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Dossier

Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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im Aspekt "Plattformarbeit"
  • Literaturhinweis

    The future of women at work: Transitions in the age of automation (2019)

    Madgavkar, Anu; Balakrishnan, Sruti; Yee, Lareina; Manyika, James; Woetzel, Jonathan; Ellingrud, Kweilin; Chui, Michael; Krishnan, Mekala; Hunt, Vivian;

    Zitatform

    Madgavkar, Anu, James Manyika, Mekala Krishnan, Kweilin Ellingrud, Lareina Yee, Jonathan Woetzel, Michael Chui, Vivian Hunt & Sruti Balakrishnan (2019): The future of women at work. Transitions in the age of automation. Washington, DC, 155 S.

    Abstract

    "The age of automation, and on the near horizon, artificial intelligence (AI) technologies offer new job opportunities and avenues for economic advancement, but women face new challenges overlaid on long-established ones. Between 40 million and 160 million women globally may need to transition between occupations by 2030, often into higher-skilled roles. To weather this disruption, women (and men) need to be skilled, mobile, and tech-savvy, but women face pervasive barriers on each, and will need targeted support to move forward in the world of work.
    A new McKinsey Global Institute (MGI) report, The future of women at work: Transitions in the age of automation, finds that if women make these transitions, they could be on the path to more productive, better-paid work. If they cannot, they could face a growing wage gap or be left further behind when progress toward gender parity in work is already slow. This new research explores potential patterns in 'jobs lost' (jobs displaced by automation), 'jobs gained' (job creation driven by economic growth, investment, demographic changes, and technological innovation), and 'jobs changed' (jobs whose activities and skill requirements change from partial automation) for women by exploring several scenarios of how automation adoption and job creation trends could play out by 2030 for men and women given current gender patterns in the global workforce.
    These scenarios are not meant to predict the future; rather, they serve as a tool to understand a range of possible outcomes and identify interventions needed. We use the term jobs as shorthand for full-time-equivalent workers.
    The research examines six mature economies (Canada, France, Germany, Japan, the United Kingdom, and the United States) and four emerging economies (China, India, Mexico, and South Africa), which together account for around half of the world's population and about 60 percent of global GDP." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Produktiver, grüner, friedlicher? Die falschen Versprechen des digitalen Kapitalismus (2019)

    Mahnkopf, Birgit;

    Zitatform

    Mahnkopf, Birgit (2019): Produktiver, grüner, friedlicher? Die falschen Versprechen des digitalen Kapitalismus. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 64, H. 10, S. 89-98.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung im Alltag und in der Arbeitswelt warnt die Autorin vor den Gefahren des digitalen Kapitalismus. 'Versprochen werden gewaltige Produktivitätsgewinne, ein grüneres Wirtschaften und sogar eine friedlichere Welt. Tatsächlich aber handelt es sich meist um falsche Versprechen, die gerade zum Gegenteil dessen führen, was sie zu erreichen vorgeben.' Im Einzelnen thematisiert werden die zunehmende globale Ungleichheit und die Prekarisierung von Arbeit am Beispiel der 'Crowd-Work'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Platform work: Maximising the potential while safeguarding standards?: Digital age (2019)

    Mandl, Irene;

    Zitatform

    Mandl, Irene (2019): Platform work: Maximising the potential while safeguarding standards? Digital age. (Eurofound policy brief), Dublin, 20 S. DOI:10.2806/212968

    Abstract

    "Platform work emerged onto European labour markets about a decade ago. While still small in scale, it is growing and evolving into a variety of forms. Different types of platform work have significantly different effects on the employment and working conditions of the affiliated workers. To be effective, policy responses aimed at ensuring decent conditions in platform work should take these differences into consideration, rather than applying a one-size-fits-all approach. This policy brief highlights the main opportunities and challenges of specific types of platform work and illustrates some of the first attempts at addressing them in the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitale Kontrolle und Vermarktlichung: Beschäftigtenautonomie im Kontext betrieblicher Strategien der Digitalisierung (2019)

    Menz, Wolfgang ; Nies, Sarah ; Sauer, Dieter;

    Zitatform

    Menz, Wolfgang, Sarah Nies & Dieter Sauer (2019): Digitale Kontrolle und Vermarktlichung. Beschäftigtenautonomie im Kontext betrieblicher Strategien der Digitalisierung. In: Prokla, Jg. 49, H. 2, S. 181-200. DOI:10.32387/prokla.v49i195.1808

    Abstract

    "Unser Beitrag möchte die Frage danach, wie der unternehmerische Einsatz digitaler Technologien Kontrolle und Autonomie von Beschäftigten verändert, vor dem Hintergrund der von uns 2008 beleuchteten Prinzipien der marktorientierten Produktionsweise neu aufwerfen: Hierzu unterscheiden wir erstens zwischen verschiedenen Nutzungsstrategien digitaler Technik und beleuchten zweitens die Produktivitätspotenziale von Kontrollformen jenseits der (digitalen) Durchsteuerung des Arbeitsprozesses. Diskutieren möchten wir dies - vor dem Hintergrund eines aktuellen Forschungsprojekts - an zwei typischen Anwendungsfeldern der Digitalisierung von Arbeit: einerseits am Beispiel von Datentransparenz und Echtzeit-Fehleranalyse in der Industrie 4.0, andererseits an der Arbeitsform des Crowdsourcings." (Autorenreferat, © Verlag Westfälisches Dampfboot)

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  • Literaturhinweis

    Crowdworking-Plattformen und die Digitalisierung der Arbeit (2019)

    Mrass, Volkmar; Peters, Christoph; Leimeister, Jan Marco ;

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    Mrass, Volkmar, Christoph Peters & Jan Marco Leimeister (2019): Crowdworking-Plattformen und die Digitalisierung der Arbeit. In: A. Boes & B. Langes (Hrsg.) (2019): Die Cloud und der digitale Umbruch in Wirtschaft und Arbeit : Strategien, Best Practices und Gestaltungsimpulse, S. 173-189.

    Abstract

    Die Autoren zeigen auf, dass mittlerweile eine Vielzahl von Geschäftsprozessen und Wertschöpfungsaktivitäten über Crowdworking-Plattformen abgewickelt werden können. Es wird dargestellt, welche Leistungen diese Crowdworking-Plattformen gegenwärtig erbringen, wie sie das tun und welche Vor- und Nachteile mit der Einschaltung solcher Intermediäre für Unternehmen verbunden sind. Hierbei wird insbesondere auf den deutschen Markt und die 32 Crowdworking-Plattformen, die in Deutschland ihren Sitz oder eine (physischen) Standort haben, abgezielt. Der Beitrag macht zudem deutlich, dass Organisationsgrenzen immer durchlässiger werden und Unternehmen künftig auf einen Mix aus internen Mitarbeitern, Freelancern, klassischem Outsourcing sowie der Abwicklung von Arbeit über Crowdworking-Plattformen setzen können. (...) Anhand der beiden ausgewählten konkreten Beispiele Deutsche Bank und Jovoto sowie Swisscom und Mila wird gezeigt, wie Unternehmen solche Plattformen bereits heute auch für komplexere Arbeit einsetzen und wie die Steuerung des dafür notwendigen Arbeitssystems inklusive der Teilnehmenden erfolgt.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wachstumsperspektiven der digitalen Transformation: Wird der ökonomische Mehrwert der Digitalisierung in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung angemessen abgebildet? (2019)

    Niebel, Thomas;

    Zitatform

    Niebel, Thomas (2019): Wachstumsperspektiven der digitalen Transformation. Wird der ökonomische Mehrwert der Digitalisierung in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung angemessen abgebildet? (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 142), Düsseldorf, 70 S.

    Abstract

    "Die fortschreitende Digitalisierung erfasst nahezu sämtliche Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsbereiche. Trotz der Internetrevolution und der rapiden Diffusion von Informations- und Kommunikationstechnologien fiel in der Mehrheit der Industrieländer das Produktivitätswachstum und damit einhergehend das Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren deutlich niedriger aus als in den Jahrzehnten zuvor. Die Studie untersucht, inwieweit dieser Befund eine Folge von (veralteten) Messmethoden der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ist oder ob nicht andere Ursachen dahinterstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Digitalisierung auf Geschlechterungleichheiten: Eine empirische Untersuchung auf der Branchenebene (2019)

    Ohlert, Clemens ; Boos, Pauline;

    Zitatform

    Ohlert, Clemens & Pauline Boos (2019): Auswirkungen der Digitalisierung auf Geschlechterungleichheiten. Eine empirische Untersuchung auf der Branchenebene. (Discussion papers des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin 39), Berlin, 22 S.

    Abstract

    "Ausgehend von der bisherigen Debatte um die Genderaspekte der Digitalisierung der Arbeit betonen wir eine „digitale Arbeitsmarktsegregation“ als mögliche Ursache für Geschlechterungleichheiten und untersuchen diese empirisch. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen seltener in Branchen und Betrieben mit hohem Digitalisierungsgrad beschäftigt sind als Männer und dass diese Segregation in den letzten Jahren zunahm. Die Unterrepräsentation von Frauen in Branchen mit hohem Digitalisierungsgrad geht mit Nachteilen bei den Verdiensten einher. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass der Gender Pay Gap in Branchen mit intensiver Nutzung digitaler Technologien tendenziell größer ist und über die Zeit weniger zurückging als in Branchen, in denen diese Technologien weniger genutzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitale Arbeit: Eine soziologische Einführung (2019)

    Papsdorf, Christian;

    Zitatform

    Papsdorf, Christian (2019): Digitale Arbeit. Eine soziologische Einführung. Frankfurt: Campus-Verl., 198 S.

    Abstract

    "Dem Ziel folgend, das komplexe Feld in ein handhabbares Format zu überführen, liegt dem Buch eine zweifache Strukturierung zugrunde. Erstens werden vier Perspektiven auf die Digitalisierung der Arbeit unterschieden. Aus den drei zentralen Elementen digitaler Arbeit, den Individuen, den Organisationen und der Technik, werden drei spezifisch soziologische Perspektiven entwickelt, die jeweils zwei der Elemente miteinander verbinden. Ergänzt werden diese Blickwinkel durch eine vierte Perspektive, die gesamtgesellschaftliche Entwicklungen im Kontext digitaler Arbeit fokussiert. Zweitens werden bei der digitalen Arbeit als solcher fünf Formen voneinander differenziert. So lässt sich digitale Arbeit ohne das Internet von digitaler Arbeit am Internet, digitaler Arbeit mit dem Internet, digitaler Arbeit im Internet und digitaler Arbeit durch das Internet unterscheiden. Auf der Basis dieser doppelten Strukturierung kann eine differenzierte Analyse der Digitalisierung der Arbeitswelt erfolgen, indem die fünf Varianten digitaler Arbeit jeweils aus vier Perspektiven untersucht werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How to quantify what is not seen? Two proposals for measuring platform work (2019)

    Pesole, Annarosa ; Brancati, Cesira Urzi; Herrera, Estrella Gomez; Fernández-Macías, Enrique ;

    Zitatform

    Pesole, Annarosa, Enrique Fernández-Macías, Cesira Urzi Brancati & Estrella Gomez Herrera (2019): How to quantify what is not seen? Two proposals for measuring platform work. (JRC working papers series on labour, education and technology 2019,01), Sevilla, 30 S.

    Abstract

    "Digital labour platforms are defined as digital networks that coordinate labour services in an algorithmic way. The rise of digital labour platforms can reshape work organisation and tasks distribution across the workforce, posing new policy challenges. A crucial problem for the design of an adequate policy response is the lack of clear estimates of the prevalence of platform workers. This paper proposes two approaches for measuring platform work. The first approach attempts to measure platform work as individual participation in the labour force through surveys, similarly to what is done by the Labour Force Survey (LFS) for traditional employment. Given the structural differences between traditional employment and platform work, the identification of the latter through surveys should include measures that assess also the regularity, intensity and significance of platform work, with a specific focus on the task performed. The second approach aims at deriving estimates of platform work as labour input. In other words, instead of asking workers if they provide services via platform, the data can be collected from the platform itself. The vast amount of information platforms collect could be used to estimate the number of hours worked via platforms and gather more detailed evidence on wages. However, the mixed use of platforms and the ambiguous identification criteria of individuals on platforms could raise issue of double counting when measuring employment using this second approach." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Crowdworking und Leistungsgerechtigkeit: Ansprüche von Crowdarbeitenden an distributive, prozedurale und informationale Gerechtigkeit (2019)

    Pfeiffer, Sabine ; Held, Verena; Held, Max; Kawalec, Sandra;

    Zitatform

    Pfeiffer, Sabine, Sandra Kawalec, Max Held & Verena Held (2019): Crowdworking und Leistungsgerechtigkeit. Ansprüche von Crowdarbeitenden an distributive, prozedurale und informationale Gerechtigkeit. In: HMD : Praxis der Wirtschaftsinformatik, Jg. 56, H. 4, S. 748-765., 2019-05-01. DOI:10.1365/s40702-019-00542-5

    Abstract

    "Über Plattformen vermittelte Crowdwork ist eine noch junge Arbeitsform. Sie ist formell nicht an ein Arbeitsverhältnis oder eine Betriebsorganisation gebunden. Der Beitrag geht der Frage nach, ob sich mit dem Auflösen dieser institutionellen Bindungen auch traditionell geprägte Ansprüche an Arbeit verschieben. Typisch für Crowdwork ist einerseits eine geringere Vergütung, ein volatiles Einkommen und fehlende Sozialabgaben, andererseits fehlen die Vergleichs- und Aushandlungsmöglichkeiten einer Betriebsorganisation. Daher stellt sich die Frage, ob sich Ansprüche an die Leistungsgerechtigkeit mit dieser Arbeitsform verändern. Dazu untersuchen wir die subjektiven Ansprüche von Crowdarbeitenden auf unterschiedlichen Typen von Crowdworking-Plattformen im deutschsprachigen Raum. Die explorativ angelegte Forschung zeigt: Crowdarbeitende bewerten das wettbewerbsorientierte Plattformsystem mit ähnlichen Leistungsgerechtigkeitsansprüchen traditioneller Beschäftigung und sie sind aus dieser Perspektive mit der distributiven und prozeduralen Leistungsgerechtigkeit des Crowdworking eher unzufrieden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Autonomy at work in the gig economy: Analysing work status, work content and working conditions of independent professionals (2019)

    Pichault, François ; McKeown, Tui ;

    Zitatform

    Pichault, François & Tui McKeown (2019): Autonomy at work in the gig economy. Analysing work status, work content and working conditions of independent professionals. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 34, H. 1, S. 59-72. DOI:10.1111/ntwe.12132

    Abstract

    "This paper offers a critical perspective on the debate surrounding autonomy at work for a specific category of non-standard workers: independent professionals. The increasing numbers now working this way as well as their spread into all sectors, industries and occupations, mean that their work arrangements can no longer be dismissed as non-standard or atypical. Defining them by what they are not is quite simply no longer an option. Our paper examines the various components intertwined behind the taken-for-granted concept of autonomy. Drawing on debates from the legal through to the sociological and HR literatures, we identify three underlying dimensions to autonomy. When combined, they provide the basis for an analytical matrix that may assist policy makers, practitioners and individual workers to understand the challenges and opportunities linked to new ways of working." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Online-Arbeit als Nebenverdienst (2019)

    Pongratz, Hans J. ;

    Zitatform

    Pongratz, Hans J. (2019): Online-Arbeit als Nebenverdienst. In: A. Boes & B. Langes (Hrsg.) (2019): Die Cloud und der digitale Umbruch in Wirtschaft und Arbeit : Strategien, Best Practices und Gestaltungsimpulse, S. 191-205.

    Abstract

    Der Beitrag beginnt 'mit einem Überblick zur Lage der Online-Arbeitenden in Deutschland hinsichtlich ihrer sozialen Zusammensetzung sowie ihrer Motive und Erfahrungen. Online-Arbeit nimmt demnach hierzulande die Züge eines digitalen Minijobs an. Diese Ausprägung hängt eng mit der Gestaltung der Vermittlungsprozesse durch die Plattformen und den dadurch bedingten Wettbewerbsverhältnissen zusammen. In den für komplexere Aufträge erforderlichen Abstimmungsprozessen deuten sich die Grenzen dieses Geschäftsmodells an, die am Beispiel der Freelancer-Plattform Upwork exemplarisch diskutiert werden. Online-Arbeit, so das Fazit, hat sich als Vermittlungsform für eine Reihe von Auftragsinhalten etabliert. Die Beschränkungen des Plattformmodells lassen aber vermuten, dass es sich dabei auch in Zukunft vorwiegend um Nebenverdienstoptionen im Rahme von hybriden Erwerbsstrategien handeln wird.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Chemie- und Pharmaindustrie (2019)

    Priesack, Kai; Apt, Wenke; Glock, Gina; Goluchowicz, Kerstin; Bovenschulte, Marc;

    Zitatform

    Priesack, Kai, Wenke Apt, Gina Glock, Kerstin Goluchowicz & Marc Bovenschulte (2019): QuaTOQ - Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Chemie- und Pharmaindustrie. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/4), Berlin, 91 S.

    Abstract

    "Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht die Chemie- und Pharmaindustrie." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On-demand digital economy: Can experience ensure work and income security for microtask workers? (2019)

    Rani, Uma ; Furrer, Marianne;

    Zitatform

    Rani, Uma & Marianne Furrer (2019): On-demand digital economy: Can experience ensure work and income security for microtask workers? In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 239, H. 3, S. 565-597. DOI:10.1515/jbnst-2018-0019

    Abstract

    "Digital labour platforms have been increasingly gaining popularity over the past decade. In particular, there has been much debate about workers' motivations and working conditions on microtask platforms. There exists little evidence on whether dependence on digital microtask platforms provides workers with work and income security in the long term and whether it provides opportunities for skill development. This paper explores the extent to which the seemingly flexible platform work ensures work and income security and provides opportunities for skill development for workers with different levels of experience, based on novel survey data collected on five globally operating microtask platforms and in-depth interviews with workers. The findings show that despite high financial dependence on this work, returns to experience on the platform are meagre in terms of earnings, and highly experienced workers face the same risks as new entrants with regard to discrimination, high work intensity, lack of autonomy and control over work, and social protection. There is also a skills gap between the nature of tasks available on these microtask platforms and the workers' education levels. Finally, experience does not ensure that workers have the opportunities to undertake complex and challenging tasks, and the possibilities to develop their skills and improve career prospects are limited." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Hustle and Gig: Struggling and surviving in the sharing economy (2019)

    Ravenelle, Alexandrea J. ;

    Zitatform

    Ravenelle, Alexandrea J. (2019): Hustle and Gig. Struggling and surviving in the sharing economy. Oakland: University of California Press, 273 S.

    Abstract

    "Choose your hours, choose your work, be your own boss, control your own income. Welcome to the sharing economy, a nebulous collection of online platforms and apps that promise to transcend capitalism. Supporters argue that the gig economy will reverse economic inequality, enhance worker rights, and bring entrepreneurship to the masses. But does it? In Hustle and Gig, Alexandrea J. Ravenelle shares the personal stories of nearly eighty predominantly millennial workers from Airbnb, Uber, TaskRabbit, and Kitchensurfing. Their stories underline the volatility of working in the gig economy: the autonomy these young workers expected has been usurped by the need to maintain algorithm-approved acceptance and response rates. The sharing economy upends generations of workplace protections such as worker safety; workplace protections around discrimination and sexual harassment; the right to unionize; and the right to redress for injuries. Discerning three types of gig economy Workers - Success Stories, who have used the gig economy to create the life they want; Strugglers, who can’t make ends meet; and Strivers, who have stable jobs and use the sharing economy for extra cash - Ravenelle examines the costs, benefits, and societal impact of this new economic movement. Poignant and evocative, Hustle and Gig exposes how the gig economy is the millennial’s version of minimum-wage precarious work." (Publisher's text, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsverhältnis oder "Neue Selbständigkeit"? (2019)

    Ruland, Franz;

    Zitatform

    Ruland, Franz (2019): Beschäftigungsverhältnis oder "Neue Selbständigkeit"? In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 28, H. 18, S. 618-693.

    Abstract

    "Auf dem Arbeitsmarkt entwickeln sich ständig, auch weil das Internet sie möglich macht, neue Arbeitsbeziehungen. Wir haben es mit 'Freelancern', einer 'on-demand-economy' oder 'Crowdworkern' zu tun. Sie beschäftigen auch das Sozialrecht, weil es dabei auch um Versuche geht, mit neuen Formen der Selbständigkeit Sozialabgaben zu umgehen, und daher zu fragen ist, in welchen der Fälle tatsächlich Selbständigkeit gegeben ist und in welchen doch eine abhängige und damit versicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt. Die Antwort fällt nicht leicht, weil die Fälle sehr unterschiedlich sind. Der folgende Beitrag versucht es auch mit Hilfe der inzwischen sehr zahlreichen Rechtsprechung dennoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Digitale Arbeits- und Organisationsräume: Räumliche Dimensionen digitaler Arbeit am Beispiel Crowdworking (2019)

    Sauerborn, Elgen;

    Zitatform

    Sauerborn, Elgen (2019): Digitale Arbeits- und Organisationsräume. Räumliche Dimensionen digitaler Arbeit am Beispiel Crowdworking. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 28, H. 3, S. 241-262. DOI:10.1515/arbeit-2019-0016

    Abstract

    "Mit der Digitalisierung wandeln sich auch die Räume, in denen Arbeit stattfindet. Diese ist immer weniger an einen bestimmten Ort gebunden, jedoch nicht losgelöst von räumlicher Bedeutsamkeit. Aus diesem Grund wird im vorliegenden Beitrag anhand dreier Dimensionen eine Konzeptionalisierung des digitalen Arbeitsraums vorgeschlagen. Mit Rückbezug auf Grenzziehungen, affektive Relationen und den Informationsraum wird dargelegt, was digitale Arbeitsräume auszeichnet, und Annahmen zur Auflösung räumlicher Bedeutsamkeit werden kritisch hinterfragt. Anhand des Beispiels Crowdworking als eines Prototyps rein digitaler Arbeit wird anschließend erörtert, wie auch digitale Räume wie Plattformen oder Anwendungen als Organisationsräume verstanden werden können. Denn Plattformen übernehmen im Crowdworking die räumliche Funktion von traditionellen Organisationen, was die Notwendigkeit eines breiteren Verständnisses von digitalen Arbeits- und Organisationsräumen hervorruft." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Crowdproduktion von Trainingsdaten: Zur Rolle von Online-Arbeit beim Trainieren autonomer Fahrzeuge (2019)

    Schmidt, Florian Alexander;

    Zitatform

    Schmidt, Florian Alexander (2019): Crowdproduktion von Trainingsdaten. Zur Rolle von Online-Arbeit beim Trainieren autonomer Fahrzeuge. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 417), Düsseldorf, 68 S.

    Abstract

    "Seit 2017 gibt es einen sprunghaften Anstieg in der Nachfrage nach hochpräzisen Trainingsdaten für die Automobilindustrie. Ohne diese Daten ist das ehrgeizige Ziel des autonomen Fahrens nicht zu erreichen. Um den selbstlernenden Algorithmen die Steuerung der selbstlenkenden Fahrzeuge anvertrauen zu können, braucht es viel menschliche Handarbeit, die von Crowdworker_innen auf der ganzen Welt erledigt wird. Sie bringen den Maschinen das Hören und Sehen bei, während sich die Crowdsourcing-Industrie rasant verändert, um den neuen Qualitätsanforderungen gerecht zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsarbeit in der Plattformökonomie: Arbeitnehmerbegriff (2019)

    Schneider-Dörr, Andreja;

    Zitatform

    Schneider-Dörr, Andreja (2019): Erwerbsarbeit in der Plattformökonomie. Arbeitnehmerbegriff. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 116), Düsseldorf, 101 S.

    Abstract

    "Die Erwerbsarbeit auf Plattformen reiht sich ein in den Wandel der klassischen Arbeitsverhältnisse - ein Trend, der schon vor Jahrzenten begann. Allerdings stellt gerade die Plattformökonomie das Arbeitsrecht vor große Herausforderungen oder bringt es sogar an seine Grenzen: Die Definition der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers anhand des Arbeitsorts, der Arbeitszeit und der Arbeitsorganisation greift nicht mehr bei Tätigkeiten, die überall und zu jeder Zeit erbracht werden können. Zudem verfolgen Plattformen gewollt Strategien, um die sozialen Schutzrechte zu umgehen und ihre Beschäftigten als Selbständige zu definieren. Was ist also zu tun, um die Arbeitsbedingungen in der Plattformökonomie zu verbessern?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Crowdworking - Menetekel und empirische Evidenz (2019)

    Schramm, Florian; Tietgen-Simonsen, Mandy;

    Zitatform

    Schramm, Florian & Mandy Tietgen-Simonsen (2019): Crowdworking - Menetekel und empirische Evidenz. In: H. Hanau & W. Matiaske (Hrsg.) (2019): Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen : Arbeitsrechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven, S. 11-24. DOI:10.5771/9783845296159-11

    Abstract

    "Crowdworking als digitale Erwerbsarbeit verbreitet sich in den letzten Jahren global. Erste Forschungen beschreiben dieses Phänomen mit seinen Ambivalenzen. Dieser Beitrag widmet sich der Aufarbeitung des Forschungsstandes und weist auf zwei noch wenig analysierte Anwendungsgebiete hin. Zum einen besteht ein Potenzial, Crowdworking für Menschen mit Erwerbseinschränkungen nutzbar zu machen, zum anderen lässt sich das Konzept des Crowdworking auch unternehmensintern verwenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Veränderung der Erwerbsarbeit durch die "Sharing Economy"?: 'Die' "Sharing Economy" als Teil der digitalen Plattformökonomie (2019)

    Schreyer, Jasmin;

    Zitatform

    Schreyer, Jasmin (2019): Veränderung der Erwerbsarbeit durch die "Sharing Economy"? 'Die' "Sharing Economy" als Teil der digitalen Plattformökonomie. In: N. Burzan (Hrsg.) (2019): Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen, Göttingen, S. 1-10.

    Abstract

    "In dem Vortrag sollen die Ambivalenzen der sogenannten Sharing Economy in den Blick genommen werden, deren Kern onlinebasierte Transaktionsplattformen bilden. Als Intermediäre stellen die plattformbetreibenden Unternehmen die technischen Infrastrukturen für die Koordination von Angebot und Nachfrage bereit und lassen sich diese Leistung von den jeweiligen Anbietenden wie auch deren Kund*innen zweifach bezahlen – in Form von Geld und mit Daten. Die Plattformstrukturen können dabei cum grano salis als Surrogat sozialer Beziehungen beschrieben werden: Plattformmarken lösten (vordergründig) das Problem fehlenden Vertrauens durch Bewertungs- und Reputationsmechanismen durch die ‚Community‘. Die daraus resultierenden Implikationen für die Anbieter*innenseite bringen dabei erhebliche Veränderungen bzw. Grenzverschiebungen für die Ausgestaltung der Erwerbsarbeit über diese Plattformstrukturen mit sich. Entlang einer empirischen Fallskizze über das Unternehmen foodora GmbH, das auf lokalen Arbeitsmärkten agiert, soll geklärt werden, inwiefern sich eine zunehmende Organisierung von mehrseitigen Märkten über digitale Plattformen auf die Praktiken und Institutionen der Erwerbsarbeit auswirkt und welche Chancen und Risiken daraus für Arbeitnehmer*innen resultieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Phänomen Sharing Economy am Beispiel des Foodsektors (2019)

    Schreyer, Jasmin;

    Zitatform

    Schreyer, Jasmin (2019): Das Phänomen Sharing Economy am Beispiel des Foodsektors. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 145), Düsseldorf, 95 S.

    Abstract

    "Unter dem Begriff der Sharing Economy werden sehr unterschiedliche Konzepte und Ideen diskutiert. Ursprünglich bezeichnete er alternative Modelle der gemeinschaftlichen Nutzung unausgelasteter Ressourcen. Inzwischen steht er meist für disruptive Geschäftsmodelle wie Uber. Anhand von empirischen Beispielen von Foodsharing bis Foodora bringt dieses Working Paper Ordnung in das Phänomen der Sharing Economy. Es zeigt, welche Rolle die Webplattform und die Auswertung von Daten in den jeweiligen Modellen spielen und wie die Idee des Teilens für neue Formen prekärer Beschäftigung ausgebeutet wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lücken in der Alterssicherung von Plattformarbeitern und Selbstständigen: ein Vergleich (2019)

    Schulz-Weidner, Wolfgang; Wölfle, Ilka;

    Zitatform

    Schulz-Weidner, Wolfgang & Ilka Wölfle (2019): Lücken in der Alterssicherung von Plattformarbeitern und Selbstständigen. Ein Vergleich. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 74, H. 4, S. 399-413.

    Abstract

    "Arbeit über digitale Plattformen stellt die historisch gewachsenen Sozialschutzsysteme vor Herausforderungen. Dies gilt gleichermaßen für lokal gebundene Arbeit wie zum Beispiel Liefer- und Transportdienste als auch für rein online verrichtete Arbeit. Die Einordnung unter die vorhandenen arbeits- und sozialrechtlichen Kategorien bereitet Rechtsanwendern immer wieder Probleme und bietet Anlass zu ausgreifenden fach-und rechtswissenschaftlichen Diskussionen. Steht die Einordnung als Arbeitnehmer, Selbstständiger oder in einen dritten Status erst einmal fest, stellt sich die Frage nach den sozialversicherungsrechtlichen Folgen, hier: der Pflichtversicherung in einem gesetzlichen Alterssicherungssystem. Ein Blick ins Ausland wird zeigen, dass die Lösungsansätze durchaus unterschiedlich sind. Da Plattformarbeiter meistens als Selbstständige behandelt werden, rückt daher die Behandlung selbstständiger Erwerbsarbeit in den Fokus. Dabei fällt auf, dass die Selbstständigen im Vergleich zu Deutschland zunächst einmal umfassender von der gesetzlichen Rentenversicherung abgedeckt sind. Auf den zweiten Blick aber wird sich zeigen, dass aufgrund vielfältiger Ausweich- und Gestaltungsmöglichkeiten speziell im Fall selbstständiger Arbeit in der Praxis erhebliche Deckungslücken zu vermuten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gig economy platforms: Boon or Bane? (2019)

    Schwellnus, Cyrille ; Geva, Assaf; Pak, Mathilde; Veiel, Rafael;

    Zitatform

    Schwellnus, Cyrille, Assaf Geva, Mathilde Pak & Rafael Veiel (2019): Gig economy platforms: Boon or Bane? (OECD Economics Department working papers 1550), Paris, 33 S. DOI:10.1787/fdb0570b-en

    Abstract

    "The rapid emergence of gig economy platforms that use digital technologies to intermediate labour on a per-task basis has triggered an intense policy debate about the economic and social implications. This paper takes stock of the emerging evidence. The results suggest that gig economy platforms' size remains modest (1-3 per cent of overall employment). Their growth has been most pronounced in a small number of services industries with high shares of own-account workers, suggesting that thus far they have been a substitute for traditional self-employment rather than dependent employment. New evidence provided in this paper is consistent with positive effects of platform growth on overall employment and small negative or insignificant effects on dependent employment and wages. While most empirical studies suggest that platforms are more efficient in matching workers to clients, reductions in barriers to work could offset such productivity-enhancing effects by creating employment opportunities for low-productivity workers. Fully reaping the potential benefits from gig economy platforms while protecting workers and consumers requires adapting existing policy settings in product and labour markets and applying them to traditional businesses and platforms on an equal footing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Crowdwork und Plattformarbeit in Deutschland (2019)

    Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Schäfer, Holger (2019): Crowdwork und Plattformarbeit in Deutschland. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2019,79), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Es wird häufig davon ausgegangen, dass die Organisation von Arbeit über Online-Plattformen an Bedeutung gewinnt. Nicht zuletzt deshalb wird verbreitet eine stärkere Regulierung dieser Erwerbsform vorgeschlagen. Tatsächlich liegen über die Verbreitung von Crowdwork nur wenig belastbare empirische Erkenntnisse vor. Da Belege für eine mehr als marginale Bedeutung oder soziale Probleme ausstehen, wäre ein Handeln des Gesetzgebers in dieser Frage voreilig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Erste Verbesserungen in der sozialen Absicherung selbständig Erwerbstätiger: Eine Chance für Frauen in der digitalen Arbeitswelt? (2019)

    Schürmann, Lena ; Trenkmann, Jeannette;

    Zitatform

    Schürmann, Lena & Jeannette Trenkmann (2019): Erste Verbesserungen in der sozialen Absicherung selbständig Erwerbstätiger. Eine Chance für Frauen in der digitalen Arbeitswelt? In: Femina politica, Jg. 28, H. 1, S. 94-104. DOI:10.3224/feminapolitica.v28i1.08

    Abstract

    "Arbeiten auf Plattformen ist in vielfacher Hinsicht problematisch. Plattformen als Auftraggeberinnen definieren sich nicht als Arbeitgeberinnen, sie umgehen die durch Arbeits- und Sozialrecht gesetzten Schutzrechte oftmals bewusst und klassifizieren Beschäftigte trotz großer Abhängigkeiten als Selbständige. Die Arbeitsverhältnisse liegen jenseits des Normalarbeitsverhältnisses, sind intransparent, nicht tariflich reguliert und gesetzlich wenig abgesichert. Die Bezahlung erfolgt projektbezogen auf Werkvertrags- bzw. Honorarbasis - oft werden 'Mikrojobs' and 'digitale Tagelöhner' vergeben. Frauen nutzen die plattformbasierte Arbeit besonders als Nebenerwerb und akzeptieren die prekären Konditionen, um beispielsweise neben der Kinderbetreuung erwerbstätig sein zu können." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Crowdworking Monitor Nr. 2: Für das Verbundprojekt "Crowdworking Monitor" (2019)

    Serfling, Oliver;

    Zitatform

    Serfling, Oliver (2019): Crowdworking Monitor Nr. 2: Für das Verbundprojekt "Crowdworking Monitor". (Discussion papers in behavioural siences and economics 5), Kleve, 46 S. DOI:10.13140/RG.2.2.36135.91044

    Abstract

    "This is the second in a series of four planned reports investigating the phenomenon of “crowdworking” in Germany. As the data collection is continuously ongoing, this report extends and updates the findings of the Crowdworking Monitor No. 1 published in September 2018." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Industrie 4.0: Risiken und Chancen für die Berufsbildung (2019)

    Spöttl, Georg; Windelband, Lars ;

    Zitatform

    Spöttl, Georg & Lars Windelband (Hrsg.) (2019): Industrie 4.0. Risiken und Chancen für die Berufsbildung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 52), Bielefeld: Bertelsmann, 333 S. DOI:10.3278/6004606aw

    Abstract

    "Wie müssen Rollen, Anforderungen und Qualifizierung der Facharbeit gestaltet werden, um den Kompetenzanforderungen von Industrie 4.0 gerecht zu werden? In der zweiten, überarbeiteten Auflage des Bandes diskutieren die Autorinnen und Autoren die Konsequenzen neuer Produktions- und Arbeitskonzepte für Arbeitsgestaltung, Kompetenzentwicklung und Berufsbilder. Die Autorinnen und Autoren aus Forschung und Industrie, von Sozialpartnern und Bildungsanbietern, präsentieren Vorschläge zur Veränderung der Facharbeiterqualifizierungen und Ideen zur Gestaltung der betrieblichen Weiterbildung sowie Modelle zur Kompetenzentwicklung. Basis aller Vorschläge ist die betriebliche Nähe und Gestaltungsoffenheit von Aus- und Weiterbildung in Verbindung mit moderner Beruflichkeit und neuen Berufsbildern. Neu sind Ansätze zur Künstlichen Intelligenz (KI), zum Berufe-Screening sowie zu Standards und Schnittstellen in Industrie-4.0-Kontexten. Der Sammelband verknüpft Forschungs- und Praxisperspektiven, nennt Anforderungen und zeigt Gestaltungsrichtungen für qualitäts- sowie anwendungsorientierte Berufsbildung in Industrie und Handwerk 4.0 auf." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grenzen zwischen abhängiger und atypischer Beschäftigung in Europa (2019)

    Vereycken, Yennef; Lamberts, Miet;

    Zitatform

    Vereycken, Yennef & Miet Lamberts (2019): Grenzen zwischen abhängiger und atypischer Beschäftigung in Europa. Düren: Shaker, 104 S.

    Abstract

    "Zahlreiche neue Beschäftigungsformen sind in Europa in den letzten Jahren insbesondere durch die technologischen Neuerungen der Digitalisierung entstanden. Diese sind gekennzeichnet durch ein Verschwimmen der Grenzen auf mehreren Ebenen: zwischen Beruf und Privatleben, zwischen abhängiger und selbständiger Arbeit, zwischen Verbraucher und Erzeuger, zwischen den Rollen des Arbeitgebers und des Auftraggebers. Das Forschungsprojekt von HIVA - Onderzoeksinstituut voor Arbeid en Samenleving, das in Zusammenhang mit Seminarreihen des Europäischen Zentrums für Arbeitnehmerfragen (EZA) zur Digitalisierung der Arbeit stand, hatte das folgende Ziel: neue im Zusammenhang mit der Digitalisierung entstandene Beschäftigungsformen zu analysieren, ihre Folgen für die Arbeitnehmer/innen abzuschätzen und Eckpunkte für gewerkschaftliches Handeln zu ermitteln. Die zentrale Erkenntnis dabei war: Arbeitnehmerorganisationen in Europa - so zeigten auch die Beispiele einer Online-Umfrage unter EZA-Mitgliedorganisationen - müssen ihr traditionelles Handlungsfeld und ihre herkömmlichen Methoden erweitern, um Arbeitnehmer/innen in den neuen Beschäftigungsformen erfolgreich vernetzen und vertreten zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digital social security: Outline of a concept for the 21st century (2019)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2019): Digital social security: Outline of a concept for the 21st century. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 138), Düsseldorf, 25 S.

    Abstract

    "In this publication, the Hans-Böckler-Stiftung and its 'Work of the Future' Research Unit present a revised outline of the DSS model by Enzo Weber. DSS (Digital Social Security) solves the problem of severe gaps in the social security of platform workers. The model proposes that platforms all over the world implement a digital mechanism to transfer a certain share of each agreed upon remuneration to the global DSS account of the platform worker. The DSS account collects the globally generated contributions and transfers them on a regular basis to the social security system of the platform worker's home country." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Ein Konzept für Digitale Soziale Sicherung in der Plattformarbeit (2019)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2019): Ein Konzept für Digitale Soziale Sicherung in der Plattformarbeit. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 74, H. 3, S. 247-258., 2019-08-01.

    Abstract

    "Die soziale Absicherung in der Plattformarbeit weist gravierende Lücken auf. Die 'Digitale Soziale Sicherung' (DSS) zeigt ein Konzept auf, wie Sozialversicherung auch in einem sehr kurzfristig agierenden, (teilweise) international integrierten Markt organisiert werden kann. Dabei wird in die Plattformen ein digitaler Mechanismus implementiert, der mit jeder Beendigung eines Jobs automatisch einen bestimmten Prozentsatz des vereinbarten Entgelts als Sozialbeitrag abführt. Indem der DSS-Mechanismus an der Plattform ansetzt, wird ein effektives digitales Quellenabzugsverfahren für Plattformarbeit ermöglicht. Die nationale Sozialversicherung behält dabei ihre Souveränität und Flexibilität. Optimalerweise sollten sich aber möglichst viele Staaten beteiligen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Digitale Soziale Sicherung: Entwurf eines Konzepts für das 21. Jahrhundert (2019)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2019): Digitale Soziale Sicherung: Entwurf eines Konzepts für das 21. Jahrhundert. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 137), Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "Die Forschungsstelle "Arbeit der Zukunft" in der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht hier eine überarbeitete Darstellung des Modells der Digitalen Sozialen Sicherung (DSS) von Enzo Weber. Das Modell bietet eine Lösung für das Problem gravierender Lücken in der sozialen Absicherung von Plattformarbeiter/innen. Es sieht vor, dass digitale Plattformen überall auf der Welt einen bestimmten Prozentsatz des vereinbarten Entgelts auf das internationale DSS-Konto des Plattformarbeiters/der Plattformarbeiterin überweisen. Die dort angesammelten Ansprüche werden dann regelmäßig in die zuständige nationale Sozialversicherung übertragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Influence of digitalization on the tasks of employees with disabilities in Germany (1979-2006) (2019)

    Weller, Sabrina Inez ;

    Zitatform

    Weller, Sabrina Inez (2019): Influence of digitalization on the tasks of employees with disabilities in Germany (1979-2006). In: Societies, Jg. 9, H. 1, S. 1-16. DOI:10.3390/soc9010018

    Abstract

    "The deployment of technology in the workplace is increasingly replacing routine tasks and creating more non-routine tasks. In this article, we investigate the influence of computer technology on tasks carried out by employees with disabilities compared to employees without disabilities. We assume significant differences between both groups and stronger substitutive and complementary effects of computer technology in the case of a higher degree of disability. We use four waves of the German BIBB-IAB (BIBB: Federal Institute for Vocational Education and Training- IAB: Institute of Employment Research) and BIBB-BauA (BIBB: Federal Institute for Vocational Education and Training- BauA: German Federal Institute for Occupational Safety and Health Employment surveys (1976 - 2006) to investigate the development of tasks and the influence of computer technology carried out by employees with disabilities compared to employees without disabilities. The results show a development of tasks carried out by employees with disabilities that is very similar to that of employees without disabilities. In line with the assumptions of the task-based approach, we find that computer technology in the workplace has a complementary effect on routine tasks and a substitutive effect on non-routine tasks carried out by employees with disabilities. Against our theoretical assumptions, we find no systematic differences in the effects of computer technology on the tasks of employees with and without a disability. Moreover, we do not find systematic differences with regard to the degree of disability" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    An introduction to online platforms and their role in the digital transformation (2019)

    West, Jeremy ;

    Abstract

    Online platforms support so many of our daily activities that we have become dependent on them in our personal and professional lives. We rely on them to buy and sell goods and services, to find information online and to keep in touch with each other. We use them for entertainment, news, transportation, accommodation, finding jobs and employees, finding apps and for many other purposes. Online platforms have also raised new and important policy questions, but the businesses themselves can be more complex than they appear so they are not always well understood. This report contains detailed profiles of twelve of the world's leading platform companies and derives insights from those profiles about what platforms actually do, how they do it, and why they succeed financially. For example, the report finds that although platforms tend to have a number of economic characteristics in common, they also vary so greatly that they cannot be compartmentalised into just a few categories, let alone a single sector. Moreover, they do not all succeed for the same reasons. In addition, although the major Chinese platforms still have a low profile within the OECD, they are in the process of expanding globally and deserve more attention.

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    Networked but commodified: The (dis)embeddedness of digital labour in the gig economy (2019)

    Wood, Alex J. ; Hjorth, Isis; Graham, Mark ; Lehdonvirta, Vili ;

    Zitatform

    Wood, Alex J., Mark Graham, Vili Lehdonvirta & Isis Hjorth (2019): Networked but commodified: The (dis)embeddedness of digital labour in the gig economy. In: Sociology, Jg. 53, H. 5, S. 931-950. DOI:10.1177/0038038519828906

    Abstract

    Der Beitrag untersucht die (Nicht-)Einbettung digitaler Arbeit in der Plattformökonomie. Er nutzt Interviews und Daten aus Befragungen, um zu zeigen, wie Plattformarbeitnehmer in Südostasien und in Afrika südlich der Sahara durch einen Prozess der Kommodifizierung von einem System der sozialen Sicherung normativ ausgeschlossen sind. Geschuldet dem Fehlen jeglicher Regulierung oder Garantien von Arbeitnehmerrechten setzt eine solche normative Nicht-Einbettung die Arbeitnehmer den Wechselfällen des externen Arbeitsmarkts aus. Durch die Beschränkung des Zugangs zu Leistungen der Gesundheitsversorgung stellt es ebenso eine Gefährdung der sozialen Reproduktion dar und verlangt vom Arbeitnehmer ein Einlassen auf ein signifikantes Ausmaß unbezahlter Arbeit. Der Beitrag zeigt aber auch die Einbettung dieser Arbeitnehmer in ein interpersonales Netzwerk des Vertrauens, das ein Erledigen der Arbeit trotz des naturgemäß geringen Grades an Vertrauen in der Plattformökonomie gewährleistet. Indem man die beiden Konzepte der normativen (Nicht-)Einbettung und der Netzwerk-Einbettung zusammenbringt, verbindet man die beiden Seiten von Karl Polanyis Denkweise und demonstriert den Wert eines integrierten Verständnisses des wirtschaftssoziologischen Theorems der Einbettung, will man die Prozesse der derzeitigen Transformation der Wirtschaft verstehen. (IAB)

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    Policy responses to new forms of work (2019)

    Abstract

    "This report provides a snapshot of the policy actions being taken by OECD, EU and G20 countries in response to growing diversity in forms of employment, with the aim of encouraging peer learning where countries are facing similar issues. It shows that many countries are reflecting on whether existing policies and institutions are capable of addressing effectively the current (and future) challenges of a rapidly changing world of work. In recent years, many countries have seen the emergence of, and/or growth in, particular labour contract types that diverge from the standard employment relationship (i.e. full-time dependent employment of indefinite duration). These include temporary and casual contracts, as well as own-account work and platform work. Several countries have also seen growth in false self-employment, where employers seek to evade tax and regulatory dues and obligations. These changes are driving policy makers worldwide to review how policies in different areas - labour market, skills development, social protection - can best respond. How can policymakers balance the flexibility offered by a diversity of employment contracts, on the one hand, with protection for workers and businesses, on the other?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Soziale Auswirkungen von Arbeit 4.0 auf Frauen und die Geschlechtergerechtigkeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/7204) (2019)

    Zitatform

    (2019): Soziale Auswirkungen von Arbeit 4.0 auf Frauen und die Geschlechtergerechtigkeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/7204). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/7925 (20.02.2019)), 105 S.

    Abstract

    Die kleine Anfrage zu den sozialen Auswirkungen von Arbeit 4.0 auf Frauen und die Geschlechtergerechtigkeit betrifft zunächst Unterschiede des Umfangs der Wochenarbeitszeiten, der Arbeitszeitgestaltung, des durchschnittlichen Arbeitsbruttoeinkommens von Frauen und Männern sowie die zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen durch die Übernahme von Haus- und Sorgearbeit durch Migrantinnen aus Osteuropa. Wo möglich, werden zur Beantwortung Daten des Betriebs-Historik-Panels 1975 bis 2017 (BHP) genutzt, zur Darstellung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeiten Daten des Statistischen Bundesamtes auf Basis des Mikrozensus herangezogen. Fragen nach berufsqualifizierenden Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit bzw. der Jobcenter (ab 2005) werden mithilfe der Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit beantwortet. Bei den Fragen nach Branchen, Berufen bzw. Tätigkeitsfeldern, die besonders durch die Digitalisierung profitieren, wird auf die im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen ('QuBe-Projekt', www.qube-projekt. de) gerechneten Wirtschaft 4.0-Szenarien verwiesen. Bezogen auf die Umsätze zeigt das Wirtschaft 4.0-Szenario, dass von der Digitalisierung vor allem die Branchen IT- und Informationsdienstleister, Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, Grundstücks- und Wohnungswesen, Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sowie Einzelhandel (ohne Handel mit Kfz) profitieren werden. Auf mehrere Fragen nach geschlechtsspezifischer Verteilung kann wegen der Datenlage nicht geantwortet werden, bei Fragen nach Clickworking, Crowdsourcing etc. wird auf Antworten auf frühere Anfragen und die entsprechenden Bundestagsdrucksachen verwiesen. (IAB)

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    How's life in the digital age?: Opportunities and risks of the digital transformation for people's well-being (2019)

    Abstract

    "This report documents how the ongoing digital transformation is affecting people's lives across the 11 key dimensions that make up the How's Life? Well-being Framework (Income and wealth, Jobs and earnings, Housing, Health status, Education and skills, Work-life balance, Civic engagement and governance, Social connections, Environmental quality, Personal security, and Subjective well-being). A summary of existing studies highlights 39 key impacts of the digital transformation on people's well-being. The review shows that these impacts can be positive as digital technologies expand the boundaries of information availability and enhance human productivity, but can also imply risks for people's well-being, ranging from cyber-bullying to the emergence of disinformation or cyber-hacking. In sum, making digitalisation work for people's well-being would require building equal digital opportunities, widespread digital literacy and strong digital security. Continued research and efforts in improving statistical frameworks will be needed to expand our knowledge on the many topics covered in this report." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Handlungsspielräume von Beschäftigten in der digitalisierten Arbeitswelt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/12847) (2019)

    Zitatform

    (2019): Handlungsspielräume von Beschäftigten in der digitalisierten Arbeitswelt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/12847). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/13675 (30.09.2019)), 22 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu Handlungsspielräumen von Beschäftigten in der digitalisierten Arbeitswelt. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Measuring platform mediated workers (2019)

    Zitatform

    (2019): Measuring platform mediated workers. (OECD digital economy papers 282), Paris, 34 S. DOI:10.1787/20716826

    Abstract

    "In August 2018 New York City banned new ride hailing licences for a year, following on from a temporary ban of Uber in London in 2017. However, while work platforms are visible in the headlines, there is, as of yet, a lack of comparable and consistent statistics on the number of platform workers, their characteristics, and the characteristics of their jobs and tasks across countries and over time. This paper builds on the 2016 OECD technical report 'New Forms of Work in the Digital Economy' by putting forward some recommendations for future approaches to measuring platform workers (OECD, 2016). Since 2016, there has been a large number of attempts to estimate the number of platform workers, including attempts by official statistical agencies. However there have been difficulties in conveying to survey respondents what is meant by platform work. The paper begins by explaining the concept of platform work. Section 1.2 looks at the attempts to measure platform workers by private agencies, and official statistical agencies, and examines how differently formulated survey questions can affect the understanding of the respondent. Section 1.3 highlights innovative uses of data that provide greater insights into platform workers. Section 1.4 concludes by recommending ways to measure platform workers in the future." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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    Impact of the Digital Transformation on EU labour markets: Report of the High-Level Expert Group (2019)

    Abstract

    "An overview of the report is presented in the graph on page 15. Going left to right, the figure shows interconnected 'trends': digitalisation, globalisation, the rising diversity of work arrangements and aging workforce. These trends have 'implications' for labour markets. They include rising inequality, changing business models, job displacement, workers' skill depreciation and rising skill gaps. There are 'challenges' for policymakers from the implications. At the level of workers and human resource policies, these challenges mainly relate to workers' skills to keep people employable in the future. At the level of businesses and labour relations, the challenge is to provide decent work by creating high-quality jobs and safeguarding worker well-being and a healthy work-life balance. Finally, at the most aggregate level of markets and their institutions, the challenge is to build a more inclusive society by preventing economic and social polarisation in labour markets. The figure further shows 'policies' with specific innovative policy recommendations that result from these challenges2. Our policy recommendations are structured under three main categories: 'a skilled work-force'; 'new labour relations' and 'a new social contract'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Den Strukturwandel meistern: Jahresgutachten 2019/20 (2019)

    Zitatform

    (2019): Den Strukturwandel meistern. Jahresgutachten 2019/20. (Jahresgutachten / Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2019/20), Wiesbaden, XVII, 374, X, 152 S.

    Abstract

    "In Deutschland ist der lang anhaltende Aufschwung vorerst zu einem Ende gekommen. Diese Entwicklung spiegelt zum einen die globale konjunkturelle Abkühlung wider, zum anderen könnten sich verschiedene strukturelle Faktoren niederschlagen, die das Wachstum behindern. Zudem bestehen erhebliche Risiken für die weitere Entwicklung. Insbesondere eine Eskalation der Handelskonflikte würde die exportorientierte deutsche Wirtschaft empfindlich treffen. Vor dem Hintergrund der verhaltenen konjunkturellen Aussichten und des Strukturwandels, insbesondere aufgrund des technologischen Fortschritts im Zuge der Digitalisierung und des notwendigen Aufbruchs in eine neue Klimapolitik, ist die Wirtschaftspolitik gefordert, das Wachstumspotenzial der deutschen Volkswirtschaft zu stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Kurzfassung
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    Measuring the gig economy: current knowledge and open issues (2018)

    Abraham, Katharine G. ; Spletzer, James R.; Haltiwanger, John C.; Sandusky, Kristin;

    Zitatform

    Abraham, Katharine G., John C. Haltiwanger, Kristin Sandusky & James R. Spletzer (2018): Measuring the gig economy. Current knowledge and open issues. (NBER working paper 24950), Cambrige, Mass., 54 S. DOI:10.3386/w24950

    Abstract

    "The rise of the 'gig economy' has attracted wide attention from both scholars and the popular media. Much of this attention has been devoted to jobs mediated through various online platforms. While non-traditional work arrangements have been a perennial subject of debate and study, the perception that new technology is producing an accelerated pace of change in the organization of work has fueled a resurgence of interest in how such changes may be affecting both workers and firms. This paper provides a typology of work arrangements and reviews how different arrangements, and especially gig activity, are captured in existing data. A challenge for understanding recent trends is that household survey and administrative data paint a different picture, with the former showing little evidence of the growth in self-employment that would be implied by a surge in gig activity and the latter providing evidence of considerable recent growth. An examination of matched individual-level survey and administrative records shows that a large and growing fraction of those with self-employment activity in administrative data have no such activity recorded in household survey data. The share of those with self-employment activity in household survey data but not administrative data is smaller and has not grown. Promising avenues for improving the measurement of self-employment activity include the addition of more probing questions to household survey questionnaires and the development of integrated data sets that combine survey, administrative and, potentially, private data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The race between machine and man: implications of technology for growth, factor shares and employment (2018)

    Acemoglu, Daron ; Restrepo, Pascual;

    Zitatform

    Acemoglu, Daron & Pascual Restrepo (2018): The race between machine and man. Implications of technology for growth, factor shares and employment. (NBER working paper 22252), Cambrige, Mass., 87 S. DOI:10.3386/w22252

    Abstract

    "We examine the concerns that new technologies will render labor redundant in a framework in which tasks previously performed by labor can be automated and new versions of existing tasks, in which labor has a comparative advantage, can be created. In a static version where capital is fixed and technology is exogenous, automation reduces employment and the labor share, and may even reduce wages, while the creation of new tasks has the opposite effects. Our full model endogenizes capital accumulation and the direction of research towards automation and the creation of new tasks. If the long-run rental rate of capital relative to the wage is sufficiently low, the long-run equilibrium involves automation of all tasks. Otherwise, there exists a stable balanced growth path in which the two types of innovations go hand-in-hand. Stability is a consequence of the fact that automation reduces the cost of producing using labor, and thus discourages further automation and encourages the creation of new tasks. In an extension with heterogeneous skills, we show that inequality increases during transitions driven both by faster automation and introduction of new tasks, and characterize the conditions under which inequality is increasing or stable in the long run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Technology and the labour market: the assessment (2018)

    Adams, Abi;

    Zitatform

    Adams, Abi (2018): Technology and the labour market: the assessment. In: Oxford review of economic policy, Jg. 34, H. 3, S. 349-361. DOI:10.1093/oxrep/gry010

    Abstract

    "This article reviews the evidence on how technology will affect labour markets in advanced democracies over the next 10 - 15 years. In addition to assessing evidence on the impact of technology on the aggregate number of jobs, we take a wider view to consider how the 'Digital Revolution' will affect the quality and composition of jobs, how and where we work, and whether labour is supplied as part of a larger firm or as a self-employed micro-entrepreneur. This assessment further aims to situate the papers covered in this issue of the Oxford Review of Policy within the broader literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung: Dienstleistungsarbeit im Visier: Was bedeutet Digitalisierung für Tätigkeiten im Bereich von Wissensarbeit und Dienstleistungen? (2018)

    Ahlers, Elke; Maschke, Manuela; Schulze Buschoff, Karin; Schildmann, Christina; Berk, Beatrice van; Schietinger, Marc;

    Zitatform

    Ahlers, Elke, Beatrice van Berk, Manuela Maschke, Marc Schietinger, Christina Schildmann & Karin Schulze Buschoff (2018): Digitalisierung: Dienstleistungsarbeit im Visier. Was bedeutet Digitalisierung für Tätigkeiten im Bereich von Wissensarbeit und Dienstleistungen? (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 312), Düsseldorf, 49 S.

    Abstract

    "Digitalisierung schreitet auch in produktionsfernen indirekten Bereichen der Industrie und in Dienstleistungsbranchen voran. Dies gilt für unternehmensbezogene Dienstleistungen ebenso wie für Handel, Banken, Versicherung und Logistik. In dem Report wird eine erste Analyse über die Phänomene und Folgen der Digitalisierung von Dienstleistungsarbeit erarbeitet: Wie verschieben sich die Grenzen zwischen Handarbeit und Kopfarbeit, zwischen Industrie und Dienstleistung (Stichwort: Smart Services)? Wie unterschiedlich wirkt sich Digitalisierung in verschiedenen Branchen aus? Wie verändert Digitalisierung die Formen der Beschäftigung im Dienstleistungssektor? Und natürlich: Was sind die Felder der Gestaltung von Arbeit, und wie können die Interessenvertretungen der Beschäftigten diesen Strukturwandel mitgestalten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The future of work: how G20 countries can leverage digital-industrial innovations into stronger high-quality jobs growth (2018)

    Annunziata, Marco; Bourgeois, Hendrik;

    Zitatform

    Annunziata, Marco & Hendrik Bourgeois (2018): The future of work: how G20 countries can leverage digital-industrial innovations into stronger high-quality jobs growth. In: Economics. The open-access, open-assessment e-journal, Jg. 12, S. 1-23. DOI:10.5018/economics-ejournal.ja.2018-42

    Abstract

    "The wave of digital-industrial innovation which begins to disrupt vast sectors of the global economy has fueled fear of a potential adverse impact on jobs and wages. This paper argues that digital-industrial innovations make human capital more important than ever and the focus needs to shift to the complementarity between new technologies and human abilities. In particular, more effort should be devoted to (i) understanding what new skills will be needed, and how existing jobs will change; (ii) upgrading education and professional training schemes; (iii) reforming labor market institutions to support a future where a larger share of workers will change jobs and employers more frequently; (iv) reforming social benefits systems and bolstering social safety nets to smooth the economic transition and cushion the impact on the worst-affected workers. This paper presents an analysis of the challenges, addresses the key areas of action, and puts forward specific proposals, including policy actions, industry initiatives, and further research projects. The authors argue that the G20 could and should champion a comprehensive approach to leverage digital-industrial innovations for faster job creation and growth, with initiatives to re-align demand and supply of skills, labor market reforms, redesigned social safety nets, measures to promote digital innovation and facilitate the adoption of skills-augmenting technologies, and strengthened private sector training programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Industrial relations and social dialogue in the age of collaborative economy (IRSDACE): national report Germany (2018)

    Askitas, Nikos; Ody, Margard; Meys, Nicolas; Eichhorst, Werner; Fahrenholtz, Benedikt;

    Zitatform

    Askitas, Nikos, Werner Eichhorst, Benedikt Fahrenholtz, Nicolas Meys & Margard Ody (2018): Industrial relations and social dialogue in the age of collaborative economy (IRSDACE). National report Germany. (IZA research report 86), Bonn, 57 S.

    Abstract

    "The following chapters provide an overview of the state of play of platform work in Germany (Chapter 2), sketch the discourse, perceptions and experiences in the platform economy across the various industrial relations actors (Chapter 3) as well as platform owners and their workers (Chapter 4). In Chapter 5, we conduct a comparative analysis of all these aspects formulating possible ways ahead. Our study closes with a number of conclusions and policy recommendations (Chapter 6)." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Is automation labor share-displacing?: Productivity growth, employment, and the labor share (2018)

    Autor, David; Salomons, Anna;

    Zitatform

    Autor, David & Anna Salomons (2018): Is automation labor share-displacing? Productivity growth, employment, and the labor share. In: Brookings Papers on Economic Activity H. Spring, S. 1-87.

    Abstract

    "Is automation a labor-displacing force? This possibility is both an age-old concern and at the heart of a new theoretical literature considering how labor immiseration may result from a wave of 'brilliant machines,' which is in part motivated by declining labor shares in many developed countries. Comprehensive evidence on this labor-displacing channel is at present limited. Using the recent model of Acemoglu and Restrepo (2018b) as an analytical frame, we first outline the various channels through which automation impacts labor┐s share of output. We then turn to empirically estimating the employment and labor share impacts of productivity growth - an omnibus measure of technological change - using data on 28 industries for 18 OECD countries since 1970. Our main findings are that although automation - whether measured by Total Factor Productivity growth or instrumented by foreign patent flows or robot adoption - has not been employment-displacing, it has reduced labor's share in value-added. We disentangle the channels through which these impacts occur, including: own-industry effects, cross-industry input-output linkages, and final demand effects accruing through the contribution of each industry's productivity growth to aggregate incomes. Our estimates indicate that the labor share-displacing effects of productivity growth, which were essentially absent in the 1970s, have become more pronounced over time, and are most substantial in the 2000s. This finding is consistent with automation having become in recent decades less labor-augmenting and more labor-displacing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Long-run patterns of labour market polarisation: evidence from German micro data (2018)

    Bachmann, Ronald ; Green, Colin ; Cim, Merve;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald, Merve Cim & Colin Green (2018): Long-run patterns of labour market polarisation. Evidence from German micro data. (Ruhr economic papers 748), Essen, 38 S.

    Abstract

    "The past four decades have witnessed dramatic changes in the structure of employment. In particular, the rapid increase in computational power has led to large-scale reductions in employment in jobs that can be described as intensive in routine tasks. These jobs have been shown to be concentrated in middle skill occupations. A large literature on labour market polarisation characterises and measures these processes at an aggregate level. However to date there is little information regarding the individual worker adjustment processes related to routine-biased technological change. Using an administrative panel data set for Germany, we follow workers over an extended period of time and provide evidence of both the short-term adjustment process and medium-run effects of routine task intensive job loss at an individual level. We initially demonstrate a marked, and steady, shift in employment away from routine, middleskill, occupations. In subsequent analysis, we demonstrate how exposure to jobs with higher routine task content is associated with a reduced likelihood of being in employment in both the short term (after one year) and medium term (five years). This employment penalty to routineness of work has increased over the past four decades. More generally, we demonstrate that routine task work is associated with reduced job stability and more likelihood of experiencing periods of unemployment. However, these negative effects of routine work appear to be concentrated in increased employment to employment, and employment to unemployment transitions rather than longer periods of unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Technik und Arbeit in der Arbeitssoziologie: Konzepte für die Analyse des Zusammenhangs von Digitalisierung und Arbeit (2018)

    Baethge-Kinsky, Volker; Tullius, Knut; Kuhlmann, Martin;

    Zitatform

    Baethge-Kinsky, Volker, Martin Kuhlmann & Knut Tullius (2018): Technik und Arbeit in der Arbeitssoziologie. Konzepte für die Analyse des Zusammenhangs von Digitalisierung und Arbeit. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 11, H. 2, S. 91-106.

    Abstract

    "Angesichts massiver Investitionen in Digitalisierungstechnologien und einem politischen Agenda-Setting, das die Alternativlosigkeit einer 'digitalen Transformation' beschwört, mehren sich auch in der Arbeitsforschung Stimmen, die der Technik eine hohe, quasi-deterministische Prägekraft auf Arbeit zuschreiben. Digitalisierung steht dabei häufig als technische Grundlage für einen erweiterten Kontroll- und Steuerungszugriff auf Arbeit, der zunehmend auch höher qualifizierte Tätigkeiten erfasst. Im Anschluss an vorliegende Konzepte der Arbeitssoziologie sowie auf Basis aktueller Forschungsergebnisse plädiert der Beitrag für die Fruchtbarkeit von drei analytischen Zugängen bei der Analyse der Zusammenhänge zwischen Digitalisierung und Arbeit. (1) Eine arbeits- und subjektorientierte Analyse von Aneignungsprozessen auf der Basis von Beobachtungs- und Interviewmethoden, (2) die Berücksichtigung stofflich-tätigkeitstypischer Eigenheiten von Branchen und Tätigkeitsfeldern sowie (3) ein Fokus auf arbeitspolitische Leitbilder, Organisationskonzepte und Aushandlungsprozesse sind zentrale Bestandteile einer nicht-deterministischen, differenzierungsfähigen Analyse des Zusammenhanges von Technik und Arbeit, die in der Lage ist typische Muster von Arbeitsfolgen der Digitalisierung sowie Gestaltungsmöglichkeiten zu identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Departing from the beaten track: trends of working in the digital transformation * Guest contribution (2018)

    Bauer, Wilhelm;

    Zitatform

    Bauer, Wilhelm (2018): Departing from the beaten track. Trends of working in the digital transformation * Guest contribution. In: IAB-Forum H. 20.11.2018, o. Sz., 2018-11-15.

    Abstract

    "Our economy and society are facing major challenges in times of digital transformation, demographic change and increasing globalisation - developments which are increasingly gaining momentum. Everything is becoming more volatile, many things are changing at an incredible pace - this holds many opportunities but also risks. This will also significantly change the way we live and work in years to come. For this reason, it is essential for all of us to deal with developments in this area. Frequently, we ourselves are the drivers of this development - whether as consumers, employees or entrepreneurs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Sicherung der Leistungsbedingungen von (Solo-)Selbständigen, Crowdworkern und anderen Plattformbeschäftigten (2018)

    Bayreuther, Frank;

    Zitatform

    Bayreuther, Frank (2018): Sicherung der Leistungsbedingungen von (Solo-)Selbständigen, Crowdworkern und anderen Plattformbeschäftigten. (HSI-Schriftenreihe / Hugo Sinzheimer Institut für Arbeitsrecht 26), Frankfurt am Main, 127 S.

    Abstract

    "Im Rahmen der aktuellen Diskussion zur sozialen Absicherung von Solo-Selbständigen hat Prof. Frank Bayreuther (Universität Passau) für das BMAS das vorliegende Gutachten verfasst.
    Der Autor setzt sich in dem Gutachten ausführlich mit den unterschiedlichen Konzepten auseinander, die auf individualrechtlicher Ebene das Schutzniveau von Solo-Selbständigen erhöhen können. Auch wenn ein Schutz dieser Personengruppe nicht einfach umzusetzen ist, stehen einer gesetzgeberischen Intervention keine grundlegenden rechtlichen Bedenken im Wege. Ein besonderes Augenmerk richtet der Autor auch auf kollektive Verfahren zur Regelung von Entgelt- und Leistungsbedingungen unter Einbeziehung von Gewerkschaften. In diesem Zusammenhang wird u.a. für eine Ausweitung von § 12a TVG plädiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Sicherung einer fairen Vergütung und eines angemessenen sozialen Schutzes von (Solo-) Selbständigen, Crowdworkern und anderen Plattformbeschäftigten (2018)

    Bayreuther, Frank;

    Zitatform

    Bayreuther, Frank (2018): Sicherung einer fairen Vergütung und eines angemessenen sozialen Schutzes von (Solo-) Selbständigen, Crowdworkern und anderen Plattformbeschäftigten. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 508), Berlin, 95 S.

    Abstract

    "Der Forschungsbericht geht der Frage nach einem angemessen Sozialschutz zu Gunsten von (Solo-) Selbständigen nach. Anlass der Studie sind die sich durch moderne Technologien und die Plattformökonomie entwickelnden neuen Tätigkeitsformen wie etwa das Crowdworking. Darüber hinaus nimmt die Begutachtung aber auch ganz klassische Erscheinungsformen prekärer Beschäftigung von Selbständigen in den Blick. Im Fokus der Betrachtung liegt dabei die Sicherung einer angemessenen Vergütung von selbständigen Leistungserbringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Beschäftigungsformen im digitalen Zeitalter (2018)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2018): Beschäftigungsformen im digitalen Zeitalter. In: HR-Performance : Businesspartner für Personalverantwortliche, Jg. 26, H. 1, S. 18-21.

    Abstract

    "Die Digitalisierung und Entstehung von neuen Produkten, die Vernetzung von Wertschöpfungsprozessen und die Automatisierung vor allem im Fertigungsbereich sind mit einem Wandel der Prozesse, Organisation und Ergebnisse der Arbeit verbunden. Oftmals wird dafür das Schlagwort 'Arbeit 4.0' verwendet, um eine Assoziation zur Vernetzung in der Produktion als vierte industrielle Revolution herzustellen.
    Offensichtlich ist die größere Flexibilität im Bereich der Beschäftigung mit stärkeren informell organisierten Arbeitsbeziehungen verbunden.
    Nach der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektion fallen bis zum Jahr 2025 mehr als 1,5 Millionen Arbeitsplätze weg und in einer ähnlichen Größenordnung entstehen neue Arbeitsplätze. Dies wird zwar nicht zum Verschwinden von auf Dauer angelegten Beschäftigungsverhältnissen führen, aber die Bedeutung der Solo-Selbständigkeit, der Freelancer, der Crowdworker und Clickworker wird stark zunehmen. Außerdem ist eine höhere Beschäftigungsdynamik zu erwarten. Damit sind neue Konzepte der Personalbedarfsplanung, des Personaleinsatzes, der Entlohnung und der Führung verbunden." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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    Die Digitalisierung bewegt die Zeitarbeitsbranche (2018)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2018): Die Digitalisierung bewegt die Zeitarbeitsbranche. In: IAB-Forum H. 08.06.2018, o. Sz., 2018-06-06.

    Abstract

    "Zum mittlerweile siebten Mal lud das IAB zum interdisziplinären 'Forum Zeitarbeit' ein. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis trafen sich in Nürnberg, um aktuelle Fragen rund um die Zeitarbeitsbranche zu diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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    Digital labour platforms and the future of work: Towards decent work in the online world (2018)

    Berg, Janine ; Furrer, Marianne; Rani, Uma ; Silberman, M. Six ; Harmon, Ellie;

    Zitatform

    Berg, Janine, Marianne Furrer, Ellie Harmon, Uma Rani & M. Six Silberman (2018): Digital labour platforms and the future of work. Towards decent work in the online world. Genf, XX, 134 S.

    Abstract

    "The emergence of online digital labour platforms has been one of the major transformations in the world of work over the past decade. This report focuses on web-based platforms, wherein tasks can be outsourced by businesses and other clients through an open call to a large, flexible workforce ('crowd'), which is geographically dispersed around the world.
    The report provides one of the first comparative studies of working conditions on five major micro-task platforms that operate globally. It is based on an ILO survey covering 3,500 workers living in 75 countries around the world and other qualitative surveys. It documents the characteristics of crowdworkers, the type of work they perform and their motivations and perceptions towards this work, and finds both commonalities and differences between workers from the global North and global South.
    The report analyses the working conditions on these micro-task platforms, which includes pay rates, work availability, work intensity, rejections and non-payment, worker communication with clients and platform operators, social protection coverage, work-life balance and workers' prospects for future career development.
    The report shows that while digital labour platforms provide a number of opportunities, there are also some drawbacks. In this context, the report reviews the different initiatives that have been put forth, including the Crowdsourcing code of conduct initiated by IG Metall and the German crowdsourcing platforms to improve working conditions. The report recommends 18 principles towards ensuring decent work on digital labour platforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Uber happy?: Work and well-being in the "gig economy". Working paper to be presented at the 68th Panel Meeting of Economic Policy in October 2018 (2018)

    Berger, Thor ; Danda, Santosh Rao; Frey, Carl Benedikt ; Levin, Guy;

    Zitatform

    Berger, Thor, Carl Benedikt Frey, Guy Levin & Santosh Rao Danda (2018): Uber happy? Work and well-being in the "gig economy". Working paper to be presented at the 68th Panel Meeting of Economic Policy in October 2018. Oxford, 54 S.

    Abstract

    "We explore the rise of the so-called 'gig economy' through the lens of Uber and its drivers in the United Kingdom. Using administrative data from Uber and a new representative survey of London drivers, we explore their backgrounds, earnings, and well-being. We find that the vast majority of Uber's drivers are male immigrants primarily drawn from the bottom half of the London income distribution. Most transitioned out of permanent part- or full-time jobs and about half of drivers' report that their incomes increased after partnering with Uber. After covering vehicle operation costs and Uber's service fee, we estimate that the median London driver earns about £11 per hour spent logged into the app. But while Uber drivers remain at the lower end of the London income distribution, they report higher levels of life satisfaction than other workers. Consistent with a trade-off between evaluative and emotional well-being observed among the self-employed, they also report higher anxiety levels. We hypothesize that the higher life satisfaction among Uber drivers partly reflects their preferences for flexibility and the autonomy that the platform offers. We provide suggestive evidence showing that drivers that emphasize flexibility as an important motivation to join Uber also report higher levels of subjective well-being. Meanwhile, a minority of drivers who report that they would prefer work as an employee report lower levels of life satisfaction and higher levels of anxiety. Overall, our findings highlight the importance of non-monetary factors in shaping the welfare of workers in the gig economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Drivers of disruption? Estimating the Uber effect (2018)

    Berger, Thor ; Chen, Chinchih ; Frey, Carl Benedikt ;

    Zitatform

    Berger, Thor, Chinchih Chen & Carl Benedikt Frey (2018): Drivers of disruption? Estimating the Uber effect. In: European Economic Review, Jg. 110, H. November, S. 197-210. DOI:10.1016/j.euroecorev.2018.05.006

    Abstract

    "A frequent belief is that the rise of so-called 'gig work' has led to the displacement of workers in a wide range of traditional jobs. This paper examines the impacts of the flagship of the gig economy - Uber - on workers employed in conventional taxi services. Our analysis exploits newly collected data on the staggered rollout of Uber across metropolitan areas in the United States and a difference-in-differences design to document that incumbent taxi drivers experienced a relative earnings decline of about 10 percent subsequent to Uber's entry into a new market, while there are no significant effects on their labor supply. Additional evidence from a battery of placebo tests, event study estimates, and specifications using Google Trends data to capture differences in treatment intensity underlines these findings. A triple-differences design that compares changes among taxi drivers relative to bus, tractor, and truck drivers that were unaffected by the arrival of Uber, provides further supporting evidence that the diffusion of Uber has reduced the earnings potential of incumbent drivers in conventional taxi services in the United States." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

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    Work on demand: Recurrence, effects and challenges: Working conditions (2018)

    Biletta, Isabella; Cerf, Catherine;

    Zitatform

    Biletta, Isabella & Catherine Cerf (2018): Work on demand: Recurrence, effects and challenges. Working conditions. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, IV, 45 S. DOI:10.2806/463459

    Abstract

    "This report examines the issues in relation to 'work on demand', a topic that has received considerable attention in the media recently, mainly due to its links with the platform economy. Work on demand is often presented as a 'win - win situation': workers get to tailor their work according to their personal responsibilities outside work, while businesses can design their workforce according to their needs. However, this type of work, characterised as a non-standard form of employment, can have negative impacts on working conditions and business models. This study presents the findings on work on demand in 11 EU Member States and Norway where the prevailing situation is quite nuanced. The overarching European debate on precarious forms of work could support countries in devising measures and policies to address work on demand and its consequences for both workers and companies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Demography, unemployment, automation, and digitalization: implications for the creation of (decent) jobs, 2010-2030 (2018)

    Bloom, David E. ; McKenna, Mathew; Prettner, Klaus ;

    Zitatform

    Bloom, David E., Mathew McKenna & Klaus Prettner (2018): Demography, unemployment, automation, and digitalization. Implications for the creation of (decent) jobs, 2010-2030. (NBER working paper 24835), Cambrige, Mass., 33 S. DOI:10.3386/w24835

    Abstract

    "Globally, an estimated 734 million jobs will be required between 2010 and 2030 to accommodate recent and ongoing demographic shifts, account for plausible changes in labour force participation rates, and achieve target unemployment rates of at or below 4 percent for adults and at or below 8 percent for youth. The facts that i) most new jobs will be required in countries where 'decent' jobs are less prevalent and ii) workers in many occupations are increasingly subject to risks of automation further compound the challenge of job creation, which is already quite sizable in historical perspective. Failure to create the jobs that are needed through 2030 would put currently operative social security systems under pressure and undermine efforts to guarantee the national social protection floors enshrined in the Sustainable Development Goals (SDGs)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Unemployment and online labor (2018)

    Borchert, Kathrin; Hirth, Matthias ; Viete, Steffen; Slivkó, Olga; Kummer, Michael ; Laitenberger, Ulrich ;

    Zitatform

    Borchert, Kathrin, Matthias Hirth, Michael Kummer, Ulrich Laitenberger, Olga Slivkó & Steffen Viete (2018): Unemployment and online labor. (ZEW discussion paper 2018-023), Mannheim, 44 S.

    Abstract

    "Online labor markets experienced a rapid growth in recent years. They allow for long-distance transactions and offer workers access to a potentially 'global' pool of labor demand. As such, they bear the potential to act as a substitute for shrinking local income opportunities. Using detailed U.S. data from a large online labor platform for microtasks, we study how local unemployment affects participation and work intensity online. We find that, at the extensive margin, an increase in commuting zone level unemployment is associated with more individuals joining the platform and becoming active in fulfilling tasks. At the intensive margin, our results show that with higher unemployment rates, online labor supply becomes more elastic. These results are driven by a decrease of the reservation wage during standard working hours. Finally, the effects are transient and do not translate to a permanent increase in platform participation by incumbent users. Our findings highlight that many workers consider online labor markets as a substitute to offline work for generating income, especially in periods of low local labor demand. However, the evidence also suggests that, despite their potential to attract workers, online markets for microtasks are currently not viable as a long run alternative for most workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeitsbelastungen bei Online-Arbeit: Zur sozial-räumlichen Dimension von Crowdwork (2018)

    Bormann, Sarah; Pongratz, Hans;

    Zitatform

    Bormann, Sarah & Hans Pongratz (2018): Arbeitsbelastungen bei Online-Arbeit. Zur sozial-räumlichen Dimension von Crowdwork. In: L. Schröder & H.- J. Urban (Hrsg.) (2018): Gute Arbeit : Ökologie der Arbeit - Impulse für einen nachhaltigen Umbau, S. 300-312.

    Abstract

    Mit Online-Arbeit bzw. Crowdwork hat sich eine neue Form von vollständig digital abgewickelten Arbeitsleistungen in selbstständiger Arbeit entwickelt. Auf Plattformen bieten Unternehmen den gesamten Prozess der Vergabe, Kontrolle und Abwicklung von Arbeitsleistungen als Dienstleistung an, wodurch diese als Auftraggeber von einer durch cloudbasierte Technologie schnelleren und flexibleren Auftragsabwicklung profitieren. In der Diskussion über plattformbasierte Arbeit spielt die spezifische Arbeitsbelastung durch Online-Arbeit bislang keine zentrale Rolle. Der Beitrag befasst sich deshalb mit der Frage, ob und wie sich die Belastungen im Fall des Crowdwork von denen anderer Formen selbstständiger Arbeit unterscheiden: Gibt es Belastungsmomente, die charakteristisch für Online-Arbeit sind? Und inwiefern hängen sie mit den besonderen sozial-räumlichen Anforderungen des Arbeitens im virtuellen Raum zusammen? Der Artikel konzentriert sich auf die bezahlte Erwerbsarbeit, die in digitaler Form vollständig über eine Online-Plattform abgewickelt wird. Während in Deutschland überwiegend von Crowdwork gesprochen wird, verwendet der Beitrag den aus der internationalen Forschung stammenden Begriff der Online-Arbeit. Die aus der Marktabhängigkeit selbstständigen Arbeitens generell auftretenden Belastungsfaktoren Ungewissheit, Einkommen und Arbeitszeit nehmen bei der Online-Arbeit spezifische Ausprägungen an: verschärfter Wettbewerb und unbezahlte Arbeiten mindern die Erträge - trotz langer Arbeitszeiten. Hinzu kommen Belastungsmomente, die mit der besonderen Ökologie des Arbeitens im virtuellen Raum zusammenhängen. (IAB)

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    Coworking-spaces: how a phenomenon of the sharing economy builds a novel trend for the workplace and for entrepreneurship (2018)

    Bouncken, Ricarda B. ; Reuschl, Andreas J.;

    Zitatform

    Bouncken, Ricarda B. & Andreas J. Reuschl (2018): Coworking-spaces: how a phenomenon of the sharing economy builds a novel trend for the workplace and for entrepreneurship. In: Review of Managerial Science, Jg. 12, H. 1, S. 317-334. DOI:10.1007/s11846-016-0215-y

    Abstract

    "The sharing economy brings a new phenomenon - coworking-spaces. One aspect of coworking-spaces is the sharing of office space; another is the sharing of social spaces beside the office. Both give rise to social interactions and thus knowledge and idea exchanges which might provide more than a mere sharing of working-spaces but of entrepreneurship or of incubation. Coworking-spaces stimulate the finding of mates for teams, projects, and entrepreneurship. This paper introduces coworking-spaces into management research. We deliver an understanding of coworking-spaces and then identify key factors which lead to our conceptual model. Our model assumes that performance, especially entrepreneurial performance improves by the learning processes among coworking-users that take upon the individual efficacy, trust and community among coworking-users. All the concepts have a positive relation. Yet, opportunism, often as knowledge leakage, will directly and indirectly spoil learning processes and entrepreneurial performance as it reduces their antecedents trust and community building." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Ubiquitous working: Does where you work affect how you work? Environmental effects on knowledge work performance (2018)

    Burmeister, Carolin Patricia;

    Zitatform

    Burmeister, Carolin Patricia (2018): Ubiquitous working: Does where you work affect how you work? Environmental effects on knowledge work performance. Tübingen, 150 S. DOI:10.15496/publikation-24418

    Abstract

    "Der Begriff Ubiquitous Working beschreibt das Phänomen, dass Arbeit aufgrund moderner technischer Entwicklungen allgegenwärtig geworden ist. Dank mobiler Endgeräte ist es möglich, neben dem eigentlichen Büro auch an Orten zu arbeiten, die eher mit Freizeit als mit Arbeit in Verbindung gebracht werden (z.B. das heimische Wohnzimmer oder eine Gartenbank im Park). Dies gilt vor allem für Wissensarbeitende, die neben ihrem Verstand nur wenige materielle Ressourcen benötigen und damit unabhängig von einem spezifischen Ort sind. Wissensarbeitenden reicht beispielsweise ein Laptop mit Internetverbindung, eine Möglichkeit zur Kommunikation mit Kollegen und Kunden oder der Zugriff auf Informationen und Dateien aus, um typischen Arbeitsaufgaben nachzugehen. Forschung hat gezeigt, dass die Informationsverarbeitung und das Arbeitsverhalten von externen Einflüssen und der Umwelt beeinflusst werden. Daher ist es naheliegend anzunehmen, dass Wissensarbeitende nicht dieselbe Arbeitsleistung zeigen während sie in einer typischen Arbeitsumgebung sind im Vergleich zu einer typischen Freizeitumgebung. Mithilfe von Laborexperimenten und Feldstudien wurde im Rahmen dieser Dissertation untersucht, ob sich kognitive Leistung, wie Aufmerksamkeit und Konzentration, und Entscheidungsverhalten unterscheiden, wenn Versuchspersonen zuvor entweder eine virtuelle Arbeits- (z.B. ein Büro) oder Freizeitumgebung (z.B. einen Garten) erkundet haben oder sich in einer typischen Arbeits- oder Freizeitumgebung aufhalten. Ergebnisse aus acht Studien deuten darauf hin, dass Umgebungen, die mit Arbeit assoziiert werden zu einer höheren kognitiven Leistung und riskanteren Entscheidungen führen. Es kann angenommen werden, dass weitere Faktoren der Aufgabe (z.B. Zeitdruck oder Passung zwischen Umgebung und Aufgabe) und auch der Person (z.B. Persönlichkeitseigenschaften oder Stimmung) diese Beziehung beeinflussen. Arbeitgeber sollten sich dieser Effekte bewusst sein, wenn sie mobil arbeitenden Angestellten wichtige Entscheidungen oder Aufgaben, die hohe Konzentration erfordern, übertragen. Trotz der Kombination verschiedener, innovativer Forschungsansätze müssen methodische Einschränkungen diskutiert werden und weitere Forschung ist nötig bevor abschließend geklärt werden kann, wie sich mobile und ortsunabhängige Arbeitsformen wie Ubiquitous Working auf die Arbeitsleistung auswirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Sharing Economy im Wirtschaftsraum Deutschland: Analyse des Stellenwerts im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen im Einzelsegment "Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte". Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit DICE Consult (2018)

    Busch, Christoph ; Demary, Vera; Rusche, Christian; Loebert, Ina; Haucap, Justus ; Engels, Barbara; Kehder, Christiane;

    Zitatform

    Busch, Christoph, Vera Demary, Barbara Engels, Justus Haucap, Christiane Kehder, Ina Loebert & Christian Rusche (2018): Sharing Economy im Wirtschaftsraum Deutschland. Analyse des Stellenwerts im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen im Einzelsegment "Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte". Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit DICE Consult. Berlin, 155 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht die Relevanz der Sharing Economy in Deutschland für die drei Sektoren Mobilität, Alltagsgegenstände und Unterkunft. Ziel ist auch, insbesondere für den Unterkunftssektor mögliche Problemlagen der Sharing Economy zu ermitteln und darauf basierend Handlungsoptionen aufzuzeigen.
    Zur Sharing Economy gehören Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf der webbasierten Vermittlung von temporären Nutzungsrechten zur häufig sequenziellen Nutzung von Gütern, zum Teil kombiniert mit Dienstleistungen, an wechselnde Endkonsumenten basiert. Dazu gehören Geschäftsmodelle, in denen das Unternehmen selbst die Güter bereitstellt (z.B. kommerzielles Carsharing wie 'DriveNow' - kurzfristige Vermietung von Fahrzeugen), sowie solche, bei denen fremde Güter vermittelt werden (z.B. private Unterkunftsvermittlung über 'Airbnb' - gelegentliche Vermietung des eigenen Wohnraums).
    Ausgehend davon sind die drei betrachteten Sektoren der Sharing Economy wie folgt definiert:
    Mobilität: Beweglichkeit von Personen im geografischen Raum mithilfe eines Sharing-Fahrzeugs (z. B. Roller oder Auto). Dazu gehören P2P-Geschäftsmodelle (Peer-to-peer, also eine Transaktion zwischen Individuen) und B2C-Geschäftsmodelle (Business-to-consumer, also eine Transaktion zwischen Unternehmen und Endkonsument).
    Unterkunft: Wohnraum oder Ähnliches, in dem eine oder mehrere Personen temporär übernachten und in dem üblicherweise Privatpersonen leben. Dabei werden ausschließlich P2P-Geschäftsmodelle betrachtet (das so genannte Homesharing).
    Alltagsgegenstände: Konsumgüter, die im privaten Umfeld zur generellen Nutzung vorhanden sind, aber nicht verbraucht werden. Dazu gehören sowohl P2P- wie auch B2C-Geschäftsmodelle, bei denen kein Eigentumsübergang stattfindet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Verbraucherschutz in der Plattformökonomie (2018)

    Busch, Christoph ;

    Zitatform

    Busch, Christoph (2018): Verbraucherschutz in der Plattformökonomie. (WISO Diskurs 2018,15), Bonn, 16 S.

    Abstract

    "Der rasante Aufstieg der Plattformökonomie bietet aus Verbrauchersicht sowohl Chancen als auch Risiken. Insbesondere im Bereich der Sharing Economy sind neue Angebote für Verbraucher_innen entstanden. Vergleichsplattformen tragen zu mehr Produkt- und Preistransparenz bei. Auch als Anbieter (Prosumer) können Verbraucher_innen von den neuen Möglichkeiten der Plattformökonomie profitieren und sich neue Einkommensquellen erschließen. Den genannten Vorteilen steht jedoch eine Reihe neuer Risiken gegenüber. Einige dieser Risiken werden in dem von der Europäischen Kommission im April 2018 vorgelegten Vorschlag für eine Anpassung des Verbraucherrechts im Rahmen des 'New Deal for Consumers' adressiert. Vor diesem Hintergrund beleuchtet die vorliegende Kurzstudie exemplarisch fünf Problemfelder." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Von Lean Production zur Industrie 4.0: mehr Autonomie für die Beschäftigten? (2018)

    Butollo, Florian ; Krzywdzinski, Martin ; Jürgens, Ulrich;

    Zitatform

    Butollo, Florian, Ulrich Jürgens & Martin Krzywdzinski (2018): Von Lean Production zur Industrie 4.0. Mehr Autonomie für die Beschäftigten? In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 11, H. 2, S. 75-90.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht das Verhältnis von Lean Production und Industrie 4.0 in Bezug auf die Frage der Autonomie im Arbeitsprozess. Im Unterschied zu der häufig in der Diskussion über Industrie 4.0 vorgebrachten Behauptung, dass sich die Dispositionsspielräume der Beschäftigten vergrößern würden, sehen wir in den bisherigen Umsetzungskonzeptionen eine Tendenz zur stärkeren Standardisierung und Fremdsteuerung von Arbeit. Dies steht durchaus in Kontinuität zu Konzepten der Lean Production, wohingegen die in den letzteren enthaltenen beteiligungsorientierten Elemente einer stärkeren Einbindung des Shopfloors in Entscheidungs- und Verbesserungsprozesse in Indus-trie-4.0-Ansätzen geringe Aufmerksamkeit erhalten. Dieses Argument wird anhand der Analyse von Praxisbeispielen aus drei relevanten Feldern (digitale Assistenzsysteme, datenbasiertes Prozessmanagement, modulare Montage) entwickelt. In den Schlussfolgerungen wird darüber hinaus auf die Frage eingegangen, inwieweit das Konzept der Autonomie angesichts der bereits heute erreichten Interdependenz in Produktionsprozessen als Kriterium für die Bewertung von Industrie-4.0-Konzepten geeignet ist bzw. weiterentwickelt werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Job polarization: an historical perspective (2018)

    Buyst, Erik ; Salomons, Anna; Goos, Maarten ;

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    Buyst, Erik, Maarten Goos & Anna Salomons (2018): Job polarization: an historical perspective. In: Oxford review of economic policy, Jg. 34, H. 3, S. 461-474. DOI:10.1093/oxrep/gry003

    Abstract

    "This paper uses historical labour market data for Belgium for the period 1846-2011 to illustrate how the employment impacts of the ongoing Digital Revolution after 1980 compare to those of the Second Industrial Revolution before 1980. Our analyses show that the period 1846 - 1947 was characterized by economy-wide skill-upgrading due to an increase in the demand for skilled relative to unskilled workers because of skill-biased technological change (SBTC). The period 1947-81 is characterized by particularly high labour market turbulence, in part due to a gradual switch from economy-wide skill-upgrading to job polarization. Consequently, the impact of the ongoing Digital Revolution on labour markets after 1980 is not uniquely characterized by exceptionally high labour market turbulence but by the nature of changes in the composition of jobs, namely a process of job polarization. To explain job polarization, the paper discusses the hypothesis of Routine-Biased Technological Change (RBTC) that has recently emerged in the academic literature." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Wettbewerbs- und regulierungspolitische Herausforderungen der Digitalisierung: auf dem Weg zu einer "Sozialen Marktwirtschaft 4.0" (2018)

    Böheim, Michael; Kügler, Agnes; Hölzl, Werner ;

    Zitatform

    Böheim, Michael, Werner Hölzl & Agnes Kügler (2018): Wettbewerbs- und regulierungspolitische Herausforderungen der Digitalisierung. Auf dem Weg zu einer "Sozialen Marktwirtschaft 4.0". In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 12, S. 871-880.

    Abstract

    "Die Digitalisierung verändert und schafft neue Märkte. Im Vergleich zu traditionellen Märkten zeichnen sich digitale Märkte durch einen höheren Grad an Transparenz und Produktdifferenzierung aus. Durch eine Reduktion von Transaktions- und Suchkosten und über höhere Transparenz und eine stärkere Marktselektion werden Oligopolisierung und Monopolisierungstendenzen begünstigt. Insbesondere in Plattformmärkten konnten sich aufgrund von Skalen- und Netzwerkeffekten marktbeherrschende Unternehmen etablieren. Die nachhaltige Absicherung der sozialen Marktwirtschaft bei gleichzeitiger Nutzung der Chancen der Digitalisierung bedarf einer kritischen Auseinandersetzung mit den Triebkräften des digitalen Kapitalismus. Der Schlüssel dafür liegt in einer Rückbesinnung auf den 'Markenkern' der sozialen Marktwirtschaft und damit einhergehend auf die Entwicklung einer entsprechend den digitalen Herausforderungen rekalibrierten Wettbewerbs- und Regulierungspolitik. Ziel muss es sein, die Bestreitbarkeit der digitalen Märkte zu gewährleisten und damit einen funktionsfähigen marktwirtschaftlichen Wettbewerb nachhaltig abzusichern." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)

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    Hybride Erwerbsformen: Digitalisierung, Diversität und sozialpolitische Gestaltungsoptionen (2018)

    Bührmann, Andrea D. ; Welskop-Deffaa, Eva M.; Fachinger, Uwe;

    Zitatform

    Bührmann, Andrea D., Uwe Fachinger & Eva M. Welskop-Deffaa (Hrsg.) (2018): Hybride Erwerbsformen. Digitalisierung, Diversität und sozialpolitische Gestaltungsoptionen. Wiesbaden: Springer VS, 346 S. DOI:10.1007/978-3-658-18982-2

    Abstract

    "Der Band nimmt Erwerbsformen und -verläufe in den Blick, die zwischen abhängiger und selbstständiger Beschäftigung changieren. Sie haben - u. a. getrieben durch die digitale Transformation der Arbeitswelt - einen großen Variantenreichtum ausgebildet. Ihnen gegenüber stoßen wissenschaftliche Kategorien und politische Gestaltungskonzepte an ihre Grenzen, da sie entweder auf Selbstständigkeit und Unternehmertum oder auf Abhängigkeit und Beschäftigtenstatus ausgelegt sind. Mit dem Band werden neue Möglichkeiten der Erfassung, Beschreibung und der politischen Gestaltung von hybriden Erwerbskonstellationen ausgelotet." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
    Rosemarie Kay, Stefan Schneck, Olga Suprinovic: Erwerbshybridisierung - Verbreitung und Entwicklung in Deutschland (15-50 );
    Hans J. Pongratz, Andrea D. Bührmann: Diskontinuität und Diversität beruflicher Selbstständigkeit (51-75 );
    Uwe Fachinger: Erwerbshybridisierung: Sozialpolitische (Folge-) Probleme (77-106 );
    Eva M. Welskop-Deffaa: Erwerbsverläufe digitaler Nomaden (107-129);
    Veronika Mirschel: Interessenvertretung von (zeitweise) Selbstständigen in der Medienbranche (131-153);
    Lena Schürmann, Claudia Gather: Pflegearbeit im Wandel (157-187);
    Caroline Ruiner, Birgit Apitzsch, Maximiliane Wilkesmann: Hoch qualifizierte Solo-Selbstständige in IT und Medizin (189-211);
    Alexandra Manske: Selbstständige Arbeit als Grenzgang (213-237);
    Ayad Al-Ani, Stefan Stumpp: Übergangsphänomen Crowdworking: Die Dinge, die da kommen werden (239-264);
    Andreas Bücker: Zugriff auf Arbeitskraft in der vernetzten Arbeitswelt (267-291);
    Rainer Schlegel: Hybridisierung der Erwerbsformen - Arbeits- und sozialrechtliche Antworten (293-306);
    Reinhold Thiede: Erwerbs- und Einkommenshybridisierung (307-321);
    Karin Schulze Buschoff: Erwerbshybridisierung in Europa - sozialpolitische Herausforderungen (323-344).

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    Flexible work organization and employer provided training: evidence from German linked employer-employee data (2018)

    Campaner, Annika; Jirjahn, Uwe ; Heywood, John S. ;

    Zitatform

    Campaner, Annika, John S. Heywood & Uwe Jirjahn (2018): Flexible work organization and employer provided training. Evidence from German linked employer-employee data. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 233), Maastricht, 46 S.

    Abstract

    "We examine the hypothesis that flexible work organization involves greater skill requirements and, hence, an increased likelihood of receiving employer provided training. Using unique linked employer-employee data from Germany, we confirm that employees are more likely to receive training when their jobs are characterized by greater decision-making autonomy and task variety, two essential elements of flexibility. Critically, the training associated with workplace flexibility does not simply reflect technology. Skill-biased organizational change plays its own role. Moreover, we show that the training associated with workplace flexibility is disproportionately oriented toward employees with a greater formal education. Our results also provide modest evidence of an age bias of workplace flexibility. However, the link between workplace flexibility and training does not appear to differ by gender." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Robots worldwide: The impact of automation on employment and trade (2018)

    Carbonero, Francesco ; Weber, Enzo ; Ernst, Ekkehard ;

    Zitatform

    Carbonero, Francesco, Ekkehard Ernst & Enzo Weber (2018): Robots worldwide: The impact of automation on employment and trade. (ILO Research Department working paper 36), Genf, 14 S.

    Abstract

    "The impact of robots on employment and trade is a highly discussed topic in the academic and public debates. Particularly, there are concerns that automation may threat jobs in emerging countries given the erosion of the labour cost advantage. We provide evidence on the effects of robots on worldwide employment, including emerging economies. To instrument the use of robots, we introduce an index of technical progress, defined as the ability of robots to carry out different tasks. Robots turn out to have a statistically significant negative impact on worldwide employment. While it is small in developed countries, for emerging economies it amounts to -14% between 2005 and 2014. Furthermore, we assess cross-country effects, finding that robots in developed countries decrease off-shoring just as employment in emerging economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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    Access to social security for digital platform workers in Germany and in Russia: A comparative study (2018)

    Chesalina, Olga;

    Zitatform

    Chesalina, Olga (2018): Access to social security for digital platform workers in Germany and in Russia. A comparative study. In: Spanish Labour Law and Employment Relations Journal, Jg. 7, H. 1-2, S. 17-28. DOI:10.20318/sllerj.2018.4433

    Abstract

    "A common feature of platform work in Germany and Russia is that in both countries the new forms of employment can usually only be classified as self-employed work in the form of 'solo self-employment', despite the fact that platforms use direct and indirect control mechanisms indicating a personal or at least an economic dependency of the digital workers on the platforms. The difference is that, in Germany, as the main rule, self-employed persons are not obligatorily insured in the state pesion insurance scheme, whereas in Russia, unlike Germany, the state pension insurance scheme is mandatory for all self-employed persons.
    Considering the different legal frameworks in Germany and in Russia, the article analyses various reform proposals aiming at tackling the above-mentioned challenges for the social security systems, and looks for adequate responses to ensure access to social security for digital platform workers. In particular, the following questions are investigated: Is it sufficient to subsume digital work under the existing employment categories? Could it be an appropriate solution for the access of digital workers to social security to introduce a new employment category only in social law?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The gender earnings gap in the gig economy: evidence from over a million rideshare drivers (2018)

    Cook, Cody; Oyer, Paul; Diamond, Rebecca; List, John A. ; Hall, Jonathan ;

    Zitatform

    Cook, Cody, Rebecca Diamond, Jonathan Hall, John A. List & Paul Oyer (2018): The gender earnings gap in the gig economy. Evidence from over a million rideshare drivers. (NBER working paper 24732), Cambrige, Mass., 52 S. DOI:10.3386/w24732

    Abstract

    "The growth of the 'gig' economy generates worker flexibility that, some have speculated, will favor women. We explore this by examining labor supply choices and earnings among more than a million rideshare drivers on Uber in the U.S. We document a roughly 7% gender earnings gap amongst drivers. We completely explain this gap and show that it can be entirely attributed to three factors: experience on the platform (learning-by-doing), preferences over where to work (driven largely by where drivers live and, to a lesser extent, safety), and preferences for driving speed. We do not find that men and women are differentially affected by a taste for specific hours, a return to within-week work intensity, or customer discrimination. Our results suggest that there is no reason to expect the 'gig' economy to close gender differences. Even in the absence of discrimination and in flexible labor markets, women's relatively high opportunity cost of non-paid-work time and gender-based differences in preferences and constraints can sustain a gender pay gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The productivity slowdown: is it the 'new normal'? (2018)

    Crafts, Nicholas ;

    Zitatform

    Crafts, Nicholas (2018): The productivity slowdown. Is it the 'new normal'? In: Oxford review of economic policy, Jg. 34, H. 3, S. 443-460. DOI:10.1093/oxrep/gry001

    Abstract

    "This paper considers the paradoxical co-existence of a productivity slowdown and exciting new technologies. Several potential explanations are reviewed. It is argued that while some are unpersuasive it is too soon to know which carry the most weight. However, the slowdown does not appear to be an artefact of the data. A key, hotly disputed, issue is the future economic impact of today's technological progress. As with previous general purpose technologies, it is likely that there will be powerful effects but only with a lag. This has the implication that while the slowdown is real it is not necessarily permanent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitaler Wandel in Call- und Service-Centern: aktuelle Trends und ihre Folgen für Arbeitsorganisation und Beschäftigte (2018)

    Daum, Mario ;

    Zitatform

    Daum, Mario (2018): Digitaler Wandel in Call- und Service-Centern. Aktuelle Trends und ihre Folgen für Arbeitsorganisation und Beschäftigte. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 102), Düsseldorf, 63 S.

    Abstract

    "Call- und Service-Center gelten als bereits weitgehend digitalisiertes Arbeitsfeld. Dennoch halten neue digitale Technologien und Anwendungen auf verschiedenen Ebenen Einzug in das Arbeitsfeld. Die Studie arbeitet (mögliche) Folgen für Arbeit, Arbeitsorganisation und -bedingungen sowie Personaleinsatzplanung und Beschäftigung heraus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digital age: Employment and working conditions of selected types of platform work: National context analysis Germany (2018)

    De Groen, Willem Pieter; Kilhoffer, Zachary ; Lenaerts, Karolien ;

    Zitatform

    De Groen, Willem Pieter, Zachary Kilhoffer & Karolien Lenaerts (2018): Digital age: Employment and working conditions of selected types of platform work. National context analysis Germany. (Eurofound working paper), Dublin, 23 S.

    Abstract

    "This working paper is the country contribution for Germany for Eurofound's research project 'Digital age: Employment and working conditions of selected types of platform work'. It explores the context of platform work in Germany in terms of the applicable regulatory frameworks as well as the organisation and representation of platform workers in the country. The analysis is based on desk research and 6 semi-structured interviews with experts from academia (1), policymakers at national and local level (2) and representatives of employee and employer organisations (3) between December 2017 and January 2018." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Arbeitswelten: Von digitalen Tagelöhnern bis zur Generation Praktikum (2018)

    Dietl, Stefan;

    Zitatform

    Dietl, Stefan (2018): Prekäre Arbeitswelten. Von digitalen Tagelöhnern bis zur Generation Praktikum. Münster: Unrast, 72 S.

    Abstract

    "Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs, befristete Arbeitsverhältnisse - fast 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten inzwischen in derlei prekären Arbeitsverhältnissen. Für die Betroffenen bedeutet die Prekarität häufig niedrige Löhne, geringe soziale Absicherung und ständige Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
    In kurzen und übersichtlichen Kapiteln gibt Stefan Dietl einen Einblick in die aktuelle Arbeitswelt. Im Fokus stehen dabei neue Formen der Prekarität wie die Arbeit auf Abruf, prekäre Beschäftigungsformen im digitalen Zeitalter, Leih- und Zeitarbeit sowie die Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse auf immer mehr/weitere Arbeitsbereiche. Nicht zuletzt richtet Dietl seinen Blick aber auch auf den Widerstand gegen Niedriglöhne und die wachsende soziale Unsicherheit." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Online platforms and how to regulate them: An EU overview (2018)

    Dittrich, Paul-Jasper;

    Zitatform

    Dittrich, Paul-Jasper (2018): Online platforms and how to regulate them. An EU overview. (Jacques Delors Institut. Policy paper 227), Berlin, 15 S.

    Abstract

    "The rapid rise of online platforms has characterized the digital transformation of the last decade. Their meteoric growth has caused concerns about market dominance and the widening information and power asymmetry between platforms and citizens, businesses and regulators alike. How should the EU react to these challenges? In this paper, Paul-Jasper Dittrich provides an overview of existing regulation of online platforms in the Single Market, examines current regulatory challenges for the EU and proposes policy recommendations for the future European debate on platform Regulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Monopsony in online labor markets (2018)

    Dube, Arindrajit; Suri, Siddharth ; Naidu, Suresh ; Jacobs, Jeff ;

    Zitatform

    Dube, Arindrajit, Jeff Jacobs, Suresh Naidu & Siddharth Suri (2018): Monopsony in online labor markets. (NBER working paper 24416), Cambrige, Mass., 30 S. DOI:10.3386/w24416

    Abstract

    "On-demand labor platforms make up a large part of the 'gig economy.' We quantify the extent of monopsony power in one of the largest on-demand labor platforms, Amazon Mechanical Turk (MTurk), by measuring the elasticity of labor supply facing the requester (employer) using both observational and experimental variation in wages. We isolate plausibly exogenous variation in rewards using a double-machine-learning estimator applied to a large dataset of scraped MTurk tasks. We also re-analyze data from 5 MTurk experiments that randomized payments to obtain corresponding experimental estimates. Both approaches yield uniformly low labor supply elasticities, around 0.1, with little heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The German employment model, the trade unions and "Working 4.0" (2018)

    Eichhorst, Werner; Schroeder, Wolfgang;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Wolfgang Schroeder (2018): The German employment model, the trade unions and "Working 4.0". Bratislava, [20] S.

    Abstract

    "The digitization is one of the central megatrends of our time. It is undisputed that this trend will have many effects on almost all sectors of the economy and society, but it remains controversial, what impact exactly. However, the claim of a progressive political approach can only be to not passively accept this trend, but to actively shape it. In contrast to Germany, where the discussion is already comparably advanced, the debate in the countries of Central and Southeastern Europe is still in its infancy. One of the reasons why Germany is already so much further ahead was the dialogue process 'Work 4.0' initiated by the Federal Ministry of Labor in 2015, in which the trade unions played a central role. In order to enable the trade unions in the region OME and SOE to develop a position of their own, an analysis and evaluation of the German dialogue process was therefore prepared by two intimate connoisseurs of the entire process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Crowdworking in Deutschland 2018: Ergebnisse einer ZEW-Unternehmensbefragung: Expertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2018)

    Erdsiek, Daniel ; Viete, Steffen; Ohnemus, Jörg;

    Zitatform

    Erdsiek, Daniel, Jörg Ohnemus & Steffen Viete (2018): Crowdworking in Deutschland 2018: Ergebnisse einer ZEW-Unternehmensbefragung. Expertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Mannheim, 15 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie bildet die ökonomische Relevanz des Phänomens Crowdworking in ausgewählten Branchen in Deutschland von der Unternehmensseite her ab. In diesem Zusammenhang hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim bereits in den Jahren 2014 und 2016 erste repräsentative Unternehmensbefragungen im Wirtschaftszweig Informationswirtschaft (IKT-Branche, Mediendienstleister, wissensintensive Dienstleister) zur gewerblichen Nutzung von Crowdworking durchgeführt (vgl. Ohnemus et al., 2016). Bei der letztmaligen Befragung im Jahr 2016 wurde die Umfrage darüber hinaus auf Branchen des verarbeitenden Gewerbes erweitert. Durch die erneute Befragung im dritten Quartal 2018 bietet die vorliegende Studie somit neue Erkenntnisse über die Dynamik der gewerblichen Nutzung von Crowdworking in Deutschland über einen Zeitraum von zwei bzw. fünf Jahren. Darüber hinaus zieht die Studie einen Vergleich der Nutzung von Crowdworking mit der Beschäftigung freier Mitarbeiter auf Basis von Dienst- oder Werkverträgen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A method to link advances in artificial intelligence to occupational abilities (2018)

    Felten, Edward W.; Seamans, Robert ; Raj, Manav ;

    Zitatform

    Felten, Edward W., Manav Raj & Robert Seamans (2018): A method to link advances in artificial intelligence to occupational abilities. In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 54-57. DOI:10.1257/pandp.20181021

    Abstract

    "Prior episodes of automation have led to economic growth and also to many changes in the workplace. We expect the same from artificial intelligence (AI). The link between AI and labor is complex, however. To assist researchers and policymakers, we provide a method that links advances in AI to occupational abilities, and then aggregates from these abilities to the occupation level. We demonstrate the method by estimating which occupational descriptions have changed the most due to advances in AI between 2010 and 2015, and check our estimates using the Bureau of Labor Statistics scheduled update to occupational descriptions in 2016." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Scharfer Blick für gute Leistung: variable Vergütung - wird mit Industrie 4.0 und Agilität alles anders? (2018)

    Fischer, Steffen; Weißenrieder, Jürgen;

    Zitatform

    Fischer, Steffen & Jürgen Weißenrieder (2018): Scharfer Blick für gute Leistung. Variable Vergütung - wird mit Industrie 4.0 und Agilität alles anders? In: Personalführung, Jg. 51, H. 7/8, S. 60-63.

    Abstract

    "In der Fachpresse, auf Symposien und Fachtagungen wird die spannende Diskussion geführt, ob durch die aktuellen und erwarteten Veränderungen in der Arbeitswelt durch die Entwicklung in Richtung Industrie 4.0, andere Erwartungshaltungen der Generationen X/Y und folgende, autonome, agile und flexibel organisierte Projektteams, engere internationale Zusammenarbeit, den gesellschaftlichen Trend zu stärkerer Individualisierung und dem gleichzeitigen rechtspolitischen Trend zu stärkerer Transparenz nicht ganz andere Vergütungslösungen als die bisher praktizierten gefragt sein werden. Die Diskussion ist berechtigt." (Autorenreferat, © Bertelsmann Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Myths and facts about inequality (2018)

    Fratzscher, Marcel ;

    Zitatform

    Fratzscher, Marcel (2018): Myths and facts about inequality. In: Intereconomics, Jg. 53, H. 3, S. 158-163. DOI:10.1007/s10272-018-0740-9

    Abstract

    "Germany's social market economy has aimed at spreading wealth and providing a broad social safety net for all groups of society for the last seven decades. Yet a defining feature of Germany's new economy has been the sharp increase in inequality. Marcel Fratzscher examines the failures of the old economic paradigm and explores new ways to address inequality, in particular in the face of rapid technological change and globalisation." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Spiel (2018)

    Friedrich, Alexander ; Nordmann, Alfred ; Gehring, Petra; Kaminski, Andreas; Hubig, Christoph;

    Zitatform

    Friedrich, Alexander (2018): Arbeit und Spiel. (Jahrbuch Technikphilosophie 2018), Baden-Baden: Nomos, 376 S. DOI:10.5771/9783845285429

    Abstract

    "Spiel und Arbeit gelten oft als Gegensätze: Das Spiel als freie Betätigung menschlicher Vermögen, die Arbeit als deren Subordination unter einen äußeren Zweck. Die Festlegung des Spiels auf konsequenzlose Wiederholbarkeit hat ihm den Ruf des Unernsten eingetragen, während das Abzwecken der Arbeit auf die Nützlichkeit ihres Resultats im Bund mit der Sorge ums Dasein steht.
    Auf einen zweiten Blick scheint dieser Gegensatz jedoch, gerade in den hochentwickeltsten Ausprägungen beider Tätigkeitsformen, zu verschwinden. So kann eine hochgradige Rationalisierung von Spielpraktiken in Arbeit umschlagen, wie etwa im Leistungssport, oder ein komplexer Arbeitsvorgang selbstzweckhafte Momente und Eigendynamiken gewinnen, die ihm Spielcharakter verleihen.
    Auch andere technologische Entwicklungen geben Anlass dazu, das Verhältnis von Spiel und Arbeit noch einmal grundsätzlich zu bedenken, etwa im Hinblick auf: adaptive Systeme in der Robotik, serious games, Kreativitätstechniken in Unternehmenskulturen, wissenschaftliche Experimentalanordnungen, Online-Rollenspiele oder die Kommodifizierung nicht-zweckrationaler Lebensvollzüge, die traditionell vom Begriff produktiver Arbeit ausgeschlossen waren - einschließlich der Spielräume, die durch neue Umwelt- und Biotechniken erschlossen werden. Die Beschaffenheit der jeweils zum Einsatz kommenden Mittel und Verfahren sowie die Setzung, Variation oder Preisgabe von Zwecken können den Charakter von Spiel und Arbeit sowie ihr Verhältnis zueinander bestimmen oder verändern." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Partizipation von CrowdworkerInnen auf Crowdsourcingplattformen: Bestandsaufnahme und Ausblick (2018)

    Gegenhuber, Thomas; Scheba, Claudia; Ellmer, Markus;

    Zitatform

    Gegenhuber, Thomas, Markus Ellmer & Claudia Scheba (2018): Partizipation von CrowdworkerInnen auf Crowdsourcingplattformen. Bestandsaufnahme und Ausblick. (Hans-Böckler-Stiftung. Study 391), Düsseldorf, 89 S.

    Abstract

    "Wie organisieren Crowdwork-Plattformen die Partizipation von CrowdworkerInnen in arbeits- und unternehmensbezogenen Themen? Diese Studie untersucht sechs Plattformen im Hinblick auf die Modi der Partizipation (informieren, melden, diskutieren und abstimmen) und die Inhalte (auf die Aufgabe bezogen, die Arbeitsorganisation oder die Unternehmensstrategie). Partizipation ist auf Plattformen zwar möglich, aber sie ist ausbaufähig. Dazu stellt diese Studie Beispiele guter Praxis vor, diskutiert Partizipationshürden und bringt Vorschläge für 'neue' Partizipationsinstrumente auf Plattformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do German works councils counter or foster the implementation of digital technologies? (2018)

    Genz, Sabrina ; Bellmann, Lutz ; Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Genz, Sabrina, Lutz Bellmann & Britta Matthes (2018): Do German works councils counter or foster the implementation of digital technologies? (IZA discussion paper 11616), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "As works councils' information, consultation and co-determination rights affect the decision process of the management, works councils play a key role in the implementation of digital technologies in establishments. However, previous research focuses on the potential of digital technologies to substitute for labor and its impact on labor market outcomes of workers. This paper adds the role of industrial relations to existing literature by analyzing the impact of works councils on the implementation of digital technologies. Theoretically, the role of works councils in the digital transformation is ambiguous. Using establishment data from the IAB Establishment Survey of 2016 combined with individual employee data from the Federal Employment Agency and occupational level data about the physical job exposure, empirical evidence indicates an ambivalent position of works councils to-wards digital technologies. The sole existence of works councils leads to statistically significant lower equipment levels with digital technologies. However, works councils foster the equipment with digital technologies in those establishments, which employ a high share of workers who are conducting physical demanding job activities. Thus, this study highlights the importance of establishment-level workforce representation for the digital adoption process within Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Automobile (2018)

    Glock, Gina; Krabel, Stefan ; Bovenschulte, Marc; Priesack, Kai; Strach, Heike; Apt, Wenke;

    Zitatform

    Glock, Gina, Kai Priesack, Wenke Apt, Heike Strach, Stefan Krabel & Marc Bovenschulte (2018): Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Automobile. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/1), Berlin, 72 S.

    Abstract

    "Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht die Automobilbranche." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation: Branchenbericht: Pflege und Versorgung (2018)

    Glock, Gina; Apt, Wenke; Priesack, Kai; Krabel, Stefan ; Strach, Heike; Bovenschulte, Marc;

    Zitatform

    Glock, Gina, Kai Priesack, Wenke Apt, Heike Strach, Stefan Krabel & Marc Bovenschulte (2018): Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation. Branchenbericht: Pflege und Versorgung. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 522/2), Berlin, 81 S.

    Abstract

    "Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Forschungsprojekt QuaTOQ (Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation) untersucht branchenbezogen zukünftige Arbeitsformen und -inhalte vor dem Hintergrund einer weiterhin zunehmenden Technisierung, vor allem aber Digitalisierung und analysiert quantitativ wie qualitativ Fragen der Beschäftigungs- und Innovationsfähigkeit in Abhängigkeit von Technologie, Organisation und Qualifikation. Dieser Bericht untersucht die Branche Pflege und Versorgung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Adult training in the digital age (2018)

    Gold, Robert ; Bode, Eckhardt ;

    Zitatform

    Gold, Robert & Eckhardt Bode (2018): Adult training in the digital age. In: Economics. The open-access, open-assessment e-journal, Jg. 12, S. 1-15. DOI:10.5018/economics-ejournal.ja.2018-36

    Abstract

    "Digital technologies will both create new jobs and replace existing ones. To cope with increasing labor market dynamics in the digital age, workers will have to become more mobile across jobs, occupations, and industries. The relative importance of their job-specific skills will decrease while that of their general skills applicable to various occupations will increase. The G20 should establish national adult training programs that focus on improving workers' general skills, specifically their theoretical, non-cognitive, and digital skills. These general skills will enable workers to work with technology instead of competing with it, thereby in¡creasing their job mobility and employability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of technological progress on labour markets: policy challenges (2018)

    Goos, Maarten ;

    Zitatform

    Goos, Maarten (2018): The impact of technological progress on labour markets. Policy challenges. In: Oxford review of economic policy, Jg. 34, H. 3, S. 362-375. DOI:10.1093/oxrep/gry002

    Abstract

    "This paper gives an overview of current thinking by economists about the consequences of ongoing technological progress for labour markets, and discusses policy implications. In economics, the impact of technological progress on labour markets is understood by the following two channels: (i) the nature of interactions between differently skilled workers and new technologies affecting labour demand and (ii) the equilibrium effects of technological progress through consequent changes in labour supply and product markets. The paper explains how the ongoing Digital Revolution is characterized by a complex interplay between worker skills and digital capital in the workplace, and consequent changes in job mobility for workers and in output prices affecting consumer demand for goods and services. In particular, it explains how current worker - technology interactions and the equilibrium effects they entail combine to create economy-wide job polarization with winners and losers from ongoing technological progress. The paper therefore concludes by discussing a set of policy interventions to ensure that the benefits of the Digital Revolution are broadly shared." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    German robots in China and the Alibaba villages: Discussion paper based on a conference on "Intelligent Manufacturing and Work 4.0 - Challenges and perspectives in China, South East Asia and Germany" (2018)

    Grassi, Sergio; Ringot, Yannick; Pantekoek, Stefan;

    Zitatform

    Grassi, Sergio, Stefan Pantekoek & Yannick Ringot (2018): German robots in China and the Alibaba villages. Discussion paper based on a conference on "Intelligent Manufacturing and Work 4.0 - Challenges and perspectives in China, South East Asia and Germany". Jakarta, 8 S.

    Abstract

    "The ongoing global technology-driven industrial and platform-based revolution has been variously labelled as Industry 4.0, Intelligent Manufacturing, digitalization, or simply the fourth industrial revolution. At the conference 'Intelligent Manufacturing and Work 4.0 - Challenges and Perspectives in China, South-East Asia and Germany', which took place in June 2018 in the Pearl-River Delta in Southeast China, experts from industry, trade unions and academia from Asia, Europe and the United States got together to discuss the different dimensions of automatization, digitalization and e-commerce, as well as their influence on industrial and service-sector supply chains and the world economy, societies and governments. The impressions of this meeting form the core of this discussion paper 'German robots in China and the Alibaba villages', jointly authored by the Shanghai Representative Office and the Indonesia Office of Friedrich-Ebert-Stiftung." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Transmission of vocational skills in the second part of careers: the effect of ICT and management changes (2018)

    Greenan, Nathalie ; Messe, Pierre-Jean ;

    Zitatform

    Greenan, Nathalie & Pierre-Jean Messe (2018): Transmission of vocational skills in the second part of careers. The effect of ICT and management changes. In: Journal for labour market research, Jg. 52, S. 1-16. DOI:10.1186/s12651-018-0240-1

    Abstract

    "This paper looks at the effect of technological and organisational changes on the probability for workers in the second part of their careers of transmitting their knowledge to other colleagues in their employing firm. We use matched employer-employee data to link changes occurred at the firm level with knowledge transmission behaviours measured at the individual-level. To control for selection bias based on differences in observable characteristics between workers employed in changing work environments and those employed in non-changing ones, we apply propensity score matching techniques. We find that ICT and management changes reduce significantly the probability for workers over 45 of transmitting their knowledge to their colleagues. Then, we analyse the role of training in mitigating this negative impact. To address issues of self-selection into training, we use propensity score matching methods and a proxy for unobservable productivity. We show that participation in a training program regarding ICT tools may help older workers restore their role of knowledge transmitters." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

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    Die Auswirkungen mobiler Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Work-Life-Balance: Expertise (2018)

    Gross, Tom; Krämer, Corinna;

    Zitatform

    Gross, Tom & Corinna Krämer (2018): Die Auswirkungen mobiler Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Work-Life-Balance. Expertise. (ifb-Materialien 2018,03), Bamberg, 42 S.

    Abstract

    "Diese Expertise untersucht die Nutzung mobiler Informations- und Kommunikationstechnologien (IKTs) in der Arbeitswelt sowie die damit einhergehenden flexiblen Arbeitsformen und die ständige Erreichbarkeit und deren Auswirkung auf die individuelle Work-Life-Balance, also das zufriedenstellende und konfliktfreie Zusammenspiel von Berufs- und Privatleben. In diesem Zuge werden im Rahmen einer umfassenden Literatursichtung Studien zu Deutschland und der Europäischen Union bezüglich der Verbreitung und Nutzung mobiler IKTs in der Arbeitswelt, der Chancen und Herausforderungen für die Work-Life-Balance sowie der Maßnahmen zur Abschwächung der negativen Auswirkungen dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Nutzung mobiler IKTs und die damit einhergehende Erreichbarkeit in den letzten Jahren gestiegen ist und ein flexibles Arbeitsarrangement sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union von fast der Hälfte der Erwerbstätigen praktiziert wird. Hinsichtlich der Chancen und Herausforderungen für die Work-Life-Balance ergibt sich ein ambivalentes Bild. Neben positiven Auswirkungen, wie zum Beispiel einer besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Familie, einer gestiegenen Autonomie und Produktivität sowie einer sinnvollen Nutzung von Warte- und Pendelzeiten, wurden auch negative Konsequenzen, wie ein erhöhtes Konfliktpotenzial zwischen den verschiedenen Lebensbereichen, Herausforderungen durch Überstunden und Unterbrechungen sowie Einschränkungen im Wohlbefinden durch Stress und Belastung identifiziert. Maßnahmen zur Verbesserung der Work-Life-Balance wurden auf mehreren Ebenen (gesetzlich, betrieblich, im Team, individuell) bereits umgesetzt, sind geplant bzw. werden empfohlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Technik Radar 2018: was die Deutschen über Technik denken (2018)

    Hampel, Jürgen; Zwick, Michael; Mäder, Alexander; Goldschmidt, Rüdiger;

    Abstract

    "Die Ergebnisse des Technik Radar sind auf den ersten Blick widersprüchlich. Die technische Entwicklung wird als unaufhaltsam eingeschätzt, gleichzeitig wird die Technik nicht als Problemlöser wahrgenommen, der zur Lösung der großen sozialen wie ökologischen Probleme beiträgt. Dabei sind die Menschen durchaus der Technik gegenüber aufgeschlossen. Die aus der Forschung bekannten Unterschiede zwischen stärker technikaffinen Männern und weniger technikaffinen Frauen schließt sich in der jüngsten Altersgruppe, auch wenn wir noch nicht abschließend sagen können, ob diese Entwicklung auch in Zukunft zu beobachten sein wird. Die Deutschen zeichnen sich durch ein beachtliches Maß an Technophilie aus: Sie sind sehr an Technik interessiert, über technische Themen informiert und zum Teil sogar begeistert. Gleichzeitig bestehen massive Vorbehalte der Öffentlichkeit gegenüber speziellen Anwendungen der modernen Digitaltechnik. Wie ist das zu erklären?
    Das Technik Radar lehrt am Beispiel von drei Anwendungsfeldern der Digitalisierung - Smart Home, autonomes Fahren und Pflegeroboter, dass weitreichende technologische Entwicklungen nicht nur als für sich selbst stehende Techniken gesehen werden. Mehr noch: Technikinhärente Aspekte treten, wenn die Beurteilung von Technik ansteht, in den Hintergrund. Technik, und das gilt insbesondere für Digitalisierung, wird als komplexes System betrachtet, das die individuelle Nutzerin / den individuellen Nutzer mit seiner Umgebung verbindet, ob gewollt oder ungewollt. Technik ist nicht wertfrei, sie wird eingesetzt, um bestimmte Ziele zu verfolgen.
    Das Technik Radar liefert zahlreiche und eindrucksvolle Belege dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger klare' außertechnische' Wertmaßstäbe heranziehen und ihren Urteilen zugrunde legen. Nicht Technik 'an sich' steht im Zentrum des Interesses, sondern ihre soziale Einbettung - die mit ihr verbundenen Ziele ebenso wie die gesellschaftlichen Folgen und Nebenfolgen des Technikeinsatzes." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Zwischen Teilhabe und Marktanteilen: Entwurf einer Landkarte für die "Sharing Economy" (2018)

    Heiling, Michael; Schumich, Simon;

    Zitatform

    Heiling, Michael & Simon Schumich (2018): Zwischen Teilhabe und Marktanteilen. Entwurf einer Landkarte für die "Sharing Economy". In: Momentum Quarterly, Jg. 7, H. 1, S. 17-28. DOI:10.15203/momentumquarterly.vol7.no1.p17-28

    Abstract

    "Unter dem Dachbegriff 'Sharing Economy', der als Hoffnungsträger für mehr soziale Verantwortung und Ressourcenschonung verwendet wird, entsteht auch eine zunehmende Kommerzialisierung privater Lebensbereiche sowie eine Landschaft äußerst diverser Online-Plattformen. Begriffichkeiten wie 'Pseudo-Sharing' und 'Share-Washing' werden für die profitorientierte Ausprägung dieses Phänomens diskutiert. Jedenfalls ist augenscheinlich, dass viele Plattformen kein 'echtes Sharing' betreiben, also Ressourcen nicht ohne monetäre Gegenleistung zur Verfügung gestellt werden. In diesem Beitrag möchten wir der Frage nach der strukturellen Beschaffenheit von Organisationen nachgehen, die in Österreich im Bereich der sogenannten 'Sharing Economy' zu verorten sind. Die Resultate zeigen hinsichtlich der Eigentümerstruktur als auch der monetären bzw. nicht-monetären Abwicklung ein diverses Bild. Im Bereich der Dienstleistungsplattformen, auf denen im Wesentlichen menschliche Arbeit verteilt wird, ist jedoch eine Tendenz hin zur entgeltlichen Abwicklung und auch zur profitorientierten Organisation der PlattformbetreiberInnen zu erkennen. Diesem Bereich sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    "Sharing-Economy-Plattformen" in Österreich: Erkenntnisse aus dem AK-Branchenreport (2018)

    Heiling, Michael; Schumich, Simon;

    Zitatform

    Heiling, Michael & Simon Schumich (2018): "Sharing-Economy-Plattformen" in Österreich. Erkenntnisse aus dem AK-Branchenreport. In: WISO, Jg. 41, H. 2, S. 151-165.

    Abstract

    "Der AK-Branchenreport 'Sharing-Economy' untersucht 121 deutschsprachige Online-Plattformen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Datenlage sehr unbefriedigend ist. Unternehmen, die Online-Plattformen in der sogenannten 'Sharing-Economy' betreiben, verfügen oftmals über keine Niederlassungen in jenen regionalen Märkten, in denen sie agieren. Lediglich 17 von ursprünglich 121 Plattformen wurden auch von österreichischen (Tochter-)Gesellschaften betrieben. Für diese deutlich kleinere Stichprobe zeigt sich mehrheitlich eine Einbindung in größere Beteiligungsstrukturen, eine oftmals sehr geringe Beschäftigungsintensität - die mitunter mit dem Dienstleistungscharakter vieler Plattformen schwer vereinbar scheint - und eine eher schwache Eigenkapitalausstattung. Es wird vorgeschlagen, Maßnahmen zur Schaffung einer erhöhten Transparenz und besseren Datenlage - insbesondere auch als Grundlage für faire Arbeitsbedingungen und eine faire europäische Steuerpolitik - zu diskutieren." (Autorenreferat, © ISW-Linz)

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    Digitalisierung industrieller Arbeit: die Vision Industrie 4.0 und ihre sozialen Herausforderungen (2018)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Windelband, Lars ; Kopp, Ralf ; Niehaus, Jonathan; Niehaus, Jonathan; Weisner, Kirsten; Ittermann, Peter ; Stich, Volker; Howaldt, Jürgen ; Bauer, Wilhelm; Ahrens, Daniela; Brödner, Peter; Spöttl, Georg; Hornung, Gerrit; Schultze, Jürgen; Hofmann, Kai; Schlund, Sebastian; Gudergan, Gerhard; Ittermann, Peter ; Grote, Gudela ; Steffen, Marlies; Ganz, Walter; Schnalzer, Kathrin; Dworschak, Bernd; Suphan, Anne; Dörre, Klaus; Pfeiffer, Sabine ; Deuse, Jochen ; Senderek, Roman; Busch, Felix ;

    Zitatform

    Windelband, Lars, Ralf Kopp, Jonathan Niehaus, Kirsten Weisner, Peter Ittermann, Volker Stich, Jürgen Howaldt, Wilhelm Bauer, Daniela Ahrens, Peter Brödner, Georg Spöttl, Gerrit Hornung, Jürgen Schultze, Kai Hofmann, Sebastian Schlund, Gerhard Gudergan, Gudela Grote, Marlies Steffen, Walter Ganz, Kathrin Schnalzer, Bernd Dworschak, Anne Suphan, Klaus Dörre, Sabine Pfeiffer, Jochen Deuse, Roman Senderek & Felix Busch, Hirsch-Kreinsen, Hartmut, Peter Ittermann & Jonathan Niehaus (Hrsg.) (2018): Digitalisierung industrieller Arbeit. Die Vision Industrie 4.0 und ihre sozialen Herausforderungen. Baden-Baden: Nomos, 406 S. DOI:10.5771/9783845283340

    Abstract

    "Die sogenannte vierte industrielle Revolution, die mit dem Schlagwort 'Industrie 4.0' einen klangvollen Markennamen erhalten hat, soll durch die umfassende Digitalisierung und Informatisierung der Fertigung geradezu spektakuläre Veränderungen der industriellen Produktion bewirken - so wird prognostiziert. Einerseits weist die Debatte hierum alle Merkmale eines 'Hypes' auf. Andererseits aber verbinden sich mit diesem Schlagwort reale Entwicklungsperspektiven, deren langfristige Konsequenzen für Qualifikation und Arbeit derzeit nur schwer abzusehen sind. In diesem Buch unternehmen namhafte Experten aus den Sozial- und den Ingenieurwissenschaften den Versuch, eine erste fundierte Einschätzung über die möglichen Konsequenzen von Industrie 4.0 für Industriearbeit zu geben. Die Beiträge fragen nach den Anwendungsfeldern und Einsatzbereichen digitaler Technologien, nach den Alternativen der Arbeitsgestaltung und nach gesellschaftlichen Entwicklungsperspektiven. Ihr gemeinsamer Ausgangspunkt ist eine ganzheitliche Sicht auf die neuen Technologien, die sich auf das sozio-technische Gesamtsystem der Produktion im Kontext gesellschaftlicher Bedingungen richtet." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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