Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Attraktivität der Standorte Hessen und Rheinland-Pfalz für (junge) Fachkräfte (2013)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff, Stefan Hell, Anne Otto & Peter Schaade (2013): Attraktivität der Standorte Hessen und Rheinland-Pfalz für (junge) Fachkräfte. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2013), Nürnberg, 53 S.
Abstract
"Der Vergleich der wirtschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Rahmenbedingungen zwischen den beiden Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz zeigt, dass beide Bundesländer gute Voraussetzungen im interregionalen Wettbewerb um die Attrahierung von jungen Fachkräften haben.
Hessens Wirtschaft ist geprägt durch das Rhein-Main-Gebiet, das einen starken Dienstleistungsschwerpunkt und einen hohen Anteil an Akademikern aufweist. Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie Unternehmensdienstleister sind ebenso wie der Bereich Verkehr und Lagerei im Hinblick auf die Wirtschaftsleistung von überdurchschnittlicher Bedeutung. Trotz dieser Dienstleistungsorientierung ist Hessen schlechter durch die Krise 2009 gekommen, die ansonsten stärker das Produzierende Gewerbe betroffen hatte, und hat sich bis heute davon nicht ganz erholt. Ein Kennzeichen für die besondere Attraktivität von Hessen für Fachkräfte ist der stark positive Pendlersaldo dieses Landes. Hierzu tragen auch viele Rheinland-Pfälzer, die in dieses Land zum Arbeiten fahren, bei. Unter den jungen Fachkräften, die in Hessen eine Berufsausbildung absolvieren, verbleibt ein hoher Anteil in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg im Land selbst. Dieser Anteil ist etwas höher als in Rheinland- Pfalz.
Rheinland-Pfalz hat eine stärkere Orientierung auf das Verarbeitende Gewerbe und die wirtschaftlichen Aktivitäten sind stärker dezentral über das Bundesland verteilt. In Rheinland- Pfalz wird über ein Drittel der Bruttowertschöpfung im Produzierenden Gewerbe erwirtschaftet. Die Chemische Industrie spielt dabei, wie auch in Hessen, eine wichtige Rolle. Trotz seinem Schwerpunkt im Produzierenden Gewerbe kam Rheinland-Pfalz besser als Hessen durch die Wirtschaftskrise von 2009. Auffällig ist bei den Dienstleistungen eine Orientierung auf den öffentlichen Bereich. Insgesamt ist Rheinland-Pfalz etwas stärker ländlich geprägt und entsprechend spielt die Landwirtschaft und darin der Weinbau eine wichtigere Rolle als in Hessen. Rheinland-Pfalz hat wegen seiner traditionell hohen Auspendlerquote einen stark negativen Pendlersaldo. Zu Hessen hat Rheinland-Pfalz die engste Pendlerverflechtung unter allen Ländern. In Rheinland-Pfalz verbleibt ebenso ein hoher Anteil der dort ausgebildeten jungen Fachkräfte in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg im Land selbst." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Personal in der Kindererziehung in Bayern: Arbeitsmarktsituation und Berufsverbleib (2013)
Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Böhme, Stefan & Lutz Eigenhüller (2013): Personal in der Kindererziehung in Bayern. Arbeitsmarktsituation und Berufsverbleib. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2013), Nürnberg, 46 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt und der Fachkräftebedarf im Bereich der Kinderziehung erfahren in jüngerer Vergangenheit große Aufmerksamkeit, insbesondere aufgrund des ab August 2013 geltenden Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz und der Debatte um den Stellenwert frühkindlicher Betreuung und Bildung. In diesem Bericht wird ein Überblick über die Entwicklung und die Situation des Arbeitsmarkts für Personal in der Kinderziehung in Bayern gegeben sowie die Entwicklung des Verbleibs in Beschäftigung und im Beruf zweier bayerischer Ausbildungskohorten vorgestellt. Der Arbeitsmarkt für Personal in der Kindererziehung hat sich in Bayern in den letzten Jahren günstig entwickelt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist überdurchschnittlich gestiegen. Bemerkenswert sind der große Frauenanteil und der Anteil der Teilzeitbeschäftigten. Die Zahl der Arbeitslosen ist überdurchschnittlich zurückgegangen, wobei Fachkräfte deutlich stärker profitieren konnten als Hilfspersonal. Der Verbleib im erlernten Beruf geht bei Erzieherinnen über die Jahre deutlich zurück. Von der bayerischen Ausbildungskohorte 1994 sind im Jahr 2010 noch 57 % im Ausbildungsberuf tätig. Besonders stark ist der Rückgang in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg. Das gilt auch für die Ausbildungskohorte 2005. Vergleicht man die Entwicklung des Berufsverbleibs der Erzieherinnen mit anderen Berufen (Krankenschwestern, Altenpflegern und Bürofachkräften), ergibt sich ein heterogenes Bild. Beim Einkommen schneidet das Personal in der Kindererziehung gegenüber den Vergleichsberufen schlechter ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Agglomeration and regional employment dynamics (2013)
Zitatform
Dauth, Wolfgang (2013): Agglomeration and regional employment dynamics. In: Papers in regional science, Jg. 92, H. 2, S. 419-435., 2012-05-09. DOI:10.1111/j.1435-5957.2012.00447.x
Abstract
"In this paper we combine two strands of the empirical literature on agglomeration economics. We calculate two indices to identify local industries where agglomeration externalities could be expected to be particularly strong. The main part of the paper is an econometric analysis using a dynamic panel data model to test whether dynamic employment growth is indeed stronger in these observations. Spatial dependence is taken into account by including spatially lagged exogenous variables. We use panel data on all Western German employees subject to social security from 1989 to 2006 in 326 districts and 191 industries. We find evidence that long run employment growth is significantly more persistent in industrial agglomerations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel - Chancengleichheit: Frauen und Männer in den Betrieben Nordrhein-Westfalens (2013)
Frei, Marek; Dahms, Vera;Zitatform
(2013): IAB-Betriebspanel - Chancengleichheit. Frauen und Männer in den Betrieben Nordrhein-Westfalens. Düsseldorf, 48 S.
Abstract
"Nordrhein-Westfalen ist von einer beruflichen Chancengleichheit der Frauen noch weit entfernt. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Unternehmensbefragung im Rahmen des IAB-Betriebspanels. Mit rund 44 Prozent ist der Anteil weiblicher Beschäftigter nach wie vor deutlich kleiner als der von männlichen Beschäftigten und liegt weiterhin unter dem westdeutschen Durchschnitt. Teilzeitbeschäftigung mit einem hohen Anteil an Minijobberinnen überwiegt. Zugleich üben Frauen seltener Tätigkeiten aus, die einen Hochschulabschluss erfordern, obwohl sie häufiger als Männer einen akademischen Abschluss erwerben. Kaum Fortschritte sind auch beim Zugang zu Führungspositionen zu verzeichnen. Zur Förderung der Chancengleichheit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie setzen Betriebe fast ausschließlich auf Maßnahmen zur Arbeitszeitgestaltung. Die nordrhein-westfälische Stichprobe des IAB-Betriebspanels untersuchte die Beschäftigungssituation von Frauen und Männern in NRW, der Bericht steht zum Herunterladen bereit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel - Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb: Beschäftigungsentwicklung, besondere Beschäftigungsverhältnisse, Löhne und Gehälter in nordrhein-westfälischen Betrieben. Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Stichprobe der Arbeitgeberbefragung 2012 (2013)
Frei, Marek; Dahms, Vera; Wahse, Jürgen;Zitatform
Frei, Marek, Vera Dahms & Jürgen Wahse (2013): IAB-Betriebspanel - Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb. Beschäftigungsentwicklung, besondere Beschäftigungsverhältnisse, Löhne und Gehälter in nordrhein-westfälischen Betrieben. Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Stichprobe der Arbeitgeberbefragung 2012. Düsseldorf, 39 S.
Abstract
"Das IAB-Betriebspanel beschäftigt sich in der Befragungswelle des Jahres 2012 intensiv mit dem betrieblichen Einsatz von atypischen Beschäftigungsverhältnissen, insbesondere befristeten Arbeitsverhältnissen und Leiharbeit. Angesichts des besonderen Anliegens der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, die 'Entwicklung hin zu atypischer Beschäftigung und Niedriglöhnen zu beenden und gute Arbeit zum Normalfall zu machen', sind empirisch gestützte Erkenntnisse von besonderer Relevanz. Im Mittelpunkt des Interesses der aktuellen Befragung standen folgende Fragen: Wie verbreitet ist der Einsatz von befristeter Beschäftigung und Leiharbeit? In welchen Bereichen der nordrhein-westfälischen Wirtschaft werden solche Beschäftigungsformen eingesetzt? Welche Art von Betrieben nutzen befristete Beschäftigung und Leiharbeit? Wie hoch sind die Chancen für befristet Beschäftigte, nach Auslaufen ihres Vertrages in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden? Sind Frauen und Männern in gleichem Maße vom Einsatz solcher Beschäftigungsformen betroffen?
Bevor auf Basis der Befunde der aktuellen Befragung des IAB-Betriebspanels versucht wird, die aufgeworfenen Fragen zu beantworten, wird zunächst ein kurzer Überblick über die Entwicklung von Beschäftigung im Untersuchungszeitraum gegeben. Die betriebliche Arbeitskräftenachfrage bildet den Rahmen für den Einsatz von besonderen Beschäftigungsformen. So stellt sich z. B. die Frage, ob die in der vorangegangenen Befragung beobachteten Schwierigkeiten bei der Deckung des betrieblichen Bedarfs an Fachkräften die Qualität der neu geschaffenen Arbeitsverhältnisse und damit den Stellenwert solcher Beschäftigungsformen beeinflussen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Hessen 2013 und 2014 (2013)
Zitatform
Garloff, Alfred & Annette Röhrig (2013): Der Arbeitsmarkt in Hessen 2013 und 2014. In: Hessisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) (2013): Konjunkturprognose Hessen 2014 : Gemeinschaftsanalyse und -prognose der Konjunktur in Hessen, S. 43-49, 2013-11-29.
Abstract
"Der hessische Arbeitsmarkt ist 2013 durch einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit bei weiter ansteigender sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung gekennzeichnet. 2014 wird sich nach unserer Einschätzung der positive Beschäftigungstrend fortsetzen und die Arbeitslosigkeit wird wieder etwas sinken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Röhrig, Annette; -
Literaturhinweis
Beschäftigungstrends 2012 Niedersachsen: Auswertung des IAB-Betriebspanels 2012 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (2013)
Gerlach, Knut; Meyer, Wolfgang;Zitatform
(2013): Beschäftigungstrends 2012 Niedersachsen. Auswertung des IAB-Betriebspanels 2012 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Hannover, 104 S.
Abstract
Die Auswertung des IAB-Betriebspanels 2012 für Niedersachsen beruht auf der Analyse von 1.054 Interviews zu aktuellen Beschäftigungstrends und zur wirtschaftlichen Situation der Unternehmen. Fazit: Die nach der Krise 2008/09 einsetzende Aufwärtstendenz der wirtschaftlichen Entwicklung hat sich auch im Berichtsjahr bis zum Befragungszeitpunkt im Sommer 2012 fortgesetzt. Beschäftigungsgewinne gab es in allen betrachteten Wirtschaftsbereichen, und zwar sowohl im Hinblick auf die Erwerbstätigkeit insgesamt als auch auf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Die Personalstruktur verändert sich langfristig zu Gunsten der Beschäftigten mit qualifizierten Tätigkeiten. Gut jeder zweite Betrieb erwartet im Sommer 2012 für die nächsten zwei Jahre keine personalpolitischen Probleme. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren ist sowohl die Zahl der Einstellungen wie die der Abgänge im ersten Halbjahr 2012 deutlich gestiegen. Der Arbeitsmarkt ist erneut fluider geworden und verzeichnet den höchsten Personalumschlag seit dem Jahr 2000. Die Tarifbindung von Betrieben hat sich 2012 auf einem niedrigen Niveau stabilisiert und liegt sowohl für Branchen- wie auch für Firmentarifverträge etwas über dem Vorjahreswert. (IAB)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung und Mobilität von Auszubildenden in Niedersachsen-Bremen (2013)
Harten, Uwe;Zitatform
Harten, Uwe (2013): Betriebliche Ausbildung und Mobilität von Auszubildenden in Niedersachsen-Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2013), Nürnberg, 32 S.
Abstract
"Seit 2005 pendeln immer mehr Auszubildende aus Niedersachsen aus. Der Pendlersaldo gerät immer tiefer ins Minus. Im Rahmen dieser Studie sollen auf der Basis von Arbeitsmarktregionen Ursachen für diese Entwicklung aufgezeigt werden.
Mit der 'Betrieblichen Ausbildungsdichte', dem Verhältnis von Auszubildenden im dualen System zur Bevölkerung im entsprechenden Alter, kann die allgemeine regionale Ausbildungs-Versorgungs-Situation abgebildet werden. Innerhalb der Gesamt-Untersuchungsregion Niedersachsen-Bremen-Hamburg gibt es deutliche Entwicklungs-Unterschiede. Während sich in deren westlichen Regionen zwischen 2000 und 2010 die Situation auf bereits hohem Niveau noch verbessert hat, ist in den östlichen Regionen ein überdurchschnittlicher Rückgang der Betrieblichen Ausbildungsdichte festzustellen.
Im Rahmen dieser Untersuchung wird nur die realisierte betriebliche Ausbildung betrachtet. Unbesetzte Ausbildungsstellen wie auch unversorgte Bewerber bleiben unberücksichtigt. Dabei wird deutlich, dass es einen Zusammenhang zwischen der regionalen Ausbildungsmarktsituation und der Mobilitäts- beziehungsweise Auspendelneigung der Jugendlichen gibt. Gleichzeitig bedeutet das aber, dass dieser Zusammenhang nur zum Teil die Folgen einer ungünstigeren Ausbildungssituation insbesondere in den süd-östlichen Untersuchungsregionen dieser Studie abbilden kann. Außer Acht bleiben dabei nicht mobilitätsbereite und/oder nicht konkurrenzfähige Jugendliche, die überwiegend auf das Übergangssystem ('Warteschleifen') ausweichen dürften.
Eine im Rahmen dieser Arbeit regional differenziertere Analyse der aktuellen (2011) und sich verändernden Pendelverflechtungen (2005-2011) zwischen den Untersuchungsregionen zeigt zudem, dass es sich um in diesem Zeitraum zunehmende Ausgleichsprozesse insbesondere zwischen den Regionen handelt, in denen eine ungünstigere Ausbildungsmarktsituation festzustellen ist. Sie sind auf den verstärkten Ausgleich struktureller (regionaler, beruflicher und/oder qualifikatorischer) Angebots- und Nachfrageunterschiede zurückzuführen, der vermutlich gerade durch eine insgesamt ungünstigere Ausbildungssituation in diesen Regionen erforderlich wurde. Ansonsten basiert der Großteil aller Pendelverflechtungen auf dem Prinzip der räumlichen Erreichbarkeit zwischen den Regionen. Die Jugendlichen zeigen ein hohes Maß an Mobilitätsbereitschaft, aber im Rahmen von auch gut erreichbaren Zielregionen.
Abschließend ist festzustellen, dass es gerade in den in dieser Studie untersuchten Jahren bis 2010/11 in Niedersachsen-Bremen(-Hamburg), insbesondere in den süd-östlichen Regionen, nicht gelungen ist, den durch die demografische Entwicklung in fast allen Untersuchungsregionen über die Jahre höheren Bedarf an Ausbildungsplätzen global zu decken. Mit dem fortschreitenden Herauswachsen der stark besetzten Schulabgänger-Jahrgänge aus dieser Altersgruppe entspannt sich die Situation allerdings mittlerweile zunehmend. Daher sollte das Augenmerk auch denjenigen gelten, die in den zurückliegenden Jahren ohne Berufsausbildung geblieben sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Harten, Uwe; -
Literaturhinweis
Zur Resilienz regionaler Arbeitsmärkte: theoretische Überlegungen und empirische Befunde (2013)
Jakubowski, Peter; Zarth, Michael; Lackmann, Gregor;Zitatform
Jakubowski, Peter, Gregor Lackmann & Michael Zarth (2013): Zur Resilienz regionaler Arbeitsmärkte. Theoretische Überlegungen und empirische Befunde. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 4, S. 351-370.
Abstract
"Während in der tagespolitischen Debatte und den europäischen Verhandlungen oft der finanzielle Beitrag Deutschlands zur 'Rettung' von kriselnden Ökonomien im Vordergrund steht, treffen die Fragen nach der Widerstandsfähigkeit oder der Krisenfestigkeit der deutschen Wirtschaft auch auf einen wissenschaftlichen Diskurs, der sich um 'Resilienz' als neues Leitbild gesellschaftlicher Entwicklung rankt. Resilienz gewinnt in der regionalwissenschaftlichen Literatur in der letzten Zeit zunehmend an Bedeutung. Resilienzanalysen widmen sich der Frage, warum bestimmte räumliche Teilökonomien auf dieselben Impulse weniger stark reagieren als andere und warum sich bestimmte Regionen nach Rückschlägen vergleichsweise schnell erholen, während andere Regionen ihren vorherigen Wachstumspfad auch über einen längeren Zeitraum nicht mehr erreichen.
Der Beitrag thematisiert zentrale Begrifflichkeiten und beschreibt theoretisch ableitbare Ausprägungen regionaler Resilienz und regionaler Anpassungskreisläufe. In Anlehnung an die angelsächsische Literatur wird Resilienz in den vier Dimensionen Resistenz, Erholung, Neuorientierung und Erneuerung verstanden. Ausgehend von diesen theoretischen Überlegungen werden empirische Befunde zur Resilienz der westdeutschen Arbeitsmärkte dargestellt. Die empirische Analyse basiert auf der Statistik der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Hierzu liegt eine regional differenzierte Zeitreihe von 1977 bis 2011 vor, die vier Konjunkturzyklen abdeckt. Die räumliche Analyseebene bilden die Arbeitsmarktregionen, da diese funktional abgegrenzt sind und ein kleinräumigeres Bild regionaler Entwicklungspfade von den städtischen Arbeitsmarktzentren mit ihrem Umland zeichnen. Im Ergebnis dieser empirischen Analyse lassen sich verschiedene Grundmuster der regionalen Resilienz ableiten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigung im unteren Stundenlohnbereich in Nordrhein-Westfalen 1995-2011: Auswertung auf Basis des sozio-ökonomischen Panels (SOEP) (2013)
Zitatform
Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2013): Beschäftigung im unteren Stundenlohnbereich in Nordrhein-Westfalen 1995-2011. Auswertung auf Basis des sozio-ökonomischen Panels (SOEP). Duisburg, 37 S.
Abstract
Ausgewertet wird zunächst die zeitliche Entwicklung des Niedriglohnanteils in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu Westdeutschland für die Jahre 1996 bis 2011. Darüber hinaus werden für den Zeitraum 2008 bis 2011 weitere differenziertere Auswertungen erstellt. Dies erfolgt zum einen nach Geschlecht, Qualifikation, Altersgruppen, Nationalität, Arbeitszeitform, Unternehmensgröße und ausgewählten Branchen. Zum anderen werden für den betreffenden Zeitraum auch Auswertungen erstellt, die nach der Höhe der Stundenlöhne unterhalb der Niedriglohnschwelle (unter 5 Euro, unter 6 Euro etc.) differenzieren, um die Verbreitung von besonders niedrigen Stundenlöhnen abschätzen und analysieren zu können, welche Beschäftigtengruppen hiervon besonders betroffen sind. Fazit: "Insgesamt unterscheiden sich der Umfang und die Struktur der Niedriglohnbeschäftigung in Nordrhein-Westfalen und in Westdeutschland kaum voneinander. Am aktuellen Rand (2011) ist zwar ein deutlicher Anstieg des Niedriglohnanteils in Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen, der aber für sich genommen angesichts der vergleichsweise kleinen Fallzahl nicht überbewertet werden sollte." Stundenlöhne unterhalb von 8,50 Euro sind in Nordrhein-Westfalen etwas häufiger verbreitet als in Westdeutschland insgesamt und dies gilt auch für alle darunter liegenden Stundenlohnstufen. Gut jede/r zwölfte Beschäftigte (8,2 Prozent) in Nordrhein-Westfalen arbeitete im Zeitraum 2008 bis 2011 für sehr niedrige Stundenlöhne von unter 6 Euro (Westdeutschland: 7,6 Prozent). Noch deutlich höhere Anteile von derart niedrigen Stundenlöhnen finden sich in Nordrhein-Westfalen im Einzelhandel (13,2 Prozent), bei Dienstleistungen für Unternehmen (16,2 Prozent) und im Gastgewerbe (24,4 Prozent). (IAB2)
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Literaturhinweis
Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2012: Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2012 (2013)
Kistler, Ernst; Trischler, Falko; Böhme, Stefan; Werner, Daniel; Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Kistler, Ernst & Falko Trischler (2013): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2012. Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2012. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2012,2), Stadtbergen, 75 S.
Abstract
"Die befragten Personalverantwortlichen nennen Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fachkräften mit stark steigender Tendenz am häufigsten als erwartetes Personalproblem der nächsten zwei Jahre (32 %; Westdeutschland: 29 %). An zweiter Stelle rangiert mit 17 Prozent und stark abnehmender Tendenz eine hohe Lohnkostenbelastung. In 30 Prozent der bayerischen Betriebe und Dienststellen gab es im 1. Halbjahr 2012 Personaleinstellungen (hochgerechnet 379 Tsd.). Dem standen 27 Prozent Betriebe und Dienststellen mit Personalabgängen gegenüber (hochgerechnet 305 Tsd.). 41 Prozent aller Einstellungen im Freistaat erfolgten 2012 befristet. 43 Prozent der Personen mit einem auslaufenden befristeten Arbeitsvertrag wurden unbefristet übernommen. Erstmals seit 2002 hat in Bayern der durchschnittliche Lohn/Gehalt je Vollzeitäquivalent im Jahr 2012 den westdeutschen Durchschnittswert erreicht. Der Anteil der Betriebe ohne Tarifbindung ist 2012 erneut angestiegen (von 67 auf 68 %), ebenso der Anteil der Beschäftigten in diesen Betrieben (von 40 auf 43 %). In 7 Prozent der bayerischen Betriebe und Dienststellen gab es 2012 einen Betriebs-/Personalrat, in weiteren 7 Prozent eine andere Form der Personalvertretung. In 1 Prozent der Fälle gab es beides. 28 Prozent der Betriebe und Dienststellen berichten 2012 in Bayern von Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit der Beschäftigten - vor allem werden Mitarbeiterbefragungen und Krankenstandsanalysen als Maßnahmen genannt. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten ist im Freistaat von 38,8 Stunden im Vorjahr - also von 2011 auf 2012 - leicht auf 38,7 Stunden gesunken. 27 Prozent der bayerischen Betriebe hatten 2012 Arbeitszeitkonten (Vorjahr: 34 %) und zwar für 50 Prozent aller dort Beschäftigten. Der Anteil der Betriebe und Dienststellen in Bayern mit Investitionen ist im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr 2011 mit 54 Prozent um 4 Prozentpunkte erstmals seit Jahren wieder gestiegen. Seit Jahren unverändert liegt der Anteil der Frauen im Freistaat, die als Tätige Inhaber/Vorstände/ Geschäftsführer arbeiten, bei nur 3 Prozent. Auf der ersten und - soweit vorhanden - zweiten Führungsebene ist der Frauenanteil in den bayerischen Betrieben gegenüber 2004 (und 2008) nur marginal angestiegen. Von Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit berichten 2012 in Bayern wie in Westdeutschland vor allem große Betriebe und Dienststellen und solche aus dem Bereich Organisationen ohne Erwerbscharakter/ Öffentliche Verwaltung. Am häufigsten wird als solche Maßnahme mit 24 Prozent eine Rücksichtnahme auf Betreuungsaufgaben bei der Arbeitszeit genannt. Mit je 8 Prozent werden an nächster Stelle Angebote des Betriebes zum Kontakthalten während der Elternzeit und eine Unterstützung bei der Kinderbetreuung berichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2012: Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2012 (2013)
Kistler, Ernst; Trischler, Falko; Eigenhüller, Lutz; Werner, Daniel; Böhme, Stefan;Zitatform
Kistler, Ernst & Falko Trischler (2013): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2012. Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2012. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2012,1), Stadtbergen, 65 S.
Abstract
"Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der mit dem IAB-Betriebspanel Bayern hochgerechneten Beschäftigten insgesamt um 1,2 Prozent gestiegen. Bemerkenswert ist nicht nur ein starker Anstieg 2001 bis 2012 im Dienstleistungsbereich bei gleichzeitigem Rückgang im Produzierenden Gewerbe, sondern vor allem die Entwicklung bei den Kleinstbetrieben. Bei diesen hat die Gesamtbeschäftigung um 0,5 Prozent und die (sv-)Beschäftigung um 18,8 Prozent abgenommen.
Lang- wie kurzfristig ist eine starke Ausweitung der besonderen Beschäftigungsformen zu verzeichnen, vor allem ein starker Zuwachs der Teilzeitbeschäftigung festzustellen, darunter speziell der (sv-)Teilzeit, aber in geringem Maß auch der Minijobs. Wie schon in der Erhebung 2011 zeigt auch die aktuelle Befragung 2012 eine sehr gute, allenfalls leicht eingetrübte wirtschaftliche Lage der Betriebe im Freistaat (wobei sich diese Aussage vor allem auf Angaben für das abgeschlossene Geschäftsjahr bezieht). Der mit dem Betriebspanel errechnete 'Flexibilisierungsgrad' (Anteil der Teilzeit, inkl. Midi-Teilzeit- und Mini-Jobs, plus Vollzeit-Midi-Jobs plus Befristete plus Leiharbeit an allen Beschäftigten) ist in Bayern zwischen 2001 und 2011 von 24 auf 33 Prozent und dann 2012 auf 37 Prozent angestiegen (Westdeutschland: 39 %). 7 Prozent der bayerischen Unternehmen geben an, dass bei ihnen 'in absehbarer Zeit' eine Unternehmensnachfolge anstehe. In welcher Form die Nachfolge erfolgen wird, ist in rund einem Fünftel der Fälle noch nicht geklärt. Bei rund der Hälfte ist eine Familiennachfolge geplant, bei rund 20 Prozent ein Verkauf. Der Anteil der Betriebe und Dienststellen, die sich in der Ausbildung engagieren ist 2011/2012 um 2 Prozentpunkte auf 30 Prozent gesunken. Dennoch ist die Zahl der Auszubildenden gegenüber dem Vorjahr hochgerechnet um rund 4 Tsd. gestiegen. Vor allem in Kleinstbetrieben geht das Ausbildungsengagement weiter zurück. Der Anteil der bayerischen Betriebe und Dienststellen, in denen im 1. Halbjahr 2012 zumindest für eine(n) Beschäftigte(n) eine betriebliche Weiterbildung gefördert wurde, beträgt 49 Prozent. Das ist gegenüber dem Jahr 2001 (39 %) und auch gegenüber 2011 (45 %) ein deutlicher Zuwachs. Der Anteil der Beschäftigten, die in eine betriebliche Weiterbildungsförderung einbezogen wurden, ist zwischen 2001 und 2012 von 19 auf 30 Prozent angestiegen. Die Weiterbildungsquote liegt in West- bzw. Ostdeutschland mit 31 bzw. 35 Prozent höher. Die Weiterbildungsquote von Frauen entspricht der der Männer. Am geringsten ist die Weiterbildungsquote in Kleinstbetrieben (22 %)." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Dänen in Deutschland: Zur Beschäftigung dänischer Staatsbürger in Deutschland (2013)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2013): Dänen in Deutschland: Zur Beschäftigung dänischer Staatsbürger in Deutschland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 06/2013), Nürnberg, 33 S.
Abstract
"Die dänischen Beschäftigten in Deutschland sind eine sehr kleine Gruppe. Nur 0,02 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben einen dänischen Pass. Gleichwohl unterscheiden sich die dänischen Beschäftigten in wichtigen Strukturmerkmalen signifikant von der Gesamtheit. Die Gruppe der Dänen teilt sich auf in eine Gruppe, die in Deutschland lebt und arbeitet, sowie die Gruppe der Grenzpendler, die nur zum Arbeiten nach Deutschland kommt und ihren Wohnsitz in Dänemark hat. Rund zehn Prozent der in Deutschland beschäftigten Dänen gehören zur Gruppe der Grenzpendler. Insgesamt sind die dänischen Beschäftigten stark auf Dienstleistungsberufe und -branchen konzentriert. Das verarbeitende Gewerbe spielt nur für die Grenzpendler eine gewisse Rolle. Räumlich konzentrieren sich die dänischen Beschäftigten auf die grenznahen Regionen und wirtschaftsstarke Räume in Westdeutschland. Auffallend ist das überdurchschnittlich hohe Einkommen. So haben die dänischen Beschäftigten ein rund 42 Prozent höheres Einkommen als die Deutschen (2008). Überraschend ist die eher geringe Verweildauer der dänischen Grenzpendler bei einer Beschäftigung in Deutschland. Die Stichtagsergebnisse deuten eher auf kürzere Verweildauern hin, ohne dass dies mit den vorliegenden Daten abschließend geklärt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
The impact of regional location factors on job creation, job destruction and employment growth in manufacturing (2013)
Zitatform
Krumm, Raimund & Harald Strotmann (2013): The impact of regional location factors on job creation, job destruction and employment growth in manufacturing. In: Review of regional research, Jg. 33, H. 1, S. 23-48. DOI:10.1007/s10037-012-0069-y
Abstract
"Regions are exposed to intensive competition to provide the most attractive location conditions for firms and their employees. Therefore, regional employment development depends to a decisive degree on the attractiveness of regional location factors. Based upon the creation of establishment-level panel data from Official Statistics for manufacturing in Baden-Wuerttemberg, Germany, from 1980 to 1999 this paper gives an empirical analysis of the impact of regional location conditions on regional manufacturing employment growth. In particular, the paper examines whether the impact of regional location conditions on regional net employment growth is driven by the underlying gross components job creation and/or job destruction. The results indicate that lower regional costs of production and a better regional endowment with skilled labour and R&D promote manufacturing employment growth. Thereby, lower costs of production as measured by a lower wage level stimulate employment growth by decreasing gross job destruction, while a better human capital endowment and a higher regional R&D intensity enhance employment growth by higher rates of gross job creation. Regions characterised by a smaller average firm size in manufacturing experienced higher manufacturing employment growth both by higher rates of job creation and lower rates of job destruction. On the other hand population density stimulates job creation as well as job destruction which lead to a zero effect on the scale of net employment change - indicating a compensation effect 'behind the scenes'. Otherwise, the analysis reveals the tendency for regional location factors to influence either only gross job creation or only gross job destruction, but seldom both sides at the same time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel: Befunde für die Teilregion Kreis Plön (2013)
Lüth, Hendrik; Herrmann, Hayo; Niebuhr, Annekatrin ; Puckelwald, Johannes; Ollech, Daniel; Peters, Cornelius;Zitatform
Lüth, Hendrik, Cornelius Peters, Johannes Puckelwald, Hayo Herrmann, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2013): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel. Befunde für die Teilregion Kreis Plön. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2013), Nürnberg, 104 S.
Abstract
"Diese Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Kiel. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Teilregion Kreis Plön. Die Analysen zeigen, dass das Matching von offenen Stellen und Arbeitsuchenden stark kleinräumiger Natur ist. Weit überdurchschnittlich viele Arbeitsuchende aus dem Kreis Plön nehmen die Beschäftigung innerhalb der Gemeinde auf, in der sie während der Arbeitsuche wohnten, oder in unmittelbarer Nähe zu dieser. Insgesamt zeigt sich allerdings, dass mehr Arbeitsuchende aus dem Kreis Plön eine Beschäftigung außerhalb des Kreises aufnehmen als Arbeitsuchende von außerhalb im Kreis Plön. Es ergibt sich folglich ein Mobilitätsverlust. Für die Arbeitsmarktregion Kiel insgesamt ist eine ausgeglichene Mobilitätsbilanz festzustellen. Nach Personenmerkmalen differenzierte Auswertungen zeigen zum einen, dass einzelner Gruppen Arbeitsuchender unterschiedlich mobil sind. Zum anderen stehen auch die Beschäftigungschancen der Arbeitsuchenden in einem engen Zusammenhang mit ihren individuellen Merkmalen. Darüber hinaus ergeben die Auswertungen, dass die Fähigkeit des Arbeitsmarktes Arbeitsuchende aufzunehmen vorrangig von Umfang und Entwicklung der Arbeitsnachfrage abhängt. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Branchenstruktur. Die Wirtschaftszweige besitzen unterschiedliche Beschäftigungspotentiale, weil die Entwicklung der Arbeitsnachfrage und die Personalfluktuation zwischen den Branchen jeweils deutlich variiert. Auffällig ist, dass die nach Wirtschaftszweigen differenzierten Analysen auf einen gewissen Gegensatz zwischen Quantität und Qualität der Beschäftigungsaufnahmen hindeuten. In einigen Wirtschaftszweigen erfolgen zwar viele Beschäftigungsaufnahmen von Arbeitsuchenden, allerdings sind diese Beschäftigungen oft mit einer kurzen Dauer verbunden. Im Kreis Plön gilt dies insbesondere für das Baugewerbe und das Verarbeitende Gewerbe. Branchenunterschiede zeigen sich auch hinsichtlich der Bedarfsdeckung der aufgenommenen Beschäftigungen von ALG II-Empfängern. So sind Arbeitskräfte mit einem Übergang aus ALG II-Bezug vergleichsweise oft auch weiterhin auf Leistungen angewiesen, wenn die Beschäftigungsaufnahme in der Gastronomie oder im Gesundheitswesen erfolgt. Bezogen auf die Beschäftigungsdauern fällt das Gesundheitswesen allerdings positiv auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel: Befunde für die Teilregion Neumünster (2013)
Lüth, Hendrik; Herrmann, Hayo; Niebuhr, Annekatrin ; Puckelwald, Johannes; Ollech, Daniel; Peters, Cornelius;Zitatform
Lüth, Hendrik, Cornelius Peters, Johannes Puckelwald, Hayo Herrmann, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2013): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel. Befunde für die Teilregion Neumünster. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2013), Nürnberg, 101 S.
Abstract
"Analysen des Arbeitsmarktgeschehens zielen in der Regel auf Nettoveränderungen ab, also auf die Salden aus Zu- und Abgängen in Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Diese Nettoveränderungen haben verglichen mit den entsprechenden Bruttoströmen ein relativ geringes Volumen und lassen keine Rückschlüsse auf den Arbeitsplatzumschlag des regionalen Arbeitsmarktes zu. Eine Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden 'Matchings' von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert im Gegensatz dazu wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatchprobleme am Arbeitsmarkt. Die vorliegende Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Kiel. Über den Zeitraum 2005 bis 2010 werden etwa 160 Tsd. Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung identifiziert, bei denen sich der Wohnort (vor oder nach dem Übergang) oder der Arbeitsort in der Arbeitsmarktregion Kiel befindet. Etwa 30 Tsd. dieser Übergänge weisen auch einen unmittelbaren Bezug zur kreisfreien Stadt Neumünster auf, auf der ein besonderer Schwerpunkt dieser Studie liegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel: Befunde für die Teilregion Stadt Kiel (2013)
Lüth, Hendrik; Herrmann, Hayo; Niebuhr, Annekatrin ; Puckelwald, Johannes; Gillam, Alexander; Peters, Cornelius;Zitatform
Lüth, Hendrik, Cornelius Peters, Johannes Puckelwald, Hayo Herrmann, Alexander Gillam & Annekatrin Niebuhr (2013): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel. Befunde für die Teilregion Stadt Kiel. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2013), Nürnberg, 101 S.
Abstract
"Diese Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Kiel. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Teilregion Stadt Kiel. Die Analysen zeigen, dass das Matching von offenen Stellen und Arbeitsuchenden stark kleinräumiger Natur ist. Bei knapp 60 % der Arbeitsuchenden aus der Stadt Kiel erfolgen die Beschäftigungsaufnahmen innerhalb der Stadt. Insgesamt zeigt sich, dass mehr Arbeitsuchende von außerhalb eine Beschäftigung in der Stadt Kiel aufnehmen als Arbeitsuchende aus der Stadt Kiel außerhalb von ihr. Es ergibt sich folglich ein Mobilitätsgewinn. Für die Arbeitsmarktregion Kiel insgesamt ist eine ausgeglichene Mobilitätsbilanz festzustellen. Nach Personenmerkmalen differenzierte Auswertungen zeigen zum einen, dass einzelne Gruppen Arbeitsuchender unterschiedlich mobil sind. Zum anderen stehen auch die Beschäftigungschancen der Arbeitsuchenden in einem engen Zusammenhang mit ihren individuellen Merkmalen. Darüber hinaus ergeben die Auswertungen, dass die Fähigkeit des Arbeitsmarktes Arbeitsuchende aufzunehmen vorrangig von Umfang und Entwicklung der Arbeitsnachfrage abhängt. Eine besondere Bedeutung hat dabei die Branchenstruktur. Die Wirtschaftszweige besitzen unterschiedliche Beschäftigungspotentiale, weil die Entwicklung der Arbeitsnachfrage und die Personalfluktuation zwischen den Branchen jeweils deutlich variiert. Auffällig ist, dass die nach Wirtschaftszweigen differenzierten Analysen auf einen gewissen Gegensatz zwischen Quantität und Qualität der Beschäftigungsaufnahmen hindeuten. Einige Wirtschaftszweige bieten zwar viele Beschäftigungsmöglichkeiten für Arbeitsuchende, allerdings ist die Beschäftigungsdauer in diesen Bereichen häufig relativ kurz. Insbesondere gilt dies für die Zeitarbeit. Im Gegensatz dazu bietet das Gesundheitswesen häufig stabile Beschäftigungen. Für diesen Wirtschaftszweig sind jedoch - gemessen an seiner Größe - relativ wenige Übergänge aus Arbeitsuche zu beobachten. Werden Beschäftigungsaufnahmen von ALG II-Empfängern dahingehend ausgewertet, ob sie bedarfsdeckend sind, zeigen sich ebenfalls erhebliche Unterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen. So ist die Mehrheit der ehemaligen ALG II-Empfänger, die eine Beschäftigung in der Gastronomie oder in Callcentern aufnehmen, weiterhin auf den Bezug von ALG II angewiesen. In anderen Branchen überwiegen hingegen die bedarfsdeckenden Beschäftigungsaufnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel: Befunde für die Teilregion Rendsburg-Eckernförde (2013)
Lüth, Hendrik; Herrmann, Hayo; Niebuhr, Annekatrin ; Puckelwald, Johannes; Ollech, Daniel; Peters, Cornelius;Zitatform
Lüth, Hendrik, Cornelius Peters, Johannes Puckelwald, Hayo Herrmann, Daniel Ollech & Annekatrin Niebuhr (2013): Analyse der Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung in der Arbeitsmarktregion Kiel. Befunde für die Teilregion Rendsburg-Eckernförde. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 05/2013), Nürnberg, 107 S.
Abstract
"Analysen des Arbeitsmarktgeschehens zielen in der Regel auf Nettoveränderungen ab, also auf die Salden aus Zu- und Abgängen in Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Diese Nettoveränderungen haben verglichen mit den entsprechenden Bruttoströmen ein relativ geringes Volumen und lassen keine Rückschlüsse auf den Arbeitsplatzumschlag des regionalen Arbeitsmarktes zu. Eine Analyse des auf dem Arbeitsmarkt ablaufenden 'Matchings' von Arbeitskräften und offenen Stellen liefert im Gegensatz dazu wichtige Erkenntnisse über die Arbeitsnachfrage, das Arbeitsangebot und mögliche Mismatchprobleme am Arbeitsmarkt. Die vorliegende Studie konzentriert sich auf den im Sinne der Arbeitsmarktpolitik positiven Aspekt des Arbeitsplatzumschlags und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Übergängen aus Arbeitsuche in Beschäftigung für die Arbeitsmarktregion Kiel. Über den Zeitraum 2005 bis 2010 werden etwa 160 Tsd. Übergänge aus Arbeitsuche in Beschäftigung identifiziert, bei denen sich der Wohnort (vor oder nach dem Übergang) oder der Arbeitsort in der Arbeitsmarktregion Kiel befindet. Etwa 62 Tsd. dieser Übergänge weisen auch einen unmittelbaren Bezug zur Teilregion Kreis Rendsburg-Eckernförde auf, auf der ein besonderer Schwerpunkt dieser Studie liegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktreport NRW 2013: Sonderbericht: Situation der jungen Menschen (15 bis unter 35 Jahren) am Arbeits- und Ausbildungsmarkt (2013)
Mertens, Andreas;Zitatform
Mertens, Andreas (2013): Arbeitsmarktreport NRW 2013. Sonderbericht: Situation der jungen Menschen (15 bis unter 35 Jahren) am Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Bottrop, 152 S.
Abstract
"In dem neuen Sonderbericht der Reihe Arbeitsmarktreport NRW wird die Bildungs- und Erwerbsbeteiligung sowie die Erwerbssituation junger Menschen im Alter von 15 bis unter 35 Jahren betrachtet. Die Analyse basiert dabei insbesondere auf den Daten des Mikrozensus, der Berufsbildungsstatistik und den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit. Der Sonderbericht wird von der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung herausgegeben und aus Mitteln des ESF gefördert.
Ergebnisse im Überblick:
1. Während die Zahl der Jugendlichen (15 bis unter 20 Jahre sowie 20 bis unter 25 Jahre) kontinuierlich zurückgeht, steigt die Zahl der jungen Erwachsenen (25 bis unter 35 Jahre) bis 2020 noch an. Erst nach 2020 geht auch die Zahl der jungen Erwachsenen landesweit zurück.
2. Die Zahl der Schulabgänger aus allgemeinbildenden Schulen wird bis 2020 voraussichtlich um bis zu 20 Prozent weiter zurückgehen.
3. Der Bildungsstand der jüngeren Bevölkerung ist einerseits dadurch charakterisiert, dass sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den jungen Erwachsenen deutlich mehr Frauen über die Fachhochschul- oder Hochschulreife verfügen als Männer. Andererseits weicht die allgemeine Schulbildung der jungen Migranten weiterhin stark von den Nicht-Migranten ab: der Anteil der Abiturienten liegt um bis zu 15 Prozentpunkten niedriger.
4. Auch beim beruflichen Qualifikationsniveau der Jüngeren verfügen die Frauen über einen höheren Anteil an der höchsten Abschlussart (tertiäre Bildungsabschlüsse). Allerdings verzeichnen die Frauen bei den 25- bis 34-Jährigen aber einen höheren Anteil an Personen ohne einen beruflichen Bildungsabschluss.
5. Bei den jugendlichen Migranten hat jeder Zweite und bei den 25- bis 34-Jährigen jeder Dritte keinen Berufsabschluss. Der größte Rückstand besteht bei den Migrantinnen.
6. Die Situation am Ausbildungsmarkt ist in den Jahren 2007 bis 2011 sukzessive etwas besser geworden. Während zwischen 2007 und 2009 die Ausbildungsplatznachfrage stärker zurückgegangen ist als das Ausbildungsplatzangebot, hat zwischen 2010 und 2012 das Ausbildungsplatzangebot wieder stärker zugenommen als die Ausbildungsplatznachfrage.
7. Die Bildungs-und Erwerbsbeteiligung der Jugendlichen unterschied sich 2011 gegenüber 2007 in einer stärkeren Teilnahme an Studium und Ausbildung sowie einer höheren Erwerbsquote. Ab einem Alter von 25 Jahren zeichnet sich ab, dass junge Frauen das Bildungssystem rascher verlassen, aber gleichzeitig seltener eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Entsprechend wächst der Anteil der Frauen, die weder in Bildung sind noch am Erwerbsleben teilnehmen. Gegenüber 2007 ist aber festzustellen, dass der Anteil der nicht erwerbstätigen Frauen um rund vier Prozentpunkte zurückgegangen ist.
8. Die geringe Erwerbsbeteiligung der jungen Migranten geht in erster Linie auf eine mit rund 53 Prozent sehr niedrige Erwerbstätigenquote der Migrantinnen zurück. Selbst die Erwerbstätigenquote der höher qualifizierten Migrantinnen ist um rund 20 Prozentpunkte niedriger als bei den Nicht-Migrantinnen. Im Vergleich zu 2007 ist aber festzustellen, dass sowohl bei den Frauen als auch den Männern die Erwerbstätigenquoten der Migranten bei der mittleren und höchsten Qualifikationsebene überdurchschnittlich stark zugenommen haben.
9. Die atypische Beschäftigung kommt insbesondere unter den Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren überdurchschnittlich oft vor. Bei den jugendlichen Migranten spielen die atypischen Beschäftigungsverhältnisse schon fast eine dominierende Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Entgrenzte Lebenswelten: Wohn- und Arbeitsmigration als Ausdruck transnationaler Lebensentwürfe im deutsch-luxemburgischen und deutsch-polnischen Grenzraum? (2013)
Zitatform
Nienaber, Birte & Agnes Kriszan (2013): Entgrenzte Lebenswelten. Wohn- und Arbeitsmigration als Ausdruck transnationaler Lebensentwürfe im deutsch-luxemburgischen und deutsch-polnischen Grenzraum? In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 71, H. 3, S. 221-232. DOI:10.1007/s13147-013-0230-2
Abstract
"Nationale Grenzen innerhalb der Europäischen Union sind offene Begegnungsräume transnationaler Lebenswelten geworden. Durch die Schengen-Abkommen ist die Freizügigkeit der EU-Bürger gewährleistet, was zu neuen Formen internationaler Migration führt und den europäischen Integrationsprozess auf lokaler Ebene verdeutlicht. Dabei wandern Menschen ins Nachbarland, um dort zu wohnen oder zu arbeiten. Es entstehen so grenzüberschreitende Wohn- und Arbeitsmärkte, die eine Transnationalisierung der Lebenswelten zwischen den beiden Nachbarstaaten bedeutet. Anhand der Fallstudien der Gemeinde Perl im Saarland und des Amts Löcknitz-Penkun in Mecklenburg-Vorpommern werden in diesem Beitrag grenzüberschreitende Lebenswelten untersucht. Dabei beeinflussen eine stark wachsende Region (Luxemburg bzw. Stettin) auf der einen Seite der nationalstaatlichen Grenze und eine ländlich strukturschwache Region auf der deutschen Seite der Grenze diese Prozesse wesentlich. Die beiden Fallstudien zeigen den Umgang mit diesem grenzüberschreitenden Phänomen sowie raumwirksame Implikationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauenbeschäftigung und Chancengleichheit in Hessen: IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2012 (2013)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2013): Frauenbeschäftigung und Chancengleichheit in Hessen. IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2012. (IAB-Betriebspanel Hessen 2013,02), Frankfurt am Main, 21 S.
Abstract
"Die Ausweitung der Beschäftigung von Frauen, die Erhöhung des Frauenanteils in den Führungsetagen sowie eine größere Gleichverteilung von Beschäftigungschancen und -risiken zwischen den Geschlechtern zählen zu den dauerhaften Aufgaben betrieblicher Beschäftigungs- und Personalpolitik, für deren Umsetzung eine Vielzahl von Möglichkeiten existieren. Wie die aktuellen Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zeigen, werden diese jedoch noch immer nicht hinreichend genutzt, auch wenn es einige positive Entwicklungen zu verzeichnen gibt. Im Einzelnen zeigen sich folgende Befunde für die Beschäftigung von Frauen, Frauen in Führungspositionen und Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengleichheit in hessischen Betrieben.
Zahl der beschäftigten Frauen erreicht Höchststand - Anteil bleibt konstant. Dienstleistungsbranche und Öffentliche Verwaltung: Frauen in der Mehrheit. Mittel- und Großbetriebe holen bei Frauenbeschäftigung auf. Höhere Frauenanteile bei einfachen Tätigkeiten. Vor allem bei akademischen Tätigkeiten legen Frauen zu. Die Teilzeitquote bei den Frauen nochmals angestiegen. Immer mehr befristet Beschäftigte - nicht nur bei den Frauen. In jedem siebten Betrieb ist keine Frau beschäftigt. Auf erster Führungsebene sind nur 26 Prozent Frauen. Klarer Zuwachs an weiblichen Führungskräften in Mittel- und Großbetrieben. In zwei Drittel aller Betriebe ist keine Führungskraft weiblich. Wenig weibliche Führungskräfte im Produzierenden Gewerbe. In Branchen mit hohem Frauenanteil: mehr weibliche Führungskräfte. Auf zweiter Führungsebene steigt der Frauenanteil. Nur drei von zehn Betrieben machen Angebote zur Förderung der Chancengleichheit. Betriebe mit weiblichen Führungskräften machen häufiger Angebote. Betriebe mit vielen beschäftigten Frauen bieten häufiger Maßnahmen an." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gesundheitswesen in Baden-Württemberg: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung (2013)
Pilger, Carmen; Jahn, Daniel;Zitatform
Pilger, Carmen & Daniel Jahn (2013): Gesundheitswesen in Baden-Württemberg. Struktur und Entwicklung der Beschäftigung. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2013), Nürnberg, 68 S.
Abstract
"Das Gesundheitswesen stellt aus volkswirtschaftlicher Sicht eine der bedeutendsten Wachstumsbranchen dar. Dabei trägt die Branche nicht nur zur Wertschöpfung bei, sondern führt darüber hinaus zu positiven Beschäftigungseffekten. Auch in Baden-Württemberg fungierte die Branche in den vergangenen Jahren als Beschäftigungsmotor. Zwischen 2000 und 2011 stieg die Zahl der Arbeitsplätze im Kernbereich des Gesundheitswesens um 25,2 Prozent, während die Gesamtbeschäftigung um 4,9 Prozent gewachsen ist. Aktuell ist gut jeder Zehnte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in dieser Branche tätig.
Innerhalb des Kernbereichs hat der Wirtschaftszweig 'Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken (43,6 %) das größte Beschäftigungsgewicht. Auf beruflicher Ebene sind 'Krankenschwestern und -pfleger sowie Hebammen' (21,4 %) am häufigsten vertreten. Die räumliche Konzentration im Gesundheitswesen ist nicht so stark ausgeprägt wie in vielen anderen Wirtschaftsbereichen, dennoch können auch hier regionale Schwerpunkte identifiziert werden. Kreise mit den höchsten Beschäftigungsanteilen des Kernbereiches in Baden-Württemberg sind: Heidelberg (23,0 %), Tübingen (21,8 %) und Freiburg im Breisgau (17,6 %). Alle drei Regionen sind Standorte von Universitätskliniken und ziehen deshalb vermutlich auch andere assoziierte Gesundheitsbereiche an.
Die Analyse der Beschäftigungsstruktur hat ergeben, dass der Kernbereich des Gesundheitswesens eine ausgesprochene Frauendomäne ist: Vier von fünf Beschäftigten sind weiblich. Gleichzeitig ist der Teilzeitanteil der in diesem Bereich arbeitenden Frauen höher als an der weiblichen Gesamtbeschäftigung. Verglichen mit anderen Altersgruppen konnten Ältere (über 50 Jahre) am stärksten vom Beschäftigungsaufbau im Kernbereich des Gesundheitswesens profitieren. Ihre Beschäftigtenzahl hat sich zwischen 2000 und 2011 mehr als verdoppelt. Dagegen sind Ausländer im Vergleich zur Gesamtbeschäftigung Baden-Württembergs unterrepräsentiert. Fachkräfte sind von herausragender Bedeutung für das Gesundheitswesen, denn 70,7 Prozent der Beschäftigten im Kernbereich haben einen Berufsabschluss, während ihr Anteil an der Gesamtbeschäftigung lediglich 60,8 Prozent beträgt.
Die Bedeutung des Gesundheitswesens wird vermutlich auch zukünftig weiter zunehmen. Demografischer Wandel und medizinisch-technischer Fortschritt werden aller Voraussicht nach zu einem weiteren Anstieg der Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und damit verbunden zu einem Anstieg der Beschäftigung führen. Damit könnte die Deckung des Fachkräftebedarfs im Gesundheitswesen zukünftig noch schwieriger werden, denn bereits aktuell verbleibt ein geringerer Teil der ursprünglichen Gesundheitsbeschäftigten in ihrem Beruf als in der Vergleichsgruppe der Bürofachkräfte. Die Häufigkeit der Berufswechsel ist allerdings je nach Gesundheitsberuf sehr unterschiedlich. Die höchste Berufstreue haben Krankenschwestern/-pfleger.
Laut Modellrechnung des Statistischen Landesamtes wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2030 um gut 43 Prozent steigen (Gölz/Weber 2012: 22). Unter der Annahme eines gleichbleibenden Pflegerisikos wären demnach 57.000 zusätzliche Pflegekräfte zur Deckung des wachsenden Bedarfs notwendig (Demel 2012: 26). Sowohl Struktur- als auch Verbleibsanalyse der vorliegenden Studie zeigen auf, in welchen Bereichen u. a. zusätzliche Beschäftigungspotenziale aktiviert werden können. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang die Förderung einzelner Personengruppen, wie beispielsweise Ausländer und Frauen, als auch Bestrebungen zum Erhalt des bestehenden Fachkräfteangebots." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Jahn, Daniel; -
Literaturhinweis
Demografie, Erwerbsbeteiligung und Erwerbslosigkeit in Nordrhein-Westfalen: Analyse der Zusammenhänge zwischen 1996 und 2011 (2013)
Pohl, Carsten;Zitatform
Pohl, Carsten (2013): Demografie, Erwerbsbeteiligung und Erwerbslosigkeit in Nordrhein-Westfalen. Analyse der Zusammenhänge zwischen 1996 und 2011. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2013), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"In der Diskussion über die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt werden häufig ausschließlich zukünftige Entwicklungen thematisiert. Allerdings können Veränderungen in der Alterszusammensetzung der Bevölkerung bereits seit längerer Zeit beobachtet werden. In der vorliegenden Studie wird daher untersucht, ob in den vergangenen 15 Jahren in Nordrhein-Westfalen ein Zusammenhang zwischen der Veränderung der Altersstruktur der Erwerbsbevölkerung, der Erwerbsbeteiligung und Erwerbslosigkeit bestand.
Insgesamt ist die erwerbsfähige Bevölkerung, d. h. die Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren, in Nordrhein-Westfalen im Zeitraum von 1996 bis 2011 um 314.000 Personen geschrumpft. Gleichzeitig ist jedoch die Erwerbsbeteiligung, insbesondere von Frauen, gestiegen, so dass sich die Zahl der Erwerbspersonen in dieser Altersklasse im betrachteten Zeitraum um 837.000 auf nunmehr 8,686 Millionen erhöht hat. Neben dieser absoluten Veränderung der Erwerbspersonen hat sich deren Altersstruktur deutlich verändert. Rund 59 Prozent aller Erwerbspersonen waren in 2011 zwischen 40 und 64 Jahre alt, während deren Anteil 1996 noch bei knapp 47 Prozent lag. Ursächlich für diese Veränderungen sind die Alterung der geburtenstarken Jahrgänge sowie eine höhere Erwerbsbeteiligung der Älteren.
Die Erwerbslosenquote ist im Zeitraum von 1996 bis 2011 um 0,8 Prozentpunkte auf rund 6,5 Prozent gesunken. Die Verschiebung der Altersstruktur hat positiv zu dieser Entwicklung beigetragen, fiel aber quantitativ kaum ins Gewicht. Unter sonst gleichen Bedingungen läge die Erwerbslosenquote lediglich um 0,2 Prozentpunkte höher. Auch die in Zukunft zu erwartende Veränderung der Altersstruktur der erwerbsfähigen Bevölkerung in Nordrhein- Westfalen dürfte nur einen geringen Effekt auf die gesamte Erwerbslosenquote haben. Zu spürbaren Effekten auf dem Arbeitsmarkt käme es nur dann, wenn die altersspezifischen Erwerbslosenquoten sinken." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gesundheitswesen in Hessen: die Beschäftigung boomt (2013)
Schaade, Peter;Zitatform
Schaade, Peter (2013): Gesundheitswesen in Hessen. Die Beschäftigung boomt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2013), Nürnberg, 52 S.
Abstract
"Während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Hessen insgesamt im Zeitraum von 2000 bis 2010 stagnierte, erhöhte sich die Beschäftigtenzahl im hessischen Gesundheitswesen um rund 15 Prozent oder 26.000. Die Beschäftigung im Gesundheitswesen ist hessenweit regional nicht gleichmäßig verteilt. Innerhalb Hessens ist ein Nord-Süd-Gefälle zu beobachten. Das bedeutet, dass vor allem in Nordhessen, aber auch in Mittelhessen, eine verstärkte Konzentration des Gesundheitswesens vorliegt. Trotzdem hat sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Gesundheitswesen in fast allen hessischen Kreisen und kreisfreien Städten im Beobachtungszeitraum deutlich gesteigert. Über 40 Prozent der Beschäftigten arbeiten in Krankenhäusern, Hochschul- sowie Vorsorge- und Rehabilitationskliniken. Die zweitgrößte Gruppe an Arbeitgebern stellen dann die Arzt- und Zahnarztpraxen mit knapp 20 Prozent der Beschäftigten.
Von den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im hessischen Gesundheitswesen üben knapp 75 Prozent einen klassischen Gesundheitsberuf aus. Von 2000 bis 2010 konnten in diesen deutliche Zuwächse verzeichnet werden. Die Gesundheitsberufe sind eine Frauendomäne. Im Verlauf der letzten zehn Jahre hat sich an dieser Situation in Hessen nicht viel verändert. Außerdem sind die Gesundheitsberufe stark teilzeitgeprägt. Die vergangenen Beschäftigungszuwächse betrafen vor allem den Teilzeitsektor.
Krankenschwestern/-pfleger haben im Gegensatz zu Sprechstundenhilfen eine recht ausgeprägte Berufsbindung. Eine berufsfremde Beschäftigung kommt für sie deutlich seltener in Betracht. Dies könnte möglicherweise durch das Einkommensniveau und die Einkommensentwicklung bei den Sprechstundenhilfen bedingt sein." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Frauen und Männer in MINT-Berufen im Saarland (2013)
Stabler, Jochen;Zitatform
Stabler, Jochen (2013): Frauen und Männer in MINT-Berufen im Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2013), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Aufgrund des demografischen Wandels könnte es zukünftig immer schwieriger werden, den Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften zu decken. Langfristige Arbeitsmarktprojektionen deuten darauf hin, dass die Arbeitskräftenachfrage nach Personen mit einem Qualifikationsprofil aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) weiter ansteigt. MINT-Berufe gelten gemeinhin als 'Männerberufe'. Eine Strategie, der steigenden Arbeitskräftenachfrage zu begegnen, besteht daher darin, verstärkt Mädchen und Frauen für diese Berufe zu gewinnen. Dazu ist es nötig, den Frauenanteil in der Ausbildung und im Studium der traditionell männerdominierten Fachrichtungen zu erhöhen.
Die Situation von Frauen und Männern in MINT-Berufen im Saarland wird anhand von drei Aspekten näher betrachtet: der Ausbildungssituation, die Entwicklung der Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger und die Lage auf dem Arbeitsmarkt.
In den vergangenen Jahren boten die meisten MINT-Berufe Frauen und Männern günstige Beschäftigungschancen. Die Beschäftigungsentwicklung verlief bei den Frauen sogar deutlich besser als bei den Männern. Auch die Zahl der Studienanfängerinnen in den MINT-Studienfächern hat sich in den vergangenen zehn Jahren positiv entwickelt. Trotzdem sind MINT-Berufe weiterhin eine Domäne der Männer und werden es auf absehbare Zeit auch bleiben. Der Anteil der MINT-Beschäftigten an allen Beschäftigten liegt im Saarland deutlich unter dem westdeutschen Durchschnitt, aber immer noch auf einem guten Platz im Mittelfeld. Das Risiko in MINT-Berufen arbeitslos zu werden ist deutlich geringer als in anderen Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Stabler, Jochen; -
Literaturhinweis
Regionale Unterschiede in der Integrationsfähigkeit des dualen Berufsausbildungssystems (2013)
Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Ulrich, Joachim Gerd (2013): Regionale Unterschiede in der Integrationsfähigkeit des dualen Berufsausbildungssystems. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 1, S. 23-32. DOI:10.5771/0342-300X-2013-1-23
Abstract
"Als Folge der demografischen Entwicklung ist die Ausbildungsmarktlage nicht mehr so angespannt wie vor einigen Jahren. Die bundesweite Zahl unversorgter Bewerber fiel 2011 so niedrig aus wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Es bestehen aber weiterhin große regionale Disparitäten in der Integrationsfähigkeit des Berufsausbildungssystems. Zudem sind die Versorgungsengpässe mit Lehrstellen größer, als es sich in den Indikatoren der offiziellen Ausbildungsmarktbilanzierung widerspiegelt. Der Beitrag geht den Gründen für die regionalen Unterschiede in der Aufnahmefähigkeit des Ausbildungssystems nach und stellt alternative Indikatoren vor, um das Ausmaß regionaler Disparitäten abzubilden und seine Folgen für die Chancen ausbildungsinteressierter Jugendlicher zu analysieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The evolution of regional labor market disparities (2013)
Werner, Daniel;Zitatform
Werner, Daniel (2013): The evolution of regional labor market disparities. (IAB-Bibliothek 344), Bielefeld: Bertelsmann, 277 S. DOI:10.3278/300816w
Abstract
"Dieses Buch beschäftigt sich mit der Frage, ob sich regionale Arbeitsmarktdisparitäten über die Zeit vertiefen, verringern oder ob sie stabil bleiben. Die Konvergenzhypothese wird für die Arbeitslosenquoten deutscher Bundesländer und die Beschäftigungsquoten westdeutscher Raumordnungsregionen überprüft. Um die Auswirkungen des qualifikatorischen Wandels der Beschäftigten auf die Entwicklung regionaler Beschäftigungsdisparitäten aufzuzeigen, werden zusätzlich qualifikationsspezifische Beschäftigungsquoten betrachtet. Es findet sich kein eindeutiger Hinweis darauf, dass die Unterschiede zwischen den Bundesländern hinsichtlich deren Arbeitslosenquoten im Zeitverlauf deutlich zu- oder abgenommen haben. Hinweise auf Konvergenz finden sich im Fall der regionalen Beschäftigungsquoten aller Beschäftigten und der Beschäftigungsquoten für Hochqualifizierte, jedoch nicht für die regionalen Beschäftigungsquoten der Beschäftigten ohne Berufsausbildung sowie der Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung. Der Wandel der Qualifikationsstruktur der Beschäftigten beeinflusst nicht die regionale Verteilung der Beschäftigungschancen insgesamt. Er scheint jedoch Auswirkungen auf die regionale Verteilung der qualifikationsspezifischen Beschäftigungschancen zu haben. Weiterhin wird der Zusammenhang zwischen Anpassungsprozessen nach einem regionalen Arbeitsnachfrageschock und der Existenz regionaler Arbeitsmarktdisparitäten untersucht. Arbeitslosigkeit, Arbeitsmarktpartizipation und Arbeitskräftemobilität gelten als die wichtigsten Anpassungskanäle nach einem solchen Schock. Um die Bedeutung dieser Arbeitsmarktgrößen für den Anpassungsprozess nach einem Schock aufzuzeigen, wird ein Panel-Vektorautoregressives Modell (PVAR) verwendet. Die Ergebnisse zeigen, dass langsame Anpassungsprozesse nach einem regionsspezifischen Arbeitsnachfrageschock eine mögliche Erklärung für dauerhafte regionale Arbeitslosigkeitsdisparitäten sind. Wie in vorangegangenen Arbeiten wird auch hier Arbeitskräftemobilität als wichtigster Anpassungsmechanismus nach einem solchen Schock identifiziert. Eine detaillierte Betrachtung der Arbeitskräftemobilität zeigt, dass dabei das Pendeln eine wichtigere Rolle spielt als Wanderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
E-Book Open Access -
Literaturhinweis
New insights into the development of regional unemployment disparities (2013)
Werner, Daniel;Zitatform
Werner, Daniel (2013): New insights into the development of regional unemployment disparities. (IAB-Discussion Paper 11/2013), Nürnberg, 34 S.
Abstract
"In vielen Ländern ist die Arbeitslosigkeit auf regionaler Ebene sehr unterschiedlich verteilt. Diese Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, ob die Unterschiede zwischen den Arbeitslosenquoten westdeutscher Bundesländer im Zeitraum 1968 bis 2009 zugenommen haben, zurückgegangen sind oder stabil geblieben sind. Dazu werden verschiedene Konvergenzkonzepte herangezogen. Zwar finden sich Hinweise für Beta-Konvergenz, jedoch nicht für Sigma-Konvergenz. Die regionale Verteilung der Arbeitslosigkeit zeigt eine hohe Dynamik. Um die Hypothese stochastischer Konvergenz zu prüfen, werden Panel-Einheitswurzeltests für Panels mit abhängigen Querschnitteinheiten verwendet, da die Annahme unabhängiger Querschnitteinheiten nicht erfüllt ist. Im Gegensatz zu existierenden Studien, welche die Abhängigkeit der Querschnitteinheiten nicht berücksichtigen, finden sich keine Hinweise auf stochastische Konvergenz. Wie zusätzliche Analysen jedoch zeigen, werden die Ergebnisse für stochastische Konvergenz von der Annahme hinsichtlich der Art der langfristigen Gleichgewichtsbeziehung von regionaler und nationaler Arbeitslosenquote beeinflusst. Die Arbeit findet keine Hinweise auf einen Aufholprozess zwischen Regionen mit hohen und niedrigen Arbeitslosenquoten. Die Entwicklung regionaler Arbeitslosigkeitsdisparitäten wird in erster Linie von Änderungen des wirtschaftlichen Umfelds bestimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Selektive Arbeitskräftemobilität in Deutschland: Beschäftigungschancen sind wichtiger als der Lohn (2012)
Zitatform
Arntz, Melanie, Terry Gregory & Florian Lehmer (2012): Selektive Arbeitskräftemobilität in Deutschland: Beschäftigungschancen sind wichtiger als der Lohn. (IAB-Kurzbericht 13/2012), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die wirtschaftliche Prosperität von Regionen hängt unter anderem davon ab, ob sie ein attraktiver Standort für (Hoch-)Qualifizierte sind. Für die Gestaltung politischer Maßnahmen, die Brain-Drain-Phänomenen entgegenwirken sollen, ist es wichtig zu wissen, was die Wanderung von Arbeitskräften bestimmt. In diesem Beitrag wird deshalb untersucht, wie sich regionale Unterschiede in der Lohn- und Beschäftigungsverteilung auf die Bildungsstruktur in den Arbeitskräftebewegungen auswirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Einkommensunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland
- Migration und Humankapitaltransfer: Bilanz zwischen Ost- und Westdeutschland
- Verteilung von Beschäftigungschancen und Löhnen in 27 deutschen Arbeitsmarktregionen
- Variationskoeffizient der Löhne und der Arbeitslosenquote für 27 Arbeitsmarktregionen in Deutschland, 1995-2004
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Literaturhinweis
Die Gesundheitswirtschaft in Bayern: eine Analyse des Beschäftigungssystems (2012)
Baumann, Doris; Böhme, Stefan;Zitatform
Baumann, Doris & Stefan Böhme (2012): Die Gesundheitswirtschaft in Bayern. Eine Analyse des Beschäftigungssystems. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2012), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Die Gesundheitswirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der sich in den vergangenen Jahren als wahrer Beschäftigungsmotor erwiesen hat. In Bayern ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von 2000 bis 2010 um 21,7 Prozent angestiegen. Dabei profitieren vor allem Frauen: Vier von fünf Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft in Bayern sind weiblich.
Berufswechsel kommen in Gesundheitsberufen nicht so häufig vor, wie man es vermuten könnte. Im Vergleich zu den Bürofachkräften liegt die so genannte Berufstreue bei Krankenschwestern/- pflegern und Helferinnen/Helfern in der Krankenpflege deutlich höher. Lediglich bei den Sprechstundenhelferinnen/-helfern ist der Berufsverbleib stark unterdurchschnittlich. Die Sprechstundenhelferinnen/-helfern haben mit einem monatlichen Brutto-Medianeinkommen von 1972,88 Euro das mit Abstand niedrigste Einkommensniveau aller untersuchten Gesundheitsberufe, was möglicherweise die häufigen Berufswechsel erklärt.
Zukünftig ist mit einem weiteren Beschäftigungsanstieg im Gesundheitssektor zu rechnen. Der demografische Wandel wird dazu führen, dass die Zahl der älteren Menschen - und damit der potenziell Pflegebedürftigen - deutlich zunimmt. Angesichts des rückläufigen Arbeitskräfteangebots könnte sich die schon heute vorhandene Lücke an Fachkräften im Gesundheitsbereich noch weiter vergrößern." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Betriebliche Investitionen, Innovationen und Beschäftigung: eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2012)
Behringer, Jan; Boockmann, Bernhard; Krumm, Raimund;Zitatform
Behringer, Jan, Bernhard Boockmann & Raimund Krumm (2012): Betriebliche Investitionen, Innovationen und Beschäftigung. Eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2012,06), Tübingen, 42 S.
Abstract
"In dem Kurzbericht wird der Zusammenhang zwischen Investitionen, Forschung und Entwicklung (FuE) sowie Produkt- und Prozessinnovationen auf der einen Seite und der Entwicklung und Struktur der Beschäftigung auf der anderen Seite untersucht. Datengrundlage ist das IAB-Betriebspanel für Baden-Württemberg für die Jahre 2000 bis 2011. Im ersten Teil des Berichts werden die im IAB-Betriebspanel vorhandenen Indikatoren zu Investitionen, FuE und Innovationen deskriptiv ausgewertet. Dabei werden die Indikatoren sowohl im Zeitverlauf als auch im Querschnitt der aktuellen Welle 2011 analysiert; auch Vergleiche mit den alten Bundesländern insgesamt können gezogen werden. Danach werden die Beschäftigungsentwicklung und die Qualifikationsstruktur der Betriebe dargestellt. In bivariaten Analysen werden sie gemeinsam mit Investitionen, FuE und Innovationen betrachtet. Im zweiten Teil des Berichts werden die Zusammenhänge mit Hilfe von Regressionsmodellen multivariat analysiert. Dabei wird sowohl auf das Wachstum als auch auf die Struktur der Beschäftigung nach Qualifikationen eingegangen. Im Zentrum steht dabei unter anderem die Frage, wie sich die Beschäftigung in innovierenden im Vergleich zu nicht innovierenden Unternehmen entwickelt und welche Unterschiede es dabei zwischen Prozess- und Produktinnovationen gibt. Bei Produktinnovationen lassen sich inkrementelle (Verbesserung eines bereits angebotenen Produkts) und radikale (Angebot neuer Produkte) Innovationen unterscheiden. Ähnliche Analysen werden für die Investitionen in IKT und für FuE-Aktivitäten vorgenommen. Zudem wird der Zusammenhang zwischen diesen betrieblichen Aktivitäten und der Qualifikationsstruktur analysiert. Grundlage hierfür ist die These vom qualifikationsverzerrenden technischen Fortschritt, wonach sich die Beschäftigtenstruktur infolge des technischen Fortschritts hin zu den Hochqualifizierten verschiebt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Branchenmonitoring Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz: Ergebnisse aus dem Landesleitprojekt "Fachkräftesicherung in den Gesundheitsfachberufen" (2012)
Bieräugel, Roland; Strohbach, Heiko; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver; Demireva, Lora; Papke, Jan; Krick, Roland; Metzenrath, Anke;Zitatform
Bieräugel, Roland, Lora Demireva, Christa Larsen, Oliver Lauxen, Anke Metzenrath & Jan Papke (2012): Branchenmonitoring Gesundheitsfachberufe Rheinland-Pfalz. Ergebnisse aus dem Landesleitprojekt "Fachkräftesicherung in den Gesundheitsfachberufen". (Berichte aus der Pflege 17), Frankfurt, Main, 265 S.
Abstract
Ziel des Projekts ist es, Fachkräftenachfrage und Fachkräfteangebot in Gesundheitsfachberufen sowohl aktuell als auch prognostisch zu bestimmen und damit einen objektiven Überblick über die Fachkräftesituation in diesen Berufen zu geben. Darüber hinaus werden auf Basis von Primärerhebung, Experteninterviews und Studienanalyse unterschiedliche Szenarien entwickelt, um mögliche Fachkräfteengpässe vorausschauend abfedern zu können.
Der Projektbericht startet mit dem wissenschaftlichen Design des Branchenmonitorings (Kap. 2), im Anschluss werden die Ergebnisse vorgestellt (Kap.3), auf deren Basis kurzfristige Handlungsempfehlungen abgeleitet werden (Kap. 4). Im abschließenden Ausblickskapitel (Kap. 5) wird der Verlauf des Landesleitprojekts reflektiert, und sinnvolle mögliche Weiterentwicklungen des bestehenden Monitoringansatzes für Gesundheitsfachberufe in Rheinland-Pfalz werden angedacht. (IAB2) -
Literaturhinweis
Sicherung des Fachkräftebedarfs und die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Baden-Württemberg: eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels 2011 (2012)
Bohachova, Olga; Klee, Günther;Zitatform
Bohachova, Olga & Günther Klee (2012): Sicherung des Fachkräftebedarfs und die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Baden-Württemberg. Eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels 2011. (IAW-Kurzberichte 2012,02), Tübingen, 46 S.
Abstract
"Ziel dieses Berichts, die Frage der Sicherung des aktuellen und künftigen Fachkräftebedarfs aus betrieblicher Sicht näher zu beleuchten. Dafür liefert das IABBetriebspanel Baden-Württemberg eine gute Datengrundlage. So lassen sich Aussagen bezüglich des kurzfristig zu erwartenden Fachkräftebedarfs in Baden-Württemberg sowie darüber treffen, ob und inwiefern bereits in den kommenden zwei Jahren mit Problemen bei der Besetzung offener Stellen für Fachkräfte zu rechnen ist. Zudem lässt sich zeigen, inwieweit sich der Rekrutierungsbedarf sowie die Erwartungen der Arbeitgeber im Vergleich zu den Vorjahren verändert haben. Zudem wird beleuchtet, welche Probleme die Betriebe bei der Besetzung der offenen Stellen erwarten, etwa weil die benötigten Fachkräfte generell fehlen, Arbeitsstelle oder Standort unattraktiv oder die Lohnforderungen der Bewerber zu hoch sind, und welche dieser Probleme für die Betriebe besonders schwer wiegen. Diesbezüglich wird auch aufgezeigt, ob und inwieweit sich einige Problemfelder - insbesondere nach dem Abklingen der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 - verschärft haben. Eine zentrale Frage dieses Berichts ist jene nach den betrieblichen Strategien, um den Fachkräftebestand zu sichern und den zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken.
Vor diesem Hintergrund beleuchtet dieser Bericht folgende Fragestellungen:
(1) Inwiefern spielt die Altersstruktur der betrieblichen Belegschaft eine Rolle für den zukünftigen Fachkräftebedarf oder für Probleme, diesen zu decken?
(2) Inwiefern ist der Fachkräftebedarf in den nächsten zwei Jahren durch das Ausscheiden älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedingt?
(3) Ob und inwieweit versuchen Betriebe nun stärker, ältere Fachkräfte länger im Betrieb zu halten als dies früher der Fall gewesen ist?
(4) Ob und inwieweit wird die Weiterbildung älterer Mitarbeiter forciert?
(5) Werden insgesamt mehr Maßnahmen ergriffen, um die Potenziale Älterer besser zu nutzen, als noch vor einigen Jahren?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Entwicklung der Beschäftigung in Hamburg - Anzeichen für eine Spaltung des Arbeitsmarktes? (2012)
Buch, Tanja; Stöckmann, Andrea; Seibert, Holger;Zitatform
Buch, Tanja, Holger Seibert & Andrea Stöckmann (2012): Die Entwicklung der Beschäftigung in Hamburg - Anzeichen für eine Spaltung des Arbeitsmarktes? Hamburg, 19 S.
Abstract
"Im Februar 2012 fand die 3. Konferenz zur sozialen Spaltung in Hamburg unter dem Titel 'Arbeiten in Hamburg. Entwicklungen und soziale Folgen' statt. In der Ankündigung hieß es: 'Noch nie gab es so viele Arbeitsplätze wie heute. Vielen Branchen mangelt es an Fachkräften. Gleichzeitig können immer weniger Menschen von ihrer Arbeit auskömmlich leben, weil ihre Stellen befristet, zeitlich beschränkt und schlecht entlohnt sind. Prekäre Beschäftigung scheint zum Normalarbeitsverhältnis zu werden. Umbrüche in der Arbeitswelt haben zur Folge, dass die Erwerbsarbeit immer weniger zur sozialen Integration beiträgt. Die Veränderung der Arbeitswelt vertieft so die Spaltung der Gesellschaft.' In diesem Thesenpapier sollen anhand empirischer Daten zur Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsentwicklung mögliche Spaltungstendenzen auf dem Hamburger Arbeitsmarkt diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Beiträge der Konferenz -
Literaturhinweis
Alleinerziehende am Arbeitsmarkt in der Freien und Hansestadt Hamburg (2012)
Zitatform
Buch, Tanja, Volker Kotte, Annekatrin Niebuhr, Daniel Ollech & Andrea Stöckmann (2012): Alleinerziehende am Arbeitsmarkt in der Freien und Hansestadt Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2012), Nürnberg, 48 S.
Abstract
"Die Gruppe der Alleinerziehenden ist heute keine gesellschaftliche Randerscheinung mehr. Gegenwärtig leben in Hamburg etwa 45.000 Familien mit Kindern unter 18 Jahren und einem alleinerziehenden Elternteil. Das bedeutet, dass mehr als jede vierte Familie mit minderjährigen Kindern in Hamburg einen alleinerziehenden Haushaltsvorstand hat. Mehr als 90 Prozent der Alleinerziehenden sind weiblich.
Alleinerziehende sind, unter anderem infolge der häufig eingeschränkten Möglichkeiten des Einkommenserwerbs durch Kinderbetreuungspflichten, wesentlich stärker armutsgefährdet als Paarfamilien. Die Hilfebedürftigkeit und die Dauer des Hilfebezuges sind überdurchschnittlich. Aktuell liegt die Hilfequote der Alleinerziehenden im Hamburg mit fast 41 Prozent weit über dem Mittel der westdeutschen Länder, wenngleich die Hilfequote seit 2007 deutlich gesunken ist.
Die Betroffenheit von Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch. In Hamburg waren im Jahresdurchschnitt 2011 mehr als 7.000 Alleinerziehende arbeitslos gemeldet. Die Zahl der arbeitslosen Alleinerziehenden ist in den letzten Jahren leicht gesunken, allerdings sind sie nur unterproportional an den Abgängen aus Arbeitslosigkeit beteiligt. Ein Problem für die Arbeitsmarktintegration ist die relativ ungünstige Qualifikationsstruktur. Die Erwerbsorientierung der Alleinerziehenden ist hoch. Die Erwerbsquote erreicht in Hamburg gegenwärtig rund 78 Prozent. Etwa 70 Prozent der Alleinerziehenden gehen einer Erwerbstätigkeit nach. Von den arbeitslosen alleinerziehenden Frauen streben rund 55 Prozent eine Vollzeitbeschäftigung an. Sinkenden Arbeitslosenzahlen und eine steigende Erwerbstätigenquote weisen auf eine günstigere Arbeitsmarktsituation als noch vor einigen Jahren hin. Allerdings besteht noch ein erhebliches Verbesserungspotential. So liegt beispielsweise die Vollzeitquote der Alleinerziehenden bei lediglich 39 Prozent.
Eine adäquate Betreuungsinfrastruktur ist eine notwendige Vorrausetzung für die Erwerbstätigkeit alleinerziehender Eltern. Bei der Betreuung von unter 3-jährigen Kindern hat Hamburg die angestrebte Betreuungsquote von 35 Prozent mit 35,8 Prozent bereits leicht überschritten. Defizite gibt es bei der Ganztagsbetreuung, sowohl der unter 3-Jährigen, als auch der 3- bis unter 6-Jährigen. Zusätzlich zum Ausbau der Betreuungsangebote und zur Flexibilisierung der Betreuungszeiten sind auch die Arbeitgeber gefordert, vermehrt Möglichkeiten schaffen, die Arbeitszeiten für alleinerziehende Arbeitskräfte flexibler zu gestalten.
Die Alleinerziehenden sind keine homogene Gruppe. Problemlagen variieren mit dem Alter und der Zahl der Kinder, dem Alter der alleinerziehenden Person, mit ihrer beruflichen Qualifikation, den regionalen Arbeitsmarktbedingungen und nicht zuletzt der lokalen Kinderbetreuungsinfrastruktur. Insofern sind je nach Personengruppe und regionalem Umfeld spezielle Strategien zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration gefordert. Dabei ist eine Verknüpfung der Handlungsfelder Kinderbetreuung und arbeitsmarktpolitische Förderung wichtig, da die regionale Betreuungssituation eine zentrale Determinante der Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Alleinerziehende am Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein (2012)
Zitatform
Buch, Tanja, Volker Kotte, Annekatrin Niebuhr, Daniel Ollech & Andrea Stöckmann (2012): Alleinerziehende am Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2012), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Die Gruppe der Alleinerziehenden ist heute keine gesellschaftliche Randerscheinung mehr. Gegenwärtig leben in Schleswig-Holstein etwa 56.000 Familien mit Kindern unter 18 Jahren und einem alleinerziehenden Elternteil. Das bedeutet, dass mehr als jede fünfte Familie mit minderjährigen Kindern in Schleswig-Holstein einen alleinerziehenden Haushaltsvorstand hat. Mehr als 90 Prozent der Alleinerziehenden sind weiblich.
Alleinerziehende sind, unter anderem infolge der häufig eingeschränkten Möglichkeiten des Einkommenserwerbs durch Kinderbetreuungspflichten, wesentlich stärker armutsgefährdet als Paarfamilien. Die Hilfebedürftigkeit und die Dauer des Hilfebezuges sind überdurchschnittlich. Aktuell liegt die Hilfequote der Alleinerziehenden in Schleswig-Holstein mit fast 40 Prozent leicht über dem Mittel der westdeutschen Länder.
Die Betroffenheit von Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch. In Schleswig-Holstein waren im Jahr 2011 mehr als 10.000 Alleinerziehende arbeitslos gemeldet. Die Zahl der arbeitslosen Alleinerziehenden ist in den letzten Jahren deutlich gesunken, allerdings sind sie leicht unterproportional an den Abgängen aus Arbeitslosigkeit beteiligt. Ein Problem für die Arbeitsmarktintegration ist die relativ ungünstige Qualifikationsstruktur der alleinerziehenden Arbeitslosen.
Die Erwerbsorientierung der Alleinerziehenden ist hoch. Die Erwerbsquote erreicht in Schleswig-Holstein gegenwärtig rund 78 Prozent. Etwa 69 Prozent der Alleinerziehenden gehen einer Erwerbstätigkeit nach. Etwa 51 Prozent der arbeitslosen Alleinerziehenden streben eine Vollzeitbeschäftigung an. Sinkende Arbeitslosenzahlen und eine steigende Erwerbstätigenquote weisen auf eine günstigere Arbeitsmarktsituation als noch vor einigen Jahren hin. Allerdings besteht im Land nach wie vor ein erhebliches Verbesserungspotenzial. So liegt die Vollzeitquote der alleinerziehenden Frauen bei lediglich 33 Prozent.
Eine adäquate Betreuungsinfrastruktur ist eine notwendige Voraussetzung für die Erwerbstätigkeit alleinerziehender Eltern. Aus quantitativer wie auch aus qualitativer Sicht sind im Betreuungsangebot in Schleswig-Holstein noch Defizite festzustellen. Verbesserungspotenziale zeigen sich insbesondere bei der Betreuung der unter 3-Jährigen, im Bereich der Ganztagsbetreuung sowie im Hinblick auf eine Flexibilisierung der Betreuungszeiten. Auch die Arbeitgeber sollten vermehrt Möglichkeiten schaffen, die Arbeitsbedingungen für alleinerziehende Arbeitskräfte flexibler zu gestalten.
Die Alleinerziehenden sind keine homogene Gruppe. Problemlagen variieren mit dem Alter und der Zahl der Kinder, dem Alter der alleinerziehenden Person, mit ihrer beruflichen Qualifikation, den regionalen Arbeitsmarktbedingungen und nicht zuletzt der lokalen Kinderbetreuungsinfrastruktur. Insofern sind je nach Personengruppe und regionalem Umfeld spezielle Strategien zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration gefordert. Dabei ist eine Verknüpfung der beiden Handlungsfelder Kinderbetreuung und arbeitsmarktpolitische Förderung wichtig, da die regionale Betreuungssituation eine zentrale Determinante der Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Fördermaßnahmen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Vom deutschen zum hessischen Arbeitsmarktwunder?: Der hessische Arbeitsmarkt vor, in und nach der Finanz- und Wirtschaftskrise (2012)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff & Jan Machnig (2012): Vom deutschen zum hessischen Arbeitsmarktwunder? Der hessische Arbeitsmarkt vor, in und nach der Finanz- und Wirtschaftskrise. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2012), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"In diesem IAB Regional diskutieren wir die beeindruckende Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland und Hessen während und nach der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009, die in der Literatur mit dem Begriff deutsches Arbeitsmarktwunder belegt worden ist. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass die Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland und Hessen insofern zu Recht als Arbeitsmarktwunder bezeichnet wird, als dass die Arbeitsmarktentwicklung sich zumindest im Hinblick auf zahlenmäßige Entwicklung der Arbeitslosigkeit und Beschäftigung sehr positiv darstellt. Indessen ist das Wunder erklärbar: Die Natur der Krise selbst, eine zurückhaltende Einstellungspolitik vor der Krise, die seit Mitte der 1990er Jahre zu beobachtende Lohnmoderation, eine gestiegene Flexibilität des Einsatzes von Arbeitszeiten und nicht zuletzt die Arbeitsmarktreformen von 2003 bis 2005 scheinen mitverantwortlich dafür zu sein. Allerdings waren diese Entwicklungen so nicht antizipiert worden. Schließlich bleibt festzuhalten, dass wir es nicht mit neuen Arbeitsmarktgesetzen in dem Sinne zu tun haben, dass bei der nächsten Rezession dieses Wunder wiederholt würde, sondern dass hier viele Faktoren zusammen kamen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Demografie und Arbeitsmarkt in Bayern: Entwicklung, aktuelle Lage und Ausblick (2012)
Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz; Kistler, Ernst; Baumann, Doris; Kucher, Andreas; Conrads, Ralph ; Werner, Daniel;Zitatform
Böhme, Stefan, Lutz Eigenhüller, Daniel Werner, Doris Baumann, Ralph Conrads, Ernst Kistler & Andreas Kucher (2012): Demografie und Arbeitsmarkt in Bayern. Entwicklung, aktuelle Lage und Ausblick. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 02/2012), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Der demografische Wandel in Deutschland wird zu einem Rückgang der Bevölkerungszahl und einem steigenden Durchschnittsalter der Bevölkerung führen. In der Folge ist mit einem sinkenden Erwerbspersonenpotenzial zu rechnen. Dies trifft auch für Bayern zu, wobei Prognosen für den Freistaat von einer zeitverzögerten und abgeschwächten Entwicklung mit großen regionalen Unterschieden ausgehen.
Um den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen, kommen verschiedene Handlungsfelder in Frage. Exemplarisch werden in diesem Bericht die Entwicklung der Beschäftigung von Älteren und von Frauen, die Qualifikationsstruktur sowie die berufliche Struktur in Bayern dargestellt. Darüber hinaus wird als weiterer Aspekt die Entwicklung der Renten in Bayern betrachtet. Der Fokus liegt dabei darauf, dass die Höhe der Renten ein Faktor ist, der die Arbeitsnachfrage beeinflusst und vor dem Hintergrund der steigenden Zahl Älterer an Bedeutung gewinnt. Schließlich wird anhand von Ergebnissen des Projekts GeniAL ein Einblick über den betrieblichen Umgang mit alternden Belegschaften präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit im SGB II in Bayern: Die Entwicklung in den Jahren 2005 bis 2011 (2012)
Zitatform
Eigenhüller, Lutz & Philipp Fuchs (2012): Arbeitslosigkeit im SGB II in Bayern. Die Entwicklung in den Jahren 2005 bis 2011. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 03/2012), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Mit der Einführung des SGB II im Jahr 2005 wurde der wohl bedeutendste Schritt der Arbeitsmarktreformen der jüngeren Zeit durchgeführt. Diese Reformen trugen dazu bei, dass Arbeitslose schneller als zuvor wieder in den Arbeitsmarkt zurückkehren, allerdings hat u. a. auch das Ausmaß atypischer Beschäftigung zugenommen.
Abgesehen von der Zeit der akuten Finanz- und Wirtschaftskrise ging die Arbeitslosenzahl in den letzten Jahren deutlich zurück. Dies gilt auch für die Zahl der Arbeitslosen im Rechtskreis SGB II. Allerdings fiel der Rückgang im SGB II geringer aus als im SGB III. Dementsprechend stieg der Anteil der SGB-II-Arbeitslosen an allen Arbeitslosen an und ein immer größerer Teil der Arbeitslosen ist von erheblichen Vermittlungshemmnissen betroffen. In Bayern fiel die Entwicklung im SGB II und im SGB III noch günstiger aus als in Deutschland.
Im Bundesländervergleich ist Bayern das Bundesland mit dem niedrigsten Anteil SGB-II-Arbeitsloser und dem stärksten Rückgang der Arbeitslosenzahlen im SGB II. Aber auch in Bayern lag der SGB-II-Anteil an allen Arbeitslosen im Jahr 2011 bei mehr als 50 Prozent.
Ein Überblick über die SGB-II-Arbeitslosen nach soziodemographischen Merkmalen zeigt, dass Personengruppen mit problematischen Merkmalen im SGB II stark vertreten sind. Zudem ist der Anteil von Personengruppen mit erheblichen Vermittlungshemmnissen, wie z B. einem fehlenden Berufsabschluss, im Rechtskreis SGB II in Bayern oftmals noch höher als in Deutschland. Die günstige Arbeitsmarktlage in Bayern führte dazu, dass Arbeitslose, auch solche mit kleineren Vermittlungshemmnissen, relativ gute Chancen hatten, eine Arbeit zu finden und sich daher Problemgruppen besonders deutlich herauskristallisieren.
Innerhalb Bayerns gibt es sowohl beim Anteil der SGB-II-Arbeitslosen als auch bei der Veränderung der Arbeitslosenzahl im SGB II erhebliche Unterschiede. In den Städten liegt der SGB-II-Anteil deutlich höher als in den Landkreisen. Regionen mit einem starken Rückgang der Arbeitslosenzahl im SGB II finden sich in allen bayerischen Landesteilen. Vergleichsweise geringe Rückgänge gab es vor allem in einigen Teilen Oberbayerns und im Ballungsraum Nürnberg-Fürth. Aus dem deskriptiven Überblick über die Veränderungen in den Kreisen und Städten lassen sich allerdings kaum allgemeine Bedingungen für einen stärkeren oder schwächeren Rückgang der Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ableiten. Hierzu müssten detaillierte Analysen, auch unter Einbeziehung der lokalen Experten erfolgen.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass einerseits die Zahl der Arbeitslosen auch im SGB II deutlich zurückging. Andererseits gilt es, die Personengruppen, die weniger profitieren konnten, intensiv zu betreuen und weiter an Angeboten, z. B. zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder betriebsnahen Maßnahmen, zu arbeiten. Hier dürften aufgrund der oft komplexen Problemlagen individuelle Konzepte und Angebote gefragt sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Eigenhüller, Lutz; -
Literaturhinweis
Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt im Saarland vor dem Hintergrund des demografischen Wandels (2012)
Zitatform
Elmas, Hadica & Gabriele Wydra-Somaggio (2012): Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt im Saarland vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2012), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Aufschwungs nach der Wirtschaftskrise und dem demografischen Wandel rückt der Fachkräftebedarf in den Mittelpunkt der aktuellen Arbeitsmarktdiskussionen. Konkrete Aussagen über die künftige Situation auf dem Arbeitsmarkt lassen sich nur schwer treffen, da hierzu Kenntnisse über die Entwicklungen sowohl auf der Arbeitsangebotsseite als auch über die Arbeitsnachfrage benötigt werden. Gleichwohl lassen sich mit dem heutigen Wissen über den zukünftigen demografischen Wandel Einschätzungen der Veränderungen der Angebotsseite vornehmen:
Im Saarland ist der demografische Wandel bereits stark vorangeschritten. Bis zum Jahr 2025 wird die Bevölkerung um 10,8 Prozent zurückgehen. Ein Kennzeichen des demografischen Wandels ist die unterschiedliche Alterung der Beschäftigten in den Berufen. Im Saarland treten insbesondere 'Sonstige Techniker' und 'Helfer in der Krankenpflege' sowie 'Chemiker' und 'Ingenieure' mit akademischem Abschluss in den nächsten Jahren aus dem Arbeitsmarkt. Darüber hinaus wird das Bildungsniveau im Saarland dem bundesweiten Trend folgen und bis zum Jahr 2020 steigen.
Die bisherigen demografischen Entwicklungen haben bislang zwar zu einem reduzierten Arbeitsangebot geführt, auf Nachfrageseite führte dies aber kaum zu einem Fachkräfteengpass. Mit Ausnahme des Pflegebereiches, dessen erhöhter Bedarf kaum mit der Rekrutierung von Fachkräften aus anderen Berufsbereichen entgegengewirkt werden kann. Entwicklungen auf der Arbeitsnachfrageseite sind von einer sich durch technischen Fortschritt verändernden Produktivität sowie durch den strukturellen Wandel beeinflusst und lassen sich daher kaum vorhersagen. Neben der Berufsmobilität zur Deckung des entstehenden Fachkräftebedarfs sind weitere Ansatzpunkte, wie die Erhöhung der Erwerbstätigenquote der Frauen und Älteren sowie die verstärkte Investition in Bildung notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel - Beschäftigungstrends in Nordrhein-Westfalen: Fachkräftebedarf und betriebliche Strategien zur Fachkräftesicherung. Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Stichprobe des IAB-Betriebspanels 2011 (2012)
Frei, Marek; Wahse, Jürgen; Dahms, Vera;Zitatform
Frei, Marek, Vera Dahms & Jürgen Wahse (2012): IAB-Betriebspanel - Beschäftigungstrends in Nordrhein-Westfalen. Fachkräftebedarf und betriebliche Strategien zur Fachkräftesicherung. Ergebnisse der nordrhein-westfälischen Stichprobe des IAB-Betriebspanels 2011. Düsseldorf, 73 S.
Abstract
Für das IAB-Betriebspanel Nordrhein-Westfalen 2011 konnten Interviews mit Vertretern von insgesamt 1.424 Betrieben ausgewertet werden. Diese Betriebe sind repräsentativ für die Gesamtheit der rund 400 Tsd. Betriebe in Nordrhein-Westfalen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Der Bericht enthält Angaben zu folgenden Themen: 1. Beschäftigungsentwicklung und Personalbewegungen; 2. Entwicklung des zukünftigen Fachkräftebedarfs und betriebliche Strategien zur Vermeidung von Fachkräftemangel; 3. Besondere Beschäftigungsverhältnisse (Befristung und Leiharbeit; 4. Beschäftigung älterer Arbeitnehmer; 5. Betriebliche Ausbildung; 6. Betriebliches Weiterbildungsmanagement; 7: Tarifbindung. Fazit: "Die Daten des IAB-Betriebspanels bestätigen die jüngste positive wirtschaftliche Entwicklung. Die günstige Konjunkturlage hat sich förderlich auf die Beschäftigungsentwicklung ausgewirkt. Der Bedarf an Fachkräften ist weiter gestiegen. Dies belegen zunehmende Einstellungsaktivitäten der Betriebe sowie ein Anstieg der offenen Stellen. Zu dieser Entwicklung haben nahezu alle Branchen beigetragen. Mit der gestiegenen Nachfrage haben zugleich die Probleme zugenommen, freie Fachkräftestellen zu besetzen. Auch wenn die meisten Betriebe ihre angebotenen Stellen für Fachkräfte besetzen konnten, ist die Zahl unbesetzt gebliebener Stellen im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen." Auf die erwarteten Knappheiten am Arbeitsmarkt wollen die Betriebe vor allem mit einer Verstärkung der Qualifizierungsanstrengungen reagieren und die vorhandenen Ressourcen noch besser nutzen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Beschäftigungstrends: Ergebnisse der jährlichen Arbeitgeberbefragung: IAB-Betriebspanel Bremen. Befragungswelle 2011 (2012)
Frei, Marek; Walter, Gerd; Dahms, Vera;Abstract
"Beschäftigungsentwicklung und Personalbewegungen: Die positive Konjunkturentwicklung hat die Nachfrage der Betriebe nach Arbeitskräften deutlich erhöht. Die Zahl der Einstellungen ist im Jahr 2011 um 31 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Entwicklung des Fachkräftebedarfs, erwartete Probleme und Strategien gegen Fachkräftemangel: Mit der gestiegenen Nachfrage haben zugleich die Probleme zugenommen, freie Fachkräftestellen zu besetzen. Ein im Vergleich zum Vorjahr höherer Anteil des vorhandenen Beschäftigungspotenzials konnte nicht ausgeschöpft werden. Insgesamt blieb in Bremen rund jede fünfte angebotene Fachkräftestelle unbesetzt. Überdurchschnittlich stark mit Besetzungsschwierigkeiten konfrontiert waren kleinere Betriebe.
Beschäftigung älterer Arbeitnehmer: Im Zuge des demografischen Wandels hat sich der Anteil von Betrieben mit älteren Arbeitnehmern deutlich erhöht. Mittlerweile gibt es in fast drei Viertel aller Betriebe Mitarbeiter ab 50 Jahre. Der Anteil älterer Arbeitnehmer an den Beschäftigten ist ebenfalls gestiegen und beträgt nunmehr 26 %.
Betriebliche Aus- und Weiterbildung: Über alle Branchen hinweg betrug die Ausbildungsquote für Bremen 4,4 %. In nahezu allen Bereichen der Wirtschaft sind die Chancen auf eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung gestiegen. Von den Bremer Auszubildenden, die ihre Ausbildung im Befragungsjahr erfolgreich beendet hatten, wurden 63 % in ein Beschäftigungsverhältnis in ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen. Mit der wieder gestiegenen Nachfrage nach Fachkräften haben die Bremer Betriebe ihre Weiterbildungsanstrengungen intensiviert. Die deutliche Veränderung der Beschäftigtenstruktur hin zu einem höheren Anteil älterer Arbeitnehmer hat in der Breite zu keiner nennenswerten Ausweitung entsprechender Maßnahmen geführt. Nach wie vor setzt lediglich eine Minderheit der Betriebe verschiedene, auf die Beschäftigung älterer Mitarbeiter bezogene personalpolitische Instrumente, wie z. B. spezifische Weiterbildungsangebote, ein.
Die verbesserte konjunkturelle Situation spiegelt sich in der Investitionsbereitschaft der Bremer Betriebe wider. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2010 waren rund 45 % aller Bremer Betriebe innovativ." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Beschäftigungstrends 2011 Niedersachsen: Auswertung des IAB-Betriebspanels 2011 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (2012)
Gerlach, Knut; Meyer, Wolfgang;Zitatform
(2012): Beschäftigungstrends 2011 Niedersachsen. Auswertung des IAB-Betriebspanels 2011 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Hannover, 102 S.
Abstract
Die Auswertung des IAB-Betriebspanels 2011 für Niedersachsen beruht auf der Analyse von 1.032 Interviews zu aktuellen Beschäftigungstrends und zur wirtschaftlichen Situation der Unternehmen. Die Auswertung erfolgte für die Bereiche Erwerbstätigkeit, Personalstruktur, Einstellungen, Abgänge und freie Stellen, Stellenbesetzung für Fachkräfte, Betriebliche Ausbildung, Weiterbildung, Geschäftsvolumen und Ertragslage, Investitionen und Innovationen, Öffentliche Förderung, Tarifbindung, Öffnungsklauseln, Kapitel- und Gewinnbeteiligung. Fazit: Die Zahl der Erwerbstätigen stieg seit 2010 um 2,5 Prozent. Beschäftigungsgewinne gab es im Bereich der Dienstleistungen sowie in Handel und Reparatur. Auch das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete Zuwächse. Die Personalstruktur verändert sich langfristig zu Gunsten der Beschäftigten mit qualifizierten Tätigkeiten. Im Vorjahresvergleich ist sowohl die Zahl der Einstellungen als auch der Abgänge deutlich gestiegen. Gesunken ist der Umfang der betrieblichen Ausbildung, gestiegen dagegen der Umfang der Weiterbildung. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik in Niedersachsen: neuere Ergebnisse (2012)
Zitatform
Gerlach, Knut, Olaf Hübler & Stephan Thomsen (Hrsg.) (2012): Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktpolitik in Niedersachsen. Neuere Ergebnisse. (NIW-Vortragsreihe 18), Hannover, 146 S.
Abstract
"Der Band gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des Arbeitsmarktes in Niedersachsen und diskutiert zentrale Themenfelder, die zukünftig eine noch größere Bedeutung für Beschäftigung und Arbeit bekommen werden. Hierzu vereint er eine Reihe von Aufsätzen, die aus Anlass des 65. Geburtstags von Herrn Professor Dr. Wolfgang Meyer von seinen wissenschaftlichen Weggefährten verfasst worden sind.
Wolfgang Meyer hat sich intensiv mit der niedersächsischen Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt in Niedersachsen beschäftigt. Ein Teil seiner Arbeit war unter anderem die Analyse und Pflege der niedersächsischen Stichprobe des IAB-Betriebspanels. Die Ergebnisse sind in seinen jährlich erscheinenden Berichten spannend dokumentiert. Auch dem NIW ist er seit vielen Jahren verbunden und hat in einer Reihe von Projekten mit den Mitarbeitern des Instituts kooperiert. Dieses besondere Interesse für Niedersachsen legte es nahe, den Vortragsband auf diese Thematik auszurichten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Mobilität zwischen Regionen: Pendlerströme fließen überwiegend von Ost nach West (2012)
Haas, Anette;Zitatform
Haas, Anette (2012): Mobilität zwischen Regionen: Pendlerströme fließen überwiegend von Ost nach West. In: IAB-Forum H. 2, S. 68-73., 2012-11-15. DOI:10.3278/IFO1202W068
Abstract
"Räumliche Flexibilität von Beschäftigten hat viele Facetten, das Pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort ist zum Alltag geworden. Seit Mitte der 1990er Jahre ist die Zahl der Beschäftigten, die täglich oder wöchentlich zur Arbeit pendeln, gestiegen. Dies gilt auch für Fernpendler, die mehr als 50 Kilometer zur Arbeit fahren. Die gestiegene Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung dafür, um den zunehmenden, aber regional unterschiedlichen Bedarf an Fachkräften decken zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
Literaturhinweis
Der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte in Niedersachsen und Bremen (2012)
Harten, Uwe;Zitatform
Harten, Uwe (2012): Der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte in Niedersachsen und Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2012), Nürnberg, 52 S.
Abstract
"Der demografische Wandel wird durch die Reduzierung des Arbeitskräfteangebots und die Alterung der Beschäftigten deutliche Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte in Niedersachsen und Bremen haben. Dabei ergeben sich schon bis 2025 ausgeprägte regionale Disparitäten.
Um diesen absehbaren Entwicklungen zu begegnen, ist es beispielsweise angesichts niedriger Erwerbsquoten in den betrachteten Ländern aus wirtschaftlicher Perspektive vorteilhaft, eine Steigerung der Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung anzustreben, so dass der Rückgang des Erwerbspersonenangebots deutlich verringert und in Bremen sogar umgekehrt werden könnte.
Weiterhin von Bedeutung für den Arbeitsmarkt ist die Altersstruktur der Erwerbspersonen. Bis 2018 wird fast jeder zweite Erwerbstätige in der Region Niedersachsen-Bremen zwischen 45 und 64 Jahre alt sein. Parallel dazu werden nachrückende Jahrgänge nicht stark genug sein, um Altersabgänge zu kompensieren. Der Höhepunkt einer so genannten 'Nachwuchslücke' wird zwischen 2025 und 2029 erreicht.
Ausgehend von einem höheren Akademisierungsgrad und Ungelerntenanteil der älteren, in den nächsten zehn Jahren ausscheidenden Beschäftigten wird aufgezeigt, dass in Niedersachsen mit der Verrentung dieser Altersgruppe schon in naher Zukunft relativ mehr Qualifizierte (vor allem Hochqualifizierte) gebraucht werden als im übrigen westlichen Bundesgebiet.
Als primäre Handlungsfelder werden angesichts der künftig noch zunehmenden Bedeutung (hoch-) qualifizierten Nachwuchses die Intensivierung und verstärkte Förderung dualer Ausbildung sowie die Reduzierung des seit Jahren bundesweit negativsten Wanderungssaldos Niedersachsens von Studierenden, die ebenda ihre Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, identifiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Harten, Uwe; -
Literaturhinweis
Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2011: Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2011 (2012)
Kistler, Ernst; Böhme, Stefan; Werner, Daniel; Trischler, Falko; Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Kistler, Ernst & Falko Trischler (2012): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2011. Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2011. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2011,1), Stadtbergen, 55 S.
Abstract
"Dieser Bericht basiert auf Angaben aus Interviews mit Inhabern bzw. Personalverantwortlichen von 1.187 repräsentativ ausgewählten bayerischen Betrieben und Dienststellen (Erhebungszeitraum Juni bis Ende Oktober 2011) im Rahmen der jährlichen bundesweiten Erhebungen des IAB-Betriebspanels. Mit der Auswertung dieser Daten hat das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen in Kooperation mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit das Internationale Institut für Empirische Sozialökonomie (INIFES) beauftragt. Der erste Berichtsteil enthält Ergebnisse zu den Themen Datengrundlage und Beschäftigungsentwicklung, Wirtschaftliche Lage (2010) und Entwicklungen, Personalstruktur, Ausbildungs- und Übernahmeverhalten der Betriebe sowie Weiterbildungsförderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2011: Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2011 (2012)
Kistler, Ernst; Trischler, Falko; Eigenhüller, Lutz; Werner, Daniel; Böhme, Stefan;Zitatform
Kistler, Ernst & Falko Trischler (2012): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2011. Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2011. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2011,2), Stadtbergen, 73 S.
Abstract
"Dieser Bericht basiert auf Angaben aus Interviews mit Inhabern bzw. Personalverantwortlichen von 1.187 repräsentativ ausgewählten bayerischen Betrieben (Erhebungszeitraum Juni bis Oktober 2011) im Rahmen der jährlichen bundesweiten Erhebungen des IAB-Betriebspanels. Der Bericht 2011 enthält im ersten Berichtsteil (April 2012) Ergebnisse zu den Themen/Befragungsschwerpunkten Datengrundlage, Beschäftigungsentwicklung, Wirtschaftliche Lage (2010), Personalstruktur, Ausbildungs-/Übernahmeverhalten und Weiterbildungsförderung der Betriebe. Der vorliegende zweite Berichtsteil enthält Kapitel zu den Themen Personalpolitik, Investitionen und Innovationen, Alternde Belegschaften und Fachkräftebedarf." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Typisierung: Regionale Ausbildungsmärkte verändern sich (2012)
Zitatform
Kleinert, Corinna & Thomas Kruppe (2012): Neue Typisierung: Regionale Ausbildungsmärkte verändern sich. (IAB-Kurzbericht 17/2012), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Das Geschehen auf den deutschen Ausbildungsmärkten ist in hohem Maße von regionalen Disparitäten geprägt. In den neuen Bundesländern macht sich der demografische Wandel mittlerweile deutlich bemerkbar. Damit regionale Ausbildungsmärkte besser vergleichbar werden, hat das IAB vor zwei Jahren eine wissenschaftlich basierte Typisierung entwickelt. Diese wurde jetzt neu aufgelegt, um den veränderten Strukturbedingungen vor Ort gerecht zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was bindet junge Akademiker an Arbeitsplätze in der Region?: Ergebnisse einer Online-Umfrage bei MINT-Studierenden in NRW (2012)
Leisering, Benedikt; Rolff, Katharina;Zitatform
Leisering, Benedikt & Katharina Rolff (2012): Was bindet junge Akademiker an Arbeitsplätze in der Region? Ergebnisse einer Online-Umfrage bei MINT-Studierenden in NRW. (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2012-03), Gelsenkirchen, 14 S.
Abstract
"54 Prozent der befragten MINT-Absolventinnen und -Absolventen favorisieren einen zukünftigen Arbeitsplatz in NRW. Für 31 Prozent ist der Ort irrelevant, 15 Prozent wollen NRW verlassen.
- MINT-Absolvent/inn/en erwarten von Unternehmen insbesondere ein angenehmes Betriebsklima, interessante Arbeit und Sicherheit des Arbeitsplatzes. Gehalt, Kinderbetreuung und gute Verkehrsanbindung sind nachrangig.
- Für MINT-Akademiker ist die Lebensqualität in der Region ein entscheidender Attraktivitätsfaktor, Bildungsangebote spielen eine eher unbedeutende Rolle.
- Für die Wahl eines Arbeitsplatzes ist der regionale Standort entscheidender als Gehalt und Image des Unternehmens.
- Geburts- und Wohnort während des Semesters wirken sich entscheidend auf eine positive Attraktivitätsbewertung der Regionen aus.
- Attraktivste Regionen sind Köln/Bonn, Düsseldorf und die Metropole Ruhr." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit - Eine Option zur Deckung des Fachkräftebedarfs: Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2011 (2012)
Lepper, Timo; Machnig, Jan; Schaade, Peter;Zitatform
Lepper, Timo, Jan Machnig & Peter Schaade (2012): Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit - Eine Option zur Deckung des Fachkräftebedarfs. Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2011. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2012), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"Wir setzen uns im Bericht damit auseinander, was der (mutmaßlich steigende) Fachkräftebedarf für die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt bedeuten könnte, denn ihre verstärkte Einbindung gehört zu den wichtigsten Strategien, dem zukünftigen Bedarf an Fachkräften zu begegnen. Wir untersuchen, wo ungenutzte Fachkräftepotentiale bei Frauen zu finden sind und was unter Umständen nötig ist, dieses schlummernde Fachkräftepotential effektiver zu nutzen.
Junge Frauen konzentrieren sich im Vergleich zu jungen Männern bei der Ausbildungsplatzsuche weiterhin auf weniger Wunschberufe, die meist auch nur relativ geringe Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Im Zeitverlauf hat sich diese starke Fokussierung allerdings etwas abgeschwächt. Eine im Hinblick auf den Fachkräftebedarf geeignetere berufliche Orientierung von Frauen könnte dabei mithelfen, Frauen Karrierepfade zu eröffnen und die Wirtschaft mit qualifizierten Fachkräften zu versorgen. Offene (Ausbildungs-) Stellen und Berufswünsche stehen nicht unbedingt im Einklang. Zu starke Beschränkungen auf bestimmte Berufe sind für eine (Ausbildungs-) Arbeitsmarktintegration wenig hilfreich.
Die Teilhabe am Arbeitsleben ist steigerungsfähig, da immer noch eine deutliche Diskrepanz zwischen den Erwerbstätigenquoten von Frauen und Männern zu Ungunsten der Frauen besteht, auch wenn sie sich in den letzten Jahren angenähert haben. Das Beschäftigungsvolumen der Frauen ist ausbaufähig, da weit mehr als ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in Teilzeit arbeiten. Frauen stellen den weitaus größten Anteil aller Teilzeitbeschäftigten. Die Teilzeitquote von Frauen steigt außerdem sogar noch weiter an. Die regionale Mobilität kann bei Frauen noch verstärkt werden. Das Pendeln als Möglichkeit, die eigene Arbeitsmarktsituation zu verbessern, wird häufiger von Männern genutzt. Frauen arbeiten eher in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes.
Die Arbeitslosenquote der Frauen lag im Jahresdurchschnitt leicht über dem Niveau der Männer. Beim Vergleich mit dem Vorjahr ging die Arbeitslosenquote der Frauen geringfügig schwächer zurück, als die der Männer. Teilzeitarbeitsuchende Arbeitslose sind weiterhin fast ausschließlich Frauen. Die Arbeitslosendauer von Frauen ist gegenüber den Männern vergleichsweise lang. Eine Verkürzung der Dauer könnte ebenfalls eine höhere Beteiligung von Frauen in Beschäftigung ermöglichen.
Die ungenutzten Potentiale von Frauen sollten für den Arbeitsmarkt verfügbar gemacht werden, um beispielsweise der demographischen Entwicklung zu begegnen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielt hierbei eine große Rolle. Durch bessere Kinderbetreuungsangebote sind notwendige Rahmenbedingungen zu schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Explaining regional unemployment differences in Germany: a spatial panel data analysis (2012)
Lottmann, Franziska;Zitatform
Lottmann, Franziska (2012): Explaining regional unemployment differences in Germany. A spatial panel data analysis. (Sonderforschungsbereich Ökonomisches Risiko. Discussion paper 2012-026), Berlin, 50 S. DOI:10.18452/4399
Abstract
"This paper analyzes determinants for regional differences in German unemployment rates. We specify a spatial panel model to avoid biased and inefficient estimates due to spatial dependence. Additionally, we control for temporal dynamics in the data. Our study covers the whole of Germany as well as East and West Germany separately. We exploit district-level data on 24 possible explanatory variables for the period from 1999 until 2007. Our results suggest that the spatial dynamic panel model is the best model for this analysis. Furthermore, we find that German regional unemployment is of disequilibrium nature, which justifies political interventions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Abschlussbericht der Fachkräftekommission Hessen (2012)
Zitatform
(2012): Abschlussbericht der Fachkräftekommission Hessen. Wiesbaden, 49 S.
Abstract
"Die Kommission wurde damit beauftragt, drei zentrale, sehr komplexe Fragestellungen unter Berücksichtigung der Haushaltskonsolidierungsbemühungen des Landes zu bearbeiten:
- Wo stehen wir heute bei der Fachkräfteversorgung?
- Wie wird sich die hessische Situation an den Arbeitsmärkten in Zukunft ändern?
- Wie können wir gegebenenfalls einem sich abzeichnenden Mangel an Fachkräften entgegenwirken?
Das Hauptaugenmerk der Kommission lag dabei auf einer stärkeren Aktivierung und Nutzung inländischer Potentiale. Regionale Besonderheiten wurden ebenso wie die Potentiale einzelner Personengruppen beispielsweise arbeitsuchender Menschen, Menschen in Arbeitslosigkeit, Frauen, ältere und jüngere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationshintergrund sowie die Internationalität als bedeutender Standortfaktor und Markenzeichen Hessens in die Überlegungen einbezogen. Darüber hinaus fokussierte sich die Kommissionsarbeit auf eine intensivere Nutzung des europäischen Arbeitsmarktes und die Möglichkeiten einer gezielten Zuwanderung qualifizierter und hochqualifizierter Menschen. Erklärtes Ziel der Kommission war es, einen übergreifenden und konsensfähigen Blick auf die hessische Situation herzustellen, aus Sicht der Kommission zentrale Handlungsfelder zu identifizieren und auf deren Basis realisierbare Vorschläge für die künftigen Aktivitäten Hessens im Bereich der Fachkräftesicherung zu entwickeln." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wirtschaftsentwicklung in demographischen Schrumpfungsregionen: Unternehmerische Herausforderungen und Strategien am Beispiel von Oberfranken (2012)
Zitatform
Matuschewski, Anke & Birgit Leick (2012): Wirtschaftsentwicklung in demographischen Schrumpfungsregionen. Unternehmerische Herausforderungen und Strategien am Beispiel von Oberfranken. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 70, H. 6, S. 515-530. DOI:10.1007/s13147-012-0200-0
Abstract
"Der demographische Wandel hinterlässt in vielen europäischen Ländern Spuren in Form von rückläufigen Bevölkerungszahlen und zunehmender Alterung der Bevölkerung. Die Intensität der demographischen Schrumpfung und Alterung variiert räumlich jedoch erheblich. Infolgedessen stehen die Länder und Regionen vor unterschiedlichen Problemen und Herausforderungen bei der Bewältigung der Folgen. Der demographische Wandel hat Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche. Der Beitrag befasst sich mit den damit verbundenen Veränderungen für die Wirtschaftsentwicklung in Schrumpfungsregionen aus der Mikro-Perspektive. Dabei wird zunächst ein Überblick über Ausmaß und Intensität der regionalen Schrumpfungsprozesse sowie deren mögliche Auswirkungen auf die regionale Wirtschaftsentwicklung und die Unternehmen als wichtige Wirtschaftsakteure in den Schrumpfungsregionen gegeben. Im Blickpunkt stehen dabei veränderte regionale Absatzmärkte aufgrund des demographischen Wandels. Im Anschluss daran werden die konkreten Herausforderungen für Unternehmen und mögliche marktbezogene Anpassungsstrategien anhand einer explorativen Fallstudie in Oberfranken untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktreport NRW 2012: Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung (2012)
Mertens, Andreas;Zitatform
Mertens, Andreas (2012): Arbeitsmarktreport NRW 2012. Sonderbericht: Struktur und Entwicklung der Beschäftigung mit dem Schwerpunkt: atypische und Niedriglohn-Beschäftigung. Düsseldorf, 111 S.
Abstract
"Der Sonderbericht informiert zur Beschäftigung in NRW und legt einen Schwerpunkt auf atypische und Niedriglohnbeschäftigung. In den vergangenen zehn Jahren haben Teilzeitbeschäftigung und atypische Beschäftigungsformen, darunter vor allem Minijobs, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit, stetig zugenommen. Der Anteil der atypischen Beschäftigung liegt bei 25 Prozent und wird zum überwiegenden Teil von Frauen ausgeübt. Am dynamischsten, mit fast 100 Prozent, ist die Zahl der Leiharbeitenden gestiegen. Einen Niedriglohn erhält in NRW jeder fünfte sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktreport NRW 2012: Sonderbericht: Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt (2012)
Mertens, Andreas;Zitatform
Mertens, Andreas (2012): Arbeitsmarktreport NRW 2012. Sonderbericht: Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt. Düsseldorf, 150 S.
Abstract
"Zur Situation von Migrantinnen und Migranten auf dem nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt informiert ein neuer Sonderbericht des Arbeitsmarktreport NRW. Danach ist die Erwerbstätigenquote in dieser Gruppe nach wie vor deutlich niedriger als bei Nicht-Migranten und auch die Bildungs- und Qualifikationsstruktur erheblich schlechter. Insbesondere sind Migrantinnen, darunter auch diejenigen mit hoher beruflicher Qualifikation, seltener erwerbstätig als Frauen ohne Zuwanderungsgeschichte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does labour mobility reduce disparities between regional labour markets in Germany? (2012)
Zitatform
Niebuhr, Annekatrin, Nadia Granato, Anette Haas & Silke Hamann (2012): Does labour mobility reduce disparities between regional labour markets in Germany? In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 46, H. 7, S. 841-858., 2010-09-28. DOI:10.1080/00343404.2010.532118
Abstract
"Die Unterschiede zwischen den Bedingungen auf den regionalen Arbeitsmärkten sind in Deutschland nach wie vor ausgeprägt, insbesondere bei einem Vergleich zwischen Ost und West. Bei den traditionellen neoklassischen Modellen wird implizit vorausgesetzt, dass sich solche Disparitäten durch eine Mobilität der Arbeitnehmer verringern sollte. Demgegenüber lassen Modelle, in denen Externalitäten oder eine selektive Migration berücksichtigt werden, darauf schließen, dass sich die regionalen Unterschiede durch eine interregionale Migration der Arbeitnehmer sogar noch verstärken können. Wir untersuchen die Auswirkung einer Mobilität der Arbeitnehmer auf die regionalen Disparitäten in Deutschland im Zeitraum von 1995 bis 2005. Unter Berücksichtigung von Migration und Berufspendlern werden die Auswirkungen auf das Lohnniveau und die Arbeitslosigkeit in den Regionen geschätzt. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass eine Mobilität der Arbeitnehmer die Disparitäten tendenziell verringert; signifikante Auswirkungen werden jedoch nur im Bereich der Disparität der Arbeitslosigkeit festgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsprognose 2013/2014 für die Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2012 (2012)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2012): Beschäftigungsprognose 2013/2014 für die Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2012. Frankfurt, Main, 8 S.
Abstract
"Ziel der Untersuchung ist es, Einschätzungen der Betriebe über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Eine solche, auf die Zukunft gerichtete Untersuchung bietet allen Arbeitsmarktakteuren eine wertvolle Informationsbasis für problemadäquates Handeln. Die Abgrenzung der Region Rhein-Main umfasst die IHK-Bezirke Rheinhessen, Wiesbaden, Frankfurt, Limburg, Gießen-Friedberg, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Offenbach, Darmstadt sowie Aschaffenburg. Bei der Befragung wurden im Herbst 2012 knapp 6.800 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf umfasste 1.068 Fragebögen (Rücklaufquote 15,7 Prozent), von denen 1.054 auswertbar waren. Da es sich um eine nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen geschichtete Stichprobe handelt, wurden die Daten für die Auswertungen anhand der Schichtungsmerkmale gewichtet. Nach der Gewichtung stehen die befragten Betriebe für fast 185.800 Beschäftigte aus rund 8.400 Betrieben. Der vorliegende Report prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die Beschäftigung bis Ende 2013 bzw. Ende 2014." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nutzung der Beschäftigungspotenziale von Frauen: Zwischenbilanz zu 10 Jahren IAB-Betriebspanel Hessen (2012)
Zitatform
Nüchter, Oliver, Christa Larsen & Carina Cornesse (2012): Nutzung der Beschäftigungspotenziale von Frauen. Zwischenbilanz zu 10 Jahren IAB-Betriebspanel Hessen. (IAB-Betriebspanel Hessen 2012,03), Frankfurt am Main, 16 S.
Abstract
"Eine hohe Erwerbsbeteiligung von Frauen hat nicht nur eine zentrale Funktion für deren gesellschaftliche Teilhabe, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur mittel- und langfristigen Fachkräftesicherung in den hessischen Betrieben. Die Daten des IAB-Betriebspanels liefern Anhaltspunkte für eine positive Entwicklung der Frauenbeschäftigung; allerdings gibt es auch andere Befunde.
- Die Zahl der in Hessen beschäftigten Frauen lag 2011 mit hochgerechnet 1,325 Mio. auf dem höchsten Stand der Panelbeobachtung.
- Besonders hoch ist der Frauenanteil in der Öffentlichen Verwaltung und insbesondere bei den Sonstigen Dienstleistungen; noch immer relativ wenige Frauen sind im Produzierenden Gewerbe beschäftigt.
- Der Anteil der qualifiziert beschäftigten Frauen an allen beschäftigten Frauen ist angestiegen, liegt jedoch noch immer unter dem Durchschnitt aller Beschäftigten.
- Der Anstieg der Beschäftigung liegt vor allem an der Ausweitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse. Vor allem die Teilzeitbeschäftigung hat eine deutlich höhere Bedeutung als noch vor zehn Jahren.
- Auch die befristete Beschäftigung hat an Bedeutung gewonnen. Zwar sind auch hier Frauen etwas häufiger betroffen. Vor allem Wirtschaftszweige, in denen ein hoher Frauenanteil zu verzeichnen ist, weisen überdurchschnittlich häufig befristete Arbeitsverhältnisse auf.
- Die Beteiligung der Frauen an betrieblicher Aus- und Weiterbildung war 2011 sowohl im Zeitvergleich als auch in Relation zu den Gesamtbeschäftigten überdurchschnittlich hoch. Zudem konnten Frauen bei der Ausbildung in jedem der beobachteten Jahre überdurchschnittlich häufig ihre Ausbildung erfolgreich abschließen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Fachkräftebedarf in hessischen Betrieben: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2011 (2012)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2012): Fachkräftebedarf in hessischen Betrieben. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2011. (IAB-Betriebspanel Hessen 2012,01), Frankfurt am Main, 18 S.
Abstract
"Ausgangspunkt der Beschreibung des betrieblichen Verhaltens ist der aktuell berichtete betriebliche Fachkräftebedarf, der sich am Umfang der zu besetzenden Stellen bzw. den dafür gesuchten Fachkräften festmachen lässt. Der Umfang des aktuellen Fachkräftebedarfs wird zudem im Kontext früherer und zukünftiger Entwicklungen betrachtet, um die aktuelle Situation besser bewerten zu können. Darüber hinaus steht in engem Zusammenhang damit die betriebliche Wahrnehmung der zukünftigen Fachkräftesituation, insbesondere hinsichtlich von erwarteten Fachkräfteengpässen. Die betriebliche Sicht auf die zukünftige Situation wird weiter differenziert, indem die wesentlichen Gründe für Fachkräfteengpässe und die wichtigsten betrieblichen Strategien zur Fachkräftesicherung benannt werden. Ein besonderer Fokus ist zudem auf die Frage der betrieblichen Wahrnehmung des altersbedingten Ersatzbedarfs und entsprechender betrieblicher Strategien gerichtet. Die in diesem Report vorgestellten Daten zum Verhalten und zur Wahrnehmung hessischer Betriebe in Bezug auf ihre Fachkräftesicherung verdeutlichen, wo aus Sicht der Betriebe Schwierigkeiten mit der Versorgung von Fachkräften bestehen und wo sich weiter Handlungsbedarfe, auch in der Zukunft abzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigung und Fachkräfte in Hessen: Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2011 (2012)
Nüchter, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Nüchter, Oliver & Christa Larsen (2012): Beschäftigung und Fachkräfte in Hessen. Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2011. (IAB-Betriebspanel Hessen 2012,05), Frankfurt am Main, 127 S.
Abstract
"Die Sicherung des aktuellen und zukünftigen Fachkräftebedarfs ist eine der großen beschäftigungspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Wer sie bewältigen will, braucht möglichst genaue Informationen. Eine unerlässliche Quelle dafür ist das IAB-Betriebspanel, das den zentralen Akteur 'Betrieb' im Blick hat. Seit zehn Jahren veröffentlichen und finanzieren die Landesregierung und die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit die spezifischen Auswertungen dieser jährlichen Unternehmensbefragung für das Bundesland Hessen. Die bundesweit durchgeführte Erhebung in über 16.000 Betrieben liefert beispielsweise Erkenntnisse über
- Beschäftigungsstrukturen und -entwicklungen,
- aktuelle und künftige Fachkräftebedarfe,
- Betriebsstrategien und betriebliche Steuerungsinstrumente zur Fachkräftesicherung.
Die Ergebnisse spiegeln die Situation und das Verhalten der hessischen Betriebe wider. Sie liegen differenziert nach Branchen und Betriebsgrößenklassen vor. Hindernisse und Probleme können so besser identifiziert werden. Das Panel stellt die politische Diskussion auf eine solide Datengrundlage, die bei allen Beteiligten hohe Akzeptanz genießt. Die Daten ermöglichen in bestimmten Bereichen eine passgenauere Maßnahmenplanung und eine bessere Wirkungsanalyse. Die kontinuierliche Erhebung erlaubt Längsschnittuntersuchungen, die das Panel immer wertvoller machen.
Der Abschlussbericht fasst die Erkenntnisse der Befragung 2011 in Hessen detailliert zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der zukünftige Bedarf an Arbeitskräften im Bereich der Altenpflege in Rheinland-Pfalz und im Saarland: Modellrechnungen für die Länder bis zum Jahr 2030 (2012)
Zitatform
Otto, Anne & Carsten Pohl (2012): Der zukünftige Bedarf an Arbeitskräften im Bereich der Altenpflege in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Modellrechnungen für die Länder bis zum Jahr 2030. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2012), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"Aufgrund des demografischen Wandels werden zukünftig mehr ältere Menschen in Rheinland-Pfalz und im Saarland leben. Da das Alter hoch mit der Pflegebedürftigkeit korreliert ist, wird es in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Anstieg bei den Pflegebedürftigen kommen. Vor diesem Hintergrund wird unter Verwendung von Modellrechnungen die möglche Entwicklung des Bedarfs an professionellen Pflegearbeitskräften bis zum Jahr 2030 für die Länder Rheinland-Pfalz und das Saarland dargestellt. Mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen von derzeit 105.800 auf bis zu 149.000 im Jahr 2030 in Rheinland-Pfalz und von gegenwärtig 30.400 auf bis zu 40.000 im Saarland, wird voraussichtlich die professionelle Pflege weiter an Bedeutung gewinnen, d. h. sowohl die Versorgung durch ambulante Pflegedienste als auch die Unterbringung in stationären Einrichtungen. Die Modellrechnungen zeigen für Rheinland-Pfalz, dass sich der Bedarf an Pflegearbeitskräften von heute rund 26.500 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) auf 35.400 (starkes Engagement der Angehörigen und technischer Fortschritt in der Pflege) bis zu 48.300 (schwaches Engagement der Angehörigen und kein technischer Fortschritt in der Pflege) bis 2030 erhöhen könnte. Im Saarland ergibt sich ausgehend vom heutigen Bestand von 7.900 Arbeitskräften (in Vollzeitäquivalenten) im günstigsten Fall im Bereich der Altenpflege nur ein zukünftiger Bedarf von 9.900, sofern Produktivitätsfortschritte mit Effizienzgewinnen und eine hohe Versorgungsbereitschaft durch Angehörige gegeben sind. Oder, sofern Produktivitätsfortschritte ausbleiben und die Beteiligung von Angehörigen in der Pflege zurückgeht, werden im Bereich der Altenpflege an der Saar in 2030 13.000 Personen (in Vollzeitäquivalenten) erforderlich, um die Versorgung der Pflegebedürftigen zu ermöglichen. Die tatsächliche Entwicklung des professionellen Pflegearbeitsmarktes wird allerdings nicht nur vom Engagement der pflegenden Angehörigen sowie von Produktivitätsfortschritten in der Pflege abhängen, sondern auch von den Kosten für professionelle Pflegedienstleistungen. Denn der durch die Modellrechnungen ausgewie-sene Bedarf an Pflegearbeitskräften wird nur dann nachfragewirksam, falls dieser auf ein entsprechendes Angebot an Pflegearbeitskräften trifft. Dazu müssen die Pflegedienstleistungen für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen einerseits bezahlbar sein. Andererseits müssen die Verdienstmöglichkeiten im Pflegebereich hinreichend hoch ausfallen, sodass sich mehr Erwerbspersonen zukünftig für einen Pflegeberuf entscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Erwerbsverhalten von Vätern in Ost- und Westdeutschland (2012)
Zitatform
Pollmann-Schult, Matthias (2012): Das Erwerbsverhalten von Vätern in Ost- und Westdeutschland. In: J. Huinink, M. Kreyenfeld & H. Trappe (Hrsg.) (2012): Familie und Partnerschaft in Ost- und Westdeutschland : ähnlich und doch immer noch anders (Zeitschrift für Familienforschung. Sonderheft, 09), S. 79-93.
Abstract
"Vorhandene Studien zeigen einen positiven Effekt der Familiengründung auf das Erwerbsverhalten westdeutscher Männer. Der vorliegende Beitrag ergänzt diese Erkenntnisse um einen Vergleich der Einkommensentwicklung und des Erwerbsumfangs ost- und westdeutscher Väter. Da sich ostdeutsche Männer hinsichtlich ihrer Einstellung zur geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung, ihrer partnerschaftlichen Erwerbskonstellation und ihrer Karrierechancen deutlich von westdeutschen Männern unterscheiden, wird die Annahme vertreten, dass ebenfalls regionale Unterschiede im väterlichen Erwerbsverhalten bestehen. Die Analysen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels zeigen signifikant positive Einkommenseffekte der Familiengründung für westdeutsche, jedoch nicht für ostdeutsche Väter. Diese Unterschiede lassen sich nicht darauf zurückführen, dass Väter in den neuen Ländern geringere Karrierechancen haben, häufiger mit einer erwerbstätigen Partnerin zusammenleben und daher seltener Spezialisierungsgewinne erzielen oder modernere Geschlechterrollenvorstellungen aufweisen. Hinsichtlich der Arbeitszeit bestehen weder für westdeutsche noch für ostdeutsche Männer signifikante Auswirkungen der Familiengründung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stellenbesetzungsprobleme und erwartete Beschäftigungsentwicklung für ausgewählte Berufsgruppen in der Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011 (2012)
Schmid, Alfons; Baden, Christian;Zitatform
Schmid, Alfons & Christian Baden (2012): Stellenbesetzungsprobleme und erwartete Beschäftigungsentwicklung für ausgewählte Berufsgruppen in der Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011. (IWAK-Report 2012,01), Frankfurt am Main, 17 S.
Abstract
"Der Report zeigt auf, welche Berufsgruppen in den Betrieben derzeit beschäftigt sind und prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die erwartete Entwicklung der Beschäftigung innerhalb des nächsten halben Jahres. Unterschieden wird hierbei zwischen bestehenden Problemen, offene Stellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzten, sowie der generellen Einschätzung, dass in der jeweiligen Beschäftigtengruppe künftig eher mit Einstellungen oder aber einem Stellenabbau gerechnet wird." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen und Männer in MINT-Berufen in Rheinland-Pfalz (2012)
Stabler, Jochen;Zitatform
Stabler, Jochen (2012): Frauen und Männer in MINT-Berufen in Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2012), Nürnberg, 53 S.
Abstract
"Aufgrund des demografischen Wandels könnte es zukünftig immer schwieriger werden, den Bedarf an hoch qualifizierten Fachkräften zu decken. Langfristige Arbeitsmarktprojektionen deuten darauf hin, dass die Arbeitskräftenachfrage nach Personen mit einem Qualifikationsprofil aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) weiter ansteigt. MINT-Berufe gelten gemeinhin als 'Männerberufe'. Eine Strategie, der steigenden Arbeitskräftenachfrage zu begegnen, besteht daher darin, verstärkt Mädchen und Frauen für diese Berufe zu gewinnen. Dazu ist es nötig, den Frauenanteil in der Ausbildung und im Studium der traditionell männerdominierten Fachrichtungen zu erhöhen.
Die Situation von Frauen und Männern in MINT-Berufen in Rheinland-Pfalz wird anhand von drei Aspekten näher betrachtet: der Ausbildungssituation, die Entwicklung der Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger und die Lage auf dem Arbeitsmarkt.
In den vergangenen Jahren boten die meisten MINT-Berufe Frauen und Männern günstige Beschäftigungschancen. Die Beschäftigungsentwicklung verlief bei den Frauen sogar deutlich besser als bei den Männern. Auch die Zahl der Studienanfängerinnen in den MINT-Studienfächern hat sich in den vergangenen zehn Jahren positiv entwickelt. Trotzdem sind MINT-Berufe weiterhin eine Domäne der Männer und werden es auf absehbare Zeit auch bleiben. Der Anteil der MINT-Beschäftigten an allen Beschäftigten liegt in Rheinland-Pfalz deutlich unter dem westdeutschen Durchschnitt, aber immer noch auf einem guten Platz im Mittelfeld. Das Risiko in MINT-Berufen arbeitslos zu werden ist deutlich geringer als in anderen Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Stabler, Jochen; -
Literaturhinweis
Vom Regen in die Traufe?: unbesetzte Ausbildungsstellen als künftige Herausforderung des Ausbildungsstellenmarktes (2012)
Zitatform
Troltsch, Klaus, Christian Gerhards & Sabine Mohr (2012): Vom Regen in die Traufe? Unbesetzte Ausbildungsstellen als künftige Herausforderung des Ausbildungsstellenmarktes. (BIBB-Report 2012,19), 11 S.
Abstract
"Auch wenn in Deutschland der demografische Wandel mit seinen Folgen für das duale Ausbildungssystem noch nicht so massiv zutage tritt wie vielfach prognostiziert, so sind seine Auswirkungen auf den Ausbildungsstellenmarkt doch bereits deutlich spürbar: War über Jahre hinweg die Suche nach Berufsausbildungsstellen für viele Jugendliche geprägt von erfolglosen Bewerbungsschreiben, mehrjährigen Warteschleifen und Kompromissen bei der Berufswahl, so verbessern sich nun ihre Ausgangschancen Schritt für Schritt, allerdings ohne dass deshalb schon von zufriedenstellenden Verhältnissen auf dem Ausbildungsstellenmarkt gesprochen werden könnte. Aufgrund des demografischen Umbruchs können mehr und mehr Betriebe die von ihnen angebotenen Ausbildungsplätze nicht besetzen und haben das Nachsehen bei der Rekrutierung von jungen Nachwuchskräften für die eigene betriebliche Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
English version -
Literaturhinweis
The effect of market access on the labor market: evidence from German reunification (2012)
Zitatform
Zierahn, Ulrich (2012): The effect of market access on the labor market. Evidence from German reunification. (HWWI research paper 131), Hamburg, 43 S.
Abstract
"The New Economic Geography predicts a positive effect of market access on wages, as represented by the wage equation. Several studies provide empirical evidence in favor of the wage equation. However, a key problem is the endogeneity of market access: it is challenging to identify the causal effects of market access on wages, since market access itself depends on wages. Whereas most approaches rely on instrumental variables and strong assumptions on exogeneity, the present analysis relies on German reunification as an exogenous variation of market access in order to identify the effects. Since the market access shock due to reunification was accompanied by a labor supply shock due to migrants and commuters from eastern Germany, the effects on wages, employment and unemployment are analyzed. The results provide evidence in favor of a labor demand shock due to the increase in market access and a labor supply shock due to migrants and commuters from eastern Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Dritter Bericht der Staatsregierung zur sozialen Lage in Bayern (2012)
Zitatform
(2012): Dritter Bericht der Staatsregierung zur sozialen Lage in Bayern. (Bericht der Staatsregierung zur sozialen Lage in Bayern 03), München, 477 S., CD-ROM.
Abstract
"Neben allgemeinen Analysen zu wirtschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen sowie Wohlstand, Teilhabechancen und Wohnverhältnissen beschreibt der Bericht umfassend die Lebenslagen von Familien, Kindern und Jugendlichen, Erwerbstätigen und Arbeitslosen, Älteren Menschen, Pflegebedürftigen, Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderung. Auch beschreibt ein Kapitel die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungstrends: Entwicklung von Beschäftigung nach der Krise: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Bremen 2010 (2012)
Abstract
Mit den jüngsten Daten der Bremer Stichprobe der jährlich durchgeführten bundesweiten Arbeitgeberbefragung "IAB-Betriebspanel" liegen für das Jahr 2010 für das Land Bremen verwertbare Interviews von insgesamt 796 Betrieben vor. Davon entfallen 218 Betriebe auf Bremerhaven und 578 auf die Stadt Bremen. Die befragten Betriebe repräsentieren die Grundgesamtheit von rund 15.850 Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis im Land Bremen. Mit der Stichprobe wurden 5 % der Betriebe erfasst, in denen 22 % aller Beschäftigten tätig sind. In dem Bericht werden auf repräsentativer Basis Ergebnisse zu verschiedenen arbeitspolitischen Themen präsentiert. Im Mittelpunkt stehen Reaktionen der Betriebe auf die Wirtschaftskrise, Umfang und Struktur der jüngsten Personaleinstellungen und -abgänge, Fachkräftesituation, atypische Beschäftigungsverhältnisse und betriebliches Ausbildungsengagement. (IAB2)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Beschäftigung und Fachkräfte in Hessen: Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2011. Kurzfassung (2012)
Zitatform
(2012): Beschäftigung und Fachkräfte in Hessen. Abschlussbericht des IAB Betriebspanels Hessen 2011. Kurzfassung. (IAB-Betriebspanel Hessen 2012,05), Frankfurt am Main, 8 S.
Abstract
"Die vorliegende Kurzfassung des Abschlussberichtes dokumentiert die zentralen Ergebnisse der Befragungswelle des Jahres 2011 zur Beschäftigungs- und Fachkräftesituation für das Land Hessen.
Im Einzelnen umfasst der Kurzbericht Angaben
- zur allgemeinen Beschäftigungssituation und -entwicklung,
- zu aktuellen und zukünftigen Fachkräftebedarfen,
- zum betrieblichen Aus- und Weiterbildungsverhalten,
- zur Beschäftigung von Frauen sowie
- zu betrieblichen Arbeitszeiten und Einkommen.
Wie in jedem Jahr sind die gesamten Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Hessen 2011 in einem ausführlichen Abschlussbericht dokumentiert. Dieser kann auf den Internet-Seiten der beteiligten Institutionen herunter geladen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigungsprognose 2012/2013 für die Region Rhein-Main: IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011 (2011)
Baden, Christian; Schmid, Alfons;Zitatform
Baden, Christian & Alfons Schmid (2011): Beschäftigungsprognose 2012/2013 für die Region Rhein-Main. IWAK-Betriebsbefragung im Herbst 2011. (IWAK-Report 2011,02), Frankfurt am Main, 11 S.
Abstract
"Ziel der Untersuchung ist es, Einschätzungen der Betriebe über künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu erhalten und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Die Abgrenzung der Region Rhein- Main umfasst die IHK-Bezirke Rheinhessen, Wiesbaden, Frankfurt, Limburg, Gießen-Friedberg, Hanau- Gelnhausen-Schlüchtern, Offenbach, Darmstadt sowie Aschaffenburg. Bei der Befragung wurden im Herbst 2011 6.800 Fragebögen verschickt. Der Rücklauf umfasste 1.300 Fragebögen, von denen fast alle verwertbar waren. Da es sich um eine geschichtete Stichprobe handelt, wurden die Daten nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweigen gewichtet. Nach der Gewichtung stehen diese für 305.000 Beschäftigte aus 14.000 Betrieben. Der Report prognostiziert auf Basis der betrieblichen Einschätzungen die Beschäftigung bis Ende 2012 bzw. Ende 2013." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigung und niedriges Einkommen: eine regionale Analyse für Bayern (2011)
Baumann, Doris; Böhme, Stefan; Trischler, Falko; Kistler, Ernst; Kucher, Andreas; Eigenhüller, Lutz; Werner, Daniel;Zitatform
Baumann, Doris, Stefan Böhme, Lutz Eigenhüller, Ernst Kistler, Andreas Kucher, Falko Trischler & Daniel Werner (2011): Beschäftigung und niedriges Einkommen. Eine regionale Analyse für Bayern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2011), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"Diese Arbeit liefert einen Überblick zu solchen Beschäftigungsverhältnissen in Bayern, bei denen das Erreichen eines existenzsichernden Einkommens fraglich ist. Betrachtet werden ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigte (agB), Vollzeitbeschäftigte im Niedriglohnsektor und Personen, die sowohl Einkommen aus Erwerbstätigkeit als auch Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II beziehen, die sogenannten erwerbstätigen Leistungsbezieher (eLb). Ziel dieser Arbeit ist es, die Struktur und regionale Verteilung dieser Beschäftigungsverhältnisse in Bayern aufzuzeigen.
Sowohl die Zahl der agB als auch die der Beschäftigten im Niedriglohnsektor haben in Bayern zwischen 2000 und 2008 deutlich zugenommen. Die Zahl der agB ist um 13,2 Prozent angestiegen. Die Zahl der Beschäftigten im Niedriglohnsektor ist um 18,4 Prozent angewachsen und ihr Anteil an allen Vollzeitbeschäftigten hat sich von 14,5 Prozent auf 17,9 Prozent erhöht. Der Anteil der eLb an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten belief sich im Dezember 2009 auf 1,1 Prozent. Unter den agB betrug der Anteil der eLb 7,0 Prozent.
Hinsichtlich der regionalen Verteilung der Beschäftigung mit geringem Einkommen in Bayern zeigt sich ein deutliches Stadt-Land-Gefälle. Der Anteil der agB an allen Beschäftigten fällt in den kreisfreien Städten in der Regel unterdurchschnittlich niedrig aus. Hingegen verzeichnen die Landkreise meist überdurchschnittlich hohe Anteile. Bei den Beschäftigten im Niedriglohnsektor und den eLb ist das regionale Muster genau umgekehrt. Der Anteil der Beschäftigten im Niedriglohnsektor an allen Beschäftigten fällt in den Städten überdurchschnittlich und in den Landkreisen unterdurchschnittlich aus. Ebenso liegt der Anteil der eLb unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wie auch der Anteil der eLb unter den agB in den Städten über dem bayerischen Durchschnitt und in den meisten Landkreisen darunter. Einige Landkreise in Nordostbayern bilden hier aber eine Ausnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Einstellungsverhalten und Beschäftigungsentwicklung baden-württembergischer Betriebe nach der Krise: eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2011)
Behringer, Jan; Bohachova, Olga; Klee, Günther;Zitatform
Behringer, Jan, Olga Bohachova & Günther Klee (2011): Einstellungsverhalten und Beschäftigungsentwicklung baden-württembergischer Betriebe nach der Krise. Eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2011,01), Tübingen, 55 S.
Abstract
"Bereits im vorletzten wirtschaftlichen Aufschwung in Baden-Württemberg von 2006 bis Anfang 2008 hatte sich die Nachfrage nach Arbeitskräften in beträchtlichem Maße erhöht. ... Die jüngste Finanz- und Wirtschaftskrise, die im dritten Quartal 2008 einen massiven konjunkturellen Einbruch einleitete, hatte zur Jahresmitte 2009 - nicht zuletzt durch die massive Nutzung arbeitsmarktpolitischer Instrumente, insbesondere der Kurzarbeit - indes nur geringe negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ging nur leicht auf 3,84 Mio. zurück. Und bereits zur Jahresmitte 2010 machte sich die derzeit noch andauernde und überraschend starke konjunkturelle Erholung positiv auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar: Mit knapp 3,95 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wurde ein neuer Höchststand in der abgelaufenen Dekade erreicht. Vor diesem Hintergrund analysiert dieser IAW-Kurzbericht auf der Basis des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen deutschlandweiten und (auch für Baden-Württemberg) repräsentativen Arbeitgeberbefragung, die Beschäftigungsentwicklung und das betriebliche Einstellungsverhalten seit Beginn des aktuellen Konjunkturhochs für das Land Baden-Württemberg. Ziel ist es aufzudecken, welche Betriebs- und Beschäftigtengruppen vom aktuellen wirtschaftlichen Aufschwung bislang besonders profitiert haben, und ob bzw. inwiefern sich bereits Probleme bei der Personalrekrutierung abzeichnen.
Inhaltlich gliedert sich dieser Bericht wie folgt:
Abschnitt 2 gibt einen differenzierten Überblick über die Entwicklung der Beschäftigungsstruktur in der letzten Dekade mit Fokus auf die Jahre 2009 und 2010. Dabei wird auf die Beschäftigungsformen, die Qualifikationsstruktur und auf geschlechtsspezifische Aspekte des Beschäftigtenbestands sowie deren Entwicklung seit dem Jahr 2000 eingegangen. In Abschnitt 3 richtet sich der Fokus auf die Beschäftigungsdynamik, mit dem Ziel, zu erkennen, ob Betriebe in der Krise gering qualifizierte Beschäftigte abgebaut und nach der Krise qualifizierte Beschäftigung aufgebaut haben. Dabei wird zunächst die Veränderung der Beschäftigung in Baden- Württemberg vor und nach der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise anhand einer Analyse der Arbeitsplatzdynamik (Job-Flow-Analyse) näher untersucht. Denn selbst hinter einer nur geringfügigen Veränderung können sich durchaus deutliche Bewegungen verbergen, wenn die Jobschaffungs- und Jobabbauraten in einem Segment entsprechend hoch sind. An der Intensität der Arbeitsplatzdynamik lassen sich u.a. die Stabilität bzw. Flexibilität der Arbeitsmarktverhältnisse, eventuelle Ungleichgewichte der Arbeitsnachfrage und des -angebots innerhalb eines (Teil-)Arbeitsmarktes ausmachen. Auch die Analyse der Arbeitsplatzdynamik wird differenziert nach den Qualifikationsniveaus der Beschäftigten vorgenommen. Danach rückt die Einstellungs- und Abgangsdynamik in den baden-württembergischen Betrieben in den Blickpunkt, wobei eine detaillierte Aufschlüsselung nach Branche und Betriebsgröße vorgenommen wird. Darüber hinaus werden auch die betrieblichen Neueinstellungen in 2009 und 2010 mit Blick auf deren Qualifikationsstruktur näher betrachtet. Anschließend erfolgt eine Analyse der Einstellungsdynamik für einzelne Qualifikationsgruppen. Im letzten Teil dieses Abschnitts werden schließlich die Gründe für die Abgänge aus Beschäftigung am aktuellen Rand sowie im Zeitverlauf dargestellt. Der Abschnitt 4 widmet sich dem Thema Personalsuche und geht dabei auch auf ungedeckte Mehrbedarfe (auch an Fachkräften) und offene Stellen ein. Eine Aufschlüsselung dieser Angaben nach Branche und Betriebsgröße erfolgt ebenso wie eine Darstellung der Entwicklung im Zeitablauf. Bei den Auswertungen zur Personalsuche wird ferner berücksichtigt, inwieweit die Betriebe von der Krise betroffen waren und Arbeitskräfte z.B. durch Inanspruchnahme von Kurzarbeit gehortet haben. Leitfrage ist, ob auch diese Betriebe bereits frühzeitig wieder mit der Personalsuche begonnen haben oder zunächst ihre personelle Überkapazitäten abbauten. Anschließend werden in Abschnitt 5 die erwarteten Personalprobleme der baden-württembergischen Betriebe für die Jahre 2011 und 2012 thematisiert, bevor in Abschnitt 6 die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst werden." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Job stability trends, layoffs, and transitions to unemployment: an empirical analysis for West Germany (2011)
Zitatform
Bergemann, Annette & Antje Mertens (2011): Job stability trends, layoffs, and transitions to unemployment. An empirical analysis for West Germany. In: Labour, Jg. 25, H. 4, S. 421-446. DOI:10.1111/j.1467-9914.2011.00525.x
Abstract
"This paper examines the evolution of different aspects of job stability, notably the termination reasons and the transition states. We estimate Semi-Parametric Cox Hazard Models with competing risks for West Germany and find an increasing hazard of job ending that is driven by an increasing hazard of being laid off, primarily. One explanation found is that men with fixed-term contracts face increasing risks of being displaced. In accordance with the technological change hypothesis we also find that men with a high degree of non-routine interactive tasks face a declining risk of displacement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bericht der Arbeitsgruppe 1 "Regionale Arbeitsmärkte - Wirtschaftsstrukturpolitik" der Kommission "Anforderungen aus dem zweiten Bayerischen Sozialbericht" (2011)
Blien, Uwe ; Becher, Martin; Holten, Ralf; Wöhler, Claudia; Promberger, Markus; Günthener, Robert; Schmid, Walter; Eigenhüller, Lutz; Dausend, Bernhard; Beyer, Thomas; Schösser, Fritz; Schömmel, Ingo;Zitatform
Blien, Uwe, Martin Becher, Thomas Beyer, Bernhard Dausend, Lutz Eigenhüller, Robert Günthener, Ralf Holten, Markus Promberger, Walter Schmid, Ingo Schömmel, Fritz Schösser & Claudia Wöhler (2011): Bericht der Arbeitsgruppe 1 "Regionale Arbeitsmärkte - Wirtschaftsstrukturpolitik" der Kommission "Anforderungen aus dem zweiten Bayerischen Sozialbericht". In: Kommission "Anforderungen aus dem zweiten Bayerischen Sozialbericht" (Hrsg.) (2011): Kommission "Anforderungen aus dem zweiten Bayerischen Sozialbericht", S. I_1-I_84, 2011-10-04.
Abstract
"Der Bericht beschäftigt sich mit der Aufarbeitung von Besonderheiten Bayerns und der bayerischen Politik im Hinblick auf wichtige Aspekte des Arbeitsmarkts und der Wirtschaft. Den regionalen Unterschieden innerhalb Bayerns, die im Sozialbericht nicht ausführlich behandelt werden, wird dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Dies erfolgt auf der Grundlage einer ökonometrischen Analyse von Disparitäten der Beschäftigungsentwicklung in den bayerischen Landkreisen und freien Städten, bei der die Einflüsse von Branchen-, Betriebsgrößen-, Qualifikationsstrukturen sowie von Standortkomponenten auf das Beschäftigungswachstum untersucht werden. Die Studie zeigt, dass die Standortkomponente für die regionale Entwicklung bedeutsam ist und einen wichtigen Ansatzpunkt zur Einflussnahme darstellt. Dazu müssen die regionalen Standortfaktoren genau bestimmt und ihre Auswirkungen identifiziert werden. Differenzierte lokale Förderkonzepte sollten dann bestehende positive Faktoren stärken bzw. negativ wirkende Bedingungskonstellationen aufbrechen. Potenzial für Beschäftigungsgewinne weist in Bayern der dynamische Bereich der wirtschaftsnahem Dienstleistungen auf, wofür die starke industrielle Basis eine gute Grundlage darstellt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betroffenheit der baden-württembergischen Betriebe von der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 und ihre Anpassungsreaktionen: eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2011)
Bohachova, Olga; Krumm, Raimund;Zitatform
Bohachova, Olga & Raimund Krumm (2011): Betroffenheit der baden-württembergischen Betriebe von der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 und ihre Anpassungsreaktionen. Eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2011,06), Tübingen, 25 S.
Abstract
"Während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 brach das reale Bruttoinlandsprodukt der baden-württembergischen Wirtschaft zuletzt (2009) um 7,1% ein. Dies ist ein in der Geschichte des Landes beispielloser Rückgang der Wirtschaftsleistung. Doch bereits 2010 konnte die baden-württembergische Wirtschaft schon wieder ein stattliches Wachstum von 5,5% vorweisen. Wie konnte es zu einer solch schnellen konjunkturellen Erholung kommen, da Rezessionen, die von Bankenkrisen und gegebenenfalls auch Immobilienkrisen ausgelöst werden, gemeinhin schwerer verlaufen und zudem länger anhalten als 'sonstige' Krisen? Gleichzeitig ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Hauptkrisenjahr 2009 nur um 0,8% zurückgegangen und hat im Folgejahr schon wieder zugelegt. Vor diesem Hintergrund stellt sich unmittelbar die Frage, weshalb der Arbeitsmarkt nicht stärker von dieser Wirtschaftskrise betroffen war.
Die Untersuchung befasst sich mit den damit zusammenhängenden Aspekten. Dabei geht es zum einen um die Frage, wie stark die baden-württembergischen Betriebe von dieser Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen waren und zum anderen, welche personalpolitischen Maßnahmen die Betriebe in die Wege geleitet haben, um mit den Auswirkungen der Krise fertig zu werden bzw. um ihr Arbeitsvolumen an die Auftrags- und Umsatzeinbrüche anzupassen. Damit geht es auch um mögliche Erklärungen dafür, dass der enorme Wertschöpfungsrückgang nur mit einem geringfügigen Personalabbau verbunden war. Hierzu liegt eine Reihe von Angaben aus der Welle 2010 des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg - einer jährlichen repräsentativen Umfrage von rund 1.200 südwestdeutschen Arbeitgebern - vor, die es erlauben, ein recht differenziertes Bild von den Reaktionsweisen der Betriebe zu zeichnen.
Diese Studie ist wie folgt aufgebaut: Kapitel 2 enthält einen Überblick über die Einordnung der Krisenjahre 2008-2009 in die längerfristige Wertschöpfungs- und Beschäftigungsentwicklung des Landes. In diesem Zusammenhang werden auch die Entwicklung und die Gründe der Personalfluktuation, und damit der Personaleinstellungen und -abgänge in baden-württembergischen Betrieben, behandelt. Bereits anhand dieser allgemeinen Zahlen werden die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 deutlich. Kapitel 3 betrachtet die Auswirkungen der Krise dann aus einzelbetrieblicher Sicht und nimmt eine differenzierte Analyse nach betrieblichen Merkmalen, insbesondere Betriebsgröße und Branche, vor. Im Kapitel 4 werden anschließend die personalpolitischen Reaktionen der Betriebe auf die jüngste Wirtschaftskrise dargestellt. Kapitel 5 fasst dann noch die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Frauen in MINT-Berufen in Bremen (2011)
Brück-Klingberg, Andrea; Althoff, Jörg;Zitatform
Brück-Klingberg, Andrea & Jörg Althoff (2011): Frauen in MINT-Berufen in Bremen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2011), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"In der Diskussion um Fachkräftebedarfe/-mangel richtet sich der Fokus häufig auf die sogenannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Diese Berufe gelten gemeinhin als 'Männerberufe'. Mögliche Engpässe können verhindert oder abgemildert werden, wenn zukünftig in größerem Maße das Arbeitskräftepotential von Frauen in MINT-Berufsfeldern genutzt wird. Dazu ist es nötig, den Frauenanteil in der Ausbildung und im Studium der traditionell männerdominierten Fachrichtungen zu erhöhen.
Die Situation von Frauen in MINT-Berufen in Bremen wird anhand von drei Aspekten näher betrachtet: die Ausbildungssituation, die Entwicklung der Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger und die Lage auf dem Arbeitsmarkt.
In den vergangenen Jahren boten die meisten MINT-Berufe Frauen und Männern günstige Beschäftigungschancen. Die Beschäftigungsentwicklung verlief bei den Frauen sogar deutlich besser als bei den Männern. Auch die Zahl der Studienanfängerinnen in den MINT-Studienfächern hat sich in den vergangenen zehn Jahren positiv entwickelt. Trotzdem sind MINT-Berufe weiterhin eine Domäne der Männer und werden es auf absehbare Zeit auch bleiben. Der Anteil der MINT-Beschäftigten an allen Beschäftigten liegt in Bremen leicht über dem westdeutschen Durchschnitt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Frauen in MINT-Berufen in Niedersachsen (2011)
Brück-Klingberg, Andrea; Althoff, Jörg;Zitatform
Brück-Klingberg, Andrea & Jörg Althoff (2011): Frauen in MINT-Berufen in Niedersachsen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 01/2011), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"In der Diskussion um Fachkräftebedarfe/-mangel richtet sich der Fokus häufig auf die sogenannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Diese Berufe gelten gemeinhin als 'Männerberufe'. Mögliche Engpässe können verhindert oder abgemildert werden, wenn zukünftig in größerem Maße das Arbeitskräftepotential von Frauen in MINT-Berufsfeldern genutzt wird. Dazu ist es nötig, den Frauenanteil in der Ausbildung und im Studium der traditionell männerdominierten Fachrichtungen zu erhöhen.
Die Situation von Frauen in MINT-Berufen in Niedersachsen wird anhand von drei Aspekten näher betrachtet: die Ausbildungssituation, die Entwicklung der Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger und die Lage auf dem Arbeitsmarkt.
In den vergangenen Jahren boten die meisten MINT-Berufe Frauen und Männern günstige Beschäftigungschancen. Die Beschäftigungsentwicklung verlief bei den Frauen sogar etwas besser als bei den Männern. Auch die Zahl der Studienanfängerinnen in den MINT-Studienfächern hat sich in den vergangenen zehn Jahren positiv entwickelt. Trotzdem sind MINT-Berufe weiterhin eine Domäne der Männer und werden es auf absehbare Zeit auch bleiben. Im Vergleich der westdeutschen Bundesländer gibt es im MINT-Bereich in Niedersachsen weiterhin einen Nachholbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt in Hessen (2011)
Zitatform
Burkert, Carola, Alfred Garloff, Timo Lepper & Peter Schaade (2011): Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2011), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Der demographische Wandel wird bereits in naher Zukunft nachdrückliche Auswirkungen auf den hessischen Arbeitsmarkt haben. In den nächsten zehn Jahren werden demographische Veränderungen deutliche Spuren hinterlassen. Mit der beginnenden Verrentung der geburtenstarken Jahrgänge wird das Arbeitskräfteangebot spürbar sinken und außerdem eine deutliche Alterung der Belegschaften feststellbar sein.
Wir schlagen vor, diese Entwicklung unter dem Stichwort Fachkräfteverknappung anstatt unter dem Stichwort Fachkräftemangel zu diskutieren. Dieser Begriff weist richtiger Weise auf die Veränderung des Arbeitsangebotes hin und zielt nicht auf eine Veränderung des Marktgleichgewichtes ab. Bei der Betrachtung des Marktgleichgewichtes muss zusätzlich die Entwicklung der Fachkräftenachfrage berücksichtigt werden, die sowohl von der Schrumpfung als auch der Alterung des Fachkräfteangebotes betroffen ist.
Um die vielfältigen Auswirkungen des demographischen Wandels abzufedern, ist es aus wirtschaftlicher Perspektive vorteilhaft, eine Steigerung der Erwerbsquoten anzustreben: Im Bereich der Erwerbsbeteiligung von Älteren und Frauen bestehen erhebliche Potentiale. Unternehmen können an einer Erhöhung der Erwerbsquoten mitwirken, bspw. indem sie innerbetriebliche Weiterbildungsmaßnahmen für ältere Beschäftigte und Frauen, die bisher unterdurchschnittlich berücksichtigt wurden, vermehrt fördern. Damit Frauen stärker in den Arbeitsmarkt eingebunden werden können, ist darüber hinaus ein weiterer Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes zielführend." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz vor dem Hintergrund des demografischen Wandels (2011)
Zitatform
Elmas, Hadica & Gabriele Wydra-Somaggio (2011): Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2011), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Aufschwungs nach der Wirtschaftskrise und dem demografischen Wandel rückt der erhöhte Fachkräftebedarf in den Mittelpunkt der aktuellen Arbeitsmarktdiskussionen. Konkrete Aussagen über die künftige Situation auf dem Arbeitsmarkt lassen sich nur schwer treffen, da hierzu Kenntnisse über die Entwicklungen sowohl auf der Arbeitsangebotsseite als auch auf der Arbeitsnachfrageseite benötigt werden. Gleichwohl lassen sich mit dem heutigen Wissen über den zukünftigen demografischen Wandel Einschätzungen der Veränderungen der Angebotsseite vornehmen:
Es wird erwartet, dass aufgrund des demografischen Wandels in Rheinland-Pfalz die Bevölkerung bis zum Jahr 2025 um 12,6 Prozent zurückgehen wird. Vorausgehen wird aber bis 2020 zunächst eine Alterung der erwerbsfähigen Bevölkerung, die in den verschiedenen Berufsbereichen unterschiedlich voranschreitet. In Rheinland-Pfalz treten insbesondere Techniker mit mittlerem Berufsbildungsabschluss und Chemiker mit akademischem Abschluss in den nächsten Jahren aus dem Arbeitsmarkt. Darüber hinaus wird eine Stagnation des Bildungsniveaus in Rheinland-Pfalz überwunden; das durchschnittliche Bildungsniveau in Rheinland-Pfalz wird dem bundesweiten Trend folgen und bis zum Jahr 2020 steigen.
Die bisherigen Entwicklungen haben bislang zu keinem erhöhten Fachkräftebedarf in Rheinland-Pfalz geführt. Mit Ausnahme des Pflegebereiches, in dem gegenwärtig ein Fachkräfteengpass besteht, dem kaum mit der Rekrutierung von Fachkräften aus anderen Berufsbereichen entgegengewirkt werden kann. Entwicklungen auf der Arbeitsnachfrageseite sind von einer sich durch technischen Fortschritt verändernden Produktivität sowie durch den strukturellen Wandel beeinflusst und lassen sich daher kaum vorhersagen. Neben der Berufsmobilität zur Deckung des entstehenden Fachkräftebedarfs sind weitere Ansatzpunkte, wie die Erhöhung der Erwerbstätigenquote der Frauen und Älteren sowie die verstärkte Investition in Bildung notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The determinants of local employment dynamics in Western Germany (2011)
Zitatform
Fuchs, Michaela (2011): The determinants of local employment dynamics in Western Germany. In: Empirical economics, Jg. 40, H. 1, S. 177-203., 2010-08-27. DOI:10.1007/s00181-010-0420-5
Abstract
"Im Zentrum des Artikels steht die Frage, wie sich die Art der regionalen Wirtschaftsstruktur auf die Beschäftigungsentwicklung in einer Region auswirkt und welchen zeitlichen Einflüssen diese Zusammenhänge unterliegen. Aufbauend auf einer Studie für Frankreich von Combes/Magnac/Robin (2004) wird das Wachstum der Gesamtbeschäftigung unterteilt in internes Wachstum, das aus Veränderungen in bestehenden Betrieben herrührt, und in externes Wachstum, das durch neu in die Märkte eintretende Betriebe verursacht wird. Die Dynamik beider Komponenten wird mittels eines panel-vektorautoregressiven Modells spezifiziert und mit dynamischen Panelmethoden geschätzt. Als erklärende Variablen, die die regionale Wirtschaftsstruktur charakterisieren, werden Maße für die Spezialisierung, Diversifizierung und das Ausmaß des Wettbewerbs herangezogen. Die Analyse erfolgt für den Zeitraum von 1993 bis 2002 und für 24 Branchen in den westdeutschen Arbeitsmarktregionen. Die Ergebnisse betonen den Einfluss von Diversifizierung und Wettbewerb, wobei statische Externalitäten dominieren. Der Einfluss der regionalen Wirtschaftsstruktur auf die Beschäftigungsentwicklung greift gleichermaßen bei den kleinen wie auch den größeren Betrieben, die Unterschiede zwischen Westdeutschland und Frankreich sind nur gering." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wenig Lohn trotz Vollzeitbeschäftigung: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und Hessen. Eine Bestandsaufnahme (2011)
Zitatform
Garloff, Alfred & Jan Machnig (2011): Wenig Lohn trotz Vollzeitbeschäftigung. Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und Hessen. Eine Bestandsaufnahme. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 03/2011), Nürnberg, 47 S.
Abstract
"In dieser Studie beschäftigen wir uns mit dem Niedriglohnsektor in Deutschland und Hessen. Untersucht wird die Struktur und Entwicklung von niedrigentlohnten sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten zwischen 1999 und 2010. Wie auch in Deutschland hat der Anteil des Niedriglohnsektors an allen Beschäftigten in Hessen deutlich zugenommen: In nur elf Jahren verzeichnet man hierzulande einen Anstieg um über vier Prozentpunkte oder um rund ein Viertel auf knapp 19 Prozent. Der Anstieg findet sich in fast allen Berufsbereichen und in vielen Wirtschaftszweigen. Individuelle Merkmale, die besonders häufig im Niedriglohnsektor zu finden sind, sind weiblich, jung und geringqualifiziert. Auffällig ist jedoch, dass auch viele Personen mit berufsqualifizierendem Abschluss in diesem Bereich zu finden sind. Hohe Niedriglohnanteile finden sich darüber hinaus eher in Dienstleistungsbereichen als in Fertigungsbereichen. So gesehen geht der Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft mit einer zunehmenden Niedriglohnproblematik einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Große Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern: Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2010 (2011)
Zitatform
Garloff, Alfred, Jan Machnig & Peter Schaade (2011): Große Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern. Frauen und Männer am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Hessen 2010. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2011), Nürnberg, 46 S.
Abstract
"Das Jahr 2010 war durch einen dynamischen Wirtschaftsaufschwung geprägt. Im Verlauf dieser positiven ökonomischen Entwicklung konnten Frauen ihre Position auf dem hessischen Arbeitsmarkt behaupten und teilweise verbessern. Trotzdem stellt sich die Situation der Frauen auf dem hessischen Arbeitsmarkt nicht in allen Aspekten zufriedenstellend dar.
Die Teilzeitquote von Frauen ist weiter angestiegen. Über ein Drittel aller beschäftigten Frauen arbeiten in Teilzeit. Auch ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigung wird vorwiegend von Frauen ausgeübt.
Frauen verdienen schlechter als Männer. Der durchschnittliche Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern beträgt derzeit 20,4 Prozent. Frauen sind in den niedrigeren Gehaltsklassen systematisch über- und in den hohen Gehaltsklassen unterrepräsentiert.
Frauen sind besonders häufig von Niedriglöhnen betroffen. Fast jede dritte vollzeitbeschäftigte Frau in Hessen arbeitet im Niedriglohnsektor." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Hessen 2011 und 2012 (2011)
Zitatform
Garloff, Alfred & Jan Machnig (2011): Der Arbeitsmarkt in Hessen 2011 und 2012. In: Hessisches Statistisches Landesamt (Hrsg.) (2011): Konjunkturprognose Hessen 2012 : Gemeinschaftsanalyse und -prognose der Konjunktur in Hessen, S. 38-43, 2011-11-30.
Abstract
"Für den hessischen Arbeitsmarkt war das Jahr 2011 ein gutes Jahr. Wie erwartet sank die Arbeitslosigkeit, und es erfolgte in nahezu allen Branchen ein Anstieg der Beschäftigung. Die Abnahme der Unterbeschäftigung fiel noch deutlicher aus als der Rückgang der Arbeitslosigkeit, da die Arbeitsagenturen das Kurzarbeitergeld und den Maßnahmeneinsatz gegenüber dem noch hohen Vorjahresniveau weiter deutlich reduzieren konnten. Das Beschäftigungsniveau im Verarbeitenden Gewerbe stieg deutlich über das Vorjahresniveau. Haupttreiber des Beschäftigungszuwachses waren jedoch mit rund 19 000 zusätzlichen Beschäftigten die wirtschaftlichen Dienstleistungen, davon ungefähr 3000 Beschäftigte in der Arbeitnehmerüberlassung, während sich der Finanzdienstleistungsbereich nach wie vor schwach zeigte. 2012 wird sich der Arbeitsmarkt in Hessen nochmals von einer freundlichen Seite zeigen: Während die Arbeitslosigkeit noch etwas sinkt, steigt das Beschäftigungsniveau weiter leicht an. Selbst wenn sich die pessimistischeren Erwartungen erfüllen sollten, wird für Hessen ein weitgehend stabiler Arbeitsmarkt erwartet. Im bundesdeutschen Vergleich wird Hessen wie zuletzt auch durch eine leicht unterdurchschnittliche Entwicklung bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und eine leicht überdurchschnittliche beim Abbau der Arbeitslosigkeit auffallen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungstrends 2010 Niedersachsen: Auswertung des IAB-Betriebspanels 2010 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (2011)
Gerlach, Knut; Lange, Vanessa; Meyer, Wolfgang;Zitatform
(2011): Beschäftigungstrends 2010 Niedersachsen. Auswertung des IAB-Betriebspanels 2010 für das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Hannover, 98 S.
Abstract
"Die Finanz- und Wirtschaftskrise hatte den seit 2005 herrschenden Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt im Vorjahr leicht gebremst. 2010 setzt sich die positive Grundtendenz erfreulicherweise fort.
Erwerbstätigkeit: Die Finanz- und Wirtschaftskrise hatte den seit 2005 herrschenden Aufwärtstrend am Arbeitsmarkt im Vorjahr leicht gebremst. Gut ein Drittel der Betriebe berichtet von negativen Auswirkungen der Krise auf die eigene Wirtschaftstätigkeit. Zwar sind auch 2010 die Zuwächse bei den geringfügig Beschäftigten besonders hoch, aber die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten steigt ebenfalls deutlich an und überschreitet den früheren Höchststand des Jahres 2000.
Personalstruktur: Die Personalstruktur verändert sich langfristig zu Gunsten der Beschäftigten mit qualifizierten Tätigkeiten. Diese Entwicklung war aber nicht in allen Jahren durchgängig zu beobachten, und so werden von 2009 auf 2010 mittlere qualifizierte Tätigkeiten zu einem kleinen Teil durch einfache sowie hochqualifizierte ersetzt. Frauen sind bei einfachen Tätigkeiten über- und bei hochqualifizierten Tätigkeiten wie bei tätigen Inhabern/Vorständen weiterhin unterrepräsentiert. Die häufig beklagte Umstrukturierung von Vollzeitbeschäftigung in Dauerjobs (Normalarbeit) zu einer stärkeren Nutzung von befristeter Beschäftigung, Teilzeitbeschäftigung, geringfügiger Beschäftigung und Leiharbeit (atypische Beschäftigung) hat sich nicht durchgängig fortgesetzt, sondern verläuft in Betrieben, die negativ von der Krise betroffen worden sind, und solchen, die die Krise gar nicht gespürt haben, unterschiedlich.
Personalpolitische Probleme: Gut jeder zweite Betrieb erwartet im Sommer 2010 für die nächsten zwei Jahre keine personalpolitischen Probleme. Gegenüber 2008 ist dieser Anteil etwas kleiner geworden, d. h. es werden aktuell etwas mehr personalpolitische Probleme erwartet.
Einstellungen, Abgänge und freie Stellen: Entsprechend der positiven Gesamtentwicklung ist die Zahl der Einstellungen im ersten Halbjahr 2010 deutlich höher als die der Abgänge, und zwar um 44.000. Der Anteil der Betriebe, die gern weitere Einstellungen vorgenommen hätten, ist wieder deutlich gestiegen, ebenso die Zahl der offenen Stellen.
Betriebliche Ausbildung: Ein Drittel aller Betriebe beteiligt sich an der Ausbildung. Die Übernahmequote erfolgreicher Ausbildungsabsolventen hat sich erhöht. Als Gründe für die Nichtübernahme werden zu etwa gleichen Teilen mangelndes Übernahmeinteresse seitens der Absolventen, mangelnde Leistungsfähigkeit der Absolventen sowie eine Ausbildung über Bedarf genannt.
Weiterbildung: Von 2009 auf 2010 ist der Anteil an Betrieben mit Weiterbildungsmaßnahmen um einen Prozentpunkt zurückgegangen bei gleichbleibendem Anteil von Weiterbildungsteilnehmern.
Arbeitszeit, Arbeitszeitkonten, Überstunden und Kurzarbeit: Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit weist seit Krisenbeginn wieder einen rückläufigen Trend auf und beträgt 2010 39,1 Stunden. Eine strukturelle Anpassung der verfügbaren Arbeitszeit an den betrieblichen Bedarf erfolgt über verschiedene Instrumente der Arbeitszeitsteuerung, unter denen Samstags- und Sonntagsarbeit, versetzte Arbeitszeiten und Teilzeitarbeit die quantitativ wichtigsten darstellen. Die konjunkturelle Anpassung wird vorrangig über eine Überstundennutzung vorgenommen, die sich auf dem Vorjahresniveau stabilisiert hat. Die Verbreitung von Arbeitszeitkonten ist erneut deutlich gestiegen. Ein zweites Instrument ist die Kurzarbeit. Bei Kopplung von Kurzarbeit und Weiterbildung zeigt sich aber, dass von dieser Möglichkeit nur verhalten Gebrauch gemacht wird.
Geschäftsvolumen und Ertragslage: Die Bruttowertschöpfung pro Arbeitskraft (Arbeitsproduktivität) hat sich verringert, was angesichts der Hortung von Arbeitskräften plausibel ist. Die Ertragslage wird im Durchschnitt mit befriedigend bewertet.
Tarifbindung und übertarifliche Bezahlung: Seit geraumer Zeit besteht eine Tendenz sinkender Tarifbindung (mittlerweile auf 34 Prozent gesunken). Der Anteil der Betriebe mit übertariflicher Bezahlung hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Es werden aber deutlich weniger Beschäftigte übertariflich entlohnt." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Räumliche Mobilität von Fachhochschulabsolventen: empirische Analyse der Mobilität von den Absolventen der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Saarland (2011)
Zitatform
Hell, Stefan, Anne Otto & Gabriele Wydra-Somaggio (2011): Räumliche Mobilität von Fachhochschulabsolventen. Empirische Analyse der Mobilität von den Absolventen der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2011), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Der Beitrag analysiert das Wanderungsverhalten von Fachhochschulabsolventen der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) des Saarlandes in Saarbrücken. Dieses ist für die Wirkungen einer Hochschule auf ihre Region hinsichtlich wirtschaftlicher, kultureller, sozialer und politischer Aspekte von besonderer Bedeutung, zumal der demographische Wandel im Saarland frühzeitiger einsetzt und stärker ausgeprägt ist als in anderen Regionen Westdeutschlands. Die hierdurch verursachte Fachkräfteproblematik hat eine besondere Relevanz für den Arbeitsmarkt dieses Bundeslandes. Die Grundlage für diese Studie bildet das HTW-Panel, das erstmalig erwerbsbiographische Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit Informationen über Fachhochschulsolventen der HTW verknüpft. Es wird das Wanderungsverhalten von ca. 2.200 einheimischen und auswärtigen HTW-Absolventen (Jahrgänge 1998-2006), die ihr Studium erfolgreich abgeschlossen und innerhalb Jahresfrist nach Studienende eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen haben, analysiert. Insgesamt fällt der Klebeeffekt für das Saarland positiv aus, da der Großteil der einheimischen (75 Prozent) und auswärtigen HTW-Absolventen (60 Prozent) im Saarland nach Studienende eine Erstbeschäftigung aufnimmt. Jedoch ist zu erkennen, dass die auswärtigen Absolventen das Saarland häufiger verlassen als die einheimischen. Unabhängig vom vergangenen Wanderungsverhalten und vom Studiengang liegt das Lohnniveau der Absolventen, die ihre erste Beschäftigung außerhalb des Saarlandes aufnehmen höher als bei den am Studienort verbliebenen Personen. Ein wesentlicher Grund für den Verbleib der meisten Absolventen im Saarland beim Berufseinstieg ist die gute Passung zwischen dem Studienangebot an der HTW und der regionalen Wirtschaftsstruktur. Die HTW qualifiziert also nicht am regionalen Fachkräftebedarf vorbei." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010: Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2010 (2011)
Kistler, Ernst; Werner, Daniel; Böhme, Stefan; Trischler, Falko; Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Kistler, Ernst & Falko Trischler (2011): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010. Teil I: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2010. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010,1), Stadtbergen, 65 S.
Abstract
"Dieser Bericht basiert auf Angaben aus Interviews mit Inhabern bzw. Personalverantwortlichen von 1.197 repräsentativ ausgewählten bayerischen Betrieben (Erhebungszeitraum Juni bis Oktober 2010) im Rahmen der jährlichen bundesweiten Erhebungen des IAB-Betriebspanels. Mit der Auswertung dieser Daten hat das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen in Kooperation mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit das Internationale Institut für Empirische Sozialökonomie (INIFES) beauftragt. Der erste Berichtsteil enthält Ergebnisse zu den Themen/Befragungsschwerpunkten
- Datengrundlage/Beschäftigungsentwicklung
- Wirtschaftliche Lage (2009) und Entwicklungen/Krise
- Personalstruktur
- Ausbildungs-/Übernahmeverhalten der Betriebe.
Der zweite Berichtsteil (mit den Kapiteln Personalbewegungen und Personalpolitik, Arbeitszeit, Investitionen und Innovationen sowie 'Vertiefende Analysen') wird wie üblich im Sommer übergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010: Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2010 (2011)
Kistler, Ernst; Werner, Daniel; Trischler, Falko; Eigenhüller, Lutz; Böhme, Stefan;Zitatform
Kistler, Ernst & Falko Trischler (2011): Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010. Teil II: Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2010. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2010,2), Stadtbergen, 65 S.
Abstract
"Dieser Bericht basiert auf Angaben aus Interviews mit Inhabern bzw. Personalverantwortlichen von 1.197 repräsentativ ausgewählten bayerischen Betrieben (Erhebungszeitraum Juni bis Oktober 2010) im Rahmen der jährlichen bundesweiten Erhebungen des IAB-Betriebspanels. Mit der Auswertung dieser Daten hat das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen in Kooperation mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit das Internationale Institut für Empirische Sozialökonomie (INIFES) beauftragt. Der Bericht 2010 wird, wie im Vorjahr, in zwei Teilen vorgelegt. Der Anfang Mai vorgelegte erste Berichtsteil enthält Ergebnisse zu den Themen/Befragungsschwerpunkten Datengrundlage, Beschäftigungsentwicklung, Wirtschaftliche Lage (2009) und Entwicklungen/Krise, Personalstruktur und Ausbildungs-/Übernahmeverhalten der Betriebe. Der vorliegende zweite Berichtsteil enthält Kapitel zu den Themen: Personalpolitik, Arbeitszeit, Investitionen und Innovationen sowie einige vertiefende Analysen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue ökonomische Kerne in nordrhein-westfälischen Stadtregionen: Postsuburbanisierung und Restrukturierung kernstädtischer Räume (2011)
Zitatform
Knapp, Wolfgang & Kati Volgmann (2011): Neue ökonomische Kerne in nordrhein-westfälischen Stadtregionen. Postsuburbanisierung und Restrukturierung kernstädtischer Räume. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 69, H. 5, S. 303-317. DOI:10.1007/s13147-011-0112-4
Abstract
"Die aktuelle Transformation der Stadtregionen ist geprägt durch postsuburbane Entwicklungen in der städtischen Peripherie und durch die gleichzeitige Restrukturierung der Kernstädte. Um die traditionellen City-Bereiche und im Umland entstehen neue ökonomische Kerne in Form von Beschäftigungs- oder Unternehmenskonzentrationen, die arbeitsteilig verflochten sind. Der Beitrag untersucht diese Entwicklungen am Beispiel der nordrhein-westfälischen Stadtregionen. Dabei wird von der These ausgegangen, dass die neuen ökonomischen Kerne innerhalb der Stadtregionen Nordrhein-Westfalens in ihrem Funktions- und Aufgabenspektrum zunehmend eigenständiger gegenüber den traditionellen und neuen Zentren der Kernstädte werden und sich zwischen den Kernen arbeitsteilige Verflechtungen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen ausbilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein: Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt (2011)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2011): Gesundheitswirtschaft in Schleswig-Holstein. Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2011), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Die Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft ist für Schleswig-Holstein von herausragender Bedeutung. In keinem Bundesland ist der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Bereich so hoch. Die Branche hat sich in den letzten Jahren sehr günstig entwickelt. Zwischen 2000 und 2010 ist die Beschäftigung um 16,4 Prozent gewachsen, während die Gesamtbeschäftigung in Schleswig-Holstein stagnierte. Schwerpunkte der Gesundheitswirtschaft liegen vor allem in den östlichen Landesteilen. In der Gesundheitswirtschaft ist entgegen dem Landestrend sowohl die Voll- als auch die Teilzeitbeschäftigung gewachsen. Allerdings gehen rund achtzehntel des Wachstums auf die Teilzeit zurück. In den Gesundheitsberufen zeigt sich die Einkommens- und Beschäftigungssituation uneinheitlich. Während in bekannten Berufen wie Krankenschwester/-pfleger, Hebammen relativ gute Einkommens- und Beschäftigungsperspektiven vorherrschen, ist die Situation z. B. bei Apotheken- und Sprechstundenhelfern deutlich ungünstiger. Angesichts des demografischen Wandels und der zunehmenden Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen ist die Gesundheitswirtschaft als eine Leit- und Zukunftsbranche für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein anzusehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Erwerbstätigkeit in den ländlichen Landkreisen in Deutschland 1995 bis 2008 (2011)
Kriehn, Claudia;Zitatform
Kriehn, Claudia (2011): Erwerbstätigkeit in den ländlichen Landkreisen in Deutschland 1995 bis 2008. (Arbeitsberichte aus der vTI-Agrarökonomie 2011/02), Braunschweig, 109 S.
Abstract
"Dieser Arbeitsbericht bietet einen Vergleich der Struktur und Entwicklung der Erwerbstätigkeit zwischen verschiedenen Typen von Landkreisen für die Jahre 1995 bis 2008. Im Fokus stehen Disparitäten zwischen ländlichen und nicht-ländlichen Landkreisen. Es ist unter anderem zu erkennen, dass in den alten Bundesländern die am dünnsten besiedelten ländlichen Kreise nicht mit der Zunahme der Erwerbstätigkeit in den übrigen Kreisen Schritt halten konnten. In den neuen Bundesländern ist bei den meisten Kreistypen die Zahl der Erwerbstätigen zurückgegangen; nur in den Kernstädten der Agglomerationsräume und in den ländlichen Kreisen in verstädterten Räumen ist die Wachstumsrate positiv. Die Zusammenfassung ausgewählter neuerer Forschungsbeiträge zu regionalen Disparitäten bei der Beschäftigungsentwicklung verdeutlicht, dass eine Vielzahl von Faktoren für Entwicklungsunterschiede verantwortlich gemacht werden können. Die Hauptrolle scheinen dabei lokale Besonderheiten zu spielen, die sich in der Regel nur schwer in empirischen Schätzungen berücksichtigen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB Betriebspanel Hessen 2010: Abschlussbericht (2011)
Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons;Zitatform
Nüchter, Oliver & Alfons Schmid (2011): IAB Betriebspanel Hessen 2010. Abschlussbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen 2011,05), Frankfurt, Main, 155 S.
Abstract
Der Bericht versammelt die wichtigsten Befunde des IAB-Betriebspanels Hessen für das Jahr 2010 (Datengrundlage: 979 auswertbare Interviews). Hierzu zählen Angaben zur Beschäftigungssituation und zur Personalpolitik der Betriebe, zu ihrem Aus- und Weiterbildungsverhalten, ihrer Geschäftspolitik, den Arbeitszeiten und tariflichen Regelungen sowie allgemeine Angaben. Ein Schwerpunkt ist die Frage, inwieweit die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise bereits überwunden wurden. Fazit: Die Wirtschaftskrise hatte auch im Jahr 2010 noch Auswirkungen auf die hessischen Betriebe. Bei fast allen untersuchten Indikatoren, die konjunkturellen Einflüssen unterliegen, waren 2010 noch Kriseneffekte zu spüren, wenn diese auch häufig moderat ausfallen. Auf dem hessischen Arbeitsmarkt konnte nach der Wirtschafts- und Finanzkrise zwischen Juni 2009 und Juni 2010 noch kein deutlicher Aufwärtstrend beobachtet werden. Die Beschäftigung stieg um 0,7 Prozent, wobei alle Qualifikationsgruppen gleichermaßen betroffen waren. (IAB)
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Literaturhinweis
Perspektiven eines gemeinsamen Arbeitsmarktes im Ostseeraum: Studie (2011)
Pfannkuche, Alexander;Zitatform
Pfannkuche, Alexander (2011): Perspektiven eines gemeinsamen Arbeitsmarktes im Ostseeraum. Studie. Bonn, 25 S.
Abstract
"Die Arbeitsmärkte der Ostseeanrainerstaaten sind in der nächsten Dekade von weitreichenden Umwälzungen betroffen. Der demografische Trend einer sinkenden Wohnbevölkerung und der stärker werdende Einfluss des Strukturwandels werden bereits in den nächsten zehn Jahren einen direkten Einfluss auf die Entwicklung der Arbeitsmärkte nehmen. In diesem Zusammenhang wird eine bessere Vermittlungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt immer wichtiger, um Wachstumschancen voll auszuschöpfen und Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Eine zunehmende Arbeitsmarktintegration zwischen den Ostseestaaten ist eine große Chance, um die sich abzeichnenden negativen Mismatch-Prozesse auf den nationalen Arbeitsmärkten abzufedern. Dabei können sowohl die Mittel- und Nordeuropäischen Hocheinkommensländer als auch die neuen Mitgliedstaaten der EU in Mittel- und Osteuropa profitieren. Grundsätzlich wird eine Strategie empfohlen, in deren Rahmen bestehende Gemeinsamkeiten vertieft und Hindernisse abgebaut werden. Dies gilt insbesondere beim Abbau von Mobilitätshemmnissen und der Ausgestaltung von Mindeststandards und Regulierungen, damit die Umsetzung eines gemeinsamen Arbeitsmarktes im Ostseeraum nicht nur ökonomisch sondern auch sozialpolitisch erfolgreich gelingt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt Straßburg-Ortenau, 1999 und 2007: Entwicklung und Struktur der Einpendlerzahlen nach Deutschland (2011)
Zitatform
Pilger, Carmen, Marion Meindl & Silke Hamann (2011): Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt Straßburg-Ortenau, 1999 und 2007. Entwicklung und Struktur der Einpendlerzahlen nach Deutschland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2011), Nürnberg, 59 S.
Abstract
"Das Zusammenwachsen des deutsch-französischen Arbeitsmarktes wird von den lokalen Akteuren in der Region Straßburg-Ortenau durch eine Vielzahl von Projekten gefördert. Dabei unterscheiden sich die Arbeitsmarktstrukturen und -bedingungen auf beiden Seiten der Grenze erheblich. Während sich die Wirtschaft in der Ortenau beispielsweise durch einen starken industriellen Kern auszeichnet, liegt der Branchenschwerpunkt in der französischen Grenzregion im Dienstleistungssektor. Die Studie legt darüber hinaus Differenzen in der Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung dar: in der Region Straßburg hat sich die Einwohnerzahl zwischen 1999 und 2007 deutlicher erhöht, die Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen fällt höher aus und auch die Qualifikationsstruktur ist insgesamt günstiger als im Ortenaukreis. Demgegenüber ist auf deutscher Seite hervorzuheben, dass Jüngere erheblich besser in den Arbeitsmarkt integriert sind. Auch angesichts der niedrigeren Arbeitslosigkeit insgesamt und der Einkommensstruktur gestaltet sich die Arbeitsmarktsituation in der Ortenau in weiten Teilen attraktiver als in der französischen Region. Somit ergeben sich deutliche Mobilitätsanreize - insbesondere für männliche französische Arbeitnehmer. Die Untersuchung hat ergeben, dass zwischen 1999 und 2007 vor allem das großräumige Einpendeln aus dem gesamten Elsass in die Ortenau zugenommen hat. Insofern hat sich die Integration des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes vertieft. Die differenzierte Betrachtung der Einpendlerströme konstatiert positive Effekte für einzelne Wirtschaftssektoren und die Qualifikationsstruktur der Grenzregionen. Es ergeben sich vermutlich Entlastungseffekte für den französischen Arbeitsmarkt durch das Auspendeln von Geringqualifizierten und Industriebeschäftigten. Für die deutsche Seite ist von Impulsen für den Strukturwandel und vom Zugewinn an Humankapital durch die Einpendler auszugehen. Die jüngeren Pendler sind gemessen an ihrem Bevölkerungs- und Beschäftigungsanteil in Ziel- und Herkunftsregion im Pendlerstrom unterrepräsentiert. Somit wurden Disparitäten bei der Integration Jüngerer in den Arbeitsmarkt durch die grenzüberschreitende Mobilität kaum reduziert. Dabei wäre eine erhöhte Pendelmobilität dieser Altersgruppe höchstwahrscheinlich von beiderseitigem Nutzen. Probleme des Arbeitsmarkteintritts der unter 25-Jährigen in französischen Regionen ließen sich abschwächen und der geringe Anteil von jungen Beschäftigten in der Ortenau würde steigen. Dies hätte positive Folgen für die Fachkräftesituation nicht nur auf deutscher Seite, sondern für das Erwerbspersonenpotenzial insgesamt, das sich in einem voll integrierten deutsch-französischen Arbeitsmarkt erhöhen würde. Hier bestehen daher die größten unausgeschöpften Potenziale eines grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Französische Version -
Literaturhinweis
Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Nordrhein-Westfalen: Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030 (2011)
Pohl, Carsten;Zitatform
Pohl, Carsten (2011): Der zukünftige Bedarf an Pflegearbeitskräften in Nordrhein-Westfalen. Modellrechnungen auf Kreisebene bis zum Jahr 2030. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 02/2011), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"Aufgrund des demografischen Wandels werden zukünftig mehr ältere Menschen in Nordrhein-Westfalen leben. Da das Alter hoch mit der Pflegebedürftigkeit korreliert ist, wird es in den nächsten Jahren zu einem deutlichen Anstieg bei den Pflegebedürftigen kommen. Vor diesem Hintergrund wird unter Verwendung von Modellrechnungen die mögliche Entwicklung des Bedarfs an professionellen Pflegearbeitskräften bis zum Jahr 2030 für die einzelnen Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen dargestellt. Mit dem Anstieg der Pflegebedürftigen von derzeit 485.000 auf bis zu 710.000 im Jahr 2030 in Nordrhein-Westfalen insgesamt wird voraussichtlich die professionelle Pflege weiter an Bedeutung gewinnen, d. h. sowohl die Versorgung durch ambulante Pflegedienste als auch die Unterbringung in stationären Einrichtungen. Die Modellrechnungen zeigen, dass sich der Bedarf an Pflegearbeitskräften von heute rund 141.000 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten) auf 199.000 (starkes Engagement der Angehörigen und technischer Fortschritt in der Pflege) bis zu 266.000 (schwaches Engagement der Angehörigen und kein technischer Fortschritt in der Pflege) bis 2030 erhöhen könnte. Die tatsächliche Entwicklung des professionellen Pflegearbeitsmarktes wird allerdings nicht nur vom Engagement der pflegenden Angehörigen sowie von Produktivitätsfortschritten in der Pflege abhängen, sondern auch von den Kosten für professionelle Pflegedienstleistungen. Denn der durch die Modellrechnungen ausgewiesene Bedarf an Pflegearbeitskräften wird nur dann nachfragewirksam, falls dieser auf ein entsprechendes Angebot an Pflegearbeitskräften trifft. Dazu müssen die Pflegedienstleistungen für die Pflegebedürftigen bzw. deren Angehörigen einerseits bezahlbar sein. Andererseits müssen die Verdienstmöglichkeiten im Pflegebereich hinreichend hoch ausfallen, sodass sich mehr Erwerbspersonen zukünftig für einen Pflegeberuf entscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Armes Reiches Hamburg: Metropole zwischen Wohlstand und Armut (2011)
Pohl, Gerd; Klages, Sönke; Güntner, Simon ; Joho, Michael; Wicher, Klaus; Weiß, Gerhard; Becher, Ursel; Müller, Bernhard; Frede, Wolfgang; Pohl, Gerd; Ansen, Harald; Rose, Wolfgang; Wicher, Klaus; Schellner, Antje; Bischoff, Joachim; Völker, Wolfgang;Zitatform
Pohl, Gerd & Klaus Wicher (Hrsg.) (2011): Armes Reiches Hamburg. Metropole zwischen Wohlstand und Armut. Hamburg: VSA-Verlag, 189 S.
Abstract
"Hamburg ist die Stadt mit den meisten Millionären in Deutschland. Zugleich nimmt die Zahl der armen Menschen zu. So ist die Stadt immer stärker geprägt durch eine Kluft zwischen Reichtum und Armut.
Dies machen die Autorinnen und Autoren deutlich: Die Fehlentwicklungen sind mit dem Ethos des 'Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg' nicht vereinbar, sondern ein sozialer Skandal. Sie bedürfen grundlegender Korrekturen, damit es zu einer sozial gerechteren Stadtentwicklung kommt." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen im Zeitraum 2007 bis 2010 (2011)
Pohl, Carsten; Wachsmann, Janin;Zitatform
Pohl, Carsten & Janin Wachsmann (2011): Die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen im Zeitraum 2007 bis 2010. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 03/2011), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"Gegenstand der Untersuchung ist die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen. Um das Ausmaß und den Verlauf der Arbeitslosigkeit sowie der Beschäftigung der Jugendlichen einordnen zu können, werden zunächst die wichtigsten Fakten zu diesem regionalen Arbeitsmarkt dargestellt. Dabei wird deutlich, dass die Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen in dieser Region im Vergleich zum nordrhein-westfälischen Durchschnitt deutlich geringer ausfällt. Auffällig sind allerdings die relativ starken Anstiege sowie Rückgänge im Bestand der Jugendarbeitslosigkeit in den Jahren 2007 bis 2010. Während die Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit für die 15- bis 19-Jährigen in diesem Zeitraum nahezu konstant verliefen, kam es insbesondere bei den 20- bis 24- Jährigen zu vergleichsweise starken Schwankungen. Die zeitliche Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit im Arbeitsagenturbezirk Siegen wird mit Bezug zur einschlägigen Fachliteratur anhand individueller, struktureller und konjunktureller Faktoren untersucht. Demnach besteht ein positiver Zusammenhang zwischen der Jugendarbeitslosigkeit und dem Eintritt stark besetzter jüngerer Alterskohorten in den regionalen Arbeitsmarkt. Mit der steigenden Zahl an Schulabsolventen erhöhte sich zunächst die Beschäftigung im Zeitraum von 2007 bis 2008, allerdings nahm in der zweiten Jahreshälfte 2008 auch die Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen zu. Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise und aufgrund der relativ starken Exportabhängigkeit der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein wurden ab dem 4. Quartal 2008 Arbeitsplätze insbesondere im verarbeitenden Gewerbe abgebaut. Als Ergebnis dieser Entwicklung stieg die Jugendarbeitslosigkeit an, wobei sich die Zunahme nahezu ausschließlich auf die 20- bis 24-Jährigen konzentriert. Mit Erholung der konjunkturellen Lage hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche wieder verbessert. In den vergangenen zwölf Monaten haben sich die Arbeitslosenquoten für Jugendliche in den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein deutlich reduziert. Im September 2010 lag die Jugendarbeitslosenquote im Kreis Olpe bei 4,9 Prozent bzw. im Kreis Siegen-Wittgenstein bei 5,9 Prozent und damit um fast 3 bzw. 2 Prozentpunkte unter dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalens (2011)
Sieglen, Georg;Zitatform
Sieglen, Georg (2011): Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalens. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 08/2011), Nürnberg, 61 S.
Abstract
"Im dem Bericht wird die Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen für den Zeitraum von 2000 bis 2010 in regional vergleichender Perspektive analysiert. Da die demografischen Veränderungen der nächsten Jahrzehnte einen erheblichen Einfluss auf die zu erwartende Entwicklung der Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und -gütern haben dürfte, werden zunächst altersspezifische Daten der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung und -vorausberechnung für die Kreise und Regionen Nordrhein-Westfalens dargestellt. Darauf folgt eine Darstellung der Beschäftigungsentwicklung in der Gesundheitswirtschaft sowie in den Gesundheitsdienst- und Sozialberufen in Deutschland mit Daten aus der amtlichen Gesundheitspersonalrechnung. Aktuell liegen auf regionaler Ebene nur für Teilbereiche Daten zur Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft vor. Daher steht eine Auswertung der räumlichen Konzentration und Entwicklung von sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig Beschäftigten auf der Ebene der Kreise und Regionen Nordrhein-Westfalens im Mittelpunkt dieses Berichts. Für den Kernbereich der Gesundheitswirtschaft, d. h. die medizinischen und pflegerischen Versorgungseinrichtungen, wird die Beschäftigungsentwicklung in den einzelnen Teilbereichen und Berufen analysiert. Für den Zeitraum von 2005 bis 2009 wird mit Arbeitszeitdaten zudem für einzelne Gesundheitsdienst- und Sozialberufe eine Umrechnung in Vollzeitäquivalente vorgenommen und - bezogen auf die örtliche Bevölkerung der Kreise und kreisfreien Städte - eine Analyse der räumlichen Konzentration von Pflegekräften in Vollzeitäquivalenten durchgeführt. Da bei einzelnen Gesundheitsdienst- und Sozialberufen vermutet werden kann, dass es in den nächsten Jahren zunehmend zu Fachkräfteengpässen kommt, folgt im letzten Kapitel des Berichts eine Analyse der Entwicklung des Bestands und der Vakanzzeiten offener Stellen für Personal in Gesundheitsdienst- und Sozialberufen sowie eine vergleichende Darstellung von Ergebnissen verschiedener Prognosestudien zur Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage und des -angebots in der Gesundheitswirtschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Sieglen, Georg; -
Literaturhinweis
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Nordrhein-Westfalen - Materialien: Daten und Erläuterungen zu den Ergebnissen aller Regionen und Kreise Nordrhein-Westfalens 1993-2008 (2011)
Sieglen, Georg; Carl, Birgit; Pohl, Carsten;Zitatform
Sieglen, Georg, Carsten Pohl & Birgit Carl (2011): Die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Nordrhein-Westfalen - Materialien. Daten und Erläuterungen zu den Ergebnissen aller Regionen und Kreise Nordrhein-Westfalens 1993-2008. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 05/2011), Nürnberg, 212 S.
Abstract
"Der Materialband dient als Ergänzung des Berichts zur Arbeitsmarktentwicklung in Nordrhein-Westfalen (IAB-Regional Nordrhein-Westfalen 04/2011), der im Rahmen des aktualisierten Projekts 'Vergleichende Analyse der Länderarbeitsmärkte' (VALA) entstanden ist und der sich auf die Entwicklungen der Arbeitslosigkeit und der Beschäftigung im Land insgesamt sowie seiner Regionen konzentriert.
In diesem Materialband werden in gleicher Weise für alle Kreise Nordrhein-Westfalens die Werte der durchschnittlichen jährlichen Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sowie die durchschnittlichen Beschäftigtenanteile im Zeitraum von 1993 bis 2008 differenziert nach Branchen, Qualifikationsstufen und Betriebsgrößenklassen ausgewiesen. Darüber hinaus werden die im ökonometrischen Analysemodell ermittelten Branchen-, Qualifikations-, Betriebsgrößen-, Lohn-, Kreis- und Siedlungsstrukturtypeffekte auf die Beschäftigungsentwicklung kreisscharf dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Bergischen Land: eine Analyse auf regionaler Ebene (2011)
Sieglen, Georg;Zitatform
Sieglen, Georg (2011): Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Bergischen Land. Eine Analyse auf regionaler Ebene. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 06/2011), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"In dem Bericht wird die Arbeitsmarktentwicklung im Bergischen Land in regional vergleichender Perspektive analysiert. Dazu werden zunächst in einem Überblick die Bevölkerungsentwicklung, wirtschaftliche Eckdaten sowie weitere für den Arbeitsmarkt relevante Informationen zum Bergischen Land insgesamt als auch für die diesem zugeordneten sechs Kreise bzw. kreisfreien Städte für die Jahre 1993 bis 2009 präsentiert. In einem nächsten Schritt wird die Beschäftigungsentwicklung mit Hilfe eines ökonometrischen Schätzmodells für den Zeitraum 1993 bis 2008 untersucht. Mittels einer Shift-Share-Regression wird dabei zunächst die Bedeutung zentraler Determinanten der Beschäftigungsentwicklung ermittelt. Dazu zählen sowohl strukturelle Determinanten wie die regionale Branchenzusammensetzung, die Betriebsgrößen-, die Qualifikationsstruktur und das relative Lohnniveau als auch standortspezifische Faktoren. Basierend auf Daten aller westdeutschen Kreise wird die empirisch ermittelte Bedeutung dieser Determinanten dann mit den regional-spezifischen Ausprägungen verknüpft. Dadurch lassen sich Aussagen darüber treffen, inwiefern einzelne strukturelle Determinanten sowie standortspezifische Faktoren positiv oder negativ mit der regionalen Beschäftigungsentwicklung zusammenhängen und vom westdeutschen Durchschnitt abweichen. Insgesamt zeigen die empirischen Befunde für den Untersuchzeitraum, dass die strukturellen Faktoren zwar regional relativ stark variierten, insgesamt aber eine vergleichsweise geringe Bedeutung für die Beschäftigungsentwicklung im Bergischen Land hatten. Von weitaus höherer Bedeutung sind siedlungsstrukturelle und kreisspezifische Standortfaktoren, wie die Ergebnisse der empirischen Analyse zeigen. Im Analysezeitraum von 1993 bis 2008 verzeichnete das Bergische Land insgesamt einen durchschnittlichen jährlichen Beschäftigungsrückgang von 1,23 %. Damit war das Bergische Land die Region mit dem stärksten Beschäftigungsrückgang in Nordrhein-Westfalen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Sieglen, Georg;
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