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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Wirtschaftszweige"
  • Literaturhinweis

    Der zukünftige Bedarf an Arbeitskräften im Bereich der Altenpflege in Rheinland-Pfalz und im Saarland: Modellrechnungen für die Länder bis zum Jahr 2030 (2012)

    Otto, Anne ; Pohl, Carsten;

    Zitatform

    Otto, Anne & Carsten Pohl (2012): Der zukünftige Bedarf an Arbeitskräften im Bereich der Altenpflege in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Modellrechnungen für die Länder bis zum Jahr 2030. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2012), Nürnberg, 42 S.

    Abstract

    "Aufgrund des demografischen Wandels werden zukünftig mehr ältere Menschen in Rheinland-Pfalz und im Saarland leben. Da das Alter hoch mit der Pflegebedürftigkeit korreliert ist, wird es in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Anstieg bei den Pflegebedürftigen kommen. Vor diesem Hintergrund wird unter Verwendung von Modellrechnungen die möglche Entwicklung des Bedarfs an professionellen Pflegearbeitskräften bis zum Jahr 2030 für die Länder Rheinland-Pfalz und das Saarland dargestellt. Mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen von derzeit 105.800 auf bis zu 149.000 im Jahr 2030 in Rheinland-Pfalz und von gegenwärtig 30.400 auf bis zu 40.000 im Saarland, wird voraussichtlich die professionelle Pflege weiter an Bedeutung gewinnen, d. h. sowohl die Versorgung durch ambulante Pflegedienste als auch die Unterbringung in stationären Einrichtungen. Die Modellrechnungen zeigen für Rheinland-Pfalz, dass sich der Bedarf an Pflegearbeitskräften von heute rund 26.500 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) auf 35.400 (starkes Engagement der Angehörigen und technischer Fortschritt in der Pflege) bis zu 48.300 (schwaches Engagement der Angehörigen und kein technischer Fortschritt in der Pflege) bis 2030 erhöhen könnte. Im Saarland ergibt sich ausgehend vom heutigen Bestand von 7.900 Arbeitskräften (in Vollzeitäquivalenten) im günstigsten Fall im Bereich der Altenpflege nur ein zukünftiger Bedarf von 9.900, sofern Produktivitätsfortschritte mit Effizienzgewinnen und eine hohe Versorgungsbereitschaft durch Angehörige gegeben sind. Oder, sofern Produktivitätsfortschritte ausbleiben und die Beteiligung von Angehörigen in der Pflege zurückgeht, werden im Bereich der Altenpflege an der Saar in 2030 13.000 Personen (in Vollzeitäquivalenten) erforderlich, um die Versorgung der Pflegebedürftigen zu ermöglichen. Die tatsächliche Entwicklung des professionellen Pflegearbeitsmarktes wird allerdings nicht nur vom Engagement der pflegenden Angehörigen sowie von Produktivitätsfortschritten in der Pflege abhängen, sondern auch von den Kosten für professionelle Pflegedienstleistungen. Denn der durch die Modellrechnungen ausgewie-sene Bedarf an Pflegearbeitskräften wird nur dann nachfragewirksam, falls dieser auf ein entsprechendes Angebot an Pflegearbeitskräften trifft. Dazu müssen die Pflegedienstleistungen für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen einerseits bezahlbar sein. Andererseits müssen die Verdienstmöglichkeiten im Pflegebereich hinreichend hoch ausfallen, sodass sich mehr Erwerbspersonen zukünftig für einen Pflegeberuf entscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
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  • Literaturhinweis

    Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Sachsen: Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030 (2012)

    Pohl, Carsten; Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;

    Zitatform

    Pohl, Carsten, Uwe Sujata & Antje Weyh (2012): Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Sachsen. Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 02/2012), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    "Als Folge des demografischen Wandels werden zukünftig mehr ältere Menschen in Sachsen leben. Da das Alter hoch mit der Pflegebedürftigkeit korreliert ist, wird es in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Anstieg bei den Pflegebedürftigen kommen. Vor diesem Hintergrund wird unter Verwendung von Modellrechnungen die mögliche Entwicklung des Bedarfs an professionellen Pflegearbeitskräften bis zum Jahr 2030 für die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte in Sachsen dargestellt. Mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen von 131.714 in 2009 auf bis zu knapp 192.000 im Jahr 2030 in Sachsen insgesamt wird voraussichtlich die professionelle Pflege weiter an Bedeutung gewinnen, d. h. sowohl die Versorgung durch ambulante Pflegedienste als auch die Unterbringung in stationären Einrichtungen. Die Modellrechnungen zeigen, dass sich der Bedarf an Pflegearbeitskräften von heute rund 37.600 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) auf 53.000 (starkes Engagement der Angehörigen und technischer Fortschritt in der Pflege) bis zu 63.200 (schwaches Engagement der Angehörigen und kein technischer Fortschritt in der Pflege) bis 2030 erhöhen könnte. Die tatsächliche Entwicklung des professionellen Pflegearbeitsmarktes wird allerdings nicht nur vom Engagement der pflegenden Angehörigen sowie von Produktivitätsfortschritten in der Pflege abhängen, sondern auch von den Kosten für professionelle Pflegedienstleistungen. Denn der durch die Modellrechnungen ausgewiesene Bedarf an Pflegearbeitskräften wird nur dann nachfragewirksam, falls dieser auf ein entsprechendes Angebot an Pflegearbeitskräften trifft. Dazu müssen die Pflegedienstleistungen für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen einerseits bezahlbar sein. Andererseits müssen die Verdienstmöglichkeiten im Pflegebereich hinreichend hoch ausfallen, sodass sich mehr Erwerbspersonen zukünftig für einen Pflegeberuf entscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ; Sujata, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Stellenbesetzungsprobleme und erwartete Beschäftigungsentwicklung für ausgewählte Berufsgruppen in der Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011 (2012)

    Schmid, Alfons; Baden, Christian;

    Zitatform

    Schmid, Alfons & Christian Baden (2012): Stellenbesetzungsprobleme und erwartete Beschäftigungsentwicklung für ausgewählte Berufsgruppen in der Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011. (IWAK-Report 2012,01), Frankfurt am Main, 17 S.

    Abstract

    "Der Report zeigt auf, welche Berufsgruppen in den Betrieben derzeit beschäftigt sind und prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die erwartete Entwicklung der Beschäftigung innerhalb des nächsten halben Jahres. Unterschieden wird hierbei zwischen bestehenden Problemen, offene Stellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzten, sowie der generellen Einschätzung, dass in der jeweiligen Beschäftigtengruppe künftig eher mit Einstellungen oder aber einem Stellenabbau gerechnet wird." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The polarization of employment in German local labor markets (2012)

    Senftleben, Charlotte; Wielandt, Hanna;

    Zitatform

    Senftleben, Charlotte & Hanna Wielandt (2012): The polarization of employment in German local labor markets. (Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper 2012-013), Berlin, 29 S. DOI:10.18452/4388

    Abstract

    "This paper uses the task-based view of technological change to study employment and wage polarization at the level of local labor markets in Germany between 1979 and 2007. In order to directly relate technological change to subsequent employment trends, we exploit variation in the regional task structure which reflects a region's potential of being affected by computerization. We build a measure of regional routine intensity to test whether there has been a reallocation from routine towards non-routine labor conditional on a region's initial computerization potential. We find that routine intensive regions have witnessed a differential reallocation towards non-routine employment and an increase in low- and medium-skilled service occupations. Our results corroborate the predictions of the task-based framework and confirm previous evidence on employment polarization in Germany in the sense that employment growth deteriorates at the middle of the skill distribution relative to the lower and the upper tail of the distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen: Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes (2012)

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Sujata, Uwe & Antje Weyh (2012): Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen. Eine Betrachtung des Arbeitsmarktes. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2012), Nürnberg, 41 S.

    Abstract

    "Die Studie analysiert die Strukturen und Entwicklungen in der Gesundheitswirtschaft in Sachsen. Insgesamt arbeiten in Sachsen 15 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft. Durch stetigen Personalaufbau und zunehmende Bruttowertschöpfung in den vergangenen Jahren ist die Branche als wachsender Wirtschaftfaktor in Sachsen anzusehen. Zudem sind die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen von Arbeitslosigkeit weniger betroffen als andere. Für die nächsten Jahre wird, vor allem aufgrund des Anstieges der älteren Einwohner Sachsens (65 Jahre und älter +12,5 % bis 2025), weiterhin mit einem Beschäftigungswachstum in der Gesundheitswirtschaft gerechnet. Ein weiterer Personalaufbau in der Gesundheitswirtschaft könnte aber in naher Zukunft durch eine zu geringe Zahl an geeigneten Fachkräften gebremst werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Dynamik am Arbeitsmarkt: Stellenumschlag und Personalfluktuation in Sachsen (2012)

    Weyh, Antje ; Fritzsche, Birgit; Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Weyh, Antje, Michaela Fuchs & Birgit Fritzsche (2012): Dynamik am Arbeitsmarkt. Stellenumschlag und Personalfluktuation in Sachsen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 03/2012), Nürnberg, 58 S.

    Abstract

    "In Sachsen sank die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 2001 und 2009 um durchschnittlich 1,40 Prozent oder 17.800 Vollzeitäquivalente pro Jahr. Hinter diesen vergleichsweise geringen Zahlen verbergen sich umfangreiche Bruttoströme auf der Ebene der Betriebe. Im Betrachtungszeitraum generierten diese jährlich etwa 135.700 neue Stellen, bauten gleichzeitig aber auch ca. 153.500 Stellen ab. Mit den Konzepten des Stellenumschlags und der Personalfluktuation lassen sich diese Bewegungen, die auf den betrieblichen Entscheidungen, Arbeitnehmer einzustellen oder zu entlassen, beruhen, ausführlich analysieren.
    Generell gibt es einige zentrale Determinanten, die das Ausmaß der Dynamik auf dem Arbeitsmarkt bestimmen. Darunter fallen unter anderem das Alter und die Größe der Betriebe sowie die Branchenstruktur. So wird das Ausmaß der Arbeitsmarktdynamik mit zunehmendem Betriebsalter geringer. Ebenso sinkt die Arbeitsmarktdynamik mit steigender Betriebsgröße. Schließlich weisen auch die verschiedenen Wirtschaftsbereiche Unterschiede in der Höhe der Bruttoströme auf, die wiederum mit den branchenspezifischen betrieblichen Alters- und Größenstrukturen zusammenhängen.
    Unterschiede zwischen diesen zentralen Determinanten erklären auch die Differenzen im Stellenumschlag und der Personalfluktuation zwischen Regionen. Regionen mit einem älteren Betriebsbesatz, größeren Betrieben und einem hohen Beschäftigungsanteil im Verarbeitenden Gewerbe weisen tendenziell auch einen geringeren Stellenumschlag und eine vergleichsweise gute Nettostellenentwicklung auf. Diese Zusammenhänge können aber gerade auf der kleinräumigen Ebene besonders leicht von regionalspezifischen Einflussfaktoren überlagert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufstreue in Gesundheitsberufen in Berlin und Brandenburg: Die Bindung der Ausbildungsabsolventen an den Beruf: Ausgewählte Gesundheitsberufe im Vergleich (2012)

    Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Wiethölter, Doris (2012): Berufstreue in Gesundheitsberufen in Berlin und Brandenburg. Die Bindung der Ausbildungsabsolventen an den Beruf: Ausgewählte Gesundheitsberufe im Vergleich. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2012), Nürnberg, 37 S.

    Abstract

    "Angesichts des befürchteten Fachkräftemangels im Gesundheitssektor wird in dieser Studie die Frage untersucht, wie stark die Bindung der Ausbildungsabsolventen ausgewählter Gesundheitsberufe an ihren ursprünglich erlernten Beruf bzw. einen verwandten Gesundheitsberuf ist. Diese Studie bestätigt die bereits vorliegenden Ergebnisse, dass zwischen den Berufen große Unterschiede in der Berufsbindung bestehen. Die der Untersuchung zugrunde liegende 1993er Ausbildungskohorte der hier zur Analyse ausgewählten Gesundheitsberufe verzeichnet in Berlin, Brandenburg, Ost- und Westdeutschland auch 15 Jahre nach Beendigung der Ausbildung noch eine hohe allgemeine Beschäftigungsquote, unabhängig von ihrem erlernten Beruf. Dabei zeigen examinierte Krankenpflegekräfte einen deutlich höheren Beschäftigungsgrad als Krankenpflegehelfer und Altenpfleger/-pflegehelfer. Bei der Betrachtung der Berufstreue, also der Frage, wie viele noch im erlernten Beruf tätig sind, differieren die Ergebnisse zwischen den ausgewählten Berufen und Regionen erheblich. 15 Jahre nach Ausbildungsende sind je nach Region deutlich weniger Krankenpflegehelfer und Altenpfleger/- pflegehelfer tätig als examinierte Krankenschwestern/-pfleger. Wird bei der Analyse die berufliche Flexibilität zwischen den verwandten Berufen berücksichtigt, fallen die Ergebnisse für die Krankenpflegehelfer und Altenpfleger/-pflegehelfer günstiger aus. Dies dürfte sich, wie die nachfolgende Analyse zeigt, durch einen hohen Anteil an Berufswechslern zwischen den verwandten Berufen im Gesundheitsbereich erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungstrends: Entwicklung von Beschäftigung nach der Krise: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Bremen 2010 (2012)

    Abstract

    Mit den jüngsten Daten der Bremer Stichprobe der jährlich durchgeführten bundesweiten Arbeitgeberbefragung "IAB-Betriebspanel" liegen für das Jahr 2010 für das Land Bremen verwertbare Interviews von insgesamt 796 Betrieben vor. Davon entfallen 218 Betriebe auf Bremerhaven und 578 auf die Stadt Bremen. Die befragten Betriebe repräsentieren die Grundgesamtheit von rund 15.850 Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis im Land Bremen. Mit der Stichprobe wurden 5 % der Betriebe erfasst, in denen 22 % aller Beschäftigten tätig sind. In dem Bericht werden auf repräsentativer Basis Ergebnisse zu verschiedenen arbeitspolitischen Themen präsentiert. Im Mittelpunkt stehen Reaktionen der Betriebe auf die Wirtschaftskrise, Umfang und Struktur der jüngsten Personaleinstellungen und -abgänge, Fachkräftesituation, atypische Beschäftigungsverhältnisse und betriebliches Ausbildungsengagement. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der sechzehnten Welle 2011 (2012)

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde in Thüringen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2011 zum sechzehnten Mal durchgeführt. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie hat durch seine finanzielle Beteiligung einen eigenen Auswertungsbericht erstellen lassen. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Thüringer Betriebe bereitzustellen.
    Als zentraler inhaltlicher Themenkomplex des Fragebogens 2011 (Schwerpunktthema) stehen die Entwicklung des Fachkräftebedarfs und die Altersstruktur der Beschäftigten im Mittelpunkt des Gesamtberichtes. Vor dem Hintergrund einer steigenden Fachkräftenachfrage in Deutschland sowie demografischer Entwicklungstendenzen rücken Probleme der Deckung des Fachkräftebedarfs wieder verstärkt in den Vordergrund. Älter werdende Belegschaften dürften Einfluss auf die Fachkräftesituation in den Betrieben haben und diese vor neue Herausforderungen stellen. Die aktuelle Abfrage der Altersgruppen der Beschäftigten in den Betrieben in Deutschland ermöglicht, Aussagen zu unterschiedlichen Problemlagen und Reaktionsmustern der Betriebe hinsichtlich ihrer Fachkräftesituation nach dem Alter der Betriebsbelegschaften zu treffen. Eine wichtige betriebliche Maßnahme zur Deckung des bestehenden und künftigen Fachkräftebedarfs ist die betriebliche Aus- und Weiterbildung. Die Aus- und Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe wird kontinuierlich im IAB-Betriebspanel erhoben. In der diesjährigen Auswertung wird verstärkt auf den Zusammenhang zwischen Problemen bei der Fachkräftedeckung und betrieblichem Engagement in der Aus- und Weiterbildung eingegangen. Hierbei soll auch der Frage nachgegangen werden, inwieweit Betriebe mit unterschiedlichen Altersstrukturen ihrer Belegschaften differenziert agieren." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der sechzehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2012)

    Zitatform

    (2012): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der sechzehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie. Forschungsberichte 36), Potsdam, 116 S.

    Abstract

    "Das Betriebspanel 2011 setzt die Schwerpunkte beim Fachkräftebedarf und der Altersstruktur der Beschäftigten. Die Nachfrage nach Fachkräften war in Brandenburg wieder so hoch wie zur Jahrtausendwende, gleichzeitig wurden noch nie so viele Fachkräfte zum nächstmöglichen Termin gesucht. Es zeigen sich zunehmend Engpässe bei qualifizierten Fachkräften, insbesondere für Tätigkeiten, die einen Hoch- oder Fachhochschulabschluss erfordern. So blieben im 1. Halbjahr 2011 27 Prozent der neu zu besetzenden Fachkräftestellen in Brandenburg unbesetzt. Vor allem Kleinstbetriebe haben hier Probleme: Ihre Nichtbesetzungsquote lag bei 57 Prozent; in Betrieben ab 250 Beschäftigte betrug sie acht Prozent. Drei Viertel der Betriebe beschäftigen Ältere über 50 Jahre, im Jahr 2002 waren es nur 50 Prozent. Jeder dritte Beschäftigte gehört zu dieser Altersgruppe. Das stellt die Betriebe zunehmend vor Herausforderungen beim Ersatz ausscheidender Fachkräfte sowie bei der Schaffung adäquater Arbeitsbedingungen. Die Beschäftigung hat in Brandenburg leicht zugenommen, im Vergleich zu 2005 - dem Tiefpunkt seit Beginn der Panelerhebung - betrug der Anstieg 8 Prozent. Zwei Drittel dieses Zuwachses entfielen auf einen Anstieg sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, ein Drittel auf eine Zunahme der geringfügigen Beschäftigung. Brandenburgs Betriebe nutzen die betriebliche Ausbildung intensiv zur langfristigen Sicherung ihres Personalbedarfs. Erfreulich ist die wachsende Übernahmequote: 57 Prozent aller Auszubildenden wird übernommen - der höchste Wert seit Beginn der Betriebsbefragung. Mit einer Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe von 57 Prozent rückte Brandenburg an die Spitze im Ländervergleich. Die Weiterbildungsquote der Beschäftigten nahm um 7 Prozentpunkte auf 36 Prozent zu. Auch das ist der beste Wert im Ländervergleich. In 2011 stiegen die durchschnittlichen Bruttomonatslöhne in Brandenburg leicht an und liegen gegenüber Westdeutschland - unter Einbeziehung der längeren Arbeitszeit - jetzt bei 77 Prozent. Einen großen Einfluss auf die Qualität der Arbeitsbedingungen haben Tarifbindung und tarifliche Mitbestimmung. Doch nur ein Viertel der Brandenburger Betriebe ist tarifgebunden; in ihnen arbeiten 53 Prozent aller Beschäftigten. Das ist zwar besser als in anderen ostdeutschen Bundesländern, aber schlechter als in Westdeutschland. Die Tarifpartner sind gefordert, mit dem Ziel besseren Arbeitens und angemessener Löhne die Tarifbindung zu steigern. Das Land unterstützt sie in diesem Anliegen. Ähnliche Spielräume gibt es auch im Mitbestimmungsbereich: Lediglich vierzehn Prozent der Brandenburger Betriebe ab 5 Beschäftigte haben Betriebs- oder Personalräte; sie vertreten die Interessen von 48 Prozent der Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der sechszehnten Welle 2011 (2012)

    Abstract

    "Das Ziel des IAB-Betriebspanels ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über hierfür relevante ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern bereitzustellen. Als zentraler inhaltlicher Themenkomplex des Fragebogens 2011 (Schwerpunktthema) stehen die Entwicklung des Fachkräftebedarfs und die Altersstruktur der Beschäftigten im Mittelpunkt des Gesamtberichtes. Vor dem Hintergrund einer steigenden Fachkräftenachfrage in Deutschland sowie demografischer Entwicklungstendenzen rücken Probleme der Deckung des Fachkräftebedarfs wieder verstärkt in den Vordergrund. Älter werdende Belegschaften haben Einfluss auf die Fachkräftesituation in den Betrieben und stellen diese vor neue Herausforderungen. Die aktuelle Abfrage der Altersgruppen der Beschäftigten in den Betrieben in Deutschland ermöglicht, Aussagen zu unterschiedlichen Problemlagen und Reaktionsmustern der Betriebe hinsichtlich ihrer Fachkräftesituation nach dem Alter der Betriebsbelegschaften zu treffen. Eine wichtige betriebliche Maßnahme zur Deckung des bestehenden und künftigen Fachkräftebedarfs ist die betriebliche Aus- und Weiterbildung. In der diesjährigen Auswertung wird verstärkt auf den Zusammenhang zwischen Problemen bei der Fachkräftedeckung und betrieblichem Engagement in der Aus- und Weiterbildung eingegangen. Hierbei soll auch der Frage nachgegangen werden, inwieweit Betriebe mit unterschiedlichen Altersstrukturen ihrer Belegschaften differenziert agieren.
    Standardmäßig wird im IAB-Betriebspanel die sogenannte atypische Beschäftigung in die Auswertung einbezogen. Hierbei handelt es sich um Beschäftigungsverhältnisse, die vom Normalarbeitsverhältnis abweichen wie Teilzeitbeschäftigung einschließlich Mini-Jobs, befristete Beschäftigung und Leiharbeit. Die Bedeutung atypischer Beschäftigung hat sich in Ost- wie Westdeutschland in den vergangenen Jahren erhöht. In der diesjährigen Auswertung wird verstärkt auf Fragen der Befristung von Beschäftigungsverhältnissen eingegangen. Darüber hinaus soll in der diesjährigen Auswertung über einen Längsschnitt ermittelt werden, ob und wie Befristungen in den Betrieben in den letzten Jahren verbreitet waren.
    In das diesjährige IAB-Betriebspanel wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholende Fragenkomplexe aufgenommen: Beschäftigungsentwicklung; Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung; Ertrag und Gewinn; betriebliche Investitionen und Innovationen, Forschung und Entwicklung; betriebliche Weiterbildung; Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche; Berufsausbildung und Ausbildungsstellen; Tarif und Lohn, Öffnungsklauseln.
    Insgesamt beteiligten sich in Mecklenburg-Vorpommern 891 Betriebe aller Branchen und Größen an der Befragung; in Ostdeutschland 5.865 und bundesweit 15.283 Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der sechzehnten Welle 2011 (2012)

    Abstract

    "Ziel des IAB-Betriebspanel-Berichtes ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der sachsen-anhaltischen Betriebe bereitzustellen. Als zentraler inhaltlicher Themenkomplex des Fragebogens 2011 (Schwerpunktthema) stehen die Entwicklung des Fachkräftebedarfs und die Altersstruktur der Beschäftigten im Mittelpunkt des Gesamtberichtes. Vor dem Hintergrund einer steigenden Fachkräftenachfrage in Deutschland sowie demografischer Entwicklungstendenzen rücken Probleme der Deckung des Fachkräftebedarfs wieder verstärkt in den Vordergrund. Wichtige betriebliche Maßnahmen zur Deckung des bestehenden und künftigen Fachkräftebedarfs sind betriebliche Aus- und Weiterbildung. In der diesjährigen Auswertung wird verstärkt auf den Zusammenhang zwischen Problemen bei der Fachkräftedeckung und dem betrieblichen Engagement in der Aus- und Weiterbildung eingegangen. Hierbei soll auch der Frage nachgegangen werden, inwieweit Betriebe mit unterschiedlichen Altersstrukturen ihrer Belegschaften differenziert agieren. Standardmäßig wird im IAB-Betriebspanel die sogenannte atypische Beschäftigung in die Auswertung einbezogen. In der diesjährigen Auswertung wird verstärkt auf Fragen der Befristung (Inanspruchnahme und Umfang)eingegangen. Darüber hinaus soll in der diesjährigen Auswertung über einen Längsschnitt ermittelt werden, ob und wie Befristung in den Betrieben in den letzten Jahren verbreitet war.
    In das diesjährige IAB-Betriebspanel wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholende Fragenkomplexe aufgenommen: Beschäftigungsentwicklung; Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung; Ertrag und Gewinn; betriebliche Investitionen und Innovationen, Forschung und Entwicklung; betriebliche Weiterbildung; Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche; Berufsausbildung und Ausbildungsstellen; Tarif und Lohn, Öffnungsklauseln.
    Insgesamt beteiligten sich in Sachsen-Anhalt 978 Betriebe aller Branchen und Größen an der Befragung; in Ostdeutschland 5.865 und bundesweit 15.283 Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Sachsen: Ergebnisse der sechzehnten Welle 2011 (2012)

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde in Sachsen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2011 zum sechzehnten Mal durchgeführt. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat durch seine finanzielle Beteiligung einen eigenen Auswertungsbericht erstellen lassen. Ziel des Berichtes ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der sächsischen Betriebe bereitzustellen.
    Als zentraler inhaltlicher Themenkomplex des Fragebogens 2011 (Schwerpunktthema) stehen die Entwicklung des Fachkräftebedarfs und die Altersstruktur der Beschäftigten im Mittelpunkt des Gesamtberichtes. Vor dem Hintergrund einer steigenden Fachkräftenachfrage in Deutschland sowie demografischer Entwicklungstendenzen rücken Probleme der Deckung des Fachkräftebedarfs wieder verstärkt in den Vordergrund. Älter werdende Belegschaften dürften Einfluss auf die Fachkräftesituation in den Betrieben haben und diese vor neue Herausforderungen stellen. Die aktuelle Abfrage der Altersgruppen der Beschäftigten in den Betrieben in Deutschland ermöglicht es, Aussagen zu unterschiedlichen Problemlagen und Reaktionsmustern der Betriebe hinsichtlich ihrer Fachkräftesituation nach dem Alter der Betriebsbelegschaften zu treffen. Wichtige betriebliche Maßnahmen zur Deckung des bestehenden und künftigen Fachkräftebedarfs sind betriebliche Aus- und Weiterbildung. Die Aus- und Weiterbildungsbeteiligung der Betriebe wird kontinuierlich im IAB-Betriebspanel erhoben. In der diesjährigen Auswertung wird verstärkt auf den Zusammenhang zwischen Problemen bei der Fachkräftedeckung und dem betrieblichen Engagement in der Aus- und Weiterbildung eingegangen. Hierbei soll auch der Frage nachgegangen werden, inwieweit Betriebe mit unterschiedlichen Altersstrukturen ihrer Belegschaften differenziert agieren. Standardmäßig wird im IAB-Betriebspanel die sogenannte atypische Beschäftigung in die Auswertung einbezogen. Hierbei handelt es sich um Beschäftigungsverhältnisse, die vom Normalarbeitsverhältnis abweichen wie Teilzeitbeschäftigung einschließlich Mini-Jobs, befristete Beschäftigung und Leiharbeit. Die Bedeutung atypischer Beschäftigung hat sich in Ost- wie Westdeutschland in den vergangenen Jahren erhöht. In der diesjährigen Auswertung wird verstärkt auf Fragen der Befristung eingegangen. Mit dem IAB-Betriebspanel können die aktuelle Inanspruchnahme befristeter Beschäftigung in den Betrieben und ihr Umfang dargestellt werden. Darüber hinaus soll in der diesjährigen Auswertung über einen Längsschnitt ermittelt werden, ob und wie Befristung in den Betrieben in den letzten Jahren verbreitet war. In das diesjährige IAB-Betriebspanel wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholende Fragenkomplexe aufgenommen: Beschäftigungsentwicklung; Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung; Ertrag und Gewinn; betriebliche Investitionen und Innovationen, Forschung und Entwicklung; betriebliche Weiterbildung; Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche; Berufsausbildung und Ausbildungsstellen; Tarif und Lohn, Öffnungsklauseln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin: Ergebnisse der sechzehnten Welle 2011 (2012)

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde in Berlin als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2011 zum sechzehnten Mal durchgeführt. Ziel dieses Panels ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Betriebe in Berlin zu erhalten. Als zentraler inhaltlicher Themenkomplex des Fragebogens 2011 (Schwerpunktthema) stehen die Entwicklung des Fachkräftebedarfs und die Altersstruktur der Beschäftigten im Mittelpunkt des Gesamtberichtes. Die aktuelle Abfrage der Altersgruppen der Beschäftigten in den Betrieben ermöglicht es, Aussagen zu unterschiedlichen Problemlagen und Reaktionsmustern der Betriebe hinsichtlich ihrer Fachkräftesituation nach dem Alter der Betriebsbelegschaften zu treffen. In der diesjährigen Auswertung wird verstärkt auf den Zusammenhang zwischen Problemen bei der Fachkräftebedarfsdeckung und betrieblichem Engagement in der Aus- und Weiterbildung eingegangen. Hierbei wird auch untersucht, inwieweit Betriebe mit unterschiedlichen Altersstrukturen ihrer Belegschaften differenziert agieren.
    Standardmäßig wird im IAB-Betriebspanel die sogenannte atypische Beschäftigung in die Auswertung einbezogen. Hierbei handelt es sich um Beschäftigungsverhältnisse, die vom Normalarbeitsverhältnis abweichen, wie Teilzeitbeschäftigung einschließlich Mini-Jobs, befristete Beschäftigung und Leiharbeit. Die Bedeutung atypischer Beschäftigung hat sich in den vergangenen Jahren erhöht. In der diesjährigen Auswertung wird verstärkt auf Fragen der Befristung eingegangen.
    In das vorliegende Panel wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholende Fragenkomplexe aufgenommen: Beschäftigungsentwicklung; Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung; Ertragslage; betriebliche Investitionen und Innovationen, Forschung und Entwicklung; betriebliche Weiterbildung; Personalstruktur, Personalbewegungen und Personalsuche; Berufsausbildung und Ausbildungsstellen; Tarif und Lohn, Öffnungsklauseln.
    Insgesamt beteiligten sich in Berlin 806 Betriebe aller Branchen und Größen an der Befragung; in Ostdeutschland 5.865 und bundesweit 15.283 Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Konjunkturprognose Ostdeutschland und Sachsen 2011/2012: Inlandsnachfrage stützt den Aufschwung (2011)

    Arent, Stefan; Lehmann, Robert ; Kloß, Michael;

    Zitatform

    Arent, Stefan, Michael Kloß & Robert Lehmann (2011): Konjunkturprognose Ostdeutschland und Sachsen 2011/2012: Inlandsnachfrage stützt den Aufschwung. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 18, H. 4, S. 12-21.

    Abstract

    "Der konjunkturelle Aufschwung auf gesamtdeutscher Ebene hat sich im Winterhalbjahr 2010/2011 mit hohem Tempo fortgesetzt. Auch in Ostdeutschland haben die konjunkturellen Auftriebskräfte die Oberhand gewonnen. Nach der aktuellen Konjunkturprognose des IFO INSTITUTS dürfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Ostdeutschland (einschließlich Berlin) um 2,9 % in diesem bzw. 1,9% im kommenden Jahr steigen. Im Freistaat Sachsen dürfte das Wirtschaftswachstum in beiden Jahren noch etwas stärker ausfallen. Die Lage am ostdeutschen bzw. sächsischen Arbeitsmarkt entspannt sich dabei weiter, sodass die Zahl der erwerbstätigen Personen voraussichtlich um 0,8 % bzw. 0,9% steigen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bericht der Arbeitsgruppe 1 "Regionale Arbeitsmärkte - Wirtschaftsstrukturpolitik" der Kommission "Anforderungen aus dem zweiten Bayerischen Sozialbericht" (2011)

    Blien, Uwe ; Becher, Martin; Holten, Ralf; Wöhler, Claudia; Promberger, Markus ; Günthener, Robert; Schmid, Walter; Eigenhüller, Lutz; Dausend, Bernhard; Beyer, Thomas; Schösser, Fritz; Schömmel, Ingo;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Martin Becher, Thomas Beyer, Bernhard Dausend, Lutz Eigenhüller, Robert Günthener, Ralf Holten, Markus Promberger, Walter Schmid, Ingo Schömmel, Fritz Schösser & Claudia Wöhler (2011): Bericht der Arbeitsgruppe 1 "Regionale Arbeitsmärkte - Wirtschaftsstrukturpolitik" der Kommission "Anforderungen aus dem zweiten Bayerischen Sozialbericht". In: Kommission "Anforderungen aus dem zweiten Bayerischen Sozialbericht" (Hrsg.) (2011): Kommission "Anforderungen aus dem zweiten Bayerischen Sozialbericht", S. I_1-I_84, 2011-10-04.

    Abstract

    "Der Bericht beschäftigt sich mit der Aufarbeitung von Besonderheiten Bayerns und der bayerischen Politik im Hinblick auf wichtige Aspekte des Arbeitsmarkts und der Wirtschaft. Den regionalen Unterschieden innerhalb Bayerns, die im Sozialbericht nicht ausführlich behandelt werden, wird dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Dies erfolgt auf der Grundlage einer ökonometrischen Analyse von Disparitäten der Beschäftigungsentwicklung in den bayerischen Landkreisen und freien Städten, bei der die Einflüsse von Branchen-, Betriebsgrößen-, Qualifikationsstrukturen sowie von Standortkomponenten auf das Beschäftigungswachstum untersucht werden. Die Studie zeigt, dass die Standortkomponente für die regionale Entwicklung bedeutsam ist und einen wichtigen Ansatzpunkt zur Einflussnahme darstellt. Dazu müssen die regionalen Standortfaktoren genau bestimmt und ihre Auswirkungen identifiziert werden. Differenzierte lokale Förderkonzepte sollten dann bestehende positive Faktoren stärken bzw. negativ wirkende Bedingungskonstellationen aufbrechen. Potenzial für Beschäftigungsgewinne weist in Bayern der dynamische Bereich der wirtschaftsnahem Dienstleistungen auf, wofür die starke industrielle Basis eine gute Grundlage darstellt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus ; Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Berufliche Perspektiven von Frauen und Männern in Berlin und Brandenburg: eine Analyse vor dem Hintergrund segregierter Berufsfelder (2011)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris; Schönwetter, Stephanie; Luipold, Christiane;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Doris Wiethölter, Stephanie Schönwetter & Christiane Luipold (2011): Berufliche Perspektiven von Frauen und Männern in Berlin und Brandenburg. Eine Analyse vor dem Hintergrund segregierter Berufsfelder. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2011), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "In dieser Studie werden die Arbeitsmarktperspektiven in der Region Berlin-Brandenburg vor dem Hintergrund der beruflichen Segregation von Frauen und Männern untersucht. Die Darstellung der Erwerbssituation von Frauen und Männern offenbart ungenutzte Potenziale vor allem in Berlin. Aber auch in Brandenburg arbeiten relativ viele Frauen (unfreiwillig) in Teilzeit. Zur Bestimmung künftiger Beschäftigungstrends werden die Befunde der Prognos-Fachkräftestudie Berlin-Brandenburg herangezogen. Danach wird sich der Rückgang der klassischen produktionsorientierten Männerberufe fortsetzen, folglich ist mit einem Bewerberüberhang in diesem Bereich zu rechnen. Dagegen dürfte es in technisch-wissenschaftlichen sogenannten Männerdomänen mit hohen Qualifikationsanforderungen zu Engpässen kommen. In zahlreichen frauendominierten Dienstleistungsberufen deutet sich ebenfalls ein künftiger Arbeitskräftemangel an. Zur Deckung des künftigen Fachkräftebedarfs könnte, neben einer Erhöhung der durchschnittlichen Arbeitszeit, eine Verringerung der beruflichen Segregation zwischen Frauen und Männern einen wichtigen Beitrag leisten. Dies setzt allerdings deutlich stärkere Änderungen in den geschlechterspezifischen Berufsstrukturen voraus, als sie in der Vergangenheit realisiert worden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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    Betroffenheit der baden-württembergischen Betriebe von der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 und ihre Anpassungsreaktionen: eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2011)

    Bohachova, Olga; Krumm, Raimund;

    Zitatform

    Bohachova, Olga & Raimund Krumm (2011): Betroffenheit der baden-württembergischen Betriebe von der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 und ihre Anpassungsreaktionen. Eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2011,06), Tübingen, 25 S.

    Abstract

    "Während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 brach das reale Bruttoinlandsprodukt der baden-württembergischen Wirtschaft zuletzt (2009) um 7,1% ein. Dies ist ein in der Geschichte des Landes beispielloser Rückgang der Wirtschaftsleistung. Doch bereits 2010 konnte die baden-württembergische Wirtschaft schon wieder ein stattliches Wachstum von 5,5% vorweisen. Wie konnte es zu einer solch schnellen konjunkturellen Erholung kommen, da Rezessionen, die von Bankenkrisen und gegebenenfalls auch Immobilienkrisen ausgelöst werden, gemeinhin schwerer verlaufen und zudem länger anhalten als 'sonstige' Krisen? Gleichzeitig ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Hauptkrisenjahr 2009 nur um 0,8% zurückgegangen und hat im Folgejahr schon wieder zugelegt. Vor diesem Hintergrund stellt sich unmittelbar die Frage, weshalb der Arbeitsmarkt nicht stärker von dieser Wirtschaftskrise betroffen war.
    Die Untersuchung befasst sich mit den damit zusammenhängenden Aspekten. Dabei geht es zum einen um die Frage, wie stark die baden-württembergischen Betriebe von dieser Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen waren und zum anderen, welche personalpolitischen Maßnahmen die Betriebe in die Wege geleitet haben, um mit den Auswirkungen der Krise fertig zu werden bzw. um ihr Arbeitsvolumen an die Auftrags- und Umsatzeinbrüche anzupassen. Damit geht es auch um mögliche Erklärungen dafür, dass der enorme Wertschöpfungsrückgang nur mit einem geringfügigen Personalabbau verbunden war. Hierzu liegt eine Reihe von Angaben aus der Welle 2010 des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg - einer jährlichen repräsentativen Umfrage von rund 1.200 südwestdeutschen Arbeitgebern - vor, die es erlauben, ein recht differenziertes Bild von den Reaktionsweisen der Betriebe zu zeichnen.
    Diese Studie ist wie folgt aufgebaut: Kapitel 2 enthält einen Überblick über die Einordnung der Krisenjahre 2008-2009 in die längerfristige Wertschöpfungs- und Beschäftigungsentwicklung des Landes. In diesem Zusammenhang werden auch die Entwicklung und die Gründe der Personalfluktuation, und damit der Personaleinstellungen und -abgänge in baden-württembergischen Betrieben, behandelt. Bereits anhand dieser allgemeinen Zahlen werden die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 deutlich. Kapitel 3 betrachtet die Auswirkungen der Krise dann aus einzelbetrieblicher Sicht und nimmt eine differenzierte Analyse nach betrieblichen Merkmalen, insbesondere Betriebsgröße und Branche, vor. Im Kapitel 4 werden anschließend die personalpolitischen Reaktionen der Betriebe auf die jüngste Wirtschaftskrise dargestellt. Kapitel 5 fasst dann noch die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Strukturbericht Thüringen (2011)

    Dietrich, Ingrid; Fritzsche, Birgit; Fuchs, Michaela ; Kropp, Per;

    Zitatform

    Dietrich, Ingrid, Birgit Fritzsche, Michaela Fuchs & Per Kropp (2011): Strukturbericht Thüringen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2011), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Thüringens Wirtschaft hat seit der Wende eine sehr erfolgreiche Entwicklung vollzogen und ist hinsichtlich zahlreicher Indikatoren dabei, einige westdeutsche Bundesländer sogar zu überholen. Das Land hat eine vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote, die in einigen Kreisen fast einer Vollbeschäftigung entspricht, eine ausgeprägte industrielle Basis sowie attraktive Städte und Naturregionen. Einige Regionen verzeichnen aber auch extreme Bevölkerungsverluste, und die Arbeitnehmer im Freistaat sind mit einem sehr geringen Lohnniveau konfrontiert.
    Inhalt der Studie ist die Analyse der Thüringer Wirtschaft und ihres Arbeitsmarktes im Zeitraum von 2000 bis 2010. Zunächst erfolgt die Untersuchung der wichtigsten Tendenzen in der wirtschaftlichen Struktur und Entwicklung. Danach liegt der Fokus auf der Beschäftigungsentwicklung. Schwerpunkte sind hierbei die Analyse der Qualität der Beschäftigungsverhältnisse sowie der branchenspezifische Beschäftigungsverlauf. Die Struktur der Arbeitslosigkeit wird ebenfalls untersucht. Die zentralen Befunde und die Chancen und Herausforderungen, die sich daraus für Thüringen ergeben, werden im abschließenden Kapitel zusammengefasst. Bei allen Analysen erfolgt, soweit möglich, ein Vergleich der Entwicklungen im Freistaat und seinen Kreisen gegenüber Ostdeutschland sowie Deutschland insgesamt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The determinants of local employment dynamics in Western Germany (2011)

    Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela (2011): The determinants of local employment dynamics in Western Germany. In: Empirical economics, Jg. 40, H. 1, S. 177-203., 2010-08-27. DOI:10.1007/s00181-010-0420-5

    Abstract

    "Im Zentrum des Artikels steht die Frage, wie sich die Art der regionalen Wirtschaftsstruktur auf die Beschäftigungsentwicklung in einer Region auswirkt und welchen zeitlichen Einflüssen diese Zusammenhänge unterliegen. Aufbauend auf einer Studie für Frankreich von Combes/Magnac/Robin (2004) wird das Wachstum der Gesamtbeschäftigung unterteilt in internes Wachstum, das aus Veränderungen in bestehenden Betrieben herrührt, und in externes Wachstum, das durch neu in die Märkte eintretende Betriebe verursacht wird. Die Dynamik beider Komponenten wird mittels eines panel-vektorautoregressiven Modells spezifiziert und mit dynamischen Panelmethoden geschätzt. Als erklärende Variablen, die die regionale Wirtschaftsstruktur charakterisieren, werden Maße für die Spezialisierung, Diversifizierung und das Ausmaß des Wettbewerbs herangezogen. Die Analyse erfolgt für den Zeitraum von 1993 bis 2002 und für 24 Branchen in den westdeutschen Arbeitsmarktregionen. Die Ergebnisse betonen den Einfluss von Diversifizierung und Wettbewerb, wobei statische Externalitäten dominieren. Der Einfluss der regionalen Wirtschaftsstruktur auf die Beschäftigungsentwicklung greift gleichermaßen bei den kleinen wie auch den größeren Betrieben, die Unterschiede zwischen Westdeutschland und Frankreich sind nur gering." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;
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    Der Arbeitsmarkt in Hessen 2011 und 2012 (2011)

    Garloff, Alfred ; Machnig, Jan;

    Zitatform

    Garloff, Alfred & Jan Machnig (2011): Der Arbeitsmarkt in Hessen 2011 und 2012. In: Hessisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) (2011): Konjunkturprognose Hessen 2012 : Gemeinschaftsanalyse und -prognose der Konjunktur in Hessen, S. 38-43, 2011-11-30.

    Abstract

    "Für den hessischen Arbeitsmarkt war das Jahr 2011 ein gutes Jahr. Wie erwartet sank die Arbeitslosigkeit, und es erfolgte in nahezu allen Branchen ein Anstieg der Beschäftigung. Die Abnahme der Unterbeschäftigung fiel noch deutlicher aus als der Rückgang der Arbeitslosigkeit, da die Arbeitsagenturen das Kurzarbeitergeld und den Maßnahmeneinsatz gegenüber dem noch hohen Vorjahresniveau weiter deutlich reduzieren konnten. Das Beschäftigungsniveau im Verarbeitenden Gewerbe stieg deutlich über das Vorjahresniveau. Haupttreiber des Beschäftigungszuwachses waren jedoch mit rund 19 000 zusätzlichen Beschäftigten die wirtschaftlichen Dienstleistungen, davon ungefähr 3000 Beschäftigte in der Arbeitnehmerüberlassung, während sich der Finanzdienstleistungsbereich nach wie vor schwach zeigte. 2012 wird sich der Arbeitsmarkt in Hessen nochmals von einer freundlichen Seite zeigen: Während die Arbeitslosigkeit noch etwas sinkt, steigt das Beschäftigungsniveau weiter leicht an. Selbst wenn sich die pessimistischeren Erwartungen erfüllen sollten, wird für Hessen ein weitgehend stabiler Arbeitsmarkt erwartet. Im bundesdeutschen Vergleich wird Hessen wie zuletzt auch durch eine leicht unterdurchschnittliche Entwicklung bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und eine leicht überdurchschnittliche beim Abbau der Arbeitslosigkeit auffallen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010: Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2010 (2011)

    Kistler, Ernst; Werner, Daniel; Böhme, Stefan; Trischler, Falko; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Kistler, Ernst & Falko Trischler (2011): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010. Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2010. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010,1), Stadtbergen, 65 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht basiert auf Angaben aus Interviews mit Inhabern bzw. Personalverantwortlichen von 1.197 repräsentativ ausgewählten bayerischen Betrieben (Erhebungszeitraum Juni bis Oktober 2010) im Rahmen der jährlichen bundesweiten Erhebungen des IAB-Betriebspanels. Mit der Auswertung dieser Daten hat das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen in Kooperation mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit das Internationale Institut für Empirische Sozialökonomie (INIFES) beauftragt. Der erste Berichtsteil enthält Ergebnisse zu den Themen/Befragungsschwerpunkten
    - Datengrundlage/Beschäftigungsentwicklung
    - Wirtschaftliche Lage (2009) und Entwicklungen/Krise
    - Personalstruktur
    - Ausbildungs-/Übernahmeverhalten der Betriebe.
    Der zweite Berichtsteil (mit den Kapiteln Personalbewegungen und Personalpolitik, Arbeitszeit, Investitionen und Innovationen sowie 'Vertiefende Analysen') wird wie üblich im Sommer übergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;
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    Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010: Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2010 (2011)

    Kistler, Ernst; Werner, Daniel; Trischler, Falko; Eigenhüller, Lutz; Böhme, Stefan;

    Zitatform

    Kistler, Ernst & Falko Trischler (2011): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010. Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2010. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010,2), Stadtbergen, 65 S.

    Abstract

    "Dieser Bericht basiert auf Angaben aus Interviews mit Inhabern bzw. Personalverantwortlichen von 1.197 repräsentativ ausgewählten bayerischen Betrieben (Erhebungszeitraum Juni bis Oktober 2010) im Rahmen der jährlichen bundesweiten Erhebungen des IAB-Betriebspanels. Mit der Auswertung dieser Daten hat das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen in Kooperation mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit das Internationale Institut für Empirische Sozialökonomie (INIFES) beauftragt. Der Bericht 2010 wird, wie im Vorjahr, in zwei Teilen vorgelegt. Der Anfang Mai vorgelegte erste Berichtsteil enthält Ergebnisse zu den Themen/Befragungsschwerpunkten Datengrundlage, Beschäftigungsentwicklung, Wirtschaftliche Lage (2009) und Entwicklungen/Krise, Personalstruktur und Ausbildungs-/Übernahmeverhalten der Betriebe. Der vorliegende zweite Berichtsteil enthält Kapitel zu den Themen: Personalpolitik, Arbeitszeit, Investitionen und Innovationen sowie einige vertiefende Analysen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Eigenhüller, Lutz; Böhme, Stefan;
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  • Literaturhinweis

    Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein: Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt (2011)

    Kotte, Volker;

    Zitatform

    Kotte, Volker (2011): Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein. Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2011), Nürnberg, 49 S.

    Abstract

    "Die Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft ist für Schleswig-Holstein von herausragender Bedeutung. In keinem Bundesland ist der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Bereich so hoch. Die Branche hat sich in den letzten Jahren sehr günstig entwickelt. Zwischen 2000 und 2010 ist die Beschäftigung um 16,4 Prozent gewachsen, während die Gesamtbeschäftigung in Schleswig-Holstein stagnierte. Schwerpunkte der Gesundheitswirtschaft liegen vor allem in den östlichen Landesteilen. In der Gesundheitswirtschaft ist entgegen dem Landestrend sowohl die Voll- als auch die Teilzeitbeschäftigung gewachsen. Allerdings gehen rund achtzehntel des Wachstums auf die Teilzeit zurück. In den Gesundheitsberufen zeigt sich die Einkommens- und Beschäftigungssituation uneinheitlich. Während in bekannten Berufen wie Krankenschwester/-pfleger, Hebammen relativ gute Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven vorherrschen, ist die Situation z. B. bei Apotheken- und Sprechstundenhelfern deutlich ungünstiger. Angesichts des demografischen Wandels und der zunehmenden Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen ist die Gesundheitswirtschaft als eine Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein anzusehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kotte, Volker;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit in den ländlichen Landkreisen: Strukturen und Entwicklungstrends (2011)

    Kriehn, Claudia;

    Zitatform

    Kriehn, Claudia (2011): Erwerbstätigkeit in den ländlichen Landkreisen. Strukturen und Entwicklungstrends. In: Ländlicher Raum, Jg. 62, H. 3, S. 4-8.

    Abstract

    "Von 1996 bis 2009 ist in Deutschland die Zahl der Erwerbstätigen um 7,4 % gestiegen. Nicht alle Landkreise konnten von dieser insgesamt positiven Entwicklung in gleichem Maße profitieren. Das belegen die aktuellen regionalen Erwerbstätigenzahlen des 'Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder'. Die Veränderungsraten für diesen Zeitraum reichen von - 24,5 % im Landkreis Spree-Neiße (Brandenburg) bis + 39,3 % im Landkreis Freising (Bayern). Dieser Beitrag skizziert, wer in welchen Wirtschaftsbereichen in den ländlichen Landkreisen erwerbstätig ist, wie sich diese Landkreise in das breite Entwicklungsspektrum einordnen lassen und welche Faktoren für die z. T. drastischen Entwicklungsunterschiede im Beobachtungszeitraum maßgeblich gewesen sein könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Dresdner Arbeitsmarkt - die qualifizierte Beschäftigung nimmt zu (2011)

    Montén, Anna; Nagl, Wolfgang ;

    Zitatform

    Montén, Anna & Wolfgang Nagl (2011): Der Dresdner Arbeitsmarkt - die qualifizierte Beschäftigung nimmt zu. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 18, H. 6, S. 14-20.

    Abstract

    "Seit 2005 steigt die Beschäftigung in der Landeshauptstadt Dresden. Der Beschäftigungsaufbau ist durch den Dienstleistungsbereich getrieben. Damit einher geht eine verstärkte Beschäftigung von (hoch)qualifizierten Arbeitnehmern. Im Gegensatz zu Sachsen oder Ostdeutschland weist Dresden eine positive Bevölkerungsentwicklung auf. Die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter kann kompensiert werden. Als attraktiver Wohnort und Hochschulstandort ist Dresden prinzipiell gut aufgestellt, um auch in Zukunft gut ausgebildete Arbeitnehmer anzuziehen. Durch die Verknappung qualifizierter Arbeitskräfte ist zukünftig mit einem verstärkten Lohndruck zu rechnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regional employment growth in the cultural and creative industries in Germany 2003-2008 (2011)

    Mossig, Ivo ;

    Zitatform

    Mossig, Ivo (2011): Regional employment growth in the cultural and creative industries in Germany 2003-2008. In: European Planning Studies, Jg. 19, H. 6, S. 967-990. DOI:10.1080/09654313.2011.568807

    Abstract

    "Since the end of the 1990s cultural and creative industries have generated increasing attention in academic, public and political discourse. Nowadays, these industries are seen to be important factors of regional development. Because an urban environment offers a special quality of place, which is stimulating, motivating, challenging and inspiring for creative people, cultural and creative industries are spatially highly concentrated in the major cities of each country. Furthermore, urban places have an advantage compared to more peripheral or rural regions by offering the creative talents particular surroundings with openness, diversity, tolerance and internationality to realize their individual life styles. Overall, it can be assumed, that the cultural and creative industries fulfil their role as engines of innovation, growth and increasing employment rates predominantly in major cities. The empirical analysis of regional employment shifts in the cultural and creative industries in Germany shows that the main hubs of the cultural and creative industries in Germany generated above-average growth rates between 2003 and 2008. The more rural regions declined in most cases against the overall employment growth of the cultural and creative industries in Germany by 5.0%. Hence, the peripheral regions afar from the urban cores could not benefit from the growth of cultural and creative industries. Furthermore, a shift analysis shows the importance of locational effects in explaining the regional employment dynamics in these industries" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IAB Betriebspanel Hessen 2010: Abschlussbericht (2011)

    Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2011): IAB Betriebspanel Hessen 2010. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen 2011,05), Frankfurt, Main, 155 S.

    Abstract

    Der Bericht versammelt die wichtigsten Befunde des IAB-Betriebspanels Hessen für das Jahr 2010 (Datengrundlage: 979 auswertbare Interviews). Hierzu zählen Angaben zur Beschäftigungssituation und zur Personalpolitik der Betriebe, zu ihrem Aus- und Weiterbildungsverhalten, ihrer Geschäftspolitik, den Arbeitszeiten und tariflichen Regelungen sowie allgemeine Angaben. Ein Schwerpunkt ist die Frage, inwieweit die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise bereits überwunden wurden. Fazit: Die Wirtschaftskrise hatte auch im Jahr 2010 noch Auswirkungen auf die hessischen Betriebe. Bei fast allen untersuchten Indikatoren, die konjunkturellen Einflüssen unterliegen, waren 2010 noch Kriseneffekte zu spüren, wenn diese auch häufig moderat ausfallen. Auf dem hessischen Arbeitsmarkt konnte nach der Wirtschafts- und Finanzkrise zwischen Juni 2009 und Juni 2010 noch kein deutlicher Aufwärtstrend beobachtet werden. Die Beschäftigung stieg um 0,7 Prozent, wobei alle Qualifikationsgruppen gleichermaßen betroffen waren. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt Straßburg-Ortenau, 1999 und 2007: Entwicklung und Struktur der Einpendlerzahlen nach Deutschland (2011)

    Pilger, Carmen; Hamann, Silke ; Meindl, Marion;

    Zitatform

    Pilger, Carmen, Marion Meindl & Silke Hamann (2011): Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt Straßburg-Ortenau, 1999 und 2007. Entwicklung und Struktur der Einpendlerzahlen nach Deutschland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2011), Nürnberg, 59 S.

    Abstract

    "Das Zusammenwachsen des deutsch-französischen Arbeitsmarktes wird von den lokalen Akteuren in der Region Straßburg-Ortenau durch eine Vielzahl von Projekten gefördert. Dabei unterscheiden sich die Arbeitsmarktstrukturen und -bedingungen auf beiden Seiten der Grenze erheblich. Während sich die Wirtschaft in der Ortenau beispielsweise durch einen starken industriellen Kern auszeichnet, liegt der Branchenschwerpunkt in der französischen Grenzregion im Dienstleistungssektor. Die Studie legt darüber hinaus Differenzen in der Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung dar: in der Region Straßburg hat sich die Einwohnerzahl zwischen 1999 und 2007 deutlicher erhöht, die Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen fällt höher aus und auch die Qualifikationsstruktur ist insgesamt günstiger als im Ortenaukreis. Demgegenüber ist auf deutscher Seite hervorzuheben, dass Jüngere erheblich besser in den Arbeitsmarkt integriert sind. Auch angesichts der niedrigeren Arbeitslosigkeit insgesamt und der Einkommensstruktur gestaltet sich die Arbeitsmarktsituation in der Ortenau in weiten Teilen attraktiver als in der französischen Region. Somit ergeben sich deutliche Mobilitätsanreize - insbesondere für männliche französische Arbeitnehmer. Die Untersuchung hat ergeben, dass zwischen 1999 und 2007 vor allem das großräumige Einpendeln aus dem gesamten Elsass in die Ortenau zugenommen hat. Insofern hat sich die Integration des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes vertieft. Die differenzierte Betrachtung der Einpendlerströme konstatiert positive Effekte für einzelne Wirtschaftssektoren und die Qualifikationsstruktur der Grenzregionen. Es ergeben sich vermutlich Entlastungseffekte für den französischen Arbeitsmarkt durch das Auspendeln von Geringqualifizierten und Industriebeschäftigten. Für die deutsche Seite ist von Impulsen für den Strukturwandel und vom Zugewinn an Humankapital durch die Einpendler auszugehen. Die jüngeren Pendler sind gemessen an ihrem Bevölkerungs- und Beschäftigungsanteil in Ziel- und Herkunftsregion im Pendlerstrom unterrepräsentiert. Somit wurden Disparitäten bei der Integration Jüngerer in den Arbeitsmarkt durch die grenzüberschreitende Mobilität kaum reduziert. Dabei wäre eine erhöhte Pendelmobilität dieser Altersgruppe höchstwahrscheinlich von beiderseitigem Nutzen. Probleme des Arbeitsmarkteintritts der unter 25-Jährigen in französischen Regionen ließen sich abschwächen und der geringe Anteil von jungen Beschäftigten in der Ortenau würde steigen. Dies hätte positive Folgen für die Fachkräftesituation nicht nur auf deutscher Seite, sondern für das Erwerbspersonenpotenzial insgesamt, das sich in einem voll integrierten deutsch-französischen Arbeitsmarkt erhöhen würde. Hier bestehen daher die größten unausgeschöpften Potenziale eines grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hamann, Silke ;

    Weiterführende Informationen

    Französische Version
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  • Literaturhinweis

    Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Nordrhein-Westfalen: Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030 (2011)

    Pohl, Carsten;

    Zitatform

    Pohl, Carsten (2011): Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Nordrhein-Westfalen. Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 02/2011), Nürnberg, 42 S.

    Abstract

    "Aufgrund des demografischen Wandels werden zukünftig mehr ältere Menschen in Nordrhein-Westfalen leben. Da das Alter hoch mit der Pflegebedürftigkeit korreliert ist, wird es in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Anstieg bei den Pflegebedürftigen kommen. Vor diesem Hintergrund wird unter Verwendung von Modellrechnungen die mögliche Entwicklung des Bedarfs an professionellen Pflegearbeitskräften bis zum Jahr 2030 für die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen dargestellt. Mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen von derzeit 485.000 auf bis zu 710.000 im Jahr 2030 in Nordrhein-Westfalen insgesamt wird voraussichtlich die professionelle Pflege weiter an Bedeutung gewinnen, d. h. sowohl die Versorgung durch ambulante Pflegedienste als auch die Unterbringung in stationären Einrichtungen. Die Modellrechnungen zeigen, dass sich der Bedarf an Pflegearbeitskräften von heute rund 141.000 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) auf 199.000 (starkes Engagement der Angehörigen und technischer Fortschritt in der Pflege) bis zu 266.000 (schwaches Engagement der Angehörigen und kein technischer Fortschritt in der Pflege) bis 2030 erhöhen könnte. Die tatsächliche Entwicklung des professionellen Pflegearbeitsmarktes wird allerdings nicht nur vom Engagement der pflegenden Angehörigen sowie von Produktivitätsfortschritten in der Pflege abhängen, sondern auch von den Kosten für professionelle Pflegedienstleistungen. Denn der durch die Modellrechnungen ausgewiesene Bedarf an Pflegearbeitskräften wird nur dann nachfragewirksam, falls dieser auf ein entsprechendes Angebot an Pflegearbeitskräften trifft. Dazu müssen die Pflegedienstleistungen für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen einerseits bezahlbar sein. Andererseits müssen die Verdienstmöglichkeiten im Pflegebereich hinreichend hoch ausfallen, sodass sich mehr Erwerbspersonen zukünftig für einen Pflegeberuf entscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmärkte in der Wirtschaftskrise (2011)

    Schwengler, Barbara ; Hecht, Veronika ;

    Zitatform

    Schwengler, Barbara & Veronika Hecht (2011): Regionale Arbeitsmärkte in der Wirtschaftskrise. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2, S. 121-133.

    Abstract

    "Die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und der Arbeitslosigkeit sowie der Einsatz des arbeitsmarktpolitischen Instruments der konjunkturellen Kurzarbeit verliefen als Folge der Wirtschaftskrise in den Regionen Deutschlands recht unterschiedlich. Gerade wirtschaftlich starke Regionen, vor allem in Süddeutschland und in Nordrhein-Westfalen, wurden aufgrund ihrer Konzentration auf das exportorientierte Verarbeitende Gewerbe in überdurchschnittlich starkem Umfang von dem weltweiten Nachfrageeinbruch getroffen. Dass der Rückgang der Beschäftigung und die Zunahme der Arbeitslosigkeit noch recht moderat ausfielen, hängt vor allem mit der verstärkten Nutzung der konjunkturellen Kurzarbeit durch die Betriebe zusammen. Während in Nord- und Ostdeutschland nur in geringem Umfang eingesetzt, trifft die Kurzarbeit in süddeutschen Stadt- und Landkreisen einen weitaus größeren Anteil von Betrieben und Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schwengler, Barbara ;
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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Nordrhein-Westfalen - Materialien: Daten und Erläuterungen zu den Ergebnissen aller Regionen und Kreise Nordrhein-Westfalens 1993-2008 (2011)

    Sieglen, Georg ; Carl, Birgit; Pohl, Carsten;

    Zitatform

    Sieglen, Georg, Carsten Pohl & Birgit Carl (2011): Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Nordrhein-Westfalen - Materialien. Daten und Erläuterungen zu den Ergebnissen aller Regionen und Kreise Nordrhein-Westfalens 1993-2008. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 05/2011), Nürnberg, 212 S.

    Abstract

    "Der Materialband dient als Ergänzung des Berichts zur Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen (IAB-Regional Nordrhein-Westfalen 04/2011), der im Rahmen des aktualisierten Projekts 'Vergleichende Analyse der Länderarbeitsmärkte' (VALA) entstanden ist und der sich auf die Entwicklungen der Arbeitslosigkeit und der Beschäftigung im Land insgesamt sowie seiner Regionen konzentriert.
    In diesem Materialband werden in gleicher Weise für alle Kreise Nordrhein-Westfalens die Werte der durchschnittlichen jährlichen Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sowie die durchschnittlichen Beschäftigtenanteile im Zeitraum von 1993 bis 2008 differenziert nach Branchen, Qualifikationsstufen und Betriebsgrößenklassen ausgewiesen. Darüber hinaus werden die im ökonometrischen Analysemodell ermittelten Branchen-, Qualifikations-, Betriebsgrößen-, Lohn-, Kreis- und Siedlungsstrukturtypeffekte auf die Beschäftigungsentwicklung kreisscharf dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sieglen, Georg ; Carl, Birgit;
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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Bergischen Land: eine Analyse auf regionaler Ebene (2011)

    Sieglen, Georg ;

    Zitatform

    Sieglen, Georg (2011): Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Bergischen Land. Eine Analyse auf regionaler Ebene. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 06/2011), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    "In dem Bericht wird die Arbeitsmarktentwicklung im Bergischen Land in regional vergleichender Perspektive analysiert. Dazu werden zunächst in einem Überblick die Bevölkerungsentwicklung, wirtschaftliche Eckdaten sowie weitere für den Arbeitsmarkt relevante Informationen zum Bergischen Land insgesamt als auch für die diesem zugeordneten sechs Kreise bzw. kreisfreien Städte für die Jahre 1993 bis 2009 präsentiert. In einem nächsten Schritt wird die Beschäftigungsentwicklung mit Hilfe eines ökonometrischen Schätzmodells für den Zeitraum 1993 bis 2008 untersucht. Mittels einer Shift-Share-Regression wird dabei zunächst die Bedeutung zentraler Determinanten der Beschäftigungsentwicklung ermittelt. Dazu zählen sowohl strukturelle Determinanten wie die regionale Branchenzusammensetzung, die Betriebsgrößen-, die Qualifikationsstruktur und das relative Lohnniveau als auch standortspezifische Faktoren. Basierend auf Daten aller westdeutschen Kreise wird die empirisch ermittelte Bedeutung dieser Determinanten dann mit den regional-spezifischen Ausprägungen verknüpft. Dadurch lassen sich Aussagen darüber treffen, inwiefern einzelne strukturelle Determinanten sowie standortspezifische Faktoren positiv oder negativ mit der regionalen Beschäftigungsentwicklung zusammenhängen und vom westdeutschen Durchschnitt abweichen. Insgesamt zeigen die empirischen Befunde für den Untersuchzeitraum, dass die strukturellen Faktoren zwar regional relativ stark variierten, insgesamt aber eine vergleichsweise geringe Bedeutung für die Beschäftigungsentwicklung im Bergischen Land hatten. Von weitaus höherer Bedeutung sind siedlungsstrukturelle und kreisspezifische Standortfaktoren, wie die Ergebnisse der empirischen Analyse zeigen. Im Analysezeitraum von 1993 bis 2008 verzeichnete das Bergische Land insgesamt einen durchschnittlichen jährlichen Beschäftigungsrückgang von 1,23 %. Damit war das Bergische Land die Region mit dem stärksten Beschäftigungsrückgang in Nordrhein-Westfalen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sieglen, Georg ;
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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalens (2011)

    Sieglen, Georg ;

    Zitatform

    Sieglen, Georg (2011): Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalens. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 08/2011), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Im dem Bericht wird die Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen für den Zeitraum von 2000 bis 2010 in regional vergleichender Perspektive analysiert. Da die demografischen Veränderungen der nächsten Jahrzehnte einen erheblichen Einfluss auf die zu erwartende Entwicklung der Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und -gütern haben dürfte, werden zunächst altersspezifische Daten der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung und -vorausberechnung für die Kreise und Regionen Nordrhein-Westfalens dargestellt. Darauf folgt eine Darstellung der Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft sowie in den Gesundheitsdienst- und Sozialberufen in Deutschland mit Daten aus der amtlichen Gesundheitspersonalrechnung. Aktuell liegen auf regionaler Ebene nur für Teilbereiche Daten zur Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft vor. Daher steht eine Auswertung der räumlichen Konzentration und Entwicklung von sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig Beschäftigten auf der Ebene der Kreise und Regionen Nordrhein-Westfalens im Mittelpunkt dieses Berichts. Für den Kernbereich der Gesundheitswirtschaft, d. h. die medizinischen und pflegerischen Versorgungseinrichtungen, wird die Beschäftigungsentwicklung in den einzelnen Teilbereichen und Berufen analysiert. Für den Zeitraum von 2005 bis 2009 wird mit Arbeitszeitdaten zudem für einzelne Gesundheitsdienst- und Sozialberufe eine Umrechnung in Vollzeitäquivalente vorgenommen und - bezogen auf die örtliche Bevölkerung der Kreise und kreisfreien Städte - eine Analyse der räumlichen Konzentration von Pflegekräften in Vollzeitäquivalenten durchgeführt. Da bei einzelnen Gesundheitsdienst- und Sozialberufen vermutet werden kann, dass es in den nächsten Jahren zunehmend zu Fachkräfteengpässen kommt, folgt im letzten Kapitel des Berichts eine Analyse der Entwicklung des Bestands und der Vakanzzeiten offener Stellen für Personal in Gesundheitsdienst- und Sozialberufen sowie eine vergleichende Darstellung von Ergebnissen verschiedener Prognosestudien zur Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage und des -angebots in der Gesundheitswirtschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sieglen, Georg ;
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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Nordrhein-Westfalen: eine Analyse auf regionaler Ebene (2011)

    Sieglen, Georg ; Pohl, Carsten; Carl, Birgit;

    Zitatform

    Sieglen, Georg, Carsten Pohl & Birgit Carl (2011): Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Nordrhein-Westfalen. Eine Analyse auf regionaler Ebene. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 04/2011), Nürnberg, 81 S.

    Abstract

    "In dem Bericht wird die Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen in regional vergleichender Perspektive analysiert. Dazu werden zunächst in einem Überblick wirtschaftliche Eckdaten, die Bevölkerungsentwicklung sowie arbeitsmarktrelevante Informationen zu Nordrhein-Westfalen insgesamt als auch für seine sechs Regionen für die Jahre 1993 bis 2009 präsentiert. In einem nächsten Schritt wird die Beschäftigungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen auf regionaler Ebene mit Hilfe eines ökonometrischen Schätzmodells für den Zeitraum 1993 bis 2008 untersucht. Mittels einer Shift-Share-Regression wird dabei zunächst die Bedeutung zentraler Determinanten der Beschäftigungsentwicklung ermittelt. Dazu zählen sowohl strukturelle Determinanten wie die regionale Branchenzusammensetzung, die Betriebsgrößen-, die Qualifikationsstruktur und das relative Lohnniveau als auch standortspezifische Faktoren. Basierend auf Daten aller westdeutschen Kreise wird die empirisch ermittelte Bedeutung dieser Determinanten dann mit den regional-spezifischen Ausprägungen verknüpft. Dadurch lassen sich Aussagen darüber treffen, inwiefern einzelne strukturelle Determinanten sowie standortspezifische Faktoren positiv oder negativ mit der regionalen Beschäftigungsentwicklung zusammenhängen und vom westdeutschen Durchschnitt abweichen. Insgesamt zeigen die empirischen Befunde für den Beobachtungszeitraum, dass die strukturellen Faktoren eine vergleichsweise geringe Bedeutung für die Beschäftigungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen (und auch in Westdeutschland) hatten. Dahinter verbirgt sich auf regionaler Ebene jedoch eine große Spannbreite an Ausprägungen. Von weitaus höherer Bedeutung sowohl in Nordrhein-Westfalen insgesamt als auch in seinen Regionen sind siedlungsstrukturelle und kreisspezifische Standortfaktoren, wie die Ergebnisse der empirischen Analyse zeigen. Im Analysezeitraum von 1993 bis 2008 verzeichnete Nordrhein-Westfalen insgesamt einen durchschnittlichen jährlichen Beschäftigungsrückgang von 0,6 %. Damit unterscheidet sich das bevölkerungsreichste Bundesland nur sehr geringfügig von der Entwicklung in Westdeutschland. Da die multivariate Analyse der Beschäftigungsentwicklung auf der Basis von Kreisdaten durchgeführt wurde, erscheinen in Ergänzung zu der hier vorliegenden Landes- und Regionenanalyse zeitgleich mit diesem Bericht zwei weitere Berichte mit Bezug auf die Kreise bzw. kreisfreien Städte. Zum einen ein Materialband (IAB-Regional Nordrhein-Westfalen 05/2011) mit den Analysewerten für alle Kreise und Regionen Nordrhein-Westfalens, zum anderen ein Bericht mit einer Kreisanalyse für das Bergische Land (IAB-Regional Nordrhein-Westfalen 06/2011), da hier im Untersuchungszeitraum ein besonders starker Beschäftigungsrückgang erfolgte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sieglen, Georg ; Carl, Birgit;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2010: Abschlussbericht (2011)

    Wagner, Birgit ; Schmid, Alfons; Faik, Jürgen;

    Zitatform

    Wagner, Birgit, Jürgen Faik & Alfons Schmid (2011): IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2010. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2011,04), Frankfurt, Main, 215 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht wird dargestellt, wie sich die beginnende Erholung der Konjunktur bis Ende Juni 2010 auf die wirtschaftliche Situation der Betriebe sowie auf die Beschäftigung in Rheinland-Pfalz auswirkte. Wie in den Vorjahren zählen hierzu Angaben zur Beschäftigungssituation und der Personalpolitik der Betriebe, zu ihrem Aus- und Weiterbildungsverhalten, ihrer Geschäftspolitik, den Arbeitszeiten sowie den tariflichen Regelungen. Den Schwerpunkt der diesjährigen Befragung bilden die unterschiedlichen Beschäftigungsformen. Zur Einordnung dieser Befunde kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz: Ergebnisse werden im Zeitverlauf dargestellt, Vergleiche zu Westdeutschland gezogen oder sektorale bzw. betriebsgrößenspezifische Differenzen ausgewiesen. Die Ergebnisse werden im einzelnen dargestellt: Struktur und Entwicklung der Beschäftigten in Rheinland-Pfalz, der Einsatz atypischer Beschäftigungsverhältnisse, Fachkräftebedarf, Personalbewegungen, Personalpolitik, die wirtschaftliche Situation und die Geschäftspolitik der Betriebe, Aus- und Weiterbildung, Arbeitszeiten, Tarifbindung, Löhne und Gehälter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebe lernen Ältere schätzen (2011)

    Wagner, Birgit ;

    Zitatform

    Wagner, Birgit (2011): Betriebe lernen Ältere schätzen. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 91, H. 12, S. 855-857. DOI:10.1007/s10273-011-1312-9

    Abstract

    "Durch die demographische Entwicklung nimmt der Anteil der älteren Arbeitskräfte stetig zu, während das Erwerbspersonenpotenzial insgesamt langfristig sinkt. Die Unternehmer müssen daher immer mehr ältere Arbeitnehmer neu einstellen. Hier könnte es aufgrund verschiedener Anforderungen zu Problemen kommen. Die Autorin untersucht die Beschäftigungschancen Älterer beispielhaft in sechs hessischen Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftebedarf, Personalbewegungen und Personalpolitik nach der Krise in Rheinland-Pfalz 2010 (2011)

    Wagner, Birgit ; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Wagner, Birgit & Alfons Schmid (2011): Fachkräftebedarf, Personalbewegungen und Personalpolitik nach der Krise in Rheinland-Pfalz 2010. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2011,03), Frankfurt, Main, 37 S.

    Abstract

    "Das Ende der Wirtschaftskrise und die anziehende Konjunktur wirkten sich bezüglich Beschäftigungsentwicklung, Personalbewegungen, Personalsuche sowie erwarteten Personalproblemen unterschiedlich auf die Wirtschaftszweige und Betriebsgrößen aus. Im Baugewerbe und im Dienstleistungssektor stieg die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bis Mitte 2010 deutlich an. Das Verarbeitende Gewerbe, das besonders von der Krise betroffen war, erzielte mit dem beginnenden Aufschwung bis Juni 2010 nur einen geringen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Der Sektor Handel/Reparatur verzeichnete als einzige Branche sogar einen Rückgang. Die Kleinstbetriebe hatten sich bezüglich ihrer Beschäftigungsentwicklung bis Juni 2010 noch nicht erholt und verbuchten einen Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. In den mittleren Betrieben stieg die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung besonders stark an und in den Großbetrieben waren dagegen der Anteil der Neueinstellungen sowie der Anteil der offenen Stellen unterproportional, aber auch der Anteil der Personalabgänge." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Entwicklung der deutschen Regionen in den langfristigen Konjunkturzyklen (2011)

    Zarth, Michael;

    Zitatform

    Zarth, Michael (2011): Zur Entwicklung der deutschen Regionen in den langfristigen Konjunkturzyklen. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2, S. 99-112.

    Abstract

    "Der Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, die dadurch ausgelöste Vertrauenskrise im internationalen Finanzsektor und die milliardenschweren Rettungspakete der einzelnen Staaten bis hin zur Verstaatlichung einzelner Großbanken sind besondere Kennzeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009. In der Bundesrepublik führte sie zu einem deutlichen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung und schlug in den einzelnen Regionen je nach wirtschaftsstruktureller Spezialisierung und Exportabhängigkeit unterschiedlich stark zu Buche. Vor diesem Hintergrund werden im Beitrag zunächst die Konjunkturzyklen der deutschen Wirtschaft und darauf aufbauend die längerfristige Entwicklung der deutschen Regionen ab 1977 beschrieben. Die Analyse fokussiert auf die westdeutschen Regionen, da für diese lange Zeitreihen aus der Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten vorliegen. Die Analyse für Westdeutschland wird ergänzt um eine gesonderte Analyse der ostdeutschen Regionen sowie um eine gesamtdeutsche Betrachtung der beiden letzten Konjunkturzyklen. Dabei wird deutlich, dass die Gewinner des vorherigen Aufschwungs letztlich am stärksten von der Rezession betroffen waren und dass die Arbeitslosigkeit in einzelnen ostdeutschen Regionen weiter zurückging. Schließlich zeigt die Entwicklung der deutschen Regionen über alle Konjunkturzyklen, dass dem verarbeitenden Gewerbe als 'konjunkturellem Treiber' eine Schlüsselfunktion für das Wachstum der deutschen Volkswirtschaft und ihrer Regionen zukommt, auch wenn hieraus während einer Rezession ein höheres Gefährdungspotenzial resultiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der fünfzehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2011)

    Zitatform

    (2011): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der fünfzehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie. Forschungsberichte 35), Potsdam, 122 S.

    Abstract

    Das IAB-Betriebspanel wurde in Brandenburg als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2010 zum 15. Mal durchgeführt. Für Auswertungen liegen für das Jahr 2010 Interviews von 969 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,5 Prozent der Betriebe mit 7,7 Prozent der Beschäftigten erfasst. Als zentraler inhaltlicher Themenkomplex des Fragebogens 2010 stehen die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf Beschäftigung und Wirtschaft im Mittelpunkt des Gesamtberichtes (Schwerpunktthema).
    Außerdem wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholenden Fragenkomplexe aufgenommen:
    - Beschäftigungsentwicklung;
    - Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung;
    - Ertrag und Gewinn;
    - betriebliche Arbeitszeiten;
    - betriebliche Investitionen und Innovationen;
    - betriebliche Weiterbildung;
    - Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche;
    - Berufsausbildung und Ausbildungsstellen;
    - Tarif und Lohn. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der fünfzehnten Welle 2010 (2011)

    Abstract

    Der Auswertung der fünfzehnten Welle des IAB-Betriebspanels für Sachsen-Anhalt liegen Interviews mit 987 Betrieben zugrunde. Mit der Stichprobe wurden 1,7 Prozent aller Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten erfasst. Es zeigt sich, dass jeder dritte Betrieb von Mitte 2008 bis Mitte 2010 von der Wirtschaftskrise negativ betroffen war, vor allem im verarbeitenden Gewerbe. Nur fünf Prozent dieser Unternehmen hatte die Krise Mitte 2010 überwunden. Wichtigste personalpolitische Maßnahmen während der Krise waren der Abbau von Überstunden und die Kurzarbeit. Die Anzahl der Betriebe blieb in den Krisenjahren konstant und auch die Beschäftigung entwickelte sich positiv. Zugenommen hat die Anzahl und Vielfalt atypischer Beschäftigungsverhältnisse. Aufgrund des Fachkräftemangels konnten im Jahr 2010 ca. 9.000 offene Stellen nicht besetzt werden. Der Anteil ausbildender Betriebe entwickelte sich während der Krise negativ, ebenso die Weiterbildungsaktivitäten. Im Hinblick auf die Produktivitätsangleichung hatte Sachsen-Anhalt im Jahr 2010 nur 75 Prozent der westdeutschen Werte erreicht. (IAB)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern 2011: Ergebnisse der fünfzehnten Welle 2010 (2011)

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde in Mecklenburg-Vorpommern als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2010 zum fünfzehnten Mal durchgeführt. Das Antwortverhalten der Betriebe wurde somit unmittelbar durch die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise beeinflusst.
    Ebenfalls zum fünfzehnten Mal wurden eigene Panels für die einzelnen ostdeutschen Länder und Berlin erarbeitet. In gleicher Weise beteiligen sich seit dem Jahr 2000 auch die westdeutschen Länder. Insgesamt wirken am IAB-Betriebspanel bundesweit ca. 15.600 Betriebe aller Branchen und Größen mit, in Ostdeutschland ca. 6.000 und in Mecklenburg-Vorpommern 974 Betriebe.
    Ziel dieses Panels ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern zu erhalten. Als zentraler inhaltlicher Themenkomplex des Fragebogens 2010 stehen die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf Beschäftigung und Wirtschaft im Mittelpunkt des Gesamtberichtes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Daten zur Raumbeobachtung 2011 (2011)

    Abstract

    "Eine Vielzahl von Verwaltungsentscheidungen hat einen geographischen Raumbezug. Gute Planung ist auf verlässliche Informationen angewiesen. Dies gilt besonders für die Landesentwicklung, weil sie planerische Festlegungen für komplexe Sachverhalte trifft und langfristig angelegt ist. Das Bayerische Landesplanungsgesetz (Art. 27) enthält daher den Auftrag an die Landesplanungsbehörden, die raumbedeutsamen Tatbestände und Entwicklungen fortlaufend zu erfassen, zu verwerten und zu überwachen. Für die Raumbeobachtung steht in Bayern das Rauminformationssystem Bayern RISBY zur Verfügung. Die Ergebnisse der Raumbeobachtung werden z. B. zur Beantwortung von Landtagsanfragen und für Raumordnungsverfahren herangezogen und im 'Raumordnungsbericht' und in den 'Daten zur Raumbeobachtung' veröffentlicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Sachsen: Ergebnisse der fünfzehnten Welle 2010 (2011)

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde in Sachsen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2010 zum fünfzehnten Mal durchgeführt. Das Antwortverhalten der Betriebe wurde somit unmittelbar durch die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise beeinflusst. Zum einen wurden die Betriebe gefragt, ob, in welcher Richtung, in welchem Ausmaß und in welchem Zeitraum die Krise den Betrieb betroffen hat. Daraus abgeleitet wurden die personalpolitischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise analysiert. Zum anderen wurden die wichtigsten personalpolitischen und wirtschaftlichen Kennziffern, die im Betriebspanel erhoben werden, für die Krisenbetriebe gesondert ausgewertet. Zusätzlich wurden in der 15. Welle Fragen zur Leiharbeit und zur Übernahme von Ausbildungsabsolventen ('zweite Schwelle') gestellt.
    In das diesjährige IAB-Betriebspanel wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholenden Fragenkomplexe aufgenommen: Beschäftigungsentwicklung; Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung; Ertrag und Gewinn; betriebliche Arbeitszeiten; betriebliche Investitionen und Innovationen; betriebliche Weiterbildung; Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche; Berufsausbildung und Ausbildungsstellen; Tarif und Lohn." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der fünfzehnten Welle 2010 (2011)

    Zitatform

    (2011): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der fünfzehnten Welle 2010. (Thüringen, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie. Reihe Forschungsberichte), Erfurt, 113 S.

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde in Thüringen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2010 zum fünfzehnten Mal durchgeführt. Das Antwortverhalten der Betriebe wurde somit unmittelbar durch die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise beeinflusst. Als zentraler inhaltlicher Themenkomplex des Fragebogens 2010 (Schwerpunktthema) stehen die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf Beschäftigung und Wirtschaft im Mittelpunkt des Gesamtberichtes. Zum einen wurden die Betriebe gefragt, ob, in welcher Richtung, in welchem Ausmaß und in welchem Zeitraum die Krise den Betrieb betroffen hat. Daraus abgeleitet wurden die personalpolitischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise analysiert. Zum anderen wurden die wichtigsten personalpolitischen und wirtschaftlichen Kennziffern, die im Betriebspanel erhoben werden, für die Krisenbetriebe gesondert ausgewertet. Zusätzlich wurden in der 15. Welle Fragen zur Leiharbeit und zur Übernahme von Ausbildungsabsolventen ('zweite Schwelle') gestellt. In das diesjährige IAB-Betriebspanel wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholenden Fragenkomplexe aufgenommen:
    - Beschäftigungsentwicklung;
    - Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung;
    - Ertrag und Gewinn;
    - betriebliche Arbeitszeiten;
    - betriebliche Investitionen und Innovationen;
    - betriebliche Weiterbildung;
    - Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche;
    - Berufsausbildung und Ausbildungsstellen;
    - Tarif und Lohn." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt 2010: Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland (2011)

    Zitatform

    (2011): Arbeitsmarkt 2010. Arbeitsmarktanalyse für Deutschland, West- und Ostdeutschland. In: Amtliche Nachrichten der Bundesagentur für Arbeit, Jg. 58, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-192.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft erlebte 2010 einen starken konjunkturellen Aufschwung. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist jahresdurchschnittlich um 3,6 Prozent gewachsen, nach einem Einbruch von -4,7 Prozent in 2009. Der Aufschwung wurde zunächst von der Auslandsnachfrage dominiert, im Jahresverlauf 2010 kamen die Impulse dann aber überwiegend von der Binnennachfrage. Der Arbeitsmarkt hat davon deutlich profitiert: Erwerbstätigkeit und darunter die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben sich im Jahresdurchschnitt 2010 erhöht, und die Arbeitslosigkeit ist gesunken. Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich als sehr robust erwiesen, in den saisonbereinigten Werten steht er bei Arbeitslosigkeit und Beschäftigung am Jahresende besser da als vor der Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin: Ergebnisse der fünfzehnten Welle 2010 (2011)

    Abstract

    "Anders als von vielen Experten erwartet, hat die Wirtschafts- und Finanzkrise zu keinem Beschäftigungseinbruch in Berlin geführt. Ganz im Gegenteil weist das Betriebspanel 2010 zwischen Mitte 2008 und Mitte 2010 einen Beschäftigungszuwachs von 74.000 Erwerbstätigen aus. Dies ist das Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Arbeitgeberbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter dem Titel 'Betriebspanel'. Durchgeführt wird diese jährliche Arbeitgeberbefragung in Berliner Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) gemeinsam mit der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales seit 1996. Für das Jahr 2010 liegen Interviews mit 882 Betrieben vor. Die befragten Betriebe repräsentieren insgesamt 83.635 Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigem Beschäftigten in Berlin zum 30.06.2009. Schwerpunktthema des Betriebspanels 2010 waren die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf Beschäftigung und Wirtschaft. Berlin gehört zu den Bundesländern, in denen der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2009 mit 0,7 Prozent vergleichsweise gering ausfiel. Dies ist insbesondere auf Berlins Wirtschaftsstruktur zurückzuführen. Ein relativ geringer Anteil des produzierenden Gewerbes und ein ausgeprägter Dienstleistungssektor verhelfen Berlin durch eine geringe Exportabhängigkeit zur Stabilität. Bereits im ersten Halbjahr 2010 erhöhte sich die Zahl der Betriebe wieder um 2,1 Prozent auf einen Höchstwert von knapp 85.000. Der Frauenanteil an allen Beschäftigten in den Berliner Unternehmen liegt bei 51 Prozent und ist damit der höchste Anteil im Ländervergleich. Deutliche Veränderungen gibt es bei den Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten. Der Anteil der einfachen Tätigkeiten hat sich 2010 im Vergleich zu 1996 deutlich verringert, demgegenüber ist der Anteil qualifizierter Arbeitskräfte in den vergangenen 15 Jahren angestiegen. Im Jahr 2010 waren nur noch 18 Prozent der Beschäftigten auf Arbeitsplätzen für einfache Tätigkeiten eingesetzt und 53 Prozent auf Arbeitsplätzen, die einen Berufsabschluss voraussetzten. 23 Prozent übten qualifizierte Tätigkeiten mit abgeschlossenem Hochschul- oder Fachhochschulstudium aus - Tendenz steigend. Dieses hohe Qualifikationsniveau der Beschäftigten stellt bei der Standortwerbung einen wichtigen Vorzug Berlins dar. Gefragt wurde auch nach der Übernahme von Auszubildenden in den Betrieben. Die seit dem Start des Panels zu beobachtende Entwicklung sinkender Übernahmequoten konnte bereits zur Jahrtausendwende umgekehrt werden und hat sich während der Finanz- und Wirtschaftskrise bis auf einen neuen Höchststand von 57 Prozent im Jahr 2010 erhöht. Im Ländervergleich liegt die Quote damit oberhalb des Durchschnitts der neuen (53 Prozent), aber unterhalb der alten Bundesländer (62 Prozent)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    20 Jahre Deutsche Einheit - Ein Vergleich der west- und ostdeutschen Betriebslandschaft im Krisenjahr 2009: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2009 (2010)

    Bechmann, Sebastian; Frei, Marek; Leber, Ute; Dahms, Vera; Fischer, Agnes;

    Zitatform

    Bechmann, Sebastian, Vera Dahms, Agnes Fischer, Marek Frei & Ute Leber (2010): 20 Jahre Deutsche Einheit - Ein Vergleich der west- und ostdeutschen Betriebslandschaft im Krisenjahr 2009. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2009. (IAB-Forschungsbericht 06/2010), Nürnberg, 123 S.

    Abstract

    "20 Jahre nach der Deutschen Einheit haben sich die Lebensverhältnisse und die wirtschaftliche Grundlage Ostdeutschlands in vielen Bereichen denen Westdeutschlands angenähert. Angesichts dieses Jahrestages und vor dem Hintergrund der sich im Herbst 2008 verschärfenden globalen Finanzkrise analysiert der Forschungsbericht mit den Daten des IAB-Betriebspanels den deutschen Arbeitsmarkt aus betrieblicher Perspektive in einem Ost-West-Vergleich. Wie ist der Stand des innerdeutschen Angleichungsprozesses zu bewerten? Wie hat sich die globale Finanzkrise auf die deutsche Wirtschaft ausgewirkt?
    Das IAB-Betriebspanel zeigt, dass zwischen West- und Ostdeutschland strukturelle Unterschiede bestehen, die sich negativ auf die Produktivität Ostdeutschlands auswirken (z. B. relativ kleiner industrieller Sektor, wenige Großbetriebe, weniger wissensintensive Unternehmensdienstleistungen, geringere Exportorientierung, weniger Beschäftigte in hochproduktiven Betrieben).
    Beschäftigung wurde in Ostdeutschland erstmals seit der Deutschen Einheit in den Jahren seit 2005 aufgebaut. Im Krisenjahr 2009 ist der Umfang der Gesamtbeschäftigung gestiegen (in Westdeutschland konstant geblieben) und der der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung konstant geblieben (in Westdeutschland gesunken). Die geringere Anbindung Ostdeutschlands an Exportmärkte und die bislang als unvorteilhaft bewertete Branchen- und Betriebsgrößenklassenstrukturen haben sich in der Phase des konjunkturellen Einbruchs 2009 offenkundig als Wettbewerbsvorteil erwiesen.
    Atypische Beschäftigung wie Teilzeitarbeit, geringfügige oder befristete Beschäftigung und Leiharbeit nahm in den letzten Jahren an Bedeutung zu. Vor allem der Bedeutungszuwachs von befristeten Beschäftigungsverhältnissen ist auffallend. Der Anteil der befristeten Beschäftigungsverhältnisse an den Gesamtbeschäftigten etwa hat sich seit 1996 fast verdoppelt. Betriebe begründen die Nutzung dieser Beschäftigungsform vor allem mit dem zeitlich begrenzten Bedarf sowie mit den Flexibilitätsargumenten wie verlängerte Probezeit oder unsichere wirtschaftliche Entwicklung.
    Im Krisenjahr 2009 wurde Kurzarbeit deutlich häufiger in Anspruch genommen als im wirtschaftlich vergleichbaren Jahr 2003. Vor allem Großbetriebe und Betriebe aus dem Verarbeitenden Gewerbe gehörten zu dieser Gruppe. Anteilig waren 2009 auch viermal so viele Beschäftigte von Kurzarbeit betroffen wie sechs Jahre zuvor. Die Qualifizierung von Kurzarbeitern wurde relativ selten durchgeführt.
    Die Anzahl ausbildungsberechtigter und tatsächlich ausbildender Betriebe ist in Ostdeutschland geringer als in Westdeutschland. Die Ausbildungsquote (Anzahl Auszubildender im Verhältnis zur Anzahl der Beschäftigten) ist in beiden Regionen Deutschlands aber nahezu identisch; allerdings wird in Ostdeutschland ein erheblicher Teil von außerbetrieblichen Einrichtungen getragen. Das führt dazu, dass die Übernahme- und Beschäftigungschancen von Ausbildungsabsolventen in Ostdeutschland geringer sind als in Westdeutschland. Umgekehrt weist Ostdeutschland eine höhere Weiterbildungsquote auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: aktualisierte Länderstudie Brandenburg (2010)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2010): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Aktualisierte Länderstudie Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2010), Nürnberg, 73 S.

    Abstract

    "In dem Bericht wird der Brandenburger Arbeitsmarkt in regional vergleichender Perspektive analysiert. Zum einen wird die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt seit der Wiedervereinigung auch unter Berücksichtigung der starken regionalen Disparitäten innerhalb Brandenburgs deskriptiv untersucht. Dabei wird insbesondere die jüngere Entwicklung der Beschäftigung in den von der Landesregierung geförderten Branchenkompetenzfeldern betrachtet, die insgesamt positiv verlief. Zum anderen wird die Beschäftigungsentwicklung in Brandenburg mit einem ökonometrischen Schätzmodell analysiert. Mittels einer Shift-Share-Regression können vor dem Hintergrund der Entwicklung in Ostdeutschland die Wirkungen und die Einflussstärke der Branchenstruktur, der Qualifikation und der Betriebsgrößenstruktur als erklärende Variablen (Effekte) auf die Beschäftigungsentwicklung bestimmt werden.
    Nach dieser Analyse hat die Branchenstruktur Brandenburgs in dem Untersuchungszeitraum von 1996 bis 2005 einen negativen Einfluss auf die langfristige Beschäftigungsentwicklung ausgeübt. Für dieses Ergebnis sind vor allem die überdurchschnittlichen Beschäftigungsanteile Brandenburgs in der Landwirtschaft, der Bauwirtschaft und dem Energiesektor verantwortlich, die in Ostdeutschland im Untersuchungszeitraum stark Beschäftigung abgebaut haben. Demgegenüber sind die Branchen mit signifikant positiver Beschäftigungswirkung wie die wissensintensiven wirtschaftsbezogenen Dienstleistungen und einzelne Industriezweige wie die Elektrotechnik und der Maschinenbau geringer vertreten. Gleiches gilt für das Finanzgewerbe und den Bildungssektor in Brandenburg.
    Günstig wirkt der relativ hohe Anteil von kleinen und mittleren Unternehmen, die im Gegensatz zu den Großunternehmen die Beschäftigung positiv beeinflussen. Der Qualifikationseffekt ist für Brandenburg neutral, d. h. aus der Qualifikationsstruktur der Brandenburger Beschäftigten ergeben sich keine Effekte auf die Beschäftigungsentwicklung. Der Standorteffekt ist auf der Ebene des Bundeslandes leicht negativ. Nach der kleinräumigen Betrachtung beruht dieses Ergebnis auf besonders ungünstigen Standortbedingungen in den berlinfernen Regionen Brandenburgs. Dagegen weisen die Ergebnisse auf positive Standortfaktoren im Umland Berlins hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020: Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover (2010)

    Brandt, Arno; Ketzmerick, Thomas; Gehrke, Jan-Philipp; Brunken, Kerstin; Wiekert, Ingo;

    Zitatform

    Brandt, Arno, Kerstin Brunken, Jan-Philipp Gehrke, Thomas Ketzmerick & Ingo Wiekert (2010): Fachkräftemangel und demographischer Wandel bis 2020. Gutachten im Auftrag der Region Hannover. Teil II: Handlungsansätze für kleine und mittlere Unternehmen in der wissensintensiven Wirtschaft in der Region Hannover. Hannover, 207 S.

    Abstract

    "Der Untersuchung liegt eine repräsentative Befragung von etwa 300 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region Hannover aus wissensintensiven Branchen zugrunde. Untersucht wurde, ob und wie sich die Unternehmen bereits heute vom demographischen Wandel betroffen fühlen, welche Schritte unternommen werden oder in Frage kommen. Die Studie zeigt Chancen auf: KMU müssen angesichts der Überalterung ihrer Belegschaften und des zurückgehenden Angebots qualifizierter Fachkräfte künftig bei der Personalakquise neue Wege gehen. Zielgruppen wie Frauen bzw. Berufsrückkehrerinnen, Ältere, Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund und Langzeitarbeitslose müssen stärker in den Fokus rücken. Fachkräfte lassen sich sichern, indem verstärkt im Betrieb ausgebildet wird, aber auch, indem diese Zielgruppen weitergebildet und qualifiziert werden. Die Untersuchung benennt auch die Probleme: Zahlreiche Unternehmen verfolgen noch keine strategische Personalentwicklung. Auch bestehen Vorbehalte, Personen aus den oben genannten Zielgruppen bei Einstellungen zu berücksichtigen. Im Ergebnis formulieren die Gutachter eine Reihe von Handlungsempfehlungen - nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover, Kammern und andere Arbeitsmarktakteure." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt?: Antworten aus Niedersachsen (2010)

    Brandt, Oliver;

    Zitatform

    Brandt, Oliver (2010): Lokalisiertes Lernen oder funktionale Spezialisierung - wie nachhaltig gelingt die Integration von gering Qualifizierten in den regionalen Arbeitsmarkt? Antworten aus Niedersachsen. Hannover, 412 S., Anhang.

    Abstract

    "Die Erklärung der regionalen Dimension des qualifikatorischen Strukturwandels steht in theoretischer und empirischer Hinsicht noch am Anfang. Wirtschaftsgeographische Theorien der räumlichen Arbeitsteilung (funktionale Spezialisierung) und des wissensbasierten regionalen Wachstums (lokalisiertes Lernen) werden genutzt, um die Disparitäten der regionalen Beschäftigungsentwicklung gering Qualifizierter am Beispiel der Untersuchungsregionen Goslar (Arbeitsplatzeinbruch) und Vechta (Wachstum) zu ergründen. Um eine dauerhafte Integration in den regionalen Arbeitsmarkt sicherzustellen, so die Grundannahme, müssen diese Faktoren zusätzlich mit intensiven betrieblichen Qualifizierungsanstrengungen einher gehen. In der empirischen Umsetzung wird ein Methodenmix aus Betriebsbefragung (n=217), Expertengesprächen (n=48) und Analyse von Sekundärstatistiken verwendet, wobei letztere die Verknüpfung zur regionalen Beschäftigungsentwicklung in Westdeutschland in den Jahren 2000 bis 2006 liefert. Die Betriebsbefragung hat ihren Schwerpunkt in Kernbranchen des Verarbeitenden Gewerbes beider Landkreise, weil die Theorien hauptsächlich auf Entwicklungen in diesem Sektor basieren. Zur Ableitung von Handlungsempfehlungen werden im Rahmen der Expertengespräche insbesondere Akteure aus dem Bildungsbereich eingebunden. Es zeigt sich, dass der erfolgreiche Landkreis Vechta auf Grund seiner funktionalen Spezialisierung auf Fertigungsberufe Beschäftigung im Segment einfacher Qualifikationen halten und sogar aufbauen kann. Dabei ist die Spezialisierung durch Familienbetriebe geprägt und endogen gewachsen. Zudem profitiert besonders das Ernährungsgewerbe Vechtas von einer ausgeprägten Kooperation der Unternehmen bei Innovationsprojekten und von Synergien regionaler Wertschöpfungskettenverflechtung. Im Gegensatz zu Goslar arbeiten in Vechta Wettbewerber bei der Produktentwicklung zusammen, und auch die problemorientierte Kooperation von Wirtschaft und Politik spricht für das Vorhandensein regionalen Sozialkapitals. Die un- und angelernten Mitarbeiter in Vechta profitieren jedoch nicht durch zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen. Entgegen der Erwartung zeigen sich die Betriebe in Goslar nicht nur weiterbildungsaktiver, sie kooperieren in diesem Bereich auch stärker regional als in Vechta. Insgesamt erweist sich die betriebliche Weiterbildung in dieser Mitarbeitergruppe überraschend nicht förderlich zur Erhöhung der Beschäftigung. Die Lerneffekte, die durch eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Fachkräften am Arbeitsplatz entstehen, sichern dagegen Beschäftigung bei gering Qualifizierten. Da eine funktionale Spezialisierung innerbetriebliche Lerneffekte reduziert und die Unternehmer trotz umfangreicher Förderprogramme vielfach keinen Qualifizierungsbedarf sehen, ist eine stärkere Ausrichtung präventiver Arbeitsmarktpolitik an den weiterbildungsschwachen Mitarbeitern nötig. Darüber hinaus wird deutlich, dass regionale Bildungsstrategien ein wichtiges Instrument für die Herausforderungen des qualifikatorischen Strukturwandels darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dienstleistungen in Ostdeutschland: Beschäftigungsdynamik geringer als in Westdeutschland (2010)

    Brenke, Karl; Eickelpasch, Alexander; Geppert, Kurt;

    Zitatform

    Brenke, Karl, Alexander Eickelpasch & Kurt Geppert (2010): Dienstleistungen in Ostdeutschland: Beschäftigungsdynamik geringer als in Westdeutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 77, H. 17, S. 2-11.

    Abstract

    "Der ostdeutsche Dienstleistungssektor hat seit 1995 kontinuierlich Beschäftigung aufgebaut und somit erheblich zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen. Allerdings blieben Leistungskraft und Wachstum hinter der Entwicklung in Westdeutschland zurück. Deutliche Defizite - und damit Spielraum für Beschäftigungszuwächse - gibt es vor allem bei einer Reihe wissensintensiver Dienstleistungen. Zwar hat die Beschäftigung in Ostdeutschland von 2000 bis 2009 zugenommen. Allerdings ist der Rückstand gegenüber Westdeutschland noch größer geworden. Von der anhaltenden Expansion der ostdeutschen Industrie können nicht zwangsläufig Impulse auf die Entwicklung der Dienstleistungen erwartet werden. Einen großen Nachteil stellt die geringe Bevölkerungsdichte in den neuen Bundesländern dar. Es gibt dort lediglich drei Ballungsräume, die als Tore zu überregionalen Märkten fungieren könnten: Berlin, Dresden, Leipzig. Sie wachsen erst langsam in die Rolle von überregional bedeutsamen Dienstleistungszentren hinein. Der Dienstleistungssektor wird in Ostdeutschland - wie in Westdeutschland - künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Aus heutiger Sicht ist allerdings nicht erkennbar, dass die Beschäftigungszuwächse größer ausfallen könnten als in Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berliner Wirtschaft: nach langem Schrumpfen auf einem Wachstumspfad (2010)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2010): Berliner Wirtschaft: nach langem Schrumpfen auf einem Wachstumspfad. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 77, H. 32, S. 2-10.

    Abstract

    "Nach einem langen Sinkflug geht es wirtschaftlich mit Berlin wieder aufwärts. Seit 2005 entwickelt sich die Wirtschaftsleistung besser als in Deutschland insgesamt, und vieles deutet darauf hin, dass inzwischen ein stabiler Aufholprozess in Gang gekommen ist. Gegenüber anderen deutschen Großstädten weist Berlin gleichwohl noch einen großen Rückstand im Niveau der Wirtschaftskraft auf. Deutlich besser als in den anderen Bundesländern hat sich in den vergangenen Jahren auch die Beschäftigung entwickelt. Selbst die jüngste Wirtschafts- und Finanzkrise hat den Beschäftigungsaufbau in Berlin nicht gestoppt, sondern lediglich abgebremst. Seit 2005 sind knapp 140 000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Zum weit überwiegenden Teil handelt es sich dabei um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, kräftig zugenommen hat aber auch die selbständige Erwerbstätigkeit. Die Arbeitslosigkeit ist in Berlin zwar deutlich zurückgegangen, aber nicht so stark, wie es nach der Beschäftigungsentwicklung zu erwarten gewesen wäre. Es deutet sich eine wachsende Spaltung auf dem Berliner Arbeitsmarkt an. Einerseits ist der Anteil der Hartz IV-Bezieher unter den Arbeitslosen enorm hoch, und ein erheblicher Teil von ihnen hat keine Berufsausbildung. Andererseits steigt vor allem die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Diese wandern in vielen Fällen aus anderen Regionen zu. Die mangelnde Qualifikation der Erwerbslosen und insbesondere die Sozialstruktur der nachwachsenden Generation stellt die Politik der Stadt vor große Herausforderungen - vor allem im Bildungsbereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2009 - Teil II: repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2009 (2010)

    Conrads, Ralph ; Kistler, Ernst; Trischler, Falko; Eigenhüller, Lutz; Böhme, Stefan;

    Zitatform

    Conrads, Ralph, Ernst Kistler & Falko Trischler (2010): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2009 - Teil II. Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2009. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2009,2), Stadtbergen, 83 S.

    Abstract

    Der Bericht basiert auf Daten des IAB-Betriebspanels und stellt die Situation der bayrischen Betriebe für das Jahr 2008 dar. 2008 war für die Betriebe in Bayern ein besonders gutes Geschäftsjahr. Der Pro-Kopf-Umsatz der Betriebe ist 2008 gegenüber dem Vorjahr sehr stark angestiegen. Die Ertragslage beurteilen die bayerischen Betriebe positiver als im Vorjahr und auch positiver als im westdeutschen Durchschnitt. Der empfundene Wettbewerbsdruck hat in Bayern zugenommen. Zwischen dem empfundenen Wettbewerbsdruck und dem Innovationsverhalten besteht eine positive Korrelation. Der Anteil der Betriebe mit Export an allen Betrieben ist im Freistaat gestiegen und auch der Umsatzanteil der Exporte hat in der Vergangenheit deutlich zugenommen. In Bayern weist das IAB-Betriebspanel für Mitte 2009 gegenüber dem Vorjahresniveau einen leichten Rückgang der Beschäftigtenzahl und einen etwas stärkeren Rückgang der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach. Der Anteil der Betriebe mit Personalabgängen ist mit plus 3 Prozentpunkten in Bayern 2009 etwas stärker gestiegen als im west- und ostdeutschen Durchschnitt. Einen starken Rückgang des Anteils der Betriebe mit Personaleinstellungen verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe, aber auch der Bereich der unternehmensnahen Dienstleistungen. Mitte 2009 gab es in Bayern 76 Tsd. vakante, d. h. für sofort zu besetzende Stellen - um 20 Tsd. weniger als 2008. Davon waren 48 Prozent den Arbeitsagenturen gemeldet. Im Gegensatz zu Westdeutschland und vor allem zu Ostdeutschland ist in Bayern die auf Vollzeitäquivalente umgerechnete Lohn-/Gehaltssumme von 2008 auf 2009 gesunken. Vor allem im Dienstleistungsbereich und im Verarbeitenden Gewerbe ist ein Rückgang zu verzeichnen. Der Trend zu einer abnehmenden Tarifbindung hält in Bayern an. Stark zurück gegangen ist im letzten Jahr auch der Anteil der Betriebe mit Tarifgeltung, die zumindest einen Teil ihrer Beschäftigten übertariflich bezahlen. Erstaunlich stark hat der Anteil von Betrieben mit Regelungen zu Arbeitszeitkonten zugenommen. Der Anteil der bayerischen Betriebe, die angeben Investitionen getätigt zu haben, ist im aktuellen Befragungsjahr von 53 auf 48 Prozent gefallen - den niedrigsten Wert seit 2006. Deutlich gesunken ist der Anteil investierender Betriebe insbesondere bei Kleinstbetrieben mit unter 5 Beschäftigten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Eigenhüller, Lutz; Böhme, Stefan;
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  • Literaturhinweis

    Qualifikatorischer Strukturwandel und regionale Beschäftigungsentwicklung: eine empirische Analyse für Westdeutschland (2010)

    Cordes, Alexander;

    Zitatform

    Cordes, Alexander (2010): Qualifikatorischer Strukturwandel und regionale Beschäftigungsentwicklung. Eine empirische Analyse für Westdeutschland. (Forschungsberichte des NIW 37), Hannover, 128 S.

    Abstract

    "Der qualifikatorische Strukturwandel wird häufig gleichgesetzt mit steigender Beschäftigung hoch Qualifizierter und sinkender Nachfrage nach gering Qualifizierten. Dabei besteht in zweierlei Hinsicht Bedarf an weiterer empirischer Differenzierung. Zum einen sind auch Tätigkeiten, für die eine (duale) Berufsausbildung erforderlich ist, von der zunehmenden internationalen Arbeitsteilung bzw. vom technologischen Fortschritt betroffen. Zum anderen gilt der einfache Zusammenhang zwischen Qualifikationsniveau und Beschäftigungsentwicklung nicht per se auf regionaler Ebene. Im Gegenteil: Theoretisch ist eine räumliche Segmentation der Beschäftigungsentwicklung von hoch und gering Qualifizierten zu erwarten, insbesondere im Vergleich von Ballungsräumen und peripher gelegenen Regionen. Der erste empirische Hauptteil der Arbeit zielt auf eine stärkere Differenzierung der Qualifikation der Erwerbstätigen ab. Eine zweistufige Clusteranalyse von über 300 Berufen auf Grundlage des durchschnittlichen, mehrdimensionalen Qualifikationsniveaus der Erwerbstätigen (Schul- und Berufsbildung, Stellung im Betrieb, Weiterbildung) führt zu fünf Klassen unterschiedlichster Berufe. Es lässt sich zwischen 1998 und 2004 annähernd eine Polarisierung der Erwerbstätigkeit beobachten: Einige Berufe mit vielen ausgebildeten Erwerbstätigen verlieren stark, während die Berufe mit den geringsten Anforderungen im Aggregat stabil bleiben. Ein Großteil der positiven Entwicklung gering qualifizierter Berufe ist auf die Reform der geringfügigen Beschäftigung zurückzuführen. Der zweite empirische Teil ist eine ökonometrische Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den westdeutschen Landkreisen und kreisfreien Städten zwischen 2000 und 2006. Es zeigt sich eine deutliche Segmentation der Beschäftigung zwischen mittel bis hoch qualifizierten Berufen in Ballungsräumen einerseits und mittel bis gering qualifizierten Berufen in weniger verdichteten Regionen andererseits. Dies gilt unabhängig von der - in Ballungsräumen tendenziell günstigeren - Branchenstruktur und weiteren Spezialisierungsvorteilen, von denen gering Qualifizierte nur selten profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chancen und Risiken des demografischen und strukturellen Wandels im Saarland: zur Bedeutung der Schlüsselgröße Humankapital (2010)

    Cornetz, Wolfgang; Kalmbach, Peter; Hell, Stefan; Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Cornetz, Wolfgang, Stefan Hell, Peter Kalmbach & Holger Schäfer (2010): Chancen und Risiken des demografischen und strukturellen Wandels im Saarland. Zur Bedeutung der Schlüsselgröße Humankapital. (Schriften der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt), Saarbrücken: Universaar, 120 S.

    Abstract

    "Eine steigende Bedeutung des Dienstleistungssektors ist seit Jahrzehnten das charakterisierende Merkmal des Strukturwandels in Deutschland wie auch im Saarland. Häufig wird die These vertreten, dass eine unterdurchschnittliche Arbeitsmarktperformance auch Ausdruck eines unzureichend vorangekommenen Strukturwandels sei. Der Beitrag untersucht anhand empirischer Daten, ob diese These für das Saarland Gültigkeit beanspruchen kann. Dabei zeigt sich, dass eine strukturelle Schwäche allenfalls im Bereich der - allerdings für die zukünftige Beschäftigungsentwicklung bedeutsamen - unternehmensorientierten Dienste festgestellt werden kann. Dafür können eine Reihe Faktoren verantwortlich gemacht werden, zum Beispiel ein Mangel an Unternehmenszentralen im Lande oder eine vergleichsweise schlechte Wanderungsbilanz. Die Handlungsmöglichkeiten auf Landesebene sind begrenzt. Der am meisten Erfolg versprechende Ansatz kann jedoch von der Landesregierung maßgeblich beeinflusst werden. Er besteht in der Schaffung eines umfangreichen Angebots hochqualifizierter Arbeitskräfte, insbesondere im technisch-wissenschaftlichen Bereich. Dazu sind eine Reihe hochschulpolitischer Reformen und Weichenstellungen erforderlich, die den Schwerpunkt dieser Untersuchung bilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hell, Stefan;
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  • Literaturhinweis

    The mysteries of the trade: employment effects of urban interindustry spillovers (2010)

    Dauth, Wolfgang ;

    Zitatform

    Dauth, Wolfgang (2010): The mysteries of the trade: employment effects of urban interindustry spillovers. (IAB-Discussion Paper 15/2010), Nürnberg, 27 S.

    Abstract

    "Theorien der Regionalforschung sagen voraus, dass Betriebe von ihrer gegenseitigen räumlichen Nähe profitieren, wenn sie in einer Lieferbeziehung stehen, einen gemeinsamen Arbeitsmarkt haben, oder es zur Übertragung von Wissen kommt (die drei Marshall'schen Kräfte). Während die Existenz dieser externen Effekte als Ganzes durch die empirische Literatur gestützt wird, gibt es nur wenige Studien, welche zwischen den einzelnen Erklärungen unterscheiden. Diese Arbeit stellt einen neuen Ansatz vor, um die Bedeutung und die Größenordnung der einzelnen Marschall'schen Kräfte zu beurteilen. Anstatt externe Skalenerträge innerhalb einzelner Wirtschaftszweige zu messen, werden Beziehungen zwischen verschiedenen Branchen am gleichen Ort modelliert. In einer empirischen Untersuchung werden Wechselwirkungen in der Beschäftigungsentwicklung von 55 Wirtschaftszweigen in den Arbeitsmarktregionen der fünf größten Städte Westdeutschlands im Zeitraum von 1989 bis 2006 gemessen. Dazu werden Methoden der räumlichen Ökonometrie angepasst, wobei in diesem Kontext die Stärke der Wechselwirkungen durch die ökonomische anstelle der geographischen Nähe bestimmt wird. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass jede der drei Marschall'schen Kräfte dazu beitragen kann, Agglomerationsvorteile zu erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Wolfgang ;
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  • Literaturhinweis

    Agglomeration and regional employment growth (2010)

    Dauth, Wolfgang ;

    Zitatform

    Dauth, Wolfgang (2010): Agglomeration and regional employment growth. (IAB-Discussion Paper 07/2010), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    "Seit dem Aufkommen der Neuen Ökonomischen Geographie hat auch das Interesse an den Fragen der Agglomeration wieder zugenommen. Die Arbeit erweitert die bestehenden Erkenntnisse über die Auswirkungen von Agglomerationsvorteilen auf das Beschäftigungswachstum, indem sie zwei unterschiedliche Zweige der empirischen Literatur vereint. Zunächst werden ein Lokalisationsmaß und ein Clusterindex berechnet, um die Verbreitung von geographischer Konzentration zu messen. Der Kern des Papiers ist eine ökonometrische Analyse. In einem dynamischen Panelmodell werden diese Indizes explizit genutzt, um das zusätzliche dynamische Beschäftigungswachstum in lokalisierten Wirtschaftszweigen zu messen. Für die Schätzungen wird ein Paneldatensatz mit allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Westdeutschland in 326 Landkreisen und kreisfreien Städten über den Zeitraum 1989 bis 2006 verwendet. Anhand dieser Daten wird analysiert, welche regionalen Gegebenheiten das Beschäftigungswachstum in 191 Wirtschaftszweigen des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors begünstigen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass agglomerierte Branchen/Regions-Zellen ein besonders starkes dynamisches Wachstum aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dauth, Wolfgang ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitskräftemobilität in Thüringen: Pendlerbericht für das Jahr 2009 (2010)

    Dietrich, Ingrid; Fritzsche, Birgit;

    Zitatform

    Dietrich, Ingrid & Birgit Fritzsche (2010): Arbeitskräftemobilität in Thüringen. Pendlerbericht für das Jahr 2009. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 04/2010), Nürnberg, 56 S.

    Abstract

    "Wegen fehlender oder dem individuellen Anspruchsniveau nicht adäquater Arbeitsplätze pendelten 127.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Wohnort in Thüringen im Jahr 2009 in ein anderes Bundesland, darunter drei Viertel nach Westdeutschland. Im Gegenstrom pendelten 47.500 Arbeitnehmer aus anderen Bundesländern und dem Ausland nach Thüringen ein. Der Auspendlerüberschuss betrug 79.900 Personen, 1.900 weniger als im Vorjahr. Die Auspendlerquote von 15,9 Prozent blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert, dagegen stieg die Einpendlerquote auf 6,6 Prozent. Gemessen an den Pendlerquoten zeigte sich, dass Männer, geringqualifizierte Arbeitskräfte, unter 50-Jährige, Beschäftigte in technischen Berufen und Vollzeitbeschäftigte eine überdurchschnittliche regionale Mobilität verzeichneten. Auffällig war, dass hochqualifizierte Arbeitskräfte zum einen unterdurchschnittlich häufig in andere Bundesländer auspendelten, zum anderen eine überdurchschnittliche Einpendlerquote aufwiesen. Im Hinblick auf die Pendelentfernungen und die Pendelzeiten wurde deutlich, dass hochqualifizierte Auspendler größere Distanzen zurücklegten und somit länger unterwegs waren als Beschäftigte der anderen Qualifikationsgruppen. Frauen und Teilzeitbeschäftigte wählten den Arbeitsplatz eher in der Nähe des Wohnorts. Etwa zwei Drittel der in Thüringen wohnenden Beschäftigten arbeiteten außerhalb ihrer Wohnortgemeinde. Die hohe Mobilität der Arbeitnehmer trug zur Verbesserung der Ausgleichsprozesse am Arbeitsmarkt bei. Die Analyse der Pendlerströme auf Kreisebene kam zu dem Ergebnis, dass die kreisfreien Städte Thüringens aufgrund ihrer hohen Arbeitsplatzdichte Einpendlerüberschüsse verzeichneten und somit eine wichtige Rolle als Arbeitsplatzzentren ausübten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fritzsche, Birgit;
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  • Literaturhinweis

    Hohe Arbeitskräftemobilität in Sachsen-Anhalt: Pendlerbericht für das Jahr 2009 (2010)

    Dietrich, Ingrid; Fritzsche, Birgit;

    Zitatform

    Dietrich, Ingrid & Birgit Fritzsche (2010): Hohe Arbeitskräftemobilität in Sachsen-Anhalt. Pendlerbericht für das Jahr 2009. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2010), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2009 arbeiteten 135.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Wohnort in Sachsen-Anhalt in einem anderen Bundesland, das waren 3.500 weniger als im Vorjahr. Die Auspendlerquote verringerte sich von 16,8 Prozent auf 16,5 Prozent. Der Zuwachs der Zahl der Einpendler nach Sachsen-Anhalt hielt 2009 das vierte Jahr in Folge an. 55.100 Arbeitskräfte aus anderen Bundesländern und dem Ausland arbeiteten in den sachsen-anhaltischen Unternehmen. Wie die geschlechtsspezifischen Pendlerquoten zeigen, waren Männer deutlich mobiler als Frauen. Überdurchschnittlich häufig arbeiteten Beschäftigte der Altersgruppen 15-24 Jahre und 25-49 Jahre in einem anderen Bundesland. Unter den Einpendlern waren die 25- bis 49-Jährigen ebenfalls überdurchschnittlich häufig vertreten. Beschäftigte mit Fachhochschul-/Hochschulabschluss waren mobiler als Personen der anderen Qualifikationsgruppen (Auspendlerquote 18,4 Prozent; Einpendlerquote 13,1 Prozent). Überdurchschnittliche Auspendler-, aber auch Einpendlerquoten verzeichneten Beschäftigte in technischen Berufen. Mehr als drei Fünftel (514.300 Personen oder 62,5 Prozent) der in Sachsen-Anhalt wohnenden Beschäftigten verließen ihren Wohnort, um entweder in einer anderen Gemeinde desselben Landkreises (25,5 Prozent) oder in einem anderen Kreis (20,5 Prozent) oder in einem anderen Bundesland (16,5 Prozent) zu arbeiten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fritzsche, Birgit;
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  • Literaturhinweis

    The determinants of job creation and destruction: plant-level evidence for Eastern and Western Germany (2010)

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela & Antje Weyh (2010): The determinants of job creation and destruction. Plant-level evidence for Eastern and Western Germany. In: Empirica, Jg. 37, H. 4, S. 425-444. DOI:10.1007/s10663-009-9121-8

    Abstract

    Die Studie untersucht die Schaffung und Vernichtung von Arbeitsplätzen in Ost- und Westdeutschland im Zeitraum von 2000 bis 2006 auf der Grundlage des IAB-Betriebs-Historik-Panels, das es ermöglicht, Berufseintritte und -austritte eindeutig zu identifizieren. Es ergeben sich ausgeprägte Unterschiede zwischen beiden Teilen Deutschlands, was den Umfang und die Zusammensetzung der gesamten Beschäftigungsbewegung angeht. Unter Berücksichtigung von Interaktionseffekten zwischen allen Variablen zeigen gewichtete Regressionsanalysen, dass die Schaffung und Vernichtung von Arbeitsplätzen zu einem großen Teil durch firmenspezifische Faktoren erklärt werden kann. Das Muster, das sich überall in deskriptiven Studien für andere Länder findet, nämlich dass die Neuverteilungsquoten für Arbeitsplätze sich mit Unternehmensgröße und -alter verringern, gilt auch für Deutschland. Ausgehend davon, dass die ostdeutschen Firmen kleiner und jünger sind als ihre westdeutschen Entsprechungen, erklärt dies weitgehend die Unterschiede zwischen den Arbeitsmarktdynamiken in Ost- und Westdeutschland. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Determinanten regionaler Beschäftigungsentwicklung (2010)

    Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela (2010): Determinanten regionaler Beschäftigungsentwicklung. (IAB-Bibliothek 326), Bielefeld: Bertelsmann, 171 S. DOI:10.3278/300722w

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist geprägt von großen regionalen Unterschieden. Welche Einflussfaktoren sind hierfür ausschlaggebend? Was konkret beeinflusst den Auf- und Abbau von Arbeitsplätzen in Betrieben? Welche Bedeutung kommt der lokalen Wirtschaftsstruktur zu? Welche Faktoren wirken auf die betriebliche Arbeitsnachfrage? Die Autorin analysiert die regionale Beschäftigungsentwicklung in Deutschland und bestimmt die entscheidenden Faktoren für die regionsspezifischen Unterschiede und Entwicklungen. Die Forschungsfragen werden mithilfe verschiedener ökonometrischer Forschungsansätze, die insbesondere regions- wie auch betriebsspezifische Einflussgrößen untersuchen, beantwortet. Der Band liefert Erklärungen für die regionalen Unterschiede in der Beschäftigungsentwicklung und bietet eine Basis für wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;

    Weiterführende Informationen

    E-Book Open Access
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  • Literaturhinweis

    Regionale Wirkungen der Krise 2008/2009 im Maschinenbau (2010)

    Fuchs, Martina ; Kempermann, Hanno;

    Zitatform

    Fuchs, Martina & Hanno Kempermann (2010): Regionale Wirkungen der Krise 2008/2009 im Maschinenbau. (Wirtschafts- und Sozialgeographisches Institut, Köln. Working paper 2010-02), Köln, 52 S.

    Abstract

    "Die makroökonomische Krise, die 2008 eingesetzt hat, betrifft Maschinenbaubetriebe und damit Regionen im Süden und Westen Deutschlands in besonderem Maße. Die zentralen Fragen in diesem Beitrag lauten: Inwiefern ergreifen betriebliche Akteure Initiativen, um regionale Gestaltungsoptionen für Betriebe und Arbeitnehmer zu entwickeln? Und welche Rolle spielt dabei flexible Produktion als Handlungspotential? Befragt wurden vor allem im Sommer 2009 zwanzig Maschinenbaubetriebe in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Diese zeigten unterschiedliche Strategien, die teils explizit beschäftigungsbezogen- personalorientiert und teils indirekt beschäftigungswirksam waren, wie innovations- und marktbezogene Strategien. Gemeinsam beeinflussten diese Strategien die jeweilige lokale Beschäftigungssituation an den Standorten. In der Tat zeigten - im Vergleich zu Standardproduzenten - die flexibel spezialisierten Betriebe, die kundenorientiert arbeiteten, Produktmodifikationen vorantrieben und eine hohe Eigenkapitalausstattung aufwiesen, deutlich günstigere Chancen, die Krise zu überleben. In Bezug auf die räumliche Verteilung der Krisenwirkungen gab es sehr unterschiedliche Wege in der Krise, die weniger von Region zu Region als von Betrieb zu Betrieb variierten. Auch wenn es bislang nicht zu massiven Unternehmensstilllegungen und Massenentlassungen kam, offenbarten sich auf lokaler Ebene durchaus gravierende Probleme infolge der Krise, die besonders in den kleineren Orten bzw. ländlichen Gebieten spürbar wurden, wo die deutschen Maschinenbauer vielfach lokalisiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungstrends 2009 Niedersachsen: Auswertung des IAB-Betriebspanels 2009 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (2010)

    Gerlach, Knut; Rebeggiani, Luca; Lange, Vanessa; Meyer, Wolfgang;

    Zitatform

    (2010): Beschäftigungstrends 2009 Niedersachsen. Auswertung des IAB-Betriebspanels 2009 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Hannover, 99 S.

    Abstract

    "Trotz der negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung setzte sich in 2009 der positive Trend auf dem niedersächsischen Arbeitsmarkt fort. Die Personalstruktur der Betriebe blieb nahezu konstant. Die Personaleinstellungen gingen zurück bei einer etwa gleichen Zahl von Abgängen. Der Bereich der betrieblichen Ausbildung ist in quantitativer Hinsicht leicht rückläufig, ebenso wie die Zahl der Betriebe und Personen, die Weiterbildung anbieten/betreiben. Die zwei zentralen Instrumente für Betriebe in Zeiten der Krise sind Arbeitszeitkonten und die Kurzarbeit. Die Tendenz zu sinkenden Tarifbindungsgraden konnte 2009 stabilisiert werden. Der Anteil von Betrieben mit übertariflicher Bezahlung hat sich auf niedrigem Niveau eingependelt, ebenso bei den betrieblichen Bündnissen. Konstant niedrig ist der Anteil der Betriebe geblieben, die über Kapital- bzw. Gewinnbeteiligung eine Motivation der Beschäftigten erreichen wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionalbericht Norddeutschland 2010: aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen in den Regionen von Schleswig-Holstein, Niedersachsen und den angrenzenden Hansestädten sowie in den 16 Bundesländern (2010)

    Jung, Hans-Ulrich; Hentschel, Klaus-Jürgen;

    Zitatform

    Jung, Hans-Ulrich (2010): Regionalbericht Norddeutschland 2010. Aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen in den Regionen von Schleswig-Holstein, Niedersachsen und den angrenzenden Hansestädten sowie in den 16 Bundesländern. Hannover, 180 S., 133 S. Anhang.

    Abstract

    Das NIW legt mit dem Regionalbericht 2010 erneut eine Positionsbestimmung für die norddeutschen Länder Schleswig-Holstein, Niedersachsen sowie Hamburg und Bremen unter den 16 Bundesländern vor und informiert über die Strukturen und aktuellen Entwicklungen von Bevölkerung, Wirtschaft und Arbeitsmarkt innerhalb Norddeutschlands. Die Ergebnisse zeigen u.a.:
    - Die Wirtschaftskraft und die Arbeitsproduktivität sind in den norddeutschen Ländern insgesamt niedriger als im Süden.
    - In der Wirtschaftsstruktur des Nordens hat der industrielle Sektor trotz der Bedeutung z.B. von Automobilwirtschaft und Luftfahrzeugbau oder Ernährungsgewerbe ein insgesamt geringeres Gewicht und vor allem die wissensintensiven Produzierenden Bereichen und Dienstleistungen sind unterrepräsentiert.
    - Die norddeutsche Wirtschaft weist im Vergleich zum Süden einen Rückstand bei der Beschäftigung von hochqualifizierten Kräften sowie besonders von Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und sonstigen technischen Berufen auf.
    - Trotz renommierter Hochschulen liegen insgesamt die Zahlen der Studierenden und der Studienanfänger bezogen auf die Gesamtbevölkerung um ein Zehntel unter dem Bundesdurchschnitt.
    - Die Arbeitslosigkeit ist nach wie vor beträchtlich höher als im Süden Deutschlands, und die Erwerbsbeteiligung sowohl der Männer als auch der Frauen ist im Norden deutlich niedriger.
    - Tendenziell niedrigere Arbeitnehmerentgelte und eine geringere Erwerbsbeteiligung führen insgesamt trotz der ausgleichenden Wirkungen von Transfers zu einem Rückstand im verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte gegenüber den süddeutschen Ländern.
    - Auch die sozialen Probleme sind entsprechend größer: Der Anteil der hilfebedürftigen Bevölkerung (unter 65 Jahren) ist entsprechend im Norden mehr als doppelt so hoch wie in den süddeutschen Ländern.
    - In der gegenüber den süddeutschen Ländern um fast ein Fünftel zurückbleibenden Steuereinnahmekraft der kommunalen Gebietskörperschaften spiegeln sich die geringere Ertragskraft der Unternehmen und auch das niedrigere Einkommensniveau der Haushalte norddeutschen Länder. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2009 - Teil I: repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2009 (2010)

    Kistler, Ernst; Trischler, Falko; Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Kistler, Ernst & Falko Trischler (2010): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2009 - Teil I. Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2009. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2009,1), Stadtbergen, 65 S.

    Abstract

    "Der Bericht basiert auf Angaben aus Interviews mit Inhabern bzw. Personalverantwortlichen von 1.190 repräsentativ ausgewählten bayerischen Betrieben (Erhebungszeitraum Juni bis Oktober 2009) im Rahmen der jährlichen bundesweiten Erhebungen des IAB-Betriebspanels.
    Für die Zeit Ende Juni 2008 bis Ende Juni 2009 weist das IAB-Betriebspanel einen Rückgang der Zahl der Beschäftigten insgesamt um 21 Tsd. Personen aus. Die hochgerechnete Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in diesem Zeitraum um 53 Tsd. Personen zurückgegangen. Damit ist der Beschäftigungsabbau in der aktuellen Krise bisher nur etwa halb so stark wie 2002/2003. Im Freistaat waren im ersten Halbjahr 2009 anteilsmäßig mehr Beschäftigte (8 %) in Kurzarbeit als im westdeutschen Durchschnitt. Nicht erfüllt hat sich die Hoffnung, dass die Betriebe ihre Kurzarbeiter in dieser Zeit weiterqualifizieren würden. Der Anteil liegt unter einem Zehntel. Der langfristige Trend zu höheren Qualifikationen hat sich in den letzten Jahren nicht fortgesetzt. Ebenso ist die Teilzeitquote, der Anteil befristeter Kräfte und externer Mitarbeiter gleichgeblieben.
    Der Anteil der Ausbildungsbetriebe an allen Betrieben und Dienststellen in Bayern hat erstmals seit 2002 wieder deutlich zugenommen und lag 2009 bei 33 Prozent. 28 Prozent aller Betriebe bilden aber trotz Ausbildungsberechtigung nicht aus. Die Zahl erfolgreicher Ausbildungsabsolventen ist nach dem Rückgang im Vorjahr wieder deutlich gestiegen, demgegenüber ist ein deutlicher Einbruch der Zahl übernommener Ausbildungsabsolventen zu beobachten. Nach Jahren der Zunahme des Anteils von weiterbildungsaktiven Betrieben und Dienststellen an allen Betrieben ist von 2008 auf 2009 ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen (von 49 auf 42 %). Besonders problematisch ist die starke qualifikatorische Spreizung in der Weiterbildungsförderung. Während die Weiterbildungsquote von Beschäftigten für einfache Tätigkeiten bei 11 Prozent liegt, beträgt sie bei Beschäftigten mit (Fach-)Hochschulabschluss mit 43 Prozent rund das Vierfache." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Specialisation and employment development in Germany: analysis at regional level (2010)

    Kowalewski, Julia;

    Zitatform

    Kowalewski, Julia (2010): Specialisation and employment development in Germany. Analysis at regional level. (HWWI research paper 01-28), Hamburg, 39 S.

    Abstract

    "While the number of employees subject to social insurance contributions in Germany remained nearly constant from 1998 to 2007, there have been strong differences in regional and sectoral growth rates. The aim of this paper is to analyse the impact of the sector structure of a region on employment growth in Germany during this period. It will provide new findings about the impact of sector specific localisation effects on employment growth. If specialisation affects regional employment growth it is expected to be important for regional and labour market policies. Moreover, the paper deals with the question weather the sectoral structure of the regions fosters convergence or divergence, i.e. increasing specialisation of the regions. The empirical results show that the economic structures in Germany slowly converge." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Bremen 2009: wie stehen die Bremer Betriebe in der Krise da - Welche Wirkungen hat die Krise auf die Betriebe und wie gehen sie damit um (2010)

    Landsberg, Helma; Wehling, Walter; Jankowski, Piotr;

    Zitatform

    Landsberg, Helma & Walter Wehling (2010): IAB-Betriebspanel Bremen 2009. Wie stehen die Bremer Betriebe in der Krise da - Welche Wirkungen hat die Krise auf die Betriebe und wie gehen sie damit um. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 139 S.

    Abstract

    "2009 erlebt Deutschland in Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise den stärksten wirtschaftlichen Einbruch in seiner Geschichte, die negativen Folgen auf den Arbeitsmarkt halten sich erfreulicherweise aber in Grenzen. Die IAB-Betriebspanelwelle 2009 gibt einen Einblick, wie sich die Krise aus Sicht der Betriebe darstellt und wie die Betriebe mit den Auswirkungen der Krise umgegangen sind und insbesondere welche personalpolitischen Konsequenzen sie gezogen haben.
    Die aus dem Panel gewonnenen Informationen zu den Betrieben sind dabei vor dem Hintergrund der Daten der amtlichen Statistik zur wirtschaftlichen Lage und zur Situation auf dem Arbeitsmarkt zu interpretieren. Daher beginnt Kapitel 1 mit einem allgemeinen Lageüberblick auf Basis der Daten der amtlichen Statistik. Darauf aufbauend wird auf Basis der Paneldaten dargestellt, wie es um die wirtschaftliche Situation der Betriebe gestellt ist. Wie viele und welche Betriebe mussten im Krisenjahr einen Rückgang des Geschäftsvolumens hinnehmen und haben diese Nachfragerückgänge zu einer existenzbedrohenden Situation geführt? Daran schließt sich die Analyse der Beschäftigtenwirkungen in den Betrieben an. Ist es in den Betrieben vermehrt zu Personalabbau mit massiven Entlassungen gekommen? Kann man von einem generellen Einstellungsstopp reden? Gibt es trotz der Krise wachsende Betriebe? Nach dem allgemeinen Überblick zu den Wirkungen der Krise auf die Betriebe wird in Kapitel 2 mit Hilfe der Längsschnittanalyse der Frage nachgegangen, bei welchen Betriebstypen es aufgrund der Krise gehäuft zum Beschäftigtenabbau gekommen ist. Denen werden die Betriebstypen gegenüber gestellt, die in der längerfristigen Perspektive am häufigsten zu einem Beschäftigtenwachstum beitragen. Gesondert eingegangen wird dabei auf die Betroffenheit gerade der innovativen Branchen. Eine spezielle Thematik ist die Auswirkung der Finanzmarktturbulenzen auf die Finanzierung von betrieblichen Investitionen, der das Kapitel 3 gewidmet ist. In diesem Zusammenhang werden auch die Folgen der wirtschaftlichen Einbrüche auf die Investitionstätigkeit näher untersucht. Die durch die Arbeitsmarktreformen der vergangenen Jahre erreichte Flexibilisierung des Arbeitsmarktes wird als ein wesentlicher Faktor für die Robustheit des deutschen Arbeitsmarktes gesehen. In Kapitel 4 werden die Pufferfunktionen der flexiblen Beschäftigungsformen, Leiharbeit, befristete Arbeitsverhältnisse und geringfügig Beschäftigte untersucht ebenso wie die Wirkungen des Flexibilisierungsinstrumentes Arbeitszeitenkonten und des zur Bewältigung der Krise verstärkt eingesetzten Instruments Kurzarbeit. Als gewichtiges Argument, dass die Betriebe trotz der Krise nicht stärker Personal freigesetzt haben, werden die Bedeutung von Fachkräften für Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bzw. Probleme bei deren Wiederbeschaffung gesehen. Mit Hilfe der multivariaten Analyse wird in Kapitel 5 untersucht, inwieweit der Fachkräftebedarf bzw. -engpass die Entscheidung von Betrieben, Personal über den gegenwärtigen Bedarf hinaus zu halten, beeinflusst. Ergänzend wird das Qualifizierungsverhalten der Betriebe in der Krisenzeit betrachtet. Wird aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation auf Qualifizierung verzichtet oder werden Zeiten geringerer Auslastung sogar für Weiterbildungsmaßnahmen genutzt? Im Kapitel 6 wird anlässlich der Wiederholung der Fragen zur Standortbewertung aus der Panelwelle 2006 noch ein Blick darauf geworfen, ob die Standortqualität Bremens aus Sicht der Betriebe in der Krise anders bewertet wird bzw. sich in den letzten Jahren verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktreport NRW 2010: Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (2010)

    Mertens, Andreas;

    Zitatform

    Mertens, Andreas (2010): Arbeitsmarktreport NRW 2010. Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Düsseldorf, 72 S.

    Abstract

    "In Nordrhein-Westfalen sind die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die Zahl der Erwerbstätigen infolge der Wirtschaftskrise nur leicht zurück gegangen. Ein neuer Sonderbericht des Arbeitsministeriums informiert zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zwischen 2008 und 2009. Die aktuelle Bestandsaufnahme zeigt, dass sich die Krise nur sehr moderat auf die Beschäftigungsdaten niedergeschlagen hat. Die stärksten Beschäftigungsrückgänge verzeichneten in Nordrhein-Westfalen das Verarbeitende Gewerbe und die Zeitarbeit. Deutliche Zugewinne gab es dagegen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Bereich Erziehung und Unterricht. Der Anteil Älterer hat sich weiter leicht erhöht, jeder vierte Beschäftigte ist heute 50 Jahre oder älter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Hessen 2009: Abschlussbericht (2010)

    Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2010): IAB-Betriebspanel Hessen 2009. Abschlussbericht. Frankfurt am Main, 168 S.

    Abstract

    "Wie die bundesdeutsche Wirtschaft insgesamt erlebte auch Hessen im Jahre 2009 den stärksten wirtschaftlichen Einbruch in der Nachkriegszeit: So lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um fünf Prozent niedriger als im Vorjahr. Dieser Rückgang beinhaltet nicht nur Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Betriebe, sondern lässt auch negative Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation erwarten.
    Im Fokus dieses Berichts steht daher eine Analyse der Auswirkungen des Wirtschafts- und Finanzmarktkrise auf die wirtschaftliche Situation der Betriebe sowie auf die Beschäftigung in Hessen. Diese Analyse erfolgt auf der Basis des IAB-Betriebspanels 2009. Das IAB-Betriebspanel ist eine repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Bestimmungsgrößen der Beschäftigung, ihrer Struktur und Entwicklung. Diese Betriebsbefragung umfasst ein breites Fragenspektrum zu einer Vielzahl beschäftigungspolitischer Themen, das jährliche Standard-Fragenprogramm wird hierbei jeweils um aktuelle Themenschwerpunkte ergänzt. Im Einzelnen umfasst der Abschlussbericht Abschnitte zur allgemeinen Beschäftigungssituation mit einem Fokus auf atypische Beschäftigungsverhältnisse, zu Personalbewegungen, zur wirtschaftlichen Lage der Betriebe, zur Beurteilung von Standortfaktoren, sowie zum betrieblichen Aus- und Weiterbildungsverhalten. Hieran schließen sich Angaben zu Arbeitszeiten, tariflichen Regelungen, Tarifbindung und Löhnen an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB Betriebspanel Hessen 2009: Abschlussbericht (2010)

    Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2010): IAB Betriebspanel Hessen 2009. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen 2010,05), Frankfurt, Main, 167 S.

    Abstract

    "Der Abschlussbericht dokumentiert die Ergebnisse der Befragungswelle des IAB-Betriebspanels des Jahres 2009 für das Land Hessen. Im Einzelnen umfasst sie Abschnitte zur allgemeinen Beschäftigungssituation mit einem Fokus auf atypische Beschäftigungsverhältnisse, zu Personalbewegungen, zur wirtschaftlichen Lage der Betriebe, zur Beurteilung von Standortfaktoren, sowie zum betrieblichen Aus- und Weiterbildungsverhalten. Hieran schließen sich Angaben zu Arbeitszeiten, tariflichen Regelungen und Löhnen an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt und Beschäftigung in der Metropolregion Rhein-Neckar (2010)

    Oechsler, Walter A.; Müller, Eva M.;

    Zitatform

    Oechsler, Walter A. & Eva M. Müller (2010): Arbeitsmarkt und Beschäftigung in der Metropolregion Rhein-Neckar. (Schriftenreihe Arbeit und Bildung des Heinrich-Vetter-Forschungsinstituts e.V. 02), Frankfurt am Main: Lang, 184 S.

    Abstract

    "In dieser Studie, die von der Heinrich-Vetter-Stiftung gefördert wurde, stehen die bisherige und zukünftige Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie der Beschäftigung in der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Zentrum des Interesses. Neben einer eigenen Datenerhebung werden die Daten des Betriebs-Historik-Panels des IAB in einem Zeitraum von 6 Jahren ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass der Trend von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft in der Metropolregion deutlich zu erkennen ist, wenngleich erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kreisen der Region festzustellen sind. Insgesamt kann im Dienstleistungsbereich ein stark positives Wachstum der Anzahl der Betriebe festgestellt werden, wohingegen diese im produzierenden Sektor eher rückläufig ist. Auch die Entwicklung der Beschäftigungsstruktur unterstreicht den Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft, wobei gerade in diesem Bereich die Teilzeitbeschäftigung einen starken Zuwachs zu verzeichnen hat. Um weiterhin die Zukunftsfähigkeit der Region zu analysieren, wurde eine zweistufige Expertenbefragung zu den Themengebieten 'Megatrends', 'Standortfaktoren' sowie 'Zukunftsbranchen und Zukunftscluster' durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem dem demografischen Wandel, dem Gesundheitswesen sowie dem Wandel der Arbeitswelt eine große Bedeutung für die Region zugeschrieben werden. In Bezug auf die Zukunftsfähigkeit der Region ist zu empfehlen, eine engere Verknüpfung der einzelnen Branchen mit der IT-Branche zu fördern und Standortfaktoren auszubauen (Ausbildung, Attraktivität für Mitarbeiter) und zu verbessern (Steuerbelastung, Genehmigungsverfahren)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gemeinsame Fachkräftestudie Berlin-Brandenburg: Studie im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. (2010)

    Pfeiffer, Iris; Heinzelmann, Susanne; Gramke, Kai; Fischer, Dominik;

    Zitatform

    Pfeiffer, Iris, Kai Gramke, Susanne Heinzelmann & Dominik Fischer (2010): Gemeinsame Fachkräftestudie Berlin-Brandenburg. Studie im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. (Europäischer Sozialfonds - Investition in die Zukunft), Potsdam, 258 S.

    Abstract

    "Ziel der ersten gemeinsamen Fachkräftestudie für Berlin und Brandenburg ist es, Informationen über den zu erwartenden quantitativen und qualitativen Fachkräftebedarf in der gemeinsamen Wirtschaftsregion zu erarbeiten und Handlungsmöglichkeiten zur Sicherung des Fachkräftebedarfs aufzuzeigen. Dazu werden quantitative und qualitative Verfahren eingesetzt. So wird - basierend auf dem makroökonomischen Prognosemodell der Prognos AG - der quantitative Fachkräftebedarf bis 2030 bestimmt und mit Fallstudien zu den Branchenkompetenzfeldern unterlegt, die auf Auswertungen von Sekundärstatistiken, Unternehmensinterviews sowie Branchenworkshops basieren. Die Modellierungen zur Prognose des zukünftigen Fachkräftebedarfs basieren dabei auf unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungsdynamiken bis 2030 und bilden diese in Form von Szenarien ab. Im Ergebnis wird aufgezeigt, welcher Handlungsbedarf aus den prognostizierten Entwicklungen resultiert und welche Maßnahmen zu empfehlen sind. Zusammengefasst zu vier übergeordneten Handlungsfeldern wird abschließend die Wirksamkeit dieser Maßnahmen im volkswirtschaftlichen Modell geprüft und bewertet." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Potenziale für Wirtschaft und Beschäftigung: Die Gestaltung des Demographischen Wandels in Rheinland-Pfalz: Teil II (2010)

    Rump, Jutta; Weingarten, Joe; Kehr, Joachim; Klöckner, Julia; Günster, Engelbert J.; Hering, Hendrik; Schweitzer, Alexander; Schwager, Harald; Aigner, Max; Schloemer, Achim; Baumann, Axel; Langguth, Sebastian; Büchel, Dörte; Letzel, Stephan; Fuchs, Ursula; Muscheid, Dietmar; Adrian, Peter; Reinhardt, Andrea; Bockemühl, Walter; Rump, Jutta; Weingarten, Joe; Schade, Otto-Werner; Eilers, Silke; Schaumann, Gunter; Bartelmes, Doris; Scherhag, Karl-Heinz;

    Zitatform

    Rump, Jutta & Joe Weingarten (Hrsg.) (2010): Neue Potenziale für Wirtschaft und Beschäftigung: Die Gestaltung des Demographischen Wandels in Rheinland-Pfalz. Teil II. (Dokumentationen der ZIRP 04), Idar-Oberstein: Gebhardt & Hilden, 280 S.

    Abstract

    "Nach den Herausforderungen für Land und Kommunen beschäftigt sich der zweite Teil mit den neuen Potenzialen, die sich für Wirtschaft und Beschäftigung ergeben. Der Demographische Wandel ist auch in allen Bereichen der Wirtschaft bereits in vollem Gange. Rheinland-Pfalz ist durch den Mittelstand geprägt. Rund 99 Prozent der Unternehmen zählen zu den kleinen und mittelständischen, daneben gibt es aber besonders im Bereich der Industrie auch Großunternehmen, die weltweit aktiv sind. Eine vielfältige Branchenstruktur bis hin zu Landwirtschaft und Tourismus kennzeichnet die rheinland-pfälzische Wirtschaft. Im Zuge des Demographischen Wandels müssen sich viele rheinland-pfälzische Unternehmen mit einem Fachkräftemangel auseinandersetzen, ein Problem, das noch vor wenigen Jahren sehr theoretisch erschien. Jetzt spüren wir es. Zugleich werden auch die Belegschaften im Schnitt immer älter. Eine fundierte Ausbildung fördern und an moderne technologische und arbeitsorganisatorische Gegebenheiten anpassen, ist deshalb genauso wichtig, wie ältere Mitarbeiter im Betrieb zu halten oder neu einzustellen. Es gilt, die Potenziale Älterer zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturen von Wissen und Kreativität in Städten: Erweiterte Spezialisierung in Hamburg - beschleunigte Metropolisierung in Berlin: eine Untersuchung zur regionalen Spezialisierung der Beschäftigten nach Berufen und zur Entwicklung der Berufsfelder Wissenschaft, Kultur, Verkehr, Gesundheit und hochwertige unternehmensorientierte Dienste von 1999 bis 2009. Studie zur Berlin-Forschung (2010)

    Stein, Rolf;

    Zitatform

    Stein, Rolf (2010): Strukturen von Wissen und Kreativität in Städten: Erweiterte Spezialisierung in Hamburg - beschleunigte Metropolisierung in Berlin. Eine Untersuchung zur regionalen Spezialisierung der Beschäftigten nach Berufen und zur Entwicklung der Berufsfelder Wissenschaft, Kultur, Verkehr, Gesundheit und hochwertige unternehmensorientierte Dienste von 1999 bis 2009. Studie zur Berlin-Forschung. Berlin, 54 S.

    Abstract

    "Die Studie dient zum einen der Aktualisierung der Daten, auf denen mein Artikel 'Besondere und allgemeine metropolitane Spezialisierungen in Berlin: Kultur und Wissenschaft, Koordination und Transaktion' in Raumforschung und Raumordnung (4/2009) basierte. In dieser Untersuchung wurden Daten aus dem Jahr 2005 verwendet. Hier sind die derzeit aktuellsten allgemein verfügbaren Zahlen der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (Juni 2009) zugrunde gelegt, um die regionale Spezialisierung nach Berufen und Berufsfeldern zu analysieren. Ergänzend zu dem genannten Artikel, der sich nur auf Berlin bezog, wird hier zusätzlich die Stadt Hamburg mit der gleichen Methodik untersucht und mit Berlin verglichen. Zum anderen gibt diese Studie auch einen Überblick über die quantitative Entwicklung der Beschäftigung in den Berufsfeldern der beiden Städte im Zeitraum von 1999 bis 2009. Besonders für Berlin zeigen sich in dieser langfristigen Perspektive grundlegende Veränderungen der Beschäftigungsstruktur, die eine ausgeprägte Tendenz der - funktional definierten - Metropolisierung erkennen lassen. In einem kurzen Exkurs zur Kulturwirtschaft wird zudem gezeigt, dass sich parallel dazu innerhalb zentraler Wirtschaftszweige in Berlin - auch nach sektoraler Betrachtungsweise - fundamentale Strukturveränderungen abzeichnen. In der Kulturwirtschaft gewinnt die Beschäftigung in organisierenden und planenden Teilbereichen zu Lasten ausführender und herstellender Teilbereiche nahezu kontinuierlich an Bedeutung. Das angewendete Untersuchungsdesign entspricht, bis auf zwei Veränderungen, dem des Zeitschriftenartikels. Zum einen wird bei der Kategorie der Transaktionsaktivitäten nur noch entsprechend dem Qualifikationsniveau der Beschäftigten differenziert, so dass sich drei (anstatt vier) Untergruppen ergeben. Die für die Stadtforschung und regionale Politik besonders relevante Berufsgruppe der hochwertigen unternehmensorientierten Dienste ist damit direkt als eine eigene Untergruppe der Transaktionsaktivitäten gefasst. Zum zweiten ist jetzt für die einzelnen Berufsfelder jeweils nur noch ein (durchschnittlicher) Lokalisationsquotient über alle einbezogenen Berufe berechnet und nicht wie im Zeitschriftenartikel ein (zusätzlicher) Quotient ausschließlich für diejenigen Berufe eines Berufsfeldes, die in einer Stadt überrepräsentiert sind. Durch diese beiden Vereinfachungen gehen zwar Differenzierungsmöglichkeiten verloren, doch werden die Ergebnisse für einen Städtevergleich wesentlich übersichtlicher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt für Jüngere in Sachsen: eine Analyse des regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarktes (2010)

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ; Zillmann, Manja;

    Zitatform

    Sujata, Uwe, Antje Weyh & Manja Zillmann (2010): Der Arbeitsmarkt für Jüngere in Sachsen. Eine Analyse des regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarktes. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2010), Nürnberg, 36 S.

    Abstract

    "Der anhaltende Rückgang der Arbeitslosenzahlen der 15- bis unter 25-Jährigen in Sachsen seit 2005 ist größtenteils auf die demografische Entwicklung und nur in geringem Maße auf positive Veränderungen der Beschäftigungssituation zurückzuführen. Im Vergleich zum Jahr 2000 wurden 2009 27,5 Prozent weniger Arbeitslose in dieser Altersgruppe, aber auch 24,1 Prozent weniger sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Alter von 15 bis unter 25 Jahren gezählt.
    Auf dem Ausbildungsmarkt schließt sich die Lücke zwischen gemeldeten Bewerbern und gemeldeten Stellen immer mehr. Im Jahr 2009 war das Verhältnis der beiden Größen mit 1,1 Bewerbern auf eine Ausbildungsstelle nahezu ausgeglichen. Jedoch ist nicht von einer Entspannung der Situation am sächsischen Ausbildungsmarkt auszugehen, denn nach wie vor sind Divergenzen im Hinblick auf die räumliche und sektorale Verteilung von Angebot und Nachfrage vorhanden. Zudem sind immer noch ein Drittel aller Ausbildungsstellen außerbetrieblicher Art und etwa ein Drittel aller Azubis mit Wohnort in Sachsen absolviert die Ausbildung außerhalb des Bundeslandes.
    Vor dem Hintergrund der zukünftigen demografischen Entwicklung, wonach bis 2020 die Bevölkerungsanzahl der 15- bis unter 25-Jährigen um weitere 23,6 Prozent abnimmt und es zu einer Verschiebung der Qualifikationsstruktur der Schulabgänger hin zu keinem oder einem Hauptschulabschluss kommen soll, wird es für die sächsischen Unternehmen zunehmend schwerer, geeignete Bewerber für ihre Ausbildungsstellen zu finden. Die Gestaltung entsprechender Rahmenbedingungen durch Politik und Wirtschaft wird unumgänglich sein, um einem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ; Zillmann, Manja;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2009: Abschlussbericht (2010)

    Wagner, Birgit ; Faik, Jürgen; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Wagner, Birgit, Jürgen Faik & Alfons Schmid (2010): IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2009. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2010,04), Frankfurt, Main, 274 S.

    Abstract

    Die Auswertung des IAB-Betriebspanels für Rheinland-Pfalz basiert auf 838 nutzbaren Interviews. Diese Betriebe wurden hinsichtlich Betriebsgröße und Wirtschaftssektor gemäß der tatsächlichen Verteilung der rheinland-pfälzischen Betriebe in der dargestellten Form gewichtet und auf alle Unternehmen hochgerechnet. Ergebnisse: Gemäß den Daten des IAB-Betriebspanels erhöhte sich die Gesamtbeschäftigung in Rheinland-Pfalz zwischen Mitte 2008 und Mitte 2009 geringfügig um 1,1 Prozent. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an den Gesamtbeschäftigten verringerte sich im Krisenjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um weitere 2 Prozentpunkte und erreichte mit 75 Prozent den tiefsten Stand seit Beginn des Panels im Jahr 2000. Anhand des Indikators der Einschätzung der betrieblichen Ertragslage für das Jahr 2008 zeigte sich eine weitgehend ähnliche Grundeinstellung der rheinland-pfälzischen Betriebe wie in den Vorjahren. Dies verweist darauf, dass das Jahr 2008 noch nicht in einem größeren Maßstab von der Finanz- und Wirtschaftskrise tangiert wurde. Immerhin rund drei Viertel der rheinland-pfälzischen Betriebe stuften ihre Ertragslage als mindestens befriedigend ein, und gut ein Drittel der rheinland-pfälzischen Betriebe bezeichnete seine Ertragslage im Jahre 2008 als mindestens gut. Die Analyse der Standortbedeutung und -bewertung der rheinland-pfälzischen Betriebe hat gezeigt, dass den Faktoren 'Nähe zu Kunden', 'Qualität des Fachkräfteangebots', ,Preisniveau für Energie/Wasser' sowie 'Zusammenarbeit mit Behörden' die größte Bedeutung zukommt. Erstmalig seit der Erfassung der Weiterbildungsaktivitäten in Rheinland-Pfalz im Jahr 2000 verringerte sich der Anteil der Betriebe, der Weiterbildungsmaßnahmen förderte, um 3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Personalstruktur, Personalbedarf und Personalbewegungen in Zeiten der Krise in Rheinland-Pfalz 2009 (2010)

    Wagner, Birgit ; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Wagner, Birgit & Alfons Schmid (2010): Personalstruktur, Personalbedarf und Personalbewegungen in Zeiten der Krise in Rheinland-Pfalz 2009. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2010,03), Frankfurt, Main, 34 S.

    Abstract

    "Wir stellen in diesem Report zunächst die Beschäftigtenstruktur der rheinland-pfälzischen Betriebe und deren Entwicklung dar. Im Anschluss wird der Bedarf an Personal aufgezeigt und ein Überblick über die Neueinstellungen im 1. Halbjahr 2009 gegeben. Für beide Bereiche werden differenzierte branchen- und betriebsgrößenspezifische Analysen vorgelegt. Zudem wird untersucht, in welchem Zusammenhang die wirtschaftliche Situation der einzelnen Betriebe und ihr Personalbedarf standen. Als Nächstes richtet sich der Fokus des Reports auf den ungedeckten Personalbedarf in Rheinland- Pfalz. Darüber hinaus erfolgt eine Analyse der Personalabgänge und ihrer Ursachen. Den Abschluss bildet die Darstellung der Fluktuation im Jahr der Wirtschafts- und Finanzkrise." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der vierzehnten Welle 2009 (2010)

    Zitatform

    (2010): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der vierzehnten Welle 2009. (Thüringen, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie. Reihe Forschungsberichte), Erfurt, 108 S.

    Abstract

    Das IAB-Betriebspanel wurde in Thüringen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2009 zum vierzehnten Mal seit 1996 durchgeführt. Das Antwortverhalten der Betriebe wurde somit unmittelbar durch die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Ziel dieses Panels ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Betriebe in Thüringen zu erhalten. Für Auswertungen in Thüringen liegen für das Jahr 2009 Interviews von 1.074 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,8 Prozent der Betriebe mit 7,8 Prozent der Beschäftigten erfasst. Die befragten Betriebe repräsentieren die Grundgesamtheit von 61.758 Betrieben des Jahres 2008 mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Thüringen. In Schwerpunktthemen wurden 2009 Veränderungen einzelner Beschäftigungsformen und Fragen der betrieblichen Standortsicherung erhoben. Außerdem wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholenden Fragenkomplexe aufgenommen:
    - Beschäftigungsentwicklung;
    - Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung;
    - Ertrag und Gewinn;
    - betriebliche Arbeitszeiten;
    - betriebliche Investitionen und Innovationen;
    - betriebliche Weiterbildung;
    - Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche;
    - Berufsausbildung und Ausbildungsstellen;
    - Tarif und Lohn. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der vierzehnten Welle 2009 (2010)

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde in Mecklenburg-Vorpommern als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2009 zum vierzehnten Mal durchgeführt. Das Antwortverhalten der Betriebe wurde somit unmittelbar durch die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt.
    Die zentralen inhaltlichen Themenkomplexe des Fragebogens 2009 (Schwerpunktthemen) werden im Mittelpunkt des Gesamtberichtes stehen. Dabei geht es um die differenzierte Entwicklung der verschiedenen Beschäftigungsformen sowie um Einschätzungen betrieblicher Standortfaktoren.
    - Die quantitative Beschäftigungsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern geht mit starken qualitativen Veränderungen einzelner Beschäftigungsformen und - gruppen einher. Im Mittelpunkt stehen die vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Beschäftigungsformen, wie geringfügige und befristete Beschäftigung. Gesondert wird die Kurzarbeit betrachtet, die als arbeitsmarktpolitisches Instrument dazu beiträgt, Fachkräfte im Betrieb zu halten und Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Neben der quantitativen Entwicklung dieser Beschäftigungsformen im Zeitverlauf und speziell in Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise werden vertiefend Gründe, Dauer, Qualifikation, Finanzierung u. a. hinterfragt.
    - In einem zweiten Schwerpunktthema geht es im Kontext der betrieblichen Standortsicherung um eine Analyse der einzelnen Standortfaktoren und ihre Bewertung durch die ortsansässigen Betriebe, und damit um die Standortattraktivität für potenzielle Investoren. Das aktuelle Panel 2009 erlaubt zum zweiten Mal nach 2006, bundesweit und differenziert nach Ländern, eine repräsentative Einschätzung einzelner Standortfaktoren.
    Weiterhin die sich jährlich wiederholenden Fragenkomplexe: Beschäftigungsentwicklung; Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung; Ertrag und Gewinn; betriebliche Arbeitszeiten; betriebliche Investitionen und Innovationen; betriebliche Weiterbildung; Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche; Berufsausbildung und Ausbildungsstellen; Tarif und Lohn.
    Zusätzlich wurden Fragen zu den sich mehrjährig wiederholenden Themen 'Gewinn- und Kapitalbeteiligung' und 'Öffentliche Förderung' gestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der vierzehnten Welle 2009 (2010)

    Abstract

    Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit führt in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit Sachsen-Anhalt seit 1996 jährlich eine Arbeitgeberbefragung in Betrieben Sachsen-Anhalts durch (IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt). Im Jahre 2009 fand diese Befragung zum vierzehnten Mal statt. Ziel dieser Arbeitgeberbefragung ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Sachsen-Anhalt zu erhalten. Für Auswertungen in Sachsen-Anhalt liegen für das Jahr 2009 Interviews von 978 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,7 Prozent der genannten Betriebe erfasst, in denen 9,8 Prozent aller Beschäftigten tätig sind. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin: Ergebnisse der vierzehnten Welle 2009 (2010)

    Abstract

    Das IAB-Betriebspanel wurde in Berlin als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2009 zum vierzehnten Mal durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich in Berlin 875 Betriebe. Die befragten Betriebe repräsentieren die Grundgesamtheit von 82.522 Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis in Berlin. Zentrale Themenkomplexe des Fragebogens 2009 waren die differenzierte Entwicklung der verschiedenen Beschäftigungsformen sowie Einschätzungen betrieblicher Standortfaktoren. Ergebnisse: Erstmals seit der Jahrtausendwende hat sich die Zahl der Berliner Betriebe in den Jahren 2007, 2008 und auch während der Finanz- und Wirtschaftkrise 2009 wieder deutlich erhöht. Auch die Beschäftigtenzahl Berlins weist einen deutlichen Zuwachs aus. Trotz der Krise spielt Kurzarbeit nur eine geringe Rolle. Im Vergleich zum Vorjahr zeichnen sich Mitte 2009 für die einzelnen flexiblen Beschäftigungsformen unterschiedliche Entwicklungstendenzen ab: Relativ stabil gegenüber dem Vorjahr hat sich die befristete Beschäftigung verhalten, gleiches gilt für die Mini- und Midi-Jobs. Auch die Zahl der Leiharbeiter/innen ist nicht wie in den anderen Bundesländern gesunken, sondern hat sich stabilisiert. Dem stehen beträchtliche Rückgänge in der Anzahl der Teilzeitbeschäftigten gegenüber. Die aus der Sicht der Betriebe wichtigsten Standortfaktoren erhalten eine sehr unterschiedliche Bewertung. Während die Kundennähe die beste und die Qualität des Fachkräfteangebots eine gute Bewertung erhalten, werden das regionale Lohnniveau, die Zusammenarbeit mit Behörden sowie das Preisniveau und die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen unterdurchschnittlich bewertet. Das Preisniveau für Energie/Wasser erhält mit Abstand die schlechteste Note. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel, Länderbericht Sachsen: Ergebnisse der vierzehnten Welle 2009 (2010)

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde in Sachsen als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2009 zum vierzehnten Mal durchgeführt. Das Antwortverhalten der Betriebe wurde somit unmittelbar durch die Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Insgesamt wirken am IAB-Betriebspanel bundesweit ca. 15.500 Betriebe aller Branchen und Größen mit, in Ostdeutschland ca. 6.000 und in Sachsen 1.145 Betriebe.
    Bei den zentralen inhaltlichen Themenkomplexen des Fragebogens 2009 geht es um die differenzierte Entwicklung der verschiedenen Beschäftigungsformen sowie um Einschätzungen betrieblicher Standortfaktoren. Die quantitative Beschäftigungsentwicklung in Sachsen geht mit starken qualitativen Veränderungen einzelner Beschäftigungsformen und -gruppen einher. Im Mittelpunkt stehen die vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Beschäftigungsformen wie geringfügige und befristete Beschäftigung. Gesondert wird die Kurzarbeit betrachtet, die als arbeitsmarktpolitisches Instrument dazu beiträgt, Fachkräfte im Betrieb zu halten und Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Neben der quantitativen Entwicklung dieser Beschäftigungsformen im Zeitverlauf und speziell in Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise werden vertiefend Gründe, Dauer, Qualifikation, Finanzierung u. a. hinterfragt. In einem zweiten Schwerpunktthema geht es im Kontext der betrieblichen Standortsicherung um eine Analyse der einzelnen Standortfaktoren und ihre Bewertung durch die ortsansässigen Betriebe, und damit um die Standortattraktivität für potenzielle Investoren. Das aktuelle Panel 2009 erlaubt zum zweiten Mal nach 2006, bundesweit und differenziert nach Ländern, eine repräsentative Einschätzung einzelner Standortfaktoren. In das diesjährige IAB-Betriebspanel wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholenden Fragenkomplexe aufgenommen: Beschäftigungsentwicklung, Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung, Ertrag und Gewinn, betriebliche Arbeitszeiten, betriebliche Investitionen und Innovationen, betriebliche Weiterbildung, Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche, Berufsausbildung und Ausbildungsstellen, Tarif und Lohn. Zusätzlich wurden Fragen zu den sich mehrjährig wiederholenden Themen 'Gewinn- und Kapitalbeteiligung' und 'Öffentliche Förderung' gestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel - Beschäftigung in der Krise: ausgewählte Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Stichprobe der Arbeitgeberbefragung 2009 (2010)

    Abstract

    "Wie nordrhein-westfälische Betriebe auf die Wirtschaftskrise reagieren, dazu liefert das IAB-Betriebspanel 2009 erste repräsentative Ergebnisse. Die Befragung, durchgeführt im Krisenjahr 2009, gibt differenziert Auskunft, wie Betriebe in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld agieren und sich beschäftigungspolitisch verhalten. Für das IAB-Betriebspanel wurden über 1.500 Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen befragt.
    Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise war trotz der vergleichsweise starken Exportausrichtung der nordrhein-westfälischen Wirtschaft am Arbeitsmarkt bislang kaum zu spüren. Weder ist die Arbeitslosigkeit dramatisch angestiegen, noch ist das Beschäftigungsniveau nennenswert eingebrochen. Vielen Betrieben ist es gelungen, ihr Personal trotz dramatischer Umsatzeinbrüche zu halten. Zahlreiche Betriebe haben auch in der Krise neue Arbeitsplätze geschaffen. Als vergleichsweise krisensicher hat sich vor allem der Bereich personennaher Dienstleistungen wie z.B. das Gesundheits- und Sozialwesen erwiesen. Wenngleich auch in der Krise eingestellt wurde, ist ein immer größer werdender Anteil neuer Beschäftigungsangebote mit wachsenden Flexibilitätsanforderungen für die betroffenen Arbeitnehmer verbunden. Erstmals gab es mehr befristete als unbefristete Einstellungen. Dieser Anstieg mag mit der Krise und den damit verbundenen Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Arbeitskräftebedarfs zusammenhängen, setzt jedoch eine Entwicklung fort, die bereits vor der Krise einsetzte. Dass der Arbeitsmarkt bislang verhaltener auf die Krise reagierte als prognostiziert, dürfte auch in der Nutzung von Kurzarbeit liegen. Wenngleich nur von einer Minderheit genutzt, war dieses Instrument nicht ohne Bedeutung für das stark exportabhängige Verarbeitende Gewerbe. Zusammen mit dem Abbau von Überstunden und dem Abschmelzen angesammelter Plusstunden auf Langzeitarbeitszeitkonten hat sie vermutlich wesentlich dazu beigetragen, dass befürchtete Personalanpassungsprozesse in größerem Umfang bislang verhindert oder zumindest hinausgezögert werden konnten. Trotz massiver Förderangebote wurde der Arbeitsausfall allerdings nur selten genutzt, um kurzarbeitende Beschäftigte zu qualifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der vierzehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2010)

    Zitatform

    (2010): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der vierzehnten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie. Forschungsberichte 34), Berlin, 122 S.

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel wurde in Brandenburg als mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2009 zum vierzehnten Mal durchgeführt. Ebenfalls zum vierzehnten Mal wurden mit Hilfe einer Aufstockungsstichprobe eigene Panel für die einzelnen ostdeutschen Länder und Berlin erarbeitet. Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) finanziert eine Erweiterungsstichprobe für das verarbeitende Gewerbe, was sich anteilig auch in einer höheren Betriebszahl für Brandenburg niederschlägt. Insgesamt wirken am IAB-Betriebspanel bundesweit ca. 15.500 Betriebe aller Branchen und Größen mit, in Brandenburg sind es 973 Betriebe.
    Nachfolgende zentrale inhaltliche Themenkomplexe des Fragebogens 2009 (Schwerpunktthemen) stehen im Mittelpunkt des Gesamtberichtes:
    Atypische Beschäftigung: Die quantitative Beschäftigungsentwicklung in Brandenburg geht mit starken qualitativen Veränderungen einzelner Beschäftigungsformen einher. Im Mittelpunkt stehen die vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Beschäftigungsformen wie geringfügige und befristete Beschäftigung. Neben der quantitativen Entwicklung dieser Beschäftigungsformen im Zeitverlauf und speziell in Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise werden vertiefend Gründe, Dauer, Qualifikation, Finanzierung u. a. hinterfragt.
    Betriebliche Standortfaktoren: In diesem Schwerpunktthema geht es im Kontext der betrieblichen Standortsicherung um eine Analyse der einzelnen Standortfaktoren und ihre Bewertung durch die ortsansässigen Betriebe, und damit um die Standortattraktivität für potenzielle Investoren. Das aktuelle Panel 2009 erlaubt zum zweiten Mal nach 2006, bundesweit und differenziert nach Ländern, eine repräsentative Einschätzung einzelner Standortfaktoren.
    In das diesjährige IAB-Betriebspanel wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholende Fragenkomplexe aufgenommen: Beschäftigungsentwicklung; Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung; Ertrag und Gewinn; betriebliche Arbeitszeiten; betriebliche Investitionen und Innovationen; betriebliche Weiterbildung; Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche; Berufsausbildung und Ausbildungsstellen; Tarif und Lohn.
    Zusätzlich wurden Fragen zu den sich mehrjährig wiederholenden Themen "Gewinn- und Kapitalbeteiligung" und "Öffentliche Förderung" gestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Berlin (2009)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2009): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Berlin. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2009), Nürnberg, 62 S.

    Abstract

    "In dem Bericht wird der Berliner Arbeitsmarkt in regional vergleichender Perspektive analysiert. Zum einen wird die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt seit der Wiedervereinigung deskriptiv untersucht. Hieraus lassen sich insbesondere im Vergleich zu den westdeutschen Metropolregionen Rückstände Berlins in der wirtschaftlichen Leistungskraft und Beschäftigungsentwicklung feststellen. Die Folgen sind hohe Arbeitslosigkeit und erhebliche Sozialtransfers. Zum anderen wird die Beschäftigungsentwicklung in Berlin mit einem ökonometrischen Analysemodell untersucht. Mittels einer Shift-Share-Regression können vor dem Hintergrund der Entwicklung in Ostdeutschland die Wirkungen der Branchenstruktur, der Qualifikation und der Betriebsgrößenstruktur als erklärende Variablen (Effekte) bestimmt werden.
    Die Analyse zeigt, dass die Beschäftigungsentwicklung in Berlin zwischen 1996 und 2005 von einer günstigen Branchenspezialisierung im Vergleich zu der ostdeutschen Wirtschaft profitierte. Hierzu trugen vor allem die wissensintensiven Dienstleistungen bei. Der positive Brancheneffekt basiert zudem darauf, dass in Berlin schrumpfende Branchen wie die Bauwirtschaft wenig Bedeutung haben. Im Gegensatz zu den Beschäftigungsanalysen für die alten Länder, die überwiegend negative Standorteffekte für die westdeutschen Kernstädte ermitteln, wird für die Metropole ein stark positiver regionaler Standorteffekt festgestellt. Dieser dürfte auf die Größe der Stadt und die damit verbundenen ökonomischen Vorteile, die Wissenschaftsinfrastruktur und weitere weiche Standortfaktoren gegenüber dem ostdeutschen Referenzraum zurückzuführen sein. Der überdurchschnittliche Anteil an Hochqualifizierten in Berlin trägt zum negativen Qualifikationseffekt bei. Dieses Ergebnis ist auf eine ostdeutsche Sonderentwicklung zurückzuführen, die den Beschäftigungsabbau im öffentlichen Dienst betraf. Der Betriebsgrößeneffekt wirkt relativ stark negativ. Er resultiert aus der großbetrieblichen Struktur der Berliner Wirtschaft. Größere Unternehmen haben in Ostdeutschland im Untersuchungszeitraum stark Beschäftigung abgebaut. Unter Einbeziehung der deskriptiven Befunde, die den wirtschaftlichen Entwicklungsrückstand Berlins gegenüber anderen Großstädten dokumentieren, wird abschließend auf die zweifellos vorhandene Forschungsstärke des Standorts verwiesen. Nachhaltige Wachstumseffekte generiert sie aber erst, wenn in Berlin vermehrt überregional absetzbare Güter und Dienstleistungen erstellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktsituation für Frauen in Berlin-Brandenburg (2009)

    Bogai, Dieter; Partmann, Michael; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Doris Wiethölter & Michael Partmann (2009): Die Arbeitsmarktsituation für Frauen in Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2009), Nürnberg, 73 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht wird die Arbeitsmarktsituation der Frauen in Berlin und Brandenburg untersucht. Zunächst zeigt sich, dass die Erwerbsbeteiligung der Frauen in Brandenburg höher als in den neuen Bundesländern ist, in Berlin hingegen fast so niedrig wie in Westdeutschland. Gute infrastrukturelle Voraussetzungen wie ganztägige Kinderbetreuung begünstigen grundsätzlich die Beschäftigung von Frauen in beiden Ländern. In Brandenburg spielt neben der traditionell hohen Erwerbsorientierung von Frauen das Arbeitsplatzangebot für Pendlerinnen in der Hauptstadt eine Rolle. In Berlin scheint neben einer höheren Bildungsbeteiligung die anhaltend ungünstige Beschäftigungssituation die Erwerbsneigung der Frauen zu beeinträchtigen. Die Erwerbstätigkeit von Frauen hat sich zwischen 2000 und 2007 in Berlin und Brandenburg erhöht. Es sind aber weniger die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze, sondern andere Beschäftigungsformen, die - wie die Selbständigkeit von Frauen in Berlin - diesen Zuwachs ermöglichten. An Bedeutung gewonnen haben zudem sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung vor allem in Brandenburg und geringfügige Beschäftigung. Bezieht man die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf die Erwerbsbevölkerung, zeigt sich, dass Frauen in beiden Bundesländern höhere Anteile aufweisen als die Männer. Ausnahme bilden die Randregionen Brandenburgs. In der Dienstleistungsmetropole Berlin stellen Frauen zwar die Mehrheit der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, bei den Vollzeitbeschäftigten bzw. den geleisteten Arbeitsstunden liegt der Frauenanteil jedoch nur bei 45,6 bzw. 43,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen in Berlin und in Brandenburg auf Ebene des Bundeslandes nur unwesentlich. Regionale Disparitäten innerhalb Brandenburgs gehen zulasten hoher Arbeitslosigkeit der Frauen im äußeren Entwicklungsraum. Wirksame Instrumente zur Erwerbsintegration von Frauen sind insbesondere Eingliederungszuschüsse. Auch die Existenzgründung verbessert die Eingliederungschancen nach den vorliegenden Evaluationsstudien. Ebenfalls positiv wirken betriebliche Trainingsmaßnahmen. Im Hinblick auf die Bildungsbeteiligung der Jugendlichen ist festzustellen, dass die Frauen auch in Berlin und Brandenburg zunehmend über höhere Abschlüsse verfügen als Männer. Allerdings schlägt sich dieser Vorsprung nur teilweise in einer besseren Position am Arbeitsmarkt nieder. Ausbildungs- und Beschäftigungsschwerpunkte der Frauen bilden eher Berufe mit geringeren Verdienst- und Karrierechancen. Die künftige Bevölkerungsentwicklung wird die regionalen Disparitäten in Berlin-Brandenburg noch weiter erhöhen. Während die Regionen nahe Berlin wachsen, wird die Bevölkerung in den Randregionen stark abnehmen. Die weibliche Bevölkerung wird dort und in den Kreisstädten mit Ausnahme von Potsdam überdurchschnittlich sinken. Die künftigen Entwicklungschancen dieser Regionen werden durch die geringere Zahl von Familien weiter geschmälert. In Brandenburg und zeitverzögert auch in Berlin zeichnet sich ein Fachkräftemangel ab. Als eine Maßnahme zur besseren Ausschöpfung des heimischen Arbeitskräftepotentials wird eine Erhöhung der Frauenerwerbsbeteiligung angesehen. Dabei dürften vor allem in Berlin noch signifikante Steigerungsmöglichkeiten bestehen. Hierbei ist auch an eine Erhöhung der Arbeitszeit zu denken. Die Beschäftigungschancen der Frauen dürften angesichts ihres Bildungsstandes und des Trends zur wissensbasierten Dienstleistungswirtschaft positiv sein. Sie könnten gleichwohl durch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine weniger geschlechtsspezifische Berufswahl erhöht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Der Fachkräfteneubedarf in Thüringen bis 2015: Prognose und Handlungsoptionen (2009)

    Buscher, Herbert S.; Trocka, Dirk; Schmeißer, Christian; Dettmann, Eva; Sunder, Marco;

    Zitatform

    Buscher, Herbert S., Eva Dettmann, Christian Schmeißer, Marco Sunder & Dirk Trocka (2009): Der Fachkräfteneubedarf in Thüringen bis 2015. Prognose und Handlungsoptionen. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 15, H. 7, S. 281-289.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird die in der Zukunft benötigte Anzahl an neuen qualifizierten Arbeitskräften (Fachkräfteneubedarf) für Thüringen ermittelt. Die Prognose wird für den Zeitraum 2009 bis 2015 für einzelne Berufsfelder erstellt. Zur Berechnung des Fachkräfteneubedarfs werden zwei Komponenten separat betrachtet: der altersbedingte Ersatzbedarf sowie der so genannte Expansionsbedarf der auf die strukturelle Entwicklung der Wirtschaftssektoren zurückzuführen ist. Mit Daten zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten werden beide Bedarfskomponenten bestimmt. In Thüringen zeigen sich, relativ zum bisherigen Beschäftigungsstand, unterschiedlich stark ausgeprägte Neubedarfe in den einzelnen Berufsfeldern. Basierend auf den Prognoseergebnissen erfolgt ein Abgleich zwischen den Neubedarfen für Facharbeiter und den Ausbildungsleistungen in den Ausbildungsberufen. Dabei zeichnet sich ein nicht unbedeutendes Potenzial für mismatch zwischen angebotenen und nachgefragten Qualifikationen ab, sollte die bisherige Ausbildungsstruktur in den nächsten Jahren beibehalten werden. Im Anschluss daran wird auf wesentliche Handlungsfelder hingewiesen, die zur Sicherung des Fachkräftebedarfs der Unternehmen beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung des Fachkräftebedarfs in Thüringen bis 2015 (2009)

    Buschner, Herbert S.; Trocka, Dirk; Sunder, Marco; Schmeißer, Christian; Dettmann, Eva;

    Zitatform

    Dettmann, Eva, Christian Schmeißer, Marco Sunder & Dirk Trocka (2009): Entwicklung des Fachkräftebedarfs in Thüringen bis 2015. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 2009,02), Halle, 141 S.

    Abstract

    "An der Schwelle zur Wissensgesellschaft werden die Leistungsfähigkeit und das Entwicklungspotenzial einer Region immer stärker durch die vorhandene Wissensbasis bestimmt, bzw. ganz konkret durch das Know-how der in der Region zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte. Vor dem Hintergrund des rasanten demographischen Umbruchs ist immer häufiger zu fragen, ob ein Defizit an Fachkräften droht und die wirtschaftliche Entwicklung vor allem in Ostdeutschland ausbremsen wird. Immerhin verlassen bald mehr Menschen altersbedingt die Arbeitswelt als junge nachrücken. Es verwundert somit nicht, dass in letzter Zeit der Begriff 'Fachkräftemangel' Einzug ins Zentrum der wirtschaftspolitischen Diskussion gehalten hat. Kann es wirklich einen Mangel geben? In Zentralverwaltungswirtschaften war der Mangel tatsächlich an der Tagesordnung, aber wo der Markt herrscht, sollte ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage über Preisanpassungen erfolgen. Unternehmen mit entsprechend hoher Zahlungsbereitschaft werden über höhere Löhne ihre Fachkräfte halten können bzw. neue hinzugewinnen. Manche Projekte werden dagegen möglicherweise nicht mehr durch- bzw. weitergeführt, wenn die veränderten Rahmenbedingungen zu stark auf die Rentabilität drücken. Offensichtlich muss der Begriff des Mangels differenziert betrachtet werden. Zunächst sind wissenschaftlich gesicherte Prognosen über die Entwicklung von Fachkräfteangebot und -nachfrage Ausgangspunkt jeder fundierten Analyse. Aus diesem Grund wurde das IWH vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit (TMWTA) beauftragt, die Entwicklung des thüringischen Fachkräftebedarfs bis ins Jahr 2015 vorauszuschätzen. Das vorliegende Sonderheft umfasst wesentliche Ergebnisse dieses Projekts und diskutiert darüber hinaus zusätzliche Aspekte, die über den Umfang der vom Ministerium veröffentlichten Studie hinausgehen. Neben einer detaillierten Prognose, die zwischen verschiedenen Qualifikationen unterscheidet und dabei auf die zunehmende Bedeutung hochqualifizierter Tätigkeiten im Freistaat eingeht, beinhaltet der Beitrag Auswertungen einer speziell entwickelten Unternehmensbefragung. Hierfür hat das IWH im Sommer 2008 rund 1 000 Entscheidungsträger in thüringischen Unternehmen zur Personalpolitik und zu erwarteten Problemen bei der Suche nach Fachkräften interviewt. Mit den erhobenen Daten lassen sich auch Erkenntnisse darüber gewinnen, wie die Unternehmen auf die Herausforderungen reagieren und welche Lösungs- bzw. Verbesserungsvorschläge sie unterbreiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Arbeitsmarktsituation von Frauen in Thüringen (2009)

    Dietrich, Ingrid; Fritzsche, Birgit;

    Zitatform

    Dietrich, Ingrid & Birgit Fritzsche (2009): Die Arbeitsmarktsituation von Frauen in Thüringen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 05/2009), Nürnberg, 41 S.

    Abstract

    "Frauen stellen mit nahezu der Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ein unverzichtbares Potenzial der Thüringer Wirtschaft dar. Ihr Qualifikationsniveau ist nicht geringer als das der Männer. Die Integration von Frauen in den Arbeitsprozess gewinnt vor dem Hintergrund zunehmender Probleme bei der Deckung des Fachkräftebedarfs der Betriebe an Bedeutung. Obgleich im Jahr 2008 gegenüber den Vorjahren die Erwerbstätigenquote der Frauen und der Männer anstieg, wurden dadurch die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Erwerbsbeteiligung nicht geringer. Im Unterschied zu Männern sind Frauen hauptsächlich in Branchen und Berufen beschäftigt, die weniger sensibel auf konjunkturelle Veränderungen reagieren. Sie arbeiten mehrheitlich (80 Prozent) im Dienstleistungsbereich, vor allem in Büro- und kaufmännischen Berufen, Gesundheitsdienst- und Pflegeberufen, als Lehrerinnen und Datenverarbeitungsfachfrauen. An der Ausübung von Führungsaufgaben partizipieren Frauen in den Thüringer Betrieben unterdurchschnittlich. Sehr differenziert fallen die Arbeitszeitmuster von Frauen und Männern aus: Während 30 Prozent der weiblichen Beschäftigten eine Teilzeitarbeit verrichten, sind es bei den Männern mit knapp fünf Prozent erheblich weniger. Nach wie vor sind es überwiegend Männer, die sich für Berufe mit Tätigkeitsprofil auf den Gebieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entscheiden. Mit 25 Prozent liegt der Frauenanteil an den MINT-Beschäftigten deutlich unter ihrem Anteil an der Gesamtbeschäftigung. Drei Prozent der weiblichen Beschäftigten sind in einem MINT-Beruf - vor allem als Technische Sonderfachkräfte und Technikerinnen - tätig, dagegen ist der entsprechende Anteil der männlichen Beschäftigten (9 Prozent) dreimal höher. Mehr junge Frauen für ein Studium in einem der MINT-Studienfächer zu interessieren, ist eine Voraussetzung, um den künftigen Bedarf an MINT-Akademikern zu decken. Im Wintersemester 2006/2007 war an den Thüringer Hochschulen mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Studienanfänger (1. Fachsemester) in MINT-Disziplinen weiblich. Für Frauen und Männer in MINT-Berufen zeichnen sich im Allgemeinen günstige Arbeitsmarktchancen in Thüringen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fritzsche, Birgit;
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  • Literaturhinweis

    Wachstums- und Beschäftigungschancen in wissensintensiven Dienstleistungsmärkten in Ostdeutschland (2009)

    Eickelpasch, Alexander; Brenke, Karl; Gornig, Martin ; Geppert, Kurt;

    Zitatform

    Eickelpasch, Alexander, Karl Brenke, Kurt Geppert & Martin Gornig (2009): Wachstums- und Beschäftigungschancen in wissensintensiven Dienstleistungsmärkten in Ostdeutschland. (DIW Berlin. Politikberatung kompakt 54), Berlin, 156 S.

    Abstract

    "Die ostdeutsche Wirtschaft hat seit der Wiedervereinigung enorme Fortschritte im Aufholprozess gemacht. Gleichwohl ist die gesamtwirtschaftliche Leistungskraft in Ostdeutschland noch unbefriedigend: Die gesamtwirtschaftliche Produktivität verharrt seit der Jahrtausendwende bei knapp vier Fünfteln des westdeutschen Niveaus. Zwar leistet die Industrie derzeit - trotz unübersehbarer struktureller Defizite - einen nicht unerheblichen Beitrag zur Stabilisierung der Beschäftigung in Ostdeutschland. Die Arbeitslosigkeit ist aber nach wie vor fast doppelt so hoch ist wie im Westen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach Beschäftigungspotenzialen im Dienstleistungssektor. Die Beantwortung dieser Frage ist Gegenstand der Untersuchung, die das DIW Berlin im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung durchgeführt hat. Schwerpunkt der Studie ist es, die Wachstums- und Beschäftigungspotenziale Ostdeutschlands auf ausgewählten wissensbasierten Dienstleistungsmärkten auszuloten. Dazu zeichnet die Studie ein umfassendes Bild der Entwicklung des ostdeutschen Dienstleistungssektors seit Mitte der 1990er Jahre, überprüft die in der Vorgängerstudie vorgenommene Abschätzung der Dienstleistungsbeschäftigung in Ostdeutschland bis 2020, untersucht im Schwerpunkt Struktur, Entwicklung und Potenziale von fünf Gruppen ausgewählter wissensbasierter Dienstleistungsbranchen in Ostdeutschland ('Medien und Werbung', 'Wirtschaftsberatung', 'Datenverarbeitung und IT-Dienste', 'Forschung und Entwicklung' sowie 'Logistik') und leitet Handlungsempfehlungen ab, die auf eine möglichst umfassende Nutzung der im Dienstleistungsbereich liegenden Wachstumspotenziale zielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The determinants of local employment dynamics in Western Germany (2009)

    Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela (2009): The determinants of local employment dynamics in Western Germany. (IAB-Discussion Paper 18/2009), Nürnberg, 34 S.

    Abstract

    "Im Zentrum dieses Artikels steht die Frage, wie sich die Art der regionalen Wirtschaftsstruktur auf die Beschäftigungsentwicklung in einer Region auswirkt und welchen zeitlichen Einflüssen diese Zusammenhänge unterliegen. Aufbauend auf einer Studie für Frankreich von Combes/Magnac/Robin (2004) wird das Wachstum der Gesamtbeschäftigung unterteilt in internes Wachstum, das aus Veränderungen in bestehenden Betrieben herrührt, und in externes Wachstum, das durch neu in die Märkte eintretende Betriebe verursacht wird. Die Dynamik beider Komponenten wird mittels eines panel-vektorautoregressiven Modells spezifiziert und mit dynamischen Panelmethoden geschätzt. Als erklärende Variablen, die die regionale Wirtschaftsstruktur charakterisieren, werden Maße für die Spezialisierung, Diversifizierung und das Ausmaß des Wettbewerbs herangezogen. Die Analyse erfolgt für den Zeitraum von 1993 bis 2002 und für 24 Branchen in den westdeutschen Arbeitsmarktregionen. Die Ergebnisse betonen den Einfluss von Diversifizierung und Wettbewerb, wobei statische Externalitäten dominieren. Der Einfluss der regionalen Wirtschaftsstruktur auf die Beschäftigungsentwicklung greift gleichermaßen bei den kleinen wie auch den größeren Betrieben, die Unterschiede zwischen Westdeutschland und Frankreich sind nur gering." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungstrends 2008 Niedersachsen: Auswertung des IAB-Betriebspanels 2008 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (2009)

    Gerlach, Knut; Meyer, Wolfgang; Lange, Vanessa;

    Zitatform

    (2009): Beschäftigungstrends 2008 Niedersachsen. Auswertung des IAB-Betriebspanels 2008 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Hannover, 100 S.

    Abstract

    Die positive Arbeitsmarktentwicklung setzte sich 2008 fort und führte erneut zu einem deutlichen Anstieg der Erwerbstätigkeit. Der im Jahr unterbrochene Trend zur Verschiebung der Personalstruktur zu Gunsten der höher qualifizierten Beschäftigten ist wieder sichtbar geworden. Drei von fünf Betrieben erwarten im Sommer 2008 für die nächsten zwei Jahr keine personalpolitischen Probleme. Die Förderung der Chancengleichheit wird in Politik und Gesellschaft als wichtige Aufgabe angesehen, in den Betrieben aber nur zögernd umgesetzt. Insbesondere in der privaten Wirtschaft hat ein kleiner Teil entsprechende, institutionell gesicherte Vereinbarungen getroffen. Bei den Maßnahmen dominieren betriebliche Angebote bei Elternzeiten. Die Situation im Bereich der betrieblichen Ausbildung ist wie im Vorjahr uneinheitlich. Die Fort- und Weiterbildung bildet, intern oder extern durchgeführt, einen wichtigen Eckpfeiler für die Entwicklung der beruflichen Kompetenz der Beschäftigten. Im ersten Halbjahr 2008 förderten 48 Prozent der Unternehmen Weiterbildungsmaßnahmen, an denen 25 Prozent aller Erwerbstätigen teilnahmen. Das Ausmaß hat sich somit gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die in der öffentlichen Diskussion häufig geäußerte Befürchtung einer drohenden Überalterung der Belegschaften bestätigt sich noch nicht, obwohl der Anteil Älterer etwas angestiegen ist. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit war bis 2004 rückläufig und ist seitdem angestiegen, zuletzt aber nur noch ganz schwach, und zwar auf 39,4 Stunden. Die niedersächsischen Betriebe haben 2007 im Durchschnitt einen Umsatz von 3,1 Millionen Euro erwirtschaftet, was etwa dem Wert des Vorjahrs entspricht. Die grundlegende Tendenz sinkender Tarifbindungsgrade hat sich im Jahr 2008 teilweise fortgesetzt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Integration von Migranten in Baden-Württemberg: die Situation im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt (2009)

    Lehmann, Stefanie; Wapler, Rüdiger;

    Zitatform

    Lehmann, Stefanie & Rüdiger Wapler (2009): Integration von Migranten in Baden-Württemberg. Die Situation im Bildungssystem und am Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 02/2009), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "Baden-Württemberg ist das Bundesland mit dem - nach den Stadtstaaten Hamburg und Bremen - höchsten Anteil an Personen mit Migrationshintergrund. Sie machen mehr als ein Viertel der Einwohner aus. Die Studie geht der Frage nach, wie weit ihre Integration auf den Gebieten Bildung und Arbeitsmarkt vorangeschritten ist, denn diese zwei Bereiche spielen eine wesentliche Rolle für die gesellschaftliche Integration insgesamt.
    Teilweise hat die zweite Generation der Migranten relativ zu ihren Eltern Integrationsfortschritte gemacht. Dennoch sind im Vergleich mit Deutschen, die hier aufgewachsen sind, nach wie vor vielmals große Integrationsunterschiede zu beobachten. So ist beispielsweise der Anteil der Ausländer, die 2007 die Schule ohne Abschluss verlassen haben, sehr viel höher als bei den Deutschen. Die schlechtere Integration in das Schulsystem hat negative Folgen für die Integration in das System der dualen Ausbildung. Sowohl bei Männern als auch Frauen ist der Anteil der Ausländer, die eine duale Ausbildung absolvieren deutlich niedriger als bei den Deutschen.
    Somit verlassen viele Migranten - und unter ihnen besonders Frauen - das berufliche Bildungssystem ohne Abschluss. Gerade aber die Geringqualifizierten - unabhängig davon, ob ein Migrationshintergrund vorliegt, oder nicht - haben die schlechtesten Chancen auf eine gelungene Integration in den Arbeitsmarkt. Die Folge ist, dass die Arbeitslosenquoten für Migranten deutlich höher als für Nicht-Migranten sind. Allerdings ist der Anteil der Personen ohne Berufsabschluss unter den Migranten der zweiten Generation deutlich niedriger als unter denjenigen der ersten Generation.
    Vor allem berufstätige männliche Migranten konzentrieren sich sehr stark auf das Produzierende Gewerbe. Über 60 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten in diesem Bereich. Dies hat unter anderem zur Folge, dass sie auch in starkem Maße von der aktuellen Wirtschaftskrise betroffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wapler, Rüdiger;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktreport NRW 2009: Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (2009)

    Mertens, Andreas;

    Zitatform

    Mertens, Andreas (2009): Arbeitsmarktreport NRW 2009. Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Düsseldorf, 71 S.

    Abstract

    "In dem Report wird die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen hinsichtlich ihrer Strukturen und Entwicklungslinien von 1998 bzw. 2000 bis 2008 betrachtet. In den jeweiligen Bereichen werden mittels der aktuell verfügbaren Daten der Beschäftigtenstatistik Anteils- bzw. Veränderungswerte gebildet und auf vier Ebenen ausgewertet:
    - Strukturen und Entwicklungen in NRW insgesamt,
    - Strukturen und Entwicklungen im Vergleich zu den anderen Bundesländern,
    - Strukturen und Entwicklungen auf der Ebene der 16 NRW-Regionen,
    - Strukturen und Entwicklungen auf der Ebene der Kreise und kreisfreien Städte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungssituation von Frauen in Hessen 2008: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008 (2009)

    Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons; Demireva, Lora;

    Zitatform

    Nüchter, Oliver, Lora Demireva & Alfons Schmid (2009): Beschäftigungssituation von Frauen in Hessen 2008. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008. (IAB-Betriebspanel Hessen 2009,02), Frankfurt am Main u.a., 22 S.

    Abstract

    "Ziel des IAB-Betriebspanels ist es, Informationen und Erkenntnisse über die wirtschaftliche Situation, die Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie das betriebliche Beschäftigungsverhalten in Hessen zu gewinnen. Bei dem Report handelt es sich um den zweiten aus der Befragungswelle 2008. Themen des Reports sind die Beschäftigungssituation von Frauen in den hessischen Betrieben, ihr Anteil am Führungspersonal sowie betriebliche Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen.
    Die Ergebnisse im Einzelnen:
    Der Frauenanteil an der Gesamtbeschäftigung in Hessen bleibt konstant; geringere Frauenanteile bei hochqualifizierten Tätigkeiten; kein Trend zur Höherqualifizierung; die Frauenanteile variieren sehr stark in den Wirtschaftszweigen; Großbetriebe beschäftigten seltener Frauen; die Teilzeitquote bei Frauen nach wie vor deutlich höher; 'Frauenbetriebe' gibt es vor allem im Dienstleistungssektor; die Teilzeitquote verteilt sich in 'Frauenbetrieben' gleichmäßiger; auf der obersten Führungsebene sind nur 23 Prozent Frauen; Frauen in oberster Führungsposition sind vor allem bei Großbetrieben die Ausnahme; in drei Viertel aller Großbetriebe ist keine Führungskraft weiblich; Frauen kommen vor allem im Dienstleistungssektor auf erste Führungsebene; viele Betriebe haben keine weiblichen Führungskräfte; in Betrieben mit hohem Frauenanteil gibt es auch mehr weibliche Führungskräfte; auf zweiter Führungsebene steigt der Frauenanteil; nur wenige Betriebe haben eine Vereinbarung zur Verbesserung der Chancengleichheit; neun von zehn Betrieben machen keine Angebote zur Förderung der Chancengleichheit; Betriebe mit weiblichen Führungskräften machen häufiger Angebote; Betriebe mit wenig beschäftigten Frauen bieten seltener Maßnahmen an." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Personalstruktur und Personalbedarf in Hessen 2008: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008 (2009)

    Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2009): Personalstruktur und Personalbedarf in Hessen 2008. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2008. (IAB-Betriebspanel Hessen 2009,04), Frankfurt am Main u.a., 22 S.

    Abstract

    Der vorliegende Report aus der Befragungswelle 2008 behandelt die Themen Personalstruktur der hessischen Betriebe, deren Einstellungsverhalten sowie deren nicht gedeckter Personalbedarf. Die Ausführungen basieren auf der Befragung von 946 Betrieben in Hessen.
    "Wir stellen hierzu zunächst die Beschäftigtenstruktur der hessischen Betriebe und deren Entwicklung dar. Im Anschluss wird der Bedarf an Personal aufgezeigt und ein Überblick über die Neueinstellungen im 1. Halbjahr 2008 gegeben. Für beide Bereiche werden differenzierte branchen- und betriebsgrößenspezifische Analysen vorgelegt. Zusätzlich gehen wir der Frage nach, ob bei der Einstellung Zugeständnisse seitens der Betriebe nötig waren. Zum Abschluss richtet sich der Fokus des Reports auf den im Jahre 2008 ungedeckten Personalbedarf in Hessen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB Betriebspanel Hessen 2008: Abschlussbericht (2009)

    Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons; Demireva, Lora;

    Zitatform

    Nüchter, Oliver, Lora Demireva & Alfons Schmid (2009): IAB Betriebspanel Hessen 2008. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen 2009,05), Frankfurt, Main, 174 S.

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel ist eine jährliche Befragung im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB). Diese wird seit 1993 (Westdeutschland) bzw. 1996 (Ostdeutschland) von TNS Infratest Sozialforschung München jeweils zwischen Juni und Oktober durchgeführt. Grundgesamtheit der Bruttostichprobe ist die Betriebsdatei der Bundesagentur für Arbeit, welche alle Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten enthält.
    In Hessen konnte in 946 Fällen ein auswertbares Interview realisiert werden. Diese Fallzahl ist ausreichend, um repräsentative Aussagen für Betriebe in Hessen zu treffen. Es werden die wichtigsten Ergebnisse der Befragungswelle 2008 zu den Themen Beschäftigung, Personalbewegung, wirtschaftliche Situation der Betriebe, Beschäftigung von Frauen, Aus- und Weiterbildung sowie Löhne, Gehälter und Tarifbindung vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Personalstruktur und -bedarf in Rheinland-Pfalz 2008: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2008 (2009)

    Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2009): Personalstruktur und -bedarf in Rheinland-Pfalz 2008. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2008. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2009,01), Frankfurt, Main, 20 S.

    Abstract

    "Beim vorliegenden Report handelt es sich um den ersten aus der Befragungswelle 2008. Themen des Reports sind die Personalstruktur der rheinlandpfälzischen Betriebe, ihr Einstellungsverhalten sowie ihr nicht gedeckter Personalbedarf. Wir stellen im Einzelnen hierzu zunächst die Beschäftigtenstruktur der rheinlandpfälzischen Betriebe und deren Entwicklung dar. Im Anschluss wird der Bedarf an Personal aufgezeigt und ein Überblick über die Neueinstellungen im 1. Halbjahr 2008 gegeben. Für beide Bereiche werden differenzierte branchen- und betriebsgrößenspezifische Analysen vorgelegt. Zusätzliche gehen wir der Frage nach, ob bei der Einstellung Zugeständnisse seitens der Betriebe nötig waren. Zum Abschluss richtet sich der Fokus des Reports auf den ungedeckten Personalbedarf in Rheinland- Pfalz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungssituation von Frauen in Rheinland-Pfalz 2008: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2008 (2009)

    Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2009): Beschäftigungssituation von Frauen in Rheinland-Pfalz 2008. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2008. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2009,02), Frankfurt, Main, 22 S.

    Abstract

    "Bei dem Report handelt es sich um den zweiten aus der Befragungswelle 2008. Themen des Reports sind die Beschäftigungssituation von Frauen in den rheinlandpfälzischen Betrieben, ihr Anteil am Führungspersonal sowie betriebliche Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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