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Dossier

Tarifbindung in Deutschland

Tarifverträge bilden den Rahmen für die Arbeitsbedingungen und Lohnniveaus in Deutschland. Die Anwendung eines kollektivvertraglichen Verbands- oder Flächentarifs bringt sowohl dem Unternehmen als auch den Beschäftigten Vorteile. Dennoch wurde in den vergangenen Jahren die mangelnde Flexibilität von Tarifverträgen und ihre geringe Orientierung an betrieblichen Anforderungen von Unternehmen kritisiert.

Die Infoplattform bietet Literatur, insbesondere zu den Auswirkungen der Tarifbindung auf Löhne, Produktivität und Beschäftigung, Informationen zu Forschungsprojekten sowie Links zur Empirie der Tarifgebundenheit bundesdeutscher Unternehmen.

Die regionalen Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zum Thema Tarifbindung finden Sie auf der Infoplattform IAB-Betriebspanel im Kapitel "Betriebliche Lohnpolitik und industrielle Beziehungen"

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  • Literaturhinweis

    Ohne Tarifbindung (2013)

    Sowka, Hans-Harald;

    Zitatform

    Sowka, Hans-Harald (2013): Ohne Tarifbindung. Düsseldorf: Schiefer und Sowka, 139 S.

    Abstract

    Das Bundesarbeitsgericht hat in den letzten Jahren das Abstreifen der Tarifbindung für die Unternehmen deutlich erschwert durch: Übersteigerte Anforderungen an OT-Satzungen, Ausdehnung des Streikrechts in OT-Betrieben sowie eine mitbestimmungsrechtliche Verstärkung der Nachwirkung von Tarifverträgen. In vielen Unternehmen herrscht Unkenntnis über die rechtlichen Konsequenzen des Abstreifens der Tarifbindung. Auch die tatsächlichen Gestaltungschancen werden teilweise massiv überschätzt. Der administrative Aufwand dagegen wird regelmäßig unterschätzt. Das Werk zeigt anhand von mehr als 60 Beispielen, Handlungshinweisen und Musterformulierungen die Möglichkeiten auf. Es schildert gleichzeitig auch die Risiken, die mit diesem Weg für das Unternehmen verbunden sind.

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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung in Deutschland 2010 (2013)

    Zitatform

    (2013): Tarifbindung in Deutschland 2010. (Verdienste und Arbeitskosten), Wiesbaden, 43 S.

    Abstract

    "Durchschnittlich 55 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer waren 2010 in Deutschland tarifgebunden: 15 % waren es in der Branche Dienstleistungen der Informationstechnologie, 52 % im Maschinenbau und 90 % in den Finanzdienstleistungen. Im öffentlichen Dienst gelten für alle Beschäftigten Tarifverträge beziehungsweise Besoldungsordnungen.
    Öffentliche Debatten über gerechte Entlohnung sowie über Mindest- und Niedriglöhne haben den Bedarf an Daten zur Tarifbindung in Deutschland erheblich gesteigert. Tarifverträge gelten als wichtiges Instrument, um die Interessen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auszugleichen und den sozialen Frieden zu sichern. Mit der Veröffentlichung 'Tarifbindung in Deutschland 2010' legt das Statistische Bundesamt erstmalig detaillierte Ergebnisse zu diesem Thema vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Is the erosion thesis overblown?: evidence from the orientation of uncovered employers (2012)

    Addison, John T. ; Teixeira, Paulino ; Bellmann, Lutz ; Evers, Katalin;

    Zitatform

    Addison, John T., Paulino Teixeira, Katalin Evers & Lutz Bellmann (2012): Is the erosion thesis overblown? Evidence from the orientation of uncovered employers. (IZA discussion paper 6658), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "It is sometimes claimed that the coverage of collective bargaining in Germany is considerably understated because of orientation, a process whereby uncovered firms profess to shadow the wages set under sectoral bargaining. Yet importantly, at a time when collective bargaining proper has been in retreat, little is known of corresponding trends in the frequency of indirect coverage, still less of the degree to which wages are aligned in practice. Using nationally representative data for 2000-2010, this paper charts the extent of orientation in the uncovered sector, and tracks average wages across bargaining regimes as well as changes in wages from switches in regime. It is reported that orientation is growing with the decline in sectoral bargaining and that orienting firms do pay higher wages than their counterparts in the collective bargaining free zone. Yet in neither case - frequency nor remuneration - is the degree of 'compensation' recorded other than partial." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Union decline and the coverage wage gap in Germany (2012)

    Addison, John T. ; Teixeira, Paulino ; Stephani, Jens; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Addison, John T., Paulino Teixeira, Jens Stephani & Lutz Bellmann (2012): Union decline and the coverage wage gap in Germany. (Estudios do GEMF 19/2012), Coimbra, 37 S.

    Abstract

    "Using linked employer-employee data, this paper provides new estimates of the effect of collective bargaining coverage on wages over an interval of pronounced decline in collective bargaining coverage. Unobserved firm and worker heterogeneity is dealt with using two establishment sub-samples of collective bargaining joiners and never members on the one hand and collective bargaining leavers and always members on the other, each in combination with subsets of worker job stayers. Leaving a sectoral agreement is always found to produce lower wages, while joining one no longer produces wages gains. These results are consistent with the observed decline in unionism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;

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  • Literaturhinweis

    Gefährdung der Solidarität oder Aufbruch in die Moderne?: die Auswirkungen der Tarifpluralität auf den deutschen Arbeitsmarkt (2012)

    Bachmann, Ronald ; Henssler, Martin; Talmann, Anna; Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald, Martin Henssler, Christoph M. Schmidt & Anna Talmann (2012): Gefährdung der Solidarität oder Aufbruch in die Moderne? Die Auswirkungen der Tarifpluralität auf den deutschen Arbeitsmarkt. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 61, H. 2, S. 135-151.

    Abstract

    "Der Grundsatz der Tarifeinheit war in Deutschland lange Zeit durch die Rechtsprechung fest etabliert. Mit seinem Urteil vom 23.06.2010 hat das Bundesarbeitsgerichts (BAG) diesen Grundsatz jedoch aufgehoben, wodurch in einem einzelnen Betrieb die gleichzeitige Geltung mehrerer Tarifverträge rechtlich zulässig ist. Um die nach dem BAG-Urteil entstandene Situation aus ökonomischer Sicht bewerten zu können, geht der vorliegende Beitrag wie folgt vor: Zunächst wird mit Hilfe der relevanten ökonomischen Theorien untersucht, unter welchen Bedingungen sich Berufsgewerkschaften herausbilden. Die sich anschließende empirische Analyse erfolgt in drei Schritten. Als erstes wird kurz auf den Status quo der Tarifpluralität eingegangen. Aus ökonomischer Sicht stehen dabei die beteiligten Akteure sowie das Tarifvertragssystem im Zentrum des Interesses. Der zweite Analyseschritt besteht in einer empirischen Untersuchung der Auswirkungen des BAG-Urteils auf das deutsche Tarifvertragssystem und auf die Häufigkeit von Arbeitskämpfen seit dem Zeitpunkt der Entscheidung. Der dritte Analyseschritt untersucht letztlich, welche zukünftigen Entwicklungen zu erwarten sind. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchungen sowie die vorangehenden theoretischen Überlegungen erlauben eine Abschätzung bezüglich der zukünftigen Entwicklung, insbesondere einer erhöhten Zersplitterung bei der kollektiven Interessenvertretung der Arbeitnehmer und - damit eng verwoben, aber nicht völlig deckungsgleich - einer verstärkten Tarifpluralität. Des Weiteren erfolgt eine Einschätzung, welche Konsequenzen eine derartige Zersplitterung im Prinzip haben könnte und was sich vermutlich tatsächlich ergeben wird. Die Untersuchung schließt mit einem kurzen Fazit und formuliert auf dieser Basis einige Handlungsempfehlungen an den Gesetzgeber." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sectors or countries? Typologies and levels of analysis in comparative industrial relations (2012)

    Bechter, Barbara ; Brandl, Bernd ; Meardi, Guglielmo ;

    Zitatform

    Bechter, Barbara, Bernd Brandl & Guglielmo Meardi (2012): Sectors or countries? Typologies and levels of analysis in comparative industrial relations. In: European journal of industrial relations, Jg. 18, H. 3, S. 185-202. DOI:10.1177/0959680112452691

    Abstract

    "This article presents a critique of the 'methodological nationalism' of traditional comparative industrial relations. It investigates nine different sectors across the 27 EU member states on the basis of seven empirical indicators. It is found that industrial relations vary across sectors as deeply as they do across countries, and that a cluster analysis of sectoral industrial relations produces very different results from one at national aggregate level. The concept of 'national model' of industrial relations, implying coherence and homogeneity within countries, and geographical typologies of industrial relations 'types', are therefore put in question. The article concludes by pointing at the theoretical and methodological implications of a focus on the sector as an important level of analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsvergütungen in Deutschland als Ausbildungsbeihilfe oder Arbeitsentgelt (2012)

    Beicht, Ursula; Walden, Günter;

    Zitatform

    Beicht, Ursula & Günter Walden (2012): Ausbildungsvergütungen in Deutschland als Ausbildungsbeihilfe oder Arbeitsentgelt. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 65, H. 5, S. 338-349. DOI:10.5771/0342-300X-2012-5-338

    Abstract

    "Im Beitrag wird in einer empirischen Analyse die Frage untersucht, ob die Ausbildungsvergütungen in Deutschland eher als Entgelt für erbrachte Arbeitsleistungen oder als Ausbildungsbeihilfe aufgefasst werden können. Hierzu wird der Zusammenhang zwischen der Höhe der Vergütungen und einzelnen möglichen Einflussgrößen analysiert. Es zeigt sich, dass die von den Auszubildenden während der Ausbildung erbrachten produktiven Leistungen für die Festlegung der Höhe der Vergütungen keine Bedeutung haben. Stattdessen wird die Höhe der Ausbildungsvergütungen in starkem Maße durch Faktoren der Tarifbildung und ihrer Anwendung im Betrieb bestimmt. Insofern haben die Ausbildungsvergütungen in Deutschland - empirisch gesehen - weniger den Charakter eines Arbeitsentgelts, sondern sind eher als Ausbildungsbeihilfen anzusehen. Die durchschnittlichen Relationen zwischen Vergütungen und Fachkraftlöhnen sind in den einzelnen Wirtschaftszweigen ähnlich, zwischen einzelnen Betrieben gibt es aber beträchtliche Unterschiede." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung und Perspektiven des deutschen Arbeitsmarktes (2012)

    Bellmann, Lutz ; Crimmann, Andreas; Fuchs, Stefan ; Wanger, Susanne ; Hummel, Markus; Blien, Uwe ; Walwei, Ulrich ; Dieterich, Iris; Stops, Michael ; Ellguth, Peter; Spitznagel, Eugen; Fuchs, Johann ; Schwengler, Barbara; Zika, Gerd ; Scholz, Theresa; Weyh, Antje; Rothe, Thomas ; Gerner, Hans-Dieter; Rhein, Thomas; Feil, Michael; Ludewig, Oliver ; Zapf, Ines ; Kruppe, Thomas ; Dietz, Martin; Konle-Seidl, Regina ; Hecht, Veronika ; Kohaut, Susanne; Fuchs, Michaela ; Klinger, Sabine ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Uwe Blien, Andreas Crimmann, Iris Dieterich, Martin Dietz, Peter Ellguth, Michael Feil, Johann Fuchs, Michaela Fuchs, Stefan Fuchs, Hans-Dieter Gerner, Veronika Hecht, Markus Hummel, Sabine Klinger, Susanne Kohaut, Regina Konle-Seidl, Thomas Kruppe, Oliver Ludewig, Thomas Rhein, Thomas Rothe, Theresa Scholz, Barbara Schwengler, Eugen Spitznagel, Michael Stops & Ulrich Walwei, Susanne Wanger, Gerd Zika, Antje Weyh & Ines Zapf (Mitverf.) (2012): Entwicklung und Perspektiven des deutschen Arbeitsmarktes. In: H. Brücker, S. Klinger, J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2012): Handbuch Arbeitsmarkt 2013 : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 334), S. 13-92, 2012-07-16. DOI:10.3278/300776w013

    Abstract

    "Das Kapitel widmet sich der Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes in den Jahren 2006 bis Mitte 2011 - Jahren, in denen die wirtschaftliche Entwicklung durch außergewöhnliche Schwankungen geprägt war. Zunächst führte ein kräftiger Wirtschaftsaufschwung in Verbindung mit den positiven Wirkungen der Hartz-Reformen zu einem deutlichen Beschäftigungsplus: Es entstand mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung als in früheren Aufschwungphasen, häufiger auch in Vollzeit. Dem Aufschwung folgte die schärfste Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik - die aber auf dem Arbeitsmarkt bemerkenswert wenig Spuren hinterließ, wie der Vergleich mit früheren Abschwungphasen, aber auch mit anderen Volkswirtschaften zeigt. Nach der Krise 2008/09 erholte sich die deutsche Wirtschaft rasch und im Jahr 2011 war die Lage auf dem Arbeitsmarkt sogar besser als vor der Krise.
    Der zweite Abschnitt dieses Kapitels beleuchtet die Entwicklung des Arbeitsmarktes jeweils für die drei konjunkturellen Phasen, in denen sich die wirtschaftliche Entwicklung von 2006 bis 2011 vollzogen hat: der Aufschwung von 2006 bis zum ersten Quartal 2008, die scharfe, aber kurze Rezession zwischen dem zweiten Quartal 2008 und dem ersten Quartal 2009 sowie die Erholung und der erneute Aufschwung zwischen dem zweiten Quartal 2009 und dem dritten Quartal 2011. Dabei wird die Entwicklung des Arbeitsangebots, der Arbeitsnachfrage und der Unterbeschäftigung skizziert. Besonderes Augenmerk wird auf die Entwicklung der Arbeitszeit und auf regionale Unterschiede gelegt. Eingehender analysiert werden auch die hohe Dynamik, mit der Beschäftigungsverhältnisse im Allgemeinen entstehen und verschwinden und mit der Personen in Arbeitslosigkeit wechseln bzw. diese verlassen, sowie die zunehmende Bedeutung atypischer Erwerbsformen.
    Den Auswirkungen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/09 auf den deutschen Arbeitsmarkt kommt in diesem Kapitel besondere Aufmerksamkeit zu. Das Zusammentreffen kurz- und langfristig wirksamer Effekte macht sie zu einem singulären Ereignis, aus dem sich dennoch einige Schlussfolgerungen für die Zukunft ziehen lassen. Deshalb werden im Abschnitt 3 die Instrumente und Strategien analysiert, die den Arbeitsmarkt während der Krise stützen sollten bzw. gestützt haben. Dazu gehören die Konjunkturprogramme ebenso wie die unternehmerische Entscheidung, Arbeitskräfte zu halten, flexible Modelle der Arbeitszeitgestaltung und das im internationalen Maßstab gut funktionierende System der Sozialpartnerschaft." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einkommens- und Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen: eine Analyse auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank (2012)

    Bispinck, Reinhard; Dribbusch, Heiner; Öz, Fikret; Stoll, Evelyn;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard, Heiner Dribbusch, Fikret Öz & Evelyn Stoll (2012): Einkommens- und Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen. Eine Analyse auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank. (WSI-LohnSpiegel. Arbeitspapier 2012/07), Düsseldorf, 31 S.

    Abstract

    "In dieser Auswertung werden unterschiedliche Berufe aus dem Bereich Gesundheits- und Krankenpflege betrachtet. Zu den Tätigkeiten in diesem Bereich gehört das Betreuen und Versorgen von Patienten und Patientinnen, das Ausführen ärztlich veranlasster Maßnahmen sowie das Assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen. Altenpfleger betreuen speziell ältere, hilfsbedürftige Menschen. Sie unterstützen diese zudem im Alltag und gestalten Freizeitprogramme. Helfer in der Pflege benötigen keine speziellen Fachkenntnisse, sie unterstützen die Pflegefachkräfte bei ihrer Arbeit. Stationsleiter übernehmen Aufsichtsaufgaben, die Spezialkenntnisse und -fertigkeiten erfordern. Ihnen obliegt die Verantwortung für Planung und Organisation der Patientenbetreuung und sie beaufsichtigen die Fachkräfte." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen: vom Niedergang zur Reform? (2012)

    Bispinck, Reinhard;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard (2012): Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen. Vom Niedergang zur Reform? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 65, H. 7, S. 496-507. DOI:10.5771/0342-300X-2012-7-496

    Abstract

    "Die nachhaltige Erosion des deutschen Tarifsystems hat zu einer intensiven Diskussion über Möglichkeiten und Wege seiner Restabilisierung geführt. Dabei wird zunehmend die Frage diskutiert, inwieweit durch staatlich-gesetzliche Maßnahmen die Regulierung der Einkommens- und Arbeitsbedingungen auf Basis der Flächentarifverträge gefördert werden kann. Das Instrument der Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen spielt dabei eine wichtige Rolle. Dieser Beitrag analysiert die Entwicklung und Funktion der Allgemeinverbindlicherklärung, ihren Bedeutungsverlust in den vergangenen 20 Jahren sowie die darauf bezogene Reformdebatte der jüngsten Zeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bachelor, Master und Co.: Einstiegsgehälter und Arbeitsbedingungen von jungen Akademikerinnen und Akademikern. Eine Analyse auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank (2012)

    Bispinck, Reinhard; Stoll, Evelyn; Dribbusch, Heiner; Öz, Fikret;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard, Heiner Dribbusch, Fikret Öz & Evelyn Stoll (2012): Bachelor, Master und Co. Einstiegsgehälter und Arbeitsbedingungen von jungen Akademikerinnen und Akademikern. Eine Analyse auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank. (WSI-LohnSpiegel. Arbeitspapier 2012/10), Düsseldorf, 38 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht beinhaltet eine Analyse der Einkommensverhältnisse von Akademikerinnen und Akademikern mit drei oder weniger Jahren Berufserfahrung. Unter Akademiker/innen werden im Folgenden die Beschäftigten gefasst, die einen Hochschulabschluss besitzen. Die WSI-Sonderfragen beziehen sich auf Akademiker und Nicht-Akademiker mit fünf Jahren und weniger Berufserfahrung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozial- und arbeitsmarktpolitische Regulierung durch Tarifvertrag (2012)

    Bispinck, Reinhard;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard (2012): Sozial- und arbeitsmarktpolitische Regulierung durch Tarifvertrag. In: R. Bispinck, G. Bosch, K. Hofemann & G. Naegele (Hrsg.) (2012): Sozialpolitik und Sozialstaat : Festschrift für Gerhard Bäcker, S. 201-219. DOI:10.1007/978-3-531-19024-2_13

    Abstract

    "Tarifpolitik ist mehr als Lohnpolitik. Nicht nur Höhe, Struktur und Differenzierung der Arbeitseinkommen sind Gegenstand von Tarifverträgen, sie regulieren vielmehr nahezu die Gesamtheit der Arbeitsbedingungen. Dabei greift die Tarifpolitik auch in Bereiche hinein, die klassischerweise der staatlichen Sozial- und Arbeitsmarktpolitik zugeschrieben werden. Dies reicht - um nur einige Bereiche zu nennen - von der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, der Beschäftigungssicherung und sozialen Absicherung bei Unterbeschäftigung über die berufliche Aus- und Weiterbildung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bis hin zu Altersübergang und Altersversorgung. Seit der Durchsetzung des flächendeckenden Systems von Branchentarifverträgen in der Nachkriegszeit und in den 1950er Jahren haben tarifpolitische Initiativen der Gewerkschaften auf diesem Feld immer wieder wichtige Akzente gesetzt. Sie spiegeln die wechselnde inhaltliche Problem- und Risikolage ebenso wider wie Erfolge und Defizite staatlicher sozialpolitischer Regulierung, die oftmals Anlass für ergänzende oder auch kompensierende tarifpolitische Aktivitäten waren. Dieser Beitrag skizziert anhand ausgewählter Beispiele die bisherige Entwicklung, die Reichweite und die Wirkungen der sozial- und arbeitsmarktpolitischen Regulierung durch Tarifvertrag." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Workplace heterogeneity and the rise of West German wage inequality (2012)

    Card, David ; Kline, Patrick; Heining, Jörg;

    Zitatform

    Card, David, Jörg Heining & Patrick Kline (2012): Workplace heterogeneity and the rise of West German wage inequality. (IAB-Discussion Paper 26/2012), Nürnberg, 77 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen den Beitrag von betriebsspezifischen Lohnaufschlägen, die in jüngerer Zeit zur Erhöhung der Lohnungleichheit in Westdeutschland beigetragen haben. Es werden Modelle mit additiv fixen Effekten für Arbeitnehmer und Betriebe für vier verschiedene Zeitintervalle über den Zeitraum 1985-2009 geschätzt. Anders als gewöhnliche Lohnmodelle, können Spezifikationen, welche sowohl Heterogenität bei den Arbeitnehmern als auch auf Betriebsebene berücksichtigen, einen großen Teil des Anstiegs der Lohnungleichheit erklären. Unsere Schätzungen deuten auf eine zunehmende Variabilität der westdeutschen Löhne aufgrund einer Kombination aus steigender Heterogenität der Arbeitnehmer, einer stärkeren Variabilität der Lohnaufschläge zwischen Betrieben und einem verbesserten Matching von Arbeitnehmern und Betrieben. Wir verwenden diese Modelle, um die Veränderungen der Lohnlücken hinsichtlich verschiedener Bildungsstufen, Berufe und Wirtschaftszweige zerlegen zu können. In allen drei Fällen finden wir eine zunehmende Bedeutung der Betriebsheterogenität und ein verbessertes Matching von Arbeitnehmern und Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Workplace heterogeneity and the rise of West German wage inequality (2012)

    Card, David ; Heining, Jörg; Kline, Patrick;

    Zitatform

    Card, David, Jörg Heining & Patrick Kline (2012): Workplace heterogeneity and the rise of West German wage inequality. (NBER working paper 18522), Cambridge, Mass., 79 S. DOI:10.3386/w18522

    Abstract

    "Wir untersuchen den Beitrag von betriebsspezifischen Lohnaufschlägen, die in jüngerer Zeit zur Erhöhung der Lohnungleichheit in Westdeutschland beigetragen haben. Es werden Modelle mit additiv fixen Effekten für Arbeitnehmer und Betriebe für vier verschiedene Zeitintervalle über den Zeitraum 1985-2009 geschätzt. Anders als gewöhnliche Lohnmodelle, können Spezifikationen, welche sowohl Heterogenität bei den Arbeitnehmern als auch auf Betriebsebene berücksichtigen, einen großen Teil des Anstiegs der Lohnungleichheit erklären. Unsere Schätzungen deuten auf eine zunehmende Variabilität der westdeutschen Löhne aufgrund einer Kombination aus steigender Heterogenität der Arbeitnehmer, einer stärkeren Variabilität der Lohnaufschläge zwischen Betrieben und einem verbesserten Matching von Arbeitnehmern und Betrieben. Wir verwenden diese Modelle, um die Veränderungen der Lohnlücken hinsichtlich verschiedener Bildungsstufen, Berufe und Wirtschaftszweige zerlegen zu können. In allen drei Fällen finden wir eine zunehmende Bedeutung der Betriebsheterogenität und ein verbessertes Matching von Arbeitnehmern und Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heining, Jörg;
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  • Literaturhinweis

    Institutional reforms and age-graded labour market inequalities in Europe (2012)

    Dieckhoff, Martina; Steiber, Nadia ;

    Zitatform

    Dieckhoff, Martina & Nadia Steiber (2012): Institutional reforms and age-graded labour market inequalities in Europe. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 53, H. 2, S. 97-119. DOI:10.1177/0020715212452285

    Abstract

    "This article examines how institutional change affects age-based labour market inequalities in Europe. We focus on the impact of labour regulation and of wage-setting institutions on the male population aged 25-54. Age-graded labour market inequalities within this group of prime-age individuals are hitherto under-researched. We estimate country panel regressions using data from the European Union Labour Force Survey and time-series data on institutional change for the years 1992-2007. The results present evidence that employment protection and the regulation of temporary work affect age-based inequality dynamics, while union strength has positive employment effects on all age-groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Staatsinterventionismus und Tarifautonomie: die Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen in Frankreich (2012)

    Dufresne, Anne; Maggi-Germain, Nicole;

    Zitatform

    Dufresne, Anne & Nicole Maggi-Germain (2012): Zwischen Staatsinterventionismus und Tarifautonomie. Die Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen in Frankreich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 65, H. 7, S. 534-540. DOI:10.5771/0342-300X-2012-7-534

    Abstract

    "Die Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) von Tarifverträgen ist ein in Frankreich fest etabliertes Instrument zur Stützung des Tarifvertragssystems und der Tarifautonomie. Indem Branchentarifverträge (einschließlich fast aller Entgelttarifverträge) mehrheitlich allgemeinverbindlich erklärt werden, wird durch den Staat eine hohe Tarifbindung von mehr als 90 % aller Beschäftigten garantiert. Die Nutzung der AVE hat sich in den letzten Jahren beständig erhöht und wird von Arbeitgebern und Gewerkschaften gleichermaßen unterstützt. Allerdings gibt es aktuell auch Entwicklungen, die die AVE künftig infrage stellen könnten. Hierzu gehören die Dezentralisierung der Tarifvertragsbeziehungen sowie eine gewisse Tendenz in der Rechtsprechung, bestimmte soziale Rechte dem Wettbewerbsrecht unterzuordnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung: aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2011 (2012)

    Ellguth, Peter; Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Ellguth, Peter & Susanne Kohaut (2012): Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung. Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2011. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 65, H. 4, S. 297-305., 2012-03-15. DOI:10.5771/0342-300X-2012-4-297

    Abstract

    "Der Beitrag informiert anhand der aktuellen Daten des IAB-Betriebspanels über die Tarifbindung und die betriebliche Mitbestimmung in deutschen Betrieben. Insgesamt arbeiten 2011 rund 54 % der westdeutschen und etwa 37 % der ostdeutschen Beschäftigten in Betrieben, die einem Branchentarif unterliegen. Seit 1996 hat die Flächentarifbindung in beiden Landesteilen eine deutlich rückläufige Tendenz, auch wenn die Entwicklung in jüngster Zeit weniger eindeutig verläuft. Besonderes Augenmerk wird auf die Betriebe gelegt, die zwar formell nicht tarifgebunden sind, sich aber hinsichtlich der Löhne und anderer tarifvertraglicher Regelungen am Branchentarif orientieren. Ein Blick auf die betriebliche Ebene der Interessenvertretung zeigt eine im Vergleich zum Vorjahr etwas geringere Reichweite: 44 % der Beschäftigten in der Privatwirtschaft Westdeutschlands und 36 % Ostdeutschlands verfügen 2011 über einen Betriebsrat. Auch hier ist in der langen Sicht ein abnehmender Deckungsgrad zu konstatieren. In der gemeinsamen Betrachtung der betrieblichen und sektoralen Ebene der Interessenvertretung wird vor allem auf die ausgedehnten betrieblichen Vertretungslücken sowie die ',weißen Flecken' in der Tarif- und Mitbestimmungslandschaft' hingewiesen und deren Verbreitung in verschiedenen Wirtschaftszweigen dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    The determination of wages of newly hired employees: survey evidence on internal versus external factors (2012)

    Galuscak, Kamil; Smets, Frank ; Keeney, Mary; Strzelecki, Paweł ; Nicolitsas, Daphne ; Vodopivec, Matija ;

    Zitatform

    Galuscak, Kamil, Mary Keeney, Daphne Nicolitsas, Frank Smets, Paweł Strzelecki & Matija Vodopivec (2012): The determination of wages of newly hired employees. Survey evidence on internal versus external factors. In: Labour economics, Jg. 19, H. 5, S. 802-812. DOI:10.1016/j.labeco.2012.03.009

    Abstract

    "This paper reports findings on the relative importance of internal versus external factors in the setting of wages of newly hired workers. The evidence, from a rich firm-level survey on wage and price-setting procedures in 15 European Union countries, suggests that external labour market conditions are less important than internal pay structures in determining hiring pay, with internal pay structures binding even more often when there is labour market slack. When explaining their choice firms allude to fairness considerations and the need to prevent a potential negative impact on effort. Cross-country differences are found to depend on institutional factors: countries in which collective agreements are more prevalent and collective agreement coverage is higher report more often internal pay structures as the main determinant of hiring pay. Within-country differences are found to depend on firm and workforce characteristics: there is a strong association between the use of external factors in hiring pay, on the one hand, and skills (positive) and tenure (negative) on the other." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Employment and industrial relations in the hotels and restaurants sector (2012)

    Gerogiannis, Elias; Kerckhofs, Peter; Vargas, Oscar;

    Zitatform

    Gerogiannis, Elias, Peter Kerckhofs & Oscar Vargas (2012): Employment and industrial relations in the hotels and restaurants sector. Dublin, 52 S.

    Abstract

    "The hotels and restaurants industry (Horeca) is a labour-intensive sector, dominated by small businesses and characterised by low levels of affiliation to employer organisations and trade unions. Working conditions in the sector can be very different from those in other service industries. This report describes and analyses the main challenges facing the sector, such as the impact of the crisis on employment, undeclared work, employment of young workers, seasonal work and working hours, qualifications and skills development, and health and safety at work. The study explores the state of social dialogue in the sector, highlighting the contribution of the social partners to addressing the current challenges. Based on contributions from the national centres of the European Industrial Relations Observatory (EIRO), the study covers the sector across EU27 countries and Norway." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Estimating the wage premium of collective wage contracts: evidence from longitudinal linked employer-employee data (2012)

    Gürtzgen, Nicole ;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole (2012): Estimating the wage premium of collective wage contracts. Evidence from longitudinal linked employer-employee data. (ZEW discussion paper 2012-073), Mannheim, 38 S.

    Abstract

    "Using a large-scale linked-employer-employee data set from western Germany, this paper presents new evidence on the wage premium of collective bargaining contracts. In contrast to previous studies, we seek to assess the extent to which differences in wages between workers in covered and uncovered firms arise from the non-random selection of workers and firms into collective bargaining coverage. By measuring the relative wage changes of workers employed in firms that change contract status, we obtain estimates that depart considerably from previous results relying on cross-sectional data. Results from analysing separate transitions show that leaving industry-level contracts is associated with subsequent wage losses. However, the results from a trend-adjusted difference-in-difference approach indicate that the particularly the transitions to no-coverage appear to be associated with negative shocks. Overall, our findings provide no evidence of a 'true' wage effect of leaving wage bargaining, once differences in pre-transition wage growth are accounted for." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ;
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