Niedriglohnarbeitsmarkt
Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Do low-skilled migrants contribute more to home country income?: evidence from South Asia (2014)
Zitatform
Cooray, Arusha (2014): Do low-skilled migrants contribute more to home country income? Evidence from South Asia. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 14, H. 3, S. 1185-1212. DOI:10.1515/bejeap-2013-0102
Abstract
"A recursive system is employed to investigate the indirect effect of out-migration on gross domestic product (GDP) through remittances in South Asia, namely Bangladesh, India, Nepal, Pakistan, and Sri Lanka. Out-migration is further disaggregated by skill level and country of destination (Middle East and other), and their effects on GDP through remittances are examined. The results suggest that migration and remittances have an important significant effect on the GDP of the countries under study. Of the skill categories, the unskilled category has the largest robust indirect effect on GDP. The effects of migration on GDP by country of destination suggest that migration to the Middle East has a robust and significant impact on GDP. There is some evidence of a combination between the altruistic and self-interested motives of migrants' to remit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Weiterbildung bei Arbeitslosen: Finanzelle Aspekte sind nicht zu unterschätzen (2014)
Zitatform
Dietz, Martin & Christopher Osiander (2014): Weiterbildung bei Arbeitslosen: Finanzelle Aspekte sind nicht zu unterschätzen. (IAB-Kurzbericht 14/2014), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Weiterbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen sind unverzichtbar, wenn es gilt, sich den wandelnden Anforderungen im Beruf und am Arbeitsmarkt anzupassen. Der Kurzbericht analysiert anhand einer repräsentativen Befragung von Arbeitslosen im Jahr 2013 Gründe, die einer Teilnahme an geförderter Weiterbildung entgegenstehen können. Daraus ergeben sich Hinweise, durch welche Maßnahmen die Teilnahme von Arbeitslosen an Weiterbildungen erleichtert werden könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kompetenzen von gering Qualifizierten: Befunde und Konzepte (2014)
Eckhardt, Christoph; Kaiser, Ruth; Kahlenberg, Christoph; Kaiser, Arnim; Sennhenn, Jörg; Benikowski, Bernd; Franz, Julia; Lambert, Astrid; Gutschow, Katrin; Nies, Claudia; Heisig, Jan Paul ; Rauball, Pia; Solga, Heike ; Richter, Götz; Gieseke, Wiltrud; Rüb, Herbert; Hohenstein, Kerstin; Scheunpflug, Annette ; Heinemann, Alisha; Schmidt-Hertha, Bernhard ; Euringer, Caroline; Schüßler, Ingeborg;Zitatform
Eckhardt, Christoph, Ruth Kaiser, Christoph Kahlenberg, Arnim Kaiser, Jörg Sennhenn, Bernd Benikowski, Julia Franz, Astrid Lambert, Katrin Gutschow, Claudia Nies, Jan Paul Heisig, Pia Rauball, Heike Solga, Götz Richter, Wiltrud Gieseke, Herbert Rüb, Kerstin Hohenstein, Annette Scheunpflug, Alisha Heinemann, Bernhard Schmidt-Hertha, Caroline Euringer & Ingeborg Schüßler (sonst. bet. Pers.) (2014): Kompetenzen von gering Qualifizierten. Befunde und Konzepte. (Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener 03), Bielefeld: Bertelsmann, 221 S.
Abstract
"Die formal geringe berufliche Qualifikation ist ein Risikofaktor arbeitslos zu werden. Das ist nicht nur ein individuelles Problem von An- und Ungelernten, sondern betrifft unsere gesamte Gesellschaft im Hinblick auf den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel. Auf politischer Ebene unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Programme, die das Lernen von jungen und älteren Erwachsenen fördern. Wie und mit welchen veränderten Ansätzen der Erwachsenenbildung diese Bildungsförderung gelingen kann, stellt der dritte Band der BMBF-Wissenschaftsreihe vor. In dem Sammelband werden aktuelle Erkenntnisse zu den Kompetenzen Geringqualifizierter und zu neuen Ansätzen der Vermittlung und Anerkennung von Wissen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifizierung von An- und Ungelernten: eine empirische Bestandsaufnahme der Lebenssituation und Potenziale (2014)
Zitatform
Flake, Regina, Lydia Malin, Lena Middendorf & Susanne Seyda (2014): Qualifizierung von An- und Ungelernten. Eine empirische Bestandsaufnahme der Lebenssituation und Potenziale. (IW-Analysen 100), Köln, 88 S.
Abstract
"Der demografische Wandel stellt die Wirtschaft vor wachsende Herausforderungen, da der Fachkräftenachwuchs weniger wird, während gleichzeitig immer mehr qualifizierte Kräfte gebraucht werden. Umso wichtiger ist es, alle vorhandenen Fachkräftepotenziale zu nutzen, zum Beispiel auch An- und Ungelernte. Die Analyse untersucht vor allem die Arbeitsmarktsituation von An- und Ungelernten in Deutschland. Dazu wurden diese Indikatoren betrachtet: Erwerbstätigkeit, Einkommen, Weiterbildung und Stellung im Betrieb. Die Analyse zeigt, dass An- und Ungelernte bei diesen Indikatoren schlechter abschneiden als Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, Fortbildungs- oder Hochschulabschluss. Wenn An- und Ungelernte der Eintritt in den Arbeitsmarkt gelungen ist - was bei Jüngeren seltener der Fall ist als bei Älteren -, dann befinden sie sich mehrheitlich in einem stark segmentierten 'Jedermannsarbeitsmarkt'. Dieser erfordert keine berufs- und betriebsspezifischen Qualifikationen, bietet keinen Zugewinn an Kompetenzen durch Training on the Job und eröffnet selten Weiterbildungschancen. An- und Ungelernte können ihre Lage kurzfristig nur durch eine Nachqualifizierung verbessern. Sowohl aus Arbeitnehmer- als auch aus Arbeitgebersicht ist es sinnvoll, wenn diese in Form von zertifizierten Teilqualifikationen erfolgen kann - mit der Option, einen Berufsabschluss zu erwerben. Langfristig wirken Präventionsmaßnahmen im frühkindlichen und schulischen Bereich sowie eine bessere Berufsorientierung, was zu einer Verringerung von Schul- und Ausbildungsabbrüchen führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktflexibilisierung und wachsende Niedriglohnbeschäftigung in Österreich: eine Analyse von Risikogruppen und zeitlichen Veränderungen (2014)
Zitatform
Fritsch, Nina-Sophie, Roland Teitzer & Roland Verwiebe (2014): Arbeitsmarktflexibilisierung und wachsende Niedriglohnbeschäftigung in Österreich. Eine Analyse von Risikogruppen und zeitlichen Veränderungen. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 39, H. 2, S. 91-110. DOI:10.1007/s11614-014-0120-z
Abstract
"Die Flexibilisierung und Deregulierung von Arbeitsmärkten hat in den letzten Jahrzehnten in vielen westlichen Gesellschaften zu einer umfassenden Restrukturierung von Beschäftigungsverhältnissen und Entlohnungssystemen geführt. Im Ergebnis gewannen sowohl sogenannte atypische Beschäftigungsformen als auch Niedriglohnbeschäftigung an Bedeutung. Systematische Analysen zum Thema Flexibilisierung und Niedriglohn in Österreich liegen allerdings bisher kaum vor. Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Beitrag die Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung am österreichischen Arbeitsmarkt für unterschiedliche Risikogruppen im Zeitraum 1996 bis 2010. Grundlage des Beitrags sind die Daten des EU-SILC und ECHP. Die vorgenommenen empirischen Analysen zeigen u. a., dass Personen mit hoher Bildung immer besser vor Niedriglohnrisiken geschützt sind, während gering qualifizierte und atypisch Beschäftigte sowie Beschäftigte im Gastgewerbe und anderen Bereichen des Dienstleistungssektors in den letzten 15 Jahren steigenden Niedriglohnrisiken ausgesetzt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland (2014)
Gehl, Günter;Zitatform
Gehl, Günter (2014): Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland. (Forum: Politik 29), Weimar: Bertuch, 137 S.
Abstract
"Nicht erst seit den sogenannten Hartz-Reformen zwischen 2003 und 2005, sondern bereits wesentlich länger wird über die Thematik Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland diskutiert. Diese Publikation, die im Auftrag der AKTION ARBEIT im Bistum Trier erstellt worden ist, will zur Klärung der Begriffe 'Niedriglohn' und 'prekäre Beschäftigung' beitragen, die in ihrem Bedeutungsgehalt umstritten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
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Is the labor market vulnerability of less-educated men really about job competition?: New insights from the United States (2014)
Zitatform
Gesthuizen, Maurice & Heike Solga (2014): Is the labor market vulnerability of less-educated men really about job competition? New insights from the United States. In: Journal for labour market research, Jg. 47, H. 3, S. 205-221., 2013-03-01. DOI:10.1007/s12651-013-0131-4
Abstract
"Es gibt verschiede Gründe, warum schlechter ausgebildete Männer höheren Risiken der Arbeitsmarktverwundbarkeit - Arbeitslosigkeitsrisiken oder bei Beschäftigten ein niedriger sozioökonomischer Status - unterliegen. Die gebräuchliche Erklärung hierfür ist, dass der Grund für diese höheren Risiken ein gesteigerter beruflicher Wettbewerb ist, der auf ein Überangebot an besser ausgebildeten Arbeitskräften zurückzuführen ist, die die schlechter ausgebildeten Arbeitskräfte aus ihren Beschäftigungen verdrängen. Zusätzlich zur Untersuchung dieser Erklärung analysieren wir den Einfluss der kognitiven Fähigkeiten schlechter ausgebildeter Männer, ihre sozialen Ressourcen und den (historisch eingebetteten) Signalwert, über keine Bildungsnachweise zu verfügen. Wir untersuchen diese Auswirkungen mittels institutioneller und kompositioneller Variationen über Arbeitsmarkt-Eintrittskohorten hinweg in den USA. Für unsere Analysen nutzen wir die Daten des 1974-2008 US General Social Survey (GSS). Sie zeigen, dass ein Überangebot an gut ausgebildeten Arbeitskräften hauptsächlich die Arbeitslosigkeitsrisiken der besser ausgebildeten Personen selbst steigert. In Arbeitsmarkt-Eintrittskohorten, in welchen die negative Selektion basierend auf dem Hintergrund der Eltern der Gruppe der schlechter ausgebildeten deutlicher ist, haben die schlechter ausgebildeten ein relativ hohes Arbeitslosigkeitsrisiko." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The impact of labour market reform policies on insiders' and outsiders' low-wage risk (2014)
Zitatform
Giesselmann, Marco (2014): The impact of labour market reform policies on insiders' and outsiders' low-wage risk. In: European Sociological Review, Jg. 30, H. 5, S. 549-561. DOI:10.1093/esr/jcu053
Abstract
"Taking a cross-national comparative perspective, this study analyses differences in individual determinants of the low-wage risk across institutional settings. It builds on previous research that dealt with the impact of labour market reform measures on the distribution of labour market risks in advanced economies. It is widely held that such reforms have a particularly adverse effect on labour market outsiders, specifically on entrants to the labour market. We seek to differentiate this assumption and to show that this presumed effect is conditional on the configuration of the bargaining system. Using hierarchical models that match EU Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) microdata with several macro indicators for 20 countries, we find that, in contexts with a high degree of bargaining centralization, the relative low-wage risk of entrants and re-entrants from inactivity increases with commodification and deregulation. If bargaining is decentralized, however, the effects of labour market reform policies on insider/outsider disparities are marginal. Additionally, we show that the same still holds true if a measure of employment protection legislation (EPL) is regarded as the moderating institutional filter. We explain these findings with theoretical concerns based on the concept of closure. These predict that centralized bargaining structures and high EPL (or, rather, closed employment relationships) will systematically channel risks produced by reform measures to the periphery of the labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Accounting for big-city growth in low-paid occupations: immigration and/or service-class consumption (2014)
Gordon, Ian Richard; Kaplanis, Ioannis;Zitatform
Gordon, Ian Richard & Ioannis Kaplanis (2014): Accounting for big-city growth in low-paid occupations. Immigration and/or service-class consumption. In: Economic geography, Jg. 90, H. 1, S. 67-90. DOI:10.1111/ecge.12026
Abstract
"The growth of 'global cities' in the 1980s was supposed to have involved an occupational polarization, including the increase in low-paid service jobs. Although held to be untrue for European cities at the time, some such growth did emerge in London a decade later than first reported for New York. The question is whether there was simply a delay before London conformed to the global city model or whether another distinct cause was at work in both cases. This article proposes that the critical factor in both cases was actually an upsurge of immigration from poor countries that provided an elastic supply of cheap labor. This hypothesis and its counterpart based on the growth in elite jobs are tested econometrically for the British case with regional data spanning 1975 - 2008, finding some support for both effects, but with immigration from poor countries as the crucial influence in late 1990s London." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The search for an 'asset-effect': what do we want from assetbased welfare? (2014)
Gregory, James;Zitatform
Gregory, James (2014): The search for an 'asset-effect': what do we want from assetbased welfare? In: Critical social policy, Jg. 34, H. 4, S. 475-494. DOI:10.1177/0261018314536134
Abstract
"This article calls for a critical revaluation of the case for asset-based welfare as a progressive strategy for greater social inclusion. Whilst there is a strong case for helping low-income households to build a financial cushion, the idea that there is a stronger 'asset-effect' - with positive benefits beyond financial stability and access to goods and services - is unsupported by current evidence. Recent interpretations of that evidence have tended to claim a unique asset-effect that could in fact be achieved by other means. The idea of an asset-effect is also normatively opaque in the current debate, with little clarity on the deeper issue of the individual behaviours that the 'effect' is intended to create. This leaves an ambiguity in the relationship between asset-based welfare and the rights and duties of citizenship; a lacuna that is easily exploited by ideologies of self-sufficiency at the expense of more egalitarian accounts of social inclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Kompetenzen, Arbeitsmarkt- und Weiterbildungschancen von gering Qualifizierten in Deutschland - Befunde aus PIAAC (2014)
Zitatform
Heisig, Jan Paul & Heike Solga (2014): Kompetenzen, Arbeitsmarkt- und Weiterbildungschancen von gering Qualifizierten in Deutschland - Befunde aus PIAAC. In: Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V (Hrsg.) (2014): Kompetenzen von gering Qualifizierten : Befunde und Konzepte (Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener, 03), S. 11-31.
Abstract
"Basierend auf der OECD-Studie Programme for the International Assessment of Adult Competencies (kurz PIAAC) im Jahr 2011/2012 liegen aktuelle Informationen zu den grundlegenden Lese- und alltagsmathematischen Kompetenzen für formal gering Qualifizierte in Deutschland sowie im internationalen Vergleich vor. Die Befunde dieses Beitrags zeigen, dass gering Qualifizierte (das heißt Personen ohne eine abgeschlossene Berufs- oder Hochschulausbildung) in Deutschland im Durchschnitt über geringe grundlegende Lese- und alltagsmathematische Kompetenzen verfügen. Gleichwohl gibt es auch gering Qualifizierte mit höheren Kompetenzen. Höhere Kompetenzen haben vor allem gering Qualifizierte, die einen mittleren Schulabschluss oder sogar Abitur vorweisen können. Für die Arbeitsmarktbeteiligung und -platzierung spielen Kompetenzunterschiede zwischen gering qualifizierten Männern in Deutschland allerdings keine Rolle, bei gering qualifizierten Frauen jedoch sehr wohl -- wie auch in anderen Ländern. Ferner zeigt sich, dass die Beteiligung an beruflicher sowie an allgemeiner Weiterbildung von gering Qualifizierten sehr gering ist. Bildungs- und gesellschaftspolitisch weisen die Befunde darauf hin, dass in der Gruppe gering Qualifizierter in Deutschland zum einen ungenutzte Bildungspotenziale vorhanden sind und zum anderen Herausforderungen für die deutsche Weiterbildungspraxis bestehen, um Kompetenzentwicklung und das Nachholen von beruflichen Abschlüssen bei gering qualifizierten Erwachsenen (besser) zu unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Why citizens prefer high- over low-skilled immigrants: labor market competition, welfare state, and deservingness (2014)
Zitatform
Helbling, Marc & Hanspeter Kriesi (2014): Why citizens prefer high- over low-skilled immigrants. Labor market competition, welfare state, and deservingness. In: European Sociological Review, Jg. 30, H. 5, S. 595-614. DOI:10.1093/esr/jcu061
Abstract
"While various studies have already shown that people prefer high- over low-skilled migrants, we know surprisingly little why this is so. This article tries to close this gap by investigating three explanatory models. (i) According to the labour market competition model, citizens oppose immigrants with the same skill levels who are perceived as competitors on the job market. (ii) According to the welfare state model, low-skilled immigrants' use of public services is disproportionally higher than their contribution to tax revenues contrary to high-skilled immigrants. (iii) According to the deservingness model, high-skilled immigrants are preferred, as low-skilled immigrants are considered as lazy people who would be as well off as natives if they only tried harder. As one of the first studies outside the United States, these arguments are tested by means of an experimental online survey in Switzerland. Respondents were randomly assigned to evaluate low- and high-skilled immigrants. We find that different groups prefer high- over low-skilled immigrants for different reasons: While the labour market competition model does not play a role, the welfare state model only holds for natives who are well off in regions with low taxes. Finally, attitudes on deservingness explain preference of high-skilled immigrants only if the respondents have a high income." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Unpredictable work timing in retail jobs: implications for employee work-life conflict (2014)
Zitatform
Henly, Julia R. & Susan J. Lambert (2014): Unpredictable work timing in retail jobs. Implications for employee work-life conflict. In: ILR review, Jg. 67, H. 3, S. 986-1016. DOI:10.1177/0019793914537458
Abstract
"Unpredictability is a distinctive dimension of working time that has been examined primarily in the context of unplanned overtime and in male-dominated occupations. The authors assess the extent to which female employees in low-skilled retail jobs whose work schedules are unpredictable report greater work -- life conflict than do their counterparts with more predictable work schedules and whether employee input into work schedules reduces work -- life conflict. Data include measures from employee surveys and firm records for a sample of hourly female workers employed across 21 stores of a U.S. women's apparel retailer. Results demonstrate that, independent of other dimensions of nonstandard work hours, unpredictability is positively associated with three outcomes: general work -- life conflict, time-based conflict, and strain-based conflict as measured by perceived employee stress. Employee input into work schedules is negatively related to these outcomes. Little evidence was found that schedule input moderates the association between unpredictable working time and work -- life conflict." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of training vouchers on low-skilled workers (2014)
Zitatform
Hidalgo, Diana, Hessel Oosterbeek & Dinand Webbink (2014): The impact of training vouchers on low-skilled workers. In: Labour economics, Jg. 31, H. December, S. 117-128. DOI:10.1016/j.labeco.2014.09.002
Abstract
"This paper reports about a randomized experiment in which training vouchers of EURO1000 were given to low-skilled workers. The vouchers increase training participation by almost 20 percentage points in two years, relative to a base rate of 0.45. This increased participation comes at a substantial deadweight loss of almost 60%. Consistent with predictions from human capital theory, we find that vouchers cause a shift towards more general forms of training. We do not find any significant impact of the program on monthly wages or on job mobility. The program does, however, have a significant impact on future training plans. Compared to always-takers, new trainees are more often male, more risk averse, work shorter hours and are less likely to have participated in training prior to treatment. Compared to never-takers, they are more often female, work longer hours and have a somewhat lower formal education level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Bedarfsgerechte Qualifizierungsmaßnahmen gering Qualifizierter - ein Lösungsansatz gegen den Fachkräftemangel und für die Absicherung vor Arbeitslosigkeit (2014)
Kahlenberg, Christoph; Sennhenn, Jörg; Nies, Claudia;Zitatform
Kahlenberg, Christoph, Claudia Nies & Jörg Sennhenn (2014): Bedarfsgerechte Qualifizierungsmaßnahmen gering Qualifizierter - ein Lösungsansatz gegen den Fachkräftemangel und für die Absicherung vor Arbeitslosigkeit. In: Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V (Hrsg.) (2014): Kompetenzen von gering Qualifizierten : Befunde und Konzepte (Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener, 03), S. 173-189.
Abstract
"Das Problem des Fachkräfteengpasses, der sich auf lange Sicht zum Fachkräftemangel ausweiten könnte, wird in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik als ernste Herausforderung wahrgenommen. Einen Lösungsansatz kann die Weiterbildung von Arbeitskräften und die Förderung von Talenten darstellen. Die Gruppe der gering Qualifizierten wird dabei in der Praxis jedoch noch weitgehend vernachlässigt. Sie stellt ein Potenzial dar, das in Anbetracht der Entwicklungen am Arbeitsmarkt nicht mehr ungenutzt bleiben darf. Am Beispiel der Personaldienstleistungsbranche wird gezeigt, welche Konzepte gering Qualifizierten neue Chancen eröffnen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Niedriglohnbeschäftigung 2012 und was ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 EURO verändern könnte (2014)
Zitatform
Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2014): Niedriglohnbeschäftigung 2012 und was ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 EURO verändern könnte. (IAQ-Report 2014-02), Duisburg, 15 S. DOI:10.17185/duepublico/45714
Abstract
"- Im Jahr 2012 arbeiteten 24,3% aller abhängig Beschäftigten für einen Stundenlohn unterhalb der bundeseinheitlichen Niedriglohnschwelle von 9,30 EURO.
- Die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten ist seit 1995 von 5,9 auf 8,4 Millionen im Jahr 2012 gestiegen, was einer Zunahme um rund 2,5 Millionen (bzw. 42,1%) entspricht. Der prozentuale Anstieg der Niedriglohnbeschäftigung war in Westdeutschland weitaus höher als in Ostdeutschland.
- Der Anteil der Beschäftigten, die bei einem Mindestlohn von 8,50 EURO Anspruch auf eine Lohnerhöhung hätten, liegt je nach Berechnungsweise des Stundenlohns und der Grundgesamtheit zwischen 13,6% und 19,7% der abhängig Beschäftigten.
- Zur Ausgestaltung und Umsetzung des gesetzlichen Mindestlohns sind noch wichtige Punkte offen. Dies betrifft z.B. die Erfassung der tatsächlichen Arbeitszeiten und die Frage, ob Zulagen und Sonderzahlungen bei der Einhaltung des Mindestlohns angerechnet werden dürfen.
- Ausnahmeregelungen sollten eng begrenzt bleiben, weil sonst ein Wettbewerb zwischen Beschäftigtengruppen mit und ohne Mindestlohnanspruch entfacht wird. Zudem würden Ausnahmen die Durchsetzung und Kontrolle des Mindestlohns deutlich erschweren." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Facetten arbeitsorientierter Grundbildung: Verständnis - Zielgruppen - Bedarfe (2014)
Klein, Rosemarie; Reutter, Gerhard; Schwarz, Sabine;Zitatform
Klein, Rosemarie, Gerhard Reutter & Sabine Schwarz (2014): Facetten arbeitsorientierter Grundbildung. Verständnis - Zielgruppen - Bedarfe. In: Alfa-Forum, Jg. 26, H. 86, S. 46-51.
Abstract
"Seit dem ersten Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Alphabetisierung und Grundbildung von Erwachsenen steht u.a. die Frage im Raum, was eine auf die Arbeit bezogene Grundbildung - wir sprechen von Arbeitsorientierter Grundbildung, kurz AoG - kennzeichnet. Verschiedene wissenschaftliche Begleitungen von Projekten haben von 2007 bis 2010 sondiert, welche Anforderungen an Einfacharbeitsplätzen bestehen und die Frage aufgeworfen, inwiefern solche Anforderungen und deren Veränderungen als Inhalte von Grundbildung gelten sollen und können. In diesem Beitrag greifen wir aus der Perspektive zweier aktuell laufender Projekte (SESAM und ABAG) noch einmal die Frage nach dem Verständnis von AoG auf. Wir blicken in die Praxis und resümieren, wer bislang die Teilnehmenden von AoG-Angeboten sind. Es wird analysiert, welche Erwartungen aus den Perspektiven von Beschäftigten und von Unternehmen an AoG gestellt werden. In einer kritischen Betrachtung dieser Praxiserfahrungen leiten wir Konsequenzen für ein Verständnis von AoG ab-und formulieren offene Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsarmut und Weiterbildungsbeteiligung: erste Ergebnisse der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels (2014)
Zitatform
Kleinert, Corinna (2014): Bildungsarmut und Weiterbildungsbeteiligung. Erste Ergebnisse der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels. In: Alfa-Forum, Jg. 26, H. 86, S. 37-41., 2014-05-22.
Abstract
"In der Erwachsenenbefragung des Nationalen Bildungspanels werden innovative Daten zu Bildungsbiographien, Erwerbsverläufen, Weiterbildungsbeteiligung und der Kompetenzentwicklung der Bevölkerung in Deutschland gewonnen und der Bildungsforschung zur Verfügung gestellt. Weil Bildung hier so stark im Fokus steht, ist sie gut geeignet, um Fragen zu den Folgen geringer Grundbildung und den Lebensverläufen von Personen, die von Bildungsarmut betroffen sind, zu beantworten. Um das Analysepotenzial zu zeigen, werden hier die NEPS-Erwachsenenbefragung und einige exemplarische Ergebnisse zu Bildungsarmut und Weiterbildungsbeteiligung vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Verbesserung der Erwerbschancen gering Qualifizierter durch lernförderliche Gestaltung einfacher Arbeit: Endbericht zum Forschungsprojekt (2014)
Krenn, Manfred; Papouschek, Ulrike; Gächter, August;Zitatform
Krenn, Manfred, Ulrike Papouschek & August Gächter (2014): Die Verbesserung der Erwerbschancen gering Qualifizierter durch lernförderliche Gestaltung einfacher Arbeit. Endbericht zum Forschungsprojekt. (FORBA-Forschungsbericht 2014,02), Wien, 134 S.
Abstract
Das vorgestellte Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die Erwerbschancen für gering Qualifizierte über eine lernförderliche Gestaltung von Einfacharbeit zu erhöhen sind. In diesem Zusammenhang ist auch von Belang, wie sich die Qualifikationsanforderungen in bestimmten Bereichen einfacher Arbeitstätigkeiten entwickeln und welche Schlussfolgerungen sich daraus für die Beschäftigungschancen gering Qualifizierter ziehen lassen. Das Projekt zeichnet sich durch einen komplexen Zugriff auf die zu behandelnde Problemstellung aus. Dabei werden Erkenntnisse über die Struktur und Verteilung einfacher Arbeit, der Qualifikationsanforderungen an Arbeitsplätzen und Einstellungsstrategien von Unternehmen sowie Arbeitsmarktprozesse verknüpft mit spezifischen Lernbedürfnissen von gering Qualifizierten, der Bewertung von Verfahren der Lernförderlichkeitsmessung sowie Konzepten der lernförderlichen Gestaltung von Arbeit und arbeitsintegrierten Qualifizierungsformen. Im empirischen Teil der Arbeit werden die Ergebnisse qualitativer Fallstudien vorgestellt. Die Fallbeispiele zeigen hinsichtlich einer lernförderlicheren Arbeitsumgebung in der Einfacharbeit einen Vorsprung der Industriebetriebe im Vergleich zum Dienstleistungsbereich. Dies betrifft vor allem Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, gilt aber auch für einige Dimensionen von Lernförderlichkeit, vor allem Abwechslungsreichtum der Tätigkeit (Variabilität) und Handlungsspielräume von Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz (Selbständigkeit). (IAB)
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Literaturhinweis
Bildungsarmut und Ausbildungschancen (2014)
Zitatform
Kurz, Karin (2014): Bildungsarmut und Ausbildungschancen. In: Forum Arbeit H. 4, S. 3-6.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag wird untersucht, wie sich Bildungsarmut (im Sinne des Vorliegens maximal eines Hauptschulabschlusses) und Ausbildungschancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den vergangenen Jahren in Deutschland entwickelt haben. Darauf aufbauend wird skizziert, welche Faktoren die Chancen von Hauptschulabsolventen auf einen Ausbildungsplatz beeinflussen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Is precarious employment low income employment?: the changing labour market in Southern Ontario (2014)
Lewchuk, Wayne ; Viducis, Peter; Rosen, Dan; Laflèche, Michelynn; Shields, John ; Meisner, Alan; Vrankulj, Sam; Dyson, Diane; Goldring, Luin; Procyk, Stephanie;Zitatform
Lewchuk, Wayne, Michelynn Laflèche, Diane Dyson, Luin Goldring, Alan Meisner, Stephanie Procyk, Dan Rosen, John Shields, Peter Viducis & Sam Vrankulj (2014): Is precarious employment low income employment? The changing labour market in Southern Ontario. In: Just Labour: A Canadian Journal of Work and Society, Jg. 22, H. Autumn, S. 51-73.
Abstract
"This paper examines the association between income and precarious employment, how this association is changing and how it is shaped by gender and race. It explores how precarious employment has spread to even middle income occupations and what this implies for our understanding of contemporary labour markets and employment relationship norms. The findings indicate a need to refine our views of who is in precarious employment and a need to re-evaluate the nature of the Standard Employment Relationship, which we would argue is not only becoming less prevalent, but also transitioning into something that is less secure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
"Just having a job": career advancement for low-wage workers with intellectual and developmental disabilities (2014)
Zitatform
Lindstrom, Lauren, Kara Hirano, Colleen McCarthy & Charlotte Alverson (2014): "Just having a job". Career advancement for low-wage workers with intellectual and developmental disabilities. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 37, H. 1, S. 40-49. DOI:10.1177/2165143414522092
Abstract
"This study examined career development and early employment experiences for four young adults with intellectual and developmental disabilities. Researchers used a multiple-method, multiple case-study longitudinal design to explore career development within the context of family systems, high school and transition programs, adult services, and early and continued experiences in the labor market. Data sources included school and rehabilitation records, job observations, and interviews with young adults, family members, high school special education personnel, employers, and adult agency staff (N = 39). During the early career years, participants maintained stable employment, but earned annual wages well under the federal poverty line. Employment opportunities seemed to be influenced by family advocacy and expectations, schoolbased work experiences, job development services, and work environments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The skills balance in Germany's import intensity of exports: an input-output analysis (2014)
Ludwig, Udo; Brautzsch, Hans-Ulrich;Zitatform
Ludwig, Udo & Hans-Ulrich Brautzsch (2014): The skills balance in Germany's import intensity of exports. An input-output analysis. In: Intereconomics, Jg. 49, H. 2, S. 102-110. DOI:10.1007/s10272-014-0492-0
Abstract
"In the decade prior to the economic and financial crisis, Germany's net exports increased in absolute terms as well as relative to the growing level of import intensity of domestically produced export goods and services. This article analyses the direct and indirect employment effects induced both by exports as well as by of the import intensity of the production process of export goods and services on the skills used. It shows that Germany's export surpluses led to positive net employment effects. Although the volume of imports of intermediate goods increased and was augmented by the rise in exports, it could not undermine the overall positive employment effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Matthew runs Amok: The Belgian service voucher scheme (2014)
Zitatform
Marx, Ive & Dieter Vandelannoote (2014): Matthew runs Amok: The Belgian service voucher scheme. (IZA discussion paper 8717), Bonn, 20 S.
Abstract
"In response to structurally poor job prospects for the least skilled, a number of European countries have introduced measures to boost domestic services employment. No country has done so with more fervour than Belgium. Belgian consumers can use the so-called 'Service Vouchers' to pay for a limited but high volume range of domestic services like cleaning, washing and ironing. It is probably the most heavily subsidized scheme of its kind in Europe - more than 70 per cent of the cost of services rendered to individual consumers is borne by the state. Not surprisingly, the scheme has proved tremendously popular. This contribution argues that the scheme is facing a number of particular problems and challenges. While initially many of the people employed under the scheme had experienced past unemployment spells, new recruitment has increasingly drawn on the ranks of those already in work. Furthermore, entrapment in service voucher jobs is rife, going against the purported objective of the scheme in offering a stepping stone to the regular market. Another worrying aspect is that there is some evidence of partial displacement of regular skilled workers. The principal winners are the generally highly educated, relatively well-earning service voucher users who can now outsource domestic chores at a bargain price in the regular market, gaining leisure and care time as well as getting in return more trustworthy, reliable and better quality services than would otherwise be obtainable." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Statistical discrimination from composition effects in the market for low-skilled workers (2014)
Zitatform
Masters, Adrian (2014): Statistical discrimination from composition effects in the market for low-skilled workers. In: Labour economics, Jg. 26, H. January, S. 72-80. DOI:10.1016/j.labeco.2013.12.002
Abstract
"In a random search environment with two racial groups each composed of identical numbers of high and low productivity workers, firms use an imperfect screening device (interviews) to control hiring. If inconclusive interviews lead firms to hire majority workers but not minority workers, then the unemployment pool for majority workers is of higher average quality. This can justify the initial hiring choices. Color-blind hiring always eliminates racial disparities but is not necessarily beneficial; in the USA it would improve welfare with only a brief small increase in white unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Entrepreneurs from low-skilled immigrant groups in knowledge-intensive industries: company characteristics, survival and innovative performance (2014)
Zitatform
Mueller, Elisabeth (2014): Entrepreneurs from low-skilled immigrant groups in knowledge-intensive industries. Company characteristics, survival and innovative performance. In: Small business economics, Jg. 42, H. 4, S. 871-889. DOI:10.1007/s11187-013-9498-4
Abstract
"This paper analyzes how companies of immigrant entrepreneurs in knowledge-intensive industries differ from companies of native entrepreneurs with respect to start-up characteristics, firm survival and innovative performance. I focus on immigrants from the 'recruitment countries' of south and southeast Europe, who arrived in Germany mainly in the 1970s to fill labor shortages. They are the largest immigrant group in Germany and can be reliably identified via ethnic name coding. Immigrant entrepreneurs are less than half as likely to found a company in a knowledge-intensive industry as native entrepreneurs. Firms owned exclusively by immigrants tend to be smaller and have higher exit rates. After controlling for resources, I found no differences in patenting activity compared to firms owned exclusively by natives. Firms in mixed immigrant/native ownership have no size disadvantage. In that group, exit rates are higher in services but not in manufacturing, and, again, there are no differences in patenting when resources are taken into account. The lower participation of immigrant entrepreneurs in knowledge-intensive industries can be explained by lower education levels, while smaller firm sizes suggest more limited access to capital." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Stärken zweier Leitstudien für die Weiterbildung: PIAAC und leo. - Level-One Studie im Vergleich (2014)
Zitatform
Nienkemper, Barbara, Alisha M.B. Heinemann & Anke Grotlüschen (2014): Stärken zweier Leitstudien für die Weiterbildung: PIAAC und leo. - Level-One Studie im Vergleich. In: Report. Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 37, H. 3, S. 29-37.
Abstract
"Die aktuellen PIAAC-Ergebnisse bestätigen im internationalen Vergleich die besorgniserregenden Daten der nationalen leo. - Level-One Studie, die 2011 in Deutschland 14,5 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung als funktionale Analphabeten identifizieren konnte. Beide Studien wirken mit ihren Ergebnissen stark in die aktuellen bildungspolitischen Diskussionen zu Fragen der Grundbildung ein. Um die Stärken beider Studien für den Weiterbildungsbereich herauszuarbeiten, wird im Beitrag in einem kurzen Überblick das Forschungsdesign der beiden Studien gegenübergestellt. Die jeweils erhobenen Daten zur Weiterbildungsbeteiligung werden dann miteinander verglichen, um abschließend nicht so sehr die Vergleichbarkeit, sondern vielmehr die Komplementarität der Studien herauszustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Lower-level qualifications as a stepping stone for young people (2014)
Oliver, Damian;Zitatform
Oliver, Damian (2014): Lower-level qualifications as a stepping stone for young people. In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 17, H. 1, S. 15-33.
Abstract
"This article investigates whether lower-level qualifications (certificate I and II qualifications) serve as a 'stepping stone' to further study or into the labour market. Using data from the Longitudinal Surveys of Australian Youth (LSAY), the research matches certificate I and II graduates to other young people who share similar characteristics but who have neither completed, nor are undertaking, study or training at a higher level. Two years after completing a certificate I or II qualification, young males are more likely to have undertaken an apprenticeship or traineeship, when compared with other individuals with similar background characteristics. After two years, young female certificate I and II graduates are more likely to be employed and to have undertaken an apprenticeship or traineeship when compared with other similar females. At age 26, the benefits of completing a certificate I or II qualification are still apparent for males but at the same age, females in the control group have caught up to their counterparts who are certificate I and II graduates." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Beschäftigungsdauer im Zeitvergleich: Bei Jüngeren ist die Stabilität der Beschäftigung gesunken (2014)
Zitatform
Rhein, Thomas & Heiko Stüber (2014): Beschäftigungsdauer im Zeitvergleich: Bei Jüngeren ist die Stabilität der Beschäftigung gesunken. (IAB-Kurzbericht 03/2014), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Der Einstieg von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in das Erwerbsleben wird zunehmend schwieriger, oder er verläuft zumindest nicht mehr so reibungslos wie in früheren Jahren - dieser Meinung begegnet man häufig. Bis die begehrte Dauerstelle mit guten Zukunftsperspektiven gefunden sei, müssten Jüngere häufiger den Arbeitsplatz wechseln und/oder Phasen der Arbeitslosigkeit in Kauf nehmen. Und für manche von ihnen dauere diese Durststrecke immer länger. Sind dies reale, oder doch nur gefühlte Probleme? Die Autoren untersuchen, wie sich die Dauer von Beschäftigungsverhältnissen bei jüngeren Personen (bis 30 Jahre) seit Mitte der 1970er Jahre bis 2009 entwickelt hat. Diese Dauer ist ein guter Indikator für die Stabilität der beruflichen Integration in der ersten Phase des Erwerbslebens. Um den längeren Zeitvergleich zu gewährleisten, beschränkt sich die Analyse auf Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Entwicklung der westdeutschen Arbeitslosenquote für 15- bis unter 25-Jährige
- Durchschnittliche durchgängige Beschäftigungsdauer (ggf. in mehreren Betrieben) von westdeutschen Personen bis zum 30. Lebensjahr – nach Qualifikation
- Durchschnittliche Beschäftigungsdauer (in einem Betrieb) von westdeutschen Personen bis zum 30. Lebensjahr – nach Qualifikation
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Literaturhinweis
OECD employment outlook 2014 (2014)
Saint-Martin, Anne; Falco, Paolo ; Hijzen, Alexander; Bassanini, Andrea ; Inanc, Hande ; Broecke, Stijn; Quintini, Glenda; Keese, Mark; Cazes, Sandrine; Menyhert, Balint;Zitatform
Saint-Martin, Anne, Paolo Falco, Alexander Hijzen, Andrea Bassanini, Hande Inanc, Stijn Broecke, Glenda Quintini, Mark Keese, Sandrine Cazes & Balint Menyhert (sonst. bet. Pers.) (2014): OECD employment outlook 2014. (OECD employment outlook), Paris, 289 S. DOI:10.1787/empl_outlook-2014-en
Abstract
"The 2014 edition of the OECD Employment Outlook provides an in-depth review of recent labour market trends and short-term prospects in OECD countries. It zooms in on how the crisis has affected earnings, showing that the low paid have not been spared from a substantial slowdown in real wage growth. While more subdued earnings growth can help to restore competitiveness and employment growth, which is essential to drive down unemployment, the quality of the jobs being created also matters. The complexity of job quality can be captured through three dimensions: earnings; labour market security; and quality of the work environment. There are large differences across countries in each of these dimensions, but there is no need to trade off job quality for quantity: some countries manage to do well on both counts. Non-regular employment can have an adverse impact on job quality, especially in terms of employment security and the difficulties of moving to a job with a permanent contract. Reform to employment protection legislation is necessary in some countries to reduce high levels of non-regular jobs. Skills are a key determinant of a person's chances of working in a highquality job, as new results from the OECD's international Survey of Adult Skills show. This depends not just on the skills workers already have, but also on how these skills are used in the workplace, which in turn reflects countries' labour market institutions and policies.
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die deutsche Zusammenfassung. -
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Minijobs in NRW: Datenbeschreibung der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbefragung (2014)
Zitatform
Schaffner, Sandra & Barbara Treude (2014): Minijobs in NRW. Datenbeschreibung der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbefragung. (RWI-Materialien 76), Essen, 74 S.
Abstract
"Geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, sogenannte Minijobs, sind inzwischen ein nicht unerheblicher Teil abhängiger Beschäftigung in Deutschland. Das RWI hat im Jahr 2012 sowohl eine Befragung von geringfügig beschäftigten Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern mit Minijobs in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Die Befragungen lassen unter anderem Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der Beschäftigten, die Beweggründe auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite und die Wahrnehmung von Rechten wie Lohnfortzahlung und Mutterschutz zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Junge Erwachsene und "Hartz IV": geringqualifiziert, arbeitslos und schlecht motiviert? (2014)
Zitatform
Schels, Brigitte & Franz Zahradnik (2014): Junge Erwachsene und "Hartz IV". Geringqualifiziert, arbeitslos und schlecht motiviert? In: A. Groenemeyer & D. Hoffmann (Hrsg.) (2014): Jugend als soziales Problem - soziale Probleme der Jugend? : Diagnosen, Diskurse und Herausforderungen, S. 118-139, 2013-02-28.
Abstract
"Der Begriff 'Hartzen', das Jugendwort des Jahres 2009, ist ein Synonym für arbeitslos sein und sinnlos herumhängen. Um möglichen langfristigen Konsequenzen eines Leistungsbezugs in jungen Jahren entgegenzuwirken, hat die Politik bereits mit Umsetzung der Grundsicherungsreformen junge Menschen unter 25 Jahren als Zielgruppe der Aktivierungspolitik definiert, die durch den Druck einer besonders intensiven Betreuung den Leistungsbezug möglichst rasch wieder beenden soll. Vor dem Hintergrund dieser Diskussion betrachtet der Beitrag die Literatur zu Armut im jungen Erwachsenenalter und geht der Frage nach, ob sich die vorherrschenden Eindrücke zu den jungen 'Hartzern' - gering qualifiziert, arbeitslos, schlecht motiviert - auch empirisch nachvollziehen lassen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Niedriglohn, aber nicht bedürftig? (2014)
Schettkat, Ronald;Zitatform
Schettkat, Ronald (2014): Niedriglohn, aber nicht bedürftig? (WISO direkt), Bonn, 4 S.
Abstract
"Niedriglohnbeschäftigung und Einkommensungleichheit haben in Deutschland zugenommen. Niedriglöhne sind kein Randphänomen mehr oder lediglich 'Zusatzeinkommen', sondern rund zwei Drittel der Niedriglohnbezieher und -bezieherinnen sind Haupternährer ihrer Haushalte. Sie gleichen in ihren Charakteristiken mehr und mehr den übrigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und gehören zu 70 Prozent Haushalten an, deren Haushaltseinkommen unterhalb des Medianeinkommens liegt. Löhne sind nicht ökonomisch determiniert und spiegeln nicht die individuellen Produktionsbeiträge. Daher muss die Politik der Zunahme der Lohnungleichheit entgegenwirken - z. B. durch Mindestlöhne." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wege in den und Wege aus dem Arbeitslosengeld-I-Bezug (2014)
Zitatform
Stephan, Gesine & Thomas Rhein (2014): Wege in den und Wege aus dem Arbeitslosengeld-I-Bezug. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Aus welchen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen kamen Personen, die im Jahr 2010 Arbeitslosengeld I erhielten? Gut 80 Prozent waren zuvor vollzeitbeschäftigt. Von diesen waren gut die Hälfte oberhalb der gängigen Niedriglohnschwelle (Nicht-Niedriglohnsegment) tätig, knapp die Hälfte darunter (Niedriglohnsegment).
Wie viele dieser Personen wechselten nach der Arbeitslosigkeit wieder in eine Beschäftigung? Knapp zwei Drittel nahmen innerhalb von 18 Monaten wieder eine sozialversicherungspflichtige Vollzeit- oder Teilzeittätigkeit auf. Zuvor Vollzeitbeschäftigte verblieben dabei überwiegend im selben Lohnsegment - also im Nicht-Niedriglohnbereich bzw. im Niedriglohnbereich.
Zuvor vollzeitbeschäftigte Männer kamen - anders als Frauen - am häufigsten aus dem Nicht-Niedriglohnsegment und wechselten später auch wieder in dieses.
Niedrig entlohnte neue Jobs endeten im Durchschnitt wieder schneller als besser bezahlte Tätigkeiten.
Frühere Vollzeitbeschäftigte, die mehr als den Niedriglohn verdienten, erlebten nach dem Bezug von Arbeitslosengeld I häufiger eine Lohneinbuße als einen Lohnzuwachs von mindestens 10 Prozent. Hingegen realisierten frühere Vollzeitbeschäftigte im Niedriglohnsegment häufiger einen entsprechenden Lohnzuwachs als eine entsprechende Lohneinbuße." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Aspects of wage dynamics in Germany (2014)
Stephani, Jens;Zitatform
Stephani, Jens (2014): Aspects of wage dynamics in Germany. (IAB-Bibliothek 350), Bielefeld: Bertelsmann, 144 S. DOI:10.3278/300858w
Abstract
"Die Lohnungleichheit in Deutschland ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gewachsen. Gut jeder fünfte Beschäftigte arbeitet mittlerweile im Niedriglohnsektor. Zugleich gelingt nur einem Bruchteil der Geringverdiener der Aufstieg in eine besser bezahlte Beschäftigung. Jens Stephani geht unterschiedlichen Forschungsfragen zur Aufstiegsmobilität von Geringverdienern nach, die bislang noch nicht untersucht wurden: Wie groß sind die Chancen, dass Geringverdiener, denen der Aufstieg in eine besser bezahlte Tätigkeit geglückt ist, sich längerfristig in dem besser bezahlten Job halten können? In welchen Betrieben können Niedriglohnbezieher mit überproportionalen Lohnzuwächsen rechnen? Welche Rolle spielen unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale für die Aufstiegschancen von Geringverdienern? In einem gesonderten Kapitel analysiert Stephani, inwieweit das Lohnniveau in tarifgebundenen Betrieben - trotz der im letzten Jahrzehnt gesunkenen Bedeutung des Gewerkschaftswesens - weiterhin höher ist als in nichttarifgebundenen Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Arbeitsmarktflexibilisierung und Niedriglohnbeschäftigung: Deutschland und Österreich im Vergleich (2014)
Zitatform
Teitzer, Roland, Nina-Sophie Fritsch & Roland Verwiebe (2014): Arbeitsmarktflexibilisierung und Niedriglohnbeschäftigung. Deutschland und Österreich im Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 67, H. 4, S. 257-266. DOI:10.5771/0342-300X-2014-4-257
Abstract
"Niedriglohnjobs haben in den letzten Jahren sehr stark zugenommen, besonders in Deutschland, aber auch in Österreich. Doch welche Ursachen gibt es für diesen Anstieg? Welche Gruppen sind besonders von den Dynamiken am Arbeitsmarkt betroffen und wie haben sich deren Niedriglohnrisiken verändert? Wie wirken sich Veränderungen am Arbeitsmarkt - z. B. die wachsende Erwerbsbeteiligung von Frauen und die Zunahme atypischer Beschäftigung - auf die Niedriglohnquote aus? Und: Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten lassen sich zwischen Österreich und Deutschland finden?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Eine räumliche Analyse für Deutschland: Wie sich Menschen mit niedrigen Löhnen in Großstädten verteilen (2014)
Vom Berge, Philipp ; Schanne, Norbert ; Schild, Christopher-Johannes; Petrovic, Ana; Wurdack, Anja; Trübswetter, Parvati;Zitatform
Vom Berge, Philipp, Norbert Schanne, Christopher-Johannes Schild, Parvati Trübswetter, Anja Wurdack & Ana Petrovic (2014): Eine räumliche Analyse für Deutschland: Wie sich Menschen mit niedrigen Löhnen in Großstädten verteilen. (IAB-Kurzbericht 12/2014), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Zur Existenz und Verbreitung von Niedriglohnbeschäftigung liegen vielfältige Forschungsbefunde vor. Dagegen gibt es wenige wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, wo Niedriglohnbezieher ansässig sind. Georeferenzierte Daten erlauben es erstmals, ihre räumliche Verteilung über Städte hinweg vergleichend sichtbar zu machen und zu untersuchen. Die Autoren zeigen beispielhaft anhand mehrerer deutscher Großstädte, wie sich die Niedriglohnbezieher kleinräumig innerhalb einer Stadt verteilen. Berlin und Hamburg gehören neben Frankfurt und Leipzig zu den am stärksten segregierten Großstädten. Der visuelle Vergleich von Berlin, Hamburg und München zeigt einige interessante Unterschiede. Berlin zeigt große Flächen, die von einem hohen Anteil an Niedriglohnbeziehern bewohnt werden, während München die geringste Konzentration von Niedriglohnbeziehern aufweist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Leadership behavior as a health-promoting resource for workers in low-skilled jobs and the moderating role of power distance orientation (2014)
Zitatform
Winkler, Eva, Christine Busch, Julia Clasen & Julia Vowinkel (2014): Leadership behavior as a health-promoting resource for workers in low-skilled jobs and the moderating role of power distance orientation. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 28, H. 1-2, S. 96-116. DOI:10.1688/ZfP-2014-01-Winkler
Abstract
"In this study, the authors analyze leadership behaviors as potential health-promoting resources for low-skilled workers in a highly culturally diverse work setting. The authors hypothesize that subordinates' and supervisors' individual power distance orientations will moderate the effect of subordinates' perceptions of leadership behavior and the subsequent effects on their well-being. Multilevel modeling is used to analyze a sample of data from 474 low-skilled employees (50% immigrants) and 35 direct supervisors from three German companies. Supporting the hypotheses, social support, task-related communication, and positive feedback, as expressions of esteem, are found to positively impact subordinates' well-being, but individual consideration shows no significant effects. Furthermore, results confirm that supervisors' power distance orientation moderates employees' perceptions about supervisors' positive feedback and the subsequent well-being effects. The moderating effect fails to hold for employees' power distance orientation. Results indicate that supervisors can most effectively promote the health of low-skilled workers by showing esteem through positive feedback, but if the supervisor has high individual power distance orientation, the effect is attenuated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Betriebliche Weiterbildung für benachteiligte Gruppen: förderliche Bedingungskonstellationen aus institutionentheoretischer Sicht (2014)
Zitatform
Wotschack, Philip & Heike Solga (2014): Betriebliche Weiterbildung für benachteiligte Gruppen. Förderliche Bedingungskonstellationen aus institutionentheoretischer Sicht. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 24, H. 3, S. 367-395. DOI:10.1007/s11609-014-0254-7
Abstract
"Nur knapp ein Drittel der Beschäftigten hat 2011 an einer betrieblich geförderten Weiterbildung teilgenommen. Gering qualifizierte oder weibliche Beschäftigte mit Betreuungsaufgaben waren besonders selten vertreten. Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Beitrag die betrieblichen und überbetrieblichen Rahmenbedingungen und Mechanismen, die dazu beitragen, dass auch diese unterrepräsentierten Beschäftigtengruppen in die betriebliche Weiterbildung einbezogen werden. Theoretisch wird das geringe Weiterbildungsengagement von Betrieben und Beschäftigten auf Transaktionskostenprobleme zurückgeführt. Ausgehend von der Transaktionskostentheorie und dem Konzept der sozialen Einbettung werden unterschiedliche Rahmenbedingungen und Mechanismen identifiziert, die direkt oder indirekt zur Überwindung dieser Probleme beitragen. Die Auswertung von vier Fallstudien in Betrieben mit einer hohen Weiterbildungsbeteiligung zeigen, dass starke Solidaritätsnormen, enge Beziehungsnetzwerke und langfristige Bindungen zwischen Betrieb und Beschäftigten eine entscheidende Rolle für die Einbeziehung benachteiligter Beschäftigter in betriebliche Weiterbildungsaktivitäten spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fortbildungsprämie für Arbeitslose: Weiterbildung muss sich lohnen (2014)
Zitatform
(2014): Fortbildungsprämie für Arbeitslose. Weiterbildung muss sich lohnen. (Arbeitsmarkt aktuell 2014,03), Berlin, 9 S.
Abstract
"Mit dem wirtschaftlichen und demografischen Wandel kommt der beruflichen Aus- und Weiterbildung eine immer größere Bedeutung zu, um die Stabilität von Beschäftigung zu sichern und existenzsicherndes Erwerbseinkommen zu fördern. Geringqualifizierte Arbeitskräfte tragen ein deutlich erhöhtes Arbeitsmarktrisiko und stellen eine überproportional große Gruppe unter den Arbeitslosen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arm trotz Arbeit (2014)
Zitatform
(2014): Arm trotz Arbeit. In: Frauenrat H. 1, S. 1-34.
Abstract
"Arm trotz Arbeit, das erleben immer mehr Menschen in Deutschland. Von der eigenen Arbeit leben zu können ist inzwischen fast zu einem Privileg geworden. Es geht nicht um Luxus, sondern um die Existenzgrundlage in einem reichen Land. Der Beitrag 'Über die Runden kommen' zeigt, wie es ganz unterschiedliche Frauen in ganz verschiedenen Berufen und Lebenssituationen trifft. Zwar sinken die Arbeitslosenzahlen, doch nehmen die prekären Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland zu, wie der Beitrag 'Das Märchen vom Jobwunder' beschreibt. 'Warenverräumerinnen' stocken im Minijob für fünf Euro die Stunde die Regale in Supermärkten auf; Floristinnen verdienen selbst tariflich weniger als das; Zeitungszustellerinnen kommen, wenn sie flott arbeiten, auf drei Euro. Das sind nur einige Beispiele aus dem Niedriglohnsektor. Einen gesetzlichen Mindestlohn gibt es noch nicht, und selbst ein Vollzeitjob garantiert heute keine eigenständige Existenz mehr. Besonders Frauen sind prekären Arbeitsverhältnissen ausgesetzt, und zwar in den unterschiedlichsten Berufssparten. Da wird immer mehr (Schein-)Selbständigkeit gefördert und gefordert, und das Risiko trägt die 'Unternehmerin'; gesetzliche Regelungen aus Angestelltenverhältnissen greifen nicht mehr. Selbständige Frauen tragen dabei noch höhere Risiken als Männer: weil sie schwanger werden können, Kinder erziehen oder Angehörige pflegen. Es fehlen die sozialen Errungenschaften wie Mutterschutz, bezahlter Urlaub und Bezahlung im Krankheitsfalle, ein arbeitsfreies Wochenende, der Feierabend, Sorglosigkeit und Familienzeit. Eine existenzsichernde Rente kann nicht mehr erwirtschaftet werden, wie der Beitrag 'Ein Gespenst kehrt zurück' nachvollzieht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Cognitive skills matter: the employment disadvantage of low-educated workers in comparative perspective (2013)
Zitatform
Abrassart, Aurélien (2013): Cognitive skills matter: the employment disadvantage of low-educated workers in comparative perspective. In: European Sociological Review, Jg. 29, H. 4, S. 707-719. DOI:10.1093/esr/jcs049
Abstract
"It is now a widely acknowledged fact that the low-educated workers are facing important risks of labour market exclusion in modern economies. However, possessing low levels of educational qualifications leads to very different situations from one country to another, as the cross-national variation in the unemployment rates of these workers attest. While conventional wisdom usually blames welfare states and the resulting rigidity of labour markets for the low employment opportunities of low-educated workers, empirical evidence tends to contradict this predominant view. Using microdata from the International Adult Literacy Survey that was conducted between 1994 and 1998, we examine the sources of the cross-national variation in the employment disadvantage of low-educated workers in 14 industrialized nations. In particular, we test the validity of the conventional theories concerning the supposedly harmful effect of labour market regulation against a new and promising hypothesis on the importance of cognitive skills for the employment opportunities of the low-educated workers. Our findings support the latter and suggest that the greater the cognitive gap between the low-educated workers and those with intermediate education, the lower the chances of being employed for the former relatively to their higher educated counterparts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsmarktprobleme junger Erwachsener ohne Berufsabschluss verschärfen sich (2013)
Adamy, Wilhelm;Zitatform
Adamy, Wilhelm (2013): Arbeitsmarktprobleme junger Erwachsener ohne Berufsabschluss verschärfen sich. Berlin, 17 S.
Abstract
"Ein Sonderprogramm zur Qualifizierung von jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss fordert der DGB. 'Allen bildungspolitischen Lippenbekenntnissen zum Trotz' gebe es bisher keine ausreichenden Bildungsinitiativen für jüngere Erwachsene ohne Ausbildung, schreibt DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy in einer aktuellen Studie. Als Folge dieser Politik liegt die Ungelerntenquote bei den 25- bis 34-Jährigen seit Jahren konstant bei etwa 15 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Minimum wage increases in a recessionary environment (2013)
Zitatform
Addison, John T., McKinley L. Blackburn & Chad D. Cotti (2013): Minimum wage increases in a recessionary environment. In: Labour economics, Jg. 23, H. August, S. 30-39. DOI:10.1016/j.labeco.2013.02.004
Abstract
"Do seemingly large minimum-wage increases in an environment of deep recession produce clearer evidence of disemployment than is often observed in the modern minimum wage literature? This paper uses three data sets to examine the employment effects of the most recent increases in the U.S. minimum wage. We focus on two high-risk groups - restaurant-and-bar employees and teenagers - for the years 2005 - 2010. Although the evidence for a general disemployment effect is not uniform, estimates do suggest the presence of a negative minimum wage effect in states hardest hit by the recession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Tätigkeitsschwerpunkte und ihre Auswirkungen auf Erwerbstätige: eine empirische Anwendung des Tätigkeitsansatzes für die Beschreibung von Arbeitsplätzen in Deutschland und die Abschätzung sozioökonomischer Konsequenzen der Teilhabeleistungen von Erwerbsarbeit im Jahr 2006 (2013)
Alda, Holger;Zitatform
Alda, Holger (2013): Tätigkeitsschwerpunkte und ihre Auswirkungen auf Erwerbstätige. Eine empirische Anwendung des Tätigkeitsansatzes für die Beschreibung von Arbeitsplätzen in Deutschland und die Abschätzung sozioökonomischer Konsequenzen der Teilhabeleistungen von Erwerbsarbeit im Jahr 2006. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 138), Bonn, 80 S.
Abstract
"Der Tätigkeitsansatz von Autor/Levy/Murnane (2003) formuliert einen positiven Zusammenhang zwischen der Technologieintensität und der relativen Nachfrage nach sogenannten Nicht-Routine-Tätigkeiten. Acemoglu/Autor (2010) argumentieren darüber hinaus, dass der Allokationsmechanismus von Qualifikationen und beruflichen Tätigkeiten in Nationalökonomien aufgrund imperfekter Funktionsweisen von Arbeitsmärkten eine eigenständige empirische Fragestellung ist. In diesem Fall ist anzunehmen, dass entsprechende Allokationsmechanismen eine jeweils unterschiedliche Wirkung auf die Erwerbstätigen haben, etwa im Bereich von Löhnen, dem Einsatz von (Computer-)Technologie am Arbeitsplatz oder dem Einsatz von berufsspezifischen und allgemeinen Kompetenzen.
Die vorgelegten empirischen Analysen bestätigen dies für Erwerbstätige in Deutschland im Jahr 2006. Entsprechende Zugangsvoraussetzungen zu solchen Arbeitsplätzen spiegeln sich zu einem gewissen Teil im formellen Qualifikationsniveau der Erwerbstätigen wider. Im Jahr 2006 haben in Deutschland etwa 84 Prozent der erwerbstätigen Absolventinnen und Absolventen einer (Fach-) Hochschule einen Schwerpunkt im Bereich eher anspruchsvoller Nicht-Routinetätigkeiten, bei Personen mit einer abgeschlossenen dualen Berufsausbildung sind es etwa 38 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Outsourcing and the skilled-unskilled wage gap (2013)
Zitatform
Anwar, Sajid (2013): Outsourcing and the skilled-unskilled wage gap. In: Economics Letters, Jg. 118, H. 2, S. 347-350. DOI:10.1016/j.econlet.2012.11.024
Abstract
"Within the context of a product variety model, this paper examines the impact of outsourcing of skill-intensive tasks on the skilled-unskilled wage gap. Outsourcing affects the wage gap through direct as well as indirect channels. While outsourcing decreases the effective wage of skilled workers in the services sector, owing to inter-sectoral labour mobility, its overall impact on the equilibrium skilled wage is positive. Through an increase in the size of external economies in the industrial sector, outsourcing can reduce the unskilled wage. In overall terms, outsourcing of skill-intensive tasks increases the skilled - unskilled wage gap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The minimum wage affects them all: evidence on employment spillovers in the roofing sector (2013)
Zitatform
Aretz, Bodo, Melanie Arntz & Terry Gregory (2013): The minimum wage affects them all. Evidence on employment spillovers in the roofing sector. In: German economic review, Jg. 14, H. 3, S. 282-315. DOI:10.1111/geer.12012
Abstract
"Die Arbeit ergänzt die bisherige Literatur zu Beschäftigungs-Spillover-Effekten von Mindestlöhnen, indem sie sich die Einführung des Mindestlohns und darauf folgende Lohnerhöhungen im Dachdeckerhandwerk zunutze macht. Mit einem Verhältnis von Mindestlohnniveau zu Medianlohn von ungefähr 1 muss die Betroffenheit in Ostdeutschland selbst im internationalen Vergleich als außerordentlich hoch eingestuft werden. Deshalb bietet die Branche die ideale Grundlage, um Beschäftigungseffekte entlang der gesamten Lohnverteilung zu untersuchen. Im Einzelnen betrachtet die Studie die Wahrscheinlichkeit, für Erwerbstätige mit und ohne bindenden Mindestlohn im Dachdeckergewerbe angestellt zu bleiben, und nutzt die Installationsbranche, die nicht von einem Mindestlohn betroffen ist, als einen geeigneten Vergleichssektor. Indem der kontrafaktische Lohn geschätzt wird, den die Vergleichsgruppe der Installateure in der Dachdeckerbranche erhalten würde, können Rückschlüsse auf die Beschäftigungseffekte entlang der gesamten Lohnverteilung gezogen werden. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, auch nach der Mindestlohneinführung in der Dachdeckerbranche weiter beschäftigt zu bleiben, gesunken ist. Dies trifft vor allem für Ostdeutschland zu, wo die Betroffenheit vom Mindestlohn besonders groß war. Allerdings scheint die Wirkung, die durch den Vergleich von Arbeitnehmern mit und ohne bindenden Mindestlohn festgestellt wurde, im intersektoralen Vergleich unterschätzt zu werden, was auf Beschäftigungs-Spillover hinweist. Zudem deutet der intersektorale Vergleich auf negative Beschäftigungsergebnisse für ostdeutsche Arbeitnehmer entlang der gesamten Lohnverteilung hin. Branchenvertreter vermuten, dass dies eher durch die Substitution von Arbeit durch Kapital hervorgerufen werden als durch Skaleneffekte. Unsere Erkenntnisse zu den Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen sollten allerdings nicht mit der Gesamtwirkung des Mindestlohns gleichgesetzt werden, weil beispielsweise Ein- Personen-Unternehmen nicht in unserer Analyse erfasst werden. Außerdem sollte man angesichts der branchenspezifischen Rahmenbedingungen vorsichtig mit der Übertragbarkeit unserer Ergebnisse auf andere Sektoren umgehen. Trotz dieser Vorbehalte machen die vorliegenden Resultate die Notwendigkeit deutlich, die Analyse auch auf Beschäftigte auszuweiten, die nicht direkt vom Mindestlohn betroffen scheinen. Zudem stellen unsere Ergebnisse jegliche Versuche in Frage, Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen durch einen Vergleich von Arbeitnehmern mit und ohne bindenden Mindestlohn innerhalb eines bestimmten Sektors zu identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Tarifliche Vergütungsgruppen im Niedriglohnbereich 2012: eine Untersuchung in 41 Wirtschaftszweigen (2013)
Bispinck, Reinhard;Zitatform
Bispinck, Reinhard (2013): Tarifliche Vergütungsgruppen im Niedriglohnbereich 2012. Eine Untersuchung in 41 Wirtschaftszweigen. (WSI-Informationen zur Tarifpolitik. Elemente qualitativer Tarifpolitik 75), Düsseldorf, 26 S.
Abstract
"- 282 von 4.714 tariflichen Vergütungsgruppen aus 41 Wirtschaftszweigen liegen mit ihrer Eingangsstufe unterhalb von 7,50 EURO. Damit bewegen sich 6 % der tariflichen Vergütungsgruppen unterhalb von 7,50 EURO, weitere 5 % liegen über 7,50 EURO und unterhalb von 8,50 EURO. Insgesamt erreichen also 11 % der untersuchten Tarifgruppen nicht die Höhe des von den DGB-Gewerkschaften geforderten gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 EURO.
- In den letzten knapp anderthalb Jahren konnte durch neue Tarifabschlüsse eine Verbesserung der Tarifsituation im Niedriglohnbereich erreicht werden. Im September 2011 lag der Anteil der Tarifgruppen unterhalb von 8,50 EURO mit 13 % immerhin noch zwei Prozentpunkte höher als Ende 2012. Im März 2010 lag der Anteil mit 16 % noch 5 Prozentpunkte höher.
- Insbesondere in den ausgeprägten Niedriglohnbranchen Hotel- und Gaststättengewerbe, Erwerbsgartenbau, Bewachungsgewerbe und Friseurhandwerk konnte die Zahl der Vergütungsgruppen unter 7,50 EURO gesenkt werden. In der Zeitarbeit/ Leiharbeit gibt es überhaupt keine Gruppe mehr in diesem Bereich. Zum Teil wanderten diese Gruppen in die nächste Einkommensklasse zwischen 7,50 und 8,49 EURO, aber auch in diesem Bereich gab es Verbesserungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Minimum wages, earnings, and migration (2013)
Zitatform
Boffy-Ramirez, Ernest (2013): Minimum wages, earnings, and migration. In: IZA journal of migration, Jg. 2, S. 1-24. DOI:10.1186/2193-9039-2-17
Abstract
"Does increasing a state's minimum wage induce migration into the state? Previous literature has shown mobility in response to welfare benefit differentials across states, yet few have examined the minimum wage as a cause of mobility. Focusing on low-skilled immigrants, this paper empirically examines the effect of minimum wages on location decisions within the United States. This paper expands upon minimum wage and immigration literatures by demonstrating that the choice of destination is sensitive to minimum wage changes, and that the effects are highly dependent on the number of years an immigrant has resided in the U.S." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The politics of the new welfare state (2013)
Bonoli, Giuliano ; Natali, David; Häusermann, Silja ; Hemerijck, Anton ; Clegg, Daniel ; Jenson, Jane ; Davidsson, Johan B.; Keune, Maarten ; Emmenegger, Patrick ; Naumann, Ingela ; Clasen, Jochen ; Palier, Bruno ; Ebbinghaus, Bernhard ; Crouch, Colin; Ferrera, Maurizio ;Zitatform
(2013): The politics of the new welfare state. Oxford: Oxford University Press, 316 S.
Abstract
"Since the early 1990s, European welfare states have undergone substantial changes, in terms of objectives, areas of intervention, and instruments. Traditional programmes, such as old age pensions have been curtailed throughout the continent, while new functions have been taken up. At present, welfare states are expected to help non-working people back into employment, to complement work income for the working poor, to reconcile work and family life, to promote gender equality, to support child development, and to provide social services for an ageing society. The welfare settlement that is emerging at the beginning of the 21st century is nonetheless very different in terms of functions and instruments from the one inherited from the last century. This book seeks to offer a better understanding of the new welfare settlement, and to analyze the factors that have shaped the recent transformation." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
Inhaltsverzeichnis:
Giuliano Bonoli, David Natali: The Politics of the 'New' Welfare States: Analysing Reforms in Western Europe (3-17);
Jane Jenson: A New Politics for the Social Investment Perspective: Objectives, Instruments, and Areas of Intervention in Welfare Regimes (21-44);
Colin Crouch, Maarten Keune: The Governance of Economic Uncertainty: Beyond the 'New Social Risks' Analysis (45-67);
Anton Hemerijck: Stress-testing the New Welfare State (68-90);
Giuliano Bonoll: Blame Avoidance and Credit Claiming Revisited (93-110);
Silja Häusermann: The Politics of Old and New Social Policies (111-132);
Jochen Clasen, Daniel Clegg: Adapting Labour Market Policy to a Transformed Employment Structure: The Politics of 'Triple Integration' (135-157);
Ingela Naumann: Childcare Politics in the 'New' Welfare State: Class, Religion, and Gender in the Shaping of Political Agendas (158-181);
Bernhard Ebbinghaus: Europe's Transformations Towards a Renewed Pension System (182-205);
Johan B. Davidsson, Patrick Emmenegger: Insider-Outsider Dynamics and the Reform of Job Security Legislation (206-229);
Bruno Palier: Tuming Vice into Vice: How Bismarckian Welfare States have Gone from Unsustainability to Dualization (233-255);
Maurizio Ferrera: The New Spatial Politics of Welfare in the EU (256-283);
Giuliano Bonoli, David Natali: Multidimensional Transformations in the Early 21st Century Welfare States (287-306).Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis im BVB -
Literaturhinweis
Turning the switch: An evaluation of the minimum wage in the German electrical trade using repeated natural experiments (2013)
Zitatform
Boockmann, Bernhard, Raimund Krumm, Michael Neumann & Pia Rattenhuber (2013): Turning the switch: An evaluation of the minimum wage in the German electrical trade using repeated natural experiments. In: German economic review, Jg. 14, H. 3, S. 316-348. DOI:10.1111/geer.12016
Abstract
"The introduction, abolition and subsequent re-introduction of the minimum wage in the German electrical trade gave rise to series of natural experiments, which are used to study minimum wage effects. We find similar impacts in all three cases on wages, employment and the receipt of public welfare benefits. Average wages are raised by the minimum wage in East Germany, but there is almost no evidence for employment effects. The results also show that the wage effect is quickly undone after the abolition of the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Earned Income Tax Credit, health, and happiness (2013)
Zitatform
Boyd-Swan, Casey, Chris M. Herbst, John Ifcher & Homa Zarghamee (2013): The Earned Income Tax Credit, health, and happiness. (IZA discussion paper 7261), Bonn, 41 S.
Abstract
"This paper contributes to the small but growing literature evaluating the health effects of the Earned Income Tax Credit (EITC). In particular, we use data from the National Survey of Families and Households to study the impact of the 1990 federal EITC expansion on several outcomes related to mental health and subjective well-being. The identification strategy relies on a difference-in-differences framework to estimate intent-to-treat effects for the post-reform period. Our results suggest that the 1990 EITC reform generated sizeable health benefits for low-skilled mothers. Such women experienced lower depression symptomatology, an increase in self-reported happiness, and improved self-efficacy relative to their childless counterparts. Consistent with previous work, we find that married mothers captured most of the health benefits, with unmarried mothers' health changing very little following the 1990 EITC reform." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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When unionization disappears: state-level unionization and working poverty in the United States (2013)
Zitatform
Brady, David, Regina S. Baker & Ryan Finnigan (2013): When unionization disappears: state-level unionization and working poverty in the United States. In: American Sociological Review, Jg. 78, H. 5, S. 872-896. DOI:10.1177/0003122413501859
Abstract
"Although the working poor are a much larger population than the unemployed poor, U.S. poverty research devotes much more attention to joblessness than to working poverty. Research that does exist on working poverty concentrates on demographics and economic performance and neglects institutions. Building on literatures on comparative institutions, unionization, and states as polities, we examine the influence of a potentially important labor market institution for working poverty: the level of unionization in a state. Using the Luxembourg Income Study (LIS) for the United States, we estimate (1) multi-level logit models of poverty among employed households in 2010; and (2) two-way fixed-effects models of working poverty across seven waves of data from 1991 to 2010. Further, we replicate the analyses with the Current Population Survey while controlling for household unionization, and assess unionization's potential influence on selection into employment. Across all models, state-level unionization is robustly significantly negative for working poverty. The effects of unionization are larger than the effects of states' economic performance and social policies. Unionization reduces working poverty for both unionized and non-union households and does not appear to discourage employment. We conclude that U.S. poverty research can advance by devoting greater attention to working poverty, and by incorporating insights from the comparative literature on institutions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Im Fokus: Mindestlohn von 8,50 Euro: Wie viele verdienen weniger, und in welchen Branchen arbeiten sie? (2013)
Brautzsch, Hans-Ulrich; Schultz, Birgit;Zitatform
Brautzsch, Hans-Ulrich & Birgit Schultz (2013): Im Fokus: Mindestlohn von 8,50 Euro: Wie viele verdienen weniger, und in welchen Branchen arbeiten sie? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 19, H. 3, S. 53-56.
Abstract
"In der Öffentlichkeit wird zurzeit die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes in Höhe von 8,50 Euro je Stunde diskutiert. Der Bundesrat hat hierzu eine entsprechende Gesetzesinitiative gestartet. Dabei stellt sich die Frage, wie viele Menschen von einem Mindestlohn dieser Höhe betroffen wären. Die vorliegende Analyse ergibt, dass im Jahr 2011 in Ostdeutschland etwa 25% und in Westdeutschland knapp 12% der Beschäftigten für einen vereinbarten Bruttostundenlohn von weniger als 8,50 Euro arbeiteten. Die Relation des anvisierten Mindestlohnes zum Medianlohn beträgt in Ostdeutschland 71% und in Westdeutschland knapp 54%. In einzelnen Branchen wäre diese Relation jedoch wesentlich höher. Im ostdeutschen Gastgewerbe und in der ostdeutschen Land- und Forstwirtschaft/Fischerei würde der Schwellenwert von 8,50 Euro sogar über den im Jahr 2011 in diesen Branchen gezahlten Medianlöhnen liegen. Betrachtet man statt des vereinbarten den effektiven Bruttostundenlohn, der u. a. unbezahlte Überstunden einbezieht, so steigt die Zahl der im Jahr 2011 für weniger als 8,50 Euro pro Stunde beschäftigten Arbeitnehmer auf 32% (Ostdeutschland) bzw. 17% (Westdeutschland)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesetzlicher Mindestlohn: kein verteilungspolitisches Allheilmittel (2013)
Brenke, Karl; Müller, Kai-Uwe;Zitatform
Brenke, Karl & Kai-Uwe Müller (2013): Gesetzlicher Mindestlohn. Kein verteilungspolitisches Allheilmittel. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 80, H. 39, S. 3-17.
Abstract
"Alle im Bundestag vertretenen Parteien treten inzwischen für Mindestlohnregulierungen ein, deutlich unterschiedliche Positionen gibt es jedoch hinsichtlich der Gestaltung und der Höhe. In der Untersuchung wird gezeigt, dass bei einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn vor allem die Löhne von geringfügig Beschäftigten, Frauen, Personen ohne Berufsausbildung und Arbeitnehmern, die nicht im gelernten Beruf tätig sind, sowie von Beschäftigten in Ostdeutschland angehoben werden müssten. Betroffen wären insbesondere Kleinstbetriebe sowie Anbieter konsumnaher Dienstleistungen, kaum indes Wirtschaftszweige, die unmittelbar dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind. Generell müsste ein Mindestlohn nach den Ergebnissen der ökonomischen Forschung nicht mit Arbeitsplatzverlusten einhergehen. Es gibt aber Hinweise darauf, dass die Wirkungen stark von der Höhe der festgesetzten Lohnuntergrenze abhängen. Durch einen Mindestlohn könnte zwar die Lohnspreizung verringert werden, und Gerechtigkeitsvorstellungen, wie sie von einer großen Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland geteilt werden, würden so weniger verletzt als gegenwärtig. Zu einer Einebnung der Ungleichheit bei den verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte und zu einer wesentlichen Verringerung von Armut käme es aber nicht. Ebenfalls wäre nicht zu erwarten, dass die Zahl derjenigen Arbeitnehmer, die Leistungen nach Hartz IV beziehen (Aufstocker), stark zurückginge. Ein kräftiger gesamtwirtschaftlicher Kaufkraftschub ist ebenfalls nicht anzunehmen. Die Einführung eines allgemeinen Mindestlohns in Deutschland wäre ein Feldexperiment, das mit Bedacht angegangen werden sollte. Aus wissenschaftlicher Sicht sollte beim Einstieg das Niveau nicht zu hoch angesetzt werden, und die Wirkung des Mindestlohns müsste sorgfältig beobachtet werden. Erweist sich ein allgemeiner Mindestlohn als unschädlich für die Beschäftigung, sollte sein Niveau zügig angehoben werden. Bei der Einführung ist darauf zu achten, dass die Regulierung nicht unterlaufen wird - etwa durch unbezahlte Mehrarbeit oder durch die vermehrte Beschäftigung in Form von Minijobs oder Werkverträgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Allein tätige Selbständige: starkes Beschäftigungswachstum, oft nur geringe Einkommen (2013)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (2013): Allein tätige Selbständige: starkes Beschäftigungswachstum, oft nur geringe Einkommen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 80, H. 7, S. 3-16.
Abstract
"In den vergangenen beiden Jahrzehnten ist die Zahl der Selbständigen in Deutschland kräftig gestiegen. Dies ist fast ausschließlich auf die Entwicklung bei allein tätigen Selbständigen (Solo-Selbständigen) zurückzuführen. Besonders stark hat sich dabei die Zahl selbständiger Frauen erhöht. Auch wenn ein Teil der Solo-Selbständigen hohe Einkünfte erzielt, liegt das mittlere Einkommen dieser Erwerbstätigengruppe unter dem der Arbeitnehmer. Viele kommen über Einkünfte, wie sie Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor beziehen, nicht hinaus. Der Anteil der Geringverdiener unter den Solo-Selbständigen ist zwar seit Mitte der letzten Dekade gesunken, er liegt aber immer noch bei knapp einem Drittel oder etwa 800 000 Personen. Eine Solo-Selbständigkeit ist häufig nur eine vorübergehende Beschäftigungsform. Die meisten der Solo-Selbständigen, die ihr Geschäft aufgeben, wechseln in eine abhängige Beschäftigung. Dies mag auch daran liegen, dass für manche der Gang in die Selbständigkeit wegen fehlender Beschäftigungsalternativen ohnehin nur eine Notlösung war. Zudem könnte Unzufriedenheit mit dem Einkommen aus der selbständigen Beschäftigung eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aufstocker im SGB II: Steinig und lang - der Weg aus dem Leistungsbezug (2013)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Johannes Eggs, Carina Himsel, Mark Trappmann & Ulrich Walwei (2013): Aufstocker im SGB II: Steinig und lang - der Weg aus dem Leistungsbezug. (IAB-Kurzbericht 14/2013), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Trotz der europäischen Schuldenkrise ist der deutsche Arbeitsmarkt bis zuletzt stabil geblieben. Die Erwerbstätigkeit legt immer noch zu und der Anstieg der Arbeitslosigkeit hält sich in engen Grenzen. Mit der deutlich verbesserten Arbeitsmarktlage hat auch die Zahl der Personen abgenommen, die Leistungen der Grundsicherung beziehen. Trotzdem gibt es viele Menschen, die gleichzeitig Erwerbseinkommen und Transferleistungen erhalten, die sogenannten Aufstocker. Hier wird untersucht, warum es für sie schwer ist, den Leistungsbezug zu beenden, und wo es Ansatzpunkte gibt, die Aufstockern einen Ausstieg aus der Grundsicherung erleichtern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Outsourcing potentials and international tradability of jobs: evidence from German micro-level data (2013)
Zitatform
Brändle, Tobias & Andreas Koch (2013): Outsourcing potentials and international tradability of jobs. Evidence from German micro-level data. (IAW-Diskussionspapiere 93), Tübingen, 31 S.
Abstract
"We analyze the offshorability of jobs using the German Qualifications and Career Survey. The paper differentiates between outsourcing potential and international tradability and systematically uses a large set of potential determinants of organizational and spatial relocation derived from the existing literature on offshoring. Applying principal component analysis, we are able to compute two indicators explaining both the outsourcing potential and the international tradability of an individual employee according to the characteristics of the job performed. The results show that there is significant variation along the two dimensions across tasks, occupations, and industries. We apply our results to analyze the effects of outsourcing potential and international tradability on individual income and find that especially the latter has a negative effect. Moreover, our computed indicators can be used to further investigate the economic effects of offshoring potential." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Has labor income become more volatile?: evidence from international industry-level data (2013)
Buch, Claudia M.;Zitatform
Buch, Claudia M. (2013): Has labor income become more volatile? Evidence from international industry-level data. In: German economic review, Jg. 14, H. 4, S. 399-431. DOI:10.1111/j.1468-0475.2012.00575.x
Abstract
"Changes in labor market institutions and the increasing integration of the world economy may affect the volatility of capital and labor incomes. This article documents and analyzes changes in income volatility using data for 11 industrialized countries, 22 industries and 35 years (1970 - 2004). The article has four main findings. First, the unconditional volatility of labor income has declined in parallel to the decline in macroeconomic volatility. Second, the industry-specific, idiosyncratic component of labor income volatility has hardly changed. Third, cross-sectional heterogeneity is substantial. If anything, the labor incomes of high- and low-skilled workers have become more volatile relative to the volatility of capital incomes. Fourth, the volatility of labor income relative to the volatility of capital income declines in the labor share. Trade openness has no clear-cut impact." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Outsourcing, occupational restructuring, and employee well-being: is there a silver lining? (2013)
Zitatform
Böckerman, Petri & Mika Maliranta (2013): Outsourcing, occupational restructuring, and employee well-being. Is there a silver lining? (IZA discussion paper 7399), Bonn, 54 S.
Abstract
"This paper examines the relationship between outsourcing and various aspects of employee well-being by devoting special attention to the role of occupational restructuring as a conveying mechanism. Using linked employer-employee data, we find that offshoring involves job destruction, especially when the destination is a low-wage country. In such circumstances, staying employees' job satisfaction is reduced. However, the relationship between outsourcing and employee well-being is not entirely negative. Our evidence also shows that offshoring to high-wage countries stimulates the vertical mobility of employees in affected firms in a manner that improves perceived well-being, particularly in terms of better prospects for promotion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The employment of the low-skilled youth in France (2013)
Zitatform
Cahuc, Pierre, Stéphane Carcillo & Klaus F. Zimmermann (2013): The employment of the low-skilled youth in France. (IZA policy paper 64), Bonn, 15 S.
Abstract
"Youth unemployment is notoriously high in France, in particular for the low-skilled. Within the EU, only the crisis countries of Southern Europe fare worse. This report delivered to the French Council of Economic Analysis analyzes the causes and consequences of this alarming trend. In addition, drawing on the available evidence on various measures that could improve the current situation, concrete policies proposals are derived that cover the areas of vocational education, second chance programs, job search assistance, income support, employment subsidies and dismissal protection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Low pay persistence in Europe (2013)
Zitatform
Clark, Ken & Nikolaos C. Kanellopoulos (2013): Low pay persistence in Europe. In: Labour economics, Jg. 23, H. August, S. 122-134. DOI:10.1016/j.labeco.2013.04.014
Abstract
"Using panel data for twelve European countries over the period 1994-2001 we estimate the extent of state dependence in low pay for male workers. Controlling for observable and unobservable heterogeneity as well as the endogeneity of initial conditions we find positive, statistically significant state dependence in every single country. The magnitude of this effect varies by country, however this variation is not systematically related to labour market institutions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Can income support for part-time workers serve as a stepping-stone to regular jobs? An application to young long-term unemployed women (2013)
Zitatform
Cockx, Bart, Christian Goebel & Stéphane Robin (2013): Can income support for part-time workers serve as a stepping-stone to regular jobs? An application to young long-term unemployed women. In: Empirical economics, Jg. 44, H. 1, S. 189-229. DOI:10.1007/s00181-010-0357-8
Abstract
"This article investigates whether income support for low-paid part-time workers in Belgium increases the transition from unemployment to non-subsidised, 'regular' employment. Our analysis uses a sample of long-term unemployed young women. Observing their labour market histories from 1998 to 2001, we implement the 'timing of events' method to identify the treatment effect. Our results suggest that participation in the policy has a significantly positive effect on the transition to regular employment. Participation reduced the survivor rate in unemployment by 27% points 1 year after the start of the programme. The time spent in the programme did not affect the transition to regular employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The effect of the minimum wage on covered teenage employment (2013)
Zitatform
Coomer, Nicole M. & Walter J. Wessels (2013): The effect of the minimum wage on covered teenage employment. In: Journal of labor research, Jg. 34, H. 3, S. 253-280. DOI:10.1007/s12122-013-9160-6
Abstract
"Unlike previous studies on the minimum wage, which focused on its effect on total teenage employment, we examine its effect on covered employment. A covered job was defined to be one paying the minimum wage or more. Using contemporary wages to classify workers this way may inflate the estimated effect of minimum wages on covered employment. To avoid this bias, covered jobs are identified using a logit procedure run over years in which the minimum age was not increased. We find that minimum wages reduced covered employment significantly more than total employment. We also show that covered employment may be overstated in the period following an increase in the minimum wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Overeducation and skill-biased technical change (2013)
Cuadras-Morató, Xavier; Mateos-Planas, Xavier;Zitatform
Cuadras-Morató, Xavier & Xavier Mateos-Planas (2013): Overeducation and skill-biased technical change. In: The B.E. Journal of Macroeconomics, Jg. 13, H. 1, S. 1-18. DOI:10.1515/bejm-2013-0020
Abstract
"There is evidence that rising overeducation has coincided with rapid skill-biased technical change (SBTC). This paper shows that a SBTC can cause a rise in overeducation as firms looking for educated workers become more selective and turn down the less skilled candidates. This result, while consistent with the evidence, is in contrast with the implications of recent search and matching models of the labor market. Here we present a model of a segmented labor market, with imperfect correlation between the individual ability and the observed education of workers, and a fixed cost of setting up a job. A numerical illustration for the US in the period 1970 - 1990 demonstrates that overeducation rises and that it can in turn be significant for the response of unemployment rates and wage inequality to a SBTC." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Junge Menschen ohne Berufsabschluss: eine Einschätzung zur aktuellen Datenlage (2013)
Zitatform
Dietrich, Hans (2013): Junge Menschen ohne Berufsabschluss. Eine Einschätzung zur aktuellen Datenlage. In: Dreizehn, Jg. 6, H. 9, S. 28-29.
Abstract
"Basierend auf Berechnungen mit Daten des Mikrozensus haben 2008 rund 23 % der bundesdeutschen Wohnbevölkerung zwischen 25 und 34 Jahren keinen beruflichen Abschluss erworben. Wer sind diese Geringqualifizierten? Was können wir zu den Ursachen sagen und welche Perspektiven lassen sich für diese Personengruppe aufzeigen?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Spillover effects of minimum wages under union wage bargaining (2013)
Zitatform
Dittrich, Marcus & Andreas Knabe (2013): Spillover effects of minimum wages under union wage bargaining. In: Journal of institutional and theoretical economics, Jg. 169, H. 3, S. 506-518. DOI:10.1628/093245613X667468
Abstract
"Empirical and experimental research suggests that minimum wages cause spill-overs to wages higher up in the wage distribution, i.e., they may even raise wages that were already above the new minimum wage. In this paper, we analyze how these findings can be explained by theoretical wage bargaining models between unions and firms. While the Nash bargaining solution is unaffected by minimum wages below initially bargained wages, we show that such minimum wages can drive up wages - and be harmful to employment - when bargaining follows the Kalai-Smorodinsky solution." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The growth of low-skill service jobs and the polarization of the US labor market (2013)
Zitatform
Dorn, David (2013): The growth of low-skill service jobs and the polarization of the US labor market. In: The American economic review, Jg. 103, H. 5, S. 1553-1597. DOI:10.1257/aer.103.5.1553
Abstract
"We offer a unified analysis of the growth of low-skill service occupations between 1980 and 2005 and the concurrent polarization of US employment and wages. We hypothesize that polarization stems from the interaction between consumer preferences, which favor variety over specialization, and the falling cost of automating routine, codifiable job tasks. Applying a spatial equilibrium model, we corroborate four implications of this hypothesis. Local labor markets that specialized in routine tasks differentially adopted information technology, reallocated low-skill labor into service occupations (employment polarization), experienced earnings growth at the tails of the distribution (wage polarization), and received inflows of skilled labor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Degraded work: the struggle at the bottom of the labor market (2013)
Zitatform
Doussard, Marc (2013): Degraded work. The struggle at the bottom of the labor market. University of Minnesota Press 275 S.
Abstract
"Critics on the left and the right typically agree that globalization, the loss of manufacturing jobs, and the expansion of the service sector have led to income inequality and rising numbers of low-paying jobs with poor working conditions. In Degraded Work, Marc Doussard demonstrates that this decline in wages and working conditions is anything but the unavoidable result of competitive economic forces. Rather, he makes the case that service sector and other local-serving employers have boosted profit with innovative practices to exploit workers, demeaning their jobs in new ways - denying safety equipment, fining workers for taking scheduled breaks, requiring unpaid overtime - that go far beyond wage cuts. Doussard asserts that the degradation of service work is a choice rather than an inevitability, and he outlines concrete steps that can be taken to help establish a fairer postindustrial labor market.
Drawing on fieldwork in Chicago, Degraded Work examines changes in two industries in which inferior job quality is assumed to be intrinsic: residential construction and food retail. In both cases, Doussard shows how employers degraded working conditions as part of a successful and intricate strategy to increase profits. Arguing that a growing service sector does not have to mean growing inequality, Doussard proposes creative policy and organizing opportunities that workers and advocates can use to improve job quality despite the overwhelming barriers to national political action." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit 2035: Studie (2013)
Ehrentraut, Oliver; Schüssler, Reinhard;Zitatform
Ehrentraut, Oliver & Reinhard Schüssler (2013): Arbeitslosigkeit 2035. Studie. München, 26 S.
Abstract
"Die Prognos AG untersucht für die vbw mit ihrer Studie Arbeitslandschaft seit geraumer Zeit die zukünftigen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Bislang stand der Fachkräftemangel im Fokus. Die Studie 'Arbeitslosigkeit 2035' geht nun gezielt auf den Bereich der Arbeitslosigkeit ein. Sie zeigt auf, in welchen Teilarbeitsmärkten mit Arbeitslosigkeit zu rechnen ist und welcher Personenkreis von der Erwerbslosigkeit bedroht sein wird. Vor allem für Geringqualifizierte besteht ein hohes Risiko der Erwerbslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Struktur und Dynamik von Arbeitslosigkeit, atypischer Beschäftigung und Niedriglohnbeschäftigung in der Längsschnittanalyse 2000/2010 (2013)
Zitatform
Eppel, Rainer, Thomas Horvath & Helmut Mahringer (2013): Die Struktur und Dynamik von Arbeitslosigkeit, atypischer Beschäftigung und Niedriglohnbeschäftigung in der Längsschnittanalyse 2000/2010. Wien, 169 S.
Abstract
"Bei vielen Arbeitsmarktanalysen stehen kurz- und mittelfristige Fragestellungen im Mittelpunkt, während längerfristige Phänomene aus dem Blickfeld geraten. Die vorliegende Studie beleuchtet die Struktur und Dynamik von Arbeitslosigkeit, atypischer Beschäftigung und Niedriglohnbeschäftigung in einer Langfristperspektive von bis zu zwölf Jahren. Sie zeigt erstens auf, wie sich die Betroffenheit von diesen Arbeitsmarktpositionen auf die erwerbsfähige Bevölkerung verteilt, und identifiziert besonders stark betroffene Risikogruppen. Zweitens rückt sie die heterogenen Erwerbsverläufe der Individuen in den Fokus und macht durch längere Phasen der Arbeitslosigkeit und der Niedriglohnbeschäftigung geprägte Erwerbsmuster sichtbar, die einer kontinuierlichen Erwerbsintegration im Rahmen einer vergleichsweise hoch entlohnten Vollzeitbeschäftigung gegenüberstehen. Drittens zeigt sie anhand einzelner Arbeitsmarktübergänge, wie typische Wege in und aus Arbeitslosigkeit, Niedriglohnbeschäftigung und atypischer Beschäftigung aussehen und welche persönlichen Merkmale Persistenz, Aufwärts- und Abwärtsbewegungen auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Junge Menschen ohne beruflichen Abschluss (2013)
Zitatform
Esselmann, Ina, Wido Geis & Lydia Malin (2013): Junge Menschen ohne beruflichen Abschluss. In: IW-Trends, Jg. 40, H. 4, S. 51-65. DOI:10.2373/1864-810X.13-04-04
Abstract
"Junge Menschen bleiben in Deutschland selten ohne berufsqualifizierenden Abschluss. Konnten im Jahr 2005 noch 16,5 Prozent aller Personen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren, die sich nicht mehr in der Ausbildung befanden, keinen beruflichen Abschluss vorzeigen, waren es im Jahr 2011 nur 13,4 Prozent. Allerdings bestehen große regionale Unterschiede, insbesondere zwischen west- und ostdeutschen Bundesländern. So variiert der Anteil der 20- bis 29-Jährigen ohne Abschluss zwischen 7,5 Prozent in Thüringen und 18,4 Prozent im Saarland. Die Wahrscheinlichkeit, dass junge Menschen ohne berufsqualifizierenden Abschluss bleiben, steht in einem signifikanten Zusammenhang mit einem fehlenden Schulabschluss, einem Migrationshintergrund und einer Familienkonstellation mit Kindern im Alter von unter drei Jahren. Vor allem alleinerziehende Frauen sind häufig von einem fehlenden Berufsabschluss betroffen. Von diesen weist über ein Drittel (35,6 Prozent) keinen beruflichen Abschluss auf. Die Teilhabe am Arbeitsmarkt von 20- bis 29-Jährigen ohne Berufsabschluss hat zwischen den Jahren 2005 und 2011 von 46,8 Prozent auf 52,3 Prozent zu-genommen. Dennoch sind sie immer noch deutlich seltener erwerbstätig als Personen in derselben Altersgruppe mit beruflichem Abschluss. Dabei ist nicht nur der Anteil der Erwerbslosen, sondern auch der Anteil der Nichterwerbspersonen und besonders derjenigen ohne Arbeitswunsch deutlich" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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National minimum wage and employment of young workers in the UK (2013)
Fidrmuc, Jan; Tena, J. D.;Zitatform
Fidrmuc, Jan & J. D. Tena (2013): National minimum wage and employment of young workers in the UK. (CESifo working paper 4286), München, 30 S.
Abstract
"We analyze the impact of the UK national minimum wage (NMW) on the employment of young workers. The previous literature found little evidence of an adverse impact of the NMW on the UK labor market. We focus on the age-related increases in the NMW at 18 and 22 years of age. Using regression discontinuity design, we fail to find any effect of turning 22. However, we find a significant and negative employment effect for male workers at 21, which we believe to be an anticipation effect. We also find a negative effect for both genders upon turning 18. The age-related NMW increases may have an adverse effect on employment of young workers, with this effect possibly occurring already well in advance of reaching the threshold age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of low-skilled immigration on female labour supply (2013)
Zitatform
Forlani, Emanuele, Elisabetta Lodigiani & Concetta Mendolicchio (2013): The impact of low-skilled immigration on female labour supply. (IAB-Discussion Paper 20/2013), Nürnberg, 43 S.
Abstract
"Wir untersuchen die Auswirkungen von Zuwanderung auf das Arbeitsangebot einheimischer Frauen. Insbesondere betrachten wir die Auswirkung des Anstiegs geringqualifzierter Zuwanderer, die im Haushaltssektor arbeiten, auf hoch- und geringqualifzierte einheimische Frauen. Wir modellieren individuelle Entscheidungen über die Haushaltsproduktion und testen die wichtigsten Aussagen dieses Modells anhand eines harmonisierten Datensatzes (CNEF). Unsere Stichprobe enthält Länder mit unterschiedlich großzügiger Familienpolitik. Unsere Ergebnisse zeigen, dass mit einem höheren Anteil an Migranten im Dienstleistungssektor eines lokal begrenzten Arbeitsmarktes die einheimischen hochqualifzierten Frauen ihr Arbeitsangebot erhöhen. Gleichzeitig steigt die Partizipationsrate unqualifizierter einheimischer Frauen. Darüber hinaus zeigen wir, dass diese Effekte in Ländern mit restriktiverer Familienpolitik stärker ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Why do low-educated workers invest less in further training? (2013)
Zitatform
Fouarge, Didier, Trudie Schils & Andries de Grip (2013): Why do low-educated workers invest less in further training? In: Applied Economics, Jg. 45, H. 18, S. 2587-2601. DOI:10.1080/00036846.2012.671926
Abstract
"Several studies document that low-educated workers participate less often in further training than high-educated workers. This article investigates two possible explanations: low-educated workers invest less in training because of (1) the lower economic returns to these investments or (2) their lower willingness to participate in training. Controlling for unobserved heterogeneity, we find that the economic returns to training for low-educated workers are positive and not significantly different from those for high-educated workers. However, low-educated workers are significantly less willing to participate in training. We show that this lesser willingness to train is driven by economic preferences, and personality traits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The employment effect of industry-specific, collectively-bargained minimum wages (2013)
Zitatform
Frings, Hanna (2013): The employment effect of industry-specific, collectively-bargained minimum wages. In: German economic review, Jg. 14, H. 3, S. 258-281. DOI:10.1111/geer.12009
Abstract
"Diese Studie untersucht die Beschäftigungseffekte von Branchen-spezifischen Mindestlöhnen, die durch Tarifverhandlungen gesetzt werden, für zwei Berufsgruppen, die der Baubranche angehören. Im Gegensatz zu den üblichen Ansätzen in der Literatur, wird eine exogene Kontrollgruppe verwendet, die nicht durch das Treatment beeinflusst wird. Des Weiteren stellt ein Differenz-von-Differenzen-von-Differenzen Schätzer einen Robustheitstest dar, der für zeitvariante, unbeobachtbare Heterogenität in der Berufsgruppe oder im Wirtschaftszweig kontrolliert. Ich finde keine signifikanten, negativen Beschäftigungseffekte, obwohl der Mindestlohn in (Ost-)Deutschland bindend ist. Dieses Ergebnis kann durch Substitutionseffekte, Umgehungsstrategien und die moderne Monopsontheorie erklärt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Labour market segmentation: Standard and non-standard employment in Germany (2013)
Zitatform
Garz, Marcel (2013): Labour market segmentation: Standard and non-standard employment in Germany. In: German economic review, Jg. 14, H. 3, S. 349-371. DOI:10.1111/geer.12008
Abstract
"Data from the German Socio-Economic Panel provide insight into the relationship between standard and non-standard work, from the perspective of dual labour market theory. We identify two segments that largely correspond to the common distinction between these forms of employment and find substantial differences in the determination of wages, as well as the composition of worker and job characteristics. These differences tend to increase after the Hartz reforms. The estimates also indicate the existence of a primary sector wage premium and job rationing, as well as specific patterns of labour mobility due to (partly non-economic) barriers between segments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Services offshoring and wages: evidence from micro data (2013)
Zitatform
Geishecker, Ingo & Holger Görg (2013): Services offshoring and wages. Evidence from micro data. In: Oxford economic papers, Jg. 65, H. 1, S. 124-146. DOI:10.1093/oep/gpr055
Abstract
"This paper investigates the effects of services offshoring on wages using individual-level data combined with industry information on offshoring for the United Kingdom. Our results show that services offshoring affects the real wage of low- and medium-skilled individuals negatively. By contrast, skilled workers may benefit from services offshoring in terms of higher real wages. Hence, offshoring has contributed to a widening of the wage gap between skilled and less skilled workers. This result is obtained while controlling for individual and sectoral observed and unobserved heterogeneity. In particular, our empirical model also controls for the impact of technological change and offshoring of materials." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Minimum wages and youth unemployment (2013)
Gorry, Aspen;Zitatform
Gorry, Aspen (2013): Minimum wages and youth unemployment. In: European Economic Review, Jg. 64, H. November, S. 57-75. DOI:10.1016/j.euroecorev.2013.08.004
Abstract
"This paper constructs a labor search model to explore the effects of minimum wages on youth unemployment. To capture the gradual decline in unemployment for young workers as they age, the standard search model is extended so that workers gain experience when employed. Experienced workers have higher average productivity and lower job finding and separation rates that match wage and worker flow data. In this environment, minimum wages can have large effects on unemployment because they interact with a worker's ability to gain job experience. The increase in minimum wages between 2007 and 2009 can account for a 0.8 percentage point increase in the steady state unemployment rate and a 2.8 percentage point increase in unemployment for 15-24 year old workers in the model parameterized to simulate outcomes of high school educated workers. Minimum wages can also help explain the high rates of youth unemployment in France compared to the United States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
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Statusinkonsistenz revisited! Prekarisierungsprozesse und soziale Positionierung (2013)
Grimm, Natalie;Zitatform
Grimm, Natalie (2013): Statusinkonsistenz revisited! Prekarisierungsprozesse und soziale Positionierung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 2, S. 89-97. DOI:10.5771/0342-300X-2013-2-89
Abstract
"Der Beitrag geht aufgrund eigener empirischer Untersuchungen und zahlreicher Hinweise aus Forschungen zu prekärer Arbeit und sozialer Mobilität von der These aus, dass immer mehr Individuen unterschiedlicher sozialer Schichtungen mit Statusunsicherheiten, brüchigen Statuskombinationen und Statusverlustängsten umgehen müssen. Dennoch bleiben sowohl die Auswirkungen dieser Statusturbulenzen auf das subjektive Erleben von Individuen, deren Handlungsstrategien und Zukunftserwartungen als auch das Verhältnis von Prekarisierungsprozessen und sozialer Positionierung Leerstellen in der wissenschaftlichen Diskussion. Um diese Lücken zu schließen, wird vorgeschlagen, das lange Zeit in der Ungleichheitsdiskussion eher randständige Konzept der Statusinkonsistenz methodisch zu modifizieren und damit für die arbeitssoziologisch geprägte Prekarisierungsforschung nutzbar zu machen. Mit qualitativ-rekonstruktiven Forschungsansätzen ist es möglich, sozialbiografische Statusinkonsistenzen, die durch Veränderungen in der Arbeitswelt und die Einführung des SGB II entstehen, sichtbar zu machen sowie deren individuelle und gesellschaftliche Folgen zu untersuchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Is the likelihood of poverty inherited? (2013)
Grundiza, Sigita; Lopez Vilaplana, Cristina;Zitatform
Grundiza, Sigita & Cristina Lopez Vilaplana (2013): Is the likelihood of poverty inherited? (Statistics in focus 2013/27), Luxemburg, 14 S.
Abstract
"One of the headline targets of the Europe 2020 strategy for jobs and smart, sustainable and inclusive growth is the reduction of poverty by lifting at least 20 million people out of the risk of poverty or social exclusion by 2020. Poverty is a multidimensional socioeconomic phenomenon caused both by aggregated factors such as macroeconomic, social and labour policies and by individual factors like level of education, health or social interaction in society. The analysis of intergenerational disadvantages is aimed at measuring the extent of transmission or persistence of individual factors through generations. The European Union statistics on income and living conditions (EU-SILC) 2011 data are used for the purpose of the analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Why to employ both migrants and natives? A study on task-specific substitutability (2013)
Zitatform
Haas, Anette, Michael Lucht & Norbert Schanne (2013): Why to employ both migrants and natives? A study on task-specific substitutability. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 3, S. 201-214., 2013-09-25. DOI:10.1007/s12651-013-0145-y
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht den Erfolg von Einwanderern auf dem deutschen Arbeitsmarkt in Abhängigkeit von deren beruflichen Tätigkeitsfeldern. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Migranten im Vergleich zu Einheimischen eventuell dadurch benachteiligt sind, dass sie andere Aufgaben am Arbeitsplatz ausführen. Unser theoretisches Modell berücksichtigt, dass das Arbeitsangebot und damit die Anteile der Migranten mit der beruflichen Qualifikation, dem Tätigkeitsbereich und der Berufserfahrung variieren. Demzufolge unterscheiden sich die Substitutionselastizitäten einer aggregierten Produktionsfunktion für einzelne Jobzellen. Ausgehend vom 'TASKS-Ansatz' schätzen wir für den Zeitraum 1993 bis 2008 die Substitutionselastizitäten für unterschiedlich stark aggregierte CES-Produktionsfunktionen. Die Resultate verweisen auf deutliche Unterschiede in der Substituierbarkeit von Migranten und Einheimischen je nach beruflicher Qualifikation und Tätigkeitsfeld. Insbesondere interaktive und kommunikative Aufgaben erweisen sich für Migranten als Hürde für den Arbeitsmarkterfolg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
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The effects of medicaid earnings limits on earnings growth among poor workers (2013)
Hamersma, Sarah;Zitatform
Hamersma, Sarah (2013): The effects of medicaid earnings limits on earnings growth among poor workers. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 13, H. 2, S. 887-919. DOI:10.1515/bejeap-2012-0048
Abstract
"Strict earnings limits for public health insurance eligibility may distort work incentives for low-earning workers. Since 1996, states may vary their parental Medicaid eligibility criteria independently of other assistance programs. The result is substantial variation across states and over time in the earnings thresholds to which workers must adhere to maintain eligibility. Utilizing this variation, I identify the effects of Medicaid earnings thresholds on labor force behavior of low-income single mothers, examining both static and dynamic patterns. I find some evidence that allocating government funds to increasing these thresholds could be used as a policy lever to help drive increased earnings among low-income women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Mindestlohn, Einkommensverteilung und Armutsrisiko (2013)
Heumer, Moritz; Lesch, Hagen; Schröder, Christoph;Zitatform
Heumer, Moritz, Hagen Lesch & Christoph Schröder (2013): Mindestlohn, Einkommensverteilung und Armutsrisiko. In: IW-Trends, Jg. 40, H. 1, S. 19-36. DOI:10.2373/1864-810X.13-01-02
Abstract
"Eine Analyse der Lohnschichtung auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels zeigt, dass ein Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro je Stunde 19 Prozent aller abhängig Beschäftigten tangieren würde -- ein im europäischen Vergleich sehr hoher Wert. Besonders betroffen wären Frauen mit einem Anteil von 24 Prozent, geringfügig Beschäftigte (63 Prozent) und Arbeitnehmer unter 25 Jahren (50 Prozent). Auch arbeitsplatzbezogene Merkmale haben einen großen Einfluss. So arbeiten bei Banken und Versicherungen nur 7 Prozent der Beschäftigten für einen Stundenlohn unter 8,50 Euro, im Gastgewerbe dagegen 60 Prozent. Ein niedriger Bruttostunden-verdienst geht jedoch nicht zwangsläufig mit einem niedrigen Einkommenswohlstand einher. Von dem Fünftel der Arbeitnehmer mit dem niedrigsten Bruttostunden-verdienst gehören nur 26 Prozent auch beim Äquivalenzeinkommen, das den Haushaltszusammenhang berücksichtigt, zum einkommensschwächsten Fünftel. Dies erklärt sich dadurch, dass Arbeitnehmer mit einem Stundenverdienst von unter 8,50 Euro mit ihrem Nettoverdienst nur zu 38 Prozent zum Haushaltsnettoeinkommen beitragen, nicht zuletzt weil sie nur in gut der Hälfte der Fälle in ihrem Haushalt das höchste Erwerbseinkommen erzielen. Daher liegt ihr Armutsrisiko mit 18 Prozent (Vollzeitarbeitnehmer: 14 Prozent) nicht im bedenklichen Maß über dem der Gesamtbevölkerung (14 Prozent). Ein flächendeckender Mindestlohn in Deutschland wäre daher verteilungspolitisch ineffizient." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mindestlöhne und X-Effizienz (2013)
Hoffeld, Wolfgang;Zitatform
Hoffeld, Wolfgang (2013): Mindestlöhne und X-Effizienz. (International vergleichende Schriften zur Personalökonomie und Arbeitspolitik 22), München: Hampp, 165 S.
Abstract
"Über das Für und Wider gesetzlicher Mindestlöhne wird seit jeher sowohl auf politischer als auch auf wissenschaftlicher Ebene intensiv diskutiert. Für die Kritiker eines gesetzlichen Mindestlohnes stellt der potenzielle Anstieg der Arbeitslosigkeit das Hauptargument gegen gesetzlich vorgeschriebene Lohnuntergrenzen dar. Allerdings deutet die empirische Evidenz der vergangenen Jahre immer seltener auf den intuitiv zu erwartenden negativen Zusammenhang zwischen Mindestlöhnen und Beschäftigung hin. Insbesondere konnten bislang keine substanziellen negativen Effekte der Mindestlohneinführung in Großbritannien im Jahr 1999 identifiziert werden. Im Vordergrund der Untersuchung steht die Hypothese, dass die Mindestlohneinführung in Großbritannien zu einer Erhöhung der Effizienz in der Produktion der stärker betroffenen Unternehmen geführt hat. Diese Hypothese stützt sich auf das sogenannte 'Schock-Argument' des Mindestlohnes, wonach eine Mindestlohneinführung oder eine Mindestlohnerhöhung als exogener Schock für die betroffenen Unternehmen interpretiert wird. Anhand von Unternehmensdaten aus der Datenbank FAME sowie eines speziellen Datensatzes zur Branche der britischen Pflegeheime wird die Frage nach einer effizienzsteigernden Wirkung der Mindestlohneinführung in Großbritannien mithilfe der Data-Envelopment-Analyse untersucht, die erstmals in diesem Kontext angewendet wird. Die Ergebnisse lassen auf einen positiven Einfluss des Mindestlohnes auf die Effizienz der betroffenen Unternehmen schließen. Die Arbeit leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Erklärung des Phänomens beschäftigungsneutraler bindender Mindestlöhne." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Income and employment effects of trade and offshoring in modern labor markets (2013)
Hogrefe, Jan;Zitatform
Hogrefe, Jan (2013): Income and employment effects of trade and offshoring in modern labor markets. Tübingen, 154 S.
Abstract
"Die Dissertation widmet sich dem Einfluss von Außenhandel auf verschiedene Variablen und Mechanismen des Arbeitsmarktes. Ein besonderes Augenmerk gilt der Produktionsverlagerung, dem sogenannten Offshoring, und dessen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Dissertation gliedert sich in vier eigenständige Kapitel, mit einer einleitenden Motivation und einigen Schlussfolgerungen als Klammer. Das der Einleitung folgende Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Bestimmungsfaktoren der Arbeitseinkommensquote im Allgemeinen und der Rolle der Handelsoffenheit im Speziellen. Es wird mit Hilfe ökonometrischer Verfahren der Panelanalyse gezeigt, dass gerade seit 1980 der Offenheit eines Landes gegenüber dem Außenhandel eine besondere Rolle zukommt. Kapitel 3 behandelt die Beziehung zwischen Offshoring und dem Konzept des langfristigen Arbeitseinkommensrisikos. Hierzu wird dieses Einkommensrisiko empirisch geschätzt und anschließend mit Offshoring auf Industrieebene in einer Panelstudie in Verbindung gesetzt. Die Analyse zeigt, dass eine Erhöhung der Intensität des Offshoring mit einer Abnahme des langfristigen Einkommensrisikos korreliert ist. Das vierte Kapitel zeigt eine Abhängigkeit zwischen der Arbeitsnachfrage nach bestimmten Tätigkeiten und Offshoring auf. Im Gegensatz zu klassischen 'skill-based' Ansätzen bildet der sogenannte 'task-based' Ansatz direkter die Handelbarkeit, und damit die Möglichkeit der Auslagerung, verschiedener Arten von Arbeit ab. Die Analyse zeigt zunächst theoretisch auf, wie der Zusammenhang strukturiert sein könnte und bestätigt anschließend in einer ökonometrischen Studie die negative Beziehung zwischen Offshoring und der Nachfrage nach leicht handelbarer Arbeit. Kapitel 5 beleuchtet den Zusammenhang zwischen Offshoring und der individuellen Weiterbildung. In einem erweiterten Offshoring Modell wird zunächst gezeigt, dass Offshoring einen positiven Einfluss auf die Weiterbildungsentscheidung hat. Anschließend wird empirisch gezeigt, dass in Industrien mit einem höheren Wachstum des Offshoring eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht 'on-the-job-training' zu beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The employment effects of low-wage subsidies (2013)
Zitatform
Huttunen, Kristiina, Jukka Pirttilä & Roope Uusitalo (2013): The employment effects of low-wage subsidies. In: Journal of Public Economics, Jg. 97, H. January, S. 49-60. DOI:10.1016/j.jpubeco.2012.09.007
Abstract
"Low-wage subsidies are often proposed as a solution to the unemployment problem among the low skilled but the empirical evidence on their effects is still scarce. This paper examines the employment effects of a Finnish payroll tax subsidy scheme, which is targeted at the employers of older, full-time, low-wage workers. The system's clear eligibility criteria open up an opportunity for a reliable estimation of the causal impacts of the subsidy scheme. Our results indicate that the subsidy system had no effect on the employment rate or wages of the eligible groups, but it increased slightly working hours among those already at work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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'Varieties of institutional avoidance': employers' strategies in low-waged service sector occupations in France and Germany (2013)
Zitatform
Jaehrling, Karen & Philippe Mehaut (2013): 'Varieties of institutional avoidance'. Employers' strategies in low-waged service sector occupations in France and Germany. In: Socio-economic review, Jg. 11, H. 4, S. 687-710. DOI:10.1093/ser/mws016
Abstract
"The article analyses patterns of atypical work and their dynamics of change in three service sectors (retailing, hotels and hospitals) in Germany and France. This sectoral approach reveals that the growth of atypical employment is not just a result of new exit options that allow employers to bypass national employment standards. To a significant extent, it is also the delayed effect of latent structures, in particular the weakness of industrial relations as well as pre-existing legal exit options and gaps in the regulation of working conditions. With increasing price competition, these latent structures have come more strongly to the fore as employers make use of their significant ability to unilaterally withdraw from an existing framework. In these service sectors, the process of dualization cannot be analysed as a mere consequence of deregulation policies nor as a result of the weakening of the generalization effect emanating from manufacturing industry." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A regional analysis of flows into and out of the UK National Minimum Wage (2013)
Jones, M. K.; Murphy, P. D.; Latreille, P. L.; Sloane, P. J.; Jones, R. J.;Zitatform
Jones, M. K., R. J. Jones, P. L. Latreille, P. D. Murphy & P. J. Sloane (2013): A regional analysis of flows into and out of the UK National Minimum Wage. In: Applied Economics, Jg. 45, H. 21, S. 3074-3087. DOI:10.1080/00036846.2012.695069
Abstract
"This article utilizes the panel element of the UK Labour Force Survey (LFS) to identify for individual regions total inflows and outflows and hazards for those individuals paid at or below the National Minimum Wage (NMW). In particular, it examines the extent and direction of the correlation between low-pay inflows and outflows and the economic cycle. Further, it examines the impact of regional variations in the bite of the NMW on regional flows into and out of the NMW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Niedriglohnbeschäftigung 2011 (2013)
Zitatform
Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2013): Niedriglohnbeschäftigung 2011. (IAQ-Report 2013-01), Duisburg, 15 S. DOI:10.17185/duepublico/45689
Abstract
"- Im Jahr 2011 arbeiteten 23,9% aller abhängig Beschäftigten in Deutschland für einen Niedriglohn von unter 9,14 Euro (bundesweite Niedriglohnschwelle).
- Die Zahl der Niedriglohnbeschäftigten betrug im Jahr 2011 knapp 8,1 Millionen.
- Die durchschnittlichen Stundenlöhne im Niedriglohnsektor lagen auch im Jahr 2011 mit 6,46 Euro in West- und 6,21 Euro in Ostdeutschland weit unter der Niedriglohnschwelle.
- Im Vergleich zu 2001 hat sich das Niedriglohnrisiko besonders stark für Ausländer/innen, Männer, befristet Beschäftigte sowie unter 25-Jährige erhöht.
- Nach Qualifikation differenziert ist das Niedriglohnrisiko zwischen 2001 und 2011 am stärksten für Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung gestiegen und nach Arbeitszeitform für Vollzeitbeschäftigte.
- Mehr als jede/r fünfte Beschäftigte hätte bei Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde Anspruch auf eine Lohnerhöhung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigung im unteren Stundenlohnbereich in Nordrhein-Westfalen 1995-2011: Auswertung auf Basis des sozio-ökonomischen Panels (SOEP) (2013)
Zitatform
Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2013): Beschäftigung im unteren Stundenlohnbereich in Nordrhein-Westfalen 1995-2011. Auswertung auf Basis des sozio-ökonomischen Panels (SOEP). Duisburg, 37 S.
Abstract
Ausgewertet wird zunächst die zeitliche Entwicklung des Niedriglohnanteils in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu Westdeutschland für die Jahre 1996 bis 2011. Darüber hinaus werden für den Zeitraum 2008 bis 2011 weitere differenziertere Auswertungen erstellt. Dies erfolgt zum einen nach Geschlecht, Qualifikation, Altersgruppen, Nationalität, Arbeitszeitform, Unternehmensgröße und ausgewählten Branchen. Zum anderen werden für den betreffenden Zeitraum auch Auswertungen erstellt, die nach der Höhe der Stundenlöhne unterhalb der Niedriglohnschwelle (unter 5 Euro, unter 6 Euro etc.) differenzieren, um die Verbreitung von besonders niedrigen Stundenlöhnen abschätzen und analysieren zu können, welche Beschäftigtengruppen hiervon besonders betroffen sind. Fazit: "Insgesamt unterscheiden sich der Umfang und die Struktur der Niedriglohnbeschäftigung in Nordrhein-Westfalen und in Westdeutschland kaum voneinander. Am aktuellen Rand (2011) ist zwar ein deutlicher Anstieg des Niedriglohnanteils in Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen, der aber für sich genommen angesichts der vergleichsweise kleinen Fallzahl nicht überbewertet werden sollte." Stundenlöhne unterhalb von 8,50 Euro sind in Nordrhein-Westfalen etwas häufiger verbreitet als in Westdeutschland insgesamt und dies gilt auch für alle darunter liegenden Stundenlohnstufen. Gut jede/r zwölfte Beschäftigte (8,2 Prozent) in Nordrhein-Westfalen arbeitete im Zeitraum 2008 bis 2011 für sehr niedrige Stundenlöhne von unter 6 Euro (Westdeutschland: 7,6 Prozent). Noch deutlich höhere Anteile von derart niedrigen Stundenlöhnen finden sich in Nordrhein-Westfalen im Einzelhandel (13,2 Prozent), bei Dienstleistungen für Unternehmen (16,2 Prozent) und im Gastgewerbe (24,4 Prozent). (IAB2)
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Low-wage jobs: springboard to high-paid ones? (2013)
Zitatform
Knabe, Andreas & Alexander Plum (2013): Low-wage jobs. Springboard to high-paid ones? In: Labour, Jg. 27, H. 3, S. 310-330. DOI:10.1111/labr.12015
Abstract
"We examine whether low-paid jobs have an effect on the probability that unemployed persons obtain better-paid jobs in the future (springboard effect). We make use of data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) and apply a dynamic random effects bivariate probit model. Our results suggest that low-wage jobs can act as springboards to better-paid work. The improvement of the chance to obtain a high-wage job by accepting low-paid work is particularly large for less-skilled persons and for individuals who experienced longer periods of unemployment. Low-paid work is less beneficial if the job is associated with a low social status." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The effect of receiving supplementary UI benefits on unemployment duration (2013)
Zitatform
Kyyrä, Tomi, Pierpaolo Parrotta & Michael Rosholm (2013): The effect of receiving supplementary UI benefits on unemployment duration. In: Labour economics, Jg. 21, H. April, S. 122-133. DOI:10.1016/j.labeco.2013.02.002
Abstract
"We consider the consequences of working part-time and receiving supplementary benefits for part-time unemployment in the Danish labor market. Following the timing-of-events approach we estimate causal effects of part-time work with supplementary benefits on the hazard rate out of unemployment insurance benefit receipt. We find evidence of a negative in-treatment effect and a positive post-treatment effect, both of which vary across different groups of individuals. The resulting net effect on the expected unemployment duration is positive for some groups (e.g. married women) and negative for others (e.g. young workers)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Patterns of integration: low educated people and their jobs in Norway, Italy and Hungary (2013)
Köllö, János;Zitatform
Köllö, János (2013): Patterns of integration. Low educated people and their jobs in Norway, Italy and Hungary. (IZA discussion paper 7632), Bonn, 32 S.
Abstract
"The paper looks at how the distribution of jobs by complexity and firms' willingness to hire low educated labor for jobs of different complexity contribute to unskilled employment in Norway, Italy and Hungary. In search of how unqualified workers can attend complex jobs, it compares their involvement in various forms of post-school skills formation. The countries are also compared by the weight of small firms, which are assumed to assist low skilled workers through interpersonal relationships. The data suggest that unskilled employment in Norway benefits from synergies between work in skill-intensive jobs, intense adult training, informal learning and involvement in civil activities. In Italy, workplaces requiring no literacy skills at all have the largest contribution but small businesses tend to employ low educated workers at a large scale even in highly complex jobs. In Hungary, insufficient skills (relative to Norway) and an undersized small-firm sector (relative to Italy) set limits to the inclusion of the low educated. An extreme degree of social isolation is likely to deteriorate their skills and jobs prospects further." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Minimum wage effects on youth employment in the European Union (2013)
Zitatform
Laporšek, Suzana (2013): Minimum wage effects on youth employment in the European Union. In: Applied Economics Letters, Jg. 20, H. 14, S. 1288-1292. DOI:10.1080/13504851.2013.799752
Abstract
"The purpose of this article is to estimate minimum wage effects on youth employment in the European Union (EU). The analysis employs a panel regression method with fixed effects and uses data for 18 EU member states with statutory minimum wage over the period 1996 to 2011. The analysis is restricted to teenage workers between 15 and 19 years of age and young workers between 20 and 24 years of age. The study finds a negative, statistically significant impact of minimum wage on youth employment, by which the disemployment effect appears to be stronger for teenage workers. The effect remains negative and statistically significant also when controlled for other labour market institutions. Taking into account empirical results, we can conclude that EU countries should be more cautious when setting up minimum wages for young workers, as disemployment effects may have been downplayed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Does self-employment increase the economic well-being of low-skilled workers? (2013)
Lofstrom, Magnus;Zitatform
Lofstrom, Magnus (2013): Does self-employment increase the economic well-being of low-skilled workers? In: Small business economics, Jg. 40, H. 4, S. 933-952. DOI:10.1007/s11187-011-9402-z
Abstract
"Low-skilled workers do not fare well in today's skill intensive economy and their opportunities continue to diminish. Utilizing data from the survey of income and program participation, this paper provides an analysis of the economic returns to business ownership among low-skilled workers and addresses the essential question of whether self-employment is a good option for low-skilled individuals that policymakers might consider encouraging. The analysis reveals substantial differences in the role of self-employment among low-skilled workers across gender and nativity - women and immigrants are shown to be of particular importance from both the perspectives of trends and policy relevance. We find that, although the returns to low-skilled self-employment among men is higher than among women, the analysis shows that wage/salary employment is a more financially rewarding option for most low-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Minimum wages: A view from the UK (2013)
Zitatform
Manning, Alan (2013): Minimum wages: A view from the UK. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 14, H. 1/2, S. 57-66. DOI:10.1111/pers.12004
Abstract
"In the past economists were generally hostile to the idea of a minimum wage regarding those who supported the policy as being economically illiterate. But the balance of professional opinion has also shifted. In this article I will describe the evidence that has led to this position, largely seen through the experience of the UK with the introduction of its National Minimum Wage (NMW) in 1999. The article will set out a brief history of minimum wages in the UK, then summarize the evidence on the impact of the NMW on employment and wage inequality and then briefly describe the lessons that might be learned for Germany." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Spillovers from high-skill consumption to low-skill labor markets (2013)
Zitatform
Mazzolari, Francesca & Giuseppe Ragusa (2013): Spillovers from high-skill consumption to low-skill labor markets. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 95, H. 1, S. 74-86. DOI:10.1162/REST_a_00234
Abstract
"The least-skilled workforce in the United States is disproportionally employed in the provision of time-intensive services that can be thought of as market substitutes for home production activities. At the same time, skilled workers, with their high opportunity cost of time, spend a larger fraction of their budget in these services. Given the skill asymmetry between consumers and providers in this market, product demand shifts - such as those arising when relative skilled wages increase - should boost relative labor demand for the least-skilled workforce. We estimate that this channel may explain one-third of the growth of employment of noncollege workers in low-skill services in the 1990s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigungsperspektiven für Arbeitslose durch betriebsnahe und zielgruppenspezifische Qualifizierung (2013)
Mehlis, Peter; Heibült, Jessica; Eberwein, Wilhelm;Zitatform
Mehlis, Peter, Wilhelm Eberwein & Jessica Heibült (2013): Beschäftigungsperspektiven für Arbeitslose durch betriebsnahe und zielgruppenspezifische Qualifizierung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 4, S. 289-296. DOI:10.5771/0342-300X-2013-4-289
Abstract
"Das Nachholen von fehlenden Qualifikationen ist ein wichtiger arbeitsmarktpolitischer Lösungsansatz zur Integration von Arbeitslosen in Beschäftigung, der zu selten genutzt wird, da der direkte Nachweis der Beschäftigungswirksamkeit oft ausbleibt. Am Beispiel der 'Qualifizierungsoffensive' in der Seehafenwirtschaft wird ein besonders beschäftigungswirksamer Lösungsansatz vorgestellt, bei dem Arbeitsagentur, Unternehmen und Gewerkschaft eng kooperieren. Im Beitrag steht die im Rahmen der 'Qualifizierungsoffensive' durchgeführte Umschulung von Arbeitslosen zur Fachkraft für Hafenlogistik im Vordergrund. Diese Ausbildung ist für eine gelingende Integration in Beschäftigung besonders interessant, da in einem besonderen Maße Langzeitarbeitslose berücksichtigt wurden. Um das Gelingen der Umschulung abzusichern, wurden drei zentrale Aspekte in das Qualifizierungskonzept eingebaut. Neben differenzierter Eignungsfeststellung und zielgruppengerechter Gestaltung der Ausbildung wurden Umschüler und Unternehmen durch ein eigens dafür entwickeltes Projekt im Ausbildungsprozess beraten und begleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Simulating the economic impacts of living wage mandates using new public and administrative data: evidence for New York City (2013)
Zitatform
Neumark, David, Matthew Thompson, Francesco Brindisi, Leslie Koyle & Clayton Reck (2013): Simulating the economic impacts of living wage mandates using new public and administrative data. Evidence for New York City. In: Economic Development Quarterly, Jg. 27, H. 4, S. 271-283. DOI:10.1177/0891242413490795
Abstract
"Policy researchers often have to estimate the future effect of imposing a policy in a particular location. There is often evidence on the effects of similar policies in other jurisdictions but no information on the effects of the policy in the jurisdiction in question. And the policy may have specific features not reflected in the experiences of other areas. It is then necessary to combine the evidence from other locations with detailed information and data specific to the jurisdiction in question, with which to simulate the effects of the policy in the new jurisdiction. We illustrate and use this approach in estimating the impact of a proposed living wage mandate for New York City, emphasizing how our ex ante simulations make use of detailed location-specific information on workers, families, and employers using administrative data and other new public data sources." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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