Springe zum Inhalt

Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    The Moral Boundary Drawing of Class: Social Inequality and Young Precarious Workers in Poland and Germany (2021)

    Trappmann, Vera ; Seehaus, Alexandra ; Mrozowicki, Adam ; Krasowska, Agata ;

    Zitatform

    Trappmann, Vera, Alexandra Seehaus, Adam Mrozowicki & Agata Krasowska (2021): The Moral Boundary Drawing of Class: Social Inequality and Young Precarious Workers in Poland and Germany. In: Sociology, Jg. 55, H. 3, S. 451-468. DOI:10.1177/0038038520985791

    Abstract

    "This article explores the relational and moral aspects of the perception of class structure and class identifications by young people in objectively vulnerable labour market conditions in Poland and Germany. Drawing on 123 biographical interviews with young people in both countries, it demonstrates that young precarious Poles and Germans tend to identify themselves against the ‘middle class’ – understood variously in the two countries – and attribute the sources of economic wealth and social status in their societies to individual merits and entrepreneurship. Positioning oneself in the broad middle and limited identification with the precariat is explained by the youth transition phase, country-specific devaluation of class discourses and the effects of individualisation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geringfügige Beschäftigung: Ausweiten oder Abschaffen?: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 22.2.2021 (2021)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2021): Geringfügige Beschäftigung: Ausweiten oder Abschaffen? Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 22.2.2021. (IAB-Stellungnahme 01/2021), Nürnberg, 14 S.

    Abstract

    "Die Stellungnahme beinhaltet zum einen eine Darstellung des Minijob-Arrangements (Geltungsbereich, Krisenanfälligkeit, Risiken und Probleme). Zum anderen werden die drei Anträge bewertet, die bei der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 22.2.2021 behandelt wurden: Demnach würde eine Erweiterung des Geltungsbereichs der Minijobs (Anhebung der Minijob-Schwelle und Dynamisierung) schon heute bestehende Probleme der Minijobs vergrößern. Der Brückeneffekt von Minijobs falle deutlich geringer aus, als bei der Einführung der Minijobs im Jahr 2003 erhofft und habe sich nur für eine Teilgruppe der Arbeitslosen bewahrheitet. Eine vollständige Abschaffung der Minijobs könne zwar deren Probleme lösen und auch die fiskalischen Wirkungen wären eher vorteilhaft – bei den Arbeitsangebotseffekten zeige sich allerdings ein differenzierteres Bild: Daher geht eine vollständige Abschaffung deutlich zu weit. Mit Blick auf bestimmte Personengruppen wie Schüler, Studierende und Rentner bedarf es abgestufter Regelungen. Außerdem erscheine es nicht praktikabel, ganz auf eine Bagatellgrenze zu verzichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;

    Weiterführende Informationen

    Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Warum die Corona-Krise atypisch Beschäftigte besonders stark trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Walwei, Ulrich ; Giehl, Daniel; Sperber, Carina;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich, Carina Sperber & Daniel Giehl (2021): Warum die Corona-Krise atypisch Beschäftigte besonders stark trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.05.2021, o. Sz.

    Abstract

    "Anders als die Finanzkrise 2008/2009 trifft die Corona-Krise Menschen in atypischen Erwerbsformen wie Solo-Selbstständigkeit und Minijobs besonders hart. Sie arbeiten nicht nur überproportional häufig in krisengebeutelten Wirtschaftszweigen wie der Gastronomie oder der Kultur- und Freizeitbranche. Sie sind im Regelfall auch deutlich schlechter sozial abgesichert als regulär Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ; Sperber, Carina;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Soziale Absicherung für Selbständige: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 19.4.2021 (2021)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2021): Soziale Absicherung für Selbständige. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 19.4.2021. (IAB-Stellungnahme 04/2021), Nürnberg, 9 S.

    Abstract

    "Der Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags hat am 19. April 2021 eine öffentliche Anhörung zu drei Anträgen von FDP, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN durchgeführt, die auf eine bessere soziale Absicherung von Selbstständigen zielen. Die Corona-Pandemie hat den bestehenden Handlungsbedarf verdeutlicht. Die Stellungnahme diskutiert die Vorschläge zu den Aspekten einer Arbeitslosenversicherung für Selbständige (Leistungen, Beiträge, Zugangsvoraussetzungen, Wahl-/Pflichtversicherung, Antragsfrist, Beteiligung von Auftraggebern bei Plattformarbeit; Statusfeststellung der Selbständigkeit). Zu einer Neuformierung der Arbeitslosenversicherung für Selbständige sind zudem weitere Punkte relevant, wie die Frage der Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt, eine Regelung für wiederholte Inanspruchnahme von Leistungen, die Definition von Arbeitslosigkeit, die Kombination verschiedener Aktivitäten, der Zugang zu Weiterbildungsleistungen und der Umgang mit vorübergehenden Einkommensausfällen (Kurzarbeitergeld für Selbständige)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;

    Weiterführende Informationen

    Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Insiders under pressure: Flexibilization at the margins and wage inequality (2021)

    Weisstanner, David ;

    Zitatform

    Weisstanner, David (2021): Insiders under pressure: Flexibilization at the margins and wage inequality. In: Journal of Social Policy, Jg. 50, H. 4, S. 725-744. DOI:10.1017/S0047279420000409

    Abstract

    "The rise of flexible employment in advanced democracies has been predominantly studied in the insider-outsider framework of the dualization literature. However, against the background of rising income inequality, it seems questionable to assume that all labor market insiders are equally affected by flexibilization. This paper explores whether flexibilization increases wage inequality among labor market insiders. I argue that flexibilization exposes insiders to a set of wage risks that are concentrated among low- and middle-income insiders, creating downward wage pressure on those insiders. The empirical analysis, covering 22 democracies between 1985 and 2016, finds that the deregulation of non-standard employment is associated with declining wage shares of low-income and middle-income earners, while top earners benefit. These major distributional shifts imply an important qualification of the dualization literature: rather than pitting insiders against outsiders, flexibilization ‘at the margins’ seems to exacerbate divides among insiders." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Skill structure and labor market integration of immigrants in Europe (2021)

    Westerman, Johan ; Szulkin, Ryszard ; Tåhlin, Michael ;

    Zitatform

    Westerman, Johan, Ryszard Szulkin & Michael Tåhlin (2021): Skill structure and labor market integration of immigrants in Europe. (SocArXiv papers), 39 S. DOI:10.31235/osf.io/a9jqw

    Abstract

    "Across European countries, immigrants are disadvantaged in labor market attainment relative to natives: foreign-born individuals are less likely to be employed and more likely to be unemployed. Previous research indicates that immigrants’ employment chances are better when the share of low-skill jobs in the labor market is large. Upgrading of the job structure, which has taken place in many countries over recent decades, might therefore have hurt immigrants’ employment prospects. However, an exclusive focus on skill demand neglects another important development in the skill structure of advanced economies: educational expansion. The rapid rise in skill supply has tended to outpace the decline in the low-skill job share with increasing over-education as a consequence, potentially leading to crowding-out of immigrant workers from employment. Based on data from the European Union Labour Force Surveys (EU-LFS) 2004-2016, we perform analyses that jointly consider the demand and supply sides of labor markets. Our results indicate that the size of the low-skill job sector is positively related to immigrants’ employment if and only if those employed in the low-skill sector have low qualifications. In economies with high rates of over-education, where many well-educated natives occupy low-skill jobs, the labor market prospects of immigrants deteriorate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Temporary Employment and Family Formation: An Income or Insecurity Effect? (2021)

    Wijk, Daniël C. van ; Liefbroer, Aart C. ; De Valk, Helga A. G. ;

    Zitatform

    Wijk, Daniël C. van, Helga A. G. De Valk & Aart C. Liefbroer (2021): Temporary Employment and Family Formation: An Income or Insecurity Effect? In: European Sociological Review, Jg. 37, H. 4, S. 641-658. DOI:10.1093/esr/jcab007

    Abstract

    "Recent studies show that temporary workers postpone family formation transitions, but it remains unclear whether this effect is due to the lower income or the stronger perceptions of job insecurity that go with a temporary contract. To address this question, we link data from a large-scale survey among Dutch employees to longitudinal population register data on marriage and first births. Logistic regression models estimate the effects of temporary employment on marriage and first birth, and mediation analyses assess to what extent these effects are explained by income and perceptions of job insecurity. Results show that temporarily employed women delay first birth. There is also some evidence that temporarily employed men postpone marriage and first birth. These effects are partly explained by income, which increases marriage and first birth rates among men and women alike. Perceptions of job insecurity generally had little effect on family formation, although higher marriage rates were found among women who experienced affective job insecurity. Overall, this shows that it is their low income rather than their feelings of insecurity about future employment that explains why temporary employees postpone family formation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Atypical work and unemployment protection in Europe (2021)

    Xavier Jara, H. ; Tumino, Alberto;

    Zitatform

    Xavier Jara, H. & Alberto Tumino (2021): Atypical work and unemployment protection in Europe. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 59, H. 3, S. 535-555. DOI:10.1111/jcms.13099

    Abstract

    "This paper evaluates the degree of income protection the tax-benefit system provides to atypical workers in the event of unemployment. Our approach relies on simulating transitions from employment to unemployment for the entire workforce in EU member states to compare household financial circumstances before and after the transition. Our results show that coverage rates of unemployment insurance are low among atypical workers, who are also more exposed to the risk of poverty, both while in work and in unemployment. Low work intensity employees are characterized by high net replacement rates. However, this is due to the major role played by market incomes of other household members. Finally, we show that in countries where self-employed workers are not eligible for unemployment insurance benefits, extending the eligibility to this group of workers would increase their replacement rates and make them less likely to fall into poverty in the event of unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Befristungen in der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen: Analysen mit Text Mining (2021)

    Çelikel, Arsen; Gehricke, Matthias; Hellmann, Marlene; Szameitat, Jörg;

    Zitatform

    Çelikel, Arsen, Matthias Gehricke, Marlene Hellmann & Jörg Szameitat (2021): Befristungen in der Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen. Analysen mit Text Mining. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 22 S.

    Abstract

    "Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) erprobt erstmals Methoden des Text Mining für die Analyse von Stellenanzeigentexten mit dem Ziel, die vorhandenen statistischen Daten zu prüfen und ggf. anzureichern. Der vorliegende Methodenbericht stellt die angewandte Methodik vor, mit der systematisch die Validität des Merkmals „Befristung“ untersucht wurde, zeigt die erzielten Ergebnisse auf und gibt einen Ausblick, wie die gewonnenen Erkenntnisse in die statistische Verarbeitung miteinbezogen werden können. Das hier beschriebene Vorhaben erprobt Text Mining erstmals anhand einer breiten Basis amtlicher Daten. Verwendet wird dieselbe Datenquelle, aus der auch die Statistik der gemeldeten Arbeitsstellen erstellt wird, angereichert um die Ausschreibungstexte der Stellenangebote. Diese werden bislang nicht für die statistische Berichterstattung der BA genutzt. Amtliche Statistikdaten als Grundlage für Text Mining heranzuziehen hat mehrere Vorteile gegenüber Web Scraping mit Online-Stellenbörsen. So hat die Statistik der BA bei Text Mining mit gemeldeten Arbeitsstellen zum einen profunde Kenntnis über Struktur und Historizität der Datenquelle und zum anderen sind alle Merkmale verfügbar, die auch in den amtlichen Statistikdaten enthalten sind – und nicht nur Texte. Mit den um Stellenanzeigentexte erweiterten Statistikdaten wurden unterschiedliche Modelle und Algorithmen getestet. Aufgrund der Ergebnisse, ihrer guten Interpretierbarkeit und der hohen Modellgüte fiel die fachliche Entscheidung auf den sog. XGBoost-Klassifikator. Das Modell könnte die statistische Information, ob ein Stellenangebot befristet oder unbefristet ausgeschrieben ist, gegenüber dem jetzigen Stand verbessern. Das Befristungsmodell wird derzeit einem einjährigen, manuellen Testbetrieb unterzogen, um die Integration in die regelmäßige Statistikproduktion vorzubereiten. Sobald die Ergebnisse hierzu vorliegen, ist – neben der Entscheidung über eine statistische Veröffentlichung als Ersatz oder Ergänzung für das operativ erfasste Merkmal – ein Verfahren zu entwickeln, das die Arbeitsweise des Modells künftig regelmäßig überwacht und erneut trainiert." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 22. Februar 2021 um 12:30 Uhr zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der AfD: Anhebung der Verdienstgrenze für geringfügig Beschäftigte durch eine dynamische Kopplung an die Inflation (BT-Drucksache 19/25807) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der FDP: Minijobs dynamisieren (BT-Drucksache 19/24370) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung überführen – Sozialversicherungssysteme stärken (BT-Drucksache 19/24003): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2021)

    Zitatform

    (2021): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 22. Februar 2021 um 12:30 Uhr zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der AfD: Anhebung der Verdienstgrenze für geringfügig Beschäftigte durch eine dynamische Kopplung an die Inflation (BT-Drucksache 19/25807) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der FDP: Minijobs dynamisieren (BT-Drucksache 19/24370) c) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung überführen – Sozialversicherungssysteme stärken (BT-Drucksache 19/24003). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)952 v. 19.02.2021), 99 S.

    Abstract

    Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 22. Februar 2021 zum Thema geringfügige Beschäftigung, Minijobs. Liste der Sachverständigen: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks; Deutsche Rentenversicherung Bund; Deutscher Gewerkschaftsbund; Minijob-Zentrale / Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See; Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V. Einzelsachverständige: Heribert Jöris, Berlin; Prof. Dr. Ulrich Walwei, Nürnberg; Dr. Markus M. Grabka, Berlin; Dr. Claudia Weinkopf, Duisburg. (IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kontrolle von Leiharbeit durch die Bundesagentur für Arbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/26077) (2021)

    Zitatform

    (2021): Kontrolle von Leiharbeit durch die Bundesagentur für Arbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/26077). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26480 (05.02.2021)), 11 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Kontrolle von Leiharbeit durch die Bundesagentur für Arbeit u.a. mit Zahlen zur Anzahl an Arbeitgebern mit Verleiherlaubnis mit Schwerpunkt in der Arbeitnehmerüberlassung und der Anzahl an ausländischen Erlaubnisinhabern zur Arbeitnehmerüberlassung. Außerdem antwortet die Bundesregierung mit Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zur Anzahl an Betrieben, welchen die Zulassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz in den Jahren 2016-2020 verwehrt bzw. entzogen wurde sowie zur Anzahl an durchgeführten Prüfungen von Verleihbetrieben durch die BA seit 2017. (IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktuelle Entwicklungen der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/26203) (2021)

    Zitatform

    (2021): Aktuelle Entwicklungen der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/26203). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27003) (25.02.2021)), 72 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu aktuellen Entwicklungen in der Leiharbeit u.a. mit Statistiken zum Anteil an sozialversicherungspflichtig beschäftigten Leiharbeitnehmer:innen nach Berufsabschluss und Anforderungsniveau sowie mit Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zur angezeigten Kurzarbeit in der Branche der Arbeitnehmerüberlassungen. (ÍAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ausmaß und Struktur geringfügiger Beschäftigung in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31297) (2021)

    Zitatform

    (2021): Ausmaß und Struktur geringfügiger Beschäftigung in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31297). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31898 (05.08.2021)), 103 S.

    Abstract

    In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE gibt die Bundesregierung Auskunft über die Anzahl der Minijobs in Deutschland - jeweils für ausschließlich und im Nebenjob geringfügig entlohnt Beschäftigte sowie für zeitgeringfügig Beschäftigte für den Zeitraum 2005 bis 2020 und nach Geschlecht und Alter, Wirtschaftszweig sowie nach Bund und Ländern, Ost und West differenziert. Nach Angaben der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit gab es im Juni 2020 insgesamt rund 7,08 Millionen geringfügig entlohnt Beschäftigte, darunter rund 4,26 Millionen ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigte, rund 2,82 Millionen im Nebenjob geringfügig entlohnt Beschäftigte und rund 0,24 Millionen (ausschließlich oder im Nebenjob) kurzfristig Beschäftigte. Der Anteil der im Nebenjob geringfügig entlohnt Beschäftigten an allen sozial versicherungspflichtig Beschäftigten betrug im Juni 2020 insgesamt 8,5 Prozent (2,82 Millionen im Nebenjob geringfügig entlohnt Beschäftigte bezogen auf 33,32 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte). Der Anteil der im Nebenjob kurzfristig Beschäftigten (rund 32.000) betrug 0,1 Prozent. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Leiharbeit − Struktur und Entlohnung im Jahr 2020: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/32648) (2021)

    Zitatform

    (2021): Leiharbeit − Struktur und Entlohnung im Jahr 2020. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/32648). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/32648 (04.10.2021)), 26 S.

    Abstract

    Die Entwicklungen in der Leiharbeit stehen nach Ansicht der Fragestellerinnen und Fragesteller gerade auch in Zeiten von Corona im öffentlichen Interesse. Dabei geht es insbesondere um die Entlohnung der Leiharbeitskräfte im Vergleich zum Stammpersonal und die Frage, inwiefern Leiharbeitskräfte stärker von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Von Interesse sind in diesem Zusammenhang weiterhin die Auswirkungen der Reform der Arbeitnehmerüberlassung, die im April 2017 in Kraft trat. Nach Angaben der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit gab es im Juni 2020 rund 33,32 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, darunter rund 702.000 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. Der Anteil der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug 2,1 Prozent. Mit einem Anteil von 52,7 Prozent hatten die meisten der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer einen betrieblichen oder schulischen Berufsabschluss. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bayrische Lebens- und Arbeitsrealitäten: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/25624) (2021)

    Zitatform

    (2021): Bayrische Lebens- und Arbeitsrealitäten. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/25624). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26347 (02.02.2021)), 87 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu den Lebens- und Arbeitsrealitäten in Bayern u.a. mit Ergebnissen aus dem Mikrozensus zum Anteil an NormalarbeitnehmerInnen und atypisch Beschäftigten (auch getrennt nach Geschlecht) in den Jahren 2010, 2018 und 2019. (IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung der Minijobs im Zuge der Corona-Pandemie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26730) (2021)

    Zitatform

    (2021): Die Entwicklung der Minijobs im Zuge der Corona-Pandemie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/26730). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/27860 (23.03.2021)), 48 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zur Entwicklung der Minijobs im Zuge der Corona-Pandemie u.a. mit Ergebnissen des IAB-Projekts "Situation atypischer Beschäftigter und Arbeitszeitwünsche von Teilzeitbeschäftigten" zu den Motiven der Ausübung einer geringfügigen Tätigkeit. (IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Befristete Beschäftigungsverhältnisse an öffentlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der COVID-19-Pandemie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINNKE (Drucksache 19/27360) (2021)

    Zitatform

    (2021): Befristete Beschäftigungsverhältnisse an öffentlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der COVID-19-Pandemie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINNKE (Drucksache 19/27360). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/28064 (29.03.2021)), 5 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der LINKE-Fraktion zu befristeten Beschäftigungsverhältnissen an öffentlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der COVID-19-Pandemie. (IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwicklung der atypischen Beschäftigung in den vergangenen Jahren und in der Corona-Krise: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31498) (2021)

    Zitatform

    (2021): Entwicklung der atypischen Beschäftigung in den vergangenen Jahren und in der Corona-Krise. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31498). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/32061 (17.08.2021)), 90 S.

    Abstract

    Dargestellt wird die Entwicklung der Zahl und des Anteils der Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis sowie in einem atypischen Arbeitsverhältnis in den vergangenen 16 Jahren (nach Geschlecht, Alter, Staatsangehörigkeit sowie nach Ost und West, Branchen und Bundesländern differenziert). Nach Auswertungen des Mikrozensus durch das Statistische Bundesamt hatten von den 33,67 Millionen Kernerwerbstätigen im Jahr 2019 rund 26,83 Millionen bzw. rund 71 Prozent aller Kernerwerbstätigen ein Normalarbeitsverhältnis, d. h. ein abhängiges, unbefristetes Beschäftigungsverhältnis in Vollzeit außerhalb der Leiharbeit, das voll in die sozialen Sicherungssysteme integriert ist. Rund 7,33 Millionen bzw. 19,5 Prozent der Kernerwerbstätigen hatten ein atypisches Beschäftigungsverhältnis, d. h. ein befristetes Beschäftigungsverhältnis, ein Leiharbeitsverhältnis, eine geringfügige Beschäftigung und/oder eine Teilzeitbeschäftigung. Im Jahr 2005 lag der Anteil der Normalarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer an allen Kernerwerbstätigen bei rund 67 Prozent und der Anteil der atypisch Beschäftigten bei rund 21 Prozent. Im Hinblick auf die Auswirkungen der Corona-Krise auf atypische Beschäftigungsverhältnisse verweist die Bundesregierung auf einschlägige Studien des IAB. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die prekäre Beschäftigung in Sachsen-Anhalt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31437) (2021)

    Zitatform

    (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die prekäre Beschäftigung in Sachsen-Anhalt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31437). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/32008 (12.08.2021)), 25 S.

    Abstract

    In ihrer Vorbemerkung weisen die Fragesteller darauf hin, dass vor allem Geringqualifizierte, Geringverdiener und Minijobber, Soloselbstständige und ausländische Beschäftigte in der Pandemie am stärksten von Entlassungen betroffen sind. Mit der vorliegenden Kleinen Anfrage soll die Situation in Sachsen-Anhalt im Vergleich zum Bundesgebiet abgefragt werden, um einen Überblick darüber zu bekommen, wie sich in den vergangenen dreieinhalb Jahren und insbesondere seit Beginn der Pandemie der Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt entwickelt hat. Nach Auswertungen des Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes waren im Jahr 2019 von den insgesamt rund 944.000 Kernerwerbstätigen in Sachsen-Anhalt 77,2 Prozent in einem Normalarbeitsverhältnis beschäftigt und 15,7 Prozent atypisch tätig. Im Jahr 2017 standen 75,5 Prozent der Kernerwerbstätigen in Sachsen-Anhalt in einem Normalarbeitsverhältnis, während 17,1 Prozent atypisch beschäftigt waren. Nach Angaben der Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren im Dezember 2020 rund 48.000 Beschäftigte in Sachsen-Anhalt in konjunktureller Kurzarbeit nach 102.000 Beschäftigten im April 2020, dem Berichtsmonat mit dem höchsten Stand im Jahr 2020. Basierend auf Hochrechnungen gab es im März 2021 rund 53.000 Bezieherinnen und Bezieher von konjunkturellem Kurzarbeitergeld. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Low education, high job quality? Job autonomy and learning among workers without higher education in Scandinavia, the United Kingdom and Ireland (2020)

    Aspøy, Tove Mogstad ;

    Zitatform

    Aspøy, Tove Mogstad (2020): Low education, high job quality? Job autonomy and learning among workers without higher education in Scandinavia, the United Kingdom and Ireland. In: European Societies, Jg. 22, H. 2, S. 188-210. DOI:10.1080/14616696.2019.1660392

    Abstract

    "Most comparative studies of job autonomy and learning opportunities find that workers in Scandinavian countries are better off. Recent studies have challenged these findings, showing low job quality, particularly in the lower private service sector in the Scandinavian countries. The aim of this article is to examine whether the autonomous and learning-intensive working life of Scandinavia also applies to people without higher education. It explores if there is a gap in job autonomy and informal job learning between educational groups, and if this gap varies across the social democratic systems of Sweden, Norway and Denmark on the one hand, and the liberal systems of the United Kingdom and Ireland on the other. Drawing on quantitative micro-data from PIAAC (2011/2012), this article demonstrates that Scandinavians with no education above upper secondary school do experience greater job autonomy than their counterparts in the British Isles. Moreover, the gap between educational groups in terms of job autonomy is smaller in Scandinavia than it is in the liberal systems. Regarding informal learning opportunities, the relative disadvantage among workers without higher education seems to be associated with selection into occupations with few opportunities for informal job learning, in Scandinavia as well as the British Isles." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Bewältigung von aktuellen Herausforderungen: Ausbildung und berufliche Weiterbildung fördern, Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen und Arbeitslosenversicherung stärken: Stellungnahme des IAB zur geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020 (2020)

    Bauer, Frank; Wolff, Joachim; Kruppe, Thomas ; Wiemers, Jürgen ; Lang, Julia ; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ; Dietrich, Hans ; Bruckmeier, Kerstin ; Bossler, Mario ; Stephan, Gesine ; Hohendanner, Christian ; Oberfichtner, Michael ;

    Zitatform

    Bauer, Frank, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Hans Dietrich, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Thomas Kruppe, Julia Lang, Michael Oberfichtner, Gesine Stephan, Enzo Weber, Jürgen Wiemers & Joachim Wolff (2020): Zur Bewältigung von aktuellen Herausforderungen: Ausbildung und berufliche Weiterbildung fördern, Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen und Arbeitslosenversicherung stärken. Stellungnahme des IAB zur geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020. (IAB-Stellungnahme 03/2020), Nürnberg, 42 S.

    Abstract

    "Deutschland steht durch die schnelle Verbreitung des Corona-Virus, durch den Strukturwandel und die sich abzeichnenden (auch ökologischen) Transformationsprozesse vor Herausforderungen bislang unbekannten Ausmaßes. Eine Reihe von Gesetzesänderungen sollen dazu beitragen, die nötige Anpassungen zu bewältigen. Das IAB äußert sich in seiner Stellungnahme zu ausgewählten Aspekten der folgenden geplanten Gesetzesänderung und Anträge verschiedener Bundestagsfraktionen:
    - 'Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung' der Fraktionen von CDU/CSU und SPD
    - Antrag von Abgeordneten der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 'Arbeitslosenversicherung zur Arbeitsversicherung weiterentwickeln'
    - Anträge von Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE 'Berufliche Weiterbildung stärken - Weiterbildungsgeld einführen', 'Arbeit in der Transformation zukunftsfest machen', 'Arbeitslosenversicherung stärken - Arbeitslosengeld verbessern' sowie 'Arbeitslosenversicherung stärken - Arbeitslosengeld Plus einführen'.
    Zu den einzelnen Themenbereichen diskutiert das IAB Evaluationsergebnisse und stellt seine Bewertung vor. Die Ausführungen behandeln Anpassungen bei der Kurzarbeit, die Ausweitung der Weiterbildungs- und Ausbildungsförderung, die Weiterentwicklung der Arbeitslosenversicherung sowie weitere Themengebiete.
    Die Stellungnahme des IAB erfolgte anlässlich der geplanten öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 23.3.2020. Die Anhörung wurde aufgrund der Corona-Krise kurzfristig abgesagt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Perceived Job Quality in German Minijobs. A Multidimensional Analysis of Work in Marginal Part-time Employment Relationships (2020)

    Beckmann, Fabian ;

    Zitatform

    Beckmann, Fabian (2020): Perceived Job Quality in German Minijobs. A Multidimensional Analysis of Work in Marginal Part-time Employment Relationships. In: Management revue, Jg. 31, H. 2, S. 116-144. DOI:10.5771/0935-9915-2020-2-116

    Abstract

    "Minijobs, a special form of part-time employment, have developed into an established form of employment on the German labour market since the 1990s. They are heavily criticised for their potential labour market effects, their impact on employees' social security and their bad working conditions. Due to the multiple risks, minijobs are often considered as prime examples of low-quality jobs. However, to date there has been hardly any research dealing with the subjective perception of the work situation of minijobbers, resulting in a minijob debate without minijobbers' views. This article examines the perceived job quality in minijobs. Based on a quantitative survey, different dimensions of work in minijobs are being analysed, concentrating on the relationship between desired and experienced work situations. Moreover, the global job satisfaction of minijobbers and its predictors are investigated. The analysis shows that minijobs are evaluated positively regarding many intrinsic, social and health-related aspects of work and that the overall job evaluation is significantly correlated to the perceived job quality. The study underlines the need for multidimensional and subjective approaches to job quality as well as a nuanced critique of minijobs which has to differentiate between the institutional regulation, the working conditions and employees' subjective perception." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Erwerbstätigkeit von Frauen in Minijobs: eine subjektorientierte Analyse (des-) integrativer Dynamiken atypischer Beschäftigung (2020)

    Beckmann, Fabian ;

    Zitatform

    Beckmann, Fabian (2020): Die Erwerbstätigkeit von Frauen in Minijobs: eine subjektorientierte Analyse (des-) integrativer Dynamiken atypischer Beschäftigung. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 13, H. 2, S. 117-139.

    Abstract

    "Minijobs haben sich seit den 1990er Jahren speziell für Frauen als stabiles Arbeitsmarktsegment etabliert und werden ebenso lange als prekäre Beschäftigungsform problematisiert. Die zentralen Prekaritätsachsen bilden die im Vergleich zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unterdurchschnittlichen Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen sowie die unzureichende Möglichkeit einer eigenständigen sozialen Absicherung. Ausgehend von einer nur marginalen Subjektorientierung in der bisherigen Forschung beleuchtet der Beitrag diese Problemfelder von Minijobs und fragt nach der subjektiven Arbeitsqualität sowie den Ausprägungen und Erklärungsfaktoren der Erwerbspräferenzen von weiblichen Minijobbenden. Die Befunde signalisieren eine divergierende Beurteilung der Arbeitsqualität in unterschiedlichen Dimensionen von Erwerbsarbeit und sensibilisieren somit für den Nutzen mehrdimensionaler und subjektiver Zugänge für die Analyse von Arbeitsqualität. Darüber hinaus offenbart sich eine nur geringe Normalarbeitsorientierung unter (weiblichen) Minijobbenden, deren Ursachen vielfältig sind und nicht ausschließlich auf institutionelle Fehlanreize reduziert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die soziale Sicherung geringfügig Beschäftigter: zur Bedeutung individueller Erwerbspräferenzen in Zeiten flexibilisierter Arbeit (2020)

    Beckmann, Fabian ;

    Zitatform

    Beckmann, Fabian (2020): Die soziale Sicherung geringfügig Beschäftigter. Zur Bedeutung individueller Erwerbspräferenzen in Zeiten flexibilisierter Arbeit. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 66, H. 2, S. 99-127. DOI:10.1515/zsr-2020-0006

    Abstract

    "Minijobs haben sich als stabiles Arbeitsmarktsegment etabliert, werden jedoch seit Langem als Quelle sozialer Sicherungslücken kritisiert – vor allem, da sie nur selten als Sprungbrett in reguläre Beschäftigung fungieren. Dies hängt auch damit zusammen, dass viele Beschäftigte trotz zahlreicher Risiken dieser Erwerbsform keinen beruflichen Aufstieg wünschen. Während dies bislang primär auf institutionelle Fehlanreize zurückgeführt wurde, untersucht der Beitrag auf Basis einer quantitativen Erhebung die individuellen Erwerbspräferenzen geringfügig Beschäftigter und ihre Prädikatoren. Die Befunde untermauern, dass die Erwerbspräferenzen im Kontrast zur Normalarbeit stehen. Die Gründe sind jedoch nicht ausschließlich institutioneller Natur, sondern schließen die Arbeitsbedingungen, die subjektive Wahrnehmung des Arbeitsplatzes und der Lebenslage sowie individuelle Motive zur Aufnahme eines Minijobs mit ein. Folglich muss die sozialpolitische Governance von Minijobs auch zukünftig kritisch, jedoch mit anderer Fokussierung debattiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Out of Sight, Out of Mind: The Challenge of External Work Arrangements for Industrial Manufacturing Unions in Germany and Italy (2020)

    Benassi, Chiara ; Dorigatti, Lisa ;

    Zitatform

    Benassi, Chiara & Lisa Dorigatti (2020): Out of Sight, Out of Mind: The Challenge of External Work Arrangements for Industrial Manufacturing Unions in Germany and Italy. In: Work, Employment and Society, Jg. 34, H. 6, S. 1027-1044. DOI:10.1177/0950017020903039

    Abstract

    "Work externalisation has challenged the ability of industrial unions to represent workers along the value chain and sustain solidaristic policies, leading to the growing fragmentation of wages and working conditions. This article aims to complement institutionalist analyses of unions’ strategies towards peripheral workers by pointing at the role of the labour process. The authors argue that variations in the bargaining strategies and their outcomes for different types of peripheral workers can be explained by observing the extent to which the use of different external work arrangements for specific tasks challenges the logic of industrial unionism. The findings rely on a structured comparison of unions’ responses to the use of agency work and on-site subcontracting in four plants owned by two multinational companies in Italy and Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Improving the monitoring of posted workers in the EU: working conditions (2020)

    Biletta, Isabella; Gerstenberger, Barbara; Cabrita, Jorge;

    Zitatform

    Biletta, Isabella, Jorge Cabrita & Barbara Gerstenberger (2020): Improving the monitoring of posted workers in the EU. Working conditions. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 49 S. DOI:10.2806/01023

    Abstract

    "The debate about the posting of workers in the EU, its economic and social consequences, and ways to manage it is hampered by the fact that reliable, comparable data on the phenomenon are lacking. Accurate statistics on the number of posted workers, their characteristics and working conditions are simply not available. This report maps existing information sources at the European and Member State levels, and identifies the gaps in, and the limitations of, data currently available. The report outlines what kind of data would need to be collected to allow for a better monitoring of the situation of posted workers across Europe, as well as how this information could be collected and what kind of analysis would be possible based on these improved data sources." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Casual work: Characteristics and implications: working conditions (2020)

    Biletta, Isabella;

    Zitatform

    Biletta, Isabella (2020): Casual work: Characteristics and implications. Working conditions. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 39 S. DOI:10.2806/63115

    Abstract

    "Casual work, both intermittent and on-call, contributes to labour market flexibility and is therefore increasingly used across Europe. In some countries, practices go beyond the use of casual employment contracts to include other types of contracts and forms of self-employment. While it offers some advantages for both employers and workers, it is often discussed by policymakers at EU and national levels due to the observed negative consequences it has for some workers. Impacts include economic insecurity and unpredictability of working time, which in turn affect workers’ health, well-being and social security. From a labour market perspective, casual work raises concerns about decent social inclusion of vulnerable groups, labour market segmentation and more general trends towards fragmentation of work and brain drain. Some policy responses have already been implemented to tackle these issues; further policy pointers are flagged in the report." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Skandal und die Folgen: Perspektiven der Abschaffung von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischindustrie (2020)

    Birke, Peter; Bluhm, Felix;

    Zitatform

    Birke, Peter & Felix Bluhm (2020): Der Skandal und die Folgen. Perspektiven der Abschaffung von Werkverträgen und Leiharbeit in der Fleischindustrie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 6, S. 501-507. DOI:10.5771/0342-300X-2020-6-501

    Abstract

    "Infolge der massiven Verbreitung von Covid-19-Infektionen in der Fleischindustrie sind die miserablen Arbeits- und Wohnbedingungen der fast ausschließlich migrantischen Arbeiter*innen in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit gerückt. Die im öffentlichen Diskurs geäußerten Hoffnungen auf eine grundlegende Verbesserung der Situation richten sich bislang fast ausschließlich auf eine Verstärkung der staatlichen Regulierungsbemühungen, namentlich in Form der Abschaffung von Werkverträgen und Leiharbeit. Der Beitrag stellt diese Perspektive in Frage, indem er auf das komplexe Terrain der Informalisierung und Prekarisierung verweist, auf dem die Unternehmen der Fleischindustrie agieren. Im Kontrast zur dominierenden Darstellung der Beschäftigten als passive Opfer stellt der Text die Formen der Gegenwehr und Interessenwahrnehmung heraus, die sich bereits in den vergangenen Jahren beobachten ließen. Daran anknüpfend richtet er den Blick darauf, welche Perspektiven sich aus den gegenwärtigen Auseinandersetzungen für die Beschäftigten und gewerkschaftliche Politik ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Für wen lohnt sich Arbeit?: Partizipationsbelastungen im deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystem (2020)

    Blömer, Maximilian ; Peichl, Andreas ;

    Zitatform

    Blömer, Maximilian & Andreas Peichl (2020): Für wen lohnt sich Arbeit? Partizipationsbelastungen im deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystem. Gütersloh, 34 S. DOI:10.11586/2020074

    Abstract

    "Die gegenwärtige Corona-Pandemie hat die Schwächen des deutschen Arbeitsmarkts deutlich vor Augen geführt. Gerade geringfügig Beschäftigte sind besonders hart von Arbeitsplatzverlusten betroffen, da sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben und auch kein Kurzarbeitergeld erhalten. Vor allem für viele Haushalte mit niedrigem Einkommen ist damit in der aktuellen Krise ein erheblicher Teil des verfügbaren Einkommens weggebrochen. Dabei erweisen sich die besonderen Regelungen für Minijobs nicht erst jetzt als Hemmschuh für substanzielle, nachhaltige Beschäftigung. Neben fehlender sozialer Absicherung leiden Minijobber:innen unter mangelnden Weiterbildungs- und Entwicklungschancen und arbeiten häufig in niedrig entlohnten Tätigkeiten. Auf der Haben-Seite steht aus Sicht der Beschäftigten einzig die Steuer- und Abgabenfreiheit, das bekannte „brutto gleich netto“. Doch dieser kurzfristige Vorteil erweist sich allzu oft als Bumerang. Denn das Zusammenwirken im deutschen Steuer-, Abgaben- und Transfersystem trägt dazu bei, dass viele Frauen und Mütter sowie zahlreiche Beschäftigte insbesondere im Niedriglohnsektor in Kleinstjobs, geringfügiger Beschäftigung oder Teilzeit mit niedriger Stundenzahl gefangen sind – ein Mehr an Arbeit lohnt sich finanziell häufig nicht. Doch wie sehen die Anreizwirkungen auf das Arbeitsangebot für verschiedene Haushaltskonstellationen konkret aus, die sich durch das Zusammenspiel aus Steuern, Abgaben und Transferentzug ergeben? Diese Frage steht im Mittelpunkt der vorliegenden Studie. Die Analyse nimmt dabei die sogenannte Partizipationsbelastung in den Blick, die aufzeigt, wie viel Prozent des gesamten individuellen Bruttoeinkommens bei der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit als Steuern und Abgaben sowie durch Transferentzug vom Staat einbehalten werden. Damit beantwortet die Studie die Frage, für wen sich Arbeit lohnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    More than noise? Explaining instances of minority preference in correspondence studies of recruitment (2020)

    Bonoli, Guiliano; Fossati, Flavia ;

    Zitatform

    Bonoli, Guiliano & Flavia Fossati (2020): More than noise? Explaining instances of minority preference in correspondence studies of recruitment. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 46, H. 9, S. 1886-1902. DOI:10.1080/1369183X.2018.1502658

    Abstract

    "Correspondence studies of labour market discrimination find that minorities, which in general suffer disadvantage, are sometimes preferred in a choice against members of the majority. This outcome has been observed in several studies of ethnic or nationality-based discrimination, but also in studies focusing on other characteristics, such as unemployment and being overweight. However, it is generally not explained and dismissed as noise. In this paper we challenge this understanding, and, using meta-analytical techniques, we show that instances of minority preference are not randomly distributed. We also show that they are more frequent for groups which overall suffer stronger discrimination and for high skilled professionals. We reason that this result may be explained with the fact that groups that suffer discrimination have fewer alternatives in the labour market and this makes them more attractive for jobs of sub-standard quality and for jobs in which turnover costs are high (e.g. high skilled professionals). We conclude by arguing that since tests in which the minority candidate is preferred are not randomly distributed, future research should study the determinants of minority preference in a more systematic manner." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Corona-Hotspot Fleischindustrie: Das Scheitern der Selbstverpflichtung (2020)

    Bosch, Gerhard; Hüttenhoff, Frederic; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard, Frederic Hüttenhoff & Claudia Weinkopf (2020): Corona-Hotspot Fleischindustrie: Das Scheitern der Selbstverpflichtung. (IAQ-Report 2020-07), Duisburg, 28 S. DOI:10.17185/duepublico/72659

    Abstract

    "Die deutsche Fleischwirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem Sektor mit vielen Kleinbetrieben zu einem industrialisierten Wirtschaftszweig mit wenigen Marktführern entwickelt. Die meisten Tätigkeiten, die eigentlich zum Kerngeschäft zählen, sind ausgelagert worden. Ziel war es, den mit der Osterweiterung der EU verfügbaren Pool billiger Arbeitskräfte auszuschöpfen und gleichzeitig die skandalösen Arbeitsbedingungen in undurchsichtigen Subunternehmerstrukturen zu verschleiern. Trotz zahlreicher Medienberichte über die haarsträubenden Arbeitsbedingungen und die Nichteinhaltung des Mindestlohns begnügte sich der Staat lange mit freiwilligen und sanktionsfreien Selbstverpflichtungen der Branche. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit fuhr bei Einführung des Mindestlohns sogar ihre Kontrollen zurück. Erst, als durch die unheilvolle Kombination schlechter Arbeits- und Wohnbedingungen mit hohen Infektionsraten mit Covid-19 im Frühjahr 2020 auch die allgemeine Gesundheit gefährdet wurde, verabschiedete das Kabinett einen Gesetzesentwurf, der das Schlachten und Verarbeiten von Fleisch durch Werkvertragsnehmer ab dem 1.1.2021 untersagt und die Kontrollen verschärfen soll. Die neuen gesetzlichen Regelungen werden die Branche nur ändern, wenn dahinter auch ein ernsthafter staatlicher Umsetzungswille steht. Dazu muss der Kontrolldruck auf die Branche nachhaltig erhöht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Befristungen bei Neueinstellungen 2019: Stand: 18. April 2019 (2020)

    Bossler, Mario ; Kubis, Alexander; Gürtzgen, Nicole ; Küfner, Benjamin ;

    Zitatform

    Bossler, Mario, Nicole Gürtzgen, Alexander Kubis & Benjamin Küfner (2020): Befristungen bei Neueinstellungen 2019. Stand: 18. April 2019. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Laut IAB-Stellenerhebung gab es im Jahr 2019 in Deutschland rund 4 Millionen sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen (ohne Auszubildende und ohne Mini-Jobs). Hiervon waren mindestens 32 Prozent, also rund 1,3 Mio. Stellen (zunächst) befristet (Tabelle 1). Die Befristung von Neueinstellungen ermöglicht den Betrieben die Überprüfung der Fähigkeiten von Bewerbern, bevor ein unbefristetes Arbeitsverhältnis eingegangen wird. „Durch die Verwendung von befristeten Arbeitsverträgen kann ein Betrieb ohne langfristige Mittelbindung häufig einen Arbeitsplatz anbieten, der sonst vielleicht nicht bereitgestellt worden wäre. Für die Betriebe haben Befristungen zudem den Vorteil, dass sie (Entlassungs-)Kosten vermeiden können, die im Rahmen des allgemeinen oder tarifvertraglich erweiterten Kündigungsschutzes entstehen könnten“ (Bossler et al. 2017). Zu beachten ist, dass die Befristungsquoten bei Neueinstellungen deutlich oberhalb des Anteils befristeter Beschäftigung an der Gesamtbeschäftigung liegen. Knapp 2,8 Millionen Beschäftigte in Deutschland hatten laut IAB-Betriebspanel im Jahr 2019 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das entspricht einem Anteil an allen Beschäftigten (ohne Auszubildende) von 7,2 Prozent (Hohendanner 2020). Der Anteil der befristeten Beschäftigung liegt damit wieder auf dem Niveau von 2007." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The resistible rise of the temporary employment industry in France (2020)

    Brook, Paul ; Purcell, Christina ;

    Zitatform

    Brook, Paul & Christina Purcell (2020): The resistible rise of the temporary employment industry in France. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 41, H. 1, S. 121-144. DOI:10.1177/0143831X17695439

    Abstract

    "This article is an historical account of the contested growth of the temporary employment agency sector in France. It utilises a variegated capitalism conceptual framework to explain the evolution of a distinctive temporary employment agency sector and regulatory environment under French politico-institutional conditions that was contingent upon global developments. The article charts the role of large agencies in constructing a market for agency labour despite wide-scale cultural, political and trade union opposition. In order to build legitimacy, agencies sought partners in the labour movement from the late 1960s onwards. By the late 1990s, the sector had grown significantly within a gradually more permissive regulatory framework, despite ongoing but fragmenting opposition. The article demonstrates that the growth of agency labour was not an inevitable outcome of global pressure for labour market deregulation. It also reveals how national regulatory institutions alone are not a sufficient bulwark against global labour market pressures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Women’s employment, income and divorce in West Germany: a causal approach (2020)

    Brüggmann, Daniel ;

    Zitatform

    Brüggmann, Daniel (2020): Women’s employment, income and divorce in West Germany: a causal approach. In: Journal for labour market research, Jg. 54, S. 1-22. DOI:10.1186/s12651-020-00270-0

    Abstract

    "In this paper, I assess the employment and income effect of divorce for women in West Germany between 2000 and 2005. With newly available administrative data that allows me to adopt a causal approach, I find strong negative employment effects with respect to marginal employment and strong positive effects with respect to regular employment. However, in sum, the overall employment rate (marginal and regular employment combined) is not affected. Furthermore, the lower the labor market attachment before separation is, the more pronounced employment effects are. In addition, I also estimate the impact of divorce on daily gross incomes. I find no convincing evidence for an income effect. I conclude that a divorce might have a pure labor supply effect only." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Harmonic dissonance : Coping with employment precarity among professional musicians in St John's, Canada (2020)

    Chafe, David; Kaida, Lisa ;

    Zitatform

    Chafe, David & Lisa Kaida (2020): Harmonic dissonance : Coping with employment precarity among professional musicians in St John's, Canada. In: Work, employment and society, Jg. 34, H. 3, S. 407-423. DOI:10.1177/0950017019865877

    Abstract

    "Precarious employment literature has addressed a myriad of occupations increasingly characterized by employment uncertainty and reduced commitment between workers and employers due to short-term contracts and self-employment, with particular attention given to creative industries and the gig economy in recent years. The authors argue that research on creative industries also requires consideration of the role of place in the experience of employment insecurity and career commitment. This article focuses on self-employed musicians in the mid-sized city of St John's, Canada. Interviews with 54 musicians draw attention to coping strategies for long periods of low pay and employment insecurity. These strategies include downplaying competition and conflict, acquiring higher education and changing career. It is argued that population size and location of the community where work is based have implications on such coping strategies and on career longevity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Berufseinstiegsverläufe: Berufliche Integration nach betrieblicher Berufsausbildung (2020)

    Dorau, Ralf;

    Zitatform

    Dorau, Ralf (2020): Berufseinstiegsverläufe: Berufliche Integration nach betrieblicher Berufsausbildung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 4, S. 223-237. DOI:10.5771/0342-300X-2020-4-223

    Abstract

    "Ein entscheidender Übergang im Lebensverlauf ist die Passage von der Ausbildung in den Beruf. Allerdings ist dieser bei Absolvent*innen einer dualen Ausbildung nicht immer gelungen. Fast ein Viertel der Berufseinstiegsverläufe der im Jahr 2012 befragten Absolvent*innen der Abschlusskohorten 2006 bis 2008 ist prekär beschäftigt und knapp 5 % sind entkoppelt. Über Mehrebenenanalysen werden die Einflussfaktoren auf die berufliche Integration analysiert. Es zeigen sich größere Disparitäten zwischen Ost- und Westdeutschland sowie ein deutlicher Einfluss des Schulabschlusses und vor allem der Abschlussnote. Außerdem sind weibliche Fachkräfte häufiger prekär beschäftigt und seltener beruflich integriert als männliche Fachkräfte. Weiterhin finden sich in einzelnen Berufsfeldern Unterschiede hinsichtlich beruflicher Integration, und mit entsprechenden Kontexteffekten, wie beispielsweise bei weiblich dominierten Berufen, sinken die Chancen gelungener Integration." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The social configuration of labour market divides: An analysis of Germany, Belgium and Italy (2020)

    Dörflinger, Nadja; Pulignano, Valeria ; Lukac, Martin ;

    Zitatform

    Dörflinger, Nadja, Valeria Pulignano & Martin Lukac (2020): The social configuration of labour market divides: An analysis of Germany, Belgium and Italy. In: European journal of industrial relations, Jg. 26, H. 2, S. 207-223. DOI:10.1177/0959680119861505

    Abstract

    "We analyse insecurity-based dividing lines and their social configurations in the German, Belgian and Italian labour markets in 2015, using latent class analysis applied to EU Labour Force Survey data. In contrast to the dual vision of 'insider-outsider' approaches, our findings illustrate the existence of five distinctive labour market groups or segments across countries with similar social configurations. We explain this through the social embeddedness of national regulatory systems which generate different degrees of inclusiveness for different groups of workers. This adds to ongoing debates on connecting micro- and macro-levels of analysis, as labour market segmentation as a macro-phenomenon is studied based on its micro-foundations (terms and conditions of employment relationships). We use the interlinkages between national regulatory systems and social categories to explain the findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neuordnung der Arbeitsbeziehungen in der Fleischindustrie: Das Ende der "organisierten Verantwortungslosigkeit"? (2020)

    Erol, Serife; Schulten, Thorsten;

    Zitatform

    Erol, Serife & Thorsten Schulten (2020): Neuordnung der Arbeitsbeziehungen in der Fleischindustrie. Das Ende der "organisierten Verantwortungslosigkeit"? (WSI-Report 61), Düsseldorf, 22 S.

    Abstract

    "Die Corona-Ausbrüche in einigen großen deutschen Fleischbetrieben haben die seit Langem bekannten Missstände in der Branche wieder in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt. Mit dem nun vorgelegten Arbeitsschutzkontrollgesetz und dem darin vorgesehenen Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit könnte erstmal ein Weg eingeschlagen werden, der zu einer grundlegenden Neuordnung der Arbeitsbeziehungen in der Fleischindustrie führt. Für die Durchsetzung guter Arbeitsbedingungen ist darüber hinaus jedoch die Wiederherstellung einer flächendeckenden Tarifbindung notwendig, die durch einen allgemeinverbindlich erklärten Branchentarifvertrag abgesichert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    aktualisierte Fassung vom 01.01.2021
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The 2011 Break in the part-time indicator and the evolution of wage inequality in Germany (2020)

    Fitzenberger, Bernd ; Seidlitz, Arnim ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Arnim Seidlitz (2020): The 2011 Break in the part-time indicator and the evolution of wage inequality in Germany. In: Journal for labour market research, Jg. 54, S. 1-14., 2019-10-24. DOI:10.1186/s12651-019-0265-0

    Abstract

    "German social security records involve an indicator for part-time or full-time work. In 2011, the reporting procedure was changed suggesting that a fraction of worker recorded to be working full-time before the change were in fact part-time workers. This study develops a correction based on estimating the probability of being a part-time worker before and after the break. Using the correction, the paper confirms that the rise in wage inequality among full-time workers in West Germany until 2010 is not a spurious consequence of the misreporting of working time." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ; Seidlitz, Arnim ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zwischen Flexibilität und Unsicherheit: Erfahrungen von Frauen in der Plattformökonomie: Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2020)

    Fritsch, Katrin; Schwichow, Helene von;

    Zitatform

    Fritsch, Katrin & Helene von Schwichow (2020): Zwischen Flexibilität und Unsicherheit: Erfahrungen von Frauen in der Plattformökonomie. Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. (Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung), Berlin, 62 S.

    Abstract

    "Die Plattformökonomie wächst und entwickelt sich zu einem zunehmend relevanten Arbeitsmarkt in Deutschland. Sie verspricht neue Möglichkeiten wie Offenheit, Flexibilität und Gleichheit für Arbeiter*innen. Für Frauen, die häufiger Sorgearbeit leisten, wirken die Arbeitsangebote, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf versprechen, besonders interessant. Gleichzeitig zeichnet sich in der Forschung ab, dass Plattformarbeit Probleme wie etwa Prekarisierung und Diskriminierung fortschreibt. Frauen sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt ganz besonders von prekären Arbeitsbedingungen und Altersarmut betroffen, weil sie mehrheitlich in Teilzeit beschäftigt sind und geringere Renten beziehen. Welche Rolle spielt also die Plattformökonomie im Hinblick auf Gleichstellung? Und welche Erfahrungen machen Frauen tatsächlich bei der Arbeit auf Plattformen? Diese Expertise untersucht anhand von qualitativen, semi-strukturierten Interviews die Erfahrungen, die Plattformarbeiter*innen auf den Plattformen Airbnb, Helpling, 99designs und Textbroker machen. Ziel der Expertise ist es, tiefere Einblicke in die Lebenswelten von Plattformarbeiter*innen zu gewinnen und sie aus intersektionaler Perspektive zu interpretieren. Mit Hilfe einer thematischen Netzwerkanalyse zeigt sich, dass Frauen Plattformarbeit als flexibel, unsicher, intransparent und vereinzelnd erfahren. Zusätzlich stellt sich heraus, dass Plattformarbeiter* innen häufig unbezahlte, unsichtbare Arbeit leisten und sich Gender-Stereotype wie etwa die Frau als “gründliche Putzkraft” oder die Frau als “herzliche Gastgeberin” fortziehen oder sogar verstärken. Darauf basierend leitet diese Expertise Handlungsempfehlungen im Hinblick auf Gleichstellung und die Förderung fairer Arbeitsbedingungen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    "Der deutsche Staat gibt vor, dass wir nicht existieren“: Die Arbeits- und Rechtssituation von ukrainischen Care-Migrantinnen in Deutschland (2020)

    Goncharuk, Tetiana;

    Zitatform

    Goncharuk, Tetiana (2020): "Der deutsche Staat gibt vor, dass wir nicht existieren“: Die Arbeits- und Rechtssituation von ukrainischen Care-Migrantinnen in Deutschland. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 42, H. 3, S. 243-250. DOI:10.3262/MIG2003243

    Abstract

    "Der Pflegebedarf für ältere Menschen in Deutschland steigt jährlich. Trotzdem gibt es zahlreiche strukturelle Probleme bei der Organisation der häuslichen Altenpflege, die vom Staat ignoriert werden. All dies führt zur Etablierung eines alternativen Versorgungssystems bzw. Arbeitsmarktes mit prekären Arbeitsbedingungen, das Care-Arbeiterinnen aus Osteuropa und insbesondere aus der Ukraine betrifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigte in Minijobs sind VerliererInnen der coronabedingten Rezession (2020)

    Grabka, Markus M. ; Braband, Carsten; Göbler, Konstantin;

    Zitatform

    Grabka, Markus M., Carsten Braband & Konstantin Göbler (2020): Beschäftigte in Minijobs sind VerliererInnen der coronabedingten Rezession. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 45, S. 841-847. DOI:10.18723/diw_wb:2020-45-1

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat für die geringfügig Beschäftigten in Deutschland deutliche Folgen: Um 850000 oder zwölf Prozent lag die Zahl der MinijoberInnen im Juni 2020 niedriger als ein Jahr zuvor. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist im Vergleich um lediglich 0,2 Prozent gesunken. Ein entscheidender Unterschied: MinijobberInnen haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Zudem haben viele geringfügig Beschäftigte nur einen befristeten oder gar keinen Arbeitsvertrag. Und schließlich sind von den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vor allem Branchen mit einem hohen Anteil an Minijobs betroffen, beispielsweise das Gastgewerbe. All dies führt dazu, dass MinijobberInnen in der Krise vergleichsweise schnell ihre Beschäftigung verlieren. Unabhängig von der aktuellen Situation erscheint das Segment der geringfügigen Beschäftigung reformbedürftig. Die Zahl der MinijobberInnen ist in den Jahren 2003 bis 2019 um 43 Prozent auf 7,6 Millionen gestiegen, knapp 19 Prozent aller ArbeitnehmerInnen sind damit hierzulande geringfügig beschäftigt. Gleichzeitig hat sich die Hoffnung, dass Minijobs eine Brücke in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sein können, nicht erfüllt. Zudem bieten sie in gleichstellungspolitischer Hinsicht Fehlanreize. Mögliche Reformansätze wären die Absenkung der Geringfügigkeitsschwelle und die Abschaffung der Abgabenbefreiung bei reinen Nebentätigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Einfacharbeit in Deutschland – wer arbeitet was und unter welchen Bedingungen?: Ergebnisse aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 (2020)

    Hall, Anja ; Sevindik, Ugur;

    Zitatform

    Hall, Anja & Ugur Sevindik (2020): Einfacharbeit in Deutschland – wer arbeitet was und unter welchen Bedingungen? Ergebnisse aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 218), Leverkusen, 42 S.

    Abstract

    "Trotz technologischem Wandel, Digitalisierung und Globalisierung ist Einfacharbeit auch im Jahr 2018 eine bedeutende Größe auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Nachdem das Thema in den letzten Jahren in der Forschung wenig beachtet wurde, steht es seit Kurzem wieder im Fokus der Arbeitsmarktforschung. In dieser Arbeit wird Einfacharbeit auf Basis der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 differenziert in die Einfacharbeit-Level1, die eine geringe Einarbeitungszeit voraussetzt, und die Einfacharbeit-Level2, die eine längere Einarbeitungszeit voraussetzt. Diese Differenzierung und der Vergleich mit der qualifizierten Arbeit bieten interessante Einblicke in die verschiedenen Formen der Einfacharbeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Aufgezeigt werden unter anderem das Ausmaß und die Struktur der Einfacharbeit, die betreffenden Berufe und Tätigkeiten sowie die beruflichen Anforderungen und die Beschäftigungsbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Selbstvermarktung und neue Beschäftigungsformen (2020)

    Heimann, Anja; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Heimann, Anja & Markus Hummel (2020): Selbstvermarktung und neue Beschäftigungsformen. In: R. Helmrich, M. Hummel & M. I. Wolter (Hrsg.) (2020): Aktualisierte Megatrends: Relevanz und Umsetzbarkeit in den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen, Leverkusen, Budrich S. 41-42.

    Abstract

    "Häufig entsprechen atypische Arbeitsverhältnisse den Wünschen und Lebenslagen der Beschäftigten. Dennoch sind diese Beschäftigungsformen für die Betroffenen oftmals deutlich weniger attraktiv als das Normalarbeitsverhältnis. Besonders am unteren Rand der Lohnverteilung zwischen Arbeitslosigkeit und traditionellem Normalarbeitsverhältnis ermöglichen diese Arbeitsverhältnisse vielen Erwerbslosen überhaupt erst den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Vermittlungshemmnisse wie fehlende Qualifikation oder Alter sollen dadurch kompensiert werden. Lasten und Risiken sind verstärkt vom Arbeitnehmer bzw. von der Arbeitnehmerin zu tragen. Allerdings ist mit zunehmendem Arbeits- und Fachkräftemangel davon auszugehen, dass diese Lastenverteilung sich zugunsten der Arbeitnehmer/-innen verschieben wird. Dies wird zu einem Bedeutungsverlust dieser oftmals prekären Beschäftigungsverhältnisse führen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hummel, Markus;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktualisierte Megatrends: Relevanz und Umsetzbarkeit in den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (2020)

    Helmrich, Robert; Wolter, Marc Ingo; Helmrich, Robert; Hummel, Markus; Tiemann, Michael ; Kalinowski, Michael; Wolter, Marc Ingo; Leppelmeier, Ingrid; Heimann, Anja; Mergener, Alexandra ; Hummel, Markus; Mönnig, Anke; Sonneburg, Anja; Schandock, Manuel; Bott, Peter; Söhnlein, Doris ;

    Zitatform

    Helmrich, Robert, Markus Hummel & Marc Ingo Wolter (Hrsg.) (2020): Aktualisierte Megatrends: Relevanz und Umsetzbarkeit in den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen. (Fachbeiträge im Internet), Leverkusen: Budrich, 63 S.

    Abstract

    "In dieser Veröffentlichung werden Megatrends vorgestellt und im Hinblick auf ihre Relevanz und Umsetzbarkeit als mögliche alternative Szenarien der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe) diskutiert. Hierbei handelt es sich um eine Spannbreite von in Politik und Wissenschaft viel diskutierten Trends und politischen Zielsetzungen in den Bereichen Demografie, Ökonomie und Arbeitsmarkt/Partizipation. Da die Basisprojektion des QuBe-Projekts auf einer Fortschreibung bereits jetzt beobachtbarer Trends basiert, kann ein Ergebnisvergleich mit alternativen Entwicklungsmöglichkeiten Aufschluss über die Effekte und Wirkungsweisen dieser Alternativszenarien auf den Arbeitsmarkt geben." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Precarized society: social Transformation of the welfare state (2020)

    Hepp, Rolf; Kergel, David ; Riesinger, Robert;

    Zitatform

    Hepp, Rolf, David Kergel & Robert Riesinger (Hrsg.) (2020): Precarized society. Social Transformation of the welfare state. (Prekarisierung und soziale Entkopplung - transdisziplinäre Studien), Wiesbaden: Springer VS, 274 S.

    Abstract

    "This book provides international and transdisciplinary perspectives on Hyperprecarity and Social Structural Transformations in European Societies, USA and Russia enforced through other special transformation processes such as digitalisation, migration and demographic change. It has been observed that precarity and social insecurity do not refer any longer only to certain groups of the society such as unemployed people or to those ones who are ‘traditionally’ more in need of social benefit etc. but it accompanies and affects greater parts of the society, particularly those sections of the middleclass who conceive their social identity merely via their work ethics. Consequentially new forms of social exclusion are being producing taxing the traditional social cohesion in European societies due to the demand of new forms of flexibility and mobility from the working people. This process can be termed with the notion 'Hyperprecarisation'. This book contains contributions from scientists all over Europe, Russia and the USA, who are members of the SUPI network “Social Uncertainty, Prequarity, Inequality”." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    FDZ data description: "Survey on marginally employed workers and their employers (MinijobsNRW)" (2020)

    Hörnig, Lukas ; Schaffner, Sandra ;

    Zitatform

    Hörnig, Lukas & Sandra Schaffner (2020): FDZ data description: "Survey on marginally employed workers and their employers (MinijobsNRW)". (RWI-Projektbericht), Essen, 15 S.

    Abstract

    "Marginal employment, so-called Minijobs, represent a significant part of the dependent employment in Germany. In 2012 and 2016 the RWI conducted a survey and interviewed marginally employed workers and employers with marginally employed workers in North Rhine-Westphalia. The results of the survey allow to draw conclusions for the structure of the employees, the motivations of the employees and the employers and the perception of rights like the continued payment of wages and maternity leave. The data is available for academic research as a Scientific-Use-File from the FDZ Ruhr at RWI." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Job satisfaction and mental health of temporary agency workers in Europe: a systematic review and research agenda (2020)

    Hünefeld, Lena ; Hüffmeier, Joachim ; Gerstenberg, Susanne;

    Zitatform

    Hünefeld, Lena, Susanne Gerstenberg & Joachim Hüffmeier (2020): Job satisfaction and mental health of temporary agency workers in Europe. A systematic review and research agenda. In: Work and Stress, Jg. 34, H. 1, S. 82-110. DOI:10.1080/02678373.2019.1567619

    Abstract

    "The current systematic literature review aimed to analyse the associations between temporary agency work (TAW), job satisfaction, and mental health in Europe, as well as to outline a future research agenda. Twenty-eight scientific articles were identified by searching different data bases (i.e. PSYNDEX, PsycINFO, PubMed, and Web of Science) for the time span from January 2000 to December 2016. Our review reveals first that TAW is not consistently negatively related to job satisfaction. However, job insecurity and working conditions are important mediators in the relation of TAW and lowered job satisfaction. Second, TAW is not consistently related to all investigated types of mental health impairments. However, when focusing on specific outcomes and comparing temporary agency workers to permanent employees, we still find consistent evidence regarding higher levels of depression and fatigue among temporary agency workers. Inconsistent associations between TAW, job satisfaction and mental health can partly be attributed to unfavourable methodological aspects of the included primary studies. To address these aspects, future research should consider applying a standard measurement of TAW, including a minimum of meaningful confounding variables, improving the operationalisation of outcome variables and the study design." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Befristung - Beschäftigungsverhältnis mit Chancen und Risiken (2020)

    Hünefeld, Lena ; Siefer, Anke;

    Zitatform

    Hünefeld, Lena & Anke Siefer (2020): Befristung - Beschäftigungsverhältnis mit Chancen und Risiken. In: Sicher ist sicher, Jg. 71, H. 5, S. 238-242.

    Abstract

    "Mit dem Koalitionsvertrag 2018 hat die große Koalition auf die teilweise prekäre Lage von befristet Beschäftigten hingewiesen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Missverhältnissen bei befristeten Arbeitsverträgen entgegenzuwirken. Auswertungen verschiedener Datensätze zeigen, dass Befristung für die Betroffenen Arbeitsplatz- und Einkommensunsicherheit bedeuten kann, aber auch eine Chance für eine langfristige Perspektive auf dem Arbeitsmarkt darstellen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Varieties of Precarity: How Insecure Work Manifests Itself, Affects Well-Being, and Is Shaped by Social Welfare Institutions and Labor Market Policies (2020)

    Inanc, Hande ;

    Zitatform

    Inanc, Hande (2020): Varieties of Precarity: How Insecure Work Manifests Itself, Affects Well-Being, and Is Shaped by Social Welfare Institutions and Labor Market Policies. In: Work and occupations, Jg. 47, H. 4, S. 504–511. DOI:10.1177/0730888420934539

    Abstract

    "Precarious Lives addresses one of the most important developments in employment relations in the neoliberal era: increase in labor precarity and the subsequent decline in employee well-being. Drawing on data on social welfare institutions and labor market policies in six rich democracies, the author shows that work is less precarious, and workers are happier, when institutions and policies provide job protection, and put in place support systems to buffer job loss." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    'Grey zones' within dependent employment: formal and informal forms of on-call work in Germany (2020)

    Jaehrling, Karen ; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Jaehrling, Karen & Thorsten Kalina (2020): 'Grey zones' within dependent employment: formal and informal forms of on-call work in Germany. In: Transfer, Jg. 26, H. 4, S. 447-463. DOI:10.1177/1024258920937960

    Abstract

    "Der vorliegende Artikel zielt auf eine Bestandsaufnahme der verschiedenen Erscheinungsformen von Abrufarbeit in Deutschland und zeigt, dass die formale Variante von Abrufarbeit hier im internationalen Vergleich relativ strikt reguliert ist, nicht zuletzt durch eine Gesetzesreform, die 2019 in Kraft trat. Ähnlich wie in anderen Ländern kommen jedoch andere informelle Varianten zum Einsatz, die außerhalb des Geltungsbereichs der Re-Regulierung oder ‘‘Normalisierung’’ der formellen Abrufarbeit liegen. Differenzierte Analysen auf der Grundlage von Umfragedaten zeigen, dass sowohl formelle als auch informelle Varianten von Abrufarbeit mit einem unverhältnismäßig hohen Anteil an kurzer Teilzeit, Niedriglöhnen und damit einem hohen Armutsrisiko assoziiert sind. Die gegenwärtige Debatte über die Erosion des Arbeitnehmerstatus sollte sich deshalb nicht zu eng auf die Solo-Selbständigen in der Gig-Ökonomie beschränken (Deliveroo, Uber), sondern auch die ‘‘Grauzonen’’ im Bereich der abhängigen Beschäftigung in den Blick nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wachsende Graubereiche in der Beschäftigung: Ein interdisziplinärer Forschungsüberblick über die Entstehung und Entwicklung neuer Arbeits- und Beschäftigungsformen in Deutschland (2020)

    Jansen, Andreas;

    Zitatform

    Jansen, Andreas (2020): Wachsende Graubereiche in der Beschäftigung. Ein interdisziplinärer Forschungsüberblick über die Entstehung und Entwicklung neuer Arbeits- und Beschäftigungsformen in Deutschland. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 167), Düsseldorf, 139 S.

    Abstract

    "Die interdisziplinäre Literaturstudie gibt einen Überblick über die Entwicklung und den Bedeutungszuwachs neuer Arbeits- und Beschäftigungsformen seit der Jahrtausendwende. Erkennbare Trends sind der vermehrte Einsatz externer Arbeitskräfte, Tendenzen zu Erwerbshybridisierung und die damit verbundene Bedeutungszunahme von Solo-Selbständigkeit, Werkvertragsnahme und Crowdwork. Diese Entwicklungen fördern eine Zunahme arbeitsrechtlicher Graubereiche und stellen Arbeitsrecht und Sozialpolitik vor neue Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The rise of part-time employment in the great recession: Its causes and macroeconomic effects (2020)

    Kang, Hyunju ; Suh, Hyunduk ; Park, Jaevin;

    Zitatform

    Kang, Hyunju, Jaevin Park & Hyunduk Suh (2020): The rise of part-time employment in the great recession: Its causes and macroeconomic effects. In: Journal of macroeconomics, Jg. 66. DOI:10.1016/j.jmacro.2020.103257

    Abstract

    "During the Great Recession, the U.S. economy witnessed a substantial rise in part-time employment for a sustained period. We extend the New Keynesian unemployment model by Galí et al. (2012) to allow substitutions between full-time and part-time labor, and estimate the model’s parameters by using the Bayesian method. Inour model, households and firms can optimally allocate full-time and part-time labor, and disturbances exist in part-time labor supply (household disutility from part-time labor) and part-time labor demand (firms’efficiency to use part-time labor). As for the Great Recession, the initial increase in part-time employment at the outset of the financial crisis is mostly explained by the rise of the risk premia; the persistently high level of part-time employment in the later period is mainly explained by an exogenous increase in part-time labor supply. A part-time labor supply shock also explains a significant portion of slow recovery in the gross wage during the recession, as the shock lowers the part-time wage and the proportion of full-time workers in total employment. Notably, the results from our model suggest that though the transition from full-time to part-time jobs contributed to mitigating the sharp contraction in total employment and labor force during the Great Recession, it played only a limited role in relieving recessionary pressure." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zerlegung des Arbeitsschutzes in der Fleischindustrie durch Werkverträge – und die Notwendigkeit integrativen Arbeitsschutzes (2020)

    Kohte, Wolfhard; Rabe-Rosendahl, Cathleen;

    Zitatform

    Kohte, Wolfhard & Cathleen Rabe-Rosendahl (2020): Zerlegung des Arbeitsschutzes in der Fleischindustrie durch Werkverträge – und die Notwendigkeit integrativen Arbeitsschutzes. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 74, H. 4, S. 328-336. DOI:10.1007/s41449-020-00232-9

    Abstract

    "Die katastrophalen Arbeitsbedingungen in der Fleischwirtschaft sind nicht erst seit der Corona-Pandemie bekannt, jedoch erwiesen sich in diesem Frühjahr insbesondere Schlachthöfe als Hotspots der Sars-CoV-2-Verbreitung. Die Bundesregierung hat im Sommer dieses Jahres einen Entwurf für ein Arbeitsschutzkontrollgesetz vorgelegt. Der Gesetzesentwurf sieht unter anderem ein Verbot des Einsatzes von Werkverträgen und Leiharbeit im Kernbereich der Fleischwirtschaft ab 1. Januar bzw 1. April 2021 vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The Statutory Minimum Wage in Germany and the Labor Demand Elasticities of Low-Skilled Workers: A Regression Discontinuity Approach with Establishment Panel Data (2020)

    Kölling, Arnd ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd (2020): The Statutory Minimum Wage in Germany and the Labor Demand Elasticities of Low-Skilled Workers: A Regression Discontinuity Approach with Establishment Panel Data. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 687), Essen, 31 S.

    Abstract

    "This study examines the influence of the statutory minimum wage on labor demand elasticities regarding low-skilled workers. For this, a regression discontinuity analysis is conducted using company panel data from 2013 to 2018. In addition, a possible endogeneity of the remuneration for low-skilled workers was considered using an IV estimation. It is shown that the monopsonistic structures of the labor market may continue to exist after the introduction of the minimum wage. Additionally, the own-wage elasticity for low-skilled workers did not change over the period considered. However, in the short run, stronger substitutive relationships with medium-skilled workers seem to exist, and probably also with highly qualified employees in the long run." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    New forms of employment: 2020 update (2020)

    Mandl, Irene;

    Zitatform

    Mandl, Irene (2020): New forms of employment. 2020 update. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 64 S. DOI:10.2806/278670

    Abstract

    "Although standard employment (generally fulltime and permanent) remains the dominant employment type across the EU, European labour markets are increasingly characterised by a variety of different forms. These new forms of employment involve new formal employment relationships or work patterns (linked to aspects such as place of work, working time or use of ICT) and sometimes both. This report puts the spotlight on nine innovative employment forms across the 27 EU Member States, Norway and the UK. It examines the policy frameworks of each country, as well as mapping the scale and scope of the incidence of these new forms and highlighting the main opportunities and risks associated with each form. The report concludes with some policy recommendations taking into account the future of work that will be shaped by the twin transition to the digital age and a carbon-neutral economy, as well as a new way of working due to COVID-19." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Macroeconomic Determinants of Involuntary Part-Time Employment in Germany (2020)

    Markefke, Theresa ; Rehm, Rebekka;

    Zitatform

    Markefke, Theresa & Rebekka Rehm (2020): Macroeconomic Determinants of Involuntary Part-Time Employment in Germany. (Working paper series in economics / Universität zu Köln 103), Köln, 41 S.

    Abstract

    "In times of economic crisis, employers in the US and UK reduce their employees' working hours, which results in a higher incidence of involuntary part-time work (IVPT). German labor market regulations make hours adjustments more difficult as employers need employees' consent. Against the background of this institutional difference, we use a panel regression frame- work that exploits federal state level variation to investigate the influence of cyclical, structural and institutional factors on the incidence of IVPT in Germany. In most sectors, unemployment is a key driver of IVPT. Since unilateral downward hours adjustments are hampered by regulation, we investigate the relevance of different channels that potentially explain the positive influence of unemployment on IVPT. It mainly stems from shifts in bargaining positions over the business cycle and from added labor supply on the intensive margin, that is, extended supply of already employed workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Occupations and the Non-Standard Employment Career: How the Occupational Skill Level and Task Types Influence the Career Outcomes of Non-Standard Employment (2020)

    Mattijssen, Lucille ; Smits, Wendy ; Pavlopoulos, Dimitris ;

    Zitatform

    Mattijssen, Lucille, Dimitris Pavlopoulos & Wendy Smits (2020): Occupations and the Non-Standard Employment Career: How the Occupational Skill Level and Task Types Influence the Career Outcomes of Non-Standard Employment. In: Work, Employment and Society, Jg. 34, H. 3, S. 495-513. DOI:10.1177/0950017020902984

    Abstract

    "This article examines to what extent the occupational skill level and task types determine whether non-standard employment (NSE) leads to a stepping-stone or a trap in the careers of workers. For this purpose, a typology of the individual careers of workers in the Netherlands who entered non-standard employment in 2007 is created using multichannel sequence analysis. This typology allows for classifying careers in terms of employment security and income security. An analysis of this typology shows that working in occupations with high-level tasks does not preclude trap careers with low levels of employment and income security. Routine tasks do not have an unequivocal effect on career outcomes, while manual tasks generally lead to trap careers. The combination of routine and manual tasks makes it most likely for NSE to function as a trap in workers? careers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Disclosing 'masked employees' in Europe: job control, job demands and job outcomes of 'dependent self-employed workers' (2020)

    Millán, Ana ; Millán, José María ; Caçador-Rodrigues, Leonel;

    Zitatform

    Millán, Ana, José María Millán & Leonel Caçador-Rodrigues (2020): Disclosing 'masked employees' in Europe: job control, job demands and job outcomes of 'dependent self-employed workers'. In: Small business economics, Jg. 55, H. 2, S. 461-474. DOI:10.1007/s11187-019-00245-7

    Abstract

    "In this study, we examine whether job control, job demands and job outcomes of 'dependent self-employed workers', i.e. the workers in this particular grey zone between employment and self-employment, are more similar to those of the self-employed or paid employed. To this end, we use microdata drawn from the 2010 wave of the European Working Conditions Survey for 34 European countries. First, we develop and validate a psychometrically sound multidimensional scale for these 3 key constructs by conducting both exploratory and confirmatory factor analysis. Then, multilevel (hierarchical) linear regressions are used to test the validity of our hypotheses. Our results suggest that these hybrid work relationships are endowed with the least favourable attributes of both groups: lower job control than self-employed workers, higher job demands than paid employees and, overall, worse job outcomes than both." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Stepping-stone or dead end: To what extent does part-time employment enable progression out of low pay for male and female employees in the UK? (2020)

    Nightingale, Madeline ;

    Zitatform

    Nightingale, Madeline (2020): Stepping-stone or dead end: To what extent does part-time employment enable progression out of low pay for male and female employees in the UK? In: Journal of social policy, Jg. 49, H. 1, S. 41-59. DOI:10.1017/S0047279419000205

    Abstract

    "Using data from Understanding Society and the British Household Panel Survey, this article explores the relationship between working part-time and progression out of low pay for male and female employees using a discrete-time event history model. The results show that working part-time relative to full-time decreases the likelihood of progression out of low pay, defined as earning below two-thirds of the median hourly wage. However, part-time workers who transition to full-time employment experience similar rates of progression to full-time workers. This casts doubt on the idea that part-time workers have lower progression rates because they have lower abilities or work motivation and reinforces the need to address the quality of part-time jobs in the UK labour market. The negative effect of working part-time is greater for men than for women, although women are more at risk of becoming trapped in low pay in the sense that they tend to work part-time for longer periods of time, particularly if they have children. Factors such as childcare policy and Universal Credit (UC) incentivise part-time employment for certain groups, although in the right labour market conditions UC may encourage some part-time workers to increase their working hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Reform of the Posting of Workers Regime – An Assessment of the Practical Impact on Unfree Labour Relations (2020)

    Novitz, Tonia ; Andrijasevic, Rutvica ;

    Zitatform

    Novitz, Tonia & Rutvica Andrijasevic (2020): Reform of the Posting of Workers Regime – An Assessment of the Practical Impact on Unfree Labour Relations. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 58, H. 5, S. 1325-1341. DOI:10.1111/jcms.13033

    Abstract

    "The 2018 Amending Directive is the most recent response to the failings of the European Union (EU) legal framework for the posting of workers. This article uses an original case study of workers posted from Serbia via Hungary to Slovakia as a basis on which to assess the practical impact of this latest Directive. We recognize the capacity for EU Member States to do more to protect posted workers than was possible previously. However, we also note significant regulatory omissions relating, in particular, to the manufactured uncertainty of employment and immigration status, limited supply chain regulation and obstacles to trade union representation. We identify the need to address in greater detail the complex operations of transnational temporary work agencies involving third country nationals which can produce legal uncertainty and foster unfree labour relations." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The role of the state in shaping zero hours work in an atypical liberal market economy (2020)

    O'Sullivan, Michelle ; Gunnigle, Patrick ; Murphy, Caroline ; O'Brien, Mike ; Turner, Thomas ; Lavelle, Jonathan ; Ryan, Lorraine ; MacMahon, Juliet ;

    Zitatform

    O'Sullivan, Michelle, Thomas Turner, Jonathan Lavelle, Juliet MacMahon, Caroline Murphy, Lorraine Ryan, Patrick Gunnigle & Mike O'Brien (2020): The role of the state in shaping zero hours work in an atypical liberal market economy. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 41, H. 3, S. 652-671. DOI:10.1177/0143831X17735181

    Abstract

    "Zero hours work typifies work where there are no guaranteed hours offered by the employer. This article examines the relationship between the state and the emergence of zero hours work in an atypical liberal market economy, Ireland. Based on interviews with informed stakeholders with a focus on four sectors - retail, health, education and accommodation/food - the article concludes that the actions of the state have created a weak regulatory environment that has facilitated the emergence of zero hours work. The findings are discussed with a theoretical frame using the concepts of accumulation and legitimation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Woran orientieren sich Einschätzungen zur Zumutbarkeit einer Beschäftigung?: Befunde aus einer Vignettenbefragung (2020)

    Osiander, Christopher ; Senghaas, Monika ;

    Zitatform

    Osiander, Christopher & Monika Senghaas (2020): Woran orientieren sich Einschätzungen zur Zumutbarkeit einer Beschäftigung? Befunde aus einer Vignettenbefragung. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 66, H. 1, S. 3-34., 2019-05-22. DOI:10.1515/zsr-2020-0002

    Abstract

    "Dieser Beitrag geht der Frage nach, unter welchen Bedingungen die Ablehnung von Stellenangeboten durch Empfänger/-innen von Arbeitslosengeld als (un-)zumutbar gilt. Wir untersuchen dies anhand einer Vignettenstudie, in deren Rahmen wir Teilnehmenden an einer Online-Befragung mehrere Beschreibungen fiktiver Arbeitsloser vorlegen, die Stellenangebote erhalten und ablehnen. Empirisch zeigt sich, dass Abschläge im Vergleich zum früheren Einkommen dazu führen, dass Befragte eine Stelle als weniger zumutbar einschätzen. Dasselbe gilt, wenn das Anforderungsniveau niedriger ist. Außerdem wird Älteren eher zugestanden, ein Stellenangebot abzulehnen als Jüngeren; umgekehrt ist es bei Personen, die bereits in der Vergangenheit arbeitslos waren. Die Zahl der verfügbaren Stellen und die Art der angebotenen Tätigkeit (Zeitarbeit, Befristung) beeinflussen das Urteil hingegen nicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Osiander, Christopher ; Senghaas, Monika ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz (2020)

    Otto, Anne ;

    Zitatform

    Otto, Anne (2020): Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2019), Nürnberg, 40 S.

    Abstract

    "Die Qualität der Beschäftigung (Arbeitsortprinzip) in Rheinland-Pfalz wird in der vorliegenden Studie analysiert, indem die Bedeutung und die besonderen Strukturmerkmale der einzelnen atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, ausschließlich geringfügige Beschäftigung (agB), Leiharbeit und Niedriglohn herausgearbeitet werden. Die atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, agB und Leiharbeit haben gegenüber dem Normalarbeitsverhältnis mittlerweile eine beachtliche Bedeutung für den Länderarbeitsmarkt Rheinland-Pfalz erlangt. Abgesehen von den agB verzeichnen alle anderen hier betrachteten atypischen Beschäftigungsformen seit 2013 eine sichtbare Bedeutungszunahme. Gegenüber den nationalen Referenzwerten haben Teilzeit, agB sowie Niedriglohnbeschäftigung jeweils eine überdurchschnittliche Bedeutung für den regionalen Arbeitsmarkt, die Leiharbeit hingegen eine leicht unterdurchschnittliche Bedeutung. Die hohe Teilzeitquote beruht nicht nur auf der Spezialisierung des tertiären Sektors auf diese Teilzeittätigkeiten, sondern dies gilt ebenso für das Verarbeitende Gewerbe. Der überdurchschnittliche Anteil der Geringverdiener kann vermutlich auf der hohen Bedeutung von gering entlohnten Helfertätigkeiten im Verarbeitenden Gewerbe beruhen. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Vollzeitbeschäftigten in den letzten Jahren wieder zugenommen hat, wenn auch nicht so dynamisch wie im Bundestrend. Somit ist der Bedeutungsrückgang des Normalarbeitsverhältnisses zunächst zu einem Stillstand gekommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Qualität der Beschäftigung im Saarland (2020)

    Otto, Anne ; Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg;

    Zitatform

    Otto, Anne (2020): Qualität der Beschäftigung im Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2019), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Die Qualität der Beschäftigung (Arbeitsortprinzip) im Saarland analysiert die vorliegende Studie, indem die Bedeutung und die besonderen Strukturmerkmale der einzelnen atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, ausschließlich geringfügige Beschäftigung (agB), Leiharbeit und Niedriglohn herausgearbeitet werden. Die Bedeutung dieser Beschäftigungsformen hat im Saarland in der Vergangenheit erheblich zugenommen, während sich der Stellenwert des Normalarbeitsverhältnis für den regionalen Arbeitsmarkt verringerte. Es ist aber bemerkenswert, dass die Vollzeitbeschäftigung in den letzten Jahren wieder nach langer Zeit einen positiven Zuwachs aufweist. Somit ist der Bedeutungsrückgang des Normalarbeitsverhältnisses zunächst zu einem Stillstand gekommen. Mit Ausnahme der Teilzeitbeschäftigung haben die anderen in dieser Studie betrachteten atypischen Beschäftigungsformen eine überdurchschnittliche Bedeutung für den saarländischen Arbeitsmarkt. Vor allem die Leiharbeitsquote liegt deutlich höher als im Bundesschnitt, weil sich die Saar-Wirtschaft auf für den Weltmarkt produzierende Betriebe besonders stark spezialisiert hat, welche vor allem auf einen flexiblen Personalbestand angewiesen sind. Der überdurchschnittliche Anteil der Geringverdiener kann vermutlich auf der hohen Bedeutung von gering entlohnten Helfertätigkeiten im Verarbeitenden Gewerbe und in der Zeitarbeit beruhen. Die unterdurchschnittliche Niedriglohnquote unter den ausländischen Vollzeitbeschäftigten im Saarland steht in Zusammenhang mit dem hohen Anteil an französischen Arbeitskräften mit einem überdurchschnittlichen Qualifikationsniveau. Als mögliche Ursache für die ungleiche Verbreitung der einzelnen atypischen Erwerbsformen innerhalb des Saarlandes werden der lokale Branchenmix, die Erwerbsbeteiligung, die Siedlungsstruktur sowie die Ausstattung mit Plätzen für die Kinderbetreuung in Betracht gezogen. Gemeinsam ist den atypischen Beschäftigungsformen, dass sich hier verstärkt spezifische Personengruppen wie Jüngere und Ältere, Frauen, Ungelernte und ausländische Arbeitskräfte konzentrieren, deren Übergangschancen in reguläre Beschäftigung geringer sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Otto, Anne ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Flexibilisierte Beschäftigung und Bildungszeit – Chance oder Risiko?: Befunde einer qualitativen Studie zur Zeitarbeit (2020)

    Pabst, Antje;

    Zitatform

    Pabst, Antje (2020): Flexibilisierte Beschäftigung und Bildungszeit – Chance oder Risiko? Befunde einer qualitativen Studie zur Zeitarbeit. In: Magazin Erwachsenenbildung.at, Jg. 41.

    Abstract

    "Wie steht es um das Zeitempfinden, die Zeitressourcen und die Zeitsouveränität von Zeitarbeitskräften in Deutschland? Welche Möglichkeiten stehen ihnen im Rahmen eines atypischen, zeitlich fragmentierten Beschäftigungsverhältnisses offen, individuelle und berufliche Perspektiven zu entwickeln und diesen auch mithilfe von Aus- und Weiterbildung nachzugehen? Der vorliegende Beitrag beleuchtet das „Arbeiten auf Zeit“, eine prekäre Beschäftigungsform, die von ArbeitnehmerInnen ein hohes Maß an Flexibilität und Mobilität sowie ein ständiges Sich-Bereithalten verlangt und daher mit permanenter zeitlicher Unplanbarkeit einhergeht. So führt Zeitarbeit viel zu oft zu Dequalifizierungsprozessen und verkürzten beruflichen Handlungsmöglichkeiten. Mittels ausgewählter Befunde einer qualitativen Studie zur Zeitarbeit in Deutschland wird beleuchtet, wie sich durch gesellschaftliche und ökonomische Anforderungen sich verändernde zeitliche Strukturen und Zeitressourcen auf Lern- und Bildungsprozesse Erwachsener in Zeitarbeit auswirken. Eine der Schlussfolgerungen der Autorin: Derzeit fehlen in der Zeitarbeit dauerhafte und kalkulierbare Perspektiven in die Zukunft hinein, die Lern- und Bildungsprozesse zur Erweiterung zukünftiger Handlungs- und Denkmöglichkeiten für Zeitarbeitskräfte begünstigen. Der Prekarisierung von Beschäftigungsformen muss daher entgegengewirkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Understanding the global decline in the labor income share: Why did labor’s share of income decline amonglow-skilled workers but increase among the high-skilled? (2020)

    Paul, Saumik;

    Zitatform

    Paul, Saumik (2020): Understanding the global decline in the labor income share. Why did labor’s share of income decline amonglow-skilled workers but increase among the high-skilled? (IZA world of labor 472), Bonn, 9 S. DOI:10.15185/izawol.472

    Abstract

    "Wachsende Besorgnis über den Trend zurück läufigen Arbeitseinkommensanteilen, der insbesondere Geringqualifizierte betrifft, hat die Debatte über eine gerechte Verteilung der persönlichen Einkommen verstärkt. Die größer werdende Kluft beim Anteil des Arbeitseinkommens nach Qualifikationen deutet darauf hin, dass Globalisierung und technologischer Fortschritt treibende Kräfte sein könnten. Eine Politik, die auf die Verbesserung der Qualifikationen und die Schaffung von Arbeitsplätzen für geringer Qualifizierte abzielt, könnte den Wohlfahrtsverlust aufgrund des sinkenden Anteils der Arbeitseinkommen reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    deutsche Kurzfassung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Temporary agency work and firm performance: A replication study with extensions (2020)

    Pfeifer, Christian ; Weche, John P. ;

    Zitatform

    Pfeifer, Christian & John P. Weche (2020): Temporary agency work and firm performance: A replication study with extensions. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 240, H. 4, S. 455-465. DOI:10.1515/jbnst-2018-0038

    Abstract

    "The authors analyze the nexus between temporary agency work (TAW) and firm performance. Compared to Hirsch and Mueller (2012, The Productivity Effect of Temporary Agency Work: Evidence from German Panel Data. Economic Journal 122 (562): F216-F235) and Nielen and Schiersch (2014, Temporary Agency Work and Firm Competitiveness: Evidence from German Manufacturing Firms. Industrial Relations 53: 365 - 393), the authors support a concave relationship between the TAW share and productivity, but find a convex relationship between the TAW share and unit labor costs, instead of a u-shape. Moreover, a new finding is that the correlation between the TAW share and profitability is only moderate." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Temps dip deeper: Temporary employment and the midlife nadir in human well-being (2020)

    Piper, Alan ;

    Zitatform

    Piper, Alan (2020): Temps dip deeper: Temporary employment and the midlife nadir in human well-being. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1109), Berlin, 28 S.

    Abstract

    "Temporary employees rank lower than permanent employees on various measures of mental and physical health, including well-being. In parallel, much research has shown that the relationship between age and well-being traces an approximate U-shape, with a nadir in midlife. Temporary employment may well have different associations with well-being across the lifespan, likely harming people in midlife more than at the start of their working lives. Using over twenty years of the German Socio-economic panel (SOEP), this investigation considers the relationship between temporary employment, age and well-being. In doing so, it both sheds new light on the relationship between temporary employment and well-being, and explores a reason for the oft-found U-shaped relationship between age and well-being. The results show that temporary employment deepens the U-shape in midlife, and that this result holds when many socioeconomic factors as well as the industry, region, cohort, personality, employment security and job worries are taken into account. Furthermore, the investigation considers transitions between permanent and temporary employment and uses these to assess causation and selection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Solo-Selbstständigen – was sie trennt und verbindet (2020)

    Pongratz, Hans J. ;

    Zitatform

    Pongratz, Hans J. (2020): Die Solo-Selbstständigen – was sie trennt und verbindet. In: WISO, Jg. 43, H. 2, S. 11-34.

    Abstract

    "Die meisten Selbstständigen in Deutschland und Österreich sind „solo“ und haben keine Beschäftigten. Hinsichtlich ihrer Erwerbslage, der sozialen Sicherung und der Interessenvertretung erweist sich diese Erwerbsgruppe als ausgesprochen heterogen. In der Bewältigung beruflicher Herausforderungen und der Nutzung von Institutionen und Ressourcen aber teilen sie eine Reihe kollektiver Grunderfahrungen. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht nehmen sie damit eine Vorreiterrolle im Wandel der Erwerbsarbeit ein." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Tätigkeitsbezug als Sachgrund der Befristung des Arbeitsvertrags (2020)

    Roth, Christian;

    Zitatform

    Roth, Christian (2020): Tätigkeitsbezug als Sachgrund der Befristung des Arbeitsvertrags. (Studien zum deutschen und europäischen Arbeitsrecht 80), Baden-Baden: Nomos, 497 S. DOI:10.5771/9783748905806

    Abstract

    "Auf der Grundlage eines neuen, umfassenden Ansatzes stellt das Werk das Recht der Sachgrundbefristung im deutschen Arbeitsrecht intensiv auf den Prüfstand. Unter Einbeziehung der einschlägigen Rechtsprechung des EuGH ergibt sich ein rechtssicheres Beurteilungskriterium für alle potenziellen Sachgründe: der konkrete Tätigkeitsbezug. Gleicht man dieses Kriterium mit der gesetzlichen Regelung in § 14 Abs. 1 TzBfG und der aktuellen Rechtsprechung hierzu ab, offenbart sich an einigen Stellen teils doch erheblicher Modifikationsbedarf. Der Autor zeigt Mittel und Wege auf, wie den notwendigen Modifikationen beizukommen ist, um eine unionsrechtskonforme Fassung und Anwendung der Sachgründe im deutschen Befristungsrecht zu gewährleisten." (Autorenreferat, © Nomos)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The Effect of Fixed-Term Employment on Well-Being: Disentangling the Micro-Mechanisms and the Moderating Role of Social Cohesion (2020)

    Scheuring, Sonja ;

    Zitatform

    Scheuring, Sonja (2020): The Effect of Fixed-Term Employment on Well-Being: Disentangling the Micro-Mechanisms and the Moderating Role of Social Cohesion. In: Social indicators research, Jg. 152, H. 1, S. 91-115. DOI:10.1007/s11205-020-02421-9

    Abstract

    "This paper examines the impact of fixed-term employment on well-being from a cross-national comparative perspective by testing (1) the effect heterogeneity across European countries, (2) to which extent Jahoda's Latent Deprivation Model provides a sufficient micro-level explanation for the underlying mechanisms and (3) whether the macro-level factor of social cohesion weakens the micro-level impacts. We investigate the effects in both an upwards (permanent employment) and a downwards (unemployment) comparative control group design. Due to the mediating role of social contacts on the micro-level, we assume social cohesion on the country-level to moderate the main effects: A high degree of societal affiliation should substitute the function of social contacts in the work environment of individuals. Using microdata from the European Social Survey (ESS) 2012 for 23 countries and applying multilevel estimation procedures, we find that there is a remarkable variation in the effects across countries. Even though in each country fixed-term employees have a lower subjective well-being compared to permanent ones, the point estimates vary from .17 to 1.19 units. When comparing fixed-term employees to unemployed individuals, the coefficients even range from − .27 to 1.25 units. More specifically, a negative effect indicates that having a fixed-term contract is worse than unemployment in some countries. Moreover, pooled linear regression models reveal that Jahoda's Latent Deprivation Model explains about three-quarters of the micro-level effect sizes for both directions. Eventually, social cohesion on the country-level diminishes the individual-level well-being differences between fixed-term employees and permanent individuals but not between fixed-term employees and the unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Do Women Expect Wage Cuts for Part-Time Work? (2020)

    Schrenker, Annekatrin ;

    Zitatform

    Schrenker, Annekatrin (2020): Do Women Expect Wage Cuts for Part-Time Work? (Discussion paper / Rationality & Competition, CCR TRR 190 257), München ; Berlin, 48 S.

    Abstract

    "Wage expectations for full- and part-time employment are key for understanding the labor supply decisions of women. However, whether women expect different wages between part-time and full-time work is not fully understood. Using German survey data, I quantify the expected full-time/part-time wage differential for a representative sample of female workers. I document that women, on average, expect only minor part-time wage penalties (1-3 percent). Comparing beliefs to selectivity-adjusted estimates of the part-time wage gap indicates that women’s mean expectations are realistic. I also show that women with children and those in managerial positions expect sizeable part-time wage cuts, with mothers overestimating the part-time wage penalty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Frauen und Männer im Kulturmarkt: Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage (2020)

    Schulz, Gabriele; Vitols, Sigurt; Zimmermann, Olaf ; Basten, Lisa;

    Zitatform

    Schulz, Gabriele & Olaf Zimmermann (2020): Frauen und Männer im Kulturmarkt. Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage. Berlin: Deutscher Kulturrat e.V., 510 S.

    Abstract

    "Nach den Studien "Arbeitsmarkt Kultur" (2013) und "Frauen in Kultur und Medien" (2016) legen die Autoren nun die dritte umfängliche Untersuchung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Kulturberufen vor. Untersucht wird wie viele Frauen und Männer eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem für Kulturberufe absolvieren und wie viele ein Studium. Es wird dargestellt, wie viele Frauen und Männer im Arbeitsmarkt Kultur beschäftigt sind und wie es um ihr Einkommen bestellt ist. Es wird der Frage nachgegangen, wie viele Frauen und Männer im Kulturbereich freiberuflich tätig sind und was sie verdienen. Der Arbeitsmarkt Architektur, Bibliotheken, Bildende Kunst, Buchhandel, Design, Film, Journalismus, Kunsthandwerk, Literatur, Musik, Rundfunk, Theater und Werbung wird behandelt. Ein besonderer Blick wird in der Studie auf die Situation von Frauen im Arbeitsmarkt Kultur und Medien geworfen." (Verlagsinformation, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betrieblicher Einsatz flexibler Erwerbsformen (2020)

    Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Schäfer, Holger (2020): Betrieblicher Einsatz flexibler Erwerbsformen. In: IW-Trends, Jg. 47, H. 1, S. 1-21. DOI:10.2373/1864-810X.20-01-01

    Abstract

    "Die betriebliche Nutzung flexibler Erwerbsformen wie Befristungen, Zeitarbeit oder Werkverträge steht im Verdacht, auf Kosten der Entwicklung der Kernbelegschaften zu expandieren. Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels zeigt indes, dass nur in wenigen Betrieben ein solcher Austauschprozess stattfand. Höher ist die Anzahl der Betriebe, in denen flexible Erwerbsformen weniger genutzt und dafür die Kernbelegschaft ausgeweitet wurde. So reduzierten im Zeitraum 2012 bis 2017 nur 5,4 Prozent der Betriebe die Anzahl der unbefristet Beschäftigten, während sie die Anzahl der befristet Beschäftigten ausweiteten. Umgekehrt weiteten aber 8,3 Prozent der Betriebe die Anzahl der unbefristet Beschäftigten aus und reduzierten zugleich die Anzahl der befristet Beschäftigten. Betriebe, die flexible Erwerbsformen nutzen, stehen überdurchschnittlich häufig einer unsicheren Geschäftsentwicklung gegenüber. Dies ist ein Indiz dafür, dass die betriebliche Einsatzstrategie darauf abzielt, Unsicherheiten über die künftige Arbeitskräftenachfrage zu begegnen. Eine Erschwerung des Einsatzes durch Regulierungen könnte mithin zu einer Reduzierung der Beschäftigung beitragen, wenn die Betriebe das Risiko einer unbefristeten Beschäftigung nicht eingehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    IW-Zeitarbeiterbefragung 2019 (2020)

    Schäfer, Holger; Schleiermacher, Thomas; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Schäfer, Holger, Thomas Schleiermacher & Oliver Stettes (2020): IW-Zeitarbeiterbefragung 2019. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,57), Köln, 33 S.

    Abstract

    "Die offiziellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit geben zum jetzigen Zeitpunkt Hoffnung, dass die Corona-Pandemie in der Zeitarbeit nicht so tiefe Spuren hinterlassen könnte wie man angesichts des Einbruchs und der Einschränkungen in manchen Teilen der Wirtschaft hätte befürchten können. Sie kann dann auch wieder ihre wichtige beschäftigungspolitische Funktion einnehmen, die die IW-Zeitarbeiterbefragung 2019 einmal mehr deutlich macht." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Leiharbeit im regionalen Vergleich (2020)

    Seils, Eric; Emmler, Helge;

    Zitatform

    Seils, Eric & Helge Emmler (2020): Leiharbeit im regionalen Vergleich. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 35), Düsseldorf, 28 S.

    Abstract

    "Die Leiharbeit ist eine Form der atypischen Beschäftigung. Kennzeichnend ist eine Dreiecksbeziehung zwischen Beschäftigten, Verleihbetrieben und Entleihbetrieben. Diese Beschäftigungsverhältnisse sind sehr häufig instabil und trotz einer Verbesserung in den letzten Jahren meistens niedrig entlohnt. Die regionalen Unterschiede hinsichtlich der Verbreitung von Leiharbeit sind erheblich." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Licht am Horizont (2020)

    Siemann, Christiane;

    Zitatform

    Siemann, Christiane (2020): Licht am Horizont. In: Personalwirtschaft, Jg. 47, H. 10 Special: Zeitarbeit, S. 16-19.

    Abstract

    "Zeitarbeitsunternehmen kämpfen nicht nur mit den Folgen der Corona-Krise. Auch die Transformation großer Industriebereiche wie die Automobilbranche muss bewältigt werden. Dauertief - oder kann es nur besser werden? Ein Blick in eine krisenanfällige Branche, der Mut macht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Young, successful, precarious?: Precariousness at the entry stage of employment careers in Germany (2020)

    Stuth, Stefan ; Jahn, Kerstin;

    Zitatform

    Stuth, Stefan & Kerstin Jahn (2020): Young, successful, precarious? Precariousness at the entry stage of employment careers in Germany. In: Journal of Youth Studies, Jg. 23, H. 6, S. 702-725., 2019-06-20. DOI:10.1080/13676261.2019.1636945

    Abstract

    "The article investigates entry-stage employment trajectories of young people in Germany, asking whether transitions into continuous employment indicate successful labour market integration. Applying a novel multidimensional approach to precariousness to individuals' employment and household trajectories, we understand entry-stage employment trajectories holistically. The balanced-panel sample is drawn from the German Socio-Economic Panel, with a focus on young men and women between 15 and 25 years of age in the first year of the sample period who had been employed at least once (n?=?1360).
    Dual-channel sequence-cluster analysis reveals considerable variation in the precariousness of young people's entry-stage employment. While almost all young men and women experience periods of precariousness, the durations vary substantially. Precarious employment or precarious living conditions frequently occur during education. Our results confirm that individuals with disrupted employment trajectories are seldom successfully integrated into the labour market and frequently experience precarious employment. In previous research, transitions into continuous employment have been understood as the hallmark of successful labour market integration. This holds true for young women but not for young men, who experienced continuous and precarious entry-stage employment. To correctly identify young men's successful labour market integration, additional information about their employment precariousness is required." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Symbolisch prekär: Personale Identität in Selbsterzählungen armer Frauen (2020)

    Teupen, Sonja ;

    Zitatform

    Teupen, Sonja (2020): Symbolisch prekär. Personale Identität in Selbsterzählungen armer Frauen. (Kulturelle Figurationen: Artefakte, Praktiken, Fiktionen), Wiesbaden: Springer VS, 503 S. DOI:10.1007/978-3-658-26974-6

    Abstract

    "Im Zentrum der mikrosoziologisch und kulturpsychologisch informierten Studie steht die Subjektposition der armen Frau. Im Unterschied zu anderen Subjektpositionen geht diese nicht mit einem Versprechen sozialer Anerkennung einher, sondern erfolgt vorrangig unter Bedingungen symbolischer Prekarität. Anhand von Selbsterzählungen von Frauen in Armutslagen in Deutschland und den USA wird untersucht, wie die Erzählerinnen ihr Subjektsein narrativ verhandeln und damit personale Identität konstituieren. Die Analyse im methodologischen Rahmen der relationalen Hermeneutik rekonstruiert zwei Ebenen des Gegenstandes: Thematisch plausibilisieren die Erzählerinnen ihr Armsein entlang der Topoi Krankheit, Trennung, Kindheit und Schicksal. Strukturell sind ihre Erzählungen aufgespannt zwischen den Punkten Widerfahrnis und Handlung, Identifikation und Differenz, Zurechnung und Autonomie." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Qualität der Beschäftigung in Sachsen (2020)

    Weyh, Antje; Otto, Anne ; Hennig, Dustin;

    Zitatform

    Weyh, Antje, Dustin Hennig & Anne Otto (2020): Qualität der Beschäftigung in Sachsen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 04/2020), Nürnberg, 67 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag wird die Qualität der Beschäftigung auf Grundlage der sächsischen Erwerbsformenlandschaft sowie der Betrachtung weiterer Aspekte mit Bedeutung für die Qualität von Beschäftigung untersucht. Die Analyse der Erwerbsformenlandschaft umfasst Ausmaß und Entwicklung bei Vollzeitbeschäftigungsverhältnissen, Selbstständigkeit sowie bei atypischen Erwerbsformen. Hierbei zeigte sich eine stärker ausgeprägte Veränderungsdynamik für atypische Beschäftigungsformen in Sachsen gegenüber den nationalen Referenzwerten sowie den Ergebnissen für Ostdeutschland seit 2013. Ausgehend von einem bereits niedrigeren Anteil atypisch Beschäftigter in Sachsen fiel der Rückgang für atypische Beschäftigungsformen insgesamt und die Erwerbsformen der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung, Teilzeit unter 20 Wochenarbeitsstunden sowie befristeten Beschäftigung im Speziellen deutlich stärker aus als in Deutschland. Der Zuwachs der Leiharbeitsbeschäftigung hingegen fiel in Sachsen gegenüber Gesamtdeutschland stark unterdurchschnittlich aus. In Verbindung mit dem leicht zunehmenden Anteil der Vollzeitbeschäftigten zeigt sich für den sächsischen Arbeitsmarkt eine Tendenz weg von atypischen Beschäftigungsformen. Um den individuellen Bedürfnissen über die Erwerbsform hinaus gerecht zu werden, wurden auch die Lohnentwicklung sowie einzelne weiterführende Aspekte der Beschäftigungsqualität betrachtet. Die Niedriglohninzidenz ist für Sachsen als rückläufig einzustufen. Beschäftigungsverhältnisse sind in Sachsen darüber hinaus gegenüber Deutschland durchschnittlich stabiler und häufiger ausbildungsadäquat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje; Otto, Anne ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekäre Arbeit, prekäre Liebe: über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse (2020)

    Wimbauer, Christine ; Motakef, Mona ;

    Zitatform

    Wimbauer, Christine & Mona Motakef (2020): Prekäre Arbeit, prekäre Liebe. Über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse. Frankfurt am Main ; New York: Campus Verlag, 420 S.

    Abstract

    "Erwerbsarbeit und Paarbeziehungen sind wichtige Quellen für Anerkennung. Doch was geschieht, wenn Arbeit prekär wird? Wie wirken sich unsichere Arbeitsverhältnisse und Anerkennungsdefizite auf die Liebe aus, auf Beziehungen und auf die Lebenszusammenhänge der Menschen überhaupt? Welche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern werden sichtbar? Das Buch zeichnet anhand von Interviews eindrücklich nach, welch destruktives Potenzial prekäre Erwerbsarbeit entfalten kann und was das für die Einzelnen, für Paare und für die Gesellschaft bedeutet. Außerdem entwickeln die Autorinnen Vorschläge, wie sich auf prekäre Beschäftigung, Geschlechterungleichheiten sowie auf Anerkennungsbedürftigkeit und Verletzbarkeit reagieren lässt." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Über Teilqualifikationen erfolgreich in den Beruf: Einstieg in den Job, Schritt für Schritt zum Abschluss (2020)

    Wink, Roman;

    Zitatform

    Wink, Roman (2020): Über Teilqualifikationen erfolgreich in den Beruf. Einstieg in den Job, Schritt für Schritt zum Abschluss. Gütersloh, 13 S.

    Abstract

    "Deutsche Unternehmen suchen nicht nur vollqualifizierte Arbeitskräfte, sondern auch teilqualifizierte für spezielle berufliche Einsatzfelder. Sie sind grundsätzlich bereit, diese auch ohne Berufsabschluss einzustellen. In allen der 30 untersuchten Berufe gab es direkte Beschäftigungsmöglichkeiten für Teilqualifizierte. Der betriebliche Bedarf entsprach in seinem Umfang sogar dem Bedarf an vollqualifizierten Arbeitskräften. Diese klaren Ergebnisse bedeuten eine große Chance für Menschen ohne Berufsabschluss. Sie zeigen, dass modulare, abschlussorientierte Nachqualifizierungen sowohl einen schnellen Berufseinstieg ermöglichen als auch eine langfristige Integration in den Arbeitsmarkt. Die Nachqualifizierungen tragen zur Deckung des Fachkräftebedarfs bei und knüpfen an bestehende politische Bemühungen an (wie z. B. der Nationalen Weiterbildungsstrategie, dem Qualifizierungschancengesetz oder dem Arbeit-von-morgen-Gesetz). Was jedoch fehlt, ist ein strukturiertes System an Nachqualifizierungsangeboten für Erwachsene. Dieses gilt es zu entwickeln, in seinen Maßnahmen auszugestalten und arbeitspolitisch zu rahmen." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung und Entgelt in der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/17491) (2020)

    Zitatform

    (2020): Beschäftigung und Entgelt in der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/17491). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/18199 (19.03.2020)), 32 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der AfD-Fraktion zu Beschäftigung und Entgelten in der Zeitarbeit unter Heranziehung der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. (IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zeitarbeitsbranche aktuell 2020: zum Einfluß von COVID-19 (2020)

    Abstract

    "Nachdem sich der Zeitarbeitsmarkt 2019 bereits deutlich abgekühlt hatte, wird für 2020 ein massiver Einbruch von bis zu 30 Prozent erwartet. Das geht aus der Umfrage Zeitarbeitsbranche aktuell 2020 hervor, die die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) erstellt hat. Zwischen dem 12. März und dem 30. April 2020 hat PwC dazu die Geschäftsführer von 200 deutschen Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland mit einem Jahresumsatz zwischen zehn Millionen und drei Milliarden Euro befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ausbeutung mobiler Beschäftigter in der EU (2020)

    Zitatform

    (2020): Ausbeutung mobiler Beschäftigter in der EU. (Arbeitsmarkt aktuell 2020,06), Berlin, 9 S.

    Abstract

    "Mobile Beschäftigte in Europa, also Arbeitnehmer*innen, deren Aufenthalt im Ausland nicht auf Dauer angelegt ist, sind keineswegs eine homogene Gruppe. Je nach Beschäftigtengruppe (z.B. Entsendung, Saisonarbeit, Arbeitnehmerfreizügigkeit) sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für sie sehr vielfältig. Einige Branchen weisen einen besonders hohen Einsatz mobiler Beschäftigter auf, wie etwa der Bau, die Landwirtschaft, der Straßentransport, die häusliche Betreuung und die Fleischindustrie. Die Corona-Krise hat die jahrelang währenden Missstände bei der Beschäftigung mobiler Arbeitnehmer*innen für die breite Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Die Umstände, auf die Arbeitnehmer*innen aus anderen Ländern treffen, sind katastrophal, wie massenhafte Covid-19-Infektionen bei den Beschäftigten in Fleischverarbeitungsfabriken und in der Landwirtschaft, unzureichender Arbeitsschutz und die Unterbringung in überfüllten und menschenunwürdigen Unterkünften bezeugen. Verschiedene Mitgliedstaaten haben daraufhin Initiativen ergriffen, wie etwa das Arbeitsschutzkontrollgesetz in Deutschland. Auch die EU-Kommission hat Leitfäden und Aktionspläne zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen mobiler Beschäftigter vorgelegt und die deutsche Ratspräsidentschaft verabschiedete im Oktober 2020 dementsprechende Ratsschlussfolgerungen. Der DGB setzt sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen mobiler Beschäftigter auf nationaler und europäischer Ebene ein. Darüber hinaus stellt er Arbeitnehmer*innen aus dem Ausland über das Projekt „Faire Mobilität“ Beratungsmöglichkeiten in ihrer Muttersprache zur Verfügung. Es ist höchste Zeit nachhaltig und dauerhaft für bessere Arbeits- und Wohnverhältnisse für die verschiedenen Beschäftigtengruppen zu sorgen. Initiativen auf nationaler Ebene müssen dabei zwingend von europäischen verbindlichen Maßnahmen flankiert werden. Der DGB schlägt hierfür übergreifende Lösungen vor, die sich weder bestimmten Beschäftigtengruppen widmen, noch begrenzt auf bestimmte Branchen festgelegt werden. Diese zielen auf die Unterkunftsbedingungen, den Sozialversicherungsschutz, die Vermittlungstätigkeiten, den unklaren Status der Beschäftigten und Arbeitgeber sowie grenzüberschreitende Rechtsdurchsetzung und Kontrollen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit, Januar 2020 (2020)

    Zitatform

    (2020): Aktuelle Entwicklungen in der Zeitarbeit, Januar 2020. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 25 S.

    Abstract

    "Zeitarbeit ist eine feste Größe auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die flexible Beschäftigung von Arbeitnehmern ermöglicht es Unternehmen, ihren Personalbedarf zügig an Auftragsschwankungen anzupassen. Leiharbeit ist durch eine überdurchschnittlich hohe Dynamik und Fluktuation gekennzeichnet. Daher haben Leiharbeitnehmer ein erhöhtes Risiko, aus Beschäftigung heraus arbeitslos zu werden. Jedoch bietet die Zeitarbeit Beschäftigungschancen für Menschen, die aufgrund einer vergleichsweise großen Arbeitsmarktferne bei der Beschäftigungssuche Probleme haben, so auch für geflüchtete Menschen. Am aktuellen Rand ist die Zahl der Leiharbeitnehmer weiterhin rückläufig. Mittlerweile kommen hier mehr und mehr konjunkturelle Gründe zum Tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung in verschiedenen Branchen und Regulierungsbedarf: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21766) (2020)

    Zitatform

    (2020): Prekäre Beschäftigung in verschiedenen Branchen und Regulierungsbedarf. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21766). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/22801 (24.09.2020)), 21 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Abgeordneten Susanne Ferschl, Matthias W. Birkwald, Sylvia Gabelmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE zum Thema Prekäre Beschäftigung in verschiedenen Branchen und Regulierungsbedarf. (IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Befristete Beschäftigung in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21696) (2020)

    Zitatform

    (2020): Befristete Beschäftigung in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21696). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/22962 (30.09.2020)), 74 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu befristeter Beschäftigung in Deutschland u.a. mit Statistiken zum Anteil an befristeten Beschäftigungsverhältnisse in einzelnen Bundesländern sowie zur Anzahl der Übernahme, Verlängerung und Personalabgängen nach Ende des befristeten Vertrages (Datengrundlage IAB-Betriebspanels (1999-2019)). (IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Geringfügige Beschäftigung und Beschäftigung im Übergangsbereich: Sozialversicherungsrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht, Beispiele, Mindestlohn (2020)

    Abstract

    "Die Broschüre informiert über die geltenden Regelungen der geringfügigen Beschäftigung und in der Gleitzone. Zur Illustration sind Beispiele über die Auswirkungen der Neuregelung hinzugefügt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Worker representation and temporary employment in Germany: The deployment and extent of fixed-term contracts and temporary agency work (2019)

    Addison, John T. ; Grunau, Philipp ; Bellmann, Lutz ; Teixeira, Paulino ;

    Zitatform

    Addison, John T., Paulino Teixeira, Lutz Bellmann & Philipp Grunau (2019): Worker representation and temporary employment in Germany: The deployment and extent of fixed-term contracts and temporary agency work. In: Journal of participation and employee ownership, Jg. 2, H. 1, S. 24-46., 2018-08-09. DOI:10.1108/JPEO-11-2017-0003

    Abstract

    "Purpose: The purpose of this paper is to investigate the impact of key labor institutions on the occurrence and extent of temporary employment.
    Design/methodology/approach: In a new departure, this study uses a zero-inflated negative binomial (ZINB) model given that most establishments are non-users of either fixed-term contracts (FTCs) or temporary agency workers.
    Findings: This study examines the potential impact of works councils and unions on the use and intensity of use of FTCs and temporary agency work. There is a little indication that these variables are correlated with the use/non-use of either type of temporary work, especially in the case of FTCs. Collective bargaining displays different relationships with their intensity of use: a negative association for sectoral bargaining and FTCs and the converse for firm-level bargaining and agency temps. Of more interest, however, is the covariation between the number of temporary employees and the interaction between works councils and product market volatility. The intensity of use of agency temps (FTCs) is predicted to rise (fall) as volatility increases whenever a works council is present. These disparities require further investigation but most likely reflect differences in function, with agency work being more directed toward the protection of an arguably shrinking core and fixed-term contacts encountering resistance to their increased use as a buffer stock. The two types of temporary employment are seemingly non-complementary, an interpretation that receives support from the study's further analysis of FTC flow data.
    Research limitations/implications: The non-complementarity of the two types of contract is the hallmark of this paper.
    Originality/value: The first study to deploy a ZINB model to examine both the occurrence and incidence of temporary work." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    'Keep hoping, keep going': Towards a hopeful sociology of creative work (2019)

    Alacovska, Ana;

    Zitatform

    Alacovska, Ana (2019): 'Keep hoping, keep going': Towards a hopeful sociology of creative work. In: The sociological review, Jg. 67, H. 5, S. 1118-1136. DOI:10.1177/0038026118779014

    Abstract

    "This article explores the relationship between future-oriented temporality and precarity in creative work. Existing sociological studies implicitly assume an unproblematic causal link between creative workers' future-orientation and their precarity, subjugation and exploitation. This article problematizes this link and offers a more nuanced reassessment of creative work's futurity by arguing for the analytical potential of the notion of hope in gaining a better understanding of creative workers' hopeful - affective, practical and moral - responses to conditions of protracted precarity. Building on theories of hope, the article conceptualizes hope both as an existential affective stance and an active moral practice oriented towards the present - an orientation that enables workers to keep going in spite of economic hardship and job uncertainty. From 'an atypical case' study of creative work in South-East Europe, hope emerges empirically as the central quotidian practice of coping with precarity. Three practices of hope are discussed: (1) hope as therapeutic practice; (2) hope as informal labour practice; and (3) hope as socially engaged arts practice. In so doing, the article explores the possibilities of practising 'a hopeful sociology' of creative work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Nonstandard work arrangements and older Americans, 2005-2017 (2019)

    Appelbaum, Eileen; Rho, Hye Jin ; Kalleberg, Arne;

    Zitatform

    Appelbaum, Eileen, Arne Kalleberg & Hye Jin Rho (2019): Nonstandard work arrangements and older Americans, 2005-2017. Washington, DC, 25 S.

    Abstract

    "Nonstandard or alternative employment relations refer to employment by a temporary help agency or contract company or as an on-call worker or day laborer. We refer to these nonstandard employment relations (which involve an employer and employee) and independent contracting collectively as nonstandard or alternative work arrangements in this report. Contingent workers are workers who do not expect their job to last or who report that their jobs are temporary. Contingent workers and workers in alternative work arrangements are measured separately. Both have become increasingly prominent in theoretical and policy thinking about how employment has changed in recent years in the United States and other post-industrial countries.
    Until recently, only relatively poor information on the extent of contingent work and nonstandard work arrangements and how this has changed during the past several decades has been available. The May 2017 Contingent Worker Supplement (CWS) - conducted by the Bureau of Labor Statistics (BLS) 12 years after the last CWS and 22 years after the first -provides an opportunity to examine how contingent work and nonstandard work arrangements have changed over the last two-plus decades. This report examines these changes between 2005 and 2017, with special attention to how older workers - ages 55 to 65 and 65+ - have fared." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The dynamism of the new economy: Non-standard employment and access to social security in EU-28 (2019)

    Avlijaš, Sonja;

    Zitatform

    Avlijaš, Sonja (2019): The dynamism of the new economy: Non-standard employment and access to social security in EU-28. (LEQS – LSE 'Europe in Question' Discussion Paper Series 141), London, 76 S.

    Abstract

    "This paper examines the prevalence of non-standard workers in EU-28, rules for accessing social security, and these workers' risk of not being able to access it. It focuses on temporary and part-time workers, and the self-employed, and offers a particularly detailed analysis of their access to unemployment benefits. It focuses on eligibility, adequacy (net income replacement rates) and identifies those workers which are at the greatest risk of either not receiving benefits or receiving low benefits. It offers a special overview of foreign non-standard workers, who may be particularly vulnerable due to the absence of citizenship in the host country. The paper also analyses access to maternity and sickness benefits for these three groups of workers, as well as their access to pensions. Its key contribution is in bringing together the different dimensions of disadvantage that non-standard workers face vis-à-vis access to social protection. This allows us to comprehensively assess the adaptation of national social security systems across EU-28 to the changing world of work over the past 10 years. The paper shows that there is a lot of variation between the Member States, both in the structure of their social security systems, as well as the prevalence of non-standard work. Most notably, the paper concludes that: i) access to unemployment benefits is the most challenging component of welfare state provision for people in non-standard employment; ii) policy reforms vis-à-vis access to social benefits have improved the status of non-standard workers in several countries, while they have worsened it in others, particularly in Bulgaria, Ireland and Latvia; iii) some Eastern European countries can offer lessons to other Member States due to their experiences with labour market challenges during transition and the subsequent adaptations of their social security systems to greater labour market flexibility. The paper also implies that a country's policy towards nonstandard work" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The struggle to reconcile precarious work and parenthood: the case of Italian 'precarious parents' (2019)

    Ba', Stefano;

    Zitatform

    Ba', Stefano (2019): The struggle to reconcile precarious work and parenthood. The case of Italian 'precarious parents'. In: Work, employment and society, Jg. 33, H. 5, S. 812-828. DOI:10.1177/0950017019843089

    Abstract

    "This research is about parents in precarious employment, as the intersection of parental responsibilities and paid work represents a privileged site from which to explore the process of precarisation within a wider social context. Social reproduction is then interrogated in order to conceptually frame parents' everyday struggles for stability. The dyad use-value and exchange-value is mobilised to make sense of parents' activities in the domestic sphere as well as in paid work, so that the outcome of this research marks a conceptual shift from the metaphor work - family balance to the tension between useful activities and the monetary valorisations that these parents need to obtain. The research suggests then that these parents produce social wealth at a number of different levels, but their activities need to meet their exchange-value because monetary valorisation represents the way to get their livelihood. This research aims to conceptualise the antagonism of 'precarious parents' as their 'normal life' is distorted by daily struggles to achieve these means." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Part-time employment as a way to increase women's employment: (Where) does it work? (2019)

    Barbieri, Paolo ; Cutuli, Giorgio ; Scherer, Stefani ; Guetto, Raffaele ;

    Zitatform

    Barbieri, Paolo, Giorgio Cutuli, Raffaele Guetto & Stefani Scherer (2019): Part-time employment as a way to increase women's employment: (Where) does it work? In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 60, H. 4, S. 249-268. DOI:10.1177/0020715219849463

    Abstract

    "Part-time employment has repeatedly been proposed as a solution for integrating women into the labor market; however, empirical evidence supporting a causal link is mixed. In this text, we investigate the extent to which increasing part-time employment is a valid means of augmenting women's labor market participation. We pay particular attention to the institutional context and the related characteristics of part-time employment in European countries to test the conditions under which this solution is a viable option. The results reveal that part-time employment may strengthen female employment in Continental Europe and especially in Southern Europe, where an increase in part-time employment - even if it is demand-side driven - leads to greater employment participation among women. We also discuss some policy implications and trade-offs: Although part-time work can lead to higher numbers of employed women, it does so at the cost of increasing gendered labor market segregation. We analyze data from the European Labor Force Survey (EU-LFS) 1992 - 2011 for 19 countries and 188 regions and exploit regional variation over time while controlling for time-constant regional characteristics, time-varying regional labor market features, and (time-varying) confounding factors at the national level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Does fixed-term employment delay important partnership events?: Comparing transitions into cohabitation, marriage, parenthood and home ownership among young adults in Germany (2019)

    Baron, Daniel ; Rapp, Ingmar ;

    Zitatform

    Baron, Daniel & Ingmar Rapp (2019): Does fixed-term employment delay important partnership events? Comparing transitions into cohabitation, marriage, parenthood and home ownership among young adults in Germany. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 31, H. 1, S. 40-57. DOI:10.3224/zff.v31i1.03

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird untersucht, ob befristete Beschäftigungsverhältnisse die Realisierung zentraler Partnerschaftsereignisse beeinflussen. Hierfür untersuchen wir vier Übergänge: Eintritt in die Kohabitation, Eheschließung, Elternschaft und Erwerb von Immobilieneigentum. Die Daten wurden aus einer Zufallsstichprobe mit 1.083 jungen deutschen Erwachsenen auf Basis des AGIPEB-Survey gewonnen. Wir wenden die Kaplan-Meyer-Methode und piecewise-constant exponential models an, um Überlebenskurven und Übergangsraten zu schätzen. Frauen und Männer, die in einem befristeten Beschäftigungsverhältnis arbeiten, neigen in ähnlicher Weise wie Personen mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag dazu, die Kohabitation zu beginnen, die Ehe zu schließen und Eltern zu werden. Im Gegensatz dazu verzögert das Arbeiten unter befristeten Verträgen ? im Vergleich zum Arbeiten unter unbefristeten Verträgen ? jedoch den Übergang zum Erwerb von Wohnungseigentum." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Minijobs in Deutschland: Die subjektive Wahrnehmung von Erwerbsarbeit in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen (2019)

    Beckmann, Fabian ;

    Zitatform

    Beckmann, Fabian (2019): Minijobs in Deutschland. Die subjektive Wahrnehmung von Erwerbsarbeit in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen. Wiesbaden: Springer VS, 400 S. DOI:10.1007/978-3-658-23625-0

    Abstract

    "Fabian Beckmann untersucht mit Minijobs eine kontrovers debattierte Beschäftigungsform im deutschen Arbeitsmarkt- und Sozialmodell. Angesichts einer 'Minijobdebatte ohne Minijobber' liegt der Fokus der Analyse auf der subjektiven Wahrnehmung und Beurteilung der Arbeitssituation von geringfügig Beschäftigten. Die empirischen Befunde zeichnen ein ambivalentes Bild: Zahlreichen erwerbsbezogenen objektiven Risiken von Minijobs stehen überwiegend positive subjektive Beurteilungen der Arbeitsqualität sowie eine hohe Arbeitszufriedenheit unter den Beschäftigten entgegen. Der Autor unterstreicht die Bedeutung subjektiver Analysezugänge und multidimensionaler Untersuchungsansätze für die sozialwissenschaftliche Arbeitsforschung.
    Der Inhalt:
    Arbeitsmärkte und Erwerbsarbeit im Wandel
    Geringfügige Beschäftigung in Deutschland
    Die subjektive Wahrnehmung von Erwerbsarbeit
    Empirische Befunde zur objektiven Arbeits- und Beschäftigungssituation geringfügig Beschäftigter
    Minijobs im Spiegel der Beschäftigten
    Erwerbsarbeit zwischen objektiver Prekarität und subjektiver Zufriedenheit" (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Warum Jobsharing mehr Chancen als Risiken bietet (2019)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2019): Warum Jobsharing mehr Chancen als Risiken bietet. In: IAB-Forum H. 18.07.2019, o. Sz., 2019-07-04.

    Abstract

    "Bislang fristet Jobsharing in deutschen Unternehmen eher ein Nischendasein. Das gilt insbesondere, wenn es um Führungspositionen geht. Zu Unrecht, denn dieses Modell der Arbeitsplatzteilung kann für Beschäftigte und Betriebe durchaus attraktiv sein - sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Wandel der Arbeitswelt stellt die Zeitarbeitsbranche vor Herausforderungen (2019)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2019): Der Wandel der Arbeitswelt stellt die Zeitarbeitsbranche vor Herausforderungen. In: IAB-Forum H. 06.08.2019, o. Sz., 2019-08-01.

    Abstract

    Bereits zum achten Mal lud das IAB zum interdisziplinären "Forum Zeitarbeit" ein. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis trafen sich am 4. Juli 2019 am IAB in Nürnberg, um aktuelle Fragen und Trends der Zeitarbeitsbranche zu diskutieren.

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen