model in the context of the US refugee resettlement system." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Geflüchtete in Deutschland fühlten sich in der Corona-Pandemie stärker diskriminiert als zuvor (2022)
Zitatform
Silva, Adriana Cardozo, Christopher Prömel & Sabine Zinn (2022): Geflüchtete in Deutschland fühlten sich in der Corona-Pandemie stärker diskriminiert als zuvor. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 89, H. 18, S. 259-268. DOI:10.18723/diw_wb:2022-18-1
Abstract
"Geflüchtete in Deutschland fühlen sich in verschiedenen Lebensbereichen aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert. Dies kann ihre Integration nachhaltig beeinträchtigen. Dieser Bericht analysiert auf Basis der IAB-BAMF-SOEP-Befragung, inwieweit sie Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt, in Bildungseinrichtungen, auf dem Wohnungsmarkt, gegenüber öffentlichen Institutionen und im Alltag wahrnehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die wahrgenommene Diskriminierung in den Jahren 2019 und 2020 in allen untersuchten Bereichen zugenommen hat, insbesondere bei der Arbeitssuche und in Bildungseinrichtungen. Geflüchtete, die in Ostdeutschland leben, jünger als 40 Jahre sind oder schlechtere Sprachkenntnisse aufweisen, und erwerbstätige Frauen fühlten sich 2019 stärker benachteiligt als andere Geflüchtetengruppen. Die Zunahme der wahrgenommenen Diskriminierung hängt sehr wahrscheinlich mit den abrupten Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt sowie mit der Abschaffung wichtiger Integrationsmaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie zusammen. Daher ist es unabdingbar, Integrationsmaßnahmen, die durch die Pandemie unterbrochen oder eingestellt wurden (wie Sprach- und Integrationskurse), so schnell wie möglich wieder vollumfänglich aufzunehmen, um der Ausgrenzung und Marginalisierung von Geflüchteten entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Social class and forced migrants' perception of the value of international mobility (2022)
Zitatform
Stock, Inka (2022): Social class and forced migrants' perception of the value of international mobility. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 48, H. 20, S. 4957-4972. DOI:10.1080/1369183X.2022.2123438
Abstract
"The link between international mobility, class, and social mobility is often framed in binary terms. While high-skilled labour migration is usually considered to lead to upward social mobility, forced or irregular migrants are often described as poor and marginalised members of their host communities. This article focuses on forced migrants' own perceptions of their mobility experiences to uncover how they make sense of the links between migration, class, and social mobility. Based on interviews with migrants in Germany, I show that the value they assign to international mobility for social status enhancement is affected by their perceived range of choice over mobility and settlement options. Considering growing global inequality of access to cross-border movement and settlement, the findings contribute to academic debates on the factors influencing the relative importance of migration for increasing people's chances in life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The labour market integration of migrants and refugees: career guidance and the newly arrived (2022)
Zitatform
Sultana, Ronald G. (2022): The labour market integration of migrants and refugees: career guidance and the newly arrived. In: International Journal for Educational and Vocational Guidance, Jg. 22, H. 2, S. 491-510. DOI:10.1007/s10775-022-09529-z
Abstract
"This scoping paper sets out to consider various aspects of the phenomenon of people on the move, and to examine some of the ways in which career guidance has responded to the challenge of integrating the newly arrived. The paper is informed by a recognition of the dignity of individuals above any classificatory system that places persons in a hierarchy, with some having access to rights that others are denied. This stance requires career practitioners to confront the prevalent vocabulary, discourses and attitudes circulating in the mainstream in order to become aware of—and to overcome—personal prejudice, thus opening up possibilities for more socially just forms of service. A synthesis of relevant literature concerning the integration of migrants and refugees in the labour market is provided in order to signpost emancipatory forms of career guidance, ones that move beyond an emphasis on individual resilience to take seriously the impact of exclusionary social practices and structures. The paper concludes by highlighting a number of initiatives that suggest that career guidance is rising to the challenge of catering for a diverse group of newly arrived by mobilising theoretical frameworks that are fit for purpose, by developing bespoke training programmes for practitioners, and by sharing the lessons learnt from the field." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Educational Transitions in War and Refugee Contexts: Youth Biographies in Afghanistan and Austria (2022)
Zitatform
Thoma, Nadja & Phil C. Langer (2022): Educational Transitions in War and Refugee Contexts: Youth Biographies in Afghanistan and Austria. In: Social Inclusion, Jg. 10, H. 2, S. 302-312. DOI:10.17645/si.v10i2.5156
Abstract
"This article addresses educational transitions under conditions of multiple insecurities. By analyzing empirical data of two research projects with youths in Afghanistan and refugee students in Austria, we show how young peoplemake sense of the social and educational inequalities they encounter on their educational pathways within different national, socio‐political, and institutional contexts. We present in‐depth analyses of two cases to elaborate how young people in different parts of the world conceive of their futures when basic security needs are not met, and how they make sense of the social and educational inequalities they face during their transition processes. After living through repeatedly fractured perspectives, young people have to make sense of their biographical experiences and continuously (re)design their plans while facing uncertain futures. In the Afghan Youth Project, we reconstructed a collective—and morally charged—biographical orientation of future plans. This orientation can also be understood as a critical response to persistent fragility and inequality and suggests an imagined generational hold and sense of belonging. In the Austrian project Translating Wor(l)ds, we reconstructed continuing experiences of educational exclusion, marginalization, and devaluation in different migration societies throughout refugee routes. Educational transitions, which can be challenging for all young people, take on special relevance under these conditions. Combining biographical and socio‐psychological research perspectives allows us to reconstruct educational processes as cumulative, non‐linear processes and to reveal the ambiguities, contradictions, and ruptures woven into them, as well as the subjects' constructions of sense and agency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Conflict intensity in the region of birth increases religiosity among refugees (2022)
Zitatform
Tubergen, Frank van, Yuliya Kosyakova & Agnieszka Kanas (2022): Conflict intensity in the region of birth increases religiosity among refugees. (CReAM discussion paper 2022,22), London, 53 S.
Abstract
"Do violent conflicts increase religiosity? This study draws on evidence from a large-scale survey on refugees in Germany linked with data on time-varying conflict intensity in refugees' birth regions prior to the survey interview. The results show that the greater the number of conflict-induced fatalities in the period before the interview, the more often refugees pray. The relationship between conflict and praying holds equally across demographic subgroups. Evidence suggests that both short- and long-term cumulative fatalities in refugees' birth regions affect how often they pray. Additionally, the link between conflict and praying is stronger for refugees who have family and relatives still living in their country of origin. Finally, we show that the conflicts that matter are those occurring within the refugees' specific region of birth rather than in other regions in the country. Implications for existential insecurity theory and cultural evolutionary theory are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gewichtung der CoV-Studie der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten (2022)
Zitatform
Vallizadeh, Ehsan & Stefan Zins (2022): Gewichtung der CoV-Studie der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten. (SOEP Survey Papers 1190: Series C - Data Documentations), Berlin, 7 S.
Abstract
"Die IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten ist eine Längsschnittstudie, die seit 2016 jährlich durchgeführt wird. Befragt werden Geflüchtete (Erwachsene und Minderjährige) unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, die vom 1. Januar 2013 bis 31. Januar 2016 nach Deutschland eingereist und einen formellen Asylantrag beim BAMF gestellt oder im Rahmen von speziellen Programmen des Bundes oder der Länder als Schutzsuchende aufgenommen wurden. Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten bietet somit eine umfassende und repräsentative Datengrundlage über die in Deutschland lebenden Geflüchteten (Brücker, Rother, and Schupp 2017). Im Frühjahr 2020 wurden die Haushalte neben der regulären Panelbefragung zusätzlich telefonisch (d.h. in einem CATI-Modus) zu ihren Erfahrungen und zu den Veränderungen ihres Alltags durch die Corona-Krise befragt. Der Fragebogen der CoV-Studie von Geflüchteten (im Folgenden REF-CoV-Studie) wurde so angelegt, dass ein Vergleich mit der ebenfalls im Jahr 2020 gesondert durchgeführten SOEPCoV-Studie unter der Verantwortung des SOEP am DIW Berlin auch möglich ist (Kühne et al. 2020). Die Befragung umfasst gut 50 Fragen und deckt eine Reihe von Themen ab, wie etwa Änderungen der Arbeitssituation, der persönlichen Gesundheit, der Kinderbetreuung, des sozialen Lebens sowie Lebenszufriedenheit, Einstellung, Sorgen u.v.m. Um den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die besondere Lebenssituation der Geflüchteten Rechnung zu tragen, wurde der Fragenbogen um andere wichtige Themen, wie etwa Teilnahme an Integrationskursen und anderen Sprachkursen sowie an Bildungsmaßnahmen, erweitert. Die Feldorganisation und die Durchführung der REF-CoVStudie wurde vom Erhebungsinstitut Kantar Public verantwortet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Past and Future Trends in Refugee Migration on the Regional Level in Germany – An Analysis and Projection of Labor Market Effects (2022)
Zitatform
Vanella, Patrizio, Timon Hellwagner & Philipp Deschermeier (2022): Past and Future Trends in Refugee Migration on the Regional Level in Germany – An Analysis and Projection of Labor Market Effects. In: Comparative Population Studies, Jg. 47, S. 443-484., 2022-11-01. DOI:10.12765/CPoS-2022-17
Abstract
"Since 2013, more than two million refugees have arrived in Germany and have been allocated across federal states and districts according to legal policies. A steadily increasing number of refugees is now entering the German labor market, albeit under varying economic and demographic contexts. However, regional differences in refugees’ labor market integration have received little attention both retrospectively and particularly prospectively, given the projected population decline across Germany. Addressing this apparent shortcoming in the literature, we collect data on refugee arrivals by gender, nationality, approval rates, and regional allocation from 1995 to 2019. Applying principal component analysis and time series analysis, we first analyze past patterns of refugee migration to Germany and project both arrivals and regional allocations by gender and nationality until 2030. Then, combining the collected migration figures for German labor market regions and official labor market statistics, we investigate past regional employment effects from 2008 to 2019. Next, we calculate corresponding future employment effects conditional on our projected refugee figures, our estimation results, and official regional demographic forecasts until 2030. Our findings suggest that refugee migration does not affect German labor market regions equally, but instead has and will continue to lead to distinct regional employment effects. Moreover, the labor market integration differs by gender and origin of the refugees. Consequently, the interaction of regional employment effects with projected population change gives rise to different regional mitigation potentials in view of the upcoming population decline." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Binnenmobilität von Geflüchteten mit Schutzstatus in Deutschland: Eine explorative Analyse auf Basis des Ausländerzentralregisters (2022)
Weber, Johannes;Zitatform
Weber, Johannes (2022): Binnenmobilität von Geflüchteten mit Schutzstatus in Deutschland. Eine explorative Analyse auf Basis des Ausländerzentralregisters. (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Forschungsbericht 39), Nürnberg, 60 S.
Abstract
"Der Wohnort und die dortigen sozialen, ökonomischen und demografischen Gegebenheiten haben einen großen Einfluss auf die individuelle Lebensqualität und die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen. Im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen, die ihren Wohnort in Deutschland frei wählen können, stellt die Wohnortwahl von Geflüchteten eine Besonderheit dar. Diese wird bis zu drei Jahre nach Erteilung eines Schutzstatus gesetzlich reguliert. Erkenntnisse über die Wohnortwahl und Binnenmobilität von schutzberechtigten Geflüchteten gibt es bislang kaum. Das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat diese Erkenntnislücke reduziert, indem einerseits die grundsätzliche Machbarkeit solcher Analysen auf Basis des Ausländerzentralregisters (AZR) geprüft und andererseits erste Erkenntnisse über die Binnenwanderungen von Geflüchteten gesammelt wurden. Im Rahmen der Studie wurden Umzüge von volljährigen Geflüchteten, die in den Jahren 2015 bis 2019 erstmalig nach Deutschland eingereist sind und einen befristeten Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen erhalten haben, über Kreisgrenzen hinweg bundesweit untersucht. Der Analysezeitraum erstreckte sich dabei bis Ende 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Maler, Tischler oder Elektronik alles für die Jungen": Zur Rolle von Geschlecht im Berufswahlprozess geflüchteter Frauen (2022)
Zitatform
Wehking, Katharina (2022): "Maler, Tischler oder Elektronik alles für die Jungen". Zur Rolle von Geschlecht im Berufswahlprozess geflüchteter Frauen. In: Z'Flucht. Zeitschrift für Flucht- und Flüchtlingsforschung, Jg. 6, H. 1, S. 34-68. DOI:10.5771/2509-9485-2022-1-34
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Berufsvorstellungen junger geflüchteter Frauen und die Rolle von Geschlecht bei ihrer Berufswahl. Basierend auf Interviewdaten identifiziert der Beitrag endogene und exogene Einflussfaktoren, die auf ihre Berufswahlprozesse wirken. Die qualitativen Befunde zeigen, dass die Frauen hohe Bildungsaspirationen haben, diese aber oftmals geschlechtsspezifisch ausfallen. Zudem wirken die soziale und familiäre Herkunft, private und institutionelle Netzwerke sowie Selbstselektionsprozesse aufgrund eingeschränkt wahrgenommener Deutschkenntnisse als Einflussfaktoren auf die Berufswahl. Es wird deutlich, dass geflüchteten Frauen aufgrund ihrer Berufspräferenzen oft ein kleineres Berufsspektrum zur Verfügung steht als Männern und dies durch Beratungsprozesse, die in feminisierte Berufe führen, noch verstärkt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Relative education of recent refugees in Germany and the Middle East: Is selectivity reflected in migration and destination decisions? (2022)
Zitatform
Welker, Jörg (2022): Relative education of recent refugees in Germany and the Middle East: Is selectivity reflected in migration and destination decisions? In: International Migration, Jg. 60, H. 2, S. 65-80. DOI:10.1111/imig.12853
Abstract
"In this paper, relative education profiles of recent refugees arriving to Germany from Syria, Iraq and Afghanistan are described and compared to the profiles of Syrians in Jordan and Lebanon and of internally displaced Iraqis. Relative education describes a migrant's position in the educational distribution of the origin population. For recent refugees, relative education could be reflected in the decision of where to migrate: those who are relatively better educated may be more able to reach a distant destination. The empirical analyses use data from the project ‘ReGES – Refugees in the German Educational System’, the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees, the Arab Barometer and Multiple Indicator Cluster Surveys (MICS). The findings suggest that on average, Syrians and Afghans in Germany and Syrians in Jordan are positively selected on education, while Syrians in Lebanon and internally displaced Iraqis appear slightly negatively selected. The findings for Iraqis in Germany show mixed evidence." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
The occupational situation in the country of origin - illustration using the example of Syrian families in the reges study (2022)
Zitatform
Welker, Jörg, Gisela Will, Shaza Al Rihawi & Florian Weber (2022): The occupational situation in the country of origin - illustration using the example of Syrian families in the reges study. (LIfBi working paper 104), Bamberg, 24 S. DOI:10.5157/LIfBi:WP104:1.0
Abstract
"A family’s social background has a major influence on the educational success and careers of its children. In the case of migrant families, the parents’ labor-market situation in the place of origin constitutes an important indicator for a family’s social background. ReGES, which is a longitudinal study examining the educational trajectories of children and adolescents from refugee families in Germany, seeks to provide as much detail as possible on families’ occupational situations prior to emigration. To assess the quality of the information provided, this working paper provides users with relevant information on different areas: In a first step, the Syrian labor market at the time before the outbreak of war is described (section 2). Central factors such as labor force participation and unemployment are differentiated by gender and regions. The size of the labor force in various sectors in Syria is also presented. The second step describes how the professional situation of refugee parents in their country of origin was recorded and coded in the ReGES study (section 3). In this context, aspects of the situation in Syria that can only be captured to a limited extent using the usual Western coding schemes are also presented, and any adjustments made to the standard coding of occupations are discussed. Finally, the pre-migration professional situation of the Syrian refugee parentsin the ReGES study is presented and related to the situation on the Syrian labor market before the war (section 4)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Labour market marginalisation in young refugees and their majority peers in Denmark and Sweden: The role of common mental disorders and secondary school completion (2022)
de Montgomery, Christopher Jamil ; Mittendorfer-Rutz, Ellenor; Björkenstam, Emma ; Klimek, Peter ; Berg, Lisa ; Krasnik, Allan ; Hjern, Anders ; Petersen, Jørgen Holm ; Sijbrandij, Marit ; Norredam, Marie;Zitatform
de Montgomery, Christopher Jamil, Marie Norredam, Allan Krasnik, Jørgen Holm Petersen, Emma Björkenstam, Lisa Berg, Anders Hjern, Marit Sijbrandij, Peter Klimek & Ellenor Mittendorfer-Rutz (2022): Labour market marginalisation in young refugees and their majority peers in Denmark and Sweden: The role of common mental disorders and secondary school completion. In: PLoS ONE, Jg. 17, H. 2. DOI:10.1371/journal.pone.0263450
Abstract
"Due to the circumstances of their early lives, young refugees are at risk of experiencing adverse labour market and health outcomes. The post-settlement environment is thought to play a decisive role in determining how this vulnerability plays out. This study compared trends in labour market marginalisation in young refugees and their majority peers during early adulthood in two national contexts, Denmark and Sweden, and explored the mediating role of common mental disorders and secondary school completions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Migrationsbericht der Bundesregierung: Migrationsbericht 2020 (2022)
Zitatform
(2022): Migrationsbericht der Bundesregierung. Migrationsbericht 2020. (Migrationsbericht der Bundesregierung 2020), Berlin, 341 S.
Abstract
"Der Migrationsbericht der Bundesregierung verfolgt das Ziel, durch die zusammenfassende Bereitstellung möglichst aktueller, umfassender und ausreichend detaillierter statistischer Daten über Migration aus verschiedenen Quellen Grundlagen für die Entscheidungsfindung von Politik und Verwaltung im Bereich der Migrationspolitik zu liefern. Zudem soll die Öffentlichkeit über die Entwicklung des Migrationsgeschehens informiert werden. Der Migrationsbericht beinhaltet einen Überblick über das gesamte Wanderungsgeschehen in Deutschland (Kapitel 1) inklusive der EU-Binnenmigration (Kapitel 2) und eine detaillierte Darstellung der verschiedenen Migrationsarten (Kapitel 3). Weiterhin geht der Bericht auf die Abwanderung von deutschen und ausländischen Staatsangehörigen (Kapitel 4) und das Migrationsgeschehen im europäischen Vergleich ein (Kapitel 5). Er behandelt das Phänomen der irregulären Migration (Kapitel 6) und informiert über die Struktur und Demografie der Bevölkerung mit Migrationshintergrund bzw. der ausländischen Bevölkerung in Deutschland (Kapitel 7 und 8). Dabei wird in den jeweiligen Kapiteln auf die Bedeutung der zugrunde liegenden Statistiken und die Grenzen ihrer Aussagefähigkeit eingegangen. Zudem werden die Rechtsgrundlagen der einzelnen Migrationsformen, aktuelle Rechtsänderungen und relevante Gerichtsurteile dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Relocation 2.0: tying adult refugee skills to labour market demand (2022)
Zitatform
(2022): Relocation 2.0: tying adult refugee skills to labour market demand. (CEDEFOP policy brief / European Centre for the Development of Vocational Training), Thessaloniki, 19 S. DOI:10.2801/09527
Abstract
"This Cedefop policy brief is based on an empirical piece of work carried out in Greece and Portugal. The work tested if, and under what conditions, intra-EU relocation of refugees based on skills and labour market needs in countries of relocation may work. Experience gained indicates six ways in which progress can be made to expand relocation in Europe based on refugees’ skills and labour market needs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022 (2021)
Achatz, Juliane; Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Kruppe, Thomas ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Fuchs, Johann ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ;Zitatform
Achatz, Juliane, Frank Bauer, Mario Bossler, Wolfgang Braun, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Christine Dauth, Katharina Dengler, Hans Dietrich, Martin Dietz, Bernd Fitzenberger, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Nicole Gürtzgen, Christian Hohendanner, Christian Hutter, Elke Jahn, Markus Janser, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Florian Lehmer, Torsten Lietzmann, Michael Oberfichtner, Britta Matthes, Joachim Wolff, Claudia Wenzig, Susanne Wanger, Basha Vicari, Mark Trappmann, Holger Seibert, Angela Rauch, Gerd Zika, Enzo Weber, Simon Trenkle, Nancy Reims, Ulrich Walwei, Philipp Ramos Lobato, Gesine Stephan & Jürgen Wiemers (2021): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen 2021/2022. Nürnberg, 20 S.
Abstract
"Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel werden den Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren erheblich verändern. Handlungsbedarf besteht beispielsweise bei der Sicherung des Arbeitskräftebedarfs – und damit verbunden bei der Förderung der Aus- und Weiterbildung –, bei der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende und bei der sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen. Die Covid-19-Pandemie hat die Situation in mancherlei Hinsicht zusätzlich verschärft. Zu all diesen und zahlreichen weiteren wichtigen Themen fasst die IAB-Broschüre „Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen“ die zentralen wissenschaftlichen Befunde kompakt zusammen. Sie bietet zudem Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktpolitik, die aus den wissenschaftlichen Befunden abgeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bossler, Mario ; Oberfichtner, Michael ; Matthes, Britta ; Bauer, Frank; Lietzmann, Torsten ; Bruckmeier, Kerstin ; Lehmer, Florian ; Wolff, Joachim ; Leber, Ute; Wenzig, Claudia; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Kubis, Alexander; Vicari, Basha ; Trappmann, Mark ; Janssen, Simon ; Seibert, Holger ; Janser, Markus ; Rauch, Angela ; Jahn, Elke ; Brücker, Herbert ; Hutter, Christian ; Zika, Gerd ; Hohendanner, Christian ; Weber, Enzo ; Gürtzgen, Nicole ; Trenkle, Simon ; Gartner, Hermann ; Reims, Nancy ; Braun, Wolfgang; Fitzenberger, Bernd ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin ; Ramos Lobato, Philipp; Dietrich, Hans ; Stephan, Gesine ; Dengler, Katharina ; Wiemers, Jürgen ; Dauth, Christine ; -
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The Integration Challenges of Female Refugees and Migrants: Where Do We Stand? (2021)
Albrecht, Clara; Hofbauer Perez, Maria; Stitteneder, Tanja;Zitatform
Albrecht, Clara, Maria Hofbauer Perez & Tanja Stitteneder (2021): The Integration Challenges of Female Refugees and Migrants: Where Do We Stand? In: CESifo forum, Jg. 22, H. 2, S. 39-46.
Abstract
"The challenge of integrating migrants and refugees is a widely known and discussed topic among policymakers within the EU, though a comprehensive gender-specific approach is still lacking. Migrant women and especially refugees deserve special attention, since nearly every second migrant and every third asylum seeker is female. However, many of these women are poorly educated, lack work experience and labor market participation. In this article, we examine gender-specific challenges of female migrants and refugees and look at strategies and existing initiatives suitable for overcoming obstacles and promoting their integration into host country labor markets and societies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Migrationsmonitor: Die Bedeutung geschlechtsspezifischer Ansätze für die Integration von weiblichen Geflüchteten (2021)
Albrecht, Clara; Stitteneder, Tanja; Hofbauer Perez, Maria;Zitatform
Albrecht, Clara, Maria Hofbauer Perez & Tanja Stitteneder (2021): Migrationsmonitor: Die Bedeutung geschlechtsspezifischer Ansätze für die Integration von weiblichen Geflüchteten. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 4, S. 63-69.
Abstract
"Die Integration von Migrant*innen und Geflüchteten ist nach wie vor von vielen Herausforderungen geprägt, auch wenn das Thema derzeit etwas in den Hintergrund der öffentlichen Diskussion gerückt ist. Ein umfassender geschlechtsspezifischer Integrationsansatz liegt aktuell allerdings nicht vor, obwohl fast jede*r zweite Zuwander*in und jede*r dritte Asylbewerber*in weiblich ist. Die meisten dieser Frauen haben es in vielerlei Hinsicht schwer. In den Bereichen Bildung, Arbeitsmarktbeteiligung und sozialer Integration schneiden sie schlechter ab als Männer. Auch im Vergleich mit einheimischen bzw. in der EU-geborenen Frauen ist dies der Fall. Geschlechtsspezifische Bedürfnisse sollten daher verstärkt in Integrationsmaßnahmen berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The Impact of Pre- and Postarrival Mechanisms on Self-rated Health and Life Satisfaction Among Refugees in Germany (2021)
Zitatform
Ambrosetti, Elena, Hans Dietrich, Yuliya Kosyakova & Alexander Patzina (2021): The Impact of Pre- and Postarrival Mechanisms on Self-rated Health and Life Satisfaction Among Refugees in Germany. In: Frontiers in Sociology, Jg. 6, 2021-06-21. DOI:10.3389/fsoc.2021.693518
Abstract
"In this study, we focus on the evolution of refugees’ well-being in the first years after their arrival in Germany. In contrast to other immigrants (e.g., labor migrants), refugees experience higher risks of unexpected and traumatic events and insecurity before and during their migration and face various legal and structural barriers in the receiving country. We contribute to the existing literature by exploring from a dynamic perspective possible pre- and postarrival determinants of refugees’ life satisfaction and self-rated health upon arrival in Germany and the development of their life satisfaction and self-rated health in the process of becoming established. Applying linear regression and panel models with recent longitudinal data from the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees in Germany, we find significant effects of prearrival factors, such as traumatic experiences and the complexity of migration, on both life satisfaction and self-rated health at the time of the first interview. Regarding postarrival factors, our results suggest that improvement in language proficiency and labor market status significantly shape refugees’ life satisfaction and self-rated health. The time-dynamic analyses reveal substantial improvements in life satisfaction upon the approval of refugee status and the transition from shared housing to private accommodations. However, we find no improvements in self-rated health due to legal status but rather deterioration effects due to long-term residence in shared housing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Language Training and Refugees' Integration (2021)
Zitatform
Arendt, Jacob Nielsen, Iben Bolvig, Mette Foged, Linea Hasager & Giovanni Peri (2021): Language Training and Refugees' Integration. (IZA discussion paper 14145), Bonn, 69 S.
Abstract
"We evaluate a Danish reform focused on improving Danish language training for those granted refugee status on or after January 1, 1999. Using a Regression Discontinuity Design we find a significant, permanent, positive effect on earnings. This effect emerged after completion of language classes and was accompanied by additional schooling and higher probability of working in communication-intensive jobs, suggesting that language training, rather than other minor aspects of the reform, produced it. We also find evidence of higher completion rates of lower secondary school and lower probability of crime for male children with both parents exposed to the reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Refugee migration, labor demand, and local employment (2021)
Zitatform
Auer, Daniel & Lilia Götz (2021): Refugee migration, labor demand, and local employment. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 989), Essen, 45 S.
Abstract
"Whether or not immigration negatively affects the labor market outcomes of natives is an ongoing debate. One of the challenges for empirical evidence is the simultaneity of supply- and demand-side effects. To isolate the demand side, we focus on recent refugees in Germany who are exogenously allocated to districts and largely excluded from the labor market. Using panel data of all German districts between 2010 and 2018 and leveraging variation in the local stock of asylum seekers, we find that 1,000 asylum seekers create 267 jobs on average in a district. This growth effect is mainly driven by a demand for additional labor in service, public administration, and social work. As a consequence, we also observe a significant reduction in the local unemployment rate when more refugees arrive. The dynamic panel data estimates are robust to various sensitivity checks and two different instrumental variable approaches. Quantifying the demand side of immigration adds to our understanding of local labor market dynamics in an increasingly mobile world." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The occupational trajectories and outcomes of forced migrants in Sweden. Entrepreneurship, employment or persistent inactivity? (2021)
Zitatform
Backman, Mikaela, Esteban Lopez & Francisco Rowe (2021): The occupational trajectories and outcomes of forced migrants in Sweden. Entrepreneurship, employment or persistent inactivity? In: Small business economics, Jg. 56, H. 3, S. 963-983. DOI:10.1007/s11187-019-00312-z
Abstract
"The current surge in forced migration to Europe is probably the largest and most complex since the Second World War. As population aging accelerates and fertility falls below replacement level, immigration may be seen as a key component of human capital to address labor and skill shortages. Receiving countries are, however, hesitant about the contribution that forced migrants can make to the local economy. Coupled with increasing pressure on welfare services, they are associated with increased job competition and crime. Underutilization of immigrants' skills is, however, a waste of resources that countries can scarcely afford. Understanding the labor market integration process of forced migrants is thus critical to develop policies that unleash their full skills potential and ultimately foster local economic productivity. While prior studies have examined the employment and salary outcomes of these immigrants at a particular point in time post-migration, they have failed to capture the temporal dynamics and complexity of this process. Drawing on administrative data from Sweden, we examine the occupational pathways of forced migrants using sequence analysis from their arrival in 1991 through to 2013. Findings reveal polarized pathways of long-term labor market integration with over one-third of refugees experiencing a successful labor market integration pathway and an equally large share facing a less fruitful employment outcomes. Our findings suggest education provision is key to promote a more successful integration into the local labor market by reducing barriers of cultural proximity and increasing the occurrence of entrepreneurship activity." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Employment and Job Perspectives for Female Refugees in Germany: Analysis and Policy Implications from a Local Survey Study (2021)
Zitatform
Baier, Fabian, Paul J. J. Welfens & Tobias Zander (2021): Employment and Job Perspectives for Female Refugees in Germany: Analysis and Policy Implications from a Local Survey Study. (Diskussionsbeitrag / Europäisches Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen 308), Wuppertal, 59 S.
Abstract
"Based on an analysis of a survey carried out by the EIIW/Jobcenter Wuppertal among female refugees, we identify significant drivers of the prospect of finding employment and of being in employment for individuals from this particular sub-group in society. The majority of survey respondents used German or Arabic as their preferred language to complete the survey questionnaire of the EIIW/Jobcenter Wuppertal. Probit/ordered probit and Logit/ordered logit regressions are used to identify the impact of a battery of potential influences relevant for the employment perspectives of female refugees. The probit variable meant looking at those currently in employment (coded 1) or, alternatively, those currently unemployed while the alternative approach was to consider an ordered variable indicating ascending hours worked as a measure of "more work" being undertaken. Personal skills, demographic characteristics, as well as family-related characteristics plus certain types of knowledge/skills and competencies as well as access to digital technologies and social networks, respectively, are identified as being key drivers of employment perspectives for female refugees. For female refugees, access to a computer increases the likelihood of having a job. Marriage also has a positive indirect impact on finding a job. Female refugees with university degrees do not have better chances of finding a job in Germany than those of the respective control group - i.e., those without a degree. It is found that the amount of years women already live in Germany is positively and significantly related to the probability of finding employment, a result which holds across a broad framework of control variables. Concerning the country of origin - using specific control groups - we find weak evidence that women from African countries find it more difficult to integrate into the job market than women from Europe who tend to find a job more easily regardless of their language, culture, family status and education. Refugees from Syria are also rather difficult to integrate into the job market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Labor Market Integration of Refugees and other Migrants in Germany (2021)
Bedaso, Fenet;Zitatform
Bedaso, Fenet (2021): The Labor Market Integration of Refugees and other Migrants in Germany. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 884), Maastricht, 35 S.
Abstract
"Using the panel data from 1995 to 2019, this paper investigates the labor market integration of non-EU immigrants in Germany. The existing evidence shows that the economic outcomes of migrants are far behind natives. However, immigrants are a heterogeneous group in terms of their motives for migration and skills composition. In this paper, I disentangle immigrants into refugees and other migrants and compare the employment probability gap between refugees, other migrants, and natives. I also examine whether refugees have a lower employment outcome than other migrants and to what extent the level of education, language proficiency, health status, years since migration, and cohort effects explain the employment gap between the refugees and other migrants. The result confirms that refugees and other migrants are less likely to be employed than natives and the employment gap is much higher for refugees. I also find evidence of heterogeneity across gender. Other migrant men do not significantly differ from native men in the probability of being employed. In contrast, refugee women have an economic disadvantage than other migrant women and native women. I find no evidence that health status differences attribute to the employment gap between refugees, other migrants, and natives. Finally, this paper highlights the importance of the migration category when assessing the integration of immigrants into the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fünf populäre Irrtümer zur Integration von Geflüchteten (2021)
Zitatform
Bernhard, Stefan, Stefan Röhrer & Natalie Bella (2021): Fünf populäre Irrtümer zur Integration von Geflüchteten. In: IAB-Forum H. 11.03.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-03-10.
Abstract
"Wie kaum ein anderes Ereignis hat die Zuwanderung von Geflüchteten im Jahr 2015 und danach die politische Debatte und das Meinungsbild in der Bevölkerung polarisiert. Vielfach geistern Aussagen durch die Diskussion, die durch Fakten nicht gedeckt sind. Eine wissenschaftliche Überprüfung von fünf prominenten Aussagen macht klar: Zentrale Argumente stehen auf tönernen Füßen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erfahrungen von Geflüchteten beim Deutschlernen: Langer Weg mit Stolpersteinen (2021)
Zitatform
Bernhard, Sarah, Stefan Bernhard & Laura Helbig (2021): Erfahrungen von Geflüchteten beim Deutschlernen: Langer Weg mit Stolpersteinen. (IAB-Kurzbericht 26/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Deutschkenntnisse gelten als entscheidend für die gesellschaftlichen Teilhabechancen von Geflüchteten und ihre Integration in den Arbeitsmarkt. Die vorliegende multi-methodische Studie identifiziert basierend auf biografischen Interviews und einer standardisierten Befragung Faktoren, die mit dem Zweitspracherwerb einhergehen. Zudem benennt sie alltägliche Herausforderungen, die sich den Zugewanderten beim Deutschlernen stellen. Geflüchtete Menschen kommen überwiegend mit geringen Deutschkenntnissen nach Deutschland, die sie danach verbessern. Treibende Kräfte dieser Lernprozesse sind die Motivation zum Deutschlernen, die Lerneffizienz und das Ausmaß, in dem sich Geflüchtete der deutschen Sprache aussetzen. Fluchtspezifische Erfahrungen und Aufnahmebedingungen rahmen diese Lernprozesse. Dabei bringt das Zusammenwirken von begünstigenden und hinderlichen Faktoren typische Spracherwerbsverläufe hervor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Ein Interview der Autorinnen und Autoren finden Sie im IAB-Forum -
Literaturhinweis
Why a Labour Market Boom Does Not Necessarily Bring Down Inequality: Putting Together Germany's Inequality Puzzle (2021)
Zitatform
Biewen, Martin & Miriam Sturm (2021): Why a Labour Market Boom Does Not Necessarily Bring Down Inequality. Putting Together Germany's Inequality Puzzle. (IZA discussion paper 14357), Bonn, 32 S.
Abstract
"After an economically tough start into the new millennium, Germany experienced an unprecedented employment boom after 2005 only stopped by the COVID-19 pandemic. Persistently high levels of inequality despite a booming labour market and drastically falling unemployment rates constituted a puzzle, suggesting either that the German job miracle mainly benefitted individuals in the mid- or high-income range or that other developments offset the effects of the drastically improved labour market conditions. The present paper solves this puzzle by breaking down the observed changes in the distribution of disposable incomes between 2005/06 and 2015/16 into the contributions of eight different factors, one of them being the employment boom. Our results suggest that, while the latter did have an equalising impact, it was partially offset by the disequalising impact of other factors and substantially dampened by the tax and transfer system. Our results point to a strong role of the German tax and transfer system as a distributional stabilizer implying that, if the COVID-19 shock were to persistently reverse all the employment gains that occurred during the boom, this would only have a moderately disequalising effect on the distribution of net incomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete: Schlussbericht (2021)
Bonin, Holger ; Brändle, Tobias ; Maier, Anastasia; Kamb, Rebecca; Demir, Gökay ; Brussig, Martin ; Bredtmann, Julia ; Kugler, Philipp ; Huber, Simon; Rinne, Ulf ; Scheu, Tobias; Boockmann, Bernhard; Teichert, Christian ; Rossen, Anja ; Frings, Hanna ; Kirchmann, Andrea; Haas, Anette; Kirsch, Johannes; Kusche, Michel; Klee, Günther; Kühn, Juliane; Krause-Pilatus, Annabelle; Höckel, Lisa Sofie; Zühlke, Anne ; Glemser, Axel; Wolf, Katja ; Schilling, Katharina; Wapler, Rüdiger;Zitatform
Bonin, Holger, Bernhard Boockmann, Tobias Brändle, Julia Bredtmann, Martin Brussig, Gökay Demir, Rebecca Kamb, Hanna Frings, Axel Glemser, Anette Haas, Lisa Sofie Höckel, Simon Huber, Andrea Kirchmann, Johannes Kirsch, Günther Klee, Annabelle Krause-Pilatus, Juliane Kühn, Philipp Kugler, Michel Kusche, Anastasia Maier, Ulf Rinne, Anja Rossen, Tobias Scheu, Katharina Schilling, Christian Teichert, Anne Zühlke, Katja Wolf & Rüdiger Wapler (2021): Begleitevaluation der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete. Schlussbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 587), Berlin, 283 S.
Abstract
"Dieser Schlussbericht präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse über Umsetzung, Inanspruchnahme, Wirkungen und Wirtschaftlichkeit der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete. Es werden die Fragen beantwortet, wie effektiv und effizient die zentralen Maßnahmen der Arbeitsförderung in den Rechtskreisen SGB II und SGB III für Personen im Kontext von Fluchtmigration im Hinblick auf ihre Arbeitsmarktintegration und soziale Teilhabe sind, und welche Faktoren, wie etwa Sprachförderung und individuelle und lokale Kontextfaktoren, die Maßnahmenwirksamkeit verstärken oder hemmen. Die kausalanalytisch angelegte Auswertung administrativer Daten wird durch die Untersuchung von Befragungsdaten und eine umfassende Implementationsanalyse ergänzt. Aus den empirischen Erkenntnissen abgeleitete Handlungsempfehlungen geben schließlich Impulse, um die Organisation, Prozesse und Rahmenbedingungen der arbeitsmarktpolitischen Integrationsmaßnahmen für Geflüchtete so zu gestalten, dass ihre positiven Wirkungen weiter verstärkt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie auf Geflüchtete und andere Migrantinnen und Migranten (2021)
Zitatform
Brücker, Herbert, Lidwina Gundacker, Andreas Hauptmann & Philipp Jaschke (2021): Die Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie auf Geflüchtete und andere Migrantinnen und Migranten. (IAB-Forschungsbericht 05/2021), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie und die Eindämmungsmaßnahmen haben erhebliche Folgen für den deutschen Arbeitsmarkt. Die deutsche Volkswirtschaft hat sich überwiegend durch Kurzarbeit und die Verlegung wirtschaftlicher Aktivitäten in das Homeoffice sowie durch andere Arbeitszeitkürzungen an den COVID-19-Schock angepasst. Die Auswirkungen des Schocks variieren jedoch zwischen unterschiedlichen Gruppen am Arbeitsmarkt: Geflüchtete und, in geringerem Umfang, andere Migrantinnen und Migranten waren während des ersten Lockdowns überdurchschnittlich von Beschäftigungsabbau und Kurzarbeit betroffen. Geflüchtete konnten außerdem die von ihnen ausgeübten Tätigkeiten nur in sehr geringem Umfang im Homeoffice durchführen. Wichtige Ursachen für diese negativen Arbeitsmarktwirkungen sind befristete Beschäftigungsverhältnisse, kurze Betriebszugehörigkeiten und Unterschiede in den Tätigkeitsstrukturen. Weiterhin ist bei Geflüchteten und anderen Migrantinnen und Migranten die Arbeitslosigkeit sehr viel stärker gestiegen als die Beschäftigung gesunken ist. Dies kann u.a. auf den pandemiebedingten Abbruch und die Unterbrechung von Integrations- und Qualifizierungsmaßnahmen zurückgeführt werden. Unmittelbar nach dem Auslaufen der Eindämmungsmaßnahmen des ersten Lockdowns ist die Beschäftigung der Geflüchteten wieder gestiegen. Allerdings ist ihr Beschäftigungswachstum 2020 sehr viel geringer als in den Vorjahren ausgefallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Brücker, Herbert ; Gundacker, Lidwina ; Jaschke, Philipp ; Hauptmann, Andreas ;Weiterführende Informationen
Zeitgleich erscheinen ausgewählte Ergebnisse im IAB-Kurzbericht 09/2021 -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie: Stabile Beschäftigung, aber steigende Arbeitslosigkeit von Migrantinnen und Migranten (2021)
Zitatform
Brücker, Herbert, Lidwina Gundacker, Andreas Hauptmann & Philipp Jaschke (2021): Arbeitsmarktwirkungen der COVID-19-Pandemie: Stabile Beschäftigung, aber steigende Arbeitslosigkeit von Migrantinnen und Migranten. (IAB-Kurzbericht 09/2021), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die COVID-19-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung haben erhebliche Folgen für den Arbeitsmarkt in Deutschland, etwa in Form von Kurzarbeit, Homeoffice, Arbeitszeitverkürzung oder gar Entlassungen. Einzelne Gruppen am Arbeitsmarkt sind davon unterschiedlich betroffen. Auf der Grundlage der Beschäftigungsstatistik und neuer Befragungsdaten werden hier die Folgen der Krise für Geflüchtete sowie andere Migrantinnen und Migranten im Vergleich zu Personen ohne Migrationshintergrund untersucht. Ein Fokus liegt auf den Geflüchteten, die bereits vor Ausbruch der Pandemie besonderen Arbeitsmarktrisiken ausgesetzt waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Brücker, Herbert ; Hauptmann, Andreas ; Gundacker, Lidwina ; Jaschke, Philipp ;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan: Erfahrungen aus der Vergangenheit und erste Einschätzungen der Folgen für Migration und Integration (2021)
Brücker, Herbert ; Freitas Monteiro, Teresa ; Deuster, Christoph ; Fendel, Tanja ; Keita, Sekou ; Jaschke, Philipp ;Zitatform
Brücker, Herbert, Christoph Deuster, Tanja Fendel, Philipp Jaschke, Sekou Keita & Teresa Freitas Monteiro (2021): Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan: Erfahrungen aus der Vergangenheit und erste Einschätzungen der Folgen für Migration und Integration. (IAB-Forschungsbericht 09/2021), Nürnberg, 72 S.
Abstract
"In Afghanistan ist nach dem Abzug der Truppen der Vereinigten Staaten und der Nordatlantischen Vertragsorganisation (US- und NATO-Truppen) sowie der Machtübernahme der Taliban eine starke Zunahme von Verfolgung, politischer Gewalt und Menschenrechtsverletzungen zu erwarten. Von den Beschränkungen politischer und persönlicher Freiheiten sind Frauen und Mädchen sowie ethnische und religiöse Minderheiten besonders betroffen. Zugleich kann die weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage zu einer umfassenden Versorgungskrise der Bevölkerung führen. In der Vergangenheit haben Pakistan und der Iran rund 80 Prozent der in das Ausland geflüchteten Afghaninnen und Afghanen aufgenommen. Aufgrund veränderter geopolitischer Interessen, zunehmender wirtschaftlicher Probleme und wachsenden Widerständen in der Bevölkerung lehnen Pakistan und der Iran die weitere Aufnahme von Geflüchteten aus Afghanistan jedoch ab. Ähnliches gilt für die meisten zentralasiatischen Staaten der früheren Sowjetunion und China. Insofern ist nicht zu erwarten, dass die politische und humanitäre Krise in Afghanistan durch die Aufnahme von Geflüchteten in der Region sowie die finanzielle und technische Unterstützung der Nachbarländer durch die Vereinigten Staaten Amerikas (USA), die Europäische Union (EU) und andere Hocheinkommensländer entschärft werden kann. Zugleich sind die Fluchtrouten in die EU fast vollständig geschlossen, so dass nicht mit einem erheblichen Anstieg der Fluchtmigration nach Europa ähnlich wie im Jahr 2015 zu rechnen ist. Die EU, die USA und andere Hocheinkommensländer können deshalb nur durch die freiwillige Aufnahme von Personen, die besonderen Gefährdungen ausgesetzt sind, einen Beitrag zum Schutz vor Verfolgung und anderen Menschenrechtsverletzungen leisten. Zu solchen Maßnahmen gehören die Aufnahme von Ortskräften, die Aufnahme anderer besonders gefährdeter Personengruppen, die Erweiterung von Resettlement-Programmen sowie von Kontingenten für die Aufnahme von Afghaninnen und Afghanen. Theoretisch wie auch praktisch ist zu erwarten, dass durch Politikkoordination und eine faire Verteilung der Kosten der Aufnahme von Geflüchteten die Bereitschaft zur Aufnahme von Geflüchteten auch in den Nachbarregionen steigt. Bei der Aufnahme von Geflüchteten handelt es sich um eine humanitäre Aufgabe, die Kosten aufwirft. Diese Kosten hängen vom Erfolg und der Geschwindigkeit der Integration ab. In Deutschland haben sich die Geflüchteten aus Afghanistan ähnlich wie andere Geflüchtete in den Arbeitsmarkt integriert, obwohl ihre Voraussetzungen im Hinblick auf das Bildungsniveau beim Zuzug, den Ausgang und die Länge der Asylverfahren und den Zugang zu Integrationskursen und anderen Integrationsprogrammen schlechter waren. Zum Jahresende 2020 belief sich die Beschäftigungsquote der afghanischen Staatsangehörigen in Deutschland auf 40 Prozent, die der 2015 zugezogenen Kohorte dürfte etwas darüber gelegen haben. Die neu aufgenommenen Afghaninnen und Afghanen werden in Hinblick auf das Bildungsniveau, Deutsch- und Fremdsprachenkenntnisse bessere Voraussetzungen als die früher zugezogenen Schutzsuchenden mitbringen. Gleiches gilt für den Aufenthaltsstatus und den Zugang zu Integrationsprogrammen. Zudem ist die Integrationsinfrastruktur besser als beispielsweise 2015 ausgebaut und weniger Schutzsuchende konkurrieren um knappe Ressourcen. Vor diesem Hintergrund sind eine schnellere Integration in den Arbeitsmarkt und andere gesellschaftliche Bereiche sowie geringere Kosten der Integration zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zweite bundesweite Antikörper-Studie: erstmals auch Geflüchtete befragt (2021)
Zitatform
Brücker, Herbert, Laura Goßner & Parvati Trübswetter (2021): Zweite bundesweite Antikörper-Studie: erstmals auch Geflüchtete befragt. In: IAB-Forum H. 11.11.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-11-10.
Abstract
"Im November startete die bundesweite Antikörper-Studie „Leben in Deutschland - Corona-Monitoring 2021“ (RKI-SOEP-2). Mehr als 28.000 Menschen ab 14 Jahren, die zu den Befragten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) gehören, werden zur Teilnahme an der zweiten Erhebungswelle eingeladen. Erstmals werden dabei auch geflüchtete Menschen befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation der AnkER-Einrichtungen und der funktionsgleichen Einrichtungen (2021)
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, ;Zitatform
(2021): Evaluation der AnkER-Einrichtungen und der funktionsgleichen Einrichtungen. (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Forschungsbericht 37), Nürnberg, 205 S.
Abstract
"Der BAMF-Forschungsbericht 37 untersucht Effizienz und Effektivität von AnkER- und funktionsgleichen Einrichtungen in allen Prozessschritten der Asylverfahrensbearbeitung - von der Ankunft der Schutzsuchenden bis zur kommunalen Verteilung oder der Rückkehr." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bis zum Ausbruch der Corona-Krise hatte sich die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten weiter verbessert (Serie "Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020") (2021)
Zitatform
Bähr, Sebastian, Jonas Beste & Claudia Wenzig (2021): Bis zum Ausbruch der Corona-Krise hatte sich die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten weiter verbessert (Serie "Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020"). In: IAB-Forum H. 15.07.2021, o. Sz.
Abstract
"Zwischen 2015 und 2017 fand ein noch nie da gewesener Zuzug von Geflüchteten in die Bundesrepublik statt. Die größte Gruppe stammte aus Kriegs- und Krisengebieten, vor allem aus Syrien und dem Irak. Eine Integration in den Arbeitsmarkt ist aus unterschiedlichen Gründen meist erst verzögert möglich. Geflüchtete erhalten daher nach Prüfung und Anerkennung ihrer Asylanträge häufig zunächst Leistungen der Grundsicherung. Eine der großen Herausforderungen ist und wird es weiterhin sein, möglichst viele von ihnen in eine bedarfsdeckende Beschäftigung zu vermitteln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Job Retention Among Resettled Refugees in The US: The Importance of Context (2021)
Zitatform
Crea, Thomas M., Emma Tobin, Ann-Elizabeth Young, Christian Ko & Alexandra Weber (2021): Job Retention Among Resettled Refugees in The US: The Importance of Context. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 34, H. 2, S. 2074-2092. DOI:10.1093/jrs/feaa088
Abstract
"The primary objective of the US refugee resettlement program is for beneficiaries to achieve economic self-sufficiency. Yet, little research has examined the extent to which this objective has been achieved, nor the programmatic and contextual variables that influence this outcome. This study examines how beneficiaries’ individual and job characteristics are associated with the likelihood of job retention after 90 days of employment. Data were obtained on 1787 refugees served by the International Institute of New England from March 2015 to January 2019. Logistic regression models were used to examine the predictors of retention in four cities (Boston, MA; Lowell, MA; Manchester, NH; and Nashua, NH). Different patterns emerged across cities, related to factors such as pay, educational level, legal immigration status, job permanency, and gender. The concept of self-sufficiency is closely linked to the context of resettlement and thus requires more careful articulation as a goal of the refugee resettlement program." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Labour market integration of migrants in Germany? (2021)
Czepek, Judith;Zitatform
Czepek, Judith (2021): Labour market integration of migrants in Germany? In: J. Heyes & L. Rychly (Eds.) (2021): The Governance of Labour Administration, S. 238-261. DOI:10.4337/9781802203158.00020
Abstract
"In 2014-2015, Germany experienced the highest inflow of refugees of all European countries. This posed major challenges, but Germany's migration policy remained consistent, concentrating on the fast integration of refugees into the labour market. Compared to natives, migrants have a lower labour market performance, yet despite of the well-known disadvantages, migration and labour market policy have not offered tailor-made solutions to meet migrants' needs. However, more recently, new measures have been introduced that can be interpreted as reflecting lessons learned from policy evaluation and the history of migration in Germany: Combined programs for both integration and labour market participation point in a new direction. Economic prosperity and high rates of employment have supported the successful integration of migrants and refugees on the labour market. Nevertheless, institutional barriers continue to limit the positive effects - especially for migrants emigrating from non-European third countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - Evidence from a choice experiment (2021)
Zitatform
Damelang, Andreas & Yuliya Kosyakova (2021): To work or to study? Postmigration educational investments of adult refugees in Germany - Evidence from a choice experiment. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 73 Nürnberg, 2021-04-07. DOI:10.1016/j.rssm.2021.100610
Abstract
"In this article, we analyze individual factors and situational conditions under which immigrants are more or less likely to invest in host country-specific human capital. Theoretically, we root our expectations in a strand of the immigrant human capital investment model combined with a basic model of educational decisions. Using a choice experiment, we simulate a decision process among refugees in Germany and examine the determinants of investment preferences into host country-specific credentials, such as vocational education, as an alternative to an immediately available job offer. The choice experiment was introduced in the IAB-BAMF-SOEP Survey of Refugees, a representative longitudinal survey of recently arrived refugees in Germany. We find that refugees’ intentions of investing in vocational education are guided by the transferability of foreign human capital, the time horizon to reap investments, and rational cost–benefit calculations. The probability of success is influential on its own but also bolsters the relevance of costs and benefits in educational choices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Geflüchtete Frauen in Deutschland – Freizeitverhalten und soziale Kontakte (2021)
De Paiva Lareiro, Cristina;Zitatform
De Paiva Lareiro, Cristina (2021): Geflüchtete Frauen in Deutschland – Freizeitverhalten und soziale Kontakte. (BAMF-Kurzanalyse 2021,02), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Für geflüchtete Frauen zeigen sich hinsichtlich verschiedener Teilhabedimensionen Differenzen im Vergleich zu Männern mit Fluchthintergrund. Sie weisen ein durchschnittlich niedrigeres Bildungsniveau auf, sind deutlich seltener erwerbstätig und verfügen über weniger ausgeprägte Kenntnisse der deutschen Sprache. Anhand Analysen der Daten der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten zeigt sich, dass Frauen mit Fluchthintergrund mehrheitlich im Familienkontext eingereist sind und in Deutschland auch überwiegend im familiären Umfeld leben. Sie investieren einen großen Teil ihrer täglichen Zeit in die Kinderbetreuung und die Erledigung anderer Haushaltstätigkeiten. Entsprechend nehmen sie seltener als geflüchtete Männer am öffentlichen Leben teil: Sie besuchen deutlich seltener Sport-/Kulturveranstaltungen und gastronomische Betriebe, zudem treiben sie kaum aktiv Sport. Im Vergleich zu Frauen mit einem anderen oder ohne Migrationshintergrund fallen die Unterschiede, insbesondere bei Gastronomiebesuchen sowie bei Ausflügen/kurzen Reisen, geringer aus. Insgesamt zeigt sich bei geflüchteten Frauen im Durchschnitt eine Zunahme der Freizeitaktivitäten im Vergleich von 2017 zu 2018. Geflüchtete Frauen pflegen auch seltener Kontakte zu Deutschen als geflüchtete Männer. Multivariate Analysen zeigen, dass hierfür ihre unterschiedlichen soziostrukturellen Lebensumstände, wie z. B. eine seltenere Erwerbstätigkeit, schlechtere Deutschkenntnisse und seltenere Freizeitaktivitäten ausschlaggebende Einflussfaktoren sind. Die Konzentration auf das familiäre Umfeld birgt indes auch Potential für die Aufnahme von Kontakten von geflüchteten Frauen zur einheimischen Bevölkerung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Refugee entrepreneurship: context and directions for future research (2021)
Zitatform
Desai, Sameeksha, Wim Naudé & Nora Stel (2021): Refugee entrepreneurship: context and directions for future research. In: Small business economics, Jg. 56, H. 3, S. 933-945. DOI:10.1007/s11187-019-00310-1
Abstract
"This article provides an overview of future directions for research related to refugee entrepreneurship. It puts forward key concepts, explores the relations within the current broader literature on migration and entrepreneurship, and identifies several promising clusters of questions. We also introduce five papers in a special section of this issue, which offer nuanced findings and cues for further research." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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'We know more than that': The Underemployment Experiences of College-educated Iraqi Refugees Living in the US (2021)
Zitatform
Disney, Lindsey R., Jane McPherson & Ziad S. Jamal (2021): 'We know more than that': The Underemployment Experiences of College-educated Iraqi Refugees Living in the US. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 34, H. 1, S. 1168-1184. DOI:10.1093/jrs/feaa128
Abstract
"Underemployment (i.e. a skilled worker in a low-skill job) has a negative impact on life satisfaction, and college-educated refugees often experience underemployment in the countries where they are resettled. Using interviews, this small-scale study explores college-educated Iraqi refugees’ experiences of employment in the US, and how employment experiences impact their resettlement and life satisfaction. Our participants share a complex picture of gratitude and loss, and a common framework for making short-term and long-term employment and education decisions post-resettlement. Our findings support the hypothesis that employment is one of the most influential areas of a refugee’s resettlement experience." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Geflüchtete sind auch in der Corona-Pandemie psychisch belastet und fühlen sich weiterhin sehr einsam (2021)
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Entringer, Theresa, Jannes Jacobsen, Hannes Kröger & Maria Metzing (2021): Geflüchtete sind auch in der Corona-Pandemie psychisch belastet und fühlen sich weiterhin sehr einsam. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 12, S. 227-232. DOI:10.18723/diw_wb:2021-12-1
Abstract
"Unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden viele Menschen. Geflüchtete gehören jedoch in vielen gesellschaftlichen Bereichen zu einer der am schlechtesten gestellten Gruppen. Sie leben überdurchschnittlich häufig in beengten Wohneinrichtungen wie Gemeinschaftsunterkünften und sind dadurch einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt. Gleichzeitig waren sie schon vor der Pandemie überproportional häufig psychisch stark belastet. Sie könnten daher von der Pandemie besonders betroffen sein. Der Wochenbericht untersucht deshalb, wie sich die ersten Monate der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit Geflüchteter ausgewirkt haben. Er zeigt, dass die psychischen Belastungen Geflüchteter im Jahr 2020 unverändert hoch sind. Darüber hinaus fühlten sich Geflüchtete in dieser Zeit weiterhin sehr einsam. Die psychische Gesundheit Geflüchteter sollte daher weiterhin genau beobachtet werden, um einerseits steigenden psychischen Belastungen rechtzeitig entgegenwirken zu können und andererseits bestehende Einsamkeit abzubauen. Dies ist auch für die erfolgreiche Integration der Geflüchteten wichtig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Geflüchtete Frauen und ihre Teilhabe an Erwerbsarbeit (2021)
Zitatform
Fendel, Tanja & Franziska Schreyer (2021): Geflüchtete Frauen und ihre Teilhabe an Erwerbsarbeit. (WISO direkt 2021,17), Bonn, 4 S.
Abstract
"Mittlerweile machen Frauen einen gewichtigen Anteil unter den Asylerstantragstellenden aus. Die Erwerbsbeteiligung der Frauen steigt, bleibt aber geringer als die von Männern. Stärkere Teilhabe an Integrations- und Bildungsmaßnahmen, verbessertes Deutsch und Entlastung von Familienarbeit können die Erwerbsintegration geflüchteter Frauen unterstützen, ebenso wie Kontakte zu Einheimischen. Die Pandemie erschwert dies derzeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Value Differences between Refugees and German Citizens: Insights from a Representative Survey (2021)
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Fuchs, Lukas M., Yu Fan & Christian von Scheve (2021): Value Differences between Refugees and German Citizens: Insights from a Representative Survey. In: International Migration, Jg. 59, H. 5, S. 59-81. DOI:10.1111/imig.12795
Abstract
"The political debate over the inclusion of refugees frequently revolves around cultural differences, in particular differences pertaining to values, which are suspected to hamper social integration. Sociological accounts of values in principle warrant the assumption that different values promote conflict over sensitive social issues. However, only little is known about the actual values of refugees who recently arrived in many European countries. Comparative values research suggests that immigrants from culturally distant countries increase value heterogeneity. In contrast, acculturation and assimilation theories argue that values are not static constructs, but subject to change and transformation. Using data from the IAB‐BAMF‐SOEP survey, a representative panel of refugees in Germany, and from the World Values Survey, the present study investigates differences in liberal democratic and gender equality values between refugees and German citizens. Results indicate that refugees from almost all countries investigated show higher levels of agreement to these values, except secularism, than Germans." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration trotz Pandemie: Der erste Lockdown im Frühjahr 2020 hat sich negativ auf die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge in Deutschland ausgewirkt (2021)
Geis-Thöne, Wido;Zitatform
Geis-Thöne, Wido (2021): Deutliche Fortschritte bei der Arbeitsmarktintegration trotz Pandemie. Der erste Lockdown im Frühjahr 2020 hat sich negativ auf die Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge in Deutschland ausgewirkt. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,31), Köln, 21 S.
Abstract
"Zwischen März 2020 und Mai 2020 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den acht Asylherkunftsländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien um 12.000 oder 3,4 Prozent gesunken. Besonders betroffen waren dabei die An- und Ungelernten im Helferbereich. In den folgenden Monaten hat sich die Lage jedoch wieder deutlich entspannt und auch während des zweiten Lockdowns nicht erneut gravierend verschlechtert. So lag die Beschäftigtenzahl im März 2021 um 36.000 oder 9,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig ist auch der Anteil erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Arbeitslosengeld II-Bezug an der Bevölkerung aus den acht Asylherkunftsländern zwischen Februar 2020 und Februar 2021 von 52,5 Prozent auf 50,2 Prozent gesunken. Dies war nicht zu erwarten, da ein großer Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den Asylherkunftsländern in den von der Pandemie besonders betroffenen Bereichen der Arbeitnehmerüberlassung und des Gastgewerbes tätig war und ist. Jedoch konnten die Beschäftigungsverluste hier durch Zuwächse in anderen Branchen wie insbesondere Verkehr und Lagerei, Gesundheits- und Sozialwesen und Handel überkompensiert werden. Ein deutlich anderes Bild zeichnet die Zahl der Arbeitslosen aus den Asylherkunftsländern, die im März 2021 um 20,3 Prozent oder 45.000 über dem Vorjahreswert lag. Dies erklärt sich vorwiegend damit, dass während der Pandemie viele Qualifizierungsmaßnahmen ausgesetzt wurden. Nehmen nicht erwerbstätige Bezieher von Arbeitslosengeld II an diesen teil, werden sie nicht als arbeitslos gewertet. Auch wenn sich die Arbeitsmarktlage damit an sich nicht verschlechtert hat, ist dies für den weiteren Verlauf der Integration sehr ungünstig, da so für den Einstieg in den Arbeitsmarkt wichtige Qualifikationen nicht erworben werden. Dabei war der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an den 15- bis 64-jährigen Personen aus den acht Asylherkunftsländern mit 31,8 Prozent im März 2021 im Vergleich zu 46,6 Prozent bei allen Ausländern und 63,1 Prozent bei den Inländern noch sehr niedrig. Vor diesem Hintergrund ist auch weiterhin ein forciertes integrationspolitisches Handeln notwendig, um die Integration der Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt auf längere Sicht zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Bildung und Arbeit als Integrationsfeld für Geflüchtete (2021)
Zitatform
Gibson-Kunze, Martin, Dorit Happ, Wolfgang Kühnel & Matthias Schmidt (2021): Bildung und Arbeit als Integrationsfeld für Geflüchtete. (HWR Berlin Forschung 71), Baden-Baden: Nomos, 215 S. DOI:10.5771/9783748905325
Abstract
"In der Publikation werden die Ergebnisse einer Studie zur Integration in Bildung, Ausbildung und Arbeit von Geflüchteten in Berlin präsentiert. Grundlage der Untersuchung bilden qualitative Interviews mit Geflüchteten und Akteuren aus Schulen, Unternehmen, zivilgesellschaftlichen Projekten und Verwaltungen. Dabei werden förderliche und hinderliche Faktoren der Integration in Ausbildung und Arbeit analysiert und darauf bezogene Maßnahmen des Integrationsmanagements diskutiert." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integrationshemmnisse geflüchteter Frauen und mögliche Handlungsansätze – eine Übersicht bisheriger Erkenntnisse (2021)
Zitatform
Goßner, Laura & Yuliya Kosyakova (2021): Integrationshemmnisse geflüchteter Frauen und mögliche Handlungsansätze – eine Übersicht bisheriger Erkenntnisse. (IAB-Forschungsbericht 08/2021), Nürnberg, 22 S.
Abstract
"Der aktuelle Stand der Integration Geflüchteter in Deutschland weist hinsichtlich der Beschäftigungsquoten, der Bildungspartizipation sowie des Spracherwerbs auf geschlechtsspezifische Differenzen hin. Vor diesem Hintergrund bietet der Bericht eine Übersicht bisheriger empirischer Evidenz zu Integrationshemmnissen geflüchteter Frauen. Der Fokus liegt dabei auf möglichen Herausforderungen durch die Kinderbetreuung sowie durch das Fehlen sozialer Netzwerke. Hierzu werden praxisorientierte Handlungsempfehlungen präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Flucht und Wege in den Arbeitsmarkt: Integrationserfahrungen und -verständnisse von Geflüchteten in Sachsen (2021)
Zitatform
Greschke, Heike & Karoline Oehme-Jüngling (2021): Flucht und Wege in den Arbeitsmarkt: Integrationserfahrungen und -verständnisse von Geflüchteten in Sachsen. In: S. Kailitz, G. PickelT & T. Genswein (Hrsg.) (2021): Sachsen zwischen Integration und Desintegration, S. 79-109. DOI:10.1007/978-3-658-32704-0_5
Abstract
"Mit einem explorativen Ansatz setzte sich eine Studie – durchgeführt vom Zentrum für Integrationsstudien der Technischen Universität Dresden 2017/18 im Rahmen des IFRiS-Projekts Demokratischer Zusammenhalt in Sachsen (DeZiS) – mit dem Thema „Arbeitsmarktintegration und sozialer Zusammenhalt in Sachsen“ im Kontext der Fluchtbewegungen nach Deutschland auseinander. Ziel war es, erste Tendenzen herauszuarbeiten, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt insbesondere in Praxis und Diskurs der Arbeitsmarktintegration wahrgenommen wird und in Form welcher subjektiven Integrationsverständnisse er seinen Ausdruck findet. Mithilfe eines offenen Zugangs – sowohl Feld als auch Integrationsbegriff betreffend – wurden mit interpretativen Verfahren (Interview und teilnehmende Beobachtung) Wege, Unterstützungsnetzwerke und -praktiken zu einer erfolgreichen Platzierung auf dem Arbeitsmarkt in den Blick genommen und mit den subjektiven Integrationserwartungen und -verständnissen der Geflüchteten analytisch in Beziehung gesetzt." (Autorenreferat, © Springer Nature)
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Global norms, regional practices: Taste-based and statistical discrimination in German asylum decision-making (2021)
Zitatform
Gundacker, Lidwina, Yuliya Kosyakova & Gerald Schneider (2021): Global norms, regional practices: Taste-based and statistical discrimination in German asylum decision-making. (Working Paper / Universität Konstanz, Cluster of Excellence "The Politics of Inequality" 05), Konstanz, 46 S.
Abstract
"Asylum policy-making in advanced democracies frequently faces the accusation that prejudice and stereotyping lead to erroneous decisions. The model of taste-based discrimination suggests that the biases of decision-makers or their peers against certain groups of applicants influence the evaluation of an asylum claim. Conversely, the concept of statistical discrimination implies that a dearth of information forces impartial decision-makers to resort to stereotypes. We examine both forms of discrimination, evaluating whether they shape asylum-seekers' chances to receive protection in Germany, currently a key recipient country. Our empirical examination of a representative refugee survey in Germany confirms that asylum decisions are subject to tastebased discrimination: males, Muslims, and applicants assigned to regions with a conservative population or government are less likely to obtain asylum or other forms of protection. Conforming to the theory of statistical discrimination, stereotyping against male or Muslim applicants' manifests most pronouncedly if decision-makers suffer under high workload or possess little information. However, high information costs do not alter stereotyping in more conservative regions. Altogether, our study reveals that extra-legal reasons in the form of prejudice and stereotypes considerably undermine what should be the key criterion in assessing an asylum claim: the credibility of an individual's need for protection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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