Springe zum Inhalt

Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung Älterer in Deutschland: der unvollständige Paradigmenwechsel (2006)

    Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner (2006): Beschäftigung Älterer in Deutschland. Der unvollständige Paradigmenwechsel. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 52, H. 1, S. 101-123. DOI:10.1515/zsr-2006-0108

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktintegration älterer Erwerbspersonen ist in Deutschland nach wie vor unbefriedigend. Die vorliegende Analyse erklärt diesen Befund mit institutionellen Einflussgrößen wie Arbeitsmarktregulierung, Transferleistungen, aktiver Arbeitsmarktpolitik sowie Entlohnungsstrukturen und Weiterbildung. Es wird geprüft, inwieweit sich die institutionellen Rahmenbedingungen für die Beschäftigung Älterer im Zuge der jüngsten Reformen verbessert haben. Handlungsbedarf besteht weiterhin in den Transfersystemen, in der Regulierung des Arbeitsmarktes, der Arbeitsmarktpolitik und im Bereich der arbeitsmarktbezogenen Weiterbildung. Essenziell ist eine konsistente und 'altersneutrale' Rahmensetzung, die den Akteuren auf dem Arbeitsmarkt eindeutige Signale setzt, damit sie sich entsprechend anpassen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mehr und bessere Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer: ein realisierbares Ziel für Deutschland? (2006)

    Emmerich, Knut; Konle-Seidl, Regina ; Sproß, Cornelia; Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Emmerich, Knut, Regina Konle-Seidl, Thomas Rhein & Cornelia Sproß (2006): Mehr und bessere Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer. Ein realisierbares Ziel für Deutschland? In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 237-249.

    Abstract

    "In Deutschland sind ältere Arbeitnehmer im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen am Arbeitsmarkt unterrepräsentiert: Zum einen durch eine zu geringe Erwerbsbeteiligung und den frühzeitigen Austritt aus dem Arbeitsmarkt, zum anderen durch hohe und verfestigte Arbeitslosigkeit. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels nimmt die Beschäftigungsförderung und Integration Älterer in den Arbeitsmarkt eine immer wichtigere Stellung ein. Sowohl auf politischer als auch wirtschaftlicher Ebene zeigt sich aktueller Handlungsbedarf. Gleichzeitig verdeutlichen Projektionen, dass sich die Erwerbsbevölkerung in vielen Ländern so verändert, dass in Zukunft immer weniger Menschen im Erwerbsleben stehen, welche zugleich immer älter werden. Die Konsequenzen die sich daraus für den Arbeitsmarkt ergeben, kann man heute noch nicht eindeutig abschätzen. Wird jedoch nichts unternommen, so werden sich das Arbeitskräfteangebot und das Wirtschaftswachstum verringern als auch die Sozialausgaben ansteigen. Im Hinblick auf eine alternde Bevölkerung und deren Auswirkungen auf das Arbeitsangebot, öffentliche Finanzen und die Erhaltung des Wohlfahrtsstaates müssen in Deutschland Ältere in den Arbeitsmarkt integriert werden. Unter diesen Rahmenbedingungen werden die Menschen zukünftig länger arbeiten müssen, um ein erhöhtes Angebot an Arbeitskräften zu realisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mehr Beschäftigung für Ältere in Deutschland: Lehren aus Finnland und Irland (2006)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2006): Mehr Beschäftigung für Ältere in Deutschland. Lehren aus Finnland und Irland. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 157-178.

    Abstract

    "Die Erwerbstätigkeit Älterer zwischen 55 und 64 Jahren liegt in Deutschland im Vergleich der Industrieländer relativ niedrig. Im Vergleich zu 1990 hat sich diese Situation in aggregierter Betrachtung trotz eines immer stärkeren Problemdrucks in Deutschland nur wenig verbessert. Im Gegensatz dazu zeigen andere Länder, dass die niedrige Erwerbstätigkeit Älterer in Deutschland kein unbeeinfl ussbares Schicksal ist, sondern durch eine beschäftigungsförderliche Wachstums-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik positiv beeinflusst werden kann. Dies demonstrieren auch die hier betrachteten Fallbeispiele Finnland und Irland, denen in der jüngeren Vergangenheit eine nachhaltige Erhöhung der Erwerbstätigkeit Älterer gelungen ist. Der Beitrag untersucht, welche Lehren sich hieraus für Deutschland vor dem Hintergrund einer zunehmenden Problemverschärfung in einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung ergeben. Es existieren zwar keine einfach zu kopierenden Patentrezepte. Es zeigen sich jedoch einige grundlegende Erfolgsfaktoren im Vorgehen bzw. den institutionellen Anreizen der Länder, die eine verbesserte Performanz bei der Erwerbstätigkeit Älterer aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Productive Ageing in Europa: Recherchestudie zu Good Practice in ausgewählten Mitgliedstaaten der EU (2006)

    Götz, Rudolf; Naylon, Isabel; Natter, Ehrenfried;

    Zitatform

    Götz, Rudolf, Isabel Naylon & Ehrenfried Natter (2006): Productive Ageing in Europa. Recherchestudie zu Good Practice in ausgewählten Mitgliedstaaten der EU. (AMS report 54), Wien, 80 S.

    Abstract

    "Europa sieht sich mit einer demographischen Entwicklung konfrontiert, die den Prognosen zufolge die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und den Erhalt der sozialen Standards gefährdet. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung beauftragte die Bundesgeschäftsstelle des AMS Österreich die ÖSB Consulting GmbH mit der Erstellung der Recherchestudie 'Productive Ageing. Good Practice zum Thema: 'Altern und Arbeiten in ausgewählten Mitgliedstaaten der EU''. Ziel dieser Recherchestudie war es, aufbauend auf einer grundlegenden Darstellung der demographischen Herausforderung, Erfahrungsbeispiele von Maßnahmen zur Aktivierung Älterer aus ausgewählten europäischen Ländern anzubieten. Die Recherchestudie wurde 2006 abgeschlossen und diente im folgenden u.a. als eine Grundlage für die Verankerung des Productive Ageing in der ESF-Programmperiode 2007-2013." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Making work pay for the elderly unemployed: evaluating alternative policy reforms for Germany (2006)

    Haan, Peter; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Haan, Peter & Viktor Steiner (2006): Making work pay for the elderly unemployed. Evaluating alternative policy reforms for Germany. (IZA discussion paper 2424), Bonn, 29 S.

    Abstract

    Drei Ansätze arbeitsmarktpolitischer Refomen mit älteren Arbeitnehmern als Zielgruppe werden in dem Beitrag evaluiert: (i) Lohnsubventionen, (ii) negative Einkommenssteuer und (iii) eine Subventionierung der Sozialabgaben bei Niedriglöhnen. Für diese drei hypothetischen Reformen werden die Auswirkungen hinsichtlich Arbeitsanreiz, Erwerbsbeteiligung und Wohlfahrt analysiert. Die Grundlage hierfür ist ein detailliertes Mikro-Simulationsmodell für Deutschland, das ein strukturelles Modell der Erwerbsbeteiligung von Haushalten beeinhaltet. Die Ergebnisse zeigen, dass die simulierten Auswirkungen hinsichtlich Erwerbsbeteiligung für alle drei arbeitsmarktpolitischen Reformen ähnlich und mäßig ausfallen, nämlich in der Größenordnung zwischen 20.000 und 30.000 weiblichen Arbeitnehmern sowie zwischen 10.000 und 20.000 männlichen Arbeitnehmern. Außerdem weisen die Ergebnisse darauf hin, dass die Wohlfahrtseffekte für Lohnsubventionen am höchsten ausfallen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Grundsicherung für Arbeitsuchende: anrechenbare Einkommen und Erwerbstätigkeit (2006)

    Hartmann, Michael;

    Zitatform

    Hartmann, Michael (2006): Grundsicherung für Arbeitsuchende. Anrechenbare Einkommen und Erwerbstätigkeit. Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit basiert auf der integrierten Auswertung der Beschäftigtenstatistik und Statistik der Grundsicherung für Arbeitsuchende; die Auswertungen zu den Geldleistungen basieren auf Informationen aus 336 Kreisen, deren Daten im neuen IT-Fachverfahren A2LL übermittelt wurden. Die Daten für Juni bzw. September 2005 über die Geldleistungen an Bedarfsgemeinschaften sowie über die Anrechnung von Einkommen und die Erwerbstätigkeit von Leistungsbeziehern werden vollständig dokumentiert und in einer Analyse zusammengefasst. Demnach erhielten im September 2005 3,87 Millionen Bedarfsgemeinschaften durchschnittlich 834 Euro an Leistungen der Grundsicherung für den Lebensunterhalt. Bei 56 Prozent der Bedarfsgemeinschaften wurde eigenes Einkommen angerechnet, am häufigsten Kindergeld und Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit. Letzteres wurde bei 22 Prozent der Bedarfsgemeinschaften angerechnet. Im Durchschnitt erzielten Hilfebedürftige durch ihre Erwerbstätigkeit ein Bruttoeinkommen von 629 Euro, davon waren 327 Euro auf den Anspruch auf Grundsicherung anrechenbar. Von den Personen mit Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielten 51 Prozent ein Bruttoeinkommen unterhalb der Geringfügigkeitsgrenze von 400 Euro, 19 Prozent verdienten zwischen 400 Euro und 800 Euro und 30 Prozent mehr als 800 Euro. Im Juni 2005 waren 388.000 Arbeitslosengeld II-Empfänger sozialversicherungspflichtig und 395.000 geringfügig beschäftigt. Damit erhielten 1,5 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und 8,3 Prozent der Minijobber Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Vor allem sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ausländer, Ungelernte und Teilzeitbeschäftigte sind überdurchschnittlich häufig auf Leistungen aus dem SGB II angewiesen. Die Anteile der Arbeitslosengeld II-Bezieher sind im Dienstleistungsbereich, in der Bauwirtschaft und in der Land- und Forstwirtschaft überdurchschnittlich groß. Deutliche Unterschiede gibt es auch nach West und Ost. Während in Ostdeutschland 3,3 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und 19,9 Prozent der ausschließlich geringfügig entlohnte Beschäftigten Leistungen aus der Grundsicherung erhalten, belaufen sich in Westdeutschland diese Anteilswerte nur auf 1,1 Prozent bzw. 6,7 Prozent. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Eingliederungszuschüsse: Förderumfang, Strukturen und Effektivität (2006)

    Heinemann, Sarah; Stephan, Gesine ; Jaenichen, Ursula;

    Zitatform

    Heinemann, Sarah, Ursula Jaenichen & Gesine Stephan (2006): Eingliederungszuschüsse: Förderumfang, Strukturen und Effektivität. In: Bundesarbeitsblatt H. 3, S. 4-10.

    Abstract

    "Der Eingliederungszuschuss ist eines der quantitativ wichtigen Instrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Wohl im Zuge der Hartz-Reformen wurde allerdings ab 2003 der Förderumfang zurückgenommen, gleichzeitig zeichnet sich ein deutlicher Trend zu kürzeren Förderdauern ab. Die Verbleibsanalyse konzentrierte sich auf die individuellen Beschäftigungschancen von Personen, die im 1. Quartal 2002 in eine Förderung eingetreten sind. Das Ergebnis: Eingliederungszuschüsse sind auf individueller Ebene effektiv - sie tragen dazu bei, bei den Geförderten Eintrittsbarrieren in Arbeit abzubauen und unterstützen die dauerhafte Eingliederung auch von Personen mit Vermittlungshemmnissen. Vor einer zu großzügigen Vergabe von Lohnkostenzuschüssen ist dennoch zu warnen: Mitnahme-, Substitutions- oder Verdrängungseffekte können die gewünschten Effekte konterkarieren. Mit Einführung des neuen EGZ wurden zum 1. Januar 2004 die Förderkonditionen für einzelne Zielgruppen in unterschiedlichem Ausmaß verändert. Ob dies einen Einfluss auf die Wirksamkeit des Förderinstruments hatte, kann in zukünftigen Verbleibsuntersuchungen analysiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderung für Langzeitarbeitslose: erste Befunde zu Eingliederungsleistungen des SGB III im Rechtskreis SGB II (2006)

    Heinemann, Sarah; Gartner, Hermann ; Jozwiak, Eva;

    Zitatform

    Heinemann, Sarah, Hermann Gartner & Eva Jozwiak (2006): Arbeitsförderung für Langzeitarbeitslose. Erste Befunde zu Eingliederungsleistungen des SGB III im Rechtskreis SGB II. (IAB-Forschungsbericht 03/2006), Nürnberg, 94 S.

    Abstract

    "Der Bericht präsentiert deskriptive Befunde zur Arbeitsförderung mit Maßnahmen des SGB III im Rechtskreis SGB II für das erste Halbjahr 2005. Im Zentrum des Berichts stehen die Entwicklung des Maßnahmeneinsatzes und die vergleichende Untersuchung der Teilnehmerstrukturen. Bisher wurden vor allem fünf Instrumente des SGB III zur Arbeitsförderung erwerbsfähiger Hilfebedürftiger genutzt: Trainingsmaßnahmen, die Beauftragung Dritter mit der Vermittlung, Eingliederungszuschüsse, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sowie die Förderung der beruflichen Weiterbildung. Der Vergleich der Teilnehmerstrukturen mit dem Arbeitslosenbestand zeigt: Frauen sind in den Maßnahmen teilweise unterrepräsentiert. In Ostdeutschland ist der Maßnahmeneinsatz meist intensiver als in Westdeutschland. Jugendliche werden gemäß der gesetzlichen Vorgabe überproportional häufig gefördert. Nur bei einzelnen Maßnahmen stehen Ältere, Ausländer oder Geringqualifizierte im Mittelpunkt der Förderung. Die Ergebnisse stehen allerdings unter dem Vorbehalt, dass Daten der kommunalen Träger noch nicht vollständig in die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit eingegangen sind. Denn die unterschiedlichen Verfahren der Datenerfassung müssen erst noch integriert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heinemann, Sarah; Gartner, Hermann ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die gegenwärtige Arbeitsmarktpolitik ist aus demographischer Sicht problematisch (2006)

    Kannegießer, Christoph; Bucerius, Angelika;

    Zitatform

    Kannegießer, Christoph & Angelika Bucerius (2006): Die gegenwärtige Arbeitsmarktpolitik ist aus demographischer Sicht problematisch. In: Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik H. 2, S. 35-38.

    Abstract

    In den nächsten Jahrzehnten wird die Erwerbsbevölkerung aufgrund des demografischen Wandels deutlich schrumpfen; vor allem in Ostdeutschland wird ein dramatischer Rückgang erwartet. Im Jahr 2050 werden die 50- bis 64-Jährigen fast vierzig Prozent der Erwerbsvölkerung stellen. Vor diesem Hintergrund wird kritisiert, dass diese Altergruppe 'die Manövriermasse für einen vermeintlich sozialverträglichen Arbeitsplatzabbau ist'. Im internationalen Vergleich scheiden Erwerbstätige in Deutschland früher aus dem Erwerbsleben aus als in anderen europäischen Ländern. Abeitsmarktpolitische Maßnahmen für Ältere zielen nicht immer auf eine Förderung der Beschäftigung von über 50-Jährigen, sondern ein Großteil der Maßnahmen dient nach wie vor eher der Entlastung des Arbeitsmarktes und bietet älteren Arbeitskräften Anreiz zum Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt. Dies gilt zum Beispiel für die 58er-Regelung und die Altersteilzeit. Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen haben sich zur beruflichen Reintegration älterer Arbeitsloser als wenig geeignet erwiesen; der Eingliederungszuschuss war hier erfolgreicher. Entgeltsicherung und die Kostenerstattung für Weiterbildungsmaßnahmen für Altere werden wenig genutzt. Die beschlossene Verkürzung der Bezugszeit des Arbeitslosengelds I auch für über 55-Jährige wird als wichtiger Schritt zur Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer Arbeitsoser betrachtet. Es wird dafür plädiert, 'den Widerspruch der gleichzeitigen Förderung von frühem Erwerbsaustritt und längeren Erwerbsbiographien zu beseitigen' und 'alle direkt oder indirekt die Frühverrentung fördernden Instrumente zu streichen'. Diese Reformen sollten durch sozial-, gesundheits-, bildungs- und personalpolitische Maßnahmen flankiert werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Auf beiden Seiten fördern und fordern: Anregungen aus internationalen Vergleichen zur Beschäftigung Älterer (2006)

    Kistler, Ernst;

    Zitatform

    Kistler, Ernst (2006): Auf beiden Seiten fördern und fordern. Anregungen aus internationalen Vergleichen zur Beschäftigung Älterer. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 85-110.

    Abstract

    "Dass die Beschäftigungsquote Älterer und das faktische Renteneintrittsalter erhöht werden müssten, hat sich in der Bundesrepublik Deutschland als politischer Konsens weitgehend durchgesetzt. In diesem Beitrag wird diskutiert, dass diese Feststellung aber nicht nur auf der nationalen Ebene gilt, sondern noch vielmehr und deutlicher auf der Ebene der Europäischen Union. Mit den Ratsbeschlüssen von Lissabon und im Gefolge von Stockholm sowie den Ratsbeschlüssen von Barcelona wurden dahingehend auch sehr ehrgeizige Ziele gesetzt: Europa zur wettbewerbsfähigsten Region auf der Welt zu machen und mehr und bessere Arbeitsplätze zu schaffen, ist das große Ziel der Europäischen Beschäftigungspolitik. Verbunden damit wurde das Ziel formuliert, im Durchschnitt der Staaten der Europäischen Union eine Beschäftigungsquote von 70 Prozent zu erreichen (für Frauen 60 Prozent), jeweils bis 2010. Die Konferenz in Stockholm hat dazu auch Zwischenziele für das Jahr 2005 (67 Prozent bzw. 57 Prozent) und spezifi sch eine Beschäftigungsquote Älterer von 50 Prozent als Ziel ausgegeben. Mit den Ratsbeschlüssen von Barcelona wurde zusätzlich gefordert, das durchschnittliche Renteneintrittsalter bis 2010 um fünf Jahre anzuheben. Gleichzeitig wurden qualitative Ziele in Bezug auf Arbeitsmarkt, Armut und soziale Integration vereinbart." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Internationaler Vergleich: Bei der Beschäftigung Älterer liegen andere Länder vorn (2006)

    Kraatz, Susanne; Rhein, Thomas; Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Kraatz, Susanne, Thomas Rhein & Cornelia Sproß (2006): Internationaler Vergleich: Bei der Beschäftigung Älterer liegen andere Länder vorn. (IAB-Kurzbericht 05/2006), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    "In Dänemark, Finnland und den Niederlanden zeigt der Beschäftigungstrend für Ältere seit den 90er Jahren klar nach oben. Dies lag allerdings weniger an einer rigorosen Einschränkung der Frühverrentung. Viele andere Faktoren wie die demographische Entwicklung oder eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen unterstützten die Trendwende. Ein entscheidender Erfolgsfaktor war zudem der wirtschaftliche Aufschwung in diesen Ländern. Er ging der Trendwende bei der Beschäftigung von Älteren voraus (Dänemark, Niederlande) oder begleitete sie zumindest (Finnland). Finnland machte zu Beginn der 90er Jahre eine tiefe Krise durch. Deshalb wurden dort mit Erfolg intensive Anstrengungen unternommen, die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu steigern. Auch in Deutschland könnte sich die Beschäftigungssituation Älterer verbessern. Dafür sprechen die demographische Entwicklung in den nächsten Jahren, die gestiegene Frauenerwerbstätigkeit und die Wirkungen bereits beschlossener Reformen. Nachholbedarf besteht allerdings bei der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung Älterer: Warum sind andere Länder bisher erfolgreicher? (2006)

    Kraatz, Susanne; Rhein, Thomas; Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Kraatz, Susanne, Thomas Rhein & Cornelia Sproß (2006): Beschäftigung Älterer: Warum sind andere Länder bisher erfolgreicher? In: Bundesarbeitsblatt H. 6, S. 21-29.

    Abstract

    "Trotz der zukünftigen demographischen Herausforderung und der finanziellen Belastungen der sozialen Sicherungssysteme ist es fraglich, wie viele Ältere eine realistische Aussicht haben, bis zum geplanten Renteneinstiegsalter von 67 Jahren beschäftigt zu bleiben. Zum einen ist ihre Arbeitslosenquote relativ hoch, zum anderen aber scheiden nach wie vor viele Ältere über Vorruhestands- und Frühverrentungsprogramme wie z.B. die Altersteilzeit vorzeitig aus dem Arbeitsmarkt aus. Demgegenüber weisen andere europäische Länder seit Mitte der 90er Jahre beeindruckende Zuwächse bei der Beschäftigung Älterer auf. Ein Blick über die deutschen Grenzen ist daher lohnenswert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung und Arbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmer: eine mikroökonometrische Evaluation der Arbeitslosengeldreform von 1997 (2006)

    Müller, Eva; Wilke, Ralf A. ; Zahn, Philipp;

    Zitatform

    Müller, Eva, Ralf A. Wilke & Philipp Zahn (2006): Beschäftigung und Arbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmer. Eine mikroökonometrische Evaluation der Arbeitslosengeldreform von 1997. (ZEW discussion paper 2006-021), Mannheim, 33 S.

    Abstract

    "Im Jahr 1997 wurden die maximalen Anspruchsdauern auf Arbeitslosengeld für ältere Beschäftigte verkürzt. In der vorliegenden Arbeit werden die Auswirkungen dieser Reform auf Übergänge von Beschäftigung in Arbeitslosigkeit und Verweildauern in Arbeitslosigkeit dieser Gruppe untersucht. Die Analyse beruht auf der IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-2001, welche tagesgenaue Informationen von über einer Million sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und Leistungsempfängern der Bundesagentur für Arbeit umfasst. Es kann festgestellt werden, dass die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden, bei der betrachteten Gruppe der 54-56jährigen nach der Reform abnimmt. Außerdem ist eine Verkürzung der Verweildauern in Arbeitslosigkeit nach der Reform zu beobachten. Die 54-56jährigen unterscheiden sich nach der Reform nicht mehr von der Gruppe der 52-53jährigen. Insbesondere größere Unternehmen und deren Beschäftigte nutzen die langen Anspruchsdauern auf Arbeitslosengeld zur Frühverrentung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Statement der Sozialpartner: Ältere Arbeitnehmer brauchen neue Chancen! (2006)

    Nürnberger, Ingo;

    Zitatform

    Nürnberger, Ingo (2006): Statement der Sozialpartner: Ältere Arbeitnehmer brauchen neue Chancen! In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 179-183.

    Abstract

    Aus der Perspektive des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB sind die Erfolge in der Erhöhung der Erwerbsbeteiligung, die Irland und Finnland verzeichnen, vor allem auf die wirtschaftliche Entwicklung in diesen Ländern zurückzuführen. Hinsichtlich der Diskussion in Deutschland wird bemängelt, dass ökonomische Argumente für die Erwerbstätigkeit Älterer im Vordergrund stehen, und der Aspekt der sozialen Partizipation Älterer keine Rolle spielt. Als Hauptursache für die hohe Arbeitslosigkeit älterer Arbeitnehmer und ihre geringe Erwerbstätigkeit wird nicht die mangelnde Erwerbsmotivation Älterer gesehen, sondern die geringe Nachfrage nach ihren Arbeitsleistungen. Anreizsysteme zur Einstellung Älterer werden von den Arbeitgebern kaum genutzt. Auch die Leistungsregeln der gesetzlichen Rentenversicherung setzen Anreize für die Erwerbstätigkeit im Alter. Mit Blick auf das Auslaufen des Altersteilzeitgesetzes wird für eine Neuauflage plädiert, die den Schwerpunkt auf Verringerung der Wochen- und Monatsarbeitszeit legt. Neben einem flexiblen Einstieg in den Ruhestand sollte nach Ansicht des DGB auch lebenslanges Lernen gefördert werden, und der Gefahr der Altersarmut sollte begegnet werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer (2006)

    Schief, Sebastian; Brussig, Martin ; Knuth, Matthias ; Bispinck, Reinhard; Aust, Folkert; Weiß, Walter; Schröder, Helmut ;

    Zitatform

    Schief, Sebastian, Martin Brussig, Matthias Knuth, Reinhard Bispinck, Folkert Aust, Walter Weiß & Helmut Schröder (sonst. bet. Pers.) (2006): Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer. (Expertisen zum Fünften Altenbericht der Bundesregierung 01), Münster u.a.: LIT, 203 S.

    Abstract

    "Im Zuge der Diskussion um die Folgen des demografischen Wandels gewinnen Fragen zur Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie zum Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand in der öffentlichen Diskussion an Bedeutung. Dieses Feld ist aber nach wie vor von großer Unübersichtlichkeit geprägt. Der vorliegende Band soll einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Erwerbstätigkeit im Alter leisten.
    Im ersten Beitrag wird eine differenzierte Bestandsaufnahme der Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland vorgenommen. Ein weiterer Beitrag stellt die auf Deutschland bezogenen empirischen Ergebnisse zur Beschäftigungssituation dieser Gruppe der Situation in den EU-Staaten, der Schweiz und Norwegen gegenüber. Der dritte Beitrag analysiert die Unterschiede in der Weiterbildungsbeteiligung verschiedener Gruppen älterer Erwerbspersonen als wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. Im abschließenden Beitrag wird die Verbreitung von Senioritätsregeln in Tarifverträgen untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer - Beispiele und Strategien anderer Länder (Teil 2) (2006)

    Sproß, Cornelia; Kraatz, Susanne;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia & Susanne Kraatz (2006): Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer - Beispiele und Strategien anderer Länder (Teil 2). In: Arbeit und Beruf, Jg. 57, H. 1, S. 1-5.

    Abstract

    "Die Beschäftigungsförderung Älterer gewinnt angesichts der demografischen Entwicklung zunehmend an Brisanz. Die Regierungen einzelner Länder entwickelten neue Regelungen, Programme und Initiativen, um die Beschäftigungsfähigkeit (Employability) von Arbeitnehmern und Arbeitslosen zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Im folgenden Artikel wird untersucht, welche Bedeutung dem Konzept der Beschäftigungsfähigkeit in internationalen und nationalen Strategien zukommt. Nach dem Blick auf Finnland und Großbritannien (Sproß, 2005) werden nun Dänemark und die Niederlande als Beispiele für die vielfältigen Möglichkeiten herangezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (2006)

    Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 299), Nürnberg, 289 S.

    Abstract

    "Die Dokumentation gibt einen Überblick über erfolgreiche beschäftigungspolitische Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung Älterer in anderen europäischen Ländern und zeigt den Anpassungsbedarf für Deutschland auf. Auf der internationalen Fachtagung in Berlin präsentierten Wissenschaftler und Sozialpartner ihre wichtigsten Erkenntnisse, welche anschließend in einer Podiumsdiskussion konkreter analysiert wurden. Länderexperten behandelten detailliert die im Fokus der Konferenz stehenden Bereiche - Anreize für Arbeitgeber, Anreize für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Integration in Beschäftigung. Im Tagungsband werden die Länderberichte und Diskussionsbeiträge aus einer wissenschaftlichen Sicht der Beschäftigungsförderung Älterer präsentiert. Der praktische Ansatz wurde im Juni 2005 im nachfolgenden Workshop angesprochen. Die Ergebnisse sind ebenfalls zusammenfassend dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Altersdiskriminierung (2006)

    Waltermann, Raimund;

    Zitatform

    Waltermann, Raimund (2006): Altersdiskriminierung. In: Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 37, H. 2, S. 305-326.

    Abstract

    Der Aufsatz diskutiert die Regelungen des geltenden Arbeitsrechtes (speziell im Hinblick auf die Altersdiskriminierung) in Deutschland angesichts der bevorstehenden Einführung des am 29.6.2006 vom Bundestag verabschiedeten Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). Eine besondere Rolle spielen dabei die in der EU-Richtlinie 2000/78/EG formulierten Vorgaben zur Bekämpfung einer Diskriminierung wegen Alters. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die Auswirkungen des AGG nur geringe Änderungen erwarten lässt. Insbesondere im Hinblick auf die Altersgrenzenregelungen zur Beendigung von Arbeitsverhältnissen an der Schwelle zum Ruhestand bestehen allerdings auch Unklarheiten, die möglicherweise erst vom Europäischen Gerichtshof geklärt werden können. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung älterer Arbeitnehmer in Deutschland: Probleme am aktuellen Rand und Herausforderung für die Zukunft (2006)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2006): Beschäftigung älterer Arbeitnehmer in Deutschland. Probleme am aktuellen Rand und Herausforderung für die Zukunft. In: C. Sproß (Hrsg.) (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 299), S. 15-29.

    Abstract

    "Der Beitrag diskutiert die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer vor dem Hintergrund der aktuellen Probleme sowie des zukünftigen Bedarfs und erörtert auf der Basis der vorliegenden Befunde, wie die beiden zeitlich unterschiedlichen Perspektiven miteinander in Einklang gebracht werden können. Er beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Dargestellt wird zunächst die relative Beschäftigungsposition älterer Arbeitnehmer im internationalen Vergleich und deren Entwicklung im Zeitablauf. Dabei wird insbesondere nach dem Zusammenhang zwischen der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktlage und der spezifischen Situation älterer Arbeitnehmer gefragt. In einem zweiten Schritt geht es um die Faktoren, die zusätzlich die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer beeinflussen. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Sortierprozessen im Rahmen der betrieblichen Personalpolitik, namentlich der Selektion im Zuge von Einstellungen und Entlassungen sowie der Möglichkeiten und Grenzen von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Dieser Teil bildet dann die Basis für den dritten und letzten Schritt, bei dem Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsmarktlage Älterer in Deutschland auf den Prüfstand gestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Förderung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer: Voraussetzungen und Möglichkeiten (2006)

    Wurm, Susanne; Köchling, Annegret; Barkholdt, Corinna; Lasch, Vera; Deimel, Michael;

    Zitatform

    Wurm, Susanne, Annegret Köchling, Corinna Barkholdt, Vera Lasch & Michael Deimel (sonst. bet. Pers.) (2006): Förderung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer. Voraussetzungen und Möglichkeiten. (Expertisen zum Fünften Altenbericht der Bundesregierung 02), Berlin: LIT, 364 S.

    Abstract

    "Die Angleichung des realen durchschnittlichen Renteneintrittsalters, das zur Zeit bei etwa 60 Jahren liegt, an die Regelaltersgrenze ist ein unumstrittenes Ziel in der politischen Diskussion. Darüber hinaus wird bereits eine Heraufsetzung der Regelaltersgrenze diskutiert. In dem vorliegenden Band werden aus unterschiedlichen Perspektiven Voraussetzungen und Möglichkeiten zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer beleuchtet. Zum einen werden die zur Zeit gegebenen gesundheitlichen Potenziale älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer daraufhin überprüft, wo Probleme für die längere Beschäftigung liegen und welcher Handlungsbedarf für die Verbesserung der gesundheitlichen Beschäftigungsfähigkeit besteht. Ein weiterer Beitrag untersucht unter welchen Voraussetzungen Klein- und Mittelbetriebe eine erfolgreiche Personalpolitik zur Vorbereitung auf den Altersstrukturwandel in den Betrieben praktizieren können. Der dritte Beitrag beschäftigt sich mit verschiedenen Ansätzen, die Altersteilzeit von einem Instrument der Ausgliederung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Erwerbsleben zu einem Eingliederungsinstrument umzugestalten. Abschließend werden politische Anpassungsmaßnahmen diskutiert, um die Vereinbarkeit zwischen familiären Sorgeaufgaben - sei es die Pflege älterer Familienmitglieder oder die Kindererziehung - und der Erwerbstätigkeit zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspolitik für Ältere - für ein wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisches Gesamtkonzept: Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (2006)

    Zitatform

    (2006): Beschäftigungspolitik für Ältere - für ein wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisches Gesamtkonzept. Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/3027 (18.10.2006)), 4 S.

    Abstract

    Die Fraktion DIE LINKE stellt in ihrem Antrag fest, dass es im Jahr 2005 1,2 Millionen Arbeitslose gab, die älter als 50 Jahre waren. Die Arbeitslosenquote der älteren Arbeitnehmer liegt mit rund 18 Prozent deutlich über dem Durchschnitt, die Beschäftigungsquote betrug lediglich 41,4 Prozent. Vor diesem Hintergrund fordert sie die Bundesregierung auf, "im Zusammenspiel mit einer offensiven Beschäftigungspolitik zur Steigerung der Nachfrage nach Arbeitskräften ein differenziertes Gesamtkonzept zur Verbesserung der Beschäftigungssituation Älterer zu entwickeln und zu verfolgen". Schwerpunkte: 1. Möglichkeit zur Altersteilzeit ausweiten; 2. berufliche Weiterbildung fördern, um so die Beschäftigungsfähigkeit Älterer zu stärken; 3. verbesserter Kündigungsschutz für Ältere; 4. Beeinflussung der Personalpolitik der Betriebe u. a. durch ein Bonus-/Malus-System in der Arbeitslosenversicherung; 5. Maßnahmen zur Stärkung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes; 6. Entwicklung von Konzepten für alters- und alternsgerechte Arbeitsplätze und Arbeitsorganisation; 7. Beratung der Betriebe zu den genannten Maßnahmen und 8. Schaffung öffentlich geförderter Beschäftigung für arbeitslose ältere Arbeitnehmer zu einem Mindestlohn von acht Euro. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Wirksamkeit moderner Dienstleistungen am Arbeitsmarkt: Bericht 2005 der Bundesregierung zur Wirkung der Umsetzung der Vorschläge der Kommission Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Ohne Grundsicherung für Arbeitsuchende). Umsetzung der Entschließung des Deutschen Bundestages vom 14. November 2002 (BT-Drs. 15/98) (2006)

    Abstract

    "Der Zwischenbericht evaluiert die ersten drei Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ('Hartz I-III'). Untersucht wurden die Wirkungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente, die Effekte der Reform der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen sowie der Umbau und die Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit. Es ist zu beachten, dass die Ergebnisse und Bewertungen einen Zustand abbilden, der zum Teil bis zu zwei Jahre zurückliegt. Seit dem Erhebungszeitpunkt wurden eine Reihe von Weiterentwicklungen und Änderungen, insbesondere bei der Umgestaltung der Bundesagentur für Arbeit, vorgenommen. Einige Regelungen, die sich frühzeitig als nicht wirksam erwiesen, wurden zudem bereits modifiziert.
    Die Ergebnisse im Einzelnen:
    Die wichtigste Nachricht ist, dass der organisatorische Umbau der alten Bundesanstalt für Arbeit zur neuen, dienstleistungsorientierten Bundesagentur für Arbeit in die richtige Richtung verläuft. Erstmals wird eine systematische Steuerung und eine Kontrolle der Leistungserbringung mit dem Ziel erhöhter Transparenz, Effektivität und Effizienz eingeführt.
    Als erfolgreich haben sich auch die Beauftragung von Trägern mit Eingliederungsmaßnahmen, die Neuausrichtung der beruflichen Weiterbildung, die Eingliederungszuschüsse, das Überbrückungsgeld und der Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) erwiesen.
    Teilweise erfolgreich sind dem Zwischenbericht zufolge die Regelungen zu den Mini- und Midi-Jobs und die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes in diesen Bereichen war notwendig und wird von den Akteuren überwiegend positiv bewertet. Es zeigt sich ein Zuwachs bei der Zahl der Erwerbstätigen bei den Mini- und Midi-Jobs. Allerdings bilden die Mini-Jobs offenbar keine Brücke in voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
    Keine oder eine negative Integrationswirkung hatten bisher die Instrumente Vermittlungsgutschein, Beauftragung Dritter mit Vermittlung, Personal Service Agentur und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.
    Unterschiedliche Reformelemente zielen auf eine verbesserte Arbeitsmarktintegration älterer Arbeitnehmer/innen. Bisher blieben hier Erfolge jedoch aus. Die Evaluation zeigte allerdings, dass diese Instrumente bislang in der Öffentlichkeit und damit auch bei der eigentlichen Zielgruppe, den Betrieben, noch wenig bekannt sind. Es wäre wünschenswert, wenn die neuen Möglichkeiten, die den Unternehmen zusätzliche Anreize zur Einstellung Älterer verschaffen sollen, auch seitens der Bundesagentur noch offensiver kommuniziert würden. Die Regelungen wurden deshalb über das Jahr 2005 hinaus verlängert.
    Bei einigen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ist eine Neuorientierung bereits geschehen. So ist die Verpflichtung, im Bezirk jeder Agentur für Arbeit eine Personal-Service-Agentur einzurichten, abgeschafft worden. Und in diesem Jahr wird die Zusammenführung von Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) zu einem einheitlichen Instrument erfolgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die 24-seitige Kurzfassung.
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Active aging in economy and society: Carl Bertelsmann Prize 2006 (2006)

    Abstract

    "Germany currently finds itself amidst profound demographic change. The tasks of the future workplace will fall on the shoulders of a smaller and older potential workforce. The 2006 Carl Bertelsmann Prize for Active Aging in Economy and Society is founded on the belief that combining growth and innovation with a high employment rate while preserving social cohesion can only succeed if we foster and utilize the employment potential of every individual. In view of demographic changes, we need to preserve the value-generating potential, skills and experience of older people in particular for our economy and society, and promote their (re)integration into the workplace. In light of high unemployment levels among seniors - and not just in Germany - keeping older people in the workforce longer will demand integrated efforts in various social sectors and on various social levels. This publication presents and discusses challenges, perspectives and strategies that could be very significant as elements of a comprehensive strategy for active aging in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Wirksamkeit moderner Dienstleistungen am Arbeitsmarkt: Erläuterungen zum Bericht 2005 der Bundesregierung zur Wirkung der Umsetzung der Vorschläge der Kommission Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Ohne Grundsicherung für Arbeitsuchende). Material zur Information (2006)

    Abstract

    Am 1. Februar 2006 wurde der Bericht 2005 der Bundesregierung zur 'Wirksamkeit moderner Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' (Evaluation zu den Hartz-Gesetzen I bis III) vom Kabinett beschlossen und dem Deutschen Bundestag zugeleitet. Das Informationsmaterial gibt einen Überblick über die Hauptergebnisse der Evaluation. Es wird konstatiert, 'dass sich Effektivität, Effizienz und Transparenz des Handelns der Bundesagentur für Arbeit deutlich erhöht haben. Die Einführung eines neuen Sicherungssystems, eines systematischen Controllings sowie die Einrichtung moderner Kundenzentren haben hierzu wesentlich beigetragen.' Den beiden Instrumenten Ich-AG und Überbrückungsgeld wird eine positive Wirkung zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bescheinigt. Weiterhin hat die 'Minijob-Reform einen substanziellen Beitrag zur Flexibilisierung des deutschen Arbeitsmarktes geleistet'. Positiv bewertet werden außerdem die Eingliederungszuschüsse für ältere Arbeitslose sowie die Neuregelungen zur Arbeitnehmerüberlassung. Die Einrichtung der Personal-Service-Agenturen (PSA) hatte dagegen keinen wesentlichen Einfluss auf die Verbesserung der Chancen von Arbeitslosen auf Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Dies trifft auch auf die Einbeziehung privater Arbeitsvermittler und die Vergabe von Vermittlungsgutscheinen zu. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Menschen: Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2006)

    Zitatform

    (2006): Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Menschen. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/3793 (12.12.2006)), 16 S.

    Abstract

    "Die Bundesregierung will die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiter erhöhen, eine bessere Wiedereingliederung älterer Arbeitsloser in den Arbeitsmarkt und eine deutliche Erhöhung der Teilnahme an beruflicher Weiterbildung erreichen. Integration und Verbleib älterer Menschen in Erwerbstätigkeit sind durch den gezielten Einsatz von arbeitsmarktpolitischen Instrumenten zu unterstützen. Daneben müssen auch die arbeitsrechtlichen Möglichkeiten zur Einstellung Älterer stärker genutzt werden." Die im Gesetzentwurf vorgesehenen Maßnahmen sollen zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und Beschäftigungschancen älterer Menschen beitragen. Hierzu zählt u.a. die Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Zur besseren Wiedereingliederung von älteren Arbeitslosen sollen insbesondere auch ein Kombilohn für Ältere und die neu gestalteten Eingliederungszuschüsse beitragen. Die bestehende Regelung zur Weiterbildungsförderung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Betrieben wird erweitert und attraktiver gestaltet. Künftig können Beschäftigte bereits ab dem 45. Lebensjahr und in Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten Förderleistungen erhalten. Um die Unternehmen zu ermutigen, mehr Ältere einzustellen, wird die erleichterte Befristung von Arbeitsverträgen als Dauerregelung und im Einklang mit dem Gemeinschaftsrecht gestaltet. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Falscher Dampfer (2006)

    Zitatform

    (2006): Falscher Dampfer. In: Wirtschaftswoche H. 21, S. 38-42.

    Abstract

    Die Autoren gehen der Frage nach, warum in Deutschland so viele Ältere arbeitslos sind und warum in Großbritannien dies nicht so ist. Sie vergleichen dabei vor allem die Unterstützungsleistungen beider Länder für ältere Arbeitslose. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz) (2006)

    Zitatform

    (2006): Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/3794 (12.12.2006)), 60 S.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund der weiter steigenden Lebenserwartung und sinkender Geburtenzahlen sieht der Gesetzentwurf die stufenweise Anhebung der Altersgrenze für die Regelaltersrente von bisher 65 Jahren auf das 67. Lebensjahr vor, um die gesetzlichen Beitragssatz- und Niveausicherungsziele einhalten zu können. Flankierend dazu soll die Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer in Deutschland weiter verbessert werden. Weiterhin enthält der Gesetzentwurf eine Modifizierung der Schutzklausel bei der Rentenanpassung: Ab 2011 werden seit 2005 unterbliebene Anpassungsdämpfungen realisiert, wenn aufgrund der Lohnentwicklung Rentensteigerungen möglich sind. Durch eine Bestandsprüfungsklausel wird die Bundesregierung verpflichtet, den gesetzgebenden Körperschaften vom Jahre 2010 an alle vier Jahre über die Entwicklung der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer zu berichten. Darüber hinaus enthält der Entwurf im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung im Wesentlichen Rechtsänderungen hinsichtlich der Frist- und Verfahrensvorschriften zum Rentensplitting unter Ehegatten; der Rücknahmepflicht bei bestandskräftigen Verwaltungsakten und der Einführung einer Übergangsregelung in das Fremdrentengesetz (FRG). (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ökonomische Ressourcen älterer Menschen: regionalwirtschaftliche und fiskalische Effekte einer Förderung der Seniorenwirtschaft in Nordrhein-Westfalen (2005)

    Augurzky, Boris; Neumann, Uwe ;

    Zitatform

    Augurzky, Boris & Uwe Neumann (2005): Ökonomische Ressourcen älterer Menschen. Regionalwirtschaftliche und fiskalische Effekte einer Förderung der Seniorenwirtschaft in Nordrhein-Westfalen. (RWI-Materialien 19), Essen, 49 S.

    Abstract

    "Angesichts der gesellschaftlichen Alterung ist es aus volkswirtschaftlicher Sicht unabdingbar, ältere Menschen stärker in das Wirtschaftsgeschehen zu integrieren, einerseits um dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel bei Jüngeren entgegenzuwirken, andererseits um den Sozialstaat zu entlasten. Bisher fehlt es an Untersuchungen, die die volkswirtschaftlichen Effekte möglicher Impulse zur Förderung der Seniorenwirtschaft quantifizieren und dadurch die Kosten der Nichtbeachtung dieser ökonomischen Ressourcen aufzeigen. In der vorliegenden Studie werden Auswirkungen seniorenwirtschaftlicher Impulse auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen geschätzt. Dabei werden die Veränderungen im Vergleich mit der zu erwartenden Entwicklung ohne entsprechende Eingriffe abgebildet. Die Prognose erfolgt mit Hilfe eines regional-ökonometrischen Modells. Auf Basis dieser Berechnungen werden die Effekte auf Beschäftigung, BIP, Bevölkerung und zusätzliche Steuereinnahmen des Landes und der Kommunen in NRW geschätzt. Die untersuchten Handlungsoptionen beziehen sich auf das Erwerbsverhalten und Einkommen der Senioren, die Höhe und Verteilung ihres Konsums und ihr Migrationsverhalten. Sieben Szenarien zeigen anhand von zentralen wirtschaftlichen Kennziffern auf, welche Effekte infolge ausgewählter Impulse zur Förderung der Seniorenwirtschaft im Zeitraum von 2006 bis 2015 zu erwarten sind. Aufgrund der Ergebnisse lässt sich genauer beurteilen, welchen Beitrag ältere Menschen durch ihre Arbeitskraft bzw. als Konsumenten in den nächsten Jahren zusätzlich zur wirtschaftlichen Entwicklung Nordrhein-Westfalens leisten könnten. Bei Nutzung dieses Potenzials können die absehbaren negativen Wirkungen des Rückgangs der Bevölkerung und des Erwerbspersonenpotenzials zumindest abgeschwächt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Altersbezogene Regelungen in Tarifverträgen: Bedingungen betrieblicher Personalpolitik (2005)

    Bispinck, Reinhard;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard (2005): Altersbezogene Regelungen in Tarifverträgen. Bedingungen betrieblicher Personalpolitik. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 58, H. 10, S. 582-588.

    Abstract

    "Altersbezogene Reglungen in Tarifverträgen setzen Rahmenbedingungen für die betriebliche Personalpolitik, die auf eine Integration älterer Beschäftigter zielt. Die Detailanalyse von Tarifverträgen in 25 Branchen und Tarifbereichen zeigt: Weit verbreitet sind Bestandsschutzregelungen, die sich an der Dauer der Betriebszugehörigkeit häufig in Verbindung mit dem Lebensalter orientieren. Bei der Entgeltgestaltung ist das Senioritätsprinzip nur mäßig ausgeprägt. Die größten Defizite bestehen bei der Regulierung von Arbeitsorganisation, Leistungspolitik und Qualifizierung. Ein umfassendes tarifpolitisches Konzept zur Förderung alter(n)sgerechter Arbeits- und Einkommenspolitik ist erst noch zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Tarifliche Senioritätsregelungen: eine Analyse von tariflichen Regelungen in ausgewählten Tarifbereichen (2005)

    Bispinck, Reinhard;

    Zitatform

    Bispinck, Reinhard (2005): Tarifliche Senioritätsregelungen. Eine Analyse von tariflichen Regelungen in ausgewählten Tarifbereichen. (WSI-Informationen zur Tarifpolitik. Elemente qualitativer Tarifpolitik 59), Düsseldorf, 63 S.

    Abstract

    "Die Auswertung geht der Frage nach, inwieweit ältere ArbeitnehmerInnen oder das Alter überhaupt Gegenstand und Kriterium tariflicher Regelungen ist, wie die entsprechenden Regelungen ausgestaltet sind und wo ggf. Lücken und Defizite einer altersspezifischen Tarifpolitik bestehen. Der Auswertung wurden 23 Tarifbereiche (jeweils aus West- und Ostdeutschland) zugrunde gelegt.
    Am stärksten ausgeprägt ist der Altersbezug bei den tariflichen Regelungen, die sich auf den Bestandsschutz des Arbeitsverhältnisses beziehen. Die an der Betriebszugehörigkeit und dem Lebensalter festgemachten Bestimmungen zu Kündigungsfristen und Kündigungsschutz sind einerseits Ausdruck der besonderen Risiken älterer ArbeitnehmerInnen, andererseits schließen sie aufgrund ihrer Stammbelegschaftsorientierung Beschäftigte mit einem weniger unternehmensstabilen und häufig unterbrochenen Erwerbsverlauf von der angestrebten Schutzwirkung aus. Die tariflichen Vergütungsstrukturen weisen - von Einzelfällen abgesehen - nur in geringem Maße ein 'Senioritätsprinzip' im Sinne einer automatischen altersgebundenen Entgeltanhebung auf. Die 'Sitzprämie' ist - entgegen weit verbreiteter Auffassung - also kein durchgängiges Charakteristikum der tariflichen Entgeltbestimmungen. Die Verdienstsicherung ist weit, aber keineswegs flächendeckend verbreitet und wird bei einer Kombination von Lebensalter und Betriebszugehörigkeit wirksam. Die tariflichen Arbeitszeitregelungen bieten ein gemischtes Bild: Nur in wenigen Bereichen gibt es kürzere Arbeitszeiten für ältere (und besonders belastete) Beschäftigtengruppen entweder in Form kürzerer Wochenarbeitszeit oder zusätzlicher freier Tage und Urlaub. Nahezu flächendeckend wurden dagegen Tarifverträge zur Altersteilzeit vereinbart, z. T. flankiert von Langzeitkonten. Das zugrunde liegende Prinzip lautet also eher kürzere Lebensarbeitszeit als kürzere Arbeitszeit während des Erwerbslebens. Im Bereich von Arbeitsorganisation, Leistungspolitik und Qualifizierung sind die bei weitem größten Defizite im tariflichen Regelungsbestand zu konstatieren. Von wenigen Ausnahmen abgesehen sind kaum Tarifverträge zu finden, die hier mit Blick auf die Probleme älterer ArbeitnehmerInnen gezielt Rahmenregelungen bereitstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Politik für ältere Beschäftigte oder Politik für alle?: zur Teilnahme älterer Personen am Erwerbsleben in Europa (2005)

    Bosch, Gerhard; Schief, Sebastian;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Sebastian Schief (2005): Politik für ältere Beschäftigte oder Politik für alle? Zur Teilnahme älterer Personen am Erwerbsleben in Europa. (IAT-Report 2005-04), Gelsenkirchen, 11 S.

    Abstract

    "Der Europäische Rat beschloss auf seiner Sitzung in Stockholm im März 2001, die Beschäftigungsquote der 55-64-Jährigen bis zum Jahr 2010 auf mindestens 50% anzuheben. Deutschland ist mit 41,4 % im Jahr 2004 weit von diesem Ziel entfernt. Bis jetzt haben nur fünf der fünfzehn alten EU-Länder dieses Ziel erreicht. Um die 50%-Quote zu erreichen, müssen in Deutschland bis 2010 800.000 mehr Ältere als heute beschäftigt werden, in der EU 15 sind es rund 7 Millionen zusätzlich gegenüber 2002. In den meisten EU-Ländern erreicht nur die Gruppe der hoch qualifizierten Männer eine Beschäftigungsquote von über 50 Prozent. Besonders gering Qualifizierte und Frauen ab 55 Jahren sind kaum noch in Beschäftigung. Die Beendigung der Vorruhestandspolitik alleine wird nicht genügen, um das Stockholmer Ziel zu erreichen. Die Rentenreformen müssen durch eine Förderung lebenslangen Lernens und eine Politik der Gleichstellung von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt unterfüttert werden. Schließlich muss der Konflikt zwischen Jung und Alt auf dem Arbeitsmarkt durch wirtschaftliches Wachstum und eine Umverteilung der Erwerbsarbeit, vor allem kürzere Arbeitszeiten am Ende des Erwerbslebens, entschärft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Beschäftigung Älterer in Europa zwischen Vorruhestand und "Work-Line" (2005)

    Bosch, Gerhard; Schief, Sebastian;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Sebastian Schief (2005): Die Beschäftigung Älterer in Europa zwischen Vorruhestand und "Work-Line". In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 14, H. 4, S. 275-290. DOI:10.1515/arbeit-2005-0405

    Abstract

    "Die Europäische Union hat sich hinsichtlich der Beschäftigung Älterer ehrgeizige Ziele gesetzt. Im März 2001 legte der Europäische Rat in Stockholm fest, dass bis 2010 mindestens die Hälfte der EUBevölkerung im Alter von 55 bis 64 Jahren in Beschäftigung sein soll. Der vorliegende Artikel untersucht mit Daten der Europäischen Arbeitskräftestichprobe 2004 die Partizipation am Arbeitsmarkt älterer Beschäftigter. Gegenwärtig erreichen nur 5 der 15 alten EU Länder bereits eine Beschäftigungsquote der 55 bis 64-Jährigen über 50%. Es wird gezeigt, dass Länder, die der Politik der 'Work Line', also der Aktivierung von Personen im Erwerbsalter, folgen (z.B. Dänemark, Schweden), deutlich höhere Beschäftigungsquoten aufweisen als jene, die eine Vorruhestandspolitik (z.B. Deutschland, Frankreich) betrieben haben. Der Vergleich zwischen Work-Line-Ländern und Vorruhestandsländern verweist auf sechs Problembündel, deren Bewältigung zentral für die Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer ist (Gleichstellungsproblem, Humanisierungsproblem, Qualifikationsproblem, Flexibilitätsproblem, Motivationsproblem, Wachstumsproblem). Eine rein altersspezifische Politik wird diese Konflikte nicht auflösen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ältere Beschäftigte in Europa: neue Formen sozialer Ungleichheit (2005)

    Bosch, Gerhard; Schief, Sebastian;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Sebastian Schief (2005): Ältere Beschäftigte in Europa. Neue Formen sozialer Ungleichheit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 58, H. 1, S. 32-39.

    Abstract

    "Hinsichtlich der Beschäftigung Älterer hat sich die Europäische Union ehrgeizige Ziele gesetzt. Im März 2001 legte der Europäische Rat in Stockholm fest, dass bis 2010 mindestens die Hälfte der EU-Bevölkerung im Alter von 55 bis 64 Jahren in Beschäftigung sein soll. Der Beitrag untersucht die Erwerbsbeteiligung Älterer in der Europäischen Union und zeigt auf, welche Merkmale von besonderem Einfluss auf diese Erwerbsbeteiligung sind. Während Qualifikation und Geschlecht einen starken Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung Älterer haben, ist jener der Arbeitszeit geringer einzuschätzen. Insgesamt gilt, dass gezielte Maßnahmen zur Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer mit einer Politik der Gleichstellung, sowie der Entwicklung einer Kultur des Lebenslangen Lernens und flexibler Erwerbsverläufe verbunden sein müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mehr Beschäftigung für ältere Arbeitskräfte - wider Arbeitslosigkeit und Frührente (2005)

    Bräuninger, Dieter;

    Zitatform

    Bräuninger, Dieter (2005): Mehr Beschäftigung für ältere Arbeitskräfte - wider Arbeitslosigkeit und Frührente. (Deutsche Bank Research. Aktuelle Themen 328), Frankfurt am Main, 16 S.

    Abstract

    "Die Erwerbsquote der 55-64jährigen nimmt nach langer Talfahrt in den 80er und 90er Jahren wieder leicht zu. Mit nur 39,2 % liegt die Quote in Deutschland aber noch immer weit unterhalb des OECD-Durchschnitts von 50,7%. Die Finanzprobleme der Sozialversicherung, der Standortwettbewerb und der drohende Arbeitskräftemangel erfordern eine nachdrückliche Trendumkehr. In Dänemark, Japan, Neuseeland, Schweden oder der Schweiz sind über 60% dieser Altersgruppe erwerbstätig. In Deutschland steigt die Lebenserwartung im Trend um mehr als 1 1/2 Monate pro Jahr. Es kann daher nicht dabei bleiben, dass Arbeitnehmer mit 60 Jahren aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Das faktische muss rasch dem gesetzlichen Renteneintrittsalter angenähert und letzteres muss ab 2010 schrittweise von 65 auf 67 oder 68 Jahre angehoben werden. Dazu konnte sich die Politik, wie auch die aktuellen Wahlprogramme zeigen, bislang nicht durchringen. Allerdings wurden in den letzten Jahren Fehlanreize, wie die Möglichkeit vorzeitig eine Rente ohne Abschläge beziehen zu können, deutlich reduziert. Auf das sich abzeichnende Ende der 'Vorruhestandskultur' ist der deutsche Arbeitsmarkt noch kaum vorbereitet. Es besteht das Risiko, dass aus der veränderten Interessenlage der Älteren auf absehbare Zeit keine nennenswerten Beschäftigungsgewinne resultieren, sondern höhere Arbeitslosigkeit. Daher ist die Wirtschaftspolitik gefordert, die Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung zu verbessern. Dazu gehören konsequente Arbeitsmarktreformen, v.a. eine Liberalisierung des Kündigungsschutzes, die es den Unternehmen erleichtern sollte, ältere Arbeitskräfte in den Betrieben zu halten. Für die Unternehmen kommt es darauf an, dass Entlohnung und Produktivität der älteren Mitarbeiter zueinander passen. Das ist angesichts der noch immer verbreiteten Senioritätsregeln bei den direkten und indirekten Entgelten (Arbeitszeit, Urlaub) fraglich. Durch die Produktivität nicht gedeckte Vergünstigungen erhöhen die Arbeitskosten älterer Mitarbeiter und vermindern so deren Beschäftigungsmöglichkeiten. Statt starrer Entgeltregeln sind flexible, leistungs- und erfolgsabhängige Vergütungskomponenten erforderlich. Wenn die Produktivität sinkt, muss auch das Entgelt niedriger werden. Unternehmen und ältere Arbeitnehmer sollten gemeinsam darauf hinwirken, dass die Älteren einen angemessenen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten können. Der langfristigen Mitarbeiterentwicklung, der individuellen Weiterbildung und der Arbeitsgestaltung kommen dabei Schlüsselrollen zu. 'Employability' der Älteren ist zentrales Thema der alternden Gesellschaften." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel und Erwerbstätigkeit von Älteren: zukünftiges Arbeitsangebot und gegenwärtige Beschäftigungssituation (2005)

    Busch, Uwe van den; Rohde, Andreas;

    Zitatform

    Busch, Uwe van den & Andreas Rohde (2005): Demografischer Wandel und Erwerbstätigkeit von Älteren. Zukünftiges Arbeitsangebot und gegenwärtige Beschäftigungssituation. (Hessen-Agentur. Report 692), Wiesbaden, 136 S.

    Abstract

    "Die vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung beauftragte Untersuchung zeigt die Dimensionen des sich abzeichnenden Wandels in der Erwerbslandschaft auf und betrachtet unterschiedliche Aspekte zur Erwerbstätigkeit Älterer. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Ableitung von Handlungsempfehlungen in mittel- bis langfristiger Sicht, da die Auswirkungen des demografischen Wandels die Situation auf dem Arbeitsmarkt wesentlich erst dann beeinflussen. Die Beschreibung der gegenwärtigen Situation älterer Erwerbstätiger und Arbeitsloser und des aktuell maßgeblichen Rechtsrahmens stützt dabei die Argumentation. Die Studie ist wie folgt gegliedert: Kapitel 2 betrachtet den demografischen Wandel sowie die Struktur und die Entwicklung der Erwerbspersonen in Hessen. Die Entwicklung des Arbeitsangebots wird im Rahmen von Modellrechnungen für die hessischen Regionen aufgezeigt. Kapitel 3 untersucht die Beschäftigung älterer Erwerbstätiger. Hierbei wird zunächst nach allgemeinen empirischen Befunden die derzeitige Beschäftigung von Älteren in Hessen, unterschieden nach verschiedenen Berufsordnungen, dargestellt. Die gegenwärtige Struktur der Arbeitslosen der untersuchten Altersgruppe wird kurz beschrieben. Danach werden Determinanten der Beschäftigung Älterer - hierzu zählen die Aspekte Leistungsfähigkeit sowie gesetzliche Regelungen - aufgezeigt sowie ein Überblick über bereits bestehende Maßnahmen für ältere Erwerbstätige gegeben. Dazu gehören auch Weiterbildungsmaßnahmen. Ergebnisse einer Kurzbefragung bei Weiterbildungsanbietern gehen an dieser Stelle in die Untersuchung ein. Das abschließende Kapitel 4 fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Höhere Erwerbsbeteiligung in Westdeutschland - Mehr Arbeitslosigkeit und Frühverrentungen in Ostdeutschland: regionale und sozioökonomische Merkmale strukturieren den Altersübergang (2005)

    Büttner, Renate;

    Zitatform

    Büttner, Renate (2005): Höhere Erwerbsbeteiligung in Westdeutschland - Mehr Arbeitslosigkeit und Frühverrentungen in Ostdeutschland. Regionale und sozioökonomische Merkmale strukturieren den Altersübergang. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2005-05), Gelsenkirchen, 14 S.

    Abstract

    "Die höhere Erwerbstätigkeit im Alter ist maßgeblich auf die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen zurückzuführen: im Vergleich zu Männern weisen sie in allen Alterskategorien deutlich höhere Beschäftigungszuwächse auf. Diese resultieren jedoch zu einem erheblichen Teil aus der Zunahme der geringfügigen Beschäftigung sowie einer höheren Teilzeitquote der 60- bis 64-jährigen Frauen, während die Vollzeittätigkeit von Frauen ab dem 50. Lebensjahr im Beobachtungszeitraum zurückgegangen ist. Zwischen 1996 und 2003 ist die Erwerbstätigkeit von Älteren zwar gestiegen, von dieser Entwicklung ausgenommen sind jedoch Männer zwischen dem 50. und 54. Lebensjahr: ihre Erwerbstätigenquote sinkt im Zeitverlauf um 3 Prozentpunkte; gleichzeitig nimmt (Alters-) Teilzeitarbeit von Männern zu, und zwar in allen Alterskategorien. Trotz einer Zunahme der Erwerbstätigkeit in den neuen Bundesländern ist hier die Erwerbsbeteiligung von Älteren deutlich geringer, die Anteile an Rentenbeziehern und Arbeitslosen sind dagegen weitaus höher als in Westdeutschland. Diese Befunde spiegeln die massive Ausgliederung von Älteren aus dem ostdeutschen Arbeitsmarkt über Arbeitslosigkeit und Frühverrentung wider. Aus diesem Grunde ist auch die Erwerbsbeteiligung von älteren Frauen in Westdeutschland inzwischen ebenso hoch wie in Ostdeutschland - bzw. ab dem 60. Lebensjahr sogar höher. Beim Altersübergang von westdeutschen Frauen spielt der Bezug einer eigenen Rente dagegen eine geringere und Nichterwerbstätigkeit eine größere Rolle als bei ostdeutschen Frauen. Die Erwerbsbeteiligung im Alter hängt in hohem Maße von der Qualifikation ab: Je höher der erworbene Berufsabschluss ist, desto höher ist die Erwerbstätigenquote und umso geringer die Wahrscheinlichkeit, vor dem 60. Lebensjahr aus dem Erwerbsleben auszuscheiden oder arbeitslos zu werden. Gering Qualifizierte sind im Alter häufiger und ab dem 55. Lebensjahr im Zeitverlauf in zunehmendem Maße auf Sozialhilfe angewiesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Deutschen gehen wieder später in Rente - arbeiten sie auch länger?: aktuelle Veränderungen im Altersübergangsverhalten (2005)

    Büttner, Renate; Brussig, Martin ; Weiß, Walter;

    Zitatform

    Büttner, Renate, Martin Brussig & Walter Weiß (2005): Die Deutschen gehen wieder später in Rente - arbeiten sie auch länger? Aktuelle Veränderungen im Altersübergangsverhalten. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2005): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2005, S. 65-76.

    Abstract

    "Ziel des Beitrages ist es, Veränderungen im Altersübergangsverhalten, d. h. den Übergang vom Ende der Erwerbstätigkeit bis zum Eintritt in eine Rente einschließlich eventueller Zwischenstadien, insbesondere Arbeitslosigkeit, aufzuzeigen. Dabei werden schwerpunktmäßig folgende Fragen diskutiert:
    - Entspricht dem späteren Eintritt in Rente auch eine verlängerte Erwerbstätigkeit?
    - Wie haben sich Zugänge in verschiedene Rentenarten entwickelt? Haben die Rentenformen, nach denen Rentenabschläge bei vorgezogenem Renteneintritt hinzunehmen waren, dazu geführt, dass vermehrt Renten beansprucht wurden, die noch einen abschlagsfreien Renteneintritt ermöglicht haben?
    - Wie hat sich die Arbeitslosigkeit unter älteren Erwerbspersonen entwickelt? Wird der spätere Renteneintritt erst nach einer womöglich längeren Arbeitslosigkeit erreicht?
    Übergreifendes Ergebnis der integrierten Betrachtung vom Austritt aus Erwerbstätigkeit und Eintritt in den Ruhestand ist, dass der Renteneintritt tatsächlich im Durchschnitt später erfolgt, dies aber für einen erheblichen - und phasenweise wachsenden - Teil von Menschen mit höherer Unsicherheit in Form von Arbeitslosigkeit verbunden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Wirkungsweise der Rentenreformen auf den Altersübergang: Rentenabschläge führen zu späteren Renteneintritten und zu Ausweichreaktionen zwischen den Rentenarten (2005)

    Büttner, Renate; Wojtkowski, Sascha;

    Zitatform

    Büttner, Renate (2005): Die Wirkungsweise der Rentenreformen auf den Altersübergang. Rentenabschläge führen zu späteren Renteneintritten und zu Ausweichreaktionen zwischen den Rentenarten. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2005-01), Gelsenkirchen, 16 S.

    Abstract

    "Eintritte in vorgezogene Altersrenten haben sich in den letzten Jahren vom frühestmöglichen Lebensjahr der Inanspruchnahme (60 bzw. 63) zunehmend auf spätere Lebensjahre verschoben. Die Versicherten reagierten damit auf die gleitende Heraufsetzung der Altersgrenzen, ab denen diese Renten noch abschlagsfrei zu haben waren. Seit 2003 wird auch die Regelaltersrente (65 Jahre) wieder stärker in Anspruch genommen. Das unterstreicht den Trend: Renteneintritte erfolgen später, um Rentenminderungen durch Abschläge zu vermeiden bzw. zu minimieren. Insbesondere Männer verlagern ihren Rentenbeginn auf spätere Lebensjahre. Bei den Frauen kam es bisher überwiegend nur zu einer Verschiebung vom 60. auf das 61. Lebensjahr. Die Heraufsetzung der Altersgrenzen erfolgt bei den einzelnen Rentenarten zeitlich unterschiedlich. Soweit sie die Voraussetzungen erfüllen, wichen Versicherte deshalb von einer Rentenart auf eine andere aus. Arbeitslose Frauen nutzten nunmehr fast ausschließlich die Frauenaltersrente statt der Rente wegen Arbeitslosigkeit. Zunehmenden Zugänge in die Schwerbehindertenrente stand eine abnehmende Inanspruchnahme von Erwerbsminderungsrenten durch Ältere gegenüber." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zunehmende Erwerbsbeteiligung von Älteren: Rentenabschläge führen zu einer höheren Erwerbsbeteiligung im Alter - Teilzeitarbeit und geringfügige Beschäftigung haben zunehmende Bedeutung beim Altersübergang (2005)

    Büttner, Renate;

    Zitatform

    Büttner, Renate (2005): Zunehmende Erwerbsbeteiligung von Älteren. Rentenabschläge führen zu einer höheren Erwerbsbeteiligung im Alter - Teilzeitarbeit und geringfügige Beschäftigung haben zunehmende Bedeutung beim Altersübergang. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2005-04), Gelsenkirchen, 11 S.

    Abstract

    "Zwischen 1996 und 2003 steigt die Erwerbstätigenquote in allen Altersstufen zwischen 50 und 65 an; dementsprechend nimmt der Anteil der Rentenbezieher und der sonstigen Nichterwerbstätigen ab. Die höhere Erwerbsbeteiligung von Älteren ist zum Teil auf die im Zeitverlauf wachsende Teilzeitarbeit und eine Zunahme der geringfügigen Beschäftigung von Älteren zurückzuführen. Rentenrechtliche Rahmenbedingungen führen zudem zu einer Verlängerung der Erwerbsphase. Trotz gestiegener Erwerbsbeteiligung von Älteren insgesamt ist ab Vollendung des 60. Lebensjahres auch jetzt nur eine Minderheit noch erwerbstätig. Die nach wie vor geringe Erwerbsbeteiligung der 60- bis 64-Jährigen verhindert - zumindest derzeit noch - die Realisierung der vom Europäischen Rat für die Gruppe der 55- bis 64- Jährigen bis zum Jahr 2010 anvisierten Beschäftigungsquote von mindestens 50 Prozent. Die hier vorgelegte Analyse auf Grundlage des Mikrozensus bestätigt den bereits früher veröffentlichten Befund, dass die Arbeitslosigkeit Älterer wieder im Steigen begriffen ist, sowohl in den jüngeren als auch in den älteren Jahrgängen. Die Zuwächse bei Arbeitslosigkeit, (Alters-)Teilzeitarbeit und geringfügiger Beschäftigung weisen auf unterschiedliche Überbrückungsformen hin, die den Prozess des Altersübergangsgeschehens kennzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Kluft zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt wird wieder größer: Leistungsbezug "unter erleichterten Voraussetzungen" und Altersteilzeitarbeit spielen beim Altersübergang eine zunehmende Rolle (2005)

    Büttner, Renate; Knuth, Matthias ; Wojtkowski, Sascha;

    Zitatform

    Büttner, Renate, Matthias Knuth & Sascha Wojtkowski (2005): Die Kluft zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt wird wieder größer. Leistungsbezug "unter erleichterten Voraussetzungen" und Altersteilzeitarbeit spielen beim Altersübergang eine zunehmende Rolle. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2005-03), Gelsenkirchen, 14 S.

    Abstract

    "Die registrierte Arbeitslosigkeit von Älteren hat in den letzten Jahren in der Altersklasse 58 bis 64 Jahre abgenommen; bei den 50- bis unter 58-Jährigen steigt sie jedoch in 2003 deutlich an. Mehr als 70 Prozent aller Bezieher von Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe ab 58 Jahren haben im Jahre 2003 Lohnersatzleistungen 'unter erleichterten Voraussetzungen' bezogen und sind damit aus der Arbeitslosenstatistik herausgefallen. Leistungsbezug ohne Verpflichtung zur Beschäftigungssuche hat seit 1998 kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Die wieder ansteigende Welle der beschäftigungslosen Leistungsbezieher ist noch nicht im Rentenbezug angekommen. Kamen im Jahre 1996 noch fast 45 Prozent der Zugänge in Altersrenten direkt aus dem Bezug von Leistungen nach dem SGB III, so betrug dieser Anteil im Jahre 2003 'nur' noch 27 Prozent. Nur etwa ein Drittel der Rentenzugänge erfolgt direkt aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Die günstige Beschäftigungsentwicklung Ende der 90er Jahre hat diesen Anteil vorübergehend ansteigen lassen. Seit 2000 erfolgen Rentenzugänge vermehrt aus Altersteilzeitarbeit. Diese drängt sowohl die Zugänge aus 'normaler' sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung als auch die Zugänge aus SGB-III-Leistungsbezug zurück. Altersteilzeitarbeit sowie der 'erleichterte Leistungsbezug' nach § 428 SGB III wurden in den letzten Jahren verstärkt als Übergangsphase zwischen Erwerbsaustritt und Renteneintritt genutzt. Das Auslaufen des § 428 SGB III Ende des Jahres 2007 sowie der Förderung der Altersteilzeitarbeit Ende des Jahres 2009 werden daher zum Anstieg der registrierten Arbeitslosigkeit Älterer führen, wenn nicht bis dahin die vollwertige Beschäftigung Älterer erheblich gesteigert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeit in späteren Lebensphasen: Sackgassen, Perspektiven, Visionen (2005)

    Clemens, Wolfgang; Höpflinger, Francois; Winkler, Ruedi;

    Zitatform

    Clemens, Wolfgang, Francois Höpflinger & Ruedi Winkler (Hrsg.) (2005): Arbeit in späteren Lebensphasen. Sackgassen, Perspektiven, Visionen. Bern u.a.: Haupt, 273 S.

    Abstract

    Die Erhöhung des Rentenalters ist zu einem wichtigen und umstrittenen Thema der heutigen Sozial- und Gesellschaftspolitik geworden. Mit der demografischen Alterung der Bevölkerung wird sich das Verhältnis zwischen Erwerbsbevölkerung und Rentenbevölkerung drastisch verschieben. Der Band versammelt Beiträge mit Analysen, Perspektiven und Visionen für die künftige Gestaltung der Arbeit in einer demografisch alternden, aber soziokulturell verjüngten Gesellschaft. Neben personal- oder unternehmensbezogenen Fragen werden auch gesellschaftliche Perspektiven einer Neugestaltung des Lebens in einer langlebigen Arbeitsgesellschaft behandelt. (IAB)
    Inhaltverzeichnis: 1. Arbeitsmarkt und Alter - widersprüchliche Trends: Francois Höpflinger: Demografische Alterung und Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitskräfte in der Schweiz (15-35); Wolfgang Clemens: Ältere Arbeitnehmer: Arbeitslosigkeit und vorzeitige Pensionierungen - die Situation in Deutschland (37-67); Valerie Hugentobler: Arbeitsmarktstrategien in europäischen Ländern - angesichts der demografischen Alterung (69-92). 2. Perspektiven eines aktiven Alters: Francois Höpflinger: Zum Generationenwandel der zweiten Lebenshälfte - neues Altern in einer dynamischen Gesellschaft (97-125); Ruedi Winkler: Ältere Menschen als Ressourcen für die Wirtschaft und Gesellschaft von morgen (127-154); Gertrud Backes: Arbeit nach der Arbeit: Ehrenamtliche und Freiwilligenarbeit älterer Menschen - Möglichkeiten und Illusionen (155-184). 3. Visionen: Ruedi Winkler: Soziale und arbeitsmarktliche Maßnahmen zur Nutzung der Potenziale älterer Menschen (189-213); Francois Höpflinger, Wolfgang Clemens: Zum Generationenmix in einer demografisch alternden Arbeitswelt (215-238); Francois Höpflinger, Valerie Hugentobler: Neue Formen der Lebensgestaltung in einer langlebigen Gesellschaft - Perspektiven und Visionen (239-265).

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Bessere Beschäftigungschancen für Ältere mit wachsender Bedeutung der Dienstleistungen?: ein deutsch-amerikanischer Vergleich (2005)

    Cornetz, Wolfgang; Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Cornetz, Wolfgang & Holger Schäfer (2005): Bessere Beschäftigungschancen für Ältere mit wachsender Bedeutung der Dienstleistungen? Ein deutsch-amerikanischer Vergleich. In: G. Huber, H. Krämer & H. D. Kurz (Hrsg.) (2005): Einkommensverteilung, technischer Fortschritt und struktureller Wandel : Festschrift für Peter Kalmbach, S. 403-424.

    Abstract

    Die Bedeutung und die Folgen des demografischen Wandels für Ökonomie und Arbeitsmarkt werden untersucht. Dabei wird gefragt, wie sich das Altern der Gesellschaft auf Wachstumsprozess und Arbeitsmarkt auswirkt, aber auch umgekehrt, welche Bedeutung die voraussichtliche Entwicklung der Wirtschaftsstruktur für die Arbeitsmarktchancen älterer Menschen hat. An Hand einer OECD-Studie von 2003 wird die Beschäftigungssituation der 55- bis 64-Jährigen in zehn OECD-Staaten vergleichend betrachtet. Die Risiken einer alternden Bevölkerung und die grundsätzlichen Bestimmungsgründe der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer werden herausgearbeitet. Dabei wird die jugendzentrierte Personalpolitik in Deutschland kritisiert, während gleichzeitig die Defizit-Hypothese des Alterns nicht belegt werden kann. Vor diesem Hintergrund wird der Strukturwandel unter den älteren Erwerbstätigen seit den 1990er Jahren im deutsch-amerikanischen Vergleich untersucht. Insgesamt besteht ein prinzipiell positiver Zusammenhang zwischen dem Umfang von Dienstleistungstätigkeiten und dem Beschäftigungsgrad Älterer, wie er in den USA bereits sichtbar wird. Er kann durch zielgerichtete politische und betriebliche Maßnahmen verstärkt werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Les politiques en faveur des seniors: quelles reformes?: comparaison Allemagne, France, Royaume-Uni, Suede (2005)

    Courtioux, Pierre ; Erhel, Christine ;

    Zitatform

    Courtioux, Pierre & Christine Erhel (2005): Les politiques en faveur des seniors: quelles reformes? Comparaison Allemagne, France, Royaume-Uni, Suede. In: Travail et emploi H. 102, S. 107-118.

    Abstract

    "Under the impulse of the EU since the 1980s, European states have implemented policies which attempt to raise the level of employment among seniors. Despite the common gaol, national policies remain heterogeneous, as they are linked to existing systems of employment and of social protection. Policies range from those inspired by a liberal logic (the UK) to those of a universalistic logic (Sweden). Germany and France demonstrate the importance of the effect of institutional systems (competition and the substitution of mechanisms). The authors give details of the reforms carried out by France, Sweden, Germany and the UK, analysing very closely the two institutionalist approaches: the first of these in terms of local justice, which highlights the different dimensions of public policy choices, the second approach functions with the analysis of institutional change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungslosigkeit Älterer in NRW: Hinausschieben des Renteneintritts ohne Verbesserung der Beschäftigungschancen führt zu längeren "Altersbrücken" (2005)

    Dahlbeck, Elke; Wojtkowski, Sascha;

    Zitatform

    Dahlbeck, Elke & Sascha Wojtkowski (2005): Beschäftigungslosigkeit Älterer in NRW. Hinausschieben des Renteneintritts ohne Verbesserung der Beschäftigungschancen führt zu längeren "Altersbrücken". (IAT-Report 2005-05), Gelsenkirchen, 13 S.

    Abstract

    "Die registrierte Arbeitslosigkeit der 50- bis unter 65-Jährigen ist seit 1999 zwar insgesamt rückläufig, in der Gruppe der 'jungen Alten' (50 bis unter 55) nimmt sie aber wieder zu. Seit 2001 wird die sog. '58er Regelung' (Leistungsbezug unter erleichterten Voraussetzungen nach § 428 SGB III) verstärkt in Anspruch genommen. Rechnet man diese Personen mit, so weist die Beschäftigungslosigkeit Älterer in NRW seit 2003 einen steigenden Trend auf. Damit steht NRW im Vergleich zu Westdeutschland deutlich schlechter da, denn in Westdeutschland nimmt die Beschäftigungslosigkeit Älterer insgesamt weiter ab. Im größten Bundesland sind anteilig nicht nur mehr Ältere beschäftigungslos, sondern sie bleiben es auch länger und kehren weniger häufig in die Erwerbstätigkeit zurück. Um Abschlagsregelungen zu vermeiden, verschieben die Versicherten ihren Renteneintritt sowohl in NRW als auch in Westdeutschland. Da ein Großteil der Älteren nach wie vor vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheidet, ver-längert sich der Altersübergang. Bei den Rentenzugängen steigt seit 1999 der Anteil, der aus Altersteilzeit erfolgt. Altersteilzeit und der erleichterte Leistungsbezug nach § 428 SGB III sind heute die wichtigsten Brücken zwischen Arbeit und Ruhestand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik für Ältere: Die Weichen führen noch nicht in die gewünschte Richtung (2005)

    Eichhorst, Werner; Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner & Cornelia Sproß (2005): Arbeitsmarktpolitik für Ältere: Die Weichen führen noch nicht in die gewünschte Richtung. (IAB-Kurzbericht 16/2005), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer ist in Deutschland nach wie vor unbefriedigend. So konnten beim Beschäftigungsniveau der Personen im Alter von 55 bis 64 Jahren in den letzten Jahren keine nennenswerten Fortschritte erzielt werden. Neben der betrieblichen Personalpolitik liegen wesentliche Gründe hierfür in der Ausgestaltung der Transferleistungen. Zwar wurden einige wichtige Änderungen im Rentenrecht sowie die Verkürzung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld beschlossen. Dennoch können ältere Beschäftigte sich weiterhin vorzeitig aus dem Erwerbsleben zurückziehen. Unter beschäftigungspolitischen Gesichtspunkten wäre es daher wenig sinnvoll, die geplante Verkürzung des Leistungsbezugs für Ältere zu verschieben oder die Bezugsdauer an das Lebensalter bzw. an Beschäftigungszeiten zu knüpfen - auch wenn dies sozialpolitisch wünschenswert erschiene. Zugleich trugen die bisherigen Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der individuellen Beschäftigungschancen Älterer bei. Einige neuere Instrumente wie die Entgeltsicherung oder die Förderung der Weiterbildung von Beschäftigten wurden bislang kaum genutzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The greying of the labour market: what can Britain and Germany learn from each other? (2005)

    Frerichs, Frerich; Taylor, Philip ;

    Zitatform

    Frerichs, Frerich & Philip Taylor (2005): The greying of the labour market. What can Britain and Germany learn from each other? London, 58 S.

    Abstract

    "In Germany and the UK, the issue of the employment of older workers has moved up the policy agenda in recent years. After decades of early retirement, concerns about the sustainability of public pension systems and future labour shortages have resulted in a new policy consensus around the need to integrate older workers. Policies are now emerging which are aimed at extending the end of working lives, closing of early retirement pathways and making continued employment more attractive, and educating employers and encouraging them to recruit older workers. Yet the degree of progress should not be overstated. Considering active labour market policies specifically, reviewing the evidence, the report concludes that: 1. While a recent shift towards strategies and measures for older unemployed people has taken place, they remain under-represented in general labour market measures such as the promotion of vocational training, self-employment and job-placement activities. 2. In particular, strategies and measures to facilitate lifelong learning and provide training for all age groups are underdeveloped. 3. Even where measures have been implemented, they have concentrated on more advantaged and easier to place older unemployed people, with risk groups such as those with low skill levels or disabilities under-represented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Kurzfassung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sozialreport 50+ 2005: Daten und Fakten zur sozialen Lage 50- bis unter 65-Jähriger in den neuen Bundesländern (2005)

    Haupt, Hanna; Liebscher, Reinhard;

    Zitatform

    (2005): Sozialreport 50+ 2005. Daten und Fakten zur sozialen Lage 50- bis unter 65-Jähriger in den neuen Bundesländern. Berlin: Trafo-Verlag, 263 S.

    Abstract

    "1. Die heute 50- bis unter 65-jährigen Bürger der neuen Bundesländer sind jene Altersjahrgänge, in denen sich in konzentrierter Form die sozialen Veränderungen, die soziale Umschichtung und die darauf beruhenden subjektiven Befindlichkeiten reflektieren.
    2. Die 50- bis unter 65-Jährigen stellen aufgrund ihrer hohen beruflichen Qualifikation und durch die sich verlängernde aktive Lebensphase im Alter ein bedeutendes Potenzial künftiger Sozialarbeit dar.
    3. Einer insgesamt relativ hohen allgemeinen Lebenszufriedenheit steht zugleich ein hohes Maß an Befürchtungen auf die unmittelbare und fernere Zukunft gegenüber.
    4. Die soziale Situation der 50- bis unter 65-Jährigen ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Ausgliederung und Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt sowie hohe Anteile in nicht gewünschten Arbeitsverhältnissen (befristet, Teilzeit usw.). Insgesamt fehlen für ältere Bürger in den neuen Bundesländern rd. 830 Tsd. Arbeitsplätze absolut sowie 375 Tsd. Arbeitsplätze, die den Vorstellungen der Bürger über die Gestaltung ihrer Arbeitsverhältnisse zur Zeit nicht voll entsprechen.
    5. Die Teilhabe der älteren Erwerbspersonen am Arbeitsmarkt ist - ebenso wie die der jüngeren - von hoher Flexibilität und Mobilität geprägt.
    6. Die gegenwärtige individuelle (familiäre) wirtschaftliche Situation ist sowohl durch positive wie negative Wertungen - insbesondere in Abhängigkeit vom Erwerbsstatus - charakterisiert. Zugleich wird eine deutliche Verschlechterung im Verlauf der letzten fünf Jahre von 66 % der 50- bis unter 65-Jährigen festgestellt.
    7. In den letzten Jahren zeigen sich deutliche individuelle Einkommensverluste, die Haushaltseinkommen stagnieren im Vergleich zum allgemeinen Anstieg. Rund die Hälfte dieser Altersjahrgänge ist latentes Armutspotenzial.
    8. Der vorgezogene Renteneintritt bleibt für viele Ältere die einzige Chance ihrer materiellen Existenzsicherung. Das betraf im Jahre 2003 bereits weit mehr als die Hälfte der Rentenzugänge." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Hartz-Evaluierung (2005)

    Kaltenborn, Bruno; Kurth-Laatsch, Sylvia; Knerr, Petra;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Sylvia Kurth-Laatsch (2005): Die Hartz-Evaluierung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 54, H. 4, S. 90-97.

    Abstract

    "Aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages lässt die Bundesregierung die Umsetzung der Vorschläge der sog. Hartz-Kommission in den Jahren 2004 bis 2006 evaluieren. Untersucht werden die Wirksamkeit der neu eingeführten ebenso wie der reformierten arbeitsmarktpolitischen Instrumente, der organisatorische Umbau der Bundesagentur für Arbeit und die Akzeptanz der Agentur. Die vielfältigen Fragestellungen werden mit einem Methodenmix insbesondere aus Implementationsanalysen, Befragungen und mikro und makroökonometrischen Analysen von insgesamt acht namhaften Evaluatoren beantwortet werden. Bereits Mitte 2005 müssen erste belastbare Ergebnisse vorliegen, damit aus den Einzelberichten der Evaluatoren ein Gesamtbericht erstellt werden kann, der im Herbst 2005 dem Bundestag vorgelegt werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku).
    Der Aufsatz ist ein aktualisierter Auszug aus dem im Auftrag des BMWA erstellten ersten Zwischenbericht der Koordination der Hartz-Evaluierung.

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labour force participation of the elderly in Europe: the importance of being healthy (2005)

    Kalwij, Adriaan ; Vermeulen, Frederic;

    Zitatform

    Kalwij, Adriaan & Frederic Vermeulen (2005): Labour force participation of the elderly in Europe. The importance of being healthy. (IZA discussion paper 1887), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "In this paper we study labour force participation behaviour of individuals aged 50-64 in 11 European countries. The data are drawn from the new Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE). The empirical analysis shows that health is multi-dimensional, in the sense that different health indicators have their own significant impact on individuals' participation decisions. Health effects differ markedly between countries. A counterfactual exercise shows that improved health conditions may yield over 10 percentage points higher participation rates for men in countries like Austria, Germany and Spain, and for females in the Netherlands and Sweden. Moreover, we show that the declining health condition with age accounts considerably for the decline in participation rates with age." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Befristete Arbeitsverträge älterer Arbeitnehmer im Einklang mit Gemeinschaftsrecht (2005)

    Koberski, Wolfgang;

    Zitatform

    Koberski, Wolfgang (2005): Befristete Arbeitsverträge älterer Arbeitnehmer im Einklang mit Gemeinschaftsrecht. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 22, H. 2, S. 79-84.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund noch ausstehender Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs untersucht der Aufsatz die Vereinbarkeit von § 14 III TzBfG - befristete Arbeitsverträge älterer Arbeitnehmer - mit dem europäischen Gemeinschaftsrecht. Zunächst wird die Entwicklung der gesetzlichen Grundlagen für die Befristung von Arbeitsverhältnissen älterer Arbeitnehmer dargestellt und ein Überblick zum Regelungsinhalt des § 14 III TzBfG gegeben. Es wird dann der Frage der Vereinbarkeit der fraglichen Regelung mit dem Gemeinschaftsrecht, im einzelnen mit der Richtlinie 1999/70/EG zu der EGB-UNICE-CEEP-Rahmenvereinbahrung über befristete Arbeitsverträge sowie mit der Richtlinie 2000/78/EG zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf, nachgegangen. Festzuhalten bleibt, dass § 14 III TzBfG mit den hier behandelten Richtlinien vereinbar ist. Er steht sowohl im Einklang mit den Maßnahmevarianten des § 5 I lit. a und b RV-B sowie dem Verschlechterungsverbot nach § 8 III RV-B. Auch ein Verstoß gegen die Antidiskriminierungsrichtlinie 2000/78/EG kann nicht festgestellt werden, da die Ungleichbehandlung wegen des Alters über Art. 6 gerechtfertigt ist. Die auf Grund der kontroversen Diskussion geschürte Verunsicherung auf Arbeitgeberseite kann nur behoben werden, wenn Rechtssicherheit herrscht. 'Die Anwendung dieser Befristungsvariante trägt gemäß ihrem beschäftigungspolitischen Ziel zu einer Verbesserung der Einstellungschancen der älteren Arbeitnehmer bei und sollte damit auch in Zukunft verstärkt genutzt werden.' (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neue Arbeit - Neues Leben: Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004 (2005)

    Lohmann, Bettina;

    Zitatform

    Lohmann, Bettina (2005): Neue Arbeit - Neues Leben. Evaluation eines Arbeitsmarktprojekts zum Einsatz von neuen Coaching- und Qualifizierungskonzepten für ältere Arbeitslose mit dem Ziel der Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt in der Region Ostwestfalen von Juni 2002 bis Juli 2004. Bielefeld, 33 S.

    Abstract

    "Das Projekt 'Neue Arbeit - neues Leben' war eines von mehreren arbeitsmarktpolitischen Projekten der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft IN.OWL (Innovationsnetzwerk für Beschäftigung in Ostwestfalen-Lippe). Die aus dem europäischen Sozialfonds geförderte Gemeinschaftsinitiative EQUAL zielt darauf ab, neue Wege zur Bekämpfung von Diskriminierung und Ungleichheit von Arbeitenden und Arbeitsuchenden auf dem Arbeitsmarkt zu erproben. Eine dieser von Diskriminierung und Ungleichheit bedrohten Gruppe sind die über 45-jährigen Arbeitslosen, deren Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt im Verhältnis zu anderen Altersgruppen besonders problematisch ist. Zielsetzung des Projektes 'Neue Arbeit - neues Leben' war, 600 über 45-jährige Arbeitslose intensiv zu beraten, 240 dieser Personen (40 %) adäquate Maßnahmen anzubieten und letztlich 180 Personen (30 %) in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Hierzu gab es Beraterinnen an drei Standorten, jeweils eine/r für den Kreis Gütersloh, die Stadt Bielefeld und den Kreis Lippe. Ziel war, ein speziell auf diese Altersgruppe zugeschnittenes Coaching zu entwickeln, adäquate Maßnahmen zu finden oder zu konzipieren und die Aufnahmebereitschaft des Arbeitsmarktes für die Zielgruppe zu verbessern. Eine weitere Aufgabe der Projektleitung war, die Daten der 600 Teilnehmenden zu erfassen, statistisch auszuwerten und aufgrund dieser Erkenntnisse Empfehlungen zur besseren Vermittelbarkeit von über 45-jährigen Arbeitslosen zu geben. Hierzu dient der vorliegende Bericht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fordern statt Fördern: ältere Arbeitslose unter Hartz IV (2005)

    Mayer, Udo R.;

    Zitatform

    Mayer, Udo R. (2005): Fordern statt Fördern. Ältere Arbeitslose unter Hartz IV. In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 14, H. 11, S. 568-573.

    Abstract

    "Mit dem Vierten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Hartz IV) wurde die bisherige Arbeitslosenhilfe durch das Arbeitslosengeld II abgelöst. Von dieser Umstellung sind vor allem ältere Arbeitslose betroffen, die von den Sonderregelungen der §§ 428 SGB III und 65 SGB II Gebrauch gemacht haben. Damit sind die Zeiträume wesentlich länger geworden, in denen ältere Arbeitslose ALG II erhalten, bis eine abschlagsfreie Altersrente möglich wird. Die Kürzung des betragsbezogenen Arbeitslosenhilfe-Anspruchs durch das neue ALG II greift in erworbene Rechte ein, die dem Eigentumsschutz nach Art. 14 unterliegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt: eine Bestandsaufnahme und kritische Sichtung der Lösungsansätze der Hartz-Kommission (2005)

    Peschke, Robert;

    Zitatform

    Peschke, Robert (2005): Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt. Eine Bestandsaufnahme und kritische Sichtung der Lösungsansätze der Hartz-Kommission. Berlin: Uni-Edition, 384 S.

    Abstract

    "Jeglicher Ansatz rot-grüner Arbeitsmarktreformen seit dem Wahljahr 2002 ist zweifellos verbunden mit dem Namen 'Hartz'. Obwohl kaum noch jemand Notiz von den ursprünglichen Lösungsansätzen der Hartz-Kommission nimmt, da diese politisch stark verwaschen wurden, ist es durchaus sinnvoll, diese kritisch zu diskutieren. Dazu wird der Frage nachgegangen, ob die von der Kommission entwickelten Vorschläge für eine Arbeitsmarktreform überhaupt dazu geeignet waren bzw. wären, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Es wird dabei unterstellt, dass sämtliche durch die Kommission erarbeiteten Module 'eins zu eins' umgesetzt werden würden. Schließlich zeigt sich, dass die Ansätze der Kommission höchstens ein erster Schritt für mehr Beschäftigung wären. Mit Bezug auf die hier vertretene argumentative Position lässt sich schlussendlich festhalten, dass nach der Hartzschen Arbeitsmarktreform weitere Teile der Sozialsysteme bis hin zum Lohnsetzungssystem, restrukturiert werden müssten. Selbst eine vollständige Umsetzung der ursprünglichen Kommissionsvorschläge hätte das deutsche Arbeitsmarktproblem nicht lösen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Länger arbeiten im Alter: Möglichkeiten und Grenzen (2005)

    Pfeiffer, Ulrich; Simons, Harald; Braun, Reiner;

    Zitatform

    Pfeiffer, Ulrich, Harald Simons & Reiner Braun (2005): Länger arbeiten im Alter. Möglichkeiten und Grenzen. Köln, 68 S.

    Abstract

    Bereits jetzt führt die geltende Rechtslage zur Alterssicherung dazu, dass der individuelle Lebensstandard im Alter abnehmen wird. Vor diesem Hintergrund werden drei grundsätzliche Optionen untersucht: Man kann sich mit einem niedrigeren Lebensstandard im Alter abfinden ohne zusätzlich etwas zu tun, man kann privat vorsorgen und so die Kürzungen der Rente abfangen oder aber man tritt später in den Ruhestand ein. Damit können zum einen Punkte für die gesetzliche Rente und Sparraten für die private Vorsorge angesammelt werden, zum anderen honorieren sowohl gesetzliche als auch private Rentenversicherungen einen späteren Renteneintritt mit höheren monatlichen Ansprüchen. Solange unklar ist, in welchem Ausmaß die Erwerbstätigen private Altersvorsorge betreiben, solange ist auch unklar, wie sich das Erwerbsaustrittsverhalten als Reaktion auf ein niedrigeres Rentenniveau verändern wird. Es wird dafür plädiert, dass sich Arbeitnehmer und Unternehmer rechtzeitig und radikal auf die veränderte Situation am Arbeitsmarkt einstellen. Eine weiterhin hohe strukturelle Arbeitslosigkeit bei schwachem Wachstum wird nur dann vermieden werden können, wenn die Erwerbspersonen bereit sind, die Anforderungen des Arbeitsmarktes trotz steigenden Alters möglichst weit zu erfüllen. Im Ergebnis werden die Arbeitnehmer einem noch stärkeren Wettbewerbsdruck gegenüberstehen als heute und die heute praktizierte Senkung des Erwerbsaustrittsalters wird nicht mehr verfügbar sein. Dadurch entsteht der unmittelbare Druck durch Lernen und durch Verbesserung der eigenen Qualifikation weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Zahlreiche Tabellen zu Arbeitsangeboten der 20- bis 64-Jährigen im Anhang belegen die vorlegten Ergebnisse. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Option values for retirement: effects of public incentives to postpone retirement in Finland, Belgium and Germany (2005)

    Piekkola, Hannu; Deschryvere, Matthias;

    Zitatform

    Piekkola, Hannu & Matthias Deschryvere (2005): Option values for retirement. Effects of public incentives to postpone retirement in Finland, Belgium and Germany. (ENEPRI research report 14), Brüssel, 31 S.

    Abstract

    "This paper studies the determinants of the retirement transitions of Europeans and focuses on the impact of social security systems on retirement behaviour. The analysis uses the first eight waves (1994-2001) of the European Community Household Panel. Based on these survey data, option values - which express, for each retirement age, the trade-off between retiring now and keeping the option open for some later retirement date - are constructed for each sampled individual in three countries: Finland, Belgium and Germany. The overall results of the duration and probit models show that the option value, well-being at work and health all have a significant impact on retirement decisions irrespective of gender. The analysis shows that policies to raise marginal incentives and, hence, option values are effective, especially in Finland. The incentives have the highest impact on the early retirement stage. In Germany and Belgium we see spikes in retirement at age 60 or 65, whereas the retirement path in Finland is smooth from age 56 and option values do not significantly decrease with age. Job satisfaction is an important predictor of future withdrawal from work. Poor health also has an important effect on retirement risk, especially in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation des Vermittlungsprozesses und des Vermittlungserfolges der "Offensive für Ältere". Endbericht (2005)

    Reichert, Andreas; Frerichs, Frerich;

    Zitatform

    Reichert, Andreas (2005): Evaluation des Vermittlungsprozesses und des Vermittlungserfolges der "Offensive für Ältere". Endbericht. Dortmund, 63 S.

    Abstract

    "Die Situation älterer Arbeitsloser in Deutschland erscheint auf den ersten Blick mehr als hoffnungslos. Differenziert man die Beschäftigungs- und Arbeitslosenquoten nach Altersgruppen, so wird schnell deutlich, dass es insbesondere die älteren Menschen sind, die in der Gruppe der 'nicht aktiv am Arbeitsmarkt teilnehmenden' erheblich überrepräsentiert sind (vgl. hierzu Kapitel 2). Und im Falle einer Reduzierung der Mitarbeiterschaft fallen noch immer zumeist zuerst die Älteren 'dem Rotstift' zum Opfer und werden aus den Betrieben entlassen. Besonders problematisch an dieser Situation ist, dass es für viele Ältere scheinbar unmöglich scheint, im Falle der Arbeitslosigkeit einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Berichte von mehr als hundert (!) gescheiterten Bewerbungen sind keine Seltenheit. An diesem Punkt setzt die EQUAL-Entwicklungspartnerschaft 'Offensive für Ältere' an. Ihr Ziel war es, neue Konzepte der Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration für ältere Arbeitslose zu entwickeln und zu erproben. Es wurde dabei gezielt auf eine individuelle Qualifizierung gesetzt, die neben beruflichen Grundqualifizierungen auch die psychosoziale Situation in den Blick nimmt. Den Betroffenen wurden in mehrwöchigen bis mehrmonatigen Kursen bzw. Maßnahmen berufsbildende Angebote gemacht, die sich vor allem dadurch von anderen Qualifizierungsangeboten unterschieden, dass auf die psychosoziale Stabilisierung der Teilnehmer geachtet wurde und als 'Türöffner in den Arbeitsmarkt' das Instrument des Betriebspraktikums eingesetzt wurde. Die zentrale Aufgabe der FWG e.V. innerhalb der 'Offensive für Ältere' bestand in der Evaluation des quantitativen und qualitativen Erfolgs der Qualifizierungsmaßnahmen und der Vermittlung ehemaliger Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Modellprojekte der 'Offensive für Ältere' in eine neue Beschäftigung und die diesem Vermittlungsprozess zugrundeliegenden Faktoren. Ausgehend von der Annahme, dass sich die Teilnahme an einem der Modellprojekte als hilfreich für die Vermittlung der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger erweist, sollte erforscht werden, ob und welche Bedeutung die einzelnen Qualifikationsmodule, insbesondere das Praktikum, in diesem Zusammenhang hatten. Im vorliegenden Evaluationsdesign war nicht beabsichtigt, den Erfolg der Modellprojekte ausschließlich anhand ihrer Vermittlungsquoten zu beurteilen. Zu vielfältig sind die Wirkungen, die eine Teilnahme an einer Maßnahme haben kann. Im vorliegenden Evaluationsbericht geht es in weiten Teilen um eine qualitative Beschreibung. Beschrieben werden Qualität und Nutzen der Teilnahme für den ehemaligen Teilnehmer (insbesondere mit Blick auf den Arbeitsmarktzugang und die psychosoziale Dimension) sowie der Nutzen der Qualifikationsinhalte für deren Arbeitgeber. Damit grenzt sich dieser Evaluationsbericht vom Bericht der Fachhochschule Düsseldorf ab, welche die Zufriedenheit der Teilnehmer mit der Qualifikationsmaßnahme an sich untersucht hat und baut gleichzeitig darauf auf. Zu Beginn des Forschungsprozesses wurden gemeinsam mit den Modellprojekten die zentralen Fragestellungen, die die FfG e.V. mit der vorliegenden Evaluationsstudie beantworten sollte, formuliert:
    -Welche Bedeutung hat die Teilnahme des ehemals Arbeitslosen für ihn selbst bzw. für dessen neuen Arbeitgeber?
    -Welche besonderen biographischen Merkmale finden sich bei den Betroffenen? Bestehen Unterschiede zwischen den Geschlechtern?
    Wie beurteilen die Teilnehmer die Maßnahmen im Rückblick?
    -Welche Qualität hat die gefundene Arbeit?
    -Wie ist die grundsätzliche Position der Arbeitgeber zu älteren Mitarbeitern?
    -Was hat den Arbeitgeber im konkreten Fall zur Einstellung motiviert?
    -Wie hat sich die soziale und wirtschaftliche Lage der Betroffenen verändert?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Pension arrangements and retirement choices in Europe: a comparison of the British, Danish and German systems (2005)

    Sefton, James; Ven, Justin van de ; Weale, Martin ;

    Zitatform

    Sefton, James, Justin van de Ven & Martin Weale (2005): Pension arrangements and retirement choices in Europe. A comparison of the British, Danish and German systems. (ENEPRI research report 05), Brüssel, 52 S.

    Abstract

    "We develop a general equilibrium simulation model of a heterogeneous population in whcih both consumption/saving and labour/leisure choices are endogenous. We use it to explore the effects of the different state benefit systems on labour supply of old and older workers in Denmark, Germany and the United Kingdom. We find that, in broad terms, differences in labour force participation can be accounted for by differences in benefit structures. The broad conclusions are not altered when we allow for the effects of poor health at different ages. We find that the UK system is preferred by young people while the German arrangement is chosen by old and older people; the latter are in the majority in our simulated population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung Älterer: bislang noch kein Paradigmenwechsel (2005)

    Sproß, Cornelia; Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia & Werner Eichhorst (2005): Beschäftigung Älterer. Bislang noch kein Paradigmenwechsel. In: Bundesarbeitsblatt H. 11, S. 4-12.

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktsituation für ältere Arbeitnehmer ist gekennzeichnet von einem unterdurchschnittlichem Beschäftigungsniveau, hoher und verfestigter Arbeitslosigkeit sowie geringen Reintegrationschancen. In dieser Analyse werden die verantwortlichen Faktoren für die schlechte Arbeitsmarktperspektive untersucht. Insbesondere geht es um die Rolle von Einkommensersatzleistungen und aktiven Fördermaßnahmen. Dabei wird geprüft, inwieweit das in den letzten Jahren veränderte arbeitsmarktpolitische Instrumentarium dazu beigetragen hat, die Integration Älterer in das Erwerbsleben zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer: Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1) (2005)

    Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    Sproß, Cornelia (2005): Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer. Beispiele und Strategien anderen Länder (Teil 1). In: Arbeit und Beruf, Jg. 56, H. 9, S. 260-264.

    Abstract

    In Deutschland sind weniger ältere Arbeitnehmer beschäftigt als in anderen europäischen Ländern. Gegenüber Ländern wie Großbritannien oder Finnland weist Deutschland eine niedrigere Erwerbsquote und eine höhere Arbeitslosenquote der Altergruppe 55 bis 64 Jahre auf. Am Beispiel Großbritanniens und Finnlands wird verdeutlicht, dass eine Vielzahl von Handlungsmöglichkeiten existiert, um die Beschäftigungspotenziale älterer Arbeitnehmer zu nutzen und eine hohe Beschäftigungsbeteiligung zu ermöglichen. Nach dem Konzept der Beschäftigungsfähigkeit muss ganzheitlich vorgegangen werden, um die Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer in einer sich zunehmend dynamischen Wissensgesellschaft zu erhalten und zu verbessern. Die auf politischer Ebene durchgeführten Maßnahmen in Finnland basieren auf einer integrativen Strategie, welche alle relevanten Arbeitsmarktakteure in die Entscheidungsprozesse einbezieht. In Großbritannien werden Unternehmen durch staatliche Maßnahmen und Initiativen beeinflusst und der einzelne wird durch staatliche Programme aktiviert, um einer Beschäftigung nachzugehen. Aufgrund der niedrigen Erwerbstätigenquote älterer Arbeitnehmer setzt auch die Bundesregierung Maßnahmen durch, die jedoch nicht ausreichen, das Beschäftigungspotenzial auszuschöpfen. Empfohlen wird, wie in Finnland, auf mehreren Ebenen aktiv zu sein. Gleichzeitig ist eine intensivere Betreuung älterer Arbeitsloser wir in Großbritannien wichtig. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Flexicurity and HR-strategies for the older workers: a comparative appraisal of four European countries (2005)

    Tros, Frank;

    Zitatform

    Tros, Frank (2005): Flexicurity and HR-strategies for the older workers. A comparative appraisal of four European countries. (TLM.NET working paper 2005-13), Amsterdam, 22 S.

    Abstract

    "This paper argues that a synergy exists between flexibility and security regarding the older workers in the labour market. There are several options to combine some forms of flexibility and some forms of security. It is worthwhile to analyse these options in the implementation of the European strategy to encourage the labour market activity of the workers aged 55+. A more or less deliberate strategy to enhance both flexibility and security is called 'flexicurity'. From the flexicurity point of view, this paper analyses the policies regarding the older workers in Belgium, Denmark, Germany and The Netherlands. The early exit arrangements, creating income security and external flexibility for companies, are under reform in almost all EU-countries. In this context, it is interesting to find out whether new combinations of flexibility and security, which are focussing more on employment participation, are being created. In the policy discourses there seem to appear new interconnections between internal flexibility and job and work security. Nevertheless, this article shows differences in the degree in which policies interfere. It also deals with continuing traditions in the balance and types of flexibility and security in the four countries. In the Danish labour market, the specific interconnection of (external numerical) flexibility and (employment and income) security is beneficial for the employment participation of the older workers. Nevertheless, this is not the result of a deliberate policy. The Dutch arrangements in collective agreements and - to a lesser extent the Belgian facilities on the national level - seem to be most integrative in combining flexibility in work organisations with employment and security for the older workers. In Germany, the early retirement practice appears to be more difficult to change into new forms of flexibility and security. Further, this paper presents a follow-up research project on the policies for older workers on the firm level. The background question is whether and how HRM are influenced by the policyshifts on the more central levels. The firm has its own autonomous dynamics and the well-rooted practises of 'early exit' and the rather passive attitude towards the senior employees seems hard to change. Furthermore, this project has to fill in the lack of knowledge about the extent in which companies create more autonomous strategies to combine forms of flexibility and security among the older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Country report Germany: making the labour market more attractive for people: Making work a real alternative for all (2005)

    Voß-Gundlach, Christiane;

    Zitatform

    Voß-Gundlach, Christiane (2005): Country report Germany. Making the labour market more attractive for people: Making work a real alternative for all. In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 101-105.

    Abstract

    Die Umsetzung der Agenda 2010 und die Hartz-Reformen werden als beschäftigungspolitische Initiativen in Deutschland skizziert. Die Senkungen von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen und die Schaffung unternehmerfreundlicher Strukturen sozialer Sicherung sollen dazu beitragen, die Beschäftigung von Arbeitskräften mit Niedrigeinkommen sowie von Frauen und älteren Arbeitskräften zu erhöhen. Auf die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitskräfte zielen die Erhöhung des Rentenalters, Altersteilzeit und Einstellungszuschüsse. Die Frauenerwerbsbeteiligung soll durch einen Rechtsanspruch auf öffentliche Kinderbetreuung, durch Steuererleichterungen bei der Einstellung von Haushaltshilfen und durch einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit erhöht werden. Arbeit soll zu einer echten Alternative für alle werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erste Ergebnisse der Statistiken über die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (2005)

    Weber, Tim;

    Zitatform

    Weber, Tim (2005): Erste Ergebnisse der Statistiken über die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. In: Wirtschaft und Statistik H. 4, S. 382-387.

    Abstract

    "Am 1. Januar 2003 trat das 'Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung' (GSiG) in Kraft. Mit diesem Sozialleistungsgesetz wurde für über 64-Jährige sowie für dauerhaft voll erwerbsgeminderte Personen ab 18 Jahren eine eigenständige Leistung geschaffen, welche den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt sicherstellt. Das Grundsicherungsgesetz soll hauptsächlich dazu beitragen, die so genannte 'verschämte Armut' einzugrenzen. Hintergrund ist der Befund, dass vor allem ältere Menschen bestehende Sozialhilfeansprüche oftmals nicht geltend machen, weil sie den Rückgriff auf ihre unterhaltsverpflichteten Kinder fürchten. Im Gegensatz zum bisherigen Bundessozialhilfegesetz bleiben deshalb bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung im Regelfall Unterhaltsansprüche gegenüber den Kindern und Eltern des Leistungsempfängers unberücksichtigt. Von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder wurden zum Jahresende 2003 erstmals Erhebungen über die Empfänger und über die Ausgaben der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung als Bundesstatistik durchgeführt. Der Beitrag stellt die ersten Ergebnisse der neuen Statistik zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Nur noch maximal 18 Monate Arbeitslosengeld (I): wann gilt noch die längere Anspruchsdauer für Ältere (2005)

    Winkel, Rolf; Nakielski, Hans;

    Zitatform

    Winkel, Rolf & Hans Nakielski (2005): Nur noch maximal 18 Monate Arbeitslosengeld (I). Wann gilt noch die längere Anspruchsdauer für Ältere. In: Soziale Sicherheit, Jg. 54, H. 11, S. 366-370.

    Abstract

    "Zum 1. Februar 2006 werden die Ansprüche von älteren Arbeitslosen auf die Versicherungsleistung Arbeitslosengeld (I) zusammengestrichen. Statt für höchstens 32 Monate (nach altem Recht) zahlt die Arbeitslosenversicherung dann maximal nur noch für 18 Monate. Das Nachsehen haben dabei insbesondere diejenigen Älteren, die im kommenden Jahr ihren Job verlieren - aber erst nach dem Stichtag. Im Artikel geht es um die Fragen, für wen noch das alte Recht gilt und welche Gestaltungsmöglichkeiten ältere Arbeitnehmer haben, denen bald Arbeitslosigkeit droht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Übergang in den Rentenbezug im Spannungsfeld betrieblicher Personal- und staatlicher Sozialpolitik. Textband und Anhangband (2005)

    Wübbeke, Christina;

    Zitatform

    Wübbeke, Christina (2005): Der Übergang in den Rentenbezug im Spannungsfeld betrieblicher Personal- und staatlicher Sozialpolitik. Textband und Anhangband. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 290), Nürnberg, 269 S.; 189 S.

    Abstract

    "Die prognostizierte Verdoppelung des Altenquotienten bis 2050 stellt das Sozialversicherungssystem vor fortschreitende Finanzierungsprobleme und die Solidarität der Generationen vor eine harte Zerreißprobe. Um diese Problemlage zu entschärfen, hat der Gesetzgeber die Altersgrenzen für den abschlagsfreien Rentenbezug angehoben und die maximale Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes für Ältere verkürzt, mit dem Ziel, die durchschnittliche Lebensarbeitszeit zu verlängern und das mittlere Renteneintrittsalter zu erhöhen. Wissenschaftlich umstritten ist, wie sich diese Maßnahmen auswirken werden: Hängt die Entwicklung der Lebensarbeitzeit vor allem davon ab, welche finanziellen Anreize von den jeweiligen sozialrechtlichen Rahmenbedingungen auf die individuellen Arbeitsangebotsentscheidungen älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgehen, müssten die Reformmaßnahmen tatsächlich zu einer erheblichen Verlängerung der durchschnittlichen Erwerbsdauer führen. Bestimmt hingegen vorrangig die betriebliche Beschäftigungspolitik die Entwicklung des Ruhestandsalters, ist bei unverändertem Interesse der Betriebe an der frühzeitigen Ausgliederung Älterer eher mit einer Verschlechterung der materiellen Lebenslage vieler Betroffener als mit einem deutlichen Anstieg der Erwerbsdauer zu rechnen. Vor dem Hintergrund dieser Problematik untersucht die Arbeit auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-1995 mit Ergänzungsteil I, welche Faktoren im Zeitraum von 1975 bis 1995 auf Zeitpunkt und Form des Ausscheidens älterer Beschäftigter aus dem Erwerbsleben einwirkten. Insgesamt weisen die Ergebnisse darauf hin, dass das Arbeitsnachfrageverhalten der Betriebe sowie gesundheitliche Einschränkungen der Betroffenen zum Trend des frühzeitigen Übergangs in den Ruhestand wesentlich beigetragen haben. Dies spiegelt sich wider in dem ausgeprägten Effekt der betrieblichen Beschäftigungsentwicklung, der branchenspezifischen Altersstrukturentwicklung, der Betriebsgröße, des Wirtschaftsbereichs sowie von Langzeiterkrankungen auf Zeitpunkt und Form des individuellen Erwerbsausstiegs. Aus der großen Bedeutung, die der betrieblichen Nachfrage nach der Arbeitskraft Älterer in den letzten Jahrzehnten für den Zeitpunkt des Erwerbsendes zukam, lässt sich schließen, dass die Erhöhung der Arbeitsanreize für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die jüngeren sozialrechtlichen Reformen keinesfalls automatisch zu einer spürbaren Verlängerung der durchschnittlichen Lebensarbeitzeit führen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerpolitik zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Harz IV - Politik gegen Arbeitslose oder auf dem Weg zum aktiven Sozialstaat? (2005)

    Zitatform

    (2005): Arbeitnehmerpolitik zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Harz IV - Politik gegen Arbeitslose oder auf dem Weg zum aktiven Sozialstaat? (Wirtschaftspolitische Diskurse 48), Bonn, 47 S.

    Abstract

    Das Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt 'Hartz IV' regelt die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zu einer einheitlichen Grundsicherung für alle Arbeitsuchenden. Außerdem sollen Langzeitarbeitslose in Zukunft besser und schneller als bisher in Arbeit vermittelt werden. Das Vorhaben löste im Jahr 2004 eine Protestwelle aus, mit der sich auch Betriebs- und Personalräte auseinandersetzen mussten, die mit Fragen der Beschäftigten konfrontiert waren. Vor allem die Sozialverträglichkeit von Hartz IV wurde dabei problematisiert: Soll mit Hartz IV der Abbau des Sozialstaats forciert werden? Sind die älteren Arbeitslosen und die einkommensschwachen Haushalte die Reformverlierer? Warum sollen die Arbeitslosen jede Arbeit annehmen? Führt Hartz IV zum Lohndumping? Diese Fragen wurden auf einer Veranstaltung des Arbeitskreises Arbeit-Betrieb-Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung im September 2004 thematisiert. Ziel war es, die umstrittenen Inhalte von Hartz IV mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags, Wissenschaftlern sowie Betriebs- und Personalräten zu diskutieren und gemeinsam nach den Ursachen zu suchen, warum dieses Reformprojekt der Bundesregierung in Misskredit geraten ist. Als ein Ergebnis wird festgehalten, dass viel Unruhe über die Reform auf ungesicherte und teilweise unberechtigte Annahmen zurückzuführen ist. Einige Vorbehalte können daher entschärft werden, andere bleiben dagegen bestehen bzw. sind noch auszuräumen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze (2005)

    Zitatform

    (2005): Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/109 (29.11.2005)), 12 S.

    Abstract

    Mit dem Fünften Gesetz zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze setzt die Bundesregierung den Weg der Strukturreformen am Arbeitsmarkt als zentraler Bestandteil der Agenda 2010 fort. Anliegen ist es u.a., die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu fördern. Dabei geht es sowohl um eine generelle Erhöhung der Beschäftigungsquote älterer Menschen als auch um die Erweiterung der Möglichkeiten zur Aufnahme befristeter Beschäftigungen, um die Einstellung von arbeitslosen Menschen zu erleichtern. Mit dem Gesetzentwurf sollen mehrere, seit dem Jahre 2001 in das SGB III aufgenommene befristete arbeitsmarktpolitische Instrumente, die insbesondere die Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fördern, bis Ende des Jahres 2007 verlängert werden. Zusätzlich wird die Bundesregierung einen Beschäftigungspakt mit der Wirtschaft initiieren, um das arbeitsmarktpolitische Potential dieser Instrumente voll auszuschöpfen. Auch die befristeten Arbeitsmöglichkeiten, die ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zu diesem Zeitpunkt bereits ab dem 52. Lebensjahr in Anspruch nehmen können, werden bis 2007 verlängert. Für befristete Arbeitsverhältnisse gilt, dass ohne sachlichen Grund befristete Arbeitsverträge mit demselben Arbeitgeber wiederholt abgeschlossen werden können, wenn zwischen dem Beginn der sachgrundlosen Befristung und dem Ende eines vorhergehenden Arbeitsverhältnisses ein Zeitraum von mindestens zwei Jahren liegt. Dem Gesetzentwurf beigefügt ist eine Stellungnahme des Bundesrates vom 27. Mai 2005 gemäß Artikel 76 Abs. 2 des Grundgesetzes. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and employment policies: Germany (2005)

    Zitatform

    (2005): Ageing and employment policies. Germany. (Ageing and employment policies), Paris, 167 S. DOI:10.1787/9789264012745-en

    Abstract

    "Today, many older Germans stop working well before reaching the statutory retirement age of 65. As a result, only two out of five people in Germany between the ages of 55 and 64 are employed, well below the ratio in most other OECD countries. By comparison, about three out of five people in this age group are still active in Britain and the US and more than 70% in Sweden.
    Unless this situation changes, Germany could face labour shortages, slowing economic growth and worsening public finances, the OECD report warns. The problem is especially acute in the former East German states, where birth rates are lower and many younger, skilled workers have emigrated to take advantage of job opportunities in western Germany.
    The report on Germany outlines barriers to the employment of older workers and gives policy recommendations for action to overcome them, aimed at both the German government, employers, trade unions and older workers themselves.
    While a lot has been done in recent years to encourage older workers to carry on working, it is important that the new government keeps up the momentum of reform. Specifically, the OECD recommends that Germany should:
    - raise the retirement age in line with rising life expectancy. While the OECD welcomes the incoming government's plans to raise the retirement age in the long term to 67, it says action may be needed earlier than in 2008, as currently planned.
    - introduce job-search requirements for all, irrespective of age. Incentives to retire before the official retirement age or to withdraw from the labour market by taking advantage of disability pensions or unemployment benefits combined with exemptions from job-search requirements should be removed. Early retirement schemes for the long-term unemployed should be phased out faster. Every person registered as unemployed should be required to look for a job.
    - improve the employability of older workers. Training programmes for older workers, especially for the low and medium-skilled, are urgently needed in order to help older workers who lose their jobs to find new employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Alterung und Beschäftigungspolitik: Deutschland (2005)

    Zitatform

    (2005): Alterung und Beschäftigungspolitik. Deutschland. (Ageing and employment policies), Paris, 187 S. DOI:10.1787/9789264014060-de

    Abstract

    "Angesichts der rasch fortschreitenden Bevölkerungsalterung und des Trends zum vorzeitigen Arbeitsmarktrückzug muss für bessere Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Menschen gesorgt werden. Über die Notwendigkeit einer Reform der Rentensysteme und der Vorruhestandsregelungen wurde bereits viel gesagt, die bisherigen Maßnahmen sind jedoch u.U. unzureichend, um die Beschäftigungsquoten der älteren Arbeitskräfte deutlich anzuheben oder das Risiko künftiger Arbeitskräfteverknappungen einzudämmen. Regierungen ebenso wie Unternehmen werden aktive Maßnahmen ergreifen müssen, um die Lohnfindungsmechanismen auf eine alternde Erwerbsbevölkerung abzustimmen, um zu verhindern, dass andere Sozialtransfersysteme als alternative Wege in die Frührente genutzt werden, um Altersdiskriminierung zu bekämpfen und um die Arbeitsplatzkompetenzen und Arbeitsbedingungen der älteren Arbeitskräfte zu verbessern. Außerdem müssen die älteren Arbeitskräfte selbst ihre Einstellung zu einem längeren Verbleib im Erwerbsleben und zur Aneignung neuer Kompetenzen ändern. Es ist nur wenig darüber bekannt, was die Länder in diesem Bereich unternehmen bzw. unternehmen sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Employment and social policies for an ageing society: Britain and Germany Compared Conference organised by the Anglo-German Foundation London, 28 and 29 October 2004 (2005)

    Abstract

    Der demografische Wandel stellt die Regierungen sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien vor neue beschäftigungs- und sozialpolitische Herausforderungen. Eine immer älter werdende Bevölkerung stellt den Generationenvertrag in Frage und macht eine Reform der Alterssicherung notwendig. Vertreter beider Länder trafen sich auf der vorliegend dokumentierten Konferenz zum Erfahrungsaustausch zu folgenden einschlägigen Themen: (1) Gesundheitspolitik; (2) Beschäftigungspolitik; (3) Einkommen und Armut; (4) Langzeitpflege; (5) soziale und politische Partizipation älterer Menschen. Es wird kritisiert, dass die derzeitige Beschäftigungspolitik in beiden Ländern in Bezug auf die Bedürfnisse älterer Arbeitnehmer unflexibel ist. Altersdiskriminierung zeigt sich darin, dass ältere Arbeitnehmer nur selten eine Weiterbildung angeboten bekommen oder einen neuen Arbeitsplatz finden. Positiv bewertet werden das System der Langzeitpflege in Deutschland und die Möglichkeiten zur Prävention und Rehabilitation in Großbritannien. Als negativ erweist sich der geringe Stellenwert der Geriatrie in beiden Ländern. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung - Drucksachen 15/5556, 15/5602 (2005)

    Zitatform

    (2005): Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung - Drucksachen 15/5556, 15/5602. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/5714 (15.06.2005)), 8 S.

    Abstract

    Die Beschlussempfehlung und der Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeit widmet sich zwei Themen: Der Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der Zulassung von Kettenverträgen. Die erleichterten Befristungsmöglichkeiten, die ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 52. Lebensjahr in Anspruch nehmen können, sollen bis Ende 2007 verlängert werden. Darüber hinaus soll es die Möglichkeit zur Aufnahme befristeter Beschäftigung geben, wenn zwischen dem Beginn der sachgrundlosen Befristung und dem Ende eines vorhergehenden Arbeitsverhältnisses ein Zeitraum von mindestens zwei Jahren liegen. Außerdem soll die bestehende Übergangsfrist bei der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld geändert werden, und Arbeitnehmer schon künftig schon mit Vollendung des 45. Lebensjahrs und in Betrieben mit bis zu 200 Beschäftigten bei ihren Aktivitäten durch die Übernahme von Weiterbildungskosten unterstützt werden. Während dieser Gesetzentwurfs mit den Stimmen der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gegen die Stimmen der Fraktionen der CDU/CSU und FDP angenommen wurde, wurde der Entwurf der Änderung des Teilzeit- und Befristungsgesetztes, der auf eine Lockerung des Verbots wiederholter Befristungen zielte, abgelehnt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze: Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD - Drucksache 16/109 - (2005)

    Zitatform

    (2005): Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze. Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Arbeit und Soziales zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD - Drucksache 16/109 -. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/245 (14.12.2005)), 12 S.

    Abstract

    Seit dem Jahr 2001 wurden mehrere arbeitsmarktpolitische Instrumente in das Dritte Sozialgesetzbuch (SGB III) aufgenommen und bis Ende des Jahres 2005 befristet. Da die Arbeitsmarktlage aber weiterhin ein breites Bündel von Maßnahmen zur Integration von Menschen mit Wettbewerbsnachteilen - vor allem von älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern - in den Arbeitsmarkt erfordert, empfiehlt der Ausschuss für Arbeit und Soziales dem Deutschen Bundestag, den Entwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Dritten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze anzunehmen. Die Geltungsdauer der arbeitsmarktpolitischen Instrumente im Dritten Sozialgesetzbuch, die bis Ende des Jahres 2005 befristet sind, soll mit Ausnahme des Existenzgründungszuschusses und der Förderung der Weiterbildung beschäftigter Arbeitnehmer bis zum 31.Dezember 2007 verlängert werden. Existenzgründungszuschüsse können noch bis zum 30. Juni 2006 beantragt werden; die Möglichkeit der Förderung der Weiterbildung beschäftigter Arbeitnehmer soll bis zum 31. Dezember 2006 verlängert werden. Außerdem hat der Ausschuss beschlossen, dem Deutschen Bundestag zu empfehlen, den Gesetztesentwurf des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes für erledigt zu erklären. Die Übergangsfrist beim Arbeitszeitgesetz im Hinblick auf Bereitschaftsdienst läuft am 31. Dezember 2005 aus. Da noch nicht in allen Bereichen Tarifabschlüsse auf Basis des neuen Rechts erfolgt sind, soll die Übergangsregelung für bis zum 1. Januar 2004 bestehende oder nachwirkende Tarifverträge bis zum 31. Dezember 2006 verlängert werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik: eine erste Analyse (2004)

    Beckmann, Michael ; Deimel, Julia; Schauenberg, Bernd;

    Zitatform

    Beckmann, Michael, Julia Deimel & Bernd Schauenberg (2004): Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik. Eine erste Analyse. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 5, H. 2, S. 127-137.

    Abstract

    Der Artikel gibt einen ersten Überblick über die Vermittlungsgutscheine als neues Instrument der Arbeitsmarktpolitik. Ziel ist die stärkere Privatisierung der Arbeitsvermittlung durch Einbindung privater Arbeitsvermittler in die Vermittlung der Arbeitslosen. Die Funktion privater Arbeitsvermittler als Intermediäre wird analysiert, und es wird diskutiert, wie sie auf dieses neue Instrument reagieren. Für die private Vermittlung schwer vermittelbarer Problemgruppen - wie ältere Arbeitnehmer, Langzeitarbeitslose und gering Qualifzierte - gibt es für die privaten Arbeitsvermittler kaum Anzreize, weil die Vermittlungsaufwendungen zu hoch sind. Hinzu kommt, dass diese Problemgruppen aufgrund divergierender Qualifikations- und Anforderungsprofile von Arbeitsanbietern und -nachfragern schwer vermittelbar sind. Diese strukturellen Probleme werden durch Vermittlungsgutscheine jedoch nicht gelöst. Eine Verringerung der Arbeitslosigkeit durch verstärkte private Vermittlung durch Vermittlungsgutscheine ist nicht zu erwarten. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Abschlussbericht der Fachhochschule Düsseldorf im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere" (2004)

    Bleck, Christian;

    Zitatform

    Bleck, Christian (2004): Abschlussbericht der Fachhochschule Düsseldorf im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere". Düsseldorf, 250 S.

    Abstract

    "Der Abschlussbericht präsentiert die Ergebnisse des Evaluationsvorhabens der Forschungsstelle DIFA der Fachhochschule Düsseldorf, das im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft 'Offensive für Ältere' durchgeführt wurde. Hierfür wird im ersten Kapitel mit einer Vorstellung der Hintergründe, Ziele und Inhalte der 'Offensive für Ältere' begonnen. Dies beinhaltet eine Beschreibung der europäischen Gemeinschaftsinitiative EQUAL, eine kurze Darstellung der Situation Älterer auf dem Arbeitsmarkt sowie eine allgemeine Darstellung des Projektvorhabens der 'Offensive für Ältere'. Da die Förderangebote für ältere Arbeitslose, die in sieben verschiedenen Modellprojekten der 'Offensive für Ältere' durchgeführt werden, hierbei das eigentliche innovative Element auf praktischer Ebene darstellen, werden diese im zweiten Kapitel nochmals gesondert vorgestellt. Anschließend folgt die 'Basisanalyse der Zielgruppe'. Hierbei handelt es sich um eine Literaturanalyse zur Zielgruppe der älteren Arbeitslosen, die den Fokus auf die Lebenssituation bzw. psychosoziale Lage der Zielgruppe richtet. Anhand eines theoretischen Modells werden beispielhaft verschiedene Umstände und Faktoren geschildert, welche die Situation älterer Arbeitsloser bedingen (können) und daraus Erkenntnisse für die Arbeit in Förderangeboten mit der Zielgruppe abgeleitet. Das vierte Kapitel beinhaltet die Ergebnisse der ExpertInneninterviews zur Akquise der TeilnehmerInnen, die in einem Arbeitsamt, einem Sozialamt und einem Jobcenter sowie in den sieben Modellprojekten durchgeführt wurden. Neben der grundsätzlichen Erörterung der Akquiseabläufe werden hierbei einerseits die Berücksichtigung des gleichstellungspolitischen Prinzips des Gender Mainstreaming sowie andererseits die Berücksichtigung von MigrantInnen bzw. deren spezifische Belange und Sichtweisen schwerpunktmäßig beleuchtet. Der zentrale und umfangreichste Baustein unserer Untersuchung stellt die quantitative Befragung der TeilnehmerInnen dar. Hier wurde die subjektive Wahrnehmung und Beurteilung der Förderangebote aus Sicht der TeilnehmerInnen erhoben. Die Ergebnisse der Befragung werden im fünften Kapitel vorgestellt. Das sechste Kapitel behandelt die qualitative Befragung von TeilnehmerInnen, die ein Förderangebot vorzeitig verlassen haben. In der Auswertung der Interviews mit den von uns so genannten 'Drop-Outs' werden die Gründe und Umstände des Abbruchs erläutert. Mit dem Resümée der wichtigsten Ergebnisse endet dieser Abschlussbericht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neuregelungen im Bereich der Altersgrenzen (2004)

    Brall, Nathalie; Fasshauer, Stephan; Stahl, Helmut; Lübke, Eckhard;

    Zitatform

    Brall, Nathalie, Stephan Fasshauer, Eckhard Lübke & Helmut Stahl (2004): Neuregelungen im Bereich der Altersgrenzen. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 59, H. 6/7, S. 350-363.

    Abstract

    "Das Gesetz zur Sicherung der nachhaltigen Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Nachhaltigkeitsgesetz) sieht eine Anhebung der Altersgrenze für die frühestmögliche Inanspruchnahme der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit vor (§ 237 SGB VI). Ziel dieser Maßnahme ist es, das tatsächliche Renteneintrittsalter zu erhöhen. Von einer Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre hat der Gesetzgeber aus verschiedenen Gründen - jedenfalls derzeit - noch abgesehen. In dem Beitrag werden nach einer Einführung der von der Neuregelung betroffene Personenkreis und die finanziellen Auswirkungen dargestellt. Abschließend erfolgt eine verfassungsrechtliche und sozialpolitische Bewertung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktlage Älterer und Beschäftigungspotentiale für Ältere: Endbericht des Teilprojektes "Lebensqualität im Alter - ein Arbeitsfeld für ältere Arbeitslose?" im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere" (2004)

    Dahlbeck, Elke; Cirkel, Michael;

    Zitatform

    Dahlbeck, Elke & Michael Cirkel (2004): Arbeitsmarktlage Älterer und Beschäftigungspotentiale für Ältere. Endbericht des Teilprojektes "Lebensqualität im Alter - ein Arbeitsfeld für ältere Arbeitslose?" im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Offensive für Ältere". Gelsenkirchen, 63 S.

    Abstract

    "In einem ersten Schritt erfolgt eine detaillierte deskriptive Analyse der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungssituation Älterer (Kapitel 2). Neben der Beschreibung bestimmter Strukturmerkmale älterer Arbeitsloser wird ein Einblick in den Entwicklungsverlauf sowie der Dauer von Altersarbeitslosigkeit und der Art der aufgebrachten Leistungen gegeben (Abschnitt 2.2). Anhand der Beschäftigtenentwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbranchen werden die wichtigsten Wachstumsbranchen herausgefiltert (Abschnitt 2.3). Im dritten Kapitel werden die für die Teilhabe Älterer am Erwerbsleben relevanten Rahmen- und Ausgangsbedingungen näher beleuchtet. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern die oftmals beschriebenen starren gesetzlichen und tariflichen Regelungen die Wiedereingliederung Älterer behindern (Abschnitt 3.1). Zudem werden die Leistungsvoraussetzungen Älterer erläutert (Abschnitt 3.2), um später mögliche Tätigkeitsfelder, bei denen die spezifischen Kompetenzen Älterer benötigt werden, aufzuschlüsseln. Eine weitere wichtige Kennziffer für eine mögliche Rückkehr ins Berufsleben ist die Einstellungsbereitschaft der potentiellen Arbeitgeber gegenüber Älteren. Dieser Frage nach dem Altersbild von Unternehmern wird in Abschnitt 3.3 nachgegangen. In Abschnitt 3.4 werden die sich aus den vorherigen Abschnitten herauskristallisierenden Tätigkeitsfelder und Funktionsbereiche für Ältere skizziert. Im vierten Kapitel werden mögliche Beschäftigungspotentiale verschiedener Branchen näher beschrieben. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Seniorenwirtschaft gerichtet, aber auch andere Wachstumsbereiche - wie die Gesundheitswirtschaft, das Ingenieurwesen oder aber der Call-Center-Bereich bieten mögliche Beschäftigungsfelder für Ältere. Neben der Erörterung bereits erfolgreich durchgeführter Fallbeispiele werden Ideen und Anregungen für weitere Beschäftigungsfelder gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Hartz-Gesetze zur Arbeitsmarktpolitik: ein umfassendes Evaluationskonzept (2004)

    Fertig, Michael ; Kluve, Jochen; Schmidt, Christoph M.; Hägele, Helmut; Friedrich, Werner; Apel, Helmut;

    Zitatform

    Fertig, Michael, Jochen Kluve, Christoph M. Schmidt, Helmut Apel, Werner Friedrich & Helmut Hägele (2004): Die Hartz-Gesetze zur Arbeitsmarktpolitik. Ein umfassendes Evaluationskonzept. (RWI-Schriften 74), Berlin: Duncker & Humblot, 320 S. DOI:10.3790/978-3-428-51535-6

    Abstract

    "Die im Rahmen der Hartz-Reformen auf den Weg gebrachten Änderungen der Arbeitsmarktgesetzgebung haben die rasche und nachhaltige Vermittlung in Arbeit, die Schaffung neuer Beschäftigungsfelder und den Bau von mehr Brücken in Beschäftigung zum Ziel. Hauptziel ist letztlich die Verringerung der Arbeitslosigkeit. Jede Evaluationsstudie dazu hat sich an diesem übergeordneten Ziel zu orientieren. Die Autoren der vorliegenden Arbeit präsentieren ein derartiges Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Leitlinien sind: Das Konzept muss angesichts der nicht optimalen Datenlage und der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit praktikabel sein. Es muss sich angesichts der Vielzahl der Ziele der Arbeitsmarktpolitik auf die Beschäftigungssituation arbeitsloser Arbeitnehmer konzentrieren. Es muss einen einheitlichen Analyserahmen anbieten für Leitfragen wie: Was haben die durchgeführten Maßnahmen bewirkt, waren sie effektiv? Welche Kosten sind entstanden, waren die Maßnahmen effizient? Welche Ursachen lassen sich für die Wirkung identifizieren? Es muss dafür einen interdisziplinären Ansatz verfolgen, der eine ausgewogene Kombination aus theoretischer Analyse, ökonometrischer Kompetenz und Know-how der Implementationsforschung beinhaltet. Das Konzept muss Methoden vorsehen, die angesichts der genannten Daten- und Zeitprobleme robuste Ergebnisse erzeugen können. Es muss angesichts des teilweise späten Inkrafttretens einzelner Maßnahmen eine Erweiterung des Evaluationszeitraums erlauben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unemployment durations in West-Germany before and after the reform of the unemployment compensation system during the 1980s (2004)

    Fitzenberger, Bernd ; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Ralf A. Wilke (2004): Unemployment durations in West-Germany before and after the reform of the unemployment compensation system during the 1980s. (ZEW discussion paper 2004-24), Mannheim, 31 S.

    Abstract

    "This paper empirically analyzes the distribution of unemployment durations in West Germany before and after the changes during the mid 1980s in the maximum entitlement periods for unemployment benefits for elderly unemployed. The analysis is based on the comprehensive IAB employment subsample containing register panel data for about 500.000 individuals in West Germany. We introduce two proxies for unemployment, since the data do not involve a precise economic definition of unemployment. We provide a theoretical analysis of the link between the durations of nonemployment and of unemployment durations between jobs. In our empirical analysis we find significant changes in the distributions of nonemployment durations for older unemployed individuals. At the same time, the distribution of unemployment durations between jobs did not change in response to the reforms. Our findings are consistent with an interpretation that many firms and workers used the more beneficial laws as a part of early retirement packages but those workers who were still looking for a job did not reduce their search effort in response to the extension of the maximum entitlement periods. This interpretation is consistent with a simulation of our theoretical model under economically plausible assumptions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Hartz-Gesetze: methodische Ansätze zu einer Evaluierung (2004)

    Hagen, Tobias ; Wolf, Elke ; Hujer, Reinhard; Wunderlich, Gaby; Jacobebbinghaus, Peter; Biewen, Martin ; Winterhager, Henrik; Spermann, Alexander; Boockmann, Bernhard; Fitzenberger, Bernd ; Arntz, Melanie ; Gürtzgen, Nicole ; Pfeiffer, Friedhelm ; Beblo, Miriam; Weber, Andrea ; Ammermüller, Andreas; Wilke, Ralf A. ;

    Zitatform

    Hagen, Tobias & Alexander Spermann (2004): Hartz-Gesetze. Methodische Ansätze zu einer Evaluierung. (ZEW-Wirtschaftsanalysen 74), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 246 S.

    Abstract

    "Noch nie wurden im Bereich der Arbeitsmarktpolitik so umfassende Reformen auf den Weg gebracht wie mit den Hartz-Gesetzen. Sie sollen dazu beitragen, die Arbeitslosigkeitsdauer durch eine verbesserte Arbeitsvermittlung zu verringern. Für den Gesetzgeber, aber auch für die Gesellschaft insgesamt, ist es essentiell zu erfahren, in welchem Maße die gesetzten Ziele erreicht werden. Eine Evaluierung kann diese Frage beantworten. Der Band enthält ein methodisches Konzept für eine umfassende Evaluation der neuen Instrumente der Hartz-Gesetze. Zunächst werden methodische Ansätze zu einer Evaluation auf leicht verständlichem Niveau diskutiert. Diese beziehen sich sowohl auf die mikroökonomische Ebene als auch auf die aggregierte Ebene: Es kann ermittelt werden, wie sich die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen auf einzelne Personen und Betriebe auswirken, aber auch, welche Konsequenzen sie für eine Branche oder die Gesamtwirtschaft haben. Darüber hinaus werden auch Ansätze für eine Bewertung geschlechtsspezifischer Probleme am Arbeitsmarkt dargestellt (Gender-Mainstreaming). Ein weiterer Schwerpunkt sind die für die Evaluationsforschung nutzbaren Datensätze. Im zweiten Teil des Bandes werden konkrete Evaluationsstrategien für einzelne Reformen und Instrumente vorgeschlagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Lohnkostenzuschüsse und Integration schwer vermittelbarer Personen in den ersten Arbeitsmarkt: eine Evalution mit Daten aus Betriebsbefragungen (2004)

    Hartmann, Josef;

    Zitatform

    Hartmann, Josef (2004): Lohnkostenzuschüsse und Integration schwer vermittelbarer Personen in den ersten Arbeitsmarkt. Eine Evalution mit Daten aus Betriebsbefragungen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 284), Nürnberg, 314 S.

    Abstract

    "Betriebliche Einstellungshilfen in Form von Lohnkostenzuschüssen an Arbeitgeber haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland entwickelt. Die Zielsetzung besteht vorrangig darin, das Einstellungsverhalten der Arbeitgeber zu beeinflussen, um für Personen mit eingeschränkten Beschäftigungschancen die direkte Einmündung in den 'ersten Arbeitsmarkt' zu fördern (Steuerungseffekt). Zielgruppe sind Arbeitnehmer, die aufgrund von tatsächlichen oder vermeintlichen Leistungsminderungen als schwervermittelbar gelten (bspw. ältere Arbeitslose, Langzeitarbeitslose und BerufsrückkehrerInnen). Mit der Förderung soll ein eventuelles Leistungsdefizit kompensiert werden, so dass dem Arbeitgeber keine finanziellen Nachteile entstehen. Die Förderung wirkt optimal, wenn es gelingt, den Arbeitnehmer dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze ist nicht explizit intendiert, wäre aber ein wünschenswerter Nebeneffekt. Mit einer repräsentativen Befragung von Betrieben, die im Jahr 1999 Lohnkostenzuschüsse in Anspruch genommen haben, einer Nachbefragung zum Verbleib der geförderten Personen im Jahr 2000, qualitativen Erhebungen (Fallstudien) bei geförderten und nicht geförderten Betrieben sowie Auswertungen des IAB-Betriebspanels zu strukturellen Unterschieden zwischen Förder- und Nichtförderbetrieben wurde die Datenbasis für die bivariaten und multivariaten Analysen gelegt. Im Mittelpunkt stand die Frage, inwieweit durch die Lohnkostenzuschüsse tatsächlich die intendierten arbeitsmarktpolitischen Ziele erreicht werden und welche Nebenwirkungen zu beobachten sind. Die Untersuchung zeigt, dass die Zielgruppenorientierung der Fördermaßnahmen greift. Für knapp die Hälfte der Betriebe kann ein Steuerungseffekt, ein Beschäftigungseffekt oder eventuell auch eine Kombination von beiden Effekten festgestellt werden, unterschiedlich in West und Ost. Je stärker die Zielgruppenrestriktion in den Förderbedingungen ist, umso eher werden Personen eingestellt, die die Betriebe sonst nicht eingestellt hätten. Rund 40 Prozent der Betriebe zeigten keine Veränderung in ihrem Einstellungsverhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Programm gegen Qualifizierungsengpässe und Arbeitslosigkeit: Fördermöglichkeiten beruflicher Weiterbildung im Beschäftigungsverhältnis (2004)

    Hauk, Rainer; Müller, Winfried;

    Zitatform

    Hauk, Rainer & Winfried Müller (2004): Programm gegen Qualifizierungsengpässe und Arbeitslosigkeit. Fördermöglichkeiten beruflicher Weiterbildung im Beschäftigungsverhältnis. In: Arbeit und Beruf, Jg. 55, H. 6, S. 163-165.

    Abstract

    Die Arbeitsmarktpolitik muss sich stärker auf präventive und wirtschaftsnahe Aus- und Weiterbildung ausrichten. Die entsprechenden Beratungsangebote der Bundesagentur für Arbeit gemäß dem Sozialgesetzbuch (SGB) III werden vorgestellt und überprüft. Dabei geht es um Maßnahmeninhalte, Fördermöglichkeiten und Grenzen, den förderfähigen Personenkreis und Modalitäten der Leistungsgewährung. Die Maßnahmen richten sich an Arbeitnehmer wie auch an Arbeitgeber insbesondere der Klein- und Mittelbetriebe. Sie betreffen vor allem die Einstellung von Geringqualifizierten, die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer und die Förderung der Jobrotation. Die dargestellten Möglichkeiten der Qualifizierung im Beschäftigungsverhältnis sollen Arbeitslosigkeit vermeiden, aber auch Änderungen der betrieblichen Personalpolitik bewirken. Insgesamt verlagert sich der Schwerpunkt beruflicher Weiterbildungsförderung von der Prävention im Vorfeld von Arbeitslosigkeit in Richtung betrieblicher Weiterbildung und der Förderung beschäftigter Arbeitnehmer. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Alterssicherungspolitik in Deutschland: zwischen Kontinuität und Paradigmenwechsel (2004)

    Hinrichs, Karl ;

    Zitatform

    Hinrichs, Karl (2004): Alterssicherungspolitik in Deutschland. Zwischen Kontinuität und Paradigmenwechsel. In: P. Stykow & J. Beyer (Hrsg.) (2004): Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung : Reformfähigkeit und die Möglichkeit rationaler Politik. Festschrift für Helmut Wiesenthal, S. 266-286.

    Abstract

    "Für die Analyse von politischen Veränderungen im Bereich der Alterssicherung (aber auch für andere Politikfelder) ergibt sich daraus die Frage, wie groß sie dimensioniert sein dürfen, um noch als inkrementalistisch bzw. 'pfadtreue' Entwicklung klassifiziert zu werden und wann sie darüber hinausgehen (vgl. dazu auch Pierson 1996: 157; van Kersbergen 2000: 26). Überlegungen dazu werden im nachfolgenden zweiten Abschnitt angestellt. Vor diesem Hintergrund werden sodann die zwischen 1989 und 2001 verabschiedeten Rentenreformen in den Blick genommen, um - als Konsequenz dieser Serie von Reformen - das Entstehen eines in seinen Zielsetzungen, Prinzipien, Akteurskonstellationen, Weiterentwicklungsmöglichkeiten substantiell veränderten Alterssicherungssystems aufzuzeigen. Im vierten Abschnitt wird die Frage, wie es dazu kommen konnte, untersucht. Es wird einmal darauf eingegangen, dass die 'pfadabweichende' Entwicklung durch die Spezifik dieses Politikbereichs ermöglicht wird, nämlich den institutionellen Rahmen schon in der Gegenwart umzugestalten, die tatsächlichen Effekte jedoch erst 'über die Zeit hinweg' eintreten zu lassen. Zum anderen geht es um die politischen und sozialökonomischen Konstellationen, die zu einer solchen grundlegenden Umgestaltung führten." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    SGB III-Leistungen an Arbeitgeber nach den Hartz-Reformen (2004)

    Hoehl, Stefan; Grimmke, Ulf;

    Zitatform

    Hoehl, Stefan & Ulf Grimmke (2004): SGB III-Leistungen an Arbeitgeber nach den Hartz-Reformen. In: Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Jg. 13, H. 7, S. 345-350.

    Abstract

    "Ziel der zahlreichen Leistungen der Arbeitsförderung ist es, einen hohen Beschäftigungsstand zu erreichen und die Beschäftigungsstruktur zu verbessern (§ 1 I 1 SGB III). Hierzu werden Leistungen an Arbeitnehmer, Träger und an Arbeitgeber eingesetzt. Zur aktiven Arbeitsförderung gehören dabei alle Leistungen außer Arbeitslosengeld, Teilarbeitslosengeld und Insolvenzgeld (§ 3 IV SGB III). Mit dem Ersten bis Dritten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkte sind zahlreiche, zum Teil bedeutende Änderungen im SGB III verbunden. Dies betrifft neben der aktiven Arbeitsförderung das Leistungsrecht der passiven Entgeltersatzleistungen und das Organisationsrecht der Bundesagentur für Arbeit, wie die ehemalige Bundesanstalt für Arbeit seit 1. 1. 2004 heißt. Die vorliegende Darstellung beschränkt sich auf Änderungen bei Leistungen an Arbeitgeber. Die Gliederung folgt dabei den verschiedenen Phasen des Beschäftigungsverhältnisses: von einer geplanten Einstellung eines Arbeitnehmers (I.) über das bestehende Beschäftigungsverhältnis (II.) bis hin zu einer notwendigen Beendigung (III.). In einer Schlussbetrachtung (IV.) wird der Wechsel der Arbeitsmarktpolitik hin zur Wirkungsorientierung der eingesetzten Mittel auch bei Leistungen an Arbeitgeber dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Eins zu Eins?: eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt (2004)

    Jann, Werner ; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Jann, Werner & Günther Schmid (Hrsg.) (2004): Eins zu Eins? Eine Zwischenbilanz der Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt. (Modernisierung des öffentlichen Sektors 25), Berlin: Edition Sigma, 112 S.

    Abstract

    "Als die 'Kommission moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' - bekannt als 'Hartz-Kommission' - ihren Abschlußbericht vorlegte, versprach Bundeskanzler Schröder, die 13 Module des Berichts eins zu eins umzusetzen. Opposition und große Teile der Öffentlichkeit standen und stehen den Kommissionsvorschlägen allerdings sehr kritisch gegenüber. Während die einen beklagen, sie würden nur verwässert oder gar nicht umgesetzt, bestreiten andere ihren Sinn und Zweck. Der Band - herausgegeben von zwei Wissenschaftlern, die der Kommission selbst angehörten - liefert nun eine erste Zwischenbilanz zur Debatte um die und zur Implementation der Reformen. Zwar ist es für Aussagen über mittel- und langfristige Wirkungen noch zu früh und bei einzelnen Modulen ist offenbar, daß die Erwartungen zu hoch gesteckt waren. Dennoch hat die Kommission nach Ansicht der Beiträger zum ersten Mal ein kohärentes Gesamtkonzept für einen modernen und flexiblen Arbeitsmarkt vorgelegt, eine klare Agenda für die Reformdiskussion vorgegeben und eine nachhaltige Reformbewegung in Gang gesetzt. Die Verfasser argumentieren, daß die Konzepte weiter zu entwickeln und laufend mit den Erfahrungen des Umsetzungsprozesses anzureichern oder zu korrigieren sind. Insofern ist ein Lernprozeß im Geiste des Gesamtkonzepts wichtiger als eine mechanistische Eins-zu-eins-Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
    Inhaltsverzeichnis: Werner Jann und Günther Schmid: Die Hartz-Reformen am Arbeitsmarkt: Eine Zwischenbilanz (7-18); Frank Oschmiansky: Reform der Arbeitsvermittlung (19-37); Bastian Jantz: Zusammenführung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe (38-50); Frank Oschmiansky: Bekämpfung von Schwarzarbeit (51-62); Simon Vaut: Umbau der BA (63-75); Frank Oschmiansky: Weitere wichtige Bausteine (76-91).

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Umbau des Altersteilzeitgesetzes im Rahmen von Hartz III (2004)

    Kallhoff, Stephan;

    Zitatform

    Kallhoff, Stephan (2004): Umbau des Altersteilzeitgesetzes im Rahmen von Hartz III. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 21, H. 13, S. 692-698.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die im Rahmen des Dritten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt geschaffenen Neuregelungen des Altersteilzeitgesetzes (ATG), die zum 1. 7. 2004 in Kraft getreten sind, dar. Dabei sollen die Neuregelungen anhand ihrer Zielsetzung auf der einen Seite und ihrer möglichen Auswirkungen auf die Praxis auf der anderen Seite einer ersten Bewertung zugeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderung: aktuelle Entwicklungen im Arbeitsförderungsrecht (2004)

    Karasch, Jürgen R.;

    Zitatform

    Karasch, Jürgen R. (2004): Arbeitsförderung. Aktuelle Entwicklungen im Arbeitsförderungsrecht. In: Arbeit und Recht, Jg. 52, H. 5, S. 172-175.

    Abstract

    Nach einem Überblick über die Regelungen sowohl von Hartz I und II als auch von Hartz III und IV konstatiert der Autor eine ernüchternde Bilanz der Arbeitsmarktreformen: Mainzer Modell, Vermittlungsgutscheine, Personal-Service-Agenturen, Kapital für Arbeit, Ich-AGs, Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer sowie Minijobs werden als erfolglose Programme charakterisiert. Ergebnis der Arbeitsmarktreformen ist eine "Amerikanisierung von Arbeitsmarkt und Sozialsystem", gekennzeichnet durch Working poor, Wanderarbeit, Dequalifikation, ein Primat des Marktes und soziale Polarisierung. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III (2004)

    Kurtz, Beate;

    Zitatform

    Kurtz, Beate (2004): Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 207-264.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit den bisher weniger bekannten Trainingsmaßnahmen, bei denen es sich um ein Instrument handelt, das mit einer relativ kurzen Maßnahmedauer und vergleichsweise geringen Kosten arbeitet. Seit 1999 wird ein deutlicher Anstieg bei diesen Maßnahmen beobachtet, wobei die Verbleibsquoten bei betrieblichen Trainingsmaßnahmen mit 68 Prozent deutlich höher als bei Maßnahmen der Träger ausfallen. Da die Abbrecherquote bei dieser Art der Förderung vergleichsweise niedrig ist, wird vorgeschlagen, Teile der beruflichen Weiterbildung durch Trainingsmaßnahmen in Form von modulartigen Qualifizierungsbausteinen zu ersetzen. Insbesondere wäre dies bei berufsbezogenen, berufsübergreifenden oder berufspraktischen Weiterbildungen oder bei Übungseinrichtungen zu empfehlen, weniger bei Abschlüssen für einen anerkannten Ausbildungsberuf. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unemployment benefit and unemployment rates of low-skilled and elder workers in West Germany: a search equilibrium approach (2004)

    Launov, Andrey ; Wolff, Joachim ; Klasen, Stephan ;

    Zitatform

    Launov, Andrey, Joachim Wolff & Stephan Klasen (2004): Unemployment benefit and unemployment rates of low-skilled and elder workers in West Germany. A search equilibrium approach. (IZA discussion paper 1161), Bonn, 42 S.

    Abstract

    "In this paper we investigate whether the extension of the entitlement to unemployment benefits in the mid 80s can explain the increase in the unemployment rates of unskilled and elder workers in western Germany. To answer this question we estimate a version of the Burdett-Mortensen search equilibrium model and analyze how workers' search behaviour responded to these reforms. We try both nonparametric and fully-parametric estimation methods and identify the cases in which the nonparametric approach cannot be applied. We find that the entitlement reforms are largely responsible for the increase of unemployment among unskilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing societies and challenges for collective bargaining policy (2004)

    Lesch, Hagen;

    Zitatform

    Lesch, Hagen (2004): Ageing societies and challenges for collective bargaining policy. In: Intereconomics, Jg. 39, H. 2, S. 102-108.

    Abstract

    "The ongoing demographic changes in the industrialised countries mean not only that the ratio of pensioners to the number of people working has increased and is projected to continue to do so, but also that the average age of the labour force is increasing. These developments confront collective bargaining policy with new challenges as the size and characteristics of the labour supply change, as do the interests of the median trade Union member. The following article examines these challenges using the example of Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ergebnisbericht zur GGT-Befragung bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Rahmen des Projektes "EQUAL" (2004)

    Lichtenheldt-Leisgen, Uta; Tesche, Christian;

    Zitatform

    Lichtenheldt-Leisgen, Uta & Christian Tesche (2004): Ergebnisbericht zur GGT-Befragung bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Rahmen des Projektes "EQUAL". Iserlohn, 39 S.

    Abstract

    "Im Rahmen der aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) finanzierten Gemeinschaftsinitiative EQUAL sollen europaweit innovative Ansätze erprobt werden. Als eine von über 100 Entwicklungspartnerschaften erarbeitet die 'Offensive für Ältere' - ein Zusammenschluss von 17 Partnern aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Wissenschaft und Wirtschaft - Strategien gegen die Ausgrenzung Älterer vom Arbeitsmarkt. Seit dem Jahr 2002 beteiligt sich die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik mbH an dieser Initiative, bei der es um die Erhaltung oder Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit von älteren Arbeitnehmern bzw. Arbeitslosen und um die Schaffung neuer zusätzlicher Arbeitsplätze sowie um die Erarbeitung eines flexiblen Fördersystems geht. Im Rahmen dieser Beteiligung wurden zur Ermittlung von Grunddaten eine Befragung bei älteren Arbeitnehmern (Alter 45+) und eine Befragung bei Unternehmen in NRW durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and the transition to retirement: a comparative analysis of European welfare states (2004)

    Maltby, Tony; Vroom, Bert de; Mirabile, Maria Luisa; Øverbye, Einar ;

    Zitatform

    (2004): Ageing and the transition to retirement. A comparative analysis of European welfare states. (New perspectives on ageing and later life), Aldershot u.a.: Asgate, 295 S.

    Abstract

    "There are two conflicting trends in Europe: a demographic shift towards population ageing, and a massive decrease in the labour force participation of older workers (aged 50 years and over). This book offers a refined and authoritative understanding of these trends and the two socio-economic concerns of most European welfare states that have been re-enforced as a consequence. These are: the increasing costs for welfare states to finance 'pathways' from employment to official retirement, and the threat of labour market shortages in the near future as a result of both the ageing process and the early exit of older workers. A variety of new policy initiatives can be observed emerging from these changes in many European countries - this book examines the different welfare state arrangements in nine EU countries plus Hungary, Slovenia and Norway. It considers ways of integrating older workers in the labour market along with differing perspectives on the relation between ageing and work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Frühruhestand vor dem Ende: die kurzfristigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt (2004)

    Pfeiffer, Ulrich; Simons, Harald;

    Zitatform

    Pfeiffer, Ulrich & Harald Simons (2004): Frühruhestand vor dem Ende. Die kurzfristigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Köln, 62 S.

    Abstract

    Die Versuche, durch Vorruhestand und frühzeitigen Rentenbeginn ohne Abschlag Arbeitslosigkeit in Deutschland zu verringern, endeten in der Sackgasse. Die Zahl der älteren Arbeitnehmer und damit das Arbeitsangebot vor allem in Großbetrieben wurde zwar drastisch reduziert, die strukturelle Reformen des Arbeitsmarktes wurden jedoch in den einzelnen Unternehmen und bei den Arbeitnehmern selbst als weniger dringlich empfunden. Die Strategie war finanziell nicht durchhaltbar und hatte Nebenwirkungen: Fortbildung und Qualifizierung für ältere Arbeitnehmer werden als weniger wichtig angesehen, wenn sie erwarten können, mit 55 Jahren aus dem Erwerbsleben auszutreten; Versuche zur Weiterbildung werden nur halbherzig unternommen; flexible Verträge werden als überflüssig betrachtet und gar nicht erst versucht. Insgesamt haben alle Akteure verlernt, ältere Arbeitnehmer in den Betrieben zu integrieren, wobei es durchaus Unterschiede in den Sektoren gibt. In Zukunft wird sich die Interessenlage älterer Arbeitnehmer verschieben. Aufgrund sinkender Rentenerwartungen wächst die Notwendigkeit zu eigener Vorsorge und damit der Wunsch, durch eine Verlängerung der Erwerbstätigkeit noch Zeit für die eigene Alterssicherung zu gewinnen. Durch vorzeitiges Ausscheiden älterer Arbeitnehmer konnten jüngere Mitarbeiter in der Hierarchie leicht aufsteigen. Ein steigendes Erwerbsaustrittsalter wird ab Mitte des nächsten Jahrzehnts in den Beförderungsstau führen. Deshalb müssen andere Anreize und andere Formen der Flexibilisierung in den Unternehmen gefunden werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dürfen Bezieher von Arbeitslosengeld II künftig vorzeitig in die Rente abgeschoben werden? (2004)

    Spellbrink, Wolfgang;

    Zitatform

    Spellbrink, Wolfgang (2004): Dürfen Bezieher von Arbeitslosengeld II künftig vorzeitig in die Rente abgeschoben werden? In: Soziale Sicherheit, Jg. 53, H. 5, S. 164-169.

    Abstract

    "Für Regierung und Arbeitsverwaltung ist es meist von Vorteil, wenn ältere Arbeitslose vorzeitig in Rente gehen. Dann reduziert sich nicht nur die Zahl der registrierten Arbeitslosen, sondern es sinken dadurch auch die Ausgaben für die Arbeitslosenunterstützung - auf Kosten der Rentenversicherungsträger. Nach derzeitigem Recht dürfen Arbeitslose aber nur in wenigen Ausnahmefällen vor ihrem 65. Geburtstag zwangsweise vom Arbeitsmarkt in die Rente 'ausgesteuert' werden. Dies gilt allenfalls dann, wenn sie einen Anspruch auf eine ungekürzte Rente haben. Das könnte sich aber ab 2005 für die Empfänger des neuen Arbeitslosengeldes II (Alg II) ändern. Denn dann darf der zuständige Träger für diese Leistung also die Agentur fürArbeit oder die Kommune - selbst einen Rentenantrag für Arbeitslose stellen. Welche rechtlichen Folgen daraus resultieren können, untersucht der Autor in diesem Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Regionalisierung der aktiven Arbeitsmarktpolitik: eine aggregierte Wirkungsanalyse (2004)

    Vollkommer, Dieter;

    Zitatform

    Vollkommer, Dieter (2004): Regionalisierung der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Eine aggregierte Wirkungsanalyse. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 287), Nürnberg, 257 S.

    Abstract

    "Die Arbeit untersucht Determinanten der Wiedereingliederung von Arbeitslosen in Beschäftigung auf regionalen Arbeitsmärkten. Sie legt den Fokus auf Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und betrachtet damit diejenigen Arbeitslosen, denen eine besondere Förderung zuteil wurde. Auf Basis theoretischer Analysen zur Identifikation von Kausaleinflüssen zwischen Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung werden ökonometrische Untersuchungen zum Einfluss von Maßnahmen auf die Wiedereingliederung Arbeitsloser durchgeführt. Im ersten Teil werden zunächst Bestrebungen zur Dezentralisierung der Arbeitsmarktpolitik dargelegt, wie sie die Einführung der Eingliederungsbilanz zur Folge hatten. Als analytischer Rahmen der Untersuchung wird anschließend das Konzept der gleichgewichtigen Arbeitslosigkeit vorgestellt und Wirkungsbedingungen der Arbeitsmarktpolitik diskutiert. Der zweite Teil widmet sich der empirischen Wirkungsanalyse der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf regionalen Arbeitsmärkten: Für die multivariate Analyse ist eingangs eine um die Strukturen auf den regionalen Arbeitsmärkten korrigierte Lohngröße zu errechnen. Die ökonometrische Untersuchung wird dann auf Basis eines Matching-Modells in zwei Stufen durchgeführt: Zunächst wird ein panelanalytischer Ansatz gewählt, um hierauf aufbauend mittels einer Querschnittsregression weitere Erkenntnisse zu den regionsspezifischen Heterogenitäten zu erhalten. Als besonders bedeutsam für die regionale Abgangsrate aus Arbeitslosigkeit und damit auf die gleichgewichtige Arbeitslosigkeit erwiesen sich der Tageslohn, die Unterbeschäftigungsquote und die Förderintensität, die jeweils in einem negativen Zusammenhang stehen. Demgegenüber führen eine große Zahl offener Stellen und ein hoher Tertiarisierungsgrad in einer Region zu einem Anstieg der regulären Beschäftigung. Im dritten Teil werden Schlussfolgerungen aus der Analyse präsentiert, deren Umsetzung eine grundsätzliche Reform des arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums zur Folge hätte. Als Ausblick werden Überlegungen der Kommission 'Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' (Hartz-Kommission) mit den vorgelegten Empfehlungen für eine effektive Arbeitsmarktpolitik abgeglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sozialpolitische Flankierung einer verlängerten Erwerbsphase (2004)

    Zitatform

    (2004): Sozialpolitische Flankierung einer verlängerten Erwerbsphase. (Gesprächskreis Arbeit und Soziales 102), Bonn, 93 S.

    Abstract

    Der Band dokumentiert Ergebnisse einer Tagung, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung im Jahr 2004 veranstaltet wurde. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche sozialpolitischen Maßnahmen geeignet sind, um eine Verlängerung der Erwerbsphase zu unterstützen (IAB).

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Wirkungen von Hartz I und Hartz II (2004)

    Zitatform

    (2004): Die Wirkungen von Hartz I und Hartz II. In: Bundesarbeitsblatt H. 4, S. 7-9.

    Abstract

    "In dem Beitrag werden die bisher feststellbaren Wirkungen von 'Ich-AG' (Existenzgründungszuschuss), Mini-Jobs, Personalserviceagenturen (PSA), Zumutbarkeits- und Sperrzeitregelungen, Maßnahmen für ältere Arbeitnehmer und Job-Floater dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zugunsten Älterer: Rahmenbedingungen für ihren erfolgreichen Einsatz (2003)

    Achtenhagen, Claudia;

    Zitatform

    Achtenhagen, Claudia (2003): Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zugunsten Älterer. Rahmenbedingungen für ihren erfolgreichen Einsatz. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 3038), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 253 S.

    Abstract

    "Trotz leerer Haushaltskassen wird zu einem beachtlichen Anteil an teuren arbeitsmarktpolitischen Förderarten festgehalten, deren geringer Eingliederungserfolg anerkannt ist. Ziel dieser Arbeit ist es, empirisch die Gründe für die geringe Akzeptanz preiswerter Maßnahmen zu analysieren, die, sofern genutzt, relativ gute Verbleibsquoten aufweisen können. Darauf aufbauend werden die Rahmenbedingungen aufgezeigt, die mindestens berücksichtigt werden müssten, um arbeitsmarktpolitischen Instrumenten dauerhaften Erfolg bescheiden zu können. Ein besonderer Fokus ist dabei auf die Wechselwirkungen zwischen parallel angebotenen Maßnahmen und auf die Bedeutung der in ihre Umsetzung involvierten Akteure gerichtet (Altersteilzeit, Teilrente und Eingliederungsvertrag bzw. -zuschüsse). Die Relevanz dieser Aspekte lässt sich besonders an Maßnahmen verdeutlichen, die zur Verbesserung der beruflichen Situation älterer Personen gedacht sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirkungen einer kürzen Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld: Ausgrenzung von Älteren statt Begrenzung der Frühverrentung (2003)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2003): Wirkungen einer kürzen Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld: Ausgrenzung von Älteren statt Begrenzung der Frühverrentung. In: Soziale Sicherheit, Jg. 52, H. 7, S. 218-225.

    Abstract

    Der Autor behandelt die Frage, ob mit der von der Bundesregierung beabsichtigten erheblichen Verkürzung des Arbeitslosengeldanspruchs für ältere Arbeitnehmer die beabsichtigte Beseitigung von Fehlanreizen, die zur Ausgliederung älterer Arbeitnehmer verleiten, tatsächlich erreicht wird. Er befürchtet vielmehr, dass das neue Gesetz eher zu vorzeitigen Kündigungen, Ausgrenzung aus dem Arbeitslosengeldbezug und zunehmender Sozialhilfeabhängigkeit von älteren Arbeitnehmern führen wird. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zur Verfassungsmäßigkeit der vorgezogenen Anhebung der Altersgrenze bei der Rente wegen Arbeitslosigkeit (2003)

    Brall, Natalie;

    Zitatform

    Brall, Natalie (2003): Zur Verfassungsmäßigkeit der vorgezogenen Anhebung der Altersgrenze bei der Rente wegen Arbeitslosigkeit. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 58, H. 3/4, S. 133-145.

    Abstract

    "Der Gesetzgeber hat mit dem RRG 1992 beschlossen, die Altersgrenze für die Inanspruchnahme der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit ab dem 1. Januar 2001 bis zum 31. Dezember 2012 stufenweise von 60 auf 65 Jahre anzuheben. Vier Jahre später, durch das Gesetz zur Förderung eines gleitenden Übergangs in den Ruhestand vom 23. Juli 1996 wurde für Versicherte, die nach dem 31. Dezember 1936 geboren wurden, der Beginn der Anhebung der Altersgrenze auf den 1. Januar 1997 vorgezogen und die Anhebungsphase verkürzt. Diese Regelung führte zu der Diskussion, ob die vorgezogene Anhebung der Altersgrenze für die Inanspruchnahme der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit und die Rentenabschläge bei vorzeitiger Inanspruchnahme einer verfassungsrechtlichen Prüfung stand hält. Das Bundessozialgericht ist mit dieser Frage befasst. Weitere Verfahren befinden sich in der Instanz. Im Zusammenhang mit diesen Verfahren haben Fuchs und Köhler ein Rechtsgutachten erstellt. Sie sind der Ansicht, dass die vorzeitige Anhebung der Altersgrenze für die Inanspruchnahme einer Altersrente wegen Arbeitslosigkeit die betroffenen Rentenversicherten in ihren Grundrechten aus Art. 14 und Art. 3 GG verletze und daher verfassungswidrig sei. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, ob die Regelung gegen das Eigentumsgrundrecht und den Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt und setzt sich dabei mit dem Gutachten von Fuchs und Köhler auseinander." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ageing and work in Europe: strategies at company level and public policies in selected European countries (2003)

    Buck, Hartmut; Dworschak, Bernd;

    Zitatform

    Buck, Hartmut & Bernd Dworschak (Hrsg.) (2003): Ageing and work in Europe. Strategies at company level and public policies in selected European countries. (Demographie und Erwerbsarbeit), Stuttgart, 117 S.

    Abstract

    Berichtet wird über einen internationalen Workshop zum Thema "Alter und Arbeit in Europa, der im September 2002 in Bonn stattfand. Ziel des Workshops war, Lösungen für Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation derart zu gestalten, dass ältere Arbeitnehmer über eine lange Zeit Beschäftigung finden und im Arbeitsprozess integriert sind. Es werden praktische Lösungen auf der Unternehmensebene entwickelt. In einer Bestandsaufnahme werden die unterschiedlichen Problemlagen und Strategien bezüglich älterer Arbeitnehmer in Ländern der EU - Deutschland, Finnland, Niederlande, Portugal, Großbritannien und Österreich - dargelegt. Der demographische Wandel erfasst alle europäischen Länder. Es gibt jedoch Unterschiede in verschiedenen Regionen und Arbeitsfeldern. So ist z.B. schon heute deutlich, dass in Deutschland das Problem des demographischen Wandels in Ostdeutschland früher und fühlbarer auftreten wird als in Westdeutschland. Auf europäischer Ebene erfordert das Problem eine gesamteuropäische Lösung. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Evaluation individueller Netto-Effekte von ABM in Deutschland: ein Matching-Ansatz mit Berücksichtigung von regionalen und individuellen Unterschieden (2003)

    Caliendo, Marco ; Hujer, Reinhard; Thomsen, Stephan L. ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2003): Evaluation individueller Netto-Effekte von ABM in Deutschland. Ein Matching-Ansatz mit Berücksichtigung von regionalen und individuellen Unterschieden. (IAB-Werkstattbericht 02/2003), Nürnberg, 83 S.

    Abstract

    "Bisherige Studien zur Evaluation von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Deutschland basieren auf Datensätzen mit relativ geringen Teilnehmerzahlen, die Unterschiede nach Regionen, Maßnahmen und Teilnehmern nicht berücksichtigen können. Die Ableitung allgemeingültiger politischer Empfehlungen aus diesen Ergebnissen ist deshalb problematisch. Datengrundlage dieser Arbeit sind Informationen zu Teilnehmern von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die im Februar 2000 in die Programme eingetreten sind. Als Kontrollgruppe dient eine Stichprobe von Arbeitslosen aus dem Monat Januar 2000, die nicht an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen teilgenommen haben. Unter Verwendung von Matching-Methoden werden die Eingliederungseffekte von ABM im Hinblick auf regionale Unterschiede sowie eine Differenzierung nach individuellen Merkmalen der Teilnehmer untersucht. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede in den Effekten der betrachteten Untergruppen, jedoch ist insgesamt festzustellen, dass die Erfolgswahrscheinlichkeiten am Ende des Beobachtungszeitraums für die Teilnehmer im Durchschnitt unter denen der Nichtteilnehmer liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen