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Dossier

Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?

Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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    Zusammenhang von Regulierung, Arbeitszeitmanagement und gesellschaftlicher Verantwortung

    Hans-Böckler-Stiftung
    Groß, Hermann, Dr.

    Beschreibung

    Durch eine Sekundäranalyse der Daten einer repräsentativen Betriebsbefragung zu Arbeits- und Betriebszeiten, betrieblichen Altersstrukturen und gesellschaftlicher Verantwortung wurde das Arbeits- und Betriebszeitmanagement von Betrieben mit und ohne Tarifbindung und Interessenvertretung untersucht.>> Kontext / Problemlage: Die Austauschbeziehungen zwischen Kapital und Arbeit werden als reguliert angesehen, wenn (1) die Betriebe tarifgebunden sind und für sie daher die zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ausgehandelten Regelungen bindend sind; wenn (2) in den Betrieben ein Betriebsrat existiert, der über die betriebsverfassungsrechtlichen Mitbestimmungsmöglichkeiten auf die betriebliche Arbeitspolitik einwirken kann; wenn (3) die Betriebe ein über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehendes gesellschaftliches/beschäftigungspolitisches Engagement übernommen haben. Die vielfach vertretene These, dass regulierte Austauschbeziehungen die Betriebe bei der flexiblen Anpassung des Arbeitskräfteeinsatzes an den Arbeitsanfall hindern und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben einschränken, ist empirisch fragwürdig. Anhand des Arbeits- und Betriebszeitmanagements in regulierten und nicht regulierten Betrieben soll daher die Geltung dieser These überprüft werden.>> Folgende Fragen leiten die Untersuchung:>> 1. Sind regulierte Austauschbeziehungen für den wirtschaftlichen Erfolg der Betriebe, die Beschäftigtenentwicklung, die Betriebszeitausweitung und die Flexibilisierung der Arbeitszeiten vorteilhaft oder nachteilig?>> 2. Sind regulierte Austauschbeziehungen für die Ausweitung und Flexibilisierung von Betriebszeiten förderlich oder hinderlich?>> 3. Haben regulierte Austauschbeziehungen positive oder negative Auswirkungen auf die Arbeitszeitgestaltung der Beschäftigten?>> 4. In welchem Verhältnis stehen die Regulierungsformen "Tarifbindung", "Betriebsrat" und "gesellschaftliche Verantwortung" (Ausschließungs-, Konkurrenz- oder Ergänzungsverh

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    Wer kümmert sich um Oma? Eine empirische Erprobung des Respondent-Driven Sampling am Beispiel der (informellen) Beschäftigung in der häuslichen Pflege

    Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
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    Rechtsgutachten zum Insolvenzschutz von Arbeitszeit-, insbesondere Altersteilzeitkonten

    Universität Köln, Forschungsinstitut für Deutsches und Europäisches Sozialrecht
    Hanau, Peter, Prof. Dr.

    Beschreibung

    Das Projekt befasst sich mit der Frage, wie die zahlreichen und wohl immer noch zunehmenden Arbeitszeit- und Altersteilzeitkonten gegen Insolvenz der Arbeitgeber gesichert werden können. Gemeinsam mit dem Parallelprojekt "Insolvenzschutz von Wertguthaben - Sozialrechtlicher Teil" von Prof. Dr. Christian Rolfs will es eine für Politik und Sozialpartner akzeptable Lösung präsentieren.>> 1. Kontext / Problemlage:>> Die genannten Zeitkonten haben nur in § 7d SGB IV eine gesetzliche Regelung erfahren. Diese verlangt unter bestimmten, sozialrechtlich geprägten Voraussetzungen einen Insolvenzschutz der Wertguthaben, ohne anzugeben, wie er erfolgen soll und welche Sanktionen bei Nichterfüllung eintreten sollen. Daraus ergab sich ein Nachholbedarf, nämlich welche arbeitsrechtlichen Sicherungsbedürfnisse bestehen, welche Sicherungsmöglichkeiten für die Beteiligten akzeptabel und praktikabel sind und welche Sanktionen vorzusehen sind. Der einschlägige Bericht des Bundesministeriums für Arbeits- und Sozialordnung von Dezember 2001 konstatiert den Regelungsbedarf, begnügte sich aber damit, eine Beobachtung der weiteren Entwicklung zu empfehlen.>> 2. Fragestellung:>> In der Praxis finden sich verschiedene Modelle, an die eine gesetzliche Regelung anknüpfen kann. Auf der Grundlage der gesetzlichen und vielfältiger tariflicher und betrieblicher Gebote zum Insolvenzschutz haben sich verschiedene Sicherungsmittel entwickelt, die eine gesetzliche Regelung als Alternative zur Verfügung stellen kann. Im Vordergrund stehen hier Treuhandmodelle, Bürgschaften und Versicherungslösungen. Ein anderer Weg ist die gesetzliche Indienstnahme des bisher auf die betriebliche Altersversorgung beschränkten Pensionssicherungsvereins zur Sicherung der Zeitkonten. Gleichfalls in Betracht zu ziehen ist die Methode der Zertifizierung verschiedener Angebote von Finanzdienstleistern, wie sie in der Gesetzgebung zur "Riester-Rente" vorgesehen ist. Methoden: Das Projekt arbeitet mit der juristis

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    Wissenschaftliche Begleitung des Projektes „Konzept zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Unternehmen“ des Malteser Hilfsdienstes

    Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur
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    Selbstbestimmte Optionszeiten im Erwerbsverlauf

    Universität Bremen
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