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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Geschlecht"
  • Literaturhinweis

    Fixed-term contracts and unemployment at the beginning of the employment career in Germany: does gender matter? (2002)

    Kurz, Karin ;

    Zitatform

    Kurz, Karin (2002): Fixed-term contracts and unemployment at the beginning of the employment career in Germany. Does gender matter? In: E. Ruspini & A. Dale (Hrsg.) (2002): The gender dimension of social change : the contribution of dynamic research to the study of women's life courses, S. 133-157. DOI:10.1332/policypress/9781861343321.003.0007

    Abstract

    "This chapter examines to what extent women and men in West and East Germany are effected by fixed-term contracts and the risk of unemployment at the beginning of their career. The focus of this chapter is on those employment entrants, allowing careful observation of how gender inequalities develop from the start of the employment career. At this stage, family work is not yet important to most people. Hence, if gender differences can be found, these are not attributed to the family obligations of men and women. In addition to discussing the outcomes of gender inequalities, the chapter also examines whether the risk of precarious unemployment or unemployment and gender inequality are associated with factors such as education, occupational class, vocational training, ethnic origin and region. More generally, the chapter aims to know whether precarious jobs and unemployment become more or less likely for all labour market entrants. For this chapter, the data from the German Socio-Economic Panel (GSOEP) are used and referred to. The chapter also studies people who began employment between 1985 and 1998, with focus on the risk of starting on a fixed-term contract and on the risk of experiencing a subsequent period of unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender roles and labor use strategies: women's part-time work in the European Union (2002)

    Tijdens, Kea G.;

    Zitatform

    Tijdens, Kea G. (2002): Gender roles and labor use strategies. Women's part-time work in the European Union. In: Feminist economics, Jg. 8, H. 1, S. 71-99.

    Abstract

    "What is the nature of female part-time employment in the European Union? Using data from the Second European Survey on Working Conditions, the author seeks to address this question. The paper examines four regimes of part-time employment. The gender-roles model, which assumes that women work parttime because they are secondary earners or have children at home, ranks first as a predictor of the likelihood that a woman will work part-time. In the responsive firms model, which ranks second in explanatory power, part-time work is primarily seen as the firms' response to workers' demands for fewer working hours. The optimal staffing model assumes that employers will create part-time jobs as a response to the demand for time-related services; it ranks third in explanatory power. Finally, the secondary-labor market model, which assumes job insecurity, poor wages, and poor working conditions, ranks fourth in predicting whether a woman will work part- or full-time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Alleindienstleister im Berufsfeld Kultur: Versuch einer erwerbssoziologischen Konzeptualisierung (2001)

    Gottschall, Karin ; Betzelt, Sigrid;

    Zitatform

    Gottschall, Karin & Sigrid Betzelt (2001): Alleindienstleister im Berufsfeld Kultur. Versuch einer erwerbssoziologischen Konzeptualisierung. (ZeS-Arbeitspapier 2001/18), Bremen, 23 S.

    Abstract

    "Die Kulturberufe gehören zu den seit Jahren expandierenden Wissensberufen und nehmen im bundesdeutschen Erwerbssystem in verschiedener Hinsicht eine Sonderstellung ein. So werden sie häufig in der Form des 'Alleindienstleisters' ausgeübt und weisen hohe Frauenanteile und Akademisierungsgrade auf. Von daher sind sie für die Frage nach 'zukunftsfähigen' Formen von Erwerbsarbeit für beide Geschlechter besonders interessant. Das Papier stellt zunächst in erwerbssoziologischer Perspektive Charakteristika der Kulturberufe in Abgrenzung zu den beiden dominanten Erwerbstypen - den 'klassischen' Professionen und dem 'verberuflichten Arbeitnehmer' - wie auch zu den traditionell feminisierten sog. Semi-Professionen dar. Gefragt wird weiter nach theoretischen Erklärungsansätzen für diesen vergleichsweise jungen Erwerbstypus. Dabei erscheint weniger die Professionstheorie als vielmehr das arbeitssoziologische Konzept des "Arbeitskraftunternehmers" weiterführend, insofern es in subjektorientierter Perspektive Grenzverschiebungen zwischen Arbeit und Leben Rechnung trägt. In einem weiteren Schritt werden erste empirische Ergebnisse zur sozialstrukturellen Verfassung der Kulturberufe präsentiert, die ambivalente Deutungen nahe legen. So scheint einerseits Erwerbsarbeit in den Kulturberufen weniger durch Geschlechterstereotype geprägt zu sein als in den erwähnten anderen Erwerbstypen. Andererseits jedoch deuten die zu vermutenden Arrangements von Arbeit und Leben nicht unbedingt auf egalitäre Muster hin. Abschließend wird weiterer Forschungsbedarf thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Von Sprungbrettern und Rutschbahnen: prekäre Frauenbeschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland (1973-1998) als Prüfstein für die Arbeitsmarktstrategien der Neuen Sozialdemokratie (2001)

    Mayer-Ahuja, Nicole;

    Zitatform

    Mayer-Ahuja, Nicole (2001): Von Sprungbrettern und Rutschbahnen. Prekäre Frauenbeschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland (1973-1998) als Prüfstein für die Arbeitsmarktstrategien der Neuen Sozialdemokratie. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 47, H. 1, S. 27-54.

    Abstract

    In dem Beitrag sollen die Strategien der Befürworter arbeitsmarktpolitischer Flexibilisierung "in der Sozialdemokratie umrissen und der Praxis flexibilisierter Arbeitsverhältnisse gegenübergestellt werden, wie sie sich etwa im Reinigungsgewerbe als Teil des besonders früh und besonders umfassend flexibilisierten gering qualifizierten Niedriglohnsektors seit Beginn der 1970er Jahre herausgebildet hat. Dabei wird die These vertreten, dass eine gezielte Förderung "einfacher" Dienstleistungen, wie sie die "Neue Sozialdemokratie" anstrebt, mit einer weiteren Zunahme prekärer Beschäftigung verbunden wäre, die im Untersuchungszeitraum vor allem drei Dimensionen aufwies: Den Ausschluss aus dem Kreis regulär Beschäftigter durch die Unterschreitung materieller und rechtlicher Standards sowie die zunehmende Isolierung vom Kreis der KollegInnen, die sich aufgrund langer Betriebszugehörigkeit als Gemeinschaft empfanden. Es wird zu zeigen sein, dass Niedriglohnstrategien neben der quantitativen Senkung des Lohnniveaus drastische Statusverluste für die betroffenen Beschäftigten beinhalten." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Geschlechterverhältnisse im Umbruch: (Des)Integration der Lebenssphären? (2001)

    Peinl, Iris; Völker, Susanne ;

    Zitatform

    Peinl, Iris & Susanne Völker (2001): Arbeit und Geschlechterverhältnisse im Umbruch. (Des)Integration der Lebenssphären? In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 11, H. 1, S. 63-76.

    Abstract

    "Ausgehend von dem Umbruch der Erwerbsarbeit in Richtung einer flexibilisierten, markteffizienten Tertiarisierung fragen wir nach Chancen für Frauenerwerbsarbeit. Dabei richten wir den Blick insbesondere auf das Verhältnis zwischen Erwerbssphäre und außerbetrieblichem Leben. Die Ausgangsphase lautet: Dem Umbruch der Arbeit sind "Entgeschlechtlichungstendenzen" inhärent. Diese werden jedoch sowohl von überdauernden Geschlechterungleichheiten, als auch durch die Veränderung gesellschaftlicher Reproduktionsnotwendigkeiten in das "Private" als (neu konfigurierte) "Vergeschlechtlichungsprozesse" konterkariert. Als Ergebnis zeigen sich zwiespältige Intergrations- aber auch zunehmend Desintegrationseffekte für "weibliche" Erwerbsarbeit. Diese These wird mit Befunden einer empirischen Untersuchung bei der Deutschen Bahn AG erhärtet, deren rigoroser Umbau hin zu börsenfähiger Wirtschaftseffizienz u.E. paradigmatisch für Unternehmensreorganisationen gelten kann. Das Fazit lautet: Nur über eine konsensuale Arbeitspolitik, die die Symmetrierung der außer- und innerbetrieblichen Lebensbereiche beinhaltet, ist eine nachhaltige Chancenerweiterung für Frauenerwerbsarbeit möglich. Sie ist - mittelfristig - auch die Voraussetzung für eine "geschlechtsneutrale" Bestenauslese der Unternehmen und damit ihrer Wirtschaftseffizienz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeit und Reproduktionsarbeit: Zusammenhänge und Wechselwirkungen am Beispiel der Teilzeitarbeit (2001)

    Rüling, Anneli;

    Zitatform

    Rüling, Anneli (2001): Arbeitszeit und Reproduktionsarbeit. Zusammenhänge und Wechselwirkungen am Beispiel der Teilzeitarbeit. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Papers 01-505), Berlin, 81 S.

    Abstract

    "In diesem Diskussionspapier wird untersucht, ob sich durch die Flexibilisierung der Arbeitszeit Potentiale für mehr Geschlechtergerechtigkeit ergeben. Als normatives Konzept werden Prinzipien der Geschlechtergerechtigkeit von Nancy Fraser herangezogen, die eine Umverteilung von Reproduktionsarbeit zwischen den Geschlechtern fordert. Ausgehend von Frasers Ansatz werden Kriterien für geschlechtergerechte Arbeitszeiten entwickelt. Teilzeitarbeit wird häufig als eine flexible Arbeitszeitform diskutiert, die eine Kombination von Erwerbs- und Reproduktionsarbeit ermöglicht und daher Potentiale für mehr Geschlechtergerechtigkeit eröffnen könnte. Um dies zu überprüfen wird anhand der Kriterien der Geschlechtergerechtigkeit die aktuelle Entwicklung der Teilzeitarbeit in Deutschland analysiert. In der Regel führt Teilzeitarbeit nicht zu einer Umverteilung von Reproduktionsarbeit zwischen den Geschlechtern. Sie wird hauptsächlich von Frauen "in der Kinderphase" ausgeübt und bestätigt somit die Verantwortlichkeit der Frauen für die Reproduktionsarbeit. Darüber hinaus sind die Auswirkungen auf die weibliche Erwerbsbiographie ambivalent; häufig führt Teilzeitarbeit zu beruflichem Abstieg und mangelnder sozialer Sicherung. Die wenigen Männer, die Teilzeit arbeiten, tun dies meist nicht aus familiären Gründen, sondern zu Beginn und Ende der Berufsbiographie. Schließlich werden Vorschläge für eine politische Regulierung der Teilzeitarbeit und für eine umfassende Zeitpolitik gemacht, die zu mehr Geschlechtergerechtigkeit führen könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unsichere Beschäftigung und berufliche Qualifikation: ein Blick auf Erwerbsarbeit jenseits des Normalarbeitsverhältnisses (2001)

    Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska (2001): Unsichere Beschäftigung und berufliche Qualifikation. Ein Blick auf Erwerbsarbeit jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. In: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg (Hrsg.) (2001): Wandel der Erwerbsarbeit : Qualifikationsverwertung in sich verändernden Arbeitsstrukturen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 246), S. 147-172.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich "mit Erwerbsformen jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. Dabei interessiert vor allem die Verbreitung 'unsicherer' Beschäftigung bei den einzelnen beruflichen Qualifikationsgruppen. Als 'unsicher' werden befristete Beschäftigung, Leiharbeit, geringfügige Beschäftigung sowie freie Mitarbeit eingegrenzt. Demnach sind in erster Linie Personen ohne formalen Berufsabschluss betroffen, die, weil gleichzeitig auch am häufigsten arbeitslos, die aktuellen und künftigen Verlierer der Arbeitsmarktentwicklung sind. 'Unsichere' Beschäftigung zeigt allerdings - im Gegensatz zu Arbeitslosigkeit - vor allem in Westdeutschland ein eher polarisierendes Muster: Die am zweithäufigsten betroffene Gruppe sind hier Absolventinnen und Absolventen einer Universitätsausbildung. Bei fast allen Qualifikationsgruppen sind es insbesondere Frauen und Jüngere, die in 'unsicheren' Erwerbsformen arbeiten." Die Studie basiert auf der 4. BIBB/IAB-Erhebung, bei der 34.314 Erwerbspersonen zu ihrer Erwerbstätigkeit und Bildungsbiographie befragt wurden. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Flexibilisierung der Arbeit in den Niederlanden: die Entwicklung atypischer Beschäftigung unter Berücksichtigung der Frauenerwerbstätigkeit (2001)

    Wilkens, Ingrid;

    Zitatform

    Wilkens, Ingrid (2001): Flexibilisierung der Arbeit in den Niederlanden. Die Entwicklung atypischer Beschäftigung unter Berücksichtigung der Frauenerwerbstätigkeit. (Zentrum für Globalisierung und Europäisierung der Wirtschaft. Discussion paper 10), Göttingen, 14 S.

    Abstract

    "Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland bewirkte in letzter Zeit eine intensive Diskussion der Strategien der als beschäftigungspolitisch erfolgreicher angesehenen Länder. Im Brennpunkt des Interesses stehen dabei neben den USA, Dänemark und Großbritannien auch die Niederlande, wo die Arbeitslosenquote mittlerweile auf 4% (1999) gesenkt werden konnte. Ein wesentliches Element der niederländischen Beschäftigungspolitik ist die Flexibilisierung der Arbeit, die zur Behebung der Arbeitsmarktkrise in den 80er Jahren eingeleitet wurde. Flexibilisierung ist in der arbeitspolitischen Debatte mit vielfältigen Befürchtungen bezüglich der Abnahme der Beschäftigungsqualität bzw. des Verlustes der sozialen Sicherungsstandards verbunden. In diesem Beitrag soll zum einen anhand der vom Statistischen Zentralamt (Centraal Bureau voor de Statistiek, CBS) verwendeten Daten gezeigt werden, wie sich die Arbeitsverhältnisse in Folge der umfassenden Flexibilisierung entwickelt haben und welche Beschäftigungsqualität mit dieser Entwicklung verbunden ist. Die zweite Frage lautet, inwieweit die Frauen, die in vielen europäischen Ländern am Arbeitsmarkt benachteiligt sind, von der Beschäftigungsentwicklung in den Niederlanden profitieren konnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung in den Erwerbsbiographien der zukünftigen Rentnerinnen und ihre Auswirkungen auf die Altersvorsorge: eine Kohortenbetrachtung auf Basis der Untersuchung Altersvorsorge in Deutschland 1996 (AVID '96) (2000)

    Bieber, Ulrich; Stegmann, Michael;

    Zitatform

    Bieber, Ulrich & Michael Stegmann (2000): Sozialversicherungspflichtige Teilzeitbeschäftigung in den Erwerbsbiographien der zukünftigen Rentnerinnen und ihre Auswirkungen auf die Altersvorsorge. Eine Kohortenbetrachtung auf Basis der Untersuchung Altersvorsorge in Deutschland 1996 (AVID '96). In: Deutsche Rentenversicherung H. 6, S. 364-383.

    Abstract

    "Der Beitrag setzt sich mit der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung von Frauen und deren Wirkung auf die Anwartschaften aus der gesetzlichen Rentenversicherung auseinander. Auf Basis der Erhebung 'Altersvorsorge in Deutschland 1996 (AVID '96)', die es erstmals ermöglicht, rentenversicherungsrelevante Sachverhalte und Teilzeitbeschäftigung auch im Detail aufeinander zu beziehen, wird die Struktur der Teilzeitbeschäftigung nach Verbreitung, Dauer, Lage und der Zusammenhang mit sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung dargestellt. Ein Vergleich der projizierten Anwartschaften von Frauen mit und ohne Teilzeitbeschäftigungsphasen zeigt schließlich, dass diesen Phasen eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Familienarbeit und Vollzeitbeschäftigung zukommt, was letztlich auch zu höheren selbsterworbenen Anwartschaften führt. Eine Unterstützung von Teilzeitbeschäftigung im Sinne einer Höherbewertung niedriger Entgelte während der Kinderberücksichtigungszeit im Rahmen der Rentenberechnung würde insoweit die eigenständige soziale Sicherung der Frauen verbessern helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitautonom Teilzeit versus Vollzeit arbeitende Männer: ein empirischer Vergleich (2000)

    Grossenbacher, Simon; Udris, Ivars;

    Zitatform

    Grossenbacher, Simon & Ivars Udris (2000): Zeitautonom Teilzeit versus Vollzeit arbeitende Männer. Ein empirischer Vergleich. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 9, H. 3, S. 238-243. DOI:10.1515/arbeit-2000-0309

    Abstract

    "Dass der überwiegende Teil der Teilzeit (TZ) arbeitenden Menschen Frauen sind, ist bekannt und vielfach untersucht worden. Zu der kleinen Gruppe von TZ arbeitenden Männern existieren nur sehr wenige Studien, die zu ihrer psychosozialen Situation, zu ihren Motiven oder zu ihrer Zeitverwendung Auskunft geben können. Einen Beitrag zur Schliessung der Wissenslücke sollte die im Beitrag zusammengefasste Studie zum Vergleich von TZ und Vollzeit (VZ) arbeitenden Männern in der Schweiz leisten. Die Studie bestand aus zwei Teilen: (1) einer Voruntersuchung mit elf TZ arbeitenden und acht VZ arbeitenden Männern mit einem Verfahren zur Ermittlung von Alltagstätigkeiten, (2) einer Hauptuntersuchung mit 37 TZ arbeitenden und 71 VZ arbeitenden Männern mit einem eigens entwickelten Fragebogen. Das Ziel war zu untersuchen, wie sich Männer, die freiwillig (also nicht durch den Betrieb erzwungen) TZ von ca. 70-80% der 'Normalarbeitszeit' arbeiten, von Männern mit VZ unterscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    BIBB/IAB-Erhebung: "Unsichere" Beschäftigung trifft vor allem die Niedrigqualifizierten: aber auch viele Uni-Absolventen und -Absolventinnen arbeiten jenseits des Normalarbeitsverhältnisses (2000)

    Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Schreyer, Franziska (2000): BIBB/IAB-Erhebung: "Unsichere" Beschäftigung trifft vor allem die Niedrigqualifizierten. Aber auch viele Uni-Absolventen und -Absolventinnen arbeiten jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. (IAB-Kurzbericht 15/2000), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    Gut 10 Prozent der deutschen Befragten in West- und knapp 16 Prozent in Ostdeutschland arbeiten in "unsicheren" Erwerbsformen: in befristeter Beschäftigung und Leiharbeit, in geringfügiger Beschäftigung und Freier Mitarbeit. Dies ergab die BIBB/IAB-Erhebung vom Winter 1998/99, die bei rund 34.000 Erwerbstätigen durchgeführt wurde. Mit Abstand am häufigsten betroffen sind Personen ohne Ausbildungsabschluss - in West wie in Ost. Hochschulabsolventen sind - vor allem im Westen - die am zweithäufigsten betroffene Gruppe. "Unsichere" Beschäftigung ist bei fast allen Qualifikationsstufen vor allem ein Problem der Frauen und der Jüngeren. Im Osten arbeiten jedoch auch viel Ältere unsicher. Dies könnte eine Folge der Entwertung von Qualifikationen nach der Wiedervereinigung sein. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Normalarbeitsverhältnis und Geschlechterordnung (1998)

    Holst, Elke; Maier, Friederike;

    Zitatform

    Holst, Elke & Friederike Maier (1998): Normalarbeitsverhältnis und Geschlechterordnung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 31, H. 3, S. 506-518.

    Abstract

    "Produktion und Reproduktion in einer Gesellschaft, ihre Arbeits- und Sozialordnung sowie die gesamtgesellschaftlichen Arrangements in Familie und Erwerbsarbeit basieren auf einem mehr oder weniger explizit formulierten 'Gesellschaftsvertrag' (social contract). Der jeweilige 'social contract' hat in der Regel zwei Bestandteile: einen 'Geschlechtervertrag' (gender contract) und einen 'Erwerbsvertrag' (employment contract). In der Bundesrepublik Deutschland werden Geschlechtervertrag und Erwerbsvertrag im allgemeinen mit zwei Schlagworten charakterisiert: 'männlicher Familienernährer' oder 'Versorger-/Hausfrauenehe' und 'Normalarbeitsverhältnis'. Beide Konstrukte beinhalten, daß das Normalarbeitsverhältnis für Frauen, insbesondere Mütter, keine Gültigkeit haben sollte. Dieser Beitrag geht der Frage nach, inwieweit diese gesellschaftlichen Konstrukte noch der Realität auf den Arbeitsmärkten und in den Familien entsprechen, ob veränderte Muster wie die Versorgerehe mit Zuverdienst der Ehefrauen, die in Arbeitsverhältnissen außerhalb des Normalarbeitsverhältnisses beschäftigt sind, sich als neue Arrangements stabil entwickeln werden. Illustriert werden ferner die Folgen der begrenzten Integration der Frauen in das Beschäftigungssystem an Hand der geringfügigen Beschäftigung, die stark expandiert ist und wie Teilzeitarbeit insgesamt das traditionelle Geschlechterverhältnis 'modernisiert'. Am Ende des Beitrages wird darauf hingewiesen, daß die Tatsache, daß Frauen die idealen Arbeitskräfte für flexibilisierte und deregulierte Arbeitsverhältnisse zu sein scheinen, nicht bedeutet, daß die neuen Arbeitsverhältnisse egalitäre Geschlechterkontrakte befördern können. Aus einer möglichen Erosion des Normalarbeitsverhältnisses für Männer erwächst keine für beide Geschlechter solidarische Neudefinition des Normalarbeitsverhältnisses - erforderlich ist die bewußte Umgestaltung der Verhältnisse in Beruf und Familie in Richtung Doppelverdiener/Doppelversorger mit egalitärer Verteilung der Erwerbs- und Hausarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Geringfügige Beschäftigung mit steigender Tendenz: Erhebungskonzepte, Ergebnisse und Interpretationsprobleme der verfügbaren Datenquellen (1998)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (1998): Geringfügige Beschäftigung mit steigender Tendenz. Erhebungskonzepte, Ergebnisse und Interpretationsprobleme der verfügbaren Datenquellen. (IAB-Werkstattbericht 09/1998), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    "Die Zunahme geringfügiger Beschäftigung in den vergangenen Jahren hat zu einer Diskussion über den gesetzlichen Regelungsbedarf dieser Beschäftigungsform geführt. Für eine rationale Debatte um eine mögliche Neuregelung ist eine verläßliche Basis empirischer Informationen erforderlich. Die verfügbaren Datenquellen führen zu scheinbar widersprüchlichen Aussagen über Umfang, Struktur und Entwicklung geringfügiger Beschäftigung. In dem Werkstattbericht werden die Probleme bei der Erfassung geringfügiger Beschäftigung erläutert und die Erhebungskonzepte der Datenquellen verglichen. Außerdem werden Hinweise für die Interpretation der Daten unter verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Fragestellungen gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilzeitarbeit in der Gesamtwirtschaft und aus der Sicht von Arbeitnehmern und Betrieben in der Bundesrepublik Deutschland (1995)

    Kohler, Hans; Spitznagel, Eugen;

    Zitatform

    Kohler, Hans & Eugen Spitznagel (1995): Teilzeitarbeit in der Gesamtwirtschaft und aus der Sicht von Arbeitnehmern und Betrieben in der Bundesrepublik Deutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 3, S. 339-364.

    Abstract

    In dem Beitrag werden zunächst die Bedeutung und die Strukturen der Teilzeitbeschäftigung überwiegend anhand von Mikrozensusergebnissen dargestellt. Anschließend werden Befragungen zu den Einstellungen von Betrieben und Arbeitnehmern referiert, Ansätze zur Schätzung des Teilzeitpotentials in Deutschland vorgestellt und Hemmnisse für ihre Auswertung diskutiert. Es wird festgestellt, daß die Teilzeitarbeit zwischen 1960 und 1994 - vor allem im Dienstleistungssektor - stark zugenommen hat, daß sie nach wie vor eine Domäne der Frauen ist, während Fachkräfte und führende Positionen unterrepräsentiert sind. Sowohl die Betriebe als auch die Arbeitnehmer sehen Vor- und Nachteile in der Teilzeitbeschäftigung, wobei die positiven Aspekte meist überwiegen. (IAB)

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