Arbeitsmarktpolitik für Ältere
Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit Älterer
-
Arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen
- Gesamtbetrachtungen
- Initiativen und Kampagnen gegen Altersdiskriminierung
- Vermittlung und Beratung, Coaching
- Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz
- Qualifizierung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Lohnersatzleistungen, Bürgergeld, Arbeitslosengeld I und II
- Berufsausstieg, Übergang in Rente
- Arbeits- und Sozialrecht
- geografischer Bezug
-
Literaturhinweis
How have employment transitions for older workers in Germany and the UK changed (2015)
Wright, David;Zitatform
Wright, David (2015): How have employment transitions for older workers in Germany and the UK changed. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 782), Berlin, 19 S.
Abstract
"Extending working life is an objective for many nations. However, the UK government has recently reported only modest improvement 'compared to many nations'. A comparison of European, Labour Force Surveys show that Germany has reversed early retirement much faster than the UK since 2003. This was not forecast by previous researchers. In particular, Ebbinghaus' influential cross-national analysis of early retirement, published in 2006, had predicted that liberal welfare states regimes like the UK would react faster than conservative ones like Germany. A review of changes to pensions and employment policies suggests the UK puts more emphasis on recruitment of older workers, flexible working and gradual retirement while Germany puts more emphasis on retention of older workers through age-management and employment protection. The paper compares the employment transitions of older workers using data covering 1993 to 2013 from the longitudinal surveys British Household Panel Survey, Understanding Society and the German Socio-Economic Panel. It finds little evidence for the recruitment of older workers or gradual retirement in either the UK or Germany and concludes it was the greater employment protection for older workers in Germany that enabled the employment rate for older workers to increase even during the recent recession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Frauen und Männer im fortgeschrittenen Erwerbsalter am österreichischen Arbeitsmarkt: aktuelle Situation und Rahmenbedingungen für einen längeren Verbleib von Personen 50+ im Erwerbsprozess (2015)
Ziegler, Petra;Zitatform
Ziegler, Petra (2015): Frauen und Männer im fortgeschrittenen Erwerbsalter am österreichischen Arbeitsmarkt. Aktuelle Situation und Rahmenbedingungen für einen längeren Verbleib von Personen 50+ im Erwerbsprozess. (AMS-Info 311/312), Wien, 6 S.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag soll eine kurze Übersicht zur aktuellen Situation und Beschäftigungsmöglichkeiten älterer Personen in Österreich präsentiert werden.
Zunächst wird auf die Beschäftigungssituation von Personen 50+ eingegangen sowie deren Betroffenheit von Arbeitslosigkeit dargestellt. Anschließend werden wichtige Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für einen längeren Verbleib im Erwerbsleben aufgezeigt, Gründe für den Pensionsantritt aus Sicht älterer Menschen sowie Informationen zur Pension in Österreich angeführt. Abschließend wird kurz auf bereits bestehende (Pilot-) Projekte in Österreich zum Thema 'Alter(n)sgerechtes Arbeiten' hingewiesen und ein Resümee zur derzeitigen Situation gezogen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zur Arbeitsmarktsituation Älterer: Erwerbstätigkeit Älterer steigt, aber ungelöste Probleme mit Arbeitslosigkeit und sozialer Polarisierung beim Altersübergang (2015)
Zitatform
(2015): Zur Arbeitsmarktsituation Älterer. Erwerbstätigkeit Älterer steigt, aber ungelöste Probleme mit Arbeitslosigkeit und sozialer Polarisierung beim Altersübergang. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,10), Berlin, 19 S.
Abstract
"Es ist paradox: Die Situation älterer Beschäftigter hat sich verbessert - nur ältere Arbeitslose profitieren davon praktisch gar nicht. Eine DGB-Studie konstatiert 'mangelnde Chancen auf Wiedereingliederung', wenn der Job im Alter erst einmal weg ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Langfristige Entwicklungen bei Neueinstellungen von Älteren: Altersungleichheit bei Neueinstellungen geht leicht zurück (2014)
Zitatform
Brussig, Martin & Katarina Eggers (2014): Langfristige Entwicklungen bei Neueinstellungen von Älteren. Altersungleichheit bei Neueinstellungen geht leicht zurück. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2014-02), Duisburg, 19 S. DOI:10.17185/duepublico/45445
Abstract
"- Der vorliegende Report berichtet über die Neueinstellung von Älteren ab 55 bis 64 Jahren über einen Zeitraum von 1993 bis 2010 mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Merkmalen der einstellenden Betriebe.
- Angesichts einer wachsenden Alterserwerbsbeteiligung ist zu erwarten, dass Ältere nicht nur länger im Betrieb verbleiben, sondern auch in zunehmendem Ausmaß neu eingestellt werden.
- Entgegen der Annahme, dass angesichts einer steigenden Alterserwerbsbeteiligung auch die Eintrittsraten der Älteren gestiegen seien, lässt sich derzeit noch kein klarer Trend bei der Einstellungshäufigkeit von Älteren erkennen. Zwar nimmt die Anzahl der älteren neu Eingestellten zu, dem stehen aber demografisch bedingt und wegen längerer Erwerbsphasen steigende Zahlen an älteren Beschäftigten gegenüber.
- Die Altersungleichheit von Neueinstellungen ist in Großbetrieben besonders hoch: Dort werden anteilig mehr Jüngere als Ältere eingestellt. Gleichwohl ist in jeder Betriebsgrößenklasse, auch den Großbetrieben, die Altersungleichheit langfristig zurückgegangen. Der Anteil der bereits im Betrieb beschäftigten Älteren hängt mit den Eintrittsraten der Älteren jedoch nicht zusammen.
- Neueinstellungen verhalten sich spiegelbildlich zur Beschäftigungsstabilität, d.h. sie kommen dort häufig vor, wo die Beschäftigungsstabilität niedrig ist. So sind beispielsweise die Eintrittsraten bei Teilzeitbeschäftigten und Frauen hoch und in Großbetrieben niedrig." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Aktivierung von älteren ALG-II-Beziehenden mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen: der Einfluss lokaler Umsetzungsstrategien (2014)
Zitatform
Brussig, Martin, Tim Stegmann & Lina Zink (2014): Aktivierung von älteren ALG-II-Beziehenden mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen. Der Einfluss lokaler Umsetzungsstrategien. (IAB-Forschungsbericht 12/2014), Nürnberg, 76 S.
Abstract
"Eine beträchtliche Zahl gerade unter den älteren Arbeitslosen weist vielfältige Vermittlungshemmnisse auf. Ihre Integration in Beschäftigung stellt eine Herausforderung für die Arbeitsmarktpolitik dar. Der vorliegende Forschungsbericht stellt Ergebnisse eines Programms für ältere besonders arbeitsmarktferne ALG-II-Beziehende vor, das innerhalb des Bundesprogramms Perspektive 50plus angesiedelt ist. In diesem Teilprogramm unter der Bezeichnung Impuls 50plus werden Teilnehmende bis zu 36 Monate intensiver gefördert als dies in der Regelförderung möglich ist. Am Ziel einer Integration in ungeförderte Beschäftigung wurde mit Impuls 50plus festgehalten, die Ziele der sozialen Teilhabe und der Steigerung bzw. Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit gegenüber der Regelförderung jedoch aufgewertet. Charakteristisch waren zudem große Spielräume für die lokalen Arbeitsmarktdienstleister bei der Umsetzung von Impuls 50plus.
Untersucht wurde der Zusammenhang von regionalen Strukturen und Strategien der Umsetzung von Impuls 50plus und den Erfolgen bei der Aktivierung und der Integration der Teilnehmenden: Welche Elemente der regionalen Umsetzung sind bei der Aktivierung und Integration der Zielgruppe besonders erfolgsträchtig?
Die Ergebnisse zeigen, dass die Stabilisierung bzw. Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit und die Integration in Beschäftigung keine gegensätzlichen Ziele sind. Gerade in Grundsicherungsstellen mit jenen Umsetzungsvarianten, die die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, der sozialen Stabilisierung und gesellschaftlichen Teilhabe betonen, ist die Integrationswahrscheinlichkeit höher als in Grundsicherungsstellen mit Umsetzungsvarianten, die auf gesellschaftliche Teilhabe weniger Wert legen und deutlicher Erwerbsintegration anstreben. Die Ergebnisse zeigen darüber hinaus, dass Arbeitsmarktdienstleister eine Tendenz zum Creaming aufweisen, die durch klare Vorgaben zur Definition des förderfähigen Personenkreises und zur Vergütung der Arbeitsmarktdienstleister begrenzt, aber nicht vollständig eliminiert werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ältere auf dem Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern (2014)
Zitatform
Buch, Tanja, Jannik Egbers, Volker Kotte, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2014): Ältere auf dem Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 06/2014), Nürnberg, 72 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarktsituation älterer Erwerbspersonen ist in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus der Arbeitsmarktakteure in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern gerückt. Aufgrund der rapide fortschreitenden Alterung der Erwerbsbevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern nimmt die Bedeutung dieser Altersgruppe für den Arbeitsmarkt erheblich zu. Wegen des bereits gegenwärtig deutlichen Rückgangs des Arbeitsangebots steigt zudem das Interesse der Unternehmen an den älteren Arbeitskräften. Durch die Festlegung der institutionellen Rahmenbedingungen nimmt nicht zuletzt auch die Politik wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsmarktpartizipation Älterer und die Integration dieser Altersgruppe in den Arbeitsmarkt. In den vergangenen Jahren hat sich die Lage der älteren Arbeitskräfte in Mecklenburg-Vorpommern parallel zum umfassenden Wandel der demografischen und institutionellen Rahmenbedingungen - und möglicherweise ausgelöst durch sie - erkennbar verbessert. Die Beschäftigung der 55- bis 64-Jährigen ist in Mecklenburg-Vorpommern seit dem Jahr 2000 stark gewachsen und parallel dazu beobachten wir einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Unterbeschäftigung in dieser Altersgruppe. Einschränkend muss allerdings festgehalten werden, dass der Rückgang der Arbeitslosigkeit der älteren Erwerbspersonen im Land im Bundesländervergleich relativ schwach ausfällt. Die positiven Entwicklungen in Bezug auf die Arbeitsmarktsituation Älterer in Mecklenburg- Vorpommern sind insbesondere vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Erwerbsbeteiligung Älterer zu sehen. Auch vom demografischen Wandel gehen, im Gegensatz zu den meisten übrigen Bundesländern, bereits signifikante Effekte aus. Allerdings ist die Demografie nur als einer unter mehreren relevanten Faktoren einzuschätzen, die Einfluss auf die Arbeitsmarktsituation älterer Erwerbspersonen im Land nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Ältere auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein (2014)
Zitatform
Buch, Tanja, Volker Kotte, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2014): Ältere auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 05/2014), Nürnberg, 71 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarktsituation älterer Erwerbspersonen ist in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus der Arbeitsmarktakteure in Deutschland und Schleswig-Holstein gerückt. Aufgrund der fortschreitenden Alterung der Erwerbsbevölkerung nimmt die Bedeutung dieser Altersgruppe für den Arbeitsmarkt erheblich zu. Wegen des zu erwartenden Rückgangs des Arbeitsangebots steigt zudem das Interesse der Unternehmen an den älteren Arbeitskräften. Durch die Festlegung der institutionellen Rahmenbedingungen nimmt nicht zuletzt auch die Politik wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsmarktpartizipation Älterer und die Integration dieser Altersgruppe in den Arbeitsmarkt. In den vergangenen Jahren hat sich die Lage der älteren Arbeitskräfte in Schleswig-Holstein parallel zum umfassenden Wandel der demografischen und institutionellen Rahmenbedingungen - und möglicherweise ausgelöst durch sie - erkennbar verbessert. Die Beschäftigung der 55- bis 64-Jährigen ist in Schleswig-Holstein seit dem Jahr 2000 stark gewachsen und parallel dazu beobachten wir einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Unterbeschäftigung in dieser Altersgruppe. Diese Entwicklungen sind vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Erwerbsbeteiligung Älterer zu sehen. Demografische Aspekte spielen bis dato dagegen kaum eine Rolle. Als nach wie vor problematisch stellen sich die Wiederbeschäftigungschancen älterer Arbeitsloser dar. Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist für Ältere zwar relativ gering, eine geringe Abgangswahrscheinlichkeit hat jedoch zur Folge, dass sich die Arbeitslosigkeit bei Älteren als außerordentlich persistent erweist. Dies spiegelt sich nicht zuletzt im hohen Anteil Langzeitarbeitsloser in dieser Altersgruppe wider. Angesichts der bevorstehenden demografischen Herausforderungen wie auch der anhaltenden Debatte um Fachkräfteengpässe sind Politik, Arbeitsverwaltung und Betriebe gefordert, die Weiter- und Wiederbeschäftigung Älterer stärker als bisher durch Qualifizierungsmaßnahmen zu fördern. Dies gilt insbesondere auch für die Teilgruppe der 60- bis 64-Jährigen, für die Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration bislang noch deutlich hinter jenen für die Gruppe der 55- bis 59-Jährigen zurückbleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Ältere auf dem Arbeitsmarkt in der Hansestadt Hamburg (2014)
Zitatform
Buch, Tanja, Jannik Egbers, Volker Kotte, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2014): Ältere auf dem Arbeitsmarkt in der Hansestadt Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 07/2014), Nürnberg, 67 S.
Abstract
"Die Arbeitsmarktsituation älterer Erwerbspersonen ist in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus der Arbeitsmarktakteure in Deutschland und Hamburg gerückt. Aufgrund der fortschreitenden Alterung der Erwerbsbevölkerung nimmt die Bedeutung dieser Altersgruppe für den Arbeitsmarkt erheblich zu. Wegen des zu erwartenden Rückgangs des Arbeitsangebots steigt zudem das Interesse der Unternehmen an den älteren Arbeitskräften. Durch die Festlegung der institutionellen Rahmenbedingungen nimmt nicht zuletzt auch die Politik wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsmarktpartizipation Älterer und die Integration dieser Altersgruppe in den Arbeitsmarkt. In den vergangenen Jahren hat sich die Lage der älteren Arbeitskräfte in Hamburg parallel zum umfassenden Wandel der demografischen und institutionellen Rahmenbedingungen - und möglicherweise ausgelöst durch sie - erkennbar verbessert. Die Beschäftigung der 55- bis 64-Jährigen ist in Hamburg seit dem Jahr 2000 stark gewachsen und parallel dazu beobachten wir einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit und der Unterbeschäftigung in dieser Altersgruppe. Diese Entwicklungen sind vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Erwerbsbeteiligung Älterer zu sehen. Demografische Aspekte spielen bis dato dagegen kaum eine Rolle. Als nach wie vor problematisch stellen sich die Wiederbeschäftigungschancen älterer Arbeitsloser dar. Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist für Ältere zwar relativ gering, eine geringe Abgangswahrscheinlichkeit hat jedoch zur Folge, dass sich die Arbeitslosigkeit bei Älteren als außerordentlich persistent erweist. Dies spiegelt sich nicht zuletzt im hohen Anteil Langzeitarbeitsloser in dieser Altersgruppe wider. Angesichts der bevorstehenden demografischen Herausforderungen wie auch der anhaltenden Debatte um Fachkräfteengpässe sind Politik, Arbeitsverwaltung und Betriebe gefordert, die Weiter- und Wiederbeschäftigung Älterer stärker als bisher durch Qualifizierungsmaßnahmen zu fördern. Dies gilt insbesondere auch für die Teilgruppe der 60- bis 64-Jährigen, für die Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration bislang noch deutlich hinter jenen für die Gruppe der 55- bis 59-Jährigen zurückbleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Erwerbsarbeit und informelle Tätigkeiten der 55- bis 70-Jährigen in Deutschland (2014)
Zitatform
Cihlar, Volker & Frank Micheel (2014): Erwerbsarbeit und informelle Tätigkeiten der 55- bis 70-Jährigen in Deutschland. Wiesbaden, 30 S.
Abstract
"Die vorliegende Broschüre bietet einen Überblick über die ersten Ergebnisse unserer Studie zu Altersbildern, der Lebenserwartung in Gesundheit sowie beruflichen, zivilgesellschaftlichen und familialen Tätigkeiten, die ältere Menschen zwischen 55 und 70 Jahren heute ausüben. Zu Beginn beziehen die Partner der Studie von der SRH Hochschule Berlin, der Leuphana Universität Lüneburg, der Jacobs University Bremen und der Columbia University New York mit ihren Antworten auf jeweils drei Fragen Stellung zur Alterung und zum Bevölkerungswandel. Die Broschüre steht am Anfang einer Reihe von Untersuchungen und Publikationen unserer Studie TOP. Sie soll ein besseres Verständnis des Übergangs in den Ruhestand und der Potenziale älterer Menschen liefern. Wissen, das zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels von großem Nutzen sein wird." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Fixing the leak: Unemployment incidence before and after the 2006 reform of unemployment benefits in Germany (2014)
Zitatform
Dlugosz, Stephan, Gesine Stephan & Ralf A. Wilke (2014): Fixing the leak: Unemployment incidence before and after the 2006 reform of unemployment benefits in Germany. In: German economic review, Jg. 15, H. 3, S. 329-352., 2013-03-05. DOI:10.1111/geer.12014
Abstract
"Das Gesetz zu Reformen am Arbeitsmarkt schränkte ab Februar 2006 die Bezugshöchstdauern des Arbeitslosengeldes für Ältere stark ein; je nach Altersgruppe um bis zu 14 Monate. Wir untersuchen dieses natürliche Experiment und zeigen: Bei den betroffenen Altersgruppen stiegen die Übergangsraten aus Beschäftigung in Arbeitslosigkeit in den drei Monaten vor der Reform deutlich an: Bei einem durchschnittlichen Arbeitnehmer der Altersgruppe 57 bis 64 war die monatliche Übergangswahrscheinlichkeit sogar um etwa 120 Prozent höher, als ohne Reform zu erwarten gewesen wäre. Im Nachreform-Zeitraum bis Ende 2007 sanken die monatlichen Eintrittsraten Älterer in Arbeitslosigkeit deutlich ab; sie lagen bei den 57-64 Jährigen um gut 20 Prozent niedriger als ohne Reform. Ein Teil der geringeren Eintritte im Nachreform-Zeitraum dürfte darauf zurückzuführen sein, dass Übergänge in die Monate vor der Reform vorgezogen wurden. Da der Gesetzgeber die Bezugshöchstdauern bereits Anfang 2008 teils wieder verlängerte, lässt sich der exakte langfristige Reformeffekt leider nicht identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The associations between early life circumstances and later life health and employment in Europe (2014)
Zitatform
Flores, Manuel & Adriaan Kalwij (2014): The associations between early life circumstances and later life health and employment in Europe. In: Empirical economics, Jg. 47, H. 4, S. 1251-1282. DOI:10.1007/s00181-013-0785-3
Abstract
"We use data from the Survey of Health, Aging, and Retirement in Europe to estimate for thirteen European countries the associations of early life circumstances -- measured by childhood health and socioeconomic status (SES) -- with educational attainment, and later life health and employment (at ages 50 - 64). In all countries and for men and women, favorable early life circumstances, and in particular a higher childhood SES, are associated with a higher level of education. In most countries and in particular for women, favorable early life circumstances are associated with better later life health, also when education is controlled for. The significant associations of favorable early life circumstances with a higher incidence of later life employment are mostly transmitted through education and later life health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Rising from the ashes: the role of older workers in driving Eurozone recovery (2014)
Zitatform
Franklin, Ben, Helen Creighton & Brian Beach (2014): Rising from the ashes. The role of older workers in driving Eurozone recovery. London, 34 S.
Abstract
"Harnessing the power of older workers must be a critical component of any long-term strategy to rejuvenate economic growth across the Eurozone. Our analysis shows that raising labour force participation rates amongst older age groups could make a significant difference to rates of economic growth over the next 40 years. Supporting longer working lives is therefore not only a necessary measure to help stem the tide of long-run economic stagnation that an ageing population could imply, but must also form part of a package of measures to fully utilise the productive potential of the Eurozone's workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Lernen im Arbeitsalltag - Fit im Beruf: ein ganzheitliches Konzept zur Weiterbildung älterer Arbeitnehmer (2014)
Görtner, Lara; Röhr-Sendlmeier, Una M.; Käser, Udo; Hüber, Tanja;Zitatform
Görtner, Lara, Tanja Hüber, Udo Käser & Una M. Röhr-Sendlmeier (2014): Lernen im Arbeitsalltag - Fit im Beruf. Ein ganzheitliches Konzept zur Weiterbildung älterer Arbeitnehmer. In: Bildung und Erziehung, Jg. 67, H. 4, S. 471-488. DOI:10.7788/bue-2014-0410
Abstract
"Vor dem Hintergrund der allgemeinen Grundsätze für Lernangebote für ältere Beschäftigte wurde das Konzept LiA ('Lernen im Arbeitsalltag') entwickelt, welches nicht auf eine fachspezifische Qualifizierung von Arbeitnehmern, sondern auf ihre Weiterbildung im Sinne einer Förderung ihrer Selbstwirksamkeits- und Kompetenzerwartung, einer individuellen Aktivierung, einer Vergrößerung der subjektiven Zufriedenheit sowie einer Erhöhung des beruflichen Engagements zielt und bei dem es sich um ein ganzheitliches Training handelt, das nachhaltig wirken und nicht nur kurzfristig Impulse setzen möchte." (Textauszug, © Böhlau Verlag)
-
Literaturhinweis
Why is old workers' labor market more volatile?: unemployment fluctuations over the life-cycle (2014)
Zitatform
Hairault, Jean-Olivier, François Langot & Thepthida Sopraseuth (2014): Why is old workers' labor market more volatile? Unemployment fluctuations over the life-cycle. (IZA discussion paper 8076), Bonn, 59 S.
Abstract
"Since the last recession, it is usually argued that older workers are less affected by the economic downturn because their unemployment rate rose less than the one of prime-age workers. This view is a myth: older workers are more sensitive to the business cycle. We document volatilities of worker flows and hourly wage across age groups on CPS data. We find that old worker's job flows are characterized by a higher responsiveness to business cycles than their younger counterparts. In contrast, their wage cyclicality is lower than prime age workers'. Beyond this empirical contribution, we show that a life-cycle Mortensen & Pissarides (1994) model is well suited to explain these facts: older workers' shorter work-life expectancy endogenously reduces their outside options and leads their wages to be less sensitive to the business cycle. Thus, in a market where wage adjustments are small, quantities vary a lot: this is the case for older workers, whereas the youngest behave like infinitively-lived agents. Our theoretical results point out that Shimer (2005)'s view on the MP model is consistent with prime-age workers' labor market while aging endogenously introduces real wage rigidities, allowing to match what we observe for old workers, without specific assumptions as in Hagendorn & Manovskii (2008)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Rosige Zeiten am Arbeitsmarkt?: Strukturreformen und "Beschäftigungswunder" (2014)
Zitatform
Knuth, Matthias (2014): Rosige Zeiten am Arbeitsmarkt? Strukturreformen und "Beschäftigungswunder". (WISO Diskurs), Bonn, 80 S.
Abstract
Der Autor beschreibt auf der Basis vorliegender Studien und empirischer Daten die Entwicklungen verschiedener Beschäftigungsdimensionen sowie die Arbeitsmarktentwicklung seit der Jahrtausendwende und fragt nach der Bedeutung der Arbeitsmarktreformen. Er führt den Rückgang der Arbeitslosigkeit weniger auf die Reformen als auf schrumpfende Arbeitskräftereserven, eine verlangsamte Produktivitätsentwicklung und die Verteilung des Arbeitsvolumens auf mehr Köpfe zurück. Von der erfolgreichen Entwicklung am Arbeitsmarkt profitieren nicht alle. So haben sich beispielsweise die Übergangsraten von Langzeitarbeitslosen in ungeförderte Beschäftigung verschlechtert. Spaltungstendenzen am Arbeitsmarkt und die Verbreitung atypischer Erwerbsformen wurden mit den Reformen zementiert und verschärft. Als wesentlich für die Beschäftigungsbedingungen werden zudem die Reform des Altersübergangs und die abnehmende Bindungskraft kollektiver Regelungen angesehen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Die Wirkungen des Bundesprogramms "Perspektive 50plus": Chancen für ältere Langzeitarbeitslose (2014)
Zitatform
Knuth, Matthias, Tim Stegmann & Lina Zink (2014): Die Wirkungen des Bundesprogramms "Perspektive 50plus". Chancen für ältere Langzeitarbeitslose. (IAQ-Report 2014-01), Duisburg, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/45713
Abstract
"- Das Bundesprogramm 'Perspektive 50plus' hat die Integration über 50 Jähriger Langzeitarbeitsloser in den Ersten Arbeitsmarkt zum Ziel. Regionale Paktverbünde aus Jobcentern (und zum Teil Arbeitsmarktdienstleistern) versuchen, dieses Ziel mit regional angepassten Förderkonzepten zu erreichen.
- Die Teilnehmenden des Programms sind in ihrer Mehrheit durch Arbeitsmarktferne, mangelnde Mobilität und eingeschränkte Gesundheit gekennzeichnet. Zudem zeigen sich bei etwa einem Drittel Isolationsmomente.
- Von den knapp 167.000 Geförderten in 2010 wurden fast 25 Prozent in Erwerbsarbeit integriert. Damit ist das Programm zumindest im Bereich der Integrationen auf den Ersten Arbeitsmarkt erfolgreicher als die Regelförderung und zeigt somit, dass eine intensive und individuelle Betreuung zielführend ist.
- Das Programm ist, sowohl bezogen auf Aktivierungen als auch auf Integrationen, kosteneffizienter als das Regelgeschäft, was u.a. auf einen geringen Einsatz von Arbeitgeberzuschüssen und Arbeitsgelegenheiten zurückzuführen ist.
- Dennoch konnte auch mit diesem Programm ein großer Teil der Geförderten nicht in den Ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Diesen Menschen Optionen anzubieten ist die Aufgabe der Arbeitsmarktpolitik, bspw. über die Weiterentwicklung eines 'Sozialen Arbeitsmarktes'." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Broken hierarchies, quasi-markets and supported networks: a governance experiment in the second Tier of Germany's public employment service (2014)
Zitatform
Knuth, Matthias (2014): Broken hierarchies, quasi-markets and supported networks. A governance experiment in the second Tier of Germany's public employment service. In: Social policy and administration, Jg. 48, H. 2, S. 240-261. DOI:10.1111/spol.12059
Abstract
"From 2005 to 2015, the German government implemented a special programme for jobseekers aged 50 plus and receiving minimum income benefits. Descriptive comparisons and econometric evaluation indicate that this programme was more effective and cost-efficient than the German jobcentres' standard operations. However, our evaluation did not ascertain any particular instrument or technique which would explain this accomplishment. Rather, the formula for success appears to be hidden in the governance and design of the programme which differed markedly from routine support. Network-type governance mechanisms as applied in this programme appear to have served as an expedient in circumstances where hierarchical steering is no longer feasible. This article explains how the governance dilemma of the German Public Employment Service's 'second tier' (serving recipients of minimum income benefits) probably triggered the innovative approach so successfully pursued in the programme under consideration. The analysis is concluded by proposing some conceptual clarifications for the long-standing debate about hierarchies/bureaucracies, markets and networks in the governance of welfare programmes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Wo, bitte, ist denn hier der Ausgang?: Ruhestandsoptionen für gesundheitlich beeinträchtigte Beschäftigte und Langzeitarbeitslose - Ein Beitrag zur Diskussion um die "Flexi-Rente" (2014)
Zitatform
Knuth, Matthias (2014): Wo, bitte, ist denn hier der Ausgang? Ruhestandsoptionen für gesundheitlich beeinträchtigte Beschäftigte und Langzeitarbeitslose - Ein Beitrag zur Diskussion um die "Flexi-Rente". (WISO Diskurs), Bonn, 35 S.
Abstract
"Die Studie richtet den Blick auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Langzeitarbeitslose, die für eine Integration in den Arbeitsmarkt gesundheitlich zu stark beeinträchtig sind und dennoch keine oder nur eingeschränkte Erwerbsminderungsrenten beziehen. Der Autor skizziert die rechtliche Lage und mögliche Ruhestandsoptionen dieser Personengruppe und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Occupation, prestige, and voluntary work in retirement: empirical evidence from Germany (2014)
Zitatform
Lengfeld, Holger & Jessica Ordemann (2014): Occupation, prestige, and voluntary work in retirement. Empirical evidence from Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 686), Berlin, 23 S.
Abstract
"The paper examines the extent to which the prestige value of a retiree's former occupation increases the likelihood that they will make a transition into volunteering after retirement. Following social production function theory, we assume that when a person retires, the prestige value attached to their former occupation fades. The fact that volunteering has the character of a collective good provides the opportunity to gain social prestige to offset the loss of occupational prestige. However, the extent of the incentive to volunteer will be distributed unequally across occupations: the higher the former occupational prestige value, the higher the perceived loss of prestige after retirement. Thus, doing a job with high prestige value increases the incentive to volunteer in retirement. This assumption is tested, using data taken from the German Socio-Economic Panel (SOEP) 1992-2013. The sample contains 1,631 workers and 589 retirees, 278 of whom transitioned into volunteering during the observation window. Based on Kaplan-Meier-Failure-Estimates and complementary log-log hazard models, findings show a positive effect of occupational prestige on the transition into volunteering. Thus, the loss of high occupational prestige can be compensated by the social prestige associated with volunteering. Formal volunteering in retirement follows, albeit to a lesser extent, the logic of the occupational social strata." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Altersflexi-Modell: Altersübergänge auch in schwierigen Branchen gestalten (2014)
Mathes, Martin;Zitatform
Mathes, Martin (2014): Altersflexi-Modell: Altersübergänge auch in schwierigen Branchen gestalten. In: Soziale Sicherheit, Jg. 63, H. 7, S. 273-277.
Abstract
"Erfolgsmeldungen über steigende Beschäftigungsquoten Älterer verdecken, dass auch die Gefahr prekärer Altersübergänge zugenommen hat. Besonders bedroht sind Beschäftigte mit belastenden Berufen, in kleineren Betrieben und mit unterdurchschnittlichen Einkommen - in zahlreichen Branchen. Gerade für sie gilt es, flexible Übergänge zu schaffen, die Beschäftigungsmöglichkeiten erschließen und soziale Abstiege sowie Dequalifizierungsprozesse vermeiden. Mit dem Altersflexi-Modell hat die IG BAU einen Vorschlag dazu entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Modellrechnungen zur Bestimmung der Alterseinkünfte auf der Basis von Erwerbsverläufen: Renteneintritt im Jahr 2012. Expertise im Auftrag des IMK (2014)
Meinhardt, Volker;Zitatform
Meinhardt, Volker (2014): Modellrechnungen zur Bestimmung der Alterseinkünfte auf der Basis von Erwerbsverläufen. Renteneintritt im Jahr 2012. Expertise im Auftrag des IMK. (IMK study 36), Düsseldorf, 22 S.
Abstract
"Auf der Basis von modellhaften Erwerbsverläufen werden die Höhen der Renten bzw. Pensionen für das Jahr 2012 berechnet. Es zeigt sich, dass mit dem Rentenniveau für den Standardrentner die tatsächliche Absicherung um 25 bis 35 % zu hoch ausgewiesen wird. Das Standardrentenniveau, das für die Bewertung der Güte der Alterssicherung häufig verwendet wird, ist aus zwei Gründen als Bewertungsmaß für die tatsächliche Absicherung im Alter ungeeignet: Zum einen wird die tatsächlich erworbene Rente nicht ins Verhältnis gesetzt zum letzten Einkommen, zum zweiten ist der Erwerbsverlauf des Standardrentners, - dieser erzielt annahmegemäß immer das jeweilige Durchschnittseinkommen - nicht realitätsnah.
Ein Vergleich der Renten mit den Pensionen zeigt bei vergleichbaren Erwerbsverläufen zudem, dass die vergleichbaren Altersbezüge der Rentner, die zusätzlich zur gesetzlichen Rente eine VBL-Rente beziehen um 16 bis 25 % niedriger sind als die Nettopensionen der Beamten. Die vergleichbaren Altersbezüge der Rentner, die ausschließlich auf die gesetzliche Rente angewiesen sind, sind sogar um 35 bis 40 % geringer. Letztlich zeigen die Modellrechnungen, dass teilweise erhebliche Rentenlücken bestehen, nicht zuletzt aufgrund der Rentenreformen des vergangenen Jahrzehnts." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
(Keine) Reha vor Rente: Analyse der Zugänge zur Erwerbsminderungsrente 2005-2009 (2014)
Zitatform
Mittag, Oskar, Christina Reese & Cornelia Meffert (2014): (Keine) Reha vor Rente. Analyse der Zugänge zur Erwerbsminderungsrente 2005-2009. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 67, H. 2, S. 149-155. DOI:10.5771/0342-300X-2014-2-149
Abstract
"Der Anteil der Erwerbsminderungsrenten liegt in Deutschland bei über 20 % aller Versichertenrentenzugänge. Ein wichtiger Grundsatz im Sozialgesetz lautet, dass Rehabilitation Vorrang vor Rentenleistungen haben soll. In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, inwieweit dieser Grundsatz 'Reha vor Rente' tatsächlich umgesetzt wird. Analysiert wurden Scientific Use Files (SUFs) der Deutschen Rentenversicherung mit einer Zufallsstichprobe von jeweils 20 % aller Zugänge zur Erwerbsminderungsrente für die Jahrgänge 2005 bis 2009. Die Ergebnisse zeigen, dass über 40 % der Neuzugänge in die Erwerbsminderungsrente in den letzten fünf Jahren vor der Berentung keine medizinische Rehabilitationsleistung oder eine andere Teilhabeleistung erhalten haben. Dazu zählen insbesondere Männer, Versicherte mit niedrigem Qualifikationsniveau oder Wohnsitz in Ostdeutschland. Auch höheres Alter und geringe Beitragszeiten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, ohne Teilhabeleistungen in Erwerbsminderungsrente zu gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Teilrente ab 60 als eine Option für flexible Übergänge (2014)
Zitatform
Neumann, Dirk (2014): Die Teilrente ab 60 als eine Option für flexible Übergänge. In: Soziale Sicherheit, Jg. 63, H. 7, S. 268-272.
Abstract
"Neben einer verbesserten Altersteilzeit und einem Altersflexi-Geld wird derzeit u. a. intensiv über die Teilrente ab 60 diskutiert. Dieses noch immer recht unbekannte Instrument aus dem benötigten 'Werkzeugkasten' für gelingende Übergänge wird im Folgenden näher erläutert. Dabei geht es vor allem um eine Weiterentwicklung der Teilrente, die der DGB als einen Baustein für flexiblere Übergänge in den Ruhestand vorschlägt. Der Bezug einer Teilrente als eigener Rentenart soll bereits ab 60 Jahren ermöglicht werden - bei besseren Hinzuverdienstmöglichkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Erwerbsbeteiligung und Bedürftigkeit älterer Erwerbspersonen: Beitrag zur Lebenslagenberichterstattung in Hamburg (2014)
Rudolph, Helmut; Tanis, Kerstin ; Koller, Lena ; Lietzmann, Torsten ; Gerullis, Maria; Makrinius, Doreen;Zitatform
Rudolph, Helmut, Lena Koller & Torsten Lietzmann; Doreen Makrinius, Maria Gerullis & Kerstin Tanis (Mitarb.) (2014): Erwerbsbeteiligung und Bedürftigkeit älterer Erwerbspersonen. Beitrag zur Lebenslagenberichterstattung in Hamburg. In: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration Hamburg (Hrsg.) (2014): Sozialbericht der Freien und Hansestadt Hamburg, S. 1-63, 2013-04-26.
Abstract
"Armutsrisiken sind eine gesellschaftliche Realität. Angesichts des demografischen Wandels und zunehmender Alterung der Bevölkerung kommt der Prävention von Altersarmut zunehmende Bedeutung zu. Dabei gilt es, die soziale Sicherung durch die gesetzliche Altersrente auf die erwarteten Belastungen einzustellen, ohne Altersarmut zu generieren. Die Politik verschiedener Bundesregierungen hat auf den demografischen Wandel mit Einschränkungen der Frühverrentung und einer Heraufsetzung der Regelaltersgrenze für die Rentenjahrgänge ab 1947 reagiert, um die Erwerbsbeteiligung vor allem der älteren Arbeitnehmer zu erhöhen. Außerdem wird das Leistungsniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung mittelfristig abgesenkt und private Altersvorsorge gefördert. Vor diesem Hintergrund ist der sozialen Lage älterer Erwerbspersonen, die in den kommenden zehn Jahren ihr Erwerbsleben beenden und in das Rentenalter eintreten, besondere Beachtung zu schenken. Zu der Personengruppe der 'älteren Erwerbspersonen' werden hier die Personen im Alter von 55 bis unter 65 Jahren gerechnet. Sie befinden sich in der letzten Phase des Erwerbslebens. Tatsächlich schieden bisher ältere Erwerbspersonen bereits vor Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze von bisher 65 Jahren aus dem aktiven Erwerbsleben aus, sei es, dass sie Altersteilzeitregelungen in Anspruch genommen haben, sei es, dass sie wegen persönlicher Gründe oder wegen Arbeitslosigkeit die bisher vorhandene Regelungen zum vorzeitigen Rentenbezug in Anspruch nehmen konnten. Im folgenden Abschnitt wird zunächst auf die demografische Entwicklung in Hamburg eingegangen und das Ausmaß der Alterung der Wohnbevölkerung aufgezeigt, die Hintergrund für die im Rahmen der Lissabon-Strategie auf Bundesebene eingeleiteten Maßnahmen zu längerer und erhöhter Erwerbsbeteiligung der älteren Erwerbspersonen sind. Anschließend wird die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung in Hamburg seit dem Jahr 2004 untersucht. Differenziert nach Geschlecht und Altersgruppen werden Erwerbstätigkeit, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug älterer Erwerbspersonen im Verhältnis zur Hamburger Wohnbevölkerung dargestellt. Ein spezieller Abschnitt wird dabei der ausländischen Bevölkerung gewidmet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Towards more inclusive ageing and employment policies: the lessons from France, the Netherlands, Norway and Switzerland (2014)
Sonnet, Anne; Olsen, Hilde; Manfredi, Thomas;Zitatform
Sonnet, Anne, Hilde Olsen & Thomas Manfredi (2014): Towards more inclusive ageing and employment policies. The lessons from France, the Netherlands, Norway and Switzerland. In: De Economist, Jg. 162, H. 4, S. 315-339. DOI:10.1007/s10645-014-9240-x
Abstract
"Many countries have carried out over the past decade a series of reforms and measures to encourage longer working lives and to respond to the looming challenges of rapid population ageing. But have these steps gone far enough and have the necessary measures been taken? Much of the focus of this policy action has been on old-age pension reform but, as stressed in the report Live Longer, Work Longer (OECD 2006), a more comprehensive set of reform may be necessary to encourage work at an older age. This includes policy action in three broad areas to: (1) reward work, (2) change employer practices, and (3) improve the employability of workers. The aim of this paper is to provide an overview of recent policy initiatives to give older people better work incentives and choices implemented in France, The Netherlands, Norway and Switzerland since 2006 as well as to identify areas where more could be done, covering both supply-side and demand-side aspects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Flexibler Ausstieg oder Arbeiten bis zum Ende? (2014)
Urban, Hans-Jürgen; Ehlscheid, Christoph;Zitatform
Urban, Hans-Jürgen & Christoph Ehlscheid (2014): Flexibler Ausstieg oder Arbeiten bis zum Ende? In: Soziale Sicherheit, Jg. 63, H. 7, S. 262-267.
Abstract
"Gerade erst hat das Rentenpaket der Bundesregierung die parlamentarischen Hürden passiert, da macht ein neuer Begriff Karriere: Die 'Flexi-Rente' drückt der rentenpolitischen Debatte zunehmend ihren Stempel auf. Damit soll die Weiterbeschäftigung von Arbeitnehmern über die Regelaltersgrenze hinaus erleichtert werden. Was ist von dem Konzept der 'Flexi-Rente' zu halten? Welche arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Folgen hätte die Umsetzung einer solchen Konzeption? Was muss geschehen, damit Arbeitnehmern mehr Wahlmöglichkeiten im Arbeits- und Sozialrecht eröffnet werden, um sozial abgesichert und selbstbestimmt vom Erwerbsleben in den Ruhestand gehen zu können?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
A gender perspective on older workers' employment and working conditions (2014)
Zitatform
Vendramin, Patricia & Gérard Valenduc (2014): A gender perspective on older workers' employment and working conditions. (Working paper / European Trade Union Institute 2014,03), Brüssel, 65 S.
Abstract
"This working paper aims to give a structured gender analysis of the working and employment conditions of older workers (aged 50 and over). While working and employment conditions are increasingly recognised as key issues in ageing at work, gender disparities do still not get enough attention." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Die Älteren: Problemgruppe des Arbeitsmarktes oder Hoffnungsträger? (2014)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2014): Die Älteren: Problemgruppe des Arbeitsmarktes oder Hoffnungsträger? In: PersonalDirekt Frankfurt, Jg. 7, H. 1, S. 8-9.
Abstract
"In der arbeitsmarktpolitischen Diskussion gehen mitunter Einschätzungen zur Situation und den Perspektiven älterer Personen am Arbeitsmarkt weit auseinander. Einerseits werden Ältere nicht selten als Problemgruppe gesehen, vor allem wegen ihrer noch immer eher niedrigen Erwerbsbeteiligung. Andererseits wird die Personengruppe mit Blick auf den demografischen Wandel häufig auch als Hoffnungsträger gesehen. Von Bedeutung ist dabei nicht nur, dass das zukünftige Erwerbspersonenpotenzial zurückgehen wird, sondern es darüber hinaus altert. Durch die 'Rente mit 67' erhöht sich die Zahl der verfügbaren älteren Arbeitskräfte künftig sogar noch weiter. Im Zuge des Übergangs zur Wissensgesellschaft wachsen auf Unternehmensseite die Qualifikationsanforderungen. Bis in die neunziger Jahre hinein hat die Bildungsexpansion diesen Strukturwandel unterstützt, so dass sich das Ausbildungsniveau vor allem in den heute mittleren Altersgruppen stark verbessert. Längere Lebensarbeitszeiten erscheinen gerade für diesen Personenkreis realistisch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Flexibel in die Rente - Vermeidung von Armut im Alter und bei Erwerbsminderung: Forum 5 (2014)
Zitatform
Welti, Felix (2014): Flexibel in die Rente - Vermeidung von Armut im Alter und bei Erwerbsminderung. Forum 5. In: Friedrich-Ebert-Stiftung, Deutscher Gewerkschaftsbund & Hans-Böckler-Stiftung (Hrsg.) (2014): Demokratisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt : Impulse für eine soziale Rechtspolitik, S. 97-105.
Abstract
Der Autor vertritt die These, dass die Reformen der gesetzlichen Rentenversicherung seit 1997 dazu beigetragen haben, 'die politische Legitimation und rechtliche Legitimität der gesetzlichen Rentenversicherung zu gefährden. Insbesondere für das Risiko Erwerbsminderung kann derzeit von vielen Versicherten kein Leistungsniveau oberhalb der Grundsicherung erreicht werden.' Im Hinblick auf die geplante Neuregelung durch das RV-Leistungsverbesserungsgesetz wird kritisiert, dass diese in Bezug auf das Ruhestandsalter vor allem den Gesichtspunkt der Leistungsgerechtigkeit, weniger denjenigen der Bedarfsgerechtigkeit berücksichtigt. 'Es steht zu erwarten, dass vom früheren Renteneintritt nach 45 Versicherungsjahren eher männliche Versicherte mit hohen Rentenanwartschaften profitieren. Personen mit aus Gründen der Gesundheit oder der familiären Arbeitsteilung wechselhaften Erwerbsbiographien werden seltener profitieren.' Für das Problem des bedarfsgerechten vorzeitigen Übergangs in die Altersrenten und die soziale Sicherung bei Erwerbsminderung werden andere Lösungen gefordert. 'Durch gesetzliche und tarifliche Regelungen sollten Möglichkeiten der individuellen Anpassung von Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen in den Jahren vor der Regelaltersgrenze vereinfacht werden und Ersatz für Einkommensverluste durch reduzierte Arbeitszeit geschaffen werden.' Abschließend plädiert der Autor für eine Erhöhung der Effektivität der Rehabilitation durch bedarfsgerechten Mitteleinsatz. (IAB)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Dokumentation der Podiumsdiskussion und der Kongressbeiträge -
Literaturhinweis
Ageing and employment policies: France 2014: working better with age (2014)
Zitatform
(2014): Ageing and employment policies: France 2014. Working better with age. (Ageing and employment policies), Paris, 176 S. DOI:10.1787/9789264207523-en
Abstract
"People today are living longer than ever before, while birth rates are dropping in the majority of OECD countries. In such demographics, public social expenditures require to be adequate and sustainable in the long term. Older workers play a crucial role in the labour market. Now that legal retirement ages are rising, older workers will work longer and employers will have to retain them. But those older workers who have lost their job have experienced long term-unemployment and low probabilities to return to work. What can countries do to help? How can they give older people better work incentives and opportunities? How can they promote age diversity in firms? This report offers analysis and assessment on what the best policies are for fostering employability, job mobility and labour demand at an older age in France." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The missing million: illuminating the employment challenges of the over 50s (2014)
Abstract
"Working with The Prince's Initiative for Mature Enterprise (PRIME) and Business In The Community, The International Longevity Centre have published a major new report about the challenges facing older workers, The missing million: illuminating the employment challenges of the over 50s. This is the first in a series of three reports being published on this topic over the next year.
The research demonstrates that of the 3.3 million economically inactive people aged 50-64, approximately 1 million people have been made 'involuntarily workless' - pushed out of their previous job as a result of 'shocks', a combination of redundancy, ill health or early retirement. This has created a silent majority', where millions of over 50s are not working but would like to and are not receiving the help they need.
The research also shows that if people aged over 50 are helped back into employment, it does not mean that younger people are 'crowded out 'of the labour market. Helping older people back into the labour market could also lead to a potential £88 billion boost to the UK GDP. Most importantly securing employment for older people will transform their lives and offer them the opportunity of a brighter, more secure future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Stimulating job demand: the design of effective hiring subsidies in Europe 2014. European Employment Policy Observatory review (2014)
Abstract
"Hiring subsidies are an important measure, extensively used by Member States, to promote employment in disadvantaged-worker categories such as young and older people, the long-term unemployed and women. This review maps out the design of such subsidies, and identifies good and effective practices in targeting, funding, monitoring and integrating incentives with other policies. It is intended as a source of mutual learning and transfer of good practices between Member States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Fortschrittsreport "Altersgerechte Arbeitswelt": Ausgabe 4: Lebenslanges Lernen und betriebliche Weiterbildung (2014)
Abstract
"Weiterbildung der Beschäftigten hilft den Unternehmen bei der Fachkräftesicherung und stärkt sie im internationalen Wettbewerb. Zunehmend spielen dabei auch ältere Beschäftigte eine Rolle, denn die Belegschaften altern und es kommen nicht ausreichend junge Menschen nach. Wer fachlich auf dem neusten Stand ist, hat bessere Karrierechancen, mehr Möglichkeiten bei einem Arbeitsplatz- oder Tätigkeitswechsel und größere Arbeitsplatzsicherheit. Der vierte Fortschrittsreport zum Thema 'Lebenslanges Lernen und betriebliche Weiterbildung' fasst den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung sowie Praxisbeispiele aus der Wirtschaft zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Demografie und Wachstum: die gesamtwirtschaftlichen Effekte einer höheren Erwerbstätigkeit Älterer (2013)
Bachmann, Ronald ; Sachse, Andreas; Groll, Dominik; Paloyo, Alfredo; Giesecke, Matthias; Braun, Sebastian ; Friedl, Andreas; Kranner, Anica;Zitatform
Bachmann, Ronald, Sebastian Braun, Andreas Friedl, Matthias Giesecke, Dominik Groll, Anica Kranner, Alfredo Paloyo & Andreas Sachse (2013): Demografie und Wachstum. Die gesamtwirtschaftlichen Effekte einer höheren Erwerbstätigkeit Älterer. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 62, H. 3, S. 287-310.
Abstract
"This paper quantifies the effects of increased employment of elderly persons an the growth potential of the German economy until 2030. Starting from an analysis of the labour market situation of elderly persons today, we construct nine scenarios for the future development of the employment level of the elderly. These scenarios differ in participation rates, unemployment rates, and hours worked of the elderly. For each scenario, we then calculate the corresponding production potential of the German economy and percapita income levels. The difference in per-capita income in 2030 between t" (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Workfare for the old and long-term unemployed (2013)
Zitatform
Bennmarker, Helge, Oskar Nordström Skans & Ulrika Vikman (2013): Workfare for the old and long-term unemployed. In: Labour Economics, Jg. 25, H. December, S. 25-34. DOI:10.1016/j.labeco.2013.04.008
Abstract
"We estimate the effects of conditioning benefits on program participation among older long-term unemployed workers. We exploit a Swedish reform which reduced UI duration from 90 to 60 weeks for a group of older unemployed workers in a setting where workers who exhausted their benefits received unchanged transfers if they agreed to participate in a work practice program. Our results show that job finding increased as a result of the shorter duration of passive benefits. The time profile of the job-finding effects suggests that the results are due to deterrence during the program-entry phase. We find no impact on ensuing job durations or wages, suggesting that the increased job-finding rate was driven by increased search intensity rather than lower reservation wages. A crude cost - benefit analysis suggests that the reform reduced the combined cost of programs and transfers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Labour market performance by age groups: a focus on France (2013)
Boulhol, Herve; Sicari, Patrizio;Zitatform
Boulhol, Herve & Patrizio Sicari (2013): Labour market performance by age groups. A focus on France. (OECD Economics Department working papers 1027), Paris, 26 S. DOI:10.1787/5k4c0dnhc58x-en
Abstract
"This paper analyses the age structure of employment rates across OECD countries with a focus on France. The statistical contribution of each age group to total unemployment-rate differentials is also computed. An estimate of the sensitivity of age-specific unemployment rates to the economic cycle is provided for OECD countries. France is one of the OECD countries having the highest dispersion of employment rates across age groups. The 'within' component of the 15-29 age group accounts for over half of France's total unemployment rate differential with best-performing countries. Youth unemployment rate is especially sensitive to cyclical fluctuations in Spain, Belgium and France." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Fachkräftebedarf in Deutschland: zur kurz- und langfristigen Entwicklung von Fachkräfteangebot und -nachfrage, Arbeitslosigkeit und Zuwanderung (2013)
Brücker, Herbert ; Brunow, Stephan ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Mendolicchio, Concetta; Fuchs, Johann ;Zitatform
Brücker, Herbert, Stephan Brunow, Johann Fuchs, Alexander Kubis, Concetta Mendolicchio & Enzo Weber (2013): Fachkräftebedarf in Deutschland. Zur kurz- und langfristigen Entwicklung von Fachkräfteangebot und -nachfrage, Arbeitslosigkeit und Zuwanderung. (IAB-Stellungnahme 01/2013), Nürnberg, 18 S.
Abstract
"Das IAB geht davon aus, dass sich die Arbeits-, Kapital- und Gütermärkte zumindest längerfristig an den Rückgang des Arbeitsangebotes anpassen werden. Die Prognose einer 'Fachkräftelücke', in welcher Größenordnung auch immer, ist deshalb nicht sinnvoll. Allerdings kann es zu Mismatch auf dem Arbeitsmarkt in qualifikatorischer, beruflicher und regionaler Hinsicht kommen, so dass in vielen Arbeitsmarktsegmenten offene Stellen nicht besetzt werden können.
Das Erwerbspersonenpotenzial wird in Deutschland bis zum Jahr 2035 bei einer steigenden Erwerbsbeteiligung und einer Nettozuwanderung von 100.000 Personen um 7,3 Millionen und bei einer Nettozuwanderung von 200.000 Personen um 5,4 Millionen Personen zurückgehen. Dieser Rückgang ist nicht mit einer 'Fachkräftelücke' zu verwechseln.
Um das Erwerbspersonenpotenzial in Deutschland nachhaltig zu entwickeln, ist eine aktive Strategie zur Mobilisierung inländischer Potenziale insbesondere von Frauen und Älteren, aber auch die gezielte Anwerbung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland sowie deren Integration in den Arbeitsmarkt notwendig. Insbesondere die Zuwanderung aus Drittstaaten müsste höher ausfallen, wenn der Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials deutlich begrenzt werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Akteure und Akteurskonstellationen alter(n)sgerechter Arbeitspolitik (2013)
Buss, Klaus-Peter; Kuhlmann, Martin;Zitatform
Buss, Klaus-Peter & Martin Kuhlmann (2013): Akteure und Akteurskonstellationen alter(n)sgerechter Arbeitspolitik. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 5, S. 350-359. DOI:10.5771/0342-300X-2013-5-350
Abstract
"Obwohl der demografische Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung betriebliche Erfolgsfaktoren perspektivisch zu unterlaufen droht und die Betriebe daher unter einem hohen personal- und arbeitspolitischen Handlungsdruck zu stehen scheinen, zeigen sich auf der betrieblichen Ebene deutliche Umsetzungsdefizite insbesondere in Bezug auf eine alters- und alternsgerechte Arbeitsorganisation und -gestaltung. Eine wichtige Erklärung hierfür liegt in den unterschiedlichen demografiepolitischen Perspektiven der betrieblichen Akteure. Der Beitrag diskutiert die Rolle und Bedeutung von Personalmanagement, Fachbereichsmanagement und Betriebsräten in der betrieblichen Demografiepolitik und zeigt, dass sich die betrieblichen Akteurskonstellationen vielfach als strukturelle Blockade gerade einer demografiesensiblen Arbeitspolitik erweisen. Zwar werden betriebliche Demografiepolitiken von einzelnen Akteurskoalitionen durchgesetzt, eine erfolgreiche betriebliche Demografiepolitik erfordert jedoch ein breites Herangehen, das sich nur unter Einbeziehung aller wichtigen betrieblichen Akteure verwirklichen lässt. Der Artikel schließt mit einigen Gestaltungshinweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Ausbau auf solidem Fundament: Was am Arbeitsmarkt angepackt werden muss (2013)
Zitatform
Dietz, Martin, Joachim Möller, Ulrich Walwei & Enzo Weber (2013): Ausbau auf solidem Fundament: Was am Arbeitsmarkt angepackt werden muss. In: IAB-Forum H. Sonderheft, S. 1-22., 2013-10-07. DOI:10.3278/IFO130SW
Abstract
Der Arbeitsmarkt in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, zumal der Langzeitarbeitslosigkeit, ist nach wie vor eines der drängendsten Probleme. Eine neue Herausforderung besteht darin, die Qualität der Beschäftigungsverhältnisse insgesamt zu verbessern, ohne den Zugang zum Arbeitsmarkt zu gefährden. Schließlich wird es künftig vermehrt darum gehen, den Arbeitsmarkt für den demografischen Wandel fit zu machen. Das Ziel der Fachkräftesicherung rückt hier noch stärker in den Blick. Für alle drei Handlungsfelder gibt es unterschiedliche Reformoptionen, mit denen Vor- und Nachteile einhergehen. In dem IAB-Forum Spezial bilanzieren die Autoren die Lage auf dem Arbeitsmarkt, skizzieren die Herausforderungen und diskutieren mögliche Reformansätze. (IAB)
-
Literaturhinweis
Reversing early retirement in advanced welfare economies: a paradigm shift to overcome push and pull factors (2013)
Zitatform
Ebbinghaus, Bernhard & Dirk Hofäcker (2013): Reversing early retirement in advanced welfare economies. A paradigm shift to overcome push and pull factors. In: Comparative Population Studies, Jg. 38, H. 4, S. 807-840. DOI:10.12765/CPoS-2013-24en
Abstract
"Jüngere Reformbemühungen moderner Wohlfahrtsstaaten hatten eine Umkehr des Frühverrentungstrends zum Ziel und waren mit einer Erhöhung der Regelaltersgrenze für den Übergang in den Ruhestand verbunden. Dieser Paradigmenwechsel geschah häufig gegen den Protest von Gewerkschaften, Unternehmen und deren Mitarbeitern. Infolge des zunehmenden Ausbaus von Wohlfahrtsstaaten sowie als Reaktion auf die wirtschaftlichen Herausforderungen seit den 1970er Jahren hatte sich der frühe Erwerbsausstieg zu einer weitverbreiteten Praxis entwickelt. Die Frühverrentung stellte dabei einen wesentlichen Bestandteil des kontinentaleuropäischen Problems der 'Wohlfahrt ohne Arbeit' dar, während die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten, die liberalen englischsprachigen Volkswirtschaften und der japanische Wohlfahrtsstaat höhere Beschäftigungsquoten älterer Arbeitnehmer aufrechterhalten konnten. Seit den 1990er Jahren entstand ein internationaler Konsens zwischen internationalen Organisationen und nationalen Politikexperten im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Trendwende bei der Frühverrentung. Auf der Basis einer vergleichenden historischen Analyse ausgewählter OECD-Länder untersuchen wir im Rahmen dieser Studie anhand von Makroindikatoren über Frühverrentungstrends und stilisierten Daten über institutionelle Strukturen die länderübergreifenden Unterschiede im Hinblick auf die Institutionalisierung von Frühverrentungssystemen sowie die jüngste Trendwende in diesem Bereich. Durch einen Vergleich des Zusammenspiels von Sozialpolitik und wirtschaftlichen Institutionen untersuchen wir die länderübergreifenden Unterschiede zwischen wohlfahrtsstaatlichen 'Pull'-Faktoren und wirtschaftlichen 'Push'-Faktoren, die zu einem frühen Erwerbsausstieg beigetragen haben. Gleichzeitig befasst sich der Beitrag mit den potentiellen Auswirkungen des Rückbaus wohlfahrtsstaatlicher Leistungen sowie der Bedeutung von 'Integrationsfaktoren' (wie etwa Aktivierungsmaßnahmen) im Hinblick auf eine Reduzierung frühzeitiger Erwerbsausstiege." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
deutschsprachige Fassung -
Literaturhinweis
Erwerbspersonen- und Arbeitsvolumenprojektionen bis ins Jahr 2060 (2013)
Ehing, Daniel; Moog, Stefan;Zitatform
Ehing, Daniel & Stefan Moog (2013): Erwerbspersonen- und Arbeitsvolumenprojektionen bis ins Jahr 2060. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 2, S. 167-182., 2011-12-31. DOI:10.1007/s12651-012-0126-6
Abstract
"Diese Arbeit analysiert die Auswirkungen des demografischen Wandels auf das Arbeitsangebot und leitet auf Basis verschiedener Szenarien Politikempfehlungen ab, um dem demografisch bedingten Arbeitskräfterückgang zu begegnen. In einem ersten Schritt werden hierbei Erwerbspersonenprojektionen anhand eines Kohorten-Komponenten-Modells vorgenommen und durch verschiedene Modellrechnungen ergänzt. Neben einer Abschätzung der Erwerbspersonenzahl bei einer Erhöhung des effektiven Renteneintrittsalters werden die Konsequenzen eines früheren Erwerbseintritts, einer steigenden Erwerbsbeteiligung der über 60-Jährigen, einer verstärkten Erwerbsbeteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund sowie einer erhöhten Erwerbsbeteiligung der Frauen untersucht. In einem zweiten Schritt werden die Effekte einer sinkenden Erwerbslosenquote sowie einer steigenden Arbeitszeit je Erwerbstätigen betrachtet, um so Rückschlüsse über das zukünftige Arbeitsvolumen zu ziehen. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass eine hinreichende Stabilisierung des jährlich geleisteten Arbeitsvolumens möglich ist, so dass bereits geringe Produktivitätssteigerungen dafür ausreichen werden, das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner auf dem heutigen Niveau zu stabilisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
How to combine the entry of young people in the labour market with the retention of older workers? (2013)
Eichhorst, Werner; Boeri, Tito ; Steiber, Nadia ; Kendzia, Michael J. ; Coen, An de; Galasso, Vincenzo ;Zitatform
Eichhorst, Werner, Tito Boeri, An de Coen, Vincenzo Galasso, Michael J. Kendzia & Nadia Steiber (2013): How to combine the entry of young people in the labour market with the retention of older workers? (IZA discussion paper 7829), Bonn, 31 S.
Abstract
"This paper provides an overview of the employment situation of young and old workers in the EU Member States, setting out the most recent development during the crisis and dealing with policies implemented to promote the employment of both groups. The evidence collected shows that there is no competition between young and older workers on the labour market. Structural or general policies to enhance the functioning of EU labour markets are crucial to improving the situation of both groups. However, the responsibility for employment policies still predominantly lies within Member States of the European Union, although initiatives taken at the EU level can provide added value, particularly through stimulating the exchange of experiences and facilitating regional and cross-border mobility throughout the EU." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Flexibel in die Rente: gesetzliche, tarifliche und betriebliche Perspektiven (2013)
Zitatform
Fröhler, Norbert, Thilo Fehmel & Ute Klammer (2013): Flexibel in die Rente. Gesetzliche, tarifliche und betriebliche Perspektiven. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 150), Berlin: Edition Sigma, 702 S.
Abstract
"Seit mehr als 20 Jahren werden die gesetzlichen Möglichkeiten des vorzeitigen oder gleitenden Erwerbsausstiegs sukzessive eingeschränkt. Diese Studie geht der Frage nach, wie tarifliche und betriebliche Akteure auf den Abbau staatlicher Optionen des flexiblen Rentenübergangs reagiert und welche Strategien und Initiativen sie entwickelt haben. Sie bietet einen Einblick in die Regelungsvielfalt von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen zum flexiblen Übergang in die Rente und erkundet die zugrunde liegenden Interessen- und Machtbeziehungen zwischen den Tarif- und Betriebsparteien. Durch die Kombination qualitativer und quantitativer Methoden gelingt es, die Folgen der 'Entstaatlichung', 'Vertariflichung' und 'Verbetrieblichung' des Rentenübergangs sowohl für die regulierenden Akteure als auch für die individuellen Handlungsspielräume der Beschäftigten zu beleuchten. In der Summe ergibt sich ein facettenreiches und dynamisches Bild der institutionellen Rahmung des flexiblen Erwerbsausstiegs, der Nutzung der Übergangsinstrumente durch die Beschäftigten sowie der möglichen zukünftigen Gestaltung des Rentenübergangs auf betrieblicher, tariflicher und gesetzlicher Ebene." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Retirement incentives, individual heterogeneity and labor transitions of employed and unemployed workers (2013)
García-Pérez, J. Ignacio; Sánchez-Martín, Alfonso R.; Jiménez-Martín, Sergi;Zitatform
García-Pérez, J. Ignacio, Sergi Jiménez-Martín & Alfonso R. Sánchez-Martín (2013): Retirement incentives, individual heterogeneity and labor transitions of employed and unemployed workers. In: Labour economics, Jg. 20, H. January, S. 106-120. DOI:10.1016/j.labeco.2012.11.006
Abstract
"In this paper, we analyze the sensitivity of the labor market decisions of workers close to retirement with respect to the incentives created by public regulations. We improve upon the extensive prior literature on the effect of pension incentives on retirement by jointly modeling the transitions between employment, unemployment and retirement, paying special attention to the transition from unemployment to retirement (which is particularly important in Spain and other European countries, and whose relevance is increasing as a result of the recent economic crisis). Using administrative data, we find that, when properly defined, economic incentives have a strong impact on labor market decisions. Unemployment regulations are shown to be particularly influential for retirement behavior, along with the more traditional determinants linked to the pension system. Pension variables also have a major bearing on workers' reemployment decisions. The quantitative impact of the incentives, however, is greatly affected by the existence of unobserved heterogeneity among workers. Its omission leads to sizeable biases in the assessment of the sensitivity to economic incentives. We confirm the importance of this potential problem in the case of the change in early retirement provisions legislated in Spain in 2002 (which we analyze with a difference-in-difference approach)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Bridge unemployment in Germany: response in labour supply to an increased early retirement age (2013)
Giesecke, Matthias; Kind, Michael;Zitatform
Giesecke, Matthias & Michael Kind (2013): Bridge unemployment in Germany. Response in labour supply to an increased early retirement age. (Ruhr economic papers 410), Essen, 34 S. DOI:10.4419/86788465
Abstract
"In Deutschland wurde die Altersgrenze für Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit von 60 auf 63 Jahre angehoben. In der vorliegenden Studie wird untersucht, inwieweit sich die Anhebung dieser Altersgrenze auf die Wiederbeschäftigung von Männern auswirkt, die kurz vor dem Erreichen dieser Grenze arbeitslos wurden. Durch die Anhebung der Altersgrenze wird die Dauer bis zur Erreichung des Renteneintrittsalters aus Sicht der kürzlich in Arbeitslosigkeit eingetretenen Individuen exogen verlängert. Mit Hilfe der Verweildaueranalyse werden in dieser Studie die Auswirkungen der Reform auf die Wiederbeschäftigung und auf den Austritt aus dem Erwerbsleben untersucht. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Wiederbeschäftigungswahrscheinlichkeit steigt. Ältere Arbeitslose finden wahrscheinlicher eine neue Beschäftigung, wenn der zeitliche Horizont bis zur Rente verlängert wird. Eine Auswirkung auf die Wahrscheinlichkeit, den Arbeitsmarkt zu verlassen, kann jedoch nicht identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Determinants of early retirement preferences in Europe: the role of grandparenthood (2013)
Zitatform
Hochman, Oshrat & Noah Lewin-Epstein (2013): Determinants of early retirement preferences in Europe. The role of grandparenthood. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 54, H. 1, S. 29-47. DOI:10.1177/0020715213480977
Abstract
"Various family characteristics are acknowledged as important determinants of retirement preferences. Yet, the relevance of the third family generation - the grandchildren - has been largely overlooked. In this article we bring the association between grandparenthood and retirement preferences to the fore. We expect to find such a relationship for two main reasons: first, rising participation rates in the labor market, especially among mothers, increases the need for childcare which, in some countries, is only partially provided by the state. Second, for many people grandparenthood marks the transition to a new phase in the life-course, implying new role-identities. We thus expect grandparenthood to decrease anxieties associated with retirement and with the potential loss of one's role-identity as a working person. We test the association between grandparenthood and retirement preferences using data from the Survey of Health, Aging, and Retirement in Europe (SHARE). The findings confirm that grandparenthood increases an individual's chances of looking forward to retiring early, thus supporting the claim that individuals' lives are linked to the lives of their family members. Contrary to expectations, the association of grandparenthood with retirement preferences is particularly strong in countries that provide extensive childcare support." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Job search requirements for older unemployed: transitions to employment, early retirement and disability benefits (2013)
Lammers, Marloes; Hochguertel, Stefan; Bloemen, Hans;Zitatform
Lammers, Marloes, Hans Bloemen & Stefan Hochguertel (2013): Job search requirements for older unemployed: transitions to employment, early retirement and disability benefits. In: European Economic Review, Jg. 58, H. February, S. 2013. DOI:10.1016/j.euroecorev.2012.11.003
Abstract
"We use a recent policy change in the Netherlands to study how changes in search requirements for the older unemployed affect their transition rates to employment, early retirement and sickness/disability benefits. The reform, becoming effective on January 1 2004, requires the elderly to formally report their job search efforts to the employment office in order to avoid a (temporary) cut in benefits. Before the new law was passed, unemployed individuals were allowed to stop all search activity at the moment they turned 57.5. Estimating various duration models using difference-in-difference and regression discontinuity approaches, we find that for several groups of individuals who are affected by the policy change, the stricter search requirements significantly increases their entry rate into employment. However, we also find evidence of a higher outflow to sickness/disability insurance schemes, a presumably unwanted side-effect of the policy change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Does the growth process discriminate against older workers? (2013)
Zitatform
Langot, François & Eva Moreno-Galbis (2013): Does the growth process discriminate against older workers? In: Journal of macroeconomics, Jg. 38, H. December/Pt. B, S. 286-306. DOI:10.1016/j.jmacro.2013.09.021
Abstract
"This paper seeks to gain insights on the relationship between growth and employment when considering heterogeneous agents in terms of their working horizon. Using an OECD database, our empirical estimations suggest that growth positively influences the employment rate of workers having a long working horizon (young workers) while negatively influences the employment rate of workers having a short working horizon (senior workers). We then provide theoretical foundations to this result by means of an endogenous job destruction framework à la Mortensen and Pissarides (1998) where we introduce life cycle features. We show that, under the assumption of homogeneous productivity among workers, growth negatively affects the employment rate of workers having a short working horizon before retirement (senior workers) while it positively affects the employment rate of workers having a long working horizon (young workers). Numerical simulations confirm these results, however a non-standard calibration is required to reproduce the elasticity values obtained in our empirical estimations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Stellschraube Arbeitslosengeld: Kürzere Bezugsdauer zeigt Wirkung (2013)
Zitatform
Lo, Ming Sum Simon, Gesine Stephan & Ralf A. Wilke (2013): Stellschraube Arbeitslosengeld: Kürzere Bezugsdauer zeigt Wirkung. In: IAB-Forum H. 2, S. 52-59., 2013-12-03. DOI:10.3278/IFO1302W052
Abstract
"Im Jahr 2006 wurde die maximale Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes für Ältere deutlich verkürzt. Empirische Analysen zeigen für die Gruppe der Männer: Die Reform hat dazu geführt, dass vor allem Arbeitslose, die zuvor außerhalb des Niedriglohnbereichs tätig waren, schneller eine neue Beschäftigung aufgenommen haben. Häufiger als vor der Reform war diese neue Tätigkeit dabei im Niedriglohnbereich angesiedelt." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Entwicklung der Erwerbstätigkeit Älterer in Deutschland: Rückblick auf die letzten zwei Jahrzehnte (2013)
Zitatform
Micheel, Frank & Ralina Panova (2013): Entwicklung der Erwerbstätigkeit Älterer in Deutschland. Rückblick auf die letzten zwei Jahrzehnte. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 34, H. 1, S. 6-12.
Abstract
"In diesem Beitrag wird die Erwerbssituation der älteren Personen in Deutschland (50 Jahre oder älter) für die letzten rund zwanzig Jahren beschrieben. Welche Entwicklungen sind zu beobachten und welche Ursachen können die Veränderungen im Zeitverlauf erklären? Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung der ab 65-Jährigen gelegt. Dies geschieht vor dem Hintergrund der schrittweisen Heraufsetzung des gesetzlichen Renteneintrittsalters für die Altersrente auf 67 Jahre." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Compensating losses in bridge employment? Examining relations between compensation strategies, health problems, and intention to remain at work (2013)
Müller, Andreas ; Oxfart, Caroline; Lange, Annet H. de ; Weigl, Matthias ; Heijden, Beatrice I. J. M. van der;Zitatform
Müller, Andreas, Annet H. de Lange, Matthias Weigl, Caroline Oxfart & Beatrice I. J. M. van der Heijden (2013): Compensating losses in bridge employment? Examining relations between compensation strategies, health problems, and intention to remain at work. In: Journal of vocational behavior, Jg. 83, H. 1, S. 68-77. DOI:10.1016/j.jvb.2013.03.002
Abstract
"In order to better understand the precursors of bridge employment, this study aimed to investigate whether individual action strategies in terms of selection, optimization, and compensation (SOC; Baltes & Baltes, 1990) are able to buffer the well-known negative impact of poor health on the intention to remain in the workforce. 784 employees (60-85 years, 74.8% male) affiliated with a temporary employment agency that specifically contracts employees older than 65 participated in a cross-sectional survey. Results of moderated hierarchical regression analyses indicated that for older employees with high use of SOC there was no significant relationship between health status and intention to remain in bridge employment. However, for older employees with low use of SOC, there was a weaker intention to remain in bridge employment when their health status was poor, while this intention was stronger in case of a better health status. On closer examination of the SOC subdimensions, this moderating effect was especially due to the compensation behavior of these older workers. As a conclusion, SOC seems to mitigate the detrimental effects of health problems on older employees' intention to remain in bridge employment. From a practical perspective, these findings provide important suggestions for the development of practical measures for the tertiary prevention of poor health during the retirement process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Die Arbeitsmarktpolitik wendet sich Älteren zu (2013)
Zitatform
Mümken, Sarah & Martin Brussig (2013): Die Arbeitsmarktpolitik wendet sich Älteren zu. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2013-02), Duisburg, 15 S. DOI:10.17185/duepublico/45441
Abstract
"- Die Altersstruktur unter den Arbeitslosen hat sich aufgrund der aktivierenden Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik verändert: In zunehmendem Ausmaß sind Ältere jenseits von 60 Jahren arbeitslos, die nun nicht mehr in Rente abströmen können. Damit erweitern sich die Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik und der Arbeitsvermittlungen, denn die älteren Arbeitslosen müssen nun nicht nur der Vermittlung zur Verfügung stehen, sondern sollen auch eine Vermittlung erwarten können.
- Ältere werden schwerpunktmäßig mit anderen Instrumenten gefördert als Jüngere. Die Förderung von Älteren konzentriert sich insbesondere im SGB III mit steigender Tendenz auf die Unterstützung bei Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, wie sie beispielsweise durch die Zahlung von Eingliederungszuschüsse geleistet wird. Im SGB II dominieren Beschäftigung schaffende Maßnahmen wie Arbeitsgelegenheiten.
- Mit dem Arbeitslosigkeitsrisiko für Personen ab einem Alter von 60 Jahren, steigt in beiden Rechtskreisen auch ihr Anteil bei den Teilnahmen an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten. Zwischen 2006 und 2011 hat sich ihr Anteil bei den Förderungen der Älteren ab 55 Jahren mehr als verdoppelt.
- Während bei den Älteren zwischen 55 und 59 Jahren die Förderung in Relation zu den Arbeitslosen 2011 im Vergleich zu 2006 gestiegen ist, bleibt jedoch bei Personen ab 60 Jahren ein gewisser Förderrückstand bestehen.
- Arbeitslose Frauen werden prozentual weniger gefördert als Männer, wobei diese Unterschiede zwischen 2006 und 2011 etwas geringer geworden sind. Zudem werden Frauen im Durchschnitt etwas kürzer als Männer gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Sichtbare Arbeitslosigkeit: unter den 60- bis 64-Jährigen deutlich gestiegen (2013)
Zitatform
Mümken, Sarah & Martin Brussig (2013): Sichtbare Arbeitslosigkeit. Unter den 60- bis 64-Jährigen deutlich gestiegen. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2013-01), Duisburg, 13 S. DOI:10.17185/duepublico/45440
Abstract
"In den letzten 10 Jahren ist die Alterserwerbsbeteiligung deutlich gestiegen. Wie durch renten- und arbeitsmarktpolitische Reformen beabsichtigt, haben sich Erwerbsaustrittsalter und Renteneintrittsalter erhöht.
Unter den Älteren zwischen 55 und 64 Jahren ist bei der Entwicklung der Arbeitslosenquoten eine Ausdifferenzierung nach dem Alter zu beobachten: Während die Arbeitslosenquote der 55- bis 59-Jährigen - wie der allgemeine Trend - zwischen 2006 und 2011 gesunken ist, ist die Arbeitslosenquote der 60- bis 64-Jährigen entgegen dem allgemeinen Trend gestiegen.
- Vor allem im Rechtkreis des SGB III hat die statistisch erfasste Arbeitslosigkeit unter den Älteren über 60 Jahre deutlich zugenommen. Der Anstieg der Zahl der älteren Arbeitslosen geht aber eher auf Reformen in der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik zurück, mit denen der Rückzug der Älteren vom Arbeitsmarkt verzögert wird, als auf eine schlechtere Arbeitsmarktsituation für Ältere.
- Insbesondere die Schließung des erleichterten Leistungsbezugs ('58er-Regelung') für Neuzugänge hat im Rechtskreis des SGB III rascher als im SGB II zu einer drastischen Reduktion der Personenzahl mit diesem Sonderstatus geführt und die statistisch erfasste Arbeitslosigkeit erhöht. 2011 machten fast nur noch Beschäftigungslose aus dem SGB II von dieser Regelung Gebrauch. Gleichzeitig baut sich im SGB II der Kreis der untererfassten Arbeitslosen wieder durch die Einführung einer neuen Erfassungsvorschrift beständig auf.
- Die Ausweitung der Erwerbsphase auf immer höhere Lebensjahre stellt nicht nur die betriebliche Personalpolitik, sondern auch die Arbeitsmarktpolitik vor neue Anforderungen, weil sie zunehmend ältere Arbeitsuchende zu vermitteln hat." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Job search requirements for older workers: the effect on reservation wages (2013)
Zitatform
Nivorozhkin, Anton, Laura Romeu Gordo & Julia Schneider (2013): Job search requirements for older workers. The effect on reservation wages. In: International journal of manpower, Jg. 34, H. 5, S. 517-535., 2011-11-18. DOI:10.1108/IJM-05-2013-0114
Abstract
"The goal of the paper is to investigate how reservation wages of older unemployed welfare recipients change once they are no longer subject to standard job search requirements. The authors apply a regression discontinuity design. Consistent with theoretical predictions, the authors' findings indicate that eliminating job search requirements will tend to increase reservation wages. The results correspond to previous findings in the literature that monitoring leads to lower accepted wages and increased exits rates from unemployment, and that it may be a successful policy measure to keep older workers in the labor market. Monitoring of job search effort has been shown to be an effective method of activating unemployed people, but little evidence has been found on the effect of activation measures on older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Demografie, Erwerbsbeteiligung und Erwerbslosigkeit in Nordrhein-Westfalen: Analyse der Zusammenhänge zwischen 1996 und 2011 (2013)
Pohl, Carsten;Zitatform
Pohl, Carsten (2013): Demografie, Erwerbsbeteiligung und Erwerbslosigkeit in Nordrhein-Westfalen. Analyse der Zusammenhänge zwischen 1996 und 2011. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2013), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"In der Diskussion über die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt werden häufig ausschließlich zukünftige Entwicklungen thematisiert. Allerdings können Veränderungen in der Alterszusammensetzung der Bevölkerung bereits seit längerer Zeit beobachtet werden. In der vorliegenden Studie wird daher untersucht, ob in den vergangenen 15 Jahren in Nordrhein-Westfalen ein Zusammenhang zwischen der Veränderung der Altersstruktur der Erwerbsbevölkerung, der Erwerbsbeteiligung und Erwerbslosigkeit bestand.
Insgesamt ist die erwerbsfähige Bevölkerung, d. h. die Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren, in Nordrhein-Westfalen im Zeitraum von 1996 bis 2011 um 314.000 Personen geschrumpft. Gleichzeitig ist jedoch die Erwerbsbeteiligung, insbesondere von Frauen, gestiegen, so dass sich die Zahl der Erwerbspersonen in dieser Altersklasse im betrachteten Zeitraum um 837.000 auf nunmehr 8,686 Millionen erhöht hat. Neben dieser absoluten Veränderung der Erwerbspersonen hat sich deren Altersstruktur deutlich verändert. Rund 59 Prozent aller Erwerbspersonen waren in 2011 zwischen 40 und 64 Jahre alt, während deren Anteil 1996 noch bei knapp 47 Prozent lag. Ursächlich für diese Veränderungen sind die Alterung der geburtenstarken Jahrgänge sowie eine höhere Erwerbsbeteiligung der Älteren.
Die Erwerbslosenquote ist im Zeitraum von 1996 bis 2011 um 0,8 Prozentpunkte auf rund 6,5 Prozent gesunken. Die Verschiebung der Altersstruktur hat positiv zu dieser Entwicklung beigetragen, fiel aber quantitativ kaum ins Gewicht. Unter sonst gleichen Bedingungen läge die Erwerbslosenquote lediglich um 0,2 Prozentpunkte höher. Auch die in Zukunft zu erwartende Veränderung der Altersstruktur der erwerbsfähigen Bevölkerung in Nordrhein- Westfalen dürfte nur einen geringen Effekt auf die gesamte Erwerbslosenquote haben. Zu spürbaren Effekten auf dem Arbeitsmarkt käme es nur dann, wenn die altersspezifischen Erwerbslosenquoten sinken." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschäftigungsfähigkeit und Schulungswilligkeit von Erwerbspersonen ab 45 Jahren in Oberösterreich (2013)
Schmatz, Susi; Danzer, Lisa; Posayanan, Lerdpi; Wetzel, Petra;Zitatform
(2013): Beschäftigungsfähigkeit und Schulungswilligkeit von Erwerbspersonen ab 45 Jahren in Oberösterreich. Linz, 240 S.
Abstract
"Mit dem 'Altern' der Gesellschaft rückt die ältere Altersgruppe in den Fokus der Aufmerksamkeit. So steht etwa die Erhöhung der Beschäftigungsquote älterer ArbeitnehmerInnen bereits seit einigen Jahren im Mittelpunkt beschäftigungspolitischer Diskussionen auf EU-Ebene und ist auch eine maßgebliche Reformempfehlung der Europäischen Kommission an Österreich. Ein möglicher Lösungsstrang für dieses Anliegen kreist rund um die Zielsetzung, die Beschäftigungsfähigkeit älterer ArbeitnehmerInnen zu erhalten bzw. zu erhöhen, wobei nicht nur der Gesundheitsbereich von Relevanz ist, sondern ganz zentral auch die Förderung und Weiterentwicklung von lebenslangem Lernen. Die Studie verfolgt das Ziel, Weiterbildungsaktivitäten und -erfordernisse von unselbstständig Erwerbstätigen mittleren Alters zu analysieren. Diese Befunde dienen in der Folge der Entwicklung von Anhaltspunkten zur Förderung alternsgerechter Maßnahmen des Arbeitsmarktservice Österreich AMS." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Förderung der beruflichen Weiterbildung durch WeGebAU: Zuschuss kann den Weg in längere Beschäftigung ebnen (2013)
Singer, Christine;Zitatform
Singer, Christine (2013): Förderung der beruflichen Weiterbildung durch WeGebAU: Zuschuss kann den Weg in längere Beschäftigung ebnen. In: IAB-Forum H. 2, S. 46-51., 2013-12-03. DOI:10.3278/IFO1302W046
Abstract
"Mit dem Programm 'WeGebAU' fördert die Bundesagentur für Arbeit die berufliche Weiterbildung von gering qualifizierten und älteren Beschäftigten. Es verbessert deren Chancen, länger in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zu bleiben. Die positiven Effekte variieren allerdings mit dem Umfang der Beschäftigung, dem Alter der Geförderten und der Dauer der Weiterbildung." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Singer, Christine; -
Literaturhinweis
On government-subsidized training programs for older workers (2013)
Singer, Christine; Toomet, Ott-Siim;Zitatform
Singer, Christine & Ott-Siim Toomet (2013): On government-subsidized training programs for older workers. (IAB-Discussion Paper 21/2013), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Wir untersuchen die Auswirkungen des Sonderprogramms WeGebAU, in dessen Rahmen die Bundesagentur für Arbeit (BA) Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte über 45 Jahren subventioniert. Wir wenden dynamische Matchingmethoden nach Crépon et al. (2009) an und nutzen neue Informationen aus den Prozessdaten der BA. Wir konzentrieren uns auf die Verbleibswahrscheinlichkeit in Beschäftigung und schätzen getrennte Effekte nach Geschlecht, Alter, Berufsstellung und geplanter Programmdauer. Es zeigt sich, dass WeGebAU die Wahrscheinlichkeit zwei Jahre nach Programmstart noch abhängig beschäftigt zu sein, um ein bis 2,5 Prozentpunkte erhöht. Der Effekt ist stärker für Teilzeitbeschäftigte und Teilnehmer an längeren Weiterbildungsmaßnahmen. Unsere Analysen weisen darauf hin, dass die Effekte in erster Linie auf einen verzögerten Arbeitsmarktrückzug zurückzuführen sind, und dass die Teilnahme auf Ebene der Betriebe selektiv ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Singer, Christine; -
Literaturhinweis
Ageing and employment policies: Norway: working better with age (2013)
Sonnet, Anne; Olsen, Hilde; Manfredi, Thomas; Keese, Mark;Zitatform
Olsen, Hilde & Thomas Manfredi (2013): Ageing and employment policies: Norway. Working better with age. (Ageing and employment policies), Paris, 125 S. DOI:10.1787/9789264201484-en
Abstract
"People today are living longer than ever before, while birth rates are dropping in the majority of OECD countries. Such demographics raise the question: are current public social expenditures adequate and sustainable? Older workers play a crucial role in the labour market. Now that legal retirement ages are rising, fewer older workers are retiring early, but at the same time those older workers who have lost their job after the age of 50 have tended to remain in long term unemployment. What can countries do to help? How can they give older people better work incentives and opportunities? These reports offer analysis and assessment on what the best policies are for fostering employability, job mobility and labour demand at an older age.
-
Literaturhinweis
Ältere Arbeitslose am Scheideweg zwischen Erwerbsleben und Ruhestand: Gründe für ihren Rückzug vom Arbeitsmarkt (2013)
Wübbeke, Christina;Zitatform
Wübbeke, Christina (2013): Ältere Arbeitslose am Scheideweg zwischen Erwerbsleben und Ruhestand. Gründe für ihren Rückzug vom Arbeitsmarkt. In: Journal for labour market research, Jg. 46, H. 1, S. 61-82., 2012-07-27. DOI:10.1007/s12651-012-0115-9
Abstract
"In Deutschland waren ab 58-jährige Erwerbslose bis zum Jahr 2007 von einem Grundprinzip aktivierender Arbeitsmarktpolitik ausgenommen: Sie hatten das Recht, Arbeitslosenunterstützung bis zur Rente zu beziehen, ohne eine neue Arbeit suchen zu müssen (Paragraph 428 SGB III). Vor dem Hintergrund der politischen Bemühungen um eine stärkere Teilhabe Älterer am Arbeitsleben beschäftigt sich der Beitrag mit der Frage, aus welchen Gründen sich die überwiegende Mehrheit der älteren Langzeitarbeitslosen mit Hilfe des 'erleichterten Leistungsbezugs' (ELB) vom Arbeitsmarkt zurückgezogen hat. Die Untersuchung des Arbeitsmarktverhaltens dieser Gruppe anhand des ELB verringert dabei ein methodisches Problem: Da arbeitslose Bezieher von Transferleistungen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen müssen, dürften Fragen nach deren Erwerbsneigung, Konzessionsbereitschaft und Suchaktivitäten vielfach zu sozial erwünschten Antworten führen. Solche Verzerrungen sind hingegen bei denjenigen Leistungsbeziehern, denen der Gesetzgeber explizit das Recht eingeräumt hat, sich vom Arbeitsmarkt abzuwenden, in geringerem Maße zu erwarten. Die empirische Analyse zeigt auf Basis einer Befragung von Beziehern des Arbeitslosengelds II, dass mangelnde Arbeitswilligkeit nur selten der Grund für den Wechsel in den Vorruhestand war. Besonders Personen mit einer unzureichenden Absicherung für das Alter wollten meist noch arbeiten. Stattdessen begründete die Mehrheit der Betroffenen ihre Entscheidung mit der Einschätzung, den beruflichen Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, keine Beschäftigungschancen mehr zu haben und auch von der Arbeitsvermittlung keine ausreichende Hilfe zu erhalten. Der Rückzug in den Vorruhestand lässt sich somit nicht in erster Linie auf nutzenmaximierende Entscheidungen zugunsten von Freizeit und gegen Erwerbsarbeit zurückführen, sondern ist insbesondere bei Frauen in Ostdeutschland vorrangig Ausdruck fehlender Erwerbsperspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung. -
Literaturhinweis
Schlussfolgerungen aus der Evaluation der zweiten Programmphase des Bundesprogramms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte in den Regionen": Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/12934) (2013)
Zitatform
(2013): Schlussfolgerungen aus der Evaluation der zweiten Programmphase des Bundesprogramms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte in den Regionen". Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 17/12934). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/13298 (25.04.2013)), 10 S.
Abstract
"Ältere Langzeitarbeitslose haben in Deutschland überdurchschnittlich schlechte Chancen, wieder Arbeit zu finden. Aus diesem Grunde wurde im Jahr 2003 ein Programm zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit von älteren Frauen und Männern zwischen 50 und 64 Jahren aufgelegt. Die 'Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte in den Regionen' befindet sich nun in der dritten Programmphase, die im Jahr 2015 ausläuft. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) und das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. (IAW), die mit der Evaluation der zweiten Programmphase des Bundesprogramms beauftragt waren, liefern in ihrem Bericht wichtige Kennzahlen und geben Handlungsempfehlungen. Aufgrund der Ergebnisse der Studie und dem Ende des Bundesprogramms im Jahr 2015 ergibt sich die Frage, wie die bisherigen Erkenntnisse für eine Modifikation der Regelförderung über das Jahr 2015 hinaus nutzbar gemacht werden können." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Role of governments and social partners in keeping older workers in the labour market (2013)
Abstract
"With the average age of the population rising, people aged 55 - 64 make up an increasing share of workers in Europe. This demographic shift, as well as ongoing threats to the sustainability of national welfare and pension systems, has increased pressure for reforms to encourage longer careers. This report maps initiatives at national or sectoral level taken by governments and social partners to keep older workers in the labour market. Some measures involve financial incentives to work longer while others look at ways to enhance working conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Executive Summary -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Ältere am Arbeitsmarkt: aktuelle Entwicklungen (2013)
Abstract
"- Die Bevölkerungsstärke der 55- bis unter 65-Jährigen hat in den vergangenen Jahren zugenommen und wird nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes auch in den nächsten Jahren weiter wachsen.
- Ältere nehmen immer häufiger am Erwerbsleben teil: Die Erwerbstätigenquote der Personen zwischen 55 bis unter 65 Jahren ist in den letzten zehn Jahren stärker gestiegen als die der 15- bis unter 65-Jährigen.
- In Deutschland ist die Erwerbstätigenquote von 55- bis unter 65-Jährigen, verglichen mit anderen europäischen Ländern, überdurchschnittlich hoch.
- Ältere sind überproportional häufig in den Erwerbsformen Selbständigkeit, mithelfende Familienangehörige und Beamte vertreten.
- Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Altersklasse 55 bis unter 65 ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Insbesondere die Zahl der weiblichen Beschäftigten hat deutlich zugenommen.
- Die Beschäftigungsquote der 55- bis unter 60-Jährigen war 2012 so hoch wie im Durchschnitt aller Altersklassen. 60- bis unter 65-Jährige sind wegen der Übergänge in den Ruhestand seltener beschäftigt.
- Ältere arbeiten - auch wegen der Nutzung von Altersteilzeitmodellen - häufiger weniger als die tariflich vereinbarte Wochenarbeitszeit. Mini-Jobs hingegen sind unter Älteren nicht überdurchschnittlich stark verbreitet.
- 2012 waren weniger 55- bis unter 60-Jährige arbeitslos als im Vorjahr. Die Arbeitslosigkeit der 60- bis unter 65-Jährigen stieg hingegen an. Hinter dieser Entwicklung steht unter anderem das Auslaufen von Sonderregelungen für Ältere.
- Die Unterbeschäftigung Älterer ging in den letzten Jahren kontinuierlich zurück.
- In den letzten Jahren begannen weniger Menschen eine Maßnahme aktiver Arbeitsmarktpolitik. Die Förderung Älterer ging in etwa im gleichen Umfang zurück wie im Durchschnitt über alle Altersklassen.
- Ältere Arbeitslose sind vergleichsweise häufig langzeitarbeitslos und schwerbehindert. Sie weisen jedoch seltener als Jüngere eine fehlende formale Qualifikation auf.
- Arbeitslosigkeit zu beenden, ist für Ältere schwieriger als für Jüngere. Gleichzeitig ist das Risiko arbeitslos zu werden geringer." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Welche Chancen haben Ältere am Arbeitsmarkt: Ergebnisse einer Befragung der AK-OÖ (2012)
Andree, Dagmar; Moser, Rudolf;Zitatform
Andree, Dagmar & Rudolf Moser (2012): Welche Chancen haben Ältere am Arbeitsmarkt. Ergebnisse einer Befragung der AK-OÖ. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 35, H. 4, S. 87-101.
Abstract
"Die Arbeiterkammer OÖ hat im Sommer Arbeitsuchende über 45 in Oberösterreich gefragt, wie sie ihre Chancen am Arbeitsmarkt bewerten und wie sie die Unterstützung durch das AMS erleben. Gerade in der aktuellen Debatte um die Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters wird älteren Arbeitslosen von unserer Gesellschaft vermittelt, sie seien ein Problem. Tatsächlich aber haben sie ein Problem - nämlich keinen Arbeitsplatz. In dieser Situation ist es wichtig, dass die Beziehungsebene zwischen AMS-Beratern/-innen und Arbeitssuchenden stimmt. Aus Sicht der Betroffenen pflegen die Berater/-innen über weite Strecken einen menschlichen, wertschätzenden Umgang. Viele Arbeitssuchende wünschen sich aber mehr Motivation und individuell angepasste Unterstützungs- bzw. Qualifikationsangebote. Frustrierend sind die Erfahrungen, die Ältere bei der Arbeitssuche mit den Betrieben machen. Sie erleben offensichtlich, dass ohne gesetzliche Vorgaben zu wenige Unternehmen bereit sind, Ältere einzustellen. Die Arbeitssuchenden erkennen klar, dass das AMS keine Arbeitsplätze herbeizaubern kann, und deshalb schätzen die Befragten Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, insbesondere ein Bonus-Malus-System, als wirkungsvoller ein als die bestehenden arbeitsmarktpolitischen Instrumente des AMS." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Working longer in European countries: underestimated and unexpected effects (2012)
Zitatform
Anxo, Dominique, Thomas Ericson & Annie Jolivet (2012): Working longer in European countries. Underestimated and unexpected effects. In: International journal of manpower, Jg. 33, H. 6, S. 612-628. DOI:10.1108/01437721211261787
Abstract
"The purpose of this paper is to analyse the main evolutions and the current situation of the 50-74 year olds on the labour market in eight European countries (Denmark France, Germany, Italy, The Netherlands, Sweden, Poland and the UK).
Based on a cross-country comparative approach, this overview draws on detailed analysis of the situation of older workers and public policies in each of the selected countries but also on a wide range of available studies and statistics on employment and welfare outcomes.
The eight selected countries display similarities: a u-shaped pattern of employment rates of older workers (55-64 years old) over the last 40 years, with an increase since the mid 1990s, the later exit of higher educated workers and the higher prevalence of non-standard employment contracts among older workers. On the other hand, considerable disparities can be observed regarding the gender gap in employment rate, current employment rates, self-employment and part-time employment among older workers.
Specific questions will be more acute with the effective postponement of retirement: increasing inequalities between groups of older workers, increasing uncertainty about the age of retirement, the way to keep lower educated workers in their jobs, sustainable working conditions, increasing risks of age discrimination, and impact of care of older relatives.
This paper offers a synthetic overview with a special attention paid to the main features of the countries' exit patterns at the end of the working life, the prevailing public policies and the specificity of the different national employment and societal models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Zuschussrente: die Diskussion um die Altersarmutsbekämpfung (2012)
Arent, Stefan;Zitatform
Arent, Stefan (2012): Zuschussrente. Die Diskussion um die Altersarmutsbekämpfung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 65, H. 19, S. 21-25.
Abstract
"In der aktuellen Diskussion um das Für und Wider einer Zuschussrente zur Verringerung eines zukünftigen Altersarmutsrisikos sind einige Punkte außer Acht gelassen worden. Die Berechnungen basieren auf teilweise unstimmigen Annahmen und berücksichtigen das schon vorhandene soziale Sicherungssystem, die Grundsicherung im Alter, nicht. Auch die private sowie die betriebliche Vorsorge wurden weitgehend vernachlässigt. Der Artikel diskutiert diese Punkte und macht deutlich, wo die Zuschussrente helfen könnte und wo nicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Life expectancy and labor supply of the elderly (2012)
Zitatform
Aísa, Rosa, Fernando Pueyo & Marcos Sanso (2012): Life expectancy and labor supply of the elderly. In: Journal of population economics, Jg. 25, H. 2, S. 545-568. DOI:10.1007/s00148-011-0369-5
Abstract
"Most of the 20th century saw a progressive reduction in the labor market participation of older workers, but in the 1990s, there was a turning point in this trend across the developed world. Incentives to retire early have gradually been removed and, even, substituted by benefits for workers who remain active. This study shows that these reforms will find less and less opposition from workers as a consequence of the growth in their life expectancy, as long as it has a greater positive effect on the productivity of the elderly than on the value of leisure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Demografie und Wachstum: die gesamtwirtschaftlichen Effekte einer höheren Erwerbstätigkeit Älterer (2012)
Bachmann, Ronald ; Braun, Sebastian ; Sachs, Andreas; Paloyo, Alfredo; Groll, Dominik; Friedl, Andreas; Giesecke, Matthias; Kramer, Anica;Zitatform
Bachmann, Ronald, Sebastian Braun, Andreas Friedl, Matthias Giesecke, Dominik Groll, Anica Kramer, Alfredo Paloyo & Andreas Sachs (2012): Demografie und Wachstum. Die gesamtwirtschaftlichen Effekte einer höheren Erwerbstätigkeit Älterer. Mannheim, 87 S.
Abstract
"Der demografische Wandel wird in Deutschland aller Voraussicht nach zu einem deutlichen Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter führen. Darüber hinaus wird der Anteil Älterer an der Bevölkerung im Erwerbsalter steigen und damit tendenziell auch der Anteil der Personen, die dem Arbeitsmarkt nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Beide Entwicklungen verringern das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen und reduzieren dadurch das Wachstum des Produktionspotentials. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Studie, inwieweit die negativen Wachstumseffekte der demografischen Entwicklung durch eine stärkere Mobilisierung des Erwerbspotentials Älterer zumindest abgemildert werden können.
Hierzu werden, aufbauend auf einer empirischen Analyse der derzeitigen Arbeitsmarktsituation älterer Personen in Deutschland, verschiedene Szenarien erstellt, die sich hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Arbeitsvolumens Älterer unterscheiden. Für diese Szenarien wird jeweils die zu erwartende Entwicklung des Produktionspotentials bis zum Jahr 2030 berechnet. Ein Vergleich der Szenarien ermöglicht es, die volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsgewinne abzuschätzen, die durch eine stärkere Erwerbsbeteiligung Älterer entstehen. Die Analyse zeigt, dass eine Mobilisierung des Erwerbspotentials Älterer das Wachstum des Produktionspotentials deutlich erhöhen und damit die negativen Effekte des demografischen Wandels merklich abmildern kann. So liegt das Produktionspotential im Szenario mit der höchsten Erwerbsbeteiligung Älterer im Jahr 2030 um etwa zehn Prozentpunkte über dem Wert des Szenarios mit der geringsten Erwerbsbeteiligung. Abschließend diskutiert die Studie, welche Politikmaßnahmen dazu beitragen können, die den Szenarien zugrunde liegende höhere Erwerbsbeteiligung Älterer zu erreichen und die damit einhergehenden Wertschöpfungsgewinne zu realisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Workfare for the old and long-term unemployed (2012)
Zitatform
Bennmarker, Helge, Oskar Nordström Skans & Ulrika Vikman (2012): Workfare for the old and long-term unemployed. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2012,07), Uppsala, 34 S.
Abstract
"We estimate the effects of conditioning benefits on program participation among older long-term unemployed workers. We exploit a Swedish reform which reduced UI duration from 90 to 60 weeks for a group of older unemployed workers in a setting where workers who exhausted their benefits received unchanged transfers if they agreed to participate in a work practice program. Our results show that job finding increased as a result of the shorter duration of passive benefits. The time profile of the job-finding effects suggests that the effects are due to deterrence effects during the program-entry phase. We find no evidence of wage reductions, suggesting that the increased job-finding rate was driven by increased search intensity rather than lower reservation wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Do hiring subsidies reduce unemployment among the elderly?: evidence from two natural experiments (2012)
Zitatform
Boockmann, Bernhard, Thomas Zwick, Andreas Ammermüller & Michael Maier (2012): Do hiring subsidies reduce unemployment among the elderly? Evidence from two natural experiments. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 10, H. 4, S. 735-764. DOI:10.1111/j.1542-4774.2012.01070.x
Abstract
"We estimate the effects of hiring subsidies for older workers on transitions from unemployment to employment in Germany. Using a natural experiment, our first set of estimates is based on a legal change extending the group of eligible unemployed persons. A subsequent legal change in the opposite direction is used to validate these results. Our data cover the population of unemployed jobseekers in Germany and was specifically made available for our purposes from administrative data. Consistent support for an employment effect of hiring subsidies can only be found for women in East Germany. Concerning other population groups, firms' hiring behavior is hardly influenced by the program and hiring subsidies mainly lead to deadweight effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Erwerbsminderung und Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit und regionale Unterschiede prägen Zugänge in Erwerbsminderungsrenten (2012)
Zitatform
Brussig, Martin (2012): Erwerbsminderung und Arbeitsmarkt. Arbeitslosigkeit und regionale Unterschiede prägen Zugänge in Erwerbsminderungsrenten. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2012-04), Duisburg, 25 S. DOI:10.17185/duepublico/45438
Abstract
"- Vor dem Hintergrund der schrittweisen Anhebung der Altersgrenze für die Regelaltersrente auf 67 Jahre richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf die Erwerbsminderungsrente, die nicht an Altersgrenzen gebunden ist. Denn eine vermutlich wachsende Zahl von Beschäftigten wird vor Erreichen der gestiegenen Regelaltersgrenze nicht mehr leistungsfähig und von Arbeitslosigkeit bedroht sein.
- In den letzten Jahren kamen Neuzugänge in Erwerbsminderungsrente (EM-Renten) - anders als beim Zugang in Altersrenten - weniger oft direkt aus einer stabilen Beschäftigung und mit steigender Tendenz aus einer langen Beschäftigungslosigkeit.
- EM-Rentner und -Rentnerinnen, die zuvor langzeitbeschäftigungslos waren, erhielten seltener als andere EM-Rentnerinnen und -Rentner vor dem Rentenbeginn medizinische Reha-Maßnahmen der Rentenversicherung. Dies wurde aber nicht durch einen großzügigen EM-Rentenzugang für Langzeitbeschäftigungslose kompensiert. Vorliegende Befunde deuten darauf hin, dass Langzeitbeschäftigungslose öfter als andere zwischen die Sicherungsnetze fallen, die mit Rehabilitation und EM-Rente aufgespannt sind.
- Es gibt regionale Unterschiede im EM-Rentenzugang. Sie hängen u.a. mit der regionalen Arbeitsmarktlage zusammen und unterstreichen die Wechselbeziehungen zwischen den Sicherungssystemen bei Arbeitslosigkeit und Erwerbsunfähigkeit.
- Für Ältere ist jedoch kein Zusammenhang zwischen der Arbeitsmarktlage und der Inanspruchnahme von EM-Renten festzustellen; Ältere verlassen einen angespannten Arbeitsmarkt wohl eher über eine vorgezogene Verrentung in der Altersrente als über die EM-Rente." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Eingliederungsgutscheine: zwischen Empowerment und Stigmatisierung (2012)
Zitatform
Brussig, Martin & Manuela Schwarzkopf (2012): Eingliederungsgutscheine. Zwischen Empowerment und Stigmatisierung. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 21, H. 1, S. 39-51. DOI:10.1515/arbeit-2012-0105
Abstract
"Der Eingliederungsgutschein ist ein neues Instrument in der deutschen Arbeitsmarktpolitik gewesen. Ältere Arbeitsuchende, die die Voraussetzungen erfüllten, erhielten eine Zusage über eine Lohnsubvention von bis zu 50 Prozent über 12 Monate, die Arbeitgeber bei der Einstellung einlösen konnten. Gegenüber den herkömmlichen Eingliederungszuschüssen versprach die Ausgestaltung als Gutschein spezifische Wirkungen. Die Inanspruchnahme dieses Instruments blieb aber weit unterhalb der Erwartungen. Ein wesentlicher Grund ist, dass eine stigmatisierende Wirkung des Gutscheins nicht ausgeschlossen werden kann und den Akteuren - Vermittlungsfachkräften, Arbeitslosen und betrieblichen Personalverantwortlichen - dies auch bewusst gewesen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Weiter steigendes Renteneintrittsalter, mehr Renteneintritte aus stabiler Beschäftigung, aber zunehmend geringere Altersrenten bei Langzeitarbeitslosen: aktuelle Entwicklungen beim Rentenzugang (2012)
Zitatform
Brussig, Martin (2012): Weiter steigendes Renteneintrittsalter, mehr Renteneintritte aus stabiler Beschäftigung, aber zunehmend geringere Altersrenten bei Langzeitarbeitslosen. Aktuelle Entwicklungen beim Rentenzugang. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2012-02), Duisburg, 22 S. DOI:10.17185/duepublico/45436
Abstract
"- Die Zahl der Menschen, die erst mit 65 Jahren in Altersrente geht, steigt seit über fünf Jahren stetig an und machte zuletzt (2010) immerhin etwa 40 Prozent der Bevölkerung in diesem Alter aus.
- Ebenfalls gestiegen sind direkte Übergänge aus stabiler Beschäftigung in Altersrente. Bundesweit war ein Drittel der Neurentner/innen des Jahres 2010 in den drei Jahren unmittelbar vor Rentenbeginn versicherungspflichtig beschäftigt. Dennoch: Selbst unter westdeutschen Männern, unter denen stabile Erwerbsbiographien nach wie vor verbreitet sind, geht nicht einmal jede zweite Person aus stabiler sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung in Altersrente.
- Besonders stark gestiegen ist der Anteil der Altersübergänge aus stabiler Beschäftigung im Alter von 65 Jahren. Ging 2004 jede/r Sechste der stabil Beschäftigten erst mit 65 in Rente, so war es 2009 jede/r Dritte, der/die bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze beschäftigt war. Die übrigen zwei Drittel der stabil Beschäftigten nutzten die nach wie vor bestehenden vorzeitigen Rentenzugangsmöglichkeiten. - Gestiegen ist in den letzten Jahren außerdem die Inanspruchnahme der Altersrente für Schwerbehinderte: Jede/r achte Neurentner/in ging 2010 in diese Rentenart. Die Altersrente für Schwerbehinderte ist seit 2006 als einzige Altersrentenart für Männer verblieben, die - mit Abschlägen - ab einem Alter von 60 Jahren bezogen werden kann, sofern eine Schwerbehinderung anerkannt wurde.
- Rentenzugänge aus Langzeiterwerbslosigkeit haben seit 2008 abgenommen. Obwohl gerade bei den Langzeiterwerbslosen ein Aufschieben des Rentenbeginns zu beobachten ist, sind die Abschläge im Durchschnitt besonders hoch, die durchschnittlichen Rentenzahlbeträge vergleichsweise niedrig und - anders als bei den stabil Beschäftigten - in den letzten Jahren deutlich sinkend." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ältere Migrantinnen und Migranten am Arbeitsmarkt (2012)
Zitatform
Burkert, Carola, Daniela Hochfellner & Anja Wurdack (2012): Ältere Migrantinnen und Migranten am Arbeitsmarkt. In: H. Baykara-Krumme, A. Motel-Klingebiel & P. Schimany (Hrsg.) (2012): Viele Welten des Alterns : ältere Migranten im alternden Deutschland (Alter(n) und Gesellschaft, 22), S. 77-100, 2011-06-30. DOI:10.1007/978-3-531-19011-2_3
Abstract
"Unser Beitrag skizziert die Arbeitsmarktsituation älterer Migrantinnen und Migranten anhand neu zur Verfügung stehender Daten (...). Die zentralen Fragestellungen lauten: Wer ist eigentlich die Gruppe der älteren Migrantinnen und Migranten am Arbeitsmarkt? Wie gestalten sich die Qualifikation und die Erwerbssituation? Wie hoch ist die Arbeitslosigkeit in der älteren Migrantenbevölkerung und wie sieht der Übergang aus der Arbeitslosigkeit in Beschäftigung aus? Und zeigen sich bei einer differenzierten Betrachtung unterschiedliche Entwicklungen?" (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Demografie und Arbeitsmarkt in Bayern: Entwicklung, aktuelle Lage und Ausblick (2012)
Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz; Kistler, Ernst; Baumann, Doris; Kucher, Andreas; Conrads, Ralph ; Werner, Daniel;Zitatform
Böhme, Stefan, Lutz Eigenhüller, Daniel Werner, Doris Baumann, Ralph Conrads, Ernst Kistler & Andreas Kucher (2012): Demografie und Arbeitsmarkt in Bayern. Entwicklung, aktuelle Lage und Ausblick. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 02/2012), Nürnberg, 50 S.
Abstract
"Der demografische Wandel in Deutschland wird zu einem Rückgang der Bevölkerungszahl und einem steigenden Durchschnittsalter der Bevölkerung führen. In der Folge ist mit einem sinkenden Erwerbspersonenpotenzial zu rechnen. Dies trifft auch für Bayern zu, wobei Prognosen für den Freistaat von einer zeitverzögerten und abgeschwächten Entwicklung mit großen regionalen Unterschieden ausgehen.
Um den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen, kommen verschiedene Handlungsfelder in Frage. Exemplarisch werden in diesem Bericht die Entwicklung der Beschäftigung von Älteren und von Frauen, die Qualifikationsstruktur sowie die berufliche Struktur in Bayern dargestellt. Darüber hinaus wird als weiterer Aspekt die Entwicklung der Renten in Bayern betrachtet. Der Fokus liegt dabei darauf, dass die Höhe der Renten ein Faktor ist, der die Arbeitsnachfrage beeinflusst und vor dem Hintergrund der steigenden Zahl Älterer an Bedeutung gewinnt. Schließlich wird anhand von Ergebnissen des Projekts GeniAL ein Einblick über den betrieblichen Umgang mit alternden Belegschaften präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ökonomische Analyse des Rentenreformpakets der Bundesregierung (2012)
Zitatform
Börsch-Supan, Axel, Martin Gasche, Marlene Haupt, Sebastian Kluth & Johannes Rausch (2012): Ökonomische Analyse des Rentenreformpakets der Bundesregierung. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 256), München, 59 S.
Abstract
"In dem im Frühjahr 2012 vorgelegten sog. Rentenpaket sind mehrere Maßnahmen zusammengefasst, die punktuelle Änderungen am Altersvorsorgesystem implizieren. Die Zuschussrente und Leistungsverbesserungen für Erwerbsminderungsrentner sollen der drohenden Zunahme von Altersarmut begegnen. Die Kombirente soll den gleitenden Übergang aus dem Arbeitsleben in den Ruhestand erleichtern und die Erwerbstätigkeit Älterer erhöhen. Mit der Einführung einer Vorsorgepflicht für Selbständige will man die Alterseinkommenssituation der Selbständigen verbessern. Die Verbreitung der Riester-Rente soll durch die Einführung von Produktinformationsblättern und durch neue Regeln hinsichtlich der Kostengestaltung und -transparenz gefördert werden. Insbesondere die Zuschussrente erweist sich in vielerlei Hinsicht als problematisch. So sorgt sie z.B. für enorme Ungleichbehandlungen und kann negative Beschäftigungsanreize erzeugen. Mit der Zuschussrente wird ein zweites Fürsorgesystem neben der Grundsicherung im Alter etabliert. Innerhalb der Gesetzlichen Rentenversicherung ist sie systemfremd und erzeugt einen enormen Verwaltungsaufwand. Die Kombirente kann Frühverrentungsanreize erhöhen und durch die neuen freiwilligen Zusatzbeiträge zur Gesetzlichen Rentenversicherung könnte die private kapitalgedeckte Zusatzvorsorge verdrängt werden. Die Erhöhung der Zurechnungszeit und die Günstigerprüfung im Bereich der Erwerbsminderungsrente können helfen, das Armutsrisiko der Erwerbsminderungsrentner zu reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Ageing, skills and participation in work-related training in Britain: assessing the position of older workers (2012)
Canduela, Jesus ; Raeside, Robert ; Johnson, Steve ; MacQuaid, Ronald W.; Dutton, Matthew; Lindsay, Colin ;Zitatform
Canduela, Jesus, Matthew Dutton, Steve Johnson, Colin Lindsay, Ronald W. MacQuaid & Robert Raeside (2012): Ageing, skills and participation in work-related training in Britain. Assessing the position of older workers. In: Work, employment and society, Jg. 26, H. 1, S. 42-60. DOI:10.1177/0950017011426303
Abstract
"Policy makers have introduced a number of measures to encourage older workers to stay in the labour market, with improving access to training a particular priority. Policy action appeared justified by evidence that older workers are less likely to participate in training, and more likely to have never been offered training by employers - a key finding of Taylor and Urwin's (2001) review of Labour Force Survey (LFS) data from 1997. This article models LFS data from 2007 to assess whether age remained a predictor of inequalities in training. It finds that men over 50 remained among those least likely to have been offered training by employers. There were other significant inequalities in participation, suggesting a polarization in access to jobs that offer opportunities for training and progression. The article concludes that policies promoting 'active ageing' need to challenge negative employer attitudes and acknowledge fundamental inequalities in access to skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Employers' attitudes and actions towards the extension of working lives in Europe (2012)
Zitatform
Conen, Wieteke S., Kène Henkens & Joop Schippers (2012): Employers' attitudes and actions towards the extension of working lives in Europe. In: International journal of manpower, Jg. 33, H. 6, S. 648-665. DOI:10.1108/01437721211261804
Abstract
"Although policymakers have put great efforts into the promotion of older workers' labour force participation, quantitative empirical knowledge about employers' views towards extension of working lives is limited. The purpose of this paper is to improve the understanding of employers' attitudes and actions towards extension of working lives, by examining recruitment and retention behaviour towards older workers, employers' views on the consequences of an ageing workforce, organisational policies, and what governments can do to extend working lives.
The authors analyse surveys administered to employers in Denmark, France, Germany, Italy, The Netherlands, Poland, Sweden and the UK in 2009.
It is found that a minority of employers have applied measures to recruit or retain older workers, and employers rather retain than hire older workers. A considerable share of employers, albeit to different degrees per country, associate the ageing of their staff with a growing gap between labour costs and productivity. Employers expecting a larger gap do not apply more organisational measures to either increase productivity or adjust the cost-productivity balance. Employers may think the cost-productivity issue is partly for governments to solve; employers expecting a larger cost-productivity gap consider wage subsidies to be an effective measure to extend working lives.
The paper addresses the employers' perspective, one that is often neglected compared to attitudes and behaviour of older workers themselves and research on institutional arrangements. This paper is also among the first to report on employers' policies and practices from a cross-national perspective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Beitragssenkung und Zuschussrente: ist das eine nachhaltige Rentenpolitik? (2012)
Fehr, Hans;Zitatform
Fehr, Hans (2012): Beitragssenkung und Zuschussrente. Ist das eine nachhaltige Rentenpolitik? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 65, H. 19, S. 4-16.
Abstract
"Zwei wichtige rentenpolitische Fragen werden aktuell diskutiert und stehen zur Entscheidung an: soll der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung gesenkt werden, und sollte eine Zuschussrente zur Verringerung des Altersarmutsrisikos eingeführt werden. Hans Fehr, Universität Würzburg, betrachtet die Frage nach der Verwendung der Überschüsse als ein eher kurzfristiges Luxusproblem. Die Altersarmut dagegen sei ein zukünftiges, aber derzeit schon absehbares Problem, dem sich die Politik bereits heute stellen müsse. Die vorgeschlagene Zuschussrente greife jedoch zu kurz, weil nur ein begrenzter Personenkreis davon betroffen sein werde. Als Ausweg sieht Fehr die Verschärfung der Progression des deutschen Rentensystems. Damit könne sowohl die Allokationseffizienz als auch die Verteilungsgerechtigkeit verbessert werden. Für Franz Ruland, Vorsitzender des Sozialbeirats der Bundesregierung, wäre die Zuschussrente ein Systembruch innerhalb der Rentenversicherung, der Ungerechtigkeiten schaffe. Die Systemgerechtigkeit müsse aber der Maßstab für die künftigen Reformen bleiben. Gisela Färber, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, sieht in der Fortsetzung der Sanierung des Arbeitsmarktes den Schlüssel für eine armutsfeste Alterssicherung. Insgesamt sei davor zu warnen, das grundsätzlich akzeptierte Regelwerk der gesetzlichen Rentenversicherung durch diskretionäre Eingriffe und neue Wohltaten wieder aus dem demographischen Gleichgewicht zu bringen. Annelie Buntenbach, Mitglied des DGB-Bundesvorstands, spricht sich gegen eine Senkung des Beitragssatzes aus. Denn sie würde dazu führen, dass die Rücklagen der Rentenversicherung innerhalb weniger Jahre aufgezehrt wären. Dagegen schlägt sie diese mit dem DGB-Konzept einen alternativen Verlauf des Beitragssatzes vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Franz Ruland: Senkung des Beitragssatzes und Zuschussrente - nachhaltige Rentenpolitik? (7-10);
Gisela Färber: Rentenbeitragssenkung vs. Generationsfongs, Zuschussrente aus Beitrags- oder aus Steuermitteln,... - der Beginn einer neuen Rentenreformdebatte? (10-13);
Annelie Buntenbach: Heute die Rente von Morgen sichern (14-16). -
Literaturhinweis
Vorsorge gegen Altersarmut (2012)
Fenge, Robert;Zitatform
Fenge, Robert (2012): Vorsorge gegen Altersarmut. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 65, H. 21, S. 15-16.
Abstract
"Die Politik hat das Thema der Altersarmut für sich entdeckt. Nun werden in allen politischen Lagern Konzepte für ergänzende Renten aus dem Hut gezaubert. Ob beitragsfinanzierte Zuschussrenten (CDU), steuerfinanzierte Solidarrenten (SPD) oder Garantierenten (die Grünen) - für Geringverdiener, deren staatliche Rente in Zukunft etwa in Höhe des Sozialhilfeniveaus liegen wird, soll mit diesen Zusatzrenten ein deutlicher Abstand zum Grundsicherungsniveau im Alter garantiert werden. Wie ist diese rentenpolitische Debatte zu beurteilen?" (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Retirement: Does individual unemployment matter?: evidence from Danish panel data 1980-2009 (2012)
Zitatform
Filges, Trine, Mona Larsen & Peder J. Pedersen (2012): Retirement: Does individual unemployment matter? Evidence from Danish panel data 1980-2009. (IZA discussion paper 6538), Bonn, 24 S.
Abstract
"The paper studies the impact from variations in unemployment on retirement among older workers. We integrate unemployment variations with early retirement programs and other pathways out of the labor force. The paper describes retirement programs, policy changes, labor force participation among older workers and presents a new estimate of the trend in the average age of retirement. Individual panel data for the last 25 years are used in estimations of the impact from individual unemployment on the retirement decision. Unemployment is found highly significant and quantitatively important for the retirement decision. We conclude that there is a clear risk of a cyclical downturn resulting in a more long run reduction in productive capacity with negative consequences for the budget of the public sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Gleitender Übergang in den Ruhestand durch Flexibilisierung der Teilrente (2012)
Zitatform
Gasche, Martin & Carla Krolage (2012): Gleitender Übergang in den Ruhestand durch Flexibilisierung der Teilrente. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 61, H. 7, S. 149-159. DOI:10.3790/sfo.61.7.149
Abstract
"Vor dem Hintergrund der Anhebung der gesetzlichen Altersgrenzen wird oft eine Verbesserung der Möglichkeiten des gleitenden Übergangs in die Rente für diejenigen gefordert, die im Alter nicht mehr so viel arbeiten wollen oder können. In dieser Studie werden Optionen eines gleitenden Übergangs miteinander verglichen. Es zeigt sich, dass die weitaus beliebteste Option der Altersteilzeit gegenüber der kaum wahrgenommenen Teilrente aus der Sicht des Versicherten keine wesentlichen Vorteile aufweist. Der große Nachteil der Teilrente sind die starren Stufen und die komplizierte Berechnung der Hinzuverdienstgrenzen. Durch eine Abschaffung der Stufen könnte die Attraktivität des Teilrentenbezugs und des Hinzuverdiensts wesentlich erhöht und die Altersteilzeit zumindest aus der Sicht des Versicherten obsolet werden. Dieser Vorschlag der flexiblen Teilrente wird mit dem Konzept der Kombirente des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The influence of subjective life expectancy on retirement transition and planning: a longitudinal study (2012)
Zitatform
Griffin, Barbara, Beryl Hesketh & Vanessa Loh (2012): The influence of subjective life expectancy on retirement transition and planning. A longitudinal study. In: Journal of vocational behavior, Jg. 81, H. 2, S. 129-137. DOI:10.1016/j.jvb.2012.05.005
Abstract
"This study examines the construct of subjective life expectancy (SLE), or the estimation of one's probable age of death. Drawing on the tenets of socioemotional selectivity theory (Carstensen, Isaacowitz, & Charles, 1999), we propose that SLE provides individuals with their own unique mental model of remaining time that is likely to affect their retirement planning and decision making. Longitudinal data from 1908 participants showed that SLE measured at Time 1 predicted mature-aged workers' intended retirement age and the extent that they were engaged in retirement preparation 12 months later at Time 2. Furthermore, a shorter SLE at Time 1 increased the odds of actual retirement by Time 2 after controlling for a set of known predictors of retirement. In contrast, a longer SLE at Time 1 increased the odds that a Time 1 retiree had returned to paid work by Time 2. The discussion highlights ways in which SLE can inform financial and vocational counselling for late career decision-makers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Optimal unemployment insurance for older workers (2012)
Zitatform
Hairault, Jean-Olivier, François Langot, Sebastien Menard & Thepthida Sopraseuth (2012): Optimal unemployment insurance for older workers. In: Journal of Public Economics, Jg. 96, H. 5/6, S. 509-519. DOI:10.1016/j.jpubeco.2012.02.002
Abstract
"This paper shows that optimal unemployment insurance contracts are age-dependent. Older workers have only a few years left on the labor market prior to retirement. This short horizon implies a more digressive replacement ratio. However, there is a sufficiently short distance to retirement for which flat unemployment benefits can be the optimal contract as the nearly retired unemployed workers rationally expect never to suffer from the punishment. This is why imposing a tax on the future job is particularly efficient in the context of older workers because the agency can now reward the job search by present employment subsidies. Moreover, we propose adopting a global approach to unemployment insurance by determining an optimal contract that integrates unemployment insurance and retirement pension systems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The social costs of health-related early retirement in Germany: evidence from the German Socio-economic Panel (2012)
Hostenkamp, Gisela; Stolpe, Michael;Zitatform
Hostenkamp, Gisela & Michael Stolpe (2012): The social costs of health-related early retirement in Germany. Evidence from the German Socio-economic Panel. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 132, H. 2, S. 323-357.
Abstract
"Using data from the German Socio-economic Panel, we study how stratification in health and income contributes to the social cost of health-related early retirement, the balance of lost labour income and health benefits. On average, early retirees improve their health by almost two thirds of the loss suffered during the last four working years. We calibrate counterfactual scenarios and find keeping all workers in very good health, the highest of five categories of self-assessed health, would delay the average retirement age by more than three years and reduce the social costs by more than 20 percent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Explaining age and gender differences in employment rates: a labor supply side perspective (2012)
Zitatform
Humpert, Stephan & Christian Pfeifer (2012): Explaining age and gender differences in employment rates. A labor supply side perspective. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 449), Berlin, 66 S.
Abstract
"Aus Sicht des Arbeitsangebots (neoklassisches Arbeitsangebotsmodell, Suchmodelle) wird versucht die geringen Beschäftigungsquoten älterer und weiblicher Personen zu erklären. Eine Grundannahme ist dabei, dass Personen nicht beschäftigt sein werden, sofern sich ein Lohnangebot unterhalb ihres Reservationslohns befindet. Während ersteres durch produktivitätsrelevante Eigenschaften und Entscheidungen von Firmen bestimmt wird, werden Reservationslöhne stark von individuellen Ausstattungen und Präferenzen für Freizeit bestimmt. Für die empirische Analyse benutzen wir deutsche Daten, um alters- und geschlechtsspezifische Unterschiede in Reservations- und Eintrittslöhnen zu untersuchen. Des Weiteren analysieren wir gewünschte und tatsächliche Arbeitsstunden und die Zufriedenheit mit Arbeit und Freizeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Age and gender differences in job opportunities (2012)
Humpert, Stephan;Zitatform
Humpert, Stephan (2012): Age and gender differences in job opportunities. (Universität Lüneburg. Working paper series in economics 235), Lüneburg, 39 S.
Abstract
"There is only a few literature on age specific occupational segregation. In this descriptive paper, I focus on job opportunities for newly hired older male and female workers. It is an enriched replication study of Hutchens (ILRR,1988), who showed that firms employ older workers, but hire them less. I use a rich dataset for West Germany with information for almost thirty years, the regional file of the IAB Employment Sample (IABS-R04). By drawing segregation curves and calculating different measures, such as Dissimilarity Index and Hutchens Square Root Segregation Index, I find clear evidence that age related segregation exists. While newly hired workers in the age groups of 18 to 34 and 35 to 54 are quiet similar distributed in terms of the indices, the oldest age group of 55 years and older, and especially older women, are more segregated. Differences for older male and female workers over time, may be explained by changes in labor and retirement policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Evaluation der Zweiten Phase des Bundesprogramms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen" (2008 - 2010): Abschlussbericht (2012)
Knuth, Matthias ; Niewerth, Claudia; Stegmann, Tim; Zink, Lina; Langkabel, Holger; Brändle, Tobias ; Klempt, Charlotte; Kirchmann, Andrea; Boockmann, Bernhard; Kleimann, Rolf;Zitatform
Knuth, Matthias, Claudia Niewerth, Tim Stegmann, Lina Zink, Bernhard Boockmann, Tobias Brändle, Andrea Kirchmann, Rolf Kleimann, Charlotte Klempt & Holger Langkabel (2012): Evaluation der Zweiten Phase des Bundesprogramms "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen" (2008 - 2010). Abschlussbericht. Duisburg, 308 S.
Abstract
"Mehr freie Hand bei der Förderung und Arbeitsvermittlung eröffnet im Jobcenter offenbar zusätzliche Potenziale: Beim Bundesprogramm Perspektive 50plus konnten die Grundsicherungsstellen im Jahr 2010 verstärkt individuell fördern, ihre Kunden bei der Arbeitssuche begleiten, mit Coaching und Bewerbungstraining helfen - und übertrafen mit einer Erfolgsquote von 25 Prozent deutlich die Erfolge des Regelgeschäfts. Das zeigen Ergebnisse aus der zweiten Programmphase 'Perspektive 50+', die vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) und dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), Tübingen evaluiert wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Reforming the retirement scheme: flexible retirement versus legal retirement age (2012)
Lacomba, Juan A.; Lagos, Fransicso M.;Zitatform
Lacomba, Juan A. & Fransicso M. Lagos (2012): Reforming the retirement scheme. Flexible retirement versus legal retirement age. In: Finanzarchiv, Jg. 68, H. 3, S. 252-268. DOI:10.1628/001522112X653831
Abstract
"We compare a social security system where people can retire at an age of their own choice with one in which there is a legal retirement age elected through a majority voting process. We show that individuals prefer a legal retirement age higher than the one they would choose in the flexible scheme. In spite of this, we show that when the legal retirement age significantly limits the retirement age of high-wage workers, a flexible scheme would improve the financing of the pension system. Finally, we show that even when pension benefits are higher with a legal retirement age, a flexible system might be implemented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Addressing the Challenge of Global Ageing - Funding Issues and Insurance Solutions (2012)
Liedtke, Patrick M.; Schanz, Kai-Uwe;Zitatform
Liedtke, Patrick M. & Kai-Uwe Schanz (Hrsg.) (2012): Addressing the Challenge of Global Ageing - Funding Issues and Insurance Solutions. (The Geneva reports : risk and insurance research 6), Genf, 208 S.
Abstract
"Ageing is one of the most significant issues facing societies around the world. Populations are ageing as people live longer and birth rates decline. Although much of the focus on the impact of these demographic changes has been on specific countries, populations are ageing rapidly around the globe. While the demographic shifts taking place in the world are not new, there is heightened recognition of their global impact. With policymakers, regulators and companies increasingly focused on this issue, this report could not be more timely. Governments, corporations and individuals around the world are already feeling the financial strain of ageing populations. Pension systems around the world are grappling with the impact of increased longevity on pension liabilities. Because of this strain, much of the responsibility for retirement security has been shifting from government and employers to individuals, who will need to save more, work longer and look for new ways to manage the risk they now shoulder. With its long-term perspective, institutional investment and actuarial experience expertise as well as its financial strength, the insurance industry is well-positioned to be part of the solution to meeting the financial needs of an ageing global population. This report serves as a valuable starting point for what will need to be an ongoing dialogue. It not only highlights the challenges ahead, but also, importantly, outlines potential solutions that will help address this global issue." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Geförderte Weiterbildung von geringqualifizierten und älteren Beschäftigten durch die Bundesagentur für Arbeit: Ergebnisse einer Betriebsbefragung (2012)
Lott, Margit;Zitatform
Lott, Margit (2012): Geförderte Weiterbildung von geringqualifizierten und älteren Beschäftigten durch die Bundesagentur für Arbeit. Ergebnisse einer Betriebsbefragung. In: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg.) (2012): Fachkräftemangel : ein neues, demografisch bedingtes Phänomen? (BBSR-Online-Publikation, 2012/02), S. 63-70.
Abstract
"Die konzeptionellen Anpassungen und die intensive Werbung durch die Bundesagentur für Arbeit haben dazu beigetragen, dass das Programm WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer) bei mittleren und größeren Betrieben besser bekannt ist und auch stärker genutzt wird. Bei den kleinen Unternehmen konnte dies nicht erreicht werden. Aber hinter kleinen Anteilen stehen große Zahlen, denn der weitaus größte Teil der Unternehmen in Deutschland sind Klein- und Kleinstbetriebe. Das bedeutet, dass eine erhebliche Zahl von Kleinbetrieben die Instrumente kennt und in Anspruch nimmt. Ein weiteres Ergebnis der Betriebsbefragung ist der hohe Anteil an Betrieben, die für die Maßnahmen keinen betrieblichen Bedarf sehen. Für diese Einschätzung können unterschiedliche Gründe ausschlaggebend sein: Unternehmen mit jüngerem und hochqualifiziertem Personal erfüllen die Fördervoraussetzung nicht, weil sie die Zielgruppen von WeGebAU nicht beschäftigen, oder Betriebe bilden eigeninitiativ weiter, so dass sie keiner öffentlichen Förderung bedürfen. Aber auch die präventive Intention von WeGebAU kann den Qualifikationsinteressen der Betriebe entgegen stehen. Möglicherweise sehen manche Betriebe ihren Weiterbildungsbedarf vor allem bei betriebsspezifischen Inhalten. Diese zu fördern fällt jedoch nicht in den Aufgabenbereich der BA, genauso wenig wie eine breit angelegte Finanzierung der betrieblichen Weiterbildung allgemein. WeGebAU sollte vielmehr Anstöße geben, um Betriebe zu mehr Weiterbildungsaktivitäten letztlich aus eigenem Antrieb zu bewegen." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Demografie und Altersübergang: Tarifpolitische Lösungsansätze in der chemischen Industrie (2012)
Mostert, Michael;Zitatform
Mostert, Michael (2012): Demografie und Altersübergang. Tarifpolitische Lösungsansätze in der chemischen Industrie. In: Soziale Sicherheit, Jg. 61, H. 3, S. 97-104.
Abstract
"Die gesetzlichen Möglichkeiten zum vorzeitigen Übergang in den Ruhestand wurden verschlechtert oder ganz gestrichen. Zugleich startet jetzt der schrittweise Übergang in die Rente mit 67. Wer vor Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Erwerbsleben ausscheidet, muss mit erheblichen Rentenabschlägen rechnen. Die Herausforderung für die Tarifvertragsparteien besteht daher einerseits darin, die tatsächlichen Beschäftigungsmöglichkeiten älterer Arbeitnehmer zu verbessern, andererseits aber auch Arbeitnehmern schon vor Erreichen der für sie jeweils maßgeblichen Altersgrenzen einen Belastungsabbau und einen flexiblen Zugang zur Altersversorgung zu ermöglichen. Für die älteren Beschäftigten in der chemischen Industrie sollen zwei Tarifverträge dazu Beiträge leisten: Der Tarifvertrag 'Lebensarbeitszeit und Demografie' (TV Demo) vom April 2008 sowie der erst im November 2011 für den Osten abgeschlossene 'Tarifvertrag über lebensphasengerechte Arbeitszeitgestaltung'. Im Folgenden werden die wesentlichen Inhalte dieser Tarife erläutert und die bisherigen Erfahrungen mit der Nutzung und Umsetzung des TV Demo skizziert." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Alterserwerbsbeteiligung in Europa: Deutschland im internationalen Vergleich (2012)
Zitatform
Mümken, Sarah & Martin Brussig (2012): Alterserwerbsbeteiligung in Europa. Deutschland im internationalen Vergleich. (Altersübergangs-Report / Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen 2012-01), Duisburg, 19 S. DOI:10.17185/duepublico/45435
Abstract
"- Immer mehr ältere Menschen zwischen 55 und 64 Jahren gehen in Europa einer Beschäftigung nach. Ältere Männer sind generell häufiger als Frauen erwerbstätig, allerdings hat die Alterserwerbstätigkeit unter den Frauen prozentual stärker zugenommen.
- Durch den starken Anstieg der Erwerbstätigenquoten von Älteren - insbesondere unter den Frauen - und die nur moderate Zunahme bei den unter 55-Jährigen haben sich die Quoten der Älteren und der Jüngeren angenähert: Die 'Alterslücke' verkleinert sich.
- Die Beschäftigung im Alter hängt stark vom Qualifikationsniveau ab: Personen mit höheren Qualifikationsabschlüssen sind bedeutend häufiger beschäftigt als Personen mit niedrigen. Bei den Hochqualifizierten ist die 'Alterslücke' deutlich geringer als bei Personen mit einem niedrigeren Qualifikationshintergrund. Aber unter älteren Personen mit niedriger Qualifikation hat die Erwerbsbeteiligung besonders zugenommen.
-Demographische Effekte unterstützen den Anstieg der Alterserwerbsbeteiligung fast überall in Europa. In Deutschland ist der demographische Effekt vergleichsweise stark, doch zwei Drittel der Zunahme der Alterserwerbstätigenquote gehen in Deutschland auf einen realen Anstieg der Alterserwerbsbeteiligung zurück.
- Es sind nicht nur mehr Ältere erwerbstätig, sondern sie bleiben auch länger in Beschäftigung als es noch in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre der Fall war. In Deutschland hat sich die Rückzugsrate aus Erwerbstätigkeit um ein Viertel und damit sehr deutlich reduziert.
- Mit zunehmendem Alter steigt bei Männern und Frauen der Anteil derjenigen mit reduzierten Arbeitszeiten. Besonders deutlich nimmt deren Anteil ab einem Alter von 65 Jahren zu. In höherem Alter ist eine Weiterbeschäftigung eher mit reduzierter Arbeitszeit möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Was das RV-Lebensleistungsanerkennungsgesetz bringt: Zum Referentenentwurf aus dem Bundesarbeitsministerium (2012)
Zitatform
Nürnberger, Ingo & Dirk Neumann (2012): Was das RV-Lebensleistungsanerkennungsgesetz bringt. Zum Referentenentwurf aus dem Bundesarbeitsministerium. In: Soziale Sicherheit, Jg. 61, H. 4, S. 135-143.
Abstract
"Der 'Regierungsdialog Rente' ist beendet. Nun liegt der Referentenentwurf eines 'RV-Lebensleistungsanerkennungsgesetzes' aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vor. Das Gesetz soll 2013 in Kraft treten und sieht fünf Neuregelungen vor:
- die Einführung einer modifizierten Zuschuss-Rente,
- Leistungsverbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente,
- eine Kombirente mit höheren Hinzuverdienstmöglichkeiten,
- die Möglichkeit zur Zahlung von freiwilligen Zusatzbeiträgen durch die Arbeitgeber
- die Berücksichtigung einer Demografiekomponente bei der Berechnung des Reha-Budgets
Hier werden diese Vorschläge - auch anhand konkreter Beispiele - erläutert und bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The 2012 ageing report: economic and budgetary projections for the 27 EU member states (2010-2060) (2012)
Pench, Lucio; Sail, Etienne; Carone, Giuseppe; Schwan, Alexander; Giamboni, Luigi; Schwierz, Christoph; Laine, Veli; Xavier, Ana; Medeiros, Joao; Lipszyc, Barbara; Part, Peter; Eckefeldt, Per; Gudin De Vallerin, Philippe;Zitatform
Pench, Lucio, Etienne Sail, Giuseppe Carone, Alexander Schwan, Luigi Giamboni, Christoph Schwierz, Veli Laine, Ana Xavier, Joao Medeiros, Barbara Lipszyc, Peter Part, Per Eckefeldt & Philippe Gudin De Vallerin (sonst. bet. Pers.) (2012): The 2012 ageing report. Economic and budgetary projections for the 27 EU member states (2010-2060). (European economy 2012/02), Brüssel, 470 S. DOI:10.2765/19991
Abstract
"The EPC and the Commission (Directorate-General for Economic and Financial Affairs - DG ECFIN) developed a work programme with broad arrangements to organise the budgetary projection and reach agreement on its assumptions and methodologies. The projections of all government expenditure items are made on the basis of common macroeconomic assumptions endorsed by the EPC and a 'no policy change' assumption, i.e. reflecting only already enacted legislation. Reforms legislated after December 2011 have not been taken into account in the projections. This report presents the expenditure projections covering pensions, health care, long-term care, education and unemployment transfers for all Member States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Die Babyboomer auf dem Weg ins höhere Erwerbsalter (2012)
Zitatform
Tophoven, Silke, Anita Tisch & Patrycja Scioch (2012): Die Babyboomer auf dem Weg ins höhere Erwerbsalter. In: Deutsche Gesellschaft für Demographie (Hrsg.) (2012): Schrumpfend, alternd, bunter? Antworten auf den demographischen Wandel : Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demographie e.V. (DGD), vom 9. bis 11. März 2011 in Bonn (DGD-Online-Publikation, 01/2012), S. 122-129, 2011-07-25.
Abstract
"Angesichts des demographischen Wandels und den damit assoziierten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen, wird es zukünftig von großer Bedeutung sein, die deutschen Babyboomerkohorten möglichst lange im Erwerbssystem zu halten. Derzeit stehen diese 'auf der Schwelle zum höheren Erwerbsalter'. Zu Beginn ihres Erwerbslebens waren sie mit gestiegenen Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert. Daran anschließend stellt sich die Frage, wie sich ihr Erwerbsverlauf bis heute gestaltet hat. Zur näheren Untersuchung der Erwerbsverläufe betrachten wir die Geburtskohorten 1959 und 1965, die beide während des deutschen Babybooms zur Welt kamen. Anhand der Ergebnisse erster Sequenzmusteranalysen lassen sich die Erwerbsverläufe der beiden Kohorten in drei Typen gruppieren, die sich insbesondere durch einen unterschiedlichen Grad der Integration in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auszeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Volltext des Sammelwerkes. -
Literaturhinweis
Aging and pension reform: extending the retirement age and human capital formation (2012)
Zitatform
Vogel, Edgar, Alexander Ludwig & Axel Börsch-Supan (2012): Aging and pension reform. Extending the retirement age and human capital formation. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 257), München, 54 S.
Abstract
"Projected demographic changes in industrialized countries will reduce the share of the working-age population. Analyses based on standard PLG models predict that these changes will increase the capital-labor ratio. Hence, rates of return to capital decrease and wages increase with adverse welfare consequences for current middle aged asset rich agents. This paper addresses three important adjustments channels to dampen these detrimental effects of demographic change: investing abroad, endogenous human capital formation and increasing the retirement age. Our quantitative finding is that openness has a relatively mild effect. In contrast, endogenous human capital formation in combination with an increase in the retirement age has strong effects. Under these adjustments maximum welfare losses of demographic change for households alive in 2010 are reduced by about 3 percentage points." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
How the risk of displacement for older workers has changed (2012)
Zitatform
Zhivan, Natalia A., Mauricio Soto, Steven A. Sass & Alicia H. Munnell (2012): How the risk of displacement for older workers has changed. In: Labour, Jg. 26, H. 1, S. 90-107. DOI:10.1111/j.1467-9914.2011.00537.x
Abstract
"Using Blinder-Oaxaca decomposition and relying on the consistent design of the Displaced Worker Survey since 1996, this study analyses various factors contributing to the rising dislocation of older workers, such as changes in tenure, industry mix, educational attainment, and labor force participation. Although in the past older workers were less prone to displacement compared with prime-age workers, this paper finds that older workers are now more likely to be displaced, conditional on education, manufacturing industry, and tenure. Declining tenure, a higher incidence of displacement in manufacturing, and a higher labor force participation among older workers largely explain the convergence of displacement rates among older and prime-age workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Earnings losses after non-employment increase with age (2012)
Zitatform
Zwick, Thomas (2012): Earnings losses after non-employment increase with age. In: Schmalenbach Business Review, Jg. 64, H. 1, S. 2-19.
Abstract
"This paper shows that after older workers experience periods of non-employment, earnings losses increase. Before non-employment, older employees have relatively higher earnings compared to younger employees without employment interruptions. This earnings advantage turns into a strong earnings disadvantage shortly before, and for a long time after, unemployment. Younger people who lose their jobs have a relatively stable, small earnings disadvantage before non-employment and quickly earn more than those without employment interruptions. The earnings effect of returning to the same employer after non-employment suggests that more involuntary work interruptions for older employees better explains the results than the loss of an implicit contract or specific human capital." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Active ageing: report (2012)
Zitatform
(2012): Active ageing. Report. (Special Eurobarometer 378), Brüssel, 261 S.
Abstract
"The main themes addressed in this report are:
Overall perceptions of age and older people - perceptions of and attitudes towards older people, the potential role for older people in society and the impact of the ageing population in the future.
Older people in the workplace - attitudes towards older people in the workplace and potential barriers to continuing work.
Retirement and pensions - attitudes towards the official retirement age and pension payments and whether any changes are appropriate.
Voluntary work and support for older people - establishing the level of personal participation in voluntary work and care of older people.
Age friendly environment - identifying the countries/areas best adapted to the needs of older people and how improvements can be made in those most poorly adapted." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Aspekt auswählen:
- Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit Älterer
-
Arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Maßnahmen
- Gesamtbetrachtungen
- Initiativen und Kampagnen gegen Altersdiskriminierung
- Vermittlung und Beratung, Coaching
- Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz
- Qualifizierung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Lohnersatzleistungen, Bürgergeld, Arbeitslosengeld I und II
- Berufsausstieg, Übergang in Rente
- Arbeits- und Sozialrecht
- geografischer Bezug
