Springe zum Inhalt

Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Berufsausstieg, Übergang in Rente"
  • Literaturhinweis

    Europäische Beschäftigungsstrategie und die Förderung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer (2006)

    Spidla, Vladimir;

    Zitatform

    Spidla, Vladimir (2006): Europäische Beschäftigungsstrategie und die Förderung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 5-12.

    Abstract

    Die Rede leitet die Fachtagung zur Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa ein. Die gegenläufige Entwicklung einer steigenden Lebenserwartung bei gleichzeitig sinkender Erwerbsbeteiligung Älterer wird skizziert, und die hieraus abgeleiteten Ziele der Europäischen Kommission werden genannt. Betont wird die Bedeutung des aktiven Alterns für die Zukunft Europas. Vor diesem Hintergrund wird die Anhebung der Zahl älterer Arbeitnehmer als vordringliche Aufgabe der Europäischen Beschäftigungspolitik verstanden. Als zentrale Aktionsbereiche werden folgende Komplexe genannt: Reformen von Ruhestandsregelungen und Rentensystemen, Reformen der Steuer- und Leistungssysteme sowie der finanziellen Anreizsysteme, Gesundheitsschutz und Arbeitsplatzqualität, Ausbildung und lebenslanges Lernen sowie der Wandel der Einstellungen und Stereotype. Für Deutschland wird 'eine Umkehr des Trends zur Frühverrentung' gefordert, und die Gewerkschaften werden aufgefordert, ihre Strategie in punkto Vorruhestandsregelung zu überdenken. Zur Umsetzung der Politik des aktiven Alterns wird eine 'starke Partnerschaft' als notwendig erachtet, die sämtliche Politikbereiche umfasst und alle Sozialpartner einbezieht. Der europäischen Politik des Alterns wird das Leitbild eines ganzheitlichen, generationenübergreifenden Ansatzes zugrundegelegt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer - Beispiele und Strategien anderer Länder (Teil 2) (2006)

    Sproß, Cornelia; Kraatz, Susanne;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia & Susanne Kraatz (2006): Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer - Beispiele und Strategien anderer Länder (Teil 2). In: Arbeit und Beruf, Jg. 57, H. 1, S. 1-5.

    Abstract

    "Die Beschäftigungsförderung Älterer gewinnt angesichts der demografischen Entwicklung zunehmend an Brisanz. Die Regierungen einzelner Länder entwickelten neue Regelungen, Programme und Initiativen, um die Beschäftigungsfähigkeit (Employability) von Arbeitnehmern und Arbeitslosen zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Im folgenden Artikel wird untersucht, welche Bedeutung dem Konzept der Beschäftigungsfähigkeit in internationalen und nationalen Strategien zukommt. Nach dem Blick auf Finnland und Großbritannien (Sproß, 2005) werden nun Dänemark und die Niederlande als Beispiele für die vielfältigen Möglichkeiten herangezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (2006)

    Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 299), Nürnberg, 289 S.

    Abstract

    "Die Dokumentation gibt einen Überblick über erfolgreiche beschäftigungspolitische Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung Älterer in anderen europäischen Ländern und zeigt den Anpassungsbedarf für Deutschland auf. Auf der internationalen Fachtagung in Berlin präsentierten Wissenschaftler und Sozialpartner ihre wichtigsten Erkenntnisse, welche anschließend in einer Podiumsdiskussion konkreter analysiert wurden. Länderexperten behandelten detailliert die im Fokus der Konferenz stehenden Bereiche - Anreize für Arbeitgeber, Anreize für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Integration in Beschäftigung. Im Tagungsband werden die Länderberichte und Diskussionsbeiträge aus einer wissenschaftlichen Sicht der Beschäftigungsförderung Älterer präsentiert. Der praktische Ansatz wurde im Juni 2005 im nachfolgenden Workshop angesprochen. Die Ergebnisse sind ebenfalls zusammenfassend dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The situation of older workers in Ireland (2006)

    Stratton, David;

    Zitatform

    Stratton, David (2006): The situation of older workers in Ireland. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 119-125.

    Abstract

    Der Beitrag führt aus, dass das schnelle ökonomische Wachstum in Irland, das Mitte der 1990er Jahre begann, zu einer Umkehr des früheren Trends einer abnehmenden Teilhabe älterer Menschen am Arbeitsprozess führte. Irland ist eines der wenigen Länder in Europa, die das Stockholmer Ziel von fünfzig Prozent älterer Arbeitnehmer in Beschäftigungsverhältnissen erreicht haben. Dennoch müssen noch eine Reihe von Hürden, die einer Teilhabe älterer Arbeitnehmer entgegen stehen, überwunden werden. Hierzu zählen der Mangel an flexiblen Arbeitszeiten oder Teilzeitarbeit, der Mangel an adäquaten Fähigkeiten und entsprechender Ausbildung, ein niedriges Nettoeinkommen, Besorgnisse über Kürzungen von Renteneinkommen und Sozialleistungen als Resultat der Aufnahme einer bezahlten Arbeit und die Altersdiskriminierung. Die Erfolge der irischen Arbeitsmarktpolitik in diesen Punkten werden gewürdigt. Sie werden insbesondere auf die Gleichstellungsgesetzgebung in Irland zurückgeführt. Durch diese ist Irland ein Vorreiter bei der Bekämpfung der Altersdiskriminierung. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Work and welfare for older workers: a British review (2006)

    Vickerstaff, Sarah;

    Zitatform

    Vickerstaff, Sarah (2006): Work and welfare for older workers. A British review. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 199-211.

    Abstract

    In ganz Europa versuchen Regierungen ältere Arbeitnehmer dazu zu ermutigen, ihren Ruhestand aufzuschieben und länger zu arbeiten. Der Grund liegt darin, dass die wirtschaftlichen Aktivitätsraten älterer Arbeitnehmer hinter denen der Gesamtheit der Erwerbestätigen hinterherhinken. Auf dem relativ deregulierten Arbeitsmarkt Großbritanniens hat sich die Politik bislang in erster Linie darauf konzentriert, die Teilhabe am Arbeitsmarkt dadurch zu erhöhen, dass sie Arbeitslose oder inaktive Erwerbsfähige dazu ermutigte, ins Berufsleben zurückzukehren. Der Beitrag versteht sich als eine allgemeine Stellungnahme zum Begriff des 'aktiven Wohlfahrtsstaats', der in Großbritannien seit der Machtübernahme durch die neue Labour-Regierung im Jahre 1997 eingeführt wurde. In Bezug auf ältere Arbeitnehmer (definiert als 50 Jahre und älter) liegt der Fokus dabei darauf, ihre Teilhabe am Arbeitsmarkt entweder dadurch zu erhöhen, dass man die, die arbeitslos oder inaktiv sind, dazu ermutigt, wieder ins Berufsleben zurückzukehren oder dadurch, dass man diejenigen, die sich in einem Beschäftigungsverhältnis befinden, dazu anhält, ihren Berufsausstieg aufzuschieben. Das Hauptaugenmerk der Regierung galt dabei der erstgenannten Gruppe, aber es ist auch wichtig zu prüfen, ob die Regierung einen Einfluss auf die Zurückhaltung der Arbeitgeber, ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen, ausüben kann. Der Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten politischen Entwicklungen in beiden Bereichen, wobei aber die Betonung auf dem bisher vernachlässigten Thema der Politik der Arbeitgeber in Bezug auf ältere Arbeitnehmer liegt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The employment policy reform for an ageing population in Sweden (2006)

    Wadensjö, Eskil ;

    Zitatform

    Wadensjö, Eskil (2006): The employment policy reform for an ageing population in Sweden. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 53-76.

    Abstract

    Schweden hat einen im Vergleich zu anderen EU-Ländern relativ hohen Anteil von älteren Arbeitnehmern, die noch im Berufsleben stehen. Der Beitrag beschäftigt sich mit der schwedischen Beschäftigungspolitik für ältere Arbeitnehmer und der Funktion des neuen Rentensystems. Die Stärken des schwedischen Arbeitsmarktsystems liegen in der über viele Jahrzehnte hinweg sehr niedrigen Arbeitslosenquote. Darüber hinaus fühlt man sich schon seit langem dem Prinzip Arbeit verpflichtet. Die aktiven Arbeitsmarktprogramme führen zu einer dauerhaften Bindung der Menschen an den Arbeitsmarkt. Hinzu kommt, dass Schweden eine aktive Arbeitsmarktpolitik für ältere Arbeitnehmer verfolgt, und ein neues Rentensystem entwickelt hat, das einen Anreiz darstellen soll, die Lebensarbeitszeit und die Wochenarbeitszeit zu verlängern. Ein Schwachpunkt ist die intensive Nutzung von verschiedenen Wegen, auf denen ein vorzeitiger Berufsausstieg möglich ist, auch wenn dies von der Politik nicht öffentlich vertreten wird. Einige dieser möglichen Wege sind in den 1990er Jahren versperrt worden. Die Ausstiegsmöglichkeit, die z. Zt. am meisten diskutiert wird, ist die über das System der Krankenversicherung. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung älterer Arbeitnehmer in Deutschland: Probleme am aktuellen Rand und Herausforderung für die Zukunft (2006)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2006): Beschäftigung älterer Arbeitnehmer in Deutschland. Probleme am aktuellen Rand und Herausforderung für die Zukunft. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 15-29.

    Abstract

    "Der Beitrag diskutiert die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer vor dem Hintergrund der aktuellen Probleme sowie des zukünftigen Bedarfs und erörtert auf der Basis der vorliegenden Befunde, wie die beiden zeitlich unterschiedlichen Perspektiven miteinander in Einklang gebracht werden können. Er beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Dargestellt wird zunächst die relative Beschäftigungsposition älterer Arbeitnehmer im internationalen Vergleich und deren Entwicklung im Zeitablauf. Dabei wird insbesondere nach dem Zusammenhang zwischen der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktlage und der spezifischen Situation älterer Arbeitnehmer gefragt. In einem zweiten Schritt geht es um die Faktoren, die zusätzlich die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer beeinflussen. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Sortierprozessen im Rahmen der betrieblichen Personalpolitik, namentlich der Selektion im Zuge von Einstellungen und Entlassungen sowie der Möglichkeiten und Grenzen von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Dieser Teil bildet dann die Basis für den dritten und letzten Schritt, bei dem Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsmarktlage Älterer in Deutschland auf den Prüfstand gestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Förderung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer: Voraussetzungen und Möglichkeiten (2006)

    Wurm, Susanne; Köchling, Annegret; Barkholdt, Corinna; Lasch, Vera; Deimel, Michael;

    Zitatform

    Wurm, Susanne, Annegret Köchling, Corinna Barkholdt, Vera Lasch & Michael Deimel (sonst. bet. Pers.) (2006): Förderung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer. Voraussetzungen und Möglichkeiten. (Expertisen zum Fünften Altenbericht der Bundesregierung 02), Berlin: LIT, 364 S.

    Abstract

    "Die Angleichung des realen durchschnittlichen Renteneintrittsalters, das zur Zeit bei etwa 60 Jahren liegt, an die Regelaltersgrenze ist ein unumstrittenes Ziel in der politischen Diskussion. Darüber hinaus wird bereits eine Heraufsetzung der Regelaltersgrenze diskutiert. In dem vorliegenden Band werden aus unterschiedlichen Perspektiven Voraussetzungen und Möglichkeiten zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer beleuchtet. Zum einen werden die zur Zeit gegebenen gesundheitlichen Potenziale älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer daraufhin überprüft, wo Probleme für die längere Beschäftigung liegen und welcher Handlungsbedarf für die Verbesserung der gesundheitlichen Beschäftigungsfähigkeit besteht. Ein weiterer Beitrag untersucht unter welchen Voraussetzungen Klein- und Mittelbetriebe eine erfolgreiche Personalpolitik zur Vorbereitung auf den Altersstrukturwandel in den Betrieben praktizieren können. Der dritte Beitrag beschäftigt sich mit verschiedenen Ansätzen, die Altersteilzeit von einem Instrument der Ausgliederung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Erwerbsleben zu einem Eingliederungsinstrument umzugestalten. Abschließend werden politische Anpassungsmaßnahmen diskutiert, um die Vereinbarkeit zwischen familiären Sorgeaufgaben - sei es die Pflege älterer Familienmitglieder oder die Kindererziehung - und der Erwerbstätigkeit zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 1: Schweden. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Schweden. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspolitik für Ältere - für ein wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisches Gesamtkonzept: Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (2006)

    Zitatform

    (2006): Beschäftigungspolitik für Ältere - für ein wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisches Gesamtkonzept. Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/3027 (18.10.2006)), 4 S.

    Abstract

    Die Fraktion DIE LINKE stellt in ihrem Antrag fest, dass es im Jahr 2005 1,2 Millionen Arbeitslose gab, die älter als 50 Jahre waren. Die Arbeitslosenquote der älteren Arbeitnehmer liegt mit rund 18 Prozent deutlich über dem Durchschnitt, die Beschäftigungsquote betrug lediglich 41,4 Prozent. Vor diesem Hintergrund fordert sie die Bundesregierung auf, "im Zusammenspiel mit einer offensiven Beschäftigungspolitik zur Steigerung der Nachfrage nach Arbeitskräften ein differenziertes Gesamtkonzept zur Verbesserung der Beschäftigungssituation Älterer zu entwickeln und zu verfolgen". Schwerpunkte: 1. Möglichkeit zur Altersteilzeit ausweiten; 2. berufliche Weiterbildung fördern, um so die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu stärken; 3. verbesserter Kündigungsschutz für Ältere; 4. Beeinflussung der Personalpolitik der Betriebe u. a. durch ein Bonus-/Malus-System in der Arbeitslosenversicherung; 5. Maßnahmen zur Stärkung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes; 6. Entwicklung von Konzepten für alters- und alternsgerechte Arbeitsplätze und Arbeitsorganisation; 7. Beratung der Betriebe zu den genannten Maßnahmen und 8. Schaffung öffentlich geförderter Beschäftigung für arbeitslose ältere Arbeitnehmer zu einem Mindestlohn von acht Euro. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neue Wege zur Flexibilisierung des Renteneintritts (2006)

    Abstract

    Der Gesprächskreis Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung hat im Rahmen einer Konferenz im Mai 2005 Experten und Expertinnen der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik darum gebeten, zu den zentralen Fragen eines flexiblen Renteneintritts und dessen Auswirkungen Stellung zu nehmen. Zunächst werden die unterschiedlichen rechtlichen Regelungen zum Renteneintrittsalter mit dazugehörigen empirischen Befunden dargestellt und unter Bezug auf die Tagungsbeiträge sowie weiterer Literatur einer Bewertung unterzogen. In den Einzelbeiträgen wird schwerpunktmäßig thematisiert, wie die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer z.B. durch Weiterbildung erhöht werden können. Dies geht mit Überlegungen einher, wie die bisherige Flexibilität des vorzeitigen Renteneintritts zu gestalten ist. Außerdem wird die Frage aufgeworfen, ob und wie für bestimmte Berufsgruppen, die in ihrem Berufsleben außerordentlich starken Belastungen ausgesetzt sind, ein besonderer Status beim Rentenzugang eingeräumt werden kann. Darüber hinaus wird erörtert, welche Herausforderungen für die Rentenpolitik aufgrund der immer häufiger anzutreffenden neuen Lebensbiographien entstehen, die sich u. a. durch unstetige Erwerbsbiographien, veränderte Familiensituationen und Bildungsphasen auszeichnen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    OECD employment outlook 2006: boosting jobs and incomes (2006)

    Zitatform

    (2006): OECD employment outlook 2006. Boosting jobs and incomes. (OECD employment outlook), Paris, 277 S. DOI:10.1787/empl_outlook-2006-en

    Abstract

    "OECD countries have to improve labour market performance to increase living standards. This has become more urgent as population ageing may put considerable downward pressure on economic growth in the coming decades. What is needed is a comprehensive reform strategy to raise employment and help workers earn higher incomes. This requires action on many fronts including taxation, employment regulations, welfare benefits, wages, product-market competition and macroeconomic policy. Which reforms have been successful and in what countries? Do they necessarily imply lower social protection or more insecurity? This book provides answers to these essential questions, based on a major analysis covering 30 countries. This year's edition of the Employment Outlook presents a reassessment of the OECD Jobs Strategy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 2: Dänemark. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Dänemark. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and Employment Policies: Ireland (2006)

    Zitatform

    (2006): Ageing and Employment Policies. Ireland. (Ageing and employment policies), Paris, 119 S. DOI:10.1787/9789264036239-en

    Abstract

    "This report, part of a series covering around 21 OECD countries, contains a survey of Ireland's main barriers to employment for older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers, and a set of policy recommendations to further action by public authorities and social partners. These recommendations are designed to alleviate some of the pension and health care pressures governments are facing because of ageing populations." (Author's abstract, IAB-Doku) (en)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Active aging in economy and society: Carl Bertelsmann Prize 2006 (2006)

    Abstract

    "Germany currently finds itself amidst profound demographic change. The tasks of the future workplace will fall on the shoulders of a smaller and older potential workforce. The 2006 Carl Bertelsmann Prize for Active Aging in Economy and Society is founded on the belief that combining growth and innovation with a high employment rate while preserving social cohesion can only succeed if we foster and utilize the employment potential of every individual. In view of demographic changes, we need to preserve the value-generating potential, skills and experience of older people in particular for our economy and society, and promote their (re)integration into the workplace. In light of high unemployment levels among seniors - and not just in Germany - keeping older people in the workforce longer will demand integrated efforts in various social sectors and on various social levels. This publication presents and discusses challenges, perspectives and strategies that could be very significant as elements of a comprehensive strategy for active aging in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 6: Neuseeland. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Neuseeland. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 5: Großbritannien. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in Großbritannien. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 4: Schweiz. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in der Schweiz. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Rahmen und Aktivitäten zur Gestaltung sinnvoller Tätigkeitsbiographien: der Blick ins Ausland, Teil 3: Niederlande. Aktuell zum Carl Bertelsmann-Preis 2006: "Älter werden - aktiv bleiben. Beschäftigung in Wirtschaft und Gesellschaft" (2006)

    Abstract

    In der Reihe werden die Ergebnisse der Beschäftigungssituation Älterer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in insgesamt sieben Ländern zusammengestellt und untersucht. Dabei werden besonders die spezifischen politischen Maßnahmen zur Förderung von 'Active Aging' durch Erwerbsarbeit und bürgerschaftliches Engagement beleuchtet. Dieser Band beschäftigt sich mit den Maßnahmen für Ältere in den Niederlanden. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz) (2006)

    Zitatform

    (2006): Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/3794 (12.12.2006)), 60 S.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund der weiter steigenden Lebenserwartung und sinkender Geburtenzahlen sieht der Gesetzentwurf die stufenweise Anhebung der Altersgrenze für die Regelaltersrente von bisher 65 Jahren auf das 67. Lebensjahr vor, um die gesetzlichen Beitragssatz- und Niveausicherungsziele einhalten zu können. Flankierend dazu soll die Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer in Deutschland weiter verbessert werden. Weiterhin enthält der Gesetzentwurf eine Modifizierung der Schutzklausel bei der Rentenanpassung: Ab 2011 werden seit 2005 unterbliebene Anpassungsdämpfungen realisiert, wenn aufgrund der Lohnentwicklung Rentensteigerungen möglich sind. Durch eine Bestandsprüfungsklausel wird die Bundesregierung verpflichtet, den gesetzgebenden Körperschaften vom Jahre 2010 an alle vier Jahre über die Entwicklung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zu berichten. Darüber hinaus enthält der Entwurf im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung im Wesentlichen Rechtsänderungen hinsichtlich der Frist- und Verfahrensvorschriften zum Rentensplitting unter Ehegatten; der Rücknahmepflicht bei bestandskräftigen Verwaltungsakten und der Einführung einer Übergangsregelung in das Fremdrentengesetz (FRG). (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Live longer, work longer (2006)

    Zitatform

    (2006): Live longer, work longer. (Ageing and employment policies), Paris, 146 S. DOI:10.1787/9789264035881-en

    Abstract

    "In an era of rapid population ageing, many employment and social policies, practices and attitudes that discourage work at an older age have passed their sell-by date and need to be overhauled. They not only deny older workers choice about when and how to retire but are costly for business, the economy and society. If nothing is done to promote better employment prospects for older workers, the number of retirees per worker in OECD countries will double over the next five decades. This will threaten living standards and put enormous pressure on the financing of social protection systems. To help meet these daunting challenges, work needs to be made a more attractive and rewarding proposition for older workers. First, there must be strong financial incentives to carry on working and existing, subsidised pathways to early retirement have to be eliminated. Second, wage-setting and employment practices must be adapted to ensure that employers have stronger incentives to hire and retain older workers. Third, older workers must be given appropriate help and encouragement to improve their employability. Finally, a major shift in attitudes to working at an older age will be required on the part of both employers and older workers themselves. This report makes an important contribution to establishing a new agenda of age-friendly employment policies and practices. It draws out the main lessons that have emerged from the 21 country reviews which have been published separately under the OECD's series on 'Ageing and Employment Policies/Vieillissement et politiques de l'emploi'.
    Chapter 1. The Challenge Ahead
    Chapter 2. Working after 50
    Chapter 3. Work Disincentives and Barriers to Employment
    Chapter 4. Removing Work Disincentives and Increasing Choice in Work-Retirement Decisions
    Chapter 5. Changing Employer Attitudes and Employment Practices
    Chapter 6. Improving Employability
    Chapter 7. Concluding Remarks on Policy Implementation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Tarifliche Senioritätsregelungen: eine Analyse von tariflichen Regelungen in ausgewählten Tarifbereichen (2005)

    Bispinck, Reinhard;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard (2005): Tarifliche Senioritätsregelungen. Eine Analyse von tariflichen Regelungen in ausgewählten Tarifbereichen. (WSI-Informationen zur Tarifpolitik. Elemente qualitativer Tarifpolitik 59), Düsseldorf, 63 S.

    Abstract

    "Die Auswertung geht der Frage nach, inwieweit ältere ArbeitnehmerInnen oder das Alter überhaupt Gegenstand und Kriterium tariflicher Regelungen ist, wie die entsprechenden Regelungen ausgestaltet sind und wo ggf. Lücken und Defizite einer altersspezifischen Tarifpolitik bestehen. Der Auswertung wurden 23 Tarifbereiche (jeweils aus West- und Ostdeutschland) zugrunde gelegt.
    Am stärksten ausgeprägt ist der Altersbezug bei den tariflichen Regelungen, die sich auf den Bestandsschutz des Arbeitsverhältnisses beziehen. Die an der Betriebszugehörigkeit und dem Lebensalter festgemachten Bestimmungen zu Kündigungsfristen und Kündigungsschutz sind einerseits Ausdruck der besonderen Risiken älterer ArbeitnehmerInnen, andererseits schließen sie aufgrund ihrer Stammbelegschaftsorientierung Beschäftigte mit einem weniger unternehmensstabilen und häufig unterbrochenen Erwerbsverlauf von der angestrebten Schutzwirkung aus. Die tariflichen Vergütungsstrukturen weisen - von Einzelfällen abgesehen - nur in geringem Maße ein 'Senioritätsprinzip' im Sinne einer automatischen altersgebundenen Entgeltanhebung auf. Die 'Sitzprämie' ist - entgegen weit verbreiteter Auffassung - also kein durchgängiges Charakteristikum der tariflichen Entgeltbestimmungen. Die Verdienstsicherung ist weit, aber keineswegs flächendeckend verbreitet und wird bei einer Kombination von Lebensalter und Betriebszugehörigkeit wirksam. Die tariflichen Arbeitszeitregelungen bieten ein gemischtes Bild: Nur in wenigen Bereichen gibt es kürzere Arbeitszeiten für ältere (und besonders belastete) Beschäftigtengruppen entweder in Form kürzerer Wochenarbeitszeit oder zusätzlicher freier Tage und Urlaub. Nahezu flächendeckend wurden dagegen Tarifverträge zur Altersteilzeit vereinbart, z. T. flankiert von Langzeitkonten. Das zugrunde liegende Prinzip lautet also eher kürzere Lebensarbeitszeit als kürzere Arbeitszeit während des Erwerbslebens. Im Bereich von Arbeitsorganisation, Leistungspolitik und Qualifizierung sind die bei weitem größten Defizite im tariflichen Regelungsbestand zu konstatieren. Von wenigen Ausnahmen abgesehen sind kaum Tarifverträge zu finden, die hier mit Blick auf die Probleme älterer ArbeitnehmerInnen gezielt Rahmenregelungen bereitstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Altersbezogene Regelungen in Tarifverträgen: Bedingungen betrieblicher Personalpolitik (2005)

    Bispinck, Reinhard;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard (2005): Altersbezogene Regelungen in Tarifverträgen. Bedingungen betrieblicher Personalpolitik. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 58, H. 10, S. 582-588.

    Abstract

    "Altersbezogene Reglungen in Tarifverträgen setzen Rahmenbedingungen für die betriebliche Personalpolitik, die auf eine Integration älterer Beschäftigter zielt. Die Detailanalyse von Tarifverträgen in 25 Branchen und Tarifbereichen zeigt: Weit verbreitet sind Bestandsschutzregelungen, die sich an der Dauer der Betriebszugehörigkeit häufig in Verbindung mit dem Lebensalter orientieren. Bei der Entgeltgestaltung ist das Senioritätsprinzip nur mäßig ausgeprägt. Die größten Defizite bestehen bei der Regulierung von Arbeitsorganisation, Leistungspolitik und Qualifizierung. Ein umfassendes tarifpolitisches Konzept zur Förderung alter(n)sgerechter Arbeits- und Einkommenspolitik ist erst noch zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Politik für ältere Beschäftigte oder Politik für alle?: zur Teilnahme älterer Personen am Erwerbsleben in Europa (2005)

    Bosch, Gerhard; Schief, Sebastian;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Sebastian Schief (2005): Politik für ältere Beschäftigte oder Politik für alle? Zur Teilnahme älterer Personen am Erwerbsleben in Europa. (IAT-Report 2005-04), Gelsenkirchen, 11 S.

    Abstract

    "Der Europäische Rat beschloss auf seiner Sitzung in Stockholm im März 2001, die Beschäftigungsquote der 55-64-Jährigen bis zum Jahr 2010 auf mindestens 50% anzuheben. Deutschland ist mit 41,4 % im Jahr 2004 weit von diesem Ziel entfernt. Bis jetzt haben nur fünf der fünfzehn alten EU-Länder dieses Ziel erreicht. Um die 50%-Quote zu erreichen, müssen in Deutschland bis 2010 800.000 mehr Ältere als heute beschäftigt werden, in der EU 15 sind es rund 7 Millionen zusätzlich gegenüber 2002. In den meisten EU-Ländern erreicht nur die Gruppe der hoch qualifizierten Männer eine Beschäftigungsquote von über 50 Prozent. Besonders gering Qualifizierte und Frauen ab 55 Jahren sind kaum noch in Beschäftigung. Die Beendigung der Vorruhestandspolitik alleine wird nicht genügen, um das Stockholmer Ziel zu erreichen. Die Rentenreformen müssen durch eine Förderung lebenslangen Lernens und eine Politik der Gleichstellung von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt unterfüttert werden. Schließlich muss der Konflikt zwischen Jung und Alt auf dem Arbeitsmarkt durch wirtschaftliches Wachstum und eine Umverteilung der Erwerbsarbeit, vor allem kürzere Arbeitszeiten am Ende des Erwerbslebens, entschärft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Beschäftigung Älterer in Europa zwischen Vorruhestand und "Work-Line" (2005)

    Bosch, Gerhard; Schief, Sebastian;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Sebastian Schief (2005): Die Beschäftigung Älterer in Europa zwischen Vorruhestand und "Work-Line". In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 14, H. 4, S. 275-290. DOI:10.1515/arbeit-2005-0405

    Abstract

    "Die Europäische Union hat sich hinsichtlich der Beschäftigung Älterer ehrgeizige Ziele gesetzt. Im März 2001 legte der Europäische Rat in Stockholm fest, dass bis 2010 mindestens die Hälfte der EUBevölkerung im Alter von 55 bis 64 Jahren in Beschäftigung sein soll. Der vorliegende Artikel untersucht mit Daten der Europäischen Arbeitskräftestichprobe 2004 die Partizipation am Arbeitsmarkt älterer Beschäftigter. Gegenwärtig erreichen nur 5 der 15 alten EU Länder bereits eine Beschäftigungsquote der 55 bis 64-Jährigen über 50%. Es wird gezeigt, dass Länder, die der Politik der 'Work Line', also der Aktivierung von Personen im Erwerbsalter, folgen (z.B. Dänemark, Schweden), deutlich höhere Beschäftigungsquoten aufweisen als jene, die eine Vorruhestandspolitik (z.B. Deutschland, Frankreich) betrieben haben. Der Vergleich zwischen Work-Line-Ländern und Vorruhestandsländern verweist auf sechs Problembündel, deren Bewältigung zentral für die Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer ist (Gleichstellungsproblem, Humanisierungsproblem, Qualifikationsproblem, Flexibilitätsproblem, Motivationsproblem, Wachstumsproblem). Eine rein altersspezifische Politik wird diese Konflikte nicht auflösen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ältere Beschäftigte in Europa: neue Formen sozialer Ungleichheit (2005)

    Bosch, Gerhard; Schief, Sebastian;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Sebastian Schief (2005): Ältere Beschäftigte in Europa. Neue Formen sozialer Ungleichheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 58, H. 1, S. 32-39.

    Abstract

    "Hinsichtlich der Beschäftigung Älterer hat sich die Europäische Union ehrgeizige Ziele gesetzt. Im März 2001 legte der Europäische Rat in Stockholm fest, dass bis 2010 mindestens die Hälfte der EU-Bevölkerung im Alter von 55 bis 64 Jahren in Beschäftigung sein soll. Der Beitrag untersucht die Erwerbsbeteiligung Älterer in der Europäischen Union und zeigt auf, welche Merkmale von besonderem Einfluss auf diese Erwerbsbeteiligung sind. Während Qualifikation und Geschlecht einen starken Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung Älterer haben, ist jener der Arbeitszeit geringer einzuschätzen. Insgesamt gilt, dass gezielte Maßnahmen zur Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer mit einer Politik der Gleichstellung, sowie der Entwicklung einer Kultur des Lebenslangen Lernens und flexibler Erwerbsverläufe verbunden sein müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mehr Beschäftigung für ältere Arbeitskräfte - wider Arbeitslosigkeit und Frührente (2005)

    Bräuninger, Dieter;

    Zitatform

    Bräuninger, Dieter (2005): Mehr Beschäftigung für ältere Arbeitskräfte - wider Arbeitslosigkeit und Frührente. (Deutsche Bank Research. Aktuelle Themen 328), Frankfurt am Main, 16 S.

    Abstract

    "Die Erwerbsquote der 55-64jährigen nimmt nach langer Talfahrt in den 80er und 90er Jahren wieder leicht zu. Mit nur 39,2 % liegt die Quote in Deutschland aber noch immer weit unterhalb des OECD-Durchschnitts von 50,7%. Die Finanzprobleme der Sozialversicherung, der Standortwettbewerb und der drohende Arbeitskräftemangel erfordern eine nachdrückliche Trendumkehr. In Dänemark, Japan, Neuseeland, Schweden oder der Schweiz sind über 60% dieser Altersgruppe erwerbstätig. In Deutschland steigt die Lebenserwartung im Trend um mehr als 1 1/2 Monate pro Jahr. Es kann daher nicht dabei bleiben, dass Arbeitnehmer mit 60 Jahren aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Das faktische muss rasch dem gesetzlichen Renteneintrittsalter angenähert und letzteres muss ab 2010 schrittweise von 65 auf 67 oder 68 Jahre angehoben werden. Dazu konnte sich die Politik, wie auch die aktuellen Wahlprogramme zeigen, bislang nicht durchringen. Allerdings wurden in den letzten Jahren Fehlanreize, wie die Möglichkeit vorzeitig eine Rente ohne Abschläge beziehen zu können, deutlich reduziert. Auf das sich abzeichnende Ende der 'Vorruhestandskultur' ist der deutsche Arbeitsmarkt noch kaum vorbereitet. Es besteht das Risiko, dass aus der veränderten Interessenlage der Älteren auf absehbare Zeit keine nennenswerten Beschäftigungsgewinne resultieren, sondern höhere Arbeitslosigkeit. Daher ist die Wirtschaftspolitik gefordert, die Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung zu verbessern. Dazu gehören konsequente Arbeitsmarktreformen, v.a. eine Liberalisierung des Kündigungsschutzes, die es den Unternehmen erleichtern sollte, ältere Arbeitskräfte in den Betrieben zu halten. Für die Unternehmen kommt es darauf an, dass Entlohnung und Produktivität der älteren Mitarbeiter zueinander passen. Das ist angesichts der noch immer verbreiteten Senioritätsregeln bei den direkten und indirekten Entgelten (Arbeitszeit, Urlaub) fraglich. Durch die Produktivität nicht gedeckte Vergünstigungen erhöhen die Arbeitskosten älterer Mitarbeiter und vermindern so deren Beschäftigungsmöglichkeiten. Statt starrer Entgeltregeln sind flexible, leistungs- und erfolgsabhängige Vergütungskomponenten erforderlich. Wenn die Produktivität sinkt, muss auch das Entgelt niedriger werden. Unternehmen und ältere Arbeitnehmer sollten gemeinsam darauf hinwirken, dass die Älteren einen angemessenen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten können. Der langfristigen Mitarbeiterentwicklung, der individuellen Weiterbildung und der Arbeitsgestaltung kommen dabei Schlüsselrollen zu. 'Employability' der Älteren ist zentrales Thema der alternden Gesellschaften." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel und Erwerbstätigkeit von Älteren: zukünftiges Arbeitsangebot und gegenwärtige Beschäftigungssituation (2005)

    Busch, Uwe van den; Rohde, Andreas;

    Zitatform

    Busch, Uwe van den & Andreas Rohde (2005): Demografischer Wandel und Erwerbstätigkeit von Älteren. Zukünftiges Arbeitsangebot und gegenwärtige Beschäftigungssituation. (Hessen-Agentur. Report 692), Wiesbaden, 136 S.

    Abstract

    "Die vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung beauftragte Untersuchung zeigt die Dimensionen des sich abzeichnenden Wandels in der Erwerbslandschaft auf und betrachtet unterschiedliche Aspekte zur Erwerbstätigkeit Älterer. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Ableitung von Handlungsempfehlungen in mittel- bis langfristiger Sicht, da die Auswirkungen des demografischen Wandels die Situation auf dem Arbeitsmarkt wesentlich erst dann beeinflussen. Die Beschreibung der gegenwärtigen Situation älterer Erwerbstätiger und Arbeitsloser und des aktuell maßgeblichen Rechtsrahmens stützt dabei die Argumentation. Die Studie ist wie folgt gegliedert: Kapitel 2 betrachtet den demografischen Wandel sowie die Struktur und die Entwicklung der Erwerbspersonen in Hessen. Die Entwicklung des Arbeitsangebots wird im Rahmen von Modellrechnungen für die hessischen Regionen aufgezeigt. Kapitel 3 untersucht die Beschäftigung älterer Erwerbstätiger. Hierbei wird zunächst nach allgemeinen empirischen Befunden die derzeitige Beschäftigung von Älteren in Hessen, unterschieden nach verschiedenen Berufsordnungen, dargestellt. Die gegenwärtige Struktur der Arbeitslosen der untersuchten Altersgruppe wird kurz beschrieben. Danach werden Determinanten der Beschäftigung Älterer - hierzu zählen die Aspekte Leistungsfähigkeit sowie gesetzliche Regelungen - aufgezeigt sowie ein Überblick über bereits bestehende Maßnahmen für ältere Erwerbstätige gegeben. Dazu gehören auch Weiterbildungsmaßnahmen. Ergebnisse einer Kurzbefragung bei Weiterbildungsanbietern gehen an dieser Stelle in die Untersuchung ein. Das abschließende Kapitel 4 fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Höhere Erwerbsbeteiligung in Westdeutschland - Mehr Arbeitslosigkeit und Frühverrentungen in Ostdeutschland: regionale und sozioökonomische Merkmale strukturieren den Altersübergang (2005)

    Büttner, Renate;

    Zitatform

    Büttner, Renate (2005): Höhere Erwerbsbeteiligung in Westdeutschland - Mehr Arbeitslosigkeit und Frühverrentungen in Ostdeutschland. Regionale und sozioökonomische Merkmale strukturieren den Altersübergang. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2005-05), Gelsenkirchen, 14 S.

    Abstract

    "Die höhere Erwerbstätigkeit im Alter ist maßgeblich auf die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen zurückzuführen: im Vergleich zu Männern weisen sie in allen Alterskategorien deutlich höhere Beschäftigungszuwächse auf. Diese resultieren jedoch zu einem erheblichen Teil aus der Zunahme der geringfügigen Beschäftigung sowie einer höheren Teilzeitquote der 60- bis 64-jährigen Frauen, während die Vollzeittätigkeit von Frauen ab dem 50. Lebensjahr im Beobachtungszeitraum zurückgegangen ist. Zwischen 1996 und 2003 ist die Erwerbstätigkeit von Älteren zwar gestiegen, von dieser Entwicklung ausgenommen sind jedoch Männer zwischen dem 50. und 54. Lebensjahr: ihre Erwerbstätigenquote sinkt im Zeitverlauf um 3 Prozentpunkte; gleichzeitig nimmt (Alters-) Teilzeitarbeit von Männern zu, und zwar in allen Alterskategorien. Trotz einer Zunahme der Erwerbstätigkeit in den neuen Bundesländern ist hier die Erwerbsbeteiligung von Älteren deutlich geringer, die Anteile an Rentenbeziehern und Arbeitslosen sind dagegen weitaus höher als in Westdeutschland. Diese Befunde spiegeln die massive Ausgliederung von Älteren aus dem ostdeutschen Arbeitsmarkt über Arbeitslosigkeit und Frühverrentung wider. Aus diesem Grunde ist auch die Erwerbsbeteiligung von älteren Frauen in Westdeutschland inzwischen ebenso hoch wie in Ostdeutschland - bzw. ab dem 60. Lebensjahr sogar höher. Beim Altersübergang von westdeutschen Frauen spielt der Bezug einer eigenen Rente dagegen eine geringere und Nichterwerbstätigkeit eine größere Rolle als bei ostdeutschen Frauen. Die Erwerbsbeteiligung im Alter hängt in hohem Maße von der Qualifikation ab: Je höher der erworbene Berufsabschluss ist, desto höher ist die Erwerbstätigenquote und umso geringer die Wahrscheinlichkeit, vor dem 60. Lebensjahr aus dem Erwerbsleben auszuscheiden oder arbeitslos zu werden. Gering Qualifizierte sind im Alter häufiger und ab dem 55. Lebensjahr im Zeitverlauf in zunehmendem Maße auf Sozialhilfe angewiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Deutschen gehen wieder später in Rente - arbeiten sie auch länger?: aktuelle Veränderungen im Altersübergangsverhalten (2005)

    Büttner, Renate; Brussig, Martin ; Weiß, Walter;

    Zitatform

    Büttner, Renate, Martin Brussig & Walter Weiß (2005): Die Deutschen gehen wieder später in Rente - arbeiten sie auch länger? Aktuelle Veränderungen im Altersübergangsverhalten. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2005): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2005, S. 65-76.

    Abstract

    "Ziel des Beitrages ist es, Veränderungen im Altersübergangsverhalten, d. h. den Übergang vom Ende der Erwerbstätigkeit bis zum Eintritt in eine Rente einschließlich eventueller Zwischenstadien, insbesondere Arbeitslosigkeit, aufzuzeigen. Dabei werden schwerpunktmäßig folgende Fragen diskutiert:
    - Entspricht dem späteren Eintritt in Rente auch eine verlängerte Erwerbstätigkeit?
    - Wie haben sich Zugänge in verschiedene Rentenarten entwickelt? Haben die Rentenformen, nach denen Rentenabschläge bei vorgezogenem Renteneintritt hinzunehmen waren, dazu geführt, dass vermehrt Renten beansprucht wurden, die noch einen abschlagsfreien Renteneintritt ermöglicht haben?
    - Wie hat sich die Arbeitslosigkeit unter älteren Erwerbspersonen entwickelt? Wird der spätere Renteneintritt erst nach einer womöglich längeren Arbeitslosigkeit erreicht?
    Übergreifendes Ergebnis der integrierten Betrachtung vom Austritt aus Erwerbstätigkeit und Eintritt in den Ruhestand ist, dass der Renteneintritt tatsächlich im Durchschnitt später erfolgt, dies aber für einen erheblichen - und phasenweise wachsenden - Teil von Menschen mit höherer Unsicherheit in Form von Arbeitslosigkeit verbunden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Wirkungsweise der Rentenreformen auf den Altersübergang: Rentenabschläge führen zu späteren Renteneintritten und zu Ausweichreaktionen zwischen den Rentenarten (2005)

    Büttner, Renate; Wojtkowski, Sascha;

    Zitatform

    Büttner, Renate (2005): Die Wirkungsweise der Rentenreformen auf den Altersübergang. Rentenabschläge führen zu späteren Renteneintritten und zu Ausweichreaktionen zwischen den Rentenarten. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2005-01), Gelsenkirchen, 16 S.

    Abstract

    "Eintritte in vorgezogene Altersrenten haben sich in den letzten Jahren vom frühestmöglichen Lebensjahr der Inanspruchnahme (60 bzw. 63) zunehmend auf spätere Lebensjahre verschoben. Die Versicherten reagierten damit auf die gleitende Heraufsetzung der Altersgrenzen, ab denen diese Renten noch abschlagsfrei zu haben waren. Seit 2003 wird auch die Regelaltersrente (65 Jahre) wieder stärker in Anspruch genommen. Das unterstreicht den Trend: Renteneintritte erfolgen später, um Rentenminderungen durch Abschläge zu vermeiden bzw. zu minimieren. Insbesondere Männer verlagern ihren Rentenbeginn auf spätere Lebensjahre. Bei den Frauen kam es bisher überwiegend nur zu einer Verschiebung vom 60. auf das 61. Lebensjahr. Die Heraufsetzung der Altersgrenzen erfolgt bei den einzelnen Rentenarten zeitlich unterschiedlich. Soweit sie die Voraussetzungen erfüllen, wichen Versicherte deshalb von einer Rentenart auf eine andere aus. Arbeitslose Frauen nutzten nunmehr fast ausschließlich die Frauenaltersrente statt der Rente wegen Arbeitslosigkeit. Zunehmenden Zugänge in die Schwerbehindertenrente stand eine abnehmende Inanspruchnahme von Erwerbsminderungsrenten durch Ältere gegenüber." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zunehmende Erwerbsbeteiligung von Älteren: Rentenabschläge führen zu einer höheren Erwerbsbeteiligung im Alter - Teilzeitarbeit und geringfügige Beschäftigung haben zunehmende Bedeutung beim Altersübergang (2005)

    Büttner, Renate;

    Zitatform

    Büttner, Renate (2005): Zunehmende Erwerbsbeteiligung von Älteren. Rentenabschläge führen zu einer höheren Erwerbsbeteiligung im Alter - Teilzeitarbeit und geringfügige Beschäftigung haben zunehmende Bedeutung beim Altersübergang. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2005-04), Gelsenkirchen, 11 S.

    Abstract

    "Zwischen 1996 und 2003 steigt die Erwerbstätigenquote in allen Altersstufen zwischen 50 und 65 an; dementsprechend nimmt der Anteil der Rentenbezieher und der sonstigen Nichterwerbstätigen ab. Die höhere Erwerbsbeteiligung von Älteren ist zum Teil auf die im Zeitverlauf wachsende Teilzeitarbeit und eine Zunahme der geringfügigen Beschäftigung von Älteren zurückzuführen. Rentenrechtliche Rahmenbedingungen führen zudem zu einer Verlängerung der Erwerbsphase. Trotz gestiegener Erwerbsbeteiligung von Älteren insgesamt ist ab Vollendung des 60. Lebensjahres auch jetzt nur eine Minderheit noch erwerbstätig. Die nach wie vor geringe Erwerbsbeteiligung der 60- bis 64-Jährigen verhindert - zumindest derzeit noch - die Realisierung der vom Europäischen Rat für die Gruppe der 55- bis 64- Jährigen bis zum Jahr 2010 anvisierten Beschäftigungsquote von mindestens 50 Prozent. Die hier vorgelegte Analyse auf Grundlage des Mikrozensus bestätigt den bereits früher veröffentlichten Befund, dass die Arbeitslosigkeit Älterer wieder im Steigen begriffen ist, sowohl in den jüngeren als auch in den älteren Jahrgängen. Die Zuwächse bei Arbeitslosigkeit, (Alters-)Teilzeitarbeit und geringfügiger Beschäftigung weisen auf unterschiedliche Überbrückungsformen hin, die den Prozess des Altersübergangsgeschehens kennzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Kluft zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt wird wieder größer: Leistungsbezug "unter erleichterten Voraussetzungen" und Altersteilzeitarbeit spielen beim Altersübergang eine zunehmende Rolle (2005)

    Büttner, Renate; Knuth, Matthias ; Wojtkowski, Sascha;

    Zitatform

    Büttner, Renate, Matthias Knuth & Sascha Wojtkowski (2005): Die Kluft zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt wird wieder größer. Leistungsbezug "unter erleichterten Voraussetzungen" und Altersteilzeitarbeit spielen beim Altersübergang eine zunehmende Rolle. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2005-03), Gelsenkirchen, 14 S.

    Abstract

    "Die registrierte Arbeitslosigkeit von Älteren hat in den letzten Jahren in der Altersklasse 58 bis 64 Jahre abgenommen; bei den 50- bis unter 58-Jährigen steigt sie jedoch in 2003 deutlich an. Mehr als 70 Prozent aller Bezieher von Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe ab 58 Jahren haben im Jahre 2003 Lohnersatzleistungen 'unter erleichterten Voraussetzungen' bezogen und sind damit aus der Arbeitslosenstatistik herausgefallen. Leistungsbezug ohne Verpflichtung zur Beschäftigungssuche hat seit 1998 kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Die wieder ansteigende Welle der beschäftigungslosen Leistungsbezieher ist noch nicht im Rentenbezug angekommen. Kamen im Jahre 1996 noch fast 45 Prozent der Zugänge in Altersrenten direkt aus dem Bezug von Leistungen nach dem SGB III, so betrug dieser Anteil im Jahre 2003 'nur' noch 27 Prozent. Nur etwa ein Drittel der Rentenzugänge erfolgt direkt aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Die günstige Beschäftigungsentwicklung Ende der 90er Jahre hat diesen Anteil vorübergehend ansteigen lassen. Seit 2000 erfolgen Rentenzugänge vermehrt aus Altersteilzeitarbeit. Diese drängt sowohl die Zugänge aus 'normaler' sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung als auch die Zugänge aus SGB-III-Leistungsbezug zurück. Altersteilzeitarbeit sowie der 'erleichterte Leistungsbezug' nach § 428 SGB III wurden in den letzten Jahren verstärkt als Übergangsphase zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt genutzt. Das Auslaufen des § 428 SGB III Ende des Jahres 2007 sowie der Förderung der Altersteilzeitarbeit Ende des Jahres 2009 werden daher zum Anstieg der registrierten Arbeitslosigkeit Älterer führen, wenn nicht bis dahin die vollwertige Beschäftigung Älterer erheblich gesteigert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeit in späteren Lebensphasen: Sackgassen, Perspektiven, Visionen (2005)

    Clemens, Wolfgang; Höpflinger, Francois; Winkler, Ruedi;

    Zitatform

    Clemens, Wolfgang, Francois Höpflinger & Ruedi Winkler (Hrsg.) (2005): Arbeit in späteren Lebensphasen. Sackgassen, Perspektiven, Visionen. Bern u.a.: Haupt, 273 S.

    Abstract

    Die Erhöhung des Rentenalters ist zu einem wichtigen und umstrittenen Thema der heutigen Sozial- und Gesellschaftspolitik geworden. Mit der demografischen Alterung der Bevölkerung wird sich das Verhältnis zwischen Erwerbsbevölkerung und Rentenbevölkerung drastisch verschieben. Der Band versammelt Beiträge mit Analysen, Perspektiven und Visionen für die künftige Gestaltung der Arbeit in einer demografisch alternden, aber soziokulturell verjüngten Gesellschaft. Neben personal- oder unternehmensbezogenen Fragen werden auch gesellschaftliche Perspektiven einer Neugestaltung des Lebens in einer langlebigen Arbeitsgesellschaft behandelt. (IAB)
    Inhaltverzeichnis: 1. Arbeitsmarkt und Alter - widersprüchliche Trends: Francois Höpflinger: Demografische Alterung und Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitskräfte in der Schweiz (15-35); Wolfgang Clemens: Ältere Arbeitnehmer: Arbeitslosigkeit und vorzeitige Pensionierungen - die Situation in Deutschland (37-67); Valerie Hugentobler: Arbeitsmarktstrategien in europäischen Ländern - angesichts der demografischen Alterung (69-92). 2. Perspektiven eines aktiven Alters: Francois Höpflinger: Zum Generationenwandel der zweiten Lebenshälfte - neues Altern in einer dynamischen Gesellschaft (97-125); Ruedi Winkler: Ältere Menschen als Ressourcen für die Wirtschaft und Gesellschaft von morgen (127-154); Gertrud Backes: Arbeit nach der Arbeit: Ehrenamtliche und Freiwilligenarbeit älterer Menschen - Möglichkeiten und Illusionen (155-184). 3. Visionen: Ruedi Winkler: Soziale und arbeitsmarktliche Maßnahmen zur Nutzung der Potenziale älterer Menschen (189-213); Francois Höpflinger, Wolfgang Clemens: Zum Generationenmix in einer demografisch alternden Arbeitswelt (215-238); Francois Höpflinger, Valerie Hugentobler: Neue Formen der Lebensgestaltung in einer langlebigen Gesellschaft - Perspektiven und Visionen (239-265).

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Les politiques en faveur des seniors: quelles reformes?: comparaison Allemagne, France, Royaume-Uni, Suede (2005)

    Courtioux, Pierre ; Erhel, Christine ;

    Zitatform

    Courtioux, Pierre & Christine Erhel (2005): Les politiques en faveur des seniors: quelles reformes? Comparaison Allemagne, France, Royaume-Uni, Suede. In: Travail et emploi H. 102, S. 107-118.

    Abstract

    "Under the impulse of the EU since the 1980s, European states have implemented policies which attempt to raise the level of employment among seniors. Despite the common gaol, national policies remain heterogeneous, as they are linked to existing systems of employment and of social protection. Policies range from those inspired by a liberal logic (the UK) to those of a universalistic logic (Sweden). Germany and France demonstrate the importance of the effect of institutional systems (competition and the substitution of mechanisms). The authors give details of the reforms carried out by France, Sweden, Germany and the UK, analysing very closely the two institutionalist approaches: the first of these in terms of local justice, which highlights the different dimensions of public policy choices, the second approach functions with the analysis of institutional change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Part-time early retirement in France: why did it fail? (2005)

    Courtioux, Pierre ;

    Zitatform

    Courtioux, Pierre (2005): Part-time early retirement in France. Why did it fail? (TLM.NET working paper 2005-16), Amsterdam, 18 S.

    Abstract

    "This paper analyses the use of part-time early retirement programmes in France during the period from 1995 to1999. Based on UNEDIC data, the research is primarily concerned with older participants in labour market policies. Two econometric methods - logit models and Cox semi-parametric models - are used to estimate the impact of individual characteristics on programme participation. Two noteworthy results emerged from the statistical analysis. First, it appears that during the period, part-time early retirement programmes functions to keep more 'employable' older workers inside internal labour markets. Second, competition between early retirement programmes leads to a change in the profile of part-time early retirement programme participants. In effect, a type of crowding out effect (cannibalisation) occurs that reduces the share of part-time workers who take early retirement, especially in large tertiary firms. These results suggest that employer strategies concerning older workers should be analysed with regard to public policies, and particularly the possibility for workers and employers to utilise specific labour market policy programmes. Overall, results support the idea that a kind of competition is possible between labour market policy programmes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungslosigkeit Älterer in NRW: Hinausschieben des Renteneintritts ohne Verbesserung der Beschäftigungschancen führt zu längeren "Altersbrücken" (2005)

    Dahlbeck, Elke; Wojtkowski, Sascha;

    Zitatform

    Dahlbeck, Elke & Sascha Wojtkowski (2005): Beschäftigungslosigkeit Älterer in NRW. Hinausschieben des Renteneintritts ohne Verbesserung der Beschäftigungschancen führt zu längeren "Altersbrücken". (IAT-Report 2005-05), Gelsenkirchen, 13 S.

    Abstract

    "Die registrierte Arbeitslosigkeit der 50- bis unter 65-Jährigen ist seit 1999 zwar insgesamt rückläufig, in der Gruppe der 'jungen Alten' (50 bis unter 55) nimmt sie aber wieder zu. Seit 2001 wird die sog. '58er Regelung' (Leistungsbezug unter erleichterten Voraussetzungen nach § 428 SGB III) verstärkt in Anspruch genommen. Rechnet man diese Personen mit, so weist die Beschäftigungslosigkeit Älterer in NRW seit 2003 einen steigenden Trend auf. Damit steht NRW im Vergleich zu Westdeutschland deutlich schlechter da, denn in Westdeutschland nimmt die Beschäftigungslosigkeit Älterer insgesamt weiter ab. Im größten Bundesland sind anteilig nicht nur mehr Ältere beschäftigungslos, sondern sie bleiben es auch länger und kehren weniger häufig in die Erwerbstätigkeit zurück. Um Abschlagsregelungen zu vermeiden, verschieben die Versicherten ihren Renteneintritt sowohl in NRW als auch in Westdeutschland. Da ein Großteil der Älteren nach wie vor vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheidet, ver-längert sich der Altersübergang. Bei den Rentenzugängen steigt seit 1999 der Anteil, der aus Altersteilzeit erfolgt. Altersteilzeit und der erleichterte Leistungsbezug nach § 428 SGB III sind heute die wichtigsten Brücken zwischen Arbeit und Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The determinants of early retirement in Switzerland (2005)

    Dorn, David ; Sousa-Poza, Alfonso;

    Zitatform

    Dorn, David & Alfonso Sousa-Poza (2005): The determinants of early retirement in Switzerland. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 141, H. 2, S. 247-283.

    Abstract

    "Im letzten Jahrzehnt hat die Zahl der Frühpensionierungen in der Schweiz deutlich zugenommen. Der Beitrag untersucht die Determinanten der Frühpensionierung unter Verwendung von Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung 2002, die ein spezielles Modul zur Sozialen Sicherheit umfasst. In den sechzehn Monaten von Januar 2001 bis April 2002 wurden mehr als 36,000 ältere Menschen frühpensioniert. Dies sind rund 8% aller Erwerbstätigen im Alter von 57 bis 65 Jahren (Männer) bzw. 55 bis 63 Jahren (Frauen). Eine der wichtigsten Determinanten der Frühpensionierung ist der Lohn, dessen Wirkung jedoch nicht linear ist: Sowohl hohe als auch niedrige Löhne reduzieren die Wahrscheinlichkeit der Frühpensionierung. Weitere bedeutende Einflussfaktoren sind Bildungsniveau, Beschäftigungsstatus des Partners, Branche, Beruf und die Deckung durch die drei Säulen der Altersvorsorge. Ein zentrales Ergebnis dieser Studie ist ausserdem, dass rund 30% aller Frühpensionierten auch nach der Pensionierung erwerbstätig bleiben, wobei sie zumeist für den bisherigen Arbeitgeber arbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik für Ältere: Die Weichen führen noch nicht in die gewünschte Richtung (2005)

    Eichhorst, Werner; Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Cornelia Sproß (2005): Arbeitsmarktpolitik für Ältere: Die Weichen führen noch nicht in die gewünschte Richtung. (IAB-Kurzbericht 16/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer ist in Deutschland nach wie vor unbefriedigend. So konnten beim Beschäftigungsniveau der Personen im Alter von 55 bis 64 Jahren in den letzten Jahren keine nennenswerten Fortschritte erzielt werden. Neben der betrieblichen Personalpolitik liegen wesentliche Gründe hierfür in der Ausgestaltung der Transferleistungen. Zwar wurden einige wichtige Änderungen im Rentenrecht sowie die Verkürzung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld beschlossen. Dennoch können ältere Beschäftigte sich weiterhin vorzeitig aus dem Erwerbsleben zurückziehen. Unter beschäftigungspolitischen Gesichtspunkten wäre es daher wenig sinnvoll, die geplante Verkürzung des Leistungsbezugs für Ältere zu verschieben oder die Bezugsdauer an das Lebensalter bzw. an Beschäftigungszeiten zu knüpfen - auch wenn dies sozialpolitisch wünschenswert erschiene. Zugleich trugen die bisherigen Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der individuellen Beschäftigungschancen Älterer bei. Einige neuere Instrumente wie die Entgeltsicherung oder die Förderung der Weiterbildung von Beschäftigten wurden bislang kaum genutzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The greying of the labour market: what can Britain and Germany learn from each other? (2005)

    Frerichs, Frerich; Taylor, Philip ;

    Zitatform

    Frerichs, Frerich & Philip Taylor (2005): The greying of the labour market. What can Britain and Germany learn from each other? London, 58 S.

    Abstract

    "In Germany and the UK, the issue of the employment of older workers has moved up the policy agenda in recent years. After decades of early retirement, concerns about the sustainability of public pension systems and future labour shortages have resulted in a new policy consensus around the need to integrate older workers. Policies are now emerging which are aimed at extending the end of working lives, closing of early retirement pathways and making continued employment more attractive, and educating employers and encouraging them to recruit older workers. Yet the degree of progress should not be overstated. Considering active labour market policies specifically, reviewing the evidence, the report concludes that: 1. While a recent shift towards strategies and measures for older unemployed people has taken place, they remain under-represented in general labour market measures such as the promotion of vocational training, self-employment and job-placement activities. 2. In particular, strategies and measures to facilitate lifelong learning and provide training for all age groups are underdeveloped. 3. Even where measures have been implemented, they have concentrated on more advantaged and easier to place older unemployed people, with risk groups such as those with low skill levels or disabilities under-represented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Race, ethnicity, and social security retirement age in the US (2005)

    Green, Carole A.;

    Zitatform

    Green, Carole A. (2005): Race, ethnicity, and social security retirement age in the US. In: Feminist economics, Jg. 11, H. 2, S. 117-143. DOI:10.1080/13545700500115969

    Abstract

    "This study uses the AHEAD survey to examine the effects of increasing the Social Security retirement age in the United States by modeling the labor force participation decisions of men and women over the age of 65. Separate probit analyses by gender with interaction terms indicate that race/ethnicity is only marginally important in these decisions after controlling for key factors such as health, physical and mental disabilities, education, and nonlabor income. However, detailed examination reveals highly significant differences by race and ethnicity in all of these critical factors, as well as in the distribution of previous occupations. Although elderly blacks and Hispanics have greater financial need than whites, they have significantly less ability to continue working for pay. Thus, seemingly race- and ethnicity-neutral policies such as increasing the full Social Security retirement age may have disproportionate negative effects on elderly members of minority groups in the US." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Late careers and career exits: an international comparison of trends and institutional background patterns (2005)

    Hofäcker, Dirk; Pollnerová, ¿tepánka;

    Zitatform

    Hofäcker, Dirk & ¿tepánka Pollnerová (2005): Late careers and career exits. An international comparison of trends and institutional background patterns. (Globalife working paper 70), Bamberg, 31 S.

    Abstract

    Die Globalisierung hat vielfältige Auswirkungen auf die Lebens- und Berufsverläufe in den Industrieländern. In der Studie wird speziell ihren Einfluss auf den Berufsverlauf älterer Arbeitskräfte nachgegangen. Aus quantitativer und qualitativer Perspektive wird die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung Älter in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie deren institutionelle Rahmenbedingungen dargestellt. In allen Industrieländern läßt sich in den letzten drei Jahrzehnten ein Trend hin zum frühen Berufsausstieg beobachten. Es zeigt sich auch, dass Teilzeitarbeit für Ältere eine wichtige Rolle spielt. Rentensystem und Anreize für Berufsausstieg werden als Ausschlussstrategien betrachtet, Arbeitsmarktflexibilisierung und aktive Arbeitsmarktpolitik hingegen als Strategien, die Erwerbstätigkeit Älterer zu erhalten. Es werden die unterschiedlichen Entwicklungspfade in liberalen, sozialdemokratischen, südeuropäischen, konservativen und postkommunistischen Ländern herausgearbeitet. Während konservative und südeuropäische Länder eine geringe Erwerbsbeteiligung und eine hohe Arbeitslosigkeit Älterer verzeichnen, bleiben ältere Arbeitskräfte in liberalen Ländern länger in Beschäftigung. Dies wird zurückgeführt auf flexible und wenig regulierte Arbeitsmärkte in Verbindung mit geringen Anreizen zum Berufsausstieg. Die hohe Erwerbsbeteiligung Älterer in sozialdemokratischen Ländern hingegen resultiert eher aus staatlichem Einfluss in Form von Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Factors affecting the labour market participation of older workers: qualitative research (2005)

    Irving, Pat; Steels, Jennifer; Hall, Nicola;

    Zitatform

    Irving, Pat, Jennifer Steels & Nicola Hall (2005): Factors affecting the labour market participation of older workers. Qualitative research. (Department for Work and Pensions. Research report 281), London, 218 S.

    Abstract

    "The Department for Work and Pensions (DWP) commissioned this qualitative study to expand knowledge and understanding about factors influencing participation in, and withdrawal from, the labour market, to explore the retirement process fully and to examine the barriers to continued labour market participation by older workers (aged 50-69). The research aims were to:
    - provide an understanding of the relationships between the different factors that affect people's retirement decisions;
    - explore the factors associated with people leaving the labour market prior to reaching state pension age (SPA);
    - explore the barriers to continued labour market participation and identify what support people need to remain in work;
    - identify what the Government could do to enable and encourage people to work for longer and to promote work opportunities for those not actively seeking work; and
    - explore general attitudes towards work and training for people aged 50 to 69.
    To help older workers to stay in work and extend their working lives, respondents made the following suggestions:
    - the Government should support flexible working practices by targeting information at employers, employees and health professionals;
    - steps should be taken to allow for earlier identification and provision of support for older workers at risk of exiting the labour market;
    - the Government should also consider policies towards rewarding people for working longer, for example by removing tax on income earned from work after SPA; and
    - the Government needs to make efforts to ensure that people understand that the extending working lives agenda is about choice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labour force participation of the elderly in Europe: the importance of being healthy (2005)

    Kalwij, Adriaan ; Vermeulen, Frederic;

    Zitatform

    Kalwij, Adriaan & Frederic Vermeulen (2005): Labour force participation of the elderly in Europe. The importance of being healthy. (IZA discussion paper 1887), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "In this paper we study labour force participation behaviour of individuals aged 50-64 in 11 European countries. The data are drawn from the new Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE). The empirical analysis shows that health is multi-dimensional, in the sense that different health indicators have their own significant impact on individuals' participation decisions. Health effects differ markedly between countries. A counterfactual exercise shows that improved health conditions may yield over 10 percentage points higher participation rates for men in countries like Austria, Germany and Spain, and for females in the Netherlands and Sweden. Moreover, we show that the declining health condition with age accounts considerably for the decline in participation rates with age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Renten in Europa 2002: Leistungen und Empfänger (2005)

    Kubitza, Arne;

    Zitatform

    Kubitza, Arne (2005): Renten in Europa 2002. Leistungen und Empfänger. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 11/2005), Brüssel, 7 S.

    Abstract

    "Für Rentenausgaben wurden in EU-15 im Jahr 2002 (gegenüber 2001) konstant 12,6% des BIP bereitgestellt. Seit 1993 ist dieser Anteil leicht zurückgegangen, obwohl die sich die Veränderungen in den einzelnen Mitgliedsstaaten erheblich unterschieden. Die stärkste Zunahme dieses Anteils seit 1993 wurde für Portugal verbucht (und außerhalb der EU für Island und die Schweiz) und der stärkste Rückgang für Irland und Finnland. Im Jahr 2002 entfielen die höchsten Rentenausgaben auf Italien (14,9% des BIP); damit lag der Anteil der Rentenausgaben an allen Sozialleistungen in Italien bei knapp 60%. Der ohnehin schon dominierende Anteil der Altersruhegelder an den Renten insgesamt erhöhte sich weiter und lag 2002 in EU-15 bei 76%. Gleichzeitig verringerte sich der Anteil aller anderen Rentenkategorien (Invaliditätsrenten, Hinterbliebenenrenten und Vorruhestandsgelder)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Pathways to early retirement in Denmark, 1984-2000 (2005)

    Larsen, Mona ; Pedersen, Peder J.;

    Zitatform

    Larsen, Mona & Peder J. Pedersen (2005): Pathways to early retirement in Denmark, 1984-2000. (IZA discussion paper 1575), Bonn, 35 S.

    Abstract

    "This paper describes and analyses the pathways to early retirement in Denmark. The analyses are based on a 10 per cent panel sample of the population 45-66 years old followed from 1984 onwards. We use a multinomial logit approach to analyse the characteristics of individuals that retire through each pathway compared to those remaining in the labour force. The transition from work to retirement is complex and far from the conventional idea of exit typically occurring from a job at the official pension age. Eight pathways from work to an early retirement program are identified. One group of pathways is transitions directly from employment corresponding to 75 per cent of all transitions in the sample period. The great majority of these transitions occur to an early retirement program. A second group consists of pathways dominated by unemployment insurance benefits (UIB) covering 20 per cent. The remaining 5 per cent of the transitions occur through pathways dominated by benefit! programs reflecting a low attachment to the labour force in the period prior to retirement. Overall, availability and/or generosity of retirement programs are important for early retirement through the employment and UIB dominated pathways. For early retirement through other pathways, however, personal characteristics seem to be at least as important as retirement programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Tackling unemployment: Europe's successes and failures (2005)

    Layard, Richard; Nickell, Stephen; Jackman, Richard;

    Zitatform

    Layard, Richard, Stephen Nickell & Richard Jackman (2005): Tackling unemployment. Europe's successes and failures. In: Centre Piece. The Magazine of The Centre for Economic Performance, Jg. 10, H. 1, S. 23-27.

    Abstract

    Im Jahre 2002 lag die Arbeitslosenquote in Europa im Vergleich zu außereuropäischen OECD-Staaten relativ hoch. Dabei verzeichnete die Mehrzahl der europäischen Länder eine niedrigere Arbeitslosenquote als alle außereuropäischen Länder der OECD, einschließlich der USA. Dieses widersprüchliche Ergebnis resultiert aus den überdurchschnittlichen Arbeitslosenquoten der vier der größten EU-Länder (Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien) und aus der Tatsache, dass Arbeitsmärkte in der EU trotz europaweiter Öffnung immer noch national funktionieren. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag, warum die Arbeitslosigkeit in einigen europäischen Ländern zurückgeht und in anderen nicht. Dazu werden Daten zur volkswirtschaftlichen Entwicklung und arbeitsmarktspezifische Daten der Länder der EU, der Schweiz und außereuropäischer westlicher OECD-Staaten miteinander verknüpft und verglichen. Hieraus wird geschlussfolgert, dass es geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen gibt, die Arbeitslosenquote nahe an der Vollbeschäftigungsquote zu halten. Vier Strategien erweisen sich als besonders relevant: 1. Arbeits- oder Schulungsangebote an jeden Arbeitslosen innerhalb eines Jahres; 2. Begrenzung des Anspruchs auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung für alle, die nicht arbeiten oder sich in arbeitsähnlichen Maßnahmen befinden, auf ein Jahr; 3. Abstimmung von Lohnabschlüssen auf regionale Bedingungen; 4. Einschränkung der Möglichkeiten für Vorruhestand und unkontrollierten Zugang zu Erwerbsunfähigkeitsrenten. Eine Reform der Rentensysteme sollte Hindernisse, die einer Beschäftigung älterer Arbeitnehmer entgegenstehen, beseitigen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Länger arbeiten im Alter: Möglichkeiten und Grenzen (2005)

    Pfeiffer, Ulrich; Simons, Harald; Braun, Reiner;

    Zitatform

    Pfeiffer, Ulrich, Harald Simons & Reiner Braun (2005): Länger arbeiten im Alter. Möglichkeiten und Grenzen. Köln, 68 S.

    Abstract

    Bereits jetzt führt die geltende Rechtslage zur Alterssicherung dazu, dass der individuelle Lebensstandard im Alter abnehmen wird. Vor diesem Hintergrund werden drei grundsätzliche Optionen untersucht: Man kann sich mit einem niedrigeren Lebensstandard im Alter abfinden ohne zusätzlich etwas zu tun, man kann privat vorsorgen und so die Kürzungen der Rente abfangen oder aber man tritt später in den Ruhestand ein. Damit können zum einen Punkte für die gesetzliche Rente und Sparraten für die private Vorsorge angesammelt werden, zum anderen honorieren sowohl gesetzliche als auch private Rentenversicherungen einen späteren Renteneintritt mit höheren monatlichen Ansprüchen. Solange unklar ist, in welchem Ausmaß die Erwerbstätigen private Altersvorsorge betreiben, solange ist auch unklar, wie sich das Erwerbsaustrittsverhalten als Reaktion auf ein niedrigeres Rentenniveau verändern wird. Es wird dafür plädiert, dass sich Arbeitnehmer und Unternehmer rechtzeitig und radikal auf die veränderte Situation am Arbeitsmarkt einstellen. Eine weiterhin hohe strukturelle Arbeitslosigkeit bei schwachem Wachstum wird nur dann vermieden werden können, wenn die Erwerbspersonen bereit sind, die Anforderungen des Arbeitsmarktes trotz steigenden Alters möglichst weit zu erfüllen. Im Ergebnis werden die Arbeitnehmer einem noch stärkeren Wettbewerbsdruck gegenüberstehen als heute und die heute praktizierte Senkung des Erwerbsaustrittsalters wird nicht mehr verfügbar sein. Dadurch entsteht der unmittelbare Druck durch Lernen und durch Verbesserung der eigenen Qualifikation weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Zahlreiche Tabellen zu Arbeitsangeboten der 20- bis 64-Jährigen im Anhang belegen die vorlegten Ergebnisse. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Option values for retirement: effects of public incentives to postpone retirement in Finland, Belgium and Germany (2005)

    Piekkola, Hannu; Deschryvere, Matthias;

    Zitatform

    Piekkola, Hannu & Matthias Deschryvere (2005): Option values for retirement. Effects of public incentives to postpone retirement in Finland, Belgium and Germany. (ENEPRI research report 14), Brüssel, 31 S.

    Abstract

    "This paper studies the determinants of the retirement transitions of Europeans and focuses on the impact of social security systems on retirement behaviour. The analysis uses the first eight waves (1994-2001) of the European Community Household Panel. Based on these survey data, option values - which express, for each retirement age, the trade-off between retiring now and keeping the option open for some later retirement date - are constructed for each sampled individual in three countries: Finland, Belgium and Germany. The overall results of the duration and probit models show that the option value, well-being at work and health all have a significant impact on retirement decisions irrespective of gender. The analysis shows that policies to raise marginal incentives and, hence, option values are effective, especially in Finland. The incentives have the highest impact on the early retirement stage. In Germany and Belgium we see spikes in retirement at age 60 or 65, whereas the retirement path in Finland is smooth from age 56 and option values do not significantly decrease with age. Job satisfaction is an important predictor of future withdrawal from work. Poor health also has an important effect on retirement risk, especially in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dutch older workers and their labour market participation: changing the social norm of early retirement (2005)

    Putman, Lisa;

    Zitatform

    Putman, Lisa (2005): Dutch older workers and their labour market participation. Changing the social norm of early retirement. (TLM.NET working paper 2005-25), Amsterdam, 20 S.

    Abstract

    "The goals set by the European Council in regards to raising the participation rate of older workers are ambitious. If the targets laid out by the council are achieved, by 2010 half of the EU population aged 55-64 will be employed and the average age at which people withdraw from the labour force will have been increased by five years. One wonders, however, whether these objectives are feasible. This article sketches the case for the Dutch, outlines how successful the Netherlands have been in achieving these goals, and gives a brief scientific treatment of the reasons why people (want to) retire early. Some suggestions for changing the social norm of early retirement are given and special attention is paid to the concept of transitional labour markets i.e. facilitating transitions from one phase to another. In addition, a new policy provision, the life course arrangement, recently introduced in the Netherlands will also be discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Pension arrangements and retirement choices in Europe: a comparison of the British, Danish and German systems (2005)

    Sefton, James; Ven, Justin van de ; Weale, Martin ;

    Zitatform

    Sefton, James, Justin van de Ven & Martin Weale (2005): Pension arrangements and retirement choices in Europe. A comparison of the British, Danish and German systems. (ENEPRI research report 05), Brüssel, 52 S.

    Abstract

    "We develop a general equilibrium simulation model of a heterogeneous population in whcih both consumption/saving and labour/leisure choices are endogenous. We use it to explore the effects of the different state benefit systems on labour supply of old and older workers in Denmark, Germany and the United Kingdom. We find that, in broad terms, differences in labour force participation can be accounted for by differences in benefit structures. The broad conclusions are not altered when we allow for the effects of poor health at different ages. We find that the UK system is preferred by young people while the German arrangement is chosen by old and older people; the latter are in the majority in our simulated population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer: Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1) (2005)

    Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia (2005): Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer. Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1). In: Arbeit und Beruf, Jg. 56, H. 9, S. 260-264.

    Abstract

    In Deutschland sind weniger ältere Arbeitnehmer beschäftigt als in anderen europäischen Ländern. Gegenüber Ländern wie Großbritannien oder Finnland weist Deutschland eine niedrigere Erwerbsquote und eine höhere Arbeitslosenquote der Altergruppe 55 bis 64 Jahre auf. Am Beispiel Großbritanniens und Finnlands wird verdeutlicht, dass eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten existiert, um die Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer zu nutzen und eine hohe Beschäftigungsbeteiligung zu ermöglichen. Nach dem Konzept der Beschäftigungsfähigkeit muss ganzheitlich vorgegangen werden, um die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer in einer sich zunehmend dynamischen Wissensgesellschaft zu erhalten und zu verbessern. Die auf politischer Ebene durchgeführten Maßnahmen in Finnland basieren auf einer integrativen Strategie, welche alle relevanten Arbeitsmarktakteure in die Entscheidungsprozesse einbezieht. In Großbritannien werden Unternehmen durch staatliche Maßnahmen und Initiativen beeinflusst und der einzelne wird durch staatliche Programme aktiviert, um einer Beschäftigung nachzugehen. Aufgrund der niedrigen Erwerbstätigenquote älterer Arbeitnehmer setzt auch die Bundesregierung Maßnahmen durch, die jedoch nicht ausreichen, das Beschäftigungspotenzial auszuschöpfen. Empfohlen wird, wie in Finnland, auf mehreren Ebenen aktiv zu sein. Gleichzeitig ist eine intensivere Betreuung älterer Arbeitsloser wir in Großbritannien wichtig. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung Älterer: bislang noch kein Paradigmenwechsel (2005)

    Sproß, Cornelia; Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia & Werner Eichhorst (2005): Beschäftigung Älterer. Bislang noch kein Paradigmenwechsel. In: Bundesarbeitsblatt H. 11, S. 4-12.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation für ältere Arbeitnehmer ist gekennzeichnet von einem unterdurchschnittlichem Beschäftigungsniveau, hoher und verfestigter Arbeitslosigkeit sowie geringen Reintegrationschancen. In dieser Analyse werden die verantwortlichen Faktoren für die schlechte Arbeitsmarktperspektive untersucht. Insbesondere geht es um die Rolle von Einkommensersatzleistungen und aktiven Fördermaßnahmen. Dabei wird geprüft, inwieweit das in den letzten Jahren veränderte arbeitsmarktpolitische Instrumentarium dazu beigetragen hat, die Integration Älterer in das Erwerbsleben zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Alte Hasen zum Alten Eisen?: Beiträge zur Fachtagung "Alte Hasen zum Alten Eisen? Zur Situation älterer Menschen am Arbeitsmarkt" vom 21. Juni 2004 in Wien (2005)

    Steiner, Karin; Sturm, René;

    Zitatform

    Steiner, Karin & René Sturm (Hrsg.) (2005): Alte Hasen zum Alten Eisen? Beiträge zur Fachtagung "Alte Hasen zum Alten Eisen? Zur Situation älterer Menschen am Arbeitsmarkt" vom 21. Juni 2004 in Wien. (AMS report 43), Wien, 69 S.

    Abstract

    "Die demographisch bedingte Zunahme älterer Arbeitskräfte und der generelle wirtschaftliche Strukturwandel stellen auch für Österreich markante Entwicklungstendenzen dar. Die daraus resultierenden Veränderungen am Arbeitsmarkt haben insbesondere auf die Situation älterer ArbeitnehmerInnen und beschäftigungsloser älterer Menschen tlw. sehr spezifische Auswirkungen. Zusätzliche Brisanz und Aktualität gewinnt das Thema auch durch die aktuellen politischen Diskussionen zur Reform des Pensionssystems. Die Anzahl von Früh- und Invaliditätspensionen war in Österreich bisher tatsächlich sehr hoch. Dieser Trend hat allerdings verschiedene Hintergründe und ist durch einseitige, pauschale Argumente (z.B. mangelnder Arbeitswille, per se eingeschränkte Arbeitsfähigkeit von älteren ArbeitnehmerInnen) nicht hinreichend erklärbar. Gerade um hier einer verkürzten Sichtweise vorzubeugen, lohnt sich in diesem Zusammenhang eine genauere Analyse der arbeitsmarktpolitischen Situation Älterer." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Flexicurity and HR-strategies for the older workers: a comparative appraisal of four European countries (2005)

    Tros, Frank;

    Zitatform

    Tros, Frank (2005): Flexicurity and HR-strategies for the older workers. A comparative appraisal of four European countries. (TLM.NET working paper 2005-13), Amsterdam, 22 S.

    Abstract

    "This paper argues that a synergy exists between flexibility and security regarding the older workers in the labour market. There are several options to combine some forms of flexibility and some forms of security. It is worthwhile to analyse these options in the implementation of the European strategy to encourage the labour market activity of the workers aged 55+. A more or less deliberate strategy to enhance both flexibility and security is called 'flexicurity'. From the flexicurity point of view, this paper analyses the policies regarding the older workers in Belgium, Denmark, Germany and The Netherlands. The early exit arrangements, creating income security and external flexibility for companies, are under reform in almost all EU-countries. In this context, it is interesting to find out whether new combinations of flexibility and security, which are focussing more on employment participation, are being created. In the policy discourses there seem to appear new interconnections between internal flexibility and job and work security. Nevertheless, this article shows differences in the degree in which policies interfere. It also deals with continuing traditions in the balance and types of flexibility and security in the four countries. In the Danish labour market, the specific interconnection of (external numerical) flexibility and (employment and income) security is beneficial for the employment participation of the older workers. Nevertheless, this is not the result of a deliberate policy. The Dutch arrangements in collective agreements and - to a lesser extent the Belgian facilities on the national level - seem to be most integrative in combining flexibility in work organisations with employment and security for the older workers. In Germany, the early retirement practice appears to be more difficult to change into new forms of flexibility and security. Further, this paper presents a follow-up research project on the policies for older workers on the firm level. The background question is whether and how HRM are influenced by the policyshifts on the more central levels. The firm has its own autonomous dynamics and the well-rooted practises of 'early exit' and the rather passive attitude towards the senior employees seems hard to change. Furthermore, this project has to fill in the lack of knowledge about the extent in which companies create more autonomous strategies to combine forms of flexibility and security among the older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Country report Germany: making the labour market more attractive for people: Making work a real alternative for all (2005)

    Voß-Gundlach, Christiane;

    Zitatform

    Voß-Gundlach, Christiane (2005): Country report Germany. Making the labour market more attractive for people: Making work a real alternative for all. In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 101-105.

    Abstract

    Die Umsetzung der Agenda 2010 und die Hartz-Reformen werden als beschäftigungspolitische Initiativen in Deutschland skizziert. Die Senkungen von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen und die Schaffung unternehmerfreundlicher Strukturen sozialer Sicherung sollen dazu beitragen, die Beschäftigung von Arbeitskräften mit Niedrigeinkommen sowie von Frauen und älteren Arbeitskräften zu erhöhen. Auf die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitskräfte zielen die Erhöhung des Rentenalters, Altersteilzeit und Einstellungszuschüsse. Die Frauenerwerbsbeteiligung soll durch einen Rechtsanspruch auf öffentliche Kinderbetreuung, durch Steuererleichterungen bei der Einstellung von Haushaltshilfen und durch einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit erhöht werden. Arbeit soll zu einer echten Alternative für alle werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    More jobs for older workers (2005)

    Wadensjö, Eskil ;

    Zitatform

    Wadensjö, Eskil (2005): More jobs for older workers. In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 59-76.

    Abstract

    Ein Schwerpunkt des Berichts der Europäischen Task-Force Beschäftigung ist die Förderung der Beschäftigung Älterer. Aufgrund sinkender Reproduktionsraten und steigender Lebenserwartung steigt der Anteil alter Menschen in allen europäischen Ländern. Eine alternde Bevölkerung erfordert einen Umbau des Systems der Alterssicherung. Der Beitrag skizziert das neue schwedische System der Alterssicherung, das eher an einer Versicherung als an Einkommensumverteilung orientiert ist. Das neue System unterscheidet sich von seinem Vorgänger vor allem dadurch, dass nicht die Leistungen, sondern die Beiträge festgelegt sind, und dass eine Grundsicherung garantiert wird. Es wird auf die Implementierung des neuen Systems eingegangen, außerdem wird das System der Erwerbsunfähigkeitsrente vorgestellt sowie arbeitsmarktpolitische Programme für Ältere. Schweden zeichnet sich neben seinem fairen Rentensystem durch eine hohe Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer aus, durch eine starke Arbeitsorientierung sowie durch eine aktive Arbeitsmarktpolitik auch für ältere Menschen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Country report Sweden: labour supply - Sweden's demographic trend and the council recommendations (2005)

    Wadman, Mats;

    Zitatform

    Wadman, Mats (2005): Country report Sweden. Labour supply - Sweden's demographic trend and the council recommendations. In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 95-100.

    Abstract

    Der Arbeitsmarkt in Schweden zeichnet sich durch eine hohe Erwerbsbeteiligung aus. Dies gilt auch für Frauen und ältere Arbeitnehmer. Der Beitrag skizziert die Gründe hierfür, die vor allem in den steuerpolitischen, familienpolitischen und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen gesehen werden. Dennoch ist angesichts der drohenden demographischen Entwicklung die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung eine zentrale Herausforderung in Schweden. Vor allem Immigranten, junge Menschen, ältere Menschen und Rehabilitanden sind hier beschäftigungspolitische Zielgruppen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erste Ergebnisse der Statistiken über die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (2005)

    Weber, Tim;

    Zitatform

    Weber, Tim (2005): Erste Ergebnisse der Statistiken über die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. In: Wirtschaft und Statistik H. 4, S. 382-387.

    Abstract

    "Am 1. Januar 2003 trat das 'Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung' (GSiG) in Kraft. Mit diesem Sozialleistungsgesetz wurde für über 64-Jährige sowie für dauerhaft voll erwerbsgeminderte Personen ab 18 Jahren eine eigenständige Leistung geschaffen, welche den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt sicherstellt. Das Grundsicherungsgesetz soll hauptsächlich dazu beitragen, die so genannte 'verschämte Armut' einzugrenzen. Hintergrund ist der Befund, dass vor allem ältere Menschen bestehende Sozialhilfeansprüche oftmals nicht geltend machen, weil sie den Rückgriff auf ihre unterhaltsverpflichteten Kinder fürchten. Im Gegensatz zum bisherigen Bundessozialhilfegesetz bleiben deshalb bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung im Regelfall Unterhaltsansprüche gegenüber den Kindern und Eltern des Leistungsempfängers unberücksichtigt. Von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder wurden zum Jahresende 2003 erstmals Erhebungen über die Empfänger und über die Ausgaben der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung als Bundesstatistik durchgeführt. Der Beitrag stellt die ersten Ergebnisse der neuen Statistik zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Übergang in den Rentenbezug im Spannungsfeld betrieblicher Personal- und staatlicher Sozialpolitik. Textband und Anhangband (2005)

    Wübbeke, Christina;

    Zitatform

    Wübbeke, Christina (2005): Der Übergang in den Rentenbezug im Spannungsfeld betrieblicher Personal- und staatlicher Sozialpolitik. Textband und Anhangband. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 290), Nürnberg, 269 S.; 189 S.

    Abstract

    "Die prognostizierte Verdoppelung des Altenquotienten bis 2050 stellt das Sozialversicherungssystem vor fortschreitende Finanzierungsprobleme und die Solidarität der Generationen vor eine harte Zerreißprobe. Um diese Problemlage zu entschärfen, hat der Gesetzgeber die Altersgrenzen für den abschlagsfreien Rentenbezug angehoben und die maximale Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes für Ältere verkürzt, mit dem Ziel, die durchschnittliche Lebensarbeitszeit zu verlängern und das mittlere Renteneintrittsalter zu erhöhen. Wissenschaftlich umstritten ist, wie sich diese Maßnahmen auswirken werden: Hängt die Entwicklung der Lebensarbeitzeit vor allem davon ab, welche finanziellen Anreize von den jeweiligen sozialrechtlichen Rahmenbedingungen auf die individuellen Arbeitsangebotsentscheidungen älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgehen, müssten die Reformmaßnahmen tatsächlich zu einer erheblichen Verlängerung der durchschnittlichen Erwerbsdauer führen. Bestimmt hingegen vorrangig die betriebliche Beschäftigungspolitik die Entwicklung des Ruhestandsalters, ist bei unverändertem Interesse der Betriebe an der frühzeitigen Ausgliederung Älterer eher mit einer Verschlechterung der materiellen Lebenslage vieler Betroffener als mit einem deutlichen Anstieg der Erwerbsdauer zu rechnen. Vor dem Hintergrund dieser Problematik untersucht die Arbeit auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-1995 mit Ergänzungsteil I, welche Faktoren im Zeitraum von 1975 bis 1995 auf Zeitpunkt und Form des Ausscheidens älterer Beschäftigter aus dem Erwerbsleben einwirkten. Insgesamt weisen die Ergebnisse darauf hin, dass das Arbeitsnachfrageverhalten der Betriebe sowie gesundheitliche Einschränkungen der Betroffenen zum Trend des frühzeitigen Übergangs in den Ruhestand wesentlich beigetragen haben. Dies spiegelt sich wider in dem ausgeprägten Effekt der betrieblichen Beschäftigungsentwicklung, der branchenspezifischen Altersstrukturentwicklung, der Betriebsgröße, des Wirtschaftsbereichs sowie von Langzeiterkrankungen auf Zeitpunkt und Form des individuellen Erwerbsausstiegs. Aus der großen Bedeutung, die der betrieblichen Nachfrage nach der Arbeitskraft Älterer in den letzten Jahrzehnten für den Zeitpunkt des Erwerbsendes zukam, lässt sich schließen, dass die Erhöhung der Arbeitsanreize für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die jüngeren sozialrechtlichen Reformen keinesfalls automatisch zu einer spürbaren Verlängerung der durchschnittlichen Lebensarbeitzeit führen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: United States (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. United States. (Ageing and employment policies), Paris, 193 S. DOI:10.1787/9789264009608-en

    Abstract

    "In some respects, the United States is better placed than many other OECD countries to cope with population ageing. First, its population is projected to age less rapidly over the next half century than in most OECD countries. Second public expenditure an old-age pensions is quite low by OECD standards and is expected to increase only modestly over the next half century relative to GDP. Third, labour market outcomes for older people in the United States are generally better than in many OECD countries. For instance, over two-thirds of all Americans aged 50-64 are working - which places the United States in the top third of OECD countries - and, while only about one-fifth of Americans aged 65-74 are working, this is still well above the OECD average. And, last but not least, life expectancy and health outcomes more generally are expected to continue to improve over the coming decades, opening up greater opportunities for older Americans to both extend their working lives and enjoy more years of retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Australia (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Australia. (Ageing and employment policies), Paris, 164 S. DOI:10.1787/9789264009721-en

    Abstract

    "In the face of rapid population ageing and the trend towards early retirement, there is a need to promote better employment opportunities for older people. Much has been said about the need for reform of old-age pensions and early retirement schemes but this may not be sufficient to raise employment rates for older people significantly or to reduce the future risk of labour shortages. Both governments and firms will need to take active measures to adapt wage-setting practices to ageing workforces, to address the extent to which other welfare schemes act as pathways to early retirement, to tackle age discrimination and to improve the job skills and working conditions of older workers. In addition, older workers will need to change their own attitudes towards working longer and acquiring new skills. Little is known about what countries have been doing or should be doing in these areas. This report on Australia is part of a series of around 20 OECD country reports that are intended to fill this gap. Each report contains a survey of the main barriers to employment for older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners. The chapters are about
    - the challenge ahead
    - the labour market situation of older workers
    - striking the right balance: income support and work incentives for older people
    - encouraging employers to retain and hire older people
    - helping older workers to carry on working
    - ensuring policies are comprehensive and coherent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    National accord on older workers (2005)

    Zitatform

    (2005): National accord on older workers. In: European Industrial Relations Review H. 383, S. 26-28.

    Abstract

    "A new national agreement aims to increase the labour market participation rate of older workers in France. The agreement focuses an changing attitudes to older workers, ensuring career development by means of training and adapting jobs to suit the worker, and encouraging people to return to the labour market by eliminating discrimination and examining arrangements for workers to receive pensions alongside pay. It is hoped that these provisions will allow France to meet the EU target of a 50% older workers' participation rate by 2010." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Going for growth (2005)

    Zitatform

    (2005): Going for growth. (Economic policy reforms ... : going for growth), Paris, 193 S.

    Abstract

    "Economic Policy Reforms: Going for Growth is a new annual periodical - intended as a complement to the OECD Economic Outlook and OECD Economic Surveys - which gives an overview of structural policy developments in OECD countries. The report pinpoints structural policy priorities to enhance GDP per capita for all member countries, and ways to improve labour productivity and utilisation are identified on the basis of cross-country comparisons of policy settings. A chapter presenting key structural policy indicators (including labour costs and taxation, unemployment and disability benefits, product market regulation, trade barriers, educational attainment and public investment) is followed by a comprehensive Country Notes chapter, consisting of individual analytical sections for each member country and the European Union. Each issue of Economic Policy Reforms: Going for Growth will also present several in-depth thematic studies. The topics covered in this first issue are: product market regulation, retirement effects of old-age pension and early retirement schemes, female labour force participation and the long-term budgetary implications of tax-favoured retirement saving plans." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Germany (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Germany. (Ageing and employment policies), Paris, 167 S. DOI:10.1787/9789264012745-en

    Abstract

    "Today, many older Germans stop working well before reaching the statutory retirement age of 65. As a result, only two out of five people in Germany between the ages of 55 and 64 are employed, well below the ratio in most other OECD countries. By comparison, about three out of five people in this age group are still active in Britain and the US and more than 70% in Sweden.
    Unless this situation changes, Germany could face labour shortages, slowing economic growth and worsening public finances, the OECD report warns. The problem is especially acute in the former East German states, where birth rates are lower and many younger, skilled workers have emigrated to take advantage of job opportunities in western Germany.
    The report on Germany outlines barriers to the employment of older workers and gives policy recommendations for action to overcome them, aimed at both the German government, employers, trade unions and older workers themselves.
    While a lot has been done in recent years to encourage older workers to carry on working, it is important that the new government keeps up the momentum of reform. Specifically, the OECD recommends that Germany should:
    - raise the retirement age in line with rising life expectancy. While the OECD welcomes the incoming government's plans to raise the retirement age in the long term to 67, it says action may be needed earlier than in 2008, as currently planned.
    - introduce job-search requirements for all, irrespective of age. Incentives to retire before the official retirement age or to withdraw from the labour market by taking advantage of disability pensions or unemployment benefits combined with exemptions from job-search requirements should be removed. Early retirement schemes for the long-term unemployed should be phased out faster. Every person registered as unemployed should be required to look for a job.
    - improve the employability of older workers. Training programmes for older workers, especially for the low and medium-skilled, are urgently needed in order to help older workers who lose their jobs to find new employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Netherlands (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Netherlands. (Ageing and employment policies), Paris, 144 S. DOI:10.1787/9789264012097-en

    Abstract

    "In the Netherlands, the proportion of persons aged 65 and over to the working-age population will rise to 40% by 2050. Without policy changes, this could lead to higher public expenditures, labour force shortages, and slower economic growth. This report surveys of the main barriers to employment for older workers, assesses of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and presents a set of policy recommendations for further action by the public authorities and social partners. It examines the balances between income support and work incentives, methods for encouraging employers to hire and retain workers, and policies for ensuring the employability of older workers. The chapters are about
    - The Challenge Ahead
    - Older Workers in the Dutch Labour Market
    - Income Support and Work Initiatives: Striking the Right Balance
    - Encouraging Employers to Hire and Retain Older Workers
    - Ensuring the Employability of Older Workers
    - Ensuring that Policies are Comprehensive and Conherent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vieillissement et politiques d'emploi: France (2005)

    Zitatform

    (2005): Vieillissement et politiques d'emploi. France. (Ageing and employment policies), Paris, 171 S. DOI:10.1787/9789264008878-en

    Abstract

    "In the face of rapid population ageing and the trend towards early retirement, there is a need to promote better employment opportunities for older people. Much has been said about the need for reform of old-age pensions and early retirement schemes but this may not be sufficient to raise employment rates for older people significantly or to reduce the future risk of labour shortages. Both governments and firms will need to take active measures to adapt wage-setting practices to ageing workforces, to address the extent to which other welfare schemes act as pathways to early retirement, to tackle age discrimination and to improve the job skills and working conditions of older workers. In addition, older workers will need to change their own attitudes towards working longer and acquiring new skills. In France, an overall strategy is needed: 1. Better mobilising the players on the ground; 2. Promoting employment for older people and offering them greater choice when they take retirement; 3.Removing obstacles to continuing employment and recruitment after the age of 50; 4. Promoting the employability of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Denmark (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Denmark. (Ageing and employment policies), Paris, 126 S. DOI:10.1787/9789264014169-en

    Abstract

    "Part of the OECD series on Ageing and Employment Policies, the OECD report on Denmark outlines the main barriers to employment facing older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and policy recommendations for further action by the Danish government, social partners and older workers themselves. Recommendations for reform The OECD's report acknowledges that in some respects Denmark is better placed to meet the challenges of population ageing than many other OECD countries. First, population ageing is occurring less rapidly than in many other OECD countries. Second, labour market participation rates of older women and men are already among the highest in the OECD area. Third, a number of disincentives to continue working as well as the employability of older workers have already been addressed. Nevertheless, the OECD notes that many older Danes continue to withdraw from the labour market well before reaching the official retirement age of 65. To remove the barriers that many older workers face to carry on working, the OECD calls on the Danish authorities to adopt a coordinated and comprehensive package of measures. These include: Abolish the voluntary early retirement pension (VERP). Despite past reforms, the VERP remains a major disincentive to working at an older age and should be abolished. Avoid unemployment benefits being used as a pathway to early retirement. The older unemployed should be granted benefits for the same maximum period of four year as the younger unemployed. This would mean reducing the maximum period from nine years currently for the age group 51-59 but extending the limit from two-and-a-half years currently for the age group 60 and over. Re-enforce mutual obligations for the 58- to 60-year-olds. Unemployed people aged 58 to 60 may be excluded from various obligations to actively seek work or participate in training if they satisfy the conditions for entering the VERP at the age of 60. As a result, unemployment rates are two to three times higher in this age group compared with the national average. This group should be subject to the same mutual obligations as other age groups in exchange for more help to find them jobs. Allow for well-designed flexible work-retirement pathways through the public pension system. It is currently not possible to obtain a reduced public pension before the official retirement age of 65. If the VERP is phased out, there may be pressures for allowing more flexible retirement options through the public pension system. This can be done by making it possible to apply for actuarially reduced benefits before age 65 and to combine pension benefits with work income so that there is a financial gain from gradual retirement. Promote an age-friendly environment in firms. In particular, mandatory retirement clauses available in collective agreements need to be abolished and awareness among employers of age-discrimination legislation raised. Also, there is a need for expanding training opportunities for older and low-skilled workers, through a life course perspective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Alterung und Beschäftigungspolitik: Deutschland (2005)

    Zitatform

    (2005): Alterung und Beschäftigungspolitik. Deutschland. (Ageing and employment policies), Paris, 187 S. DOI:10.1787/9789264014060-de

    Abstract

    "Angesichts der rasch fortschreitenden Bevölkerungsalterung und des Trends zum vorzeitigen Arbeitsmarktrückzug muss für bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen gesorgt werden. Über die Notwendigkeit einer Reform der Rentensysteme und der Vorruhestandsregelungen wurde bereits viel gesagt, die bisherigen Maßnahmen sind jedoch u.U. unzureichend, um die Beschäftigungsquoten der älteren Arbeitskräfte deutlich anzuheben oder das Risiko künftiger Arbeitskräfteverknappungen einzudämmen. Regierungen ebenso wie Unternehmen werden aktive Maßnahmen ergreifen müssen, um die Lohnfindungsmechanismen auf eine alternde Erwerbsbevölkerung abzustimmen, um zu verhindern, dass andere Sozialtransfersysteme als alternative Wege in die Frührente genutzt werden, um Altersdiskriminierung zu bekämpfen und um die Arbeitsplatzkompetenzen und Arbeitsbedingungen der älteren Arbeitskräfte zu verbessern. Außerdem müssen die älteren Arbeitskräfte selbst ihre Einstellung zu einem längeren Verbleib im Erwerbsleben und zur Aneignung neuer Kompetenzen ändern. Es ist nur wenig darüber bekannt, was die Länder in diesem Bereich unternehmen bzw. unternehmen sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Grünbuch "Angesichts des demografischen Wandels - eine neue Solidarität zwischen den Generationen" (2005)

    Abstract

    Die EU steht wie noch nie zuvor einem demografischen Wandel gegenüber, der beträchtliche Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft haben wird. Die Menschen leben länger und gesünder, und die Geburtenrate ist auf 1,5 Kind pro Frau gesunken. Laut Basisszenario der Bevölkerungsvorausschätzungen von Eurostat wird im Jahr 2030 die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in Europa um 18 Millionen abgenommen haben. Zu diesem Zeitpunkt wird es in der EU 24 Millionen mehr ältere Arbeitnehmer im Alter von 55 bis 64 Jahren als heute geben sowie 34,7 Millionen Menschen, die älter als 80 sind (verglichen mit 18,8 Millionen heute). Wie können wir diese Herausforderungen annehmen? Wie sollen wir die Tendenz zum Bevölkerungsrückgang umkehren? Wie sollen wir mit den Auswirkungen einer alternden Bevölkerung fertig werden und gleichzeitig den Jüngsten unter uns neue Chancen anbieten? Dies sind einige der Fragen, die in dem Grünbuch der Kommission aufgegriffen werden, das zum Ziel hat, eine Debatte zu starten, an der alle Betroffenen aufgerufen sind sich zu beteiligen. Für die Europäische Union werden folgende Prioritäten herausgestellt: 1. Förderung der Geburtenraten durch eine angemessene Familienpolitik; 2. Sicherstellung eines Gleichgewichts zwischen den Generationen sowie 3. Schaffung neuer Übergänge zwischen den Lebensabschnitten. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Canada (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Canada. (Ageing and employment policies), Paris, 138 S. DOI:10.1787/9789264012455-en

    Abstract

    "Giving Canadians more opportunity to remain in the workforce longer will benefit both the economy and the workers themselves. If Canadians continue to retire early, population ageing will lead to a pronounced slowdown in labour force growth and hence to weaker economic growth. There is a human dimension as well - many older Canadians would prefer to remain in paid employment for longer if the appropriate policies and workplace practices were in place. The OECD's report on Canada outlines the main barriers to employment facing older workers, an assessment of the adequacy and effectiveness of existing measures to overcome these barriers and policy recommendations for further action by the Canadian government, employers, trade unions and older workers themselves. The OECD's report notes that Canada is better placed to meet the challenges of population ageing, than many other OECD countries. First, Canada's population is not expected to age as rapidly or as extensively as in Japan and many European countries. Second, past reform has strengthened the financial sustainability of public expenditures on old-age pensions. Third, the labour market situation of older Canadians has improved considerably in recent years. Nevertheless, the OECD argues, Canada should do more to improve employment opportunities for older Canadians whose participation rates are still below the levels in several other OECD countries. Though there have been some recent improvements, to successfully meet the challenges of population ageing Canada will need to adopt a co-ordinated and comprehensive package of measures to encourage older workers to work longer." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neuregelungen im Bereich der Altersgrenzen (2004)

    Brall, Nathalie; Fasshauer, Stephan; Stahl, Helmut; Lübke, Eckhard;

    Zitatform

    Brall, Nathalie, Stephan Fasshauer, Eckhard Lübke & Helmut Stahl (2004): Neuregelungen im Bereich der Altersgrenzen. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 59, H. 6/7, S. 350-363.

    Abstract

    "Das Gesetz zur Sicherung der nachhaltigen Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Nachhaltigkeitsgesetz) sieht eine Anhebung der Altersgrenze für die frühestmögliche Inanspruchnahme der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit vor (§ 237 SGB VI). Ziel dieser Maßnahme ist es, das tatsächliche Renteneintrittsalter zu erhöhen. Von einer Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre hat der Gesetzgeber aus verschiedenen Gründen - jedenfalls derzeit - noch abgesehen. In dem Beitrag werden nach einer Einführung der von der Neuregelung betroffene Personenkreis und die finanziellen Auswirkungen dargestellt. Abschließend erfolgt eine verfassungsrechtliche und sozialpolitische Bewertung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Assessing the effects of an early retirement program (2004)

    Bratberg, Espen; Holmås, Tor Helge; Thøgersen, «ystein;

    Zitatform

    Bratberg, Espen, Tor Helge Holmås & «ystein Thøgersen (2004): Assessing the effects of an early retirement program. In: Journal of population economics, Jg. 17, H. 3, S. 387-408.

    Abstract

    "We investigate induced retirement effects of the Norwegian early retirement program AFP and emphasize effects caused by relocations of some individuals from disability pension and unemployment to AFP. Theoretical considerations predict that AFP unambiguously induces more early retirement. Analyzing Norwegian register data 1994-96 with parametric and non-parametric methods, we demonstrate that i) economic incentives influence the retirement decision, ii) there is a significant net induced retirement effect, iii) by a conservative judgment, at least 50% of the AFP retirees would have stayed in the labor force without the scheme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Are contributions to public pension programmes a tax on employment? (2004)

    Disney, Richard ;

    Zitatform

    Disney, Richard (2004): Are contributions to public pension programmes a tax on employment? In: Economic Policy. A European Forum, Jg. 19, H. 39, S. 267-311.

    Abstract

    "Many studies describe the potentially adverse impact on employment of the payroll costs of financing public pension programmes. Conventionally, empirical studies treat contributions to public pension programmes as a pure tax (in, for example, calculations of the tax wedge by OECD). But this approach ignores any future rights to benefits that are perceived by contributors. In fact, public pension programmes contain both an 'actuarial' and a 'redistributive' component - the former closer to saving, the latter a tax. The paper constructs indicators of the tax component of pension programmes, both between and within generations, across a range of OECD countries and time periods. It uses these measures in a cross-country panel analysis of the determinants of age and gender-specific economic activity rates. The results reveal robust evidence that when public pension programme contributions are broken down into a tax component and a savings component, the tax component of the payroll contribution reduces economic activity rates among women while a higher retirement saving component has the opposite effect. There is little evidence that average tax rates, however constructed, have any adverse impact on the economic activity rates of men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    An empirical analysis of early retirement: Switzerland in an international comparison (2004)

    Dorn, David ;

    Zitatform

    Dorn, David (2004): An empirical analysis of early retirement. Switzerland in an international comparison. (Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für Arbeit und Arbeitsrecht 27), Bern u.a.: Haupt, 115 S.

    Abstract

    "Switzerland is experiencing a trend toward early retirement. In view of an aging population and a financially challenged social security system, understanding this phenomenon is crucial for policymakers in government and business alike. This study provides a comparative perspective on experience with early retirement in Switzerland. Using data from the 2002 Swiss Labor Force Survey, the analysis identifies (i) which people go into early retirement, and (ii) why they retire early. An international comparison of early retirement discusses (iii) the impact of -different institutional frameworks on the incidence of early retirement, and based on data from the 1997 International Social Survey Programme, it analyzes (iv) the frequency of involuntary early retirement in 19 countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employer pay policies, public transfers and the retirement decisions of men and women in Denmark (2004)

    Epstein, Gil S. ; Nitzan, Shmuel ;

    Zitatform

    Epstein, Gil S. & Shmuel Nitzan (2004): Employer pay policies, public transfers and the retirement decisions of men and women in Denmark. In: European Economic Review, Jg. 48, H. 1, S. 201-210. DOI:10.1016/S0014-2921(02)00261-1

    Abstract

    "The empirical retirement literature measures individual responses to variations in income flows due to public transfers, private individual or employer-provided pensions. We estimate a model accounting for the incentive effects from these sources. A dynamic structural model is extended to allow both individual and employer heterogeneity. This is applied to a Danish matched panel of workers and establishments, spanning a period of reforms to a public early retirement programme. Employer-specific compensation is found to be an important determinant of work and retirement income flows. Employer effects on retirement age are only found among sub-samples where access to public transfers is limited." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Do pensions impede phased retirement? (2004)

    Even, William E. ; Macpherson, David A. ;

    Zitatform

    Even, William E. & David A. Macpherson (2004): Do pensions impede phased retirement? (IZA discussion paper 1353), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "Many workers reveal a preference for a gradual reduction in work hours as they approach retirement ('phased retirement'), rather than a sudden change from full-time work to full-time retirement. Pension regulations may impede phased retirement without a switch of employers by prohibiting access to pension assets. This study uses Health and Retirement Survey data to investigate the extent to which a gradual reduction in work hours is made difficult by pensions, particularly defined benefit plans. The study also explores other possible impediments to phased retirement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mehr Beschäftigung für Ältere: Lehren aus dem Ausland (2004)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2004): Mehr Beschäftigung für Ältere. Lehren aus dem Ausland. (IW-Positionen 08), Köln, S. 1-64.

    Abstract

    "Von 100 Einwohnern im Alter von 55 bis 64 Jahren waren in Deutschland im Jahr 2002 nur noch 38,4 Prozent beschäftigt. Das sind deutlich weniger als vor dreißig Jahren, als noch fast 50 Prozent erwerbstätig waren. Die Entwicklung in einer Reihe von Ländern zeigt, dass es möglich ist, höhere Erwerbstätigenquoten Älterer zu erreichen. Ausgehend von einem teilweise ähnlich geringen Niveau wie in Deutschland steigerten sie in wenigen Jahren die Erwerbstätigkeit Älterer erheblich. Hieraus lassen sich wesentliche Bedingungen für mehr Beschäftigung Älterer ableiten: Erstens könnten die Rentensysteme so gestaltet werden, dass ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsleben weniger leicht und finanziell unattraktiv für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist. Zweitens verhilft ein geringer Regelungsgrad bei den Arbeitsverhältnissen zu einer hohen Erwerbstätigkeit aller und vor allem auch Älterer. Drittens würden höhere Investitionen in das vorhandene Humankapital auch über das 45. Lebensjahr hinaus erheblich dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employment opportunities for older wokers: a comparison of selected OECD countries (2004)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2004): Employment opportunities for older wokers. A comparison of selected OECD countries. In: CESifo DICE report, Jg. 2, H. 2, S. 22-33.

    Abstract

    Es werden die Anteile der Beschäftigten im Alter zwischen 55 und 64 Jahren für verschiedenen Länder gegenübergestellt und für den Zeitraum 1970 bis 2002 verglichen. Erfolgreiche Länder mir einem Anteil über 50 Prozent sind Schweden, Schweiz, USA, Dänemark und Großbritannien, während Irland, Finnland und die Niederlande zwar darunter liegen, aber in den letzten Jahren stark aufgeholt haben. Deutschland liegt mit nur 38,4 Prozent Beschäftigung Älterer für 2002 nach wie vor an letzter Stelle. Als Einflussfaktoren für höhere Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer werden diskutiert: Möglichst weitgehende Deregulierung des Arbeitsmarktes; Anhebung des Ruhestandsalters durch Verringerung entsprechender finanzieller Anreize; Höhere Investitionen in Humankapital; Umstellungen der Arbeitszeitregelungen und Arbeitsorganisation. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Angleichung des Pensionsalters der Frauen an jenes der Männer bis 2030: Auswirkungen in der gesetzlichen Pensionsversicherung (2004)

    Guger, Alois; Mayrhuber, Christine;

    Zitatform

    Guger, Alois & Christine Mayrhuber (2004): Angleichung des Pensionsalters der Frauen an jenes der Männer bis 2030. Auswirkungen in der gesetzlichen Pensionsversicherung. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte H. 11, S. 825-835.

    Abstract

    Die Zahl der Rentenübertritte erhöhte sich in Österreich in den letzten Jahren insbesondere wegen der Anhebung des Alters für die vorzeitige Rente. IN den kommenden Jahrzehnten wird die Entwicklung von der Abschaffung des Vorruhestandes und von der Angleichung des Rentenalters der Frauen an das der Männer geprägt sein. Diese Angleichung wurde 1992 beschlossen und muss 2033 abgeschlossen sein. Unter der Annahme, dass wegen der Abnahme der Zahl der Erwerbsfähigen in den nächsten Jahrzehnten der Arbeitsmarkt zusätzliche Arbeitskräfte aufnehmen kann, wird die Umsetzung dieser Maßnahme das Rentensystem entlasten. Wird der Angleichungsprozess um zehn Jahre vorgezogen, dann fallen die Effekte etwas geringer aus, setzen aber entsprechend früher ein. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Alterssicherungspolitik in Deutschland: zwischen Kontinuität und Paradigmenwechsel (2004)

    Hinrichs, Karl ;

    Zitatform

    Hinrichs, Karl (2004): Alterssicherungspolitik in Deutschland. Zwischen Kontinuität und Paradigmenwechsel. In: P. Stykow & J. Beyer (Hrsg.) (2004): Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung : Reformfähigkeit und die Möglichkeit rationaler Politik. Festschrift für Helmut Wiesenthal, S. 266-286.

    Abstract

    "Für die Analyse von politischen Veränderungen im Bereich der Alterssicherung (aber auch für andere Politikfelder) ergibt sich daraus die Frage, wie groß sie dimensioniert sein dürfen, um noch als inkrementalistisch bzw. 'pfadtreue' Entwicklung klassifiziert zu werden und wann sie darüber hinausgehen (vgl. dazu auch Pierson 1996: 157; van Kersbergen 2000: 26). Überlegungen dazu werden im nachfolgenden zweiten Abschnitt angestellt. Vor diesem Hintergrund werden sodann die zwischen 1989 und 2001 verabschiedeten Rentenreformen in den Blick genommen, um - als Konsequenz dieser Serie von Reformen - das Entstehen eines in seinen Zielsetzungen, Prinzipien, Akteurskonstellationen, Weiterentwicklungsmöglichkeiten substantiell veränderten Alterssicherungssystems aufzuzeigen. Im vierten Abschnitt wird die Frage, wie es dazu kommen konnte, untersucht. Es wird einmal darauf eingegangen, dass die 'pfadabweichende' Entwicklung durch die Spezifik dieses Politikbereichs ermöglicht wird, nämlich den institutionellen Rahmen schon in der Gegenwart umzugestalten, die tatsächlichen Effekte jedoch erst 'über die Zeit hinweg' eintreten zu lassen. Zum anderen geht es um die politischen und sozialökonomischen Konstellationen, die zu einer solchen grundlegenden Umgestaltung führten." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Who among white collar workers has a opportunity for phased retirement? (2004)

    Hutchens, Robert M.; Grace-Martin, Karen;

    Zitatform

    Hutchens, Robert M. & Karen Grace-Martin (2004): Who among white collar workers has a opportunity for phased retirement? (IZA discussion paper 1155), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "Utilizing a new survey of employers, this paper examines how and why establishments differ in their willingness to permit an older full-time white-collar worker to take phased retirement. Phased retirement means that an older worker remains with his or her employer while gradually reducing work hours and effort. Although older workers often express an interest in phased retirement, actual occurrences are evidently rare. A possible explanation is that employers limit opportunities for phased retirement. The survey indicates that employers are often willing to permit phased retirement, but primarily as an informal arrangement. The results also indicate that opportunities for phased retirement are greater in establishments that employ part-time white-collar workers, allow job sharing, and have flexible starting times. Opportunities tend to be more limited in establishments where white collar workers are unionized, and where the establishment is part of a larger organization." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Early exit from the labour market through the unemployment pathway in Finland (2004)

    Hytti, Helka;

    Zitatform

    Hytti, Helka (2004): Early exit from the labour market through the unemployment pathway in Finland. In: European Societies, Jg. 6, H. 3, S. 265-297.

    Abstract

    "The focus of the study is on patterns of early exit from the labour market in Finland with a special emphasis on the unemployment pathway. The period under review extends from the early 1980s to the turn of the century. The data for the study were obtained from individual-level files formed by combining census data with statistical registries of social security. The study takes a comparative macro-level approach, with comparisons being made between different periods of time. The results are interpreted from the point of view of the connection between early exit, increasing economic openness and structural change in society. In the 1980s, utilization of the unemployment pathway in a given branch depended primarily on how open the branch was to international competition. In the deep economic recession of the 1990s rate of exit was highest in the branches with primarily a domestic focus, which were hardest hit by the recession. The exit rates were remarkably high also in the previously public-sector branches recently opened to competition. After the recession, in 1996-1998, adjustments to international competition seemed to explain a great deal of early exit behaviour. From a broader European perspective the Finnish unemployment pathway, combining economic competitiveness and social cohesion, can be seen as an example of the workability of the European social model. The capability of Finnish early exit policy for adjustment in the face of changing societal and international pressures was further proved in November 2001, when a broad-based agreement on changes in early exit and old age pension schemes was achieved by the labour market partners in line with general objectives put forward by the Government." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Umbau des Altersteilzeitgesetzes im Rahmen von Hartz III (2004)

    Kallhoff, Stephan;

    Zitatform

    Kallhoff, Stephan (2004): Umbau des Altersteilzeitgesetzes im Rahmen von Hartz III. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 21, H. 13, S. 692-698.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die im Rahmen des Dritten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt geschaffenen Neuregelungen des Altersteilzeitgesetzes (ATG), die zum 1. 7. 2004 in Kraft getreten sind, dar. Dabei sollen die Neuregelungen anhand ihrer Zielsetzung auf der einen Seite und ihrer möglichen Auswirkungen auf die Praxis auf der anderen Seite einer ersten Bewertung zugeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Reduction in the long-term unemployment of the elderly: a success story from Finland (2004)

    Kyyrä, Tomi; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Kyyrä, Tomi & Ralf A. Wilke (2004): Reduction in the long-term unemployment of the elderly. A success story from Finland. (ZEW discussion paper 2004-63), Mannheim, 34 S.

    Abstract

    "In European countries unemployment levels are typically higher and unemployment durations are often longer than in the United States. These unemployment differences have been the focus of much political and academic debate in recent years. The unemployment compensation system, with more generous benefit levels and longer entitlement periods, is often blamed to be responsible for much of the European unemployment problem. In this paper we show that this is indeed true for a large share of the long-term unemployment of the elderly in Finland. Among the European countries Finland has performed relatively poorly in terms of unemployment. As a consequence of the deep depression in the early 1990s, the Finnish unemployment rate peaked to almost 20 percent in 1994. Despite rapid economic growth over the latter part of the 1990s, unemployment has stuck at a high level and the fraction of the long-term unemployed has increased alarmingly. As in other European countries, such as Germany and France, the share of elderly long-term unemployed is large. The Finish unemployment tunnel scheme is often blamed to be responsible for that. This scheme allows the elderly unemployed to collect unemployment benefits up to the age of 60, when they can retire via a particular unemployment pension. In 1997 the eligibility age of this scheme was raised from 53 to 55. We consider changes in the risk of unemployment, unemployment durations, and the exit states before and after the reform. In the duration analysis a flexible treatment design is adopted by allowing for quantile treatment effects. We apply three different non- and semiparametric methods, which all produce robust and coherent results. After the reform the group aged 53-54 has a lower risk of unemployment, shorter unemployment durations, higher exit rates to employment and it is not anymore distinguishable from the group aged 50-52. We provide calculations of the expected save in unemployment benefit transfers due to the reform and found that it is in the range of 100 million euros per age cohort." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Work after the age of fifty: Switzerland in an international comparison (2004)

    Luzzi, Giovanni Ferro; Sonnet, Anne;

    Zitatform

    Luzzi, Giovanni Ferro & Anne Sonnet (2004): Work after the age of fifty. Switzerland in an international comparison. In: CESifo DICE report, Jg. 2, H. 4, S. 54-58.

    Abstract

    Das effektive und offizielle Renteneintrittsalter in der Schweiz ist bei Männern mit rund 65 Jahren verhältnismäßig hoch (vergleichsweise in Deutschland: offiziell 65 Jahre, effektiv 61 Jahre). Das hat zur Folge, dass die Beschäftigungsrate der älteren Arbeitnehmer in der Schweiz sehr hoch ist (in der OECD nur übertroffen von Island, Norwegen und Schweden). Diese positive Situation wird allerdings dadurch relativiert, dass viele der zwischen 50- und 64-Jährigen lediglich einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Es wird bemängelt, dass in der Schweiz ein System des lebenslangen Lernens fehlt und kontinuierliche Weiterbildung am Arbeitsplatz nicht den Älteren zugute kommt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wie kann die Arbeitslosigkeit von Älteren reduziert werden?: eine Erfolgsgeschichte aus Finnland (2004)

    Lüdemann, Elke; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Lüdemann, Elke & Ralf A. Wilke (2004): Wie kann die Arbeitslosigkeit von Älteren reduziert werden? Eine Erfolgsgeschichte aus Finnland. Mannheim, 9 S.

    Abstract

    "In Deutschland stellt die Langzeitarbeitslosigkeit der Älteren ein großes Problem dar. Den Ergebnissen von Fitzenberger und Wilke (2004) zufolge ist ein großer Teil der Arbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmer auf Frühverrentung zurückzuführen. Im Rahmen der Hartz-Reformen wurde für ältere Arbeitslose eine Verkürzung der maximalen Bezugsdauer von Arbeitslosengeld auf 18 Monate beschlossen. Die neuen Regelungen treten jedoch erst nach längeren Übergangsfristen in Kraft. Kyyrä und Wilke (2004) untersuchen anhand von Daten aus Finnland, welche Auswirkungen durch die Hartz-Reformen zu erwarten sind. In Finnland wurden vergleichbare Reformen bereits vor einigen Jahren umgesetzt. Die Autoren finden positive Effekte auf die Langzeitarbeitslosigkeit von Älteren: Die von der Reform Betroffenen zeigen ein geringeres Risiko, arbeitslos zu werden sowie eine geringere Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu bleiben. Aus statistischer Sicht unterscheiden sich die Älteren in den untersuchten Fragestellungen nach der Reform nicht mehr von den etwas Jüngeren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and the transition to retirement: a comparative analysis of European welfare states (2004)

    Maltby, Tony; Vroom, Bert de; Mirabile, Maria Luisa; Øverbye, Einar ;

    Zitatform

    (2004): Ageing and the transition to retirement. A comparative analysis of European welfare states. (New perspectives on ageing and later life), Aldershot u.a.: Asgate, 295 S.

    Abstract

    "There are two conflicting trends in Europe: a demographic shift towards population ageing, and a massive decrease in the labour force participation of older workers (aged 50 years and over). This book offers a refined and authoritative understanding of these trends and the two socio-economic concerns of most European welfare states that have been re-enforced as a consequence. These are: the increasing costs for welfare states to finance 'pathways' from employment to official retirement, and the threat of labour market shortages in the near future as a result of both the ageing process and the early exit of older workers. A variety of new policy initiatives can be observed emerging from these changes in many European countries - this book examines the different welfare state arrangements in nine EU countries plus Hungary, Slovenia and Norway. It considers ways of integrating older workers in the labour market along with differing perspectives on the relation between ageing and work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Frühruhestand vor dem Ende: die kurzfristigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt (2004)

    Pfeiffer, Ulrich; Simons, Harald;

    Zitatform

    Pfeiffer, Ulrich & Harald Simons (2004): Frühruhestand vor dem Ende. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Köln, 62 S.

    Abstract

    Die Versuche, durch Vorruhestand und frühzeitigen Rentenbeginn ohne Abschlag Arbeitslosigkeit in Deutschland zu verringern, endeten in der Sackgasse. Die Zahl der älteren Arbeitnehmer und damit das Arbeitsangebot vor allem in Großbetrieben wurde zwar drastisch reduziert, die strukturelle Reformen des Arbeitsmarktes wurden jedoch in den einzelnen Unternehmen und bei den Arbeitnehmern selbst als weniger dringlich empfunden. Die Strategie war finanziell nicht durchhaltbar und hatte Nebenwirkungen: Fortbildung und Qualifizierung für ältere Arbeitnehmer werden als weniger wichtig angesehen, wenn sie erwarten können, mit 55 Jahren aus dem Erwerbsleben auszutreten; Versuche zur Weiterbildung werden nur halbherzig unternommen; flexible Verträge werden als überflüssig betrachtet und gar nicht erst versucht. Insgesamt haben alle Akteure verlernt, ältere Arbeitnehmer in den Betrieben zu integrieren, wobei es durchaus Unterschiede in den Sektoren gibt. In Zukunft wird sich die Interessenlage älterer Arbeitnehmer verschieben. Aufgrund sinkender Rentenerwartungen wächst die Notwendigkeit zu eigener Vorsorge und damit der Wunsch, durch eine Verlängerung der Erwerbstätigkeit noch Zeit für die eigene Alterssicherung zu gewinnen. Durch vorzeitiges Ausscheiden älterer Arbeitnehmer konnten jüngere Mitarbeiter in der Hierarchie leicht aufsteigen. Ein steigendes Erwerbsaustrittsalter wird ab Mitte des nächsten Jahrzehnts in den Beförderungsstau führen. Deshalb müssen andere Anreize und andere Formen der Flexibilisierung in den Unternehmen gefunden werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    What happened to wage and non-employment structures during the "Dutch employment miracle"? (2004)

    Puhani, Patrick A. ;

    Zitatform

    Puhani, Patrick A. (2004): What happened to wage and non-employment structures during the "Dutch employment miracle"? In: Applied economics quarterly, Jg. 50, H. 2, S. 209-230.

    Abstract

    Im Mittelpunkt des Papiers steht das niederländische Beschäftigungswunder. Untersucht wird Entwicklung von Beschäftigung, Lohn und Nichterwerbstätigkeit zwischen 1988 und 1998, einem Zeitraum, in dem sowohl Arbeitslosigkeits- und Nichterwerbstätigkeitsquoten deutlich gesunken sind. Überraschenderweise hat sich die Lohnstruktur trotz einer allgemeinen Lohndämpfung in diesem Zeitraum nicht signifikant geändert. Auch die Arbeitslosigkeitstrukturen haben sich nicht wesentlich gewandelt. Die Nichterwerbstätigkeit von Männern ist gestiegen, und die Nichterwerbstätigkeit älterer Arbeitnehmern ist infolge von Anreizen zum Berufsausstieg gewachsen. Während die Veränderung der Altersstruktur durch Vorruhestandregelungen erklärt werden kann, bleibt die Entwickung der Erträge, die aus Bildungsinvestitionen resultieren müssten, ein Rätsel. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dürfen Bezieher von Arbeitslosengeld II künftig vorzeitig in die Rente abgeschoben werden? (2004)

    Spellbrink, Wolfgang;

    Zitatform

    Spellbrink, Wolfgang (2004): Dürfen Bezieher von Arbeitslosengeld II künftig vorzeitig in die Rente abgeschoben werden? In: Soziale Sicherheit, Jg. 53, H. 5, S. 164-169.

    Abstract

    "Für Regierung und Arbeitsverwaltung ist es meist von Vorteil, wenn ältere Arbeitslose vorzeitig in Rente gehen. Dann reduziert sich nicht nur die Zahl der registrierten Arbeitslosen, sondern es sinken dadurch auch die Ausgaben für die Arbeitslosenunterstützung - auf Kosten der Rentenversicherungsträger. Nach derzeitigem Recht dürfen Arbeitslose aber nur in wenigen Ausnahmefällen vor ihrem 65. Geburtstag zwangsweise vom Arbeitsmarkt in die Rente 'ausgesteuert' werden. Dies gilt allenfalls dann, wenn sie einen Anspruch auf eine ungekürzte Rente haben. Das könnte sich aber ab 2005 für die Empfänger des neuen Arbeitslosengeldes II (Alg II) ändern. Denn dann darf der zuständige Träger für diese Leistung also die Agentur fürArbeit oder die Kommune - selbst einen Rentenantrag für Arbeitslose stellen. Welche rechtlichen Folgen daraus resultieren können, untersucht der Autor in diesem Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Förderung des "aktiven Alterns" in Europa: empirische Bestandsaufnahme und beschäftigungspolitische Strategien in der Europäischen Union (2004)

    Stecker, Christina;

    Zitatform

    Stecker, Christina (2004): Förderung des "aktiven Alterns" in Europa. Empirische Bestandsaufnahme und beschäftigungspolitische Strategien in der Europäischen Union. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 59, H. 11-12, S. 750-777.

    Abstract

    "In den 1970er und 1980er Jahren wurde vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosenzahlen, der Zunahme der Jugendarbeitslosigkeit und der Umstrukturierung traditioneller Industriezweige vielfach das Instrument des Vorruhestands als Lösungsansatz propagiert. Spätestens seit Beginn der 1990erJahre sind die Herausforderungen des demografischen Wandels allmählich in die politische und öffentliche Wahrnehmung gerückt, die eine Ab-und Umkehr von der Frühverrentungspraxis sowie eine Erhöhung des Erwerbsaustrittsalters und der Erwerbsquote der Älteren erforderlich machen. Um den langfristigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die sozialen Sicherungssysteme, den wachsenden Bedarf an Altenpflege und Gesundheitsversorgung, insbesondere aber das Risiko altersbedingter sozialer Ausgrenzung und Armut zu begegnen, wurden seitens der Europäischen Kommission beschäftigungspolitische Leitlinien erlassen und die Förderung des 'aktiven Alterns' angeregt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Finnland, die Niederlande, Schweden und ihre Älterenpolitik (2004)

    Vogt, Marion;

    Zitatform

    Vogt, Marion (2004): Finnland, die Niederlande, Schweden und ihre Älterenpolitik. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 27, H. 1, S. 125-142.

    Abstract

    "Aufgrund der demografischen Prognosen wird es zu einer Alterung der Bevölkerung kommen. Für den Arbeitsmarkt bedeutet dies, dass sich die Erwerbsbevölkerung aus vielen Älteren und wenigen jungen Menschen zusammensetzen wird. Diese Vorhersage erfordert von den europäischen Regierungen einen neuen Umgang mit Älteren im Erwerbsleben. Einige der europäischen Länder haben bereits ihre Politik in Bezug auf ältere Arbeitnehmerlnnen verändert. Am Beispiel von Finnland, den Niederlanden und Schweden werden einige Maßnahmen dieser neuen Politik beschrieben. Im Vordergrund stehen dabei die Pensionsreformen, die Anpassung der Arbeitsbedingungen an die Bedürfnisse älterer Beschäftigter und die Reintegration von arbeitslosen Älteren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Politik und Maßnahmen für die Beschäftigung Älterer: Erfahrungen in den einzelnen EU-Ländern (2004)

    Vogt, Marion;

    Zitatform

    Vogt, Marion (2004): Politik und Maßnahmen für die Beschäftigung Älterer. Erfahrungen in den einzelnen EU-Ländern. (FORBA-Forschungsbericht 2003,09), Wien, 136 S.

    Abstract

    Der Forschungsbericht gibt eine Übersicht über Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Beschäftigungsquote von älteren Arbeitnehmern, die in ausgewählten Ländern der EU umgesetzt wurden. Unter Berücksichtigung der Entwicklungen des Arbeitsmarktes (allgemein und in Bezug auf die Älteren) werden Problemdiagnosen aus den einzelnen Ländern sowie die gesetzten Maßnahmen beschrieben, um diese dann hinsichtlich ihrer 'Erfolgskriterien' zu beurteilen. Im Mittelpunkt des Berichtes stehen Maßnahmen und Programme zur Beschäftigung Älterer in Finnland, den Niederlanden und Schweden. Die Wirkung von einzelnen Einflussfaktoren, die zur Erhöhung der Beschäftigungsquoten führen, können nicht extrahiert und exakt angegeben werden. Der Erhalt der Arbeitsfähigkeit - individuelle Ressourcen wie Kompetenzen und Fähigkeiten ebenso wie Gesundheit und Arbeitsbedingungen bis ins hohe Alter - ist die notwendige Voraussetzung für die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer/innen. Damit stellt die Ebene der Unternehmen den zentralen Ansatzpunkt dar. Age Management, betriebliche Gesundheitsförderung und altersgerechte Arbeitsbedingungen können als Eckpfeiler einer solchen Strategie gelten. Fazit: Insgesamt mahnen die Daten und Einschätzungen zur Vorsicht bei Aussagen über die Auswirkungen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik auf die Beschäftigung von Älteren. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sozialpolitische Flankierung einer verlängerten Erwerbsphase (2004)

    Zitatform

    (2004): Sozialpolitische Flankierung einer verlängerten Erwerbsphase. (Gesprächskreis Arbeit und Soziales 102), Bonn, 93 S.

    Abstract

    Der Band dokumentiert Ergebnisse einer Tagung, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung im Jahr 2004 veranstaltet wurde. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche sozialpolitischen Maßnahmen geeignet sind, um eine Verlängerung der Erwerbsphase zu unterstützen (IAB).

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Living happily ever after: the economic implications of aging societies (2004)

    Abstract

    Die Überalterung der Bevölkerung in den westlichen Industrieländern ist die Folge zweier demographischer Entwicklungen: zum einen leben die Menschen heute länger als früher und zum anderen sinken die Geburtenraten sowohl in westlichen Industrieländern als auch zunehmend in den Entwicklungsländern. Der Bericht stellt eine Untersuchung vor, die die wirtschaftlichen Folgen dieses Prozesses insbesondere unter dem Aspekt der Kosten der Altersversorgung in den Ländern der OECD analysiert. Statistische Basis dieses Ländervergleichs sind Angaben zum durchschnittlichen Renteneintrittsalter von Männer und Frauen aus den Jahren 1980 bis 2000, die Entwicklung der Ruhestandsdauer von 2000 bis 2003 sowie der geschätzte Anteil der Ruheständler an der Gesamtbevölkerung von 2000 bis 2030. Abschließend wird die Finanzierung der unterschiedlichen Rentensysteme, wie z.B. das Umlageverfahren oder die Kapitaldeckung in den Länder verglichen. (IAB)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie ergänzende Informationen.
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: United Kingdom (2004)

    Zitatform

    (2004): Ageing and employment policies. United Kingdom. (Ageing and employment policies), Paris, 150 S. DOI:10.1787/9789264016231-en

    Abstract

    Wie in vielen OECD-Ländern steigt auch in Großbritannien die Lebenserwartung, während die Fertilität einem historischen Tief entgegen geht. Im Jahre 2050 wird der Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen von heute 27 auf 47 Prozent steigen. Das Arbeitskräftepotential wird für die nächsten 50 Jahre mehr oder weniger stagnieren, wenn nicht der Anteil der Älteren am Arbeitsmarkt erhöht werden kann. Auf diesem Hintergrund werden die notwendigen Reformen auf den Gebieten Sozialversicherungssystem, Rentenversicherung, Arbeitsanreize für ältere Arbeitnehmer, Senkung der Arbeitskosten sowie Ausbildung für ältere Arbeitnehmer dargestellt und entsprechende Empfehlungen gegeben. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Abbau von Diskriminierungen älterer Beschäftigter zu sowie einer stärkeren Realisierung flexibler Arbeitsmöglichkeiten für diesen Personenkreis. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Japan (2004)

    Zitatform

    (2004): Ageing and employment policies. Japan. (Ageing and employment policies), Paris, 144 S. DOI:10.1787/9789264106475-en

    Abstract

    Verglichen mit anderen OECD-Ländern hat Japan hat eine der ältesten Bevölkerungen. Mehr als ein Drittel der japanischen Bevölkerung wird im Jahre 2050 vermutlich 65 Jahre alt oder älter sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Japan untersucht. Auf der Seite des Arbeitskräfteangebots müssen Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen beseitigt werden. In Hinblick auf die Arbeitskräftenachfrage nach älteren Abeitskräften müssen Anreize zur Beschäftigung geschaffen werden. Die Struktur des Rentenversicherungssystems und anderer Arrangements sozialer Sicherung werden vorgestellt, und ihre Auswirkung auf die Arbeits- und Ruhestandsentscheidungen älterer Arbeitnehmer werden diskutiert. In Hinblick auf Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer werden Weiterbildung, Förderungsprogramme, die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze und die Vermittlung älterer Arbeitnehmer eine zentrale Rolle spielen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Norway (2004)

    Zitatform

    (2004): Ageing and employment policies. Norway. (Ageing and employment policies), Paris, 124 S. DOI:10.1787/9789264020467-en

    Abstract

    Während im Jahr 2000 ein Siebtel der norwegischen Bevölkerung 65 Jahre alt oder älter ist, wird voraussichtlich im Jahr 2050 ein Viertel der Bevölkerung 65 Jahre alt oder älter sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Norwegen untersucht. Die hohe Erwerbsbeteiliung älterer Arbeitnehmer und die geringe Arbeitslosigkeit sollen auch in Zukunft erhalten werden. Anreize sollen die Inaktivität unter älteren Menschen reduzieren. Die derzeitigen Systeme der Alters-, Invaliditäts- und Arbeitslosensicherung sind sowohl großzügig als auch leicht zugänglich und werden deshalb oft in Anspruch genommen. Eine Reform der sozialen Sicherung soll die Anreize, eine soziale Sicherung in Anspruch zu nehmen, senken. Gleichzeitig sollen mehr Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer geschaffen werden. Entsprechende politische Initiativen zur Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer setzen sowohl bei der Einstellungspraxis der Unternehmen als auch bei der der Weiterbildung und Vermittlung älterer Arbeitnehmer an. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Italy (2004)

    Zitatform

    (2004): Ageing and employment policies. Italy. (Ageing and employment policies), Paris, 129 S. DOI:10.1787/9789264017047-en

    Abstract

    Die Bevölkerungen Italiens ist eine der ältesten in der OECD: 30 Prozent der italienischen Bevölkerung war im Jahre 2000 65 Jahre alt oder älter, im Jahre 2050 werden es vermutlich doppelt so viele sein. Vor dem Hintergrund dieses demographischen Wandels wird die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer in Italien untersucht. Die Erwerbsquote älterer Arbeitnehmer liegt mit 56 Prozent für Männer und 27 Prozent für Frauen unter dem OECD-Durchschnitt. Auf der Seite des Arbeitskräfteangebots müssen Barrieren für die Erwerbsbeteiliung älterer Menschen beseitigt werden; in Hinblick auf die Arbeitskräftenachfrage muss die Beschäftigungsfähigkeit älterer Abeitskräfte gefördert werden. Anzeize zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer sollen mit ihrer sozialer Sicherung kombiniert werden. Ein zentrale Rolle spielen dabei die Rentenreformen der 1990er Jahre. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen