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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Wirtschaftssektoren insgesamt"
  • Literaturhinweis

    Die Region Stuttgart im Standortwettbewerb und Strukturwandel (2006)

    Krumm, Raimund;

    Zitatform

    Krumm, Raimund (2006): Die Region Stuttgart im Standortwettbewerb und Strukturwandel. In: IAW-Report, Jg. 34, H. 1, S. 55-76.

    Abstract

    "Die Region Stuttgart zählt seit Jahrzehnten zu den wirtschaftsstärksten Großstadtregionen in Deutschland. Gleichwohl hat die Region von ihrem Vorsprung inzwischen etwas eingebüßt. So hat sich in den letzten 15 Jahren die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um vier Prozentpunkte schlechter entwickelt als im baden-württembergischen Landesdurchschnitt. In diesem Zusammenhang ist insbesondere auch mit Blick auf den Strukturwandel in der Region interessant, dass auf drei im Produzierenden Gewerbe verloren gegangene Arbeitsplätze lediglich zwei neue Stellen im Dienstleistungssektor gekommen sind. Die Untersuchung befasst sich zunächst mit der standortwettbewerblichen und strukturellen Entwicklung der Region Stuttgart im Allgemeinen. Anschließend wird auf Fragen der technologischen Leistungsfähigkeit und interregionalen Standortverlagerung von Unternehmen eingegangen. Der letzte Abschnitt behandelt dann Implikationen, die sich für die Region durch die EU-Dienstleistungsrichtlinie ergeben könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kreisergebnisse VALA Sachsen: Datenmaterial für die sächsischen Kreise zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (2006)

    Kunz, Marcus; Weyh, Antje;

    Zitatform

    Kunz, Marcus & Antje Weyh (2006): Kreisergebnisse VALA Sachsen. Datenmaterial für die sächsischen Kreise zur Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten". (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen 02/2006), Nürnberg, 87 S.

    Abstract

    "Das Datenmaterial über die Kreisergebnisse der VALA-Studie für Sachsen stellt eine Ergänzung zum ausführlichen Länderbericht 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten - Länderstudie Sachsen' dar. Es werden zunächst die Daten und Merkmale der Beschäftigungsentwicklung detailliert dargestellt. Einige Überblickstabellen enthalten die Beschäftigungsanteile in den einzelnen Branchen, die Anteile verschiedener Firmengrößen und Qualifikationen an der Beschäftigung sowie unterschiedliche regionale Lohnniveaus für alle sächsischen Kreise, Sachsen, Ostdeutschland und den jeweiligen siedlungsstrukturellen Kreistyp. Danach werden grafisch für jede dieser Ebenen die Beschäftigungsentwicklung und separat die Effekte aufgezeigt. Abschließend findet eine Zuordnung der regionalen Branchenstruktur nach positiven und negativen Beschäftigungseffekten statt. Die Tabellen und Abbildungen enthalten größtenteils zusätzliche Informationen, die nicht in die Interpretation der Länderstudie aufgenommen worden sind. Das Datenmaterial soll insbesondere den Akteuren vor Ort zur Verfügung stehen. Es ermöglicht Vergleiche sowohl auf der gleichen regionalen Ebene, als auch zwischen unterschiedlichen regionalen Einheiten. Durch die Überblickstabellen kann sich der Nutzer die gewünschten Grafiken selbst erzeugen oder die bereits integrierten Grafiken nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje;
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  • Literaturhinweis

    Regional-sektoraler Strukturwandel in Mittelthüringen durch Gründungsaktivitäten (2006)

    Otto, Anne ;

    Zitatform

    Otto, Anne (2006): Regional-sektoraler Strukturwandel in Mittelthüringen durch Gründungsaktivitäten. In: R. Sternberg (Hrsg.) (2006): Deutsche Gründungsregionen (Wirtschaftsgeographie, 38), S. 73-101.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Rolle von Gründungen für den regional-sektoralen Strukturwandel am Beispiel der Raumordnungsregion Mittelthüringen. Es wird gezeigt, dass die Gründungsaktivitäten in dieser Region nach dem anfänglichen Gründungsboom stark gesunken sind und sich das Scheiterrisiko für junge Betriebe durch die Verschlechterung der regionalen Wirtschaftslage seit Mitte der 1990er Jahre stark erhöht hat. Eine weitere Folge sind zunehmend kürzere Wachstumsphasen von jungen Betrieben. Deshalb 'verpufft' der positive, aber nur kurzfristig wirksame direkte Beschäftigungseffekt der Gründungskohorten zunehmend. Gleichwohl zeigt der Beitrag, dass die Gründungen in der Summe einen wesentlichen Beschäftigungsbeitrag für die wirtschaftliche Entwicklung von Mittelthüringen in den ersten zehn Jahren nach der Wende geleistet haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Das Saarland - der 'Sonderweg' eines altindustrialisierten Agglomerationsraumes (2006)

    Otto, Anne ; Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Otto, Anne & Norbert Schanne (2006): Das Saarland - der 'Sonderweg' eines altindustrialisierten Agglomerationsraumes. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 291-294.

    Abstract

    "Das Saarland hat als frühere Montanindustrieregion in der Vergangenheit einen tief greifenden sektoralen Strukturwandel erlebt. Trotz einer diversifizierten Wirtschaftsstruktur ist der Dienstleistungssektor im Saarland deutlich unterrepräsentiert. Neben Bayern ist es das einzige Bundesland, das in den 1990er Jahren einen Beschäftigungszuwachs verzeichnete. Dieses Wachstum kann durch die Zuwächse der noch immer vergleichsweise kleinen Dienstleistungsbranchen nur zum Teil erklärt werden. Traditionelle Theorien des Strukturwandels greifen daher für die Erklärung des saarländischen Sonderweges zu kurz. Der vorliegende Beitrag analysiert auf der Grundlage einer Shift-Share-Regression, auf welchen struktur- und regionsspezifischen Einflussfaktoren der Beschäftigungszuwachs im Saarland im Zeitraum von 1993-2001 beruht und wie nachhaltig dieser Erfolg ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Baden-Württemberg - Forschungsstandort für Traditionsbranchen (2006)

    Rau, Matthias; Werner, Daniel;

    Zitatform

    Rau, Matthias & Daniel Werner (2006): Baden-Württemberg - Forschungsstandort für Traditionsbranchen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 276-279.

    Abstract

    "Wie beim Großteil der westdeutschen Bundesländer ist auch in Baden-Württemberg von 1993 bis 2001 ein Rückgang der Beschäftigung zu beobachten. Dieser entspricht etwa dem westdeutschen Durchschnitt. Die Branchenstruktur des Landes wird von den Schlüsselindustrien Fahrzeugbau, Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Metallerzeugung und -verarbeitung geprägt, von denen jedoch nur erstere einen positiven Beschäftigungseffekt hat. Aufgrund der für den hohen Innovationsgrad nötigen qualifizierten Mitarbeiter liegt das Qualifikationsniveau der Beschäftigten im Land über dem westdeutschen Durchschnitt. Dies hat beschäftigungsfördernde Effekte. Allerdings wirkt sich ein relativ hohes Lohnniveau negativ auf die Beschäftigung aus. Am stärksten wird diese von positiven Standortbedingungen beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland: deskriptive Befunde zur Entwicklung seit 1980 und Verteilung auf Berufe und Wirtschaftszweige (2006)

    Rhein, Thomas; Stamm, Melanie;

    Zitatform

    Rhein, Thomas & Melanie Stamm (2006): Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. Deskriptive Befunde zur Entwicklung seit 1980 und Verteilung auf Berufe und Wirtschaftszweige. (IAB-Forschungsbericht 12/2006), Nürnberg, 40 S.

    Abstract

    "Der Forschungsbericht enthält Auswertungen zur Entwicklung der Niedriglohnschwelle (2/3 des Medianlohns) und zum Umfang des Niedriglohnsektors in Westdeutschland (seit 1980) und in Ost- und Gesamtdeutschland (seit 1993), die bis zum Jahre 2004 reichen. Daran anschließend zeigen gesonderte Analysen für Westdeutschland, in welchen Berufen und Wirtschaftszweigen besonders viele Geringverdiener arbeiten, wo das Niedriglohnrisiko besonders hoch ist und welche Trends sich seit 1980 abzeichnen. Als Datengrundlage dient die Beschäftigten-Historik (BeH) des IAB in der Version 5.00, die wiederum auf der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit beruht. Sämtliche Auswertungen beziehen sich nur auf sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Employment growth in German regions: a spatial econometric approach. Prepared for Spatial Econometrics Workshop, Rome 2006 (2006)

    Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Schanne, Norbert (2006): Employment growth in German regions. A spatial econometric approach. Prepared for Spatial Econometrics Workshop, Rome 2006. 17 S.

    Abstract

    Die allgemeinen Trends des regionalen Beschäftigungswachstums in Deutschland sind ebenso wie die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen bereits gründlich analysiert worden. Die meisten dieser Untersuchungen berücksichtigen jedoch nicht die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Regionen. Die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der räumlichen Ökonometerie erlauben es, diese mit einzubeziehen. Hierzu wird das Konzept einer Shift-Share-Regressionsanalyse (als gewichtete Regression unter bestimmten Einschränkungen wie sie von Blien und Wolf 2002 eingesetzt wurde) mit einem räumlichen autoregressiven Modell für Paneldaten kombiniert, um die Auswirkung verschiedener Determinanten auf das regionale Beschäftigungswachstum abzuschätzen. Diese erweiterte Shift-Share-Regression ermöglicht es, die Wachstumsrate in strukturelle und regionsspezifische Komponenten zu zerlegen. Die analysierten Daten der Bundesagentur für Arbeit berücksichtigen sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und sind nach Wirtschaftszweigen auf der Ebene NUTS-3 aggregiert. Erklärende Variablen beschreiben die Qualifikation der Arbeitskräfte, die Unternehmensstruktur und die Konzentration der Wirtschaftszweige. Die geschätzte Auswirkung einiger struktureller Variablen verändert sich wesentlich, wenn man eine räumliche Abhängigkeit einbezieht, wobei die Betonung auf der Bedeutung räumlicher Autokorrelationsmodelle liegt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Strukturpolitik: Neues Ranking für deutsche Fördergebiete (2006)

    Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    Schwengler, Barbara (2006): Regionale Strukturpolitik: Neues Ranking für deutsche Fördergebiete. (IAB-Kurzbericht 17/2006), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2007 beginnt auf deutscher und europäischer Ebene eine neue Förderperiode. Hierfür mussten alle deutschen Arbeitsmarktregionen auf ihre Förderbedürftigkeit hin überprüft werden. Erstmals basiert die Neuabgrenzung der Fördergebiete auf einer gesamtdeutschen Bewertung aller Arbeitsmarktregionen in einem Modell. Das regionale Ranking wird anhand eines Gesamtindikators ermittelt, der verschiedene Regionalindikatoren miteinander verknüpft. Die Arbeitsmarkt- und Einkommensindikatoren erhalten in der nächsten Förderperiode mit 90 Prozent das stärkste Gewicht. Dabei wurde die Arbeitslosenquote höher gewichtet als das regionale Einkommen. Ostdeutschland (ohne Berlin) bleibt nach wie vor Höchstfördergebiet. In Westdeutschland reduziert sich das Fördergebiet erheblich: Gegenwärtig leben 17,08 Prozent der gesamtdeutschen Bevölkerung in geförderten westdeutschen Regionen, künftig werden es nur noch 11,0 Prozent sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara;
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  • Literaturhinweis

    Einstellungsverhalten baden-württembergischer Betriebe im Bereich einfacher Tätigkeiten (2006)

    Strotmann, Harald ; Weber, Diana;

    Zitatform

    Strotmann, Harald & Diana Weber (2006): Einstellungsverhalten baden-württembergischer Betriebe im Bereich einfacher Tätigkeiten. (IAW-Kurzbericht 2006,03), Tübingen, 39 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht auf der Basis des IAB-Betriebspanels für Baden-Württemberg das Einstellungsverhalten baden-württembergischer Betriebe im Bereich einfacher Tätigkeiten, die keine Berufsausbildung erfordern. Die verwendeten Daten stammen primär aus der Befragung im Sommer 2005, in der das betriebliche Einstellungsverhalten im ersten Halbjahr 2005 sowie die Beschäftigungsstruktur zum 30. Juni 2005 abgefragt wurden. Ergänzend werden zudem Ergebnisse früherer Wellen des IAB-Betriebspanels hinzugezogen. Beantwortet werden sollen unter anderem die folgenden forschungsleitenden Fragen:
    - Wie hat sich die Beschäftigungsstruktur von gering Qualifizierten im Vergleich zu höher Qualifizierten im Zeitablauf von 2000 bis 2005 entwickelt?
    - In welchem Maße wurden in Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2005 weiterhin Personen für einfache Tätigkeiten eingestellt?
    - In welchem Maße werden Einfacharbeitsplätze in Baden-Württemberg abgebaut und welches sind die Gründe dafür?
    - Welche Betriebe sind es, die neue Einfacharbeitsplätze schaffen?
    Der Beitrag ist wie folgt aufgebaut: In Kapitel 2 werden zunächst Strukturergebnisse über die Entwicklung der Beschäftigung im Südwesten nach Qualifikation der Arbeitnehmer/innen präsentiert. Anschließend wird die Untersuchung auf die betriebliche Nachfrage nach Personen für einfache Tätigkeiten fokussiert. Anhand deskriptiver Ergebnisse wird dabei zunächst dargestellt, in welchem Maße Betriebe im Südwesten im ersten Halbjahr 2005 Personen ohne Ausbildung eingestellt haben, und um welche Betriebe es sich dabei handelt. Darüber hinaus wird in Kapitel 3 dann im multivariaten Zusammenhang überprüft, welche betrieblichen Eigenschaften die Einstellung von Personen für einfache Tätigkeiten begünstigen oder behindern können. Kapitel 4 fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What has caused regional employment growth differences in Eastern Germany? (2006)

    Suedekum, Jens; Ludsteck, Johannes ; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Suedekum, Jens, Uwe Blien & Johannes Ludsteck (2006): What has caused regional employment growth differences in Eastern Germany? In: Review of regional research, Jg. 26, H. 1, S. 51-73.

    Abstract

    "In dem Aufsatz verwenden wir ein regressionsanalytisches Analogon der deskriptiven shift-share Methode, um die Erklärungsmacht verschiedener Theorien zur Entstehung regionaler Disparitäten im Beschäftigungswachstum zu testen. Konkret betrachten wir die Beschäftigungsentwicklung in den ostdeutschen Landkreisen von 1993-2001. Es stellt sich heraus, dass ein überhöhtes regionales Lohnniveau eine größere Rolle spielt als regionale Differenzen in der Qualifikations-, Firmengrößen- oder Branchenstruktur. Die wichtigste Quelle regionaler Wachstumsunterschiede ist jedoch die Dispersion idiosynkratischer Standorteffekte. Die ostdeutschen Landkreise unterscheiden sich signifikant in ihrer Kapazität, Beschäftigungswachstum zu generieren. Dies unterstreicht die Bedeutung der regionalen Dimension des Beschäftigungsproblems in Ostdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ludsteck, Johannes ;
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  • Literaturhinweis

    Der deutsche Arbeitsmarkt: Gestern, Heute, Morgen (2006)

    Walwei, Ulrich ; Zika, Gerd ; Fuchs, Johann ; Schnur, Peter;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich, Johann Fuchs, Peter Schnur & Gerd Zika (2006): Der deutsche Arbeitsmarkt: Gestern, Heute, Morgen. In: Bundesarbeitsblatt H. 1, S. 4-12.

    Abstract

    "Seit Mitte der 70er Jahre erreicht die Arbeitslosigkeit in Deutschland immer wieder neue Rekordhöhen. Den vorläufigen Höhepunkt mit erstmals über fünf Millionen registrierten Arbeitslosen markierte der Beginn des Jahres 2005. Im Jahresdurchschnitt 2005 dürfte sich die gesamte Unterbeschäftigung einschließlich der Stillen Reserve auf knapp sechs Mio. Personen belaufen. Dieser Beitrag befasst sich mit der Entwicklung und den Perspektiven des deutschen Arbeitsmarktes - vor dem Hintergrund der Annahmen und Ergebnisse der Langfristprojektionen des Arbeitskräftebedarfs und des Arbeitskräfteangebots." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ; Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Bericht für den Süden Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Cottbus mit der kreisfreien Stadt Cottbus und den Landkreisen Elbe Elster, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz (2006)

    Wiethölter, Doris; Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Wiethölter, Doris & Dieter Bogai (2006): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Bericht für den Süden Brandenburgs. Der Arbeitsagenturbezirk Cottbus mit der kreisfreien Stadt Cottbus und den Landkreisen Elbe Elster, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 04/2006), Nürnberg, 48 S.

    Abstract

    Der Bericht ist Teil eines deutschlandweiten Forschungsprojektes "VALA - Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" des IAB. Es vergleicht und analysiert die Beschäftigungsentwicklung in den Kreisen und erklärt diese mit der Branchenstruktur, Lohnhöhe, Betriebsgröße, Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und den regionalen Standortbedingungen. "Der Agenturbezirk Cottbus im Süden Brandenburgs gehört zu den Regionen des Landes mit den schwierigsten Bedingungen am Arbeitsmarkt. Im Vergleich zu den anderen Kreisen Brandenburgs ist die Beschäftigung dort am stärksten zurückgegangen. Die Arbeitslosenquoten in den Teilregionen liegen ebenfalls teilweise deutlich über dem Landesdurchschnitt. Die Regionen, die von Braunkohleförderung und Energieindustrie geprägt sind, erlebten einen gravierenden Strukturwandel. Dies kommt abgesehen von der Stadt Cottbus in einem für alle Landkreise negativen Brancheneffekt zwischen -0,56 Prozentpunkten in Elbe Elster und -1,13 Prozentpunkten in Oberspreewald-Lausitz zum Ausdruck. Die weiteren Beschäftigungsdeterminanten wirken in den Kreisen des Agenturbezirks unterschiedlich. Während in Cottbus vor allem die höheren Betriebsgrößen - allerdings nicht untypisch für Kreisstädte - negativ auf die Beschäftigung wirken, macht sich im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zusätzlich der negative Lohneinfluss bemerkbar. Dagegen ist in Cottbus der Lohneinfluss - untypisch für Kreisstädte - günstig für die Beschäftigung. Dies liegt vor allem am niedrigen Lohnniveau, für das neben hoher Arbeitslosigkeit die Nähe Polens bedeutsam sein dürfte. Auffallend ist der signifikante und bezogen auf Ostdeutschland stark negative Standorteffekt von -1,52 Prozentpunkten für Cottbus. Dieser steht erstaunlich neutralen Standorteigenschaften des Landkreises Spree-Neiße gegenüber, würde man doch gerade auch dort aufgrund der Randlage ebenfalls deutlich negative Standorteffekte vermuten. Es liegt der Schluss nahe, dass hier besonders deutlich die Wirkungen aus der Stadt-Umland-Beziehung zwischen dem Landkreis Spree-Neiße und der davon vollständig umschlossenen Stadt Cottbus zum Tragen kommen. Der Landkreis Spree-Neiße profitiert von der Suburbanisierung der Kreisstadt und dem Zugang von Märkten in Cottbus und kann damit Nachteile in der großräumigen Erreichbarkeit sowie in der Lage an der ehemaligen EU-Außengrenze ausgleichen. Cottbus hingegen ist ebenfalls von den Konsequenzen aus dieser Randlage betroffen, hat jedoch infolge einer starken Abwanderung auch erhebliche nachfrageseitige Verluste zu verkraften. Die Ansiedlung überregional tätiger öffentlicher Einrichtungen ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungssituation in der Stadt." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Verzögerter Strukturwandel und Benachteiligung im föderalen Finanzausgleich: ist der Stadtstaat Bremen noch zeitgemäß? (2006)

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe; Brück-Klingberg, Andrea;

    Zitatform

    Wrobel, Martin, Andrea Brück-Klingberg & Uwe Harten (2006): Verzögerter Strukturwandel und Benachteiligung im föderalen Finanzausgleich. Ist der Stadtstaat Bremen noch zeitgemäß? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 55, H. 11/12, S. 298-301.

    Abstract

    "Das Bundesland Bremen, durch eine altindustrielle Wirtschaftsstruktur und den Status eines Stadtstaates geprägt, steht, konfrontiert mit den Herausforderungen des allgemeinen Strukturwandels und der Globalisierung, vor großen Aufgaben. Gefangen zwischen Handlungsdruck durch hohe Arbeitslosigkeit und notwendiger Besonnenheit aufgrund knapper fiskalischer Mittel können die verantwortlichen politischen Akteure in ihren Planungen freilich auf klare Bremer Stärken wie eine hervorragende Humankapitalausstattung, ein vergleichsweise niedriges Lohnniveau und eine tragfähige, sich in den letzten Jahren deutlich positiv entwickelnde Branchenstruktur setzen. Die Aufhebung der bestehenden Benachteiligung von Stadtstaaten im Länderfinanzausgleich vorausgesetzt, kann das Land Bremen seine in vielen Bereichen positive Entwicklung fortsetzen und auch zukünftig ein wertvoller Partner im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Grundfragen der statistischen Analyse regionaler Wirtschaftskraft: dargestellt am Beispiel der Bundesländer Sachsen und Rheinland-Pfalz (2006)

    Zischeck, Christian;

    Zitatform

    Zischeck, Christian (2006): Grundfragen der statistischen Analyse regionaler Wirtschaftskraft. Dargestellt am Beispiel der Bundesländer Sachsen und Rheinland-Pfalz. (Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis 20), Hamburg: Kovac, 367 S.

    Abstract

    "Regionale Probleme sind in den letzten Jahrzehnten vermehrt in den Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Diskussion getreten. Dadurch ist auch die Regionalpolitik innerhalb der nationalen Gesamtpolitik für Wirtschaft und Gesellschaft mit an die vorderste Front gerückt. Die evident wachsende Diskrepanz zwischen der tatsächlichen und gesellschaftlich gewünschten räumlichen Verteilung wirtschaftlicher Aktivitäten war Anlass für die Einsicht, dass eine Wirtschaftpolitik, die ausschließlich auf die Beeinflussung gesamtstaatlicher Belange ausgerichtet ist und die eine regionale Differenzierung nicht zu berücksichtigen vermag, nur wenig effektiv ist und sein kann. Diese Arbeit soll als ein Instrument der Analyse räumlicher Ungleichgewichte dienen und versucht, die empirische Basis der Raumordnungspolitik durch eine problembezogene Informationssammlung und -aufbereitung zu verbreitern und zu festigen. Ziel der Studie und dadurch auch ihr methodischer Schwerpunkt ist letztendlich die Herausarbeitung einer Typologie der Regionen in den Bundesländern Sachsen und Rheinland-Pfalz, sie soll einen Beitrag zur praktischen Anwendung der Taxonomie und Diskrimination in der Regionalanalyse für die Zwecke der regionalen Wirtschaftspolitik leisten" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der zehnten Welle 2005 (2006)

    Abstract

    Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt in Zusammenarbeit mit dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit seit 1996 jährlich eine Arbeitgeberbefragung in Thüringer Betrieben durch (IAB-Betriebspanel Thüringen). Im Jahre 2005 fand diese Befragung zum zehnten Mal statt. Ziel dieser Arbeitgeberbefragung ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Thüringen zu erhalten. Für Auswertungen in Thüringen liegen für das Jahr 2005 Interviews von 1.085 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,7 Prozent der Betriebe mit 10,6 Prozent der Beschäftigten erfasst. Die befragten Betriebe repräsentieren die Grundgesamtheit von 64.510 Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Thüringen. Das zentrale Schwerpunktthema der zehnten Welle konzentriert sich auf Probleme des betrieblichen Personalbedarfs. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwieweit der Einstellungsbedarf der Betriebe bei Fachkräften und bei einfachen Tätigkeiten gedeckt werden kann. Darüber hinaus geht es im Kontext des betrieblichen Personalbedarfs auch um die praktizierten Personalstrategien im Betrieb. Damit wird der Stellenwert von betrieblicher Ausbildung, Fort- und Weiterbildung, ferner der Umgang mit älteren Fachkräften, die Anwendung von flexiblen Arbeitsverträgen sowie der Einschaltungsgrad der Arbeitsagenturen hinterfragt. Weitere Fragenkomplexe betreffen die öffentliche Förderung (Investitionsförderung, Förderung von Lohn- und Gehaltskosten, Ausbildungsförderung) und die wirtschaftliche Lage der Betriebe (Produktivität, Löhne und Gehälter, Tarifbindung, Investitionstätigkeit). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der zehnten Welle 2005 (2006)

    Abstract

    Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt seit 1996 jährlich eine Arbeitgeberbefragung in Betrieben Sachsen-Anhalts durch (IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt). Im Jahre 2005 fand diese Befragung zum zehnten Mal statt. Ziel dieser Arbeitgeberbefragung ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Sachsen-Anhalt zu erhalten. Für Auswertungen in Sachsen-Anhalt liegen für das Jahr 2005 Interviews von 1.014 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,7 Prozent der Betriebe mit 13,5 Prozent der Beschäftigten erfasst. Die befragten Betriebe repräsentieren die Grundgesamtheit von 61.762 Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen-Anhalt. Das zentrale Schwerpunktthema der zehnten Welle konzentriert sich auf Probleme des betrieblichen Personalbedarfs. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwieweit der Einstellungsbedarf der Betriebe bei Fachkräften und bei einfachen Tätigkeiten gedeckt werden kann. Darüber hinaus geht es im Kontext des betrieblichen Personalbedarfs auch um die praktizierten Personalstrategien im Betrieb. Damit wird der Stellenwert von betrieblicher Ausbildung, Fort- und Weiterbildung, ferner der Umgang mit älteren Fachkräften, die Anwendung von flexiblen Arbeitsverträgen sowie der Einschaltungsgrad der Arbeitsagenturen hinterfragt. Weitere Fragenkomplexe betreffen die öffentliche Förderung (Investitionsförderung, Förderung von Lohn- und Gehaltskosten, Ausbildungsförderung) und die wirtschaftliche Lage der Betriebe (Produktivität, Löhne und Gehälter, Tarifbindung, Investitionstätigkeit). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Sachsen: Ergebnisse der zehnten Welle 2005 (2006)

    Abstract

    Das IAB-Betriebspanel wurde in Sachsen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2005 zum zehnten Mal durchgeführt. Insgesamt wirkten ca. 16 Tsd. Betriebe aller Branchen und Größen mit. Das zentrale Schwerpunktthema der zehnten Welle konzentriert sich auf Probleme des betrieblichen Personalbedarfs. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwieweit der Einstellungsbedarf der Betriebe bei Fachkräften und bei einfachen Tätigkeiten gedeckt werden kann. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Anzahl der Betriebe als auch die Beschäftigung in Sachsen rückläufig ist. Trotzdem gibt es eine hohe Einstellungsdynamik der Unternehmen. Im 1. Halbjahr 2005 wurden Arbeitskräfte für ca. 100 Tsd. Arbeitsplätze gesucht, die zu etwa 91 Prozent auch besetzt werden konnten. 74 Prozent der im 1. Halbjahr 2005 insgesamt gesuchten Beschäftigten wurden für qualifizierte, 26 Prozent für einfache Tätigkeiten nachgefragt. Mitte 2005 waren in Sachsen, in Ost- wie in Westdeutschland ca. 30 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse flexibel. Bei den Frauen lag dieser Anteil in Sachsen mit 43 Prozent deutlich höher, denn insbesondere in "frauendominierten" Branchen spielen "Nicht-Standard- Beschäftigungsverhältnisse" eine große Rolle. Die Zahl der Auszubildenden blieb in Sachsen im Vorjahresvergleich konstant. Gegenüber dem 1. Halbjahr 1997 (36 Prozent) haben sich die Weiterbildungsaktivitäten der sächsischen Betriebe deutlich erhöht und erreichen mit 47 Prozent Spitzenwerte innerhalb der neuen, aber auch der alten Länder. Der Produktivitätsrückstand der Betriebe Sachsens wie auch Ostdeutschlands insgesamt gegenüber Westdeutschland ist nach wie vor beträchtlich. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der zehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2006)

    Zitatform

    (2006): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der zehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie. Reihe Forschungsberichte 28), Potsdam, 116 S.

    Abstract

    "Schwerpunktthema der 2005er Welle des IAB-Betriebspanels war die betriebliche Fachkräftesituation. Hier wurde insbesondere der Frage nachgegangen, inwieweit die Betriebe in Brandenburg ihren betrieblichen Personalbedarf decken können. 2005 suchte etwa jedes vierte Brandenburger Unternehmen Personal. Nur ca. 14 Prozent dieser Unternehmen konnte die offenen Stellen bzw. einige davon nicht besetzen. Überwiegend wurden Mitarbeiter für qualifizierte Tätigkeiten gesucht und weniger für einfache Tätigkeiten. Probleme bei der Fachkräftesicherung treten nach Angaben der befragten Unternehmen derzeit nur vereinzelt auf. Die Fachkräftesituation könnte sich jedoch in den nächsten Jahren verschärfen, wenn das Arbeitskräfteangebot zurückgeht und die berufsfachliche Orientierungen und Qualifikationen des Arbeitskräfteangebots nicht mit der betrieblichen Nachfrage nach Arbeitskräften übereinstimmt. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die deutliche Zunahme der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten. Im Jahr 2005 haben 41 Prozent aller Betriebe Weiterbildungen durchgeführt. Allerdings waren nur 22 Prozent der Beschäftigten einbezogen Das zeigt, dass die Aufgabe der Fachkräftesicherung, die vor der Kulisse des demografischen Wandels zunehmend an Brisanz gewinnt, von den betrieblichen Personalverantwortlichen noch nicht hinreichend angenommen wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt 2005: Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland (2006)

    Zitatform

    (2006): Arbeitsmarkt 2005. Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 54, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-197.

    Abstract

    Nach einem Überblick über den Arbeitsmarkt in Deutschland im Jahr 2005 wird im Hauptteil auf das Arbeitskräfteangebot, die Arbeitskräftenachfrage, die Arbeitslosigkeit und Ausgleichsprozesse auf dem Arbeitsmarkt eingegangen. Danach folgen Informationen zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und ein Tabellen-Anhang. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin: Ergebnisse der zehnten Welle 2005 (2006)

    Abstract

    Das IAB-Betriebspanel Berlin gibt einen Überblick über die Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigung, über Personalpolitik, atypische Beschäftigung, betriebliche Ausbildung, Weiterbildung, öffentliche Förderung und die wirtschaftliche Lage der Betriebe in Berlin. Im Mittelpunkt der zehnten Welle des Betriebspanels standen Probleme des betrieblichen Personalbedarfs. Die Anzahl der Betriebe ist in Berlin von fast 85.000 Betrieben im Jahr 2000 auf knapp 80.000 im Jahr 2005 gesunken. Der Beschäftigungsrückgang hat sich zwischen 2004 und 2005 mit circa 35.000 Beschäftigten (minus 3 Prozent) fortgesetzt, die Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter sank sogar um 4 Prozent. Trotz der rückläufigen Beschäftigungszahlen gibt es eine hohe Einstellungsdynamik in Berlin. 69 Prozent aller offenen Stellen konnten problemlos besetzt werden, 13 Prozent konnten nur mit Kompromissen besetzt werden, 18 Prozent konnten nicht besetzt werden. Damit ist in Berlin keine Enspannung bei der Rekrutierung von Fachkräften zu beobachten. Mit einem Anteil von einem Drittel liegt Berlin hinsichtlich atypischer Beschäftigungsverhältnisse im Bundesdurchschnitt; mit einem Anteil von 46 Prozent ist der Anteil bei den Frauen jedoch höher. Die Auszubildendenquote ist seit Jahren stabil, liegt jedoch auf einem sehr niedrigen Niveau. Obwohl sich die Weiterbildungsaktivitäten der Berliner Betriebe deutlich erhöht haben, liegen sie noch unterhalb der Werte der neuen und der alten Länder. Neun Prozent der Betriebe haben Zuschüsse zu Lohn- und Gehaltskoste in Anspruch genommen. Der Bruttodurchschnittlohn liegt mit 2.200 EUR vierzig Euro über dem Vorjahresdurchschnitt. Nach wie vor liegen die Werte von Berlin-Ost unter denen in Berlin-West. Die Tarifbindung in Berlin ist geringer als in Westdeutschland, dennoch erhalten 72 Prozent der Beschäftigten eine dem Tarif entsprechende Bezahlung. Das Produktivitätsniveau der Berliner Betriebe liegt etwa 20 Prozent unter dem westdeutschen und 20 Prozent über dem ostdeutschen Niveau. Die Branchenstruktur Berlins entspricht der einer modernen Dienstleistungsmetropole. Die Befunde für Berlin-West weisen eine hohe Übereinstimmung mit den anderen Stadtstaaten Hamburg und Bremen auf, die Werte für Berlin-Ost hingegen ähneln die ostdeutschen Werten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Nordrhein-Westfalen (2005)

    Amend, Elke; Bauer, Frank;

    Zitatform

    Amend, Elke & Frank Bauer (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Nordrhein-Westfalen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2005), Nürnberg, 82 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen ist durch erhebliche regionale Disparitäten gekennzeichnet. Die Beschäftigung in NRW als ganzes ist im Zeitraum von 1993 bis 2001 um jährlich 0,37 Prozent zurückgegangen. Aber bereits auf der Ebene der Regionen zeigen sich gegenläufige Entwicklungen: Der Ballungsraum Ruhrgebiet und das Bergische Land weisen erhebliche Beschäftigungsverluste auf, während z.B. die Region Münsterland Beschäftigung hinzu gewonnen hat. Auf Kreisebene variiert die Wachstumsrate der Beschäftigung zwischen 1,29 Prozent pro Jahr im ländlichen Paderborn und - 3,03 Prozent in Gelsenkirchen im nördlichen Ruhrgebiet, woraus sich eine Spannweite von mehr als 4 Prozentpunkten ergibt. Der Hauptgrund für die insgesamt negative Beschäftigungsentwicklung Nordrhein-Westfalens ist das aus der hohen Arbeitsplatzdichte resultierende große Gewicht des Ruhrgebiets. Hinsichtlich der Beschäftigungsentwicklung belegt NRW den letzten Platz im Länder-Ranking der westdeutschen Flächenstaaten. Nur die Stadtstaaten Hamburg und Bremen verloren im gleichen Zeitraum einen noch größeren Anteil ihrer Arbeitsplätze. An der Spitze rangiert Bayern, das mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 0,15 Prozent pro Jahr den bundesweit günstigsten Beschäftigungsverlauf erzielt, gefolgt vom Saarland mit 0,07 Prozent. In der Untersuchung werden zentrale Determinanten der Beschäftigungsentwicklung analysiert: Die Branchenzusammensetzung, die Betriebsgröße, die Qualifikation und der Lohn sowie weitere standortspezifische Faktoren. Das empirische Analysemodell ermittelt für bestimmte Branchen, hauptsächlich für Dienstleistungen, für die Qualifikationsgruppe der Akademiker und für mittelgroße Betriebe eine die Beschäftigung begünstigende Wirkung. Dagegen weisen große Betriebe und die Mehrzahl der Branchen im Produzierenden Gewerbe Beschäftigungsverluste aus. Diese auf der Datenbasis aller westdeutschen Kreise ermittelten Einflussgrößen werden mit ihren regionalen Ausprägungen verknüpft und ergeben so den Beitrag einer jeden Determinante zum regionalen Beschäftigungswachstum. Die Analyse erfolgt mittels einer Shift-Share-Regression, die eine Zerlegung der Beschäftigungsentwicklung in strukturelle und in standortspezifische Determinanten erlaubt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmärkte in Ostdeutschland: Was hat das eine, was das andere Land nicht hat? (2005)

    Amend, Elke; Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Amend, Elke & Dieter Bogai (2005): Regionale Arbeitsmärkte in Ostdeutschland: Was hat das eine, was das andere Land nicht hat? (IAB-Kurzbericht 25/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Mit dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) untersucht das IAB die Beschäftigungsentwicklung in den ostdeutschen Bundesländern. Dabei zeigen sich erhebliche Unterschiede: In den Regionen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze werden weniger Arbeitsplätze abgebaut als in den Kernstädten und den Grenzregionen zu den neuen EU-Mitgliedsländern. Insgesamt führt die negative Konjunkturentwicklung im Osten weiterhin zu massiven Beschäftigungsverlusten. Vor allem Standortbedingungen bestimmen die regionsspezifischen Entwicklungstrends. Strukturelle Merkmale wie Branchenzusammensetzung, Betriebsgröße und Qualifikation sowie das Lohnniveau erklären ebenfalls einen erheblichen Teil der regionalen Unterschiede. So zeigt sich, dass ein hoher Akademikeranteil unter den Beschäftigten und mittelgroße Unternehmen einen positiven Einfluss auf die Beschäftigungsentwicklung in einer Region haben. Die Arbeitsmarkt- und Standortpolitik in Ostdeutschland steht vor einem besonderen Dilemma: Während die Abwanderung zu einer erwünschten Entlastung des angespannten Arbeitsmarktes führt, ist der Fortzug qualifizierter Arbeitskräfte aus standortpolitischer Sicht negativ zu beurteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Report Hessen: Kurzfassung des Abschlussberichts. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004 (2005)

    Baden, Christian; Burkert, Carola ; Schaade, Peter; Schmid, Alfons; Kirchhof, Kai; Knobel, Claudia;

    Zitatform

    herausgegeben von K. Kirchhof (Hrsg.); Baden, Christian, Claudia Knobel & Alfons Schmid Carola Burkert & Peter Schaade (Mitarb.) (2005): Betriebspanel Report Hessen. Kurzfassung des Abschlussberichts. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 05/2005), Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Seit 1993 führt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Zusammenarbeit mit der TNS Infratest Sozialforschung GmbH eine repräsentative Betriebsbefragung in Deutschland durch. Seit der Befragung 2001 ist durch die Unterstützung der Hessischen Landesregierung sowie der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit eine gesonderte Auswertung auch für Hessen möglich. Ziel dieses erweiterten Panels ist es, Informationen und Erkenntnisse über die wirtschaftliche Situation, die Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie das betriebliche Beschäftigungsverhalten in Hessen zu gewinnen. Die Kurzfassung beinhaltet die wichtigsten Ergebnisse des Abschlussberichts 2004. Die Ausführungen basieren auf der mündlichen Befragung von 1.019 Betrieben in Hessen.
    Die wichtigsten Ergebnisse:
    - Konstante Beschäftigtenzahlen in Hessen
    - Positiver Beschäftigungsverlauf des Sektors Dienstleistungen für Unternehmen gegen den Trend
    - Beschäftigungsanstieg in 38 Prozent der Betriebe zwischen den Jahren 2000 und 2004
    - Frauen auf der obersten Führungsebene deutlich unterrepräsentiert
    - Personalprobleme in Großbetrieben und im Verarbeitenden Gewerbe
    - Hessische Betriebe hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation skeptisch
    - Innovationen in Hessen leicht gesunken
    - Abnahme der Beschäftigungsdynamik in Hessen
    - Keine Ausweitung der besonderen Beschäftigungsformen
    - Möglichkeiten der flexiblen Anpassung der betrieblichen Arbeitszeiten von hessischen Betrieben noch nicht voll ausgeschöpft
    - Ausbildung in Hessen 2004 - weiterhin hohes ungenutztes Ausbildungspotenzial." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Ost: Ergebnisse der neunten Welle 2004: Teil 1: Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigten, Auszubildende (2005)

    Bellmann, Lutz ; Wahse, Jürgen; Dahms, Vera;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Vera Dahms & Jürgen Wahse (2005): IAB-Betriebspanel Ost: Ergebnisse der neunten Welle 2004. Teil 1: Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigten, Auszubildende. (IAB-Forschungsbericht 20/2005), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt seit 1996 jährlich eine Arbeitgeberbefragung in ostdeutschen Betrieben durch (IAB-Betriebspanel Ost). Ziel dieser Arbeitgeberbefragung ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in den neuen Bundesländern zu erhalten. Für Auswertungen in Ostdeutschland liegen für das Jahr 2004 Interviews von 5.585 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,4 Prozent der Betriebe mit 10,9 Prozent der Beschäftigten erfasst. Die befragten Betriebe repräsentieren die Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Ostdeutschland.
    Betriebs- und Beschäftigungsentwicklung: Die Anzahl der bestehenden Betriebe (mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) in Ostdeutschland ist nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit - nachdem 1999 mit 440 Tsd. ein Höhepunkt erreicht war - in den letzten Jahren gesunken und lag Mitte 2003 nur noch bei 391 Tsd. Betrieben. Wesentlich zu dieser negativen Entwicklung trugen das Baugewerbe sowie der Bereich Handel / Reparatur bei, auf die über 60 Prozent aller Verluste im betrieblichen Bestand seit dem Jahre 1999 zurückgeführt werden können. Der Beschäftigungsrückgang hat sich in Ostdeutschland zwischen Mitte 2003 und Mitte 2004 nach Angaben des Panels mit ca. 50 Tsd. Beschäftigten (-1 Prozent) fortgesetzt, wenn auch im Vergleich zu den Vorjahren in deutlich abgeschwächter Form. Dabei zeigt die Untersuchung, dass unternehmensnahe Dienstleistungen deutliche und das Gesundheits- und Sozialwesens leichte Beschäftigungszuwächse verzeichnen konnten. Auch das Verarbeitende Gewerbe hatte eine etwas höhere Beschäftigtenzahl. Alle anderen Branchen haben die Zahl ihrer Beschäftigten verringert. Auch zwischen Mitte 2004 und Mitte 2005 ist mit einem weiteren, wenn auch abgeschwächten Beschäftigungsrückgang in Ostdeutschland zu rechnen.
    Ausbildung: Trotz stabiler Anteile der Auszubildenden an den Beschäftigten hat die Zahl der Auszubildenden in Ostdeutschland im Vergleich mit den Vorjahren wiederum abgenommen. Etwa 7 Prozent der für das Ausbildungsjahr 2003/2004 angebotenen Ausbildungsplätze (ca. 10 Tsd.) blieben insbesondere in Folge fehlender geeigneter Bewerber unbesetzt. Am häufigsten blieben Ausbildungsplätze unbesetzt, weil die schulischen Kenntnisse der Bewerber unzureichend waren. Die Gruppe der ausbildungsberechtigten, aber nicht ausbildenden Betriebe bildet mit 24 Prozent ein beachtliches Potenzial für ein höheres Ausbildungsplatzangebot. Die Hauptgründe für die Nichtbeteiligung dieser Unternehmen an der Ausbildung liegen darin, dass ca. die Hälfte von ihnen keine Übernahmemöglichkeit sieht und die andere Hälfte zu hohe Ausbildungskosten benennt. Während zwischen 1996 und 2003 in Ostdeutschland ein Abwärtstrend bei der Übernahme von Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis zu verzeichnen war, ist die Übernahmequote in Ostdeutschland 2004 im Vorjahresvergleich um 3 Prozentpunkte auf 41 Prozent angestiegen (Westdeutschland 54 Prozent). Die Übernahmequoten der Frauen und Männer sind gleich. Der wichtigste Grund für die Nichtübernahme von Ausbildungsabsolventen ist die betriebliche Ausbildung über Bedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Local employment growth in West Germany: a dynamic panel approach (2005)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja; Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Jens Suedekum & Katja Wolf (2005): Local employment growth in West Germany. A dynamic panel approach. (IZA discussion paper 1723), Bonn, 20 S.

    Abstract

    Die Arbeit untersucht die Dynamik des lokalen Beschäftigungswachstums in Westdeutschland von 1980 bis 2001. Mit Hilfe der dynamischen Panel-Methode wird der zeitliche Verlauf der Auswirkungen von Vielfalt und Spezialisierung und der Humankapitalstruktur lokaler Industrien analysiert. Vielfalt hat für den Beschäftigungszuwachs einen positiven Kurzzeiteffekt, der sich im Produktionssektor stärker auswirkt als im Dienstleistungsbereich. Was die Spezialisierung angeht, so finden sich Hinweise auf Mean-Reversion-Effekte, was der Vorstellung, Wachstum reproduziere sich immer wieder selbst, zuwiderläuft. In diesem Prozess gibt es jedoch ein erhebliches Trägheitsmoment. Bildung hat nur im Produktionssektor einen positiven Beschäftigungseffekt. Darüber hinaus wird auch die Bedeutung von Unternehmensgröße und regionaler Lohnentwicklung für das lokale Beschäftigungswachstum untersucht. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Brandenburg (2005)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Brandenburg. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 01/2005), Nürnberg, 71 S.

    Abstract

    Ziel der Untersuchung ist, die Bestimmungsgründe der Beschäftigungsentwicklung im Land Brandenburg und in ausgewählten Landkreisen zu identifizieren, und zu analysieren, ob maßgebliche regionale Standorteinflüsse vorliegen. Hierbei werden allgemeine regionale Beschäftigungsfaktoren wie die Branchenstruktur, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und die Betriebsgröße von standortspezifischen Einflüssen unterschieden. Im Land Brandenburg ist die wirtschaftliche Transformation vor dem Hintergrund ausgeprägter ländlicher Räume und einer Spezialisierung auf Altindustrien mit erheblichen Arbeitsplatzverlusten verbunden. Die Beschäftigung ist zwischen 1995 und 2001 um durchschnittlich 2,69 Prozent jährlich gesunken. Die einzige Ausnahme ist der Kreis Teltow-Fläming, in dem ein Beschäftigungszuwachs zu verzeichnen ist. Während die an Berlin angrenzenden Landkreise Standortvorteile erzielen, weisen die von Berlin weit entfernten Landkreise ebenso wie die kreisfreien Städte Brandenburgs negative Standorteffekte auf. Für die ermittelten günstigen Standortbedingungen dürften die Nähe zum großen Absatz- und Beschaffungsmarkt Berlin sowie die mit der Suburbanisierung der Metropole verbundenen wirtschaftlichen Ausstrahleffekte auf Brandenburg ausschlaggebend sein. Die Branchenstruktur zeigt eine Schwerpunktbildung im Bereich des Fahrzeugbaus, der Logistik und der Luftfahrtindustrie. Der Lohneffekt ist wegen der Nähe zum Wirtschaftszentrum Berlin negativ. Ein leicht negativer Betriebsgrößeneffekt deutet auf ein Defizit bei kleinen und mittleren Unternehmen hin. Zudem signalisiert ein negativer Qualifikationseffekt einen Mangel an Hochschulabsolventen. Der Bericht enthält die Beschäftigungsanalyse von drei ausgewählten Landkreisen: Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Brandenburg an der Havel. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den ländlichen Räumen Brandenburgs (2005)

    Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Bogai, Dieter (2005): Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den ländlichen Räumen Brandenburgs. In: U. Kühnert (Bearb.) (2005): Ländlich in die Zukunft : Rahmenbedingungen für ländliche Entwicklung an der Schwelle zur neuen EU-Strukturfondsperiode (LASA-Dokumentation, 20), S. 11-20.

    Abstract

    Ziel der vergleichenden Analyse der Länderarbeitsmärkte ist es, die allgemeinen Beschäftigungsfaktoren wie die Branchenstruktur, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und die Betriebsgröße von standortspezifischen Einflüssen zu unterscheiden. Für Brandenburg werden hierbei die Kreise um Berlin, ländliche Räume sowie Regionen mit verstädterten Räumen vor allem im Südosten Brandenburgs unterschieden, wobei für die an Berlin angrenzenden Landkreise die Beschäftigungsentwicklung am wenigsten negativ ausfällt. Betrachtet man die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, so ist neben der Bauwirtschaft in der Land- und Forstwirtschaft die Beschäftigung mit minus 25 Prozent deutlich gefallen. Eine positive Entwicklung hingegen wird für den Bereich unternehmensnahe Dienstleistungen und für das Gesundheits- und Sozialwesen erwartet. Erwartungsgemäß erzielen die an Berlin angrenzenden Landkreise Standortvorteile, während die von Berlin weit entfernten Landkreise negative Standorteffekte aufweisen. Dies gilt auch für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, wobei die berlinnahen Kreise unter anderem durch die Möglichkeit des Pendelns entlastet werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Niedersachsen (2005)

    Brück-Klingberg, Andrea; Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;

    Zitatform

    Brück-Klingberg, Andrea, Uwe Harten & Martin Wrobel (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Niedersachsen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2005), Nürnberg, 80 S.

    Abstract

    Im IAB-Projekt "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (VALA) wird der Frage nach dem "Warum" regionaler Unterschiede in Deutschland am Beispiel der Beschäftigungsentwicklung nachgegangen. Im Untersuchungszeitraum 1993 bis 2001 verlief die Beschäftigungsentwicklung in Niedersachsen ungünstiger als in Westdeutschland. In diesem Zeitraum gingen im Land 20.200 sozialversicherungspflichtige Arbeitplätze (in Vollzeitäquivalenten) verloren, durchschnittlich 0,13 Prozent pro Jahr. Nach den Ergebnissen des Analysemodells waren für diese Entwicklung weder die Firmengrößenstruktur noch das regionale Lohnniveau maßgeblich. Die Branchenstruktur im Land ist nahezu neutral in ihrer Auswirkung auf die Beschäftigungsentwicklung einzustufen. Für eine günstigere Beschäftigungsentwicklung fehlt in Niedersachsen eine stärkere Spezialisierung im Dienstleistungsbereich, insbesondere in den wachstumsstarken vorwiegend wirtschaftsbezogenen Dienstleistungen. Das Flächenland Niedersachsen hat erwartungsgemäß ein vergleichsweise geringes Reservoir an hochqualifizierten Arbeitskräften, die aufgrund ihrer Qualifikation schnell in den Arbeitsmarkt einmünden. Am stärksten prägt ein negativer Standorteffekt die Beschäftigungsentwicklung im Land, bedingt durch ein geringes Innovationspotenzial und die Nachwirkungen der Randlage mit dem längsten Teilabschnitt der früheren innerdeutschen Grenze. Die Ergebnisse zeigen somit insgesamt, dass die Beschäftigungsschwäche des Landes vor allem auf vorhandene Standortnachteile und Qualifikationsdefizite zurückzuführen ist. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Hessen (2005)

    Burkert, Carola ; Kirchhof, Kai; Schaade, Peter;

    Zitatform

    Burkert, Carola, Kai Kirchhof & Peter Schaade (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Hessen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 01/2005), Nürnberg, 87 S.

    Abstract

    Mit dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) untersucht das IAB die regionalen Unterschiede in der Beschäftigungsentwicklung in den deutschen Bundesländern für den Zeitraum zwischen 1993 und 2001. Die Ergebnisse für Hessen zeigen, dass das Bundesland im Beobachtungszeitraum mit einem Beschäftigungsverlust von durchschnittlilch 0,19 % pro Jahr konfrontiert war. Hessen liegt damit im westdeutschen Durchschnitt. Nur in Bayern und im Saarland hat sich die Beschäftigung positiv entwickelt. Die Entwicklung in Hessen ist vor allem durch den Dienstleistungssektor geprägt, der besonders im Rhein-Main-Gebiet positive Impulse setzt. Außerdem hat dieses Gebiet ein großes Potenzial an Arbeitskräften und eine gute Infrastruktur. In den ländlich geprägten Regionen Nord-Ost-Hessens gibt es zwar ein relativ geringes Lohnniveau und eine für die Beschäftigung förderliche Betriebsgrößenstruktur, für ein Beschäftigungswachstum sind diese Faktoren allein aber nicht ausreichend. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Bayern (2005)

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Böhme, Stefan & Lutz Eigenhüller (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Bayern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2005), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Betrachtung wirtschaftlicher Indikatoren wie der Beschäftigungsentwicklung, dem Einkommen oder der Arbeitslosigkeit zeigt erhebliche regionale Unterschiede, die auch über längere Zeit bestehen bleiben. Das Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) des regionalen Forschungsnetzes des IAB stellt die Frage nach dem 'Warum' der regional unterschiedlichen Entwicklung am Beispiel des Beschäftigungswachstums. Die Studie stellt die Resultate für das Bundesland Bayern und die bayerischen Kreise vor. Für die Analyse wurden als wichtige ökonomische Einflussfaktoren die Branchenstruktur, die Betriebsgrößenstruktur, die Qualifikationsstruktur und das Lohnniveau berücksichtigt. Außerdem wurde ein Standorteffekt ermittelt, der spezifische regionale Einflüsse auf das Beschäftigungswachstum abbildet. Die Analysemethode ermöglicht es, die Effekte der einzelnen Determinanten auf die Beschäftigungsentwicklung zu identifizieren, zu quantifizieren und getrennt voneinander auszuweisen. So lassen sich die Gründe für das unterschiedliche Wachstum differenziert darstellen. Bayern weist im Beobachtungszeitraum 1993 bis 2001 im Gegensatz zu Westdeutschland und den meisten anderen westdeutschen Bundesländern ein Beschäftigungswachstum auf. Das durchschnittliche jährliche Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung betrug in Bayern plus 0,15 Prozent, während im westdeutschen Durchschnitt die Beschäftigung um 0,19 Prozent zurückging. Von den erklärenden Variablen weist der Standorteffekt des Bundeslandes den stärksten positiven Wert aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Thüringen (2005)

    Farhauer, Oliver; Granato, Nadia; Dietrich, Ingrid;

    Zitatform

    Farhauer, Oliver, Nadia Granato & Ingrid Dietrich (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Thüringen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2005), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht die Beschäftigungsentwicklung in Thüringen und ist ein Teilprojekt der vergleichenden Analyse von Länderarbeitsmärkten (VALA). VALA analysiert die Prozesse auf den regionalen Arbeitsmärkten mit dem Ziel, die Determinanten der stark divergierenden Entwicklungen zu identifizieren. Als theoretische Grundlagen der Untersuchung werden hauptsächlich die Ansätze zum regionalen Strukturwandel und zur neuen Regionalökonomie herangezogen. Dabei werden unterschiedliche regionale Einheiten wie Kreise, siedlungsstrukturelle Typen und Bundesländer gleichzeitig über einen längeren Zeitraum betrachtet. Die verwendeten Daten stammen aus der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit und decken für die östlichen Bundesländer den Zeitraum zwischen 1995 und 2001 ab. Die deskriptiven Ergebnisse zeigen, dass die Beschäftigung in Thüringen zwischen 1995 und 2001 jährlich um durchschnittlich 1,9 Prozent gesunken ist. Obwohl die Beschäftigungsentwicklung in Thüringen rückläufig ist, hat sie sich trotzdem deutlich besser entwickelt als in Ostdeutschland insgesamt (-2,5 Prozent). Im Vergleich zwischen den neuen Bundesländern weist Thüringen die günstigste Entwicklung auf. Wählt man als Referenzraum aber die alten Länder, so liegt Thüringen hinter dem schlechtesten westdeutschen Bundesland (Bremen: -1,0 Prozent). Auf Kreisebene zeigt sich, dass in 20 der 23 Kreise Thüringens ein Rückgang der Beschäftigung festzustellen ist, wobei gravierende regionale Niveauunterschiede existieren. Die höchste Abnahme verzeichnete Gera (-4,4 Prozent), während der Wartburgkreis (0,5 Prozent) den größten Zuwachs erzielen konnte. Aus theoretischer Sicht sind als wichtigste Determinanten der Beschäftigungsentwicklung das Qualifikationsniveau der Beschäftigten, die Lohnstruktur, die Verteilung der Branchen und Betriebsgrößen zu nennen. Im ostdeutschen Vergleich ist Thüringen durch einen überdurchschnittlichen Anteil Hochqualifizierter, ein unterdurchschnittliches Lohnniveau und einen überdurchschnittlichen Anteil an kleineren und mittleren Betrieben geprägt. Die drei Branchen mit den höchsten Beschäftigtenanteilen sind das Baugewerbe, der Handel und die Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Sachsen-Anhalt (2005)

    Granato, Nadia; Farhauer, Oliver; Dietrich, Ingrid;

    Zitatform

    Granato, Nadia, Oliver Farhauer & Ingrid Dietrich (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Sachsen-Anhalt. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2005), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "Das regionale Forschungsnetz des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht im Rahmen des Projekts 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) die Ursachen der divergierenden Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten. Der Bericht untersucht die Beschäftigungsentwicklung in Sachsen-Anhalt und ist somit ein Teilprojekt von VALA. Die deskriptiven Ergebnisse zeigen, dass die Beschäftigung in Sachsen-Anhalt zwischen 1995 und 2001 jährlich um durchschnittlich 3,1 Prozent gesunken ist. Damit weist Sachsen-Anhalt die schlechteste Beschäftigungsentwicklung aller ostdeutschen Bundesländer auf. In Ostdeutschland zeigte sich in diesem Zeitraum ein Beschäftigungsrückgang von 2,5 Prozent, die Beschäftigung in Westdeutschland ist hingegen nur um 0,2 Prozent geschrumpft. Auf Kreisebene ergibt sich in 21 der 24 Kreise Sachsen- Anhalts ein Rückgang, wobei beträchtliche Niveauunterschiede festzustellen sind. Die höchsten Abnahmen verzeichneten Bitterfeld (-8,1 Prozent), der Burgenlandkreis (-5,1 Prozent) und Halle (-5,0 Prozent). Die drei Kreise mit einem, wenngleich auch sehr moderaten Zuwachs sind Weißenfels (0,3 Prozent), der Ohrekreis (0,2 Prozent) und der Altmarkkreis Salzwedel (0,1 Prozent). Im ostdeutschen Vergleich ist Sachsen-Anhalt durch einen unterdurchschnittlichen Anteil Hochqualifizierter, ein leicht überdurchschnittliches Lohnniveau und einen unterdurchschnittlichen Anteil an kleinen und mittleren Betrieben geprägt. Die drei Branchen mit den höchsten Beschäftigtenanteilen sind das Baugewerbe, die Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen sowie der Handel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tabellenband VALA: Datenmaterial für Sachsen-Anhalt und Thüringen der Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (2005)

    Granato, Nadia; Farhauer, Oliver; Dietrich, Ingrid;

    Zitatform

    Granato, Nadia, Oliver Farhauer & Ingrid Dietrich (2005): Tabellenband VALA. Datenmaterial für Sachsen-Anhalt und Thüringen der Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten". (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 03/2005), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "Der Tabellenband ist eine Ergänzung der ausführlichen Länderberichte zu Sachsen-Anhalt und Thüringen, die im Rahmen des Projektes 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) entstanden sind. Neben den in den Berichten dargestellten Zahlen enthält der Tabellenband zusätzliche Informationen, die im Rahmen der empirischen Untersuchungen zu VALA erstellt wurden und keinen Eingang in die Interpretation der beiden Länderberichte fanden. Dargestellt werden die Beschäftigungsentwicklung, die Qualifikations-, Betriebsgrößen- und Branchenstruktur sowie das Lohnniveau im Zeitraum zwischen 1995 und 2001. Diese Informationen werden sowohl für Ostdeutschland insgesamt, die fünf neuen Bundesländer und die Kreise Sachsen-Anhalts und Thüringens ausgegeben. Diese Berichtsstruktur ermöglicht Vergleiche zwischen regionalen Einheiten der gleichen Ebene (z. B. zwischen den ostdeutschen Bundesländern) und zwischen regionalen Einheiten unterschiedlicher Ebenen (z. B. Ostdeutschland - Bundesländer, Kreise - Bundesland). Neben den Informationen zu den genannten Merkmalen fließen ebenfalls die multivariaten Analyseergebnisse ein. Aus welcher Datenquelle die dargestellten Merkmale und Ergebnisse stammen und wie sie abgegrenzt bzw. generiert wurden, wird jeweils in kompakter Form an den entsprechenden Stellen erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Spezialisierung und Branchenkonzentration in Deutschland: Regionalanalyse (2005)

    Haas, Anette; Südekum, Jens;

    Zitatform

    Haas, Anette & Jens Südekum (2005): Spezialisierung und Branchenkonzentration in Deutschland. Regionalanalyse. (IAB-Kurzbericht 01/2005), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    "Bei der Entstehung von Ballungsräumen geht die Theorie von einem Kreisprozess aus, der zur Konzentration von Bevölkerung und wirtschaftlicher Aktivität im Raum führt, die sich wiederum weiterverstärkt. Theoretischen Erwartungen entgegen haben nach der Wiedervereinigung regionale Konzentration und Spezialisierung in Deutschland nicht zu- sondern abgenommen. Auch für das Beschäftigungswachstum ist die Bedeutung von Kernstädten eher zurückgegangen. Die größten Beschäftigungsgewinne sind im Umland von Ballungsgebieten und sogar in peripheren Regionen zu verzeichnen. Dieser Befund ist insbesondere für die Beschäftigungspolitik von höchstem Interesse: Es gibt offenbar kein einfaches Erfolgsrezept, das durch die Förderung der industriellen Konzentration positive Beschäftigungseffekte in einer Region garantiert. Die Fokussierung der Förderung auf regionale Spezialisierung und Konzentration greift daher zu kurz. Bei der Verteilung knapper Mittel ist eine nach Branchen und Regionen differenzierte Förderpolitik gefragt, die auch Beschäftigungserfolge verspricht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Rheinland-Pfalz (2005)

    Hamann, Silke ; Wapler, Rüdiger; Rau, Matthias; Jahn, Daniel;

    Zitatform

    Hamann, Silke, Daniel Jahn, Matthias Rau & Rüdiger Wapler (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Rheinland-Pfalz. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2005), Nürnberg, 95 S.

    Abstract

    "Die im Vergleich zu Westdeutschland unterdurchschnittliche Beschäftigungsentwicklung in Rheinland-Pfalz ist bedingt durch einen ungünstigen Branchenmix und einen vergleichsweise geringen Anteil von hoch qualifizierten Arbeitskräften. Die regionalen Schwerpunkte der Wirtschaftsstruktur, die Chemische Industrie in Ludwigshafen, der Fahrzeugbau in Kaiserslautern sowie die Schuhindustrie in und um Pirmasens sind in der Vergangenheit durch einen starken Beschäftigungsabbau gekennzeichnet, während es im Land an Wachstumsbranchen mangelt. Problematisch ist zudem in vielen Orten die durch die Auflösung von US-amerikanischen, französischen und deutschen Militärstandorten eingeleitete Beschäftigungskonversion. Positiv auf die Beschäftigungsentwicklung haben sich hingegen ein vergleichsweise niedriges Lohnniveau, eine Betriebsgrößenstruktur mit vielen Beschäftigten in Betrieben mittlerer Größe und die Attraktivität einzelner Regionen für den Tourismus ausgewirkt. Rheinland-Pfalz ist bekannt durch die größte Weinanbaufläche Deutschlands. Für die zukünftige Beschäftigungspolitik in Rheinland-Pfalz dürfte eine Strategie Erfolg versprechend sein, die neben der Stärkung des freizeitbezogenen Dienstleistungssektors auch Unternehmen aus anderen Wachstumsbranchen anzieht und darüber hinaus auf eine Verbesserung der Infrastruktur sowie auf eine Anhebung des Ausbildungsniveaus setzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schwache Konjunktur: Gesamtwirtschaftliches Stellenangebot gering (2005)

    Kettner, Anja; Spitznagel, Eugen;

    Zitatform

    Kettner, Anja & Eugen Spitznagel (2005): Schwache Konjunktur: Gesamtwirtschaftliches Stellenangebot gering. (IAB-Kurzbericht 06/2005), Nürnberg, 9 S.

    Abstract

    Seit Herbst 1989 werden Betriebe und Verwaltungen regelmäßig über ihren Personalbedarf befragt, seit 1992 auch in Ostdeutschland. In diesen Befragungen wird u. a. das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot erhoben. Es besteht aus den sofort zu besetzenden Stellen (Vakanzen), die den aktuellen Arbeitskräftebedarf angeben, und den später zu besetzenden Stellen, die über den Tag hinaus gehende personelle Dispositionen widerspiegeln. Es werden jeweils den Arbeitsagenturen gemeldete und nicht gemeldete Stellen unterschieden. Als Folge der mehrjährigen Stagnation der Wirtschaft lag das Stellenangebot in Gesamtdeutschland im vierten Quartal 2004 mit rund 790.000 um gut 30.000 unter dem Vorjahr, nachdem es 2003 noch um rund 180.000 gesunken war. Die Arbeitsagenturen wurden von den Betrieben und Verwaltungen bei der Personalsuche um 5 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr beteiligt. Der Anteil der gemeldeten Stellen lag nun bei 30 %. Aber die Internetdienste der Bundesagentur für Arbeit werden rege in Anspruch genommen. Im Westen waren die Stellen durchschnittlich 19 Tage und im Osten 11 Tage vakant. Die Betriebe haben mit größerem Vorlauf als früher mit der Suche nach Bewerbern begonnen. Als Hauptursache für eingeschränkte wirtschaftliche Aktivitäten nannten 30 % der Betriebe den Auftragsmangel. Diese Meldungen waren deutlich häufiger als im Vorjahr (21 %). Arbeitskräftemangel spielte mit 5 % im Ganzen nur eine geringe Rolle. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kettner, Anja;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Sachsen (2005)

    Kunz, Marcus; Weyh, Antje; Lenecke, Philip;

    Zitatform

    Kunz, Marcus, Antje Weyh & Philip Lenecke (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Sachsen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen 01/2005), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Der Bericht für Sachsen ist Teil des Gesamtprojekts VALA (Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten) und existiert in ähnlicher Form für alle 16 Bundesländer. Das Projekt verfolgt das Ziel, den Einfluss der wesentlichen Determinanten der Beschäftigungsentwicklung auf Bundesland- bzw. Kreisebene zu bestimmen, um dadurch systematische regionale Stärken und Schwächen ausfindig zu machen. Die Untersuchung zeigt, dass bekannte Variablen wie Branchenstruktur, Qualifikation, Lohnhöhe oder Betriebsgröße wesentlichen Einfluss auf die regionale Beschäftigungsentwicklung haben. Allerdings wird diese Entwicklung auch entscheidend durch regionale Besonderheiten des Standorts geprägt, die nicht von den genannten Variablen erklärt werden können. Dabei kann es sich beispielsweise um eine besondere geografische oder verkehrstechnisch günstige Lage, das Vorhandensein von Hochschulen oder Clusterstrukturen, die Wirkung wirtschaftsbzw. arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen usw. handeln. Die Bestimmung dieser Faktoren erfolgt dabei mittels einer Erweiterung der regressionsbasierten Shift-Share-Methode, die es ermöglicht, den kausalen Einfluss der genannten Variablen auf die Beschäftigungsentwicklung mit deren regionaler Verteilung zu kombinieren. Daraus lassen sich Effekte ableiten, die das zusätzliche Beschäftigungswachstum aufgrund der regional unterschiedlichen Struktur der jeweiligen Variablen wiedergeben. Da die Schätzung auf Kreisebene durchgeführt wurde, ergibt sich für jeden Kreis ein separater Effekt für die vorhandene Branchen-, Qualifikations-, Lohn- und Betriebsgrößenstruktur sowie für den regionalen Standortfaktor. Insgesamt ermöglicht diese Vielzahl von Effekten eine konkrete Darstellung der Situation jedes einzelnen Kreises, die wiederum eine Abschätzung möglicher Verbesserungspotenziale erlaubt. Der Bericht für Sachsen lässt sich dabei grob in zwei Teile untergliedern. Im ersten Teil erfolgt ein kurzer Abriss der sächsischen Wirtschaftsgeschichte und eine deskriptive Analyse über Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsmarkt im Beobachtungszeitraum 1995-2001. Den Hauptteil bildet die Analyse der Beschäftigungsentwicklung mittels der erwähnten Shift-Share-Methode. Darin werden Ergebnisse für das Bundesland Sachsen interpretiert und mit der Entwicklung der anderen ostdeutschen Länder verglichen. Eine detaillierte Analyse auf Kreisebene erfolgt anschließend lediglich für einige ausgewählte Kreise des Freistaates Sachsen - die Ergebnisse aller Kreise sind im Anhang abgebildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Schleswig-Holstein (2005)

    Niebuhr, Annekatrin ; Kotte, Volker;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin & Volker Kotte (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Schleswig-Holstein. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 02/2005), Nürnberg, 71 S.

    Abstract

    Im Rahmen des Projekts "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (VALA) analysiert das regionale Forschungsnetz des IAB die Ursachen regionaler Disparitäten, indem Einflussfaktoren des Beschäftigungswachstums auf der Ebene von Bundesländern, Kreisen und siedlungsstrukturellen Gebietstypen identifiziert werden. Als Determinanten des regionalen Beschäftigungswachstums werden allgemeine ökonomische Faktoren wie das Lohnniveau, die Branchenstruktur, die Qualifikation der Beschäftigten und die Betriebsgrößenstruktur der Region ebenso berücksichtigt wie standortspezifische Einflüsse. Die Resultate für Schleswig-Holstein zeigen, dass das Land in den vergangenen Jahrzehnten tief greifende strukturelle Veränderungen durchlaufen hat. Der Strukturwandel war mit einer umfassenden Modernisierung der Wirtschaftsstruktur des Landes verbunden. Dennoch ist die Region nach wie vor durch einen Mangel an exportorientierten, forschungs- und wissensintensiven Unternehmen gekennzeichnet. Im Untersuchungszeitraum der Regressionsanalyse nahm Schleswig-Holstein in der Wachstumshierarchie der westdeutschen Regionen eine Position im unteren Mittelfeld ein. In den letzten Jahren ist das Land weiter zurückgefallen. Zwischen 2001 und 2004 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 4,8% gesunken. Damit hatte Schleswig-Holstein einen deutlich stärkeren Rückgang zu verkraften als die westdeutschen Länder im Mittel (-3,8%). Die Ergebnisse der Untersuchung weisen darauf hin, dass die Entwicklungshemmnisse des Landes weniger in der Branchen- und Betriebsgrößenstruktur liegen als vielmehr in den geringen FuE-Aktivitäten und der schwachen Exportorientierung der Wirtschaft. Kritisch ist darüber hinaus vor allem der für Schleswig-Holstein ermittelte negative Qualifikationseffekt zu beurteilen, der auf ein schwerwiegendes Defizit in der Humankapitalausstattung hinweist. Positiv für das Beschäftigungswachstum in Schleswig-Holstein könnte das relativ niedrigen Lohnniveau sein. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ; Kotte, Volker;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Mecklenburg-Vorpommern (2005)

    Niebuhr, Annekatrin ; Kalpen, Oliver;

    Zitatform

    Niebuhr, Annekatrin (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Mecklenburg-Vorpommern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 01/2005), Nürnberg, 66 S.

    Abstract

    Mecklenburg-Vorpommern ist eine Region mit schwerwiegenden strukturellen Problemen. Die unterdurchschnittliche Wirtschaftskraft und eine geringe Wachstumsdynamik spiegelt sich auch in der Beschäftigungsentwicklung. Seit Mitte der 90er Jahre nahm die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Mittel um 2,11 Prozent pro Jahr ab. Dies wird unter anderem auf ein relativ hohes Lohnniveau zurückgeführt, das sich ungünstig auf die Beschäftigungsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern auswirkt, sowie auf eine Wirtschaftsstruktur, die in starkem Maße durch Branchen geprägt wird, in denen sich hohe Löhne signifikant negativ auf die Beschäftigungsentwicklung auswirken. Die Branchenstruktur wirkt sich hingege positiv auf das Beschäftigungswachstum aus. Von Bedeutung sind in diesem Zusammenhang insbesondere expandierende Dienstleistungsbereiche wie das Gastgewerbe, das Gesundheits- und Sozialwesen, der Bildungsbereich und freizeitbezogene Dienstleistungsunternehmen. Für das Land wird überraschenderweise ein positiver Standorteffekt, ermittelt. Die periphere Lage stellt einen Standortvorteil für Tourismus dar, es ist jedoch fraglich, ob diese Standortbedingungen auch das Beschäftigungswachstum im Segment qualitativ hochwertiger und langfristig wettbewerbsfähiger Arbeitsplätze unterstützen. Gravierende Beschäftigungsverluste in Mecklenburg-Vorpommern am aktuellen Rand seit 2001 sind zu verzeichnen, und es muss mit der anhaltenden Abwanderung junger qualifizierter Arbeitskräfte gerechnet werden. Aus arbeitsmarktpolitischer Perspektive führt dies zu einer erwünschten Entlastung der angespannten Arbeitsmarktlage, aus Sicht der Standortpolitik ist die Abwanderung, insbesondere die selektive Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte, dagegen negativ zu beurteilen. Auf die Situation in Bad Doberan, Rostock, Wismar und im Landkreis Uecker-Randow wird detailliert eingegangen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Gründungsaktivitäten, Entwicklungsstrukturen der Beschäftigung und Branchenspezialisierungen in Sachsen: Endbericht (2005)

    Otto, Anne ;

    Zitatform

    Otto, Anne (2005): Regionale Gründungsaktivitäten, Entwicklungsstrukturen der Beschäftigung und Branchenspezialisierungen in Sachsen. Endbericht. 67 S.

    Abstract

    Die Ermittlung der regionalen Struktur der wirtschaftlichen Entwicklungsdynamik in den ländlichen Regionen von Sachsen war Ziel der Studie. Der Endbericht stellt zum einen die regional-sektoralen Entwicklungsstrukturen der Gründungsaktivitäten sowie die Erfolgsaussichten von neuen und jungen Betrieben in Sachsen während der 1990er Jahre dar, zum anderen wurden die gesamtwirtschaftlichen, sektoralen und branchen-spezifischen Beschäftigungsstrukturen in Sachsen während der Jahre 1998 bis 2003 analysiert und die Wachstums- und Schrumpfungsbranchen in den sächsischen Kreisen identifiziert. Darauf aufbauend werden die branchenspezifischen Arbeitsplatzentwicklungen und die Branchenspezialisierungen in den ländlichen Regionen in Form von Kreisprofilen aus den Regierungsbezirken Chemnitz, Dresden und Leipzig vorgestellt. Vogtland und Annaberg erweisen sich als gründungsstarke Kreise, Ostsachsen gehört zu den gründungsschwachen Regionen. Kleinräumige Disparitäten zeigen sich nicht nur in Hinblick auf Gründungsaktivitäten, sondern auch bei den Erfolgsaussichten der neuen Betriebe. Da 40 Prozent aller Betriebsgründungen in Sachsen im Laufe ihrer ersten drei Lebensjahre wieder aus dem Markt ausscheiden, ist es für eine erfolgreiche regionale Wirtschafts- und Strukturpolitik wichtig, sich nicht nur auf Gründungsraten zu konzentrieren, sondern stärker auf das Umfeld für das Überleben und den wirtschaftlichen Erfolg von Neugründungen Einfluss zu nehmen. Auch die sektoralen und branchenspezifischen Entwicklungsstrukturen der Beschäftigung weisen in den ländlichen Regionen von Sachsen eine ausgeprägte regionale Differenzierung auf. Als Wachstumspfeiler der sächsischen Wirtschaft werden die Investitionsgüter produzierenden Industrien sowie die wissensintensiven unternehmensnahen Dienstleistungen herausgearbeitet. In diesen beiden Wirtschaftsbereichen sind Beschäftigtengewinne zu verzeichnen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Saarland (2005)

    Otto, Anne ; Schanne, Norbert ;

    Zitatform

    Otto, Anne & Norbert Schanne (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Saarland. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2005), Nürnberg, 60 S.

    Abstract

    "Das Saarland hat während der letzten Jahrzehnte einen tief greifenden Strukturwandel erlebt. In den 1990er Jahren war es neben Bayern das einzige Bundesland, in dem die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gewachsen ist. Die wichtigste Ursache für dieses Wachstum ist das geringe Lohnniveau des Landes. Die niedrigen Arbeitskosten verleihen den saarländischen Firmen eine bessere Position im Wettbewerb, zumal sie durch die lohnbedingten Kosten- und Preisvorteile höhere Absatzmengen und Gewinnspannen realisieren können. Auf diesem Wege trägt das niedrige Lohnniveau zur Sicherung und Förderung der Beschäftigung bei. Die nach wie vor wirtschaftlich bedeutsame Montan- und Stahlindustrie verzeichnet weitere Beschäftigungsverluste. Trotz der stärkeren Diversifikation im Verarbeitenden Gewerbe sind die 'neuen' Saar-Industrien, der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Metallverarbeitung, der Stahlindustrie nachgelagert und daher eng mit dem traditionellen Montanbereich verbunden. Die Beschäftigungsquote des Verarbeitenden Gewerbes liegt immer noch über dem westdeutschen Durchschnitt und die Saar-Industrien werden durch Großunternehmen dominiert. Die Beschäftigungszuwächse im Dienstleistungswesen (z.B. unternehmensnahe Dienste, Finanzwesen, Gastgewerbe) fallen nur unterdurchschnittlich aus. Da diese Wachstumsbranchen im Saarland unterrepräsentiert sind, tragen sie auch nur in geringerem Maße zum regionalen Wachstum bei als dies in der westdeutschen Gesamtwirtschaft der Fall ist. Die Folge ist, dass sich die regionale Branchen- und die Betriebsgrößenstruktur negativ auf die Beschäftigung auswirken. Diese beiden Effekte sind im Saarland innerhalb von Westdeutschland mit am stärksten ausgeprägt. Die Qualifikationsstruktur wirkt sich ebenfalls negativ auf das regionale Wachstum aus, da der Anteil der Hochqualifizierten im Vergleich zu anderen städtischen Verdichtungsräumen nur unterdurchschnittlich hoch ausfällt. Ursachen für den Akademikermangel sind die unzureichenden Ausbildungskapazitäten der Hochschulen und die Abwanderung von Hochschulabsolventen wegen fehlender attraktiver Erwerbsalternativen. Hierdurch entsteht für das Saarland ein strukturelles Defizit, da die Verfügbarkeit von qualifizierten Humanressourcen zu einem strategischer Faktor im Wettbewerb der Regionen geworden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Baden-Württemberg (2005)

    Rau, Matthias; Werner, Daniel;

    Zitatform

    Rau, Matthias & Daniel Werner (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Baden-Württemberg. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Baden-Württemberg 01/2005), Nürnberg, 89 S.

    Abstract

    "Wie der Großteil der westdeutschen Bundesländer sieht sich Baden-Württemberg mit einem Beschäftigungsverlust konfrontiert. Während des Beobachtungszeitraums von 1993 bis 2001 geht die Beschäftigung jährlich um durchschnittlich 0,21 % zurück, was in etwa dem westdeutschen Wert von -0,19 % entspricht. Auf Kreisebene variiert die Beschäftigungsentwicklung jedoch erheblich. Ein deutlich negativer Impuls auf die Beschäftigung wird vom relativ hohen Lohnniveau in Baden-Württemberg hervorgerufen. In über drei Viertel der Kreise werden überdurchschnittlich hohe Löhne bezahlt. Unter den Schlüsselbranchen der baden-württembergischen Industrie gehen allein vom Fahrzeugbau positive Beschäftigungswirkungen aus. Die Branchen Maschinenbau und Elektrotechnik haben hingegen während des Beobachtungszeitraums einen negativen Einfluss auf die Beschäftigung. Ebenfalls ungünstig wirkt sich die unterdurchschnittliche Repräsentanz der wirtschaftsbezogenen Dienstleistungen im Land aus, welche im Beobachtungszeitraum die höchste Beschäftigungsdynamik aufweisen. Allerdings sind auch Branchen mit negativen Beschäftigungswirkungen unterdurchschnittlich vertreten, wie z.B. Chemische Industrie, Handel oder Bauwirtschaft, so dass die landesweite Branchenstruktur insgesamt nur schwach negativ wirkt. Die Betriebsgrößenstruktur, die sich in Baden-Württemberg kaum von der in Westdeutschland unterscheidet, kann nur geringen Erklärungsgehalt zur Entwicklung der Beschäftigungsentwicklung liefern. Positiv wirkt sich für das Land der überdurchschnittlich hohe Anteil der Hochqualifizierten unter den Beschäftigten aus. Im Vergleich der Flächenländer erreicht Baden-Württemberg nach Hessen den zweithöchsten Akademikeranteil. Dennoch sollte diese Ressource weiter ausgebaut werden, da für die Zukunft eine zunehmende Nachfrage nach hoch qualifizierten Arbeitskräften erwartet wird. Am stärksten wird die Beschäftigungsentwicklung in Baden-Württemberg von positiven Standortbedingungen beeinflusst. Die wichtige Rolle regionaler Gunst- und Ungunstfaktoren für die Entwicklung einer Region wird insbesondere auf Kreis-ebene bestätigt. In Baden-Württemberg geht in 31 von 44 Kreisen von den Standortbedin-gungen der größte Einzeleffekt aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Projektion des Arbeitskräftebedarfs bis 2020: Nur zögerliche Besserung am deutschen Arbeitsmarkt (2005)

    Schnur, Peter; Zika, Gerd ;

    Zitatform

    Schnur, Peter & Gerd Zika (2005): Projektion des Arbeitskräftebedarfs bis 2020: Nur zögerliche Besserung am deutschen Arbeitsmarkt. (IAB-Kurzbericht 12/2005), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "Die aktuelle Projektion des IAB bis zum Jahr 2020 zeigt, dass es auf lange Sicht gute Chancen für einen moderaten Aufbau der Beschäftigung gibt: Die Gesamtzahl der Erwerbstätigen wird in Deutschland bis 2010 fast wieder das Niveau von 2001 erreichen und bis 2020 um etwa eine Million zunehmen. Für die sektorale Entwicklung bestätigen sich im Wesentlichen die in der Vergangenheit beobachteten Grundtendenzen: weitere Anteilsverluste der Beschäftigung in der Land- und Forstwirtschaft, im Bergbau und im Verarbeitenden Gewerbe einerseits und Beschäftigungsgewinne in den Dienstleistungsbranchen andererseits. Allerdings wird auch in Zukunft die Entwicklung in Ost- und Westdeutschland konträr verlaufen. Während im Westen die Zahl der Erwerbstätigen bis 2020 mit 2,3 Mio. kräftig steigen wird, ist im Osten weiterhin mit einem starken Abbau von 1,0 Mio. Stellen zu rechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Zika, Gerd ;
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  • Literaturhinweis

    Einschaltungsgrad bei der Personalsuche und Marktanteile der Arbeitsagenturen im Jahr 2004 (2005)

    Strotmann, Harald ;

    Zitatform

    Strotmann, Harald (2005): Einschaltungsgrad bei der Personalsuche und Marktanteile der Arbeitsagenturen im Jahr 2004. (IAW-Kurzbericht 2005,03), Tübingen, 18 S.

    Abstract

    "Das Papier informiert anhand des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg, einer repräsentativen jährlichen Befragung von rund 1.200 Betrieben, über die Intensität und die Struktur der Einschaltung der Arbeitsagenturen in die betriebliche Personalsuche bei der Besetzung offener Stellen. Die Besonderheit der verwendeten Datengrundlage besteht darin, dass im IAB-Betriebspanel - im Gegensatz zu den Statistiken der Bundesagentur - auch Strukturinformationen über diejenigen offenen Stellen verfügbar sind, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden. Darüber hinaus erlaubt der Datensatz die Untersuchung der Frage, welcher Anteil der betrieblichen Personaleinstellungen in Baden-Württemberg sich letztlich aus Sicht der Betriebe auf die Vermittlungstätigkeit der Arbeitsagenturen zurückführen lässt. Der Beitrag ist wie folgt aufgebaut: Abschnitt 1 gibt zunächst einen Überblick über Ausmaß und Struktur der offenen Stellen in Baden-Württemberg im Juni 2004, auch im Vergleich zu den Vorjahren. Abschnitt 2 analysiert dann die Entwicklung des so genannten 'Einschaltungsgrades' der Arbeitsagenturen in die Personalsuche, der angibt, welcher Anteil der offenen Stellen von den Betrieben an die Arbeitsagenturen gemeldet wird. Abschließend wenden sich die Ausführungen in Abschnitt 3 dann der Frage zu, welche Bedeutung die Vermittlungstätigkeit der Arbeitsagenturen letztlich für die tatsächlich erfolgten Personaleinstellungen baden-württembergischer Betriebe im ersten Halbjahr 2004 hatten ('Vermittlungsquote, Marktanteil')." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001 (2005)

    Suedekum, Jens; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Suedekum, Jens & Uwe Blien (2005): Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001. In: Economics Bulletin, Jg. 15, H. 17, S. 1-8.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen den Einfluss dynamischer MAR- und Jacobs-Externalitäten auf das lokale Wachstum der Beschäftigung in Deutschland zwischen 1993 und 2001. Die Studie von Combes (2000) über lokales Beschäftigungswachstum in Frankreich wird auf Deutschland angewandt. Es zeigt sich, dass die Ergebnisse sehr ähnlich sind. Ein alternatives Wirtschaftsmodell wird vorgestellt, das auf gewichteter Regression basiert. Eine Anwendung dieses Modells führt zu dem Ergebnis, dass Jacobs-Externalitäten im produzierenden Gewerbe eine Rolle spielen, MAR-Externalitäten hingegen im Dienstleistungssektor. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Bremen (2005)

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe; Brück-Klingberg, Andrea;

    Zitatform

    Wrobel, Martin, Andrea Brück-Klingberg & Uwe Harten (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Bremen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2005), Nürnberg, 76 S.

    Abstract

    Die Beschäftigungsentwicklung in Deutschland weist für Regionen und/oder Kreise räumlich starke Unterschiede auf. Innerhalb des Forschungsprojekts 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) des 'IAB regional' werden die Ursachen für die unterschiedlichen Entwicklungslinien der Beschäftigung auf Landkreisebene untersucht und auf Länderebene zu Länderberichten zusammengefasst. Bremen, das nach Einwohnern und Fläche kleinste Bundesland, leidet unter einer erheblichen Arbeitsmarktschwäche. Im Zeitraum von 1993 bis 2001 gingen dem Land jährlich etwa ein Prozent der Arbeitsplätze verloren. Diese Schwäche ist einerseits durch wirtschaftliche Strukturmerkmale und andererseits durch Standorteffekte bedingt. Die wirtschaftsstrukturelle Entwicklung ist dadurch gekennzeichnet, dass einem starken Beschäftigungsabbau in traditionellen, am Standort konzentrierten und zugleich gesamtwirtschaftlich schrumpfenden Wirtschaftszweigen nur in unzureichendem Maße Stellenschaffungen in neuen Wachstumsbranchen gegenüberstehen. Auch der ermittelte Standorteffekt fällt für Bremen negativ aus. Ein zentraler Aspekt muss dabei in dem starken, auf Suburbanisierungsprozessen (Bevölkerungs- und Arbeitsplatzsuburbanisierung) sowie interregionaler Wanderung (Abwanderung) aufgrund fehlender beruflicher Perspektiven beruhenden Einwohnerschwund gesehen werden. Die Höhe des negativen Standorteffektes lässt erwarten, dass es in Bremen zukünftig vermehrter gemeinsamer Anstrengungen bedarf, um den Negativtrend zu stoppen und langfristig umzudrehen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wrobel, Martin ; Harten, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Sachsen: Ergebnisse der neunten Welle 2004 (2005)

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene im Jahr 2004 in Sachsen zum neunten Mal durchgeführt. Insgesamt wirkten ca. 16 Tsd. Betriebe aller Branchen und Größen mit. Ziel dieses Panels ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Sachsen zu erhalten. Das zentrale Schwerpunktthema der neunten Welle konzentrierte sich auf das Innovationsgeschehen im Betrieb. Bereits 1993 (nur für westdeutsche Betriebe) sowie 1998 und 2001 (für west- und ostdeutsche Betriebe) wurde die Problematik der betrieblichen Innovationen im IAB-Betriebspanel aufgegriffen. Die diesjährige Welle führt die Befragung zu diesem Thema fort, wobei teilweise identische Fragen wie in den früheren Wellen gestellt werden. Dies betrifft einerseits die Weiter- oder Neuentwicklung von Produkten und Leistungen (Produktinnovationen) und andererseits die technologischen und organisatorischen Veränderungen (Verfahrensinnovationen), um Veränderungen und zeitliche Entwicklungen abzuleiten. Unverändert werden auch die Fragen zum Forschungs- und Entwicklungspotenzial gestellt. Darüber hinaus werden bestehende Kooperationsbeziehungen der Unternehmen im Rahmen von Forschung und Entwicklung hinterfragt. Die mit dem Panel gewonnenen Aussagen über die betriebliche Nachfrage nach Arbeitskräften verbessern wesentlich die Informationsbasis, die von amtlichen statistischen Daten geboten wird. In Anbetracht dessen, dass die Arbeitgeberbefragung bereits zum neunten Mal durchgeführt wurde, konnten Querschnittsvergleiche über die Jahre 1996 bis 2004 in die Auswertung aufgenommen werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsstatistik 2004: Jahreszahlen (2005)

    Zitatform

    (2005): Arbeitsstatistik 2004. Jahreszahlen. In: Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit, Jg. 53, H. Sonderheft Arbeitsstatistik, S. 1-158.

    Abstract

    Das Heft enthält zahlreiche Übersichten zu zentralen Kennwertindikatoren des Arbeitsmarktes in West- und Ostdeutschland, zur Beschäftigung, zu Arbeitsuchenden, Arbeitslosen und gemeldeten Stellen, zum Ausbildungsstellenmarkt sowie zu den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit. Die Zahlen betreffen meist das Jahr 2004, reichen zum Teil aber auch bis 1994 zurück. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ruhe vor dem Sturm: Arbeitskräftemangel in der Wirtschaft: Ergebnisse einer DIHK-Unternehmensbefragung, Herbst 2005 (2005)

    Zitatform

    (2005): Ruhe vor dem Sturm: Arbeitskräftemangel in der Wirtschaft. Ergebnisse einer DIHK-Unternehmensbefragung, Herbst 2005. (Standortpolitik), Berlin, 18 S.

    Abstract

    "Trotz hoher Arbeitslosigkeit und zurückhaltender Beschäftigungsplanungen der Betriebe geben 16 Prozent der Unternehmen an, derzeit offene Stellen zumindest teilweise nicht besetzen zu können. Vor allem Unternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe haben nach wie vor mitunter erhebliche Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu bekommen. So sind die Stellenbesetzungsprobleme in der pharmazeutischen Industrie und im Maschinen- und Fahrzeugbau. Unter den Dienstleistungsunternehmen geben IT-Dienstleister und Unternehmen aus der Sicherheitswirtschaft - mit jeweils 25 Prozent - überdurchschnittlich häufig an, dass sie Vakanzen nicht besetzen können. Spitzenreiter hier sind die Zeitarbeitsunternehmen: 64 Prozent der Betriebe finden zumindest für einen Teil ihrer offenen Stellen keine passenden Bewerber. Parallel zeichnet sich die Zeitarbeitsbranche - im Vergleich zu anderen Branchen - derzeit durch eine weitaus höhere Neigung aus, zusätzliches Personal einzustellen. Um auf einen eventuellen Fachkräftemangel zu reagieren, setzen die Unternehmen zum Großteil auf ihr verstärktes Engagement in der Aus- und Weiterbildung: 56 Prozent der Unternehmen wollen sich in diesem Bereich stärker engagieren. Fast die Hälfte der Betriebe plant, durch eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit einem etwaigen Fachkräfteengpass zu begegnen. 15 Prozent der Unternehmen geben an, im Falle eines Fachkräftemangels verstärkt auf das Potenzial älterer Arbeitnehmer setzen zu wollen. Kleinere Betriebe, in denen sich in der Vergangenheit seltener eine Kultur der Frühverrentung etabliert hat, haben dabei tendenziell geringere Berührungsängste in Bezug auf ältere Arbeitnehmer als größere Unternehmen. Die Suche nach Arbeitskräften im Ausland ist für 6 Prozent der Betriebe eine Alternative. Ausländische Fachleute sind also für die Unternehmen hierzulande noch keine Standardlösung. Gleichwohl ist die Einstellung von ausländischen Arbeitnehmern in Spezialfällen eine wünschenswerte Alternative - und das unabhängig von der Unternehmensgröße." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbspersonenpotenzial, Erwerbstätigkeit, sozialversicherungspflichtige und geringfügige Beschäftigung: Entwicklung und Struktur 2000-2005 (2005)

    Abstract

    Der Bericht gibt einen Überblick über die Entwicklung und Struktur des Erwerbspersonenpotenzials und der Erwerbstätigkeit für die Jahre 2000 bis 2005. Hauptergebnisse: Im Untersuchungszeitraum kam es zu einem Anstieg der Stillen Reserve um zehn Prozent. Die Alterung der Arbeitskräfte zeigt sich in einer Zunahme des Erwerbspersonenpotenzials der mittleren Altersgruppe und der 50 bis 64-jährigen. Die Zahl der Selbständigen hat sich zwischen 2000 und 2004 um acht Prozent erhöht. Im Vergleich dazu hat sich die Zahl der abhängig Beschäftigten (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Beamte, Soldaten und Zivildienstleistende) von 35,3 Millionen auf 34,6 Millionen verringert. Grund für diesen Rückgang ist hauptsächlich die Abnahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Dieser betrug im untersuchten Zeitraum fünf Prozent, wobei der Rückgang im Osten wesentlich stärker ausfiel. Im Hinblick auf die sektorale Verteilung gab es den stärksten Rückgang im Baugewerbe und im Bergbau. Beschäftigungszuwächse konnten dagegen im Grundstücks- und Wohnungswesen sowie im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen verzeichnet werden. Weiterhin wird ein starker Anstieg der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung konstatiert. Dabei werden zwei Drittel der Mini-Jobs von Frauen ausgeübt. Die Domäne der Mini-Jobs ist der Dienstleistungsbereich. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin: Ergebnisse der neunten Welle 2004 (2005)

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt in Zusammenarbeit mit Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen seit 1996 jährlich eine Arbeitgeberbefragung in Berliner Betrieben durch (IAB-Betriebspanel Ost / Länderbericht Berlin). Im Jahre 2004 fand diese Befragung zum neunten Mal statt. Ziel dieser Arbeitgeberbefragung ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Berlin zu erhalten. Für Auswertungen in Berlin liegen für das Jahr 2004 Interviews von 890 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,1 Prozent der Betriebe mit 12,8 Prozent der Beschäftigten erfasst. Die befragten Betriebe repräsentieren die Grundgesamtheit von 82.064 Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis in Berlin.
    Das zentrale Schwerpunktthema der neunten Welle konzentrierte sich auf das Innovationsgeschehen im Betrieb. Darüber hinaus wurden Informationen zu folgenden Aspekten erhoben:
    - Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigung,
    - Personalpolitik,
    - Flexible Beschäftigungsverhältnisse,
    - Betriebliche Arbeitzeiten,
    - Chancengleichheit von Frauen und Männern,
    - Frauen in Führungspositionen,
    - Ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,
    - Betriebliche Ausbildung,
    - Wirtschaftliche Lage der Betriebe." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Ost: Ergebnisse der achten Welle 2003: Teil 1: Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigten, Auszubildende (2004)

    Bellmann, Lutz ; Dahms, Vera; Wahse, Jürgen;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Vera Dahms & Jürgen Wahse (2004): IAB-Betriebspanel Ost: Ergebnisse der achten Welle 2003. Teil 1: Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigten, Auszubildende. (IAB-Forschungsbericht 02/2004), Nürnberg u.a., 44 S.

    Abstract

    Seit 1996 führt das IAB jährlich eine Arbeitgeberbefragung in ostdeutschen Betrieben durch, um aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen zu erhalten. Die achte Befragung vom Sommer 2003 erbrachte auswertbare Interviews von 5767 Betrieben. Der Beschäftigungsrückgang hat sich in Ostdeutschland zwischen Mitte 2002 und Mitte 2003 mit fast 100 Tsd. Beschäftigten (-2 Prozent) fortgesetzt. Dabei zeigt sich, dass mit Ausnahme des Gesundheits- und Sozialwesens (leichter Zuwachs) alle anderen Branchen ihre Beschäftigtenzahl verringert haben. Auch zwischen Mitte 2003 und Mitte 2004 ist mit einer negativen Veränderung des Beschäftigungsniveaus zu rechnen. Dagegen weisen die Schätzungen der Betriebe für die nächsten fünf Jahre deutlich positivere Werte auf, die zumindest eine Konsolidierung des Personalbestands erwarten lassen. Trotz stabiler Anteile der Auszubildenden an den Beschäftigten hat die Zahl der Auszubildenden in den letzten Jahren abgenommen. Zu beobachten ist zudem eine sinkende Tendenz bei der Übernahme nach abgeschlossener Ausbildung. Wenn auch die Zahl der ostdeutschen Betriebsgründungen stagniert, ist doch der gegenwärtige Umfang der jährlichen Betriebsneugründungen immer noch beachtlich, was sicher auch mit der entsprechenden Förderpolitik der neuen Bundesländern, des Bundes und der EU (Europäischer Sozialfonds) zusammenhängt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen und Fachkräftebedarf der Wirtschaft: Zukunftstrends der Berufsbildung bis zum Jahr 2015 (2004)

    Brosi, Walter; Troltsch, Klaus;

    Zitatform

    Brosi, Walter & Klaus Troltsch (2004): Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen und Fachkräftebedarf der Wirtschaft. Zukunftstrends der Berufsbildung bis zum Jahr 2015. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Forschung spezial 08), Bielefeld: Bertelsmann, 77 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage amtlicher Statistiken und Prognosen zur Demographie und Beschäftigungsentwicklung erfolgt eine Vorausberechnung der Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen, des Fachkräftebedarfs der Wirtschaft und des Fachkräfteangebots bis zum Jahr 2015. Es wird aufgezeigt, wie demographische Faktoren die Lehrstellensituation in den Regionen beeinflussen. So hat der hohe Anteil Jugendlicher in den neuen Bundesländern zur Zeit noch einen negativen Einfluss auf das Lehrstellenangebot, was sich aber in den nächsten Jahren ändern wird. Ebenso verändern enge Ausbildungsmärkte die Altersstruktur des Auszubildenden. Vor allem in den alten Bundesländern beginnen diese relativ spät eine Ausbildung im dualen System. Insgesamt geht die Ausbildungsbeteiligung der Jugendlichen zurück und beträgt derzeit ca. 60 Prozent. Abschließend wird ein Durchschnittsszenario für die zukünftige Entwicklung gebildet. 'Demnach müsste in Deutschland bis 2015 ein Zusatzangebot von knapp 178.000 Ausbildungsstellen und damit 11 Prozent mehr als 2001 geschaffen werden, um allen Eventualitäten in der Entwicklung des Fachkräfteangebots und -bedarfs in den alten und neuen Ländern begegnen zu können. Auf das Jahr bezogen müsste sich die Wirtschaft daher bereit erklären, jeweils 12.700 zusätzliche Ausbildungsangebote für ausbildungswillige Jugendliche bereitzustellen.' Als wesentliches Problem erweist sich der zu erwartende Fachkräftemangel im mittleren Alterssegment und die zunehmende Überalterung der Beschäftigten. Branchenbedingte Veränderungen des Fachkräftebedarfs führen zu einem Angebotsüberhang im gewerblich-technischen Bereich und zu Bedarfslücken im Dienstleistungsgewerbe. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsstabilität in der Wissensgesellschaft (2004)

    Erlinghagen, Marcel ; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Erlinghagen, Marcel & Matthias Knuth (2004): Beschäftigungsstabilität in der Wissensgesellschaft. In: O. Struck & C. Köhler (Hrsg.) (2004): Beschäftigungsstabilität im Wandel? : empirische Befunde und theoretische Erklärungen für West- und Ostdeutschland, S. 23-38.

    Abstract

    "Die westdeutschen Gesellschaften befinden sich seit Jahren im Globalisierungs- und Flexibilisierungsfieber." Daraus resultieren Annahmen, dass immer weniger Erwerbstätige in unbefristeten, arbeits- und sozialrechtlich geschützten Beschäftigungsverhältnissen tätig sind, Arbeitsplätze öfter gewechselt werden und die Erfahrung der Arbeitslosigkeit zur Normalität wird. Derartige Argumentationen werden einer empirischen Überprüfung unterzogen. Als Datenbasis diente die IAB-Beschäftigtenstichprobe für die Jahre 1975 bis 1995 mit Angaben zu den Erwerbsverläufen von ca. 560.000 Personen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Stabilität der Beschäftigungsverhältnisse im Analysezeitraum zu- und nicht etwa abgenommen hat. Die von hohem Niveau ausgehende Abnahme der Stabilität der Beschäftigung in Großbetrieben ist mehr als kompensiert worden durch eine zunehmende Beschäftigungsstabilität in Kleinbetrieben. Im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe sind die Beschäftigungsverhältnisse im Dienstleistungsgewerbe stabiler geworden. Das allgemeine Arbeitslosigkeitsrisiko ist nicht gestiegen, hat aber für die Gruppe der älteren Arbeitnehmer und für Geringqualifizierte eine steigende Tendenz. Abschließend ordnen die Autoren diese Ergebnisse in die theoretischen Debatten zur Wissensgesellschaft ein und skizzieren Fragen für die künftige Forschung. Sie kommen u. a. zu dem Schluss, dass die Beschäftigungsstabilisierung, die in weiten Teilen des deutschen Arbeitsmarktes stattgefunden hat, daraufhin deutet, "dass in einer mehr und mehr auf Wissen und flachen Hierarchien beruhenden dezentralen Produktion für den größten Teil der Arbeitsmarktakteure die Bedeutung einer verlässlichen und dauerhaften Kooperation zwischen Betriebsleitung und Arbeitnehmer wächst". (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Qualifizierung in Mittelfranken 2003 (2004)

    Gaspar, Claudia; Bürkl, Rolf;

    Zitatform

    Gaspar, Claudia & Rolf Bürkl (2004): Arbeit und Qualifizierung in Mittelfranken 2003. (Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken. Schriften und Arbeitspapiere 611/04(10)), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    Zum viertem Mal seit 1996 wurden Betriebe in Mittelfranken zu ihren Einschätzungen hinsichtlich der Beschäftigungsperspektiven sowie der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter befragt. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Betriebe davon ausgehen, dass die wirtschaftliche Schwächephase in Kürze überwunden sein wird. Mit Sicht auf die nächsten zwei Jahre werden Umsatz und Beschäftigung sowie der Fachkräftebedarf und die Ausbildungsmöglichkeiten wieder günstiger bewertet. Gut ein Drittel der Betriebe geht in den Jahren 2004 und 2005 jeweils von einem realen Umsatzzuwachs aus, während nur etwa jeder fünfte Betrieb Rückgänge befürchtet. Entsprechend fallen die Prognosen der Beschäftigungsentwicklung aus. Bei leicht steigendem Arbeitskräftebedarf besteht die Absicht, in den nächsten beiden Jahren zunehmend auf Teilzeit- bzw. befristet Beschäftigte sowie freie Mitarbeiter und weniger auf Vollzeitkräfte zurückzugreifen. Die Betriebe sehen mittelfristig wieder günstigere Voraussetzungen für die Ausbildung junger Menschen. Die Bedeutung der Qualifikation wird weiter zunehmen. Die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern wird auch in Zukunft hoch bleiben, wohingegen sich die Aussichten für niedrig Qualifizierte weiter verschlechtern. Qualifizierungsbedarf sehen die Betriebe in steigendem Umfang vor allem in den Bereichen Organisation/Revision/Verwaltung, betriebliches Rechnungswesen sowie Controlling. Marketing und Qualitätssicherung sind weitere wichtige Schwerpunkte der Aus- und Weiterbildung. Die derzeit schwierige Beschäftigungslage mit der hohen Arbeitslosigkeit haben die Zufriedenheit mit dem Arbeitskräfteangebot ansteigen lassen. Leiharbeit spielt nur eine geringe Rolle in Mittelfranken und wird vor allem im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe in Anspruch genommen. Dabei wird nur jeder Vierte Leiharbeiter von einer Personal-Service-Agentur vermittelt. Die Beschäftigungschancen älterer Mitarbeiter sind nach den Angaben der Betriebe besser als allgemein angenommen. Gut ein Viertel der Mitarbeiter in den Betrieben in Mittelfranken sind 50 Jahre und älter, allerdings beschäftigt fast ein Drittel der Betriebe überhaupt keine älteren Mitarbeiter. Für den künftigen Personal- und Qualifikationsbedarf wird die Telekommunikations- und Informationstechnik auch in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen. Vor allem das Internet wird über alle Branchen hinweg am kräftigsten ausgebaut vor allem in Hinblick auf Firmen-Präsentationen mittels Websites. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Diversifikation und regionale Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung: eine empirische Analyse für ausgewählte deutsche Gebiete (2004)

    Haug, Peter;

    Zitatform

    Haug, Peter (2004): Diversifikation und regionale Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung. Eine empirische Analyse für ausgewählte deutsche Gebiete. In: Review of regional research, Jg. 24, H. 2, S. 177-195.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Auswirkungen einer heterogenen Wirtschaftsstruktur auf die Beschäftigungssituation einer Kommune. Es wird anhand eines einfachen mikroökonomischen Modells unter Unsicherheit illustriert, dass sowohl für private Haushalte als auch für Unternehmen die Ansiedlung in wirtschaftlich diversifizierten Gemeinden aufgrund der damit verbundenen Versicherungsfunktion (Verringerung des Einkommensrisikos sowie der Einstellungskosten im weitesten Sinne) für Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorteilhaft sein kann. Die ökonometrischen Schätzergebnisse für niedersächsische Kommunen deuten auf einen positiven Zusammenhang zwischen Diversifikation der lokalen Wirtschaft und der Beschäftigungssituation hin, und zwar sowohl auf der Ebene der aggregierten Arbeitskräftenachfrage einer Gemeinde als auch für die Beschäftigung der meisten Wirtschaftszweige." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wages and employment growth: disaggregated evidence for West Germany (2004)

    Suedekum, Jens; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Suedekum, Jens & Uwe Blien (2004): Wages and employment growth. Disaggregated evidence for West Germany. (IZA discussion paper 1128), Bonn, 33 S.

    Abstract

    Der Beitrag behandelt den Effekt von Löhnen auf das Beschäftigungswachstum auf der Basis eines theoretischen Modells, aus dem Kosten und Auswirkungen abgeleitet werden können. In der empirischen Analyse wird eine höchst disaggregierte Perspektive herangezogen und eine neu entwickelte shift-share Regressionstechnik auf ein flächendeckendes und sehr genaues Datenset für Westdeutschland angewendet. Die Regression zeigt, dass der Einfluss von regionalen Löhnen auf das Beschäftigungswachstum signifikant negativ ist. Dieser Effekt variiert zwar über Sektoren, aber in keinem Fall wird die Behauptung unterstützt, dass ein exogener Lohnzuwachs zu einem höheren Beschäftigungswachstum führt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Beschäftigung von Frauen in hochqualifizierten Berufen in ost- und westdeutschen Betrieben (2003)

    Achatz, Juliane;

    Zitatform

    Achatz, Juliane (2003): Die Beschäftigung von Frauen in hochqualifizierten Berufen in ost- und westdeutschen Betrieben. In: J. Allmendinger (Hrsg.) (2003): Entstaatlichung und soziale Sicherheit : Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002. Teil 1 und 2, S. 1-8.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob sich ost- und westdeutsche Betriebe hinsichtlich der Beschäftigung von Frauen in akademischen Berufen unterscheiden. Mit einer Sekundäranalyse von Daten aus der Beschäftigtenstatistik und dem Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung wird die Geschlechterzusammensetzung von hochqualifizierten Berufen im Jahr 1997 auf betrieblicher Ebene untersucht. Vergleichende Arbeiten zur geschlechtsspezifischen Arbeitsmarktsegregation in der DDR und in der BRD zeigen ein unterschiedliches Ausmaß und auch ein unterschiedliches Muster der Geschlechterzusammensetzung von Berufen und Tätigkeiten in den beiden deutschen Staaten. Die berufliche Geschlechtertrennung in der DDR lag über dem hohen Niveau der Bundesrepublik. Dennoch waren ostdeutsche Frauen in administrativen, leitenden und professionellen Tätigkeiten stärker vertreten als westdeutsche. Nach der Wende kam es im Zuge der Restrukturierung von Berufs- und Arbeitsmärkten zu einer Annäherung der Segregationsmuster zwischen beiden Landesteilen. Allerdings belegen betriebliche Einzelfallstudien zum Teil auch mehrdeutige und widersprüchliche Entwicklungen. Die Untersuchungsergebnisse bestätigen die These, dass eine Trennungslinie zwischen Ost und West existiert. Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR haben institutionalisierte Praktiken überlebt, die für hochqualifizierte Frauen nach wie vor vorteilhaft sind. In den alten Bundesländern bieten vor allem solche Betriebe aussichtsreiche Beschäftigungschancen, in denen durch traditionelle Geschlechterstereotype gestützte, geschlechterdifferierende Personalroutinen und -praktiken noch nicht Platz greifen konnten, bzw. die solche Personalpraktiken implementiert haben, die dem 'enactment' von geschlechtstypischen Stellenzuweisungen entgegenwirken können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ökologische Modernisierung: erneuerbare Energien in Niedersachsen. Chancen für neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze (2003)

    Behrendt, Dieter;

    Zitatform

    Behrendt, Dieter (2003): Ökologische Modernisierung. Erneuerbare Energien in Niedersachsen. Chancen für neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 95), Düsseldorf, 104 S.

    Abstract

    "Für Niedersachsen sind die erneuerbaren Energien zum nachhaltigen Innovations- und Beschäftigungsmotor geworden mit einem Gesamtbeschäftigungseffekt von 13.000 Stellen allein in 2002. Im Bundesgebiet sind inzwischen in diesem Sektor mehr als 130.000 Menschen beschäftigt. Die durchschnittlichen Wachstumsraten in den letzten Jahren lagen zwischen 20 - 50 %. Über die gesamte Wertschöpfungskette gerade in strukturschwachen Branchen wie der Stahl-, Werft- und Metallindustrie, aber auch im Handwerk, bei Dienstleistungen inkl. Wissenschaft, Forschung und Weiterbildung werden neue Arbeitsplätze geschaffen, bestehende gesichert. Bislang treibt vor allem die Windkraftindustrie die Entwicklung in Niedersachsen voran - zunächst mit Anlagen für Standorte auf dem Binnenland. Inzwischen werden neue, leistungsstärkere Anlagen entwickelt für Windparks off-shore in Küstennähe. Die Biomassenutzung mit ihrem großen Potenzial im landwirtschaftlich geprägten Flächenland Niedersachsen ist erst im Entstehen, Photovoltaik, Solar-, Geothermie noch wenig entwickelt. Arbeitsplatzintensiv gerade im strukturschwachen Bauhandwerk und in der Bauindustrie kann zudem ein Programm für die nachhaltige, energetische Sanierung des Gebäudebestandes werden. Die Studie von Dietrich Behrendt arbeitet die Stärken des Standortes Niedersachsen auf, weist auf politischen Handlungsbedarf hin, um neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Die Studie zeigt u.a. dass sich die mangelde Qualifikation des Arbeitsangebotes schon zur Wachstumsbremse entwickelt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Wirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf die regionale Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland: Hintergrundstudie für den 2. Fortschrittsbericht über die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland (2003)

    Blien, Uwe ; Haas, Anette;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Anette Haas (2003): Wirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf die regionale Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland. Hintergrundstudie für den 2. Fortschrittsbericht über die wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland. Nürnberg, 25 S.

    Abstract

    "In der Untersuchung wird zur Analyse der regionalen Beschäftigungsentwicklung ein Modell verwendet, das auf dem klassischen Shift-Share-Ansatz der Regionalökonomie aufbaut. Durch die Übertragung in ein regressionsanalytisches Modell (als constraint least square zweistufig geschätzt) wird neben der Zerlegung der Entwicklung in Struktur- und Standorteffekte erreicht, dass theoriegeleitet weitere Variablen einbezogen werden. Für die Untersuchung stehen detaillierte regionale Daten auf Kreisebene aus der Beschäftigtenstatistik für die Jahre 1993 bis 2001 und verschiedene BA Statistiken zur Verfügung. Die abhängige Variable ist die Beschäftigungsentwicklung in einer bestimmten Branche eines ostdeutschen Kreises. Die exogenen Determinanten bilden u.a. die Branchenstruktur und -konzentration, das regionale Qualifikations- und Lohnniveau. Somit können branchen- und regionalspezifische Einflüsse gesondert kontrolliert werden. Der Ansatz umgeht durch die Auswahl der Erfolgsvariablen das Problem der Endogenität von Maßnahmeausgaben und Arbeitsmarktlage, da nach der Verteilungsformel für die Mittel der Arbeitsmarktpolitik die Beschäftigungsentwicklung kaum eine Wirkung auf den Mitteleinsatz ausübt. Neben ABM/SAM werden auch die Ausgaben für Weiterbildung (FbW) als unabhängige Variablen integriert. Die Resultate zeigen für die Arbeitsmarktpolitik nicht signifikante Effekte im Falle von ABM/SAM, während bei FbW ein signifikanter positiver Einfluss sichtbar wird. Weiterbildung unterstützt demnach die regionale Beschäftigungsentwicklung, Erwerbschancen steigen durch die Anpassung der beruflichen Qualifikationen an die Arbeitsnachfrage. Der direkte Kapazitätseffekt der Beschäftigung schaffendenden Maßnahmen wurde soweit möglich heraus gerechnet. Weiteres Ergebnis der Analysen ist der Nachweis einer heterogenen Beschäftigungsentwicklung in Abhängigkeit von den jeweiligen Branchen und Kreisen. Regionen mit überdurchschnittlich qualifizierten Beschäftigten und mit mittelgroßen Betrieben erzielen relativ günstige Ergebnisse. Hohe Grade von Branchenkonzentrationen wirken sich eher negativ aus. Überdurchschnittliche regionale Löhne haben auf die Beschäftigungsentwicklung nach Branchen differenzierte, aber zumeist negative Wirkungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Beschäftigungsentwicklung und regionaler Lohn in Ostdeutschland (2003)

    Blien, Uwe ; Haas, Anette; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Anette Haas & Katja Wolf (2003): Regionale Beschäftigungsentwicklung und regionaler Lohn in Ostdeutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 4, S. 476-492.

    Abstract

    "In dem Aufsatz werden die Wirkungen regionaler Lohnunterschiede auf die Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland untersucht. Dazu wird eine Modellvorstellung kurz entwickelt, die vor allem auf unterschiedliche Marktkonstellationen einzelner Wirtschaftszweige abzielt. Als empirischer Ansatz wird eine Shift-Share Regression verwendet, die erlaubt, regionale Lohnunterschiede auf die Entwicklung einzelner Wirtschaftszweige zu beziehen. Tatsächlich zeigen sich mit Daten der Beschäftigtenstatistik gegensätzliche Effekte des regionalen Lohnniveaus. Ebenfalls getestet werden die Einflüsse der regionalen Lohnentwicklung, die jedoch einheitlicher ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette; Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsstabilität in der Wissensgesellschaft (2003)

    Erlinghagen, Marcel ; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Erlinghagen, Marcel & Matthias Knuth (2003): Beschäftigungsstabilität in der Wissensgesellschaft. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2003): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2002/2003, S. 173-186.

    Abstract

    "Die westdeutschen Gesellschaften befinden sich seit Jahren im Globalisierungs- und Flexibilisierungsfieber." Daraus resultieren Annahmen, dass immer weniger Erwerbstätige in unbefristeten, arbeits- und sozialrechtlich geschützten Beschäftigungsverhältnissen tätig sind, Arbeitsplätze öfter gewechselt werden und die Erfahrung der Arbeitslosigkeit zur Normalität wird. Derartige Argumentationen werden einer empirischen Überprüfung unterzogen. Als Datenbasis diente die IAB-Beschäftigtenstichprobe für die Jahre 1975 bis 1995 mit Angaben zu den Erwerbsverläufen von ca. 560.000 Personen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Stabilität der Beschäftigungsverhältnisse im Analysezeitraum zu- und nicht etwa abgenommen hat. Die von hohem Niveau ausgehende Abnahme der Stabilität der Beschäftigung in Großbetrieben ist mehr als kompensiert worden durch eine zunehmende Beschäftigungsstabilität in Kleinbetrieben. Im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe sind die Beschäftigungsverhältnisse im Dienstleistungsgewerbe stabiler geworden. Das allgemeine Arbeitslosigkeitsrisiko ist nicht gestiegen, hat aber für die Gruppe der älteren Arbeitnehmer und für Geringqualifizierte eine steigende Tendenz. Abschließend ordnen die Autoren diese Ergebnisse in die theoretischen Debatten zur Wissensgesellschaft ein und skizzieren Fragen für die künftige Forschung. Sie kommen u. a. zu dem Schluss, dass die Beschäftigungsstabilisierung, die in weiten Teilen des deutschen Arbeitsmarktes stattgefunden hat, darauf hindeutet, "dass in einer mehr und mehr auf Wissen und flachen Hierarchien beruhenden dezentralen Produktion für den größten Teil der Arbeitsmarktakteure die Bedeutung einer verlässlichen und dauerhaften Kooperation zwischen Betriebsleitung und Arbeitnehmer wächst." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Renaissance der großen Städte - und die Chancen Berlins (2003)

    Geppert, Kurt; Gornig, Martin ;

    Zitatform

    Geppert, Kurt & Martin Gornig (2003): Die Renaissance der großen Städte - und die Chancen Berlins. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 70, H. 26, S. 411-417.

    Abstract

    "Jahrzehntelang haben sich die großen Städte und Ballungsräume wirtschaftlich ungünstiger entwickelt als die übrigen Regionen Deutschlands. Gegen Mitte der 90er Jahre ist hier aber ein Trendwechsel eingetreten. Von 1998 bis 2002 expandierte die Beschäftigung in den Großstädten deutlich stärker als im Durchschnitt des Landes. Mit Zuwachsraten zwischen 8 % und 10 % wiesen München, Köln und Frankfurt am Main mit Abstand die höchste Dynamik auf, während in der größten deutschen Stadt, Berlin, die Beschäftigung um 2 1/2 % zurückging. Träger des städtischen Wachstums sind die überregionalen Dienstleistungen wie Finanz- und Beratungsdienste, Medien und Tourismus. Diese Branchen wachsen um ein Vielfaches schneller als die Wirtschaft insgesamt. Sie bevorzugen nach wie vor urbane Zentren als Standorte. Ihre Konzentration auf die großen Städte nimmt eher noch zu. Entgegen dem schlechten Abschneiden Berlins bei der Beschäftigungsentwicklung insgesamt zeigt die Stadt in den Bereichen Datenverarbeitung, Werbung, Medien und Tourismus auch im regionalen Vergleich eine besondere Dynamik. Wesentliche Grundlage dafür sind die in diesen Bereichen bestehenden Verbindungen zu den großen kulturellen und wissenschaftlichen Kapazitäten. Auch für die künftige Entwicklung der überregionalen Dienstleistungen in Berlin werden Vernetzungen von öffentlich geförderten und kommerziellen Aktivitäten eine zentrale Rolle spielen. Angesichts seiner prekären Finanzlage muss Berlin daher eine Strategie für Kultur und Wissenschaft erarbeiten, die bei insgesamt geringeren öffentlichen Ausgaben möglichst hohe Synergieeffekte und Wachstumsimpulse auf privatwirtschaftliche überregionale Dienstleistungen erzeugt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Beschäftigung von Un- und Angelernten: eine Analyse mit dem Linked Employer-Employee Datensatz des IAB (2003)

    Schank, Thorsten ;

    Zitatform

    Schank, Thorsten (2003): Die Beschäftigung von Un- und Angelernten. Eine Analyse mit dem Linked Employer-Employee Datensatz des IAB. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 3, S. 257-270.

    Abstract

    "Der Beitrag verwendet Daten eines neuen Linked Employer-Employee Datensatzes des IAB (LIAB), der das IAB-Betriebspanel und die Historikdatei der Beschäftigtenstatistik miteinander verbindet, um für 1993-1997 die Nachfrage nach Un- und Angelernten zu analysieren. Die un- und angelernten Beschäftigten werden dabei nach einem tätigkeitsorientierten Konzept identifiziert. Die Analysen bestätigen den postulierten Zusammenhang zwischen technischem Fortschritt (gemessen durch den technischen Stand der Anlagen sowie durch Investitionen in IT) und einem geringeren betrieblichen Anteil an Un- und Angelernten. Demgegenüber wurde nur teilweise eine negative Beziehung zwischen internationaler Verflechtung (approximiert durch die Exportquote) und der Nachfrage nach Un- und Angelernten ermittelt. Sowohl Querschnitts- als auch Längsschnittsregressionen zeigen einen negativen Zusammenhang zwischen dem Anteil der Un- und Angelernten in einem Betrieb und dem betrieblichen Durchschnittslohn für Un- und Angelernte. Der geschätzte Parameter aus einer OLS-Schätzung impliziert beispielsweise, dass Betriebe mit einem um fünf Prozent geringeren Durchschnittslohn für Un- und Angelernte einen um einen Prozentpunkt höheren Anteil von Un- und Angelernten an der Gesamtbeschäftigung aufweisen. Somit wird die These unterstützt, dass es auch deshalb zu einem Anstieg der Arbeitslosenquote der Un- und Angelernten gekommen ist, weil eine zu rigide Lohnstruktur die durch den technologischen Fortschritt entstandenen Nachfrageprobleme der Un- und Angelernten nicht ausgleicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    In the spotlight: German labour market trends (2003)

    Abstract

    "Die Veröffentlichung stellt wichtige Trends auf dem gesamtdeutschen Arbeitsmarkt seit der Wiedervereinigung im Jahre 1990 dar. Dabei werden verschiedene Aspekte des Erwerbslebens in einem internationalen Licht auf der Grundlage vergleichbarer Statistiken analysiert. Ein erster Teil befasst sich mit der Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Deutschland im Vergleich zu anderen, insbesondere europäischen Staaten. Im Zusammenhang mit der zunehmenden Bedeutung des Dienstleistungssektors in der Wirtschaft - der so genannten Tertiärisierung - stellt sich vor allem die Frage, ob die Bundesrepublik auf dem Wege zu einer Informations- und Dienstleistungsgesellschaft hinter anderen Ländern zurückbleibt oder ob sich die Dienstleistungslücke als weniger ausgeprägt erweist als gemeinhin angenommen. Auch wird die Entwicklung der Frauenerwerbstätigkeit analysiert. Ihre Förderung spielt nicht nur in der nationalen, sondern auch in der europäischen Beschäftigungs- und Sozialpolitik mittlerweile eine wichtige Rolle. Die Untersuchung zeigt, dass ein eindeutiger Trend zu einer paritätischen Verteilung der Erwerbstätigkeit zu erkennen ist, und zwar neben anderen Staaten insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland. Nicht nur in diesem Zusammenhang ist die Darstellung der Entwicklung der Teilzeitarbeit ein unabdingbares Element in der Arbeitsmarktanalyse, sind es doch vorwiegend Frauen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Die in dem Band enthaltenen Informationen machen allerdings deutlich, dass die Möglichkeit der Teilzeitarbeit nicht nur für Frauen, sondern zunehmend auch für Männer von Interesse ist. Ein zweiter Teil setzt sich mit der Entwicklung der Erwerbslosigkeit auseinander. Hierbei wird zunächst auf definitorische Unterschiede zwischen der in der deutschen Öffentlichkeit stärker wahrgenommenen Arbeitslosenzahl der Bundesanstalt für Arbeit und der international vergleichbaren Zahl der Erwerbslosen gemäß dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hingewiesen. Im Band wird die Entwicklung der Zahl der Erwerbslosen in Deutschland analysiert, und zwar ihre Entwicklung in verschiedenen Regionen und unterschiedlichen Altersgruppen. Es wird herausgestellt, dass vor allem der Osten der Bundesrepublik und hier besonders die älteren Menschen von der Erwerbslosigkeit betroffen sind. Im internationalen Vergleich stellt sich die deutsche Struktur der Erwerbslosigkeit insoweit als besonders dar, als dass in fast allen anderen europäischen Staaten und auch in den Vereinigten Staaten die Jugend- und weniger die Alterserwerbslosigkeit am ausgeprägtesten sind. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit ist in Deutschland im Vergleich zu anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ungewöhnlich hoch. Am Ende der Veröffentlichung werden einige gängige Argumente zur Bekämpfung der strukturellen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt angesprochen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB Betriebspanel 2002 Ostdeutschland (2003)

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel ist eine repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Bestimmungsgrößen der Beschäftigung. Hierbei handelt es sich um ein Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Befragung wird seit 1993 jährlich bei denselben Betrieben in Deutschland durchgeführt. Mittlerweile werden bundesweit knapp 16 000 Betriebe aller Branchen und aller Größen zu einer Vielzahl beschäftigungspolitischer Themen befragt. Der Strukturbericht für Ostdeutschland liefert Informationen über die wirtschaftliche Lage der Betriebe in den neuen Bundesländern und ihre Personalpolitik. Weitere Schwerpunkte der Befragung des Jahres 2002 waren die betriebliche Berufsausbildung, die Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen sowie die Zusammenarbeit der Betriebe mit dem Arbeitsamt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Spatial structural change: evidence and prospects (2002)

    Bade, Franz-Josef; Niebuhr, Annekatrin ; Schönert, Matthias;

    Zitatform

    Bade, Franz-Josef, Annekatrin Niebuhr & Matthias Schönert (2002): Spatial structural change. Evidence and prospects. In: L. Schätzl & J. Revilla Diez (Hrsg.) (2002): Technological change and regional development in Europe, S. 43-60.

    Abstract

    Auf der Basis der Einkommens- und der Beschäftigungsentwicklung werden regionale Wachstumsprozesse in Westdeutschland für den Zeitraum 1976 bis 1996 analysiert. Ferner wird in die Analyse das Humankapital als Indikator für regionales Wachstum einbezogen. Die in dem Aufsatz diskutierten empirischen Belege für Deutschland zeigen, dass der räumliche Dekonzentrationseffekt noch nicht beendet ist. Selbst durchgreifende Änderungen der Rahmenbedingungen (wie die Einführung des Gemeinsamen Marktes oder die EU-Erweiterung) ändern an diesem Trend wenig. Die positive Entwicklung von peripheren Regionen wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass ländliche Regionen schneller auf strukturellen und technologischen Wandel reagieren können. In den Agglomerationszentren kann man eine generelle Abnahme der Beschäftigung beobachten, was allerdings nicht für hoch qualifizierte Beschäftigungen gelten muss. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Regional development of employment and deconcentration processes in Eastern Germany: an analysis with econometric analogue to shift-share techniques (2002)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Katja Wolf (2002): Regional development of employment and deconcentration processes in Eastern Germany. An analysis with econometric analogue to shift-share techniques. In: I. Johansson & R. Dahlberg (Hrsg.) (2002): Uddevalla Symposium 2001 : regional economies in transition. Papers presented at the Uddevalla Symposium 2001, 14-16 June, Vänersborg, Sweden (University of Trollhättan/Uddevalla. Research report, 02, 01), S. 179-192.

    Abstract

    "The paper examines the development of regional employment in eastern Germany. An approach by Möller & Tassinopoulos is taken up for the analyses using very differentiated data from the employment statistics. This approach uses a generalisation o an econometric analogue of the common shift-share method, which is suggested here as a new 'workhorse' for regional analyses. The results show that deconcentration processes play a key role in explaining regional disparities. Inverse localisation and positive urbanisation effects are visible. On the one hand the development can be interpreted as a long-term consequence of the transformation,. since the regions of the GDR were virtually characterised by monostructures. On the other hand similar but weaker deconcentration processes are currently occurring in general in European and North American regions and have also been shown for western Germany by Möller & Tassinopoulos. Such processes can be understood with approaches of 'New Economic Geography' (based on Krugman et al.), whereas the general significance of industry specific effects, which is also becoming clear, can be explained using approaches of structural change, following amongst others Appelbaum & Schettkat. In addition, positive impulses of the qualification structure on regional development are detectable, which can be understood by endogenous growth theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung von Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft: eine deskriptive Analyse des westdeutschen Arbeitsmarktes zwischen 1976 und 1995 auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (2002)

    Erlinghagen, Marcel ;

    Zitatform

    Erlinghagen, Marcel (2002): Die Entwicklung von Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Eine deskriptive Analyse des westdeutschen Arbeitsmarktes zwischen 1976 und 1995 auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 1, S. 74-89.

    Abstract

    "Der Beitrag überprüft die These von einer zunehmenden Bedeutung der extern-numerischen Arbeitsmarktflexibilität mit Hilfe einfacher deskriptiver Verfahren auf Basis der Verlaufsdaten der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den westdeutschen Arbeitsmarkt der Jahre 1976 bis 1995. Dabei zeigt sich, dass von einer generell zunehmenden beschleunigten Arbeitsmarktdynamik keine Rede sein kann, sondern die Arbeitsmarktmobilität seit den 70er Jahren stagniert, wenn nicht sogar leicht abgenommen hat; darüber hinaus nimmt die Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen im Zeitverlauf nicht wie vielleicht zu erwarten war ab sondern zu; auch wird Arbeitslosigkeit nicht mehr und mehr zum 'Normalfall' in Erwerbsverläufen von Arbeitnehmern trotz absolut steigender Arbeitslosenzahlen. Letztendlich widerlegt der Beitrag nicht nur die These vom 'Turbo-Arbeitsmarkt'; auch scheint Skepsis gegenüber der gegensätzlichen These vom zunehmend sklerotischen Arbeitsmarkt angebracht. Denn eine Konzentration hauptsächlich auf die Entwicklung der extern-numerischen Flexibilität verstellt allzu leicht den Blick auf alternative betriebliche Flexibilisierungsstrategien. Die Verstetigung von Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen ist allein kein Indiz für einen anpassungsunfähigen Arbeitsmarkt. Vielmehr sind die in diesem Beitrag präsentierten Ergebnisse im Zusammenhang mit einer wachsenden internen Flexibilisierung der Betriebe in Deutschland zu interpretieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Forecasting regional labour markets in Germany: an evaluation of the performance of neural network analysis (2002)

    Longhi, Simonetta ; Nijkamp, Peter ; Blien, Uwe ; Reggiani, Aura ;

    Zitatform

    Longhi, Simonetta, Peter Nijkamp, Aura Reggiani & Uwe Blien (2002): Forecasting regional labour markets in Germany. An evaluation of the performance of neural network analysis. In: European Regional Science Association (Hrsg.) (2002): From industry to advanced services : perspectives of European metropolitan regions, S. 1-35.

    Abstract

    "The aim of the present paper is to forecast regional employment developments in the 327 West-German districts. Using a Neural Networks (NNs) methodology we try to identify the existence of underlying structural relationships between the input variables - data on regional and sectoral employment and wages - and the future development of employment at a district level. In order to offer reliable forecasts for the years 2000 and 2001, a variety of NN models has been developed and compared. The emerging results confirm the ability of NNs in capturing the complex data structures - in the training and test phases - and hence in 'extrapolating' useful information in a multi-regional context. Concerning the forecasting phases, our analysis highlights the necessity of carrying out further research experiments - by introducing additional economic background variables - in order to get more insight into the mechanism and structure of spatio-temporal employment data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung, Dienstleistungen und Industriebasis: zwei nordrhein-westfälische Regionen im Vergleich (2002)

    Siebe, Thomas;

    Zitatform

    Siebe, Thomas (2002): Beschäftigung, Dienstleistungen und Industriebasis. Zwei nordrhein-westfälische Regionen im Vergleich. In: RWI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 1-4, S. 223-234.

    Abstract

    "Die vereinfachende Vorstellung, dass Arbeitsplätze nur im Dienstleistungsgewerbe entstehen, während sie in der Industrie wegfallen, erscheint auf den ersten Blick plausibel. Für eher industriell geprägte Regionen gilt sie allerdings nur bedingt: Die Emscher-Lippe-Region als altindustrieller Standort ist durch unterdurchschnittliche Beschäftigungserfolge im Dienstleistungsgewerbe gekennzeichnet. Das Münsterland weist Beschäftigungszuwächse in der Industrie und noch stärker im Dienstleistungsgewerbe auf. Beides deutet eher auf komplementäre Beziehungen. Vor diesem Hintergrund analysiert die Arbeit langfristige Strukturänderungen beider Regionen. Die Substitutionsthese vernachlässigt die sich ändernde Arbeitsteilung zwischen den Wirtschaftszweigen. Um ihre Rolle zu untersuchen, muss die Vorleistungsverflechtung zwischen den Wirtschaftszweigen einbezogen werden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine wettbewerbsfähige Industriebasis in beiden Regionen nach wie vor eine Voraussetzung für Beschäftigungserfolge im Dienstleistungsgewerbe ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Disparitäten auf ostdeutschen Arbeitsmärkten (2001)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Katja Wolf (2001): Regionale Disparitäten auf ostdeutschen Arbeitsmärkten. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 1, S. 49-57.

    Abstract

    "Die Autoren beschäftigen sich mit der internen Differenzierung der Arbeitsmärkte in Ostdeutschland und versuchen, diese anhand kausaler Faktoren empirisch zu erklären. Vor dem Hintergrund neuerer Ansätze der regionalen Entwicklungstheorie berücksichtigen sie als relevante Faktoren die Verteilung der Beschäftigten nach Wirtschaftszweigen, die Höhe des regionalen Lohns sowie das Qualifikationsniveau der Beschäftigten. Ihre Ergebnisse legen die wirtschaftspolitische Konsequenz nahe, dass eine Verbesserung der Situation Ostdeutschlands die Ansiedlung innovativer Industrien erfordert, für die einerseits ein schneller technischer Fortschritt und andererseits ein aufnahmefähiger Markt maßgeblich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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  • Literaturhinweis

    Differenzen in der Arbeitsnachfrage zwischen den neuen Bundesländern: regionale Disparitäten auf dem Arbeitsmarkt (1999)

    Kölling, Arnd ; Wolf, Katja;

    Zitatform

    Kölling, Arnd & Katja Wolf (1999): Differenzen in der Arbeitsnachfrage zwischen den neuen Bundesländern. Regionale Disparitäten auf dem Arbeitsmarkt. In: U. Schasse & J. Wagner (Hrsg.) (1999): Entwicklung von Arbeitsplätzen, Exporten und Produktivität im interregionalen Vergleich : empirische Untersuchungen mit Betriebspaneldaten. Beiträge zum Workshop FiDASt '99, Hannover, 7.-8. Oktober (NIW-Vortragsreihe, 13), S. 69-98.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht, ob es in den neuen Bundesländern Unterschiede in der Nachfrage nach Arbeit gibt und ob sie beobachtete regionale Verschiedenheiten in der Beschäftigungssituation erklären können. Datenbasis sind die Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit und Daten des IAB-Betriebspanels der Jahre 1996-1998. Mittels deskriptiver und multivariater Analysen werden zunächst regionale Unterschiede bestimmt und danach den Gründen für die Unterschiede nachgegangen. Die gewählte regionale Ebene ist das Bundesland, 'da hier ein besonderes öffentliches Interesse vorliegt und bestimmende politische Entscheidungen getroffen werden.' Mittels eines aufgrund theoretischer Überlegungen abgeleiteten dynamischen Arbeitsnachfragemodells wird simultan die Nachfrage nach qualifizierten und unqualifizierten Arbeitskräften bestimmt. Sowohl die deskriptive Analyse als auch die mit Hilfe des multivariaten Ansatzes auf der Grundlage des theoretisch hergeleiteten Modells mittels der dreistufigen kleinsten Quadrate-Methode (3SLS) ermittelten Schätzungen zeigen, dass die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten in den einzelnen Bundesländern Ostdeutschlands variiert und unterschiedliche Entwicklungen der qualifikatorischen Arbeitsnachfrage zwischen Ost- und Westdeutschland zu beobachten sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja;
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