Springe zum Inhalt

Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Atypische Beschäftigung insgesamt"
  • Literaturhinweis

    "Betriebe, die besser bezahlen und seltener befristen, haben weniger Vakanzen" (2018)

    Schludi, Martin; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Schludi, Martin & Christian Hohendanner (2018): "Betriebe, die besser bezahlen und seltener befristen, haben weniger Vakanzen". In: IAB-Forum H. 03.07.2018, o. Sz., 2018-06-12.

    Abstract

    "Mit 8,3 Prozent hat der Anteil befristet Beschäftigter in Deutschland 2017 einen neuen Höchststand erreicht. Im Interview für das IAB-Forum erläutert IAB-Forscher Christian Hohendanner die Gründe für diese Entwicklung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schludi, Martin; Hohendanner, Christian ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Einfacharbeit in Deutschland (2018)

    Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;

    Zitatform

    Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Einfacharbeit in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 2, S. 27-46. DOI:10.2373/1864-810X.18-02-03

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht Ausmaß und Bedeutung von Einfacharbeit im Zeitverlauf im Licht des nicht qualifikationsneutralen technischen Fortschritts (skill-biased technological change). Dabei wird Einfacharbeit mithilfe eines Index erfasst, der die für eine Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse, das Ausüben von Routinetätigkeiten, das Vorhandensein von Autonomie und von detaillierten Vorschriften, wie die Tätigkeit durchzuführen ist, umfasst. Der Indexwert ist seit 1979 leicht von 0,30 auf 0,28 gesunken. In den einzelnen Qualifikationsgruppen hat sich die Einfacharbeit jedoch unterschiedlich entwickelt: Angelernte und Ungelernte, in geringerem Maß aber auch Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, sind heute häufiger von Einfacharbeit betroffen als früher. Hochqualifizierte sind weniger stark betroffen. Ein Grund für den relativ geringen Rückgang des Indexwerts liegt in einem deutlichen Anstieg der Anzahl der hochqualifizierten Erwerbstätigen und dem gleichzeitigen Rückgang der Anzahl der geringqualifizierten Erwerbstätigen. Berücksichtigt man beim gesamtwirtschaftlichen Ausmaß an Einfacharbeit sowohl den Anstieg der Erwerbstätigkeit als auch die Entwicklung zu höheren formalen Abschlüssen, finden sich Hinweise darauf, dass das Ausmaß an Einfacharbeit heute nicht geringer ist als vor knapp 40 Jahren. Mithin gehen Globalisierung und technischer Fortschritt in Deutschland zwar mit einem Anstieg an Erwerbstätigen mit höheren beruflichen Abschlüssen einher, nicht jedoch mit einem deutlichen Rückgang des Ausmaßes an Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Keine Ausbildung - keine Weiterbildung?: Einflussfaktoren auf die Weiterbildungsbeteiligung von An- und Ungelernten (2018)

    Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;

    Zitatform

    Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Keine Ausbildung - keine Weiterbildung? Einflussfaktoren auf die Weiterbildungsbeteiligung von An- und Ungelernten. (IW-Analysen 122), Köln, 66 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Analyse untersucht die Einflussfaktoren der Weiterbildungsbeteiligung formal geringqualifizierter Erwerbstätiger. Innerhalb dieser Gruppe ist ein gestiegener Anteil an Einfacharbeit zu beobachten, der wiederum negativ mit der Weiterbildungswahrscheinlichkeit korreliert ist. Aufbauend auf diesem Befund und abgeleitet aus theoretischen Weiterbildungsmotiven wird der Einfluss von Arbeitsanforderungen, Arbeitsbedingungen und Veränderungen im Arbeitsumfeld auf die individuelle Wahrscheinlichkeit, an einer Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen, empirisch getestet. Es wird gezeigt, dass die im Zeitverlauf stark gestiegene Weiterbildungsbeteiligung insbesondere auf veränderte Arbeitsanforderungen und Veränderungen im Arbeitsumfeld zurückzuführen ist, deren Effekt im Zusammenspiel stark genug ist, den Einfluss des gestiegenen Anteils an Einfacharbeit zu kompensieren. Jedoch hinken An- und Ungelernte hinsichtlich ihrer Weiterbildungsbeteiligung insgesamt noch immer dem Niveau der Erwerbstätigen mit einem beruflichen Aus- oder Fortbildungsabschluss oder einem akademischen Abschluss hinterher. Ansatzpunkte, um mehr Geringqualifizierte weiterzubilden, bieten vor allem die zielgerichtete individuelle Förderung sowie der Auf- und Ausbau einer lernförderlichen Arbeitsumgebung, welche die mögliche Scheu vor dem Lernen vermindert und den Nutzen der Weiterbildung direkt sichtbar macht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Work value orientations and worker well-being in the new economy: Implications of the job demands-resources model among internet freelancers (2018)

    Shevchuk, Andrey ; Strebkov, Denis ; Davis, Shannon N. ;

    Zitatform

    Shevchuk, Andrey, Denis Strebkov & Shannon N. Davis (2018): Work value orientations and worker well-being in the new economy. Implications of the job demands-resources model among internet freelancers. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 38, H. 9/10, S. 736-753. DOI:10.1108/IJSSP-01-2018-0006

    Abstract

    "Purpose
    The purpose of this paper is to integrate work values research with the Job Demands - Resources model to assess the role that work value orientations play in self-employed workers' subjective well-being.
    Design/methodology/approach
    The paper analyzes unique data on freelancers participating in an online labor market (n=9,984).
    Findings
    Intrinsic work values are associated with greater subjective well-being, whereas extrinsic work values are associated with lower subjective well-being. Consistent with the buffer hypothesis, intrinsic work value orientation reduces the negative effect of working hours on worker's well-being, and extrinsic orientation enhances the negative effect.
    Originality/value
    This paper calls into question the importance of working conditions relative to worker values when assessing the role that job demands and resources play in the new economy. As work becomes more demanding and employment relations more flexible, personal resources such as work value orientations may become increasingly important for worker's well-being." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Operationalizing seasonal work in Germany (2018)

    Späth, Jochen ; Reiner, Marcel; Preuss, Stefan; Brändle, Tobias ;

    Zitatform

    Späth, Jochen, Tobias Brändle, Stefan Preuss & Marcel Reiner (2018): Operationalizing seasonal work in Germany. (IAW-Diskussionspapiere 131), Tübingen, 19 S.

    Abstract

    "Due to a lack of sector-overarching, frequent and representative data, only little is known about the prevalence of seasonal workers in the German labor market and, in particular, about their working conditions such as forms of employment, working hours or even wages. We estimate seasonal work in Germany using a custom, representative sample of the Employment History (BeH) of the Federal Employment Agency (BA) that encompasses information on short-term employees that are new to scientific research. We achieve a reasonable fit to the - less frequent and sectorally restricted - Farm Structure Survey by the German Federal Statistical Office suggesting our method for future analyses of seasonal work. Our analyses reveal large differences between economic sectors, the share of seasonal work being highest in agriculture and forestry, followed by hotels and restaurants. While in agriculture and forestry the vast majority of seasonal workers is given by short-term employment, in the hotel and restaurant industry marginally paid (part-time) employment is the dominant type. Since 2012, the number of seasonal workers has increased in all investigated economic sectors. That said, there are hardly any signs of significant spikes since the introduction of the general minimum wage in 2015." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das Elend des Wissensprekariat (2018)

    Starzmann, Maria Theresia;

    Zitatform

    Starzmann, Maria Theresia (2018): Das Elend des Wissensprekariat. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 63, H. 10, S. 105-112.

    Abstract

    Die Autorin setzt sich kritisch mit der zunehmenden Gewinnorientierung deutscher und amerikanischer Universitäten auseinander, die sich auch im Umgang mit ihren Beschäftigten zeigt. Die Lehrtätigkeit wird immer weiter in sogenannte Gigs ausgelagert: 'befristete Verträge, Teilzeitjobs und Werkverträge, die hierarchisch verwaltet werden. Das führt nicht nur zu einer immer weiteren Spreizung zwischen Verwaltungs- und Lehrstellen, sondern auch zu einer neuen Form der Ausbeutung kognitiver Arbeit'. Bei immer weiter steigenden Studiengebühren sinkt die Qualität des Studiums. Die akademischen Arbeitsbedingungen sind gekennzeichnet durch Entgrenzung, Prekarität, Konkurrenz und Vereinzelung. Viele Akademiker sind daher mutlos und 'zu erschöpft für den Arbeitskampf'. Die Autorin konstatiert einen 'völligen Mangel an Solidarität' unter den Akademikern. Sie plädiert abschließend für die Organisation von Akademikern in Gewerkschaften, Vereinen und Arbeitsgruppen zur Durchsetzung ihrer Interessen und zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekarität in Deutschland?! (2018)

    Stuth, Stefan ; Promberger, Markus ; Jahn, Kerstin; Schels, Brigitte ; Allmendinger, Jutta;

    Zitatform

    Stuth, Stefan, Brigitte Schels, Markus Promberger, Kerstin Jahn & Jutta Allmendinger (2018): Prekarität in Deutschland?! (WZB discussion paper P / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsgruppe der Präsidentin 2018-004), Berlin, 48 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der sozialen Marktwirtschaft wird Prekarität als eine Folge von arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Veränderungen diskutiert. Es wird bilanziert, dass der soziale Zusammenhalt der Arbeitsgesellschaft in Deutschland gefährdet ist. Im Anschluss an diese Diskussion geht die vorliegende Studie empirisch der Frage nach, ob ein Prekariat existiert: Gibt es Personengruppen, die trotz Erwerbstätigkeit dauerhaft in Unsicherheit leben? Konzentriert sich Prekarität hauptsächlich auf geringqualifizierte Personen oder ist sie vor allem an bestimmte Lebensphasen und -übergänge gebunden?
    Damit Prekarität in ihren verschiedenen Facetten und Abstufungen erfasst werden kann, wird in dem vorliegenden Papier ein umfassendes Set an Indikatoren zur quantitativen, multidimensionalen Messung von (kumulativer) Prekarität vorgestellt. Auf Basis des Sozioökonomischen Panels (SOEP) werden je sieben Indikatoren operationalisiert, mit denen sowohl prekäre Beschäftigung als auch prekäre Haushaltslagen erfasst und im Zeitverlauf (1993-2012) analysiert werden können. Damit soll der Grundstein für eine quantitative Analyse von Prekarität gelegt werden, um vor diesem Hintergrund die Institutionen des Arbeitsmarkts und der sozialen Sicherung zukünftig neu bewerten zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The new normal of working lives: critical studies in contemporary work and employment (2018)

    Taylor, Stephanie ; Luckman, Susan ;

    Zitatform

    Taylor, Stephanie & Susan Luckman (Hrsg.) (2018): The new normal of working lives. Critical studies in contemporary work and employment. (Dynamics of virtual work), Basingstoke: Palgrave Macmillan, 356 S. DOI:10.1007/978-3-319-66038-7

    Abstract

    "This critical, international and interdisciplinary edited collection investigates the new normal of work and employment, presenting research on the experience of the workers themselves. The collection explores the formation of contemporary worker subjects, and the privilege or disadvantage in play around gender, class, age and national location within the global workforce.
    Organised around the three areas of: creative working, digital working lives, and transitions and transformations, its fifteen chapters examine in detail the emerging norms of work and work activities in a range of occupations and locations. It also investigates the coping strategies adopted by workers to manage novel difficulties and life circumstances, and their understandings of the possibilities, trajectories, mobilities, identities and potential rewards of their work situations." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
    Inhalt: Stephanie Taylor, Susan Luckman Collection Introduction: The 'New Normal' of Working Lives (1-15);
    Part I Creative Working ;
    Susan Luckman, Jane Andrew: Online Selling and the Growth of Home-Based Craft Micro-enterprise: The 'New Normal' of Women's Self-(under)Employment (19-39);
    Ana Alacovska: Hope Labour Revisited: Post-socialist Creative Workers and Their Methods of Hope (41-63);
    Karen Cross: From Visual Discipline to Love-Work: The Feminising of Photographic Expertise in the Age of Social Media (65-85);
    Frédérick Harry Pitts: Creative Labour, Before and After 'Going Freelance': Contextual Factors and Coalition-Building Practices (87-107);
    Frédérik Lesage: Searching, Sorting, and Managing Glut: Media Software Inscription Strategies for 'Being Creative' (109-126);
    Part II Digital Working Lives ;
    Katariina Mäkinen: Negotiating the Intimate and the Professional in Mom Blogging (129-146);
    Daniel Ashton, Karen Patel: Vlogging Careers: Everyday Expertise, Collaboration and Authenticity (147-169);
    Johanna Koroma, Matti Vartiainen: From Presence to Multipresence: Mobile Knowledge Workers' Densified Hours (171-200);
    Iva Josefssonn: Affectual Demands and the Creative Worker: Experiencing Selves and Emotions in the Creative Organisation (201-217);
    Silvia Ivaldi, Ivana Pais, Giuseppe Scaratti: Coworking(s) in the Plural: Coworking Spaces and New Ways of Managing (219-241);
    Part III Transitions and Transformations ;
    Kori Allan: 'Investment in Me': Uncertain Futures and Debt in the Intern Economy (245-263);
    Hanna-Mari Ikonen: Letting Them Get Close: Entrepreneurial Work and the New Normal (265-283);
    Elin Vadelius: Self-Employment in Elderly Care: A Way to Self-Fulfilment or Self-Exploitation for Professionals? (285-308);
    Ingrid Biese, Marta Choroszewicz: Creating Alternative Solutions for Work: Expertences of Women Managers and Lawyers in Poland and the USA (309-325);
    Stephanie Taylor: Beyond Work? New Expectations and Aspirations (327-345).

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die sozialen Folgen prekärer Arbeit: Ein europäischer Vergleich zum Einfluss wohlfahrtsstaatlicher Maßnahmen (2018)

    Valdés Cifuentes, Isabel;

    Zitatform

    Valdés Cifuentes, Isabel (2018): Die sozialen Folgen prekärer Arbeit. Ein europäischer Vergleich zum Einfluss wohlfahrtsstaatlicher Maßnahmen. Wiesbaden: Springer VS, 404 S. DOI:10.1007/978-3-658-18850-4

    Abstract

    "Isabel Valdés Cifuentes überprüft in einem europäischen Vergleich, ob prekär Beschäftigte über eine schlechtere soziale Einbettung verfügen als Personen in regulärer Beschäftigung. Die Autorin zieht soziologische und sozialpsychologische Theorien heran und untersucht diese mithilfe quantitativer Mehrebenenanalysen. Die ermittelten Befunde bestätigen die Annahme einer schlechteren Einbettung prekär Beschäftigter für die meisten EU-Länder. Die nationalen Beschäftigungs- und Sozialpolitiken können in begrenztem Maße helfen, die sozialen Folgen prekärer Beschäftigung abzufedern. Isabel Valdés Cifuentes zieht daher den Schluss, dass es aus sozialpolitischer Sicht sinnvoller erscheint, die Entstehung und Verbreitung prekärer Beschäftigung zu bekämpfen anstatt rückwirkend deren Folgen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Digitalisierung spaltet: Gering qualifizierte Beschäftigte haben weniger Zugang zu Weiterbildung (2018)

    Warnhoff, Kathleen; Krzywdzinski, Martin ;

    Zitatform

    Warnhoff, Kathleen & Martin Krzywdzinski (2018): Digitalisierung spaltet: Gering qualifizierte Beschäftigte haben weniger Zugang zu Weiterbildung. In: WZB-Mitteilungen H. 162, S. 58-60.

    Abstract

    "Qualifizierung ist eine zentrale Forderung in der Industrie- 4.0-Debatte. Allerdings zeigt sich, dass gering qualifizierte Beschäftigtengruppen nur begrenzt an Weiterbildungsmaßnahmen in Betrieben teilnehmen. Eine Fallstudie in einem deutschen Industriebetrieb zeigt, dass dies nicht mit fehlender individueller Motivation zum Lernen zusammenhängt. Vielmehr führen eingeschliffene Praktiken und Budgetrestriktionen dazu, dass Geringqualifizierte von Vorgesetzten seltener für Weiterbildungsmaßnahmen ausgewählt werden. Nicht zuletzt aufgrund fehlender Weiterbildungsangebote erleben viele gering qualifizierte Beschäftigte die Einführung der neuen digitalen Technologien im Betrieb als Stress und Überforderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die erwerbszentrierte Sozialversicherung: eine Bestandsaufnahme (2018)

    Yollu-Tok, Aysel ;

    Zitatform

    Yollu-Tok, Aysel (2018): Die erwerbszentrierte Sozialversicherung. Eine Bestandsaufnahme. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 67, H. 1, S. 61-77. DOI:10.3790/sfo.67.1.61

    Abstract

    "Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse als das Fundament des erwerbszentrierten Sozialversicherungssystems erodieren. Argumentiert wird, dass das Sozialversicherungssystem weiterhin das gestaltungsprägende Merkmal des deutschen Sozialstaats ist, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung dominiert weiterhin den Arbeitsmarkt und der Zugang zum System ist weiterhin für eine breite Bevölkerungsgruppe gewährleistet. Jedoch wird ein finanzieller und zeitlicher Mindestumfang zunehmend nicht erreicht und setzt das Sozialversicherungssystem unter Druck. Pfadbrechende Reformen sind bei gegebener Ausgangssituation nicht notwendig, es bedarf aber Anpassungen bei der Einkommens- und Arbeitszeitverteilung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung: aktuelle Entwicklungen und gewerkschaftliche Forderungen (2018)

    Zitatform

    (2018): Prekäre Beschäftigung. Aktuelle Entwicklungen und gewerkschaftliche Forderungen. (Arbeitsmarkt aktuell 2018,08), Berlin, 19 S.

    Abstract

    "Niedrige Einkommen, geringer sozialer Schutz und weniger Mitbestimmungsrechte. Das ist noch immer die aktuelle Situation von prekär Beschäftigten. Die Gewerkschaften fordern den Gesetzgeber zum Handeln auf. Leiharbeit muss stärker reguliert und sachgrundlose Befristung abgeschafft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktuelle Daten zum Normalarbeitsverhältnis: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/3803) (2018)

    Zitatform

    (2018): Aktuelle Daten zum Normalarbeitsverhältnis. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/3803). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/4280 (12.09.2018)), 59 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Fragen der Fraktion Die Linke zu aktuellen Daten zum Normalarbeitsverhältnis mit umfangreichen Daten zu Erwerbstätigkeit nach Erwerbsformen, Beschäftigungsart und Arbeitszeit. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 15. Oktober 2018, zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung - Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts - Einführung einer Brückenteilzeit (BT-Drs. 19/3452) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Rückkehrrecht in Vollzeit für alle Beschäftigten (BT-Drs. 19/4525): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2018)

    Zitatform

    (2018): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 15. Oktober 2018, zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung - Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts - Einführung einer Brückenteilzeit (BT-Drs. 19/3452) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Rückkehrrecht in Vollzeit für alle Beschäftigten (BT-Drs. 19/4525). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)149 v. 12.10.2018), 62 S.

    Abstract

    Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 15. Oktober 2018, zum Thema Brückenteilzeit, Teilzeitrecht, Rückkehrrecht in Vollzeit.
    Liste der Sachverständigen:
    Gesamtmetall - Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.; Deutscher Gewerkschaftsbund; Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten; Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.; Handelsverband Deutschland e.V.; Die Führungskräfte e.V.; Prof. Dr. Gregor Thüsing, Bonn; Dr. Oliver Zielke, Düsseldorf; Prof. Dr. Franz Josef Düwell, Weimar; Prof. Dr. Heide Pfarr, Berlin

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ausmaß und Struktur der geringfügigen Beschäftigung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/4681) (2018)

    Zitatform

    (2018): Ausmaß und Struktur der geringfügigen Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/4681). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/5462 (30.10.2018)), 565 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu Ausmaß und Struktur der geringfügigen Beschäftigung. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeits- und Entlohnungsbedingungen in der Fleischwirtschaft: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/5834) (2018)

    Zitatform

    (2018): Arbeits- und Entlohnungsbedingungen in der Fleischwirtschaft. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/5834). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/6323 (04.12.2018)), 16 S.

    Abstract

    "Die Fleischwirtschaft in Deutschland ist seit Jahren wegen schlechter Arbeitsbedingungen sowie niedriger Löhne in der Kritik. Im Jahr 2015 haben sich die größten Unternehmen der deutschen Fleischwirtschaft im Beisein der zuständigen Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten auf eine Selbstverpflichtung verständigt. Ziel der Selbstverpflichtung war, dass bis Juli 2016 die Beschäftigten, die in ihren Betrieben eingesetzt werden, in einem in Deutschland gemeldeten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis arbeiten und damit besser bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit abgesichert sind und auch Rentenansprüche aufbauen können. Zudem gab es das Bekenntnis der Fleischwirtschaft, die Stammbelegschaft wieder zu erhöhen. Dennoch wurde zusätzlich im Sommer 2017 das 'Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft' im Deutschen Bundestag verabschiedet. (...) Auch heute ist die Gesamtsituation der Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen in der Fleischbranche immer noch völlig unklar. Deswegen fragen wir die Bundesregierung, wie sie die Situation in der Branche einschätzt." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The future of social protection: What works for non-standard workers? (2018)

    Abstract

    "Social protection systems are often still designed for the archetypical full-time dependent employee. Work patterns deviating from this model - be it self-employment or online 'gig work' - can lead to gaps in social protection coverage. Globalisation and digitalisation are likely to exacerbate this discrepancy as new technologies make it easier and cheaper to offer and find work online, and online work platforms have experienced spectacular growth in recent years. While new technologies and the new forms of work they create bring the incomplete social protection of non-standard workers to the forefront of the international policy debate, non-standard work and policies to address such workers' situation are not new: across the OECD on average, one in six workers is self-employed, and a further one in eight employees is on a temporary contract. Thus, there are lessons to be learned from country experiences of providing social protection to non-standard workers. This report presents seven policy examples from OECD countries, including the 'artists' insurance system' in Germany or voluntary unemployment insurance for self-employed workers in Sweden. It draws on these studies to suggest policy options for providing social protection for non-standard workers, and for increasing the income security of on-call workers and those on flexible hours contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bundesagentur für Arbeit - Vermittlung in Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/906) (2018)

    Zitatform

    (2018): Bundesagentur für Arbeit - Vermittlung in Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/906). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/1167 (13.03.2018)), 13 S.

    Abstract

    "Bei der Bundesagentur für Arbeit 2017 offen gemeldete Stellen insgesamt und in der Leiharbeitsbranche, Arbeitsvermittlungen insgesamt und in die Leiharbeitsbranche, flankierende Eingliederungszuschüsse, Arbeitslosmeldungen aus Leiharbeit, Nachhaltigkeit der Vermittlungspraxis; Daten zur Leiharbeitsbranche: Leiharbeitsunternehmen mit Sitz in Deutschland bzw. im Ausland, Arbeitnehmervertretung, Anzahl der Leiharbeitskräfte, ergänzender ALG-II-Bezug, Beschäftigungsdauer (insgesamt 10 Einzelfragen)" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Posting and agency work in British construction and hospitality: the role of regulation in differentiating the experiences of migrants (2017)

    Alberti, Gabriella ; Danaj, Sonila ;

    Zitatform

    Alberti, Gabriella & Sonila Danaj (2017): Posting and agency work in British construction and hospitality. The role of regulation in differentiating the experiences of migrants. In: The international journal of human resource management, Jg. 28, H. 21, S. 3065-3088. DOI:10.1080/09585192.2017.1365746

    Abstract

    "This article engages with IHRM debates on the transnational regulation of labour, exploring how migration policy and work fragmentation affect employment dynamics in multi-employer settings. It draws from two qualitative case studies on migrant workers in British hospitality and construction, focusing on regulatory outcomes of the Agency Worker Directive, the Posting of Workers Directive and the Tier System of immigration. The findings illustrate how workers' experiences are critically shaped by the combination of their migration and employment statuses in the context of firms' restructuring strategies and transnational labour mobility. Temporal employment constraints and exclusion from equal treatment linked to migrant status, combined with labour subcontracting across the sectors, produce intensification of work, inferior terms and conditions, greater insecurity and dependence for migrant temporary workers. The main argument is that increasing differentiation between categories of migrant workers goes beyond the simple distinction of EU and Third Country Nationals, and is produced by the exceptional regulatory spaces into which these migrants are locked. Highlighting the combined influence of migration regulation and management restructuring practices, the article proposes a re-theorisation of IHRM that includes migration perspectives into the study of management changes and labour regulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Omnibusbefragung zur Verbesserung der Datenlage neuer Beschäftigungsformen: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2017)

    Bonin, Holger ; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Bonin, Holger & Ulf Rinne (2017): Omnibusbefragung zur Verbesserung der Datenlage neuer Beschäftigungsformen. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 80), Bonn, 27 S.

    Abstract

    "In Diskussionen um die Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung werden oft auch die Chancen und Probleme von Beschäftigungsformen thematisiert, die durch das Internet neu entstanden sind. Die vorliegende Studie dient einer Verbesserung der bislang schwachen Datenbasis zur Verbreitung dieser neuen Beschäftigungsformen in Deutschland.
    Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurden von Mitte April bis Mitte Juni 2017 im Rahmen einer repräsentativen Mehrthemenbefragung rund 10.000 deutschsprachige Erwachsene gefragt, ob sie derzeit Arbeitsaufträge ausführen, die sie über das Internet oder eine App akquiriert haben.
    Die Befragung zeigt, dass derzeit weniger als ein Prozent der Erwachsenen entsprechend beschäftigt sind. Rund 0,3 Prozent sind im Bereich des Crowdworking tätig, erledigen online akquirierte Aufträge also online. 0,6 Prozent leisten Plattformarbeit, führen die auf diese Weise akquirierten Tätigkeiten also in der realen Welt aus. Die neuen Beschäftigungsformen sind unter Männern, Besserqualifizierten und Jüngeren stärker verbreitet.
    Nur jede Dritte, der die neuen Beschäftigungsformen nutzt, verdient derzeit damit regelmäßig Geld. Die große Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer erzielt damit nur einen Nebenverdienst. Insbesondere im Bereich der Plattformarbeit sind das Internet und Apps für die Beschäftigten nur eine von mehreren Möglichkeiten, entsprechende Tätigkeiten zu finden.
    Die Verbreitung von Crowdworking und Plattformarbeit bewegt sich in Deutschland derzeit nahe an der Messbarkeitsschwelle. Um belastbare Befragungsergebnisse über Verbreitung und mögliche Problemlagen der neuen Beschäftigungsformen zu gewinnen, braucht es noch große Fallzahlen. Zudem muss Vorsorge getroffen werden, fehlerhafte Selbstauskünfte der Befragten zu vermeiden.
    Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind als Basis für künftige Untersuchungen zu den neuen webbasierten Beschäftigungsformen spezifische, monothematische Befragungen mit gezielt geschichteten Bruttostichproben zu empfehlen. Diese sollten durch gut geschultes Personal telefonisch durchgeführt werden, da Online-Erhebungen mit dieser Thematik die Gefahr unkontrollierbarer Selektivitäten bei der Teilnahme bergen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The rise of precarious employment in Germany (2017)

    Brady, David ; Biegert, Thomas ;

    Zitatform

    Brady, David & Thomas Biegert (2017): The rise of precarious employment in Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 936), Berlin, 40 S.

    Abstract

    "Long considered the classic coordinated market economy featuring employment security and relatively little employment precarity, the German labor market has undergone profound changes in recent decades. We assess the evidence for a rise in precarious employment in Germany from 1984 to 2013. Using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) through the Luxembourg Income Study, we examine low-wage employment, working poverty, and temporary employment. We also analyze changes in the demographics and the education/skill level of the German labor force. Although employment overall has increased, there has been a simultaneous significant increase in earnings and wage inequality. Moreover, there has been a clear increase in all three measures of precarious employment. The analyses reveal that models including a wide variety of independent variables - demographic, education/skill, job/work characteristics, and region - cannot explain the rise of precarious employment. Instead, we propose institutional change is the most plausible explanation. In addition to reunification and major social policy and labor market reforms, we highlight the dramatic decline of unionization among German workers. We conclude that while there are elements of stability to the German coordinated market economy, Germany increasingly exhibits substantial dualization, liberalization, inequality, and precarity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung - Herausforderung für die Gewerkschaften: Anregungen und Vorschläge für die gewerkschaftliche Diskussion (2017)

    Buntenbach, Annelie; Meissner, Frank; Jakob, Johannes;

    Zitatform

    Buntenbach, Annelie (2017): Prekäre Beschäftigung - Herausforderung für die Gewerkschaften. Anregungen und Vorschläge für die gewerkschaftliche Diskussion. (Diskurs), Düsseldorf, 60 S.

    Abstract

    "Trotz guter Lage auf dem Arbeitsmarkt bleibt prekäre und atypische Beschäftigung für viele Menschen Realität im betrieblichen Alltag. Die DGB Materialsammlung für aktive Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter und Betriebsräte wurde deswegen aktualisiert. Die Texte enthalten jeweils eine kurze Beschreibung mit Daten und Fakten, es folgen konkrete politische Forderungen an den Gesetzgeber und konkrete Handlungshilfen für Gewerkschafter/innen und Betriebsräte. Zu folgenden Themen:
    1. Arbeitnehmerüberlassung - Leiharbeit
    2. Solo - Selbstständigkeit, Scheinselbstständigkeit
    3. Werkverträge - Missbrauch nimmt zu
    4. Befristet Beschäftigung
    5. Geringfügige Beschäftigung - Minijobs
    6. Billige Praktikanten - Schein-Praktika
    7. Unterbeschäftigung und Teilzeitarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Das deutsche Arbeitsmarktwunder: Eine Bilanz (2017)

    Burda, Michael C. ; Seele, Stefanie;

    Zitatform

    Burda, Michael C. & Stefanie Seele (2017): Das deutsche Arbeitsmarktwunder. Eine Bilanz. (IZA Standpunkte 89), Bonn, 61 S.

    Abstract

    "Dem deutschen Arbeitsmarkt ging es noch nie seit der Wiedervereinigung so gut wie heute. Die nachhaltige Entwicklung seit 2005 ist auf zwei entscheidende Treiber zurückzuführen: die Umverteilung eines beinahe gleichbleibenden Arbeitsstundenvolumens auf mehr Beschäftigte und die massive Ausweitung der Teilzeitarbeit. Die Lohnzurückhaltung der Tarifparteien war dabei eine notwendige, jedoch nicht hinreichende Bedingung für diesen Erfolg. Die Kovarianz von Lohn und Erwerbsindikatoren deutet darauf hin, dass die Arbeitsmarktreformen der sogenannten Agenda 2010 die erwerbsfähige Bevölkerung ab 2005 zur Teilnahme am Arbeitsmarkt aktiviert haben. Insbesondere die Reform der Arbeitslosenunterstützung hat die Ausweitung des Arbeitsangebots im unteren Lohnsegment ermöglicht und bewerkstelligt, dass die sozialversicherungspflichtige Teil- und Vollzeitarbeit zunahm. Ein Rückbau der Reformen könnte diesen Erfolg gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Temporary-permanent wage gap: does type of work and location in distribution matter? (2017)

    Cochrane, Bill; Li, Chao ; Pacheco, Gail ;

    Zitatform

    Cochrane, Bill, Gail Pacheco & Chao Li (2017): Temporary-permanent wage gap. Does type of work and location in distribution matter? In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 20, H. 2, S. 125-147.

    Abstract

    "Recent years have seen a push for greater labour market flexibility and an accompanying upsurge of interest in temporary employment and the negative outcomes often associated with such employment arrangements. This study focusses on the pay outcome with respect to the temporary workforce in New Zealand. This country is a useful case study for such analysis, because of the low levels of employment protection legislation afforded to temporary workers relative to the rest of the OECD. We utilise decomposition analysis to assess the size and significance of unexplained wage gaps for both the aggregate group of temporary workers and the subgroups of fixed-term, casual, temporary agency and seasonal workers. Our findings signal that the majority of the temporary-permanent wage differences can be explained by observable characteristics, with no wage gap evident for fixedterm workers. We also find varying effects across the wage distribution. Quantile analysis points to a widening wage gap (particularly for casual and temporary agency workers) towards the upper end of the wage distribution, with a growing proportion of the gap that is unexplained." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Precarious and productive work in the digital economy (2017)

    Coyle, Diane ;

    Zitatform

    Coyle, Diane (2017): Precarious and productive work in the digital economy. In: National Institute Economic Review, Jg. 240, H. 1, S. R5-R14. DOI:10.1177/002795011724000110

    Abstract

    "Digital platforms have the potential to create benefits for their suppliers or workers as well as their customers, yet there is a heated debate about the character of this work and whether the platforms should be more heavily regulated. Beyond the high-profile global platforms, the technology is contributing to changing patterns of work. Yet the existing framework of employment legislation and public policy more broadly - from minimum wages to benefits and pensions - is structured around the concept of 'the firm' as the agent of policy delivery. To reshape policies in order to protect the interests of people as workers as well as consumers, it is important to understand why digital innovators make the choices they do, and therefore how labour market policies can improve working conditions without constraining the productivity and consumer benefits enabled by digital business models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte: Entwicklung und Etablierung neuer Weiterbildungssettings (2017)

    Dauser, Dominique;

    Zitatform

    Dauser, Dominique (2017): Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte. Entwicklung und Etablierung neuer Weiterbildungssettings. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 33, S. 1-18.

    Abstract

    "Durch Implementierung von Bildungsinnovationen können Zielgruppen erreicht werden, die bisher nur schwer für berufliche Weiterbildung erschließbar sind. Das betrifft insbesondere nicht formal Qualifizierte. Denn Personen ohne anerkannten Berufsabschluss, aber teilweise mit vertiefter und/ oder langer Berufserfahrung, haben aufgrund negativer Lernerfahrungen in Schule und Beruf häufig Vorbehalte gegenüber üblichen Formaten beruflicher Weiterbildung. Weiterbildungsbereitschaft, -beteiligung sowie -erfolge der Betroffenen können zielgruppen- und betriebsgerechte Weiterbildungsangebote erhöhen. Diese zeichnen sich durch hohen Anwendungsbezug, verstärktes Einbinden des Lernorts Betrieb, multimedialen Methodenmix sowie arbeitsmarktrelevante Formen der Feststellung und Anerkennung erworbener Kompetenzen aus. Entwicklungsbezogene Praxisforschung kann dazu beitragen, dass Ansätze arbeitsplatznahen, digitalen und zertifikatsorientierten Lernens, die sich in Modellprojekten bewährt haben, Eingang in die Weiterbildungskultur finden. Als anwendungsorientierte Feldforschung verstanden, sollte sie, im Hinblick auf die Transferfähigkeit generierter Innovationen, in Regelstrukturen eingebettet sein. Denn nur so kann sie neben Gelingens- auch Implementierungsbedingungen herausarbeiten. Orientiert an wissenschaftlichen Standards formativer Evaluation, interagiert sie dabei in iterativ-zyklischen Rückkopplungsprozessen mit relevanten Akteursgruppen wie Betrieben, Bildungspraktikern und Fördergebern. Vorgestellt und reflektiert wird das gewählte Forschungsdesign sowie erste Ergebnisse aus dem Projekt 'Innovative Weiterbildungsangebote für nicht formal Qualifizierte' (Pro-up), das im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Entwicklungs- und Forschungsprogramm 'Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung' (InnovatWB) angesiedelt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The Court of Justice of the European Union and fixed-term work: Putting a brake on labour market dualization? (2017)

    De La Porte, Caroline ; Emmenegger, Patrick ;

    Zitatform

    De La Porte, Caroline & Patrick Emmenegger (2017): The Court of Justice of the European Union and fixed-term work. Putting a brake on labour market dualization? In: Journal of European social policy, Jg. 27, H. 3, S. 295-310. DOI:10.1177/0958928716684316

    Abstract

    "The birth of a child often reinforces an unequal division of employment and care work among heterosexual couples. Parental leave programmes that foster long leaves tend to increase this inequality within couples. However, by investigating a particularly long parental leave system, we show that specific practices enable parents to share care work equally. Our ethnographic study includes interviews with heterosexual couples, observations in prenatal classes and information material available to parents. Specific sets of practices - managing economic security, negotiating employment, sharing information with peers and feeding practices - involved parents who shared care work equally and parents who divided care work unequally. Contingent on specific situated practices, the arrangement of care work shifted in an equal or unequal direction. Even within long parental leaves, equality between parents was facilitated when economic security was provided through means other than income, when work hours were flexible, mothers had a close relationship to work, information on sharing equally was available and children were bottle-fed. Consequently, an equal share of care work is not the effect of solely structural, individual, cultural or normative matters, but of their entanglement in practices." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Modern working life: A blurring of the boundaries between secondary and primary labour markets? (2017)

    Dekker, Fabian; Veen, Romke van der ;

    Zitatform

    Dekker, Fabian & Romke van der Veen (2017): Modern working life: A blurring of the boundaries between secondary and primary labour markets? In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 38, H. 2, S. 256-270. DOI:10.1177/0143831X14563946

    Abstract

    "Today, there is a widespread suggestion that permanent workers are increasingly subject to precarious working conditions. Due to international competition and declining union density, job qualities of permanent workers are assumed to be under strain. According to proponents of a democratization of risk rationale, low job qualities that were traditionally attached to secondary labour markets are transferred to workers in primary segments of the labour market. In this study, the authors test this theoretical rationale among workers in 11 Western European economies, using two waves of the European Working Conditions Survey. The results do not confirm a democratization of labour market risk. Lower job qualities are highly associated with flexible employment contracts and highlight a clear gap between insiders and outsiders." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Scheinselbständigkeit in Deutschland: Rechtliche Grundlagen und empirische Befunde (2017)

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ; Wank, Rolf;

    Zitatform

    Dietrich, Hans, Alexander Patzina & Rolf Wank (Hrsg.) (2017): Scheinselbständigkeit in Deutschland. Rechtliche Grundlagen und empirische Befunde. (IAB-Bibliothek 364), Bielefeld: Bertelsmann, 466 S. DOI:10.3278/300942w

    Abstract

    "Für diese Studie zur Scheinselbständigkeit (in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales) hat das IAB 4.500 Personen zu ihrer Erwerbstätigkeit und sozialen Lage befragt. Die quantitative Untersuchung greift zur Bestimmung von Scheinselbständigkeit auf ein Rechtsgutachten von Professor Dr. Wank (Ruhr-Universität Bochum) zurück, das die aktuelle Rechtsprechung sowie die relevante Rechtsliteratur aufarbeitet und die empirische Analyse fundiert. Die Studie beantwortet drei Kernfragen: Wie verbreitet ist das Phänomen der Scheinselbständigkeit? Wer ist davon betroffen bzw. wie sind Scheinselbständige erwerbstätig? Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem rechtlichen Status und dem Erwerbseinkommen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Weiterführende Informationen

    E-Book Open Access
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employment and earnings effects of awarding training vouchers in Germany (2017)

    Dörr, Annabelle; Paul, Marie ; Strittmatter, Anthony ; Fitzenberger, Bernd ; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Dörr, Annabelle, Bernd Fitzenberger, Thomas Kruppe, Marie Paul & Anthony Strittmatter (2017): Employment and earnings effects of awarding training vouchers in Germany. In: ILR review, Jg. 70, H. 3, S. 767-812., 2016-02-15. DOI:10.1177/0019793916660091

    Abstract

    "Participation in intensive training programs for the unemployed in Germany is allocated by awarding training vouchers. Using rich administrative data for all vouchers and actual program participation, the authors provide first estimates of the short-run and long-run employment and earnings effects of receiving a training voucher award based on a selection-on-observables assumption. The results imply that, after the award, voucher recipients experience long periods of lower labor market success compared to had they not received training vouchers. Small positive employment effects and no gains in earnings were observed four to seven years after the receipt of the voucher award. In addition, the findings suggest stronger positive effects both for all low-skilled individuals who were awarded and redeemed a voucher and for low-skilled and medium-skilled individuals who chose to take degree courses than for higher-skilled recipients." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Struktur und Ausgleich des Arbeitsmarktes (2017)

    Eichhorst, Werner; Stephan, Gesine ; Struck, Olaf ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Gesine Stephan & Olaf Struck (2017): Struktur und Ausgleich des Arbeitsmarktes. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 028), Düsseldorf, 56 S.

    Abstract

    "Das Working Paper arbeitet heraus, wie sich der deutsche Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren im Aggregat positiv entwickelt hat, wobei aber zugleich Einkommensungleichheiten, Ausdifferenzierung der Beschäftigungsformen, Segmentierung von Arbeitsmarktchancen und Verfestigung von Ausschlüssen deutlicher hervorgetreten sind. Hieraus sowie aus zunehmender Nachfrage nach höheren Qualifikationen und der Struktur der aktuellen Zuwanderung ergeben sich die Notwendigkeiten, Flexibilitätszumutungen bzw. -möglichkeiten gleichmäßiger zu verteilen, Fehlanreize und Beschäftigungsfallen abzubauen, den Erhalt und Ausbau von Qualifikationen zu fördern und hierbei neben Arbeitslosen und Beschäftigten auch Personen mit häufig wechselnder Beschäftigung in den Blick zu nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung in Europa (2017)

    Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Verena Tobsch (2017): Atypische Beschäftigung in Europa. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 1, S. 62-69. DOI:10.5771/0342-300X-2017-1-62

    Abstract

    "Atypische Beschäftigung ist in vielen europäischen Ländern während der letzten Jahre gewachsen, allerdings zeigen sich gleichzeitig erhebliche Unterschiede im Anteil der atypischen Beschäftigung zwischen den Ländern ebenso wie bei der Verbreitung einzelner Formen atypischer Arbeitsverträge. Dieser Beitrag stellt auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse die Rolle atypischer Beschäftigung dar und versucht, die unterschiedlichen Profile der atypischen Beschäftigung in einzelnen EU-Mitgliedstaaten zu erklären. Dazu werden einerseits institutionelle Faktoren wie die jeweilige Regulierung der atypischen Beschäftigungsformen oder die tarifvertragliche Durchdringung sowie deren Veränderung in den Blick genommen und andererseits Faktoren der Nachfrage nach und des Angebots an den jeweils benötigten beruflichen Qualifikationen betrachtet, welche die Verhandlungsposition einzelner Gruppen auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen. Zudem werden subjektive Indikatoren der Arbeitsbedingungen für verschiedene Beschäftigungsformen vergleichend dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Paradoxes, problems and potentialities of online work platforms (2017)

    Ettlinger, Nancy ;

    Zitatform

    Ettlinger, Nancy (2017): Paradoxes, problems and potentialities of online work platforms. In: Work Organisation, Labour and Globalisation, Jg. 11, H. 2, S. 21-38. DOI:10.13169/workorgalaboglob.11.2.0021

    Abstract

    "Drawing from a critical synthesis of interdisciplinary literatures, this article presents the organisational landscape of online work platforms as embedding problems posed to 'the crowd' while holding clues for paths of resistance. Organisational mechanisms that underpin online work platforms paradoxically both deterritorialise and territorialise online work and encompass new processes of disintermediation and intermediation, producing unprecedented savings for firms while imposing precarity on crowdworkers. Online work platforms nonetheless have become a tool of 'development' in underdeveloped countries for 'bottom-of-pyramid' (BOP) populations, a situation I critically examine regarding unique organisational features. Despite principles of online work platforms that would seem to foster the deterritorialisation of work, close scrutiny reveals spatially differentiated labour markets, which matter because the implications for change and the affordances of the new digital infrastructure differ across contexts." (Author's abstract, © Pluto Journals Ltd.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    A new multidimensional approach to measuring precarious employment (2017)

    García-Pérez, Carmelo ; Simón, Hipólito ; Prieto-Alaiz, Mercedes;

    Zitatform

    García-Pérez, Carmelo, Mercedes Prieto-Alaiz & Hipólito Simón (2017): A new multidimensional approach to measuring precarious employment. In: Social indicators research, Jg. 134, H. 2, S. 437-454. DOI:10.1007/s11205-016-1447-6

    Abstract

    "This article proposes a new methodology to measure precarious employment with a multidimensional approach. The adjusted multidimensional precariousness rate employed to measure job precariousness is calculated on a counting approach and exhibit several advantages, including its decomposability according to the relative contribution to total precariousness of different dimensions and sub-populations. For illustrative purposes, the methodology is applied to the Spanish case using microdata from the Encuesta de Estructura Salarial (Wage Structure Survey) and considering three precariousness dimensions of jobs (low wages, fixed-term contracts and part-time work). The evidence obtained shows that at the beginning of the economic crisis there was an increase in the incidence and intensity of precariousness for new jobs created in the Spanish economy. Moreover, obtained evidence shows that the incidence of precarious employment is particularly high in certain economic sectors and for females." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unsichere Beschäftigung und Prekarität - im Lebensverlauf und im Haushalt (2017)

    Goebel, Jan ; Kottwitz, Anita ;

    Zitatform

    Goebel, Jan & Anita Kottwitz (2017): Unsichere Beschäftigung und Prekarität - im Lebensverlauf und im Haushalt. In: Forschungsverbund Sozioökonomische Berichterstattung (Hrsg.) (2017): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland : Exklusive Teilhabe - ungenutzte Chancen. Dritter Bericht, S. 1-36. DOI:10.3278/6004498w014

    Abstract

    "In diesem Kapitel werden auf der Basis von Mikrodaten Haushalts- und Familienstrukturen, Beschäftigungsverhältnisse mit prekärem Potenzial und materielle Teilhabe aus der Querschnitts- und der Lebensverlaufsperspektive beschrieben. Im Mittelpunkt steht die Analyse des Zusammenhangs zwischen individuellen Beschäftigungsverhältnissen mit prekärem Potenzial und materieller Teilhabe auf der Haushaltsebene.
    Über Sequenzmusteranalysen lassen sich Verlaufstypen mit dauerhafter gefährdeter Teilhabe identifizieren, die auf prekäre Beschäftigungsverläufe und fehlende Sicherungsleistungen durch andere Haushaltsmitglieder zurückzuführen sind. Es werden insbesondere geschlechts- und regionsspezifische Unterschiede sichtbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The rise of domestic outsourcing and the evolution of the German wage structure (2017)

    Goldschmidt, Deborah; Schmieder, Johannes F.;

    Zitatform

    Goldschmidt, Deborah & Johannes F. Schmieder (2017): The rise of domestic outsourcing and the evolution of the German wage structure. In: The Quarterly Journal of Economics, Jg. 132, H. 3, S. 1165-1217. DOI:10.1093/qje/qjx008

    Abstract

    "The nature of the relationship between employers and employees has been changing over the past three decades, with firms increasingly relying on contractors, temp agencies, and franchises rather than hiring employees directly. We investigate the impact of this transformation on the wage structure by following jobs that are moved outside the boundary of lead employers to contracting firms. We develop a new method for identifying outsourcing of food, cleaning, security, and logistics services in administrative data using the universe of social security records in Germany. We document a dramatic growth of domestic outsourcing in Germany since the early 1990s. Event-study analyses show that wages in outsourced jobs fall by approximately 10-15% relative to similar jobs that are not outsourced. We find evidence that the wage losses associated with outsourcing stem from a loss of firm-specific rents, suggesting that labor cost savings are an important reason firms choose to contract out these services. Finally, we tie the increase in outsourcing activity to broader changes in the German wage structure, in particular showing that outsourcing of cleaning, security, and logistics services alone accounts for around 9% of the increase in German wage inequality since the 1980s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Temporary contracts, participation in decision making and job satisfaction in European workers: Is there a buffering effect? (2017)

    Goñi-Legaz, Salomé ; Ollo-López, Andrea ;

    Zitatform

    Goñi-Legaz, Salomé & Andrea Ollo-López (2017): Temporary contracts, participation in decision making and job satisfaction in European workers. Is there a buffering effect? In: International journal of manpower, Jg. 38, H. 6, S. 875-892. DOI:10.1108/IJM-04-2016-0086

    Abstract

    "Purpose
    The aim of this paper is to establish to what extent temporary contract and participation in decision making impact on employees job satisfaction and to propose a model whereby participation in decision making mitigates against the negative impact that temporary work has on job satisfaction.
    Design/methodology/approach
    We use data for a representative sample of 14,778 employees in 23 European countries. In order to test the hypotheses, we use regression models and the Chow test.
    Findings
    The results show that while temporary contracts decreases job satisfaction, participation in decision making increases it. However, autonomous teams, job autonomy, and job involvement buffers against the negative effect that temporary contract has on job satisfaction.
    Research limitations/implications
    The use of secondary data and the non-longitudinal nature of the dataset
    Practical implications
    The effect of participation in decision making in job satisfaction is greater for temporary workers than for permanents. Participation in decision making should not be restricted to permanent workers.
    Originality/value
    Participation in decision making and temporary contracts has been considered incompatible practices. The paper contributes to enrich the understanding of the relationship between these practices and job satisfaction. Sample representatives support the results obtained." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung im Direktvertrieb: Erwerbsarbeit mit prekären Folgen (2017)

    Groß, Claudia; Becker, Karina ;

    Zitatform

    Groß, Claudia & Karina Becker (2017): Beschäftigung im Direktvertrieb. Erwerbsarbeit mit prekären Folgen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 2, S. 117-126. DOI:10.5771/0342-300X-2017-2-117

    Abstract

    "Trotz wachsender Beschäftigungszahlen im Direktvertrieb - bis 2019 werden eine Million Beschäftigte erwartet - ist über die problematischen Arbeitsbedingungen der - oft weiblichen - Vertrieblerinnen und Vertriebler wenig bekannt. Ohne eigene Interessenvertretung sind diese den Vorgaben und Regeln international agierender Großkonzerne unterworfen und arbeiten unter in vielerlei Hinsicht prekären Bedingungen. Es handelt sich um eine Form abhängiger Selbstständigkeit: Die Beschäftigten arbeiten weder völlig autonom und getrennt von den Unternehmen, noch sind sie in einer Weise integriert, wie dies bei betrieblich organisierter Arbeit der Fall ist. In unserem Beitrag informieren wir über dieses Beschäftigungsfeld, zeigen am Beispiel Tupperware Spannungsfelder dieser Tätigkeit auf, ziehen arbeitspolitische Konsequenzen aus den beschriebenen Problemen und machen Vorschläge für die bessere Erforschung dieser Beschäftigungsform." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Drei Stellschrauben gegen Fristverträge (2017)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2017): Drei Stellschrauben gegen Fristverträge. In: DBB-Magazin : Monatszeitschrift des DBB, Jg. 68, H. 3, S. 26-27., 2017-02-16.

    Abstract

    "In den letzten Jahren ist der Ruf nach einer Eindämmung befristeter Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst lauter geworden. Nicht zu Unrecht: Befristungen sind häufig mit Beschäftigungsunsicherheit verbunden und erschweren die individuelle Lebensplanung. Vor allem junge Menschen im Familiengründungsalter sind davon betroffen. Eine Studie des ifo-Instituts hat jüngst ergeben, dass sich Befristungen negativ sowohl auf Familiengründungen an sich als auch auf die Anzahl der Kinder auswirken. Im Hinblick auf den demografischen Wandel ist das kein wünschenswerter Effekt. Die fehlende Kontrolle über die eigenen Handlungsmöglichkeiten, der permanent nagende Zweifel, ob man in einigen Monaten noch beschäftigt ist, können zudem die Gesundheit der Betroffenen beeinträchtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Occupational health and safety of temporary and agency workers (2017)

    Hopkins, Benjamin ;

    Zitatform

    Hopkins, Benjamin (2017): Occupational health and safety of temporary and agency workers. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 38, H. 4, S. 609-628. DOI:10.1177/0143831X15581424

    Abstract

    "Previous quantitative studies have established a link between precarious work and occupational health and safety (OHS). Using an ethnographically informed qualitative approach, this article investigates the workplace experiences of different types of precarious workers, in particular those who are directly-employed temporary workers and those who are engaged through an agency. Drawing on the work of Andrew Hopkins, the article finds cultural practices that lead to worsened OHS experiences for those who are engaged through an agency. These experiences include inadequate safety training, poor quality personal protective equipment and a lack of clarity of supervisory roles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Verwerfungen in der "moralischen Ökonomie des Wohlfahrtsstaates": Ausgrenzungen prekär Beschäftigter und die Problematik sozialer und politischer Bürgerschaft (2017)

    Hürtgen, Stefanie ;

    Zitatform

    Hürtgen, Stefanie (2017): Verwerfungen in der "moralischen Ökonomie des Wohlfahrtsstaates". Ausgrenzungen prekär Beschäftigter und die Problematik sozialer und politischer Bürgerschaft. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 10, H. 1, S. 23-28.

    Abstract

    "Der vorliegende Text befasst sich mit sozialer Ausgrenzung von prekär Beschäftigten durch Kernbelegschaften. Prekarisierung, so die These, muss auch als eine soziale Praxis, als doing precarity, seitens der Stammbeschäftigten verstanden werden. Im Anschluss an eine Analyse gängiger Ansätze zur Erklärung dieses Phänomens wird anhand umfassenden empirischen Materials eine eigene Interpretation vorgestellt. Hiernach suchen die Stammbeschäftigten durch die Abwehr von Prekären eine gesellschaftliche Konfiguration zu behaupten, die als 'moralische Ökonomie des Wohlfahrtsstaates' bezeichnet werden kann, und deren Herzstück die strukturelle Verbindung von Lohnarbeit und sozialer sowie politischer Bürgerschaft darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeit gerecht verteilt?: Eine Analyse der arbeitsrechtlichen Regulierung anhand der Philosophien von John Rawls und Amartya Sen (2017)

    Kramer, Michal;

    Zitatform

    Kramer, Michal (2017): Arbeit gerecht verteilt? Eine Analyse der arbeitsrechtlichen Regulierung anhand der Philosophien von John Rawls und Amartya Sen. (Nomos Universitätsschriften - Recht 915), Baden-Baden: Nomos, 486 S. DOI:10.5771/9783845281049

    Abstract

    "Der Band stellt die Frage nach Verteilungsgerechtigkeit am Arbeitsmarkt. Die Entwicklung von Arbeitsverhältnissen bzw. von Beschäftigungsformen in Deutschland, insbesondere seit dem Anfang der 90er Jahren, hat eine neue Arbeitswelt gestaltet. Neben der Entwicklung von neuen Formen von Arbeitsverhältnissen, auch als 'atypische Beschäftigung' bezeichnet, wird die Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung, vor allem die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes, thematisiert. Diese Entwicklungen werden angesichts deren unterschiedlicher Ziele und Auswirkungen gemäß ausgewählter Theorien sozialer Gerechtigkeit bewertet. Analysiert und angewendet werden zum einem John Rawls' Theorie der Gerechtigkeit - Gerechtigkeit als Fairness - zum anderen der Ansatz der Verwirklichungschancen (Capability approach) von Amartya Sen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The structural invisibility of outsiders: the role of migrant labour in the meat-processing industry (2017)

    Lever, John ; Milbourne, Paul ;

    Zitatform

    Lever, John & Paul Milbourne (2017): The structural invisibility of outsiders. The role of migrant labour in the meat-processing industry. In: Sociology, Jg. 51, H. 2, S. 306-322. DOI:10.1177/0038038515616354

    Abstract

    "This article examines the role of migrant workers in meat-processing factories in the UK. Drawing on materials from mixed methods research in a number of case study towns across Wales, we explore the structural and spatial processes that position migrant workers as outsiders. While state policy and immigration controls are often presented as a way of protecting migrant workers from work-based exploitation and ensuring jobs for British workers, our research highlights that the situation 'on the ground' is more complex. We argue that 'self-exploitation' among the migrant workforce is linked to the strategies of employers and the organisation of work, and that hyper-flexible work patterns have reinforced the spatial and social invisibilities of migrant workers in this sector. While this creates problems for migrant workers, we conclude that it is beneficial to supermarkets looking to supply consumers with the regular supply of cheap food to which they have become accustomed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Veränderungen der Arbeitswelt: Zu den Auswirkungen der Digitalisierung und des demografischen Wandels für Geringqualifizierte (2017)

    Matthes, Britta ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Matthes, Britta & Enzo Weber (2017): Veränderungen der Arbeitswelt. Zu den Auswirkungen der Digitalisierung und des demografischen Wandels für Geringqualifizierte. (IAB-Stellungnahme 01/2017), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2016/2017 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zu künftigen Veränderungen der Arbeitswelt infolge des durch die Digitalisierung und die demografische Entwicklung bedingten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels gebeten. Im Herbst 2016 äußerte sich das IAB zu den damit verbundenen Herausforderungen und Handlungsbedarfe für Arbeitnehmer am unteren Ende der Qualifikationsskala. Das IAB ging dabei auf die Auswirkungen der Digitalisierung und der demografischen Entwicklung auf die Arbeitskräftenachfrage, auf Substitutionspotenziale durch die Digitalisierung und deren regionale Unterschiede, auf mögliche Verbesserungen der Beschäftigungsbedingungen, zusätzliche Qualifizierungs- und Weiterbildungsbedarfe sowie die Bedeutung von Beratung und Vermittlung ein. Die Erkenntnisse hierzu werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ; Weber, Enzo ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt kompakt: Analysen, Daten, Fakten (2017)

    Möller, Joachim; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Möller, Joachim & Ulrich Walwei (Hrsg.) (2017): Arbeitsmarkt kompakt. Analysen, Daten, Fakten. (IAB-Bibliothek 363), Bielefeld: Bertelsmann, 174 S. DOI:10.3278/300936w

    Abstract

    "'Arbeitsmarkt kompakt' bietet eine umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Arbeitsmarkts für Wissenschaftler und Praktiker. Kurzgefasste, mit zahlreichen Infografiken versehene Texte erlauben einen schnellen Überblick über einschlägige Forschungsbefunde des IAB. Der Band befasst sich mit folgenden Themenfeldern:
    - Standortbestimmung: Herausforderungen am Arbeitsmarkt
    - Demografie und Erwerbsbeteiligung
    - Beschäftigungsformen
    - Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug
    - Löhne und Lohnstruktur (mit einem Schwerpunkt auf dem Thema 'Mindestlohn')
    - Bildung und Beruf
    - Digitalisierung
    - Migration und Integration
    - Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen"
    (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim; Walwei, Ulrich ;

    Weiterführende Informationen

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Bedeutung von Nicht-Lohnkosten für atypische Beschäftigung aus Sicht von Betrieben und Arbeitnehmern (2017)

    Neubäumer, Renate;

    Zitatform

    Neubäumer, Renate (2017): Die Bedeutung von Nicht-Lohnkosten für atypische Beschäftigung aus Sicht von Betrieben und Arbeitnehmern. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 1, S. 36-44. DOI:10.5771/0342-300X-2017-1-36

    Abstract

    "In dem Aufsatz wird theoretisch analysiert, wie sich die Verbreitung von Leiharbeit und befristeten Beschäftigungsverhältnissen mit Nicht-Lohnkosten von Betrieben und Such- und Mobilitätskosten von Arbeitnehmern erklären lässt. Betriebe setzen zum einen atypische Beschäftigungsverhältnisse ein, um erst am Arbeitsplatz die Eignung von Arbeitnehmern zu überprüfen und auf dieses Weise hohe Auswahlkosten bzw. hohe Kosten durch die Nichteignung von Mitarbeitern zu vermeiden. Zum anderen schaffen sich Betriebe durch die Beschäftigung von Leiharbeitern und durch befristete Verträge einen 'Flexibilitätspuffer', um so bei starken Nachfrageschwankungen oder bei dauerhaftem Nachfragerückgang ihre Belegschaft verkleinern zu können, ohne dass ihnen Kündigungskosten entstehen. Dagegen streben Arbeitnehmer keine atypischen Beschäftigungsverhältnisse an, die für sie eine höhere Beschäftigungsunsicherheit bedeuten. Sie sind allerdings umso eher zur Annahme solcher Stellen bereit, je höhere Suchkosten in Form von entgangenem Einkommen und dem Verlust von Humankapital ihnen andernfalls entstehen würden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Temporary agency employment in Germany: A strategic "buffer" for firms and regions in the crisis? (2017)

    Neumann, Uwe ;

    Zitatform

    Neumann, Uwe (2017): Temporary agency employment in Germany. A strategic "buffer" for firms and regions in the crisis? (Ruhr economic papers 727), Essen, 32 S. DOI:10.4419/86788847

    Abstract

    "In zahlreichen europäischen Staaten hat die Zeitarbeit in den vergangenen beiden Jahrzehnten deutlich an Bedeutung gewonnen. Heute sind etwa 2% der Arbeitnehmer in der Europäischen Union bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt. Verschiedene Studien haben festgestellt, dass der Beschäftigungsumfang im Zeitarbeitssektor dem Wirtschaftswachstum vorausläuft. Dieser Beitrag untersucht, ob und inwieweit entleihende Unternehmen in Deutschland die Zeitarbeit als strategischen 'Puffer' zur Anpassung an die bei ihnen fluktuierende Arbeitsnachfrage im Zeitraum 2006-2014, d.h. vor, während und nach der Krise von 2008/2009, nutzten. Unter Zugriff auf Mikrodaten des IAB-Betriebspanels und regionale Arbeitsmarktstatistiken findet die Analyse nur sehr begrenzte Belege für eine systematische 'Puffer'-Funktion der Zeitarbeit. Oftmals nutzen Entleihfirmen die Zeitarbeit vielmehr als Mittel zur Flexibilisierung ihres Personalmanagements. Eine Analyse der Treatmenteffekte (Average Treatment Effect on the Treated, ATT) hinsichtlich der Job- und Lohnentwicklung in Entleihfirmen mit Hilfe eines Propensity Score Matching-Verfahrens führt zu dem Ergebnis, dass diese Art der Flexibilisierung in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit dort ansässige Entleihfirmen offenbar nach der Krise insgesamt zu mehr Einstellungen bewegt hat als vergleichbare Firmen, die während der Krise keine Zeitarbeitskräfte beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aus der Praxis: Neue Formen der Erwerbstätigkeit in einer globalisierten Welt: Risiko der Aushöhlung von Mindeststandards für Arbeit und soziale Sicherung? (2017)

    Niederfranke, Annette; Drewes, Malte;

    Zitatform

    Niederfranke, Annette & Malte Drewes (2017): Aus der Praxis: Neue Formen der Erwerbstätigkeit in einer globalisierten Welt. Risiko der Aushöhlung von Mindeststandards für Arbeit und soziale Sicherung? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 66, H. 12, S. 919-934. DOI:10.3790/sfo.66.12.919

    Abstract

    "Die Arbeitswelt von heute und morgen steht vor den gravierendsten Herausforderungen seit der industriellen Revolution: Globalisierung mit Verlagerung von Produktion in Entwicklungs- und Schwellenländer und eine drastisch wachsende Automatisierung und Digitalisierung mit erheblichen Chancen für neue Arbeitsfelder. Gleichzeitig vollzieht sich eine Zunahme an ungesicherten und informellen Arbeitsverhältnissen sowie atypischer Beschäftigungsformen in Teilzeit- und Rufbereitschaft, Leiharbeit, Solo-Selbständigkeit und Arbeit in der Gig Ökonomie. Geringe Bezahlung, unzureichender Arbeitsschutz, eingeschränkte Rechte, mangelnde Kontrolle über Arbeitszeit, wenig oder keine Weiterqualifizierungsmöglichkeit, Diskontinuitäten bei der sozialen Sicherung sowie eine fehlende Sozialpartnerschaft sind Begleiterscheinungen. Bestehende Normen und soziale Sicherungsmechanismen stoßen an ihre Grenzen. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat sich zum Ziel gesetzt, Leitplanken für die Arbeitswelt von morgen zu entwickeln, die diesen veränderten Bedingungen Rechnung tragen. 100 Jahre nach ihrer Gründung legt die ILO das Ergebnis zum 100-jährigen Jubiläum 2019 vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Click to save and return to course: online education, adjunctification, and the disciplining of academic labour (2017)

    Ovetz, Robert ;

    Zitatform

    Ovetz, Robert (2017): Click to save and return to course: online education, adjunctification, and the disciplining of academic labour. In: Work Organisation, Labour and Globalisation, Jg. 11, H. 1, S. 48-70. DOI:10.13169/workorgalaboglob.11.1.0048

    Abstract

    "There has been little analysis of how neoliberal adjunctification and online education (OLE) are shaping a new academic division of labour in US colleges and universities. OLE rationalises academic labour by separating it from the delivery of educational content while transforming learning into the self-disciplined completion of sequential tasks (e.g. 'competency-based learning') under the panoptic surveillance of online course management systems (CMS). OLE is subtly shifting the very hidden curriculum of higher education to meet the needs of global capital for a more effectively disciplined labour force that can work contingently and remotely with little or no overt coercion. This analysis of the process by which OLE is rationalising academic labour draws upon the ideas of Foucault and Tronti to argue that OLE is a tool for producing a type of disciplined labour that breaks down the borders between productive and reproductive labour in order to colonise all life as work." (Author's abstract, © Pluto Journals Ltd.) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Workplace accidents and workplace safety: on under-reporting and temporary jobs (2017)

    Palali, Ali; Ours, Jan C. van ;

    Zitatform

    Palali, Ali & Jan C. van Ours (2017): Workplace accidents and workplace safety: on under-reporting and temporary jobs. In: Labour, Jg. 31, H. 1, S. 1-14. DOI:10.1111/labr.12088

    Abstract

    "Statistics on workplace accidents do not always reflect workplace safety because workers under-report for fear of job-loss if they report having had an accident. Based on an analysis of fatal and non-fatal workplace accidents and road accidents in 15 EU-countries over the period 1995-2012, we conclude that there seems to be cyclical fluctuations in reporting of non-fatal workplace accidents. Workers are less likely to report a workplace accident when unemployment is high. Furthermore, analyzing data from Italy and Spain on both workplace accidents and commuting accidents, we conclude that workers on temporary jobs are likely to under-report accidents." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Autonomous, atypical, hybrid forms of employment: aspects of social protection in Italy: national report (2017)

    Pedaci, Marcello ; Raspanti, Dario ; Burroni, Luigi;

    Zitatform

    Pedaci, Marcello, Dario Raspanti & Luigi Burroni (2017): Autonomous, atypical, hybrid forms of employment: aspects of social protection in Italy. National report. (WSI study 10), Düsseldorf, 43 S.

    Abstract

    "In many European countries, marginal part-time, (solo-) self-employment and secondary jobs has been increasing since the last decades. The ques-tion about the provision of social protection and labour legislation for these types of employment is the starting point for a project entitled 'Hybrid work-ing arrangements in Europe', directed by the WSI. Germany, Great Britain, the Netherlands, Poland, Italy, Denmark and Austria comprise the group of countries selected in order to investigate 'hybrid work' in the context of different welfare state regimes. The following paper by Marcello Pedaci, Dario Raspanti and Luigi Burroni is one of the seven country studies that describe in detail labour law regulations and the national insurance systems for self-employed, secondary jobs and marginal part-time employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die fiskalischen Kosten des Minijobs (2017)

    Peters, Tobias;

    Zitatform

    Peters, Tobias (2017): Die fiskalischen Kosten des Minijobs. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 22), Bremen, 44 S.

    Abstract

    "Die geringfügig entlohnte Beschäftigung, meist als 'Minijob' bezeichnet, ist ein Phänomen: Obwohl ständig in der Kritik ist die Bedeutung dieser Beschäftigungsform seit Inkrafttreten der letzten einschneidenden Reform 2003 kontinuierlich gestiegen und mittlerweile auf dem deutschen Arbeitsmarkt zweifellos etabliert. Deutlich über 7 Millionen Menschen und damit fast jeder fünfte abhängig Beschäftigte ist 'MinijobberIn'. Der Anteil derjenigen, die zusätzlich zu einer regulären Beschäftigung einen Minijob in Nebentätigkeit ausüben, steigt.
    Prägendes Charakteristikum des Minijobs ist die gewährte Befreiung von der Sozialversicherungspflicht. Auch steuerlich werden Minijobs bevorteilt. Dies scheint aus Arbeitnehmersicht zunächst einmal attraktiv. Bei genaueren Analysen zeigt sich aber, dass es oftmals die ArbeitgeberInnen sind, die vom Sonderstatus profitieren. Viele MinijobberInnen hätten hingegen auch ohne steuerliche Sonderbehandlung keine Einkommensteuer zu zahlen. Allerdings stellen die MinijobberInnen eine inhomogene Gruppe dar - insbesondere bezüglich der Haushaltseinkommen. Profiteure der weitest gehenden Steuerbefreiung sind vor allem Haushalte mit höheren Einkommen. Die aktuelle Regelung subventioniert so kaum die intendierte Gruppe, wohingegen die steuerlichen Einnahmeausfälle, denen sich das vorliegende Papier widmet, die Allgemeinheit trägt. Generell werden die Kosten der Minijobs sozialisiert und in die Zukunft verlagert.
    Die erhoffte 'Brückenfunktion' in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wird zudem unzureichend erfüllt. Häufig erweist sich der Minijob im Lebenslauf gar als Sackgasse. Die Klebeeffekte sind enorm, die Aufstiegschancen gering. Ein Verharren im Minijob birgt jedoch Risiken: So sind Minijobs alleine aufgrund ihrer Einkommensgrenze inhärent nicht existenzsichernd. Zudem ist der fehlende individuelle Zugang zu den Sozialversicherungen regulatives Merkmal. Wie der prekäre Pfad der Minijobs zugunsten eines für beide Geschlechter sozial- und existenzsichernden Erwerbssystems verlassen werden könnte, muss somit erneut diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The temporary employed in Poland: beneficiaries or victims of the liberal labour market? (2017)

    Pilc, Michal;

    Zitatform

    Pilc, Michal (2017): The temporary employed in Poland. Beneficiaries or victims of the liberal labour market? In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 38, H. 3, S. 400-424. DOI:10.1177/0143831X15574113

    Abstract

    "Poland has had the highest incidence of temporary employment among the EU countries since 2009. However, due to a lack of proper data, only a few empirical studies have been devoted to analyse the consequences of temporary employment for future career and economic prospects on the Polish labour market. In this study the data from the Social Diagnosis panel study for the years 2009 - 2013 are used in order to analyse these consequences. The results reveal that although the chances for the temporary employed of finding a permanent job increase and the risk of being unemployed decreases over time, the negative consequences of temporary employment for income and its perceived stability do not seem to diminish." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unzureichende Umsetzung des Mindestlohns bei Minijobbern (2017)

    Pusch, Toralf ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2017): Unzureichende Umsetzung des Mindestlohns bei Minijobbern. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 97, H. 3, S. 187-191. DOI:10.1007/s10273-017-2106-5

    Abstract

    "Mit der Einführung des Mindestlohns im Januar 2015 sollten Geringverdiener bessergestellt werden. Da insbesondere Minijobber gering entlohnt werden, ist es aufschlussreich, die Umsetzung des gesetzlichen Mindestlohns in diesem Bereich zu analysieren. Es zeigt sich, dass der gesetzliche Mindestlohn 2015 bei knapp der Hälfte der Minijobber umgangen wurde. Diese Ergebnisse signalisieren, dass eine wirksame Kontrolle zur Verhinderung von Mindestlohnverstößen erforderlich ist." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Where did all the unemployed go?: Non-standard work in Germany after the Hartz reforms (2017)

    Rothe, Thomas ; Wälde, Klaus ;

    Zitatform

    Rothe, Thomas & Klaus Wälde (2017): Where did all the unemployed go? Non-standard work in Germany after the Hartz reforms. (IAB-Discussion Paper 18/2017), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    "Seit ihrem Höhepunkt im Februar 2005 sank die Arbeitslosigkeit in Deutschland innerhalb von drei Jahren von 5,2 Millionen auf 3,6 Millionen, während die Erwerbstätigkeit um 1,2 Millionen stieg. Die meisten theoretischen und empirischen Analysen gehen implizit davon aus, dass Arbeitslose im Wesentlichen in Vollzeit-Erwerbstätigkeit wechseln. Wir fragen wohin die Arbeitslosen tatsächlich gehen. Wir erklären den Rückgang der Arbeitslosigkeit, indem wir die Übergänge zwischen Arbeitslosigkeit und 16 anderen Erwerbsstatusarten anhand zweier großer Mikro-Datensätze berechnen. Es zeigt sich, dass direkte Übergänge zwischen Arbeitslosigkeit und Vollzeit-Erwerbstätigkeit nur knapp 9 Prozent zum Rückgang der Arbeitslosigkeit beitrugen. Dagegen wechselten mehr als 37 Prozent der Arbeitslosen in atypische Beschäftigungsverhältnisse. Weitere 13 Prozent nahmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teil und 28 Prozent gingen in den Ruhestand. Wenn wir den Verbleib der Arbeitslosenkohorte vom Februar 2005 über die Zeit verfolgen, bestätigen sich diese Ergebnisse im Wesentlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekarität in der chinesischen Hochwachstumsgesellschaft: Eine Fallstudie zur Situation von Wanderarbeitern im Perlflussdelta (2017)

    Schmalz, Stefan ; Lütten, John; Sommer, Brandon ;

    Zitatform

    Schmalz, Stefan, Brandon Sommer & John Lütten (2017): Prekarität in der chinesischen Hochwachstumsgesellschaft. Eine Fallstudie zur Situation von Wanderarbeitern im Perlflussdelta. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 27, H. 2, S. 179-207. DOI:10.1007/s11609-017-0342-6

    Abstract

    "Prekarität ist zu einem zentralen Konzept soziologischer Zeitdiagnose in Europa und Nordamerika geworden. Allerdings ist umstritten, ob der Prekaritätsbegriff geeignet ist, um die Realität im Globalen Süden zu beschreiben. In diesem Artikel nehmen wir die Arbeiten von Bourdieu, Castel und Dörre als Ausgangspunkt, um das Unsicherheitsempfinden von Wanderarbeitern in der 'Werkstatt der Welt', der südchinesischen Provinz Guangdong, zu analysieren. Zu diesem Zweck haben wir 37 leitfadengestützte Interviews mit Wanderarbeitern ausgewertet. Wir beschreiben mit dem Alter und dem Grad sozialer Sicherung zwei Faktoren, die den Grad subjektiv empfundener Unsicherheit entscheidend beeinflussen. Wesentliches Ergebnis unserer Studie ist, dass junge Arbeiter aufgrund der Engpässe auf dem Arbeitsmarkt ihre Lage als weitgehend sicher empfinden, während ältere Arbeiter mit defizitär implementierter Sozialversicherung im derzeitigen industriellen Umbruch in China große Angst vor sozialem Abstieg haben. Wir zeigen, wie sich dieses Unsicherheitsempfinden in neue Arbeitskonflikte umsetzt und kommen zu dem Schluss, dass eine Ausdehnung der prekären Zone zu erwarten ist." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Anreize für ausgehandelte betriebliche Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung: Juristische Expertise erstattet im Auftrage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2017)

    Seifert, Achim;

    Zitatform

    Seifert, Achim (2017): Anreize für ausgehandelte betriebliche Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung. Juristische Expertise erstattet im Auftrage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 497), Berlin, 41 S.

    Abstract

    "Angesichts neuer technischer Möglichkeiten zum orts- und zeitflexiblen Arbeiten besteht eine zentrale Herausforderung der Arbeitszeitgestaltung darin, die Flexibilisierungsanforderungen der Unternehmen mit den Anliegen von Beschäftigten auszutarieren. Die vorliegende juristische Expertise untersucht, wie der Gesetzgeber Anreize für ausgehandelte betriebliche Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung setzen kann, die wiederum an Voraussetzungen gebunden ist, um die sozialen Schutzzwecke zu garantieren. Drei Optionen werden in der Expertise vertiefend betrachtet:
    Die Einführung eines Rechts auf befristete Teilzeit
    Die Einführung eines Wahlarbeitszeitmodells
    Die Flexibilisierung des gesetzlichen Arbeitszeitschutzes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wie lassen sich Entwicklung und Strukturen atypischer Beschäftigungsverhältnisse erklären? (2017)

    Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Seifert, Hartmut (2017): Wie lassen sich Entwicklung und Strukturen atypischer Beschäftigungsverhältnisse erklären? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 1, S. 5-15. DOI:10.5771/0342-300X-2017-1-5

    Abstract

    "Der Beitrag geht der Frage nach, welche Faktoren für die Expansion atypischer Beschäftigungsformen bestimmend sind. Zunächst beschreibt er Entwicklung und Strukturen von Teilzeitarbeit, Mini- und Midijobs, Leiharbeit und Befristungen. Nachfolgend diskutiert er ausgewählte in der Literatur angebotene Argumente, die in der Literatur als mögliche Treiber angeführt werden. Dabei lässt sich zeigen, dass Makroargumente wie die Tertiarisierung oder Feminisierung ohne eine mikrotheoretische Fundierung nur bedingt Antworten liefern können. Der Bedarf an Flexibilität und an deren spezifischen Formen unterscheidet sich stark je nach Wirtschaftszweig. Neben nachfrageseitigen sind außerdem angebotsseitige Faktoren zu berücksichtigen, beispielsweise unterschiedliche Zeitpräferenzen der Beschäftigten sowie die Angebots-Nachfrage-Relationen auf den Teilarbeitsmärkten. Resümierend plädiert der Autor für weitergehende theoretische Forschungsanstrengungen - nebst deren empirischer Überprüfung - , die monokausale Erklärungen überwinden, die verschiedenen Dimensionen verknüpfen und perspektivisch ein Gesamtmodell anstreben, das atypische Beschäftigung in den übergreifenden Kontext flexibler Arbeit einzuordnen vermag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bildungsarmut und Ausbildungslosigkeit in der Bildungs- und Wissensgesellschaft (2017)

    Solga, Heike ;

    Zitatform

    Solga, Heike (2017): Bildungsarmut und Ausbildungslosigkeit in der Bildungs- und Wissensgesellschaft. In: R. Becker (Hrsg.) (2017): Lehrbuch der Bildungssoziologie, S. 443-485. DOI:10.1007/978-3-658-15272-7_14

    Abstract

    "In Deutschland verlässt auch heute jede zehnte Schulabgängerin bzw. jeder zehnte Schulabgänger die Schule ohne einen Hauptschulabschluss. In den 1960er Jahren war es noch jede Fünfte bzw. jeder Fünfte. Darüber hinaus sind heute mehr als 1,3 Mio. junge Erwachsene bzw. rund 15 % der 20- bis 29-Jährigen ohne abgeschlossene Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Treiber des Erwerbsformenwandels: Wer hat welchen Job? (2017)

    Sperber, Carina; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Sperber, Carina & Ulrich Walwei (2017): Treiber des Erwerbsformenwandels: Wer hat welchen Job? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 1, S. 16-26., 2016-11-24. DOI:10.5771/0342-300X-2017-1-16

    Abstract

    "Langfristig zeigt sich ein Trend zugunsten von atypischen Erwerbsformen wie Teilzeit, geringfügige Beschäftigung und Befristungen. Hierfür gibt es nicht eine einzelne Erklärung, sondern eine ganze Reihe von Faktoren dürfte dafür verantwortlich sein. Dieser Beitrag wählt die Perspektive der Beschäftigten. Untersucht werden individuelle Determinanten verschiedener Beschäftigungsformen und deren veränderte Bedeutung im Zeitverlauf. Die Ergebnisse verweisen auf unterschiedliche Triebkräfte bei den verschiedenen Beschäftigungsformen. Bei sozialversicherungspflichtiger Teilzeitbeschäftigung dominiert der Familienaspekt, bei geringfügiger Beschäftigung werden Bildungs- und Ausbildungsdefizite stärker sichtbar und befristete Beschäftigung konzentriert sich mehr auf junge Arbeitskräfte. Dabei muss allerdings offen bleiben, inwieweit sich Personen aktiv in bestimmte Beschäftigungsformen hineinselektiert haben oder durch Marktkräfte hineinselektiert wurden, mit anderen Worten, ob sie bewusst oder unfreiwillig eine bestimmte Erwerbsform gewählt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sperber, Carina; Walwei, Ulrich ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aspects of non-standard employment in Europe (2017)

    Storrie, Donald;

    Zitatform

    Storrie, Donald (2017): Aspects of non-standard employment in Europe. Dublin, 36 S.

    Abstract

    "This report examines developments in non-standard employment over the last decade. It looks at trends in the main categories of non-standard employment - temporary, temporary agency and part-time work and self-employment - based mainly on data from the European Union Labour Force Survey. It discusses some aspects of the labour market situation of workers in these categories including wages and the extent to which they would prefer a standard employment status. The report includes a specific focus on work mediated by digital platforms, which is the most innovative of the new forms of employment that have emerged in the past decade. Digital platform work is thought to have considerable potential for growth but also to present challenges related to working conditions and social protection. Social protection issues surrounding other new forms of employment, as identified in earlier Eurofound research, are also highlighted." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsanpassung nach Mindestlohneinführung: Minijobs wurden teilweise umgewandelt, aber auch zulasten anderer Stellen (2017)

    Vom Berge, Philipp ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Vom Berge, Philipp & Enzo Weber (2017): Beschäftigungsanpassung nach Mindestlohneinführung: Minijobs wurden teilweise umgewandelt, aber auch zulasten anderer Stellen. (IAB-Kurzbericht 11/2017), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Zum 1. Januar 2015 wurde in Deutschland der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von 8,50 ?Euro pro Stunde eingeführt. Erste Analysen des IAB haben gezeigt, dass es Auswirkungen insbesondere auf geringfügige Beschäftigung gab. Dieser Kurzbericht analysiert die Beschäftigungsdynamik bei Einführung des Mindestlohns auf betrieblicher Ebene. Er zeigt, wie sich Betriebe kurzfristig an die neuen Gegebenheiten angepasst haben und wie sich die Struktur der Beschäftigung nach der Mindestlohneinführung verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vom Berge, Philipp ; Weber, Enzo ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Migrantisch, weiblich, prekär?: Über prekäre Selbständigkeiten in der Berliner Friseurbranche (2017)

    Yildiz, Özlem;

    Zitatform

    Yildiz, Özlem (2017): Migrantisch, weiblich, prekär? Über prekäre Selbständigkeiten in der Berliner Friseurbranche. (Kultur und soziale Praxis), Bielefeld: Transcript, 316 S.

    Abstract

    "Mit ca. 2.500 eingetragenen Salons ist die Friseurbranche in Berlin mit Abstand die größte in Deutschland. Die bisherige Forschung zur Migrant_innenökonomie und zu Frauen in der Selbständigkeit hat die Branchenanalyse vernachlässigt, weshalb gruppenabhängige Untersuchungen häufig zu Zuschreibungen von Merkmalen geführt haben, die die Gruppen als besonders und separiert von den anderen herausgearbeitet haben. In ihrer Forschung zur Selbständigkeit in der Berliner Friseurbranche zeigt Özlem Yildiz mithilfe eines vergleichenden Mixed-method-Ansatzes, dass Akteure desselben Feldes ähnlich agieren - unabhängig von migrantischen und weiblichen Zuschreibungen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekäre Arbeit und Zivilgesellschaft: Ein genderdifferenzierter Vergleich zwischen Deutschland und Großbritannien (2017)

    Zeh, Janina;

    Zitatform

    Zeh, Janina (2017): Prekäre Arbeit und Zivilgesellschaft. Ein genderdifferenzierter Vergleich zwischen Deutschland und Großbritannien. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH - Springer VS, 270 S. DOI:10.1007/978-3-658-18514-5

    Abstract

    "Janina Zeh geht in diesem Buch der Frage nach, ob es infolge der Prekarisierung der Erwerbsarbeit zu einer Abnahme von Solidarität und zivilgesellschaftlicher Beteiligung kommt. Die Autorin nimmt dabei Länder- und Genderdifferenzen gesondert in den Blick. Theoretische Bezugspunkte stellen Normalitätsvorstellungen von Erwerbsarbeit, die Theorie relativer Deprivation sowie die Anerkennungstheorie dar. Die aufgezeigten theoretischen wie quantitativ-empirischen Analysen bestätigen, ergänzen und relativieren bisherige Annahmen der Prekarisierungs- und Engagementforschung." (Verlagsangaben)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Parental nonstandard work schedules during infancy and children's BMI trajectories (2017)

    Zilanawala, Afshin ; Webb, Elizabeth ; Lacey, Rebecca ; Bell, Steven ; Abell, Jessica ;

    Zitatform

    Zilanawala, Afshin, Jessica Abell, Steven Bell, Elizabeth Webb & Rebecca Lacey (2017): Parental nonstandard work schedules during infancy and children's BMI trajectories. In: Demographic Research, Jg. 37, S. 709-726. DOI:10.4054/DemRes.2017.37.22

    Abstract

    "Background: Empirical evidence has demonstrated adverse associations between parental nonstandard work schedules (i.e., evenings, nights, or weekends) and child developmental outcomes. However, there are mixed findings concerning the relationship between parental nonstandard employment and children's body mass index (BMI), and few studies have incorporated information on paternal work schedules.
    Objective: This paper investigated BMI trajectories from early to middle childhood (ages 3 - 11) by parental work schedules at 9 months of age, using nationally representative cohort data from the United Kingdom. This study is the first to examine the link between nonstandard work schedules and children's BMI in the United Kingdom.
    Methods: We used data from the Millennium Cohort Study (2001?2013, n = 13,021) to estimate trajectories in BMI, using data from ages 3, 5, 7, and 11 years. Joint parental work schedules and a range of biological, socioeconomic, and psychosocial covariates were assessed in the initial interviews at 9 months.
    Results: Compared to children in two-parent families where parents worked standard shifts, we found steeper BMI growth trajectories for children in two-parent families where both parents worked nonstandard shifts and children in single-parent families whose mothers worked a standard shift. Fathers' shift work, compared to standard shifts, was independently associated with significant increases in BMI.
    Conclusions: Future public health initiatives focused on reducing the risk of rapid BMI gain in childhood can potentially consider the disruptions to family processes resulting from working nonstandard hours.
    Contribution: Children in families in which both parents work nonstandard schedules had steeper BMI growth trajectories across the first decade of life. Fathers' nonstandard shifts were independently associated with increases in BMI." (Author's abstract, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/13484) (2017)

    Zitatform

    (2017): Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/13484). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/13655 (28.09.2017)), 36 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern. (IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Leistung(sdruck), Arbeitssystem und Gesundheit: eine quantitativ empirische Auswertung der WSI-Betriebsrätebefragungen zu ergebnisorientierten Arbeitssystemen (2016)

    Ahlers, Elke;

    Zitatform

    Ahlers, Elke (2016): Leistung(sdruck), Arbeitssystem und Gesundheit. Eine quantitativ empirische Auswertung der WSI-Betriebsrätebefragungen zu ergebnisorientierten Arbeitssystemen. (Sozialpolitische Schriften 93), Berlin: Duncker & Humblot, 272 S.

    Abstract

    "Im Zuge von Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt gewinnen selbstorganisierte Formen der Arbeitsorganisation und der Leistungssteuerung weiter an Bedeutung (Zielvereinbarungen, Projektarbeit etc.). Bislang gibt es nur wenige Erkenntnisse darüber, wie diese sich auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und somit auch die Regulierungserfordernisse auswirken. Es stellt sich etwa die Frage, ob konventionelle Regulierungen und Möglichkeiten zum Schutz der Beschäftigten (Arbeitsschutzgesetz, betriebliche Interessenvertretung) den Gestaltungsanforderungen dieser ergebnisorientiert gesteuerten Arbeitssysteme gerecht werden.
    Anhand einer breit angelegten Befragung in 1.700 deutschen Betrieben mit Betriebsratsvertretung werden hierzu Befunde vorgestellt. Es zeigt sich, dass Belegschaften in Betrieben mit ergebnisorientierten Arbeitsbedingungen tatsächlich höherem Arbeits- und Leistungsdruck ausgesetzt sind und die bestehenden Regularien kaum greifen, um den wachsenden Arbeitsdruck in den Betrieben eindämmen zu können. Damit ergeben sich neuartige Herausforderungen für die Gestaltung flexibler Arbeitswelten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erwerbsarbeit in der Weiterbildungsbranche: prekäre Beschäftigung in einem polarisierten Arbeitsmarkt (2016)

    Alfänger, Julia; Dobischat, Rolf; Cywinski, Robert; Elias, Arne;

    Zitatform

    Alfänger, Julia, Robert Cywinski, Arne Elias & Rolf Dobischat (2016): Erwerbsarbeit in der Weiterbildungsbranche. Prekäre Beschäftigung in einem polarisierten Arbeitsmarkt. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 69, H. 2, S. 95-104. DOI:10.5771/0342-300X-2016-2-95

    Abstract

    "Die Weiterbildungsbranche ist traditionell von atypischen Beschäftigungsverhältnissen geprägt. Teilweise gehen diese mit dem Befund prekärer Beschäftigungsverhältnisse einher. Der Beitrag präsentiert Ergebnisse einer empirischen Erhebung zur Beschäftigungslage in der Weiterbildung und zeigt auf, anhand welcher Strukturen sich der Arbeitsmarkt Weiterbildung ausdifferenziert. Im Ergebnis wird deutlich, dass vor allem die zugrunde liegende Finanzierung der Weiterbildungsangebote sowie der jeweilige Erwerbstyp der Weiterbildner entscheidend als strukturelles Muster auf das Prekaritätsrisiko des Einzelnen einwirken. Auf Basis der Untersuchung wird in diesem Beitrag dafür plädiert, die Beschäftigungslagen der Weiterbildner nicht als individuelle Fehlleistungen zu stigmatisieren, sondern als ein strukturelles Resultat von inter- und intrasegmentären Polarisierungskräften zu begreifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Atypische Arbeitszeiten (2016)

    Amlinger-Chatterjee, Monischa;

    Zitatform

    Amlinger-Chatterjee, Monischa (2016): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Atypische Arbeitszeiten. (baua: Bericht), Dortmund, 130 S. DOI:10.21934/baua:bericht20160713/3a

    Abstract

    "Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung' zielt darauf ab, psychische Belastungsfaktoren bezogen auf den gesicherten Stand der Wissenschaft zu bewerten, Aufschluss über neue Arbeitsanforderungen durch den Wandel der Arbeit zu gewinnen sowie offene Forschungsfragen zu identifizieren. Für mehr als 20 Arbeitsbedingungsfaktoren wurden systematische Übersichtsarbeiten (Scoping Reviews) angefertigt. Die Arbeitsbedingungsfaktoren wurden vier Themenfeldern zugeordnet: 'Arbeitsaufgabe', 'Führung und Organisation', 'Arbeitszeit' und 'Technische Faktoren'.
    Der Arbeitsbedingungsfaktor 'Atypische Arbeitszeiten' gehört zum Themenfeld 'Arbeitszeit'. Der Bericht untersucht die Frage, ob sich Schichtarbeit, lange Arbeitszeiten, Wochenendarbeit und flexible Arbeitszeiten auf die Gesundheit auswirken. Unter dem Begriff 'Gesundheit' (psychische und physische Gesundheit) wurden folgende Begriffe eingeordnet: mentale Gesundheit, allgemeine Gesundheit/Wohlbefinden, gesundheitliche Beschwerden, subjektives Stresserleben, affektive Symptomatik, Burnout, Substanzmissbrauch, Fehlzeiten, psychische Funktionsfähigkeit, Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-Erkrankungen. Ferner wurden die Auswirkungen von atypischer Arbeitszeit auf Motivation, Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit betrachtet. Es werden Gestaltungsaussagen für die Zusammenhänge zwischen atypischen Arbeitszeiten und zentralen Indikatoren psychischer Gesundheit aus der Studienlage abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Normale Arbeitsverhältnisse sind weiterhin die Regel (2016)

    Arnold, Michael ; Mattes, Anselm; Wagner, Gert G. ;

    Zitatform

    Arnold, Michael, Anselm Mattes & Gert G. Wagner (2016): Normale Arbeitsverhältnisse sind weiterhin die Regel. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 83, H. 19, S. 419-427.

    Abstract

    "Seit den 80er Jahren ist die Zahl jener Personen im erwerbsfähigen Alter, die keiner bezahlten Beschäftigung nachgehen, in (West-) Deutschland deutlich zurückgegangen. Entsprechend ist unter den 18- bis 67-Jährigen der Anteil derjenigen ohne Job gesunken. Dieser Beschäftigungszuwachs fand vor allem zugunsten der geringfügigen Beschäftigung oder einer Tätigkeit als Solo-Selbständige/ r statt und weniger bei den normalen Arbeitsverhältnissen. Die vorliegende Analyse auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt aber auch, dass der Anteil der Normalarbeitsverhältnisse an allen Erwerbsfähigen nicht abgenommen hat. Personen, die einer atypischen Beschäftigung nachgehen, sind spezifischen Risiken ausgesetzt. Um dem Trend zu diesen Beschäftigungsverhältnissen entgegenzuwirken, sind verschiedene Maßnahmen denkbar. Dazu gehören ein Ausbau der Kinderbetreuung, die Abschaffung der Sonderregeln für Mini-Jobs sowie eine Versicherungspflicht für Alter und Unfall für bislang nicht abgesicherte Selbständige." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Risiken atypischer Beschäftigungsformen für die berufliche Entwicklung und Erwerbseinkommen im Lebensverlauf: Endbericht (2016)

    Bachmann, Ronald ; Bechara, Peggy; Felder, Rahel ; Schaffner, Sandra ; Rzepka, Sylvi ; Tamm, Marcus ;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald, Peggy Bechara, Rahel Felder, Sylvi Rzepka & Sandra Schaffner (2016): Risiken atypischer Beschäftigungsformen für die berufliche Entwicklung und Erwerbseinkommen im Lebensverlauf. Endbericht. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 05), Berlin, 215 S.

    Abstract

    "Vom Normalarbeitsverhältnis abweichende Beschäftigungsformen werden unter dem Begriff 'atypische Beschäftigung' zusammengefasst. Das Ziel dieser Studie ist es, die Auswirkungen von Perioden in atypischer Beschäftigung auf die Erwerbsbiografie zu untersuchen. Insbesondere ist dabei von Interesse, ob atypische Beschäftigung eher zur Integration in den Arbeitsmarkt beiträgt (Brückeneffekt) oder aber vielmehr zum Verbleib in atypischer Beschäftigung führt (Einsperreffekt). Zur Beurteilung dieser Frage sollen neben der Ausprägung der Beschäftigung als solche auch andere die Erwerbsbiografie betreffende Aspekte betrachtet werden. Die Analysen basieren auf der Verbindung von Daten des Nationalen Bildungspanels (Startkohorte Erwachsene) und administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Diese erlauben die Unterscheidung von Teilzeitbeschäftigung, geringfügiger Beschäftigung, Befristung, Arbeitnehmerüberlassung und freier Mitarbeit. Methodisch kommen insbesondere fixed-effects-Regressionen und dynamische Panelmodelle zum Einsatz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Exclusionary employment in Britain's broken labour market (2016)

    Bailey, Nick ;

    Zitatform

    Bailey, Nick (2016): Exclusionary employment in Britain's broken labour market. In: Critical social policy, Jg. 36, H. 1, S. 82-103. DOI:10.1177/0261018315601800

    Abstract

    "There is growing evidence of the problematic nature of the UK's 'flexible labour market' with rising levels of in-work poverty and insecurity. Yet successive governments have stressed that paid work is the route to inclusion, focussing attention on the divide between employed and unemployed. Past efforts to measure social exclusion have tended to make the same distinction. The aim of this article is to apply Levitas et al.'s (2007) framework to assess levels of exclusionary employment, i.e. exclusion arising directly from an individual's labour market situation. Using data from the Poverty and Social Exclusion UK survey, results show that one in three adults in paid work is in poverty, or in insecure or poor quality employment. One third of this group have not seen any progression in their labour market situation in the last five years. The policy focus needs to shift from 'Broken Britain' to Britain's broken labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Temporary agency work and the Great Recession (2016)

    Baumgarten, Daniel ; Kvasnicka, Michael ;

    Zitatform

    Baumgarten, Daniel & Michael Kvasnicka (2016): Temporary agency work and the Great Recession. (IZA discussion paper 9913), Bonn, 23 S.

    Abstract

    "We investigate with German data how the use of temporary agency work has helped establishments to manage the economic and financial crisis in 2008/09. We examine the (regular) workforce development, use of short-time work, and business performance of establishments that made differential use of temporary agency work prior to the crisis. Overall, our results suggest that establishments with a greater use of temporary agency work coped better with the sharp decline in demand and made less frequent use of government-sponsored short-time work schemes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Measuring employment vulnerability in Europe (2016)

    Bazillier, Rémi ; Boboc, Cristina ; Calavrezo, Oana;

    Zitatform

    Bazillier, Rémi, Cristina Boboc & Oana Calavrezo (2016): Measuring employment vulnerability in Europe. In: International Labour Review, Jg. 155, H. 2, S. 265-280. DOI:10.1111/j.1564-913X.2014.00019.x

    Abstract

    "Two of the most notable trends in labour markets in Europe are the rise in the number of atypical job contracts (e.g. fixed-term contracts and temporary work) and the increase in job turnover. The concept of 'employment vulnerability' can be used to describe these trends, which weaken the employer - employee relationship. In this article, the authors measure this employment vulnerability, for individual European countries, by creating two indices - an 'employer-related vulnerability index' and a 'job-related vulnerability index' - which are then aggregated to form an overall employment vulnerability index." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Von den Rändern zu den Kernbereichen: Die Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse in Unternehmen (2016)

    Becker, Karina ;

    Zitatform

    Becker, Karina (2016): Von den Rändern zu den Kernbereichen: Die Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse in Unternehmen. In: W. Matiaske & A. Czaya (Hrsg.) (2016): Periphere Arbeit im Zentrum (Schriftenreihe Zentrum und Peripherie, 10), S. 13-48.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse am Beispiel des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Es wurde argumentiert, dass die Erhöhung gesetzlicher Standards in der fordistischen Phase den Betriebsräten und/oder Belegschaften eine Machtressource an die Hand gab, die sie in die Lage versetzte, die konkrete betriebliche Verwirklichung rechtlicher Normen zu einem Verhandlungsgegenstand zu machen. Die Differenz zwischen vorgegebenen Standards und betrieblicher Wirklichkeit wurde als 'fordistische Dividende' bezeichnet, die die beteiligten Parteien unter sich aufteilen konnten. Diese Aushandlungen bezogen sich vor allem auf das Niveau und die konkreten Gegenstände des AGS. Zwar finden sich jenseits des zeitgenössischen Normalarbeitsverhältnisses auch im Fordismus Beschäftigtengruppen (Frauen, MigrantInnen), die von den Verbesserungen der Arbeitsbedingungen ausgeschlossen wurden, aber wahrscheinlich bedurfte es erst einer deutlichen Deregulierung von Beschäftigungsverhältnissen im Zuge der Hartz-Reformen, um den Verhandlungsgegenstand zu verlagern. Seither ist es vor allem die fehlende Organisationsmitgliedschaft, die amorphen Zuständigkeitszuordnungen der Betriebsräte für die prekär Beschäftigten sowie deren hohe Fluktuation, die die betrieblichen Akteure dazu verleitet, einen informellen Handel auf Kosten der 'Anderen' abzuschließen. Die Deregulierung der Arbeitsmarkt- und Arbeitsschutzpolitik bereiteten somit den Boden dafür, dass die Kosten für die Minimierung arbeitsbedingter Risiken und Verschleißerscheinungen auf die Gruppe prekär Beschäftigter verschoben werden und eine 'Prekaritätsdividende' entsteht." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Union inclusiveness and temporary agency workers: the role of power resources and union ideology (2016)

    Benassi, Chiara ; Vlandas, Tim ;

    Zitatform

    Benassi, Chiara & Tim Vlandas (2016): Union inclusiveness and temporary agency workers. The role of power resources and union ideology. In: European journal of industrial relations, Jg. 22, H. 1, S. 5-22. DOI:10.1177/0959680115589485

    Abstract

    "This article investigates the determinants of union inclusiveness towards agency workers in Western Europe, using an index which combines unionization rates with dimensions of collective agreements covering agency workers. Using fuzzy-set Qualitative Comparative Analysis, we identify two combinations of conditions leading to inclusiveness: the 'Northern path' includes high union density, high bargaining coverage and high union authority, and is consistent with the power resources approach. The 'Southern path' combines high union authority, high bargaining coverage, statutory regulations of agency work and working-class orientation, showing that ideology rather than institutional incentives shapes union strategies towards the marginal workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Überraschung am Arbeitsmarkt: Normalarbeitsverhältnis gewinnt wieder an Boden (2016)

    Bittorf, Matthias;

    Zitatform

    Bittorf, Matthias (2016): Überraschung am Arbeitsmarkt: Normalarbeitsverhältnis gewinnt wieder an Boden. In: Fokus Volkswirtschaft H. 116, S. 1-7.

    Abstract

    "Seit dem Aufkommen einer Vielzahl flexibler Beschäftigungsformen in den 1980er-Jahren ist häufig die Marginalisierung oder gar das Verschwinden des Normalarbeitsverhältnisses prognostiziert worden. Insbesondere die Leiharbeit und Minijobs wurden als Bedrohungen des traditionellen Arbeitsverhältnisses identifiziert. Ein differenzierter Blick ergibt allerdings Bemerkenswertes: Trotz insgesamt heterogener gewordener Strukturen blieb die Dominanz des traditionellen Normalarbeitsverhältnisses ungebrochen. In Phasen guter Konjunktur scheint es sogar Wachstumspotenzial aufzuweisen. Dies zeigen die vergangenen Jahre." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung und Gesundheit in Europa (2016)

    Böhnke, Petra; Valdés Cifuentes, Isabel; Renneberg, Ann-Christin;

    Zitatform

    Böhnke, Petra, Ann-Christin Renneberg & Isabel Valdés Cifuentes (2016): Atypische Beschäftigung und Gesundheit in Europa. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 69, H. 2, S. 113-120. DOI:10.5771/0342-300X-2016-2-113

    Abstract

    "Die Flexibilisierung der Erwerbsarbeit führt in den meisten Ländern Europas zu einer Zunahme atypischer Beschäftigung. Damit können Anerkennungsverluste, geringe Entlohnung und eine schlechte Einbindung in soziale Sicherungssysteme einhergehen, die gesundheitliche Belastungen hervorrufen. Der Artikel basiert auf der Annahme, dass der Zusammenhang zwischen atypischen Beschäftigungsformen und Gesundheit länderspezifisch variiert und durch institutionelle Merkmale wie dem Verhältnis von sozialer Sicherheit und Flexibilität des Arbeitsmarktes beeinflusst wird. Die empirischen Analysen werden mit Daten des European Working Conditions Survey 2010 und Makroindikatoren von Eurostat durchgeführt. In den meisten Ländern geht insbesondere Leiharbeit mit einer schlechten Gesundheit einher. Insgesamt zeigen sich nur schwache institutionelle Ländereffekte, die den Zusammenhang zwischen Beschäftigung und Gesundheit moderieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Parenthood, child care, and nonstandard work schedules in Europe (2016)

    Bünning, Mareike ; Pollmann-Schult, Matthias ;

    Zitatform

    Bünning, Mareike & Matthias Pollmann-Schult (2016): Parenthood, child care, and nonstandard work schedules in Europe. In: European Societies, Jg. 18, H. 4, S. 295-314. DOI:10.1080/14616696.2016.1153698

    Abstract

    "An increasing proportion of the European labor force works in the evening, at night or on weekends. Because nonstandard work schedules are associated with a number of negative outcomes for families and children, parents may seek to avoid such schedules. However, for parents with insufficient access to formal child care, working nonstandard hours or days may be an adaptive strategy used to manage child-care needs. It enables 'split-shift' parenting, where parents work alternate schedules, allowing one of the two to be at home looking after the children. This study examines the prevalence of nonstandard work schedules among parents and nonparents in 22 European countries. Specifically, we ask whether the provision of formal child care influences the extent to which parents of preschool-aged children work nonstandard schedules. Using data from the European Social Survey and multilevel models, we find evidence that the availability of formal child care reduces nonstandard work among parents. This indicates that access to formal child care enables parents to work standard schedules. To the extent that nonstandard work schedules are negatively associated with child wellbeing, access to formal child care protects children from the adverse effects of their parents' evening and night work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Flexibilization without hesitation?: Temporary contracts and job satisfaction (2016)

    Chadi, Adrian ; Hetschko, Clemens ;

    Zitatform

    Chadi, Adrian & Clemens Hetschko (2016): Flexibilization without hesitation? Temporary contracts and job satisfaction. In: Oxford economic papers, Jg. 68, H. 1, S. 217-237., 2015-07-13. DOI:10.1093/oep/gpv053

    Abstract

    "We use German panel data to examine how fixed-term employment affects utility derived from working. In contrast to previous research, we present evidence that working on a temporary contract lowers current job satisfaction. We discover that the honeymoon effect of a new job must be considered to reveal this result. Job insecurity appears to be the source of dissatisfaction associated with fixed-term employment. We also consider regional unemployment and perceived employment security to shed light on the basic notion of flexicurity policies. Finally, we apply a life course perspective on employment careers to discuss the overall role of temporary employment for individual job satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neue Qualität der Arbeit?: zur Entwicklung von Arbeitskulturen und Fehlzeiten (2016)

    Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena; Wehner, Caroline ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Verena Tobsch & Caroline Wehner (2016): Neue Qualität der Arbeit? Zur Entwicklung von Arbeitskulturen und Fehlzeiten. (IZA Standpunkte 84), Bonn, 18 S.

    Abstract

    "Dieser Beitrag zeigt auf, wie sich die Arbeitswelt in Deutschland in Bezug auf Beschäftigungsformen, die inhaltliche und organisatorische Arbeitnehmerautonomie sowie krankheitsbedingte Fehltage und psychische Belastungen am Arbeitsplatz in den letzten Jahren verändert hat. Der Arbeitsmarkt hierzulande wird in einem größeren Umfang als früher von flexiblen Erwerbsformen gekennzeichnet, und insbesondere spielt das Element der inhaltlichen Arbeitnehmerautonomie in der Gegenwart eine stärkere Rolle. So wird die Arbeit vielfältiger und anspruchsvoller, erfordert aber auch ein höheres Maß an Eigeninitiative. Damit geht eine wachsende Autonomie und Verantwortung der Beschäftigten einher, was tendenziell zu höherer Arbeitszufriedenheit und weniger Fehlzeiten führen kann. Psychische Belastungen auf der Grundlage eines ungünstigen Verhältnisses von Anforderungen und Ressourcen treten in der neuen Arbeitswelt gegenüber hohen physischen Belastungen in den Vordergrund. Dabei kommt der Arbeitskultur gerade in den generell wachsenden wissensintensiven Bereichen des Arbeitsmarktes eine besondere Bedeutung für die Produktivität und Motivation der Beschäftigten, aber auch für deren Arbeitszufriedenheit und ihre psychische Gesundheit der Arbeitnehmer zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Are part-time workers less productive and underpaid?: the impact of part-time workers on firms' productivity is unclear, and lower wages depend mainly on occupation and sector (2016)

    Garnero, Andrea ;

    Zitatform

    Garnero, Andrea (2016): Are part-time workers less productive and underpaid? The impact of part-time workers on firms' productivity is unclear, and lower wages depend mainly on occupation and sector. (IZA world of labor 249), Bonn, 10 S. DOI:10.15185/izawol.249

    Abstract

    "About one in five workers across OECD countries is employed part-time, and the share has been steadily increasing since the beginning of the economic and financial crisis in 2007. Part-time options play an important economic role by providing more flexible working arrangements for both workers and firms. Part-time employment has also contributed substantially to increasing the employment rate, especially among women. However, part-time work comes at a cost of lower wages for workers, mainly because part-time jobs are concentrated in lower paying occupations and sectors, while the impact on firms' productivity is still not very clear." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    deutsche Kurzfassung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Statusakrobatik: Biografische Verarbeitungsmuster von Statusinkonsistenzen im Erwerbsverlauf (2016)

    Grimm, Natalie;

    Zitatform

    Grimm, Natalie (2016): Statusakrobatik. Biografische Verarbeitungsmuster von Statusinkonsistenzen im Erwerbsverlauf. Konstanz: UVK Medien Verlagsges., 418 S.

    Abstract

    "Statusfragen erleben derzeit eine Renaissance durch die Pluralisierung von Beschäftigungsformen und den Anstieg atypischer Beschäftigung. Erreichte soziale Statuspositionen werden zudem seit der Einführung des SGB II wohlfahrtstaatlich nur noch begrenzt abgesichert. Erwerbsbiografische Statusturbulenzen sind im Zuge der Prekarisierung der Arbeitswelt zu einer Alltagserfahrung geworden, immer mehr Personen können ihren sozialen Status nicht (mehr) auf Dauer absichern.
    Diese Arbeit zeigt auf Basis biografisch-narrativer Panelinterviews individuelle Verarbeitungsweisen vermehrter Statusinkonsistenzen auf. Natalie Grimm befragt Personen unterschiedlichster sozialer Herkunft, welche sich als Statusakrobaten im Zeitverlauf zwar den veränderten Arbeitsmarktbedingungen anpassen, diese aber auch durch ihre jeweils spezifischen biografisch geprägten Handlungsmuster verändern und prägen. Alle Interviewten leisten tagtäglich spezifische Formen von Statusarbeit, ohne dass ihnen die arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen perspektivisch eine Auflösung ihrer Statusinkonsistenz ermöglichen. Sie investieren viel mit dem Ziel der Statusoptimierung, sie passen sich an zur Statusstabilisierung, sie externalisieren und protestieren im Kampf um Anerkennung und Statusrückeroberung oder orientieren sich mit dem Ziel, einen sozialen Status in der Erwerbsarbeitsgesellschaft zu erwerben. Denn trotz starker subjektiver Verunsicherungen bleibt Erwerbsarbeit für die befragten instabil beschäftigten Personen die zentrale Statuszuweisungsinstanz, die ihnen ihren Platz in der Gesellschaft zuweist." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The growth of precarious employment in Europe: Concepts, indicators and the effects of the global economic crisis (2016)

    Gutiérrez-Barbarrusa, Tomás ;

    Zitatform

    Gutiérrez-Barbarrusa, Tomás (2016): The growth of precarious employment in Europe. Concepts, indicators and the effects of the global economic crisis. In: International Labour Review, Jg. 155, H. 4, S. 477-508. DOI:10.1111/ilr.12049

    Abstract

    "Since the 1970s, the reorganization of production and neoliberal 'flexibilization' have made employment increasingly precarious in the developed economies. Examining the concept of precarious employment, the author focuses on two of its dimensions - insecurity and poverty - which he uses to construct a 'precariousness index'. Based on Eurostat data for 1995 - 2015, he then tracks the growth of precarious employment across the EU-15 and assesses the impact of the 2008 global economic crisis in this respect. While precarious employment generally increased after the crisis, this trend was driven more by poverty in the most deregulated labour markets and more by insecurity in the southern European countries." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dual labor markets at work: the impact of employers' use of temporary agency work on regular workers' job stability (2016)

    Hirsch, Boris ;

    Zitatform

    Hirsch, Boris (2016): Dual labor markets at work. The impact of employers' use of temporary agency work on regular workers' job stability. In: ILR review, Jg. 69, H. 5, S. 1191-1215. DOI:10.1177/0019793915625214

    Abstract

    "Fitting duration models on an inflow sample of jobs in Germany starting in 2002 to 2010, the author investigates the impact of employers' use of temporary agency work on regular workers' job stability. In line with dual labor market theory, the author finds that nontemporary jobs are significantly more stable when employers use temporary agency workers. The rise in job stability stems mainly from reduced transitions into nonemployment, suggesting that nontemporary workers are safeguarded against involuntary job losses. The findings are robust to controlling for unobserved permanent employer characteristics and changes in the observational window that comprises the labor market disruption of the Great Recession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Spiel als Arbeit: Arbeitsorientierungen von Beschäftigten der Gamesbranche (2016)

    Hoose, Fabian ;

    Zitatform

    Hoose, Fabian (2016): Spiel als Arbeit. Arbeitsorientierungen von Beschäftigten der Gamesbranche. Wiesbaden: Springer VS, 295 S. DOI:10.1007/978-3-658-10711-6

    Abstract

    "Die vorliegende Studie untersucht die subjektive Wahrnehmung von Beschäftigung jenseits der klassischen Normalarbeit. Das Untersuchungsfeld ist mit der Gamesbranche ein Teil der Kreativwirtschaft, in welcher neue und ausdifferenzierte Beschäftigungsformen bereits die Regel sind. Diese atypischen Beschäftigungsverhältnisse werden jedoch nicht per se als prekär wahrgenommen, sondern sind für einige Kreative sogar der Grund für die Arbeit in diesem Bereich. Während die stärkere Marktabhängigkeit für sie kein Problem darstellt, erleben die Beschäftigten der Gamesbranche dennoch, dass die Arbeit an Spielen etwas anderes ist als die professionelle und bezahlte Ausübung eines Hobbys." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Signaling, selection and transition: empirical evidence on stepping-stones and vicious cycles in temporary agency work (2016)

    Hopp, Christian ; Toporova, Nevena; Minten, Axel;

    Zitatform

    Hopp, Christian, Axel Minten & Nevena Toporova (2016): Signaling, selection and transition. Empirical evidence on stepping-stones and vicious cycles in temporary agency work. In: The international journal of human resource management, Jg. 27, H. 5, S. 527-547. DOI:10.1080/09585192.2015.1020444

    Abstract

    "Despite the growing importance of temporary work agencies, the benefits they bring to temporary agency employees (TAEs) are still disputed, and empirical findings are, by and large, mixed. Using a unique dataset comprising almost 12,000 TAEs on their first and second temporary work assignments, this work aims at disentangling the consequences of temporary agency work on the level of the individual TAE in Germany. We find that temporary agency work assignments act as learning devices for employers about the underlying ability of TAEs. High ability employees can show their qualities and fit with the organization with the time spent on temporary work assignments, albeit at decreasing rates. In addition, we find that if a TAE is assigned to a subsequent project after the first one, it is less likely that the employee transitions into permanent employment. Hence, we conclude that a division exists among TAEs: where the high ability employee may find it a stepping-stone to a desired permanent position, and others get trapped in it and have a hard time transitioning into permanent employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Polarisation of non-standard employment in Europe: exploring a missing piece of the inequality puzzle (2016)

    Horemans, Jeroen;

    Zitatform

    Horemans, Jeroen (2016): Polarisation of non-standard employment in Europe. Exploring a missing piece of the inequality puzzle. In: Social indicators research, Jg. 125, H. 1, S. 171-189. DOI:10.1007/s11205-014-0834-0

    Abstract

    "The rise in non-standard employment inspired many scholars to study the social consequences of these new employment forms. Most research focusses on individuals working non-standard. With the increase in dual earnership, however, we need a household perspective. This study therefore develops the notion of household non-standard employment and applies a polarisation index to examine the distribution of non-standard work over dual earner couples. This polarisation index compares the actual rate of household non-standard employment with a counterfactual rate when non-standard employment would be randomly distributed over households. Drawing on EU-SILC 2011, we define non-standard workers as individuals who worked during the previous year, but not full-year full-time. The results indicate that the levels of polarisation vary considerably across countries. Because especially women do not work full-time, polarisation is highly negative since it is less likely to find clustering of non-standard work within households. This pattern is dominant in Continental European countries, but also observable in Scandinavian and Anglo-Saxon countries. On the other hand, in Eastern and Southern European countries, non-standard employment is concentrated in some households, mainly because of the inability of its members to work full-year. Common characteristics of household members known to be associated with non-standard employment, like age and education, explain little of the levels of non-standard employment polarisation." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hanging in, but only just: part-time employment and in-work poverty throughout the crisis (2016)

    Horemans, Jeroen; Nolan, Brian ; Marx, Ive ;

    Zitatform

    Horemans, Jeroen, Ive Marx & Brian Nolan (2016): Hanging in, but only just. Part-time employment and in-work poverty throughout the crisis. In: IZA journal of European Labor Studies, Jg. 5, S. 1-19. DOI:10.1186/s40174-016-0053-6

    Abstract

    "The crisis has deepened pre-existing concerns regarding low-wage and non-standard employment. Countries where unemployment increased most strongly during the crisis period also saw part-time employment increasing, particularly involuntary part-time work. With involuntary part-time workers, as a particular group of underemployed, facing especially high poverty rates, this was accompanied by an increase, on average, in the poverty risk associated with working part-time. However, this was not reflected in a marked increase in the overall in-work poverty rate because full-time work remains dominant and its poverty risk did not change markedly. The household context is of the essence when considering policy implications." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Atypische Beschäftigung (2016)

    Hünefeld, Lena ;

    Zitatform

    Hünefeld, Lena (2016): Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt: Atypische Beschäftigung. (baua: Bericht), Berlin, 118 S. DOI:10.21934/baua:bericht20160713/2e

    Abstract

    "Das Projekt 'Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt - Wissenschaftliche Standortbestimmung' zielt darauf ab, psychische Belastungsfaktoren bezogen auf den gesicherten Stand der Wissenschaft zu bewerten, Aufschluss über neue Arbeitsanforderungen durch den Wandel der Arbeit zu gewinnen sowie offene Forschungsfragen zu identifizieren. Für mehr als 20 Arbeitsbedingungsfaktoren wurden systematische Übersichtsarbeiten (Scoping Reviews) angefertigt. Die Arbeitsbedingungsfaktoren wurden vier Themenfeldern zugeordnet: 'Arbeitsaufgabe', 'Führung und Organisation', 'Arbeitszeit' und 'Technische Faktoren'.
    Der Arbeitsbedingungsfaktor 'Atypische Beschäftigung' gehört zum Themenfeld 'Führung und Organisation'. Der Bericht beleuchtet die Auswirkungen von den Arbeitsformen Leih-/Zeitarbeit, befristete Beschäftigung, Teilzeitarbeit, Selbstständigkeit, Solo-Selbstständigkeit/Freelancer und Mehrfachbeschäftigung auf verschiedene Gesundheitsparameter (Fehlzeiten durch Krankheit, psychische Wohlbefinden, Depression und Burnout) sowie Zufriedenheit, Motivation und Leistung. Bei der Darstellung der Ergebnisse werden allgemeine Zusammenhänge zu atypischer Beschäftigung sowie zu den verschiedenen Unterformen berichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekäre Arbeit und sozialer Dialog: vier Fallstudien zu neuen Lösungsansätzen (2016)

    Jaehrling, Karen ;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen (2016): Prekäre Arbeit und sozialer Dialog. Vier Fallstudien zu neuen Lösungsansätzen. (IAQ-Report 2016-04), Duisburg, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/45738

    Abstract

    "Das deutsche ,Beschäftigungswunder' ist mit einer Zunahme von Prekaritätsrisiken einhergegangen. Atypisch Beschäftigte sind davon zwar stärker betroffen, die Arbeitsstandards für Normalarbeitnehmer/innen sind jedoch ebenfalls unter Druck geraten.
    - Es ist umstritten, ob Akteure und Prozess des sozialen Dialogs eher zur Entstehung und Stabilisierung der Arbeitsmarktspaltung beitragen oder ihr entgegenwirken. Ausgewählte Fallstudien dokumentieren die Schwierigkeiten, die sich dabei stellen, selbst wenn es nur um die Durchsetzung von Mindeststandards geht. Sie illustrieren zugleich, dass eine Verringerung der Arbeitsmarktspaltung möglich ist, und zwar gerade dort, wo Ressourcen und Verfahren des sozialen Dialogs noch vergleichsweise gut erhalten sind.
    - Weiterhin bedarf es jedoch eines stärkeren 'Schattens der Hierarchie' bzw. auch direkter gesetzlicher Eingriffe, um inklusivere Unternehmensstrategien zu 'fordern und fördern'. Der gesetzliche Rahmen bietet bislang unzureichenden Schutz für neue und alte Gefährdungslagen.
    - Die Orientierung der Gesetzgebung am Gleichstellungsprinzip (equal pay/equal treatment) greift außerdem zu kurz, wenn es sich faktisch auf Mindeststandards beschränkt und zudem die spezifischen Risiken atypischer Beschäftigung nicht berücksichtigt. Zudem erfordert die wirksame Durchsetzung von Gleichstellung, dass die Nutzung atypischer Beschäftigung in einem überschaubaren und kontrollierbaren Rahmen gehalten wird" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Brückeneffekte für Ausländer am Arbeitsmarkt: Zeitarbeit kann Perspektiven eröffnen (2016)

    Jahn, Elke ;

    Zitatform

    Jahn, Elke (2016): Brückeneffekte für Ausländer am Arbeitsmarkt: Zeitarbeit kann Perspektiven eröffnen. (IAB-Kurzbericht 19/2016), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Zahl der Leiharbeitnehmer in Deutschland hat sich im letzten Jahrzehnt mehr als verdoppelt, auch im Jahr 2015 ist sie weiter gestiegen. Die Dynamik dieser Beschäftigungsform, kurze Beschäftigungsdauern und der hohe Ausländeranteil zählen zu den Charakteristiken der Branche. Es wird für den Zeitraum 2005 bis 2014 untersucht, ob Zeitarbeit eine Brücke in andere Beschäftigung sein kann und ob dies auch für Ausländer gilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit und Werkverträge im europäischen Kontext (2016)

    Junker, Abbo;

    Zitatform

    Junker, Abbo (2016): Zeitarbeit und Werkverträge im europäischen Kontext. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 47, H. 2, S. 197-214.

    Abstract

    Der Autor legt seinem Beitrag einen Referentenentwurf eines Gesetzes zu Leiharbeit und Werkverträgen aus dem Jahr 2015 zugrunde. Dessen Kernpunkt bildete die Begrenzung der Arbeitnehmerüberlassung auf eine Dauer von 18 Monaten, die gleiche Bezahlung sollte bereits nach neun Monaten gesetzlich zwingend gelten. Vor dem Hintergrund des Entwurfs geht der Autor der Frage nach, welche Vorgaben das europäische Recht für die Ausgestaltung der Arbeitnehmerüberlassung in den Mitgliedsstaaten aufstellt. Zum anderen beantwortet der Beitrag die Frage, welche Kriterien dem europäischen Recht für die Abgrenzung von Werkverträgen und Zeitarbeit zu entnehmen sind. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass sich der Referentenentwurf nicht auf europäisches Recht berufen kann. So geht eine Pflicht zur Vorlage von Überlassungs- und Werkverträgen an die Arbeitnehmervertretung weit über die Standards in anderen Mitgliedsstaaten hinaus. 'Ein Verbot des Einsatzes von Leiharbeitnehmern im Arbeitskampf ist nicht am europäischen Recht zu messen, sondern an der Koalitionsfreiheit nach dem Grundgesetz.' (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The structure of the permanent job wage premium: evidence from Europe (2016)

    Kahn, Lawrence M. ;

    Zitatform

    Kahn, Lawrence M. (2016): The structure of the permanent job wage premium. Evidence from Europe. In: Industrial relations, Jg. 55, H. 1, S. 149-178. DOI:10.1111/irel.12129

    Abstract

    "Using longitudinal data on individuals from the European Community Household Panel (ECHP) for thirteen countries during 1995-2001, I investigate the wage premium for permanent jobs relative to temporary jobs. The countries are Austria, Belgium, Denmark, Finland, France, Germany, Greece, Ireland, Italy, the Netherlands, Portugal, Spain, and the United Kingdom. I find that among men the wage premium for a permanent vs. temporary job is lower for older workers and native born workers; for women, the permanent job wage premium is lower for older workers and those with longer job tenure. Moreover, there is some evidence that among immigrant men, the permanent job premium is especially high for those who migrated from outside the European Union. These findings all suggest that the gain to promotion into permanent jobs is indeed higher for those with less experience in the domestic labor market. In contrast to the effects for the young and immigrants, the permanent job pay premium is slightly smaller on average for women than for men, even though on average women have less experience in the labor market than men do. It is possible that women even in permanent jobs are in segregated labor markets. But as noted, among women, the permanent job wage premium is higher for the young and those with less current tenure, suggesting that even in the female labor market, employers pay attention to experience differences." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The extent and determinants of precarious employment in Europe (2016)

    Kretsos, Lefteris ; Livanos, Ilias;

    Zitatform

    Kretsos, Lefteris & Ilias Livanos (2016): The extent and determinants of precarious employment in Europe. In: International journal of manpower, Jg. 37, H. 1, S. 25-43. DOI:10.1108/IJM-12-2014-0243

    Abstract

    "Purpose: The purpose of this paper is to investigate the extent and determinants of the so-called precarious employment across Europe and using different measures and based on individual's self-assessment.
    Design/methodology/approach: Data on over two million workers across Europe (EU-15) from the European Union Labour Force Survey are utilised and a Heckman selection approach is adopted.
    Findings: About one tenth of the total European workforce is in employment relationships that could be related to precariousness. The sources of precariousness are mainly involuntary part-time and temporary work. Less prominent as a source of precariousness is job insecurity related to fear of job loss. Vulnerable groups are found to have a higher risk of precariousness while significant country variations indicate that precariousness cannot be examined in isolation of the national context. Finally, signals of previous employment inability, such as lack of past working experience, as well as the state of labour market significantly increase the risk of precarious work.
    Originality/value: The present study utilises a large-scale survey in order to investigate the incidence of precarious employment in a harmonised way and produce results that are comparable across EU-15 countries." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Extending employment entitlements to non-standard workers: alternative models for long service leave portability (2016)

    Markey, Ray; Thornthwaite, Louise ; McIvor, Joseph; Muhidin, Salut ; Wright, Chris F. ; Parr, Nick ; Ferris, Shauna ; O'Neill, Sharron;

    Zitatform

    Markey, Ray, Shauna Ferris, Joseph McIvor, Louise Thornthwaite, Chris F. Wright, Salut Muhidin, Sharron O'Neill & Nick Parr (2016): Extending employment entitlements to non-standard workers. Alternative models for long service leave portability. In: The Journal of Industrial Relations, Jg. 58, H. 1, S. 46-68. DOI:10.1177/0022185615598187

    Abstract

    "This article contributes to the emerging scholarship on institutional and regulatory innovations to extend core employment protections to workers on non-standard contracts by examining different policy models that could potentially improve access to statutory long service leave entitlements in Australia. With the growth of casual, contract and short-term employment reducing access to this entitlement for many workers, there have been calls for the creation of a national long service leave scheme that would be portable between employers, so that the benefit is more generally available to workers over the course of their working life. The article proposes three possible models for implementing a portable long service leave scheme. These are evaluated with regard to the relative costs and benefits for employers and workers and implementation issues for governments. We find that the three models distribute risks, costs and benefits differently between the stakeholders, and any model adopted will involve trade-offs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Atypical employment and the role of European PES: An exploratory paper (2016)

    McGrath, John;

    Zitatform

    McGrath, John (2016): Atypical employment and the role of European PES. An exploratory paper. Brüssel, 36 S. DOI:10.2767/245526

    Abstract

    "This paper focuses on how national PES can facilitate labour market transitions for those people in new atypical forms of work (such as jobs in the 'gig' economy). Based on the responses of national PES the paper looks at the availability of training, course curricula, client profiles, skill needs identification and the use of technology in both the promotion and delivery of training. PES responses indicate that the necessary adaptations to the traditional PES model have not yet been introduced by most PES. The paper concludes with good practices to facilitate adaptation to the new world of work. They include more flexible availability of training; more broad-based course curricula; a more heterogeneous client profile; the identification of skills needs and the use of technology to deliver flexible training remotely." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mothers' non-standard working and childcare-related challenges: a comparison between lone and coupled mothers (2016)

    Moilanen, Sanna ; May, Vanessa ; Sevón, Eija ; Räikkönen, Eija ; Laakso, Marja-Leena;

    Zitatform

    Moilanen, Sanna, Vanessa May, Eija Räikkönen, Eija Sevón & Marja-Leena Laakso (2016): Mothers' non-standard working and childcare-related challenges. A comparison between lone and coupled mothers. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 36, H. 1/2, S. 36-52. DOI:10.1108/IJSSP-11-2014-0094

    Abstract

    "Purpose
    - The purpose of this paper is to particularly focus on lone-mother families, comparing the childcare-related challenges experienced by working lone mothers and coupled mothers in three European countries in the context of a 24/7 economy and non-standard working hours (e.g. evening, night and weekend work).
    Design/methodology/approach
    - This study utilises survey data from Finnish, Dutch and British working mothers (n=1,106) collected as part of the 'Families 24/7' research project. Multivariate regression analysis is used to analyse the associations between childcare-related challenges, maternal non-standard working, lone motherhood and country of residence.
    Findings
    - The results indicated similar results across the three countries by showing that working lone mothers experience childcare-related challenges more often compared with coupled mothers. Furthermore, an increase in maternal non-standard working associated positively with increased childcare-related challenges in both lone mother and coupled families but lone motherhood did not moderate this association. The findings suggest that, regardless of family form, families in all three countries struggle with childcare arrangements when the mother works during non-standard hours. This possibly relates to the inadequate provision of state-subsidised and flexible formal childcare during non-standard hours and to the country-specific maternal work hours cultures.
    Originality/value
    - This study responds to the need for comparative research on the reconciliation of maternal non-standard working and childcare with self-collected data from three European welfare states. The importance of the study is further highlighted by the risks posed to the maintenance of maternal employment and family well-being when reconciliation of work and childcare is unsuccessful, especially in lone-mother families." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mothers' non-standard working schedules and family time: enhancing regularity and togetherness (2016)

    Murtorinne-Lahtinen, Minna; Moilanen, Sanna ; Rönkä, Anna ; Tammelin, Mia ; Laakso, Marja-Leena;

    Zitatform

    Murtorinne-Lahtinen, Minna, Sanna Moilanen, Mia Tammelin, Anna Rönkä & Marja-Leena Laakso (2016): Mothers' non-standard working schedules and family time. Enhancing regularity and togetherness. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 36, H. 1/2, S. 119-135. DOI:10.1108/IJSSP-02-2015-0022

    Abstract

    "Purpose
    - The purpose of this paper is to investigate Finnish working mothers' experiences of the effects of non-standard working schedules (NSWS) on family time in two family forms, coupled and lone-parent families. Furthermore the aim is to find out what meanings mothers with NSWS attached to family time paying particular attention to the circumstances in which mothers experienced NSWS positively.
    Design/methodology/approach
    - Thematic analysis of 20 semi-structured interviews was used to investigate mothers' experiences of the effects of NSWS on family time.
    Findings
    - The key factor generating positive experiences was the ability to maintain regularity and togetherness, which was enhanced by specific features of work, such as autonomy and regularity, and successful child care arrangements. Also important were the values mothers associated with family time. The results highlighted the more problematic situation of lone-parent families.
    Research limitations/implications
    - The main limitation of this study was the small sample size.
    Practical implications
    - The findings show how the parents of small children benefit from the regularity and flexibility in their working hours. Owing to irregular and varying working times, flexible around-the-clock childcare is needed. In Finland, an important question is how to organize the care of small school-aged children. Lone mothers, especially, may need services to help with domestic chores and childcare.
    Social implications
    - A non-resident parent can also be an important source of childcare. Therefore policymakers should take into account family type, including consideration of the rights to childcare of non-resident parents.
    Originality/value
    - This study adds to the literature by explaining more in depth, through the richness of qualitative data, the circumstances in which mothers experience NSWS positively." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Penalized or protected? Gender and the consequences of nonstandard and mismatched employment histories (2016)

    Pedulla, David S. ;

    Zitatform

    Pedulla, David S. (2016): Penalized or protected? Gender and the consequences of nonstandard and mismatched employment histories. In: American Sociological Review, Jg. 81, H. 2, S. 262-289. DOI:10.1177/0003122416630982

    Abstract

    "Millions of workers are employed in positions that deviate from the full-time, standard employment relationship or work in jobs that are mismatched with their skills, education, or experience. Yet, little is known about how employers evaluate workers who have experienced these employment arrangements, limiting our knowledge about how part-time work, temporary agency employment, and skills underutilization affect workers' labor market opportunities. Drawing on original field and survey experiment data, I examine three questions: (1) What are the consequences of having a nonstandard or mismatched employment history for workers' labor market opportunities? (2) Are the effects of nonstandard or mismatched employment histories different for men and women? and (3) What are the mechanisms linking nonstandard or mismatched employment histories to labor market outcomes? The field experiment shows that skills underutilization is as scarring for workers as a year of unemployment, but that there are limited penalties for workers with histories of temporary agency employment. Additionally, although men are penalized for part-time employment histories, women face no penalty for part-time work. The survey experiment reveals that employers' perceptions of workers' competence and commitment mediate these effects. These findings shed light on the consequences of changing employment relations for the distribution of labor market opportunities in the 'new economy.'" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen