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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Siedlungsstruktur"
  • Literaturhinweis

    Stadt-Umland-Wanderung in Nordrhein-Westfalen: eine Meta-Analyse (2006)

    Bleck, Markus; Wagner, Michael ;

    Zitatform

    Bleck, Markus & Michael Wagner (2006): Stadt-Umland-Wanderung in Nordrhein-Westfalen. Eine Meta-Analyse. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 64, H. 2, S. 104-115.

    Abstract

    "Untersuchungen zu Stadt-Umland-Wanderungen werden seit nahezu vier Jahrzehnten in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Dennoch bestehen nur unzureichende Vergleiche zwischen den Ergebnissen verschiedener Städte und Jahre. Mittels der Meta-Analyse werden nun alle dazu vorliegenden Befunde zusammengefasst und hinsichtlich relevanter Merkmale der Studien (Erhebungsjahr, Untersuchungsmethoden etc.) und der betroffenen Städte (Einwohnerzahl, Dichte etc.) verglichen. Die Ergebnisse können zu einem genaueren Verständnis der Stadt-Umland-Wanderung und zu einer Verbesserung der methodischen Vorgehensweise zukünftiger Wanderungsmotivbefragungen beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Local employment growth in West Germany: a dynamic panel approach (2006)

    Blien, Uwe ; Südekum, Jens; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Jens Südekum & Katja Wolf (2006): Local employment growth in West Germany. A dynamic panel approach. In: Labour economics, Jg. 13, H. 4, S. 445-458. DOI:10.1016/j.labeco.2006.02.004

    Abstract

    Die Arbeit untersucht die Dynamik des lokalen Beschäftigungswachstums in Westdeutschland von 1980 bis 2001. Mit Hilfe der dynamischen Panel-Methode wird der zeitliche Verlauf der Auswirkungen von Vielfalt und Spezialisierung und der Humankapitalstruktur lokaler Industrien analysiert. Vielfalt hat für den Beschäftigungszuwachs einen positiven Kurzzeiteffekt, der sich im Produktionssektor stärker auswirkt als im Dienstleistungsbereich. Was die Spezialisierung angeht, so finden sich Hinweise auf Mean-Reversion-Effekte, was der Vorstellung, Wachstum reproduziere sich immer wieder selbst, zuwiderläuft. In diesem Prozess gibt es jedoch ein erhebliches Trägheitsmoment. Bildung hat nur im Produktionssektor einen positiven Beschäftigungseffekt. Darüber hinaus wird auch die Bedeutung von Unternehmensgröße und regionaler Lohnentwicklung für das lokale Beschäftigungswachstum untersucht. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Ende der Talfahrt? Entwicklung der Beschäftigung im Östlichen Ruhrgebiet (2006)

    Boeckmann, Klaus;

    Zitatform

    Boeckmann, Klaus (2006): Ende der Talfahrt? Entwicklung der Beschäftigung im Östlichen Ruhrgebiet. (Beiträge aus der Forschung / Sozialforschungsstelle Dortmund 152), Dortmund, 74 S.

    Abstract

    Strukturwandel bedeutete für das Östliche Ruhrgebiet in den letzten Jahrzehnten hohe Arbeitsplatzverluste in den etablierten Branchen und weniger hohe Arbeitsplatzgewinne hauptsächlich in den Dienstleistungsbereichen. Zur Beschleunigung des Strukturwandels setzt die Region auf zukunftsfähige Branchen wie Logistik, Informations- und Kommunikationswirtschaft, Mikrosystemtechnik oder auch auf die Gesundheitswirtschaft. Ziel des Berichtes ist es, die regionale Situation durch eine differenzierte Analyse der Beschäftigungsentwicklung in einzelnen Wirtschaftszweigen der Region insgesamt und innerhalb der Region in Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna, sowie als Referenzgrößen die entsprechenden Entwicklungen auf Landesebene darzustellen. Dabei werden auch die Veränderungen, die sich aus der immer stärkeren Zunahme atypischer Beschäftigungsformen wie beispielsweise befristete Beschäftigungsverhältnisse, Leiharbeit, Mini- und Midijobs, ergeben, berücksichtigt. Für die Beschreibung der Entwicklung der Wirtschaftszweige, der Entwicklung von Vollzeit- und Teilzeitarbeitsplätzen sowie der geschlechtsspezifischen Unterschiede ist in diesem Bericht auf das Datenangebot des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik (LDS NRW) zurückgegriffen worden. Die Daten zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit und der geringfügigen Beschäftigung stammen aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Aus der statistischen Analyse lassen sich eindeutige Tendenzen herauslesen, die deutliche Hinweise geben in Bezug auf eine genauere Betrachtung einzelner Wirtschaftsbereiche sowie die branchen- und geschlechtsspezifische Entwicklung von Beschäftigungsformen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Weiter zunehmende Mobilität als Strategie gegen Erwerbslosigkeit: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg für das Jahr 2005 (2006)

    Bogai, Dieter; Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2006): Weiter zunehmende Mobilität als Strategie gegen Erwerbslosigkeit. Pendlerbericht Berlin-Brandenburg für das Jahr 2005. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 01/2006), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Die Arbeitskräfte werden in der Region Berlin-Brandenburg trotz weiter rückläufiger Beschäftigung regional immer mobiler. Dabei wachsen die Mobilitätsströme in beide Richtungen: sowohl von Brandenburg in die Metropolregion Berlin als auch von Berlin in das Umland. In dem Bericht wird anhand regionaler Beschäftigtenanalysen die Arbeitskräftemobilität untersucht. Die Pendlerströme werden sowohl zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg in aktueller und mittelfristiger Entwicklung als auch zwischen der Region Berlin-Brandenburg und anderen Bundesländern dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ; Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Sonderfall Berlin - Anhaltende Wettbewerbsprobleme mit einzelnen Lichtblicken (2006)

    Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Bogai, Dieter (2006): Sonderfall Berlin - Anhaltende Wettbewerbsprobleme mit einzelnen Lichtblicken. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 294-298.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird die Beschäftigungsentwicklung in Berlin zwischen 1998 und 2004 im Vergleich mit den ostdeutschen Kreisen untersucht. Positiv wirken die Branchenzusammensetzung und die hoch qualifizierten Beschäftigten auf die Beschäftigung. Im Gegensatz zu westdeutschen Kernstädten wird für Berlin ein ausgeprägt positiver regionaler Standorteffekt ermittelt, der sich vor allem aus der Größe der Stadt und ökonomischen Vorteilen aus der Hauptstadtfunktion, dem Wissenschaftsstandort, der Infrastruktur und weiteren Standortfaktoren gegenüber dem ostdeutschen Referenzraum ergibt. Zur Verringerung des Entwicklungsrückstands gegenüber westdeutschen Metropolen sollte die Forschungsstärke des Standorts stärker für lokale Produktion und Dienstleistungen und die Stärkung von kleinen und mittleren Unternehmen genutzt werden. Dieser Strukturwandel benötigt allerdings noch einen langen Zeitraum." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chancen der EU-Osterweiterung für Ostdeutschland (2006)

    Born, Karl Martin; Zillmer, Sabine; Jurczek, Peter; Trawnicek, Edgar; Kawka, Rupert; Krätke, Stefan; Knippschild, Robert; Dehne, Peter; Krätke, Stefan; Fichtner, Timo; Kubica, Brigitte; Heinrich, Peter; Leibenath, Markus; Janssen, Gerold; Matthey, Matthias; Born, Karl Martin; Okon, Waldemar; Heimpold, Gerhard; Platzer, Gerhard; Fichtner, Timo; Rabe, Ulrich; Heinze, G. Wolfgang; Roch, Isolde; Fabian, Thomas; Stoll, Wolfgang;

    Zitatform

    Born, Karl Martin, Timo Fichtner & Stefan Krätke (Hrsg.) (2006): Chancen der EU-Osterweiterung für Ostdeutschland. (Akademie für Raumforschung und Landesplanung. Arbeitsmaterial 321), Hannover, 312 S.

    Abstract

    "Die am 1. Mai 2004 vollzogene Osterweiterung der Europäischen Union wird als Meilenstein im Prozess der Überwindung der Spaltung Europas und als bedeutsamer Schritt auf dem Weg der politisch-institutionellen und wirtschaftlichen Integration der Länder Europas betrachtet. Für die Raumentwicklung in Ostdeutschland bringt die EU-Osterweiterung damit sowohl neue Herausforderungen auf verschiedenen fachpolitischen Ebenen in grenzüberschreitenden Zusammenhängen als auch neue Entwicklungsbedingungen für die Regionen an den Grenzen der 'alten' EU und der neuen EU-Mitgliedsländer, ebenso wie für Regionen im 'Inneren' der alten und neuen Mitgliedsstaaten. Mit Bezug auf die regionale Entwicklung in Ostdeutschland, die außerhalb der wenigen Wachstumsinseln von Strukturschwäche, Arbeitsmarktkrise und Bevölkerungsabwanderung geprägt ist, wurde die EU-Osterweiterung in den letzten Jahren vor allem als ein zusätzlicher Risikofaktor der Entwicklung betrachtet, während die Chancen für die regionale Entwicklung in Ostdeutschland meist vernachlässigt worden sind. Diese neuen Entwicklungschancen stehen dagegen bei diesem Band im Mittelpunkt der Analyse. Der Fokus der Arbeiten liegt auf den Bereichen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes, der Agrarstrukturen und des ländlichen Raums, der Zusammenarbeit in der raumbezogenen Planung und im Verkehr. Zwar konzentriert sich die Analyse auf die neuen Entwicklungsbedingungen an den Grenzen der 'alten' EU und der neuen EU-Mitgliedsländer, d. h. insbesondere auf die grenznahen Regionen Ostdeutschlands, aber auch große urbane Zentren wie Berlin und Dresden werden in die Betrachtung mit einbezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Immer mehr Beschäftigte unterwegs: Pendlerbericht Bayern 2005 (2006)

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Böhme, Stefan & Lutz Eigenhüller (2006): Immer mehr Beschäftigte unterwegs. Pendlerbericht Bayern 2005. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2006), Nürnberg, 24 S.

    Abstract

    "Bayern entwickelte sich in den Jahren seit der deutschen Wiedervereinigung vom Aus- zum Einpendlerland. Im Jahr 2005 betrug der Einpendlerüberschuss 63.800 - bei 247.400 Einpendlern und 183.500 Auspendlern. Der Einpendlerüberschuss erreichte im Jahre 2001 mit 91.200 den vorläufigen Höhepunkt. Ausschlaggebend dafür war die hohe Zahl von 104.000 Einpendlern aus den Neuen Bundesländern. Seitdem ist diese Zahl auf 88.200 zurückgegangen. Die vergleichsweise strukturschwachen Regionen in Nordbayern sind die Zielregion für viele dieser Pendler. Die stärksten Pendelverflechtungen Bayerns mit einem anderen Bundesland findet man mit 62.100 Einpendlern und 76.400 Auspendlern mit Baden-Württemberg. Insgesamt spiegeln sich in den Ein- und Auspendlerströmen deutlich die unterschiedlichen Arbeitsmarktchancen in West- und Ostdeutschland wider. Untersucht man die Strukturmerkmale der Pendler, zeigt sich, dass deutliche Unterschiede vorhanden sind. Insbesondere unter 50-jährige, Akademiker und Vollzeitbeschäftigte sind unter den Pendlern überdurchschnittlich vertreten. Dies zeigt, dass vor allem ein gut qualifizierter Personenkreis mit relativ stabilen überdurchschnittlich entlohnten Beschäftigungsverhältnissen zur Mobilität neigt bzw. Pendeln in Kauf nimmt. Innerhalb Bayerns sind die Ballungsräume Nürnberg und München Hauptzentren für Einpendler, die vorrangig aus den umliegenden Kreisen kommen. Gemessen an den vorhandenen Arbeitsplätzen weisen die Stadt Schweinfurt und der Landkreis München mit Einpendlerquoten von über 76 Prozent die höchsten Einpendlerströme auf. Die höchsten Auspendlerquoten im Freistaat sind in den Landkreisen Fürth (75,8 Prozent) und Schweinfurt (72,5 Prozent) zu finden. Daneben weisen auch viele andere Kreise im Umland der Städte relativ hohe Auspendlerquoten auf. Regionen mit geringen Pendelverflechtungen sind insbesondere die Landkreise Berchtesgadener Land, Garmisch-Partenkirchen, Cham, Traunstein und Donau-Ries. Fast zwei Drittel der in Bayern wohnenden Beschäftigten haben ihren Arbeitsplatz außerhalb ihrer Wohnortgemeinde. Dieser Mobilitätsgrad hat in den vergangenen Jahren bei rückläufiger Gesamtbeschäftigung auch aufgrund von anhaltenden Suburbanisierungstendenzen stetig weiter zugenommen. Die wachsenden Pendlerströme in Bayern belegen aber auch, dass die Arbeitnehmer den Forderungen nach einer höheren regionalen Mobilität gerecht werden und so zu einer Verbesserung der Ausgleichsprozesse am Arbeitsmarkt beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Lokale Beschäftigtenentwicklung und Branchenspezialisierung im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen (2006)

    Einig, Klaus; Zaspel, Brigitte;

    Zitatform

    Einig, Klaus & Brigitte Zaspel (2006): Lokale Beschäftigtenentwicklung und Branchenspezialisierung im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen. In: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, Jg. 50, H. 3/4, S. 162-180.

    Abstract

    Aufgrund des starken Strukturwandels ist das Ruhrgebiet keine reine Industrieregion mehr. Die Beschäftigtenstruktur der Region als Ganzes scheint sich ähnlich zu entwickeln wie die des Landes Nordrhein-Westfalen insgesamt. Regional zeigen sich auf der Gemeindeebene jedoch ausgeprägte heterogene Entwicklungen. Der Beitrag präsentiert eine empirische Analyse der Beschäftigungstrends im Ruhrgebiet und im nördlichen Teil Nordrhein-Westfalens von 1999 bis 2005 im Hinblick auf räumliche Dekonzentration und funktionale Spezialisierung. Mit Hilfe einer Cluster-Analyse werden die Gemeinden nach gleicher Beschäftigtenstruktur und -entwicklung klassifiziert. Im Ergebnis zeigen sich klare Hinweise für Dekonzentration nur im sekundären Sektor und eine Tendenz zur polyzentrischen Beschäftigtenverteilung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Qualifikationsentwicklung der Beschäftigten in Deutschland: eine raumbezogene Analyse (2006)

    Fromhold-Eisebith, Martina ; Schrattenecker, Wolfgang;

    Zitatform

    Fromhold-Eisebith, Martina & Wolfgang Schrattenecker (2006): Qualifikationsentwicklung der Beschäftigten in Deutschland. Eine raumbezogene Analyse. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 64, H. 4, S. 258-269.

    Abstract

    "Auf der Basis von Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt der Beitrag die Entwicklung der Qualifikationsstruktur der Beschäftigten in den Regionen Deutschlands von 1993 bis 2002 auf, umgesetzt in Karten und Abbildungen. Dabei werden räumliche Entwicklungstrends in einzelnen Qualifikationsgruppen, eine darauf bezogene regionale Typisierung, altersstrukturelle Aspekte, Differenzierungen nach siedlungsstrukturellen Kreistypen sowie Stadt-Umland-Prozesse in zwei ausgewählten städtischen Großräumen (Berlin und Agglomerationsraum Rhein-Ruhr) vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels: Teil 6: Demographische Trends in Deutschland - Folgen für Städte und Regionen (2006)

    Gans, Paul; Reuber, Paul; Müller, Walter; Winkel, Rainer; Nutz, Manfred; Schmitz-Veltin, Ansgar; Waltersbacher, Matthias; Gans, Paul; Rosenfeld, Martin T. W.; Kramer, Caroline; Scheiner, Joachim ; Mäding, Heirnich; Schlömer, Claus; Büttner, Thiess; Schmidt, Petra Ilona; Kronthaler, Franz; Schmitz-Veltin, Ansgar; Kawka, Rupert; Schröter, Frank; Weber, Gerlind; Tietz, Hans-Peter;

    Zitatform

    Gans, Paul & Ansgar Schmitz-Veltin (Hrsg.) (2006): Räumliche Konsequenzen des demographischen Wandels. Teil 6: Demographische Trends in Deutschland - Folgen für Städte und Regionen. (Akademie für Raumforschung und Landesplanung. Forschungs- und Sitzungsberichte 226), Hannover: Verlag der ARL, 382 S.

    Abstract

    "Der langfristige Rückgang und die kontinuierliche Alterung der Bevölkerung in Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern lösen einen umfassenden Handlungsbedarf aus. Die Einwohnerzahl in Deutschland schrumpft von Generation zu Generation um rund ein Drittel. Die regionalen Verteilungskämpfe um demographische Potenziale werden in Zukunft auf allen räumlichen Ebenen an Bedeutung gewinnen. Internationale Zuwanderungen werden diese Trends noch verstärken. In den neuen Ländern vollzog sich nach der deutschen Vereinigung ein noch weitaus dramatischerer Rückgang der Geburtenraten. In dünn besiedelten, vielfach zugleich strukturschwachen und peripher gelegenen ländlichen Regionen besteht bereits jetzt die konkrete Gefahr der Absiedelung und passiven Sanierung ganzer Teilgebiete. Darüber hinaus haben auch die Innenstädte der ostdeutschen Stadtregionen mit den Folgen dramatischer Bevölkerungsabnahme zu kämpfen. Siedlungs- und Stadtumbauerfordernisse stellen in der gesamten Fläche große Anforderungen an die räumliche Planung und Politik in den neuen Ländern und zunehmend auch in Teilgebieten der alten Länder. Wegen der komplexen und weit tragenden Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Raumentwicklung hat die ARL ihre Arbeiten in diesem Themenbereich schon seit längerem intensiviert und zu einem Verbundforschungsprojekt ausgebaut, an dem mehrere Gremien beteiligt sind. Eine wichtige Rolle spielte in diesem Zusammenhang ein Arbeitskreis, dessen Ergebnisse in diesem Band veröffentlicht werden. Im Mittelpunkt der Tätigkeit standen die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Standortpolitik der Unternehmen, die regionale Arbeitsmarktentwicklung, die öffentlichen Finanzen, die soziale und technische Infrastruktur und die Bereiche Freizeit und Erholung. Auf der Grundlage dieser Untersuchungen wurden außerdem Empfehlungen für Politik und Verwaltung formuliert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tabellenband VALA: Datenmaterial für Baden-Württemberg zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (2006)

    Jahn, Daniel; Rau, Matthias;

    Zitatform

    Jahn, Daniel & Matthias Rau (2006): Tabellenband VALA. Datenmaterial für Baden-Württemberg zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten". (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Baden-Württemberg 01/2006), Nürnberg, 82 S.

    Abstract

    "Bei dem Tabellenband handelt es sich um eine Ergänzung zur Länderstudie Baden-Württemberg des IABregional-Forschungsprojektes 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten'. Hierin finden sich Daten zur Beschäftigungsentwicklung sowie zu den Beschäftigungsanteilen differenziert nach Branchen, Betriebsgrößen und Qualifikation der Beschäftigten, ergänzt um Angaben zum relativen Lohnniveau und zum Einfluss des Standorts. Aus den Daten geht außerdem hervor, wie stark die Wirkung der jeweiligen Einflussfaktoren auf die Beschäftigungsentwicklung ist. Hierzu sind die Koeffizienten aus der Shift-Share-Regression und die damit berechneten Effekte angegeben. Die räumliche Differenzierung erfolgt nach westdeutschen Bundesländern, baden-württembergischen Stadt- und Landkreisen sowie - wenn sinnvoll - nach siedlungsstrukturellen Kreistypen gemäß der Klassifikation des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Daniel;
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  • Literaturhinweis

    Existenzgründung im ländlichen Raum: Potenziale und Aktivitäten in der Raumordnungsregion Lüneburg (2006)

    Japsen, Andrea; Oberschachtsiek, Dirk ;

    Zitatform

    Japsen, Andrea & Dirk Oberschachtsiek (2006): Existenzgründung im ländlichen Raum. Potenziale und Aktivitäten in der Raumordnungsregion Lüneburg. In: R. Sternberg (Hrsg.) (2006): Deutsche Gründungsregionen (Wirtschaftsgeographie, 38), S. 195-226.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Gründungsaktivitäten in der Raumordnungsregion Lüneburg. Die Gründungsaktivitäten und Rahmenbedingungen werden in der gesamten Region sowie in den dazugehörigen drei Landkreisen gesondert analysiert. Als ländlich eingestufte Region zeigt die Raumordnungsregion Lüneburg deutliche Unterschiede zwischen den Landkreisen. Dabei lässt sich erkennen, dass die im Vergleich zu den übergeordneten Raumeinheiten (Bundesland Niedersachsen und Westdeutschland) höheren Gründungsraten in der Raumordnungsregion Lüneburg charakteristisch sind für ländliche Regionen in Niedersachsen. Gleichzeitig widerspricht dies der Tendenz, dass mit zunehmender Verdichtung auch die Gründungsaktivität ansteigt. Zudem weisen die beobachteten Landkreise sehr heterogene Ausgangsbedingungen für Gründungsaktivitäten auf. Dieses Bild zeigt sich sowohl über den qualitativ ausgerichteten Kreisvergleichen als auch in den deskriptiven Befunden auf Basis des Regionalen Entrepreneurship Monitors (REM). Die Ergebnisse lassen allerdings die Frage offen, wie viele der Existenzgründungen insbesondere in den stark ländlichen Kreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg in erster Linie durch die individuelle Sicherung des Lebensunterhalts motiviert sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Hamburg und die Metropolregion (2006)

    Kropp, Per; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Kropp, Per & Annekatrin Niebuhr (2006): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Hamburg und die Metropolregion. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 01/2006), Nürnberg, 67 S.

    Abstract

    Mit dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) untersucht das IAB die regionalen Unterschiede in der Beschäftigungsentwicklung in den deutschen Bundesländern für den Zeitraum zwischen 1993 und 2001. In der Studie werden die Einflüsse allgemeiner ökonomischer Faktoren wie des Lohnniveaus, der Branchenstruktur, der Qualifikation der Beschäftigten und der Betriebsgrößenstruktur auf die Beschäftigungsentwicklung in der Metropolregion ebenso untersucht wie die Bedeutung standortspezifischer Determinanten, d.h. bestimmter, für die Region Hamburg charakteristischer Standortbedingungen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Unterschiede in den Standortbedingungen von Kernstadt und Umland, die auch Ausdruck der räumlichen Arbeitsteilung innerhalb des Agglomerationsraums sind, einen erheblichen Einfluss auf die Beschäftigungsentwicklung und damit die Arbeitsmarktbedingungen und -disparitäten in der Region haben. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Hamburg - Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Metropolenvergleich (2006)

    Kropp, Per;

    Zitatform

    Kropp, Per (2006): Hamburg - Wirtschaft und Arbeitsmarkt im Metropolenvergleich. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 301-307.

    Abstract

    "Die Studie zeigt die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in wichtigen Metropolen Deutschlands zwischen 1993 und 2005. Ein Schwerpunkt dabei ist die Verknüpfung von Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung. Spezifische Probleme werden am Beispiel der Metropolregion Hamburg erörtert. Dies gilt insbesondere für die Untersuchung der Beziehungen zwischen den Metropolen und ihrem Umland. Zahlreiche Erkenntnisse beruhen auf der 'Vergleichenden Analyse von Länderarbeitsmärkten (VALA)' des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), die es erlaubt, die regional stark differenzierte Beschäftigungsentwicklung in den Metropolregionen auf wirtschaftliche Faktoren (Lohnniveau, Branchen-, die Betriebsgrößen- und die Qualifikationsstruktur) und regional spezifische Standortfaktoren zurückzuführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kropp, Per;
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  • Literaturhinweis

    Die Region Stuttgart im Standortwettbewerb und Strukturwandel (2006)

    Krumm, Raimund;

    Zitatform

    Krumm, Raimund (2006): Die Region Stuttgart im Standortwettbewerb und Strukturwandel. In: IAW-Report, Jg. 34, H. 1, S. 55-76.

    Abstract

    "Die Region Stuttgart zählt seit Jahrzehnten zu den wirtschaftsstärksten Großstadtregionen in Deutschland. Gleichwohl hat die Region von ihrem Vorsprung inzwischen etwas eingebüßt. So hat sich in den letzten 15 Jahren die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um vier Prozentpunkte schlechter entwickelt als im baden-württembergischen Landesdurchschnitt. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auch mit Blick auf den Strukturwandel in der Region interessant, dass auf drei im Produzierenden Gewerbe verloren gegangene Arbeitsplätze lediglich zwei neue Stellen im Dienstleistungssektor gekommen sind. Die Untersuchung befasst sich zunächst mit der standortwettbewerblichen und strukturellen Entwicklung der Region Stuttgart im Allgemeinen. Anschließend wird auf Fragen der technologischen Leistungsfähigkeit und interregionalen Standortverlagerung von Unternehmen eingegangen. Der letzte Abschnitt behandelt dann Implikationen, die sich für die Region durch die EU-Dienstleistungsrichtlinie ergeben könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kreisergebnisse VALA Sachsen: Datenmaterial für die sächsischen Kreise zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (2006)

    Kunz, Marcus; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Kunz, Marcus & Antje Weyh (2006): Kreisergebnisse VALA Sachsen. Datenmaterial für die sächsischen Kreise zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten". (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen 02/2006), Nürnberg, 87 S.

    Abstract

    "Das Datenmaterial über die Kreisergebnisse der VALA-Studie für Sachsen stellt eine Ergänzung zum ausführlichen Länderbericht 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten - Länderstudie Sachsen' dar. Es werden zunächst die Daten und Merkmale der Beschäftigungsentwicklung detailliert dargestellt. Einige Überblickstabellen enthalten die Beschäftigungsanteile in den einzelnen Branchen, die Anteile verschiedener Firmengrößen und Qualifikationen an der Beschäftigung sowie unterschiedliche regionale Lohnniveaus für alle sächsischen Kreise, Sachsen, Ostdeutschland und den jeweiligen siedlungsstrukturellen Kreistyp. Danach werden grafisch für jede dieser Ebenen die Beschäftigungsentwicklung und separat die Effekte aufgezeigt. Abschließend findet eine Zuordnung der regionalen Branchenstruktur nach positiven und negativen Beschäftigungseffekten statt. Die Tabellen und Abbildungen enthalten größtenteils zusätzliche Informationen, die nicht in die Interpretation der Länderstudie aufgenommen worden sind. Das Datenmaterial soll insbesondere den Akteuren vor Ort zur Verfügung stehen. Es ermöglicht Vergleiche sowohl auf der gleichen regionalen Ebene, als auch zwischen unterschiedlichen regionalen Einheiten. Durch die Überblickstabellen kann sich der Nutzer die gewünschten Grafiken selbst erzeugen oder die bereits integrierten Grafiken nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Analysen und Entwicklungstrends für den deutsch-polnischen Grenzraum (2006)

    Lammers, Konrad; Polkowski, Andreas; Hildebrandt, Anna; Stiller, Silvia; Tarkowski, Maciej; Nowicki, Marcin; Susmarski, Przemyslaw; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Lammers, Konrad, Annekatrin Niebuhr, Andreas Polkowski, Silvia Stiller, Anna Hildebrandt, Marcin Nowicki, Przemyslaw Susmarski & Maciej Tarkowski (2006): Analysen und Entwicklungstrends für den deutsch-polnischen Grenzraum. (HWWA-Report 263), Hamburg, 97 S.

    Abstract

    "In dem HWWA-Report wird zunächst ein Überblick über die wesentlichen Standortvor- und -nachteile des Grenzraums gegeben. Sodann werden die demographischen und ökonomischen Ausgangsbedingungen im deutsch-polnischen Grenzraum sowie seine grenzüberschreitenden Verflechtungen analysiert. Im Anschluss werden Entwicklungstrends zur ökonomischen und demographischen Entwicklung für Deutschland und Polen sowie ihre Implikationen für die Entwicklung der Regionen im Grenzraum bis zum Jahr 2020 dargestellt. Die in diesem Report dargestellten Untersuchungsergebnisse stellen die Grundlage für ein Entwicklungsszenario dar, das im HWWA-Report, Nr. 262, 'Der deutsch-polnische Grenzraum im Jahre 2020 - Entwicklungsszenario und Handlungsempfehlungen' dokumentiert wird." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Der deutsch-polnische Grenzraum im Jahr 2020: Entwicklungsszenario und Handlungsempfehlungen (2006)

    Lammers, Konrad; Niebuhr, Annekatrin ; Hildebrandt, Anna; Stiller, Silvia; Tarkowski, Maciej; Nowicki, Marcin; Susmarski, Przemyslaw; Polkowski, Andreas;

    Zitatform

    Lammers, Konrad, Annekatrin Niebuhr, Andreas Polkowski, Silvia Stiller, Anna Hildebrandt, Marcin Nowicki, Przemyslaw Susmarski & Maciej Tarkowski (2006): Der deutsch-polnische Grenzraum im Jahr 2020. Entwicklungsszenario und Handlungsempfehlungen. (HWWA-Report 262), Hamburg, 79 S.

    Abstract

    "In dem HWWA-Report werden zunächst die Rahmenbedingungen beschrieben, unter denen sich der Grenzraum in den letzten Jahren entwickelt hat und sich in Zukunft entwickeln wird. Dann wird ein wünschenswertes und realisierbares Szenario der Entwicklung des Grenzraums mit dem Zeithorizont 2020 skizziert. Schließlich werden Maßnahmen benannt, die notwendig sind, um dieses Szenario zu realisieren. Die demographischen und wirtschaftsstrukturellen Entwicklungstrends, die dem skizzierten Szenario zugrunde liegen, sind im Report Nr. 263 'Analysen und Entwicklungstrends für den deutsch-polnischen Grenzraum' dokumentiert." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale des Tourismus in den ländlichen Regionen der neuen Bundesländer: Endbericht (2006)

    Maretzke, Steffen; Mattern, Volker; Lange-Krüger, Christine; Gabler, Björn; Platz, Gunnar; Platz, Holger; Krüger, Michael ;

    Zitatform

    Maretzke, Steffen, Volker Mattern, Holger Platz, Björn Gabler, Christine Lange-Krüger, Michael Krüger & Gunnar Platz (2006): Beschäftigungspotenziale des Tourismus in den ländlichen Regionen der neuen Bundesländer. Endbericht. (BBR-Online-Publikation 02/2006), Bonn, 166 S.

    Abstract

    Große Teile der ländlichen Regionen der neuen Bundesländer leiden unter einer anhaltenden Strukturschwäche. Der Tourismus hat sich dort vielfach zu einem wichtigen Wachstumsbereich und Arbeitgeber entwickelt. Der Projektbericht ermittelt die Beschäftigungseffekte des ländlichen Tourismus in den neuen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung des Wassertourismus. Er entwickelt Szenarien für die künftige Entwicklung des Tourismus und resultierender Beschäftigungszahlen und diskutiert Strategien für die Nutzung dieser Potenziale. Er stützt sich auf vorliegende Studien und Erhebungen, ergänzt durch Recherchen in den Beispielregionen (Mecklenburgische Seenplatte, Ruppiner Land/Oberhavel, Mittelelbe) und Gesprächen mit lokalen Akteuren. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die Aufgabe der touristischen Anbieter und Regionen schwieriger wird. Die allgemeinen demographischen und ökonomischen Rahmenbedingungen begrenzen das sektorale Wachstumspotenzial und schwächen die wirtschaftliche Basis für weitere Modernisierungen. Aus dem entwickelten Aktivierungsszenario wird jedoch ersichtlich, dass sich bei weiterer Profilierung der Regionen und Unternehmen Steigerungen der touristisch bedingten Beschäftigung trotz widriger Rahmenbedingungen erreichen lassen. Die relative Bedeutung des Tourismus als Arbeitgeber für die abnehmende Bevölkerung wird damit zunehmen. (IAB)

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    Employment growth in German regions: a spatial econometric approach. Prepared for Spatial Econometrics Workshop, Rome 2006 (2006)

    Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Schanne, Norbert (2006): Employment growth in German regions. A spatial econometric approach. Prepared for Spatial Econometrics Workshop, Rome 2006. 17 S.

    Abstract

    Die allgemeinen Trends des regionalen Beschäftigungswachstums in Deutschland sind ebenso wie die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen bereits gründlich analysiert worden. Die meisten dieser Untersuchungen berücksichtigen jedoch nicht die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Regionen. Die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der räumlichen Ökonometerie erlauben es, diese mit einzubeziehen. Hierzu wird das Konzept einer Shift-Share-Regressionsanalyse (als gewichtete Regression unter bestimmten Einschränkungen wie sie von Blien und Wolf 2002 eingesetzt wurde) mit einem räumlichen autoregressiven Modell für Paneldaten kombiniert, um die Auswirkung verschiedener Determinanten auf das regionale Beschäftigungswachstum abzuschätzen. Diese erweiterte Shift-Share-Regression ermöglicht es, die Wachstumsrate in strukturelle und regionsspezifische Komponenten zu zerlegen. Die analysierten Daten der Bundesagentur für Arbeit berücksichtigen sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und sind nach Wirtschaftszweigen auf der Ebene NUTS-3 aggregiert. Erklärende Variablen beschreiben die Qualifikation der Arbeitskräfte, die Unternehmensstruktur und die Konzentration der Wirtschaftszweige. Die geschätzte Auswirkung einiger struktureller Variablen verändert sich wesentlich, wenn man eine räumliche Abhängigkeit einbezieht, wobei die Betonung auf der Bedeutung räumlicher Autokorrelationsmodelle liegt. (IAB)

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    Together apart? Stocktaking of the process of labour market integration in the border region between Germany, Poland and the Czech Republic (2006)

    Schwab, Oliver; Toepel, Kathleen;

    Zitatform

    Schwab, Oliver & Kathleen Toepel (2006): Together apart? Stocktaking of the process of labour market integration in the border region between Germany, Poland and the Czech Republic. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 1, S. 77-93.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht den Prozess der Arbeitsmarktintegration im Grenzgebiet von Sachsen, Polen und der Tschechischen Republik. Das zugrunde liegende Verständnis von Integration verbindet institutionelle Faktoren und das Verhalten der Marktteilnehmer. Die Quellen dieses konzeptionellen Rahmens entstammen einerseits der politischen Wissenschaft und andererseits der Wirtschaftswissenschaft. Der Beitrag verfolgt zwei Ziele: zum einen wird die wahrscheinliche Entwicklung der Arbeitsmärkte in der betroffenen Region bestimmt, und zum zweiten, werden Informationen über das Zusammenwirken der genannten verschiedenen Faktoren gesammelt. Der Beitrag basiert auf einer Anzahl von empirischen Studien mit drei Hauptquellen: erstens offizielle statistische Daten, zweitens Umfragen, und schließlich Ergebnisse von Evaluationsstudien. Im Hinblick auf die Aussichten der Integration der regionalen Arbeitsmärkte kommt er zu dem Schluss, dass der Integrationsprozess eine gewisse Zeit dauern wird. Institutionelle Hemmnisse bestehen nicht nur in Form von Übergangsregelungen, sondern auch in Form von fehlender Abstimmung zwischen den verschiedenen staatlichen Systemen (z. B. im Bereich der beruflichen Bildung). In jedem Fall ist davon auszugehen, dass die gesamte Region von gemeinsamen Entwicklungstendenzen betroffen sein wird, wie z.B. dem Bevölkerungsrückgang bedingt durch die Abwanderung vorwiegend junger Menschen. Nach Auffassung der Teilnehmer ist bislang ein beiderseitiges Verständnis der Probleme nicht erreicht worden. Während die polnischen und tschechischen Teilnehmer die Chancen betonen, die sich durch die Integration ergeben, sind die deutschen Teilnehmer zurückhaltend. Einige ihrer Befürchtungen scheinen jedoch übertrieben: Die Migration wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auf die Grenzgebiete abzielen sondern auf die Zentren, lediglich der Transitverkehr könnte eine zu klärende Thematik sein. Bemühungen, aktiv die Integration der Arbeitsmärkte zu fördern, haben bislang nur sehr begrenzte Ergebnisse erzielt. Alles in allem werden die Integrationsprozesse Zeit benötigen. Es müssen nicht nur die fehlenden Abstimmungen auf institutioneller Ebene überwunden werden (oder zumindest müssen Schnittstellen definiert werden), sondern auch die Auffassungen und Einstellungen (zumindest auf der deutschen Seite der Grenze) müssen sich ändern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Integration als Zukunftsaufgabe: Visionen für die Stadt. Bericht zur Arbeitsmarkt- und Sozialintegration der Migrantenbevölkerung in Bielefeld (2006)

    Sever, Yasin;

    Zitatform

    Sever, Yasin (2006): Integration als Zukunftsaufgabe. Visionen für die Stadt. Bericht zur Arbeitsmarkt- und Sozialintegration der Migrantenbevölkerung in Bielefeld. Bielefeld: Rege mbH, 126 S.

    Abstract

    "In der Region Ostwestfalen-Lippe und besonders in Bielefeld erleben wir eine zunehmende Verschärfung der Bildungs- und Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Migrationshintergrund. Die Arbeit bietet anhand aktueller Daten einen Überblick über die Situation der in Bielefeld lebenden Migranten. Den Schwerpunkt bilden die Bereiche Arbeitsmarkt und Bildung. Auf Grundlage dieser Bestandsaufnahme zur Arbeitsmarkt- und Sozialintegration fand ein intensiver Austauschprozess mit lokalen Akteuren und Experten statt. Darüber hinaus wurden Befragungen in der Bevölkerung durchgeführt, die im Text in Form von exemplarischen Zitaten berücksichtigt wurden. Es resultierten daraus konkrete Handlungsempfehlungen, die unterstreichen, dass Integration als eine gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe zu betrachten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeit im Kernstadt-Umland-Gefüge: Verflechtungsmuster in den Stadtregionen Hamburg und Berlin/ Potsdam: Beziehungen zwischen Wohn- und Arbeitsort. Ausgewählte Ergebnisse (2006)

    Soyka, Andrea;

    Zitatform

    Soyka, Andrea (2006): Arbeit im Kernstadt-Umland-Gefüge. Verflechtungsmuster in den Stadtregionen Hamburg und Berlin/ Potsdam: Beziehungen zwischen Wohn- und Arbeitsort. Ausgewählte Ergebnisse. Hamburg, 9 S.

    Abstract

    Im Rahmen eines DFG-Verbundprojektes zur 'Suburbanisierung im 21. Jahrhundert. Stadtregionale Entwicklungsdynamiken des Wohnens und Wirtschaftens' wurde eine mehrschichtige Analyse der regionalen Pendlerverflechtungen durchgeführt. Der Beitrag stellt ausgewählte Ergebnisse des Projektes vor, die auf Daten der Pendlerstatistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SvB) basieren. Im Mittelpunkt stehen die Untersuchungsräume Hamburg und Berlin-Potsdam. Die Pendelintensität hat sowohl in der Stadtregion Hamburg als auch in Berlin-Potsdam zwischen 1997 und 2002 insgesamt zugenommen. Beide Städte stellen nach wie vor die wichtigsten Einpendlerzentren der jeweiligen Region dar. In Hamburg stellt die Elbe eine Barriere für Pendlerbeziehungen zwischen dem nördlichen und südlichen Umland dar, so dass es zu engeren Verflechtungsknoten jeweils nur auf einer Seite der Elbe kommt. Pendleranalysen in den Gemeinden Ahrensburg (nördlich von Hamburg) und Winsen a. d. Luhe (südlich von Hamburg) zeigten, dass die Verflechtung mit dem nördlichen Umland ausgeprägter sind als mit dem südlichen Umland. In Berlin existiert eine deutliche Grenze zwischen dem ehemaligen West- und Ostberlin mit entsprechenden Verflechtungen des östlichen und westlichen Umlandes. Differenzierter betrachtet werden die Pendlerbeziehungen mit den Gemeinden Neuenhagen (östlich von Berlin) und Teltow (südwestlich von Berlin). 'Insgesamt lässt die quantitative Analyse der Wohn-Arbeitsort-Beziehungen eine gleichsam tortenstückförmige Teilraumlogik innerhalb beider Stadtregionen in den Vordergrund treten, für deren jeweilige Ausprägung die dominanten Verkehrswege eine tragende Rolle einnehmen.' Zudem zeigt sich, dass sich das Pendelverhalten von Männern und Frauen deutlich voneinander unterscheidet. Männer pendeln nicht nur häufiger, sondern nehmen auch höhere Pendeldistanzen in Kauf. (IAB)

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    Ältere im Betrieb: die Beschäftigungssituation von älteren Menschen in der Stadt und im Landkreis Göttingen (2006)

    Stobbe, Holk; Hiege, Karsten;

    Zitatform

    Stobbe, Holk (2006): Ältere im Betrieb. Die Beschäftigungssituation von älteren Menschen in der Stadt und im Landkreis Göttingen. Göttingen, 102 S.

    Abstract

    "Die Betriebsstudie analysiert die praktizierte Personalpolitik und die Situation von älteren Beschäftigten in den Betrieben des Landkreises Göttingen. Zusammen mit den drei anderen wissenschaftlichen Studien liefert sie am Ende der ersten Hälfte der Laufzeit von '50plus - Erfahrung zählt!' Grundlagendaten und Handlungsempfehlungen für die Teilprojekte und die Projektleitung, aber auch nützliche Informationen für Betriebe aus der Region und für Beschäftigungspakte in anderen Landkreisen. Mit einer Regionalanalyse sollen die lokalen Arbeitsmarkt-, Beschäftigungs- und Wirtschaftsstrukturen dargestellt werden. Die Potenzialanalyse dient dazu, die in der Region vorhandenen Potenziale für eine Stärkung der Seniorenwirtschaft zu erfassen und die dadurch entstehenden Beschäftigungsmöglichkeiten für Ältere zu untersuchen. In der vierten Studie werden Beispiele von beschäftigungsfördernden Maßnahmen für Menschen über 50 Jahre aus anderen europäischen Ländern vorgestellt. Für diese Studie wurden zwischen Januar und September 2006 die betriebliche Altersstruktur und die personalpolitischen Strategien analysiert, mit denen Betriebe auf den demografischen Wandel reagieren. Wie werden die Erfahrungen und Potenziale von älteren Beschäftigten genutzt, wie begegnen Unternehmen ihren Bedürfnissen bei der Arbeitsplatz- und Arbeitszeitgestaltung? Welche Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Beschäftigten gibt es, welche betrieblichen Qualifizierungsmöglichkeiten haben Ältere? Diesen Fragen wurde in einer schriftlichen Befragung sowie in Interviews mit Personalverantwortlichen, Betriebsräten und Beschäftigten nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stobbe, Holk;
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    Human capital externalities and growth of high- and low-skilled jobs (2006)

    Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Suedekum, Jens (2006): Human capital externalities and growth of high- and low-skilled jobs. (IZA discussion paper 1969), Bonn, 28 S.

    Abstract

    Die Auswirkungen des Humankapitals auf die lokale Beschäftigungsentwicklung in Westdeutschland (1977-2002) werden in dem Beitrag analysiert. Dabei zeigt sich ein schnelleres Wachstum in qualifizierte Städten verglichen mit unqualifizierten Städten. Der Autor bezweifelt, das dies auf standortspezifische externe Effekte des regionalen Humankapitals zurückgeführt werden kann. Ein hoher Anfangsanteil an hoch qualifzierten Arbeitskräften reduziert signifikant das nachfolgende Wachstum der Arbeitsplätze für Hochqualifizierte. Der beobachtete positive Einfluss auf das Gesamtbeschäftigungswachstum wird demnach auf die Tatsache zurückgeführt, dass in den ursprünglich qualifizierten Städten der Arbeitsmarkt für Geringqualifizierte schneller wächst als der Arbeitsmarkt für Hochqualifizierte schrumpft. Diese Erkenntnisse ensprechen der Komplementarität zwischen Qualifikationsgruppen als vermittelnder Instanz zwischen Humankapital und Beschäftigungswachstum. Theorien der selbstverstärkenden lokalen Konzentration hoch qualifizierter Arbeitskräfte infolge regionaler Spillover werden hierdurch in Frage gestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Verzögerter Strukturwandel und Benachteiligung im föderalen Finanzausgleich: ist der Stadtstaat Bremen noch zeitgemäß? (2006)

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe; Brück-Klingberg, Andrea;

    Zitatform

    Wrobel, Martin, Andrea Brück-Klingberg & Uwe Harten (2006): Verzögerter Strukturwandel und Benachteiligung im föderalen Finanzausgleich. Ist der Stadtstaat Bremen noch zeitgemäß? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 298-301.

    Abstract

    "Das Bundesland Bremen, durch eine altindustrielle Wirtschaftsstruktur und den Status eines Stadtstaates geprägt, steht, konfrontiert mit den Herausforderungen des allgemeinen Strukturwandels und der Globalisierung, vor großen Aufgaben. Gefangen zwischen Handlungsdruck durch hohe Arbeitslosigkeit und notwendiger Besonnenheit aufgrund knapper fiskalischer Mittel können die verantwortlichen politischen Akteure in ihren Planungen freilich auf klare Bremer Stärken wie eine hervorragende Humankapitalausstattung, ein vergleichsweise niedriges Lohnniveau und eine tragfähige, sich in den letzten Jahren deutlich positiv entwickelnde Branchenstruktur setzen. Die Aufhebung der bestehenden Benachteiligung von Stadtstaaten im Länderfinanzausgleich vorausgesetzt, kann das Land Bremen seine in vielen Bereichen positive Entwicklung fortsetzen und auch zukünftig ein wertvoller Partner im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe;
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    Dänisch-Deutsche Arbeitsgruppe zur Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität. Abschlussbericht (2006)

    Abstract

    "In dem Bericht werden die häufigsten Probleme benannt, auf die Grenzpendler zwischen Deutschland und Dänemark stoßen. Es wurden Lösungen und Lösungsempfehlungen erarbeitet, die die grenzüberschreitende Mobilität erleichtern. Im Rahmen der Beratungen zur Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Dänemark und Deutschland konnten Hindernisse im steuerlichen Bereich sowie Lösungen hierzu in den Bericht aufgenommen werden. An die Beschreibung der Hindernisse schließen sich jeweils eine kurze Darstellung der Rechtslage auf dänischer und deutscher Seite sowie ggf. die entsprechen den Regelungen des Europäischen Rechts an. Der Bericht gliedert sich nach den Bereichen der Sozialversicherung, der Arbeitslosenversicherung, der Familienleistungen, der Berufsabschlüsse und der Steuern. Beraten wurden auch Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation, also der Beratung und Information der Pendler." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmärkte in großstädtischen Agglomerationen: Auswirkungen der Deregulierung und Flexibilisierung am Beispiel der Regionen Stuttgart und Lyon (2005)

    Albrecht, Susanne;

    Zitatform

    Albrecht, Susanne (2005): Arbeitsmärkte in großstädtischen Agglomerationen. Auswirkungen der Deregulierung und Flexibilisierung am Beispiel der Regionen Stuttgart und Lyon. (Wirtschaftsgeographie 29), Münster u.a.: LIT, 278 S.

    Abstract

    "Am Beispiel zweier wirtschaftlich dynamischer europäischer Agglomerationen wird untersucht, welche Umstrukturierungen die regionalen Arbeitsmärkte durch die wachsende Bedeutung flexibler Beschäftigungsformen erfahren. Die methodisch-konzeptionelle Vorgehensweise umfasst eine Mehrebenen-Analyse, bei der sowohl die nationalen Rahmenbedingungen als auch die regionalen Arbeitsmarktentwicklungen und die akteursbedingten Konstellationen (Flexibilisierungsstrategien von Arbeitgebern und Arbeitnehmern am Beispiel des Metallbereichs und des Kreditgewerbes) berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Der deutsche Arbeitsmarkt - Entwicklung und Perspektiven (2005)

    Allmendinger, Jutta; Spitznagel, Eugen; Gaggermeier, Christian; Kettner, Anja; Bach, Hans-Uwe; Klinger, Sabine ; Ebner, Christian ; Koch, Susanne ; Feil, Michael; Ludsteck, Johannes ; Walwei, Ulrich ; Rothe, Thomas ; Eichhorst, Werner; Schnur, Peter; Blien, Uwe ; Zika, Gerd ; Fuchs, Johann ; Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta, Hans-Uwe Bach, Uwe Blien, Christian Ebner, Werner Eichhorst, Michael Feil, Johann Fuchs, Christian Gaggermeier, Anja Kettner, Sabine Klinger, Susanne Koch, Johannes Ludsteck, Thomas Rothe, Peter Schnur, Eugen Spitznagel, Ulrich Walwei, Susanne Wanger & Gerd Zika (2005): Der deutsche Arbeitsmarkt - Entwicklung und Perspektiven. In: J. Allmendinger, W. Eichhorst & U. Walwei (Hrsg.) (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 01), S. 13-66.

    Abstract

    "Das Kapitel enthält eine Darstellung des bundesdeutschen Arbeitsmarktes seit der Wiedervereinigung, eine Analyse der Determinanten regionaler Disparitäten in den alten und neuen Bundesländern sowie zwischen den beiden Landesteilen, einen Vergleich der hiesigen Situation und Entwicklung mit der anderer OECD-Länder, Projektionen der kurz- und längerfristigen Arbeitsmarktentwicklung sowie eine Erörterung der Voraussetzungen für eine weiterhin erforderliche wachstumsfördernde Beschäftigungspolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Regionale Arbeitsmärkte in Ostdeutschland: Was hat das eine, was das andere Land nicht hat? (2005)

    Amend, Elke; Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Amend, Elke & Dieter Bogai (2005): Regionale Arbeitsmärkte in Ostdeutschland: Was hat das eine, was das andere Land nicht hat? (IAB-Kurzbericht 25/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Mit dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) untersucht das IAB die Beschäftigungsentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern. Dabei zeigen sich erhebliche Unterschiede: In den Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze werden weniger Arbeitsplätze abgebaut als in den Kernstädten und den Grenzregionen zu den neuen EU-Mitgliedsländern. Insgesamt führt die negative Konjunkturentwicklung im Osten weiterhin zu massiven Beschäftigungsverlusten. Vor allem Standortbedingungen bestimmen die regionsspezifischen Entwicklungstrends. Strukturelle Merkmale wie Branchenzusammensetzung, Betriebsgröße und Qualifikation sowie das Lohnniveau erklären ebenfalls einen erheblichen Teil der regionalen Unterschiede. So zeigt sich, dass ein hoher Akademikeranteil unter den Beschäftigten und mittelgroße Unternehmen einen positiven Einfluss auf die Beschäftigungsentwicklung in einer Region haben. Die Arbeitsmarkt- und Standortpolitik in Ostdeutschland steht vor einem besonderen Dilemma: Während die Abwanderung zu einer erwünschten Entlastung des angespannten Arbeitsmarktes führt, ist der Fortzug qualifizierter Arbeitskräfte aus standortpolitischer Sicht negativ zu beurteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Entwicklung und der Frankfurter Flughafen (2005)

    Baum, Herbert; Esser, Klaus; Kurte, Judith; Schneider, Jutta;

    Zitatform

    Baum, Herbert, Klaus Esser, Judith Kurte & Jutta Schneider (2005): Regionale Entwicklung und der Frankfurter Flughafen. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 133), Düsseldorf, 168 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht auf der Basis vorhandener quantitativer Forschungsergebnisse zum Ausbau des Frankfurter Flughafens (Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte) die qualitativen Auswirkungen der Infrastrukturinvestition auf den Arbeitsmarkt in Hessen sowie die regionale Wirtschaftsstruktur. Es wird getestet, ob und wie sich solche qualitativen Auswirkungen von Investitionen in Verkehrsinfrastruktur tatsächlich erfassen lassen. Für den Beispielfall des Frankfurter Flughafens werden anschließend Tendenz- und Trendaussagen zu Wirkungsrichtung und -ausmaß von qualitativen Auswirkungen des Flughafenausbaus getroffen und deren Einfluss auf die regionale Wirtschaftsstruktur in Hessen ermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Entwicklung des Fachkräftebedarfs in ausgewählten Branchen und regionalen Clustern in der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau (2005)

    Behr, Michael; Geissler, Ulrich;

    Zitatform

    Behr, Michael & Ulrich Geissler (2005): Entwicklung des Fachkräftebedarfs in ausgewählten Branchen und regionalen Clustern in der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 12, H. 6, S. 15-24.

    Abstract

    "Mit dem Rückgang und der Alterung der Bevölkerung in Sachsen stellen sich gravierende und neue Problemlagen, die die Zukunftsfähigkeit und die wirtschaftliche Entwicklungsfähigkeit des Freistaates Sachsen nicht unerheblich beeinträchtigen können. Die Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau verfügt aufgrund ihrer Wirtschaftsstruktur über einen Hebel, das demographische Abstiegsszenario zu konterkarieren. Vom Beschäftigungsaufbau im industriellen Sektor und den unternehmensnahen Dienstleistungen könnte eine positive Dynamik auch auf die anderen Wirtschaftssektoren ausgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale demographische Entwicklung abseits der Verdichtungsräume: was bedeutet das für Unternehmen in Niedersachsen? (2005)

    Behrendt, Dieter;

    Zitatform

    Behrendt, Dieter (2005): Regionale demographische Entwicklung abseits der Verdichtungsräume. Was bedeutet das für Unternehmen in Niedersachsen? (Regionale Trends 17/2005), Göttingen, 68 S.

    Abstract

    "Die Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland weist drei Hauptmerkmale auf: Sie schrumpft langfristig, sie altert und sie wird internationaler. Diese Trends finden sich aktuell und zukünftig in den Regionen in sehr unterschiedlichem Maße wieder. Während die eine Region schon heute schrumpft, wächst die andere. Langfristig sind jedoch nahezu alle Regionen, ob peripher oder städtisch, ob Normalregion oder Boomregion, von den Wirkungen des demographischen Wandels betroffen. Zu den quantitativen Entwicklungen existieren kleinräumig Prognosen, nicht jedoch zu den Wirkungen auf die Qualifikationsstruktur und die Zusammensetzung des zukünftigen Erwerbspersonenpotentials: Hier besteht noch Forschungsbedarf, speziell in den ländlichen Regionen abseits der Agglomerationen und besonders für die Handlungsmöglichkeiten von Unternehmen. Die Unternehmen werden je nach Regionsentwicklung absehbar zur Frage kommen, woher sie in Zukunft die benötigten Fachkräfte bekommen. Personal wird noch stärker als heute zum zentralen Erfolgsfaktor. Die Personalabteilungen sind aufgerufen, strategisch an die Rekrutierung sowie die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter heranzugehen und zukünftige Entwicklungen für ihr Unternehmen einzuschätzen. Diese Ausgabe der 'regionale trends' beurteilt die Bevölkerungsentwicklungen in den Regionen abseits der wirtschaftlichen Zentren hinsichtlich der Wirkungen auf die ansässigen Unternehmen und gibt eine Übersicht über den aktuellen Forschungsstand zur demographischen Entwicklung und die Rolle der Unternehmen. Zentrale Schlussfolgerung ist, dass die Unternehmen und die Akteure in den Heimatregionen letztlich nur über die Erhöhung der 'Haftkraft', kreative Rekrutierungsmethoden und eine Verbesserung des Unternehmensimages sowie des Images der Region die Lösung der demographischen Probleme bezüglich Fachkräften angehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Local employment growth in West Germany: a dynamic panel approach (2005)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja; Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Jens Suedekum & Katja Wolf (2005): Local employment growth in West Germany. A dynamic panel approach. (IZA discussion paper 1723), Bonn, 20 S.

    Abstract

    Die Arbeit untersucht die Dynamik des lokalen Beschäftigungswachstums in Westdeutschland von 1980 bis 2001. Mit Hilfe der dynamischen Panel-Methode wird der zeitliche Verlauf der Auswirkungen von Vielfalt und Spezialisierung und der Humankapitalstruktur lokaler Industrien analysiert. Vielfalt hat für den Beschäftigungszuwachs einen positiven Kurzzeiteffekt, der sich im Produktionssektor stärker auswirkt als im Dienstleistungsbereich. Was die Spezialisierung angeht, so finden sich Hinweise auf Mean-Reversion-Effekte, was der Vorstellung, Wachstum reproduziere sich immer wieder selbst, zuwiderläuft. In diesem Prozess gibt es jedoch ein erhebliches Trägheitsmoment. Bildung hat nur im Produktionssektor einen positiven Beschäftigungseffekt. Darüber hinaus wird auch die Bedeutung von Unternehmensgröße und regionaler Lohnentwicklung für das lokale Beschäftigungswachstum untersucht. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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    Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004 (2005)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2005): Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 02/2005), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Die Arbeitskräfte werden in der Region Berlin-Brandenburg trotz rückläufiger Beschäftigung regional immer mobiler. Dabei wachsen die Mobilitätsströme in beide Richtungen: sowohl von Brandenburg in die Metropolregion Berlin als auch von Berlin in das Umland. In dem Bericht wird anhand regionaler Beschäftigtenanalysen die Arbeitskräftemobilität untersucht. Die Pendlerströme werden sowohl zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg in aktueller und mittelfristiger Entwicklung als auch zwischen der Region Berlin-Brandenburg und anderen Bundesländern dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;
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    Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den ländlichen Räumen Brandenburgs (2005)

    Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Bogai, Dieter (2005): Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den ländlichen Räumen Brandenburgs. In: U. Kühnert (Bearb.) (2005): Ländlich in die Zukunft : Rahmenbedingungen für ländliche Entwicklung an der Schwelle zur neuen EU-Strukturfondsperiode (LASA-Dokumentation, 20), S. 11-20.

    Abstract

    Ziel der vergleichenden Analyse der Länderarbeitsmärkte ist es, die allgemeinen Beschäftigungsfaktoren wie die Branchenstruktur, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und die Betriebsgröße von standortspezifischen Einflüssen zu unterscheiden. Für Brandenburg werden hierbei die Kreise um Berlin, ländliche Räume sowie Regionen mit verstädterten Räumen vor allem im Südosten Brandenburgs unterschieden, wobei für die an Berlin angrenzenden Landkreise die Beschäftigungsentwicklung am wenigsten negativ ausfällt. Betrachtet man die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, so ist neben der Bauwirtschaft in der Land- und Forstwirtschaft die Beschäftigung mit minus 25 Prozent deutlich gefallen. Eine positive Entwicklung hingegen wird für den Bereich unternehmensnahe Dienstleistungen und für das Gesundheits- und Sozialwesen erwartet. Erwartungsgemäß erzielen die an Berlin angrenzenden Landkreise Standortvorteile, während die von Berlin weit entfernten Landkreise negative Standorteffekte aufweisen. Dies gilt auch für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, wobei die berlinnahen Kreise unter anderem durch die Möglichkeit des Pendelns entlastet werden. (IAB)

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    Strukturbericht Region Stuttgart 2005: Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Innovation (2005)

    Caspar, Sigried; Krumm, Raimund; Seibold, Bettina; Dispan, Jürgen;

    Zitatform

    Caspar, Sigried, Jürgen Dispan, Raimund Krumm & Bettina Seibold (2005): Strukturbericht Region Stuttgart 2005. Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Innovation. Stuttgart u.a., 232 S.

    Abstract

    Der Bericht beschreibt eine Phase der Entwicklung der Region Stuttgart, die durch fehlende wirtschaftliche Dynamik gekennzeichnet ist. Dies symbolisiert nicht zuletzt die Entwicklung im Dienstleistungssektor der Region, dessen Beschäftigtenzahl nach Jahren des Aufschwungs beim Übergang von 2002 auf 2003 praktisch stagnierte und im Folgezeitraum 2003/04 sogar leicht rückläufig war. Der Dienstleistungssektor hat damit zumindest vorübergehend seine Fähigkeit eingebüßt, den in den letzten Jahren im produzierenden Gewerbe tendenziell zu beobachtenden Stellenabbau zumindest etwas auszugleichen. Dies wiegt um so schwerer, als im produzierenden Gewerbe der Region in der Zeit von 2002 bis 2004 nicht weniger als sechs Prozent der Arbeitsplätze verloren gingen. Der Bericht enthält Aussagen zur wirtschaftlichen Entwicklung allgemein, zur Beschäftigungsentwicklung, zur Situation im produzierenden Gewerbe (Fahrzeugbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, IuK-Technologien, Baugewerbe) im Dienstleistungssektor (Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungsgewerbe, unternehmensbezogene und personenbezogene Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung) sowie hinsichtlich Schlüsseltechnologien, Leitinnovationen und regionaler Cluster (Automobil-Cluster, Produktionstechnik-Cluster, Maschienbau). In Form von Handlungsempfehlungen werden Hinweise für die Regional- und Wirtschaftspolitik gegeben, die das Ziel verfolgen, die hohe Innovationsfähigkeit der Region Stuttgart in allen wichtigen Technikfeldern zu erhalten, die technologischen Kernkompetenzen und Innovationsnetzwerke zu stärken und die Innovationspotenziale der öffentlichen Forschungseinrichtungen besser zu nutzen. (IAB)

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    Neue Beschäftigtenzentren in deutschen Stadtregionen: Lage, Spezialisierung, Erreichbarkeit (2005)

    Einig, Klaus; Guth, Dennis;

    Zitatform

    Einig, Klaus & Dennis Guth (2005): Neue Beschäftigtenzentren in deutschen Stadtregionen. Lage, Spezialisierung, Erreichbarkeit. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 63, H. 6, S. 444-458.

    Abstract

    Der Bericht stellt die Ergebnisse einer empirischen Analyse der Entstehung polyzentrischer Beschäftigungsstrukturen und die Etablierung neuer Arbeitsplatzzentren für Deutschland im Zeitraum 1997 bis 2002 vor. Untersucht wird vor allem das Ausmaß der Bildung neuer polyzentraler Wachstumspole und Beschäftigtenzentren in Stadtregionen. Mit Hilfe der Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf Gemeindeebene konnte die Lage, Spezialisierung und Erreichbarkeit von Beschäftigtenzentren in west- und ostdeutschen Stadtregionen bestimmt werden. Insgesamt ließen sich 117 neue Beschäftigtenzentren identifizieren. Dabei zeigte sich, dass die Zentren typischerweise eine hohe Branchenspezialisierung und eine überdurchschnittliche Verkehrsgunst aufweisen. (IAB)

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    Analyse der Beschäftigungsmöglichkeiten im Agrarsektor Deutschlands und Beschäftigungseffekte agrarpolitischer Maßnahmen (2005)

    Fasterding, Ferdinand; Rixen, Daniela;

    Zitatform

    Fasterding, Ferdinand & Daniela Rixen (2005): Analyse der Beschäftigungsmöglichkeiten im Agrarsektor Deutschlands und Beschäftigungseffekte agrarpolitischer Maßnahmen. (Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft. Arbeitsberichte des Bereichs Agrarökonomie 05/2005), Braunschweig, 320 S.

    Abstract

    In der Arbeit werden das Arbeitskräfteangebot und die Arbeitskräftenachfrage im Agrarsektor analysiert, und es wird gefragt, inwieweit es durch agrarpolitische Maßnahmen gelingen kann, zusätzliche Arbeitsplätze im Agrarsektor zu schaffen und damit einen Beitrag zur Entwicklung ländlicher Räume zu leisten. Zunächst wird auf die Einordnung der Landwirtschaft in die Gesamtwirtschaft eingegangen und dabei besonders die Entwicklung der Erwerbstätigkeit betrachtet, um dann Bestimmungsgründe für den Agrarstrukturwandel zu diskutieren. Es folgt die Darstellung der strukturellen Entwicklungen in der Landwirtschaft in West- und Ostdeutschland und eine Analyse des Arbeitseinsatzes verschiedener Arbeitskräftekategorien, arunter auch von Saisonarbeitskräften. Neben der ausführlichen Darstellung struktureller Entwicklungen wird auf den Fachkräftemangel eingegangen. In den grünen Berufen können trotz einer teilweise erheblichen Zahl von Arbeitslosen bereits heute Dauerstellen für Fachkräfte nicht immer problemlos mit geeigneten Bewerbern besetzt werden. Projektionen der Zahl von Arbeitskräften verschiedener Kategorien mit Hilfe demografischer Analysen und des Arbeitseinsatzes dieser Arbeitskräfte werden vorgestellt. Anhand von Modellrechnungen mit veränderten Raten der Einführung technischer Fortschritte sowie niedrigeren Lohnsteigerungen wird simuliert, wie groß die Spielräume für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze im Agrarsektor sind. Außer dem allgemeinen Gleichgewichtsmodell GTAP wurde das nicht lineare konsistente Agrarsektormodell FARMIS eingesetzt, um agrarpolitische Varianten einzubeziehen. Die Ausbildung für landwirtschaftliche Berufe ist mit veränderten Qualifikationsanforderungen konfrontiert, die eine Reform der Berufsausbildung erfordern. Durch Umschulungen und die Ausbildung von Nachwuchskräften kann einem möglichen Mangel an geeigneten Arbeitskräften im Agrarsektor entgegengewirkt werden. Ein wesentliches Ziel politischer Maßnahmen ist die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe. Beschäftigungswirkungen ausgewählter politischer Maßnahmen werden diskutiert. Aus der Analyse ergibt sich, dass ländliche Räume von der Förderung im Rahmen der regionalen Wirtschaftspolitik erheblich profitieren. Die folgenden Schlussfolgerungen lassen sich aus der Untersuchung ziehen: Insgesamt muss damit gerechnet werden, dass sich der Arbeitseinsatz in der deutschen Landwirtschaft weiter vermindern wird, dass sich durch die im Jahr 2005 beginnende Umsetzung der Reform der Agrarpolitik der Beschäftigungsabbau verstärken wird, dass sich jedoch trotzdem ein gewisser Mangel an Fachkräften abzeichnet. Aus diesen Befunden werden Konsequenzen für die Unternehmen, potenzielle Arbeitskräfte und die Politik abgeleitet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Spezialisierung und Branchenkonzentration in Deutschland: Regionalanalyse (2005)

    Haas, Anette; Südekum, Jens;

    Zitatform

    Haas, Anette & Jens Südekum (2005): Spezialisierung und Branchenkonzentration in Deutschland. Regionalanalyse. (IAB-Kurzbericht 01/2005), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    "Bei der Entstehung von Ballungsräumen geht die Theorie von einem Kreisprozess aus, der zur Konzentration von Bevölkerung und wirtschaftlicher Aktivität im Raum führt, die sich wiederum weiterverstärkt. Theoretischen Erwartungen entgegen haben nach der Wiedervereinigung regionale Konzentration und Spezialisierung in Deutschland nicht zu- sondern abgenommen. Auch für das Beschäftigungswachstum ist die Bedeutung von Kernstädten eher zurückgegangen. Die größten Beschäftigungsgewinne sind im Umland von Ballungsgebieten und sogar in peripheren Regionen zu verzeichnen. Dieser Befund ist insbesondere für die Beschäftigungspolitik von höchstem Interesse: Es gibt offenbar kein einfaches Erfolgsrezept, das durch die Förderung der industriellen Konzentration positive Beschäftigungseffekte in einer Region garantiert. Die Fokussierung der Förderung auf regionale Spezialisierung und Konzentration greift daher zu kurz. Bei der Verteilung knapper Mittel ist eine nach Branchen und Regionen differenzierte Förderpolitik gefragt, die auch Beschäftigungserfolge verspricht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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    Call Center und Electronic-Business als neues berufliches Tätigkeitsfeld?: Analysen zur Beschäftigungsentwicklung, zum Arbeitsmarkt und zur beruflichen Qualifizierung am Beispiel der Region Duisburg (2005)

    Heise, Claudia;

    Zitatform

    Heise, Claudia (2005): Call Center und Electronic-Business als neues berufliches Tätigkeitsfeld? Analysen zur Beschäftigungsentwicklung, zum Arbeitsmarkt und zur beruflichen Qualifizierung am Beispiel der Region Duisburg. Duisburg, 239 S.

    Abstract

    "Die Arbeit geht den Entwicklungen bzw. Veränderungen von Aufgaben, Tätigkeiten und Qualifikationsanforderungen in Call Centern als Segment neuer Dienstleistung nach. Mit einem analytischen Rahmen wird die Variationsbreite des Gegenstandes eingefangen und die betrieblichen Veränderungen von Call Centern in sechs ausgewählten Wirtschaftsbereichen erfasst. Moderne Dienstleistungen - begrifflich oft unter E-Business gefasst - bilden dabei einen Gesamtrahmen, in dem Call Center-Konzepte als Teil neuer Dienstleistungskonzepte eingebunden werden. Hier wird ein Zusammenhang zwischen marktlichen Rahmenbedingungen für neue Dienstleistungen darstellbar. Darüber hinaus wird gezeigt, worin Auslöser für neue Strategien des E-Business zu sehen sowie welche Entwicklungsrichtungen auszumachen sind. Die Arbeit zeigt am Beispiel der Region Duisburg auf, welche Formen und Anteile neuer Tätigkeitsfelder im Prozess aktueller Konvergenzprozesse von Call Centern zu Geschäftsformen des E-Business Bestand haben werden und welche regionalen Wachstums- und Beschäftigungsimpulse sich daraus ableiten lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Land Brandenburg - Aktuelle Situation und Trends der demografischen Entwicklung (Deutschland) (2005)

    Kühl, Alexander; Putzing, Monika;

    Zitatform

    Kühl, Alexander & Monika Putzing (2005): Land Brandenburg - Aktuelle Situation und Trends der demografischen Entwicklung (Deutschland). In: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (Hrsg.) (2005): Smart Region : eine innovative Maßnahme zur Bewältigung des demografischen Wandels in europäischen Regionen (DRV-Schriften, 62), S. 181-205.

    Abstract

    Der Beitrag liefert eine Bestandsaufnahme und Prognose der demografischen Entwicklung des Landes Brandenburg und bewertet diese unter dem Aspekt des regional orientierten Handlungsansatzes des EU-Projekts 'Smart Region'. Die demografische Entwicklung Brandenburgs ist durch ausgeprägte regionale Disparitäten gekennzeichnet. Während sich die Teilregion um Berlin herum (engerer Verflechtungsraum) 'relativ positiv' entwickelt, stehen die Landkreise in den Berlinfernen Regionen (äußerer Entwicklungsraum) vor existenziellen Problemen. Folgende Themenbereiche werden behandelt und durch grafische Darstellungen erläutert: Natürliche Bevölkerungsentwicklung, Wanderungsbewegungen, Qualitative und quantitative Konsequenzen, Demografische Entwicklung im regionalen Kontext, Arbeitsmarkteffekte der demografischen Entwicklung, Beteiligung Älterer am Erwerbsleben, Wahrnehmung der demografischen Entwicklungsprobleme durch die Politikakteure im Land Brandenburg. Die prognostizierte weitere Ausprägung der regionalen Disparitäten stellt gerade die praktische Politik der Landesregierung Brandenburg vor 'beträchtliche' Herausforderungen. Nach Ansicht der Autoren ergeben sich angesichts der demografisch gegenläufigen Entwicklung in Brandenburg für die Landespolitik zwei grundlegende Strategien: 1. die Konzentration von Fördermitteln auf so genannte Wachstumskerne und 2. Sicherung des Bestands von Betrieben in den peripher gelegenen Regionen. Die öffentlichen Anstrengungen zur Stärkung der Humankapitalbasis sollten auf die regionalen Bedarfe ausgerichtet werden. Im Sinne des auf das regional koordinierte Handeln bezogenen innovativen Ansatzes von 'Smart Region' kann nach Ansicht der Autoren die Entwicklung der Humanressourcen im Land Brandenburg als wesentlicher Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels verstanden werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Erfolgsfaktoren von M+E-Clustern in Deutschland (2005)

    Lichtblau, Karl; Neligan, Adriana; Richter, Iris;

    Zitatform

    Lichtblau, Karl, Adriana Neligan & Iris Richter (2005): Erfolgsfaktoren von M+E-Clustern in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 32, H. 2, S. 31-43.

    Abstract

    "Cluster können ein günstiges Umfeld für Innovationen schaffen und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Regionen erhöhen. Der Beitrag liefert eine Einordnung der Cluster-Thematik in die neue Wachstumstheorie und identifiziert clusterverdächtige Agglomerationen von Branchen der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland auf Kreisebene. Demnach war im Zeitraum 1998 bis 2004 die Beschäftigungsentwicklung in den Clusterbranchen deutlich besser als in den Branchen, die nicht durch ein Cluster charakterisiert sind. Die Gesamtbeschäftigung und die Beschäftigung bei den Zulieferern der Metall- und Elektroindustrie verlaufen in Kreisen mit Clustern zudem besser als in Kreisen ohne Cluster. Solche Cluster können einerseits von sich aus im Marktprozess entstehen. Andererseits sind die Marktkräfte oftmals auch beschränkt, so dass das Entstehen und Wachsen eines Clusters einen Anstoß durch die Wirtschaftspolitik vor Ort erfordert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Demografischer Wandel und demografisches Altern im Ruhrgebiet: Probleme, Chancen und Perspektiven (2005)

    Naegele, Gerhard; Reichert, Andreas;

    Zitatform

    Naegele, Gerhard & Andreas Reichert (2005): Demografischer Wandel und demografisches Altern im Ruhrgebiet. Probleme, Chancen und Perspektiven. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 14, H. 4, S. 335-347. DOI:10.1515/arbeit-2005-0409

    Abstract

    "Demografische Entwicklungen haben insbesondere kleinräumige Effekte. Hierauf haben sich die Kommunen, aber auch die wirtschaftlich Handelnden einzustellen. Diese Einsicht nimmt der Beitrag zum Anlass, um am Beispiel des Ruhrgebiets die zu erwartenden demografischen und sozialstrukturellen Veränderungen darzustellen und die Konsequenzen für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft herauszuarbeiten. Besonders betont werden dabei die Chancen und Potenziale des demografischen Wandels. Dargestellt wird dies insbesondere anhand eines inzwischen abgeschlossenen Forschungsprojekts, welches sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsam mit den Wirtschaftsakteuren vor Ort neue demografiesensible Geschäftsfelder im Bereich Wellness/Gesundheit, Informationstechnologie, Finanzdienstleistungen und vor allem Wohnen zu erschließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Gründungsaktivitäten, Entwicklungsstrukturen der Beschäftigung und Branchenspezialisierungen in Sachsen: Endbericht (2005)

    Otto, Anne ;

    Zitatform

    Otto, Anne (2005): Regionale Gründungsaktivitäten, Entwicklungsstrukturen der Beschäftigung und Branchenspezialisierungen in Sachsen. Endbericht. 67 S.

    Abstract

    Die Ermittlung der regionalen Struktur der wirtschaftlichen Entwicklungsdynamik in den ländlichen Regionen von Sachsen war Ziel der Studie. Der Endbericht stellt zum einen die regional-sektoralen Entwicklungsstrukturen der Gründungsaktivitäten sowie die Erfolgsaussichten von neuen und jungen Betrieben in Sachsen während der 1990er Jahre dar, zum anderen wurden die gesamtwirtschaftlichen, sektoralen und branchen-spezifischen Beschäftigungsstrukturen in Sachsen während der Jahre 1998 bis 2003 analysiert und die Wachstums- und Schrumpfungsbranchen in den sächsischen Kreisen identifiziert. Darauf aufbauend werden die branchenspezifischen Arbeitsplatzentwicklungen und die Branchenspezialisierungen in den ländlichen Regionen in Form von Kreisprofilen aus den Regierungsbezirken Chemnitz, Dresden und Leipzig vorgestellt. Vogtland und Annaberg erweisen sich als gründungsstarke Kreise, Ostsachsen gehört zu den gründungsschwachen Regionen. Kleinräumige Disparitäten zeigen sich nicht nur in Hinblick auf Gründungsaktivitäten, sondern auch bei den Erfolgsaussichten der neuen Betriebe. Da 40 Prozent aller Betriebsgründungen in Sachsen im Laufe ihrer ersten drei Lebensjahre wieder aus dem Markt ausscheiden, ist es für eine erfolgreiche regionale Wirtschafts- und Strukturpolitik wichtig, sich nicht nur auf Gründungsraten zu konzentrieren, sondern stärker auf das Umfeld für das Überleben und den wirtschaftlichen Erfolg von Neugründungen Einfluss zu nehmen. Auch die sektoralen und branchenspezifischen Entwicklungsstrukturen der Beschäftigung weisen in den ländlichen Regionen von Sachsen eine ausgeprägte regionale Differenzierung auf. Als Wachstumspfeiler der sächsischen Wirtschaft werden die Investitionsgüter produzierenden Industrien sowie die wissensintensiven unternehmensnahen Dienstleistungen herausgearbeitet. In diesen beiden Wirtschaftsbereichen sind Beschäftigtengewinne zu verzeichnen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Der Beitritt Tschechiens zur Europäischen Union: Auswirkungen auf den ostbayerischen Arbeitsmarkt (2005)

    Prockl, Franz;

    Zitatform

    Prockl, Franz (2005): Der Beitritt Tschechiens zur Europäischen Union. Auswirkungen auf den ostbayerischen Arbeitsmarkt. (Reihe Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 39), Weiden u.a.: Eurotrans-Verlag, 103 S.

    Abstract

    Am 1. Mai 2004 wurde die Osterweiterung der Europäischen Union um acht mittel- und osteuropäische Länder (MOEL) beschlossen. Die Herausforderungen, die damit vor allem für die ostbayerischen Regionen mit ihrer Nähe zu Tschechien und weiteren Beitrittsländern verbunden sind, werden untersucht. Sie münden zum einen in Sorge um Lohn und Beschäftigung auf dem heimischen Arbeitsmarkt, zum anderen in Hoffnung auf spürbare Beschäftigungseffekte durch die Öffnung des Gemeinsamen Marktes für Arbeitskräfte der MOEL. Die wirtschaftliche Entwicklung in Ostbayern und Tschechien seit den 1990er Jahren wird nachvollzogen. Vor diesem Hintergrund wird die Wettbewerbsfähigkeit Ostbayern überprüft. Dabei werden u.a. auch Fragen zu Direktinvestitionen in Tschechien behandelt. Weiter wird das Migrations- und Pendlerpotenzial von Arbeitern aus Tschechien nach Bayern eingeschätzt. Im Mittelpunkt steht die siebenjährige Übergangsfrist, nach der Ablauf den Arbeitern aus der MOEL die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit gewährt wird. Insgesamt zeigt sich, dass mit der EU-Osterweiterung das wirtschaftliche ohnehin schwache Ostbayern einem kurzfristig erhöhten Anpassungsdruck unterliegt. Langfristig aber werden die Vorteile der zentralen Lage in der EU und der direkten Nähe zu Tschechien überwiegen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Tätigkeitsstruktur in der Region Rhein-Main: Bestand und Prognose aus betrieblicher Sicht. IWAK-Unternehmensbefragung Dezember 2004 (2005)

    Schmid, Alfons; Schaade, Peter; Baden, Christian; Kirchhof, Kai;

    Zitatform

    Schmid, Alfons & Christian Baden; Kai Kirchhof & Peter Schaade (Bearb.) (2005): Tätigkeitsstruktur in der Region Rhein-Main. Bestand und Prognose aus betrieblicher Sicht. IWAK-Unternehmensbefragung Dezember 2004. In: ABF aktuell H. v. 17.5.2005, S. 1-11.

    Abstract

    "Ein Schwerpunkt der Befragung im Dezember 2004 betraf die betriebliche Einschätzung bezüglich der Zu- bzw. Abnahme verschiedener Tätigkeitsbereiche. Hintergrund sind die mit zunehmendem technologischen und strukturellen Wandel verbundenen Unsicherheiten bezüglich der künftigen Beschäftigten- bzw. Tätigkeitsstruktur und der damit verbundenen Qualifikationsanforderungen. Besteht auch künftig ein Trend zu höherqualifizierten Tätigkeiten? Wenn ja in welchen Bereichen? Werden produktionsnahe Tätigkeiten zugunsten von Dienstleistungstätigkeiten weiter zurückgehen? Wie lassen sich die damit verbundenen Beschäftigungseffekte - quantitativ und qualitativ - frühzeitig erfassen?
    Folgende Ergebnisse zeigten sich:
    Tätigkeitsfelder in der Region: Allgemeine Dienste, Büro- und Handelstätigkeiten dominieren;
    Die Beschäftigung im Bereich produktionsnaher Tätigkeiten wird bis Ende 2005 abnehmen;
    Betreuen, Beraten, Lehren als Hoffnungsträger der Beschäftigungsentwicklung?" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktprognose 2005/2006 für die Region Rhein-Main: IWAK-Unternehmensbefragung Dezember 2004 (2005)

    Schmid, Alfons; Baden, Christian; Schaade, Peter;

    Zitatform

    Schmid, Alfons & Christian Baden; Peter Schaade (Bearb.) (2005): Arbeitsmarktprognose 2005/2006 für die Region Rhein-Main. IWAK-Unternehmensbefragung Dezember 2004. In: ABF aktuell H. v. 2.2.2005, S. 1-10.

    Abstract

    Das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) führt seit 1995 jährlich eine Unternehmensbefragung in der Region Rhein-Main durch. Ziel der Untersuchung ist es, Einschätzungen der Unternehmen über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Bei der Befragung im Dezember 2004 wurden ca. 6.900 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf umfasst rund 1.100 verwertbare Fragebögen. Die Daten wurden nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen gewichtet, um Verzerrungen zu korrigieren. Nach der Gewichtung werden 175.000 Beschäftigte aus 8.400 Betrieben erfasst. Der Report befasst sich mit der Beschäftigungsprognose der Betriebe bis Ende 2005 bzw. 2006. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Beschäftigungsrückgang in der Region Rhein-Main weiter abschwächt. Die Beschäftigung wird aber bis Ende 2005 um 0,6% abnehmen. Der Persoanlabbau findet vor allem bei den Großbetrieben statt, während sich die Kleinbetriebe erholen. Für 2006 erwarten die Betriebe einen leichten Beschäftigungszuwachs. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmensbefragung "Perspektivischer Fachkräftebedarf im Großraum Dresden": Abschlussbericht Befragungszeitraum 2004 (2005)

    Abstract

    "Die Fachkräftesituation im Raum Dresden steht im Mittelpunkt der Unternehmensbefragung. Sie orientiert sich an folgenden Punkte:
    1. hohe Arbeitslosigkeit und gleichzeitig unbesetzte/unbesetzbare Stellen, 2. zunehmend fehlende Fachkräfte, Arbeitskräfte mit spezifischen Qualifikationen, 3. zunehmend deutlicher fehlender Ingenieurnachwuchs in sächsischen KMU, 4. Möglichkeiten mittel- oder langfristiger Personalentwicklung von KMU sind stark begrenzt - weit über 90 Prozent der sächsischen KMU haben weniger als 50 Beschäftigte, 5. voraussichtlich Unternehmensaufgabe in den nächsten Jahren, da eine Unternehmensnachfolge nicht gesichert ist, 6. das Berufswunschverhalten der Jugendlichen berücksichtigt zu wenig die Bedarfe und Entwicklungen der regionalen Wirtschaft, 7. eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft bei der Berufs(früh-)orientierung wird zwar von allen Beteiligten unterstützt, konkrete Formen in der Breite existieren jedoch zu wenig.
    In strukturierten Interviews in den Unternehmen werden Aussagen und Daten zu folgenden Problemkreisen erhoben: 1. Beschäftigte, Unternehmen, Qualifikationen, 2. Perspektivischer Bedarf - Arbeitskräfte, Qualifikationen, 3. Wege und Formen der Deckung des perspektivischen Bedarfs, 4. notwendiger Beratungsbedarf zur Unternehmensnachfolge, 5. Zusammenarbeit zwischen Schulen, Hochschulen und Unternehmen. Die Aussagen und Daten werden jeweils brachenspezifisch und nach Betriebsgrößenklassen ausgewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die regionale Entwicklung der Erwerbstätigkeit bis 2010 (2004)

    Bade, Franz-Josef;

    Zitatform

    Bade, Franz-Josef (2004): Die regionale Entwicklung der Erwerbstätigkeit bis 2010. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 3/4, S. 169-186.

    Abstract

    "Der Beitrag berichtet über die Prognose der Erwerbstätigkeit in den Regionen der Bundesrepublik bis zum Jahr 2010. Im ersten Teil werden einige ausgewählte Ergebnisse der Vorausschätzung vorgestellt. So muss für die neuen Bundesländer mit einer Verschlechterung der ohnehin ungünstigen Entwicklung gerechnet werden. Im Westen wird sich die Tendenz zur räumlichen Dekonzentration etwas abschwächen, dennoch wird sich die Zahl der Arbeitsplätze in den Zentren der großen Verdichtungsräume weiterhin unter- und in ihrem Umland dagegen überdurchschnittlich verändern. In den peripher gelegenen Regionen wird das Wachstum etwas nachlassen, trotzdem können die meisten immer noch mit einer überdurchschnittlichen Veränderung rechnen. Im zweiten Teil wird das Verfahren der Prognose skizziert. Es besteht aus zwei Schritten, die für jede Region einzeln durchgeführt werden. Zuerst wird der zeitliche Verlauf des Anteils einer Region analysiert und mit formalen Schätzverfahren zum Prognosezeitpunkt fortgeschrieben. Ergebnis ist ein Korridor plausibler Entwicklungstendenzen, der im zweiten Schritt durch eine differenzierte Betrachtung der regionalen Wachstumskräfte auf eine Punkt-Vorausschätzung kondensiert wird. Die Prognose geht bottom-up vor, d.h. die Vorausschätzung wird für jede Region einzeln gemacht. Zur Absicherung der Einzel-Schätzungen werden Konsistenzprüfungen vorgenommen, bei denen die Prognosen verschiedener Regionsabgrenzungen miteinander verglichen werden. Im dritten Teil wird die Treffsicherheit der letzten Prognose 1997-2004 untersucht und mit den früheren Prognosefehlern verglichen. Abgesehen von den neuen Bundesländern, deren Entwicklung als zu optimistisch eingeschätzt worden war, konnte die Treffsicherheit - gemessen an den früheren Prognosen - weiter erhöht werden. Zum Abschluss des Beitrags wird eine Erfolgskontrolle der regionalen Wirtschaftspolitik versucht, bei der die frühere Vorausschätzung 1994-2001 als Maßstab zur Bewertung der tatsächlichen Veränderung genommen wird. Besonders ungünstig - gemessen an den damaligen Erwartungen - hat danach das ehemalige Zonenrandgebiet abgeschnitten. Umgekehrt besser als damals erwartet haben sich das Saarland, die Westpfalz und das östliche Ruhrgebiet entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionalbarometer neue Länder: fünfter zusammenfassender Bericht (2004)

    Böltken, Ferdinand; Maretzke, Steffen; Eltges, Markus; Meyer, Katrin;

    Zitatform

    (2004): Regionalbarometer neue Länder. Fünfter zusammenfassender Bericht. (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Berichte 20), Bonn, 110 S.

    Abstract

    "Ziel des von dem BBR geführten 'Regionalbarometers neue Länder' ist die kontinuierliche und verlässliche Beobachtung und Analyse der räumlichen Entwicklung und Veränderungen in den ostdeutschen Regionen und Ländern. Es geht um analytische Realistik und nüchterne Perspektiven. So stehen auch in dieser fünften Ausgabe die Bestandsaufnahme, Analyse und Bewertung zentraler Aspekte der Lebenswirklichkeit in Ostdeutschland und der Vergleich mit Westdeutschland im Mittelpunkt:
    - Binnenwanderungen im Kontext regionaler Disparitäten;
    - Regionale Lebensqualität und Wanderungsentscheidungen;
    - Regionale Strukturen der Arbeitsmarktentwicklung;
    - Regionale Einkommensunterschiede der privaten und öffentlichen Haushalte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwischen Flexibilität und drohender Abwanderung aus den Regionen: Pendlerverhalten und Hauptpendlerströme im Land Brandenburg (2004)

    Frank, Wilma; Schuldt, Karsten; Temps, Claudia;

    Zitatform

    Frank, Wilma, Karsten Schuldt & Claudia Temps (2004): Zwischen Flexibilität und drohender Abwanderung aus den Regionen. Pendlerverhalten und Hauptpendlerströme im Land Brandenburg. (LASA-Studie 41), Potsdam, 119 S.

    Abstract

    "Pendeln ist für viele Brandenburger und Berliner zu einem Alltagsphänomen geworden. Was das persönliche Leben schon mehr oder weniger stark tangiert, ist damit aber auch längst zu einem Faktor geworden, den Arbeitsmarkt-, Wirtschafts-, Städtebau- und Regionalpolitik bei ihren Entscheidungen mehr und mehr einbeziehen müssen. Die sich weiter sehr differenziert vollziehende wirtschaftliche Entwicklung der Brandenburger (Teil-)Regionen, anhaltende Suburbanisierungsprozesse zwischen Berlin und dem unmittelbaren Umland und Abwanderungstendenzen der Brandenburger Bevölkerung vor allem in peripheren Regionen machten - diesmal in Kooperation mit der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg - eine aktuelle Untersuchung der Pendlerströme auf Basis der Daten des Jahres 2001 notwendig. In den vorangegangenen Jahren wurde von der LASA mehrfach das Thema Pendlerverhalten untersucht. Die Ergebnisse dieser Studie basieren jedoch erstmals auf der Grundlage gemeindescharf aggregierter Arbeitsmarktdaten und stellen mit ihren vielen farbigen Karten die regionale Pendlersituation und das regionale Arbeitsplatzaufkommen nicht nur auf der Ebene der Landkreise, sondern auch nach raumordnerischen Kategorien von Zentralen Orten (OZ, MZ, GZ, KIZ) und ihren Verflechtungsbereichen, ländlichen Räumen u. a. m. in aufbereiteter Form dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen: Gutachten (2004)

    Gerstenberger, Wolfgang; Werding, Martin ; Pohl, Carsten; Hofmann, Herbert; Schmalholz, Heinz; Grundig, Beate; Vögtle, Carola; Votteler, Michaela;

    Zitatform

    Grundig, Beate, Herbert Hofmann, Carsten Pohl, Heinz Schmalholz, Carola Vögtle, Michaela Votteler & Martin Werding (2004): Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen. Gutachten. (Ifo-Dresden-Studien 35), München u.a., 294 S.

    Abstract

    Sachsen grenzt an zwei Beitrittsländer der EU - Polen und die Tschechische Republik - und ist damit von der EU-Osterweiterung besonders betroffen. In der empirischen Untersuchung, die im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft erstellt wurde, werden die Stärken und Schwächen des Standortes Sachsen herausgearbeitet, die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft im Verhältnis zu den Beitrittsländern analysiert und Antwortstrategien der sächsischen Wirtschaftspolitik und der sächsischen Unternehmen abgeleitet. Die Analyse amtlicher Statistiken wird durch zwei schriftliche Unternehmensbefragungen überprüft. Die eine fragt in ausgewählten Branchen Sachsens, Polens und Tschechiens, wie diese die Auswirkungen der EU-Osterweiterung einschätzen und betrieblich darauf reagieren wollen. Die andere fragt in deutschen und ausländischen Unternehmen, die sich in Sachsen und seinen Nachbarländern engagieren bzw. engagieren wollen nach den Stärken und Schwächen alternativer Standorte in Zentraleuropa. Auf Grund der Ergebnisse dieser Querschnittsanalyse werden einige besonders relevante Wirtschaftszweige wie Bauhandwerk, Tourismus u.a. gesondert analysiert. Insgesamt zeigt sich, dass Sachsen die noch beschränkte Freizügigkeit für tschechische und polnische Arbeitskräfte nutzen muss, um seinen Arbeitsmarkt flexibler zu gestalten und die Finanzierungsspielräume für Unternehmen auszuweiten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Votteler, Michaela;
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  • Literaturhinweis

    Lokale Beschäftigung und Ökonomie: Herausforderung für die "Soziale Stadt" (2004)

    Hanesch, Walter; Schnetger, Meike; Kronauer, Martin; Kazepov, Yuri ; Walther, Jens-Uwe; Idik, Ercan; Schulz, Andreas ; Häußermann, Hartmut; Bode, Ingo ; Krüger-Conrad, Kirsten; Rehfeld, Dieter; Mühlich, Eberhard; Hanesch, Walter; Wohlfahrt, Norbert; Güntner, Simon ; Özcan, Veysel; Evers, Adalbert ; Walter, Gerd; Dangschat, Jens S. ; Läpple, Dieter; Buestrich, Michael;

    Zitatform

    Hanesch, Walter & Kirsten Krüger-Conrad (Hrsg.) (2004): Lokale Beschäftigung und Ökonomie. Herausforderung für die "Soziale Stadt". Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 373 S.

    Abstract

    "Dem Wandel der Wirtschaftslandschaft und der Strukturkrise des Arbeitsmarkts steht eine zunehmende Regionalisierung und Kommunalisierung der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Steuerung gegenüber. Zugleich werden wachsende sozialökonomische Polarisierungsprozesse durch den Umbau der bundesweiten Sicherungssysteme und Integrationsprogramme immer weniger kompensiert. Daher stellt sich die Frage, welche Rolle und Aufgabe die Kommunen künftig im Kontext des 'aktivierenden' Sozialstaats übernehmen können. Der Band unternimmt den Versuch, die Problem- und Handlungsdimensionen der 'Lokalen Beschäftigung und Ökonomie' im Kontext der 'Sozialen Stadt' auszuloten und die Thematik aus dem Kontext der verschiedenen fachwissenschaftlichen Diskurse zusammenzuführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    EU-Osterweiterung und Zuwanderung nach Sachsen (2004)

    Hofmann, Herbert; Pohl, Carsten; Werding, Martin ;

    Zitatform

    Hofmann, Herbert, Carsten Pohl & Martin Werding (2004): EU-Osterweiterung und Zuwanderung nach Sachsen. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 11, H. 2, S. 16-26.

    Abstract

    "Für Sachsen wurde erstmalig explizit das Migrations- und Pendlerpotenzial aus den acht mittel- und osteuropäischen Beitrittsländern der nächsten EU-Erweiterungsrunde geschätzt. Bei sofortiger Herstellung der Arbeitnehmerfreizügigkeit ergäbe sich für den Freistaat ein Potenzial von 65.000 bis 85.000 Zuwanderern, zuzüglich etwa 30.000 Pendlern. Aufgrund des bevorstehenden Rückgangs der erwerbsfähigen Bevölkerung und dem sich abzeichnenden Mangel an qualifiziertem Nachwuchs, sollten die Grenzen für die Hochqualifizierten frühzeitig geöffnet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hamburger Arbeitsmarkt im globalen Kontext (2004)

    Läpple, Dieter;

    Zitatform

    Läpple, Dieter (2004): Hamburger Arbeitsmarkt im globalen Kontext. In: E. Hönekopp, R. Jungnickel & T. Straubhaar (Hrsg.) (2004): Internationalisierung der Arbeitsmärkte (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 282), S. 147-181.

    Abstract

    "Der Beitrag geht von der These aus, dass die gegenwärtigen Formen der Globalisierung auf städtischer Ebene zu einer Intensivierung eines 'global-local-interplay' - also einer zunehmenden Durchdringung globaler und lokaler Entwicklungsdynamiken - geführt haben. Am Beispiel der Metropolregion Hamburg werden die gegenwärtigen Umbrüche und Problemlagen auf dem städtischen Arbeitsmarkt analysiert. Dazu wird ein neues Analysekonzept zur Strukturierung der Beschäftigungsdaten eingeführt, das Konzept sog. Tätigkeitscluster. Durch den wirtschaftlichen Strukturwandel und neue Formen der internationalen Arbeitsteilung haben die Städte zwar ihre Rolle als Zentren der industriellen Produktion verloren, es gibt jedoch signifikante Gründe für die Annahme, dass sich Stadtmetropolen gerade in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung zu einem privilegierten Innovationsfeld der Wissens- und Kulturproduktion entwickeln. Die Bedeutung der Arbeit als Produktionsfaktor wird sich mit dem Übergang zu einer Wissensökonomie erhöhen, wodurch Arbeitsmärkte für Hochqualifizierte zum zentralen Standortfaktor städtischer Ökonomien werden. Angesichts der sehr unterschiedlichen Problemlagen des städtischen Arbeitsmarktes sowie der begrenzten politischen Handlungsmöglichkeiten greift eine einseitige Weltmarktausrichtung städtischer Entwicklungs- und Arbeitsmarktpolitik eindeutig zu kurz. Gefordert sind ein Strategie-Mix und offene, dialogorientierte Handlungskonzepte. Im Mittelpunkt einer zukunftsorientierten Stadtpolitik muss die Anpassung der Erziehungs- und Ausbildungseinrichtungen an die Erfordernisse einer multiethnischen Stadtgesellschaft und an die Herausforderungen einer Wissensgesellschaft stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bevölkerungsentwicklung in einer prosperierenden Region: Zuwanderung und Alterung in der Region Stuttgart (2004)

    Plahuta, Simone;

    Zitatform

    Plahuta, Simone (2004): Bevölkerungsentwicklung in einer prosperierenden Region. Zuwanderung und Alterung in der Region Stuttgart. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 62, H. 2, S. 121-132.

    Abstract

    "Die prosperierende Region Stuttgart hatte aufgrund von Wanderungsgewinnen und eines bislang positiven natürlichen Saldos in der Vergangenheit eine vergleichsweise positive Bevölkerungsentwicklung zu verzeichnen. Die Zuwanderung junger deutscher und insbesondere ausländischer Bevölkerung führte einerseits zu Geburtenüberschüssen und, vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft, zu relativ günstigen demographischen Ausgangsbedingungen. Andererseits stieg infolge der Zuwanderung Nichtdeutscher der Anteil oft gering qualifizierter Ausländer auf fast 17 %. Der Beitrag beschreibt die spezifische Bevölkerungsentwicklung der Region Stuttgart in der Vergangenheit und die prognostizierte Entwicklung in der Zukunft unter den Gesichtspunkten der Zuwanderung, Alterung und sozialen Integration." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dienstleistungen für mehr Lebensqualität: Trends, Gestaltungsfelder, Beschäftigungsperspektiven (2003)

    Beyer, Lothar; Langer, Dirk; Brandel, Rolf; Micheel, Brigitte; Esch, Karin; Middendorf, Anja Sophia; Hilbert, Josef;

    Zitatform

    Beyer, Lothar, Rolf Brandel, Karin Esch, Josef Hilbert, Dirk Langer, Brigitte Micheel & Anja Sophia Middendorf (2003): Dienstleistungen für mehr Lebensqualität. Trends, Gestaltungsfelder, Beschäftigungsperspektiven. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2003-03), Gelsenkirchen, 96 S.

    Abstract

    "Bei der Suche nach aussichtsreichen Wirtschaftsbranchen werden insbesondere die Bereiche Soziales, Gesundheit, Sport, Freizeit und auch Kultur genannt. Diese Wirtschaftsfelder gehörten bereits in den letzten Jahren zu den wichtigsten Trägern des Strukturwandels. Eine Gemeinsamkeit der genannten Zukunftsbranchen ist, dass Produkte und Dienstleistungen produziert werden, die darauf zielen, die Lebensqualität der Menschen deutlich zu verbessern. Insbesondere der Wandel bei den soziodemographischen Rahmenbedingungen bietet gute Chancen dafür, dass dieser Wachstumstrend auch in Zukunft anhalten wird. Der Bericht basiert auf einer im Jahre 2000 durchgeführten Untersuchung im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Anhand verschiedener Praxisbeispiele und der Auswertung aktueller Strukturdaten werden die Zukunftsbranche Lebensqualität näher charakterisiert und mögliche Entwicklungsrichtungen und Gestaltungsperspektiven auf- gezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Standort München - Medienwirtschaft und Fahrzeugbau: regionale Netzwerke und regionaler Arbeitsmarkt als Erfolgsfaktoren (2003)

    Biehler, Hermann; Weber, Nicole; Sargl, Manfred; Pousinis, Andreas; Sedlmaier, Florian; Sträter, Detlev; Genosko, Joachim;

    Zitatform

    Biehler, Hermann, Joachim Genosko, Manfred Sargl & Detlev Sträter (2003): Standort München - Medienwirtschaft und Fahrzeugbau. Regionale Netzwerke und regionaler Arbeitsmarkt als Erfolgsfaktoren. (Standortdebatte), Marburg: Schüren, 228 S.

    Abstract

    "Für den Standort München wird die new economy-Branche Medienwirtschaft mit dem Fahrzeugbau aus der old economy verglichen. Basis des Vergleichs ist die Theorie der kumulativen Prozesse zirkulärer Verursachung, wie sie von Myrdal entwickelt worden ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie sich die Region München auf Grund ihrer Standortausstattung gegen nachteilige regionalwirtschaftliche Entwicklungen abschotten respektive ob und wie sie ihren Vorsprung gegenüber anderen Regionen sogar noch ausbauen kann. Die empirischen Ergebnisse, die einer DFG-Untersuchung entnommen sind, führen dabei zu interessanten Ergebnissen. Ganz allgemein ist festzustellen, dass die spezifische Ausstattung des Standortes München für die Medienwirtwirtschaft wichtiger zu sein scheint als für den Fahrzeugbau. Der Fahrzeugbau hat eher den Charakter einer footlose industry. Die Aussagen der traditionellen Regionaltheorie treffen eher auf die moderne Medienwirtschaft als auf den alten Fahrzeugbau zu. Allerdings werden die Aussagen für die Medienwirtschaft differenzierter, wenn man nach den Teilbereichen Buch, Musikproduktion, Filmproduktion, Multimedia unterscheidet. Im Fahrzeugbau werden tendenziell lohnkostenintensive Routinetätigkeiten aus der Region München verlagert. In der Medienwirtschaft werden zunehmend die Normalarbeitsverhältnisse durch Arbeitsverhältnisse für feste freie Mitarbeiter ersetzt, die nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch die für ihre Arbeit notwendige Kapitalausstattung mitbringen. Von den Betroffenen selbst wird die freie Mitarbeit nicht unbedingt als prekäres Arbeitsverhältnis angesehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prägende Einflüsse der Regionalentwicklung in Ostdeutschland (2003)

    Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Blien, Uwe (2003): Prägende Einflüsse der Regionalentwicklung in Ostdeutschland. In: vhw-Forum Wohneigentum. Zeitschrift für Wohneigentum in der Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft, Jg. 4, H. 5, S. 247-251.

    Abstract

    In dem Beitrag wird über unterschiedliche Entwicklungspfade von Regionen an Hand von Ergebnissen des ENDOR-Projekts (Entwicklung der ostdeutschen Regionen) berichtet. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurden die Determinanten der Regionalentwicklung in den neuen Bundesländern mit qualitativen und quantitativen Methoden untersucht. Es wird festgestellt, dass sich die regionalen Disparitäten innerhalb des Ostens vertiefen. Sie weisen eine relativ kleinräumige Struktur auf. Benachteiligt sind vor allem die ländlichen Gebiete weitab der Zentren. Auf der Ebene von Bundesländern findet hingegen eher eine Angleichung statt. Die regionale Entwicklung der Beschäftigung wird auch in Ostdeutschland durch Branchenstrukturen beeinflusst. Daneben spielen aber auch die regionalen Löhne und die Qualifikationsstruktur der Arbeitskräfte eine Rolle. Das Erbe der von Kombinaten geprägten Monostrukturen der späten DDR hat die regionale Beschäftigungsentwicklung negativ beeinflusst. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Strukturbericht Region Stuttgart 2003: Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Internationalität (2003)

    Caspar, Sigried; Rau, Matthias; Dispan, Jürgen; Krumm, Raimund; Stieler, Sylvia; Seibold, Bettina;

    Zitatform

    Caspar, Sigried, Jürgen Dispan, Raimund Krumm, Matthias Rau, Bettina Seibold & Sylvia Stieler (2003): Strukturbericht Region Stuttgart 2003. Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Internationalität. Stuttgart, 298 S.

    Abstract

    "Der Strukturbericht beschreibt für das Produzierende Gewerbe und den Dienstleistungssektor der Region Stuttgart einen Zeitraum mit zum Schluss fast auf Null geschrumpftem Wirtschaftswachstum. Zwar ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 2001 auf 2002 nochmals geringfügig um rund 3.600 auf 1.075.368 gestiegen (Stichtag jeweils 30.6.), dies jedoch ausschließlich durch ein leichtes Wachstum im Dienstleistungssektor. Im Verarbeitenden Gewerbe (rund -4.000) und in der Bauwirtschaft (rund -2.000) sanken dagegen die Zahl der Beschäftigten und der Umsatz. Bei Erscheinen dieses Berichts im Herbst 2003 stellt sich die Situation so dar, dass das Jahr 2003 in der Beurteilung der Mehrzahl der Unternehmen in der Region die Talsohle der konjunkturellen Entwicklung markiert. Dagegen sind die Erwartungen der Unternehmen für das Jahr 2004 vorsichtig optimistisch, so das Ergebnis der Konjunkturumfrage der IHK Region Stuttgart im Herbst 2003. Grundsätzlich wirken sich in der Region Stuttgart konjunkturelle Schwankungen und strukturelle Veränderungen in der Produktion stärker auf Beschäftigung und Umsatz aus als in weniger produktionsorientierten Regionen. Dies liegt am hohen Anteil des Verarbeitenden Gewerbes und der Ausrichtung vieler Dienstleistungsunternehmen ebenfalls auf das Verarbeitende Gewerbe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Renaissance der großen Städte - und die Chancen Berlins (2003)

    Geppert, Kurt; Gornig, Martin ;

    Zitatform

    Geppert, Kurt & Martin Gornig (2003): Die Renaissance der großen Städte - und die Chancen Berlins. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 70, H. 26, S. 411-417.

    Abstract

    "Jahrzehntelang haben sich die großen Städte und Ballungsräume wirtschaftlich ungünstiger entwickelt als die übrigen Regionen Deutschlands. Gegen Mitte der 90er Jahre ist hier aber ein Trendwechsel eingetreten. Von 1998 bis 2002 expandierte die Beschäftigung in den Großstädten deutlich stärker als im Durchschnitt des Landes. Mit Zuwachsraten zwischen 8 % und 10 % wiesen München, Köln und Frankfurt am Main mit Abstand die höchste Dynamik auf, während in der größten deutschen Stadt, Berlin, die Beschäftigung um 2 1/2 % zurückging. Träger des städtischen Wachstums sind die überregionalen Dienstleistungen wie Finanz- und Beratungsdienste, Medien und Tourismus. Diese Branchen wachsen um ein Vielfaches schneller als die Wirtschaft insgesamt. Sie bevorzugen nach wie vor urbane Zentren als Standorte. Ihre Konzentration auf die großen Städte nimmt eher noch zu. Entgegen dem schlechten Abschneiden Berlins bei der Beschäftigungsentwicklung insgesamt zeigt die Stadt in den Bereichen Datenverarbeitung, Werbung, Medien und Tourismus auch im regionalen Vergleich eine besondere Dynamik. Wesentliche Grundlage dafür sind die in diesen Bereichen bestehenden Verbindungen zu den großen kulturellen und wissenschaftlichen Kapazitäten. Auch für die künftige Entwicklung der überregionalen Dienstleistungen in Berlin werden Vernetzungen von öffentlich geförderten und kommerziellen Aktivitäten eine zentrale Rolle spielen. Angesichts seiner prekären Finanzlage muss Berlin daher eine Strategie für Kultur und Wissenschaft erarbeiten, die bei insgesamt geringeren öffentlichen Ausgaben möglichst hohe Synergieeffekte und Wachstumsimpulse auf privatwirtschaftliche überregionale Dienstleistungen erzeugt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungsprobleme und -perspektiven der ehemaligen innerdeutschen Grenzregionen: Analysen - Handlungsnotwendigkeiten - Wirtschaftspolitische Konsequenzen. NIW-Workshop 2001 (2002)

    Krüsemann, Markus; Maier, Jörg; Kawka, Rupert; Tetsch, Friedemann; Jung, Hans-Ulrich; Jarosch, Detlef; Wolf, Katja; Rosenfeld, Martin T.W.;

    Abstract

    "Auch eine gute Dekade nach der deutschen Einigung ist die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung in den alten und den neuen Bundesländern offensichtlich, und sie ist Gegenstand sowohl volkswirtschaftlicher Analysen als auch Mittelpunkt wirtschaftspolitischer Kontroversen. In den Kreisen und Städten zu beiden Seiten der ehemaligen Grenze, die heute erfreulicher Weise nur noch Bundesländer trennt, scheint es allerdings auch gegenläufige Entwicklungen zu geben. So hört man aus den alten Bundesländern die Klage, dass nach Fortfall der ehemaligen Randsituation neue ökonomische Nachteile durch den Sogeffekt des Fördergefälles entstehen und dass die Belastung des Arbeitsmarktes durch Zuzüge und Einpendler wächst. Auf der anderen Seite wird von den aus Sicht der westdeutschen Nachbarschaft 'bevorzugten' Regionen in Ostdeutschland auf Entwicklungsrückstände gegenüber pros-perierenden Teilgebieten in den neuen Bundesländern verwiesen, die ihrerseits wiederum von gleichen Förderpräferenzen profitieren, obwohl sie dank ihrer Ausstattungsvorteile (Technologie, Infrastruktur) eine Eigendynamik entwickelt haben. Vor diesem Hintergrund war es Zielsetzung des Workshops, zunächst empirische Befunde zur tatsächlichen Entwicklung und ihrer Unterschiede vorzulegen sowie wirtschaftspolitische Implikationen zu diskutieren. Gleichzeitig bot es sich vor diesem Hintergrund an, die Philosophie der Regionalpolitik im Allgemeinen zu thematisieren: Sie sucht zwischen den Polen 'Ausgleichsorientierung' und selektive 'Wachstumsförderung' mit erhofften Nach-zieheffekten ihren Standort. Gerade vor der Perspektive einer Erweiterung der EU nach Osten sowie finanziell und sachlich eingeengter nationaler Handlungsspielräume dürften Regionen mit Entwicklungsnachteilen sowohl an (überregionaler) Wahrnehmung und zugleich an Fördermöglichkeiten einbüßen. Hierauf sollte man sich bereits jetzt einstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in den ostdeutschen Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze (2002)

    Wolf, Katja;

    Zitatform

    Wolf, Katja (2002): Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung in den ostdeutschen Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. In: Niedersächsisches Institut für Wirtschaftsforschung (Hrsg.) (2002): Entwicklungsprobleme und -perspektiven der ehemaligen innerdeutschen Grenzregionen : Analysen - Handlungsnotwendigkeiten - Wirtschaftspolitische Konsequenzen. NIW-Workshop 2001, S. 29-48.

    Abstract

    Die Autorin berichtet über ein Projekt von IAB und IAW zur Erforschung der Einflussfaktoren für die erfolgreiche Entwicklung ostdeutscher Regionen. Aufbauend auf dieser Untersuchung werden insgesamt 16 ehemalige innerdeutsche Grenzregionen betrachtet, welche eine im Vergleich zu den restlichen Regionen Ostdeutschlands positive Beschäftigungsentwicklung aufweisen. "Mit Hilfe eines regressionsanalytischen Shift-Share-Ansatzes wird gezeigt, dass nur ein kleiner Teil dieser Entwicklung auf eine besonders gute Ausgangslage bei der Branchenstruktur zurückzuführen ist." Diese erwies sich aufgrund des vorherrschenden Verarbeitenden Gewerbes und der Landwirtschaft eher als nachteilig. Als Hauptgrund für die trotzdem positive Beschäftigungsentwicklung wird die Betriebsgrößenstruktur, die vor allem von Klein- und Mittelbetrieben geprägt ist, angesehen. Hinzu kam vor allem in Thüringen das hohe Qualifikationsniveau der Beschäftigten. Außerdem "waren die verausgabten Mittel an Investitionsförderung und Arbeitsmarktförderung überdurchschnittlich hoch." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Deutsch-belgische Grenzgänger - Praxis und Probleme: die Situation in der Euregio Maas-Rhein - ein Fallbeispiel für die Freizügigkeit und die berufliche Mobilität in der Europäischen Union (2002)

    Abstract

    Auf der Basis von Literaturrecherchen, der Analyse signifikanter Einzelfälle und Gesprächen mit Personen, die für die Probleme von Grenzgängern bzw. Grenzpendlern zuständig sind, wurde diese nicht repäsentative, qualitative Studie erarbeitet. Die Arbeit konzentriert sich auf das Gebiet der Euregio Maas-Rhein, wo sich in einem Korridor von 30 Kilometern beiderseits der Grenzlinie zwischen Deutschland und Belgien ein starkes Aufkommen von Grenzpendlern zeigt. Über die Hälfte der Pendler ist deutscher Staatsangehörigkeit, was darauf hindeutet, dass diese die günstigeren Wohnbedingungen in Belgien nutzen, gleichzeitig aber ihren Arbeitsplatz in Deutschland behalten. Für belgische Pendler liegt der Hauptgrund in den höheren Löhnen. Die Mobilitätshemmnisse zwischen den beiden Staaten werden zusammengestellt und Lösungswege zu deren Abbau diskutiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    From industry to advanced services: perspectives of European metropolitan regions (2002)

    Abstract

    Die CD-ROM versammelt 410 Abstracts und 320 Papiere als Volltexte, die auf der ERSA-Konferenz 2002 vorgestellt wurden. Die Papiere präsentieren neue Ergebnisse und Ansätze der Regionalwissenschaft und Regionalforschung sowie innovative Analysen, Methoden und Instrumente der Stadt- und Regionalentwicklung. Ein breites Spektrum von Themen wird behandelt: Regionale Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und neue Technologien, Wirtschaftsstrukturwandel und neue Märkte, Standortanalysen, Arbeitsmärkte, Migration und Demographie, Umwelt und Nachhaltigkeit, Transport, Städte und ländlicher Raum, Regional- und Stadtplanung, Regionalpolitik, Europäische Integration, sowie Methoden der räumlichen Analyse. Ein Schwerpunkt der Konferenz lag auf dem Erfahrungsaustausch von Nachwuchswissenschaftlern. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze: Methoden, Ergebnisse und Prognosen (2001)

    Alecke, Björn; Untiedt, Gerhard;

    Zitatform

    Alecke, Björn & Gerhard Untiedt (2001): Pendlerpotential in den Grenzregionen an der EU-Außengrenze. Methoden, Ergebnisse und Prognosen. (Strukturpolitik und Raumplanung in den Regionen an der mitteleuropäischen EU-Aussengrenze zur Vorbereitung auf die EU-Osterweiterung. Untersuchung zu Deutschland. Teilprojekt D-7), Münster, 40 S.

    Abstract

    "Der Teilbericht gliedert sich wie folgt: Zunächst werden die gegenwärtigen rechtlichen Regelungen zu den sogenannten Grenzarbeitnehmern und die Größenordnung des bisherigen Pendleraufkommens aus Polen und Tschechien dargestellt. Anschließend wird die ost-westdeutsche Pendelwanderung seit der Wiedervereinigung beschrieben, die die Grundlage für das empirische Prognosemodell liefert. Im vierten Abschnitt werden einige methodische Überlegungen zum Gravitationsmodell vorgestellt, das als Ansatz zur Erklärung des grenzüberschreitenden Berufspendelns verwendet wird. Der fünfte Abschnitt enthält die regressionsanalytischen Ergebnisse für die Ost-West-Pendler. Eine Abschätzung des Pendlerpotentials in die deutschen Grenzregionen aus Polen und Tschechien wird im sechsten Abschnitt vorgenommen. Der letzte Abschnitt fasst die Ergebnisse zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze: was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? (2001)

    Barjak, Franz ;

    Zitatform

    Barjak, Franz (2001): Arbeitsmarktentwicklung an der früheren innerdeutschen Grenze. Was folgt daraus für die Regionen an den EU-Ostgrenzen? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 4, S. 75-81.

    Abstract

    "Der Beitrag beschreibt ausgewählte Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten beiderseits der früheren innerdeutschen Grenze. Sie können als exemplarisch hinsichtlich der Konsequenzen einer Grenzöffnung für die regionalen Arbeitsmärkte entlang der derzeitigen EU-Ostgrenze angesehen werden. Es wird gezeigt, dass sich die ehemalige ostdeutsche Grenzregion günstiger, ihre Nachbarregion im Westen dagegen eher ungünstiger entwickelt hat, als die Bundesländer, denen die Regionen zugehören. Dies spiegeln sowohl die Arbeitslosigkeits- und Beschäftigungsdaten als auch die Lohn- und Gehaltsdaten in der Industrie wider. In der Folge dieser Entwicklung auf den Arbeitsmärkten haben auch die Pendlerbewegungen zwischen den ost- und den westdeutschen Grenzregionen weniger zugenommen als zwischen den Bundesländern. Eine mögliche Ursache für die eher ungünstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im westdeutschen Grenzraum könnten ungünstige Standortbedingungen sein, die dazu beigetragen haben, dass Unternehmen nach dem Wegfall der Zonenrandförderung den Raum als Investitionsstandort in geringerem Maße angenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Räumliche Auswirkungen des demographischen Wandels (2003/04)

    Gans, Paul;

    Zitatform

    Gans, Paul (2003/04): Räumliche Auswirkungen des demographischen Wandels. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 54/55, H. 3/4, S. 389-403.

    Abstract

    "Der Autor präsentiert eine empirisch fundierte Prognose der räumlichen Auswirkungen des demographischen Wandels in Deutschland. Auf dieser Basis vertritt er die These, dass sich der Wettbewerb der Regionen um junge, gut ausgebildete Menschen nicht nur in Deutschland, sondern in Europa insgesamt intensivieren wird. Bei internationalen Migrationen sowie Binnenwanderungen dürften dabei strukturstarke Regionen mit günstigen Beschäftigungschancen bevorzugt werden. Daraus folgt, dass sich der demographische Wandel keineswegs deutschlandweit auf die gleiche Weise vollziehen wird. Vielmehr ist mit einer ausgeprägten räumlichen Differenzierung zu rechnen. Bereits heute gibt es Gewinner- und Verliererregionen. Der Autor identifiziert auf der Basis der vorliegenden Daten fünf verschiedene Regionstypen des demographischen Wandels. Da jeder dieser Typen eigene Herausforderungen und Probleme birgt, denen man wohl nur mit einer regional differenzierten Politik angemessen begegnen kann. Der Autor skizziert auf der Basis seiner Typologie solche spezifischen Strategien zur Regionsentwicklung und liefert konkrete Handlungsempfehlungen. Einen besonderen Schwerpunkt legt er hierbei auf ländliche Regionen, in denen bereits jetzt stark rückläufige Einwohnerzahlen und eine beschleunigte Alterung der Bevölkerung zu verzeichnen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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