Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten
Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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Literaturhinweis
Arbeitsbedingte Belastungen und Stresserleben bei Europas Beschäftigten: ausgewählte Ergebnisse des European Working Conditions Survey 2010 (2014)
Feuchtl, Silvia; Figerl, Jürgen; Grössenberger, Ines;Zitatform
Feuchtl, Silvia, Jürgen Figerl & Ines Grössenberger (2014): Arbeitsbedingte Belastungen und Stresserleben bei Europas Beschäftigten. Ausgewählte Ergebnisse des European Working Conditions Survey 2010. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 37, H. 2, S. 51-66.
Abstract
"Anhand ausgewählter Ergebnisse der fünften Erhebung des European Working Conditions Survey und einer Stichprobe von 29.000 unselbstständig Beschäftigten aus 27 EU-Ländern zeigt der vorliegende Beitrag Unterschiede im Stresserleben auf. Betrachtet werden einerseits Stressempfindungen in Zusammenhang mit aktuellen arbeitspsychologischen Forschungsfeldern wie Emotionsarbeit und soziale Unterstützung durch Führungskräfte sowie andererseits Unterschiede im Stresserleben je nach wöchentlichem Arbeitszeitausmaß, Arbeitstempo und Umgebungsbedingungen wie Lärm. Dabei zeigen sich - trotz unterschiedlicher Arbeitsbedingungen in den einzelnen Ländern, Branchen und Berufen - gewisse Gemeinsamkeiten, Strukturen und Mechanismen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der dreifache Bezug zur Arbeit: Transformation öffentlicher Dienste und berufliche Identität (2014)
Zitatform
Flecker, Jörg, Manfred Krenn & Maria Tschernitz (2014): Der dreifache Bezug zur Arbeit. Transformation öffentlicher Dienste und berufliche Identität. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 39, H. 3, S. 199-219. DOI:10.1007/s11614-014-0138-2
Abstract
"Die öffentliche Verwaltung und die öffentlichen Dienstleistungen waren in den letzten beiden Jahrzehnten tiefgreifenden Veränderungen unterworfen, die auch zu einer Umwälzung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen geführt haben. In diesem Beitrag geht es um die Frage, wie die Beschäftigten diese Transformation wahrnehmen und welche Folgen für ihr berufliches Selbstverständnis sich daraus ergeben. Aufbauend auf empirischen Erhebungen in einer österreichischen Stadt werden die Deutungen der Veränderungen und das berufliche Selbstverständnis von Gemeindebediensteten im Rathaus, von Ärzt/innen und Pfleger/innen im Gemeindekrankenhaus und von Zusteller/innen und Schalterbediensteten bei der Post dargestellt. Der Beitrag zeigt, dass die Wahrnehmungen, Deutungen und Reaktionen leichter verständlich werden, wenn man von einem dreifachen Bezug zur Arbeit ausgeht, also die Arbeitskraft- und die Subjekt-Perspektive sowie das Ethos der öffentlichen Dienste in die Analyse einbezieht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Präsentismus: krank und doch in der Arbeit? (2014)
Zitatform
Gerich, Joachim (2014): Präsentismus. Krank und doch in der Arbeit? In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 37, H. 2, S. 31-49.
Abstract
"Unter Präsentismus wird das Verhalten verstanden, trotz Erkrankung, welche Krankenstand rechtfertigen würde, zur Arbeit zu gehen. Der Beitrag berichtet neben einem Überblick zum Stand der Forschung Ergebnisse einer oberösterreichischen Untersuchung. Es wird abgeleitet, dass sich die Präsentismushäufigkeit - genauso wie die Krankenstandshäufigkeit - aus zwei Komponenten zusammensetzt. Einerseits spiegeln beide Größen die Vulnerabilität (d.h. die Erkrankungshäufigkeit) von Arbeitnehmerinnen wider. Damit können sie im Umkehrschluss auch als Gesundheitsindikatoren verwendet werden. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass Krankenstandshäufigkeiten im Vergleich zu Präsentismushäufigkeiten einen deutlich schlechteren Gesundheitsindikator darstellen. Die zweite Komponente ergibt sich aus der Präsentismusneigung, womit die Entscheidung zugunsten Präsentismus bei Vermeidung von Krankenstand gemeint ist. Die Präsentismusneigung wird vor allem durch persönliche Einstellungen, aber auch durch Handlungsspielraum, Ersetzbarkeit, Wertschätzung, Betreuungspflichten und Möglichkeiten der Work-Life-Balance beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Health - relevant leadership behaviour: a comparison of leadership constructs (2014)
Zitatform
Gregersen, Sabine, Sylvie Vincent-Höper & Albert Nienhaus (2014): Health - relevant leadership behaviour. A comparison of leadership constructs. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 28, H. 1-2, S. 117-138. DOI:10.1688/ZfP-2014-01-Gregersen
Abstract
"There is empirical evidence that leadership behaviour is related to employee wellbeing. Most studies have analysed the relation between individual leadership constructs and indicators of employee well-being. There has been no systematic comparison of different leadership constructs with respect to their impact on different indicators of employee well-being within the same sample. The aim of our study was therefore to compare different leadership constructs with respect to their relation with indicators of positive and negative employee well-being. The sample consists of 1,045 health care workers. We conducted relative weight analyses and hierarchical regression analyses in order to identify the best leadership predictor for employee well-being. Our analyses reveal that leader-member exchange best predicts most of the well-being indicators and that the other leadership constructs fail to add substantial additional variance. Our findings advance the understanding of how leaders can enhance employee well-being and provide implications for research and practice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Outcomes of work-life balance on job satisfaction, life satisfaction and mental health: a study across seven cultures (2014)
Zitatform
Haar, Jarrod M., Marcello Russo, Albert Suñe & Ariane Ollier-Malaterre (2014): Outcomes of work-life balance on job satisfaction, life satisfaction and mental health. A study across seven cultures. In: Journal of vocational behavior, Jg. 85, H. 3, S. 361-373. DOI:10.1016/j.jvb.2014.08.010
Abstract
"This study investigates the effects of work - life balance (WLB) on several individual outcomes across cultures. Using a sample of 1416 employees from seven distinct populations - Malaysian, Chinese, New Zealand Maori, New Zealand European, Spanish, French, and Italian - SEM analysis showed that WLB was positively related to job and life satisfaction and negatively related to anxiety and depression across the seven cultures. Individualism/collectivism and gender egalitarianism moderated these relationships. High levels of WLB were more positively associated with job and life satisfaction for individuals in individualistic cultures, compared with individuals in collectivistic cultures. High levels of WLB were more positively associated with job and life satisfaction and more negatively associated with anxiety for individuals in gender egalitarian cultures. Overall, we find strong support for WLB being beneficial for employees from various cultures and for culture as a moderator of these relationships." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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IGA-Barometer 4. Welle 2013: Die Arbeitssituation in Unternehmen: eine repräsentative Befragung der Erwerbsbevölkerung in Deutschland. Flexibilität, Life-Domain-Balance und Gesundheit. Auswirkungen von Erwerbslosigkeitserfahrungen (2014)
Hessenmöller, Anna-Maria; Schröer, Sarah; Schüpbach, Heinz; Pieper, Claudia ; Schiml, Nina; Pangert, Barbara; Otto, Kathleen ; Scheel, Tabea ; Mohr, Gisela;Zitatform
Hessenmöller, Anna-Maria, Barbara Pangert, Claudia Pieper, Nina Schiml, Sarah Schröer & Heinz Schüpbach (2014): IGA-Barometer 4. Welle 2013: Die Arbeitssituation in Unternehmen. Eine repräsentative Befragung der Erwerbsbevölkerung in Deutschland. Flexibilität, Life-Domain-Balance und Gesundheit. Auswirkungen von Erwerbslosigkeitserfahrungen. (IGA-Report 27), Essen, 114 S.
Abstract
"Die Initiative Gesundheit und Arbeit befragte zum vierten Mal seit 2004 etwa 2.000 Erwerbstätige in Deutschland zum Stellenwert der Arbeit. Die Ergebnisse dieser vierten Befragungswelle des iga.Barometers geben Aufschluss darüber, wie die deutsche Erwerbsbevölkerung den Einfluss der Arbeit auf die Gesundheit, die Bereitschaft, das Unternehmen zu wechseln, oder die eigene Arbeitsfähigkeit bis zur Rente einschätzt.
Die befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschrieben ihre Arbeitssituation im Wesentlichen als positiv. Zum Beispiel würde nur jeder fünfte Befragte den Beruf, die Branche oder den Arbeitgeber wechseln, wenn die Möglichkeit bestünde. Bei einer Reihe von Fragen zeigt sich jedoch auch Verbesserungsbedarf für die Unternehmen. Denn nur jeder Zweite sagt, dass er sich vorstellen kann, seine aktuelle Tätigkeit uneingeschränkt bis zur Rente auszuüben.
Ein aktuelles Schwerpunktthema sind die Veränderung von Flexibilitätsanforderungen und -angeboten für die Beschäftigten und deren Folgen für Gesundheit und Life-Domain-Balance. Die Mehrzahl der Befragten berichtet, dass sich die Arbeit positiv auf ihr Privatleben auswirkt. Ein Fünftel hingegen fühlt sich erschöpft, zum Beispiel weil Erholungszeiten fehlen. Als zentrale Ansatzpunkte erweisen sich im iga.Barometer ausreichend Zeitpuffer und eine Begrenzung der ständigen Erreichbarkeit.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Ausgabe sind die Erfahrungen der Beschäftigten mit Erwerbslosigkeit und die Auswirkungen auf weitere Arbeitsverhältnisse. So sind Menschen, die mindestens einmal erwerbslos waren, seltener in ihrem gelernten Beruf tätig und häufiger befristet beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Working conditions and job quality: comparing sectors in Europe. Overview report (2014)
Houten, Gijs van; Cabrita, Jorge; Vargas, Oscar;Zitatform
Houten, Gijs van, Jorge Cabrita & Oscar Vargas (2014): Working conditions and job quality. Comparing sectors in Europe. Overview report. Dublin, 60 S.
Abstract
"This report and the accompanying 33 sectoral information sheets aim to capture the diversity prevalent across sectors in Europe in terms of working conditions and job quality. The report provides a comparative overview of sectors and gives background information that enables the results presented in the individual information sheets to be interpreted. The information sheets indicate how each sector compares to the European average for all sectors, as well as highlighting differences and similarities among different groups of workers. The sectoral analysis builds on the overview report and secondary analyses of the fifth European Working Conditions Survey (EWCS). The research highlights trends across sectors in terms of working time and work - life balance, work organisation, skills and training, employee representation and the psychosocial and physical environment. It identifies sectors that score particularly well or particularly poorly regarding four indicators of job quality. Finally, some light is shed on differences between sectors in terms of the health and well-being of workers and the perceived sustainability of work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Change-Management und seine psychosozialen Belastungen - eine interdisziplinäre Betrachtung über die Autonomie der Arbeit (2014)
Zitatform
Katenkamp, Olaf, Uwe Dechmann, Arno Georg, Chistina Meyn, Andreas Peter & Gerd Peter (2014): Change-Management und seine psychosozialen Belastungen - eine interdisziplinäre Betrachtung über die Autonomie der Arbeit. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 2, S. 77-91. DOI:10.1515/arbeit-2014-0203
Abstract
"Psychosoziale Belastungen haben einen unvermindert hohen Anteil an den Gefährdungen in der Arbeitswelt. Das Fortschreiben alter Normen und herkömmlicher Handlungsinstrumente zeigen zur Problemlösung nur beschränkte Wirksamkeitserfolge. In permanenten Change-Management- Prozessen wird bislang Gesundheit als Fokus äußerst selten eingebunden. Gesellschaftlich und kulturell ist zu hinterfragen, ob eine dauerhafte Entgrenzung von Arbeit eine Basis für Gesundheit bilden kann. Der Beitrag führt anhand von drei Beschreibungen (arbeitsbedingter Stress, das erschöpfte Selbst, der 'entgrenzte' Arbeitskraftunternehmer) hin zu einem Lösungsversuch, der Autonomie und Kooperation als zentrale Kategorien für eine Neuausrichtung von Arbeit unter einem Leitbild 'Care' darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psycho-soziale Belastungen bei einfachen manuellen Tätigkeiten in ganzheitlichen Produktionssystemen im Spiegel arbeitswissenschaftlicher Ansätze (2014)
Klippert, Jürgen; Schmidt, Stephanie; Unger, Markus; Kopplin, Sonja; Sträter, Oliver;Zitatform
Klippert, Jürgen, Sonja Kopplin, Stephanie Schmidt, Markus Unger & Oliver Sträter (2014): Psycho-soziale Belastungen bei einfachen manuellen Tätigkeiten in ganzheitlichen Produktionssystemen im Spiegel arbeitswissenschaftlicher Ansätze. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 2, S. 133-147. DOI:10.1515/arbeit-2014-0207
Abstract
"Restrukturierungen werden in ganzheitlichen Produktionssystemen eher kleinschrittig im Rahmen kontinuierlicher Verbesserung (kaizen) bezogen. Doch die Beschäftigten befinden sich dabei im Spannungsfeld zwischen Standardisierung und Innovativität. Auf der einen Seite werden monotone standardisierte Arbeitsabläufe verlangt, und auf der anderen Seite sind die Beschäftigten stets dazu aufgefordert, die Standardisierungen als Bestandteil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses zu hinterfragen und zu optimieren. Oft werden in ganzheitlichen Produktionssystemen nur ergonomische Bedingungen betrachtet. Psychische Belastung wird oft nicht ausreichend berücksichtigt. Der Artikel beleuchtet deswegen die psychischen Belastungsfaktoren, die solche permanenten Restrukturierungen verursachen und wie man diese mit arbeitswissenschaftlichen Ansätzen fassen kann, indem man bestehende Ansätze kombiniert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Belastungen am Arbeitsplatz: Welche Arbeitsbedingungen gehen mit Problemen bei der Stellenbesetzung einher? (2014)
Kubis, Alexander; Müller, Anne;Zitatform
Kubis, Alexander & Anne Müller (2014): Belastungen am Arbeitsplatz: Welche Arbeitsbedingungen gehen mit Problemen bei der Stellenbesetzung einher? (IAB-Kurzbericht 10/2014), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Wenn Arbeitskräfte knapper werden, treten Betriebe vermehrt in einen Wettbewerb um neue Mitarbeiter. Dabei müssen sie sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren. Neben dem angebotenen Lohn spielen hier beispielsweise auch Arbeitsbedingungen eine nicht unerhebliche Rolle. Die Ergebnisse zeigen, dass Arbeitsbedingungen durchaus eine Rolle im Stellenbesetzungsprozess spielen können. Verbesserungen müssen dabei nicht nur dem Arbeitnehmer zugutekommen. Sie könnten auch einen Beitrag zur Arbeitgeberattraktivität leisten und damit Potenzial für einen schnelleren und problemloseren Prozess der Personalrekrutierung sowie für die Leistungsfähigkeit der Betriebe bieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Häufig auftretende unangenehme Arbeitsbedingungen in Deutschland 2012
- Häufig auftretende unangenehme Arbeitsbedingungen nach Betriebsgröße 2012
- Häufig auftretende unangenehme Arbeitsbedingungen nach geforderter Qualifikation 2012
- Neueinstellungen mit Schwierigkeiten nach dem Vorkommen bestimmter unangenehmer Arbeitsbedingungen 2012
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Literaturhinweis
Absence from work of the self-employed: a comparison with paid employees (2014)
Zitatform
Lechmann, Daniel S. J. & Claus Schnabel (2014): Absence from work of the self-employed. A comparison with paid employees. In: Kyklos, Jg. 67, H. 3, S. 368-390. DOI:10.1111/kykl.12059
Abstract
"Unter Verwendung eines großen repräsentativen Datensatzes für Deutschland stellt diese Studie Fehlzeiten von Selbständigen und abhängig Beschäftigten gegenüber. Dabei zeigt sich, dass es bei Selbständigen weit weniger verbreitet ist, dem Arbeitsplatz fernzubleiben, als bei abhängig Beschäftigten. Dieser Unterschied kann nur zu einem kleinen Teil auf Unterschiede im Gesundheitszustand und der Arbeitsplatzzufriedenheit zurückgeführt werden. Anscheinend ist der Unterschied bei den Fehlzeiten auch nicht durch unterschiedliches Verhalten im Krankheitsfall zu erklären, da wir keine Unterschiede zwischen beiden Gruppen hinsichtlich Präsentismus feststellen. Wir vermuten, dass unterschiedliches Verhalten bei Gesundheit eine Rolle spielt, was auf mögliche Probleme von Moral Hazard und gezieltem Fernbleiben in abhängiger Beschäftigung hindeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme: Ergebnisse einer Zusatzerhebung im Rahmen des Mikrozensus 2013 (2014)
Liersch, Anja;Zitatform
Liersch, Anja (2014): Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme. Ergebnisse einer Zusatzerhebung im Rahmen des Mikrozensus 2013. In: Wirtschaft und Statistik H. 9, S. 561-574.
Abstract
"Im Jahr 2013 enthielt der Mikrozensus in einer Unterstichprobe Zusatzfragen zu Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen. Befragt wurden erwerbstätige Personen beziehungsweise all jene, die innerhalb der letzten zwölf Monate vor der Erhebung oder jemals erwerbstätig waren. Erfragt wurde unter anderem die Anzahl von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen sowie deren Art. Zusätzlich enthielt die Zusatzerhebung Fragen zu physischen und psychischen Belastungen, denen die Befragten bei der Arbeit ausgesetzt waren oder sind. Bereits im Jahr 2007 wurde eine inhaltlich sehr ähnliche Befragung im Rahmen der Arbeitskräfteerhebung durchgeführt. Der Turnus der Wiederholungen dieses Themas spiegelt den gestiegenen Datenbedarf wider und soll es ermöglichen, die Entwicklung des Arbeitsunfallgeschehens und der arbeitsbedingten Gesundheitsprobleme zu beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mental health and work: Switzerland (2014)
Zitatform
Miranda, Veerle & Niklas Baer (2014): Mental health and work: Switzerland. (Mental health and work), Paris, 167 S. DOI:10.1787/9789264204973-en
Abstract
"Tackling mental ill-health of the working-age population is becoming a key issue for labour market and social policies in OECD countries. OECD governments increasingly recognise that policy has a major role to play in keeping people with mental ill-health in employment or bringing those outside of the labour market back to it, and in preventing mental illness. This report on Switzerland is the fifth in a series of reports looking at how the broader education, health, social and labour market policy challenges identified in Sick on the Job? Myths and Realities about Mental Health and Work (OECD, 2012) are being tackled in a number of OECD countries. It concludes that the Swiss system is well resourced to address the challenges in various policy fields; that due the involvement of a large number of stakeholders much needed policy coordination across different sectors is a difficult task; and that a stronger mental health focus is required in Switzerland's health, social and labour market policies.
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Psychische Gesundheit und Beschäftigung: Schweiz: Bericht im Rahmen des zweiten mehrjährigen Forschungsprogramms zur Invalidität und Behinderung (FoP2-IV) (2014)
Zitatform
Miranda, Veerle & Niklas Baer (2014): Psychische Gesundheit und Beschäftigung: Schweiz. Bericht im Rahmen des zweiten mehrjährigen Forschungsprogramms zur Invalidität und Behinderung (FoP2-IV). (Beiträge zur sozialen Sicherheit 12/13), Bern, 160 S. DOI:10.1787/9789264208681-de
Abstract
"In allen OECD-Ländern werden psychische Krankheiten zunehmend als Problem für die Sozial- und Arbeitsmarktpolitik erkannt. Ein Problem, das bedeutende Kosten verursacht, die von der Bevölkerung, den Arbeitgebern und der Wirtschaft als Ganzes getragen werden, indem die Beschäftigung sinkt, die Arbeitslosigkeit ansteigt und erhebliche Produktivitätseinbußen damit verbunden sind. In der Schweiz wird ein gemischter Ansatz verfolgt. Die verschiedenen Systeme, nämlich Gesundheit, Bildung und Sozialversicherung, sind gut ausgestattet und bieten grundsätzlich optimale Möglichkeiten für adäquates Handeln. Doch ist politische Entscheidungsfindung in der Schweiz aufgrund der ungewöhnlich großen Anzahl an Akteuren eine komplexe Angelegenheit, bestimmen doch die weitgehend selbständigen 26 Kantone und ein großer einflussreicher Privatsektor mit. Die Koordination einer zu verfolgenden Politik gestaltet sich also schwierig. Ein Beispiel dafür liefert der langwierige und windungsreiche Entstehungs- und Zusammenarbeitsprozess der 'Interinstitutionellen Zusammenarbeit'. Doch trotz des proaktiven Engagements der Invalidenversicherung und des beachtlichen Erfolgs der jüngsten Reformen der Invalidenversicherung sind nicht alle Probleme gelöst, wie die zahlreichen und immer noch nicht zurückgehenden Neuberentungen von Personen mit psychischen Störungen zeigen. Es bedarf weiterer Veränderungen, um eine erhebliche Verbesserung der Situation zu erreichen, und allgemein eine stärkere Fokussierung auf die psychische Gesundheit in der aktuellen Gesundheits-, Sozial- und Arbeitspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Income inequality as a moderator of the relationship between psychological job demands and sickness absence, in particular in men: an international comparison of 23 countries (2014)
Zitatform
Muckenhuber, Johanna, Nathalie Burkert, Franziska Großschädl & Wolfgang Freidl (2014): Income inequality as a moderator of the relationship between psychological job demands and sickness absence, in particular in men. An international comparison of 23 countries. In: PLoS one, Jg. 9, H. 5, S. 1-6. DOI:10.1371/journal.pone.0086845
Abstract
"Objectives: The aim of this study was to investigate whether more sickness absence is reported in countries with higher income inequality than elsewhere, and whether the level of income inequality moderates the association between psychosocial job demands and sickness absence.
Methods: Our analysis is based on the Fifth European Working Conditions Survey that compared 23 European countries. We performed multi-level regression analysis. On the macro-level of analysis we included the Gini-Index as measure of inequality. On the micro-level of analysis we followed the Karasek-Theorell model and included three scales for psychological job demands, physical job demands, and decision latitude in the model. The model was stratified by sex.
Results: We found that, in countries with high income inequality, workers report significantly more sickness absence than workers in countries with low income inequality. In addition we found that the level of income inequality moderates the relationship between psychological job demands and sickness absence. High psychological job demands are significantly more strongly related to more days of sickness absence in countries with low income inequality than in countries with high income inequality.
Conclusions: As the nature and causal pathways of cross-level interaction effects still cannot be fully explained, we argue that future research should aim to explore such causal pathways. In accordance with WHO recommendations we argue that inequalities should be reduced. In addition we state that, particularly in countries with low levels of income inequality, policies should aim to reduce psychological job demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Arbeitsbedingungen und Gesundheit älterer Erwerbstätiger (2014)
Mümken, Sarah;Zitatform
Mümken, Sarah (2014): Arbeitsbedingungen und Gesundheit älterer Erwerbstätiger. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2014-03), Duisburg, 25 S. DOI:10.17185/duepublico/45446
Abstract
"6,15 Millionen Personen bzw. 17 Prozent aller Erwerbstätigen, die mindestens 10 Stunden pro Woche arbeiten, sind 55 Jahre oder älter. Der Anteil der Älteren ist am höchsten unter den Professionen, wie Ärzten, (Hochschul-)Lehrern, Richtern oder Sozial- und Geisteswissenschaftlern, im Öffentlichen Dienst und unter den Selbstständigen.
- Die Arbeitsplätze der Älteren unterscheiden sich bezüglich der Arbeitsanforderungen kaum von denen der Jüngeren. Außerdem werden die Anforderungen von Älteren ähnlich belastend empfunden wie von Jüngeren.
- In der subjektiven Wahrnehmung sind im Vergleich zu 1979 bis 2012 tendenziell - in allen Altersgruppen - körperliche Anforderungen zurückgegangen und psychische Anforderungen überwiegend gestiegen. Speziell in der Gruppe der 55- bis 59-Jährigen fiel der prozentuale Rückgang der untersuchten körperlichen Anforderung am stärksten aus. Im Bereich der psychischen Anforderungen sind Ältere aber zum Teil von relativ starken Zuwächsen betroffen.
- Auch wenn sich die Anforderungen und Belastungswahrnehmungen im Alter nur wenig unterscheiden, schätzen die Erwerbstätigen zwischen 55 und 59 Jahren ihre Gesundheit schlechter ein und äußern häufiger Beschwerden als Jüngere.
- Ab einem Alter von 60 Jahren zeigen die Gesundheitsindikatoren dagegen die besten Werte. Dies liegt aber vermutlich nicht daran, dass sich im höheren Alter die Gesundheit wieder verbessert. Vielmehr werden diejenigen, welche mangels einer schlechten gesundheitlichen Konstitution aus dem Erwerbsleben ausscheiden oder weniger als 10 Stunden arbeiten, lediglich von der Befragung nicht mehr erfasst.
- Wie lange Beschäftigte im Erwerbsleben bleiben wollen und können, ist auch vom Beruf abhängig. In Berufsgruppen, in denen ein hoher Anteil über eine schlechte Gesundheit klagt, ist der Wunsch nach einem vorzeitigen Erwerbsaustritt verbreitet und der tatsächliche Renteneintritt erfolgt früher. Die Motive für einen Vorruhestand unterscheiden sich je nach Beruf. Während bei den Professionen der Wunsch nach mehr Zeit für private Interessen von fast der Hälfte der Befragten das Hauptmotiv ist, werden in landwirtschaftlichen Berufen zu mehr als 80 Prozent gesundheitliche Gründe beziehungsweise die anstrengende Tätigkeit angeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Occupational profiles in working conditions: Identification of groups with multiple disadvantages (2014)
Zitatform
Peycheva, Darina, Ruud Wetzels, Agnès Parent-Thirion & Gijs van Houten (2014): Occupational profiles in working conditions: Identification of groups with multiple disadvantages. Dublin, 67 S.
Abstract
"Job quality indexes are constructed on the basis of such aspects of working conditions as earnings, prospects, working time, and intrinsic job quality. Occupations where job quality is consistently low are labelled 'occupations with multiple disadvantages'. This report uses data from the fifth European Working Conditions Survey to identify such occupations. It finds that workers in mid-skilled manual and low-skilled occupations do quite poorly when it comes to earnings, prospects and intrinsic job quality, and they report relatively low levels of both physical and mental well-being. However, their working time quality is generally good. In contrast, workers in high-skilled occupations do relatively well on almost all job quality indicators, except working time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Verschwommene Grenzen zwischen den Lebensbereichen: Effekte auf emotionale Erschöpfung und Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance (2014)
Zitatform
Rexroth, Miriam, Karlheinz Sonntag & Alexandra Michel (2014): Verschwommene Grenzen zwischen den Lebensbereichen. Effekte auf emotionale Erschöpfung und Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 68, H. 1, S. 35-43.
Abstract
"Neue Kommunikationsmedien ermöglichen ein höheres Maß an Flexibilität, aber verwischen auch die Grenzen zwischen den Lebensbereichen. Die vorliegende Studie untersucht die Annahme, dass eine fehlende Segmentation der Lebensbereiche einen negativen Einfluss auf emotionale Erschöpfung und Zufriedenheit mit der Work-Life-Balance hat und dass Unterstützung durch Kollegen negative Auswirkungen abpuffern kann. Die Studie wurde mit einem längsschnittlichen Design an 608 Mitarbeitern eines großen Unternehmens durchgeführt. Die Ergebnisse unterstreichen die Relevanz einer Segmentation von Arbeit und Privatleben für die Gesundheit und Work-Life-Balance. Die moderierende Funktion der Unterstützung durch Kollegen weist auf die Bedeutung sozialer Ressourcen in diesem Kontext hin.
Praktische Relevanz
Die Studie zeigt, welche negativen Aspekte verschwommene Grenzen zwischen den Lebensbereichen haben können. Dies bedeutet, dass zahlreiche Angebote von Unternehmen, die durch Flexibilität eine bessere Work-Life-Balance fördern wollen, nicht unbedingt den gewünschten Effekt haben. Hier bedarf es neuer Konzepte. Die soziale Unterstützung durch Kollegen bietet als Ressource einen wertvollen Ausgangspunkt für solche Lösungsansätze." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The positive relationship between servant leadership and employees' psychological health: a multi-method approach (2014)
Rivkin, Wladislaw; Diestel, Stefan; Schmidt, Klaus-Helmut;Zitatform
Rivkin, Wladislaw, Stefan Diestel & Klaus-Helmut Schmidt (2014): The positive relationship between servant leadership and employees' psychological health. A multi-method approach. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 28, H. 1-2, S. 52-72. DOI:10.1177/239700221402800104
Abstract
"Servant leadership is thought to encourage socially responsible and moral behaviors. In the present article, we test the positive relationship between servant leadership and employees' psychological health. We argue that servant leadership is positively related to employees' health because servant leaders shape employees' needs and create work environments that fulfill these needs. We examine the proposed relationship of servant leadership (a) competing for variance with different well-known stressors, (b) in multiple samples, (c) at the within- and between-person level, and (d) in relation to long- and short-term indicators of strain. On the basis of this multi-method approach we seek to demonstrate that our results are invariant across different methodological conditions. In Study 1 (N=443), we simultaneously tested the between-person level relationships of servant leadership and job ambiguity to emotional exhaustion and depersonalization as the core symptoms of burnout. In Study 2 (N=75), we simultaneously tested the relationships of person-level servant leadership and day-level emotional dissonance to day-level ego depletion and need for recovery as outcomes. The results of both studies demonstrate that servant leadership is negatively related to strain and accounts for unique variance in short- and long-term indicators of strain over and above that explained by well-known job-stressors. Accordingly, servant leadership can be regarded as an important determinant of employees' psychological health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Psychosoziale Belastung in der Arbeitswelt und ihr Einfluss auf die Entwicklung psychischer Erkrankungen (2014)
Rockhoff, Marc; Prüße, Martin;Zitatform
Rockhoff, Marc & Martin Prüße (2014): Psychosoziale Belastung in der Arbeitswelt und ihr Einfluss auf die Entwicklung psychischer Erkrankungen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 2, S. 154-161. DOI:10.1515/arbeit-2014-0209
Abstract
"Ziel diese Artikels ist nicht, der Diskussion um die Gründe für die Zunahme psychischer Erkrankungen ein weiteres Feld hinzuzufügen, sondern die aktuelle Entwicklung beim Krankheitsgeschehen (psychische Erkrankungen) und die Entwicklung der Arbeitsbedingungen (arbeitsbedingte psychische Belastung) sowie deren Zusammenhänge möglichst objektiv abzubilden. Ergänzt wird diese Datenanalyse durch Beobachtungen und Erfahrungen der Autoren bei der Beratung von Mitgliedsbetrieben der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) zum Themenkreis 'Psychische Belastung in der Arbeitswelt'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Grundauswertung der BIBB/BAuA-Jugenderwerbstätigenbefragung: Forschung Projekt F 2275 (2014)
Zitatform
Schmiederer, Simon, Beate Weikert, Julia Rehling & Uta Wegewitz (2014): Grundauswertung der BIBB/BAuA-Jugenderwerbstätigenbefragung. Forschung Projekt F 2275. Dortmund, 57 S.
Abstract
"Die BIBB/BAuA Jugenderwerbstätigenbefragung (BB-JETB) wurde von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) initiiert und erstmals durchgeführt. Die Querschnittserhebung untersucht Arbeitsbedingungen, Arbeitsanforderungen, Ressourcen und daraus resultierende Belastungen sowie die gesundheitliche Situation von jugendlichen Beschäftigten, Auszubildenden und Praktikanten in Deutschland. Ausschlaggebend für die Studie war, dass für jugendliche Beschäftigte keine zufriedenstellenden Erhebungsdaten bezüglich der angeführten Themenbereiche vorlagen.
Insgesamt wurden 3214 Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren, mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 10 Stunden, befragt. Computerunterstützte Telefon-Interviews (CATI) dienten als Befragungsmethode. Statistisch wurden für die Grundauswertung absolute und relative Häufigkeiten errechnet und ausschließlich gewichtete Daten verwendet.
Die Grundauswertung dient dazu, einen ersten Überblick über die erhobenen Befragungsdaten und -variablen zu geben, sowie Auswertungsmöglichkeiten des Datensatzes aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zusammenschau von Erwerbstätigenbefragungen aus Deutschland (2014)
Schreiter, Itke;Zitatform
Schreiter, Itke (2014): Zusammenschau von Erwerbstätigenbefragungen aus Deutschland. (IGA-Report 26), Berlin, 81 S.
Abstract
"Der iga.Report 26 stellt Fragestellungen zusammen, die in gleicher oder ähnlicher Form in verschiedenen Befragungen von Beschäftigten zur Situation am Arbeitsplatz gestellt wurden.
Die Zusammenschau ermöglicht einen Überblick, wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Belastungen und Ressourcen einschätzen und inwieweit sie sich beansprucht fühlen. Durch die Gegenüberstellung können zu den Fragestellungen auch Ähnlichkeiten und Unterschiede beim Antwortverhalten in den verschiedenen Studien herausgearbeitet werden.
Ein eindeutiger Trend, dass in bestimmten Studien durchgängig kritischer oder positiver über die Arbeitssituation berichtet wird, kann nicht nachvollzogen werden. Die Abweichungen bei den objektiv messbaren Belastungen wie Lärm einschätzbaren Fragestellungen fallen minimal aus, während die Antworten zu den eher subjektiv einzuschätzenden Aspekten sehr stark voneinander abweichen können." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gute Arbeit: Profile prekärer Arbeit - Arbeitspolitik von unten (2014)
Schröder, Lothar; Pickshaus, Klaus; Urban, Hans-Jürgen; Müller, Nadine; Reusch, Jürgen;Zitatform
Schröder, Lothar & Hans-Jürgen Urban (Hrsg.) Müller, Nadine, Klaus Pickshaus & Jürgen Reusch (Red.) (2014): Gute Arbeit. Profile prekärer Arbeit - Arbeitspolitik von unten. Frankfurt am Main: Bund-Verl., 384 S.
Abstract
"Das Prekäre wird 'normal', das Normale droht prekär zu werden. Die Zerklüftung der Arbeitswelt hat gefährliche Ausmaße erreicht. Prekäre Beschäftigung hat viele Gesichter: Leiharbeit, Werkverträge, befristete Stellen, Minijobs, Soloselbstständigkeit, Praktika. In jeder Branche zeigt sich Prekarität auf ihre eigene, typische Weise. Wer einmal in der Prekarisierungsfalle steckt, kommt nur schwer wieder heraus. Für viele gilt das ein Leben lang, bis zur Altersarmut.
Profile der Prekarisierung und Alternativen Guter Arbeit im Sinne einer Arbeitspolitik von unten - um dieses Thema geht es in den Beiträgen des Jahrbuches 'Gute Arbeit 2014'." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Demographischer Wandel in Unternehmen: alternsgerechte Arbeitsbedingungen aus Arbeitnehmersicht (2014)
Zitatform
Schönwald, Antje, Olaf Kühne, Corinna Jenal & Anna Currin (2014): Demographischer Wandel in Unternehmen. Alternsgerechte Arbeitsbedingungen aus Arbeitnehmersicht. Wiesbaden: Springer VS, 199 S. DOI:10.1007/978-3-658-06521-8
Abstract
"Der demographische Wandel verändert nahezu alle Lebensbereiche nachdrücklich. Besonders wirksam wird er in der Arbeitswelt. In der qualitativen wie quantitativen Studie werden Einflüsse auf die Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer in saarländischen Industrieunternehmen aus der Perspektive der Arbeitnehmer selbst untersucht und dabei insbesondere die sogenannten weichen Faktoren wie Arbeitsklima, Zufriedenheit, Wohlbefinden, Partizipation oder Ansprüche an Führungskräfte, berücksichtigt. Damit richtet sich das Buch insbesondere an Personalverantwortliche, Betriebsräte, aber auch an WissenschaftlerInnnen, die sich mit dem demographischen Wandel, insbesondere in der Arbeitswelt, befassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Befristete Beziehungen: menschengerechte Gestaltung von Arbeit in Zeiten der Unverbindlichkeit (2014)
Vedder, Günther; Pieck, Nadine; Krause, Florian; Schubert, Andrea; Schlichting, Brit;Zitatform
Vedder, Günther, Nadine Pieck, Brit Schlichting, Andrea Schubert & Florian Krause (Hrsg.) (2014): Befristete Beziehungen. Menschengerechte Gestaltung von Arbeit in Zeiten der Unverbindlichkeit. (Schriftenreihe zur interdisziplinären Arbeitswissenschaft 04), München: Hampp, 252 S.
Abstract
"Dieser Band dokumentiert die Beiträge der Tagung Befristete Beziehungen menschengerechte Gestaltung von Arbeit in Zeiten der Unverbindlichkeit , die Ende September 2013 vom Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover organisiert wurde. Er beschäftigt sich zunächst mit den Grundlagen und Rahmenbedingungen der menschengerechten Arbeit sowie den Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen auf das Individuum. Hier geht es unter anderem um psychische Belastungen, die mit Befristungen, Arbeitsverdichtung und Entgrenzung verbunden sind. Beiträge zu Neid am Arbeitsplatz, Suchtgefahr durch Erwerbsarbeit und Erschöpfung als soziale Erfahrung runden diesen diagnostischen Teil ab. Anschließend werden unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten und Gestaltungsansätze in den Organisationen beleuchtet. Im Fokus stehen zum Beispiel die Möglichkeiten zur Arbeitsgestaltung von Projektarbeit, die Reziprozität im Arbeitsalltag, das Gesundheitsmanagement zwischen Gestaltung und Entkoppelung sowie Legitimitätsfassaden und Steuerungsmythen. Ausführungen zu den Machtverschiebungen in den deutschen Arbeitsbeziehungen beschließen diesen Tagungsband. Für die Arbeitsforschung ergibt sich aus den Beiträgen die Herausforderung, die individuelle Ebene der Selbststeuerung, die organisationale Ebene der Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung sowie die ökonomischen, politischen und sozialen Entwicklungen auf gesellschaftlicher Ebene in ihren Analysen miteinander zu verzahnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A gender perspective on older workers' employment and working conditions (2014)
Zitatform
Vendramin, Patricia & Gérard Valenduc (2014): A gender perspective on older workers' employment and working conditions. (Working paper / European Trade Union Institute 2014,03), Brüssel, 65 S.
Abstract
"This working paper aims to give a structured gender analysis of the working and employment conditions of older workers (aged 50 and over). While working and employment conditions are increasingly recognised as key issues in ageing at work, gender disparities do still not get enough attention." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gesundheitsreport 2014 - Schwerpunktthema: Risiko Rücken (2014)
Zitatform
(2014): Gesundheitsreport 2014 - Schwerpunktthema: Risiko Rücken. (Gesundheitsreport der Techniker-Krankenkasse mit Daten und Fakten zu Arbeitsunfähigkeit und Arzneiverordnungen 2014), Hamburg, 94 S.
Abstract
"Die Krankenstände in deutschen Betrieben steigen wieder. Durchschnittlich 14,7 Tage waren Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I 2013 nach Angaben der Techniker Krankenkasse krankgeschrieben - einen halben Tag mehr als im Jahr zuvor. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen, Geschlechtern und vor allem den Berufen.
Frauen sind mit 15,9 Tagen durchschnittlich drei Tage mehr krankgeschrieben als Männer (12,9). Junge Beschäftigte zwischen 15 und 24 Jahren sind mit elf Tagen zwar deutlich weniger krankgeschrieben als ältere Erwerbspersonen zwischen 55 und 59 Jahren mit 22,8 Tagen, fehlen aber dafür doppelt so häufig. Bei den Berufsgruppen fallen vor allem die Metallberufe (23,1 Tage), die Baubranche (21,4 Tage) sowie die Verkehrs- und Lagerberufe (22,3 Tage) auf, während die technischen Berufe (10,8 Tage) sowie Verwaltungsbeschäftigte (11,3 Tage) die geringsten Fehlzeiten aufweisen.
Grundlage der Auswertungen bilden routinemäßig erfasste und anonymisierte Daten zu aktuell 4,1 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
DAK-Gesundheitsreport 2014: die Rushhour des Lebens. Gesundheit im Spannungsfeld von Job, Karriere und Familie. Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten (2014)
Abstract
"In der Lebensphase zwischen 25 und 39 Jahren ('Rushhour des Lebens') ballen sich Berufseinstieg, Partnersuche, Kind und Karriere. Die DAK-Gesundheit hat im aktuellen Report die Gesundheitssituation der Betroffenen untersucht.
Das Ergebnis: Obwohl viele wegen Mehrfachbelastung unter Druck stehen, wirkt sich das nicht bei den Krankschreibungen in dieser Altersgruppe aus. Berufstätige zwischen 25 und 39 Jahren sind auf den ersten Blick sogar besonders gesund. Die Zahl der Ausfalltage liegt bei den Männern um 28 Prozent und bei den Frauen um 24 Prozent unter dem Durchschnitt, ganz gleich ob Kinder da sind oder nicht." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Mental health and work: United Kingdom (2014)
Zitatform
(2014): Mental health and work: United Kingdom. (Mental health and work), Paris, 142 S. DOI:10.1787/9789264204997-en
Abstract
"Tackling mental ill-health of the working-age population is becoming a key issue for labour market and social policies in OECD countries. OECD governments increasingly recognise that policy has a major role to play in keeping people with mental ill-health in employment or bringing those outside of the labour market back to it, and in preventing mental illness. This report on the United Kingdom is the sixth in a series of reports looking at how the broader education, health, social and labour market policy challenges identified in Sick on the Job? Myths and Realities about Mental Health and Work (OECD, 2012) are being tackled in a number of OECD countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsqualität Älterer in belastenden Berufen (2013)
Zitatform
Argaw, Bethlehem Asres, Holger Bonin, Grit Mühler & Ulrich Zierahn (2013): Arbeitsqualität Älterer in belastenden Berufen. Mannheim, 52 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Verlängerung der Lebensarbeitszeit stellt sich die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine Beschäftigung in belastenden Berufen bis zur Regelaltersgrenze möglich ist. Bislang gibt es jedoch nur wenige quantitativ angelegte Studien zum Thema der Arbeitsqualität Älterer in belastenden Berufen. Der Zweck dieser Expertise ist eine empirische Einschätzung, wie sich die Arbeitsqualität bei älteren Beschäftigten mit Berufen entwickelt, die durch hohe körperliche oder psychische Belastungen geprägt sind. Als Referenz zur Beurteilung der speziellen Lage älterer Beschäftigter mit belastenden Berufen dienen einerseits die jüngeren Beschäftigten in diesen Berufen und andererseits die Beschäftigten in nicht belastenden Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gender differences in preferences for health-related absences from work (2013)
Zitatform
Avdic, Daniel & Per Johansson (2013): Gender differences in preferences for health-related absences from work. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2013,13), Uppsala, 59 S.
Abstract
"Women are on average more absent from work for health reasons than men. At the same time, they live longer. This conflicting pattern suggests that part of the gender difference in health-related absenteeism arises from differences between the genders unrelated to actual health. An overlooked explanation could be that men and women's preferences for absenteeism differ, for example because of gender differences in risk preferences. These differences may originate from the utility-maximizing of households in which women's traditional dual roles influence household decisions to invest primarily in women's health. Using detailed administrative data on sick leave, hospital visits and objective health measures we first investigate the existence of gender-specific preferences for absenteeism and subsequently test for the household investment hypothesis. We find evidence for the existence of gender differences in preferences for absence from work, and that a non-trivial part of these preference differences can be attributed to household investments in women's health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fehlzeiten-Report 2013: verdammt zum Erfolg. Die süchtige Arbeitsgesellschaft? Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2013)
Zitatform
Badura, Bernhard, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose & Markus Meyer (Hrsg.) (2013): Fehlzeiten-Report 2013. Verdammt zum Erfolg. Die süchtige Arbeitsgesellschaft? Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report 2013), Berlin: Springer London, 503 S. DOI:10.1007/978-3-642-37117-2
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin herausgegeben wird, informiert jährlich umfassend über die Krankenstandsentwicklung in der deutschen Wirtschaft. Er beleuchtet detailliert das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen in den einzelnen Branchen und stellt aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben vor.
Suchtprobleme durch den Konsum von Alkohol, Medikamenten, Nikotin oder illegalen Drogen spielen in der Arbeitswelt eine größere Rolle als oft angenommen. Man geht davon aus, dass bis zu 10 Prozent aller Beschäftigten Suchtmittel in missbräuchlicher Weise konsumieren - vor allem Alkohol oder Medikamente. Experten erwarten, dass auch die Bedeutung von 'neuen' Süchten wie Medien- oder Arbeitssucht deutlich zunehmen wird. Überdies werden in einer entgrenzten und flexiblen Arbeitswelt Beschäftigte zunehmend mit steigenden Leistungserwartungen konfrontiert und der Druck wächst, die geistige Leistungsfähigkeit auf hohem Niveau zu halten oder sogar noch stetig zu steigern. Neuro-Enhancement, die missbräuchliche Einnahme von leistungssteigernden Substanzen - sogenanntes Hirndoping - , verspricht vermeintlich Abhilfe, Nebenwirkungen inklusive. Der diesjährige Report zeigt auf, was eine zukunftsorientierte betriebliche Personal- und Gesundheitspolitik leisten muss, um mit dem Thema Sucht in seinen vielfältigen Facetten kompetent umzugehen und eine gesundheitsförderliche Arbeitsatmosphäre zu schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Mental health and work: Norway (2013)
Zitatform
(2013): Mental health and work: Norway. (Mental health and work), Paris, 123 S. DOI:10.1787/9789264178984-en
Abstract
"Tackling mental ill-health of the working-age population is becoming a key issue for labour market and social policies in OECD countries. OECD governments increasingly recognise that policy has a major role to play in keeping people with mental ill-health in employment or bringing those outside of the labour market back to it, and in preventing mental illness. This report on Norway is the fourth in a series of reports looking at how the broader education, health, social and labour market policy challenges identified in Sick on the Job? Myths and Realities about Mental Health and Work (OECD, 2012) are being tackled in a number of OECD countries. It concludes that Norway faces a unique situation whereby a generous welfare system stimulates large-scale labour market exclusion and significant socio-economic inequalities of people with a mental disorder, and hindering better outcomes of its employment and vocational rehabilitation programmes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsbedingungen und Belastungen im öffentlichen Dienst (2013)
Brandl, Sebastian; Stelzl, Bernhard;Zitatform
Brandl, Sebastian & Bernhard Stelzl (2013): Arbeitsbedingungen und Belastungen im öffentlichen Dienst. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 290), Düsseldorf, 110 S.
Abstract
"Die Studie fragt nach den arbeits- und leistungspolitischen Ursachen der Arbeitsbelastungen im Öffentlichen Dienst (ÖD). Probleme zeigen sich in überdurchschnittlichen Fehltagen und in hohen subjektiven Unzufriedenheiten mit den Arbeitsbedingungen. Hierzu wird die vorliegende neuere Literatur zur Themenstellung gesichtet. Ziel ist es, Forschungslücken zu identifizieren und weiteren Forschungsbedarf abzuleiten. Eingegrenzt wird die Analyse auf interaktionsintensive Bereiche des (ehemaligen) unmittelbaren ÖD (Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen, Polizei, Schulen und Kitas sowie Krankenhäuser). Als Ursachen der hohen Arbeitsbelastungen lassen sich Restrukturierungsmaßnahmen, die Personalbemessung, eine Steigerung der Arbeitsintensität, die Alterung der Beschäftigten sowie eine unzureichende Beteiligung der Beschäftigten und zu geringe Entlastungsmöglichkeiten in der Arbeit festhalten. In der Organisation der Dienststellen und der Arbeitsprozesse selbst liegt eine wesentliche Belastungsursache. Die eingesetzten Maßnahmen setzen hingegen eher am individuellen Verhalten denn an den leistungs- und organisationspolitischen Aspekten an. Als notwendig wird der Aufbau einer systematischen Belastungsberichterstattung erachtet (Trendreports). Wissensbedarf besteht beispielsweise hinsichtlich des Zusammenhangs von individuellen Teilzeitstrategien und Belastungen. Den von den arbeitspolitischen Akteuren gewählten Strategien zur Regulierung der Leistungsproblematik wäre nachzugehen. Ebenso sollten die Reaktionen der Beschäftigten darauf und generell die Ursachen der hohen subjektiven Unzufriedenheiten vertiefend untersucht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Disentangling stability and change in job resources, job demands, and employee well-being: a three-wave study on the Job-Demands Resources model (2013)
Brauchli, Rebecca ; Schaufeli, Wilmar B. ; Füllemann, Désirée ; Jenny, Gregor J. ; Bauer, Georg F. ;Zitatform
Brauchli, Rebecca, Wilmar B. Schaufeli, Gregor J. Jenny, Désirée Füllemann & Georg F. Bauer (2013): Disentangling stability and change in job resources, job demands, and employee well-being. A three-wave study on the Job-Demands Resources model. In: Journal of vocational behavior, Jg. 83, H. 2, S. 117-129. DOI:10.1016/j.jvb.2013.03.003
Abstract
"This study aims to: (1) examine the stable and changing components across time of job resources, job demands, work engagement, and burnout, and (2) investigate the relationships - as specified by the Job Demands-Resources model - between job characteristics (demands and resources) and employee well-being (burnout and engagement) when controlled for their stable components. These two issues were addressed using longitudinal data from 3 waves with a 1-year time interval (N = 1038). Results from structural equation modeling indicate that the stable component accounts for 48 - 69% (waves 1 to 3) of the total variance in job resources, whereas for job demands these percentages range from 30 to 35% (waves 1 to 3). Moreover, it appears that 54 - 66% (waves 1 to 3) of the variance in work engagement and 40 - 45% (waves 1 to 3) of the variance in burnout are accounted for by a stable component. Hence, compared to the negative aspects of the working environment (i.e., job demands and burnout), positive aspects (i.e., job resources and work engagement) seem to be more stable. We also detected significant relationships between the changing components of job resources and job demands on the one hand and work engagement and burnout on the other. These findings are consistent with the Job Demands-Resources model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employee perceptions of working conditions and the desire for worker representation in Britain and the US (2013)
Zitatform
Bryson, Alex & Richard B. Freeman (2013): Employee perceptions of working conditions and the desire for worker representation in Britain and the US. In: Journal of labor research, Jg. 34, H. 1, S. 1-29. DOI:10.1007/s12122-012-9152-y
Abstract
"This paper explores the link between employee perceptions of working conditions and the desire for worker representation in Britain and the US. We find that the distribution of employee perceptions of poor working conditions is similar in Britain and the US; similar factors affect the number of perceived poor working conditions; and the perception of poor working conditions is strongly associated with the desire for union representation. The nature of workplaces, as opposed to employees' characteristics, is the predominant factor determining employee perceptions of poor working conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Working conditions and depressive symptoms: a prospective study of US adults (2013)
Zitatform
Burgard, Sarah A., Michael R. Elliott, Kara Zivin & James S. House (2013): Working conditions and depressive symptoms. A prospective study of US adults. In: Journal of occupational and environmental medicine, Jg. 55, H. 9, S. 1007-1014. DOI:10.1097/JOM.0b013e3182a299af
Abstract
"Objective: Prior longitudinal studies of negative working conditions and depression generally have used a single exposure indicator, such as job strain, and have required consistent availability of the measure across waves and selection of only those working at all measurement points.
Methods: Up to four waves of the Americans' Changing Lives study (1986 to 2001/2) and item-response theory (IRT) models were used to generate wave-specific measures of negative working conditions. Random-intercept linear mixed models assessed the association between the score and depressive symptoms.
Results: Adjusting for covariates, negative working conditions were associated with significantly greater depressive symptoms.
Conclusions: A summary score of negative working conditions allowed the use of all available working conditions measures and predicted depressive symptoms in a nationally representative sample of US workers observed for up to 15 years. Linear mixed models also allowed retention of intermittent workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Selbstberichteter allgemeiner Gesundheitszustand nach Beruf und Alter in der Erwerbsbevölkerung (2013)
Burr, H.; Kersten, N.; Hasselhorn, H. M.; Kroll, L.;Zitatform
Burr, H., N. Kersten, L. Kroll & H. M. Hasselhorn (2013): Selbstberichteter allgemeiner Gesundheitszustand nach Beruf und Alter in der Erwerbsbevölkerung. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 56, H. 3, S. 349-358. DOI:10.1007/s00103-012-1645-6
Abstract
"Bei Berufsgruppen wurde der selbstberichtete allgemeine Gesundheitszustand unter besonderer Berücksichtigung des Alters untersucht. Hierzu wurden Daten der repräsentativen Telefonbefragungen GEDA 2009 und 2010 (N?=?26.303) ausgewertet. Bei Professionen zeigte sich eine niedrige Prävalenz für einen schlechten Gesundheitszustand, hingegen fand sich bei den Beschäftigten in einfachen Diensten und - bei den Männern - in einfachen manuellen Berufen eine hohe. Bei älteren Beschäftigten war die Prävalenz für einen schlechten allgemeinen Gesundheitszustand höher als bei den jüngeren. Allerdings war der diesbezügliche Unterschied zwischen Älteren und Jüngeren bei männlichen Managern sowie bei Frauen mit qualifizierten kaufmännischen und Verwaltungsberufen signifikant schwächer als im allgemeinen Durchschnitt. Bei Männern mit qualifizierten manuellen Berufen und Frauen mit einfachen manuellen Berufen war der Unterschied zwischen Älteren und Jüngeren hingegen signifikant stärker. Die mit dem Alter steigende Gesundheitskluft zwischen den Berufsgruppen sollte mehr Beachtung finden. Zum Verständnis des Zusammenhangs zwischen Arbeit, Alter und Gesundheit sind gezielte Längsschnittstudien notwendig. Es kann irreführend sein, Untersuchungen der Zusammenhänge von Arbeit und Gesundheit für das Alter zu adjustieren, da das Alter diese Beziehung moderieren kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
'Stressed out of my box': employee experience of lean working and occupational ill-health in clerical work in the UK public sector (2013)
Zitatform
Carter, Bob, Andy Danford, Debra Howcroft, Helen Richardson, Andrew Smith & Phil Taylor (2013): 'Stressed out of my box': employee experience of lean working and occupational ill-health in clerical work in the UK public sector. In: Work, employment and society, Jg. 27, H. 5, S. 747-767. DOI:10.1177/0950017012469064
Abstract
"Occupational health and safety (OHS) is under-researched in the sociology of work and employment. This deficit is most pronounced for white-collar occupations. Despite growing awareness of the significance of psychosocial conditions - notably stress - and musculoskeletal disorders, white-collar work is considered by conventional OHS discourse to be 'safe'. This study's locus is clerical processing in the UK public sector, specifically Her Majesty's Revenue and Customs, in the context of efficiency savings programmes. The key initiative was lean working, which involved redesigned workflow, task fragmentation, standardization and individual targets. Utilizing a holistic model of white-collar OHS and in-depth quantitative and qualitative data, the evidence of widespread self-reported ill-health symptoms is compelling. Statistical tests of association demonstrate that the transformed work organization that accompanied lean working contributed most to employees', particularly women's, ill-health complaints." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Neue Anforderungen durch den Wandel der Arbeitswelt: Kurzexpertise für die Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" des Deutschen Bundestages (2013)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Michael J. Kendzia & Hilmar Schneider (2013): Neue Anforderungen durch den Wandel der Arbeitswelt. Kurzexpertise für die Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" des Deutschen Bundestages. (IZA research report 51), Bonn, 24 S.
Abstract
Durch Veränderungen der Arbeitsorganisation nehmen die Anforderungen an die Individuen innerhalb der Arbeitswelt zu. Hierzu zählen die modernen Informations- und Kommunikationsmittel wie auch Veränderungen innerhalb der Betriebsorganisation durch flache Hierarchien, vermehrte Teamarbeit sowie die stärkere Inanspruchnahme der Beschäftigten durch Multitasking. Das dies zu neuen Formen der Belastung führen kann, jedoch auch zusätzliche Handlungsmöglichkeiten bietet, wird im Beitrag dargestellt. Veränderte Arbeitsbedingungen durch die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse läuten nach Ansicht der Autoren dabei keineswegs das Ende des Normalarbeitsverhältnisses ein. Sie stellen fest, dass heute ein größerer Verantwortungsdruck auf den Schultern der abhängig Beschäftigten lastet. Für das Individuum bedeutet es, dass es vermehrt lernen muss, Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben zu ziehen und Erholungsphasen für sich selbst zu beanspruchen. Gleichzeitig ergeben sich aber auch Chancen für das Individuum durch ein höheres Maß an Selbstbestimmung. Defizite in diesem Bereich sind ein Hauptfaktor für die zunehmende Verbreitung psychischer Erkrankungen, die in der Arbeitswelt ihre Ursachen haben. Während der Politik eine wichtige Rolle in der Bildungspolitik, bei der Regulierung des Arbeitsmarktes und bei der Prävention und Rehabilitation im Rahmen der sozialen Sicherung zukommt, liegt eine zentrale Verantwortung für eine den Anforderungen der Zeit entsprechende Arbeitswelt bei den Unternehmen und ihren Mitarbeitern. (IAB)
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Experience of work-related flow: does high decision latitude enhance benefits gained from job resources? (2013)
Zitatform
Fagerlind, Anna-Carin, Maria Gustavsson, Gun Johansson & Kerstin Ekberg (2013): Experience of work-related flow. Does high decision latitude enhance benefits gained from job resources? In: Journal of vocational behavior, Jg. 83, H. 2, S. 171-180. DOI:10.1016/j.jvb.2013.03.010
Abstract
"Flow is an experience of enjoyment, intrinsic motivation and absorption, which may occur in situations involving high challenges and high skill utilization. This study investigated the likelihood of experiencing work-related flow in relation to the job strain categories of the demand - control model, and to job resources such as social capital and an innovative learning climate. A questionnaire was sent out to employees in nine Swedish organizations (n = 3667, 57% response rate). Binary logistic regression analysis was performed. The results show that active jobs, low-strain jobs, a high degree of social capital and innovative learning climate increased the likelihood of experiencing work-related flow. In jobs with high decision latitude, regardless of demands, there was an increased likelihood to benefit from social capital and an innovative learning climate. The results emphasize the importance of autonomy and skill utilization, to enable the use of additional job resources in order to promote work-related flow and well-being at work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Perspektiven von Arbeit, Alter, Gesundheit und Erwerbsteilhabe in Deutschland (2013)
Zitatform
Hasselhorn, Hans-Martin & Angela Rauch (2013): Perspektiven von Arbeit, Alter, Gesundheit und Erwerbsteilhabe in Deutschland. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 56, H. 3, S. 339-348., 2013-02-01. DOI:10.1007/s00103-012-1614-0
Abstract
"Die Bevölkerung Deutschlands wird in den nächsten Jahrzehnten altern und schrumpfen. Dies wird spürbare Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben: Das Angebot an Arbeitskräften wird kleiner. Perspektivisch wird es nötig sein, weitere personelle Ressourcen für den Arbeitsmarkt zu erschließen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Frage nach Gesundheit und Beschäftigung im höheren Erwerbsalter. Der vorliegende Beitrag diskutiert, basierend auf 9 Beiträgen des Schwerpunktheftes 'Alter, Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe', die Frage der Gesundheit der Erwerbsbevölkerung vor dem Hintergrund von Arbeitstätigkeit, Alter und Erwerbsteilhabe. Er zeigt die gesundheitliche Heterogenität der Erwerbsbevölkerung insgesamt und im Besonderen im höheren Alter auf und identifiziert Erwerbsgruppen mit bis ins höhere Alter sehr guter Gesundheit sowie andere mit hoher Krankheitsbelastung. Letzteres zeigt, dass 'Arbeit mit Krankheit' heutzutage Realität ist. Über Erwerbsteilhabe bestimmen letztendlich weniger die Gesundheit als die 'Arbeitsfähigkeit' der älteren Beschäftigten und/oder deren 'Arbeitsmotivation'. Die Beschäftigungsdynamik der älteren Bevölkerung wird in den kommenden Jahren ein Kernthema der Politik sein. Wirtschaft, Politik und Gesellschaft brauchen Wissensgrundlagen für Diskussion, Bewertung und Handeln. Die diesbezügliche Forschung hat oft nur bestimmte Teilaspekte oder Personengruppen im Blick. Notwendig sind der gegenseitige Austausch aller beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen und neue umfassende Forschungszugänge." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kräftemessen: Betriebe und Beschäftigte im Reproduktionskonflikt (2013)
Zitatform
Heiden, Mathias & Kerstin Jürgens (2013): Kräftemessen: Betriebe und Beschäftigte im Reproduktionskonflikt. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 156), Berlin: Edition Sigma, 295 S.
Abstract
"Überforderung, Erschöpfung, Burnout - der öffentliche Diskurs kommt an diesen Begriffen längst nicht mehr vorbei. Und spätestens seit die Krankschreibungen infolge psychischer Symptome so eklatant zugenommen haben, bezweifelt kaum mehr jemand, dass die Betriebe gefordert sind, mehr für einen nachhaltigen Umgang mit der Arbeitskraft ihrer Beschäftigten zu tun. Dieses Buch greift diese Debatte auf, aber es nimmt eine andere Perspektive ein. Statt abermals nur die Ursachen und Formen des Kräfteverschleißes zu diskutieren, stellt es die Frage: Woraus schöpfen Beschäftigte eigentlich ihre Arbeits- und Lebenskraft? Wodurch halten sie sich aktionsfähig und wie widerstehen sie der Überbeanspruchung? Dieser Ansatz erfordert, sensibel die Lebensgestaltung insgesamt - nicht nur die Arbeitsanforderungen - in den Blick zu nehmen. Heiden und Jürgens tun das hier anhand von Fallstudien in der Industrie, im Handwerk und im Dienstleistungssektor. Betrachtet man, womit sich die Beschäftigten stabilisieren (möchten) und was sie in Arbeit und Alltag oft daran hindert, dann zeigt sich auch: Herkömmliche betriebliche Antworten auf den Reproduktionskonflikt laufen vielfach ins Leere, weil sie die Kräfte, um die es zentral geht, falsch bemessen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsfähig bis zur Rente? DGB-Index Gute Arbeit - Der Report: Ergebnisse der Repräsentativumfrage 2012 zur Ermittlung des DGB-Index Gute Arbeit (2013)
Holler, Markus; Kulemann, Peter;Zitatform
Holler, Markus (2013): Arbeitsfähig bis zur Rente? DGB-Index Gute Arbeit - Der Report. Ergebnisse der Repräsentativumfrage 2012 zur Ermittlung des DGB-Index Gute Arbeit. (DGB-Index Gute Arbeit 07), Berlin, 23 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht basiert auf den Angaben von 4.895 abhängig Beschäftigten. Die Daten wurden im Rahmen der bundesweiten Repräsentativumfrage zum DGB-Index Gute Arbeit 2012 erhoben. Befragt wurden dabei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus allen Branchen, Einkommens- und Altersgruppen, Regionen, Betriebsgrößen, Wirtschaftszweigen und Beschäftigungsverhältnissen, gewerkschaftlich Organisierte wie Nicht-Mitglieder. Die Angaben der Angehörigen der wichtigsten Beschäftigtengruppen sind mit jeweils dem Anteil ins Umfrageergebnis eingeflossen, der ihrem bundesweiten Anteil an der Arbeitnehmerschaft entspricht. Das vorliegende Ergebnis ist damit repräsentativ für das Urteil der Beschäftigten in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsbedingte räumliche Mobilität und Gesundheit (2013)
Hupfeld, Jens; Herdegen, Regina; Brodersen, Sören;Zitatform
Hupfeld, Jens, Sören Brodersen & Regina Herdegen (2013): Arbeitsbedingte räumliche Mobilität und Gesundheit. (IGA-Report 25), Essen, 53 S.
Abstract
"Für viele Beschäftigte ist es Alltag, weit zu Arbeit zu fahren, wochenweise für den Betrieb unterwegs zu sein oder auf Dienstreise zu gehen. Befragungen zeigen, dass diese Anforderungen auch gesundheitliche Auswirkungen haben können. Damit das Thema in Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung einbezogen werden kann, zeigt der iga-Report 25 aktuelle Forschungsergebnisse und Präventionsmöglichkeiten.
Gefragt sind dabei zum einen die Unternehmen und zum anderen die mobilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst. Gemeinsam kann Mobilität so gestaltet werden, dass zum einen mobilitätsbedingte Belastungen vermieden oder verringert und zum anderen Ressourcen zur Bewältigung gestärkt oder aufgebaut werden. Das kann beispielsweise damit beginnen, dass Mobilität im Betrieb zum Thema gemacht wird. Die Mobilitätsleistungen der Beschäftigten sollten wahrgenommen und anerkannt werden. Dazu gilt es, Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen. Hier sind je nach Mobilitätsformen unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen, die im iga-Report ausführlich dargestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Immer schneller, immer mehr: psychische Belastung bei Wissens- und Dienstleistungsarbeit (2013)
Junghanns, Gisa; Morschhäuser, Martina;Zitatform
Junghanns, Gisa & Martina Morschhäuser (Hrsg.) (2013): Immer schneller, immer mehr. Psychische Belastung bei Wissens- und Dienstleistungsarbeit. Wiesbaden: Springer VS, 225 S. DOI:10.1007/978-3-658-01445-2
Abstract
"Zeit- und Leistungsdruck ist eine der zentralen Belastungen in der heutigen Arbeitswelt. Dieses Buch vermittelt neue Erkenntnisse und wirft Forschungsfragen zur psychischen Belastung im Wandel der Arbeit und zu Interventionsmöglichkeiten auf. Der Schwerpunkt liegt dabei auf qualifizierter Dienstleistungsarbeit, einem Bereich, der zunehmend in das Blickfeld der Stressforschung gerät. Der Forschungsstand und Ergebnisse aktueller Studien zur Thematik werden aus dem Blickwinkel namhafter WissenschaftlerInnen sowohl aus Soziologie als auch Psychologie reflektiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Well-being and work (2013)
Krenn, Manfred;Zitatform
Krenn, Manfred (2013): Well-being and work. Dublin, 9 S.
Abstract
"Well-being, health and safety at work and work-related health problems have been attracting growing public attention in Austria in recent years. An indicator for this rise in interest is the implementation of the Austrian Occupational Health Monitor by the Upper Austrian Chamber of Labour. The survey tries to analyse the links between working conditions and the health status of employees on the basis of very rich data. Some of the most interesting results are presented in this report." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bleib locker, Deutschland!: TK-Studie zur Stresslage der Nation (2013)
Laboga, Inga; Heinrichs, Carina; Hombrecher, Michaela; Baron, Gabriele; Wohlers, Katja;Zitatform
(2013): Bleib locker, Deutschland! TK-Studie zur Stresslage der Nation. Hamburg, 43 S.
Abstract
"Im Job jagt ein Termin den nächsten, das E-Mail-Postfach quillt über, dank Smartphone und Tablet ist man immer und überall erreichbar - einen echten Feierabend gibt es für viele Berufstätige nicht mehr. Auch die Freizeit ist eng durchgetaktet: Die Kinder müssen zum Sport und zur Nachhilfe, die pflegebedürftige Oma wartet schon sehnsüchtig auf den nächsten Besuch und die Freunde sollen auch nicht zu kurz kommen. Die Folge: Stress ist das bestimmende Alltagsgefühl für viele Menschen in Deutschland. Um herauszufinden, wie hoch der persönliche Stresspegel der Deutschen ist und wie er sich in den letzten Jahren entwickelt hat, hat die Techniker Krankenkasse (TK) nach 2009 nun zum zweiten Mal einen repräsentativen Querschnitt der deutschen Bevölkerung vom Meinungsforschungsinstitut Forsa befragen lassen. Im Fokus stand dabei auch, welche Faktoren im Job und im Privatleben die größten Stresstreiber sind, wie die Menschen ihnen begegnen und welche Auswirkungen Stress auf ihre körperliche und psychische Gesundheit hat. Einen kompakten Überblick der Ergebnisse bietet dieser Studienband." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sozioökonomischer Status und Gesundheit: Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) (2013)
Lampert, T.; Kroll, L.E.; Lippe, E. von der; Müters, S.; Stolzenberg, H.;Zitatform
Lampert, T., L.E. Kroll, E. von der Lippe, S. Müters & H. Stolzenberg (2013): Sozioökonomischer Status und Gesundheit. Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1). In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 56, H. 5-6, S. 814-821. DOI:10.1007/s00103-013-1695-4
Abstract
"Analysiert wird der Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status (SES) und 5 exemplarisch ausgewählten Gesundheitsoutcomes in der 18- bis 79-jährigen Bevölkerung Deutschlands. Die Datenbasis wird durch die 'Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland' (DEGS1) gebildet, die das Robert Koch-Institut im Zeitraum von 2008 bis 2011 durchgeführt hat (n=8152). Der sozioökonomische Status wird über einen mehrdimensionalen Index erfasst, in den Informationen zum Bildungsniveau, zur beruflichen Stellung und zum Netto-Äquivalenzeinkommen eingehen. Die Ergebnisse zeigen, dass Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status im Vergleich zu denen mit mittlerem und hohem sozioökonomischem Status ihren allgemeinen Gesundheitszustand schlechter einschätzen und häufiger an Diabetes erkrankt sind. Außerdem ist bei ihnen das Risiko für eine depressive Symptomatik, Adipositas und sportliche Inaktivität erhöht. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Gesundheitschancen und Erkrankungsrisiken nach wie vor sehr ungleich verteilt sind. Sie unterstreichen damit die Bedeutung von politischen Interventionen zur Verringerung der gesundheitlichen Ungleichheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Absence from work of the self-employed: a comparison with paid employees (2013)
Zitatform
Lechmann, Daniel S. J. & Claus Schnabel (2013): Absence from work of the self-employed. A comparison with paid employees. (LASER discussion papers 75), Erlangen, 25 S.
Abstract
"Unter Verwendung eines großen repräsentativen Datensatzes für Deutschland stellt diese Studie Fehlzeiten von Selbständigen und abhängig Beschäftigten gegenüber. Dabei zeigt sich, dass es bei Selbständigen weit weniger verbreitet ist, dem Arbeitsplatz fernzubleiben, als bei abhängig Beschäftigten. Dieser Unterschied kann nur zu einem kleinen Teil auf Unterschiede im Gesundheitszustand und der Arbeitsplatzzufriedenheit zurückgeführt werden. Anscheinend ist der Unterschied bei den Fehlzeiten auch nicht durch unterschiedliches Verhalten im Krankheitsfall zu erklären, da wir keine Unterschiede zwischen beiden Gruppen hinsichtlich Präsentismus feststellen. Wir vermuten, dass unterschiedliches Verhalten bei Gesundheit eine Rolle spielt, was auf mögliche Probleme von Moral Hazard und gezieltem Fernbleiben in abhängiger Beschäftigung hindeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Handbook of work disability: prevention and management (2013)
Loisel, Patrick; Costa-Black, Katia; Pransky, Glenn; MacEachen, Ellen ; Feuerstein, Michael; Anema, Johannes R. ;Zitatform
Loisel, Patrick & Johannes R. Anema (Hrsg.) Feuerstein, Michael, Ellen MacEachen, Glenn Pransky & Katia Costa-Black (Mithrsg.) (2013): Handbook of work disability. Prevention and management. New York: Springer London, 513 S. DOI:10.1007/978-1-4614-6214-9
Abstract
As work is recognized as beneficial to people's well-being, its absence is being considered in greater detail. Increasingly, work disability is being understood as a public health issue, and work disability prevention is gaining strength as an aspect of occupational health. The Handbook of Work Disability overviews this emerging field in accessible and practical fashion. This timely volume offers current theory for understanding the determinants of work disability (regardless of illness or injury that keeps individuals from the workplace), and a template for interventions that benefit both patient and other stakeholders. Experts across multiple fields examine the lives of work disabled patients, analyze the societal and workplace burden of work disability, and review bedrock concepts of the disability and its prevention. Featuring assessment tools, evidence-based intervention strategies, and insights into disorder-specific populations, this is information useful to the practicing clinician, the researcher, and the trainee. ;
Included in the Handbook:;
┐ Pain, chronicity, and disability;
┐ Measuring outcomes in work disability prevention;
┐ The influence of care providers on work disability;
┐ Psychosocial factors for disability and return to work;
┐ Core components of return-to-work interventions;
┐ Plus issue-specific chapters on low back pain, TBI, mental illness, and cancer. -
Literaturhinweis
Mental health and work: Belgium (2013)
Zitatform
(2013): Mental health and work: Belgium. (Mental health and work), Paris, 119 S. DOI:10.1787/9789264187566-en
Abstract
"Tackling mental ill-health of the working-age population is becoming a key issue for labour market and social policies in OECD countries. OECD governments increasingly recognise that policy has a major role to play in keeping people with mental ill-health in employment or bringing those outside of the labour market back to it, and in preventing mental illness. This report on Belgium is the first in a series of reports looking at how the broader education, health, social and labour market policy challenges identified in Sick on the Job? Myths and Realities about Mental Health and Work (OECD, 2012) are being tackled in a number of OECD countries. It concludes that Belgium can build on a system with a number of structural strengths that are not yet exploited to the best possible extent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labor markets and mental wellbeing: labor market conditions and suicides in the United States (1979-2004) (2013)
Mohseni-Cheraghlou, Amin;Zitatform
Mohseni-Cheraghlou, Amin (2013): Labor markets and mental wellbeing. Labor market conditions and suicides in the United States (1979-2004). In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 45, H. August, S. 175-186. DOI:10.1016/j.socec.2013.05.003
Abstract
"Applying a fixed-effects panel analysis to a 1979-2004 panel data of the U.S. states, this essay re-examines the link between labor markets and suicides in the United States. By disaggregating the analysis across genders and three different age groups (20-34, 35-64, and 65+) and analyzing several other labor market indicators besides overall unemployment rates, the essay finds that deteriorations in labor markets is associated with hikes in suicide rates of only men and women between 35 and 64 years of age. In other words, higher group-specific unemployment rates, larger deviations of unemployment rates from their group-specific trends, and larger variance in the overall unemployment rates are all associated with higher suicide rates of adults aged 35-64, or prime working-age adults. These findings suggest that the mental wellbeing of prime working-age adults is more dependent on labor market conditions than people in other age groups. Therefore, during period when prime working-age adults are facing unfavorable labor market conditions, U.S. suicide prevention programs must especially target this group of population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitswelt im Wandel: Zahlen, Daten, Fakten (2013)
Nöllenheidt, Christoph; Brenscheidt, Simone;Zitatform
Nöllenheidt, Christoph & Simone Brenscheidt (2013): Arbeitswelt im Wandel. Zahlen, Daten, Fakten. Dortmund, 80 S.
Abstract
"Die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit soll mit diesem kleinen Heft zum Nachschlagen nicht auf Zahlen und Kurven reduziert werden. Doch bieten Zahlen, Daten und Fakten einen schnellen Einstieg in viele Themen: Man erkennt Trends, sieht Schwerpunkte und stellt Zusammenhänge her. Mit 'Arbeitswelt im Wandel' werden in kompakter Weise wichtige Aspekte unserer heutigen Arbeitswelt fokussiert. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin verfolgt damit verschiedene Ziele. Für die Praktiker des Arbeitsschutzes werden Fakten und Entwicklungen kurz und knapp nachgezeichnet. Das hilft bei der schnellen Suche nach überzeugenden Argumenten ebenso wie beim Nachdenken über zukünftige Entwicklungen im eigenen Betrieb. Für die interessierte Öffentlichkeit bietet diese Broschüre viel Wissenswertes über das inzwischen recht weite Feld des Arbeitsschutzes.
Zwar gilt es nach wie vor, Unfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden, doch ist der Ansatz des Arbeitsschutzes in den letzten Jahren deutlich breiter geworden. Die Zusammenhänge zwischen den Arbeitsbedingungen und moderner Technik werden ebenso betrachtet wie das soziale Zusammenleben der Menschen im Betrieb oder die ökonomische Seite sicherer Arbeit. Wir wissen: Themen wie der demographische Wandel der Gesellschaft haben unmittelbare Auswirkungen auf unsere Arbeit und fordern uns zum Handeln heraus. Arbeitswelt im Wandel versucht, schlaglichtartig einige dieser Phänomene zu beleuchten und will insofern Anregungen liefern, sich mit Trends zu Sicherheit und Gesundheit in unserer Arbeitswelt intensiver zu beschäftigen. Einen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr das Thema 'Psychische Belastungen in der Arbeitswelt'." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Arbeit, Alter, Gesundheit und Erwerbsteilhabe: ein Modell (2013)
Peter, R.; Hasselhorn, H. M.;Zitatform
Peter, R. & H. M. Hasselhorn (2013): Arbeit, Alter, Gesundheit und Erwerbsteilhabe. Ein Modell. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 56, H. 3, S. 415-421. DOI:10.1007/s00103-012-1615-z
Abstract
"Die Erforschung des Zusammenhangs von Arbeit, Alter und Gesundheit sowie des Erwerbsverbleibes im höheren Erwerbsalter hat sich in den vergangenen Jahrzehnten überwiegend auf die Gesundheit als zentrale Determinante konzentriert. Wir fragen im vorliegenden Beitrag, ob diese Fokussierung ┐ gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des erwartbaren zunehmenden Anteils Älterer an der Erwerbsbevölkerung ┐ noch zielführend ist. Es wird ein Denkmodell vorgestellt, das Gesundheit nur als mittelbar den Erwerbsausstieg beeinflussende Größe beschreibt. Wenn ein Beschäftigter vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden will, dann spielen hier letztendlich die Arbeitsfähigkeit und/oder die Motivation zur Erwerbsteilhabe eine Rolle. Dies sind 2 Faktoren, die ggf. anders gewichtete Interventionen erfordern als der Faktor Gesundheit. Unser Modell regt an, die Erwerbsteilhabe Älterer als ein komplexes prozessuales Geschehen mit den Komponenten Arbeit, Sozialstatus und Lebensstil, Gesundheit sowie insbesondere mit den Faktoren Arbeitsmotivation und Arbeitsfähigkeit zu verstehen. Diese Komplexität sollte bei der wissenschaftlichen Bearbeitung der Thematik Berücksichtigung finden; nicht zuletzt in Längsschnittuntersuchungen wie es in der deutschen lidA-Studie (Leben in der Arbeit, http://www.lida-studie.de) der Fall ist. Sollte sich das Denkmodell in wissenschaftlichen Studien (z. B. in lidA) bestätigen, kann es als Orientierungsrahmen für das präventive und interventionelle Handeln in der Praxis, d. h. in der Politik, in Betrieben und in der Fachöffentlichkeit dienen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mental health and work: Denmark (2013)
Zitatform
(2013): Mental health and work: Denmark. (Mental health and work), Paris, 124 S. DOI:10.1787/9789264188631-en
Abstract
"Tackling mental ill-health of the working-age population is becoming a key issue for labour market and social policies in OECD countries. OECD governments increasingly recognise that policy has a major role to play in keeping people with mental ill-health in employment or bringing those outside of the labour market back to it, and in preventing mental illness. This report on Denmark is the third in a series of reports looking at how the broader education, health, social and labour market policy challenges identified in Sick on the Job? Myths and Realities about Mental Health and Work (OECD, 2012) are being tackled in a number of OECD countries. It concludes that the Danish system has a number of strengths that have yet to be used in a more effective way, but also that quite a few changes are needed in order to raise the labour market particiption of people with mental ill-health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Menschen mit psychischen Störungen im SGB II (2013)
Zitatform
Schubert, Michael, Katrin Parthier, Peter Kupka, Ulrich Krüger, Jörg Holke & Philipp Fuchs (2013): Menschen mit psychischen Störungen im SGB II. (IAB-Forschungsbericht 12/2013), Nürnberg, 105 S.
Abstract
"Der Forschungsbericht beruht auf einer explorativen Studie, die die Universität Halle und die Aktion Psychisch Kranke e.V. in Bonn für das IAB durchgeführt haben. Literaturstudien und die Sekundärauswertung von Krankenkassendaten zeigen ein hohes Vorkommen von psychiatrischen Diagnosen bei Alg-II-Beziehern. Expertengespräche an fünf Standorten offenbaren unterschiedliche Standards der Betreuung dieses Personenkreises und unterschiedliche Formen der Kooperation zwischen Jobcentern und den jeweiligen Unterstützungsangeboten für psychisch Kranke. Standardangebote im SGB II sind kaum in der Lage, den besonderen Anforderungen des Personenkreises an längerfristiger, verlässlicher und individueller Unterstützung gerecht zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mental health and work: Sweden (2013)
Zitatform
(2013): Mental health and work: Sweden. (Mental health and work), Paris, 130 S. DOI:10.1787/9789264188730-en
Abstract
"Tackling mental ill-health of the working-age population is becoming a key issue for labour market and social policies in OECD countries. OECD governments increasingly recognise that policy has a major role to play in keeping people with mental ill-health in employment or bringing those outside of the labour market back to it, and in preventing mental illness. This report on Sweden is the second in a series of reports looking at how the broader education, health, social and labour market policy challenges identified in Sick on the Job? Myths and Realities about Mental Health and Work (OECD, 2012) are being tackled in a number of OECD countries. It concludes that Swedish policy makers recognise the need to take steps to tackle mental ill-health and its labour market implications, but that a more comprehensive reform effort and a long-term commitment to it is needed in order to prevent problems from arising in the first place and respond more effectively when they do occur." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Alter, Berufsgruppen und psychisches Wohlbefinden (2013)
Thielen, K.; Kroll, L.;Zitatform
Thielen, K. & L. Kroll (2013): Alter, Berufsgruppen und psychisches Wohlbefinden. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 56, H. 3, S. 359-366. DOI:10.1007/s00103-012-1618-9
Abstract
"Die vorliegende Studie untersucht das psychische Wohlbefinden in unterschiedlichen Berufsgruppen nach Geschlecht und Alter. Es wurden Daten der Befragung 'Gesundheit in Deutschland aktuell' verwendet, die 2009/2010 vom Robert Koch-Institut durchgeführt wurde. Ausgewertet wurden die Angaben von 14.693 erwerbstätigen oder nicht erwerbstätigen Frauen und Männern im Alter von 18 bis 64 Jahren. Die Berufsgruppen wurden mit der Blossfeld-Klassifikation unterschieden. Psychisches Wohlbefinden wurde mit dem 'Mental Health Inventory' gemessen. Männer und Frauen in Berufen mit höherer Qualifizierung hatten ein besseres psychisches Wohlbefinden als weniger qualifizierte. Das geringste Wohlbefinden wiesen Frauen in Berufen mit einem hohen Anteil an Ungelernten auf. Das Wohlbefinden von Männern in der Altersgruppe 55 bis 64 Jahre war tendenziell in allen Berufsgruppen besser als bei den 45- bis 54-Jährigen. Bei Frauen war es mit höherem Alter tendenziell schlechter in Berufsgruppen mit geringer Qualifizierung und bei Semiprofessionen, aber unverändert oder besser in qualifizierten Berufen. Ursache hierfür könnte ein Ungleichgewicht zwischen arbeitsbedingten sowie familiären Belastungen der Frauen und ihren funktionellen Kapazitäten sein bei gleichzeitigem Mangel an Entlastung z. B. aufgrund ökonomischer Zwänge. Diese Belastungssituation kumuliert möglicherweise im höheren Erwerbsalter." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment-related demands and resources - new ways of researching stress in flexible work arrangements (2013)
Vahle-Hinz, Tim; Kirschner, Katharina; Thomson, Maja;Zitatform
Vahle-Hinz, Tim, Katharina Kirschner & Maja Thomson (2013): Employment-related demands and resources - new ways of researching stress in flexible work arrangements. In: Management Revue, Jg. 24, H. 3, S. 199-221. DOI:10.1688/1861-9908_mrev_2013_03_Vahle-Hinz
Abstract
"Research into the relation between flexible work and health and well-being has been inconclusive so far. in this paper, empirical evidence is provided for the employment relationship as a new source of stress in flexible work. employment-related demands and resources explain additional variance in levels of health and well-being beyond classic task-related aspects of stress. furthermore, we show that control as a conventional task-related resource buffers the health impact of employment-related demands, highlighting the importance of considering both taskrelated and employment-related aspects of stress in flexible work arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Work-family conflict and stress: indications of the distinctiveness of role combination stress for Belgian working mothers (2013)
Zitatform
Vercruyssen, Anina & Bart van de Putte (2013): Work-family conflict and stress: indications of the distinctiveness of role combination stress for Belgian working mothers. In: Community, work & family, Jg. 16, H. 4, S. 351-371. DOI:10.1080/13668803.2013.776515
Abstract
"Research on the relation between work-family conflict (WFC) and stress focuses either on domain/role-specific stress (e.g. work stress), which is by definition and, operationalisation attributed to the respective role, or it focuses on 'general' stress, which can be a too broad or too general concept to measure stress related to WFC. This study introduces the concept of 'role combination stress' to indicate a stress that is more specifically related to the work-family role system and WFC than general and role-specific stress. The analysis of data on 429 Flemish working mothers shows that role combination stress is indeed a distinct type of stress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Grundauswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012: mit den Schwerpunkten Arbeitsbedingungen, Arbeitsbelastungen und gesundheitliche Beschwerden (2013)
Wittig, Peter; Nöllenheidt, Christoph; Brenscheidt, Simone;Zitatform
Wittig, Peter, Christoph Nöllenheidt & Simone Brenscheidt (2013): Grundauswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012. Mit den Schwerpunkten Arbeitsbedingungen, Arbeitsbelastungen und gesundheitliche Beschwerden. Dortmund, 62 S.
Abstract
"Die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführte BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 ist die sechste Welle der seit 1978 in regelmäßigen Abständen durchgeführten Erwerbstätigenbefragungen (bis zur vierten Welle in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung als BIBB/IAB). Ziel dieser Befragungen ist die Beschreibung der sich kontinuierlich verändernden Arbeitswelt. Dabei stehen Fragen zum Arbeitsplatz (Tätigkeitsschwerpunkte, Anforderungsniveau, Kenntnisanforderungen, Arbeitsanforderungen, Weiterbildungsbedarf, Arbeitsbedingungen, Arbeitsbelastungen usw.) und Fragen zu Beanspruchung und gesundheitlichen Beschwerden im Fokus der Befragung. Die BAuA ist seit der Befragungswelle 1999 als Projektpartner involviert und gestaltet insbesondere die arbeitsbelastungs- und -beanspruchungsorientierten Fragenteile, sowie Fragen zu gesundheitlichen Beschwerden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Grundauswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012: Männer/Frauen in Vollzeit (2013)
Wittig, Peter; Nöllenheidt, Christoph; Brenscheidt, Simone;Zitatform
Wittig, Peter, Christoph Nöllenheidt & Simone Brenscheidt (2013): Grundauswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012. Männer/Frauen in Vollzeit. Dortmund, 61 S.
Abstract
"Die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführte BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 ist die sechste Welle der seit 1978 in regelmäßigen Abständen durchgeführten Erwerbstätigenbefragungen (bis zur vierten Welle in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung als BIBB/IAB). Ziel dieser Befragungen ist die Beschreibung der sich kontinuierlich verändernden Arbeitswelt. Dabei stehen Fragen zum Arbeitsplatz (Tätigkeitsschwerpunkte, Anforderungsniveau, Kenntnisanforderungen, Arbeitsanforderungen, Weiterbildungsbedarf, Arbeitsbedingungen, Arbeitsbelastungen usw.) und Fragen zu Beanspruchung und gesundheitlichen Beschwerden im Fokus der Befragung. Die BAuA ist seit der Befragungswelle 1999 als Projektpartner involviert und gestaltet insbesondere die arbeitsbelastungs- und -beanspruchungsorientierten Fragenteile, sowie Fragen zu gesundheitlichen Beschwerden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fortschrittsreport "Altersgerechte Arbeitswelt": Ausgabe 3: Länger gesund arbeiten (2013)
Abstract
"Kreativ, motiviert und gesund bis zur Rente im Job? Wer kann das schon, mögen sich viele fragen. Insbesondere dann, wenn wir alle künftig länger arbeiten und die Älteren unter uns mehr werden. Richtig ist, dass das steigende Durchschnittsalter der Erwerbsbevölkerung die Arbeitswelt verändern wird. Doch die pauschale Aussage, dass mit dem Älterwerden automatisch auch die Leistungsfähigkeit schwindet, ist längst überholt. Vielmehr ist wissenschaftlich belegt: Ältere Menschen sind höchst unterschiedlich, in körperlicher, geistiger und sozialer Hinsicht. Daher gibt es auch keine allgemeingültige Definition, ab wann jemand 'alt' ist." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eurofound yearbook 2012: living and working in Europe (2013)
Abstract
"The EU and its citizens faced enormous challenges in 2012 as the limited economic recovery of the previous year stalled, GDP fell and unemployment began to grow again. As this yearbook on Living and working in Europe 2012 describes, one of the starkest findings was the divergence between and within countries. Some Member States have suffered greatly while others have not. Higher-paid jobs have been much more resilient than low to mid-paid jobs and have grown. Groups that were already vulnerable have suffered more in the crisis and countries have diverged on quality of life measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2012: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2013)
Zitatform
(2013): Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2012. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/179 (16.12.2013)), 195 S.
Abstract
"Der Bericht zum Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2012 schreibt den Bericht aus dem Jahr 2011 fort. Der Bericht 2012 gibt einen statistischen Überblick über die Arbeitswelt, die Arbeitsbedingungen und den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Neben Daten zur Erwerbsbevölkerung (Geschlecht, Alter, Bundesländer, Wirtschaftszweige) und zu deren vertraglichen Rahmenbedingungen (Arbeitszeit, Befristung) werden auch Daten über psychische und physische Anforderungen an die Erwerbstätigen dargestellt. Darüber hinaus bilden das Arbeits- und Wegeunfallgeschehen sowie Berufskrankheitengeschehen wichtige Schwerpunkte des Berichtes. Ergänzt wird das Bild durch Arbeitsunfähigkeitsdaten verschiedener Krankenkassenverbände und Daten zum Verrentungsgeschehen. Die Aktivitäten wichtiger Arbeitsschutzakteure (GDA, LASI, UVT) im Berichtszeitraum werden dargestellt.
Der diesjährige Berichtsschwerpunkt befasst sich mit besonderen Erwerbstätigengruppen, wie Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten, befristet Beschäftigten, Zeitarbeitnehmern und Solo-Selbstständigen und stellt deren Arbeitsbedingungen dar." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Dichter und strapaziöser: Arbeitsqualität bundesweit nur mittelmäßig (2013)
Zitatform
(2013): Dichter und strapaziöser: Arbeitsqualität bundesweit nur mittelmäßig. In: Gute Arbeit, Jg. 25, H. 7/8, S. 18-21.
Abstract
"Der DGB-Index Gute Arbeit zeigt den Qualitätsgrad von Arbeitsbedingungen an - und zwar konsequent aus der Sicht der Beschäftigten. Nach deren Urteil in der letzten Erhebung 2012 ergibt sich das folgende Bild: Der Indexwert für die durchschnittliche Qualität der Arbeitsbedingungen bundesweit liegt bei 61 Punkten. Damit wird lediglich ein Wert im Unteren Mittelfeld erreicht. Aber natürlich liegen dem Durchschnittswert Schwankungen und Ausschläge zugrunde: Den besten Wert mit 80 Index-Punkten erreicht der Sinngehhalt der Arbeit. Die Beschäftigten gehen ihrer Arbeit gerne nach und reflektieren den Wert ihrer Leistung ausgesprochen positiv. Den schlechtesten Wert erhält die Arbeitsintensität mit 46 Punkten, die Menschen werden am Arbeitsplatz immer stärker gefordert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychische Erkrankungen und gesundheitsbedingte Frühverrentung: BPtK-Studie zur Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit (2013)
Abstract
"Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat in diesem Jahr erstmalig die Bedeutung psychischer Erkrankungen für gesundheitsbedingte Frühverrentung (Erhalt einer Erwerbsminderungsrente) untersucht und hierfür die Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ausgewertet.
Dabei zeigte sich, dass 2012 nahezu jede zweite Frühverrentung (42 Prozent) durch psychische Erkrankungen verursacht wurde. Depressionen waren hierbei - auch im Vergleich zu allen körperlichen Krankheiten - die häufigste Diagnose. Bei Frauen war fast die Hälfte der psychisch bedingten Frühverrentungen im Jahr 2012 auf Depressionen zurückzuführen. Bei Männern spielten nach Depressionen auch Alkoholerkrankungen eine wesentliche Rolle.
Psychische Erkrankungen führen außerdem dazu, dass Arbeitnehmer früher als bei körperlichen Erkrankungen in Rente gehen müssen. Das durchschnittliche Eintrittsalter bei psychisch bedingten Frühverrentungen lag 2012 bei 49 Jahren und damit unter dem Durchschnitt von 50 Jahren bei Frauen und 52 Jahren bei Männern.
Dass psychische Erkrankungen so häufig und so früh zu Verrentung wegen verminderter Erwerbsfähigkeit führen, liegt auch an der unzureichenden Versorgung psychisch erkrankter Menschen sowie Zuständigkeits- und Schnittstellenproblemen im Sozialversicherungssystem." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
So steht es um die Arbeitsfähigkeit bis zur Rente (2013)
Zitatform
(2013): So steht es um die Arbeitsfähigkeit bis zur Rente. In: Gute Arbeit, Jg. 25, H. 7/8, S. 21-24.
Abstract
"Nur 42% der Beschäftigten glauben daran, dass sie unter ihren derzeitigen Arbeitsbedingungen bis zur Rente durchhalten werden. Dagegen rechnen 47% dezidiert nicht damit, bis zur Rente ihre aktuelle Tätigkeit ausüben zu können. Für die Erhebung des DGB-Index Gute Arbeit 2012 wurden Beschäftigte nach diesem Sonderaspekt befragt. Es ging um eine Qualitätsbilanz nach den Kriterien Nachhaltigkeit, Gesundheitsförderlichkeit und Demographiefestigkeit der Arbeitsbedingungen. Das Ergebnis zeigt, dass in der Praxis mehr passieren muss - in Richtung Entlastung, Arbeitsgestaltung und Arbeitsschutz." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Adverse effects of effort - reward imbalance on work ability: longitudinal findings from the German Sociomedical Panel of Employees (2012)
Zitatform
Bethge, Matthias & Friedrich Michael Radoschewski (2012): Adverse effects of effort - reward imbalance on work ability. Longitudinal findings from the German Sociomedical Panel of Employees. In: International Journal of Public Health, Jg. 57, H. 5, S. 797-805. DOI:10.1007/s00038-011-0304-2
Abstract
"Objective: The aim of this paper was to analyse the longitudinal effects of effort - reward imbalance (ERI) on work ability, mental health and physical functioning.
Methods: A total of 603 men and women aged 30 - 59 years participating in the first two waves of the German Sociomedical Panel of Employees were included in the analyses. Work ability was assessed using the Work Ability Index. Mental health and physical functioning were assessed using scales of the Medical Outcomes Study 36-item Short-Form Health Survey.
Results: Our longitudinal analysis showed that high ERI-related work stress exposure at baseline was associated with a decrease in work ability, mental health and physical functioning over time. In case of work ability (b = -0.512; 95% CI -1.018 to -0.006) and mental health (b = -2.026; 95% CI -3.483 to -0.568), this also held true after adjusting for other factors of the work environment (physical demands, job control and psychological job demands).
Conclusions: Work stress by ERI has an impact on work ability independent of and above that of other known explanatory variables." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en)) -
Literaturhinweis
Gesundheit fördern - Krankheit versorgen - mit Krankheit leben: BKK Gesundheitsreport 2012 (2012)
Bödeker, Wolfgang; Kliner, Karin; Bauer, Verena; Trümner, Andrea; Bungard, Sven; Viehweg, Daniel; Hertle, Dagmar; Tewes, Christin; Richter, Christine; Wilhelmi, Susanne; Kliner, Karin;Zitatform
Bauer, Verena, Sven Bungard, Dagmar Hertle, Karin Kliner, Christin Tewes & Andrea Trümner (2012): Gesundheit fördern - Krankheit versorgen - mit Krankheit leben. BKK Gesundheitsreport 2012. (BKK-Gesundheitsreport 36), Essen, 328 S.
Abstract
"Im BKK Gesundheitsreport 2012 mit dem Titel 'Gesundheit fördern - Krankheit versorgen - mit Krankheit leben' wird dargestellt, dass die Herausforderung 'Gesundheit' verschiedene Akteure betrifft, deren Aktivitäten nicht abgekoppelt voneinander organisiert werden sollten. In den Autorenbeiträgen des Reports werden die komplexen Beziehungen zwischen Arbeitswelt und Gesundheitsförderung, zwischen Versorgung und Selbsthilfe ebenso beleuchtet wie teilweise noch zu hebende Potenziale integrierter medizinischer Versorgung. Fehlzeiten und Arbeitswelt, Fehlzeiten nach Regionen werden ebenso behandelt wie das Krankheitsgeschehen nach Alter, Geschlecht und sozialer Lage.
Der BKK Bundesverband erfasst und analysiert die gesundheitlichen Befunde von 4,8 Millionen beschäftigten Pflichtmitgliedern." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Alter: Leben und Arbeit: kollektive-Intelligenz-Studie. Teilergebnis: Arbeit im öffentlichen Dienst (2012)
Geis, Andreas; Noffke, Annika; Zapp, Mirko;Zitatform
Geis, Andreas, Annika Noffke & Mirko Zapp (2012): Alter: Leben und Arbeit. Kollektive-Intelligenz-Studie. Teilergebnis: Arbeit im öffentlichen Dienst. Hamburg, 9 S.
Abstract
"Die Körber-Stiftung hat 2012 zusammen mit dem Bremer Beratungsunternehmen nextpractice eine Studie mit dem Titel 'Alter: Leben und Arbeit' durchgeführt und in 205 Interviews 2.720 ungestützte Aussagen erhoben. Die Daten zeigen die unbewussten Wertemuster der Deutschen zum Thema Alter. Konkret offenbaren sie auch die Ängste und Erwartungen gegenüber einer sich im demografischen Wandel verändernden Arbeitswelt. Erste Ergebnisse, bezogen vor allem auf die Arbeit im öffentlichen Dienst, sind für das Symposium 'Potenziale des Alters: Ältere Mitarbeiter Mitarbeiter in der Kommune und im öffentlichen Dienst' im KörberForum im November 2012 ausgewertet worden und werden hier vorgestellt. Sie zeigen denjenigen, die den demografischen Wandel gestalten, wo sie bei den Bürgerinnen und Bürgern auf Resonanz und Offenheit stoßen werden - und wo nicht." (Textauszug, IAB-Doku)
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Arbeiten in der Bauwirtschaft - wer schafft es bis zum regulären Renteneintritt und wer nicht?: Risikoindikatoren und alterskritische Berufe (2012)
Zitatform
Gerlmaier, Anja & Erich Latniak (2012): Arbeiten in der Bauwirtschaft - wer schafft es bis zum regulären Renteneintritt und wer nicht? Risikoindikatoren und alterskritische Berufe. (IAQ-Report 2012-04), Duisburg, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/45682
Abstract
"- Durch den demografischen Wandel werden Berufe mit begrenzter Tätigkeitsdauer, in denen die Beschäftigten kaum bis zum Renteneintritt arbeiten können, zunehmend problematisch. Für das Baugewerbe wurden die Arbeitsbedingungen und Risikoindikatoren in verschiedenen Berufen untersucht.
- Dabei konnten Bauberufe mit multiplen Risiken für die Beschäftigungsfähigkeit ermittelt werden wie arbeitsbedingte Erkrankungen, mangelnde Weiterbildungsmöglichkeiten und alterskritische Arbeitsbedingungen: Insbesondere Zimmerer, Dachdecker, Gerüstbauer sowie Maurer und Betonbauer erwiesen sich als relativ alterskritische Berufe. Günstigere Einschätzungen für langfristige Arbeitsfähigkeit wurden für Tiefbauberufe wie Gleis- und Straßenbauer ermittelt.
- Ambivalent in der Bewertung blieb der Beruf des Baumaschinenführers als 'zweiter Beruf', der häufiger für interne Umsetzungen genutzt wird, um Ältere und leistungsgeminderte Mitarbeiter weiter im Betrieb zu beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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The social costs of health-related early retirement in Germany: evidence from the German Socio-economic Panel (2012)
Hostenkamp, Gisela; Stolpe, Michael;Zitatform
Hostenkamp, Gisela & Michael Stolpe (2012): The social costs of health-related early retirement in Germany. Evidence from the German Socio-economic Panel. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 132, H. 2, S. 323-357.
Abstract
"Using data from the German Socio-economic Panel, we study how stratification in health and income contributes to the social cost of health-related early retirement, the balance of lost labour income and health benefits. On average, early retirees improve their health by almost two thirds of the loss suffered during the last four working years. We calibrate counterfactual scenarios and find keeping all workers in very good health, the highest of five categories of self-assessed health, would delay the average retirement age by more than three years and reduce the social costs by more than 20 percent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Restrukturierung und Gesundheit: was sagt die Forschung und welche Praxisempfehlungen leiten sich daraus ab? (2012)
Köper, Birgit; Seiler, Kai; Beerheide, Emanuel;Zitatform
Köper, Birgit, Kai Seiler & Emanuel Beerheide (2012): Restrukturierung und Gesundheit. Was sagt die Forschung und welche Praxisempfehlungen leiten sich daraus ab? In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 66, H. 4, S. 243-251.
Abstract
"In den folgenden Abschnitten wird zunächst auf die begriffliche Einordnung von Restrukturierung, auf Hinweise zur Prävalenz und die sich daraus ergebenden veränderten Anforderungen an die Beschäftigten eingegangen. Danach werden einige empirische Befunde zu möglichen gesundheitlichen Auswirkungen zusammengefasst. Die Befunde führen zu weiteren Forschungsfragen, die sich insbesondere auf die Wirkmechanismen neuer Belastungen und Anforderungen im Zusammenspiel mit den personalen, sozialen und organisationalen Ressourcen ergeben und theoretisch auf transaktionalen Modellen zur Belastung und Beanspruchung beruhen. Schließlich versuchen wir einige praktische Empfehlungen zu skizzieren, die Organisationen dabei helfen sollen, die Veränderungsprozesse besser zu planen und zu gestalten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Job quality in the crisis: an update of the Job Quality Index (JQI) (2012)
Zitatform
Leschke, Janine, Andrew Watt & Mairead Finn (2012): Job quality in the crisis. An update of the Job Quality Index (JQI). (Working paper / European Trade Union Institute 2012,07), Brüssel, 51 S.
Abstract
"This paper is an update of the synthetic job quality index (JQI) for the EU27 countries which has been created in 2008 (see ETUI Working paper 2008.03 and 2008.07) in an attempt to shed light on the question of how European countries compare with each other and how they are developing over time in terms of job quality. The results point out that the crisis seems to have affected different dimensions of job quality in different ways. Overall, there is a decline in measured job quality and job quality levels in Europe remain highly diverse. There is a clear increase in the use of part-time and fixed-term contracts and/or in the extent to which workers reported that they were working in such jobs involuntarily. Moreover, the numbers of workers who are afraid to lose their job have increased markedly which are clear signs of the declining bargaining power of labour brought on by the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Stressreport Deutschland 2012: psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden (2012)
Lohmann-Haislah, Andrea; Köper, Birgit; Brenscheidt, Frank; Weißbecker-Klaus, Xenija; Freude, Gabriele; Morschhäuser, Martina; Junghanns, Gisa; Burr, Hermann ; Schütte, Martin; Backe, Eva-Maria; Latza, Ute; Siefer, Anke; Oldenburg, Claudia; Beermann, Beate; Rothe, Isabel; Bodnar, Linn; Stilijanow, Ulrike;Zitatform
Lohmann-Haislah, Andrea (2012): Stressreport Deutschland 2012. Psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden. Dortmund, 207 S.
Abstract
"Die Wirkungszusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen einerseits und psychischen Störungen andererseits sind in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus von Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik gerückt. Die aktuelle Diskussion gründet vor allem auf der Annahme, dass immer mehr Erwerbstätige durch steigende Anforderungen und zunehmende Belastung der Arbeit an Stress und psychischen Beschwerden leiden und infolgedessen erkranken. Der Stressreport Deutschland geht nun der Frage nach, in welchem Umfang Beschäftigte in Deutschland derzeit psychischen Anforderungen und psychischer Belastung in der Arbeit ausgesetzt sind. Er informiert zudem über den Stand von Arbeitsbedingungen, die sich in Form von Ressourcen als positiv wirkende Aspekte erwiesen haben. Darüber hinaus geht es um die Veränderung des Stresserlebens sowie um die Frage, in welchem Maße man sich den Anforderungen gewachsen fühlt und um auftretende Stress- und Beanspruchungsfolgen. Dazu werden Vergleiche über die Zeit und mit den europäischen Nachbarn angestellt, die Trendaussagen und Benchmarks erlauben. Ebenso werden aber auch Verbindungen zwischen Anforderungen und Ressourcen einerseits sowie Stress und Stressfolgen andererseits hergestellt. In Vertiefungskapiteln werden im Anschluss aktuelle Daten und Forschungsergebnisse zu bedeutsamen Aspekten der Arbeit (Termin und Leistungsdruck, Arbeitszeit, Führung, Multitasking, Restrukturierung) und deren Folgen (Präsentismus, Herz-Kreislauferkrankungen) vorgestellt. Die Ergebnisse des Stressreports Deutschland basieren auf der sechsten Welle der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung, einer Datenerhebung, die seit 1979 regelmäßig und seit 1998/99 mit Beteiligung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin durchgeführt wird. Dazu wurden zwischen Oktober 2011 und März 2012 insgesamt 20 036 Erwerbstätige in Telefoninterviews befragt. In die Analysen einbezogen wurden die 17 562 abhängig Beschäftigten der Stichprobe. Im Bericht zeigt sich, dass es bei den Anforderungen und Ressourcen seit der letzten Befragung von 2005/2006 kaum Veränderungen gibt. Von einer Entwarnung kann jedoch nicht gesprochen werden. Denn die Anforderungen aus Arbeitsinhalt und -organisation haben sich z. T. auf hohem Niveau stabilisiert. Zudem hat teilweise zeitgleich die subjektiv wahrgenommene Belastung weiter zugenommen, ebenso auch die Beschwerden. Darüber hinaus gibt es erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Gruppen, wie die Aufschlüsselungen der Anforderungen, Ressourcen, Beanspruchung und Beanspruchungsfolgen nach Alter, Geschlecht, Branche, Beruf etc. zeigen. Handlungsbedarf und Gestaltungspotenzial müssen auf Grundlage solch differenzierter Analysen abgeleitet werden. Denn nicht immer und nicht automatisch führt psychische Belastung zu hoher Beanspruchung und negativen Folgen für die Gesundheit. Vielmehr spielen die Höhe und die Summe der Anforderungen, aber auch das Ausmaß vorhandener Ressourcen und deren Zusammenwirken eine bedeutsame Rolle. Für die Prävention ist die Entwicklung solcher gruppenspezifischen Anforderungs- und Ressourcenprofile deshalb von hoher Bedeutung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
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Internationale Initiativen gegen psychosoziale Gefährdungen am Arbeitsplatz (2012)
Meyn, Christina;Zitatform
Meyn, Christina (2012): Internationale Initiativen gegen psychosoziale Gefährdungen am Arbeitsplatz. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 261), Düsseldorf, 36 S.
Abstract
"Die psychische Gesundheit in der Arbeitswelt stellt eine zentrale Herausforderung für die moderne Arbeitspolitik dar. Trotz der zahlreichen vorhandenen Instrumente und Gestaltungsmöglichkeiten werden psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz nur selten angemessen ermittelt, geschweige denn geeignete Maßnahmen zur Arbeitsgestaltung umgesetzt. Dies liegt zu einem nicht unerheblichen Teil daran, dass in diesem Kontext bisher nur wenige gesetzliche Regulierungen existieren. Im vorliegenden Arbeitspapier werden daher einige internationale Erfahrungen und Herausforderungen bezüglich der Ermittlung und Prävention von psychosozialen Gefährdungen am Arbeitsplatz skizziert. Dabei werden insbesondere die drei grundlegenden Standpfeiler des Arbeitsschutzes in den Blick genommen: Die politisch-regulatorische Ebene, die Rolle der Arbeitsschutzaufsicht sowie die der betrieblichen Interessenvertretungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Measuring workers' health and psychosocial work-environment on firm productivity (2012)
Odegaard, Fredrik; Roos, Pontus;Zitatform
Odegaard, Fredrik & Pontus Roos (2012): Measuring workers' health and psychosocial work-environment on firm productivity. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2012,17), Uppsala, 41 S.
Abstract
"We discuss a model for analyzing and measuring workers' health and psychosocial work-environment on firm productivity. Productivity is measured through the Malmquist productivity index approach using Data Envelopment Analysis. A novel component of the model is that in addition to standard quantity (or tradable) variables, we incorporate quality (or non-tradable) variables. Specifically we focus on two quality input variables: workers' health status and psychosocial work-environment. The two variables are modelled as latent or unobserved variables using Item Response Theory. Changes over time in productivity are decomposed to asses the contribution from the changes of the input quality variables. The model is illustrated using data from a worksite health promotion program conducted at three large Swedish manufacturing plants (2 paper mills, 1 steel factory) from 2000 to 2003. Over the four years we observe a general improvement in efficiency of 2-5%, out of which half can be attributed to the improvement in the quality input variables." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Perceived level and appraisal of the growing expectations for active ageing among the young-old in Germany (2012)
Zitatform
Pavlova, Maria K. & Rainer K. Silbereisen (2012): Perceived level and appraisal of the growing expectations for active ageing among the young-old in Germany. In: Research on Aging, Jg. 34, H. 1, S. 80-99. DOI:10.1177/0164027511416371
Abstract
"Demographic change and the call for active ageing impose new demands on older individuals. Using data on German adults aged 56 to 75 (N = 1,468), the authors investigated perceived level of activation demands (e.g., increased expectations that the young-old will contribute to the public good) and appraisal of them as threatening or challenging by individuals with different health status and socioeconomic backgrounds. Overall, perceived level of demands was moderately high, and they were seen rather as a challenge. East Germans, those with better subjective health, and those unemployed reported a higher level of activation demands, whereas retired and widowed individuals reported a lower level. Moreover, East Germans, individuals with lower educational attainment, and those reporting health problems (but not physically handicapped individuals) experienced these demands more as a threat and less as a challenge. The authors argue that more targeted policy strategies are needed to promote active ageing in disadvantaged groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The inconsistent mediating effects of psychosocial work characteristics on the education-health relationship (2012)
Qiu, Hanyao; Shehan, Constance L.; Bures, Regina;Zitatform
Qiu, Hanyao, Regina Bures & Constance L. Shehan (2012): The inconsistent mediating effects of psychosocial work characteristics on the education-health relationship. In: Social science & medicine, Jg. 75, H. 8, S. 1539-1546. DOI:10.1016/j.socscimed.2012.06.008
Abstract
"This study examined the relationship between psychosocial work characteristics and educational disparities in health. Informed by the evidence on the relationship between work pressure and higher education, we suggested reframing the distribution of psychosocial work characteristics in the context of education. We differentiated psychosocial work resources from demands and hypothesized that the inconsistent mediation effects of psychosocial resources and demands are associated with educational status. Using data from the 2008 National Study of Changing Workforce (NSCW), we found that psychosocial work resources and demands had inconsistent mediating effects on the education - health relationship. Higher educated employees were more likely to report autonomy, challenge and schedule control, but they were also more likely to experience overtime hours, job overload and work - family conflict. Work resources appeared to protect higher-educated workers from stress and health problems while work demands put them at risk of less favorable health outcomes. In addition we found that the 'costs' of psychosocial work demands were stronger among women, particularly those who were highly educated, suggesting that highly educated women did not reap the full health benefit of high educational attainment. Our findings illustrate that the observed positive associations between education and health mask important heterogeneity in the effects of psychosocial work characteristics. We discuss the implications of this study for health and family-based work policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Organisationaler Wandel und die Gesundheit von Beschäftigten (2012)
Zitatform
Rigotti, Thomas & Kathleen Otto (2012): Organisationaler Wandel und die Gesundheit von Beschäftigten. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 66, H. 4, S. 253-267.
Abstract
"Organisationale Veränderungen gehören zum Arbeitsalltag vieler Beschäftigter. Basierend auf repräsentativen Befragungsdaten der BiBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2005/2006 (N = 20.000) wurden Zusammenhänge zwischen erlebten organisationalen Veränderungen, gesundheitlichen Beschwerden, allgemeiner Gesundheit und Fehltagen untersucht. Es zeigte sich, dass bereits einzelne Veränderungen die Wahrscheinlichkeit, gesundheitliche Beschwerden zu berichten, bedeutend erhöhen. Je mehr Veränderungen erlebt wurden, desto drastischer fiel der Zusammenhang zu Gesundheitsindikatoren aus. Darüber hinaus konnten sowohl die soziale Unterstützung durch Kolleg(inn)en, als auch durch Vorgesetzte sowie die Informationspolitik des Unternehmens als bedeutende Einflussfaktoren auf diesen Zusammenhang empirisch bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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"Organisatorische Revolution": Neue Anforderungen durch den Wandel der Arbeitswelt: Kurzexpertise für die Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität", Projektgruppe 5 (2012)
Sauer, Dieter;Zitatform
Sauer, Dieter (2012): "Organisatorische Revolution": Neue Anforderungen durch den Wandel der Arbeitswelt. Kurzexpertise für die Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität", Projektgruppe 5. München, 75 S.
Abstract
"Die Enquete-Kommission 'Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität' hat die 'zunehmende Verlagerung von unternehmerischer Verantwortung und unternehmerischen Risiken auf Arbeitnehmer' als einen Megatrend bezeichnet, der den Wandel der Arbeitswelt in besonderem Maße präge. 'Die dadurch ausgelösten organisatorischen Veränderungen in den Arbeitsbeziehungen und in der Arbeitsorganisation kommen einer Organisatorischen Revolution gleich'. Erst nach einer längeren, durchaus strittigen Debatte konnte eine weitgehende Übereinstimmung darüber erzielt werden, dass wir es tatsächlich mit einem sozioökonomischen Umbruchprozess zu tun haben, der die Transformation des europäischen und des spezifisch deutschen Produktions- und Sozialmodells zum Gegenstand hat. Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, sich in einem ersten Abschnitt mit den Ursachen und der historischen Verortung der 'Organisatorischen Revolution' zu befassen. In einem zweiten werden die unterschiedlichen Auswirkungen auf Arbeit und Gesellschaft untersucht. Im dritten Abschnitt wird dann diskutiert, wie mit den neuen Anforderungen umzugehen ist und welche Handlungsstrategien und Maßnahmen für Unternehmen und politische Institutionen dafür geeignet wären." (Textauszug, IAB-Doku)
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Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren bei älteren Beschäftigten im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat: eine internationale Studie. Abschlussbericht zum Projekt S-2009-311-4 der Hans-Böckler-Stiftung (2012)
Zitatform
Siegrist, Johannes, Nico Dragano, Thorsten Lunau, Morten Wahrendorf & Lennard Schneider (2012): Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren bei älteren Beschäftigten im Spannungsfeld zwischen Markt und Staat. Eine internationale Studie. Abschlussbericht zum Projekt S-2009-311-4 der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf, 67 S.
Abstract
"- Anhand von Querschnitts- und Längsschnittdaten konnte gezeigt werden, dass psychosoziale Stressbelastung (hervorgerufen durch niedrige Kontrolle und Entscheidung bei der Arbeit, berufliche Gratifikationskrisen, d.h. hohe Verausgabung in Kombination mit niedriger Belohnung) das Risiko depressiver Störungen, einer schlechten subjektiven Gesundheit sowie funktioneller Einschränkungen signifikant erhöht. Im Längsschnitt konnte auch eine Risikoerhöhung für koronare Herzerkrankungen beobachtet werden.
- Die verwendeten Mehrebenenanalysen zeigen auch, dass sich die durchschnittliche Ausprägung der psychosozialen Arbeitsbelastungen zwischen den Ländern unterscheidet. Vor allem die Indikatoren Lebenslanges Lernen und Erwerbsbeteiligung konnten einen großen Teil der Unterschiede in den Arbeitsbelastungen zwischen den Ländern erklären.
- Zusätzlich fanden wir Hinweise, dass in Ländern mit schwacher arbeits- und sozialpolitischer Aktivität die Stärke des global nachgewiesenen Zusammenhanges zwischen Arbeitsstress und depressiven Symptomen stärker ausgeprägt ist als in Ländern, die verstärkt in solche Programme investieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Occupational segregation and gender inequality in job quality: a multi-level approach (2012)
Zitatform
Stier, Haya & Meir Yaish (2012): Occupational segregation and gender inequality in job quality. A multi-level approach. (AIAS working paper 121), Amsterdam, 43 S.
Abstract
"We examine gender differences in perceived quality of employment (achievement, content, job insecurity, job flexibility, and physical and emotional conditions). We ask whether women's occupations provide better conditions in areas that facilitate their dual role in society, such as flexible working schedule, as a trade-off for low monetary rewards. Specifically, we examine how closely women's concentration in broader occupational categories, embedded in particular national contexts, is associated with gender differences in job quality.
Utilizing the 2005 ISSP modules on work orientation, we find that women lag behind men on most dimensions of job quality. This result runs counter to the hypothesis that women's occupations compensate for their low wages and limited opportunities for promotion by providing better employment conditions. Just as important, however, the gender gap is found to narrow in most job quality dimensions as women's relative share in occupations grows. The implications of these results are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Ressourcen und Belastungen in der Berufsbiografie: eine Studie zum Zusammenhang zwischen berufsbiografischen Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Leistungsfähigkeit (2012)
Weichel, Julia;Zitatform
Weichel, Julia (2012): Ressourcen und Belastungen in der Berufsbiografie. Eine Studie zum Zusammenhang zwischen berufsbiografischen Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Leistungsfähigkeit. (Schriftenreihe Personal- und Organisationsentwicklung 11), Kassel: Kassel University Press, 232 S.
Abstract
"Die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Arbeitswelt sowie damit einhergehend die Zunahme an Mitarbeitern, die den Arbeitsanforderungen nicht mehr gewachsen sind, bilden die Ausgangslage dieser Arbeit. Auch die Automobilindustrie ist von dieser Entwicklung betroffen. Betrachtet man die Arbeitsorganisation von Montageprozessen, so stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die langjährige Ausübung von Montagetätigkeiten auf die Fähigkeit haben, flexibel auf sich verändernde Arbeitsbedingungen reagieren zu können. Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen dieser Arbeit ein neues Instrument zur retrospektiven Erfassung von vergangenen und aktuellen Arbeitsbedingungen entwickelt. Es wird dabei untersucht, welche biografischen Arbeitsbedingungen mit der aktuellen Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Zusammenhang stehen. Ferner werden das Zusammenwirken verschiedener Arbeitsbedingungen in der Berufsbiografie sowie biografische Verlaufsmuster analysiert. Die Diskussion der Ergebnisse zeigt, dass nicht nur einzelne biografische Arbeitsbedingungen, sondern auch die Kombination mehrerer Arbeitsbedingungen sowie biografische Muster substanzielle Zusammenhänge zur aktuellen Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter aufweisen. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung sowie Ansatzpunkte für weitere Studien aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
DAK-Gesundheitsreport 2012 (2012)
Abstract
"Im Jahr 2011 ist der Krankenstand nach einem Stagnieren im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen. Der Krankenstand liegt damit im 15-Jahres-Vergleich auf dem höchsten Niveau.
Die Betroffenenquote lag 2011 bei 47,8 Prozent. Dies bedeutet, dass für 52,2 Prozent der DAK-Mitglieder keine Arbeitsunfähigkeitsmeldung vorlag. Im Jahr 2011 ist die Betroffenenquote somit wieder angestiegen (2010: 46,3 Prozent)
Die Erkrankungshäufigkeit ist mit 114,6 Fällen pro 100 Versichertenjahre gegenüber dem Vorjahr ebenfalls gestiegen (2010: 111,1 AUFälle). Auch die durchschnittliche Falldauer ist leicht gestiegen. Diese ist im Jahr 2011 mit 11,5 Tagen 0,2 Tage höher als im Vorjahr." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Sick on the job?: myths and realities about mental health and work (2012)
Zitatform
(2012): Sick on the job? Myths and realities about mental health and work. (Mental health and work), Paris, 210 S. DOI:10.1787/9789264124523-en
Abstract
"Jeder fünfte Arbeitnehmer leidet unter psychischen Erkrankungen. Drei Viertel der Betroffenen geben an, dieser Zustand beinträchtige ihre Produktivität und das Arbeitsklima. Das Buch wertet Daten aus zehn OECD-Ländern aus (darunter Österreich und die Schweiz) und kommt zu dem Schluss, dass es neuer Ansätze bedarf, um psychisch labile Arbeitnehmer zu entlasten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Summary and conclusion -
Literaturhinweis
Zukunft der Arbeit: BKK Gesundheitsreport 2011 (2011)
Bödeker, Wolfgang; Trümner, Andrea; Zoike, Erika; Tewes, Christin; Bungard, Sven; Viehweg, Daniel; Hertle, Dagmar; Kliner, Karin; Wilhelmi, Susanne; Grothaus, Franz-Josef; Richter, Christine; Ganske, Verena;Zitatform
Zoike, Erika, Sven Bungard, Verena Ganske, Franz-Josef Grothaus, Dagmar Hertle, Christin Tewes & Andrea Trümner (2011): Zukunft der Arbeit. BKK Gesundheitsreport 2011. (BKK-Gesundheitsreport 35), Essen, 106 S.
Abstract
Der BKK-Gesundheitsreport basiert auf Daten von 5,6 Millionen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Ausgewertet werden Arbeitsunfähigkeitsfälle nach Alter, Geschlecht, Berufen und Branchen sowie die zugrundeliegenden Diagnosen. Außerdem wird die regionale Verteilung der krankheitsbedingten Fehlzeiten analysiert. Die Schwerpunktbeiträge des Berichts befassen sich mit der gesundheitsförderlichen Gestaltung von Arbeit, wie zum Beispiel der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege als Ziel betrieblicher Personalpolitik. Weiterhin geht es um die gesundheitlichen Folgen berufsbedingter räumlicher Mobilität sowie von diskontinuierlicher Beschäftigung. Das Vermeiden von psychischen Erkrankungen als zunehmend wichtiger werdendes Element von Führungsstrategien ist ein weiteres Thema. ,Die Gastautoren dieses Bandes befassen sich etwa damit, wie sich Führungsverhalten auf die Gesundheit der Belegschaften auswirkt, wie dem Präsentismus begegnet werden kann, ob und welche Wege es aus der 'Beschleunigungsfalle' gibt.' (IAB)
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The individual and the welfare state: life histories in Europe (2011)
Börsch-Supan, Axel; O'Donnell, Owen; Brandt, Martina ; Or, Zeynep; Schröder, Mathis; Paccagnella, Omar ; Avendano, Mauricio ; Padula, Mario; Cavapozzi, Danilo ; Papadoudis, George; Cornaz, Sarah; Pasini, Giacomo ; Dobrescu, Loretti; Peracchi, Franco ; Garrouste, Christelle; Perelman, Sergio ; Holly, Alberto; Pestieau, Pierre ; Laferrere, Anne; Roth, Henning; Lamiraud, Karine ; Santos-Eggimann, Brigitte; Mackenbach, Johan P. ; Schoenmaeckers, Jerome; Motta, Alberto; Siegrist, Johannes; Angelini, Viola ; Sirven, Nicolas ; Christelis, Dimitris ; Spagnoli, Jacques; Fiume, Alessio; Tinios, Platon ; Korbmacher, Julie M.; Trevisan, Elisabetta; Lyberaki, Antigone ; Bosch, Karel Van der; Hank, Karsten ; Heede, Aaron Van der; Dewilde, Caroline ; Wahrendorf, Morten ; Lambert, Phlippe; Weber, Guglielmo ; Brugiavini, Agar ; Moschetti, Karine; Georgiadis, Thomas ;Zitatform
Börsch-Supan, Axel, Martina Brandt, Karsten Hank & Mathis Schröder (Hrsg.) (2011): The individual and the welfare state. Life histories in Europe. Berlin: Springer London, 285 S. DOI:10.1007/978-3-642-17472-8
Abstract
"Our health, our income and our social networks at older ages are the consequence of what has happened to us over the course of our lives. The situation at age 50+ reflects our own decisions as well as many environmental factors, especially interventions by the welfare state such as education policies, access to health care and many types of social protection from poverty relief to housing subsidies and maternity support. This book explores the richness of 28,000 life histories in thirteen European countries - ranging from Scandinavia to Central and Eastern Europe to the Mediterranean - collected as part of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE). Combining these data with a comprehensive account of European welfare state interventions provides a unique opportunity to answer the important public policy questions of our time - how the welfare state affects people's incomes, housing, families, retirement, volunteering and health." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Job resources buffer the impact of work-family conflict on absenteeism in female employees (2011)
Demerouti, Evangelia; Bouwman, Karin; Sanz-Vergel, Ana Isabel;Zitatform
Demerouti, Evangelia, Karin Bouwman & Ana Isabel Sanz-Vergel (2011): Job resources buffer the impact of work-family conflict on absenteeism in female employees. In: Journal of Personnel Psychology, Jg. 10, H. 4, S. 166-176. DOI:10.1027/1866-5888/a000044
Abstract
"This study examines the relationship between work-family conflict and objective absenteeism 1 year later, by demonstrating that several job resources buffer the impact of work-family conflict on absenteeism. Female employees (N = 386) of a large financial services organization participated in the study. Four job resources (i.e., relationship with colleagues, relationship with supervisor, participation in decision making, and developmental possibilities) were used to test the central hypothesis that the interaction between (high) work-family conflict and (low) job resources results in absenteeism (absence frequency and duration). Results of moderated structural equation modeling showed that only participation buffered the effect of work-family conflict on absence frequency, while the buffer hypothesis was confirmed for absence duration since all four two-way interactions were significant. The theoretical and practical implications of these findings are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Riskante Arbeitswelt im Spiegel der Supervision: eine Studie zu den psychosozialen Auswirkungen spätmoderner Erwerbsarbeit (2011)
Haubl, Rolf; Voß, G. Günter;Zitatform
Haubl, Rolf & G. Günter Voß (Hrsg.) (2011): Riskante Arbeitswelt im Spiegel der Supervision. Eine Studie zu den psychosozialen Auswirkungen spätmoderner Erwerbsarbeit. (Kölner Reihe - Materialien zu Supervision und Beratung 01), Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 103 S.
Abstract
"Supervisoren und Supervisorinnen haben einen spezifischen, durchaus privilegierten Zugang zur Wirklichkeit von Beschäftigten und deren beruflichem Handeln in Organisationen. Das in diesem Band vorgestellte Projekt 'Arbeit und Leben in Organisationen 2008' hat die Expertise von Supervisoren der Deutschen Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) zur Sondierung genutzt. Ziel ist es gewesen, ein empirisch fundiertes Gutachten über die psychosoziale Situation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu erstellen. In Anbetracht des Strukturwandels der Arbeitswelt, den die Transformation der modernen Gesellschaft betreibt, erscheint es als ein dringliches Anliegen, Belastungen festzustellen und Belastungsgrenzen auszuloten. Der vorliegende Band fasst die qualitativen und quantitativen Ergebnisse einer ersten Erhebungswelle zusammen, bettet sie theoretisch ein und bereitet die zweite Erhebungswelle vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychosoziale Arbeitsbelastungen und depressive Symptome bei Führungskräften (2011)
Kuhnke-Wagner, Iris-Andrea; Brauchle, Gernot; Heidenreich, Jan;Zitatform
Kuhnke-Wagner, Iris-Andrea, Jan Heidenreich & Gernot Brauchle (2011): Psychosoziale Arbeitsbelastungen und depressive Symptome bei Führungskräften. In: Psychotherapeut, Jg. 56, H. 1, S. 26-33. DOI:10.1007/s00278-010-0794-z
Abstract
"Hintergrund - Die vorgestellte Studie untersucht den Zusammenhang zwischen dem Ausmaß erfahrener Arbeitsbelastungen und depressiven Symptomen bei Führungskräften.
Methoden - In einer Querschnittstudie wurden 154 Führungskräfte mithilfe des Fragebogens zum Modell beruflicher Gratifikationskrisen und der allgemeinen Depressionsskala (ADS) befragt. Dabei erfolgte zusätzlich zum Gesamtquotienten von Verausgabung und Belohnung eine separate Betrachtung der 3 Belohnungsdimensionen.
Ergebnisse - Die logistischen Regressionsanalysen zeigen nach Berücksichtigung der Kontrollvariablen signifikant erhöhte Risiken ['odds ratio' (OR) 4,4] für depressive Symptome bei Führungskräften, die durch ein Ungleichgewicht von Verausgabung und Belohnung belastet sind.
Schlussfolgerung - Die Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass die 3 Belohnungsdimensionen unterschiedlich relevant sind. Präventiv sind insbesondere bei einer Reduzierung des Ungleichgewichts von Verausgabung und Wertschätzung/Anerkennung der geleisteten Arbeit geringere gesundheitliche Einschränkungen durch depressive Symptome zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitsbelastungen und Bedrohungen in Arbeitsgemeinschaften nach Hartz IV: Abschlussbericht (2011)
Manz, Rolf; Arndt, Heike; Päßler, Katrin; Erckens, Viola; Boden, Diana; Laskus, Sabine; Hetmeier, Jan; Spiegelberg, Melanie;Zitatform
Manz, Rolf, Diana Boden, Jan Hetmeier, Sabine Laskus, Katrin Päßler, Melanie Spiegelberg, Viola Erckens & Heike Arndt (2011): Arbeitsbelastungen und Bedrohungen in Arbeitsgemeinschaften nach Hartz IV. Abschlussbericht. München, 107 S.
Abstract
"Die Beschäftigten in Jobcentern sind vielfältigen Belastungen ausgesetzt: das Fallaufkommen ist hoch, die Rechtslage kompliziert. Der Entscheidungsspielraum der Beschäftigten ist aufgrund der gesetzlichen Vorgaben gering, die Erwartungen der Kunden hingegen sind hoch. Die Sorgen und die Verzweiflung mancher Kunden führen auch zu Aggressionen und Gewalt gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Jobcentern.
Diese schwierige Arbeitssituation hat die Unfallkasse des Bundes in dem Modellprojekt 'abba' untersucht. Ziel war es, geeignete Präventionsmaßnahmen zu ermitteln und zu erproben, die die Arbeitsbelastungen verringern können. Kooperationspartner in dem Projekt waren die Unfallkassen Nordrhein-Westfalen, Rheinlandpfalz und Berlin, der Gemeindeunfallversicherungsverband Hannover sowie die Deutsche Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).
Die Ergebnisse zeigen: Die Beschäftigten in den Jobcentern sind überdurchschnittlich stark belastet. Auch die emotionale Erschöpfung, eine Vorstufe von Burnout, ist außergewöhnlich hoch. Gewalt ist in allen JobCentern ein Thema: Knapp 63% der Befragten fühlten sich an ihrem Arbeitsplatz gelegentlich oder oft unsicher oder bedroht.
Doch auch das zeigt das Projekt: Mit gezielter Prävention kann die Belastung der Beschäftigten reduziert werden. Und: ein gut organisiertes Anti-Gewalt-Programm kann Übergriffe reduzieren und den Beschäftigen helfen, besser mit solchen Ereignissen zurecht zu kommen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gender inequality and job quality in Europe (2011)
Mühlau, Peter;Zitatform
Mühlau, Peter (2011): Gender inequality and job quality in Europe. In: Management Revue, Jg. 22, H. 2, S. 114-131. DOI:10.5771/0935-9915-2011-2-114
Abstract
"In this paper, I examine whether and to which degree the quality of work and employment differs between men and women and how these gender differences are shaped by societal beliefs about 'gender equality.' Using data from the 2004 wave of the European Social Survey, I compare the jobs of men and women across a variety of measures of perceived job quality in 26 countries. Key findings are that job quality is gendered: Jobs of men are typically characterized by high training requirements, good promotion opportunities and high levels of job complexity, autonomy and participation. Jobs for women, in contrast, are less likely to pose a health or safety risk or to involve work during antisocial hours. However, contrary to expectation, the job profiles of men and women are not more similar in societies with gender egalitarian norms. While women are relatively more likely to be exposed to health and safety risks, work pressure and demands to work outside regular working time, in more gender- egalitarian societies their work is not, relative to men's, more skilled, complex or autonomous. Neither do more egalitarian societies provide more opportunities for participation and advancement for women than less egalitarian societies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Can work make you sick? A meta-analysis of the relationships between job stressors and physical symptoms (2011)
Zitatform
Nixon, Ashley E., Joseph J. Mazzola, Jeremy Bauer, Jeremy R. Krueger & Paul E. Spector (2011): Can work make you sick? A meta-analysis of the relationships between job stressors and physical symptoms. In: Work and Stress, Jg. 25, H. 1, S. 1-22. DOI:10.1080/02678373.2011.569175
Abstract
"A meta-analysis of 79 studies reporting cross-sectional and longitudinal relationships between physical symptoms and various occupational stressors was conducted. Stressors were organizational constraints, interpersonal conflict, role conflict, role ambiguity, workload, work hours, and lack of control. The relationships between stressors and eight physical symptoms were quantitatively summarized and contrasted, for both individual symptoms and composite symptom scales. All of the occupational stressors were significantly related to physical symptoms in cross-sectional analyses, and the effect sizes of these relationships varied both by the stressor and the individual symptom examined. The longitudinal relationships were similar to the cross-sectional results, and provided some evidence of temporal consistency of the occupational stressorphysical symptom relationship. Organizational constraints and interpersonal conflict had the strongest relationships with symptoms in both the cross-sectional and longitudinal analyses. Gastrointestinal problems and sleep disturbances were significantly related to more stressors than other symptoms examined. These findings show that it is important to examine physical symptoms, as they are related to a wide range of job stressors and these relationships prevail over time. Potential underlying mechanisms, including the immediacy of physiological reactions to stressors, participants' attributions concerning stressor - physical symptom relationships, and the possible multidimensional nature of symptoms, are proposed and discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gute Arbeit: Folgen der Krise, Arbeitsintensivierung, Restrukturierung (2011)
Schröder, Lothar; Urban, Hans-Jürgen;Zitatform
Schröder, Lothar & Hans-Jürgen Urban (Hrsg.) (2011): Gute Arbeit. Folgen der Krise, Arbeitsintensivierung, Restrukturierung. Frankfurt am Main: Bund-Verl., 431 S.
Abstract
"Die Krise scheint überwunden. Vorerst. Der Arbeitsmarkt ist noch einmal einigermaßen glimpflich davongekommen. Die Krise wurde aber auch genutzt, um Arbeitsintensivierung und Arbeitstress auf die Spitze zu treiben. Arbeit gibt es also, aber wie werden die künftigen Arbeitsbedingungen aussehen? Viele Unternehmen sehen ihre Zukunft sehr stark in Restrukturierungen, in einem radikalen Umbau: Downsizing, Outsourcing, Offshoring, Schließungen, Verlagerungen in Subunternehmen, Fusionen, Schaffung unternehmensinterner Märkte, auf jeden Fall in Personalabbau und Cost Cutting - das sind die bevorzugten Rezepte. Es gibt "Verlierer", die gnadenlos ausgemustert werden, und auch "Gewinner", die die bleiben "dürfen". Aber auch sie müssen mit mehr Unsicherheit, mehr Niedriglohn, mehr prekäreren Beschäftigungsverhältnissen, mehr Druck, mehr Konkurrenz und Stress, mehr Zumutungen, mehr Verschleiß rechnen. Dagegen regt sich Widerstand. Gesundheit kann zum Schlüsselbegriff für alternative Strategien werden. Das Jahrbuch versammelt dazu Debattenbeiträge, stellt strategische Lösungsansätze zur Diskussion und präsentiert betriebliche Erfahrungen und gewerkschaftliche Initiativen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Soziale Lebenssituation und Gesundheit von Müttern in Deutschland (2011)
Zitatform
Sperlich, Stefanie, Sonja Arnhold-Kerri & Siegfried Geier (2011): Soziale Lebenssituation und Gesundheit von Müttern in Deutschland. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 54, H. 6, S. 735-744. DOI:10.1007/s00103-011-1283-4
Abstract
"Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht die Frage, welche sozialen und familiären Lebensbedingungen mit erhöhten gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Müttern verbunden sind. Anhand einer für die Merkmale Bundesland, Schulbildung, Erziehungsstatus, Alter der Mutter und Kinderzahl repräsentativen Bevölkerungsstichprobe (n=3129) wurden dazu körperliche und Allgemeinbeschwerden, Angst und Depressivität sowie die subjektive Gesundheit von Frauen mit minderjährigen Kindern untersucht. Die Analysen ergaben, dass 27% der Mütter Beeinträchtigungen im körperlichen und Allgemeinbefinden, 21% erhöhte Angst- und 22% erhöhte Depressivitätswerte aufwiesen. Gut 6% schätzten ihren Gesundheitszustand als (sehr) schlecht ein. Insbesondere Ein-Elternschaft, Arbeitslosigkeit, die alleinige Verantwortung für die Haus- und Familienarbeit sowie ein geringes Einkommen und geringe Schulbildung konnten als Risikofaktoren für die psychische und körperliche Gesundheit identifiziert werden. Die Befunde verdeutlichen, dass die Lebensphase der Familiengründung und Kindererziehung für spezifische Frauengruppen mit erhöhten Gesundheitsrisiken verbunden ist. Sie verweisen auf die Relevanz einer lebensphasensensiblen Analyse gesundheitlicher Ungleichheit unter Einbeziehung lebenslaufspezifischer Stressoren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Retaining the older workforce: social policy considerations for the universally designed workplace (2011)
Zitatform
Timmons, Jaimie Ciulla, Allison Cohen Hall, Sheila Lynch Fesko & Alberto Migliore (2011): Retaining the older workforce. Social policy considerations for the universally designed workplace. In: Journal of Aging and Social Policy, Jg. 23, H. 2, S. 119-140. DOI:10.1080/08959420.2011.551623
Abstract
"Even in the midst of massive layoffs that come with an economic downturn, employers must remain aware of the pending impact of their aging workforce. Losing older employees to retirement drains knowledge and expertise. In response, employers are looking at new ways to retain older workers at the same time that older workers are reevaluating the traditional approach to retirement. This article presents findings from case study research consisting of interviews with key employees at 18 companies in 13 states. Five of those companies subsequently participated in in-person site visits. Interviews were held with a wide range of informants, including company leadership, supervisors, and older workers. Findings include a description of the cultural context within which the development of formal and informal older worker retention strategies occurred, as well as the retention strategies themselves. The discussion section explores the universal nature of these retention initiatives and how consideration of universality benefits not only older workers but a range of diverse groups as well." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gesundheitsreport 2011 - Gesundheitliche Veränderungen bei jungen Erwerbspersonen und Studierenden (2011)
Zitatform
(2011): Gesundheitsreport 2011 - Gesundheitliche Veränderungen bei jungen Erwerbspersonen und Studierenden. (Veröffentlichungen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement der TK 26 2011), Hamburg, 193 S.
Abstract
"Der aktuelle Gesundheitsreport befasst sich in diesem Jahr mit der Gesundheit junger Erwerbspersonen und Studierender. Der Alltag der so genannten 'Generation Praktikum' ist oftmals geprägt von befristeten Arbeitsverträgen oder Zeitarbeit. Ihnen wird ein hohes Maß an fachlicher und räumlicher Flexibilität abverlangt. Gleichzeitig wird erwartet, dass sie Familien gründen und sich um eine zahlen mäßig deutlich überlegene ältere Generation kümmern. Anlass genug, sich eingehender und systematisch mit der Gesundheit junger Arbeitnehmer und Studierender auseinanderzusetzen. Dabei fällt auf, dass neben den psychischen Belastungen, auch Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Stoffwechselstörungen bei jungen Leuten immer häufiger auftreten. Hier geht es also auch um Beschwerden, die vor allem mit dem individuellen Lebensstil zusammenhängen.
Grundlage der Auswertungen bilden routinemäßig erfasste und anonymisierte Daten zu aktuell 3,51 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigten oder arbeitslos gemeldeten Mitgliedern der Techniker Krankenkasse. Ausgewertet werden Arbeitsunfähigkeits- und Arzneiverordnungsdaten und Daten aus der ambulanten ärztlichen Versorgung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
