Berufsausbildung
Der Ausbildungsmarkt befindet sich in der Krise. Neben dem demografisch bedingten Bewerbermangel passen das Profil der angebotenen Stellen und die Bewerberinteressen oft nicht zueinander. Als Folge gibt es viele unbesetzten Ausbildungsstellen und gleichzeitig viele Bewerberinnen und Bewerber, die keinen Ausbildungsvertrag erhalten. Dieses Themendossier bietet Hintergrundinformationen zur Strukturdaten, Trends und Perspektiven des Ausbildungsmarktes. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Themendossier Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung.
Themendossier IAB-Betriebspanel.
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Literaturhinweis
Not all firms are created equal: SMEs and vocational training in the UK, Italy, and Germany (2020)
Zitatform
Benassi, Chiara, Niccolo Durazzi & Johann Fortwengel (2020): Not all firms are created equal: SMEs and vocational training in the UK, Italy, and Germany. (MPIfG discussion paper / Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung 2020,04), Köln, 35 S.
Abstract
"Warum erfahren kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) durch Berufsbildungssysteme mehr Nachteile als große Unternehmen und warum ist dieser Unterschied in manchen Ländern größer als in anderen? Wir vergleichen Ausbildungsinstitutionen und ihren unterschiedlichen Effekt auf Firmen verschiedener Größe in drei Ländern (Großbritannien, Italien und Deutschland). Dabei zeigen wir, dass die Art der Institutionen die Möglichkeit von Firmen, die vorhandenen Institutionen als Ressource zu nutzen, beeinflusst. Insbesondere verstärken die in Großbritannien vorherrschenden quasi-marktlichen Institutionen den Nachteil von KMU, wohingegen nicht-marktliche Institutionen in Italien und Deutschland den Unterschied zu großen Unternehmen verringern. Durch das Aufzeigen des komparativen Nachteils von KMU leistet unser Papier einen Beitrag zu einer nuancierteren Sichtweise der Rolle von Institutionen in verschiedenen Spielarten des Kapitalismus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alle Jugendlichen in Ausbildung bringen - wie geht das?: Bedingungen und Gestaltung ergänzender, öffentlich geförderter Ausbildung (2020)
Zitatform
Burkard, Claudia, Dieter Euler, Naemi Härle & Eckart Severing (2020): Alle Jugendlichen in Ausbildung bringen - wie geht das? Bedingungen und Gestaltung ergänzender, öffentlich geförderter Ausbildung. Gütersloh, 42 S. DOI:10.11586/2020053
Abstract
"Die Situation am Ausbildungsmarkt ist angespannt. Aber nicht nur in der Corona-Krise, sondern jedes Jahr gehen viele Jugendliche bei der Ausbildungsplatzsuche leer aus. Auch wenn es in bestimmten Berufen und Regionen teils unbesetzte Ausbildungsplätze gibt, wird eine größere Zahl an Ausbildungssuchenden beim Bemühen um eine Ausbildungsstelle erfolglos bleiben. Eine Ergänzung des betrieblichen Ausbildungsangebots durch öffentlich geförderte Ausbildungsplätze ist daher sinnvoll und notwendig, um allen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz anbieten zu können. In der Neuauflage des Konzeptpapiers ‘Alle Jugendlichen in Ausbildung bringen - wie geht das?‘ werden neben der Darstellung der zentralen Gestaltungsfaktoren ergänzender, öffentlich geförderter Ausbildungsstellen auch Umsetzungsbeispiele - unter anderem die Ausbildungsgarantie in Österreich - vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsmarktsituation der Jüngeren in Berlin (2020)
Zitatform
Carstensen, Jeanette, Oskar Jost & Holger Seibert (2020): Arbeitsmarktsituation der Jüngeren in Berlin. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2020), Nürnberg, 37 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarktsituation junger Menschen erfordert ein besonderes Augenmerk, da hier entscheidende Weichen für die spätere Erwerbsbiografie gestellt werden. Berlin verzeichnete lange Zeit im Bundesländervergleich besonders hohe Jugendarbeitslosenquoten, die insbesondere aus einer unzureichenden Lehrstellenversorgung resultierten. Sowohl im Zuge des Nachwendegeburtenknicks als auch aufgrund eines zunehmenden und selbsttragenden Aufschwungs in den letzten zehn Jahren besserte sich die Situation sukzessive. Es konnten mehr junge Menschen in Berlin in Ausbildung und Beschäftigung finden, sodass die Jugendarbeitslosenquote deutlich abgebaut wurde. Gleichwohl offenbaren die Ergebnisse des vorliegenden Berichts anhaltende Defizite und Potenziale, die es auszubauen gilt. So fällt die Jugendarbeitslosenquote junger Ausländer in Berlin nach wie vor deutlich höher aus als diejenige der deutschen Jugendlichen, was auf strukturelle Unterschiede und Probleme hindeutet. Darüber hinaus weisen junge Ausländer aus den Asylherkunftsländern momentan noch besonders hohe Arbeitslosenquoten auf, die weitere Anstrengungen erfordern, um eine Verfestigung in Arbeitslosigkeit zu verhindern und bestehende Unterschiede zu reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Training, Wages and a Missing School Graduation Cohort (2020)
Zitatform
Dorner, Matthias & Katja Görlitz (2020): Training, Wages and a Missing School Graduation Cohort. (Ruhr economic papers 858), Essen, 41 S. DOI:10.4419/86788994
Abstract
"This study analyzes the effects of a missing high school graduation cohort on firms’ training provision and trainees’ wages. An exogenous school reform varying at the state and year level caused the missing cohort to occur. Using administrative social security data on all trainees and training firms, we show that firms provide less training by reducing their overall number of hired apprentices. We also show that the pool of firms that offer training in the year of the missing cohort shifts towards a higher share of low wage firms. After keeping firm characteristics constant, the findings indicate that the missing cohort increases training wages measured at the start of training. Further analyses shed light on the opposite case of dual cohorts, which we find to increase training provision and to decrease training wages. The evidence also shows that high and low wage firms differ in how they adjust training provision in response to a dual cohort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 28/2020 -
Literaturhinweis
Auswirkung der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns auf die betriebliche Aus- und Weiterbildung (2020)
Zitatform
Dütsch, Matthias (2020): Auswirkung der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns auf die betriebliche Aus- und Weiterbildung. (baua: Fokus), Dortmund, 10 S. DOI:10.21934/baua:fokus20200817
Abstract
"Die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland werden seit seiner Einführung in der Fachöffentlichkeit kontrovers diskutiert. Ein für den verberuflichten deutschen Arbeitsmarkt besonders relevanter Aspekt betrifft die Mindestlohnwirkungen auf die betrieblichen Investitionen in Aus- und Weiterbildung. Auf Basis der Erhebungswellen 2011 bis 2017 des BIBB-Qualifizierungspanels, einer repräsentativen Befragung von ca. 3.600 Betrieben, werden die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die betriebliche Aus- und Weiterbildung deskriptiv untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die von der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns betroffenen Betriebe ihre Investitionen in das Humankapital der Belegschaft verändert haben. Offensichtlich verringerten die vom Mindestlohn betroffenen Betriebe den Umfang der betrieblichen Ausbildung und in etwas geringerem Maße die betrieblichen Weiterbildungsmöglichkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rückgang der betrieblichen Ausbildungsbeteiligung: Gründe und Unterstützungsmaßnahmen mit Fokus auf Kleinstbetriebe (2020)
Zitatform
Eckelt, Marcus, Sabine Mohr, Christian Gerhards & Claudia Burkard (2020): Rückgang der betrieblichen Ausbildungsbeteiligung. Gründe und Unterstützungsmaßnahmen mit Fokus auf Kleinstbetriebe. Gütersloh, 51 S.
Abstract
"Die duale Berufsausbildung kann nur funktionieren, wenn sich ausreichend viele Betriebe an ihr beteiligen. Andernfalls bleiben Jugendliche ohne berufsqualifizierenden Abschluss und der Wirtschaft fehlen mittelfristig Fachkräfte. Seit 2008/09 ist die deutsche Wirtschaft zehn Jahre lang konstant gewachsen. Gleichzeitig sank jedoch in dieser Zeit die Zahl der Auszubildenden und Ausbildungsbetriebe. Diese Entwicklung resultiert fast komplett aus einem Rückgang der Ausbildungsbeteiligung der Kleinstbetriebe (1-9 Beschäftigte). Dort ging die Zahl der Auszubildenden und der Ausbildungsbetriebe innerhalb von zehn Jahren um rund 30 Prozent zurück. Bei Klein-, Mittel- und Großbetrieben blieb die Ausbildungsbeteiligung im gleichen Zeitraum relativ konstant. Vor diesem Hintergrund hat die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung rund 4.000 Betriebe in Deutschland zu ihrer Ausbildungsbeteiligung sowie zu Unterstützungsbedarf und Nutzung von bestehenden Unterstützungsmaßnahmen für die Ausbildung befragt. Dazu wurde ein Sondermodul zur Ausbildungsbeteiligung entwickelt und 2019 in die jährliche repräsentative Wiederholungsbefragung BIBB-Betriebspanel zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung eingespeist. Die Befragung wurde vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie abgeschlossen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Bildung im Öffentlichen Dienst – Zukunft aktiv gestalten: Dokumentation der Beiträge zum Entwicklungsprojekt (2020)
Elsner, Martin;Zitatform
Elsner, Martin (Hrsg.) (2020): Berufliche Bildung im Öffentlichen Dienst – Zukunft aktiv gestalten. Dokumentation der Beiträge zum Entwicklungsprojekt. (Berichte zur beruflichen Bildung), Leverkusen: Budrich, 288 S.
Abstract
"Der Öffentliche Dienst (ÖD) muss sich vor dem Hintergrund von Digitalisierung und bildungsbezogenen Entwicklungen als attraktiver Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt positionieren. Dazu gehören neben einer zeitgemäßen Erstausbildung interessante Aufstiegsmöglichkeiten sowie horizontale und vertikale Durchlässigkeiten der nutzbaren Bildungsgänge. Das Projekt „Berufliche Bildung im ÖD“ des Bundesinstituts für Berufsbildung hat die Konsequenzen dieser notwendigen Veränderungen untersucht und bewertet, um zu einer Neujustierung der Rahmenbedingungen zu kommen. Ein Projektbeirat hat dazu zukunftsweisende Empfehlungen abgegeben. Die Publikation dokumentiert die Beiträge für die Fachöffentlichkeit zur weiteren Diskussion. Das soll die Verantwortlichen anregen, sich verstärkt mit der zukünftigen Ausgestaltung der Berufsbildung im ÖD auseinanderzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Ostdeutschland: Ergebnisse der 24. Befragungswelle 2019 (2020)
Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Putzing, Monika;Zitatform
Frei, Marek, Silke Kriwoluzky & Monika Putzing (2020): IAB-Betriebspanel Ostdeutschland. Ergebnisse der 24. Befragungswelle 2019. Berlin, 102 S.
Abstract
"Jährlich führt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) eine bundesweite Arbeitgeberbefragung zu zahlreichen wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Kennziffern durch. Für die Daten 2019 wurden insgesamt rund 15.000 Betriebe befragt, darunter etwa 6.000 aus Ostdeutschland. Die Befragung erfolgte im dritten Quartal 2019. Die gewonnenen Daten spiegeln somit den Stand unmittelbar vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie wider. Die Sonderauswertung für Ostdeutschland durch das Institut für sozialökonomische Strukturanalysen (SÖSTRA) zeigt, dass sich das Beschäftigungswachstum in Ostdeutschland auch im letzten Jahr fortgesetzt hat. So ist die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um rund 1 Prozent gestiegen. Die Auswertung macht auch deutlich: Im letzten Jahr wurden so viele Fachkräfte nachgefragt wie nie zuvor. 42 Prozent der ostdeutschen Betriebe hatten einen Fachkräftebedarf. Aber 60 Prozent der Betriebe waren nicht oder nur teilweise erfolgreich bei der Gewinnung von Fachkräften. Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe in den neuen Länder ist im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozentpunkte gestiegen. Damit hat sich mehr als die Hälfte der ausbildungsberechtigten Betriebe in den neuen Ländern in 2019 in der Ausbildung engagiert. Zudem wurden in Ostdeutschland noch nie so viele Beschäftigte betrieblich weitergebildet. 41 Prozent der Beschäftigten in den neuen Ländern wurden von ihren Betrieben eine Weiterbildung finanziert. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt seit 1996 jährlich eine bundesweite Arbeitgeberbefragung durch (IAB-Betriebspanel). Im Jahr 2019 fand diese Befragung zum 24. Mal statt." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Ausbildungsreport 2020: Studie. Themenschwerpunkt: Mobilität und Wohnen (2020)
Gimpel, Daniel; Dick, Oliver; Kanzog, Julia; Herzog, Esther;Zitatform
Dick, Oliver & Esther Herzog (2020): Ausbildungsreport 2020. Studie. Themenschwerpunkt: Mobilität und Wohnen. Berlin, 86 S.
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Literaturhinweis
Berufsbildung 2035: Drei Szenarien für die Berufsbildung in Europa (2020)
Zitatform
Markowitsch, Jörg, Philipp Grollmann & Jens Bjørnåvold (2020): Berufsbildung 2035: Drei Szenarien für die Berufsbildung in Europa. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 49, H. 3, S. 17-21.
Abstract
"Wird die berufliche Bildung in Europa angesichts der Informatisierung der Gesellschaft, der Polarisierung des Arbeitsmarkts, des allgemeinen Trends zur Höherqualifizierung sowie der zunehmenden Bedeutung allgemeiner Kompetenzen immer mehr zum Randphänomen? Oder erlebt die berufliche Bildung durch die Etablierung höherer Berufsbildung sowie vereinte politischen Anstrengungen gegen Jugendarbeitslosigkeit und Fachkräftemangel, wie etwa die Europäische Ausbildungsallianz, künftig eine Renaissance? Der Beitrag präsentiert derzeit in Europa diskutierte Szenarien zur Zukunft der Berufsbildung, die im Rahmen eines Cedefop-Projekts entwickelt wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Supply Shocks in the Market for Apprenticeship Training (2020)
Zitatform
Muehlemann, Samuel, Gerard Pfann, Harald Pfeifer & Hans Dietrich (2020): Supply Shocks in the Market for Apprenticeship Training. (GSBE Research Memoranda 36/2020), Maastricht, 40 S. DOI:10.26481/umagsb.2020036
Abstract
"We present a model with heterogeneous inputs and constant elasticity of substitution to examine the possible effects of a supply shock in the market for apprenticeship training. The model’s predictions are tested using data from a German high school reform that led to a one-time increase in the supply of highly educated apprentices. A difference-in-differences estimation strategy exploits regional variation in the timing of implementation, and an instrumental variable approach identifies the supply shock effects. We find that apprenticeship contracts among individuals with a high school degree increased by 7.8%, while apprentice wages were unaffected by the supply shock. Moreover, we find no evidence of substitution effects, as the number of training contracts among individuals with a lower-level school degree remained unchanged. Our model predicts that such effects may occur when wages are sticky for apprentices with a high level of education relative to their productivity, which signals inefficiencies in the market for apprenticeship training." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Educating self-governing learners and employees: studying, learning and pedagogical practices in the context of vocational education and its reform (2020)
Zitatform
Niemi, Anna-Maija & Markku Jahnukainen (2020): Educating self-governing learners and employees: studying, learning and pedagogical practices in the context of vocational education and its reform. In: Journal of youth studies, Jg. 23, H. 9, S. 1143-1160. DOI:10.1080/13676261.2019.1656329
Abstract
"The present article considers pedagogical practices and learning, students' assumed self-governing, and the need for educational support in relation to students' wish to receive proper teaching and guidance and to become well educated. The analysis is based on an ethnographic study in one vocational school in the Helsinki Metropolitan area. The research interest is in how the narratives of the students and the episodes documented in the field recount the ethos of the current vocational education reform. We ask: (1) How are pedagogical practices organised and how do the students recount their studies, teaching and support for learning?; (2) How do the narratives on both education and working life practices relate to the discourse on self-governing? The research data consists of the fieldnotes on 27 school days and transcribed interviews and group interviews with the students, teachers and other educators. This study shows that in the school's practices, the education policy objectives of ideal student as self-governing and autonomous are in conflict with the lack of teachers' time and attention for the students. The analysis makes evident the significance of educational support and the school's social aspect. It also suggests that emphasising self-governing does not meet the everyday life of young people and educators, and it actually produces resistance in the school and workplace contexts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Jahr 2020: Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September (2020)
Oeynhausen, Stephanie; Milde, Bettina; Ulrich, Joachim Gerd; Flemming, Simone; Granath, Ralf-Olaf;Zitatform
Oeynhausen, Stephanie, Bettina Milde, Joachim Gerd Ulrich, Simone Flemming & Ralf-Olaf Granath (2020): Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Jahr 2020. Analysen auf Basis der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge und der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit zum Stichtag 30. September. Bonn, VII, 73 S.
Abstract
"Der Ausbildungsmarkt musste im Zuge der Covid 19-Pandemie und ihrer Bekämpfung erhebliche Einbußen verkraften. Das Ausbildungsangebot sank 2020 um 50.700 Plätze bzw. 8,8% auf 527.400, und die Zahl der jungen Menschen, die eine Ausbildungsstelle nachfragten, verringerte sich um 53.000 bzw. 8,9% auf 545.700. Zugleich nahmen die Schwierigkeiten zu, das Ausbildungsangebot der Betriebe und die Nachfrage der jungen Menschen zusammenzuführen: Zum Stichtag 30. September waren 59.900 bzw. 11,7% der betrieblichen Ausbildungsplatzangebote immer noch nicht besetzt (Vorjahr: 53.100 bzw. 9,4%). Von den jungen Menschen, die Ausbildungsplätze nachfragten, befanden sich 78.200 bzw. 14,3% weiterhin auf der Suche (Vorjahr 73.700 bzw. 12,3%). Als Folge des sinkenden Angebots, der sinkenden Nachfrage sowie der zunehmenden Passungsprobleme zwischen beiden Marktseiten fiel die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 57.600 bzw. 11,0% niedriger aus als ein Jahr zuvor (2019: 525.000). Mit nunmehr 467.500 lag sie in Deutschland erstmals unter 500.000. Dies sind zentrale Ergebnisse der Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2020. Sie basieren auf der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum Stichtag 30. September sowie auf der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Herausforderungen der Berufsausbildung in Kleinstbetrieben (2020)
Zitatform
Pahnke, André, Annette Icks & Siegrun Brink (2020): Herausforderungen der Berufsausbildung in Kleinstbetrieben. (IfM-Materialien 284), Bonn, 45 S.
Abstract
"Die Entwicklungen am Ausbildungsmarkt zeigen seit längerem, dass nicht nur die Zahl der Auszubildenden in Kleinstbetrieben sinkt, sondern auch, dass immer weniger Kleinstbetriebe überhaupt Ausbildungsplätze anbieten. Gleichzeitig hat sich generell der Wettbewerb um Auszubildende verschärft, da das Interesse der Jugendlichen an der dualen Berufsausbildung abnimmt. Kleinstbetriebe sind mit vergleichsweise vielen unbesetzten Stellen hiervon besonders betroffen. Die vorliegende Studie analysiert die Ursachen für die sinkende Ausbildungsbeteiligung von Kleinstbetrieben und setzt sich mit den Herausforderungen auseinander mit denen speziell diese Betriebe konfrontiert sind. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Ausbildungsplätze in Kleinstbetrieben vor allem deshalb unbesetzt bleiben, weil sie keine (geeigneten) Bewerber und Bewerberinnen finden. Können Kleinstbetriebe ihren Fachkräftebedarf (noch) aus dem externen Arbeitsmarkt decken und haben keinen Bedarf diese selbst auszubilden, ziehen sie sich durchaus aus der betrieblichen Ausbildung zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Hochwertige und nachhaltige Lehrlingsausbildung in der Europäischen Union: Meilensteine, erste Bilanz und künftige Herausforderungen (2020)
Schöbel, Norbert;Zitatform
Schöbel, Norbert (2020): Hochwertige und nachhaltige Lehrlingsausbildung in der Europäischen Union. Meilensteine, erste Bilanz und künftige Herausforderungen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 49, H. 3, S. 12-16.
Abstract
"Der Beitrag beschreibt die zwei wichtigsten Meilensteine der Europäischen Union zur Förderung der Lehrlingsausbildung: die Gründung der Europäischen Ausbildungsallianz 2013 und die Schaffung eines Europäischen Rahmens für eine hochwertige und nachhaltige Lehrlingsausbildung 2018. Nach einer ersten Bilanz des bislang Erreichten werden die künftigen Herausforderungen auch im Hinblick auf die Folgen der Covid-19-Pandemie erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Did the Bologna Process Challenge the German Apprenticeship System? Evidence from a Natural Experiment (2020)
Zitatform
Thomsen, Stephan L. & Johannes Trunzer (2020): Did the Bologna Process Challenge the German Apprenticeship System? Evidence from a Natural Experiment. (IZA discussion paper 13806), 64 S.
Abstract
"Starting in 1999, the Bologna Process reformed the German five-year study system for a first degree into the three-year bachelor's (BA) system to harmonize study lengths in Europe and improve competitiveness. This reform unintentionally challenged the German apprenticeship system that offers three-year professional training for the majority of school leavers. Approximately 29% of new apprentices are university-eligible graduates from academic-track schools. We evaluate the effects of the Bologna reform on new highly educated apprentices using a generalized difference-in-differences design based on detailed administrative student and labor market data. Our estimates show that the average regional expansion in first-year BA students decreased the number of new highly educated apprentices by 3%–5%; average treatment effects on those indecisive at school graduation range between –18% and –29%. We reveal substantial gender and occupational heterogeneity: males in STEM apprenticeships experienced the strongest negative effects. The reform aggravated the skills shortage in the economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Teilzeitberufsausbildung – selten genutzt, aber mit guten Prüfungserfolgsquoten (2020)
Uhly, Alexandra;Zitatform
Uhly, Alexandra (2020): Teilzeitberufsausbildung – selten genutzt, aber mit guten Prüfungserfolgsquoten. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 49, H. 2, S. 51-53.
Abstract
"Die Teilzeitberufsausbildung im dualen System wurde im Jahr 2005 gesetzlich verankert. Wie aus der jährlichen Berichterstattung bekannt, gibt es bislang nur sehr wenige Ausbildungsverhältnisse im dualen System in Teilzeitform. Wie aber verläuft die Berufsausbildung der Auszubildenden in Teilzeit? Im Beitrag wird der Ausbildungserfolg der Teilzeitausbildungsverhältnisse 2018 auf Basis der Berufsbildungsstatistik analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Ausbildungsgarantie in Österreich: Funktionsweise, Wirkungen, (2020)
Wieland, Clemens;Zitatform
Wieland, Clemens (2020): Die Ausbildungsgarantie in Österreich. Funktionsweise, Wirkungen, Gütersloh, 18 S. DOI:10.11586/2020051
Abstract
"Die Corona-Pandemie trifft nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern auch den Ausbildungsmarkt hart, da viele Unternehmen aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage weniger Ausbildungsplätze anbieten. Mehr Jugendliche denn je laufen also Gefahr, bei der Ausbildungsplatzsuche nicht zum Zuge zu kommen und – abhängig von den weiteren Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt – auch dauerhaft ohne berufliche Qualifizierung zu bleiben. Dies ist sowohl aus individueller als auch aus bildungs-, sozial- und wirtschaftspolitischer Perspektive fatal. Eine Möglichkeit, den Mangel an Ausbildungsplätzen zu verhindern, ist der Ausbau außerbetrieblicher Ausbildungsmöglichkeiten mit dem Ziel, jedem jungen Menschen trotz Krise die Chance auf eine vollwertige Berufsausbildung zu geben. Ein Vorbild dafür findet sich in Österreich: Dort gibt es seit vielen Jahren eine staatliche Ausbildungsgarantie, bei der die Jugendlichen einen Vertrag zunächst nur für das erste Ausbildungsjahr in einer außerbetrieblichen Einrichtung bekommen und dann unter Anrechnung der absolvierten Lehrzeit in eine betriebliche Ausbildung wechseln können. Die Broschüre erläutert die Funktionsweise dieser Ausbildungsgarantie in Österreich und die unterschiedlichen Typen (ÜBA 1 und ÜBA 2), beschreibt die an der Umsetzung beteiligten Institutionen und gibt einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen sowie empirische und statistische Auswertungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Klagelied vom schlechten Bewerber: Historische Wurzeln und aktuelle Bezüge der Diskussion um mangelnde Ausbildungsreife in Deutschland und England im Vergleich (2020)
Zenner-Höffkes, Lea J. B.;Zitatform
Zenner-Höffkes, Lea J. B. (2020): Das Klagelied vom schlechten Bewerber. Historische Wurzeln und aktuelle Bezüge der Diskussion um mangelnde Ausbildungsreife in Deutschland und England im Vergleich. (Internationale Berufsbildungsforschung), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, XXI, 368 S. DOI:10.1007/978-3-658-31517-7
Abstract
"Das Buch liefert in internationaler wie historischer Perspektive empirische Befunde für die Beantwortung der Frage, ob Ausbildungsreife ein interessenpolitisch genutztes Konstrukt darstellt und ob ein Zusammenhang der genutzten Narrative mit der Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt besteht. Während die Frage für den deutschen Kontext bejaht werden kann, wird sie für den englischen Kontext verneint. Die Ergebnisse zeigen somit eine hohe Abhängigkeit der nationalen Diskurse von den länderspezifischen Rahmenbedingungen. Dr. Lea J. B. Zenner-Höffkes ist Lehrerin an einem Berufskolleg. Sie promovierte im Fach Wirtschaftspädagogik an der Universität zu Köln und war dort am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpädagogik als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt bildet die International Vergleichende Berufsbildungsforschung." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2020: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2020)
Zitatform
(2020): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2020. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 12), Bonn, 471 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2020 wird zum zwölften Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports ist in diesem Jahr "Kompetenzentwicklung"." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellen zum Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2020 im Internet -
Literaturhinweis
Ausbildung 2020: Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung (2020)
Abstract
"Der DIHK hat erneut die Unternehmen zu ihren Ausbildungserfahrungen und -plänen befragt. In der Zeit vom 15. bis 19. Juni 2020 konnten sich Unternehmen online an der Befragung beteiligen. Die Auswahl und Ansprache der Unternehmen erfolgte über die Industrie- und Handelskammern. Insgesamt beteiligten sich 15.001 Unternehmen an der Online-Umfrage. Die Ergebnisse: Das betriebliche Ausbildungsplatzangebot wird in diesem Jahr niedriger ausfallen als im Vorjahr. Die Bewerbungsprozesse in den Unternehmen sind ins Stocken geraten. Einstellungen verzögern sich vielerorts. Es gibt aber immer noch vielfältige Chancen. Die Übernahmeperspektiven für ausgebildete Fachkräfte sind auch dieses Jahr gut. Betriebe gestalten Ausbildungsalltag durch kreative Lösungen. Digitales wichtiger denn je – Nachholbedarf bei den Berufsschulen. " (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Situation am Ausbildungsmarkt, Oktober 2020 (2020)
Zitatform
(2020): Situation am Ausbildungsmarkt, Oktober 2020. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 31 S.
Abstract
"Im Beratungsjahr 2019/20 zeigten sich bei den gemeldeten Ausbildungsstellen und bei den gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern spürbare Rückgänge, wobei auf die Corona-Krise nur ein Teil zurückzuführen war. Diese Rückgänge fielen auf beiden Marktseiten in etwa gleich hoch aus (Bewerber/-innen -39.000, betriebliche Ausbildungsstellen -41.000). Die rechnerischen Chancen auf die Besetzung bzw. den Erhalt einer Ausbildungsstelle haben sich deshalb gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen kamen, wie im Vorjahr, rechnerisch 92 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber. Damit übersteigt die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen nach wie vor die der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber. Insgesamt standen 473.000 gemeldete Bewerberinnen und Bewerber 530.000 gemeldeten Ausbildungsstellen (darunter 515.000 betriebliche) gegenüber. Neben den bereits aus den Vorjahren bekannten regionalen, berufsfachlichen und qualifikatorischen Ungleichgewichten hat die Corona-Pandemie seit April den Ausgleich auf dem Ausbildungsmarkt deutlich beeinträchtigt und die Ausgleichsprozesse stark verlangsamt. In den letzten drei bis vier Monaten war zwar ein Aufholen erkennbar, es verblieb aber im September ein deutlicher Rückstand im Vergleich zu einem normalen Jahr. So waren am 30. September 2020 mit 29.000 deutlich mehr Bewerberinnen und Bewerber unversorgt als im letztjährigen September (+5.000). Zusätzlich suchten 49.000 Bewerberinnen und Bewerber, die auf eine Alternative ausgewichen waren, weiterhin eine Ausbildungsstelle. Das waren so viele wie im Vorjahr. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen stieg um 7.000 auf 60.000. Der Anteil von gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern, die bis September eine Ausbildung gefunden hatten, entsprach dem zur Zeit der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahr 2009. Ausgeprägte Besetzungsprobleme waren festzustellen im Bäcker- und Fleischerhandwerk einschließlich des Lebensmittelverkaufs, in der Gastronomie und Hotellerie, in Bau- und baunahen Berufen (wie der Malerei und Lackiererei oder der Klempnerei, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) oder auch dem Berufskraftverkehr. Eine grundlegende Veränderung der berufsfachlichen Chancen im Kontext der Corona-Krise war damit in den Ausbildungsmarktdaten nicht zu erkennen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Link zur aktuellen Version, ältere Fassungen online nicht mehr verfügbar. -
Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2020 (2020)
Zitatform
(2020): Berufsbildungsbericht 2020. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 103 S.
Abstract
"Die berufliche Aus- und Weiterbildung bildet eine wesentliche Grundlage für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Das deutsche Berufsbildungssystem mit seinen vielfältigen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und Qualifikationsniveaus bietet breite Karriereperspektiven und garantiert eine hohe Beschäftigungsfähigkeit. Die tragende Rolle der Unternehmen, die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Sozialpartnern und die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland sind Kennzeichen dieses Erfolgsmodells, das zu Recht eine immer stärkere internationale Anerkennung genießt. Der Berufsbildungsbericht bildet einmal im Jahr die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt ab und dient der Öffentlichkeit als Diskussionsgrundlage zur beruflichen Bildung. Ergänzt wird der Berufsbildungsbericht wird durch den Datenreport zum Berufsbildungsbericht, der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) jährlich herausgegeben wird. Er bietet zahlreiche zusätzlichen Informationen und Analysen rund um die Entwicklung der beruflichen Bildung. Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht erscheint in der Regel zeitgleich zur Veröffentlichung des Berufsbildungsberichts." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The importance of being vocational: challenges and opportunities for VET in the next decade (2020)
Abstract
"This paper, jointly prepared by Cedefop and the ETF, aims to inform the next steps in VET policy- making at EU level, including the Osnabruck declaration expected to be discussed by ministers in the autumn of 2020. It puts forward key challenges and opportunities for VET which have emerged from the intelligence, research and evidence collected over the years by the two agencies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Anachronismus oder Erfolgsmodell? Die duale Berufsausbildung im 21. Jahrhundert (2019)
Zitatform
Brzinsky-Fay, Christian (2019): Anachronismus oder Erfolgsmodell? Die duale Berufsausbildung im 21. Jahrhundert. (WZBrief Bildung 39), Berlin, 7 S.
Abstract
"Das deutsche Modell der dualen Ausbildung gewährleistet nach wie vor für viele Absolvent*innen einen erfolgreichen Erwerbseinstieg.
Der Erwerb von Qualifikationen bekommt mehr Bedeutung im Vergleich zur Bindung an den Ausbildungsbetrieb.
Erwerbseinstiege sind heutzutage stärker durch Teilzeit und Diskontinuität gekennzeichnet." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Bedeutung des Handwerks in Bayern (2019)
Böhme, Stefan; Harten, Uwe;Zitatform
Böhme, Stefan & Uwe Harten (2019): Die Bedeutung des Handwerks in Bayern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2019), Nürnberg, 32 S.
Abstract
"Die Beschäftigung im Handwerk ist in den letzten Jahren in Deutschland und Bayern deutlich langsamer gewachsen als in der Gesamtwirtschaft. Jeder achte Beschäftigte war 2016 in einem Handwerksunternehmen tätig. Einen überdurchschnittlichen Beitrag zum Gesamtbeschäftigungswachstum im Handwerk leisteten insbesondere Unternehmen aus den Gewerbezweigen Gebäudereiniger, Maurer und Betonbauer, Elektrotechniker, Installateure und Heizungsbauer sowie Feinwerkmechaniker. Das Beschäftigungswachstum im Handwerk basiert nicht auf einer Zunahme der Zahl der Unternehmen, sondern vielmehr auf einem Wachstum in den bestehenden Unternehmen. Die Ausbildungsleistung der Handwerksbetriebe ist überdurchschnittlich. Allerdings ging die Zahl der Auszubildenden im Handwerk in den letzten Jah-ren stark zurück. Primäres Ziel dieser Arbeit ist eine Bestandsaufnahme der Situation und Entwicklung des handwerklichen Arbeits- und Ausbildungsmarktes in Bayern im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft. Inwieweit Fachkräfteengpässe in einzelnen Handwerksberufen und Regionen ein stärkeres Beschäftigungswachstum verhindert haben, kann nicht beurteilt werden. Die Beschäftigungszuwächse über die große Mehrheit der beschäftigungsstärksten Gewerbezweige, in Verbindung mit den - im Verhältnis zum Nicht-Handwerk - überproportionalen Verlusten an Auszubildenden (oder allenfalls nur leichten Steigerungsraten in wachstumsstarken Gewerbezweigen) lassen aber zumindest regionale Fachkräfte- und Nachwuchsprobleme vermuten. Sollten diese zunehmen, könnte sich die Bedeutung des Handwerks als relevanter Beschäftigungsmotor in Zukunft weiter verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Mindestvergütung für Auszubildende im ersten Lehrjahr: Ein Datenüberblick (2019)
Zitatform
Dietrich, Hans (2019): Mindestvergütung für Auszubildende im ersten Lehrjahr: Ein Datenüberblick. In: IAB-Forum H. 04.07.2019, o. Sz., 2019-07-03.
Abstract
"Um die duale Berufsausbildung attraktiver zu machen, will die Bundesregierung ab dem Jahr 2020 unter anderem eine Mindestvergütung für Auszubildende in Höhe von derzeit 515 Euro im ersten Lehrjahr einführen. Eine IAB-Studie ist der Frage nachgegangen, in welchem Umfang die geplante gesetzliche Regelung für Auszubildende relevant ist. Dabei zeigen sich je nach Region, Bildungsabschluss, Bildungsträger und Betriebsgröße deutliche Unterschiede. Zudem ist das Risiko für Auszubildende, weniger als die vorgesehene Mindestvergütung zu verdienen, in bestimmten Berufsbereichen überproportional hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung - die Herausforderungen bleiben (2019)
Zitatform
Dummert, Sandra & Ute Leber (2019): Betriebliche Ausbildung - die Herausforderungen bleiben. In: IAB-Forum H. 09.10.2019, o. Sz., 2019-10-02.
Abstract
"Seit geraumer Zeit verschärfen sich die Passungsprobleme auf dem deutschen Ausbildungsmarkt: Einer steigenden Zahl an unbesetzten Ausbildungsplätzen steht eine nach wie vor hohe Zahl an unversorgten Bewerberinnen und Bewerbern um einen Ausbildungsplatz gegenüber. Dies trifft insbesondere Kleinstbetriebe. Sie können fast 40 Prozent der von ihnen angebotenen Ausbildungsstellen nicht besetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unfilled training positions in Germany: regional and establishment-specific determinants (2019)
Zitatform
Dummert, Sandra, Ute Leber & Barbara Schwengler (2019): Unfilled training positions in Germany. Regional and establishment-specific determinants. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 239, H. 4, S. 661-701., 2018-11-19. DOI:10.1515/jbnst-2018-0014
Abstract
"The current situation in the German apprenticeship market is characterized by two contradictory developments. On the one hand, establishments are experiencing increasing problems filling the training positions they offer, and the number of vacant training positions is climbing. On the other hand, the transition into training is still difficult for many young people, and the number of unsuccessful vocational training applicants is rising. Hence, matching supply with demand is becoming increasingly difficult in the German job market for training positions. Using the Linked Employer-Employee dataset (LIAB) from the Institute for Employment Research (IAB), our paper provides a closer examination of the phenomenon of unfilled training positions. It presents an overview of the evolution of vacant training positions in eastern and western Germany and attempts to explain the number of vacancies by investigating the factors responsible for the establishments' inability to fill their training positions. We assume that training position vacancies are due not only to internal company reasons such as firm size or the wage offer for apprentices but also to external conditions such as general regional factors. Therefore, our analysis also considers the situation on the demand side of the labor market within a region. The results of our multilevel mixed-effects estimations show that in addition to characteristics on the enterprise level, regional determinants also affect the share of vacant apprenticeships. With respect to establishment-related factors, mainly characteristics that describe the attractiveness of the firm prove to be important. With regard to regional-specific factors, we find that the availability of school leavers in a region in addition to the level of regional-sectoral competition impacts the recruiting success of establishments. Our analysis also shows that there are remarkable differences between eastern and western Germany concerning both the quantitative importance of unfilled training positions and the factors affecting them." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Ausbildung 2018: Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung. Unternehmen berichten über ihre Ausbildungssituation (2019)
Friedrich, Ulrike; Müller, Jana Kathinka;Zitatform
(2019): Ausbildung 2018. Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung. Unternehmen berichten über ihre Ausbildungssituation. Berlin, 33 S.
Abstract
"Die wichtigsten Ergebnisse:
Für Unternehmen wird es immer schwieriger, offene Ausbildungsplätze zu besetzen. Mehr und mehr Unternehmen erhalten gar keine Bewerbungen mehr. Digitalisierung schreitet voran: wo Planbarkeit sinkt, muss die Beweglichkeit zunehmen. Es gibt immer bessere Chancen auch für lernschwächere Jugendliche und Flüchtlinge. Die Mehrheit der Betriebe ist mit Berufsschulen zufrieden, Verbesserungsbedarf gibt es dennoch. Unklare Berufsvorstellungen bleiben das größte Ausbildungshemmnis, daher muss die Berufsorientierung gestärkt werden. Unternehmen werben um neue Bewerbergruppen wie Studienabbrecher und schaffen neue Anreize." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ausbildung 2019: Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung (2019)
Friedrich, Ulrike;Zitatform
(2019): Ausbildung 2019. Ergebnisse einer DIHK-Online-Unternehmensbefragung. Berlin, 18 S.
Abstract
"Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage im Überblick:
Die Besetzung von Ausbildungsplätzen bleibt schwierig: Im Berichtsjahr 2018 blieben in rund jedem dritten Betrieb Ausbildungsplätze unbesetzt (32 Prozent; 2017: 34 Prozent). Mehr Engagement in der Berufsorientierung ist notwendig: 47 Prozent der Betriebe geben an, dass realistische Berufsvorstellungen der Jugendlichen ihnen das Ausbilden erleichtern würden. Bessere Zusammenarbeit mit Berufsschulen gewünscht: Für 37 Prozent der Betriebe würde eine noch bessere Zusammenarbeit mit ihrer Berufsschule das Ausbilden erleichtern. Politik muss die Rahmenbedingungen verbessern: Bereits ein Drittel der Betriebe stellt zu weite Entfernungen zur Berufsschule fest. Auswirkungen der Digitalisierung kommen in der betrieblichen Ausbildung schneller an: Für 77 Prozent der Betriebe sind IT-Kenntnisse der Jugendlichen in Zukunft ein wichtiges Einstellungsstellungskriterium. Ausbildungsberufe machen fit für digitale Arbeitswelt: Drei von vier Betrieben bestätigen, dass die vorhandenen Ausbildungsberufe auch in Zeiten des digitalen Wandels ihren betrieblichen Bedarf treffen. Integration von Geflüchteten wird zunehmend gelebte Praxis in Deutschland: Rund 16 Prozent der Unternehmen bilden derzeit Geflüchtete aus; im Vorjahr waren es 14 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Training and effort dynamics in apprenticeship (2019)
Zitatform
Fudenberg, Drew & Luis Rayo (2019): Training and effort dynamics in apprenticeship. In: The American economic review, Jg. 109, H. 11, S. 3780-3812. DOI:10.1257/aer.20171939
Abstract
"A principal specifies time paths of effort provision, task allocation, and knowledge transfer for a cash-constrained apprentice, who is free to walk away at any time. In the optimal contract the apprentice pays for training by working for low or no wages and by working inefficiently hard. The apprentice can work on both knowledge-complementary and knowledge-independent tasks. We study the optimal time path of effort distortions and their impact on the knowledge transfer, and analyze the effect of regulatory limits on the length of apprenticeships and on how much effort apprentices are allowed to provide." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erlernter und ausgeübter Beruf: zur fach- und niveauadäquaten Erwerbstätigkeit (2019)
Zitatform
Hall, Anja & Ana Santiago Vela (2019): Erlernter und ausgeübter Beruf. Zur fach- und niveauadäquaten Erwerbstätigkeit. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 48, H. 2, S. 31-35.
Abstract
"Der erlernte Beruf und die im Erwerbsleben ausgeübte Tätigkeit stimmen nicht immer überein. Die Passung betrifft den fachlichen Inhalt oder das Niveau der Tätigkeit. Wird im Laufe des Erwerbslebens ein anderer als der erlernte Beruf ausgeübt, können berufsspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten verloren gehen und es besteht die Gefahr, dass eine Tätigkeit unterhalb des eigenen Qualifikationsniveaus angenommen werden muss. Im folgenden Beitrag wird der Zusammenhang zwischen erlerntem und ausgeübtem Beruf betrachtet und der Frage nachgegangen, ob und in welchem Maße eine Berufsausbildung Frauen und Männern eine niveauadäquate Erwerbstätigkeit auch außerhalb des erlernten Berufs ermöglicht. Die Datenbasis für die Untersuchungen ist die BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Reasons of students and apprentices to choose a training company in the dual system (2019)
Zitatform
Hoxtell, Annette (2019): Reasons of students and apprentices to choose a training company in the dual system. In: Journal of vocational education and training, Jg. 71, H. 1, S. 46-64. DOI:10.1080/13636820.2018.1464499
Abstract
"This article sheds light on an understudied aspect of the transition from school to work: the choice of a training company. It presents findings from qualitative interviews with 69 secondary school students and apprentices from the German states of Berlin and Brandenburg, focusing on their reasons to choose a training company in the dual system. What reasons lead students and apprentices to choose a training company? The most common reason is personal impressions, which future apprentices obtain in their initial, personal encounters with a company and its staff. Students and apprentices often consider location, working atmosphere and soundness. Due to this study's regional scope, its findings may not be fully generalisable on a national or international level. However, its findings may instigate further research in countries where people pursuing certain types of apprenticeship training have to apply to companies (e.g. Great Britain, Switzerland and Australia)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Regionale Mobilität von Lehrlingen: Auszubildende in MINT-Berufen pendeln besonders häufig (2019)
Zitatform
Jost, Oskar, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2019): Regionale Mobilität von Lehrlingen: Auszubildende in MINT-Berufen pendeln besonders häufig. (IAB-Kurzbericht 02/2019), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Das Angebot an Lehrstellen auf dem deutschen Ausbildungsstellenmarkt ist heterogen: In einigen Regionen stehen den Jugendlichen deutlich mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung als in anderen. Die Mobilität der Auszubildenden ist daher ein wichtiger Ausgleichsmechanismus. Das Autorenteam untersucht die Lehrstellenversorgung und das Pendelverhalten der Lehrlinge nicht nur zwischen Regionen - und vor allem zwischen Ost- und Westdeutschland - , sondern auch in Abhängigkeit von Schulabschluss und Ausbildungsberuf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Zusammenhang zwischen dem Anteil der Beschäftigten in Großbetrieben und der regionalen Ausbildungsplatzversorgung auf Kreisebene
- Regionale Mobilität von Auszubildenden nach Geschlecht und Schulbildung
- Ausbildungsplatzversorgung in West- und Ostdeutschland 1999 bis 2017
- Die jeweils fünf Berufshauptgruppen mit der höchsten und niedrigsten regionalen Mobilität von Auszubildenden
- Zusammenhang zwischen der regionalen Ausbildungsplatzversorgung und dem gewichteten Pendlersaldo der Auszubildenden auf Kreisebene
- Durchschnittliche Distanzen zwischen Wohn- und Arbeitsortgemeinde der Auszubildenden nach Landkreis der Wohnortgemeinde
- Regionale Ausbildungsplatzversorgung und gewichteter Pendlersaldo der Auszubildenden auf Kreisebene
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Literaturhinweis
Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Hamburgs (2019)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2019): Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Hamburgs. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2019), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Anhand des Ausbildungsjahrganges 2005 - alle Ersteinsteiger in eine duale Berufsausbildung in Hamburg - wird gezeigt, dass die Rate 'echter' Ausbildungsabbrüche im dualen System nur etwa sieben Prozent (7,4 Prozent) beträgt. Rund 9/10 erreichen bis zum 25. Lebensjahr eine berufliche Qualifikation. Die Mehrheit aller Ausbildungen verläuft kontinuierlich. Über 70 Prozent aller Ausbildungsanfänger in Hamburg weisen ein (ununterbrochenes) Ausbildungsverhältnis im Erwerbsverlauf auf und erreichen (mindestens) einen Berufsabschluss. Ein weiteres Viertel unterbricht die Ausbildung und/oder wechselt den Ausbildungsberuf, erreicht aber ebenfalls einen Abschluss. Zwischen der erworbenen Qualifikation, dem individuellen Ausbildungsverlauf und dem Berufseinstieg können Zusammenhänge beobachtet werden: Je kontinuierlicher die Ausbildung erfolgt (keine Unterbrechungen, kein Berufswechsel), desto größer ist der Erfolg mit Blick auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Arbeitslosigkeit nach der Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Mecklenburg-Vorpommerns (2019)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2019): Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Mecklenburg-Vorpommerns. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2019), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Anhand der Ausbildungsjahrganges 2005 - alle Ersteinsteiger in eine duale Berufsausbildung in Mecklenburg-Vorpommern - wird gezeigt, dass die Rate 'echter' Ausbildungsabbrüche im dualen System nur etwa sieben Prozent (7,3 Prozent) beträgt. Rund 9/10 erreichen bis zum 25. Lebensjahr eine berufliche Qualifikation. Die Mehrheit aller Ausbildungen verläuft kontinuierlich. Rund zwei Drittel aller Ausbildungsanfänger in Mecklenburg-Vorpommern weisen in ihrer Erwerbsbiografie lediglich ein (ununterbrochenes) Ausbildungsverhältnis auf und erreichen (mindestens) einen Berufsabschluss. Ein weiteres Viertel unterbricht die Ausbildung und/oder wechselt den Ausbildungsberuf, erreicht aber ebenfalls einen beruflichen Abschluss. Zwischen der erworbenen Qualifikation, dem individuellen Ausbildungsverlauf und dem Berufseinstieg können Zusammenhänge beobachtet werden: Je kontinuierlicher die Ausbildung erfolgt (keine Unterbrechungen, kein Berufswechsel), desto größer ist der Erfolg mit Blick auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Arbeitslosigkeit nach der Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Schleswig-Holsteins (2019)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2019): Absolventen und Abbrecher - zum Ausbildungsgeschehen im dualen System Schleswig-Holsteins. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2019), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Anhand des Ausbildungsjahrganges 2005 - alle Ersteinsteiger in eine duale Berufsausbildung in Schleswig-Holstein - wird gezeigt, dass die Rate 'echter' Ausbildungsabbrüche im dualen System nur etwa sieben Prozent (7,4 Prozent) beträgt. Rund 9/10 erreichen bis zum 25. Lebensjahr eine berufliche Qualifikation. Die Mehrheit aller Ausbildungen verläuft kontinuierlich. Rund zwei Drittel aller Ausbildungsanfänger in Schleswig-Holstein weisen in ihrer Erwerbsbiografie lediglich ein (ununterbrochenes) Ausbildungsverhältnis auf und erreichen (mindestens) einen Berufsabschluss. Ein weiteres Viertel unterbricht die Ausbildung und/oder wechselt den Ausbildungsberuf, erreicht aber ebenfalls einen beruflichen Abschluss. Zwischen der erworbenen Qualifikation, dem individuellen Ausbildungsverlauf und dem Berufseinstieg können Zusammenhänge beobachtet werden: Je kontinuierlicher die Ausbildung erfolgt (keine Unterbrechungen, kein Berufswechsel), desto größer ist der Erfolg mit Blick auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Arbeitslosigkeit nach der Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Vocational education and employment: Explaining cohort variations in life course patterns (2019)
Zitatform
Kratz, Fabian, Alexander Patzina, Corinna Kleinert & Hans Dietrich (2019): Vocational education and employment: Explaining cohort variations in life course patterns. In: Social Inclusion, Jg. 7, H. 3, S. 224-253., 2019-07-15. DOI:10.17645/si.v7i3.2045
Abstract
"A stylized finding on returns to vocational education is that vocational compared to general education generates a differential life course pattern of employability: while vocational education guarantees smooth transitions into the labour market and thus generates initial advantages, these erode with increasing age, leading to late-life reversals in employment chances. We contribute to this research by assessing cohort variations in life-cycle patterns and distinguishing two explanations for late-life reversals in employment chances. The adaptability argument states that this phenomenon is due to the lower adaptability and occupational flexibility of those with vocational education. In contrast, the health argument states that vocational education leads to physically more demanding occupations, faster health deterioration, and, thus, lower employability in later life. Using data from the German Socio-Economic Panel, we employ non-parametric state probability analysis to assess cohort variations in employment patterns, and mediation analysis to assess how much of the late-life reversal of employment patterns is due to a faster health deterioration among the vocationally educated. Results show that the early life advantage of vocational education increases across cohorts. Furthermore, those with vocational education exhibit faster health deterioration, and a small part of the late-life employment disadvantage of this group works through lower levels of health after midlife." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufsausbildung in Hessen 2019 (2019)
Kuse, Stefan; Schiefer, Simon; Müller, Heiko;Zitatform
Kuse, Stefan (2019): Berufsausbildung in Hessen 2019. (HA Hessen-Agentur. Report 991), Wiesbaden, 106 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie gibt einen Überblick über die aktuelle Entwicklung auf dem beruflichen Ausbildungsmarkt in Hessen und vergleicht diese Entwicklung mit der in anderen Bundesländern. Mit der dualen Berufsausbildung in Berufsschulen und Betrieben für Berufe nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) steht dabei ein zentraler Baustein der „Fachkräftesicherung“ im Fokus. Denn diverse Prognosen verweisen auf sich abzeichnende Arbeitskräfteengpässe gerade in einigen dual ausgebildeten Berufen. Die Studie bildet eine empirische Grundlage für politische und planerische Aktivitäten auf dem Ausbildungsmarkt. Wesentliche Datengrundlagen der vorliegenden Studie sind die Erhebungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zu neu abgeschlossenen dualen Ausbildungsverträgen, die Schulstatistik und die integrierte Ausbildungsberichterstattung des Hessischen Statistischen Landesamts (HSL), zudem die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit (BA)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt: Bisherige Veränderungen und Folgen für Arbeitsmarkt, Ausbildung und Qualifizierung: Beantwortung des Fragenkatalogs zur Anhörung der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestags am 11. Februar 2019 (2019)
Zitatform
Matthes, Britta, Wolfgang Dauth, Katharina Dengler, Hermann Gartner & Gerd Zika (2019): Digitalisierung der Arbeitswelt: Bisherige Veränderungen und Folgen für Arbeitsmarkt, Ausbildung und Qualifizierung. Beantwortung des Fragenkatalogs zur Anhörung der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" des Deutschen Bundestags am 11. Februar 2019. (IAB-Stellungnahme 11/2019), Nürnberg, 26 S.
Abstract
"Die Stellungnahme beinhaltet die Antworten des IAB zum Fragenkatalog aller Fraktionen im Rahmen der Anhörung der Enquete-Kommission 'Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt' des Deutschen Bundestags am 11. Februar 2019. Das IAB berichtet über die durch die Digitalisierung bisher hervorgerufenen Veränderungen und Folgen für Arbeitsmarkt, Ausbildung und Qualifizierung.
Die Autorinnen und Autoren bilanzieren, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass der technologische Fortschritt zu weniger Beschäftigung führt. Allerdings ist es durch die technologischen Entwicklungen zu Strukturverschiebungen zwischen Branchen und Berufen gekommen, was auch weiterhin für die Zukunft erwartet werden kann. Durch die Digitalisierung ergeben sich nicht nur Substituierbarkeits-, sondern auch Produktivitäts- und Inklusionspotenziale. Sie raten zu einer Reduzierung der Zahl der dualen Ausbildungsberufe, weil mit zu starker berufsfachlicher Spezialisierung Erwerbsrisiken verbunden sind. Zur Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt, empfehlen sie, die Berufsschulen, überbetriebliche Ausbildungseinrichtungen oder durch Ausbildungsverbünde/-konsortien organisierte Technologiezentren zu zentralen Orten der Wissensvermittlung über die Digitalisierung der Arbeitswelt zu machen. Damit sich Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote besser inhaltlich festlegen lassen, sollten neue Verfahren entwickelt werden, mit denen die in den Berufen, Branchen und Regionen erforderlichen Kompetenzprofile beschrieben werden können. Hilfreich wären außerdem eine engere Verzahnung von Technologieentwicklern und den für Ausbildung und Qualifizierung zuständigen Akteuren sowie eine systematische Begleitung von Technologieforschungsförderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Matthes, Britta ; Dauth, Wolfgang ; Gartner, Hermann ; Dengler, Katharina ; Zika, Gerd ;Weiterführende Informationen
Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung -
Literaturhinweis
Does apprenticeship improve job opportunities?: a regression discontinuity approach (2019)
Zitatform
Picchio, Matteo & Stefano Staffolani (2019): Does apprenticeship improve job opportunities? A regression discontinuity approach. In: Empirical economics, Jg. 56, H. 1, S. 23-60. DOI:10.1007/s00181-017-1350-2
Abstract
"In Italy the main difference between apprentices and other types of temporary workers is that apprentices must receive firm-provided training. The firm incentive in hiring apprentices consists in paying lower wages and labour taxes. Using an Italian administrative dataset containing information on the jobs started between January 2009 and June 2012, we estimate the effect of apprenticeship on the hazard function to a permanent job. Identification is based on a regression discontinuity design. We find that, for 29-year-old workers, apprenticeships are 'long entrance halls' towards permanent contracts, especially within the firm where the apprenticeship is performed." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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auch erschienen als: IZA discussion paper , 7719 -
Literaturhinweis
Die Bedeutung des Handwerks in Hessen (2019)
Schaade, Peter; Harten, Uwe; Böhme, Stefan;Zitatform
Schaade, Peter, Stefan Böhme & Uwe Harten (2019): Die Bedeutung des Handwerks in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2019), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Die Beschäftigung im Handwerk ist in den letzten Jahren in Hessen annähernd gleich gewachsen wie im Nichthandwerk. Bundesweit hat sich dagegen das Handwerk schlechter entwickelt als die Gesamtwirtschaft. In Hessen war allerdings 2016 nur jeder zehnte Beschäftigte in einem Handwerksunternehmen tätig, während es bundesweit auf jeden achten zutraf. Einen überdurchschnittlichen Beitrag zum Gesamtbeschäftigungswachstum im Handwerk leisteten insbesondere Unternehmen aus dem Gewerbezweig Gebäudereiniger, gefolgt von Maurern und Betonbauern, Elektrotechnikern, Malern und Lackierern sowie Installateuren und Heizungsbauern. Das Beschäftigungswachstum im Handwerk basiert nicht auf einer Zunahme der Zahl der Unternehmen, sondern vielmehr auf einem Wachstum in den bestehenden Unternehmen. Die Ausbildungsleistung der Handwerksbetriebe ist überdurchschnittlich. Allerdings ging die Zahl der Auszubildenden im Handwerk in den letzten Jahren stärker zurück als im Nichthandwerk." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ländermonitor berufliche Bildung 2019: Ein Vergleich der Bundesländer mit vertiefender Analyse zu Passungsproblemen im dualen System (2019)
Seeber, Susan; Geiser, Patrick; Baethge-Kinsky, Volker; Boschke, Vanessa; Wieck, Markus; Busse, Robin ; Michaelis, Christian ;Zitatform
Seeber, Susan, Markus Wieck, Volker Baethge-Kinsky, Vanessa Boschke, Christian Michaelis, Robin Busse & Patrick Geiser (2019): Ländermonitor berufliche Bildung 2019. Ein Vergleich der Bundesländer mit vertiefender Analyse zu Passungsproblemen im dualen System. Bielefeld: Bertelsmann, 387 S. DOI:10.3278/6004750w
Abstract
"Seit geraumer Zeit stehen die Länder mit ihren vielfältigen Aktivitäten in weitreichender Verantwortung in der Berufsbildungspolitik. Wie schon seine Vorgänger der Jahre 2015 und 2017 trägt der Ländermonitor 2019 mit seinen Daten und Analysen zur beruflichen Bildung auf Länderebene dieser Situation Rechnung. Für das duale System enthält er eine vertiefende Analyse zu den wachsenden Passungsproblemen, deren Ausmaß und Ursachen erstmals genauer bestimmt werden, um den Ländern Steuerungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Im Ergebnis der Analysen zeigen sich, je nach Bundesland mit unterschiedlichem Gewicht, tendenziell wachsende Probleme ökonomischer Leistungsfähigkeit: Das Schulberufssystem entwickelt sich zu einem auf Berufe im Bereich Gesundheit, Erziehung und Soziales spezialisierten Ausbildungssektor, ohne dass seine Ausbildungsleistung nur annähernd den Fachkräftebedarf abdeckt. In der dualen Ausbildung wächst das unausgeschöpfte Ausbildungspotenzial auch deshalb, weil sich Stellenangebote und Berufswüsche von Jugendlichen immer weniger decken. Aufgrund der Entwicklungen in beiden vollqualifizierenden Sektoren haben sich die Chancen traditionell benachteiligter Jugendlicher (z.B. mit maximal Hauptschulabschluss) auf eine Ausbildungsstelle nicht wesentlich verbessert - bei deutlichen Unterschieden zwischen den Ländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven der beruflichen Bildung unter veränderten Rahmenbedingungen (2019)
Zitatform
Seeber, Susan & Jürgen Seifried (2019): Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven der beruflichen Bildung unter veränderten Rahmenbedingungen. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 22, H. 3, S. 485-508. DOI:10.1007/s11618-019-00876-2
Abstract
"In Deutschland stellt eine berufliche Ausbildung immer noch eine attraktive Option im Anschluss an die allgemeine Schulbildung für junge Menschen dar. Insbesondere sichert das enge Verhältnis von Ausbildungs- und Beschäftigungssystem nach wie vor relativ friktionsfreie Übergänge in den Arbeitsmarkt. Die gut qualifizierten Fachkräfte stellen zudem einen wichtigen Beitrag für die ökonomische Leistungsfähigkeit dar. Trotz dieser positiven Aspekte werden aber auch fortwährende Problemlagen und neue Herausforderungen sichtbar. Persistierende Probleme sind vor allem eine ungenügende Integration bestimmter sozialer Gruppen und die damit unzureichende Erschließung von deren Ausbildungspotenzial, Herausforderungen beziehen sich auf die neue Konstellation zwischen beruflicher und akademischer Ausbildung bei nach wie vor geringer Durchlässigkeit zwischen beiden Bildungsbereichen sowie auf den Strukturwandel zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft. Diese Entwicklungen stellen die bisherige Steuerung der beruflichen Ausbildung auf den Prüfstand. Der vorliegende Beitrag beleuchtet die Situation und stellt Perspektiven für die Berufsausbildung zur Diskussion." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
The intention to quit apprenticeships and the role of secondary jobs (2019)
Seidel, Katja;Zitatform
Seidel, Katja (2019): The intention to quit apprenticeships and the role of secondary jobs. In: Journal of vocational education and training, Jg. 71, H. 4, S. 556-578. DOI:10.1080/13636820.2019.1566269
Abstract
"This paper analyses the effect of a secondary job on the intention to quit an apprenticeship in Germany. For the empirical approach, the representative German, firm-level study 'BIBB Survey Vocational Training from the Trainees Point of View 2008' conducted by the Federal Institute for Vocational Education and Training (BIBB) is used. In this study, 5901 apprentices were interviewed during their second year of apprenticeship. To date, literature on early contract cancellation in Vocational Education and Training uses income itself as a determinant, but neglects the consequences of low income during apprenticeship, such as the need for a secondary job and possible secondary-job-related burdens. The probit regressions show a higher intention to quit if apprentices require a secondary job to cover their living costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Bedeutung des Handwerks in Berlin und Brandenburg (2019)
Wiethölter, Doris; Carstensen, Jeanette; Harten, Uwe;Zitatform
Wiethölter, Doris, Uwe Harten & Jeanette Carstensen (2019): Die Bedeutung des Handwerks in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2019), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"Jeder achte Beschäftigte war 2016 bundesweit in einem Handwerksunternehmen tätig. Gleichwohl ist die Beschäftigung im Handwerk in den letzten Jahren bundesweit deutlich langsamer gewachsen als in der Gesamtwirtschaft. Einen überdurchschnittlichen Beitrag zum Gesamtbeschäftigungswachstum im Handwerk leisteten insbesondere Unternehmen aus den Gewerbezweigen Gebäudereiniger, Maurer und Betonbauer, Elektrotechniker, Installateure und Heizungsbauer sowie Feinwerkmechaniker. Das Beschäftigungswachstum im Handwerk basiert nicht auf einer Zunahme der Zahl der Unternehmen, sondern vielmehr auf einem Wachstum in den bestehenden Unternehmen. Die Ausbildungsleistung der Handwerksbetriebe ist überdurchschnittlich. Allerdings ging die Zahl der Auszubildenden im Handwerk in den letzten Jahren stark zurück, vor allem in den ostdeutschen Bundesländern. Primäres Ziel dieser Analyse ist eine Bestandsaufnahme der Situation und Entwicklung des handwerklichen Arbeits- und Ausbildungsmarktes in Berlin und Brandenburg im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft. Inwieweit Fachkräfteengpässe in einzelnen Handwerksberufen und Regionen ein stärkeres Beschäftigungswachstum verhindert haben, kann in dieser Studie nicht beurteilt werden. Gleichwohl können Hinweise auf Besetzungsschwierigkeiten von Fachkräften anhand der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit identifiziert werden. Die Beschäftigungszuwächse über die große Mehrzahl der beschäftigungsstärksten Gewerbezweige, in Verbindung mit den - im Verhältnis zum Nicht-Handwerk - überproportionalen Verlusten an Auszubildenden (oder allenfalls nur leichten Steigerungsraten in wachstumsstarken Gewerbezweigen) lassen aber zumindest regionale Fachkräfte- und Nachwuchsprobleme vermuten. Sollten diese zunehmen, könnte sich die Bedeutung des Handwerks als relevanter Beschäftigungsmotor in Zukunft weiter verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2019 (2019)
Zitatform
(2019): Berufsbildungsbericht 2019. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 199 S.
Abstract
"Die berufliche Aus- und Weiterbildung bildet eine wesentliche Grundlage für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Das deutsche Berufsbildungssystem mit seinen vielfältigen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und Qualifikationsniveaus bietet breite Karriereperspektiven und garantiert eine hohe Beschäftigungsfähigkeit. Die tragende Rolle der Unternehmen, die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Sozialpartnern und die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland sind Kennzeichen dieses Erfolgsmodells, das zu Recht eine immer stärkere internationale Anerkennung genießt. Mit dem Berufsbildungsbericht kommt das BMBF seinem gesetzlichen Auftrag (§ 86 BBiG) nach, die Entwicklung in der beruflichen Bildung kontinuierlich zu beobachten und der Bundesregierung jährlich zum 1. April Bericht zu erstatten.
Der Bericht gliedert sich in vier Kapitel:
Kapitel 1: Berufsbildungspolitische Prioritäten der Bundesregierung,
Kapitel 2: Ausbildungsmarktsituation,
Kapitel 3: Bildungspolitische Maßnahmen und Programme,
Kapitel 4: Stand und Perspektive der beruflichen Bildung in der internationalen Zusammenarbeit."
(Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2019: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2019)
Zitatform
(2019): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2019. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 11), Bonn, 591 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht wird in diesem Jahr zum elften Mal vom Bundesinstitut herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks. Die mittlerweile etablierten Standardindikatoren und langen Zeitreihen werden durch vertiefende Analysen auf Basis eigener Primärerhebungen ergänzt. Zu nennen sind hier insbesondere die von BIBB und der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeinsam durchgeführte Bewerberbefragung 2018 und die Fluchtmigrationsstudie 2018 sowie die von BIBB und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) konzipierte Erwerbstätigenbefragung 2018. Während die BA/BIBB-Bewerberbefragung und die BA/BIBB Fluchtmigrationsstudie Aufschluss über die Situation von jungen Menschen am Übergang in Ausbildung geben, wird anhand der Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 zum beruflichen Erfolg nach Qualifikation und Geschlecht und zum Themengebiet 'über- und unterwertige Erwerbstätigkeit' von Personen mit dualer Berufsausbildung berichtet. Wie bereits in den Vorjahren wurden auch sekundärstatistische Datenquellen für die Ergebnisdarstellung im Datenreport genutzt. So wurden z. B. anhand der Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) die Übergangsverläufe von Jugendlichen in Ausbildung analysiert. Das Schwerpunktthema ist in diesem Jahr 'Berufsbildung 4.0 - Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen'." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellen zum Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2019 im Internet -
Literaturhinweis
Ein Motivationsschub durch die Ausbildung? Entwicklung von Zielorientierungen von Beginn der Sekundarstufe I bis nach dem Übergang in die Sekundarstufe II oder in das duale Ausbildungssystem (2018)
Zitatform
Becker, Sarah, Maximilian Pfost, Irene M. Schiefer & Cordula Artelt (2018): Ein Motivationsschub durch die Ausbildung? Entwicklung von Zielorientierungen von Beginn der Sekundarstufe I bis nach dem Übergang in die Sekundarstufe II oder in das duale Ausbildungssystem. In: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, Jg. 49, H. 4, S. 210-223. DOI:10.1026/0049-8637/a000182
Abstract
"Bisherige Forschungsarbeiten zeigen, dass die Entwicklung von Zielorientierungen von kontextuellen Bedingungen abhängen kann. So wird beispielsweise ein Rückgang der Lernzielorientierung nach dem Übergang in die Sekundarstufe I berichtet (Anderman & Midgley, 1997). Schlechter werdende Passung zwischen Lernendem und Lernumgebung wird als mögliche Ursache für den Rückgang genannt. Im vorliegenden Beitrag wurde untersucht, ob und wie sich Zielorientierungen von Beginn der Sekundarstufe I bis nach dem Übergang in die Sekundarstufe II bzw. in das Ausbildungssystem entwickeln. Analysiert wurden Daten von N = 650 Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden zu drei Messzeitpunkten (Klasse 5, Klasse 6, Stufe 11 / 1. Ausbildungsjahr). Die Ergebnisse latenter Neighbor-Change-Analysen zeigen in beiden Gruppen eine Abnahme der Annäherungs- und Vermeidungsleistungszielorientierung. Die Lernzielorientierung nimmt in beiden Gruppen zu, wobei der Anstieg für Auszubildende signifikant höher ausfällt. Die Ergebnisse erweisen sich unter Berücksichtigung der Kovariaten Geschlecht, Schulleistung, Migrationshintergrund und sozioökonomischer Status als robust. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Stage-Environment-Fit-Theorie und Zielstrukturen diskutiert." (Author's abstract, © 2018 Hogrefe Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2017: Schwächerer Anstieg in West- und Ostdeutschland (2018)
Beicht, Ursula;Zitatform
Beicht, Ursula (2018): Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2017. Schwächerer Anstieg in West- und Ostdeutschland. (Fachbeiträge im Internet), Bonn, 16 S.
Abstract
"Im Jahr 2017 wurden die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Deutschland deutlich weniger angehoben als in den Vorjahren. Prozentual fiel der Vergütungsanstieg in West- und Ostdeutschland fast gleich stark aus. Die Ost-West-Unterschiede im Vergütungsniveau blieben daher unverändert. Dies ergab die aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zu den tariflichen Ausbildungsvergütungen. Die zentralen Ergebnisse sind im vorliegenden Fachbeitrag dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die duale Berufsausbildung - das Geheimnis der deutschen Wettbewerbsfähigkeit (2018)
Bosch, Gerhard;Zitatform
Bosch, Gerhard (2018): Die duale Berufsausbildung - das Geheimnis der deutschen Wettbewerbsfähigkeit. (IAQ-Report 2018-05), Duisburg, 23 S. DOI:10.17185/duepublico/48356
Abstract
"- Das duale System der Berufsausbildung in Fachkräfte für eine innovative Wirtschaft aus und gilt nicht, wie die Berufsausbildung in vielen anderen Ländern, als Auffangbecken für schwächere Schüler.
- Die kontinuierliche Modernisierung der Berufsausbildung mit ihrer Ausrichtung auf neue Technologien und Teamarbeit in flexiblen Arbeitsorganisationen ist einer der Gründe für die Wiedererstarkung der deutschen Wirtschaft seit Mitte der 1990er Jahre.
- Die Meister-, Techniker- und Fachwirtequalifikation ist ein in der Innovationsforschung wenig beachteter, aber zentraler Mechanismus des flächendeckenden Transfers neuer Technologien auch in kleine und mittlere Betriebe.
- Die Erosion des deutschen Tarifsystems, das nicht mehr allen Fachkräften auch Fachkräftelöhne sichert, veranlasst viele Jugendliche, die eigentlich eine Berufsausbildung anstreben, zu studieren. Vor allem in Branchen mit schlechten Löhnen wird eine Ausbildung immer unattraktiver. Imagekampagnen helfen hier nicht, wenn nicht gleichzeitig die Tarifbindung wieder erhöht wird.
- Da die Unternehmen bei wachsender Studienneigung nicht auf die Vorteile einer betriebsnahen Ausbildung verzichten wollen, haben sie in Kooperationen überwiegend mit Fachhochschulen neue Hybridmodelle des dualen Studiums entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Übernahmeverhalten von Betrieben (2018)
Zitatform
Dummert, Sandra (2018): Übernahmeverhalten von Betrieben. In: Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.) (2018): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2018 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung, S. 299-300.
Abstract
"Die Daten des IAB-Betriebspanels geben Auskunft darüber, wie viele Betriebe in Deutschland ausbildungsberechtigt sind und wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden. Zudem wird im IAB-Betriebspanel erfasst, wie viele der Ausbildungsabsolventen/-absolventinnen vom Ausbildungsbetrieb in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen wurden. Nachfolgend werden Ergebnisse zur betrieblichen Übernahme von Ausbildungsabsolventen/-absolventinnen nach Regionen (Ost-/Westdeutschland) und Betriebsgrößenklassen dargestellt. In einer vom IAB vorgelegten Expertise werden die Ergebnisse darüber hinaus nach Branchen und Tarifbindung der Betriebe differenziert ausgewiesen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Berufsausbildung und Weiterbildung in Deutschland (2018)
Zitatform
Dummert, Sandra (2018): Betriebliche Berufsausbildung und Weiterbildung in Deutschland. Nürnberg, 111 S.
Abstract
"Seit dem Datenreport 2009 stellen das BIBB und das IAB in der überarbeiteten Berichterstattung Zeitreihen zu wesentlichen Indikatoren des Bildungsverhaltens deutscher Betriebe vor. Die Zeitreihen bilden inzwischen mehr als eine Dekade ab und werden in der vorliegenden Expertise um die Jahre 2015 und 2016 ergänzt. Die Indikatoren beruhen auf den Daten des IAB-Betriebspanels, das jährlich wichtige Eckdaten zum betrieblichen Aus- und Weiterbildungsverhalten erhebt. Erklärungen zur Datenbasis sowie Abgrenzungen zu Ergebnissen anderer Datenquellen schließen sich an den Überblick an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie sämtliche Informationen zum Datenreport 2018 -
Literaturhinweis
Ausbildungsberechtigung und Ausbildungsaktivität von Betrieben (2018)
Zitatform
Dummert, Sandra (2018): Ausbildungsberechtigung und Ausbildungsaktivität von Betrieben. In: Bundesinstitut für Berufsbildung (Hrsg.) (2018): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2018 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung, S. 216-219.
Abstract
"Mit den Daten des IAB-Betriebspanels können Aussagen dazu getroffen werden, wie viele Betriebe in Deutschland nach eigenen Angaben die gesetzlichen Voraussetzungen zur Berufsausbildung erfüllen, also ausbildungsberechtigt sind, und wie hoch der Anteil der Betriebe ist, die tatsächlich ausbilden. Zudem kann betrachtet werden, wie viele der Ausbildungsabsolventen/-absolventinnen vom Ausbildungsbetrieb in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen werden" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gibt es für Betriebe (k)eine Alternative zur eigenen Ausbildung?: Ergebnisse einer Befragung von Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben zu zehn dualen Ausbildungsberufen (2018)
Ebbinghaus, Margit;Zitatform
Ebbinghaus, Margit (2018): Gibt es für Betriebe (k)eine Alternative zur eigenen Ausbildung? Ergebnisse einer Befragung von Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben zu zehn dualen Ausbildungsberufen. (Fachbeiträge im Internet), Bonn, 31 S.
Abstract
"Die Beteiligung an der dualen Berufsausbildung ist für viele Betriebe ein wichtiger Weg, ihren Fachkräftebedarf zu sichern. Die zunehmenden Schwierigkeiten, Ausbildungsplätze besetzen zu können, stellen diesen Weg inzwischen auf den Prüfstand. Gerade Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe sind hiervon betroffen. Das wirft die Frage auf, inwieweit Betriebe Alternativen zur eigenen Ausbildung sehen, um Fachkräftestellen zu besetzen. Dieser Frage wird im vorliegenden Beitrag aus Sicht von Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben für zehn ausgewählte Ausbildungsberufe nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Besser als ihr Ruf: Übergangsmaßnahmen erhöhen Ausbildungschancen bei leistungsschwachen Jugendlichen (2018)
Zitatform
Ehlert, Martin, Anne Christine Holtmann, Laura Menze & Heike Solga (2018): Besser als ihr Ruf. Übergangsmaßnahmen erhöhen Ausbildungschancen bei leistungsschwachen Jugendlichen. In: WZB-Mitteilungen H. 162, S. 41-43.
Abstract
"Etwa die Hälfte der Jugendlichen ohne Mittleren Schulabschluss beginnt nach der Schule eine Maßnahme des Übergangssystems zwischen Schule und Berufsausbildung. Wir gehen der Frage nach, ob diese Maßnahmen die Ausbildungschancen der teilnehmenden Jugendlichen verbessern oder eher eine Warteschleife darstellen. Anhand von Längsschnittdaten des NEPS lässt sich zeigen, dass die Maßnahmen die Ausbildungschancen verbessern - besonders für Jugendliche mit besonders schlechten Ausbildungschancen direkt nach der Schule. Der Effekt ist stärker, wenn die Jugendlichen einen Schulabschluss nachholen oder viel Zeit im Betrieb verbringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausweitung der Ausbildungsressourcen (2018)
Zitatform
Euler, Dieter & Eckart Severing (2018): Ausweitung der Ausbildungsressourcen. Gütersloh, 50 S. DOI:10.11586/2018001
Abstract
"Wie kann der Umfang an Ausbildungsressourcen insgesamt gesteigert werden, sodass jeder junge Mensch in Deutschland die Chance auf einen Ausbildungsplatz erhält? Welche betrieblichen Ausbildungsressourcen gibt es und aus welchen Gründen ziehen sich Ausbildungsbetriebe zurück? Warum werden immer mehr Ausbildungsstellen nicht besetzt? Welche staatlichen Maßnahmen zur Förderung betrieblicher Ausbildungsbeteiligung werden bereits angeboten? Die Autoren geben in der vorliegenden Studie Antworten auf diese Fragen. Die beiden folgern, dass trotz zahlreicher Förderprogramme ein hoher Bedarf an zusätzlichen betrieblichen Ausbildungsressourcen besteht. Zudem sind unter den Ausbildungsbewerbern viele Jugendliche mit Startschwierigkeiten, deren Bedürfnisse in der bisherigen Gestaltung von Ausbildung bislang nicht ausreichend berücksichtigt werden. Es brauche für die unterschiedlichen Zielgruppen des Ausbildungsmarkts ein quantitativ ausreichendes wie auch qualitativ hochwertiges Angebot, um allen Jugendlichen die Chance auf einen beruflichen Abschluss zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Übergangssystem - ein bildungspolitisches Dauerprovisorium oder ein Ort der Chancenverbesserung und Integration? (2018)
Zitatform
Euler, Dieter & Reinhold Nickolaus (2018): Das Übergangssystem - ein bildungspolitisches Dauerprovisorium oder ein Ort der Chancenverbesserung und Integration? In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 114, H. 4, S. 527-547.
Abstract
Das sogenannte 'Übergangssystem' in der Berufsbildung wird mittlerweile als 'stabiles Provisorium' wahrgenommen und eher als Indikator für eine nachlassende Integrationsleistung gedeutet denn als Bildungssegment, das geeignet wäre, zur Chancenverbesserung der Jugendlichen beizutragen. Inwieweit besteht tatsächlich Anlass, das Übergangssystem als dysfunktionales Dauerprovisorium zu begreifen, das als Indikator einer nachlassenden Integrationsleistung des Berufsbildungssystems bestens geeignet ist oder doch auch mit wichtigen Optionen zur Verbesserung von Bildungschancen und Integrationsprozessen zu verbinden. Im Beitrag wird folgenden Fragen nachgegangen: Ist der Abbau des Übergangssystems (weiterhin) ein vertretbares berufsbildungspolitisches Ziel? Was wissen wir über die Effektivität der Maßnahmen im Übergangssystem? Welche Konsequenzen resultieren aus den Forschungsergebnissen zu den Effekten des Übergangssystems und den systemischen Überlegungen für die Berufsbildungspraxis sowie für die Berufsbildungsforschung? (IAB)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Hessen: IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2017 (2018)
Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;Zitatform
Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2018): Betriebliche Ausbildung in Hessen. IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2017. (IAB-Betriebspanel Hessen 2018,02), Frankfurt am Main, 23 S.
Abstract
"Der nun vorliegende zweite Report zum IAB-Betriebspanel Hessen 2017 ist dem betrieblichen Ausbildungsverhalten gewidmet. Dabei werden neben dem Engagement der ausbildenden Betriebe die Chancen erfolgreicher Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen berichtet. Zur Bestimmung des betrieblichen Ausbildungsverhaltens werden drei wesentliche Themenfelder berücksichtigt:
┐ die Ausbildungsbeteiligung und Ausbildungsintensität der Betriebe,
┐ die angebotenen und besetzten Ausbildungsplätze
┐ sowie die erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse und betrieblichen Übernahmen der Absolventinnen und Absolventen.
Für die genannten Faktoren werden, neben Veränderungen im Zeitverlauf, Differenzierungen nach Wirtschaftszweigen und Betriebsgrößen berücksichtigt sowie Vergleiche der hessischen mit der westdeutschen Situation vorgenommen, um strukturelle Faktoren und deren Entwicklung ebenfalls erfassen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Vorschlag für eine entwicklungsfreundliche Wirtschafts- und Migrationspolitik (2018)
Foissner, Franziska; Gall, Franz; Tamesberger, Dennis; Vorbach, Judith;Zitatform
Foissner, Franziska, Franz Gall, Dennis Tamesberger & Judith Vorbach (2018): Vorschlag für eine entwicklungsfreundliche Wirtschafts- und Migrationspolitik. In: WISO, Jg. 41, H. 1, S. 87-110.
Abstract
"In diesem Beitrag wird gezeigt, dass die aktuellen Fluchtursachen vielfältig sind und häufig in einer Wechselwirkung zueinander stehen. Eine zentrale Bedeutung hat hierbei die internationale Wirtschafts- und Handelspolitik, die häufig an den Interessen der Industriestaaten bzw. ihren Unternehmen ausgerichtet ist. Um diesen Fluchtursachen entgegenzuwirken werden Eckpunkte einer entwicklungsfreundlichen Wirtschafts- und Handelspolitik formuliert. Darüber hinaus wird ein neues EU-Migrationsmodell für Drittstaatsangehörige zum Zweck der Ausbildung in Europa vorgeschlagen. Als Vorbild dient das Modell der Ausbildungsgarantie, welches mittlerweile in vielen europäischen Ländern etabliert ist." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Ausbildungsreport 2018: Studie. Themenschwerpunkt: Arbeitszeit in der Ausbildung (2018)
Gimpel, Daniel; Herzog, Esther; Farnbacher, Julia; Dick, Oliver;Zitatform
Gimpel, Daniel, Julia Farnbacher, Oliver Dick & Esther Herzog (2018): Ausbildungsreport 2018. Studie. Themenschwerpunkt: Arbeitszeit in der Ausbildung. Berlin, 55 S.
Abstract
"Auch wenn 70,2 Prozent der Auszubildenden mit ihrer Ausbildung zufrieden sind: ┐ 36,3 Prozent der befragten Auszubildenden mussten regelmäßig Überstunden machen. Durchschnittlich 4,1 Stunden arbeiten die Auszubildenden, die regelmäßig Überstunden machen müssen, pro Woche mehr. ┐ 13 Prozent der Auszubildenden bekommen für ihre Überstunden weder einen Freizeitausgleich noch eine Bezahlung. ┐ 10 Prozent der Auszubildenden unter 18 Jahren mussten in der Woche mehr als 40 Stunden arbeiten, obwohl das verboten ist. ┐ 33,3 Prozent der Auszubildenden haben keinen betrieblichen Ausbildungsplan obwohl dieser gesetzlich vorgeschrieben ist. ┐ 11,9 Prozent der Auszubildenden müssen 'häufig' oder 'immer' ausbildungsfremde Tätigkeiten ausüben. ┐ 10,9 Prozent der Auszubildenden steht ihr_e Ausbilder_in 'selten' oder 'nie' am Ausbildungsplatz zur Verfügung. ┐ 14 Prozent der Auszubildenden werden 'selten' oder 'nie' von ihrem_ihrer Ausbilder_in betreut. ┐ 56 Prozent der Auszubildenden finden die fachliche Qualität des Berufsschulunterrichts 'sehr gut' oder 'gut'. ┐ 766 Euro ist die durchschnittliche Ausbildungsvergütung über alle Ausbildungsjahre, Berufe und das Geschlecht hinweg (tariflicher Durchschnittswert 876 Euro). In männlich dominierten Berufen liegt die Ausbildungsvergütung mit durchschnittlich 844 Euro um 14,7 Prozent über dem Wert der von Frauen bevorzugten Berufen (736 Euro). ┐ 38,9 Prozent der Auszubildenden im letzten Ausbildungsjahr wissen noch nicht, ob sie im Anschluss an ihre Ausbildung übernommen werden. ┐ 25,8 Prozent der Auszubildenden haben 'immer' oder 'häufig' Probleme, sich nach der Ausbildung in der Freizeit zu erholen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Baden- Württemberg 2017: Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2018)
Glöbel, Isabell; Klee, Günther; Lutz, Verena;Zitatform
Glöbel, Isabell & Günther Klee (2018): Betriebliche Ausbildung in Baden- Württemberg 2017. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2018,03), Tübingen, 59 S.
Abstract
"Der vorliegende Bericht analysiert auf Grundlage der Daten des IAB-Betriebspanels die Ausbildungsaktivität der Betriebe in Baden-Württemberg anhand verschiedener Indikatoren für das Jahr 2017 sowie im Zeitverlauf und vergleicht einige dieser Werte auch mit Westdeutschland." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Quality assurance of company-based training in the dual system in Germany: an overview for practitioners and VET experts (2018)
Guellali, Chokri; Sabbagh, Helena; Achenbach, Michaela; Biebeler, Hendrik; Hemkes, Barbara; Zimmermann, Doris A.;Zitatform
Achenbach, Michaela, Hendrik Biebeler, Barbara Hemkes, Helena Sabbagh & Doris A. Zimmermann (2018): Quality assurance of company-based training in the dual system in Germany. An overview for practitioners and VET experts. Bonn, 96 S.
Abstract
"This brochure contains a structured overview of central quality assurance mechanisms which underlie the company-based part of initial training in the dual system in Germany. It informs about the most important regulations, procedures and stakeholders which secure and pursue the further development of training quality at the company as a learning venue. Addressed are education and training experts from the field of academic research, policy making and practice in Germany and Europe." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Eine Exzellenzinitiative für die berufliche Bildung? (2018)
Hartmann, Ernst A.; Fünfhaus, Annika; Brings, Christin; Krichewsky-Wegener, Léna; Stamm, Ida; Schulze, Mandy;Zitatform
Hartmann, Ernst A., Christin Brings, Annika Fünfhaus, Léna Krichewsky-Wegener, Mandy Schulze & Ida Stamm (2018): Eine Exzellenzinitiative für die berufliche Bildung? (iit Perspektive / Institut für Innovation und Technik 40), Berlin, 10 S.
Abstract
"Die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern aus dem Jahr 2005 hat eine erhebliche Wirkung im Wissenschaftssystem Deutschlands entfaltet - trotz aller konträren Positionen und Diskussionen in Fachkreisen und Öffentlichkeit. Aktuell erfährt die Berufsbildung einen vergleichbaren Bedeutungszuwachs für die mittel- und langfristige Sicherung des Innovations- und Wirtschaftsstandorts, unter anderem weil der Bedarf an Fachkräften steigt. Daher stellt sich die Frage, ob eine 'Exzellenzinitiative Berufliche Bildung' ähnliche Wirkungen erzielen könnte wie sie im Wissenschafts- und Forschungssystem zu beobachten waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atlas der Arbeit: Daten und Fakten über Jobs, Einkommen und Beschäftigung (2018)
Haufler, Daniel; Jakob, Johannes; Rademaker, Maike; Zach, Frank;Zitatform
(2018): Atlas der Arbeit. Daten und Fakten über Jobs, Einkommen und Beschäftigung. Berlin, 62 S.
Abstract
"Der Atlas der Arbeit der Hans-Böckler-Stiftung und des DGB zeigt die vielfältigen Facetten von Arbeit auf. Wie verändert die demografische Entwicklung unsere Arbeitswelt? Wie entwickeln sich Einkommen? Welche Auswirkungen hat bereits heute die Digitalisierung? Der Atlas vergleicht Systeme in verschiedenen Staaten und beschreibt, wie Arbeitsbedingungen gestaltet werden können.
Und er zeigt auch, wie weit wir von dem Ziel entfernt sind, allen Beschäftigten gute Rahmenbedingungen und gleiche Rechte bei der Arbeit zu bieten. So wird deutlich, wo und wie politisches Handeln notwendig ist und welche Möglichkeiten wir - besonders Politik, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft - haben, die Arbeitswelt zum Besseren hin zu verändern. Der Atlas der Arbeit bietet zu 25 Themen mit vielen anschaulichen Grafiken die Grundlage, um über die Arbeit der Zukunft zu diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Antworten für Berufsstarter liefern (2018)
Hiltmann, Holger; Koppe, Thomas; Klameth, Max;Zitatform
Hiltmann, Holger, Max Klameth & Thomas Koppe (2018): Antworten für Berufsstarter liefern. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. 2, S. 30-33.
Abstract
"Mit einem neuen Recruiting-Tool hat der Merck-Konzern eine passende Candidate Experience für potenzielle Azubis geschaffen. Es gibt Schülern Orientierung bei der Berufswahl und führt sie gezielt zu passenden Ausbildungsstellen im Unternehmen hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
The development of non-cognitive skills in adolescence (2018)
Zitatform
Hoeschler, Peter, Simone Balestra & Uschi Backes-Gellner (2018): The development of non-cognitive skills in adolescence. In: Economics Letters, Jg. 163, H. February, S. 40-45. DOI:10.1016/j.econlet.2017.11.012
Abstract
"We use a unique longitudinal data set to study the development of non-cognitive skills in adolescence. We measure - for the first time - the development over six years of the recently introduced non-cognitive skill 'Grit.' We also measure the traditional Big Five personality traits. For Grit, we find significant within-person mean-level increases of about .5 standard deviation units for our sample of adolescent students. These increases are comparable with increases in the Big Five, where conscientiousness, agreeableness, and emotional stability also increase with similar magnitude. We show that these changes are heterogeneous and robust to reasonable measurement error." (Author's abstract, © 2017 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Classifying vocational training markets (2018)
Zitatform
Kleinert, Corinna, Alexander Vosseler & Uwe Blien (2018): Classifying vocational training markets. In: The annals of regional science, Jg. 61, H. 1, S. 31-48., 2017-10-17. DOI:10.1007/s00168-017-0856-z
Abstract
"The German educational system is characterized by a large sector of dual vocational training, which facilitates integration into the labour market. This system creates a specific training market for school leavers, which is characterized by strong regional disparities. These differences as well as their consequences have not been systematically analysed in previous research. In a theory-guided analysis this paper examines empirically which structural 'handicaps' affect regional transition rates from school to training and how regional training markets may be classified according to these structural factors. To this end, a new method is applied which combines regression and cluster analysis to avoid arbitrariness in the selection of classification variables. It generates a well-interpretable classification of vocational education markets, which is of broad use in research and labour market policy. The method may be applied to solve a broad variety of similar research problems in regional science." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
"Durchläufer" und "Drop-Outs": (Dis-)Kontinuitäten von Ausbildungsverläufen im dualen System (2018)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2018): "Durchläufer" und "Drop-Outs". (Dis-)Kontinuitäten von Ausbildungsverläufen im dualen System. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 64, H. 4, S. 441-460., 2017-09-07.
Abstract
"Am Beispiel der Ausbildungsanfänger_innen des Jahrganges 2005 in Deutschland wird gezeigt, dass der Anteil echter Ausbildungsabbrüche im dualen System etwas mehr als 6 % beträgt. Fast 90 % des Jahrganges erreichen bis Mitte Zwanzig einen Berufsabschluss oder eine weitergehende Qualifikation. Wird nur eine anerkannte Berufsausbildung betrachtet, sind es fast 80 % der Ausbildungsanfänger_innen. Die Mehrheit aller Ausbildungen im dualen System (rund 73 %) verläuft in kontinuierlicher Form, d. h. es gibt weder zeitliche Unterbrechungen noch Wechsel der Berufsordnungen. Zwischen dem Ausbildungsverlauf, dem erfolgreichen Abschluss und der späteren Arbeitsmarktintegration werden Zusammenhänge deutlich: Personen mit kontinuierlichen Ausbildungsverläufen weisen höhere Beschäftigungszeiten und geringere Verweildauern in Arbeitslosigkeit auf als diskontinuierliche Ausbildungsverläufe. Problematisch erweist sich die Situation für diejenigen, die eine Ausbildung abbrechen und auch später keine berufliche Qualifikation erreichen: Hier ist in vielen Fällen von keiner gelungenen oder nur einer ungünstigen Arbeitsmarktintegration auszugehen." (Autorenreferat, © Beltz Juventa)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Are apprenticeships business cycle proof? (2018)
Zitatform
Lüthi, Samuel & Stefan C. Wolter (2018): Are apprenticeships business cycle proof? (IZA discussion paper 11374), Bonn, 15 S.
Abstract
"Although there is evidence that apprenticeship training can ease the transition of youth into the labour market and thereby reduce youth unemployment, many policy makers fear that firms will cut their apprenticeship expenditures during economic crises, thus exacerbating the problem of youth unemployment. Using recent panel data of Swiss cantons and dynamic regression models, we examine the relationship between new apprenticeships and the business cycle. The empirical results suggest that economic shocks induce a rather small, pro-cyclical immediate response in the apprenticeship market. However, within a year after the shock, firms compensate for their immediate reaction, with the result that no permanent effect is observable." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Löst mehr Mobilität die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt? (2018)
Matthes, Stephanie; Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Matthes, Stephanie & Joachim Gerd Ulrich (2018): Löst mehr Mobilität die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt? In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 3, S. 6-7.
Abstract
"Sind Jugendliche nicht mobil genug? Angesichts der wachsenden Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt wird diese Frage oft gestellt. Doch löst mehr Mobilität das Problem? Nach Analysen des BIBB trägt die Mobilität der Jugendlichen schon heute zu ausgeglicheneren regionalen Ausbildungsmärkten bei. Allerdings zeigen sich auch Grenzen dieses positiven Effekts." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
The effects of supply shocks in the market for apprenticeships: evidence from a German high school reform (2018)
Zitatform
Muehlemann, Samuel, Gerard Pfann, Harald Pfeifer & Hans Dietrich (2018): The effects of supply shocks in the market for apprenticeships. Evidence from a German high school reform. (IZA discussion paper 11264), Bonn, 32 S.
Abstract
"This paper studies the effects of the G8 high school reform in Germany. The reform reduced minimum duration to obtain a high school degree (Abitur) from 9 to 8 years. First, we present a simple model based on a CES technology with heterogeneous inputs to conjecture possible effects of a supply shock of high education apprenticeships. Implementation of the reform across states (Länder) has been realized in different years. A difference-in-differences estimation strategy is used to identify the effects of one-time supply shock in market for high-educated apprentices. Training firms almost fully and immediately absorbed the additional supply of high school graduates in the apprenticeship market. No evidence is found for substitution effects between low and high education apprenticeships. The model explains that these effects may be due to sticky and too low collectively bargained wages for high education apprenticeships relative to their productivity. This renders the market for apprenticeships inefficient." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Einfluss der Eltern auf die Realisierung beruflicher Ziele von Jugendlichen (2018)
Pruisken, Henrik;Zitatform
Pruisken, Henrik (2018): Der Einfluss der Eltern auf die Realisierung beruflicher Ziele von Jugendlichen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 27, H. 1, S. 27-47. DOI:10.1515/arbeit-2018-0003
Abstract
"Die vorliegende Studie befasst sich mit der Frage, welchen Einfluss die soziale Unterstützung der Eltern auf die Realisierung der beruflichen Ziele von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung hat. Die Geschlechtstypik des angestrebten Berufs wird als bedeutsame strukturelle Hürde analysiert. Die multivariaten Längsschnittanalysen mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels ergeben, dass Frauen seltener den Wunschberuf realisieren, wenn sie einen Beruf mit einem hohen Männeranteil anstreben. Die Ergebnisse zeigen zudem nur in der Beziehung zwischen Vater und Tochter signifikante Einflüsse auf die Realisierungschancen des Berufswunsches." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der zweiundzwanzigsten Welle 2017 (2018)
Putzing, Monika; Kriwoluzky, Silke; Brumm, Angela; Prick, Simone; Frei, Marek;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Angela Brumm (2018): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der zweiundzwanzigsten Welle 2017. Erfurt, 102 S.
Abstract
"Für die Befragung des Jahres 2017 liegen verwertbare Interviews von etwas mehr als 1 Tsd. Thüringer Betrieben vor. Die befragten Betriebe des Landes repräsentieren die Grundgesamtheit von rund 59 Tsd. Betrieben mit mindestens einer sozialversicherungspflichtig beschäftigten Person. Mit der Stichprobe wurden 1,8 % der genannten Betriebe erfasst, in denen 6,1 % aller Beschäftigten des Freistaates tätig sind.
Die Ergebnisse:
Beschäftigung nimmt zu; Beschäftigungsaussichten überwiegend positiv
Beschäftigungschancen sind stark an formale Qualifikation gebunden
Demografischer Wandel in Thüringen ist spürbarer als in Westdeutschland
Relative Bedeutung von Mini-Jobs, Befristungen und Leiharbeit bleibt stabil; ihre absolute Zahl aber steigt weiter
Tarifbindung schwächt sich auch 2017 weiter ab
Lohnzuwachs, aber keine weitere Angleichung der Löhne an Westdeutschland
Fachkräftebedarf ist ungebrochen hoch und Besetzungsprobleme nehmen zu
Erste Betriebe machen Erfahrungen mit der Beschäftigung Geflüchteter
Beschäftigungschancen für Geflüchtete vor allem auf Einfacharbeitsplätzen
Ausbildungsbeteiligung der Betriebe auf Rekordniveau, Übernahmeaktivitäten der Betriebe weiterhin hoch
Weiterbildungsengagement bleibt auf hohem Niveau
Mehrheit der Betriebe nutzt Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss
Digitale Basistechnologien sind in den Betrieben die Regel
Großes Gefälle zwischen Betriebsgrößenklassen bei der Technologienutzung
4 % der Betriebe weisen einen hohen Digitalisierungsgrad auf
Vielfältige Auswirkungen des Einsatzes digitaler Technologien auf die Belegschaften." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Mehr Beschäftigte, weniger Auszubildende: warum die duale Berufsausbildung in Deutschland schwächelt (2018)
Zitatform
Scholz, Robert (2018): Mehr Beschäftigte, weniger Auszubildende. Warum die duale Berufsausbildung in Deutschland schwächelt. In: WZB-Mitteilungen H. 162, S. 34-37.
Abstract
"Obwohl die Beschäftigung in Deutschland stabil ist und konzernbezogen sogar ansteigt, ist die Zahl der dual Auszubildenden in den größten börsennotierten Unternehmen rückläufig. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Es gibt Branchenunterschiede, eine verstärkte Verschiebung in Richtung des dualen Studiums und es kommt zur Internationalisierung der Ausbildungsaktivitäten. Unter dem Strich ist der Rückgang bei der Zahl der Auszubildenden in Betrieben größer als die Zunahme der Ausbildung im Hörsaal und im Ausland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklungen an der Zweiten Schwelle: Der Übergang von Auszubildenden in Sachsen in den Arbeitsmarkt (2018)
Zitatform
Schäfer, Felix & Antje Weyh (2018): Entwicklungen an der Zweiten Schwelle. Der Übergang von Auszubildenden in Sachsen in den Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2018), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Der Beitrag analysiert den Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben in Sachsen. Dabei werden zwei Ausbildungskohorten (1994/1995 und 2011/2012) hinsichtlich ihrer Weiterbeschäftigung, ihres Wechselverhaltens und der Entgeltentwicklung an dieser sog. Zweiten Schwelle beobachtet. Dabei zeigt sich, dass knapp die Hälfte aller Auszubildenden der Ausbildungskohorte 2011/2012 im Anschluss an ihre Ausbildung weiter im Ausbildungsbetrieb beschäftigt ist. Mehr als ein Drittel wechselt den Betrieb. Rund 15 Prozent weisen eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes (z. B. durch Arbeitslosigkeit, Elternzeit, Erwerb eines höherqualifizierenden Abschlusses etc.) auf. In der Ausbildungskohorte 1994/1995 lag der Anteil derjenigen, die im Ausbildungsbetrieb weiterbeschäftigt waren, bei einem Drittel, etwa genauso viele wechselten den Betrieb und ein Drittel zeigte eine Unterbrechung des Erwerbsverlaufes. Damit spiegelt sich die in der jüngeren Vergangenheit und aktuell zu beobachtende stabile Arbeitsmarktlage auch an der Zweiten Schwelle wider.
Mit einem Wechsel des Betriebes ist in gut der Hälfte der Fälle auch ein Wechsel des Arbeitsortes verbunden. Während ein Großteil der Arbeitsortwechselnden in der Ausbildungskohorte 1994/1995 den Berufseinstieg in einem westdeutschen Bundesland vollzog (zumeist ein Wechsel nach Bayern), verteilen sich die außersächsischen Arbeitsortwechsel in der Ausbildungskohorte 2011/2012 etwa gleichmäßig auf die anderen ostdeutschen und westdeutschen Bundesländer.
Einen höheren Weiterbeschäftigungsanteil in der jüngeren Ausbildungskohorte konnte auch auf Ebene einzelner Branchen nachgewiesen werden. Vor allem in Branchen des Verarbeitenden Gewerbes verbleiben viele Auszubildende im Anschluss an ihre Lehre im Ausbildungsbetrieb. Besonders geringe Anteile an Weiterbeschäftigungen an der Zweiten Schwelle zeigen sich im Bereich Erziehung und Unterricht.
Etwa ein Viertel der Ausbildungsabsolventen wechselt an der Zweiten Schwelle den Beruf. Während jedoch in der Ausbildungskohorte 2011/2012 Maschinenschlosser und Elektrogerätebauer vergleichsweise häufig den Beruf wechselten, betraf dies die Hälfte der Groß- und Einzelhandelskaufleute der älteren Kohorte. Eine hohe Berufstreue beim Berufseinstieg weisen Krankenschwestern und Krankenpfleger auf.
Eine Analyse der Entgelte im letzten Ausbildungsjahr und beim Berufseinstieg zeigt, dass der Monatslohn etwa um das 2,5-fache an der Zweiten Schwelle steigt. Während sich Branchenwechsel an der Zweiten Schwelle negativ auf die Höhe des Entgeltes beim Berufseinstieg auswirken, erhöht insbesondere ein Wechsel des Arbeitsortes in die alten Bundesländer das Entgelt stark. Dabei erreichen die Ausbildungsabsolventen eine Verdreifachung ihres Monatsentgeltes des letzten Ausbildungsjahres. Nichtsdestotrotz konnte für die Ausbildungskohorte 2011/2012 auch gezeigt werden, dass es ebenfalls lohnenswert war, den Berufseinstieg in einem anderen ostdeutschen Bundesland zu vollziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Didaktik der beruflichen Bildung - Selbstverständnis, Zukunftsperspektiven und Innovationsschwerpunkte (2018)
Zitatform
Tramm, Tade, Marc Casper & Tobias Schlömer (Hrsg.) (2018): Didaktik der beruflichen Bildung - Selbstverständnis, Zukunftsperspektiven und Innovationsschwerpunkte. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 280 S.
Abstract
"Positionen und Perspektiven für zukunftsfähige berufsdidaktische Forschung und Praxis stehen im Zentrum dieses Sammelbandes. Die Autorinnen und Autoren geben Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten und -ergebnisse, um den Diskurs über eine zukunftsfähige berufliche Didaktik wiederzubeleben. Die Inhalte bilden ein breites Spektrum ab, von wissenschaftlichen Standortbestimmungen bis zu Praxisthemen. Sie umfassen unter anderem Forschungsergebnisse zur Didaktik der Berufsorientierung und -vorbereitung, Erkenntnisse zu lernortspezifischen Didaktiken für Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe sowie das Thema Individualisierung und Inklusion im beruflichen Lernen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Adaptation of national apprenticeship systems to advanced manufacturing: Future of manufacturing in Europe (2018)
Voss, Eckhard; Riso, Sara; Schöneberg, Katharina; Bridgford, Jeff;Zitatform
Voss, Eckhard, Katharina Schöneberg, Jeff Bridgford & Sara Riso (2018): Adaptation of national apprenticeship systems to advanced manufacturing. Future of manufacturing in Europe. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 72 S. DOI:10.2806/81072
Abstract
"Apprenticeships combining alternating periods at the workplace and in training institutions are well suited to providing young people with an entry point into the labour market and to supplying enterprises with skilled workers. This report examines apprenticeship systems and practices in the manufacturing sector in five EU Member States (Denmark, France, Germany, Ireland and Italy) and two countries outside Europe (Australia and the USA), exploring reform processes in response to new skill requirements arising from technological change. The report highlights the variety of approaches to modernising national apprenticeship systems and sheds light on the many challenges posed by technological change. A promising avenue is to establish a coherent industrial policy framework that prioritises skills acquisition, supports the transition from initial to higher vocational and educational training, and assigns a central role to apprenticeship training in the context of the modernisation of manufacturing." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Haltung ändern für die Generation Z (2018)
Walther, Petra;Zitatform
Walther, Petra (2018): Haltung ändern für die Generation Z. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. 7, S. 36-41.
Abstract
"Was können Unternehmen tun, um Jugendliche für eine Ausbildung zu gewinnen? Beim Round Table der Personalwirtschaft wurde unter anderem deutlich: Um die Generation Z zu begeistern, müssen die Unternehmen sich vor allem besser in sie hineinversetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsfachliche Kompetenzen im internationalen Vergleich: Eine empirische Studie zu Elektronikern für Automatisierungstechnik und Kfz-Mechatronikern in Deutschland und der Schweiz (2018)
Waveren, Leo van;Zitatform
Waveren, Leo van (2018): Berufsfachliche Kompetenzen im internationalen Vergleich. Eine empirische Studie zu Elektronikern für Automatisierungstechnik und Kfz-Mechatronikern in Deutschland und der Schweiz. (Empirische Berufsbildungsforschung 03), Stuttgart: Steiner, 321 S.
Abstract
"Nach wie vor sind internationale Vergleichsstudien zur beruflichen Bildung rar gesät - noch seltener sind in diesem Bereich empirische Befunde über die in der Berufsbildung erreichten Kompetenzen. Leo van Waveren erweitert mit dieser Studie den Forschungsstand, indem er einen Beitrag zur internationalen Vergleichbarkeit der in Deutschland erreichten Kompetenzprofile in der gewerblich-technischen Domäne leistet. Van Waveren untersucht zwei Berufe: den Kraftfahrzeug(Kfz)-Mechatroniker, als den von Männern am häufigsten gewählten Ausbildungsberuf, und den Elektroniker für Automatisierungstechnik, dessen komplexes und anforderungsreiches Berufsbild unter den Metall- und Elektroberufen engste Bezüge zu den Herausforderungen im Kontext der 'Industrie 4.0' aufweist. Die in beiden Berufen erreichten Kompetenzen am Ende der Ausbildung werden empirisch für Deutschland und die Schweiz erhoben und einem Vergleich unterzogen. Deutlich werden dabei nicht nur erhebliche Diskrepanzen zwischen den tatsächlich erreichten Kompetenzen und den curricularen Vorgaben, sondern auch zwischen Deutschland und der Schweiz." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Handbuch Mobile Learning (2018)
Zitatform
Witt, Claudia de (2018): Handbuch Mobile Learning. Wiesbaden: Springer VS, 1036 S. DOI:10.1007/978-3-658-19123-8
Abstract
"Das Handbuch stellt Grundlagen, Anwendungen und Perspektiven digitalisierten Lernens und Lehrens mit mobilen Endgeräten vor. Es behandelt theoretische Bezüge von Mobile Learning ebenso wie praktische Einsätze mobiler Endgeräte. Technologische Grundlagen, didaktische Designs mit Lernimplikationen und Einsatzmöglichkeiten von Mobile Learning in den verschiedenen Bildungskontexten - Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung - werden erläutert genauso wie grundlegende Bestimmungen des Datenschutzes und des Copyrights. Das Handbuch spannt damit einen Bogen von der historischen Entwicklung bis hin zu zukünftigen Aussichten von Mobile Learning. Die Beiträge von 91 Autorinnen und Autoren fassen die zentralen wissenschaftlichen und für die Praxis relevanten Erkenntnisse über Mobile Learning zusammen, machen Potenziale und Veränderungen durch die zunehmende digitale Mobilität deutlich und geben Impulse für zukünftige Gestaltungsaufgaben hinsichtlich der Digitalisierung im Bildungsbereich." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sachstand und Folgen einer Mindestausbildungsvergütung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/5713) (2018)
Zitatform
(2018): Sachstand und Folgen einer Mindestausbildungsvergütung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/5713). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/6171 (29.11.2018)), 22 S.
Abstract
"Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD wurde vereinbart, bis zum 1. August 2019 eine Mindestausbildungsvergütung im Berufsbildungsgesetz zu verankern. Konkrete Ziele dieser Maßnahme und Berechnungsgrundlagen für die Höhe der Vergütung wurden jedoch nicht genannt.
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu Sachstand und Folgen einer Mindestausbildungsvergütung." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2018: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2018)
Zitatform
(2018): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2018. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 10), Bonn, 487 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2018 wird zum zehnten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Tabellen und Schaubilder -
Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 2018 (2018)
Zitatform
(2018): Berufsbildungsbericht 2018. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 183 S.
Abstract
"Die berufliche Aus- und Weiterbildung bildet eine wesentliche Grundlage für Wirtschaftswachstum, Wohlstand und sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Das deutsche Berufsbildungssystem mit seinen vielfältigen Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und Qualifikationsniveaus bietet breite Karriereperspektiven und garantiert eine hohe Beschäftigungsfähigkeit. Die tragende Rolle der Unternehmen, die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Sozialpartnern und die geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland sind Kennzeichen dieses Erfolgsmodells, das zu Recht eine immer stärkere internationale Anerkennung genießt. Mit dem Berufsbildungsbericht kommt das BMBF seinem gesetzlichen Auftrag (§ 86 BBiG) nach, die Entwicklung in der beruflichen Bildung kontinuierlich zu beobachten und der Bundesregierung jährlich zum 1. April Bericht zu erstatten.
Der Bericht gliedert sich in vier Kapitel:
Kapitel 1: Berufsbildungspolitische Prioritäten der Bundesregierung,
Kapitel 2: Ausbildungsmarktsituation,
Kapitel 3: Bildungspolitische Maßnahmen und Programme,
Kapitel 4: Stand und Perspektive der beruflichen Bildung in der internationalen Zusammenarbeit."
(Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The changing nature and role of vocational education and training in Europe: Vol. 4, Changing patterns of enrolment in upper secondary initial vocational education and training (IVET) 1995-2015 (2018)
Zitatform
(2018): The changing nature and role of vocational education and training in Europe. Vol. 4, Changing patterns of enrolment in upper secondary initial vocational education and training (IVET) 1995-2015. (CEDEFOP research paper 68), Thessaloniki, 98 S. DOI:10.2801/45684
Abstract
"This research paper is the fourth in a series produced as part of the Cedefop project The changing nature and role of VET (2016-18).
The aim of the paper is to identify and analyse patterns and trends in enrolment in upper secondary initial vocational education and training (IVET) in Europe over the period 1995 to 2015. The research produced findings on comparability of the international data as well as trends in enrolment in upper secondary IVET and its share of enrolment in upper secondary education. It found that, in countries where there has been a decline in VET enrolment, most of this is due to a declining youth population. It also found that many fluctuations in enrolment figures are artificial in the sense that they are the result of changing national classification and/or reporting practices. When correcting for these factors, findings show that the development of absolute enrolment in VET, as well as its share of enrolment in upper secondary education, has been quite stable in most countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
The changing nature and role of vocational education and training in Europe: Vol. 5, Education and labour market outcomes for graduates from different types of VET system in Europe (2018)
Zitatform
(2018): The changing nature and role of vocational education and training in Europe. Vol. 5, Education and labour market outcomes for graduates from different types of VET system in Europe. (CEDEFOP research paper 69), Thessaloniki, 69 S. DOI:10.2801/730919
Abstract
"This research paper is the fifth in a series produced as part of the Cedefop project The changing nature and role of VET (2016-18).
Based on comparative analysis of labour force survey data from 2014, the report analyses the vocational effect on labour market and education outcomes, asking whether any advantages conferred by vocational qualifications in early career would be offset by disadvantages later in life. The report explores the functioning of the safety net and the diversion effects across countries, demonstrating how these vary considerably with the specific institutional structure of schooling and work-based training. The results indicate that VET graduates are potentially sacrificing the longer-term gains associated with further education in favour of short-term benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Das Übergangssystem im demografischen Wandel - Passungsprobleme zwischen Ausbildungsplatzsuchenden und Betrieben? (2017)
Ahrens, Daniela;Zitatform
Ahrens, Daniela (2017): Das Übergangssystem im demografischen Wandel - Passungsprobleme zwischen Ausbildungsplatzsuchenden und Betrieben? In: E. Schlemmer, A. Lange & L. Kuld (Hrsg.) (2017): Handbuch Jugend im demografischen Wandel : Konsequenzen für Familie, Bildung und Arbeit, S. 401-414.
Abstract
"Die demografische Entwicklung wird gegenwärtig in erster Linie mit Blick auf einen zukünftigen Fachkräftemangel thematisiert. Dass die demografische Entwicklung auch eine Chance und Gelegenheit bietet, die Übergansproblematiken neu zu hinterfragen, rückt, wenn überhaupt, nur langsam in die Diskussion. Dies ist umso erstaunlicher angesichts des sich wandelnden Berufswahlverhaltens der Schulabsolventen zugunsten einer hochschulischen Ausbildung. Im Jahr 2013 lag die Ausbildungsquote erstmals sichtbar unter der Studienanfängerquote. Für leistungsstarke Jugendliche hat ein Studium eine höhere Attraktivität als eine berufliche Ausbildung. Dies hat zur Folge, dass sich der betriebliche Rekrutierungsspielraum auf regionaler Ebene und für einige Berufsfelder erheblich einschränken wird. Für das Übergangssystem besteht damit die Gefahr, dass sich die soziale Zusammensetzung des Übergangssystems dahingehend verfestigt, dass es in einigen Regionen zunehmend ein Auffangbecken für Jugendliche mit niedrigem Schulabschluss und Migrationshintergrund bleibt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Lage und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland (2017)
Bossler, Mario ; Wolter, Stefanie ; Hummel, Markus; Weber, Enzo ; Dietrich, Hans ; Klinger, Sabine ; Gartner, Hermann ; Kubis, Alexander;Zitatform
Bossler, Mario, Hans Dietrich, Hermann Gartner, Markus Hummel, Sabine Klinger, Alexander Kubis, Enzo Weber & Stefanie Wolter (2017): Zur Lage und Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland. (IAB-Stellungnahme 04/2017), Nürnberg, 21 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2017/18 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt, zum Fachkräftebedarf, zu den Auswirkungen der Akademisierung auf die Besetzung von Ausbildungsplätzen, zur Entwicklung der Löhne und Gehälter sowie zu den Auswirkungen des Mindestlohns auf Beschäftigung, Arbeitnehmerschutz und Wettbewerb gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2017 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bossler, Mario ; Wolter, Stefanie ; Hummel, Markus; Weber, Enzo ; Dietrich, Hans ; Gartner, Hermann ; Kubis, Alexander; -
Literaturhinweis
Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg: Die Entwicklung zwischen 2000 und 2015 (2017)
Zitatform
Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2017): Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg. Die Entwicklung zwischen 2000 und 2015. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2017), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"In den vergangenen Jahren hat sich die Situation auf dem ostdeutschen Ausbildungsstellenmarkt deutlich entspannt. Überstieg die Zahl der Lehrstellenbewerber die der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge bis 2007 zum Teil noch um das Doppelte, gab es im Jahr 2010 sogar mehr neue Verträge als bei der Bundesagentur registrierte Bewerber. Dieser drastische Wandel am Ausbildungsstellenmarkt ist vor allem auf die tiefgreifenden demografischen Veränderungen in Ostdeutschland zurückzuführen, die ihren Ursprung im so genannten Nachwendegeburtenknick aus den Jahren 1989 bis 1991 haben. Seinerzeit haben sich die Geburtenzahlen in Ostdeutschland, die bis dahin auf einem Niveau von 200.000 Geburten pro Jahr lagen, nahezu halbiert, um sich anschließend auf ca. 130.000 pro Jahr einzupendeln. Diese wesentlich kleineren Geburtskohorten treten seit 2007 in den Lehrstellenmarkt ein und treffen dort auf ein Ausbildungsstellenangebot, mit dem nun erstmals seit vielen Jahren die große Mehrheit der Lehrstellensuchenden auch versorgt werden kann. Bis dahin gehörte Mobilität für Auszubildende aus Ostdeutschland zur Normalität. Für eine Lehrstelle legten sie zum Teil sehr weite Distanzen zurück und ein Großteil der ostdeutschen Auszubildenden pendelte nach Westdeutschland. Nach 2007 haben die alten Bundesländer aber sichtbar an ihrer Bedeutung als Zielort verloren. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass sich die räumliche Verflechtung zwischen Berlin und Brandenburg auf dem Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren weiter intensiviert hat. Während die meisten mobilen Auszubildenden in der Region von Brandenburg nach Berlin pendeln, wird jedoch Brandenburg als Ausbildungsort für Jugendliche aus Berlin immer attraktiver." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Australien (2017)
Deißinger, Thomas; Gulden, Silke; Herdrich, Marius;Zitatform
Deißinger, Thomas, Silke Gulden & Marius Herdrich (2017): Australien. (Internationales Handbuch der Berufsbildung 46), Bonn, 140 S. DOI:10.3278/6004639w
Abstract
"Das Berufsbildungssystem Australiens ist aus verschiedenen Gründen ein interessantes Beispiel für die Berufsbildungspolitik und -praxis: In Australien haben duale Formen der Berufsbildung eine weit größere quantitative Bedeutung als in anderen Ländern mit angelsächsisch geprägten Berufsbildungssystemen. Gleichzeitig spielen Flexibilität, Nachfrage- und 'Kompetenzorientierung' als Grundphilosophie im Bildungs- und Berufsbildungssystems eine wichtige Rolle. Seit langer Zeit gibt es einen Qualifikationsrahmen und die Berufsbildungsforschung ist relativ stark ausgebaut. Diese Besonderheiten machen Australien auch für Deutschland zu einem besonderen Referenzpunkt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Trends ins Studium und in die duale Berufsausbildung unter Berücksichtigung ausgewählter Einflussfaktoren (2017)
Dionisius, Regina; Illiger, Amelie;Zitatform
Dionisius, Regina & Amelie Illiger (2017): Trends ins Studium und in die duale Berufsausbildung unter Berücksichtigung ausgewählter Einflussfaktoren. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 182), Bonn, 28 S.
Abstract
"Während immer mehr junge Menschen ein Studium beginnen, sinken die Anfängerzahlen in der dualen Berufsausbildung. Die Zahlen allein lassen jedoch nicht auf einen veränderten Studier- oder Ausbildungstrend der Jugendlichen in Deutschland schließen. Dieser Beitrag beleuchtet die Faktoren, welche die Anfängerzahlen in den unterschiedlichen Bildungsbereichen beeinflussen. Die Analyse basiert auf Daten der amtlichen Statistik für den Zeitraum 2005 - 2014 und berücksichtigt neben den Effekten der Einführung des achtjährigen Gymnasiums, der steigenden Zahl von Bildungsausländern/-ausländerinnen, der demografischen Entwicklung sowie der Situation am Ausbildungsmarkt auch länderspezifische Einflüsse. Panelregressionen mit fixen Effekten weisen einen leichten Trend zu mehr Studierenden nach. Eine Abwendung von der dualen Berufsausbildung wird jedoch nicht festgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lehrlingsausbildung im Überblick 2017: Strukturdaten, Trends und Perspektiven (2017)
Dornmayr, Helmut; Nowak, Sabine;Zitatform
Dornmayr, Helmut & Sabine Nowak (2017): Lehrlingsausbildung im Überblick 2017. Strukturdaten, Trends und Perspektiven. (ibw-Forschungsbericht 190), Wien, 195 S.
Abstract
"Der lang anhaltende (primär demographisch bedingte) Rückgang an Lehrlingen und Lehrbetrieben konnte zumindest bei den NeuanfängerInnen beendet werden. Der Ausbildungserfolg der Lehrlinge hängt stark von Vorbildung, Stadt/Land, Staatsbürgerschaft, Branche und Lehrbetriebsgröße ab. Auch der anschließende Erfolg am Arbeitsmarkt wird in hohem Maße von regionalen Faktoren beeinflusst. Diese und viele andere Aspekte betreffend die Lehrlingsausbildung in Österreich sowie im europäischen Vergleich untersucht die aktuelle Ausgabe der jährlich erscheinenden (von BMWFW und WKÖ geförderten) ibw-Publikation 'Lehrlingsausbildung im Überblick', welche einen aktuellen Querschnitt über die verfügbaren statistischen Daten zur Lehrlingsausbildung in Österreich zeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Welche Berufsausbildungen sind durch akademische Bildungsangebote gefährdet?: Indikatoren für eine Verschiebung von der Berufsausbildung in akademische Studienangebote (2017)
Zitatform
Euler, Dieter & Eckart Severing (2017): Welche Berufsausbildungen sind durch akademische Bildungsangebote gefährdet? Indikatoren für eine Verschiebung von der Berufsausbildung in akademische Studienangebote. Gütersloh, 58 S. DOI:10.11586/2017032
Abstract
"Immer mehr Schüler verlassen die Schule mit einer Hochschulzugangsberechtigung und können sich zwischen einer Berufsausbildung und einer akademischen Ausbildung entscheiden. Viele dieser Jugendlichen nehmen ein Studium auf - zu Ungunsten der (dualen) Berufsausbildung. Doch nicht nur das Bildungsverhalten der Menschen, sondern auch das Bildungssystem selbst ist im Wandel. Die wachsende Zahl dualer Studiengänge ist nur ein Anzeichen dafür, dass die lange gewahrte Trennmauer zwischen akademischer und beruflicher Bildung bröckelt.
Diese Verschiebungen zwischen Studium und Ausbildung haben Konsequenzen für das deutsche Bildungs- und Beschäftigungssystem. Ein Wettbewerb zwischen akademischen und beruflichen Bildungsgängen zu Lasten der Berufsausbildung wird befürchtet. Doch wie groß ist der inhaltliche Überschneidungsbereich und damit das Potenzial dafür, dass berufliche Ausbildungen zukünftig durch ein Studium ersetzt werden? Welche Hinweise auf einen Wettbewerb zwischen den beiden Bildungsbereichen gibt es? Welche Berufe bzw. Berufsgruppen sind von einer Akademisierung besonders betroffen?
Die Autoren der vorliegenden Studie, Prof. Dr. Dieter Euler und Prof. Dr. Eckart Severing, versuchen Antworten auf diese Fragen zu geben und den Überschneidungsbereich zwischen beruflicher und akademischer Bildung genauer zu untersuchen. Es geht um die Versachlichung einer oft voreingenommen geführten Debatte um die Konkurrenz zwischen beruflicher und akademischer Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Hessen 2016: IAB-Betriebspanel-Report Hessen (2017)
Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;Zitatform
Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2017): Betriebliche Ausbildung in Hessen 2016. IAB-Betriebspanel-Report Hessen. (IAB-Betriebspanel Hessen 2017,01), Frankfurt am Main, 25 S.
Abstract
"Die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels für Hessen zeigen, dass der Anteil ausbildungsberechtigter Betriebe 2016 weiter rückläufig war. Gleichzeitig blieb die Anzahl der angebotenen Ausbildungsstellen auf hohem Niveau stabil. 85 Prozent der Stellen konnten besetzt werden. Die größten Probleme bei der Besetzung der Ausbildungsstellen hatten das Baugewerbe und Kleinbetriebe. Die Chancen nach erfolgreicher Ausbildung vom ausbildenden Betrieb übernommen zu werden, waren 2016 weiterhin gut: Die Übernahmequote lag bei 66 Prozent. Engagiert zeigten sich die Betriebe bei der Übernahme von Fahrtkosten und Übernachtungskosten, welche beim Besuch einer auswärtigen Berufsschule anfallen. Gut zwei Drittel der Betriebe mit Auszubildenden, die eine auswärtige Berufsschule besuchten, trugen alle oder zumindest einen Teil der dabei entstandenen Kosten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsreport 2017: Studie (2017)
Gerhardt, Anna Leona; Herzog, Esther; Kanzog, Julia; Dick, Oliver;Zitatform
(2017): Ausbildungsreport 2017. Studie. Berlin, 47 S.
Abstract
Die Erhebung zur Ausbildungssituation in Deutschland beruht auf der Auswertung der Antworten von insgesamt ca. 12.000 Auszubildenden in 25 Ausbildungsberufen. Von diesen wurden folgende Themenbereiche bewertet: 1. Fachliche Qualität der Ausbildung im Betrieb; 2. Ausbildungszeiten und Überstunden; 3. Ausbildungsvergütung und 4. Persönliche Beurteilung der Ausbildungsqualität. Schwerpunktthema war außerdem die Ausbildungsqualität an den Berufsschulen. Mit Hilfe ausgewählter Beiträge aus dem Online-Beratungsforum 'Dr. Azubi' wird die quantitative Befragung um eine qualitative Komponente ergänzt. Fazit: Zwar sind die meisten Auszubildenden (71,9 Prozent) mit ihrer Ausbildung zufrieden, es gibt aber erhebliche Branchenunterschiede. Über ein Drittel der Auszubildenden leistet regelmäßig Überstunden. Fast genauso vielen liegt kein betrieblicher Ausbildungsplan vor, eine Überprüfung der Ausbildungsinhalte ist ihnen daher nur schwer möglich. Mehr als jeder zehnte Azubi übt regelmäßig ausbildungsfremde Tätigkeiten aus. Die Abstimmung zwischen Betrieben und Berufsschulen ist oft schlecht. Nur ca. die Hälfte der Auszubildenden ist mit der Qualität der Berufsschule zufrieden. Um die betrieblichen Ausbildungsbedingungen zu verbessern und zu gestalten sowie die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Ausbildung aufrechtzuerhalten, plädieren die Autoren für eine Reform des zentralen Gesetzes der dualen Ausbildung, des Berufsbildungsgesetzes. (IAB)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Erklärungsmuster für Bildungsaufstieg und Bildungsausstieg: Wie Bildungskarrieren gelingen (2017)
Gerhartz-Reiter, Sabine;Zitatform
Gerhartz-Reiter, Sabine (2017): Erklärungsmuster für Bildungsaufstieg und Bildungsausstieg. Wie Bildungskarrieren gelingen. Wiesbaden: Springer VS, 288 S. DOI:10.1007/978-3-658-14991-8
Abstract
"Sabine Gerhartz-Reiter recherchiert, warum bekannte Einflussfaktoren aus dem schulischen und außerschulischen Feld von so unterschiedlicher Relevanz für individuelle Bildungsverläufe sind und wieso manchen Schülerinnen bzw. Schülern trotz vieler Risikofaktoren ein Bildungsaufstieg gelingt, während andere mit ähnlicher Ausgangslage ihre formale Bildungslaufbahn vorzeitig abbrechen. Die Ergebnisse liefern Erklärungsmuster für Erfolg und Misserfolg in formalen Bildungskarrieren. Mit ihnen wird eine neue Perspektive für effektivere Konzepte zur Prävention- bzw. Intervention aufgezeigt. Die Autorin hat sich dieser Thematik über die subjektiven Sichtweisen Erwachsener mit besonderen Bildungskarrieren genähert und hat individuelle Laufbahnen rekonstruiert, die im Kontext gesellschaftlicher Strukturen analysiert wurden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Warum bleiben Ausbildungsstellen in Sachsen unbesetzt? (2017)
Zitatform
Heisig, Katharina & Michael Weber (2017): Warum bleiben Ausbildungsstellen in Sachsen unbesetzt? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 24, H. 5, S. 31-34.
Abstract
"Ausbildungsbetriebe in Sachsen kämpfen zunehmend mit Besetzungsschwierigkeiten. Maßgeblich dafür sind zwei Gründe: Erstens streben sächsische Schüler seit einigen Jahren zunehmend eine Hochschulzugangsberechtigung an. Zweitens stimmen die berufliche Orientierung derjenigen, die sich für eine Berufsausbildung entscheiden, und die Berufsangebote der Ausbildungsbetriebe nicht immer überein. Zusätzlich scheinen qualifikatorische Ungleichgewichte die Besetzungsschwierigkeiten zu verschärfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kostenlos verfügbar -
Literaturhinweis
AusbildungPlus: Duales Studium in Zahlen 2016: Trends und Analysen (2017)
Hofmann, Silvia; Hemkes, Barbara; König, Maik; Wiesner, Kim-Maureen;Zitatform
Hofmann, Silvia & Maik König (2017): AusbildungPlus: Duales Studium in Zahlen 2016. Trends und Analysen. Bonn, 35 S.
Abstract
"Der Aufwärtstrend bei den dualen Studiengängen hält an. Die Broschüre gibt eine Übersicht über die Entwicklung im Bereich des dualen Studiums auf der Grundlage des Datenbestandes von AusbildungPlus für den Zeitraum 2015 bis Dezember 2016 und informiert u.a. über Zahlen, Daten, Fakten, Modelle, Fachrichtungen und Berufe dualer Studiengänge für die Erstausbildung. Die Publikation enthält zudem Darstellungen zu den Anbietern, zur regionalen Verteilung als auch zu Studienplätzen und Kooperationspartnern und stellt Praxisbeispiele verschiedener Modelle vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsbildung, demografischer Wandel und zunehmende Heterogenität: Eine Analyse der Entwicklungen in den neuen Bundesländern (2017)
Jenewein, Klaus;Zitatform
Jenewein, Klaus (2017): Berufsbildung, demografischer Wandel und zunehmende Heterogenität. Eine Analyse der Entwicklungen in den neuen Bundesländern. In: A. Löwenbein, F. Sauerland & S. Uhl (Hrsg.) (2017): Berufsorientierung in der Krise? : Der Übergang von der Schule in den Beruf, S. 83-94.
Abstract
"Deutschland befindet sich in einem gesellschaftlichen Veränderungsprozess, der auch die berufliche Bildung tangiert. Während noch vor wenigen Jahren eine große Zahl junger Menschen in den Bildungsgängen des sogenannten Übergangssystems aufgefangen werden musste, herrscht in verschiedenen Regionen und Branchen Mangel an Ausbildungsbewerbern. In dem Beitrag werden diese Entwicklungen vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in den Metall- und Elektroberufen beleuchtet." (Textauszug, IAB-Doku)
